Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Donnerstag, 21.9.2017

Rotation trotz Topleistung?

(jl) – Etwas müde sah Pal Dardai aus am Donnerstagnachmittag. Zehrt eben, so eine englische Woche, und die ist aktuell ja der gefühlte Standard. Ein wenig geplaudert, hat er auf der Pressekonferenz trotzdem, genauso wie Michael Preetz. Was genau, könnt ihr euch hier anschauen:

Künstlich überhöhen sollte man Herthas jüngste Leistung sicher nicht, dafür war Leverkusen zu schwach. Die positiven Ansätze braucht man deshalb aber nicht zu verschweigen. Tempo, Laufwege, Passspiel – vieles, was die Berliner im Sommer einstudiert hatten, klappte plötzlich. Zwar längst nicht immer. Aber immer öfter.

Nur drei Profis haben alle Spiele gemacht

Dass zwei Spieler besonders angenehm auffielen, belegt der Blick auf eure Abstimmung bei den „Three Stars“. Karim Rekik und Mathew Leckie sind derzeit die „Herthaner der Stunde“. (Das schreit doch nach einer neuen Rubrik, oder?)

Für Dardai macht das die Aufgabe nicht einfacher. Rekik gehört zu den wenigen Profis, die bislang noch keine Pause bekommen haben (auch Weiser und Plattenhardt zählen dazu). Wäre also vielleicht mal an der Zeit. Aber soll man einen Spieler in Topform einfach rausnehmen?

Bislang kannte Dardai in dieser Hinsicht kein Pardon. Leckie saß gegen Bilbao trotz seines Laufs auf der Bank. Kalou, der gegen die Basken zu den auffälligsten Akteuren zählte, am darauffolgenden Spieltag in Hoffenheim.

Keine Anzeichen von Müdigkeit beim Holländer

Im Fall von Rekik macht es allerdings nicht den Anschein, als würde der Niederländer auf die Bank rücken. „Karim will wieder spielen“, erzählte Dardai, gab aber auch zu, die physischen Parameter noch nicht im Blick zu haben.

My team 💙 @herthabsc #hahohe

A post shared by Karim Rekik .لا إله إلا الله⚽️ (@karimrekik) on

Wie seht ihr das? In Mainz ruhig mal auf das Innenverteidiger-Duo Sebastian Langkamp/Niklas Stark vertrauen? Oder ist Rekik momentan unverzichtbar?

Damit soll es gut sein für heute. Wünsche einen schönen Abend.

Am Freitag trainiert Hertha hinter geschlossenen Vorhängen. Dafür gibt’s den Kader für Mainz. 

 


108
Kommentare

psi
21. September 2017 um 18:55  |  619929

Ha!


HerthaBarca
21. September 2017 um 18:58  |  619930

Ho!


Colossus
21. September 2017 um 18:59  |  619931

He!


Paddy
21. September 2017 um 19:01  |  619932

Hertha BSC!

btw. Rekik ist grad komplett Unverzichtbar!


jenseits
21. September 2017 um 19:12  |  619933

Sehe ich wie @Paddy. Rekik auf jeden Fall wieder aufstellen. Auf mich machte er nicht den Eindruck, als mangele es ihm an Frische.


Neuköllner
21. September 2017 um 19:16  |  619934

psi
21. September 2017 um 19:18  |  619935

Körperlich traue ich Rekik ein weiteres Spiel zu, wichtig ist aber auch die mentale Frische.
Eine Pause würde ihm sicher gut tun.
Allerdings wäre mir lieber, er könnte auf seinem jetzigen Niveau weiterspielen.


apollinaris
21. September 2017 um 19:35  |  619936

Ein-, zweimal hatte Rekik mit. Kopf nach unten und Händen auf den Oberschenkeln und kurzen Lockerungsbewegungen auf mich ganz kurz den Anschein gemacht , als sei er an der Grenze. Aber schon ein paar Sekunden später sprintete er mit seiner typisch hohen Energie über den Platz.- Das können Trainer und Physios aber sehr gut einschätzen, zumal sie ja mit modernen Messmethoden arbeiten. Grundsätzlich gilt für mich aber: gerade weil manche Spieler schwer zu ersetzen sind, müssen diese, falls es angezeigt(!) ist, mal pausieren, damit langwierige Verletzungen vermieden werden können.
Für die Ergänzungsspieler Jordan und co muss es auch einen Anreiz geben, alles zu geben. Also: auch ein Reikik, so er auf letzter Rille läuft, muss sich dann erholen und ggfs. pausieren
Wann das soweit ist, kann niemand im blog wirklich einschätzen


ahoi!
21. September 2017 um 19:44  |  619937

#rekik: vielleicht wäre so eine kleine körperliche und mentale pause auch schon sinnvoll, bevor er auf der „letzten rille“ läuft… und so schlecht sind wir in der IV ja nicht aufgestellt.


apollinaris
21. September 2017 um 19:52  |  619938

@ahoi.. 👍


21. September 2017 um 19:53  |  619939

Währenddessen in England:

„Der englische Rekordmeister Manchester United hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz und einen Rekordgewinn erzielt. Das gab der Klub bekannt. Obwohl den Red Devils in der vergangenen Spielzeit die Einnahmen aus der Champions League entgingen, verzeichneten sie 659 Millionen Euro Umsatz zwischen Juli 2016 und dem diesjährigen Juli und generierten daraus 91,6 Millionen Euro Gewinn. “

Wohlgemerkt ohne CL-Einnahmen.
Im nachsten Beitrag kommt noch ein Link zum Gesamtthema.


