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(jl) – Da ist sie also, die erste Trainer-Klub-Scheidung dieser Saison. Ihr habt es mitbekommen: Beim VfB Stuttgart ist der seriöse Neuaufbau schon gescheitert, ehe er richtig begonnen hat. Jos Luhukay, der sich bei Hertha ja zum x-ten Mal als fähiger Aufstiegscoach bewiesen hat, will nicht mehr.

„Die Arbeit als Cheftrainer in einem großen Traditionsverein wie dem VfB funktioniert nur, wenn volle Rückendeckung von den entscheidenden Personen besteht“, ließ der Niederländer per schriftlicher Stellungnahme mitteilen. Auf eine Abfindung verzichtet er.

Ein bemerkenswerter Schritt. Empfehle in diesem Zusammenhang die Kolumne des Kollegen @ub in der Freitagsausgabe der Morgenpost.

Schmetterkönig Hegeler dominiert

Verglichen mit dem VfB ist Hertha inzwischen ein Hort an Beständigkeit. Nicht nur in puncto Führungspersonal, auch in Sachen Trainingsgestaltung. Regelmäßige Spaßeinheiten haben sich inzwischen fest etabliert. Nun war es wieder so weit. Die gelben Volleyballnetze auf dem Schencke leuchteten einem schon von weitem entgegen.

Am Ende gewann natürlich die Fraktion der Langen um „Schmetterkönig“ Jens Hegeler.

Pause für Thomas Kraft

Ihr seht: Sebastian Langkamp (Rückenprobleme) war wieder dabei, auch Peter Pekarik und Mitchell Weiser mischten nach auskurierten Wehwehchen eifrig mit. Gejohlt und gelacht wurde viel, gute Stimmung allenthalben.

Dardai: „Aktive Regeneration gehört dazu, und dass man gute Laune hat, ist wichtig.“

Nicht am Volleyballnetz zu finden, war Thomas Kraft. Die Nummer zwei arbeite wegen einer leichten Handverletzung nur mit den Füßen, will am Freitag aber wieder voll mitmachen.

Brooks-Einsatz immer unwahrscheinlicher

Keinen neuen Stand gibt es von John Brooks (Oberschenkelverletzung). Mit Blick auf das Schalke-Spiel sprach Dardai zwar von „Resthoffnung“, die aber scheint nicht allzu groß zu sein.

Dardai: „Wenn er eine Woche trainiert, ist er richtig gut, aber…“

Damit soll es gut sein für heute. Zumindest fast. Was noch fehlt, ist natürlich eure Meinung.

Die Kündigung von Jos Luhukay finde ich...

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Ab Freitag zieht Hertha am Trainingsplatz die Gardinen zu. Dafür steht die Pressekonferenz auf dem Programm. 


105
Kommentare

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Traumtänzer
15. September 2016 um 19:33  |  563973

Ha(llo)!


Neuköllner
15. September 2016 um 19:35  |  563974

Ho


Moralbert
15. September 2016 um 19:39  |  563975

He


psi
15. September 2016 um 19:40  |  563976

Hertha BSC


Blauer Montag
15. September 2016 um 19:56  |  563977

Was kümmert mich die zweite Liga?
Nix bis zum 30.6.2017.
Und danach hoffentlich auch nicht. 😎

Müßte es nicht heißen: „Aktive Regeneration gehört dazu, und dass man gute Laune hat, ist wichtig.“

Gut gelaunt reise ich in den Feierabend. 😀


Slongbo
15. September 2016 um 20:04  |  563978

Gut gelaunt, warte ich auf das Spiel gegen Schalke.
Luhukays Kündigung werte ich als zu schnell im Hinblick auf die erst kürzliche Verpflichtung. Dann muss da etwas im Vorfeld gewesen sein, was schon nicht passte. Ist zumindest vorstellbar.
Ich liebe zweite Liga. Nicht für Hertha. Aber interessehalber schon.


Stiller
15. September 2016 um 20:09  |  563979

Die Trainerposition ist eine Vertrauensstellung. Wenn man als Trainer der begründeten Meinung ist, dass dies nicht voll und ganz vorhanden ist, das ist es der Anfang vom Ende, bevor es richtig begonnen hat.

Im Übrigen kann man von niemand das Erreichen eines anspruchsvollen Ziels verlangen und ihm nicht die dazu nötigen Mittel an die Hand geben.

Deshalb ist es aller Ehren wert, wenn Luhukay ohne aufs Geld zu schielen, die Konsequenzen zieht. Dazu ist er anscheinend auch bereit, wenn er selbst der Mannschaft nicht mehr weiterhelfen kann.


psi
15. September 2016 um 20:18  |  563981

Meine Laune wäre besser, wenn Brooks
nicht ausfallen würde, so wird es noch schwerer
gegen Schalke.
Gerade mühen sich die Mainzer zum 1:0 in der EL.
Unsere Mannschaft hat es besser, Spaßeinheit
am Nachmittag, Kräfte geschont! 😜
Die genauen Hintergründe zu Luhukays Rücktritt
wird man nicht erfahren, jeder erzählt seine
Version.


Kettenhemd
15. September 2016 um 20:26  |  563982

#VFB Stuttgart @ Jack Bauer
Ich sehe da zuerst den VFB als ungluecklich insb. Schindelmeiser.
Luhukay weiss wie Aufstieg geht und er hat sein System. Er weiss wie er das bewerkstelligt. Das sieht kein Team von 19 Jaehrigen vor.
Wer Luhukay holt und ihm dann sagt – „du wirst den Aufstieg mit einem Jugend forscht Team bestreiten muessen“ hat den falschen Trainer verpflichtet. Die beiden Teile Trainer und Mannschaft werden nicht ineinander fassen – Krach ist vorprogrammiert. Das ist schon fahrlaessig.
Sich dann noch an den Trainingsplatz als Manager zu stellen und dem Trainer, der schon genug zu tun hat eine fuer ihn wenig passende Mannschaft auf Kurs zu bringen, ins Training zu reden schafft dazu einen offensichtlich sichbaren Graben zwischen sich und dem Trainer – die Presse wird dankbar sein. Eigentor Nummer zwei.
Das bezieht sich nur auf das Management von dem Trainer.
Im Punkto Kader wuerde ich Luhu durchaus recht geben. Der VfB ist in der 2. Liga einfach nicht angekommen und Schindelmeiser wohl noch weniger.
Den Aufstieg mit einem jungen Team zu schaffen ist sehr riskant – auch RaBa Leipzig hat ein Paar Anlaeufe gebraucht.
Schindelmeisers Aussage:“Ich bin auch fuer Saison danach verantwortlich.“ illustriert wie sehr er die Aufgabe Aufstieg unterschätzt. Die Krönung sind allerdings seine Last minute Verpflichtungen – Carlos Mané, Benjamin Pavard und Takuma Asano – das ist wie Ferraris fuer eine Lieferunternehemen zu Kaufen. Jung, unerfahren und noch nie in der Liga gespielt noch im Land gewesen. Die sind super fuer die naechste Saison. Aber fuer den Aufstieg bringt das wenig. Das wird sich auch Luhukay gedacht haben und zu dem Schluss gekommen sein – „Dann macht es halt alleine. Das ist nicht mein Weg.“ Und, wie oben schon gesagt, das war von Vornherein zu sehen, dass das nicht Luhukay’s weg ist. Die einzige Ueberraschung ist, dass er so frueh geht. Aber konsequent war der gute Jos schon immer.
Schindelmeiser oder Vfb sind hier eher die Schuldigen, denn Sie muessen die Zeche zahlen. Der Plant ging nicht auf, Trainer weg, allen moeglichen Trainerkandidaten gezeigt, das Management Fehler gerne auf das Personal in Trainingshosen abgewälzt werden – saubere Arbeit. Da kann Schindelmeiser so lange er will auf Luhukay (der bestimmt auch Fehler gemacht hat) meckern – er hat den VfB einen Baerendienst erwiesen.


