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(jl/ub) – Am heutigen Donnerstag stellt Hertha BSC die mit Spannung erwartete Machbarkeitsstudie zum geplanten Stadionneubau vor. Offizieller Start der Veranstaltung ist um 13.30 Uhr. Wir begleiten die Veranstaltung im Ticker. Eine Live-Berichterstattung hat Hertha allerdings untersagt.


352
Kommentare

dewm
30. März 2017 um 13:29  |  593223

HA!


Neuköllner
30. März 2017 um 13:32  |  593225

HO!


pathe
30. März 2017 um 13:34  |  593227

HE!


HerthaBarca
30. März 2017 um 13:37  |  593231

Hertha BSC!


dewm
30. März 2017 um 13:44  |  593232

Der MEISTER von der SPREE!


Silvia Sahneschnitte
30. März 2017 um 13:44  |  593233

Na dann mal Butter uff die Stulle.
Mit lieben Grüssen
Ihre Silvia Sahneschnitte


pathe
30. März 2017 um 13:46  |  593234

Was ist denn der Unterschied zwischen der Begleitung der Veranstaltung im Ticker und der untersagten Live-Berichterstattung?


Tsubasa
30. März 2017 um 13:52  |  593236

ziehe rüber:

@opa: Ich finde das schwer unter „amerikanisierter Sport“ zusammenfassbar. Der US-Sport in seiner Organisation hat viele Vorteile und natürlich auch Nachteile. Der Reflex bei negativen Entwicklungen in unseren Region stets einen Vergleich mit den USA zu bemühen, wenn zudem noch die Expertise fehlt, halte ich für einen verklärten Blick.

Fußball muss doch seinen eigenen Weg finden. Im American Football gibt es aktuell, auch wenn sich das gerade ändert, genaue eine Profiliga in den USA, je nach Definition sogar weltweit. Diese ist geschlossen und es gibt auch einfach keine anderen Vereine/Ligen. Schließen wir in Europa für Fußball Ligen geht jeweils ein Ausschluss einher.

Im US-Sport ist viel sehr viel mehr Geld aber auch anders verteilt und es treten keine Dörfer mit Mäzen gegen arme Haupstädte an. Jedes Team hat einen Owner und man kann keine Titel kaufen, wie der FCB es jedes Jahr praktiziert.

Kommen geschlossene Ligen auf uns zu? An eine Superliga glaube ich im Fußball nicht, aber vielleicht an geschlossene nationale Ligen. Wäre das schlechter als es jetzt ist? Kommt vielleicht auf die Kriterien an wer mitspielt. In einer geschlossenen Bundesliga, nach einem kompletten Reset, würde Hertha wohl nicht mehr aufs Dorf nach Hoffenheim reisen, Union ein Bestandteil sein und mehr Ostvereine vertreten sein. Finde ich jetzt erstmal gar nicht schlecht.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 13:54  |  593237

Es kam übrigens frisch eine Mail vom Verein rein.

„Unser neues Stadion – Ergebnis der Standortanalyse“


Papa Zephyr
30. März 2017 um 13:54  |  593238

Hier der Email Inhalt auf der Hertha Homepage:

http://www.herthabsc.de/de/intern/ergebnisse-standortanalyse-fuer-herthas-fussballarena/page/12706–17-17-.html#.WNzx83qU5W4

„Der Olympiapark erfüllt die von Hertha BSC gesetzten und gewichteten Kriterien am besten. Der Olympiapark, eine Fläche neben dem Olympiastadion, ist zugleich der klare Wunsch-Standort des Vereins“


SvenB
30. März 2017 um 13:56  |  593239

VOLLKOMMEN EGAL WO…aber Neubau MUSS kommen.

Selbst mit einem RestRisiko Pleite zu gehen, was sich garantiert vermeiden lässt, wäre ich 100% dafür.

Hertha darf einfach nicht übertreiben, 60 Mio reichen…siehe Gladbach


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 13:57  |  593240

@StadionScouting

Infos zur Arena auf der Hertha-Homepage


Papa Zephyr
30. März 2017 um 13:58  |  593241

„Eine Alternative zum favorisierten Standort Olympiapark ist der Studie zufolge der Brandenburg Park in Ludwigsfelde, neun Kilometer südlich der Stadtgrenze Berlins und 18 Bahnminuten vom Potsdamer Platz entfernt. Dieser Standort bietet die bestmögliche Alternative. Der Verein setzt aber darauf, dass der Berliner Senat den Wunsch-Standort Olympiapark unterstützen wird.“
….
„Im nächsten Schritt soll zusammen mit dem Architektur- und Planungsbüro AS+P eine belastbare Kostenschätzung, die natürlich abhängig vom Standort ist, erarbeitet werden. Über diesen wird Hertha BSC nun mit den zuständigen Behörden und der Politik sprechen.“


Papa Zephyr
30. März 2017 um 14:01  |  593242

Video zu „Herthas Fussballarena“
https://www.youtube.com/watch?v=_VYae9ZNY3M


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 14:05  |  593244

SvenB
30. März 2017 um 13:56 | 593239

„Hertha darf einfach nicht übertreiben, 60 Mio reichen…siehe Gladbach“

Schon lange nicht mehr.


Helli
30. März 2017 um 14:06  |  593245

steil nah laut


Papa Zephyr
30. März 2017 um 14:08  |  593246

Neuer Slogan: „STEIL, NAH, LAUT“
Bitte auf Youtube suchen…


sunny1703
30. März 2017 um 14:11  |  593248

@Tsubasa

Sorry ,ich muss nebenbei auch noch arbeiten.

Wir können gerne mal über diese Thematik an anderer Stelle diskutieren. Gerne auch „live“!

Jetzt muss ich mir jedoch erstmal die Herthamail durchlesen.

lg sunny


Kamikater
30. März 2017 um 14:11  |  593250

@e-s
Gerne für dich, bevor Du Dich endgültig lächeelich machst mit Deinen unhaltbaren imd unberschämten Vorwürfen. Aalen ist unter anderem wegen baulichen Mängeln mehr als einmal ein Punkt abgezogen worden.

@opa
Auch wenn Du Dir ja die Fakten vorliegen, wie heute, nimmst du sie nicht wahr. Also lässt es der klue Blogger bleiben.

@Stadionstandort
Das Ding kommt. Egal wo.


30. März 2017 um 14:18  |  593251

STEIL NAH LAUT❗️

UIUI und dabei hatten wir gestern auf den
Bierdeckel im Turm was ganz anderes zu stehen.

Einmal mit Profis 😉


playberlin
30. März 2017 um 14:24  |  593252

Zippy
30. März 2017 um 14:26  |  593253

Wir wollen neben dem Olympiastadion oder notfalls in Brandenburg bauen, wieviel es kosten wird, wissen wir noch nicht mal annäherend und wie wir es genau finanzieren, auch nicht….dieser „neue“ Kenntnisstand reicht mir noch lange nicht, um jetzt darüber diskutieren zu können oder zu wollen…war (nur für mich) aber auch nicht anders zu erwarten, denn um alles andere ging es ja bei der Machbarkeitsstudie nicht.
Da warte ich lieber ab, was sich in den nächsten Monaten so ergibt.


pathe
30. März 2017 um 14:34  |  593254

@Zippy

„Da warte ich lieber ab, was sich in den nächsten Monaten so ergibt.“

In den nächsten Jahren meinst du, oder? 😉


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 14:35  |  593255

Kamikater
30. März 2017 um 14:11 | 593250

„@e-s

Gerne für dich, bevor Du Dich endgültig lächeelich machst mit Deinen unhaltbaren imd unberschämten Vorwürfen. Aalen ist unter anderem wegen baulichen Mängeln mehr als einmal ein Punkt abgezogen worden. “

Ja, Du hast Recht, großer Meister!
Soll ich die blaue oder die rote Pille nehmen?


Freddie
30. März 2017 um 14:38  |  593256

Die Argumentation ist ja recht klar: ab 2025 haben wir ein eigenes Stadion. Als Mieter ist Hertha dann dem Senat verlustig gegangen. So oder so. Und dieser kann den Verlust abmildern, wenn Hertha denn im Olympiapark bleibt.


Traumtänzer
30. März 2017 um 14:40  |  593257

Schiller: „Haben alle Dauerkarteninhaber befragt. Es gab eine deutliche Mehrheit für einen Stadionneubau und eine noch deutlichere Mehrheit für einen Standort in Berlin.“
Ist das da oben richtig zitiert? Heißt das wirklich „Haben“ oder hieß es „wir werden alle DK-Inhaber befragen“? Also, ich (Mitglied/Dauerkarteninhaber) wurde bisher nicht befragt.

Standort im Olympiapark wäre (für mich) natürlich besser als in Ludwigsfelde. Letzterer Standort würde mir auch etwas die Hertha-Identiät nehmen. Ob man dann noch Mitglied sein möchte… tendenziell eher nicht. Ich find’s aber eigentlich auch absurd, ein neues Stadion neben ein vorhandenes zu bauen, das dann den Rest seiner Zeit vor sich hin rottet oder maximal 2-3 mal im Jahr eine Veranstaltung beherbergt. Gut, wurde ja aber auch schon rauf und runter diskutiert, was man mit dem Oly ggf. baulich noch machen könnte und was eben nicht – man wird hier wohl nie alle Interessen zueinander bekommen. Und wenn man obendrein noch den Denkmalschutz anner Backe hat, der eh alles verhindert, kommt man da sowieso nicht zu Potte. Sonst hätte ich gesagt: Hertha, nimm die Investorkohle, kauf der Stadt das Stadion ab und bau Dir das Oly so wie Du’s brauchst. Hieße dann aber auch, dass man hier auf Leichtathletikveranstaltungen aller Art würde künftig verzichten müssen. Damit vergäbe sich Berlin natürlich auch Renommée-Chancen. Tja. Schauen wir mal wie das weitergeht…


ahoi!
30. März 2017 um 14:43  |  593258

standort olympiapark: schön, sehr schön. und gut. ich wäre sofort dabei! ludwigsfelde dagegen wäre ein witz. und ein zwar ganz schlechter. allein 25 minuten fußweg vom bahnhof… von den innenstadtbezirken wie tempelhof, mitte, kreuzberg, prenzelberg, pankow (etc) nur schwer mit dem auto zu erreichen. weil die marienfelder allee am ende (ecke friesenfelder) ein echtes nadelöhr ist. hier ist schon im alltag stau. möchte nicht wissen wie es dort aussieht, wenn 40.000 bis 55.000 menschen auf einen schlag die satdt verlassen wollen bzw. müssen (weil es mit der die bimmelbahn einfach zu lange dauert).

und „ha ho he hertha lbsc“ hört sich auch scheiße an!


nrwler
30. März 2017 um 14:45  |  593259

@Zippy
Nur ganz kurz: Was willst Du überhaupt „diskutieren“…?

Zitat Video: „Fakt ist: Wir werden eine neue Herthaarena bauen.“

Damit ist doch von Vereinsseite aus jegliche „Diskussion“ im Keim abgewürgt. Und leider ist diese „Werbefilmchen“ an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten…

Also „Substanz“, die ich mir heute morgen ja noch erhofft hatte, kommt so in dieses Thema schon mal nicht rein. Mehr als enttäuschend – jedenfalls das „Filmchen“.

Einzige Erkenntnis: Entweder Olympiapark oder Brandeburg Park. Olympiastadion ist keine Alternative mehr – egal wie.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 14:45  |  593260

@kami

http://www.liga3-online.de/wie-es-fuer-den-vfr-aalen-nach-dem-insolvenzantrag-weitergeht/

Der wirklich letzte Versuch, Dich vielleicht aus der Visionenfalle zu befreen.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 14:46  |  593261

ahoi!
30. März 2017 um 14:48  |  593262

@TT: ich wurde auch noch nicht befragt…

@Bolly: was hatten ihr denn im turm für ein motto?


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 14:50  |  593263

ahoi!
30. März 2017 um 14:51  |  593264

@nrwler: also sorry. dass das oly keine alternative bei der erkundung eines neubaus ist, war ja klar. und dass hertha ein reines fußballstadion möchte auch. warum soll denn fürs oly eine machbarkeitsstudie erstellt werden. die machbarkeit dort haben wir alle zwei wochen: in der praxis!


kczyk
30. März 2017 um 14:53  |  593265

*denkt*
Herthaner sollten sich an den gedanken gewöhnen, spätestens ab 2025 zu heimspielen der alten dame nach ludwigsfelde fahren zu müssen.
ich glaube nämlich nicht, dass der denkmalschutz es zulässt, dass in unmittelbarer nachbarschaft der alten schüssel ein neues stadion errichtet wird, welches das vorhandene in der höhe überragt.
dann müsste – wie das olympiastadion – stark in die tiefe gebraut werden.
und erde bewegen wird sehr teuer.


glimpi
30. März 2017 um 14:59  |  593266

@Traumtänzer
Am 16.03.2017 habe ich eine Mail bekommen mit Informationen zur Dauerkarte 2017/2018 und mit einer Umfrage zum Stadion.


sunny1703
30. März 2017 um 15:00  |  593267

@ahoi

Als Mitglied wurde ich schon befragt. Das Problem bei Umfragen ist immer, dass man durch die Form der Befragung auch Ergebnisse erzielen kann, die bei einer anderen Form ein anderes Ergebnis gebracht hätte.

Die entscheidende Frage, wenn der Senat ein Stadion in Berlin ablehnt, sollen wir dann ein neues Stadion in Brandenburg, egal wo bauen oder im Olympiastadion als Mieter bleiben, ist aber unterlassen worden.

Ich finde die Pläne für ein Stadion am Olympiastadion sehr schön, ich finde aber den Beitrag dazu nicht als ein auf die Politik zugehen.

Mein Gefühl sagt, mit dieser Tonart wird man in Verhandlungen nicht viel erreichen.

Aber ich mag mich täuschen. Es wird interessant, was insbesondere Müller und Geisel dazu sagen. Vielleicht kann ja auch Wowereit vermitteln, wenn es nötig sein sollte.

lg sunny


HerthaBarca
30. März 2017 um 15:04  |  593268

@traumtänzer
…bei mir war`s im Spam-Ordner.


nrwler
30. März 2017 um 15:04  |  593269

@ahoi!
Naja, viell hätte man eine „Machbarkeit“ für einen Um- / Teilneubau des Oly erstellen können (steiler Ränge, tiefer gelegter Rasen, geschl. Marahtontor, oder oder)…! Aber ja, dies würde wissentlich nicht in Auftrag gegeben.

Dass aber, anscheinend, die Entscheidung pro Stadionneubau ohne Beteiligung zB der Mitglieder bereits „beschlossene Sache“ ist, war mir so (in der Deutlichkeit) nicht bewusst. Hätte mir tatsächlich vorstellen können, dass dies in einer der zukünftigen MVs zur Abstimmung gestellt werden könnte.

Denn warum sollte man bei Hertha Mitglied sein, wenn man bei der wohl wichtigsten Entscheidung seit bestehen des Vereins eh „übergangen“ wird..?

Dass einzige was das „Projekt“ noch zum Kippen bringen kann, ist wohl die „Finanzierung“. Vor- & Nachteile wurden anscheinend schon zu genüge abgewogen – intern. Gut, die „Finanzierung“ ist natürlich ein nicht ganz unerheblicher Realisierungspunkt.


jenseits
30. März 2017 um 15:04  |  593270

Das Filmchen hat doch was. Mal abgesehen von den finanziellen und damit letztlich auch sportlichen Risiken, die mit einem Neubau verbunden sind: Dieses neue Stadion auf dem Olympiagelände möchte ich unbedingt sehen. Mit einem Dach, das die Sonne noch ungefilterter durchlässt, als das des Oly. Schade, dass so ein Vorhaben sich über so viele Jahre erstreckt.
Ja, klar. Der Senat hat dem auch noch nicht Zugestimmt…


pathe
30. März 2017 um 15:07  |  593271

@kczyk

„und erde bewegen wird sehr teuer.“

Das machen wir Fans, Mitglieder und Dauerkarteninhaber! 55.000 helfende Hände und das Loch ist im Nu gegraben… 🙂


Blauer Montag
30. März 2017 um 15:08  |  593272

Olympiapark oder Brandenburgpark?
Das ist die Frage, die ich nicht beantworten muss.

Erst recht nicht hier im Blog.
Der Umgangston der Kommentaristi miteinander ist infolge der Stadiondiskussion so rauh wie nie seit dem Start dieses Blogges. 🙁


Freddie
30. März 2017 um 15:08  |  593273

Also ich bin per E-Mail gefragt worden.
Und die Opposition in Berlin hat sich ja schon pro Olympiapark positioniert


HerthaBarca
30. März 2017 um 15:09  |  593274

@playberlin
Kokainspuren am Schreibtisch – auweia!

….findest Du übrigens an jedem Geldschein. Aus meiner Sicht wird da mehr draus gemacht, als angebracht – selbst wenn er sich ab und zu eine Nase ziehen würde – Na und!?!?!

…dann müsstest Du jede Film-, Mode- und Musikverleihung hoch nehmen!


fechibaby
30. März 2017 um 15:10  |  593275

Was für tolle Erkenntnisse:
Entweder Olympiapark oder Ludwigsfelde.
Da mit Sicherheit jegliche Verhandlungen mit
dem Berliner Senat über den Standort Olympiapark
scheitern werden, wünsche ich jetzt schon einmal @all
viel Spaß im neuen Stadion in Ludwigsfelde!

Alle 30 Minuten fährt ein Regio vom Potsdamer Platz
Richtung Ludwigsfelde.
Fahrzeit 25-30 Minuten.
Das wird ein Spaß!


HerrThaner
30. März 2017 um 15:10  |  593276

Sehe ich das richtig, dass dem Stadion der Schenckendorffplatz und die anderen aktuellen Trainingsplätze würden weichen müssen? Nicht, dass das ein größeres Problem wäre, aber dann müsste man in Zukunft wo anders trainieren (gibt ja viele Fußballplätze im Olympiapark) und den ein oder anderen Platz entsprechend modernisieren.

Die Studie an sich gefällt mir erst einmal gut. Klar, so Architektenstudien sehen eigentlich immer schön aus, aber das Stadion könnte meinetwegen gerne schon so morgen da stehen!

Hab zwar erwartet, dass man die Olympiaparklösung forcieren möchte, aber bin trotzdem etwas erleichtert, dass es wohl dazu kommen wird. Da kein Denkmalschutz infrage gestellt wird, dürfte mMn letzten Endes auch der Senat zustimmen – der hat auch kein Interesse daran, dass wir am Ende in Ludwigsfelde kicken.


jenseits
30. März 2017 um 15:11  |  593277

@pathe
Und wo willst Du die 55.000 Schaufeln nach Feierabend unterbringen?


pathe
30. März 2017 um 15:13  |  593278

@jenseits
Jeder bringt seine Schaufel mit!


Stehplatz
30. März 2017 um 15:18  |  593279

Sollen se erstmal das Geld zusammenbekomen. Mir ist es herzlich wurscht wo das neue Stadion hinkommt -solang es nur kommt. Ob es in Berlin entsteht hängt nur am Senat. Das sollte man nicht vergessen.


jenseits
30. März 2017 um 15:20  |  593280

Genau, @pathe. Am liebsten würde ich gleich anfangen zu graben!


ahoi!
30. März 2017 um 15:21  |  593281

ick buddel mit!

ich habe noch mal nachgeschaut. ich habe – mit sicherheit! – keine frage-mail von hertha bekommen. dafür vorhin (13:47 uhr) , als mich „gegenbauer“ darüber in kenntnis setzte, dass die machbarkeitsdtudie fertig ist…


30. März 2017 um 15:21  |  593282

Ich habe immer noch keine Meinung zu der Stadion-Frage, nur lose Gedanken:
– Standort: liefe dann wohl eher auf Ludwigfelde hinaus. Denn das Oly würde zu einer Leiche.- Das macht kein amtierender Senat mit; egal, welche Parteienkonstellation aktuell sein mag
– Ludwigsfelde..würde Hertha ne Menge Identität kosten
– mir ist mit keinem Satz, keiner Zahl belegt worden, warum das Oly nicht zukunftsfähig sei: es gibt keinerlei Kostenabwägung; keinerlei Zahlen überhaupt; ausschließlich Behauptungen
******

Das Werbe-„Filmchen“ ..finde ich ganz gut gelungen
*******
Ich enthalte mich da, wie bisher.
Da ich um die 2030 eh´nicht mehr allzuhäufig in´s Stadion gehen werde, wenn überhaupt, bin ich da , zugegeben, leidenschaftsloser als in vielen anderen Fragen..


pathe
30. März 2017 um 15:21  |  593283

Die Veranstaltung hat ungefähr das gebracht, was ich erwartet hatte. Man will am liebsten auf dem Olympiagelände bauen, hat aber auch eine Alternative im Brandenburger Umland.

Einzig die genaue Nennung der gewünschten Zuschauerkapazität und das forsche Auftreten („Hertha BSC wird ab 2025 in einem reinen Fußballstadion“) spielen hatte ich nicht unbedingt erwartet.

Jetzt werden sicher erstmal 12 – 18 Monate vergehen, bis es weitere Neuigkeiten gibt (Standort, Kosten, Finanzierung). Und dann sind es immer noch 6 – 7 Jahren für die Planung und den Bau des Stadions.

Ich merke mir den Sommer 2025 schon mal vor. Das erste Spiel in dem neuen Stadion, egal ob in Berlin oder Ludwigsfelde, werde ich auf keinen Fall verpassen!


ahoi!
30. März 2017 um 15:23  |  593284

@nrwler: wenn du das Oly „tiefer legst“, wird es davon ja nicht kleiner (sondern im gegenteil noch deutlich größer). und steiler auch nicht!


pathe
30. März 2017 um 15:24  |  593285

@apo

„Standort: liefe eher auf Ludwigsfelde hinaus. Denn das Oly würde zu einer Leiche.“

Das wird es in jedem Fall. Ob das neue Stadion daneben steht oder 30 km davon entfernt.


Zippy
30. März 2017 um 15:26  |  593286

@nrwler um 14:45
Ich will ja eben nichts diskutieren, denn mir geht es sehr ähnlich wie dir (zu wenig Substanz..), der Unterschied ist nur, dass ich auch nicht zu hoffen wagte.


dewm
30. März 2017 um 15:27  |  593287

@HerrThaner: Nein, dass siehst Du nicht richtig. Schau noch einmal genau hin! Nimm Dir dazu am Besten Google Earth zur Hilfe. Es würden Bäume fallen eine Wiese verschwinden und die „Bildungsstätte der Sportjugend Berlin“ müsste an einer anderen Stelle untergebracht werden. Nicht einmal das Hockeystadion würde verschwinden. Ich bin sehr überrascht und hätte das nicht für möglich gehalten. Und wie im Film betont, gäbe es wenig Kritikansätze für den Denkmalschutz.


pathe
30. März 2017 um 15:28  |  593288

Mein Post von 15:21 Uhr noch mal in einer fehlerfrei Version… 🙄

Die Veranstaltung hat ungefähr das gebracht, was ich erwartet hatte. Man will am liebsten auf dem Olympiagelände bauen, hat aber auch eine Alternative im brandenburgischen Umland parat.

Einzig die genaue Nennung der gewünschten Zuschauerkapazität und das forsche Auftreten („Hertha BSC wird ab 2025 in einem reinen Fußballstadion spielen“) hatte ich so nicht unbedingt erwartet.

Jetzt werden sicher erstmal 12 – 18 Monate vergehen, bis es weitere Neuigkeiten gibt (Standort, Kosten, Finanzierung). Und dann sind es immerhin noch 6 – 7 Jahre für die Planung und den Bau des Stadions. Zeit genug ist also.

Ich merke mir den Sommer 2025 schon mal vor. Das erste Spiel in dem neuen Stadion, egal ob in Berlin oder Ludwigsfelde, werde ich auf keinen Fall verpassen!


HerrThaner
30. März 2017 um 15:31  |  593289

@dewm: Du könntest Recht haben, aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Sieht für mich schon so aus, als ob das eine Fußballfeld weicht:
https://www.google.de/maps/place/Olympiastadion+Berlin/@52.518363,13.2440691,586m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0xce5194e63b0cd35d!8m2!3d52.5146971!4d13.2394986


pathe
30. März 2017 um 15:33  |  593290

*in einer fehlerfreien Version… 🙄 🙄 🙄


Papa Zephyr
30. März 2017 um 15:37  |  593291

Emotionen überzeugen schon immer mehr die Leute als Fakten – gilt auch grade heute….
Für die Emotion finde ich das Video gut.
Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für solche eine Investition wird intern durchgeführt – aber nie veröffentlicht.

Glaube ich, dass die richtigen Leute eine kompetente Entscheidung treffen werden?
„Ja“

Habe ich Angst, dass bei einem erneuten Abstieg eine Stadioninvesttion Hertha noch eher an den Rand des Abgrunds – oder darüber hinaus – bringt?
„?“
Wie kann ich (oder jemand anderes hier) bewerten, um wieviel mehr die Liquidität von Hertha durch die Stadioninvestion belastet wird? Das hängt ja auch stark von einigen Verträgen ab, die noch nicht geschrieben sind.
Aber warum sollte ein privater Investor Hertha nicht auch die „Miete“ stunden, wenn die Gefahr besteht, dass ohne Stundung der einzige relevante Mieter pleite geht?
Und wenn Hertha nochmal in die Dritte Liga absteigen sollte – wäre Bundesliga Fussball für Hertha BSC aus meiner Sicht eh beendet.

