Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(jl) – Natürlich haute er noch einen raus, auf Pal Dardai ist schließlich Verlass. Ein Bonmot pro Pressekonferenz ist ja eigentlich immer drin, so auch am heutigen Mittwoch. Angesprochen auf Maxi Mittelstädt, griff der Chefcoach kurzerhand zur Oli-Kahn-Rhetorik. #eierwirbraucheneier

Dardai: „Maxi ist ein Junge, der Mut hat. Er hat Eier, und wenn er einen Fehler macht, korrigiert er ihn sofort.“

Hoffen auf Brooks und Kalou

Nun ja. Die Pressekonferenz könnt ihr euch hier in voller Länge ansehen:

Um die dringlichen Personalien schnell abzufrühstücken: Bei John Brooks (mehr) und Salomon Kalou (weniger) gibt es noch Hoffnung auf einen Einsatz am Freitag gegen Hoffenheim. Noch will Dardai das Duo beobachten – genauso wie die letzten Nationalmannschafts-Nachzügler Genki Haraguchi und Niklas Stark, die erst am Mittwochnachmittag wieder auf dem Trainingsplatz standen.

Nagelsmann will Hertha knacken

Und Hoffenheim so? Die Mannschaft des frischgebackenen „Trainer des Jahres“ Julian Nagelsmann? Hat Respekt vorm Hauptstadtklub, erstarrt aber natürlich nicht in Ehrfurcht.

Damit soll es gut sein für heute. Schönen Abend!

Am Donnerstag gibt’s dann die mit Spannung erwarteten Infos zur Machbarkeitsstudie. Wir begleiten das Geschehen ab 13.30 Uhr mit einem Liveticker. Klickt rein!


140
Kommentare

monitor
29. März 2017 um 19:07  |  593071

Ha!


elaine
29. März 2017 um 19:16  |  593074

Ho!


HerrThaner
29. März 2017 um 19:17  |  593075

Sorry, das Na und?!-Motto-Thema gleich nochmal rübergezogen.

Ganz ohne Witz: „Na und?!“ würde absolut funktionieren.

1. Bringt das Hertha-Gefühl sehr gut wieder. Läuft halt mal scheiße. Na und? Weitermachen. Ähnlich wie „We Try. We Fail…“ nur ohne die angeschlossene Erwartung, dass irgendwann der ganz große Sieg rumkommt und über die man sich viel zu leicht lustig machen kann, weil es ja doch nicht funzt. Wenn‘ s doch klappt? Super! Wenn nicht? Na und? Wir lieben die Hertha trotzdem.

2. Selbstironisch, frech, evtl ein bisschen arrogant und damit wunderbare Berliner Schnauze (ohne sich gleich mit Berliner Dialekt anzubiedern). Die anderen finden uns langweilig/doof/unfair? Na und?!

3. Es hat schon Tradition. In jedem Heimspiel wird es mindestens 11x aus der Kurve auf den Rasen geschmettert. Der Spruch wird von den Fans seit Jahren benutzt und gelebt – viel mehr als es unser englischer Spruch (den ich gar nicht soo doof finde btw) je könnte.

4. Na und?! – So what?! Auch im Ausland einfach zu vermarkten.

5. Griffig, eingängig. Bei den Bayern denkt jeder schnell an „miasanmia“, bei Hertha wird nie jemand sofort „We Try. We Fail. We Win.“ im Kopf haben. „Na und?!“ schon eher. Und wenn nicht: Na und?! Ist auch nur Marketing.

Hertha: bitte übernehmen!


29. März 2017 um 19:18  |  593076

Liveticker \0/

Hab ich doch gewußt!
Danke dafür schon mal vorab. Ihr Blogpapis seid die Besten!


pathe
29. März 2017 um 19:24  |  593077

He!


Agerbeck
29. März 2017 um 19:24  |  593078

opa, lass dir dit schnell schützen…


pathe
29. März 2017 um 19:25  |  593079

„…die erst am Donnerstagnachmittag wieder auf dem Trainingsplatz standen.“

Gestanden haben werden?


pathe
29. März 2017 um 19:27  |  593080

@Motto „Na und?!“.

Nicht ernst gemeint, oder…?


29. März 2017 um 19:29  |  593081

Breaking News!

Der Turm ist geöffnet!
Für alle Herthaner,
die willkommen sind.

Stimmung ist gut!

#Werbung


monitor
29. März 2017 um 19:31  |  593082

Hertha BSC!


monitor
29. März 2017 um 19:35  |  593083

Ich geh‘ nicht in den Turm. Ist mir nicht kalt und zugig genug. Der Weg zu den Toiletten ist zu kurz und man kriegt zu schnell die Getränke nachgeordert. Weil es so klein ist, ist mir die Stimmung zu dick und die Anreise ist mir nicht lang genug.
Sorry!


pathe
29. März 2017 um 19:36  |  593084

Na endlich! @Monitor sei dank!


jlange
29. März 2017 um 19:36  |  593085

@pathe

Jo, Grüße aus dem Timetunnel. Danke für den Hinweis, ist geändert.


monitor
29. März 2017 um 19:37  |  593086

@pathe
„We try, we fail, we win“ hätte ich vor der offiziellen Verkündung auch als Aprilscherz abgetan!


monitor
29. März 2017 um 19:38  |  593087

Timetunnel? Kenn‘ ich. NA UND! 🙂


pathe
29. März 2017 um 19:45  |  593088

Also morgen sei die Blogeröffnung dann:
Na
und?
Hertha BSC!
Oder was?


monitor
29. März 2017 um 19:46  |  593089

Vorgeschichte:
Immer wenn ich denke, mensch bei Hertha läuft’s zur Zeit super, Dortmund bezwungen, den Bayern die Lederhosen schon halb heruntergezogen, gegen FC XYZ wird’s klappen, dann bekommt Hertha eins auf die Mütze.

Immer wenn ich denke, oh Mann, so viele Verletzte, gegen FC XYZ verkackt, dat wird nix, dann bezwingen wir Dortmund oder fast die Bayern.

Gegenwart:
Gegen Hoffenheim habe ich ein scheixx Gefühl, so viele Verletzte, starker Gegner, da sollte, man beachte die Vorgeschichte, „irrational betrachtet“ etwas für uns zu holen sein! 😈


pathe
29. März 2017 um 19:46  |  593090

@jlange
Du siehst, eure Blogeinträge werden sehr aufmerksam gelesen! 🙂
Gern geschehen.


monitor
29. März 2017 um 19:48  |  593091

@pathe
Hast Du jemals eine Blogeröffnung a’la:

We try!
We fail!
We win!

erlebt?
Nö? Siehste!


pathe
29. März 2017 um 19:54  |  593092

Ist nur keiner drauf gekommen. 😉


monitor
29. März 2017 um 19:54  |  593093

Was @kczyk da im Vorblog aus seiner Empfindung beschrieb kann ich sehr gut nachvollziehen.
Auch @opa hat das gut ergänzt.
Dit is Berlin, jedenfalls war das mal so.

Es muß ja kein offizieller Slogan sein, es kann aber ein immer wiederkehrender Kommentar sein, wenn einer doofe Fragen, Behauptungen oder sonstwas kundtut.

„Favre hat die Meisterschaft verspielt!“
Na und?! 😎


monitor
29. März 2017 um 19:54  |  593094

WE TRY! 😉


pathe
29. März 2017 um 19:59  |  593095

Zum Blogthema:
Ich hoffe, Dárdai riskiert bei Kalou nichts. Wenn Haraguchi fit ist, soll er nach links wechseln und Esswein rechts spielen. Wurde ja hier schon erwähnt: Vielleicht gibt der Nachwuchs ja etwas Schub für seine Leistungen. Brooks hingegen sähe ich gerne in der Startelf, damit Stark im DM spielen kann.


Zippy
29. März 2017 um 20:16  |  593096

Da bin ich bei @pathe.
Es wäre ganz wichtig, wenn Brooks spielen könnte, so könnte dann zumindest im Mittelfeld personell alles beim (bewährten) Alten bleiben.
Bei Kalou denke ich, dass man von Außen die Situation kaum beurteilen kann – wir wissen nicht genau wie seine Verletzung aussieht.
Im Zweifel bin ich auch eher dafür, bei ihm und seinem Körper nichts zu riskieren, aber falls er spielen sollte, wäre es mir auch Recht.

Bei Hoffenheim läuft das schnelle Spiel zum Tor nicht mehr so gut wie in der Hinrunde (soweit ich das beurteilen kann), auch wenn sie immer noch ein guter, gefährlicher Gegner sind. Zusätzlich kann man da ruhig mal ein paar Minuten tief stehen und den Gegner durch kleine Abstände zwischen den Ketten blocken, ich habe eigentlich ein ganz gutes Gefühl, wenn die Spieler alle über 90 Minuten konzentriert bleiben.


Opa
29. März 2017 um 20:20  |  593097

@Agerbeck: Es war @kczyks (der mit dem Herzen für Rebellen) Idee, nicht meine.


monitor
29. März 2017 um 20:24  |  593098

Wäre spannend anzusehen, wie sich Mittelstädt und Haraguchi, sowie Pekarik und Esswein auf den Außen präsentieren.
Kalou hat halt nicht immer seine „besonderen Momente“, ist auch defensiv eher selten eine Unterstützung für Plattenhardt.

Ibisevic im Sturm ist gesetzt.
Brooks und Langkamp IV
Davor Stark und Schelle? Fand ich immer prickelnder, als Schelle und Lustie, was das Spiel nach vorn betrifft.

Bleibt die Gretchenfrage, wer spielt auf der Zehn? Darida? Ich sehe ihn da sehr gern.

Was aber wenn die Wackelkandidaten ersetzt werden müssen? Darüber will ich mir lieber nicht den Kopf zerbrechen, dafür haben wir mit Pal Dardai einen Trainer, der meiner Meinung nach selten dumme Entscheidungen traf.


Susch
29. März 2017 um 20:43  |  593099

@ monitor
Darf ich dich fragen was Darida auf der Zehn so besonders macht?
Und was ist letztendlich die Aufgabe eines Zehners?


pathe
29. März 2017 um 20:45  |  593100

Erfreulich! Wenn ich den Kicker richtig deute, hat unsere U23 beim BFC Dynamo gerade mit 3:0 gewonnen!


Agerbeck
29. März 2017 um 20:54  |  593101

alles klar, opa! verzeihung kczyk!
hab ich verwechselt!

na und!?😊


Kamikater
29. März 2017 um 21:27  |  593102

@opa
We try, We fail, na und?


monitor
29. März 2017 um 21:46  |  593104

@susch
Ich habe es nicht erfunden. Der Zehner ist meiner Meinung nach die Reinkarnation von Günter Netzer, Wolfgang Overath, Sebastian Deisler, Marcelinho, Darius Wosz und vielen weiteren Spielern, deren Übersicht, Handlungsschnelligkeit und Spielwitz über das normale Maß herausragt.
So einen Spieler haben wir gerade nicht. Es ist einer, der die Regie übernimmt, wie beim Film.
Dieser Spielertyp ist auch aus der Mode gekommen, weil ja immer die Mannschaft der Star sein soll und nicht der einzelne Spieler in ihr.

Der Typ auf der Zehn ist deshalb die arme Sau, der aus dem Mittelfeld nach vorn die Impulse setzen soll.

Egal ob das in das System der Hertha paßt oder nicht. Die Zehn zu benennen macht jedenfalls den Fachmann im Internet aus.
Is’auch wichtich‘! 😉


Susch
29. März 2017 um 22:13  |  593106

@ monitor
Meinst du denn das unter den Umständen das wir keinen Zehner haben, Darida dann dafür der richtige ist?
Du siehst Darida ja auf der Zehn gerne.
Ich eher nicht, weil er eben sehr sehr wenig Torgefahr ausstrahlt, und noch weniger Torvorbereitungen kreiert.
Und ich finde dafür das er ja eher defensiv spielt und sich bei Ballbesitz oft zwischen die beiden Sechser fallen lässt, fehlt uns weiter vorne eine Anspielstation mehr.
Deswegen wundert mich das viele in Darida unseren Zehner sehen.
Dann doch lieber Stocker, der zwar auch nicht der klassische Zehner ist, aber den drang zum Tor hat, und fast bei jeder gefährlichen Aktion beteiligt ist.
Gerade jetzt wo mit Weiser und Kalou die Spieler fehlen, die sonst dafür verantwortlich sind.
Aber wenn Brooks spielen kann, wird Darida weiterhin unser Zehner sein, und Skjelbred/Stark unser DM.
Eigentlich brauchen wir Stocker in der personellen Lage.
Aber nicht auf links oder rechts, sondern Zentral. So zumindest meine Meinung.


