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(jl) – Keine Panik, Freunde, euer Geld ist sicher. Nun ja, zumindest, so lange wir uns über eure Kassenkarte für das Olympiastadion unterhalten. Anbieter Justpay hat in dieser Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Trotzdem bleibt vorerst alles beim Alten.

So ihr bargeldlos zahlen möchtet, kommt ihr auch weiterhin an Stadionwurst und Drinks, eventuelles Restguthaben geht auch nicht verloren. Weitere Infos gibt’s hier. Die Oldschool-Alternative Bargeldzahlung bleibt von alldem natürlich unberührt.

Hertha rechnet mit rund 65.000 Zuschauern

So, genug Business-Talk. Immerhin steht am Sonnabend ein nicht ganz unwichtiges Fußballspiel an. Hertha empfängt den Tabellenzweiten aus Leipzig. Beide Klubs steuern Europa an, nur auf unterschiedlich motorisierten Dampfern.

Was Hertha-Coach Pal Dardai und Manager Michael Preetz auf der Pressekonferenz gesagt haben, könnt ihr euch hier anschauen:

Einsatz von Allan fraglich

Um euch ein Konzentrat anzubieten:

Valentin Stocker und Mitchell Weiser gelten auch am Donnerstag noch als Kandidaten für 30 Minuten (Weiser) oder mehr (Stocker). Bei John Brooks, der wieder im Teamtraining steckt, besteht leichte Hoffnung auf einen Einsatz, bei Marvin Plattenhardt indes kaum. Die Ersatzkandidaten sind euch bekannt: Jordan Torunarigha und Maxi Mittelstädt haben sich zuletzt ja warm gespielt.

Einer, der noch immer fremdelt mit der Bundesliga, droht indes auszufallen. Bei Allan, zuletzt nicht eben eine Stabilisator, sind muskuläre Probleme aufgetaucht. Mögliche Variante: Vladimir Darida als zweiter Sechser, davor Stocker, Salomon Kalou oder Julius Kade. Womit wir dann – anders als bei Barzahlung und bei allem Respekt für Kade – am untersten Ende der Alternativen-Fahnenstange angelangt wären.  

Trauer um Gerd Eiserbeck

Eine traurige Nachricht gab’s aus der Fanszene. Gerd Eiserbeck vom OFC Hertha-Junxx ist verstorben. Unsere Kollegin Alexandra Gross hatte den langjährigen Chef des schwul-lesbischem Fanklubs vor drei Jahren zum Interview getroffen. Das Gespräch findet ihr hier.

RIP.

Das Abschlusstraining am Freitag findet wie gewohnt im Geheimen statt. Wer den Sprung in den 18er-Kader geschafft hat, erfahrt ihr im Blog eures Vertrauens. 


93
Kommentare

Stehplatz
4. Mai 2017 um 19:09  |  598832

Ich finde die Trikots selten geschmack- und stillos.
Aber sie passen zu Hertha bzw. der Wahrnehmung Herthas von außen. Auch die „Designs“ sind so unkreativ und uninspiriert wie Herthas Spielstil. Von daher gut gemacht vom Corporate Identity-Standpunkt!
Ehrlich… für jeden Dreck Geld rauswerfen, aber zum 125. Geburtstag einer alten Dame sowas aus der Kiste zu holen, ist einfach nur würdelos. Trotz alle dem werden im Friesenhaus erstmal wieder Bacchanale der Selbstbeweiräucherung abgehalten. Glückwunsch. Gibt’s die wenigstens in pink?

Hertha – we fail!


4. Mai 2017 um 19:14  |  598834

Ha!


megman
4. Mai 2017 um 19:15  |  598835

HO


megman
4. Mai 2017 um 19:16  |  598836

HE


megman
4. Mai 2017 um 19:16  |  598837

HERTHA BSC


megman
4. Mai 2017 um 19:17  |  598839

Mein Traum .. Der Meister von der Spree


4. Mai 2017 um 19:22  |  598841

@Exil-Schorfheider am 4. Mai 2017 um 19:04 | 598831:

Ich weiß, wer die drei Trikots

https://www.yumpu.com/de/document/view/58025252/hertha-bsc/1

entworfen hat – eine Person, die sich bei den Entwürfen wirklich Gedanken bezüglich der Historie von Hertha BSC und sehr viel Arbeit damit gemacht hat.

Und wer sich in die Historie (bzw. in alte Fotos) hineinarbeitet, der wird erkennen, dass zumindest einer der drei Vorschläge (Quer-Block-Streifen) perfekt für ein Jubiläumstrikot passen würde.

Übrigens:

Das rotfarbene „Bären-Trikot“ hat rein gar nichts mit dem Verein (und den Farben von) Hertha BSC zu tun – dieses Trikot ist eine Reminiszenz an die Stadt Berlin mit dem Wappentier.


Start-Nr.8
4. Mai 2017 um 19:23  |  598842

Boah ey, @Stehplatz, wie bist Du denn drauf? Kotzt Dich hier aus wegen eines Jubiläums Trikots für die einmalige Nutzung? Du weißt, dass das Fan Vorschläge waren, oder? Ich finde 5 gut.


Stehplatz
4. Mai 2017 um 19:32  |  598845

für die Spätaufsteher unter uns:
http://www.immerhertha.de/2017/05/03/hamse-mal-ne-mark/


4. Mai 2017 um 19:43  |  598847

Ab auf den Rasen Valentin!

Ich würde Mittelfeld und Angriff wie folgt besetzen:
——-Skjelbred–Darida—
Esswein-Stocker (Kalou), Haraguchi
————-Ibisevic

Stocker und Kalou sollten Jobsharing betreiben.


Tojan
4. Mai 2017 um 20:07  |  598848

wie war das mit: die dosen sind so attraktiv, dass aufgrund von ihnen das spiel garantiert ausverkauft sein wird? 😏


backstreets29
4. Mai 2017 um 20:30  |  598849

wenn man die Vorschläge die durch das soziale Netzwerk gingen, oder die von Herthabscmuseum1892 nimmt, dann stinken die „offiziellen“ Vorschläge einfach ab.
Das ist lieblos hingeschludert und geht komplett an Hertha vorbei.

Die Faben sind blau und weiss
Das Heimtrikot ist TRADITIONELL blau und weiss

Was macht Hertha? Ein weisses Trikot….unfassbar

Aufstellung für Samstag:

—————–Jarstein—————–
Pekarik—–Langkamp—-Torunarigha—Mittelstädt
—————–Darida—–Schelle—————–
Haraguchi————-Stocker—————Kalou
——————————Ibisevic—————–

Stellt sich ja quasi eh von selber auf


Tsubasa
4. Mai 2017 um 20:50  |  598851

Man hätte ganz vielleicht auch ein Trikot designen können was als Jubiläumstrikot über die Saison 2017/18 getragen werden könnte. Oder eins was jemand kauft. Viele waren scharf drauf unter anderem ich.


