Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Mittwoch, 23.11.2016

Nüscht wie raus nach Brandenburg

(ub) – Bei Lichte betrachtet, ist es etwas zu früh für eine sinnvolle Diskussion. Hertha BSC will im Februar 2017 die Resultate der Machbarkeitsstudie öffentlich machen. Ohnehin läuft der aktuelle Mietvertrag im Olympiastadion bis 2025. Da aber nun drei potentielle Standorte für eine eigene Arena im Raum stehen – die „Bild“ berichtete – nehmen wir den Ball mal auf.

Die Lage ist kompliziert, aber am Ende übersichtlich. Grundsätzlich möchte Hertha in Berlin bleiben. Der Senat aber signalisiert: Wo immer ihr hinwollt – es wird keinerlei Unterstützung geben. Und was immer ihr für Ideen für den Olmpiapark habt (also für die großen Flächen rings ums Olympiastadion)  – das wird nicht stattfinden.

Bis 2020 kein Cent fürs Olympiastadion

Und Investitionen ins Olympiastadion gibt es (zumindest in den kommenden vier Jahren) auch nicht.

Nun ist klar: Wenn Hertha eine Fläche haben will, um sie für ein Stadionprojekt zu entwickeln, braucht es die Zusammenarbeit mit dem Senat. Weil es um Zugangswege, um die Straßenanbindung, öffentliche Verkehrsmittel geht (um nur einige Punkte zu nennen).

Hertha braucht gute Argumente

Vor diesem Hintergrund wird in der Machbarkeitsstudie auch über die Stadtgrenze von Berlin hinausgeschaut. Drei Standorte wurden nun genannt (Dreilinden, Stahnsdorf, Oranienburg). Es gibt noch weitere mögliche Standorte im Umland.

Die Signale, die Hertha mit den Entscheidern in Brandenburg empfangen hat: Was immer ihr wollt, wir möchten euch helfen.

Natürlich wissen alle bei Hertha, dass ein Fußballstadion in Brandenburg ein gewagter neuer Schritt wäre. Deshalb wird der Verein eine Reihe sehr plausibler Argumente bringen müssen, um zu Jahrebeginn zunächst die Mitglieder von der Idee zu überzeugen.

Warum Hertha eine eigene Arena will

Der Vollständigkeit halber: Den Hintergrund, warum der Bundesligist aus dem 1936 gebauten Olympiastadio raus und in eine eigene Arena rein will, haben wir zwischen März und Mai hier im Blog ausführlich diskutiert

  • mehr Nähe zum Spielfeld für die Fans,
  • bessere Athmosphäre im Stadion,
  • einige Heimpunkte mehr pro Saison, weil Schiedsrichter auch Menschen sind
  • vielfältig besserer Service für die Besucher Catering/Toiletten/Wlan …
  •  Verbesserung von Herthas Einnahmesituation (Stadionname/Catering-Rechte/Bierrechte …)
  • dadurch Verbesserung der sportlichen Perspektiven …

Eure Meinungen zum Thema?
 

Grundsätzlich bin ich beim Stadion-Thema ...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

 

Als Standort könnte ich mich anfreunden mit ...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...


485
Kommentare

Kommentar schreiben 


pathe
23. November 2016 um 12:46  |  573562

Ha!


Kamikater
23. November 2016 um 12:48  |  573563

Ho!


chachani
23. November 2016 um 12:48  |  573564

He!


HerrThaner
23. November 2016 um 12:50  |  573566

Hätte gerne Multiple-Choice für die Standorte gehabt. Natürlich würde ich die reine Fußball-Arena am liebsten in Berlin – Jahnsportpark, Poststadion oder Tegel – sehen. Wenn das nicht klappt könnte ich mich auch mit Dreilinden anfreunden…
Wäre dennoch schade, wenn Hertha nach Brandenburg rausmüsste. Das kann doch letzten Endes auch nicht im Interesse des Berliner Senats sein…


Kamikater
23. November 2016 um 12:50  |  573567

Hertha BSC!!!!

@Stadion
Nur eine ganz geringe Zahl der Berliner nutzen dieses Zuschauerangebot. Es sind doch eigentlich immer die gleichen Fans, die jeder Verein anzieht. Krethi und Plethi fahren da nicht hin.

Aber dasselbe gilt für alle anderen Deutschen Vereine. Ob Bayern oder Dortmund, Schalke oder Hamburg. Das Einzugsgebiet ist eben viel größer als die Stadt, aus der sie jeweils kommen. In unserem Einzugsgebiet ist aber so ziemlich die größte Ebbe, die so nur außerhalb Bremens oder Kaiserslauterns bekannt ist. Daher sind wir wesentlich mehr auf Publikum in der näheren Berliner Zirkels angewiesen.

Daher gehts bei uns nur über Erfolg, bzw. Verknappung. Bei einem Stadion von 55.000 wirds auch richtig knacke voll werden. Ob in Dreilinden, Stahnsdorf oder auf dem Tegeler Flughafengelände. Alle drei besitzen weder direkte S-Bahn, U-Bahn oder Straßenbahnanbindung.

Die Frage bleibt also nach Parkplätzen und der Anbindung an die City, bzw. dann auch den Flughafen BER und den HBF.


23. November 2016 um 12:57  |  573568

Also KW lassen wir Bitte mal völlig raus.

Ansonsten, die Diskussion endet wie das Hornberger Schießen. Wer, wie ich, zum Stadion einmal die Stadt von Südosten bis Nordwest durchqueren muss, wird alle noch nördlicher gelegenen Standorte ablehnen. Und die „Nordlichter“ wollen eher das Gegenteil.

Einen Konsens wird es da kaum geben. Die Allianzarena liegt auch draussen, aufm Feld. Und An- und Abreise gestalten sich dort, dem Vernehmen nach, auch nicht sorgenlos.

Ich finde das Oly einfach zu grandios, um es abwählen zu wollen.
Und durch meinen Standort Dreilinden ok. Durch meine Nichtmitgliedschaft 😇 interessiert das aber eh keinen 😂


Milla
23. November 2016 um 12:59  |  573569

Ich finds schade dass man nun aus dem Olympiastadion raus will. Für mich als Brandenburgerin aus dem nordöstlichsten Landkreis kommen zwei Standorte überhaupt nicht infrage, da es einfach eine viel zu lange Anreise bedeuten würde. Sollte sich Hertha für Stahnsdorf oder Dreilinden entscheiden, wäre ich statt der 7-8 Spiele pro Saison im Moment höchstwahrscheinlich nur noch bei 1-2 Spielen dabei.
Hat bei Hertha eigentlich auch mal einer darüber nachgedacht, dass mit einem neuen Stadion auch die Touristen wegbleiben werden? Auch von diesen Gästen lebt der Verein.
Für mich ist und bleibt das Olympiastadion das perfekte Stadion für Hertha BSC, sie gehören einfach zusammen….


fechibaby
23. November 2016 um 13:00  |  573570

@Uwe Bremer

„Drei Standorte wurden nun genannt (Drei Linden, Stahnsdorf, Oranienburg).“

Wo stehen diese Drei Linden?
Vielleicht Unter den Linden?


fechibaby
23. November 2016 um 13:04  |  573571

Ich hatte schon vor Monaten hier geschrieben:
In Berlin wird Hertha kein Gelände für einen
Neubau finden!
Also auf nach Brandenburg.
Aber dann bitte auch die kleine Namensänderung
nicht vergessen:
Hertha BSC (Brandenburger Sport Club)!


pathe
23. November 2016 um 13:09  |  573572

@fechibaby
Du sorgst ja heute für einen Schenkelklopfer nach dem anderen… :roll:


fechibaby
23. November 2016 um 13:10  |  573573

@pathe 23. November 2016 um 13:09

Immer wieder gerne!


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 13:16  |  573574

Der Standort Dreilinden ist die realistischste Variante und war auch schon 2008 im Gespräch.

Fakten:
– S-Bahn und Regionalbahn- Anbindung
– Autobahnanbindung zur A115 mit kurzen Wegen zur A10 (Ring), A9 (Süden) und A2 (Westen). Dürfte mit Blick auf die Bundesliga Konkurrenz in puncto An- und Abfahrtsrichtung nicht uninteressant sein.
– kurze Anbindung zur L40 (Potsdam – Schönefeld)
– kurze Anbindung an die B1 Richtung Zehlendorf oder Potsdam
– Nähe zu Potsdam (größte Stadt Brandenburgs)
Die angebliche Entfernung von 3km von einem eventuellen Neubau bis Bahnhof Wannsee ist maximal höchste, aber auch unwahrscheinlichste.
Es sind vermutlich eher 650m -1500m (als vergleich Heerstr. bis Oly sind auch 650m).
Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf ist das mit Abstand am schnellsten wachsende Ballungsgebiet in Berlin-Brandenburg.

Dreilinden selbst ist jedoch extrem dünn besiedelt und dürfte zu kaum Problemen für Anwohner oder zu Anwohnerprotesten führen.

Der Speckgürtel, vor allem der südliche ist so gut ausgebaut, dass man in der Regel von überall in 20 – 25 Minuten in der City ist.


fechibaby
23. November 2016 um 13:17  |  573575

Nun ist Dreilinden im Text mehrmals
richtig geschrieben.
Gut gemacht @Uwe Bremer!


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 13:23  |  573577

Und dann noch eine Beförderung:

http://www.sportschau.de/allgemein/jessy-wellmer-sportschau-100.html

Nun muss ich los ins Netz, noch was zum HSV suchen…


HerrThaner
23. November 2016 um 13:26  |  573578

BER-Arena! Endlich eine sinnvolle Nutzung des Geländes!


hermsdorfer
23. November 2016 um 13:34  |  573579

Dreilinden würde ich gut finden.
Guter Autobahnanschluß ……
S Bahn ist auch da.

Mein Favorit wäre allerdings das Poststadion.
Wenn man das umbauen dürfte.
Die Lage ist kaum zu toppen.


Lupus Hildesheim
23. November 2016 um 13:46  |  573580

Mir fehlen hier absolut die Argumente für das Olympiastadion. OK, man sitzt sicher weiter weg als in reinen Fussballarenen. Aber die Stimmung ist, nicht nur wenn das Stadion voll ist, absolut toll. Zudem hat das Oly ein Alleinstellungsmerkmal. Gegen diese ganzen Betontempel besitzt es Charisma. Zugig, kalt und ungemütlich sind die reinen Fussballtempel auch. Ich habe bereits einige Auswärtige für das Oly begeistern können, zumal ich auch nicht mehr in Berlin wohne. Tolles Stadion, dass man nicht so schnell aufgeben sollte. ( Und vielleicht ist es ja möglich hinter dem Namen Olympiastadion den Namenssponsor mit einfliessen zu lassen ).


23. November 2016 um 13:59  |  573581

Wo genau ist denn in Dreilinden eine S-Bahn? Oder eine U-Bahn?

Autobahn ist da.


fechibaby
23. November 2016 um 14:01  |  573582

@Poststadion

Auszug aus Wikipedia:
„Das Poststadion ist ein Sportstadion mit Leichtathletikanlage in der Lehrter Straße 59 im Berliner Ortsteil Moabit, seit dem 30. April 1990 als Baudenkmal ausgezeichnet und seither unter Denkmalschutz.“

Da dürfte wohl ein Stadionneubau so gut
wie ausgeschlossen sein.


Eigor
23. November 2016 um 14:03  |  573583

Ein Stadion außerhalb Berlins zu bauen würde einen Verein der
Hauptstadtverein sein möchte, vollkommen unglaubwürdig machen.
Ob Berliner Fans gewillt wären Brandenburgs Steuertopf zu füllen
ist ebenso fraglich.
Eine Lösung wäre:
Hertha in den laufenden Diskurs der Verkehrsanbindung zwischen Spandau und Falkensee einzubinden.
Aber: Die Meinungen gehen zwischen den zuständigen Idioten seit Jahren hin und her..
Leider ist eine Einigung nicht in Sicht…..
Ein Kompensationsgeschäft mit Eingemeindung von Finkenkrug und Kosten der Erschließung auf Berliner Seite ist wohl zu kompliziert…..

@http://www.immerhertha.de/2016/11/22/pause-fuer-rune-jarstein-und-hoffnung-fuer-ondrej-duda/#comment-573540
Hertha vertreiben ?
Völliger Blödsinn !
Wenn die Hertha“Führung“ meint den Verein aus Berlin zu entfernen ist es deren Entscheidung.
Ach, fast hätte ich die Mitglieder vergessen von denen die Verantwortlichen gewählt wurden


Eigor
23. November 2016 um 14:07  |  573584

Der Link war auf den Post von Sir….

Jede Laubenpieperkolonie macht bei einer Umwidmung ihres Geländes einen Heidenrabatz. Und Hertha mit +30k Mitgliedern und etwa 50k Zuschauern soll einfach so aus der Stadt vertrieben werden?


pathe
23. November 2016 um 14:08  |  573585

Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 14:13  |  573586

@ Sir Henry

S-Bahnhof Wannsee


23. November 2016 um 14:18  |  573587

Dreilinden auf Platz 2 😉
… Tempelhof (Platz 1) ist sowie nicht machbar
http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/hertha-stadion-so-stimmen-die-berliner-fussballfans-ab


Kamikater
23. November 2016 um 14:22  |  573588

@sir
Wenn Du bei Google Maps „Dreilinden“ eingibst, dann sind im Norden davon Wannsee oder Griebnitzsee mit S-Bahnanschlüssen.


23. November 2016 um 14:24  |  573589

@Speckguertel-Herthaner

Natürlich. Und anderthalb Kilometer lockeren Fußmarsch rechnen wir bei der Anfahrt dann noch obendrauf.


glimpi
23. November 2016 um 14:24  |  573590

Denkmalschutz, Zitat: Deutschlandhalle, Wikipedia
„Am 1. Januar 1998 wurde die Deutschlandhalle geschlossen und der Berliner Senat plante trotz des Denkmalschutzes auf Drängen der Messe Berlin den Abriss.“
Der Olympiapark wäre ideal. So könnte man zum Beispiel bei Bedarf auch das Oly nutzen.


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 14:24  |  573591

Dreilinden?
Gut, dann holen wir von dort gleich eBay und Porsche als Investoren oderSponsoren ins Boot, das Catering übernimmt McDonalds…

Bin da eher „Fußballromanterisch“ (oh!) und für den Verbleib im Oly.
Dem HSV hilft das eigene Stadion mal so gar nicht…

Sir Henry
23. November 2016 um 14:24 | 573589

Passiert in Hamburg ständig, wenn man an der Hochbahn-Station Stellingen aussteigt.


Hermann Gödel
23. November 2016 um 14:25  |  573592

Wer mal in HH-St.Pauli war und das Gefühl kennt „Laß uns noch ein Bier trinken und dann kurz rüberschauen, in’s Stadion, müßte eigentlich sofort an den Jahn-Sportpark denken. Oder die Plumpe? Jedenfalls muß so ein Stadion _zentral_ liegen und entsprechend erreichbar sein.


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 14:25  |  573593

@ Bussi: Dreilinden – die immer wieder angegebenen 3 km zum S-Bahnhof stimmen einfach nicht. es sind deutlich weniger.
3 km wäre die größtmögliche Entfernung und der unwahrscheinlichste Standort auf dem Areal Dreilinden.


23. November 2016 um 14:26  |  573594

@Kami

Richtig. Griebnitzsee. Das sind dann nur drei Kilometer. Luftlinie.

Aber vielleicht finden wir ja eine Abkürzung.


elaine
23. November 2016 um 14:30  |  573595

Sir Henry 23. November 2016 um 14:24

zu dem Zeitpunkt, wo das Stadion realisiert werden kann, wird dort auch eine neue S-Bahnlinie fahren, die genau in Dreilinden hält.
und zwar die alte Stammbahn. Man soll in 25 Minuten vom Potsdamer Platz bis Potsdam kommen, also in ca 15-20 Minuten dann vom Potsdamer Platz bis Dreilinden


linksdraussen
23. November 2016 um 14:32  |  573596

Jahn-Sport-Park und Poststadion wären sehr attraktive Lösungen. Wenn man im Jahn-Sport-Park das ganze Areal zwischen Gaudy-, Cantian- und Topsstraße sinnvoll einbinden könnte, mit Tiefgarage und Auslauf bei Erhalt der aktuellen Genehmigungslage wäre das die Premiumlösung. ÖPNV-Anbindung über Eberswalder Str, Schönhauser Allee, Gesundbrunnen, Voltastr. und Bernauer Str. wären zu Fuß jeweils in 15 min erreichbar.


Eigor
23. November 2016 um 14:34  |  573597

Nicht nur @Bussi

Mich wundert immer wieder wie oft BZ bzw. Bild- Umfragen
zitiert oder verlinkt werden…
Die Meinung von RTL2 Zuschauern und sonstigen geistig minderbemittelten
ist absolut überflüssig.


23. November 2016 um 14:38  |  573598

@Elaine

Ja, das ist die Planung. Aber soll sich Hertha tatsächlich von der Erfüllung von Aufgaben Dritter abhängig machen?

Wie lange werden Planung, Genehmigung und Bau dieser Stammbahn in Anspruch nehmen? In welchem Wegeplan ist das festgelegt? Wer zahlt das? Wir wissen in Berlin doch bestens Bescheid, wie sehr sich öffentliche Baumaßnahmen in die Länge ziehen können.

Soll derzeit nicht auf der Trasse der Stammbahn ein Radschnellweg gebaut werden? Und wenn der dann in fünf Jahren fertig ist, soll man ihn dann gleich wieder für die S-Bahn abreißen?

Beim Projekt Stammbahn wäre ich sehr zurückhaltend.


Ulle
23. November 2016 um 14:38  |  573599

Was ist mit Flughafen Tempelhof? zentraler geht es nicht und die Infrastruktur ist hinsichtlich der Anbindung schon vorhanden.


nrwler
23. November 2016 um 14:41  |  573600

@ub

„… einige Heimpunkte pro Saison mehr…“

Mehr als 15 aus 15 möglichen Punkten..?
Okay, überzeugt!

(wahlweise auch aufm Mond..! Wenn´s ne ÖPNV Verbindung gibt)
😉


23. November 2016 um 14:42  |  573601

@Eigor

Vielleicht könnte eine Diskussion mit dir sogar fruchtbar sein. Aber deine Wortwahl missfällt mir. Und solange du „Blödsinn“ schreibst, lass ich das mal.


dewm
23. November 2016 um 14:43  |  573602

@EIGOR: „Populismus“ (nennen wir es besser das „Eindimensionale“) ist nicht so Deine Sache. ODER? ODER etwa doch? Reicht es für Deine Wertschätzung, bestimmten Medien zu folgen oder muss man deren Beiträge auch verstehen?


elaine
23. November 2016 um 14:46  |  573603

@Sir

es soll auf jeden Fall eine Bahnverbindung entstehen entweder die S-Bahn oder die eben eine Stammbahn? (keine Ahnung, was das sein soll)

Merkwürdiger Weise soll das auch relativ zeitschnell umgesetzt werden, das heißt 2025 wäre realistisch
Aber auch vom S-Bahnhof Wannsee ist die Anbindung nicht so schlecht, also besser als in Stahnsdorf oder Velten
Übrigens bin ich, unter uns gesagt, auch eher für den Verbleib auf dem Olympiagelände


23. November 2016 um 14:48  |  573604

OT (Historie Hertha BSC):

Ich habe eine (fortlaufend wachsende) Auswahl mit historischen Spielen und den entsprechenden originalen Spielberichten diverser Sportzeitungen auf meiner Webseite zusammengestellt.

Über Euren Besuch unter

http://herthabscmuseum1892.de/Hertha-BSC-%26%238226%3BHistorische-Spiele.htm

würde ich mich sehr freuen.


Stehplatz
23. November 2016 um 14:52  |  573605

Warum sollte man nicht nach Brandenburg ausweichen. Hertha ist in Berlin nicht so verwurzelt wie der FC Köln oder Dortmund und Hamburg.
Wenn Brandenburg die Tür aufmacht und Berlin die Tür zu, dann ist das zu akzeptieren und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Allein der Grundstückspreis in Berlin wäre schon ein enormer Kostenfaktor. Sicherlich wäre es schön in Berlin zu bleiben aber die potentielle Kostenexplosion, eine bockige Landesregierung und potentielles Ungemach bei den Restberlinern, die es nicht mit Hertha halten, macht die Stadt nur unattraktiv. Brandenburg ist billiger, kooperativ und bietet genügend potentielle Standorte. Für mich spielt es keine Rolle, ob ich am Westkreuz nach Süden oder nach Norden fahre.
Der Berliner Senat darf gern mal in Nürnberg fragen wie viel Spaß es macht auf alten Naziruinen sitzen zu bleiben. Olympiastadion nur bei einem symbolischen Euro Miete, sämtlichen Rechten bei Hertha und die ementsprechende Beteiligung an der Betreibergesellschaft. Zu viel? Dann auf ein Wiedersehen in Brandenburg!


chachani
23. November 2016 um 14:55  |  573606

@herthabscberlin1892

Ach genial! Wo hast du die her? Ich durfte, zu Schulzeiten noch, mal in die Archive vom Haus der Wannseekonferenz und habe da die Zeitungen durchforstet und nichts besseres zu tun gehabt, als die Sportseiten aus den 30ern auszudrucken mit den Artikeln über Hertha 😀 . Leider ist das verloren gegangen 🙁 .


kczyk
23. November 2016 um 14:59  |  573607

*denkt*
hat denn das rathaus von dreilinden überhaupt einen meisterbalkon?


sunny1703
23. November 2016 um 15:00  |  573608

Wenn Hertha durch den Senat und das betrifft dann ja nicht nur den zukünftigen Senat, sondern auch die jetzige Mit-Regierungspartei CDU, vermutlich auch die Partei von „Tegel offen “ FDP, also im Grunde die allermeisten Parteien, keine Unterstützung für einen Standort in Berlin bekommt, wird Hertha auch ein Problem mit einem Standort Dreilinden oder Stahnsdorf bekommen.
Natürlich mag Rot- Rot in Brandenburg Interesse daran haben einen solchen Sportverein analog zu RB Matteschitz Markranstädt ins eigene Bundesland zu holen (hatten wir nicht schon mal einen recht prominenten Berliner Verein der aus Berlin wegdeligiert wurde ?), doch machen wir uns nicht vor, Berlin müsste auch dann einiges an Infrastruktur liefern, ansonsten wird die Fahrt nach Dreilinden ungemütlicher als die Auswärtsfahrt nach Wolfsburg oder Hannover, sprich das Land Berlin müsste investieren. Also da schon, beim Stadionbau nicht?!

Und welches Interesse sollte das Land Berlin an einem Unternehmen haben, das meint ins Nachbarbundesland umzusiedeln, durch eine Verknappung des Kartenkontigents bedingt durch ein kleineres Stadion dabei auch noch zu einem geringeren Touristenaufkommen für die Stadt zu sorgen.
Zugleich muss man aber auch bedenken, dass der weitaus größte Teil des Berliner Bevölkerung kein Hertha Fan ist.

Um ehrlich zu sein mich erinnert das an das ganze Theater um die Verlängerung des Vertrages im Olympiastadion.

Bevor ich richtig urteile möchte ich namentliche Aussagen von Verantwortlichen, von Herrn Müller, Herrn Henkel, vielleicht auch noch von Wowi als Herthamitglied und von den zukünftigen verantwortlichen Senatsmitgliedern. Und ich möchte auch Aussagen von Herrn Gegenbauer und Herrn Schiller, wer denn im Senat Hertha nicht mehr in Berlin haben möchte.

Alles andere ist Rumgeeiere und Schuldzuwendungen, a la „der Senat“.

Und das ist mir zu dünn.

Wenn Hertha wirklich keine Alternativen durch die Berliner Politik aufgezeigt werden, müsste man sich überlegen was wir dagegen machen können.
Grundsätzlich sehe ich aber auch die Möglichkeit, dass Hertha durch das Angebot von ROT ROT Brandenburg den finanziell günstigsten Weg nimmt und glaubt, wir fans nehmen das einfach mal so hin und unterstützen Hertha Brandenburg ,Hertha Stahnsdorf oder Hertha Dreilinden oder Hertha Potsdam ebenso wie Hertha BSC.

Doch nochmals bisher wissen wir nichts und bevor ich den beliebten Argumentationsweg die Politiker sind Schuld nehme, möchte ich richtige Fakten sehen und dabei auch „Ross und Reiter“ genannt bekommen.

lg sunny


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 15:01  |  573609

@eigor

Wenn Du solchen Bullshit absonderst, wunderst Du Dich noch über Beißreexe und „Hartes Angehen“?!


Seppel
23. November 2016 um 15:02  |  573610

Der Standort Olympiastadion ist toll! Das Stadion selbst ist hübsch. für mich ist das Olympiastadion kein Fußballstadion. Nicht zu vergessen der wichtigste Faktor für den Verein. Gewinnoptimierung!


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 15:02  |  573611

Jahnsportpark soll für 130 Mio. als Leichathletikstadion neu gebaut werden.
Poststadion hat eine Denkmalgeschütze Hauptribüne. Die müsste (vermutlich unter enormen finanziellen Aufwand und noch mehr Auflagen) in den Satdionneubau integrieren.
Tempelhofer Feld – hier ist jede Diskussion vollkommen wertlos. Der Volksentscheid hat jedes Bauvorhaben dort verhindert.

Die alte Stammbahn – ist seit Mitte der 90-er immer wieder im Gespräch und auch in Planung. Ein Verbindung von S-Bahnhof Zehlendorf über Zehlendorf-Süd, Düppel, Dreilinden nach Griebnitzsee.

Stahnsdorf bekommt vorraussichtlich in den kommenden 6 Jahren seinen eigenen S-Bahn Anschluss verlängert von Teltow.
Es gab auch die Idee vom Ringschluss von Wannsee über Stahnsdorf nach Teltow (S-25). Die alte S-Bahntrasse im Stahnsdorfer Ortszentrum ist aber in den letzten 10 Jahren bebaut worden.
Den Ringschluss wird es nicht geben.


23. November 2016 um 15:07  |  573612

@chachani am 23. November 2016 um 14:55 | 573606:

Aus meinem wachsenden „Archiv“. Schade, dass Deine Unterlagen verloren gegangen sind – ich hätte Kopien sehr gut gebrauchen können 😉 .


Seppel
23. November 2016 um 15:08  |  573613

Das Olympiastadion ist nun wahrlich nicht die Heimat von Hertha. Die Heimat -plumpe- Gibt es schon lange nicht mehr.


chachani
23. November 2016 um 15:14  |  573614

@ herthabscberlin1892

Du kannst ja mal bei der Stiftung anfragen, ob du da nicht alte Zeitungen durchforsten darfst. Die sind damals schon „digitalisiert“ gewesen, also irgendwie auf sonem Film. Ich kriege das nicht mehr zusammen, ich weiß auch nicht inwiefern sich das verändert hat.
Vielleicht findest du dann auch unter dem Aspekte einige Bezüge zur NS Zeit und Hertha? Könnte interessant sein und vielleicht die Tür eher öffnen als Begründung, warum sie dich da jetzt ran lassen sollten.
Ich kann mich nur erinnern, dass die da alle super nett waren und das ganz witzig fanden, dass ein Schüler seinen Wandertag für „Recherche“ verlängerte 😀 .


23. November 2016 um 15:19  |  573615

@elaine

Die Stammbahn ist die alte Eisenbahnlinie zwischen Berlin und Potsdam. Der Abschnitt zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee musste mit dem Mauerbau aufgegeben werden. Derzeit fährt die S-Bahn den Umweg über Mexicoplatz und Wannsee.

Die alte Linie führt von Zehlendorf schnurgeradeaus nach Griebnitzsee.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Berlin%E2%80%93Magdeburg#Planung_zum_Wiederaufbau_der_Stammbahn

Ist insgesamt ganz spannend. Aber angesichts der Entschlussfreude des Senats und der Schnelligkeit, mit der in Berlin solche Baumaßnahmen dann umgesetzt und fertiggestellt werden für völlig illusorisch.


23. November 2016 um 15:21  |  573616

@elaine

Auf dieser Satellitenaufnahme ist der Verlauf der Stammbahn wunderbar zur erkennen. https://goo.gl/maps/cFSWBoxLPeF2

Einfach vom S-Bahnhof Zehlendorf dem Verlauf des unregelmäßigen Bewuchses folgen.


Eumel 52
23. November 2016 um 15:22  |  573617

Berlin baucht Flächen für Wohnungen und nicht ein völlig überflüssiges Stadion für diesen Verein.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 15:24  |  573618

@Eumel

deshalb hat Hertha die Architekten beauftragt bei der Standort-Sondierung darauf zu achten, dass Hertha eben nicht in Konkurrenz tritt mit Wohnungsbau oder Gewerbeflächen-Ansiedlungen.

Abgesehen davon wissen du und ich: Es gibt einen Beschluss zwischen Berlin und Brandenburg, dass Investitionen mit großem Flächenverbrauch bevorzugt in Brandenburg angesiedelt werden 😉


23. November 2016 um 15:25  |  573619

@Seppel

Wie lange willst du zurückgehen? Der erste Platz von Hertha war der Exer. Die Plumpe wurde erst nach der Fusion mit dem BSC der Platz von Hertha. Da war die alte Dame auch schon 32 Jahre alt.


Kamikater
23. November 2016 um 15:27  |  573620

@Eumel
Warum sollte das überflüssig sein? Hertha ist ein Profisportverein und keine karitative Einrichtung.

Zahnärzte sind auch nicht für die Parkraumbewirtschaftung in der Stadt zuständig.


23. November 2016 um 15:28  |  573621

@chachani am 23. November 2016 um 15:14 | 573614:

Danke Dir für den Tipp!


elaine
23. November 2016 um 15:28  |  573622

Sir Henry 23. November 2016 um 15:19

ja ist schon klar. Ich kenne natürlich die Trasse der Stammbahn.

Scheinbar habe ich mich da nicht deutlich ausgedrückt, denn ich meinte, es wird überlegt auf der Trasse künftig die S-Bahn fahren zulassen oder die Stammbahn, wo mir nicht klar ist, wer die betreibt oder wie die Züge aussehen

Falls die Stammbahntrasse wiederbelebt wird, wird aber die Verlängerung der S-Bahn über Teltow nach Stahnsdorf nicht weiter verfolgt werden, da wie ich gelesen hatte die Besiedlung dort nicht so hoch ist, wie an der Stammbahntrasse


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 15:28  |  573623

@PerSkjelbred

Hertha meldet, dass Skjelbred mit einem Muskelfaserriss bis auf weiteres ausfällt – Quelle
Am Sonntag im Heimspiel gegen Mainz wird damit definitiv ein Platz in der Startelf frei.


23. November 2016 um 15:30  |  573624

@Elaine

Alles klar.

Hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, wenn du die Stammbahn nicht gekannt hättest.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 15:32  |  573625

@Stadion-Frage

der Kollege Robert Ide vom Tagesspiegel findet in seinem Kommentar, dass sich da bloss nix ändern dürfe – Quelle


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 15:35  |  573626

Was für ein Späßchen man mit zugezogenen Bürgern schon allein mit bestehendenSportstätten haben kann, davon kann Babaelsberg ein Liedchen singen.

http://www.ariva.de/forum/es-kotzt-mich-langsam-richtig-an-276979?page=0

Der Bau in Berlin ist in meinen Augen allein schon aus Kostengründen nahzu ausgeschlossen.
Verliert Hertha BSC seine Identität, wenn der Verein die Satdt verlässt? Nein, das halte ich für ausgemachten Quatsch.

Hertha versucht seinen Westberliner Mief loszuwerden. Ein Stadionneubau und der Gang in eine für den Verein wirtschaflichere Region ist da nur konsequent.


23. November 2016 um 15:39  |  573627

„@Sir Henry am 23. November 2016 um 15:25 | 573619
@Seppel: Wie lange willst du zurückgehen? Der erste Platz von Hertha war der Exer. Die Plumpe wurde erst nach der Fusion mit dem BSC der Platz von Hertha. Da war die alte Dame auch schon 32 Jahre alt.“

„So entstand am 07.08.1923 der Großverein Hertha BSC und wenig später aus der Eisbahn ein Fußballplatz“.