29. März 2017 um 22:41  |  593107

125 Jahre Hertha BSC – was geht ab?
Wann und wo steigt die Party?


29. März 2017 um 22:44  |  593109

Meine Ansicht:
Im Moment, da uns sehr viele , für unser Spiel wesentliche Spieler ausfallen, lasse ich die besten verbliebenen Spieler auf den Platz. Und da dies im Mittelfeld aktuell Schelle,Stark , Darida sind, ließe ich die auch auflaufen. In der bisher bewährten Formation, also Darida auf der 10.
Anders als Stocker, ist Darida für die Balance unseres Teams eine wesentliche, eine zentrale Figur.
Darida muss also spielen.

Klar, könnte man auch mal wieder mit Stocker auf der 10 und Darida im DM auflaufen und einen unserer starken Mittelfelder damit auf die Bank setzen. Aber das wäre im Moment die weniger gute Variante. Es fehlen ja genügend 1A-Spieler in der Startelf.
Sollte Brooks doch ausfallen, wird es zwangsläufig die o.g. Umstellungen geben. Aber ich möchte hoffen dürfen, dass dies nicht passiert, denn dann liefen wir doch mit einer Art Rumpfmannschaft auf, die zudem sehr stark umgestellt agieren müsste.
Auch dies könnte natürlich „gut ausgehen“. Aber…aber ich würde gerne darauf verzichten, diese Situation zu haben.


Papa Zephyr
29. März 2017 um 22:47  |  593110

Da war doch gerade noch ein Beitrag von @ubremer zum Thema “ Neues Stadion“?


29. März 2017 um 22:55  |  593111

Nun, wenn er denn spielt, hoffe (nur?) ich, dass Brooks gegen Wagner besser aussehen wird als zuletzt in Köln gegen Modeste.


29. März 2017 um 23:05  |  593112

Ich würde Brooks nicht unbedingt mit Modestes Super_Spiel in direkte Verbindung setzen..


fg
29. März 2017 um 23:10  |  593113

Hat nicht Modeste nur so super gespielt, weil Hertha ihn allzu oft naiv frei laufen ließ?

Ich wäre auch für Stocker oder Allagui auf der zehn und Darida auf der acht dahinter.


29. März 2017 um 23:19  |  593114

Ja gut fg 23:10,
hätten nicht Langkamp? Brooks?
eben dieses Freilaufen verhindern verhindern müssen?

Dass Allagui bei Hertha ein Spiel auf der zehn gemacht hätte, kann ich ich mich nicht erinnern. Auf der zwölf dagegen …. 😉


ahoi!
29. März 2017 um 23:30  |  593115

#brooks/modeste. ich schon, @apo. bin da bei BM. finde die konzentrationsmängel bei jab mitunter eklatant. (aber ist ja nüscht neues, dass ich das denke). von der Ok aus hat man immer eine halbzeit lang allerbeste aussichten auf das verhalten und stellungsspiel unserer defensivspieler.. 😉 sprich: man kann von dort gut sehen, wie unentschlossen (mal vor und zurück) brooks zuweilen agiert. solches zögern und zaudern sehe ich bei langkamp eher selten. bis gar nicht.


ahoi!
29. März 2017 um 23:37  |  593116

und by the way: brooks ist da leider nicht allein. auch plattenhardt gefällt mir in der rückwärtsbewegung längst nicht so gut wie in der vorwärtsbewegung. für meinen geschmack gewährt er seinem angreifenden gegenspieler oft zu viel raum, greift zu selten ein, sucht zu selten das entscheidende tackling, um mal die flanke oder sogar den torschuss zu verhindern! platte läuft seinen gegenspieler oft einfach nur (seitlich) ab. ich finde, das ist zu wenig für einen spieler, der gerne in die N11 möchte.


29. März 2017 um 23:41  |  593117

jepp @hoi, auch die Kritik an Plattenhardts Abwehrverhalten ist in meinen Augen berechtigt.


pasta
29. März 2017 um 23:49  |  593118

Wir holn die Meisterschaft und den Europacup und den Pokaaaal, wenn nich is och ejal. #naund


Better Energy
30. März 2017 um 6:34  |  593126

Seit 2007, – zumindest nach meiner Erinnerung -, wurde das Thema „Schiff Hertha“ auf jeder MV angesprochen und diskutiert. Ja, es wurde auch darauf hingewiesen, daß der Erwerb des Schiffes Geld kostet. Und wie alle an der hiesigen Diskussion sehen können, hat WG wieder einmal Recht behalten:

„Die Fans haben ihr Interesse am Schiff formuliert. Jetzt hängt es davon ab, ob sich das Interesse auch in Handlungen ausdrückt – wie viel Enthusiasmus ist bei den Fans da.“

350 T€ sind also eingesammelt. Damit dürften diejenigen gezahlt haben, die sich auf der MV bereits für das Projekt registrieren ließen und zwar ohne mit der Wimper hier im Block zu zucken. So wie ich.

Und nun zu den hiesigen Statements, wobei ich mir gestatte, dabei immer einmal einen Blick nach Köpenick zu werfen.

1) „Ja das Schiff gehört dann aber nicht Hertha B.S.C. e.V.“. Die Bemerkung ist zwar richtig, zeigt aber auch auf, daß man sich mit der Satzung des e.V. nie auseinander gesetzt hat. Steht darin als Zweck des e.V. „Kauf eines Schiffes“? Nein. Und schon allein deswegen darf es der e.V. auch nicht machen – ohne Satzungsänderung. Aus diesem Grund war es notwendig, für das Schiff einen eigenen Verein/Gesellschaft zu gründen. Selbst die Köpenicker mussten für ihr Gebäude auf fremden Boden eine eigene Gesellschaft (AG) gründen. Im Übrigen bleibt es ja jedem unbenommen, die Aktie später an Hertha B.S.C. e.V. zu verschenken.

2) „Warum ist das kein Verein und warum ist der nicht gemeinnützig?“ Die Antwort hätte dem hier auch schreibenden und auch nach dem Fanhaus schreienden Mitglied des FKO e.V. ziemlich leicht fallen dürfen. Ein e.V. darf eben nur Leistungen an seine Mitglieder erbringen und auch deswegen starb der Fanraum einen langsamen Tod. Das Schiff eines e.V. wäre nur den Mitgliedern des e.V. zur Verfügung gestanden und hätte nicht auch an Dritte verchartert werden dürfen. Wobei sich gleich die andere Frage auftut: Nach Choreos schreien ist ja die eine Sache, aber warum sind so wenige hiesige Protagonisten bereit, die 20€ im Jahr für die Choreos der FKO e.V. zu spenden?

3) „Die Aktie ist mir zu teuer.“ Sie kostet 399 €. Was darf ich davon erwarten? Wie bei jeder Sponsoren-Aktie nichts. Oder hat jemand schon gehört, daß der Berliner Zoo (ist eine KGaA) jemals eine Dividende gezahlt hat? Es geht eigentlich hier wieder einmal um Kennedy: Frage nicht, was die Anderen für dich tun können, sondern frage, was du dafür tun kannst. Es geht darum, ein Kleinod der Hertha, welches durch den 2. Weltkrieg abhanden gekommen ist, wieder zu die heimischen Gefilde zu bringen, also nach Berlin und zur Hertha. Die Aktie ist also nur die Hilfe, um einen Kriegsschaden wieder zu beheben. Und bevor wieder einige schreien, das müsste doch der Senat machen, dem sei gesagt: Nein. Viele alte Kunstwerke aus den Berliner Museen werden zur Zeit durch die preussische Stiftung mittels Sponsorengelder angekauft und in den Berliner Museen ausgestellt. Was diese Sponsoren davon haben? Nichts.

4) Der Preis. Ein Blick nun auf die Hipster in Köpenick. Ihr wisst schon, daß die ihre EisernCard für 4.444 € verkauft haben. Ihr wisst schon, daß dort die Mitgliedschaft 43% teurer ist als bei Hertha. Und selbst diese Ausgabe sparen sich manche, die über Hertha schreiben. Ihr wisst schon, daß deren Stadionaktie für ein Gebäude auf fremden Grund und Boden (nach Ende des Pachtvertrags gehört das Gebäude dem Grundstückseigentümer), welches sie vor 5 Jahren auflegten, 500 € kostete und sie trotzdem bei ihren Mitgliedern 5.000.000 € einsammelten, wohl wissend, nie daraus eine Dividende zu sehen.

Und wenn nun einige mit wahnsinnig viel Worten schreiben, daß sie für 299, 199 oder 50 € eine Aktie genommen hätten, dann bleiben mir die Worte im Munde stecken und denke mir: Erbärmlich, und ihr wollt Herthaner sein. Ihr schafft es bei einem geringeren Betrag noch nicht einmal 1,4 Mio € einzusammeln!

Was hat WG dazu gesagt: „Die Fans haben ihr Interesse am Schiff formuliert. Jetzt hängt es davon ab, ob sich das Interesse auch in Handlungen ausdrückt – wie viel Enthusiasmus ist bei den Fans da.“


30. März 2017 um 6:36  |  593127

Hertha schlägt 3 Standorte vor

http://m.morgenpost.de/sport/article210097543/


Better Energy
30. März 2017 um 7:20  |  593130

@moogli

Zu: „Die Verantwortlichen von Hertha BSC haben aus der letzten Mitgliederversammlung sehr wohl den Wunsch vieler Fans mitgenommen, dass die Premiumlösung wäre, wenn Hertha im Olympiapark bleiben könnte.“ in dem Link.

Das Votum aus der letzten MV war nicht träumerisch, sondern zeigt den Sachverstand der Mitglieder. Wie damals die Plumpe mit dem Verkehrskreuz Gesundbrunnen ist der Olympiapark voll mit U- und S-Bahn erschlossen. Es bedarf daher keinerlei Investitionen der öffentlichen Hand in die Infrastruktur


30. März 2017 um 7:29  |  593132

Keine Frage @Better Energy!


herthabscmuseum1892
30. März 2017 um 8:22  |  593133

@Better Energy am 30. März 2017 um 6:34 | 593126:

„Und wenn nun einige mit wahnsinnig viel Worten schreiben, daß sie für 299, 199 oder 50 € eine Aktie genommen hätten, dann bleiben mir die Worte im Munde stecken und denke mir: Erbärmlich, und ihr wollt Herthaner sein. Ihr schafft es bei einem geringeren Betrag noch nicht einmal 1,4 Mio € einzusammeln!“

Ja, ich bin Herthaner – und kann mir die Aktie zu diesem Preis nicht so einfach leisten.

Vielen Dank für die daraus hergeleitete Bewertung auch meiner Person.

Ich könnte kotzen.


fechibaby
30. März 2017 um 8:24  |  593134

„Die Hertha-Verantwortlichen werden deshalb voraussichtlich zwei Standorte in Brandenburg nennen. Einer davon wird Ludwigsfelde sein. Im Gegensatz zu Berlin gibt es in Brandenburg klare politische Signale, dass man Hertha gern bei einem neuen Stadion helfen würde.“

Ludwigsfelde kann doch nur ein Witz sein, oder?!


pathe
30. März 2017 um 8:27  |  593135

Ich weiß ja nicht wie es euch geht. Aber viel erwarte ich heute von der Veranstaltung zur Machbarkeitsstudie nicht.

Es wird gesagt werden, dass Hertha am liebsten neben dem Oly bauen würde, es aber schwierig sein wird, den Senat davon zu überzeugen.

Dann werden noch Ludwigsfelde und ein weiterer Standort in Brandenburg vorgestellt. Und dabei wird gesagt werden, wie willkommen man dort sei.

Zur Finanzierung, Größe des geplanten Stadions und womöglich zu einem Zeitplan werden wir heute sicher nicht viel zu hören bekommen.


wilson
30. März 2017 um 8:40  |  593136

Raik Hannemann schreibt in dem von @Freddie verlinkten Artikel (danke dafür) von „folkloristisch vernebelter Kundenbeziehung der Fußballklubs“.

