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Mittwoch, 5.10.2016

Kalou meldet sich zurück

(jl) – Während die übrigen Nationalspieler das Weite gesucht haben, kehrte ein anderer Internationaler am heutigen Mittwoch zurück ins Hertha-Training. Salomon Kalou, zuletzt zwecks Trauerzeremoniell in der Elfenbeinküste, stieß am Nachmittag wieder zur Mannschaft.

Den wenig charmanten Empfang im deutschen Schmuddelwetter übernahm Fitness-Coach Henrik Kuchno, der die Profis mit seinen Übungen, nun ja, vor einer Unterkühlung bewahrte.

Jens Hegeler auf ungewohntem Terrain

Ein großes DANKESCHÖN geht an @HerthaBarca, der am Dienstag netterweise den „Immerhertha-Infodienst“ übernommen hat. Als kleine Belohnung habe ich mich in der Donnerstagsausgabe der Morgenpost  seinem Lieblingsspieler gewidmet: Jens Hegeler (ok, es gab auch anderweitige Beweggründe…).

Hegeler war am Dienstagabend zu Gast in der Bar des Deutschen Theaters, wagte sich dort auf ungewohntes Terrain. 11Freunde-Kollege Christoph Biermann hatte dort erstmals zum Fußball-Salon geladen und diskutierte mit Hegeler und Alba-Geschäftsführer Marco Baldi angeregt über das Thema Datenanalyse.

Ihr wisst: Gemeinsam mit seinem früheren Bayer-Kollegen Stefan Reinartz steht Hegeler hinter dem berühmt-berüchtigten Packing, das sich seit der EM etabliert hat.

Ohne zu viel vorwegzunehmen: War ein sehr sympathischer Auftritt des Herthaners. Nein, ein großer Showman ist er auch abseits des Platzes nicht, aber die Ideen und Facetten des Packings hat er eloquent und präzise erläutert. Im Anschluss nahm er sich viel Zeit für Detailfragen in direkten Gesprächen.

Langkamp mit guten Packing-Werten

Habe ihn natürlich auch gefragt, wie es mit dem Thema Packing bei Hertha gehandhabt wird. Es laufen wohl zumindest Gespräche über eine Zusammenarbeit, aber zu den Fans der ersten Stunde scheinen die Berliner – anders als Dortmund oder Gladbach – nicht zu zählen.

Überhaupt sei die Situation für ihn etwas schwierig, schließlich fungiert er als Botschafter der Firma „Impect“ und ist zugleich Angestellter des Vereins. Pal Dardai ständig mit Ratschlägen in den Ohren zu liegen, kommt für Hegeler jedenfalls nicht infrage.

Herthas Packing-Werte hat er natürlich trotzdem im Blick. Dass ein Berliner Profi dabei herausragen würde, sei ihm nicht in Erinnerung, sagte Hegeler. Manch einer werde aber unterschätzt. Dass die Fußball-Welt häufig nur von John Brooks schwärme, sei aus Packing-Perspektive jedenfalls nicht haltbar. Nebenmann Sebastian Langkamp müsse sich mit seinen Werten nicht verstecken.

Lücke zwischen Theorie und Praxis

In der Theorie hat Hegeler das Spiel vermutlich tiefer durchdrungen, als viele seiner Kollegen. Allerdings räumte er auch ein:

„Ich hab‘ es leider noch nicht geschafft, das in die Praxis umzusetzen.“

Marco Baldi, der einen interessanten Einblick über den Statistik-Wahnsinn im Basketball gab (es gibt im Grunde nichts mehr, was nicht gemessen wird), war beeindruckt. Dass ein aktiver Spieler sich mit solchen Dingen beschäftige, sei „sensationell“, meinte der Alba-Macher. Finde, damit hat er nicht Unrecht.

Futsal-Gasttrainer aus Ungarn

Am Mittwochvormittag stand Hegeler – übrigens mit dem genesenen Alex Esswein – schon wieder auf dem Trainingsplatz. Futsal deluxe stand auf dem Programm, Pal Dardai hatte extra einen fachkundigen Landsmann eingeladen. Details dazu könnt ihr hier nachlesen. Auch wurden große Teile der Einheit per Drohne aus der Luft gefilmt. Technischer Fortschritt und so…

Am Donnerstag trainieren die Herthaner um 10 und 15.30 Uhr. Welche Besonderheiten sich das Trainerteam dafür ausgedacht hat, erfahrt ihr hier. 


104
Kommentare

Scott
5. Oktober 2016 um 18:59  |  567235

Gold…


Hurdiegerdie
5. Oktober 2016 um 19:02  |  567236

Silba


Neuköllner
5. Oktober 2016 um 19:06  |  567237

Bronze


5. Oktober 2016 um 19:09  |  567238

Länderspielpause =
lose Sitten bei der Blogeröffnung. 😛


Elfter Freund
5. Oktober 2016 um 19:12  |  567239

Ha Ho He Hertha BSC


Zippy
5. Oktober 2016 um 19:18  |  567240

@Elfter Freund
Richtig so! 😀

Zum Thema Packing hatte ich ja vor einiger Zeit schon meine Meinung gesagt, die kurze Version ist: Netter Wert für Fans und Fernsehzuschauer, für eine tiefergehende Analyse allerdings eher ungeeignet.

Nichts desto trotz schön, dass Hegeler sich mit so etwas beschäftigt, „sensationell“ allerdings nicht, denn viele/einige Spieler „beschäftigen“ sich mit ähnlichen Überlegungen, vermarkten diese aber nicht…nicht jeder Profi ist ein „Großkreutz“.


5. Oktober 2016 um 19:19  |  567241

Einmal mehr beindruckend für mich in seiner Beweglichkeit beim Kleinfeldtraining: Sebastian Langkamp.


HerthaBarca
5. Oktober 2016 um 19:42  |  567244

@jlange
Danke – ich eile gleich nach dem Erwachen zum Briefkasten!


jenseits
5. Oktober 2016 um 19:53  |  567245

@HerthaBarca
Ist Hegeler wirklich Dein Lieblingsspieler?


