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Donnerstag, 24.11.2016

Mehr Kohle für Hertha

(jl) – „Trainingseindrücke“ gab’s am Donnerstag nur digital. Statt Fußball stand eine kleine Team-Exkursion samt „teambildender Maßnahme“ auf dem Programm. So sah das dann aus:

Lasertag ✌🏻️ #nikstark #hertha #berlin #lasertag #howimetyourmother #ironman #obelix

A photo posted by Niklas Stark (@nik.stark5) on

Trocha zábavy neuškodí 🔫😃#teambuilding #funtime #lasertag #herthabsc #hahohe

A photo posted by Vladimír Darida (@v_dary) on

Halb Brandenburg rollt den Teppich aus

Natürlich gab es auch in Sachen Stadionbau noch ein kleines Nachbeben. Mehrere Kommunen des Landes Brandenburg haben Interesse an Herthas Überlegungen signalisiert. Man suche das Gespräch mit de Verein, erklärte ein Sprecher der Landeshauptstadt Potsdam.

Dazu meldeten sich beispielsweise Ludwigsfeldes Bürgermeister Andreas Igel (SPD) und sein Oranienburger Pendant Hans-Joachim Laesicke (SPD) in der „Märkischen Allgemeinen“. Tenor: Bei uns stehen die Türen sperrangelweit offen. Nun ja. Zukunftsmusik.

DFL verteilt TV-Geld neu

Andernorts wurden am Donnerstag bereits Entscheidung gefällt, nämlich in Frankfurt. Dort verkündete die Deutsche Fußball Liga (DFL) die künftige Verteilung der enorm angestiegenen TV-Gelder.

Um es kurz zu machen: branchenerschütternde Neuerungen gab’s nicht. Im Großen und Ganzen wird der Kuchen ähnlich verteilt wie zuvor, wenn auch nach neuen Schlüsseln. Mehr dazu lest ihr in der Kolumne des Kollegen @ub in der Freitagsausgabe der Morgenpost.

Dass Hertha bei der Fernseh-Kohle mit rund 20 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnet, wurde schon bei „Hertha im Dialog“ am Montag kundgetan. Die Berliner dürfen sich insgesamt – wie alle anderen Starter in Liga eins und zwei – als Gewinner fühlen.

Absage an Ideen von „Team Marktwert“

Aber ihr erinnert euch: Hertha zählte auch zum „Team Marktwert“, einem Zusammenschluss sogenannter Traditionsvereine, das der DFL ein Konzept vorgeschlagen hatte, das ihnen mehr Vorteile als anderen (etwa Mainz oder Hoffenheim) einräumen sollte.

Besagte Ideen wurden am Donnerstag nochmal erläutert: 50 Prozent Gleichverteilung, 25 Prozent anhand der sportlichen Leistung und 25 Prozent anhand der „Markenstärke“, schwebte „Team Marktwert“ vor. Die Markenstärke schlüsselt sich auf in:

  • Live-Reichweite im Pay-TV
  • Anzahl Fans
  • Social-Media-Reichweite
  • Einsätze selbst ausgebildeter Spieler

DFL-Chef Seifert dazu:

Tradition ist der Liga etwas wert

Sprich: In den einzelnen Punkten wurde der Vorstoß des „Team Marktwert“ abgewatscht. Inhaltlich aber wurden die Wünsche der Traditionsklubs durchaus berücksichtigt, etwa in der neu eingeführten 20-Jahres-Wertung.

Die stützt natürlich solche Klubs, die möglichst lange in Liga eins weilten, wenngleich diese Säule mit lediglich fünf Prozent zu Buche schlägt. Aber auch das sind immerhin noch 59,5 Millionen Euro…

Damit soll es gut sein für heute. Schönen Abend!

Am Freitag steht bei Hertha Geheimtraining auf dem Plan. Dafür gibt’s News von der PK mit Pal Dardai und Michael Preetz. 


125
Kommentare

Kommentar schreiben 


U.Kliemann
24. November 2016 um 19:21  |  574040

Ha!


24. November 2016 um 19:24  |  574041

Ho!


Stiller
24. November 2016 um 19:25  |  574042

He!


fechibaby
24. November 2016 um 19:27  |  574043

Hertha Brandenburger Sport Club!


fechibaby
24. November 2016 um 19:30  |  574044

Tolle Fotos vom Lasertag.

Welches Team hat mehr Gegner abgeschossen?


U.Kliemann
24. November 2016 um 19:35  |  574046

Wie wäre es mit Udo Jürgens :Warum nur warum?


Zippy
24. November 2016 um 19:35  |  574047

Mich persönlich würde brennend interessieren, wie „Nik Stark“ vom „Lasertag“ auf einige seiner Hashtags gekommen ist…

Grundsätzlich finde ich es okay, dass die meisten Anliegen des „Team Marktwerts“ in weiten Teilen nicht berücksichtigt wurden (warum sollte man für Social-Media-Reichweite o.ä. Geld bekommen, leuchtet mir und offenbar der DFL nicht ein…Reichweite kann man, wenn man es schlau anfängt, zu Geld machen, dafür braucht man die Liga nicht).
Die 20-Jahres-Wertung finde ich allerdings eine gute Sache, auch mit fünf Prozent (für mich) nachvollziehbar gewichtet.


24. November 2016 um 19:38  |  574048

Darf ich nachfragen:

Dass Hertha bei der Fernseh-Kohle mit rund 20 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnet, wurde schon bei „Hertha im Dialog“ am Montag kundgetan.

Auf welches Geschäftsjahr bezieht sich diese Aussage – 2016/17 oder 2017/18?


U.Kliemann
24. November 2016 um 19:47  |  574051

Gelder die man nicht hat werden doch aus Prinziep
aus der Zukunft requiriert! war doch schon immer
so. Ergo@bm was soll die Frage.


U.Kliemann
24. November 2016 um 19:52  |  574052

Dafür kannst Du mir ein e streichen.


fg
24. November 2016 um 19:56  |  574054

Ich wäre sehr dafür, Skjelbred durch Darida (der ja dann nun auch langsam auch schon zwei Wochen voll mittrainiert) zu ersetzen, in etwa so:

Jarstein
Weiser, Langkamp, Brooks, Platte
Darida, Lustenberger
Haraguchi, Stocker, Kalou
Ibisevic


m69
24. November 2016 um 19:58  |  574055

Schade, hab auf 500 Beiträge im Vorthread spekuliert. Aber das war vermutlich genauso illusorisch, wie es für Hertha ein reines Fußballstadion auf Berliner Stadtgebiet zu bauen, ist… 😉


24. November 2016 um 19:59  |  574056

Warum nicht Skjelbred durch Stark ersetzen?


24. November 2016 um 20:00  |  574057

@fechi 19:27

jut jelacht!

Die spinnen doch, die Römer!


Nico
24. November 2016 um 20:04  |  574058

Was für ein fauler Deal der DFL, die Werksclubs kriegen sogar noch mehr Geld und das auf Kosten der ganz Kleinen wie Darmstadt oder Ingolstadt. Fans oder Anziehungskraft sind weiterhin unerheblich.

Zitat Seifert:
„sondern belohnen, wer tatsächlich in den vergangenen 20 Jahren mitgeholfen hat, die Bundesliga großzumachen.“

Und mithelfen tut man alleine durch Anwesenheit… was für ein bullshit.


monitor
24. November 2016 um 20:11  |  574059

Zum Vorfred
Das waren rund 450 Kommentare und der ganze Fred war interessant zu lesen.
Danke, hat Spaß gemacht und außerdem mal wieder meine Ohren für „die anderen“ sensibilisiert. Ist zwar unbequem aber manchmal ganz hilfreich. 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 20:15  |  574060

@nico

die Lesart geht aber an den tatsächlichen Verursachern vorbei.
Die treibenden Kräfte, das längerfristig zu gestalten, waren Klubs wie der HSV, der VfB Stuttgart, Hertha BSC … die guten alten Traditionsklubs aus dem „Team Marktwert“, die im Fall der Misswirtschaft (meint eines Abstieges) bitte eher finanziell weich fallen möchten …


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 20:24  |  574061

@bm

Ab wann gilt denn der neue TV-Vertrag?


Nico
24. November 2016 um 20:25  |  574062

@UBremer

So wie ich es verstanden habe hat Team Marktwert was ganz Anderes gefordert als was jetzt umgesetzt wurde. Man wollte mehr Geld für die Vereine mit mehr Fans und folglich mehr Zuschauern und dass dann auf Kosten der Vereine die zwar sportlich erfolgreich sind aber keine Zuschauer anziehen (sprich Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim). Das hat dann auch nichts mit Misswirtschaft zu tun weil diese Vereine halt einen unfairen Vorteil aus ihren Eigentümerverhältnissen ziehen. Wenn irgendwann die halbe Liga aus solchen Vereinen besteht will das keiner mehr sehen und die Fernseheinnahmen sinken folglich.

Evtl. hab ich deinen Beitrag nicht ganz verstanden, Verursacher von was?


Exil-Schorfheider
24. November 2016 um 20:28  |  574063

Der Kommentar trifft es ganz gut:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/665334/artikel_mehr-geld-fuer-alle-und-ein-fallschirm-fuer-absteiger.html

Fürs mich sind das „englische Verhältnisse“…


monitor
24. November 2016 um 20:38  |  574064

Geldverteilung
Klingt ja gerecht, daß die erfolgreichen Klubs mehr bekommen, als die anderen.
Leider verfestigt es auch das Gefüge.
Es wäre interessanter zu sehen, wie die Entwicklung wäre, wenn alle Vereine in etwa das Gleiche bekommen.
Die dicke Marie kommt doch sowieso mit den europäischen Wettbewerben.