Das ist eine sehr hübsche, wenngleich brachiale Formulierung und müsste all jene traurig stimmen, die noch immer glauben, „ihr“ Verein – welcher auch immer das sein mag – scherte sich um ihre Belange, Träume und Wünsche.

Der Autor mag irren. Indes, ich glaube es nicht.


30. März 2017 um 8:46  |  593137

@Better Energy um 0634

Mit Verlaub, was für eine versnobte und abgehobene Sichtweise.


nrwler
30. März 2017 um 8:57  |  593138

Oh @pathe, da bin ich doch ganz anders „gepolt“..!

Also wenn heute nicht etwas mehr „Substanz“ in die „Debatte“ gebracht wird, wäre ich schon schwer enttäuscht!

Einen „groben“ Finanzplan erwarte ich mir schon. Auch die Größe, welche ja wohl maßgeblich(?) die Kosten beeinflussen würde, sollte doch relativ genau (+-5000 Zuschauer) bekannt gegeben werden können; bzw. wabbert ja schon durch die „Presselandschaft“.

Dass vermutlich (sehr sicher) noch kein „strategischer Investor“ vorgestellt werden kann, davon gehe ich auch aus. Aber ein Szenario – jeweils, pro Standort – wie (wenn dieser dann „gefunden wurde“) man bedenkt vorzugehen, wäre doch schon wünschenwert.

Und von besonderem Interesse für mich ist, wie die Vereinführung gedenkt, die Interessierten/ Fans/ Mitglieder am Entscheidungsprozess letztendlich beteiligen zu wollen. Oder, ob überhaupt? Darauf wird u.a. mein „Augenmerk“ gerichtet sein.

Ansonst würde ich auch nicht verstehen, wofür man jetzt diesen „Extra-Monat“ eigentlich benötigt hat.

Naja, we will see..!


Blauer Montag
30. März 2017 um 9:20  |  593140

In Berlin gibt es 15% überschuldete Haushalte (Quelle: Schuldenatlas der SchufA?). 20% der Berliner Haushalte erhalten Leistungen der Grundsicherung nach SGB II oder SGB XII.

Da ist kein Geld vorhanden, um eine Tageskarte für 40 EUR zu kaufen – geschweige denn eine Dauerkarte oder 1 Aktie für Hunderte von Euro.


fechibaby
30. März 2017 um 9:28  |  593141

Berlin ist halt arm aber sexy!


sunny1703
30. März 2017 um 9:38  |  593142

Für mich war das ganze in den letzten Tagen und Wochen ein innerliches Ringen,inwieweit gehe ich mit dem Verein, ja, und da sehe ich es wie @wilson, sagen wir es doch beim Namen, beim Sportunternehmen Hertha, mit.

Auf der einen auf der sehr emotionalen Seite habe ich mit meinem „Berliner sein“ gerungen. Doch am Ende habe ich mich gefragt, was machst du,wenn ein guter Kumpel von dir ins Umland zieht?! Natürlich breche ich deshalb nicht die Beziehung ab!
Emotional könnte ich mir ein Mitgehen ins aber wirklich nahe Umland vorstellen.

Doch es gibt eben auch diese sehr geschäftsmäßige Seite im Profisport ,die mich mehr und mehr außen vor lässt.

Die Zukunft mag amerikanisierter Sport sein, meine ist das nicht. Wenn ich sowas lese
http://www.spox.com/de/sport/ussport/nfl/1703/Artikel/oakland-raiders-umzug-fuenf-fragen-las-vegas-stadion-ausblick.html
schüttelt es mich. Nichts ist so überflüssig wie der ins Stadion gehende Fan eines Vereins. Mit Red Bull Dose haben wir eine Marke in unserer Bundesliga verankert bekommen, was folgt als nächstes Hertha Raiders????!!

Ich bin schon auf die Studie gespannt, ich bin gespannt, welche Standorte denn „machbar“ sein sollen.
Wenn ich es rein egoistisch betrachte ist der Standort Ludwigsfelde direkt an der Bahn für Fans wie @apollinaris und mich schneller zu erreichen als das Olympiastadion, doch Egoismus lasse ich bei dieser Entscheidung außen vor.

Hertha muss mir sehr genau erklären, warum nicht mehr im Olympiastdion gespielt werden soll, denn bei allen Fehlern dieses Stadions, das ist ein Angebot meiner Stadt an den Verein und zwar ein wirklich gutes, mitsamt(umweltfreundlicher) Infrastruktur.

Hertha wird mir auch sehr genau jeden Standort erklären müssen,vor allem bei denen außerhalb der Stadt……..ich hoffe der „BZ“ Standort am Olympiastadion stimmt, denn ein Bau dort war auch meine Vorstellung. Ich möchte auch wissen, warum in der Stadt andere Standorte nicht in Frage kommen!

Und bei den bevorstehenden Verhandlungen mit den politischen Parteien erwarte ich eine genaue und möglichst objektive Berichterstattung der Medien.
Nicht dass man wie bisher den Eindruck hatte, auf der Sportseite liest man wie die arme Hertha von den bösen Politikern in die Ecke gedrängt wird und in der gleichen Zeitung auf der politischen Seite dann steht, wie der Schwanz Hertha BSC mit dem Hund, den von uns gewählten Politikern wedeln möchte und die Stadt Berlin ganz übel erpresst.

Keine Stimmungsmache gegenüber der passenden Klientel!

Am Ende, wenn ich dann überhaupt noch lebe und der Weg ins nahe Umland unausweichlich und mir verständlich erscheint gehe ich auch diesen Weg mit, aber nur dann!

lg sunny


30. März 2017 um 9:39  |  593143

Der Grafiker der B.Z. scheint ein unglaubliches Vertrauen in Kuchno zu haben. Anders lässt es sich nicht erklären, dass er das Spielfeld in seiner Grafik in der Größe mal eben verdoppelt hat. Großartig.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 9:46  |  593144

@Sunny
In Berlin klappt eh nur, wenn der Senat mitspielt.
Also kann man sich andere Standorte in Berlin als das Olympiastadion auch sparen. Zum Einen weil dort schon viel Infrastruktur vorhanden ist – und zum anderen weil dort auch keine andere Interessengruppe, etwas dagegen haben kann.
Und zum Dritten, weil es inzwischen eh tradionelles Hertha Gelände ist.
Das Tempelhofer Feld wäre ja auch gut geeignet – aber den öffentlichen Shit Storm braucht Hertha ja nun wirklich nicht.
Man muss nur aufpassen, dass beim ersten Spiel nicht die Hälfte der Fans im Oly auf den Anstoss wartet…
@Sir – das gleiche habe ich mir auch grade gedacht.
Welches Stadion hat der da eigentlich reinkopiert? Hoffentlich nicht die alte Försterei…


Kamikater
30. März 2017 um 9:46  |  593145

@BZ-Bericht
Ein lustiges Bildchen, wahrscheinlich von der „Hermann-Löns-die-Heide-brennt-Gedenkarena“ in Paderborn. Die scheinen da mit doppelt so großen Fußballfeldern zu spielen, wie wir hier. Aber mal im Ernst. Da hätte man sich statt 3 Minuten auch mal 5 Minuten mit Photoshop beschäftigen können, um wenigstens das Größenverhältnis Tribüne zu Spielfeld realistischer darzustellen und es hätte sich vielleicht ein Foto aus Newcastle oder Glasgow angeboten. Aber gut. So sieht es nun eben aus, als gäbe es eine Kapazität von 14.500 Zuschauern und eine Rasenfläche von 160×130 Metern.

Wo das Stadion am Besten hinkommt? Klar, am liebsten dort. Allerdings wird der Senat auf Zeit spielen und den Weg Unions verfolgen. Warum?

Szenario:
Sollte Union aufsteigen und sie drinnen bleiben, ergibt sich für die ein Riesenproblem. Der DFB hat denen bereits angedeutet, dass ihre so tolle handgezimmerte Arena zu klein ist. Und zwar viel zu klein. Sie müssen nämlich Stehplätze abbauen und mehr Sitzplätze anbieten und dann fällt die Stadionkapazität um 4.500 Plätze und liegt damit wesentlich unter den Mindestanforderungen von 20.000 für Liga 1.

Und ich gehe jede Wette ein, dass die neu bauen müssen und werden wollen, sollten sie in Liga 1 bleiben, was wohl ihr Ziel sein dürfte.

Und hier wird der Senat reingrätschen und beiden Vereinen die Idee schmackhaft machen wollen, ein Stadion gemeinsam zu nutzen. Also irgendwo – weder in Charlottenburg noch in Köpenick. Und das ist schon ein Druckmittel, sofern beide dann immer noch auf Ortssuche wären.

Das bedeutet, dass sich der Senat bei Hertha so lange sträuben wird, wie Union das gleiche Problem besitzt. Und das Thema wird dann künstlich in die Länge gezogen.

Aber warum sollte man bei einer Roten Regierung auch davon ausgehen, aus Fehlern der Vergangenheit, allen voran dem BER, gelernt zu haben?

@Schiri
Hertha BSC – TSG 1899 Hoffenheim

S: Benjamin Brand
A: Robert Schröder / Frederick Assmuth
4.O.: Alexander Sather


Joey Berlin
30. März 2017 um 9:47  |  593146

Moin,

@ub

Weil Flächen in Berlin, egal wo, von Wohnungssuchenden und Unternehmen begehrt sind, hat das Standort-Scouting für Hertha im Stadtgebiet in Berlin keine weitere Alternative zum Olympiapark ergeben.

#who knows,
liegt vielleicht aber nur an der mangelnden Ortskenntnis eines Frankfurter Büros?! Habe gerade in der letzten Zeit interessante Ideen zum „Neubau“ gelesen und gehört…


Kamikater
30. März 2017 um 9:51  |  593147

@Joey
Wo denn?
🙂


Opa
30. März 2017 um 9:59  |  593148

Frühmorgendlicher Stuss um kurz nach halb sieben
Selten so einen verquirlten Unsinn gelesen. Es mag hübsche Tradition bei Hertha sein, den Mitgliedern die Schuld fürs eigene Handeln in die Schuhe zu schieben. Beim Schiff hat der Verein jegliche Initiative von Fans abgewürgt. Obendrein hat man eine Gesellschaftsform gewählt, die ausdrücklich nicht zum MItmachen einlädt. Jeder, der sich mit Kommanditgesellschaften auskennt, weiß, wann man diese Gesellschaftsform besonders gern wählt. Ein e.V. wäre sehr wohl gegangen, es gibt Unmengen an historischen Dampfschiff e.V., die sehr wohl auch Fahrten anbieten. Wieviel 399 € sind, muss jeder für sich beurteilen, aber klar ist, dass das bei Hertha eine Schwelle darstellt, zumal im Gegensatz zum Zoo, wo es übrigens statt Dividende für die Aktionäre freien Eintritt gibt, im Fall des Schiffs völlig unklar ist, was denn die Gegenleistung ist. Niemand sagt heute konkret, was man mit dem Schiff vorhat. Lies den Wertpapierprospekt, da steht nichts Belastbares oder sonderlich Bindendes drin. Und die Erfahrung mit dem Fanhaus, das seit 2014 fertig sein sollte, tut ihr übriges, da haben auch viele Leute Geld gegeben und das Ergebnis ist Stand heute NULL. Ich pfeif jedenfalls auf Leute, die eine Einstellung wie Du haben und anderen das Herthanersein absprechen, weil sie für das Luftschloss nicht ohne Nachzudenken das Portemonnaie auftun. Dass Pering als Organ der Rechtspflege und Volljurist gestern via facebook versucht hat, seine „Aktiengesellschaft“ als Körperschaft mit demokratischen Strukturen (wir beide wissen, was die Kommanditaktionäre beschließen dürfen) darzustellen, war für mich dann das I-Tüpfelchen, dass man das Projekt besser sehr, sehr kritisch begleitet und genau hinguckt. Pering und Wolter wollten eine KGaA, dann sollen sie halt selbst die Aktien der Gesellschaft kaufen, in der außer ihnen niemand das Sagen hat.