Hurdiegerdie
5. Oktober 2016 um 19:58  |  567246

Ich frage mich ja, warum bei diesem technischen Fortschritt die Drohne immer auf einem Platz in Kopfhöhe rumschwirrt.


5. Oktober 2016 um 20:05  |  567247

Fehlt da ein „nicht“ @hurdie?

Dit mit den Füchsen wird wohl heute nix….


5. Oktober 2016 um 20:11  |  567248

Möglicherweise ist es mit den packing-Werten so wie beim Luftdruck und dem Wasserdampf. In Höhenlagen kocht das Wasser bereits bei niedrigeren Temperaturen.

Vielleicht werden die packing-Werte geringer, wenn die Drohne höher fliegt. :mrgreen:


Hurdiegerdie
5. Oktober 2016 um 20:12  |  567249

Ja, da fehlen halt einige bei den Füchsen, aber ein „nicht“ fehlt m.E. nicht.


5. Oktober 2016 um 20:15  |  567250

Ok, ich hatte das falsch verstanden. Ich dachte dir würde gefallen, wenn immer eine Drohne das Geschehen betrachtet. Mein Fehler.


Hurdiegerdie
5. Oktober 2016 um 20:19  |  567251

moogli
5. Oktober 2016 um 20:15 | 567250

Es sind halt gar keine Drohnen-Aufnahmen dabei 😉


Tojan
5. Oktober 2016 um 20:24  |  567252

#füchse
parallele zum fußball: kiel hat den deutlich tieferen kader und dazu noch einen tag mehr pause gehabt…


Ursula
5. Oktober 2016 um 20:43  |  567253

apollinaris
5. Oktober 2016 um 19:36 | 567242

Sehe ich diesmal sehr ähnlich wie Du!
DENN Dortmund wird wohl sehr schwer…

Stünde die Hertha zu hoch, wäre es der Tod
einer Erfolgsmöglichkeit! Tiefer stehen ist
ja nicht gleichbedeutend mit „Mauertaktik“,
wenn man es spielerisch interpretiert und
eine gewisse Passgenauigkeit einbringt, um
die längeren Wege aus der Defensive heraus
auch schnell zu überbrücken!

Ein modifiziertes „vertikales Spiel“ frei nach
Dardai, wäre vielleicht der Schlüssel!?

Dardai wird entscheiden müssen, ob er ein
etwas „späteres“ Pressing spielen lässt, oder
NUR die Räume und Passwege zustellen möchte..

Stünde man höher, gar zu hoch, würde man
den sehr schnellen Außenverteidigern Marcel
Schmelzer und Lukasz Piszczek Tür und Tor
öffnen! Die laufen bis zur Grundlinie durch
UND können gute Hereingaben (Flanken)!

Wenn diese beiden Außenverteidiger angespielt
werden, sollten sie direkt agressiv angelaufen
werden, damit sie früh zu Pässen in die Mitte
prvoziert werden! Dort würden dann (hoffentlich)
die hängenden Stürmer und aus der „Sechs“
Lustenberger, Skjelbred und Stark, den ich in
diesem Spiel ins defensive Mittelfeld einbauen
würde, diese Bälle abfangen, um dann selbst
zu schnellen Kontern zu kommen…!?

ABER Dortmund kann „vertikales Spiel“ und
hat nicht nur Aubermeyang! Mit Weigl, Rode
und insbesondere Dembele stehen nachrückende,
bei Bedarf mit exakten Steckpässen zur Offensive
mutierende, schnelle Leute aus dem Mittelfeld zur
Verfügung, ggf. auch zum „Powerplay“!

Dies und den damit verbundenen Spielfluss der
Dortmunder, sollte die Hertha dringend vermeiden…

Eine gute Kombination aus stabiler Defensive, aus
einem „4 – 3 – 2 – 1“, und Offensive, also beider
Faktoren, würde ich bevorzugen!

Mit:

Jarstein,

Weiser, Langkamp, Brooks, Plattenhardt,

Lustenberger, Stark, Skjelbred,

Stocker, Haraguchi,

Ibisevic…..

Nächtle!


apollinaris
5. Oktober 2016 um 20:43  |  567254

jap. der Langkamp..wird häufig einfach unterschätzt. Er spielt meist unspektakulär und nicht übermäßig modern..aber immer auf gutem Niveau- wie Pekarik: ungeheuer konstant auf gute, Niveau. Konstanz..das ist für mich sicheres Zeichen von “ Klasse“
P.S. anfangs unterschätzte ich auch den sympathischen Sebastian.
etwas; ließ mich auch von Legende Lehmann ein bißchen beeinflussen, der mal in einer Reportage letztlich abfällig über ihn sprach. ( ich finde Lehmann interessant, aber seine Neigung zum Herabsetzen von Kollegen ein nicht so sympathischer Zug)


Zippy
5. Oktober 2016 um 20:53  |  567255

#BVB
Klar, zu frühes Pressing öffnet Räume.
Hertha sollte, wie von @Ursula schon angedeutet, durch Pressing von Außen, das Spiel in die Mitte leiten, dort kann man dann immer wieder, wie von mir angedacht, situativ die hinteren Reihen vorschieben und die Räume verkleinern, sodass ein Weigl im Mittelkreis schon direkt von zwei, drei Spielern angegangen werden kann, bevor ein Kombinationsspiel in Gang kommt.

#Lehmann
Da bin ich oft unsicher, ob er tatsächlich alles so und in der kommunizierten „Intensität“ meint, wie er es sagt, oder ob er auf Teufel komm raus polarisieren möchte.
Langkamp habe ich aber auch lange Zeit gar nicht so „wahrgenommen“.


Hurdiegerdie
5. Oktober 2016 um 21:12  |  567256

Vielleicht meinen wir ja alle das gleiche??

Für mich steht eine Mannschaft, die erst ab der Mittellinie das Pressing aufnimmt, tief.

