Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Donnerstag, 16.2.2017

Minimalziel gegen Bayern: ein Tor

(npri) – Sollte Hertha BSC am Samstag 1:5 gegen den FC Bayern verlieren, wäre Pal Dardai zufrieden. So jedenfalls habe ich das heute in der Pressekonferenz verstanden. „Das Minimalziel gegen Bayern ist ein Tor“, sagte Dardai. Spaß beiseite,  allzu viele Hoffnungen macht der 40-Jährige sich freilich nicht, als Gewinner vom Platz zu gehen, deshalb gibt er eine Zielsetzung vor, die erreichbar ist: „Außerdem haben wir es, seit ich hier Trainer bin, noch nicht geschafft, ein Tor gegen Bayern München zu schießen“, sagt er. Von seinen Spielern verlangt er Einiges, vor allem mathematische Leistungen: 30% Disziplin, 30% Leidenschaft und 30% fußballerische Steigerung sollen sie bringen. Fehlen da nicht 10%? Ja genau, die wünscht Dardai sich von den Fans. Aber aufgepasst. Wegen der – an ein gefüllten Stadion – angepassten erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, empfiehlt Michael Preetz den Zuschauern, bereits zweieinhalb Stunden von Anpfiff im Stadion zu erscheinen – nicht, dass ihr die Hälfte verpasst und die Niederlage gegen die Bayern dann auf den Schultern der Fans lastet ; )

Ganz Deutschland ist Bayern-Fan

Wichtig auch: Nicht bei einem Tor der Bayern aufspringen. In der Pressekonferenz kritisierte Dardai nämlich auch, dass bei Partien Hertha gegen Bayern das ganze Stadion aufspringe, wenn Hertha trifft, auf eben auch, wenn der übermächtige Gegner aus München einnetzt. „Ganz Deutschland ist Bayern-Fan, das war immer mein Gefühl im Olympiastadion.“ Er selbst weiß auch, wie sich ein Sieg gegen die Bayern anfühlt. „Davon können wir uns aber heute nichts mehr kaufen, das ist inzwischen ein ganz anderer Fußball“, sagt Dardai.

„Wir müssen einen Spieler finden, der das Siegtor schießt“, sagte Manager Michael Preetz. Einer, der dafür infrage kommt, hat uns vor der Partie ein Interview gegeben. Das von Jörn Meyn geführte Gespräch mit Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic  könnt ihr in der morgigen Ausgabe der Morgenpost lesen.

Punkte-Ausbeute ist zu dünn

Wenn Dardai sich aber aussuchen könnte, ob Hertha ein Tor macht oder das Team unentschieden ausgeht, würde er wohl doch den Punkt nehmen: „Wenn wir einen Punkt holen, ist das für uns eine große Chance, aus unserem Loch rauszukommen. Sind wir ehrlich: Zwei Siege aus sieben Spielen sind eigentlich zu dünn.“

Dabei hofft er auf eine aggressive Deckung seiner Mannschaft, die er aber nicht in einer 5er Kette formieren wird, nur weil Philipp Lahm am Mittwochabend äußerte, Bayern würde sich damit schwer tun. „Wir  bleiben unserer Philosophie treu“, sagte Dardai. Der Konterfußball gehört aber wohl nicht dazu: „Wenn ich jetzt sagen, wir wollen gut kontern, dann spinne ich wahrscheinlich, weil in diesem Jahr noch überhaupt kein Konter-Tor gemacht haben“, sagte Dardai.  „Wir müssen uns jetzt rausarbeiten aus dieser schwierigen Phase, da taugt so ein Spiel eigentlich ganz gut zu“, sagt Preetz.

 

 

 

 


93
Kommentare

Papa Zephyr
16. Februar 2017 um 15:45  |  585945

Ha!


Boy Berlin
16. Februar 2017 um 15:53  |  585946

Ho!


Better Energy
16. Februar 2017 um 15:55  |  585947

He!


psi
16. Februar 2017 um 16:04  |  585949

Hertha BSC!


videogems
16. Februar 2017 um 16:37  |  585951

Der Meister von der Spree!


Carsten
16. Februar 2017 um 16:41  |  585952

Geile Eröffnung!!!
Wenn sie genauso zu Werke gehen wie im Pokal gegen Dortmund,ja dann wird mir nicht bange.


Blauer Montag
16. Februar 2017 um 17:38  |  585953

„Wenn ich jetzt sagen, wir wollen gut kontern, dann spinne ich wahrscheinlich, weil in diesem Jahr noch überhaupt kein Konter-Tor gemacht haben“, sagte Dardai.

Hätten Esswein, Haraguchi oder Mittelstädt die Geschwindigkeit für Kontertore? 😕


TassoWild
16. Februar 2017 um 17:55  |  585954

Internationale Geschwindigkeit! Ham wa.


Kaj
16. Februar 2017 um 18:08  |  585955

Ich habe mir mal ein Paar Analysen durchgelesen, von den Spielen, bei denen die vermeintlich schwächere Bundesliga-Mannschaften gegen die Bayern gepunktet hatten oder Nahe an den Punkten waren. Fast immer wird herausgehoben, dass die Münchener früh gestört wurden. Also dass konsequent gepresst wurde.

Natürlich haben die Bayern so eine individuelle Qualität, dass sie – wenn sie Lust haben – jeden schlagen können (Siehe das Speil gegen Leipzig, die ja – wie Dortmund vor 4-5 Jahren – extrem pressen). Und in diesem Fall dürfte Hertha, egal mit welcher Taktik sie spielen, keine Chance haben. Also ich hoffe, dass den Technikern früh auf die Sohle getreten wird, so dass sie gleich die Lust an dem Spiel verlieren.