Stadionstandort
Ernsthaft, um das Olympiagelände als einzigen wirklich geeigneten Standort in Berlin und ansonsten nur Brachland im Brandenburgischen als mögliche Standorte in Frage kommen, hat man einen renommierten Architekten für sicher ein sechsstelliges Honorar verpflichtet? Wirklich? Das hätte der immerhertha-Stammtisch für ein paar Würstchen im Leuchtturm auf nem Bierdeckel ausgerechnet. Bin gespannt, was an Details drin steht. Dass Wasser nass ist? Dass Berlin groß ist? Die entscheidende Frage hat Raik Hannemann auf den Punkt gebracht, die auch ich seit Jahren herunterbete und mir dafür allerlei Frechheiten gefallen lassen muss: Wie sieht eine seriöse Finanzierung aus? Und die nächste Frage wird sein, ob Hertha als Berliner Sport Club noch ein Berliner Sport Club ist, wenn man in Dreilinden (you are now leaving the Hertha Sektor), Ludwigsfelde (hübscher Baumarkt am Kreisverkehr) oder (noch schlimmer) Oranienburg seine Zelt aufschlägt. Wie schnell so etwas in die Hose gehen kann, wenn man seine Identität verleugnet und zu große Träume träumt, konnte man in Aachen sehen, die seit dem Neubau bereits zum zweiten mal Insolvenz anmelden mussten. Bin gespannt, wie es weitergeht, wie der Senat sich aufstellt, wie man die Probleme mit Lärmschutz in den Griff kriegen will und vor allem, wie das bezahlt werden soll, ohne dass uns im Fall eines sportlichen Niedergangs der Kasten wie eine Kugel am Bein abwärts zieht. Was die einen als alternativlose Chance zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sehen, kann man auch sehr schnell als Größenwahn umdeuten, der im Vorbeigehen an ehemaligen großen Namen in die Niederungen des Berliner Amateurfußballs führen kann. Dann haben wir auch wieder jede Woche Derby. Allerdings im Poststadion. Oder auf dem Kunstrasenplatz daneben. Die Spiele sind eröffnet, Herthas Führung ist gefragt, überzeugende Argumente zu liefern. Ein bißchen Photoshop im Satellitenbild reicht bei weitem nicht.


kczyk
30. März 2017 um 10:00  |  593149

nicht Hertha BSC eV braucht ein neues stadion, sondern die profiabteilung des vereins, welche als mittelständisches wirtschaftsunternehmen agiert und als GmbH & Co. KGaA firmiert, will ein neues stadion.


sunny1703
30. März 2017 um 10:02  |  593150

Für mich war das ganze in den letzten Tagen und Wochen ein innerliches Ringen,inwieweit gehe ich mit dem Verein, ja, und da sehe ich es wie @wilson, sagen wir es doch beim Namen, beim Sportunternehmen Hertha mit.

Auf der einen auf der sehr emotionalen Seite habe ich mit meinem „Berliner sein“ gerungen. Doch am Ende habe ich mich gefragt, was machst du,wenn ein guter Kumpel von dir ins Umland zieht?! Natürlich breche ich deshalb nicht die Beziehung ab!
Emotional könnte ich mir ein Mitgehen ins aber wirklich nahe Umland vorstellen.

Doch es gibt eben auch diese sehr geschäftsmäßige Seite im Profisport ,die mich mehr und mehr außen vor lässt.

Die Zukunft mag amerikanisierter Sport sein, meine ist das nicht. Wenn ich sowas lese ………den link setze ich nach.

Nichts ist so überflüssig wie der ins Stadion gehende Fan eines Vereins. Mit Red Bull Dose haben wir eine Marke in unserer Bundesliga verankert bekommen, was folgt als nächstes Hertha Raiders????!!

Ich bin schon auf die Studie gespannt, ich bin gespannt, welche Standorte denn „machbar“ sein sollen.
Wenn ich es rein egoistisch betrachte ist der Standort Ludwigsfelde direkt an der Bahn für Fans wie @apollinaris und mich schneller zu erreichen als das Olympiastadion, doch Egoismus lasse ich bei dieser Entscheidung außen vor.

Hertha muss mir sehr genau erklären, warum nicht mehr im Olympiastdion gespielt werden soll, denn bei allen Fehlern dieses Stadions, das ist ein Angebot meiner Stadt an den Verein und zwar ein wirklich gutes, mitsamt(umweltfreundlicher) Infrastruktur.

Hertha wird mir auch sehr genau jeden Standort erklären müssen,vor allem bei denen außerhalb der Stadt……..ich hoffe der „BZ“ Standort am Olympiastadion stimmt, denn ein Bau dort war auch meine Vorstellung. Ich möchte auch wissen, warum in der Stadt andere Standorte nicht in Frage kommen!

Und bei den bevorstehenden Verhandlungen mit den politischen Parteien erwarte ich eine genaue und möglichst objektive Berichterstattung der Medien.
Nicht dass man wie bisher den Eindruck hatte, auf der Sportseite liest man wie die arme Hertha von den bösen Politikern in die Ecke gedrängt wird und in der gleichen Zeitung auf der politischen Seite dann steht, wie der Schwanz Hertha BSC mit dem Hund, den von uns gewählten Politikern wedeln möchte und die Stadt Berlin ganz übel erpresst.

Keine Stimmungsmache gegenüber der passenden Klientel!

Am Ende, wenn ich dann überhaupt noch lebe und der Weg ins nahe Umland unausweichlich und mir verständlich erscheint gehe ich auch diesen Weg mit, aber nur dann!

lg sunny


sunny1703
30. März 2017 um 10:03  |  593151

Joey Berlin
30. März 2017 um 10:03  |  593152

@Kamikater
30. März 2017 um 9:46 | 593145

wg. Union

Und ich gehe jede Wette ein, dass die neu bauen müssen und werden wollen, sollten sie in Liga 1 bleiben, was wohl ihr Ziel sein dürfte.

DFB/DFL sind aber für Sonderrechte bekannt, und wenn nur zeitlich begrenzte, aber vor allem wird erst mal viel über den möglichen Aufstieg geredet – da kann noch viel passieren.

#erstens kommt es anders und… 😉


Kamikater
30. März 2017 um 10:04  |  593153

@opa
Aachen scheint Dir ja gar nicht aus dem Kopf zu gehen. was ist denn mit den ganzen anderen 657 Stadionprojekten, die erfolgreich seit 20 Jahren neu gebaut wurden?

Btw: Lärmschutz und Ultras. Ist das nicht die Quadratur des Kreises?

Und überhaupt: „Das hätte der immerhertha-Stammtisch für ein paar Würstchen im Leuchtturm auf nem Bierdeckel ausgerechnet.“

Du wirst lachen, die Berechnung IST von UNS. Und Du warst doch selbst dabei! Oder erinnerst du Dich nicht an den Abend mit den 30 Bieren?
😉

@Joey
Nicht, seit es mit der Zertifizierung der Stadien begonnen hat. Schau mal auf Aalen. Denen werden nun noch 9 Punkte abgezogen, weil sie Jahrelang auf den Stadionumbau nicht reagieren konnten, aus finanziellen Gründen und sie landen fast im Abstieg, statt auf Platz 3.

Das aber würde hierzulande bei Union oder Hertha den Berliner Senat niemals interessieren.


Opa
30. März 2017 um 10:09  |  593154

@Kamikater: Den Gedanken mit dem gemeinsamen Stadion für die und uns hatte ich auch schon, das würde abseits aller emotionalen Fragen auch durchaus Sinn machen (ggf. sogar in Brandenburg). Aber geht das emotional? Und geht das finanziell? Wer zahlt den Leerstand der AF? Für ein paar Saisons können die Köpenicker sicher in der AF spielen. Ein Anbau auf der Gegengeraden mit ein paar mehr Sitzplätzen würde deren Problem ja schon lösen und die können das aus den aus dem Aufstieg freiwerdenden Mitteln auch locker finanzieren, ohne in eine seelenlose Mehrzweckveranstaltungsarena zu gehen. Die AF ist deren DNA.


Joey Berlin
30. März 2017 um 10:13  |  593155

@Kamikater
30. März 2017 um 9:51 | 593147

Mir gefällt das Olympiastadion, deshalb sollen mal andere auch die „alternativen“ Locations nennen. Bei HI gibt es auch einen Faden zum Thema. Mal schauen, wie die Diskussion läuft, wenn Speer & Partner liefern…


kczyk
30. März 2017 um 10:13  |  593156

*denkt*
die meisten aufsteiger waren doch nur aufschneider


Opa
30. März 2017 um 10:14  |  593157

@Kami 10:04 Uhr: Nein, Aachen ist genauso eine Warnung wie Bielefeld, Essen oder die Sechz’ger. An dem Thema Stadionneubau haben sich mehr verhoben, als Du hier weißmachen willst. Paderborn sind jetzt die nächsten, die es zerreißt. Obendrein sind bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Vereine Mieter in ihren neuen Stadien und wenn das dann bei Unterklassigkeit nicht mehr refinanzierbar ist, geht’s schneller bergab, als Du „schau mal auf die anderen, erfolgreichen Projekte“ sagen kannst. Warum wohl kommt Lautern nicht mehr hoch? Warum Nürnberg? Einer der Gründe ist, weil deren Belastung aus den neuen Arenen so hoch ist, dass man sich keine sportliche Qualität mehr leisten kann. Aufgestiegen sind (ohne Berücksichtigung von Mäzenen oder Konzernen gepäppelten Vereine) im Übrigen Vereine, die in billig angemieteten Leichtathletikstadien wie Darmstadt oder Braunschweig gespielt haben. Warum wohl?


kczyk
30. März 2017 um 10:18  |  593158

*denkt*
ich bin nur selten einer meinung mit ihm.
aber mit beitrag 593157 bin ich zu 100% bei @opa


Kamikater
30. März 2017 um 10:19  |  593159

@opa
Naja, in Tempelhof würde man sich fast exakt in der Mitte treffen. Jaja, Bebauungs-Nichtplan, Lärmschutz und Roter Senat werden das zu verhindern wissen. Aber der Senat wird am Ende zumindest den Schwarzen Peter haben. Und spannend wird das ganze Szenario eben dann, wenn Union sagt: Dann abuen wir eben selbst neu. Dann nämlich dürfen sie es Hertha auch nicht mehr untersagen.

Grundsätzlich werden am Ende immer reichlich Menschen übrig bleiben, die mit dem Standort nicht zufrieden sind. Klar.

Wir beide haben da unterschiedlich positive/negative Sichtweisen zu, ist auch völlig ok. Du bist positiver, als Du es ausdrückst und ich negativer, als ich es tue. So what? 😉

Was zum Beispiel den von der BZ gezeigten Ort fast gänzlich ausschliesst ist, dass es nur einen Zugang via Olympischer Platz geben würde. Ein Alptraum für die Sicherheit der Zuschauer. Das ist also noch gar nicht geklärt, wie man diesem „kleinen Problem der Fantrennung“ hier begegnen will. Da hat sich der Standortscout m.M. nach nicht mit der DFL bzw. dem DFB bzgl. der der Zertifizierungsvorschriften bisher unterhalten.

Übrigens wird diese konzeptionell federführend von einem ehemaliger MA von Hertha durchgeführt: Matthias Huber.

http://www.bundesliga.de/de/dfl/sicherheitsmanagement-im-profifussball-dfl-und-dfb-starten-zertifizierung.jsp


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 10:23  |  593160

@Stadionbau

woran will sich Berlin orientieren? An Aachen und Paderborn?

Oder schaut man auf Projekte von

– Bayern München
– HSV
– Werder
– Mainz
– Augsburg
– Hoffenheim
– Leverkusen
– Frankfurt
– Köln
– Hannover
– Stuttgart
– Dresden
– St. Pauli
– 1. FC Union


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 10:24  |  593161

@kami

Werter @kami,

zeige mir bite die Mindestanforderung von 20.000 Plätzen einer Bundesliga-Arena.
Als Gegenbeispiel setze ich Paderborn, Ingolstadt und Darmstadt, beide unter 20.000 Plätze.

Gefunden habe ich eine Anlage, in der mindestens 15.000 Plätze, davon 3.000 Sitzplätze.

Ich bin neugierig.

