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(ub) – Die ungewohnte Spielform hat Tücken. Es war ohnehin nur eine Mini-Gruppe, die Pal Dardai beaufsichtigte.  Vor den Torleuten Thomas Kraft und Leon Schaffran wurde Vier-gegen-Vier gespielt. Dazu gab es einen neunten Feldspieler im gelben Leibchen, der jeweils bei der ballführenden Mannschaft war. Der neutrale Spieler durfte auch aufs Tor schiessen, allerdings nur mit seinem ersten Ballkontakt.

Also schoss Per Skjelbred im gelben Leibchen aufs Tor, Torwart Schaffran wehrte ab, der Ball prallte zurück – Skjelbred schoss erneut direkt – Tor.

Dardai: Das war ein Eigentor, Per.

Nach Trainer-Rechnung hatte der Ballbesitz mit der Torwart-Parade gewechselt. Eine Interpretation mit der Skjelbred nicht einverstanden war: „O.k, das Tor zählt nicht.“ Der Trainer aber bestand darauf:

Jedes Tor zählt.

Folgende Teamaufteilung war unterwegs:

Team Rot: Schaffran – Langkamp, Stocker (Baumjohann), Skjelbred (Baumjohann), Allagui.

Team Anthrazit: Kraft – Mittelstädt, Allan, Kurt, Esswein

Gelbes Leibchen: Baumjohann (dann Skjelbred, dann Allan, dann Stocker)

Da bei diesem Kick ähnlich wie bei Marcelinhos Abschiedsspiel am vergangenen Samstag  um die 15 oder 16 Tore fielen, war diese eine Szene nicht so entscheidend …

Frühjahrstraining @herthabsc #schenckendorffplatz #hahohe #bundesliga

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Plattenhardt mit Mittelohrentzündung

… auffällig waren aber die vielen fehlenden Spieler.

Marvin Plattenhardt ist mit einer Mittelohrentzündung weiter außer Gefecht. John Brooks hütet mit einer Nebenhöhlenentzündung das Bett. Mitchell Weiser (Muskelfaserriss) fällt für Wochen aus.

Salomon Kalou beginnt langsam wieder zu arbeiten. Trainer Dardai will aber auf keinen Fall seinen Torjäger zu früh einsetzen.

Dardai: Nicht, dass er nach 10, 15 Minuten vom Platz muss und uns dann mit einer großen Verletzung ausfällt

Mittelstädt, vorzeitig von der deutschen U20-Nationalelf zurückgekehrt, hat gute Chance am Freitag gegen die TSG Hoffenheim in der Startelf zu stehen (20.30 Uhr, Olympiastadion).

Derzeit nicht in Bundesliga-Verfassung ist Sinan Kurt.

Dardai: Sinan hat nach dem Testspiel am Freitag gehumpelt, jetzt humpelt er im Training. Es macht keinen Sinn, ihn im Moment in einen Wettkampf zu werfen.

Im Auslaufmodus waren die Länderspielfahrer Vladimir Darida und Peter Pekarik sowie von Herthas U23 Florian Kohls und Mike Owusu. Rune Jarstein wird morgen erwartet.

 

Training Mittwoch 10 Uhr, Schenckendorff-Platz


134
Kommentare

Freddie
27. März 2017 um 20:03  |  592739

Ha!


pathe
27. März 2017 um 20:05  |  592741

Ho!


dewm
27. März 2017 um 20:06  |  592742

He!


27. März 2017 um 20:10  |  592743

Hertha BSC!


dewm
27. März 2017 um 20:11  |  592744

Der Meister von der Spree!


Hertha Ralf
27. März 2017 um 20:17  |  592745

So und nun bitte keine Kommentare mehr, so liest sich das gut und schön …
Der Vorblog ist ja Fremdschämen pur und hat mit Auseinandersetzung nix mehr zu tun.
So viele gute und lesbare Schreiberlinge sind verschwunden, SCHADE!


27. März 2017 um 20:24  |  592747

Zählen Links zum kicker, zu wikipedia, zu youtube o.a. Links nicht als Kommentare und sind weiterhin erwünscht HerthaRalf?


pathe
27. März 2017 um 20:38  |  592748

Youtube-Links sind auf jeden Fall von der Mehrheit hier unerwünscht.


27. März 2017 um 20:41  |  592749

Ich beantrage Minderheiten-Schutz pathe. 😆


dewm
27. März 2017 um 20:44  |  592750

Antrag abgelehnt!


U.Kliemann
27. März 2017 um 20:45  |  592752

Welpen haben doch immer Minderheiten –
Schutz ! Antrag befürwortet.


27. März 2017 um 20:46  |  592753

Kannste vergessen dewm
27. März 2017 um 20:44 | 592750
Und pathe ebenso.

Hier hat niemals eine Wahl zum Sprecher irgendeiner Mehrheit stattgefunden. Hier ist jeder einzig und allein für seine eigenen Beiträge und Links verantwortlich.


fechibaby
27. März 2017 um 20:48  |  592754

@Blauer Montag 27. März 2017 um 20:41

Dem Antrag wird selbstverständlich zugestimmt!


Jack Bauer
27. März 2017 um 20:57  |  592755

Laut Hertha Homepage hat Dardai die Hoffnung auf einen Kalou Einsatz am Freitag noch nicht aufgegeben:

„Salomon Kalou trainierte wieder individuell in der Kabine. „Es wird knapp bis Freitag“, sagt Dárdai. „Wenn er seine Muskelverletzung nicht zu 100 Prozent auskuriert hat, können wir es nicht riskieren, ihn spielen zu lassen“, ist der Chefcoach vorsichtig.“

Link lasse ich mal, sonst ist der Beitrag wieder inner Warteschleife.


pathe
27. März 2017 um 21:00  |  592756

Zum Thema: Ein Ausfall auch noch von Platte wäre großer Mist, denn ich hatte Mittelstädt fest als LOM eingeplant…

Sollte also der fast schon worst case eintreten und zusätzlich zu Lusti und Schieber noch Brooks, Platte, Kalou und Weiser ausfallen, wäre dies ja fast schon das letzte Aufgebot:

Jarstein
Pekarik Langkamp Stark Mittelstädt
Schelle Darida
Esswein Haraguchi
Allagui Ibisevic

Sollte Haraguchi auch nicht einsatzfähig sein, müsste Stocker mal wieder ran.


27. März 2017 um 21:05  |  592757

Das aktuelle Hertha-Lazarett von heute:
Brooks, Duda, Kalou, Kurt, Lustenberger, Maier, Plattenhardt, Schieber, Weiser. 🙁

Mal schauen, welche 18 Spieler überhaupt noch einsatzfähig sind zur Kader-Nominierung am Donnerstag.


pathe
27. März 2017 um 21:09  |  592758

Gehört Allan nicht auch noch mit auf die Liste der Verletzten?
Es wird am Freitag sicher einige Youngster auf der Bank zu sehen geben.


27. März 2017 um 21:16  |  592760

Stümmt p@the,
Allan fehlt in der Liste um 21:05.


pathe
27. März 2017 um 21:17  |  592761

Das wären zehn Verletzte!!!

Auf der Bank könnten daher bei meiner oben angenommenen Aufstellung folgende Spieler sitzen:

Kraft, Torunarigha, Stocker, Kade, Baumjohann.

D. h. zwei Plätze wären noch zu vergeben, wenn ich das richtig sehe.


fg
27. März 2017 um 21:21  |  592762

Sowohl bei Platte als auch Brooks schätze ich mal, dass die vielfältigen Erfindungen der Pharmaindustrie in 96 Stunden einen Einsatz möglich machen.
Kalou könnte ja sogar dann schon einer für Gladbach sein, wobei ich in Gladbach sogar ausnahmsweise mal wirklich konsequent auf Defensive und Stabilität setzen und ein garstiges ermauertes 0:0 mit Kusshand nehmen würde. Da geht es einzig und allein drum, Gladbach nicht mehr rankommen zu lassen und dann in den danach folgenden leichteren Spielen mit Kalou den Sack zuzumachen.


pathe
27. März 2017 um 21:29  |  592763

@fg
Es wäre wünschenswert. So könnten Mittelstädt im LOM, Stark im DM und Darida im ZOM spielen. Und Esswein und Allagui die beiden vakanten Plätze auf der Bank einnehmen.


27. März 2017 um 21:32  |  592764

Das wär‘ toll:

Salomon Kalou
macht den Sack zu.


Susch
27. März 2017 um 21:37  |  592765

Also bei Plattenhardt mit Mittelohrentzündung, und Brooks mit zusätzlichen Knieproblemen, sehe ich beide nicht dafür prädestiniert ohne Training in die englische Woche zu starten. Gleiches gilt auch für Kalou, der auch schon vor Köln kaum trainiert hat.
Bei Brooks und Plattenhardt würde ich definitiv bis Gladbach warten mit ein Einsatz. Und Kalou sogar noch länger.
Wir haben doch Torunarigha, Mittelstädt, Stocker, Haraguchi, Esswein und Augenweide Allagui 😉
Ansonsten halt mal Kade oder Zografatis ins kalte Wasser schmeißen.


Freddie
27. März 2017 um 21:47  |  592766

Ich meine, Allan war heute im Mannschaftstraining, von daher sollte er in den 18er Kader


27. März 2017 um 21:52  |  592767

Stümmt Freddie,
Uwe hat’s hier oben geschrieben heute. 😳


27. März 2017 um 21:55  |  592768

Freiburg vers Frankfurt..(Frauen)..schönen, temporeichen und fairen Fussball habe ich gesehen. Dolle Entwicklungsschritte jenseits des einstigen Turnier-Hypes. Von wegen , man hätte damals keinen hype künstlich entfacht…Damit lag ich richtig.
Aber..
Vor ein paar Jahren noch, dachte ich, die Fussballfelder seien vielleicht zu weiträumig für 22 Frauen.Mir kam es so vor, als seinen sie läuferisch am Limit. Jute Jüte, ziemlichen Unsinn habe ich da verzapft: hat mir richtig gut gefallen, das Spiel.


hilli
27. März 2017 um 22:04  |  592769

und wenn’s zu viele Verletzte und Kranke gibt… Baumi ist ja auch noch da..
🙂 ..duck und wech….
Wenn Der dann auch noch das Spiel am Freitag entscheiden würde…
ja ja.. bin ja schon wieder wech


27. März 2017 um 23:25  |  592771

..ich würde jauchzen.. 🙂


Stehplatz
27. März 2017 um 23:48  |  592772

Das wird eine richtige Herausforderung für Dardai bei der personaldecke! Trainerspiel!


