Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(jl) – Rein quantitativ hat Hertha am heutigen Donnerstag nicht viel gewonnen. John Brooks kehrte zwar (schwer vermummt) ins Teamtraining zurück, dafür fiel jedoch ein anderer Berliner Profi aus: Sinan Kurt hat sich am Mittwoch eine Reizung an der Patellasehne zugezogen. Noch gibt es keine endgültige Diagnose.

Immerhin: Am Nachmittag konnte Kurt schon wieder individuell trainieren. Weiterhin im Schonungsmodus befinden sich hingegen Julian Schieber (Erkältung) und Alexander Baumjohann (Magen-Darm-Virus).

Weiter keine Klarheit um Baumjohann

Brooks wird also wohl mitreisen nach Mallorca. Schieber laut Pal Dardai „wahrscheinlich auch“. Zudem gibt’s auch von Talent Arne Maier nach seiner Bänderverletzung positive Signale. Und Baumjohann? Abwarten.

Knackig kalt war es mal wieder in Westend. Dardai hielt seine Mannen daher gut in Bewegung. Gespielt wurde zwei mal 20 Minuten von Strafraum zu Strafraum, auf vier Tore und mit einigen Sonderregeln. Nur drei Ballkontakte waren erlaubt, zudem zählten Treffer nur dann, wenn sich beim Torschuss alle Spieler der eigenen Mannschaft in der gegnerischen Hälfte befangen. So sahen die Mannschaften aus (ohne Torhüter):

Gelb: Lustenberger, Langkamp, Brooks, Mittelstädt – Esswein, Skjelbred, Darida, Zografakis – Friede.

Dunkel: Pekarik, Stark, Torunarigha, Plattenhardt – Tezel, Allagui, Stocker, Haraguchi – Ibisevic.

Team Dunkel fiel im zweiten Spiel defensiv auseinander, Niklas Stark kam in der Innenverteidigung ganz schön in Schimpfen.

Extraschicht für Thomas Kraft

Auffällig fand ich Thomas Kraft. Erstens, weil er mit blanken Waden trainierte. Zweitens, weil er sich nach einem Fehler eines Mitspielers fast altermilde zeigte („Macht nix!“). Und nicht zuletzt, weil er nach Ende der Einheit noch eine Zusatzschicht mit Torwarttrainer Zsolt Petry einlegte. Scheint hochmotiviert, der Mann.

Das gilt natürlich auch für Dardai, wenngleich der Coach kein Geheimnis daraus machte, dass er sich nach besseren Bedingungen sehnt. Zwei Tage müsse das Team noch durchhalten auf dem vereisten Platz, auf Mallorca könne es dann richtig losgehen mit der Arbeit.

Am Freitag trainieren die Hertha-Profis um 10 und 14 Uhr. Ob das Team dann nochmals Zuwachs erhalten hat, erfahrt ihr im Blog eures Vertrauens.  


118
Kommentare

5. Januar 2017 um 18:49  |  579982

Ha!


coconut
5. Januar 2017 um 18:51  |  579983

Ho


pathe
5. Januar 2017 um 18:52  |  579984

He


Neuköllner
5. Januar 2017 um 18:52  |  579985

Hertha BSC


Exil-Schorfheider
5. Januar 2017 um 19:02  |  579989

Die Macht von der Spree


Traumtänzer
5. Januar 2017 um 19:29  |  579992

Perfekter Auftakt! 🙂


Derby
5. Januar 2017 um 19:30  |  579993

MP wird uns alle überraschen, unseren Sunnyboy Kalou in das Land des Reis verkaufen (zu kalt hier – außerdem spielt dann dort auch bald Auba) und mit dem eingenommen gleich Kiyotake verpflichten. Zwei 🦋 Mit einem Transferfenster geschlossen 😁

Hat mir die Kristallkugel 🔮 verraten und ist noch geheim.

Allen ein gutes frieren heute ☃️☃️


U.Kliemann
5. Januar 2017 um 19:41  |  579994

Die sofortigen Wiederaufstiege waren schon
ein Kraftakt. Ob ich für einen Titel die Buli
dafür opfern würde? Eher nicht ,obwohl ein
Titel in meinem Herthaleben schon ein Traum
wäre! Im Übrigen bin ich zu100% bei @Sunny
um 08:10.


monitor
5. Januar 2017 um 19:58  |  579996

Kaiserslautern ist als Aufsteiger Meister geworden.
Die würden heute vielleicht den Titel vielleicht gegen eine Etablierung in der 1. Liga eintauschen. 😉


Exil-Schorfheider
5. Januar 2017 um 20:05  |  579997

Ja, eben, @monitor.
Da hat die CL danach auch nichts geholfen…

————

So nebenbei hat VW eben mal Mainz geschwächt und Malli geholt.


Spree1892
5. Januar 2017 um 20:07  |  579998

Wieso tut Malli sich das an?
Wolfsburg rüstet jedenfalls aus mit Bazoer, Osmihen und Malli bisher.


fg
5. Januar 2017 um 20:09  |  579999

Aber nur, weil Bremen, Lautern oder Stuttgart mal Meister geworden sind, sind sie doch nicht später abgestiegen oder schlecht geworden.
Wenn sie damals in den erfolgreichen Jahren 2-3 Plätze schlechter abgeschnitten hätten, hätte es sie doch aber Jahre später genauso erwischen können, wie es sie erwischt hat.
Also ein Titel für einen kleineren Verein hat doch nicht als Konsequenz einen späteren Misserfolg zur Folge.

Zumal ja andersrum ein Schuh draus wird: obwohl Hertha zum Beispiel 2005 und 2009 einen großen Schritt verpasst hat, sind sie trotzdem danach noch zwei mal abgestiegen.
Ganz ohne Titel.


pathe
5. Januar 2017 um 20:15  |  580000

@Spree1892
Vermutlich des Geldes wegen…


U.Kliemann
5. Januar 2017 um 20:16  |  580001

Bis auf wenige kann es alle erwischen!Bis auf
den Dino.Der kommt immer davon.Ist Gesetz.


pathe
5. Januar 2017 um 20:19  |  580002

Ich wünsche den Wolfsburgern von Herzen, dass sie trotz der Neueinkäufe genauso schlecht weiterspielen wie bisher.


Exil-Schorfheider
5. Januar 2017 um 20:23  |  580003

Stimmt, @u.kliemann!
Der Dino scheint systemrelevant.


monitor
5. Januar 2017 um 20:26  |  580004

@fg
Es geht mir eher um die Haltung: „Für einen Titel kann man auch mal einen Abstieg in Kauf nehmen“

Ich verstehe das als „volles Risiko“ und das ist nicht mein Ding.
Ich habe nichts gegen CL oder EL, Meistertitel oder Pokalsieg. Nur bin ich der Meinung, daß das langsam vernünftig dahin wachsen muß, daß man nicht durch „unterstützende Maßnahmen“ wie Schulden oder kurzfristige Hilfen den Erfolg herbeizwingen will.
Ich sehe uns da auf einen guten Weg, schätze aber mal es wird noch 5 Jahre dauern, bis mit dieser Strategie ein Erfolg erzielt wird, der über die Bewertung „Achtungserfolg“ hinausgeht.
Gegen Achtungserfolge habe ich allerdings auch nichts.


monitor
5. Januar 2017 um 20:27  |  580005

Mit der Raute vor dem Bauch sage ich mal:
„Dör HSV ist aldernativloos!“ 😉


fg
5. Januar 2017 um 20:48  |  580006

@monitor: Aber alle Genannten und auch Leicester sind ja eben nicht volles Risiko finanziell gegangen, sondern hatten im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf einmal viel mehr Erfolg, ohne sich dabei zu übernehmen. Haben aber eben auch, als es drauf ankam, zugepackt und Mentalität gezeigt.

Nebenbei gesagt ist Lautern vor 4 und nicht acht Jahren abgestiegen.
#anFaktenmussBollyarbeiten


5. Januar 2017 um 21:05  |  580007

Der Kicker hat unseren Wikinger sehr weit oben gelistet ( Defensives Mittelfeld), befindet sich unter den besten 10 Spielern auf dieser Position-vor wirklich starken Leuten..
Ich freue mich, dass der für mich beste Mittelfelder der Vorrunde bei uns und einer der Schlüsselspieler ( hat den Ausfall von Darida extrem gut komensieren können)- auch aus eher „neutraler“ Perspektive so gut gesehen wird.
Hat er sich mit seinem wackeren Spiel mehr als verdient. Ich finde ja auch seine objektiven statististischen Werte unterstreichen seine Leistungen ganz gut.-Im Stadion ist seine Dynamik und seine Energie sehr schön zu sehen, finde ich
Stocker hat sich im OM einen Platz im Blickfeld gesichert. Finde ich auch ánerkennenswert- ist auch eine persönliche Steigerung. Aber grundsätzlich wünschte ich mir auf dieser Position schon noch einen effektiveren und wirkungsvolleren Spieler.


kraule
5. Januar 2017 um 21:08  |  580008

@ monitor
5. Januar 2017 um 20:26 | 580004
„…..Nur bin ich der Meinung, daß das langsam vernünftig dahin wachsen muß….“
Ich glaube wir sind nun lange genug gewachsen!
Weder mein Vater, noch ich haben je eine Meisterschaft miterlebt……
Wie lange soll meine Familie noch warten 😉
Berlins ältestes Start up……


Herthas Seuchenvojel
5. Januar 2017 um 21:23  |  580009

na soooo planbar ist ne Meisterschaft nun auch nicht, bis auf in Bayern
Wolfsburg und Stuttgart hatte damals auch keiner auf dem Zettel
wir machen schon verdammt gute Arbeit anhand unserer mannschaftlichen und finanziellen Möglichkeiten


