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(ub) – Teil drei der englischen Woche steht an. Hertha wird alles daran setzen, um es anders zu machen, als es die Erfahrung Wolfgang Sidka gelehrt hat. Der erzählte mir jüngst am Rande eines U23-Spiels von Hertha, dass er es als Profi immer so empfunden habe. Sidka, der von 1971 bis 1980 bei Hertha gespielt hat und seit einigen Jahren wieder in Berlin lebt:

 Das erste Spiel einer englischen Woche ist normal. Das zweite ist meist das beste, weil man Spielrhythmus hat. Das dritte ist oft zäh, weil der eine oder andere die Belastung der beiden vorangegangenen Spiele spürt.

Nach den Niederlagen gegen Hoffenheim (1:3) und Gladbach 0:1) wollen die Verantwortlichen von Hertha es am Sonntag gegen den FC Augsburg unbedingt besser hinbekommen (15.30 Uhr, Olympiastadion).

Manager Michael Preetz: „Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht selbstbewusst antreten sollen. Wir haben Heimspiel, haben unsere Fans im Rücken. Wir streben drei Punkte an.“

Dardai fordert Geduld gegen Augsburg

Der Trainer wirkt etwas angestrengt vom Thema Rückrunden-Schwäche.

Dardai: Es ist belastend, dass immer die Parallele gezogen wird zu letztem Jahr und zum vorletzten und zu den letzten 100 Jahren … Wir haben drei Mal verloren. Aber Einsatz,  Mentalität und Motivation stimmt. Solange das alles da ist, kann ich keinen Vorwurf machen … Wir müssen analysieren und die Realität akzeptieren.

Warten auf Brooks und Plattenhardt

Zu den angeschlagenen Spielern: Sebastian Langkamp (Prellung im Oberschenkel) ist gelaufen. John Brooks und Marvin Plattenhardt haben mit der Mannschaft trainiert.

Dardai: Morgen beim Abschlusstraining gibt es einige Sprints und Zweikämpfe. Dann werden wir sehen, ob Jay und Marvin dabei sein können.

Stirnrunzeln über Hertha-Film

Am Vormittag hatte Finanzchef Ingo Schiller einen wichtigen Termin im Abgeordnetenhaus. Schiller stellte sich ab 10.30 Uhr dem Parlament zum Thema Stadionbau. Es wurde der sechs-Minuten-Film gezeigt, den Ihr kennt – hier. Im Anschluss gab es gut eine Stunde eine Aussprache, bei der für Sport zuständige Innen-Senator Andreas Geisel (SPD) und Schiller. Für die Morgenpost war der Kollege Jens Anker vor Ort – der Morgenpost-Text

Er berichtet, dass bei den Politikern die Tonalität, die Entschiedenheit für Stirnrunzeln sorgte, mit der Hertha im Film betont, ab 2025 in einem neuen Fußballstadion zu spielen.

Von der Sache her warb Schiller in moderaten, aber klaren Worte für Sache. Dass Hertha ein Traditionsverein ist, aber auch ein Wirtschaftsunternehmen mit gut 100 Millionen Euro Umsatz.

Was passiert mit den Wohnhäusern?

Geisel signalisierte, dass die Botschaft beim Senat angekommen ist, „dass Hertha die Stadionangelegenheit ernst meint.“ Gleichzeitig verwies Geisel aber auch auf die vielen Probleme, die im Raum stehen: Der Denkmalschutz, die Nachnutzung des Olympiastadions, die vier (oder sechs) Wohnhäuser, die in unmittelbarer Nähe des geplanten Stadionstandortes stehen. Die gehören wohl einer Genossenschaft und müssten gekauft werden …

Es wurden reihum Fragen gestellt. Kollege Anker beschrieb die Athmosphäre als sachlich und ordentlich. Aber außer der oppositonellen CDU, die eine klare Unterstützung des Senats für Herthas Baupläne forderte, beschäftigten sich die anderen Parteien vorwiegend mit den Problemen.

Um in der Sache voranzukommen, wird in Kürze ein Arbeitskreis gegründet, an dem auch Hertha BSC teilnehmen wird.

P.S. Aus der Rubrik „Auch das ist Hertha“ eine Empfehlung für „Dem Traum ein kleines Stück näher“ über Ahmad, einen achtjährigen Jungen aus Syrien, der im Perspektivteam  „Hardys Vision“ von Hertha BSC spielt – LESEN


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Kommentare

pathe
7. April 2017 um 15:34  |  594716

Ha!


fechibaby
7. April 2017 um 15:40  |  594717

Steil!
Nah!
Laut!

Na Und!


psi
7. April 2017 um 15:41  |  594718

Ho!


fechibaby
7. April 2017 um 15:41  |  594719

Der Wahnsinn nimmt keine Ende:

http://www.n-tv.de/newsletter/breakingnews/Stockholm-Lkw-rast-in-Menschenmenge-article19785027.html

Und hier wird gestritten über Olympiapark
oder Ludwigsfelde.
Was für eine kaputte Welt!?


pathe
7. April 2017 um 15:43  |  594720

He!

@Uwe Bremer
Hinter dem Link verbirgt sich ein Foto der PK von deinem Instagram-Account, nicht aber der Artikel über Ahmad.


pathe
7. April 2017 um 15:45  |  594722

@fechi
Was interessiert dich eigentlich die Stadionfrage? Du gehst doch eh fast nie ins Stadion…


psi
7. April 2017 um 15:49  |  594723

Hertha BSC!


pathe
7. April 2017 um 15:51  |  594724

@psi
Zu zweit ist es zwar auch Teamwork. Aber ob das so gildet? Noch dazu mit den Unterbrechungen dazwischen…?


psi
7. April 2017 um 15:55  |  594725

Welche Unterbrechung?😜
Wichtig ist am Spieltag!😉


Stehplatz
7. April 2017 um 16:04  |  594726

Kaputt ist eher nur aufzuschreien wenn etwas in Europa passiert…


7. April 2017 um 16:07  |  594727

jenseits
7. April 2017 um 16:12  |  594728

Oh, der junge Mann ist anscheinend unterfordert in unseren babyleichten deutschen Schulen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
7. April 2017 um 16:32  |  594729

@pathe und @langi

danke für die Unterstützung. Habe oben den korrekten Link eingefügt

@Schiller
im Abgeordnetenhaus: Senat dämpft Herthas Stadion-Euphorie – der Morgenpost-Text


fechibaby
7. April 2017 um 16:46  |  594730

@Berliner Senat

Daumen hoch.

Ludwigsfelde, Hertha kommt…


Susch
7. April 2017 um 17:02  |  594731

Zwei Sachen die mich stutzig machen.
Warum sollte es Herthas Aufgabe sein dass das Olympiastadion nachdem man als Mieter fristgerecht ausgezogen ist seine Betriebskosten gedeckt bekommt?
Und gibt es nicht mehr als Einsatz, Mentalität und Motivation um erfolgreich zu sein und zu bleiben?
Was nämlich diese Dinge betrifft, so muss ja annehmen das Gladbach sehr viel mehr von diesen Dingen zu bieten hatte.
Wenn die Mannschaft in der zweiten Halbzeit nur noch hinten drin steht, und nicht ansatzweise in Pressingsituationen kommt, weil sie konditionell nicht in der Lage ist vorzurücken, inwieweit waren diese drei Kriterien denn so gut, das Dardai der Mannschaft keinen Vorwurf machen kann?
Ich glaube nicht dass das Dardais Taktik war, ab Halbzeit zwei aufzuhören mit Fußball, und nur hinten drin zu stehen.
Wenn ja, dann haben wir eh ein großes Problem.
Wir lagen schließlich 1:0 hinten🤔


Boy Berlin
7. April 2017 um 17:03  |  594732

@fechikind
Wieso Daumen hoch? Wo liegt der Vorteil?


Blauer Montag
7. April 2017 um 17:05  |  594733

„ER IST FRESH“ PK VOR AUGSBURG – Dardai Preetz Kidsclub –
https://www.youtube.com/watch?v=_saTCjTchrI

Amüsanter als jede Stadioneuphorie in meinen Augen. 🙄


Traumtänzer
7. April 2017 um 17:14  |  594734

Fehlstart von Hertha beim Stadionneubau-Aufgalopp….
Yo, dass kann man sich gut vorstellen wie es im Anker-Artikel beschrieben steht. Ich denke halt auch, Hertha könnte da halt ruhig etwas politischer agieren und die Pferde mal noch im Zaume halten, sonst findet man sich ganz schnell in Ludwigsfelde wieder. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur einer der Herthaverantwortlichen möchte, wo es sich doch alle rund ums Westend so gemütlich eingerichtet haben. Ich verstehe die Senatshaltung, ich verstehe auch Herthas Haltung. Hertha muss die Politik schon etwas pinseln, wenn sie im Olympiapark was erreichen wollen. Und der Senat muss sich halt fragen, was er mit einem Oly machen würde, wenn es bspw. Hertha gar nicht geben würde? Ist eine gute Pattsituation, finde ich. Weil: Der Senat kann nicht einfach sagen, „Hertha, geh doch!“ und Hertha kann (moralisch) eigentlich auch nicht einfach sagen „Dann gehen wir halt!“. Als Verein hat man sich gerne auf das Stadion eingelassen und auch viele Vorteile genutzt, die einem eingeräumt wurden. Über Jahre, finde ich, ist da eine Verquickung entstanden zwischen Verein, Stadion und Stadt, die man nicht einfach so ignorieren kann. Das ist ja fast auch schon was Historisches. Damit, finde ich, haben auch alle Beteiligten eine verdammte Verantwortung, hier eine gemeinsame Lösung zu finden. Deshalb,
neue Idee (von mir): Der Senat unterstützt Herthas Pläne im Olympiapark und beteiligt sich vielleicht sogar am Bau des neuen Stadions, überlässt Hertha aber zu 100% die Vermarktungsrechte. Im Gegenzug verpflichtet sich Hertha, mindestens vier Pflichtspiele im Oly pro Saison auszutragen (vielleicht zwei Spiele in Hin- und zwei in Rückrunde?). Darüber hinaus muss Hertha Spiele ins Oly verlagern, wenn (z.B. aufgrund von Erfolg!) die Kartennachfrage 65k+ erreicht. Wie das dann kontrolliert werden kann, müsste man vereinbaren. Ich fände das vielleicht einen Ansatz, weil es auch auf Herthas hoffentlich erfolgreiche Zukunft zielt und die Stadt mit dem Oly auch was davon haben würde.
Ganz ehrlich? Ich glaube „steil, nah, laut“ ist Quatsch. Und wenn im Oly 65k+ Stimmung machen, ist es dort auch wunderbar!


Opa
7. April 2017 um 17:20  |  594735

@Susch: Naja, aufgrund der gewählten Verhandlungsstrategie hat der Senat nur die Wahl, das Oly mit oder ohne Hertha nebenan leerstehen zu haben. 2018 muss entschieden sein, nicht mehr wahnsinnig viel Zeit.


