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(ub) – Bei den Profis von Hertha war der heutige Montag frei. Für 18 Spieler, darunter  die Jungprofis Nils Körber, Jordan Torunarigha und Maximilian Mittelstädt, war der Montag Reisetag. Trainer Ante Covic ist mit einer Mischung aus U23- und U19-Spielern über London nach Swansea geflogen.

Der Hertha-Nachwuchs trifft am Dienstag im Viertelfinale des Premier League International Cup auf Swansea City (20 Uhr). Gespielt wird im Liberty Stadium. Eröffnet 2005, Kapazität: 20.909 Plätze.

Reiseeindrücke des blau-weißen Kaders: hier und  hier und hier.

Für Kurzentschlossene: Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Pfund.

Im Halbfinale wartet der AFC Sunderland

Bei Swansea City steht seit mittlerweilen sechs Jahren bis zum 30. Juni ein auch bei Hertha BSC bekannter Torwart unter Vertrag: Gerhard Tremmel.

Der erzählt, was die Hausherren von den Gästen aus der deutschen Hauptstadt zu erwarten hat.

Tremmel: Hertha are known in the north of Germany for having a good youth academy. German teams are very tactical and hard to break down so it will be a great test for our young players.

Über U23-Trainer Ante Covic sagt Tremmel:

I played a few times with him. I have not had a chance to speak to him ahead of the game, but it will be a good opportunity to catch up – it has been a long time.

Das ganze Interview mit Tremmel von der Swansea-Klubpage – hier

24 Mannschaften aus acht Nationen

Der Premier League International Cup ist eine prestigeträchtige Angelegenheit der Premier League. Die Idee: Die besten Nachwuchskicker Europas gegeneinander spielen zu lassen. Dieses Jahr sind 24 Mannschaften aus acht Nationen am Start. Aus Deutschland war neben Hertha der VfL Wolfsburg dabei – Tunierbaum

Der Sieger von Swansea vs Hertha trifft im Halbfinale  auf den AFC Sunderland.

Entschuldigung beim Schiedsrichter

Damit Ihr nicht vergebens wartet: Anders als bisher kommuniziert wird Hertha seinen Bericht beim DFB-Kontrollausschuss zu den tumultösen Minuten unmittelbar nach dem Abpfiff des Bayern-Spiels (1:1) erst am Dienstag in Frankfurt abgeben (und nicht am Montag).

Nach Morgenpost-Informationen hat sich Herthas Pressesprecher Max Jung für seinen unziemlichen Fluch mittlerweile bei Schiedsrichter Patrick Ittrich entschuldigt. Weiter wird Hertha wohl angeben, dass es keinen Belege gibt, dass von der VIP-Tribüne gespuckt worden ist. So hatte es ja Bayern-Trainer Carlo Ancelotti angegeben, und damit seine obszöne Geste in Richtung Publikum gerechtfertigt. Der DFB-Kontrollausschuss wird nach Eintreffen des Hertha-Berichtes entscheiden, ob  ein Verfahren eingeleitet – oder die Angelegenheit gegen Zahlung einer bestimmten Summe eingestellt wird …

Training der Profis am Dienstag, 15 Uhr, Schenckendorff-Platz.


189
Kommentare

coconut
27. Februar 2017 um 17:09  |  587926

Ha


U.Kliemann
27. Februar 2017 um 17:10  |  587927

Ho


psi
27. Februar 2017 um 17:12  |  587928

He


Freddie
27. Februar 2017 um 17:13  |  587929

Hertha BSC


Freddie
27. Februar 2017 um 17:16  |  587931

Beim letzten Mal waren ja die Boyz von Hertha UK vor Ort und haben gut Stimmung gemacht


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 17:26  |  587937

Gerhard Tremmel.
Nicht zu verwechseln mit Paul Trimmel. 😳


Ursula
27. Februar 2017 um 18:16  |  587951

# Aus dem „Vorfred“…

Richtig ist, dass der „Benni“ (Benjamin R.)
aus dem Landwirthaus, den polizeilichen
Anordnungen im PLWH aus kostengründen
widersprochen hat und auf das ebenfalls
ihm gehörende „Olympia-Eck“ verwies, das
neuerdings „hinten“ mit einem kleinen Biergarten
versehen ist! UND diese Interimslösung der
Polizei vorschlug, allein schon aufgrund seiner kosten-
intensiven Einkäufe, auch auf dieses „für danach“
verwies! Es wurde aber ohne eine richterliche
Anordnung dennoch „SO“ durchgeführt, ohne
sein Einwirken und ohne seine „Genehmigung“
und nu…

Richtig ist auch, dass eine unkontollierte kleine
„Heerschar“ von Frankfurtern durch unserere
kleinen „Nebenalleen“ gegen Mitternacht zog, in
den Vorgärten die „Notdurften“ verichtete und
Mülltonnen umstieß und Abfälle, nicht nur Bier-
flaschen entsorgte…

Von Anwohnern gerufene Polizei zeigte sich
erstaunlich passiv und verwies auf den wohl
zu erwartetenden Heimweg dieser 7, 8, 9 Frankfurter…

Alle waren volltrunken, unter Mithilfe der Polizei…???

WOHIN??? In bereitstehende Busse??? Wo???

Kurioserweise, größere Hunde in den Vorgärten
verhinderten „Schlimmeres“! Tja…

Tschuljung für die Störung!


Spandauer
27. Februar 2017 um 18:33  |  587956

Ich ziehe das mal rüber
@Opa
Ja doch iwie hab ich das schon …
Mir ist bewusst das dies nicht der richtige Weg sein kann weil wo sollte man auf hören Löcher zu graben wenn man sie für hools aushebt

*Wie sie in Dresden übrigens selbst es für ihre Spieler getan haben aber egal*

Also um mal ehrlich zu sein Nein ich würde auch keine Hools töten hätte ich die Entscheidungsgewahlt , doch bin ich bei Kinderf……. z.B. schon für die Todesstrafe
Also auch kein kompletter Gegner.
Mich kotzt es einfach nur noch an das es jeden Spieltag wieder iwo passiert und wenn gerade kein Spieltag ist läuft halt iwo anders in diesem Land ieine Grütze keine Nachrichten mehr ohne sehen oder lesen zu müssen das wieder iwer etwas getan hat, das einfach nicht mit einer auch nur ansatzweise anständigen laufenden Welt zu vereinbaren ist
Sry ……… Neeeeeeee ……….. Ich will nicht mehr ,
Es macht keinen spass mehr , und will es einfach nicht mehr nur hinnehmen müssen.
Es ist doch traurig mit angucken zu müssen und gleichzeitig festzustellen das sich eh nix ändern wird,
weil alle nur darüber lamentieren und am Ende den Kompromiss schließen einfach trotzdem ein auf Happy zu machen.
Wer damit glücklich ist bitte, ich will niemandens Frieden stören aber ihr redet von Gesetzen, die in ihrer Ausführung einfach nicht funktionieren weil das Kontrollorgan schon gar nicht die Kapazität besitzt um die Ausführung zu gewährleisten noch die Möglichkeit hat ein anständiges Urteil auszuführen aus Platzmangel….. Thhhhhh……..kp………Aber es stimmt ganz eindeutig iwas nicht in diesem System und iwann wird es wie ein kartenhaus zusammen brechen.
wenn Hools für ihr Handeln nicht konsequent bestraft werden dann stellt ihnnen doch einfach iso eine Arena auf , es gibt bestimmt ein zahlungsfreudiges Publikum für sowas
Egal genug ausgekotzt vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen wieder nur mit zu lesen wer weiss
Trotzdem ein
HaHoHe


fg
27. Februar 2017 um 18:38  |  587958

Im Endeffekt hat fechi leider Recht:
Statt sich an der sehr erfreulichen Tabellensituation Herthas, dem Comeback Dudas oder anderen sportlichen Aspekten zu vergnügen, wird hier eine POR-Viertsemesterklausur rauf- und runterdekliniert.
BOR – ING!


Spandauer
27. Februar 2017 um 18:43  |  587959

Da bin ich mal gespannt was rauskommt für ne Summe 5000 waren es bei anceloti „freiwillig“

@Uwe Bremer
Weißt du ob der Pressesprecher von Hertha BSCs seite aus Sanktionen zu erwarten hat ?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Februar 2017 um 18:45  |  587961

@spandauer

habe oben am Ende der Blogeröffnung aufgeschrieben, wie die Angelegenheit DFB/Hertha inkl. Max Jung derzeit steht


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 18:47  |  587962

fg
27. Februar 2017 um 18:38 | 587958

Man kann die Diskussion im Vorfred lassen, dann stört es hier niemanden.


dewm
27. Februar 2017 um 18:52  |  587963

@HURDIE und FG: Wieso sollte ausgerechnet bei ImmerHertha eine Diskussion zu den Vorkommnissen um ein Hertha-Heimspiel stören? An Diskussionen kann man sich beteiligen oder man lässt es bleiben. Außer natürlich APO beendet die Diskussion von oben (!) herab. Aber letzteres ist ja noch nicht geschehen… 😉


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 18:56  |  587964

dewm
27. Februar 2017 um 18:52 | 587963

Mit „hier“ meinte ich den entsprechenden Fred. Man kann das im Vorfred weiterführen. Ich mache auch mit.

Ich finde es nur merkwürdig, wenn man sich wie fg an der Diskussion stört, aber es durch den eigenen Beitrag genau in den neuen Fred wieder einbringt.


dewm
27. Februar 2017 um 19:00  |  587965

@HURDIE: Wat erwarteste ooch, wenn jemand FECHI Recht gibt?


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 19:05  |  587966

dewm
27. Februar 2017 um 19:00 | 587965

Das könnt ihr ja Mittwoch im Turm diskutieren.


blauball
27. Februar 2017 um 19:13  |  587967

Das ist doch die Masteridee der Hooligans und ihren unterstützenden Verstehern und Verdrehern: mit kriminellen Handlungen in die Schlagzeilen kommen und sich dann als Opfer zu glorifizieren. Wahrscheinlich bekommen wir zur Beruhigung jetzt wieder auch Links und Vergleiche mit Sportarten wie Badminton, Kegeln und Saufen , ähh Okoberfest.

Kein Verein braucht diese Fanszene. Die betroffenen Vereine haben jahrelang zugesehen und das alles mitzuverantworten. Wenn diese Elemente aus den Stadien verbannt werden gibt es doppelt so viele Familienväter mit Anhang, die wieder zu den Heimspielen gehen würden.


apollinaris
27. Februar 2017 um 19:18  |  587968

hört mal mir dem running gaga auf meine Kosten bitte langsam auf..weniger fkexible Geister kriegen das in Permanenz in den falschen Schlund…


apollinaris
27. Februar 2017 um 19:19  |  587969

@ blauball..aus dem Stadion sind die ja..das Problem ist ja leider viel komplexer.


Opa
27. Februar 2017 um 19:20  |  587970

Apo, das simplifizieren mittels running gags geht ja nicht nur gegen Dich, siehe 19:13 h


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 19:20  |  587971

dewm
27. Februar 2017 um 18:52 | 587963

Siehste, jetzt isses „hier“ das Thema 😉


Spandauer
27. Februar 2017 um 19:24  |  587972

@blauball
Sorgt leider nur für Vorkommnisse wie gestern in der Innenstadt
Diesen Leuten geht’s ja nicht um Fussball sondern auschließlich um den massenfigt und wo der stattfindet spielt einfach keine Rolle und es auch nicht verhinderbar da ihnen die ausgesprochenen strafen nicht mal ansatzweise jucken und wirklich kontrollierbar sind stadinverbote auch nicht oder hat dich schon mal wer nach deinem perso gefragt beim stadioneinlass wäre mir neu


blauball
27. Februar 2017 um 19:26  |  587973

@apo Jetzt werden endlich Stadionverbote in grösserer Zahl ausgesprochen, siehe Dortmund. Selbst diese Massnahme wurden von den Vereinen nur zögernd eingesetzt – weil man dem Widerstand der Szene auswich. Ja, Gewalt aus Spass und Dummheit ist ein sehr komplexes, gesellschaftliches Problem.


U.Kliemann
27. Februar 2017 um 19:28  |  587975

Wie kann man das Thema aber nur beenden?Der
Polizeitwitter gibt da leider auch nichts her.
Zeckes Vater ist immerhin Polizeisprecher(
wenn ich richtig informiert bin) der könnte
sich hier ja mal sachdienlich äußern.


blauball
27. Februar 2017 um 19:30  |  587976

@Spandauer Wie die Vereine die Stadionverbote kontrollieren weiss ich nicht. Interessante Frage, z.B. an UB!


fg
27. Februar 2017 um 19:33  |  587978

Ist der Neuendorf der Polizei echt Zeckes Vadder???


monitor
27. Februar 2017 um 19:35  |  587979

Sieht ja dann doch wohl so aus, daß Ancelottis Spuckgate ein alternativer Fakt ist. 🙁


U.Kliemann
27. Februar 2017 um 19:35  |  587980

Ohne gewähr ja.


Spandauer
27. Februar 2017 um 19:36  |  587983

@ Uwe Bremer
Hab das schon gelesen aber finde die Situation schon heftig.
Ich kann mir nicht vorstellen das ein DaxKonzern einen Pressesprecher behält dem so was passiert. Wäre interessant zu wissen wie Hertha BSC damit umgeht,völlig unabhängig von der Entscheidung seitens des DFBs.
Der Vorfall scheint ja erwiesen durch seine Entschuldigung. Ich fordere kein rausschmiss, weil ich nach dem Spiel bestimmt noch schlimmere Sachen gesagt hab in der Wut,
Aber eine Strafe seitens des Vereins würde bestimmt auch beim DFB gut ankommen


Spandauer
27. Februar 2017 um 19:39  |  587985

Ich gebe die Frage gerne mal an den block weiter blauball

Weiß iwer wie bei Hertha BSC z. B. Stadionverbote kontrolliert werden ????


monitor
27. Februar 2017 um 19:41  |  587986

Sorry,

ein Hertha-Verantwortlicher sagt was beleidigendes zum Schiri. Der ist sauer und macht einen Bericht. Der Verantwortliche bittet den Schiri um Entschuldigung. Wenn der Schiri die Entschuldigung annimmt ist es gut und ende!


dewm
27. Februar 2017 um 19:43  |  587988

@BLAUBALL: Wieso sollten Stadionverbote, Geschehnisse wie die vom Samstag in der Beusselstraße verhindern? Hier hätte ein „Beusselstraßenverbot“ vielleicht etwas bewirkt. In den Stadien passiert doch (außer [eingebildeten] Spuckattacken von der Ehrentribüne) im Verhältnis zu jedem Straßenfest weniger. Da können noch tausende „Deiner“ Familienväter bedenkenlos ins Olympiastadion kommen. Platz wäre genug. Sollten wirklich mal Spitzbuben vorbei kommen, werden die von der Polizei im „Preußen“ mit Bier und Braten in Schach gehalten….