Eine Mannschaft verteidigt für mich hoch, wenn die hintere Viererkette 10-15 Meter vor der Strafraumgrenze steht. Das ergäbe m.E. zuviel Raum für die schellen Dortmunder.


schweigende Mehrheit
5. Oktober 2016 um 21:12  |  567257

Für die interessierte Bloggemeinde hier ein guter, aber auch länger Artikel übers Packing:

http://spielverlagerung.de/2016/08/03/packing-besser-als-der-ruf/

Quintessenz: Das Ganze ist deutlich komplizierter und facettenreicher als in der ARD erklärt und @Zippy durchaus für tiefergehende Analysen zu gebrauchen.


Exil-Schorfheider
5. Oktober 2016 um 21:17  |  567258

Wenn man Vermarktung a ja Hegeler mit einem „Großkreutz in einen Absatz packt, kann man den Facettenreichtum vom Packing auch mal unterschätzen.

Ist wie so oft Chemie.


Tojan
5. Oktober 2016 um 21:27  |  567259

#Packing
ist meiner meinung nach vor allem in der spielnachbetrachtung eine sehr sinnvolle statistik und hilft sehr schwächen in offensive und devensive zu finden.


Zippy
5. Oktober 2016 um 21:35  |  567260

@Hurdiegerdie
Was das Pressing angeht, meinen wir tatsächlich alle (?) mehr oder weniger dasselbe, glaube ich.
Ich würde eben das Mittelfeld „überladen“, die Angriffsreihe ein paar Meter zurück, die Abwehrreihe ein paar Meter vor, die schnellen Dortmunder vom Kombinationsspiel abschneiden.

@schweigende Mehrheit

Nein, (aus meiner Sicht) eben nicht wirklich.
Diese Art der Zusammenfassung verschiedener Aspekte birgt zum einen die Gefahr, dass man sich zu sehr auf Werte versteift, da man aus dem Geschehen auf dem Rasen Annahmen abstrahiert, ohne das Gesamtgeschehen im Blick zu haben, so ein bisschen vergleichbar mit dem TV/Stadionsicht-Unterschied. Dieser Fehler wird durchaus bei einigen Vereinen gemacht. Packing, als Analyse-Hilfsmittel, bringt nur dann etwas, wenn man es in Zusammenhang und direkten Vergleich mit dem Spielgeschehen setzt, ansonsten verzerrt es die Statistik.
Ich habe es schon mal geschrieben, schreibe es gerne in anderer Form noch einmal: Wer glaubt, dass scheinbar aus dem Spiel genommene Spieler nicht mehr ins Geschehen eingreifen können und keinen Einfluss auf die laufende Aktion mehr haben können, unterschätzt das Facettenreichtum des Fussballs ganz gewaltig. Diese Annahme liegt der Grundidee aber zugrunde, daher ist das aus meiner Sicht eher Kategorie „Murks“, wenn es um tiefergehende Analysen geht.


Ursula
5. Oktober 2016 um 21:37  |  567261

# Abstraktes „Packing“…

Ich denke (altmodisch!?) die ARD hat in
Sachen „Packing“ richtig agiert!

„Fußball ist (sollte) keine Mathematik sein“…

Die meisten Fans, und auch Blogger HIER,
sind schon mit Taktiken, Steckpässen und
„vertikalem Spiel“ überfordert!?

UND wenn nicht, SIE wollen „es“ auch gar
nicht! Fußball ist auch „Bauchgefühl“ und
EIGENE Sichtweise!

Die Ballbesitzanteile und andere Statistiken
hinken (viel) zu oft und sagen nichts über den
wahren Spielverlauf aus, LETZTLICH über das
Endergebnis, was wie ein Damokles-Schwert
über die errechneten uund verzerrenden
Wahrscheinlichkeiten aussagt, aussagen soll…

ALLE „errechneten Werte“ mit z. B. „über 70 %“
und in der 90. Minute schießt dieser errechnete,
vermeintliche viel schwächere Gegner das 1 : 0
zum Sieg, und nu….

Das ist Fußball, was ihn ausmacht!? Altmodisch…?


Tojan
5. Oktober 2016 um 21:39  |  567262

@ursula
nein, statistische varianz 😉


Zippy
5. Oktober 2016 um 21:46  |  567263

@Exil-Schorfheider
Hegelers Vermarktung steht bei mir zwar im selben Absatz wie der Name „Großkreutz“, steht aber in keinem direkten Zusammenhang zu jenem, sondern bezieht sich auf die „anderen Spieler“, die sich ebenfalls eingehender mit ähnlichen Dingen wie Hegeler beschäftigen. Hegeler und diese sind eben keine Großkreutze, sehen Fussball nicht aus der „oberflächlichen“ „Fan“perspektive, sondern aus einem anderen, möglicherweise geschärften Blickwinkel.


Ursula
5. Oktober 2016 um 21:47  |  567264

@ursula
nein, statistische varianz 😉

…ach was….


Tojan
5. Oktober 2016 um 21:50  |  567265

@ursula
dann stell nicht so offensichtliche fragen 😉


Ursula
5. Oktober 2016 um 22:10  |  567266

Das waren keine „offensichtlichen“ Fragen,
das waren aus dem Text heraus eher
rethorische Fragen…

Schläfle!


Stiller
5. Oktober 2016 um 22:17  |  567267

Dass Weigl ein nachrückender Mittelfeldspieler sei, der sich gar am Mittelkreis aufhält, halte ich für ein Gerücht (was nicht bedeutet, dass er dort nie gesehen wurde). Wurde hier schon ein paarmal verbreitet. Er spielt vor der Abwehr. Beim 4-1-4-1 als letzter Mann und sonst spielt er den defensiven Part auf der 6.

Gegen Hertha, vermute ich, werden Gonzales und Rode auf den Sechserpositionen zu finden sein. Gegen Bayer04 hat sich Tuchel nämlich verzockt und 4 (im Prinzip) Defensive in die Mitte gestellt. (Wollte mal wieder peppiger als Pep sein …).

Das wird gegen Hertha nicht passieren.


Ursula
5. Oktober 2016 um 22:31  |  567268

„Nachrückende“, defensive Mittelfeldspieler
soll es geben! Weigl ist (sehr!) oft einer davon…

…UND ich sah ihn auch schon am gegnerischen
Strafraum!

Diese Spieler heißen ja nicht alle Lustenberger!