Exil-Schorfheider
4. Mai 2017 um 21:01  |  598853

@backs

Ein Jubiläumstrikot ist bestimmt wie ein Ausweichtrikot zu behandeln und darf demnach keine Vereinsfarben beinhalten.

Oh, Moment mal… 🤔

——–

@start-Nr. 8

War wohl ein Fehlstart, gell?
Der Spottkübel ging schon im letzten Fred auf…


fechibaby
4. Mai 2017 um 21:01  |  598854

Bei den Jubiläumstrikots springt als erstes der
Wettanbieter ins Auge.
Dann kommen die Sehenswürdigkeiten von Berlin.
Das ist alles verständlich.
In 10 Jahren, zum 135. Jubiläum, sind auf dem Trikot dann
vermutlich Gebäude aus Ludwigsfelde zu sehen!


Ewald
4. Mai 2017 um 21:12  |  598856

Wann soll das Jubi Trikot getragen werden? Doch nicht während der ganzen nächsten Saison oder? Einmal reicht vollkommen!


Tojan
4. Mai 2017 um 21:13  |  598857

@Ewald
nur zum jubiläumsspiel (gg. vermutlich liverpool)


Ewald
4. Mai 2017 um 21:15  |  598858

uff danke…


4. Mai 2017 um 21:23  |  598859

Wieso darf eigentlich auf dem Ausweichtrikot des BvB ein gelber Streifen sein?
So langsam …werde ich zum ultra.. 🙂


U.Kliemann
4. Mai 2017 um 21:24  |  598860

Ausser kami und co . glaubt doch keiner
an Brandenburg. Beruhige dich einfach
fechi.


Joey Berlin
4. Mai 2017 um 21:24  |  598861

Wer sich vor dem Spiel gegen RBL nochmal kompetent informieren will und sich mit guten Argumenten gegen Heißsporne in den eigenen Reihen wappnen möchte und Zeit hat, empfehle ich den Vortrag von Alex Feuerherdt* „RB Leipzig – der Untergang des Fußballs?“ Ab Time 27:15 geht es knallhart mit viel Realismus gegen die „Ultras“-Positionen, bis dahin ein sehr schöner und witziger historischer Abriss über die Kommerzialisierung des Fußballs.

https://www.youtube.com/watch?v=KKkqD2CrCTM

*Alex Feuerherdt stammt aus Bonn.


U.Kliemann
4. Mai 2017 um 21:27  |  598863

Und wenn ,im Jahre des Herren 2030 oder
so was juckt uns das?


U.Kliemann
4. Mai 2017 um 21:29  |  598865

Wir werden alle Ultras!!!! @apo!


4. Mai 2017 um 21:31  |  598866

Ich teile @backs Aussage: stellt sich nahezu von selbst auf.
Stocker wird es bringen!


hurdiegerdie
4. Mai 2017 um 21:33  |  598867

Nur nicht die kleine Gruppe der Ultras, die von Seifert angesprochen worden ist.

Uups, eigentlich ist mir ja die Trikotdebatte sowas von egal, ich finde sogar 2 ganz gut.


U.Kliemann
4. Mai 2017 um 21:39  |  598868

Herthaner aller Berliner Bezirke ,schaut auf unseren
Verein .
Erkennt er ist einzigartig.
war er immer.
Wird er immer sein.
In Ewigkeit Amen.


Tojan
4. Mai 2017 um 21:40  |  598869

@joey
kurz reingehört (ab minute 27) und gleich nach seinem ersten „argument“ wieder ausgemacht. wer kritik an dem modell der dosen damit abwimmelt, dass es ans unternehmerbeteiligungen wie damals bei aalen angeblich keine kritik gab, hat schlicht und ergreifend scheinbar keine ahnung vom thema.

wer dann noch davon redet, dass es keinen unterschied wäre, ob man kapitalisierung zum betreiben des sportes betreibt oder kapitalisierung zum zwecke des marketings, hat grundlegende gesellschaftsmechanismen nicht verstanden.

alex feuerherdt nutzt die selben „argumente“ wie jeder andere raba verteidiger, ohne dabei auf die wirklich sachlichen argumente der gegenseite einzugehn. wie immer wird nur auf die angeblich so emotionale undverklärte sicht der gegner eingegangen, ohne sich mit argumenten wie wettbewerbsverzerrung, unlautere praktiken im jugendbereich, franchising usw zu beschäftigen. alles in allem liefert das verlinkte video keine neuen argumente.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. Mai 2017 um 21:55  |  598872

@dasklugeInterview

schade, dass Hertha BSC Katja Kraus nicht für die Geschäftsleitung in Sachen digitaler Transformation gewonnen konnte.

Katja Kraus hat im heutigen FAZ-Interview mit dem Kollegen Michael Horeni Interessantes gesagt zur Fußballbranche.
Vorab mal: Das Gespräch ist lang. Es kommen viele, viele deutsche Klubs darin vor … einer allerdings nicht …

Katja Kraus zu Vereinstreue:

Kleine Hamburger Jungs sind schon heute nicht mehr automatisch Fan vom HSV oder St. Pauli. Die schauen nach den besten Spielern in Europa – und tragen deren Trikots. Kinder und Jugendliche fokussieren sich auf absolute Topstars wie Ronaldo, Messi oder Neymar. Und wegen dieser Topstars werden dann Real Madrid oder der FC Barcelona ihre Lieblingsklubs. Da denken Kinder schon ganz global. Lebenslange Vereinstreue hat sich überholt, Loyalität ist kein unumstößlicher Wert mehr.

… über das Stadion der Zukunft:

Bei manchen Klubs hat es inzwischen schon Fan-Initiativen gegen Handys und W-Lan im Stadion gegeben. Die Vereine bewegen sich im Spannungsfeld zwischen technologischer Entwicklung und maximaler Servicequalität sowie der Sehnsucht von Fans nach unmittelbarer Emotion und Ursprünglichkeit.

… über die Kernzielgruppe:

Es gibt eine klare Konzentration auf die Kernzielgruppe, und das sind in diesem Fall Jungs zwischen 12 und 17 Jahren, weil sie die Multiplikatoren der Marke sind.

… über Schwächen der Vereine

Bei der Ausbildung eines Profils und bei der Markenbildung hat die Bundesliga aber noch Schwächen. Bei vielen Vereinen herrscht der Grundsatz: ,Wir haben einen Claim. Wir haben ein Spielankündigungsplakat – und deswegen sind wir eine Marke.‘ Aber das reicht nicht.

… über Erwartungsmanagement

Die eigene Anspruchshaltung immer wieder an der Realität zu messen – und das auch zu kommunizieren. Es ist sicher ein Spannungsfeld, weil man mit Erfolgsphantasien Begeisterung erzeugt, um Dauerkarten und Sponsorings zu verkaufen. Zugleich sind freie Plätze in deutschen Stadien ein ernstes Warnzeichen.