@HURDIE: Du willst doch nicht etwa mich für die Kommentare anderer verantwortlich machen?


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 19:48  |  587989

dewm
27. Februar 2017 um 19:43 | 587988

Nieeemals! Wollte nur meinen Post an @fg belegen.


U.Kliemann
27. Februar 2017 um 19:48  |  587990

Ich dachte es wird zur Waldbühne ausgewichen?


Opa
27. Februar 2017 um 19:49  |  587991

Ich entschuldige mich in aller Form bei @dewm, dem ich vorhin aus einem Irrtum heraus ein Zitat untergeschoben hab, was nicht seine Meinung wiedergab.


monitor
27. Februar 2017 um 19:50  |  587992

Da kommen Frankfurter Schläger nach Berlin und wollen sich in Moabit prügeln. Den einzigen Skandal den ich da auf Berliner Seite sehe ist die „erzieherische Wirkung“ der Gegenmaßnahmen.

Fußball spielt da doch nur sekundär eine Rolle.


Spandauer
27. Februar 2017 um 19:56  |  587993

@Monitor
Du musst doch aber davon ausgehen, dass es ihm wieder passiert. Wenn’s mal wieder nicht so läuft wie geplant ?
Bei uns Fans ok, mir auch schnuppe bin da ganz Bärliner rauhe Schale u.s.w., aber beim Pressesprecher schon iwie problematisch


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 20:00  |  587994

Spandauer
27. Februar 2017 um 19:56 | 587993

Was war der Spruch?

Nach dem spätesten Gegentor in der BL seit 25 Jahren?
Also echt mal.


blauball
27. Februar 2017 um 20:02  |  587995

@dewm Bitte keine Fantasien als Tatsachen verkaufen. Von welchen Strassenfesten redest du?
Die Schläger aus Frankfurt sind als Fans ihrer Fussballmannschaft angereist, wollten und hatten Randale. Anschliessend dann ins Stadion, vermummt und gut geschützt im eigenen Fanblock. Ohne das Spiel wären die nicht nach Moabit gefahren.


monitor
27. Februar 2017 um 20:10  |  587996

Ich bin jetzt jedenfalls mit dem Thema durch. Hoffentlich wird das Spiel gegen den HSV nicht auch wieder von irgendwelchen Randerscheinungen vereinnahmt.


Spandauer
27. Februar 2017 um 20:10  |  587997

Wie gesagt, halte das wie du @Monitor
bin auch Hertha Fan aus tiefster Überzeugung aber darf sich deswegen der Pressesprecher bei so was erwischen lassen und darf weiter alle Herthaner vor der Presse repräsentieren.
Ich fühle mich durch ihn repräsentiert, doch stehe ich nicht wirklich für den typischen herthaner, da sind wir uns wohl alle einig, lieber Blog😜😈😷😘


Spandauer
27. Februar 2017 um 20:12  |  587999

Oh Sry Monitor sehe gerade hätte an @hurdi stehen müssen
Sry


Better Energy
27. Februar 2017 um 20:13  |  588000

#Moabit

Falls es noch keinem aufgefallen ist, am Samstag waren die Stadionterassen geschlossen. Dort ist nämlich sonst der Aufenthaltsraum für SVler.


Kaj
27. Februar 2017 um 20:13  |  588002

@ blauball, kurzer Einwurf: Zumindest im Vergleich zur Biermeile schon. Würde ich mal schätzen.


27. Februar 2017 um 20:13  |  588003

OT Hertha BSC-Historie:

Wer noch einmal den Spielbericht zum 2:1 von Hertha BSC gegen Bayern München vom 14.02.2009 zuzüglich eines Leitartikels zum damaligen neuen Tabellenführer nach dem 20. Spieltag der Saison 2008/2009 sowie zu den Schwierigkeiten beim Umbruch bei Hertha BSC zu Beginn der darauffolgenden Saison 2009/2010 (nach verpasster Meisterschaft bzw. CL-Teilnahme) nachlesen will, kann dies in Originalartikeln des „kicker sportmagazin“ unter „Berichte Historische Spiele“ sowie „Publikationen Kicker“ auf meiner Webseite (bitte Benutzernamen anklicken) tun.

Natürlich auch in größeren Fotos auf meiner Facebook-Seite gleichen Namens unter den entsprechenden Fotoalben-Rubriken.

Vielen Dank vorab für Euer Interesse.


apollinaris
27. Februar 2017 um 20:25  |  588004

Ich finde den Spruch vom Pressesprecher nun wirklich sowas von ok
Leider äußerst tantenhafter…ähhh…kleinlicher SChiri- Bericht
Würde an Herthas Stelle keinerlei ( wirkliche) Sanktionen erlassen. Allenfalls einen zwinkernden Hinweis, das man sich da geschickter verhalten sollte..in Zukunft und so.
Werte von Hertha BSC sehe ich da in Wahrheit nicht gefährdet…Dafür jemanden den job nehmen zu wollen…liegt in keinem Verhältnis.
Mit der Verhältnismäßigkeit scheint es allgemein schwierig zu sein. , derzeit.


Opa
27. Februar 2017 um 20:49  |  588005

Verfehlungen von Offiziellen
Bei Verfehlungen von „Offiziellen“ und Spielern wird ja im Gegensatz zu Fans gern mal mit zweierlei Maß gemessen. Wenn einer wie Guerrero eine Flasche gegen Fans wirft, für die jeder normale Fan 2 Jahre Stadionverbot bekäme, bekam der Spieler dazu vergleichsweise lächerliche 5 Spiele Sperre. Andererseits muss man bei Jung halt auch sagen, dass dieser ja nur lauthals seinem Unmut freien Lauf gelassen hat und es bei verbalem blieb. Ob man das nun kriminalisieren muss? Ich hab da leise Zweifel, schon allein wegen der Verhältnismäßigkeit.

Verfehlungen von Fans
Ja, der Fußball ist für „Erlebnisorientierte“ der Framework und ohne Fußball kämen die wohl eher nicht so ohne weiteres nach Berlin, um sich zu hauen, andererseits sind noch mehr Stadionverbote da eher kontraproduktiv. Die Frage ist vielmehr, wie halten wir junge Leute davon ab, sich da auszuprobieren oder zu beweisen? Diese Frage betrifft ja nicht nur den Fußball, sondern auch andere Bereiche, in denen es einen gewissen Handlungsbedarf gibt.

Verfehlungen der Ordnungsmacht
Müssen natürlich auch angesprochen werden dürfen. Wer das Gewaltmonopol hat, trägt besondere Verantwortung und muss an seine Arbeit halt auch einen exakten Maßstab legen lassen. Beschuldigte haben Rechte, die man ihnen nicht vorenthalten darf. Zu diesen Rechten gehört es, unverzüglich einen Richter über die freiheitsentziehende Maßnahme entscheiden zu lassen, sofern nicht Ausnahmetatbestände erfüllt sind. Und natürlich auch hier Fragen, nämlich wie man die notwendigen Kenntnisse entsprechend geschult bekommt.


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 20:54  |  588007

Meines Erachtens müsste es um 20:02 heißen:

Die Schläger aus Frankfurt haben sich als Fans ihrer Fußballmannschaft verkleidet, wollten und hatten Randale.


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 20:57  |  588008

Max Jung macht ’nen guten Job in meinen Augen. 😮
DFB hin oder her.


Spandauer
27. Februar 2017 um 21:10  |  588009

Von der Verhältnismäßigkeit dürften es dann also 5000 sein
Wenn diese jetzt der Verein auferlegt muss der DFB eigentlich fallen lassen oder Hertha lässt den DFB machen und tut dann selbst so wie ist passiert aber bitte lass dich nicht nochmal erwischen 👍 elftes Gebot
Wäre mir die erste Lösung lieber auch wenn ich unseren Pressesprecher mehr als verstehen kann
ich brauchte ja selbst bis nach dem frankfurtspiel und bin immer noch aufgekratzt


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 21:10  |  588010

Opa
27. Februar 2017 um 20:49 | 588005

Man kann diese „Verfehlungen der Ordnungsmacht“ immer wieder wiederholen. Aber irgendwann sollte man auch auf die Gegenargumente eingehen, die mit Gesetzestexten jetzt 5- bis 6-mal zitiert worden sind.
Stichwort: Massnahme ist kürzer als die Dauer des Zuzugs eines Richters (inkl. maximale Dauer der Massnahme).

Wenn diese Hinweise falsch sind, bin ich der erste, der bei dir ist.


Tojan
27. Februar 2017 um 21:13  |  588011

dass die polizei im umfeld von sportveranstaltungen nicht immer im rahmen ihrer gesetzlichen kompetenzen handelt, ist aber nun wirklich nichts neues…

bestes beispiel dabei wohl die aktenführung der ZIS.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Februar 2017 um 21:16  |  588012

@Festsetzungen

das Thema beschäftigt die Polizei intern ebenfalls. Der aktuelle Morgenpost-Text des Polizeireporter-Kollegen Dinger zum Thema – hier


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 21:17  |  588014

Das Problem sind in meinen Augen nicht die Aktenführung der ZIS, sondern die hedonistischen Motive der als Fußballfans verkleideten Gewalttäter.

Danke ub 21:16 ❗


Tojan
27. Februar 2017 um 21:19  |  588015

@BM
beides sind probleme. aber wenn die organe des rechtsstaats eben dessen prinzipien verletzen, dann ist das meiner meinung nach ein durchaus gewaltiges problem, sei es die ZIS, vorratsdatenspeicherung oder anderes.


Exil-Schorfheider
27. Februar 2017 um 21:28  |  588016

„Ihr scheißt Euch in die Hosen“ (lt. Bild) ist also neuerdings eine Beleidigung?

Ich habe am Samstag zu Schiedsrichterinnen sowie Kampfgericht schlimmeres gesagt und bin straffrei ausgegangen… für eine ähnliche Aussage bekam unser Trainer die gelbe Karte.

Man sollte also den Schiri-Bericht in den Kamin des Brandy-Zimmers werfen, wenn es an der Otto-Fleck-Schneise mal wieder kühl wird…


dewm
27. Februar 2017 um 21:29  |  588017

@BLAUBALL um 20:01 Uhr: Keine Ahnung. Wenn auf den Straßenfesten nüscht passiert, dann passiert genauso viel im Stadion. Oder finden in den deutschen Bundesliga-Stadion in Relation zur Größenordnung der anwesenden Menschen erwähnenswerte Prügeleien statt?

Die „Schläger aus Frankfurt“ sind als „Schläger aus Frankfurt“ angereist und wollten und hatten Randale. Wahrscheinlich hast Du Recht und sie wollten danach ins Stadion. Vielleicht hatten von den „Schlägern aus Frankfurt“ sogar einige schon ein „Stadionverbot“? Wo ist nun der Unterschied, ob die „Schläger aus Frankfurt“ später im Stadion gewesen wären oder nicht? Glaubst Du wirklich, ein Stadionverbot hält einen „Schläger aus Frankfurt“ davon ab, mit anderen aus „Abenteuerlust“ nach z.B. Berlin zu fahren und sich mit „Schlägern aus Berlin“ zu prügeln? Und genau das dann hin und wieder auch mit „Schlägern aus anderen Städten“ zu tun? Wenn es am gleichen Tag ein entsprechendes Fußballspiel gibt, dann solltest Du eher darüber nachdenken, das absagen zu lassen. Aber vielleicht überfallen sich die „Schläger“ dann aufgrund anderer Anlässe?

Im Stadion selber passiert nüscht erwähnenswertes. Hin und wieder wird Pyrotechnik gezündet. Das ist wiederum eine andere Geschichte… Ich kann zu diesem Thema nur noch auf OPAs POST von 20:49 Uhr verweisen. Frag doch wie DU die Abenteuerlust der „Schläger aus…“ verhinderst und nicht wie Du sie wütend (sinnlos) bestrafen kannst! Die Polizei hatte am Samstag anscheinend keine angemessene Reaktion, wenn man die Unterbringung im „Preußen“ sieht. Wer andere überfällt und sich mit denen prügelt, muss genau dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Die Maßnahmen sollten angemessene Geldstrafen oder Freiheitsentzug sein. Ein gewalttätiger Überfall ist und bleibt ein gewalttätiger Überfall!


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 21:31  |  588018

Welches das größere Problem ist ergibt die Rechtsgüterabwägung Tojan 21:19, zu der jeder mündige Bürger und Leser dieses Blogges in der Lage ist.

Ich persönlich stelle – in einer Lage wie am Samstag – das Recht auf körperliche Unversehrtheit höher als das Recht auf Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung. In anderen Lagen mag dies anders sein.

Es gibt kein Patentrezept für den Weltfrieden und Gewaltlosigkeit.
Ich freue mich über jeden Mitbürger, der sich dennoch darum bemüht.

https://www.youtube.com/watch?v=6FOUqQt3Kg0&index=106&list=PL4453AF767059823C
Aretha Franklin – Respect [1967] (Original Version)


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 21:39  |  588019

Led Zeppelin – Good Times Bad Times e Ramble On
https://www.youtube.com/watch?v=ca3jyxOkqZY&list=PL4453AF767059823C&index=108


Spandauer
27. Februar 2017 um 21:41  |  588020

@ ub
Danke für die Zusatzinformationen.

