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(ub) – Montag, trainingsfrei bei Hertha BSC. Der Fußball-Bundesligist hatten am Nachmittag des dritten Advents seine Profis zu verschiedenen Fan-Gruppen entsendet.

Salomon Kalou war ebenso umlagert …

… wie Shaun Kauter und John Brooks …

… Julian Schieber war bei den Hertha-Junxx ein willkommener Gast (Achtung: auf das weiße Dreieck klicken = Bewegtbilder) …

 

… und Fabian Lustenberger …

… und Peter Pekarik …

… und Florian Kohls bei der OFC Plumpe Mucke …

… und Marvin Plattenhardt beim OFC Westside …

… Vedad Ibisevic war beim Bowling gefordert

… Mitchell Weiser war mit dem Kids Club im Kino …

Das Schlussbild gehört John Brooks, der den Nachmittag mit Cash, the French Bulldog, ausklingen ließ …

Sundays! 🐶😴 #cashthefrenchbulldog

A photo posted by John Anthony Brooks official (@j_brooks25) on

… heute war Weihnachtsbacken für die Kleinen bei Hertha. Wenn Per Skjelbred dabei war, es sieht mir nach einer VIP-Loge im Olympiastadion aus, sind vermutlich die Spieler samt Familie zusammen …

Allofs: Für mich ist das ein trauriger Tag

Die Bundesliga-Meldung dieses Montags kommt aus Wolfsburg. Einen Tag, nachdem der HSV seinen Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer durch Heribert Bruchhagen ersetzt hat, hat der VfL seinen Vorstand Sport, Klaus Allofs, freigestellt. Dr. Francisco Javier Garcia Sanz, Vorsitzender des Aufsichtsrats der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH:

„Nach eingehender Analyse in den vergangenen Wochen haben wir uns dazu entschlossen, auf seiner Position angesichts der aktuell schwierigen sportlichen Situation einen Neuanfang zu machen. Dieser Schritt war reiflich überlegt, ist uns aber eingedenk der Leistungen von Klaus Allofs für den Verein und unseres guten persönlichen Verhältnisses zu ihm nicht leichtgefallen.“

Klaus Allofs hat sich mit einem Sechs-Minuten-Video verabschiedet.

Allofs: „Es ist für mich persönlich ein trauriger Tag. Nach intensiven Gesprächen sind wir zum Wohl des VfL Wolfsburg zu dieser Entscheidung gekommen.

Quelle: VfL-Medienmitteilung inkl. 6-Min.-Video

Training bei Hertha, Dienstag, 14 Uhr, auf dem Schenckendorffplatz


80
Kommentare

rasiberlin
12. Dezember 2016 um 17:29  |  576840

🙂


12. Dezember 2016 um 17:34  |  576841

:mrgreen:


12. Dezember 2016 um 17:39  |  576843

Ho Ho Ho
Schöne weihnachtliche Bilder aus den Hertha-Fanclubs.


fg
12. Dezember 2016 um 17:39  |  576844

Rasi🎉🎉🎉


Spree1892
12. Dezember 2016 um 17:40  |  576846

(Vorweg: Rechtschreib- und Grammatikfehler könnt ihr behalten :D)

Ich hatte mich hier schon mehrmals geäußert das der Blog nicht gleich vorurteilen soll wenn es um Fan-Themen geht. Es gibt doch Opa und meine Wenigkeit die sich damit ziemlich gut auskennen. Sicherlich noch ein paar andere.

Warum schwarze Jacken und Co.? Es nennt sich Casual Style, das ist in Deutschland verbreitet besonders bei den Ultras und deren Umfeld. Zu Casual Style gehören u.a North Face, Stone Island sowie Sneaker Schuhe von New Balance, Nike und Adidas. Ich bin auch so gekleidet und das obwohl ich kein Ultra bin. Zumal die schwarze North Face Jacke sehr warm, hält sogar bei Minusgraden. Natürlich ist es widersprüchlich wenn die Jungs rufen blau-weiß und so.

Ansonsten kann ich @apo Statement nur zustimmen, redet mit den Jungs. Sie sind sehr offen und freundlich. Aber gleich als arrogant abzustempeln ist falsch. Die Jungs leisten soviel Arbeit z.B Choreos das ist alles kommt von den wo ihr meint „Arrogant“. Und das bezahlt Hertha nicht sondern die Leute selber. Ohne die Ultras wäre die Kurve schon längst wie gestorben. Ultras halten vor allem rechte Leute aus dem Stadion, daher ist es gut wenn die Ultras einen großen Einfluss haben. Und bei Hertha ist die Kurve so gut es geht total unpolitisch.

Schaut euch mal den Stress bei anderen Vereinen an, wie Bremen mit Ultras aus dem linken Spektrum und Hooligans aus den rechten Spektrum.

Wichtig wäre der Zusammenhalt unter jedem Herthaner, zwischen Kutte – Normalo – Supporter – Ultra – Hooligan.

Ich verstehe das die Jungs nicht mit der Presse sprechen, wenn überall ständig gesagt wird Ultras = Chaoten – Hooligans und so. Aber dann gefeiert werden wenn sie soziale Projekte machen.

Wenn es einen besseren als Gegenbauer gibt, würde ich auch sagen: Gegenbauer raus.
Gegenbauer ist zwar wirtschaftlich nicht der schlechteste aber vom Charakter her total ungeeignet. Mich hat auch aufgeregt wie er gesprochen hat auf der MV. Sowas geht nicht!

Nochmal zu weiter oben: Genauso warum die Presse aus dem Spiel gegen Köln ein Drama draus machen wegen homophob.

Unsere Ultras sind nicht homophob oder sonstiges. Seid lieber froh das wir solche Ultras haben und genießt es solange Ultras noch ins Stadion gehen. Ihr habt gesehen im Jahr 2012 was passiert wenn im Stadion keine Ultras mehr Supporten – Tote Hose.


12. Dezember 2016 um 18:00  |  576849

… Ihr habt gesehen im Jahr 2012 was passiert wenn im Stadion keine Ultras mehr supporten – Tote Hose.

Wann war das Spree1892? Habe ich das damals nicht wahrgenommen oder habe ich es seitdem vergessen?