HerthaBarca
16. Februar 2017 um 18:48  |  585956

Wir haben keine Chance – also nutzen wir sie!
Vielleicht haben wir ja Glück und die Bayern nehmen uns nach ihrem gestrigen „Scheinwerferspiel“ auf die leichte Schulter!


monitor
16. Februar 2017 um 19:19  |  585957

2 Siege aus 7 Spielen?
Wer Ahnung hat vom Fußball weiß, daß man das nicht Jahresübergreifend bewerten darf! 😎


schnuppi
16. Februar 2017 um 19:38  |  585958

Ganz Deutschland ist von Bauern Fans besetzt ?
Dann bin ich das Galische Dorf.
HA HO HE


Blauer Montag
16. Februar 2017 um 20:10  |  585959

Ich nominiere für das nächste Heimspiel:

———–Jarstein
Pekarik, Langkamp, Brooks, Plattenh.
—–Stark, Lustenberger
Esswein, Stocker, Mittelstädt
———-Kalou

Auf der Bank
Kraft; Allan, Skjelbred, Darida, Torunarigha, Ibisevic, Haraguchi


Ursula
16. Februar 2017 um 20:11  |  585960

Offenleslich sind die meisten begeisterten
Protagonisten der gestrigen Preisverleihung
des „Putlitz(er)-Brücke-Gedenkpreises“ an
den „verdienten Meister“ des (besonders)
guten Amüsements für Anspruchlose und
durch die vom „Großen Kino“ des Preisträgers
und seiner extraordinären Kommentierung
des Bayern-Spiels so sehr exhausted, dass
es ihnen so gar heute noch förmlich die
Sprache, die Schreibe vor dem großen Spiel
gegen den FCB verschlagen hat…

…die „Normalos“ sind so tief beeindruckt, dass
sie sich gar nicht mehr getrauen, mit irdischem
„Gelabere“ in irgendeiner Form, diesen Blog zu
bereichern! Zu tief sitzen die gestrigen Eindrücke
im eigenen „Cerebrum“, dass sie sich aus ihrer
„geschützten Schädelhöhle“ nicht mehr hinaus
wagen, um sich nicht geistig zu „entblößen“….


Ursula
16. Februar 2017 um 20:13  |  585961

Offenleslich sind die meisten begeisterten
Protagonisten der gestrigen Preisverleihung
des „Putlitz(er)-Brücke-Gedenkpreises“ an
den „verdienten Meister“ des (besonders)
guten Amüsements für Anspruchlose und
durch die vom „Großen Kino“ des Preisträgers
und seiner extraordinären Kommentierung
des Bayern-Spiels so sehr exhausted, dass
es ihnen so gar heute noch förmlich die
Sprache, die Schreibe vor dem großen Spiel
gegen den FCB verschlagen hat…

…die „Normalos“ sind so tief beeindruckt, dass
sie sich gar nicht mehr getrauen, mit irdischem
„Gelabere“ in irgendeiner Form, diesen Blog zu
bereichern! Zu tief sitzen die gestrigen Eindrücke
im eigenen „Cerebrum“, dass sie sich aus ihrer
„geschützten Schädelhöhle“ nicht mehr hinaus
wagen, um sich nicht geistig zu „entblößen“….

Fußball(Hertha)begeisterung der besonderen Art!!!


Ursula
16. Februar 2017 um 20:16  |  585962

So gut fand ich den Beitrag nun auch nicht,
dass er doppelt aufläuft!

Sollte nur (m)eine Feststellung sein!
Bei Bedarf einmal löschen bitte…!


heiligenseer
16. Februar 2017 um 20:22  |  585963

Ein ganz toller Text, Ursula. Gerne auch noch ein drittes oder viertes Mal.
Ich hab‘ ihn mir gleich ausgedruckt und hundertfach vervielfältigt, damit ich ihn allen Begegnungen der kommenden Tage in die Hand drücken kann, um für diesen Blog (bzw. für dich) Werbung zu machen. Vielleicht wird dir dann endlich die wohlverdiente Ehre zuteil.

Grüße an @Peter und @derWolf!


16. Februar 2017 um 20:32  |  585964

https://digital.freitag.de/#/artikel/tradition-war-gestern

Hoffe, dass der link funzt..weil eigentlich ist er …

Ein , wie ich finde, starker Artikel, der mit ein paar Scheingefechten aufräumt. Ausgerechnet die (salon-)linke Wochenzeitschrift bringt ein Plädoyer für den geschärften Blick..


Blauer Montag
16. Februar 2017 um 20:33  |  585965

Ich habe gestern kein Fussi geschaut.
Die amüsanten Kommentare habe ich heute in der Kaffeepause gelesen.

Ich traue mich weiterhin heraus aus meiner Schädelhöhle und schreibe, was mir einfällt. Wobei mich beim Thema FC Bayern und seinem Präsidenten ein hartnäckiger Brechreiz vom Schreiben ablenkt. :mrgreen:


Hurdiegerdie
16. Februar 2017 um 20:45  |  585966

Ach herrje, ich hatte gestern Spass und meinte mich selbst mitvera.. zu haben.
Ein paar hatten auch Spass, ein paar andere nicht.

Es war Turmtag und Bayern im Fernsehen, da ist hier eh‘ Flaute.

Warum man dann gleich Leute in Anspruchslose und Anspruchsvolle einteilen muss….

Sollte ich jemand auf die Füsse getreten haben, es war nicht böse gemeint.


apollinaris
16. Februar 2017 um 20:47  |  585967

Klappt natürlich nicht🙄


monitor
16. Februar 2017 um 20:53  |  585968

@Ursula
Immer wieder machst Du Deine eigene eingebildete Größe daran fest, das Du auf andere herunterschaust, die Dein von Dir überschätztes Format nicht erreichen können.
Es ist gerade das, was diese Kommentatoren so interessant macht. Du bist nur langweilig in Deiner Blase.


monitor
16. Februar 2017 um 20:55  |  585969

kein Problem @apo
Der Eingangstext ist interessant. Wer will kann ja für eine Reportage mal wieder etwas bezahlen. 🙂


jenseits
16. Februar 2017 um 21:03  |  585970

Aber nun ist die Bühne frei für die intellektuellen und hochwertigen Beiträge. Zum Fußball. Ich lobe schon mal vorab.


monitor
16. Februar 2017 um 21:15  |  585971

@jenseits
Keine Bange, bin gleich wieder weg.
Das was hier in letzten Tagen abgegangen ist, war wohl eher ein Rendezvous der Eitelkeiten, als sachliche Diskussion.