… über Veränderungen im Profifußball

Wer wie Jürgen Klinsmann oder Pep Guardiola mit den klassischen Prinzipien des deutschen Fußballs bricht, wird dann auch mit maximaler Härte bewertet. Fakt ist: Das Spiel hat sich rasant verändert, auch die Rolle der Trainer, aber insgesamt ist die Veränderungsgeschwindigkeit in der Fußballbranche gering. Es gibt immer noch eine Abschottungsmentalität und viele alte Glaubenssätze – die niemand hinterfragt.

Quelle: FAZ.net – hier


Exil-Schorfheider
4. Mai 2017 um 22:14  |  598873

Uwe Bremer
4. Mai 2017 um 21:42 | 59887

Nette Aufzählung, aber wie viele Shirts davon sind das reguläre Auswärtstrikot?
Meiner Kenntnis nach einige, ich nenne mal Bayern und Bremen.
Aber auch zu Auswärtstrikots steht lediglich in der Spielordnung, dass sie sich vom ersten Trikotsatz unterscheiden müssen.

Das Argument beim dritten Trikot habe ich hier von Dir gelesen, auch, dass es vorgegeben sei. Aber nirgendwo in der Spielordnung steht das…

Ist ja nicht so, dass man durch den Handball-Job sensibilisiert ist…


Exil-Schorfheider
4. Mai 2017 um 22:25  |  598874

Und es geht nicht ums ins Kissen schluchzen, sondern um die Quelle, mit der hier auch nach 31 Spieltagen argumentiert wird.

Nichts für ungut.

Wichtig ist jetzt das Jubiläumstrikot…


hurdiegerdie
4. Mai 2017 um 22:53  |  598876

Uwe Bremer
4. Mai 2017 um 21:55 | 598872

Wirklich interessantes Interview. empfhlung lesenswert. Danke!

Ich habe es jetzt 4-mal gelesen. Es zeigt die Zerissenheit, kaum eine klare Argumentationslinie, Widersprüche von einem zum anderen Paragraph – das ist die Realität heute. Kaum einer weiss, wo es hingeht.
Sehr spannend – aber ich weiss immer noch nicht, was sie uns sagen will.


Jack Bauer
4. Mai 2017 um 23:07  |  598877

@VfB Stuttgart:

Der Verein rührt kräftig die Werbetrommel zur Ausgliederung. Zur Ausserordentlichen MV bekommt jedes Mitglied ein kostenloses Trikot. Als Entscheidungshilfe gewissermaßen.
http://www.vfb.de/de/vfb/aktuell/neues/verein/2017/voranmeldung-aomv/
Mal sehen was Hertha so alles anbietet, sollte es zur Abstimmung in Sachen Stadionfrage kommen.


4. Mai 2017 um 23:10  |  598878

#Alex Feuerherd, nach 5 Minuten habe ich aufgegeben: komplett vorhersehbare Argumentation . Alles abgearbeitet, was man von einem Status Quo-Beseelten erwarten darf. Und wieder das so typische, verzerrte
Weltbild: wer den Gesetzen des Kapitalismus folgt, ist der Realist; wer das nicht tut, der Ideologe, der Phantast ( „Spinner“).
Das diese leute sich selbst innerhalb einer ideologischen Denkblase bewegen, bemerken die Allerwenigsten von ihnen. Und deshalb sind diese Leute auch so entsetzlich langweilig.
Vieles, eigentlich fast alles stimmt in der reinen Beschreibung ( dass Dortmund Bayern, Hertha sich prinzipiell nicht von RBL unterscheidet- was die Gewinnmaximierung anbelangt), aber durch konsequentes Weglassen aller doch zu findenden Unterschiede, entsteht doch ein arg schiefes Bild am Ende und statt einer rationalen Analyse, steht dann eben auch nur Agitation.
Das, was dem anderen vorgeworfen wird ( in diesem Fall dem Philipp Köster), betreibt Feuerherd selbst. Und zwar kein bißchen subtiler.
Eine ernsthafte, tiefere Aueinandersetzung sehe ich nicht. Ein Diskussionsbeitrag unter vielen.
Jeder( in beiden Lagern), ist genauso schlau/doof wie vorher


Opa
4. Mai 2017 um 23:14  |  598879

Mit fremden Farben schmücken
Halten wir also fest, auch an Spieltag 31 kann keiner sagen, wo das denn steht mit der Pflicht zur Verwendung vereinsfremder Farben. Mich erinnert das ein wenig an das legendäre „paff paff paff“ #qualitätsjournalismus 😂

Katja Kraus
Ein ohne Frage kluger Kopf, der einigermaßen nüchtern einen Status Quo beschreibt. Auch wenn sie weniger verschwurbelt redet als „Laber-Paule“, erschließt sich einem nicht, was sie uns eigentlich sagen will.


kczyk
4. Mai 2017 um 23:33  |  598880

„… erschließt sich einem nicht, was sie uns eigentlich sagen will …“

*denkt*
wer als gestriger sein fan-dasein fristet, sieht nicht die veränderung des flusses.


4. Mai 2017 um 23:38  |  598881

Also ich stehe deutlich weniger ratlos da, als nach einem Text von Feuerherd oder Reuter.
Sie positioniert sich doch?
Ich finde den Fragesteller nicht immer reaktionsschnell.
Beispiel:
Kaus: „umso mehr muss es das Bestreben der Klubs sein: die Menschen dauerhaft und intensiv an den Klub zu binden – aber nicht nur die Anhänger, sondern auch Spieler und Trainer. Das ist eine große Herausforderung.“
Statt nun nachzuhaken und zu fragen, worin genau die Herausforderung besteht, welche Mittel gefragt sind..kommt ein neues Themenfeld.
Statt Vertiefen, Themenhopping.
Aber insgesamt macht die Frau auf mich den Eindruck, zu wissen, wohin sie reisen möchte.


4. Mai 2017 um 23:40  |  598882

Trikot 1 & 6 weisen unten exakt die (identische) Skyline auf, die Hertha BSC bereits bei anderen Artikeln verwendet hat.

Mich machen diese sechs Trikot-Entwürfe nahezu sprachlos und sehr traurig.


hurdiegerdie
4. Mai 2017 um 23:41  |  598883

Opa
4. Mai 2017 um 23:14 | 598879

So schwer ist es ja nicht.

Junge Menschen sind nicht mehr über das Ausüben von Autorität zu erreichen. Es braucht komplett neue Führungsinstrumente: den Trainer.

Es geht vor allem um die Präsenz in sozialen Netzwerken. Messi und Ronaldo sind da total anders, aber Özil ist auch ganz gut.

Mainz hat ein neues Stadion. Deshalb ist es nicht mehr attraktiv, um Platz zehn zu spielen (gibt ja nur Gewinner oder Verlierer). Freiburg ist da ganz anders, die bauen ein neues Stadion.