Quelle: Hertha-Report, Nr. 1, 1975


Kamikater
23. November 2016 um 15:39  |  573628

@Sir
Bei Dir steht bei Google Maps von Dreilinden aus 1 km Luftlinie, wenn sie das Gelànde angezeigt wird, wo die Avus aufhört an der Stadtgrenze. Dennoch immer noch zu weit und unerschlossen.

Ich verstehe allersings den bornierten und verbohrten Senat nicht, sich mal ernsthaft damit zu befassen, was Herrha BSC für die Stadt wert ist. Aber eine Frau Pop interessiert das natürlich nicht, wieviele Menschen, die jur wegen des Spieles hierher fahren wieviel Kohle in der Stadt lassen. Linke Arroganz und Ignoranz ûbertrifft eben selbst einen Donald Trump um ein Hundertfaches.


fechibaby
23. November 2016 um 15:43  |  573629

Eventuelle Flächen in Berlin für einen Stadionneubau:

Poststadion:
Steht unter Denkmalschutz.
Neubau so gut wie unmöglich.

Olympiagelände:
s. Punkt Poststadion.

Jahnsportpark:
Bei Veranstaltungen in der Max-Schmeling-Halle
schon jetzt Verkehrschaos in der Umgebung.
Anwohner und Senat werden 100%ig dagegen sein!

Flughafen Tegel:
Wird er überhaupt geschlossen?
Mit Sicherheit kein Ja vom Senat für Stadionneubau.

Flughafen Tempelhof:
Noch Volksentscheid jegliche Neubebauung
ausgeschlossen.


Freddie
23. November 2016 um 15:44  |  573630

Vielleicht schafft man es ja durch die „Brandenburger Drohkulisse“ den Denkmalschutz weich zu klopfen und doch ein Stadion auf dem Olympiagelände errichten zu dürfen.


sunny1703
23. November 2016 um 15:47  |  573631

Geht die Fahrt zum Megastadion über die Stammbahn muss das Land Berlin bis zur Stadtgrenze aber gewaltig liefern und das betrifft nicht nur das Stück ab Zehlendorf, das gewaltig ausgebaut werden müsste,sondern auch den Abschnitt von Steglitz oder sogar Schöneberg bis Zehlendorf.
Geht die Fahrt über die S Bahn Teltow gibt es das Problem, dass zwar bis Teltow auch eine Regionalbahn fährt, der dortige Regionalbahnhof jedoch an einer anderen Strecke liegt als der S Bahnhof. Und die S Bahnstrecke der S 25 ist teilweise eingleisig, was beim gleichzeitig dort fahrenden ICE Fernverkehr nicht einfach zu ändern sein wird.
Die wahrscheinlichste Lösung ginge also über Wannsee, doch auch dieser Bahnhof und die anschließenden Strecken müssten für so ein Ereignis tauglich gemacht werden.

Da ich kein Autofahrer bin, mag ich die dortige Problematik nicht einschätzen, die sollte jedoch durch nahe Autobahn lösbar sein.

Am Ende frage ich mich, und diese ganzen Mühen nur für ein Stadion mit besserer Stimmung ?!

Wem es jedoch um Gewinnmaximierung geht, der soll das gerne auf seine Art machen, dann aber bitte ohne einen Cent Unterstützung auch bei der Schaffung von Infrastruktur durch die so oder so marode Landeskasse, zumindest da es eine gute Alternative durch das vorhandene Olympiastadion gibt.

lg sunny


Eigor
23. November 2016 um 15:48  |  573632

@
Sir Henry
23. November 2016 um 14:42 | 573601
Ich habe den entsprechenden Absatz zitiert.
Wenn jemand schreibt Hertha würde vertrieben, ist das
wenn nicht Blödsinn mindestens Schwachfug.
Eine Diskussion ist nur möglich wenn du auf solch populistischen Mist verzichtest.

@ Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 15:01 | 573609
1. Welcher Bullshit?
Außer Spruch auch einen Beleg ?

2. Wo habe ich mich über Beißreflexe und „Hartes Angehen“ beschwert ?
btw: jetzt wäre vieleicht ein Anlass…..
Scheixx drauf – Perlen für die …….


23. November 2016 um 15:50  |  573634

Ist denn der Bereich nördlich des Olympischen Platzes über Hockeystadion und Schenckendorffplatz bis zur Hanns-Braun-Straße auch denkmalgeschützt?


elaine
23. November 2016 um 15:52  |  573635

sunny1703 23. November 2016 um 15:47

Der S-Bahnhof Teltow und der Bahnhof Teltow für Regionalzüge liegen aber weit auseinander
Die Stammbahn wird auch nicht für Hertha ausgebaut, sondern weil die Region in Zukunft dringend den Schienenverkehr braucht und da wird eben die Stammbahntrasee favorisiert


23. November 2016 um 15:52  |  573636

Damit wäre die Angelegenheit wohl geklärt, @Eigor.


sunny1703
23. November 2016 um 15:59  |  573637

@Freddie

Das ist auch meine Hoffnung.

Hertha ist ein typisches Stück Berlin, auch historisch. Stadtentwicklung zu Groß Berlin, Berlin, Westberlin und nun Bundeshauptstadt Berlin, auch mit seinen sportlichen Aufs und Abs, genau wie seinen Skandalen und Skandälchen.

Der Verein, die Mitglieder,die Fans,die Mannschaft sind bunt wie die Stadt,wir sind Berlin und das soll jetzt auf einmal Potsdam oder was weiß ich wo sein.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verantwortlichen auf beiden Seiten nicht eine einigende Regelung finden werden oder finden wollen.

Wenn am Ende das „Stadtschloss“ Hertha nach Stahnsdorf geht, möchte ich Fakten Ross und Reiter genannt bekommen,wer dafür verantwortlich ist.

lg sunny


kraule
23. November 2016 um 16:01  |  573638

Willkommen zur neuen Runde:
Experten fragen
Laien antworten
Spahaß ! ! ! 😉


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 16:02  |  573639

Eigor
23. November 2016 um 15:48 | 573632

Dem komme ich doch gern nach…

Eigor
23. November 2016 um 14:34 | 573597

Mich wundert immer wieder wie oft BZ bzw. Bild- Umfragen zitiert oder verlinkt werden…
Die Meinung von RTL2 Zuschauern und sonstigen geistig minderbemittelten ist absolut überflüssig.


Freddie
23. November 2016 um 16:02  |  573640

@sir 1550

Ich meine ja.
Sichtachsen und so…


elaine
23. November 2016 um 16:02  |  573641

Uwe Bremer 23. November 2016 um 15:32
ich stimme deinem Kollegen Ide in dem Punkt zu, dass ich am liebsten unsere Hertha weiter im Oly besuchen würde, aber dass er als Buchautor und Experte zur deutschen Einheit, den Standpunkt Dreilinden als piefig sieht, kann ich nun nicht verstehen

Für ehemalige Westberliner ist das doch sehr geschichtsträchtiger Ort und daraus könnte man auch im Marketing eine ganze Menge machen 😉


Eigor
23. November 2016 um 16:04  |  573642

@Sir Henry
23. November 2016 um 15:52 | 573636
Typisch für Blasenfurzer…
Sprüche klopfen, aber nicht belegen sondern sich aus der Affäre stehlen.
Reite weiter auf der Populismuswelle…
Laut Umfragen finden das ja 25% der Bevölkerung toll..


23. November 2016 um 16:06  |  573643

@Freddie

Okay. Hab da nie eine Sichtachse wahrgenommen. Werde mal darauf achten. Wo doch jetzt im Winter die Blätter die Sicht nicht stören.


nurmalso
23. November 2016 um 16:09  |  573644

Kein Olympiastadion mit Hertha bedeutet für mich keine Besuche mehr zu den Heimspielen. Völlig unnötige Didkussion der Verantwortlichen. Sind eben nur Dumpfbacken. Auf die Idee bessere Konditionen für den Verein im Olympiastadion auszuhandeln kommt von den Dumpfbacken keiner.


dewm
23. November 2016 um 16:12  |  573645

@EIGOR: Stimmt, biste hier bei der Morgenpost. Ist eh nicht Dein Niveau. Das Du Dich auch so, so tief herunter begibst, passt auch gar nicht zu Deines Gleichen. ABER eine Frage gestattest Du mir vielleicht doch (auch wenn ich vielleicht nicht Deinem hohen Niveau entsprechen werde): Wenn Du unsere Meinung und jene der im Niveau noch tiefer angesiedelten „RTL2-Zuschauern und sonstigen geistig minderbemittelten […] absolut überflüssig“ findest, mit wem willst Du dann im neuen oder alten Stadion sitzen, wenn doch das Fernziel der Erhöhung des Zuschauerschnitt erreicht werden soll?


Eigor
23. November 2016 um 16:12  |  573646

@Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 16:02 | 57363

Zu Punkt 2 nimmst du keine Stellung und
Punkt 1 zitierst du nur…

Was soll das ?

PS: Solltest du nur einen Sender in deinem TV haben erübrigt sich eine Antwort. 😉


Freddie
23. November 2016 um 16:13  |  573647

Echt ma, @Sir, du Sprüche furzender Blasenklopfer.
Hättest du schon längst mal sehen müssen, wenn du auf der Populemuswelle reitest


Seppel
23. November 2016 um 16:14  |  573648

Peace, Leute peace


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 16:16  |  573649

dewm
23. November 2016 um 16:12 | 573645

Vor allem ist es ne Frechheit, die Leute als geistig minderbemittelt abzukanzeln und andere als Blasenfurzer zu bezeichnen…

Der Idiot soll sich mal an die eigene Nase fassen…


23. November 2016 um 16:16  |  573650

Echt ma, @freddie.


dewm
23. November 2016 um 16:23  |  573651

NEE @EXIL: Das ist keine Frechheit, das ist das was man aktuell „Populismus“ nennt. Weißte ja: Die „Populisten“ sind immer die anderen… 😉 Lassen wir ihn auf seinem Niveau. Aber gut ist, dass der SIR nun endlich als das entlarvt wurde, was ich mir schon immer gedacht habe: Als Blasenfurzer.


23. November 2016 um 16:29  |  573652

Also ich meine ja, man könnte das neue Stadion auf’s Messegelände setzen. Dahin, wo jetzt der Funkturm steht. Dit Ding braucht doch eh keener mehr!

*Duck und weg*


Dan
23. November 2016 um 16:30  |  573653

#5 Cent

2025 werde ich hoffentlich 63 sein, vielleicht ein guter Zeitpunkt die Dauerkarte an den Nagel zuhängen.

Wenn dann aber auch noch der Trainingsbetrieb und die Jugend umzieht muss ich meine Rentnerfreizeitplanung neu planen.


23. November 2016 um 16:31  |  573654

Großartig, @faase. Sind Sie neu hier?


Eigor
23. November 2016 um 16:31  |  573655

@dewm 23. November 2016 um 16:12 | 573645
Sorry hatte diesen Beitrag überlesen..

Reicht es für Deine Wertschätzung, bestimmten Medien zu folgen oder muss man deren Beiträge auch verstehen?

Fangfrage ! Es geht nicht um Medien.
Ich werde weder TV noch Internet abschalten
Für mich reicht es bestimmte Agenturen bzw. Konzerne zu ignorieren.
Für Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/axel-springer-blocker-asb/
@dewm
23. November 2016 um 14:43 | 573602

mit wem willst Du dann im neuen oder alten Stadion sitzen, wenn doch das Fernziel der Erhöhung des Zuschauerschnitt erreicht werden soll?

Mit nicht homophoben oder pyromanischen sich ständig selbst feiernden Egomanen.


23. November 2016 um 16:39  |  573656

@sir
Nein, ich verfolge nur die Strategie, meine Posts durch Verknappung wertvoller zu machen.


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 16:41  |  573657

dewm
23. November 2016 um 16:23 | 573651

Dass mit dem @SIR war mir schon immer suspekt.
Aber es gibt Gott sei dank noch sich selbst feiernde Menschen, die Leute wie ihn durchschauen…


HerrThaner
23. November 2016 um 16:45  |  573658

Meine allerliebste Option wäre das Poststadion. Ja, das steht seit 1990 unter Denkmalschutz aber da kann man doch kreativ werden. Bspw. könnte man die Fassade der Haupttribüne in die neue, moderne Arena integrieren.
Von Lage, Anschluss, Platz, Historie etc. für mich die interessanteste Variante.

Nur wäre da halt die Sache mit dem Berliner Senat… Kann man höchstens drauf hoffen, dass der noch mal aktiv wird, wenn die Brandenburg-Pläne forciert werden und man droht leer auszugehen…


dewm
23. November 2016 um 16:47  |  573659

@EIGOR: Wenn Du „bestimmte Agenturen bzw. Konzerne ignorieren“ willst. Ist das Deine Sache. Aber weshalb erhebst Du Dich dann über viele Mitmenschen und beschimpfst diese auch noch, ohne sie zu kennen? Keine gute Eigenschaft für einen Menschen.

Wann es Dir darum geht, „homophobe oder pyromanische sich ständig selbst feiernden Egomanen“ zu „bekämpfen“, weshalb beleidigst Du dann viele Menschen, die Bild oder die BZ verlinken und RTL2 schauen als geistig minderbemittelt? Glaubst DU mit Beschimpfungen verbesserst Du die Welt und erreichst auch nur das Geringste gegen Homophobie, Pyromanie und Egomanie (was auch immer das sein soll)?

Viele fragen sich, wo ein neues Hertha-Stadion hin könnte. Warum soll sich nicht jeder der das will an den Überlegungen, in welcher Form auch immer, beteiligen dürfen?


Dan
23. November 2016 um 16:53  |  573660

@HerrThaner

Habe auch mit der Idee gespielt, aber was machen dann all diese Vereine, die dort aktuell ihre Heimat haben.

http://www.sportpark-poststadion.de/?page_id=362

Ich lieb meine Hertha, aber hätte da kein Verständnis, wenn für unseren Profit andere „leiden“.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 16:55  |  573661

@HerrThaner

wünschen darfst Du Dir das Poststadion 😉
Eine Realisierung ist aber – ganz unabhängig von der Senatshaltung – wegen der Lage ausgeschlossen (genauso wie beim Jahnsport-Park, Tempelhof oder Tegel)


Kamikater
23. November 2016 um 16:58  |  573662

Ich hätte mir ja eine 55.000 Mann Arena auf dem Gelände des maroden Mommsenstadions gewünscht. Da hat man SBahn und Busanschluss zur Messe und die Autobahnnähe.

@Eigor
Ist doch mun auch mal gut. Derart pöbeln ist ja auch wirklich daneben. Morgen haste Dich wieder beruhigt. Hoffentlich.


Nico
23. November 2016 um 17:01  |  573663

Kann man nicht irgendwo ne Kleingartensiedlung platt machen? Südkreuz neben Ikea zum Beispiel


elaine
23. November 2016 um 17:05  |  573664

@Kamikater

Ich hätte mir ja eine 55.000 Mann Arena auf dem Gelände des maroden Mommsenstadions gewünscht

Wie kommst du darauf, dass das marode ist?
Im übrigen sind dort auch einige Vereine, wie in Poststadion beheimatet


23. November 2016 um 17:06  |  573665

@Nico

Meine Rede!

Oder nördlich vom S-Bahnhof Gesundbrunnen zwischen Behmstraße und Bornholmer.


Kamikater
23. November 2016 um 17:10  |  573666

@elaine
Die dürfen dafür ins Oly 😉
Nee, weeß ick doch. Deswegen war das ja auch keine ernsthafte Alternative.


Freddie
23. November 2016 um 17:17  |  573667

Dan
23. November 2016 um 17:18  |  573668

@Kamikater

Mommsenstadion. Wie das Poststadion, aber meines Erachtens auch viel zu klein die Fläche.


Jack Bauer
23. November 2016 um 17:33  |  573669

Da ich zum einen der Meinung bin, dass es essentiell für Hertha ist weiter in Berlin zu spielen und ich zum anderen dem Olympiastadion max. 2-3 aktuelle Bundesliga-Stadien vorziehen würde und nicht sehe, von welchem Geld man etwas besseres bauen will, als Beton-Generik-Brei alá Gladbach, Schalke, Wolfsburg, Ingolstadt, Leipzig, Hoffenheim und co. bauen will, bin ich momentan klar pro Berlin, was aktuell gleichzusetzen ist mit Pro Olympiastadion.
Ich sehe durchaus, dass das aktuelle Stadion nicht perfekt ist, aber es hat absoluten Alleinstellungscharakter, es ist imposant, liegt vom Standort und der Anbindung wunderbar, man kann als Zuschauer das Stadion komplett umlaufen, es ist (im positiven wie im negativen) eben kein moderner Zweckbau.

Ein Stadion in Brandenburg wäre aber wohl auch ein klares Signal, dass die aktuelle Marketing-Kampagne, so richtig und wichtig wie sie eigentlich war, von der Ausrichtung ein völliger Schuss in den Ofen war und ist. Der Zugezogene Hipster aus Mitte, dessen Zweitverein man doch werden wollte, wird wohl kaum mit aufs Land fahren… von da kommt er ja schließlich her und wollte lieber ins hippe Berlin. „Berlins next big thing“ (aktuelles Spieltagsplakat) plant den Umzug nach Brandenburg. Na das gibt der Kampagne sicher richtig Aufschwung. Bin mal gespannt, wer die nächsten 8 1/2 Jahre (minimum) das Olympiastadion füllt.


Papa Zephyr
23. November 2016 um 17:37  |  573670

@Uwe Bremer
warum ist Tegel wegen der Lage ausgeschlossen?
Könnte man am östlichen Bereich sogar in fußläufiger Nähe zum U-Bhf. Kurt Schuhmacher Platz oder Scharnweber Straße hinbauen – theoretisch….


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 17:42  |  573671

@papa

Präsident Gegenbauer hat ja am Montag bei „Hertha im Dialog“ gesagt, dass der Verein nicht in Konkurrenz gehen werde, wenn es Wohnbebauungs- oder gewerbliche Pläne gibt. Für Tegel gibt es sehr viele Pläne, was die Nachnutzung angeht (alle ohne Profifußball).
Deshalb ist der Standort keine Option für Hertha

@Mommsenstadion

entfällt ebenfalls als Standort wegen unmittelbar benachbarter Wohnbebauung


Konstanz
23. November 2016 um 17:51  |  573673

Als egomonischer Feierbürger bin ich natürlich für einen Neubau hier am See: Unser Bodenseestadion wird fein rausgeputzt und wird zu „Herthas Bodenseearena!“
Das leisten wir uns als Hauptstadtclub einfach mal.
Für mich gibt das endlich ’ne Dauerkarte,
und Ihr seid alle:
Ha Ho He,
Willkommen am See!


Papa Zephyr
23. November 2016 um 17:57  |  573676

Danke @Uwe
kann ich halbwegs nachvollziehen.
Aber Platz ist auf dem Gelände ja schon grundsätzlch genug, so dass man „in Konkurrenz“ auch wegdefinieren kann….
Sollte ein politischer Wille da sein, könnte man auf dem Gelände Wohnen, Gewerbe und Sport unterbringen. Am Uranusweg is eh schon ein Sportplatz – muss nur etwas größer werden – die Autobahn daneben kommt ja eh weg…

Merker an mich: Kurt Schumacher (ohne h)


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 18:01  |  573677

@papa

Aber Platz ist auf dem Gelände ja schon grundsätzlch genug, so dass man „in Konkurrenz“ auch wegdefinieren kann….

manchmal steckt der Teufel im Detail … am Rande des Geländes in Tegel tauchen Gewässerfragen auf, von denen Du lieber nix willst

@eigor

tu’mir mal einen Gefalle und steuere einen inhaltlichen Beitrag bei …


backstreets29
23. November 2016 um 18:07  |  573679

@Eigor

Ich empfehle dir Folgendes:
Nimm dir ein Bier, reflektiere, was du heute so geschrieben hast,
und versuche dir gegenüber darzustellen, wie es auf dich wirken würde,
wenn ein anderer User diese Dinge hier eingestellt hätte.
Dann setz dich hin, nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe eine
vernünftige und angemessene Entschuldigung.

#Stadion
Ich persönlich mag/kann mich ja nicht an einer Standortdiskussion
beteiligen. Wenn man 500 KM entfernt wohnt, ist es wurscht, ob das neue Stadion in Dreilinden, Tempelhof oder auf einer Wiese in Brandenburg steht.

Ich persönlich würde das Oly vermissen und tendiere daher zu einer Lösung a la Panenka, die hier schon vorgestellt wurde.
Allerdings sollte dann die gesamte Laufbahn abgedeckt werden.
Auch wenn dieser Ansatz noch nicht zu Ende gedacht ist, bin ich der Meinung, dass da sehr viel Potenzial drin steckt und vor allem auch die Kosten in einem Rahmen halten würde, der vertretbar wäre

http://der-panenka.de/mobile-tribuenen-fuer-das-olympiastadion/


linksdraussen
23. November 2016 um 18:08  |  573681

@ub 17:42: Die Elisabethaue stünde dann ja als Standort für das neue Stadion zur Verfügung 😂


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 18:11  |  573682

@backs

Hertha wird definitiv keine Lösung wollen, bei der mehr als 60.000 Plätze noch weiter vom Spielfeld weg sind als jetzt.

Hertha ist an keiner Lösung interessiert, in der die Stadionkapazität erhöht wird. Es geht darum, die Kapazität zu reduzieren.
Und Hertha ist an keiner Lösung interessiert, in der die Einnahmesituation sich nicht dramatisch verändert. Heißt: Hertha will, dass die kompletten Einnahmen dem Verein zufließen (oder jenem Unternehmen, das die Finanzierung übernimmt).
Keine dieser Voraussetzungen ist im Panenka-Modell erfüllt.

Anders gesagt: Der Verfasser dieser Texte hat nicht verstanden, was Hertha wichtig ist.


Kamikater
23. November 2016 um 18:13  |  573683

@jack
Die aktuelle Marketingkampagne besteht seit? Richtig, seit 2016. Wann würde ein Neubau fertig? Richtig, nicht vor 2022. Also widerspricht sich da nichts.

Und zum Finanziellen muss man wohl nichts sagen. Ob ich 17 Mio im Jahr zahle oder einnehme dürfte jedem einleuchten. Das macht den Unterschied in der Wettbewerbsfähigkeit aus.

Hertha braucht ein eigenes Stadion, aus zig Gründen, siehe oben. Und bis dahin pilgern wir alle in Dein geliebtes Olympiastadion.

Ich jedenfalls freue mich tierisch auf ein reines Fussballstadion, das Clubeigene, voller Herthafans, das wir zu einem Hexenkessel machen werden….


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 18:14  |  573684

@linksdraussen

Die Elisabethaue stünde dann ja als Standort für das neue Stadion zur Verfügung

habe gerade im Print-Text der Morgenpost geschrieben, warum auch die Elisabeth-Aue im Norden von Pankow nicht für ein Stadion in Frage kommt 😉


Ursula
23. November 2016 um 18:17  |  573685

Ich bin im Wesentlich bei „Jack Bauer“!

Wenn z. B. das Gelände im Olympia-Park,
das Amateurstadion und Umgebung, das
Hockeystadion, wie auch das Maifeld eben
NICHT zur Verfügung stehen „sollten“, was
ja noch intensiv abgeklärt werden müsste…

…wie wäre es denn dann mit dem Gelände
des großen Vorplatzes vor dem Stadion, dem
vermeintlichen Parkplatz…?

Der kann doch wohl kaum unter Denkmal-
schutz stehen, oder doch?

Und ob es denn da ein paar hundert Parkplätze
mehr oder weniger gäbe, es sind ohnehin nicht
genug vorhanden, dürfte doch kein Kriterium sein!?

ANDERERSEITS wäre ein neues Stadion mit z. B.
55000 Zuschauern eine Attraktion, so wie bei der
Kaiser-Wilhem-Gedächtniskirch, mit dem modernen
„Eiermann-Turm“ VOR dem alten Kirchturm….

UND im Ernstfall, bei den bekannten Spitzenspielen,
könnte man doch locker ein „paar Meter“ weiter,
ins Olympia-Stadion „umziehen“….

In solch einer Konstellationen könnten SICH doch
theoretisch VIELE wiederfinden, auch dieser aktuell
schreckliche, „LINKE SENAT“…!?

Die „relative Nähe“ zur City und die Verkehrsanbindungen
blieben wie gehabt!

Ich beabsichtige, „Urheberrechte“ anzumelden…

Nächtle!


backstreets29
23. November 2016 um 18:23  |  573686

@Ubremer

Du hast mich mißverstanden.
Ich wollte herausstellen, was MIR gefallen würde,
völlig rücksichtslo, egoistisch und völlig ohne
die Wünsche von Hertha in Betracht zu ziehen 😉

Ähnlich, wie Uschi gern ihr Oly vor der erweiterten
Haustür behalten möchte ;-), nur dass ich keine Urheberrechte
anmelden würde 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 18:26  |  573687

@ursula

mit den Urheberrechten muss ich Dich enttäuschen … habe heute Vormittag länger mit jemandem von Hertha gesprochen. Bei dem Architekturbüro, das Hertha beaufragt hat, haben sie diese Variante beim Senat angefragt … Genaueres siehe Morgenpost, Donnerstagsausgabe.

In jedem Fall wäre dieses eine Option, in die reichlich gesunder Menschenverstand einfließen könnte/würde …


Ursula
23. November 2016 um 18:37  |  573688

Na ja, ich hatte schon vor geraumer Zeit
in kleinerem Kreis mit „Kompetenten“
dies anklingen lassen, vielleicht…

…ich werde es mir vorbehalten!

Ich müsste vielleicht ein Smiley setzen…?

Aber in der Tat habe ich noch nirgendwo
diesen Vorschlag gehört oder erlesen…

1 : 0 für Bayern München!!!


pathe
23. November 2016 um 18:48  |  573689

Der Ausfall von Schelle ist natürlich ärgerlich. Aber auch verkraftbar. Sollte Darida spielen können, dann sowieso.


Kamikater
23. November 2016 um 18:50  |  573690

1-1, war abzusehen.


pathe
23. November 2016 um 18:51  |  573691

Zum Stadion ist das Meiste ja schon gesagt.

Was mich noch interessieren würde: Was kostet so eine Machbarkeitsstudie? Es könnte ja auch sein, dass diese ergibt, dass ein neues Stadion nicht machbar ist.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 18:53  |  573692

@pathe

dürfte aber immer noch um einiges billiger für eine Machbarkeitsstudie, sagen wir 100.000 Euro (von mir geschätzt) auszugeben, als so ein 250-Mio-Unternehmen mal anzufangen … und nach sechs oder zwölf Monaten festzustellen: Da geht gar nicht

@U23

beim Rasencheck in Everton, heute im zweiten Spiel des PLInternationalCup gegen den FC Everton … mit Sinan Kurt und Florian Kohls (danke für den Hinweis von gestern)


backstreets29
23. November 2016 um 18:54  |  573693

1:1
Gesunder Menschenverstand?
Dann sind Uschi und der Senat raus 😀

Ne im Ernst, ein Nebau in unmittelbarer Nähe
des Olympiastadions hätte natürlich auch Charme
Bin mal auf die MV gespannt.
Wenn man mit den Stadionplanungen schon derart
fortgeschritten ist, sollte die Sache mit einem
Investor auch nicht in der Aufwärmphase sein


kczyk
23. November 2016 um 18:56  |  573694

die stadt und das land berlin werden Hertha bei der suche nach einem standort für ein neues stadion nur steine in den weg legen. schließlich wollen sie ihren ankermieter des oly nicht verlieren. andererseits aber braucht Hertha handlungsalternativen für mögliche mietvertragsvergandlungen, um nicht als zitrone am verhandlungstisch zu sitzen. erinnert sei an die letzten mietvertragsforderungen des senats.
die berlner politik hat Hertha in die handlungsspur getrieben.
so ist es unausweichlich, dass sich Hertha einen standort in brandenburg wird suchen müssen.
berlin hat zwar freiflächen, gegenwärtig und in bälde, aber jede dieser hat ihre eigenen tücken im zusammenhang einer geplanten bebauung mit einer entsprechenden sportstätte.
wenn der verein bereits um die 10-40 mio vorlaufkosten investiert hat, werden sie diese nicht als verlorene baukosten abschreiben wollen.
alle fans tun also gut daran, sich langsam vom oly zu verabschieden.
alles hat seine zeit.


Jack Bauer
23. November 2016 um 18:58  |  573695

@Kamikater: Die Fokussierung der Marketing-Kampagne darauf, Neu-Berliner gelegentlich zum Hertha Besuch zu bewegen, wird durch Stadion-Planungen in Brandenburg in meinen Augen konterkariert. Der Fokus ging ja ganz klar wieder mehr in Richtung Berlin, Hauptstadt etc. Abgesehen davon gehst du in deiner Rechnung davon aus, dass irgendein potenter Geldgeber Hertha ein Stadion hinstellt, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. Wenn dem so wäre frage ich mich, wieso nicht schon viel früher? Irgendwie muss sich die Sache ja auch für den Investor lohnen. Evtl. dadurch, dass man die Einnahmen für die Vergabe des Stadionnamens behält, oder das Stadion gleich nach dem Investor benannt wird. Oder Hertha muss weiterhin Teile der Catering Einnahmen abgeben. Noch sind wir im Bereich der Standortsuche. Schon diese stellt sich als kompliziert dar. Der wirklich entscheidende Teil aber – wer finanziert das Teil und wie wird es refinanziert – kommt erst danach.


backstreets29
23. November 2016 um 18:59  |  573696

Was wird eigentlich aus dem Oly, wenn Hertha auszieht?

Ein paar Konzerte oder ab und an mal eine Leichtathletik Veranstaltung wird zum Überleben nicht reichen.

In München steht ein Olympiastadion, das zwar relativ häufig Veranstaltungen bietet, aber trotzdem arg verfällt.


Bolly
23. November 2016 um 19:02  |  573697

@Uschi 18.37

Ich grätsche mal von weit weg…
Spätestens seit dem vorletzten! IMMERHERTHA Treffen
ist dieser Vorschlag „kein“ Gerücht mehr.
Auch wenn Du in der Nähe fast, immer dabei bist,
Kannst Du es nicht wissen. 😉


kczyk
23. November 2016 um 19:02  |  573698

„… Was wird eigentlich aus dem Oly, …“

*denkt*
es geht den weg der vergänglichkeit, des verfalls.


coconut
23. November 2016 um 19:12  |  573699

#OT
Wenn unser Brooks derartige Böcke machen würde, wie heute Boateng, dann würden einige hier ihn zum Teufel wünschen…
nur mal so….. #allesistrelativ……

PS:
Ich gehe davon aus, das die Bayer diese Saison die CL nicht gewinnen werden….


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 19:13  |  573700

@backs

in München steht ein Olympiastadion, das zwar relativ häufig Veranstaltungen bietet, aber trotzdem arg verfällt

na, der Berliner Senat hat da schon eine Arbeitsgruppe vorbeigeschickt, die sich per Dienstreise nach München ausführlich hat zeigen lassen, wie Nachnutzungskonzepte aussehen können …

Abgesehen davon ist es nicht Aufgabe von Hertha BSC dafür zu sorgen, dass eine Spielstätte des Landes Berlin nicht verfällt, oder?


Ursula
23. November 2016 um 19:13  |  573701

Tja @ cocnut, völlig richtig!!

ABER dennoch 2 : 2 !


Kamikater
23. November 2016 um 19:18  |  573702

@jack
Ich sehe da kein Widerspruch, wenn man sein Stadion in Brandenburg bauen MUSS.

@backs
😆


backstreets29
23. November 2016 um 19:23  |  573703

@Ubremer

Da werden die Senatsvertreter dann auf der Suche nach einem
abschreckenden Beispiel wohl fündig geworden sein 😉


Ursula
23. November 2016 um 19:24  |  573704

UND @ Eigor, nimm Dir ein Beispiel an
dem User um 18:07 Uhr, der entschuldigt
sich permanent ob seiner „Pöbel-Attacken“…

Der nimmt sich die Zeit, obschon ER zu
gern bereit ist, federführend bei jeder
sich bietenden Gelegenheit, wieder in
seine ureigene Fähigkeiten zu verfallen,
ferndiagnostische, naive und vermeintlich
„feinironische“ Pointen einzustreuen!