*denkt*
Da steht am Ende der Verein hätte ja das Hausrecht, zu einem Vorfall der nicht auf Vereinsgelände stattgefunden hat. Ansonsten
entnehme ich dem Text
Das man weiß man ist unterbesetzt eigentlich iwie handlungsunfähig und man redet da jetzt mal drüber…….pfffff
Supi wie die Leute hier im Blog oder schon im Dopa z.B. seit xx Jahren

Ich weiss ich bin echt negativ drauf die letzten Tage, Wochen, aber Sry ich kann auch diesem Bericht nur als schlechten Witz empfinden
auch wenn er gut geschrieben ist und für alle Betroffenen informativ.


elaine
27. Februar 2017 um 21:43  |  588022

Exil-Schorfheider 27. Februar 2017 um 21:28

Sehe ich auch so, beleidigt kann man darüber eigentlich nur sein, wenn es den Kern getroffen hat.
Jung hat etwas im Frust daher gesagt und es freut mich, dass er derartige Emotionen für unsere Hertha hat, die habe ich ihm gar nicht zu getraut. Der hat sich entschuldigt und gut ist.

Ancelottis Finger soll menschlich gewesen sein, weil er angeblich angespuckt wurde, was niemand gesehen hat und er es auch nicht beweisen kann. Aber, auch das ist schnuppe

@opa hatte neulich vorgeschlagen dem Mann ein Denkmal zu bauen. Wenn er so weiter macht, könnten wir schon mal sammeln 😉


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 21:49  |  588023

Schaff Dich besser drauf Spandauer

27. Februar 2017 um 21:41 | 588020

ich bin echt negativ drauf die letzten Tage, Wochen,

Der Frühling kommt.
Lass die Knospen sprießen.

Deep Purple – No No No
https://www.youtube.com/watch?v=P5WVqZqw1Es&list=PL4453AF767059823C&index=166


Elfter Freund
27. Februar 2017 um 21:49  |  588024

Karlsruhe bewirbt sich derzeit um Liga 3


dewm
27. Februar 2017 um 21:55  |  588025

@OPA um 19:49 Uhr: NEIN Du kannst DICH nicht entschuldigen! Ich kann das jedoch und tue dies hiermit. Meine Ehre ist wieder hergestellt… 😉


Elfter Freund
27. Februar 2017 um 22:03  |  588026

Da ist doch @opa über die Alpen bis nach Canossa gegangen und erhebt sich nunmehr aus dem Staub. Zieh das Leinen aus, Mann. Lebbe geht nun weiter.


pathe
27. Februar 2017 um 22:04  |  588027

Aus dem MoPo-Artikel:

„Nichts tue einem Fußballanhänger mehr weh, als von Spielen seiner Mannschaft ausgeschlossen zu werden.“

Erstens sind das keine Fußballanhänger und zweitens ist es denen sicher ziemlich egal, ob sie die Spiele ihrer Mannschaft im Stadion verfolgen können oder nicht.


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 22:08  |  588028

♫ ♪ Musikalische Vorschau auf den nächsten Gegner.
Fettes Brot – Nordisch by Nature (Official)
https://www.youtube.com/watch?v=KfWyo2mqXnw


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 22:10  |  588030

Jepp pathe
27. Februar 2017 um 22:04 | 588027


apollinaris
27. Februar 2017 um 22:27  |  588031

@ pathe..ja, ein nahezu überflüssiger Text. Der bringt leider gar nichts auf die Reihe oder gar auf den Weg…


Opa
27. Februar 2017 um 22:40  |  588032

@Hurdie 21:10 Uhr: Ich würde ja auf Gegenargumente eingehen, wenn denn mal welche kämen 😉 Nach den vorliegenden Informationen hat die Polizei bei Gericht etwas beantragt, was der Gesetzgeber nicht vorgesehen hat und was es nicht gibt. Folgerichtig lehnte der Richter ab. Demnach war die Ingewahrsamnahme ab diesem Zeitpunkt rechtswidrig, auch wenn sie richtig erscheint. Freiheitsentziehende Maßnahmen sind kein „Wir schießen mal in den Wald und gucken mal, wen wir treffen“-Spiel. Und es ist auch nicht zulässig, sich über die Anordnung eines Richters hinwegzusetzen, weil einem das Urteil nicht passt und dann einen anderen Weg zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt war richterlich entschieden, dass keine Ingewahrsamnahme zu erfolgen hat. Genau so etwas unterminiert letztlich das Vertrauen in die Polizei.

@BM 21:17 Uhr: Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun. Der Hedonismus ist das eine. Rechtswidriges Aktensammeln durch Ordnungshüter das andere. Über beides muss im Fußballkontext gesprochen werden. Eine Exekutive, die sich über die Rechtsprechung hinwegsetzt, ist ein Problem. Für alle.


HerthaBarca
27. Februar 2017 um 22:43  |  588033

Im rbb hat einer aus dem Abgeordnetenhaus jetzt gefordert, dass die Vereine dazu gefälligst Stellung zu nehmen haben!
Verstehe ich nicht – gibt es jetzt in Deutschland Sippenhaft? Was haben die jeweiligen Vereine damit zu tun, dass sich „abenteuersuchende“ Typen unter dem Mantel des Fußballs prügeln wollen?
Naja – wirkt hilflos!


Hurdiegerdie
27. Februar 2017 um 22:46  |  588034

Opa
27. Februar 2017 um 22:40 | 588032

Moment!

„Nach den vorliegenden Informationen hat die Polizei bei Gericht etwas beantragt, was der Gesetzgeber nicht vorgesehen hat und was es nicht gibt.“

Nach welcher Quelle hat die Polizei bei Gericht etwas beantragt, was es nicht gibt?

Was hat die Polizei beantragt?

Ich lasse es langsam angehen.


Blauer Montag
27. Februar 2017 um 22:48  |  588035

NEIN Opa
27. Februar 2017 um 22:40 | 588032

Die Exekutive hat in solchen Lagen den mit Abstand beschissensten Job.
Liefert ihr der Gesetzgeber schnell genug die passenden Gesetze? NEIN
Findet sich ein Richter, der die geltenden Gesetze schnell und zügig anwendet? NEIN

Also muss der Einsatzleiter in der jeweiligen Lage nach Abwägung aller Rechtsgüter entscheiden, was er für verhältnismäßig und verfassungskonform hält. Mit dem vollen Risiko, sich hinterher den Nachfragen der Medien auszusetzen.

Für mich ist das gelebte Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit in einer Lage. Dafür – und nur in dieser Lage – nehme ich die Einschränkung der Grundrechte von Gewalttätern billigend in Kauf.


fechibaby
27. Februar 2017 um 22:53  |  588037

Auszug aus dem Morgenpost Bericht:

„Selbst wenn es pro Person nur fünf Minuten gedauert hätte, wäre der diensthabende Richter mehrere Stunden damit beschäftigt gewesen – bei der schwierigen Personalsituation an Berliner Gerichten ein unrealistisches Szenario.“

@Opa

Kannst Du dir überhaupt vorstellen, wie so eine
persönliche Anhörung vor dem Richter abgeht?
Vermutlich nicht!

5 Minuten reichen dafür pro Person niemals aus.
Außer dem Richter muss auch eine Schriftführerin dabei sein, die alles
protokolliert.
Für jeden Vorzuführenden muss eine Vorführungsakte angelegt werden.
Samstagnachmittag ist in Berlin mit Sicherheit nur ein einziger ASOG Richter da.
Die Alarmierung weiterer Richter würde Stunden dauern!
Traurig aber leider wahr.
In meinen Augen waren die Maßnahmen der Polizei rechtmäßig!!

Wo hätte man die Personen sonst festhalten können?
Mit Sicherheit in einem Polizeigewahrsam.
Dort hätte man dann aber für die 60 Personen essen und trinken anfahren müssen.

Wieso waren es denn nur noch 60 Personen?
96 Personen wurden festgenommen, mehr als 70 davon aus Hessen.
Aber nur noch 60 sind im Landgasthaus angekommen.
Wo sind denn die anderen abgeblieben?

Wünsche nun @all eine gute N8!


Spandauer
27. Februar 2017 um 23:02  |  588038

Dem kann ich nur zustimmen @BM
Und ich gehe weiter und sage die totale Überwachung durch persoscan und viediouberwachung auf dem Vereinsgelände nehme ich in kauf zum Wohle aller
FREEDOM 4 FOOTBALL
HaHoHe


Opa
27. Februar 2017 um 23:15  |  588039

@Herthabarca: Das kann man als das übliche politische Echo einordnen. Andererseits betrifft das unmittelbar die Vereine in der Fanarbeit. Man wird von politischer Seite wissen wollen, was die Vereine leisten oder zu leisten gedenken, damit sich so etwas wenn möglich nicht wiederholt. Da geht’s auch um so etwas wie finanzielle Zuwendungen für Fanprojekte oder auch Separation von Gewalttätern und friedlichen Fans. Ist ein komplexes Thema und sollte nicht in üblichen Politplustereien untergehen. Die Fragen sind im Grunde seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten die selben. Die Antworten dünne wie eh und je. Und wieder lässt sich das prima instrumentalisieren, um Partikularinteressen durchzusetzen, fehlt nur, dass wieder die (im Oly nicht einmal vorhandenen) Stehplätze in Frage gestellt werden. Dient das der Sache?

@Hurdie: Ich zitiere mal aus dem von UB verlinkten Mopo Artikel:

Die Entscheidung, die Frankfurter in der Gaststätte festzusetzen, wurde von der Polizeiführung getroffen, weil der diensthabende Amtsrichter eine pauschale Ingewahrsamnahme abgelehnt hatte.

Und dann schaue ich nochmal ins ASOG und die StPO und reibe mir verwundert die Augen. Die Polizei hat Festgenommene unverzüglich dem Richter vorzuführen, sofern sie beabsichtigt, diese länger festzuhalten. Wenn der Richter die persönlich sehen will, dann hat die Polizei das zu machen und nicht zu sagen, uns passt die Entscheidung nicht und setzen die Freiheitsentziehung entgegen der richterlichen Entscheidung weiter fort. Die Berliner Polizei fällt mit so etwas regelmäßig auf die Fresse, ich sag als beispielgebende Stichworte neben der rechtswidrigen „Begehung“ (die es rechtlich auch nicht gibt) der Rigaer Straße noch die Razzia in der Diskothek Jeton. Der damalige Polizeipräsident Glietsch sprach damals von einem großen Erfolg und verneinte die Überschreitung von Übermaßverboten. Gerichtlich ging das dann so aus, wie es in der Berliner Zeitung vom 27.09.2006 zu lesen war:

Wegen des Einsatzes gegen Hooligans in der Friedrichshainer Disko „Jeton“ hat die Polizei jetzt vor Gericht eine Niederlage eingesteckt. Die Festnahme eines 36-Jährigen war rechtswidrig, beschloss das Amtsgericht Tiergarten. Dessen Rechtsanwalt Bert Handschumacher kündigte gestern „umfangreiche Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche“ gegen das Land Berlin wegen Feiheitsberaubung und Körperverletzung an. Im Vorfeld eines Oberligaspiels 1. FC Union gegen BFC hatten in der Nacht zum 21. Mai 2005 Polizisten die Disko an der Frankfurter Allee gestürmt. Von den 158 Festgenommenen waren nur zwölf als Gewalttäter bekannt. Mehr als 20 Gäste wurden bei der Razzia verletzt, Unbeteiligte über Stunden festgehalten. Sie verklagten danach die Polizei. So hatte sich der 36-Jährige, der jetzt vor Gericht Recht bekam, widerstandslos festnehmen lassen. Obwohl von ihm keine Gefahr ausging – sein Nasenbein war gebrochen – habe die Polizei ihn nicht freigelassen, so das Gericht. Sie hätte trotz des schwierigen Einsatzes eine Einzelfallprüfung vornehmen müssen.

Seit über 10 Jahren lernt die Polizei offensichtlich nicht dazu. Man könnte beinahe Vorsatz unterstellen. Gegen die Polizei gab es übrigens damals über 180 Anzeigen u.a. wegen Freiheitsberaubung. Und genau das wird jetzt wieder passieren, weil man seine Hausaufgaben nicht macht und sich diesmal sogar über richterliche Anordnungen hinweggesetzt hat.

@Fechi: Wenn ihr Leute festnehmt, seid ihr auch verantwortlich für die Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme. Und verantwortlich dafür, die Beschuldigten angemessen und im Rahmen der geltenden Gesetze zu versorgen und zu behandeln. Wenn das unterbleibt, ist das rechtswidrig. Wird immer wieder von den Gerichten entsprechend gerügt. Weißt Du auch 😉 Mir ist schon klar, dass das für die Lage unangenehm ist, wenn man 60 Hools freisetzen muss. Aber die Ursache lag in dem Fall ja darin, dass man etwas beantragt hat, was es nicht gibt. „Künstlerpech“ ist da noch milde ausgedrückt. Und wie unterwegs dann 30 verloren gehen können, ist mir auch rätselhaft, aber wer es mit dem Zählen nicht so hat, der hat’s auch oft mit den Paragraphen nicht so, entsprechend fällt dann die Berufswahl aus 😛


Spandauer
27. Februar 2017 um 23:24  |  588040

@Opa
Ja aber was wollen wir jetzt machen die Gesetze einfach hinnehmen also kapitulieren?
Frei dem Motto ihr macht zwar etwas verbotenes; aber dagegen vorgehen mit den erforderlichen Maßnahmen ist auch verboten also schönen Tag noch
Kanns doch auch nicht sein ?


dewm
27. Februar 2017 um 23:25  |  588041

Genau um diese Hilflosigkeit geht es @HERTHABARCA! Seit Jahren höre und lese ich den gleichen Schruuz. Wie bereits geschrieben, Politiker aller Couleur kommen mit solchem Unsinn. Immer wieder mal ein Aufschrei, es wäre um Fußballspiele so schlimm und würde immer schlimmer. Wird es immer schlimmer? Im Stadion kaum. Hat je ein Verein Verständnis für Gewalt gezeigt? Aber immer wieder dieser Unsinn: Der Verein wäre für dessen „Fans“ verantwortlich… Wurden die „Fans“ vom Verein ausgesucht? Aber um z.B. Stehplätze in den Stadien zu verbieten, taugen die Aufschreie alle Male…

Immer wieder lese ich, dass Polizei und Gerichte unterbesetzt sind. Anscheinend waren nicht genug Richter greifbar. Somit durften die Rabauken deshalb Bier im Preußen genießen. Hier sollte der Abgeordnete mit dessen Fragen ansetzen und Lösungen fordern bzw. unterstützen.