Exil-Schorfheider
21. September 2017 um 19:53  |  619940

Die nächste Runde bei Englands TV-Rechten steht wohl schon an:

https://trib.al/3Ahnsxx


21. September 2017 um 19:55  |  619941

Zum Thema:

Rekik in Mainz noch mal ran, dann Pause gegen Östersund, um frisch gegen die Bayern zurückzukommen.
Muss mir den Wunder-IV ja auch mal live geben.


21. September 2017 um 20:35  |  619942

Mir fällt auf, dass bis dato 3 Abwehrspieler – Plattenhardt, Rekik, Weiser – alle Pflichtspiele bestritten haben. Unverzichtbar ist keiner in meinen Augen. Mittelstädt, Pekarik und Torunarigha werden sie bei Bedarf gut verteten.


TassoWild
21. September 2017 um 21:02  |  619943

#Rekik
pflichte @exil bei. Östersund auf Kunstrasen sollte man bei der internationalen Muskulatur von KR4 lieber nicht riskieren. Waren die Adduktoren bei ihm kürzlich nicht schon mal Thema (vor Bilbao)?


Exil-Schorfheider
21. September 2017 um 21:15  |  619944

OT für @hurdie

https://twitter.com/collinaserben/status/910766216419176448

————-

@tasso

Korrekt. Es war was muskuläres.


HerrThaner
21. September 2017 um 21:33  |  619945

Ich würde Rekik auch erst gegen Östersund schonen. Bei allem Respekt vorm Gegner, aber dort traue ich uns am ehesten zu, Rekiks Fehlen wettzumachen. Torunarigha hat auch mal seine Chance verdient.

Gegen Mainz würde ich weiter auf Rekik und Stark setzen, was potenziell einfach die stärkste IV ist, die wir haben (auch wenn ich großen Respekt vor Langkamp und seiner Konstanz habe).


Stiller
21. September 2017 um 22:00  |  619946

Ich halte es für einen Vorteil, dass wir wegen Bilbao ein Spiel mehr hatten als unsere Gegner. nach 5+1 Spieltagen kann keiner unserer Profis platt sein. Die Länderspielpause gab es zwar nicht für alle, aber Rekik wurde meines Wissens nicht eingesetzt.

Gegen Östersund erwarte ich eine stärkere Rotation; allerdings muss man doch wohl fragen: wohin ist unser Nachwuchs verschwunden?


hurdiegerdie
21. September 2017 um 22:05  |  619947

Exil-Schorfheider
21. September 2017 um 21:15 | 619944

Danke schön.


pathe
21. September 2017 um 23:21  |  619948

Bei Rekik und Plattenhardt wird es nicht leicht für Dárdai, den richtigen Moment für eine Pause abzupassen. Torunarigha und Mittelstädt scheinen ja für den Kader momentan nicht unbedingt eine Option zu sein.

Aber ein Spiel müssen die beiden meines Erachtens auf jeden Fall Pause machen. Es ist damit zu rechnen, dass beide für ihre Nationalmannschaften berufen werden. Ich würde mich nicht mal wundern, wenn Rekik nach den zuletzt gezeigten Leistungen dieses Mal für Holland auch auflaufen darf. Und nach den Länderspielen stehen dann wieder drei englische Wochen hintereinander an…

Ich würde Plattenhardt gegen Mainz schonen und Rekik gegen Östersund. Nicht beide gleichzeitig, um nicht komplette linke Abwehrseite i einem Spiel ersetzen zu müssen.

Bei Weiser hingegen sebe ich weniger Probleme für eine Pause. Er hat im Gegensatz zu Rekik und Plattenhardt bisher nicht so stark gespielt und auf seinen Positionen gibt es genügend Alternativen (Pekarik defensiv, Leckie, Kalou, Esswein, Haraguchi offensiv).


apollinaris
21. September 2017 um 23:25  |  619949

apropos nackte Fakten (Zahlen):
-in nahezu allen Disziplinen hat Leverkusen bessere Werte.- Wir hatten eine recht schlechte Passquote , auch für unserer Verhältnisse. Allesamt mit ausbaufähigen Zahlen. Auch der ansonsten deutlich passsicherere Kalou mit einem besonders in der eigenen Hälfte besorgniserregenden Ergebnis. Ob Duda, Darida, Schelle: ihre Gegenspieler mit jeweils besseren Werten.
Rekik mit für einen iV fast schon schlechten Zahlen..
So ist das…Würde ich das Spiel gestern schlicht als Armdrücken illustrieren, kämen wohl passendere Bilder vom Spiel zustande 🙂
-Und trotzdem sagen die Zahlen wohl einiges aus: man hat mit mehr Risiko gearbietet; man hat ein wenig die Lufthoheit verloren;
Eine technisch besser ausgebildete Mannschaft hat gestern gegen die feurigerere , die entschlossenere und zielstrebigerere und auch deutlich efektiverere Mannschaft verloren. Verdient verloren.
Herthas team und jeder einzelne Spieler kann potentiell noch mehr (Weiser, Schelle,,Kalou, Darida hatten schon deutlich bessere Werte).
Meine kühne These: die gestrige „Gala“ muss nicht der Gipfel sein..ich glaube, da geht potentiell noch mehr. Und wenn Selke und Lazaro dazustoßen, kann sogar noch mal ein kleiner Sprung gemacht werden. Kann die Mannschaft ihr Potential entwickeln ( dazu gehört auch das Quentschen Glück) und Konstanz halten, werden wir einige Spiele wie gestern und gegen Bilbao sehen.-Mit Jordan und Maier stehen zwei noch sehr interessante Spieler im Kader, die vielleicht am Ende der Saion noch gebraucht werden und das Niveau nicht sinken werden lassen.
Wie schnell aber mit einem (kleinen!) Formknick und etwas Pech eine umgekehrte Entwicklung eintreten kann, zeigt uns Köln gerade . Das breite Mittelfeld der Liga liegt qualitativ sehr dicht beieinander. -Wenn es in die andere Richtung geht, heisst das nicht zwingend, dass der Trainer plötzlich zum Stümper mutiert ist; stur ist; im Grunde ein Idiot ist.-Bin gespannt, ob die Kölner so gefestigt sind, das zu sehen. Denn der gute Stöger macht ja sicher nichts schlechter als noch ein paar Wochen zuvor..Und die Stimmung war optimal und auch nicht zu euphorisch o.ä. -Diese Phasen sind dennoch Phasen, wo die Gefahr einer Entfremdung Mannschaft-Trainer -Publikum droht.-Bin gespannt und hoffe, dass es uns diese Saison solche Phasen weitgehend erspart bleibt.-
Aber im Grunde bin ich sowieso im Moment einfach nur froh und genieße den Moment und sehe nicht, warum das sich allzubald ändern sollte 💥🌅☘️