24. November 2016 um 20:49  |  574066

Danke für den Hinweis Exil-Schorfheider 😉
24. November 2016 um 20:24 | 574061


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 20:50  |  574068

@Nico

ja, die Traditionsklubs HSV, Stuttgart, Hertha und andere haben diverse Werkzeuge ersonnen, mit denen sie selbst im Fall des sportlichen Misserfolges dennoch Einnahmen generieren können.
Was DFL-Chef Seifert dazu meint, ist oben aufgeführt („nicht geeignet“).

In der Säule 2 gibt es eine 20-Jahres-Wertung mit Blick auf das sportliche Abschneiden ( 5 Prozent (rund 60 Millionen Euro).

Es werden alle Spielzeiten (beginnend mit der zuletzt gespielten) gleich gewichtet. Bundesliga und 2. Liga werden als Ganzes bewertet. Davon profitieren also vor allem Zweitligisten, die frühere Erfolge in der Bundesliga aufweisen.

Weiter heißt es in der Säule 4 „Wettbewerb“ – 23 Prozent (rund 274 Millionen Euro)

Die DFL erstellt eine gewichtete Fünf-Jahres-Wertung für durchgängig alle 36-Profiklubs im Verhältnis 5:4:3:2:1.
„Die Tabelle wird durchgängig für BL und Zweite Liga (1-36) ermittelt.
Kein Erstligist wird unter #24, kein Zweitlgist über #13 eingestuft.

Das heißt: Ein Bundesligist, der absteigt und auch in der Zweiten Liga schwach spielt und in der hinteren Hälfte rumdümpelt, bekommt in jedem Fall das TV-Geld, als ober #24 wäre, also Tabellen-6. der Zweiten Liga.

Umgekehrt würde ein Bundesliga-Aufsteiger, selbst wenn er den Europacup erreichen würde, an TV-Geld aus dieser Säule maximal Platz 13 bekommen.

So und jetzt lehnen wir uns mal zurück.
Schauen auf die jüngere Vergangenheit zurück. Deine These war: Da schaufeln sich die Werksklubs schön was in die Tasche.
Faktencheck: Wer ist in den vergangenen Jahren abgestiegen?
– Köln, Hertha, Stuttgart, Hannover … lauter Traditionsklubs.
Wer ist von diesem Szenario nicht betroffen? Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen …

Die sind durchgehend erstklassig geblieben.

Die Zielscheibe der Aufsteiger, und jene, die noch nicht so lange dabei sind: Das sind die Augsburg, Mainz, Freiburg usw.
(Das Engagement der Macher in Hoffenheim oder Leipzig hängt ohnehin nicht von so ein paar TV-Millionen ab).


Dr. Valentin
24. November 2016 um 21:16  |  574073

Ich will nicht nach Brandenburch. Erst wird versucht so ein ‚cool-berliner-hipster-startup‘ Image aufzubauen und dann möchte man das zugehörige Start-Up Hauptquartier in Brandenburg aufbauen? Das geht mir wirklich nicht in den Kopf.


Nico
24. November 2016 um 21:30  |  574075

Danke für die Erklärung, so ganz hatte ich das wohl noch nicht verstanden.

Trotzdem wurde halt kein neues Kriterium eingeführt, alleinentscheidend ist weiterhin der sportliche Erfolg (außer die 2% Nachwuchs). Zuschauer und Fans zählen weiterhin überhaupt nicht obwohl diese Faktoren die treibenden Faktoren bei den Fernsehgeldern sind.


24. November 2016 um 21:49  |  574077

Stadion:

Man sollte sich in Berlin nicht grämen, selbst in New York City war ein Vorhaben zum Bau eines eigenen Stadions für den Manchester City-Ableger New York City Football Club nicht umsetzbar:

http://www.metrosoccernation.com/will-nycfc-ever-stadium/

Und deshalb spielen sie in dem Baseball-Stadion der New York Yankees.

Da „liegt“ das Olympiastadion im Vergleich fussballtechnisch sehr sehr weit vorne.

Und wer kann sich schon mit der Stadt der Städte messen?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. November 2016 um 21:52  |  574078

@Nico

Trotzdem wurde halt kein neues Kriterium eingeführt,

also ich werte die bevorzugte Berechnung beim TV-Geld für Bundesliga-Absteiger bei gleichzeitiger Benachteiligung von Aufsteigern in die Bundesliga als klare Neuregelung. Und zwar als eine, von der besonders Traditionsvereine profitieren werden.


pathe
24. November 2016 um 22:05  |  574079

@Uwe Bremer

„Kein Erstligist wird unter #24, kein Zweitlgist über #13 eingestuft.

Das heißt: Ein Bundesligist, der absteigt und auch in der Zweiten Liga schwach spielt und in der hinteren Hälfte rumdümpelt, bekommt in jedem Fall das TV-Geld, als ober #24 wäre, also Tabellen-6. der Zweiten Liga.

Umgekehrt würde ein Bundesliga-Aufsteiger, selbst wenn er den Europacup erreichen würde, an TV-Geld aus dieser Säule maximal Platz 13 bekommen.“

Verstehe ich nicht…

Ein Bundesligist, der absteigt, ist doch kein Bundesligist mehr. Warum sollte dieser, wenn er in der 2. Liga in der unteren Hälfte herumdümpelt, TV-Geld bekommen, als ob er #24 wäre.

Und umgekehrt ist ein Zweitligist, der aufsteigt, kein Zweitligist mehr. Warum sollte dieser, selbst wenn er performen würde wie z. B. RBL, nur TV bekommen, als ob er #13 wäre?

Es gibt sicher eine Erklärung. Komme nur gerade nicht drauf.


Tojan
24. November 2016 um 22:24  |  574081

@jack
ein schienenstück mit umfangreicher und komplizierter brückenkonstruktion in bebauter umgebung mit einem 2km langen gleisstück auf ebener fläche ohne jegliche bebauung zu vergleichen hat aber schon etwas von scheuklappen oder? 😉


Ursula
24. November 2016 um 23:13  |  574083

@ Speckguertel-Herthaner

Ich glaube Du kennst den ehemaligen
„Friedhofs-Bahnhof“ Stahnsdorf nicht
(mehr!), mein Opa liegt auf dem Südwest-
Friedhof Charlottenburg und ich bin auch
schon mit der damaligen S-Bahn nach
Stahnsdorf gefahren…

…aber dieser Bahnhof müsste total reanimiert
werden, die Trasse mit Schienen-Strecke auch…

….UND diese total desolate Strecke ist von
Wannse nach Stahnsdorf leider EINGLEISIG!!!

Wie willst Du ggf. 50.000 Menschen hin- und
zurück bewegen?

UND gelänge es denoch nach vielen Jahren,
wie sollen die Menschen zu Fuß von diesem
„Friedhofs-Bahnhof“ den Weg in ein imaginäres
Stadion, was wie weit enfernt liegt, antreten???

ODER willst Du zuzüglich ein Bus-Shuttle-Service
für 50.000 Zuschauer einrichten…

…über die Felder, Wälder, über das Land…???

UND „die reine Fahrzeit von Westend bis Wannsee
beträgt knapp 6 Minuten.“ WOMIT???

Schuster, Herthaner bleibt bei Euren Leisten…

…und setzt evtl. Gelder, die ja nicht einmal
beziffert sind, und wenn, von WEM, für etwas
„sinnvolles“ ein!


U.Kliemann
24. November 2016 um 23:30  |  574085

Ein totes Kind ist ein totes Kind!
Sollte es jemals leben, fange ich
an zu GlAUBEN ! Hallelujahhh.


Jack Bauer
24. November 2016 um 23:35  |  574086

@Tojan: Der Vergleich mag natürlich hinken, dennoch unterschätzt Du die Kosten für einen S-Bahn-Bau deutlich, wenn du sagst, bei 250 Mio. € wird sowas ja wohl dabei sein. Wie gesagt: der Senat setzt nicht umsonst auf Straßenbahnen. Natürlich muss man das Thema ÖPNV betrachten. Zu sagen, das sind doch Peanuts, das ist für mich Scheuklappenverhalten.

Abgesehen davon gebe ich gerne zu: Hertha hat für mich in Berlin zu spielen. Das ist eine Frage der Identität. Ich verstehe die Argumente für ein neues Stadion absolut. Nur: Wenn dieses nicht in Berlin – idealerweise auf dem aktuellen Gelände unter Nutzung der vorhandenen erstklassigen Infrastruktur – gebaut werden kann, dann muss man es halt sein lassen.


Zippy
25. November 2016 um 0:03  |  574087

Mainz hatte ja mal überhaupt keinen offensiven Plan. Fast nur verquere Flanken und viele Ballverluste schon im Mittelfeld. Hoffentlich wird das gegen Hertha ähnlich aussehen.


Tojan
25. November 2016 um 0:14  |  574089

@jack
also lieber gravierende wirtschaftliche nachteile hinnehmen und damit seine sportliche zukunft gefährden als 1km hinter der stadtgrenze zu spielen, die in zukunft vermutlich eh noch nach außen wandern wird?

der senat setzt auf straßenbahnen INNERSTÄDTISCH! weil es dort eben keinen platz mehr gibt für neue s-bahnen, am stadtrand und darüber hinaus sind dennoch diverse s-bahn-erweiterungen geplant eben weil dort der aufwand noch in verhältnismäßigem rahmen bleibt. genau das würde für die „herthastrecke“ gelten.

außerdem ist nahezu jeder erwähnte standort in der nähe von geplanten erweiterten s-bahn trassen, also gäbe es sicherlich zumindest in diesem bereich die möglichkeit vom senat unterstützung zu erhalten oder von eh stattfindenden baumaßnahmen zu profitieren.


jenseits
25. November 2016 um 0:30  |  574090

Die S21 vom Nordring runter zum Hauptbahnhof (oder sogar bis zum Potsdamer Platz?) soll 250 Mio kosten. Wenn das Stadionneubauprojekt auch ein Hotel, Shoppingmöglichkeiten und was weiß ich noch vorsieht, kann Hertha genauso gut Gleise verlegen für ein zwei S-Bahnstationen und diese dann von der Deutschen Bahn, die ja eh unser Sponsor ist, leasen lassen. Usw.