Susch
7. April 2017 um 17:36  |  594736

Und Hertha soll dafür bezahlen dass das Leichtathletikstadion Geld bringt?
Hat Hertha jetzt nicht lange genug dafür bezahlt?
Ich meine bis 2025 hat die Stadt Zeit sich etwas einfallen zu lassen wie das Olympiastadion genutzt werden kann.
Moderate Mieten hin oder her. Es bleibt ein Leichtathletikstadion, das durchaus einmal im Jahr ne tolle Party machen kann.
Beim Pokalfinale ist die Hütte voll, plus ein ganz anderes Drumherum. Dazu jeweils 35 000 Fans zweier Mannschaften für die das Spiel kein Alltag ist.
Und trotzdem bleibt es ein Leichtathletikstadion, das auch Fußballspiele zu bieten hat.
Es ist architektonisch einmalig. Aber eben ein Leichtathletikstadion. Dazu noch ein offenes.
Dafür kann Hertha nichts.


linksdraussen
7. April 2017 um 17:37  |  594737

psi
7. April 2017 um 17:44  |  594738

Habe ich gesehen,@links, sehr gelungen👍


frankophot
7. April 2017 um 18:25  |  594739

Also…mit nicht mehr so frischen Eindrücken aus Golfsburg und sehr frischen Eindrücken aus dem „Borussia-Park“ (…mit, nebenbei, mehr oder weniger aufgezwungenen 10 (!) € Parkgebühren auf dem Parkplatz, der zur Messe und nicht zum Stadion gehört (!)…und dessen verlassen über die einzige Ausfahrt allein 50 Min. gedauert hat…): Das Oly hat was, trotz Laufbahn und und flachen Tribünen…
Der Vorschlag mit den 4/5 Partien dort + ev. Pokal ab VF und was sich sonst noch so ergibt, könnte doch erstmal ein Angebot sein an den Senat… Ich würde gerne weiter dort Spiele sehen, ab 60.000…


Jack Bauer
7. April 2017 um 18:30  |  594740

Letztes Jahr hat Hertha ziemlich drastisch (und in der Art meiner Meinung nach erstmalig) das Olympiastadion öffentlich kritisiert. Was folgte war ein Schuss vor den Bug seitens des Senats und letztlich ein Kompromiss, mit dem man leben konnte. Schon da blieb allerdings die Frage offen, ob man sich bei Hertha einen großen Gefallen mit der drastischen Kritik getan hat. Dem (alten) Senat – damals übrigens noch mit der CDU, die offensichtlich einen nicht gerade glaubwürdigen Sinneswandel in der Thematik hingelegt hat – hat die „Tonalität“ schon damals nicht gefallen. Nun drückt man sich wieder sehr drastisch aus – man spielt 2025 in einem eigenen Stadion, wo ist sekundär. Und wieder erreicht man nicht das erwünschte Ergebnis sondern einen – zurecht – irritieren Senat. Was will Hertha damit bezwecken? Eine starke Verhandlungsposition vortäuschen? Man sagt man spiele 2025 definitiv in einem eigenen Stadion. Man hat noch keinerlei handfeste Pläne in Sachen Finanzierung und einen sehr großen Anteil der Fans, der sich mit Hand und Füßen gegen Ludwigsfelde wehren wird und man wolle nichts gegen den Willen der Mitglieder machen. Also ist Hertha wirklich in einer guten Verhandlungsposition? Ab 2025 im eigenen, wenn Berlin nicht will halt in Ludwigsfelde? Oder ist man eher in der Situation, dass man dringend auf eine Mithilfe des Senats angewiesen ist, da die Alternative weiterhin Olympiastadion heißt!?

@Frankophot: Könnte mir auch vorstellen, dass eines der (notwendigen) Zugeständnisse Herthas lautet, weiterhin 3-5 Spiele (Bayern, BVB, Leipzig?, Union?, letztes Spiel, Pokal ab Viertelfinale) im Olympiastadion zu spielen. So könnte auch Herthas sonst rechnerisch kaum erreichbares Ziel – höherer Zuschauersxhnitt – erreicht werden.


backstreets29
7. April 2017 um 18:32  |  594741

Natürlich bekommt Schiller Gegenwind aus dem Senat, man kann kaum erwarten, dass man völlig begeistert von Hertha’s Plänen ist.
Druckmittel auf beiden Seiten…..schau ma mal…..

Wann kommt mal ein Artikel über Karl, oder Günther, oder
Sebastian aus dem „Perspektivteam“?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
7. April 2017 um 18:48  |  594742

@backs
kannst ja mal fragen beim UNHCR, wie sehr es deutsche Kids nötig haben, von denen betreut zu werden


Joey Berlin
7. April 2017 um 18:50  |  594743

@Susch
7. April 2017 um 17:36 | 594736

Es bleibt ein Leichtathletikstadion, das durchaus einmal im Jahr ne tolle Party machen kann.

Sorry, grober Unfug von Dir. Geh bitte unten auf der Seite auch mal zurück und staune…
„The best of the best on the ultimate stage“!

http://olympiastadion.berlin/de/stadion/geschichte/


backstreets29
7. April 2017 um 19:03  |  594744

@Ubremer
gar nicht….die müssen auf die Schule konzentrieren, weil die Arbeiten so schwer sind 😉


hurdiegerdie
7. April 2017 um 19:08  |  594746

Nicht dass ich glaube, Hertha bekäme die Finanzierung hin, und wenn, ich das Schlimmste befürchtete, aber mal ehrlich….

Wo läge denn der Sinn einer Kartenverknappung (kleineres Stadion) zwecks Mehreinnahmen, wenn man gerade dann, wo sie sich auswirken würde, wieder ins Oly umzöge?


U.Kliemann
7. April 2017 um 19:10  |  594747

Was bin ich froh ,dass mich der Stadionneubau
nur sekundär tangiert.Wer die Berliner Stadien
mit Hertha besucht hat,von Reinickendorf,Spandau
oder Zehlendorf würde wohl auch Ludwigsfelde
beehren. Aber nur einmal.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
7. April 2017 um 19:45  |  594748

@backs

😜


Carsten
7. April 2017 um 19:51  |  594749

Finde es schon mehr als witzig Hertha möchte nenn eigenes Stadion und dann sollen nenn paar spiele ins Oly verlegt werden bekloppter gehts nicht mehr. Vielleicht sollten wir noch nenn Kooperationsvertrag mit Union machen für die El spiele wo nicht mehr wie 20 000 kommen.
Es wäre ja ok.das Pokalfinale dort zu spielen, ansonsten hat der Senat doch Zeit bis 2025 sich etwas einfallen zulassen. Aber nenn Bundesligist mit zwei Stadien dat kann nur Berlin 😂😂


frankophot
7. April 2017 um 20:21  |  594750

@Carsten

`Na und?´


kczyk
7. April 2017 um 21:03  |  594751

„… Hertha möchte nenn eigenes Stadion und dann sollen nenn paar spiele ins Oly verlegt werden bekloppter gehts nicht mehr. …“

*denkt*
wohl wahr


kczyk
7. April 2017 um 21:12  |  594752

*denkt*
ob madrid, barcelona, amsterdam oder london.
der senat wird sich letztlich internationalen standards beugen.


psi
7. April 2017 um 21:14  |  594753

Die Bremer führen 2:0, die haben einen Lauf.🙄


alte Dame
7. April 2017 um 21:16  |  594754

Bremen lässt nicht nach …


Colossus
7. April 2017 um 21:16  |  594755

Da warens von 16 Punkten nur noch 2 auf Bremen. Wäre nett diesen Spieltag mal was zu gewinnen.


hurdiegerdie
7. April 2017 um 21:20  |  594756

Wenn es so bliebe, hätte Bremen in 11 Spielen der Rückrunde 22 Punkte gemacht. Hertha hat in 11 Spielen der Hinrunde 21 Punkte gemacht.

na und?


jenseits
7. April 2017 um 21:22  |  594757

Der Gewichtungsfaktor der Rückrunde ist höher.


Ohne Meier glaube ich auch nicht, dass die Eintracht im Moment einen 2:0 Rückstand aufholen kann.


hurdiegerdie
7. April 2017 um 21:27  |  594758

jenseits
7. April 2017 um 21:22 | 594757

Der Gewichtungsfaktor der Rückrunde ist höher.

Warum?


coconut
7. April 2017 um 21:29  |  594759

Frankfurt kann wohl auch keine RR… Hertha Gen…? 😇
Wenn Hertha an WE nicht gewinnt, sind die Bremer ganz fix an uns vorbei.
Ich gehe aber davon aus, das man gegen Augsburg einen 3er holt, dann wären es wieder 5 Punkte Vorsprung auf Bremen und co.


Carsten
7. April 2017 um 21:34  |  594760

Nicht das Bremen uns noch den 6.Platz streitig macht ups 😬 da ist dann auch schon der Anschlusstreffer. Nenn unentschieden wäre am schönsten.


jenseits
7. April 2017 um 21:35  |  594761

@hurdie
Es ist nun mal so. Nicht immer ist das Ältere das Bessere. Manchmal ist es auch das Frischere. Man kann Gründe dafür finden; aber warum ein tiefer Ton tief und nicht hoch genannt wird, versteht man trotzdem nicht.


Flankovic
7. April 2017 um 21:35  |  594762

Ein paar Spiele im Oly wären schön.
Nach Ludwigsfelde fahr ich bestimmt nicht. :o)


Blauer Montag
7. April 2017 um 21:45  |  594763

♫ ♪ Musikalische Grüße an den Kidsclub – Hertha
Kool & The Gang – Fresh
https://www.youtube.com/watch?v=sTJ1XwGDcA4


Carsten
7. April 2017 um 21:52  |  594764

Ich werde jedenfalls auch nach Ludwigsfelde fahren oder auf nenn anderen Acker wenn mein Herzens Verein ruft.


psi
7. April 2017 um 22:00  |  594765

2:2, kann so bleiben.


Carsten
7. April 2017 um 22:00  |  594766

So 2:2 kann abgepfiffen werden.
Ups @psi bist schneller gewesen. 👍


jenseits
7. April 2017 um 22:01  |  594767

Schade. Den Ausgleich hatte ich mir eigentlich 20 Minuten später gewünscht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
7. April 2017 um 22:02  |  594768

@jetzt

ist er in Not, der Bremer


Colossus
7. April 2017 um 22:04  |  594769

so is schon besser


Flankovic
7. April 2017 um 22:07  |  594770

Mein Herzensverein ist DER Hauptstadtclub.
Man stelle sich vor die Roma oder Lazio würden in Passo Corese spielen!
Das hat doch was mit standesgemäßer Präsentation zu tun!
Ach warte mal… dann passt LU ja doch. 🙂

Nee nee, da kann mir keiner mit Hezensverein kommen.
Wie wärs denn gleich mit Neurupin oder sowas?

#keinverständnis


hurdiegerdie
7. April 2017 um 22:09  |  594771

jenseits
7. April 2017 um 21:35 | 594761

Jetzt haben wir 1 Punkt in der Hinrunde mehr geholt als Bremen in der Rückrunde.

Wir mussten nicht darauf hoffen, dass die Notkäufe in der Winterpause wirklich helfen. Bremen musste darauf hoffen und hatte Glück.


jenseits
7. April 2017 um 22:12  |  594772

@hurdie
Das meine ich doch. Herthas Leistung ist mindestens so anerkennenswert wie Werders. Es wird aber anders wahrgenommen.