Ich warte mal die Leistung gegen München ab und treffe meine Einschätzung über Herthas Istzustand, wenn wir die Spiele gegen Gegner absolviert haben, die ich mit uns auf Augenhöhe sehe.
Frankfurt wird da ein interessantes Spiel werden.

Für mich hat die Mannschaft gerade ihr typisches Loch nach der Hinrunde, die Frage ist nur, wie geht man damit um? Ich gehe damit gelassen um, weil ich ziemlich entspannt bin, wenn ich auf die Tabelle schaue.


HerthaBarca
16. Februar 2017 um 21:19  |  585972

@heiligenseer @monitor
Es war in den letzten Tagen – trotz differenzierter Meinungen – viel zu respektvoll!
Da muss doch wieder gezündelt werden!
Am besten ignorieren, dann erstickt das Feuer von alleine wieder!


monitor
16. Februar 2017 um 21:21  |  585973

@Hertha Barca
Okay!
Danke.


Hurdiegerdie
16. Februar 2017 um 21:26  |  585974

monitor
16. Februar 2017 um 21:15 | 585971

Das Witzige ist ja, Hertha hatte letzte Saison anfangs gar kein Loch nach der Hinrunde.

In der Hinrunde wurden in den ersten 11 Spielen 17 Punkte geholt, in der Rückrunde wurden in den ersten 11 Spielen 16 Punkte geholt.


monitor
16. Februar 2017 um 21:26  |  585975

Sorry,
aber die Kommentare nach dem Spiel gegen Schalke waren mir einfach zuviel.

Klar war die Leistung Mist. Aber was hier geschrieben wurde machte auf mich den Eindruck eines Wettbewerbs: Wer kann Hertha besser schlecht machen.

Nur so mein Empfinden, schließlich guck ich Fußball zur Entspannung, nicht um daraus ein Politikum zu machen. 😉


Kaj
16. Februar 2017 um 21:31  |  585976

jenseits
16. Februar 2017 um 21:03 | 585970
Aber nun ist die Bühne frei für die intellektuellen und hochwertigen Beiträge. Zum Fußball. Ich lobe schon mal vorab.

Ich dachte football ist „working class“, wo Männer noch rituell ihre tief verankerten innersten Ichs rauslassen können. Und sich messen können. In dem Fall indirekt über 11 andere Männer das tun. Da geht es vulgär und rau zu. Also kein Platz intellektuellen und hochwertigen Beiträge.

Habe ich zumindest neulich in einem TAZ-online(?)-Artikel gelesen.


HerthaBarca
16. Februar 2017 um 21:31  |  585977

@monitor
Das ist richtig – aus meiner Sicht war’s ab Montag grundsätzlich okay – besonders nach der Dardai-raus-Blogeröffnung!
Ich habe jetzt aber auch nicht jeden Beitrag gelesen!


monitor
16. Februar 2017 um 21:32  |  585978

@hurdie
Du hast immer noch nicht begriffen, daß solche fragwürdigen Fakten wie Deine, meine subjektive richtige Sichtweise auf die Dinge nicht in Frage stellen kann! 😉

Wenn alle über die Rückrundenschwäche lamentieren, muß es die auch geben! PUNKT!

😉


Jack Bauer
16. Februar 2017 um 21:34  |  585979

monitor
16. Februar 2017 um 21:36  |  585980

@Hertha Barca
Ich habe seit Samstag erstmals den Blog nur überflogen, weil die Kommentare bei mir nur Kopfschütteln auslösten. Sonst lese ich alles.

Ich fange gerade an, wieder Vertrauen auf Sachlichkeit zu finden.


Hurdiegerdie
16. Februar 2017 um 21:37  |  585981

monitor
16. Februar 2017 um 21:32 | 585978

Na ja, solange selbst Dardai amateurhaft (!) jahresübergreifend interpretieren darf, gestehe ich dir deine subjektive Richtigkeit natürlich zu 😉

Zurück zu unrealistischen Aufstellungen zum Bayernspiel.


Kaj
16. Februar 2017 um 21:45  |  585982

@ Jack Bauer:

Sind nicht eh oft Order, besonders für den Gästebereich, Hooligans anderer Vereine. Zumindest früher öfters. In Cottbus waren es doch Magdeburger, die direkt ihre Quarzsandhandschuhe angezogen hatten (ich lasse mich gerne eines besseren belehre, falls ich was verwechsele). Bei Babelsberg auch welche von Hertha… etc. Die melden sich halt freiwillig.
Das kommt davon, wenn einzelne Vereine keine Verantwortung für ihren Sicherheitsdienst übernehmen müssen.


monitor
16. Februar 2017 um 21:46  |  585983

@jack bauer

Die Sache mit den Ordnern bei RBL hat hier glaube ich @opa schon mal dargelegt.
In Dortmund haben sie Probleme in der Südtribüne.
Es ist immer wieder der gleiche Ansatz.
Der Fußball wird als quasi rechtsfreier Raum von irgendwelchen gesellschaftlichen Strömungen okkupiert, die daraus ihre Erfolgserlebnisse mit Gewalt erzielen. Die wissen das sie mit einigen Dutzend entschlossenen gewaltbereiten Mitstreitern die Mehrheit in einem Fanblock dominieren kann.


monitor
16. Februar 2017 um 21:50  |  585984

@hurdie
Das war für mich das Schlimmste.
Wie kann mein Lieblingsherthaner Dardai nur so einen Kardinalfehler machen?
manmanman…..