Bin inzwischen klar „Pro“ Neues Stadion – auch wenn ich das alte – ganz volle – oder ganz leere – Olympiastadion vermissen werde. Naja – leer bleibt es ja…


Carsten
30. März 2017 um 15:37  |  593292

Ich bin jedenfalls hoch erfreut und hätte das Stadion schon lieber nächste Saison als erst 2025,aber egal. Vielleicht heißt sie ja auch dann Gegenbauer Arena 😀,dass filmchen ist jedenfalls sehr schön und lässt schon die Fußnägel kribbeln. Wenn sich jetzt alle beteiligten regelmäßig zusammensetzen und alles zusammen zurren könnte es auch bald sehr schnell gehen.


30. März 2017 um 15:37  |  593293

@pathe: es ist ein für einen Politiker ein Unterschied, ob ich einer vagen Ankündigung (Drohkulisse) des Verhandlungsgegners folge ( der nicht mal einen Finanzierungsplan hat) oder eben Fakten schaffen würde, in dem ich ein grundsätzliches „ok“ gebe. ( den Dolchstoß ausgführe)


kczyk
30. März 2017 um 15:38  |  593294

„… Das machen wir Fans, Mitglieder und Dauerkarteninhaber! 55.000 helfende Hände und das Loch ist im Nu gegraben… “

*denkt*
es müssten wohl 300.000 m³ ausgehoben werden.
das macht ca. 400.000 tonnen.
wenn nur 15.000 mitglieder hand anlegen, muss jeder von ihnen fast einen 30tonner beladen.
ein fleissiges in die hände spucken.


30. März 2017 um 15:42  |  593295

Jedenfalls ist für mich der Brandenburgpark die einzig vernünftige Wahl, falls der Senat nicht zustimmt


Opa
30. März 2017 um 15:43  |  593296

Was reimt sich eigentlich auf Ludwigsfelde?
Ganz unabhängig von der Frage, sollten wir uns zunächst die Frage stellen, was wohl wäre, wenn ein Mittelständler zum Senat ginge und – sagen wir mal – ein Shoppingcenter bauen wollte und im Gegenzug dazu ein 25 ha großes Grundstück zur Nutzungsüberlassung verlangt? Ich höre dabei eher so etwas wie Gelächter, denn normalerweise müssen Investoren dieser Art das Grundstück schon erwerben. Selbst jemand, der Wohnungsbau betreibt, bekommt das Grundstück nicht geschenkt oder zur Nutzung überlassen. Der Senat wird sich nicht am Ring durch die Manege führen lassen.

Also wird es vermutlich Ludwigsfelde werden. Ich hör das Stadion schon „Hertha LSC, schallallallallallallaalaallaaaaah!“ skandieren und „In Ludwigsfelde, am Brandenburgpark, gibt’s nur Hertha LSC!“ und „Wir sind die Ludwigsfelder, asoziale Ludwigsfelder“.. 🙄 Und auswärts: „Wir knien nieder, wir Bauern…“? 😡

Es mag sein, dass eine rationale Komponente das alles sinnig erscheinen lässt, emotional stellen diese Pläne eine beinahe unüberwindbar scheinende Hürde dar.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 15:47  |  593297

@Opa
wer redet von „geschenkt“?


pathe
30. März 2017 um 15:50  |  593298

@Opa
Die Frage der Überlassung des Grundstücks habe ich mir auch schon gestellt. Wird spannend!


wilson
30. März 2017 um 16:00  |  593299

Lag´s an den Fans oder am Gelde?
Herthas Fail in Ludwigsfelde.


kczyk
30. März 2017 um 16:14  |  593300

„… Also wird es vermutlich Ludwigsfelde werden. …“

*denkt*
wenn auch aus anderen gründen – aber selbst der alte fritz tat sich berlin nicht an.


dewm
30. März 2017 um 16:16  |  593301

@OPA: Du hattest mir im meine Frage nicht beantwortet. Klar. Uns Beiden ist bewusst, womit „Sportrechte-Vermarkter“ Geld verdienen. Genau deshalb stellte ich ja meine Frage: Was passiert, wenn DIE „sich so ein Filetstück unter den Nagel“ gerissen haben mit diesem, außer, dass DIE ihre gierigen Griffelchen reiben?

@OPA zum Standort: Sehr schade finde ich, dass Du bei wichtigen Themen immer wieder mit unpassender Polemik argumentierst, die nicht Deinem Niveau entspricht. Im Olympiapark stellte sich nie die Frage, eines Shoppingcenters oder des Wohnungsbaus. Somit ist der Vergleich Unsinn. Es geht um ein Gelände, das entweder weiter (un)genutzt wird wie bisher oder mit einem aktuell in Berlin nicht vorhandenen bundesligatauglichen Fußballstadion internationaler Kategorie bebaut wird. Der Olympiaparkt ist ein Gelände, dass insbesondere dem Leistungssport in Berlin dient. Es bietet Trainings- und Veranstaltungsstätten. Niemand stellt das in Berlin in Frage. Im Gegenteil, es herrscht Einigkeit, dass dieses Gelände für (leistungs)sportliche Aktivitäten angenommen ist. Du verfügst über Möglichkeiten, das Thema auf höherem Niveau zu bereichern.


Opa
30. März 2017 um 16:17  |  593302

Beim Grundstück in Berlin kann es ja beinahe nur im Wege der Erbpacht gehen, weil man sonst keine Grundschuld eingetragen bekommt und ohne dingliche Sicherheit wird das mit dem Darlehen schwierig, egal, ob Hertha finanziert oder ein Investor. Überlassung für 1 € gibt Theater wg. EU Beihilferecht, also müsste ein marktüblicher Pachtzins her.

Und eine weitere Frage ist: Wo trainiert Hertha denn dann in der Zeit? Und was bedeutet das für die 3 Jahre Bauzeit an Belastungen für den Olympiapark, da ist ja nicht nur Hertha Mieter, sondern auch die Sportjugend, das Schwimmbad mitsamt Trainingsgelände der Wasserfreunde Spandau, die Cricketspieler, diverse Leichtathleten, die Hockeyspieler…

Nach der Präsentation heute bin ich beinahe gewogen mich festzulegen, dass wir in Ludwigsfelde spielen werden.


30. März 2017 um 16:25  |  593303

Senator Geisel bringt bietet jetzt einen eventuellen Umbau des Olympiastadions an. Vielleicht bekommt die Debatte jetzt doch noch einen anderen Drall. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/sportsenator-geisel–auch-umbau-des-olympiastadions-denkbar-26283680


pathe
30. März 2017 um 16:26  |  593304

„Und eine weitere Frage ist: Wo trainiert Hertha denn dann in der Zeit?“

Och, da fallen mir noch fünf, sechs weitere Fußballplätze auf dem Olympiagelände ein.


30. März 2017 um 16:29  |  593305

Sportsenator Geisel: Auch Umbau des Olympiastadions denkbar

Unmittelbar nach der Vorstellung von zwei möglichen
Standorten für ein neues Hertha-Stadion hat Berlins Sportsenator
Andreas Geisel auch einen Umbau des Olympiastadions als Alternative
ins Spiel gebracht. «Ein Stadionneubau darf nicht zum Millionengrab
für das Olympiastadion werden», sagte Geisel am Donnerstag. Deshalb
wolle der Senat Gespräche mit Hertha führen «und sondieren, wie wir
das erreichen können». Das Olympiastadion solle ein wirtschaftlich
und sportlich lebendiger Ort bleiben. «Deshalb hat dessen
langfristige Nutzung für uns die höchste Priorität. Vorstellbar ist
für mich auch ein entsprechender Umbau», heißt es in einer Erklärung
des Innen- und Sportsenators.

«Völlig klar ist: Hertha BSC gehört nach Berlin. Wir müssen dabei
folgendes im Auge behalten: Gute Rahmenbedingungen für den Verein mit den entsprechenden Entwicklungsperspektiven und Erfolg für die
Sportmetropole Berlin», bemerkte Geisel. In den Gesprächen mit dem
Fußball-Bundesligisten gehe es um eine Vielzahl von Details, die zu
klären sind: Verkehr, Lärm, Anwohner, Denkmalschutz. Für das Land
Berlin als Eigentümer der Liegenschaften gelte natürlich: «Ich
glaube, dass Hertha BSC und das Olympiastadion eine gute und
gemeinsame Zukunft haben können.»

Quelle dpa


fg
30. März 2017 um 16:36  |  593306

Kein Senat wird Hertha ziehen lassen.
Vielleicht wollen sie eine Mindestanzahl an Spielen für Olympiastadion rausholen. Denke mehr als 5 Bulispiele wären aber nicht drin.
Dass kein denkmalgeschützter Bereich betroffen ist, macht es umso einfacher.
Neues Stadion auf dem Olympiagelände – was will man mehr?


Blauer Montag
30. März 2017 um 16:50  |  593307

😆 wilson
30. März 2017 um 16:00 | 593299 😆


Start-Nr.8
30. März 2017 um 16:59  |  593308

Eine neue Arena im Eigentum von Hertha BSC ist sicher ein erheblicher Vorteil für die mittlere Zukunft. Das muss jedem klar sein. Vorausgesetzt natürlich, wir finden eine stimmige Finanzierung. Dementsprechend sind die klaren Worte (Hertha wird 2015 in einer Fussballarena spielen…), die Gegenbauer gewählt hat, nur zu begrüßen.

Ein ausgewiesener Fachmann (AS+P) hat in naher Umgebung nur zwei Standorte ausmachen können. Einen davon (noch) knapp außerhalb der Berliner Stadtgrenzen.

Und schon geht hier das Geschrei los.

Woran liegt denn das, das einige Teile der Herthaner Ihre falschverstandene Bewahrung angeblicher Traditionen über das Wohl und die Fortenwicklung des Vereins stellen? Was ist denn wichtiger: das Hertha seine Wettbewerbsfähigkeit verbessert oder dass wir alles so lassen wie es ist? Denn nur darum geht es: die Ablehnung von Veränderung. Wer stagniert stirbt!

Ich bin Herthaner! Ich möchte das Beste für den Verein. Und wenn diese bessere Zukunft ein paar km außerhalb liegt, dann werde ich meinen Verein darin unterstützen.

Hätten die damaligen Fans auf den Umzug vom Gesundbrunnen ins Oly so reagiert wie einige heute hier, dann existierte Hertha BSC möglicherweise nicht mehr.

Es ist statthaft unsre Unterstützung für das Projekt einzufordern.

Wenn der Senat uns hier nicht mehr will, dann soll es so sein. Wenn der Olympiapark an der Senatsblockade scheitert, dann werde ich gerne nach Ludwigsfelde fahren und vielleicht sogar erstmalig eine Dauerkarte kaufen!

HaHoHe!


Joey Berlin
30. März 2017 um 16:59  |  593309

wg. https://www.youtube.com/watch?v=_VYae9ZNY3M

Werbung ist Werbung und nichts anderes…

Ein fünf Sterne Stadion, welches für WM, EM und UEFA Champions League als tolles Event vermarktet wird, soll für die schnöden Gefilde der BL nicht gut genug und nicht ausreichend stimmungsvoll sein?

Lächerlich, Herr Speer & Partner – die unterlegten Bilder sprechen auch eine ganz andere Sprache! Das der Werner diesen Unfug noch wiederholt… 👎
Für mich macht die Diskussion neues Stadion und Standort nur über die ökonomische Schiene „Sinn“ – und dies ist noch höchst umstritten und überhaupt… 😉

@Uwe Bremer
30. März 2017 um 11:10 | 593171

…warum das Modell „reines Fußballstadion“ bei 17 Konkurrenten in der Bundesliga funktioniert …

Definiere „funktioniert“: Spielen die Vereine dort besser, sind die Spiele attraktiver, die Vereine erfolgreicher – ist die wirtschaftliche Situation besser als bei Hertha? Da gibt es mehr als zwei Meinungen. Stadionauslastung ist immer noch temporär und unterliegt vielen Einflüssen – It’s a Long Way to the Top


pathe
30. März 2017 um 17:00  |  593310

Wo bleibt die Clickshow?

o Ich bin für einen Neubau auf dem Olympiagelände. Zwei Fußballstadien direkt nebeneinander. Das ist einzigartig!
o Ich bin für einen Neubau in Ludwigsfelde. Da können wir es uns richtig schön und gemütlich machen.
o Was soll der Scheiß? Wir spielen im geilsten Stadion der Republik. Kein Neubau!
o Interessiert mich nicht. Wenn das Stadion fertig ist (so um 2050), bin ich eh schon im Jenseits.


kczyk
30. März 2017 um 17:02  |  593311

„… Vielleicht wollen sie eine Mindestanzahl an Spielen für Olympiastadion rausholen. …“

*denkt*
womit einem neubau die wirtschaftliche basis entzogen werden würde


pathe
30. März 2017 um 17:03  |  593312

„Woran liegt denn das, das einige Teile der Herthaner Ihre falsch verstandene Bewahrung angeblicher Traditionen über das Wohl und die Fortentwicklung des Vereins stellen?“

Sehr gute Frage!


Blauer Montag
30. März 2017 um 17:05  |  593313

NÖ Start-Nr.8
30. März 2017 um 16:59 | 593308

Eine neue Arena im Eigentum von Hertha BSC ist sicher ein erheblicher Vorteil für die mittlere Zukunft. Das muss jedem klar sein.

NIchts muss.
Alles kann. :mrgreen:


fg
30. März 2017 um 17:10  |  593314

Sehr gute Worte, Start-Nr.8!


kczyk
30. März 2017 um 17:23  |  593315

„… Woran liegt (…) das, das einige Teile der Herthaner Ihre falschverstandene Bewahrung angeblicher Traditionen über das Wohl und die Fortenwicklung des Vereins stellen? …“

*denkt*
weil ein verein nicht nur in irgend einem stadion spielt.
es geht um den begriff der heimat.
und welcher fan möchte schon teil der heimatlosen sein.
die frage nach einer neuen spielstätte ist für einen echten fan – neben der ratio mit den wirtschaftlichen zahlen – vor allem eine sehr emotionale sache.


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 17:24  |  593316

coconut
30. März 2017 um 14:10 | 593247

Grundsätzlich hat der Meister das Aufstiegsrecht, er sei denn, er verzichtet. Dann wird noch Platz 2 akzeptiert.

Also wollen wir natürlich Meister werden und brauchen noch drei Siege aus fünf Spielen, so die Rechnung der sportlichen Leitung.

Die „Lizenz-Unterlagen“ müssen zum 15.04. bei der Spielleitenden Stelle eingereicht sein. Blödes Datum, weil Ostern. Die Post muss also Mittwoch raus… 😉


Kamikater
30. März 2017 um 17:26  |  593317

@start No8
Bester Beitrag der Woche!


Tojan
30. März 2017 um 17:30  |  593318

ich finds lustig, wie eindeutig einige hier die standortfrage schon beantwortet haben. war in den letzten monaten immer der denkmalschutz der vorgeschobene grund, um ein stadion auf dem olympiagelände in den zweifel zu ziehn, werden jetzt einfach mal neue aus dem nichts gezogen.

am lustigsten finde ich ja immernoch das „argument“ der senat kann aufgrund wirtschaftlicher interessen hertha kein anderes stadion als das oly ermöglichen. nun hat der senat aber bei aktueller lage genau zwei mögliche szenarien:

a) hertha baut das stadion auf dem olympiagelände, der senat profitiert durch die pacht des stadiongeländes sowie die steuereinnahmen der neuen stadiongesellschaft und der wertschöpfung während des baus.

b) hertha baut das stadion in ludwigsfelde, der Senat verliert ohne andere einnahmen zu generieren den hauptmieter des olympiastadions und die stadt berlin erleidet einen imageverlust, weil man es dem größten verein nicht ermöglicht hat, ein stadion in der stadt zu baun.

die aussagen von herrn geisel lassen übrigens erkennen, dass er immernoch nicht begriffen hat worum es geht. das olympiastadion ist schlicht und ergreifend nicht im rahmen des denkmalschutzes so umzubaun, dass die kapazität für durchschnittliche herthaspiele angemessen ist.


Opa
30. März 2017 um 17:32  |  593319

Fans zu beschimpfen und zu verunglimpfen scheint derzeit groß in Mode zu sein. Gestern schon das Pering’sche Gejammer, dass ihm zu wenig Fans Geld für die Dampferpläne geben wollen und heute werden dann die, die sich ob der hochtrabenden Pläne und der völlig unklaren Finanzierung Sorgen machen, angegangen, als würden sie persönlich dafür verantwortlich sein, dass das Oly leer ist. Und Kami jubelt, obwohl er gar kein Perser ist. Merkwürdig, merkwürdig….


Better Energy
30. März 2017 um 17:36  |  593320

@NKBerlin //30. März 2017 um 16:29 | 593305

Kommentar von Geisel

Ist es nicht interessant, was gerade vom Innensenator kommt? Hertha soll der Olympiastadion GmbH nach 2025 helfen?

Jetzt hat diese landeseigene Firma die Möglichkeit, kreativ über weitere Nutzungen des Oly ab 2025 nachzudenken, ohne immer auf die Hertha Rücksicht nehmen zu müssen.

Vorbei ist dann endlch der seit Jahren anhaltende Streit über die Cateringrecht u.a. Vorbei ist auch der Streit, ob Hertha ab 2025 dann 15 Mio € oder die 2016 gewünschten 9 Mio € Miete p.a. zu zahlen habe (zumal man dabei ja Hertha ziemlich die Pistole auf die Brust setzte). Vorbei ist auch der Streit, wer die Rechte am Bierverkauf hält. Vorbei ist auch der Streit, wann das Stadion geöffnet werden darf. Und mit dem nächsten Ankermieter des Olys sollte der Senat vielleicht pfleglicher umgehen. Es werden dann also der Kreativität der Olympiastadion GmbH keine Grenzen mehr gesetzt.

Und wenn nun Hr. Geisel Lärm anführt, sollte er bitte zur Kenntnis nehmen, daß das Courbiere-Haus jetzt weiter weg liegt.

Auch für Hertha ist der Auszug 2025 sinnvoll, sind doch dann die Mietereinbauten auf 1 € abgeschrieben.

Ein Problem sehe ich noch bei dem Neubau: Der Schenke fällt ja dann weg. Wo wollen sie dann trainieren? Doch nicht am Nordufer oder?


Blauer Montag
30. März 2017 um 17:40  |  593321

Jubel über ein Stadion, welches weder finanziert noch gebaut ist, schafft ausreichend Gelegenheit für verbale Blutgrätschen gegenüber anderen Kommentaristi.

#übelübelherrkübel# #übelübelherrkübel# #übelübelherrkübel#


Better Energy
30. März 2017 um 17:43  |  593322

@opa

Bitte beachte, daß wir eine Phase mit negativem Realzins haben. Da ist eine Verzinsung von 3% besser als alle hiesigen Staatsanleihen mit -0,2%. Darüber hinaus wurde durch mehrere Zentralbanken viel Geld in Umlauf gebracht.

Genau deswegen ist eine solche Finanzierung auch für Hertha leichter darzustellen, zumal man ja noch KKR im Boot hat.


pathe
30. März 2017 um 17:44  |  593323

Das zweite Mal die Frage, wo Hertha dann trainieren soll…

Es gibt doch nun wirklich genug Fußballplätze auf dem Olympiagelände.


Neuköllner
30. März 2017 um 17:46  |  593324

Silberrücken
30. März 2017 um 17:47  |  593325

Potjomkin lebt.


Blauer Montag
30. März 2017 um 17:53  |  593326

Totgesagte leben länger Silberrücken 😉
30. März 2017 um 17:47 | 593325


hurdiegerdie
30. März 2017 um 17:58  |  593327

Wo Hertha trainieren soll?
Na im Oly. Steht doch leer.


Joey Berlin
30. März 2017 um 18:00  |  593328

@Start-Nr.8
30. März 2017 um 16:59 | 593308

>…Ihre falschverstandene Bewahrung angeblicher Traditionen über das Wohl und die Fortenwicklung des Vereins stellen?
</blockquote

Reine Polemik. Du hast offenbar ein festgefügtes Weltbild.

Und wenn diese bessere Zukunft ein paar km außerhalb liegt…

Glauben oder Wissen?

Gegen Hoffenheim würden vielleicht nicht mal 40000 nach Ludwigsfelde fahren – auch Spekulation, genau wie deine Kernaussagen!


pathe
30. März 2017 um 18:02  |  593329

@Hurdiegerdie
Das ist einer der Fußballplätze auf dem Olympiagelände, von denen ich sprach… 😀


coconut
30. März 2017 um 18:05  |  593330

@ Exil-Schorfheider 30. März 2017 um 17:24
Aah, so ist das.
Danke für die Info.
Na dann seht mal zu das ihr die Meisterschaft eintütet…..
Viel Erfolg dabei. Ich drücke euch die Daumen.


Flämingkurier
30. März 2017 um 18:12  |  593331

Bevor Herr Gegenbauer los legt will er also die Mitglieder befragen.
Eins muss man zugeben clever ist er ja denn er weiß das es möglich ist fast geräuschlos die fussball Abteilung auszugliedern warum sollte das nicht bei einem Stadion Neubau in Ludwigsfelde genau so sein.
Ausserdem wird und das wissen wir aus Erfahrung das der Berliner erst meckert wenn das Kind schon im Brunnen ersoffen ist 🙁
Sollte der Kasten in 8 Jahren in Ludwigsfelde gebaut werden hatten meine Dauerkarte und ich 28 glückliche Jahre im Olympiastadion. Wird sich schon jemand finden der sich dann in die Ost?Kurve stellt


aznharlekin
30. März 2017 um 18:12  |  593332

55.000? Wenn man schon langfristig ein Stadion der Zukunft errichtet kann man denke ich auch ein bisschen mutiger nach oben gehen, wobei gegenwärtig das Stadion ja im Durchschnitt von 50.000 Zuschauern schon besucht wird. Meiner Meinung nach sollte die zukünftige Heimat von Hertha BSC exakt 61.892 Plätze haben, nicht mehr und nicht weniger ;D.


Kamikater
30. März 2017 um 18:16  |  593333

Sehr gute Gedanken, @B-E!


blauball
30. März 2017 um 18:17  |  593334

Die Mitglieder sollen letzendlich darüber abstimmen. Was schon mal sehr gut ist.
Eine Abstimmung über den Standort (und die Finanzierung, den Bauentwurf?) könnte dann so aussehen: Neubau neben dem OLy geht nicht – Ludwigsfelde wird abgelehnt. Dann ist ein richtiger Oly-Umbau die beste Wahl.


HerthaBarca
30. März 2017 um 18:21  |  593335

Der Ansatz, das Olympiastadion Hertha zu übergeben, damit dann ein eigenes Stadion entstehen kann, hätte auch was. Ein Stadion im Stadion, wäre auch steiler und ohne Tartanbahn – bevor’s Oly eine teure Ruine wird…
Na klar müsste der Zusatz „Olympiastadion“ und der Denkmalschutz entfallen dürfen/müssen. Ob ein Stadion im Oly funktionieren würde, weiß ich natürlich nicht – ich würde die Idee jedoch nicht völlig verwerfen wollen. Charmant find ich es.
Vielleicht wäre der Aufwand geringer, kostengünstiger und schneller umzusetzen.


nrwler
30. März 2017 um 18:21  |  593336

@Joey Berlin

Reine Polemik.

Aber wenn´s den Leuten gefällt..?
Na und! 😉


Flämingkurier
30. März 2017 um 18:31  |  593337

@ Barca
Halle und Leipzig haben beide die Stadien ins alte Stadion rein gebaut.
In Halle ist es sehr gut gelungen in Leipzig eher nicht.


Joey Berlin
30. März 2017 um 18:36  |  593339

Es komm schon Bewegung in die Sache – in meinem Sinne! Stade de France wäre ein würdiger „Ideenklau“.

Für das Land Berlin als Eigentümer der Liegenschaften gelte natürlich: „Ich glaube, dass Hertha BSC und das Olympiastadion eine gute und gemeinsame Zukunft haben können.“

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26283702 ©2017


Better Energy
30. März 2017 um 18:36  |  593340

Oly-Umbau

Die Diskussion haben wir doch schon einmal geführt, so vor 18 Jahren.

Problemkreise:
– Marathontor dicht? Nada, wegen Denkmalschutz und Sichtachse zum Glockenturm.
– Zuschauer an das Spielfeld? Nada wegen Denkmalschutz. Laufband muss erhalten bleiben,
– Tribünen im Unterring steiler? Nada wegen Denkmalschutz. Die Führertribüne kommt dann nicht mehr zur Geltung.
– Tieferlegen des Spielfelds? Geht, aber sollte 250 Mio € kosten. Wenn Hr. Geisel das bezahlt…

Zum Schluß blieb halt nur das blaue Laufband übrig und die Kurve durfte wieder hüpfen, da der Fanbereich verstärkt wurde.


Carsten
30. März 2017 um 18:37  |  593341

@pathe
Vielleicht sollten viele einmal das Olympiagelände zu Fuß durchstreifen um dann festzustellen wieviel Fußballplätze dort sind. Das sollte wohl das kleinste Problem sein.


Stehplatz
30. März 2017 um 18:40  |  593342

Wer soll den Umbau bezahlen? 242 Millionen hat der Spaß das letzte mal verschlungen. Wie will daraus ein reines Fußballstadion für 55.000 Zuschauer werden, das Hertha bezahlen kann? Im kleineren Leipziger Zentralstadion hat das Ganze mit 116 Millionen zu Buche geschlagen… das Olympiastadion steht vor dem aus. Das ist das einzige was ich heute definitiv mitgenommen habe.
Muss sich eben jeder die Frage stellen, ob man langfristig den Wettbewerbsnachteil in Kauf nimmt, bei aktuell schon geringer finanzieller Konkurrenzfähigkeit nur um in Berlin/Olympiastadion zu spielen oder man zulassen will, dass man sich bessere Perspektiven für die Zukunft schafft.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 18:48  |  593343

@egmonte

16.25 Uhr

Senator Geisel bringt bietet jetzt einen eventuellen Umbau des Olympiastadions an. Vielleicht bekommt die Debatte jetzt doch noch einen anderen Drall.

sicher nicht.
Weil der Vorschlag „Umbau des Stadions durch Absenkung der Spielfläche“ alle Vorschläge von Hertha konterkariert.
Die Folge einer Absenkung:

– Die Stadionkapizität würde größer (statt wie gewünscht kleiner).
– Die Entfernung von 74.200 Zuschauern zum Spielfeld würde noch größer (statt wie gewünscht kleiner).
– Hertha wäre nach wie vor Mieter (nichts würde sich ändern an der wirtschaftlichen Ausgangslage).