Zippy
28. März 2017 um 0:11  |  592773

@apollinaris um 21:55
Ich freue mich über jeden, der zu einer solchen Erkenntnis kommt, ehrlich. 🙂
Da hat sich in den letzten 5-10 Jahren unglaublich viel getan, Strukturen wurden professionalisiert, junge Trainer wie Thomas Wörle oder Jens Scheuer bringen die Spielerinnen enorm weiter.
Diese Diskussionen um die Spielfeldgröße gibt es ja immer mal wieder, auch die Größe der Tore wird ja manchmal diskutiert.
Ich denke, dem liegt häufig auch ein wenig der Gedanke zugrunde, Fussball müsse stets genauso aussehen wie „Männerfussball“.
Frauen werden ein Spielfeld dieser Größe immer ein weniger anders nutzen als Männer, aufgrund der physischen Voraussetzungen, genauso wie sich eine Torfrau immer ein wenig anders verhalten wird als die etwas größeren, kräftigeren männlichen Kollegen.
Leider sind der Entwicklung bislang noch Grenzen gesetzt dadurch, dass diese auf einige Länder begrenzt ist – ein positiver Wettbewerb ist so schwierig. In Asien stagniert die Entwicklung zum Beispiel etwas, in Mittel- und Südamerika (Brasilien) ebenso – Kolumbien ist da vielleicht noch die positive Ausnahme. Aber selbst in Frankreich haben es Vereine unterhalb des Niveaus der drei „Großen“ schwer, mitzuhalten und sich gleichzeitig weiterzuentwickeln.
Ich hoffe sehr, dass mehr Verbände erkennen, wie wichtig es ist, den Frauenfussball zu fördern, denn die Vereine und die Spielerinnen benötigen Unterstützung.


28. März 2017 um 0:22  |  592775

@zippy
ach, und ich dachte, das mit den Spielfeldgrößen sei mein ureigener Irrtum (die Tore hatte ich auch angedacht..):-)
Ja, seit heute habe ich eine andere Haltung. Dachte wirklich, die Martas etc seien reine Ausnahmeerscheinungen und Frauenfussball unterhalb der Weltklasse sei nicht sonderlich qualitativ.
Ja. Bin geheilt.
(Wobei heute das 1:0 absolut haltbar war…Torfrau schlicht zu klein..Aber das ändert für mich heute rein gar nichts)


Opa
28. März 2017 um 8:19  |  592781

Frauenfußball und die Popularität
Es gibt durchaus hochwertigen Frauenfußball, in den Nationalmannschaften und den ersten Mannschaften, die es in die 1. Liga geschafft haben, doch schon im MIttelfeld der Liga sackt das sportliche Niveau einigermaßen drastisch ab.

Das Problem des Frauenfußballs ist aber weniger das sportliche Niveau als der Zuschauerzuspruch, der im Vergleich zum Männerfußball, der derzeit alles andere an Sport an die Wand drückt, beinahe im nicht messbaren Bereich ist. Das wirkt sich auf die Finanzen aus. Die Commerzbank ist z.B. letztes Jahr als Brustsponsor des FFC Frankfurt ausgestiegen, um mit den freiwerdenden Mitteln u.a. bei der Männer-Nationalmannschaft einzusteigen (und zum Ende der kommenden Saison vermutlich das Engagement beim FFC komplett einzustellen). Dieses Schicksal teilt der Frauenfußball mit anderen Sportarten, in denen hochwertiger Sport präsentiert wird, aber kaum mehr zu finanzieren ist.

Die mangelnde Popularität anderer Sportarten zu ändern ist allerdings auch nicht zu erzwingen. Im öffentlich-rechtlichen könnte man mit einer Randsportart-Quote arbeiten, wobei man ehrlich gesagt schon sagen muss, dass der heutige Profifußball im gebührenfinanzierten Fernsehen eigentlich nichts mehr zu suchen hat, zumal man große Schwierigkeiten hat, die Rechte zu refinanzieren.

Wenn selbst Bierhoff eine Übersättigung beklagt, sollten bei allen die Alarmglocken schrillen, denn ein „weiter so“ oder „noch mehr Geld“ wird die Probleme am Ende nur verschärfen. Für den Männerfußball genauso wie für alle anderen Sportarten. Und für den Frauenfußball. Und auch für die Medien und Werbewirtschaft.

Das Ende einer solchen Entwicklung wird man in einigen Jahren bei den olympischen Spielen oder Welt- und Europameisterschaften sehen können, wenn dort deutsche Sportler nur noch als Staffage dienen. Es liegt auch an uns als Konsumenten, daran etwas zu ändern, indem wir andere Sportarten nachfragen und diese populär machen. Hockey, Rugby, Handball, Eishockey (abseits der Operettenliga), Basketball, Leichtathletik, Frauenfußball und andere haben es verdient, aus dem Schatten des Fußballs zu kommen. Es liegt an uns. Dort hinzugehen, aber auch maßhaltende Berichterstattung darüber bei den Medien einzufordern. Und darüber zu diskutieren.


Freddie
28. März 2017 um 8:25  |  592782

28. März 2017 um 8:36  |  592783

Danke für den Tipp, Freddie. Sehr hübsch.


Susch
28. März 2017 um 8:49  |  592785

Die Idee mit Seeed finde ich “richtig“ gut 👍


Herthas Seuchenvojel
28. März 2017 um 8:52  |  592786

schade das der zweite Artikel nur plus-Mitgliedern verfügbar ist und bei der BZ leider garnicht
„Athletik-Trainer klagt an – Die Bundesliga trainiert sich kaputt!“

hochinteressant, welche übermäßigen Trainingsformen welche Verletzungen langfristig auslösen

PS: sollte hier ein Plus-Mitglied dabei sein, möge er bitte die entsprechende Passage bitte reinkopieren bzw. zitieren


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2017 um 8:53  |  592787

@Ulmen-Interview

liest sich mir wie ein PR-Interview. Damit endlich mal jemand etwas Positives über die Digitalisierungs/Slogan- und Twitterschritte von Hertha sagt, die sonst nicht weiter wahrgenommen werden

P.A. Die Idee mit Seeed, dass es lässig wäre, wenn die ein Hertha-Stück machen würden, wird seit der Veröffentlichung von „Dickes B“ diskutiert, seit 2001


28. März 2017 um 9:02  |  592788

Das Interview war vor einer halben Stunde noch nicht hinter der Bezahlschranke.

Dann wird es wohl bald bei Focus.de nachzulesen sein.


Opa
28. März 2017 um 9:05  |  592789

Ulmen scheint der Prototyp des Fans zu sein, den man sich wünscht. Kauft ein Trikot, schleppt seine „Olle“ mit, auch wenn die im Stadion nur Mails checkt und findet ansonsten alles bis auf die angeblich angestaubte Hymne dufte 🙄 Ich finde ja, er würde unglaublich gut zu RB passen, da gibt’s auch weniger Weddinger Eckkneipe 😀

Aber mal Spaß beiseite: Na klar fällt es auf, dass er so mit der einzige ist, der sich öffentlich zum Slogan äußert und den obendrein noch gut findet. Das ist so durchsichtig wie ein Destillat aus dem Hause Ursula, was dahintersteckt. Daher kann man sich den Tag rot im Kalender anstreichen, wenn schon ich mit Uwe einer Meinung bin 😉


frankophot
28. März 2017 um 9:17  |  592790

An Alle, die schon die Startelf für Freitag basteln:
Hat Niklas Stark nicht heute noch ein Spiel… ?


Herthas Seuchenvojel
28. März 2017 um 9:23  |  592791

weiß eigentlich einer, ob @alorenzo die Kündigungswelle angesichts der Fusion mit der Berliner Zeitung beruflich überlebt hat bzw. wird?


pathe
28. März 2017 um 9:24  |  592792

@frankophot
Mal den Teufel nicht an die Wand…!!!


Susch
28. März 2017 um 9:33  |  592793

Ibisevic spielt heute auch noch


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 9:48  |  592794

Herthas Seuchenvojel
28. März 2017 um 9:23 | 592791

Was würdest Du vermuten, wenn er neulich seinen letzten Nachschuss veröffentlichte?

——————————————————————————

Für den Tellerrand:

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Verkauf-von-AC-Mailand-an-chinesische-Investoren-auf-der-Zielgeraden-5393617


Herthas Seuchenvojel
28. März 2017 um 9:57  |  592795

@Exil: der ist an mir vorübergegangen, thx


frankophot
28. März 2017 um 10:02  |  592796

@susch: Mal den Teufel nicht an die Wand !!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2017 um 10:40  |  592799

@Training

Ibisevic trainiert in der Gruppe, Brooks und Kalou individuell mit dem Athletiktrainer


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 10:40  |  592800

Jack Bauer
28. März 2017 um 10:49  |  592801

Finde Ulmen in dem was er macht super (kürzlich vor allem Jerks), auch für und gegen was er sich einsetzt ist in der Regel sehr löblich. Dass er nun aber wiederholt eine Lanze bricht für die Digitalisierungs/Twitterkampagne Herthas und dafür prominent „platziert“ wird (sky, Bild etc.) ist sicher kein Zufall. Gibt schlimmeres, aber das sollte man bei der Bewertung solcher Zeilen schon beachten.

Auch bei Seeed volle Zustimmung mit Uwe Bremer. Das wird in der Tat schon seit Ewigkeiten diskutiert, auch Dieter Hoeneß hätte das in meiner Erinnerung gerne gehabt. Problem ist halt, dass die Band (die ja bei weitem nicht nur aus Peter Fox besteht) nicht so wirklich viel mit Hertha am Hut hat. Und dann ist zwischen lässig und gezwungen eben ein schmaler Grat. Ich glaube, dass es da seitens Seeed kein Interesse gibt und wohin erzwungene, moderne Vereinslieder führen, haben wir ja z.B. bei Ben gesehen. Da müssen wir halt weiterhin mit ihrer Berlin Hymne vorlieb nehmen, geht auch klar.