Zugleich sind freie Plätze in deutschen Stadien ein ernstes Warnzeichen. Huch, was ist denn mit der steigenden Stadionauslastung?

Im geschlossenen System des Fußballgeschäfts wird es nicht den einen Gewinner geben. Entweder gibt es eine Menge Gewinner – oder eine Menge Verlierer. Hmm reden wir nicht gerade darüber, dass CL, Absicherungen in der BL für Absteiger etc. gerade nur wenige Gewinner produziert (und viele Mitläufer/Verlierer?)

Etc.

Na ja ich gehe mal mit den Hunden, ääh ins Bett.

Schlaft gut!


4. Mai 2017 um 23:54  |  598884

Hm.. ich habe es etwas anders gelesen..
..Bei Messi: Leistung. „Die besondere biografische Geschichte“
Ronaldo: Leistung. Die Gesamtinszenierung über die persönlichen Merkmale ( wie einst Beckham)
Özil: Leistung . Herkunft . ( Deutscher Türke), Grosse Klubs
Mainz fehlt das Selbstverständnis, das Freiburg seinerseits hat
Reine Autorität ala´Happel oder bis vor kurzem Werner Lorand oder Magath..reicht nicht. Trainer haben heute ein anderes Anforderungprofil.

Also ich finde, dass Frau Krause das innerhalb des Fragenkatalogs eines Interviews ganz gut angerissen hatte


Herthas Seuchenvojel
5. Mai 2017 um 0:02  |  598885

Herrlich, endlich mal ein Abend ohne Gezicke und Gemaule 😮

weiter so


kczyk
5. Mai 2017 um 0:07  |  598886

*denkt*
bisher sind gesellschaftliche veränderungen und krisen an den vereinen vorbeigegangen.
die gegenwärtigen gesellschaftlichen veränderungen aber wirken in die vereine hinein.
spieler und trainer entwickeln sich zu einer eigenständigen marke. dies macht eine gezielte markenpolitik der vereine notwendig. spieler und trainer werden sich weniger dafür interessieren, wer ihnen am meisten kohle bietet. gewinnen wird, wer die markenpolitik des vereins und die markenpolitik der spieler und trainer in einklang bringen kann.

wer bin ich (verein) – wer bist du (spieler/trainer) – wer sind wir (gemeinsam).
die graue maus der liga – jung, dynamisch, erfolglos – gemeinsam sind wir der himmel über berlin.


sunny1703
5. Mai 2017 um 5:49  |  598887

@Ubremer

Vielen Dank für den Link zu dem Interview mit Frau Kraus. Jemand der sich wirklich interessanzte Gedanken macht. Ich vergleiche das wie zwischen einem Fußball Feingeist wie Frau Kraus und einem Call Center Teamleiter bei den für die neuen Entwicklungen Verantwortlichen bei manchen Bundesligisten.

Dass es mir am Ende eher wie @hurdie und @Opa geht, liegt und da bin ich bei @apollinaris am Interviewer der nicht tiefer ging, aber vermutlich auch dem zur Verfügung stehendem Platz Tribut zollen musste.

Frau Kraus möchte ich mal in einer längeren Diskussion hören,bei der die angeschnittenen Themen auch vertieft werden können.

Eines wird mir bei allen richtigem Nachdenken über zukünftige Entwicklungen, doch etwas außen vorgelassen.

Das Tempo heutiger Entwicklungen. Wir Älteren wissen in welchem Maße sich diese beschleunigen.
Politische Visionäre sind heute eher Macher,die in der Lage sind auf kurzfristige Entwicklungen Antworten zu haben. Nicht die Fantasie wie unsere digitale Welt in 10 oder 20 Jahren aussieht ist gefragt,sondern „Visionen“wie zum Beispiel die existierenden und vermutlich noch vor uns steheden Probleme mit Flüchtlingsströmen in Form von Integration als Beispiel, gelöst werden oder zumindest abgefedert werden können.

Visionäre müssen schon sehr nahe an der Grenze zur Realität sein. Nicht umsonst ist deshalb auch heute noch der „Macher Visionär“ Helmut Schmidt beliebtester Kanzler, obwohl andere wie Adenauer, Brandt oder Kohl größere Verdienste hatten.

Und fast noch schneller potenziert sich die Geschwindigkeit im Bereich der technischen Entwicklung der Digitalisierung.
Wie schwierig das selbst für die heutigen Macher derselben ist, verriet Sony Chef Kazuo Hirai in einem Welt Interview (sorry,ich stelle jetzt den link dazu nicht rein aufgrund meiner letzten Erfahrungen mit frühen Morgen links) als er zwar das Ende der smartphones in den nächsten fünf Jahren für möglich hält, aber nicht weiß was danach kommt.

Das alles lässt mich ganz stark zweifeln,ob irgendwer der heute andere davon überzeugen will 2025 oder etwas später eine Entwicklung einzugehen,weil darin eine Notwendigkeit für die Zukunft bestünde, nicht den Boden der Realität schon ein wenig verlassen hat,weil eben weder politische, noch wirtschaftliche,mediale und schon gar nicht technologische Entwicklungen über diesen Zeitraum seriös vorhersehbar sind.

lg sunny


Derby
5. Mai 2017 um 7:09  |  598888

Spielen wir Morgen?

Keine Diskussion?

Na dann weiter hier:
https://www.welt.de/sport/fussball/article164237165/Diese-drei-Bundesliga-Klubs-sind-Geldverbrennungs-Anlagen.html

Ist zwar nur für eine Saison, aber zur Ablenkung vor dem Bullen Derby.

Endlich füllt einmal wurde ein Verein das Stadion.


Joey Berlin
5. Mai 2017 um 9:02  |  598889

Moin,

@Tojan
4. Mai 2017 um 21:40 | 598869
Schade, dass du nicht länger durchgehalten hast. Klar sind die Argumente gegen RBL nicht neu, aber es gibt Aspekte in der Kontroverse, die absolut ekelhaft sind und auf die Feuerherdt hinweist. Begriffe wie Rattenball als antisemitische Konnotation sind keine Kritik, sondern dumpfe, reaktionäre Ideologie. So was möchte ich im Stadion nicht hören.

PS: „Aufbrausend seit 1892“ – find ich gut. Im Tagesspiegel mokiert sich ein Herr Martin Einsiedler über diesen Spruch… auch egal.


HerthaBarca
5. Mai 2017 um 9:10  |  598890

@derby
Da stehen wir doch gut da.
Das entspricht meiner Sicht für diese Saison – ich bin zufrieden in diesem Jahr – trotz der ärgerlichen Auswärtsstatistik!

…andere mögen gerne irgendwas anderes vorher gesehen haben!