Kettenhemd
15. September 2016 um 20:45  |  563983

zur Klick show.
Die Kündigung von Jos …
… ist hauptsächlich die Konsequenz von Schindelmeisers Handeln und eine Katastrophe fuer den VFB. Sein Plan hat nicht zum Trainer gepasst. Jos und der VfB verlieren.
Wie schon gesagt: Jos ist ein Aufstiegsexperte Schindelmeiser nicht. Wieso man nicht auf Jos hoert oder ihn auch nur Verpflichtet mit dem Wissen, das man nicht auf ihn hoeren will – ist mir ein Raetsel.

Bemerkenswert, dass Jos sogar in dieser Situation auf eine Abfindung verzichtet. Spricht fuer Jos.


pb
15. September 2016 um 20:46  |  563984

Waere ja schoen, wenn „Schmetterkoenig“ Hegeler auch gelegentlich mal in Pflichtspielen glaenzen koennte und nicht immer nur im Training.


alte Dame
15. September 2016 um 20:48  |  563985

Kann man drehen und wenden wie man will, Jens Hegeler ist einfach ein Winner-Typ!

Achja … ohne Schindelmeiser wäre Ronny jetzt wohl beim VfB


Tojan
15. September 2016 um 20:50  |  563986

Der VfB ist doch selbst schuld: erst einen trainer verpflichten und dann erst einen manager, der offenkundig eine ganz andere philosophie hat, dass ist mit amateurhaft noch freundlich beschrieben…


Jack Bauer
15. September 2016 um 21:09  |  563987

@VfB: Eine Sache muss man Schindelmeiser lassen: Wenn Luhukay, wie gestern kolportiert wurde, wirklich Ronny und Marin wollte, kann ich Schindelmeiser schon verstehen, dass er da sein Veto einlegt. Dazu kommen dubiose Aufstellungen, das öffentliche kritisieren und Schuldzuweisen, speziell der jungen Spieler… Für mich ist wie gesagt Jos nicht ganz unschuldig an der aktuellen Situation.

Und: Schindelmeisers Aussage, dass er auch für die nächsten Jahre Verantwortung trägt, kann man auch so verstehen: Was machen wir, wenn wir lauter „erfahrene“ Spieler wie Hosogai, Ronny, Marin holen, dennoch den Aufstieg verpassen und dann mit einem relativ alten und teuren Kader die nächsten Jahre zweite Liga planen müssen.


Kettenhemd
15. September 2016 um 21:18  |  563988

@Tojan
Schindelmeiser und der VfB haben sich beide laecherlich gemacht.

Schindelmeiser will den Ragnick Aufstieg wie mit Hoffenheim mit einem Jungen Team und Luhu den Luhu Aufstiegt mit einem erfahrenen Team.

Wie der Verein die beiden Einstellen kann und glaubt, dass das funktioniert…. . Wahrscheinlich haben sie sich einen spaeten Strategie schwenk gemacht als Schindelmeiser ihnen die Folgekosten eines Aufstieges mit alten Recken dargelegt hat. Diese Variante waere noch fahrlaessiger von Verein.

Schindelmeiser muss allerdings auch schon mit dem Trainerrausschmiss bei seiner Einstellung geplant haben. Und er hat sie wohl auch provoziert. Seinen „risikoreicheren“ Weg zum aufstieg mit dieser Hypothek zu begehen ist schon „selbstbewust‘ ;).

Ergebnis: Schindelmeister gewinnt den macht Kampf, Luhu verliert den Job und die Chancen des VfB’s aufzusteigen sind nochmal gesunken. Hoert sich eher nach keinem Gewinner an ;).

Schindelmeister Unterschätzt meines Erachtens den Aufstieg. Stuttgart kann sich anders als die Plastikvereine Hoffenheim und Leipzig nicht erlauben 2-3 Saisons fuer den Aufstieg zu brauchen.
Luhus weg kostet zwar sehr viel in Saison 1-2 nach dem Aufstieg (hat man bei Hertha gesehen.) aber das ist kein Vergleich zum nicht Aufstieg.

Der VfB Fan macht gerade die Hertha experience.


Kettenhemd
15. September 2016 um 21:30  |  563989

@Jack Bauer
Ronny und Marin haben schon in Deutschland gespielt und koennen mit der Situation umgehen.
Carlos Mané, Benjamin Pavard und Takuma Asano sind alles Kandidaten die 1-2 Saison brauchen koennten um Leistung zu bringen wie Haraguchi oder Ramos oder sie nie bringen.
Langfristig machen Mane, Pavard und Asano natuerlich mehr sinn. Blos einen langfristigen Aufstieg kann sich der VfB nicht leisten.
Luhu hat den sofortigen Aufstieg 3 von 3 mal mit einem Kostenintesiven model geschafft. Schindelmeiser war einmal bei Hoffenheim in einem mehrjährigen Aufstiegsprojekt dabei anstatt mittendrin. Weder Raba noch Hoffenheim haben mit der Strategie sich auf Aufstiegszeitpunkt festgelegt.

Die Frage ist: Wieviel Jahre hat der VfB zeit um Aufzusteigen?