Derby
25. November 2016 um 6:25  |  574091

@zippy

Das war Vogelwild was Mainz da gespielt hat und sehr kraftraubend auch. Wenn Hertha zur Normalform am Sonntag findet, sollte wir mit mindestens zweit Oren Unterschied gewinnen.

Heimspiel, Heimstärke, einspielte team, wieder gut im Training und hungrig – hoffentlich.

Mainz wird keine 90 Minuten auf hohem Niveau durchhalten. Außerdem liegen sie uns.

Hoffe auf Stark und Darida auf der 6 ansonsten bitte mit stocker rechts Gucci und links Kalou. Hoffe auch das es Kurt mal in den Kader schafft und auf längere Einsatzzeiten kommt. Er soll ganz gut gespielt haben im Engelang.


backstreets29
25. November 2016 um 7:06  |  574092

Guten Morgen

—————–Jarstein————
Weiser—–Langkamp—-Brooks—-Platte
————–Lusti——-Stark————
Haraguchi——–Darida————-Kalou
—————Ibisevic———————

3 Punkte und jut 😉


Derby
25. November 2016 um 8:44  |  574094

@backs

Ich würde Lusti rausnehmen und gegen Darida tauschen und Stocker auf die 10 setzten. Ansonsten gut 🙂

Guter Artikel über RB in der Zeit – oder ich finde den gut 🙂

http://www.zeit.de/2016/49/rb-leipzig-fussball-bundesliga-tabelle

Allen einen schönen, vernebelten Tag.


fechibaby
25. November 2016 um 8:45  |  574095

@apollinaris 24. November 2016 um 22:31

Ich bleibe dabei.
Die Eintrittspreise sind bei Hertha zu hoch!

Hertha sucht ein neues Stadion, da sie der
Meinung sind, das Olympiastadion ist zu
groß.
Würden im Schnitt 60.000-70.000 Zuschauer
kommen, dann wäre wohl keine Stadiondiskussion
ausgebrochen.
Deshalb mein Rat: Eintrittspreise senken!

Kurze Rechnungen:
50.000 Zuschauer zahlen im Schnitt 30,- € Eintritt.
Einnahme: 1.500000,- €
60.ooo Zuschauer zahlen im Schnitt 25,- € Eintritt.
Einnahme: auch 1.500000,- €
70.000 Zuschauer zahlen im Schnitt 25,- € Eintritt.
Einnahme: 1.750000,- €.

Hertha müsste natürlich erst einmal ständig
gute Leistungen zeigen wie zur Zeit, damit mehr
Zuschauer kommen.
Dann natürlich das Catering im Stadion verbessern.
Wenn dann noch die Eintrittspreise gesenkt werden,
dann klappt das auch mit den Fans.

Sollte Hertha jedoch wieder so spielen wie in der
Rückrunde 2015/16, dann kommen nicht mehr Zuschauer.


sunny1703
25. November 2016 um 8:54  |  574096

@backs

Mit Deiner Aufstellung könnte ich mitgehen, sofern Darida und Weiser wirklich bei 100% sind. Oder Darida statt Stark auf die 6 setzen um mehr Bälle von hinten ins Angriffsspiel zu transportieren,daran mangelte es zumindest gegen Augsburg und Stocker auf die 10.

Ausgehend von Deiner Aufstellung bliebe zu überlegen Darida nach rechts zu setzen, Kalou( Stocker) auf die 10 und Genki auf die linke Seite.

Weiser und Platte wären dann auf ihren Seiten durch defensiv stärkere vordere Spieler abgesichert.

lg sunny


kraule
25. November 2016 um 9:15  |  574097

@ fechibaby
25. November 2016 um 8:45 | 574095
Ich bin der festen Überzeugung:
Zuschauerzahlen haben nur bedingt mit Preisen zu tun!!!
Ich versuche seit einer Woche 2 Karten für das Mainzspiel zu verschenken.
Ohne Erfolg! Klar, ich könnte das im Trainerchat meines Vereins einstellen, dann wären sie vielleicht weg…..vielleicht.
Aber ich möchte gerne Nachbarn, Freunde dazu bewegen mal ins Stadion zu gehen…..ohne Erfolg.
Wäre Sommer…..dann schon eher.
Es sind andere Dinge die Besucherzahlen ausmachen.
Auch das zügige Stadion, die Toilettensituation, die Verpflegung, die Parkmöglichkeit? Ich weiß es nicht wirklich.
Preise? Eher nicht!


backstreets29
25. November 2016 um 9:19  |  574098

Darida muss zentral spielen, für den offensiveren Part auf der 6 habe ich
Stark vorgesehen.
Und wie wichtig Lusti ist, sieht man immer erst, wenn er NICHT spielt
Bei Stocker bin ich bei dir
Dass Darida und Weiser nur mit 100% auflaufen, seh ich ganz genauso


fechibaby
25. November 2016 um 9:43  |  574099

@kraule

Ich gehe ins Stadion, um Fußball zu sehen!
Nicht um gut essen und trinken zu können.
Vor dem Spiel ne Wurst bzw. Steak im Brötchen
und ein Getränk.
Vor dem Anpfiff dann noch zum Pullern.
Da hatte ich noch nie Probleme, nicht auf die
Toilette zu kommen.
Währen dem Spiel dann natürlich dem Spiel
zuschauen und nicht ständig rausgehen zum
Catering.
Nach dem Spiel dann noch ein nettes Getränk.
Das reicht!

Wer mit dem Pkw zum Spiel fährt, ist in meinen
Augen selber Schuld.
Der ÖPNV ist bereits in der Eintrittskarte vorhanden.
Dann mit dem Kfz zu einem Bahnhof fahren und
dann weiter mit S. bzw. U-Bahn.

Und in einem reinen Fußballstadion ist es auch
in der kalten Jahreszeit kalt!


Zippy
25. November 2016 um 10:08  |  574100

Meiner Meinung nach muss Lustenberger spielen, falls er gut drauf ist (kann nur Dardai beurteilen). Und ich wiederhole mich gerne, Darida würde ich gerne als 6er sehen, der offensiv Bälle effektiv weiterleiten und „transportieren“ kann und der defensiv Lücken schließen kann. Stocker dann auf der 10.
Stark würde bei mir Brooks für ein Spiel ersetzen, auch wenn ich grundsätzlich Brooks als absoluten Stammspieler und Stark als 6er sehe.
Gerade gegen Mainz reicht aber vielleicht solide Verteidigungsarbeit und ein individueller (Konzentrations-)Fehler kann uns Punkte kosten…


blauball
25. November 2016 um 10:20  |  574101

@fechibaby
20% mehr Zuschauer bei gleichen Einnahmen bedeutet mehr Aufwand/Kosten und damit weniger Gewinn.
Nur der sportliche Erfolg zählt und zahlt sich aus. Sollten wir nicht mehr um einen Platz 5-8 spielen (um damit schon zu überraschen) sondern um Platz 1-3 dazu international, mit einigen wirklichen Topstars – dann kommen regelmässig mehr als 60’000 Zuschauer. Schwarmintelligenz.


dewm
25. November 2016 um 10:50  |  574102

@FECHI um 8:45 Uhr: Ist Dein POST die Einwilligung auf mein Angebot eines DEALs? In Deiner „kurzen Rechnung“ zeigst DU erneut, dass DU nüschst raffst. Wer sollen denn die 10- bis 20-Tausend zusätzlichen Zuschauer sein? Die bei durchschnittliche 10 Euro weniger pro Karte ins Stadion strömen? Ich teile KRAULES Erfahrungen. Auch ich habe immer wieder ein, zwei Karten in guter Lage über, die ich gern zum NULL-Tarif „abgebe“. Die Plätze blieben in dieser Saison immer wieder frei. Gegen Mainz ist auch noch eine da…

Wie soll man Dir helfen, wenn Du Dich weigerst einfachste (praktische) Zusammenhänge zu verstehen? U.a. APO und DEL PIERO gestern und heute BLAUBALL haben es plastisch dargestellt. Wenn Du es schon nicht begreifst, nimm doch einfach hin, dass geringere Preise nicht automatisch zu mehr Käufern (Zuschauern) führen. Dazu bedeuten mehr Käufer (Zuschauer) häufig: Mehr Kosten. Mit den Größen UMSATZ und ERGEBNIS will DICH noch gar nicht belästigen. Befolge doch einfach URSULAs gut gemeinten Ratschlag und bleibe bei DEINER Profession!


heiligenseer
25. November 2016 um 11:00  |  574103

Wenn ihr Karten über habt, könnt ihr diese immer wieder gerne bei mir abgeben. 🙂


dewm
25. November 2016 um 11:02  |  574104

@Heiligenseer: Am Sonntag vor dem Mitgliedereingang am Südtor um 17:15 Uhr?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
25. November 2016 um 11:06  |  574105

@Zuwachs

und wieder eine Personalie bei Hertha BSC, die nicht vom Verein kommuniziert wird, sondern extern, diesmal von einem Branchendienst.