Susch
28. März 2017 um 10:51  |  592802

@ Freddie und Bremer
Danke für die Info.
Das wusste ich nicht mit Ibisevic. 👍
Zu der China Reise habe ich noch ein paar Fragen, und hoffe das jemand hier diesbezüglich Antworten kann.
Geht es da um ein Investor für das Stadion?
Es soll ja komplett privat finanziert werden.
Geht es auch um Geld für Transfers zu beschaffen?
Oder beides?
Und ab wann steht das Geld zur Verfügung?
Ist ja nicht ganz unwichtig um jetzt schon mit Spieler zu verhandeln, wo es sonst immer am Geld gescheitert ist.
Bevor Spieler wie Gnabry nach Hoffenheim, oder Selke nach Bremen gehen, sollten wir uns dazwischen zwängen 😉


Kamikater
28. März 2017 um 11:14  |  592803

@susch
Ich würde sagen, jegliche Frage nach Investoren und dem möglichen Geld ist viel zu früh, um sie zu stellen. Gleichwohl Verhandlungen schon weit gediehen sein könnten, ist alles bisher reine Spekulation.

@Verletztenmisere
Brooks, Duda, Kalou, Kurt, Lustenberger, Maier, Plattenhardt, Schieber, Weiser. Das ist mehr als nur schlimm. Das wäre so, als wenn bei Hoffenheim Süle, Uth, Demirbay, Rudy, Wagner, Zuber, Amiri, Hübner und Kramaric fehlten.

Da würden wir bei voller Kapelle am Freitag 4-0 gewinnen. Daher wäre alles andere als eine eine klare Niederlage ein Wunder.

Bin gespannt, wer danach hier im Blog wieder schreibt, dass die medizinische Abteilung Schrott sei und Dardai keine Zukunft mehr hat.


backstreets29
28. März 2017 um 11:18  |  592804

@HerthaSeuchenvojel

Alorenza war nie bei der Berliner Zeitung
Er war beim Berliner Kurier


Herthas Seuchenvojel
28. März 2017 um 11:26  |  592805

@backs:
da steht um 9:23 : Fusion MIT der Berliner Zeitung 😉
ist mir scho klar, wo er war


Opa
28. März 2017 um 11:32  |  592806

Unfähigkeit
@Kami: Das Thema der angeblich unfähigen medizinischen Abteilung begleiten wir beide nun schon seit wie vielen Jahren augenrollend? 🙄 Und das der angeblich unfähigen Trainer? 😁 Ich überlese das mittlerweile meistens.

Stadionhymne
@Jack: Laut meinen Informationen hat Hertha bei Fox und Seeed angefragt und sich eine Abfuhr eingefahren. Ansonsten muss man sich im Stadion ja nur umgucken, so lange „Nur nach Hause“ funktioniert, besteht doch nullkommanull Notwendigkeit, an dieser Tradition zu rütteln. Außerdem ist das leicht in Moll gehaltene Lied doch perfekt für „normale“ Zeiten bei Hertha, wenn es mal wieder nicht so läuft.

Alorenza
Andreas hat heute übrigens Geburtstag. An dieser Stelle auch nochmal meine herzlichen Glückwünsche an einen immer streitbaren Charakter, der sich sehr um unseren Herzensverein (und leider auch um den anderen in der Stadt 😝) und um den Hauptstadtsport, ums Boxen und um Pechi verdient gemacht hat. Statt Blumen wünschte er sich übrigens eine Spende für die Henry Maske Stiftung. Um ihn mal zu zitieren:

Henrys Stiftung ermöglicht sozial benachteiligten Kids, die das Wort Urlaub oder Ferien sonst gar nicht kennen, unbeschwerte Tage und tolle Erlebnisse im Feriendorf der Stiftung am malerischen Beetzsee in Brandenburg.

Es braucht gar nicht viel, um Kinder glücklich zu machen. Manchmal vergessen wir Großen das. Manchmal besser auch nicht.

Danke für Eure Zeit und Eure Freundschaft und Eure Hilfe!

Und hier kann gespendet werden:

Henry-Maske-Stiftung „a place for kids“
Sparkasse Siegen
IBAN: DE 15460500010003333333
BIC: WELADED1SIE

In dem Sinne: Fleißiges Spenden 😉


Susch
28. März 2017 um 11:34  |  592807

@ Kamikater
Zumindest wäre ein Abschluss bezüglich ein Investor für Transfers vom Vorteil.
Duda, Kurt, Lustenberger, Schieber oder Maier sind ja nun keine Stammspieler. Von daher wäre es bei den Spielern eine Ausrede.
Wir haben auch schon ohne Kalou, Brooks oder Plattenhardt gute Spiele gemacht.
Vielleicht ist es ganz gut wenn wir mal ein wenig vom immer gleichen abrücken.
Da kann sich dann selbst ein Nagelsmann nicht von vornherein drauf einstellen.
Hoffenheim musste 11 Nationalspieler abstellen.
Also werden auch die etwas rotieren.
Unsere erste Elf ist nicht so schlecht das man eine Niederlage fürchten muss.
Hoffe allerdings das Plattenhardt spielen kann, damit Mittelstädt im Mittelfeld davor spielen kann.
Mittelstädt, Stocker, Esswein und Ibisevic sind gut genug um Hoffenheim weh zu tun.
Darida und Skjelbred vor der Abwehr, und Stark (der in der U 21 IV spielt) in die IV.
Und sollte Plattenhardt doch ausfallen, spielt halt Mittelstädt hinten, und “ Augenweide“ Allagui davor.
Haraguchi, Zografatis oder Kade und Friede sind ja auch noch da um als Backup für die Offensive zu dienen.


Herthas Seuchenvojel
28. März 2017 um 11:47  |  592808

Spende ist raus
huch, das nenn ich mal gut getimed mit der Frage nach Andreas
dabei geisterte die mir schon seit Wochen im Kopf rum


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 12:01  |  592809

Ich finde das Interview mit C. Ulmen grauenhaft und überflüssig, die Krönung wäre noch M. Barth gewesen. Fan seit 20 Jahren?! Dann ist er mit circa 22 Jahren Hertha-Fan geworden – zur Zeit des Wiederaufstiegs.

Welchem Verein hat er denn die Jahre davor die Daumen gedrückt? Oder entstand die Liebe zum Fußball erst als eine Art Spätzündung? „Super“, also hat er die ganz schweren Jahre bzw. Jahrzehnte ja alle hautnah mitbekommen. Warum können „Prominente“ nicht einfach nur Fußball-Fans sein und deren Senf für sich behalten? Wenn ich dann in der Fragestellung lese „Sie sind Experte“, dann könnte ich…

Vielleicht sollte der Verein und/oder die Lokalpresse sowieso mehr oder besser ausschließlich, auf die eigenen Fans, die tatsächlich die jahrzehntelange Basis des Vereins ausmachen, befragen bzw. „interviewen“.

Was ein Herr Ulmen oder ein Herr Barth oder… zu und über Hertha BSC zu sagen haben, interessiert mich NULL.

Gleiches gilt für mich übrigens auch bezüglich anderer „Promi-Fan-Größen“, wie Peter Lohmeyer (Gelsenkirchen) etc.

Jedes Interview mit jeder/jedem IMMERTHANER(IN) wäre für mich sehr sehr viel interessanter und aussagekräftiger.


Kamikater
28. März 2017 um 12:09  |  592810

@susch
Also die Möglichkeit, dass Hoffenheim mit voller Kapelle eine Mannschaft mit 9 Ausfällen, davon 5 Stammkräfte, schlägt, dürfte wohl um ein mehrfaches größer sein, als dass er sich von eben jenen Ausfällen überraschen lässt.

Die werden hier mit ganz breiter Brust und Sandro „the brain“ Wagner auflaufen. Der DFB wird seinen besten Mann schicken und dann wird alles gut. Für Hansi Flick.

Mal so nebenbei im kicker:
“Auch wenn es zwischen Gnabry und dem FC Bayern eine Vereinbarung gibt, die dem Rekordmeister eine Zugriffsoption gewährt, ist dem Vernehmen nach aber ein Wechsel nach München im Sommer kein Thema für Gnabry.


Susch
28. März 2017 um 12:12  |  592811

@ Kamikater
Ich halte dagegen, und sage wir gewinnen 2:1 👍


ahoi!
28. März 2017 um 12:26  |  592812

da schau an. der christian (lell)…. soeben meldet bild:

München – Gerade erst ist Ex-Fußballer Christian Lell (32) wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden – jetzt hat er schon den nächsten Polizei-Ärger am Hals.

Razzia in seiner Straßlacher Villa!

Nach BILD-Infos geht es um Rauschgift, derzeit soll das Anwesen in Straßlach bei München durchsucht werden, in dem Lell wohnt.

Er musste heute morgen um 9.45 Uhr in anderer Sache beim Amtsgericht erscheinen, kassierte eine Geldstrafe von 45 000 Euro wegen Beleidigung.

In diesem Prozess ging es darum: Lell hatte eine ehemalige Mieterin einer der Wohnungen in der Villa, die gerade durchsucht wird, bespuckt und als Hure beschimpft. Die Villa gehört einer Firma – Firmen-Chefin soll Lells Mutter sein.

Am Ende der Verhandlung gegen 11 Uhr kamen zwei Männer in Zivil in den Saal, legten Lell ein Dokument vor, führten ihn ins Richterzimmer und danach zu einem Auto. Sie brausten davon.

Derzeit wird die Villa durchsucht! BILD bleibt dran.


chachani
28. März 2017 um 12:27  |  592813

Ich mag Christian Ulmen sehr und ich finde es echt klasse, dass er seine Bekanntheit nutzt, um auf Hertha aufmerksam zu machen.

Ihm persönlich gefällt die Hymne nicht und ich muss sagen, das ist sein Problem.

Meiner Meinung nach haben wir eine der schönsten Fussball-Hymnen, die es gibt. Ob die Melodie nun ein Cover ist, ist mir völlig egal.