Tojan
5. Januar 2017 um 21:27  |  580010

gut für uns in sachen kiyotake: wolfsburg braucht ihn normalerweise nicht mehr.

schlecht für uns in sachen kiyotake: mainz braucht einen neuen spielmacher…


Zippy
5. Januar 2017 um 21:31  |  580011

Da er heute kurz angesprochen wurde, einen Spieler wie Osimhen würde ich mir bald (Sommer?) bei Hertha wünschen. Ein junger und schneller Angreifer, der aber über eine sehr gute Schusstechnik verfügt und sich auch taktisch (schon) erstaunlich gut bewegen kann. Ein Spieler, der trotz enormen Potentials erst relativ „spät“ auf dem Radar verschiedener Clubs erschien (erst nachdem er bei der U-17 WM überzeugte).
So ist es Wolfsburg dann auch gelungen, ihn davon zu überzeugen, dass ein „Zwischenschritt“ für ihn das Richtige sei. Hätte Arsenal schon ein Jahr früher angefragt, glaube ich nicht, dass er in Wolfsburg gelandet wäre.
Ich hoffe Hertha findet für die Position jemanden, den kein anderer auf dem Zettel hat…und tut es sich nicht an, um einen Augustin o.ä. mitzubieten und am Ende wieder mal mit leeren Händen dazustehen.


kraule
5. Januar 2017 um 21:34  |  580012

@ Herthas Seuchenvojel
5. Januar 2017 um 21:23 | 580009

na soooo planbar ist ne Meisterschaft nun auch nicht…..

Das meine ich auch nicht und das weißt du sicher auch, oder? 😉


Herthas Seuchenvojel
5. Januar 2017 um 21:47  |  580013

japp @kraule 😉

ich bin da ganz bei @hurdie
wir spielen eh schon über unseren Möglichkeiten und den Schritt bis zur gesicherten Meisterschaft kriegen wir „normalerweise“ nicht finanziert bzw. aufgestellt
mit „Glück“ allerdings schon möglich (zu 1-2 %)
ich glaube, keiner verwehrt hier mutwillig Hertha die Meisterschaft, nur sehen hier manche noch realistischerweise die Hürden und Leitplanken, die wir NOCH nicht erklommen haben und können


monitor
5. Januar 2017 um 22:10  |  580016

Stimmt @HSv! 🙂


monitor
5. Januar 2017 um 22:14  |  580017

Als Hertha aufstieg erkannte man in München den „schlafenden Riesen “ und sendete mit Robert Schwan und Dieter Hoeness zwei bayrische Engel, damit der Riese vom Schlaf gleich direkt ins Koma fällt!
Hat dann etwas länger gedauert und glücklicherweise nicht so ganz geklappt.
😉


monitor
5. Januar 2017 um 22:25  |  580018

@apo 21:05
Freut mich für Schelle.
Ich mag den.
Er hängt sich immer voll rein, hat keine Allüren und leistet mehr, als man ihm manchmal zugesteht. Spieleröffnung usw.

Wenn Schelle und Lustenberger auf der Doppelsechs spielten, hat mich das immer sehr beruhigt. Die beiden sind der defensive Staubsauger der die IV maßgeblich entlastet.


Ursula
5. Januar 2017 um 22:55  |  580019

# Minimalprinzip

Unabhängig von dem Begriff der „Gewinnmaximierung“
gibt es in der Volkswirtschaft auch die Begriffe Minimal-
und Maximalprinzip…

Hertha BSC und die Fans können doch nicht ewig mit
dem Minimalprinzip „leben“ wollen, „Mittel gering,
Ertrag zufällig gegeben“, weil „wir“ IMMER klamm sind!?

Volkswirte gibt es Hier nicht und ehemalige Profisportler
auch nicht, aber selbst „leistungsorientierte Breitensportler“
bei Volksläufen und selbst beim Marathon haben Ambitionen,
wollen GEWINNEN, gute Zeiten erzielen, sich „verbessern“,
wie JEDER Sportler, insbesondere, wenn die Voraussetzungen
sich ANBIETEN, z. T. auch mit vermehrtem Aufwand, realistisch
zu erreichen sind!

Ich denke auch Michael Preetz hat so viel im Fernstudium
BWL erlernt, dass ER für die Hertha seinerseits ALLES daran
setzen wird, um einen europäischen Wettbewerb zu erreichen…

…nur fehlen IHM wie immer, die liquiden Mittel, arme Sau!

Nur HIER im Blog gibt es „finanzielle Fachwirte“, die den
Erfolg als für nicht unbedingt erforderlich halten, lieber im
Weddinger Kneipenhinterstübchen „ahnungslos“ vor sich
hin dümpeln wollen, weil Erfolg nicht in ihrer persönlichen
„G + V“ steht….

…wie gehabt und in den letzten Jahren, auch unter D. Hoeneß,
viel zu oft seine Tänze von „temporären Dellen-Fachleuten“
unterbunden wurden, aber die „jährliche Misswirtschaft“ mit
Verlusten zwischen jährlich 8 – 10 Millionen „Miesen“ nicht
im geringsten eingestellt wurde!!! Wäre nicht „KKR“…!!!

Diese „Blogger“ HIER würden, na klar, auch ihren Chef
bitten, ihnen nicht mehr Gehalt zu zahlen, weil er in diesen
finanziellen Schwierigkeiten ist! Tja…

Du gute Güte! Schläfle


Spree1892
5. Januar 2017 um 23:13  |  580020

#Offtopic

Karlsruhe gewinnt den Harder13Cup 2017. Richtig nice.

Hab mir das angeschaut.


Susch
5. Januar 2017 um 23:14  |  580021

Eine Meisterschaft ist nur planbar wenn man im Red Bull Modus ist. Bayern ist eh immer ein Kandidat aufgrund ihres dauerhaften Erfolges.
Ansonsten sind immer Überraschungen möglich siehe Stuttgart oder Lautern. Aber da muss die Konkurrenz auch mitspielen, und die Überraschungsmannschaft über ihre Verhältnisse spielen.
Ich würde sagen das eine Meisterschaft so nicht planbar ist.
Und ich würde auch eine Meisterschaft nicht haben wollen, wenn ich dafür absteigen muss.
Ich würde mir wünschen das wir ab und zu international spielen, und uns Schritt für Schritt vom Durchschnitt absetzen.
Das beinhaltet auch Transfers.
Wir sind zwar tabellarisch auf Platz 3, aber fussballerisch doch eher zwischen 8-10.
Hatte glaube ich auch schon jemand geschrieben.
Um dann auch fussballerisch irgendwann wie ein Tabellendritter zu spielen, bedarf es einen langfristigen Plan zu haben, und diesen konsequent umzusetzen.
Wir haben viel zu lange immer nur von Saison bis Saison gedacht, und auch geplant.
Ich glaube wir sind auf einen guten Weg uns nicht nur zu etablieren, wir sind auch dabei uns vom Durchschnitt zu trennen. Siehe Hegeler oder Baumjohann.
Das muss jetzt rigoros weitergemacht werden.
Verpflichtungen ala Esswein sollten da die Ausnahme bleiben.
Transfers ala Stark, Darida, Duda oder Weiser die Regel sein.
Und wenn wir dann soweit sind das wir auch wie ein Tabellendritter spielen, wird das Olympiastadion voll sein.
Dazu der Umstand das endlich mal wieder eigene Talente den Sprung schaffen können, ist richtig erfreulich.
Wenn wir diesmal uns sicher (ohne Qualifikation) für Europa qualifizieren, kann der nächste Schritt für die Qualitätssteigerung des Kaders erfolgen.


Silberrücken
5. Januar 2017 um 23:17  |  580022

Preetz ist Akademiker? Gibt es da eine Quelle?


TR
5. Januar 2017 um 23:18  |  580023

Malli zu Wolfsburg….und Kiyotake zu Mainz?!!! Bitte nicht :'(


Ursula
5. Januar 2017 um 23:28  |  580024

@ Susch, sei mir nicht böse, ist auch
nicht persönlich gemeint, aber wer hat
EUCH denn diesen totalen Schwachsinn
„eingebläut“, dass wenn man Erfolg hat,
so gar ggf. Pokalsieger, gar Meister wird,
man als Quintessenz und Konsequenz
dann ABSTEIGEN muss….

Haben das neue Jahr und die Winterpause,
nunmehr auch die Kälte leider bestimmte
„Einschränkungen“ mit sich gebracht…?

@ Silberrücken, es gibt Erkenntnisse, dass
M. Preetz im Rahmen seiner vormaligen
(Gewerkschaft) Tätigkeit, eine „Schnellkurs“
gemacht hätte..

Nu abba! Nächtle!


Ursula
5. Januar 2017 um 23:45  |  580026

@ Silberrücken

Ob Michael Pretz im „klassischen Sinn“
Akademiker ist, glaube ich nicht, aber
ich weiß es auch nicht, dies werden
Dir mit Sicherheit die „Blog-Väter“
beantworten können!

Auch ich habe, wie „Kahn& Co“ im
Fernstudium BWL „erstudiert“, neben
dem Fußball, und erst später Volkswirtschaft
„klassisch“ studiert. Aber „damals“ war
ALLES anders, und wir hatten (viel) Zeit….

Nu abba wirklich! Gute Nacht!


Susch
5. Januar 2017 um 23:50  |  580027

@ Ursula
Ich gehe davon aus das ein Titelgewinn nicht den Abstieg zur folge hat.
Ich habe auch deswegen nur geschrieben das ich eine Meisterschaft nicht haben will, wenn dafür ein Abstieg herhalten muss. Denn die beiden Abstiege sind auch ein Grund warum wir immer noch nicht finanziell gut aufgestellt sind.