HerthaBarca
30. März 2017 um 18:51  |  593344

@Better
Deshalb mein Zusatz – Denkmalschutz muss entfallen!
Ich denke unsere Ausgangssituation ist besser als seinerzeit!
Bei der Deutschlandhalle hat es mit dem Denkmalschutz ja auch nicht geklappt – ist weg!


pathe
30. März 2017 um 18:55  |  593346

Wer jetzt noch von einem Umbau des Olympiastadions fabuliert, hat nichts verstanden und vergeudet nur kostbare Lebenszeit.


Carsten
30. März 2017 um 18:55  |  593347

in neues Stadion
Es dürfte praktisch nur die Aussenfassade des Oly stehen bleiben und drinnen dann ein neues Stadion reingesetzt werden, aber die Kosten würden wohl ins unermessliche steigen und dann ist ja noch der Glockenturm 😬Oh oh die sicht.


pathe
30. März 2017 um 18:56  |  593348

@Carsten
Ich kann mir nicht vorstellen, das @Opa das Gelände nicht kennt. Wirklich nicht.


HerthaBarca
30. März 2017 um 19:01  |  593350

@pathe
Mach Dir keine Gedanken um meine Lebenszeit – ich hoffe ich vergeude nicht Deine mit meinen Gedanken!
P.S. Deinen Beitrag empfinde ich als ziemlich arrogant!


kczyk
30. März 2017 um 19:01  |  593351

*denkt*
vor einer wahl reden politiker gern und viel.
was von dem gesagten nach einer wahl übrig bleibt, ist das kriterium, das als kalkulationsgrundlage dienen kann.


pathe
30. März 2017 um 19:09  |  593354

@HerthaBarca

Ich gebe zu, dass ich diesen Beitrag schärfer als nötig formuliert habe.

Aber es ist doch wahr. Ein Umbau des Olympiastadions wird nicht passieren. Ganz bestimmt nicht. Und darüber noch Gedanken zu verlieren, halte ich eben für Zeitverschwendung.


Carsten
30. März 2017 um 19:20  |  593357

@ pathe
Dachte dabei nicht an @opa aber die Frage wegen der Trainingsplätze die einige hier schon stellten die dann wegfallen würden.


HerthaBarca
30. März 2017 um 19:23  |  593358

Natürlich müsste sich einiges ändern:
– nicht mehr Mieter
– kein Denkmalschutz
– Stadion im Stadion
– keine Tartanbahn
– steilere Tribünen
– usw.

Ich habe keine Ahnung was es kosten würde! Vielleicht ist die Idee auch völliger Schwachsinn – Spaß macht es trotzdem!


sunny1703
30. März 2017 um 19:26  |  593359

Ich kann nur hoffen, dass der Ton den Hertha BSC gegenüber den verantwortlichen Politikern unserer Stadt anschlägt ein anderer ist, als der der Arroganz und Hochnäsigkeit.

Selbst für die Lösung Brandenburg muss Berlin einen großen Teil der Infrastruktur liefern.

Wenn sich beide Seiten auf Augenhöhe begegnen, kann das für beide Seiten vorteilhaft sein.

Und dazu müssen alle Lösungen IN Berlin oder auf dem Olympiagelände, selbst im Olympiastadion kein Thementabu sein.

lg sunny


monitor
30. März 2017 um 19:28  |  593360

Jetzt fasse ich das für mich mal zusammen:
Hertha will unbedingt ein kleineres, dichteres Stadion (reines Fußballstadion) und so wie es aussieht, werden sie es umsetzen.
Das Oly ist wirklich sehr schön, aber für den Alltagsbetrieb Bundesliga hat es viele Nachteile ggü den zur Zeit angesagten Arenen. Deshalb bohren sie seit einiger Zeit an diesem dicken Brett, um es in einem Zeitplan, den wir nicht kennen umzusetzen.
Da ist nun einerseits der Verein, bzw. seine KGaA, auf der einen Seite und der Berliner Senat auf der anderen. Keiner will bei dieser Geschichte sein Gesicht verlieren.
Dann ist da außerdem noch der Denkmalschutz.
Meine Lesart ist, Hertha will auf dem Olympiagelände (Olympiapark) das Stadion bauen, weil es die sinnvollste Lösung ist, Ludwigsfelde ist nur Drohkulisse.
Dem Denkmalschutz ist man mit dem ausgewählten Gelände schon mal sehr entgegengekommen.
Der Senat darf seinen Wählern nicht zu viel Empörung zumuten, muß aber das Große Ganze im Auge behalten.
Also wird ein sehr langes Prozedere in Gang gesetzt, um so langsam aber sicher alle mit einem jetzt schon unter vorgehaltener Hand anvisiertem Ergebnis anzufreunden.
Nüchtern betrachtet hat es weder Sinn, Hertha gegen seinen erklärten Willen im Oly festzunageln, noch den Abzug Herthas nach Brandenburg zu fördern. Hertha ist im Olympiapark der Ankermieter, der das Gelände mit Leben erfüllt. Ein zweites Stadion im Olympiapark würde zumindest dafür sorgen, daß weiterhin Einnahmen zur Erhaltung generiert werden. Pacht, Miete, etc.
Ich würde den Olympiapark mit dem Fußballstadion als Gesamtheit vermarkten und zusätzliche Gelegenheiten etablieren, die Fußballgucker für das Gelände zu interessieren und auch ohne Spiel da mal Freizeit zu verbringen.
Bei ausverkauften DFB Pokalfinale könnte bspw. im Fußballstadion eine Videoübertragung stattfinden. Waldbühne hat bei Hertha seinerzeit doch auch mal geklappt. Ebenso Länderspiele oder Megakonzerte.
Mario Barth könnte seinen Rekord nochmal toppen! 😉
Das Fußballstadion könnte ein vernünftiges Projekt werden, es kann aber auch ein Desaster werden. Es kommt auf die Vernunft und den kaufmännischen Verstand an.

Hough, monitor hat gesprochen…und das ziemlich lang! 😉 sorry


hurdiegerdie
30. März 2017 um 19:30  |  593361

Ganz ehrlich, ich habe auch schon mal mit HerthaBarcas Idee rumgesponnen. Wobei ich gleich sage, dass ich keine Ahnung habe, ob das technisch möglich wäre, und wissend, dass es vermutlich totaler Quatsch ist.

Aber ich habe an so hydraulische TrIbünen gedacht, die sich aus der jetzigen Tartanbahn hochfahren lassen, sich wegen der Statik mit dem alten Bau verankern und bei Spielen mit mehr Zuschauern wieder einfahren lassen.

Wie gesagt, nur rumgesponnen und ohne jegliche Ahnung der technisch/statischen Möglichkeiten/Umsetzbarkeit. Aber daran gedacht habe ich auch.


HerthaBarca
30. März 2017 um 19:34  |  593362

Ich denke da auch als Steuerzahler. Was würde eine Oly-Ruine kosten?


Kamikater
30. März 2017 um 19:34  |  593363

Ein Umbau des Oly wäre echt Quark, sorry @Barca.

„Ein Stadionneubau darf nicht zum Millionengrab für das Olympiastadion werden“, sagte Sportsenator Andreas Geisel.

„Hertha BSC darf nicht zum Millionengrab eines Roten Senats werden!“, sage ich.


30. März 2017 um 19:35  |  593364

So ist es in meinen Augen. 😮

Das Fußballstadion könnte ein vernünftiges Projekt werden, es kann aber auch ein Desaster werden. Es kommt auf die Vernunft und den kaufmännischen Verstand an.

Es fehlen derzeit viele Voraussetzungen, um mit kaufmännischem Verstand das Projekt zu kalkulieren. Daran wird zu arbeiten sein.
Mit kühlem Verstand, nicht im Überschwang der Emotionen. 😎


pathe
30. März 2017 um 19:35  |  593365

@Opa hatte diese Frage aber gestellt, @Carsten. Als Erster. Um 16:17 Uhr.


30. März 2017 um 19:38  |  593367

Der rote Senat wird lange überlegen, ob und wie er ein Unternehmen in Berlin halten kann, welches hier Jahr für Jahr Millionen Steuern zahlt.


U.Kliemann
30. März 2017 um 19:39  |  593368

Hatten die Römer nicht schon das Collusseum
fluten können? Herrliche Seeschlachten gab
es.


HerthaBarca
30. März 2017 um 19:45  |  593370

@Kami
Ausschließlich „Quark“ zu meinen angeführten Punkten zu schreiben ist Quark!
…ohne sorry!
Bist Du Bauingenieur, Architekt?


pathe
30. März 2017 um 19:45  |  593371

Es gibt ganz sicher andere Wege, dass Olympiastadion zu nutzen, ohne dass der Stadt bzw. dem Steuerzahler hohe Kosten entstehen.

Das Stade de France hat auch keinen Fußballverein als Nutzer und wirft meines Wissens keine Verluste ab (sicher bin ich mir allerdings nicht). Es finden dort Länderspiele, die Pokalfinalspiele, Spiele eines Rugbyvereins und Konzerte statt. Bis auf die Rugbyspiele kann das im Olympiastadion auch passieren bzw. es passiert schon.

Aber letztlich muss man ganz klar sagen: Es ist nicht Herthas Problem, was mit dem Olympiastadion hinterher passiert. Wir sind Mieter. Und Mieter kündigen halt auch mal…


Carsten
30. März 2017 um 19:46  |  593372

Na dann kennt er wohl das Gelände doch nicht so gut 😉.
American Football 🏈 gab es auch mal vor langer Zeit.


pathe
30. März 2017 um 19:48  |  593373

@Blogväter
Gibt es heute eigentlich auch noch die üblichen Infos zum Kader für das Spiel morgen?


Better Energy
30. März 2017 um 19:49  |  593374

Im Übrigen ist es Herthas zweite Runde beim Stadionbau.

Die erste ging ja wegen der Pleite der Augsburger Walther-Bau ziemlich schief und brachte Hertha an den Rand der Insolvenz.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/olympiastadion-wird-verstaatlicht/658390.html


Exil-Schorfheider
30. März 2017 um 19:51  |  593375

@herthabarca

Lass Dich nicht unterkriegen.
Das sind eben Argumente und Fakten…


Joey Berlin
30. März 2017 um 19:51  |  593376

@Better Energy
30. März 2017 um 18:36 | 593340

Seit der letzten Umbaustufe sind ja nun schon zahlreiche Sommer ins Land gegangen und der Denkmalsschutz unterliegt dem Zeitgeist wie viele andere Bereiche in der Politik auch. Schaun wa mal, was der Geisel anbietet. Modernisierung steht eh in ein paar Jahren wieder an, warum diesmal nicht richtig. 😉

PS: Politik ist die Kunst, Probleme zu lösen, ohne neue größere zu schaffen – ein leeres Olympiastadion ohne einen Mieter, der nach Brandenburg vertrieben wurde, wäre ein riesiges Problem für den Senat!


Flämingkurier
30. März 2017 um 19:54  |  593377

Opa könnte man hackepeter Brötchen auf die Augen legen Buletten in der die Ohren stecken und er würde trotzdem jeden Punkt im Olympiapark auf den cm genau finden!!!!


apollinaris
30. März 2017 um 20:00  |  593378

Bis jetzt hat Hertha alles richtig gemacht 😉


U.Kliemann
30. März 2017 um 20:04  |  593379

Aufstellung morgen, wohl mit Stocker aber es
droht der Ausfall von Langkamp,Darida, Hara,
oder Ibi beim Spiel in Gladbach.Alle haben 4
gelbe Karten!


monitor
30. März 2017 um 20:06  |  593380

@pathe
Ich habe kein gutes Gefühl wegen morgen,
das war bislang immer ein Glücksbringer! 🙂


30. März 2017 um 20:12  |  593381

@ubremer Stimmt, eine Alternative ist der Geisel-Vorschlag eher nicht. Bemerkenswert erscheint mir aber, dass der Senat jetzt erstmals Gesprächsbereitschaft signalisiert. Vielleicht geht ja doch was in Berlin.


apollinaris
30. März 2017 um 20:17  |  593382

@egmonte:yep- herthas ton war nicht arrogant, sondern klar ind mit Joker
Und schihöez sich alles moderater an bei Geisel & co


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 20:18  |  593383

@egmonte

Stimmt, eine Alternative ist der Geisel-Vorschlag eher nicht. Bemerkenswert erscheint mir aber, dass der Senat jetzt erstmals Gesprächsbereitschaft signalisiert. Vielleicht geht ja doch was in Berlin.

Gegenbauer und Preetz waren ja gestern beim Regierenden Bürgermeister und dessen Sportsenator und haben diesen Imagefilm gezeigt

„Steil. Nah. laut. Wir werden 2025 in einer eigenen FUßball-Arena spielen“

Das Signal von Hertha würde ich verstehen als: Wir meinen das ernst.
Müller und Geisel haben das zur Kenntnis genommen. Und verstehen, dass ein erfolgreicher Bundesligist Hertha gut für Berlin ist. Gleichzeitig haben sie auf ihre Bedürfnisse verwiesen. Was soll dann mit dem Olympiastadion passieren.
Dann haben beide Seiten vereinbart, zu versuchen, diese Fragen gemeinsam anzugehen.
Jetzt schauen wir mal einige Monate, in welche Richtung die Diksussionen gehen werden.


30. März 2017 um 20:22  |  593384

Lass Dich nicht unterkriegen HerthaBarca
30. März 2017 um 19:45 | 593370

Je arroganter und aggressiver hier heute einige Kommentaristi auftreten, umso schneller verfliegt meine Freude über die Präsentation der Machbarkeitsstudie.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 20:25  |  593385

@3JahreBauzeit

Wo trainiert Hertha denn dann in der Zeit? Und was bedeutet das für die 3 Jahre Bauzeit an Belastungen für den Olympiapark, da ist ja nicht nur Hertha Mieter, sondern auch die Sportjugend, das Schwimmbad mitsamt Trainingsgelände der Wasserfreunde Spandau, die Cricketspieler, diverse Leichtathleten, die Hockeyspieler…

Die Aussagen der Architekten lautete: Man werde die Hanns-Braun-Straße nicht überbauen.
Meint: Alles was rechts von der Hanns-Braun-Strasse liegt (Hertha-Geschäftsstelle, Akademie, Poelchau-Schule, Wasserfreunde, Profi-Boxer von Sauerland, Nachwuchstrainingsplätze/gesehen vom Eingang Friesenhaus), kann auch in einer Bauphase betrieben werden wie bisher.

Was den Hertha-Trainingsplatz angeht, sagte Preetz:

Ich habe den Großteil meiner Karriere auf dem Maifeld trainiert. Vielleicht ist auch auf dem Körner-Platz was möglich. Aber sicher werden wir nicht unseren eigenen Nachwuchs von seinen Plätzen vertreiben.


30. März 2017 um 20:26  |  593386

@ubremer Danke für Info. Es wäre an der Zeit, einen Ideenwettbewerb bezüglich der weiteren Nutzung des Olympiastadions zu starten. Könnte auch eine interessante Aufgabe für die Hauptstadtpresse sein, das zu initiieren …


HerthaBarca
30. März 2017 um 20:29  |  593387

@exil
Niemals! 💪🏽
Aber, vielen Dank!


hurdiegerdie
30. März 2017 um 20:29  |  593388

Was ist denn jetzt an der Machbarkeitsstudie neu, was wir nicht schon vor 3-4 Monaten wussten?

Na gut Stansdorf und Dreilinden sind nicht so präferiert wie Ludwigsfelde (wenn es nicht Nähe Oly sein kann).

Für mich ist das weiterhin nur Ballyhoo.

Wenn wir können, wollen wir.
Am liebsten Nähe Oly.
Wenn wir können und es nicht Nähe Oly sein kann, gehen wir halt aus Berlin raus, dorthin, wo wir gewollt werden.

Drohgebärden.


Better Energy
30. März 2017 um 20:30  |  593389

@ub

Lass uns mal kurz rechnen:

Bau dauert 36 Monate -> Baubeginn also Herbst 2021
Bauantrag 1 Jahr -> Herbst 2020
Planung und Abstimmung Arena 1 Jahr -> Herbst 2019
Abstimmung des Pachtvertrags 1 Jahr -> Herbst 2018

Wie du siehst, ist für ein längeres Palaver nicht viel Zeit…


Tojan
30. März 2017 um 20:32  |  593390

@hurdi
neu ist:
– eine klare festsetzung der kapazität (ich erinner dich an unsere diskussion darüber 😀 )
– die klärung der denkmalschutzproblematik auf dem olympiagelände


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 20:39  |  593391

@betterenergy

ja.
Heißt aber auch: Es liegen intensive Monate vor Hertha.

@klar

ist auch, wie belastbar wessen Informationen waren, die in den vergangenen zwölf Monaten auf das interessierte Hertha-Publikum von allen Seiten niedergeprasselt sind 😉


pathe
30. März 2017 um 20:40  |  593392

@Hurdiegerdie
Für mich war neben der von @Tojan erwähnten Festsetzung der Kapazität noch das ziemlich forsche Auftreten („Wenn der Mietvertrag im Olympiastadion ausläuft, spielt Hertha BSC im eigenen Stadion“).


pathe
30. März 2017 um 20:47  |  593393

Da fehlt noch das Wörtchen „neu“…


hurdiegerdie
30. März 2017 um 20:49  |  593394

Tojan
30. März 2017 um 20:32 | 593390

Nein, das war deine Diskussion, für mich war lange klar, es geht um 50-55k, du sprachst von 60+


hurdiegerdie
30. März 2017 um 20:52  |  593395

pathe
30. März 2017 um 20:40 | 593392

Forsches Auftreten gehört zum Ballyhoo.

Wenn ich was will, kann ich ja nicht 23 „vielleicht“ und 55 „unter Umständen“ kommunizieren.

Beim Bluff im Poker kann ich auch nicht nur einfach „mitgehen“.


30. März 2017 um 20:55  |  593396

Für mich hat Hertha eine glasklare Verhandlungsstrategie
aufgebaut. Sie haben klar gemacht, was sie wollen, und was sie notfalls tun werden, wenn ihrem Wunsch nicht nachgekommen wird.

Solch eine Strategie ermöglicht, auch Kompromisse zu machen, an der ein oder anderen Stelle.

Verhandlungstechnisch aller erste Sahne.


Flämingkurier
30. März 2017 um 21:01  |  593397

Der Senat wird das wahrscheinlich alles andere als erste Sahne bezeichnen frech vielleicht denn es ist nicht so lange her das man uns die Miete gestundet hat weil wir gerade sehr klamm waren.


Tojan
30. März 2017 um 21:01  |  593398

nö hurdi, so war das wirklich nicht. hier wurde über sinn und unsinn eines 50k stadions diskutiert und ich hielt dagegen, dass es durchaus aussagen gab, die von 55-60k gesprochen haben. von 60k+ war nie die rede, auch nicht von meiner seite.

@flämingkurier
gestunden wurde nichts, nur verzögert. hertha hat seine mietschulden in den jahren danach beglichen.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 21:10  |  593399

Tojan
30. März 2017 um 21:01 | 593398

Ist ok. Um 50-55 oder 55-60 oder 60+ geht es mir im Moment wirklich nicht. Von mir aus auch 55-60.


Lars
30. März 2017 um 21:16  |  593400

Ich finde intersannt wie schnell Hertha das Thema Denkmalschutz abgebügelt hat. Dabei ist doch der Gesamte Olympiapark ein „Flächendenkmal“ von daher spielt es gar keine Rolle, wie viele Gebäude betroffen sind. Normalerweise muss auch jede Rasenfläche und jeder Baum so wie er aktuell steht erhalten werden. Wie schon mal angemerkt wird es zudem bestimmt ein No-Go wenn das neue Stadion das alte überragt.

Von daher kann ich da gar nicht so viel erwarten.

Ich persönlich finde die Idee mit dem Stadionumbau im Olympiastadion ganz interessant. Das wird natürlich die Hölle, da es ja wieder bei laufendem Spielbetrieb passieren müsste und zudem muss ein komplett neues Stadion ins Stadion gebaut werden. Somit scheidet das wohl definitiv aus.

Wie es so ist, der Verein dessen Fan ich aktuell noch bin wird wegziehen und dort bestimmt ganz viele neue Fans finden. Da draußen aber dann auch 55k Besucher – etwas groß oder?

PS: Ich warte jetzt noch sehnlichst auf das 18 Minuten Video wie Preetz vom Potzdamer Platz den potenziellen Baugrund in Ludwigsfelde erreicht. Das ist mal ein Video das ich mir anschauen würde – oder muss dafür erst mal Edmund Stoiber den Transrapid bauen???


Tojan
30. März 2017 um 21:29  |  593401

@lars
nicht hertha hat das thema abgebügelt, sondern das beauftragte architektenbüro. ich vermute mal, die haben einige baurechtsexperten im haus um soclhe fragen kompetenter beurteilen zu können als die meisten hier im blog oder bei hertha.


Jack Bauer
30. März 2017 um 21:30  |  593402

Hertha geht – sicher auch aus taktischen Gründen – forsch an die Sache ran. Man sagt ab 2025 spielt Hertha in einer „eigenen“ Arena (ob die dann wirklich Hertha gehört werden wir mal sehen). Aber mal ganz ohne Wertung gefragt: Was passiert, wenn der Bau im Olympiapark nicht realisiert werden kann und die Mitglieder sagen dann lieber weiter im Olympiastadion, als in Brandenburg? Gegenbauer sagt, man werde nichts gegen den Willen der Mitglieder machen, also ist die Aussage ab 2025 eigene Arena forsch, aber sicher nicht fix.

So oder so, der noch entscheidendere Part wird sein: wie will Hertha das Ding finanzieren, wie sieht die Einkommenssituation ab 2025 aus, was passiert wenn Hertha in den nächsten 8 Jahren absteigt, usw. Ich bin da sehr gespannt.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 21:46  |  593403

Nochmals, man hat uns jetzt ein hübsches Video zu einem Thema präsentiert, dessen Inhalte schon vor Monaten kommuniziert worden sind.

Nichts Neues ist präsentiert worden.

Wir würden ja gerne in Berlin bleiben, aber wenn ihr uns nicht helft, gehen wir weg.

Ich sage an der Stelle bei mir im Beruf immer Leuten, die mit dem Weggang drohen: Reisende soll man nicht aufhalten.

Das entschärft jeden Bluff.


Tojan
30. März 2017 um 21:48  |  593404

@hurdi
sagst du das auch, wenn du selbst dabei einiges zu verlieren hast?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 21:56  |  593405

@hurdie

in dem Moment, in dem Hertha mit Zeitpunkten arbeitet (und mit dem Senat redet und mit der Regierung in BRB reder und auf Sponsorensuche ist), beginnt eine Lawine den Berg runterzugehen.

Es gibt Zeitachsen und diverse Konsequenzen. Die wichtigste muss Hertha beibringen: wie ist das zu bezahlen. Und wer übernimmt das?

Aber mit der Veröffentlichung heute ist die Lawine losgerutscht.

Das ist alles mögliche, nur kein Ballyhoo. Für die Herren Gegenbauer, Preetz, Schiller und Keuter gibt es seit heute kein Zurück mehr

P. S. Ob sie dort landet, wo gewünscht oder woanders, ob die Lawine überhaupt irgendwo ankommt oder zerstäubt, das werden wir erleben


monitor
30. März 2017 um 21:56  |  593406

Ich verweise auf meinen Kommentar oben und stelle fest, keiner geht darauf ein, aber alle behandeln irgendwie die Inhalte.
Genau so geht auch die Stadiondiskussion in Berlin.
Immer aneinander vorbei!


nrwler
30. März 2017 um 21:58  |  593407

@Tojan
Ja hoffentlich bzw. vermutlich haben AS+P „Bauexperten“, die die Fragen des Denkmalschutzes kompetenter Beanworten können, als alle hier…

Aber was glaubst Du mit welcher „Zielsetzung“ die an diese „Fragen“ prinzipiell herangegangen sind? Wahrscheinlich so „wohlwollend“ wie möglich, oder? Sonst hätte Hertha ja nicht mal eine Alternative zu Brandenburg „im Peto“ gehabt…

Letztendlich, und das ist ja wohl allen klar, entscheidet der Senat /“Baubehörde“. Die haben das „letzte Wort“. Haben die von AS+P bei den Fragen des Denkmalschutzes in ihrer Studie den Senat „zu Rate“ gezogen. Vermutlich nicht, oder..?!

Aber klar, auch der Senat will natürlih Hertha als „Cash-Cow“ auf dem Olympia-Gelände behalten. Vielleicht lässt mit denen „feilschen“… Aber nur weil keine Gebäude extra für den Stadionbau abgerissen werden muss, ist dem Denkmalschutz noch lange nicht genüge getan…

Was mich persönlich aber doch schon maßgeblich an dieser „Studie“ stört, ist dass der finanzielle Aspekt (so scheint es mir) nahezu komplett außen vor gelassen wurde. Aber dieser ist doch maßgeblich für alle Überlegungen einer Machbarkeit.