Carsten
7. April 2017 um 22:15  |  594773

Bremen hat aber auch nenn anderes standing in der Liga,wird einfach sympathischer wahrgenommen.


hurdiegerdie
7. April 2017 um 22:16  |  594774

jenseits
7. April 2017 um 22:12 | 594772

Tschuljung, da habe ich dich falsch verstanden.
#einHerzundSeele


Exil-Schorfheider
7. April 2017 um 22:18  |  594775

@hurdie

Delaney war kein Notkauf.


jenseits
7. April 2017 um 22:22  |  594776

Weeß ick doch, @hurdie. Habe mich aber auch ein wenig undeutlich ausgedrückt. 😉

—-
Das Spiel ist aus!


coconut
7. April 2017 um 22:22  |  594777

Na da schau her, die Frankfurter können ja doch noch Tore erzielen… 😉
Nun, für Hertha ist das 2:2 gut, wenn man selber gewinnen sollte……wenn nicht, dann heben wir eben Frankfurt statt Bremen „an der Backe“….und Freiburg und BMG und…. und….
Puh, das wird wieder eng…


hurdiegerdie
7. April 2017 um 22:29  |  594778

Exil-Schorfheider
7. April 2017 um 22:18 | 594775

warum nicht?


jenseits
7. April 2017 um 22:37  |  594779

@hurdie
Wahrscheinlich, weil der Deal schon im Sommer ausgehandelt wurde und der Transfer zur Winterpause vereinbart.


hurdiegerdie
7. April 2017 um 22:38  |  594780

jenseits
7. April 2017 um 22:37 | 594779

Ok, das wusste ich nicht.


monitor
7. April 2017 um 22:45  |  594781

Ich finde Herthas Verhalten ein wenig anmaßend. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, daß die Stadionfrage mittlerweile eine hohe Dringlichkeit erlangt hat, auch wenn ich persönlich diese Dringlichkeit immer noch nicht so dringlich sehe.
Schönere Atmosphäre für ca. 25 Fußballspiele. (Liga, Pokal)
Wenn sich 11 Fußballer nicht so motivieren können, weil es zu leise ist, weiß ich nicht, ob wir noch auf vernünftiger Ebene diskutieren.

Aber gut, das neue Stadion ist allemal ein Grund sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen. Da Hertha ein Wirtschaftsunternehmen ist, ist es eben logisch, die populären Spiele im Oly zu spielen, da damit das Oly weiterhin Nutzen bringt und eben mehr Karten verkauft werden können.
Meine Meinung ist, wir müssen das Olympiagelände als Einheit betrachten, an derem Unterhalt alle Beteiligten interessiert sein sollten.
Da würde ein neues Stadion mit Kapazität für 50000 Sinn haben. Es würde das Angebot aufwerten und abrunden. Dazu müßten die Beteiligten (Hertha und Berlin) aber zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig vorführen. Da hat Hertha m.E. aber leider den ersten Schritt in die falsche Richtung gemacht. Hertha glaubt Druck auf den Senat ausüben zu können. Ich glaube das nicht.


frankophot
7. April 2017 um 22:47  |  594782

Warum zollt man nicht der jüngeren Vereinsgeschichte Tribut, in welchem das Oly – fast immer – Hertha´s Zuhause war. Für mich wäre das neue Stadion – stünde es auf dem Olympiagelände – eben ein Teil desselben. Das könnte und sollte man auch architektonisch ausdrücken, und vielleicht keine 08/15-Schüssel à la Wolfsburg, Gladbach etc. hinhunzen. Es könnte aus etwas Besonderem wieder etwas Besonderes entstehen und Hertha könnte damit einzigartig bleiben. Dafür bräuchte es aber die Einsicht des Senats und der Berliner. Das Gelände verlöre nicht an Attraktivität sondern gewänne. Und warum sollte dann, wenn man es als Einheit sieht, nicht einige ausgewählte Spiel im Oly geben ? Ich hab keine Angst, weder vor den Förstern, noch vor den Bauern, auch ohne Nah und Steil.


Susch
7. April 2017 um 22:53  |  594783

Wer soll denn die beiden Stadien bezahlen?
Und was sagen wohl die Sponsoren wenn die Spiele mit der größten Aufmerksamkeit und der größten Vermarktung nicht in den Stadion stattfinden, das sie bezahlen?


hurdiegerdie
7. April 2017 um 22:55  |  594784

Ich bleibe dabei, dass diese ganze Stadiondebatte ein grosses Ballyhoo (fake news) ist. Und ich hoffe darauf, dass es das auch ist.


monitor
7. April 2017 um 22:55  |  594785

Zu den 6 Miethäusern.
Ich weiß nicht wie die in den Denkmalschutz passen, denn die sind garantiert nicht von 1936.
Sollte es zu einem Neubau eines Stadions kommen, würde der Neubau der betroffenen Wohneinheiten mit modernerer Infrastruktur bei gleicher Miete in der näheren Umgebung kein Grund sein, daß die Bewohner da nicht mitziehen.


monitor
7. April 2017 um 22:58  |  594786

@hurdie
Würde das nicht bedeuten, daß Hertha viel Geld für eine Machbarkeitsstudie bezahlt, die genauso so viel Geld an Miete für das Oly einsparen könnte?
Klingt jetzt auch nicht sehr sinnvoll.


monitor
7. April 2017 um 23:05  |  594787

@susch
Wenn Du einen Stadionnamen kaufst, ist es glaube ich nicht so wichtig, ob jedes Spiel in diesem Stadion ausgeführt wird. Erstens wäre es ein Novum, daß eine Erstligamannschaft manchmal seine Spielstätte wechselt und zweitens würden alle Reporter ihre Reportage mit den Worten eröffnen: „Hertha, die dieses Mal hier im Oly und nicht in der „Suscharena“ angetreten ist…
Außerdem kann man das im Vertrag mit dem Sponsor regeln.


hurdiegerdie
7. April 2017 um 23:06  |  594788

monitor
7. April 2017 um 22:58 | 594786

Was kostet die Machbarkeitsstudie? 200k? Das hast du mehr als drin, wenn du die Miete pro Jahr um ne halbe Mio drücken kannst.


Carsten
7. April 2017 um 23:11  |  594789

Ich bin da bei @ Susch klingt nicht sonderlich logisch, und das der Stadion Name zu 100% vermarktet wird ist doch wohl klar. Alles andere ist zu viel wischiwaschi und dann braucht Hertha auch kein neues Stadion. Zwei Stadien für ein Verein totaler Schwachsinn,meine Meinung.


monitor
7. April 2017 um 23:12  |  594790

@hurdie
Ist ein Argument.
Ich weiß allerdings nicht, ob der ganze Aufwand eingepreist werden kann.
Mein Gefühl ist, Hertha will dieses Stadion auf dem Olympiagelände.


jenseits
7. April 2017 um 23:16  |  594791

Sollte das Stadion in Ludwigsfelde gebaut werden, miete ich eines der Appartments, die am Ufer des um das Stadiongelände herum mäandrierenden Kanals mit Blick auf das Stadion gebaut werden. Vierte oder fünfte Etage mit Dachterasse.


jenseits
7. April 2017 um 23:20  |  594792

Das soll natürlich Dachterrasse heißen


monitor
7. April 2017 um 23:22  |  594793

Das Oly ist bezahlt und Eigentum der Stadt Berlin. Hertha mietet den Altbau Jahr für Jahr und will jetzt eine Eigentumswohnung in der Nähe auf dem Grund und Boden der Stadt, obwohl das Oly für WM 2006 noch mal richtig schön gemacht wurde. Den Denkmalschutz haben wir dabei auch im Blickwinkel.
Das kann man jetzt irre oder genial finden.
Grundlage ist immer noch die schlechte Atmosphäre im Oly bei normalen Spielen.


monitor
7. April 2017 um 23:25  |  594794

Feierabend
Macht’s gut Nachbarn!


hurdiegerdie
7. April 2017 um 23:30  |  594795

monitor
7. April 2017 um 23:12 | 594790

Natürlich möchte Hertha ein Stadion, aber es gibt doch nur sehr vage Pläne, wie sie es finanzieren wollen.

Wenn ich lese (ich weiss nicht mehr wo), dass sie Fananleihen, Bankkredite und den Verkauf des Stadionnamens in Erwägung ziehen, wo bleiben die 10 Mio (oder so) Gewinn pro Jahr?

Es gibt doch überhaupt kein Finanzierungskonzept. Das einzige, was es gibt ist, dass wir das Finanzierungskonzept erst erstellen können, wenn wir wissen wo. Oder das uns ein Sponsor das neue Stadion schenkt, mit heisser Entmietung (?) oder ohne Verkehrsanbindung.

Das ist doch alles völlig unausgegorener M…. oder ein Bluff. Meiner Meinung nach.


Susch
7. April 2017 um 23:34  |  594796

Ich würde nicht bezahlen wenn mein Name nur für weniger interessante Spiele herhalten darf.
Hertha will nicht länger Mieter bleiben, und das Stadion auch mit allen Pipapo vermarkten können. Da geht es nicht um die reine Miete, sondern auch um Einnahmen die mit den Olympiastadion nicht möglich sind.
Und ich glaube das die sechs Häuser das geringere Problem sind.
Hertha hat dann 62 Jahre das Olympiastadion am Leben erhalten, ohne selbst seine Ideen verwirklichen zu können. Bis auf die blaue Laufbahn 😉.
Sämtliche Baumaßnahmen wären auch ohne Hertha durchgegangen. Sei es wegen der WM, oder sämtlichen Leichtathletikveranstaltungen.
Berlin sollte froh sein das Hertha so lange der Stadt das Olympiastadion präsentiert hat.
Nun wäre es an der Zeit etwas zurückzugeben.
So zumindest meine Meinung.


Herthas Seuchenvojel
8. April 2017 um 0:03  |  594797

@hurdie: richtig
wirklich erpressen kann man eigentlich nur, wenn man was Festes in der Hand hat

und wer weiß, wann das Ding entgültig uns gehört und ob da nicht längst schon die nächste Sanierung ansteht
die zur WM 06 war ja auch nicht gerade billig


jenseits
8. April 2017 um 0:07  |  594798

So wie es selbstreinigende Dächer und Fassaden gibt, bräuchten wir dann halt ein selbstsanierendes Stadion. Also lieber etwas mehr in den Bau investieren, dann aber nie mehr sanieren müssen.


Traumtänzer
8. April 2017 um 0:14  |  594799

@Susch
Aber wie gesagt, „Zeit etwas zurückzugeben“ könnte man genauso Hertha unter die Nase reiben. Also, da würde ich nicht zu sehr auf die Pauke hauen als Hertha BSC.
Olympiastadion und neues Stadion würden wie @frankophot schreibt, ja letztlich eine Art neues Ensemble bilden. Da sähe ich auch eine Chance für Vermarktung (Namensrechte) des neuen Areals, ohne dass das Oly (Denkmalschutz!) seinen Namen aufgeben müsste. Bissl kreativ sein. Und einen Sponsorennamen kriegt man dann auch unter. Für das alles braucht man aber den Senat an seiner Seite und nicht als Gegner, wenn es am Ende darum geht, den Denkmalschutz etwas zu „bearbeiten“. Klar, es wäre am Ende alles ein Kompromiss, aber darum geht’s doch auch. Wenn alle Verantwortung für das Gelände haben, muss jeder auch vielleicht Zugeständnisse machen?
Kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Hertha – schon gar nicht mit der jetzt angeschlagenen Tonart – mit den Forderungen zu 100% durchkommt. Da würde sich die Stadt vermutlich auch irgendwie verar….t vorkommen. Deswegen lieber schnell den kooperativen Ansatz finden, neues eigenes vermarktbares Stadion im Olympiapark kriegen, aber als Hertha BSC auch etwas Verantwortung und Dankbarkeit gegenüber der Stadt zeigen. Genauso umgekehrt sollte die Stadt Berlin es gegenüber unserem Verein halten.
Und sollte Hertha je so GEIL spielen, dass man dem Verein die Bude einrennt, wird es kein Problem sein, bei richtig vollen Spielen, die Leute auch im Oly zu teureren Preisen abzukassieren. Und Einnahmen zu generieren.