Spree1892
12. Dezember 2016 um 18:08  |  576850

Bei den Sicherheitspaket 12:12 war an 3 Spieltagen für rund 12 Minuten und 12 Sekunden stille. Da war Hertha in Liga 2.


12. Dezember 2016 um 18:10  |  576851

Danke Spree1892, jetzt erinnere ich mich an 12:12.


hurdiegerdie
12. Dezember 2016 um 18:47  |  576852

Faktencheck (hihi):

Wir wissen, dass ein Ausweichtrikot anders aussehen muss. Beim Nachgoogeln gab es wohl auch schon Proteste gegen gelb/orange, aber weniger massiv. Mein Fazit: es muss an der Farbe liegen. Also pink.
Nur: das Auweichtrikot muss schräg sein, es kann halt nicht schwarz oder weiss oder blau sein. Und: Der Trikotsponsor hat ein gewichtiges Wort. Und: es wird ja wieder gewechselt. Also für mich unsinniger Protest.

RB Leipzigs Politik mögen wir nicht: Aber soll sich Gegenbauer offiziell hinstellen und Massnahmen gegen ein Ligamitglied und damit gegen den DFB/DFL formulieren. Ich würde an der Glaubwürdigkeit eines solchen undiplomatischen Präsidenten zweifeln. Und: Leipzig hat der DFB/die DFL erlaubt. Für mich ein unsinniger Protest.

Spruchbänder sind per se erstmal keine DIskussion, sondern Ausdruck einer Meinung. Danach muss man über die Inhalte in die Diskussion. Apo hat mit 2(!) Leuten gesprochen, ist mir nicht Diskussion genug. Ich gehe nicht in die Ostkurve, um da zu diskutieren. Diese Öffnung der Diskussion müsste also von den Ultras kommen. Sehe ich nicht. Die waren weder auf dem Weihnachtsmark noch hatten sie einen Diskussionsstand vor dem Stadion.

Da ist mir die Meinung von 2 Leuten doch ein bisserl zu wenig, zu wenig Kommunikation und zu wenig Aktion die „Meinung“ in der öffentlichen Debatte zu begründen. Für mich ein unsinniger Protest mit dazu noch fehlender kommunikativer Begleitung. Es ist doch nicht an mir, deren Meinung zu verstehen, sondern an ihnen, sie mir klar zu machen. Schliesslich wollen sie etwas verkaufen, was die Mehrheit nicht versteht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. Dezember 2016 um 18:48  |  576853

@ElfterFreund

mich deucht, hier orakelte @ub, dass Allofs seinen Abschied provoziert hat, um aus dem Vertrag bis 2019 rauszukommen. Das Statement war bestimmt schon 2 Wochen in der Schublade…

Beim Brainstormen in der Redaktion, wohin es Allofs künftig verschlagen könnte, fiel der Name Borussia Mönchengladbach … #Eberl … #Bayern …

qué será


Agerbeck
12. Dezember 2016 um 18:51  |  576854

@spree
auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. ich finde deinen artikel trotz aller mühen und des versuchs der nüchternen Erklärung sehr eindimensional.
ich möchte mich schon deshalb nicht näher mit der materie beschäftigen, weil mir die meinung der ultras zu aufgesetzt und beanspruchend erscheint.
allein die spruchbänder zur trikotfarbe gehen mir derart auf den senkel, dass es für mich Zeitverschwendung ist. Weiterhin möchte ich mich nicht, einzig bedingt durch das Sangesmonopol und die selbsternannte Vorreiterrolle aller Ostkurvenjünger, meine persönliche Meinung vorgekaut bekommen.

Der Verein bietet das Produkt mit tatkräftiger Unterstützung und finanzieller Hilfe etlicher kleiner und großer Sponsoren. Den Rest macht das Publikum, zu dem regelmäßig -weit vor den Ultras- mind. ca. 40.000 (5 Ausrufezeichen) mehr oder weniger Interessierte kommen.

Die sind sicherlich nicht alle begeistert von diesen aktionen oder beschäftigen sich erst gar nicht dermaßen tiefgründig mit derlei Politik. Sie gehen zum Fußball oder/und unterstützen das Team. Darüberhinaus sind diese 40.000 in ständig durchmischter Zusammensetzung zu sehen, da sie im Gegensatz zu den Ultras nicht regelmäßig die Spiele besuchen.

Ich erinnere mich auch sehr genau an die 12:12-aktion. Die Hilflosigkeit der Kurve war doch meiner Meinung nach eher der Situation geschuldet, dass sich die Capo-Befeuerung über einen langen Zeitraum schlicht etabliert und verselbständigt hatte.

Ich brauche diesen Zirkus nicht und bin nach wie vor klarer Befürworter des spontanen, spielbezogenen Supports.

Wenn nun der Verein oder/und Nike ein pinkfarbenes Trikot vorstellt, findet man es gut oder schlecht, kauft es oder nicht.
Hier die Satzung zu bemühen, die nie in Frage gestellt wurde und diese Nummer so aufzubauschen, wo wir evtl. im Saisonverlauf 4-5 Spiele auswärts damit auflaufen, ist in meinen Augen skurril.
Wenn dann noch gleichgesinnte Anhänger angegangen und bedroht werden, weil sie das Jersey toll finden, ist bei mir der Ofen aus.

Auch ich finde nicht alles toll und brauche bspw. nicht das neueste trikot. dann hole ich es mir ein jahr später zum halben preis, unterstütze aber damit den verein. auch hier kann ich die ansicht der ultras nicht teilen, die ja lieber ihre eigenen artikel kreieren.

ich kann mich nunmal heute dem kommerz nicht mehr entziehen, wenn ich hochklassigen Fußball sehen möchte. Ich finde den Kampf für Tradition und Erhalt der Fankultur ja sehr löblich, es dürfte aber gen Hornberger Schießen tendieren.

Wer das Geld hat bestimmt die Musik. So isses. Leider!


12. Dezember 2016 um 18:55  |  576855

Beim Brainstormen frage ich mich, wohin es Preetz zukünftig …
… hasta mañana muchachos …


kczyk
12. Dezember 2016 um 18:59  |  576856

„… Wer das Geld hat bestimmt die Musik. So isses. Leider! …“

*denkt*
grundsätzlich ein richtiger ansatz.
doch imDFL-organisierten fußball sicher nicht die richtige position.