Denn AS+P haben bestimmt auch ein paar „Finanzexperten“ die so etwas, mindestens mal in „groben Zügen“, durchrechnen können. Natürlich wäre dies wohl auch wieder „geschönt“ gewesen (im Sinne des Austraggebers) – wie der „Denkmalschutz“…. Aber wenigstens ein paar Anhaltpunkte hätten es schon sein können. Aus meiner Sicht.

Schade, für mich irgendwie nur „heiße Luft“ diese Studie…!


monitor
30. März 2017 um 22:01  |  593408

@Tojan
Wer hat denn da was zu verlieren?

Beide alles! Berlin den Nutzer, Hertha das sichere Zuhause!
@Hurdie hat nur dargelegt, wie man eine Finte bloßlegt.


30. März 2017 um 22:04  |  593409

Das ist kein Bluff Hurdie, so geht man gescheiter Weise in Verhandlungen.
Und mir war die Strategie vorher nicht bekannt.
Und aus 50 Standorten wurden 2. Auch neu für mich.
Ich bin heute positiv überrascht. Für mich hat Hertha ihre Hausaufgaben gemacht.

Und jetzt gibt es eine Verhandlunggrundlage.
Jetzt können die „richtigen“ Gespräche beginnen….


30. März 2017 um 22:04  |  593410

Aber Ja doch monitor 21:56
Ich bin auf deinen Kommentar bereits eingegangen.
http://www.immerhertha.de/2017/03/30/live-hertha-praesentiert-plaene-zum-stadionneubau/comment-page-1/#comment-593364

Hertha ist am Anfang der Gespräche, bis zu deren Ende noch viele Meilensteine zu erreichen sind.


Tojan
30. März 2017 um 22:05  |  593411

@monitor
wenn hertha mit dem senat keine einigkeit erzielt, wird man so oder so nach brandenburg müssen. denn ein solch belastetes mietverhältnis kann auf dauer nicht gut gehen.

und kann berlin es sich finanziell leisten millioneneinnahmen über steuer und pacht nach brandenburg abwandern zu lassen? ganz abgesehen vom schlechten ruf, den man sich dadurch erarbeitet.

PS: warum hat der senat eigentlich beim neuen gelände für unions nachwuchsakademie keinen ton von sich gegeben, sondern sogar ganz freiwillig landeseigene grundstücke abgetreten?…


monitor
30. März 2017 um 22:07  |  593412

@BM
Danke!


hurdiegerdie
30. März 2017 um 22:09  |  593413

Uwe Bremer
30. März 2017 um 21:56 | 593405

Da bin ich 100% bei dir. Es wird eine Lawine losgetreten (Ballyhooo)-

„Die wichtigste muss Hertha beibringen: wie ist das zu bezahlen. Und wer übernimmt das?“ Das ist der Bluff, ohne Karten auf der Hand.

Ich bin immer schlecht mit Bildern. Ich versuche es trotzdem.

Ich schreibe einen Antrag mit dem ich 1000 Tote im Jahr verhindern will.

Mein Argument ist, wenn ich es zeige, könnt ihr (Bundesamt für Gesundheit) extrem eure Präventionskampagnen und Kommunikationskampagnen aufbauen, also gebt mir 1 Mio.

Ich sage aber nicht, wie ich den Effekt, 100 Tote zu reduzieren, eigentlich zeigen will.

Das macht Hertha. Sie zeigen Konsequenzen auf, ohne auf der Hand zu haben, wie sie eigentlich finanzieren wollen, wie es zu diesen Konsequenzen kommen könnte.

Sie argumentieren mit Schritt zwei ohne nur im Entferntesten Argumente zu haben, wie sie eigentlich Schritt eins machen wollen.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 22:15  |  593414

@monitor um 30. März 2017 um 19:28 | 593360
Ich kann dir zu deinem Beitrag leider nur voll und ganz zustimmen ☺


30. März 2017 um 22:16  |  593415

Für mich ist eine Machbarkeitsstudie der 1. Schritt.

Der nächste Schritt, was kostet so ein Stadion.

Schritt 3 muß die Finanzierung sein.


30. März 2017 um 22:18  |  593416

Jepp moogli, auch ich sehe die Reihenfolge wie um 22:16


30. März 2017 um 22:18  |  593417

PS Stadionkosten beinhalten dann auch Umfeld und Infastrukturkosten.


monitor
30. März 2017 um 22:18  |  593418

@tojan
Lies Deinen Text selbst mal durch und Du findest genau die Gründe, warum das alles noch nicht spruchreif ist.
Darüber hinaus habe ich das 19:28 alles dargelegt, wie ich es sehe.
Würdest Du alle Beiträge würdigen, hättest Du diese Frage nicht stellen müssen. Die Antwort auf Deine Frage ist schon des öfteren gegeben worden. Nicht nur von mir.


jenseits
30. März 2017 um 22:24  |  593419

Ich bin auch sehr gespannt. Die Entscheidung, wo das neue Stadion gebaut werden wird, wird sicherlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Viel länger als ein Jahr können die Gespräche ja nicht andauern, wenn das Stadion 2025 schon fertiggestellt sein soll. Noch hoffe ich auf eine Berliner Lösung, kann mir aber genauso gut vorstellen, dass der Senat sich querstellt und auch auf die Einnahmen verzichtet. Reputation hin oder her.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 22:25  |  593420

Aber ich ergänze. Neues Stadion im Oly hört sich interessant an.
Halte ich aber für kaum machbar und zu teuer.
Kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, dass das der Umbau im laufenden Betrieb funktioniert.
Sind wir in der Zeit Gast bei Union? Oder in Wolfsburg?
Dann lieber in Ruhe ein neues Stadion daneben bauen. Und 2x im Jahr im Oly bei voller Hütte an alte Zeiten denken, und etwas zum Erhalt des schönen Denkmals beitragen.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 22:26  |  593421

moogli
30. März 2017 um 22:04 | 593409

Wo ist denn die Verhandlungsposition? Es gibt doch überhaupt keine Hinweise, wie Hertha das Stadion finanzieren will. Das ist nur Schritt 2 vor Schritt 1. Hertha kann doch gar nicht ernsthaft bluffen. Oder meinst du Preetz war in China ist ein guter Bluff?

Aus 50 unrealistischen Optionen zwei rauszufiltern, die 4 Monate vorher schon 2 von 4 Optionen waren, ist bestenfalls unseriös.


U.Kliemann
30. März 2017 um 22:27  |  593422

Lufttschlösser bauen konnten Herthas Verant-
wortliche schon immer! Was wirklich kommt?
Man manman.


monitor
30. März 2017 um 22:32  |  593423

Mein Gefühl ist, die Sache ist längst intern besprochen, nur das Volk muß da hingelenkt werden, daß sie es toll finden.


Papa Zephyr
30. März 2017 um 22:34  |  593424

@hurdi
Du meinst Hertha veranstaltet das Ganze, ohne Idee wie das finanziert werden könnte?
Glaub ich nicht !
Meinst Du Preetz ist nur zum Bluff nach China geflogen?
Ich wette, er hatte ne englischsprachige Version des Videos dabei – oder sogar auf Chinesisch….


monitor
30. März 2017 um 22:34  |  593425

Um den Investor zu bekommen, braucht es das Olympiagelände, deshalb muß man da den 2. Schritt vor dem 1. tun.


Tf
30. März 2017 um 22:36  |  593426

Was ist der Unterschied zwischen einem Hausfreund und dem Freund des Hauses?
Der Freund des Hauses kommt, wenn er will
Der Hausfreund will, wenn er kommt.
Zieht es durch mit dem Stadionneubau. Das Problem mit den ewig gestrigen klärt sich biologisch….
Und nu haut druff


kczyk
30. März 2017 um 22:38  |  593427

„… Für mich ist eine Machbarkeitsstudie der 1. Schritt.
Der nächste Schritt, was kostet so ein Stadion.
Schritt 3 muß die Finanzierung sein. …“

*denkt*
wichtiger als die baukosten eines stadions sind die die kosten der bewirtschaftung und sind die kosten der städtebaulichen maßnahmen; die erforderlichen und die notwendigen infrastrukturmaßnahen und damit die frage, wer trägt was.
bis zur sicherung einer finanzierung sind noch viele fragen zu lösen – nicht nur ein weiterer schritt zu gehen.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 22:38  |  593428

Papa Zephyr
30. März 2017 um 22:34 | 593424

Im Prinzip, ja!

Sie haben vielleicht Ideen, wie das finanziert werden könnte, aber sie haben nichts auf der Hand, wie es wirklich finanziert werden wird.

Du hast im Poker Kreuz 10, Dame und As, und spielst darauf, dass im Turn und River Kreuz Bube und Kreuz König kommt.

Ich übertreibe absichtlich.


nrwler
30. März 2017 um 22:39  |  593429

@moogli um 22:16
Für mich hängt Schritt 1 (Machbarkeit) und 2 (Kosten/Finanzierung) unabdingbar zusammen.

Was hilft es mir eine „Machbarkeit“ (für teuers Geld, versteht sich) für ein Häuschen am Gardasee zu erstellen (weil dort noch genau ein schönes Fleckchen Erden, passend zu meinem Wohnhaus, sogar mit direkt angrenzender Zufahrt vorhanden ist), wenn ich dann merke…

Oh..! Aber finanziert, mit meinen bescheindenen Mitteln, krieg ich das gar nicht.

Deshalb Machbarkeit beinhaltet Finanzierbarkeit… Sonst ein Bau nicht „machbar“. (zB Infrastruktur in Ludwigsfelde)


Tojan
30. März 2017 um 22:41  |  593430

@hurdi
welcher investor erklärt sich denn bereit, in ein projekt zu investieren, von dem weder standort, noch geplante kosten bekannt sind?


30. März 2017 um 22:43  |  593431

So geht aber verhandeln nicht hurdie.

Erst sagen beide was sie wollen. Und setzen hoch an. Weil sie Kompromisse eingehen müssen.

Beide haben einen Plan B. Als Verhandlungsmasse einsetzbar.
Dazu benötigt man eine Machbarkeitsstudie. Check.

Wenn man weiß was diese Studie ausgespuckt hat, geht man an die Kosten. Und zwar alle Kosten, die der Standort verursachen wird.

Und erst dann kommt die Finanzierung.

Nix für ungut, aber wenn ich eines kann, ist es zu verhandeln. Kann gerne jeder anders machen. Ich schätze jedoch, Hertha macht es genauso so 😉


hurdiegerdie
30. März 2017 um 22:51  |  593432

Tojan
30. März 2017 um 22:41 | 593430

Und was sagst du jetzt dem Investor? Könnte in Berlin sein aber auch in Ludwigsfelde?

Ich weiss nicht was ich euch vermelde
aber vielleicht ist es Ludwigsfelde


30. März 2017 um 22:52  |  593433

Das Harvard-Konzept der Verhandlungsführung. 😉
moogli
30. März 2017 um 22:43 | 593431 hat’s drauf.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 22:54  |  593434

moogli
30. März 2017 um 22:43 | 593431

Wie gesagt, die Machbarkeitstudie sagt, was wir seit 4 Monaten wissen. Null neue Verhandlungsbasis.


30. März 2017 um 22:54  |  593435

Und hurdiegerdie
30. März 2017 um 22:51 | 593432
kann reimen. 😆


30. März 2017 um 22:56  |  593436

Vielleicht in Bälde
zieht Hertha nach Ludwigsfelde.

Oder bleibt in Berlin,
ach wär‘ dett schön! 😀


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 22:58  |  593437

@hurdie

sorry, das Bild mit den Toten möchte ich nicht aufnehmen.

Ich bleibe bei Hertha, da geht es um Unterhaltungsindustrie (dort wärest Du, glaube ich, nicht gut aufgehoben).

Hertha hat heute auf seiner Homepage diverse Fragen aufgeworfen und (teilweise) beantwortet.
Wenn Du die Themen durchliest, weißt Du, dass Deine Formulierung „Ballyhoo“ oder „Bluff“ an den Tatsachen vorbeigehen.
Die Fragen:

1. Warum braucht Hertha BSC ein reines Fußballstadion?

2. Was wird in Herthas Fußballarena besser als im Olympiastadion?

3. Hängt die Zukunft von Hertha BSC wirklich von einem neuen Stadion ab?
Ja. Definitiv. Es geht um das wirtschaftliche und damit sportliche Überleben. Wir sind im Olympiastadion nur zweimal im Jahr ausverkauft: Gegen den FC Bayern und gegen Borussia Dortmund. Ansonsten ist das Olympiastadion für den Bundesligaalltag viel zu groß. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, den die Hertha durchbrechen muss: Ohne volles Stadion keine Atmosphäre. Ohne mitreißende Atmosphäre weniger Nachfrage nach Tickets. Dadurch eine geringere Identifikation mit dem Verein in der Stadt. Was sich wiederum auf Sponsoring- und Marketingeinnahmen niederschlägt. Aber ohne zusätzliche Einnahmen steht auch weniger Geld für die Mannschaft zur Verfügung. Das wiederum gefährdet den langfristigen sportlichen Erfolg.

4. Sind Sie sicher, dass in ein neues Stadion tatsächlich mehr Zuschauer kommen?
Ja. Auch ausnahmslos alle Zahlen aus anderen Städten zeigen das …

5. Müsste Hertha nicht einfach noch attraktiveren Fußball spielen, damit mehr Zuschauer ins Stadion kommen?
6. Was soll das neue Stadion kosten?

7. Kann sich die Hertha ein eigenes Stadion überhaupt leisten?

8. Würde ein Abstieg das Projekt gefährden?
Nein. Erstens: Weil wir natürlich nicht davon ausgehen, dass wir in den kommenden Jahren absteigen. Und zweitens: Selbst wenn das passieren sollte …
9. Der Olympia Park ist denkmalgeschützt. Kann hier ein Stadionbau stattfinden?

10. Warum wurde das Architekturbüro Albert Speer und Partner beauftragt?

11. Würde Hertha BSC unter Umständen nach Brandenburg ziehen?
Unser Wunsch als Hertha BSC ist es eindeutig, in Berlin zu bleiben. Aber in einem eigenen Stadion! Deshalb ist der Olympiapark ganz klar unsere erste Wahl. Doch wenn es unüberwindbare Hindernisse geben sollte, dann brauchen wir eine sehr gute Alternative für unsere neue Spielstätte. Diese haben wir mit Ludwigsfelde gefunden. Der dortige Brandenburg Park ist in 18 Minuten vom Potsdamer Platz aus mit der Bahn zu erreichen.

12. Gibt Hertha BSC mit dem Olympiastadion seine Heimat auf?

13. Wie steht es um die Nachnutzung des Olympiastadions?
Es kann nicht die Aufgabe und Verantwortung eines Vereins sein, den Erhalt eines städtischen, denkmalgeschützten Bauwerks finanziell zu garantieren. Bis zu unserem Auszug aus dem Olympiastadion im Jahr 2025 werden wir viele Millionen Euro Miete an die Stadt bezahlt haben. Wir waren und sind seit 1963 treue Mieter. Aber wir wollen nicht auf Dauer die Nachteile eines viel zu großen Olympiastadions tragen, das uns nicht gehört. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, welches bei stark gestiegener Miete feststellen muss, dass es keine zufriedenstellende Stadionauslastung gibt und dass es diese auch nicht geben wird. Deshalb ist es alternativlos für Hertha BSC, 2025 in einem eigenen Stadion zu spielen. Dabei erwarten wir keinerlei Zuwendungen vom Berliner Senat – sondern lediglich die Erlaubnis zum Bau unserer Fußballarena im Olympiapark, um ein noch attraktiverer Erstligaverein in und für Berlin werden zu können.

14. 2004 wurden in das Olympiastadion rund 250 Mio. Euro investiert. Hier fanden WM- und Champions League-Finale statt.

15. Wäre ein Umbau des Olympiastadions möglich?
Wir denken – nein …

16. Soll die Stadt das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen?
Natürlich nicht. Hertha BSC möchte lediglich ein Erbbaurecht.

18. Gibt es neben Olympiapark und Ludwigsfelde noch eine dritte Standort-Option in Berlin?

Quelle und Antworten: Herthabsc.de – hier

So … wenn Du das gelesen hast (unabhängig davon, wie man zu einzelnen Antworten steht) weißt Du:
Damit hat vor allem die Geschäftsleitung Preetz und Schiller und Keuter ihr berufliches Schicksal bei Hertha mit dem Gelingen eines eigenen Stadion verknüpft.

Oder meinst Du, falls die Verhandlungen mit dem Senat zu keinem Resultat führen und falls die Hertha-Mitglieder der Geschäftsführung abstimmen: Wir ziehen nicht nach Brandenburg … dass dann Preetz und Schiller vor die Mitgliederversammlung treten und sagen:

Sorry, war nur so eine Idee.


kczyk
30. März 2017 um 22:58  |  593438

*denkt*
das also war die standortanalyse.
wann kommt die angekündigte machbarkeitsstudie ?


30. März 2017 um 22:59  |  593439

Ich denke mal die sind noch nicht fertig 😉
Für heute angekündigt war nur Bekanntgabe möglicher Standorte.

Haben sie geliefert. Intern werden sie die Kosten beider Standorte kennen. Aber die werden erst öffentlich, wenn der letztendliche Standort feststeht.

Und auch wenn wir die Investoren noch nicht kennen, heißt das ja nicht, dass Hertha sie nicht kennt.


jenseits
30. März 2017 um 23:00  |  593440

Also ein wenig Geduld braucht es jetzt schon noch. Es werden noch ein paar Monate ins Land gehen, bis der Standort ausgehandelt ist, anschließend erfolgt die Kostenabschätzung mit Speer und Partner und erst dann wird die konkrete Finanzierung geplant werden.


Traumtänzer
30. März 2017 um 23:03  |  593441

#Mitgliederumfrage #Fail
Also, ich habe mal in meinen Spamfilter geschaut – da ist auch nichts hängen geblieben (Rückschau bis einschließlich Ende Februar 2017), was die Umfrage zum Thema Stadion angeht. 🙁


30. März 2017 um 23:03  |  593442

@BM

Oder Schranner „Verhandeln im Grenzbereich“ 😉

Gute Nacht @ll


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 23:03  |  593443

@Stadion-Scouting

meine 5Cent, der Morgenpost-Text: Hertha schaltet auf Angriff – hier

Samt Musik
Jupp Schmitz – Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt / 1949


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. März 2017 um 23:08  |  593444

@traumtänzer

#Mitgliederumfrage #Fail
Also, ich habe mal in meinen Spamfilter geschaut – da ist auch nichts hängen geblieben (Rückschau bis einschließlich Ende Februar 2017), was die Umfrage zum Thema Stadion angeht

Richtig ist:

Finanzchef Schiller hat gesagt, dass Hertha eine Umfrage gemacht hat unter den 20.000 Dauerkartenkäufern. Dort hätten knapp 70 Prozent gestimmt mit: Wir bevorzugen ein reines Fußballstadion für Hertha.
Und bei der zweiten Fragen haben 95 % votiert mit: aber nur in Berlin


Papa Zephyr
30. März 2017 um 23:12  |  593445

Papa Z. baut ein Haus:
1. Grobe Kalkulation, was eine angemessene Hütte kostet. einmalig und im Unterhalt. Überlegt auch, wo die Hütte hin passt.
2. Gespräche mit Bank- / Finanzberatern, was sich Papa leisten kann
3. Papa holt konkrete Angebote zu Grund und Haus ein. Konkretisierung bis ins Detail. Laufende Kosten werden genauer kalkuliert.
4. Papa stellt konkrete Finanzierungsanfrage bei verschiedenen Banken
5. Papa hat die Qual der Wahl…. Und unterschreibt so einige Verträge, welche ihn über Jahre binden.
6. Papa freut sich 12 Monate später über seine Hütte
Für mich sieht es so aus, als macht Hertha das ähnlich ☺
Aus meiner Sicht grade am Anfang von Schritt drei.


Tojan
30. März 2017 um 23:14  |  593446

@hurdi
ich habe nicht gesagt, dass hertha jetzt investoren was vorzeigen kann. ich empfinde nur deine argumentation, dass man nur mit vorhandener finanzierung über ein grundstück verhandeln kann, komplett abseits jeder marktwirtschaftlichen logik.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 23:22  |  593447

Uwe Bremer
30. März 2017 um 22:58 | 593437

Im Prinzp gehats du am Thema vorbei. Ob Tote oder verlorenen Lebensjahre ist ein Bild.

3. Hängt die Zukunft von Hertha BSC wirklich von einem neuen Stadion ab?
Ja wir sind nur zweimal Ausverkauft. Hä?

8. Würde ein Abstieg das Projekt gefährden?
Nein, wir steigen nicht ab! Hä?

11. Würde Hertha BSC unter Umständen nach Brandenburg ziehen?
Unser Wunsch als Hertha BSC ist es eindeutig, in Berlin zu bleiben. Aber in einem eigenen Stadion! Deshalb ist der Olympiapark ganz klar unsere erste Wahl.
Irrelevantes blabla.

Ansonsten gibt es zu vielen Fragen wohl keine Antwort.

Meine Frage ist: Wie wird es denn finanziert?

Dass ein reines Fussballstadion hübsch wäre ist ja keine Frage für mich.

Damit hat vor allem die Geschäftsleitung Preetz und Schiller und Keuter ihr berufliches Schicksal bei Hertha mit dem Gelingen eines eigenen Stadion verknüpft.
Das wage ich arg zu bezweifeln.

Die Kernfrage wird ja nicht beantwortet: Wie will Hertha das finanzieren.
wenn die Kernfrage nicht beantwortet wird, ist alles ande ballyhoo.


Jack Bauer
30. März 2017 um 23:25  |  593448

@Uwe Bremer:

Heißt das nicht im Umkehrschluss, dass es in Berlin klappen muss? Wird man sich wirklich den Willen von 95% der DK-Inhaber widersetzen?

Die FAQ Seite finde ich übrigens gut. Nur mit der Abstiegs-Antwort bin ich so nicht ganz einverstanden. Das Risiko bei einem Abstieg liegt wohl weniger darin, dass man das Stadion nicht voll bekommt (wobei auch das bei einer mehrjährigen Zweitklassigkeit passieren könnte – siehe z.B. Kaiserslautern) sondern dass man eine erheblich schlechtere Einnahmesituation hätte. Hertha muss beantworten, ob das ein Risiko darstellen würde und wie dieses aussehen würde.


hurdiegerdie
30. März 2017 um 23:30  |  593449

Uwe Bremer
30. März 2017 um 23:08 | 593444

Wie viele von den 20’000 haben den abgestimmt?

#bluff


Jack Bauer
30. März 2017 um 23:31  |  593450

Im Mopo Artikel findet sich die Antwort auf meine Frage:
Man wird also für den Fall, dass es in Berlin nicht klappt, die Mitglieder befragen.

Meine Prognose: Klappt es nicht in Berlin, spielt Hertha ab 2025 nicht in einem eigenen Stadion.


apollinaris
30. März 2017 um 23:39  |  593451

Praxis: Von Seiten der Politik kamen heute einige neue Ideen und ein völlig neuer Ton
Dass Hertha es ernst meint, ist offenbar angekommen
Ob die Verhandlungsgegner das finanzieren können, wissen sie nicht
Was ist, wenn sie es können?
Hertha ist gut eingestiegen. Chapeau!
Jetzt kommen die nächsten Runden


hurdiegerdie
30. März 2017 um 23:54  |  593453

apollinaris
30. März 2017 um 23:39 | 593451

Ich muss mit den Hunden….

Es wurde heute nichts aber auch gar nichts ernsthafter komuniziert als vor 4 Monaten, nur mit einem hübscheren Video.

Null neue Infos, nichts! Nur meine Meinung. Ich gehe mit den Hunden spazieren, schlaft gut.
#bluffballyhoo


hackespitze_123
30. März 2017 um 23:58  |  593454

Ich kann ja verstehen, dass man, um seine Verhandlungsposition gegenüber dem Senat (scheinbar) zu verbessern, mit dem Hammer Ludwigsfelde drohen muss… aber mal ganz ehrlich. Hat unser Verein so einen Bullshit nötig, Ludwigsfelde tatsächlich als ernsthafte Alternative darzustellen??!! Also wenn Ludwigsfelde kommt bin ich raus. Da bin ich dann schneller in Leipzig oder Wolfsburg um ein par überbezahlte junge Männer den Ball hinterherrennen zu sehen 😉 oder ich lauf dann noch regelmäßiger zu BAK ins Poststadion und tu mir diesen Blödsinn nicht mehr an…. Ludwigsfelde????!!!! ernsthaft??? sterbt ihr gerade nicht vor Scham? Ich erwarte eine selbstbewusste Vereinsführung die sagt: WIR BLEIBEN IN BERLIN, BASTA!. Dieses peinliche Geducke und Verhandlungsposition „verbessern“ ist ein gravierender Fehler! Ich hoffe ihr merkt das irgendwann…. Die Lösung Brandenburg würde mehr Fans vergraulen als neue Fans gewinnen – abgesehen davon verliert Hertha damit immer mehr den Bezug zu Berlin. Wenn Stadionbau, dann in Berlin. Je zentraler desto besser!


Papa Zephyr
31. März 2017 um 0:08  |  593455

Es scheint mir @moogli führt öfter Verhandlungen als @hackespitze…

Wobei das neben dem Senat ein weiteres Problem für die Hertha Verantwortlichen ist. Sie müssen @hackespitze & Co davon überzeugen, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.


Better Energy
31. März 2017 um 0:17  |  593456

Hertha hat alle Fragen beantwortet, nur mit der richtigen Nummerierung haperte es. Daher hier @ubs Fragenkatalog vollständig (Nr. 9 + 10 ist doppelt).

