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(jl) – Und schon sind wir wieder im Countdown-Modus: nur noch zwei Tage bis zu Herthas Partie in Köln. Ihr wisst: Es geht um sogenannte Big Points, um ein wohliges Gefühl in der Länderspielpause und das Ende der blau-weißen Auswärts-Misere. Wie Hertha-Trainer Pal Dardai und Manger Michael Preetz auf die Partie blicken? Ungefähr so:

Wunschlos glücklich – zumindest fast

Natürlich war der heutige Donnerstag kein Tag wie jeder andere im Hause Hertha BSC. Der Cheftrainer feierte seinen 41. Jahrestag – alles Gute. Ein Ständchen von den Journalisten blieb aus, dafür ließ sich der Manager nicht lumpen. Er schenkte dem Jubilar eine Flasche Wein – laut Dardai so groß, dass er sie teilen muss. Aus der Nachbarschaft meldeten sich spontan Freiwillige.

Nun ja. Die Mannschaft hatte ja schon vorab ein amtliches Geschenk geliefert: das 2:1 gegen Borussia Dortmund. Wunschlos glücklich zeigte sich Dardai also, zumindest fast. Um 19 Uhr mit seinen drei Jungs und seiner Frau am Essenstisch zu sitzen, das komme selten genug vor. Zum Geburtstag soll es klappen.

Angeschlagenes Trio hebt die Daumen

Aber: Richten wir den Blick auf Sonnabend. Was die Personalplanung betrifft, sieht es erwartungsgemäß ganz ordentlich aus. Neben Mitchell Weiser und Salomon Kalou hat auch Sebastian Langkamp am Donnerstag wieder trainiert. Alle drei werden im Kader stehen. Einen Startelf-Einsatz von Weiser schloss Dardai jedoch aus.

Als Rausschmeißer noch einen Programmhinweis: Das Hertha-Echo ist wieder auf Sendung, am heutigen Donnerstag ab 19 Uhr, diesmal mit @herthabscmuseum1892. Mehr Infos findet ihr: hier.

Am Freitag bleiben die Tore bei Hertha erneut geschlossen. Wir blicken dann auf den 18er-Kader.


155
Kommentare

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Jörg
16. März 2017 um 18:12  |  591060

HA


fg
16. März 2017 um 18:14  |  591063

GANZ wichtig, dass Kalou, Weiser und Langkamp mittun können!


16. März 2017 um 18:19  |  591064

Vielen Dank, @jlange!

Die Sendung (übrigens die erste aus dem neuen Studio des „Hertha-Echo“) beginnt um 19:00 Uhr – und ich darf es hier verraten, diese wurde ausnahmsweise am Dienstag, den 14.03.2017 aufgezeichnet.


fechibaby
16. März 2017 um 18:25  |  591066

Hertha BSC!


herthaber
16. März 2017 um 18:28  |  591067

@ub dann scheint Max Jung diese Gepflogenheiten
auch nicht zu kennen.


Baller-Toni
16. März 2017 um 18:33  |  591068

Ho!


kczyk
16. März 2017 um 18:37  |  591070

„… Vor dem Hintergrund, dass in München oder Dortmund oder Schalke oder Köln oder Hamburg oder Frankfurt oder Gladbach oder Bremen (oder Hannover oder Stuttgart) deren Auslastung in ihren Fußballarenen bei 95 % plus X liegt? …“

berlin hat mehr einwohner als mönchengladbach+köln+leverkusen +dortmund+gelsenkirchen+bremen+wolfsburg zusammen. es verbleibt eine differenz von weiteren ca. 0,8 mio einwohnern, was weiterer großstädte entspricht.
man muss schon sehr gewagt argumentieren will man erklären, der grund dafür, dass das olympiastadion bei heimspielen der Hertha nur zur hälfte ausgelastet ist, liegt am stadion selbst.


megman
16. März 2017 um 18:59  |  591071

HE !


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. März 2017 um 19:09  |  591072

@kczyk

man muss schon sehr gewagt argumentieren will man erklären, der grund dafür, dass das olympiastadion bei heimspielen der Hertha nur zur hälfte ausgelastet ist, liegt am stadion selbst.

gibt es diesen Satz noch mal auf Deutsch (meint: verständlich)?


Jörg
16. März 2017 um 19:15  |  591073

@kcusw
Bei aller Höflichkeit, was willst du damit sagen?
Jedes neugebaute Stadion (nach 2006) hatte im Vergleich zu davor eine wesentlich höhere Auslastung. Wenn es nicht am Stadion liegt, woran den dann? Ein großes kulturelles (sportliches) Angebot gibt es auch in anderen Städten. Selbst in Dortmund und Gelsenkirchen (Ruhrgebiet ist wie eine große Stadt). Stadion „Rote Erde“ und „Glückaufkampfbahn“ waren doch auch selten voll.
Mit anderen Worten, ich denke schon, dass das Oly keine Zuschauer zieht.


16. März 2017 um 19:24  |  591076

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Pál!!!
Mögen in diesem Jahr viele deiner Wünsche in Erfüllung gehen. 😉

Bleib so, wie du bist.


kczyk
16. März 2017 um 19:28  |  591077

@UB – ich bin davon überzeugt, dass du mich verstanden hast.


16. März 2017 um 19:29  |  591078

Die ganze Stadiondebatte ist mir derzeit hurz.
Bis zur Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie.

Mich interessiert eher, ob wir im kommenden Jahr nach Lyon oder nach Kiew reisen werden. Zum DFB-Pokalfinale im Berliner Olympistadion müssen wir ja nicht sooo weit reisen. 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. März 2017 um 19:31  |  591079

@kczyk

ich bin davon überzeugt, dass du mich verstanden hast.

mir hat Dein Satz weder grammatikalisch noch inhaltlich Sinn gemacht. Deshalb hatte ich nach einer verständlichen Version gefragt …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. März 2017 um 19:35  |  591080

@FreundederTradition

Ewald Lienen: Das ganze Sportsystem ist krank. Weil wir es nicht schaffen, den Sport so zu nutzen, wie es für eine gesunde gesellschaftliche Entwicklung möglich wäre.

langes Interview in der FAZ (vom Kollegen Horeni, der häufig über RB Leipzig schreibt) mit Ewald Lienen und Andreas Rettig über 2030 und den FC St. Pauli – hier


Joey Berlin
16. März 2017 um 19:40  |  591081

@Jörg
16. März 2017 um 19:15 | 591073

Bist Du Zugezogener oder noch sehr jung? Eine Bindung an das Olympiastadion hat offenbar nicht stattgefunden… will das gar nicht bewerten – aber für die Meinungsbildung ist das schon relevant. Siehe Kommentar aus dem TSP Nov. 2016 ►

Das Geschäftsmodell „wachsender Fußballverein“ mag auch in Berlin für ein Retortenstadion im Retorten-Speckgürtel einer wachsenden Stadt sprechen. Das Berliner Metropolengefühl, das Hertha gerade wieder besser mit sich zu verbinden mag, aber spricht für etwas anderes: die alte blaue Berliner Schüssel, die sich das bunte Berlin längst neu erobert hat. Und die Herthas Heimat ist.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-fussball-sucht-eine-heimat-hertha-bsc-sollte-im-olympiastadion-bleiben/14881746.html


Spandauer
16. März 2017 um 19:50  |  591082

Naja das es eine andere Stadt gibt die das gleiche Sportangebot zu bieten hat ?? Naja klingt unglaublich neu aber was soll’s, überhaupt das Angebot in Berlin, naja…

Ebenfalls sollte man beachten das alle diese Beispiele auch sportlichen Erfolg mit der Arena hatten. Da gibt’s auch andere Beispiele.

Aber wie gesagt das Oly ist leider arschkalt dank der offenen Seite, das ist der Hauptgrund denke ich, für die geringe Auslastung aber das könnte man eigentlich kostengünstiger lösen, egal.

Dazu kommt das in Berlin fast jede Sportart auch in der höchsten Spielklasse geboten wird , man muss sich also entscheiden wo man hingeht, dann gibt’s hier auch mehr als nur den BSC im Fussball und die Stadt beherbergt so viele Menschen mit einem Herzensverein von überall her (zugezogene) wie keine andere Stadt in Deutschland.
Also die Einwohnerzahl hat in Berlin mal gar nix mit dem Fanpotenzial zu schaffen.

Auch bei uns wird sich die Arena nur lohnen wenn wir erfolgreich Fussball spielen.

Hoffen wir einfach das Beste, spass machen wird die Arena auf alle Fälle wärend der 90 min.
Hoffe nur das die Optik zu gunsten der Kosten nicht zu sehr vernachlässigt wird.Und BSC steht nicht für Brandenburger……abwarten Tee trinken.


hurdiegerdie
16. März 2017 um 19:51  |  591083

Ich glaube, es gehen wieder zwei Argumentationsstränge durcheinander.

a) Kann man mehr Zuschauer gewinnen
b) Kann man die Auslastung erhöhen.

Die Daten über 54 Jahre zeigen, dass es wenig Möglichkeiten gibt, die Zuschauerzahlen massiv zu steigern.

Die Auslastung ist ja ein anderer Parameter. Bei einem Stadion mit 20’000 Kapazität würde man wohl dicht an die 100%ige Auslastung kommen.

Dass Hertha mit einem Stadion von 50-55k Fassungsvermögen liebäugelt, deutet daraufhin, dass man nicht mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl jenseits der 60’000 spekuliert, sonst würde man ja eher ein grösseres Stadion planen.

Ich glaube, dass ein zuschauerfreundlicheres Stadion schon ein bisschen mehr Fans ziehen kann, aber sicherlich nicht (m.E.) an die 70’000.

Dies 50-55k sind doch ein Kompromiss. Man hofft etwas mehr Zuschauer zu ziehen und dann über die Verknappung der Tickets, Mehreinnahmen generieren zu können.

So meine Meinung.


Spandauer
16. März 2017 um 19:57  |  591084

Was wohl dann die ticketpreise drastisch steigern könnte, hat leider alles 2 oder mehr Seiten


Ursula
16. März 2017 um 20:00  |  591085

@ UB

„man muss schon sehr gewagt argumentieren.
will man erklären, der grund dafür, dass das
olympiastadion bei heimspielen der Hertha
nur zur hälfte ausgelastet ist, liegt am
stadion selbst.“

Was ist an diesem Satz missverständlich und
vielmehr, was ist an diesem Satz wesentlich
grammatikalisch falsch…?

Man müsste schon sehr gewagte, von weit
hergeholte Argumente finden, wenn man
Gründe finden wollte, warum das Olympia-
stadion bei Heimspielen der Hertha nur
zur Hälfte ausgelastet ist, würde mit dem
Stadion selbst nicht zu begründen sein…

…ob das besser oder verständlicher wäre…?