SPONSORs vermeldet, dass zum 1. Januar 2017 Maurice Sonneveld (bisher 1. FC Köln) Leiter Digitale Medien bei Hertha wird – Quelle


BgmLumpi
25. November 2016 um 11:07  |  574106

Das Team Marktwert hatte ja nette Ansichten aber bei deren Forderungen gibt es einige Probleme:
– Wie soll man die Einschaltquoten vergleichen wenn die EL- Starter vermehrt am Sonntag spielen und da zeitgleich keine anderen Spiele laufen? Ich meine Hertha wird Sonntag eine deutlich höhere Einschaltquote haben als wenn sie Samstag spielen würden.
– Warum sollten hohe Zuschauerzahlen zu mehr TV-Geldern führen? Diese Vereine haben doch allein durch die Eintrittskarten einen enormen finanziellen Vorteil gegenüber den Werksvereinen. Ebenso durch Fanartikelverkäufe. Wenn sich die Vereine in diesen Bereichen gut aufstellen kann man in diesen Bereichen sicherlich gutes Geld verdienen. Betrachtet man jetzt mal nur den Zuschauerschnitt und geht von 10k Differenz aus so würde man bei einem durchschnittlichen Kartenpreis von 25€ (in Wahrheit sicherlich höher) pro Saison Mehreinnahmen von über 4 Millionen generieren. Nimmt man jetzt an, dass wir im Vergleich zu Wob und Hoffe bei gut 20k im Saisonschnitt liegen kann man allein auf diese Weise pro Saison mindestens acht Millionen mehr einnehmen. Ich gehe in der Realität aber von höheren Eintrittspreisen aus, habe aber ja auch mehr Sicherheitspersonal und Aufwand aber es soll ja auch nur die Möglichkeiten zeigen.
– Medienpräsens ist genauso wie die Zuschauerzahlen. Spielt Herthe erfolgreich und es interessieren sich mehr Leute für den Verein steigen automatisch auch die Sponsoreneinnahmen


TassoWild
25. November 2016 um 11:18  |  574107

@ub – 25. November 2016 um 11:06

Anders gesagt: da hat Hertha wieder einen (Geiss-) Bock geschossen!


heiligenseer
25. November 2016 um 11:20  |  574108

@dewm: Sehr gern.


Papa Zephyr
25. November 2016 um 11:20  |  574109

@dewm oder Andere
eine Karte für Sonntag würde ich auch nehmen.
Meine sonstigen Begleiter sind alle ausgefallen wegen Wetter und anderen Gründen…
Email gerne an papazephyr[at]gmx.de


Uwe Bremer
Uwe Bremer
25. November 2016 um 11:22  |  574110

@FCBayern

meldet heute Abend auf seiner Mitgliederversammlung wieder mal neue Bestwerte.

Umsatz 2015/16: 628,8 Mio €
(Umsatz 2014/15: 523,7 Mio)

Gewinn vor Steuern: 53,9 Mio €
Gewinn nach Steuern: 33 Mio €

Auf dem Platz zeigt sich beim FC Bayern derzeit eine Leistungsdelle. Wirtschaftlich aber setzt der Branchenführer des deutschen Fußballs seinen Wachstumskurs fort. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erzielte der vom Verein ausgegliederte Gesamtkonzern im Geschäftsjahr 2015/16 einen Rekordumsatz von 626,8 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung zur Vorsaison um rund 20 Prozent (523,7 Millionen). Auch beim Gewinn erreichten die Münchner nach eigenen Angaben neue Höhen. Vor Steuern wurden in der Zeit zwischen dem 1. Juli 2015 und dem 30. Juni 2016 53,9 Millionen Euro eingespielt (Vorjahr 31,4 Millionen). Nach Steuern lag der Überschuss bei 33 Millionen Euro (Vorjahr 23,8 Millionen).

Quelle: FAZ
Hertha-Zahlen 2015/16 gibt es zum Vergleich am Montag bei der Mitgliederversammlung.


Papa Zephyr
25. November 2016 um 11:30  |  574111

@S-Bahn Bau für Stadionanschluss
oberirdischer S-Bahn Bau wird mit ca. 20 Mio pro km geschätzt, z.b. hier
http://www.nahverkehrhamburg.de/diese-s-bahn-strecken-will-die-handelskammer-bauen-2561/
Straßenbahn habe irgendwo gelesen ist bei 10 Mio km.
Gilt natürlich nur für einfache Vorhaben – die S 21 in Berlin gehört da bestmmt nicht dazu 😉


Jack Bauer
25. November 2016 um 11:39  |  574112

Also wenn hier noch jemand seine Karten nicht loswird, ich hab mit dem Wetter keine Probleme 😉


pathe
25. November 2016 um 11:43  |  574113

@dewm

Aha! Du bist also einer von denen, die erst zum oder kurz nach den Anpfiff ins Stadion gehen… 😉


DavidTilleul
25. November 2016 um 11:48  |  574114

Auch Werder will die Hertha nach Brandenburg locken.

Dreilinden will uns gar nicht, da scheint zum Glück schon einmal ein Brandenburger Szenario wegzufallen.

http://www.pnn.de/pm/1134301/


Freddie
25. November 2016 um 11:54  |  574115

Freddie
25. November 2016 um 11:58  |  574116

Exil-Schorfheider
25. November 2016 um 12:08  |  574117

dewm
25. November 2016 um 11:02 | 574104

Geiles Angebot!
Aber ich kann mal wieder nicht… 🙁


Speckguertel-Herthaner
25. November 2016 um 12:09  |  574118

@ Ursula: 24. November 2016 um 23:13
Ich bin dort aufgewachsen und kenne die Ecke, wie meine Westentasche.

Die Friedhofsbahn wurde von mir nur als weitere Option (sehr unwahrscheinlich) aufgenommen. Dass die Leute nicht von Stahnsdorf nach Dreilinden laufen ist wohl klar. Es ging mir nur darum, dass es verschiedene erschlossene Trassen gibt, die nur für den Zweck einer S-Bahn erstellt wurden. Sie war zwar nur eingleisig, aber die Infrastruktur war (bis auf die Brücke über den Teltowkanal) für Doppelgleise ausgelegt.

Meines Erachtens ist deine geschätzte Zahl von 50.000 S-Bahn-Nutzern vollkommen überzogen. Ich rechne eher mit knapp 25.000. Selbst im Oly sind keine 50.000 S-Bahnfahrer da, wenn es ausverkauft ist. Du vergisst hier einfach die Zuschauer aus dem Umland und die Gästefans, die nun mal mit einem Auto, Bus oder Regio kommen werden und auch, dass selbst Berliner Fans nicht nur die S-Bahn nutzen.
Gehen wir mal von Dreilinden als späteren Standort für das Stadion aus, sehe ich folgendes Szenario als das wahrscheinlichste.
Die alte Stammbahn wird wiederaufgebaut. Die Kosten auf der Brandenburger Seite übernimmt das Land Brandenburg, da die das sowieso im Haushalt als Infrastrukturmaßnahme eingeplant hat. Bei den Kosten auf der Berliner Seite stellt sich der Senat zunächst quer. Hertha bietet für den Ausbau an, dass die Anzahl von z.B. Konzerten in der Hertha-Arena begrenzt wird. Das Oly verliert damit nicht seine anderen Events auch noch. Der Senat stimmt zu.
Die Stammbahn bekommt in Dreilinden einen S-Bahnhof nahe des Stadions mit 4-6 Bahnsteigen. Parallelbetrieb in beide Richtungen wird gewährleistet und die Taktfrequenz ist nicht schlechter, als jetzt beim Oly.
Das ist für mich ein durchaus realistisches Szenario.

Man darf hier auch nicht unterschätzen, dass das Gewerbegebiet Europarc Dreilinden aktuell über 3000 Menschen in 80 Firmen beschäftigt (Tendenz steigend). Ein Interesse der Politik ist demnach nicht abwegig.

Auch, wenn viele es nicht hören wollen. Ich sehe die Chance, dass Hertha in Berlin ein eigenes Stadion bekommt bei 0%. Auch ein Umbau des Olympiaparks halte ich für absolut ausgeschlossen. Das der Denkmalschutz hier weich wird, ist zu 100% auszuschließen. Die Deutschlandhalle war baufällig und für den starken Wirtschaftsmotor Messe Berlin unnütz. Das war eben was anderes.

Das Hertha weitere 20 Jahre im Oly bleibt, halte ich ebenso für ausgeschlossen. Ich bin sogar überzeugt, dass Hertha einen potentiellen Investor für den Stadionbau an der Hand hat. Dafür wird im Moment einfach zu viel auf den Busch geklopft.

Es wird wohl die kommenden Monate sehr spannend werden.


pathe
25. November 2016 um 12:22  |  574119

@Speckguertel

Um es mal mit den Worten von @Uwe Bremer zu sagen: Du reitet offensichtlich ein totes Pferd.

Siehe hierzu den Link von @DavidTilleul um 11:48.


Jack Bauer
25. November 2016 um 12:42  |  574120

@Tojan: Zum Einen ist noch nicht klar, wie das neue Stadion finanziert werden soll und ob Hertha in gleichem Maße von einem neuen Stadion profitiert wie bspw. Gladbach, die deutlich günstiger und mit Unterstützung des Landes bauen konnten.