Stehplatz
15. September 2016 um 22:15  |  563990

#VfB
Der Verein will sich in der 2. Liga etablieren. Anders ist das Geschäftsgebaren der letzten Jahre gipfelnd im Abstieg nicht zu erklären.
Aber mal nur auf dieses Jahr bezogen: man holt sich einen Aufstiegsprofi, der dann einen Großteil der sportlichen Planung in der Vorbereitung übernimmt. Der Vorstand holt dann einen Manager, der auf der Entlassungs-PK aus dem Nähkästchen plaudert und verkündet, dass es zwischen ihm und dem Trainer seit dem ersten Tag nicht gepasst hätte. Mer muss schwätze mit de leut heißt es so schön. Klappte nicht. Trotzdem holte der VfB mit Schindelmeiser sich den Ärger ins Haus, obwohl es in dieser Saison nicht um Nebenschauplätze gehen sollte, sondern darum nicht den Weg von Nürnberg, FCK oder 60 zu beschreiten. Ins Mittelmaß der 2. Liga. Auch im Rest vom Verein muss JLu nicht wohl gelitten gewesen sein. Dazu kommt ein Manager, der sich eine Mannschaft zusammenkauft und dem Trainer vorsetzt. Wirkt auf mich als wollte man JLu loswerden bzw. hatte nix dagegen, wenn er geht. Toll VfB! Kommt drauf an welcher Trainer kommt, aber schon mit Luhukay war ich sehr skeptisch. Aber ich gönn es dem VfB!


15. September 2016 um 22:26  |  563991

Frage an die Favrefans unter den Kommentaristi:
Wie gefällt Euch das Spiel NIC : S04?


dewm
15. September 2016 um 22:48  |  563992

@BLAUER: Wir sollten schon beim Thema bleiben. Es geht hier um den VfB!


15. September 2016 um 23:02  |  563993

Zum VFB, zu Luhukay und Schindelmeiser fällt mir wenig ein dewm.
Welcher TR jetzt den beim VfB zusammen geflickten Kader zurück in die Bundesliga führen kann, ist aus heutiger Sicht höchst fraglich.


Tojan
15. September 2016 um 23:14  |  563994

nochmal zu schindelmeister:

im gegensatz zu anderen kann ich seine aussage überhaupt nicht nachvollziehen. denn was nützt es, wenn er einen kader „für die zukunft“ baut, der dann aber aus spielern besteht, die der trainer nicht nutzen will? warum hätte luhukay auf einmal seine meinung zu diesen spielern ändern sollen? warum hatte luhukay „seine“ spieler in der ersten liga auf einmal nicht mehr nutzen sollen, hat er hier schließlich auch gemacht?

ein manager muss in erster linie mit einem trainer ZUSAMMENarbeiten, wenn es um den kader geht und der wille zur zusammenarbeit ist in seinen aussagen nicht zu sehen gewesen. das ist vielmehr der stil: ich gebe die linie vor, alle anderen müssen folgen. ich glaube nicht, dass das im modernen fußball noch funktioniert.


Kettenhemd
15. September 2016 um 23:44  |  563995

@Tojan
stimme dir 100% zu.
Schindelmeiser steht fuer den Rangnick Aufstieg. Er und der Verein muessen schon gewusst haben, dass mit seinem Engagement ein Kurswechsel einher kommt der den Trainer obsolet wird.
Die haben sich fuer einen neuen Kurs entschlossen nachdem sie Jos geholt haben. Das sieht eher wie recht gezielter Abschuss vom Trainer nach einem verspäteten Strategiewechsel aus.

Irre ist nur, das in diesem Zuge der einzige Verantwortliche der einen direkten Aufstieg geschafft hat eliminiert wird.
Im Moment traue ich sowas nur noch Werder zu.


Kettenhemd
15. September 2016 um 23:51  |  563996

Schalke wird ein Broken. Baba hat mir gut gefallen, wie schon gegen Bayern. Aber eigentlich ist keiner im Team wirklich abgefallen.
Da muss Hertha schon einige Wunder bewirken um in diesem Heimspiel etwas zu holen.
Die Spielen zu lassen wie Ingolstadt ist deutlich gefährlicher.


Bennemann
16. September 2016 um 0:13  |  563997

Tr@umtänzer: Hallo;) Schöner Blogeinstieg!

wen interessiert denn der VfB? Zugezogene…


16. September 2016 um 0:38  |  563999

Das frage ich mich seit Stunden Kettenhemd.
War Schalke heute so stark?
Oder war Nizza heute so schwach?

Schalke darf am Sonntag nicht den Ball derart ungestört wie heute laufen lassen.


kczyk
16. September 2016 um 0:59  |  564000

„… Wieviel Jahre hat der VfB zeit um Aufzusteigen? …“

*denkt*
hinter dem VfB steht der stern.
mercedes wird eine mehrjährige phase in der 2. liga nicht zulassen.
eher pressen sie millionen in den club und der VfB hat erreicht, was sie vielleicht sogar erreichen wollten.


cru
16. September 2016 um 1:31  |  564001

Schindelmeiser finde ich an sich nicht so dumm, aber ich die zwei Aussagen wiederspruechlich:
– „Der Jos hatte seine eigenen Vorstellungen, wie er mit der Mannschaft arbeiten möchte“
– „Wir werden einen Trainer verpflichten, der ganz genau weiß, was er will.“
Hae? Bitte?
Der neue Trainer sollte zumindest vorher wissen was Schindelmeiser will und er in der Konsequenz dann auch … Ronny ist es jedenfalls nicht.

BTW Wer bei Kicker.de hat eigentlich meine Initialen geklaut:
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/660375/artikel_schindelmeiser_sofort-gefuehlt-dass-es-nicht-passt.html


herthabscberlin1892
16. September 2016 um 2:32  |  564002

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Kettenhemd
16. September 2016 um 7:05  |  564003

@cru
ich hatte mir auch gerade den von dir angehängten Bericht durchgelesen. Schindelmeiser und der VfB stellen sich schlimm dar.

„Ich habe schon beim ersten Gespraech gefuehlt dass es nicht passt.“
Das Gespraech sollte vor seiner Ernennung stattgefunden haben. Luhu also schon auf der Abschussliste und Schindelmeiser und der Vorstand schon mit einem neuen Plan.

„Der Jos hatte seine eigenen Vorstellungen, wie er mit der Mannschaft arbeiten möchte“
Die hat er, die hat er auch immer Kund getan und darauf hin wurde er eingestellt. Noch vor dem ersten Spiel dann der Strategieumschwung mit Schindelmeiser.

„alleine kann man keinen Erfolg haben. Nur als Team. Wir haben den gemeinsamen Wunsch, zusammenzuarbeiten, nicht hinbekommen.“
Dazu Eingriffe beim Training vom Manager. Im Klartext: Teamplay heisst, das machen was der Mirco-Manager sagt. DH laesst Gruessen.