😉


Ursula
16. Februar 2017 um 22:08  |  585985

Du gut Güte…

…und tschüss!


jenseits
16. Februar 2017 um 22:12  |  585986

Warum ist das Ziel, ein Tor gegen Bayern zu schießen? Und wenn es 1:2 steht? Punkten als Ziel wäre mir lieber. Auch als Minimalziel.


monitor
16. Februar 2017 um 22:19  |  585987

Unrealistische Aufstellungen gegen den FCB.

Hertha hat mit der Doppelsechs Lustie/Schelle und der eingespielten Viererkette lange erfolgreich gespielt. Nun klappt es mit den Einzelaktionen vorn nicht mehr und hinten machen wir auch den einen oder anderen Fehler. Da unser Erfolg schon immer auf Kante genäht war, macht sich der Verlust des Selbstvertrauens der Mannschaft nun schmerzlich bemerkbar.
Wenn davon davon ausgeht, daß Hertha auf jeden Fall intern kommuniziert hat, nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen, haben sie ihr Ziel wohl zum größten Teil erreicht. Das da etwas in der inneren Spannung abfällt, kann ich nachvollziehen.
Das das einige Kommentatoren hier von Hertha so heftig kritisieren kann ich nicht gutheißen.
#kircheimdorflassen


monitor
16. Februar 2017 um 22:21  |  585988

@jenseits
Es war auch ein Scherz.
Ließ Dir noch mal den Artikel von NP durch.


U.Kliemann
16. Februar 2017 um 22:25  |  585989

Dardaist =Minimalist.


monitor
16. Februar 2017 um 22:30  |  585990

@U.Kliemann
Ist ein Hertha Fan nicht natürlicherweise ein Minimalist. So wie Alfred Tetzlaf im Ruhrpott?

https://youtu.be/A9LtwITXOCc


apollinaris
16. Februar 2017 um 22:36  |  585991

Monitor 22:19
Wenn das so zutrifft, fresse ich einen Besen- mit allem drum und dran 🤡⚽️


Ursula
16. Februar 2017 um 22:40  |  585992

Mein Gott, jetzt geht „der“ noch
auf so einen Scheiß ein, na bitte….

Nu abba, die Hunde und überhaupt!


monitor
16. Februar 2017 um 22:41  |  585994

@apo
Meinst Du die Kirche im Dorf lassen?


monitor
16. Februar 2017 um 22:44  |  585995

@uwe
Die Einschläge kommen immer näher.
Ist einfach Schicksal und bedingt durch das älter werden.


monitor
16. Februar 2017 um 22:49  |  585996

Ich drücke Hertha die Daumen, eine gute Leistung, selbst bei Niederlage wäre viel wert.

Was die im Augenblick am meisten brauchten ist Selbstbewußtsein. Daran mangelst es zur Zeit und man kann es sich am besten aus Erfolgen aus weglosen Situationen holen.
TOITOITOI


Ursula
16. Februar 2017 um 22:52  |  585997

Jetzt hilft auch keine Telefonseelsorge mehr,
ist wohl längst ein Fall für ein „KIZ“….


16. Februar 2017 um 22:55  |  585998

also..ich habe echt die Orientierung verloren gerade? worum geht´s?
Die Spieler haben gerde einen Spannungsabfall , weil sie, aif Platz drei stehend, das Minimalziel Abstiegsplatz vermeiden, erreicht haben…?
Ich guck mal, ob auf netflix was für mich läuft.. 😉


Ursula
16. Februar 2017 um 23:04  |  586000

Es gibt auch Betten….!
Schläfle!!


aznharlekin
17. Februar 2017 um 4:07  |  586004

Meine Starelf gegen Bayern 😌

——————–Jarstein
–Pekarik—–Stark——Brooks—–Plattenhardt
—————Skjelbred—-Darida—————–
———Genki——Kalou———Mittelstädt
———————Ibisevic——————–

Finde Dardai sollte einfach mutig sein und Mittelstädt die Chance, wir haben ja sowieso nichts zu verlieren..
– In der IV das junge Duo, ich traue es Ihnen zu in solchen Spielen über sich hinauszuwachsen.
– Auf der 6 meiner Meinung nach die optimalste Besetzung auf den Position momentan. Altbewährt und wenn beide einen guten Tagesform erreichen (Dardai lässt grüßen), dann könnten sogar die Techniker der Rothosen Probleme bekommen
– Auf der 10 Kalou, aber bitte nur wenn er wirklich fit ist!
-Und in der Spitze dann unser Pantelic.. äh
Ibisevic (wobei mir wohl Ersterer lieber wäre :D)


aznharlekin
17. Februar 2017 um 4:14  |  586005

Und für die nahe Zukunft hoffentlich..

————–Jarstein————-
–Weiser–Stark–Brooks–Mittelstädt–
——–Skjelbred——-Maier———
—-Genki——–Duda——-Kalou—-
—————–Ibisevic——————


17. Februar 2017 um 8:14  |  586006

Sehr treffender Artikel von Herrn Meyn:
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article209635389/Warum-wir-uns-am-Fussball-ueberfressen-haben.html
Aber wie wollen DFL, UEFA und FIFA die Kurve kriegen? Und reagieren die Vereine erst, wenn ihre Zuschauerzahlen weiter in den Keller gehen?


GūnniM
17. Februar 2017 um 8:35  |  586007

Da schreibst du darIda und plattenhardt aus der Mannschaft? Doch lieber dann Mittelstadt für kalou z.b.? Versteh ich nicht.


17. Februar 2017 um 8:48  |  586008

Nur zum Ausgleich mal etwas von der anderen Seite.

https://rblive.de/2017/02/15/rb-leipzig-ordnungsdienst-hsv-gewalt/

Was wirklich passiert ist, weiß ich natürlich auch nicht.


wilson
17. Februar 2017 um 8:55  |  586009

Der von @arete verlinkte (danke dafür) Artikel von Jörn Meyn spricht mir aus der Seele.

