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(ub) –  Es war eine „Jugend-trainiert“-Gruppe, der Pal Dardai auf dem Schenckendorff-Platz vorstand. Mit elf Nationalspielern, die international im Einsatz sind, brauchte es diverse A-Jugend- und U-23-Spieler, damit der Trainer von Hertha seine gewünschte Stärke von 16 Feldspielern zusammen bekam.
https://www.instagram.com/p/BR56pUnlQC7/
Nach einer Aufwärmeinheit auf dem Quälix-Hügel wurde auf kleinem Feld gekickt (Danke an Cotrainer Admir Hamzagic, der mit den Namen ausgeholfen hat)

Team Anthrazit: Kraft – Langkamp, Allan, Esswein, Fabio Mirbach, Palko Dardai, Baumjohann, Panzu Ernesto, Nikos Zografakis.

Team Rot: Körber – Florian Baak, Skjelbred, Kohls, Mike Owusu, Florian Krebs, Maurice Covic, Kurt, Allagui.

Es fielen relativ viele Tore. Irgendwann, als Owusu aus einem Meter ins Tor geköpft hatte, wurde es Torwart Kraft zu bunt.

Kraft: Hej Pal, der Ball war von hinten übers Tor gespielt. Irgendwann muss das Spiel auch mal vorbei sein.

Dardai: O.k., ab jetzt ist das verboten. Aber dieses Tor zählt noch.

Was läuft da mit Fonsun und Hertha?

In Sachen Investoren-Suche in Asien habe ich einen Link aufgegriffen, den @kamikater am Nachmittag eingestellt hatte. Und siehe da, es gibt Neuigkeiten. Es gibt einen chinesischen Großinvestor, Fosun, der mit diversen Bundesligisten geredet hat. Hintergrund-Infos zu Hertha – mein Morgenpost-Text – hier

Training am Mittwoch um 10 Uhr, Schenckendorff-Platz.


107
Kommentare

pathe
21. März 2017 um 20:17  |  591976

Ha (aus Kinshasa)!


dewm
21. März 2017 um 20:18  |  591978

HO (Aus dem gefühlten Schöneberg!)


21. März 2017 um 20:23  |  591979

HE (aus dem wahren Schöneberg).

In Zeiten der Auswärtsmisere, erinnere ich gerne an den 21.03.2010:

Heute vor 7 Jahren (21.03.2010) gewinnt Hertha BSC unter Trainer Friedhelm Funkel (Nachfolger von Lucien Favre ab 03.10.2009) am 27. Spieltag der 1. Bundesliga der Saison 2009/2010 vor 29.353 Zuschauern in der Volkswagen Arena in Wolfsburg durch Tore von Theofanis Gekas zum 1:0 in der 6. Spielminute, zum 3:0 in der 26. Spielminute sowie zum 4:1 in der 63. Spielminute und Adrian Ramos zum 2:0 in der 8. Spielminute sowie zum 5:1 in der 84. Spielminute mit 5:1 (3:1) beim VfL Wolfsburg.


Sascha Temke
21. März 2017 um 20:24  |  591980

He ( aus Bad Vibel)


21. März 2017 um 20:26  |  591981

HERTHA BSC!


21. März 2017 um 20:28  |  591982

Wir schwelgen förmlich in Erinnerungen an Trainer Friedhelm Funkel (Nachfolger von Lucien Favre ab 03.10.2009). :mrgreen:


Traumtänzer
21. März 2017 um 20:32  |  591983

DER MEISTER VON DER SPREE.


Traumtänzer
21. März 2017 um 20:33  |  591984

…soviel Zeit muss sein. 😉


backstreets29
21. März 2017 um 20:45  |  591985

ach ja….der Friedhelm Funkel…..das waren noch Zeiten……


monitor
21. März 2017 um 20:48  |  591986

@ub hat vor kurzem geschrieben, daß man besser mit zwei erfahrenen Torhütern, als mit einem und zwei Nachwuchshoffnungen in eine Saison gehen sollte, wenn eventuell zusätzliche Spiele in Europa anstehen.

Das ist für mich nachvollziehbar.
Mein Eindruck ist, daß Jahrstein da hinten sicher und relativ gelassen agiert. Diese Gelassenheit hilft auch seinem Abwehrverbund. Kraft hat seine Vorderleute augenscheinlich immer so ein wenig wuschig gemacht. Warum aber eine neue Nummer 2 suchen, wenn wir zunächst eine haben oder gegen Ablöse abgegeben können.


monitor
21. März 2017 um 20:51  |  591987

Es gab mal einen Asterix Band, da haben alle Gallier Alesia verdrängt, den Ort ihrer größten Niederlage.
„ALESIA? Ich kenne kein Alesia!“

In diesem Sinne:
„FRIEDHELM FUNKEL? Ich kenne keinen Funkel!“

😉


ahoi!
21. März 2017 um 21:17  |  591988

funkel, funkel. who the fuck is funkel?


backstreets29
21. März 2017 um 21:19  |  591989

ach menno…..ihr macht einem echt jeden Gag kaputt 😀


Exil-Schorfheider
21. März 2017 um 21:29  |  591990

„Man muss nicht jedes Spiel gewinnen.“

Pal sollte sich damit mal in eine PK setzen…

Hier wäre die Hölle los…


Nico
21. März 2017 um 21:36  |  591991

@UB
Ich hab einen Tippfehler im MoPo Artikel entdeckt:

die der umstrittene Spielerberaters Jorge Mendes

Das Genitiv S ist da glaub ich fehl am Platz.


21. März 2017 um 21:44  |  591992

2 Ex-Trainer in einer Pressekonferenz
Die Trainerstimmen von Stuttgarts Jos Luhukay und Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel nach dem 1:0 Sieg der Fortuna gegen den VFB. Ein Elfmeter entschied das Spiel.

https://www.youtube.com/watch?v=pwNcUXNVQqM


hurdiegerdie
21. März 2017 um 22:01  |  591994

Eisbären viel spannender als die Torwartfrage.1:1 10 min vor Schluss.
Sport1


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2017 um 22:05  |  591995

@nico

danke.

Wundert mich, dass sich sonst niemand für das Thema Asien zu interessieren scheint
Bei Twitter gab es auf den Text diverse, kontroverse Meinungen … 😉


backstreets29
21. März 2017 um 22:08  |  591996

@hurdie

Torwartspiel 😉


kczyk
21. März 2017 um 22:20  |  591997

„… Wundert mich, dass sich sonst niemand für das Thema Asien zu interessieren scheint …“

*denkt*
wahrnehmung ist oft nur die schwester der umleitung


Freddie
21. März 2017 um 22:23  |  591999

#Asien
Öhem, spannend

Insofern interessant dass schon Gespräche statt fanden


hurdiegerdie
21. März 2017 um 22:24  |  592000

Sponsor Asien: zu vage.


monitor
21. März 2017 um 22:35  |  592003

@backs
Nö, wir nehmen ihn auf und erweitern ihn! 😉


hurdiegerdie
21. März 2017 um 22:47  |  592004

Hehehe


Derby
21. März 2017 um 22:47  |  592005

Halbfinale 👻👻👻👻👻


Papa Zephyr
21. März 2017 um 22:49  |  592006

Die Eisbären gewinnen in der Overtime und sind im Halbfinale!
Nicht zu erwarten nach dieser Saison.
Herzlichen Glückwünsch!


21. März 2017 um 22:50  |  592007

Geil Geil 🏒 ✔👍🏼🎉


21. März 2017 um 22:56  |  592009

Nächster Gegner: EHC RB München


hurdiegerdie
21. März 2017 um 23:00  |  592011

herthabscmuseum1892
21. März 2017 um 22:56 | 592009

Wird auch nicht leichter 😉


21. März 2017 um 23:03  |  592012

@hurdiegerdie am 21. März 2017 um 23:00 | 592011:

Die brauchen schwer, dann sind sie am besten.


Ursula
21. März 2017 um 23:07  |  592013

Heute ist noch immer der Tag
„der Poesie“ und nicht des
„gemeinen Pöbelns“, deshalb
auch mein kleiner „VERS“ zur
erneuten Torwart-Diskussion…

…ist aber heute HIER im Blog,
bei diesem Thema erstaunlich
gut gelungen, eben nicht das
Pöbeln, stimmts @ backstreets29…?

Schläfle, die Hunde müssen pullern….


hurdiegerdie
21. März 2017 um 23:08  |  592014

herthabscmuseum1892
21. März 2017 um 23:03 | 592012

Ich glaube, die Eisbären hatten viele Probleme in der Saison mit Ausfällen. Die sind jetzt zurück und fit, weil weniger Spiele.

Es wird nicht einfach für München.