Freddie
16. März 2017 um 20:02  |  591086

Übrigens habe ich (wohl als DKinhaber) eine Mail mit einer Umfrage bzgl des Stadions von Hertha erhalten.


Tojan
16. März 2017 um 20:05  |  591087

@coconut
ich habe nirgendwo gschrieben, dass herthas zuschauerschnitt durch ein neues stadion um 50% steigen wird, sondern nur, dass es bei gladbach passiert ist. richtig lesen will gelernt sein. übrigens soll das neue stadion 55-60.000 plätze haben…

@opa
du hast dich meiner meinung nach in deiner idee verrannt.

herthas einzig klare kommunikation war bisher, dass das stadion aufgrund einer besseren wirtschaftlichen position her soll. das untermauert übrigens auch die betrachtund der fünf vereine, die ein eigenes stadion haben im gegensatz zu ihrer konkurrenz.

das du mit diesem wissen davon ausgehst, dass hertha ein solch erkennbar schlechten deal abschließt, lässt meiner meinung nach nur den schluss zu, dass du dich für deutlich cleverer als herthas verantwortliche hältst.

das problem dabei bleibt: du berücksichtigst genau einen fall, der, der deiner argumentation am besten passt, der aber der kommunikation von hertha komplett zu wieder läuft. es gibt diverse andere möglichkeiten einen investor für das stadion zu gewinnen, als die reinen eigentumsrechte. seien es gewinnbeteiligungen, die namensrechte und andere modelle.

ingo schiller geießt in der bundesliga einen hervorragenden ruf und fiel in der vergangenheit immer wieder dadurch auf, dass er mit finanztricks hertha über wasser gehalten hat. warum meinst du, es würde gerade in diesem fall auf einmal komplett umgekehrt laufen?

hertha wird kein stadion baun (lassen) in dem man nicht der herr im haus ist. das wäre finanziell kompletter schwachsinn und den mitgliedern, die im endeffekt darüber abstimmen werden, in keinster weise zu verkaufen.


Tojan
16. März 2017 um 20:07  |  591088

btw: zum ertrag einer neuen arena auch ohne sonderlichen erfolg, möchte ich nochmal das beispiel gladbach von heute nacht heran ziehen. 50% plus, ohne, dass sich an der sportlichen situation etwas geändert hätte 😉


hurdiegerdie
16. März 2017 um 20:11  |  591089

Tojan
16. März 2017 um 20:05 | 591087

Die Referenz zu 55-60k hätte ich gerne. Das würde mich interessieren.


16. März 2017 um 20:12  |  591090

@Freddie am 16. März 2017 um 20:02 | 591086:

Wir auch.


Spandauer
16. März 2017 um 20:16  |  591091

@tojan
Wer darüber abstimmt steht bei weitem nicht fest, nicht mal das überhaupt abgestimmt wird.
Auch eine Präsidiumsentscheidung wäre möglich.

Oh wer weiss muss wohl mal Mails checken?!!


Tojan
16. März 2017 um 20:20  |  591092

@hurdi
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neubauplaene-fuer-eine-arena-hertha-will-angeblich-neben-dem-olympiastadion-bauen/19300418.html

„Nur die Größe ist bisher grob festgelegt

Konkrete Pläne für das Stadion liegen aber noch immer nicht vor – weder zur Architektur, zum Umfeld, zu den möglichen Kosten. Allein bei der Kapazität gibt es eine Plangröße, die ja auch für die Suche nach einem Standort notwendig ist. Das neue Stadion soll demnach zwischen 50.000 und 60.000 Zuschauer fassen. Auch über mögliche Betreibermodelle ist noch nicht gesprochen worden.“

auch in der morgenpost, der berliner zeitung sowie der b.z. (und vermutlich auch anderen zeitungen) ist immer wieder von rund 55.000 plätzen die rede. quellennachweise reiche ich nach bedarf in einzelposts nach.

eine arena für nur 50.000, also den aktuellen schnitt, wäre mmn genauo wenig sinnvoll und damit unrealistisch, wie opas finanzierungsmodell.


hurdiegerdie
16. März 2017 um 20:25  |  591093

Tojan
16. März 2017 um 20:20 | 591092

Verstehe ich nicht. In dem Link steht, dass man Spiele mit über 55k weiter im Olympiastadion austragen will. Ich sehe nicht, dass da irgendwie eine Planung für ein Stadion über 55k angezeigt wird.


Tojan
16. März 2017 um 20:27  |  591094

@hurdi
das zitat stammt aus dem link…


todde
16. März 2017 um 20:36  |  591095

Die Gladbacher haben ihren Zuschauerschnitt mit dem neuen Stadion also um 50% erhöht.
Unser Schnitt liegt seit Jahren bei rund 50K.
Was sagt uns das? Vergleiche hinken. Wenn nicht, bräuchten wir ein Fußballstadion mit 75K für die gleiche Steigerung…


monitor
16. März 2017 um 20:47  |  591096

Hertha sollte für eine Saison in ein kleines vorhandenes Stadion in Berlin wechseln.
Im Verlaufe der Saison käme jemand auf die Idee, daß das Olympiastadion doch eine geile und realistische Wirkungsstätte wäre! 😉


hurdiegerdie
16. März 2017 um 20:55  |  591097

todde
16. März 2017 um 20:36 | 591095

Danke! Ich habe mich nicht getraut, das zu sagen.


Tojan
16. März 2017 um 20:57  |  591098

und schon wird wieder so getan, als wären mehr zuschauer der inzige grund für ein neues stadion…


hurdiegerdie
16. März 2017 um 21:03  |  591099

Tojan
16. März 2017 um 20:57 | 591098

Zement mal! Es ging um deine Ausage eines Stadions von über 55’000.
Das scheint erstmal unhaltbar.

Ob es andere Gründe als Zuschauerschnitt gibt, ist ein anderes Thema.


Kamikater
16. März 2017 um 21:03  |  591100

Es geht nicht alleine um die Erhöhung des Zuschauerschnitts, sondern die Auslastung und vor allem die bessere Vermarktbarkeit des Vereins.

#689.399


Bakahoona
16. März 2017 um 21:04  |  591101

Aktuelles Jahr 2017 – neues Stadion frühestens 2025 – NÄCHSTE Aufgabe Köln… nicht ein Wort bisher dazu – trotz PK. Pal spricht von einer Idee, die er nicht verraten möchte, wie er gegen Köln spielen lässt. An die Trainingsbesucher: Habt ihr da Trainingsformen beobachtet die auf taktische Experimente hindeuten? Alles Gute Pal Dardei – Geschenke gibts hoffentlich Samstag.


monitor
16. März 2017 um 21:08  |  591102

Nein @Tojan
Insgesamt wird hinterfragt, wie sinnvoll das Thema neues Stadion, bei der derzeitigen Gesamtlage bei Hertha BSC zur Zeit ist und wie teuer und finanzierbar der Unterschied zur angedachten Verbesserung zum derzeitigen Istzustand werden könnte.

Oder einfacher ausgedrückt: „Ist das jetzt gerade wirklich so wichtig?“

Das es Dir wichtig ist merkt man selbstverständlich an der Vielzahl Deiner Einlassungen.


monitor
16. März 2017 um 21:11  |  591103

@Bakahoona
Köln wird weggepustet, weil Hennes der soundsovielte gerade nicht konzentrationsfähig ist!
Hatten wir hier schon abgehakt! 😉


hurdiegerdie
16. März 2017 um 21:18  |  591104

Kamikater
16. März 2017 um 21:03 | 591100

Keine Ahnung, was #689.399 bedeutet oder wie man da ran kommt, aber ansonsten gebe ich dir recht (allerdings nicht mit deiner vermutlichen, für mich nicht sicheren Schlussfolgerung)


Bakahoona
16. März 2017 um 21:23  |  591105

Stadion ist aber auch eine immer wiederkehrende, leicht veränderte Rezeptur für Spekulatius. Leicht verändert, aber leider nicht interessanter oder weniger redundant.


ahoi!
16. März 2017 um 21:27  |  591106

au mann. schon wieder diese stadiondiskussion hier… (kann @bakahoona mit seinem einwürfen um 21:07 und 21:23 nur recht geben)

zu köln: eigentlich habe ich ein formidables gefühl. doch zuletzt hatte mich mein „mojo“ was hertha angeht verlassen. gegen hamburg hatte ich ein gutes gefühl. gegen dortmund ein fürchterlich schlechtes. und genau gegensätzlich ist es gekommen….

drmic ist ne flöte. gott sei dank. ich mag die gladbacher einfach nicht. noch nicht einmal wenn es gegen schalke geht.


Tojan
16. März 2017 um 21:27  |  591107

@monitor
es ist mir eigentlich gar nicht so wichtig, allerdings gibt es hier teilweise so viele einseitige posts dazu, die ich so nicht stehen lassen kann.

@hurdi
in dem link steht ganz klar 50-60.000zuschauer als mögliche kapazität, ich sehe also nicht, warum 55.000+ haltlos wären?


coconut
16. März 2017 um 21:27  |  591108

Was bringt eine höhere Auslastung (monetär), wenn dabei nicht mehr Zuschauer ins Stadion kommen?

Das man in einem kleineren Stadion, bei gleicher Zuschauerzahl eine höhere Auslastung hat, das wusste man wohl schon vor Adam Ries(e)….
Will man daraus Vorteile ziehen, geht das nur über eine Erhöhung der Preise. Na ob das für Begeisterung bei den Fan’s sorgt? Da habe ich so meine Zweifel….

Grundsätzlich bin ich nicht gegen ein neues Stadion (in Berlin!), allerdings sind die Argumente dafür bisher eher dürftig. Hätte, könnte, wenn sind nicht stichhaltig, sondern reine Spekulation.
Darum merke:
Umsätze und Einnahmen die noch nicht realisiert werden, sind reines Wunschdenken….


Kamikater
16. März 2017 um 21:28  |  591109

@hurdie
Ich habe nur mal mit einer gefühlten Zahl versucht darzustellen, wie oft man noch um den heissen Brei redet und nicht auf den entscheidenden Punkt kommt. Aber mitlerweile muss man bei Einigen ja schon von hartnäckiger Ignoranz sprechen.
😉

@bakahoona
Schiri ist Samstag Marco Fritz aus Korb, assistiert von Dominik Schaal / Marcel Pelgrim
und die 9 Minuten Nachspielzeit könnten von Robert Schröder kommen.