Abgesehen davon – Vorsicht, jetzt wirds für Pragmatiker und Neon Röhren- statt Kerzen-Fans hart – für mich ist Hertha BSC in erster Linie ein Fußballverein und kein auf maximal-Profit getrimmtes kapitalistisches Unternehmen. Wenn ich sehe, was in den letzten zwei Jahrzehnten nötig war und in Zukunft wohl noch nötig sein wird, um Wettbewerbsfähig zu bleiben, zweifle ich eh stark daran, dass Hertha BSC in 10 oder 20 Jahren noch „mein“ Verein sein wird. Dinge wie der Vereinsname, die Vereinsfarben oder eben der Standort des Stadions ließen sich sicher alle im Sinne der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Gewinnbringend veräußern und verändern. Das ist dann aber eben ein Weg, den ich nicht mehr mitgehe. Besagte essentielle Merkmale des Vereins sind mir persönlich wichtiger, als Meisterschaften oder Champions-League-Teilnahmen. Grenzenlosen Pragmatismus und Profitmaximierung erlebe ich jeden Tag genug, das muss ich mir bei meinem Hobby nicht auch noch geben.

Ein kleiner Zusatz: In besagtem Falle, nämlich der Stadion- und Standortdiskussion sprechen für mich nicht nur emotionale, sondern auch „harte“ Fakten gegen eine Verlegung nach Brandenburg. Das habe ich aber nun schon mehrfach erwähnt und will mich nicht weiter wiederholen. Wir werden sehen, ob es am Sonntag und am Montag Reaktionen seitens der Fans auf die Veröffentlichungen gibt, wie der Verein am Montag reagiert und was dann genau im Februar (?) veröffentlicht wird.


fechibaby
25. November 2016 um 12:46  |  574121

Wenn der Stadionneubau in Dreilinden nicht
machbar ist, dann hat sich das Thema damit
auch erledigt.
Ein Stadionneubau in Oranienburg, Ludwigsfelde
oder Werder geht ÜBERHAUPT NICHT!!

@dewm

Am 14. Dezember sollte ja Leuchtturmtreffen sein.
Vielleicht sehen wir uns dann ja dort und können
so einige Sachen klarstellen.


Stiller
25. November 2016 um 12:49  |  574122

Schwachsinn wird durch Wiederholung und Dummdreistigkeit auch nicht besser. Dazu zählt man im Allgemeinen auch, wenn von Einzelfällen aufs Ganze geschlossen wird.

@fechis Anregung ist im Prinzip schon richtig; man darf halt nicht da suchen, wo kein Markt ist. Hier ist zB einer. Ob man was draus lernt? Einige eher nicht. Ist aber eine zunehmende Erscheinung …


derwalter
25. November 2016 um 12:52  |  574123

Auf der PK wurde gerade berichtet, dass neben Schelle auch Weiser ausfällt. Schade! Der ist sehr wichtig für unser Spiel und es werden nur 40000 Zuschauer erwartet.


dewm
25. November 2016 um 12:55  |  574124

@PATHE: Wann soll ich denn sonst ins Stadion gehen? Komme doch wegen „Hertha-Fußball“ und hinterher noch eins, zwei Pils im „Preußen“.

@EXIL: Du bist eine ganz große Enttäuschung.

@ALL: Heiligenseer war am fixesten, somit hat er den wertvollsten Platz im Stadion (an meiner Seite) verdient… Der Rest muss sich mit KRAULE einigen oder an die Kasse gehen. Dort gibt es sicher keine lange Schlange…


HerrThaner
25. November 2016 um 13:00  |  574125

Ohne Weiser rechne ich mit dem Ende unserer starken Heimsiegesserie. Er ist einfach enorm wichtig für unser Spiel. Mit Esswein oder dem zuletzt wieder schwächeren Haraguchi auf rechts fehlt das gewisse Etwas. Und Pekariks Flanken waren zuletzt auch eher eine mittelschwere Katastrophe.
40.000 Zuschauer sind zudem mehr als enttäuschend. Zeit für ein neues Stadion.


sunny1703
25. November 2016 um 13:09  |  574126

@HerrThaner

Richtig, im Wald zu den Drei Linden oder in Werder oder in Potsdam oder in Oranienburg oder Velten wären sicher mindestens 50.000 dabei. 🙂

lg sunny


Zippy
25. November 2016 um 13:09  |  574127

Tja, wenn Weiser auch noch ausfällt, würde ich mir um so mehr Darida aus der „Tiefe“ wünschen, Herthas Spielaufbau hängt davon ab, dass der Ball schnell und technisch sauber durch das Mittelfeld transportiert wird, etwas was normalerweise Weiser übernimmt.
Wenn man das Spiel umstellt, kann auch ohne Weiser effektiv nach Vorne gespielt werden. Wenn man versuchte, Haraguchi (oder Esswein…) dieselben Aufgaben aufzuladen, glaubte ich nicht an einen Erfolg.


pathe
25. November 2016 um 13:22  |  574128

@dewm
10 Minuten vor Anpfiff wäre doch schön. Dann braucht keiner aufstehen, während das Spiel womöglich schon läuft. 🙂
Nimm es bitte als eine nicht ganz ernstzunehmende Spitze auf den Zeitpunkt des Treffens vor dem Eingang. 😉


sunny1703
25. November 2016 um 13:24  |  574129

@jack

Sorry,aber von der MV erwarte ich absolut nichts, was auch nur den Hauch von Widerstand gegen diese Entscheidung anklingen lässt.

Lassen wir mal die Tradition beiseite, und nehmen wir die jetzt neu von Hertha zu schaffende Tradition wie Dampfer und Museum als eine Art Denkmal für den ehemaligen Berliner Verein Hertha. BSC,

Die Schaffung der Infrastruktur für die einzigen Stadtgrenzenmodellstadien soll jenes Land Berlin schaffen, dass angeblich dem Verein ja keine Alternative bietet und er sonst jämmerlich finanzielle Einbußen hinnehmen muss?!
Der Berliner Steuerzahler soll also ran, um irgendeiner Gemeinde in Brandenburg ihr Vergnügen Hertha Brandenburg zu bezahlen?!
Nichts birgt soviel finanzielle Einbußen wie sportlich zweitklassige Leistungen und wer glaubt mit einem reinen Fußballstadion eine sportliche und damit finanzielle Sicherheit zu schaffen, irrt, Beispiele dafür gibt es Saison für Saison.

Dazu kommt die Absurdität der Rechnungen für die Schaffung einer Infrastruktur. Das Olympiastadion bietet ca 10 – 14 oder noch mehr ? Gleise An – und Abfahrt S und U Bahn für die, die mit dem ÖPNV kommen. Dazu könnte jederzeit durch die BVG Busse eingesetzt werden, so wie es früher auch auch war.

Kein Platz im Südwesten oder sonstwo wird die Massen so schnell und bequem an – und abtransportieren.

Und der Weg dahin also bis Wannsee oder Zehlendorf wird natürlich vom Senat kräftig ausgebaut,schließlich dürfen wir ja dann in Berlin einige Konzerte im Olympiastadion machen??!! (Nebenbei werden die dort unten um jeden Millimeter Umweltschutz in jeglicher Form kämpfen und vor Gericht ziehen und in dem Fall sogar zurecht!)

Immerhin Loretta am Wannsee würde zu den Spielen wieder aufleben und auf der Spinnerbrücke vor und nach den Spielen sich vor Andrang nichts mehr bewegen.

Nein, alles quatsch@speckgürtel, es geht nur um Kohle, wir reden hier immer nur von Deinem Dreilinden,dabei bieten sich ja schon die absurdesten Orte in ganz Brandenburg an bzw, haben schon mit Hertha verhandelt.

Wer immer noch nicht merkt, dass wir nur noch unwichtiges schmückendes Beiwerk beim Kohleverdienen sind, wird es nie begreifen. Oder würde Dir als Dreilinden Stahnsdorf Fan es gefallen,wenn das Stadion plötzlich in Müncheberg gebaut wird?! Ist ja auch Brandenburg!

lg sunny


pathe
25. November 2016 um 13:30  |  574130

Weiser Ausfall ist natürlich großer Mist!

Dann wohl so:

Jarstein
Pekarik Langkamp Brooks Platte
Lusti Stark
Kalou Stocker Haraguchi
Ibisevic

Darida soll ja noch nicht von Anfang an spielen, was ich vertretbar finde. Er darf dann in der 60. Minute für Stocker kommen und die dann sicher müden Mainzer so richtig schwindlig laufen und Ibisevic zweimal gut in Szene setzen… 😀

Mein Tipp: 2:0. Zweimal Ibisevic.


25. November 2016 um 13:41  |  574132

@sunny

Was hab ich verpasst? Wann wurde was in Sachen Stadion entschieden?

Oder verwechselst du die durchgestochenen Infos einer vor sechs Monaten in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie,

https://de.wikipedia.org/wiki/Projektstudie

deren Ergebnis in zwei Monaten veröffentlicht wird, mit finalen Entscheidungen?


Zippy
25. November 2016 um 13:42  |  574133

Darida nicht von Anfang an spielen zu lassen, würde ich (unabhängig von Dardais Meinung) für unklug halten.
Ansonsten haben wir unter Umständen die Situation wie letztens,“naja, wir haben ja noch Haraguchi und Schieber auf der Bank, um nachzulegen“ das Ergebnis geändert haben sie nicht…
Zudem wäre die Verletzungsgefahr für einen frischen Spieler gegen müde Gegner ungleich höher, denn diese würden viel eher mal einfach ein oder zwei Beine in seinen Laufweg oder sogar in seine Beine „stellen“, weil sie ihn anders nicht stoppen könnten.

Ich würde ihn von Anfang an spielen lassen und falls die Luft (oder was auch immer) nicht reicht, kann man ihn immer noch auswechseln.
Etwas anderes ist es, falls Darida eigentlich noch gar nicht so weit ist, zu spielen. Dann würde ich einen Einsatz auch nicht riskieren und hoffen, dass wir ihn und seine Qualitäten in diesem Spiel nicht benötigen.