21. März 2017 um 23:22  |  592015

@hurdie 23:08

stimmt ✔andersrum gingen die letzten sieben! Vergleiche gegen MUC verloren. Letzter Sieg im Herbst 2015, Letzter Auswärtssieg, der für das Finale ja notwendig ist Herbst 2014! #Angstgegner


hurdiegerdie
21. März 2017 um 23:39  |  592016

Torwartgate: Abwarten. Zur Zeit gibt es eine Spekulation, wobei ich nicht weiss, ob der Kicker oder die Bild(BZ) dieses Thema hochgebracht haben.

Da unsere Blogpapies sehr zurükhaltend sind, gibt es wohl wenig journalistisch belastbares Material zur Vertragsverlängerung von Kraft.

Wobei ich mir immer Frage stelle, woher die Präferenz für Gersbeck kommt? Ein ( in Zahlen 1) 1. BL Spiel gegen Dortmund mit einem gravierenden Fehler und danach zwar guter Leistung, aber wie kann man denn bei Gersbeck ernsthaft annehemen, dass er mal die No.1 werden wird; bei einem fehlerhaften Spiel in der ersten BL, dem schnellen Wechsel innerhalb der 3. Liga, wo er wohl bei seiner ersten Station auch nicht überragend war?

Egal, schlaft gut.


22. März 2017 um 0:55  |  592018

@Stiller..22:32..nö, hatte ich nicht überlesen..im Beitrag direkt vor deinem, ist dieser Gedanke ja eingearbeitet. Rein faktisch stimmte der Einwurf ja: als Jarstein zum Einsatz kam, geschah des wegen einer Verletzung vom damaligen Stammkeeper. Man ging zu diesem Zeitpunkt von zwei gleichwertigen, wenn auch unterschiedlichen Torleuten aus.
Aktuell dürfte das niemand mehr so sehen.


Spandauer
22. März 2017 um 1:59  |  592019

@Torwartfrage
Warum es Leute gibt die glauben, Marius Gersbeck wird mal die Nr 1 ?

Weil er sich reinbeißt, am Anfang seiner Profilaufbahn hat er es noch alles zu locker genommen,
nicht meine, sondern seine Worte bei einem Bierchen. Hab noch mit ihm geschimpft, das er nie Profi wird wenn er in solchen spielunken um die Zeit noch feiert.
Er erzählte mir das er egal wie lange es dauert Herthas Nr1 werden will und ich habe ihn als glaubwürdig empfunden auch wenn ich natürlich ebenso schon was gebechert hatte.

Seit dem hat er im Training professioneller aggiert, wurde auch von Herthas Seite aus so kommuniziert, das man eine Steigerung wahrnimmt aber man glaubt er brauch jetzt einfach mehr Spielpraxis.
Okay bei der ersten Leihe CFC war der Wurm drin. In Osnabrück hat er fast nur gute Spiele dabei.
Er ist am Ball mit dem Fuß stark. Und soweit ich es beurteilen kann ist er scheinbar ehrgeizig (nicht schnell zufrieden) und hat auch eine gewisse Geduld. Er muss nicht sofort die Nr 1 werden aber er will nicht nur auf der Bank sitzen alles legitim und sogar wünschenswert.

Und dann wäre da noch die Tatsache, Marius ist nicht nur jemand der iwann mal bei Hertha gelandet ist weil er bissel Talent hatte.
Nein er ist einer von uns!!!
(Sitze zwar nicht mehr in der Kurve aber trotzdem)
Er ist nicht jemand der unsere Dame als nette Lösung für den Einstieg sieht
(rehgäsel oder wie der hieß zb)
Marius trägt unsere Hertha im Herzen wie die verbissenen Fans unter uns,
er ist nicht nur Hertha Fan er ist wenigstens als Ultra zu sehen.
Ein Teil unserer Ultras werden durchdrehen wenn man ihren jungen verschachert, oh backe da will ich nicht zwischen denen und unseren Ordnern stehen.
Nein, Kraft auf Augenhöhe mit Jarstein ist schon lächerlich aber Marius Gersbeck ist von der emotionalen Seite aus am höchsten zu setzten und das schon jetzt.
Ein echter Herthaner nicht von außen sondern im Herzen. Und das er Talent hat ist einfach unbestreitbar, bin natürlich selbst kein Torwart oder Trainer in diesem Bereich, aber alles was ich bisher von ihm gesehen hab erinnert stark an einen jungen M.Neuer, mMn, und ich weiss garnicht ob ich es schon erwähnt hatte,
Marius Gersbeck ist einer von uns!!!
Er steht für Loyalität für bedingungslose Liebe zum Verein.
Genau an so was können sich Traditions&Ausbildunsvereine doch aufgeilen, kein teurer Söldner, ein eigener Sohn, genährt an des ostkurves Busen, in die Welt geschickt um ein Mann zu werden.
Wenn er zurück kommt, dann vermutlich als gefeierter Held.😍
IMMERHERTHANER
Er steht für den Traum von der Kurve auf den Platz, er ist so wichtig für uns alle, die diesen Traum nicht leben durften.
Und das er damals in Dortmund pepatzt hat,
kp,
kann sein,
fragt mal fechi,
aber ich kann mich nur daran erinnern, dass wir gewonnen haben bei seinem Profidebüt. 😃
HaHoHe

PS
Wäre wirklich cool wenn Hertha das iwann mal klarstellt was da eigentlich wirlich fase ist… ??
@Blog
LG ich & GN8


Trikottauscher
22. März 2017 um 2:15  |  592020

Stimmt nur bedingt, @apo, 0:55h
Ich schrob bereits damals (bei #Jarsteins Verpflichtung), dass ich mir nur schwer vorstellen könne, dass er -per se- als potenzielle No. 2 geholt wurde. Und ich vermute, dass damit evtl. auf #Krafts Schwächen reagiert wurde.
Damals wurde ich ‚belächelt‘, ignoriert bzw. verhöhnt. In diesem Sinne hat sich eigtl. wenig verändert. Scheiss was drauf 😀


22. März 2017 um 4:03  |  592021

@TT:
Mit dem Satz
„Man ging zu diesem Zeitpunkt von zwei gleichwertigen, wenn auch unterschiedlichen Torleuten aus.“
sind die damaligen Trainer gemeint gewesen.
Im blog kann ich mich eigentlich an eine permanente Auseinandersetzung erinnern, die sehr kontrovers war..und es gab es bald mehr Jarsteiner..als Kraftmeier.
Die Chronologie bekomme ich aber nicht mehr zusammen
Wobei ich mich zu erinnern meine, dass es doch einige gab, die es ähnlich sahen, wie du. Argument u.a. : „der kommt als norwegischer Nationalspieler ja nicht hierher, um dann auf die Bank zu gehen ,um dann seinen Platz in norwegens Elf zu verlieren.


Exil-Schorfheider
22. März 2017 um 7:22  |  592023

@freddie

Wenn es vereinseitig heißt, dass man intensiv nach Investoren sucht, werden wohl zwangsläufig bereits Gespräche stattgefunden haben, oder? 😉

@spandauer

In der Kurve sitzen?
Das ganze Spiel über?
Lass das mal die richtigen Leute lesen. 🙂

————

Ach ja, die Berlin Volleys können auch Crunchtime.
Nach 2-3 im Hinspiel und 0-2 gestern nah zwei Sätzen vier Sätze in Folge gewonnen.

#cevchampionsleague


don mikele
22. März 2017 um 7:23  |  592024

Schei.. Eisbären,Drecksverein


Kamikater
22. März 2017 um 7:58  |  592025

Danke @Uwe, dass du das aufgegriffen hast. Ich war selbst etwas erstaunt, dass das zunächst nur in einem Nebensatz zu lesen war.

Vor uns liegt das spannendste Thema der letzten zehn Jahre. Aber die Tragweite scheint ja generell noch nicht ins Bewusstsein der Herthaner gelangt zu sein. Vielleicht ist es deswegen noch so ruhig hier.

Noch spannender: wenn es eben offensichtlich um eine Investition in mehrere Vereine geht. Dann ist der „Mehrwert“ im Verhältnis zu anderen Teams wiederum zu relativieren.

Jedenfalls hoffe ich, dass diesmal wir davon profitieren, in welcher Form auch immer.


Boy Berlin
22. März 2017 um 9:05  |  592027

@UB

Mal eine Verständnisfrage:
Hertha hat noch 66,6% Anteile, die sie veräußern können.
Optimalerweise geht es bei dem Investor doch um die Stadionfinanzierung, nicht wahr?

Du schreibst, seit 2013 hat Hertha deutlich an Wert gewonnen (von 220 Mio. € auf – ich schätze jetzt mal rund und kann auch falsch sein – 300 Mio. €)
Nehmen wir mal an, Herr Schiller findet tatsächlich einen Investor, der breit ist die 66,6% zu kaufen und dementsprechend ca. 200 Mio. € zur Verfügung zu stellen (nach meiner amateurhaften Rechnung), gibt es danach noch eine Möglichkeit, weiterer Investoren zu Gewinnen?
Natürlich über Sponsoring usw., aber ist es möglich, Anteile zurück zu kaufen und sie in der Zukunft wieder teurer zu verkaufen?