Es wird interessant. Wenn der Vfb es mit dem Kader schafft aufzusteigen ist Schindelmeiser der Held, weil die Folgekosten der Etablierung in der Bundesliga mit diesem recht entwicklungsfähigen Kader guenstiger sein werden als mit Luhus Traumteam.
Aber das Risiko das es erst in 2-3 Jahren mit dem Aufstieg klappt is hoeher.
Der heimliche Strategieumschwung nachdem man Luhu angeheuert hatte und vor dem ersten Spiel ist schon ein Armutszeugnis fuer den VfB.


16. September 2016 um 7:56  |  564004

Freddie
16. September 2016 um 8:08  |  564005

Kamikater
16. September 2016 um 8:26  |  564006

Gegen Schalke wird es ohne Brooks sehr schwierig. Wir können von Glück reden, wenn wir unentschieden spielen. Das ist ein ganz anderes Kaliber als Freiburg oder Ingolstadt.


Freddie
16. September 2016 um 8:55  |  564007

S04 fand ich gestern recht stark, habe aber nicht das ganze Spiel gesehen. Haben reichlich Alarm über Links gemacht.
Allerdings fand ich Nizza recht schwach. Unerklärlich für ein Team von Favre die Ballverluste beim Spielaufbau.
Je nach Spielverlauf wäre ich mit Unentschieden auch zufrieden.


Kamikater
16. September 2016 um 9:06  |  564008

Vor allem dürfen wir uns solche Ballverluste wie in Ingolstadt von Lustenberger und Langkamp nicht erlauben. Dieses Spiel wird über die Konzentration, Tempo, Kompaktheit und Fehler entschieden. Die Mannschaft, die weniger Fehler macht, gewinnt.

Zudem bin ich sehr auf den Schiedsrichter gespannt. wen schickt der DFB?

Beide Mannschaften werden sehr couragiert zu Werke gehen. Das wird ein hitziges Gefecht mit vielen gelben Karten, tippe ich mal. Denn die Schalker haben Einiges gut zu machen in der Liga und müssen punkten. Wir sind halbwegs selbstbewusst und können frei aufspielen.

Dieses Spiel muss man also nicht verlieren.


16. September 2016 um 9:30  |  564009

Deniz Aytekin 🙂


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 9:30  |  564010

Alarm über links ist das eine, Chancenverwertung das andere.

Wollen wir mal gezielt auf unsere Effizienz setzen, dann klappt es auch ohne Brooks, wenn das IV-Duo Stark/Langkamp heißt, zumal dann Schelle ins Team zurück kommt.


elaine
16. September 2016 um 9:41  |  564011

Ich setze auf die Kondition. Gegen Bayern waren die Gelsenkirchner in den letzten Minuten platt und deren englische Woche wird für deren Kraft nicht unbedingt förderlich gewesen sein

Dieses Spiel wird über die Konzentration, Tempo, Kompaktheit und Fehler entschieden

da dürften wir im Vorteil sein


16. September 2016 um 9:43  |  564012

„Remember, remember, the Sieg im Dezember.“
©Bussi 😉

damals beim BVB … mit Kobi und Lusti als IV, Gersbeck im Tor …
Ergebnis ? 🙂 Lewandowski verzweifelte … – auch ohne Brooks
Schalke kann kommen – HaHoHe 🙂


16. September 2016 um 9:51  |  564013

@Exil

Erstmal Chancen erarbeiten. Der Fährmann ist ein guter Keeper. Dass der seinen Kasten sauberhalten kann, haben wir vor einem Jahr beim Auswärtsspiel gesehen.

Aber wir werden hier nicht wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen und uns vor Angst in die Hose machen. Auf sie mit Gebrüll!


kraule
16. September 2016 um 9:55  |  564014

Guten Morgen.

Aus dem Bericht der Morgenpost vom 16.09.2016 06:00h
„……Wenn Hertha am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) Schalke 04 empfängt, …..“

Ich hätte dazu einen Verbesserungsvorschlag wie man diesen Satz schreiben kann:

„……Wenn Hertha am Sonntag (17.30 Uhr/Olympiastadion) Schalke 04 empfängt, …..“
Nur mal so…….


Kamikater
16. September 2016 um 10:29  |  564015

Was sagt denn der VVK so?


16. September 2016 um 10:35  |  564016

@Kami

Mäßig.

Die gewohnten Blöcke auf dem Oberring sind wie üblich nicht im Verkauf.


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 10:39  |  564017

Gibt es denn eine abschließende DK-Zahl? Oder hab ich die hier überscrollt?


fg
16. September 2016 um 10:40  |  564018

@Sir Henry:
„Auf sie mit Gebrüll“ würde ich genau die richtige Einstellung finden.
Aber wenn ich schon wieder höre, dass Dardai sagt, dass Hertha Chancen hätte, wenn es nach 70 Minuten noch 0:0 steht, fürchte ich, dass das das gleiche Kleinmachen und Kaninchenvorderschlangegehabe wie gegen Dortmund ist.
Nicht falsch verstehen, ich finde Schalke auch nicht schlecht und kann wie Freddie auch je nach Spielverlauf mit nem Unentschieden leben.
Aber die Aussage von Dardai finde ich in zwei Punkten fatal:
An die Spieler, die nach zwei Siegen auf einen Gegner mit zwei Niederlagen treffen. So wird ihnen das Selbstvertrauene, das sich aus der Dynamik der ersten drei Siege ergeben hat, wieder (zumindest zum Teil) genommen.
Und fast noch schlimmer – an die Fans: Wenn ich kurzentschlossen überlegen würde, ob ich hingehe, würde mich diese Aussage genau nicht ins Stadion treiben.
#warumhabenwirsowenigZuschauer?


16. September 2016 um 10:50  |  564019

@fg

Mein „auf sie mit Gebrüll“ war natürlich eine Metapher. Hielte ich taktisch für die völlig falsche Vorgabe. Dann wirst Du nämlich von Schalke gnadenlos versägt.

Und was die Kurzentschlossenen betrifft: kann mir kaum vorstellen, dass es Leute gibt die sagen: „Nee, da gehe ich nicht hin. Der Trainer hat gesagt, der will vorsichtig spielen lassen. Det is mir nüschte.“

Lässt sich aber nicht belegen, so oder so.


U.Kliemann
16. September 2016 um 10:53  |  564020

Nach dieser Aussage überlege ich mir sogar,
lieber die Wahl zu verfolgen als Hertha bei
Sky!Am Mittwoch kann man ja wohl Lebens-
zeit sowieso besser verplanen.


fg
16. September 2016 um 10:57  |  564022

@Sir Henry:
Ich überlege gerade, was dagegen spräche, das Spiel taktisch so zu führen, wie im Frühjahr gegen Schalke.
Hat Hertha da nicht auch erfolgreich recht dominant gespielt, Schalke damit überrascht und diese damit aber auch kaum vors eigene Tor gelassen?
Mir wird Schalke gerade etwas zu stark gemacht.