Mann, Ludwigsfelde… Nee, wirklich nicht.


8. April 2017 um 1:17  |  594801

Mal abgesehen davon, ob ein Stadion für „Herthas Zukunft“ notwendig ist oder nicht. ( Wenn ich ganz ehrlich bin, ist das einzig Sache des Unternehmens Hertha BSC, das im Haifischbecken Profifussball unterwegs ist- die Fans sollten da ehrlich zu sich selbst sein..das zu entscheiden.)

Ganz unabhängig von dem Für oder Wider.: es wird von vielen gesagt, Hertha sein arrogant, sein anmaßend, würde zu offnsichtlich bluffen etc
-Ich sehe das wirklich überhaupt nicht. Im Gegenteil finde ich die Art der Verhandlungsführung sehr sehr gut, zwingend und klar.-Nach meinem Eindruck haben hier nicht viele Erfahrung mit solchen existentiellen Verhandlungen, mindestens hören sich die genannten Kritikpunkte für mich eben so an.

Es geht in so einer Verhandlung nicht darum, wieviel man wirklich im Köcher hat. Was sich so anhört, wie eine Erpressung , ist schlicht und einfach nur eine Position, eine Möglichkeit, egal, wie vage.-Es geht um klare Positionen und einem nachvollziehbarem Eigeninteresse . Das Gegenüber ist berechenbar. und unberechenbar zugleich.
Gehe ich von vornherein mit einem Kompromißangebot in die Sache, habe ich schon mein besten Trumpf aufgegeben, bevor das Spiel angefangen hat.
Mindestens, was die Verhandlungsführung anbelangt, zeigt Gegenbauer, warum er erfolgreich in seinem Metier ist.
In diesem Punkt finde ich die Kritik vieler nicht durchdacht bzw. nicht gut begründet
Das Alles ist nur meine Meinung und Einschätzung, die sich natürlich aus meinen persönlichen Erfahrungen gebildet hat. Wie bei jedem anderen auch.
Wie erfolgreich eine Strategie ist, wissen wir wirklich erst am Ende.-ich sage auch nicht, dass es Herthas Vorgehen die beste und einzigte Art ist, wie man das vhandhaben kann.-. Aber ich sehe auch nicht, das Gegenbauer (Hertha) da arrogant oder anmaßend wäre.-(Beispiel:ob die Gegenpartei verwundert ist oder irritiert.. ist völlig egal. Herthas Vorgehen kann der Gegenseite ohnehin nicht gefallen, in jeglicher Hinsicht kommt Hertha ungelegen.: weil der Senat völlig andere Interessen hat.
Da kann Hertha machen , was (und wie) sie es will.

Aber es ist (jetzt) klar: abspeisen lässt sich Hertha nicht..!

-Meine eigene Meinung zum Ganzen ( Stadion-Neubau , uzu 100% fremdfinanziert):
Ob das nun wirklich gut und zu Ende bedacht ist, weiss ich nicht. Bin da sehr skeptisch.
Beide Seiten haben für mich ähnlich undurchsichtige Argumente
Ich enthalte mich da .

Mein Gefühl fragt mich immer wieder: ist es das Risiko wirklich wert? warum sollte ein eigenes Stadion, das einem aber nur „eigentlich“ gehört, derart wichtig und ohne Alternative sein?
Wenn das schief ginge würde das das Ende von Hertha BSC sein..!
Aber wer anders weiss denn genau dies besser als Gegenbauer , Schiller, Preetz & co.? -Alles Herthaner
Deshalb:
Klar ist mir nur: ich würde auch nach Ludwigslust zu einem Heimspiel fahren , da bin ich realistisch. Mit dem Rauchen aufzuhören, hat 20 Jahre gedauert..aber mit Fussball aufzuhören, wenn es eine Hertha in der Nähe hat?…werde (der Konjunktiv ist hier nicht angebracht) ich nicht schaffen, solange ich noch irgendwie transportfähig bin.
Vielleicht meckernd, vielleicht aber auch verblüfft positiv-..das weiss ich eben noch nicht..
In´s Oly würde ich natürlich auch gehen. Oder. Oder. Oder.


hurdiegerdie
8. April 2017 um 3:14  |  594802

Die Frage ist doch:

Welche Verhandlungsmasse bringt Hertha denn ein?

„Wir bauen ein Stadion, 100% privatfinanziert.“ Ihr (Berlin) helft uns, oder wir gehen nach Ludwigsfelde. Hmmm, wodurch wird der Bluff denn gestützt?

Nu ist es aber schlichtweg nicht Ludwigs Lust, nach Ludwigsfelde zu gehen oder nicht. Ludwig muss das finanzieren können.

Das kann er aber gar nicht oder nur mit Jemandem, der ihm das Stadion schenkt. Den/die hat er aber gar nicht (noch nicht). Ludwig hat gar kein Finanzierungskonzept mit dem er drohen kann, bestenfalls eines mit weiterer Neuverschuldung.
Eines mit Bankkrediten, Fananleihen und dem Vorverkauf zukünftiger Einnahmen (Stadionnamensvermarktung)? .

Zumindest gibt es kein öffentlich glaubwürdiges Konzept, wie Ludwig das anders machen möchte. (Aber vielleicht kann man ja dem Senat damit drohen).

Ludwig hat also nichts auf der Hand ausser einem vermeindlichen Bluff; er geht 3x mit und blufft dann auf dem Riverr mit „all in“, um Leute glauben zu machen, er hätte etwas auf der Hand.

Klappt ja manchmal, ist meistens aber tödlich, weil man viel in den Bluff investieren muss und glauben muss, alle am Tisch nehmen einem das ab.

Es geht in einer Verhandlung eben doch darum, was man im Köcher hat (@Apo). Oder man muss bluffen.


pathe
8. April 2017 um 3:25  |  594803

Das Stadion in Frankfurt war übrigens heute mit 51.000 Zuschauern nahezu ausverkauft.

Anderswo als in Berlin scheint es egal zu sein, wie erfolgreich die eigene Mannschaft gerade spielt (2 Punkte aus den 8 Spielen davor), wer der Gegner ist und dass das Spiel an einem Freitagabend stattfindet.


sunny1703
8. April 2017 um 8:30  |  594804

@pathe

Das Spiel von Hertha gegen Werder Bremen fand zwar auf einem Sonnabend statt, war jedoch auch ein Abendspiel und das nicht im Frühling, sondern im tiefsten Winter am 10.12.

Ach ja und es kamen 51.337 Zuschauer ins Olympiastadion.

Aber ich vergaß die Auslastung! Sorry! 😀

lg sunny


Bluekobalt
8. April 2017 um 8:42  |  594805

@pathe
8. April 2017 um 3:25 | 594803

Du warst noch nie in Frankfurt, oder?
Es gibt dort zweimal im Monat ein Bundesligaspiel und ansonsten?
Das erinnert mich an Dorfdiscos: Eigentlich grottenschlecht, mit schlechter Musik und billigem Alkohol und trotzdem brechend voll.


Bussi
8. April 2017 um 8:43  |  594806

„im tiefsten Winter am 10.12.“
🙄 da hatten wir über 8° :mrgreen:


Exil-Schorfheider
8. April 2017 um 8:55  |  594807

Wir wären übrigens nicht die ersten, die das Stadion verkleinern.

Die städtische Arena in Frankfurt wurde beim letzten Umbau zur WM 2006 verkleinert.

Kein Wunder, @pathe, dass die fast immer ausverkauft ist… 😉

(Ist ja immer ein Argument der Pro-Neubau-Anhänger)


sunny1703
8. April 2017 um 9:18  |  594808

Nach Veröffentlichung dieses Videos wusste ich, dass der Ton bei den Politikern nicht gut ankommen wird. Dabei geht es nicht um die Forderungen und Ideen an sich, sondern ausschließlich um den Ton.

Wenn Hertha nicht demnächst einen Stadionsponsor,zum Beispiel als Joker bei der MV, präsentieren kann, muss man vor diese Machbarkeitsstudie ein so genannte vorsetzen, denn mehr ist es nicht.

Ich frage mich ernsthaft,warum gab es im Januar noch diese Verschiebung!?

Die Verhandlungsführer von Hertha müssen bedenken, dass in diesem Jahr noch Bundestagswahlkampf ist und erst anschließend die andere Seite ihre Verhandlungsposition offen legen wird.

Hertha muss bedenken, dass die Mehrheit der Berliner Wähler vermutlich einer Unterstützung des Vereins wie er sie gerne möchte skeptisch gegenüber steht, die Mehrheit der Wähler vom jetzigen Senat erst recht. Und mit einem Ton, der beinhaltet,egal was ihr wollt, wir bauen ein Stadion und verlassen dafür auch die Stadt,sammelt man keine Pluspunkte beim Steuerzahler. Denn der müsste für irgendwelche Kosten aufkommen, die ein Umzug nach Brandenburg mit sich bringt,wie @Opa sie ja schon beeindruckend dargelegt hat und die nur einen Teil darstellt,dessen was wirklich kommen wird.

Hertha sollte bedenken, dass es eventuell eine EM 2024 in Deutschland(Mitkontrahent Türkei dürfte unter den gegebenen „Erdogan Umständen“ weniger Chancen haben) geben wird,bei der damit zu rechnen ist, dass das Olympiastadion eine wichtige Rolle zugesprochen bekommt und dementsprechend modernisiert werden wird. Dazu Hertha BSC auf seiner Homepage unter Jobs
“ Mit einer fußballbegeisterten Region im Rücken und einer der modernsten und architektonisch anspruchsvollsten Sportarenen der Welt strebt Hertha BSC auch in Zukunft sowohl national, als auch international nach Erfolgen.“

Zu deutsch eines der modernsten Stadien der Welt würde noch moderner.

Hertha sollte aber auch bedenken, dass es Zeitgeist ist, dass sportlichen Großveranstaltungen und den damit verbundenen Kosten eher ablehnend gegenüber zu stehen. Die EM dürfte eine Ausnahme sein.

Und Hertha sollte bedenken, dass sie von den Mitgliedern oder Dauerkartenbesitzern kein Mandat bekommen haben, in Brandenburg zu bauen.

Ich gehe seit 1967 zu Hertha, seit 68 ins Olympiastadion, ich bin Mitglied seit 2008, aber ich bin in erster Linie Berliner und mag es nicht,wenn ein Unternehmen sich erdreistet in dieser Form mit den von uns gewählten Volksvertretern und zwar egal welcher Partei so zu sprechen.

Bisher habe ich wenig Argumente für den Bau eines solchen Fußballstadions gefunden, außer dass dort die auslastung höher ist(ab ins Mommsenstadion 😀 ) und dass dann die Stimmung besser ist. Und genau das ist mein Gefühl bei der Sache. Hier geht es doch nicht mehr um den einfachen Fan, der kann sich eventuell die Karten für den Tempel so oder so nicht mehr leisten oder wird Spiele zu irgendwelchen absurden Anstoßzeiten bei einem sich zersplittenden Spielplan nicht beiwohnen oder nicht mehr als im Olympiastdion schon.