Aber so issa eben!

Eigentlich ein liebenswerter kleiner Kerl…

…findet übrigens dieser „bemerkenswerte“
User um 19:18 Uhr auch! Tja…


Jack Bauer
23. November 2016 um 19:28  |  573705

@Bayern:

Gewinnen weder Champions League noch Meisterschaft. Nicht, weil ich da große Antipathien habe, sondern weil essentielle Leistungsträger, allen voran Lahm und Müller, völlig außer Form sind und der Schnitt von Guardiola zu Ancelotti zu groß ist.


Ursula
23. November 2016 um 19:28  |  573706

Nunmehr 3 : 2 Rostow! Verdient!

Bayern schwimmt! Die Defensive
ist seit geraumer Zeit ein „Chaos“…

…Ancelotti wird nicht sehr alt in
München werden…!


Plumpe 71
23. November 2016 um 19:34  |  573707

erschütternder Auftritt der Bayern, schon gegen den BVB defensiv derart geschwommen und dann heute. Gewinnt RB Freitag abend im Breisgau und LEV trotzt München einen oder drei Punkte ab, wirds für Ancelotti langsam unbequem.


backstreets29
23. November 2016 um 19:36  |  573708

19:24

Sagt der Zündler 😉

3:2 geiler Freistoss und Bayern scheint in
5 Monaten alles vergessen zu haben

„Wie lange ist Ancelotti noch zu halten?“
„Wann greift Hoeness durch?“
„Ancelotti: Bewährung bis Weihnachten“

Eine kleine Auswahl der morgigen Schlagzeilen 😀


Eigor
23. November 2016 um 19:49  |  573709

@ Ursula
23. November 2016 um 19:24 | 573704

War die letzten 2 1/2 Std. „auf Eis“ , habe ein Bier getrunken
und bin partout nicht darauf gekommen wofür eine Entschuldigung nötig wäre.
Mein post an @dewm der seine Unterstellungen richtig gestellt hätte ist unter dem Eis.. Aber anderseits setzt er verstehen wollen voraus.

Ist doch schön wenn etwas bleibt wie man es kennt… 😉


Freddie
23. November 2016 um 19:51  |  573710

Die Pläne scheinen ja doch weiter zu sein, als vor kurzem noch gedacht.
@uwe
Kannst du sagen, ob diese Arbeitsgruppe des Senats bereits vor den Überlegungen eines eigenen Stadions in München war?


Solinger
23. November 2016 um 19:54  |  573711

Wenn dat Stadion außerhalb von Berlin steht, werde ich zu keinem Spiel mehr gehen. Das ist für mich ein no go. Ja bei anderen Vereinen ist das vlt auch so. Aber wir sind ein Berliener Verein und kein Brandenburger. Auf auswärtsfahrt gehe ich nur nach Brandenburg, wenn wir bei nem Brandenburger verein spielen aber nicht um ein angebliches Heimspiel zu sehen.


kczyk
23. November 2016 um 19:59  |  573712

„… Aber wir sind ein Berliener Verein und kein Brandenburger. …“

*denkt*
für west-berliner war dreilinden schon immer auch heimat


Eigor
23. November 2016 um 20:02  |  573713

Wohl eher der letzte Punkt wo noch etwas schief gehen konnte…


Herthas Seuchenvojel
23. November 2016 um 20:06  |  573714

ich kann es verstehen, daß viele das Stadion direkt vor der Nase haben wollen, raus aus der Haustür, nebenan in den Späti und gemütlich zu Fuß ein Wegbier zum Stadion schlürfend
ich bedank mich trotzdem mal bei @elaine & @ Speckguertel-Herthaner, die meinen Faden weitergeführt haben

mal weg von der Standortfrage, meine Frage an dich @ub:
gibt es eine realistische Schätzung bzw. gar Zählung, wieviel Herthafans IM STadion Berliner und wieviel Brandenburger sind?
wenn ich mir Samstag mittag die proppevollen blauweißen RE’s aus Dessau/Belzig & Brandenburg/Magdeburg anschaue, dazu die S-Bahn nehme, sind das ca. 3.000 bis 5.000 Leutchen, die nur diesen einen Knotenpunkt (südwest) Potsdam nutzen
nimmt man die anderen Richtungen noch hinzu…


kczyk
23. November 2016 um 20:08  |  573715

„… Wohl eher der letzte Punkt wo noch etwas schief gehen konnte …“

stimmt.
es war am tag, als boris becker erstmals wibledon gewann.
ich stand in der sclange nach west-berlin, ein grepo fragte mich, ob ich waffen bei hätte. ich zeigte auf meine partnerin und meinte nur: ja.
der sachse war humorbefreit und fordete mich auf, rechts raus zu fahren.
und da standich in brütender sonne.
als das match beendet war durfte ich noch ca. 2 weitere stunden warten, bis ich mich wieder in die schange einordnen durfte.
zu hause angekommen hat ‚die waffe‘ den ganzen abend geschmollt.


Nico
23. November 2016 um 20:09  |  573716

@UBremer

Sieht man bei Hertha Kleingartensiedlungen auch als Konkurrenz die man vermeiden will?

Ansonsten kommt es mir so vor dass man sich mit dieser Bedingung quasi schon auf Brandenburg beschränken muss. Wo soll es denn eine freie Fläche geben in Berlin die nicht auch Andere gerne für was Anderes nutzen wollen?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 20:12  |  573717

@freddie,
ich meine, dass dieser Besuch von Berliner Abgeordneten in München schon etwas zurück liegt (gefühlt ein, anderthalb Jahre)

@HSv

meines Wissens nach weiss Hertha relativ exakt, wo die Oly-Besucher herkommen, wie alt sie sind, welches Geschlecht sie haben. Das wird immer mal wieder ermittelt


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 20:16  |  573718

@Nico

keine Ahnung, wie Hertha Kleingartenkolonien sieht. Vielleicht eine Frage für Montag, die Mitgliederversammlung?

(Beim Stadionbau ist mir das Thema Kleingärten noch nie begegnet)


glimpi
23. November 2016 um 20:18  |  573719

Everton vs. Hertha II 0:1


Herthas Seuchenvojel
23. November 2016 um 20:20  |  573720

schön, daß es Hertha weiß 😀
weißt du es vielleicht auch und bist so wie immer außerst liebenswürdig, mir da Zahlen zu nennen? 😉


Nico
23. November 2016 um 20:22  |  573721

Danke @UBremer! Würde mich freuen wenn jemand danach fragt bei der MV, ich bin leider noch kein Mitglied.


dewm
23. November 2016 um 20:25  |  573722

Zuschauerpotenzial @SEUCHE: Das ist ein neuer und guter Faden der Analyse. Du beschreibst den ISTZUSTAND. Mit dem sind EINIGE und anscheinend auch die Hertha-Verantwortlichen unzufrieden. Nun stellt sich also die Frage nach den Potenzialen.

Nehmen wir also Deine Annahme auf, dass viele – sagen wir „n“ – Brandenburger durchschnittlich zu Herthaheimspielen pilgern. Gehen wir einmal davon aus, das Stadion kommt nach DREILINDEN. Dann kommen die „Leutchen“ von denen DU berichtest sicher immer noch. Vielleicht, da es dann näher ist, mit einigen Freunden zusätzlich. Wie schaut es, Deiner Meinung nach, mit denen aus dem nördlichen und östlichen Umland Berlins aus? Werden es im Saldo „n+“ oder „n-“ sein? Und wie wird es mit den Berlinern selber sein? Die Berliner, die ja unter dem bekannten Kiez-Denken „leiden“. Wo verortest Du die bedeutendsten Zuschauer-Potenziale, die Hertha aktuell nicht zieht? Also, muss das Saldo positiv sein, wenn der Standort verändert wird. Was nervt die Leute am Stadionbesuch?

1. die Laufbahn
2. der Zug bzw. die Kälte im Winter
3. die Entfernung vom Wohnort bzw. der Weg zum Stadion
4. …
5. …

Diese Punkte müssten untersucht werden. Für Dich ist sicher logisch, was ich meine. Nehmen wir nur den Standort, wenn wir davon ausgehen, es wird ein neues Stadion gebaut, sind meine Punkte 1 und 2 standortunabhängig. Glaubst Du wirklich ein Standort in Dreilinden hätte das Potenzial für ein signifikantes MEHR als der aktuelle Standort?


psi
23. November 2016 um 20:27  |  573723

@glimpi, kann es sein, dass es schon 0:2 steht?


glimpi
23. November 2016 um 20:28  |  573724

Everton vs. Hertha II 0:2
Tore: Friede


glimpi
23. November 2016 um 20:31  |  573725

@psi, jenau


Herthas Seuchenvojel
23. November 2016 um 20:33  |  573726

@dewn:
da wir das Angebot ja verknappen wollen, stellt sich nicht die Frage, ob mehr kommen, sondern ob die Zahl konstant bleibt 😉
ich hab am S-Bahnhof Charlottenburg meist das Gefühl, daß die echten Berliner Fans dort beim Umsteigen in der Minderheit sind


glimpi
23. November 2016 um 20:37  |  573727

Hertha II führt 3:0


psi
23. November 2016 um 20:37  |  573728

und jetzt 0:3, ist ja super 😃


psi
23. November 2016 um 20:42  |  573729

@glimpi, hast du einen Link, der auch die
Torschützen zeigt?


glimpi
23. November 2016 um 20:43  |  573730

psi
23. November 2016 um 20:44  |  573731

Danke!


23. November 2016 um 20:45  |  573732

Wat’n Mist 🙁

Uwe Bremer

23. November 2016 um 15:28 | 573623
@PerSkjelbred

Hertha meldet, dass Skjelbred mit einem Muskelfaserriss bis auf weiteres ausfällt


23. November 2016 um 20:48  |  573733

Nö Herthas Seuchenvojel

23. November 2016 um 20:33 | 573726
a) Ich will das Angebot an Plätzen nicht verknappen.
b) Bei den Heimspielen dieser Saison (4 habe ich besucht) waren die Herthafans in den Zügen bis Westkreuz in der Überzahl.


dewm
23. November 2016 um 20:49  |  573734

@SEUCHE: Ja da magst DU Recht haben. Ich kenne die Ziel-Vorgaben nicht. Sollen 50.000, 55.000, 60.000 oder gar mehr erreicht werden? Die aktuellen 50.000 erreichen wir durch Zwei Mal 75.000. Somit ergibt sich das „normale Potenzial“… Ist alles bekannt.

Hinterfrage das Zustandekommen Deines Gefühls auf dem Bahnhof Charlottenburg! Bedenke dabei, wie schlecht professionelle Meinungsforschungsinstitute aktuell analysieren. Evtl. bist auch Du nicht unfehlbar… 😉

Was ich sagen will: Den aktuellen „normalen Schnitt“ müsstest Du für DREILINDEN begeistern. „DEINE Leutchen“ haben es bequemer. „N“ andere unbequemer… Analysiert habe ich es nicht. Aber aus dem Bauch heraus wäre DREILINDEN ein Standortnachteil gegenüber jetzt (geben wir dem Ansatz den Arbeitstitel: URSULA) oder gar einem (westlich) innerhalb des Stadtringes…

PS: Argumentierst DU aus „Eigeninteresse“ oder des Mehrwertes Herthas?

PPS: Märchen!


Herthas Seuchenvojel
23. November 2016 um 21:04  |  573735

@dewn
ich geb zu, heute morgen fühlte ich mich leicht angepiekst, als die fast-schon-Stadtteile als (wurde NICHT gesagt: tiefste) Provinz bezeichnet wurden
da kam mein Bundeslandstolz durch, aber ich zog mich zurück, um hier keinen Konflikt aufzubrechen

ob deswegen mehr oder weniger dann nach Dreilinden kommen, kann ich als gemeiner Fan nicht sagen
bedenken wir aber, daß diese kleine Ecke (meine jetzt Stahnsdorf) mit Ausmaßen von 7×10 km schon die Bevölkerungszahl von Halb-Mainz o. Wiesbaden hat, birgt sich dort einiges an Potenzial
für mich, der noch einiges weiter draußen wohnt, ändert sich kaum was
bis zum Oly brauche ich unter ner Stunde, bis Dreilinden wäre es wohl ähnlich, bis Stahnsdorf (Stand Anbindung jetzt) wäre es wohl länger
PS: selbst bis Pankow schaffe ich es in 55 min

was ich verstehen kann, daß sich Hertha finanziell & struktuell verbessern und modernisieren will und nicht auf Jahrzehnte festgelegte unabänderliche Rahmenbedingungen des Olys festgenagelt sein möchte
daher kann ich mit der Idee einer Verlagerung gut leben, das aber nicht fanatisch
ich bin Fan, ich fahr überall hin, wenns denn mal zeitlich passt, die Entfernung ist mir (nur mir) wurscht

PPS: schau dir Dreilinden genau an, das liegt doch eher IN Berlin (bis auf die Landesgrenze) als weit weit draußen


Freddie
23. November 2016 um 21:06  |  573736

@uwe
Danke!
Also etwa zu der Zeit als es um neuen Mietvertrag fürs Oly ging.


Herthas Seuchenvojel
23. November 2016 um 21:08  |  573737

Raffaaaa


Ursula
23. November 2016 um 21:08  |  573738

Raffael 1 : 0 für BMG!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 21:11  |  573739

@HSv

sorry, habe keine Zahlen und kann dementsprechend nix sagen


23. November 2016 um 21:11  |  573740

Internationale Härte?
Der Schieri pfeift das Stürmerfoul von Stindl nicht. :roll:


psi
23. November 2016 um 21:13  |  573741

Everton- Hertha II 1:3


23. November 2016 um 21:15  |  573742

Kälte und Zugluft sind unangenehm.
Anstrengend wäre ein Fußmarsch von 3 km bis zur nächsten U- oder S-Bahn Station.

„Advent, Advent,
die Hertha brennt.
Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4,
so viele Tore schießen wir ❗ “

Mit solch fröhlichen Liedern können sich hoffentlich die Herthafans am Sonntag die Wartezeit vertreiben, während im S-Bahnhof Olympiastadion die Züge für die Heimfahrt bereit gestellt werden. Ich musste bei der Heimreise nie länger als eine halbe Stunde warten, bis ich Platz für die Heimreise in einer S-Bahn fand.

Wenn ich die Angaben bei wikipedia richtig verstanden habe, hat ein Viertelzug der Baureihe 481 94 Sitzplätze und 200 Stehplätze. Ein kompletter S-Bahnzug dieser Baureihe besteht aus 4 Viertelzügen für maximal 1176 Fahrgäste.

https://de.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_481

Zum Vergleich: Die Baureihe HK der Berliner U-Bahn (Kleinprofil) hat insgesamt 778 Sitz- und Stehplätze je 8-Wagen-Zug.

Nach meinen Nutzererfahrungen sind die Berliner U- und S-Bahnen in Spitzenzeiten in der Lage, alle 3 Minuten einen Zug übers Gleis zu schicken = 20 Züge pro Stunde je Fahrtrichtung. Auf den Heimweg bringen in einer Stunde kann:
a) die S-Bahn 23520 Passagiere
b) die U-Bahn 15560 Passagiere

Die Mehrheit der Berliner Haushalte besitzt kein eigenes Kfz, weil sie es nicht brauchen. Ein Stadion ohne Anbindung an S- oder U-Bahn wäre (nur?) für mich eine gigantische Fehlplanung.


glimpi
23. November 2016 um 21:16  |  573743

jenseits
23. November 2016 um 21:18  |  573744

England scheint der U23 zu liegen. Gleichzeitig sammeln die Spieler schon mal internationale Erfahrung für die Zukunft.


glimpi
23. November 2016 um 21:24  |  573745

Ich verstehe es nicht. Warum drängt man permanent auf Denkmalschutz mit der Gefahr, dass die Gebäude verkommen. Und warum schreibt der Senat mal Denkmalschutz groß und mal klein.


dewm
23. November 2016 um 21:25  |  573746

Siehst DU @SEUCHE! Das mit der „tiefsten Provinz“ meine ich. Das schrieben Berliner! Potenzielle Stadionbesucher. Ich kenne welche, die würden nie, nie niemals von F-Hain (ihrem „Wohnkiez“) nach L-Berg (ihrem Nachbarkiez) rüber gehen, wenn sie es nicht irgendwie verhindern könnten. Und nun sollen die nicht nur nach Westend zu Hertha sondern bis Dreilinden… Das ist nur EIN Beispiel. Viele Andere Berliner mögen einfacher sein, ABER ich sehe gegenüber dem Ansatz „URSULA“ eine gewisse Gefahr im Standort DREILINDEN. Interessant sind dazu auch die Logistik-Hinweise des BLAUEN. Man plant ja sicher für die 50 Jahre nach der Einweihung eines neuen Stadions… DREILINDEN überzeugt mich nicht. ABER: Ich kann mich irren. Stehe auch nicht in der Verantwortung. Was würde man von den Verantwortlichen denken, wenn nach dem Neubau der Zuschauerschnitt sinken würde?

Wer am Ende entscheidet, wäre auch noch spannend zu wissen. @UB: Gibt es zu den Entscheidungsmodalitäten Infos? Muss ja irgendwas zwischen einer „Urabstimmung unter allen Mitgliedern“ und dem „einsamen“ Beschluss des Präsidenten sein.

PS@SEUCHE: Wie hoch ist das Zuschauerpotenzial im von Dir definierten „Halb-Mainz“?

PPS@SEUCHE: Mmmmmärchen!


Ursula
23. November 2016 um 21:29  |  573747

# Zustimmung @ Montag um 21:15 Uhr…

„Ein Stadion ohne Anbindung an S- oder
U-BAHN wäre (nur?) für mich eine
gigantische Fehlplanung.“

Zuzüglich die Busse der Heerstr….

…UND die Straßenbahnen „75 und 76″…!

Ergo kann der Standort NUR am oder „im“
Olympiastadion sein!!

Nirgendwo sonst IN Berlin gibt, gäbe es eben
einen besseren und schnelleren Abtransport
der Zuschauer als in (Neu)Westend…!!!

„Ich“ z. B. habe je nach „Laufgescchwindigkeit“
eine „Anreise“ von gut 10 Minuten und das ist
auch gut so…

…und soll so bleiben! Basta! 1 : 1 unnötig bitter!


monitor
23. November 2016 um 21:32  |  573748

Stadion:
Unterm Strich geht es um etwas dichtere Fußballatmosphäre, daraus resultierend vielleicht ein paar Punkte zu Hause mehr, sowie den vollen Zugriff auf die Verdienstmöglichkeiten bei einem eigenem Stadion für Hertha.
Direkt betroffen sind die „Firma“ Hertha BSC und bis zu 50.000 Zuschauer. Sind es mehr Betroffene, ist das Problem der Atmosphäre hinfällig.
Die Lösung soll ein neues Stadion sein.
Meine Meinung:
Ein reines Fußballstadion ist zwar zur Zeit sehr angesagt, das Geld welches da angeblich mehr verdient werden kann, ist m.E. aber nicht so viel, daß der nach Abzug des Unterhalts und der Rücklagen für spätere Sanierungen herausspringende Mehrwert so viel ausmacht, daß sich eine solche Investition lohnt. Im Vergleich dazu liegen die TV Gelder wohl in anderen Dimensionen. Dazu kommt das Risiko des Eigentümers. Manchmal ist Miete etwas teurer, man kann bei Havarien aber immer den Vermieter in die Pflicht nehmen.
Hertha will irgendwie viel Geld generieren, ob selbst oder durch Investoren, die damit ein Problem beseitigen, daß in 18 Buli Heimspielen plus dem einem oder anderem zusätzlichen Heimspiel (hoffentlich nicht wieder Relegation) in 12 Monaten eine Rolle spielt. Ganz nüchtern betrachtet ziemlich bedenkenswert.
Andererseits ist selbst innerhalb der Fangemeinde ein Stadionneubau umstritten, weil das Oly für viele voller Erinnerungen ist. Gute wie schlechte.

Die wohl für alle vernünftigste Lösung wäre ein Neubau auf dem Maifeld. Den Denkmalschutz betreffend sage ich einfach mal „DEUTSCHLANDHALLE“!
Das Maifeld ist geschützt, weil es wohl die Sichtachse zwischen Marathontor und Glockenturm sicherstellt.
Diese Sichtachse sorgt u.a. dafür, daß man sich im Oly im Winter den Arscx abfriert und das da ein Loch im Rund ist. Manchmal ist Denkmalschutz die Verhinderung praktischer Vernunftslösungen der Betroffenen.
Und nun mal fröhlich drauf los phantasiert:
Man könnte das Fußballstadion ganz tief in den Boden bauen, so wie das Oly ja auch, dann würde es die Sichtachse nur noch geringfügig beeinträchtigen. Für die Instandhaltung, Bewachung etc. pp. wären die gleichen Leute auf dem Gelände verantwortlich. Das Land und Hertha könnten die Vermarktung/Verwaltung des gesamten Geländes in einer gemeinsamen Verwaltungsgesellschaft betreiben, dann hätten beide etwas vom Kuchen, allerdings auch das unternehmerische Risiko.
Und sollte Mario Barth mal schwächeln, kann er kurzfristig in die neue „Mampe-Arena“ 😉 wechseln.
Die sehr gute Infrastruktur und die gelebten Traditionen auf dem Weg ins Stadion müßten nicht verändert werden.

Mit dem Szenario könnte ich gut leben. Nur den Namen „Mampe-Arena“ könnte man noch mal überdenken! 😉

P.S. Sollte die Machbarkeitsstudie das ebenfalls so belegen, hier ein Wort zu Hertha.
„Leute, daß hättet ihr billiger haben können!“ 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 21:38  |  573749

@Die Königslösung

in Berlin – und was der Senat dazu sagt: Mein Morgenpost-Text vom Donnerstag – hier


23. November 2016 um 21:40  |  573750

Ich will nicht groß klagen über 10 min mehr oder weniger Fahrtzeit mit U- oder S-Bahn je nach Standort.

Aber 3 km Fußmarsch bis zur nächsten Bahnstation kann Hertha der Berliner Bevölkerung nicht zumuten, die
a) immer älter wird,
b) in der Mehrheit der Haushalte kein Kfz besitzt.


Marek
23. November 2016 um 21:42  |  573751

Brandenburg fände ich ansich nicht verkehrt, solange es in unmittelbarer Umgebung von Berlin ist. Oranienburg ist zu weit weg und Dreilinden wird ja vielleicht bis 2025 eingemeindet 😉


Papa Zephyr
23. November 2016 um 21:43  |  573752

Tja, der von Uwe beschriebene Königsweg auf dem Olympiagelände mit der kleinen „Tochter“ neben der grossen „Mama“ – oder besser Oma? – gefällt mir derzeit am besten. Bei schönem Wetter und vollem Haus ab und zu ganz feierlich ins Oly und die restlichen 15 Spiele mit viel Krach und Power die kleine Hütte rocken ☺
Noch besser wäre es, hierfür Union als Partner zu gewinnen. Die haben ja auch kein erstligataugliches Stadion….
Nur schade, dass Westend so weit im Westen liegt 😉


23. November 2016 um 21:44  |  573753

monitor
23. November 2016 um 21:32 | 573748

Von Geld verdienen ist noch lange nicht die Rede.
Eine Machbarkeitsstudie klärt nur die Frage möglicher Standorte in Berlin und Brandenburg.

Die letztliche Investitionsentscheidung fällt erst nach einer Amortisationsrechnung.


Ursula
23. November 2016 um 21:45  |  573754

Sehr guter Beitrag @ Uwe Bremer,
aber ich habe doch meinen Beitrag
erst heute um 18:17 Uhr geschrieben…

…wann Du Deinen..? „Schmunzel“…


Marek
23. November 2016 um 21:45  |  573755

Vielleicht wird Dreilinden ja bis 2025 ringemeindet 😉 dann ist es Berlin


Uwe Bremer
Uwe Bremer
23. November 2016 um 21:48  |  573756

@dewm

Gibt es zu den Entscheidungsmodalitäten Infos? Muss ja irgendwas zwischen einer „Urabstimmung unter allen Mitgliedern“ und dem „einsamen“ Beschluss des Präsidenten sein.

Berechtigte Frage. Habe dazu bisher nix gehört. Eine gute Frage für die Mitgliederversammlung am Montag
(Gefühlt würde ich bei diesem Thema eine Mitgliederbefragung gut finden)


monitor
23. November 2016 um 21:49  |  573757

Aus der MoPo:
„Gegenbauer und Preetz wollen jedoch ein Fußballstadion, um die Zukunftsperspektiven von Hertha zu verbessern. Die Kosten für eine eigene Arena werden sich auf rund 250 Millionen Euro belaufen. Ein Vorhaben, das außerhalb des Klubs finanziert und realisiert werden müsste.

Derzeit ist Hertha Mieter im Olympiastadion, zahlt bis 2025 pro Saison fünf Millionen Euro Miete.“

250 Mio Stand heute! sind 50 Jahre derzeitige Miete für das Oly.
Da muß man ganz schön aufpassen, daß man keinen Fehler macht.


Exil-Schorfheider
23. November 2016 um 21:49  |  573758

@papa

Union macht wie immer sein eigenes Ding….
Stand neulich schon in der Mopo


23. November 2016 um 21:51  |  573759

Wie kommen die bloß auf Königs Wusterhausen??? Unter ner halben Stunde Fußweg gibt’s da keine Freiflächen.

S-Bahn fährt alle 20 Minuten. Und das auch nicht immer 😂
Alle halbe Stunde der Regio. Es gibt dafür genau 2 Gleise.

Busse. Dann bricht an Spieltage das Städtchen verkehrstechnisch zusammen.
Tram. Fehlanzeige.
Taxi. Hat’s 😂😂😂

Und das ist diametral sowas von entfernt vom Oly, das es besser nicht geht.

Aber lass se mal machen. Freunde machen sie sich damit nicht. Wenn am Wochenende eh alles zusammenbricht, weil das A10 Center gestürmt wird.


Tojan
23. November 2016 um 21:54  |  573760

@monitor
nja wenn man die 10mio im jahr verlust durchs fehlende eigene stadion einplant, sinds nur noch 17 jahre 😉


monitor
23. November 2016 um 21:55  |  573761

Blauer Montag
23. November 2016 um 21:44 | 573753
Hertha erklärt immer, daß unter dem Strich ein Mehrwert mit dem eigenem Stadion herauskommen soll und deshalb die Machbarkeit studiert wird.
Also steht das „mehr Geld verdienen“ in meiner Betrachtung ganz am Anfang der Überlegung. Oder sollte es doch nur die Eitelkeit der Beteiligten sein?


23. November 2016 um 21:55  |  573762

Gladbach heute erneut in Unterzahl. 😳


glimpi
23. November 2016 um 21:56  |  573763

Hertha II gewinnt gegen Everton 3:1.


23. November 2016 um 21:59  |  573764

Nachtrag

Vom Oly nach KW ist schon 1! Stunde Fahrtzeit mit der S-Bahn. Der Regio bis Ostkreuz braucht ca eine halbe Stunde.


23. November 2016 um 21:59  |  573765

Woher hast du die fehlenden 10 Mio per anno Tojan
23. November 2016 um 21:54 | 573760

Die Frage nach einem Investor und die von Hertha zu zahlenden Raten (Miete oder Zins und Tilgung) stellt sich nach meinem Verständnis erst, wenn ein oder mehrere mögliche Standorte mit spitzem Stift durchgerechnet wurden Monitor.


23. November 2016 um 22:00  |  573767

Glückwunsch für Herthas U23 ❗


monitor
23. November 2016 um 22:00  |  573768

@tojan
Wie kommst Du auf 10 Mio. Verlust weil ein eigenes Stadion fehlt?
Du weißt doch gar nicht welche Kosten dieses noch nicht existierende Stadion verursacht, wie es von den Zuschauern angenommen wird und wieviel Geld die zusätzlichen Arbeitskräfte etc. kosten.
Wieviel Geld Hertha für dieses Stadion irgendwie zusätzlich aufbringen muß, mußt Du auch noch in Deine Rechnung einfließen lassen.


Papa Zephyr
23. November 2016 um 22:02  |  573769

KW und Oranienburg/Velten kann man vergessen. Hat nichts mit Berlin zu tun.
Dreilinden fühlt sich wenigstens etwas nach Berlin an.
Und vielleicht kann man auch für nicht ganz so viel Geld 1km S-Bahngleise und einen Bahnhof bauen, und ggf. später mit der Stammbahnstrecke verbinden.


23. November 2016 um 22:03  |  573770

zwei Doofe, eine Frage. 😉
BM 21:59 und monitor 22:00


Freddie
23. November 2016 um 22:03  |  573771

@papa
Ergänzend zu @exil: Union will wohl auf über 30k erweitern.
Ohne U- und S-Bahn in unmittelbarer Nähe

http://www.morgenpost.de/sport/union/article208432421/Dirk-Zingler-Bundesliga-Nur-mit-neuem-Stadion.html


monitor
23. November 2016 um 22:05  |  573772

Wenn man sich auf Google Earth mal das Olympiagelände ansieht, kann man kaum fassen, daß KW da mit in die Überlegungen fließt.
Allein die Gleisharfe der S-Bahn am Bhf Olympiastadion belegt, wie gut erschlossen der Bereich ist.


Joey Berlin
23. November 2016 um 22:06  |  573773

@Solinger
23. November 2016 um 19:54 | 573711
Exakt! Wo lassen einige Zeitgenossen denken?
Stadion in Dreilinden, ein no go.

Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.

wg. *denkt*
für west-berliner war dreilinden schon immer auch heimat

Nö, die 500m Kontrollpunkt waren immer nur ein hinzunehmendes Übel, mehr von Dreilinden durften wir damals nie erfahren!


monitor
23. November 2016 um 22:06  |  573774

@BM 22:03
🙂 !


23. November 2016 um 22:07  |  573775

Jepp monitor

23. November 2016 um 22:05 | 573772

Ich weiß nicht, ob gute Bauingenieure die Gleisharfe mit einem Fußballstadion überbauen könnten. 💡


Tojan
23. November 2016 um 22:07  |  573776

@monitor und @BM
in vielen aussagen und texten zu dem thema wurde immer wieder diese 10 millionen aufgegriffen die hertha durch das mietverhältnis weniger hat als gladbach.

diese zahl ist definitiv auch belegbar: instandhaltung des neuen stadions dürftens so ca um die 3 mio p.a. kosten, wodurch man im vergleich zur miete bereits 2mio einspart. Dazu kommt die deutlich bessere vermarktbarkei, ein fakt der beim oly komplett wegfällt. gängige summen für z.b. stadionnamen liegen heute bei mittelklassevereinen zw. 6 und 10mio. ergo sind die 10 mio plus im vergleich zum oly ein guter mittelwert.

ist btw eigentlich bekannt, welche kosten hertha durch den betrieb des olympiastadions an spieltagen neben der miete noch entstehen?


23. November 2016 um 22:09  |  573777

😆 Wo lassen einige Zeitgenossen denken? 😆
Gute Frage.


23. November 2016 um 22:13  |  573778

Nach meiner Erinnerung wurde hier geschrieben, dass BMG erst 2018 beginnen muss mit der Tilgung des Kredites der Stadt M’Gladbach für den Stadionneubau am Bökelberg Tojan
23. November 2016 um 22:07 | 573776

Außer der Arroganzarena in München kenne (nur?) ich kein Fußballstadion in DE, welches Gewinne erwirtschaftet.


jenseits
23. November 2016 um 22:15  |  573779

Reichlich risikoreiches Unterfangen, für 250 Mio eine Arena bauen zu wollen, die höchst wahrscheinlich keine anderen Nutzer als Hertha finden wird. Wie soll sich das rentieren? Und was, falls der Verein mal absteigt? Eine weitere Stadionruine in der Stadt oder Umgebung, für die Hertha bezahlen darf. Ich glaube, ein eigenes Stadion kommt nur dann in Frage, wenn ein Abramovich gefallen an Hertha findet und das alles aus der Portokasse finanziert.

Mir persönlich gefällt es im Oly ja ohnehin viel besser als in den ungemütlichen modernen und seelenlosen Betonarenen. Äußerliche mögliche zwei Grad wärmer in diesen Arenen werden durch um die Seele sich kristallisierendes Eis mindestens kompensiert!