U.Kliemann
12. Dezember 2016 um 19:02  |  576857

Der wechsel das Bäumchen Spiel bei Bundesliga
Managern oder auch Sportsvorständen ist mir
irgendwie unheimlich,da arbeitet jemand Jahre-
lang für einen Verein und wird plötzlich HSV
Fan.Bruchhagen.Der Bremer Allof wird VW Fan.
Und bald (?) Gladbacher und Eberl Bayer? Das
Trainer die Pferde wechseln ok.Glaube ich habe
noch ein paar nicht genannt.


U.Kliemann
12. Dezember 2016 um 19:06  |  576858

D. H. für Rühl war für mich auch sehr suspekt damals.Gut da war natürlich noch der Schwan R.


kczyk
12. Dezember 2016 um 19:06  |  576859

„… Der wechsel das Bäumchen Spiel bei Bundesliga
Managern oder auch Sportsvorständen ist mir
irgendwie unheimlich …“

*denkt*
in einer geschlossenen gesellschaft kann jeder jeden ersetzen.
sogar die fans sind austauschbar.


Agerbeck
12. Dezember 2016 um 19:17  |  576861

„kczyk
12. Dezember 2016 um 18:59 | 576856
„… Wer das Geld hat bestimmt die Musik. So isses. Leider! …“

*denkt*
grundsätzlich ein richtiger ansatz.
doch imDFL-organisierten fußball sicher nicht die richtige position.“

nicht meine meinung, nur darstellung von fakten, …nicht nur im Fußball.


12. Dezember 2016 um 19:26  |  576862

@Spree..ich habe dir drüben noch mal meinen Respekt ausgesprochen.


12. Dezember 2016 um 19:28  |  576863

„… Wer das Geld hat bestimmt die Musik. So isses. Leider! …“
Brechts Zitat ist natürlich nur im ersten Moment beeindruckend..vor allem für einen jungen Wilden.


kczyk
12. Dezember 2016 um 19:37  |  576864

wer das geld hat vergisst leider viel zu oft, von wem er es erhalten hat.


Agerbeck
12. Dezember 2016 um 19:54  |  576865

@apo und @kczyk

beides auch sicher korrekt. wollte ja eigentlich aber ganz was anderes zum ausdruck bringen.

die grundabsichten der ultras sind ja nicht schlecht. nur die umsetzung als allgemeingültig keit stört mich halt, zumal sie da zu ihrer musik nicht die richtigen töne treffen, um mal bei der Musik zu bleiben…


kczyk
12. Dezember 2016 um 19:59  |  576866

@Agerbeck – ist es nicht so, dass, wenn die kinder den gesang der weihnachtsbäckerei entwachsen sind, deren eltern stets erklären, die musik ihrer sprösslinge sei hottentottenmusik ?
sich gegenseitig zu respektieren beginnt damit, die position eines anderen nicht gleich in die tonne zu drücken.


12. Dezember 2016 um 20:01  |  576867

@kczyk um 1937

Vergisst er nicht. Denn er will ja nochmal verkaufen.

Und der Käufer vergisst nicht, woher er die Ware hat. Denn er ist zufrieden. Wenn er nicht zufrieden ist, kauft er woanders. Davor hat der Anbieter am übrigens meisten Angst.


kczyk
12. Dezember 2016 um 20:07  |  576868

@SirHenry – alles graue theorie – wie auch der ansatz der volkswirtschaft bezüglich des geldkreislaufs


Agerbeck
12. Dezember 2016 um 20:35  |  576869

sich gegenseitig zu respektieren beginnt damit, die position eines anderen nicht gleich in die tonne zu drücken.

doch…stichwort pinkfarbenes trikot und Bedrohung…


Freddie
12. Dezember 2016 um 20:38  |  576870

@ukliemann 1902

Bruchhagen ist aber nicht ganz neu in Hamburg.
War schonmal einige Jahre dort Manager.

@hurdie1847
Schöner Faktencheck. Volle Zustimmung


schnitzel
12. Dezember 2016 um 20:45  |  576871

Spree1892
12. Dezember 2016 um 17:40

Mag sein, dass du dich in der Fanszene deulich besser auskennst als ich aus der Ferne. Dass die Fans abgesehen von solchen Bannern auch konstruktiv sein können, wil ich gar nicht bestreiten. Aber glaubst du ernsthaft, diese Banner – mit solchen Ausdrucksweisen – wären jetzt in irgend einer Form ein Diskussionsbeitrag?

Selbst aus Wien kann ich sehen, dass es noch nie nur annähernd eine solche Trikotdiskussion gegeben hat, wie dieses Jahr. Und in den letzten 15 Jahren haben/hatten wir so ziemlich alles von der Farbpalette auf unseren Trikots. Warum gibt es jetzt so eine Aufruhr? Die Argumentation „Pro Blau-Weiß“ kaufe ich niemandem ab. Wie oft kommt es denn vor, dass wir in einem Jahr ausschließlich blau-weiße Trikots haben? Und: Der Banner in Köln sei nicht homophob gewesen? Meinst du das jetzt ernst?

Im Übrigen kann ich mit „Gegenbauer raus“-Forderungen ebenso nichts anfangen wie mit sämtlichen stadionbedingten Empörungsanfällen, wo (bis auf ein paar Insider) niemand die Optionen kennt. Nichts wissen, aber Hauptsache man lässt irgend eine Wut von sich los.


Tojan
12. Dezember 2016 um 20:50  |  576872

bei hurdis faktencheck fehlt aber das thema orange 😉


Exil-Schorfheider
12. Dezember 2016 um 20:51  |  576873

@u.kliemann

Ebert kam aus der Bayern-Jugend zu Gladbach.
Wäre also kein Neuland für ihn.

@tojan

Wolltest Du zum vierten „unsinniger Protest“ lesen?