hurdiegerdie
21. September 2017 um 23:40  |  619951

Natürlich muss man weiter abwarten, aber ein kleines Zwischenfazit zum Videobeweis.

Etwa ein VB alle 4 Spiele. Bedenken, dass es den Charakter des Spiels verändert oder US-Normen zur Werbeeinblendung steigert, wurden wohl zur Zeit nicht bestätigt.

11 Entscheidungen, davon etwa 2 vielleicht aufgrund der vorher kommunzierten Regeln zur Anwendung falsch eingesetzt, nur bei einem (wie ich es sehe) war der Ausgang des Entscheids fragwürdig (Hand beim Bayernspiel, 50:50 Entscheidung)). Das heisst, dass etwa (statistisch) 10.5 Entscheidungen von 11 richtig waren.
Der Durchschnittswert vor der Saison mit etwa 75-80 klaren Fehlentscheidungen, die vorher kommuniziert worden sind, liegt mit den 11 Entscheidungen klar im Schnitt. Diese wurden im Schnitt zu weit über 90% ausgemerzt, also richtig korrigiert.

Für mich eine Erfolgsstory.
Guts Nächtle.


Tojan
22. September 2017 um 0:31  |  619952

@apo
interessant wäre es in dem zusammenhang die beiden halbzeiten statistisch voneinander unabhängig betrachten zu können, um dann zu sehen, in wie fern hälfte zwei die hälfte 1 statistisch „zerstört“ hat.


Stiller
22. September 2017 um 0:57  |  619953

Um ein für allemal mit dem Märchen über die Bedeutung der Champions League aufzuräumen:

„Obwohl den Red Devils in der vergangenen Spielzeit die Einnahmen aus der Champions League entgingen, verzeichneten sie 659 Millionen Euro Umsatz zwischen Juli 2016 und dem diesjährigen Juli und generierten daraus 91,6 Millionen Euro Gewinn. “ Quelle: rp-online.de

Geht doch. ManU knows.


coconut
22. September 2017 um 0:58  |  619954

@hurdie
Nur ganz kurz:
Du unterschlängelst bei deiner Betrachtung die Szenen, die nicht vom VS begutachten oder entsprechend gewürdigt wurden.
Da gab es schon einige….
So gab es allein im Spiel Köln vs Frankfurt 2 weitere „kann 11er“, wobei ich nur die Szene gesehen habe, wo ein Frankfurter einen Kölner fault. Das war zumindest auch fragwürdig da keinen Strafstoß zu geben.

So, wie es zuletzt zu oft lief, wird der Feld-Schiri nach und nach regelrecht „eneiert“. Das kann nicht der Sinn und Zweck sein.
Ich sähe es als vorteilhaft, wenn der VS den Spielleiter auf dem Feld informiert, das da eine Szene war, die er sich nochmals ansehen sollte.
Am Feld steht ja entsprechendes Equipment bereit. Dann kann der Feldschiri seine Entscheidung als rechtens ansehen oder revidieren bzw. ein übersehenes (zB im Rücken des Feldschiri begangenes) Vergehen nachträglich ahnden.
Aber ein VS der quasi als Oberschiri fungiert, ist für mich zumindest sehr fragwürdig. Da müssten dann gleich 3 VS pro Spiel sitzen und der Mehrheitsentscheid gilt. Aber keine Einzelperson.
Dann wäre das noch OK. für mich.

mmh, doch länger geworden als ich eigentlich wollte….


Stiller
22. September 2017 um 1:02  |  619955

Bin bei @coco. Nächtle.


dewm
22. September 2017 um 1:06  |  619956

@EXIL um 19:51 Uhr & STILLER um 0:57 Uhr:

Ist es nicht eine Fehlleistung des Managements eines Fußballvereins, 91,6 Mio. Euro Gewinn zu erzielen? Was passiert mit diesem Geld? Das steckt sich der Eigentümer ein? Oder liegt das nun auf dem Konto und wird in der nächsten Transferperiode auf den Kopf gehauen? Hat Manchester United einen Neymar-Ähnlichen Spieler für „Millionen“ veräußert? Ich gestehe, mich beunruhigt dieser Gewinn eines Fußballvereins mehr als, spanische und französische „Geldverbrennungsmaschinen“, wenn jener Verein, trotz des unfassbaren „Ergebnisses“, in der Premier League und international auf exponiertem Niveau weiterhin wettbewerbsfähig ist….