Unter Korb hatten wir von 15 Spielen 10 Niederlagen, 3 Unentschieden und nur 2 Siege.


hurdiegerdie
16. März 2017 um 21:34  |  591110

Tojan
16. März 2017 um 21:27 | 591107

Bitte gib den Link an und zitiere die Stelle.

Ich gebe gerne zu, den falschen Link geöffnet zu haben und die richtige Stelle überlesen zu haben.


monitor
16. März 2017 um 21:36  |  591111

@coconut
Finde ich auch!
Ich fing damit auch auch nur an, weil @ub gestern im Forthread diesen Satz hier herausgehauen hat:

„Was Du immer noch nicht beanwortest hast:
1) Warum haben sich alle Bundesligisten für ein Fußballstadion entschieden?
2) Warum werden die Fußballstadien von den Fans all‘ dieser Verein so gut angenommen?“

Das fand ich nicht okay!


monitor
16. März 2017 um 21:38  |  591112

@ahoi
Ging mir genauso.
Allerdings habe ich jetzt ein schlechtes Gefühl, weil ich eigentlich wieder ein gutes Gefühl, wie gegen Hamburg, habe.
#Zwickmühle


monitor
16. März 2017 um 21:41  |  591113

@kamikater 21:28
Jetzt habe ich ein noch viel schlechteres Gefühl
#nurzweisiegebeidemschiri

manmanman

Hennes, gib Dir Mühe beim Nichtstun! 😉


hurdiegerdie
16. März 2017 um 21:41  |  591114

Kamikater
16. März 2017 um 21:28 | 591109

hartnäckige Ignoranz ist ein schwerer Vorwurf, wenn man wie du kaum belastbare Zahlen liefert, sondern nur überzeugten Glauben.


Tojan
16. März 2017 um 21:41  |  591115

@hurdi
genau das habe ich im post #591092 getan. der zitierte abschnitt ist der vorletzte im artikel.


Jörg
16. März 2017 um 21:50  |  591117

@Joey Berlin
16. März 2017 um 19:40

„Bist Du Zugezogener oder noch sehr jung? Eine Bindung an das Olympiastadion hat offenbar nicht stattgefunden… will das gar nicht bewerten – aber für die Meinungsbildung ist das schon relevant.“

Ich bin 1955 in Berlin-Charlottenburg geboren und war seit SONNTAG, dem 23. JUNI 1968 beim Spiel SV Alsenborn gegen Hertha im
Olympiastadion (Berlin) vor 78.000 Zuschauern (der Aufstieg in die Bundesliga stand da schon fest) eigentlich bei jedem Heimspiel im Stadion ab und an auch mal auswärts dabei (mit Visa; Grenzkontrolle usw.), selbst die (zweigeteilte) 2. Liga habe ich mir angetan, für die damalige Oberliga? hat es dann nicht mehr gereicht. Jetzt bin ich ab und an bei Auswärtsspielen der Hertha im Raum Bayern, Hessen, BW dabei.
Aber danke, ich fühle mich mit 61 noch sehr jung 🙂


16. März 2017 um 21:50  |  591118

Jepp Bakahoona
16. März 2017 um 21:23 | 591105

Stadion ist aber auch eine immer wiederkehrende, leicht veränderte Rezeptur für Spekulatius. Leicht verändert, aber leider nicht interessanter oder weniger redundant.

Ich habe die PK gesehen, war aber nicht in dieser Woche beim öffentlichen Training. Nach meiner Erfahrung werden im öffentlichen Training nur selten neue Spielformen gezeigt. Deswegen hat Dardai auch in den vergangenen Tagen einigen Spielern das öffentliche Training. Morgen trainiert er vermutlich nicht öffentlich mit voller Kapelle. 😎


kczyk
16. März 2017 um 22:04  |  591119

#stadionkapazität

mönchengladbach, köln, leverkusen, dortmund, gelsenkirchen, bremen, wolfsburg, frankfurt.
8 bundesligastädte mit zusammen 3,52 mio einwohnern. gemeinsame stadionkapazität: 347.400 plätze. durchschnittliche auslastung je heimspiel: 336.750 = 96,92% (saison 2015/2016).
berlin/Hertha: 3,52 mio einwohner. stadionkapazität: 77.000 plätze. auslastung: 49.700 = ca. 66% (15/16).


hurdiegerdie
16. März 2017 um 22:12  |  591120

Tojan
16. März 2017 um 21:41 | 591115

@hurdi
genau das habe ich im post #591092 getan

Wie gesagt, komme ich mit dem #xywhatsoever nicht klar.
also in welchem Link genau, finde ich deine Aussage. Du darfst es zitieren.


Tojan
16. März 2017 um 22:22  |  591121

@hurdi …
Tojan
16. März 2017 um 20:20 | 591092
@hurdi
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neubauplaene-fuer-eine-arena-hertha-will-angeblich-neben-dem-olympiastadion-bauen/19300418.html

„Nur die Größe ist bisher grob festgelegt

Konkrete Pläne für das Stadion liegen aber noch immer nicht vor – weder zur Architektur, zum Umfeld, zu den möglichen Kosten. Allein bei der Kapazität gibt es eine Plangröße, die ja auch für die Suche nach einem Standort notwendig ist. Das neue Stadion soll demnach zwischen 50.000 und 60.000 Zuschauer fassen. Auch über mögliche Betreibermodelle ist noch nicht gesprochen worden.“


Spandauer
16. März 2017 um 22:33  |  591122

Auweia Gladbach Vs. Schalke wird vom Schiri entschieden wie es aussieht da wird diskutiert werden 2:2 durch handelfer leider unberechtigt das wird spannend noch 20 min


ahoi!
16. März 2017 um 22:34  |  591123

@monitor um 21:38: same here! 😉


Agerbeck
16. März 2017 um 22:34  |  591124

wie kann man in so einem spiel einen derart lächerlichen Elfmeter geben. Ein schlechter Witz!


hurdiegerdie
16. März 2017 um 22:39  |  591125

Danke Tojan. Der Artikel spricht vo 50 bis 60k.
du machst daraus 55-60k:
Tojan
16. März 2017 um 20:05 | 591087


Agerbeck
16. März 2017 um 22:40  |  591126

diese handregel gehört dringend abgeschafft. absurdistan! mittlerweile wird richtung hang gelupft, gechippt und geschossen, dass die heide wackelt.


Spandauer
16. März 2017 um 22:42  |  591127

Aber ne geile Partie für neutrale Zuschauer finde ich.
Schon das 2:1 war ja der Hit 😂
Oder der Knaller von Dahoud, megastark


Derby
16. März 2017 um 22:56  |  591128

Kein Schalker soll uns jemals zeitschinden vorwerfen 😁

Glückliche Schalker. Gut für uns.


HerthaBarca
16. März 2017 um 22:57  |  591129

@ub
Barca musste nach dem umstrittenen Elfer zumindest noch selbst nachlegen – im Gegensatz dazu bei S04…
😎😇😜


Spandauer
16. März 2017 um 22:59  |  591130

Der Fußballgott ist schon ein kleiner
Drecksack😜
💩04 feiert .
@Blog
GN8


HerthaBarca
16. März 2017 um 23:01  |  591131

Bitter für Gladbach!
…aber wie war das 2012 im DFB-Pokal? 😎


Tojan
16. März 2017 um 23:03  |  591132

@hurdi
🙄

zum einem habe ich den leuten wiedersprochen, die von 50-55k geschrieben haben und zum anderen habe ich auch in dem jetzt mehrfach angesprochenen post schon festgestellt, dass die meisten quellen von rund 55k sprechen.

da ich nicht glaube, dass hertha ein stadion, genau auf den aktuellen schnitt ausgelegt, baut, sind die 55-60k meine lesart.


monitor
16. März 2017 um 23:04  |  591133

Hand ist doch:
unnatürliche Bewegung der Hand
Vergrößerung der Körperfläche

Davon konnte ich nichts sehen.
Hätte Schalke gen Bayern gespielt, würden die immer noch spielen! 😉


monitor
16. März 2017 um 23:09  |  591134

@Hertha Barca
Das war EIN Spieler von BMG.
Der Verein ist mir trotzdem sympathisch. Und selbst wenn RBL so beschissen worden wäre, würde ich mich aufregen!
Da geht es schließlich ums Prinzip. Da sind wir Deutschen völlig kompromißlos! 😉

Hand ist Hand wenn die Hand zum Ball geht. Wenn der Ball nur den Arm trifft ist es eben nicht Hand.


monitor
16. März 2017 um 23:11  |  591135

Nacht allerseits!


Stiller
16. März 2017 um 23:14  |  591136

Erstmal muss die kalkulierte Belastung, die kalkulierten Erträge und die Risiken für Hertha bekannt sein, bevor man urteilen kann, ob sich ein (finanzieller) Vorteil ergibt oder nicht.

Und dann steht noch aus, wem das Stadion gehören wird und wer für den Bau haften wird.

Bei einem Mietkauf verliert man idR das Kaufrecht, wenn man mit den Zahlungen in Verzug kommt und die erhöhten Zahlung sind idR futsch. Falls Mietkauf eine Option ist, sollten Infos dazu kommen.

Wenn die Vereinsmitglieder entscheiden sollen, bedeuten das auch, dass sie (für einen Fremdanbieter?) haften werden? Davor kann ich nur warnen.

Alles ist noch im Dunkeln …


HerthaBarca
16. März 2017 um 23:22  |  591137

@monitor
Natürlich war das kein Elfer!
Dem Weinzierl gönne ich das eh nicht!
Deshalb ja mein 😎!


hurdiegerdie
16. März 2017 um 23:27  |  591138

Tojan
16. März 2017 um 23:03 | 591132

Finde ich ok. Ist halt deine lesart. Meine wäre eine andere.


dewm
17. März 2017 um 1:47  |  591140

@COCO um 21:27 Uhr: Du hast also nüscht gegen ein neues Stadion (in Berlin): Na ein Glück! Was erlaubst Du denn sonst noch (in Berlin)?

@tojan grundsätzlich: Manchmal hilft durchatmen! Welches Konzept (wo?) diskutierst Du hier seit Tagen?


U.Kliemann
17. März 2017 um 8:18  |  591143

Alles Gute für diesen Tag@Sunny,genieße
ihn mit Wolke 77!


17. März 2017 um 8:35  |  591144

Lieber @sunny1703,

ich gratuliere von Herzen zu Deinem heutigen Geburtstag.

Gesundheit, Zufriedenheit und Glück sollen Deine Wegbegleiter bleiben.