Ansonsten nehme ich die Meisterschaft mit Kusshand🤗
Kiyotake zu Mainz?
Wegen meiner…….sollen die doch die 6 Millionen bezahlen.
Für uns ist eh nur ne Leihe im Bereich des möglichen.


Silberrücken
5. Januar 2017 um 23:52  |  580028

@Ursula
Ich habe eine Tätigkeit bei der
Spielergewerkschaft in meiner Erinnerung.
Dabei handelte es sich um ein „Duales Studium“
oder eher ein „Zertifikatslehrgang“ (Sport irgendetwas)?


Ursula
5. Januar 2017 um 23:58  |  580029

@ Susch, wenn es wirklich so wäre
mit Kiyotake, wäre es, wie leider bei
„uns“ mangels Masse“, doch sehr schade…

Ausnahmsweise (!), hätte ich ihn auch
sehr gern für „Dardai`s System“ bei uns
dankend gehabt!!

Grüßle!


jenseits
6. Januar 2017 um 0:02  |  580030

Soweit ich weiß, hat Preetz ein zunächst nach dem Abitur aufgenommenes BWL-Studium abgebrochen (er musste sich ja fit machen für sein Leben bei und für Hertha) und später ein Sportmanagement-Studium absolviert. Nu isser nicht nur einfach Sportmanager, sondern sogar auch ein diplomierter. So habe ich es mal irgendwo auf der Hertha-Seite gelesen.

PS: Aber trotzdem glaube ich, dass es kein reguläres Studium war. Soll nur 18 Monate gedauert haben.


Ursula
6. Januar 2017 um 0:07  |  580031

@ Silberrücken, ich weiß es einfach
nicht, aber Preetz wird sich auch
anderweitig „nachgebildet“ haben…

Frage doch bitte Kompetentere!

Aber @ jenseits, in 18 Monaten
kann man kein akademisches
Studium absolvieren…

Aber bitte, ER macht z. Z. einen
wirklich guten Job, wenn ER noch
einen „Mittelfeldler“ finden würde…..

Grüßle, nu abba ganz wirklich!


Susch
6. Januar 2017 um 0:09  |  580032

Tja Ursula…….ich auch.
Aber da hat Mainz aufgrund sofortiger Bezahlung uns gegenüber einen großen Vorteil.
Ich hoffe ja das wir im Sommer nicht wieder nur jammern das wir Geld haben, sondern zusehen das wir uns Spieler ala Kiyotake demnächst auch mal leisten können.
Und das nicht mit jahrelanger Abzahlung😏
Jetzt ist das leider nicht realisierbar.
Deswegen habe ich auch vom sofortigen Wechsel gesprochen, weil sich ansonsten immer ein Verein findet der das Bar zahlen kann.


jenseits
6. Januar 2017 um 0:16  |  580034

@Ursula

Wir wissen nur wenig und dies nur vage.

So haben wir auch keine Kenntnis darüber, ob ihm nicht eventuell Scheine oder gar ein ganzes Grundstudium angerechnet wurden.


6. Januar 2017 um 0:26  |  580035

Also für mich geht es ehrlicherweise überhaupt nicht um eine Meisterschaft o.ä. -Titel sind für Hertha nicht planbar.
Aber es widerspricht jeder sportlichen Logik, mit dem Status Quo zufrieden zu sein. Hertha ist weder Mainz noch Freiburg. Die ganze Vereinsstruktur, der ganze rhetorische Apparat beweist das täglich.- Ich hätte wirklich gar nichts dagegen, würde Hertha ein, sagen wir, Mittelklasseverein sein wollen-ohne Anspruch auf Titel, sondern als Profifussballklub der grössten Stadt im Lande-mit alternativem Grundansatz.- Dafür wäre ich bereit, das Doppelte an Mitgliedsbeitrag zu zahlen.- Aber das ist nicht Hertha und will es auch nicht sein.
Man will langsam wachsen, um am Ende aber unter den besten Mannschaften platziert zu sein, wohlwissend, dass der Profifussball mittelfristig höchstwahrscheinlich Vereine wie Freiburg, Mainz, gar Darmstadt-von der Landkarte blasen wird.
Man holt oder hält nicht Kalou, Weiser Stark, Brooks, Darida,Ibesevic damit, dass man Ihnen sagt: „Freunde, wir brauchen etwa noch 3-4 Jahre, bis wir oben mitspielen können“. Das hätte ja vlt sogar funktioniert-aber 2 Dritte Plätze jeweils zur Halbzeit der Saison kamen dazwischen. Es zeigte sich eine Möglichkeit: es geht vielleicht sogar schneller.
Verein, Spieler , Trainer und die meisten Fans..fühlen das Mögliche. Die Spieler , ticken sie auch nur halbwegs normal, sind jetzt heissgelaufen- vor allem die ambitionierten Spieler würden schnell abtakeln, wenn sie spüren würden, dass der Verein noch nicht mental bereit wäre, die Möglichkeit JETZT beim Schopf zu greifen. Wie wollte man die für die Rückrunde Spiel für Spiel motivieren, wenn man ihnen das Gefühl gäbe: “ Jungs, wäre cool, wenn wir noch mal 30 Punkte machen, aber auch kein Beinbruch, wenn es nur 15 werden-denn das reicht sicher, um nicht abzusteigen.“- Das geht mit einem Schelle vielleicht oder einem Rune . Aber mit einem Weiser, einem JAB z.B.?-Glaube ich nicht.
Also bin ich sehr zufrieden über die formulierten Ziele. Man muss die Spieler darauf einpeitschen.- Und aufbauen, wenn es dann trotzdem nicht klappt.- Es ist ja nicht so, dass die Spieler nicht selbst eine realistische Selbstahrnehmung hätten- also dürfte es gut klappen, diesen Mittelweg zu gehen.
Für die Fans könnte es schwieriger sein, die Balance zu halten. – aber auch hier bin ich zuversichtlich-denn die Berliner kennen und spüren das ja selbst: man ist eigentlich noch nicht so weit.-Aber auch sie wären entsetzt, würde man das jetzt nicht wenigstens versuchen. Dieses Versuchen will ich in JEDEM Spiel sehen und fühlen!-
Zuviel Demut hat weder bei Sportlern, Kapitalorientierten Profivereinen lange etwas zu bewirken- im Gegenteil. Es kehrt sich irgendwann gegen einen selbst.
Alles zu seiner Zeit.-
Bescheidenheit auch im Triumph oder im Erfolg trifft´s schon viel eher. Demut wäre aktuell wohl sogar ein wenig heuchlerisch.
Also..finde ich schon, dass es legitim ist, über Verstärkungen nachzudenken, wenn es einige Hinweise darauf gibt, dass man personell das Erreichte nicht mehr halten kann.
Dass es einige gibt, die auch volles Risiko gehen würden- ist auch normal und legitim als Ansatz.. Zocken und Kapialismus?- Das passt doch bestens?!- Ob es klug ist, entscheidet in diesem System letztlich immer nur das Ergebnis.
Preetz und Gegenbauer gehen den Mittelweg-und den gehe ich gerne mit.
Ich sage ja zu Kiyothake, wenn es (irgendwie) machbar ist-weil er besondere Momente haben kann, wenn das Kollektiv eben mal nicht ausreichend ist.
Wobei ich Kiyothake da eher als Metapher sehe-könnte auch ein anderer sein; Hauptsache, es passt.
Wir haben Duda zu ersetzen. Eigentlich.-Wir würden also nur den ursprünglichen Plan verfolgen.Mit Duda, dem sehr lange angeschlagenem Darida..erkennbaren Schwankungen von Genki..dem Verzicht auf Kalou und Allan für einige Spiele: da kommt schon einiges zusammen, die einen Transfer/ eine Leihe schlicht vernünftig machten. Nicht mal, um unbedingt die CL zu ereichen ( nicht wirklich planbar), sondern einfach nur, um nicht wieder zu stark zurückzufallen.-Denn solche Muster brennen sich ein. Beispiel: -Warum schafft es Leverkusen nicht mal mehr, zwischendurch wenigstens wieder Vizekusen zu werden..?-
Bei uns..
Der Fluch der guten Tat..wiederholt sich, hat aber etwas andere Vorzeichen als letztes Jahr.
Ich hoffe für wirklich alle Beteiligten, das sie am Ende wieder ohne zählbaren Lohn dastehen. Denn von Lob alleine, wird ein Sportler nicht satt und ein Preetz auch nicht überzeugender.
Aber falls es sich denn doch wiederholt: Hertha hat wirklich nachweisbar versucht, sich dahingehend zu schützen.- aber nicht zu weit vom wirtschaftlich eingeschlagenen Weg zu gehen…Dieser Weg ist ´keine Bagatelle, sondern klarer Bestandteil des neuen Selbstverständnisses nach 2 Abstiegen.
Dass man nicht über Kredite versucht hat, die Rückrunde erfolgreich zu gestalten, wäre ja der einzig mögliche Vorwurf , den man im Moment formulieren könnte.
Und dazu kann ich nur sagen: ist es wirklich vernünftig den neuen Weg zu verlassen, der uns ( andereseits) doch so schnell schon so weit brachte?
Ich finde es sehr vernünftig, was Preetz und co. da z.Z. machen.
Sowohl verbal als auch faktisch.
Es macht im Moment mir jedenfalls Spass, über Hertha zu diskutieren.