1. Warum braucht Hertha BSC ein reines Fußballstadion?
Für ein viel intensiveres Spielerlebnis. Für mehr Zuschauer. Weil wir eine eigene Arena attraktiver vermarkten können. Und wir nicht ewig Mieter in einem Stadion bleiben wollen, das uns einfach zu groß ist. Denn: Hertha BSC hat im Vergleich mit anderen Vereinen die mit Abstand meisten freien Plätze im Stadion – trotz eines hohen Zuschauerschnitts. Und egal, wo wir in der Tabelle stehen. Unsere Stadion-Auslastung liegt bei 64 Prozent. Bundesliga-Durchschnitt: 92 Prozent. Ausnahmslos alle Bundesliga-Konkurrenten bespielen mittlerweile moderne Fußballstadien. Jeder Fan, der auswärts auch nur einmal dabei war, kennt den Unterschied.

2. Was wird in Herthas Fußballarena besser als im Olympiastadion?
Es wird steil, nah und laut. Die Zuschauer sitzen und stehen – ohne Laufbahn dazwischen – viel näher am Spielfeldrand. Durch sehr steile Tribünen sind auch die oberen Ränge ganz nah an der Außenlinie. Das ganze Stadionerlebnis wird eine völlig neue Qualität erreichen. Voller Emotionen. Wir planen zum Beispiel eine imposante Stehplatztribüne. Dazu alle Annehmlichkeiten: W-LAN, Schutz vor Wind und Wetter, kurze Wege und viel Komfort – mit einer ausreichenden Anzahl an Toiletten und Kiosken. Barrierefrei. Zudem wollen wir ein nachhaltiges Stadion bauen. Und vor allem wieder unser eigenes, seit Hertha BSC 1974 das Gelände am Gesundbrunnen verkaufen musste.

3. Hängt die Zukunft von Hertha BSC wirklich von einem neuen Stadion ab?
Ja. Definitiv. Es geht um das wirtschaftliche und damit sportliche Überleben. Wir sind im Olympiastadion nur zweimal im Jahr ausverkauft: Gegen den FC Bayern und gegen Borussia Dortmund. Ansonsten ist das Olympiastadion für den Bundesligaalltag viel zu groß. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, den die Hertha durchbrechen muss: Ohne volles Stadion keine Atmosphäre. Ohne mitreißende Atmosphäre weniger Nachfrage nach Tickets. Dadurch eine geringere Identifikation mit dem Verein in der Stadt. Was sich wiederum auf Sponsoring- und Marketingeinnahmen niederschlägt. Aber ohne zusätzliche Einnahmen steht auch weniger Geld für die Mannschaft zur Verfügung. Das wiederum gefährdet den langfristigen sportlichen Erfolg.

4. Sind Sie sicher, dass in ein neues Stadion tatsächlich mehr Zuschauer kommen?
Ja. Auch ausnahmslos alle Zahlen aus anderen Städten zeigen das. Beispiel München: Auslastung damals im Olympiastadion 72 Prozent, nach Neubau 100 Prozent. Oder Mönchengladbach: Vor Neubau 68 Prozent, nach Neubau 95 Prozent. Oder Hamburg: früher 58 Prozent, jetzt 92 Prozent.

5. Müsste Hertha nicht einfach noch attraktiveren Fußball spielen, damit mehr Zuschauer ins Stadion kommen?
Nein. In der vergangenen Saison, als Hertha BSC um den Einzug in die Champions League kämpfte, kamen genauso viele Fans ins Stadion wie in den Jahren, in denen wir gegen den Abstieg spielten. Unsere vielen treuen Fans bleiben an Herthas Seite. Das ist sehr positiv. Negativ ist aber, dass gelegentliche Stadionbesucher vom Olympiastadion abgeschreckt werden. Denn es ist oft zu leer und zu kalt. Und man sitzt zu weit weg. Deshalb 2025 das neue, kompakte Stadion: 55.000 Plätze. Steil. Nah. Laut.

6. Was soll das neue Stadion kosten?
Für eine seriöse Kostenschätzung ist es noch zu früh. Klar ist jedoch: Wir werden das Stadion – mit Hilfe von Investoren – zu 100 Prozent privat finanzieren. Weil wir die bestehende Infrastruktur des Olympiaparks nutzen können. Auch deshalb ist der Standortvorteil im Olympiapark so groß. In Ludwigsfelde, wo diese Infrastruktur teils geschaffen werden müsste, gibt es allerdings das Angebot, uns finanziell zu unterstützen. Hertha BSC wäre hier sehr willkommen.

7. Kann sich die Hertha ein eigenes Stadion überhaupt leisten?
Es gibt in der Bundesliga viele positive Beispiele für privat realisierte Stadien. Eine solche Finanzierung besteht immer aus mehreren Eigen- und Fremdkapitalbausteinen. Diese Komponenten kennen wir und haben dazu auch bereits erste Gespräche geführt. Finale Aussagen werden wir jedoch erst treffen, wenn jetzt – in der nächsten Phase der Machbarkeitsstudie – die Bau- und Betriebskosten belastbar ermittelt wurden. Diese hängen natürlich auch vom Standort ab.

8. Würde ein Abstieg das Projekt gefährden?
Nein. Erstens: Weil wir natürlich nicht davon ausgehen, dass wir in den kommenden Jahren absteigen. Und zweitens: Selbst wenn das passieren sollte, zeigen die Zahlen der vergangenen beiden Zweitliga-Saisons, dass uns auch in der zweiten Liga mehr als genug Fans im Stadion sehen wollen.

9. Der Olympia Park ist denkmalgeschützt. Kann hier ein Stadionbau stattfinden?
Der Denkmalschutz ist Hertha BSC sehr wichtig, unserer Meinung nach aber keine unüberwindbare Hürde. Der neue Standort im Olympiapark betrifft keine denkmalgeschützten Gebäude. Es werden keine maßgeblichen Denkmal-Elemente des Olympiaparks negativ beeinträchtigt. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass sich das Neubauprojekt in die Freiraumstruktur harmonisch integrieren lässt. Wir respektieren den Denkmalschutz und unser Interesse ist es, ihn so wenig wie möglich anzutasten. Wir hoffen, dass es ähnlich wie beim Umbau des Olympiastadions auch diesmal eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und den Behörden geben wird.

10. Warum wurde das Architekturbüro Albert Speer und Partner beauftragt?
Hertha BSC hat sich für AS+P entschieden, weil das eines der besten Architektur- und Planungsbüros der Welt ist – und ein sehr erfahrener Partner beim Stadionbau. Zudem hat AS+P das beste Angebot abgegeben und sich gegen andere Konkurrenten durchgesetzt. Im Moment haben wir lediglich eine Standortanalyse im Rahmen einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Alles Weitere wird in den nächsten Schritten entschieden.

11. Würde Hertha BSC unter Umständen nach Brandenburg ziehen?
Unser Wunsch als Hertha BSC ist es eindeutig, in Berlin zu bleiben. Aber in einem eigenen Stadion! Deshalb ist der Olympiapark ganz klar unsere erste Wahl. Doch wenn es unüberwindbare Hindernisse geben sollte, dann brauchen wir eine sehr gute Alternative für unsere neue Spielstätte. Diese haben wir mit Ludwigsfelde gefunden. Der dortige Brandenburg Park ist in 18 Minuten vom Potsdamer Platz aus mit der Bahn zu erreichen.

12. Gibt Hertha BSC mit dem Olympiastadion seine Heimat auf?
Das Olympiastadion wird immer ein wichtiger Teil in unserer Geschichte bleiben. Aber wir sind dort Mieter. Und es hat auf Dauer zu viele Nachteile. Wir wollen und müssen allen kommenden Fangenerationen eine wirkliche Heimat bieten. Hertha BSC spielte früher an der Plumpe und jetzt im Olympiastadion. Traditionen können sich verändern. Aber unsere Hertha bleibt unsere Hertha. Manche Vereine werden angefeindet, weil sie keine gewachsene Fanstruktur haben – und nicht, weil ein neues Stadion gebaut wurde. Wir haben mit die treuesten Fans der Liga. Und denen und allen Freunden der Hertha bauen wir nun eine eigene Heimat.

13. Wie steht es um die Nachnutzung des Olympiastadions?
Es kann nicht die Aufgabe und Verantwortung eines Vereins sein, den Erhalt eines städtischen, denkmalgeschützten Bauwerks finanziell zu garantieren. Bis zu unserem Auszug aus dem Olympiastadion im Jahr 2025 werden wir viele Millionen Euro Miete an die Stadt bezahlt haben. Wir waren und sind seit 1963 treue Mieter. Aber wir wollen nicht auf Dauer die Nachteile eines viel zu großen Olympiastadions tragen, das uns nicht gehört. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, welches bei stark gestiegener Miete feststellen muss, dass es keine zufriedenstellende Stadionauslastung gibt und dass es diese auch nicht geben wird. Deshalb ist es alternativlos für Hertha BSC, 2025 in einem eigenen Stadion zu spielen. Dabei erwarten wir keinerlei Zuwendungen vom Berliner Senat – sondern lediglich die Erlaubnis zum Bau unserer Fußballarena im Olympiapark, um ein noch attraktiverer Erstligaverein in und für Berlin werden zu können.

14. 2004 wurden in das Olympiastadion rund 250 Mio. Euro investiert. Hier fanden WM- und Champions League-Finale statt.
Wir bestreiten nicht, dass sich das Stadion für große nationale und internationale Highlights von FIFA, UEFA und DFB eignet, die für ein einziges Spiel einen extremen Aufwand betreiben können. Hertha BSC hat aber zu 95 Prozent Bundesligaalltag zu bewältigen. Das Stadion musste zur WM übrigens ohnehin umgebaut werden, da es nicht den FIFA-Regularien entsprach.
Und es muss an dieser Stelle klargestellt werden, dass Hertha BSC beim Umbau nur Details mitentscheiden durfte. Zudem ist es auch in jedem Privathaushalt üblich, dass der Vermieter bei einer Renovierung auf die Wünsche des Hauptmieters eingeht. Hertha ist ein Aushängeschild Berlins. Beide Seiten haben bislang profitiert. Wir sind und waren treue Mieter. Bei unserem Auszug 2025 ist der Umbau dann auch schon wieder über 20 Jahre her. Wir können aber nur Botschafter für Berlin sein, wenn wir konkurrenzfähig bleiben. Und wieso sollte eine Weltstadt kein optimales Fußballstadion ‚vertragen‘?

15. Wäre ein Umbau des Olympiastadions möglich?
Wir denken – nein. Die Kosten für einen Umbau, der technisch wahrscheinlich gar nicht möglich ist, wären wirtschaftlich völlig untragbar. Durch den Rückbau der Laufbahn müsste der Platz tiefer gelegt werden. Und das Stadion wäre noch größer. Außerdem wären diese Plätze dann der Witterung ausgesetzt. Dafür dann das Dach zu vergrößern, ist so gut wie unmöglich. Außerdem: Das Olympiastadion steht unter Denkmalschutz. Und es gehört uns nicht.

9A. Wird der Steuerzahler für einen Teil der Kosten aufkommen müssen?
Noch einmal: Es handelt sich um ein zu 100 Prozent eigenfinanziertes Projekt.

10A. Soll die Stadt das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen?
Natürlich nicht. Hertha BSC möchte lediglich ein Erbbaurecht.

16. Gibt es neben Olympiapark und Ludwigsfelde noch eine dritte Standort-Option in Berlin?
Unter den über 50 geprüften Standorten waren noch zehn weitere Berliner und Brandenburger Standorte in der engeren Auswahl, deren Standortstudie vertieft wurde: Tegel, Buchholz Nord, Tempelhofer Feld, Lichterfelde, Dallgow-Döberitz, Olympisches Dorf, Dreieck Velten/Oranienburg, Blankenfelde-Mahlow, Grenzallee Späthstraße und Clubhaus Seeberg.

17. Herthas neue Fußballarena soll auch als Event-Location genutzt werden. Braucht Berlin so ein Stadion?
Das Olympiastadion ist nur für die ganz großen Künstler wie Coldplay oder U2 nutzbar. Es existiert derzeit keine Event-Location, die in der Kapazität zwischen Wuhlheide, Waldbühne und Olympiastadion liegt. Aus diesem Grund entscheiden sich manche Künstler von vornherein gegen Berlin.

18. Was sind jetzt die nächsten Schritte?
Als nächsten Schritt gehen wir mit unserem Architektur- und Planungsbüro AS+P an eine belastbare Kostenschätzung, die natürlich abhängig vom Standort ist. Über diesen wird Hertha BSC nun mit den zuständigen Behörden und der Politik sprechen.


nrwler
31. März 2017 um 0:24  |  593457

@hurdie
Ich sehe das meiste sehr ähnlich wie Du… Für mich ist diese Machbarkeitsstudie, die jetzt plötzlich nur noch ein Standortanalyse ist (wieso wurde dies nicht von Anfang an so benannt?) zunächst einmal nur „heiße Luft“ ohne Leben/Inhalt…

Alles allgemeine Phrasen, die eigentlich im Kern schon vor Monden ähnlich (viell nicht in dieser „Endgültigkeit“) kommuniziert wurden.

Und was @ubs „Einschätzung“ soll Du seist für die „Unterhaltungsindustrie“ nicht geeignet (zu der er sich wohl mittlerweile selber zählt?) soll, verstehe wer wie… Sehr schräg..! Und NULL von belangen.


JoergK
31. März 2017 um 0:26  |  593458

tv.berlin Hertha forciert Stadionbau bis 2025/Thema des Tages

https://www.youtube.com/watch?v=ziMAdim1E-c


ahoi!
31. März 2017 um 0:27  |  593459

mal ganz ehrlich @UB. ich archiviere (und „back-uppe“) berufsbedingt meine mails. seit 18 jahren schon! da ist nichts von hertha gekommen. niente! (und das obwohl hertha sogar meine job- email-adresse hat). was bei mir wiederum den verdacht nahelegt, dass da eine zumindest nicht ganz wahre behauptung vom großmeister gegenbauer im raume steht (aber vielleicht wurde er auch einfach nur falsch informiert). vom prinzip her ist es mir das sogar ausnahmsweise mal wurst. weil das ergebnis auch so eindeutig ist. und sich mit meiner eigenen wahrnehmung im hertha-bekanntenkreis deckt. aber „geschmäckle“ hat das ganze schon. leider.

in der sache jedoch, finde ich, hat hertha heute ganz vieles richtig gemacht. pro-reines-fußballstadion. pro-berlin und pro-vereinsgelände. absolut angemessen finde auch die größe der angedachten neuen bude. und jipp. es kann niemals die aufgabe eines fußballvereins sein, sich für den staat ein zukunftskonzept für dessen denkmalgeschützte bauten zu überlegen. da ist der senat gefordert. und nur der!

und noch ein klares „ja“ zu der@ub’schen these, dass ein reines (eigenes) fußballstadion alternativlos ist. ich denke das seit jahren. nachdem nun (längst) die komplette liga vorgelegt hat, kommt für mich der schritt des vereins eher etwas spät, um nicht zu sagen fast schon zu spät. ich denke, auch deswegen stellt man sich bei diesem (aus meiner sicht ohnehin gruseligen) senat auf stur. hertha hat das „oly“ (mangels masse) einfach zu lange mit sich machen lassen. deswegen wurden stadt, land und senat so überaus bequem. man hatte ja einen vermeintlich „abhängigen“ mieter. ist kein vorwurf. es ging halt für hertha bisher schlicht nicht anders. nun darf der senat gerne mal wach werden. einzig: bei den handelnden personen fürchte ich nichts gutes. . berlin kriegt ja nicht mal schulen, saubere straßen, intakte turnhallen, noch görli oder BER hin..


Better Energy
31. März 2017 um 0:31  |  593460

@nrwler

Dir ist sicher aufgefallen, – sofern du es hier verfolgt hast -, daß jeder dieser Standorte nach notwendiger Größe, Potenzial und Risiken untersucht wurde.

Es ist doch ein Unterschied, ob du an einem Standort 60 ha oder 35 ha beim anderen benötigst. Meinst du nicht, daß dies nicht auch ein Faktor bei der Kostenschätzung ist?

Somit ist die Standortanalyse der erste Schritt für die Standortauswahl. Daraus kann sich erst eine Kostenschätzung ableiten.


Better Energy
31. März 2017 um 0:35  |  593461

@ahoi

Der Zeitpunkt für das Projekt ist jetzt deswegen gut, weil die Zinsen im Keller sind…


apollinaris
31. März 2017 um 0:40  |  593462

Ich wiederhole : Beispiel Geisel : bisher schwer auf anti- Hertha- Kurs und äusserst arrogant unterwegs, hat plötzlich Kreide gefressen
Das sagt mir doch genug😉
Das 1. Ziel ist erreicht. Hertha hat die volle Aufmerksamkeit.
Weiter so..
Ich kann kein Poker
Aber verhandeln..


Tojan
31. März 2017 um 0:42  |  593463

vllt baut hertha auch das neue stadion im orbit des weltalls. spaceX hat zumindest gerade dafür gesorgt, dass die kosten dafür erheblich sinken.

entschuldigt den schlechten versuch offtopic zu verbergen 😀


Stiller
31. März 2017 um 0:44  |  593464

Meine Minung:

1. Heute wurden nur Nebelkerzen abgeschossen, keine Informationen
2. Warum Uwe Bremer sich von Anfang an der Protagonist des „eignen“ Stadions ist – wobei bis heute zu 100% unklar geblieben ist was „eigenen“ bedeuten soll bedarf deingend der Erklärung.
3. Hängt die Zukunft von Hertha BSC wirklich von einem neuen Stadion ab? Wiwsind die Bewise?

Nebelkerzen. Bluff. „PPP“ auf Kosten der Allgemeinheit?


Stiller
31. März 2017 um 0:51  |  593465

Meine Meinung:

1. Heute wurden nur Nebelkerzen abgeschossen, keine Informationen
2. Warum Uwe Bremer von Anfang an der Protagonist des „eigenen“ Stadions ist – wobei bis heute zu 100% unklar geblieben ist, was „eigenen“ bedeuten soll – bedarf dringend der Erklärung.
3. Hängt die Zukunft von Hertha BSC wirklich von einem neuen Stadion ab? Wo sind die Beweise?

Nebelkerzen. Bluff. „PPP“ auf Kosten der Allgemeinheit?


jenseits
31. März 2017 um 1:06  |  593466

@Stiller
Was meinst Du mit „auf Kosten der Allgemeinheit“?


coconut
31. März 2017 um 1:11  |  593467

#Stadion
Also einige Antworten sind ja merkwürdig, um es freundlich zu formulieren….

Bei der Antwort zur Frage Nr.4.
Blablabla….
Wie sollen denn mehr Zuschauer kommen, wenn das Stadion ziemlich exakt dem Schnitt der jetzigen Zuschauerzahl abdeckt? Also eine reine Luftnummer und der Vergleich mit anderen Vereinen und deren Steigerung bei den Zuschauerzahlen irrelevant. Von daher ein Aussage ohne fundierten Inhalt. Es sei denn man meint, das eine Steigerung auf zB. 54K im Schnitt einen signifikanten Unterschied darstellt…. 😂

Bei der Antwort zu Frage Nr.5
Erfolgreich ist nicht = Attraktiv, sollte man doch eigentlich wissen….
..und was die Stimmung angeht, so ist diese maßgeblich von den gezeigten Leistungen abhängig.
Ich erinnere da an das Spiel 2014/2015 gegen WOB. Die Wolfsburger waren klarer Favorit. In Führung aber ging Hertha (Kalou) und hat diese Führung mit allen Mitteln verteidigt. So ein Spiel bringt dann auch Stimmung in die „Bude“. Obwohl nur 35847 Zuschauer dabei waren……aber der „Funke“ war übergesprungen!

Mit Darbietungen wie zB. in der letzten Saison in der RR, bekommst du nie Stimmung in den Laden, denn es war viel zu oft einfach nur öde und langweilig. Da war nichts, was den „Funken“ überspringen lies….

PS:
Nein, ich bin nicht gegen ein neues Stadion, aber es muss unter vernünftigen Rahmenbedingungen geschehen. Einige davon hat ja @Opa schon dargelegt.

PPS:
Leere Drohgebärden haben auch wenig Sinn. Denn wenn Hertha bzw. die Vereinsführung, nicht gegen den Willen der Fans agieren will/kann, dann ist die Drohung, „dann gehen wir eben nach XYZ“ reines Schattenboxen….bei einer 95% Ablehnung in der Umfrage.


ahoi!
31. März 2017 um 1:18  |  593469

#geisel: genau so ist es! @apollinaris um 0:40


schnitzel
31. März 2017 um 1:20  |  593470

OT: Nach der Neuigkeit rund um Mandreko leider eine weitere Hiobsbotschaft aus Wien: Ernst Ogris ist im Alter von nur 49 Jahren verstorben – http://mobil.derstandard.at/2000055138811/Ex-Fussballer-Ernst-Ogris-verstorben


Herthas Seuchenvojel
31. März 2017 um 1:23  |  593471

Politik führt eigentlich zu Konsens (wenn beidseitig gewollt)
es sei denn, die eigene Position wird so stark, daß man die gegnerische Position verlustfrei übergehen zu kann
bis jetzt tritt Fall 1 ein, sollte der eventuelle Investor gefunden werden, wechselt es sofortig zu Fall 2

ich mag zwar (bewußt) nur ein kleines Glied in der Kreispolitik sein, die Regularien allgemeiner Politikgrundsätze sind dennoch nicht sooo schwer


ahoi!
31. März 2017 um 1:23  |  593472

@B E: . schon klar. ich sagte in meinem post ja auch extra „kein vorwurf“. hertha konnte bisher (mangels masse) schlicht nicht anders. das „zu spät“ bezog sich auf die inzwischen leider längst eingerissene trägheit des senats bei allen gesprächen mit den hertha-verantwortlichen.

so. nun heia. endlich ist leben und bewegung in der sache!


ahoi!
31. März 2017 um 1:28  |  593473

allerletztes wort (für heute) noch. ich würde wetten, es dauert nicht lange (vorsicht zynismus) und die grünen halten uns vor, dass da aber ein paar bäume gefällt werden müssen und irgendeine arme amsel ihr nest verliert.


nrwler
31. März 2017 um 7:42  |  593476

@Better Energy um 00:31
Wahrscheinlich drücke ich mich einfach „ungeschickt“ aus… Daher nochmal ein Verusch:

Mir ist bewusst, dass bei dieser „Standortanalyse“ die Fläche, Potenzial etc. pp. berücksichtigt wurden.

Jedoch verstehe ich nicht, wie kann man eine Standortanalyse, ganz grundsätzlich, betreiben ohne gleichzeitig eine „Kostenschätzung“ anzufertigen.

Als Beispiel: Ludwigsfelde
Wie kann man diesen Standort als geeignet deklarieren, ohne die „Unkosten“ zB für die benötigte Infrastruktur mit einzubeziehen? (oder wurde dies gemacht, nur „aus Zeitmangel“ in der Präsentation nicht erwähnt..?)
Weil ohne eine Kostenabschätzung, ist diese „Alternative“ doch in Wirklichkeit gar keine Alternative. Oder wie? (zB wenn der Bahnhof in Ludwigsfelde für die „plötzlichen“ Menschenmassen komplett umgebaut werden müsste)

Oder Olympiapark:
Ohne den Denkmalschutz (mit allen seinen Widrigkeiten), (und damit einhergehend müsste die zuständige Behörde „zu Rate“ gezogen worden sein), in eine Standortanalyse mit einzubeziehen, ist dieser Standort ebenfalls keine echte Alternative.

Beides für mich, in dieser Hinsicht, somit „Luftschlösser“ ohne/ mit wenig Bezug zur Realität.

PS. schönen Tag allen. bei mir wird er wieder lang & „aufregend“ 🙂


Derwalter
31. März 2017 um 8:21  |  593478

Umfrage: ich habe am 16.3. die E-Mail bekommen. Mich würde aber auch interessieren wieviele teilgenommen haben.


fechibaby
31. März 2017 um 8:55  |  593479

Ob der Wagner heute wieder vor der
Ostkurve nach seinem Siegtreffer tanzt?
Beim Siegtreffer am 33. Spieltag für Darmstadt
machte er ja eine große Show vor der Ostkurve!


31. März 2017 um 8:57  |  593480

4@nrwler

Es wurde gesagt, wir teilen euch Standort mit. Punkt.
Haben sie getan. Punkt.

Das heißt aber doch nicht, das Hertha auf dem gleichen Wissensstand ist wie wir 😉

Wünschen allen einen sonnigen Tag und 3 Punkte heute abend 🌞

PS Wer emotional verhandelt, hat schon verloren…..


nrwler
31. März 2017 um 9:14  |  593483

@moogli
Naja, also ich jedenfalls bin bis gestern 13:30 davon ausgegangen Hertha würde eine „echte“ Machbarkeitsstudie vorlegen. (Deshalb doch dieser „Extra-Monat“) Und nicht nur ein „Standortvorauswahl“ präsentieren… Hat was, dieser „downgrade“! (oder wo wurde dies explizit so kommuniziert..?)

Zweitens, dass Hertha „mehr weiß“ ist klar…. Aber eine „Kostenschätzung“ haben sie dennoch nicht, sonst müsste diese ja nicht „in einem nächsten Schritt“ noch anfertigt werden. Gell?


glimpi
31. März 2017 um 9:23  |  593484

Ich würde mich über ein neues Stadion im Olympiapark sehr freuen und wenn der Senat es nicht will, na dann auf nach Ludwigsfelde.


jonschi
31. März 2017 um 9:32  |  593485

Moin..
Gibt es schon den Kader für das heutige Spiel??
Viele Grüße an alle und bis heute Abend…
Gehe von einem nie gefährdeten 3:0 aus…
Tore: Pekarik, Allagui und Mittelstädt nach Vorlage durch
Komponist Wagner… 😉


sunny1703
31. März 2017 um 9:58  |  593486

Ludwigsfelde ist von der Infrastruktur eine schwer zu bewältigende Aufgabe,zumindest für die die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wollen.