23. November 2016 um 22:18  |  573780

Das Thema von den Jammerlappen und ihren Rentieren hatten bereits Insterburg und Co. vertont.


Freddie
23. November 2016 um 22:18  |  573781

@jenseits
Soll ja sicher nicht nur Stadion sein.
Sondern sicherlich auch mit angrenzendem Hotel, Shopingmall, Entertainmentcenter.
Also quasi Mischkalkulation


nrwler
23. November 2016 um 22:20  |  573782

@bm //22:13uhr
Na, dann solltest Du Dich viell nochmal mit @ub zusammen setzen. Weil er schreibt, in seinem Artikel:
„…[BMG], das pro Saison 10Mio€ allein aus dem Borussia-Park erlöst“

Irgendwo is ja dann „der Wurm drinne“… 😉


Tojan
23. November 2016 um 22:20  |  573783

@BM
wenn sich ein eigenes stadion nicht rentiert, warum stehen dann gerade die vereine mit eigenem stadion wirtschaftlich so überragend da?


monitor
23. November 2016 um 22:25  |  573784

@Tojan
Weil in diversen Texten und Aussagen diese Summe immer wieder genannt wird, kann auch die Ursache haben, daß einer mal im Netz das veröffentlicht hat und nun viele andere das aufgreifen.

Ich habe großes Verständnis, daß gerade die jüngeren Hertha Fans endlich mal auch ein eigenes Stadion haben, so wie es gerade modern ist. Die Frage ist eben, ob es vernünftig ist. Um die zu beantworten, darf man sich nicht mit im Netz kursierenden Zahlen zu begnügen.


bernie30
23. November 2016 um 22:25  |  573785

Ich bin klar pro Olympiastdion. Den selenlosen Betonklötzen kann ich nichts abgewinnen. Wenn genug Gäste im Stadion sind, dann ist auch die Stimmung im Olympiastadion einmalig. Daran sollte Hertha BSC eher arbeiten, als Resourcen für ein neues Stadion zu verschwenden.

Ich glaube eher, die Verantwortlichen wollen das Angebot verknappen, um entsprechend höhere Eintrittspreise durchdrücken zu können (womöglich dann auf das Niveau von Dortmund oder Schalke 04). Schaut mal nach, wie hoch dort die Preise der Dauerkarten sind. Der Dumme ist dann Der Fan, der regelmäßig in das Stadion geht. Aber dafür hat man ja dann ein „tolles“ neues Stadion, für das man selbstverständlich mehr bezahlen muss.

Wenn das neue Stadion kommt, werde ich keine Dauerkarten mehr kaufen.


monitor
23. November 2016 um 22:28  |  573786

@Tojan
Tun sie das?
Überragend?

Was nützt das ganze Geld wenn Du gegen den Abstieg spielst?
Oder um die goldene Ananas?


23. November 2016 um 22:34  |  573787

Wenn eh schon die ganze Stadt nach Süden wie Norden die Autobahn blockiert, weil dann Tegel geschlosen sein wird, und 40Mio Flüge im Jahr am BER abgehandelt werden, macht es sicher Sinn im Süden Berlins auch noch ne Arena zu bauen


Carsten
23. November 2016 um 22:35  |  573788

Ich persönlich bin mir geradezu sicher das neue Stadion wird nicht in Berlin gebaut. Schon weil der Senat da überhaupt nicht mitspielen wird warum auch um aus dem oly nenn Grab zu machen. Und da Mann nicht in Konkurrenz treten möchte zu Wohnungsbau und anderen bauplanungen in der City wird es so kommen. Und die Leute die wegbleiben werden, egal dafür kommen wieder andere dazu. Ich als Fan, Dauerkarteninhaber und Mitglied fahre auch in den Speckgürtel um unsere Hertha zu sehen.
Und viele die sich hier aufregen, stelle ich mal die Vermutung auf sehen unsere alte Dame sowieso über TV 😋


23. November 2016 um 22:36  |  573789

Das sind (nur?) für mich Fragen der Amortisationsrechnung Tojan und nrwler 2220
Und diese Rechnung wird erstellt, wenn Hertha
a) einen Standort gefunden hat (als Ergebnis der Machbarkeitsstudie), und
b) einen Investor.


nrwler
23. November 2016 um 22:37  |  573790

@bernie30

„Ich glaube eher, die Verantwortlichen wollen das Angebot verknappen, um entsprechend höhere Eintrittspreise durchdrücken zu können“

Ja natürlich, genau darum geht es doch. Angebot verknappen. Wird sogar ganz offen so kommuniziert. Und dass dann der „Kunde“ dementsprechend zur Kasse gebeten wird, ist doch wohl logisch.

Die Frage für Hertha ist doch, wie erhöhe ich, als Verein, meine Einnahmen. Naja, und da ist „Verknappung“ und daraus resultierend eine „Verteuerung“ eben eine bewährte Möglichkeit.

Dass der Fan das neue Stadion letztendlich zahlen muss, ist doch klar. So wie er jetzt die Stadiomiete im Oly auch zahlt.


23. November 2016 um 22:39  |  573791

Nö Carsten
23. November 2016 um 22:35 | 573788
Ich habe in dieser Saison bereits 4 Heimspiele besucht.
An- und Abreise per S-Bahn ohne Probleme jeweils.


monitor
23. November 2016 um 22:39  |  573792

Das Risiko, daß Hertha bei einem Fehler beim Stadion viele Fans verliert, aber nur sehr langsam neue gewinnt, ist schon recht groß!
Bei den Bayern war es wurscht, wohin die Busse aus Restdeutschland hinfahren müssen. 😉


23. November 2016 um 22:42  |  573793

Busse 😮
Das nachhaltige Verkehrsmittel der Zukunft??


Ursula
23. November 2016 um 22:48  |  573794

Meine ganz „persönlichen“ Erkenntnisse
aus der recht „fomidablen“ und ernsthaften
Diskussion, sind die, dass ein neues Stadion,
wenn es überhaupt SINNVOLL finanzierbar ist,
für die Hertha außerhalb Berlins zu einem
„Fiasko zu Genua“ mutieren wird…

Da die Standorte in Berlin begrenzt oder gar
unmöglich zu realisieren sind, beschränken
sie sich, „Machbarkeits-Studien“ hin oder her,
auf den Standort rund um das Olympiastadion
oder das „alte Oly“ eben selbst bleibt!

Vielleicht könnte man Modalitäten finden, das
Stadion „gastfreundlicher“ zu gestalten und
die Mieten günstig(er) auszuhandeln, unter
Aspekten, die auch einem, wie auch immer
gelagerten (farblich!) Senat verständlich
werden (würde)! Schläfle! Nu abba, die Hunde!


dewm
23. November 2016 um 22:56  |  573795

Mich wundert immer das Argument: DAS LAND BERLIN oder DER SENAT würde bei einem neuen Stadion IN Berlin nicht behilflich sein, weil ja dann das große Stadion leer stünde oder den HAUPTMIETER verlöre…

Wenn doch die Alternative eines neuen Stadions NICHT die Nutzung des großen Stadions wäre sondern ein NEUES Stadion im Umland. Weshalb sollte DAS LAND oder DER SENAT den größten Verein der Stadt und DAS AUSHÄNGESCHILD des populärsten Sports des Landes („kampflos“) aus der Stadt abziehen lassen? Wo man doch um jede Niederlassung eines mittelständischen Unternehmens kämpft und notfalls „Vergünstigungen“ ins Speil bringt, um noch „fünf Arbeitsplätze“ für die Stadt zu gewinnen… Sehr seltsam…

Warten wir doch mal ab, wenn Hertha eine ernst zunehmenden Alternative eines NEUEN Stadions präsentiert. Dann droht der Hauptmieter im Jahre 2025 ganz ernsthaft mit Auszug. BERLIN stünde vor der Alternative Hertha im neuen Stadion IN Berlin oder Hertha im neuen Stadion AUSSERHALB Berlins.

Ich frage die ImmerHerthaner ganz ernsthaft: Was wäre für die Stadt Berlin attraktiver? Wie sollten sich die Entscheider Berlins entscheiden?


fechibaby
23. November 2016 um 22:57  |  573796

Dreilinden wäre echt toll.
Vielleicht könnte man dort dann auch noch
einen Intershop hinbauen!
Dann könnte man nach dem Heimspiel noch billig
Zigaretten und Alkohol kaufen!


fechibaby
23. November 2016 um 23:02  |  573797

@dewm 23. November 2016 um 22:56

„Wie sollten sich die Entscheider Berlins entscheiden?“

Reisende soll man nicht aufhalten!

In Berlin wird Hertha unter dem neuen rot-rot-grünen Senat NIE
eine Unterstützung erhalten für einen Stadionneubau
in Berlin!


pathe
23. November 2016 um 23:02  |  573798

Und wieder so ein Schenkelklopfer!!! Ich krieg mich nicht mehr ein…!


fechibaby
23. November 2016 um 23:04  |  573799

@pathe 23. November 2016 um 23:02

Ich hatte doch vorhin bereits geschrieben:

Immer wieder gerne!

Nächtle!!


Nico
23. November 2016 um 23:05  |  573800

Ich bin auf jeden Fall klar für ein neues Stadion und zähle auch zu den Leuten die dann wieder mehr ins Stadion gehen würden. Meine letzte Dauerkarte hatte ich vor 6 Jahren aber mit neuem Stadion würde ich keine Sekunde zögern mir wieder eine zu holen.

Und für alle die von der tollen Stimmung im Oly schwärmen: was glaubt ihr denn was die selben Fans erst in einer reinen Fußballarena für ne Stimmung machen würden?

Die Kapazität von 45k die im MoPo Artikel genannt wird ist mir allerdings zu niedrig, das wäre doch immer ausverkauft! 55k sollten es schon sein oder zumindest die Option einer späteren Erweiterung wie die Münchner es gemacht haben.

Und im Übrigen ist es nicht gesagt dass ein neues Stadion automatisch ein häßlicher, unpersöhnlicher Betonklotz sein muss!


nrwler
23. November 2016 um 23:08  |  573801

@dewm
Warum sollte das Land Berlin, dass jede „Steuer-Mark“ schon jetzt dreimal umdrehen muss, um nur halbwegs ihren sozialen Verpflichtungen gegenüber ihren Bürgern gerecht werden zu können, auch noch einem Großunternehmen Hertha BSC behilflich sein, sich ein neues Stadion errichten zu können, obwohl doch ein wunder schönes, alterwürdiges Stadion zur Verfügung steht…?

Der Senat versteht einfach nicht, warum Hertha BSC überhaupt unbedingt ein neues Stadion braucht.

Deren Frage ist halt nicht, neues Stadion IN Berlin oder AUßERHALB. Sonder WARUM ÜBERHAUPT neues Stadion?

PS. und einwenig kann ich die Sichtweise des Senats auch nachvollziehen…

@Nico #häßlicher Betonklotz
Nö, natürlich nicht. Aber „hübsch“ kostet… 😉


Ursula
23. November 2016 um 23:10  |  573802

Sondern @ Nico…..?

Ein norddeutscher (gotischer)
Backsteinbau…?

ODER alternativ, gelungenes „Fachwerk“…


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 23:12  |  573803

Ich bin absolut und felsenfest davon überzeugt, dass eine reine Fussball-Arena in Stadtgrenzen-Nähe den Zuschauerschnitt verbessern wird.

Künstliche Verknappung und näher am Spielfeldrand dürfte eine deutliche Erhöhung der abgesetzten Dauerkarten bedeuten. Das wiederum bedeutet für Hertha mehr Planungssicherheit bei den Einnahmen.

Sind wir mal ehrlich, wer jetzt rumjammert, er gehe bei einem Stadion in Dreilinden nicht mehr zu seinem Verein, geht jetzt auch nur der Bequemlichkeit wegen ins Oly.

Der S-Bahnhof in Dreilinden/ Wannsee ist ein Durchgangsbahnhof und damit einem Kopfbahnhof wie am Oly im Takt sogar überlegen, da er beidseitig im 3 Minutentakt abführen kann. Dazu kommt der Regio. Die schnelle Abfahrt über A115 in alle Richtungen, B1 und L40 sind ebenso nicht zu unterschätzen.


bernie30
23. November 2016 um 23:12  |  573804

@nrwler

ich habe eher den Eindruck, dass die meisten Befürworter eines neuen Stadions das Thema höhere Eintrittspreise noch nicht realisiert haben.


Nico
23. November 2016 um 23:16  |  573805

Der Senat sollte sich nicht anmaßen es besser zu wissen als der Verein selbst. Wenn Hertha sagt wir wollen ein neues Stadion bauen um konkurenzfähiger zu sein, dann werden die sich das schon überlegt haben. Es hat auch seine Gründe warum kein Erstligist ne Aschenbahn hat.

Warum der Senat dann eine 250Mio€ Investition auschlagen will nur weil er selbst auch ein paar Millionen investieren müsste, ist mir schleierhaft.


Nico
23. November 2016 um 23:19  |  573806

@Ursula

Beton wird sicherlich verwendet werden, dass will ich nicht leugnen, aber ein „Klotz“ muss es nicht werden. Es gibt genug moderne, architektonisch ansprechende Stadien als Vorbilder.


nrwler
23. November 2016 um 23:20  |  573807

@bernie30
Das wag ich nicht zu beurteilen.

@Nico
Die wären..? (Rahmen 250Mio€)


dewm
23. November 2016 um 23:21  |  573808

@nrwler: ABER momentan steht im Land Berlin noch niemand vor der Frage ob man die Abwanderung eines Steuerzahlers und -generierers verhindern solle. Wenn dann aber die Option der Abwanderung konkret würde, wird man schon nachdenken, wenn man Verantwortung ernst nimmt. Ich denke nicht, dass die Entscheider dieser Stadt derart eindimensional denken, wie Du oder gar FECHI (der bekannter Weise „trollig“ nur von sich auf andere schließen kann) es suggerieren. Wie angedeutet: Die Wirtschaftspolitik Berlins war in den letzten Jahren nicht so schlecht, wie viele hier unterstellen…

Weil immer gern verglichen wird: Welche große europäische Stadt hat kein Platz für den wichtigsten Fußballverein?

Aber warten wir es ab. Ich würde als Entscheider des Vereins genauso vorgehen wie die handelnden Herren… Es bleibt höchst spannend.


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 23:25  |  573809

@bernie30

Ich würde die Frage anders stellen. Sind Fans bereit etwas mehr zu zahlen, wenn sie deutlich näher dran sind, die Stimmung besser und der Komfort höher ist?


Nico
23. November 2016 um 23:26  |  573810

Mir persöhnlich gefällt das Estádio da Luz in Lissabon. Kapazität 65k, Kosten 120Mio€ im Jahre 2003. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.


fechibaby
23. November 2016 um 23:33  |  573811

Die Red Bull Arena ist dem Rasen Ballsportverein
jetzt schon zu klein.
Die wollen ja auch ein neues Stadion bauen.

Dann könnte Hertha ja in Leipzig spielen.
In einer Stunde ist man mit dem ICE von Berlin
aus auch schon in Leipzig.
Da könnte Hertha viele Millionen Euro einsparen!


Ursula
23. November 2016 um 23:33  |  573812

@ dewm

Wo warst Du denn heute mittag…?

Ich habe in den (Olympia!)Stadion-Terrassen
auf Dich gewartet…

…wegen des Gänsebratens für NEUN Euro!

Falls Du aber nicht präsent warst, hast Du
auch nichts verpasst! Leider, tja…

Das Beste war das frisch gebackene Brot
mit Gänseschmalz!

Gänsebraten ist vergleichsweise einfach,
aber können sollte man es schon!

UND war der Preis auch sehr gering,
der Braten war nicht so mein Ding…

Aber die Hunde hatten einen kleines
Schmankerl, ganz unerwartet!


pathe
23. November 2016 um 23:34  |  573813

@Speckguertel-Herthaner

„…Kopfbahnhof wie am Oly…“

Der S-Bahnhof Olympiastadion ist nur teilweise Kopfbahnhof. Es geht auch in die andere Richtung weiter. Über Pichelsberg nach Spandau.


nrwler
23. November 2016 um 23:36  |  573814

@dewm
Ich denke auch, wenn die „Abwanderung“ konkret wird, könnte sich der Senat nochmal bewegen. Denn es wär in der Tat schon etwas „kurz gedacht“, wenn man eine mögliche 250Mio€ Investition in die Stadt quasi „kampflos“ nach Brandenburg abgeben würde.

Aber das sie zunächst mal auf „Stur stellen“ und Hertha keine Hilfe anbieten, macht doch auch Sinn.

Welcher Vermieter hilft schon seinem einzigem Mieter beim Bau seines Eigenheims..?

@Nico
Pah, dann muss ich da mal hin 😉


jenseits
23. November 2016 um 23:36  |  573815

Wenn es 250 Mio kosten darf und eben kein häßlicher seelenloser herzerfrierender mit eiskaltem Stahl angereicherter 0815 Betonklotz sein soll, aber dennoch modern, dann wünsche ich mir ein so luftiges lichtes und allseits geschwungenes Stadion wie in Marseille. Ich würde auch noch ein paar Kilometerchen mehr fahren als jetzt. Richtung Süden wäre mir sympathischer, gerne mit Wiese und vielen Bäumen um das Stadion herum. Und mit abgesenkter Spielfläche würde ich auch das neue bauen, um weiterhin voller Würde ebenerdig die Spielstätte betreten zu können.

Warum kommt eigentlich nicht das Areal des Wilmersdorfer Stadions in Frage?


Speckguertel-Herthaner
23. November 2016 um 23:37  |  573816

Stade Velodrome Marseille. Die Kosten beliefen sich auf knapp 260 Mio. Allerdings war’s kein Neubau, sondern auf aufwendiger Umbau. Die Kapazität liegt bei 67.000.

Da war jenseits wohl schneller.


Traumtänzer
23. November 2016 um 23:38  |  573817

#Stadion
Ach Herrje, da ist man hier mal kurz nicht aufmerksam und plötzlich muss man raus nach KW?!

Ich bin ganz klar für Berlin! Brandenburg ist ein tolles Ausflugsziel, aber nicht für einen Berliner Fußballverein und seine Fans. Mit dem Gedanken werde ich so gar nicht warm. Wenn also unbedingt ein neues Stadion, dann bitte in Berlin. Wenn nicht möglich, dann gerne weiter im Olympiastadion. Auch die Idee mit dem Olympiapark fände ich in Ordnung.
Unabhängig davon glaube ich, dass Hertha und der Senat schon noch zu einer Einigung kommen würden. Zwingen kann man ja Hertha letztlich auch nicht, im Oly zu bleiben. Aber, dass der Senat gerade noch mauert, ist sicherlich auch noch Taktik.

Wenn es Brandenburg am Ende werden sollte, werde ich jedenfalls auch deutlich weniger ins Stadion gehen. Ist mir von der Anfahrt dann zu aufwendig. Eine Stunde+ je An- und Abfahrt brauche ich nicht.


Papa Zephyr
23. November 2016 um 23:40  |  573818

Mir gefällt das Oly auch, wenn es voll ist und kein Winter.
Und ein Teil meines Hertha Herzens wird beim Auszug Bluten.
Aber mit einem komfortableren Fußballstadion, wo es nicht zieht „wie Sau“ würde ich mir schon eher eine Dauerkarte holen.
So gehe ich halt nur ab und zu.
Heute meinen kolumbianischen, fussballaffinen Kollegen gefragt, ob er mal mitkommt. „Zu kalt“ war die Antwort….
Recht hat er, zumindest für diesen Sonntag. Naja, vielleicht raffe ich mich doch noch auf…


Nico
23. November 2016 um 23:41  |  573819

@nrwler

Es lohnt sich!

Marseille’s Velodrom ist auch ein tolles Stadions, allerdings gebaut in den 30ern glaub ich.


dewm
23. November 2016 um 23:42  |  573820

@URSULA: Gans hatte ich heute Mittag schon. Aber nicht in den Stadion-Terrassen. Wärst DU gestern konkret geworden, hätte ich mir die Zeit genommen und mir eine verlängerte Mittagspause gegönnt. So hatte ich in „meiner“ Kantine eine „Calvados-Gänsekeule“ (oder so ähnlich). Die war für meine (zugegeben eher einfachen) Geschmacksnerven absolut ausreichend und kostete sogar weniger als 9 Euro. Da ich Geselligkeit beim Essen vorziehe und mir Deine Anwesenheit zu wage erschien… Aber gern wenn Deine Hunde mal wieder auf einem Schmankerl kauen wollen – gib Bescheid! Ein anregendes Gesprächsthema finden wir beide allemal…


Traumtänzer
23. November 2016 um 23:44  |  573821

@jenseits
Stadion Wilmersdorf habe ich auch schon dran gedacht, aber da wird es dann nicht viel Platz für Parkplätze geben, schätze ich.
Das alte rottige Stadion könnte man sicherlich ersetzen, allerdings ginge dann auch da die Laufbahn verloren und da wird ja noch viel Leichtathletik betrieben.
Glaube aber, daß ist am Ende ein wenig zu klein für alles, was man so drumherum beim Betrieb eines Fußballstadions so braucht?


pathe
23. November 2016 um 23:45  |  573822

@dewm
Du glaubst doch selbst nicht, dass du (oder sonst jemand hier) @Ursula jemals zu Gesicht bekommen wirst?


Ursula
23. November 2016 um 23:46  |  573823

…“gerne mit Wiese und vielen Bäumen
um das Stadion herum.“

Aber bitte, das hast Du ALLES im, besser
um das „Oly“ herum, liebe @ jenseits!

UND die Verkehrsanbindung zum Stadion
Wilmersdorf ist doch jetzt schon, wenn Du
nur die Eisbahn nutzen möchtest, katastrophal….

UND @ pathe, ich hatte schon oft gute Ansätze,
aber dann auch Du mein Sohn Brutus….

„Dewm“ gehörte immer zu meinen „Freunden“!!

Warst Du schon einmal im „Marseille harbour
wintertime“, sehr LUFTIG…!


Papa Zephyr
23. November 2016 um 23:49  |  573824

@Traumtänzer
Warum soll die Anfahrt nach Dreilinden über die Avus länger dauern als nach Westend?
Und mit Anschlussgleis von Wannsee nach Dreilinden wäre es mit S-Bahn auch kaum länger.


Seppel
23. November 2016 um 23:50  |  573825

Egal wo Hertha spielt, ein neues Stadion mit 50.000 Kapazität wird immer ausverkauft sein!


pathe
23. November 2016 um 23:52  |  573826

Also, wie „zu kalt“ ein Argument sein kann, nicht zu seinem Verein ins Stadion zu gehen, ist mir ein Rätsel. Gesundheitliche Gründe mal ausgenommen. Es gibt doch nur falsche Kleidung… 😉


nrwler
23. November 2016 um 23:53  |  573827

@Nico, @Speckguertel-Herthaner
Ja, Marseille Veldodrom wäre für mich so ein bisschen das Paradebeispiel für meinen ganz persönlichen „Königsweg“. Weil es eben kein Neubau ist, sondern wirklich toll, zukunftsgerecht renoviert wurde – zu halbwegs akzeptablen Kosten.

So etwas würde ich mir auch fürs Oly wünschen. Aber die hatten (wohl) kein Denkmalschutz der ihnen im Weg stand.


pathe
23. November 2016 um 23:54  |  573828

@Ursula
Ich dein Sohn Brutus…? Nö! 🙂


Ursula
23. November 2016 um 23:57  |  573829

Nächtle!


pathe
23. November 2016 um 23:57  |  573830

@nrwler
260 Mio. für einen Umbau = Halbwegs akzeptable Kosten?
Meinst du das ernst?


Papa Zephyr
23. November 2016 um 23:59  |  573831

@pathe
Ich war mit meiner Tochter schon bei unter -5 Grad im Stadion.
Wir hatten zusätzlich zu den dicken Klamotten einen Daunenschlafsack dabei, und steckten da zusammen drinnen. Es war trotzdem Arschkalt. Und verloren haben wir auch noch. Gegen Hannover….
Doch „zu kalt“ ist definitiv ein Grund, für Viele.


ahoi
24. November 2016 um 0:01  |  573832

wenn ich lese, was hier und anderswo (mopo) gerade an standorten für ein hertha-stadion im gespräch ist (Dreilinden, Stahnsdorf, Oranienburg und KW), kann ich nur noch den kopf schütteln. wenn diese standorte auch nur ansatzweise in der hertha-geschäftsführung diskutiert werden, wäre dieser verein auf dem allerbesten wege sich selbst zum 125 jubiläum abzuschaffen, und seine traditionsreiche seele zu verhökern. meine güte, dieser, unserer verein kommt aus dem (erweiterten) herzen von berlin!!!!

die besten beiträge zum thema kamen insofern heute von fechi.

sein bisher erstklassiges bonus-meilen-programm für fans hat hertha ja in diesen tagen schon abgewickelt, zugunsten von irgendeinem ausgemachten teenie- bzw. yuppie-scheiß, wo irgendwelche internet-gamer und massenweise sogenannte „stars“ von anderen verein (wie costa, lahm oder schürrle oder dante) abgefeiert werden… widerlich.

kann nur für hertha hoffen, dass das alles ein schlechter witz der mopo ist. und die pinken trikots (denen ich bisher keine sonderliche bedeutung beigemessen habe) nicht doch der anfang vom ende waren…


Nico
24. November 2016 um 0:01  |  573833

Umbau ist oftmals gernauso teuer wie ein Neubau. Die Oly-Renovierung hat bekanntlich auch fast 250Mio€ gekostet.


pathe
24. November 2016 um 0:03  |  573834

@Papa Zephyr

Okay, eine Niederlage bei fünf Grad unter Null ist scheiße!

Ich gehe halt erst seit dieser Saison wieder regelmäßig ins Stadion und war in der letzten Saison gegen Mainz auch anwesend. Sechs Spiele, sechs Siege. Da vergisst man die Temperaturen womöglich etwas… 😉


nrwler
24. November 2016 um 0:04  |  573835

@pathe
Ja.
Ob ich 250Mio€ für einen Neubau oder Umbau ausgebe, ist doch egal. Wenn das Ergebnis naher „das selbe ist“. (Zuschauer näher am Spielfeld; Stimmung besser; es nicht „zieht“, etc. )

Ob dies aber beim Oly zu realisieren wäre, für diesen Preis, ist wohl eher zweifelhalft.


jenseits
24. November 2016 um 0:04  |  573836

@Ursula
Ich meinte ja nur, falls es ein neues Stadion werden sollte, wünsche ich es mir wie oben von mir beschrieben. Nicht empathielose arglistige Bäume und Grashalme finde ich wichtig fürs Wohlbefinden am Stadion.


Papa Zephyr
24. November 2016 um 0:05  |  573837

@ahoi
Welches Problem hast Du mit Dreilinden?
Ich wohne 500m hinter der Stadtgrenze im Norden – und fühle mich trotzdem immer noch als Berliner


Nico
24. November 2016 um 0:08  |  573838

Bezüglich zu kalt im Stadion erinner ich mich immer gerne an ein Uefa Cup spiel im Februar gegen eine der Lissabon Mannschaften wo ich mir bei gefühlten -20 Grad den Arsch abgefroren habe… Ich glaube das haben wir sogar gewonnen aber richtig Freude kam da nicht auf. Wollten sich auch nur unter 20k Leute ansehen.

Wenn man nicht in der Ostkurve springt und grölt ist man immer durchgefroren nachm Stadionbesuch von Nov-März, das ist dann schon abschreckend.


Papa Zephyr
24. November 2016 um 0:11  |  573839

@pathe
Ja, Sieg gegen Mainz kurz vor Weihnachten war geil, und sehr souverän. War aber auch nicht so kalt, ca 10 Grad plus.


jenseits
24. November 2016 um 0:13  |  573840

@Traumtänzer
War auch nur so eine Idee. Das Areal ist immerhin ziemlich groß und die Bahn ist direkt dahinter. Bestimmt könnte man auch da den Bahnsteig einfach umklappen wie in Charlottenburg und eine wunderschöne Brücke über die Straße bauen. Zum Wohle aller! 🙂


24. November 2016 um 0:19  |  573841

Ich glaube nicht, dass z.B. an einem Freitagabend oder zu einer Sonntagspartie um 17:30 Uhr z.B. zwischen November und März in einem neuen und reinen Fussballstadion in z.B. Dreilinden mehr als 35.000 bis 40.000 Zuschauer gegen z.B. Mainz, Freiburg, Augsburg, Darmstadt, Hoffenheim kommen würden (eher noch weniger). Über Oranienburg will ich erst gar nicht nachdenken.

Deshalb erschließt sich für mich die dahingehende Machbarkeitsprüfung nicht.


pathe
24. November 2016 um 0:19  |  573842

Abgesehen davon, dass es wohl sowieso keine Alternative ist:

Von einem Umbau des Olympiastadions kann ich aus eigener Erfahrung nur dringend abraten. Will man mobile Tribünen errichten, die für Leichtathletik-Veranstaltungen unter die oberen Ränge zurückgefahren werden, müssen diese höher sein, als sie es jetzt schon sind. Und damit auch (noch) weiter weg von Spielfeld. Hinzukommt, dass die mobilen Tribünen sehr flach sein müssen, so dass einfach keine Hexenkessel-Stimmung aufkommen kann.

Alles im Stade de France aus verschiedenen Sitzpositionen erlebt. In der 17. Reihe sitzt man schon nicht mehr allzu nah am Geschehen und in der 82. Reihe kannst du ohne Fernglas die Spieler nicht mehr erkennen…

Übrigens: Das Zurückfahren der mobilen Tribüne für ein Leichtathletik-Event dauert Tage!

Also entweder das Olympiastadion lassen wie es ist und drin bleiben oder Neubau.


Jack Bauer
24. November 2016 um 0:23  |  573843

Eine Mitgliederbefragung zu dem Thema fände ich interessant. Da wäre allerdings seitens der Verantwortlichen eine Menge Überzeugungsarbeit zu leisten. Ich glaube, dass bei einer Spontanbefragung ein relativ klarer Konsens pro Berlin bestehen würde. Der „Königsweg“ wäre sicher mehrheitsfähig, Brandenburger Lösungen Stand jetzt wohl eher nicht.

Ob nun gerade junge Leute nicht am Olympiastadion hängen, weiß ich nicht. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass man Stadien wie Wolfsburg, Gladbach, Hoffenheim, Ingolstadt, Augsburg und co. dem Olympiastadion vorzieht. Zumindest nicht, wenn man mal dort war. Wenn man sie aber nur aus dem Fernsehen kennt, sieht das evtl. anders aus. Da sehen die alle natürlich toll aus. Stellt sich live nur leider anders dar.


Nico
24. November 2016 um 0:24  |  573844

Also dass nun wegen der 6min längeren Fahrzeit von Westkreuz nach Wannsee anstatt nach Olympiastadion weniger Leute kommen würden, wage ich doch zu bezweifeln.


24. November 2016 um 0:26  |  573845

@Nico am 24. November 2016 um 0:24 | 573844:

Wo soll in Wannsee ein Stadion Platz finden? Und mit Dreilinden ist ja nicht die Raststätte Dreilinden am ehemaligen Grenzübergang gemeint.


Nico
24. November 2016 um 0:30  |  573846

EIne weiterer Gedanke noch: der Standort Dreilinden ist ideal um den Berliner Senat unter Druck zu setzen denn das wäre für Berlin die denkbar schlechteste Variante: Das Stadion (und somit die Einnahmen) in Brandenburg aber die Anbindung (und somit die Kosten) in Berlin.


Nico
24. November 2016 um 0:32  |  573847

Mit Dreilinden ist doch der Europaparc Dreilinden gemeint oder? Nächster Bahnhof wäre da Wannsee.


pathe
24. November 2016 um 0:32  |  573848

Ja, das Olympiastadion ist optisch toll. Keine Frage!

Aber das interessiert mich doch nicht, wenn ich auf meinem Platz sitze und auf das Fußballfeld schaue. Da interessiert mich nur das Spiel und ein Sieg meiner Mannschaft.

Und jetzt mal ehrlich. 90 % der Zuschauer kommen fünf Minuten vor dem Spiel ins Stadion und gehen spätestens gleich danach wieder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich darum scheren, wie schön doch das Stadion ist.

Viel wichtiger ist: Bessere Stimmung, mehr Toiletten und mehr Bier- und Wurstverkaufsstände.

Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass viele Leute ein funktionaleres Stadion vorziehen würden, auch wenn es nicht so toll aussieht.


Nico
24. November 2016 um 0:36  |  573849

Mehr Bier ist auf jeden Fall von Vorteil.


pathe
24. November 2016 um 0:38  |  573850

@Nico
S Wannsee –> Europarc Dreilinden = 2,4 km Fußweg. Also nicht gerade „umme Ecke“.

1.5 km Fußweg, wie z. B. in Leverkusen vom Bahnhof zum Stadion wäre ja noch akzeptabel. Aber sicher auch das Maximum des Zumutbaren.


ahoi
24. November 2016 um 0:38  |  573851

@papa zephyr um 0:05 Uhr: wie du dich „fühlst“ ist mir ehrlich gesagt schnurz wie piepe. du bist brandenburger. zahlst deine steuern in brandenburg, wohnst in brandenburg. ist mir ganz ehrlich auch deutlich zu blöde, hier mit leuten über zukünftige stadionstandorte zu diskutieren, die selbst kaum oder gar nicht (mehr) ins stadion gehen; aus welchen „faulen“ gründen auch immer. ganz ehrlich, ich scheiße auf ein verein, der sein stadion irgendwo auf der grünen wiese baut, weil da ein paar besserverdiener ihre peinlichen SUW besser parken können, um es sich anschließend in einem fürs smartphone durchoptimierten plastikstadion in der gutgeheitzten loge bequem zu machen. das alles hat so gar nichts mehr mit dem fußball, an dem ich einst mein herz verloren habe.


24. November 2016 um 0:38  |  573852

@Nico am 24. November 2016 um 0:32 | 573847:

„Mit Dreilinden ist doch der Europaparc Dreilinden gemeint oder? Nächster Bahnhof wäre da Wannsee.“

Ja, aber wie lange soll man dann noch unterwegs (vom S-Bahnhof Wannsee nach Europarc Dreilinden) sein?

Wie sollen mehrere tausend Menschen nur mit Bussen dahin gebracht werden, ohne dass es zu längeren Wartezeiten kommt?

Spontane Besucher gibt es ja jetzt schon eher wenig im sehr gut angebundenen Olympiastadion.

In Dreilinden wäre diese Zahl sicherlich noch sehr viel geringer.


Nico
24. November 2016 um 0:40  |  573853

@Pathe

Ich weiß, das ist n Stück zu laufen. Bin in der Gegend aufgewachsen. ABer wozu gibt es Shuttle Busse?


Nico
24. November 2016 um 0:43  |  573854

Also ich persöhnlich würde eher mal spontan in ein echtes Fußballstadion gehen als in Oly, da brauch ich dann wenigstens keine xtra warme Kleidung vorauszuplanen.


pathe
24. November 2016 um 0:43  |  573855

Die Verantwortlichen bei Hertha tun gut daran, sich die Beiträge hier von gestern und heute bei Gelegenheit mal zu Gemüte zu führen. Die Meinungen gehen doch sehr weit auseinander. Von „ich kaufe mir keine Dauerkarte mehr“ bis zu „dann kaufe ich mir (wieder) eine Dauerkarte“.


24. November 2016 um 0:45  |  573856

@Nico am 24. November 2016 um 0:40 | 573853:

130 Personen pro Bus. 1/2 der Besucher kommen mit den Shuttle-Bussen. 200 Busse. Ich bin ja kein ÖPNV-Experte, aber… – und z.B. in Dreilinden herrscht meiner Kenntnis nach auch keine andere Klimazone.


Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 0:46  |  573857

@0:38 wenn wir den Ton hier anschlagen, können wir das „ruhige“ sachbezogene Diskutieren auch lassen :roll:

PS: wenn ich daran denke, in was für hinterste Winkel von Einfamilienhausstraßen mit nem ellenlangen Weg zum Oly wir schon parken durften (besonders bei Abendspielen), ist mir ein Möbelhausparkplatz direkt am neuen Stadion nicht unsymphatisch


Nico
24. November 2016 um 0:49  |  573858

Ach komm @Ahoi die selben Kritikpunkte könnte man genauso bei einem neuen Stadion in Berlin anbringen. (abzüglich der SUW Parkplätze) Ich weiß ja, ein echter Berliner scheißt auf Brandenburg und alles was jwd ist, aber man muss auch nicht alles auf den Standort projezieren.


Nico
24. November 2016 um 0:53  |  573859

@herthabscberlin1892
Du hast Recht das könnte ein Problem sein, dafür können dann mehr Leute mit dem Auto anreisen und mit ihren SUWs direkt in die Stadiontiefgarage fahren 😉

Übrigens, 60k Menschen sind wie 60k kleine Kraftwerke die Hitze produzieren. Wenn diese nicht vom Winde verweht wird ist es automatisch wärmer.


24. November 2016 um 0:54  |  573860

Übrigens, für 00:00 nennt weathercom.de für Dreilinden eine Temperatur von 5°C mit 97 % Luftfeuchte und Wind 5 km/h, für das Olympiastadion ebenfalls 5°C mit 94 % Luftfeuchte und Wind 5 km/h.


24. November 2016 um 0:57  |  573862

@Nico am 24. November 2016 um 0:53 | 573859:

😉

Zu welchem Spiel sollen in Dreilinden 60.000 Zuschauer kommen (außer versus FCB & BVB)?

Ich glaube, dass es dahingehend ein böses Erwachen geben würde.

Spätestens nach der ersten Saison, nachdem alle sich das neue Stadion einmal angesehen haben. Und wenn dann der sportliche Erfolg eher bescheiden ist…?!


Nico
24. November 2016 um 0:59  |  573863

@ahoi was soll man machen wenn sich der Senat weigert? Das man im Olympiastadion Wettbewerbsnachteile hat ist nunmal Fakt. Ich bin mir sicher das alle lieber in der Stadt bauen würden, einschließlich des Präsidiums.


Nico
24. November 2016 um 1:00  |  573864

@herthabscberlin1892

Selbst wenn der Glanz des Neuen verflogen ist, sitzt man dann trotzdem 25m näher dran und im Warmen bei besserer Stimmung.


ahoi
24. November 2016 um 1:02  |  573865

@nico. ein stadion in berlin wäre aber kein so endgültiger bruch mit der eigenen tradition. etwas anders formuliert:

ich kann mir einen verein namens hertha bsc, der von der plumpe im wedding (einem alten arbeiterbezirk) kommt, und seit nunmehr 125 mitten in berlin beheimatet ist, aber demnächst sein stadion irgendwo in brandenburg bauen möchte, an orten, an denen es weder u-bahnen, noch s-bahnen fahren, und dabei komplett seine alte, angestammte mitglieder- und fanbasis (zugunsten potentieller neuer „kunden“) verleugnet, einfach nicht vorstellen… wenn es denn wirklich soweit kommt, dann sollte dieser verein seinen namen „hertha bsc“ ablegen. dann werde ich „förster“ oder verlasse die stadt!!!! und das meine ich todernst!


nrwler
24. November 2016 um 1:03  |  573866

@Shuttle Busse
Klappt woanders auch. Siehe Gladbach. Zurück dann mit ordentlich „Anstehen“ verbunden. Einmal fürn Bus und dann nochmal bei der S- Bahn.

@pathe
Der große Vorteil am Oly ist ja nicht dass es von außen so schön aussieht. Sondern das die Infrastruktur a) bereits vorhanden ist und b) die mit Abstand umfangreichste & beste unter allen genannten Alternativen darstellt.

Ja, ein neues Stadion mag drinne (etwas) mehr komfort bieten. Jedoch, wenn die An- & Abreise jeweils einer Tortur gleicht, sind die Kunden auch wieder nicht happy.


24. November 2016 um 1:04  |  573867

@Nico am 24. November 2016 um 1:00 | 573864:

„…und im Warmen“

Ich erinnere mich z.B. noch an das 5:1 von Hertha BSC im reinen Wolfsburger Stadion Ende März 2010. Ich habe mir trotz der warmen Siegesgefühle den A…. abgefroren.

Dieses „Kälteargument“ kann ich gar nicht nachvollziehen.


ahoi
24. November 2016 um 1:07  |  573868

wer bist du überhaupt @nico. ich habe deinen namen hier in anderen zusammenhängen noch nie wahrgenommen…. doch nicht irgendein bezahlter claqueur? 😉 oder warum sonst bist du hier plötzlich so vehement und fast im sekundentakt bei der sache?!


Nico
24. November 2016 um 1:09  |  573869

Ich verstehe nicht ganz warum ein Stadion in Brandenburg gleichbedeutend mit der Verleugnung der eigenen Fans ist. Ein neues Stadion wird für die Fans gebaut, alte und neue, egal wo es dann hinkommt.

Und ich betone nocheinmal: Alle wollen gerne in Berlin bauen, niemand will gerne nach Brandenburg ausweichen! Aber wenn ich die Wahl hab die nächsten 50 Jahre ins Oly zu gehen oder in ein echtes Fußballstadion in Brandenburg, dann wähle ich Brandenburg.


Nico
24. November 2016 um 1:13  |  573870

lol ich bin von Correct the Record, manchmal arbeite ich aber auch für eine der russischen Trollfabriken.

Mal im Ernst, ich les hier sonst meist nur mit, aber Stadionneubau interessiert mich.
Wenn du nach meinen Credentials fragst kann ich dir nur sagen dass ein Foto von mir im Hertha Museum hängt 😀


pathe
24. November 2016 um 1:13  |  573871

@nrwler

Das Argument schönes Stadion vs. kalter Betonklotz bringen aber sehr viele.

Dass es eine vernünftige ÖPNV-Anbindung auch in einem neuen Stadion geben müsste, steht außer Frage. Daher käme Dreilinden für mich auch nur in Frage, wenn dort zur Fertigstellung des Stadions eine solche existieren würde.


pathe
24. November 2016 um 1:17  |  573872

@ahoi!
Daran, dass sich heute einige User an der Stadion-Diskussion beteiligen, die hier sonst kaum in Erscheinung treten, kannst man erkennen, dass dieses Thema sehr polarisiert und fast allen sehr wichtig ist. Finde ich gut!


Tojan
24. November 2016 um 1:18  |  573873

als ob der bau einer neuen s-bahn station inklusive dazugehörender strecke bei einem investitionsvolumen von 250mio nicht möglich wäre….

also manche argumente gegen ein neues stadion sind so dermaßen mit scheuklappe, dass es wirklich weh tut.

zum thema mehrheitsfähigkeit eines neuen stadions empfehle ich die nicht repräsentative umfrage oben im blog…

nur weil man laut schreit bildet man nicht die meinung der mehrheit ab.


pathe
24. November 2016 um 1:18  |  573874

@Nico
Nico Schulz…? 😀


nrwler
24. November 2016 um 1:20  |  573875

@pathe
Okay, das „Argument“ Betonklotz vs schönes Oly streicht die „eine Seite“, wenn die „andere Seite“ dafür warmer Neubau vs. arschkaltes Oly streicht. Deal..? 😉


Nico
24. November 2016 um 1:24  |  573876

@pathe

Ach ich mach mich nur größer als ich bin, die Wahrheit ist dass das Foto ein Auschnitt der Kurve ist wo man mich sehen kann 😀


monitor
24. November 2016 um 1:27  |  573877

Es gibt Stadien wo echt mal was los ist, und es gibt Brandenburg…
Der Rest hier zu hören:
https://youtu.be/uellmynA34U

Ich habe mal in Brandenburg gewohnt, wirklich schön mit Familie und Kindern fern ab der Großstadt und doch der Großstadt so nah.
Bin dann aber nach der Kinder mit Familie Katze und Hund Phase doch 5 Km weiter gezogen und wohne nun wieder im Berliner Süden. Da fahren mehr Busse.


monitor
24. November 2016 um 1:36  |  573878

„als ob der bau einer neuen s-bahn station inklusive dazugehörender strecke bei einem investitionsvolumen von 250mio nicht möglich wäre….“

Man man man!
Seit wann darf Hertha eine S-Bahn-Station mal eben so bauen?
Es ist im Oly nicht möglich bei der beauftragten Firma genügend Personal für die Wurst und Bierverkauferei zu sorgen, aber ungeachtet dessen wuppt die Hertha mal eben einen Gleisanschluß mit Bahnhof. SUPER!
Und das bei der S-Bahn, die ihren Betrieb seit der letzten Optimierung selbst nur noch mit Mühe auf die Reihe bekommt.


ahoi
24. November 2016 um 1:46  |  573879

zur bahndiskussion hier: wie lange hat man in berlin gebraucht, um diese merkwürdige „kanzler-u.bahn“ zu bauen???

nun mal ernsthaft. wenn es stimmt, was viele hier behaupten, und die stadt (sprich: senat) hertha beim standort nicht entgegenkommt, dann ist das zur hälfte der jetzigen hertha-geschäftführung zu „verdanken“. zu einer verhandlung gehören immer mindestens zwei seiten.

auch in köln hat das ganze ja geklappt, gleich neben der alten leichtathletik-arena ein komplett neues, reines fußballstadion zu bauen. und mehr platz war da auch nicht!

dass sich hertha bei der bisherigen diskussion alles andere als geschickt verhalten hat, pfeifen in der verwaltung und der politik die spatzen (übrigens unisono) von den dächern…


Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 1:50  |  573880

Neues Sportfeld
Eine Frage!
Was bringt Ihnen, liebe Nutzerin, lieber Nutzer des immerhertha Blogs, ein Auszug Herthas aus dem Olympiastadion persönlich?
Wägen Sie bitte ab, und teilen Sie es bitte mit! Nicht aus Vereinssicht, sondern aus Ihrer Sicht!
Danke!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Jack Bauer
24. November 2016 um 1:51  |  573881

@Tojan: Wie ich sagte: Ein neues Stadion in Berlin dürfte mehrheitsfähig sein. Ein neues in Brandenburg? Da habe ich starke Zweifel.

Zum Finanziellen: Hertha kann aus eigener Tasche genau 0 € geben. Bleiben noch 250 Mio.€, für die ein Partner (oder mehrere) gefunden werden müssen. Zuschüsse vom Senat (welcher auch immer) wird es wohl auch nicht geben. Ob sich die Einnahmesituation für Hertha also wirklich um besagte 10 Mio. € pro Saison verbessert, steht aktuell völlig in den Sternen. Wenn es so einfach wäre, gäbe es ja überhaupt keinen Grund für Skepsis.
Im Übrigen hat das ÖPNV-Thema nichts mit Scheuklappen zutun. Hast Du eine Idee, wie teuer es mittlerweile ist S und vorallem natürlich U-Bahn Strecken zu bauen. Dass der Senat gerade deswegen in Zukunft vermehrt auf Straßenbahnen setzen wird? Dass Herthas Mitspracherecht bei diesen Dingen sehr begrenzt ist?

Eine kleine Anmerkung am Rande: Welches Interesse hat Hertha, dass gerade jetzt evtl. Standorte durchsickern? Mal das Feedback hören? Druck auf den Senat aufbauen?


pathe
24. November 2016 um 1:54  |  573882

@ahoi
Das Stadion in Köln wurde nicht komplett neu gebaut, sondern ist ein Umbau des alten Müngersdorfer Stadions.


Jack Bauer
24. November 2016 um 1:58  |  573883

353 Mio. €

Für eine S Bahn Strecke von Westhafen bis zum Potsdamer Platz.

http://www.sowirdberlin.de/so-mobil/

Aber ich bin mir sicher, für 250 Mio. € wird ja wohl ne popelige S-Bahn Anbindung dabei sein.


pathe
24. November 2016 um 2:00  |  573884

@Silvia S.

Bessere Stimmung (mit Abstand wichtigster Punkt)
Mehr Einnahmen für Hertha (bringt mir auch persönlich was, da mein Verein dann finanziell besser da steht)
Mehr Toiletten
Mehr Bier- und Wurststände

Ist doch schon mal was…


ahoi
24. November 2016 um 2:04  |  573885

ah sorry, richtig @pathe. ich hatte das mit der alten radrennbahn verwechselt…. in der der fc davor gespielt hat.


Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 2:11  |  573886

Lieber @ Ursula am 23. November 2016 um 18:17 | 573685 keine Urheberrechte, siehe Silvia Sahneschnitte
22. November 2016 um 20:40 | 573468
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


ahoi
24. November 2016 um 2:12  |  573887

@Silvia: bessere sicht durch steilere ränge. näher dran! die von vielen hier aufgeführte „bessere stimmung“ wage ich angesichts des berliner publikums zu bezweifeln… 😉 mehr toiletten und imbissstände müssten (bzw. hätten) sich auch im bzw. um das oly herum bewerkstelligen lassen.

by the way: schöne persiflage gestern!


pathe
24. November 2016 um 2:15  |  573888

Bessere Sicht! Auch ein Argument… 😉
Habe ich völlig vergessen! Ist schon spät. Daher jetzt erstmal gute Nacht!


24. November 2016 um 2:32  |  573889

KKR freut sich bestimmt schon auf Brandenburg.

Und jetzt mache ich ‚mal auf @Blauer Montag:

https://www.youtube.com/watch?v=uellmynA34U


DavidTilleul
24. November 2016 um 2:59  |  573890

Ich bleibe auch dabei, bevor man nach Brandenburg geht kann man auch erstmal im Olympiastadion ( trotzdem ein tolles Stadion) bleiben und abwarten ob sich 10 Jahre später etwas vernünftiges IN Berlin ergibt.
Das Geld der Investoren könnte man in der Zwischenzeit dazu benutzen um sportlich zu Vereinen wie Gladbach und Leverkusen aufzuschließen.
Vielleicht würde die ein oder andere Teilnahme an der Championsleague dazu beitragen, dass eine der kommenden Landesregierungen uns gegenüber entgegenkommender wäre (mehr Wertschätzung und Verlustangst).

Sich in Brandenburg anzubiedern halte ich für den falschen Schritt, nicht weil ich allgemein etwas gegen Brandenburg habe, sondern weil es den Prozess der Verwurzelung in der Stadt absolut entgegenwirkt. Ich bin halt Berliner und fühlte mich da meiner Hertha Identität beraubt.

Startupszene, Marketingkampagnen, digitale Transformation, usw. … ich finde es sehr gut das bei Hertha im Moment kreativ gearbeitet wird und an allen Fronten im Verein alte Muster aufgebrochen werden, das sollte man sich nicht wieder einreißen indem man ein Stadion in jwd baut.

Wie würde das denn überregional ankommen ?

Unser Verein ist so unbedeutend, das die eigene Landesregierung ihn nach Brandenburg ziehen lässt ?! Imageschaden vorprogrammiert.

Wie begeistert man dann neue Berliner oder in Berlin lebende Menschen für Hertha ? Bestimmt nicht in dem man eine Stunde nach Brandenburg mit Bahn und überfüllten Bussen gurkt.


Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 3:02  |  573891

Danke für die Antworten.
Eine Frage, an nicht nur die BWLerinnen und BWLer,
was bewirkt die Verknappung eines Angebots?
Welche Folgen (wer ist vom Zugang ausgeschlossen) resultieren daraus?
Was bedeutet das für die Einzelne, den Einzelnen, der Zugang, zum Spiel haben möchte?
Forciere ich damit eine Klatschpappen Stimmung wie in München?
Erschwere ich damit, der nicht regelmäßig Herthaspiele besuchenden Fannin, den Zugang?

Näher am Spielfeld, ja! Aber sehe ich deshalb Spielzüge besser?
Mehr Toiletten, Wurst- und Bierstände, sind mit guten Willen auch im Oly verbesserungsfähig.
Bessere Einnahmen für Hertha, ja. Aber mit welchen Folgen für Sie persönlich?
Danke liebe(r) @Ahoi.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 3:13  |  573892

Lieber @pathe, sicher?
Sind Sie der gutverdienende, die gutverdienende Besucherin, die/der sich eine Dauerkarte für 800€ leistet? Und wenn ja, sind Sie für den Ausschluss von Fussballfans die sich das nicht leisten können?
Fussballfans, die durch die Verknappung des Angebots auch nur noch schwer an Tagestickets kommen werden?
Um noch polemischer zu werden, fahren Sie wie jetzt schon viele Englische Fußballfans zu Ligaspielen ins Ausland? Wie wärs mit der Ukraine, dort gibt es noch billige Fussballkarten.
Ihrem Verein (Hertha) geht es gut, aber sind Sie noch ein Teil davon?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 3:21  |  573893

Lieber @DavidTilleul am 24. November 2016 um 2:59 | 573890
Geht es nur um den Standort? Mich als zur Zeit in Hessen und demnächst in Spanien lebenden Person, ist das egal. Wenn ich von einem Hotel ins Stadion fahre, ist mir die Anreise eher unwichtig.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 3:36  |  573894

OT
Nach dem vor einigen Tagen die 10.000.000 Fluggästin in Schönefeld gezählt wurde, müßte laut aktueller Verkehrsstatistik der/die 30.000.000 Passagierin in Gesamtberlin/Brandenburg und die 20.000.000 Fluggästin in Tegel geehrt werden.
Der neue BER wurde für eine Startkapazität bis max 27.000.000 Passagiere geplant. Schon Ende 2016 werden in Berlin/Brandenburg mehr als 32.000.000 Passagiere befördert worden sein.
Noch die aktuelle Planung geht von 35.000.000 Passagieren bis 2022 aus.
Wo für werden die Verantwortlichen eigentlich bezahlt?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvie Sahneschnitte


fg
24. November 2016 um 4:45  |  573895

Also ich, der früher irgendwann wegen der einfach zu mauen Stimmung im Olympiastadion von einer Dauerkarte Abstand nahm, würd mir in einem neuen, engen Fußballstadion wieder eine kaufen.


Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 5:26  |  573896

gerade gelesen: Zitat MAZ:
lt. Bürgermeister Michael Grubert fällt der wohl für uns günstigste & hier am breitesten akzeptierte Standort Dreilinden außerhalb der Ländergrenze wohl eher aus
„Ich halte das für völlig überflüssig, wir wollen das hier nicht. Es gibt hier keine geeignete Fläche“


Boy Berlin
24. November 2016 um 6:58  |  573897

@Silvia Sahneschnitte OT

Der Flughafen Tegel wurde mit einer Kapazität von 2,5 Mio. Fluggästen geplant, einziger Ausbau war das Air Berlin-Terminal. Jetzt fliegen 20 Mio jährlich von und nach dort.

Insofern ist die Frage, wie weit 35 Mio. als „tatsächliche Obergrenze“ zu sehen ist…


Boy Berlin
24. November 2016 um 7:03  |  573898

@Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 1:50 | 573880

Ich würde über eine Hertha-Mitgliedschaft nachdenken, um ein Vorkaufsrecht auf die Tickets zu haben. Nicht nur, wenn Bayern oder Dortmund ins Stadion kommen.

Ansonsten schließe ich mich @pathe und @ahoi an!


24. November 2016 um 7:52  |  573899

fechibaby
23. November 2016 um 22:57 | 573796
Dreilinden wäre echt toll.
Vielleicht könnte man dort dann auch noch
einen Intershop hinbauen!
Dann könnte man nach dem Heimspiel noch billig
Zigaretten und Alkohol kaufen!

You made my day!

Und während ich die nächtliche Diskussion so nachlese…
KW hat einen Hafen! 💡
Schiff—》Hafen–》danach bleibt der Weg wie schon gestern beschrieben. Keine Tram, keine U/S-Bahn zur Weiterbeförderung aber, Busse, Taxen, lange Fußwege. 😉


Hainer
24. November 2016 um 8:35  |  573901

@ Machbarkeitsstudie
Ist inzwischen bekannt, wer diese Studie erstellt? Ich würde auf einen der großen Vier tippen. Man darf übrigens nicht vergessen, das bei der Erstellung einer solchen Studie der Wille der beauftragenden Personen eine wesentliche Rolle spielt. Es handelt sich mitnichten um ein neutrales Gutachten.
@ Finanzierung
Man darf bei all den hier zitierten erfolgreichen Neubauten ( Gladbach, Köln) nicht vergessen, dass diese erheblich vom Steuerzahler subventioniert wurden im Rahmen der WM 2006. Das war damals schon mit EU-Recht nicht zu vereinbaren. Damals ist aber noch nicht so genau hingeschaut wurden.
Desweiteren ist zu bedenken, dass durch die Flutung mit Geld durch die Zentralbanken, zwar die Finanzierungskosten verringert haben, die Baukosten dies aber einpreisen und stark angestiegen sind. Ändert sich die Geldpolitik kann das so ein Großprojekt sehr schnell viel teurer werden lassen.
@Investor
Der dürfte sich nur im Ausland (wahrscheinlich außereuropäisch) finden lassen und der würde sich das Risiko nur einen Nutzer mit diversen Unsicherheiten ( Abstieg, Einnahmen durch TV) zu haben bezahlen lassen.
@ Verknappung
Das heißt definitiv höhere Preise.

Ein Umzug steht ja wohl erst für 2025 an und mal angenommen Herthas Performance hält an. Dardai macht den Rehagel und ist 2025 immer noch im Amt. der Verein spielt regelmäßig Euroleague manchmal Championsleague und es kommen im Schnitt über 60.000 Zuschauer, weil eine neue Generation nachgewachsen ist. und dann der Umzug in ein Stadion am Stadtrand mit 55 k. Erstrebenswert?


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 8:36  |  573902

Teilweise ist es wirklich amüsant hier zu lesen. Wer von den Kritikern gegen Dreilinden war eigentlich nach der Wende schon mal da? Oder besser gesagt, wer war in den letzten 3 Jahren mal da?

Wir reden doch hier nicht von Mecklenburgischer Pampa. Wir reden von Dreilinden, dass von Westend 6 Min. S-Bahn und vom Funkturm 6 Minuten Autofahrt über die A-115 bedeutet.
Selbst Stahnsdorf liegt nur 4 Minuten mehr Fahrzeit dahinter. Potsdam Zentrum ist 10 Minuten entfernt.

Von S-Bahnhof Wannsee, sind es 1,5 km bis zum Europarc-Dreilinden. Also maximal 10 Minuten Fußweg.
Da das Stadion aber nicht im Europarc, sondern wohl eher deutlich näher zum S-Bahnhof platziert werden würde, reden wir hier über etwa einen Fußweg vergelichbar mit von der Heerstraße zum Südeingang. (650 Meter)

Zudem ist immernoch die Stammbahn mit einem eigenen S-Bahnhof Dreilinden im Gespräch. Den einfach nur mehr als 2 gleisig erstellen und das Problem (welches keins ist) ist glöst.

Zudem könnte man über Teltowkanal oder Wannsee Fahrten zum Spiel mit dem eigenen Hertha-Schiff anbieten. Als Erlebnis-Event. Das Gelände dort hat so unendlich viel Potential.

Und nochmal zurück zur Temperatur. Ein geschlossenes Stadion ist viel weniger zugig, als das weite Rund des Oly mit der offenen Tür Maranthontor.
Allein durch den ständigen Wind im Oly ist die gefühlte Temperatur immer niedriger, als in einer geschlossen Arena mit gleichen Temperaturbedingungen.

Dreilinden als Standort würde den ein oder anderen Fan eventuell abhalten ins Stadion zu gehen. Ich behaupte aber, dass dafür auch andere neu oder wieder hingehen.

Die Umfragen, die man so findet zeigen ja, das eigentlich nur das Tempelhofer Feld Dreilinden bevorzugt werden würde.


nrwler
24. November 2016 um 8:39  |  573903

@Silvia Sahneschnitte

was bewirkt die Verknappung eines Angebots?

Ein Verteuerung. Immer!
Und welche Auswirkungen dies dann letztendlich hat, kann man doch in England ganz schön beobachten.

Aber die Gegenfrage muss auch lauten: „Kann es sich der Verein Hertha BSC überhaupt leisten, Jahr für Jahr auf Einnahmen von 10-20Mio€ (Stadionname + keine Miete) zu verzichten, und dies über Jahrzehnte..?“ Oder besteht viell sogar die Gefahr, dass das Oly selber zum „Totengräber“ des Vereins wird..?

Naja, und zwischen diesen beiden „Extremen“ muss man als „Entscheidungsträger“ dann halt abwägen. Und ich hoffe wirklich darauf, dass alle Mitglieder über eine „Urabstimmung“ quasi zu Entscheidungträgern werden.

Sollte dies „hinter verschlossenen Türen“ ausgeknobelt werden, könnte ich mir vorstellen, dass weite Teile der „Fanbasis“ der Hertha den Rücken kehren.

@Hainer
Das Architekturbüro „Gerkan, Marg und Partner“ erstellt die Studie.


Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 8:43  |  573904

@Speckguertel-Herthaner:
nen bisschen lesen musste schon
wenn der Bürgermeister sagt, ist nicht, ist erstmal aus im Ofen in Sachen Dreilinden
zumal das Ding sich nicht in 2 Wochen planen und bauen läßt
Vorgespräche zwecks Flächenmöglichkeiten gab es dagegen schon mit Ludwigsfelde


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 8:51  |  573905

gerade gelesen: Zitat MAZ:
lt. Bürgermeister Michael Grubert fällt der wohl für uns günstigste & hier am breitesten akzeptierte Standort Dreilinden außerhalb der Ländergrenze wohl eher aus
„Ich halte das für völlig überflüssig, wir wollen das hier nicht. Es gibt hier keine geeignete Fläche“

Ich würde das nicht zu hoch bewerten. Wenn es dafür die Stammbahn gibt, ist Gruber plötzlich schon immer für Hertha in Dreilinden gewesen. Wendehälse


Cali
24. November 2016 um 8:52  |  573906

Warum sollten wir KW rauslassen???
Weil die Försterbaude 10 – 15 km entfernt ist?
KW hat S-Bahn, Regio, liegt an einem Autobahnkreuz, im Schnittpunkt mehrer Bundestraßen und dicht am Flughafen Besser geht es fast nicht.


Hainer
24. November 2016 um 8:53  |  573907

@nrwler
Architekturbüro „Gerkan, Marg und Partner“
Kann ich mir kaum vorstellen, zumindest nicht federführend für die Gesamtstudie, es sei denn die Finanzierungsfragen werden von der Studie nicht berührt.

@Mehreinnahmen
ok der Stadionname bringt mehr Geld. Keine Miete auf absehbare Zeit nicht, denn die Finanzierungskosten dürften höher sein. und es ist doch fraglich, ob ein Investor gefunden wird, mit dem eine Konstruktion gefunden wird, dass er nur die Finanzierung übernimmt und das Stadion dann Hertha gehört. wahrscheinlicher ist eine Betreibergesellschaft an der neben Hertha auch der Investor dauerhaft einen Anteil hält um von den späteren Gewinnen zu profitieren. In Gladbach war der Investor die öffentliche Hand.
Nicht vergessen, darf man übrigens, dass auch Bauprojekte von Privatinvestoren Kostenexplosionen zu verzeichnen haben und auch scheitern. Ist gar nicht so selten. Steht nur nicht so im öffentlichen Fokus.


linksdraussen
24. November 2016 um 8:55  |  573908

@Speckguertel: Wenn es Dir gelingen sollte, nach Eröffnung des BER an einem Spieltag von Hertha BSC etwa 2 Stunden vor Spielbeginn in 6 min mit dem Auto vom Funkturm zur neuen Spielstätte zu gelangen, gebe ich 6 Kisten Bier aus. 😂


nrwler
24. November 2016 um 8:56  |  573909

#neutrales Gutachten
Was auf jeden Fall NICHT bei dieser Studie als Ergebnis herauskommen wird:

„Wir als Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner sehen weder in Berlin noch in Brandenburg die Möglichkeit des Neubau eines reinen Fussballstadions für Hertha BSC im Rahmen der zuvor festgelegten Kriterien.“

Das is mal klar!