Tojan
12. Dezember 2016 um 20:56  |  576874

@Exil
in einer differenzierten betrachtung sollte man zumindest versuchen den gesamtzusammenhang zu betrachten und sich nicht auf ein thema versteifen (es liegt an pink).


apollinaris
12. Dezember 2016 um 21:00  |  576875

@ Schnitzel.. du lässt jetzt aber wirklich jeden Kontext ausser acht..? Wir können die Diskussion natürlich auch wieder bei 0 starten
„Das establishment macht gerne die Schotten dicht“🙃


U.Kliemann
12. Dezember 2016 um 22:04  |  576877

Back too the Roots in diesen Fällen Ok.
Aber nach Jahren bleibt ein Geschmäckle.


hurdiegerdie
12. Dezember 2016 um 22:55  |  576878

Tojan
12. Dezember 2016 um 20:50 | 576872

bei hurdis faktencheck fehlt aber das thema orange 😉

Wieso? Ich hatte doch gelb/orange drin 😉
.
.
.
Ja, ja ich weiss, es geht um die Trainingsklamotten.
Hatten die nicht schon früher so Leibchen in rot, grün und gelb, um in Trainingsspielchen die Mannschaften voneinander zu unterscheiden? Und wie sieht es mit den Hütchenfarbein aus, um Spielfelder im Training abzugrenzen?


Zippy
12. Dezember 2016 um 23:12  |  576879

Allofs und Gladbach kann ich mir erstmal nicht vorstellen, weil ich diejenigen, die ihn dort mit einem Vertrag ausstatten würden, für halbwegs „seriös“ halte,…wäre aber sicher interessant.
Ich denke, die werden, wenn/falls Eberl zu den Bayern geht, eher einen ähnlichen Manager wie Rouven Schröder präsentieren, einen dynamischen, „jüngeren“, der sich wirklich auf einen Verein einlässt (soweit man das von außen beurteilen kann).


hajo
12. Dezember 2016 um 23:25  |  576880

Eure Sorgen möchte ich haben……


Kamikater
12. Dezember 2016 um 23:32  |  576881

@sir
Ich habe auch nie behauptet, dass eine Mazedonien Flagge illegal ist. Dann musst du was falsch verstanden haben. Ich habe lediglich Bezug genommen auf Jedwede Banner, wie letztes WE bei uns, die hochgehalten werden in dem guten Glauben, in einem Stadion dürfte man alles hochhalten. Damit war nicht das Beispiel der Mazedonienflagge gemeint, sondern das Problem, was die Schalker im kommenden Spiel haben werden.

Es gibt eben alle Varianten dessen, was erlaubt oder nicht erlaubt ist und was Probleme oder Nichtprobleme bereiten kann. Allerdings wissen die wenigsten Fans, was nicht erlaubt ist.

Aber ich finde es auch schwierig, mit Ultras deutschlandweit überhaupt ins Gespräch zu kommen.

Alleine das sie sich ein Alleinstellungsmerkmal geben, von dem sie annehmen, dass es unantastbar ist, macht einen ernsthaften Diskurs schon fragwürdig. Aber das ist ja ein ganz anderes Thema, das müssen wir hier gar nicht besprechen.


kczyk
13. Dezember 2016 um 5:55  |  576882

*denkt*
wer sich unterdrückt bzw. nicht ausreichend anerkannt fühlt, ist besonders anfällig für extreme ideologien. so ist es verständlich, dass gerade jugendliche sich gern und oft fanatisieren lassen.
wer da nun glaubt, die ultras mit grundsätzlicher ablehnung begegnen zu müssen oder sie mit gängigen argumenten überzeugen zu können, folgt auch einem falschen glauben. dann steht jener den ultras horizontal sehr nahe.


fechibaby
13. Dezember 2016 um 8:50  |  576883

playberlin
13. Dezember 2016 um 9:04  |  576884

Elfter Freund
13. Dezember 2016 um 9:29  |  576885

kann ja zum Probetraining kommen, wenn er eingeladen wird. Standards kann er und vieles mehr. Ob es reichen würde, wer weiß…..


playberlin
13. Dezember 2016 um 9:58  |  576886

Selbstverständlich müsste man sich vom körperlichen Zustand Salihovics ein Bild machen. Vernünftigerweise würde ihn niemand aus dem Stand heraus verplichten, zumal er vorher in China aktiv war und das dortige Nivau sicher maximal unser Zweit-, wenn nicht gar Drittliganiveau erreicht.

Aber warum ihn nicht mittrainieren lassen?! Kostet ja nichts, man hat dabei absolut nichts zu verlieren. Einfach mal schauen, was er noch drauf hat, ob er der Truppe nicht doch einen Impuls geben und seine Erfahrung evtl. jungen Spielern weiterreichen kann. Er ist ein Typ, der in kritischen Situationen auch mal voran gehen kann, der – wenn auch nur punktuell – ob durch Schlitzohrigkeit, Erfahrung oder Standardkünste – hilfreich sein könnte.

Ich erinnere mich an die Verpflichtung von Ibisevic. Anfangs ob seines Alters kritisch beäugt, trifft er nun regelmäßig und ist im Ergebnis ein Volltreffer gewesen, so dass man nun sogar den Vertrag mit ihm verlängert hat.


Zippy
13. Dezember 2016 um 10:15  |  576887

Salihovic hat jetzt zweite (!), chinesische Liga gespielt. Das bringt doch nichts, gerade im Winter, weil er lange bräuchte (selbst gesetzt den Fall, dass er wieder Bundesliganiveau erreicht), um in Form zu kommen. Er möchte vielleicht gern jetzt wechseln, weil der Wiederaufstieg verpasst wurde….
Dies ist aber ein ganz anderer Fall als Ibisevic, der sich mit Stuttgart „auseinandergelebt“ hatte, von dem aber jeder mit „Fussball-Augen“ im Kopf wusste, dass er in guter Form ein absoluter „Knipser“ auf gutem Bundesliganiveau ist. Salihovic wird seine Standards nicht verlernt haben, aber sonst? …Probetraining..naja…wenn Dardai noch einen Platz für ihn hat, vielleicht.
Ansonsten halte ich nichts davon, sich öffentlich selbst ins Gespräch zu bringen, schick deinen Berater um „mal vorzufühlen“ und prüfe ansonsten andere Optionen.


Freddie
13. Dezember 2016 um 11:14  |  576888

OT
Wie weit ein Traditionsclub sinken kann

http://www.sueddeutsche.de/sport/-bundesliga-power-schafft-bei-ein-klima-der-angst-1.3290962

@Salihovic
Völliger Quatsch, den die BZ da verbreitet.


coconut
13. Dezember 2016 um 11:24  |  576889

#Salihovic
Nee, Danke.
Vor 5 Jahren ja, aber jetzt?
Der junge Mann ist 32!