Nein, mein Verdacht geht dahin,dass sich das Olympiastadion nicht werbeträchtig für das TV vermarkten lässt. Ein nur mit 50.000 gefülltes Olympiastadionstadion verkauft das Produkt TV Fußball schlechter als eines in dem 3.000 drin sitzen und es knackevoll aussieht.Verknappung der Karten und ein näher rücken ans Spielfeld,damit das im TV besser verkauft werden kann.

Als Berliner fällt mir dazu nur ein :

NA UND !!!!!!!!!!!

lg sunny


Susch
8. April 2017 um 9:32  |  594809

Ich denke das die Finanzierung für das neue Stadion so gut wie abgedeckt ist.
Deswegen wird man ja auch in China gewesen sein.
Jetzt kommt die Frage wie viel das kosten wird, bei jeweiligen Standort. Da dürfte der Olympiapark die günstigte Alternative sein.
Ich kann mir auch nicht vorstellen das Hertha da diesbezüglich ohne die sichere Finanzierung auf’s Pedal tritt.
Wie das dann letztendlich finanziert wird, werden wir ja sehen.
Ich bin definitiv für ein neues Stadion. Ein reines Fußballstadion wo man überall sehen kann dass das das Stadion von Hertha BSC ist.
Aber ein Stadion außerhalb der Stadt, geht für mich gar nicht.
Das ist ja nicht mal die Stadtgrenze. Das ist Brandenburg.
Ich bin Berliner, und deswegen Fan einer Berliner Mannschaft geworden.
Wer weiß ob ich das geworden wäre wenn Hertha LSC in Brandenburg gespielt hätte.


Exil-Schorfheider
8. April 2017 um 9:42  |  594810

@susch

Was denn jetzt?
Neulich hast Du noch geschrieben, dass man in China war, um Kader-Kohle einzusammeln.


nrwler
8. April 2017 um 9:46  |  594811

@sunny
Aus Deinem „Verdacht“ kannst Du in aller Seelen ruhe „Gewissheit“ machen…!

Denn dies wurde und wird doch ganz offen so „kommuniziert“..!?

Unter Anderen, über eine „Verknappung“ soll die Einnahmesituation des „Vereins“ verbessert werden. Dazu gehören natürlich mehr „Werbeeinnahme“ durch TV-Vermarktung, aber auch über „Ticketpreise“. Und ein „volles“ Stadion lässt sich besser „verkaufen“ (vermarkten), als ein „halbleeres“… Logisch!

Aber dennoch: Es ist doch genau die Aufgabe der „Geschäftsführung“ sich u.a. „Kontezpte“, Möglichkeiten zu Überlegungen diese Einnahmesituation zu verbessern. Etwas verwerfliches, wie es bei Dir als „Grundton“ mitschwingt, kann ich daran zunächst nicht finden.


sunny1703
8. April 2017 um 9:59  |  594812

@nrwler

Ich weiß, ich habe diesen Teil schwach ausgedrückt. Mein Gefühl geht dahin, dass Hertha von den TV Medien Druck erhält was an der Situation zu ändern. Wann immer möglich lassen doch zum Beispiel die Sky Journalsten das eindeutig anklingen.

Die bezahlen für das Produkt TV Fußball viel Geld und demnächst noch viel mehr und wollen um das zu vermarkten,tobende Fans und Lärm,keine halbleeren Ränge und vielleicht auch noch pfeifende Zuschauer.

Hertha und ob die dabei Gewinne oder Verluste haben, ist denen egal.

lg sunny


Susch
8. April 2017 um 10:05  |  594813

@Exil
Zusätzlich auf Sponsorengespräche zur Stadionfinazierung, war man auch zu Gesprächen in China um weitere Geldgeber zu finden um auch in die Mannschaft investieren zu können.
Das steht aber alles in den Link den ich damals hier reingestellt hatte.
Hab kein Bock den jetzt nochmal zu suchen😛
Zur Stadionfinazierung war man auch nicht das erstemal in China.


Exil-Schorfheider
8. April 2017 um 10:15  |  594814

Knipper1892
8. April 2017 um 10:20  |  594815

Hatten wir diesen Link aus dem SZ-Magazin über den Hertha-Mannschaftsarzt Hermann Horwitz schon? Hertha-Fans haben recherchiert:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45855

„Vor der Prager Straße 24, dem letzten bekannten Wohnort von Hermann Horwitz, wurde 2013 ein Stolperstein verlegt, der an seine Ermordung erinnern soll. Im April gibt die Gruppe von Hertha-Fans eine Broschüre mit den Ergebnissen ihrer Nachforschungen zu Herthas Held im »Dritten Reich« heraus.

Im sogenannten Ort der Information neben dem Berliner Stelenfeld wird in Kürze auch die Biografie von Hermann Horwitz verlesen. Das Berliner Stadtmuseum zeigt anlässlich des Jubiläums zur Vereinsgründung vor 125 Jahren ab 25. Juli eine Ausstellung zur Geschichte von Hertha BSC, bei der die Lebensläufe von elf Personen stellvertretend für die Vereinsgeschichte stehen werden. Spieler wie Hanne Sobek, Ete Beer, Marcelinho und Jerome Boateng stehen für die sportlichen Erfolge des Vereins. Das Schicksal von Hermann Horwitz wird das dunkle Zeitalter der Dreißigerjahre beleuchten.

Das exakte Todesdatum und ein Foto fehlen immer noch. In den vielen Kartons mit unbeschrifteten Fotos im Vereinsarchiv findet sich keines, auf dem sich der Mannschaftsarzt zweifelsfrei identifizieren ließe. Hermann Horwitz bleibt ein Mann ohne Gesicht.“


Knipper1892
8. April 2017 um 10:21  |  594816

Exil war schneller…


nrwler
8. April 2017 um 10:21  |  594817

@sunny
Ich bin ganz bei Dir.

Der einzelne „Verein“, oder gar Fan, ist dem „System-Bundesliga“, also der Zusammenkunft verschiedener Sportunternehmen (=Vereine) zum Zwecke des Geldverdienens sowas von egal. Natürlich!

Das Grundproblem, und davon bin ich zutiefst überzeugt, der Bundesliga (oder aller europäischer Fussballligen) ist, dass die „Grundvoraussetzungen“ jedes Vereins vollkommen unterschiedlich ist, aber dennoch ein „sportlicher“, gerechter(!!) Vergleich, auf dem Platz, statfinden soll. Wie soll das gehen? Für mich ein Paradoxon.

Naja, aber solange daran nix geändert wird, muss jeder Verein halt selber schauen wie er sich ggü den anderen profilieren, verbessern kann. „Koste es was es wolle“ – auch auf die Gefahr hin, man „verprellt“ seine eigene vorherige „Stammkundschaft“ (zB über hohe Ticketpreise, Glamour-Gehabe, etc)

Und die „Medienlandschaft“ (auch die schreibende Zunft; zwar in abgeschwächter Form) ist Teil des Systems. Aber wer will denn nicht, dass „seine“ (Arbeits-)Branche (wirtschaftlich) wächst, floriert… Ist doch absolut verständig. Daher dieser „Medien-Druck“…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. April 2017 um 10:31  |  594818

@hurdie

das mit dem „Bluffen“ scheint so ein fixe Idee von Dir.

Mir leuchtet aber nicht ein, wo der Vorteil für Gegenbauer/Preetz/Schiller liegen soll, einen“Bluff“ zu probieren, wo der Einsatz die Existenz von Hertha ist.

Mir leuchtet auch nicht ein, wo der Vorteil liegen soll für Preetz (49) und Schiller (51), einen „Bluff“ zu versuchen, der, wenn er schief geht (= es wird weder in Berlin noch in BRB ein Stadion gebaut) das Ende ihrer beruflichen Existenz im Fußballgeschäft bedeuten würde.


8. April 2017 um 10:45  |  594819

@Knipper1892 am 8. April 2017 um 10:20 | 594815:

An dem Projekt sind u.a. Juliane Röleke (Historikerin & Projektleiterin), Söhnke Vosgerau (Fanprojekt Lernzentrum Hertha BSC), Stefano Bazzano (Hertha BSC-Fanbetreuung), Manfred Sangel (Chef-Redakteur vom Hertha-Echo), Mario Glagow (Administrator von Hertha-Chat.de) beteiligt.

U.a. Knut Beyer (Autor von 111 Gründe, Hertha BSC zu lieben) und Bert Handschumacher (Präsidiumskandidat 2016) kümmern sich seit der Verlegung des Stolpersteins in Gedenken an Dr. Hermann Horwitz in der Nachodstraße in Berlin-Wilmersdorf am 23.04.2013 kontinuierlich um die Pflege und die fortwährende Niederlegung von Blumen und Kerzen an Gedenktagen.

Am 09.11. jeden Jahres treffen sich Interessierte am Stolperstein Prager/ Nachodstrasse um 19 Uhr – jeder kann sich sehr gerne anschließen.


Jack Bauer
8. April 2017 um 10:48  |  594820

@Uwe Bremer:
Hertha (Gegenbauer) sagt man mache nichts gegen den Willen der Mitglieder. Momentan ist man weit davon entfernt diese für einen Bau in Brandenburg zu gewinnen. Wenn der Senat also nicht zustimmt, sind die Chancen auf ein Scheitern des Projekts sehr hoch. Mit dieser Ausgangslage knüpfen Preetz und Schiller ihre gesamte berufliche Zukunft an das Stadionprojekt?
Ich glaube auch nicht an einen Bluff, aber ebenso wenig daran, dass ein Rückzug von Preetz und Schiller bei einem Scheitern (welches man ja schlau verkaufen kann – ein Großteil der Fans sieht Brandenburg als Scheitern und nicht einen Verbleib im Olympiastadion) gewiss sei.
Ich dachte auch einen zweiten Abstieg, samt der ganzen Geschichten um Babbel, Skibbe, Rehagel und Düsseldorf würde Preetz nicht überleben. Da schafft er auch das Stadionprojekt, egal wie es denn nun ausgeht 😉


Exberger
8. April 2017 um 10:49  |  594821

OT: Gerade eine sehr interessantes Interview mit Knut Kircher gesehen.
Es ging mir runter wie Butter als er sagte, dass er in seiner Karriere ein Spiel komplett verpfiffen habe.
Wolfsburg – Hertha
Seitdem ging es für uns nur noch abwärts.

http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/kircher-knut-ex-schiedsrichter/-/id=1895042/did=19127734/nid=1895042/1vr4x4t/index.html


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. April 2017 um 10:54  |  594822

@sunny

9.18 Uhr

Bist Du jetzt unter die Komiker gegangen?


pathe
8. April 2017 um 10:55  |  594823

@sunny1703
8. April 2017 um 8:30 | 594804

1) Samstagspätnachmittag ist nicht gleich Freitagabend.

2) Spielte Hertha zu diesem Zeitpunkt weitaus erfolgreicher als Frankfurt derzeit. Wir hatten bis dato alle Heimspiele gewonnen und waren Tabellendritter mit dem ersten Platz in Sichtweite.