Es bleibt indes stets die Möglichkeit, sich dem medialen Fußballangebot zu entsagen bzw. den Konsum zu reduzieren. Ich schaue und lese heute deutlich weniger Fußball, als dies früher bei geringerem Angebot der Fall war. Das Schöne ist, dass das jeder halten kann, wie er möchte.

Mit dem Finger auf andere zu zeigen wäre allerdings ungerecht: wir (hier liegt die Betonung) haben den Fußball entwertet, denn wir als Verbraucher haben signalisiert, dass wir bereit sind, mehr, immer mehr zu konsumieren. Die Haarpracht von Fußballspielern sowie deren Urlaubsfotos neben ansehnlicher Gattin scheinen mitunter von größerer Wichtigkeit als deren letzter Pass.

Den Spruch „Euer Problem ist, dass Ihr nichts wertschätzt“ können sich viele, sehr viele Menschen an den Spiegel pappen, damit sie ihn jeden Tag lesen. Dies hat allerdings weniger mit Fußball zu tun.

Sehr guter Artikel.


17. Februar 2017 um 9:11  |  586010

@wilson: Du hast völlig Recht: So lange wir alles konsumieren, was uns vorgesetzt wird und dafür bezahlen, wird sich auch nichts ändern. Ich habe aber in der Tat den Eindruck, dass ein kritischer Punkt erreicht ist und sich der Fußball-Konsum vom Spielgeschehen immer stärker ablöst, bis es keinerlei Bindung mehr gibt und die Ware Fußball damit beliebig und austauschbar wird.


Jack Bauer
17. Februar 2017 um 9:15  |  586011

Dass RB nicht öffentlich zugibt, dass sein Ordnungsdienst massiv von rechten Hools unterwandert ist, verwundert nicht. Auch dass die Polizei sich auf die Seite des Ordnungsdienstes stellt, ist völlig normal, auch wenn in meinen Augen der Polizei – ob in Sachsen oder Dortmund – eine klare Distanzierung von rechten Hools ganz gut täte. Aber dass man dort ein anderes Primär-Feindbild hat, ist leider auch nichts neues.
Das Ordner-Problem bei RB ist nichts neues. Das gab es bei vielen Vereinen in der Vergangenheit und ist auch heute noch bei vielen unterklassigen Vereinen zu beobachten. Warum RB trotz Kenntnis davon nichts daran ändert und in der Öffentlichkeit den Unwissenden gibt, ist angesichts des Familienverein-Images, welches man gerne von sich zeichnet, absolut unverständlich.

Auch der Spiegel berichtet hierüber:

http://spon.de/aeVp7


Jack Bauer
17. Februar 2017 um 9:20  |  586012

Toller Artikel von Jörn Meyn, gebe aber ebenso @Wilson Recht. Bei aller Kritik, die ich an der Entwicklung des Fußballs habe, jemand der mich nur flüchtig kennt würde wohl denken, dass diese Omnipräsenz eben für Leute wie mich gemacht sei.


wilson
17. Februar 2017 um 9:23  |  586013

@arete

Solange Einschaltquoten und Auflagen passen, wird sich nichts ändern. Im Gegenteil. Muss es von mir aus auch nicht.
Es ist ein Geschäft. Das war es allerdings schon immer.
Es bleibt trotzdem auch weiterhin immer nur ein Spiel. Und das mag ich noch immer ziemlich gerne sehen.


sunny1703
17. Februar 2017 um 9:42  |  586014

@Jack

Nach dem was ich auf der Ultrahomepage der Dosen gelesen habe, wundert mich nichts mehr.

Guter Beitrag @jmeyn! Nur in einem Punkt kann ich nicht so ganz mitmachen, war früher der Fußball schlechter,weil er langsamer und nicht ganz so athletisch war?!

Das ist Geschmackssache, hängt vom Auge des Betrachters ab ………….oder auch vom Alter ! 🙂

lg sunny


Hertha Ralf
17. Februar 2017 um 10:01  |  586015

Früher haben die Spieler auch abends einen gesoffen oder sind in ihre eigene Diskothek gewandert.
Da drückte der Trainer mal ein Auge zu, wenn der Deliquent später mal beim Training vorbeischaute, da wechselte sich man auch schon mal selbst ein und sagte in die Mikrofone und Kameras was Sch … war …
Heute ist alles medial durchgesteuert und alle Spieler tragen die gleiche Frisur und reden die gleichen tollen, nichtssagenden Sprechblasen .
Tolle neue Fussballwelt , da lob ich mir fast die Trainer die mal laut sagen: Halt die Fresse, Du hast doch eh keine Ahnung.
Gegen die Bayern ein Unentschieden, damit die Eventfans der Bayern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nicht zu dolle jubeln.
Ansonsten das uninteressanteste Spiel im Oly, seit Jahren geben wir unsere Karten den Kindern der Nachbarn aus München, da soll mal keiner sagen, Berliner sind nicht zuvorkommend.
@all: Schönes Wochenende!


Start-Nr.8
17. Februar 2017 um 10:11  |  586016

Hm. Der Artikel von Jörg Meyn spricht mir zum einen aus der Seele. Fussball ohne Ende in allen Medien. Statistiken und Nachrichten im Überfluss.

Da muss man Prioritäten setzen. Das fällt mir leicht: Ich verfolge Hertha. Ich gehe ins Olympiastadion und gucke fast alle Hertha Spiele live. Ich verfolge Nachrichten, Statistiken und das Web in Bezug auf Hertha. Bei den großen Turnieren schaue ich mir die Spiele der deutschen Nationalmannschaft an. Und das war’s. CL? EL? Brauche ich nicht und interessiert mich nicht. Bundesliga live? Brauche ich auch nicht, wenn Hertha nicht mitspielt. Ich gucke auch keine CL Finalspiele oder WM Finalspiele, wenn Hertha, bzw. Deutschland nicht dabei sind.