Spree1892
25. November 2016 um 13:42  |  574134

Nur weil Mitchell Weiser ausfällt, heißt es nicht das wir verlieren oder so. Bei Mainz muss die komplette IV ausgetauscht werden und wer weiß wer bei denen noch angeschlagen ist.

Ist ein wichtiges Spiel meiner Meinung nach, weil man sich dann oben richtig festbeißt und viele Gegner oben in den nächsten Wochen gegeneinander spielen.


dewm
25. November 2016 um 13:44  |  574135

@PATHE: Zum Anpfiff bin ick immer da wo ick hingehöre. Ne Viertelstunde vor Anpfiff am Südtor reicht dicke. Fünf Minuten später sitze ich (geiles Stadion übrigens). Um dahin zu gelangen, wo ick sitze, muss nur jemand aufstehen, wenn das Stadion extrem voll ist. Das war diese Saison noch nicht der Fall… Habe meine Prozesse der vorhandenen Logistik perfekt angepasst und immer wieder optimiert.


chachani
25. November 2016 um 13:46  |  574136

@ub:

Bezüglich des Artikels „Nur keine Überaschungen“ finde ich Freiburg in der Liste zwischen Mainz und Augsburg etwas fehl am Platz.
Freiburg ist ’93 erstmals in die 1. Bundesliga aufgestiegen.
Der Säule „Nachhaltigkeit“ kommt ja ab nächster Saison zu tragen und dann wäre es, vorausgesetzt Freiburg hält die Klasse, in dem 20 Jahre Zeitraum (98/99-17/18) ihre 14. 1. Bundesliga Zugehörigkeit.
Bei Hertha ist es dann bekanntlich die 18. 1. Liga Zugehörigkeit (ebenfalls Nichtabstieg vorausgesetzt).

Der Unterschied ist meiner Meinung nach jetzt nicht so gravierend und ich glaube, wenn ich mich an die PDF von gestern richtig erinnere, dass auch 2. Liga Zugehörigkeiten Punkte gibt? Ich glaube die Säule zielt viel stärker auf komplette Neulinge ab.


chachani
25. November 2016 um 13:53  |  574137

Wow… um den Aspekt weiter zu denken, aber manches ist einem gar nicht so bewusst:
Der 1. FC Köln ist ja viel häufiger Fahrstuhl gefahren (und auch stecken geblieben). Die würden es in der künftigen Saison gerade mal auf ihre 12. 1. Liga Zugehörigkeit schaffen (im angesprochenen Zeitraum).


Kraule
25. November 2016 um 13:57  |  574138

fechibaby
25. November 2016 um 9:43
Du willst nicht verstehen. Macht nix.
Ich möchte meine Karten gerne an Menschen verschenken die sonst eher nicht gehen…..Jeder bringt einen mit. Ich schreibe morgen Vormittag ob sie noch zu haben sind.


Stiller
25. November 2016 um 13:59  |  574139

„Der 1. FC Köln ist ja viel häufiger Fahrstuhl gefahren (und auch stecken geblieben).“

Lag’s am eigenen Stadion? 😀 (nix für ungut)


25. November 2016 um 14:00  |  574140

Großartiger Kommentar von @breemer im oben verlinkten MoPo – Artikel! Trifft genau mein Empfinden und meine Grdanken als ich gestern die Berichte über die Beschlüsse las. Und zeigt uns auch: wir sollten die Splitter im eigenen Auge nicht übersehen , wenn wir über “ die anderen“ und deren Verhalten schimpfen…,,
@ Fechi….deine Rechnung erklärt leider wirklich nichts. Mit Addition und lauter x’en kannst du mir das nicht nahebringen.
Ehrlich gesagt, ist deine. Rechnung sogar hahnebüchen…,sorry. Wenn es um Geld geht und Planung, muss man schon seriös bleiben, sonst geht man pleite.


chachani
25. November 2016 um 14:05  |  574141

@Stiller

Da muss ich dich leider enttäuschen, aber die Stadt Köln ist 100%iger Eigentümer des Stadions. Deshalb gibt es in Köln eine ähnliche Diskussion bzgl. eines eigenen Stadions.

Im übrigen ist das Büro, was Herthas Machbarkeitsstudie macht, auch Architekt des Kölner Stadions.


Stiller
25. November 2016 um 14:07  |  574142

@chachani, siehst’e …
😀


fechibaby
25. November 2016 um 14:07  |  574143

@apollinaris

Wir können gerne am 14. Dezember bei Dir
im Leuchtturm über alles diskutieren!
Hier im Blog ist es sinnlos, weiter
über das Thema Stadionneubau und
Zuschauerzahlen zu schreiben.


chachani
25. November 2016 um 14:08  |  574144

@Stiller

Hab ich dich etwa falsch verstanden? 😀

In Köln sollten die lieber versuchen, der Stadt das Ding irgendwie abzukaufen. Das isn feines Fussballstadion, ohne Frage!


Speckguertel-Herthaner
25. November 2016 um 14:23  |  574145

Müncheberg, genau an solchen Reaktionen merkt man meines Erachtens, dass du entweder gar nicht weißt wovon du schreibst, oder zur theatralischen Übertreibung neigst. Müncheberg befindet sich nicht mal im Berliner Ring. Warum nicht gleich die Frage nach Cottbus oder Neuruppin?

Aber ja, genauso, wie ich Bremen, Freiburg und andere Auswärtsspiel besuche, würde ich natürlich auch nach Müncheberg zu meiner Hertha und ihren Heimspielen fahren. Ich fahre dahin, weil ich meinen Verein in einer tollen Atmosphäre erleben will.

Dass ich das potentielle Modell Dreilinden bevorzugen würde und diverse Punkte (welche ich persönlich als Pros sehe) aufführe, bedeutet nicht, dass ich andere Standorte deswegen verteufele. Ich gehe ja auch ins Oly, obwohl ich es persönlich grauenhaft finde.
Es ist zu dem noch gar nichts passiert. Wir reden hier von einer Machbarkeitsstudie, die erst im kommenden Jahr veröffentlicht wird. Unter Umständen steht da auch drin. Alles Quatsch, Hertha sollte im Oly bleiben und mehr Miete zahlen…


Stiller
25. November 2016 um 14:31  |  574146

Ne, ne, @chachani, hast alles richtig verstanden.

Bin halt – wie @sunny – der Meinung, dass es wesentlich bessere Lösungen gäbe und wieder einmal nur darum geht, sich auf unsere Kosten zu bereichern.

Wenn anschließend weniger Leute (für wesentlich teurere Tickets) ins Stadion kommen können als heute, sehe ich keinen Sinn darin, in der Pampa zu bauen.

Das ist eine Bankrotterklärung an die eigenen Fähigkeiten, mehr Zuschauer dauerhaft zu erreichen. Bei einem wiederholten Abstieg, dürfte dies möglicherweise sogar die Pleite des Vereins nach sich ziehen (sofern es ihn als Betreiber des Profitclubs dann noch gibt).

Dringend würde ich raten, die Haftungsfrage auf der MV zu stellen.

Der BvB hat vorgemacht, wie eine vereins- und zuschauerfreundliche Lösung aussieht.

Traut man sich das nicht zu? Ist Dortmund größer als Berlin? Gibt es im Ruhrpott weniger Konkurrenz?


25. November 2016 um 14:36  |  574147

@HerrThaner am 25. November 2016 um 13:00 | 574125:

„40.000 Zuschauer sind zudem mehr als enttäuschend. Zeit für ein neues Stadion.“

Es ist aus meiner Sicht ein Irrglaube, dass zu einer Partie Hertha BSC vs. Mainz 05 an einem kühlen und vielleicht verregneten Sonntagabend in einem neuen Hertha-Stadion dauerhaft (von der ersten Saison einmal abgesehen, wenn überhaupt) mehr Zuschauer als ins Olympiastadion kommen würden.


DreiPunkt
25. November 2016 um 14:47  |  574148

Zum Thema Neubau, möchte ich hier gerne einen weiteren Standort ins Spiel bringen:
Das Lager von Kaisers-Tengelmann in Mariendorf am S-Attilastraße (oder eventuell die Freifläche östlich davon, falls das Lager erhalten bleibt).

Sicherlich ist es nicht so gut angebunden wie der Olympiapark und sicherlich auch nicht billig, aber ich denke, hier könnte man zumindest Chancen haben.

Wie es mit Kaisers weitergeht ist noch nicht 100%ig entschieden und besonders die Zukunft des Lagers ist (soweit ich weiß) noch völlig ungeklärt. Fußweg von der S-Bahn wären ca. 800 Meter, also etwa 10 Minuten und von der U-Bahn (Westphalweg) etwa 1 Kilometer, etwa 15 Minuten. Busse fahren auch mehrere und der Knotenpunkt Rathaus Steglitz ist auch nicht weit.

Ich weiß nicht, wie die Besitz-, bzw. Pacht- oder Mietverhältnisse sind, aber meiner Meinung nach sollte man hier nochmal genauer prüfen. Was meint ihr?


chachani
25. November 2016 um 14:47  |  574149

@herthabscberlin1892 25. November 2016 um 14:36 | 574147

Aber genau darum geht es ja:

1. sehen 40.000 in einem bspw. 55.000er Stadion besser aus als im Oly.
2. dürften trotzdem die 40.000 in einem reinen Fussballstadion eine bessere Atmosphäre liefern als im Oly.
3. Ist ja auch ein Kalkül, dass mehr Dauerkarten abgesetzt werden, weil man ja doch dabei sein will und sich nicht, wie es derzeitig die Situation ist, immer die Rosinen schön rauspicken kann. Ergo wird die Zuschauerzahl höher sein, obwohl nicht alle Dauerkartenbesitzer da sein müssen (Stichwort künstliche Verknappung).