Nu abba! Nächtle! Die Hunde…


Stiller
5. Oktober 2016 um 22:36  |  567269

Er wird sich auch nicht weigern Steckpässe zu spielen, @liebe Ursula, wenn er mal die Gelegenheit hat …

So wie Brooks. Der befindet sich auch manchmal am gegnerischen Strafraum. Bei Freistößen oder wenn er sauer ist und Hertha hinten liegt. Hat aber nix mit seiner eigentlichen Spielposition zu tun.

Das siehst Du bei Weigl völlig falsch.

Was er kann und vorzüglich macht, nennt man Vertikalpässe. Die kann er sogar aus seiner Defensivposition manchmal exzellent bis in die Spitze spielen. Aber vorne hat er nix zu suchen. Schau ihn Dir einfach mal an 🙂


Ursula
5. Oktober 2016 um 22:39  |  567270

Tja…


Ursula
5. Oktober 2016 um 22:47  |  567271

Ich zitiere mich selbst..

„ABER Dortmund kann „VERTIKALES Spiel“ und
hat nicht nur Aubermeyang! Mit WEIGL, Rode
und insbesondere Dembele stehen nachrückende,
bei Bedarf mit exakten STECKPÄSSEN zur Offensive
mutierende,“……

Nu abba wirklich! Sie scharren schon mit den Hufen….

…ich weiß, ich weiß, Hunde habe keine Hufen, aber….

…“rhetorische“ Freiheit! Stilmittel! Nächtle!


Stiller
5. Oktober 2016 um 22:57  |  567272

„zur Offensive mutierende, schnelle Leute aus dem Mittelfeld “

Klar, Weigl kann Steckpässe, „mutiert aber nicht zur Offensive“. Ich glaube sogar, der mutiert überhaupt nicht. Schnell?

Ebenso wie Dembele nicht „nachrückt“. Er ist offensiv. Er spielt auf der Außenposition. Da muss er stürmen.

@Ursula, @Ursula. Nu abba …


Ursula
5. Oktober 2016 um 23:20  |  567273

@ Stiller, @ Stiller

Du gute Güte, jetzt habe ich Dich endlich
verstanden!

Du wolltest, willst, natürlich „intellektueller“,
stellvertretend für zwei, drei andere User,
einfach nur für „gute Stimmung“, für eine
„sachliche Atmosphäre“ sorgen! Gut gelungen!

Kompliment oder auch „Chapeau“…

Ich hingegen sollte mir meine „Replikanten“
auf die ich naiv eingehe, besser anschauen,
besser genauer „erlesen“…

Na jut! Zugelernt! Dieser Blog ist eine Wundertüte….


5. Oktober 2016 um 23:28  |  567274

manchmal ist die Wortklauberei der Sprengsatz.Bei Weigl könnte nun wirklich eines der modernen Hilfsmittel perfekt aufklären: die heatmap. Schaut euch die heatmap an und die Diskussion hat ne objektive Grundlage. Ich mache es jetzt nicht, da mir das Wesentliche ( ui, schwammiger, sehr schwammiger Begriff…) an @ursulas Beitrag richtig erscheint. Ob die einzeln aufgereihten Spieler jetzt alle stimmen? überlasse ich euch beiden. Weigl sehr ich aus der Erinnerung nahezu ähnlich selten im vorderen Drittel wie Lusti. Einfach die heatmap bemühen und Wasser trinken


Ursula
6. Oktober 2016 um 0:53  |  567275

@ apo, Du nennst es „anrempeln“….

Mensch „apo“, das kann doch nicht so
schwer sein! Ich wollte ausdrücken, oder
meine Prämisse war doch letztlich, dass
man diese „Offensivmaschinerie“ der
Dortmunder nicht ins SPIEL kommen
lassen darf, und dem systemisch mit
adäquaten Mitteln begegnen sollte….

Anstelle von Weigl hätte ich auch Mor,
Bender oder Ginter etc. benennen können!!

Das Dembele eine REINE Offensivkraft
ist, weiß auch meine Oma, aber bitte…

…wenn man denn will, geht es auch so!!

Eben „Stiller-like“…

Einer ist`s immer, wenn`s zwei sind, wird`s
schlimmer! (Vor)gestern war es deutlich
angenehmer!

Bin auch wieder weg! Tschüssle!


6. Oktober 2016 um 3:26  |  567276

menno, ich habe dir doch gar nicht widersprochen.
Mir fällt hier immer häufiger Lennard´s Mama ein…“Immer locker bleiben, …“
So, ich leg mich zu meiner Katze..


6. Oktober 2016 um 3:39  |  567277

Ach, da fällt mir doch noch was ein..Angesichts der völlig durchgeknallten Aufgeregtheit in Europa und bei uns…fragte ich meine Lebensgefährtin vorgestern beim Spaziergang:2 was ist hier eigenlich los,`wo kommt denn nur dieser Hass her. Was hat sich da angestaut, vor allem , warum? Die Flüchtlinge sind es ja, leicht belegbar, (argumentativ) eher weniger.
„Ach, was fragst du mich?! erinnere dich an deinen komischen Fussballblog und erklär mir die immergleichen Zankereien dort“..kam die Gegenfrage prompt zurück, was mich nicht schlauer machte , nur noch ratloser. Aber immerhin war ihre Antwort kommunikativ. Woody Allan hätte wohl gsagt“ bleib mir weg. „Du fragst mich, ob ich die aufgeregten Deutschen verstehe?-ich weiss es micht Ich weiss ja nicht mal, wie dieser blöde Dosenöffner hier funktioniert…Das wird auch nix mehr heute. Call a pizza!“


Freddie
6. Oktober 2016 um 7:19  |  567278

Hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 8:03  |  567279

Es wäre ganz nett, wenn ihr angeben könntet, woher ihr eure Statistiken habt (heatmap, etc).