So kann ich mich auf jedes Hertha Spiel freuen und bin nicht übersättigt.

Aber das beste am Fussball, zugegeben, emotionell für mich deutlich herausfordernder, als Hertha oder Nationalmannschaft, sind die Spiele meines jüngeren Sohnes, der derzeit in der 1. E Jugend spielt. Das ist Fussball. Das ist Emotion. Das ist dort auch noch echte Freundschaft. Das ist besser, als dieser ganze Profi Bereich.


Kaj
17. Februar 2017 um 10:24  |  586017

@ Hertha Ralf: In der Tat hatte man früher hin und wieder Spieler beim Feiern gesehen. Da gab es so ein, zwei Profis, die man öfters in Bars rund um den Olivaer-Platz und hin und wieder auch wankend um an einem Donnerstag um 4/5 Uhr morgens in einer gewissen (inzwischen nicht mehr existenten) Disco am Ku’damm getroffen hat. Sonderns professionell fand ich das nicht. Und ob der Trainer nun davon gewusst hat und die Augen nur zugedrückt hat, weiß ich nicht. Damals gab es halt keine Smartphones und kein Facebook/Twitter. So lief das vielleicht auch eher unter dem Radar des Trainers.


Kaj
17. Februar 2017 um 10:33  |  586019

#JörnMeyn-Artikel: Ist aber nicht – neben dem richtig beschriebenen Aspekt der „Entwertung des Fußballs“ – es auch die Altersfrage? Ich nehme mal an, dass der Freundeskreis sich eher nicht aus 16-jährigen zusammensetzt. War man, als man jünger war, nicht eh viel euphorischer?

Ansonsten volle Zustimmung. Ich gucke inzwischen eigentlich nur noch Hertha, ansonsten noch den Semi-Professionellen Club vor meiner Haustür. Aber CL oder Bundesliga nur noch sehr ausgesuchte Spiele.


Zippy
17. Februar 2017 um 11:06  |  586021

Es ist wohl wirklich eine Frage des eigenen Geschmacks. Jeder kann für sich sicherlich die Frage beantworten: Warum interessiere ich mich für Fussball und warum schaue ich Fussball?
Für manch einen ist Fussball = Hertha, andere mögen die Emotionen, einige sehen Fussballer wie Schauspieler, Sänger, wollen an ihrem Leben teilhaben (Instagram, Facebook), wieder andere „folgen dem Erfolg“, schauen nur Endspiele und Bayern…ich denke, das Tolle an der aktuellen Berichterstattung ist, dass für jeden etwas dabei ist. Ob der Sport dabei „entwertet“ wird? Ich weiß nicht.
Ich schaue Fussball, weil mich diese Sportart fasziniert. Ich mag Hertha, aber noch lieber mag ich Fussball. Das kann der Kreisligaverein aus der Nachbarschaft sein oder eben auch ein mögliches WM-Spiel Katar gegen Burkina Faso.
Jeder Spieler spielt Fussball ein bisschen anders, jedes Team interpretiert die Taktiken unterschiedlich…um das zu sehen, schaue ich Fussball und bin sehr froh, dass ich sehr viele Spiele von überall auf der Welt auch live oder als Aufzeichnung sehen kann.
Übersättigung kann ich bei mir überhaupt nicht feststellen, das ist aber vielleicht wirklich auch dadurch bedingt, dass ich durch mein Alter Fussball erst seit gut 15 Jahren aktiv verfolge.
🙂


pathe
17. Februar 2017 um 11:27  |  586022

Also, ich bin Hardcore-Fußballkonsument und freue mich, dass ich Freitags, Samstags und Sonntags fünf Bundesligaspiele in voller Länge schauen kann und während der Woche Champions-League und WM-/EM-Quali.

Bei jeder Fußball-WM/-EM schaue ich immer fast alle Spiele.

Einzig bei der Euro-League mache ich meist eine Pause. Die würde ich nur verfolgen, wenn Hertha dabei ist.

Aber es ist natürlich so, dass es nichts Besonderes mehr ist. Früher habe ich jeden Bundesliga-Spieltag im Radio verfolgt und jeden Samstag der Sportschau entgegen gefiebert, um die besten Momente noch nicht mal aller Spiele sehen zu können.

Und Europapokalspiele waren jedes Mal ein Fest! Allerdings durfte ich in jungen Jahren immer nur die erste Halbzeit schauen. Und das auch nur, wenn ich vorher einen Mittagsschlaf gemacht habe… 🙁

Aber wie @Wilson schon sehr treffend schrieb: Man muss einfach nur nicht den Einschaltknopf der Fernbedienung betätigen, wenn man kein Überangebot will.


kczyk
17. Februar 2017 um 11:32  |  586023

„… Ich schaue Fussball, weil mich diese Sportart fasziniert. …“

*denkt*
was ist an profi-fußball wirklich noch faszinierend?
es gibt interessantere sportarten. handball und basketball zB wird deutlich schneller gespielt. sackhüpfen und eierlauf ist viel humorvoller. die auflistung ist unvollständig.
faszinierend ist wohl allein der lemminge-effekt.
dieser aber nimmt (zunehmend) ab.
sport lebt von der chancengleichheit im wettbewerb.
chancengleichheit – was bedeutet dieses wort noch. es hat, wie auch der begriff der kaufmannsehre, seine sinnhaftigkeit verloren.


Kamikater
17. Februar 2017 um 11:55  |  586024

@Jack Bauer
Mit Sachsen Justizminister, der mutmasslich Freunde in der falschen Szene hat, wurde es nicht gerade besser. Übel, übel.