Dann doch lieber einen wie Allan halten/holen oder unserem Nachwuchs eine Chance geben.


Freddie
13. Dezember 2016 um 11:30  |  576890

Apropos „der Baum brennt“ wie es in der Blogüberschrift heißt.
In Hamburg brennt die ganze Bude

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/666690/artikel_bin-entsetzt-hsv-boss-gernandt-tritt-zurueck.html


Blauer Montag
13. Dezember 2016 um 11:54  |  576891

Jepp, dem Nachwuchs bitte eine Chance geben.


fechibaby
13. Dezember 2016 um 12:05  |  576892

Red Bull und Bayern München planen
eine gemeinsame Mega-Halle für
Eishockey/Basketball.

https://www.tz.de/sport/fcb-basketball/hoeness-mateschitz-planen-mega-halle-fuer-ehc-und-bayern-basketballer-aktuelle-stand-7096481.html


apollinaris
13. Dezember 2016 um 12:09  |  576893

@ kczyk… jepp, am Ende der gestrigen Kommunikation war man wieder beim
Spott angelangt….da beschloss ich, das Thema hier für mich zu beenden..


Kamikater
13. Dezember 2016 um 12:12  |  576894

@ub
Dieser Abschnitt ist der wohl entscheidend entlarvende in jedweder Diskussion:

„Vor Hertha liegen unruhige ­Zeiten. Zu Jahresbeginn wird der Verein versuchen, in der Stadionfrage möglichst viele Anhänger mitzunehmen. Manche Ultra-Gruppen, die für sich in Anspruch nehmen, die wahren Herthaner zu sein, vermitteln den Eindruck: Egal in welche Richtung das Hertha-Boot künftig schippern wird, sie ­werden nicht einsteigen.“

So und nicht anders erlebe ich die „Catch 22“-Logik einiger Guppierungen. Dann braucht man auch keinen Dialog fordern.


Bob
13. Dezember 2016 um 12:13  |  576895

Mir gehen die „Ultras“ mittlerweile etwas auf die Nerven.
Klar Sie machen die Stimmung im Stadion, machen Choreos usw. , aber was wäre denn wenn der Rest des Stadions leer wäre?
Das wäre denen wahrscheinlich noch egal.
Sie sind Bestandteil des Vereins und gehören dazu, nehmen sich aber etwas zu wichtig.

Aber gleichzeitig schaden Sie dem Verein durch Pyrozündelei!
Wie passt das denn zusammen?


Blauer Montag
13. Dezember 2016 um 12:27  |  576896

A. Plakate sind eine Form der Meinungsäußerung.
B. Pyrotechnik im Satdion ist versuchte Körperverletzung.

Zu A. halte ich einen Dialog für möglich – zu B. jedoch nicht.


fechibaby
13. Dezember 2016 um 12:57  |  576897

Kaj
13. Dezember 2016 um 14:37  |  576899

@ Spree1892: Ein kurzer Einwand zu deiner Erklärung zum „Casual Style“. Inhaltlich gehe ich ja mit dir mit. Aber deine Beschreibung hat nicht wirklich etwas mit dem (ursprünglichen) Klamotten-Stil der „Casuals“ bzw. allgemein mit der „Causal Culture“ zu tun. Falls du auf diese subkulturelle Erscheinung unter den Fußballfans anspielst. Oder nicht nur den „casual style“ im Sinne eines legeren/lässigen Stils hier benutzt hast.


kraule
13. Dezember 2016 um 15:11  |  576900

Ultras: Entstehung einer Subkultur in Italien
01. November 2012 · Kommentieren · Kategorien: Allgemein, Casual Literatur · Tags: atalanta, Bengalos, Che Guevara, Choreographien, Fossa dei Leoni, Gesänge, Gewalt, Hooliigans Dynamo, Inter, Italien, Liverpool, UF97, Ultras

Ultras, die unbekannten Wesen. Woher kamen sie und wohin gehen sie? Ende der 1960er Jahren war einigen Präsidenten von Fußballvereine das Verhalten und die Unterstützung der Fans nicht gut und extrem genug. Sie wollten sich durch laute und aggressive Unterstützung einen Vorteil verschaffen. So kam der Impuls für die Gründung der Ultras aus den Vereinenvorständen, doch ihr Geburtsort
liegt in den „Centro Sociali“ der 1960er Jahre, den Jugendhäusern in den sozialen Brennpunkten der italienischen Großstädte.
In Deutschland würde man JUZ sagen. Die politische Prägung der Organisatoren dieser Einrichtungen haben auch die Ultras übernommen. Etwas verband diese neuen Ultras und ihre linke Jugendkultur die Ausdrucksformen des politischen Widerstands mit denen der britischen Subkultur des Fußballs. In wenigen Jahren durch wuchs mir englischer Inspiration in den italienischen Stadien eine neue eigene Organisationsstruktur und eigene Ausdrucksformen, bestehend aus den heute weltweit typischen Elementen wie riesigen Fahnen, Gesang, südamerikanischen Trommeln sowie der gänzlich neuen „Choreographien“.
Der Fußballs in Italien war immer stärker politisiert als zum Beispiel in Großbritannien oder Deutschland. Auch die Entstehung der Ultras ist dem Zusammenwirken von Fußball und Politik geschuldet und unterscheidet sich daher stark von der Entstehung der Fußball-Subkulturen in Deutschland oder Großbritannien. Die Wurzeln der Ultrasubkultur in den italienischen Stadien liegen in den linksgerichteten Studentenprotesten der späten 1960er Jahren sowie dem „heißen Herbst“ der Arbeiterbewegung 1969. So war diese typisch italienische Form der Subkultur Fußballfans von
Anfang an stark mit politischen Inhalten verbunden.

Ultras in Italien. Englischer Impuls.