@Hainer
Meine Quelle ist die Mopo, fürs Architekturbüro. Sonst hab ick keene Ahnung.


elaine
24. November 2016 um 9:01  |  573910

Speckguertel-Herthaner 24. November 2016 um 8:51 | 573905

Ich würde das nicht zu hoch bewerten. Wenn es dafür die Stammbahn gibt, ist Gruber plötzlich schon immer für Hertha in Dreilinden gewesen. Wendehälse

Das würde ich auch so sehen, zumal Herr Gruber sich nun nicht damit hervor seine Wahlversprechen ein zu halten oder besonders auf das ein zu gehen, was seine Wähler wollen
Oder auch nicht weiß, ob seine Wähler nicht doch ein Stadion dort wollen würden


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 9:02  |  573911

@ linksaussen, warum sollte das nicht gehen? Zum BER gehts über A-100 und stadtauswärts isset nur auf der Avus dicke. Ab DreiLinden gibt es in der „Provinz Brandenburg“ dann 6 Spurige Autobahnen.. Bald dann von A10-zur A2 sogar auch 8 Spuren.


24. November 2016 um 9:06  |  573912

@Speckguertel-Herthaner

Dein Engagement pro Stadion in Dreilinden in allen Ehren, aber Fakten zu verdrehen dient nicht der Glaubwürdigkeit.

Einen Fußmarsch von 1,5 km in „max“ 10 Minuten legt kein normalsterblicher Fan hin. Die von dir vorgegebenen Eckdaten ergeben 9 km/h. Das ist ein schöner Ausdauerlauf, aber kein Spaziergang zu einemFußballstadion.

Außerdem zeigt der Blick auf die Karte dass man „deutlich näher“ als der Europapark nicht an den S-Bahnhof Wannsee ranrücken kann. Dann wäre man nämlich schon wieder in Berlin. Und das geht ja nun mal nicht. Nach den von dir angenommenen 650 m ist man mal eben Höhe Waldschule Zehlendorf.

Die 1,5 km sind übrigens auch Luftlinie. Realistisch werden es dann wohl eher 2 km. Das macht bei einem entspannten Marsch etwa eine halbe Stunde.

Die von dir prognostizierten Fahrtzeiten über Avus nach Dreilinden treffen vielleicht in verkehrsarmen Zeiten zu, aber sicher nicht, wenn sich die Meute gesammelt auf den Weg macht.


Herthanerman56
24. November 2016 um 9:14  |  573913

Hertha BSC ist ein Traditionsverein, und wenn ich höre das über ein Stadion evtl. in Brandenburg geredet wird kann man nur sauer werden. Fragt mal den 1.FC Union Berlin ob die im Westteil von Berlin ein Stadion bauen würden. Wenn das passiert das Hertha außerhalb von Berlin Bundesliga spielt werde ich meine treue zu Hertha kündigen..
Da kann dann sonst wer hier spielen, ich werde dann nicht mehr zum Spiel gehen. Eine Schande ist das so etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen.


kczyk
24. November 2016 um 9:18  |  573914

„… Wenn es Dir gelingen sollte, […] gebe ich 6 Kisten Bier aus …“

*denkt*
mit alkohol geht’s auch nicht schneller


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 9:29  |  573915

Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 8:36 | 573902

„Zudem ist immernoch die Stammbahn mit einem eigenen S-Bahnhof Dreilinden im Gespräch. Den einfach nur mehr als 2 gleisig erstellen und das Problem (welches keins ist) ist glöst. “

Natürlich, so einfach…
Die Frage kam ja in der Nacht schon auf:

Wie lange hat bspw. der Bau der Kanzler-U-Bahn gedauert?


Start-Nr.8
24. November 2016 um 9:33  |  573916

Ich kann mir ein Projekt wie ein mittelgroßes Fussballstadion innerhalb der Stadt gar nicht vorstellen. Wir verdichten schon ohne Stadion in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Die innerstädtische Infrastruktur ist bereits jetzt überfordert und verteuert sic täglich. Da ist kein Platz für ein Stadion. Im stadtnahen Umfeld kann das gehen.

Aber wenn man schon unbedingt dennoch innerstädtische Flächen ins Spiel bringen möchte: was ist denn mit dem sog. „zentralen Festplatz“? Für den Rummel mag den doch niemand. Für ein Stadion wäre es nahezu perfekt oder? Obwohl: keine S-Bahn…

Oder der ehemalige Güterbahnhof am Halensee?


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 9:33  |  573917

Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 8:36 | 573902

„Und nochmal zurück zur Temperatur. Ein geschlossenes Stadion ist viel weniger zugig, als das weite Rund des Oly mit der offenen Tür Maranthontor.“

Und noch mal:

Nein, es war im Februar ebenfalls arschkalt, als im Volksparkstadion, damals noch irgendwas-Arena, der HSV besiegt wurde.
Ich hatte die gleiche Winterkleidung an wie sonst im Oly…


DavidTilleul
24. November 2016 um 9:34  |  573918

http://www.pnn.de/potsdam/1133797/

EXKLUSIV ! Potsdam bietet sich an (kein Spaß)

„Als Ministerpräsident freut es mich, dass sich die Hinweise verdichten, dass Hertha mit Brandenburg plant. Das scheint als Option immer wahrscheinlicher. Genaueres wissen wir allerdings noch nicht. Aber nach allem, was ich bisher gehört habe, bin schon ein bisschen fröhlich, weil Hertha ernsthaft auch mit Brandenburg rechnet.“


24. November 2016 um 9:43  |  573919

@Start Nr.8

Da halte ich mal gegen. Nimm dir mal die Zeit und such dir die Stadien in England raus. Die liegen in der Überzahl mitten in der Stadt. Liverpool, Everton, Chelsea, Fulham, Tottenham usw.

Ein anderes schönes Beispiel ist das Bernabeu-Stadion in Madrid. Mehr als 80.000 Plätze und doch kriegen die das hin. Mitten in der Stadt.

https://goo.gl/maps/VyptMaso7522

Vielleicht müssen wir uns auch von dem Gedanken lösen, dass in der Stadt nur Wohnen angesagt ist. Stadt ist immer eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Verkauf, Industrie, Grünflächen, Verkehr, Bildung usw. Monothematische Stadtbereiche gehören meist auch zu den weniger spannenden: reine Wohn- oder Industriegebiete zum Beispiel.

Die Mischung macht es eben. Und ein pfiffig in die Stadt eingebundenes Stadion wird eine Stadt wie Berlin nicht überfordern. Das kriegen wir auch hin.


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 9:46  |  573920

Sir Henry
24. November 2016 um 9:43 | 573919

„Da halte ich mal gegen. Nimm dir mal die Zeit und such dir die Stadien in England raus. Die liegen in der Überzahl mitten in der Stadt. Liverpool, Everton, Chelsea, Fulham, Tottenham usw. “

Die Frage ist, wann die gebaut wurden?
Sind ja alles keine Neubauten…


24. November 2016 um 9:50  |  573921

@Exil

Na klar, das sind alles gewachsene Strukturen. Und die genannten Stadien sind mit der Zeit auch gewachsen.

Ich wollte nur auf die Tatsache hinaus, dass es gehen kann und ein Stadion in der Stadt nicht per se den Untergang des Umfelds bedeuten würde. Erinnere mich noch gut an das schöne urbane Lebensgefühl rings um den Jahnsportpark. Davor und danach. Ich mag das.


24. November 2016 um 9:51  |  573922

Aus eigenen Erkenntnissen kann ich sagen, das ohne einen Stau und erhöhtes Fahraufkommen, der Weg von KW bis Funkturm eine halbe Stunde benötigt. Nachts zum Beispiel. Am Tage, mit dann eröffneten BER, wird man mit Glück 1 Stunde brauchen. Selbst wenn man sämtliche Schleichwege der Region kennt. Freitagabendspiel. Da wirst du 2 Stunden Anreise haben. Zurück geht’s dann schneller. KW hat sogar 2 Autobahn Anbindungen. (KW und Niederlehme) Hilft nur nix, weil beide hinterher eine 18.000 Einwohner Stadt wuppen müssen. Plus S-Bahn Transfer, der in KW ja noch dazu stößt.

Was ihr hier über Dreilinden schreibt, finde ich ohne eigene Kenntnis zu haben, sehr viel interessanter. Bin echt mal gespannt wie das ausgehen wird


Orgelpfiff
24. November 2016 um 9:53  |  573923

Weiß einer, was für eine Grundfläche mindestens benötigt wird? Es geht ja auch um ausreichende Flucht- und Auslaufmöglichkeiten.
Weil… dann könnte man ja auch mal über den Standort ICC nachdenken. Wenn ich bei Google-Maps das Lineal ranhalte komme ich auf etwa 100 m Breite, was sicher zu schmal ist. Aber wenn man den Messedamm unterirdisch verlegt und überbaut, könnte es reichen.
Den Standort an sich finde ich gut angebunden und erschlossen (S-Bahn, U-Bahn, Autobahn, Hotels, Artemis…) Das notwendige Entgegenkommen der Stadt beim Messedamm erscheint mir auch nicht unmöglich, weil die Stadt so den Klotz ICC vom Bein wegbekommt. Man will da ja eh nicht weiter für eine Nutzung investieren, nur die Messe hängt da m. E. noch dran. Und vielleicht kann man ein überdachtes Stadion sogar für einen großen Kongress nutzen. Der große Saal im ICC ganz hinten hat ja auch eine Sicht wie im Oly weiter oben.


Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 9:53  |  573924

@Exil um 9:29
ich finde, es gibt schon Unterschiede zwischen U- & S-Bahn
auf alle Fälle müssen sie weniger buddeln^^, dürfte damit billiger werden
gehört die S-Bahn nicht der DB?


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 9:57  |  573925

@Sir

Dann verstehe ich aber auch nicht, warum das hier abgerissen wurde:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_der_Weltjugend

„Es wurde 1992 im Zuge der Bewerbung Berlins für die Olympischen Sommerspiele 2000 abgerissen. Seit Oktober 2006 wird auf dem Areal im Bezirk Mitte die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) errichtet.“

Schade drum!

@HSv

Ich schrieb nicht von Kosten.
Mir ging es um die Dauer der Projekte, da ist es egal, ob S-Bahn zur DB oder U-Bahn zur BVG gehören…


kczyk
24. November 2016 um 9:59  |  573926

„… ein pfiffig in die Stadt eingebundenes Stadion wird eine Stadt wie Berlin nicht überfordern. Das kriegen wir auch hin. …“

*denkt*
wie in aachen. doch umweltauflagen und gerichtliche entscheidungen sind dafür verantwortlich, dass das stadion nicht anderweitig genutzt werden kann.
im alten tivoli war die alemannia eine macht, im neuen tivoli war es vorbei.


24. November 2016 um 10:00  |  573927

Speckguertel-Herthaner

Es ist ein kein gelebtes Märchen, das die A10 KEIN massives Verkehrsaufkommen hat. Auf dem Weg ins Stadion fährt man Richtung A12, Frankfurt /Oder. LKW ohne Ende. Jeden Tag. Ausser Sonntags.

Vor 20 Jahren habe ich mich gefragt, wieso die hier solche Autobahnen bauen. Heute stehe ich da andauernd.


24. November 2016 um 10:03  |  573928

@Exil

Da rennst du bei mir offenen Türen ein. Berlin hat als Stadt hier einige Chancen verpasst. Vor zehn oder zwanzig Jahren hätte es bestimmt noch mehr Flächen gegeben. Das Stadion der Weltjugend wäre nur eine davon gewesen. Aber der Senat wollte eben unbedingt die Olympischen Spiele. Wenn man bedenkt, wie viel Kohle für die Sarnierung des Olympiastadions aufgewendet werden musste.

Eine Frage des Timings, des Zufalls, der Fügung. Nützt nur nichts, wir müssen uns mit den heute bestehenden Möglichkeiten beschäftigen.


Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 10:06  |  573929

@Exil: das mit den Kosten war eher nen Joke
aber als Bauträger müsste Berlin doch halbwegs raus sein, oder?
kann mich auch irren


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 10:29  |  573932

Sir Henry
24. November 2016 um 10:03 | 573928

Beim Abriss ging es ja noch nicht um die Sanierung des Oly, die wurde ja später zur WM-Entscheidung erwägt und beschlossen.

Mir wäre so ein STandort jedenfalls lieber.
Es dauert jetzt, aus der Schorfheide ins Oly zu kommen…


Silberrücken
24. November 2016 um 10:34  |  573933

Es gibt doch den alten Stauraum Dreilinden, jetzt europarc, und den Parkplatz davor, welcher auf berliner Gebiet liegt. Dort ist zur Zeit ein Campingparkplatz. In unmittelbarer Nähe befindet sich das bekannte rote Gebäude. Innerhalb dieses Dreiecks wird genug Platz sein. Die Infrastruktur ist nicht perfekt auf 60k abgestimmt, läßt sich jedoch noch optimieren.

Vielleicht wird nur eine neue Sau durch das Land getrieben, weil am Montag eine MV ist….

btw.: Ohne EK wird es eine Option sein, die Namensrechte des Stadions zu „verkaufen“ und einen Investor Anteile der KGaA?? anzudienen. Bei einem ROI von 25 Jahren ist das eine DH-Gedächtnisveranstaltung.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 10:38  |  573934

@hainer

die Machbarkeitsstudie einer Fussballarena wird, wie mehrfach in der Morgenpost berichtet, von Gerkan Marg und Partner erstellt.


sunny1703
24. November 2016 um 10:51  |  573935

Immer wenn ein Thema für jemanden besonders interessant erscheint, tauchen neue Blogger auf, die mit scharfer Vehemenz so wie einst bei Balázs Dzsudzsák oder bei Pyrodiskussionen und jetzt bei Hertha Brandenburg oder Hertha BSC diskutieren, um anschließend wieder zu verschwinden.

Herzlich willkommen. 🙂

Es dürfte doch inzwischen klar sein, dass die Standorte Dreilinden und Stahnsdorf ohne deutliche Ausgaben für die zu schaffende Infrastruktur auch und insbesondere durch das Land Berlin zumindest beim ÖPNV nicht zu erreichen sein werden. @jack hat dazu gestern interessante Zahlen zu vergleichbaren Kosten hier verlinkt.

Warum sollte jedoch der angeblich Hertha aus Berlin vertreibende Senat oder genauer die Hertha aus Berlin vertreibenden Volksvertreter dafür Geld bereit halten,wenn sie es ansonsten für den Verein ja nicht bereit sind auszugeben,zumal mit einer der besten deutschen Stadioninfrastrukturen vorhanden sind.

Diese neuen Standorte werden selbst bei einem Ausbau einer gewissen Infrastruktur höchstens Anbindung für Autofahrer werden mit etwas ÖPNV Beteiligung.

Die dann entstehende „Dieter Hoeneß Gedächtnis Arena“ wird interessante Projekte wie Carsharing oder Fahrgemeinschaften fördern, Hertha als Förderer für eine alternative Form des Individualverkehrs. 🙂

Doch hier wird immer über Dreilinden oder Stahnsdorf geschrieben, dabei gibt es doch noch den dritten Standort irgendwo im Norden von Berlin. Die Überlegung eines solchen Standortes macht mir klar worum es geht.

Um Kohle, um nischt anderes.

Der Fan, der jahrzehntelang diesem Verein teilweise auch in der Amateurliga die Treue gehalten hat, ist unwichtig und austauschbar geworden.
Wenn nicht Velten oder Stahnsdorf, Dreilinden findet der neue Herthafan Herr Woidke ganz sicher noch genügend andere interessante Standorte, das Land gibt ja einiges her.

Hertha BSC kauft für die Traditionsbewussten den alten Dampfer und baut ein Museum für den BERLINER VEREIN HERTHA BSC und macht gleichzeitig dann den BERLINER VEREIN platt um zu Hertha irgendwo Brandenburg zu mutieren.

Herrlich was für eine Satire,wenn sie nicht so bitterböse wäre.

Hertha geht neue Wege (ich lasse mal den Weg von Vorwärts Berlin einstmals außen vor) und lässt sich in einem anderen Bundesland nieder.
Ich stelle mir mal vor,was bei Union abgehen würde, wenn die das Stadion plötzlich nach KW oder nach Lankwitz verlegen würden, oder die Bayern Arena nach Franken oder das Stadion des VFB Stuttgart ins benachbarte Baden.
Oder wenn der Düsseldorfer Rosenmontagsumzug auf ewig in Köln stattfindet oder das dortige Stadion nach Westfalen verlegt wird oder Bielefeld seine Spiele im benachbarten Niedersachsen stattfinden lassen würde.

Gegen den dann entstehenden Aufstand sind Rosa Trikots Proteste Streicheleinheiten von angepasst biederen Mitläufern.

HERTHA BSC ist ein Stück BERLIN und welcher politisch oder bei Hertha BSC Verantwortliche das nicht kapiert und dann auch noch zu ändern gedenkt, soll jetzt aufstehen und das laut und deutlich artikulieren.

Oder soll ich das ganze jetzt als Kriegserklärung an den Fan verstehen, der austauschbar geworden ist ,wenn er nicht dem Dekret einiger Vereinsverantwortlicher oder wie bei Matteschitz Wirtschaftsbosse folgt?!

lg sunny


24. November 2016 um 10:51  |  573936

@Uwe Bremer am 24. November 2016 um 10:38 | 573934:

Die Machbarkeitsstudie beihaltet aber sicherlich lediglich die „baulichen“ Aspekte. Wie ermittelt Hertha BSC die Machbarkeit hinsichtlich der „emotionalen“ Aspekte.


24. November 2016 um 10:56  |  573937

@sunny1703 am 24. November 2016 um 10:51 | 573935:

Toll!


DavidTilleul
24. November 2016 um 11:08  |  573939

n die Spekulationen über den Standort für ein neues Hertha-BSC-Stadion hat sich nun überraschend Potsdam zu Wort gemeldet. „Wir könnten uns einige Flächen als Platz für das Stadion vorstellen“, sagte Stadtsprecher Stefan Schulz am Mittwoch den PNN. Denkbar sei zum Beispiel ein Areal neben dem Friedrichspark in Marquardt.

http://www.pnn.de/potsdam/1133979/


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 11:12  |  573940

sunny1703
24. November 2016 um 10:59 | 573938

Finde ich trotz des freudigen Ereignisses gerade von Dir daneben…

Hast Du ihn gefragt, ob er das hier „breit getreten“ haben möchte?
Ich wusste das bisher nur aus privaten Infos…


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 11:16  |  573941

Weil hier gestern Abend/ heute Nacht ja auch die Einnahmen aus Namensrechte in den Vordergrund gestelt wurden:

http://www.rp-online.de/sport/fussball/das-verdienen-die-klubs-an-ihren-stadionnamen-bid-1.566131

Da kann man mal sehen, dass ein „Mittelklasse-Klub“ wie Bayern die kolportierten sechs Mio erhält.
Ich finde es immer wieder interessant, wie Zahlen ohne Quellen in den Raum geworfen werden…


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 11:18  |  573942

Stiller
24. November 2016 um 11:18  |  573943

#Gerkan, Marg und Partner

Wikipedia sagt zum Stichwort „Olympiastadion Berlin“:

n den Jahren 2000 bis 2004 wurde das Olympiastadion unter Beibehaltung des Sportbetriebs nach Entwürfen des Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 grundlegend umgebaut und modernisiert. Für die Durchführung des Umbaus wurde die Firma Walter Bau AG gewählt, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand. Sie meldete nach Ende der wesentlichen Umbauarbeiten am 1. Februar 2005 Insolvenz an.

Wikipedia sagt zum Stichwort „Flughafen Berlin Brandenburg“:

Der Baubeginn des Terminals war am 11. Juli 2008.[77] Mit der Realisierung des Projekts wurde als Generalplaner die Planungsgemeinschaft Berlin-Brandenburg International (pg bbi) beauftragt, ein Gemeinschaftsunternehmen, bestehend aus Gerkan, Marg und Partner, der JSK und der IGK-IGR Ingenieurgesellschaft Kruck mbH.[78]

Wikipedia sagt zum Stichwort „Flughafen Berlin Brandenburg“:

Beim Bau des Flughafens Berlin Brandenburg war Gmp führend, zusammen mit JSK, an der Planungsgemeinschaft Berlin-Brandenburg International (pg bbi) beteiligt, wobei Gmp die technische und JSK die kaufmännische Leitung übernahm. Wegen zahlreicher Kosten- und Terminüberschreitungen vor allem bei der Sicherheitstechnik kündigte die Flughafengesellschaft der pg bbi am 23. Mai 2012 und reichte im Juni Klage vor dem Landgericht Potsdam ein. Dabei wird Gmp, die auch das Fluggastterminal des BER entworfen hat[4], und weiteren an der Planung Beteiligten vorgeworfen, dass das technische Konzept „unnötig komplex [sei, geplant unter] rein optischen Gesichtspunkten, [sodass es sich bei der Umsetzung] als kaum beherrschbar [erwiesen habe].“[5] Insbesondere wegen Problemen bei der Brandschutzanlage musste der Eröffnungstermin des BER mehrmals verschoben werden.[6] Gerkans Anwälte hingegen werfen in ihrer Klageerwiderung der Berliner Flughafengesellschaft vor, das Termin- und Finanzchaos selbst verursacht zu haben.[7] In einer internen Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums wird die Entlassung im Nachhinein als Fehler bezeichnet.[8]


Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 11:19  |  573944

was ihr so alles wisst…
von meiner Seite aus: Glückwunsch

@DavidTilleul
Marquardt ist dann doch nen bissel weit draußen
Wetzlarer Straße WAR mal genug Platz, wäre aber auch sehr nah an den Babelszwergen gewesen
Nähe Güterfelder Eck wäre sinnvoll


Hans Teterra
24. November 2016 um 11:32  |  573945

Von den Besten lernen, heißt SIEGEN lernen. Siehe Bayern München. Die aus dem Oly, rein ins Umland. Stadion 9 Jahre vorzeitig abgezahlt. Stadion immer voll. Oder Mönchengladbach. Oder. Oder. Oder. Zeiten ändern sich. Hertha ändert sich. Fans ändern sich oder werden es tun. Berlin… hat den einzigen Bundesliga Verein ohne eigens Fußball Stadion. Berlin wird wegen der entgangenen Steuern abkotzen und 10 Millionen pro Jahr zahlen, damit das neue Stadion dann „Berlin Arena“ heißt. Darauf ein HaHoHe


Hainer
24. November 2016 um 11:33  |  573946

@ub 10:38
sorry muss ich überlesen haben.
Kann man daraus schließen, dass sich die Machbarkeitsstudie weitestgehend nur mit den baulichen und räumlichen Aspekten auseinandersetzt. Finanzierung etc. außen vor bleiben.
Ist Dir darüber irgendetwas bekannt?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 11:47  |  573947

@hainer

wo läge der Sinn, eine Machbarkeitsstudie für eine eigenes Fußballstadion erstellen zu lassen, aber einen Schlüsselfaktor, die Finanzen, dabei nicht zu berücksichtigen?


24. November 2016 um 11:57  |  573948

Ich lese gerade gerade, Zehlendorf 250 kg Bombe, KKH evakuiert.
Das erinnert mich an den Standort Oranienburg.
Ein Stadion dort könnte auch von etlichen Bombenfunden begleitet werden.
Und Standort Potsdam. Was käme denn da überhaupt in Frage?


fechibaby
24. November 2016 um 12:04  |  573949

@sunny1703 24. November 2016 um 10:51

Super Kommentar!!

Daumen hoch!

Glückwunsch @kamikater zum
Nachwuchs.


Hainer
24. November 2016 um 12:09  |  573950

@ub
Eben es macht gar keinen Sinn.
Gerkan Marg & Partner ist ein Architekturbüro und Projektentwickler.
Ich hab schon mit mehreren ihrer Projekte zu tun gehabt, aber für die Finanzierung waren die nie zuständig.
Im Endeffekt stellen die nur fest was es kosten könnte und ob es aus ihrer planerischen Sicht Sinn macht. Sprich Verkehr usw.
Deshalb würde es mich wundern wenn es hier anders wäre. Kann es also sein, dass mit diesem Teil vielleicht noch wer anders beauftragt wurde. Oder aber wollen die Verantwortlichen die Frage der Finanzierung vielleicht noch nicht oder überhaupt nicht öffentlich diskutieren?


Stiller
24. November 2016 um 12:13  |  573951

Vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch noch die Stellungnahme der CDU-Fraktion interessant:

„Bilanz des Scheiterns: Flughafen-Planer flüchten sich in Schuldzuweisungen“

Wenn einige jetzt schon „wissen“, dass Hertha pro Jahr 10 Mio. mehr in der Tasche haben wird, dann wäre die Frage „Machbarkeit“ ja schon vor der Prüfung klar.

Wenn es lediglich um die Machbarkeit des Stadionbaus geht, dann sollte doch der, besser die Anbieter eine solche Studie finanzieren und Hertha vorlegen …


glimpi
24. November 2016 um 12:14  |  573952

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich zum Heimspiel von Hertha BSC nach Potsdam oder allgemein Brandenburg fahre. Alleine nur der Gedanke tut weh.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 12:14  |  573953

@hainer

Oder aber wollen die Verantwortlichen die Frage der Finanzierung vielleicht noch nicht oder überhaupt nicht öffentlich diskutieren?

genauso wird es laufen:
Hertha tritt im Februar 2017 vor seine Mitglieder und sagt:
Wow, hier ist das Stadionprojekt A. Und hier ist das Superduper-Projekt B. Als Highend-Variante gibt es die Arena C am Standort D.

Wir bitten jetzt die Mitglieder um Zustimmung.
Werden aber nicht sagen, was das Ganze kosten soll.


fechibaby
24. November 2016 um 12:15  |  573954

Herthas Seuchenvojel
24. November 2016 um 12:23  |  573956

ne reine Mitgliederabstimmung zwecks Stadionneubau wird es nicht geben
wenn man sich hier die Stimmen anschaut, welche Ureingesessenen sich keinen Millimeter Richtung Stadtgrenze rausbewegen wollen und den vollständigen Verfall der Indentität des Vereins sonst sehen, ist das Ergebnis klar
es mag „vielleicht“ inzwischen mehr Brandenburger Stadionzuschauer geben, aber es gibt „sicher“ mehr Berliner Mitglieder des Vereins
damit kann man sich schon die Machbarkeitsstudie schenken, geschweige denn mehr, wenn man sich auf die Art der Entscheidung einlässt


ahoi!
24. November 2016 um 12:26  |  573957

mich lässt die diskussion nicht los. ich kann nicht fassen, dass so ein umzug (auszug!!! aus berlin) von unserer gegenwärtigen vereinsführung – ohne vorhandene ÖPNV-anbindung – überhaupt ernsthaft in betracht gezogen wird. dass man sich anbiedert bei irgendwelchen landesfürsten…

man stelle sich das einmal bildlich vor: hertha, der einzig nennenswerte deutsche hauptstadtclub zieht ins umland – raus aufs land… in welchem anderen europäischen land gibt es bitteschön vergleichbares??? nirgends! egal ob madrid, london, paris, überall waren, sind, bleiben und spielen die großen clubs im stadtgebiet. für die meisten CL-clubs gilt übrigens das gleiche. bis auf bayern haben die meisten vereine ihre spielstätten weiterhin im stadtgebiet.

allein diese idee zeigt doch wie weit sich unsere GF und das präsidium inzwischen von fans und mitgliedern verabschiedet hat. ich bin sehr sicher, dass diese (zum jetzigen zeitpunkt) vollkommen unnötige diskussion den gesamten verein, wie sich das ja hier bereits andeutet, entzweien wird. und dieser streit zudem bald die gesamte, bisher so positiv verlaufene saison überschatten könnte.

gegen das, was unsere vereinsführung (einzig im namen der kohle, da hat @sunny absolut recht) jetzt vorhat, nämlich die „entwurzelung“ eines clubs aus seinem angestammten umfeld, ist sogar das werbe- und wirtschaftsprojekt redbull leipzig noch geradezu sozial und human. hier wurde den menschen wenigsten etwas gegeben, was sie bis dahin nicht hatten: bundesligafußball. hier in berlin aber deutet sich das gegenteil dessen an… nachdem endlich – nach langen jahren des darbens – wieder etwas ruhe und sowas wie sportlicher erfolg eingekehrt ist, schicken sich nun die herren gegenbauer und preetz an, den bundesligafußballs „made in berlin“ und mit ihm einen der größten deutschen traditionsclubs zu grabe zu tragen. unfassbar!!!


Stiller
24. November 2016 um 12:32  |  573958

Werbebranche, Baubranche, Hertha …


Jung von Matt/Sports – Ex-Herthaner Arne Friedrich wechselt in die Werbebranche

„Künftig wirkt er bei ‚Jung von Matt‘ – und leitet einen neuen Bereich.“

Glückwunsch …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 12:40  |  573960

@TV-Milliarden

um 13.30 Uhr will die Deutsche Fußball-Liga den Verteilerschlüssel für den Vertrag von 2017 bis 2021 bekanntgeben. Bekanntlich ist der nationale Fernseh-Vertrag mit insgesamt 4,64 Milliarden Euro dotiert


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 12:46  |  573962

@Exil um 9:29

Mal ehrlich, die Frage nach den Kosten einer U-Bahn (350 Mio), die ständig mit Grundwasserproblemen zu tun hatte mit der Wiederherstellung einer bereits bestehenden und erschlossenen Trasse zu vergleichen ist ziemlich gewagt. Nur als kleines Beispiel, die S-Bahn Verlängerung (3,2km) von Lichertfelde-Süd nach Teltow kostete mit Bahnhof und Brückenbauarbeiten 32,5 Mio Euro)

Der Brandenburger Landtag hat ein umfangreiches Infrastrukturprojekt beschlossen, bei dem es auch um die S-Bahn nach Stahnsdorf oder die alte Stammbahn geht. Die Trassen sind ebenfalls noch aus Adolfs Zeiten vorhanden und freigehalten worden. Es ist Land der Deutschen Bahn.

@moogli um 10:00

Wer die A-10 Richtung Polen wegen Stau nicht nutzen will, nimmt die zeitlich fast gleiche L40 von Potsdam nach Schönefeld.
Der Bauabschnitt zwischen AB-Kreuz Nuthetal und Dreieck Potsdam wird ja als bekanntes Nadeloer derzeit auf 8 Spuren ausgebaut. Damit dürfte auch ein Großteil des LKW Verkehr auf der A-10 Richtung Polen entspannter werden.


24. November 2016 um 12:48  |  573963

Ich bin da ziemlich emotionslos, was am Alter liegen könnte.
– ich mag die Atmo in den neuen Stadien lieber als im Oly
– ich habe eine um ein Vielfaches bessere Sicht als im Oly
– die Toilettenbedürfnisse,,,
usw. etc pp
Das Oly ist ungleich schöner; hat Tradition
Der Verein hat starkes Interesse an einer Veränderung, sieht sich im harten Konkurrenzkampf schlecht aufgestellt.
Die Stadt Berlin hat seit Jahrzehnten andere Sorgen als ein reines Fußballstadion oder einer weiteren Versiegelung riesiger Flächen ; bietet beste Infrastruktur, hat aktuell keinerlei Not, sich Gedanken fpür so ein Stadion zu machen
Herth will nicht locker lassen, sieht sich um. Lotet aus. -Es ergeben sich Möglichkeiten, es melden sich Interessenten.
In dem Moment, wo Hertha der Stast etwas gares, nicht halbgares , vorlegen kann..hat Hertha die Stadt am Tisch. Denn dann werden die Karten neu gemischt.
Im Moment erarbeitet sich Hertha eine halbwegs brauchbare Verhandlunggsposition.
Nicht viel mehr, aber auch nicht weniger,
Finde ich gut. Sehr gut.
Mein persönlicher Favorit: ein Neubau in der Umgebung vom Oly.
Diese Idee ist ein paar Jahre alt und wurde auf unterschiedlichen immerherthatreffen schon diskutiert.
Was am Ende herauskommt, steht noch lange nicht fest.
Null Grund, für emotionale Krämpfe 😉


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 12:49  |  573964

Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 12:46 | 573962

DU solltest mich bitte richtig lesen.
Wo schreibe ich was von Kosten?

Mir geht es um die zeitlichen Aspekte bei solchen Projekten, weil Du ja derjenige warst, der das Wort „einfach“ verwendet hat.

Man könnte meinen, es hat Dich jemand beauftragt, „Stimmung für den Standort“ zu erzeugen.
Bringt nur nichts, wenn die Argumente verdreht werden…


Neuköllner
24. November 2016 um 12:53  |  573965

Hauptsache das eventuelle neue Stadion kann dauerhaft genutzt werden:

http://www.ostfussball.com/1-fc-magdeburg-stadion-bald-mit-huepfverbot-198/


wilson
24. November 2016 um 12:56  |  573966

Aus verschiedenen Gründen habe ich mich von den Besuchen im großen kalten Stadion losgesagt. Das Olympiastadion ist, wenngleich verkehrstechnisch für mich kommod zu erreichen, einer der gravierenden Gründe.
Würde mich ein Neubau wieder ins Stadion zurückholen? Möglich.