Ludwigsfelde muss mit der Regionalbahn angefahren werden,S Bahn fährt dort nicht mehr und eine U Bahn ist wohl nicht geplant.

Die Erwähnung, dass es vom Potsdamer Platz 18 Minuten sind, stimmt.
Doch wen interessiert der (Regional-)Bahnhof Potsdamer Platz. Interessant sind Gesundbrunnen, Hauptbahnhof und dann vor allem Südkreuz.

Zwischen Hauptbahnhof und Südkreuz ist so viel nationaler Zugverkehr, dass an den üblichen Sonderverkehr zu einem Spiel nicht zu denken ist.

Ab Südkreuz ,Fahrzeit 15 Minuten,sieht es dann so aus. Die S Bahnstrecke über Lankwitz und Lichterfelde Ost ,die S25 fährt teilweise eingleisig, zweigleisig sind gemeinsam Regional – und ICE Verkehr.

Ein Zubringer wie von Charlottenburg plus dem laufenden S Bahnverkehr plus U Bahnverkehr ist nicht mal im Entferntesten möglich.

Wenn es gut und flüssig läuft, wenn die Bahn und eventuell der Senat mitspielt, könnten alle zehn Minuten Züge von Südkreuz aus fahren. Was hin eventuell noch machbar ist, wird auf der Rückfahrt zu einer Extrembewältigung.

Ebenso groß wird auch die Freude über das zusätzliche Autoverkehrsaufkommen in Marienfelde und Umgebung werden.

Was alles zu den infrastrukturellen und den sicherheitsbedingten Problemen beiträgt, es wird von der Bahn UND vor allem vom Land Berlin gelöst werden UND bezahlt werden müssen.

Doch Steuergelder verschwenden für jemanden der das Angebot der Stadt ablehnt?!
Bei der meisten Wählern und das sind keine mit Hertha bzw Fußballaffinität wird das nicht gut ankommen.

Ludwigsfelde ist sicher von den Brandenburgstandorten, mit das machbarste, aber mehr auch nicht oder anders unter lauter schlechten Standorten noch der Beste!

lg sunny


Opa
31. März 2017 um 10:02  |  593487

Kleiner Faktencheck: Hertha hat bekanntgegeben, dass man ein neues Stadion baut, wie teuer es etwa werden soll (150 Mio.), wie groß (55.000) und wo man es bauen möchte (Olympiapark oder Ludwigsfelde). Hinterher hat man nich verlautbaren lassen, dass die Mitglieder darüber abstimmen werden und niemand dürfte ernsthaft Zweifel daran haben, dass die Abstimmung scheitert. Soweit zum Faktencheck.

Was man nicht beantwortet hat, sind ein paar wesentliche Fragen, die sich stellen:

Wie wird der Senat mit dieser kleinen „Erpressung“ umgehen?
Schafft man einen „Präzedenzfall“ für Immobilieninvestoren? Das Olympiastadion ist ja dann so oder so ungenutzt. Und der Senat weiß auch, dass ein Umzug ins Umland für Hertha auch durchaus spürbare Folgen haben dürfte, denn nicht jeder wird diesen Weg mitgehen.

Wie will man die Probleme am Standort Olympiapark lösen?
Schon heute gibt es massive Anwohnerklagen über Veranstaltungslärm mit entsprechenden Einschränkungen. Da wohnen im Umfeld ja auch nicht irgendwelche Assis, sondern diverse Regierungsamtsräte a.D., die wissen, wie man sich erfolgreich wehrt und wie man Auflagen durchdrückt, die die Nutzbarkeit stark einschränken. Sofern man keine Halle baut (das geht für 150 Mio. auch nicht), wird Hertha an dem Standort große Probleme mit Abendspielen in englischen Wochen bekommen, an Konzerte ist auch nur sehr, sehr selten zu denken.

Welche Auswirkungen hat das für den Olympiapark
Dass man die Hanns-Braun-Straße nicht überbauen will, heißt ja nicht, dass es da keine Auswirkungen durch Baustelleneinrichtung etc. gibt. Das Hockeystadion z.B. soll ja Teil des Stadionvorplatzes werden, da wird es so oder so Auswirkungen haben, wenn da Baukräne, Betonpumpen, ein Zementwerk, Abraumlagerplätze etc. stehen. Die bauen da ja keine Laube, sondern ein Areal von mehreren Hektar. Da sind Konflikte vorprogrammiert.

Wer soll das bezahlen?
Hertha hatte doch mal gesagt, dass man das nur mit einem Investor macht. Da man gestern gesagt hat, dass man das mit dem Neubau so oder so machen wird, muss man sich ja auch sicher sein, ein solches Investment stemmen zu können. Und die mit einem solchen Projekt verbundenen Risiken. Was ist mit der Kampfmittelräumung? Was ist, wenn der Baugrund unerwartet sich als nicht tauglich erweist oder teuer vorbereitet werden muss (Pfählung etc.)? Was ist, wenn die Baufirma pleite geht? Wer übernimmt dann und wer übernimmt die Gewährleistung? Was ist, wenn wir 2025 nicht eröffnen können? Können wir die doppelte Belastung dann stemmen? Auch, wenn es sportlich nicht so läuft und wir gerade mal wieder eine „Ehrenrunde“ drehen? Haben wir die Mittel, um Stadionneubau, Miete im Oly und Mission Wiederaufstieg Vol. III gleichzeitig zu stemmen? Hier müssen die Verantwortlichen belastbarere Antworten geben als ein Werbefilmchen.

Hertha LSC?
Vieles davon ließe sich in Brandenburg erheblich (!) leichter lösen. Passt der Baugrund nicht, verschiebt man den Baukörper einfach, in Ludwigsfelde ist nichts, was im Weg steht. Keine Anwohner, die klagen. Eine freundlich gesonnene Politik, die auch gern mal millionenschwere „Muschemusche“ macht, wenn es darum geht, ein paar Arbeitsplätze vorübergehend zu retten (z.B. Eisenbahnwerk Eberswalde) oder einen Standort zu retten (Lausitzring). Hertha würde perfekt in dieses Umfeld passen 😀 Die beinahe alles entscheidende Frage ist: Nehmen Herthafans ein Stadion im Umland, in einem anderen Bundesland an?

Opas Einschätzung
Auch wenn ich die Bekenntnisse zu Berlin und zum Olympiapark wahrgenommen habe, so erscheinen sie mir wenig glaubwürdig. Zu groß die Probleme, die am Standort Olympiapark bestehen, Hertha hat es geschickt geschafft, dem Senat den schwarzen Peter zuzuschieben, damit sie ihm die „Schuld“ geben können, wenn man nach Ludwigsfelde geht. Wir sollten uns daran gewöhnen, demnächst mit dem Regio zum Spiel fahren zu müssen. Vermutlich gibt’s auch keinen includierten VBB Anteil mehr im Ticket (das war eh immer Auflage vom Senat im Oly und kein Service von Hertha) und Tarifbereich AB wird auch nicht reichen. Meiner Einschätzung nach hat man uns gestern sehr geschickt den Standort Ludwigsfelde verkauft. Man wird jetzt noch ein wenig pro forma mit dem Senat tanzen und dann verkünden, dass es an den Subventionstropf aus Potsdam geht. Aus Hertha BSC wird Hertha LSC. Bei sky wird es heißen „Tor in Ludwigsfelde“, gegnerische Fans werden uns verspotten, allen voran die Förster, die dann „die Nummer eins der Stadt sind wir“ singen werden. Ich bin mir nicht sicher, ob Opa diese Auswärtsfahrt allzu oft antreten wird. Und viele andere auch nicht mehr. Das könnte dazu führen, dass die Veranstaltungen im Oly bis 2025 noch trister werden. Witzig übrigens, dass man die Stimmung im neuen Stadion im Werbefilmchen mit Videoschnipseln aus dem alten, dem angeblich nicht tauglichen Stadion dargestellt hat. Früher nannte man so etwas „Manipulation“, heute heißt das irgendwas keuterischkauderwelschisches. Traurig werde ich 2025 ein letztes „Nur nach Hause“ anstimmen, wehmütig werden die Tränchen kullern, denn ich finde keinen Reim auf Ludwigsfelde, der mein Herz berührt.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß im Opernhaus. Mal gucken, wie „steil, nah, laut“ es zu Zweitligazeiten neben dem Stoppelfeld wird. Liebe Stadionbefürworter, bitte sagt dann nicht, man hätte Euch nicht gewarnt.


Silvia Sahneschnitte
31. März 2017 um 10:07  |  593488

Stadion
Wer Satire nicht mag, bitte scrollen
Zum Thema Heimvorteil hätte ich noch ein paar Vorschläge.
1. Neigungsverstellbare Spielfläche , damit der Gast immer bergauf spielt.
2. Gebläse hinter den Torauslinien. Der
Gast hat immer Gegenwind.
3. Virtuelle Linien auf dem Spielfeld mittels Laserprojektion. Die geneigte Leserin kennt dies vom Skispringen, wenn die zu übertreffen Weite in den Schnee projiziert wird.
Folgende Einstellungen wären möglich:
Strafraumvergrößerung bei Hertha angriffen, -verkleinerung bei Gastangriffen.
Verschiebung der Seitenlinie. Bei Gastangriffen wird das Spielfeld schmaler.
Verlegung des Elfmeterpunkts. Mal näher (für Hertha), mal weiter weg vom Tor.
Sicherheits- und Komfortaspekte
Zur Sicherheit der Gäste, wird der Gästefanblock umglast , damit diese vor dem Pöbeleien Herthafan geschützt sind. Ein
Glaskäfig für den Gästefanblock hätte weitere Vorteile:
Die Anfeuerungsrufe wären nicht zu hören, bei Signalbefeuerung räuchern die Fans im eigenen Smoker.
1000 Superkomfortplätze in Höhe der Mittellinie. Gepolstert, mit Massagefunktion, drehbar und mit Servicefunktionen. Der Clou, der Sitzplatz ist vererbbar und für 100000 € ist er für 100 Jahre gebucht. Damit wäre die Hälfte des Stadions finanziert.
Es gibt jedoch eine Einschränkung. Vor der ersten Sitzreihe ist eine Glaswand installiert, damit Schiedsrichter etc. nicht unter der feuchten Aussprache einiger Zuschauer leiden müssen.
Mit lieben Grüssen
Ihre Silvia Sahneschnitte


pathe
31. März 2017 um 10:20  |  593490

Und was willst du uns mit dieser Satire sagen? Normalerweise hat Satire ja eine Message.


Jack Bauer
31. März 2017 um 10:20  |  593491

@Kader: Wird meines Wissens bei Freitags (Heim?) Spielen immer erst am Spieltag selber nach dem Anschriften veröffentlicht.

Ich lehne mich aber mal etwas aus dem Fenster und gebe den Insider: Brooks wird dabei sein.


sunny1703
31. März 2017 um 10:20  |  593492

@Opa

Diese Befragung war im Grunde doch schon Verulkung. Man wusste dass die allermeisten von uns nichts gegen einen Stadionneubau haben werden. Und dass die Allermeisten den in Berlin sehen möchten.

Doch die dann folgende allerwichtigste Frage, was tun wenn wir nicht in Berlin bauen können, sollen wir dann im Olympiastadion bleiben oder nach Brandenburg gehen um ein neues Stadion zu bauen,wurde nicht gestellt, vermutlich aus Sorge um das Ergebnis einer solchen Abstimmung.

Ob uns diese Frage vor der endgültigen Beauftragung in Ludwigsfelde gestellt werden wird??

Mich haben auch bei dieser Machbarkeitsstudie sehr viele Standorte geradezu amüsiert, ich hätte auch noch einige beitragen können, wie am S Bahnhof Grunewald oder dem Alex, was für eine Infrastruktur!!

Nein, nach einer durchschlafenen Nacht bin ich eher verärgert über das was dort gemacht wurde und auch ich kann mich nur der Meinung von @hurdie und anderen anschließen, viel Lärm um zumindest nicht allzu viel.

lg sunny


pathe
31. März 2017 um 10:26  |  593493

„Mal gucken, wie „steil, nah, laut“ es zu Zweitligazeiten neben dem Stoppelfeld wird. “

Da spricht ja ein Optimist von ganzer Seele!


hurdiegerdie
31. März 2017 um 10:30  |  593494

sunny1703
31. März 2017 um 9:58 | 593486
Danke (auch für den Post um 10:20).

Fern von Berlin habe ich mich ein wenig informiert und habe deine Aussagen, weniger drastisch, auch so gehört (inkl. Probleme mit dem Auto zum Stadion). Ludwigsfelde wird nur möglich mit einer neuen Infrastruktur.

Also wird aus über 50 Standorten selbst der Zweitbeste eigentlich keiner. Also sehe ich es auch anders als Opa (Post nach dir). Das Ganze ist ein Bluff, um Berlin zu bewegen, sich doch beim Bau eines Fussballstadions in Berlin auf dem Olympiagelände einzubringen.

Erfolgschancen?? Weiss ich nicht.


Susch
31. März 2017 um 10:32  |  593495

Direkt neben dem Olympiastadion zu bauen, wäre sicherlich für die Fans und auch den Verein das beste.
Die Frage ist, ob sich der Senat ohne Kompromisse (Topspiele im Olympiastadion) darauf einlässt. Wenn ja, wie wird der Investor reagieren, wenn die Spiele die am meisten Werbung machen, nicht in dem Stadion stattfinden, das er als Investor bezahlt hat.
Ein Umbau des Olympiastadions halte ich finanziell für nicht bezahlbar, und wir wären weiterhin nur Mieter ohne Möglichkeiten der Vermarktung.
Ludwigsfelde wäre die freiwillige Übergabe an Union als Haupstadtclub nr. 1.
Wie Opa schon geschrieben hat “Tor in Ludwigsfelde“.
Und das wäre dann nicht mal gelogen.
Ich bin Berliner, und möchte stolz auf meine Berliner Mannschaft sein.
Ludwigsfelde ist nicht Berlin. Und der Verein der dann da spielt, kein Berliner Verein mehr.
Entweder in Berlin, oder weiterhin Olympiastadion.
Soll Berlin ihre Landesgrenzen erweitern, und Ludwigsfelde dazunehmen. Dann würde ich das akzeptieren.
Aber ein Berliner Verein der nach Brandenburg zieht, ist für mich kein Berliner Verein mehr.


Hainer
31. März 2017 um 10:41  |  593496

@ Better Energy

Ja, die Zinsen sind im Keller. Aber so ein Stadionprojekt ist ein Hochrisikoinvestment. Des-wegen wird sich keine europäische Bank finden lassen, die das finanzieren darf. Es sei denn das von Hertha bereitgestellte Eigenkapital beträgt mindestens 2/3 der Bausumme. Das heißt es wird sich nur ein außereuropäischer Investor finden lassen. Der lässt sich das Risiko aber auch bezahlen, denn so ein Stadion ist keine Gewerbebau, wo man im Zweifelsfall auch einen neuen Nutzer finden kann. Erbbaupacht heißt weiterhin, das Grundstück ist nichts Wert und taugt somit nicht als Sicherheit. Aus meiner Erfahrung ist ein Zinssatz von 5 % schon sehr optimistisch.

Außerdem sollte jeder bedenken, dass so ein Investor auch in Schwierigkeiten kommen kann, anders als ein öffentlicher Vermieter.

E ist zwar richtig, dass im Falle von Zahlungsschwierigkeiten der Investor auch auf Hertha angewiesen ist, aber anders als sie öffentliche Hand hat der Investor nur seine Eigeninteres-sen im Fokus. Konsequenz in solchen Fällen ist sehr häufig, dass der Investor mehr Einfluss auf die Unternehmenspolitik will und oft auch die Anteile übernimmt.

Mein Problem mit der Präsentation ist, dass Risiken klein geredet werden und ich nicht abschätzen kann, inwiefern das intern anders gehandhabt wird.

Eine seriöse Rechnung würde übrigens in jedem Fall eine Vergleichsrechnung mit dem Oly enthalten unter Berücksichtigung dort möglicher Verbesserungen. (Wäre z.B. doch eine Na-mensvermarktung möglich)

Und was mich auch sehr ärgert ist der undifferenzierte Verweis auf die Erfolge der anderen Arenen. Fast alle Stadien sind im Rahmen der Vorbereitung auf die WM 2006 gebaut oder saniert worden. Fast alle sind von der öffentlichen Hand großzügig subventioniert worden. Fast alle waren vorher unsaniert. Das Olympiastadion ist aber schon saniert. Also an deutlich hö-here Zuschauereinnahmen mag ich nicht glauben.

Auch wenn ein anderer Eindruck entstehen mag, ich bin nicht grundsätzlich gegen ein neues Stadion, aber ich hab in den letzten 25 Jahren die Zahlen vieler Berliner Großprojekte – er-folgreicher und nicht erfolgreicher – gesehen, was zu einer gewissen grundsätzlichen Skepsis hinsichtlich der Vernunft der in Unternehmen handelnden Personen geführt hat. Und diese ganzen Studien sind nichts wert, wenn die Auftraggeber keine unvoreingenommene Bewertung einfordern.


hurdiegerdie
31. März 2017 um 10:46  |  593497

Ich schlage
Hainer
31. März 2017 um 10:41 | 593496

zum besten Beitrag des Tages award vor.


jenseits
31. März 2017 um 10:55  |  593499

Was wäre denn die Alternative, wenn es mit dem Olympiapark nicht klappt? Soweit ich es verstanden habe, kommen die anderen Standorte innerhalb Berlins aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, manche wegen ungenügender Infrastruktur, die ohne Unterstützung des Senats aber nicht aus „eigenen“ Mitteln verbessert werden kann. Dann bleibt doch nichts anderes übrig, als hinter der Stadtgrenze zu bauen.


Lichtenberger
31. März 2017 um 10:56  |  593501

Ludwigsfelde? NEIN DANKE!
Wenn die das durchziehen, dann heisst es für den kleinen Lichtenberger : Tschüss und auf nimmerwiedersehen Hertha!
Bis dahin genieße ich die Spiele im ach so schrecklichen Oly …


sunny1703
31. März 2017 um 11:03  |  593502

@Hainer

Da Du von @hurdie schon einen Preis bekommen hast, gibt es von mir nur ein Daumen hoch! 🙂

lg sunny


Chriss
31. März 2017 um 11:06  |  593503

Mir scheint den Verantwortlichen mit der Studie und der Präsentation es gelungen zu sein, die Stimmung in der Stadt positiv geprägt zu haben. Nicht nur traditionell herthafreundliche Medien wie BZ, Bild und Morgenpost sprechen sich dafür aus, dass Berlin Herthas Wunsch nachgeben sollte, auch eher herthaskeptische Medien wie Radioeins und Tagesspiegel drängen den Senat, Hertha das Stadion in Berlin bauen zu lassen. Wenn man bedenkt, wie groß die Diskussion vor einigen Jahren noch war allein wegen der Mietstundung, ist es nun ein großer Erfolg, dass es vor allem nicht nur Herthafans sind, die dieses Vorhaben für vernünftig halten. Da Hertha in dieser Stadt nicht so verfangen ist, wie andere Vereine in ihren Städten, ist es vor allem wichtig, die neutralen Berliner zu überzeugen. Und Geisels Äußerungen geben einen Eindruck davon, dass dies durchaus gelungen sein könnte.


pathe
31. März 2017 um 11:17  |  593504

Ich habe gerade mal geschaut. Von mir zu Hause (Wilmersdorf) bis zum Brandenburg-Park wäre ich 1 1/4 bis 1 1/2 Stunden unterwegs. Inkl. zweimal umsteigen (Heidelberger Platz/Südkreuz oder Fehrbelliner Platz/Jungfernheide) und 25 Minuten Fußmarsch ab Bahnhof Birkengrund.
Selbst wenn es einen Bus-Shuttle vom Bahnhof zum Stadion geben würde, käme es wohl aufgrund von Wartezeiten kaum zu einer Zeitersparnis. Und der Rückweg wird sicher nicht unter 2 Stunden machbar sein, schließlich passen nicht alle Fans gleich in den ersten Zug.

Das wäre selbst mir, der gerne mit Öffentlichen fährt, etwas zu viel.

Mit dem Auto sind es auf der kürzesten Strecke fast 28 km und – bei normaler Verkehrslage – gut 30 Minuten. Also an Spieltagen sicher nicht unter einer Stunde.

Nein, ich glaube, Ludwigsfelde geht gar nicht…


hurdiegerdie
31. März 2017 um 11:19  |  593505

sunny1703
31. März 2017 um 11:03 | 593502

Ich habe ihn nur nominiert. Wie arrogant wäre ich denn, Ihm einen Blog-Preis zu verleihen. 😉


Opa
31. März 2017 um 11:22  |  593506

Verkehrslage
Ist verkehrstechnisch Ludwigsfelde wirklich besser?

Für diejenigen, die bei Großverantsaltungen das Auto stehen lassen, wird das so oder so eine Herausforderung. „Ein paar Sonderzüge“ ist gut, dafür müsste die Bahn nicht nur erstmal Züge haben, sondern wir müssen uns die Dimensionen vor Augen halten, dass ein handelsübicher Doppelstock-Waggon hat 120 Sitz und 160 Stehplätze, um 30.000 Zuschauer per ÖPNV da hinzubringen, braucht es also theoretisch 108 Waggons. Ein Regio hat im Regelfall 4 Waggons, es müssten also 27 (!) Regios fahren. Man müsste also viereinhalb Stunden lang im Zehnminutentakt Regios fahren lassen. Abgesehen davon, dass die Bahn gar nicht über das dafür notwendige Zugmaterial verfügt (und auch nicht so schnell beschaffen kann), die Bahnhöfe gäben diese Kapazitäten auch gar nicht her, zumal die Fahrgastspitzen eine andere Abfederung bedürfen. Und ein paar Gleise mitsamt Bahnhöfen müssten am Stadion auch verlegt werden, denn der Bahnhof Ludwigsfelde ist für solche Mengen nicht dimensioniert.

Also dürfte sich vieles auf die Straße verlagern. Wenn 30.000 Zuschauer mit dem Auto anreisen und in jedem Auto 4 Passagiere sitzen, sind das 7.500 Autos. Bei 4,5 m Außenlänge sind das aneinandergereiht 33,75 km Stau, da die 101 zweispurig ausgebaut ist, sind das immer noch 16,875 km Stau. Selbst wenn 1/3 nicht aus Richtung Berlin über die 101, sondern z.B. über den Berliner Ring kommt, sind das immer noch Mengen, die kaum verkraftbar sind. Nur zur Verdeutlichung: Von Stadtgrenze Berlin bis zum Brandenburg Park sind es über die 101 13,7 Kilometer. Wer glaubt, dass das bei An- und Abfahrt deutlich besser klappt als am Oly, der darf im Stau auf der 101 gern nochmal drüber nachdenken.

Ludwigsfelde alléz, Ludwigsfelde alléz, Ludwigsfelde alléz!


Opa
31. März 2017 um 11:25  |  593508

Auch von mir Zustimmung für Hainer! Ich bin überrascht, wie viele hier nicht vorbehaltlos in den erhofften „Ey, geil neues Stadion“ Kanon einstimen wollen, der uns hier immer wieder angesungen wird.


wilson
31. März 2017 um 11:26  |  593509

Ich kann Ludwigsfelde auch nicht allzu viel abgewinnen, aber vergessen wir bei unseren Tränchen, die wir darüber verdrücken, wie weit wir es z. T. nach Ludwigsfelde hätten, nicht jene, die fortan eine deutlich kürzere Anfahrt haben – oder diejenigen, die wiederum das Olympiastadion als zu weiten Anfahrtsweg empfanden und sich 2025 auf den Weg in neue, steile Stadion in Ludwigsfelde machen?

Bin auch für ein Stadion im Olympiapark.


ahoi!
31. März 2017 um 11:30  |  593510

wenn @opa mit seiner argumentationslinie auch nur ansatzweise recht hat, dann werden gegenbauer und preetz als die totengräber des vereins in die geschichte eingehen.

habe mir gestern noch zweimal das werbefilmchen angeschaut. auch da beschlich mich mehr und mehr der verdacht, der hbsc-vorstand wolle damit eventuell nur das feld bereiten für einen gang in die pampa. dass da ausgerechnet mit bildern der jubenden OK für geworben wird, die sich schon schon vor urzeiten eindeutig gegen brandenburg positioniert hat, ist in der tat mehr als verlogen.

mir deucht schon vor ein paar wochen – bei dem marsch der förster gen tabellenspitze, dass der kampf um die fußballerische vorherrschaft in dieser stadt nunmehr offiziell eingeleitet wurde. und wenn dem so ist, dass der entwurf des stadions im olympiapark wirklich nur eine nebelkerze ist, was ich aber noch nicht bereit bin zu glauben, dann wird dies für viele fans die sollbruchstelle sein. soviel ist klar.

auch die gestern breitbeinig verkündete zahl, es dauere (mit der bimmelbahn) nur 18 minuten vom potsdamer platz zum brandenburg park in ludwigsfelde ist nichts anderes als ein lüge. oder sagen wir es netter: fake-news! laut bahn.de oder google-maps kommen zu der fahrzeit von 23 minuten noch locker 25 minuten (0der mehr) FUßWEG hinzu. bin ich also schon bei über 50 minuten. und dann fährt die bahn auch nur alle stunde einmal. die verkehrsanbindung ist somit alles andere als günstig.


hurdiegerdie
31. März 2017 um 11:33  |  593511

allez hat keinen Accent 😉


hurdiegerdie
31. März 2017 um 11:35  |  593512

ahoi!
31. März 2017 um 11:30 | 593510

Ich glaube fake news trifft es ganz gut.


pathe
31. März 2017 um 11:38  |  593513

@wilson
31. März 2017 um 11:26 | 593509

Du hast natürlich recht. In einer flächenmäßig so großen Stadt wie Berlin gibt es vom Gesichtspunkt der Verkehrsanbindung keinen idealen Standort für alle. Auch zum Olympiagelände haben einige Fans sicher eine Anreise von mehr als einer Stunde.


ahoi!
31. März 2017 um 11:39  |  593514

@pathe. wie ich gestern schon schrob. marienfelder alle ist am unteren ende, höhe friedenfelser und malteser, ein unglaubliches nadelöhr. ludwigsfelde mit dem auto zu erreichen, wenn da auf einen schlag 40.000 berliner (oder mehr menschen) hinwollen, wird also ein extrem zeitintensives abenteuer . schon heute braucht man mit dem auto von kreuzberg nach ludwigsfelde zu handelsüblichen tageszeiten oft gut eine stunde. (ohne parkpaltzsuche etc) . (ich fahre die strecke öfter)


jlange
31. März 2017 um 11:40  |  593515

Brooks und Kalou sind dabei!