Die Gründungen entsprangen dem Wunsch der Offiziellen die Anfeuerung der eigenen Mannschaft sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen zu verbessern. Inhaltlich sollten diese neuen, mit offizieller Hilfe gegründeten Fanclubs sich hauptsächlich mit dem Vertrieb von Eintrittskarten zu Heim- und Auswärtsspielen und der Organisation von Unterstützung für das eigene Team sowie von Reisen zu Auswärtsspielen beschäftigen Obwohl die Gründungen dieser Clubs eine Initiative von oben waren, stellten sie eine Art Initialzündung dar. Sich als Fans eine Organisationsstruktur zu
geben, wurde in ganz Italien kopiert.
So entwickelte sich Ende der 1960er Jahre eine neue Form der Selbstorganisation der Fußballfans. Die 1968 gegründet „Fossa dei Leoni“des AC Milan war wohl die erste
Ultragruppierung in Italien. Viele ähnliche Fanclubs entstanden in kurzer Zeit, wie die „Inter Boys“ des Clubs Internationale Mailand sowie die „Red Blue Commandos“ des FC Bologna. Die neuen Ultra-Fanclubs standen zwar im Dialog mit der Vereinsführung, bezogen verbilligte Karten, organisierten Bus und Zugfahrten zu Auswärtsspielen und unterstützten ihre Mannschaft durch lautstarke Anfeuerung, als Organisationen agierten sie jedoch autark und entzogen sich der Kontrolle durch die Vereine und den italienischen Fußballverband.

Der Begriff Ultras tauchte 1971 zum ersten Mal im Stadion auf einem mTransparent der Fans von Sampdoria Genua auf. Kurz darauf hatten alle italienischen Erstligisten eine Gruppe mit Namen wie „Tupamaros“, „Fedayn“, „Folgore“ und „Vigilantes“, die sich selbst als „extrem“ bezeichnete. Die politische Bedeutung des Terminus Ultra war diesen Gruppen nicht nur bewusst, sondern von ihnen gewollt. So nannten sich die Unterstützer der französischen Könige genauso Ultras wie die Post-68er linksextremen Gruppen in Italien. Der terminologische Unterschied zum „Hooligan“ englische
Prägung ist immens.
Die Studentenproteste und Streiks 1968 und 1969 politisierten das öffentliche Leben in Italien stark. Die linke Protestbewegung dieser Zeit wurde nicht nur von Studenten getragen, sondern auch von einer großen Anzahl junger Männer und Frauen aus der Arbeiterklasse, die in den Fabriken Streiks und Demonstrationen organisierten.
Nicht alle Ultragruppen waren politisch links eingestellt, aber ihre Organisation und ihr Auftreten wie die Form ihrer Aktionen waren von der italienischen Protestbewegung der späten 1960er
geprägt. Der bis heute im Vergleich zu andern Fansubkulturen in Europa hohe Grad der Politisierung der Ultragruppen liegt tief in der politischen Situation Italiens zum Ende der 1960er Jahre begründet.
Parallel dazu beeinflusste auch die neue Subkultur aus England die Gründung der Ultragruppen in Italien. Die italienischen Fans waren von den Engländern, die sie bei Europapokalspielen und im Fernsehen sahen, beeindruckt. Diese „Straßensubkultur“ war für viele italienische Jugendliche ein Vorbild. Und so schlug sich auch das Wertesystem der englischen Subkultur in den Stadien
Italiens nieder. Bestimmte Praxen wie die Verteidigung des eigenen Territoriums gegen Eindringlinge mit hoher Aggressivität sowie die enge Gruppenstruktur und Hierarchie der englischen Subkultur Fußballfans fanden zunehmend auch unter italienischen Fans Verbreitung. Klar ist, dass die zunehmende Medialisierung des Sports hier ein entscheidender Faktor war.

Medialisierung des Sports hier ein entscheidender Faktor

Nicht nur bei Europapokalspielen, sondern auch durch die Übertragung von Spielen im Fernsehen konnten die italienischen Fans beobachteten, wie sich die Fußballfans in England verhielten und dann versuchen ihnen nachzueifern. Dabei ahmte sie aber nicht Lieder, Kleidung oder andere Stile im Detail nach, sondern entwickelten eigene Formen, in denen sie wie die Jugendlichen in England ihre Rebellion gegen die Staatsgewalt und gesellschaftliche Normen zum Ausdruck brachten. „The Kop“ in Anfield, Stadion und „Fan-Kurve“ des FC Liverpool wurde auch in Italien im Fernsehen übertragen.

Was das „moviemento Ultra“ einte, und sie mit den englischen Jugendlichen verband, war die Tatsache, dass die meisten Ultras auf verschiedenen Ebenen Gewalterfahrungen im Alltag gemacht hatten – zum Teil bei Demonstrationen und Streiks der Linken aber auch in Armenviertel Nord- und Süditaliens mit ihrer hohen Kriminalitätsrate. In Folge dieser Erfahrungen wurde Gewalt innerhalb der Ultrabewegung wie auch der italienischen Linken als legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele anerkannt und propagiert. So diente das Konterfei Che Guervaras, dass Ultras zu dieser Zeit
anfingen zu benutzten, sowohl als Symbol für die politische Einstellung als auch für die Anwendung von Gewalt als legitimem politischen Instrument. Die italienischen Ultragruppen absorbierten Praktiken, Symbole und Organisationsformen der linken Protestbewegung und verbanden sie mit ihren spezifischen Formen, ihre Mannschaft zu unterstützen und ihr Territorium, die Kurve, gegen andere Gruppen oder die Polizei zu verteidigen.

Englisch geprägte „Scarf-Choreographie“ in Genua

Auch die typische Kleidung der Ultras Anfang der 1970er Jahre war geprägt von den Moden der linken Protestbewegung. Sie war mit der Aura von Stadtguerilleros
umgeben. Der typische Ultra-Look bestand aus Armee-Parkas, Camouflage-Jacken mit Aufnäher der Gruppe oder des Vereins, Blue Jeans und Balacklava Hüten sowie um den Hals getragenen Tüchern, um die Gesichter zu verdecken. Die riesigen Fahnen der Ultras waren den Demonstrationen der Kommunisten und der Gewerkschaftsbewegung entliehen, ebenso wie die typischen Trommeln und die Melodien der Lieder, die während der Spiele in einer Art Endlosschleife gesungen wurden.