Und hier noch Herthas historische Daten zu Deinem Ehrentag:

Am 17.03.1984 gewann Hertha BSC vor 3.362 Zuschauern mit 3:2 gegen Rot-Weiss Oberhausen, am 17.03.1990 gab es ein 3:0 gegen den SV Meppen vor 8.700 Zuschauern.

Bei dem „Schere-Stein-Papier, Schnick-Schnack-Schnuck, Ching-Chang-Chong“ 0:6 gegen Bayern München vor 74.200 Zuschauern muss es sich am 17.03.2012 aber eindeutig um einen Datumsfehler handeln 😉 .

Kurz und gut – lass‘ es heute krachen!


HerthaBarca
17. März 2017 um 9:02  |  591145

Ein sehr launig witziger Text von @jlange:
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article209958075/Warum-Hertha-gegen-Koeln-chancenlos-sein-wird.html

Ich weiß, die Bloeröffnung war letztens ähnlich – trotzdem….


Kamikater
17. März 2017 um 9:09  |  591146

@stadionneubau
Hier lohnt sich mal ein Blick ausgerechnet zu unserem Lieblings-Freund in der Bundesliga:

http://app.handelsblatt.com/sport/fussball/schalke-04-die-wirtschaftliche-wiedergeburt-der-knappen/19527184.html

Jetzt habe sogar ich kapiert, warum die mit so viel Schulden gut leben können. Der Text zeigt deutlich: es geht um den Besitz des Stadions und die Rechte drumherum.

Das muss ganz klar auch unser Ziel sein, wenn wir hier nicht auf ewig Gestrige hören, sondern stattdessen Bundesliga Luft auch in zehn Jahren noch schnuppern wollen.


Kamikater
17. März 2017 um 9:17  |  591147

@hurdie
Ich glaube, dass Du mich gestern Abend fasch verstanden hast bzw ich nicht deutlich wurde. Ich schrieb Ignoranz bzgl. Einiger User, die immer wieder vom einzugen Argument der angeblich steigenden Gesamtzuschauerzahl nach einem Stadionneubau sprechen. Dieses ist aber ein wiederkehrendes und leicht zu wiederlegendes Argument. Nur gehts ja gar nicht darum. Das läuft immer wieder ins Leere.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2017 um 9:30  |  591148

@Asia-Wochen

bei Hertha oder Freundschaftsspiel in Japan sowie aktuell Investoren-Suche in China und den USA – mein Text in der Morgenpost


17. März 2017 um 9:37  |  591149

@HerthaBarca am 17. März 2017 um 9:02 | 591145:

Ich muss mich noch einmal wiederholen – wir holen morgen 1-3 Punkt(e), weil es an einem 18.03. immer Punkte für Hertha BSC gegeben hat (egal, wie der Gegner auch lautete – egal, ob heimwärts oder auswärts) 😉 :

18.03.1972:
Borussia Dortmund vs. Hertha BSC 1:2

18.03.1978:
Hertha BSC vs. Bayern München 3:1

18.03.2000:
Hertha BSC vs. Bayern München 1:1

18.03.2011:
FC Ingolstadt vs. Hertha BSC 1:1


frankophot
17. März 2017 um 9:45  |  591150

Morgen spielen wir gegen 11 Kölner + Fans + Marco Fritz…

http://www.weltfussball.de/schiedsrichter_profil/marco-fritz/hertha-bsc/4/

ob da der 18.03. noch hilft ??


frankophot
17. März 2017 um 9:49  |  591151

17. März 2017 um 9:51  |  591152

@frankophot am 17. März 2017 um 9:45 | 591150 & 17. März 2017 um 9:49 | 591151:

Tja, da fehlt jetzt der Einsatz von @BlauerMontag mit „Against All Odds“ 😉 .


frankophot
17. März 2017 um 10:02  |  591153

…kommt bestimmt noch 🙂


HerthaBarca
17. März 2017 um 10:32  |  591154

herthabscmuseum1892
17. März 2017 um 9:37 | 591149
..sag` das nicht mir – @jlange bringt das Thema wiederholt auf! 😉


17. März 2017 um 10:37  |  591156

frankophot am 17. März 2017 um 10:02 | 591153 &
HerthaBarca am 17. März 2017 um 10:32 | 591154:

🙂 🙂


Kamikater
17. März 2017 um 10:37  |  591157

@frankophot
Ja, über den Herrn aus Korb schrieb ich gestern auch schon. Höchst unerfreulich die Bilanz. Scheint ein echter Freund von uns zu sein.


pathe
17. März 2017 um 10:52  |  591158

@Asia-Wochen

Hört sich doch gut an!

Und ’ne tolle Auswärtsfahrt für @Opa… 🙂


Opa
17. März 2017 um 11:21  |  591159

Stadion
Es bleibt auf jeden Fall spannend, ob die Diskussion sachlich oder weiter als Highlanderdebatte „Ewig gestrige“ gegen „Wir moderne“ geführt wird. Die letzten Stunden lassen diesbezüglich nichts Gutes befürchten. Wer dem Neubauprojekt im Weg steht oder zu viele Fragen stellt, wird erkennbar – ich will beinahe schon von boshaft sprechen – in eine Ecke gestellt. Wie immer. 🙄 Dabei gäbe es so viel Unterstützung und Unterstützer zu gewinnen. Aber wer den Unterschied zwischen gewinnen und siegen nicht kennt, bei dem verhallen solche Worte wohl ungehört.
#tüüüüttüüüttüüütkeinanschlussunterdiesernummer

Internationalisierung
Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Das eine bummert im Takt der zu erwartenden, tollen Auswärtserlebnisse und neuer Freundschaften in fernen Ländern, die auch Opas Fangemeinde für „Hertha international“ wachsen lassen (ein Reisetagebuch in englisch wäre dann obendrein fällig). Das andere bummert skeptisch, weil wir hier noch jede unerledigte Aufgaben hätten, z.B. das Stadion vollzubekommen, das Museum zu eröffenen oder endlich das Fanhaus fertigzustellen. Was die halbe Mio. € Antrittsgeld und die Faneffekte wert sind, wird man erst beurteilen können, wenn man auch die Kostenseite kennt. Wie viel erhalten die Spieler? Was kostet die Reise? Welche sportlichen Auswirkungen hat der „brutale Reisestress“? 😉 Grundsätzlich will ich mich dem allerdings nicht verschließen, auch wenn es natürlich logistisch wie finanziell ein Kraftakt ist, da mitzureisen. Da es jedoch nie verkehrt ist, andere Länder zu bereisen, bummert das Pro-Herz aufgeregt und die Hand geht zur „take my money“ Geste hoch 😀


Exil-Schorfheider
17. März 2017 um 11:23  |  591160

Tojan
16. März 2017 um 20:05 | 591087

„@coconut
ich habe nirgendwo gschrieben, dass herthas zuschauerschnitt durch ein neues stadion um 50% steigen wird, sondern nur, dass es bei gladbach passiert ist. richtig lesen will gelernt sein. übrigens soll das neue stadion 55-60.000 plätze haben…“

Zwei Dinge dazu.

Wenn ich eine Arena mit 34.500 Plätzen habe und in der Saison 03/04 einen Schnitt von 30.963 Zuschanern mit sechs ausverkauften Spielen, dann ist die Auslastung wie hoch?
Richtig – sie liegt bei 89,74%.

In der Folgesaison wurde der BorussiaPark mit 54.057 Plätzen eröffnet, der Schnitt lag bei sieben(lediglich eins mehr!) ausverkauften Spielen bei 46.751 Zuschauern – eine Auslastung von von 86,48%, für mich ein Absinken in der Auslastung, wenn auch minimal.

Richtig ist, dass man bei BMG der Meinung war, das Stadion in Betrieb zu nehmen, um mehr Einnahmen zu generieren. Ob das nun gelang, sei dahin gestellt. @ub ist ja der Meinung, dass dank des Borussia-Parks Milch und Honig fließen…

Zweitens ist Dein TSP-Link veraltet – der neueste war die aufgebauschte Rosentritt-Story, dass ein Stadion mit der Größe 40.000 bis 50.000 Plätzen geplant ist.


Exil-Schorfheider
17. März 2017 um 11:28  |  591161

Tojan
16. März 2017 um 20:05 | 591087

Nachtrag zu Deiner BMG-Theorie:

Der Höchststand an ausverkauften Spielen bei BMG liegt übrigens bei sieben Spielen – in der Bundesliga. Seit Eröffnung gerade in zwei Saison erreicht.


Exil-Schorfheider
17. März 2017 um 11:40  |  591162

Kamikater
17. März 2017 um 9:09 | 591146

Und auch ganz wichtig:

Für die Lizenzerteilung ist die Durchfinanzierung einer Saison wichtig, nicht der Schuldenstand.


Blauer Montag
17. März 2017 um 11:50  |  591163

herthabscmuseum1892
17. März 2017 um 9:51 | 591152

Ich reiche den Titel gerne zum Feierabend nach. Bin grad auf Arbeit.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2017 um 11:52  |  591164

@exil

Zweitens ist Dein TSP-Link veraltet – der neueste war die aufgebauschte Rosentritt-Story, dass ein Stadion mit der Größe 40.000 bis 50.000 Plätzen geplant ist.

Und auch diese Beobachtung ist schon wieder überholt.
Klammheimlich hat die Zeitung die Kapazität von 40- 45.000 (6. März) erhöht im Lokalteil vom 7. März:

Hertha denkt seit Monaten ernsthaft an ein kompaktes Stadion für mehr als 50.000 Zuschauer.

Quelle

Zudem kommt man bei der in dem TSP-Text am 7. März benutzten Formulierung

„Innensenator Geisel traf sich in den vergangenen Tagen mit dem Präsidenten von Hertha BSC, Werner Gegenbauer …“

nicht unbedingt darauf, dass dieses Treffen zwischen Geisel und Gegenbauer am 20. Januar stattgefunden hat 😉


glimpi
17. März 2017 um 11:53  |  591165

Terminierung 29.- 32.
Sa. 15.04. M05-BSC (15.30)
Sa. 22.04. BSC-WOB (15.30)
Sa. 29.04. SVW-BSC (15.30)
Sa. 06.05. BSC-RBL (18.30)


Exil-Schorfheider
17. März 2017 um 12:11  |  591166

Kamikater
17. März 2017 um 9:09 | 591146

Und natürlich für alle Stadion-Neubau-Forderer:

„Schalke soll schuldenfrei werden. 2019 soll das Stadion bei den Banken abbezahlt sein. Dadurch werde der Etat um jährlich 12 Millionen Euro entlastet wird.“

12 Millionen – die bei meiner Meinung nach rückläufigen Einnahmen in Sachen Stadionnamen-Vermarktung plus Catering, etc erst einmal rein geholt werden müssen, wenn es eine 50.xxx – Arena werden soll.

