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(jl) – Feiertagsausgabe bei Immer Hertha: kurz, knapp, aber deshalb nicht weniger herzlich. Wünschen euch allen frohe Ostern! Lasst es euch gut gehen, genießt den Feiertag – und lasst den Fußball einfach mal Fußball sein.

Wir wünschen allen Herthanern ein frohes Osterfest und viel Spaß bei der Eiersuche! 🐣🐰🌷 #hahohe

A post shared by Hertha BSC (@herthabsc) on

Auch bei Hertha BSC sind sie dieser Tage im Feiertagsmodus. Nächste Einheit: Dienstag, 15.30 Uhr, Schenckendorffplatz. 


101
Kommentare

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alte Dame
16. April 2017 um 14:25  |  596122

HA!


sunny1703
16. April 2017 um 14:38  |  596124

HO!


dewm
16. April 2017 um 14:47  |  596126

HEE!


Lichtenberger
16. April 2017 um 14:51  |  596128

Hertha BSC!


dewm
16. April 2017 um 15:03  |  596129

Der Meister von der Spree!


Jay
16. April 2017 um 15:33  |  596133

Frohe Ostern !

Ich habe mich irgendwie immernoch nicht erholt von der ersten Halbzeit gestern. So am fluchen war ich lange nicht mehr. Nach 5 Minuten konnte man eigentlich schon sehen das es wieder nichts wird. Wie kann man nur so lust- und beteiligungslos in ein Bundesliga Spiel gehen?

Das war wirklich Arbeitsverweigerung. Langkamp und Schelle mal ausgeschlossen. Haraguchi gehört für den rest der Saison auf die Tribüne und dann kann er ja gucken ob er einen Englischen Zweitligisten findet der ihn nimmt.


HerthaBarca
16. April 2017 um 15:34  |  596134

Ich bin über die gestrige Leistung immernoch sauer, enttäuscht, überrascht – vor allem über die erste Halbzeit!

Trotzdem ein frohes Osterfest!


Silvia Sahneschnitte
16. April 2017 um 15:37  |  596135

Frohe Ostern!
von drüben rübergezogen, wer schon gelesen bitte scrollen

Zum Spiel:
1. Mainzer Taktik
Mainz hat sich Hertha in der ersten Halbzeit zurechtgelegt.
Anfangs stand Hertha relativ hoch, setzte sich in den ersten Minuten auch mal in der Mainzer Hälfte fest.
Die hochstehende Hertha versuchte Mainz mit hohen, langen Bällen zu überspielen. Oft waren Langkamp und Brooks im Rückwärtsgang zur Stelle, spielten den Ball per Kopf oder Fußabwehr wieder nach vorne. Die nachrückenden Mainzer eroberten die zweiten Bälle und kamen nun, in Herthas Hälfte stehend mit Kurzpassspiel in Herthas Strafraum. Eine einfache Strategie, „kick and run“. Im Verlauf der ersten Halbzeit stand Herthas Abwehr immer tiefer, um anders auf die Mainzer langen Bälle reagieren zu können,und der Rest der Mannschaft zog sich mit zurück. So kam Mainz immer häufiger in die Nähe des Hertha Strafraums.
Hertha fand kein Mittel gegen kick and run. Überspitzt gesagt, lief nur die Abwehr nachhinten um die langen Bälle zu erobern. Der Rest der Mann schaft blieb stehen oder rückte nur halbherzig nach. Dadurch waren die Abstände in den eigenen Reihen so groß und die Mainzer gewannen fast alle zweiten Bälle.
Allan, Haraguchi, aus dem Mittelfeld kamen kaum in die Zweikämpfe, wußten nicht, wie sie sich defensiv bewegen sollten, standen schlecht im Raum und weit weg vom Gegenspieler.

2. Mainzer Einsatzbereitschaft
Jedem Mainzer merkte und sah frau die Galligkeit an. Jeder Mainzer ging bissig in den Zweikampf, um den Ball zu behaupten oder zu erobern. Hertha schien mir mental darauf nicht vorbereitet, einzig Skjelbredt hielt dagegen. Mainz kaufte Hertha den Schneid ab.
Herthas Spieler waren mit sich selbst beschäftigt, damit beschäftigt ins Spiel zu kommen. Trainierte Spielformen, Ballzirkulationen, Bewegungsabläufe gerieten in den Hintergrund.

3. Herthas Spiel
Nach wenigen Minuten war von einer Spielidee nichts mehr zu sehen. Im Spiel nach vorne wurden
a) die Wege immer weiter, und unser schellster Spieler (Haraguchi) konnte vorne nicht angespielt werden, weil er sich am eigenen Strafraum befand. Schnelles Umschaltspiel wurde oft von Allan, durch langes Ballhalten unterbunden. Die vorderste Anspielstation (Ibisevic) war gestern nicht vorhanden, mir ist kein gewonnener Zweikampf von Ibisevic bewußt. Entlastung, mehr Ballbesitz von Hertha war dadurch kaum möglich. Gab es in der ersten Halbzeit torgefährliche Situationen im Mainzer Strafraum?
In der zweiten Halbzeit wurde Hertha besser. Die desaströse erste Halbzeit war auch nicht zu toppen. Aber besser heißt nicht gut.

Mein Fazit:
1. Wie @Zippy schon bemerkte, es gibt zur Zeit ein Kopfproblem bei Auswärtsspielen.
2. Es liegt auch am Ausfall einiger Spieler, aber nicht nur. Denn der Kader wurde für eine EL-Teilnahme „breit“zusammengestellt, Stichwort: Baumjohann, Allagui
3. Das Trainerteam konnte in der ersten Halbzeit kein Einfluss auf Spieler und Spiel ausüben, schien aber in der Pause ein paar passende Worte gefunden zuhaben. Warum Ibisevic durchspielen durfte, ist mir ein Rätsel. In den letzten 15 Minuten hätte ich versucht mit Torunarigha etwas Leben in die Spitze zu bringen, aber ich bin kein Herthatrainer.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


psi
16. April 2017 um 16:32  |  596137

@Jay, über Haraguchi habe ich mich auch aufgeregt,
der hatte keine Lust zu laufen.
Vielleicht sieht er seine Zukunft in der PL, mit der jetzigen Leistung wird das schwierig. Die Wechselgedanken scheinen ihn zu lähmen.
Das wäre jedenfalls eine Erklärung für seine schwachen Auftritte.
Den Berater soll er auch gewechselt haben.


16. April 2017 um 16:50  |  596138

..sehr .schlechté Vorstellung von Genki. Erstaunlich, das Mittelstädts Statistischen Werte noch mal deutlich schlechter waren..🤒
Ibe mit extrem schwachen Auftritt. Hat der keine Lust gehabt?
Natürlich hatte er Lust auf einen Sieg
Ich glaube, die Blockade sitzt tiefer..


backstreets29
16. April 2017 um 16:51  |  596139

@Zippy
Diese Ideen, sofern sie ins Spiel gebracht wurden, sind ja nicht mal im Ansatz umgesetzt worden.
Haraguchi, Mittelstädt, Kalou standen von Anfang so tief, dass ein Anlaufen gar nicht möglich war.
Ibisevic wartete am Mittelkreis.

Von der Grundausrichtung her, war das einfach eine ganze Ecke defensiver und abwartender als in einem Heimspiel.
Und genau hier seh ich das Problem
Wie bringen Dardai/Widmayer die Spieler auf den Platz?
Mit welcher Marschrichtung gehen die Spieler ins Spiel?
Gestern sah das so aus: Geht raus, wartet ab, Mainz soll sich erstmal austoben, dann übernehmen wir das Spiel.

Es kam aber niemand in den Zweikampf, bis zum 16er gab es, wenn überhaupt, nur BEgleitservice.
So kann ich nicht auftreten und das hat bei aller defensiven Einstellung auch mit den Spielern zu tun


coconut
16. April 2017 um 17:12  |  596140

Mal abgesehen von dem Spiel Gestern…

Mich lässt der Gedanke nicht los, was wohl passiert, wenn Hertha mal keine Außergewöhnlich gute Hinrunde spielt?
Abstieg?
Mit solchen Leistungen, wie zuletzt regelmäßig in den Rückrunden, hätte man „gute Chancen…“
Da sind um die 30 Punkte in der Hinrunde ja schon fast Pflicht.
Nur mal so:
Mit „nur“ 20 Punkten in der Hinrunde, wäre man derzeit mit 33 Punkten mitten drin im Abstiegskampf….wobei ja 20 Punkte eigentlich ein guter Schnitt ist um die 40 Punkte zu erreichen. Aber nicht für Hertha….

Das muss sich dringend ändern, sonst spielen wir mal wieder eine Etage tiefer und alle Gedankenspiele um ein neues Stadion sind obsolet.


Susch
16. April 2017 um 17:19  |  596141

Wir sind doch nach 29 Spiele auf Platz 5.
Also da wäre jede Kritik fehl am Platz.
Wir sprechen uns zum Ende der nächsten Hinrunde wieder, wenn Preetz mal wieder seine letzte Patrone freigibt, und Covic für Dardai holt.


psi
16. April 2017 um 17:27  |  596142

Werder gewinnt gegen den HSV mit 2:1.
Momentan mache ich mir da keine Hoffnung auf einen
Punkt in Bremen.


Opa
16. April 2017 um 17:43  |  596143

Opas Reisetagebuch aus Mainz ist online. Viel Spaß beim Lesen.

Das Spiel war nicht geeignet, Spaß zu haben. Unfassbar, dass wir mit diesem Gegurke auf Tasmania Niveau immer noch auf Platz 5 stehen.


sunny1703
16. April 2017 um 18:01  |  596144

Mir ist das Gerede um Kopfsache,eine zu einfache Erklärung, schicken wir sie alle mal zum Therapeuten und wir werden Meister…nein, einige Spieler haben es gestern überhaupt nicht gebracht eine richtige Einstellung an den Tag zu legen. Das sind ja auch nicht immer dieselben Spieler, die eine Nulleinstellung zumindest eine Halbzeit bringen.