Hab mir also die Transferbilanz in der betrachteten Periode angeschaut. Manchester United hat in jener Zeit für Pogba, Mkhitaryan und Bailly krasse 185 Mio. Euro ausgegeben und „lächerliche“ 74,5 Mio. Euro eingenommen. Die haben also Geld für Spieler rausgehauen, das in Summe in Deutschland selbst für Bayern eine schwindelerregende Höhe darstellt und ganz nebenbei ein „Ibrahimovic-Gehalt“ gezahlt. So beantworte ich mir meine Ausgangsfrage selbst: Worin sollte man die 91,6 Mio. Euro auch noch investieren? Eine Antwort gibt evtl. die aktuelle Transferbilanz, die ich auch gleich studiert habe: Krasse 155,9 Mio. Euro und die ROT! Unter anderem hat man für Lukaku, Matic und Lindelöf zusammen 164,4 Mio. Euro ausgegeben.

DANKE EXIL & STILLER! Um diese Erkenntnisse, die ich durch Deinen Hinweis gewann, zu werten, muss ich nun erstmal in die Heia. Das ist WAHNSINN. Schauen wir einmal, wieviel Gewinn die aktuellen Ausgaben in die Vereinskasse Manchester Uniteds spülen…


Tojan
22. September 2017 um 2:17  |  619958

nur weil für die premier league mit ihren gigantischen tv-einnahmen die CL-einnahmen kaum noch eine rolle spielen, soll das auch für andere ligen und vereine gelten? ich denke, das ist zu kurz gedacht.


apollinaris
22. September 2017 um 4:04  |  619959

@tojan..ja, das wäre natürlich deutlich besser. Bei den Zweikämpfen würde ich beinahe denken, dass sich das nicht viel genommen hat. Bei den Pässen..kann ich mir schon wieder gut vorstellen, dass es da einen deutlichen Unterschied gab.-Die Ballstaffetten der Leverkusenerwaren schon gut anzuschaun..flott und elegant. Aber unsere Jungs liessen sie nur bis vor der Haustür 🙂
#Videobeweis..#Erfolgsstory..so weit würde ich nun wieder nicht gehen 🙂


Lumberjack
22. September 2017 um 6:44  |  619960

Also Rekik ist für mich auch unverzichtbar. Was für ein Abwehrspieler. Ich war schon begeistert als ich gehört habe Preetz holt einen holländischen Nationalspieler der gerade mal 22 ist. Hab ein paar Sachen von ihm gesehen und dachte, der Junge hat Potential. Und für 2,5 + X ein absolutes Schnäppchen. Was er da aber abliefert ist für mich überragend. Bester Transfer bisher neben Leckie auch wenn ich zugeben muss das ich mich in Leckie (zum Glück) getäuscht habe.

Er kann nämlich im Gegensatz zu Esswein auch etwas mit dem Ball anfangen und ist dazu auch noch schnell. Wenn Lazaro und Selke auch noch bei uns einschlagen, dann kann sich die Liga glaube ich warm anziehen.

Meine Wunschaufstellung wenn alle Fit sind:

———————Jarstein————————–
Weiser —– Rekik —– Langkamp/Stark—–Platte

———— Skelle / Stark —– Darida————-

Lazaro————–Duda——————-Leckie

———————Selke—————————–


pathe
22. September 2017 um 8:00  |  619961

@Lumberjack
Ja, dass wäre auch meine Idealelf. Wobei ich Stark Langkamp vorziehen (und die beiden IV-Positionen tauschen) würde.


Exil-Schorfheider
22. September 2017 um 8:38  |  619962

dewm
22. September 2017 um 1:06 | 619956

Ja, Deine Theorie, dass eine Fußball-KG oder SE keinen Gewinn erzielen sollte, ist mir allgegenwärtig.

Aber:

Investoren wollen Dividende sehen(so wie KKR übrigens auch, hier scheint es anders geregelt) und Manchester United ist an der Börse (erneut) präsent wie auch der BVB.

Klar wird Körperschaftssteuer abgeführt, aber dann sieht man bei denen auch noch die Schuldenstruktur, die zustande kam, weil der Eigner den Kaufpreis zum Teil als Schulden auf den Verein abwälzte.

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/malcolm-glazer-die-neuen-hausherren-bei-manchester-united-1227904.html


glimpi
22. September 2017 um 8:42  |  619963

Ich möchte meinen gehört oder gelesen zu haben, dass Lazaro heute bei der U23 mitspielen soll. Kann das jemand bestätigen?


Susch
22. September 2017 um 8:48  |  619964

@ glimpi
Der Plan ist Lazaro heute 60 Minuten in der U 23 spielen zu lassen.
Sollte es dabei keine Probleme geben wäre er demnächst eine Alternative für den Kader.
So wurde es zumindest nach außen kommuniziert.


glimpi
22. September 2017 um 8:53  |  619965

Danke @Susch.


22. September 2017 um 9:01  |  619966

… Woran die neue Treffsicherheit liegt? Dazu hat Leckie mehrere Theorien. „Der Wechsel war ein echter Neustart für mich“, sagte er, „und vielleicht beflügelt mich auch die Geburt meiner Tochter.“ Vielleicht aber auch der neue Spielkamerad Weiser, mit dem er auf Anhieb harmoniert. …
https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article212002241/Weiser-und-Leckie-mehr-als-zwei-gute-Einzelspieler.html


jap_de_mos
22. September 2017 um 9:42  |  619967

#Dauerspieler: Ich würde nacheinander Platte, Rekik und Weiser ein Spiel Pause geben. Wobei Platte als Nicht-Nationalspieler auch in der Länderspielpause Zeit zum Regenerieren hat. Heißt: Im Mainz-Spiel würde ich keinen rausnehmen (zu wichtig). Gegen Östersund Rekik (was ist eigentlich mit Torunarigha?!) und gegen Bayern Weiser. Hm, wird ihm nicht schmecken, aber ich sehe keine wirkliche Alternative. Gegen Bayern gibt’s eh wenig zu holen und defensiv ist er mir zurzeit nicht stabil genug.