Aber hört euch doch mal bitte diese von Simplifizierung strotzenden Fussball-Hymnen sonst an:

*schrammel schrammel*
„Wir sind die geilsten“
„aus der geilsten Stadt“
„wir waren unten und sind wieder oben/wir waren nie unten weil wir die geilsten sind/wir stehen immer wieder auf weil wir hinter euch stehen“
[hier irgendwo x-beliebigen Verein einsetzen]
*schrammel schrammel*

Nur nach Hause überträgt ja etwas ganz anderes, nämlich ein Lebensgefühl. Ich gehe ins Stadion, weil ich da gerne hin gehe. Ich möchte nicht nach Hause, ich möchte das Gefühl konservieren. Hier fühle ich mich wohl, hier werde ich gebraucht, hier möchte ich sein.

Ob sich das laut Ulmen ursprünglich auf die Kneipe bezieht (wobei ich glaube zu wissen, dass Frank Zander es während eines Urlaubs geschrieben hat), sei mal dahin gestellt. In jedem Fall lässt sich das auch auf Fussball übertragen.

P.S.: Ganz schlimm finde ich, wenn man sich die Hymnen anderer Vereine annimmt und die dann singt… bloß weil sie zu allgemeinen Fussball-Liedern gemacht wurden. Ich spiele hier ganz klar auf „You’ll never walk alone“ an. Macht doch bitte was eigenes und an SKY richte ich die Bitte, dass nicht auch noch vorher im Stadion zu zeigen. Wenn das an der Anfield Road gesungen wird, dann möchte ich das sehen, dann möchte ich den Ursprung und Mythos versuchen zu empfinden. Aber wenn irgendwelche deutschen Fussball-Clubs der Meinung sind, dass vorher auch einspielen und singen zu müssen, dann finde ich das schlicht albern.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 12:42  |  592814

Mitchell Weiser fliegt gleich nach München. Ist seine Verletzung so schwerwiegend bzw. tückisch, dass sie vielleicht von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt begutachtet werden muss?


Kamikater
28. März 2017 um 12:46  |  592815

@Ulmen und Co.
Ich glaube nicht, dass es Ligaweit auch nur einen Unterhaltungskünstler gibt, der von der jeweiligen Szene durchgängig positiv beurteilt wird. Ich halte schauspielerisch von Ulmen nüscht. Und ob der 20 oder 30 Jahre lang schon Fan ist, ist mir auch Latte.

Wir können aber für die 2-4 People froh sein, die sich positiv zu Hertha äußern, weil es die Aufmerksamkeit erstmal steigert und uns in ein besseres Licht rückt. Wenn man vergleicht, wieviele Ballons an PR-Berichten andere Vereine ständig – und zwar jeden Tag mehrfach – steigen lassen, sind wir in der Medienhauptstadt Berlin ja noch sehr zurückhaltend gegen.

@susch
Ich hoffe, Du behälst Recht!


jenseits
28. März 2017 um 12:53  |  592816

@herthabscmuseum1892

Ich bin genauso wie Ulmen erst später Herthafan geworden. Das soll so dem Einen oder der Anderen aus fremden Ländern oder Städten gehen. Selbst manchen Berliner Aborigines. Die Ulmens, Hertha UK Fans und ich nehmen es uns sogar raus, uns als ebenbürtige und richtige Fans zu fühlen. 🙂

Mal davon abgesehen, kann sich so mancher oller Herthafan von Ulmen eine Scheibe abschneiden, was die Unterstützung der Mannschaft im Stadion betrifft.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 12:56  |  592817

Hertha BSC verfügt momentan übrigens – trotz der herausragenden Heimbilanz – über einen Zuschauerdurchschnitt von 50.687 (kicker-Daten) – Gelsenkirchen, HSV, BMG, FCB, BVB, FCK waren ja schon in Berlin. Lediglich RBL wird wohl die 50.000 noch einmal „knacken“.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:04  |  592818

@jenseits am 28. März 2017 um 12:53 | 592816:

Mir ist jeder Fan sehr lieb (ob Neufan oder 50 Jahre) – aber nicht um exponiert und werbewirksam über Hertha BSC eine Meinung kundzutun.

Mich würde interessieren, welche „Scheibe“ sich so mancher Fan von ihm abschneiden kann? Wie unterstützt er die Mannschaft bzw. was prädestiniert ihn zu etwas „Besonderem“?

Für mich sind es ganz viele Hertha-Fans, die im Verborgenen bleiben (und deren Geschichten mich wirklich und sehr interessieren), von denen z.B. ich mir eine Scheibe abschneiden kann – aber nicht von „Prominenten“.


apollinaris
28. März 2017 um 13:07  |  592819

#Medien…Promis, Herthafans &Scott:
bin völlig bei @jenseits und @ kami: Gesichter tun der Hertha gut, umso besser, wenn es nicht nur ehemalige Dschungelkönige sind…Und bei 20 Jahren kann man auch nicht davon sprechen, das da jemand auf einen Zug springt, um für sich Vorteile zu haben…
Fan- Pietismus mag ich nicht.
Unsere Hymne hingegen finde ich gut, funktioniert bestens. Promis haben, genau wie immerherthaner, eben unterschiedliche Geschmäcker… 😉
# PR- Maßnahme ?- Klar, kann gut sein.


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 13:15  |  592820

„Mal so nebenbei im kicker:
“Auch wenn es zwischen Gnabry und dem FC Bayern eine Vereinbarung gibt, die dem Rekordmeister eine Zugriffsoption gewährt, ist dem Vernehmen nach aber ein Wechsel nach München im Sommer kein Thema für Gnabry.“

Ah, es gibt also die Vereinbarung zwischen Spiler und Klub. Ganz investigativ vom kicker, der ja immer dargestellt hat, es gäbe diese Vereinbarung zwischen den Vereinen…

#feinheiten


fechibaby
28. März 2017 um 13:18  |  592821

Gerade weil Hertha nur einen Schnitt von 50.000
Zuschauern hat, tut es gut, wenn ein Prominenter
„Werbung“ für Hertha macht!

Nur nach Hause… ist eine tolle Vereinshymne!!


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:24  |  592822

@apollinaris am 28. März 2017 um 13:07 | 592819:

Ich kann Dir nicht zustimmen. Wenn jemand auf den Hertha-Zug genau dann aufspringt, nachdem der Verein nach fast durchweg trostlosen 17 Jahren, wieder in die 1. Bundesliga aufsteigt, hinterlässt das bei mir „Geschmäckle“.

Dagegen interessiert mich die Geschichte der Hertha BSC-U.K.-Fans sehr.

Oder auch Deine Geschichte oder die von den vielen anderen „namenslosen“ Fans.

Was bringt ein vermeintlich „bekanntes“ Gesicht dem Verein Hertha BSC?

Ich weiß, dass der Verein mit allen Mitteln versucht, vor allem zugezogene „Berliner“ als Fans zu generieren.

Ob das durch einen damals „Neu-Berliner“ gelingt, der sich in dem Bezirk von Berlin, der mehr und mehr am wenigsten mit Berlin zu tun hat, am besten auskennt, wage ich zu bezweifeln (die, die ihren Verein „mitgebracht“ haben, behalten ihn auch).

Am gestrigen Tage hat ein vom kicker Sportagazin im Olympiastadion für einen kleinen Kreis organisierter Legendenabend mit den Gästen Erich Beer, Uwe Kliemann, Michael Preetz und Arne Friedrich stattgefunden.

Das ist (in größerem Rahmen) ein aus meiner Sicht viel besseres „Instrument“, um Liebe zu Hertha BSC zu säen.


jenseits
28. März 2017 um 13:24  |  592823

@herthabscmuseum1892

Das habe ich doch geschrieben. Von der Unterstützung der Mannschaft, vom Anfeuern der Mannschaft auch mal außerhalb der Ostkurve. Ich freue mich immer über die seltenen Gelegenheiten, meine Sitznachbarn als mitgehende Fans erleben zu können. Ob nun prominent oder nicht.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:30  |  592824

@jenseits am 28. März 2017 um 13:24 | 592823:

Verstehe ich nicht. Was ist das Besondere an seiner Person?

Der Film über die Hertha BSC-U.K.-Fans mit deren Geschichten hingegen war herausragend interessant und sehr sehr viel „werbewirksamer“ für unseren Verein.

Und genauso will ich „meinen“ Verein auch sehen bzw. verstanden wissen. Und ich glaube, dass so eine Geschichte die vorhandenen und auch die neu zu gewinnenden Fans auch sehr viel besser bzw. mehr anspricht.


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 13:31  |  592825

herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:24 | 592822

„Wenn jemand auf den Hertha-Zug genau dann aufspringt, nachdem der Verein nach fast durchweg trostlosen 17 Jahren, wieder in die 1. Bundesliga aufsteigt, hinterlässt das bei mir „Geschmäckle“.“

Was auch immer Ulmens Beweggründe vor 20 Jahren waren – ich glaube, der würde Dir via fb oder Twitter sogar antworten.

Ansonsten bekenne ich mich natürlich schuldig, dass ich einst mit meinen zarten 18 Jahren 1996/97 auf den Hertha-Zug aufgesprungen bin und nicht Woche für Woche die Sektorengrenze überschritten habe, um meinen Verein zu supporten, weil ich ja wusste, für welchen Klub ich geboren werde.

Welche Strafe erwartet mich jetzt, damit ich Abbitte leisten kann?


apollinaris
28. März 2017 um 13:33  |  592826

Habe mir die Biografie von Ulmen jetzt mal angeschaut. Na, aufgewachsen in Hamburg, dann nach London, dann Berlin.
Also…da ist niemand “ aufgesprungen“
Und wenn man sich dessen enorme Umtriebigkeit und Kreativität anschaut..und dessen Qualität : natürlich kann er der Hertha (nu) gut tun. Über Google „news“ konnte ich auch ohne Mitgliedschaft, das BILD- Interview lesen. Schönes, sehr schönes Interview. Und er wird ja nicht über fußballerische Dinge befragt,,sondern über Dinge, über die er sich nun wirklich bestens auskennt.
Jeder Mensch mit Aura und Qualität ist herzlich Willkommen. Und nicht vergessen: Wir Leben in einer Medienwelt. Und: zwischen Barth und Ulmen liegen qualitativ Welten….


sunny1703
28. März 2017 um 13:35  |  592827

@herthabsc

Ich bin bei den Promis auch eher bei @jenseits und apollinaris. Wer wie Hertha BSC positiv unterstützt, kann egal sein, hauptsache sie unterstützen den Verein.