HUI, OPA hat viel zum gleichen Thema geschrieben…


U.Kliemann
27. Februar 2017 um 23:27  |  588042

Man @Opa mich kotzt das ja auch alles an.Aber
laß jetzt doch bitte die Kirche im Dorf! Danke.


jenseits
27. Februar 2017 um 23:33  |  588043

Zur Gefahrenabwehr war es sicher notwendig, die Schläger und Randalierer zunächst einmal bis nach dem Spiel aus dem Verkehr zu ziehen. Ich bin jetzt nicht im Bilde, wie das Procedere genau abläuft, aber es kann sich doch nicht ernsthaft ein Richter gegen diese Maßnahme ausgesprochen haben? Irgendetwas stimmt da nicht.


Opa
27. Februar 2017 um 23:34  |  588044

Die von @dewm erwähnte Unterbesetzung von Gerichten zeigt übrigens auch, wie sinnlos Forderungen nach schärferen Gesetzen sind.

@u.kliemann: Keine Sorge, meine Kirche ist im (Rix-)Dorf 😉


Bertinho93
27. Februar 2017 um 23:36  |  588045

Opa hat recht. Jeton war damals noch viel rechtswidriger als er hier berichtet hat. Ich war damals der Anwalt, der vor Ort war und „dem erfoldreichen Schlag gegen die Hooliganszene“ Fakten entgegen setzte.
Fragt Euch doch lieber mal, wie 100 Frankfurter unbehelligt zur Beußelstr. pilgern konnten und kein SKB etwas davon mitbekommen hat.


U.Kliemann
27. Februar 2017 um 23:38  |  588046

Kein „gesunder“ Mensch versteht ,begreift
dieses Procedere. Und es gibt bisher nur
merkwürdige Statements.


elaine
27. Februar 2017 um 23:48  |  588047

jenseits 27. Februar 2017 um 23:33

sie hat sich nicht gegen die Maßnahme ausgesprochen, sondern lehnte eine pauschale Ingewahrsamnahme ab, wie in dem Artikel steht, wäre die Alternative eine Einzelvorführung gewesen und wie schon erwähnt, hätte das länger gedauert, als das Spiel.

Der Herbeiführung der richterlichen Entscheidung bedarf es nicht, wenn anzunehmen ist, dass die Entscheidung des Richters erst nach Wegfall des Grundes der polizeilichen Maßnahmen ergehen würde.“


Bertinho92
27. Februar 2017 um 23:48  |  588048

Opa hat recht. Jeton war damals noch viel rechtswidriger als er hier berichtet hat. Ich war damals der Anwalt, der vor Ort war und „dem erfoldreichen Schlag gegen die Hooliganszene“ Fakten entgegen setzte.
Fragt Euch doch lieber mal, wie 100 Frankfurter unbehelligt zur Beußelstr. pilgern konnten und kein SKB etwas davon mitbekommen hat. 😉
Und daß etwas passieren wird, war ja nicht unvorhersehbar. Man hätte also bereits am Freitag mehr Haftrichter anfordern können.
Opa hat recht, es sind immer die selben Fehler und Mechanismen….


Stiller
27. Februar 2017 um 23:54  |  588049

#Stiller 25. Februar 2017 um 22:03 | 587592
Das habe ich am Samstag Abend um 22:03 Uhr geschrieben:

Das Wort „Fan“ ist doch völlig unangebracht für diese Kriminellen. Die sollten verurteilt und schon durch Richter am Betreten eines Fußballstadions gehindert werden.

In Schwerstfällen: Entzug auf Lebenszeit.

Dem gegenüber steht die Nachricht der Morgenpost:

„Die Polizei nahm 96 randalierende Hooligans beider Fan-Gruppierungen vorübergehend fest. Sie erhielten Platzverweise und ein Stadionverbot für das Bundesliga-Spiel, wie ein Polizeisprecher mitteilte.“

Wenn ich das richtig sehe, hat die eigenartige Polizeimaßnahme bewirkt, dass die Schläger einem Richter vorgeführt werden konnten. Jetzt werden wahrscheinlich (wenn überhaupt?) viele verschiedene Richter in vielen Einzelfällen sich der Angelegenheit annehmen müssen.

Da es sich nicht um Klosterschüler sondern um gewaltbereite / gewaltgeile Fußballfans handelt, werden diese ihrem Umfeld bis auf Weiteres nicht entrissen und ungehindert in Unwesen treiben können. Zwar hat die Polizei völlig „populistisch“ ein Stadionverbot ausgesprochen …

Aber nächste Woche muss ein anderer Club und eine andere Stadt versuchen, die Kriminellen aus ihrem Stadion herauszuhalten. Bis dahin können sie sich in ihrem Milieu als Helden feiern lassen …
Vgl.: http://hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/96-fans-nach-randale-vor-eintracht-spiel-festgenommen,krawalle-in-berlin-100.html

Noch nicht einmal wurde auch nur ansatzweise behauptet, ein Stadionverbot würde verhindern, dass Schlägereien zwischen zwischen Fangruppen stattfinden. Das ist eine reine Unterstellung. Ebenso wenig ging es mir um eine Einzelmaßnahme. Aber wenn jeder einzelne Verein gezwungen ist, auffällig gewordene Gewalttäter (dazu zählen ich auch Pyromanen) am Stadioneingang herauszufiltern, dann ist das nicht zu leisten. Deshalb sollte eine Verurteilung bei Schwersttaten auch Auflagen zur Folge haben, die das Milieu treffen.

Die Einbestellung der Fanbeauftragten könnte schon Aufklärung darüber bringen, wie sich die Schlägergruppen zusammengesetzt haben – oder auch der Identifizierungshilfe leisten.


apollinaris
27. Februar 2017 um 23:56  |  588050

Wenn ich mal was aus meinem Bauch heraus sagen darf: wird nicht gerade der Bock zum Gärtner gemacht?
manchmal..nur manchmal..wünschte ich mir bestimmte Leute für drei Jahre in der Rolle solcher Polizisten / Einsatzleiter. Mit allem drumherum: Vom popeligen Gehalt, über Gruppenzwang, bis hin zur Arbeit an der Front… und dann mitunter schräge bis beleidigende Leserbriefe uä lesen…wie sehr och mir das manchmal wünsche


Stiller
27. Februar 2017 um 23:57  |  588051

#Stiller 25. Februar 2017 um 22:03 | 587592
Das habe ich am Samstag Abend um 22:03 Uhr geschrieben (am Nachmittag muss das ein anderer gewesen sein @opa. Wer?):

Das Wort „Fan“ ist doch völlig unangebracht für diese Kriminellen. Die sollten verurteilt und schon durch Richter am Betreten eines Fußballstadions gehindert werden.

In Schwerstfällen: Entzug auf Lebenszeit.

Dem gegenüber steht die Nachricht der Morgenpost:

Die Polizei nahm 96 randalierende Hooligans beider Fan-Gruppierungen vorübergehend fest. Sie erhielten Platzverweise und ein Stadionverbot für das Bundesliga-Spiel, wie ein Polizeisprecher mitteilte.“

Wenn ich das richtig sehe, hat die eigenartige Polizeimaßnahme bewirkt, dass die Schläger keinem Richter vorgeführt werden konnten. Jetzt werden wahrscheinlich (wenn überhaupt?) viele verschiedene Richter in vielen Einzelfällen sich der Angelegenheit annehmen müssen.

Da es sich nicht um Klosterschüler sondern um gewaltbereite / gewaltgeile Fußballfans handelt, werden diese ihrem Umfeld bis auf Weiteres nicht entrissen und ungehindert in Unwesen treiben können. Zwar hat die Polizei völlig „populistisch“ ein Stadionverbot ausgesprochen.

Aber nächste Woche muss ein anderer Club und eine andere Stadt versuchen, die Kriminellen aus ihrem Stadion herauszuhalten. Bis dahin können sie sich in ihrem Milieu als Helden feiern lassen …

Noch nicht einmal wurde auch nur ansatzweise behauptet, ein Stadionverbot würde verhindern, dass Schlägereien zwischen zwischen Fangruppen stattfinden. Das ist eine reine Unterstellung. Ebenso wenig ging es mir um eine Einzelmaßnahme. Aber wenn jeder einzelne Verein gezwungen ist, auffällig gewordene Gewalttäter (dazu zählen ich auch Pyromanen) am Stadioneingang herauszufiltern, dann ist das nicht zu leisten. Deshalb sollte eine Verurteilung bei Schwersttaten auch Auflagen zur Folge haben, die das Milieu treffen.

Die Einbestellung der Fanbeauftragten könnte schon Aufklärung darüber bringen, wie sich die Schlägergruppen zusammengesetzt haben – oder auch der Identifizierungshilfe leisten.

(Den Link habe ich herausgenommen, sonst dauert es wieder bis morgen, bis der Post erscheint)


Bennemann
28. Februar 2017 um 0:00  |  588052

komisch, ich dachte hier ginge es um Fußball und nicht um Arbeit…

meine musikalische Einstimmung für den nächsten Gegner geht eher in diese Richtung @BM:

https://www.youtube.com/watch?v=XJtU_Tvc_uM

😉


elaine
28. Februar 2017 um 0:12  |  588053

Fragt Euch doch lieber mal, wie 100 Frankfurter unbehelligt zur Beußelstr. pilgern konnten und kein SKB etwas davon mitbekommen hat. 😉
Und daß etwas passieren wird, war ja nicht unvorhersehbar. Man hätte also bereits am Freitag mehr Haftrichter anfordern können.

ich glaube, es wurde im Mopo Artikel schon beschrieben, wie die Fans zur Beusselstrasse kommen konnten
Und man muss jetzt nun deswegen wohl keine Armada von Haftrichtern am Sonnabend ins Büro zwingen.
Das sind jetzt, glaube ich ziemlich viele Nebenschauplätze

Wieso war die Aktion nicht rechtmäßig? Die Rechtsgrundlagen sagen doch etwas anderes?
Aber trotzdem Glückwunsch zum gewonnen Rechtsstreit


Bertinho92
28. Februar 2017 um 0:14  |  588054

Jungs, jetzt mal Butter bei die Fische:
Die SKBs haben nichts mitbekommen. Soll ja vorkommen.
Genügend Haftrichter wurde nicht angefordert, obwohl alles vorhersehbar war.
Wie läuft das sonst so ab.? Wir waren ja alle schon mal auswärts. Eine Gruppe von Störern fällt auf, prügelt, was macht die Polizei?
Sie geht entweder repressiv vor, setzt alle Beteiligten fest und führt sie dem Haftrichter vor. Und es dauert eben, so lange es dauert. Spiel ist vorbei. Who cares?
Oder sie geht präventiv vor. Sie spricht Platzverweise aus, nimmt alle in den Kessel, führt sie in den Zug, schließt die Türen und dann heißt es: Briefmarke auf den Po Mexiko!
Hat man doch an unseren Fans in der letzten Saison in Hamburg praktiziert.
Dieses Mal hat man von der Marschrichtung Beusselstraße nichts mitbekommen. Man nimmt sie fest und ruft den Richter an, ob man alle kollektiv in den Gewahrsam nehmen darf. Ja sind wir denn hier in Absurdistan?
Natürlich sagt er nein, weil wir in einem Rechtsstaat leben und jeder Fall einzeln geprüft werden muss. Natürlich hätte die Polizei auch präventiv vorgehen können. Ist sie aber nicht. Stattdessen führt sie alle in das preußische Landswirtshaus. Dort schauen Sie fernsehen bei Bier und jeder Menge Spaß. Anschließend stellt sich die Polizei als Opfer hin, sagt, sie wollten ja, aber die böse Justiz hat alles verhindert. Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt!
Und dann gibt es hier jede Menge Leute, die sich genau vor diesem Karren spannen lassen.
Lasst euch nicht für dumm verkaufen!
Die Polizei wollte genau das so!
Wenn sie gewollt hätte, hätte sie es ganz anders laufen lassen. Aber sie wollte genau diese Opferrolle annehmen und euch instrumentalisieren.
Und das ist der eigentliche Skandal an dieser ganzen Geschichte!!!


jenseits
28. Februar 2017 um 0:19  |  588055

So ein Quatsch. Ich habe mich durch niemand instrumentalisieren lassen. Es sei denn, Fragen stellen und etwas ungewöhnlich finden gehört schon dazu.


elaine
28. Februar 2017 um 0:21  |  588056

Und das ist der eigentliche Skandal an dieser ganzen Geschichte!!!

klar wir sind eben etwas doof, aber gut, dass du uns die Augen öffnest
Weshalb die Aktion jetzt nicht rechtmäßig war, musst du dann aber doch noch verraten


Herthas Seuchenvojel
28. Februar 2017 um 0:23  |  588057

@Opa & @Dewm
großes Kino heute

tja, was nun?
wem Gesetze nicht passen, der sollte sich engagieren
auch wenn man klein anfängt, so kann man schon in der Anfangsphase etliche Kontakte knüpfen als Verbündete für sein Ansinnen
ob es aber die Mehrheit der anderen auch so sehen, sei mal dahingestellt, sinnvolle Eingaben fruchten aber irgendwann (Blogtugend 😉 )
nennt man Demokratie

kurzfristig sind Stadionsperren keine schlechte Wahl, aber unvollkommen
besonders bundesweite mit Meldepflicht
so ca 6 Tage die Woche findet irgendwo immer ein Spiel statt, also täglich ins Revier schaukeln?
irgendwann hat derjenige bestimmt auch mal Urlaub und ist nicht im Wohnort anzutreffen
weitergedacht mal für Geschäftsreisende
was macht man, wenn einer in Hamburg unter der Woche Termine oder Seminare z.B. in Hamburg hat?
und genau in dieser Zeit fällt ne englische Woche des HSV ?
Fußfessel? 😉

sicherlich werden einige der Frankfurter gek… haben, daß sie unnütz Geld für eine Eintrittskarte ausgegeben haben
das ist unser Laster, in Dortmund oder München ist meist ausverkauft, da gibt es so schnell verfügbar nix mehr an der Abendkasse

letztendlich werden irgendwann personalisierte Tickets eingeführt werden
mit Namen und Ausweisabgleich
wer für andere mitbestellt, wird auch deren Namen angeben müssen

was hat das alles mit Samstag zu tun?
garnix
wer prügeln will, geht prügeln
im Stadion zu gefährlich, da man gleich weggekascht wird, also außerhalb
und wer so dämlich ist, das nicht auf ner grünen Wiese zu machen, sondern mitten in einem Wohn- & Geschäftsviertel, der braucht sich nicht wundern, den nächsten Eintrag in seine Akte zu bekommen
ich behaupte mal, die wenigsten sind da ohne Vorgeschichte

FANS sind das trotzdem nicht mehr
sondern Leute, die willkürlich (angeblich) im Namen des Vereins solche Gefechte ausführen und seine Reputation damit beschmutzen
dafür kann der Verein nix
aber solange dann solche Leute nicht mehr drin neben mir stehen dürfen, ist mir schon so einiges wohler & die An- & Abfahrt so einiges sicherer


Bertinho92
28. Februar 2017 um 0:23  |  588058

Ich will hier keinen persönlich angreifen. Es ist richtig, dass du Fragen stellst. Aber die Schlüssel die hier teilweise gezogen werden, sind dann doch schon arg hanebüchen.


professor
28. Februar 2017 um 0:27  |  588059

Sehe das im Grunde wie Opa und Bertinho. Erst war die Einsatzleitung nicht im Bilde, dann wurde publikumswirksam Flagge gezeigt. Rechtsfragen sind da zweitrangig.