Ich unterstütze die Frage: Wo sind eigentlich die Nachwuchsspieler hin? Tauchen im Kader nicht (mehr) auf… 🙁


Opa
22. September 2017 um 9:51  |  619968

Konjunktiv
Ja, wenn alle fit sind, glaube ich auch, dass Hertha durchaus nochmal die Liga überraschen können sollte. Dafür reicht allerdings nicht eine Sahneviertelstunde pro Spiel, aber ich bin mir sicher, dass Pal und Rainer daran mit dem Team arbeiten. Ich möchte die Erwartungshaltung dennoch nicht nach oben korrigieren, sollte sich einer oder gar mehrere Leistungsträger verletzen, müssen neue Lösungen gefunden werden.

Nachwuchs
Die Jungs sammeln in der U23 Spielpraxis. Torunarrigha fiel in der Vorbereitung mehrere Wochen aus, Mittelstädt war zuletzt eh gesperrt wegen seiner gelbroten Karte, Maier scheint mir langsam wieder Form zu finden, Baak eher nicht, Covic fand ich bislang auch nicht sonderlich überzeugend, bei Mirbach bin ich mir nicht sicher, ob der auch in der Bundesliga gegen gestandene Innenverteidiger so glänzt wie in der Regionalliga. Jung oder Nachwuchs ist zunächst einmal ja auch kein Qualitätskriterium, Pal hat die Jungs sicher auf dem Schirm, aber muss eben auch das Große im Auge behalten und darf keinen von denen verheizen. Die Debütdosis letzte Saison gefiel mir im Gegensatz zu den Jahren zuvor auch ganz gut.

Wirtschaftlichkeit
Man kann das im alten Motto von DH betrachten, wonach die Kunst beim Managen eines Fußballvereins darin bestehe, dass man maximalen sportlichen Erfolg bei gleichzeitiger Abwendung einer Insolvenz erreicht. Wie schnell so eine Gratwanderung enden kann, haben wir aber Mitte und Ende der Nuller Jahre gesehen. Ich bin froh, dass Hertha noch lebt und dabei ist, sich davon zu erholen. Sportlich wie finanziell. Dass anderswo der Rasen grüner erscheint, kann immer auch daran liegen, dass da mehr Sch… 💩 liegt. ManU ist ein europäisches Schwergewicht wie Real, Barca, Bayern oder Arsenal, da Maßstäbe für Hertha definieren zu wollen, finde ich angesichts der völlig unterschiedlichen Ausgangssituationen und Relationen eher wenig hilfreich. Auch die Schlussfolgerung, es ginge auch ohne CL, berücksichtigt weder die irren TV Gelder der PL noch das „Nachleuchten“ vergangener wie äußerst glorreicher Zeiten. Dazu immer wieder „echte Stars“ wie Beckham, Keane, Ronaldo, Best, Cantona, Rooney oder Ibrahimovic. Die letzten Spielernamen, die bei uns Verzückung auslösen waren Pantelic, Marcelinho und – wenn auch nicht sportlich – der dicke Bruder von Rafael. Wir müssen andere Werte erschaffen und kleinere Brötchen backen. Wer deswegen ManU Fan wird, selbst schuld.

Videobeweis
Der Käse gehört abgeschafft. Niemand hat was davon. Irreguläre Elfer, irreguläre Tore, irreguläre Entscheidungen gibt’s immer noch. Es ging doch um Gerechtigkeit und es ging ja einigen auch um Arbeitsplätze… Was genau ist da jetzt besser als vorher?


SweetTooth90
22. September 2017 um 9:53  |  619969

Kleine Anmerkung:
Da sich Hector schwer verletzt hat könnte Platte schon berufen werden für die Nationalmannschaft.


Susch
22. September 2017 um 9:54  |  619970

Gegen Östersund könnte man Rekik und Weiser ne Pause gönnen.
Plattenhardt könnte dadurch das Hector erstmal raus ist durchaus zur Nationalmannschaft hinzukommen.
Tja, was ist mit Torunarigha und Maier?
Sollten beide mal ein paar Minuten bekommen.
Torunarigha für Rekik gegen Östersund?
Ich hätte da keine Bedenken.
Auch ein Maier kann da mal 30 Minuten spielen.
Weiser muss gegen Bayern spielen.
Genau wie Rekik.


Papa Zephyr
22. September 2017 um 9:56  |  619971

Ob der Freude über unseren schönen Kader – und der Frage nach dem Nachwuchs.
Ich wage ich mal einzuwerfen, dass wir derzeit in der Defensive und im Mittelfeld keine Verletzten (klopf auf Holz…) und keine gesperrten Spieler aus der Startformation haben und zusätzlich die beiden Neuverpflichtungen sehr gut angekommen sind.
Das wird nicht so bleiben… Wir werden uns darüber ärgern, dass sich Leistungsträger verletzen oder mit gelben oder roten Karten ausfallen – und dann ist der Nachwuchs spätestens wieder dran.
Ich könnte mir vorstellen, dass Maier und Torunarigha vielleicht schon für Östersund eine Option sind.
P.S. oh – sogar mal die gleiche Meinung wie @Susch


pathe
22. September 2017 um 10:15  |  619972

@jap_de_mos

„Wobei Platte als Nicht-Nationalspieler auch in der Länderspielpause Zeit zum Regenerieren hat.“

Wohl kaum. Man sollte davon ausgehen, dass Platte für Hector nicht nur nominiert, sondern auch spielen wird.