Mich interessiert mit welcher Taktik die Mannschaft aufs Feld geschickt wird und wer seine an ihn gestellte Aufgabe nicht erfüllt.

Doch es ist schon auffällig,wenn wir gestern wie schon zuvor,einige Kilometer laufen als der Gegner. Was soll die Ursache sein? Eine Depression? Ehefrust? Burnout?

Eine Mannschaft sollte in der heutigen Zeit so modern aufgebaut sein, dass solche Probleme erkannt und abgefangen werden,vereinsintern, ansonsten ist das Unternehmen ziemlich rückständig im Umgang mit seinen teuren Angestellten.

Diese Nichtbewegung auf dem Feld führt zum Beispiel dazu,dass fast jeder ball von Rune inzwischen beim Gegner landet, dass ein Allan teilweise zu häufig den Mitspieler hoch anspielte,weil die wege für einen flachpass zugedeckt waren und sich die Mitspieler vor dem Ballbesitz verkrochen.

Keine Frage, die Wechsel taten der Hertha gestern gut, insbesondere Esswein brachte etwas Torgefahr ins Spiel.

Egal welchen Platz wir am Ende der Saison belegen, wir müssen uns auf einigen Positionen insbesondere im Offensivbereich verstärken, auch wenn ich nicht weiß,woher wir das Geld nehmen. Nicht Leichtathleten sind gefragt,sondern Fußballer offensiv mit Torgefahr und möglichst jung und kostengünstig………wenn es weiter nichts ist 🙂

lg sunny


sunny1703
16. April 2017 um 18:12  |  596145

Ich erwarte in den letzten Spielen den sichtbaren Eindruck,dass die Spieler begriffen haben, worum es geht, dass sie sich den Allerwertesten aufreißen und auch zu Drecksäcken mutieren. Hätten sie den Kampfgeist ihres Trainers gehabt,wären sie gestern nicht als Verlierer vom Platz gegangen,aber Drecksäcke waren nur bedingt Skjelbred und Langkamp.

Und wenn es denn am Ende doch nicht reicht werde ich sicher nicht feiern,sondern schon etwas enttäuscht sein,aber sie haben dann wenigstens gezeigt, dass die Einstellung zum Schluss stimmt und das ist für die nächste Saison ja auch nicht unwichtig zu sehen.

HAHOHE HERHA BSC

sunny


psi
16. April 2017 um 18:23  |  596146

Auf jeden Fall muss der Offensivbereich verstärkt werden,
eine weitere Saison mit den selben Spielern wird es nicht geben.
Ich denke, dass ist auch geplant, ob alle Volltreffer
werden, muss man abwarten.
Für den Rest der Saison erwarte ich nicht mehr viele
Punkte, auch den vielen Ausfällen geschuldet.
Aber kämpfen möchte ich die Spieler sehen, das kann doch keine Taktik
verbieten.


Bennemann
16. April 2017 um 18:46  |  596147

Die Niederlage war/ist eingeplant – leider auch gegen Wolfsburg, da man da ja schon drei Punkte ergattert hat. Wenn gegen jeden Gegner (außer gegen die Bayern) drei Punkte zu Buche stehen, spielt man wahrscheinlich europäisch, vor Allem wenn man einige 6-Punkte-Begegnungen einplant (Ingolstadt, Darmstadt, Augsburg, womöglich Freiburg). Daher auch keinerlei Aufregung vom Trainer-Team nach Niederlagen gegen Gladbach und Hamburg.

Prämisse diese Saison scheint mir die Heimstärke zu sein. Damit lockt man unter Anderem Zuschauer an. Der Nichtabstieg wird derzeit in der Hinrunde geklärt, daher wurde dort – wie bereits im letzten Jahr – überperformed…

Im Übrigen bleibt man mit solchen Sielen „unter´m Radar“ von Sky und Blöd und wird entsprechend „weniger“ wahrgenommen. Das kann medial durchaus von Vorteil sein…


psi
16. April 2017 um 18:51  |  596148

„Im Übrigen bleibt man mit solchen Sielen „unter´m Radar““

Auch bei den Sponsoren, @Bennemann?🤓


Silvia Sahneschnitte
16. April 2017 um 19:02  |  596149

Auch bei den Zuschauern die frau neu gewinnen will, lieber @Bennemann?


16. April 2017 um 19:14  |  596150

Das Wort zu Ostern schrieb (nicht nur für mich) im alten Thread psi
16. April 2017 um 12:45 | 596107

Diese“ bescheuerte“ Frage stellen wir uns doch auch,
reicht der Kader und die Leistung aus, um in Europa zu spielen!

Frohe Ostern

Die Antwort auf diese bescheuerte Frage erhalten wir in knapp 5 Wochen. Eine positive Antwort wäre nach wie vor möglich, falls Lustenberger, Stark oder Weiser ins Mannschaftstraining zurück kehrten.


U.Kliemann
16. April 2017 um 19:23  |  596151

Wenigstens einmal heute habe ich TOOOR geschrien.
Danke Darmstadt!


U.Kliemann
16. April 2017 um 19:29  |  596152

Die nächsten beiden Auswärtsniederlagen Herthas
ärgern mich überhaupt nicht mehr. Mit Platz 8
kann man doch sehr gut leben und es gibt
wenigstens eine vernünftige Saisonvorbereitung.
Du solltest Dir die letzten Auswärtsfahrten noch
mal gründlich überlegen Opa. Schöner Reise-
bericht.


U.Kliemann
16. April 2017 um 19:31  |  596153

P.S. Der Werder Sieg hat mich auch gefreut.


HerthaBarca
16. April 2017 um 19:36  |  596154

…wenn ich mir die Ergebnisse an diesem Spieltag ansehe, umso 😡 bin ich!


16. April 2017 um 19:37  |  596155

Beim Werder Sieg hattest du zwei Gelegenheiten, TOOOOR zu schreien UK. 😉


16. April 2017 um 20:04  |  596156

Bremer fans werfen u.a. Steine dem einfahrenden Hsv- Bus entgegen.
Ein paar Tage nach Dortmund. Was willst du da noch sagen…?


U.Kliemann
16. April 2017 um 20:07  |  596157

Na ja Wäsche waschen,kochen und so hielten
mich davon ab. Hunde ausführen oder Katzen
kraulen entfallen bei mir momentan aber auch.


U.Kliemann
16. April 2017 um 20:10  |  596158

Da fehlen mir allerdings auch die Worte.Wo
wird das alles nur hinführen?


Bonpland
16. April 2017 um 20:25  |  596159

Ich mache mir große Sorgen über nächste Saison. Wie es momentan ausschaut, werden wir kommende Saison den VfB, Hannover und Union bespielen dürfen. Da werden wir nicht annähernd soviele Punkte holen wie gegen Darmstadt, Ingolstadt und Augsburg (gegen die wir bisher 13 Punkte gesammelt haben / nur noch das Rückspiel gegen Darmstadt steht noch aus). Da wird es mit den 40 Punkten schon äußerst knapp. Ich weiß nicht, wie wir das mit der aktuellen Truppe hinkriegen sollen, zumal noch der sinnfreie Wettbewerb Europa League ‚droht‘. Da kann man nur darauf drängen, dass sich die sportliche Leitung nicht vom aktuellen Tabellenplatz blenden lässt, und stattdessen mit allem was geht in den Kader investiert, einschließlich (menschlich) harter Abgabe-Entscheidungen, wie z.B. den Vertrag von Sami auslaufen zu lassen.


16. April 2017 um 20:30  |  596160

* denkt* ohne Selbstverständnis bleibt die Orientierungslosigkeit und Angst.


hurdiegerdie
16. April 2017 um 21:25  |  596161

Ohne Lusti, Darida, Stark, Weiser, Kalou, Stocker. Wer sollte denn da den Ball bei Hertha in den Angriff bringen?

Dazu konnte Ibi diesmal auch nicht den einen oder anderen langen Ball festmachen.

Leute, mal ehrlich, das sind schon ein paar Ausfälle zuviel für eine Mannschaft wie Hertha.


Kraule
16. April 2017 um 21:31  |  596162

Ich bleibe dabei, der 5. Platz verführt zur Augenwischerei!
Wenn einige knappe oder glückliche wie unglückliche Spiele etwas anders laufen…… Sind wir ebenso schnell in der CL, wie aber auch mitten im Abstiegskampf.
Und beurteilt man die Leistungen und nicht die Punkte, dann liegt man näher an den Abstiegsplätzen als am Fleischtopf CL.


Kraule
16. April 2017 um 21:34  |  596163

@hurdiegerdie
Keiner regt sich darüber auf, dass Hertha gestern verloren hat.
Ich denke, fast alle regen sich darüber auf wie Auswärts, auch gestern wieder, verloren wurde.
Nicht das…. sondern wie!
Kannst du oder willst du das nicht verstehen?


16. April 2017 um 21:44  |  596164

Jo.
Zum anderen verstehe ich den Vorwurf, die Mannschaft hätte „nicht gewollt“, auch nicht so ganz.
Warum ist Dardai so dünnhäutig bei der Frage gewesen?-Weil er natürlich auch weiss, dass diese Auswärtsmisere mittlerweile eine eigene Dynamik hat. Und mit jedem Satz mehr darüber, potenziert sich diese. – Die Fragen danach ,kann man nicht ändern,- aber ich kann gut verstehen, dass er dann auch mal die Außenwelt wegbeißen möchte..
Ein sinnloser Versuch, aber nachvollziehbar (für mich)
Barrieren im Kopf, lassen Muskeln schwerer werden. Physiologisch meßbar.
Nicht sehr neu, wird aber gerne vergessen.
Ich bleibe ganz bei @zippy´s zwei Beiträgen, Auch, wenn @sunny u.a. meinen, das sei eine Vereinfachung.
Ich hingegen glaube, das es kaum etwas komplizierteres für ein team gibt.


bernie30
16. April 2017 um 21:45  |  596165

Auch wenn die 1. Halbzeit mich schon arg enttäuscht hat, bin ich eher bei hurdiegerdie.