Zum einen brauche ich dann nicht suchen 😉 , zum anderen kann man es bessser einschätzen, wenn man weiss, dass es vom Kicker kommt und ggf. vernünftigere Quellen suchen. :mrgreen:


HerthaBarca
6. Oktober 2016 um 8:06  |  567280

@jenseits
Ja, ich bin ein Hegeler-Fan. Ich hatte letztes Jahr in Schladmingen Kontakt zu ihm und empfand ihn als einen sehr angenehmen Menschen. Hinzukommt, dass er eigentlich ein ordentlicher Fußballer ist, der die im Training gezeigte Performance im Spiel leider nicht so umsetzt – warum auch immer.
Trotzdem halte ich ihn für unterschätzt – vor allem im Blog!


HerthaBarca
6. Oktober 2016 um 8:13  |  567281

@packing
Wenn ich im heutigen MoPo-Artikel lese welche Daten da zum Tragen kommen, scheint es ja doch umfangreicher, detaillierter und zielführender zu sein, als hier manch einer gestern dargestellt hat.


Freddie
6. Oktober 2016 um 8:21  |  567282

@barca
Yipp, nicht nur lang und weit


fechibaby
6. Oktober 2016 um 8:45  |  567283

@Statistik

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst
gefälscht hast.


Alpi
6. Oktober 2016 um 9:28  |  567284

Mit den ganzen Statistiken kann man bestimmte Wahrscheinlichkeiten ableiten und Vorhersagen. Okay. Packing. Für mich eine zusätzliche Auswertung und Sichtweise auf die Daten. Die oberflächlichen Aussagen darüber finde ich jetzt nicht „revolutionär“.

„Bei der EM 2016 wurden 51 Partien analysiert, zu 94 Prozent punktete die Mannschaft mit dem besseren Packing-Wert (34 Siege, 14 Remis, drei Niederlagen). Auch für die Bundesliga lässt sich nach 306 sezierten Spielen festhalten: Zu 86 Prozent punktet, wer mehr gegnerische Verteidiger überspielt. Hegeler betont: „Es gibt keinen anderen Wert, der nur ansatzweise so sehr auf einen Sieg hindeutet.““

Hmm, ich finde die geschossenen Tore deuten noch mehr auf einen Sieg hin.
Nee mal ernsthaft, wer mehr Verteidiger überspielt, erspielt sich naturgemäß mehr Torchancen. Also wird diese Mannschaft, mit hoher Wahrscheinlichkeit, den Platz auch als Sieger verlassen.
Ist für mich jetzt aber keine so neue Erkenntnis. Auch ohne Packing habe ich das Spiel bisher so verstanden, läuft ein Außen bis zur Grundlinie, überspielt er dabei vermutlich einen Verteidiger, ist seine Flanke oder scharfe Hereingabe gefährlicher, als wenn er das gleich aus dem Halbfeld macht. Der Pass in die Tiefe oder das 1:1-Dribbling gegen den letzten Verteidiger, es wird keinen von uns überraschen, dass das zu mehr Toren führt.

Was ist mit dem Spieler, der regelmäßig in die Gasse startet oder mit seinen Läufen zwischen die Abwehrreihen und Abwehrspieler gegnerische Spieler bindet und Räume für Mitspieler schafft, die diese zu Abschlüssen oder Toren nutzen? Das wird nur schwer in Statistiken zu erfassen sein. Ist aber immens wichtig für ein erfolgreiches Spiel.

Ich bin ja eigentlich auch ein Freund von Statistiken und gut ausgewertet sind die Daten sicherlich hilfreich, um eine Mannschaft taktisch zu verbessern und sich besser auf den Gegner einzustellen.
Das Beste an den Statistiken ist jedoch, dass ein Fußballspiel immer noch Zufälle bietet. Der Verteidiger der überlegenen Mannschaft rutscht kurz vor Ende des Spiels bei einer Flanke weg und der Stürmer der eigentlich unterlegenen Mannschaft macht das 1:0 oder 3 Spieler rutschen beim Elfmeterschießen aus. Soll es auch schon gegeben haben.
Solange es diese Zufälle gibt, wird der Fußball noch Spaß machen.


fechibaby
6. Oktober 2016 um 9:30  |  567285

Laut Statistik (100 %) gewinnt die Mannschaft,
die mehr Tore schießt!


Zippy
6. Oktober 2016 um 9:36  |  567286

Auch der Morgenpost-Artikel bleibt leider sehr an der Oberfläche, viele Leute (nicht „nur“ im Blog) verstehen offenbar weder die Stärken noch die ausgeprägten Schwächen dieser „Parameter“, naja macht nichts.

Edit: Ich glaube, @Alpi hat es im verstanden.


hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 9:56  |  567287

Ich denke, diese Packing-Daten sind eine gute zusätzliche Statistik.

Natürlich können sie nicht messen, wenn Ibi das 3:0 über den Schlappen rutscht oder jemand aus 40 Metern dreimal abgefälscht ein Tor macht. Darum geht es auch nicht.


6. Oktober 2016 um 10:04  |  567288

Für die Datenjunkies unter euch:

http://statsbomb.com/2016/10/bundesliga-buildup/


Zippy
6. Oktober 2016 um 10:05  |  567289

@hurdiegerdie
Ja, das ist auch meine Meinung, eine „gute zusätzliche Statistik“.


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 11:01  |  567293

fechibaby
6. Oktober 2016 um 9:30 | 567285

„Laut Statistik (100 %) gewinnt die Mannschaft,
die mehr Tore schießt!“

Und wenn, wie einst bei Hertha – Hoffenheim, der Gegener das Tor durch ein Eigentor erzielt?
Dann hat es ja nicht die gewinnende Mannschaft geschossen…


hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 11:10  |  567294

Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 11:01 | 567293

Genau! Und was, wenn wie bei Helmer oder Kiessling der Ball gar nicht drin war oder von aussen durch ein Loch im Tornetz…… 😉

Es gibt halt keine 100%igen Statistiken.


fechibaby
6. Oktober 2016 um 11:15  |  567295

Dank der Torlinientechnik kann jetzt so etwas nicht mehr passieren.
Wer mehr Tore schießt gewinnt zu 100%!


hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 11:19  |  567296

fechibaby
6. Oktober 2016 um 11:15 | 567295
Da hast du recht, obwohl 100%ig ist die Technik auch nicht 😉


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 11:55  |  567297

Hatte nicht @papazephyr nach den Dezember-Spielen gefragt? 😉

http://www.bild.de/sport/fussball/1-bundesliga/dfl-terminiert-dezember-spiele-48156802.bild.html


fechibaby
6. Oktober 2016 um 12:09  |  567298

jlange
6. Oktober 2016 um 12:18  |  567299

@Trainingskiebitze

Die Nachmittagseinheit wurde nach drinnen verlegt. Besuch also witzlos.