Colossus
22. September 2017 um 10:20  |  619973

Wer weiß.vielleicht zaubert Löw auch den Max aus dwm Köcher oder einen ganz anderen….Hertha und Löw, das ist und bleibt keine liebesbeziehung.


Kraule
22. September 2017 um 10:22  |  619974

Ich hoffe die DFL oder ist der DFB verantwortlich, so modern und offen sind,
Entscheidungen zu korrigieren
und den Vb/Vs wieder einstellt.


Opa
22. September 2017 um 10:45  |  619975

Hat Löw sich nicht gerade von seiner alten Dame getrennt? Kein Wunder 😀


Stiller
22. September 2017 um 10:54  |  619976

Natürlich ist es scheinbar ein Paradoxon …

Deswegen habe ich es hier eingestellt. Man kann und sollte sich da mal seine Gedanken machen. Es lohnt sich.

Dieses Paradoxon lässt sich aber zumindest teilweise entschlüsseln, wenn man weiß, was GEWINN in einer Kapitalgesellschaft bedeutet – und was nicht. Das ist sehr vielfältig und übersteigt den hiesigen Rahmen.

Nur kurz: Mit dem oft zitierten „Transferüberschuß“ hat das idR NICHTS zu tun. Es kommt zB auch auf die Bewertung der Bestände an. Schillers „strategischer Verlust“ (8 Mio.?) ist deshalb kein echter Verlust, sondern „Investitionsausgaben/-kosten“.

Durch die Spielerpreis-Inflation (die durch den Neymar-Verkauf noch angeheizt wird) sind heute fast alle Spieler auf dem Papier mehr wert als vor einem Jahr – auch wenn sie in der KGaA-Bilanz zu Anschaffungswerten stehen. Durch die Differenz ergeben sich stille Reserven. Erst beim Spielerverkauf werden diese Gewinne aufgedeckt.

Wichtig wäre bei ManU zB zu wissen, ob der Gewinn überwiegend durch das operative Geschäft (aktiv) oder durch Änderung der Bewertung (passiv) zustande kam.

Ob ein INVESTOR viel oder wenig Geld in einen Verein pumpt, ist nicht entscheidend für den Bilanzgewinn, sondern nur, wie das Kapital vom Management eingesetzt wird …


Stiller
22. September 2017 um 11:18  |  619977

Teil 2:
Was wir an dem Beispiel aber sofort sehen können ist, wie dieser (kapitalistische) Ansatz sich direkt und sofort auf die Menschen auswirkt.

Zum Beispiel auf die Spieler: ein 29-jähriger, der Top in Form ist und der Mannschaft helfen könnte, hat idR weniger (Tausch-)“Wert“ als ein 22-jähriger, der noch nicht so weit ist.

Der 29-jährige Spieler wird seine Zukunft weniger rosig sehen (vielleicht sogar Ängste / Neurosen entwickeln.) Es sind ja nicht alles Fußballmillionäre.

Der Verein ist aber gezwungen, sich diese finanziellen Gedanken zu machen, sonst kann er wirtschaftlich auf Dauer nicht überleben.

Würde es überhaupt keine Ablösesummen geben, würde wahrscheinlich der 29-jährige aufgrund seines Könnens und seiner Leistung bewertet und bevorzugt genommen werden.

Auch die Sicht des Fans, der das System kapiert hat, ändert sich: er verliert die Toleranz gegenüber einem 29-jährigen und denkt eher, man solle ihn besser verkaufen, so lange man da noch Geld bekommt. Dem 22-jährigen werden eher auch aus diesem Grund Fehler nachgesehen.

Der objektive Blick trübt sich beim einen ein und hellt sich beim anderen auf. Es sei denn, der „Verein“ / die Kapitalgesellschaft hat so viel Geld, dass zB ein Ronaldo ohne Schaden auch mit 31, 32 … gehalten werden kann. Dann ist (für uns) wohl wieder „nur“ die Leistung das Entscheidende.


hurdiegerdie
22. September 2017 um 11:54  |  619979

coconut
22. September 2017 um 0:58 | 619954

Ich entschlängele nichts. Ich habe das durchaus im Hinterkopf mitberücksischtigt. Ich halte nur nichts davon, den Videobeweis dafür verantwortlich zu machen, dass er gar nicht zum Einsatz kam.

4 Aspekte:
a) Ein nicht durchgeführter Videobeweis ist ja nur, was ich in meinem Bereich als TAU bezeichnen würde (treatment as usual). D.h. es ist eine Situation, wie es sie immer auch schon vor dem Videobeweis gegeben hat.
b) Ich bin mir nicht sicher, ob man bei allen Szenen wirklich weiss, ob nicht im Hintergrund die Szene vom Videoschiedsrichter beurteilt worden ist, aber nicht als ausreichend klar für eine andere Bewertung als die des Feldschiedsrichters angesehen worden ist.
c) Ich finde es zumindest nachdenkenswert, wenn man bei aller Furcht, dass das Spiel verändert werden würde, es mehr Werbeunterbrechungen gäbe etc., nun sich eigentlich eher beschwert wird, dass es nicht mehr Videobeweise gibt.
d) Ich behaupte, dass heute das Fernsehen Szenen als kritisch zeigt, um den Videobeweis anzuschwärzen, die früher nicht mal eine Erwähnung gefunden hätten. Ich kan mich da an Szenen erinnern, die für den Videobeweis vorgeschlagen wurden, obwohl der Ball nicht mal in der Nähe war.