Was sollen da erst die Fans von Freiburg, Gladbach, Köln, Frankfurt, sagen. Alles Vereine, die direkt hinter uns lagen. Oder die „tolle“ Leistung von S04 in Darmstadt.

Diesmal haben halt alle Heimmanschaften gewonnen. (Das Bayern Spiel klammere ich mal aus).


Kraule
16. April 2017 um 21:53  |  596167

@bernie30
Ich habe das Spiel Darmstadt vs Schlake kpl. gesehen.
Du auch?
Der Auftritt von Ausfahrt Herne West war mit unserem gestern nicht im Ansatz zu vergleichen.
04 hatte Chancen im MinutenTakt und Darmstadt hat gefightet bis zum geht nicht mehr. Bei Schlake stimmen Anspruch und Tabellenplatz nicht überein. Das passt bei uns besser und trotzdem bekomme ich was an den Augen wenn ich uns Auswärts sehe.


Opa
16. April 2017 um 22:07  |  596168

@U.Kliemann: Freut mich, dass es Dir Spaß gemacht hat, das Tagebuch aus „Meenz“ zu lesen 🙂

@kraule: Augenwischerei ist aber auch, im Kaffeesatz lesen zu wollen. 😉 Aber bei 21:34 Uhr bin ich bei Dir.

@hurdie: Wenn Du Dir anschaust, wie andere Mannschaften in der Vorwärtsbewegung agieren, wie da Spieler nachrücken, auch, um zweite Bälle verarbeiten zu können, dann dürfte Dir der Unterschied zu dem auffallen, was derzeit bei Hertha angeboten wird. Es ist mir beinahe unerklärlich, woran es derzeit bei Hertha auswärts klemmt. Platz 5 zu verteidigen, wäre traumhaft, aber dafür muss man kämpfen, ackern, rennen, zur Not beißen und treten. Mir wird das ein wenig zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Die Mainzer haben gestern für das Ziel, in der ersten Liga zu bleiben, lichterloh gebrannt, drumherum genauso wie auf dem Rasen. Dieses für ein Ziel brennen vermisse ich bei uns. Stattdessen wird tiefgestapelt, das Ausscheiden aus der Quali als Erfolg bewertet und obendrein über die Schönheit von Sichtbeton auf der grünen Wiese fabuliert und das von denen, die uns seit Jahren eintrichtern, wir wohnten ja einer Aufführung von Fußballunterhaltungsindustrie bei. Das ist auch eine Form von – ist „Maßlosigkeit“ ein passender Terminus? Wir haben nicht nur sportlich Defizite, sondern auch im Mitnehmen der Anhängerschaft, die in stoisch-gewohnter Gelassenheit die Marter erträgt, einem Herthaspiel beizuwohnen.


U.Kliemann
16. April 2017 um 22:13  |  596169

Schönreden hat noch nie etwas gebracht. In der
Beziehung erscheint mir Pal etwas hilflos,er weiß
halt nicht:Wie bringe ich es rüber ,was ich nicht
sagen darf.


HerthaBarca
16. April 2017 um 22:25  |  596170

Ich bin da auch eher bei @Kraule.
Es wäre für mich nicht schlimm, durch ein solches Tor zu verlieren.
Ich bin noch immer über die erste Halbzeit verärgert.
Ich nehme – vom Gefühl her – die Trainer aus der Verantwortung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Trainerteam sagt, spielt, aber ohne rennen und kämpfen.
Die Reaktion Dardais beim Skyinterview sagte doch – für mich – sehr viel. Der war stinkendsauer! Der Reporter war in dem Moment nur der Blitzableiter.
Am Samstag erwarte ich ein anderes Gesicht!
Gestern waren für mich nur unsere beiden Norweger bei der Sache!


HerthaBarca
16. April 2017 um 22:27  |  596171

Die Mannschaft sollte den Auswärtsfahrern von Mainz das nächste Auswärtsspiel sponsorn!


U.Kliemann
16. April 2017 um 22:31  |  596172

Ja zumindest sollte Becks umsonst sein.


hurdiegerdie
16. April 2017 um 22:32  |  596173

Opa
16. April 2017 um 22:07 | 596168

Ich habe das Spiel doch auch gesehen.
Ich sage doch nicht umsonst schon seit Wochen, dass Hertha überperformt hat, denn zu Hause sieht es auch nicht viel besser aus.
Mal wird Brooks positiv , mal negativ am Kopf getroffen.

Aber nun gestern, mit dem Kader….
Ich hatte einen Auswärtssieg getippt und dann auf Niederlage umgeschaltet, als ich von Stark und Stocker hörte.

Hertha ist einfach nicht gut genug und wenn 6 Spieler fehlen, dann wird es halt eng, insbesondere wenn Mainz kämpft, kratzt und beisst, weil es um ihre Existenz geht.


16. April 2017 um 22:33  |  596174

Nach Aussen macht Dardai das nach meinem Gefühl richtig. Nach Innen wird er seit vielen Wochen anders agieren. Aber, der Stachel sitzt tief und ist schwer, zu finden. Und gefunden ist er offensichtlich nicht.-
Wenn ich auf die ausgebliebenen Effekte der Trainerwechsel in Leverkusen und Wolfsburg schaue, die mit sehr gute Kadern einfach nicht in einen anderen Rhythmus kommen, brauch ich auch nicht groß am Trainer Dardai zweifeln..

Ganz sicher sind Fehler der Vorsaison zum Teil wiederholt worden..das dürfte schmerzen und unendlich weh tun, weil man sich sicher war, dies vermieden zu haben. -Aber den Stab brechen , solange man immer wieder punktet und solange man noch alle Chancen hat?- Es gibt nur noch 2 Auswärtsspiele..da wünsche ich mir nicht mehr einen großen Knall..(tatsächlich würde wahrscheinlich nur etwas Gegenteiliges „helfen“- )
Ich würde nur noch auf die eigenen Stärken abheben und auf das Selbstverständnis einschwören ( keine Ahnung, ob sie eines haben. Ich kann nur hoffen, das es eines gibt…)


HerthaBarca
16. April 2017 um 22:37  |  596175

@hurdie
Vollkommen richtig! Ich hatte nach den Ausfällen auch ein mulmiges Gefühl!
Es geht nicht um eine Niederlage ansich – sondern um die Art und Weise!
Ich will als Fan zumindest das Gefühl haben, dass die Spieler alles gegeben haben – das hatte ich gestern nicht.
Ich bin das erste Mal in dieser Saison mächtig enttäuscht.


16. April 2017 um 22:38  |  596176

Mich würde ja mal ernsthaft interessieren, ob jemand Brooks daraus( Eigentor) einen Fehler basteln möchte?- Sollte er da etwa wegbleiben?-Dann wäre er aber kein Abwehrspieler ( da fällt mir Dembele vor einer Woche ein..)..


sunny1703
16. April 2017 um 22:38  |  596177

@apollinaris

Ich möchte doch erstmal alle sportlichen Aspekte betrachten,bevor ich denen mit einem Psychoproblem ein Alibi liefere solche Leistungen wie gestern abzuliefern?
Und nicht nur den Spielern ,sondern auch der sportlichen Leitung.

Hertha liegt in der Auswärtstabelle punktgleich mit dem HSV und einen Punkt hinter Schalke und Mainz(alles Psychologenkandidaten), Darmstadt mit Null Auswärtspunkten ,die müssten dann ja schon eingewiesen werden.

Irgendwann reißt eine solche Serie und dann sind alle wieder „gesund“!!?? Mainz hatte vorher eine Serie von sechs Spielen ohne sieg und dann kommt Brooks und hält seine Omme in einem eher harmlosen Schuss und schon ist die Serie vorbei.Torjäger haben öfters solche Serien und sie sind für die Medien ein gefundenes Fressen ,daraus einen Aufhänger zu machen. Da wird jeder Quatsch gezählt um das schlagzeilen mäßig zu verkaufen.

Nichts gegen Psychologie im Fußball,die sehen wir bei jedem Spiel………doch schwache Leistungen verbunden mit Pech bzw Glück für den Gegner ,laufend damit zu erklären,hieße die Jungs da unten ständig in Watte zu packen.

lg sunny


U.Kliemann
16. April 2017 um 22:39  |  596178

Ergo die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf Platz 5
oder 6!