Nochmal zum Vergleich: die Miete ab 2017 liegt bei 5,5 Mio bei Beibehalt der Catering-Rechte.

Passend dazu:

http://www.finance-magazin.de/meinungen/dritte-halbzeit/schalkes-never-ending-dachschaden-1295741/

Oder um es mit einem neulich bei Twitter gefundenem Satz zu schreiben:

Im neuen Stadion hätte Hertha schon 13 Heimsiege erzielt.


Kamikater
17. März 2017 um 12:21  |  591167

@E-S
Dann solltest Du dem Handelsblatt schreiben, welches offensichtlich davon keine Ahnung hat. Ich hab den Link reingesetzt. Und nicht über mehr Zuschauer werden alleine Einnahmen generiert. (Schau mal auf @hurdies Frage nach meiner Zahl)
😉


Exil-Schorfheider
17. März 2017 um 12:26  |  591168

Kamikater
17. März 2017 um 12:21 | 591167

War es @hurdie, der meinte, dass Du keine belastbaren Zahlen publiziert, sondern nur das Stadion herbei redest?

Wenn Du meine Antwort genau gelesen hast, stehen da Namensrechte und Catering. Von mehr Zuschauern habe ich gar nicht geschrieben…
Ist aber auch ne Art, nur um den heißen Brei herum zu labern oder Murks zu schreiben. 😉

#selektiveslesen


Susch
17. März 2017 um 12:28  |  591169

Gegen wem spielt Hertha Morgen?😉


Kamikater
17. März 2017 um 12:29  |  591170

@opa
Naja, nichts wäre besser ein ein fortgeführter Dialog um 2 Dinge aufzuzeigen:

Die Pro-Stadion-Fraktion von Hertha muß erklären, wie das von wem finanziert werden soll, wo man in 10 Jahren spielen will und wohin man finanziell mit einer Mehrvermarktung durch neue Rechte und Möglichkeiten käme.

Die Contra-Fraktion von wem auch immer muß erklären, was das wiederum für Konsequenzen hat, ohne diese Vermarktungschancen so weiter zu wurschteln wie bisher und wie und wo man dann in 10 Jahren noch in der Bundesliga spielen will.


Kamikater
17. März 2017 um 12:33  |  591171

@E-S
@Hurdie hatte mich bzgl. der Zahl #639848 gefragt, was das soll. Ich schrieb, dass es sich dabei um die ongoing-aneinander-vorbei-Diskussionen handelt, und es nicht um die Erhöhung der Zuschauerzahl als zentrales Thema bei einem Stadionneubau handelt.

Jetzt verstanden?

Und noch was: Ich muss niemandem belastbare Zahlen darlegen. das muß Hertha BSC. Aber ich kann sehr wohl davon überzeugt sein, dass mit das Oly weder als Stadion taugt, noch finanziell und qualitativ zukunftsfähig ist und dieses für mich durch Zahlen in einer Diskussion belegen. Aber ganz bestimmt nicht dauernd hier. Insofern ist jeglicher Versuch einer Provokation Deinerseits in dieser Richtung sinnlos, kontraproduktiv und unangebracht.


Spandauer
17. März 2017 um 12:52  |  591173

@Blog
diese Diskussion wird es wohl noch geben selbst wenn die Arena schon steht 😐

@CLeage
Bayern bekommt mit Real eine schwere Aufgabe
Der BVB mit Monaco kann wohl weiterplanen 😉@fechi

Hertha bekommt es übrigens schon bald mit Köln zu tun @Susch 😃

Hector ist mal wieder nominiert worden von Löw für die Nati11, dafür schießt Platte sie hoffentlich ab 😁
Ich glaube an einen 3er für unsere HERTHA, bin auch nicht Parteiisch, wirklich😜
Dieses Spiel ist für mich noch wichtiger als das letzte was die Richtung angeht, Europa oder doch ne suboptimale Rückrunde.
Kämpfen(egal ob Auswärtsspiel)&Siegen
HaHoHe


Exil-Schorfheider
17. März 2017 um 12:53  |  591174

Kamikater
17. März 2017 um 12:33 | 591171

Aber ist Dir mal aufgefallen, dass die Realisten, also nicht mal Stadion-Verweigerer, fragen, woher die Kohle kommen soll?
Dass sie über den Tellerrand schauen, wie es bei den gestern noch verteufelten, heute aber hochgelobten Schalkern läuft und dortige Vergleichszahlen zum Belegen der Skepsis heranziehen?

Während Stadion-Forderer immer nur den Mehrwert anpreisen und bis auf @ub sowie einige wenige Mehrwert-Zahlen präsentieren?

Und: als Verschwörungstheoretiker(Bayern, DFB) von sinnlos, kontraproduktiv und unangebracht zu schreiben, da fällt mir nur eins ein: süß. 😉

———————————————————————

@spandauer

AS Monaco hat ja wohl eindeutig ein Freilos gezogen. 😀


Susch
17. März 2017 um 12:55  |  591175

@ Spandauer
Wollte nur nochmal nachfragen, weil das hier etwas untergegangen ist 😉
Köln ist tatsächlich ein Big Point Game.
Bin gespannt ob Dardai auswärts vom Ballbesitzfußball ablässt, und stattdessen auf Umschaltspiel setzt.


Opa
17. März 2017 um 13:02  |  591176

Stadiondimensionierung
Hinsichtlich der richtigen Größe sollte man sich vor Augen führen, wie viele bzw. eher wie wenig Menschen zum Marcelinho Abschiedsspiel kommen werden. Bisher sind lt. gerade reingeflattertem Newsletter gerade 20.000 Tickets verkauft. 55.000 Zuschauer halte ich nach jetzigem Kenntnisstand für vollkommen überdimensioniert.

Stadionfinanzierung
@Kami: Ja, die Einnahmesituation ist das eine, das andere ist aber die saldierte Betrachtung und die Betrachtung verschiedener Szenarien. Und wenn die Schlacker dieses Jahr nicht ins internationale Geschäft kommen, können die sich ihre geplante Abzahlung auch in die Haare schmieren. Übrigens: Der Verein ist nur zu 42kommairgendwas Prozent Eigentümer, der Rest gehört über Tochtergesellschaften der Stadt Gelsenkacken. Für diese 42 % haben die bisher 12 Mio. € p.a. gelöhnt? Da musst Du eine Menge Einnahmen generieren, damit sich das rechnet. Wollen wir uns jetzt nochmal der Frage widmen, wie viele das Abschiedsspiel sehen wollen?


Kamikater
17. März 2017 um 13:14  |  591177

@opa
Einnahmen verbucht Schalke so einige. Via TV-Einnahmen, Vermarktung und Spielerverkäufe, auch ohne internationales Geschäft, wie man leider sieht. Aber ob eine saldierte Betrachtung den Stadiongegnern irgendeine Meinungsänderung bescheren wird, darf man bezweifeln. Realisten steht denn doch noch eine Portion Vertrauen ins Haus, um zu einer Meinung zu kommen. Denn eine genaue Vorausberechnung dürfte den unwägbaren Faktoren niemals Stand halten.

@E-S
Ich weiß nicht, was Du willst. Mehrwert-Zahlen müssen nicht von mir kommen. Have a nice day and be happy.


kczyk
17. März 2017 um 13:15  |  591178

„… Übrigens: Der Verein (Schalke04) ist nur zu 42kommairgendwas Prozent Eigentümer, der Rest gehört über Tochtergesellschaften der Stadt Gelsenkacken. Für diese 42 % haben die bisher 12 Mio. € p.a. gelöhnt? …“

Die Veltins-Arena ist das erste Stadion in Deutschland, das komplett privatwirtschaftlich finanziert wurde. Die Baukosten in Höhe von 191 Millionen Euro übernahm der Verein in Eigenregie, ohne öffentliche Gelder in Anspruch zu nehmen.
(wikipedia- veltins-arena)


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2017 um 13:15  |  591179

@Stadionkapazität

55.000 Zuschauer halte ich nach jetzigem Kenntnisstand für vollkommen überdimensioniert.

die Überlegung einer Kapazität von (irgendwas um) 55.000 Zuschauern kommt zustande durch die Erfahrungen, die in München, Frankfurt, Köln oder Hamburg gemacht wurden:

Erhöhung der durchschnittlichen Zuschauerzahl durch Verknappung der Sitze


Opa
17. März 2017 um 13:48  |  591180

Unwahrheiten (1/2)
@kczyk (1/2): Es gibt Dinge, die werden nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt: An der „FC Schalke 04-Stadion-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Immobilienverwaltungs-KG, Gelsenkirchen“ hält der Schalke Konzern gem. Konzernabschluss 2015 genau 40,72 %. Ich vertraue testierten Konzernberichten mehr als gefälligen Wikipedien

Link 1: http://www.schalke04.de/fileadmin/images/Hauptseite/Verein/Finanzen/Konzernabschluss_2015.pdf


Opa
17. März 2017 um 13:48  |  591182

Unwahrheiten (2/2)
@kczyk (2/2): Der Beteiligungsbericht der Stadt weißt aus, dass die Stadt Gelsenkacken eben 50 % der Kommaditistenanteil an eben jener Gesellschaft gehört: https://www.gelsenkirchen.de/de/rathaus/informationen/_doc/beteiligungsbericht-2014-3.pdf

Die Aussage, es handele sich um eine rein privat finanzierte Arena kann damit dorthin verwiesen werden, wo sie hingehört: Ins Reich der Fabeln.


kczyk
17. März 2017 um 14:00  |  591183

@opa – du solltest lernen zu unterscheiden zwischen der mobilie (stadion) und der immobilie (boden). es mag ja sein und es macht sinn, dass die stadt gelsenkirchen die immobilie eingebracht hat und daher mehr als 50% der ’stadion besitz- und betreibergesellschaft‘ hält. es mag aber auch sein, dass die mobilie zu 100% durch den anderen gesellschafter (schalke 04) finanziert wurde, was idR durch eine grundschuld auf einem ansonsten lastenfreien grundstück geschieht.

du redest ansonsten zu freizügig über unwahrheiten.
warum nur !??


Opa
17. März 2017 um 14:06  |  591184

Kleine Rechenaufgabe
@UB: Wie viele Gästefans sind denn im heutigen Zuschauerschnitt im Vergleich zu anderen Stadien und welche Steigerung müsste sich ergeben, wenn dies bei einer neuen 55.000 Arena auf 10% der Stadionkapazität begrenzt ist?