Übrigens: Vor zehn Jahren, ebenfalls am Sonntag der Berlinwahl, gewann Hertha gegen Schalke mit zwei Gimineztoren.


Kettenhemd
16. September 2016 um 10:59  |  564023

@BM
Schalke ist gut. Nizza hat nicht sein bestes Spiel gemacht. Aber schon die Vorstellung gegen Bayern war auch richtig gut. Gegen Hertha reicht es auf alle mal wenn Hertha nicht wieder ein kleines Wunder auspackt.
Ich bin gespannt was Pal macht. Schalke hat eigentlich nur gegen Frankfurt schlecht ausgesehen und auch die sind sehr offensiv zu Werke gegangen und mit sehr aggressivem Pressing das Schalker Spiel zerstoert. Aber da gab es auch noch viele anderen Faktoren – seltsame Schalker Aufstellung ohne Baba und Choupo oder Embolo und dafuer DiSanto auf dem Fluegel, die Rote Karte etc.
Was mir ganz gut gefaellt ist, dass Baba es mit Pekarik in der Defensive zu tun bekommt und Haraguchi den etwas unbeweglicheren Hoewedes vor sich hat im Vorwaertsgang.
Ein kleines Wunder braucht es allemal.


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 11:09  |  564024

@fg

Hast Du die Kommentare darunter gelesen?
Finde ich erfrischend, wenn dann raus kommt, dass die Überschrift nachträglich geändert wurde.

@u.kliemann

So spannend kann die Wahl nicht sein, dass man nach solchen Ankündigungen nicht ins Stadion geht oder Sky schaut.
Ich wäre gern im Stadion, bin aber verhindert…


U.Kliemann
16. September 2016 um 11:10  |  564025

Artikel Mopo-Tgs. ,für mich ist kein Widerspruch
in den Aussagen ersichtlich. Sie treffen doch beide
zu.


fg
16. September 2016 um 11:10  |  564026

@Kettenhemd:
In der (z.B. vom kicker gemutmaßten) Aufstellung bekommt es Baba als Außenverteidiger mit Weiser (Rechtaußen) zu tun. Pekarik als RAV hätte Chuopo-Moting (Linksaußen) als Gegner (vom nominellen taktischen Gerüst).

Schön wäre es, wenn Dardai endlich mal wieder Weiser als Außenverteidiger spielen lassen würde.
Zum einen bringt Pekarik aufgrund seiner technischen Unzulänglichkeiten so gut wie nichts nach vorne. Schnelles, passsicheres Kombinationsspiel ist mit ihm kaum möglich. Zum anderen ist Weiser von hinten Druck machend viel wertvoller, und Esswein kann ihn als schneller und kampfstarker Spieler auch mal absichern.

Und dann hoffe ich sehr, dass auf der sechs so bald wie möglich nur noch ein Defensivspezialist spielt, also Lustenberger ODER Skjelbred, und daneben Allan oder Darida, die auch mehr nach vorne bewirken können!


Kamikater
16. September 2016 um 11:14  |  564027

Also wenn am Sonntag nicht 60.000 im Stadion sind, verstehe ich die Welt nicht mehr. Platz 2 und Schalke kommt.


Freddie
16. September 2016 um 11:25  |  564028

@fg
Peka habe ich in dieser Saison völlig anders gesehen als du.
Halte ihn für bärenstark und keinesfalls mit technischen Unzulänglichkeiten versehen

@kami
Alles unter 60k wäre eine Entäuschung , ja.


fg
16. September 2016 um 11:30  |  564029

@Freddie:
Defensiv ohne Frage, bärenstark.
Aber ganz ehrlich: Hast du ihn nach vorne erfolgreich mitmachen gesehen?


Freddie
16. September 2016 um 11:32  |  564030

Ja


16. September 2016 um 11:34  |  564031

@fg

Auch von mir: ja.


Stiller
16. September 2016 um 11:35  |  564032

Gegen Schalke muss aktiv-dominant zu Werke gegangen werden – ohne allerdings die Körner gleich in der ersten Hälfte zu verpusten. Solch lange Auszeiten wie gegen Ingolstadt sind nicht drin.

Gleichwohl ist bei S04 die Findungsphase noch nicht abgeschlossen, das hat man gestern gemerkt. Das ist einer unserer Trümpfe. Bei konstantem Gegenpressing verlieren sie schnell den Ball, vor allem wenn der ballführende Spieler von 2 Gegenspielern gepresst wird: einer der aktiv rangeht und einer der als Backup 2-3 Meter dahinter wartet. Ball stibitzen, das kann Hertha wie kaum eine andere Mannschaft. Nur muss der dann in den eigenen Reihen bleibt, auch nach dem ersten Abspiel …

Gegen Spielende dürften wir die 2. Chance bekommen, denn die Knappen sind weder top-eingespielt, noch konditionell ’ne Übermannschaft. Schön wäre, wenn wir ihnen gleich zu Beginn den Zahn ziehen könnten.

Richtig gefährlich ist Schalke, wenn gleichzeitig Huntelaar, Mayer (10) und Embolo (außen) auf dem Platz stehen. Die Anfangsformation im Sturm hat mich gestern nicht überzeugt. Insbesondere war Choupo bis zum Strafraum stark, aber nicht im Abschluß. Was überhaupaupt nicht heißt, dass das Sonntag auch so werden muss …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. September 2016 um 11:37  |  564033

@JosLuhukay

Ode an einen Unzeitgemäßen. Und Werner Gegenbauer ist auch nicht weit weg – Kolumne aus der Morgenpost

Wollte mal meine Stuttgarter Timeline (bei Twitter) aufmischen, die sich alle auf die Seite von Manager Schindelmeiser geschlagen haben

@Pekarik

ist das nicht der Typ, der Herthas allererstes Saisontor mit einem pfiffigen vorletzten Pass (auf Weiser ) vorbereitet hat – 1:0 Vedad Ibisevic vs. Bröndby)? Und der Typ, der mit einem mustergültigen Flanke auf Ibisvec in Kopenhagen den Assist zum 1:1 geleistet hat?


Freddie
16. September 2016 um 11:39  |  564034

Ich fand Peka auch nach vorne stark. Auch wenn er noch keinen Scorerpunkt hat.
Gleichwohl fände ich eine derart Offensive Herangehensweise wie du sie vorschlägst gegen S04 selbtmörderisch.
Dazu haben die in der Offensive Zuviel Qualität.
Nicht einigeln, aber Safety First

@ub
Und, gab’s schon Reaktionen?


fg
16. September 2016 um 11:44  |  564035

@Stiller:
So siehts aus.
#Heimspiel
#breiteBrust
#Schalkenichtstärkermachenalssiesind

@Bremer:
Mir gefällt deine Kolumne. Hoffe die Mopo hat auch Leser im Prenzlauer Berg.