Interssant fand ich an dem Link von @exil auch, dass ziemlich genau so viele Videobeweise geführt werden, wie man vorher in etwa an krassen Fehlentscheidungen erwartet hatte.

Im Endeffekt sind es etwa 2 Videobeweise pro Spieltag, etwa 1 pro 4 Spiele, in der übergrossen Mehrheit sind sie richtig gewesen. Nichts also, was die noch grösseren Befürchtungen vor Einführung auch nur entfernt bestätigen konnte.


Exil-Schorfheider
22. September 2017 um 12:18  |  619980

Aber die Emotionen… und erst die sicheren Arbeitsplätze….

—————————————————————-

hurdiegerdie
22. September 2017 um 11:54 | 619979

„Interssant fand ich an dem Link von @exil auch, dass ziemlich genau so viele Videobeweise geführt werden, wie man vorher in etwa an krassen Fehlentscheidungen erwartet hatte. “

Zumal die Jungs von Collinas Erben die von @coconut angesprochenen Punkte ja auch in der Unterhaltung mit anreißen.

Stark finde ich Deine Differenzierung, vor allem c) und d)
Nachdem Du es hier vorgestern geschrieben hattest, sah ich die vermeintliche Elfer-Szene in Köln, wo der Ball noch vor dem 16er verteilt wurde und nie die Idee auf den finalen Steckpass erahnbar war.
Ganz klar kein Elfer, aber die Medien halten drauf und behaupten dies weiter…

Wenn das Schule macht, brauchen wir Ibi auch nur noch vorne in die Box stellen und fallen lassen, was er ja eh schon gut kann…


sunny1703
22. September 2017 um 13:15  |  619981

@hurdie

Ich war vor der Saison für diesen modifizierten Videobeweis, vor allem Dingen um die Feldschiedsrichter aus der Schusslinie von Fans, Medien und sportlich Verantwortlichen zu nehmen.
Ich habe jedoch immer gesehen, dass seine Einführung mit Schwierigkeiten verbunden sein wird, vor allem weil Fußball eine Sportart ist,bei der der Schiedsrichter bei sehr vielen Entscheidungen einen Ermessenspielraum hat.

Nun werde ich nicht meine Einstellung zu der Einführung ebenso wenig nach nur fünf Spieltagen ändern, wie ich noch nicht sicher bin,wo der Weg von Hertha in dieser Saison hinführen wird.

Dennoch gab vor allem beim Confedcup schon Vorfälle,die Sorge bereiten konnten. Doch uns wurden nach dem Confedcup von den Verantwortlichen des Schiedsrichterwesens im DFB mitgeteilt, all diese Fehler des Confedcup würden in der Liga nicht passieren, weil ja aufgrund der Eingewöhnungszeit in der letzten Saison,die deutschen Schiedsrichter schon ganz anders mit dem Instrument umgehen können.

Ich stelle jedoch nach fünf Spieltagen fest, der Umgang mit diesem Instrument funktioniert nicht wie erwartet. Und das bemängeln inzwischen selbst Befürworter. Wohlgemerkt, es geht nicht um den VB an sich,denn die Glotze funktioniert,sondern darum wie ihn die jeweiligen VS interpretieren.

Im Stadion sah ich gleich am ersten Spieltag einen für mich nicht verständlichen VB(bzw eine Entscheidung daraus) als kurz vor Schluss des Spiels einen VB gab wegen eines Foulspiels von Langkamp, wo es zu einer Überprüfung kam,als das Spiel weiterlief und es zu einem Eckball kam.Der VS überprüfte das nicht gesehene Foulspiel in der Form ,ob innerhalb oder außerhalb des Strafraums. Ergebnis außerhalb, mit der Revidierung des Entscheids des FS,nun Freistoß für den VFB zu geben. Sozusagen Freistoß nach VB!?? Habe ich das nicht verstanden oder darf ein VB denn überhaupt einen Freistoß zur Folge haben??

Beim Extremfall in Freiburg,wurde beim Foul an Schmelzer eine Gelbe Karte in Rot umgewandelt,nachdem der VS den FS nach einigen Minuten und zig Zeitlupen von der üblen Verletzung von Schmelzer seinen FS Kollegen darum bat,sich die Szene mal selber am Spielfeldrand anzuschauen.

Also können doch Gelbe Karten in Rote Karten umgewandelt werden, weil innnerhalb der vier Minuten auf dem Feld behandelt werden musste und nicht das Spiel weitergelaufen ist oder hätte das auch ansonsten umgewandelt werden dürfen,obwohl es ja heißt Gelbe Karten sind nichts bei dem der VS eingreifen darf?!

In Dortmund wird dem BVB per Vb ein Tor zuerkannt,obwohl der FS ein Foul von Sokrates gesehen hatte und damit sicher in einer eher harmlosen Form zuvor gab und das Spiel jedoch zum Zeitpunkt der Überquerung der Torlinie schon abgepfiffen war.

Weder war das eine eindeutige Fehlentscheidung von FS Ittrich noch durfte überhaupt ein Eingriff durch VS Brych erfolgen, da das Spiel unterbrochen war.