16. April 2017 um 22:47  |  596179

Wir haben aber bei einer so eklataten Auffälligkeit „Auswärtscwäche und Heimstärke“ nun wahrlich Muster.
@sunny
Ich werde ja eh´gleich zurückgepfiffen…
Aber eines bezweifele ich eben sehr stark: dass Herthas Spieler gestern nicht gewollt hätten. Genau das Gegenteil halte ich für sehr viel wahrscheinlicher. Solche Momente , wie gestern, sind für mich 80% Kopfsache. Der innere Gegner war gestern der schwerere.
Man kann immer leicht sagen“ nichts gegen Psychologie im Sport“, um dann im nächsten Halbsatz alles klein zu reden.
Sportlich gibt es für mich keine plausible Erklärung. (gestern sogar mal ausgenommen..)
Muskeln werden im Stress weniger versorgt „macht schwere Beine“…
Leicht verständlich hier ein Lesebeispiel. Es gibt viel bessere, aber ich habe nicht vor, den blog vollzustopfen
https://www.trainingsworld.com/training/mentaltraining/ursachen-wettkampfangst-methoden-angstbewaeltigung-1276748


Agerbeck
16. April 2017 um 23:10  |  596180

Warum verfällt jede Hertha-Mannschaft seit Jahren in irgendeinen Trott?
Warum gibt es niemanden im Verein, der mal ein Zeichen setzt und auf den Tisch haut, dass die Wände wackeln?
Warum werden stattdessen immer wieder die Spieler geschützt und der Pflicht enthoben?
Warum wiederholen sich seit Jahren -egal unter welchem Trainer- die gleichen Muster in der Gestaltung der Tage nach solch desolaten Auftritten (Kopf frei bekommen, Familientag, Durchstarten zum nächsten Spiel)?
Warum landen bei Hertha immer wieder die Holztöppen wie Demandt, Bonhof, Rahn, Hegeler, Esswein u.ä. (ok, sehr weit ausgeholt und unvollständig)?
Warum werden Spieler verlängert, die für die Folgezeit eh keine Perspektive mehr haben?
Warum schaffen es andere Vereine Spieler zu scouten, die nicht auf irgendeiner Ersatzbank eines Bundesligisten verwelken?
Warum schaffen es die Talente aus der höchst selbstgelobten Akademie nicht auf die grüne Wiese des O-Stadion? (wie bspw. in Freiburg, Bremen um nur zwei zu nennen)?
Warum bekommt Hertha trotz eingespielter Truppe kein modernes Pressing gebacken?
Warum fehlt ständig auswärts die Körpersprache, die Geilheit, die Gier, die Bedingungslosigkeit?
Warum entwickeln wir seit Jahren immer noch keine Torgefahr und kein Übergewicht im Mittelfeld?
Warum schaffen wir kein Transferplus zu akquirieren – seit Jahren nicht?
Wer war in all den Jahren immer an der Mannschaft dran?

Ich gebe zu, die Fragen beinhalten auch Stoff für Gegenfragen. Mir ist das alles zu weichgespült, was da bei der sportlichen Leitung vor sich geht. Wir verkacken zum x-ten Mal leichtfertig eine komfortable Ausgangssituation.
Ich gehe da heute mit denjenigen, die trotz des Tabellenplatzes Bedenken hegen, sollte die Effektivität abhanden kommen und man mal wieder in Abstiegsnähe geraten. So wie in der Rückrunde bei Ibisevic, heim wie auswärts.
Die Zeilen entstammen einem gewissen Frust trotz etwas Abstand zum gestrigen Spiel. Den fünften Platz am 29. Spieltag hätte ich vor Saisonbeginn blind unterschrieben. Aber die Spiele sind zum Sterben langweilig.
War nicht Dardai mit dem Ziel angetreten, das Geschehen auf dem Rasen aktiv zu gestalten? Das sehe ich regelmäßig eigentlich zumeist ohne Gegnerdruck in der eigenen Hälfte.
Nee. Mich bekommt auch in den restlichen Heimspielen keiner vom Sofa. Nicht mal gegen Leipzig. Ich will einfach nicht.
Ich kann mit einem neunten oder dreizehnten Platz leben, wenn ich Leidenschaft, Herz und vier bis fünf Torchancen geboten bekomme.
Aber es ist mir schlichtweg zu viel Zufall im Spiel.

Ich halte es Pal zugute, dass es gestern viele Ausfälle gab. Aber diese Auswärtsauftritte sind dermaßen transusig, da bluten einem die Augen.

Europa? Wegen mir nicht!


Ursula
16. April 2017 um 23:23  |  596181

Das ist mir ALLES viel zu doof…

…“Psyche“, Verletzungen, fehlendes
„Spielermaterial“ und, und, und!!

Ich dachte die Hertha beschäftigt einen
sehr bekannten und sehr bewährten
Sportpsychologen!? Sei`s drum…

All die HIER vorgebrachten Argumente
dienen doch in der Tat nur der selbst-
gefälligen „Augenwischerei“!

Wenn eine Mannschaft aus der Kabine
kommt und der „sachkundige“ Betrachter
nach drei, vier Minuten feststellt, und
leider muss, das wird heute wieder nichts…

…wo kamen DIE her?? Aus Neufundland??

Nee, frisch aus der Kabine, mit taktischen
und systemischen Vorgaben und nach ganz
persönlichen Gesprächen mit dem Trainer,
wie und was angedacht und den GEGNER
beeindruckend, das Spiel eben NICHT in
die HAND nehmen zu lassen!!!

Da wird (wurde) doch angedacht, wie „man“
im „erweiterten Mittelkreis“ präsent sein
sollte, um Halbräume schnell zu besetzen
und kurze Wege für die eigene Offensive
zu kreieren! Schnelle Seitenverlagerungen,
und wurde doch angedacht, wie hoch „man“
gegen DIESEN Gegner verteidigen möchte
und muss, um ureigene Akzente zu setzen,
dem Gegner „MEIN“ SPIEL aufzuoktroyieren!
Watten sonst…

…UND WURDE ES AUCH SO VERMITTELT???

ODER ist es doch die Unfähigkeit des Trainer-
stabes, die Spieler „intellektuell“ zu erreichen…???

Sind „unsere“ Spieler denn so dumm, dass sie
Trainervorgaben wenigstens für eine definierbare
Anfangsphase nicht umsetzen können, oder
haben SIE das „Erlernte“ nicht verinnerlicht…???

Oder verstehen Sie nicht wenigstens, sich den
ARSCH aufzureißen, wenn sonst nichts geht….

…nach über ZWEI JAHREN…???

Denn dann erreicht SIE der Trainer nicht mehr,
hat SIE „auswärts“, und in den Rückrunden NIE
so richtig erreicht…

…dann wird Dardai es auch in der nächsten Saison
mit neuen, frischen, unbefangenen Spielern nicht
mehr erreichen, IHNEN einen gewissen Offensiv-
fußball mit den Konsequenzen, eben bedingungsloser
Laufbereitschaft, „SELBST DAS SPIEL MACHEN
ZU KÖNNEN, vermitteln können…!!!

Ballkontrolle, Kurzpass-Intensität, „einstudierte“
Laufwege SIND DOCH ERLENBAR…!!!

Mir haben nur die Beiträge von @ sunny und
@ Sylvia Sahneschnitte gefallen und Realität
bezeugt, waren ehrlich und „mutig“! Nächtle!


sunny1703
16. April 2017 um 23:34  |  596182

@apollinaris

Das sind doch aber alles keine neuen Erkenntnisse, ich weiß nicht,ob es überhaupt eine Bundesligamannschaft gibt,die nicht einen Mentalcoach zumindest parat hat.
Ich kann mich erinnern, dass Hertha da auch einen seit 2016 neues hatte,aber sowas gab es auch schon in den 90ern bei Hertha.

Doch nun können wir ja alle beruhigt schlafen gehen, der Mentaltrainer ist Schuld.

Mal im Ernst, das mag alles richtig und wichtig sein, doch ist es mir als Erklärung für unterschiedliche Leistungen gleicher Spieler auch auswärts zuwenig.

Ich möchte über die Spielerleistungen reden bei jedem enzelnen Spiel,über die taktischen fehler und wenn es versäumt worden ist so einen Mentaltrainer einzuschalten,dann über die gründe dafür,denn dann ist es auch ein Misstand.

lg sunny


16. April 2017 um 23:53  |  596183

@sunny..

Noch eine Auffälligkeit: wir haben vom ersten Tag an,. Sorgen gehabt, dass wie eine ähnliche Rückrunde erleben könnten, wie in der Vorsaison. Ich selbst war deshalb über die wenigen Transfers so enttäuscht..du wirst dich erinnern. Das war ja eine Art Mantra.
Natürlich hat sich trotzdem einiges anders entwickelt, als das es nun zwangsläufig und „alternativlos“ zu einer so parallelen Entwicklung hätte kommen müssen..
Die Reporter auf dem Grün , die Journalisten während der PK und dem Interviewtermin und die fans: alle hatten diese Angst (Furcht) in Permanenz..und fragten regelmäßig danach..
Ist es nun so abwegig, anzunehmen, Trainer und Team haben sich offen oder heimlich ähnliche Fragen gestellt? Und dann kamen die se Ergebnisse und die Sorge schien berechtigt zu sein. Der nächste mächtige Spieler ( „selbsterfüllende Prophezeiung) steht auf dem Feld…
ich sage ganz sicher nicht, dass dies alles die einzige Ursache wäre, das wäre ja bescheuert..aber das diese Ängste die Beine schwerer machen können, mal mehr mal weniger..scheint mir auch relativ einleuchtend.
Wenn auch nur ein paar Einzelne mit diesen Selbstzweifeln zu tun haben- im Mannschaftssport gibt es eine ungeheure Gruppendynamik…
Schon beim Warmmachen kann man an verschiedenen Körpersprachen manchmal den Zustand der Mannschaft erahnen.
Ich will damit nicht das Reden über Taktik u.a. unterdrücken. ich möchte allerdings dem Vorwurf, die Mannschaft hätte gestern «nicht gewollt» etwas entgegensetzen; denn diese Mannschaft macht einen auf mich charakterlich guten Eindruck.
Beispiel Platte: starker Typ, guter Profi. Hätte man ihn gestern zum ersten Mal gesehen..
Oder Genki..: Für Nagelsmann einer der interessantesten Bundesligaspieler bei Hertha…mittlerweile in einem rätselhaften Loch befindlich
Ich glaube andersherum, man macht sich es mit dem «wir wollen euch kämpfen sehen etc» etwas zu einfach.
Und dann würde die Kritik am Trainer auch richtig sein
Es ist nicht so, das ein Sportpsychologe einen Knopf hat, und schon hat er die Dynamik erkannt und die Methode zur Veränderung.
Ich bin relativ sicher, dass man bei Hertha das alles recht ähnlich sieht, aber eben auf der Stelle tritt.
Wie die in Leverkusen und Wolfsburg. auch..Es ist eben doch nicht so einfach.
Wenn es nach mir ginge: wirklich nichts mehr groß suchen und auch nicht zweifeln: Nur das positive Denken ( wir sind im Endspurt) hilft: man kann jetzt sportlich nichts mehr grundlegend anders machen. Man hat alles noch in eigener Hand!-Man kann alles noch erreichen!
..da rede ich mein Team stark. Nichts anderes
Ich widerspreche nicht den sportlichen Analysen, das habe ich an anderen Spieltagen ..ich widerspreche heute nur der Hau-Drauf-Mentalität
Und wie du drauf kommst, der Mentaltrainer sei schuld, weiss ich auch nicht. Clown verschluckt?
Soweit ich unterrichtet bin, hat es Dardai, ähnlich wie du, nicht so mit Psychologie…Es gibt da einen Launologen , glaube ich, den Spieler bei bedarf ansprechen können.
Aber er ist nicht, wie bei Bayern oder RBL integriert, wo dieser oft auch auf der Bank sitzt…
So. Frohe Ostern weiterhin.
Bis nächsten Spieltag.