Solche Quervergleiche sind zudem ziemlich abenteuerlich. Warum, sieht man an folgendem Beispiel: Die Stadt Gelsenkirchen hat 257.607 Einwohner und ein weitgehend ausverkauftes Stadion mit 54.740 Zuschauern, d.h. 21 % der Gelsenkirchener Bevölkerung hat theoretisch einen Platz im Stadion (davon müssen wir eigentlich noch das Gästekontingent abziehen und eigentlich fasst die Arena bei nationalen Spielen nochmal rund 8.000 Zuschauer mehr, was die Relationen nochmal drastisch erhöht, aber geschenkt).

Wollen wir diese Dimensionierung mal auf Berlin mit seinen 3,502 Mio. Einwohnern in Relation bringen? Wir bräuchten ein Stadion mit 735.420 Zuschauerplätzen. Da kommt man mit dem schmucklosen Zweitliga-Kostenansatz von Gladbach eher nicht hin 😀


Opa
17. März 2017 um 14:14  |  591185

@kczyk: Entscheidend ist im Falle des Stadions in Gelsenkirchen erstens, wer im Grundbuch steht, das ist die Gesellschaft, die zu 50% der Stadt gehört. Zweitens: Alles, was auf dem Grundstück an immobilem Vermögen steht, gehört dem Eigentümer des Grundstücks. Der kann die Nutzungsrechte vergeben, aber die Aussage, das Stadion gehöre Schlacke und sei privat finanziert, ist eben nur zu höchstens 40,2 % wahr, weil Du Grundstück und Immobilie nicht trennen kannst.

Ansonsten empfehle ich einen Blick ins BGB, der § 964 BGB könnte hier hilfreich sein. Meld Dich, wenn Du zurück bist, idealerweise mit „hab ich verstanden, Du hast Recht“ 🙄


immerlockerbleiben
17. März 2017 um 14:15  |  591186

Ich habe gerade diese Mitgliederumfrage zum Stadion gemacht. Fand ich ja eher enttäuschend. Es geht eigentlich nur um die Neubaufrage als solche, das einzige qualitative Thema ist die Lage (in Berlin? Nähe Oly?) und man prüft, ob rein private oder aber privat-öffentliche Finanzierung einen Unterschied bei der Bewertung macht. Jegliche qualitativen Fragen zu Stärken und Schwächen des vorhandenen Olympiastadions (was ist gut? was ist nicht so gut? was sollte man ändern? usw) – Fehlanzeige.
Dann gíbt es einen zweiten Teil, der als Umfrage zu Neuerungen im (ggfs neu zu bauenden) Stadion angetextet wird, und dann kommen ca 98 Fragen zu irgendwelchen „Beacons“. Ich lese nun echt viel, aber davon habe ich noch nie gehört. Klingt wie ne Mischung aus RFID und Bluetooth, scheint jedenfalls mit Fußball oder auch Veranstaltungsfragen nicht so direkt zu tun zu haben.
Irgendwie komisch, das ganze.


kczyk
17. März 2017 um 14:18  |  591187

@opa (591185)
mir scheint du bist ein schwätzer.


immerlockerbleiben
17. März 2017 um 14:20  |  591188

Weiß jemand zuverlässig, wann das Marcelinho-Spiel beginnt, ich meine ANPFIFF ?

Auf der Hertha-Homepage finde ich nur was von „Beginn des Programms“.

Hallo Hertha, sowas kann man besser kommunizieren


17. März 2017 um 14:21  |  591189

@Susch..auf ein „Umschaltspiel wechseln“..Na , das wäre wahrlich keine „kleine Stelleschraube“, wie ich sie (nur) für möglich halte, sondern eine Umdrehung des eigenen bisherigen Spiels.
Das wäre für die Spieler und Mannschaft sozusagen der Schubser in´s sehr kalte Wasser. Warum man innerhalb einer Spielzeit keine Roßkur machen sollte, dürfte dir ja als Trainer eigentlich nicht fremd sein?
Um es mit Pal Dardai zu fragen: mit wem möchtest du denn das Umschaltpiel machen? Nach dessen Ansicht ist Weiser „der einzige Umschaltspieler“, den Hertha hat ( selbst, wenn Pal einen übersehen hätte..mehr werden es nicht..), mit wem alsso willst du umschalten?
Kleine Stellschrauben mit großer Wirkunghat man gegen Dortmund gesehen. Der grösste Umschalthebel liegt im Kopf und den gilt es für diese Weichenstellungen zu trainieren.
Hertha darf nun auch nicht einfach „viel höher stehen“..auch das würde die gewohnte Sicherheit der Mannschaft unnötig überfordern.
5 m höher und die Reihen etwas geschlossener ..viel mehr darf man in dieser Saison jetzt nicht verändern
Man kann als Trainer nur mit dem arbeiten,was man vorfindet.
Was in der Jugend oder am pc geht, geht in der Elite-Liga eben nicht: hier gibt es wirklich nur Marginalien , die die Mannschaften voneinander trennen..Wenig Fehler machen und innerhalb seiner Grenzen bis an´s Maxikum gehen, das entscheidet , neben dem Glücksfaktor, das Bundesligaspiel ( außer bei Bayern , außer vlt bei Darmstadt)
P.S.
Als Luhukay einst vom fehlenden Quentchen sprach, wurde er vor allem in den fanforen dafür verhöhnt und verspottet. Und die wenigen, die dies bestätigten, wurden von den Fachleuten..ebenso veralbert. Seit es Pal und Dutzende andere Trainer ebenso gesagt haben, ist es Allgemeingut geworden, vom Glück zu sprechen..Na ja…


Stiller
17. März 2017 um 14:22  |  591190

Uwe Bremer, 17. März 2017 um 13:15 | 591179

„…die Überlegung einer Kapazität von (irgendwas um) 55.000 Zuschauern kommt zustande durch die Erfahrungen, die in München, …

Erhöhung der durchschnittlichen Zuschauerzahl durch Verknappung der Sitze

Schlecht recherchiert? Das Olympiastadion in München hatte weniger als 70.000 Plätze, die Allianz-Arena hatte in der ersten Stufe mehr als 70.000 und nun (bei Bundesligaspielen) ca. 75.000 Plätze. Der FCB wollte ursprünglich sogar für 100.000 Plätze bauen. Von angeblicher Verknappung nichts zu erkennen.

Ich leite daraus ab, dass zuallererst die Attraktivität des Vereins für die Kapazitätsplanung zuständig ist und nicht umgekehrt. Und deshalb schrieb ich schon in einem meiner ersten Posts zu dem Thema, dass man eigentlich einen „Offenbarungseid“ leistet, wenn man davon ausgeht, dass man in punkto Zuschauerattraktivität in Zukunft (bis 2025?) nicht mit mehr plant, als man bis heute zustande gebracht hat. Wozu dann eigentlich die aktuelle Image-Campagne?


17. März 2017 um 14:25  |  591191

edit: Makimum vers Maxikum (aua!)


Opa
17. März 2017 um 14:27  |  591192

@kczyk, 17. März 2017 um 14:18 | 591187:
Süß, wenn ein getroffener Köter kläfft… Du operierst auf einer Hattututukackaauto-Sachebene. Ich serviere Dir zwei Dokumente, aus denen nachweislich und von Wirtschaftsprüfern und Juristen testiert, hervorgeht, dass Dein Sachargument aus nichts weiter als heißer Luft besteht. Dann kommst Du mit solchem Unsinn wie, ein Stadion sei mobil. Wer von uns beiden ein Schwätzer ist, ist für mich ziemlich offensichtlich. Oder um in Deiner Sprache zu bleiben: Wuffwuffhechelhechel 🙄


kczyk
17. März 2017 um 14:27  |  591193

„… Ich leite daraus ab, dass zuallererst die Attraktivität des Vereins für die Kapazitätsplanung zuständig ist und nicht umgekehrt. Und deshalb schrieb ich schon in einem meiner ersten Posts zu dem Thema, dass man eigentlich einen „Offenbarungseid“ leistet, wenn man davon ausgeht, dass man in punkto Zuschauerattraktivität in Zukunft (bis 2025?) nicht mit mehr plant, als man bis heute zustande gebracht hat. …“

*denkt*
ich bin in diesem punkt zu 100% bei @stiller


17. März 2017 um 14:30  |  591194

OT 14:25
Tippteufel..das Maximum an Peinlichkeit.. 🙄 ..


kczyk
17. März 2017 um 14:33  |  591195

„… Dann kommst Du mit solchem Unsinn wie, ein Stadion sei mobil. …“

@opa – allein deine ablehnung meiner aussage disqualifiziert dich als diskissionspartner


sunny1703
17. März 2017 um 14:33  |  591196

Vielen Dank für Eure lieben Glückwünsche!

Betreff Stadionbau läuft eine sehr interessante Debatte,aber nach meiner Ansicht, irgendwo in Richtung zweiter Schritt vor dem 1.

Man mag mich verbessern, aber momentan geht es ausschließlich um eine Standortfrage.
Sich Gedanken über die Finanzierbarkeit machen, heißt der Option ja für Hertha Brandenburg im Falle dieser Finanzierbarkeit zuzustimmen, doch soweit sind wir momentan noch nicht.

Die Umfrage ist sehr geschickt bearbeitet. Man kann über die Reihenfolge der Fragen und Fragestellungen auch bestimmte Meinungen erzeugen.

Im Grunde geht es doch momentan um drei Optionen.

1. Soll Hertha das Angebot der von uns gewählten Parteien annehmen und im Olympiastadion als Mieter bleiben.Mit der vermutlich besten und umweltfreundlichsten Verkehrsinfrastruktur, die es gibt oder zumindest mit einer der besten in Deutschland und in Europa. Und mit der Sicherheit alle auch die nicht fußballaffien Bürger und Wähler unserer Stadt BERLIN mitzunehmen.

2.Soll Hertha ausschließlich sich in Berlin nach einer Spielstätte eines reinen Fußballstadion mit einer Kapazität von pi mal Daumen 55.000 +-. umschauen und für einige wenige größere Spiele das Olympiastadion anmieten. Finanzierung offen. Und wenn es keine Möglichkeit gibt, wird weiter im Olympiastadion gespielt.

Oder 3. genehmigen wir Hertha BERLINER Sportclub, zu einem Hertha Oranienburger Sportclub, Hertha Nauener Sportclub,Hertha Teltower Sportclub, Hertha Potsdamer Sportclub usw zu werden,um irgendwo im benachbarten Bundesland eine solche Stätte zu errichten, auch hier Finanzierung offen.

Jeder von uns muss sich also fragen, will er für ein reines Fußballstadion, dass 125 Jahre Hertha BERLINER Sportclub sich neu erfindet und Hertha PSC oder Hertha LSC wird.