Zippy
17. Februar 2017 um 12:33  |  586025

@kczyk

Mich fasziniert zum Beispiel, dass fast jeder „Typ“ Fussball spielen kann bzw. auf ein bestimmtes, hohes Level kommen kann. Sicher – auf das Niveau auf dem Messi, Cristiano Ronaldo spielen, kommt man nur, wenn enormes Talent auf den absoluten Willen trifft, sich durchzusetzen und besser als andere zu sein, aber Fussball, auch im Profibereich, spielen eben nicht „nur“ die Topathleten wie Football oder zu 98% „Riesen“ wie Basketball.
Ich schaute und schaue vielen Spielern sehr gerne zu, sei es einem Ronaldinho, einem Ronny mit all seinen Limitationen, oder auch einem „Taktiker“ wie Philipp Lahm, dem man zu jedem Zeitpunkt während eines Spiels ansieht, wie er die Spielzüge plant, schaut, wie sich Gegner und Mitspieler positionieren. Ein Spieler, bei dem sich ein Großteil des Spiels im Kopf abspielt und der deswegen so gut ist.
Ein anderes Beispiel wäre zB. ein Miroslav Klose oder „heutzutage““ auch Spieler wie Renato Sanches oder Firmino, denen eigentlich einiges fehlt, um es ganz nach oben zu schaffen, die mich aber als Spielertyp ansprechen.
Fussball ist für mich als Zuschauer deutlich mehr als nur ein „Ergebnissport“ – dass es genau das „eigentlich“ ist, stört mich nicht.
Wenn ich ein Spiel schaue, geht es mir nicht vorrangig um das Ergebnis. Oft habe ich einen Favoriten, dem ich den Sieg gönne, dann ärgere ich mich auch mal kurz, wenn die Bayern wieder und wieder gewinnen, aber ich schaue ihnen auch gerne beim Spielen zu. Gerade unter Guardiola konnte man da vieles sehen und mögen, finde ich.
Basketball mag ich allerdings auch, ebenso wie Sackhüpfen und Eierlauf… 😉


Kamikater
17. Februar 2017 um 13:28  |  586026

Wenn ich mir die Entwicklung des Sports „Fußball“ vom rein Sportlichen Unterhaltungs-Sektor hin angucke und gleichzitig sehe, dass der Sport sich auf dem Rasen deutlich weiter entwickelt hat, gerade im Verhältnis von 1990 zu heute, sowohl taktisch als auch physisch und technisch gleichermaßen, so erschreckt mich vielmehr die Unfähigkeit der Reporter, die diesen Sport in Deutschland für sehr viel Geld begleiten dürfen.

Es ist für mich unzumutbar, welche Ahnungslosigkeit bei allen Sendeanstalten durch die Bank weg besteht und welche Divergenzen es bei den Moderatoren dazu im Verhältnis zum Wintersport, Leichtathletik, Reiten, Motorsport, Tennis oder anderen Sportarten, insbesondere American Football gibt.

Doch es gibt m.E. einen weiteren, wesentlichen Grund für die Lustlosigkeit des Publikums: Die Ahnungslosigkeit der Kommentaristi, abert vor allem die Kritiklosigkeit am weitestgehend gesteuerten System des FC Bayern und der damit einhergehenden Monopolisierung, der Gleichschaltung, und somit dem konsequenten Betrug am Sport.

Hier ist das Ende des „Schauen mer mal“ in der Bundesliga längst eingeläutet.


Bob
17. Februar 2017 um 13:38  |  586027

Am Ende entscheidet doch jeder selber was und wieviel er „konsumiert“.
Ich habe letztes Jahr, das erste mal, Sky abonniert.
Aber nur weil Sie ein Angebot hatten das sehr günstig war. 24,99€ für die Sportpakete und HD.
Habe es jetzt gekündigt, weil ich nach Ablauf der ersten 12 Monate über 60€ zahlen müsste.
Das ist mir zu teuer. Andere zahlen das Geld dafür.
Und ums Geld dreht sich doch die ganze Welt.


Susch
17. Februar 2017 um 13:40  |  586028

Tja……die bösen Bayern. Haben uns 1995 den Allerwertesten gerettet.
Auch sonst wüsste ich nicht inwieweit erfolgreiche Arbeit so gehasst werden muss.
Bei uns muss immer noch Dieter für Misserfolg und jährliche Minusbilanzen herhalten.
Die bösen Bayern 😉
Ziel ist es endlich mal ein Tor gegen Bayern zu schießen.
Nächstes Ziel ist dann mit 11 Spieler aufzulaufen 💪


17. Februar 2017 um 13:46  |  586029

Wenn ich vor die Wahl gestellt werde, etwas nicht sehen zu können, weil es gar nicht im Fernsehen angeboten wird (beispielsweise Achtelfinale Pokal der Landesmeister 1989/90 zwischen Real und Milan), oder etwas nicht sehen zu wollen, weil ich keine Lust darauf habe (beispielsweise Achtelfinal CL zwischen PSG und Barcelona), ziehe ich doch immer die Wahlmöglichkeit vor. Wie ich mich dann entscheide, bleibt ja mir überlassen.

Und das widerspricht keineswegs der Argumentation Jörn Meyns oder Wilsons.


Jack Bauer
17. Februar 2017 um 13:51  |  586030

@Bob: Du wirst bald Rückholangebote von sky kriegen. Wenn du Geduld hast und dich ein bisschen geschickt anstellst, werden sie dir wieder etwas im Bereich von 25-30€ für alle Pakete und HD anbieten. 60€ (glaube Komplett Normalpreis liegt sogar bei 76€) zahlt kaum einer.

Edit: Sehe gerade Du zahlst 25€ ohne Film. Denke das wirst du wieder bekommen, evtl bieten sie dir auch mit Film für 30€ an. Hab an Weihnachten für 19,90€ alle Pakete 2 Jahre gebucht und dann HD im Angebot für 5 statt 10€ zugebracht.


pathe
17. Februar 2017 um 14:09  |  586031

@Sir

„…oder etwas nicht sehen zu wollen, weil ich keine Lust darauf habe (beispielsweise Achtelfinal CL zwischen PSG und Barcelona), …“

Da haste aber ein geiles Fußballspiel verpasst… 🙁


Tsubasa
17. Februar 2017 um 14:10  |  586032

@Susch: Genau die Bayern haben uns den Arsch gerettet. Deshalb ist auch Kritik an den Bayern nicht okay. Wirklich nicht.