Die größte Werbung für unseren Verein neben eigener sportlicher Erfolge, könnte in der neuen Saison der Aufstieg von Union bringen. BERLIN als Hauptstadt wieder mit zwei Erstligavereinen, das wird Gesprächsthema. Mehr als Promis und mehr als moderne Werbeslogan so oder so.

Was Deine Prognose betreff der Zuschauer angeht,so hoffe ich, dass die Anstoßzeit am Freitag nicht ein Handicap ist und dass Augsburg am 09. nicht von Osterurlaubern tangiert wird.

Was Wolfsburg bringt, hängt vom Tabellenplatz ab, Leipzig hast Du schon erwähnt und gegen Leverkusen könnten bei einem es geht noch um was Spiel die 60.000 überschritten werden.

Vor drei Jahren kamen in einem tote Hose Spiel gegen Braunschweig am drittletzten Spieltag knapp über 50000 Zuschauer, ein Jahr später als es um den Abstieg ging kamen gegen Frankfurt am 33.Spieltag über 60000 und letzte Saison gegen Darmstadt ebenfalls am 33.Spieltag waren auch knapp über 60000 Zuschauer anwesend.

Letzte Spiele mit eventueller Spannung und Fußball nicht als Wintersportart, bringen scheinbar mehr Zuschauer. Ein Stadion wie das Olympiastadion profitiert davon.

lg sunny


Jack Bauer
28. März 2017 um 13:37  |  592828

@HerthaMuseum:

Leverkusen am letzten Spieltag wird sich sicher auch bei über 50.000 bewegen.


Jack Bauer
28. März 2017 um 13:43  |  592829

Laut Hertha HP fällt Plattenhardt zu 99% aus. Mittelstädt wird also hinten links gebraucht. Duda, Baumjohann, Kalou und Brooks trainierten individuell. Brooks hat keine körperlichen Beschwerden, wenn er morgen mit der Mannschaft trainieren kann wird er wohl spielen. Kalou entscheidet selber wie fit er ist.


Opa
28. März 2017 um 13:47  |  592830

Lell
Ist das dieses Bayerngen, von dem immer gesprochen wird? *gnihihi*

Hymne
Wenn man sieht, was woanders an Erbärmlichkeit angeboten wird, muss man für „nur nach Hause“ eigentlich dankbar auf die Knie gehen, bis selbige bluten. Ganz grauenhaft sind Vereine wie Ingolstadt („Schaaanzer sind wir“ würde auch für einen Schokoriegel oder eine Biersorte gehen), Wolfsburg (das alberne Wolfsgeheul klingt, als würde jemand Uschis Kötern auf den Schwanz treten) oder andere Einfallslose, die meinen „You’ll never walk alone“ wäre die Hymne ihres Vereins. NNH ist etwas einzigartiges, ein Berliner Original, genau wie Frank Zander und es soll nach Eckkneipe und Herrengedeck klingen, riechen und schmecken, damit solche Vögel wie Ulmen lernen, dass Berlin nicht Kehrwoche ist, sondern Briketthusten. Hier ist man auch nicht sonderlich freundlich zueinander (Taschentücher?), wenn Du hinfällst, schaut keiner hin. Im Gegensatz zu Ulmens Produktionen, wo man zuschauen kann, wie er weiter tief sinkt. *nochmalgnihihi*

Ulmen und „das Museum“…
…werden wohl keine Freunde mehr? 😁 Natürlich ist es grundsätzlich erstmal gut, wenn sich ein „Promi“ (als solchen kann man ihn sehen) zu Hertha bekennt. Aber es wird albern, wenn das im Windschatten (gekaufter?) PR stattfindet. Ob man das besser, schlechter oder anders als die Auftritte von Axel Kruse einordnen will, überlasse ich aber jedem selbst. Klar ist für mich nur, es gibt keine besseren oder schlechtere Herthaner. Jeder darf Herthaner werden, wann er will, Hauptsache er wird überhaupt. Und es fehlt bei Hertha sicher an „Glamour“, das Problem ist nur, dass man das mit Vögeln wie Ulmen, Kusmagk oder Bart auch nie schaffen wird, weitere Promis für Hertha zu begeistern, weil man mit solchen eher Fremdschämkratzer in den Lack schrammt.

Verletzungen
Sind keine Ausrede, wir haben für solche Fälle einen Kader, der in die Breite gebaut wurde und zwei Trainer, denen ich zutraue, die Ersatzleute so einzustellen, dass sie über sich hinauswachsen. Dass Hoppenheim mit breiter Brust kommt, ist mir egal, wenn wir denen genug auf die Füße treten und den Spaß am Fußball nehmen, dann geht für uns da mehr als irgendwas Zittriges. Hauptsache, Sandra Wagner provoziert keinen Platzsturm, das sind Bilder, die wir wohl eher nicht gebrauchen können. Zuzutrauen ist es ihm aber. Und uns auch 😎


jenseits
28. März 2017 um 13:48  |  592831

@herthabscmuseum1892
Ich habe nicht gesagt, dass etwas Besonderes an seiner Person ist. Aber er ist für mich genauso ein Herthafan wie andere auch. Warum sollte ein „Neu-Berliner“, der seit Jahrzehnten Herthafan ist, nicht positiv mit seinen Äußerungen wirken? Gerade, wenn jemand das Fandasein nicht mit der Muttermilch aufgesogen hat, ist das Bekenntnis zum Verein noch mal anders zu schätzen; für mich zumindest nicht geringer.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:52  |  592832

Exil-Schorfheider am 28. März 2017 um 13:31 | 592825:

Was soll das? Ich rede nicht von Dir („öffentlich unbekannter“ Fans, wie wir alle hier), sondern von sogenannten Prominenten, die für mich vollkommen austauschbar sind (einzige Ausnahme für mich wäre wohl Harald Juhnke gewesen).

@sunny1703 am 28. März 2017 um 13:35 | 592827:

Worin besteht die Unterstützung des Vereins durch diese Prominenten?

Einladung zu den Jahresabschlußfeiern, Besuch der Spiele in den Prominenten-Lounges.

Ich bleibe dabei, andere Geschichten und Unterstützungen sind für mich authentischer (z.B. auch die der Blindengruppe, die sich die Heimspiele „anhören“).

Oder die von ehemaligen Spielern, die heute bezweifeln, dass sie zur 125 Jahr-Feier keine Einladung des Vereins erhalten, weil sie es aus der Vergangenheit bereits anders erfahren mussten bzw. äußern, dass eben Personenkreis privilegiert werden, um sich selbst (zum Teil vornehmlich) über Hertha BSC zu präsentieren.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:55  |  592833

@jenseits am 28. März 2017 um 13:48 | 592831:

Ganz genau – und trotzdem würde ich viel lieber ein Interview z.B. mit Deiner Person als mit irgendeinem A-, B- oder C-Prominten lesen.

So etwas ist für mich halt sehr viel mehr „Hertha“!


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 13:56  |  592834

Korrektur:

Oder die von ehemaligen Spielern, die heute bezweifeln, dass sie zur 125 Jahr-Feier EINE Einladung des Vereins erhalten, weil sie es aus der Vergangenheit bereits anders erfahren mussten bzw. äußern, dass eben Personenkreise privilegiert werden, um sich selbst (zum Teil vornehmlich) über Hertha BSC zu präsentieren.


jenseits
28. März 2017 um 14:01  |  592835

@herthabscmuseum1892
Dann hast Du doch Glück mit Hertha. So bleibst Du von positiven Äußerungen irgendwelcher Promis über Deinen Verein weitgehend verschont. 😉


Opa
28. März 2017 um 14:01  |  592836

@Museum: Das Thema Traditionspflege ist das eine, da tut sich aber auch was, gestern gab’s im Oly ne Veranstaltung mit Preetz, Beer, Kliemann und Friedrich. Das andere ist soziales Engagement, da ist Hertha megavorbildlich. Wann immer ich für einen guten Zweck Karten brauchte, bekam ich seitens des Vereins Unterstützung, die Hertharollis oder die Sehbären sind tolle Projekte mit dankbaren Helfern und Geholfenen. Da hat Hertha massig Karmapunkte gut. Was Ex-Spieler angeht, gäbe es wohl noch einige, die es verdient hätten, prominenter in Erscheinung zu treten, allerdings darf das angesichts der Kassenlage nicht dazu führen, dass dadurch das Budget über Gebühr belastet wird, Traditionspflege sollte ein Herzensanliegen sein. Dazu kommt, dass einige Ex-Spieler vertraglich an andere Vereine gebunden sind und das einer Tätigkeit bei Hertha im Weg steht. Also, der Verein macht nicht alles richtig, aber es tut sich durchaus was. Und wie man junge Menschen der Generation youtube für Hertha gewinnt, wissen merkwürdige Vögel leider besser als wir Silberrücken, die ihre patinaangesetzten Devotionalien abstauben. Warum das ausgerechnet Ulmen sein muss, müssen andere beantworten 😉


28. März 2017 um 14:05  |  592837

@opa..an dem Interview ist wirklich NICHTS, für das man sich fremdschämen müsste.
Das Ulmen das Motto gefällt muss ja nicht jedem recht sein: in seine ureigene vita passt das, und wirkt nicht mal „erfiunden“.
Ich mag solche extrem dünnen Begründungen nicht, wenn mit ihnen gleichzeitig ein derbes Urteil verbunden werden.
„nur die/der eigene Meinung/Geschmack sind gut..kommt bei mir eben umgekehrt auch recht provinzeill rüber..
Bißchen Lamoynaz tut uns Berlinern doch eigentlich sehr gut
Ich mag Zanders Hymne..aber ich kenne SEHR viele Leute, die sie nicht mögen.
Ich mag aber auch die Hamburger Perle recht gerne (..)…und die ist wirklich hart an der Grenze (oder schon drüber)…
Nee. Ich finde das Ulmen.Interview sehr gut. Die Passagen über Union und Mitte sogar sehr gut..