6. Januar 2017 um 0:26  |  580036

upsi..sorry..ist ja extrem viel Text. Na ja…


jenseits
6. Januar 2017 um 0:34  |  580037

Ja klar. Alle wollen Meister werden oder wenigstens CL spielen. Selbstredend. Ob daraus etwas wird, ist eine andere Frage.


linksdraussen
6. Januar 2017 um 0:52  |  580040

Ein Wechsel von Kiyotake erscheint mir aufgrund seines Bekenntnisses zu Hertha wahrscheinlicher denn je. Vermutlich wird man am Ende eine Mischform vereinbaren, wie 2 Mio. Euro Leihgebühr zzgl. 4,5 Mio. Euro Ablöse im Sommer. Einen Spieler dieser Qualität für einen solchen Preis jetzt verpflichtetn zu können, wäre ein Mordspfund für die Kaderqualität. Ab der Wirksamkeit des neuen TV-Vertrages steigen alle Marktwerte um gut 30 Prozent.

Weil hier einige über langsames Wachstum, Etablierung und Entschuldung schreiben: Der einzige Weg für Hertha auf Augenhöhe zu den TOP 6 (strukturell: Bayern, BVB, S04, Bayer 04, Vfl Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach) zu gelangen, ist die Teilnahme an der CL. Das kann man nur durch die planvolle Erhöhung der Kaderqualität erzwingen.


Herthas Seuchenvojel
6. Januar 2017 um 0:58  |  580041

machen die anderen aber auch, das planvolle Erhöhen der Kaderqualität 😉

das Problem sehe ich persönlich woanders, nämlich, daß es zu viele hochwertige Bewerber für die CL in Deutschland gibt
und das Level haben wir „noch“ nicht bzw. nicht konstant
in Spanien können Barca und Real immer mit dem Einzug rechnen, in Frankreich Paris und in GB seit allermeist Chelsea, ManU, ManCity dabei
der jetzige Weg ist schon der Richtige, Schritt für Schritt besser werden ohne im Rücken Altlasten aufzubauen

PS: @apo: bisschen ausschweifend, aber im Kern sind wir uns einig


6. Januar 2017 um 1:01  |  580042

@jenseits..ich glaube eben nicht, das im Selbstverständnis der freiburger Fans und des Vereins..der Mainzer etc ..der Titel auch nur entfernt eine Rolle spielt. Die brauchen keinen Spagat zu machen.
Das „alle“ stimmt nicht wirklich. Auch für 90% der Spieler nicht..Man kann sich in der Regel ganz gut einschätzen..


herthabscberlin1892
6. Januar 2017 um 2:13  |  580047

@Exil-Schorfheider am 5. Januar 2017 um 10:47 | 579877:

„@coco Aber was ich eigentlich verdeutlichen wollte ist, dass hbsc1892 und auch andere hier eigenartige Ansichten zum Thema Erfolg haben. Bei ihm reduziert sich mMn alles auf den Willen. Fähigkeit und andere objektive Kriterien, vor allem im Vergleich zum jeweiligen Gegner, sind für ihn stets zweitrangig.“

Ich habe keine eigenartigen Ansichten zum Erfolg. Ich habe auch überhaupt nicht irgendjemand den Willen abgesprochen oder Erfolg ausschließlich auf den Willen reduziert.

Ich habe eindeutig und unmißverständlich von einmaligen Chancen, wie 2008/2009 oder 2015/2016 geschrieben und Beispiele von Mannschaften genannt, die sich über „Fähigkeiten und andere objektive Kriterien“ hinweggesetzt und Titel geholt haben, obwohl andere Mannschaften für diese Titel aufgrund „Fähigkeiten und anderer objektiver Kriterien“ favorisiert waren.

In der letzten Saison hätten zwei weitere durchaus mögliche Siege (z.B. in Hoffenheim oder zuhause gegen eine Mannschaft, die man in der Hinrunde in deren Stadion vom Platz gefegt hat) Hertha BSC in die Qualifikation zur CL gebracht, obwohl dies kein Experte oder Fan vorher erwartet hätte. Unabhängig vom Marktwert des Spielerkaders oder den vermeintlich höheren fussballerischen Qualitäten anderer Mannschaften.

Vor diesem Hintergrund habe ich die gefühlte ausschließliche Ausrichtung auf den DFB-Pokal bzw. diesbezügliche Aussagen von Verantwortlichen von Hertha BSC hinterfragt, weil sie nach meiner Ansicht gar nicht nötig gewesen wäre bzw. für mich kontraproduktiv war.

Hertha BSC hat es in beiden beispielhaft genannten Spielzeiten nicht geschafft, einen Titel (bzw. wenigstens die CL-Teilnahme) zu erreichen, obwohl es aufgrund der jeweils fast einmaligen Konstellationen objektiv möglich gewesen wäre – meine „Beispielmannschaften“ haben es geschafft.

Auch habe ich nicht behauptet, dass ein Abstieg die unausweichliche Konsequenz wäre.

Wenn „Fähigkeiten und andere objektive Kriterien“ immer obsiegen, kann die Bundesliga auf vier Mannschaften in der Meisterschaftsrunde begrenzt werden. Und der DFB-Pokal beginnt im Halbfinale mit vier Mannschaften.

Wenn man diese Ausführungen partout falsch verstehen will, dann kann ich die Aussage

„Und ich finde, das macht die Diskussion mit Leuten wie ihm dann bei diesem Thema echt schwierig.“

zurückgeben.


Nemo
6. Januar 2017 um 2:15  |  580048

Auf der sehr informativen Seite von fernsehgelder.de wurde mal eine Prognose für die Fernsehgelder für die nächste Saison erstellt. Zur Berechnung wurde die aktuelle Platzierung benutzt und Hertha kommt auf einen sehr guten siebten Platz.
Das bedeutet nach rund 28 Mio in dieser Saison gäbe es rund 50 Mio. Selbst bei einem Rückfall um ein paar Plätze in der Rückrunde sollten es noch so 45 Mio sein.
Nachdem Hertha schon im Vorgriff zuletzt einige Verträge verlängert hat und einiges Geld ausgegeben hat, sollte noch Spielraum sein, um jetzt Kiyotake und im Sommer vielleicht noch einen weiteren guten Spieler zu verpflichten. Und das ganze ohne Verkauf unserer Juwelen Brooks, Stark, Weiser oder Darida.


herthabscberlin1892
6. Januar 2017 um 2:36  |  580049

@Exil-Schorfheider am 5. Januar 2017 um 10:47 | 579877

„Bei ihm reduziert sich mMn alles auf den Willen. Fähigkeit und andere objektive Kriterien, vor allem im Vergleich zum jeweiligen Gegner, sind für ihn stets zweitrangig. Und ich finde, das macht die Diskussion mit Leuten wie ihm dann bei diesem Thema echt schwierig.“

Noch ein kleiner Nachtrag:

Mache Dir doch nächstes bitte die Mühe nachzufragen, wenn Dir etwas nicht eindeutig erscheint.

Dann ist die Diskussion mit „Leuten wie mir“ ganz einfach.

Im Übrigen besteht für mich der Sinn einer Diskussion vorrangig darin, Sichtweisen von anderen Menschen überhaupt erst einmal zur Kenntnis zu bekommen, um diese dann mit meinen Ansichten „abzugleichen“.

Mein Ziel in einer Diskussion ist es nicht bzw. nicht vorrangig, dass andere Menschen durch meine Kommentare in ihrer Sichtweise „umgepolt“ werden – das passiert in der Realität sowieso maximal 1,00 %.

Für mich dient die Diskussion als Austausch, im besten Fall als Wissens- bzw. Gedankenerweiterung, weshalb eine Diskussion auch eigentlich nicht wirklich „echt schwierig“ werden kann.

Ausnahme:

Man ist nicht bereit, sich in die Sichtweise (wenn sie sachlich formuliert ist) der anderen Menschen – interessehalber – zu versetzen.


Dan
6. Januar 2017 um 7:46  |  580058

@Nemo
Ich habe aktuell nicht auf dem Radar, ob Hertha BSC wie 15/16 mit Auflagen die Lizenz für 16/17 bekommen hat.

Wenn man 8 Mio „Miese“ gemacht hat statt eine rote 0, könnte ich mir das vorstellen. Bei solchen Auflagen könnte es auch um die Gegenfinazierung von Transfers gehen. Man kann dann also z.B. nicht zu einer Bank gehen und die 6 Mio für einen Spieler abholen, auf das nächste Jahr verweisen und zack den Spieler kaufen.

Ob das so ist kann ich nicht beurteilen, aber man sollte das als Möglichkeit ggf. im Hinterkopf haben. Selbst wenn wir also Risiko gehen wollten, könnte uns solch eine Auflage daran hindern, weil es nicht mit aktuellen Mehreinnahmen gegenfinanziert werden kann.


sunny1703
6. Januar 2017 um 8:05  |  580059

@herthabsc

Ich verstehe Dich nur zu gut.

@jenseits

Nochmal, es ging um die Aussage, dass Kiyotake defensiv eher weniger zu gebrauchen ist und da habe ich seine Zweikampfwerte in der Liga i die Diskussion gebracht und sie mit dem für mich besten Spieler in der Hinrunde auf dieser position verglichen.
Ich hätte sie auch mit Stocker vergleichen können,der hat 32% oder mit dem zumindest nach hinten doch ordentlich mitarbeitenden Genki,der liegt knapp über 40%,oder mit Kalou mit dem Darida der letzten Saison alle haben schlechtere Zweikampfwerte, 50% ist fast auf der Höhe von Weiser, der 51% hat.
Dass Kiyotake diese spielprägente Wirkung wie Forsberg in der Vorrunde hat, habe ich nirgends behauptet.
Doch Dardai sucht vermutlich einen 10 er mit Kreativität, der hilft Torgefahr zu initiieren und defensiv eine für die Position auf der er spielt eine sehr ordentliche Zweikampfleistung bisjetzt erbracht hat.
Er ist flexibel einsetzbar, von der 10 über beide Außen bis zur 8. Damit ,immer natürlich fit und seine Bundesligaform vorrausgesetzt,wäre er ein taktischer gewinn für die Mannschaft,für Dardai, weil die Möglichkeiten erweitert werden.