——————————————————————————-

@ub

Ich werfe noch Bielefeld und Offenbach in den Ring.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 10:25  |  593162

Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 10:28  |  593163

Interessant am verlinkten MoPo-Artikel finde ich, dass es nun doch um den finanziellen Aspekt.
Hieß es hier nicht immer, dass darum eben nicht ginge?


sunny1703
30. März 2017 um 10:31  |  593164

@Kami

In Hamburg gab es einen Weg durch einen Tunnel da habe ich gedacht, Duisburg lässt grüßen. Da ich durch diesen Tunnel zum S Bahnhof Stellingen vom Shuttle Bus auch wieder zurück musste, war das keine Ausnahme,weil ich vor dem Spiel zu früh da war.
Die Situation auf dem S Bahnhof war bei allem wirklich starken Bemühen der Hamburger Verantwortlichen sehr beengend. Dagegen ist der Zugang über den Olympischen Platz ein Wohlfühlprogramm!

Eine Panik mag ich mir in HH nicht vorstellen.

lg sunny


30. März 2017 um 10:33  |  593165

@kamikater Dein Szenario, was das Stadion an der Alten Försterei, betrifft ist faktisch nicht richtig. Erstens ist das eine Regelung der DFL, die für die Bundesliga eine erhöhte Anzahl an Sitzplätzen ab der nächsten Saison vorsieht. Selbst die Zahl für die Zweite Liga würde Union laut den neuen Regeln unterschreiten. Für die Zweite Liga haben aber alle aktuellen Zweitligisten Bestandsschutz.
Für die Bundesliga gestaltet es sich so, dass Union eine Ausnahmegenehmigung beantragen und auch ohne Probleme erhalten würde. Denn ein Ausbau des Stadions an der Alten Försterei dauert etwas (Planung, Finanzierung und Durchführung). Die Planung für den Ausbau wird Ende Mai durch Union vorgestellt. Die DFL als Dienstleister der Klubs in den obersten beiden Ligen würde keinem Klub die Lizenz verweigern, weil er aktuell bestimmte Bedingungen nicht einhält, wenn Bemühungen erkennbar sind, diese Bedingungen zu schaffen.
Überhaupt wird mir hier häufig übersehen, dass Union für die aktuelle Option (mit Bestandsschutz für aktuelle Zweitligisten) in der DFL lobbyiert und am Ende der aktuellen Regelung auch zugestimmt hat. Und diese neue Regelung der DFL ist eine Initiative von Karlsruhe und Darmstadt gewesen, um ihre jeweiligen Kommunen beim Neubau der Stadien unter Druck setzen zu können. Es war also keine Initiative der DFL.
Das Land Berlin hat bereits vor Jahren den Standort an der Alten Försterei für Profifußball akzeptiert (unter anderem durch einen Erbbaupachtvertrag mit Union) und investiert jetzt in dort in der Nähe auch finanziell in das Nachwuchsleistungszentrum. Dein Szenario kann ich also nicht nachvollziehen.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 10:36  |  593166

Kamikater
30. März 2017 um 10:04 | 593153

„Nicht, seit es mit der Zertifizierung der Stadien begonnen hat. Schau mal auf Aalen. Denen werden nun noch 9 Punkte abgezogen, weil sie Jahrelang auf den Stadionumbau nicht reagieren konnten, aus finanziellen Gründen und sie landen fast im Abstieg, statt auf Platz 3. “

Die neun Punkte Abzug ergeben sich aus der Spielordnung, Paragraph 6. bei Beantragung eines Insolvenzverfahrens, nicht wegen baulicher Mängel oder Verfehlungen am Stadion.


Kamikater
30. März 2017 um 10:37  |  593167

@E-S
http://www.morgenpost.de/sport/union/article208432421/Dirk-Zingler-Bundesliga-Nur-mit-neuem-Stadion.html

„Auch weil sich die Lizenzbedingungen geändert haben. Ab dem 1.7.2017 brauchen Erstligastadien 8000 Sitzplätze, Zweitligastadien 4500. Wir haben abseits der Öffentlichkeit sehr vehement mit der Liga darüber diskutiert, weil wir das auch als starken Eingriff in unsere Marke sehen, wenn man uns vorschreiben möchte, wie wir Fußball in unserem Stadion veranstalten sollen. Erreicht haben wir zumindest einen Bestandsschutz für Zweitligastadien mit 3000 Sitzplätzen. Das heißt aber: Die Alte Försterei ist mit ihren 3617 Sitzplätzen ab 1.7.2017 nicht mehr für die Bundesliga zugelassen. Das wollen und werden wir verändern.“


ahoi!
30. März 2017 um 10:39  |  593168

ich gebe @sunny recht. die zustände in HH (auf dem weg von der s-bahn zum stadion – sind nach duisburg eigentlich unhaltbar.


Opa
30. März 2017 um 10:49  |  593169

An wem orientieren?
An wem dürfen wir uns eher orientieren, an den Bayern oder an den Sechz’gern? Beide sind mit viel Engagement und Zuversicht in den Stadionneubau gegangen. Das Ergebnis ist bekannt, die Sechz’ger gehören jetzt einem Scheich und das Stadion gehört den Bayern. Und da haben die Löwen noch fast so etwas wie Glück. Ohne den Scheich wären die nämlich höchstens in der Bayernliga.

Was ist mit Lautern? Die waren sogar Meister, als es schon Farbfernsehen gab, haben mit dem „Betze“ ein traditionsreiches Stadion, was einst als Hexenkessel galt. Von Derbys mal abgesehen, brennt der Betze aber schon lange nicht mehr, da raucht nur noch die Asche.

Und wo es UB anspricht: Auch die Dresdner sind kein Erfolgsmodell in Sachen neues Stadion. Die mussten sich an Kölmel verhuren, um überhaupt irgendwie zu überleben.

Was ist mit Düsseldorf? Die Fortuna hat eines der modernsten Stadien Europas und wo spielen sie? Nicht nur im Messeparkhaus, was via Messe der Stadt Düsseldorf gehört, sondern vor weitgehend leeren Rängen mit trostlosem Zweitligafußball.

In Augsburg gehört das Stadion demjenigen, dem auch der Verein kapitaltechnisch gehört, die 50+1 wird formal eingehalten, das ist ein reiner Investorenclub und das Stadion eine Augenweide neben Stoppelacker und Möbelhaus.

Wir haben im Grunde nichts, woran wir uns orientieren können, zumindest so lange der Senat „njet“ sagt. Und falls der dabei bleibt, wären wir der erste Bundesligist, der nicht mehr dort spielt, wie es der Name suggeriert. Wir waren ja schon immer innovativ. Schwarzgeld im Sarg, Handgelder, UfA Einstieg, KKR Einstieg und nun eben Städtehopping. HaHoHe, der Meister aus Ludwigsfelde?

Wo wir wieder beim Thema wären: Wenn wir in Oranienburg oder Ludwigsfelde bauen, sollten wir uns dringend an Paderborn orientieren. 😝


Tsubasa
30. März 2017 um 11:06  |  593170

@sunny: möchtest Du über den Link diskutieren oder war das als Statement zu verstehen. Deine Abneigung gegen US-Sport, trotz nicht vorhandener Expertise, ist bereits bekannt. Demnach war der Link nicht von Nöten.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 11:10  |  593171

@opa

Deine Argumentation erinnert mich an die Haltung von Union-Fans, die sagen: Lieber 1:1 gegen Fürth als in der ersten Liga Gefahr laufen, 6:1 in Dortmund weggeschossen zu werden. Das ist ungefähr so sinnvoll wie die Argumentation, Hertha möge sich in seiner Entwicklung unbedingt am FC Augsburg orientieren.

Abgesehen davon hast Du noch nicht überzeugend erklärt, warum das Modell „reines Fußballstadion“ bei 17 Konkurrenten in der Bundesliga funktioniert …


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 11:10  |  593172

Wo bleibt eigentlich das zweiwöchige Turm-Fazit vom Inner Circle?
Verpennt da einer seine Schicht?

———————————————————————————–

Ansonsten hat hbscmuseum1892 gute Worte zu den Einlassungen von @better energy gefunden… dessen Aussage fand ich recht großkotzig.

——————————————————————————

@ub

„Abgesehen hast Du mir noch nicht überzeugend erklärt, warum das Modell „reines Fußballstadion“ bei 17 Konkurrenten in der Bundesliga funktioniert …“

Aber zu welchem Preis?
Für HH ist es eher eine Belastung, aus Frankfurt hört man ähnliche Töne… und in Berlin wird aus einer Machbarkeitsstudie, in der es um den Standort geht, plötzlich auch die Finanzierungsfrage… nun ja…


Opa
30. März 2017 um 11:12  |  593173

@Kami: Was Deine Wegetheorie angeht: Es gibt auf dem Olympiagelände mehrere Zugänge, die man nutzen kann. Gästefans könnte man über S Pichelsberg und Guthsmutsweg ans Stadion heranführen. Oder über die Hanns-Braun-Straße.


sunny1703
30. März 2017 um 11:16  |  593174

@tsubasa

Was ich für MEINEN Beitrag „von Nöten halte“ und was nicht, überlasse doch bitte mir.

lg sunny


Tsubasa
30. März 2017 um 11:22  |  593175

Sunny: wenn du es „von Nöten“ hältst diese Dinge zu veröffentlichen bitte. Ich halte es dann „von Nöten“ dies zu kommentieren. Lasse mir das doch bitte.

Auf meine Frage bist Du natürlich nicht eingegangen.


sunny1703
30. März 2017 um 11:27  |  593176

@tsubasa

Ich wüsste nicht, dass ich Dir untersagt habe, das zu kommentieren.

Ich stelle nicht an einen Link oder einen Beitrag meinerseits die Anforderung dieses oder jenes damit zu tun.


Kamikater
30. März 2017 um 11:28  |  593177

@opa
Nee, das geht wohl nicht so einfach, was die Zufahrt betrifft. Aber das wird noch spannend.

@sebastian
Zwischen Deinem Beitrag und meinem scheint es nur vordergründig Differenzen zu geben.

Ich beschrieb eben bei der Situation um Union, dass sich nach einem potentiellen Verbleib (und das ist das klare Ziel von denen) in Liga 1 das Problem sehr wohl stellte, weil die DFL die Lizenz dann nur unter Auflagen erteilt, aber nicht 5 Jahre tatenlos zusähe, wie sie mit +-3500 Sitzplätzen die Liga rocken.

Daher sind unsere Sichtweisen ja doch näher, als sich auf den ersten Blick liest. Nun kommt aber noch die Zertifizierung dazu. Und deren Anforderungen hat indirekt wieder was mit Kapazitäten zu tun, so dass eben selbst Zingler mitlerweile offen von Neubau sprechen muß, kaum ist der Mörtel dort trocken. Und die Zertifizierung ist nunmal DFB-Sache. An dem Punkt differenzieren sich unsere Einschätzungen.

Es ist also gar nicht mal unbedingt MEIN Szenario, sondern eine Tatsache, dass sich gerade 2 Berliner Vereine, zudem die größten, um eine neue Arena Gedanken machen. Weil sie es schlicht müssen, aus unterschiedlichen Motiven heraus.

@E-S
Aalens notorische Geldnot führte aber eben genau zu dem von mir beschriebenen Umstand der Handlungsunfähigkeit, was dringende bauliche Maßnahmen betrifft. Da werden noch ganz andere Insolvenz anmelden, wenn es an eben neue schärfere Anforderungen geht, so meine Sicht.