28. März 2017 um 14:09  |  592838

@hertha..13:55
..lies doch bitte das Interview..und beachte die Fragen: da geht es nicht um die Form von Plattenhardt oder das Training von Dardai. Er spricht da über Dinge, von denen er mehr Ahnung haben dürfte al 99,9% der immerherthaner. Warum?-weil es seine Profession ist.
Aber ich steige hier aus,; sonst heisst es wieder heute Nacht, dass ich hier die Meinungshoheit beanspruche 😆


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 14:12  |  592839

@Opa am 28. März 2017 um 14:01 | 592836:

„Das Thema Traditionspflege ist das eine, da tut sich aber auch was, gestern gab’s im Oly ne Veranstaltung mit Preetz, Beer, Kliemann und Friedrich“

Leider nur für einen sehr kleinen Kreis von wenigen auserwählten Personen, wie ich ja bereits erwähnt hatte.

Wer hat z.B. in unserer Gruppe davon Bescheid gewußt?

In welcher Zeitung wurde darüber werbewirksam berichtet?

Die Eintrittskarten, die Du oder andere Personen kostenlos für gute Zwecke erhälst, habe ich auch nicht moniert – ganz im Gegenteil.

Und mich als „Silberrücken“ und „Traditionalist“ interessiert auch, wie z.B. ein 11-jähriger Fabian von Hertha BSC geworden ist.

Warum allerdings nach Meinung eines (in diesem Fall irgendwann zugezogenen) Prominienten „We try, we fail, we win“ für Hertha BSC & Berlin so passend sein soll, interessiert mich persönlich gar nicht.


Kamikater
28. März 2017 um 14:14  |  592840

@Zuschauerschnitt
Auch wenn ich zunächst Dein (HBSC1892) Pessimismus teile, was weitere Spiele angeht und am Freitag nur knapp über 40.000 bei einem Spitzenspiel, wenn nicht sogar dem wichtigsten und eventuelle sogar besten Spiel der Saison anwesend sein werden, glaube ich schon, dass wir dann gegen Leverkusen über 50.000 kommen. Aber es hängt viel vom Freitagergebnis ab.

@Verletzungen
Das sind keine Ausreden, das sind schlicht Erklärungen. Seit wann sind wir denn in der Breite so gut aufgestellt, dass wir 5 Stammkräfte in einem Spitzenspiel ersetzen können?

Esswein ist kein Weiser-ersatz. Pekarik defensiv auch nicht. Mittelstädt ist auch kein Plattenhardt-ersatz. Und Genki kein Kalou-ersatz, ebensowenig wie Torounarigha schon ein Brooks-ersatz wäre.

Im zentralen Mittelfeld haben wir nur einen einzigen Akteur, der Akzente setzen könnte, das ist Darida. Der Rest ist entweder verletzt oder könnte Duda auch nicht ersetzen.

Und im Sturm laufen wir mit einer One-Man-Show auf. Oder anders ausgedrückt. Wir können gar nichts gegen Hoffenheim ausrichten, wenn die Ibi und Darida doppeln, was sie tun werden. Dann ist bei uns nach Vorne nach Eva Zwerg Dunkeltuten angesagt Und klar würde ich mich über alle Überraschungen megamäßig freuen (! Bier auf Ex mindestens.).

Das sage ich sogar als Optimist. Aber man darf und muß auch mal realistisch sein. Es bedarf eines Sahnetages für alle Ersatzleute plus den paar Hanseln auf dem Platz, die ohnehin keine Offensivmonster sind, wie Langkamp, Schelle, Genki, Stocker oder Esswein.

Dazu müssten sämtliche Flanken von Außen verhindert werden – unsere größte Schwäche in der Defensive, mitunter.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 14:15  |  592841

@apollinaris am 28. März 2017 um 14:09 | 592838:

Seine Profession ist Schauspielerei. Und? Ich werde nicht verstehen, was ihn dadurch für einen Fussballverein so werbewirksam bzw. interessant macht.

Man könnte zu seinen Ansichten auch sagen „Who cares?“


28. März 2017 um 14:15  |  592842

Ich fordere den Sobek-Nachweis für Herthaner.


Susch
28. März 2017 um 14:23  |  592843

Japan führt kurz vor Schluss 4:0 gegen Thailand.
Haraguchi wurde in der 66 Minute ausgewechselt.
Keine Verletzung 😉


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 14:28  |  592844

@Sir Henry am 28. März 2017 um 14:15 | 592842:

„Ich fordere den Sobek-Nachweis für Herthaner.“

Schade, dass Du mich nicht verstehst oder verstehen willst.

Darum geht es nicht.

Es geht mir darum, dass Hertha BSC aus meiner Sicht nicht auf vermeintliche „abseits des Fußballs“-Prominente setzen sollte bzw. zu setzen braucht, um sich zu präsentieren.

Unser Verein hat so viele andere Facetten, die es sich lohnt, stattdessen hervorzuheben.


pathe
28. März 2017 um 14:28  |  592845

Na ja, @museum…

Es interessiert sicherlich bedeutend mehr Menschen, was Ulmen zu Hertha BSC sagt, als was du oder ich zu Hertha BSC sagen.

Aber dir ist mit Argumenten bekanntlich schwer beizukommen.
Siehe TK1, Oly…


28. März 2017 um 14:33  |  592846

@hertha..Abgesehen davon, dass Ulmen nicht nur Schauspieler ist…ich verstehe den Puritanismus nicht: wir leben in einer Zeit der Medien. Dass wir mit ihnen spielen können, ist wichtiger denn je ( Stichwort: Unterhaltungsindustrie). Je mehr qualitativ gute Leute wir bei uns begrüssen dürfen, um so besser. Vor ein paar jahren schrieb ich hier öfers darüber, dass Berlin sich verändert hat, dass hier enorm viel Kreativität zu Hause ist..und dass wir seltsamerweise dies alles nicht genug nutzen, kaum leute an uns binden können. Endlich ist mal einer dabei, der was zu sagen hat..wird schon wieder gemäkelt und gekrittelt.
Ulmen ist Produzent und sehr initiativ..wer weiss, vielleicht kommt demnächst ein Projekt mit und von ihm ..mit oder über Hertha..Berlin ist unser Pfund. Aber nicht der Funkturm oder das Brandenburger Tor…sondern das lebendige Berlin.
(Es gibt ja nicht nur Hipster )
Und Ulmen ist ein Teil dieses quirrligen Teil Berlins, von dem bei Hertha bislang viel zu wenig angekommen ist.
Wie gesagt: ist schon seit Jahren meine Kritik. Deshalb finde ich Herthas Weg eben grundsätzlich gut. Auch, wenn ich sicher auch mal schlucken werde, wenn mal jemand dabei ist, der mir nicht so liegt,
Muss ich dann aushalten.. 😉
Auch, wenn ich den slogan nicht so dolle finde, wie Ulmen..: (die message ist gut, die Sprache gequirrlt)
Gehe jetzt aber schnell mal in die Sonne .. 🙂


pathe
28. März 2017 um 14:35  |  592847

@Susch
Und gleich ab in den Flieger mit ihm… 🙂


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 14:38  |  592848

@pathe am 28. März 2017 um 14:28 | 592845:

Was soll das?

Mir ist schwer mit Argumenten beizukommen?

Weshalb?

Weil ich eine andere Meinung habe?

Und dann kommst Du mit Thomas Kraft?!

Zeige mir einen Satz über Thomas Kraft, in dem ich etwas über ihn geschrieben habe, was nicht den Tatsachen entspricht.

Da bin ich gespannt, denn da wirst Du nichts finden, denn ich habe sogar teilweise Diskussionen hinsichtlich seiner Leistung angestossen, wenn z.B. vermeintliche Fehler passiert sind (z.B. vielleicht das damalige 2:2-Freistoßtor in Nürnberg).

Und auch bezüglich des Olympiastadions und eines neuen Stadions habe ich verschiedene Vor- und Nachteile thematisiert.

Von Dir hätte ich mir sehr viel mehr „Tiefe“ in Deinem letzten Kommentar erwartet.

Aber nicht nur Fußballer zeigen manchmal ganz schwache Leistungen.

Das ist menschlich.


Blauer Montag
28. März 2017 um 14:42  |  592849

Keine Verletzung – das ist eine gute Nachricht. 😀

Susch
28. März 2017 um 14:23 | 592843


Blauer Montag
28. März 2017 um 14:45  |  592850

Im übrigen hoffe ich ganz stark, dass die Hertha – trozt Verletztenmisere – am Freitag ihr bis dato bestes Saisonspiel zeigen und Sandro Wagner nicht zum Torschuss lassen wird.


Blauer Montag
28. März 2017 um 14:59  |  592851

Lediglich RBL wird wohl die 50.000 noch einmal „knacken“.

Nö, auch am letzten Spieltag könnte imho die Betonschüssel noch einmal voll werden, sofern Hertha dann noch um die internationalen Plätze spielt oder um den Klassenerhalt.


Fridanase
28. März 2017 um 15:03  |  592852

Ulmen-Interview:

Zum Motto halte ich es mit @apollinaris: „die message ist gut, die Sprache [gequirlt]“,
die Fundamentalkritik an der Hymne möchte ich auch keinesfalls unterschreiben (auch wenn der Text gerade bei Spielende gesungen natürlich schwachsinnig ist, ein Großteil geht kurz (bestenfalls) nach Abpfiff eben doch: „nach Hause“ ;-), trotzdem mehr dazu unten )

Trotzdem möchte ich persönlich Ulmen zugute halten, dass man zum Thema Hertha eben nicht nur jetzt „auf einmal“ in einem Interview von ihm hört… Er zeigt das z.B. regelmäßig auf Twitter; ich meine mich auch z.B. zu erinnern, dass in einer seiner Tatort-Folgen eine Hertha-Fahne/Schal untergebracht war, aber naja…

Hymnen/Lieder/Identifikation:

Wie schon einige vorher angesprochen haben: Ich finde es toll, dass wir bei der Hymne keine beliebig kopierbare haben; dass diese im Kern voll angenommen ist, merkt man ja u.a. auch daran, dass sie auch acapella bei Auswärtsspielen angestimmt wird!