Wo keine Kohle da ist,kann er nicht gekauft werden, deshalb, aber auch um zu sehen,ob er ins Konzept passt, nur Leihe mit Ko.

Dass aber keine Kohle da ist,lass ich jetzt mal unkommentiert. Sollten wir uns nicht für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren,kann ich nur dringendst von einer Vertragsverlängerung von Kalou abraten.

Der Sturm muss auf qualitativem guten Niveau verjüngt werden.,wobei das auch zu den Aufgaben bei einer Qualifizierung für einen internationalen Wettbewerb dazu gehört.

Wenn Kiyotake jetzt nicht kommt, brauchen wir im Mittelfeld Flexibilität mit Torgefahr und sei es vorbereitend.

Kommt niemand, wäre mein Favorit für die 10 immer noch Stocker und nicht Darida, der zuletzt noch nicht den Anschluss an seine letzte Saison gefunden hat. Eine Idee wäre eventuell auch mal den spielstarken Allan auf der 10 zu probieren.

lg sunny


6. Januar 2017 um 8:08  |  580060

3 Jahre kkr, 2 Jahre Cheftrainer Dárdai.
Die Existenzängste haben Pause.
Die heutigen Träume gehen in Richtung EL oder CL*.

Kneift mich, ich träume! 😳

*Tabellenplatz 6 oder besser


sunny1703
6. Januar 2017 um 8:21  |  580061

@BM

Für die letzten anderthalb jahre stimme ich Dir erfreut zu.
Davor wurde jedoch zwar schon Mitte März 2015 die Möglichkeit des Erreichens der EL diskutiert, damals warnten Herthabsc und ich vor den kommenden Spielen und ……..nur der Nichtangriffspakt mit der Frankfurter Eintracht am vorletzten Spieltag, bewahrte uns vor einem erneuten Gang in Liga 2.

Schnee von gestern,aber doch auch Teil der Zeit Dardai.

lg sunny


6. Januar 2017 um 8:47  |  580063

In der Tat sunny 8:21
Nur um 1 Tor Differenz konnte 2015 die Relegation am Saisonende vermieden werden.


Dan
6. Januar 2017 um 8:50  |  580064

@sunny
Zweikampfverhalten oder Zweikampfquote hat doch dann „nur“ Aussagekraft als Argument in dieser Diskussion, wenn man weiß, wo auf dem Feld sie stattfanden. Wenn jemand sagt oder empfindet, dass Kiyotake nicht ordentlich nach hinten arbeitet, dann sagen doch 51% gewonnene Zweikämpfe nix zu dieser Thematik aus. Er könnte mit 51% gewonnene Zweikämpfe am gegnerischen 16 er oder unserem offensiven Mittelfeld der Top Offensivmann sein aber nach hinten immer noch ungenügend verteidigen.

Es ist halt mit unseren zur Verfügung stehenden Mittel schwer genaue Analysen zu treffen. Deshalb würde ich mich da nicht so versteifen, als Ansatz vielleicht.


Dan
6. Januar 2017 um 9:00  |  580065

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article207439963/Hertha-und-Union-erhalten-die-Lizenz-ohne-Bedingungen.html

Was gefunden. Keine Bedingungen aber Auflagen und von zwei Jahre Gewinn sind wir 2 Jahre enfernt.


6. Januar 2017 um 9:09  |  580066

Wir gewinnen an Erfahrung … duck’n wech …


6. Januar 2017 um 9:21  |  580067

@apo haute nächtens ja wieder Dinger raus :mrgreen:
„Ich hoffe für wirklich alle Beteiligten, das sie am Ende wieder ohne zählbaren Lohn dastehen.“

paffpaffpaff 😉


Dan
6. Januar 2017 um 9:25  |  580068

@Bussi

Und 100% der Leser wissen, was er wirklich meinte. 😉


sunny1703
6. Januar 2017 um 9:38  |  580071

@Dan

Hast Du schon mal einen Japaner in der heutigen Zeit gesehen, der seinen Aktionsradius auf einem geringen Raum hat?!

Hast Du in der heutigen Zeit einen 10 er oder einen sonstigen offensiven Mittelfeldspieler gesehen, der nicht nach hinten arbeitet bzw auch arbeiten muss?!
Selbst unser einstiges Konditions- und Laufwunder Ronny hat das getan!
Glaubst Du eine Mannschaft wie Sevilla kauft einen Stehgeiger zum Fußball.?!
Glaubst Du ein Typ wie Dardai bemüht sich zweimal intensiv um einen Spieler der einen solchen Aktionsradius hat und dessen Defensivleistung nicht viel taugt!?

Dann hätte er auch Baumjohann einsetzen können oder den ohne Zweifel am Ball begnadeten Ronny behalten können!!

Und selbst wenn seine verlorenen Zweikämpfe aus der Rückwärtsbewegung stammen sollten,was aber nicht der Fall ist, müsste er ja dann vorne nicht zu stoppen sein!!!

Die Super Bowl ist erst in einigen Wochen!! 😀

lg sunny


6. Januar 2017 um 9:45  |  580072

@Apo 0:26?

Ganz angenehmer & unaufgeregter Text.
Gut beschrieben, für mich!

Konnte mich gut reinversetzen und gehe fast komplett mit. Das ein „nicht“ fehlte, kann jeder
erkennen, wenn er dann will. 😉

Schönes Wochenende & Grüße an @dewm !
Viel 🍀👌🏽

PS: das „mein“ Ronny nach hinten arbeitete habe ich nie? selten gesehen! 😉 #InBremenvlt? HuHu@Dan


Exil-Schorfheider
6. Januar 2017 um 9:51  |  580073

@Dan

Deinen Satz mit den zwei Jahren Gewinn lese ich im Artikel anders. 😉


Dan
6. Januar 2017 um 10:13  |  580075

@sunny

Es geht lediglich um das Argument was Du in die Diskussion wirfst. Ich habe mich mit Kiyotake nie beschäftigt und der ist auch garnicht mein Thema. Aber für mich ist es Murks, wenn jemand erzählt er findet das Kiyotake arbeitet nach hinten zu wenig, dass als Gegenbeweis seine Zweikampfquote aufgeführt wird. Mehr nicht und auch nicht weniger.

Wenn jemand sagt, der Mann schießt keine Tore, dann führe ich als Gegenbeweis auch nicht auf, dass er im Schnitt im Spiel 10x aufs Tor schießt.

ich glaube im Blog heißt das Kirschen und Melonen oder so. 😉


Dan
6. Januar 2017 um 10:18  |  580076

@exil

Erklär es mir.

„Schiller sagte der Morgenpost, dass Hertha dann keine Auflagen mehr von der DFL erhalten wird, wenn es gelingt zwei Jahre in Folge einen Gewinn auszuweisen. “

Wir haben meines Wissens dieses Jahr (15/16) keinen Gewinn aufzuweisen, bedeutet als 16/17 und 17/18 (zwei Saison/zwei Jahre) mit Gewinn abgeschlossen werden müssten um keine Auflagen mehr zu erhalten.

Jetzt Du. 😉

P.S.
Es sei den Du meinst, in meiner Aussage fehlt „mindestens zwei Jahre entfernt“.


sunny1703
6. Januar 2017 um 10:34  |  580077

@Dan

Und ich finde, dann lassen wir in Zukunft sämtliche Zahlen aus dem Spiel.

Ich finde jedenfalls Zahlen, die eine gewisse Zweikampfstärke darstellen,meinetwegen auch von mehreren dummen Statistiken im Waschraum beobachtet, aussagekräftiger als eine dahin geworfene Bemerkung, die eben durch nichts unterlegt ist.

Hätte ich sowas dahin gehauen,hättest Du mich mit allen möglichen Zahlen regelrecht zerpflückt.

lg sunny


Dan
6. Januar 2017 um 10:45  |  580080

@sunny
Beende Deinen Verfolgungswahn, dass jeder nur Dir ans Leder will. Reicht langsam. Es ist doch affig, jedesmal wenn man Gegenwind bekommt, zu glauben, dass derjenige es nur macht weil es der arme Prügelknabe @sunny ist.

Du stellst oft gewagte Thesen auf und das ist ok, aber dann nimm den Gegenwind auch als Diskussion oder Meiniungsaustausch auf und nicht als Verfolgter.

Da wir ja einen regen privaten Kontakt und Diskussionen haben, ist doch klar das ich da ebenso wie @apo usw. eher ein Gespräch suche, als andere steile Vorgaben zu kommentieren.


Zippy
6. Januar 2017 um 10:46  |  580081

@sunny1703
Ganz kurz: Bei allem Respekt auch vor nützlichen Statistiken, ich brauche doch keine Zweikampfwerte, um zu beurteilen, ob ein Spieler „defensiv eher weniger zu gebrauchen ist.“ Dafür schaue ich mir den Spieler an. In der Bundesliga habe ich ihn oft spielen sehen, in Spanien leider nicht.
Kiyotake gewinnt auch mal Zweikämpfe, wenn er sie führt. Aber seine mitunter kraftraubenden und wenig hilfreichen Laufwege führen ihn eben gerade defensiv selten in die Nähe des Ballführenden.
An einigen Tagen geht er gar nicht in Zweikämpfe, dann wieder übermotiviert mit Fouls.
Trotzdem mag ich ihn als Spieler, offensiv ist er natürlich eine Waffe und ich kann gut nachvollziehen, warum Dardai ihn vielleicht gerne im Team hätte.