5. Mai 2017 um 10:05  |  598891

@Tojan

Bei einer +5-Stunden Diskussion mit fünf Teilnehmern aus allen Lagern nach einer Antwort, die dir nicht schmeckt, abzuschalten ist bedauerlich.


Opa
5. Mai 2017 um 10:18  |  598892

Kritik an der Kritik
Das scheint ja gerade bei einigen modern zu sein, Kritikern eine antisemitische oder homophobe Konnotation zu unterstellen. 🙄 Wer gegen ein pinkes Ausweichtrikot ist, ist homophob, wer gegen RB ist, ist Antisemit (besonders absurder Vorwurf angesichts von Didis Breitbull Plänen und Auftritten von Sellner bei servus TV, welches zum RB Konzern gehört). Damit kann man eine Diskussion von der Sach- auf die persönliche Ebene ziehen, aber sie sicher nicht für beendet erklären. Das pinkte Trikot war genauso ein Fettnapf wie das Jubiläumstrikot, das Aufstiegsfreibier, das Museum, das Fanhaus oder der Dampfer. Wer es schafft, die Kritiker als Homophobe zu desavouieren und obendrein mit falschen Behauptungen argumentiert (Rechtsgrundlage?), beansprucht eine Deutungshoheit, die ihm nicht zusteht. Und nun geht’s gegen RB Kritiker? Das ist derart durchsichtig und lächerlich, dass es dem Niveau dieses Blogs nicht gerecht wird. Es sei denn, dieses „Niveau“ ist gewollt. Schläfle, die Hunde scharren.

Tagesspiegeleinsiedler
Puh, die Reformation hat in 500 Jahren nachweislich nicht nur Gutes hervorgebracht. Humorbefreite Puritaner gehören definitiv dazu. Warte auf seinen nächsten Beitrag, wo er über Fleischesser, Alkoholtrinker und Autofahrer herzieht. Ich empfehle, mal bei facebook die Kommentare zu dem Artikel zu lesen.


kczyk
5. Mai 2017 um 10:27  |  598893

„… beansprucht eine Deutungshoheit, die ihm nicht zusteht …“

*denkt*
ein interessanter ansatz der sogleich in die frage mündet, wem deutungshoheit zusteht.


pathe
5. Mai 2017 um 10:29  |  598894

@Opa
Die Kommentare sind ja durchweg recht negativ… 😀


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Mai 2017 um 10:31  |  598895

#taktischesVerhältniszur Wahrheit


heiligenseer
5. Mai 2017 um 10:49  |  598897

Gute Sache, daran werden bestimmt viele junge Herthafans ihre Freude haben.


Derby
5. Mai 2017 um 10:49  |  598898

@Barca
sehe ich auch so. Gute Arbeit in den letzten Jahren. Diese Jahr ist etwas nach hinten losgegangen mit den Verpflichtungen.

Hoffen wir, das der Sommer wieder besser wird und das ein bis Zwei Junge sich gut entwickeln und gute Bundesligaspieler werden.

Ist halt die Goldene Generation 🙂 (der musste sein) 🙂


Langer
5. Mai 2017 um 10:50  |  598899

Elfter Freund
4. Mai 2017 um 16:06 | 598799
Selbst ohne Preis nehme ich das nicht…. Obwohl sinnlos, kann mal jemand den Herrschaften morgen auf dem OFC-Treffen mitteilen, dass dieser ganze Umgang mit diesem Trikot, die Auswahl oder die Einbindung der Fans grenzwertig ist und die Basis eher verprellt ? Es kommt ja immer ein Verantwortlicher außer der Fanbetreuung…. Irgendwie komme ich mir richtig verschaukelt vor….

Also mal was zum OFC Treffen gestern:
Herr Schiphorst seines Zeichens Jubiläunsbeauftragter war gestern da. Er wäre “ als Pensionär dafür geeignet, da er mehr Zeit als andere im Verein hätte“, naja… Warum Hertha nicht die Mitglieder und Fans ( es gab Leute, so auch ich, die sich mit ganz konkreten Vorschlägen einbringen wollten) wieder mal nicht eingebunden hat, darauf gab es leider nur Gestammel.
Es ist einfach ENTTÄUSCHEND wie Hertha hier mit seinen Mitgliedern und Fans umgeht. Auf Schreiben, Mails, Pläne hat der Verein es nicht mal geschafft einfach mit einem Schreiben zu antworten – PEINLICH!
Jubiläumsplan a la Schiphorst.
1. 21.07.2017, der Hanne Sobek Platz am Bhf. Gesundbrunnen bekommt neue Schilder, da die alten irgend jemand abgeschraubt hat.
2. Ausstellungseröffnung Ephraim Palais
Dies ist eine Ausstellung über 150 Berliner Fußball, keine reine Hertha Ausstellung, wie uns die Verantwortlichen immer weis machen wollen.
Schiphorst dazu wie bei allen Fragen einsilbig: „Naja halt Hertha und seine Lokalrivalen…“
3. Jubiläumstrikot – Ablauf ist ja allen bekannt.
Kritik kam hauptsächlich wegen der intransparenten Jury und dem fetten Sponsoraufdruck. Nun der Lacher (wenn es nicht so traurig wäre), Schiphorst: „Huch, mir ist gar nicht so bewusst, dass das die Fans stört, das höre ich heute das erste Mal…“ Nein Herr Schiphorst, weil bei Hertha nie jemand seinen Mitgliedern und Fans zuhört !! Vorher war er noch ein kurzen Moment grantiger “ Natürlich ist es wichtig, dass der Sponsor auf das Trikot gehört. Einwand Fan: „Stimmen Sie also dem Satz zu, dass Hertha der Sponsor in diesem Bezug (Jubiläumstrikot) wichtiger ist, als die Meinung der Mitglieder und Fans.“ Schiphorst, Murmel, Murmel, Schweig. Na dann …
4. Festbankett im Roten Rathaus, für die bekannten Zweihundert vom Neujahrsempfang. Frage, sind da auch eine bestimmte Anzahl normaler Mitglieder dabei? Schiphorst, „ja ja die Liste ist mir nicht bekannt.
5. Jubiläumsspiel gegen FC Liverpool am 29.07.2017 aber fest steht das nicht, Schiphorst: „Nein Verträge sind nicht unterzeichnet“.
Fanhinweis: Ist Hertha bekannt, das der FC Liverpool vor diesem Spiel eine Woche in Asien unterwegs ist? War den auf der Bühne Sitzenden nicht bekannt… Da selbst den Hertha Verantworlichen wohl durch die Fanbetreuung bekannt geworden ist, das viele Fans richtig ärgerlich wegen der Jubiläumsplanung sind, schoss man gestern noch schnell hinterher, ein Fanfest vor dem Olympiastadion am Abend des Spiels gegen … ! Konkrete Planungen, Infos könnte man dazu nicht geben, weil das wahrscheinlich der Planung auch erst gestern Nachmittag hinzugefügt wurde. Laut Fanbetreuung sollen nunmehr Fans Vorschläge machen – ZWEI Monate vorher – Das kann nur Hertha.
Das gesamte Auftreten des Feiervorsitzenden Schiphorst war nur mehr als peinlich. Peinlich wie der gesamte Umgang des Vereins mit diesem Jubiläum. Enttäuschend aber auch die Beteiligung der Anwesenden. Außer vielleicht vier bis fünf Personen haben überhaupt die Möglichkeit genutzt Kritik zu äußern, Fragen zu stellen oder selber Anregeungen zu geben. Das spricht auch für diese Art von Veranstaltung OFC Treffen….