Ursula
17. April 2017 um 0:25  |  596184

# Sportpsychologie à la „apo“, „Launologen“….

Du gute Güte…

…“much ado (text?) about nothing“!?

Denn ER kann es nicht (mehr!) lassen!

ER lässt noch immer den psychologischen
„Fachmann“ raushängen und macht sich
selbst HIER im „harmlosen Blog“ doch nur
noch lächerlich, aber KEINER merkt es!?

Warum lese ich diesen Scheiß auch?


Kraule
17. April 2017 um 0:28  |  596185

@apo
Ich schwöre!
Ist nicht böse gemeint!
Du lebst in einer nie gelebten Fußball Welt.
Das ist alles hochintelligente Fußball Theorie.
Man kann immer streicheln oder wie die (erfolgreichen) Bayern, mal ordentlich auf den Tisch hauen….. aber von ganz oben.


Kraule
17. April 2017 um 0:35  |  596186

Oh mein Gott…. Ich bin mit Uschi einer, zumindest ähnlichen, Meinung….


Derby
17. April 2017 um 1:01  |  596187

Agerbeck – geht mir auch so. Mir werden die Spieler und auch der Trainer zu sanft angefasst – in der Öffentlichkeit. Da muss mal mehr Druck hinter – auch in der Presse. Das ist mir zu weichgespült.

Aber mit dem Kollegen MP wird such da nichts ändern. Weiter wie bisher ist das Motto – in allen management Ebenen.


sunny1703
17. April 2017 um 5:08  |  596188

@apollinaris

Ich will das Thema einer Betreung durch einen (Sport-)Psychologen nicht lächerlich machen. Und Du scheinst in einem sogar Recht zu haben

http://www.berliner-zeitung.de/sport/hertha-bsc/staendiger-druck-was-der-sportpsychologe-hertha-bsc-raet-26177724

Hertha verzichtet auf das Einschalten eines solchen zusätzlichen Coach.

Nur und darum geht es mir. Das ist die Entscheidung des Trainers und /oder der sportlichen Leitung.
Wenn also die Problematik über den Lösungsweg den Du vorgibst, anzugehen ist und das unterbleibt, muss wer dafür die Verantwortung übernehmen??
Richtig, derjenige, der das entschieden hat, der Trainer oder die gesamte sportliche Leitung.

Diese Kritik wiegt in dem Fall schwerer als die eines eventuellen Taktikfehlers oder ähnlichen rein sportlichen Problemen.

Ich könnte mir vorstellen, dass nach der Saison und einem weiteren Ausbau irgendwelcher Serien,dann als Konsequenz eine stärkere Zusammenarbeit mit einem Psychologen ins Auge gefasst wird, falls sie nicht doch unter der Hand schon läuft.

Doch das sind Themen,die greifen mir zu sehr in das Innere eines Menschen hinein und da erwarte ich von den geschulten Trainern aber auch von dem verdammt gut bezahlten Spieler dass sie probleme in dem Bereich eigenverantwortlich angehen.

Soweit dazu und jetzt erwarte ich fünf Spiele eine Mannschaft und Spieler, die sichtbar alles geben.
Wenn ich das nicht mehr verlangen kann,unterlassen wir zukünftig an der Stelle sämtliche Diskussionen über Tagesform usw, weil sie ja eventuell nicht richtig mental betreut worden sind.

lg sunny


17. April 2017 um 5:11  |  596189

@ursula..Wenn ich mich so benähme wie Du, würde ich über deinen Beitrag 0:25 mäkeln“ glaubst du eigentlich den Murks, den du hier so seit Jahren in Variationen erzählst?Das ist doch gequirlter Mist eines Fussball-Opas. Ich mache mir langsam Sorgen“
Mache ich das ? Nö.
Ich habe mir meine Gedanken gemacht, weil ich der These “ die haben keine Einstellung gezeigt. das macht mich sauer!“ in diesem Fall nicht viel abgewinnen kann. Und auch das bashing, das manchmal dahinter steckt, nicht mag
Und das tue ich in meiner Sprache, die in bestimmten Kreisen ganz normal ist. Ich kenne mich da auch besser aus, als in Fussball-Taktik. Um nicht anzugeben, verzichte ich auf Fremdworte ( ich kann mich noch sehr gut an deine Latein-Arien erinnern, die du gerne für wen auch immer, gesungen hattest)
Warum sollte die Mannschaft auswärts immer mit Lustlosigkeit unterwegs sein oder ständig falsch von den Trainern eingestellt sein? Diese These ergibt in dieser extremen Form für mich jedenfalls keinen Sinn.
„Mentalität schlägt Qualität“. Was heisst denn das eigentlich, außer, dass man rennt und rennt und rennt.? „Uns fehlt das Killer-Gen“ “ in den entscheidenden Momenten hatte wir Angst vor der egenen Courage“
Jeden Spieltag hört man auf allen Plätzen der Welt diese Sätze.
was heisst das aber eigentlich?
Warum haben Top-Vereine und Top-Sportler solche Mentaltrainer an Bord, zum Teil fest im team integriert? warum holte sich RBL den Bayern-Psychologen Laux (jetzt beim VfB)?
Damit der streichelt oder draufhaut? ( @kraule). Weder noch.
Wenn man sich etwas nicht erklären kann, werden schnell Schuldige gesucht:
-Schlechter, ahnungsloser Trainer, der die jungen Spieler nicht wertschätzt. Der keine Ahnung hat. Ein Prolet ist. Der intellektuell schwach ist. Und der co-Trainer ist auch ne Nulpe und Pussy obendrein.. Und die Spieler? – Faul, träge, vollgefressene Profis, die die blauweisse Fahne nicht ehren“
Und dann viele e-Gamer, die alles sehr schematisch verstehen und gerne von falscher Taktik u.ä. sprechen.
Alles ist berechtigt und alles macht auch Woche für Woche Spass und sportliche Leistung ist am Ende immer ein Puzzle aus vielen Komponenten. Ob im Erfolg oder im Versagen
Herthas aktuelles Problem scheint mir eher ein mentales zu sein, als ein rein sportliches. ( gestern waren es zudem die wirklich viel zu vielen Verletzten PLUS Auswärts (angst) )
@sunny: ich versuche eben überhaupt nicht, nach einem Schuldigen zu fahnden…DDas ist ein Ansatz, den ich ich nicht nachvollziehen kann.

Bis nächste Woche


sunny1703
17. April 2017 um 7:12  |  596190

@apollinaris

Du bringst das Argument, die Auswärtsschwäche und die Rückrundenschwäche sei mit mentalen Problemen zu erklären.
Doch wenn das so einfach damit zu erklären ist, steckt dahinter ein schwerer Versäumnisvorwurf. Der Trainer und/oder die sportliche Leitung erkennen das in der Form nicht oder sie erkennen es und handeln nicht dementsprechend oder sie haben sogar gehandelt und der den sie dafür angeboten haben oder betraut haben, taugt nichts. Und dann hätte dafür auch jemand die Verantwortung zu übernehmen. Das nicht zu äußern ist…….inkonsequent.

Oder es ist eben nicht so oder nur marginal so wie Du es vermutest und die Trainer und die sportlich Verantwortlichen meinen die Problematik anders zu lösen.

Mentale Probleme gehören in den Intimbereich,der nicht in die Öffentlichkeit gehört und deshalb nicht dort verbreitet werden sollten,es sei denn der Betroffene geht selber in die Öffentlichkeit.

Wir wissen also nicht,was in dem Bereich erkannt oder nicht erkannt,getan oder nicht getan wird oder wurde, deshalb ist eine Diskussion darüber eine die wir beenden können.

Über das was auf dem Platz gezeigt wird,können wir jedoch diskutieren, auch über mögliche Konsequenzen daraus. Ob diese Konsequenzen Deiner oder meiner Meinung entsprechen,ist unwichtig. Sie abzuqualifizieren ist auf alle Fälle kein Mittel einer vernünftigen Auseinandersetzung.