Meine Frage zielt darauf ab, ob Hertha durch den Verkauf der verbleibenden 66,6% alle potentiellen Mittel der Geldergenerierung ausgeschöpft hat oder ob es in der Zukunft auch noch eine Möglichkeit gibt, weitere Einnahmen durch Investoren zu generieren?


kczyk
22. März 2017 um 9:24  |  592028

„…Meine Frage zielt darauf ab, ob Hertha durch den Verkauf der verbleibenden 66,6% alle potentiellen Mittel der Geldergenerierung ausgeschöpft hat oder ob es in der Zukunft auch noch eine Möglichkeit gibt, weitere Einnahmen durch Investoren zu generieren? …“

@boyberlin – antwort gibt §§ 182 – 206 AktG


Spandauer
22. März 2017 um 9:24  |  592029

@Exil
Sitzen😁
Das kommt davon so spät zu schreiben, nee in der Kurve war natürlich nur stehen angesagt, bin auch nur 1.75 hätte ja sonst nie was gesehen vom Spiel.😂
Aber heute bin ich im Familienblock da muss man sogar hauptsächlich sitzen und ich genieße es 😉


Kamikater
22. März 2017 um 9:32  |  592030

@boy
Wenn Du ein Stadion betreibst, bei dem Du Namens- und Cateringrechte besitzt, ja.

Ansonsten kannst Du immer Anteile zurückkaufen


sunny1703
22. März 2017 um 9:37  |  592031

Erstmal natürlich meinen Glückwunsch an die Teddybären, die als BERLINER Eishockeyclub für BERLIN(er Sport- und insbesondere eishockeyfreunde das Halbfinale erkämpft haben).

Das dieser Austragungsmodus einer Deutschen Meisterschaft den Eisbären entgegen kam, ist gut, nur die Freunde der Eisbären mögen mir verzeihen, der Modus ist nicht meiner.

lg sunny


Freddie
22. März 2017 um 9:39  |  592032

@exil
Klar 😉
So offensiv wie man mitgeteilt hat, dass man Investor sucht, müssen schon recht konkrete Gespräche stattgefunden haben.
Wie @kami schrob, spannendstes Thema der letzen Jahre.


kczyk
22. März 2017 um 9:41  |  592033

„… Ansonsten kannst Du immer Anteile zurückkaufen …“

*denkt*
immer diese fake-news


22. März 2017 um 9:44  |  592034

Ganz schnell von unterwegs @Sunny

Welcher Austragungsmodus kam den Eisbären
entgegen? Das die Berliner als vorletzter Qualifizierter gegen den Zweiten
spielen müssen? Oder immer ein Heimspiel weniger haben, als der Gegner? Wie sollte es denn nach @Sunnys Regeln gelten? 😉


Spandauer
22. März 2017 um 9:54  |  592035

Was heißt Hertha gibt 66% Anteile ab ?
50+1 schon vergessen ??
KKR hat 9,iwas aus denen 33%werden, wenn wir sie nicht rechtzeitig auszahlen, dafür wird schon mal das Geld vom neuen Investor mitbenutzt hoffentlich.
Und dann will man es doch nach dem Model Fc.Bayern aufbauen also pro Investor 9. Iwas% pro Anteilshaber maximal 5stück damit man immer selbst 51% hält sonst könnten ja andere eventuell entscheiden.
Finde das ChinaThema schon interessant aber was soll ich einfacher Fan dazu groß sagen?
Ich kann leider null einschätzen ob es sich wirklich lohnt dort Geld in PR zu investieren oder ob das nur für die Großen Bayern BVB und so Sinn macht ?
Das unser Vorstand schon mal drüben war hatte ich regestriert, auch das man nochmal rüber fliegt. Aber was heisst das denn ? Gucken die sich um, Shopping mit den Frauen, oder sind Verträge schon fast Unterschriftsreif ?
KP da man sich da ja bedeckt hält bis es etwas zu vermelden gibt.😕

Außerdem sehe ich es kommen, das es iwann für 2.gar3. Ligisten iwann unmöglich ist sich oben reinzuspielen wenn alle 1.Ligisten Sponsoren haben. Naja armes Union die tolle Arbeit bei denen ist iwann vielleicht nix mehr Wert wenn sie nicht ganz schnell auch nen großen Geldgeber finden. Zum Glück bin ich für
IMMERHERTHAner 😜


sunny1703
22. März 2017 um 9:57  |  592036

Die Gerüchte um einen eventuellen neuen Sponsor sind interessant. Doch aufgepasst, zumindest momentan sind die Auswüchse der Auslandsinvestitionen, auch die im Sport, mächtigen Gruppen in China ein Dorn im Auge. Insbesondere der Fall der Landeswährung der Volksrepublik ist ein Grund für diese Warnungen. Da es sich bei den Interessengrupen um den Staatsrat, dem Devisenamt,dem Handelsministerium und der Wirtschaftsplanungsbehörde handelt,sollten diese Warnungen ernst genommen werden.

lg sunny


Herthas Seuchenvojel
22. März 2017 um 9:59  |  592037

@Spandauer:
ganz ruhig
@ub hatte das mal hier ausführlich erklärt
nein, 66 % vom Verein und damit Stimmenmehrheit gehen nicht möglicherweise weg, das ist ne spezielle Unterkonstruktion
gebe aber zu, das hätte man im Artikel bei weitem besser erklären können, du wirst nicht der Einzige sein, der wegen 50+1 deswegen stark ins Grübeln kommt


heiligenseer
22. März 2017 um 10:06  |  592038

Kein Wunder, dass man die Investorensuche nun ganz schnell vorantreiben will. Wie will man denn sonst das Gehalt Krafts bei der bevorstehenden Vertragsverlängerung aufbringen? Der wird ja auch ordentlich Handgeld einfordern.


Opa
22. März 2017 um 10:10  |  592039

Hertha und das liebe Geld
Dass Geld im Fußball die Welt regiert, sollte nun keine sonderlich neue Erkenntnis sein, das ist schon in der Kreisklasse so. Wer keinen Mäzen oder potenten Sponsor hat, schafft nur selten mal einen Aufstieg, angesichts dessen, was schon in Ober- und Regionalliga an Antrittsgeldern gezahlt werden muss, damit sich die Fußballer die Schuhe schnüren.

Dass der Einstieg von KKR nur ein Zwischenschritt (und keine Lösung) war, war doch von Anfang an klar wie Kloßbrühe. Und dass eines Tages 50+1 fällt, darf nun auch keinen ernsthaft überraschen, die Büchse der Pandora ist doch seinerzeit schon mit Leverkusen und Wolfsburg geöffnet worden. Wir haben doch heute schon faktisch Investorenclubs in den Ligen. Vizekusen, Golfsburg, Hopp, Kind, Audi, RB, die Sechz’ger sind doch alle nur noch „Abteilungen“ eines Konzerns oder Investors. Bei den Bauern stecken ja auch Audi, Allianz und die Telekom drin, diese Entwicklung wird man nicht mehr zurückdrehen.

Und den Romantikern sei gesagt, dass es auch in den unteren Ligen nicht anders ist, da sind die Maßstäbe nur anders. Daher ist es grundsätzlich richtig, dass Hertha sich auf die Suche nach Investoren macht. Beruhigend wirkt dabei, dass man eben keine bestimmenden, sondern eher partnerschaftlich-strategisch orientierte Investoren sucht. Und selbst wenn da jemand im Aufsichtsrat sitzt, formal hat in einer Kommanditgesellschaft außer dem Komplementär eh keiner was zu sagen und dieser wird von Hertha bestellt. Ein Modell Ismaik oder Fuschl wird es in Berlin nicht geben. Zumindest so lange wir erstklassig bleiben. Was im Fall eines Abstiegs passiert? Nun, man muss kostatieren, dass nach den letzten beiden Abstiegen schon so etwas wie ein Plan vorhanden war und dass dieser durch die (teuer erkauften) Wiederaufstiege auch erreicht wurde. Sofern Hertha in eine Situation versetzt wird, auch zu Zweitligazeiten vorübergehend wettbewerbsfähig zu sein, müssen wir angesichts unserer Ausgangssituation tatsächlich wohl zufrieden sein, auch wenn mir bewusst ist, dass das nicht jedem gefällt.