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Mai 2017 um 10:51  |  598900

@Schiedsrichter

#BSCRBL Robert Hartmann (Wangen)


Opa
5. Mai 2017 um 10:56  |  598901

Ich ergänze meinen o.a. Satz: Das scheint ja gerade bei einigen modern zu sein, Kritikern eine antisemitische oder homophobe Konnotation oder ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit zu unterstellen. 🙄

Inhaltlich macht’s das aber nicht besser. Ich finde es gar nicht schlimm, wenn man im Laufe der Jahre mal mit der einen oder anderen Einschätzung daneben liegt. Wie man aber damit umgeht, das zeugt von Größe. Oder eben nicht.


Jack Bauer
5. Mai 2017 um 11:16  |  598902

@Langer:
Danke für die Zusammenfassung vom OFC Treffen. Wenn es nicht so traurig wäre….

@Snapchat: Da würde ich Hertha nun keinen Strick draus drehen. Finde die Aktion völlig in Ordnung. Nur die Bewerbung, als sei das nun eine exklusive Ehre, welche nur wenigen Vereinen Europaweit vergönnt sei, finde ich etwas merkwürdig. Aktuell gibt es bei Snapchat Filter von Bayern, Dortmund, Schalke, Gladbach, HSV, Bremen, Leverkusen und eben Hertha.


5. Mai 2017 um 11:50  |  598905

[…] [Immer Hertha] Brooks, Allan und die Frage der Alternativen: http://www.immerhertha.de/2017/05/04/brooks-allan-und-die-frage-der-alternativen/ […]


Kamikater
5. Mai 2017 um 11:58  |  598906

https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/article164273057/Wie-Bundesliga-Klubs-ihre-Fans-fuer-dumm-verkaufen.html

…und Mbappé geht zu Real.

Wie konnte Preetz sich so ein unbekanntes Talent und Schnäppchen nur entgehen lassen?


Joey Berlin
5. Mai 2017 um 12:13  |  598907

to whom it may concern
Ist es wirklich so schwer und überfordernd zwischen Hass und Kritik zu unterscheiden? Land des Fußballs, der Dichter und Denker…

Siehe: T-Shirts eines 1. FC Union Berlin – Fanclubs mit den Aufdrucken „Rattenball“ und „Schädlingsbekämpfer“.

Quelle: http://fussball-gegen-nazis.de/beitrag/vom-judenklub-bayern-bis-zum-rattenball-leipzig-struktureller-antisemitismus-im-fussball


Opa
5. Mai 2017 um 12:44  |  598910

Empörung
Das Land der Dichter und Denker feiert dieses Jahr 500 Jahre Luther, einen üblen Hetzer, Frauenhasser, Sozialrassisten, Populisten und Antisemiten. Und einige reiben sich an so etwas auf, wenn Leute in einem Stadion (!) ihre Stimme gegen „Rattenball“ erheben?

Nun gut, beides mag man als „Hass“ definieren können, aber wollen wir das auch mal im Kontext betrachten, bevor wir mit der Correctnesskeule draufhauen? Wollen wir auch mal schauen, was Luther so über Frauen dachte? Legen wir in einem Fußballstadion den selben Maßstab an wie im humanistischen Gymnasium?

Ohne Kontext ist kein Verstehen möglich. Eine Erkenntnis, die im Land der Dichter und Denker scheinbar verschütt geht, vor allem scheinbar von jenen, die in diesem Lichte der Dichter und Denker glänzen wollen, ohne je verstanden zu haben, dass auch diese Emotionen hatten und aufzuwiegeln und das darin steckende Potential zu nutzen wussten.

Die einen mit Brause, die anderen mit Protest dagegen. Schon Luther wusste:

Denn der Pöbel besitzt und kennt kein Maß.

Die Schlussfolgerung war bei ihm damals wie heute bei einigen Menschen:

es ist besser, wenn ihm (Anm: also dem Pöbel) die Tyrannen hundertmal unrecht tun, als dass sie dem Tyrannen einmal unrecht tun.

Da stimmt Brause-Didi und Dietmar denjenigen sicher zu, die sie vor vermeintlichen Anfeindungen zu schützen gedenken.

Apropos Dietmar, der lässt allerdings fröhlich Journalisten beleidigen:

Christian Frommert, Direktor für Kommunikation und Medien bei der TSG 1899 Hoffenheim, hat kürzlich dafür gesorgt, dass Joachim Klaehn, Sportchef der Heidelberger „Rhein-Neckar-Zeitung“, genau weiß, was man bei der TSG von seinem Tun hält. Nichts. O-Ton Frommert: „Dieser Typ ist wirklich schlimm. Selbstherrlich, arrogant und ein so unfassbarer Dilettant. Aber Sportchef. Faul, untalentiert, unsympathisch. Wirklich schlimm.“

Ist Klaehn jetzt Pöbel oder Tyrannei? Oder gar beides? Land der Dichter und Denker? Nicht auch Land des zweierlei Maßstabs? Und Land der kontextlosen Empörung?

Die Hunde…


kczyk
5. Mai 2017 um 12:56  |  598912

„… 500 Jahre Luther, einen üblen Hetzer, Frauenhasser, Sozialrassisten, Populisten und Antisemiten. Und einige reiben sich an so etwas auf, wenn Leute in einem Stadion (!) ihre Stimme gegen „Rattenball“ erheben? …“

*denkt*
hätte er doch nur geschwiegen


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Mai 2017 um 13:10  |  598913

@“PlatzfürZukunft“

95 Millionen nimmt Hertha im Jahr ein. Den neuen Kunstrasen der Jugend mögen die Fans finanzieren.
Was ist die Idee hinter der Hertha-Anleihe? Und: Kommt uns das nicht alles bekannt vor?
Meine Kolumne Immerhertha aus der Morgenpost „Hertha jagt den Zeitgeist“ – hier


Bob
5. Mai 2017 um 13:11  |  598914

Danke @ Langer für die Eindrücke.
Traurig wie Hr. Schiphorst dort agiert hat.
Und das Mails mit Vorschlägen nicht beantwortet werden…….enttäuschend.

Wie die Auswahl der Jubitrikots zustande gekommen ist, wird uns allen ein Rätsel bleiben.
Wie haben dann erst die anderen , nicht ausgewählten, ausgesehen?