Exil-Schorfheider
6. Januar 2017 um 10:50  |  580082

@dan

In Deinem Satz „Keine Bedingungen aber Auflagen und von zwei Jahre Gewinn sind wir 2 Jahre enfernt.“

ist der letzte Teil „und von zwei Jahre Gewinn sind wir 2 Jahre enfernt.“ dann für mich anders und nicht im Kontext stehend zu den Auflagen.
NIchts für ungut. 😉


Dan
6. Januar 2017 um 10:51  |  580083

@Zippy

Ich müsste jetzt nachhaken…. aber ich habe keinen Bock mehr. 😉


Dan
6. Januar 2017 um 10:54  |  580085

@exil

Oki. Verstehe. Und Land unter Wasser?


Zippy
6. Januar 2017 um 10:55  |  580086

@Dan
Schade! 😉


sunny1703
6. Januar 2017 um 11:06  |  580087

@Dan

Das Wort Verfolgungswahn ist unter der Gürtellinie!
Das ist eine schwere Krankheit und Du beleidigst damit nicht nur mich, sondern auch alle die,die an dieser Krankheit leiden.

Beachte doch mal ein wenig Deine Wortwahl.

Deshalb gehe ich darauf nicht weiter ein.

@Zippy

Gut, da ich Kiyotake ebenfalls gerne beobachtet habe,sozusagen Marke machbarer Spieler für unsere Mannschaft, sehe ich das anders. Darüber können wir uns streiten,aber ich weiß,was Du meinst. Das was Du über Kiyotake denkst,denke ich über Stocker, der ist sehr bemüht, in der Rückwärtsbewegung aber sehr übermotiviert im Zweikampf. Die Folge in 3372 Spielminuten 8 Gelbe und eine Rote Karte. Dagegen Kiyotake in 9468 Minuten nur 6 gelbe Karten.

Das will ich nicht unbedingt dem Schweizer zum Vorwurf machen, manchmal ist einer der dazwischen haut, als Wachmacher nicht verkehrt, ich finde da zum Beispiel einen Lustenberger als einen völlig unterschätzten Spieler im team.

Für mich ist die Schwäche von Kiyotake nicht die für seine Position ordentliche Zweikampfführung,sondern die fehlende auffallende Präsenz auf dem feld, er ist wie viele Japaner ein fleißiger Kollektivspieler,nur an ihm aufrichten wird sich keine Mannschaft können.

Irgendeinen Grund muss es ja haben,dass Dardai ihn gerne haben würde und es muss ja etwas sein,dass ihn von den anderen Spielern „abhebt“.

Und ich glaube,dass es die Flexibilität,das bessere Zweikampfverhalten als zb bei Stocker und der Kollektivspieler ist, den Dardai schätzt.

Zumindest schätzen wir beide ja ähnliche Spielertypen. 🙂

lg sunny


Dan
6. Januar 2017 um 11:14  |  580088

@Zippy

Nagut. Bischen Kitzeln muß schon sein.

Ich kann Deine eigenen Beobachtung natürlich nicht widersprechen, weil ich nicht die Spiele gesehen habe.

Aber ich finde die Rückwärtsbewegung von Kiyotake auf dieser Heatmap

http://liveticker.sueddeutsche.de/fussball/1bundesliga/vfl-wolfsburg/hannover-96/2015-09-26.html?subpage=statistiklive&subsecond=heatmaps

(Musste Kiyotake auswählen)

Recht ausgeglichen. Allerdings….


Dan
6. Januar 2017 um 11:18  |  580091

@sunny

Tja. Was soll man dazu noch sagen. Auseinandersetzung sind anscheinend nicht Dein Ding, außer sich in sein Schneckenhäuschen zu verziehen, wenn man mit den „Augenfühlern“ auf Widerstand trifft.

Ich hoffe Die Schnecken sind jetzt nicht beleidigt. Ich war es jedenfalls auch nicht, dass ich angeblich nur Dich rauspicke um Dich „regelrecht zu zerpflücken“.


Alpi
6. Januar 2017 um 11:25  |  580092

Ich schmeiße jetzt einfach mal die Kickerstatistik der abgelaufenen Saison mit in den Ring:
Vladimir Darida (links)
Hiroshi Kiyotake (rechts)
2589 Spielminuten 1759
5 Tore 5
41 Torschüsse 28
3 Torvorlagen 7
35 Torschussvorlagen 60
376,73 Laufleistung 223,99
2133 Ballkontakte 1315
41% Zweikampfquote 46%
1666 gespielte Pässe 934
1357 angekommene Pässe 748
309 Fehlpässe 186
81% Passquote 80%
57 Foul / Hand gespielt 11
47 Gefoult worden 34
6 Abseits 8


paulpepper
6. Januar 2017 um 11:27  |  580093

@apo: Jetzt habe ich mir den Satz

„Ich hoffe für wirklich alle Beteiligten, das sie am Ende wieder ohne zählbaren Lohn dastehen.“

aus deinem nächtlichen (eigentlich auch sehr interessanten) Erguss bestimmt 5 mal durchgelesen, aber der Sinn darin erschließt sich mir (auch im Kontext) irgendwie nicht? 😉


Kamikater
6. Januar 2017 um 11:28  |  580094

@kiyotake
Unabhängig davon, dass wie kein Geld haben, einen Spieler zu kaufen und die Auflagen dasselbe vermuten lassen, weiß ich gar nicht, ob der uns sofort helfen würde. Das braucht schon mindestens 6-8 Wochen, bis der hier im Team so funktioniert, dass es sich in Punkten ausdrückt.

@paulpepper
Da fehlt ein „nicht“!


sunny1703
6. Januar 2017 um 11:32  |  580095

@Dan

Deine und meine subjektive Wahrnehmung kommen da auf keinen Nenner. Ich empfinde,dass Du solche Auswüchse fast ausschließlich gegenüber mir ablässt. Meine Empfindung!!
Dennoch auch wenn es vielleicht arrogant oder besserwisserisch klingen mag,mein Rat, fahre mit Deiner Wortwahl runter, ich habe mich auch mal an Deinen Rat mit den Kanonen gehalten.

Dann bedanke ich mich aber auch bei Dir, denn nachdem ich ja meine eigenen Beobachtungen mit drei anderen Statisken in Einklang gebracht habe, habe ich bei Deiner Statistik mir die Gesamtsaisondaten angesehen und bekomme das bestätigt,was ich meine.

Dabei preise ich hier nicht Superman an,sondern einen vermutlich ins Hertha Kollektiv passenden Spieler mit Spielkultur!

lg sunny


paulpepper
6. Januar 2017 um 11:34  |  580096

@Kami
Das dachte ich mir natürlich auch. Aber irgendwie sagt er ja, so wie er steht, genau das Gegenteil aus und es hat mich schon gewundert, das dies hier so gar keinem auffiel 😉


Zippy
6. Januar 2017 um 11:35  |  580097

@Dan
Jap, dazu kann ich jetzt leider auch wenig sagen, weil ich glaube, das Spiel gegen Wolfsburg nicht gesehen zu haben. Klar, Kiyotake hat auch mal gute Tage, an denen er Bälle erobert, er ist eben nicht konstant – defensiv, wie offensiv, wobei er offensiv immer für einen Standard, eine überraschende Aktion gut ist.
Meine Meinung ist, Kiyotake als zB. Kalous „Vertretung“ – super. Aber beide zusammen auf dem Feld würde wohl oft (zu) viel Arbeit für das DM bedeuten und das halte ich für eine schwierige Voraussetzung (Spieler, die sich gegenseitig nahezu „ausschließen“).

@sunny
So kann man doch viel besser „drüber reden“. Unterschiedliche Ansichten sind etwas Schönes, finde ich. Auch wenn sie nicht immer durch Statistiken gestützt werden (können).


sunny1703
6. Januar 2017 um 11:35  |  580098

@Kami

Auch das ist ein zusätzlicher sportlicher Grund warum ich nichts von einem kauf halte, sondern wenn dann eine Leihe mit Ko für sinnvoll halte.

lg sunny


Exil-Schorfheider
6. Januar 2017 um 11:46  |  580099

Kamikater
6. Januar 2017 um 11:28 | 580094

„@kiyotake“

Hm… wiederum andere sagen, dass er umgehend helfen könnte/ würde, weil er ja die Liga kennt.

Wat denn nu?

———————————————–

@dan

Nö, bei uns nicht… nur´n bisschen Wind…


sunny1703
6. Januar 2017 um 12:00  |  580101

@Exil

Das hängt ja auch ein wenig davon ab, wann der Wechsel stattfindet,so er denn stattfindet. Kommt Kiyotake erst am 31. gehe ich davon aus,dass er uns gegen Frankfurt(davor ist das Spiel gegen die Bayern) am 22. Spieltag am 25. Februar, richtig eingespielt in das team, helfen kann.

lg sunny


Blauer Montag
6. Januar 2017 um 12:01  |  580102

Respekt paulpepper
6. Januar 2017 um 11:27 | 580093

Du hast den nächtlichen Kommentar fünfmal gelesen.
Ich hatte noch gar nicht die Zeit dafür.


nrwler
6. Januar 2017 um 12:02  |  580103

@Alpi
Für eine bessere Vergleichbarkeit könnte man die Daten zwischen Darida & Kiyotake viell noch pro Spielminute oder besser pro 90 Spielminuten darstellen…

Denn das Kiyotake in weniger Spielzeit zB weniger Pässe spielt, ist natürlich klar. 😉

@sunny
Ich fand Deine Argumentation nachvollziehbar. Auch das Einbringen der Zweikampfquote, um die Defensivarbeit eines Spielers besser beurteilen zu können, find ich schlüssig. Natürlich ist dies nur EIN „Kennwert“ und darf nicht für sich alleine betrachtet werden. Aber dass is doch jedem klar…?