Zur Beruhigung der Romantiker sei gesagt: Ein guter Teil des Kommerzes funktioniert nur deshalb, weil es romantische Verklärung gibt. Man will Teil einer Gemeinschaft sein, das liefert der Fußball. Man will mitfiebern und sich einbilden, etwas zum Erfolg beitragen zu können, das liefert der Fußball, sogar für die, die daheim oder in der Kneipe mit geädertem Hals ihren Fernseher anbrüllen. Man will mitleiden, wenn es gerade mal nicht so läuft. Oder wenigstens sich drüber aufregen, weil das sonst in unserer Gesellschaft nämlich nicht mehr akzeptiert wird. Spiele gegen Erzrivalen ersetzen heute früher übliche kriegerische Auseinandersetzungen. Mein Stamm gegen den Stamm eines anderen. Dass es für viele Clubs nur noch darum geht, TV Gelder, Sponsoreneinnahmen und Cateringeinnahmen zu erlösen, geht in dem Getöse unter und wird unter der Salbe „schaut her auf unsere Tradition“ erstickt. In Wahrheit ist es aber so, dass wir Fans uns etwas einbilden, etwas in den Fußball projezieren, was schon lange nicht mehr da ist. Und dennoch lieben wir unseren Herzensverein, auch wenn der uns Woche für Woche ein kleines Löchlein in die Tasche brennt. Wenn wir aufhören, den Zirkus zu finanzieren, wird der Zirkus aufhören, uns zu verarschen.

Das ist nicht nur ein Appell an die Subsidiarität, das ist auch ein Eingeständnis, dass auch ich einer derjenigen bin, der sich vom Fußball trotz Kenntnis dieser Umstände gern blenden lässt wie von einer Dirne mit ihren falschen Haaren, falschen Fingernägeln, falschem Lächeln und falschen Versprechungen. Take my money!

Das bedeutet übrigens nicht, dass man nicht den Mund aufmachen kann, wenn etwas in die falsche Richtung läuft. Und das bedeutet auch nicht, dass man Kritikern damit los wird, wenn man ihnen sagt, dass sie sich was anderes suchen sollen. Dafür ist der Fußball, dafür ist Hertha, welcher mit seinen Abteilungen und den vielen Menschen ja aus mehr als der KGaA besteht, zu identitätsstiftend.

Wenn uns Schiller und Gegenbauer nun Fonsun präsentieren und viele Millionen mitbringen, die dazu beitragen, dass wir auf Sicht und Dauer gut aufgestellt sind, vielleicht sogar irgendwann mit eigenem, gesund finanzierten Stadion, dann haben sie meine absolute Unterstützung, auch wenn ich es gern romantischer hätte. Enttäuschung ist nicht nur manchmal etwas Positives, weil man sich nicht mehr täuscht.


kczyk
22. März 2017 um 10:15  |  592040

„… Und dann will man es doch nach dem Model Fc.Bayern aufbauen …“

das ist schon dehalb nicht möglich, weil der FCB als AG firmiert, Hertha aber als GmbH & Co KGaA


pathe
22. März 2017 um 10:16  |  592041

@Uwe Bremer
21. März 2017 um 22:05 | 591995

„Wundert mich, dass sich sonst niemand für das Thema Asien zu interessieren scheint.“

Das Thema interessiert mich brennend! Nur macht mich das tropische Klima so müde, dass ich abends schon um 20 Uhr ins Bett falle…

Mal angenommen, Fosun kauft die restlichen 66,6 % der Aktienanteile:

Würde hier zunächst eine erneute Neubewertung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgen? Und wenn dem so ist und das Unternehmen Hertha BSC würde dann mit – sagen wir mal – 300 Millionen Euro bewertet, würde Fosun Hertha BSC dann einfach mal so 200 Millionen Euro für die Anteile zahlen und Hertha BSC könnte mit dem Geld machen, was es will?


pathe
22. März 2017 um 10:22  |  592042

Interessant finde ich, dass Kiprit in den Planungen des Trainerteams offensichtlich überhaupt keine Rolle spielt. Das entnehme ich jedenfalls der Tatsache, dass er gestern im Gegensatz zu Dardai, Ernesto, Zografakis, Baak, Krebs und Covic nicht am Training teilgenommen hat.

Wohlgemerkt: Ich finde es nur interessant. Wundern tut es mich nicht wirklich. Beim Spiel gegen den HSV fand ich ihn schwach und nicht annähernd bundesligatauglich.


Exil-Schorfheider
22. März 2017 um 10:24  |  592043

@bolly

Faktencheck für mich:

Was ist ein „vorletzter Qualifizierter?“


Boy Berlin
22. März 2017 um 10:27  |  592044

@pathe

schließe mich der Frage vollumfänglich an!


Opa
22. März 2017 um 10:39  |  592045

Dünnes Eis neues Stadion
Wie sehr ein neues Stadion belasten kann, wenn es sportlich über einen längeren Zeitraum nicht läuft und man die Rückkehr an die Futtertröge der Liga nicht schafft, sieht man in Aachen, die gestern Insolvenz angemeldet haben. Die haben zu Erstligazeiten den wirklich beeindruckenden Tivoli mit seinen Oldschooltribünen abgerissen und im neuen Betonparkhaus wollte dann weder Stimmung aufkommen noch sich sportlicher Erfolg einstellen. 2005 noch Europapokalteilnehmer, 2007 noch Bundesliga, dann Abstieg, Abstieg, Abstieg und zwei Insolvenzverfahren. Man kann zwar die Frage stellen, ob das ohne Stadion nicht auch so gekommen wäre, aber das Mißverhältnis zwischen unterklassig nicht realisierbaren Mehreinnahmen (leere VIP Logen und Businessseats, Sponsorenmindererlöse, deutlich geringerer Zuschauerzuspruch etc.) vs. unterklassig eben dennoch vorhandenen Mehrausgaben darf nicht ausgeblendet werden.

Der Weg des Geldes
@pathe und @Boy: Das kommt darauf an, wofür diese Gelder gezahlt werden. Wenn ein Investor dem e.V. (oder KKR) Anteile abkauft, fließen diese ja eigentlich an den e.V., also außerhalb der Gesellschaft, an der er sich beteiligt hat. Dann hätte die KGaA aber nichts davon. Insofern wird das Geld also so an die Gesellschaft angeschmolzen (z.B. im Rahmen einer Kapitalerhöhung), dass es in die Kasse der KGaA fließt. Und dann kann die bestellte Geschäftsführung damit tun, was sie will (es gibt keine zweckgebundene Gesellschaftereinlage).


Spandauer
22. März 2017 um 10:47  |  592046

@Opa
bei Bayern steckt auch noch adidas mit drin und noch wer 5.tes kp wer das jetzt ist trotzdem hält der Verein 51%Anteile.
Bei den 60ern hält auch der Verein 51% ganz zum Ärger von Ismael der sich aber so langsam damit anfreundet.
Es geht also auch ohne sich komplett zu verkaufen.
Aber natürlich bin auch ich nicht böse wenn uns jemand Geld in den arsch bläst, wohlmöglich noch die Arena finanziert aber das es iwann Investoren gibt die mehr zu sagen haben als der Verein(die Mitglieder).
Da habe ich doch bedenken gegen und es gibt ja Gegenbeispiele.
Ich bin weder Fan von Bayer oder VW, 96er roter Bulle oder oder oder.
Ich bin ein Fussballromantiker auch wenn mir ebenfalss bewusst ist, das wir in einer Komerzfalle sitzen.

@pathe
Das Kiprit nicht mit trainiert fand ich auch verwunderlich, hab ihn noch nicht spielen sehen aber seine Scorrerwerte der letzten Jahre machen schon Eindruck.
Ob er wirklich nicht Ligatauglich ist würde ich gerne mal in der Liga sehen vielleicht ist er kein Ibisevic sonder mehr der spielende Stürmer oder vielleicht kann man so jemand ja zum Außen umschulen?
Schade das er dir so schlecht vorkam gegen den HSV aber über 40 Scorrerpunkte in 2Sasions klingt eigentlich vielversprechend.
LG Ich


Jack Bauer
22. März 2017 um 10:51  |  592047

@Kartenvorverkauf:

Gegen Hoffenheim werden jetzt jeden Tag ab 18 Uhr „After-Work-Tickets“ rausgehauen. Die Idee finde ich ja nicht schlecht, aber jetzt haut man für 18€ Karten raus, die in Block N regulär 63€ kosten. Da stellt sich für mich (mal wieder) die Frage: Wer hält 63€ an einem Freitagabend gegen Hoffenheim für einen vernünftigen Preis? Wie viele Karten werden überhaupt für den regulären Vollpreis vertrieben? Und wie sollen sich die Leute fühlen, die die regulären 63€ bezahlt haben?

http://www.herthabsc.de/de/fans/tickets-hoffenheim-after-work/page/12629–59-59-.html#.WNJG-F64aiw


kczyk
22. März 2017 um 10:56  |  592048

„… Aachen, die gestern Insolvenz angemeldet haben. …“

alemannia aachen ist diesmal ein opfer ihrer fans geworden.
das problem vieler traditionsclubs, die nicht in der moderne ankommen können.