Das geht weiter mit unserer Tormusik (kein generisches Döp Döp) oder auch z.B. bei der Coca Cola Dosenaktion, wo ein HSV z.B. das völlig austauschbare „Nur der XY“ bringt, haben wir ein Ha Ho He, usw.


28. März 2017 um 15:08  |  592853

@frida..thx für das sehr cool korrigierte „r“ ..


Opa
28. März 2017 um 15:15  |  592854

Ulmen und das Berlingefühl
@Apo: Ich persönlich hege weder Sympathie noch Antipathie gegen Herrn Ulmen. Scheinbar ist bei Dir auch untergegangen, dass ich jeden Herthaner hier begrüße. Dass man diese Art der PR aber nicht unbedingt abfeiern muss, zumal wenn sie so durchsichtig im Auftrag einer bestimmten Sache stattfindet, muss man ansprechen dürfen, ohne sich den Vorwürfen aussetzen zu müssen, man würde nur die eigene Meinung gelten lassen. Bei Hertha ist jeder Willkommen, ob mit oder ohne Gehör, mit oder ohne Hose oder mit viel oder wenig Geld. Aber wenn sich jemand ohne erkennbare Herthasozialisaton zu Themen wie Traditionen wie der Hymne äußert, dann darf derjenige sich nicht wundern, wenn es laute Proteste dagegen gibt. Und wenn obendrein noch die völlig verkorkste „We fail“ Kampagne in den grünen Klee und darüber hinaus gelobt wird, dann kriegt das Interview aus meiner Sicht „G’schmäckle“. Musst Du nicht gut finden, aber Du kannst es einfach auch so stehen lassen. Als zweite Meinung. Oder soll nur ich mir den Vorwurf anziehen, ich ließe keine andere zu, während Du als Lichtgestalt „basta“ sagen darfst?

Nein, und Dein Berlinbild teile ich auch nicht. Dass Berlin schon immer die Stadt der Zugezogenen war, die ihre Traditionen und Gebräuche mitbrachten, ist das eine. Das andere ist, dass die dennoch Berlin als Heimat angenommen haben und da liegt der Unterschied zur Generation Schwabylon: Die sehen Berlin als eine Art billigen Zweitwohnsitz, an dem man die Kehrwoche einführen kann. So funktioniert Berlin aber nicht und früher oder später werden diejenigen, die das nicht kapieren, genau daran verzweifeln wie die offensichtlich nicht aus Berlin stammende Frau, die neulich in der BVG daran verzweifelte, dass jemand sich in den Öffis nicht so verhielt, wie sie sich das vorstellte und die meinte, den gesamten Waggon dafür zu mobilisieren und die noch mehr verzweifelte, dass sich niemand, wirklich niemand für ihr Pillepalleanliegen interessierte.

Berlin ist quirlig, ohne Frage. Was für unsere Generation früher der Dschungel in der Nürnberger Straße war, ist heute vermutlich ein angesagter Club in Friedrichshain. Das lässt sich so aber nicht auf den Fußball adaptieren, denn im Gegensatz zum Nachtclub ist Fußball eine Mehrgenerationenveranstaltung, wo Du eben nicht nur die mit kurzer Halbwertzeit ausgestatteten Hipster, sondern eben auch das Eckkneipenpublikum brauchst und die eben u.a. so etwas wie Nestwärme vermissen, weil ihnen ständig neue Slogans wie „Play berlin“ oder „wir sind ein Startup“ um die Ohren gehauen werden, obwohl sie eigentlich nur ne Schulle zum Grottenkick zischen wollen und die stattdessen Plörre im Zahnputzbecher bekommen. Wir brauchen Zukunft, ohne unsere Vergangenheit zu leugnen. Zu dieser Vergangenheit gehören ruhmreiche und weniger ruhmreiche Kapitel, aber die gehören alle dazu. Genau wie „Nur nach Hause“.

Tradition
@Museum: Tja, ich habe auch erst während der Veranstaltung von selbiger erfahren. Das sind Punkte, an denen Hertha erkennen kann, nicht unbedingt die richtigen „Multiplikatoren“ zu adressieren. Ich war auch nicht eingeladen, in den Medien tauchte bislang diese Veranstaltung nicht auf. Und dennoch ist es gut, wenn der Tropfen stetig höhlt.

Der Hoffenheim-Code
@Kami: Naja, das klingt ja beinahe so, als sollten wir die Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden. Allagui könnte übrigens zweite Sturmspitze/hängender Stürmer spielen, nur wer soll dann im Mittelfeld agieren? Unsere 6er/8er sind für ein 4-4-2 viel zu offensivschwach. Oder doch nicht? Man stelle sich einmal Allan und Darida auf diesen Positionen vor, außen die schnellen Esswein und Haraguchi, die von ihren Hinterleuten Mittelstädt und Pekarik unterstützt werden und richtig Alarm über die Flügel machen und Vorlagen im Minutentakt liefern, die Allagui und Ibisevic vollstrecken können. Ob das Kollektiv das kann? Schlimmer als ewiges 4-2-3-1 „nimm Du den Ball, nein Du, nein, ich will auch nicht, Rune, klopp ihn nach vorn“-Ballgeschiebe kann es ja beinahe nicht werden. Vor den Hoppelheimern hab ich nicht so wahnsinnig große Angst, das System Nagelsmann ließe sich m.E. recht leicht entzaubern. Die schalten nach Ballgewinn blitzschnell um, also musst Du nicht nur selbst ballsicher sein, sondern deren ballführenden Spieler angreifen und dessen Anspielstationen zulaufen. Das wird laufintensiv. Und defensiv sind die Nagelsmänner nun weiß Gott keine Übermenschen. Die stehen geordnet und diszipliniert, aber haben da wenig individuelle Klasse, vor der wir uns in die Hosen machen müssten. Mit Geduld, Spucke, etwas körperlicher Härte und mit Zuversicht knacken wir die. Ich sage einen deutlichen Heimsieg vorraus. Big points können wa 🙂

Lell und das Missverständnis
War bestimmt nur ein Missverständnis, dass der Charaktermensch die Mieterin des Lell’schen Immobilienbesitzes als Hure beschimpft und angespuckt hat und 45.000 € Geldstrafe zahlen muss. Bei den Tagessätzen von jemandem, der keiner Arbeit nachgeht, kein Wunder, dass da sofort die Drogenfahndung interessiert ist 😀 Bin zudem überrascht, dass von Lell in dem Zusammenhang von der Münchner Presse nicht vom österreichischen Staatsbürger, der früher bei Hertha BSC spielte, die Rede ist 😂 #charaktermensch


pathe
28. März 2017 um 15:26  |  592855

Zum Thema Weiser und U21-Nati:
Mittelstädt und Ibisevic haben auf ihre Einsätze bei ihren Nationalmannschaften verzichtet. Von wegen Abstellungspflicht, Geht-nicht-anders und so. Bei vernünftigen Argumenten kann wohl schon problemlos auf die Teilnahme an einem Freundschaftsspiel verzichten. Und Weisers lange Verletzung wäre für mich ein vernünftiges Argument gewesen. So, jetzt aber genug gejammert… 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2017 um 15:33  |  592856

@pathe

Mittelstädt und Ibisevic haben auf ihre Einsätze bei ihren Nationalmannschaften verzichtet. Von wegen Abstellungspflicht …

Ob es Dir gefällt oder nicht: Es gibt eine Abstellungspflicht für die Vereine. Und als Verein bist Du gut beraten, die zu 100 % zu erfüllen.
Alle Verabredungen – ob ein Spieler nur eine Halbzeit spielt, ob ein Spieler ein Länderspiel weglassen kann – sind Verabredungen, bei denen die Entscheidungshoheit beim jeweiligen Verband liegt (und nicht bei Hertha).


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 15:37  |  592857

Uwe Bremer
28. März 2017 um 15:33 | 592856

Verwirren SIe mich nicht Tatsachen!
Ich habe eine Meinung!


Jack Bauer
28. März 2017 um 15:45  |  592858

@Uwe Bremer: Ohne da im Falle Weiser nah genug dran zu sein gibt es aber schon auch die Möglichkeit, dass der Spieler von sich aus nach langer Verletzungspause sagt er ist nicht fit genug und bleibt lieber beim Verein.

@Kalou: wenn ich er wäre, hätte ich mal gar kein Bedürfnis unter dem Trainer Wilmots für mein Land zu trainieren. Wie der solange eine Nation wie Belgien, gespickt mit hochbegabten, trainieren konnte, ist mir nach wie vor ein Rätsel.


pathe
28. März 2017 um 15:47  |  592859

@Uwe Bremer

Vielen Dank für die Belehrung! Aber als langjähriger Fußballfan weiß ich sehr wohl, dass es eine Abstellungspflicht gibt und was dies bedeutet. Zum Beispiel, dass der Verzicht von Ibisevic und Mittelstädt des Einverständnisses der jeweiligen Verbände bedurfte.

Insofern hat dein Post für mich keinen Mehrwert. Aber dies gilt ja auch für eine ganze Menge anderer Post in diesem Blog. Sicher auch für einige meiner Posts…

Aber wenn die beiden genannten Spieler ohne jegliche Vorverletzung das Einverständnis bekommen haben, gehe ich davon aus, dass ein Einverständnis auch im Falle von Weiser möglich gewesen wäre.

Dass Weiser dies nicht wollte und der Verein offenbar auch nicht, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben.

Genauso wie es natürlich Spekulation ist, ob sich Weiser bei einem Trainingsspiel womöglich genauso verletzt hätte.

Aber weiter oben schrieb jemand, dass Weiser auf dem Wege zu Dr. Müller-Wohlfahrt sei. Wegen eines Muskelfaserrisses würden er und der Verein diesen Aufwand wohl kaum betreiben. Daher befürchte ich eine schlimmere Verletzung, die meiner Meinung nach durch eine Nichtteilnahme an dem U21-Spiel eben hätte vermieden werden können.


jenseits
28. März 2017 um 15:57  |  592860

@Opa

Wunderbar, dass Dir alle, gleich welcher Provenienz, als Fans bei Hertha willkommen sind. Vielleicht erklärst Du mir, warum Äußerungen über irgendeine Tradition oder das Infragestellen derselben von einem Fan ohne „Herthasozialisation“ weniger hinnehmbar sein sollen als von einem Fan mit. Sind Deiner Meinung nach Lob und Kritik an Traditionen oder neueren Entwicklungen zulässiger bzw. wertiger, wenn man schon blau-weiß in die Windeln gemacht hat? Oder welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?