Zuletzt, wer immer wieder e-gamer erwähnt (und darauf hast Du ein Urheberrecht in diesem blog)und deren Taktikweisheiten aus ebensolchen Spielen,setzt sich des „Verdachts“ aus sowas auch schon mal benutzt zu haben, denn woher sonst diese Erkenntnis!? 😀

einen schönen Ostermontag

sunny


Traumtänzer
17. April 2017 um 7:42  |  596191

@sunny
Ich meine mich zu erinnern, dass Dardai das Thema aufm Schirm hat. Man wolle der Mannschaft aber nicht nur einen einzelnen oder eine einzelne Mentaltrainer/in vorsetzen, sondern es den Spielern individuell überlassen, bei Bedarf auf solche Ressourcen zurückzugreifen. Dahinter steckt, denke ich, der Ansatz, dass man die heutigen Spieler insgesamt für zu schlau hält, dass sie das Konzept „Mentaltrainer/in“ zu schnell durchschauen und es deshalb womöglich nicht ernst nehmen. Vielleicht auch nicht so falsch gedacht. Man sagt ja auch, dass der erste Schritt bei seelischen Belastungen im Idealfall vom Betroffenen selbst gegangen werden sollte, weil das die Chance erhöht, dass am Problem selbst ernsthaft gearbeitet werden kann. Was nutzt es also, einer Mannschaft jemanden vorzusetzen, die das am Ende vielleicht nicht so ganz ernst nimmt oder die gar nicht dafür bereit ist? Da reicht es vielleicht auch nicht, wenn wir hier von außen solche „sicheren Diagnosen“ stellen. Ist vermutlich ein schwieriges Feld. Oder zumindest nicht so einfach wie man vielleicht denkt.


sunny1703
17. April 2017 um 8:00  |  596192

@Traumtänzer

Das deckt sich mit dem, was ich um 05 Uhr 08 geschrieben habe, der Eigenverantwortlichkeit der Spieler.

Wir hatten mal bei Hertha einen Spieler, ich nenne jetzt bewusst keinen Namen, der immer mein Mitleid erzeugte,weil er so schwermütig auf mich wirkte.

Ob es so war, keine ahnung und gehört nicht in die Öffentlichkeit, fußballerisch war es jedoch ein sehr guter Spieler unserer Mannschaft.

Mit solchen (laien-) Diagnosen,sollte man sehr vorsichtig sein,das sehe ich wie Du!

lg sunny


pathe
17. April 2017 um 9:27  |  596193

@Agerbecks Beitrag spricht mir aus dem tiefsten Herzen. Von der ersten bis zur letzten Zeile.


Joey Berlin
17. April 2017 um 9:32  |  596194

Moin,
https://www.youtube.com/watch?v=7WwRl6Wwkw0

Verständliche Reaktion auf eine offensichtliche Provokation des Sky-Reporters. Pal stellt sich vor das Team, warum sollte er Probleme direkt nach dem miesen Spiel vor der Kamera diskutieren… imho, ist das Team und besonders der Capitano gefordert. Klar kann man über mentale Probleme spekulieren, mir scheint die große Motivation bei einigen Spielern weg zu sein. Klassenerhalt geschafft, 4. Platz CL nicht mehr erreichbar, EL so lala interessant, Pokal wieder nichts und in sechs Wochen ist die Saison zu ende – und dann natürlich die vielen Verletzungen, wichtige Spieler wie Weiser sind gerade auswärts noch schwerer zu ersetzten als bei Heimspielen. Andererseits, steht ein Millionenteam wie S04 auswärts ähnlich schlecht da, von den zahlreichen anderen Teams mit eigenem Stadion und einem teuren Kader, die weit hinter Hertha in der Tabelle rangieren, gar nicht zu reden.
Ein Fußballteam ist eben doch ein sensibles Gebilde, wo viele Faktoren greifen…

#Immer Hertha wünscht frohe Ostern
Einigen möchte man gute Besserung wünschen… kaum ist Uschitroll wieder da, geht das Gezänk wieder los.


Derby
17. April 2017 um 10:05  |  596195

Joey

Zum Interview – du hast die smiles vergessen hinter der Provokation. Einfach noch mal editieren.


Blauer Montag
17. April 2017 um 10:05  |  596196

Bei Hertha werden derzeit 6 verletzte Spieler geführt.
http://www.ligainsider.de/bundesliga/verletzte-und-gesperrte-spieler/

Ferner waren im Verlauf der Saison verletzt
Körber (Spieltag 3 bis 21)
Pekarik (6 und 7)
Plattenhardt (9, 10, 19, 26 und 27)
Brooks (3 bis 5, 14 bis 16, 27)
Langkamp (9, 10, 15 und 16)
Torunarigha (24, 25, 28)
Esswein (24)
Skjelbred (2, 12 und 13)
Darida (4 bis 11)
Duda (1 bis 21, 24 bis 28)
Kalou (4 und 5)

Platzsperren erhielten Darida (29), Ibisevic (13 und 27), Mittelstädt (27), Stark (1 und 19) und Stocker (8 bis 10).

In Klammern () die jeweiligen Spieltage, an denen der Spieler nicht zur Verfügung stand. Ich bitte um Nachsicht, falls ich einen Spieler übersehen und nicht genannt habe.

Über die Länderspielerei und deren Folgen mag ich gar nicht klagen.

Welche der genannten Verletzungen oder Sperren hätten durch eine andere psycholgische Begleitung vermieden werden können?
Können deutliche Ansagen der sportlichen Leitung den Druck erhöhen und die Spieler besser fokussieren? Oder wird der Druck zu hoch?
Hätten die jungen Spieler aus der UXY früher spielen sollen, um die Profis zu entlasten?

Fragen über Fragen für den Montags Morgen Manager.


Elfter Freund
17. April 2017 um 10:12  |  596197

@joey…. ooch. mit Uschi hat das nicht so viel zu tun… ich glaube eher, dass der allgemeine Frust mal raus muss. Aber da gibt es noch 10-12 andere Teams in der Buli, bei denen die Fans ebenfalls frustriert sind. Und dann ist es auch mal schön, dass man die Messer wetzen kann. Immer schön ruff… Ich sehe das ähnlich wie du und bin immer noch ruhig. Besser wird das Team nicht und da kannst du als Trainer entwickeln und Taktik vorgeben, wie du willst. Hast du die Spieler nicht, die das konstant umsetzen und zwar Spiel für Spiel, wird es eben so, wie es jetzt ist. Schaut man sich mal andere Teams an, kämpfen die mit ähnlichen Problemen wie wir. Ist leider überall so, nicht nur in der Buli, auch in anderen Ländern und Ligen. Das zu akzeptieren, ist schwer…..


kczyk
17. April 2017 um 10:40  |  596198

*denkt*
die bahn war einfach viel zu lang herthas brustsponsor


Herthas Seuchenvojel
17. April 2017 um 10:53  |  596199

oooch, @Köteruschi auf dem Fensterkissen kann das auch ganz gut ohne momentane Frustspirale
geübt ist halt geübt 😉


Silberrücken
17. April 2017 um 11:44  |  596200

Platz 5 ist meiner Meinung nach eine Überperformance.
Wenn ich meine Erwartung mit der Platzierung vergleiche, dann sind wir 3-5 Plätze besser.

Ich kann es nicht beurteilen, ob die Mannschaft über ihr Limit spielen muss, damit sie Punkte sammelt. Die Spiele geen BVB, FCB usw. zeigen mir, dass es prinzipiell geht. Aber eben nicht, ob das die Regel ist.

Verantwortliche (2-3. Drittel) und Mannschaft (2. Drittel) sind für mich nicht im 1. Drittel der Tabelle einzuordnen.

Wenn der Ansatz stimmt, dass die Mannschaft nicht deutlich zu verbessern ist, dann kann der Trainer/das T-Team nicht viel mehr erreichen.
Andersherum, wenn der Trainer/ das T-Team nicht das Mögliche erreicht, dann „wartet“ die Manschaft.

Meine subjektive Bilanz von Preetz ist in letzter Zeit stabiler, vllt. besser geworden. Allerdings ist das, vom beinahe Nullpunkt kommend, keine großartige Leistung.

Wenn der Trainer maßgeblich bestimmen sollte, welche Spieler kommen, dann drohen später wieder Probleme.

So oder so sind die verantwortlichen Führungskräfte die Konstante in dem Spiel. Wer die als Teil der Lösung sieht: gut. Sicherlich gibt es auch gute Argumente für eine gegenteilige Sicht.

Ich komme wieder zu meiner Erwartungshaltung zurück: Sie ist zu hoch.


Kraule
17. April 2017 um 12:14  |  596201

Fazit:
Wir Fans sind schuld!
Unsere Erwartungen sind zu hoch. 😂


Colossus
17. April 2017 um 12:31  |  596202

Guck sich doch einer die Werder Entwicklung an: Die ein oder andere Stellschraube im Sommer und vorallem im Winter gefunden. Dann durchs Tal gegangen und jetzt absolut oben auf. Vermutlich überholen die uns in 2 Wochen und das nicht unverdient. Die spielen einen super Ball, sind mit Leidenschaft und vollem Einsatz immer am Werke und ernten jetzt quasi jede Woche.
Bei Hertha die Gegenentwicklung: Toll gestartet trotz zurückhaltung in der Sommerpause, dann im Winter gar nichts nachgelegt und seitdem spielerisch und auch ergebnistechnisch deutlich auf dem Abritt. Verletzungen hat Werder auch en masse, die Ausrede ist nicht zielführend.


kczyk
17. April 2017 um 12:46  |  596203

*denkt*
wie wird Werder erst spielen, wenn auch sie die magische 40punkte-grenze überschritten haben !??


jenseits
17. April 2017 um 12:49  |  596204

Werder müsste aber auch den Anspruch haben, klar vor Mannschaften wie Hertha, Eintracht, Köln und vor allem Freiburg am Saisonende zu stehen. Wenn die Bremer das nicht schaffen, haben sie die Saison nicht adäquat abgeschlossen.


Colossus
17. April 2017 um 12:50  |  596205

denkst du an einen Einbruch? Ich irgendwie nicht. Die schwimmen auf der Welle aber das seit langer Zeit. Ich vermute die ziehen das jetzt bis zum Ende durch auch weil ein paar Spieler ihre Chance kriegen, die sie vorher nicht hatten und jetzt Gas geben wie beispielsweise der gestrige Siegtorschütze…


Blauer Montag
17. April 2017 um 12:52  |  596206

Gestatte mir die Nachfrage Colossus
17. April 2017 um 12:31 | 596202:
Was wäre deines Erachtens nach zielführend?