Die Frage, die deutlich wichtiger ist und welche ich serviceorientiert anschließend gleich selbst beantworte:
Würden jene, die ohnehin immer zu den Heimspielen von Hertha BSC pilgern, sich angesichts eines Standortes in Brandenburg (in Brandenburg soll es wieder Wölfe geben!) nicht mehr auf den Weg machen? Kann ich mir nicht vorstellen.

Vorstellen indes kann ich mir, dass Hertha BSC eine Umfrage diesbezüglich unter den Mitgliedern/Dauerkarteninhabern machen wird, um ein Gefühl für die Stimmungslage zu erhaschen. Und da der Mensch an sich konservativ ist, wird ein Neubau zwar Zustimmung erreichen, der zahlende regelmäßige Zuschauer sich jedoch einbilden, hierbei ein gewichtiges Wort (Berlin, Berlin – wir bleiben in Berlin) mitreden zu dürfen. Hier jedoch ist der Wunsch Vater des Gedanken.
Es werden sich mehrere Brandenburger Standorte finden lassen – und an jedem hat irgendwer irgendetwas auszusetzen. Die eigenen Befindlichkeiten tendieren jedoch erfahrungsgemäß auch ganz schnell wieder gegen Null, wenn die samstägliche blau-weiße Routine Oberhand gewinnt.

Letztendlich wird von wem auch immer die Entscheidung getroffen werden, und sie wird Zustimmung und Begeisterung der einen finden und andere werden den Ausverkauf der Tradition geißeln; hingehen werden die meisten trotzdem weiter. Ob allerdings ein Neubau zusätzliche, sprich neue Zuschauer anlocken kann, bezweifele ich. Sollte das neue Stadion eine deutlich geringere Kapazität bieten, spielte dies eine untergeordnete Rolle.
Das Olympiastadion indes wäre dem Verfall preisgegeben, denn die meisten bislang dort neben den Spielen von Hertha BSC angesetzten „Events“ könnten dann auch in der vermeintlich hübscheren Arena stattfinden.
Nicht ganz unerheblich dürfte sein, welches Preisniveau jene Stammzuschauer doch noch abschrecken könnte, da sich ein Stadionneubau auf die Ticketpreise auswirken wird.

Die Gründe, warum Hertha BSC den Stadionneubau antreiben will, leuchten mir ein. Ebenso klar ist in meinen Augen, dass sich in Berlin kein geeignetes Plätzchen für ein neues Stadion finden lassen will; und zwar nicht, weil es womöglich keines gäbe, sondern die politischen und stadtplanerischen Prioritäten anderweitig gesetzt werden. Bleibt folglich nur das benachbarte Bundesland. Oder Kopp in den märkischen Sand. Oder eben doch weiter im Olympiastadion, um dies als Sieg der Vernunft zu feiern.

Prognose:
Hertha BSC baut ein neues Stadion. Die Fertigstellung verzögert sich in nicht unerheblichem Maße. Folglich findet der Spielbetrieb übergangsweise (4-5 Jahre) wieder/weiterhin im Olympiastadion statt. Das für den 4.9.2026 geplante Pur-Konzert muss deshalb leider entfallen. Tickets können zurückgegeben werden.

Zu lang, der Kommentar? Er war noch länger, habe aber wegen der Überlänge die Fakten und Vorschläge weggelassen.


chachani
24. November 2016 um 13:05  |  573967

@Exil

Zeit ist Geld 😉

Ich bin da bei @apo. Es werden Fakten geschaffen, es wird einfach ein Schritt mehr gemacht, als das immer wieder aufkommende „Wir hätten gerne ein reines Fussballstadion“ und dann passiert nichts.

Wenn ich in @ubs Artikel was von Denkmalschutz lese bezüglich dem Olympiapark und ich ganz genau weiß, wie das damals bei der Deutschlandhalle lief, ist auch hier nichts in Stein gemeißelt (darf man bei Denkmalschutz doch eh nicht).

Eins ist aber sicher: die MV am Montag wird glaube ich ganz witzig!


jenseits
24. November 2016 um 13:08  |  573968

@ahoi!
Was sollte Hertha denn Deiner Meinung nach machen, wenn die Studie und sonstige Untersuchungen ergeben, dass der Verein mit einem eigenen, reinen Fußballstadion wesentlich besser aufgestellt wäre? Trotzdem im Oly bleiben?
Ein Neubau in Berlin scheint ja nun mal nicht realisierbar zu sein. (Was mir allerdings in einer Großstadt, die die Bevölkerungsdichte eines Dorfes aufweist, nicht so ganz einleuchten mag.)

Mein Berlingefühl hört nicht an der offiziellen Stadtgrenze auf. Sollte ein Stadion sich ein paar Meter außerhalb befinden, würde ich mich bei einem Besuch nicht in der Fremde fühlen. Das Umland wird doch eh seit Jahren durch Berliner, die dort hinziehen, inoffiziell und schleichend eingemeindet.


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 13:08  |  573969

@Exil-Schorfheider

Nochmal zu meinem Beispiel S-Bahn Verlängerung nach Teltow. Bauzeit 2 Jahre.


24. November 2016 um 13:11  |  573970

ach so..muss mich schnell noch positionieren: einen (neuen) Standort INNERHALB Berlins , möchte ich niemandem, auch nicht unseren Böden , Singvögeln oder sonstwas, zumuten..Ich kann mir allerdings auch keinen einzigen Verantwortlichen in Berlin vorstellen, egal, welche Parteinadel ihn oder sie zieren möge, der so etwas ernsthaft in´s Auge fasst.
-Am Oly…oder eben im nahen Umland. Beides denkbar für mich.
Aber eben: es geht zunächst darum, überhaupt einen Hebel in die Hand zu bekommen….


Stiller
24. November 2016 um 13:14  |  573971

Nicht zu vergessen: Berliner, die den Weg ins Umland aus irgend einem Grund (zu teurere Eintrittspreise, zeitraubend, langer und beschwerlicher Weg, Wahnsinnige in der S-Bahn, kinderunfreundlich, schlechte Erfahrung, verloren gegangenes Berlin-Feeling o. ä.) scheuen, sind anschließend kaum noch zurück zu gewinnen.

Dann wird der Profit-Club mehr Geld aufzuwenden müssen, um abwandernde Zuschauer zu halten oder neue zu gewinnen, als ihnen durch „Mehreinnahmen“ zur Verfügung steht.

Der Bürger, der mit Hertha nichts am Hut aber zu bezahlen hat (auch die Mehrkosten für das ungenutzte Olympiastadion) dürfte ohnehin auf die Barrikaden gehen. Zu Recht, wie ich meine.


chachani
24. November 2016 um 13:22  |  573972

@Stiller

Deiner Meinung nach ist Hertha in gewisser Weise also an das Oly gebunden, da dem Bürger sonst Mehrkosten entstehen? Tut mir leid, aber so funktioniert die Welt nicht. Hertha ist Mieter, und wenn es dem Mieter nicht gefällt, dann zieht er um. Dass es bei einem Fussballverein etwas komplexer ist, sehen wir ja an dieser Diskussion.


Stiller
24. November 2016 um 13:29  |  573973

@chachani
Im Grunde muss ich Dir zustimmen (bis auf den Einwurf: so funktioniert die Welt nicht).

Denn genau so funktioniert die Welt (was aber bisweilen kritikwürdig ist): wer zahlt schafft an. Wenn Hertha das wuppen kann und will, dann sollen sie es machen.

Aber, der Allgemeinheit in die Tasche zu greifen, um 2-mal im Monat 50.000 Zuschauer (für höheres Eintrittsgeld) ins Umland oder sonstwohin zu verfrachten, geht mE gar nicht.


pathe
24. November 2016 um 13:32  |  573974

@Silvia S.

„Näher am Spielfeld, ja! Aber sehe ich deshalb Spielzüge besser?“

Auch in einem reinen Fußballstadion kann man sich einen Platz weiter oben nehmen und so die Spielzüge besser sehen. Vielleicht nicht in einem Stadion à la Ingolstadt, Hoffenheim oder Wolfsburg. Aber in einem Stadion mit 55.000+ Sitzplätzen ganz sicher.

„Bessere Einnahmen für Hertha, ja. Aber mit welchen Folgen für Sie persönlich?“

Ich gehe davon aus, dass ein Teil der Mehreinnahmen in der Kader investiert würde. Das wäre für mich als Fan des Vereins ein positive persönliche Folge.


chachani
24. November 2016 um 13:38  |  573975

@Stiller

Wie die ganz genaue Finanzierung aussieht, weiß kein Mensch. Das es vom Land Berlin scheinbar nichts gibt, sollte aber klar sein.

Der Teil vom Verein, von dem wir hier reden, das ist ein Unternehmen. So wie jedes Unternehmen, was seine Position auf dem Markt verbessern möchte, nutzt dieses alle Möglichkeiten. Kein Unternehmen schlägt Vergünstigungen jeglicher Art aus. Wenn Brandenburg der Meinung ist, Herthas Stadionneubau in irgendeiner Form zu subventionieren, dann sollte die Schuld nicht bei Hertha gesucht werden, sondern beim Senat Berlin, der seine Bürger schlecht vertreten hat. Aber das ist sowieso alles Zukunftsmusik.


pathe
24. November 2016 um 13:40  |  573976

@Silvia Sahneschnitte
24. November 2016 um 3:13 | 573892

„Sind Sie der gutverdienende, die gutverdienende Besucherin, die/der sich eine Dauerkarte für 800€ leistet?“

Darüber gebe ich hier ganz bestimmt Auskunft… :roll:

„Und wenn ja, sind Sie für den Ausschluss von Fussballfans die sich das nicht leisten können?“

Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Ticketpreise derart erhöhen werden, dass dies zu einem Ausschluss von Fussballfans führen würde. Sollte dem so sein, hätte ich natürlich ein Problem damit.

Für mich persönlich wäre eine moderate Preiserhöhung für ein besseres Stadionerlebnis übrigens akzeptabel.


pathe
24. November 2016 um 13:43  |  573978

@Uwe Bremer
24. November 2016 um 12:40 | 573960

Gibt es hierzu eine Pressekonferenz, Pressemitteilung oder wird das einfach nur auf die Homepage gestellt?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 13:44  |  573979

@TV-Verteilerschlüssel

2 % beim Fernsehgeld von 2018 werden vergeben je nach Nachwuchsarbeit – Quelle

Insgesamt basiert der Verteilerschlüssel auf vier Säulen

– 5-Jahres-Wertung (70 %)
– Wettbewerb (23 %)
– Sport. Nachhaltigkeit (5 %)
– Nachwuchs (2 %)

P.S. Was ist unter „Wettbewerb“ zu verstehen:

Erklärung laut Sponsors.de – hier


fechibaby
24. November 2016 um 13:45  |  573980

Bei einem Stadion mit nur noch 55.000 Zuschauern
werden die Eintrittspreise mit Sicherheit
ansteigen.
Das alleine schon wird etliche Zuschauer abhalten,
ins neue Stadion zu gehen.
In Berlin und Brandenburg gibt es halt zahlreiche
Personen, die nicht so viel Geld in der Tasche haben.

Die Eintrittspreise im Olympiastadion gegen die
vermeintlich kleinen Gegner finde ich schon jetzt
relativ teuer.
Mein Vorschlag:
Die Eintrittskarten einfach günstiger machen!
Dann kommen auch mehr Zuschauer ins Stadion und
nicht nur 50.000 im Schnitt.

Ich bin pro Olympiastadion!!
Mit günstigeren Eintrittskarten und guten Leistungen
über mehrere Jahre, müsste ein Schnitt um die
70.000 Zuschauer zu schaffen sein.


pathe
24. November 2016 um 13:49  |  573981

@Uwe Bremer

Toller Service! Danke!

Wird jetzt etwas komplizierter, wenn nicht gar unmöglich, auszurechnen, wieviel ein Verein bekommt…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 13:49  |  573982

@TeamMarktwert

(wo auch Hertha BSC mit Ingo Schiller dabei war):

DFL-Chef Seifert: „Das DFL-Präsidium intensiv mit Modell von Team Marktwert beschäftigt. Sind zum Schluss gekommen, meiste Parameter nicht geeignet“

@pathe

ich finde keine TV-Übertragung und auch keinen Livestream. Es gibt aber derzeit eine Pressekonferenz (in Frankfurt?). Ich bediene mich bei unterschiedlichen Quellen bei Twitter


Stiller
24. November 2016 um 13:51  |  573983

@chachani
Es geht doch nicht um „Schuld“. Ansonsten, kann ich Deinen Standpunkt verstehen. Die Konsequenzen daraus wären bei mir aber andere (siehe oben).

Im Übrigen möchte ich mal ein Lob auf die Standortförderung durch das Land Brandenburg aussprechen. Das sind Profis, die sich sehr kümmern. Ich habe mal ein Start-up beraten, dass sich im Speckgürtel niederlassen wollte. Sämtliche betroffenen städtischen aber auch Landesbehörden haben das Projekt vorbildlich begleitet.

Vor allem hat mir imponiert, dass die nicht blauäugig, sondern durchaus auch kritisch geprüft hatten. Wenn sich die Stadionbaugesellschaft für Brandenburg entscheiden sollte, dann werden sie wahrscheinlich vorzüglich unterstützt. Das Geld verdienen muss dann aber immer noch der Eigentümer / Betreiber.

Tropical Island …


ahoi!
24. November 2016 um 13:51  |  573984

@jenseits: ich habe überhaupt nichts gegen ein neues, reines fußballstadion. im gegenteil!. das kannst du bei bedarf auch meiner antwort auf die frage von @sylvia sahneschnitte gestern nacht entnehmen. egal ob köln, gladbach, hamburg oder dortmund. ich stehe auf die atmosphäre. und ich liebe es, eine gute sicht aufs feld zu haben.

es geht mir einzig um diese pläne eines umzugs ins umland. ich denke, solche überlegungen, sollten wenn überhaupt, erst dann greifen, wenn man vorher alle anderen optionen ausgeschöpft hat. wie ich ebenfalls gestern angedeutet habe, habe ich sowohl aus der politik, wie auch aus der berliner verwaltung hinweise, dass sich hertha (in der vergangenheit) bei den gesprächen mit dem senat alles andere als geschickt angestellt hat. das mag auf gegenseitig beruhen (man bedenke, welche „null-rolle“ berlins ex-sport- und innensenator frank henkel inzwischen führt.). aber das kann doch nicht sein, dass die hertha-verantwortlichen da so schnell die fiunte in den brandenburger sand werfen… immerhin werden ja gerade auch die politsichen akteure ausgewechselt!

einigen zeitungen zufolge wird ja sogar über standorte nachgedacht, an denen es nicht einmal einen ÖPNV-anschluss gibt! was soll das? will hertha, wo die ganze welt nun das fahrrad, die e-mobilität und den ÖPNV fördert, als einziges unternehmen der stadt auf das auto setzen??? offenbar wurden ja bei den gegenwärtigen überlegungen vorrangig standorte mit guten autobahnanschluss berücksichtigt…

die gute u- und s-bahn-anbindung (und schnelle erreichbarkeit aus der stadtmitte) war und ist nun einmal das große plus am oly; im gegensatz etwa zur alten försterei. genau solche standortvorteile gilt es zu erhalte; und nicht zu zerstören.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 13:53  |  573985

@TV-Geldverteilung

gibt den Auszug eines PDF eines Kollegen – hier (finde das PDF derzeit nicht auf der DFL-Seite)


ahoi!
24. November 2016 um 13:55  |  573986

fiunte = flinte!


Dan
24. November 2016 um 13:55  |  573987

Mich würde neben dem Stadienneubau auch interessieren ob und wenn ja wie sich die gesamte Vereinsinfrastruktur mit Geschäftsstelle, Trainingsplätze, Amateurstadion, Jugendakademie usw. usf. einschließlich eines angeblichen Hertha BSC Museums im Glockenturmbereich verändern soll.

Aus rein egoistischer Sichtweise würde ich weiterhin die Heimspiele im Olympiastadion sehen wollen. Mich interessiert in ca. 160 Minuten Stadionaufenthalt sowie je 45 Minuten Hin- und Rückfahrt weder Getränke noch Toilettensituationen im Stadion. Wobei ich sagen muß, wenn ich die nutzte, hatte ich damit noch keine Probleme. Liegt vielleicht an meinem antizyklischem Verhalten. 😉

Auch mein „Blick von oben“ im Oberring empfinde ich als perfekt wenn es um Fußball geht. Und dank des neumodischem Zeugs wie bunte Schuhe läßt sich auch der Spieler identifizieren, wenn Nummer mal gerade nicht im Blickfeld ist.

Als Spandauer würde mich schon allein wegen der sich verdoppelten ÖPN Fahrzeit ein Umzug nach Dreilinden ankotzen. Das ist also ein Standpunkt aus reiner persönlicher Bequemlichkeit.

Den Stand beider Parteien Senat und Hertha BSC kann ich verstehen.

Der Senat bietet eine bundesligareife Möglichkeit an und ist nicht gewillt Steuergelder für ein neues Stadion und Infrastruktur auszugeben um gleichzeitig durch Nichtnutzung des Olymoiastadion ein Loch in die Stadtkasse zureißen. Mache ich einen Hacken ran.

Die Frage ist, würde der Senat sich weigern auch eine gefundene Freifläche in Berlin, egal jetzt wo genau, an Hertha BSC bzw. Investoren zu verkaufen?

Hertha BSC will ein neues reines Fußballstadion wegen der Wahrscheinlichkeit irgendwann mehr Kohle zu verdienen. Punkt. Haken dran. Bessere Sicht, besserer Services, bessere Stimmung, mehr Punkte ist Verkaufstrategie für die Fans, die dafür mehr zahlen werden müssen.

Die Frage wird nicht allein sein, für ein reines Fußballstadien würde ich auch mehr zahlen, sondern werden die bisher subventionierten 10€ (Stand?) Ostkurvenkartenbesitzer sich die vielleicht dann 15€ Karte noch leisten können? Und wieviele wird es in einem verknappten Raum davon noch geben?

Mich würde eine Preiserhöhung wahrscheinlich aktuell nicht tief treffen, aber ich denke gerade in Berlin ist meine gute persönliche Lage nicht der Alltag in Berlins Jedermann Geldbörse.

Die „Entwurzlung“ von Berlin mag für den einen oder anderen ein „zu“ starker Ansatz sein, aber zumindestens als alter Wessi (ja ich bin wohl nicht mehr die vorrangige Zielgruppe 😉 ) ist es doch gerade auch mein Gefühl. Warum bindet man sich gerade an so einen Verein, der mit kaum Erfolg glänzen kann und dessen Werte bisher immer in Tradition und Berlin lagen. Weil es der Verein meiner Heimatstadt ist, deshalb weil das mich besonders mit diesem Verein verbindet. Jahrzehntelang gingen mir mitleidiges Lächeln von Berlinern die lieber Bayern, Dortmund, Bremen, Gladbach oder Gelsenkirchen wurden, am Arsch vorbei, weil Hertha mein Heimatverein war und nicht nen Pseudoerfolgsverein für mein Ego.

Und ich denke, dass Gefühl sollte man zumindestens bei den „Alt-Wessis“ nicht unterschätzen, aber wir sind auch eine aussterbende Zielgruppe und der Verein muss weiter denken.

Wie ich schon mal schrieb 2025 werde ich hoffentlich locker über 60 sein. Der Standort Dreilinden mit einer derzeit reinen fiktiven Fahrzeit (eine Strecke) von 90 Minuten, die sich je nach Verbindungslage/Anschluß verlängern wird, wäre für mich nach Jahrzehnten Dauerkartenbesitz ein KO Kriterium. Sicherlich würde ich weiterhin ausgewählte Spiele besuchen, aber eben nicht mehr regelmässig.

Wie schon geschrieben, dass ist reine Bequemlichkeit und ein Stück westlicher Berlinstolz.

P.S. @Wilson
Jupp mich würde es abhalten, aber auch dem Alter geschuldet.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 13:56  |  573988

@TV-Verteilerschlüssel,

der DFL von 2018 bis 2021 als PDF bereitgestellt von Textilvergehen.de – 24 Seiten, hier


pathe
24. November 2016 um 13:57  |  573989

@Uwe Bremer

Mir reicht erstmal die reichlich sprudelnde Quelle Uwe Bremer. 😀

Nochmals vielen Dank!


fechibaby
24. November 2016 um 14:34  |  573990

Oranienburg und Ludwigsfelde zeigen
Interesse für ein Hertha Stadionneubau:

http://www.berliner-kurier.de/sport/hertha-bsc/debatte-um-neues-stadion-spielt-hertha-bald-in-brandenburg–25161388


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 14:40  |  573991

Es werden ja immer mehr Säulen… 😂😂

@pathe

Die Komponenten 5% und 2% fallen ja nun nicht so ins Gewicht – wichtiger sind doch die anderen beiden, ich nenne sie mal Sockelbeträge.


chachani
24. November 2016 um 14:43  |  573992

Hmm naja also ich weiß ja nicht, was ich davon halten soll. Sieht für mich nach einem faulen Kompromiss aus, um etwas Geld nach unten durchzulassen, aber im Endeffekt bleibt alles grob beim gleichen. Die Erfolgreichen machen den dicken Schnitt, auch international, obwohl gerade in der CL demnächst noch mehr Kohle durch TV-Gelder verteilt wird.

2% für Nachwuchsförderung? Sieht für ich ein wenig so aus, als hätte man das noch schnell irgendwie versucht unterzubringen. Und dann statt hauseigenem Nachwuchs wird Verbandsspieler als Parameter angesetzt, d. h. ich kann mich hier auch schön saufen äh kaufen. Aber das macht bei 2% den Kohl auch nicht fett.

Ganz ehrlich, warum wird hier nicht vernünftiger verteilt? Merkt man nicht, dass die Liga/Ligen sich darüber etwas gesunder machen könnte/n? Im Endeffekt werden 98% über die Platzierung verteilt. Der Punkt Nachhaltigkeit ist da noch okay, weil er einfach eine längere Zugehörigkeit zu den ersten beiden Ligen belohnt. Aber dann bin ich doch bitte konsequent, und breche das etwas auf. Von mir aus regel 75% über die Platzierung (Bestand/Wettbewerb) und die restlichen 25% über Nachhaltigkeit/Nachwuchs. So ist das für mich wie gesagt aber fauler Kompromiss.

Und zum Abschluss noch etwas Polemik: eins steht fest, gute Lobbyarbeit @FCB!


mounty76
24. November 2016 um 15:21  |  573993

Hm, hat sich eigentlich schon mal jemand um die Felder und Wiesen in Neu-Hohenschönhausen gekümmert? Entlang der Darßener Str. ist ja ne Menge Freifläche und sicher auch Platz für ein Stadion. Und die Anbindung wäre da ja auch recht schnell herstellbar…


Blauer Montag
24. November 2016 um 15:23  |  573994

Ludwigsfelde?!!

I think i spider :mrgreen:


Blauer Montag
24. November 2016 um 15:26  |  573995

Yes mounty76 💡
24. November 2016 um 15:21 | 573993


Blauer Montag
24. November 2016 um 15:33  |  573996

Die schnelle Abfahrt über A115 in alle Richtungen, B1 und L40 ist mir persönlich hurz. Entscheidend für meinen Stadionbesuch sind a) die Eintrittpreise, und b) die Reisewege mit dem ÖPNV.


m69
24. November 2016 um 15:45  |  573997

Spaßeshalber schmeiß ich mal noch ein paar mehr oder WENIGER realistische Standortvorschläge in den Raum:
Berlin:
Preußenstadion in Lankwitz
Stadion Rehberge
Gartenfeld
Flugplatz Gatow
Brandenburg:
Wiese zwischen Bahnhof Seegefeld und Albrechtshof


U.Kliemann
24. November 2016 um 15:52  |  573998

Zur Eröffnung 2026 sind mir die möglichen
Wege ,ob mit Hubschrauber,Magnet oder
Stammbahn egal. Sonntag 3 Punkte und
gut ist.


Zippy
24. November 2016 um 16:05  |  573999

Ganz kurz: Ich bin für den Verbleib im Olympiastadion, aber auch ein „Umzug“ ins direkte Umland würde mich nicht von einem (gelegentlichen) Stadionbesuch abhalten. Eine Dauerkarte würde ich mir dann allerdings nicht plötzlich kaufen. Es ginge eben aus meiner Sicht noch mehr „Seele“ flöten, aber dieser Prozess ist wohl sowieso nicht mehr aufzuhalten.

Allgemein finde ich es ein bisschen schade, dass dieses Thema hier so emotional und teilweise auch sehr ausführlich diskutiert wird und viele andere Themen, die den Verein bzw. die Fussballmannschaft betreffen nicht, schon gar nicht so ausführlich (Taktiken, Spielmodelle, Analysen von allgemeinen Trends etc.). Und nun wünsche ich noch eine interessante und allgemein „erbauliche“ Diskussion. 🙂

Und schließe mich @U.Kliemann um 15:52 an!


24. November 2016 um 16:24  |  574000

Passt immer:
#Tickets günstiger verkaufen..eine der schlichten Erkenntnisse ist doch, so man mal selbst gewirtschaftet hat: das zahlt sich leider gar nicht aus: die Kosten steigen dadurch meistens: hast du mehr Zuschauer, hast du mehr (bezahlte Arbeit), mehr Kosten. Bei gleichbleibendem Umsatz, heisst das unterm Strich: weniger Gewinn.
Aber vor allem: es werden sehr sehr wahrscheinlich nicht mehr Zuschauer! oder allenfalls marginal mehr ( und schon wäre es dann ein Verlustgeschäft)
Klar, verramscht du die Karten für nen 5er, kriegst das Stadion vlt voll, aber stehst mit leeren Taschen da..
Aber ob ein Herthafan eben 10 oder 13,-€ zahlen soll; oder 34.- statt 40,-..das macht unterm Strich wenig Unterschied, was das Interesse als solches angeht.
Merke: Preise senken erhöht fast nie das Interesse als solches.
Umgekehrt gilt auch: zu hohe Preise gehen auch nach Hinten los.
Angemessenheit ist immer noch das beste Rezept. Und da liegt Hertha z.Z. doch bestens im Rennen!


Flämingkurier
24. November 2016 um 16:24  |  574001

Stadion-Problematik Stadt und FCM schließen MDCC-Arena für Derby gegen HFC – Quelle: http://www.mz-web.de/25161318 ©2016
Ich hoffe Hertha baut nicht einen solchen Schrott 🙁
Eigentlich hoffe ich aber Hertha baut gar nix 🙂

anderes Thema eigentlich noch viel wichtiger:
um bereits fünften Mal heißt es wieder „Hertha wärmt!“ und die erfolgreichen letzten Sammelaktionen haben bewiesen, dass wir Herthaner eine große Solidarität gegenüber Bedürftigen zeigen können, denen es nicht so gut wie uns geht. Deshalb rufen wir euch wieder auf, die Kleiderschränke und Keller auszumisten und gut erhaltene Kleidung etc. zu spenden.

Unterstützung erhalten wir auch dieses Mal wieder von Herthas Fanbetreuung und werden einen Verkaufsanhänger für die Sammlung erhalten. Vor dem nächsten Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz (Sonntag, 27. November – Anpfiff 17:30 Uhr) werden wir wieder mit einem kleinen Team von Helfern bereitstehen und eure Spenden zu Gunsten der „Berliner Stadtmission“ in Empfang nehmen. Ihr findet uns auch dieses Mal wieder direkt vor dem Eingang am Osttor des Olympiastadions. Von 14:30 Uhr – 17:00 Uhr nehmen wir gern folgende Kleiderspenden an:

Dicke Winterjacken
Winterstiefel
Mützen / Schals / Handschuhe
Rucksäcke
Isomatten / Schlafsäcke
Decken
Herrenunterwäsche (neue/ungetragene Unterhemden, Unterhosen und Socken)

Bitte bringt vornehmlich Kleidung für Männer mit. Für Frauen ist aktuell der Bedarf gedeckt. In Absprache mit der Berliner Stadtmission solltet ihr bitte auf andere Kleidung verzichten, da die Lagermöglichkeiten leider begrenzt sind. Außerdem werden folgende Sachspenden, wie Nahrungsmittel und Hygieneartikel benötigt, die wir natürlich auch entgegen nehmen möchten:

Kaffee / Tee / H-Milch
Nudeln / Reis
Decken
Shampoo / Duschgel
Seifenspender
Einwegrasierer

Gerne könnt ihr euch auch vorab im Internet aufwww.berliner-stadtmission.de informieren, was mit euren Spenden geschehen wird. Vielen Dank für eure Mithilfe!

Harlekins Berlin im November 2016


m69
24. November 2016 um 16:31  |  574002

@zippy: die Diskussion wird so ausführlich geführt, weil es kein alltägliches Thema ist. Spielanalysen und co sind Tagesgeschäft. Neues Stadion beileibe nicht. Bei den üblichen Konversationen und Verdächtigen sehe ich und sicher auch viele andere, die selten aus ihren digitalen Löchern kommen, wenig Notwendigkeit Meinung kund zutun


fechibaby
24. November 2016 um 16:32  |  574003

Blauer Montag
24. November 2016 um 16:41  |  574004

Was gibt’s Neues von Trainingsplatzis?


fechibaby
24. November 2016 um 16:44  |  574005

@apollinaris 24. November 2016 um 16:24

Wenn im Schnitt 5.000 – 10.000 Zuschauer
mehr pro Heimspiel kommen, dann rechnet
sich das schon für Hertha.
Davon werden mit Sicherheit auch 1-3 Personen
etwas essen und trinken im Stadion.
Vielleicht sogar Fanartikel im Fanshop kaufen.


fechibaby
24. November 2016 um 16:53  |  574006

@Blauer Montag 24. November 2016 um 16:41

Soweit mir bekannt ist, fand heute kein
Fußballtraining bei Hertha statt.
Die Mannschaft war wohl heute mit dem
Trainerstab zum „Lasertag“.
Dabei müssen sich die Personen
gegenseitig mit Infrarot-Pistolen abschießen!


Blauer Montag
24. November 2016 um 16:55  |  574007

Danke fechi 1653.


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 16:55  |  574008

Zippy
24. November 2016 um 16:05 | 573999

„Allgemein finde ich es ein bisschen schade, dass dieses Thema hier so emotional und teilweise auch sehr ausführlich diskutiert wird und viele andere Themen, die den Verein bzw. die Fussballmannschaft betreffen nicht, schon gar nicht so ausführlich (Taktiken, Spielmodelle, Analysen von allgemeinen Trends etc.). “

Da gilt hier ja stets nur eine Meinung und besagte Person steht auf meiner Blacklist… und Analysen von allgemeinen Trends haben ja nicht scheinbar nix mit Fußball wie ebenso die Finanzen eines Vereins…

————————————————————-

@Lasertag

„Dabei müssen sich die Personen
gegenseitig mit Infrarot-Pistolen abschießen!“

Frage mich, wo hier die Entrüstung bleibt…
Der THW bekam mal richtig Ärger, weil ein Paintball-Foto in der SportBild prangte…

Die Vorwürfe gingen in Richtung „Vorbildfunktion“, „so etwas mache man nicht“, „Kriegsverherrlichung“, etc. …


Ursula
24. November 2016 um 16:58  |  574009

ahoi!
24. November 2016 um 12:26  |  573957

„ich kann nicht fassen, dass so ein umzug
(auszug!!! aus berlin) von unserer gegenwärtigen
vereinsführung – ohne vorhandene ÖPNV-anbindung
-überhaupt ernsthaft in betracht gezogen wird.“…

Ich gehe noch zwei, drei Schritte weiter, ein
Stadionneubau außerhalb Berlins, wäre eine
Bankrotterklärung der Vereinsführung, ein
Bau außerhalb des Geländes rund um das
Olympiastadion nicht minder!

Es geht HIER um sämtliche Strukturen, die
dort eingefahren, bewährt und sicher sind….