Tf
28. März 2017 um 15:59  |  592861

@Opa
Die Geschichte mit der Frau in der BVG würde mich interessieren.
Im Nahverkehr für Lokalkolorit zu sorgen ist mein Hobby…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2017 um 16:00  |  592862

@jackbauer

Ohne da im Falle Weiser nah genug dran zu sein gibt es aber schon auch die Möglichkeit, dass der Spieler von sich aus nach langer Verletzungspause sagt er ist nicht fit genug und bleibt lieber beim Verein.

Nein, selbst im Falle einer klaren Verletzung kann ein Landesverband darauf bestehen, dass ein Spieler bei seiner Nati anreisen muss (und dann von den Ärzten des Verbandes untersucht wird. Die unter Umständen zum gleichen Resultat kommen, wie die Klub-Ärzte).

Im Fall Weiser hat Dardai, auch wenn die medizinischen Experten im Blog das anders sehen, den DFB ausdrücklich gelobt. Dass der DFB sich exakt an das gehalten, was mit Hertha abgesprochen war: Sondertraining. Dass er im ersten Spiel der deutschen U21 nur eine Halbzeit hätte spielen sollen.

Dardai: Dass Mitch dann nach 39 Minuten mit einer Verletzung runter muss, ist Schicksal.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2017 um 16:13  |  592863

@Geldstrafen

für Hertha BSC (7500 Euro) und Pressesprecher Max Jung(5000 Euro):

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bundesligist Hertha BSC wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss zu einer Geldstrafe in Höhe von 7500 Euro verurteilt.

Zur Verurteilung kamen Zuschauer-Vorkommnisse nach Ende des Bundesliga-Heimspiels gegen Bayern München am 18. Februar 2017 und während des Bundesligaspiels beim Hamburger SV am 5. März 2017.

Darüber hinaus hat das DFB-Sportgericht Hertha-Pressesprecher Marcus Jung wegen eines unsportlichen Verhaltens gegenüber Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) nach Abpfiff des Spiels gegen Bayern München mit einer Geldstrafe von 5000 Euro belegt.

Hertha BSC und Marcus Jung haben den jeweiligen Urteilen zugestimmt, die Urteile sind damit rechtskräftig.

Quelle: dfb.de


Jack Bauer
28. März 2017 um 16:33  |  592864

@Uwe: Okay, interessant. Wusste ich nicht, da ich in meiner Wahrnehmung schon öfter gehört habe, dass Spieler X auf die Reise zur Nationalelf kurz nach einer Verletzung verzichtet hat. Aber das wird dann wohl abgesprochen gewesen sein.

Weißt Du auf welcher Grundlage man das Zuschauerverhalten bei den Spielen verurteilt hat? In Hamburg sind Sachen aufs Spielfeld geflogen, das dürfte eindeutig sein. Aber gab es gegen Bayern noch mehr als die widerliche aber nicht zu belegende Spuckerei?
Die Strafe gegen Jung finde ich affig.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 16:33  |  592865

Nur ein kleiner Hinweis zu „Hertha im Tatort“:

Schaut Euch alle Folgen des Berliner „Tatorts“ mit „Stark“ & „Ritter“ an – in jeder Folge waren Hertha BSC-Utensilien zu sehen – ohne direkt und plump auf den Verein hinzuweisen.

Und was früher Heinz Schubert (Ekel Alfred) für Hertha BSC „erreicht“ hat, schafft ein C.U. oder M.B. aus meiner Sicht nicht – zu Spike Lee (New York Knicks), Kevin James (New York Mets & New York Jets) oder Jerry Seinfeld (New York Mets) ist es halt ein sehr weiter Weg.

Übrigens, Hildegard Knef (für mich ein echter Star) war bis zu ihrem Tode auch Mitglied von Hertha BSC.

Und wenn 100:1 Menschen für etwas sind (ich bin wohl der eine, der in diesem „Interview“-Fall nicht…) – „50.000.000 can’t be wrong“ gab es nur bei Elvis.

In diesem Sinne – jeder/jedem, wie es ihr/ihm gefällt (oder auch nicht).


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 16:37  |  592866

@Opa am 28. März 2017 um 15:15 | 592854:

Nur überflogen, aber Daumen ganz hoch für „Berlingefühl“.

Und zur elitäten „kicker“-Veranstaltung:

Willi Kirsei & Hanne Ruch sei Dank.


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 16:41  |  592867

Suche immer noch das unsportliche Verhalten in der Aussage „Ihr scheißt Euch in die Hosen!“

Aber gut, vielleicht sind Handballer auch hier etwas härter im Nehmen…


28. März 2017 um 16:48  |  592868

Spike Lee, geboren in Atlanta, GA, zog erst mit 24 Jahren nach New York.


pathe
28. März 2017 um 16:49  |  592869

„Im Fall Weiser hat Dardai, … , den DFB ausdrücklich gelobt. Dass der DFB sich exakt an das gehalten, was mit Hertha abgesprochen war: Sondertraining. Dass er im ersten Spiel der deutschen U21 nur eine Halbzeit hätte spielen sollen.

Gut. Mit dieser Info, die ich bisher nicht hatte, betrachte ich die Sache auch aus einem etwas anderen Blickwinkel.


jenseits
28. März 2017 um 16:50  |  592870

Weil gerade Stehplätze in den Fankurven der Aufmacher bei kicker.de sind: Wie viele Plätze gibt es in der Ostkurve?


28. März 2017 um 16:52  |  592871

@opa..eigentlich habe ich mit deinem Beitrag nichts zu tun..um erhrlich zu sein, habe ich ihn nicht voll gelesen gehabt. Bei manchten Themen ist mir von vorneherein ziemlich klar, was du schreibst..Habe allerdings mit deinem Berlin-Bild, das du mir andichtest , extreme Schwierigkeiten, um das nett zu sagen 😉
Sehr verkürzt, das alles.
Kommt davon, wenn man mehr monologisiert 😉
Bin aber aus dem Thema echt jetzt raus..Ist mir zu piefg grade. Ähnlich wie beim #Weiser-Gate


Exil-Schorfheider
28. März 2017 um 16:59  |  592877

Sir Henry
28. März 2017 um 16:48 | 592868

Hat sich also der Franchise aufgedrängt.
Unfassbar!


28. März 2017 um 16:59  |  592878

@jenseits

Diese komische Klickstrecke habe ich auch gesehen. Ganz schön schlecht recherchiert vom Kicker. Das muss man dort einfach besser wissen.


jenseits
28. März 2017 um 17:04  |  592880

@Sir

Außerdem suggeriert die Überschrift „Wo stehen am meisten?“ etwas anderes.


28. März 2017 um 17:06  |  592881

@jenseits

Eben. Schlicht Mumpitz.


Jack Bauer
28. März 2017 um 17:07  |  592882

@jenseits: Im Unterring (Q-T) meines Wissens um die 7.200 Plätze. Sind eben faktisch Sitzplätze, auch wenn sie als Stehplätze genutzt werden. Eine Umwandlung in Stehplätze würde die Kapazität noch weiter erhöhen, was relativ sinnfrei wäre, auch wenn die Ostkurve als einziger Bereich im Stadion immer ausverkauft ist.


28. März 2017 um 17:14  |  592885

@Jack

Es werden ganz offiziell mehr Stehplätze verkauft, als Stühle vorhanden sind. Ich meine, mich an den Faktor 1,2 oder 1,3 erinnern zu können.

Die Stühle könnten ohne weiteres ausgebaut werden, wie man im Sommer bei Konzerten ja sehen kann. Aber dann müssten dort andere Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen werden. Vor allem Wellenbrecher wären notwendig.


jenseits
28. März 2017 um 17:19  |  592886

@Jack Bauer

Danke, so in etwa hatte ich das auch in Erinnerung. Also stehen im Oly ca. 15% (die nicht ausgelastete Kapazität zählt natürlich nicht 😉 )

Solange ich eine Dauerkarte in der Ostkurve hatte, fand ich es übrigens immer ziemlich praktisch, dass es sich eigentlich um Sitzplätze handelt. So kann man die ganze Zeit stehen, ab sich alle 30 Minuten mal für ein paar Sekunden auf die Lehne hocken und die Füße entlasten.


Jack Bauer
28. März 2017 um 17:25  |  592887

@Sir: Ist das wirklich so? Mir war so als würde 1:1 verkauft werden, aber würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen.


28. März 2017 um 17:28  |  592888

@Jack

Hm, und ich war mir mit meiner Aussage auch sehr sicher.

Egal, das kriegen wir raus.


jenseits
28. März 2017 um 17:34  |  592890

@Sir

Wenn es so wäre, wie Du schreibst, wäre das Oly mit 74.244 Zuschauern aber noch nicht ausverkauft, oder?


Jack Bauer
28. März 2017 um 17:39  |  592892

@Jenseits: Wobei die Blöcke 37.2 und 38.1 (kenne da aber die genaue Kapazität nicht) seit einigen Jahren ja auch zur Ostkurve gehören und da auch in der Regel gestanden wird. Zusammen mit den angrenzenden Blöcken im Oberring stehen schon nicht wenig Leute. Ob nun mehr Leute stehen, als dort Sitzplätze sind, das ist die Frage 😉


jenseits
28. März 2017 um 17:43  |  592893

@Jack Bauer
Ja, weiß ich doch. 😉 Wie gesagt, ich glaube es nicht, denn die 74.244 (?) werden immer bei ausverkauftem Stadion genannt und beschreiben auch die Anzahl der Sitzplätze.


herthabscmuseum1892
28. März 2017 um 18:51  |  592899

@Sir Henry am 28. März 2017 um 16:48 | 592868:

Auch wenn es vollkommen unerheblich ist:

Spike Lee zog nach meiner Kenntnis mit seinen Eltern bereits als Kleinkind nach Brooklyn, New York.

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