Opa
17. April 2017 um 12:52  |  596207

Reinweg vom Ergebnis her sind wir in der Überperformance. Reinweg von der Rückrunde her eher unterhalb dessen, was man erwarten kann. Mit machbaren Siegen gegen Hamburg, Köln und Mainz wären wir punktetechnisch auch noch an den CL Plätzen dran. Aber was nutzt es, über verschüttete Milch zu jammern. Ich finde es viel wichtiger, dass Pal den Schlüssel entdeckt, mit dessen Hilfe er den Auswärtsfluch und die Rückrundenschwäche eliminiert. Kaum auszudenken, was dann nächste Saison möglich ist.

Was die Erwartungshaltung der Fans angeht, sehe ich das differenzierter. Ja, es gibt eine Reihe Fans, die völlig überzogene Erwartungen haben. Es gibt andererseits auch welche, die devot alles ertragen und toll finden. Beides halte ich nicht für richtig. Wir haben gesehen, was in dieser Mannschaft steckt, diesen Maßstab hat die Mannschaft selbst gesteckt. Letzte und diese Saison.

Diese Serie der sieglosen Auswärtsspiele wird hoffentlich bald reißen. Das sollte andererseits keine allzu großen Hoffnungen wecken, dass dann Kritik aufhört, denn auch wenn die Bauern ihre Gegner 6:0 vom Platz fegen, gibt’s bei denen Fans, die über die vergebenen Chancen jammern. Im Fußball herrscht Maßlosigkeit, die sich in so etwas ausdrückt. Oder aber eben in Privatfliegern für die Spieler, damit die nicht so „brutalen Reisestress“ haben. Zu viel Geld, zu viele Interessen und am Ende gibt’s ein Pokalfinale in Shanghai oder ein Stadion auf dem Stoppelfeld in Ludwigsfelde.

Gebt Euch keinen Illusionen hin, wir Fans haben da nur noch wenig bis keine Mitspracherechte. Aber es ist auch richtig, dass uns niemand dazu zwingt, uns das anzutun. Und es ist wichtig, dass wir das Wort ergreifen, wenn sich Dinge in die falsche Richtung entwickeln, auch wenn der eine oder andere Berichterstatter es gern sähe, wenn wir der Meinung wären, die er für uns als die richtige aufschreibt 😉

Am Samstag rollt wieder der Ball. Im Heimspiel gegen die Abgasbetrüger werden wir wohl mit unserem Ballbesitzdominanzfußball vor halbleeren Rängen des majestätisch-verschrullten Oly glänzen. Lasst uns das genießen, so lange es das noch gibt. Es werden sportlich schlimmere Zeiten kommen und es werden atmosphärisch schlimmere Zeiten kommen, wenn wir im Möbelhausdesignparkhaus auf der grünen Wiese spielen und wir uns in überfüllte Shuttlebusse zwängen müssen. Ist nicht schön, ich hab’s am Samstag in Mainz gehabt.

Zum Ende der Saison 2024/25 singe ich ein letztes „nur nach Hause“ im Oly, vielleicht wird ein Tränchen kullern, dann war’s das wohl für mich. Ich werde dann wohl aus der Zeit gefallen sein wie die zeitlose Muschelkalkfassade des Oly. Aber vielleicht begegnen wir noch der einen oder anderen Delle auf dem Weg dorthin? Vielleicht kann man den Stadionrohbau in Ludwigsfelde ja dann als Spaßbad nutzen, während wir im Poststadion einen neuen Anlauf nehmen?


Start-Nr.8
17. April 2017 um 13:01  |  596208

Ich meckere auch immer sehr viel und ätzend die ersten 24-36 Stunden nach verlorenen Spielen. Man sollte das aber nicht zu sehr verallgemeinern. Wir hatten letzte Saison eine extrem schwache Rückrunde und haben uns dennoch im Anschluss zu einer hervorragenden Hinrunde aufgerafft. Warum.sl das nicht wieder gehen. MP hatte tolle Transferperioden, genauso wie ganz schlechte oder schlicht untätige wie zuletzt. Unsere Spiele waren von Glück oder Pech geprägt. Hatten wir alles schon. Nichts davon deutet auf einen bestimmten Verlauf der nächsten Saison hin. Die laufende ist noch nicht einmal zu ende. Falls wir die EL doch noch erreichen sollten, dann wird MP tätig werden müssen; es würde also diesen Sommer wahrscheinlich wieder Transfers geben, was zuletzt nicht der Fall war. Wenn wir diesmal jemanden gesundes, robustes bekommen, dann verstärkt er uns auch. Duda und Weiser würde ich abgeben, ob die beiden mal wirklich zur Verfügung stehen ist kaum vorherzusagen. Ich fürchte eher nicht. Dann lieber dafür 4 neue.

Also bitte: Gewinnt einfach alle ausstehenden Heimspiele und mogelt Euch in die EL, um Preetz dazu zu zwingen, tätig zu werden.


Blauer Montag
17. April 2017 um 13:03  |  596209

Shuttlebusse=permanenter Schienenersatzverkehr?! 😯


Colossus
17. April 2017 um 13:09  |  596210

Blauer Montag, Einfach keine Ausreden suchen, weder aufgrund einer Verletzenmisere noch aufgrund sonstiger anderer Dinge, sondern einfach die Wahrheit aussprechen. Natürlich spielt Hertha alles andere als eine schlechte Saison, aber dennoch wurde es abermals verpasst durch gezielte Verstärkungen oder meinetwegen auch durch eine ledigliche Blutauffrischung das Momentum zu nutzen. Für diese Auswärtsserie respektive das auftreten in Mainz im speziellen, gibt es schlichtweg keine Ausrede oder Entschuldigung. Das war einfach ohne Ehrgeiz und Einsatz gespielt. Wenn man dann sieht, dass eine ebenfalls gebeutelte Mannschaft wie Werder sich trotz verletzter wie Delaney, Gnabry etc jedes Spiel zerreißt….


kczyk
17. April 2017 um 13:26  |  596211

*denkt*
Hertha spieltmit bedacht – um die verletzungsmisere nicht weiter anzufachen


Colossus
17. April 2017 um 13:29  |  596212

@kczyk na gut soweit habe ich nicht gedacht. Ziehe meine Ausführungen zurück 😉


Stehplatz
17. April 2017 um 13:48  |  596213

Wenn wir uns mal an Zahlen halten wollen:
Hab mal spaßeshalber zusammengezählt wie oft Hertha weniger gelaufen ist als der Gegner: ganze 18 mal. Dazu kommen in der Regel geringere Geschwindigkeit, weniger Distanz bei intensiven Läufen und Sprints. Mehr lief man gegen Dortmund in der Rückrunde, Bayern(2x), Darmstadt, Bremen, in der Hinrunde gegen Augsburg, Köln, Frankfurt und Schalke zudem gegen Gladbach und Frankfurt nach roten Karten.
An dieser Stelle noch mal kurz zur Klarheit: wir haben mit Skjelbred und Darida zwei Spieler, die ihren soll gerne übererfüllen. Was heißt, dass es zu viele Spieler gibt, die nicht in jedem Spiel an ihre Grenzen gehen. Das ist auch nicht jede Woche zu verlangen, aber in 2/3 aller Partien ist dann doch zu mager. Ich spreche hier nicht von höherer Mathematik, sondern dem kleinen 1×1 und ohne dieses Fundament kann man nicht erwarten, dass ein Haus stehen bleibt. Das sind die paar Schritte, die darüber entscheiden, ob man in den Zweikampf kommt, den zweiten Ball holt, den Gegner zum Fehler zwingt etc..
In meinen Augen sind mit die besten Partien gegen Dortmund, Frankfurt(HR), Bayern(RR), Köln und Schalke die besten Saisonpartien gewesen. Witziger Weise sind das die Spiele, in denen man ebenbürtig oder besser war in den oben genannten Kategorien, was größtenteils zu einem überzeugenden Spiel der Hertha führte Abgesehen davon hat man selten fußballerisch geglänzt. Es mag simpel klingen aber laufen und ist die Grundvoraussetzung, die einen auch über die Physis ins Spiel kommen lässt. Es war nicht zuletzt Dardai der immer wieder betont hat wieviel auf der körperlichen Komponente fußt.


kczyk
17. April 2017 um 13:50  |  596215

„… Werder müsste aber auch den Anspruch haben, klar vor Mannschaften wie Hertha, Eintracht, Köln und vor allem Freiburg am Saisonende zu stehen. …“

*denkt*
weshalb das?
hier verklärt wohl die vergangenheit die gegenwart


kczyk
17. April 2017 um 13:54  |  596216

„… Es war nicht zuletzt Dardai der immer wieder betont hat wieviel auf der körperlichen Komponente fußt. …“

*denkt*
Hertha schont sich für europa


Silberrücken
17. April 2017 um 13:59  |  596217

#Kraule
Ich ziehe ein anderes Fazit.


Helli
17. April 2017 um 14:18  |  596218

Wenn man sich nur die Berichterstattung über die Bayern anschaut, dort steht und fällt ja offensichtlich alles mit der Gesundung eines Spielers „Lewandowski“!
Ich bin mir sehr sicher mit Mitch, Onday,… würde es anders aussehen in der Punktetabelle AUSWÄRTS“! Aber wir sind nicht die Bayern und nicht ganz so abhängig von einzelnen Akteuren!
Den Umständen entsprechend bin ich zufrieden, bei mir bleiben die Partien gg. BVB und Bayern vordergründig haften!
Und die waren famosos!
Danke Pal und Micha und weiter so!
Meine Meinung!


jap_de_mos
17. April 2017 um 14:38  |  596220

Was ich gar nicht hören kann, ist dieses simple „der Einsatz hat nicht gestimmt“ o.ä. das halte ich für völligen Unsinn. Als ob die Spieler nicht wollten!
Es gelingt nicht, das Umzusetzen, was sich die Spieler vorgenommen haben, das ist/war offensichtlich. Da fehlte oft der eine Schritt, ja. Aber das ist manchmal Pech, manchmal Verunsicherung, manchmal Sicherheitsdenken („nur keinen Fehler machen“)…
Jeder, der selbst mal Fußball gespielt hat, kennt dieses Phänomen doch. An manchen Tagen klappt’s einfach nicht, auch wenn Wille und Motivation zu 100% da sind.
Die spannende Frage ist dann, warum das so regelmäßig auswärts passiert. Da wäre eine Mischung aus taktischen und psychologischen Ansätzen hilfreich, mMn. Da hat Dardai schon einiges versucht, den richtigen „Hebel“ hat er noch nicht gefunden. Da muss er dran bleiben und eine Lösung finden. Dann klappt’s auch mit Europa. Sonst… eher nicht.