Den Fall, den sich keiner wünscht, eine
in unserer Zeit mögliche Katastrophe, ein
Anschlag und andere „widrige Umstände“,
bedürfen auch Ausweichmöglichkeiten, siehe
Duisburg, die alle gegeben sind rund um das
Olympiastadion, die im Umland und in evtl.
„STÄDTISCHEN Gebieten ÜBERHAUPT
nicht vorhanden sind und wenn, erst kosten-
aufwendig geschaffen werden müssten…

Das ich „PRO“ Olympiastadion bin, sollte ja
nicht so unbekannt sein, aber nicht aus diesen
vordergründigen „bequemlichen Gründen“!

Dabei ignoriere ich bestimmte Vorredner um
z. B 16:55 Uhr!!

Ich will und kann mir nicht vorstellen, dass an
einem 25. November bei „minus 0 Grad“ und
Nieselregen um 20:30 Uhr gegen Freiburg oder
Ingolstadt mehr als 50.000 Zuschauer in ein
imaginäres Stadion z. B. nach Dreilinden pilgern
oder besser sich verirren würden…

…nur weil es ein neues, modernes Stadion beherbergt,
wobei „man“ nicht einmal weiß, ob „man“ durchgefroren
nächtens auch relativ schnell nach Hause kommt…

Was dort oder anderswo für infrastrukturelle Maßnahmen
ergriffen werden müssten, um den gewohnten Standard
des Olympiastadions zu erreichen, würde in unbezahlbare
Dimensionen driften, die die Hertha für den Kauf von
drei Messie`s und drei Ronaldo`s ausgeben könnten…

…UND dann kämen pro Spiel mehr als 10.000 ins alte,
kalte und zugige Olympiastadion…!!!


Papa Zephyr
24. November 2016 um 17:00  |  574010

Niemand von meinen Bekannten und Freunden, geht wegen zu teurer Tickets NICHT ins Stadion…
Die Gründe sind immer
– Keine Zeit
– Zu kalt / ungemütlich
– Kein Interesse
Und keiner von denen schwimmt im Geld.

P.S.
Ich war am Samstag zu einer kleinen Feier eingeladen über die Grundschulfreundin meiner Tochter. 12 Erwachsene am Tisch. 2 davon Berliner. Ich der einzige männliche Berliner….
Niemand von den anderen 11 wird jemals auf die Idee kommen im Winter ins kalte, zugige Olympiastadion zu pilgern.


Papa Zephyr
24. November 2016 um 17:04  |  574011

@Ursula
Das Olympiastadion ist schön – wenn es ganz voll ist – oder wenn es ganz leer ist.
Aber was ist der „gewohnte Standard“ des Olympiastdions?
Ich sehe als einzigen Pluspunkt die Infrastruktur bezüglich der Verkehrsanbindung. Und die Einlasssituation ist meistens ganz ok…
Und sonst?


24. November 2016 um 17:05  |  574012

@Papa Zephyr am 24. November 2016 um 17:00 | 574010:

„Niemand von den anderen 11 wird jemals auf die Idee kommen im Winter ins kalte, zugige Olympiastadion zu pilgern.“

Und auch nicht nach Dreilinden, Oranienburg, Ludwigsfelde, Stahnsdorf, Teltow etc


Micha
24. November 2016 um 17:15  |  574013

Die Stadt muss das Stadion unterhalten (Denkmalschutz) und wäre schön blöd wenn sie auch nur einen Cent für ein anderes Stadion ausgeben würden damit die Einnahmen des Olympia Stadions weniger werden. Wie kommt Hertha mit der Bahn klar, 10 Gleise S-Bahn, 2 Gleise U-Bahn, viele Parkplätze und Autobusse das kostet an den genannten Standorten mindestens nochmal 250 Mio. Ein gutes Konzept für die Besucher vielleicht auch Rabatte für Familien und Arbeitslose kann auch ein Stadion füllen. Ist die Kohle weg und Hertha auf Platz 14 oder schlechter gibt es keine Plumpe mehr zu Verkauf.


Papa Zephyr
24. November 2016 um 17:16  |  574014

Bei Oranienburg, Ludwigsfeld, Stahnsdorf, Teltow geb ich Dir Recht.
Bei Dreilinden mache ich ein großes ?
Der Standort könnte passen, wenn die Parameter stimmen (Schickes Stadtion mit Dach, gute Erreichbarkeit mit Auto und S-Bahn) und wäre für mich von allen Standorten im Umland die bisher beste B-Lösung.
Im Umfeld des Olympiastadions wäre mir aber trotzdem am Liebsten als A-Lösung
Um diese zu erreichen braucht man aber die B-Lösung als glaubwürdige Alternative im Verhandlungspoker.


24. November 2016 um 17:19  |  574015

Freitag, 06.11.2026, 21:30 Uhr:

Anpfiff zur 2. Halbzeit Hertha BSC vs. SC Freiburg.

„Auch die zu Saisonbeginn mit hohen Erwartungen eröffnete neue „KKR“-Arena mit einem Fassungsvermögen von 58.000 Zuschauern in Dreilinden bei Berlin lädt augenscheinlich nicht mehr Zuschauer zu einem Besuch ein. Lediglich 32.346 Zuschauer sind am heutigen Abend anwesend, um bei ungemütlichen 2-3°C der gemächlich vor sich hin plätschernden 2. Hälfte dieser Bundesliga-Partie beizuwohnen.“


Mahlsdorfer
24. November 2016 um 17:23  |  574016

Der Senat plant das Jahnstadion abzureissen und für 125 Mio. ( bei öffentlichen Bauvorhaben wohl eher 250 Mio.)ein Leichtathletikstadion zu bauen! Warum? Das Oly reicht doch für die paar LA Veranstaltungen aus.
Also lieber Senat, gebt Hertha das Gelände für 1,-€ ( habt ihr in Köpenick ja auch gemacht ) und gebt das Geld sinnvoller aus.


Papa Zephyr
24. November 2016 um 17:26  |  574017

@herthabscberlin1892 24. November 2016 um 17:19 | 574015
Vielleicht hast Du Recht – vielleicht auch nicht…
Ist das jetzt ein Argument in der Diskussion?


Ursula
24. November 2016 um 17:28  |  574018

„VIERHUNDERTVIERUNDVIERZIGSTER“!!!!!

In Zahlen 444 ster!

Einen „vierfachen“ Schnaps, na bitte! Prost!!!
Den habe ich mir verdient, weil ich so artig bin…

Ich nehme heute mal einen selbstgebrannten
Whisky nach „Isla-Art“, mit viel „Torf-Geschmack“
und dem typischen, salzigen „See-Geschmack“


psi
24. November 2016 um 17:33  |  574019

Für mich war es nie ein Problem, auch im kalten
Winter ins Oly zu gehen, und das seit mind.
10 Jahren, da ich auch schon so lange eine
Dauerkarte habe. Natürlich wäre ein reines
Fußballstadion wegen der Atmosphäre besser,
aber nicht im Umland, sondern in Berlin, wo Hertha
zu Hause ist. Alle anderen Unwägbarkeiten wurden
von einigen ja schon ausführlich beschrieben.
Da es aber noch lange hin ist und ich auch älter
und älter werde, warte ich gelassen ab, ob
dann noch „Ausflüge“ zu unserer Hertha für mich
in Frage kommen.
@U.Kliemann, ich wäre für Magnetbahn😉
und Sonntag für 3 Punkte.


Ursula
24. November 2016 um 17:36  |  574020

…“Islay“ natürlich…!

Ketzer meinen, er würde nach
„Lösungsmitteln“ schmecken…

…der „Islay-Whisky“!

Watt für Banausen…

Nächtle! Die Hunde…


Zippy
24. November 2016 um 17:39  |  574021

@m69
Das verstehe ich ja, nur ist es doch zu diesem Thema zum jetzigen Zeitpunkt kaum möglich, Meinungen oder Vorhaben tiefgehend zu „diskutieren“. Eine Meinung zu haben und sie in einem Beitrag aufzuschreiben, ist ja toll, habe ich ja auch (getan), aber für mich ist zu diesem Thema kaum eine Diskussion möglich, weil wir nicht wissen, wie und wo Hertha plant, wir wissen nicht was, wo, welcher Politiker vielleicht wirklich über das Vorhaben denkt/denken wird, wir wissen nicht, wo in zehn Jahren eine S-Bahn fährt und vor allem wissen wir nicht, ob Herthas Plan überhaupt jemals umgesetzt werden kann, denn Stand jetzt sehe ich keinen Investor, der bereit ist, in der benötigten Größenordnung zu „helfen“. Für mich wird das Thema dann relevant, wenn ein konkreter Plan feststeht und dieser umsetzbar wird.

Ich habe nur mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass ein Großteil der Fans hier offenbar so langfristig und „nachhaltig“ denkt (oder ist es doch nur die kurzzeitige Aufregung über ein kontroverses Thema?).
Sei euch allen aber ja gegönnt. 🙂


24. November 2016 um 17:52  |  574022

Sollte Hertha bauen, reden wir hier von einer Entscheidung mit einem zeitlichen Horizont, der das Leben der meisten heutigen Herthaner überdauern wird. Sechzig Jahre? Achtzig Jahre? Angesichts dessen ist es doch noch ziemlich ruhig hier.

Fällt diesmal die Entscheidung gegen einen Neubau, wird dieses Thema im Rhythmus der Mietvertragsdauern immer wieder aufkommen.


del Piero
24. November 2016 um 17:59  |  574023

Guter Beitrag @Apo der die (derzeitige) Situation genau auf den punkt bringt. Berlin wird sich in Punkto Stadionfrage so lange nicht bewegen, bis Fakten auf dem Tisch liegen. Logisch.
Danach ist es eine Rechenaufgabe, Kosten/Nutzenrechnung!!!!
Lasse ich ein 100 Mio. Unternehmen und damit die Steuereinnahmen, abwandern, oder halte ich es.

@fechi
Marketingstudium, 1.Semester
Senke ich die Preise so sinkt fast immer der Umsatz, bei gleichbleibenden oder steigenden Kosten.
Soweit die Theorie. Zur Praxis hat @Apo ja schon was geschrieben.

Tradition ist ein hohes und schönes Gut.
Aber was nützt mir alle Tradition, wenn ich KreisklasseA spiele?
Mit der damaligen Öffnung des Sports zum Profitum wurde der Weg gewiesen auf dem wir uns mit wachsender Beschleunigung bewegen.
Da ist Tradition ein schöner, aber auch ein sehr romatischer Fakt.
Kann man blöd finden, ändert aber nichts an den Red Bulls und SAPs, an den City-Scheichs oder,oder.
Die Zuschauer gehen dennoch hin. Und frag mal den Chelsea – Fan ob er die Situation als Nummer 5 (oder so) in London und Nr. 16 in England wieder haben will.


U.Kliemann
24. November 2016 um 18:09  |  574024

Kosten Nutzen Rechnung,bei einem Stadion in
Brandenburg wäre auch die Zuständigkeit der
dortigen Polizei gegeben.Da könnte Berlin so-
gar sparen,bzw. sich eine Beteiligung bezahlen
lassen. Wahrscheinlich nur Peanats aber er-
wähnenswert.


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 18:12  |  574025

Ich verstehe nicht, was an 6 Minuten zusätzlichem Fahrtweg per ÖNV so nachteilig sein soll, dass angeblich keiner mehr zu Hertha geht, wie hier einige schwarz malen. Zudem ist eine Infrastruktur in Dreilinden vorhanden, die sowieso ausgebaut werden soll.

Das Olympiagelände wird nicht bebaut werden. Das ist nämlich was vollkommen anderes, als eine baufällige und nur Kosten verursachenden Deutschlandhalle abzureissen und der Messe den Platz zu überlassen. Das hatte wirtschaftliche Gründe. Und wie sollte das überhaupt laufen? Hertha baut auf seine Kosten ein Stadion auf einer Fläche, für die man Miete zahlt?

Endweder Oly und damit immer wirtschaftliche Nachteile gegenüber anderen 1. Ligaclubs oder Neubau zwangsweise stadtnah in Brandenburg mit besserer Vermarktung.

Würde hier eigentlich so ein Gewese gemacht werden, wenn Hertha im Reinickendorfer Forst am ADW Baupläne hätte? Ist ja immerhin in Berlin, aber deutlich schlechter in der Infrastruktur.


dewm
24. November 2016 um 18:15  |  574026

@DEL PIERO: Glaubst Du wirklich FECHI kennt den Unterscheid zwischen UMSATZ, KOSTEN und ERGEBNIS? FECHI weiß, wenn die Preise gesenkt werden, kommen immer mehr Käufer (Zuschauer) und die Sonne scheint auf ewig rosa-rot – äh Blau-Weiß – Ach NEE das war ja der Himmel, ODER? … Ach wie auch immer @DEL PIERO: Vergebene Liebesmüh, der rafft jar nüscht…


Sir Henry
24. November 2016 um 18:21  |  574027

@Speckgürtel

Liegt sicher nur an mir, aber ich verstehe es nicht: kannst du so freundlich sein und mir die „sechs Minuten zusätzliche Fahrtzeit“ nochmal aufdröseln? Ach, und vergiss bitte nicht, dass Fußballfan 1,5 km zu Fuß nicht in zehn Minuten schafft. Von mehr als 2 km nicht zu reden.


kczyk
24. November 2016 um 18:22  |  574028

*denkt*
ca 250 mio Baukosten.
zzgl. ca. 50 mio kostenbeteiligung an kommunalen infrastrukturmaßnahmen.
zzgl. ca 30% kostenentwicklung bis baubeginn.
wenn die 1, liga eine geschlossene veranstaltung ist, sicher eine zu lösende aufgabe.


m69
24. November 2016 um 18:26  |  574029

@zippy
Du sagst ja selbst, wir wissen nicht was Hertha wirklich plant, daher die große Aufregung und rege Diskussion…bevor Fakten geschaffen werden. Macht ja auch Sinn jetzt seinen Senf dazu zugegeben, denn sobald Entscheidungen getroffen sind, bringt es wenig das Maul aufzureißen.
Ich begrüße das im jeden Fall. Hat auch mich dazu gebracht die faulen Finger auf die Tasten zu hauen. Erbaulich finde ich die Diskussion auch. Um so mehr sich beteiligen umso größer die Strahlkraft fur das Thema. Und das ist sicher gut für Herthas Entwicklung, unabhängig ob ein neues Stadion gebaut wird oder nicht. Jede PR wird mitgenommen 😉

Habe vorhin nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge für neue Standorte eingebracht. Wobei ich eine Option für gar nicht mal so beknackt empfinde:
Wiese zwischen Bahnhof Seegefeld und Albrechtshof….
Man hat von Ost nach West über 500m und nach Süden hin noch viel mehr Platz für Stadion, Aufenthaltsflächen und Parkplätze. Es ist fast noch Berlin. Falkensee könnte man endlich die längst überflüssige S-Bahn spendieren. Win Win also… Zwischen Bahnhof Staaken und Dallgow könnte auch noch kostengünstig ein Bahnhof in der Pampa hingestellt werden und ein Autobahnzubringer (B5/Seeburger Straße(L20)) ist auch vorhanden. Weiß jmd wer Eigentümer des Geländes ist, bzw dort schon etwas geplant ist?

Unabhängig davon bin ich für einen Verbleib im Oly. Jahnsportpark oder Poststadion kann man mir auch noch verkaufen. Dreilinden ist echt hart an der Grenze. KW, Oranienburg, Schönefeld, Potsdam, Ludwigsfelde oder ähnliche Geschichten sind für mich nicht vermittelbar. Kann man ja gleich nach Cottbus ziehen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 18:32  |  574030

@YanniRegäsel

muss sich einer Arthroskopie am rechten Hüftgelenk unterziehen. Schon jetzt ist klar, dass der 20-Jährige, der im Januar von Hertha BSC nach Frankfurt gewechselt war, der Eintracht zwischen vier und sechs Monaten fehlen wird – Quelle


fg
24. November 2016 um 18:41  |  574031

Nun ist dies jedoch ohne eine Relevanz fürt Hertha BSC.


Zippy
24. November 2016 um 18:42  |  574032

#Regäsel
Sehr blöd gelaufen für ihn, ansonsten hätte ich ihm einen Wechsel zu einem ambitionierten Zweitligisten empfohlen. Jetzt heißt es erstmal wieder fit werden.

Darida würde ich zwar gerne (wegen seiner Laufstärke) im DM sehen, aber wenn er noch nicht so weit sein sollte, würde ich dann Stark und Lustenberger dort bevorzugen, dann muss Brooks unter Umständen doch spielen, obwohl ich gerne Stark und Langkamp ausnahmsweise in der IV gesehen hätte. Allan kann Skjelbred als Spielertyp nicht ersetzen.


del Piero
24. November 2016 um 18:50  |  574033

@dewm
Na so wie ich @fechi kenne ist er sehr lernfähig, in bestimmten Punkten 🙂
Allerdings war meine Einlassung nicht ausschließlich an @fechi gerichtet, denn allzugern läßt man in D die wirtschaftlichen Aspekte außen vor, wenn es um Wunschdenken geht.


Zippy
24. November 2016 um 18:50  |  574034

Nun, mich interessiert es, auch ohne Relevanz für „unseren“ Verein. Danke @Uwe Bremer, dass du öfters auch solche Mitteilungen teilst, die nicht direkt mit Hertha zu tun haben!


jenseits
24. November 2016 um 18:59  |  574035

@Uwe Bremer,
habe ich es richtig verstanden, dass Hertha im Februar zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen wird, um die Mitglieder nicht nur zu informieren, sondern sie auch um ihre Zustimmung für die möglichen Neubauprojekte im Allgemeinen zu bitten? Oder wird Hertha bei der konkreten Auswahl mitbestimmen lassen – sofern eine solche überhaupt vorhanden ist?


Stiller
24. November 2016 um 19:13  |  574036

@del Piero
„Marketingstudium, 1.Semester
Senke ich die Preise so sinkt fast immer der Umsatz, bei gleichbleibenden oder steigenden Kosten. Soweit die Theorie. “

So, so. Das hält keiner wissenschaftlichen Überprüfung stand. Zeig doch mal das Lehrbuch, das so einen Unsinn verbreitet.


24. November 2016 um 19:16  |  574037

Jepp Zippy

24. November 2016 um 17:39 | 574021

….. weil wir nicht wissen, wie und wo Hertha plant, wir wissen nicht was, wo, welcher Politiker vielleicht wirklich über das Vorhaben denkt/denken wird, wir wissen nicht, wo in zehn Jahren eine S-Bahn fährt und vor allem wissen wir nicht, ob Herthas Plan überhaupt jemals umgesetzt werden kann, denn Stand jetzt sehe ich keinen Investor, der bereit ist, in der benötigten Größenordnung zu „helfen“. Für mich wird das Thema dann relevant, wenn ein konkreter Plan feststeht und dieser umsetzbar wird.

und Sir Henry

24. November 2016 um 17:52 | 574022

Sollte Hertha bauen, reden wir hier von einer Entscheidung mit einem zeitlichen Horizont, der das Leben der meisten heutigen Herthaner überdauern wird. Sechzig Jahre? Achtzig Jahre? Angesichts dessen ist es doch noch ziemlich ruhig hier.

Fällt diesmal die Entscheidung gegen einen Neubau, wird dieses Thema im Rhythmus der Mietvertragsdauern immer wieder aufkommen.

Ich hoffe, diese Entscheidung wird gefällt von klugen Köpfen im Friesenhaus, die seit Jahrzehnten ihren Arbeitsplatz im Olympiapark und die Tiefgaragen des Olympiastadions per Pkw erreichen. Kennen die überhaupt die friedlich-fröhliche Stimmung der Herthafans in den Zügen bei der An- und Abreise? Darauf möchte (nur?) ich mein Lebtag nicht verzichten.


fechibaby
24. November 2016 um 19:20  |  574038

@dewm 24. November 2016 um 18:15

„Vergebene Liebesmüh, der rafft jar nüscht…“

Willst Du dich mal wieder mit
mir anlehnen?
Danke für diesen netten Satz.
Du scheinst wohl nichts mehr zu …!!


24. November 2016 um 19:20  |  574039

Nun verlangst du aber viel Stiller 😉
24. November 2016 um 19:13 | 574036
Nicht jeder Leser dieses Blogges kennt die Preiselastizität der Nachfrage.


hackespitze_123
24. November 2016 um 19:34  |  574045

Am besten fände ich das Poststadion umzubauen. Alternative wäre den Jahn-Sportpark umbauen/neu bauen. Evtl. könnte ich mich auch noch mit dem Fughafen Tegel anfreunden.

Aber nach Brandenburg… ich muss ganz erhlich sagen: ohne mich!


Ursula
24. November 2016 um 19:43  |  574049

dewm
24. November 2016 um 18:15  |  574026
„@DEL PIERO: Glaubst Du wirklich FECHI
kennt den Unterscheid zwischen UMSATZ,
KOSTEN und ERGEBNIS?“

„Ach wie auch immer @DEL PIERO:
Vergebene Liebesmüh, der rafft jar nüscht…“

Sei mir nicht böse @ dewm, ich habe Dich
HIER immer als sachlichen und fairen User
kennengelernt, wie auch @ del Piero, aber
wärest es nicht Du, würde ich meinen, Dein
Beitrag war „dummdreist arrogant“! Tja…

Wie soll denn @ fechi Einsicht in ein erstes
Semester der Volks- und Betriebswirtschaft
haben, gar Marketing logisch interpretieren?

Er hat doch eine ganz andere Profession…

…und macht HIER, wie viele auch, aus seinem
Herzen zu diesem Thema keine Mördergrube!

Auf seine ureigene Art!

Oder verlangst Du von ihm, dass er noch den
unteren und oberen „Interventionspunkt“ für
die noch völlig unbekannten Kosten interpretiert…?

Unter ernsthaften „Marketing-Aspekten“ müsste
man über 90 % der Beiträge HIER, und gerade
ganz aktuell, so auch diesbezüglich von einigen
„Hochbegabten“, in die „Tonne kloppen“…

…aber das ist doch nicht der Sinn eines, dieses
Blogs! Besser Meinungsaustausch, ggf. auch
kontrovers und „fachlich“ nicht immer richtig,
aber begründete Meinung ist das Geheimnis!!

465 Beiträge sprechen ein klare Sprache!


Stiller
24. November 2016 um 19:47  |  574050

@BM

Auf diesem Niveau wird man jedenfalls die BWL-Klausur im 1. Semester nicht schaffen.


jenseits
24. November 2016 um 19:55  |  574053

Auch nicht als VWL-Student. 😉


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 20:44  |  574065

@Sir Henry

Die reine Fahrzeit von Westend bis Wannsee beträgt knapp 6 Minuten. Das Stadion wird keine 1,5 km von einem Bahnhof weg sein. Bei einer Umsetzung mit dem durchaus realistischen Ausbau der Stammbahn wird ein S-Bahnhof direkt in Dreilinden vorhanden sein. Deine 1,5 km sind der IST-Zustand von Wannsee zum Europarc. Das bliebe wohl kaum so.

Es gibt noch eine weitere Variante, als Bhf Wannsee oder die Stammbahn. Das wäre die alte Friedhofbahn nach Stahnsdorf, die ebenfalls als Strecke vorhanden ist. Dazu müsste lediglich die Wannseestrecke leicht südich abgehen. Bahnhof dran – Stadion daneben. Fertig . Da Stahndorf einen S-Bahnhof bekommen soll, ist das eine weitere durchaus realistische Möglichkeit. Oder anders gesagt, Stahnsdorf hat 2 Möglichkeiten ans S-Bahn-Netz angeschlossen zu werden. Dadurch gibt es auch mehrere Optionen für Dreilinden.

http://www.stammbahn.de/bilder/karte_hiller_ppp.png

Ich bin mir relativ sicher, dass in den kolpotierten 250 Mio. nicht nur das Stadion, sondern Stadion + Infrastrukturmaßnahmen behinhaltet.


pathe
24. November 2016 um 20:50  |  574067

@Speckguertel
Der Ist-Zustand ist, ich postete es heute Nacht schon, 2,4 km Fußmarsch. Eine gute halbe Stunde. Soviel Genauigkeit muss sein.


dewm
24. November 2016 um 20:53  |  574069

@URSULA: Auch Du schreibst hin und wieder „konkrete Ansprachen“, wenn Du der Meinung bist, konkret sein zu müssen. DU magst Recht haben, mich als „sachlich und fair“ zu bezeichnen. Du bist frei in Deiner Meinung. Mein letzter Beitrag mag auf NEUE ImmerHerthaner in der Tat „dummdreist arrogant“ wirken, diese werden dann in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren, sicher verstehen, was ich meine und die gewählten Worte beurteilen. Ich wundere mich, dass ausgerechnet DU… aber hin und wieder zeigste ja Deine soziale Ader…

@FECHI: NÖ, warum sollte ich mich mit Dir „anlehnen“? Woran denn? EGAL: Ich gehe mal nicht davon aus, dass DU einen Nachweis für den von Dir zitierten meiner Sätze verlangst. Fiele mir nicht sonderlich schwer. Allein in diesem THREAD hast DU „gut“ in Deinem allseits bekannten Stil „geliefert“… Wenn Du willst, melde ich mich zukünftig, wenn Du Dein „nüscht raffen“ mal wieder zur Schau stellst. DEAL?

@DEL PIERO: Bist DU sicher, dass DU FECHI kennst? Bei ImmerHertha hatte ich die Lernfähigkeit nicht als dessen Kerneigenschaft erlebt. ABER: ich lese während der Saison nur äußerst peripher. Du bist evtl. mehr ein „FECHIVERSTEHER“, was ich aber nicht negativ meine. Vielleicht am Sonntag nach dem Spiel beim Bier?


Speckguertel-Herthaner
24. November 2016 um 21:02  |  574070

@pathe und ich schrob auch heute Nacht schon von 1,5km LUFTLINIE

Wie dem auch sei, diese Entfernung würde ja so oder so nicht bleiben, sondern natürlich wird es kürzere Wege geben.


24. November 2016 um 21:11  |  574071

So isses 😆 Stiller
24. November 2016 um 19:47 | 574050
und jenseits
24. November 2016 um 19:55 | 574053 😆


Ursula
24. November 2016 um 21:15  |  574072

@ dewm

Ob Du es glaubst oder nicht, mir tun
manchmal auch meine „konkreten
Ansprachen“ leid, zumindest gegenüber
einigen Usern…

Du wirst mir aber zugestehen, dass ich
zuweilen sehr in die Devensive gedrängt
werde und dann „konkrete Ansprachen“,
wie beim Fußball, als eine Art Befreiungsschlag
fungieren! Nichts für ungut…


Stiller
24. November 2016 um 21:21  |  574074

@BM

😆 *kopfschüttel*


24. November 2016 um 21:42  |  574076

@Papa Zephyr am 24. November 2016 um 17:26 | 574017:

Es war kein meinerseitiges Diskussionsargument. Nur eine ganz persönliche, subjektive Sichtweise, wie ICH glaube, dass es sein wird – mit einem Stadion in Dreilinden etc. (Brandenburg).


24. November 2016 um 22:15  |  574080

@Speckgürtel

Der Argumentation folge ich nicht im Ansatz. Wir wissen alle, wie lange Verkehrsprojekte in Berlin dauern. Deine Worte klingen alle viel zu leicht und kommen zu reibungslos daher: „Einfach Strecke und Bahnhof hin und fertig“. Aber so laufen die Dinge nun mal nicht.

Belassen wir es dabei. Ich denke es ist jetzt klar, wie deine Argumentationsweise verläuft.


24. November 2016 um 22:31  |  574082

wie auch immer die Theorie das beschreibt..Nach knapp 30 Jahren Selbstständigkeit und Gesprächen branchenübergreifend: Das “ Preise senken“ ( dauerhaft), ist kein besonders hilfreiches Mittel und geht wohl in der großen Mehrzahl der Versuche, schief . Sag ich mal als reiner Praktiker.
Man bleibe beim Beidpiel: Hertha BSC senkt die Preise: da fällt mir kein einzige Szenario ein, wie damit mehr Gewinn erzielt werden könnte..? und außer Ramschpreisen auch keines, das das Stadion voller machen würde. In diesem Falle, würde man sogar am Ende mit Verlust arbeiten.
Meine Frage also: wie bekommt Hertha mit preiswerteren Tickets dauerhaft 10-15000 in’s Stadion?
Wer macht mal beispielhaft diese Rechnung auf?


dewm
24. November 2016 um 23:25  |  574084

@URSULA:

„Nichts für ungut“

ALLES klar. Und leid sollte Dir mindestens diesmal jar nüscht tun. Wegen der Defensive – ich gestehe, aber wie soll ich es ausdrücken? – vielleicht wie DU (oft) mit einem Gleichnis aus dem Fußball: Manchmal liegt es am Gegner, manchmal aber auch an einem selbst, wenn man tief in die Defensive gedrängt wird… ABER – echte Größe zeigt sich in der Art der Befreiung. ODER? Früher bolzte der Vierer (zur „Befreiung“) die Kirsche hinten raus, heute spielt er trotz Pressing ruhig den Nebenmann an, um dann, nachdem der „prallen“ ließ, einen messerscharfen Steckpass in die Spitze zu spielen. Fußballerisch ist Bolzerei nicht Dein präferierter Stil…


Speckguertel-Herthaner
25. November 2016 um 8:01  |  574093

@ Sir Henry Wie läuft denn meine Argumentationsweise?

Ich versuche hier ernsthafte Argumente vorzubringen, während du alles als Utopie abwinkst.

Wie gesagt, der Bau der Verlängerung der S-25 nach Teltow (3,5 km) mit neuem Bahnhof und sämtlichen Brücken dauerte knapp 2 Jahre und wurde für 500k Euro unter Budget fertig gestellt. Nicht alle Großprojekte dauern gefühlte 100 Jahre und kosten mehr als veranschlagt. Wenn man Stadion und Strecke 2020 beginnen würde, sind die 5 Jahre Puffer, bis zum Ende des Mietvertrags der Hertha mehr als ausreichend. Gerade weil das Gelände schon erschlossen ist. Von daher ist es durchaus keine Fantasie, sondern realistisch umsetzbar.


Skepto
25. November 2016 um 16:01  |  574156

Ich kann nicht nachvollziehen wieso hier so viele am Oly hängen.
Wenn das Stadion voll ist o.k., aber wie oft ist das der Fall in einer Saison?
Das Stadion ist einfach nicht mehr zeitgemäß, mit der Laufbahn und Abstand zum Spielfeld.
Und wer hier auf die Historie anspielt, wer hat denn das Stadion bauen lassen? Mal auch darüber nachdenken…..


dewm
26. November 2016 um 1:01  |  574298

Hallo SKEPTO (Solltest DU hier wirklich noch auf eine Antwort warten): Deine Frage der Historie: Was genau willste mit Deiner Frage sagen? Worüber soll wer im Zusammenhang mit einer Spielstätte des wichtigsten Berliner Fußballvereins Hertha BSC nachdenken? Wenn ich Dich recht verstehe plädierst DU für den Abriss des Stadions aus historischen Gründen. Warum regst DU das nicht bei den zuständigen Stellen des Eigentümers an?


chaosdriver
27. November 2016 um 20:27  |  574587

Ich bin Brandenburger und würde mich natürlich freuen, wenn der Hauptstadtclub weiterhin in Berlin spielt. Wenn sich der Senat aber querstellt, kann ich die Führung von Hertha verstehen, wenn sie ein neues Umfeld suchen. Um viele Fans ins Stadion zu locken, muss es auch eine sehr gute Anbindung haben. S-Bahn und oder U-Bahn ist Minimum. Dazu kommt natürlich auch eine gute Anbindung für Autofahrer. Ein Vergleich der aufgeführten Standorte wäre sinnvoll. HaHoHe


E.Walter
30. November 2016 um 20:35  |  575118

Es gibt im Umland zu Berlin zb. die ungenutzten Rieselfelder bei Stahnsdorf oder den ungenutzten Militärplatz in Güterfelde.
Beide liegen Verkehrsgünstig unmittelbar an der Autobahn zur Avus
Das wäre auch eine preiswerte Option,denn Es gehört den Stadtgütern von Berlin
Mfg ewalter


Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Erforderliche Felder sind markiert *
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Anzeige