Und in der Presse gehts nur noch um die Bekloppten.

Wenn Trump das alles liest, darf man als Fussballfan bald nicht mehr in die USA einreisen. Aber egal, da spielt Hertha sowieso nicht.


Bertinho92
28. Februar 2017 um 0:28  |  588060

Also noch einmal, kurz vor dem zu Bett gehen:
Die Polizei kann repressiv (Strafverfolgung) oder präventiv (zur Gefahrenabwehr) vorgehen.
Hier ist sie offensichtlich repressiv vorgegangen. Aber anstatt jeden einzelnen dem Haftrichter vorzuführen, wurde nur telefonisch (!) angefragt, ob man alle in Gewahrsam nehmen darf. Natürlich war klar, dass der Richter das verneinen wird.
Bei präventivem Vorgehen hätte man die Gruppe geschlossen in den Zug nach Frankfurt gesetzt, sie begleitet und dafür gesorgt, dass Keiner aussteigen und umkehren kann.
All das hat man nicht gemacht, sondern stattdessen ist man den doch sehr ungewöhnlichen Weg über das preußische Landswirtshaus gegangen.
Sind damit die Fragen beantwortet?


Spandauer
28. Februar 2017 um 0:31  |  588061

@Bertinho
Ist schon eine interessante und übelegenswerte Sichtweise.
Doch frag ich mich auch, was bleibt der Polizei noch, wenn sich von gesetzeswegen her nix tut
Ich muss dem Kontrollorgan doch soviel Macht zusprechen, dass es handlungsfähig ist.
Egal ob repressiv oder präventiv es fruchtet nicht nachhaltig genug das eine Woche später nicht kontrollierbar ist


elaine
28. Februar 2017 um 0:35  |  588062

Sind damit die Fragen beantwortet?

Nein, denn die meisten waren mit dem PKW hier, wie es in der Mopo steht und es kann kaum überwacht werden, ob die den Platz verlassen

Und wieso kann die Polizei die nicht , wie hier

㤠30 ASOG
Gewahrsam
(1) Die Polizei kann eine Person in Gewahrsam nehmen, wenn

2. das unerlässlich ist, um die unmittelbar bevorstehende Begehung oder
Fortsetzung einer Ordnungswidrigkeit von erheblicher Bedeutung für die
Allgemeinheit oder einer Straftat zu verhindern.“
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der Herbeiführung der richterlichen Entscheidung bedarf es nicht, wenn anzunehmen ist, dass die Entscheidung des Richters erst nach Wegfall des Grundes der polizeilichen Maßnahmen ergehen würde.“


Tojan
28. Februar 2017 um 0:36  |  588063

@spandauer
nein. ich muss das kontrollorgan nur richtig finanzieren, damit es handlungsfähig ist. das ist das eigentliche problem, nicht die fehlenden rechtsmittel.

denn auch wenn man immer weitere hinzufügt, können diese ohne mannstärke und kompetenz nicht durchgesetzt werden.


Spandauer
28. Februar 2017 um 0:39  |  588064

Wahrscheinlich leider sogar beides


Bertinho92
28. Februar 2017 um 0:44  |  588065

Das sind ja gleich viele Fragen auf einmal:
Solange die Frankfurter hier waren, waren sie eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Das heißt, die Gefahr ist nicht nach dem Schlusspfiff beendet gewesen.
Wäre die Polizei repressiv vorgegangen, wozu sie einigen Grund gehabt hätte, hätte sie nach und nach jeden einzelnen dem Haftrichter vorgeführt. Dafür hatte sie 72 Stunden Zeit gehabt.
Oder sie wäre präventiv vorgegangen und hätte trotz Auto die Leute in den Zug setzen können. Prämisse ist immer die sofortige Beendigung der Gefahr.
Beides wäre absolut zielführend gewesen. Beides hat sie aber nicht getan. Warum?


Spandauer
28. Februar 2017 um 0:49  |  588066

Warum hat der Richter sich niemanden vorführen lassen ?


Tojan
28. Februar 2017 um 0:50  |  588067

achso und @BM
ich werde mir als unbescholtener bürger, der sich noch nie etwas zu schulden kommen hat lassen, nicht meine Grundrechte nehmen lassen, für die vergangene generationen gekämpft haben, nur weil sich manche idioten nicht benehmen können und die politik lieber geld in BER, A400M und andere wunderbar geplante projekte steckt anstatt in ihre eigentlichen kernaufgaben.

der schrei nach neuen gesetzen und mehr überwachung ist jedesmal ein komplettes eingeständnis, dass der staat seine aufgabe der gewaltvermeidung durch verschiedenste maßnahmen nicht mehr nachkommt und deswegen immer nur noch den scherbenhaufen wegkehren will.


Spandauer
28. Februar 2017 um 0:53  |  588068

Ich sage ja nicht das die polzei richtig gehandelt hat aber wenn sich einfach niemand verantwortlich für die angeleitet fühlt und quasi am Ende nix passiert ist doch klar das es nächste Woche, wo auch immer in der Liga diese Vorfälle wiederholen nur mit anderen Farben


professor
28. Februar 2017 um 0:54  |  588069

@elaine, im vorliegenden Fall hat das Gericht die Ingewahrsamnahme offenbar nicht gebilligt.
Hiernach war die Polizei lediglich befugt, Platzverweise auszusprechen. Stattdessen ein Landgasthaus kurzerhand als Gruppengefangenenstelle zu nutzen, ist wahrscheinlich rechtswidrig.


Bertinho92
28. Februar 2017 um 0:56  |  588070

Der Richter wollte sie sich ja vorführen lassen. Er wollte nur nicht am Telefon auf Zuruf eine komplette Gruppe in Haft nehmen lassen. Schließlich sind wir ein Rechtsstaat.
Die einzelne Vorführung hat die Polizei abgelehnt beziehungsweise gar nicht versucht. Warum? Die Indizien waren doch eindeutig.
Ist es jetzt verständlich?


apollinaris
28. Februar 2017 um 0:59  |  588071

oh Mann..ich bin gerade in einer Zeitreisenschleife..


Spandauer
28. Februar 2017 um 1:01  |  588072

Ich verstehe es die ganze Zeit nur bedeutet dies , dass wir einfach Machtlos diesem schei ausgeliefert sind und das muss ich ja nicht gut heißen


Bertinho92
28. Februar 2017 um 1:03  |  588073

Nein, das heißt es nicht. Es heißt, dass die Polizei nicht das gemacht hat, was sie hätte machen können. Und das hat sie deswegen nicht gemacht, weil sie andere, politische Ziele verfolgt hat.


Spandauer
28. Februar 2017 um 1:07  |  588074

Wieso überhaupt kann ein Polizist zum Richter sagen nee die führe ich nicht vor, wie kann sowas sein?
Fragen über Fragen wie es eigentlich angehen kann das so etwas überhaupt funktioniert😠

Ab morgen,bei mir erst nach dem ausschlafen, geht’s hoffentlich wieder um König Fussball
Gut Nächtle
HaHoHe


Bertinho92
28. Februar 2017 um 1:11  |  588075

@Spandauer. Jetzt stellst Du die richtigen Fragen….


Spandauer
28. Februar 2017 um 1:24  |  588077

Ja Sry aber was du iwie nicht verstehen willst ist
Wenn der gesetztbeber sein kontrollorgan nicht im Griff hat dann muss sich doch schon derGesetzgeber einen Kopf machen wie er es verhindern kann. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das der Richter sagt : bring sie alle her und der Polizist sagt : ist nicht
Klingt schon unglaubwürdig finde ich und der fisch stinkt nun mal vom Kopf auch mit Butter


28. Februar 2017 um 1:41  |  588078

Bin stark dafür, möglichst bald das Feld der Politik zu verlassen. Ich bekomme Kopfweh, wie einst Cape Janeway bei Zeitreisen..


elaine
28. Februar 2017 um 1:57  |  588079

professor 28. Februar 2017 um 0:54

ich würde sagen, der Haftrichter hat gar nichts gemacht. Also war es nicht rechtswidrig

Der Richter wollte sie sich ja vorführen lassen. Er wollte nur nicht am Telefon auf Zuruf eine komplette Gruppe in Haft nehmen lassen

ja aber was ist nun rechtswidrig an dem, was die Polizei gemacht hatte. Ich will jetzt nicht zum 10x den § 30 ASOG einfügen.
Ich würde auch sagen, dass die Polizei präventiv gehandelt hat
Gibt es dafür Rechtsvorschriften, dass man die Leute in den Zug setzen kann, wenn die mit dem Auto hier sind?
Was spricht gegen den § 30 ASOG???
Der Paragraph sagt doch , dass es so, wie es gemacht wurde rechtmäßig ist. Die Location hätte natürlich eine andere sein müssen

Die Polizei hätte es vielleicht anders machen können , wie und aus welchem Grund auch immer
Was mich aber interessiert ist, gibt es Rechtsgrundlagen, die das regeln, oder ist das jetzt ein Wunsch?


Agerbeck
28. Februar 2017 um 4:17  |  588082

Bertinho92

28. Februar 2017 um 0:56 | 588070

Der Richter wollte sie sich ja vorführen lassen. Er wollte nur nicht am Telefon auf Zuruf eine komplette Gruppe in Haft nehmen lassen. Schließlich sind wir ein Rechtsstaat.
Die einzelne Vorführung hat die Polizei abgelehnt beziehungsweise gar nicht versucht. Warum? Die Indizien waren doch eindeutig.
Ist es jetzt verständlich?

Könntest du so freundlich sein, hierzu die Quelle zu benennen? Du erzählst und vermengst hier Dinge, die ich doch schon ziemlich fragwürdig finde. Da stelle ich doch sehr in Zweifel, dass du Anwalt warst oder bist. Sorry!

Bertinho92
28. Februar 2017 um 1:03 | 588073

Nein, das heißt es nicht. Es heißt, dass die Polizei nicht das gemacht hat, was sie hätte machen können. Und das hat sie deswegen nicht gemacht, weil sie andere, politische Ziele verfolgt hat.

Welche Ziele meinst du?

Leider konnte ich der ziemlich spannenden Diskussion mit sehr kontroversen Ansichten nicht „live“ beiwohnen. Dennoch möchte ich gerne auch noch meinen Brei dazu geben:

Was war geschehen?
Frankfurter Hools waren offenbar konspirativ und gut strukturiert nach Berlin gereist, um hier gezielt (verabredet?) Feindbilder aus der gleichgelagerten Berliner Szene anzugreifen. Was folgte war die Straßenschlacht in der Beusselstrasse, die ohne viel Fantasie den Straftatbestand des Landfriedensbruchs bzw. des besonders schweren Landfriedensbruchs erfüllt.
Bis zur Herstellung einer überschaubaren Lage dürfte einiges an Wasser die Spree hinab geflossen sein. Im übrigen sei an dieser Stelle angemerkt, dass es sich hier um eine sog. Ad-Hoc-Lage handelte und nicht wie in der Rigaer Str. oder im Jeton um geplante Razzien bzw. Durchsuchungen.
Geht man nun davon aus, dass hier möglicherweise schon Einsatzkräfte aus dem geplanten Kräftepool rund um das Stadion abgezogen wurden, ist bereits eine Improvisation des gesamten Tages abzusehen.
Es gab 96 (?) Freiheitsentziehungen, die in erster Linie der Personalienfeststellung und -Überprüfung zur Einleitung der entsprechenden Ermittlungsverfahren gedient und einiges an Zeit verschlungen haben dürften .

Ich gehe mal davon aus, dass im weiteren Verlauf eine intensive Kanalisierung der Informationen und die Beratung der weiteren Vorgehensweise dazu führte, den Richter zu kontaktieren. Natürlich telefonisch – wie üblich.

Dass dieser in der Regel allein Dienst versieht dürfte nun allgemein bekannt sein. Eine Ausnahme dürfte wohl lediglich am 1.Mai eines jeden Jahres vorliegen.