@Pekarik:
Herthas Uefa-Cup-Spiele habe ich urlaubsbedingt nicht gesehen.
#mussichzugeben
Die beiden Bundesligaspiele fand ich von ihm offensiv wieder sehr dünn.


Stiller
16. September 2016 um 11:45  |  564036

#Hermanns‘ Luhukay

Ich finde, das ist weniger ein Gegenkommentar als vielmehr eine weitere Berliner Medien-Schleimspur ins Friesenhaus. Bewirbt sich da jemand als Ersatzsäule?


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 11:47  |  564037

@fg

Als Sky-Zuschauer habe ich Peka bisher stark gesehen, sowohl defensiv wie offensiv, für unsere Verhältnisse eben.
Warum diese bisher gut funktionierende Defensive auflösen? Gerade gegen S04, die sich viele Chancen erarbeiten, aber eben an der Verwertung arbeiten müssen(huhu @Sir, so meinte ich das)

Ansonsten wären wir wieder bei Kracherspielern und unbekannten Krachertrainern, die wir uns derzeit nicht leisten können…


elaine
16. September 2016 um 11:49  |  564038

#J.Lu
Wenn Schindelmeiser beim ersten Gespräch fest gestellt hat, dass es zwischen ihm und J.Lu nicht funktioniert, dann wird er eventuell auch etwas dazu getan haben die Angelegenheit nicht zu entspannen. Förderlich war sicherlich dem Trainer in sein Trainingskonzept hinein zu quatschen.
Stur war die Entscheidung J.Lu’s für mich nicht, eher dem Trend im Verein folgend und nach dem Motte „Lieber ein Ende mit Schrecken“.
Das andere Vereine nun nur dem Trainer die Schuld geben kann ich mir nicht vorstellen, denn jeder kann sich doch selbst ein Bild dieser Situation machen


elaine
16. September 2016 um 11:51  |  564039

Stiller 16. September 2016 um 11:45

ich dachte eher da legt jemand eine Schleimspur nach Stuttgart???


Zippy
16. September 2016 um 11:59  |  564040

Schöne Kolumne zum Thema Luhukay, @Bremer.

Schalke fand ich gestern im Pressing sehr stark. Es wird auf das defensive Mittelfeld ankommen, da dürfen wir nicht die Bälle so verlieren, wie das den Franzosen gestern passiert ist. Im Ballbesitz fand ich Schalke hingegen etwas einfallslos, viele Flanken, wenig echte Chancen. Ich würde ihnen sogar eher den Ball überlassen und abwarten, Spieler wie Baba, Choupo usw. sind auch immer für Ballverluste gut.


fg
16. September 2016 um 12:11  |  564041

@Zippy:
Und um Bälle nach Ballgewinnen nicht gleich wieder zu verlieren, braucht man technisch starke Leute: Darida, Stocker, Allan, Kalou, Weiser…die eben nach dem Gegenpresing nicht gleich wieder unter Druck den Ball abgeben (Lustenberger, Skjelbred, Pekarik).


Zippy
16. September 2016 um 12:17  |  564042

@fg
Genau! Wobei ich vermute, dass Lustenberger im Team bleiben wird, aber daneben (und nicht davor) brauchen wir meiner Meinung nach Darida.


fg
16. September 2016 um 12:24  |  564043

@Zippy:
Lusti neben Darida – gerne!


kczyk
16. September 2016 um 12:30  |  564044

*denkt*
fans sind bekannt für ihr lemmingeverhalten.
wer nur gelernt hat, mit dem strom zu schwimmen, für den sind personen mit rückgrat ein ewiges unverständnis.


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 12:37  |  564045

@elaine

Mindestens aber in den Premzlauer Berg…
Eine Spur ins Friesenhaus kann ich da auch nicht erkennen.


Plumpe71
16. September 2016 um 12:41  |  564046

Ich rechne am Sonntag mit drei Punkten, sofern Hertha mutig und couragiert auftritt und die Knappen beschäftigt, möglich ist es.
Abwarten und denen das Feld überlassen und ab und an mal kontern im eigenen Stadion, nee denn dazu haben wir inzwischen selbst auch viel individuelle Qualität, brauchen wir also nicht.

Es ist nach deren großen Kaderumbruch ein Glücksfall dass wir sie zu diesem frühen Zeitpunkt bespielen können, bevor die ab dem 10. Spieltag richtig ins Rollen kommen. Sie verfügen über sehr gute Individualisten, aber da hat sich zu diesem Zeitpunkt noch nichts gefunden. Auch ich fand die gestern in der Offensive nicht überragend.
Zum Teil wurden die Bälle über die Außen recht planlos Richtung 16er geschlagen und wurden oft flach am kurzen Pfosten abgefangen, darüber hinaus brauchen die viel zu viele Möglichkeiten. Man muss die Knappen nicht stärker reden, als sie sind.

#Luhukay,

Völlig unabhängig, wie man zum Aufsichtsrat beim VFB und deren Saisonplanungen steht, unglücklich ist es in jedem Falle gelaufen. Nur lasse ich mir die Personalie Luhukay als stets loyalen Teamplayer schwer verkaufen, spätestens nach dem Krach in Augsburg.
Dass Luhukay mit Paderborn, Gladbach und Berlin mehrfach Mannschaften verloren hat, lasse ich mal aussen vor.

Den zunächst vernünftigen Saisonauftakt verdankt der Holländer auch Alexandru Maxim, der danach nur noch Gelegenheitseinsätze erhielt, obwohl das Offensivspiel des VFB genau ihn dringend nötig gehabt hätte. Wie oft will sich der Holländer denn noch unverstanden fühlen.
Der eine mag das konsequent nennen, für mich kann er sich eben nur bedingt anpassen.