Spandauer
22. März 2017 um 11:04  |  592049

@Kczyk
Da lese ich ja etwas Verachtung raus gegenüber Traditionsclubs.😕

Dabei hat Aachen es doch versucht ?
Aber ohne sportlichen Erfolg für den nicht die Fans verantwortlich sind,
ist ein solches Stadionprojekt halt am Ende eher eine Schuledenfalle!!!
Das haben wir letztes mal bei der Stadiondiskussion versucht zu erklären,
Schade das viele User hier nur die Nachrichten lesen die ihnen in ihrer Meinung gefallen.😉


22. März 2017 um 11:07  |  592050

@Exil 10:24 #Pre-Playoffs

Plätze 7 bis 10: Diese Teams duellieren sich um die verbleibenden beiden Plätze im Viertelfinale in den sogenannten Pre-Playoffs. Dabei spielt der Siebte gegen den Zehnten und der Achte gegen den Neunten.

Der Siebte (Eisbären) ist ggü dem Achten und Neunten für mich der vorletzte Qualifizierte. Etwas schräg formuliert, hoffe du hast mich besser verstanden. 😉


kczyk
22. März 2017 um 11:08  |  592051

*denkt*
ich weiß schon, warum ich als gebürtiger staakener die spandauer nie gemocht habe. ein eigenartiges völkchen von berlinern.
aber als ehemaliger berliner, der seit nunmehr 15 jahre in aachen lebt, lese ich zum genannten thema nicht die falschen nachrichten.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. März 2017 um 11:10  |  592052

@Aktienanteile

stelle hier noch mal meine Erläuterungen vom vergangenen November ein, warum Hertha 100 % seiner Aktienanteile verkaufen kann:

das schöne am Fußball ist, dass man immer dazulernen kann. Gilt auch für mich. Und weil es mein Job ist, darüber zu berichten, teile ich das Wissen mit Euch.

So ist es eine Milchmädchen-Rechnung die 50+1 Regel auf die Aktienanteile eines Vereines runterzurechnen.
Meint: Die Rechnung Hertha hat 50 & +1 Aktie, bleiben zu vergeben 49,9 %.
Davon hat Hertha 9,7 % an KKR verkauft. Die haben die Option erworben auf 33 % aufzustocken.
Also kann Hertha an Aktien noch die Differenz von 33 bis 49,9 % verkaufen = 16,9 Prozent .

Diese Rechnung ist falsch.

Beispiele:
FC Augsburg, seit 2005 ebenfalls eine KGaA, hat 99 Prozent seiner Aktienanteile an eine Investoren-Gruppe verkauft – Quelle.
Hannover 96, seit 1999 KGaA, hat bis 2014 sämtliche Anteile verkauft an die „Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. https://de.wikipedia.org/wiki/Hannover_96#Hannover_96_GmbH_.26_Co._KGaA

Ohne jetzt zu sehr in die Details des Aktiengeschäftes herabzusteigen:
Auch Hertha kann 100 Prozent seiner Aktien verkaufen.
Stichwort KOmmandisten: Derzeit sind das Hertha e.V mit 90,3 % und KKR mit 9,7 %

Aber, und das ist der entscheidende Punkt:
Selbst, wenn Hertha 100 Prozent der Anteile verkaufen würde, bleibt der Komplementär: Die Hertha BSC-Verwaltungs GmbH, vertreten durch Preetz und Schiller, die die Geschäfte führt.

Die Komplementäre besitzen eine stärkere Stellung als der Vorstand in der AG: Ihre Zustimmung ist grundsätzlich bei allen außergewöhnlichen Geschäftsführungsmaßnahmen und Grundlagengeschäften erforderlich, d. h. gegen den Willen der persönlich haftenden Gesellschafter können keine Maßnahmen durchgeführt werden.

Zitat aus Wikipedia – Quelle

Diese Art der KGaA-Konstruktionen ist von der Deutsche Fußball-Liga akzeptiert und wird von zahlreichen Profivereinen verwendet.

Um nun zum Anfang zurückzukommen:

Wenn Preetz und Schiller durch Asien touren, haben sie bis zu 66,6 % von Hertha-Aktien, die sie anbieten können. Weil bekanntlich KKR seinen Anteil auf 33,3 % anheben kann.


Spandauer
22. März 2017 um 11:17  |  592053

@kczyk
das Modell Bayern da ging es mir nur um die Anteilsgröße der Eigner.
In wie weit sich eine AG und und eine GmbH& Co KGaA sich in dieser Machbarkeit unterscheiden ist mir leider nicht bewusst. Aber unser Präsidium hat es damals so komuniziert. Das man sich solche Beispiele zum Vorbild nimmt und nicht Konzerngetragene Vereine.


fechibaby
22. März 2017 um 11:17  |  592054

@Jack Bauer 22. März 2017 um 10:51

Wer sich gegen Hoffenheim Karten für 63,- € im
Block N bzw. für 51,- € im Block M oder O kauft,
ist selber schuld!
Das die Preise unverhältnismäßig sind, habe ich hier
immer wieder angesprochen und wurde dafür
veräppelt.
Nun werden sie günstiger verkauft, damit wenigstens
40.000 Zuschauer am Freitagabend kommen.

Ein reines Fußballstadion wäre selbstverständlich
gegen Sinsheim am Freitagabend ausverkauft!


Opa
22. März 2017 um 11:18  |  592055

@Spandauer: Bei den Sechz’gern hat Ismaik 75 % der Kapitalanteile, er hat aber halt eben nur 50 % -1 Stimme Stimmrecht. So wie es auch bei Aktien stimmberechtigte Stammaktien und reine kapitalgebende Vorzugsaktien gibt, so gibt es diese Konstruktionen eben auch für andere Gesellschaftsformen, wo der Kapitalanteil vom Stimmanteil abweicht. Diese Sonderbeteiligungen sind bei Investoren allerdings nicht sonderlich begehrt, weil es eben auf eine rein kapitalmäßige Beteiligung hinausläuft, die oftmals auch ohne erweiterte Kontrollfunktion oder eben Mitsprache ausgestattet ist. Die Bauern mit ihren strategischen Partnern sind ein anderes Thema, weil auch völlig andere Größenordnung und völlig andere Ausgangssituation. Die konnten vom berühmt-berüchtigten Festgeld aus operieren und waren auf den Einstieg von Investoren nicht zwingend angewiesen, für bestimmte Investitionen ist es aber einfach gut, die Kriegskasse gefüllt zu haben, das neue Nachwuchsleistungszentrum z.B. oder eben auch mal Transfers, die die nationale Vormachtstellung zementieren und die internationale Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen. Und für die Unternehmen fällt vom „Erfolgsmodell“ eben auch etwas fürs Image ab. Na klar sonnen sich die Investoren im Erfolg, das ist eine Win-win-Situation, zumal die Bauern ja auch nicht nur „strategische Defizite“ erwirtschaften, sondern Cash zurückfließt.

@kczyk: Die Aachener Fanszene hat das Stadionprojekt sehr kritisch begleitet. Aber inwiefern sind die Aachener Opfer ihrer Fans geworden? Die Fan-IG (Interessengemeinschaft der Fans) hat dazu folgendes verlautbaren lassen:

Die Fans, die sich seit Monaten ernsthaft mit dem Investorenangebot auseinander setzen und die an vielen Abenden und in unzähligen Internetbeiträgen kontrovers diskutierten, als Mitschuldige des Insolvenzantrags auszumachen, ist an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeder Grundlage. Seit Vorlage des Angebot vor fast genau drei Monaten ist von Vereinsseite nichts unternommen worden, dieses den Mitgliedern zur Entscheidung vorzulegen. Weder der Verwaltungsrat noch das Präsidium sind mit einstimmiger Zustimmung an die Öffentlichkeit getreten. Eine Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung liegt bis heute nicht vor.

Die IG hat sich in Anfragen an Präsidium und Aufsichtsrat immer wieder nach der wirtschaftlichen Lage des Vereins erkundigt und Zahlen gefordert. Diese wurden nur in Einzelfällen vorgelegt. Von einer Zahlung Herrn Kölmels an die GmbH im vorigen Sommer erfuhr die Öffentlichkeit durch Herrn Kölmel selbst bei der Vorstellung des Investorenangebots, wobei Herr Kölmel sich angeblich an die Höhe der Zahlung (etwa 500.000) nicht erinnern konnte. Weitere Einzelheiten wurden nie bekannt gegeben. Dieses Beispiel zeigt, dass Fans und Mitglieder völlig im Unklaren gelassen wurden.

Die IG distanziert sich in aller Deutlichkeit davon, Fans und Mitgliedern, die sich nach ernsthafter Auseinandersetzung jetzt gegen das Investorenangebot ausgesprochen haben, derart in die (Mit-)Verantwortung zu ziehen.