Man dürfte dann zu dem Schluss gekommen sein, dass eine Gewahrsamnahme der Festgenommenen sowohl zeitlich, logistisch als auch personell nicht zu stemmen ist.
Darüber hinaus hätte für den weiteren Nachmittag und Abend eine Bindung der vor Ort befindlichen Polizeikräfte hinsichtlich des Abendspiels zu weiteren Problemen führen können.

Demnach könnte man sich auf eine Begleitung der Festgenommenen -was im Höchstfall einer freiheitsbeschränkenden Maßnahme gleichkommt- zur Verhinderung weiterer Aktivitäten „geeinigt“ haben.

Was nicht bekannt ist, ist was dann zwischen Moabit und Westend passierte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Personen gesammelt in die Bahn verfrachtet und direkt zum „Preussen“ gefahren wurden. Eher dürfte das übliche Katz-und-Maus-Geplänkel begonnen haben, nachdem es vorher sicherlich Gefährderansprachen gegeben haben dürfte.
Erst recht halte ich es für ausgeschlossen, dass dies während der Anreisephase der übrigen Stadionbesucher erfolgte. Interessant wäre auch zu wissen, zu welchem Zeitpunkt der Tross dann das Landwirtshaus erreichte.
Weiterhin gehe ich davon aus, dass die Gruppe dann in Begleitung den Nahbereich des Stadions nach Spielbeginn erreichte und beschloss, das Spiel im Lokal zu verfolgen, nachdem nochmals deutlich gemacht wurde, dass es ab dort keinen Meter weiter geht.

Welche Kommunikation nun mit dem Wirt geführt wurde, dürfte wohl im Verborgenen bleiben. Aus Polizeisicht dürfte es wohl passabel gewesen sein, die Gruppe hier nun unter Beobachtung zu haben und einen sicheren Verlauf bis zum Ende des Abstroms gewährleisten zu können.

Alles meine persönliche Meinung. Alles ohne Hintergrundwissen. Dennoch empfinde ich hier einige Aussagen als sehr eindimensional und gehe da mit @APO, wonach der eine oder andere mal einen gewissen Zeitraum hinter die Kulissen gucken sollte. Auch würde ich es als äußerst zielführend erachten, Jurastudenten ein halbes Semester lang im Streifendienst der Polizei mitlaufen zu lassen.

Ich kann für mich behaupten, dass ich seit 1979 zum Fussball gehe und auch die eine oder andere Auswärtsfahrt gemacht habe.
In den Bereich polizeilicher Maßnahmen bin ich trotz Fankluft nie gekommen, abbekommen habe ich auch nie etwas. Lediglich als Stippi Anfang der 80er beim verlorenen Aufstiegsspiel gegen Werder erachtete es mein Vater als besser, zügig das Weite zu suchen, als auf dem Olympischen Platz Steinwürfe von Herthafans gegen Bremer Busse zu hören waren.

Gegen Mittag werde ich mal wieder reinlesen.

Macht’s jut Nachbarn!


sunny1703
28. Februar 2017 um 6:40  |  588084

Guten Morgen,es ist ja schon mehrfach angedeutet worden ,deshalb die fehlende korrekte Einladung.

Morgen ImmmerHerthablog Treffen im Leuchtturm

http://www.leuchtturm-kneipe.de/

ab 18 Uhr geht es los!

lg sunny


Freddie
28. Februar 2017 um 7:11  |  588085

Freddie
28. Februar 2017 um 7:13  |  588086

Freddie
28. Februar 2017 um 7:44  |  588087

Interessante Seite.
Hiernach war unser 1:0 nicht Abseits

http://www.schirilogie.de/2017/02/nachspielzeit-22-spieltag-uber-abseits.html


28. Februar 2017 um 8:44  |  588088

@Freddie

Interessanter Ansatz in Sachen Abseits. Danke für den Link.

Dieses Tor ist insgesamt regeltechnisch hochspannend.


psi
28. Februar 2017 um 8:50  |  588089

Dass M. Weiser wieder mit der Mannschaft trainiert, ist für mich die beste Nachricht.
Im Gegensatz zu Duda, der keine Pflichtspiele absolviert hat, kann Mitch der Mannschaft sicher schneller helfen.


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 8:59  |  588090

@freddie
Die Seite Schirilogie finde sehr gut und interessant.
Für mich eine Erkenntnis daraus ist, wie schwer es für den Schiedsrichter ist, diese komplexen Zusammenhänge – sowohl bei uns, als auch bei Stindl – innerhalb von bruchteilen von Sekunden zu bewerten.
Wohl unmöglich, ohne dabei „Fehler“ zu machen!


elaine
28. Februar 2017 um 9:09  |  588091

Freddie 28. Februar 2017 um 7:44

Die Seite finde ich super und gut nachvollziehbar


wilson
28. Februar 2017 um 9:29  |  588092

@Spandauer

… was wollen wir jetzt machen die Gesetze einfach hinnehmen also kapitulieren …

Alles andere wäre wiederum – wie andere bereits vor mir feststellten – die Kapitulation vor dem Rechtsstaat.

Mir mögen nach meinem vermeintlich gesunden Rechtsempfinden – und genau dies gibt es nicht, denn es bleibt ein Empfinden und nicht die Rechtslage – einzelne Urteile und Entscheidungen frag- und kritikwürdig erscheinen; dennoch halte ich die Akzeptanz geltender Regeln und Gesetze für – ich traue mich kaum, den Begriff zu verwenden – alternativlos.
Sollte irgendjemand ein gegen ihn verhängtes Urteil oder eine getroffene Maßnahme für nicht rechtmäßig halten, bleibt ihm der Weg, dagegen vorzugehen. Genau dies macht den Rechtsstaat aus. Und so schlecht leben wir bei allen gefühlten Unzulänglichkeiten, aller Kritik und temporärer Ohnmacht bei einzelnen Urteilen damit wahrlich nicht.


Opa
28. Februar 2017 um 9:39  |  588093

Schiedsrichter
17 an sich einfache Regeln. Mehr gibt’s beim Fußball nicht. Man könnte beinahe meinen, so schwierig kann das gar nicht sein und dennoch diskutieren wir nahezu jedes Wochenende über Auslegung von Abseits, Handspielen oder Nachspielzeit. Und selbst mit dem Videobeweis werden wir oft genug fluchen, dass sich die Schiris vor dem einen oder anderen „in die Hose schei..en“.
#projungdenkmal

Wo wir gerade beim Streiten sind, in der letzten Nacht war das ja durchaus gehaltvoll hier. Gut so!

Habe nun, ach! Juristerei und Medizin…
Um mal „Joethe“ zu zitieren:

Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor…

Dieser Satz könnte nun auch bei jedem heiß diskutierten Handspiel ins Spiel gebracht werden. Am Ende wird ein Gericht nicht darüber entscheiden, wer Recht hat, sondern ein Urteil sprechen. Da können wir uns hier noch so sehr die Köpfe heißreden oder Paragraphen jonglieren. Und dennoch danke ich allen für ihren Blick auf die Sache und bei einigen für ihren Blick hinter die Kulissen.

@Agerbeck: Da mich Bertinho schon mehrfach vor Gericht vertreten hat, brauchst Du hier keine Zweifel an seiner Zulassung zu streuen 😉 Ansonsten hast Du natürlich mit einigen Dingen vollkommen recht. Keiner von uns weiß, wann und wie die Gruppe im Preußen angekommen ist und ob es die selben Personen waren, die in der Beusselstraße waren. Aber es gibt durchaus belastbare Indizien, die dafür sprechen, dass die Gaststätte als eine Art Ersatzgewahrsam genutzt wurde. Darauf deutet ja auch die Aussage des Polizeisprechers hin, der in dem von UB verlinkten Morgenpostartikel von einer „pragmatischen Lösung im Sinne der Gefahrenabwehr“ sprach.

Die Entscheidung, die Frankfurter in der Gaststätte festzusetzen, wurde von der Polizeiführung getroffen, weil der diensthabende Amtsrichter eine pauschale Ingewahrsamnahme abgelehnt hatte.

Das bewegt sich mindestens mal in einer juristischen Grauzone. Von der Verärgerung von Wirt und friedlichen Fans mal ganz abgesehen.

@elaine: Die Rechtsgrundlagen sind doch da, so kompliziert ist das ASOG nicht formuliert. Eine Vorführung ist – wie Du richtig mehrfach festgestellt hast – nicht notwendig, wenn die geplante Maßnahme länger dauern würde als die Vorführung. Das kann der Einsatzleiter vor Ort so entscheiden. Aber wenn er dann den Bereitschaftsrichter anruft und sagt, er hätte gern einen Beschluss für eine Gruppe und der Richter sagt nein, weil das im Gesetz so nicht vorgesehen ist und er verzichtet auf eine Vorführung, obwohl diese möglich gewesen wäre, dann ist das rechtlich eben mindestens mal auf dünnem Eis, die trotz Vorführmöglichkeit weiter in einem gewahrsamsähnlichen Zustand zu verwahren, denn im ASOG steht etwas von „unverzüglich“ und nicht von „unverzüglich, wenn genug Personal da ist“. Im Grunde genommen könnte uns das auch egal sein, wenn man dafür nicht eine beliebte Gaststätte geschlossen hätte. Und wenn nicht jeder von uns theoretisch in eine Situation kommen könnte, in der man selbst Betroffener einer solchen Maßnahme ist.
#prorechtstaat

Mitchell „Grethe“ Weiser und der Traum von Europa
Willkommen zurück im Mannschaftstraining. Hoffen wir, dass er bald zu alter Form zurückfindet. In meinen kühnsten Träumen mag ich mir gar nicht ausmalen, was wir mit Duda, Weiser und „richtigen“ 6ern/8ern zu reißen im Stande sind. Wer jetzt „Schemmpjenslieg“ in den Ohren hat, dürfte nicht ganz falsch liegen. Wir haben das selbst in der Hand. Wenn wir das nicht erreichen, gelobe ich, nicht enttäuscht zu sein, meine Erwartungshaltung vor der Saison war durchaus übersichtlich. Aber Europa sollten wir langsam als Minimalziel anerkennen. Ich spar schon Geld und Urlaubstage, um neue Reiseziele fürs Tagebuch zu ermöglichen. Und wenn der Preis des Erfolgs der ist, dass wir Spieler wie ihn abgeben müssen, dann werde ich die vielen Millionen in Demut ertragen. 😉 Genau wie, wenn wir nicht Europa erreichen, aber ich möchte nicht hören, es sei besser für uns, dafür sind die sich daraus ergebenden Vorteile zu evident. Wir werden dann schließlich für andere Spieler interessant, der Kaderwert steigt, Spieler stehen im internationalen Schaufenster… Wir sollten uns einig sein, dass das absolut erstrebenswert ist. Je höher, je besser. Zur Not können wir immer noch „wenn nicht, ist’s scheißejaaal“ anstimmen. Als Herthaner hat man genug Moll-Liedgut zum Trällern.
#Dreißigundeinundreißigsindschonlangeher


Bertinho92
28. Februar 2017 um 9:40  |  588094

@Agerbeck
ja, wir haben die Straftatbestände des Landfriedensbruches bzw. schweren Landfriedensbruch. Wenn ich also repressiv handle, fahre ich die 96 in die GeSa am T-Damm. Da ist genug Platz. Dann muß der zuständige Staatsanwalt binnen 72 Stunden Haftbefehl beantragen, worüber der Haftrichter entscheidet, oder sie spätestens nach 72 Stunden freilassen. Das wäre ohne weiteres möglich gewesen.
Handle ich aber präventiv, ist das mit der Ingewahrsamsnahme so eine Sache. Die muß der Haftrichter sofort überprüfen. Das macht er nicht en bloc, sondern Störer für Störer. Damit ist er ohne zusätzliche Haftrichter matt gesetzt.
Die Frage ist also, warum wurde nicht im weiteren Verlauf repressiv gehandelt, sondern nur präventiv mit Platzverweisen und Stadionverboten für diesen Tag gehandelt?
Hat man sie am Sammelplatz in der Hoffnung gehen lassen, sie werden sich daran halten und sind dann oh Wunder am Stadion aufgetaucht? Oder sind sie gar in den Gefahrenbereich am Stadion geführt worden?
Beides wäre wohl mehr als amateurhaft.
Warum wurden sie, wenn man nur präventiv vorgeht, nicht in den Zug gesetzt, was ansonsten gängige Praxis ist?
Diese Antworten wären spannend!


28. Februar 2017 um 10:14  |  588095

Hi @all,

nun werde ich mal noch meine Sicht über die Moabiter Ausschreitungen vom Samstag beisteuern….

Ich halte es für wahrscheinlich, die 96 vorläufig Festgenommenen, bzw. Ingewahrsamnahmen, wurden nicht vorgeführt, weil keinem beweissicher! der Tatvorwurf des Landfriedensbruches bzw. besonders schweren Landfriedensbruch, gemacht werden konnte.
Die ersten eintreffenden Polizeikräfte im Bereich Beusselstr. waren sicherlich normale Funkwagen der dortigen Abschnitte, die dann nachalarmierten, später eintreffenden geschlossenen Einheiten, mussten dann sicher zunächst erst einmal die Situation im Einsatzraum unter Kontrolle bringen. Beweissichere Festnahmen sind in solchen Einsatzlagen in aller Regel nicht machbar. Schwerpunkt ist zu erst immer die Herstellung eines sicheren Strassenbildes.
Dass im Nachgang dann die Gewahrsamnahme ohne richterliche Zustimmung, rein nach dem ASOG, durchgeführt wurde halte ich für grundsätzlich legitim, weil mildestes Mittel in Anbetracht des bevorstehenden Spielende.
Warum nicht alle 96 Personen ins Preussische Landwirtshaus verbracht wurden, dürfte sicher am Wohnsitz dieser gelegen haben; sprich das waren die Frankfurter Beteiligten. Die mit Wohnsitz im Raum Berlin, wird man wohl kaum mit ins Lokal stecken.
Warum aber überhaupt das Lokal gewählt wurde, oder ob es Alternativen gab, das werden wir vermutlich nicht so ohne weiteres erfahren.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Februar 2017 um 11:49  |  588097

@MaximilianMittelstädt

und Herthas U23 beim #PLInternationalCup – meine Geschichte in der Morgenpost – hier


Blauer Montag
28. Februar 2017 um 11:50  |  588098

Spandauer
28. Februar 2017 um 11:55  |  588099

Schön dass mit weiser endlich schwerzfrei.
Hoffentlich kommst de schnell wieder in Form.