Carsten
17. April 2017 um 14:55  |  596221

http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/weiser-nach-leipzig_76330
Na doch mit austiegsklausel, vielleicht haben wir ja im Sommer noch viel mehr Baustellen,vielleicht geht Brooks auch noch und dann wird es bestimmt keine so gute Hinrunde mit vielen neuen Spielern. Aber was weiß ich schon.🤔


pathe
17. April 2017 um 15:17  |  596222

War es nicht so, dass Seite fussballtransfers.com nicht allzu glaubwürdig sein soll? Zudem ist diese Meldung ziemlich alter Kaffee…


pathe
17. April 2017 um 15:24  |  596223

Auch für das Spiel gegen Wolfsburg gibt es wieder eine Ticketaktion.
50 % Rabatt für Tickets in den Blöcken M, N und O. Voraussetzung: Man findet irgendwelche Ostereier…

Für nächste Saison werde ich mir dann wohl keine Dauerkarte kaufen. Es ist insgesamt wohl preiswerter, wenn man sich die Tickets bei solchen Aktionen besorgt…


Kraule
17. April 2017 um 15:30  |  596224

#an manchen Tagen…… da gehe ich mit
aber jedes Auswärtsspiel?


Carsten
17. April 2017 um 15:35  |  596225

Fragt sich wie der alte Kaffee aufgewärmt wird, wenn Europa wirklich verpasst wird und z.B Spieler wie Weiser und Brooks etwas Neues entdecken möchten.


Pille
17. April 2017 um 15:47  |  596227

Mich würde ja mal interessieren ob an der Höhe dieser angeblichen Ausstiegsklausel etwas dran ist.
Eigentlich erscheint es mir fragwürdig einem Leistungsträger seine Ausstiegsklausel „abzukaufen“ um sie dann lediglich um 4 Mios zu erhöhen.
Andererseits erhöhte man natürlich auch den Zeitraum in dem man für einen Abgang finanziell entschädigt wird.

Unbestätigten Gerüchten zu Folge gibt es hier ja Jemanden der ganz gute Kontakte zur Hertha hat…..


kczyk
17. April 2017 um 16:09  |  596228

„… Unbestätigten Gerüchten zu Folge gibt es hier ja Jemanden der ganz gute Kontakte zur Hertha hat…..“

*denkt*
meine Hertha heißt simone


Tf
17. April 2017 um 16:29  |  596229

@JdM 14:38 Uhr
volle Zustimmung. Bin zwar immer noch angefressen, ob der „Leistung“, halte aber nichts davon durch noch mehr Druck durch Medien, etc. die Negativspirale noch mehr zu befeuern. Welche „Ängste“ da auch immer blockierend wirken, man muss sich ihnen stellen und ihnen dadurch den Garaus machen. Das „Richtige“ muss „richtig“ gemacht werden und nicht einfach durch nichtstun davon laufen.
Hoffen wir mal dass die Verantwortlichen es richtig angehen.
Bei unserer Personaldecke und Verletztenliste hätte ich in Mainz damit leben können, bewusst Spielern wie Hara mal eine Auszeit zu geben und „Jugend forscht“ zu betreiben. Wenn es dann ne Packung gibt, (mehr als verlieren können wir auswärts ja gerade eh nicht), haben die Geschonten vielleicht die Leichtigkeit im nächsten Spiel wieder zu begeistern. So stellt sich die Mannschaft zu großen Teilen gerade selbst auf und hat jedes Alibi.


Blauer Montag
17. April 2017 um 17:13  |  596230

Jepp Tf
17. April 2017 um 16:29 | 596229
Auch ich halte nichts davon, durch noch mehr Druck durch Medien, etc. die Negativspirale noch mehr zu befeuern.


kraule
17. April 2017 um 18:05  |  596231

Wer hat hier Druck durch Medien gefordert???


Stehplatz
17. April 2017 um 18:23  |  596232

90% dieses Spiels besteht aus Lauferei. Klingt banal, ist aber essentiell.
Warum Hertha auswärts schlechter abschneidet ist auch nicht schwierig. Der Gegner ist aktiver und reagiert nicht wie in Heimspielen. Hertha wird so tiefer gedrückt und hat durch den tieferen Aufbau nicht nur einen längeren Weg zum Tor, sondern auch mehr Möglichkeiten Fehler zu machen. Warum das Laufen bei solchen defensivgestalteten Spielen wichtig ist, zeigt sich in erfolgreichen „Auswärtspartien“ zu Hause gegen Bayern und Dortmund. Man stand zwar tief, stellte konsequenter den Aufbau zu, die langen Bälle konnten leicht verteidigt werden, weil man nah am Gegenspieler dran war und so Druck erhalten konnte.
Warum kam Hertha bspw gegen Köln in der zweiten Halbzeit stärker auf? Der Gegner zog sich zurück, Herthas Spiel verschob sich deutlich nach vorne, der Weg zum Tor war kürzer, das Pressing besser anwendbar, die Spieler gezwungenermaßen Willens den Schritt mehr zu gehen. Eine Mannschaft wie Hertha kann es sich nicht erlauben 99% zu geben. Dafür ist die verfügbare individuelle Qualität nicht ausreichend, auch wenn es in dieser und letzter Saison Punkte gebracht hat.
Wenn ich 120 Kilometer gegen Bayern gehen kann, sind 4,4 Kilometer(110,7) weniger als Mainz eben nicht akzeptabel, wenn es zudem noch weniger ist als der ballbeherrschende Gegner(Fußballweisheit: mit Ball läufst du weniger). Das ist die persönliche Motivation, die da nicht stimmt. Oder ein Trainer, der seine Mannschaft nicht heiß genug bekommt, wenn alles beim Gang von Kabine zum Feld verfliegt. Das Problem ist leider, wenn man sich an einen zu leicht verdienten Erfolg gewöhnt, man auch dazu neigt weniger zu tun und das selbe Resultat zu erwarten. Deswegen schreien hier manche so laut auf, wenn man zwar gewinnen konnte, aber Grütze zusammengespielt hat. Wer nicht gelernt hat sich Erfolg hart erarbeiten zu müssen, wird auch selbiges nicht dafür tun.


hurdiegerdie
17. April 2017 um 19:03  |  596240

Stehplatz
17. April 2017 um 18:23 | 596232

Ja, der aktivere Gegner auswärts wäre auch mein Ansatzpunkt.

Dazu kommt, dass mit Duda derjenige ausfällt, mit dem man die Schwäche im Spielaufbau verändern wollte.

Hertha hat kein Kontertor geschossen. Das ist auswärts gravierender als zu Hause, wo man häufig das Spiel gegen einen auch etwas passiveren Gegner durchdrücken kann bzw. Konter nicht so dringend braucht.

Dazu kommt der Ansatz von
@Blauer Montag
17. April 2017 um 10:05 | 596196 der
m.E. die Verletzungsmisere noch unterschätzt (Kalou fehlte nicht nur 4 und 5 sondern die ersten 7 Spieltage und auch den 17. nur als Beispiel). Dazu kommt, dass es gerade unsere kreativstenl laufstärksten und/oder schnellsten Spieler sind (Weiser, Darida), die sehr häufig fehlten oder noch nach der Form suchten.

Dies führt auch dazu, dass Spieler in der Formkrise nicht die Möglichkeit haben, nicht zu spielen, so dass sie sich noch tiefer (Kopfsache) in die Krise spielen.

Nicht zuletzt sind die verletzungsunanfälligsten Spieler dann irgendwann auch platt (siehe Stark zuletzt).

Kopfsache ist ebenfalls (auswärts) auch ein Problem, man denkt manchmal zu lange nach, oder spielt zu vorsichtig, weil die schlechte Serie ja unleugbar da ist.

Letztendlich ist es auch ein stückweit Glück, was man sich zu Hause etwas mehr erarbeitet als auswärts. Aber bei vielen Spielen, gewonnen und verloren, war doch oft auch das eine odere andere Glückstor dabei (der abgerutschte Schuss von Stocker gegen Augsburg und der abgefälschte Schuss von Brooks gegen Mainz, nur als Beispiel).

Aber das zusammengenommen bereitet mir jetzt schon Sorgen vor der nächsten Saison.

Wenn der Gegner erst merkt, dass man gegen Hertha auch auswärts hoch verteidigen kann und ihr damit viele Möglichkeiten raubt, weil sie einfach keinen schnellen Spielaufbau KANN…. seufz.

Ich bin aber völlig fern davon, Heimspiele klasse und Auswärtsspiel Schrott zu finden. Vieles sind nur Nuancen.

Für mich ist völlig klar, dass Hertha nächste Saison wirklich umrüsten muss. Einen Mitttelfeldmann (6 oder 8), der auch mal durch ein Dribbling durch das Mittelfeld Abwehrlücken reissen kann (à la Raffael), mindestes einen schelleren ud ballsicheren Aussenbahnspieler und einen schnellen Stosstürmer.

Nur dann wird man vom Kader her in der Lage sein, auch systemtechhnisch variieren zu können.

Puh, lang aber musste mal raus 😉


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