@sunny
Ich unterschreibe das Unwohlsein Deinerseits, dehne dieses bei weiteren Stadionerfahrungen aber noch aus. Es gibt etliche Arenen, bei denen das Sicherheitsbrett ganz dünn ist. Siehe z.B. Darmstadt.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 11:31  |  593178

@Hertha Schiff & e.V.
Ein Verein (e.V.) kann gemeinnützig und nicht gemeinnützig geführt werden.
e.V. gemeinnützig = nicht gewinnorientiert. Keine Umsatz- oder Ertragsssteuern (z.B. für Mitgliedsbeiträge)
Spendenbescheinigungen können für Zuwendungen ausgestellt werden. Darf aber im Prinzip Unternehmen keine Konkurrenz machen. Verpachten des Schiffes kaum möglich (zumindest nicht regelmäßig). D.h. für Hertha BSC e.V. nicht machbar.
e.V. nicht gemeinnützig: Wirtschaftet wie jedes Unternehmen – und zahlt Steuern.
Pering und Wollter hätten also auch eine 1892ste Schiffsbetriebs e.V. gründen können – wäre aber steuerlich vermutlich ungünstig gewesen, Mitgliedsbeiträge (als Unterstützung für den Dampferkauf), hätten z.B. zunächst bezüglich Umsatz- und Ertrag versteuert werden müssen.
Außerdem hätten beide dann nicht zwangsläufig das Sagen gehabt, da Mitglieder sich ja bekanntlich einen Vereinsvorstand wählen können…


Tsubasa
30. März 2017 um 11:34  |  593179

@sunny: Entschuldige bitte. Ich hatte im ersten Kommentar, der mir ja nicht untersagt ist, das Fragezeichen vergessen. Wärst Du so freundlich den ersten Satz als Frage zu verstehen? Über den zweiten Satz und dritten Satz haben wir uns ja nun schon ausgetauscht.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 11:35  |  593180

@kami

„@E-S
Aalens notorische Geldnot führte aber eben genau zu dem von mir beschriebenen Umstand der Handlungsunfähigkeit, was dringende bauliche Maßnahmen betrifft. Da werden noch ganz andere Insolvenz anmelden, wenn es an eben neue schärfere Anforderungen geht, so meine Sicht.“

Deine spezielle Sicht sei Dir unbenommen.
Fakt ist, dass Aalen zwei Jahre in Folge Fehlbeträge erwirtschaftet hat und deshalb einen Antrag auf Insolvenz stellte.
Von baulichen Defiziten am Stadion ist in deren Lokalzeitungen übrigens nicht zu lesen, so meine Sicht.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 11:36  |  593181

Wenn Opa noch seinen Post hat, wo er erklärt, welches Stadion, wie finanziert worden ist und wem es letztendlich gehört, wäre ich dankbar. Ich würde es mir dieses Mal auch kopieren und speichern.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 11:36  |  593182

Susch
30. März 2017 um 11:37  |  593183

Moin,
Geht das schon wieder los hier? 🤔
Jeder hat nunmal so seine Meinung.
Sei es wie ein richtiger Herthafan sein sollte, oder aber eben nur die Risiken eines neuen Stadions in Betracht zu ziehen.
Am Ende gehen wir mal davon aus das die Verantwortlichen Hertha nicht vorsätzlich schaden wollen, und Herthafans immer noch selber entscheiden können ob und wie sie ihren Lieblingsverein unterstützen.
Ich vermute eh das nicht viel neues heute zu erfahren gibt.
Was das neue Stadion betrifft, so ist mir das erstmal egal bevor da nicht Fakten geschaffen sind. Standort, Finanzierung…..
Mich interessiert heute nur ob Brooks morgen spielen kann.
Ps:
Was ist denn bei der Reise nach China nun rausgekommen?
Interessiert mich deshalb, weil ja auch ein Investor gesucht wird, wo das Geld für Transfers locker gemacht werden soll.
Da wäre ein früher Zeitpunkt für den Vollzug vom Vorteil, damit man auch für den Plan A der Transfers nicht zu spät kommt.


sunny1703
30. März 2017 um 11:39  |  593184

@Kami

Meine letzte Erfahrung in Darmstadt rührt vom 12.08.1978. Das Spiel habe ich in sehr guter Erinnerung, weil es für mich eines der schlimmsten und peinlichsten Spiele war bei denen mir Herthafans negativ aufgefallen sind.

Ansonsten war ich da wohl noch zu unbedarft,sprich jung,um über Sicherheit nachzudenken.

Wenn Du das dort als Problem ansiehst,glaube ich Dir das selbstverständlich!

lg sunny


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 11:41  |  593185

Susch
30. März 2017 um 11:37 | 593183

„Was ist denn bei der Reise nach China nun rausgekommen?
Interessiert mich deshalb, weil ja auch ein Investor gesucht wird, wo das Geld für Transfers locker gemacht werden soll.“

Stand das irgendwo, dass die Gelder für Transfers eingeholt werden sollen oder ist das Dein Wunschdenken?

Ich tippe auf letzteres. 😉


Kamikater
30. März 2017 um 11:41  |  593186

@E-S
Die baulichen Anforderungen: Also ein wenig recherchieren hättest du bei Deinem vehementen Antikurs schon können:

http://www.bild.de/regional/stuttgart/aalen-bekommt-lizenz-fuer-2–und-3–liga-40623712.bild.html

Ist doch nun ein alter Hut, nicht mal Fachwissen.


Opa
30. März 2017 um 11:43  |  593187

Namensgebendes Schiff
@Papa Zephyr: Hinsichtlich der Umsatzsteuerpflicht für Vereinsbeiträge bei nicht gemeinnützigen e.V.s muss man zwischen echten und unechten Mitgliedsbeiträgen unterscheiden. Und selbst wenn diese umsatzsteuerpflichtig sind, führt das dazu, dass der Verein Vorteuervorabzug geltend machen kann. Das mit dem „Nichts sagen lassen wollen“ hätte man über Fördermitgliedschaften auch über die Rechtsform des Vereins regeln können (hätte aber auch die Frage nach dem warum offen gelassen).


Kamikater
30. März 2017 um 11:47  |  593188

edit


30. März 2017 um 11:48  |  593189

@Kami / AF

Zwischen Neubau und Umbau/Erweiterung liegen aber Welten. Nirgendwo spricht Zingler von einem Neubau. Wäre ja auch Wahnsinn.


kczyk
30. März 2017 um 11:48  |  593190

„… führt das dazu, dass der Verein Vorteuervorabzug geltend machen kann …“

*denkt*
wer versteht das schon


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 11:50  |  593191

@kami

Paragraph 6, Spielordnung DFB(nicht DFL) – Punktabzug wegen baulicher Probleme finde ich dort nicht.
Dazu aus Deinem Link:

„Die DFL hat den Verein schon in der laufenden Saison mit zwei Punkten Abzug für wiederholte Verstöße gegen die Auflagen im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bestraft.“

Eher lese ich in meinem Link sogar noch, dass der Spielbetrieb sichergestellt ist.
Aber gut…


Opa
30. März 2017 um 11:51  |  593192

@hurdie: Hier werden Sie geholfen: http://www.hertha-inside.de/forum/viewtopic.php?f=33&t=7808&p=1119218&hilit=stadiongesellschaft#p1119218

1. München: Als Gemeinschaftsprojekt mit den Sechzigern gestartet, mittlerweile durch die CL Millionen teilweise abbezahlt. Sonderstatus und nicht auf Berlin übertragbar.

2. Golfsburg: Eigentümer des Stadions ist die “Wolfsburg AG”, ein Public-Private-Partnership der Stadt Wolfsburg mit dem Volkswagenkonzern. Weder der eigentliche Verein noch der “Verein” der 100% VW Tochter ist Eigentümer. Und geschenkt hat die Stadt Wolfsburg auch nichts, auch wenn man das in Wolfsburg kaum trennen kann.

3. Gladbach: Die Fohlen sind formal Eigentümer, zahlen aber ab 2018 bis 2034 jährlich 4 Mio. € an die Stadt als Darlehens- und (skandalösen) Subventionsrückzahlung fürs “eigene” Stadion, was zudem nach Abzahlung in rund 20 Jahren renovierungsbedürftig sein dürfte.

4. Vizekusen: Die BayArena gehört der Bayer 04 Immobilien GmbH. Lassen wir das mal aufgrund der Konzernstruktur und den Leverkusenern Besonderheiten als eigenes Stadion gelten, da wird man aber zugeben müssen, dass das für Hertha kein vergleichbares Szenario ist.

5. Augsburg: Die FC Augsburg KGaA hat als Haupteigentümer den Präsidenten Werner Seinsch, der auch Hauptanteilseigner des Stadioneigentümers “FC Augsburg Besitz und Betriebsgesellschaft mbH” ist. Eigenes Stadion? Pustekuchen! Das “Schmuckstück” kostete übrigens ohne Berücksichtigung von Infrastrukturmaßnahmen ganze 45 Mio. €!

6. Der Schlacke-Konzern ist laut Konzernbericht nur zu 40,7 % an der Stadiongesellschaft “FC Schalke 04-Stadion Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Immobilienverwaltungs-KG” beteiligt, der Rest gehört der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft, die wiederum den Stadtwerken Gelsenirchen gehören. Eigenes Stadion? Naja, das ist so, als ob Du Genossenschaftsanteile statt Kaution gezeichnet hast und Mieter bist und überall herumerzählst, Du seist Eigentümer.

7. Rein bilanziell ist Doofmund Eigentümer, die 2013 ihre Tochtergesellschaften verschmolzen und das Stadion in die Muttergesellschaft rücküberführt haben (nachdem man drei megaerfolgreiche Jahre incl. CL Finale und mit diversen Transfers einen goldenen Topf am Ende des Regenbogens gefunden hatte), davor haben sie die Miteigentümer des Stadions mit der drohenden Insolvenz erpresst! So kann man Eigentum natürlich auch ersitzen, m.E. aber wegen des Zustandekommens des “Eigentums” ein Sonderfall.

8. Hoppelheim: Dreimal darf jeder raten, wer Eigentümer der “TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Besitzgesellschaft mbH & Co. KG” ist. Der “Verein” (der ja kein solcher ist) ist es jedenfalls nicht.

9. Zwietracht Krankfurt: Eigentümer ist die “Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH”, die zu 100 % der Stadt Frankfurt gehört.

10. Bremen: Eigentümer ist die “Bremer Weser-Stadion GmbH”, die jeweils zur Hälfte dem Verein und zur anderen Hälfte dem Land Bremen gehört.

11. Mainzelmännchen: Eigentümer ist die “Grundstücksverwaltungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (GVG)” – da erübrigt sich wohl die Frage, wem das Stadion gehört.

12. Köln: Alleiniger Eigentümer ist die “Kölner Sportstätten GmbH”, die zu 100% der Stadt Köln gehört.

13. Hangover: Eigentümer ist die Stadt Hannover, die für 25 Jahre die Nutzungs- und Konzessionsrechte an die Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG abgetreten hat. Quelle Finanziert wurde der Bau übrigens mit folgenden Mitteln:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) in Höhe von rd. 21,5 Mio,
der Nord LB in Höhe von rd. 10,8 Mio und
der Stadt- und Kreissparkasse Hannover von jeweils rd. 5,4 Mio.

Zusätzlich erhält sie die von Land, Region und Stadt gewährten öffentlichen Mittel von 21,47 Mio

– Die Stadt übernimmt für den KFW – Kredit eine modifizierte Ausfallbürgschaft in voller Höhe des gewährten Kredites.

– Die Stadt gewährt einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von 0,85 Mio ■, der abhängig von den erzielten Erträgen der Betriebsgesellschaft und deren Verwendung reduziert werden soll.

– Die Stadt verpflichtet sich, als Sicherheit für die Kredite der Nord LB und der Sparkassen im Falle der Insolvenz der Betriebsgesellschaft den Betriebskostenzuschuss zu kapitalisieren

Wollen wir da von Eigentum sprechen?

14. Cannstadt: Eigentümer ist die “Stadion NeckarPark GmbH & Co.KG”, die zu 60 % der Stadt Stuttgart gehört.

15. Ingolstadt: Eigentümer ist zu 100% Audi

16. Darmstadt: Eigentümer ist die Stadt Darmstadt

17. Hamburg: Auf dem Grundstück lasten derart viele Grundschulden, allein auf Herrn Kühne ist zur Absicherung dessen vieler Darlehen eine Grundschuld in Höhe von mindestens 6 Mio. € eingetragen, nachrangig zu den Bankdarlehen wohlgemerkt.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 11:51  |  593194

@hurdie

Guckst Du hier:

http://www.immerhertha.de/2016/11/27/dardai-lobt-den-vedator/#comment-574768

—————————————————————————-

@susch

Danke!
Bei den ganzen Plänen mit Stadion-Investoren, etc. komme ich schon mal durcheinander, wenn man parallel den Aufstieg in die dritte Liga (huhu @coconut) plant. 😉


Kamikater
30. März 2017 um 11:51  |  593195

@Sir
Warten wir es ab, wie es kommt und ob ein Neubau billiger ist, als eine Kapazitätserweiterung mit neuem Wegeplan und allem Pipapo.