Quelle: http://www.reviersport.de/348279—aachener-insolvenzantrag-fan-ig-meldet-wort.html – Und bei wem beim Namen des „Kurzzeit-Knastbruders“ Michael Kölmel nicht die Alarmglocken schrillen, der sollte sich diesbezüglich vielleicht einmal einlesen. Kölmel ist sicher kein unumstrittener Protagonist im Fußball-Investorenmarkt. Informier Dich mal, welchen Flurschaden er in Karlsruhe hinterlassen hat, die immer noch im Würgegriff von Kölmel sind und die bis 2019 noch 7,5 Mio. € an ihn überweisen müssen, um sich zu befreien. In Dresden mussten die Fans zweimal erhebliche Sonderumlagen zahlen, um Kölmel loszuwerden. Der Mann „sammelt“ Fußballclubs regelrecht und nutzt die Schieflagen von Vereinen aus, um sich gewinnbringende Rechte abtreten zu lassen und obendrein Zinsen zu kassieren. Durch die Rechteabtretung fehlt es den Clubs an Einnahmen, durch die Zinsen steigen die Ausgaben. Zwar verzichtet er hie und da mal auf Beitreibung, aber der Mann ist kein Wohltäter. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn es Fanszenen gibt, die den nicht als „Retter“ haben wollen. Und im Fall von Aachen ist die Behauptung, die Fans hätten einen Retter abgelehnt, auch einfach falsch, wie o.a. Statement belegt.


kczyk
22. März 2017 um 11:20  |  592056

durch die ausgabe von stimmrechtslosen aktien kann auch eine fußball-AG mehr als 49% ihres grundkapitals verkaufen.
die 50+1-regel hebt nicht auf die eigentumsrechte ab, sondern auf die stimmrechte.


Boy Berlin
22. März 2017 um 11:23  |  592057

@UB

Danke für die nochmalige Erklärung.

Die 66,6% sind also tatsächlich dann „alles“, was angeboten werden kann.

Das war meine Frage, vielen Dank


kczyk
22. März 2017 um 11:24  |  592058

@opa | 592055
es ist doch wie immer. es gibt eine offizielle darstellung und eine konkrete vorgehensweise.
welcher fan möchte schon die maske des totengräbers tragen.


Spandauer
22. März 2017 um 11:28  |  592059

@kczyk
Schreib mich doch beim nächsten mal dierekt an dann kann ich darauf schneller reagieren😜

Um das mal klar zu stellen In Staaken wohne ich auch ab und zu das ist für mich auch Weltmacht Spandau.
Aber als Berliner werde ich wirklich nur sehr ungerne beschimpft!!! Es Sei denn es geht um die alte Dame.

Aber ich wäre jetzt wirklich interessiert zu wissen warum du glaubst das die Fans in Achen schuld sind an dem Drama?

PS
Ich habe nie gesagt das du die falschen Nachrichten liest , nur das du scheinbar nicht die ganze stadiondebatte mitgelesen hast.?
Denn dort haben wir versucht raus zu arbeiten das ein neues Stadion nur gut geht wenn der sportliche Erfolg anhält und es sonst ganz schnell in die andere Richtung geht, siehe Alemannia Aachen 😉

@Blog
Wovon hängen denn die stimmrechte ab wenn nicht vom Veriensanteil??


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. März 2017 um 11:28  |  592060

@pathe

zur aktuellen Form von Muhammed Kiprit kann ich nix sagen.

Warne nur vor davor, dass wir (Du oder ich) meinen, den Erfolg/Misserfolg einer mehrjährigen Ausbildung davon abhängig zu machen, dass unsereins mal ein oder zwei oder drei Juniorenspiele gesehen hat.

Zur Frage, welche Juniorenspieler in dieser Woche beim Profitraining dabei sind, sagte Trainer Dardai gestern sinngemäß:
Das wird variieren. Heute Vormittag werden Jugendspieler bei den Profis fehlen, weil (ich glaube) Herthas U19 ein Freundschaftsspiel hat. Am Donnerstag vormittag fehlen bei den Profis Jugendspieler, weil einige Schule haben.

Dardai: Ich muss viel Kommunikation mit den Nachwuchstrainern machen, damit ich immer 16 Feldspieler da habe.

Insofern werden wir im Laufe dieser Woche noch andere Jungs auf dem Schenckendorff-Platz sehen als die, die Dienstag nachmittag da waren


Opa
22. März 2017 um 11:30  |  592061

@Boy Berlin: Eine Gesellschaft kann auch Anteile darüber hinaus verkaufen, wenn sie das Grundkapital erhöht. Dadurch verwässern die Anteile der alten Gesellschafter. Die Prozentzahlen sind in dem Fall verwirrend, weil niemand Prozente an einem Unternehmen erwirbt, sondern nur Anteil am Grundkapital, was aufgestockt werden kann.

@kczyk: Die Düsseldorfer mussten das 15 Mio. DM Darlehen von Kölmel mit insgesamt 30 Mio. € zurückzahlen. Das hat doch mit den Fans nichts zu tun, wenn die Geschäftsführung keine konkreten Schritte unternimmt, um eine Sanierung möglich zu machen. Das Stereotyp „Fans böse – GF gut“ ist selten hilfreich.


Exil-Schorfheider
22. März 2017 um 11:31  |  592062

@bolly

Selbstredend sind mir Eisbären-Sympathico die Pre-PlayOffs ein Begriff.
War mir nur nicht sicher, was Du meintest.

Zumal die Eisbären Achter nach der Hauptrunde waren, aber nichts für ungut. 😉


kczyk
22. März 2017 um 11:38  |  592063

@spandauer
wer die geschichte nicht kennt, versteht die gegenwart nicht.

„… Aber ich wäre jetzt wirklich interessiert zu wissen warum du glaubst das die Fans in Achen schuld sind an dem Drama? …“

die gründe liegen weit zurück.
so konnte alemnnia zB den stadionnamen nicht vermarkten.
und – der neue tivoli wurde der alemannia mehr oder minder von der kommunalen politik aufgezwungen.
jeder OB möchte sich ein denkmal setzen.


kczyk
22. März 2017 um 11:40  |  592064

„… @kczyk: Die Düsseldorfer mussten das 15 Mio. DM Darlehen von Kölmel mit insgesamt 30 Mio. € zurückzahlen. …“

das nennt man zinsrisikoaufschlag.
macht nicht nur kölmel so – machen banken auch.


Opa
22. März 2017 um 11:51  |  592065

@kczyk: Man kann es auch Wucher nennen. Und dass Banken Ganoven sind, wusste ja auch Brecht schon.

Dass es unterhalb der ersten Liga keine sonderlich erklecklichen Summen für Stadionnamenssponsoring gibt, sollte auch nicht verschwiegen werden. Dazu kommt, dass oft ein dämlicher Name wie Schauninslandreisen-, Glücksgas-, Playmobil- oder Trolliarena. Bevor ich im Dildo-King-Dome spiele und damit Verein und Stadt zum Gespött mache, würde ich vielleicht auch auf die paar Piepen verzichten.


Spandauer
22. März 2017 um 11:52  |  592066

@kczyk
Falls du die Geschichte von Spandau und Staaken meinst , ist mir die wohl bekannt, deswegen bin ich ja auch Spandauer und kein Berliner.
Noch weiter ins Detail gehen würde ich diesem Fall lieber in einer Kneipe als in einem Berlinerblog 😜
Solltest du die von Aachen meinen, hast du natürlich recht , ich beschäftige mich diesem Club nicht weiter, bekomme nur seinen Abstieg seit der neuen Arena mit und wie fern die Fans daran schuld sein sollen und nicht der sportliche Misserfolg ist mir schleierhaft???

@Opa
Dildo King Dome 😂 ehrlich darüber wird ich schon schmunzeln als Ersatz für das Beate Uhse Museum
😂😂


Boy Berlin
22. März 2017 um 11:54  |  592067

@Opa 11:30

Danke 🙂


kczyk
22. März 2017 um 12:03  |  592068

@opa – du nennst wucher, was ehemals der einzige rettungsanker war.
das angebot von kölmel war mit sicherheit das günstigste angebot.
vielleicht sogar das einzige angebot, weil kein banker dem verein noch kredit geben wollte.
der verein aber lebt weiterhin.


kczyk
22. März 2017 um 12:05  |  592069

„… Dass es unterhalb der ersten Liga keine sonderlich erklecklichen Summen für Stadionnamenssponsoring gibt, sollte auch nicht verschwiegen werden. Dazu kommt, dass oft ein dämlicher Name wie Schauninslandreisen-, Glücksgas-, Playmobil- oder Trolliarena. Bevor ich im Dildo-King-Dome spiele und damit Verein und Stadt zum Gespött mache, würde ich vielleicht auch auf die paar Piepen verzichten. …“

*denkt*
tja – so fängt es an..
enden tuts mit fehlender knete.
traditionsvereine haben es in der DFL besonders schwer.


Spandauer
22. März 2017 um 12:10  |  592070

Ob man das Leben nennen kann sei mal dahin gestellt.
Lok und der BFC leben auch noch,
Aber Aachen? Warten wir es ab, wie oft kann man denn Insolvenz so anmelden, bevor man im Niemandsland verschwindet ?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. März 2017 um 12:14  |  592071

@Stadiondebatte

@spandauer
Denn dort haben wir versucht raus zu arbeiten das ein neues Stadion nur gut geht wenn der sportliche Erfolg anhält und es sonst ganz schnell in die andere Richtung geht,

das Thema, seine Tragweite ist bisher bei weitem nicht richtig realisiert. Hier im Blog nicht, aber auch in der gesamten Diskussion nicht.
Das ist aber nicht den Diskutanten vorzuwerfen.