Der Kader für die Partie gegen Hoffenheim:
Kraft, Jarstein – Pekarik, Skjelbred, Stark, Darida, Esswein, Kalou, Allagui, Stocker, Langkamp, Ibisevic, Allan Souza, Haraguchi, Brooks, Mittelstädt, Kade, Torunarigha.


Exil-Schorfheider
31. März 2017 um 11:41  |  593516

@hainer: Eins rauf mit Mappe, wie die Granden hier immer sagen. 😉

Ansonsten bin ich bei @hurdie:

Halte das auch eher für einen Bluff, um den Senat zu einem Umdenken zu bewegen.

Wenn einen schon die verpuffte „letzte Patrone“ nicht der Job kostet, dann kann solch eine Standortanalyse(mehr war es meiner Meinung nach auch nicht – das war keine Machbarkeitsstudie) auch nicht den Job kosten. Gut, was Herr Keuter 2025 macht, interessiert mich nicht.

Verblüffend finde ich, dass man lediglich Dauerkarten-Inhaber am 16.03. gefragt haben will, während Mitglieder da noch außen vor waren. Ich hoffe, die Vorbereitung dieser Zwei-Fragen-Umfrage war nicht der Grund für die Verschiebung der Veröffentlichung…


sunny1703
31. März 2017 um 11:41  |  593517

@Opa um 11 Uhr 22

Herrlich, eins rauf mit Mappe! 🙂

@Opa wie einst FJS!

https://www.youtube.com/watch?v=23xtl3iV7-0

lg sunny


Papa Zephyr
31. März 2017 um 11:44  |  593518

Die Diskussion um Ludwigsfelde halte ich solange für müßig wie der Senat nicht endgültig „nein“ zum Olympiapark gesagt hat – denn Opas Problematisierungen des Olympiaparks teile ich überhaupt nicht.
Falls Hertha den Senat überzeugen kann – dann wird auch dort gebaut.
Hockey wird dann halt ne Zeit lang auf dem Maifeld gespielt – neben den Hertha Profis – die dann dort auch übergangsweise trainieren…


Zippy
31. März 2017 um 11:45  |  593519

#Kader
Sehr gut! Dann gehe ich mal davon aus, dass Kalou auch grundsätzlich spielen kann. Bin dieses Mal auf die Aufstellung gespannt.


Tf
31. März 2017 um 11:48  |  593520

Vermutlich wird Hertha weder in Ludwigsfelde noch im Olympiapark ne neue Bleibe finden. Die „Ansage“ ab 2025 nicht mehr im Oly spielen zu wollen, ist jedoch vernünftig.
Was für ein Kompromiss letztendlich gefunden wird, kann man heute noch nicht absehen.

Warum nennt man eigentlich den Flughafen in Brandenburg BERLIN – Schönefeld?
Nennt man die Berliner Husche vor den letzten Stationen um, wenn sie Richtung Potsdam oder Oranienburg unterwegs ist?
Nennt man meinen Lieblingsverein nicht mehr Hertha BSC, wenn er im Sommer ins brandenburgische ins Trainingslager geht?
Warum muss Hertha für einige zwingend innerhalb der alten Grenze bleiben?
Lebt die alte Grenze in den Köpfen weiter?
Arme Hertha


kczyk
31. März 2017 um 11:50  |  593521

„… und wir wären weiterhin nur Mieter ohne Möglichkeiten der Vermarktung. …“

*denkt*
bei einem pachtvertrag statt mietvertrag könnte Hertha die früchte ernten


Opa
31. März 2017 um 11:51  |  593522

@sunny: Wo bleibt mein Schmiergeld? 😉


fechibaby
31. März 2017 um 11:52  |  593523

Das 125 Jahre Jubiläumsspiel Hertha-Liverpool
kann am besten gleich im Stadion vom
Ludwigsfelder FC stattfinden.
Dann kann man sich den Menschen in
Ludwigsfelde gleich einmal vorstellen.

http://www.europlan-online.de/waldstadion/verein/1664

Ob die das alles so schön finden, wenn alle
14 Tage tausende grölende und pöbelnde Fußballfans
durch ihre Ortschaft ziehen.


Kamikater
31. März 2017 um 11:55  |  593524

@Tf
Bloß nicht Andere aufwecken. Lass Sie schlummern!
😉


hurdiegerdie
31. März 2017 um 12:01  |  593526

Die Idee eines Stadions bleibt dieselbe,
Allein ich glaube nicht an Ludwigsfelde.


Susch
31. März 2017 um 12:01  |  593527

@ Zippy
Bis auf Mittelstädt für Plattenhardt wird sich da in der Aufstellung nicht viel ändern oder?
Was würdest du denn ändern?
Ich würde zum Beispiel Kalou nicht spielen lassen. Erstens weil er nun mittlerweile über drei Wochen nicht trainiert hat, und zweitens weil ich nicht glaube das er 100 % fit ist nach sein Muskelfaserriss. Zudem die englische Woche.
Bei Brooks sieht es ähnlich aus. Erst Knieprobleme, und dann Infekt.
Au h da könnte die englische Woche zu früh kommen.
Und mein Skepsis bezüglich Darida als Zehner ist ja bekannt.😉
Schön das Kade und Torunarigha wieder im Kader sind. Torunarigha wohl als Backup für Brooks, womit die Variante Stark als IV und Darida als DM ausfällt.
Ich hoffe immer noch das Dardai mal was überraschendes macht. Sei es bei der Aufstellung, oder bei der Taktik.
Vielleicht heute?


kczyk
31. März 2017 um 12:07  |  593528

dass sich Hertha gedanken zu einer alternative zum oly macht, ist grundsätzlich positiv zu bewerten.
dass diese alternative ab 2025 greifen soll, ist der sache geschuldet.
dass diese alternative ein fußballstadion mit multifunktionalem charakter sein wird, ist nur eine logische schlussfolgerung.
schließlich sitzt Hertha nur mit dem oly als spielstätte in einer verhandlungsfalle.
sollte die positive entwicklung der Hertha andauern, wird die kapazitätsplanung noch mindestens 2x überarbeitet werden.
sollte ein standort außerhalb berlins auserkoren werden, wird die gegenwärtige infrastruktur (strasse/schiene) sich natürlich verändern.

nun heisst es erst einmal ……. abwarten.


Zippy
31. März 2017 um 12:15  |  593529

@Susch
Ich würde gar nicht so viel ändern, allerdings bin ich zum Beispiel dieses Mal nicht sicher, ob Dardai vielleicht Kalou nur als Joker im Kader hat, auch wenn ich gerade schrieb, ich ginge davon aus, er könnte spielen – aber 100 % fit wird er sicher nicht sein, kann er nicht sein.
Brooks würde ich in jedem Fall spielen lassen, wichtig für die defensive Stabilität, selbst wenn er vielleicht ein, zwei Fehler im Spiel drin hat (Konzentration? Nachwirkung des Infekts?). Hatte ja schon häufiger erwähnt, dass ich Stark sehr gerne im DM sehe.
Ich könnte mir Esswein gut als „Überraschung“ vorstellen, keine Ahnung wie der im Moment so von den Trainern gesehen wird.


fg
31. März 2017 um 12:15  |  593530

Wer im Kader ist, wird als fit betrachtet, sonst bräuchte man für ihn auch keinen Kaderplatz auf der Bank verschwenden.
Also wird Kalou auch spielen.

Ich rechne mal mit

Jarstein
Pekarik, Langkamp, Brooks, Mittelstädt
Stark, Skjelbred
Haraguchi, Darida, Kalou
Ibe [sic!] (apo)

Deutlich lieber wäre mir hingegen Darida auf der Sechs und Stocker auf der Zehn.
Nun, die Hoffnung habe ich aufgegeben.

Trotzdem besteht nun wieder leichte Hoffnung auf einen Punkt heute, da ja von den wichtigen Spielern nur Weiser und Plattenhardt fehlen.
Wobei ich bei Plattenhardt nicht mal sicher bin, ob er defensiv besser als Mittelstädt ist, er hat ja doch öfter mal Stellungsfehler. Offensiv wird sein Fehlen aber ein Problem.
Und zwischen Pekarik und Weiser liegen leider diverse Welten.
Weiser andauerndes Verletzen ist schon echt nervig und lässt ein wenig Zweifel an seiner Geeignetheit für Profifußball aufkommen.
Auf der anderen Seite: Was war das denn für ein Blitzmuskelfaserriss bei Kalou? Weniger als zwei Wochen…


hurdiegerdie
31. März 2017 um 12:23  |  593531

Für mich wird es heute schwer. Ich habe wenig Hoffnung gegen Hofffenheim.

Wenn die Eisbären nicht schon im ersten Drittel abtauchen, muss ich mir überlegen, ob ich Hertha schaue oder nur aufzeichne.


jap_de_mos
31. März 2017 um 12:31  |  593532

Mein Favorit für heute ist folgende Aufstellung:
Jarstein – Pekarik, Langkamp, Brooks, Mittelstädt – Stark, Skjelbred – Esswein, Darida, Haraguchi – Ibisevic

Warum? Ich glaube, das Team ist aktuell verunsichert (klare Niederlage und viele Verletzte) und braucht deshalb Stabilität durch bekannte Abläufe.
Ob es gegen Hoffenheim reicht? Glaube eher nicht. Dafür sind die einfach zu stark und unsere Defensive zu anfällig (Brooks angeschlagen, Mittelstädt neu dabei => nicht soo eingespielt).
Hoffen wir das beste und befürchten das schlimmste… 😉


jenseits
31. März 2017 um 12:31  |  593533

@fg
Das sehe ich mit Plattenhardt und Mittelstädt eher umgekehrt. Defensiv ist Mittelstädt noch nicht so routiniert, da sollte ihn Brooks noch ein wenig absichern und unterstützen, aber offensiv weiß er sich öfter mal durch intelligente Pässe oder schöne Flanken einzubringen. Nur mit einem Freistoßtor können wir heute leider nicht rechnen. Mir gefiele Mittelstädt als Linksaußen aber auch besser. Dann könnte Kalou rechts spielen und Ibisevic würde vielleicht nicht ganz so in der Luft hängen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. März 2017 um 12:42  |  593534

@hainer

(Wäre z.B. doch eine Namensvermarktung möglich) im Olympiastadion

Die Frage ist doch seit vielen Jahren geklärt.
In dem Vertrag zwischen Hertha und der Betreibergesellschaft gibt es einen Passus, der regelt, wie die Einnahmen verteilt würden, falls es einen Namenssponsor für das Olympiastadion gäbe.
Erinnere nicht den genauen Prozentsatz: In etwa 55 % Berlin, 45 % Hertha.

Meiner Erinnerung nach (habe das jetzt nicht nachgeprüft) ging es so weiter:
Der damalige SPD-Landesgeschäftsführer Michael Müller fand es im Lauf der Diskussion klug, auf einen SPD-Landesparteitag abstimmen zu lassen:
Dass der Name „Olympiastadion Berlin“ NIE ersetzt werden darf durch etwas anderes, etwa einen Sponsorennamen.
Also hat der SPD-Landesparteitag darüber abgestimmt. Seither gilt dieser Passus für die Berliner SPD (ist das gar in die Satzung aufgenommen worden? )


31. März 2017 um 12:45  |  593535

Schon mal jemand auf die Idee gekommen das auch das Olympiastadion Teil des Verhandlungspakets ist?

Wie soll Hertha denn dem Senat gegenübertreten?
Mit nix?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. März 2017 um 12:47  |  593536

@moogli

Du bist für viele Kommentaristi hier zu gewieft als Verhandlerin 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. März 2017 um 12:51  |  593537

@Ludwigsfelde

öffentliche Verkehrsanbindung.

Es gibt Quellen, die besagen, dass am Brandenburg Park in Ludwigsfelde ein zusätzlicher Bahnhalt eingerichtet wird.

Nicht wegen Hertha. Sondern weil derzeit zwei weitere große Unternehmen dort Verträge abgeschlossen haben (für ingesamt (Größenordnung) 1000 Arbeitsplätze)

Wenn ein zusätzlicher Bahnhalt am Brandenburg Park existiert, wäre das für die Hertha-Planungen sicher kein Minuspunkt …


31. März 2017 um 12:52  |  593538

Nicht nur hier 😉 @ub


jenseits
31. März 2017 um 12:54  |  593539

@Uwe Bremer
Damals kam ja von der Linken der Vorschlag, die Namensrechte zu verwerten und die spd stellte sich dagegen.

Ich bin gespannt, wie es mit dem Oly weitergeht. Ohne Hertha würden auf den Tribünen längst Bäume sprießen und sich ein Wald gebildet haben.


Opa
31. März 2017 um 12:56  |  593540

Ein Verbleib im Oly, wo sich die negativen Aspekte des Stadions in einem entsprechend niedrigem Mietzins widerspiegeln, steht doch gar nicht mehr zur Debatte, oder hab ich da was falsch verstanden?

Wenn das Ergebnis das wäre, dann würden sich all diejenigen, die aich Hoffnungen auf „steil, nah, laut“ gemacht haben, bitter enttäuscht und verprellt.


apollinaris
31. März 2017 um 12:56  |  593541

Ich vergebe auch gerne Preise: es teilen sich @moogli und @ kczyk meinen
Preis für die beste Spiegelung meiner eigenen Meinung


Papa Zephyr
31. März 2017 um 12:59  |  593542

Wenn wir schon beim Preise vergeben sind…
Dann folge ich Apo in der Preisverleihung 🙂


31. März 2017 um 13:00  |  593543

OlAusserdem fallen ja nicht alle Besucher über die A101 nach BRANDENBURG ein. 96a und 96, westlicher, östlicher und südlicher Berliner Ring stehen 6spurig zur Verfügung .

Und von der Abfahrt A10 ist der Brandenburg Park quasi um die Ecke.

Und was macht Hertha?
Sie sucht Lösungen. Und schafft nicht erstmal Probleme an jeder Ecke.
Dann könnte sie es nämlich gleich lassen wie es ist.


jonschi
31. März 2017 um 13:01  |  593544

fechibaby

31. März 2017 um 11:52 | 593523

Wie kommste auf alle 14Tage….
Im Jahre 2025 haben wir fast nur noch englische Wochen
BL, Pokal ,CL usw. 😉


pathe
31. März 2017 um 13:02  |  593545

@ub
Wenn ich mir das auf Google-Maps so anschaue:
Da der Brandenburg-Park nicht in der Nähe einer Bahntrasse liegt, wäre es mit der Einrichtung eines zusätzlichen Haltes nicht getan. Es müssten einige Kilometer Gleise verlegt werden und es würde dabei ein ziemlicher Schlenker auf der Strecke entstehen.


Silberrücken
31. März 2017 um 13:03  |  593546

Ein Faktencheck ohne belastbare Informationen ist für mich nicht möglich.
Ich hatte es angemerkt: Investitionskosten in Steine ziehen ebenfalls diese in Beine nach sich. (glaube ich)

Mein ehemaliger Mechanik-Prof. an der TU sagte immer, wenn sie es nicht verstehen, schneiden sie es frei. Sinngemäß, auf das Wesentliche konzentrieren, lösen und dann weiter (immer weiter).

Verträge/Vereinbarung u.ä. sind doch nicht in Stein gemeißelt und werden heutzutage überbracht. Verträge werden gebrochen/angepasst/aufgelöst. (Thema SPD u.a.)

Die Vorstellung von Ludwigsfelde ist für mich schwierig. Ein Neubau auf dem Olygelände ebenfalls. Ein Umbau im laufenden Betrieb (wie auch immer der aussieht) ist sicherlich nicht einfach. Ich erinnere mich sehr gut an den letzten….

1) Sind denn wirklich alle „Vermarktungsoptionen“ im Oly ausgeschöpft?
2) Ich fische im Trüben ohne Wirtschaftlichkeitsrechnung
3) ABM für die Führungscrew? 10 Jahre sind eine lange Zeit bei Zeitverträgen
4) Die gestrige Positionierung läßt nur die „Flucht nach vorne“ zu, ohne Gesichtsverlust (ist ja auch keine so tolle Verhandlungsposition…)

Leider sind meine Erwartungen (die eher positiv waren) nicht erfüllt worden. Das kommt mir ein wenig zu „alternativlos“ vor, grusel. Aber ich warte erstmal ab, bis ich für mich verwertbarere Infos erhalten habe.


31. März 2017 um 13:04  |  593547

A101=B101


jenseits
31. März 2017 um 13:06  |  593548

@pathe
Der Brandenburg Park liegt ca. einen Kilometer von der Haltestelle Birkengrund entfernt.


Papa Zephyr
31. März 2017 um 13:14  |  593549

@ubremer & Ludwigsfelde Bahnhof
Vom Bahnhof Ludwigsfeld Birkengrund (nicht „Hauptbahnhof“) zum Brandenburg Park sind es laut Google Maps 2 km Fussmarsch.
Ein weiterer Bahnhof auf der bestehehenden Trasse (etwa in Höhe Daimler Werk) würde das kaum verbessern.
D.h. nach Deiner Info würde das bedeuten auch die Bahnlinie für den neuen Bahnhof zu verschwenken – oder eine Schleife ranbauen die zum Park führt?
Vielleicht sogar über die B101 hinweg?
Jetzt werde sogar ich skeptisch…

… und pathe war schneller

Mist jetzt habe ich doch über Ludwigsfelde spekuliert.


pathe
31. März 2017 um 13:15  |  593550

@jenseits
Es sind ca. 2,1 km laut Googlemaps.


Opa
31. März 2017 um 13:15  |  593551

@jenseits: Züge können aber nicht im rechten Winkel abbiegen und mit einem einzelnen Bahnsteig ist es nicht getan, wenn Du da 30.000 Menschen wegkriegen willst. Wobei, vielleicht wollen so viele ja auch gar nicht dahin? 😛

@moogli: Die 96 führt sicher nicht zum Brandenburg Park. Und selbst wenn die 101 in nördlicher Richtung nur die Hälfte des Verkehrs aufnehmen muss, ist das immer noch zu viel.

@Silberrücken: Da finde ich mich durchaus wieder.

@Uwe: Sollte Hertha einen Investor finden, der die Finanzierung stemmt, glauben wir ernsthaft, dass dann 100 % des Namenssponsorings netto bei Hertha verbleiben? Von dem Geld geht doch schon Provision für den Vermarkter drauf, dann wird der Vermieter seinen Teil haben wollen und von dem, was nachher übrig bleibt, muss Hertha einen im Vergleich zum Oly erhöhten Mietzins bezahlen.


jenseits
31. März 2017 um 13:20  |  593552

@pathe
Ich meinte auch eher Luftlinie und habe es nicht so genau genommen. Jedenfalls ist die Entfernung zur Bahntrasse nicht groß.


31. März 2017 um 13:22  |  593553

Opa, die 96 und die 96a führen aber auf den südlichen
Berliner Ring😀


jenseits
31. März 2017 um 13:23  |  593554

@Opa
Du weißt doch gar nicht, von wo aus Brandenburg die Strecke abführen möchte. Könnte ja auch von Norden aus geschehen. Das hat nichts mit einem rechten Winkel zu tun. 😉


pathe
31. März 2017 um 13:30  |  593555

@jenseits

Ändert aber nicht an der Tatsache, dass du, wie @Opa schon schrieb, nicht einfach im rechten Winkel abbiegen kannst. Es müsste ein wahrscheinlich ziemlich aufwändiger Schlenker gebaut werden, der dann den Bahnhof Birkengrund links liegen lassen würde.

Aber vielleicht sollten wir an dieser Stelle auch nicht weiter über ungelegte Eier reden. Sollte es zum Standort Ludwigsfelde – Brandenburg-Park kommen, wird sicher auch über den Transport zum Spiel und zurück nachgedacht werden.


Hainer
31. März 2017 um 13:30  |  593556

@ Hurdie, Sunny, Opa, E-S

Vielen Dank für die Blumen.

@ UB

Naja gut, SPD-Beschluss. Ich verzichte jetzt mal darauf Beispiele rauszusuchen, wie oft von alten Parteitagsbeschlüssen abgewichen wurde. Ich sag mal nur Verlängerung der A 100.

@ moogli

Es wäre aus wirtschaftlicher Sicht fahrlässig, wenn das Olympiastadion nicht auch Teil des Verhandlungspaketes ist. Allerdings gibt es bisher keine Signale, die vermuten ließen, dass die Option unter verbesserten Bedingungen zu bleiben, auch geprüft wird. Das kann Teil der Verhandlungsstrategie sein. Kann aber auch sein, dass man sich komplett der Neubauidee verschrieben hat und anderes gar nicht mehr in Betracht zieht. Meine ganz persönlichen beruflichen Erfahrungen zeigen ,dass auch Unternehmer und Entscheider auf erstaunlich eingeengten Pfaden unterwegs sein können.

Ich gebe aber zu was die Wirtschaftlichkeit betrifft skeptisch zu sein. Ich betrachte das aber nicht als Fan sondern aus beruflicher Perspektive und da gibt es bei diesem Projekt diverse nicht zu unterschätzende Risiken. Es ist aber durchaus möglich, dass Hertha die intern alle im Blick hat. Weiß jemand, wer Hertha in diesen Dingen vorwiegend berät, dass könnte mich beruhigen oder auch nicht. Zu einer wirklichen Meinung bräuchte ich Informationen und ent-sprechende Zahlen.

@ Silberrücken

Das Problem von Wirtschaftlichkeitsrechnungen ist das sie extrem beinflussbar sind, durch die zugrunde liegenden Annahmen. Die bräuchte man also auch noch. Ich könnte Dir Rechnungen zeigen nach denen ein Scheitern unmöglich war, aber es ist so krachend daneben gegangen, weil die Grundannahmen viel zu optimistisch waren. Und ohne vergleichende Rechnung der Entwicklung des Ist-Zustandes ist meistens auch nicht sinnvoll.

Als letztes noch kurz zu den Klagen hier bezüglich der fehlenden Aussagen zur Finanzierung. Da ist es durchaus richtig, dass ein Investor erst gefunden werden kann, wenn ein Standort zumindest möglich ist.


Opa
31. März 2017 um 13:30  |  593557

@jenseits: Es sollte nur verdeutlichen, dass die Angabe, wie weit weg jetzt die Trasse verläuft, nichts darüber aussagt, wie viele Kilometer Gleise man verlegen muss 😉

@moogli: Wenn Du da noch auf die zugestaute Autobahn kommst 😉 Und die 96a führt sicher nicht auf den südlichen Berliner Ring, sondern zur A113. 🙂


fechibaby
31. März 2017 um 13:31  |  593558

jenseits
31. März 2017 um 13:37  |  593559

@Opa
Man kann ja gerne gegen ein Stadion in Ludwigsfelde sein, aber es für eine Mammut- oder gar unlösbare Aufgabe zu halten, Gleise zu verlegen und einen neuen Bahnhof zu errichten, kann ich nicht nachvollziehen. Und aus Sicht des Landes Brandenburg würde sich ein solcher Bau natürlich noch viel mehr lohnen, wenn dort das Stadion eines grandiosen Bundesligisten stehen würde. 😉


Silberrücken
31. März 2017 um 13:39  |  593560

Zur Zeit haben wir kalkulierbare Kosten/ Aufwendungen.
Für meinen Teil würde ich zuerst den sportlichen Erfolg anstreben.

Der nächste Schritt wäre doch, dass wir regelmäßig unter die ersten 9/7/6/4/3 kommen. Das sind ja schon einige Prozessphasen, die es zu bewältigen gilt.

Danach erfolgt die Vermarktung des Stadions, der Neubau bzw. Umbau und die Neuausrichtung des Marketing von Hertha zur Erschließung / Generierung neuer „Kapitalströme“.

Zu viele Variablen erzeugen bei mir den Effekt von Hedgefonds -> Nach dem Händeschütteln die eigenen Finger nachzählen.


pathe
31. März 2017 um 13:41  |  593561

@jenseits
Du hast zwar nur @Opa angesprochen. Aber ich hatte dazu ja auch geschrieben. Und mir ging es nur darum, darzustellen, dass es mit der Einrichtung eines zusätzlichen Haltes, wie @ub es beschrieb, nicht getan ist. Nichts weiter.


31. März 2017 um 13:46  |  593562

Okay Opa

Auch die 115 habe ich nicht erwähnt.
Zeigt aber doch, dass du dich selbst ad absurdum führst.

Und damit bin ich raus.


Silberrücken
31. März 2017 um 13:46  |  593563

#Hainer
Ich weiß, was alles dazu gehört, damit eine Entscheidung herbeigeführt werden kann. Eine WR alleine hat die Aussagekraft von Kaffeesatz. Aber das sollte ja auch nur der nächste Schritt sein.

Allerdings (kleiner Scherz) gehören 3 Euro ins virtuelle Phrasenschwein, dass die Ausgangsfaktoren das Ergebnis beeinflussen.