Hier laufen soviele interessante Beiträge,wie was finanziert wird, wie was möglich ist, doch ich ahne am Ende vertrauen die meisten den Vereinsoberen, die werden schon wissen,was sie tun.

Wer jetzt ja zu der Option 3 statt Hertha BSC, Hertha PSC oder Hertha LSC sagt,wird den dann fahrenden Zug nur noch schwer anhalten können, denn soooo weit ist 2025 nicht mehr hin.

Den Vereinsplänen kommt nach meiner Erfahrung die momentane spielerische gute Leistung deutlich entgegen.

Da es für mich nur um die Herzensangelegenheit Hertha BERLINER Sportclub geht, lehne ich alle Pläne außerhalb von Berlin schon mal aus rein emotionalen Gründen ab. Aber ich bin für Option 2 und für richtige Verhandlungen mit den dafür motwendigen Stellen und sollten es innerhalb des Vereins nicht fähige Unterhändler geben, sollte man sich nach anderen umschauen.

Zu mehr Äußerungen möche ich erst die Machbarkeitsstudie sehen.

Und hierzu möchte ich doch auch von den Sportjournalisten nicht nur Meinungen und Interviews von Herthaoberen lesen,sondern auch mit den Verantwortlichen beim Senat und den im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien.

lg sunny


Susch
17. März 2017 um 14:41  |  591197

@apollinaris
Nur weil Dardai sagt das Weiser sein einziger Umschaltspieler im Team sei, muss es ja nicht stimmen.
Mit Stocker hat man da zb. noch jemanden.
Die letzten 5 Auswärtsspiele verpasst?
Spielen wir quasi das jetzige Auswärtsspiel so weiter, muss eine von den zwei Torchancen sitzen, und Köln darf nicht treffen um zu gewinnen.
Hat nicht wirklich gut geklappt auswärts.
Umschaltspiel heißt auch mal den Gegner die Initiative zu überlassen, und im richtigen Moment schnell umzuschalten.
Da ist dann schon eine höher stehende Abwehr vom Vorteil, weil dann nach Ballgewinn der weg für unsere (leider) zu langsamen Spieler nicht so weit ist. Ein aktives nachrücken der gesamten Mannschaft würde uns mehr Anspielstationen liefern.
Also nichts was unmöglich erscheint, und von langjährigen Bundesligaspieler nicht zu viel verlangt sein dürfte.
Dardai will ja was ändern, um Auswärts erfolgreicher zu werden.
Dafür bedarf es einer anderen Taktik, und eventuell andere Aufstellung.


Susch
17. März 2017 um 14:48  |  591198

Nagelsmann moniert: „Zu oft Rückwärtsgang“
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/673536/artikel_nagelsmann-moniert_zu-oft-rueckwaertsgang.html
Würde ich auch für uns gelten lassen.


Stehplatz
17. März 2017 um 14:51  |  591199

#Allianzarena
https://allianz-arena.com/de/die-arena/fakten/bauentwicklung/bauentwicklung

66.000 Startkapazität. Der link ist ganz aufschlussreich welche Hürden Hertha noch alle zu nehmen hat.


Hainer
17. März 2017 um 15:05  |  591200

@opa & @kczyk

Gebäude auf fremdem Grund und Boden

So einfach ist das alles nicht, man müsste hier die Verträge kennen. Grundsätzlich ist auch zwischen zivilrechtlichem Eigentum und wirtschaftlicher Zurechnung zu unterscheiden. Ich verzichte an der Stelle mal auf eine ausführliche Darstellung, da für die meisten nicht interessant.

Ich halt es mal mit @Sunny und äußere mich gern zu den Finanzierungsfragen, wenn es soweit ist, weise nur mal daraufhin, dass das ganze nur seriös sein kann, wenn man das Ganze mit den Möglichkeiten im Oly vergleicht und dort mögliche Verbesserungen auslotet.
Und es sei Jedem bewusst, dass die Ergebnisse von Studien von der Fragestellung und von der Intention des Auftragsgebers abhängen.

Nur eines noch, weil hier immer wieder geschrieben wurde, dass nur risikobereite Unternehmer auf Dauer Erfolg haben und die skeptischen nicht. Das ist Unsinn. Es gibt sehr viele gescheiterte risikobereite und sehr viele erfolgreiche skeptische Unternehmer.


Opa
17. März 2017 um 15:10  |  591201

@ kczyk
17. März 2017 um 14:33 | 591195

„… Dann kommst Du mit solchem Unsinn wie, ein Stadion sei mobil. …“

@opa – allein deine ablehnung meiner aussage disqualifiziert dich als diskissionspartner

Aber wenn es doch Unsinn ist. Ein Stadion ist mitnichten ein mobiler Gegenstand.

§94 BGB: Zu den wesentlichen Bestandteilen eines Grundstücks gehören die mit dem Grund und Boden fest verbundenen Sachen, insbesondere Gebäude, sowie die Erzeugnisse des Grundstücks, solange sie mit dem Boden zusammenhängen. Samen wird mit dem Aussäen, eine Pflanze wird mit dem Einpflanzen wesentlicher Bestandteil des Grundstücks.

Oben habe ich einen Zahlendreher, da muss statt 964 natürlich 946 hin. Da ist geregelt, dass selbst ein mobiler Gegenstand in das Eigentum des Grundstückeigentümers übergeht.

Unsinn? Ja, es bleibt Unsinn zu behaupten, das Stadion sei mobil.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2017 um 15:10  |  591202

@opa

ich messe Dich mal an Deinen Worten:
@opa um 11.21 Uhr:

Es bleibt auf jeden Fall spannend, ob die Diskussion sachlich oder weiter als Highlanderdebatte „Ewig gestrige“ gegen „Wir moderne“ geführt wird. Die letzten Stunden lassen diesbezüglich nichts Gutes befürchten. Wer dem Neubauprojekt im Weg steht oder zu viele Fragen stellt, wird erkennbar – ich will beinahe schon von boshaft sprechen – in eine Ecke gestellt.

@opa um 14:27 Uhr

Süß, wenn ein getroffener Köter kläfft… Du operierst auf einer Hattututukackaauto-Sachebene.

#dieMaskefälltrasch


17. März 2017 um 15:10  |  591203

@Susch..wenn du Stocker als Umschaltspieler siehst, habe ich das Gefühl, das wir nicht die gleiche Ansicht über das haben, was ein Umschaltspiel ist..? Stocker ist z.B. ziemlich langsam…und spielt bei Dardai vermutlich auch keine allzu griße Rolle mehr.
Ich würde Genki noch als Umschaltzer sehen, er kann Bälle stibitzen und schnell in die richtige Richtung gehen..aber leider fehlt ihm Torgefahr…Duda wäre potentiell noch ein Kandidat. Und Esswein war dafür vorgesehen, aber mittlerweile macht sich wohl eher Enttäuschung breit.
Ich sehe wirklich , gar ohne Weiser ( der morgen ja nicht in der Startelf zu stehen scheint), nicht, wie du darauf kommen kannst, mit Hertha plötzlich ein Umschaltspiel betreiben zu können.
Für die nächste Sison wünsche ich mir auch (erheblich) mehr taktische Flexibilität. Im Moment aber sollte man der bislang unterm Strich enorm erfolgreichen Mannschaft keine systemischen Rätsel auferlegen
Nichts dagegen, das man auswärts anders auftreten muss als bisher..das ist ja keine Frage. Aber , wie gesagt, tauglich sollten die Mittel schon sein. Und daabei muss man die eigenen Mittel sehr gut analysieren. Hier bin ich dann doch eher bei Dardai/Widmayer als bei dir.


17. März 2017 um 15:16  |  591204

@Hainer..diese Aussage ist wirklich Unsinn in Reinkultur ( „Unternehmer , die Risiko scheunen, scheitern..“)
Eher neigt das moderne Wirtschaften dazu , in manchmal unfassbarer Art und Weise auf ne Art gigantischen Aberglauben zu setzen:
wie Lemminge trotten sie Moden hinterher, bis gigantische Blasen platzen und Häuschen zusammenstürzen..
Pauschalisieren hilft da wenig.


Opa
17. März 2017 um 15:22  |  591205

@Hainer: Danke für den Schlichtungsversuch, aber ein Gebäude hat allein besicherungstechnisch keinerlei Wert, wenn ich nicht ans Grundbuch komme. Selbst bei Erbpacht ist das so, wo der Erbpächter ja dem Grundstückseigentümer quasi gleichgestellt ist.

Hier in dem Fall ist es doch eindeutig, wem das Grundstück und somit auch das Stadion gehört. Ausgewiesen, bilanziert und testiert. Ich weiß überhaupt nicht, weshalb wir darüber diskutieren.


Hainer
17. März 2017 um 15:26  |  591206

@opa
Nein, das ist so nicht richtig. Du wirfst Zivilrecht und die wirtschaftliche Betrachtungsweise durcheinander. Es gibt Konstellationen, da ist das anders. Aus einem konsolidierten Konzernabschluss kann man das nicht erkennen.


Joey Berlin
17. März 2017 um 15:27  |  591207

@Jörg
16. März 2017 um 21:50 | 591117
Überraschung 😉 – klingt doch alles, wie es sein soll. In deiner Generation vermute ich allerdings die größten Widerstände gegen einen Auszug aus dem Olympiastadion – vor allem die Idee Brandenburg wird wenige begeistern. Wie die Haltung der Fans und Mitglieder für ein neues Stadion innerhalb Berlins ausfallen wird… mal schauen, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.


Zippy
17. März 2017 um 15:36  |  591208

@Susch
Was du beschreibst ist aus meiner Sicht teilweise zu eindimensional und nicht weit genug durchdacht. Ich würde mich gar nicht so sehr auf das Umschaltspiel, den Ballgewinn, versteifen.
Schafft man es Überzahl in den wichtigen Zonen zu spielen und schaffen es die Spieler die Abstände jederzeit zu halten, hat man ein so dichtes „Netz“, dass die Ballgewinne automatisch kommen – schon im Mittelfeld, wo genug Spieler um den Ball sind, sodass ein schnelles Aufbauspiel möglich ist. Das spielt Hertha meistens (auch Auswärts) ganz gut, finde ich.
Hertha kann (gerade von einem offensiven Standpunkt aus) nicht allzu hochstehen – damit meine ich höher als gegen den BVB. Sie müssen den Gegner etwas locken, das gegnerische Mittelfeld etwas auseinanderziehen, weil ihnen im Mittelfeld die Geschwindigkeit und teilweise auch die technische Finesse fehlt. Gegen einen starken Gegner, der offensiv ausgerichtet ist, ist das natürlich weniger ein Problem.
Wie bekommt man Tempounterschiede „in den Ball“, das ist für mich die Frage.
Lange Bälle sind länger in der Luft, werden oft gespielt, damit die ganze Mannschaft verschieben kann. Kurzpassspiel wiederum erfordert eine gute Technik und Handlungsschnelligkeit. Da würde ich mir noch mehr spielerische Varianten wünschen, wobei Stark da schon sehr gute Ansätze gezeigt hat.
Du lässt auch außer Acht, dass Dardai sicherlich den Spieler nicht gesagt hat, sie sollten Auswärts tiefer stehen. Das passiert einfach, wenn man zweite Bälle verliert, im Mittelfeld den berühmten „Zugriff“ verliert. Dann steht man automatisch tiefer. Das ist ebenfalls eine „Kopfsache“, die Spieler müssen da lernen mehr Risiko zu gehen, auch mal einen Spieler hinter sich zu lassen. Das erreicht man aber nicht, indem man ihnen plötzlich völlig neue Aufgaben stellt. Damit verunsichert man als Trainer nach meiner Erfahrung die Mannschaft nur.