Da steht Hertha in der Bringschuld: Überzeugend darzulegen, was der Verein will. Warum er das will. Wie Wege aussehen könnten, das Vorhaben reine Fußballarena umzusetzen. Und was es für die Zukunft von Hertha bedeutet, wenn alles bleibt, wie es ist.

Aber, das Wartezeit ist bald vorbei: Ende dieses Monats, Anfang April werden die Hertha-Verantwortlichen ja publizieren, was die Machbarkeits-Studie ergeben hat.

(Ich bin gespannt, was die Qualität der Argumente angeht)


pathe
22. März 2017 um 12:20  |  592072

@Uwe Bremer

„Warne nur vor davor, dass wir (Du oder ich) meinen, den Erfolg/Misserfolg einer mehrjährigen Ausbildung davon abhängig zu machen, dass unsereins mal ein oder zwei oder drei Juniorenspiele gesehen hat.“

Da gebe ich dir vollkommen Recht! Ich fand Kiprit halt an diesem Tag nur so erschreckend schwach.

Und er wurde ja, im Gegensatz zu einigen anderen Spielern der U19, bisher noch nicht einmal beim Training der Profis gesichtet, oder? Andere haben dagegen sogar schon einen Profivertrag bekommen.

Vielen Dank noch für den Re-Post zum Thema Anteile!

Auch an @Opa vielen Dank für die Ausführungen dazu!


Opa
22. März 2017 um 12:24  |  592073

@kczyk: Der Ausgang der Diskussion war Deine unbelegte These, die Fans seien Schuld an der Insolvenz. Tatsache ist, dass die geplante Rettung nicht nur umstritten war, sondern formal nie zur Abstimmung kam, auch, weil es da ein BFH Urteil bezügl. der Sanierungsgewinne gibt und Rechtsunsicherheit herrschte. Wie Du es schaffst, das alles den Fans in die Schuhe zu schieben, ist schon einigermaßen abenteuerlich. Aber für Dich ist ja auch ein Stadion mobil 😉 In einem solchen Weltbild dürfte einiges an Wahrnehmung eher „verzerrt“ sein 😛

@Spandauer: Anträge auf Insolvenzverfahren kann man theoretisch unbegrenzt stellen, so lange es noch eine antragsfähige Körperschaft oder Hinterlassenschaft gibt. Ein Ausgang des Insolvenzverfahrens kann ja die Fortführung der sanierten bzw. entschuldeten Körperschaft sein. Sportrechtlich endet jede nicht lizenzgerechte Handlung, zu der die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehört, allerdings mit Punktabzug und ggf. Zwangsabstieg bzw. Nichterteilung einer spielklassengleichen Lizenz. Ein Sportverein kann das also so lange machen, bis er in die tiefste aller Ligen abgestiegen ist. Warten wir mal ab, wie es in Aachen weitergeht. Aufgrund des Markennamens und der Tradition bestehen durchaus Chancen, da nach einer Rosskur wieder zurückzukommen.

@Boy @pathe: Gerngeschehen 🙂


Spandauer
22. März 2017 um 12:31  |  592074

@Uwe Bremer
Ich hoffe Hertha erklärt halt nicht nur wie das alles läuft wenn es sportlich weiter passt, sondern was passiert sollten wir zum Beispiel noch mal absteigen?? Gott bewahre aber genau davor graust es mir bei der Arena.
Das sie uns hilft bei sportlichen Erfolg davon gehe ich aus, aber bei Misserfolg will ich am Ende nicht darstehen wie z.B. Aachen
Aber gut Ich werde mich ab jetzt zurück halten was das Stadionthema betrifft, hoffentlich😉
Aber nur bis zur Machbarkeitsstudie danach muss die aufgeladene Energie dann raus.

@Blog
Nochmals die Frage wenn die Stimmrechte nichts mit dem Anteil am Verien zu schaffen haben wovon hängen die dann ab ??
Falls das iwo schon ausführlich dargelegt wurde kann mich jemand zu dem Bericht verweisen?


kczyk
22. März 2017 um 12:34  |  592075

lieber opa
wäre ein stadion eine immobilie und keine mobilie, könntest du es nicht einmal abreißen.
dass zb das steuerrecht oft eine andere zuordnung vornimmt, hat andere gründe als den grundsatz abzuändern. so kennt das steuerrecht zb einen wirtschaftlichen eigentümer – abweichend vom zivilrechtlichen eigentümer einer sache.
aber da nur angelesene rechtskenntnisse besitzt, nehme ich dir deine oft anmaßenden ansprachen nicht übel.


Opa
22. März 2017 um 12:38  |  592076

@Spandauer: Das ist u.a. im Aktiengesetz geregelt (für die Sonderform der KGaA ab §278). Weiteres ist vor allem im HGB (§ 161-177a) zu finden, denn die Kommanditgesellschaft ist eine Handelsgesellschaftsform, die dem Kommanditisten soweiso nicht wahnsinnig viele Rechte einräumt (oder um mal meine alte Wortschaftsprüferin zu zitieren: Kommanditisten sind dumm und frech. Dumm, weil sie sich beteiligen und frech, weil sie hinterher noch Auskunft verlangen).

Würde Hertha also alle Anteile an der KGaA abgeben, hätte Hertha immer noch 100 % des Stimmrechts gem DFL Satzung, weil dieses nicht aus der Kommanditgesellschaft, sondern vom Komplementär ausgeübt wird.


22. März 2017 um 12:41  |  592077

@Stadiondebatte:

Am vergangenen Samstag hatte ich ja die Gelegenheit, eine Bundesliga-Partie in einem „reinen“ Fußballstadion erleben zu dürfen.

Die Straßenbahn fuhr quasi bis vor die Tür, der Gästeblock war von dort sehr schnell zu erreichen, man saß relativ nah am Spielfeld, obwohl Block N16 schon etwas zu weit in der Ecke erschien. Zur Toilette waren es von meinem Sitzplatz nur wenige Meter.

Ansonsten wirkte das Stadion auf mich, wie eine Stahlträgertribüne mit Betonummantelung – irgendwie seelenlos. Auch tropfte Regenwasser auf unsere Plätze. Im Winter bei Minusgeraden oder einem etwas stärkeren Wind, wäre das Kälteempfinden wohl vergleichbar mit den Verhältnissen des Olympiastadions.

Die beiden noch vorhandenen „Zugangsbereichgebäude“ des ursprünglichen Müngersdorfer Stadions aus Zeiten des Gewinns unseres zweiten Meistertitels waren für mich trotz der vorgenannten Vorteile, das eigentliche „Highlight“.

Emotional würde eine neue Arena wohl nicht annähernd an unser Olympiastadion heranreichen.

Deshalb bin ich (wie wohl wir alle) extrem gespannt, mit welchen Inhalten Hertha BSC die von Uwe Bremer formulierte „Bringschuld“ erfüllt.


Opa
22. März 2017 um 12:44  |  592078

@kczyk: Auch Volljuristen irren. In jedem Verfahren übrigens gibt’s in der Regel mindestens einen, der kein Recht bekommt. Wenn Du allerdings mit dem BGB und dem Immobilienrecht Schwierigkeiten hast und immer noch glaubst, dass der Nutzer eines mit einem Grundstück fest verbundenen und nicht nur vorübergehend errichteten Bauwerks Eigentumsrechte hat, dann irrst Du einfach. Da musst Du mir keine mangelnden Rechtskenntnisse vorwerfen, nur weil Du diesem Irrtum unterliegst. Ein Bauwerk wie ein Stadion ist kein mobiler Gegenstand wie ein Dixie oder ein Bratwurstbudenanhänger. Aber lassen wir das.


Stehplatz
22. März 2017 um 12:52  |  592079

Also mir würde ein chinesischer Investor insofern gefallen, dass das Stadion dann ein Jahr nach Spatenstich fertig wäre.

Aber ernsthaft: Wo soll man Kapital einsammeln? Hertha hat international nicht den Namen, um auf allen Märkten konkurrenzfähig zu sein. Da punktet man wohl eher mit den Stichworten Berlin und Bundesliga. China scheint mir daher eine logische Option. Ich verstehe auch den Reiz nicht in einen Fußballverein zu investieren, wennman kaum etwas zu sagen hat.
Ich habe den KKR-Deal als einen Versuchbalon in einem neuem Geschäftsfeld der Amerikaner verstanden, um später evtl. mit Gewinn weiter zu verkaufen. Aber wo liegt der Reiz für einen Konzern wie Fosun?
„A new thing to brag about“? Und was soll man da groß kontrovers diskutieren? Bisher ist das nur der berühmte Sack Reis.