3) Das Thema Auslastung brauchst du nicht ins Lächerliche ziehen. Es ist doch wohl unstrittig, dass 51.337 Zuschauer in einer reinen Fußballarena mit 55.000 Plätzen mehr Stimmung machen würden als es im Oly jemals möglich wäre. Abgesehen davon, wäre diese Arena vermutlich ausverkauft gewesen.


nrwler
8. April 2017 um 10:56  |  594824

@ub
Zum Beispiel könnte man sich als „Preetz, Gegenbauer, Schiller“ erhoffen, so (über die Drohkulisse „eigenes“ Stadion) den Senat dazu zubewegen, dass Oly für Hertha „kostenneutral“ für die nächsten Dekaden ab 2025 zu modernisieren, und dennoch die Mietzahlung auf dem vergleichsweise niedrigen Niveau zu belassen.

Ohne einen „Bluff“ würde der Senat wohl niemals einer Renovierung (für die Jahre nach 2025) zustimmen… Und auch die Miete würde wohl mal „marktüblich“ angepasst werden. Aber auch mit diesem „Bluff“ (sollte es einer sein!) ist die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch.


Exil-Schorfheider
8. April 2017 um 11:04  |  594825

@pathe

Niemand versucht das Thema Auslastung ins Lächerliche zu ziehen.
Es ist nun mal ein Argument der Pro-Arena-Jünger.

Mein Faktencheck zur Auslastung in Gladbach wurde aber leider ignoriert. Weiß leider nicht mehr, mit wem ich da diskutiert habe…


Bluekobalt
8. April 2017 um 11:10  |  594826

@Uwe Bremer
8. April 2017 um 10:31 | 594818

wenn er schief geht (= es wird weder in Berlin noch in BRB ein Stadion gebaut) das Ende ihrer beruflichen Existenz im Fußballgeschäft bedeuten würde.

Verstehe ich nicht, warum ist das zwangsläufig so?

Hertha sagt jetzt mal, dass sie gerne ausziehen wollen zu 2025.
Hertha sagt, sie machen einen Umsatz von 100 Millionen.
Brandenburg sagt, 100 Millionen klingt toll, wir lieben euch.
Der Bluff: Nimmt man Hertha ab, dass es wie ein Wirtschaftsunternehmen handelt , weil es sich den Umzug nach Brandenburg vergolden lässt, steht Berlin 2025 ziemlich blöde da, weil ein großes Unternehmen weg ist. (Steuereinnahmen, Touristik, etc)
Ergo, kommt nun Bewegung im Thema Olympiastadion Miete und Vermarktung oder neuer Standort eben in Berlin.

Meiner Meinung, soll da auch die Reise hingehen.
Wo siehst Du dabei das Risiko für Hertha?


pathe
8. April 2017 um 11:11  |  594827

Ein „Bluff“ wäre das Ganze doch nur, wenn Hertha überhaupt nicht vor hätte, in Ludwigsfelde zu bauen, wenn es mit dem Bau auf dem Olympiagelände nichts wird. Und ich gehe fest davon aus, dass Hertha in diesem Falle in Ludwigsfelde bauen wird.

Ja, es gibt eine sicher Probleme, die es dort zu lösen gilt. Aber im Gegensatz zu einigen hier, gehe ich davon aus, dass im Rahmen der Machbarkeitsstudie nicht nur Probleme aufgeworfen, sondern auch Lösungsansätze gesucht wurden.


pathe
8. April 2017 um 11:12  |  594828

@Exil
Das sehe ich anders. Aber vielleicht sagt @Sunny dazu auch selber was.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. April 2017 um 11:14  |  594829

@nrwler

Hertha hat von 2000 bis 2004 auf einer riesigen Stadion-Baustelle gespielt. Das will nie wieder jemand haben.

Gestern im Abgeordnetenhaus kam Sportsenator Andreas Geisel wohl auch noch mal mit der Idee, einer Absenkung des Rasens, so dass das Olympiastadion ohne Laufbahn dann ein reines Fußballstadion mit 75.000 + weiteren ca. 8000 Plätzen wäre.

Das hat Schiller kategorisch abgelehnt. Weil es alle Ziele, die Hertha mit einer neuen Arena verbindet, ad absurdum führt.

Das Land Berlin hat für die WM 2006 (nicht für Hertha) ein für 242 Millionen renoviertes Olympiastadion hingestellt bekommen. 80 % der Kosten hat die Bundesrepublik Deutschland getragen.

Der Senat (über die Betreibergesellschaft des Oly) hat seither nicht viel investiert. Das Olympiastadion hat, so wie ich es verstanden habe,kein elektronisches Kassensystem – zu teuer.
Im Oly gibt es kein funktionierendes wlan-System – so was kostet Geld.

Aktuell zahlt Hertha bis 2025 eine Miete, die ich im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld (und dort im unteren Drittel) ansiedeln würde. Meint: Einen fairen Preis.
Aus EU-Wettbewerbsgründen dürfen die Städte Fußballvereine nicht alimentieren mit extrem günstigen Stadionmieten. Deshalb ist es nicht realistisch zu hoffen, dass Hertha vom Senat dauerhaft sehr günstige Konditionen erhalten wird (o.k., wer weiß, was die EU 2025 noch zu sagen hat).


8. April 2017 um 11:15  |  594830

Auch wenn jetzt viel Kritik auf mich niederprasseln wird:

Ein Hertha BSC-Stadion in Ludwigsfelde oder sonst irgendwo in Brandenburg halte ich persönlich für einen historischen Fehler, wenn es denn so kommen sollte.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. April 2017 um 11:27  |  594831

@bluekobalt

ich halte die Denkweise vom „Bluffen“ für eine Veralberung.

Was hier passiert, ist etwas anderes:
Dies ist ein klassischer Fall, in dem zwei Seiten, die bisher miteinander zu tun hatten, für die Zukunft verschiedene Interessen haben.
Weit weg vom Zocken geht es um ein Sachthema.
Hertha will zur Sicherung der eigenen Zukunft in eine Fußballarena. Der Senat will seinen Ankermieter im Olympiastadion halten .
Beides legitime Interessen.
Vielschichtig wird das Thema, weil Hertha nicht nur ein 100-Mio-Wirtschaftsunternehmen ist, sondern auch 36.000 Mitglieder hat. Und/oder weitere Fans. Und grundsätzlich ein Bundesliga-Klub als positiver Imageträger für eine Stadt betrachtet wird.
Der Senat ist wichtig, weil er Eigentümer des Olympiaparks ist. Und weil er bei vielen Aspekten, die das Thema betreffen (Infrastruktur, Verkehrswege …) automatisch mit im Boot sitzt.

– Ob es gelingt, die Interessen derart übereinander zu legen, dass Hertha im Olympiapark seine neue Arena errichten kann, bleibt abzuwarten.
– Derzeit ist die Mehrheit der Hertha-Mitglieder gegen einen Umzug nach BRB. Ob sich diese Einstellung ändert, falls Hertha und der Senat partout keine Einigung für den Olympiapark erreichen, bleibt abzuwarten.

Das werden intensive Monate und Jahre – ich bin gespannt.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. April 2017 um 11:31  |  594832

@@herthabsc1892

Ein Hertha BSC-Stadion in Ludwigsfelde oder sonst irgendwo in Brandenburg halte ich persönlich für einen historischen Fehler, wenn es denn so kommen sollte.

Wenn es denn so kommen sollte: Hieltest Du es für einen historischen Fehler des Senats, Hertha den Bau einer Arena im Olympiapark zu verweigern?


kczyk
8. April 2017 um 11:33  |  594833

*denkt*
denkmalschutz heißt: altes bewahren.
doch leider bedeutet denkmalschutz oft auch, der zukunft im wege zu stehen.
ob hertha eine neue, eine reine fußballarena als spielstätte braucht, kann lediglich der vorstand der KGaA entscheiden. er trägt die verantwortung für die zukunft der profiabteilung des vereins. er kennt die diskussionen der liga für die zukunft.
die zukunft erklärt, dass mehr fans an die tv-bildschirme sollten. die gründe sind bekannt.
die berliner politik kann diese entwicklung behindern. letztlich aber wird sie mitziehen.
warum? weil sie es muss. die alternative ist genannt.
das wollen der Hertha ist teil der wirtschaftspolitik der stadt. aber auch der tourismuspolitik. wenn Hertha nach brandenburg abwandern muss, werden andere wirtschaftsunternehmen ihre standortentscheidung pro berlin im rahmen ihrer zukunftsgerichteten investitionspolitik ebenfalls überdenken.
noch verhandelt Hertha nicht. noch ist alles nur ein sondieren der möglichkeiten. also nix bluff.


8. April 2017 um 11:44  |  594834

@Uwe Bremer am 8. April 2017 um 11:31 | 594832:

Eine sehr gute Frage, da muss ich erst einmal darüber nachdenken.

Was für mich mit einem neuen Hertha BSC-Stadion im Olympiapark aber Voraussetzung wäre:

Keine Spiele im Olympiastadion mehr, auch wenn FCB, BVB etc. zu Gast sein sollte.

Wenn neue Heimat, dann auch immer – ohne Ausnahme(n).


nrwler
8. April 2017 um 11:54  |  594835

@ub um 11:14
Für mich selber, dies hätte ich viell zuvor anmerken sollen, sind die Stadionpläne von Hertha auch kein „Bluff“ sondern „nur“ heiße Luft, Luftschlösser… ala Pipi Langstrumpf (#malmirdieWelt).

Dass Hertha sich eine „eigenes“ Stadion wünscht, dieses letztendlich auch anstrebt, daran besteht für mich kein Zweifel. Aber die bisher vorgestellten Ideen, „Machbarkeiten“ sind (aus meiner laienhaften Sicht) so unausgegoren, dass man befürchten muss, die Verantwortlichen würden an „Fantasiritis“ (=neue Wortschöpfung) leiden. Auch die vorgetragene „Endgültigkeit“ (..bis 2025 spielen wir im eigenen Stadion..) ist, aus meiner Sicht, eher kontraproduktiv und lädt nicht unbedingt zur Zusammenarbeit mit der benötigten Senatsverwaltung, deren „Wohlwollen“ aber (so denke ich) bei so einem Großprojekt unabdingbar ist, ein. Zudem ist der zeitliche Rahmen bereits jetzt doch ambitioniert; ohne überhaupt eine „Finanzierung“ durchgespielt zu haben.

Aber die von Dir eben genannten Punkte (Kassensystem, WLAN) sind doch evtl genau solche „Upgrades“ auf die man bei Hertha, zunächst mittelfristig, schielen könnten. Und man daher diese „Drohkulisse“ wohlwissend ins Spiel bringt. Um sich dann evtl doch nochmal bereit erklärt eine neuen Mietvertag um 10Jahre (oder so) zu unterschreiben.


waidmann2
8. April 2017 um 11:57  |  594836

eigentlich bin ich durchaus ein Fan des Olympiastadions. Gerade im Vergleich zu den oft zitierten modernen Fußball-Arenen (ich kenne die Stadien in Dortmund, Wolfsburg und Sinsheim – für mich alles ziemlich hässlich Kästen nach dem Motto: kennste eins, kennste alle) wirkt das Oly immer wie ein architektonisches Meisterwerk, das in einer ganz anderen Liga spielt. Ich bin AUCH deswegen ins Oly gekommen.

Aber man scheint die Entwicklung nicht aufhalten zu können.
Also ein neues Stadion ab 2025. Ich kann dabei für den Brandenburg-Park in Ludwigsfelde durchaus Sympathie entwickeln. Die Berliner Parteien-Landschaft hat nie und wird auch in der Zukunft kein echtes Herz für Hertha entwickeln (und dabei wahrscheinlich/leider auch die Mehrzahl der Bevölkerung hinter sich haben). Warum sollte sich Hertha also wieder in irgendeine Abhängigkeit begeben von einem Senat, der uns im besten Fall nur duldet (alles andere klingt nur nach Lippenbekenntnissen)?