Sir Henry
6. Oktober 2016 um 12:23  |  567301

@jl

Jeder hat so seinen Humor.


apollinaris
6. Oktober 2016 um 13:46  |  567305

..für Spaßvögel, Googlephobiker u.a. Interessierte
Datenschlampen..# heatmap.
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/spiel-matrix-tiefe-einblicke_0000163768.jsp


hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 14:00  |  567306

apollinaris
6. Oktober 2016 um 13:46 | 567305

Das Problem ist, dies ist von 2010 und die heatmap gibt es m.E. nicht mehr (ich finde sie jedenfalls nicht).


jenseits
6. Oktober 2016 um 14:02  |  567307

Die Matrix gibt es diese Saison gar nicht mehr, oder?

Na ja, verstehe ja eh nix von Parametern, Statistiken oder Fußball im Allgemeinen. Und falls doch, dann selbstverständlich falsch. So hat jeder sein Päckchen zu tragen.

PS: Taugt die Torlinientechnik bei einem Kießlingtor durch das seitliche Netz überhaupt?


jenseits
6. Oktober 2016 um 14:14  |  567308

Genki hat übrigens vorhin das 1:0 für Japan erzielt. Der Irak konnte leider zwischenzeitlich ausgleichen.


6. Oktober 2016 um 14:18  |  567309

na, da muss ich @dan kontakten, ein erklärter fan dieser heatmap.
Ich hab da, wie gesagt, nur sehr selten reingeschaut..glaube, bei Ottl, das letzte Mal 🙂


jenseits
6. Oktober 2016 um 14:22  |  567310

Dan
6. Oktober 2016 um 14:22  |  567311

Headmap gibt es bei der Süddeutschen. Bundesliga.de speckt immer mehr ab, keine Ahnung, ob da sowas wie eine Bezahlfunktion eingerichtet werden soll. Erst heiß machen und dann …..


6. Oktober 2016 um 14:23  |  567312

hab´s ohne @dan geschafft. tatsächlich..die Süddeutsche immer noch sehr umfangreich unterwegs
http://liveticker.sueddeutsche.de/fussball/1bundesliga/hertha-bsc-berlin/hamburger-sv/2016-10-01.html?subpage=statistiklive&subsecond=heatmaps
der link direkt zur heatmap des Spiels scheint nicht zu funzen..


6. Oktober 2016 um 14:23  |  567313

och, nöööööö!!!!!!
@dan, du Angeber!


hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 14:30  |  567314

Ok danke, also Sueddeutsche 😉


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 14:31  |  567315

jenseits
6. Oktober 2016 um 14:02 | 567307

„PS: Taugt die Torlinientechnik bei einem Kießlingtor durch das seitliche Netz überhaupt?“

Es würde jedenfalls nicht am Handgelenk vibrieren und somit Tor angezeigt.
Oder?


Dan
6. Oktober 2016 um 14:32  |  567316

Ist ein Frosch mit Locken ein Angeber, wenn ne Schnecke wie Du durch das Netz surft? Außerdem hat den gleichen Link @jenseits reingestellt und nicht ich. 😉


jenseits
6. Oktober 2016 um 14:33  |  567317

@Exil, das war doch meine Frage. Keine Ahnung. 🙂

@Dan, aber bei mir tut es nicht so weh! 😉


Blauer Montag
6. Oktober 2016 um 14:36  |  567318

😆 Alpi 😆 😆
6. Oktober 2016 um 9:28 | 567284

…… Hegeler betont: „Es gibt keinen anderen Wert, der nur ansatzweise so sehr auf einen Sieg hindeutet.““

Hmm, ich finde die geschossenen Tore deuten noch mehr auf einen Sieg hin.


Papa Zephyr
6. Oktober 2016 um 14:37  |  567319

@Exil
danke für den Hinweis.

Werde wohl am 3.12. mit meiner Tochter zum Spiel gegen Wolfsburg fahren
Rückfahrt könnte um 18:17 Uhr ab Bahnhof Wolfsburg sein. Sollte passen, oder zu knapp gerechnet?

Der eine oder andere aus dem Blog wird doch auch fahren, oder?


6. Oktober 2016 um 14:39  |  567320

@dan..die Süddeutsche hatte ich schon gestern empfohlen, mal reinzuschauen. Macht ja anscheinend keiner..ausser jenseits?
ätsche, bätsche…
Aber ne Schnecke bin ich vergleichsweise schon.. 😉


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 14:39  |  567321

jenseits
6. Oktober 2016 um 14:33 | 567317

Im Grunde würde sie ja damit „funktionieren“, also kein Tor anzeigen und man würde sich das Netz vielleicht gleich anschauen.

Hier fiel doch heute schon das Wort Wortklauberei… 😉


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 14:41  |  567323

@Dan

Sag ich, äh schrieb ich doch…

————————————————–

Für Kurzentschlossene:

http://www.herthabsc.de/de/fans/pokaltickets-stpauli-zusatzkontingent/page/11298–59-59-.html#.V_ZASMm2XG8


fechibaby
6. Oktober 2016 um 14:41  |  567324

@jenseits 6. Oktober 2016 um 14:02

„PS: Taugt die Torlinientechnik bei einem Kießlingtor durch das seitliche Netz überhaupt?“

Ja.
Es werden die Ballbewegungen erfasst, wenn er
die Torlinie überschritten hat.
Also nicht, wenn er seitlich durch das Netz ins Tor
gelangt.

s. hier:
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/torlinientechnik-wird-eingefuehrt-das-ist-hawk-eye.jsp


6. Oktober 2016 um 14:43  |  567325

@exil..das Dingens müsste drauf eingestellt sein
„du piepst, wenn der Schiri auf TOR entscheidet, aber du gar nichts ersensort hast“
😎


Stiller
6. Oktober 2016 um 14:54  |  567326

Danke, @jenseits and @apo.