Viel Glück für unsere U23 kämpfen und siegen
Aber vor allem viel spass genießt das internationale feeling😍
Gewöhnt euch drann, vielleicht spielen ja auch die Männer bald wieder da.Dann bekommen die jugendspieler auch automatisch mehr Spielzeit.
Den Worten von Dardai zu Mukthar kann ich nur beipflichten. Schade das er damals 1-2 Monate zu spät war für Mukthar, dem weine ich noch heute nach und hoffe Preetz arbeitet daran ihn zurück zu holen, wäre für mich ein schöner Ersatz für baumi und sami und mir allemal lieber als kyotake auch wenn dieser nicht uninteressant gewesen wäre

HaHoHe


Opa
28. Februar 2017 um 12:27  |  588100

Mittelstädt
Auf Dauer wird Spielpraxis in der Regionalliga nicht reichen. Dem Spieler nicht und dem Verein nicht. Insofern vermag ich da noch keinen systemisch bedingten, signifikanten Fortschritt gegenüber Mukhtar erkennen. Außer, dass Maxi mehr Geduld mitzubringen scheint. Aber wie lange noch? Dass er Kalou und Platte vor sich hat, ist ja nicht neu. Aber wird er sich auf Dauer mit der Rolle des Jokers zufrieden geben? Oder wird er Hertha (ggf. auf Leihbasis wie Gersbeck) verlassen müssen, um woanders mit höherer Spielpraxis zu reifen? Ich würde ihn (und andere Jungs aus dem Nachwuchs) so gern öfter sehen.


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 12:28  |  588101

@ub
Schöne Geschichte über Maxi!

Wäre schön, wenn er etwas mehr Einsatzzeiten in der BuLi erhalten würde.
Vielleicht ein guter Plan, dass Kalou eine Std ackert, seine Gegenspieler müde spielt und mit Maxi kommt in den letzten 30min noch mal frische Dynamik rein.
Keine Forderung – nur ein Fanwunsch!


monitor
28. Februar 2017 um 12:30  |  588102

@HerthaBarca

Ich schließe mich Deinem Fanwunsch an.
Klingt überzeugend.


Freddie
28. Februar 2017 um 12:43  |  588103

Wenn wir denn international spielten, täte sich dieser Wunsch leichter in die Tat umsetzen


apollinaris
28. Februar 2017 um 12:49  |  588104

@opa 9:39…tut mit leid, nehme ich dir nicht ab.
so sehr ich das möchte..


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 12:55  |  588105

@freddie
…aber für seine Entwicklung fänd ich regelmäßigere und längere Einsätze im „Männerfußball“ durchaus sinnvoll.
Wäre, denke ich, auch ein gutes Zeichen für unsere nachrückende Jugend!


Spandauer
28. Februar 2017 um 12:57  |  588106

Deswegen ja so lobenswert, dass dardai versucht darauf zu achten das unser youngsters mehr Einsatzzeit bekommen und wie es sich auszahlen kann auch Fehler in kauf zu nehmen siehe Brooks.
Bei maxi sehe ich da schon eine verbusserung zu mukthar damals.
Alleine schon der Trainer der auf ihn setzt
Luhukay hatte ja schon fast antipatie was jungendspieler anging.
Ich konnte mukthar verstehen das er nicht noch ein halbes jahr veschenkt unter jos.
Maxi würde eine leihe aber bestimmt auch menschlich gut kommen, einfach mal das Nest verlassen.
Aber man liest auch immer wieder wie Familiengebunden er zu sein scheint .
Und bei den Leistungen die er zeigt traue ich ihm zu bis Ende nächste sasion zu sich an kalou oder ebend platte vorbei zu spielen.
Maxi Links weiser rechts das wäre doch schon was
2 außenverteidiger mit Tempo und einem ordentlichen Zug zum tor.
Ich träume schon wieder bald CL zu spielen 😁
Aber mal im Ernst hab schon das Gefühl das die jungend besser eingebunden wird seit 2 jahhren jetzt


Opa
28. Februar 2017 um 13:01  |  588107

@Apo: Kannst Du das etwas differenzieren, was genau Du mir nicht abzunehmen gedenkst? Und vielleicht auch begründen? Oder war das nur ein virtueller Kreidekreis um Opas Stuhl?


fechibaby
28. Februar 2017 um 13:09  |  588108

Auf dem Twitterkanal der Polizei Berlin
wird ja öfters über Einsätze getwittert.
Zu der Massenschlägerei in der Beusselstraße und
dem anschließenden Essen und Trinken für geladene
Hools aus Frankfurt wurde leider nichts
geschrieben.

Ich konnte nur das hier finden:

„Polizei Berlin hat Bundespolizei B retweetet
Infos zu #BSCSGE gibt heute @bpol_b_einsatz. Wir drücken Hertha die Daumen. Das Motto #fair bleiben gilt bitte nicht nur auf dem Platz.
^tsm“

Wieso schweigt der Twitterkanal der Polizei zu diesem
Einsatz?
Vielleicht gibt es ja hier eine Antwort darauf
von einem Mitarbeiter/in vom Team Social Media
der Polizei Berlin.


pathe
28. Februar 2017 um 13:13  |  588109

@Mittelstädt

Es wäre sicher auch gut, seinen bis 2018 laufenden Vertrag zeitnah zu verlängern.


apollinaris
28. Februar 2017 um 13:19  |  588110

@opa…na, du weißt genau, was ich meine. Und erspar mir die Begründung, denn ich verlange von dir in diesem Fall auch keinen Beleg, für deine.- Wollte dir nur signalisieren, das ich mich da nicht so leicht fangen lasse..bin eher bei @ agerbecks Zweifel.


Exil-Schorfheider
28. Februar 2017 um 13:21  |  588111

Da BZ-Links hier wieder en vogue sind, noch einer zu Maxie:

http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/maxi-maximal-hertha-coach-dardai-schwaermt-von-mittelstaedt

Ist doch also alles gar nicht so schlimm… 😉


Blauer Montag
28. Februar 2017 um 13:24  |  588112

Ich schließe mich dem Fanwunsch an HerthaBarca
28. Februar 2017 um 12:28 | 588101


Opa
28. Februar 2017 um 13:28  |  588113

@Apo: Ich verstehe nur Bahnhof. Ich weiß nicht, was Du meinst und finde es auch einigermaßen unverschämt, mich derart inhaltsleer und geheimnisvoll anzurempeln. Wir sind doch hier, um über Inhalte, Meinungen und Fakten zu diskutieren und nicht um uns zu sagen, wie doof wir uns finden oder hat sich daran was geändert?


apollinaris
28. Februar 2017 um 13:33  |  588114

Extrem lesenswerter link #schirologie.de -hat richtig Spass gemacht. Ml so ohne eine „Meinung“..sehr schön
Meine Meinung ( 🙂 ) zu Mittelstädt:
Da ass wir nicht international spielen und das wir eine Mannschaft sind, die zu gut performen, als angenommen..hilft Mittelstädt zur Zeit nicht gerade..Die Furcht, etwas zu verlieren, wenn man Kalou vorzeitig runternimmt z.B. ( dass Platte vor Mittelstädt gesetzt ist, halte ich fußballerisch für nachvollziehbar-einer unserer Besten)
Oder Platte eben mal ein Spiel Pause bekäme..Das sendet eben leider auch ein Signal am Mittelstädt: trotz aller gegenteiligen Beteuerungen: im Zweifel wird dir eben (doch)nicht vertraut.
Wenn die TRainer wirklich meinen, er sei so weit, MÜSSEN sie ihm zu mehr Einatzzeit verhelfen.
Meine Fan-Meinung


jenseits
28. Februar 2017 um 13:33  |  588115

Dardai plant mit dem Top-Talent: „Max ist schon so weit, dass ich jetzt eine Position für ihn suche, damit er noch mehr spielen kann.“

Das klingt beinahe so, als müsse Dardai erst eine Position erfinden, auf der Maxi dann spielen könnte.

Ich rechne damit, dass er zunächst eher im linken Mittelfeld eingesetzt wird, weil ihm defensiv doch noch so einiges fehlt wie Stellungsspiel etc. und dies leicht zu gefährlichen Situationen für die Mannschaft führen kann. Aber sein Zuspiel und insbesondere seine Flanken haben mich nicht erst seit letztem Wochenende überzeugt. Wenn Maxi aus England zurückkommt, hat er schon mehr Erfahrung im internationalen Vereinsfußball als die meisten anderen bei uns. 😉


apollinaris
28. Februar 2017 um 13:35  |  588116

@ Opa..lass das Fass bitte zu. Ich will es nicht aufmachen . Mit dem Verweis auf @ Agerbeck , dass weiß ich, weißt du haargenau, was ich meine. Lass bitte gut sein und verkaufe mich nicht ein 2. mal für blöde.


apollinaris
28. Februar 2017 um 13:40  |  588117

P.S. @ Opa..es.ist der Respekt,,den ich dir entgegenbringe, der michnsomwortkarg lässt. Dachtet,,du seist dafür empfänglich.


Plumpe71
28. Februar 2017 um 13:43  |  588118

Ich sehe Maxi derzeit auch als sehr interessante Option auf der linken Aussenbahn, für Platte ist er (noch) keine Alternative, an dem kommt er derzeit kaum vorbei, aber Spielpraxis braucht Mittelstädt. Ich hoffe dass Dardai den Jungen öfter bringt, auf der Seite drückt der Schuh eigentlich am meisten und was Maxi derzeit so einbringt, sieht vielversprechend aus.


jenseits
28. Februar 2017 um 13:43  |  588119

#Schirologie.de

Unser 1:0 war für mich eine der interessantesten Szenen seit langem, die es zu beurteilen galt. Insbesondere die Frage, ob man beim von Oczipka gefoulten Kalou, der ja gewissermaßen passiv und unabsichtlich ins Abseits befördert wurde, überhaupt von einer aktiven Abseitsstellung sprechen kann. Und das ganz unabhängig von den Szenarien 1 und 2, die auf Schirologie beleuchtet wurden. Es hat mich sehr gefreut, dass sich da jemand genau dieser Fragestellung angenommen hat. Auch von mir ein dickes Lob.


Jack Bauer
28. Februar 2017 um 13:50  |  588120

@Opa:

Apo scheint @Bertinhos Anwaltstätigkeit in Frage zu stellen, ebenso wie @Agerbeck. Das ist schon recht abenteuerlich, denn meines Wissens handelt es sich bei dem User doch um Bert Handschumacher, dessen Positionen zwar desöfteren umstritten sind, seine Legitimation als Anwalt allerdings unstrittig ist.


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 13:50  |  588121

@apo
Wenn Du solche kryptischen Sätze in einem Blog schreibst, dann verstehen aber alle anderen, die sich weitesgehend (bis auf einen) sachlich dazu auseinandergesetzt haben, auch nichts, um Deinen Gedanken zu folgen.


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 13:52  |  588122

Gibt`s für das heutige Spiel Swansea vs Hertha irgendwo einen Stream?

…habe eben (vielleicht) etwas gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=kSnRz9k1tqQ


28. Februar 2017 um 14:01  |  588123

@HerthaBarca

Nur die Zeit stimmt nicht so richtig.


jenseits
28. Februar 2017 um 14:03  |  588124

Wann beginnt denn das Spiel, um 14 Uhr?

PS: Offensichtlich um 20 Uhr.


apollinaris
28. Februar 2017 um 14:09  |  588125

@ opa: habe grade erfahren, das es keine Nebelkerze von dir war: mein Bauchgefühl ist falsch, dein Kumpel ist tatsächlich Anwalt
„Nehm ich dir nicht ab“ ist insofern ne Unverschämtheit gewesen
Sorry
P.s. 🙏


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 14:52  |  588126

@Henry
Das hatte mich auch verwirrt – deshalb das (vielleicht)!


Caramba
28. Februar 2017 um 14:59  |  588127

#mittelstädt
hat hier mit Abstand die beste Karriereoption. Kein Club diesseits von Darmstadt gäbe ihm eine Stammplatzgarantie. Platte ist gesetzt, davor nur aging man Kalou. Gegen Gucci/Stocker, die z.Zt. unterperformen, müsste er sich beweisen.

#mukthar
Welcher Romantiker weint dem eine Träne nach? Seit Raffael hat kein Abgang woanders eingeschlagen – mit Ausnahme Sandro. Erinnert sich einer an Lasogga? (Holland, Änis, Morales)


apollinaris
28. Februar 2017 um 15:07  |  588128

Holland und Morales(!!) sind Stammkräfte in der 1. Liga
Mukki kommt gut in Tritt
Ich bin ein wenig stolz , auf die Ausbildung bei uns… man muss weder heulen, noch Romantiker sein- .
Mukki zurückholen, empfände ich derzeit allerdings als Quatsch


del Piero
28. Februar 2017 um 15:25  |  588129

Mal was über Fußball 🙂
Wie kommt man denn in den erlesenen Kreis der 24 Teilehmer in Britannien?
Wir das gelost?


del Piero
28. Februar 2017 um 15:29  |  588130

#Mukhtar
Der (Qualitative) Maßstab an einen Mittelfeldspieler für Hertha kann nicht der der dänischen Liga, und eher auch nicht der Bank bei Benfica, sein!