Elfter Freund
17. März 2017 um 15:40  |  591209

Ok, dann mal so: @opa hat juristisch gesehen Recht, das Gebäude ist eigentumsrechtlich dem Grundstück zuzurechnen.

Etwas anderes ist indes dann das Nutzungs- und Verwertungsrecht am Gebäude. Das kann vom Eigentümer zugunsten eines anderen bestellt werden. Vielleicht liegt hierin des Rätsels Lösung und wir können uns endlich mal wieder dem Sport zuwenden. Im Übrigen muss doch erst einmal die Machbarkeitsstudie bezüglich des Standortes vorliegen, alles andere vorher ist doch erstmal nur heiße Luft.


Stiller
17. März 2017 um 15:45  |  591210

@Hainer

„Und es sei Jedem bewusst, dass die Ergebnisse von Studien von der Fragestellung und von der Intention des Auftragsgebers abhängen.“

Intention?

Wer macht denn die Machbarkeitsstudie?
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-zuhause-fuer-hertha-bsc-hinter-der-stadionstudie-steckt-offenbar-architekturbuero-gmp/14891252.html

Laut Allianz-Arena.com waren Gerkan und Marg u. a. auch bei der Allianz-Arena mit von der Partie (vgl. Link von @Stehplatz um 14:51 Uhr).

Weiß das jemand: Soll der Gutachter von Herthas Machbarkeitstudie ggf. auch von der Bauausführung profitieren?


fg
17. März 2017 um 15:46  |  591211

Umschaltspieler:
Weiser, Stocker, Kalou, Darida, Haraguchi, Mittelstädt, Essein, Darida, Allagui.
Es geht ja beim Umschalten nicht nur um das Tempo eines Spielers, sonder auch um das Wissen um Passwege, Antizipieren und die Fähigkeit, den Pass in den Lauf oder die Gasse spielen zu können.
Deswegen zählen nicht nur die drei Renner von Hertha dazu.


Zippy
17. März 2017 um 15:57  |  591212

Für mich ist nicht mal Haraguchi ein Umschaltspieler, denn @fg hat völlig Recht. Umschaltspiel wird nur dann möglich, wenn bestimmte Zonen des Spielfelds schnell und gewinnbringend überladen (mit mehr Spielern als der Gegner besetzt) werden können. Weiser hat diesen Zug nach Innen, öffnet Räume für zB. Pekarik auf Außen. Haraguchi fehlt es da an taktischem „Näschen“…von Esswein, Stocker oder Mittelstädt mal abgesehen.
Kalou ja, Darida hmm.., Allan auch nicht.


Susch
17. März 2017 um 16:02  |  591213

@Zippy
Wenn ich aber versuche bei Ballgewinn erstmal den Ball hinten rum zu spielen, anstatt nach vorne, bringt dir der Ballbesitz eben nur diesen, ohne den Gegner in Gefahr zu bringen.
Dass das Spielfeld klein , und der Gegner weg vom Strafraum gehalten werden muss, ist keine taktische Erneuerung.
Neu wäre bei Ballgewinn schnell umzuschalten und in die Lücken zu laufen. Und zwar im vorderen Drittel.
Du findest Hertha spielt das auswärts ganz gut?
Ich finde das Hertha auswärts das eben nicht macht.
Ausser gegen Dortmund (weil Dortmund uns die Räume angeboten hat)
Vielleicht sollte man sich personell auswärts anders aufstellen, und überlegen ob es mit Darida, Kalou und Ibisevic überhaupt möglich ist schnell umzuschalten.
Wir spielen ja auswärts zwar auf Ballbesitz, aber meist in der eigenen Hälfte. Womit der Weg für die drei viel zu weit ist.
Zudem sind sie auch nicht die schnellsten.
Ibisevic geht ja nicht mal steil, sondern kommt dem Mittelfeld meist entgegen. Darida ist (für mich) kein Torgefährlicher Mittelfeldspieler, der die zudem noch tödliche Pässe spielen kann.
Also ist mit dieser Mannschaft Konterfußball auswärts fast unmöglich.
Warum nicht ein Esswein und Haraguchi mal ganz vorne drin, und ein Kalou,Darida oder Stocker dahinter.
So würde die Schnelligkeit beim letzten Pass sehr viel mehr helfen.
Die Schnelligkeit von Haraguchi und Esswein verpufft im Mittelfeld, weil sie sich zusätzlich noch gegen die Abwehr durchspielen müssen.
Dafür fehlt aber das spielerische.


Knipper1892
17. März 2017 um 16:04  |  591214

Hallo,
darf ich mal fragen, wie Euch diese Stadion – Umfrage erreicht hat? Bin auch Mitglied, ich habe aber nichts bekommen. Bin ansonsten im Verteiler für die Spielankündigungen und die Ticket-Aktionen, im Moment finde ich aber keine Umfrage. Oder wurden was per Post verteilt?
Ja, ich habe auch im Spam-Ordner nachgeschaut…
Danke! Schönen Tag noch.


Opa
17. März 2017 um 16:10  |  591215

@Elfter Freund: Danke für Deinen Beitrag. Es ging aber explizit nicht um die Nutzungs- und Verwertungsrechte, sondern um die Frage nach dem Eigentum am Grundstück (und somit auch am Stadion). Für die Verwertung, Verwaltung, Betrieb etc. gibt’s im Schlacke Konzern andere Gesellschaften. Die Aussage, auf die sich @kczyk bezog, war folgende

Die Veltins-Arena ist das erste Stadion in Deutschland, das komplett privatwirtschaftlich finanziert wurde. Die Baukosten in Höhe von 191 Millionen Euro übernahm der Verein in Eigenregie, ohne öffentliche Gelder in Anspruch zu nehmen.
(wikipedia- veltins-arena)

Mag ja sein, dass die Baukosten vom Verein kamen und das Grundstück von der Stadt, das ändert aber nichts daran, dass am Ende die Schlacker eben nur zu 40 % Eigentümer ihres Stadions sind und der Rest der Stadt gehört, was ja mit dem Verweis auf die rein privatwirtschaftliche Finanzierung bestritten wurde.


Stiller
17. März 2017 um 16:21  |  591218

@opa

„Mag sein …“

Mal ganz vorsichtig: das und die (bilanzielle) Bewertung könnte aber hinter dem damaligen Deal die Krux zu sein. In einer solchen Situation – wie damals S04 und Gelsenkirchen – wähne ich unsere Hertha (hoffentlich!) nicht …

S04 und deren Kalkulationen sind mE überhaupt nicht als Argument für einen etwaigen Stadionneubau in Berlin geeignet.

Vielleicht überlesen das einige Befürworter gerne oder steht es wirklich nirgendwo: ob sich der Neubau der jeweiligen Stadien jemals finanziell amortisiert hat?


Opa
17. März 2017 um 16:25  |  591222

@Stiller: Das ist ohne Frage richtig, wird aber von den Befürwortern immer wieder ins Feld geführt, obwohl dieser Quervergleich gleich aus vielen Gründen hinkt.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2017 um 16:32  |  591225

@Machbarkeitsstudie

wird nicht von Gerkan Marg erstellt.
Den Auftrag in Sachen Stadion-Standort-Scouting hat Albert Speer & Partner (Frankfurt/Main) von Hertha erhalten


apollinaris
17. März 2017 um 16:35  |  591227

@ knipper. Bisher haben nur die
Dauerkarteninhaber diese mail erhalten, wenn ich nicht irre


dewm
17. März 2017 um 16:39  |  591229

@KNIPPER & APO: Mitglieder MIT Dauerkarte!


Knipper1892
17. März 2017 um 16:43  |  591231

@apo u. dewm: Danke


Stiller
17. März 2017 um 16:46  |  591232

Danke Dir für Deine Information, @Uwe Bremer, 16:32 Uhr.

Da ich den „Tagesspiegel“ seit längerem kaum noch lese, weiss ich nicht, ob bzw. warum die das nicht korrigiert haben. Dazu kann ich nur noch den Kopf schütteln …


17. März 2017 um 16:50  |  591234

@Stiller: absolut zu recht..!


elaine
17. März 2017 um 16:54  |  591236

Knipper1892 17. März 2017 um 16:04

ich habe das auch nicht bekommen, aber ich denke, dass es daran lag, dass ich beim Mitglieder-Newsletter noch mit einer alten E-Mailadresse registriert war.


Joey Berlin
17. März 2017 um 17:15  |  591238

@Uwe Bremer
17. März 2017 um 16:32 | 591225

Danke für deine Info – da sind wir mal auf das Ergebnis gespannt. Sind ja offensichtlich Fachleute mit Erfahrung mit der causa befasst.

http://www.as-p.de/projekte/project/neues-fussballstadion-allianz-arena-muenchen-189/show/


kczyk
17. März 2017 um 17:50  |  591241

„… dass am Ende die Schlacker eben nur zu 40 % Eigentümer ihres Stadions sind und der Rest der Stadt gehört, …“

*denkt*
er liest eine bilanz – sie interpretieren können bedarf mehr als nur das wissen über aktiva und passiva – und glaubt daraus rückschlüsse auf bestehende verträge ziehen zu können.
und auch inhaltlich verdreht er gern diskussionsbeiträge.
ihm geht es nicht um eine diskussion sondern ausschließlich darum, recht zu behalten.


Eigor
17. März 2017 um 19:26  |  591247

@ kczyk
17. März 2017 um 17:50 | 591241

Inzwischen bin ich verwirrt…
Nun kläre mich doch `mal auf !

von deinem *gedenke* werde ich nicht satt…..


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