Mein Ergebnis zur Weigl-Heatmap am Beispiel der letzten Begegnung.

https://picload.org/image/rdalilac/weigl_heatmap.jpg

Allerdings braucht man keine Heatmap dazu, wenn man den Spieler auch ein wenig verfolgt hat.


Stiller
6. Oktober 2016 um 14:56  |  567327

alternativ dieser Link: https://picload.org/view/rdalilac/weigl_heatmap.jpg.html
1. Halbzeit und 2. Halbzeit.


Dan
6. Oktober 2016 um 14:57  |  567328

Stiller the Field Stalker. 😉


jenseits
6. Oktober 2016 um 14:59  |  567329

@Exil und @fechibaby

Ok, zumindest kann man das danach am Bildschirm überprüfen. Ob da was am Handgelenk vibriert oder nicht, weiß ich immer noch nicht. Scheint aber solche Tore nicht mehr zuzulassen.

—–

Japan konnte mit Glück in der Nachspielzeit die Partie für sich entscheiden. Wenn ich mir die Gruppentabelle und die Mannschaften darin so anschaue, scheint Japan im Moment nicht gerade besonders gut und erfolgreich zu sein.


Stiller
6. Oktober 2016 um 15:01  |  567330

@Dan, was soll das heißen?
Erledigt. Bin heute wohl etwas langsamer …

(Ich versuche! nur das worüber ich rede auch zu wissen.)


Stiller
6. Oktober 2016 um 15:12  |  567332

Wo ich gerade mal dabei bin, der Vollständigkeit halber auch noch den aufrückenden Dembele (Die Übrigen schenke ich mir / uns mal).

https://picload.org/image/rdalicrc/dembele_heatmap.jpg

Nein, liebe @Ursula, brauchst Dich nicht aufzuregen; bin eh gleich weg und habe auch später aus Zeitgründen leider nicht die Möglichkeit, auf Deine „Replik“ einzugehen.

Also bleib einfach mal gelassen … 🙂


Exil-Schorfheider
6. Oktober 2016 um 15:21  |  567333

jenseits
6. Oktober 2016 um 14:59 | 567329

Was möchtest Du bei der Torlinientechnologie am Bildschirm prüfen?
Es gibt ja keinen Videobeweis in diesem Sinne…


jenseits
6. Oktober 2016 um 15:32  |  567334

@Exil
Ich meinte den Replay-Film. Es wäre ja denkbar, dass irgendetwas vibriert, wenn sich der Ball plötzlich hinter der Torlinie im Tor befindet, ohne zuvor zwischen den Pfosten die Linie überschritten zu haben. Ist aber nicht so. Habe ich verstanden. 😉


jenseits
6. Oktober 2016 um 16:25  |  567335

@HerthaBarca 6. Oktober 2016 um 8:06

Das finde ich cool. Er hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, ist vielleicht nicht der Top-Spieler für unsere Mannschaft, den wir uns bei seiner Verpflichtung erhofft hatten, aber ein zuverlässiger, lieber und intelligenter Kerl, soweit ich das beurteilen kann. Schön, dass er auch Fans hat.


coconut
6. Oktober 2016 um 17:20  |  567336

@Stiller
Ich sehe in den Heatmaps keinen Widerspruch zu dem, was @Ursula geschrieben hat. Weigl ca. 30% in des Gegners Hälfte, obwohl Bayer ja früh presst….
Der Ansatz bei @Ursula lag doch eindeutig darin, das man Steckpässe des BvB vermeiden sollte, im Ansatz unterbinden muss, sonst kann eben auch ein Weigl da gefährlich werden oder Dembele als eher hängender Offensiver.

Was dir offenbar entgangen ist, das @Ursula gern viele Dinge in Kurzfassung zusammenfasst.
Das führt dann schon mal zu Irritationen.
Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, das er zB, Weigl für die „Offensivgranate“ schlechthin hält und sieht oder Dembele als defensiven Spieler sieht.
Man muss @Ursula nur verstehen können und wollen.
Das gelingt offenbar nicht immer jedem….wenn es anders wäre, würde sehr viel Aufregung wohl erst gar nicht entstehen. Typisches Sender/Empfänger Problem….wobei die oft verwendeten Halbsätze ihr übriges dazu beitragen.
Ich habe damit nun gar kein Problem, weil ich weiß, wie @Ursula so „tickt“ und schreibt. Dieser Schreibstil kann aber oft zu Missverständnissen führen. Auch @apo hatte das Gestern geschriebene offenbar richtig verstanden und erfasst, worauf es @Ursula ankam.

Wohl einer der Gründe, warum ich kein Problem mit @Ursula habe. Wortklauberei ist da ein ganz schlechter Ansatz….


Hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 17:58  |  567337

coconut
6. Oktober 2016 um 17:20 | 567336

Stimmt, gestern war ein schönes Beispiel.

Ich schrieb, wir sollten tiefer stehen (meinte als gegen Hamburg), darauf schrieb Apo, wir sollten möglichst hoch stehen, worauf Ursula ihm recht gab und meinte „tiefer stehen“, was aber nicht ungedingt Mauertaktik sein müsste.

Das sieht zunächst aber alles scheinbar (sic!) widersprüchlich aus 😉

Am Ende kamen wir mit Zippy darauf, dass wir vermutlich im Wesentlichen alle das Gleiche meinten. Apo meinte mit höher, so hoch wie möglich, aber etwa Mittellinie, was für mich ein tiefer stehen (als gegen Hamburg) bedeutete, etc. Alle meinten wir wohl, man solle den BvB Aussen nicht zuviel Platz nach vorne lassen, weil sie da die Schnelligkeit ausspielen könnten.