Bob
5. Mai 2017 um 13:48  |  598915

Was meint ihr, werden sich die Ultras morgen „benehmen“ oder wird es Protest der asozialen Art geben?


Susch
5. Mai 2017 um 14:09  |  598916

Ganz ehrlich interessiert mich was die Ultras morgen machen relativ wenig.
Mich interessiert viel mehr ob wir es schaffen sportlich (finanziell geht ja nicht) morgen gegen RB zu bestehen.
Da ja Darida hoffentlich von den Traum des Trainers als Zehner der beste zu sein erlöst wird, bin ich was das Ergebnis angeht guter Dinge.
Bis auf Stocker (Zehner) ist mir die Aufstellung egal.
Alles….bloß keine Angst haben.
Die gleiche Einstellung wie gegen Dortmund und Bayern, und das Ding geht an uns.
Sollte Wolfsburg der Maßstab sein, gibt’s ein aufn Sack.


Matzelinho
5. Mai 2017 um 14:09  |  598917

Ich glaube das wird Morgen mal wieder eine neue Auflage des Fremdschämens für das eigene Fanlager. Zu 99 Prozent.


Exil-Schorfheider
5. Mai 2017 um 14:11  |  598918

@bob

Rechne mal mit letzterem, dann kannste im Nachhinein nicht enttäuscht sein…

————————

Thema junger Mittelstürmer:

http://www.transfermarkt.de/-bdquo-abendblatt-ldquo-rb-leipzig-und-bvb-nehmen-hsv-talent-arp-in-den-fokus/view/news/273190

Wenn man keinen im eigenen Nachwuchs hat, muss es ja eher die Hauptstadt-Lösung(Augustin) sein, die nicht kommen mag, während anderswo auch gute Nachwuchskicker spielen…


Better Energy
5. Mai 2017 um 14:13  |  598919

@Bob

Unsere Ultras benehmen sich immer.

Ist es Protest der asozialen Art, wenn Berliner dem sächsischen Zeitgeist, der sich auch in Leipzig durch Legida offen zeigt, eben nicht in Berlin haben wollen (siehe Demos vs. Begida)?

Ist es Protest der asozialen Art, wenn Berliner sich genau gegen diese rechte Propaganda aussprechen, deren Umsetzung der Miteigentümer Mattesch… (weiterer Miteigentümer ist ein thailändischer Clan, wobei seit gestern ein Mitglied Singapur zur Zeit nicht verlassen darf) als die einzige Wahrheit titulierte (mit Lob für Breitbart in der kleinen Zeitung)? Und mit der einzigen Wahrheit hat doch Deutschland schon einmal Probleme gehabt…

Für die Journalisten: Matesch… betreibt in Leipzig kein Sponsoring, sondern ist wirtschaftlicher Eigentümer des Konstrukts,,,


pathe
5. Mai 2017 um 14:18  |  598920

@kczyk
5. Mai 2017 um 12:56 | 598912

„*denkt*
hätte er doch nur geschwiegen“

Wer? Luther? Oder @Opa?


Bob
5. Mai 2017 um 14:22  |  598921

@ Better

Der erste Satz kann nur sarkastisch gemeint sein.

Rechte Propaganda von Mateschitz, Red Bull? Kann dir da nicht folgen.


Susch
5. Mai 2017 um 14:23  |  598922

Apropo Augustin…..bis jetzt ist der immer noch nicht in Dortmund.
Und für 8 Millionen würde ich den sogar fest verpflichten.
Geld sollte ja eigentlich da sein. Stichwort Fersehgelder…
Allerdings wird der sich nicht als Backupspieler für Ibisevic überreden lassen 😬


Kamikater
5. Mai 2017 um 14:27  |  598923

http://www.weltfussball.de/schiedsrichter_profil/robert-hartmann/hertha-bsc/4/

Toppschiri!

@Samstg 18:30
Das Spiel morgen zeigt, dass es keine Mannschaft gibt, die als Gegner so spannend und wichtig ist, wie sich die Ultras generell selbst nehmen.


Opa
5. Mai 2017 um 14:28  |  598924

@Bob: Ich versuche mal, Dir ein paar Hintergründe zu beleuchten:

1. Nicht jede Tapete, die hochgehalten wird, ist von „den Ultras“

2. „Die Ultras“ gibt es nicht, bei uns bestehen sie aus verschiedenen Gruppen, die sich mal untereinander abstimmen, mal nicht.

3. Wenn jemand anderes eine beleidigende Tapete hochhält, liegt das nicht unbedingt im Verantwortungsbereich „der Ultras“

4. Protest muss in erster Linie wahrnehmbar sein dürfen. Man mag sich darüber streiten, wie viel Wahrnehmbarkeit und welche Inhalte zumutbar sind, aber es gibt zwischen „sich benehmen“ und „aozial“ sicher eine Bandbreite dessen, was man als zumutbar bezeichnen darf, ohne, dass das jedem gefallen muss.

Was das Thema „rechte Propaganda“ angeht. Im RB eigenen Fernsehsender „servus TV“ lässt man bisweilen sehr merkwürdige Gestalten zu Wort kommen. Google hilft.


Susch
5. Mai 2017 um 14:29  |  598926

Der Marktwert liegt zwar bei 3 Millionen, allerdings habe ich vor Monaten gelesen das er angeblich für 8 Millionen nach Dortmund geht.
Das heißt ja nicht das er auch billiger zu haben wäre.


Joey Berlin
5. Mai 2017 um 14:32  |  598927

@kczyk
5. Mai 2017 um 12:56 | 598912

Ich ergänze mal: Und wieder mal wurde vom eigentlichen Thema abgelenkt – „Whataboutism“ ist das Zauberwort.


Bob
5. Mai 2017 um 14:38  |  598928

Ultra. Das unbekannte Wesen…..


kczyk
5. Mai 2017 um 14:46  |  598929

„… Was das Thema „rechte Propaganda“ angeht. Im RB eigenen Fernsehsender „servus TV“ lässt man bisweilen sehr merkwürdige Gestalten zu Wort kommen. …“

*denkt*
eine sehr merkwürdige begründung für unangemeldete politische demonstrationen während einer sportveranstaltung.


kczyk
5. Mai 2017 um 14:52  |  598930

„… Wenn jemand anderes eine beleidigende Tapete hochhält, liegt das nicht unbedingt im Verantwortungsbereich „der Ultras“ …“

@opa – soll das heißen, dass für beleidigende ‚tapeten‘ immer die ultras verantwortlich sind?


Better Energy
5. Mai 2017 um 14:53  |  598931

@kczyk

Nur für dich: Da gibt es so ein schlaues Büchlein, darin steht:

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“


kczyk
5. Mai 2017 um 14:58  |  598932

@betterenergy – was willst du mir erklären?