Yannick
25. November 2016 um 14:53  |  574150

@ub’s Artikel:

Ich verstehe das eigentlich auch so wie @pathe gestern um 22:05…

Für mich heißt das Ganze, dass ein Verein, der, wenn er in der Bundesliga ist, nach der Berechnung auf, sagen wir Platz 5 stehen würde, nun aber absteigt, dann automatisch auf Platz 13 runtergestuft würde…

Andersherum, ein Neuling, der ohne Vergangenheit etc. eigentlich auf Platz 36 wäre, steigt beim Aufstieg in die Bundesliga schon dadurch automatisch auf Platz 24.


25. November 2016 um 15:06  |  574151

@chachani am 25. November 2016 um 14:47 | 574149:

So wie ich es vernehme, schließen sich aber Pro-Argumente gegenseitig aus (z.B. kleineres – im Sinne von Zuschauerkapazität – Stadion = gleich höhere Auslastung = künstliche Verknappung = höhere Preise).

Ich würde für unsere Familie keine drei Dauerkarten mehr erwerben bei einem Stadion außerhalb von Berlin (aus mehreren Gründen, die verschiedene Kommentatoren hier schon genannt haben).

Ich hätte wohl nicht einmal Dauerkarten, wenn das Stadion in z.B. Marzahn, oder Köpenick stehen würde, weil mir die Anreise zu umständlich wäre.

Hertha BSC hat den historisch besten Saisonstart gegen bereits fast alle für den Zuschauer interessanten und zuschauerträchtigen Gegnern (außer FCB & BVB) vor dem Winter absolviert und liegt bei durchschnittlich 52.500 Zuschauern, was auch zum Ende der Saion zu erwarten sein dürfte.

Mir erschließt sich immer noch nicht der Vorteil einer z.B. 55.000-Arena, weil diese auch nicht 17 x ausverkauft sein wird.

Und die „bringt durch die Atmosphäre ein paar Heimpunkte“ These kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Da gab und gibt es jede Saison zahlreiche gegenteilige Beispiele.

Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen und die Reaktionen der dann „unterlegenen“ Meinungsseite.


chachani
25. November 2016 um 15:20  |  574152

Ich gebe dir da natürlich auch recht @hbscberlin1982.

Persönlich liebe ich das Oly, auch die Atmosphäre und mir ist eigentlich auch sch***egal wie viele Leute kommen, denn ich will dahin. Ich möchte meinem Team zugucken, wann immer ich kann. Immer auf andere schauen ist nicht mein Ding. Dass der Verein das tun muss, im Wettbewerb, ist aber verständlich.
Ich würde auch abkotzen, wenn ich nach Ludwigsfelde raus fahren müsste dafür.

Aber ich habe das schon mal unterstrichen, was @apo gesagt hat: ich glaube nicht, dass Hertha tatsächlich ein Interesse daran hat, auf die grüne Wiese zu ziehen. Aber es werden endlich mal Tatsachen geschaffen und nicht nur erzählt „ja ein eigenes Stadion wäre toll“. So zwingt man den anderen Akteur, das Land Berlin, auch zu agieren. Denn auch hier kann mir keiner erzählen, dass die Interesse daran haben, dass Hertha raus zieht.

Auf dem Olympiagelände wäre Platz und die Infrastruktur ist da. Wenn es vernünftig geplant ist, kann man das auch mit dem Denkmalschutz übereinkommen lassen. Das ist reiner politischer Wille. Und niemand hindert den Verein daran, die ganz großen Dinger im Oly auszutragen oder einen sonstigen Kompromiss hinzubekommen. Aber das sollen die Akteure mal schön unter sich ausmachen.


25. November 2016 um 15:27  |  574153

@chachani am 25. November 2016 um 15:20 | 574152:

Das hast Du alles sehr ausgewogen dargelegt, finde ich sehr gut!


chachani
25. November 2016 um 15:40  |  574154

Um vielleicht einen anderen Aspekt mal anzusprechen: kennt sich jemand mit steuerlichen Fragen aus?

Wo würde wie eigentlich Steuern gezahlt werden, wenn das Stadion in Brandenburg steht, das Unternehmen aber in Berlin gemeldet ist? Letztlich wird doch aber der Umsatz im Stadion erlöst, welches in einem anderen Bundesland steht? Wie gesagt, ich weiß nur wie man Steuern zahlt 😀 .

Das ist sicherlich auch ein Faktor, sonst kann ich mir nicht vorstellen, warum sich jetzt halb Brandenburg ungefragt zu Wort meldet.


HerrThaner
25. November 2016 um 15:41  |  574155

@herthabscberlin1892: Doch, da bin ich mir sogar sehr sicher.
Nicht nur, wäre der Komfort an einem solchen kalten, regnerischen Tag in einer modernen, geschlossenen Arena erheblich höher. Auch die Ticket-Verknappung und vor allem aber die deutlich (!) bessere Sicht auf das Geschehen auf dem Platz würden regelmäßig mehr Fans ins Stadion locken.

Und wenn du mir nicht glaubst, dann frag doch mal in Hamburg, Gladbach oder sonstwo nach, wie sich die Zuschauerzahlen bei denen so mit den neuen Fußballarenen so entwickelt haben.

Ich würde sogar soweit gehen, dass eine Arena mit 55.000 Plätzen schon bald zu klein sein könnte. Die einer späteren Anpassung auf etwa 65.000 Plätze sollte auf jeden Fall mit eingeplant werden.


25. November 2016 um 16:01  |  574157

@HerrThaner am 25. November 2016 um 15:41 | 574155:

Ich bleibe dabei: Niemals mit einem Stadion außerhalb von Berlin.

Und wie gesagt, Ticketverknappung bedeutet höhere Preise.

Mönchengladbach und Hamburg (bereits gegen FCB &BVB gespielt) haben durchschnitttlich circa 53.500 Zuschauer – Hertha BSC so ungefähr auch.

Mit einem Stadion außerhalb von Berlin ist dies aufgrund der gestückelten Spieltage mit den entsprechend oftmals nicht günstigen Anstoßzeiten nicht zu übertreffen.

Es dreht nur den Fakt um, dass jetzt deshalb weniger Brandenburg-Hertha-Fans in das Stadion nach Berlin kommen. Mit einem neuen Stadion in Brandenburg kommen dann halt zwangsläufig auch weniger Berlin-Hertha-Fans dorthin.


25. November 2016 um 16:03  |  574158

Jetzt haben wir bis zur der Vorstellung der Machbarkeitsstudie ein neues Hamsterrad – und wohl darüberhinaus.


Stiller
25. November 2016 um 16:16  |  574159

@chachani, da sprichst Du ein Thema an, bei dem sich Bürger oft vertun. Viele Steuern sind nämlich zwischen dem Bund und den Ländern aufgeteilt und fallen zum Teil nur indirekt an. Das bedeutet, dass die Steuereinnahmen des Landes wesentlich geringer ausfallen als viele denken.

Die Anbindungskosten ins Umland würden sich kaum bis gar nicht lohnen. Vor allem wären die dauerhaften Unterhaltskosten für die Infrastruktur nicht zu rechtfertigen. 2x im Monat am Wochenende zum Spiel karren – und dann?


25. November 2016 um 16:57  |  574160

chachani

25. November 2016 um 15:40 | 574154
Bei der Körperschaftssteuer und der Umsatzsteuer gibt es keine Unterschiede zwischen einzelnen dt. Bundesländern.
Jedoch bei den Hebesätzen der Kommunen zur
a) Grundsteuer,
b) Gewerbesteuer.
Und b) ist überall dort zu zahlen, wo ein Unternehmen Betriebstätten unterhält.


sunny1703
25. November 2016 um 17:01  |  574161

@speckgürtel

Okay, wenn Du egal wohin ein Stadion gebaut wird, das besuchst, ist Dein Einsatz für einen egal wo Standort verständlich.

Das respektiere ich selbstverständlich, nur es ist eben nicht mein Standpunkt. Mein Standpunkt ist, dass der Wert eines solchen Stadions überschätzt wird. Dass beim Bau eines solchen Stadions diverse Gruppen nicht mehr mitgenommen werden, die im Olympiastadion noch teilhaben können, dass es in Berlin vermutlich mit die beste vorhandene Infrastruktur für ein Stadion in Deutschland gibt.
Die Sportschau hat letztens eine natürlich nicht repräsentative Umfrage veröffentlicht,in der es um die Benotung der Bundesligastadien ging.
http://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/bundesliga-stadionzeugnis-100.html
Warum also ein Stadion bauen, wenn wir eines haben,um das uns viele beneiden?!

Ein neues Stadion, da wo Du es gerne hättest, bitte, aber nur wenn der Verein oder ein Investor dann auch sämtliche für Berlin anfallenden Infrastrukturkosten übernimmt.

Und ich bin gespannt, ob die Bürger Brandenburgs so begeistert wie Herr Woidke auf dieses neue Unternehmen reagieren, ich habe da meine Zweifel.

Ich gebe gerne zu, ich bin in dem Punkt Traditionalist. Ein Berliner Verein hat sein Stadion in Berlin zu haben und nicht in einem anderen Bundesland,ansonsten ist er kein Berliner Verein mehr. Das altmodisch in dem Bereich sein,nehme ich gerne in Kauf.