Emotionsarme Beiträge zu Sachfragen gefallen mir.


jenseits
31. März 2017 um 13:47  |  593564

@pathe
Ach so. Jetzt verstehe ich Dich. Aber ich hatte @Uwe Bremers Aussage über Brandenburgs Pläne dahingehend verstanden, dass nicht einfach nur eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet wird. War vielleicht ein Missverständnis. 😉


Tf
31. März 2017 um 14:02  |  593565

Nach deutschem Recht liegt zivilrechtlich der Sitz einer juristischen Person gemäß § 24 BGB am Sitz der Verwaltung des Vereins… laut Wiki

Hertha bleibt immer der Berliner Sport Club.
Egal wo sie ihre Ligaspiele austragen.

Wer was anderes behauptet, sollte sich stark machen, dass die „S-Bahn Berlin GmbH“ als „Brandenburger-Berliner S-Bahn“ firmiert oder sofort an der Stadtgrenze ihre Fahrten enden lässt.

Da hier schon Eberswalde angeklungen ist (im dortigen Bahnwerk hat man das Kunststück fertig gebracht 9000 Radsätze verschwinden zu lassen und steht nun vor dem Aus) – bei der Standortwahl hätte es auch noch schlimmer kommen können.


Opa
31. März 2017 um 14:04  |  593566

@moogli, von der 115 war keine Rede, sondern von der 96a und die führt nirgendwo auf den südlichen Berliner Ring, auch wenn mir schon klar ist, was Du meinst. Konsens sollte sein, dass ein Stadion in Ludwigsfelde verkehrstechnisch eine Herausforderung wird.

@jenseits: Es ist mit ein paar Gleisen nicht getan, falls Du meine Auführungen oben nicht gelesen hast, gehört da noch eine Menge mehr dazu, was viel Verkehr auf die Straßen verlagern wird, denn ausschließlich mit Regio-ÖPNV ist Ludwigsfelde kaum realisierbar. Eine S-Bahn Verlängerung wäre eine Option, aber auch das ist nicht mal so hoppladihopp zu realisieren, allein die Beschaffung neuer Züge dauert Jahre und kostet Millionen. Ein Regio mit 5 Waggons kostet 17 Mio. €, ein S-Bahn-Zug mit 4 Wagen liegt bei rund 10 Mio. €, die Lieferzeit für einen S-Bahn Zug beträgt mindestens (!) 5 Jahre, da das ausgeschrieben werden muss, musst Du im Grunde heute schon anfangen mit der Planung. Sonderzüge fahren dann auch nicht ein paar Stationen wie jetzt zwischen Charlottenburg und Olympiastadion, sondern die müssten ab Lichtenrade oder Mahlow abzweigen und dann noch recht viel Strecke machen. Willst Du viele Menschen in einem begrenzten Zeitraum bewegen, geht das nur mit dem, was eh schon kaum vorhanden ist: Mehr Züge. Das ist extrem teuer und damit auch eher unrealistisch.


jenseits
31. März 2017 um 14:10  |  593567

@Opa
Das brauchst Du dann aber nicht mir vorzurechnen, sondern dem Land Brandenburg.


Tf
31. März 2017 um 14:10  |  593568

Ging in München zum Olympiabahnhof auch. Es braucht keine durchgehenden Hauptgleise. Vier Gleise die stumpf enden und gut.
Muss es neues Zugmaterial sein? Sicher nicht.


fg
31. März 2017 um 14:21  |  593569

Man könnte evtl ganz leise den Verdacht haben, dass Opa kein Fan eines Stadions in Ludwigsfelde ist…😂


Papa Zephyr
31. März 2017 um 14:28  |  593570

Ja – das auch – ich habe aber bei vielen Themen das Gefühl, Opa muss alles für die Hertha Verantwortlichen laut mit-/vor-/nach- denken, weil es sie nicht für befähigt hält das selbst zu tun – und ohne Opas Mitdenken Hertha in den Abgrund fällt…
Das ist schade, weil ich manches, was Opa schreibt auch ganz gut finde, z.B. wenn es um Mannschaft und Trainer geht.


sunny1703
31. März 2017 um 14:33  |  593571

Meine Güte ,das ändert doch nichts an den Verhältnissen in Berlin. Oder bauen wir an der Stadtgrenze einen neuen Bahnhof auf der einen, der Berliner Seite mit den wenigen Gleisen,die da nur möglich sind und auf der anderen Seite achtgleisig wie am Olympiastadion oder sind es da sogar 10??

Wer bezahlt die Polizei die Berlin stellen muss, um das alles organisiert ablaufen zu lassen? Das Land Brandenburg? Oder Hertha? Wer stellt die Infrastruktur für die Autofahrer in Berlin?

Etwa Brandenburg ?????

lg sunny


Opa
31. März 2017 um 14:38  |  593572

@Tf: Wo soll denn das Zugmaterial herkommen? DB Regio hat NULL Reserve.

@fg: Wie kommst Du denn darauf? 😇


Pro
31. März 2017 um 14:40  |  593573

Übrigens …… !

Hertha spielt heute zu Hause im Olympiastadion !
( + was alles stimmungsmäßig geht u.a. hat das Abschiedsspiel
von Marcelinho gezeigt )
+ so wie es aussieht, bei tollen Wetter gegen Hoffenheim und keiner kriegst mit…..

Ps.
+ Am Beispiel London (z.B. Wembley, div. Fußball Stadien in London u.a.) sieht man doch was alles möglich ist, kommt halt „nur“ auf die richtigen Leute und Einstellung bzw. das Miteinander an ……


Stiller
31. März 2017 um 14:47  |  593574

@Silvia Sahneschnitte, 31. März 2017 um 10:07 | 593488

Satire? Sie vergaßen, die Sinsheimer Schallkanone ins Gesamtkonzept zu integrieren.

#Olympiastadion oder Neubau
Ohne einen Wirtschaftlichkeitsvergleich mit dem Olympiastadion und einer ausführlichen Dokumentation, die den Mitgliedern entscheidungsreif zugestellt wird, ist es höchst unprofessionell, bereits jetzt Prioritäten zu setzen. Man will wohl gar nicht fragen, ob gebaut werden soll, sondern die Mitglieder vor die Scheinalternative „Berlin oder Ludwigsfelde“ stellen. Das wäre dann üble Bauernfängerei.

Der Wirtschaftlichkeitsvergleich mit dem Olympiastadion muss her. Und er muss die Standortkosten (materiell und immateriell) sowie die Risiken mit einbeziehen.


Tf
31. März 2017 um 14:50  |  593575

@ ÖPNV
Außerhalb der HVZ ist immer Reserve. Für drei, vier Garnituren die zum Südkreuz pendeln, sehe ich kein Problem.


nrwler
31. März 2017 um 14:59  |  593576

Also ich finde ja @opa´s (ich nenn es jetzt mal) „Engagement“ in Sachen Aufzeigen der „Herausforderungen“ in Ludwigsfelde eig ganz gut….

Denn eigentlich hatte ich mir erhofft, eben jenes würde Teil der gestrigen „Machbarkeitsstudie“ sein. Leider kam diesbezüglich von Hertha bzw. AS+P ja mal so gar nix!

Also vielleicht mal aufzeigen, wie man sich eine Stadion in Ludwigsfelde so „konkret“ vorstellt. Also zB:
– soll dafür eine extra Bahnhof erbaut werden
– müssten neue Gleise verlegt werden
– wie soll der Transport vom Bahnhof zum Stadion realisiert werden
– welchen groben „Kostenrahmen“ hat man sich vorgestellt
– inwieweit soll die „öffentliche Hand“ an den Kosten beteiligt werden
– ist die An- und Abfahrt per Auto bereits jetzt mit „annehmlicher“ Reisezeiten zu bewerkstelligen
– usw.

Oder halt eine Aussage wie: „Wir glauben die bereit vorhanden Infrastruktur ist ausreichend für die zu erwartenden Publikumsansturm.“ Wäre für mich auch eine konkret Aussage gewesen, mit der man dann arbeiten / „diskutieren“ kann…

Naja, und quasi so ähnlich halt auch für das Olympiagelände bzgl. des Denkmalschutzes sowie evtl. Umgestaltung des gesamten Areals (heißt Trainingsplätze und/oder Schwimmbad umverlegen etc. pp.)

Schade halt!


Opa
31. März 2017 um 15:10  |  593577

@Papa Zephyr: Ich halte unsere Verantwortlichen sogar für außerordentlich klug. Ich bin nur nicht immer mit denen einer Meinung, wenn es um bestimmte strategische Entscheidungen geht und finde die Art und Weise, wie das als vermeintlich alternativlos dargestellt wird, „befremdlich“.

@Sunny: Wir wissen die Antworten auf diese Fragen, am Ende wird der Steuerzahler für vieles aufkommen müssen, ob er will oder nicht und ob es Sinn macht oder nicht. Wenn es gut geht, wird Hertha sich die Taschen füllen, wenn es in die Hose geht, muss die Allgemeinheit haften. Nichts Neues, nichts herthaspezifisches, aber dennoch nicht wirklich richtig.

@Tf: Drei, vier Garnituren sind 3-4 Züge á 5 Waggons? Das sind 1400 Fahrgäste Kapazität. Bei knapp 10 Minuten Aufenthalt in Ludwigsfelde und gleich wieder zurück kann ein Zug 2 mal pro Stunde fahren (12 Minuten Fahrzeit einfache Strecke plus 2mal 10 Minuten Aufenthalt zum Ein- und Aussteigen). 3-4 Garnituren würden dann pro Stunde im Idealfall (keine Notbremsen, keine demolierten Züge etc.) theoretisch 8.400 bis 11.200 Menschen transportieren können. Bei 30.000 ÖPNV Nutzern bräuchte man also im Idealfall 3-4 Stunden. Würde beim Freitag Abendspiel bedeuten, dass sich die ersten spätestens jetzt um 15 Uhr auf den Weg machen müssen, damit alle rechtzeitig vor Anpfiff ankommen. Hab ich das etwa richtig gerechnet?

@nrwler: Wir werden uns mit Ludwigsfelde intensiver beschäftigen müssen als uns lieb ist, es sei denn, der Senat knickt ein und zaubert etwas Unerwartetes wie den Jahnsportpark mit Vollüberdachung aus dem Hut, was ich mir aber schwer vorstellen kann. Ähnliche Lärmschutzmaßnahmen wird man im Olympiapark vornehmen müssen. Beides eher unrealistisch. Was wir gestern präsentiert bekommen haben, war ein Imagefilm und eine Verhandlungsstrategie, wo Hertha als Pokerspieler ohne Trümpfe in der Hand die beiden Länder Berlin und Brandenburg gegeneinander ausspielt in der Hoffnung, dass einer von beiden auf jeden Fall die Zeche bezahlt.


Tf
31. März 2017 um 15:13  |  593578

Die Bazies haben lediglich in Sachen ÖPNV einen U-Bahn-Anschluss in Fröttmaning und bei uns bricht trotz der Nähe zur Anhakter Bahn Zweifel über die Machbarkeit aus.


pathe
31. März 2017 um 15:13  |  593579

2 km Fußweg wäre übrigens gar nicht so ungewöhnlich. In Wolfsburg sind es z. B. fast 1,5 km vom Bahnhof zum Stadion.


Tf
31. März 2017 um 15:18  |  593580

Anhalter Bahn…
Blödes Kommentarfenster


Opa
31. März 2017 um 15:25  |  593581

@Tf und @pathe: Mir sind beide Örtlichkeiten sehr gut bekannt 😉 Nur, weil das woanders doof ist, wird das bei uns nicht besser. In München ist die Anreise mit der U-Bahn eine mittelschwere Katastrophe, die nur deswegen nicht ganz so dramatisch wirkt, weil aus München eben nur wenige Stadionbesucher in die Arena fahren 😉 Und hätte ich Wolfsburg als Vergleich gebracht, hätte es geheißen, dass man Hertha und Berlin ja wohl kaum mit der „Stadt des Kraft durch Freude Wagens bei Fallersleben“ vergleichen kann. Da muss man zudem den Bandarbeitern frei geben, damit die ins vergleichsweise kleine Stadion gehen.


hurdiegerdie
31. März 2017 um 15:25  |  593582

Ohne Moogli, die ich sehr gerne lese, nahe treten zu wollen (eher sind es Leute wie UB, die andere als schwache Verhandler bezeichnen), ist es nahezu tautologisch, dass natürlich das alte Oly Teil des Verhandlungspaketes sein wird.


nrwler
31. März 2017 um 15:32  |  593583

@opa #intensive Beschäftigung
Ja, das Problem dabei ist aber, dass wir letzten Endes nahezu „pure Spekulation“, „Fischen im (ganz ganz) trüben Wasser“, „Kaffeesatzleserei“ betreiben… Und das jetzt wie lange schon?

Mindestens Mal die letzten 1-2 Jahre… Intensiv!

Ich hatte ja gehofft, endlich endlich würde nach dem gestrigem Tag „Substanz“ in die Diskussion kommen. Ein paar „Eckdaten“, von offizieller Seite geliefert werden. Pläne aufgezeigt werden… Das einzige was ich mitgenommen hab: Dreilinden ist schonmal rauß! 😉

Wir wurden doch quasi die letzten 6-9 Monate permanent bis dieser Machbarkeitsstudie „vertröstet“…
„Nun wartet doch erstmal die Studie ab, dann können wir weiterschauen“.

Und was ist? Nischte!
Naja, Hertha halt.. Oder: Na und?!


hurdiegerdie
31. März 2017 um 15:33  |  593584

nrwler
31. März 2017 um 14:59 | 593576

Das ist es doch. M.E. ist Ludwigsfelde ein Bluff, um den Berliner Seant zu r Mitarbeit zu „überreden“.

Wir müssen bluffen mit Ludwigsfelde
sonst Kommt der Traum sicher nicht in Bälde.


Silberrücken
31. März 2017 um 15:39  |  593585

Ist ein beidseitig bekannter Bluff noch ein
ebensolcher oder eine goldene Brücke?


Flankovic
31. März 2017 um 15:40  |  593586

DER Hauptdtadtclub spielt im Umland. Wenns so kommen sollte, ist das armseelig und peinlich. Irgendwie beschämend.


jenseits
31. März 2017 um 15:42  |  593587

Liegt dann aber an Berlin.


31. März 2017 um 15:50  |  593588

Ich habe mich ja ml über den Begriff „Permanentrechthaber“ geärgert..mittlerweile finde ich ihn gar nicht so schlecht.. 😆


Bakahoona
31. März 2017 um 16:00  |  593589

Warum sollte der Senat bei einem Projekt 2025 stänkern?
Es gibt genug Nutzungsmöglichkeiten für das Oly, auch ohne Hertha und gerade ohne Hertha wird das Oly erst interessant für andere „Mieter“. Sei es das Pfandfinder Jamboree wie in den 80ern oder Leichtathlethen, Künstler und Sonstiges. Ich werde nie Verstehen, warum dem Wunsch nach einem „Eigenheim“ für Hertha, seitens des Senat und der Fans so unendlich polemisch und verweigernd begegnet wird. Seine Sanierungs-Schuld, wenn es je überhaupt so eine gab, hat Hertha nach gut 11 Jahren doch nun wirklich abgetragen, zumal die Sanierung nie wegen Hertha durchgeführt wurde. Wir zahlen und nutzen das unerbetene „Upgrade“ sind aber nicht dafür verantwortlich. Des Weiteren möchte ich mal daran erinnern, dass Hertha die Baustelle Oly aushalten musste in einer Zeit, wo wir durchaus mehr Zuschauer, als wegen der Bauarbeiten reinpassten, hätten haben können. Hertha schuldet der Stadt nichts mehr, daher kann ich die berliner Politik bei diesem Thema gar nicht verstehen. Was die örtliche Nähe des Neuen zum alten Stadion betrifft, was macht es für einen Unterschied, ob nun 1 KM von der alten Spielstädte gebaut wird, oder wie in München 10 KM entfernt? Die Berliner Variante braucht sogar nicht mal neue Verkehrsanbindungen. Der Platz ist da, die Event-Location die das Stadion bieten würde gibt es in dieser Variante nicht in Berlin und wenn sich da mal ein Ed Sheeran oder eine Madonna, oder ein letztes mal die Stones (hrhrhrh) einmieten ist das doch schön für alle. Die Finanzierung konnte selten günstiger arrangiert werden als derzeit. Warum reagiert der Berliner auf derartige Entwicklungen immer so provinziell? Nicht alle Bauvorhaben enden wie der BER, nur über erfolgreiche Projekte zerreist man sich eben nicht das Maul.

So aber genug zu einem Thema, mit dem sich qualifizierteres Personal kümmern wird und hin zum heutigen Spiel.
Maxi hinten links bekommt Gelegenheit zum Reifen und wird hoffentlich heute ohne einen jugendlichen Bock auskommen.
Es würde mich aufgrund der Personalsituation nicht überraschen, wenn wir heute mit Genki uns Esswein auf den Außenbahnen starten, in der Mitte Stark, Darida und Schelle, davor Stocker(Sollte Kalou nicht spielen) und Ibi
IV mit Brooks und Langkamp, die AV mit Maxi und Peka. Wer im Tor steht, ist bei ausbleibender Verletzung derzeit klar.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. März 2017 um 16:33  |  593591

@Moabit-Randale

weil hier ja etwas länger über die Auseinandersetzungen zwischen Frankfurter und Hertha-Ultras am 17. Februar (samt 95 Anzeigen) diskutiert wurde:
Zu dem Thema hat im Abgeordnetenahaus der Abgeordnete Hakan Tas (Linke) eine schriftliche Anfrage an den Senat gestellt.
Hier drei Fragen (von ingesamt 19) Fragen.
Die Antworten gab Torsten Akmann aus der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, etwa auch, ob im Preussischen Landhaus Fans festgesetzt worden sind.

Frage 12. Zu wie vielen
a. Identitätsfeststellungen, Platzverweisen und Ingewahrsamnahmen
kam es im Zuge der Ereignisse?

Antwort Zu 12.a: Es kam im Nachgang der Tat zur Identitätsfeststellung
von insgesamt 95 Personen, denen ein Tageshausverbot
durch den Veranstalter für das Olympiastadion
ausgesprochen wurde. Zu einer anschließenden Ingewahrsamnahme
und auch zu Platzverweisen kam es nicht.

Frage 13: Wie lange dauerten die freiheitsentziehenden
Maßnahmen jeweils an? Wann, auf welche Veranlassung
hin und wo wurden diese beendet?

Antwort Zu 13.: Die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen zur
Identitätsfeststellung der betroffenen Personen wurden
gegen 17:00 Uhr im Bereich Beusselstraße durch die
bearbeiten-den Einsatzkräfte beendet, nachdem alle erforderlichen
polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren
und feststand, dass eine richterliche Vorführung nicht
durchgeführt wird.

Frage 15. Wie viele Personen wurden auf welcher Rechtsgrundlage
für welchen Zeitraum in dem Restaurant Preußisches
Landwirtshaus
festgehalten?

Antwort Zu 15.: Im Preußischen Landwirtshaus wurden keine
Personen festgehalten. Mit Zustimmung des Wirts befanden
sich in dieser Lokalität ca. 70 Frankfurter Fans, welche
dort das Spiel verfolgten. Auf Bitten der Polizeiführerin
wurden sechs Frankfurter Angehörige des Ordnungsdienstes
aus dem Olympiastadion zur Gaststätte entsandt,
um dort als „Stabilisatoren“ zu wirken. Des Weiteren
befanden sich vor der Gaststätte Einsatzkräfte, um ein
erneutes Aufeinandertreffen rivalisierender Fangruppierungen
zu verhindern.

Wir lernen: Im Preussischen Landhause sind keine Fans festgehalten worden.


31. März 2017 um 16:33  |  593592

Hier ist was los! 😳

Mehr als 300 Kommentare blogtäglich hatten wir lange nicht mehr.


31. März 2017 um 16:39  |  593593

Meines Erachtens eine sehr optimistische Sicht.

Es gibt genug Nutzungsmöglichkeiten für das Oly, auch ohne Hertha und gerade ohne Hertha wird das Oly erst interessant für andere „Mieter“.

Die bis dato veröffentlichten Jahresabschlüssen der Berliner Olypiastadion GmbH bewegen mich zu einer anderen Sichtweise.


herthaber
31. März 2017 um 16:40  |  593594

Ich glaube sich Gedanken über den Standort
Ludwigsfelde zu machen, ist verschwendete
Zeit. Der dient nur um Druck auf den Senat
zu machen und da denken einige schon über
den Fahrplan nach Ludwigsfelde nach ?!
Hertha und nicht in Berlin wer glaubt denn
so was, von der Vereinsführung keiner und
der Senat, davon bin ich überzeugt, will
das auch nicht. Ich bin auch davon überzeugt,
dass man sich über die Finanzierung längst
einig ist, sonst könnte ich mir diese Aktifi-
täten für einen Stadionneubau nicht erklären.
WG, WS, und MP sind doch gestandene Kaufleute,
die keine Seifenblasen in die Luft pusten.
Soviel Vertrauen hab ich schon in unsere
Vereinsführung.
@Opa hat was von Lärmbelästigung beim
Bau im Olympiagelände erwähnt, der ist doch
jetzt auch schon vorhanden, soweit ist das
Olympiastadion doch nicht weg ?!


31. März 2017 um 16:47  |  593595

😉 Ich zeichne folgende Aussage sachlich und rechnerisch richtig:

3-4 Garnituren würden dann pro Stunde im Idealfall (keine Notbremsen, keine demolierten Züge etc.) theoretisch 8.400 bis 11.200 Menschen transportieren können. Bei 30.000 ÖPNV Nutzern bräuchte man also im Idealfall 3-4 Stunden. Würde beim Freitag Abendspiel bedeuten, dass sich die ersten spätestens jetzt um 15 Uhr auf den Weg machen müssen, damit alle rechtzeitig vor Anpfiff ankommen. Hab ich das etwa richtig gerechnet?


31. März 2017 um 16:48  |  593596

Seit wann ist denn MP ein gestandener Kaufmann? 😕


31. März 2017 um 16:59  |  593597

@ub / Frage 15

Hm, überlege gerade, an wen sich der Wirt jetzt am besten wendet, um seinen Verdienstausfall einzufordern.


Jack Bauer
31. März 2017 um 17:00  |  593598

@Uwe Bremer:

Ganz neutral und ernst gemeint gefragt:

Glaubst Du, die Frankfurter hätten die Gaststätte verlassen können, wenn sie gewollt hätten?


Tojan
31. März 2017 um 17:03  |  593600

wisst ihr was mich bei der stadionfrage so positiv stimmt? @opa zeichnet hier durchweg negative bilder, sei es, was die sportliche oder finazielle situation, die zukunft oder jetzt eben das neue stadion von hertha angeht.

in den letzten jahren gingen aber die tatsächlichen entwicklungen komplett konträr zu @opas vorraussagen.

btw @opa: wie bewertest du eigentlich die aussagen von geisel gestern, direkt nach den veröffentlichungen? könnte man da vllt eine große kompromissbereitbarkeit rauslesen? 😉


Joey Berlin
31. März 2017 um 17:09  |  593602

@Stiller
31. März 2017 um 14:47 | 593574

Der Wirtschaftlichkeitsvergleich mit dem Olympiastadion muss her. Und er muss die Standortkosten (materiell und immateriell) sowie die Risiken mit einbeziehen.

wg. Ludwigsfelde… Kann mir gut vorstellen, dass es schon intern geschätzte Zahlen gibt. In München betrugen die Erschließungskosten für die örtliche Infrastruktur laut Spiegel 200.000.000€, bezahlt vom Land und dem Bund. Nette Story, aus einer Zeit, als Spon gut lesbar war…

Bestechend schien damals das Argument, […] – im Gegensatz zu den Modellen in anderen Städten – die Baukosten in Höhe von 340 Millionen Euro für die Arena selbst tragen würden. Gern ignoriert wurde dagegen, dass die Steuerzahler über die Stadt, das Land Bayern und der Bund eine umfassende Verkehrserschließung in Höhe von rund 200 Millionen Euro aufgebrummt bekamen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/allianz-arena-der-dunkle-schatten-des-supertempels-a-358087.html


Silberrücken
31. März 2017 um 17:12  |  593603

Zu viele Fakten bringen die Emotionen durcheinander.
Bilanzen von Kapitalgesellschaften können fakenews sein.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. März 2017 um 17:13  |  593604

@jack

Glaubst Du, die Frankfurter hätten die Gaststätte verlassen können, wenn sie gewollt hätten?

Die Beantwortung solcher Fragen hängt nicht davon ab, was ich glaube.

Das muss man wissen.
Und ein Senatsvertreter (der länger im Amt bleiben will) kann es sich nicht leisten, öffentlich etwas Unwahres zu sagen. Wenn der also sagt, dass im Preussischen Landhaus keine Personen festgehalten wurden, nehme ich das so zur Kenntnis (und halte das für plausibel).

Wer der Meinung ist, dass es tatsächlich aber ganz anders gewesen sei, da reicht es mir nicht, dass er das glaubt. Dass muss mir derjenige beweisen, damit ich mich damit ernsthaft auseinandersetze.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. März 2017 um 17:35  |  593608

@joey

In München betrugen die Erschließungskosten für die örtliche Infrastruktur laut Spiegel 200.000.000€, bezahlt vom Land und dem Bund.

200 Millionen Euro an Erschließungskosten?

Kann es sein, dass da mit den Nullen etwas durcheinander gepurzelt ist?


jenseits
31. März 2017 um 18:01  |  593616

Gemeint sind sämtliche Investitionen in die Infrastruktur, also U-Bahnstrecken und -höfe, Gehwege, Brücken, Autobahnen, niedrigerer Erbbauzins durch Umwidmung etc., nicht nur Gas Wasser Strom.

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