Weniger kann ich mit Aussagen (wie @Zippy) anfangen:
„Dafür [zur Beurteilung der Defensivarbeit] schaue ich mir den Spieler an“

Sorry, aber als „Außenstehender“, der mit Dir die Spiele nicht gesehen hat, sagt mir sowas gar nix. Da wäre mir etwas „Futter“, in Form von Zahlen, Statistiken etc. lieber. Natürlich muss man die dann wieder in „Kontext“ setzen. Logisch!


Blauer Montag
6. Januar 2017 um 12:02  |  580104

Am 22. Spieltag wäre spät, aber nicht zu spät sunny 12:00 imho.


sunny1703
6. Januar 2017 um 12:13  |  580106

Weil davon ja jetzt mehrfach davon geschrieben wurde, habe ich mir den Beitrag von @apollinaris zweimal durchgelesen, mir hat er gefallen, sachlich, ruhig unaufgeregt zwischen allen Seiten und positiv hoffend nach vorne schauend.

Sehr schön!!

lg sunny


Dan
6. Januar 2017 um 12:20  |  580107

@sunny

Den Rat nehme ich gerne an. Vielleicht ist der „Verfolgungswahn“ zu hoch gegriffen, aber man muß ja nicht aus jeder Mückenwortverbingung nen Elefanten machen. Vielleicht nennst Du mir den richtigen Begriff, für jemanden der in jeder Erwiderung eine direkte nur gegen ihn gerichtete persönliche Anmache versteht und wir sprechen ja nicht nur über meine Erwiderungen sondern auch von anderen.


Hurdiegerdie
6. Januar 2017 um 12:22  |  580108

Ich habe mir den Beitrag von @Apo auch fünfmal durchgelesen gestern dreimal und, um nichts falsch zu machen, zur Sicherheit heute noch zweimal. Ich weiss einfach nicht, was er aussagen soll. Ich find ihn widersprüchlich von einem Paragraphen zum nächsten.

Bei dem, was ich glaube zu verstehen, würde ich es völlig anders sehen (ausser, dass man keine Kredite aufnehmen sollte, um eine Rückrunde zu gestalten).

Aber er ist ruhig geschrieben und gibt sicherlich eine gute Diskussionsanregung.


jlange
6. Januar 2017 um 12:27  |  580109

@Kiebitze

Die Nachmittagseinheit am Freitag findet im Warmen statt. Sprich: Gibt nix zu sehen.


Dan
6. Januar 2017 um 12:29  |  580110

@jlange

Danke.


sunny1703
6. Januar 2017 um 12:56  |  580112

@Dan

Ich hätte an Deiner Stelle geschrieben, Du bist manchmal zu sensibel und nimmst alles zu persönlich, da ich aber weiß,dass Du etwas direkter bist, nimm Übersensibilität! 🙂

Ich fahre jetzt zum ZOB und fange meine@wolke77 wieder ein und werde wohl die nächsten Tage eher mitlesend sein.

Viel Spaß beim Diskutieren !

lg sunny


Zippy
6. Januar 2017 um 13:05  |  580113

@nrwler
Mir geht es ja nicht darum, jemanden von meiner Sichtweise zu überzeugen, sondern nur darum, diese „einfließen“ zu lassen.
Ich habe Kiyotake früher oft gesehen, dadurch habe ich mir eine Meinung gebildet – bestimmte Muster, wenig Konstanz in den Bemühungen, habe ich geschildert.
Offenbar kann man das, wie @sunny, auch anders sehen – alles gut. Womit ich, nur ich, nichts anfangen kann, sind Statistiken, die als absolute Begründung oder teilweise sogar als Ersatz für eine eigene Meinung dienen.
Der Blick auf Statistiken ersetzt keine Live-,TV- oder von mir aus Datenbankvideo-Eindrücke.
Viele Scouts sind damit beschäftigt, Jugendspieler in aller Welt zu beobachten, da sind oft gar keine Statistiken verfügbar…


apollinaris
6. Januar 2017 um 13:05  |  580114

Habe mir meinen nächtlichen Text durchgelesen: ja..ein bißchen zu ambitioniert…Wollte die kontroversen Diskussionen der letzten Tage harmonisieren. Viel zu viele Aspekte in einen einzelnen Text gepackt. Nicht gut geschrieben.


Dan
6. Januar 2017 um 13:15  |  580115

@sunny
Fein. Ausgeglichenheit in Sicht. 😉


Blauer Montag
6. Januar 2017 um 13:28  |  580117

Na gut Hurdiegerdie
6. Januar 2017 um 12:22 | 580108

dass man keine Kredite aufnehmen sollte, um eine Rückrunde zu gestalten.

Da sind wir drei uns schon mal einig in diesem Punkt.

Diskussionen unterliegen im übrigen für mich der Dialektik: These – Antithese – Kontroverse Synthese. 😎


Hurdiegerdie
6. Januar 2017 um 13:30  |  580118

apollinaris
6. Januar 2017 um 13:05 | 580114

Ich fand die Idee des Textes gut. Wenn du erlaubst, würde ich es so (hoffentlich wertneutral) formulieren. Würdest du da mitgehen?

These 1: Wir können nicht konsolidierten Mittelfeldverein (Mainz) oder unteres Drittel (Freiburg erste 20 Vereine) als Kommunikation ausgeben. Das wird der Hauptstadt nicht gerecht und lässt sich den Fans und ggf. Neuverpflichtungen nicht vermitteln.

These 2: Vielleicht wäre eine solche Kommunikation (Konsolidierung) sogar möglich gewesen, aber nach zwei 3. Plätzen nach Hinrunden kaum noch durchzuhalten. Ebenso schwer ist – aufgrund der zweimal 3. Plätze – ist ein langsamer Aufbau hin zu einer Spitzenmannschaft. zu kommunizieren.

These 3: Deshalb muss man die Gelegenheit jetzt beim Schopf packen, hohe Ziele definieren, Demut ablegen jedoch dabei nicht finanziell über die Sprünge schlagen.


Alpi
6. Januar 2017 um 13:37  |  580119

Meiner Meinung nach, ist Kiyotake in der Offensive gefährlicher als z.B. Darida und Skelbred. Mit ihm könnten sich mehr Torchancen ergeben. Defensiv haben Darida und Skelbred natürlich ganz klar die Nase vorn.

Da nicht nur der „Blog“ sondern mit Sicherheit auch unsere Verantwortlichen erkannt haben, dass die Mannschaft sich zu wenig Torchancen heraus spielt, ist die Überlegung Kiyotake zu verpflichten nicht verkehrt.
Wichtig für den Erfolg ist dann natürlich, die Balance beizubehalten, wenn man einen offensiv Stärkeren ins Team einbaut.

Für mich ist ein offensiv stärkerer Mittelfeldler ja auch wichtig, ich hätte aber gerne noch einen starken und schnellen und jungen Außen.


nrwler
6. Januar 2017 um 13:44  |  580120

@Zippy
Ich bin ganz Deiner Meinung.
Keine, auch noch so „gute“, Statistik kann die Live- bzw. TV-Eindrücke ersetzen. Es ist sogar noch „heimtückischer“….
Manches Mal, oft(?), verleiten Statistiken zu falschen Schlussfolgerungen. Obacht, ist („mit ihnen“) geboten 😉

Trotzdem, komplett ohne sie, ist für mich (nur für mich) „alles“ Kaffeesatzleserei. Zum Beispiel fehlt mir ein wenig die „Erklärung“ woran Du Deine Beobachtungen „festmachst“. Würden wir zusammen ein Spiel sehen, ließen sich die Beobachtungen auch fernab jeglicher „Statistiken“ leicht erklären.

Aber so wie jetz, „im Nachhinein“, sind Statistiken, aus meiner Sicht, ein (probates) Mittel um seinen Beobachtungen für „jedermann“ verständlich zu machen.

Du magst zwar niemanden „überzeugen“ wollen, aber Verständnis für seine „Texte“ will doch ein jeder… Oder?
😉


Start-Nr.8
6. Januar 2017 um 13:50  |  580121

Kiyotake? Wenn ein Spieler derart intensiv im Zusammenhang mit Hertha diskutiert wird, dann kommt er nicht. Das ist empirisch bewiesen. So, wie das bislang läuft kommt entweder gar kein Zugang oder ein anderer, den niemand auf dem Schirm hat.


Zippy
6. Januar 2017 um 14:43  |  580123

@nrwler
Klar. 🙂
Ok, dann lass es mich an einem Beispiel erklären (dies ist natürlich nur ein kleiner Bestandteil der Defensivarbeit): Pressing.
Da hat @sunny schon ganz gut erkannt, dass für mich Kiyotake dort ähnliche Schwächen hat wie ein gewisser Schweizer bei uns.
Kiyotake (wie auch Stocker) läuft den ballführenden Spieler (zu) oft gerade an. Damit hat er aber kaum eine Chance an den Ball zu kommen, öffnet teilweise gleich 2 oder 3 Anspielstationen aufeinmal – „bestenfalls“ verlangsamt er den Spielaufbau dann durch ein Foul.
Kaum ein Bundesliga-Trainer wird diese Anweisung gegeben haben, daher leite ich da eine taktische Unzulänglichkeit des Spielers ab.
Natürlich gibt es neben anderen taktischen Faktoren auch zB. eine mangelhafte Konstanz in seinen Leistungen, die kaum irgendwie bewiesen werden kann, das ist dann nur ein Gefühl meinerseits.