@E-S
„Stadionkapazität erhöhen“ liest Du nicht raus?
Merkwürdig, merkwürdig.

@opa
Das postest du nun schon das 4.Mal. Eistonne gefällig? 😉


catro69
30. März 2017 um 11:56  |  593196

@Opa
Nee, Städtehopping hat bei Hertha Tradition.
Anfang des letzten Jahrhunderts spielten wir für eine Spielzeit in Reinickendorf und das gehörte damals nicht zu Berlin, sondern zum Landkreis Barnim.
Ich spare mir einen Smiley.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 12:00  |  593197

Kamikater
30. März 2017 um 11:51 | 593195

Ich habe es zur Kenntnis genommen, aber die ausgebliebene Erhöhung um 500 Plätze bedingt jetzt in welcher Spielordnung Abzug von zwei oder neun Punkten?
Zumal Du einen Artikelhinweis wegeditierst hast…

#selektiveslesendeluxewithkami


Opa
30. März 2017 um 12:05  |  593198

Ein Stadion als Klotz am Bein
@Kami: Nö, ich poste das gern, weil das Dein Märchen entlarvt, was Du seit Jahren erzählst, die anderen hätten alle eigene Stadien. Und als das entlarvt war, ging es um die Vermarktbarkeit. Wollen wir das mal beleuchten? Am Beispiel eines „Großen“? In einer „großen“ Stadt?

Im Fall des HXV sind die Eigentums- und Vermarktungsverhältnisse des Volksparkstadions im Jahr 2013 wie folgt beschrieben worden:

In dieser Konstellation zeigt sich die zentrale Bedeutung der HSV Arena KG. Die Gesellschaft ist zum einen vom Verein mit der Vermarktung eines Großteils seiner Rechte beauftragt worden (via Vermarktungsauftrag). Dies erfolgt auf eigenen Namen und eigene Rechnung sowie unter Hinzunahme der Vermarktungsagentur SPORTFIVE als „exklusiver Vermarktungspartner“ (via Agenturvertrag). Darüber hinaus ist die HSV Arena KG zu einem umfassenden Stadionbetrieb und Facility Management für das, ihr von der HSV Stadion KG mittels Mietvertrag überlassenen, Stadion (Imtech Arena) verantwortlich, sodass der Spielbetrieb der Lizenzmannschaft (via Nutzungsvereinbarung) ermöglicht wird. Die HSV Stadion KG ist Eigentümerin des Stadions (Imtech Arena). (Wertpapierprospekt, PDF S.85)

Ferner ist u.a. der HSV Arena KG und auch SPORTFIVE die Vermietung des Stadions an Dritte gestattet. Die KG ist dazu verpflichtet die erzielten Erlöse, teilweise nach Abzug entstandener Aufwendungen, an den Verein herauszugeben. SPORTFIVE hingegen erhält „Provisionen in Form einer prozentualen Beteiligung an den der HSV-Arena KG zufließenden Geld- und/oder Sachwerten“ sowie eine Beteiligung „an den Erlösen, die dem Emittenten [HSV e.V.] aus der Zentralvermarktung medialer Rechte durch die DFL zufließen“ (Wertpapierprospekt, PDF S.87). Des Weiteren besteht zwischen SPORTFIVE und der HSV Arena KG ein Darlehensvertrag (EUR 12,4 Mio.), dessen Nennbetrag in Höhe von EUR 12,4 Mio. direkt vollumfänglich an den HSV e.V. weitergereicht wurde.

Zusätzlich steht der Verein in engem Kontakt zur Kühne Holding AG, die dem Verein zum einen zwei Darlehen (EUR 6 Mio. & 2 Mio.) gewährte und zum anderen mit dem HSV eine sog. Investitionsvereinbarung schloss. Die Vereinbarung resultiert aus getätigten Spielerinvestitionen 2009/10 und 2010/11 in Höhe von EUR 11,18 Mio. Diese Summe hat Michael Kühne dem Verein inzwischen „erlassen“. Dafür wurde festgelegt, dass Herr Kühne 1) eine prozentuale Beteiligung an zukünftigen Transfererlösen der Investitionsobjekte und 2) Erfolgsprämien im Falle des Erreichens bestimmter sportlicher Ziele mit dem Spieler (bspw. Van der Vaart) erhält. Herr Kühne hat dem Verein insgesamt ca. EUR 20 Mio. zur Verfügung gestellt. Herr Kühne wäre bspw. nach eigenen Angaben daran interessiert, falls die Bedingungen und das Umfeld es erlauben, Anteile an einer ausgegliederten Profi-Fußballabteilungs-Gesellschaft, wie es die HSVPLUS Initiative anstrebt, zu erwerben.

Halten wir also fest. Für ein 12,4 Mio. € Darlehen erhält Sportfive bzw. heute Lagardére volles Mitspracherecht, kann die Arena exclusiv vermarkten und dürfte sich eine üppige Provision in die Tasche stecken. Das Kühne Darlehen ist mittlerweile durch eine 40 Mio. € Anleihe abgelöst worden. Die Verbindlichkeiten und die Betriebskosten der Arena muss der Verein aus den durch die Sportfive Provisionen geminderten Mieteinkünften stemmen. Und die Lizenzspielerabteilung muss Miete bezahlen. Ob das unterm Strich sehr viel günstiger ist als ein städtisches Stadion zu mieten? Man darf Zweifel haben.

Schaubild hier

Dein „big picture“ des prosperierenden, sich selbst finanzierenden Stadions bröselt wie eine Sandburg, wenn man es auch nur ein µ mit einem Faktencheck belastet.

Und noch viel schlimmer: Was wäre denn der Kasten für die Hamburger, wenn wir beide da endlich die Uhr abschrauben? Komm mir jetzt nicht mit „Wettbewerbsvorteil“


hurdiegerdie
30. März 2017 um 12:09  |  593199

Opa
30. März 2017 um 11:51 | 593192

Danke


fechibaby
30. März 2017 um 12:11  |  593201

Was wird erst los sein, wenn feststeht, dass
Hertha in Ludwigsfelde bzw. Oranienburg ihr
neues Stadion baut?

Auf dem Olympiagelände wird nie ein
neues Fußballstadion gebaut werden!


Kamikater
30. März 2017 um 12:11  |  593202

@E-S
Nein, aus Freundlichkeit meinerseits habe ich auf eine Doppelpost verzichtet, weil ein Link in der Warteschleife war. Du kannst ja von mir aus weitergrummeln.

@opa
Das haben wir doch nun wirklich schon hinlänglich dirch, worum es bei einem Stadion geht: Nämlich um die Chance der Stadionvermarktung und deren angeschlossenen Rechte. Ich brauche das also alles mit Dir nicht nochmal durchzukauen. Beides ist im Oly nicht hinlänglich gegeben. Vom Komfort und der weiteren sportlichen Perspektive mal ganz abgesehen. Ein extrem alter Hut.

Aber beim Abschrauben der Uhr bin ich wieder voll dabei. Allerdings gibts die (glaube ich) schon länger nicht mehr.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 12:20  |  593203

Kamikater
30. März 2017 um 12:11 | 593202

Da ist doch kein Grummeln.
Du gehst halt schlichtweg nicht auf die Fragen und Argumente ein, wunderst Dich dann aber, dass man Dir das Pipi Langstrumpf-Zitat um die Ohren haut.
Ähnlich agierst Du ja mit Deinem „Big pic“ in Sachen Vermarktung der eierlegenden Wollmilchsau. Da kommt außer Lavieren ja auch nichts von Dir.

Aber gut, mal Dir Deine Welt, wie sie Dir gefällt,


Opa
30. März 2017 um 12:25  |  593204

@hurdie: Bitte 🙂

@Kami: Du entlarvst Dich 😉 Hättest Du meine Tagebücher gelesen, wüsstest Du, dass die Uhr sehr wohl noch hängt. Aber ich verspreche Dir auch eins: Wenn die jemals absteigen sollten, wird denen die „Vermarktbarkeit“ „ihres“ Stadions nichts nutzen, weil es da kaum noch was zu vermarkten gibt. Und ähnlich wird es bei uns sein. Die Lagardères und Kölmels dieser Welt reiben sich schon die gierigen Griffelchen, sich so ein Filetstück unter den Nagel zu reißen. Wie rechnet sich das denn zu Zweitligazeiten? Dieses Szenario ist für mich die zentrale Frage beim Thema Stadionfinanzierung und bisher hat mir keiner der Permanentbefürworter da auch nur irgendetwas Belastbares vorgelegt, was mein Bauchgrummeln irgendwie ansatzweise positiv stimmen könnte. Ich bin mit Hertha siebenmal abgestiegen. Ich möchte auch beim achten mal nicht den Weg von anderen gehen, die am schicken, neuen Stadion in den finanziellen Abgrund gerissen wurden, als es mal wieder sportlich nicht so lief. So lange wir erste Liga spielen, wird sich das Stadion immer rechnen. Aber was, wenn nicht? Das ist das kritische und das entscheidende Szenario. Da rechnet sich für niemanden das Stadion, da lässt es sich auch nicht vermarkten, da laufen derart hohe Fixkosten auf, die nicht refinanziert werden können, egal, ob man das nun selbst gebaut oder als Mieter bezogen hat. Sag doch dazu mal was.


Kamikater
30. März 2017 um 12:26  |  593205

@E-S
Ich habe Dich in allen Punkten sauber widerlegt und Du schreibst solche Unverschämtheiten?

Also mir reichts wirklich. Dir gehts hier nur um die vermeintliche Diskreditierung, nicht um Fakten. Mach das mit anderen.

@opa
Deine und meine Ängste bleiben uns unbenommen. Aber ich sehe keinen zwangsläufigen Zusammenhang zwischen diesen Ängsten und dem Vorteil eine Stadionneubaus für Hertha BSC. In jedem Unternehmen und Projekt stecken Risiken. Und wir können uns doch mal anhören, wie es mit der Finanzierung möglich wäre. Nicht mehr und nicht weniger.


Opa
30. März 2017 um 12:37  |  593206

@Kami: Ein bißchen teuer, ein Architekturbüro mit der Standortsuche zu beauftragen, um sich mal was unverbindliches zum Thema Finanzierung anzuhören, findest Du nicht?

Ansonsten sei nachsichtiger mit Exil. In der Sache tendiere ich nämlich dazu, ihm Recht zu geben. Die Aalener sind nicht am Nichtausbau ihres Stadions gescheitert wie es im Übrigen auch selten sinnvolle Monokausalitäten gibt. Aber hohe Risiken gehen nur dann gut, wenn Du auch hohe Einnahmen hast. Nach einem Abstieg hast Du deutlich schlechtere Vermarktungsoptionen, egal, wie schön Dein Stadion ist, Dir fehlt ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag aus den TV Geldern und Dir fehlt das VIP Publikum. Wenn Dein Geschäftsmodell auf diesen Einnahmen aufgebaut ist und Du keinen Plan B in der Tasche hast, brauchst Du das Thema „Mission Wiederaufstieg“ nicht anzugehen, weil Du es nicht gestemmt kriegst, wenn Du keine Freiburger Strukturen hast. Um diese Frage drückst Du Dich herum wie eine Debütantin vom Wiener Opernball vorm ersten Kuss.


fechibaby
30. März 2017 um 12:39  |  593207

Beim Eurolotto sind 60 Millionen € im Jackpot!
Sollte ich gewinnen, dann bekommt Hertha
einiges davon ab.


Tsubasa
30. März 2017 um 12:45  |  593208

@Sunny: Ich gehe davon aus Deine Sorge Hertha BSC würde bald Hertha Raiders heißen und den dazu eingestellten Link möchtest Du inhaltlich dann doch nicht diskutieren!? Den meiner Meinung nach hinkenden Vergleich zwischen Oakland, Las Vegas, Leipzig und den fiktiv enstehenden Hertha Raiders wahrscheinlich auch nicht!?

Zudem würde mich interessieren was „amerikanisierten Sport“ also Deine gezeichnete Zukunft des Fußballs denn definiert.