@Kamikater kann Dir bestimmt erklären, dass die Bayern nicht nur erfolgreich arbeiten, sondern auch alle Regeln ausreizen bzw. übergehen, um erfolgreich arbeiten zu können.

Stichtwort Kirch Deal…
Stichwort Schwarzgeld… war natürlich alles vom Hoeneß und hatte nix mit den Bayern zu tun…


Freddie
17. Februar 2017 um 14:19  |  586033

…zufällig wird dann ein Jahr nach Rettung der Bruder von UH hier Manager.

Was anderes:
Zwar schon 14 Tage alt, aber interessant.
Sollte es schon gepostet worden sein, sorry

http://fussball-woche.de/mobile/artikel/der-ideale-standort-fuer-hertha-bsc-liegt-auf-dem-olympiagelaende/


Kamikater
17. Februar 2017 um 14:26  |  586034

@freddie
Danke, hab mich schon gewundert, dass das hier unkommentiert blieb, bisher. Welche Gelder da von links nach rechts geschoben wurden, möchte ich lieber erst gar nicht wissen.

@Schiri morgen (falls schon gepostet, sorry):
Schiedsrichter: Ittrich (Hamburg)
Assistenten: Grudzinski (Hamburg), Henschel (Braunschweig)
Vierter Schiedsrichter: Dr. Thomsen (Kleve)


Papa Zephyr
17. Februar 2017 um 14:26  |  586035

Danke 🙂 @Freddie


Bob
17. Februar 2017 um 14:33  |  586036

@Jack
spekuliere natürlich darauf, dass Sky mir ein unmoralisches Angebot macht:)

Zum Spiel gegen den fcb habe ich leider wenig Hoffnung, weil wir offensiv zur Zeit leider zu schlecht sind.
Die einzige Chance ist das der fcb wieder auf Bundesligamodus umschaltet, also nur das nötigste macht.
Aber auch dann ist eine Topleistung nötig.


Kamikater
17. Februar 2017 um 14:41  |  586037

Ich fürchte auch eher ein ganz maues Bundesligaspiel.


Carsten
17. Februar 2017 um 15:51  |  586038

Ich gehe auch mal davon aus das ausgerechnet bei Müller der Knoten platzen wird morgen,aber was weiß ich schon 🤣


sunny1703
17. Februar 2017 um 15:57  |  586039

@Freddie

Danke für den Link, ich kannte ihn noch nicht.

Überraschend für mich, die kleine feine Anmerkung , Stand heute, ist alles gut!

Und ich bin überrascht über die Wahl seines Lieblingsspielers. Darüber hätte sich Volkmar sehr gefreut und ich vermute er wäre darüber auch ein wenig überrascht gewesen.
Jedenfalls von seinen mündlichen und schriftlichen Äußerungen gegenüber @herthabsc und/oder mir ausgehend!

lg sunny


Blauer Montag
17. Februar 2017 um 16:03  |  586040

@znharlekin
17. Februar 2017 um 4:14 | 586005

Und für die nahe Zukunft hoffentlich..

Langkamp in Bestform bitte.

Wie wichtig er für Herthas Spieleröffnung ist, konnte ich leider erst erkennen, als er fehlte. Aber nu‘ is‘ er ja wieder da. 😀


Blauer Montag
17. Februar 2017 um 16:18  |  586041

Na da geht’s mir doch gut! 😀

Was also tun? Es gibt Stimmen, die für eine Verschlankung des Spielplans plädieren, aber die werden sich wohl kaum durchsetzen. Eine Fußballdiät beginnen? Würde in meinem Beruf eine echte Diät notwendig machen, weil ich dann arbeitslos wäre.

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article209635389/Warum-wir-uns-am-Fussball-ueberfressen-haben.html

Im Falle meiner Fußballdiät als Zuschauer werde ich nicht arbeitslos.


Helli
17. Februar 2017 um 16:27  |  586042

Ich mag unseren Präsidenten!
Gracias Freddie!


17. Februar 2017 um 16:30  |  586043

Moin @Blauer, möchte ja nicht auf @Uschi machen, aber kannst Du mir bitte, den Sinn des letzten Post erklären? Ich verstehe ihn nicht!


aznharlekin
17. Februar 2017 um 16:31  |  586044

@GünniM

Platte hat einen feinen linken Fuß und kann wunderbare Freistöße schießen. Aber defensiv eher solide und offensiv äußerst limitiert. Sein Dribbling ist mutlos und jeder Gegner draußen weiß, dass er sich den Ball immer auf links setzen mussp. Und seine oft angepriesenen Flanken kommt entweder viel zu selten oder landen im nirgendwo. Denke das auf langer Sicht ein Mittelstädt besser in das vom Trainerteam geplante Spielsystem passt. Man hat ja u.a gegen Dortmund gesehen was wir da für ein Juwel auf links haben.
Und Maier über Darida einfach deswegen, weil beide ähnliche Spielertypen sind und ich auf den „goldenen Jahrgang“ für die Zukunft setze😄


Blauer Montag
17. Februar 2017 um 16:38  |  586045

Ich kann mich frei entscheiden, ob ich als Zuschauer zum Fußball gehe oder nicht. Gleiches gilt für sky-abos.

Egal, wie ich mich entscheide – ich werde dadurch nicht arbeitslos Bolly
17. Februar 2017 um 16:30 | 586043


apollinaris
17. Februar 2017 um 16:46  |  586047

Zwischen Platte und Miitelstädt auf LV
sehe ich schon noch einen enormen Qualitätsunterschied..

Anzeige