Während in den anderen Stadien Europas nach einem Tor Jubel aufbrandete oder der Name des Vereins skandiert wurde, erschufen die Ultras eine 90-minütige Geräuschkulisse. Es entstand ein Wettstreit zwischen den Gruppen, wer länger und lauter singen konnte, um seine Mannschaft zu unterstützen. Neu war, dass in den Kurven ein Vorsänger, meist mit einem Megaphon, die Gesänge der Gruppe koordinierte. Der Kapo oder Charismatico war, vom Spielfeld abgewandt, nur damit beschäftigt, Lieder und Sprechöre anzustimmen. Dadurch konnten auch kompliziertere Lieder mit mehr Text
gesungen werden. Wenn die Unterstützung durch die Zuschauer abebbte trieb der Kapo die Kurve an, weiter zu singen. Dies ist eine Veränderung zum Gesang der englischen Fantribünen wie dem Kop in Liverpool. Hier entstanden Gesänge spontan, aus der Masse heraus und wogten durch das Stadion, wurden aber auch viel schneller beendet. Während die Formen der Unterstützung bei englischen Fans meist spontan zustande kamen, wie das massenhafte Zeigen des Schals auf dem Kop in Liverpool, versuchten die Ultras in Italien diese Ausdrucksformen im Wettstreit miteinander zu Verbessern und zu verändern.
Eine weitere Innovation stellten die Choreographien der Ultras in Italien dar. Die Fans trafen sich lange vor einem wichtigen Spiel um alles vorzubereiten. Bei großen Spielen oder Derbys wurden die Choreographien in einen Wettstreit genutzt, um die Fans der gegnerischen Mannschaft an Kreativität und Farbvielfalt zu übertrumpfen. Mottos auf Spruchbändern dienten dazu, die eigene Stadt zu glorifizieren oder den Gegner zu demütigen. Fans der gegnerischen Mannschaft versuchten diese Inhalte im Vorfeld der Spiele in Erfahrung zu bringen, um sie in ihrer eigenen Choreographie kontern zu
können. Die Materialien für die Choreographien finanzierten die Fans selbst. Es gibt heute in Italien mehrere landesweite Fernsehsendungen, die sich ausschließlich der Bewertung der Choreographien widmen. Die Innovationen der Ultras sind ein wichtiger Bestandteil der Fußballfankultur geworden. Diese zunächst typisch italienischen Ausdrucksformen von Fußballfans sind heute in ganz Europa und sogar weltweit verbreitet.

Die Ultras sind heute in Europa die einflussreichste Jugend-Subkultur.

(Aus: Niklas Wittkowski; Die Subkultur „Fußballfans“ als Beispiel transnationaler Kommunikation im 20. Jahrhundert; 2006)

Dresscode Casual für Herren

Auch der Herr muss sich beim lässigsten aller Dress Codes nicht in Anzug und Krawatte kleiden. Er darf in der bequemen aber ordentlichen, dunklen Jeans oder Cordhose erscheinen. Ein einfarbiges Hemd ist ebenso angebracht wie ein dezent gemustertes oder ein Poloshirt.

Zum Warmhalten dient das Jackett oder ein einfarbiger Feinstrickpulli, der lässig über die Schultern gelegt wird. Die Krawatte darf getrost zu Hause bleiben. Statt der Herrenkniestrümpfe können passende Herrensocken getragen werden. Die Schuhe sollten geschlossen sein.

Dresscode Casual für Herren – Beispiele:

einfarbige Hose, die nicht unbedingt schwarz oder blau sein muss und passendes Hemd in uni oder dezent gemustert
einfarbige Hose, die nicht unbedingt schwarz oder blau sein muss und passendes Poloshirt
Jackett mit oder ohne Einstecktuch oder Strickpullover
ordentlicher Cordanzug
dunkle Herrensocken passend zur Hose
Sneakers oder Slippers

Fauxpas: Alte oder ausgefranste Jeans, Shorts, Ringelshirt, Hawaiihemd, Sweatshirt, Fliege, Lederkombi, Tennissöckchen, Sandalen, Flip Flops, Turnschuhe, Pantoletten.


13. Dezember 2016 um 15:40  |  576901

Turnschughe, alte jeans…flip Flops, sweater…man sieht: etwas veraltet, das 🙂


heiligenseer
13. Dezember 2016 um 15:41  |  576902

Die unter Fauxpass gelisteten Kleidungsstücke sind doch nur eine Aufzählung des Kofferinhalts eines Deutschen, der auf dem Weg in den Urlaub ist.


Kaj
13. Dezember 2016 um 15:42  |  576903

@ Kraule: Die ursprünglichen „Casuals“ haben auch allerdings wenig mit den „Ultras“ bzw. mit der „ultra-Kultur“ zu tun. Und auch wenig mit der zitierten Beschreibung des Artikel.
Vielmehr eine Strömung, die Anfangs der 80er aus Liverpool stammt und vielleicht seit Ende der 90er in der Form bei Hertha anzutreffen ist. Eher vergleichbar mit der „Best Company“, „Chevignon“ … etc. Fraktion. (Meine persönliche Erfahrung)
Ansonsten ist das (englische) Buch „Casuals“ von Phil Thorton zu empfehlen, was sich mit dieser Subkultur und die Entstehung beschäftigt.


kraule
13. Dezember 2016 um 15:55  |  576904

@apollinaris
13. Dezember 2016 um 15:40 | 576901

Turnschughe, alte jeans…flip Flops, sweater…man sieht: etwas veraltet, das 🙂
@ Kaj
13. Dezember 2016 um 15:42 | 576903

Der letzte Teil Flip Flops und Co, also der Teil nach der Quellenangabe (Niklas Wittkowski; Die Subkultur „Fußballfans“ als Beispiel transnationaler Kommunikation im 20. Jahrhundert; 2006)
Ist eher ein Scherz von mir, weil eben auch Casual 😉 und aus BonPrix 🙂
Mit den Ultras ist es wie mit Religionen….auch da gibt es viele Theorien und jede Gruppe beansprucht für sich…….
Nun gut, welchen Ursprung die Harlekins für sich auch immer beanspruchen, weiß ich nicht. Blau weiß wäre als Dresscode eines Hertha Ultras günstiger als Casual Style….meine Meinung.


kraule
13. Dezember 2016 um 16:06  |  576905

So kleidet sich der Fan, der Teil des Vereinsleben sein möchte 😉
http://www.de.pgwear.net/produkte-von-balaclava-winter-full-face-jacke-arctic-o_l_142_154522.html
Schon gut……ich höre jetzt auf!