Opa
28. Februar 2017 um 15:40  |  588131

@Apo: Ich rechne es Dir hoch an, dass Du hier öffentlich Abbitte leistest. Ich teile oft genug grob aus, dass ich auch grob einstecken kann. Ich wünschte mir nur, dass es auch bei Dir zu einem Nachdenken darüber führt, ob man beim Aufblinken eines bestimmten Usernamens hier seiner Enthemmung freien Lauf lassen muss. Ich fand @Spandauers gestrige Ausfälle auch mehr als grenzwertig, dennoch habe ich weiter mit ihm versucht, sachlich zu diskutieren. Die Beiträge waren bis tief in die Nacht doch klasse. Das können wir beide (und andere) doch auch, oder? Den Rest lass uns nichtöffentlich klären.


apollinaris
28. Februar 2017 um 15:45  |  588132

Kein Thema: hab die Klappe zu weit aufgerissen


Opa
28. Februar 2017 um 15:48  |  588133

Kein Thema, ich werd Dich bei nächster Gelegenheit dran erinnern 😝


Exil-Schorfheider
28. Februar 2017 um 15:48  |  588134

@del Piero

Das hat der Immer Circle gesteuert.


apollinaris
28. Februar 2017 um 15:49  |  588135

widerstrebend, weil ich finde, dass diese Regelung Mist zu sein scheint..bin da klar auf Seiten der Polizei
https://sports.vice.com/de_de/article/durfte-die-polizei-die-frankfurter-hools-stundenlang-in-dieser-gaststtte-festhalten

Und auch der Wirt scheint wirklich leer auszugehen? Mein Rechtsgefühl tickt msl wieder einen anderen Takt


apollinaris
28. Februar 2017 um 15:50  |  588136

@ opa..✌️


Tf
28. Februar 2017 um 15:55  |  588137

Auf der Rückfahrt vom Spiel des FC Bayern ist ein Fußballfan aus einem fahrenden Regionalexpress gefallen und schwer verletzt worden. Kurz vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof Würzburg war eine Tür im Zug gewaltsam ein Stück weit geöffnet worden, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Was dann genau passierte, blieb zunächst unklar.

Als vermisst gemeldet
Seine Begleiter meldeten den 19-Jährigen aus dem Main-Tauber-Kreis jedenfalls als vermisst. Während die Beamten die Bahnstrecke sperrten und absuchten, entdeckte eine Passantin den Vermissten. Er kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik.

Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann Alkohol getrunken hatte und kein Fremdverschulden vorliegt. „Wir ermitteln aber noch in alle Richtungen“, sagte ein Sprecher. Hierzu wurde unter anderem auch der betroffene Zug vorübergehend sichergestellt. Die Münchner hatte am Samstagabend den Hamburger SV mit 8:0 geschlagen.


Stiller
28. Februar 2017 um 15:56  |  588138

@Genau so ist es, @opa. Einige beurteilen in Wahrheit nicht das Gesagt, sondern den Blogger. Das führt bisweilen gehörig in die Irre. Die wenigsten können sich dann noch korrigieren, weil es ja ein „Eingeständnis“ wäre.

Nervt, ist aber „allgemein“ üblich. Vorteil: mit letzteren braucht man sich dann aber irgendwann auch nicht mehr beschäftigen …


HerthaBarca
28. Februar 2017 um 15:57  |  588139

@exil
Genau! In der Spelunke Turm gibt es unter dem Keller ein Verließ in dem wir durch die Fussballmacht des „InnerCircle“ von hinten rum Hertha BSC zu Weltruhm verhelfen. Das heutige Spiel in England ist nur der erste Schritt für d e n großen Plan!


Opa
28. Februar 2017 um 16:00  |  588140

Das kenne ich, Stiller, mir wird ja auch empfohlen, mich mit nem Bengalo ins Wohnzimmer zu setzen, auch wenn es um was ganz anderes geht 🙄

Die Größe, sich hinterher zu entschuldigen, haben die wenigsten. Aber Größe kann man eben auch nicht lernen. Ist wie bei Charme 😁


28. Februar 2017 um 16:08  |  588141

@Opa am 28. Februar 2017 um 16:00 | 588140:

Ganz, ganz kleiner Kritikpunkt:

„Die Größe, sich hinterher zu entschuldigen,…“

Die Größe, um Entschuldigung zu bitten…

😉


Opa
28. Februar 2017 um 16:10  |  588142

Ich entschuldige mich für die unpräzise Formulierung 😝


28. Februar 2017 um 16:13  |  588143

@ Opa am 28. Februar 2017 um 16:10 | 588142:

🙂


jenseits
28. Februar 2017 um 16:18  |  588144

Mich würde auch interessieren, wie die europäischen Mannschaften von der PL für das Turnier ausgewählt werden. Für unsere Nachwuchstalente halte ich es jedenfalls für eine großartige Möglichkeit, sich außerhalb der Junioren-Bundesliga und der Regionalliga auch mal mit den 2. Mannschaften der großen internationalen Vereine messen und so einen großen Schritt nach vorne machen zu können. Da wir die Gruppenphase überstanden haben und uns für das VF qualifizieren konnten, müssten wir auch eine Einladung für nächstes Jahr erhalten.


Exil-Schorfheider
28. Februar 2017 um 16:38  |  588145

@jenseits

So steht es auf der englischen wiki-Seite:

„Twelve teams in Premier League 2 are invited to represent England in the tournament, while European teams that qualify for the knockout stages are guaranteed an invite for the following season’s competition. Valencia, Feyernoord and Sparta Prague, Dinamo Zagreb, Wolfsburg and Hertha BSC are the new international entrants in 2016/17.[1]“

https://en.wikipedia.org/wiki/Premier_League_International_Cup

Ich denke mal, die Einladung erfolgte auch anhand der Leistungen beim NIke Cup?
Aber die sind ja noch jünger…


Agerbeck
28. Februar 2017 um 17:04  |  588147

@bertinho
werde später noch antworten. allerdings hier. nicht im neuen thema. hab erst nachher zeit…


Spandauer
28. Februar 2017 um 17:17  |  588148

Ich hoffe es ist angekommen das ich mich da etwas in der Wortwahl vergriffen hatte
(loch graben u. s.w.)und deshalb auch versucht habe zu erklären, wie das zu Stande kommt.
Ebenfalls sei gesagt ich bin weder Anwalt, Polizist,Richter, noch sonst iwie Bürokrat.
Nur ein sehr ehrlicher, direkter,einfacher Arbeiter dem sein Herz auf der Zunge liegt.
Warum es mir dieses Wochenende so extremst ein Bedürfnis war mich auch mal hier voll einzubringen nach Jahre langem fast nur mitlesen kp.
Danke @all das man sich trotzdessen, dass es sicher heftig für einige war ,sachlich mit mir auseinander gesetzt hat. Es waren sehr interessante und intensive Tage für mich, bin auch echt bissel platt.
Trotzdem danke @all
*denkt*
Was die wohl glauben was ich für ein Typ bin .
Man macht sie ja ein Bild durch die Aussagen,
also ich zumindest,…….. 😁naja was soll’s
HaHoHe


del Piero
28. Februar 2017 um 17:26  |  588149

Was es nicht alles gibt…den InnerCirkel, den Immer Cirkel und oft ist hier auch noch immer Zirkus..abber et macht Spasz
Und dann muss man sich auch gelegentlich entschuldigen, weil man sich ja nicht entschuldigen kann. Das ist wie mit Krischenland, die können sich auch nicht entschuld(ig)en…..Aber dafür gibts dort ganz gute Fußballer.
Die spielen aber alle für zypriotische Mannschaften, was man angesichts der finanziellen Lage in Grichenland entschuldigen sollte.


jenseits
28. Februar 2017 um 17:27  |  588150

@Exil 16:38

Da steht ja auch, dass die Mannschaften, die die Ausscheidungsspiele erreichen, eine Einladung fürs nächste Jahr erhalten. Aber leider nichts über die Auswahl der „Neuen“. Ob das etwas mit dem Nike Cup zu tun hat? Ist das nicht ein Turnier für die U15? Oder bringe ich da etwas durcheinander?

PS: Ach ja, schreibst Du ja selbst, dass die noch jünger sind…


Blauer Montag
28. Februar 2017 um 18:26  |  588151

(M)Eine musikalische Nachbetrachtung zum heutigen Diskussionsverlauf
♫ ♪ Comedian Harmonists – Ein Freund, ein guter Freund
https://www.youtube.com/watch?v=mtPu14FhO08&index=29&list=PLAD5D1C96A4D15465


28. Februar 2017 um 18:27  |  588152

Die Griechen … ja , ja… wir machen unsere Spässchen – 💪


28. Februar 2017 um 18:44  |  588157

Diese Spässchen sind halt Ouzo. 😆


28. Februar 2017 um 19:13  |  588167

Manchmal aber auch nur mit demselben errräglich..😎🤔


Agerbeck
28. Februar 2017 um 19:40  |  588172

ja, wir haben die Straftatbestände des Landfriedensbruches bzw. schweren Landfriedensbruch.

das sehe ich auch so.

Wenn ich also repressiv handle, fahre ich die 96 in die GeSa am T-Damm. Da ist genug Platz.

Platz ja, Personal dürfte an dem Tag eher nicht ausreichend gewesen sein. Ebenso sicherlich eine schwere Beweislage, die in der Kürze der Zeit wohl nicht zum Erfolg geführt hätte.

Dann muß der zuständige Staatsanwalt binnen 72 Stunden Haftbefehl beantragen, worüber der Haftrichter entscheidet, oder sie spätestens nach 72 Stunden freilassen. Das wäre ohne weiteres möglich gewesen.

s. oben. hier haftgründe zu kreieren wäre wohl aussichtslos gewesen…wenn ich das mal aus der hüfte betrachte.

Handle ich aber präventiv, ist das mit der Ingewahrsamsnahme so eine Sache. Die muß der Haftrichter sofort überprüfen.

Logisch.

Das macht er nicht en bloc, sondern Störer für Störer. Damit ist er ohne zusätzliche Haftrichter matt gesetzt.

Auch klar. Is aber leider Alltag. Das wissen die Truppen natürlich auch.

Die Frage ist also, warum wurde nicht im weiteren Verlauf repressiv gehandelt, sondern nur präventiv mit Platzverweisen und Stadionverboten für diesen Tag gehandelt?

Warum nicht repressiv? s. vorstehende Mutmaßung. Platzverweise: keine Ahnung. Stadionverbot versteht sich von selbst.

Hat man sie am Sammelplatz in der Hoffnung gehen lassen, sie werden sich daran halten und sind dann oh Wunder am Stadion aufgetaucht?

Man hat sie sicher nur offiziell gehen lassen und dann locker begleitet, um die weitere Lage unter kontrolle zu halten und letztlich den Schutz der Veranstaltung zu gewährleisten.

Oder sind sie gar in den Gefahrenbereich am Stadion geführt worden?

Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Es sei denn, es gab deutliche Ansagen, dass bspw. bei weiteren Störungen eben in Absprache mit dem Richter doch Gewahrsamnahmen erfolgen.
Nein ich bleibe bei der Theorie der losen Begleitung. Alles andere wäre rechtlich nicht zu händeln, da sie ja nach der Identitätsprüfung entlassen werden mussten.

Beides wäre wohl mehr als amateurhaft.

jip.

Warum wurden sie, wenn man nur präventiv vorgeht, nicht in den Zug gesetzt, was ansonsten gängige Praxis ist?

Aufgrund welcher Rechtsgrundlage? Es sei denn es ist das mildere Mittel im Einzelfall zur Gewahrsamnahme. War dann jedoch nicht mehr vonnöten.

Diese Antworten wären spannend!

In der Tat.

Auch wenn du meine Fragen zu meinem nächtlichen Senf nicht beantwortet hast, danke ich dir für deine Erläuterungen.

Sehr komplexer Sachverhalt, der sicher besser hätte laufen können (müssen). Ich denke, dass wieder mal die Polizei die Suppe auslöffeln durfte, die improvisatorisch gekocht wurde. Der Wirt des Landgasthauses und letztlich auch die Heimfans durften die kalten Reste vertilgen und stoßen immer noch davon auf.
Weil der Richter sich aus seiner Arbeit gemogelt hat?

Sehr angenehm geführte Diskussion von beiden Seiten, mit einigen Ausreißern nach oben oder unten. Die Unstimmigkeiten wurden weitgehend geglättet. Find ick jut. Kann gerne öfter so sein.

@apo
ich hatte eher einige andere kommentare gemeint und nicht grad opa. der vertritt hartnäckig seine Standpunkte und kann schon mal überziehen, ist dann aber auch gerne bereit mal einzulenken, sich zu entschuldigen oder entschuldigen zu lassen.
ich kann mit ihm jedoch sehr gut -trotz kontroverser grundansichten- toll diskutieren, auch nach dem ausgiebigen Genuß wohlschmeckender getränke. allein die rhetorik macht mir viel Spaß.

Man muss nicht immer zu jedem Thema gleicher Meinung sein und sich in den armen liegen. dennoch bin ich ein großer verfechter von gerechtigkeit, respekt und gewaltlosigkeit.
verbal darf es aber gerne mal zur sache gehen!

allet chemie😜


Hurdiegerdie
28. Februar 2017 um 19:53  |  588175

Agerbeck
28. Februar 2017 um 19:40 | 588172

Ich danke dir für deine Beiträge (nicht nur den letzten).
Da ich kein Jurist bin, verstehe ich alles nur halbwegs, aber ich habe das Gefühl (wie Loriots 5 min Ei), dass ich mich bei dir aufgehoben fühle.

Ich hätte noch einige Fragen und Meinungen, aber für mich ist es gut mit dem Thema, obwohl der Hals noch nicht vollständig abgeschwollen ist.


28. Februar 2017 um 20:07  |  588179

@
Agerbeck.. es ging mir nicht um die Person @ opa. Nur um
dessen Satz, der nachweisen sollte, das @bertinho sehr wohl Anwalt ist . Da schrieb ich: nehm ich dir nicht ab
Das war dann gleich zweimal daneben
Opa hat dabei aber für mich nur ne kleine Rolle gespielt( habe ihm
Ne gewisse Kumpanei unterstellt und zugetraut


Agerbeck
28. Februar 2017 um 20:14  |  588181

@hurdie: nur zu. bin ooch nicht studiert, aber halb bis dreiviertelwissend hinsichtlich der vorgenannten thematik.
deshalb halte ich mich bei wirtschaftsthemen komplett raus. da bin ick ne null und der stoff is mir zu trocken…

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