Eine Dieter Hoeneß Gedächtnis Arena würde ich so besuchen wie @Dan es schon beschrieben hat, bei mir ganz sicher vor allem aus Kostengründen, denn die Anfahrt wäre in meinem Fall ähnlich weit wie zum Olympiastadion.

Aber gut, warten wir mal ab, wie sich die Dinge entwickeln! 🙂

lg sunny


25. November 2016 um 17:02  |  574162

Ja leider herthabscberlin1892
25. November 2016 um 16:03 | 574158 🙂

Es wird mir schwer fallen, das laute Klappern dieses Hamsterrades zu überhören rund um das 125-jährige Vereinsjubiläum.


25. November 2016 um 17:04  |  574163

Was ist das denn? 😮

Eine Dieter Hoeneß Gedächtnis Arena …


hilli
25. November 2016 um 17:07  |  574164

mh.. das es heute eine Pressekonferenz zum Spiel am Sonntag gegen Mainz gab, Mitch noch immer verletzt ist… also das es auch noch um Fußball Spiele unserer Hertha geht… scheint hier keinen mehr zu interessieren..


25. November 2016 um 17:07  |  574165

@Blauer Montag am 25. November 2016 um 17:02 | 574162:

Ich habe bereits vereinzelt Meinungen vernommen, die das Stadionthema im Jahre des 125-jährigen Vereinsjubiläums als „unglücklich“ empfinden.

Und die Aufmerksamkeit für dieses Thema nach Veröffentlichung der entsprechenden Machbarkeitsstudie wird sicherlich eher zunehmen.


25. November 2016 um 17:08  |  574166

@sunny1703 am 25. November 2016 um 17:01 | 574161:

Ich fahre in Deinem Boot mit. Volle Übereinstimmung.


25. November 2016 um 17:12  |  574167

Rutscht rüber sunny und hbsc1892.
Gestattet mir die Bitte: „Ich sei in eurem Boote der Dritte.“

Alles Weitere später – muss jetzt zur Arbeit.


Ursula
25. November 2016 um 17:19  |  574168

# Wenn es nur um mehr Zuschauer ginge….

Mein letzter Satz zu diesem unlogischen
Thema, kann nur lauten, wenn es denn
nun unbedingt eines neuen Stadions
bedarf, was ich nicht (ein)sehe…

…kann nur lauten, Hertha schaufelt
sich ein eigenes Grab, wenn „man“
AUßERHALB Berlins, aber eben auch
AUßERHALB des bisherigen Standorts,
um DIESES „Olympia-Stadion-Gelände“
versucht, sich NEU zu orientieren, sich
NEU zu finden, für ein „vages, digitales
Potenzial“ von zu generierenden Zuschauern…

Vielleicht könnte „man“ die Zustände
im „OLY“optimieren, alternativ…?


kczyk
25. November 2016 um 17:20  |  574169

„… Es ist zu dem noch gar nichts passiert. Wir reden hier von einer Machbarkeitsstudie, die erst im kommenden Jahr veröffentlicht wird. Unter Umständen steht da auch drin. Alles Quatsch, Hertha sollte im Oly bleiben und mehr Miete zahlen …“

*denkt*
niemand hier kennt die fragestellung zur machbarkeitsstudie.
aber alle reden mit.


25. November 2016 um 17:27  |  574170

@kczyk am 25. November 2016 um 17:20 | 574169:

„*denkt* niemand hier kennt die fragestellung zur machbarkeitsstudie.
aber alle reden mit.“

Genau so soll und muss es sein.

Soll ja auch ein Stadion „für alle“ werden bzw. sein.


Ursula
25. November 2016 um 17:35  |  574171

@ kczyk

Eine Machbarkeitsstudie beinhaltet doch
aber den WUNSCH einer „Veränderung“,
aus welchen logischen, oder unlogischen
Motiven auch immer!

Über die daraus resultierenden Konsequenzen
diskutieren „wir“ HIER doch seit drei Tagen gar nicht!

Denn die Quintessenz und Konsequenz dieser
Studie ist „uns“ in der Tat nicht bekannt, aber
der „WUNSCH“ ist doch der Vater des Gedankens,
dabei ist die grundsätzliche Fragestellung der
Auftraggeber sekundär…


backstreets29
25. November 2016 um 18:26  |  574172

User/in 17:19

Genau das hat man dem FC Bayern auch prophezeit, als er nach Fröttmaning umsiedelte.
Allerdings zeigten sich hier Stadt und Land extrem grosszügig, was die
Infrastruktur anging


Joey Berlin
25. November 2016 um 18:31  |  574173

#Stadiondebatte
Gestern in der rbb Abendschau.

In der Debatte um den Bau einer neuen Fußball-Arena für Hertha BSC im Land Brandenburg haben mehrere Kommunen Interesse signalisiert – darunter Ludwigsfelde, Oranienburg und Potsdam. Wir haben Berliner gefragt, was sie davon halten würden, wenn Hertha nicht mehr in Berlin spielen würde.

Natürlich auch nicht repräsentativ, aber hier liegen viele richtig.

http://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Neues-Stadion-für-Hertha-in-Brandenburg/rbbFernsehen/Video?documentId=39141866&topRessort=tv&bcastId=3822076


Joey Berlin
25. November 2016 um 18:35  |  574174

#noch mehr Stadiondebatte,

Mit den „Ultras“ habe ich es nicht so – aber der Tenor stimmt hier ►
http://hb98.de/gedanken/das-olympiastadion/


U.Kliemann
25. November 2016 um 18:53  |  574175

2008 geschrieben! Hat aber nichts (am Wahrheits-
gehalt)eingebüßt
wie ich finde. Auch von mir ein Lob für die
Harlekins.


pathe
25. November 2016 um 18:58  |  574179

–》Nebenan geht’s weiter! –》

Es geht NICHT mehr um das Stadionprojekt.

Ich fände daher es gut, wenn bei Bedarf die Stadiondiskussion in diesem Thread fortgesetzt würde und nicht in dem neuen.


Joey Berlin
25. November 2016 um 19:41  |  574190

@herthabscberlin1892
25. November 2016 um 16:01 | 574157

Ich bleibe dabei: Niemals mit einem Stadion außerhalb von Berlin.

So isses! Es gibt Essentials, die sollten von Vereinsseite nicht verhandelbar sein – wenn man Traditionen ernst nimmt. Hier wird Gegenbauer und der Lange mal in der Disziplin Sportpolitik mit dem Senat in den Ring steigen müssen. Kann sich ein Berliner Senat leisten, seinen Erstligisten aus der Stadt zu treiben… ?

@hermsdorfer
25. November 2016 um 19:00 | 574180
wg. Toller Artikel

Aber auch viel Blödsinn, eine Fünf-Sterne WM Arena als Hemmschuh zu betrachten ist schon irre…
wg. Olympiastadion:

Es ist aber gleichzeitig an der Zeit zu realisieren, das es das größte Hemmnis für Herthas Entwicklung ist.

Und da dachten alle immer, die knappe Kasse verhindert den sportlichen Höhenflug, weil Topspieler eben auch Toptransfersummen kosten… warum kriseln momentan ehemalige Topvereine mit eigenen, reinen Fußballstadien? Monokausale Erklärungen haben mich noch nie überzeugt.


25. November 2016 um 20:39  |  574197

Da ich jetzt erst zum Lesen komme…

Hat Hertha eigentlich auch mal daran gedacht, wie so ein Stadion noch genutzt werden kann? Irgendwo auf dem Brandenburger Land Konzerte? Oder sonst was?

Wäre für eine Amortisation der Kosten sicher hilfreich…


pathe
25. November 2016 um 20:52  |  574199

@hermsdorfer
In der Tat ein toller Artikel!
Und ein schönes Stadionprojekt am Anfang des Artikels! 🙂


Speckguertel-Herthaner
25. November 2016 um 21:21  |  574205

@ hermsdorfer:

Ja, einer von denen, der die Zeichen der Zeit in meinen Augen verstanden hat. Hertha muss den alten „Westberliner Engelhardt Mief“ loswerden, wenn der Verein endlich dauerhaft nach vorn kommen will. Alles wandelt sich, Berlin ist nicht mehr geteilt und Brandenburg innerhalb des Berliner Rings keine Hinterwäldlerprovinz. Und nur bei Hertha soll alles bleiben, wie es ist???

Der Berliner Senat wird sehr viel verlieren, wenn er Hertha ziehen lässt.

@ moogli:

Das ist ein Punkt, den ich auch schon anführte. Hertha muss sich natürlich dann an rein garnichts halten, was der Berliner Senat so gern hätte. Dann kommen die Stars eben ins Umland und Brandenburg profitiert davon. Dem Oly wirds nicht gut tun.

Am Ende redet man hier von 2 maximal 3 Ausflügen im Monat nach Brandenburg zu einem Herthaspiel. Das soll ein Hindernis sein, ein Stadion ausserhalb Berlins zu füllen???


Joey Berlin
26. November 2016 um 7:01  |  574336

Moin,

@Speckguertel-Herthaner
25. November 2016 um 21:21 | 574205,

…Berlin ist nicht mehr geteilt und Brandenburg innerhalb des Berliner Rings keine Hinterwäldlerprovinz.

Na und, deshalb liegt die Zukunft der Hertha in Brandenburg? Ein kausaler Zusammenhang ist nicht erkennbar. Schon möglich, dass sich einige Lokalpolitiker ihre Träume erfüllen möchten und sich wirtschaftliche Synergieeffekte versprechen, zum Nachteil Berlins – die werden sich über deinen Support freuen.

Am Ende redet man hier von 2 maximal 3 Ausflügen im Monat nach Brandenburg

Es geht um viel Mehr: Hier stellt sich die Frage nach Identität, Image und vielem mehr.


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