Better Energy
5. Mai 2017 um 15:03  |  598933

@kczyk

Das trifft auch hier zu, was bereits an Hr. Seifert von der IG geschrieben wurde:

Lieber Herr Seifert, wir möchten Sie daran erinnern, dass die Bewertung, was freie Meinungsäußerung und was Beleidigung ist, in Deutschland das Strafgesetzbuch und im Zweifel ein ordentliches Gericht übernimmt. Juristische Grenzen müssen dabei keinesfalls ausgelotet werden – sie stehen durch die genannten Institutionen längst transparent fest. Wir wundern uns sehr über Ihre Rechtsauffassung, wenn Sie ein brutales und fragwürdiges Vorgehen der spanischen Polizei herbeisehnen, welches erst kürzlich die Verantwortlichen des FC Bayern München dazu brachte, die Bundesregierung um Unterstützung zu bitten.

In einem Punkt stimmen wir Ihnen aber zu, Herr Seifert. So ist es auch uns schleierhaft, warum manches Stadion durch die Polizei in ein Krisengebiet verwandelt wird. Hier scheinen die populistischen Forderungen der Polizeigewerkschaften wohl wichtiger, als fundierte Polizeiarbeit und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Die IG Unsere Kurve appelliert deshalb an Sie, die DFL wie auch den DFB juristische Einschätzungen dem deutschen Rechtsstaat zu überlassen.

wo?https://www.unserekurve.de/blog/gesetze-und-gerichte-entscheiden-ueber-rechtsverstoesse-nicht-firmen-und-verbaende/


kczyk
5. Mai 2017 um 15:13  |  598934

@BetterEnergie
das schreiben ist gut formuliert.
dennoch trifft es nicht den kern meiner ausführungen.
es geht nicht um meinungsäußerungsfreihet.
aus meiner sicht ist das, was viele gruppen im stadion positionieren, bereits als demonstration zu bezeichnen.
eine demo ist mindestens 48 stunden vorher anzumelden.
eine unangemeldete demo kann aufgelöst werden.
mir stellt sich die frage, ob eine sportveranstaltung ein guter ort ist für politische propaganda.
dass ‚die ultras‘ dies bejahen, ist mir bekannt.


Opa
5. Mai 2017 um 15:16  |  598935

@kczyk: Sag bescheid, wenn Du eine ersnthafte Debatte führen magst. Mit Deinen kontextbefreiten Fragen wie…

soll das heißen, dass für beleidigende ‚tapeten‘ immer die ultras verantwortlich sind?

…kann ich nichts anfangen. Lies nochmal ohne Schaum vorm Mund meine Nachricht an Bob, mit etwas Lesekompetenz erschließt sich sicher auch Dir, dass deine Frage ziemlicher Unsinn ist.


Better Energy
5. Mai 2017 um 15:29  |  598936

@kczyk

Google hilft auch hier!

https://www.berlin.de/polizei/service/versammlung-anmelden/

q.e.d.: Was du über Tapeten hoch halten schreibst, ist daher Unsinn.


kczyk
5. Mai 2017 um 15:35  |  598937

@BE
der von dir eingestellte link bestätigt meine grundsätzliche darlegung.
deine weitergehenden ausführungen bestätigen meine ausführungen, dass ‚die ultras‘ bejahen, was ich in zweifel ziehe.


Exil-Schorfheider
5. Mai 2017 um 15:45  |  598938

Susch
5. Mai 2017 um 14:23 | 598922

„Apropos Augustin…..bis jetzt ist der immer noch nicht in Dortmund. Und für 8 Millionen würde ich den sogar fest verpflichten.
Geld sollte ja eigentlich da sein. Stichwort Fernsehgelder.“

Es gibt lt. fernsehgelder.de knapp 20 Mio mehr.
Ein Paket Augustin wird eben nicht nur acht Mio kosten und ich glaube kaum, dass unsere Gf es mal hinbekommt, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren. Planen ist bekanntlich was anderes als umsetzen.

Dass er nicht als Back-Up kommen mag, ist klar. Könnte der Grund sein, warum er nicht per Leihe zu uns kam, als es Thema war.


del Piero
5. Mai 2017 um 16:50  |  598939

Ach du lieber Augustin, Augustin, Augustin, alles ist hin…
Und nun wieder zum Fußball.
Ich hoffe, dass VS wieder von Anfang an spielen kann, da er allemal besser auf die 10 (8) passt als Darida, welcher üb er das Läuferische kommt und es ihm an Spielwitz mangelt. Mir wäre ein spielen der 6er am Liebsten, ham wa aber nich! gerade wenn JAB nicht einsatzbereit ist brauchen wir 2 6er, welche die von RBL mittels schnellem Umschaltspiel aufgerissenen Lücken zulaufen.
Alan steht zwar nicht zur Debatte, doch würde ich mir wünschen ihn auf der 10 z.B. vs D98 oder B04L zu sehen. Seine taktischen Schwächen fielen auf der 10 nicht so ins Gewicht, dafür ist er absolut passicher hat einen „Bums“ und hat das Auge, welches wir seit Marcelo (Raffael?) so sehr vermissen.
Klasse sein Pass vs Werder auf Kalou. Davon hätte ich gern mehr, viel mehr. Darida fehlt das alles.
Ansonsten wird wohl wieder Esswein, Mister „flanken ins Niemandsland“ auflaufen. Gucci schießt zwar, wie AE auch keine Tore, dafür kommt er aber an Mitspielern vorbei, ohne vorher Anlauf nehmen zu müssen.
Wir haben Bayern und Dortmund zu Hause geschlagen, warum nicht auch Rote Brause Leipzig?
Mittelstädt ist zwar noch kein Plattenhardt, aber er ist jetzt schon, allemal ein besserer Backup als JvdB und weiter als Nico Schulz im gleichen Alter.
So nun genug Diskussionsstoff… 😆


monitor
5. Mai 2017 um 17:06  |  598940

Esswein sollte anstatt zu flanken besser öfter aufs Tor schießen.
Das kann er offensichtlich besser! 😉

Esswein, Alexander 26 3 2
meint Sp./Ass./Tore


HerthaBarca
5. Mai 2017 um 18:54  |  598955

@opa
„…Wer gegen ein pinkes Ausweichtrikot ist, ist homophob…“
Ja, ich bin von einigen bepöbelt worden – auch homophon!
„…Das pinkte Trikot war genauso ein Fettnapf wie das Jubiläumstrikot…“
Wessen Meinung ist das? Nur weil die, die es nicht gut finden, lauter krakeelen, bedeutet es nicht, dass es pauschal ein Fettnäpfchen ist! Es gibt nämlich Herthaner, denen es gefällt – mir zB!

Weder Du noch der eine oder andere in der Kurve haben die Deutungshoheit, was mir zu gefallen hat, noch werde ich mir vorschreiben lassen, wie ich ins Stadion zu gehen habe – ja, auch das wurde mir „empfohlen“!

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