Die reflexhafte Abwehrhaltung vieler Kommentatoren hier gegen Brandenburg scheint mir – sorry – doch recht provinziell und etwas kleinkariert.
Hätten die Brandenburger nicht vor 20 Jahren dagegen gestimmt, wäre es längst EIN Bundesland (und gerade die Westberliner waren damals eindeutig dafür). Berlin ist bekanntlich aus seinen Ortsteilen zu einem großen Ganzen gewachsen. Wer sagt denn, dass Ludwigsfelde nicht in 20 Jahren ein Teil Berlins ist! Hertha sozusagen als Vorreiter historischer Stadtentwicklung.
Als Fan interessiert mich im wesentlichen, wieviel Zeit ich insgesamt für den Stadionbesuch brauche. Würden die derzeit noch gegebenen Nachteile der Anbindung wirklich ausgeglichen – hier wäre die Potsdamer Politik gefragt, die aber bisher Hertha positiver gegenüber zu stehen scheint als Berlin … – so wäre Ludwigsfelde für viele in Mitte, Ost und im Süden vielleicht sogar ein Vorteil.
Ich würde dem Brandenburg-Park eine echte Chance geben!


Susch
8. April 2017 um 12:26  |  594837

@ weidmann2
Weil wir Hertha Berliner Sport-Club heißen, und nicht Hertha Brandenburger Sport-Club.
Ich fahre ja nicht nach Ludwigsfelde nur des Fußballs wegen. Ich müsste dann als Fan (Identifikation mit den Verein meiner Heimatstadt) nach Brandenburg fahren um Heimspiele sehen zu können.
Mir würde da einiges abgehen was letztendlich dazu geführt hat Fan von Hertha zu werden.
“Tor in Ludwigsfelde“………das wäre nicht mehr Hertha…..Sorry!


pathe
8. April 2017 um 12:42  |  594838

@Susch
Nur weil das Stadion ein paar Kilometer außerhalb der Stadtgrenze steht, willst du nicht mehr Fan sein? Merkwürdige Auffassung…


apollinaris
8. April 2017 um 12:43  |  594839

ich kann mich den Beiträgen von @kczyk (11:33) und
@bremer (11:31) voll und ganz anschließen. #bluff..ergibt auf solch einer Ebene und einem derartigem Einsatz wenig Sinn. Aber nochmal: es geht wirklich ausschliesslich um Klärung der ureigenen Interessen und Standpunkte. Ob Ludwigsfelde letztlich „wirklich“ realistisch ist, weiss vom Senat auch niemand “ wirklich“ und braucht auch gar nicht geprüft werden. Nicht durch einen teuer bezahlten bluff, kommt es zu neuen, ernsthaften Verhandlungen, sondern dadurch, dass die Interressenlage klar auf den Tisch gelegt wurde.

Wie alles am Ende ausgeht, weiss niemand.


apollinaris
8. April 2017 um 12:51  |  594840

@ nrwler…So ein Bohei, um wlan und solche Dinge zu bekommen, aber die Grundprobleme blieben? Das ergibt doch gar keinen Sinn?
Hier hat sich ein Unternehmen jahrelang Gedanken gemacht, um dann mit so dünnem Geschirr unterwegs zu sein?- Das scheint mir abwegig zu sein.


nrwler
8. April 2017 um 13:04  |  594841

@ub um 11:31
Aus meiner Sicht:
Ich hielte es nicht für einen „historischen Fehler des Senats“, wenn dieser den Bau einer Arena im Olympiapark verweigern würde.

Denn es ist eben nicht so, obwohl uns die derzeitigen Verantwortlichen bei Hertha dies weiß machen wollen, dass die Verweigerung eines Stadionneubaus im Olympiapark, einen Umzug nach Ludwigsfelde unweigerlich bedingt. Ein „Weiterbetrieb“, über einen absehbaren zeitlichen Rahmen (zB 10Jahre), wäre im jetzigen Oly (ohne weiteres) möglich. Und, aus meiner Sicht, die sinnvollste Lösung.

Um die vorgestellten Alternativen (Oly.park, Lud.felde) „bestmöglich“ umsetzen zu können, benötigt man Zeit. Bei dem Einem, um die gesamte Thematik der Infrastruktur bewältigen zu können, bei dem Anderen, um dem Denkmalschutz sowie möglichen Ein- /Widersprüchen & Klagen der Bürger gerecht zu werden. Acht Jahre reichen einfach nicht – postuliere ich jetzt mal 😉

Würde man aber, „holta di polta“, nach einem Veto der Senatsverwaltung bzgl Olympiapark, nach Ludwigsfelde umziehen, wäre dies ein selbstverschuldeter, selbstgemachter „historischer Fehler“, der nur muhsam korrigierbar wäre. Hätte man mehr Zeit, könnte man die Situation der Infrastrukur evtl verbessern, aber auch die eigentliche Idee, eine Spielstätte außerhalb der Stadtgrenzen, könnte bei den Fans / Mitglieder „reifen“…

(obwohl ich glaub, dass wenn man ins Umland umzöge, quasi mit „Schlüsselübergabe“ des neuen Stadions, sich Teile der Fans für eine Wiederrückumzug nach Berlin „lautstark“ bemerkbar machen werden. Und dieser „Druck“ wird immer da sein; vermutlich sich über die Zeit „aufstauen“ wird… bis nachgegeben wird?)

@apo um 12:51
Seh ich anders; quasi als „Komprissvorschlag“ durchaus denkbar.

Hertha bleibt weitere 10Jahre im Oly, dafür wird dieses mit „Bohei“ aufgehübscht..


frankophot
8. April 2017 um 13:18  |  594842

@exberger: Vielen Dank !
Manmanman…
wenn man bedenkt…

lassen wir das.


blauball
8. April 2017 um 13:28  |  594843

Jetzt auf DFB-TV live Hertha 19: Dynamo Dresden 1:0. Unser goldener Jahrgang.


kczyk
8. April 2017 um 13:30  |  594844

ich weilte von montag bis gestern in barcelona.
der grund meiner reise war das spiel FCB vs sevilla am mittwoch.
echt geiler club. echt geiles stadion. echt geile stimmung.
sowas bringt nur ein reines fußballstadion.


Susch
8. April 2017 um 13:47  |  594845

@ pathe
Ich habe ja nicht geschrieben das ich dann nicht mehr Fan von Hertha bin. Was man auch einfach so mal eben nicht für sich beschließen kann.
Ich bin dann nur emotional nicht mehr der Fan, der ich geworden bin wegen Hertha BSC.


Start-Nr.8
8. April 2017 um 13:49  |  594846

Argumente, die ausschließlich darauf abzielen, den Status Quo zu zementieren, die außer „Tradition“ nichts transportieren, kann ich nicht ernst nehmen. Etwas ist gut, weil es schon immer so ist? Wir müssen in Berlin spielen, weil wir BSC heißen? Ich kann dem nicht folgen.

Wenn Hertha BSC nicht nur eine Vergangenheit haben soll, die hier alle beschwören, sondern auch eine Zukunft, dann müssen wir uns den Anforderungen und den Sachzwängen stellen.

Dieses ganze „Ich will aber unbedingt mein Oly“ ist nicht hilfreich. Wenn nach allen Analysen und Verhandlungen das Oly unsere Heimat bleibt, dann ist es gut.

Aber hey: Die Entscheidung muss aufgrund sachlicher Argumente gefällt werden und nicht aufgrund romantischer Vorstellungen.


kczyk
8. April 2017 um 13:56  |  594847

„… Dieses ganze „Ich will aber unbedingt mein Oly“ ist nicht hilfreich. …“

*denkt*
unsere @startnr8 scheint ein kleiner spielverderber.


Susch
8. April 2017 um 13:57  |  594848

Ich will ein neues Stadion. Allerdings in Berlin 💪


frankophot
8. April 2017 um 14:00  |  594849

Rot für Dardai jun. 🙂


heiligenseer
8. April 2017 um 14:12  |  594850

Das ganze Problem lässt sich doch ganz einfach lösen:
2025 werden wir so geilen Fußball spielen und bereits so erfolgreich sein, dass ein einziges Stadion die Horden an Fans, die dem Serienmeister zujubeln wollen, gar nicht ausreichen wird.
Deshalb wird das neue Stadion in Ludwigsfelde gebaut, um die Eventfans und Claqueure abzuspeisen und im Olympiastadion wird es für die wahren Fans ab 2025 zu jedem Heimspiel ein Public Viewing geben. Die „ewiggestrigen“, „zurückgebliebenen“ oder wie auch immer man sie nennen möchte, erleben dann hier ihr ganz eigenes „Heimspiel“:
Hochprozentige Biere aus Flaschen, eine Pyroshow, die neidische Gästefans in Scharen ins Olympiastadion treiben wird, ein Opa (nicht unser Opa, der ist mit der Pyroshow und seinem Currywurststand schon genug beschäftigt), der von vergangenen Spielen der letzten 50 Jahre erzählen wird und in der Pause gibt es einen Schaukampf ausgewählter, natürlich in schwarz gekleideter, Heim und Gästefans.
Am Ende jeden Spiels entscheiden dann die Fans im Olympiastadion mit einem Daumen nach oben oder unten, ob der derzeitige Trainer noch ein weiteres Spiel an der Linie stehen darf.

Damit könnten doch nun wirklich alle leben. Für den Senat ist die Nutzung des Olympiastadions geklärt und unsere Hertha schnürt für alle Fans unvergessliche Veranstaltungen.


psi
8. April 2017 um 14:36  |  594851

Wie ist das Ergebnis unserer U19 gegen Dresden?
Ich kann nichts finden.


jenseits
8. April 2017 um 14:38  |  594852

@psi
1:1


psi
8. April 2017 um 14:39  |  594853

Danke


coconut
8. April 2017 um 14:40  |  594854

@psi
1:1 ging es wohl aus.
Siehe hier:
http://www.flashscore.de/fussball/deutschland/junioren-bundesliga-nord/

Nebenbei mein bevorzugter Ticker….


jenseits
8. April 2017 um 14:47  |  594855

Gleiche Paarung U17:
4:3


psi
8. April 2017 um 14:56  |  594856

Nicht schlecht, unsere Jugend.😉


jenseits
8. April 2017 um 15:19  |  594857

Das Spiel der U19 brauchte man gar nicht im Ticker zu verfolgen, weil es vom DFB übertragen wurde.


8. April 2017 um 15:31  |  594858

Unsere Tradition ist schon enorm wichtig für mich
aber der Arena im Weg stehen werde ich auch nicht, aber Union die Stadt überlassen das halte ich für einen Fehler noch sind wir der Hauptstadtclub,
in Ludwigsfelde werden wir unsere gesammte Identität aufgeben.
Für wen das in Ordnung ist, Hauptsache eine Arena, schön und gut
aber wenn ihr dann keinen spass mehr beim LSC habt weil niemand nach Brandenburg fährt sollte Hertha sportlich nicht so gut dastehen , dann erinnert euch daran ihr wurdet vorgewarnt aber gegen rosabrillen gibt’s halt kein ankommen.


coconut
8. April 2017 um 15:33  |  594859

@jenseits
Jupp, das habe ich mitbekommen, aber keine zeit gehabt da zu schauen. Es gibt ja noch 2-3 andere Dinge im Leben…..