Ohne dass ich hier für Schindelmeiser allzu sehr Partei ergreifen möchte, aber der hat in Stuttgart in seiner Funktion ein übergeordnetes Konzept zu erstellen mit Spielern, die dann ggf. auch unter einem anderen Trainer funktionieren. Grade in Berlin müsste das Problem mit des Trainers Lieblingsspielern bekannt sein, Hegeler ist immer noch hier und war mal als Luhukays Fixstern in der Offensive angedacht 😉


Zippy
16. September 2016 um 12:42  |  564047

Jarstein
Pekarik Langkamp Stark Plattenhardt
Darida Lustenberger
Haraguchi Stocker Esswein
Ibisevic

…wäre wohl in der aktuellen Situation mein (nur mein?? 😉 ) Team gegen Schalke.
Pekarik sah ich zunächst auch kritisch, er ist aber offenbar gut in Form und es gibt nicht wirklich einen Grund, ihn auf die Bank zu setzen – daher kein Weiser. Auf der Sechs hätten wir so mit Darida einen Spieler, der das Spiel sicher eröffnen kann. Stocker wäre das kleinstmögliche „Übel“, auch wenn er seine wenigen Chancen bislang nicht wirklich genutzt hat. Haraguchi würde in diesem Fall Baba pressen, den man zu Ballverlusten zwingen kann, und Esswein würde ich gegen Höwedes spielen lassen, der nicht besonders schnell ist. So hätte man die Stärken und Schwächen der eigenen sowie der gegnerischen Spieler meiner Meinung nach bestmöglich (aus)genutzt.
Kalou, Weiser und Schieber einwechseln, falls wir noch mehr Tore brauchen.


Blauer Montag
16. September 2016 um 13:17  |  564048

Wahrlich überlegenswert dein Vorschlag Zippy, da ausführlich begründet.


Kamikater
16. September 2016 um 13:18  |  564049

So würde ich aufstellen am Sonntag gegen Gelsenkichen:

———————-Jarstein———————
Pekarik–Langkamp–Stark–Plattenhardt
———Lustenberger–Darida———-
Weiser———-Kalou———Haraguchi
———————-Ibisevic———————


Blauer Montag
16. September 2016 um 13:21  |  564050

Hegeler ist immer noch hier – als Dardais Glücksbringer? 😉
Meine Glaskugel sagt: Er wird auch Sonntag im Kader sein.


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 13:28  |  564051

16. September 2016 um 13:36  |  564052

Lt. PK fällt Körber definitiv aus und Kraft ist sehr unsicher. Wer ist denn unser vierter Keeper?


16. September 2016 um 13:46  |  564053

@ Torwart – Brüggemeier (Ex-Schalker) 🙂


16. September 2016 um 13:48  |  564054

Bei uns trainiert doch noch Daniel Haas in der U23 mit. Können den ja mal fragen, ob er Sonntagabend schon was vor hat.


16. September 2016 um 13:50  |  564055

#vierter Torwart: Lustenberger


Freddie
16. September 2016 um 13:51  |  564056

Der bisher einzige mit 0 Gegentoren


Plumpe71
16. September 2016 um 13:54  |  564057

Lusti als 4. TW wäre wohl auch meine Wahl, das kann der.


16. September 2016 um 13:55  |  564058

Hegeler vielleicht.


16. September 2016 um 14:00  |  564059

Der ist zwar gross. Aber auch ein Torwart sollte sich bewegen.


coconut
16. September 2016 um 14:16  |  564060

@ Stiller 16. September 2016 um 11:35

Jupp. Sich nur hinten rein stellen würde S04 nur entgegen kommen.
Ich befürchte nur, das hertha genau das machen wird, erst recht, wenn man in Führung gehen sollte….
Komischer „Masterplan“…..und mir völlig unverständlich.

@Plumpe71 16. September 2016 um 12:41

Zu beiden Punkten kann ich dir weitgehend zustimmen.
Der Weg von Schnidelmeiser ist zwar riskanter, aber deutlich mehr an die Zukunft ausgerichtet. Sollte Stuttgart aufsteigen, haben sie ein Zukunbftsträchtiges Ziel.

#Luhukay
Ich bin mir da nicht sicher, ob Luhukay da tatsächlich eine Abfindung zugestanden hätte. Er hat doch selber gekündigt! Die Gründe mögen zwar nachvollziehbar sein, aber dennoch bleibt es eine Tatsache. Wäre dem also so, das ein Verein dann auch noch eine Abfindung zahlen müsste, könnte das schnell zu einem „Geschäftsmodell“ werden. Vertrag machen, nach ein paar Wochen den Krempel hinschmeißen, Kohle Kassieren, sich die Restlaufzeit erholen und dann das nächte „Opfer“ suchen….
…ja, ja, ich weiß, da steht was von vertrauensvoller Zusammenarbeit im Vertrag, aber ob das sich vor Gericht dann hätte nachweisen lassen? Ob das überhaupt eine rechtliche Reelevanz hat. Was der eine als vertrauensvoll sieht, muss der andere noch lange nicht so sehen.
Ich denke eine eher vernünftige Entscheidung, ohne „schmutzige Wäsche zu waschen“ zu gehen, alles andere hätte wohl auch Luhukays Zukunft belastet…


Plumpe71
16. September 2016 um 14:43  |  564062

coconut

16. September 2016 um 14:16 | 564060

Sehe das mit Schindelmeiser ähnlich, einigermaßen fair beurteilen kann man ihn wahrscheinlich auch erst nach einer erneuten Trainerinstallation und nach Ablauf dieser Saison. Erst dann wird man sehen, ob der Weg vom VFB richtig ist und Schindelmeiser besser arbeitet als Dutt.

Ich weiß aktuell nicht ganz sicher, wie viel sportliche Kompetenz dort im Aufsichtsrat sitzt, mit Martin Schäfer ein ehemaliger Profi, aber sonst ?

Hab ohnehin das Gefühl, dass der Aufstieg aus dem Unterhaus immer schwieriger wird und eher noch die Gefahr eines weiteren Abstiegs in Richtung 3. Liga droht, wenn ich so sehe, was sich dort so an Traditionsvereinen findet, gut dass es uns aktuell nicht trifft.


coconut
16. September 2016 um 14:58  |  564063

@Plumpe71
Wie schon gesagt. Mehr Risiko beinhaltet der Weg sicherlich aber auch mehr Chancen….
Zumindest hat der Mann den Mut, diesen Weg zu gehen. Klappt es ist er der Held, wenn nicht ist er der Depp….


Plumpe71
16. September 2016 um 15:04  |  564064

@coco, so isses.