Blauer Montag
6. Oktober 2016 um 18:08  |  567338

Jepp hurdie um 17:58
nach Klärung der Begrifflichkeiten wurde eine nette kleine Skizze für einen Matchplan von vielen fleißigen Kommentaristi zusammen gestellt.


apollinaris
6. Oktober 2016 um 18:35  |  567339

Na ja, weil auch ursula mitdachte: dennich schrie auch: mit dem Pressen ab der Mittellinie erst anfangen
– das impliziert, wie hoch es gemeint ist – es war ja von mir eine verneinende replik auf @bm’s „tief stehen“😁Alles angekommen
Ich. In bei @ oco: es wird zuviel Wortklauberei betrieben: funzt bri so einem inhomogenen blog nicht: den Kontext. Erstehen wollen- dann verstände man leicht aich irritierende Wortwahlen- zB mutieren☺️
Nicht so hoch luhukay – Mittellinie Nicht so tief, wie.bei Dardais Start🌱🌱


Hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 18:41  |  567340

apollinaris
6. Oktober 2016 um 18:35 | 567339

Ich denke, bei solchen Posts sind Missverständnisse unvermeidbar. 😆


coconut
6. Oktober 2016 um 18:48  |  567343

@hurdie
Jupp, das habe ich auch mitbekommen.
Eigentlich meinten alle etwa das Gleiche, beschrieben es aber mit unterschiedlichen Worten…..
Der normale Wahnsinn halt… 😁 😂


Silvia Sahneschnitte
6. Oktober 2016 um 19:07  |  567347

Verstehen, ist so eine Sache.
http://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


6. Oktober 2016 um 19:18  |  567348

oh, sehe grad: trotz neuem handy: kryptischer text 🙂
ja, @hurdi..sehe ich auch so. Lieber mal nachfragen, wie etwas gemeint ist ( du z.B. machst es in letzter Zeit..finde ich gut), Und wenn einem dann das Gesagte immer noch nicht passt, kann man ja anfangen , zu streiten.
;.(


Hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 19:36  |  567350

apollinaris
6. Oktober 2016 um 19:18 | 567348

Nein! Wenn du etwas mitteilen möchtest, dass wahrgenommen werden soll, musst du es in einer halbwegs lesbaren Form bringen.
Ich rede nicht von vereinzelten Tipp-, Komma oder grammatikalischen Fehlern.

Dein Text war unlesbar und unverständlich. Ich lese es als sinnlose Aneinandereihung von Silben. Ich werde mir nicht die Mühe machen, das zu entschlüsseln, also auch nicht nachfragen.

Meine Zeit ist so kostbar wie deine, wie die von jedem hier. Wenn du dir keine 30 Sekunden Zeit nimmst, um etwas zu schreiben, werde ich mir nicht die 10-fache Zeit nehmen, um es zu entschlüsseln.
An der Stelle interessiert mich einfach nicht, was du gemeint haben könntest.

Wenn ich es halbwegs lesen kann, werde ich ggf. nachfragen, was gemeint ist.


6. Oktober 2016 um 19:43  |  567352

aha, war nicht freundlich gemeint um 18:41. Na, aber manchmal liegt´s eben auch am Empfänger`? Gestern war das gleich mehrfach der Fall. (Ich war gar nicht beteiligt.)


Hurdiegerdie
6. Oktober 2016 um 20:02  |  567355

Nein, es war nicht freundlich gemeint, aber auch nicht böse.

Wenn sich jemand nicht die Mühe und Zeit gibt etwas auszudrücken, muss ich mir nicht die Zeit geben, es zu verstehen. Ich überlese es dann einfach. Nicht schlimm, aber man kann auch nicht erwarten, dass ich mir dann die Mühe gebe, es zu verstehen und nachzufragen.

Das ist meine Art. Ähnliches gilt für mich für Leute, die immer zu spät kommen, um ein anderes Beispiel zu wählen. Betonung auf immer, nicht ausnahmsweise mal, weil wirklich was Unvorhergesehenes eingetreten ist.

Die kommen dann halt, meistens charmant mit „so bin ich halt, du kennst mich ja“. Ich finde das nicht charmant, sondern missachtend (wohlgemerkt ich rede von fixen Treffen, nicht von Treffen wie im Turm mit einem breiteren Zeitrahmen, wo die Leute nach und nach eintrudeln und man schon mal ein Bier mit denen trinken kann, die da sind).

Es ist eine Missachtung meiner Zeit, denn man geht davon aus, dass ich ja 20 Minuten warten kann, weil Herr/Frau xy ja charmant immer zu spät kommt. Ich sehe es als fehlenden Respekt mir gegenüber.

Wirklich kein Drama, aber du kannst auch nicht erwarten, dass ich mir die Mühe gebe deine Texte zu entschlüsseln. Und es ist aus meiner Sicht kein Empfänger Problem. Das ist ein Argument von jenen, die sich keine Mühe geben.

Als merke: kein Drama, aber verlange nicht, dass ich mir die Mühe geben muss, dich zu verstehen.


Ursula
6. Oktober 2016 um 20:25  |  567360

Also die beiden Herren, @ apo und
@ hurdie, da ich Euch ja BEIDE
„irgendwie“ schätze und tja so gar
„etwas liebe“, bei allen Dramen
der „Missverständniskultur“ muss
ich, ohne Partei ergreifen zu wollen,
@ hurdie etwas Recht geben lieber „apo“…

…um es ganz vorsichtig zu formulieren!

An manchen Tagen sind Deine Beiträge
eine wahre Zumutung und „man“ muss
sich viel Mühe geben, um Deine, na ja
„Hieroglyphen“, zu entziffern!

Schade eigentlich besonders dann, wenn
es sich wegen Deiner Inhalte lohnen würde,
sie, Dich zu erlesen!

Danke @ coconut, das waren sehr nette
und wohlwollende Zeilen!!

Anlass für mich, auch mal wieder an
meinem Schreibstil (unvollendete
„Suppentexte“) zu feilen…

Wenn man nicht von „außen“ darauf
aufmerksam gemacht wird, geht dieses
„Schluderige“ in stereotype Gewohnheit
über und führt letztlich zum vermeidbaren
Un(Miss)verständnis!

Ich habe ohnehin die Erkenntnis, wenn ich
manchmal etwas „abgehoben interpretiere“,
dass man mich in der Tat nicht versteht….

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