13. Dezember 2016 um 16:11  |  576906

Also nenne ich mich Ultra, und qua Ernennung erwachsen mir besondere Rechte? Das Recht auf Zustimmung durch den Präsidenten bei MVen? Das Recht, die Farben der dritten (!) Trikots bestimmen zu können? Das Recht auf finale Auslegung der Satzung?


Zippy
13. Dezember 2016 um 16:17  |  576907

Das Thema „Ultras“ ist wirklich sehr komplex. „Ultragruppen“ in Italien sind schon immer sehr politische Gruppierungen, die den Fussball vor allem dazu nutzen, Anhänger zu „fischen“ (es gibt Ausnahmen natürlich).
„Rechter“ als die „Boys“ geht kaum (mit Ausnahme vielleicht der Irriducibili zusammen mit Paolo Di Canio) und „linker“ als die „Red Blue Commandos“ auch nicht.
Bei Juve dominiert zum Beispiel die rechte Szene mit den Drughi, Bravi Ragazzi usw. und…das merkt man sehr deutlich, wenn man sich mit dem Verein beschäftigt, im Trainingslager dabei oder im Stadion ist.
In Deutschland hatte ich bisher, außer vielleicht bei St.Pauli, nie den Eindruck, dass irgendeine vorherrschende politische Meinung „im Stadion mit dabei ist“.
Natürlich sitzen und stehen da politisch rechte und linke und „politikmüde“ und es werden immer mal wieder Themen politisiert und es wird sich auch geäußert, das geschieht jedoch eher als Mittel zum Zweck und nicht, weil sich die entsprechende Ultragruppe über diese Themen und die politische Arbeit definiert.
Daher ist das für mich überhaupt nicht vergleichbar. Die heutigen, deutschen Ultras sind anders und wollen auch als etwas anderes verstanden werden. Denen geht es „nur“ um Einfluss in ihrer kleinen Welt (Verein).
Was nun wieder „Casuals“ sind, weiß ich leider nicht. 😉


13. Dezember 2016 um 16:36  |  576908

Solange die Schwarz Kutten sich nicht auch in Blau/Weiß kleiden sind sie für mich unglaubwürdig oder sollten das Transparent entfernen. Dazu die Pyro, welche mehr schadet statt dem Verein und den Besuchern nutzt. Vielleicht geben die Typen, welche dann auch noch so feige sind und sich vermummen müssen, ihr Gehirn am Eingang ab !!!!


13. Dezember 2016 um 17:02  |  576909

@NK..ich poste es jetzt zum 4. Mal…ab Frühjahr werden wir die HL`
in blauweiss sehen. Die sehen diesen Widerspruch auch, im Winter aber..lässt sich das eben noch nicht so realisieren.


13. Dezember 2016 um 17:12  |  576910

Na ist doch prima, Apo. Bis zum Frühjahr laufen alle anderen dann eben in Pink…lässt sich eben noch nicht so realisieren.


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:13  |  576911

*denkt*
echte ultras tragen schiesser-feinripp.
natürlich vergraut, wie das kommende haupthaar.


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:16  |  576912

*denkt*
bei einigen hier liest man sehr deutlich heraus, dass ihr leben von ängsten über das altern getragen ist.


Zippy
13. Dezember 2016 um 17:17  |  576913

Wenn ich im Winter ins Stadion gehe, binde ich mir einen blau-weißen Schal um und ziehe ein blau-weißes oder pinkes Trikot über meine schwarze Jacke…naja, bin gespannt, ob sich das im Frühjahr tatsächlich ändert. Das ist jetzt von meiner Seite gar nicht allzu negativ gemeint (weil es ja auch eine Kunst für sich ist), aber im Erklären und Abwiegeln waren „sie“ schon immer nicht schlecht.
Aber ganz ehrlich, ein großes Thema sehe ich da nicht. Kleidung und Transparente zwingen ja niemandem etwas auf oder engen andere ein, Verhalten tut das manchmal. Daher ist mir auch nur das wirklich wichtig.


heiligenseer
13. Dezember 2016 um 17:21  |  576914

Jetzt beruhigt euch doch, apos repräsentative Umfrage unter den Ultras hat doch ergeben, dass diese ab Frühjahr blau-weiß ins Stadion gehen werden. Damit ist das Thema doch durch.


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:23  |  576915

„… ein großes Thema sehe ich da nicht …“

*denkt*
da ließe sich großes machen.
zur eröffnung der jährlichen modemesse in berlin ein fan-fest in blau-weiß und förster-grün.
der fußball erobert frauenherzen.


13. Dezember 2016 um 17:29  |  576916

@HL..ja, hört sich witzig an..aber es ist ermüdend, immer die gleichen
Dinge zu hören. Ich fasse nur mal heute aus dem Gedächtnis zusammen:
– DIE wollen alles an sich reißen
– DIE wollen wohl den Präside stellen
– DIE sollen erstmal auf Pyro verzichten (???)
-DIE geben ihr Gehirn beim Einlass ab
– DIE stören sich nur an pink
Nähme ich die letzten beiden Tagen hinzu..kämen noch ein paar dieser sehr gescheiten Sätze hinzu..und wir stehen wieder am Anfang.
Spotten, witzeln, aggressiv angreifen…ich sage jetzt wirklich nicht, woran mich das erinnert.
#Schotten dicht


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:32  |  576917

„… ich sage jetzt wirklich nicht, woran mich das erinnert….“

*denkt*
alle feinripp-träger. und möglichst mit hosenträgern.
schließlich weiß man wer man ist 😉


psi
13. Dezember 2016 um 17:33  |  576918

„der fußball erobert frauenherzen.“

Ist schon längst passiert! 👩‍❤️‍👩


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:37  |  576919

ist mit was entgangen? @psi


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:39  |  576920

„…Schotten dicht …“

*denkt*
und was ist mit den dänen?


psi
13. Dezember 2016 um 17:40  |  576921

Sieht so aus 😉


13. Dezember 2016 um 17:41  |  576922

Dänen..sind da auch nicht besser.. 🙂


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:46  |  576923

*denkt*
immer uff die dänen


kczyk
13. Dezember 2016 um 17:57  |  576925

„… Gute Spieler kosten bis zu 1000 Euro. …“

*denkt*
als gäbe es kein morgen


Stiller
13. Dezember 2016 um 18:01  |  576927

@APO, 13. Dezember 2016 um 17:29 | 576916

😉

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