Papa Zephyr
16. September 2016 um 15:09  |  564065

@Masterplan für Schalke
Und wer glaubt, dass uns Pal tatsächlich schon vor dem Spiel seine wahre Strategie erklärt, wie er gedenkt gegen Schalke vorzugehen…


Jack Bauer
16. September 2016 um 16:13  |  564066

@Luhukay: Wenn er selber um eine Vertragsauflösung bittet, steht ihm natürlich kein Geld zu. Die meisten Trainer hätten die Sache allerdings ausgesessen, in dem Wissen, dass der ungeliebte Manager sie eh bald entlassen wird, und ihnen dann volles Gehalt/eine dicke Abfindung zusteht. Das muss man Luhukay schon zu Gute halten, das ist ein feiner Zug. Aber auch hier muss man sagen, dass es bei ihm in schöner Regelmäßigkeit vorkommt, dass er sich entweder mit Mannschaft und/oder Vereinsführung überwirft. Das wird neben seiner „straighten“ Art sicher auch registriert.


jenseits
16. September 2016 um 16:16  |  564067

Ob da etwas Zukunftsträchtiges entsteht, bleibt ja zunächst mal abzuwarten. Sollte die Rückkehr ins Oberhaus diese Saison nicht gelingen, würde ich das Projekt bereits als gescheitert betrachten. Der Verein hat sich nach dem Abstieg nicht gefangen und macht erst einmal weiter wie zuvor. Vielleicht leisten die Stuttgarter den Lauterern etwas länger Gesellschaft.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. September 2016 um 16:18  |  564068

@sir

Lt. PK fällt Körber definitiv aus und Kraft ist sehr unsicher.

der Kollege Jörn Lange, der bei der PK vor Ort war, sagt, Hertha hätte missverständlich getwittert.
Ja, Körber fällt aus. Und zu Kraft habe Dardai gesagt, dass er seine Hand noch ein wenig spüre, aber spielen kann.


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 16:19  |  564069

Wann twittert Hertha mal nicht missverständlich? 🤔


16. September 2016 um 16:25  |  564070

„…Hertha hätte missverständlich getwittert…“

Universalfeststellung für die vergangenen neun Monate.

Danke, @ub. Habe es mir aber auch angehört. Sonderlich optimistisch klang der Trainer in Bezug zu Kraft aber auch nicht gerade. Mal abwarten.


16. September 2016 um 16:30  |  564071

für mich zeigt Luhukkay genau das, was ich an ihm schätze: Aufrichtigkeit und Klarheit. Sehr angenehm. Kenne den Ex-Hoffenheime nur aus Interiews. Da stimmt die Chemie bei mir so weníg, das ich liueber nix zu ihm sagen sollte.
Unterm Strich: der Vfb muriert zum reinen Chaos-Klub.
Hat je ein Klub in so kurzer Zeit Manager und Trainer gewecselt?-vielleicht der HSV ..selbst Hertha und Schalke kommen da wohl nicht mit,oder?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. September 2016 um 16:44  |  564072

@Luhukay-Kolumne

danke für die Anmerkungen und die Diskussion.

Das Grundproblem ist hier schon genannt worden und führt davon weg, wer nun den Schwarzen Peter bekommen soll (Schindelmeiser oder Luhukay).
Der Grundfehler beim VfB war, erst den Trainer zu verpflichten.
Kein Mensch kann erstaunt sein, dass man Luhukay bekommt, wenn man Luhukay verpflichtet. Der fängt an, den Kader zu sortieren.
Und drei Wochen später kommt Schindelmeiser. Dann dauert es noch mal etwas Zeit, bis sich herausstellt: Die können nicht miteinander.

Dass der Streit nun zehn Tage nach Ende der Transferfrist öffentlich wird, ist ein wenig Zufall (1:2 gegen Heidenheim). Aber die Auswirkungen sind erheblich. Egal, wer der neue VfB-Trainer wird: Er arbeitet mit einem Kader, an dem er null Aktien hat. Und daran bis zum Januar auch nichts ändern kann.

Die Erwartung in Stuttgart wird bleiben: Dass der VfB weitgehend ungeschlagen Richtung Weihnachten marschiert …


Hoppereiter
16. September 2016 um 16:45  |  564073

“ Kamikater
16. September 2016 um 13:18 | 564049

So würde ich aufstellen am Sonntag gegen Gelsenkichen:

———————-Jarstein———————
Pekarik–Langkamp–Stark–Plattenhardt
———Lustenberger–Darida———-
Weiser———-Kalou———Haraguchi
———————-Ibisevic———————“

Genau so würd ich auch aufstellen,ob Skjelbred oder Lusti spielt is eigentlich egal hauptsache Darida auf der 6 🙂


jenseits
16. September 2016 um 16:46  |  564074

Jedenfalls wusste der Verein mit dem Erfolg einer Meisterschaft und den für damalige Verhältnisse vielen Gomez-Millionen nicht viel anzufangen oder gar etwas daraus zu entwickeln. Luhukay den kühlen Blonden an die Seite zu stellen war ein Scheitern mit Ansage. Möglicherweise holt dieser nun in Erinnerung vergangener aber gemeinsamer Tage einen blonden Trainer.


Silvia Sahneschnitte
16. September 2016 um 16:52  |  564075

Lieber @Stiller am 16. September 2016 um 11:35 Uhr,
bin da völlig Ihrer Meinung.
Die Gelsenkirchner müssen zum Laufen gebracht werden, dürfen keine Luft zum Atmen bekommen. Die sollten Ihre Müdigkeit schon früh spüren.
Also Pressen und Gegenpressen und nicht tiefstehend auf den Spielpartner warten.
Die Gelsenkirchener waren gegen Nizza im Mittelfeld körperlich im Vorteil, deshalb würde ich auch Stark lieber im Mittelfeld sehen und Lustenberger auf IV. Gelsenkirchen war vor allen Dingen körperlich präsent, bei der Balleroberung, beim Durchsetzungsvermögen, beim Pressing, spielerisch haben sie mich nicht überzeugt.
Auf GE´s Pressing muss Hertha eine Antwort finden, dann wird mir nicht bange.
Sollte ich jedoch eine Einstellung und eine Taktik wie im Pokal gegen Dortmund erleben, werde ich mich hinterher in eine Rolle Küchenpapier vergraben, um meine Tränen in den Griff zu bekommen.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Exil-Schorfheider
16. September 2016 um 17:09  |  564080

Der kicker sieht es wie @ub:

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/660459/artikel_gerade-und-ehrlich—luhukay-geht-seinen-weg.html#omfbLikePost

Bin gespannt, was eher passiert:

Aufstieg des VfB oder Fertigstellung von S21…


Hurdiegerdie
16. September 2016 um 17:12  |  564081

Uwe Bremer
16. September 2016 um 16:44 | 564072

Genau! Das war zuerst mein Denkfehler. Wie kann der Schindelmeister…

Aber er kam erst nach Luhukay. Nur… Er wusste auch das Luhukay bereits da war.

Sonst bleibe ich bei meinem Mantra. Manager werden an ihrem Erfolg gemessen. Steigen sie nicht auf, ist Schindelmeister der Loser.


fg
16. September 2016 um 17:23  |  564084

@Silvia:
Ich glaube und fürchte, genau diese Ein- und Aufstellung (Halbfinale) wirst du bekommen…


Stiller
16. September 2016 um 17:39  |  564086

@Silvia Sahneschnitte et al.

Ich denke, dann sind wir uns ziemlich einig hier im Rund. Sogar mir der auch von mir favorisierten Küchenrolle könnte es hinkommen …

🙂


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