8. April 2017 um 15:47  |  594860

Wisst ihr viele von den Arenapro Menschen auch hier aus diesem Blog gehen nicht mal ins Oly aber reden hier über die Stimmung im Stadion.
Das ich seit 2/3 meines Lebens in Stadion gehe, viele hier sogar noch länger und es für uns ein Teil unseres Lebens ist ins Oly zu gehen, es ist euch einfach schnuppe , uns wird bei lebendigem Leib das Herz rausgerissen und ihr skyzuschauer freut euch auf eine Arena, weil die im TV besser wirkt. Als würdet ihr dann ins Stadion gehen, lol ne viele stammfans werden erst garnicht mit umziehen nach Brandenburg , am Ende sitzt ihr in einer halbleeren Arena die iwann zur schuldenfalle werden könnte oder ja, eben auch nicht sondern guckt wie bisher sky und lästert dann halt über den LSC. viel spass ✌


pathe
8. April 2017 um 15:51  |  594861

Was für ein Assist von Modeste eben!!!
Das hätte Ronaldinho Gaucho auch nicht besser hinbekommen.


Susch
8. April 2017 um 15:55  |  594862

Den passenden Laufweg nicht vergessen.
Das ist ja das was uns nicht wirklich gelingt.
Und natürlich das erkennen der Situation.
Aber so etwas hätte ich Modeste nicht zugetraut.


Inari
8. April 2017 um 15:58  |  594863

Ganz ehrlich, es sollte Hertha vollkommen scheiss egal sein , was mit dem Oly ab 2025 passiert. Denkmalschutz, Nachnutzung, Wohngebäude? So what. Hertha ist Mieter und kann umziehen when sie wollen. Meinetwegen nach Brandenburg, wenn der Senat kein anderes Gelände freigibt.


jenseits
8. April 2017 um 16:22  |  594864

@coconut

Das war auch eher als Info an die Allgemeinheit gerichtet: Manche Spiele kann man über dfb-tv schauen.


psi
8. April 2017 um 16:31  |  594865

@jenseits, bei mir funzte der Stream nicht,
ich hatte nur eine schwarze Fläche, leider😒


Start-Nr.8
8. April 2017 um 16:42  |  594866

@Spandauer: Ich bin Stadiongänger und kenne das Oly wie meine Westentasche. Und trotzdem kann ich mit etwas anderes vorstellen, wenn es Hertha weiterbringt.


Stiller
8. April 2017 um 16:54  |  594867

Oftmals sind es diejenigen, die „mehr Marktwirtschaft“ fordern, die von der Öffentlichen Hand Geschenke erwarten.

Hier ist von „Unterhaltungsindustrie“ die Rede, vom Ausverkauf der Vereinsanteile, von chinesischen Oligarchenfirmen und US-amerikanischen Heuschrecken, die Hertha-Anteilseigner sind oder werden sollen.

Und denen schieben wir – auf unser aller Kosten – geschichtlich und materiell wertvolle Bestände unseres Gemeinschaftseigentums in den Hintern?

Interessant, wessen Interessen (und von wem!) hier zu „Vereinsinteressen“ erkoren werden …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. April 2017 um 16:58  |  594868

@stiller

auf unser aller Kosten – geschichtlich und materiell wertvolle Bestände unseres Gemeinschaftseigentums

was ist damit gemeint mit Gemeinschaftseigentum?


Carsten
8. April 2017 um 17:01  |  594869

Ich bin schon seit vielen Jahren Dauerkarteninhaber und auch Mitglied,und fahre auch zu sehr vielen Auswärtsspielen und werde auch nach den Brandenburgischen Lande fahren. Dann werden eben Fahrgemeinschaften gebildet,auch wenn ich viele schöne und auch traurige Momente im Oly hatte bleibt es eben ein Leichtathletikstadion. Und es wäre schön wenn wir endlich nenn richtiges Stadion bekommen würden. Und das mit der Finanzierung überlasse ich mal den Management,gehe mal davon aus das sie wissen wie das gemacht wird.


Stehplatz
8. April 2017 um 17:02  |  594870

Endlich 7.Platz


kczyk
8. April 2017 um 17:03  |  594871

„… was ist damit gemeint mit Gemeinschaftseigentum? …“

*denkt*
einige hier nannten es vor vielen monden noch volkseigentum


8. April 2017 um 17:03  |  594872

@Start-Nr 8
Wie du bestimmt rausgelesen hast ich auch 😍
Gerade die zwei Stadien Lösung fände ich prima aber ich hab halt auch Angst um meinen Verein.
Es fühlt sich an als wenn versucht wird ein Teil meiner Seele zu stehlen.
Das ist natürlich eine sehr emotionale Sicht aber unbegründet sind meine Ängste in diesem Fall nicht.
In der 2.Liga heißt es ganz schnell
Weit weg …. Halb leer … Und leise
Es dauert ja noch ein bissel zum Glück aber ich hab auch das Stadion von Union mitgebaut 2tage😝 aber trotzdem ich befürchte das 2030 meine Identifikation mit den Eisernen größer ist als mit nem Klub aus dem Umland 😭
Da blutet mein Herz schon heute
HaHoHe✌


Derby
8. April 2017 um 17:12  |  594873

Man sieht wieder mal was man erreichen kann, wenn man mutiger spielt und nicht auf Ergebnis verwalten geht.

Gladbach und Schlacke machen es gerade vor wie man vielleicht doch noch ins internationale Geschäft kommen kann.

Schade das bei uns immer der Mut fehlt und wenn ich die Ankündigungen für morgen lese, erwarte ich wieder ein trostloses Spiel. Ich lasse mich da gerne eine besseren Belehren, denn eigentlich spielt man ja gegen die schlechteste Abwehr der Rückrunde – aber das hatten wir ja schon mal bei HSV und geschossen hatten wir kein Tor.

Morgen dann zu Hause mit der Bitte mal den Mut zusammenzunehmen!!! und ganz auf Sieg zu spielen. Was hat man jetzt noch zu verlieren???


pathe
8. April 2017 um 17:13  |  594874

@Stehplatz
8. April 2017 um 17:02 | 594870

„Endlich 7. Platz“

Und morgen 5. Platz. Also alles super!


coconut
8. April 2017 um 17:17  |  594875

Man, sind das heute Ergebnisse bisher.
Die Hamburger schaffen wohl das, wozu Hertha nicht in der Lage war…lässt die Niederlage noch mal so richtig mies erscheinen.
Ich glaube nicht, das Hertha die EL erreichen wird. Dazu sind jetzt zu viele, zu gute Teams in der „Verlosung“. Wer weiß wozu das gut ist, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte.

Mir bleibt es nach wie vor ein Rätsel, warum das Team seit nunmehr 4 Jahren (Ausnahme die eh schon schlechte Hinrunde 2014/2015) zwar in der Lage ist eine meist gute bis sehr gute Hinrunde zu spielen, davon aber in der RR kaum noch was zu sehen ist.


Stiller
8. April 2017 um 17:20  |  594876

@uwe bremer

Gemeinschaftseigentum ist doch das Olympiagelände – oder ist es in privater Hand?


pathe
8. April 2017 um 17:31  |  594879

@coconut

Gegen Augsburg, in Mainz und gegen die desolaten Wolfsburger sollten einige Punkte drin. Ebenso in Darmstadt und gegen Leverkusen. In Bremen wird es schwer und gegen Leipzig rechne auch nicht mit Punkten. Aber 10 – 12 Punkte sind allemal noch drin. Erreichen wir die, wird es für Platz 5 oder 6 reichen.

Unsere Konkurrenten spielen zudem fast ausnahmslos noch gegen Dortmund und Hoffenheim und teilweise auch noch gegeneinander.

Am nächsten Spieltag stehen beispielsweise die Chancen gut, dass Frankfurt (in Dortmund), Freiburg (in Leipzig) und Gladbach (in Hoffenheim) nicht gewinnen.

Am Spieltag drauf bekommen es Köln, Gladbach und Schalke mit Hoffenheim, Dortmund und Leipzig zu tun.

Holen wir an diesen beiden Spieltagen sechs Punkte, kann die Situation schon wieder ganz anders aussehen.


Start-Nr.8
8. April 2017 um 17:31  |  594880

Gemeinschaftseigentum gibt’s in Eigentümergemeinschaften des Wohneigentums. Das Olympiagelände dürfte sich im 3Eugentum des Landes Berlin befinden, nehme ich an. Oder ist es ggf. wenigstens teilweise Bundeseigentum, weil früher teilweise in alliierter Nutzung (englisches Bad).

Abet wir wissen doch was er meint und müssen keine juristischen Haare spalten…


Start-Nr.8
8. April 2017 um 17:34  |  594882

Ich glaube nicht an weitere 12 Punkte. Die Mannschaft ist platt und ausgebrannt. Die Hälfte ist verletzt. Da kommt nichts mehr. Ich sehe die fitten Mannschaften, also Gladbach, Köln und Bremen vor uns, ggf. sogar Freiburg. Frankfurt glaube ich nicht, die sind auch platt.


Silvia Sahneschnitte
8. April 2017 um 17:51  |  594893

Herthas 11 Spiele in diesem Jahr
3 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen
11.:18 Tore, 10 Punkte
Was nutzt das Schwärmen über die Vergangenheit (16 Spiele der Hinrunde) wenn sich die eklatanten Ergebnisschwächen in der Rückrunde wiederholen.
Ein Kalou sagt, „wir spielen zu defensiv“. Wenn ich ihn richtig interpretiere, spricht er nicht vom Ergebnis, sondern von der Ausrichtung.
Sonntag geht es gegen ein unwesentlich besseres Team (in diesem Jahr). Ich hoffe die Mannschaft gewinnt das Spiel. Gelingt das nicht, wird Hertha durchgereicht in der Liga. Wir hatten in diesem Jahr, trotz schlechter Punktausbeute Glück, das die Mannschaften Köln und Frankfurt mit uns schwächeln, die Tabellensituation war und ist augenwischerei.
Mannschaften die zur Winterpause abgeschlagen schienen, verringern ihren Punkteabstand kontinuierlich.
Durchhalteparolen wie, die Mannschaft zeigt gute Leistungen, reichen nicht aus. Diese Aussagen verursachen bei mir Kopfschütteln.
Ein kluger „Schachzug“ der Verantwortlichen, mit einer Stadiondebatte die Fans von einer Diskussion über die Spielweise der Mannschaft abzulenken, scheint erfolgreich, wenn ich mir die Beiträge hier seit Wochen anschaue.
Clever, damit ist die sportliche Leitung erstmal aus dem Blickfeld (Schussfeld) genommen.
Da sind dann wohl in den letzten Jahren doch nicht die richtigen Schlüsse gezogen worden, warum die Leistungen in der Rückrunde immer wieder so nachlassen.
Und wenn Herr Dardai meint, er möchte keine Diskussionen über diese Schwäche, weil sich dies in den Köpfen der Spieler festsetzen würde; sage ich: Das ist längst passiert.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Kraule
8. April 2017 um 18:14  |  594902

Wo könnten wir in der Tabelle stehen…….
Und wo werden wir am Ende landen……..


Carsten
8. April 2017 um 18:27  |  594912

Wir könnten mit 46 Punkten auf Platz 5 stehen
Und wir werden am Ende wahrscheinlich auf den 10. stehen.
Wenn ich mit der blauen Brille gucke werden wir 6. 😉

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