Kamikater
22. März 2017 um 13:00  |  592080

@ub
Du schriebst oben, dass Anfang April die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt werden. Das ist nicht ganz richtig. Da wird Näheres zur Standortfrage vorgestellt, die als Basis eine Machbarkeitsstudie dient.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. März 2017 um 13:08  |  592081

@Stadiondebatte

@spandauer

Ich hoffe Hertha erklärt halt nicht nur wie das alles läuft wenn es sportlich weiter passt, sondern was passiert sollten wir zum Beispiel noch mal absteigen??

Hertha hat etwa seit 2005, 2006 fast zehn Jahre nur mit sich selbst zu tun gehabt, mit eigenen Problemen. Fast alle Kraft ging darauf, die nächsten 18 Monate zu überstehen.
Da ist Hertha in der Entwicklung ins Hintertreffen geraten gegenüber der nationalen Konkurrenz. Die hat sich einfach weiterentwickelt.

Das hat sich mittlerweile etwas geändert. Wichtig war der KKR-Einstieg Anfang 2014. Dadurch konnte Hertha seine Finanzen auf sinnvollere Beine stellen. Sportlich schaut man – anders als zwischen 2009 und 2014 – seit zwei Jahren eher nach oben als nach unten.

Die nationale und die internationale Entwicklung setzen Hertha unter Druck, selber auch Schritte zu gehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Endlich hat Hertha auch etwas Luft, um sich um andere Fragen als das nackte Überleben zu kümmern.
Aufgabe der Geschäftsführung ist es, Hertha für die Zukunft aufzustellen.
Dazu gehört das Stadionthema.
Dazu gehört, Fans und Mitglieder plausibel zu machen, warum dieses Thema angepackt werden soll.
Natürlich gehört zur Überzeugungsarbeit, die Präsident Werner Gegenbauer, Manager Michael Preetz, Finanzchef Ingo Schiller und der für die digitale Kommunnikation zuständige Paul Keuter zu leisten haben, folgendes: Dass Herthas Vereinsführung Fans und Mitglieder Ängste nimmt, dass mit einem Stadionbau ein Weg eingeschlagen würde, der Hertha in den Ruin führt.
Es gilt eine deutliche Mehrheit davon zu überzeugen, dass der Weg Hertha neue Chancen bietet und die Zukunftsfähigkeit sichert.

Gleichzeitig müssen wir alle so fair sein bei der Diskussionn, dass unabhängig vom Ausgang der Stadion-Debatte niemand von uns in die Zukunft der nächsten 25, 30 Jahre schauen kann.


apollinaris
22. März 2017 um 13:08  |  592082

Boah, heute bereitet mir der blog Kopfschmerzen. Warum?- weil ich nichts von all dem Diskutiertem verstehe😶😞
Ich halte es heute mit Wittgenstein…“ worüber man nicht reden kann….“


22. März 2017 um 13:12  |  592083

Ui da habe ich mich geirrt in der Platzierung, Sorry @Exil #Gutaufgepasst

Musstest Du googeln? 😉


Exil-Schorfheider
22. März 2017 um 13:23  |  592084

Bolly
22. März 2017 um 13:12 | 592083

Nö, wie schon geschrieben:

Eisbären-Sympathico

Da weiß man das.

Make Allgemeinbildung great again – oder so ähnlich


Kamikater
22. März 2017 um 13:24  |  592085

@spandauer
Und ich hoffe, dass mir Stadionneubaugegner erklären, wie es ohne diese Möglichkeiten der Mehrvermarktung im Verein in 10 Jahren noch Bundesligafussball mit Hertha geben soll.


jenseits
22. März 2017 um 13:36  |  592086

#Kraft
Ich schließe mich dem an, was @opa gestern um 13:55 und 10:07 dazu schrieb.
Hertha hat Kraft noch einmal eine kleine Fortbildung im letzten Sommer gewährt und damit sollte das Kapitel auch abgeschlossen werden. Von sich aus wird Kraft den Verein wohl eher nicht verlassen, wohin sollte er denn gehen? Nach Osnabrück vielleicht.


Susch
22. März 2017 um 13:36  |  592087

@ pathe
Vielleicht ist Kiprit nicht bei den Profis, weil er nächste Saison nicht mehr hier ist?


monitor
22. März 2017 um 13:37  |  592089

@kamikater

Mir erscheint es zunächst einmal sehr zweifelhaft, irgendwie mehr als 100 Mio aufzutreiben und aus dem Bauergebnis eine Tilgung plus Mehreinnahmen zu realisieren, die so gewaltig sein sollen, daß ohne sie der Fortbestand der Profiabteilung in der 1. Liga gefährdet ist.

Das ist mir alles ein wenig zu übertrieben.
Deshalb warte ich mal ab, ob Hertha mir das plausibel erklären kann, daß es so ist.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. März 2017 um 13:38  |  592090

@China

weil es gerade zum Thema passt:
Der FC Bayern (in Shanghai) und der VfL Wolfsburg (in Peking) eröffnen diese Woche Büros in China – Bericht in der FAZ – hier


22. März 2017 um 13:59  |  592096

Verstehe @Exil 13:23

Nun weiss ich aber immer noch nicht was @Sunny heute morgen 9:37 meinte!


Exil-Schorfheider
22. März 2017 um 14:02  |  592100

Kamikater
22. März 2017 um 13:24 | 592085

„@spandauer
Und ich hoffe, dass mir Stadionneubaugegner erklären, wie es ohne diese Möglichkeiten der Mehrvermarktung im Verein in 10 Jahren noch Bundesligafussball mit Hertha geben soll.“

Warum?
Das ist doch nicht unsere Aufgabe, hier belastbare Zahlen oder Erklärungen zu liefern…

—————————————————————————

@bolly

Gut, dass Du ihn gefragt hast.
Ich tippe auf das PlayOff-System allgemein – ist ja aus Amerika importiert. 😉


Spandauer
22. März 2017 um 17:14  |  592119

@Kamikater
Ist schon unfair mich zu einem Thema anzuschreiben über das ich eigentlich nicht mehr reden will bis zur Machbarkeitsstudie.😉

Also 1. Du scheinst zu glauben ich wäre ein Neubaugegner, ist aber falsch. Ich bin nur ein Olyverfächter. Ich freue mich durchaus über die Nähe zum Spielfeld oder die lautere Stimmung.
Aber ich sehe da alles sehr kritisch weil ich am Ende kein murks erleben will.

2. Es ist nicht die Aufgabe der Neubaugegner euch zu überzeugen. Ihr wollt das eine Arena kommt ihr wollt ein Haufen Geld raushauen , also müsst ihr beweisen das diese wirtschaftlich alternativlos ist.
Ihr bzw. Hertha muss uns begreiflich machen wie die Arena finanziert werden kann , auch wenn der sportliche Erfolg ausbleibt.

3. Es ist sehr schade das so viele Befürworter einfach naiver Weise, sich schöne Zahlen präsentieren lassen und glauben die Arena macht uns reich.
Warum wollen so viele nicht begreifen, das diese Arena auch eine Menge Risiken mit sich bringt?
Instandhaltungskosten
Erneurungen wie bei vielen Arenen das WLAN zb
Schalkes Dauerproblem mit dem Dach.
Aachen die an den Kosten zerbrochen sind weil es schon für 2.Ligisten nicht tragbar ist. Alle Befürworter sollten ihre rosa Brille abnehmen und sich nicht nur mit den Vorteilen beschäftigen.
Mir ist bewusst das uns eine Arena weiter helfen kann, aber halt auch das diese zur Belastung werden kann.
Nehmen wir mal das Beispiel von Uwe letztens
BMG macht jährlich 10 Millionen plus wir 5 Millionen Miete miese , ok sind 15 Millionen Unterschied klingt erstmal ganz nett. Aber wie viel mehr Geld bringen die TVeinnahmen ?
Wie viel Geld macht BMG noch wenn sie Europa verpassen? Wie viel Geld musste BMG in den letzten Jahren in die Arena pumpen?
Alles Dinge die Befürworter gerne außer acht lassen.
Wie gesagt wenn mir aufgezeigt wird das es sich lohnt auch wenn der sportliche Erfolg ausbleibt, dann trage ich als Mitglied diese Entscheidung gerne mit. Aber dafür müssen die Befürworter erst mal den Beweis erbringen.
So jetzt aber wirklich Schluss damit , abwarten was Hertha uns da präsentiert, aber ich werde ganz bestimmt sehr ganau zuhören und werde mich nicht bequatschen lassen nur weil sich unser Vorstand sein Denkmal setzen will.
Aber im Wege werde ich auch nicht stehen da ich mich wie gesagt auch freue auf eine Arena, auch wenn ich bissel weine da ich das Oly seit jetzt 22Jahre liebe egal Bei welcher Veranstaltung. Ohne das Oly wüsste ich nicht mal wer Hertha ist und sollte der BSC nach Brandenburg ziehen werde ich eh lieber Unioner.

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