Ich erwarte keine Antwort aber untersage Dir nicht zu antworten.


dewm
30. März 2017 um 12:53  |  593210

@OPA: Du formulierst

„Die Lagardères und Kölmels dieser Welt reiben sich schon die gierigen Griffelchen, sich so ein Filetstück unter den Nagel zu reißen.“

Mich würde interessieren, was machen DIE dann, wenn DIE „sich so ein Filetstück unter den Nagel“ gerissen haben mit diesem, außer die gierigen Griffelchen reiben?

Es mag oberflächlich klingen, ich meine diese Frage jedoch ernst und vor allem ganz unemotional:

Was passiert dann?

Will mich sonst gar nicht weiter in die Diskussion einmischen. Nur was Du Dir dazu vorstellst, das interessiert mich wirklich.


Kamikater
30. März 2017 um 12:54  |  593211

@opa
In der Sache mit Aalen gehts mir mit Sicherheit nicht ums Recht, sondern um die Tatsachen. Die habe ich oben beschrieben. Da gehts um bauliche Maßnahmen und aus der wirtschaftlichen Misere heraus konnten sie diese nicht erbringen, also gabs Punktabzug. Nun gibts ne Insolvenz.

Und warum sollte ich mich in der Stadionfrage um irgendetwas drücken?

Das kannst du zwar noch 10 Mal fragen, aber ich muss diese Frage gar nicht beantworten. Auch nicht, weil du es meinst. Warum sollte ich auch darlegen, wie sich Hertha beim Abstieg ein Stadion leisten kann, obwohl es nicht um Besitz sondern um Rechte eines Vereins, nicht um mich, geht?

Das kannst du mir mal erklären, bevor Du noch weiter wild um Dich schiesst. Ist nämlich nicht meine Aufgabe. Und dennoch ist sehr wohl schon oftmals und von Vielen hier erklärt worden, warum ein Neubau Vorteile hat. Aber ein letztes Mal: Akzeptier doch bitte auch diese Meinungen und ich lass Dir Deine.

Es ist schlußendlich so, dass Du Ängste mit Fakten durcheinanderschmeisst und zwar kräftig. Aber auch das interessiert (leider) keinen beim Stadionneubau. Auch meine Bedenken werden da weniger berücksichtigt. Aber ich kann und muß damit leben.


jlange
30. März 2017 um 13:02  |  593214

@all

Der Liveticker von der Vorstellung der Machbarkeitsstudie muss leider entfallen. Hertha BSC hat jegliche Art von Live-Berichterstattung untersagt.

Das ist dann wohl die digitale Transformation, von der sie bei Hertha immer sprechen.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 13:14  |  593215

Kamikater
30. März 2017 um 12:26 | 593205

@E-S

„Ich habe Dich in allen Punkten sauber widerlegt und Du schreibst solche Unverschämtheiten?“

Liest Du eigentlich, was Du mir vorwirfst?
Du widerlegst mich in keinster Weise, noch nicht mal mit Fakten, vielleicht noch alternativen, um es im Trump-Duktus zu schreiben.

Lass es lieber…


fechibaby
30. März 2017 um 13:21  |  593216

Hort auf, Euch zu streiten!
Gleich wird die Machbarkeitsstudie bekanntgegeben.
Wird das Ergebnis ein Schenkelklopfer oder kann
man danach nur noch mit dem Kopf schütteln?


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 13:21  |  593217

@kami

„Aktuell klafft im Etat des Vereins eine 431 000-Euro-Deckungslücke, weil der Ostalb-Klub mit deutlich mehr als den im Schnitt 7165 Zuschauern kalkuliert hat. Die Deutsche Fußball-Liga hat den VfR nun aufgefordert, das Minus bis zum 15. Januar 2015 auszugleichen, sonst droht eine Geldstrafe bis hin zum Punktabzug. Die Klubverantwortlichen wollen die notwendigen Einsparungen unter anderem mit einer Minderung der Stadionmiete durch die Stadt Aalen erreichen.“

http://www.swp.de/ulm/sport/fussball/ueberregional/dfl-droht-aalen-vor-dem-derby-mit-punktabzug-11486364.html

Die Beschaffung von Geld für den regulären Etat hat also mit der NIchtbebauung von 500 Plätzen zu tun, weil Aalen sonst nicht die Zulassung erhielte?

Das wäre ja, als würde man Schalke die 175 Mio Verbindlichkeiten vorwerfen, aber nicht darüber stolpern, dass für die Lizenzerteilung nicht der Verschuldungsgrad, sondern die Durchfinanzierung einer Saison oberste Prämisse ist.


Opa
30. März 2017 um 13:22  |  593218

@Tsubasa: Ich fand Sunnys Ausführungen jetzt nicht so unverständlich. Das viele Geld im Fußball beschert uns eine kleine Kulturrevolution. Fußball ist ein Riesengeschäft geworden und Tabus wie geschlossene Ligen oder Franchises sind nicht mehr mit dem Vermerk „undenkbar“ versehen. Die von Rummenigge und Co. angedachten Pläne für eine Superliga gehen doch in diese Richtung. Die nationalen Wettbewerbe werden dadurch an Bedeutung und, was im Fall derjenigen, die viele Milllionen in Stadien investieren, noch schwerer wiegt, an finanziellen Möglichkeiten verlieren. Schon heute ist doch derjenige, der nicht an den Geldtöpfen der CL sitzt, kaum noch wettbewerbsfähig. Gar nicht zu reden von dem, der von den Geldtöpfen der 1. Liga weg ist.

@dewm: Du weißt doch, womit ein Sportrechtevermarkter Geld verdient. Man kann das positiv ausdrücken und sagen, er verhilft einem Verein zu Liquidität und sorgt für eine professionelle Vermarktung. Man kann das aber auch kritischer sehen und das als „Ausnutzen einer Notlage“ oder gar Wucher betrachten in Anbetracht dessen, was zurück fließt. Denn im Grunde genommen sind solche Deals ja nichts weiter als Vorgriffe auf zukünftige Einnahmen. Das kann gutgehen, muss es aber nicht. Das unternehmerische Risiko liegt ungleich verteilt. Der Rechtevermarkter hat ja kein „echtes“ unternehmerisches Risiko, sondern er verbindet die Vorteile eines bevorrangigten Geldgebers mit den Vorteilen eines stillen Geldgebers ohne echtes unternehmerisches Risiko. Wie man das betrachten soll, weiß man oft erst hinterher. Würden die Düsseldorfer sich nochmal von Kölmel retten lassen? Würde Hertha heute nochmal den Deal mit UfA bzw. Sportfive eingehen? Ich lasse die Fragen mal bewusst offen.

@Kamikater: Wenn Du doch mal Fakten bringen würdest, dann könnte man sich ja mal auf sachlicher Ebene auseinandersetzen. Stattdessen versuchst Du recht durchsichtig, den Spieß umzudrehen und wirfst mir vor, mit den von mir genannten Fakten (wem gehört welches Stadion, Vermarktbarkeit zu Zweitligazeiten etc.) Ängste zu schüren. Na klar tue ich das, weil es notwendig ist, um objektiv über eine solche Frage nachdenken zu können. In dem Punkt „Fakten liefern“ lavierst Du seit Jahren umher. Bzw. ich nehme zur Kenntnis, dass Du meinst, es sei nicht Deine Aufgabe, selbige zu liefern. Na fein, dann frag ich mich aber, weshalb Du es als Deine Aufgabe siehst, alle Welt von der Tatsache missionieren zu wollen, ein neues Stadion sei wie Manna vom Himmel 😉

@Exil: Mit Kami fetze ich mich seit Jahren wunderbar. Der ist so. Ich mag ihn trotzdem 😉

@jlange: Uiuiui, keine LIVE Berichterstattung? Das kommt gar nicht gut an. Und ist die LIVE Berichterstattung, dass LIVE Berichterstattung nicht gestattet ist, nicht auch LIVE Berichterstattung oder war das Dein letztes Lebenszeichen vor der gefährlichen Mission? Wann sollen wir die Angehörigen informieren, falls wir nichts mehr von Dir hören? 😀


Blauer Montag
30. März 2017 um 13:22  |  593219

Ich teile deine Vermutung
Joey Berlin
30. März 2017 um 9:47 | 593146


30. März 2017 um 13:26  |  593221

jlange
30. März 2017 um 13:02 | 593214
@all

Der Liveticker von der Vorstellung der Machbarkeitsstudie muss leider entfallen. Hertha BSC hat jegliche Art von Live-Berichterstattung untersagt.

Das ist dann wohl die digitale Transformation, von der sie bei Hertha immer sprechen.

Jörn, Danke wenigstens für den tollen Vorsatz!

Ich bin inzwischen so alt, ich muß ja nicht mehr alles verstehen.
Aber hoffen kann ich. Das Hertha weiß was sie tut…..


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 13:27  |  593222

@kami

„Wie die DFL weiter mitteilt, habe der VfR Aalen „in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert“.“

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/623675/artikel_dfl-zieht-aalen-zwei-punkte-ab.html

Abbau negatives Eigenkapital ist Bestandteil der Lizensierungsauflagen.
Aber das soll es nun erstml gewesen sein. Du kannst ja nochmal darauf rumdenken, ob die 500 Sitz- oder Stehplätze in auch nur einer Erklärung seitens der DFL oder dem DFB zu finden sind.

Ciao!


Tsubasa
30. März 2017 um 13:36  |  593230

@opa: Ich finde das schwer unter „amerikanisierter Sport“ zusammenfassbar. Der US-Sport in seiner Organisation hat viele Vorteile und natürlich auch Nachteile. Der Reflex bei negativen Entwicklungen in unseren Region stets einen Vergleich mit den USA zu bemühen, wenn zudem noch die Expertise fehlt, halte ich für einen verklärten Blick.

Fußball muss doch seinen eigenen Weg finden. Im American Football gibt es aktuell, auch wenn sich das gerade ändert, genaue eine Profiliga in den USA, je nach Definition sogar weltweit. Diese ist geschlossen und es gibt auch einfach keine anderen Vereine/Ligen. Schließen wir in Europa für Fußball Ligen geht jeweils ein Ausschluss einher.

Im US-Sport ist viel sehr viel mehr Geld aber auch anders verteilt und es treten keine Dörfer mit Mäzen gegen arme Haupstädte an. Jedes Team hat einen Owner und man kann keine Titel kaufen, wie der FCB es jedes Jahr praktiziert.

Kommen geschlossene Ligen auf uns zu? An eine Superliga glaube ich im Fußball nicht, aber vielleicht an geschlossene nationale Ligen. Wäre das schlechter als es jetzt ist? Kommt vielleicht auf die Kriterien an wer mitspielt. In einer geschlossenen Bundesliga, nach einem kompletten Reset, würde Hertha wohl nicht mehr aufs Dorf nach Hoffenheim reisen, Union ein Bestandteil sein und mehr Ostvereine vertreten sein. Finde ich jetzt erstmal gar nicht schlecht.


dewm
30. März 2017 um 13:50  |  593235

@TSUBASA:

„Der Reflex bei negativen Entwicklungen in unseren Region stets einen Vergleich mit den USA zu bemühen […]“

Der „Reflex“ gilt nicht nur für „Entwicklungen in unserer Region“. Es bleibt dann in den wenigsten Fällen beim (harmlosen) Vergleich. Das ist pathologisch…


kczyk
30. März 2017 um 14:03  |  593243

*denkt*
wir werden über kurz oder lang an einer fast geschlossenen liga nicht umhin können.
auf- und abstiege nur alle 3 (?) jahre. voraussetzung hierfür ist, dass die zwei besten der 2. liga an der tv-verteilung der 1. liga teilnehmen sollten. damit sie sich fett anfuttern können für das wagnis 1. liga.


coconut
30. März 2017 um 14:10  |  593247

@ Exil-Schorfheider 30. März 2017 um 11:51

Jupp habe ich im Blick 🤓 👍
Steigen die ersten 2 auf?
Wenn ja, dann braucht ihr noch drei Punkte und könnt dann nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden. Richtig?


30. März 2017 um 14:11  |  593249

@kamikater Beim Stadion an der Alten Försterei ist von keinem Neubau die Rede, sondern von einer Erweiterung auf über 30.000 Plätze. Die Arbeiten daran begannen vor 2 Jahren als Studie und Ende Mai wird ein genehmigungsfähiger Plan vorgestellt. Das sind die Fakten.

Anzeige