6. Januar 2017 um 14:46  |  580124

@hurdi
These 1..ja,aber..da fehlt (mir): wird auch dem eigenen Selbstverständnis nicht gerecht. Hertha will ja langfristig oben dabei sein. Dieses Selbstverständnis haben nur etwa 10 Vereine. So, wie du es formulierst klingt es, als reagiere der Verein (nur)auf Bedürfnisse von außen
These 2: ja…durch die extremen Platzierungen ist eine Eigendynamik entstanden, auf die extern und intern reagiert werden muss
these 3: ja..weil passives Verhalten jetzt bei Spielern und Öffentlichkeit demotivierend ankommen würde.
Und noch mal ja: Demut war in der Zeit nach den Absiegen dringend und zwingend. Sprüche in der Öffentlichkeit: „wir sind schließlich Hauptstadt -Klub“- passten überhaupt nicht zusammen: wir waren abgestiegen und finanziell mausetot..
Jetzt werden wir anders wahrgenommen und sind auf gutem Weg.-. Aus Demut sollte m.M. Leidenschaft, Selbstbewusstsein und Bescheidenheit werden-
Und drittes ja: der Weg der finanziellen Vernunft hat uns nach oben gespült. Deshalb haben wir gute Argumente, diesen Weg weiter zu gehen und eben nicht „zu zocken“


6. Januar 2017 um 14:52  |  580125

@BM..13:28 #Dialektik..doch mal ne Antwort: genau das versuchte ich-und bin gescheitert-weil gut ausformuliert, der txt dann noch länger geworden wäre… ausschweifend stimmte schon.


Hurdiegerdie
6. Januar 2017 um 15:01  |  580126

apollinaris
6. Januar 2017 um 14:46 | 580124

Danke! Ich verstehe es jetzt besser!


Blauer Montag
6. Januar 2017 um 15:07  |  580127

Ich teile vollumfänglich folgende deiner Kernaussagen apo 14:46

…. Aus Demut sollte m.M. Leidenschaft, Selbstbewusstsein und Bescheidenheit werden.
… der Weg der finanziellen Vernunft hat uns nach oben gespült. Deshalb haben wir gute Argumente, diesen Weg weiter zu gehen und eben nicht „zu zocken“


6. Januar 2017 um 15:39  |  580128

danke für die Reaktionen.


fg
6. Januar 2017 um 16:03  |  580130

@Zippy: Ich gucke ja auch gerne und viel Bundesliga. Du guckst Bundesliga so intensiv, dass du auf Details achtest, in welchem Winkel Spieler anderer Vereine (die man etwas genauer, wenn man ihren Verein nicht speziell verfolgt, zwei Mal 90 Minuten pro Saison gegen Hertha beobachten kann) ihren Gegner anlaufen?
Ernstgemeinte Frage.

@Start-Nr.8:
Stimmt, wie bei Esswein, über den mindestens drei Monate jeden Tag gesprochen wurde.


fechibaby
6. Januar 2017 um 16:06  |  580131

@pathe 5. Januar 2017 um 20:19

„Ich wünsche den Wolfsburgern von Herzen, dass sie trotz der Neueinkäufe genauso schlecht weiterspielen wie bisher.“

Bei solchen Wünschen kann man nur noch
mit dem Kopf schütteln.
Was hast Du nur für ein verdorbenes Herz?


Silberrücken
6. Januar 2017 um 16:18  |  580132

Vorausgesetzt, dass die Verteilung der fin. Mittel so bleibt wie sie sind, dann werden wohl die regelmäßig an der
CL teilnehmenden Vereine, abgeschwächt die EL Vereine, den Beginn der Abstiegszone in Richtung Platz 8 verschieben.

In naher Zukunft wird Hertha Geld verdienen müssen, damit eine Entwicklung stattfinden kann.

Wenn eine sportlich gute/sehr gute Saison 2015/16 für ein „Minus“ von ~ 8 Mio beiträgt, und die Begründung zu großer sportlicher Erfolg ist, dann sind in der ersten Sicht die Verträge nicht gut verhandelt.

Meiner Meinung nach werden die wirtschaftlichen Potentiale bei sportlichem Erfolg demnach kleiner. Dieses weitergesponnen, wäre das halten von Platz 3 wirtschaftlich ein Desaster. Mir ist schon klar, dass die fin. Mittel überproportional steigen würden. Entscheidend wären dann das Verhältnis zu den vereinbarten Prämienzahlungen.


jenseits
6. Januar 2017 um 16:28  |  580133

Ja, Hertha hat die Absicht, oben mitspielen zu wollen. Diese Absicht hat sie auch geäußert. Vielleicht deklarieren das nicht alle Bundesligavereine öffentlich als ihr Ziel, aber ich denke, dies ist jedem Verein Ansporn und alle bemühen sich darum.

Ich frage mich noch immer, woher das eigene Selbstverständnis, einer der 4 5 6 Mannschaften zu sein, die um die Meisterschaft und die internationalen Plätze spielen, kommt, woraus es sich ableitet, wenn „Hauptstadtclub“ keine Rolle spielen soll. Aus bisher Erreichtem kann dieses Selbstverständnis nicht resultieren. Warum ist es auch das Selbstverständnis der Fans? Andere Vereine sind in den letzten Jahren diesem Ziel schon näher gekommen. Ganz ärgerlich, denn bei denen scheint es sogar so ganz nebenbei und unbeabsichtigterweise zu funktionieren. 😉

Ich glaube, heutzutage kommt ein Abstieg die Vereine besonders teuer zu stehen. Nicht nur werden immer mehr Plätze in der 1. Liga durch Clubs mit hohem Plastikanteil besetzt, sondern diese befanden und befinden sich auch bereits in der 2. Liga und konkurrieren dort mit den großen Vereinen wie bspw. jetzt dem VfB und 96 um die Aufstiegsplätze. Ein sofortiger Wiederaufstieg wird immer schwieriger zu realisieren. Und nicht nur die Schere in der Buli zwischen den Vereinen, die die internationalen Plätze abonnieren und dem Rest, der gegen den Abstieg spielt, öffnet sich immer weiter, sondern auch die zwischen erster und zweiter Liga.

Was unterscheidet einen Verein wie Hertha von solchen wie Mainz oder Augsburg? Jedenfalls nicht die glorreiche Historie. Aber wir sind Hauptstadtclub und verfügen wohl über eine entsprechend große und kostenintensive Infrastruktur.

Für alle Vereine gilt: Wer konstant in der Bundesliga spielen und den Abstieg um jeden Preis vermeiden will, muss künftig regelmäßig – und das nicht nur alle 5 Jahre – international, am besten CL spielen, um auf die Fleischtöpfe zugreifen zu können.

Deswegen bleibt Hertha gar nichts anderes übrig, als die internationalen Plätze, insbesondere CL-Plätze, als dauerhaftes Ziel auszugeben. Anders als die kleineren Vereine konnte sich Hertha noch kein finanzielles Pölsterchen anfuttern und muss leider bei drohendem Abstieg trotz wesentlich geringerer Einnahmen mit Kostenremanz rechnen. Die Kleineren bringt ein Abstieg vielleicht nicht gleich um.

Meines Erachtens ist Hertha halt auf Gedeih und Verderb dazu verurteilt, sich da oben hochzustrampeln, um einen Abstieg und somit vielleicht das Erlöschen der Flamme Profifußball abzuwenden. Das ist für mich pure Notwendigkeit und erklärt nicht das „eigene Selbstverständnis“.


psi
6. Januar 2017 um 16:54  |  580136

——> drüben geht’s weiter!


6. Januar 2017 um 17:09  |  580142

@jenseits..in den 70ern spielte Hertha eine sehr gute Rolle..und in den Hohnes-Jahren war Hertha mit Leverkusen und Bayern national am Konstantesten..dazu ein Ole und eben auch die Metropole…Was sollen Freiburg, Darmstadt und Mainz eigentlich dagegensetzen..Die definieren sich mM nach ganz anders. Für Freiburg sehe ich es als absolute Sensation an, wie die dort mit ihren kleinen Mitteln arbeiten. Für mich wirklich alles tippend. Mainz nun auch..


jenseits
6. Januar 2017 um 17:59  |  580152

@apo
Und was kam in den 70er Jahren (die sind immerhin auch schon 40 Jahre her) bei rum? Nix. Nicht-Berlinern ist Hertha allenfalls wegen der Skandale im Gedächtnis. Dann beinahe 2 Jahrzehnte Nirwana. In der „Neuzeit“: Ok, 13 Jahre Bundesligazugehörigkeit, 1 x CL. Aber auch 2 nicht sehr leise Abstiege.

Neben Bayern, Schalke, Dortmund, Leverkusen und Gladbach scheint mir auch bei Köln, HSV, Eintracht und Werder ein eigenes Selbstverständnis, zu den Titel- und CL-Anwärtern aufgrund ehemaliger Erfolge zu gehören, leichter nachvollzieh- bzw. ableitbar.

Was haben uns Augsburg und Mainz voraus? Die spielen durchgehend seit 5 bzw. 7 Jahren Bundesliga (Hertha nur 3), spielten in dieser Zeit EL, konnten nicht geringe Transfererlöse erzielen und haben keine finanziellen Probleme.

Ich finde Herthas Geschichte gut, weil es ihre ist. Ich habe nichts daran auszusetzen und freue mich auch nachträglich noch über vergangene erfolgreichere Zeiten. Nur das mit dem Selbstverständnis leuchtet mir nicht ein. Aber dafür ist Hertha berühmt. 😉

Anzeige