Bei Frankfurt gegen Köln ist ein Elfmeter gegeben worden, den man ziemlich sicher wohl hätte nicht geben dürfen, hier wäre der Einsatz des VS angebraucht gewesen und er geschiet nicht. Zumindest will ich bei dem Kölner Spiel sagen, der VS hat nicht ständig Kannentscheidungen des FS revidiert.

In Gelsenkirchen wird den Bayern nach Eingriff des VS ein Elfmeter zugesprochen, weil Naldo zwar für mich elfmeterwürdig Hand spielte, es jedoch vor der Saison eine klare Erläuterung durch den DFB gab,dass es kein vergehenswertes Handspiel ist,wenn der Ball vom handspielenden Spieler an die eigene Hand geht.

Auch hier gibt es eine Entscheidung die zumindest fragwürdig ist,weil die Entscheidung von FS Fritz keine klare Fehlentscheidung war,sondern im Ermessenspielraum lag.

Dasselbe Handspiel pfeift der eine Schiedsrichter, der andere nicht.
Dasselbe Foul pfeift der eine FS der andere nicht. Und dieser Ermessenspielraum setzt sich nun bei den VS fort.

Diese Unsicherheiten oder eindeutigen Fehlinterpretationen könnte ich fortführen.
Schiriboss Frölich meinte es gab bisher neun Entscheidungen bei denen dem Spiel durch den Eingriff Gerechtigkeit widerfahren ist, Bravo und das ist auch gut so.

Der FS sollte Herr des Verfahrens,sprich der Entscheidung auf dem Platz bleiben,doch stattdessen erleben wir wie sehr viel FS ständig auf die Stimme ihres Herrn warten,über den Platz laufen,eher darauf wartend was der Oberschiedrichter vor der Glotze sagt.

Aytekin bewegte sich am Mittwoch sicher, da gab es nur eine kurze Rücksprache bei der Szene zwischen Volland und Rekik.

Leider ist dieser souveräne Umgang des FS eher die Ausnahme.

Es hat nichts mit einer Forderung nach Abschaffung des VB zu tun, die Dinge die da bisher nicht gut laufen zu benennen.

Frölich hat zurecht eine Feinjustierung für die nächste Länderspielpause versprochen. Das ist auch absolut notwendig.

Wir würden hier im blog, eine Rekordzahl von Beiträgen haben, wäre Hertha wie Köln jetzt Leidtragende einer zweifelhaften Handhabung des VB gewesen.

Es besteht also Verbesserungsbedarf bei den VS und bei den FS.

Dazu ein Beitrag von einem VB Befürworter.

http://www.focus.de/sport/experten/meier/kritik-an-videobeweis-experte-meier-schiedsrichter-ziehen-sich-aus-der-verantwortung_id_7607861.html

Zumindest hat sich eins nicht bewahrheitet, es wird diskutiert,mehr als zuvor und inzwischen sind nicht nur der FS ,sondern auch der VS mit in der Kritik.

Sozusagen geteiltes Leid ist halbes Leid. 🙂

Am Ende ,bitte mit Augenzwinkern zu verstehen, wer so vehement den VB verteidigt, muss ein Bayernfan sein, denn die (und der BVB) werden davon überwiegend profitieren. 🙂

g sunny


22. September 2017 um 13:19  |  619982

b) Ich bin mir nicht sicher, ob man bei allen Szenen wirklich weiss, ob nicht im Hintergrund die Szene vom Videoschiedsrichter beurteilt worden ist, aber nicht als ausreichend klar für eine andere Bewertung als die des Feldschiedsrichters angesehen worden ist.

Am Mittwochabend hatte ich genau diesen Eindruck. 😯
Hinter dem Rücken von Aytekin gab es eine Rangelei zwischen Volland und Rekik. Er nahm Rücksprache mit seinem Linienrichter; anschließend mit dem 4. Schieri oder dem Video-Schieri per Headset, ohne dass auf Foul entschieden wurde. So weit, so unvollständig meine Erinnerung.


Opa
22. September 2017 um 13:25  |  619983

Sunny, ich finde es unverantwortlich, wie Du den Blutdruck einiger User hier hochtreibst, indem Du ihnen unterstellst, sie seien Bayernfans 😀


22. September 2017 um 13:31  |  619984

Ach, solange sunny keine Namen nennt, hat sein Kommentar vermutlich keine blutdrucksteigernde Wirkung.


apollinaris
22. September 2017 um 13:36  |  619985

Stimme dem Tenor von @sunny zu. Der VB schreibt bislang für mich ganz sicher keine „Erfolgsstory“. Mir hat der VB bislang gezeigt, dass er tatsächlich gut angewendet werden kann.-Es wird weiterhin Fehlentscheidungen geben, das bekommt man niemals aus der Welt-aber die struktuellen Unsicherheiten müssen dringend verschwinden ( sunnys Beispiel aus dem Hertha-Spiel: Eckstoss-Entscheid, dann Überprüfung, ob 11m..und es gibt Freistoss: Fehlentscheid im Sinne der Regel)
Dass keine Werbung eingeblendet wird: ach, wartet doch bitte ein bißchen ab. Ähnlich wie beim eurosportplayer-Preis und auch hier die Werbeintensivität..:in ein, zwei Jahren überprüfen wir das noch mal 🙂
P.S. ich sehe die forcierte Werbung sogar als Notwendigkeit ein: denn anders lassen sich diese Zahlungen der Medien gar nicht refinanzieren.(.Nur ist die Frage eben: muss denn das alles so sein?- Wer möchte denn wirklich, dass die Spieler und die Stars zu 100fachen Millionären werden..?- hier in unserem blog werden wir das eher nicht vernünftig diskutieren können. Ich jedenfalls nicht)


Stiller
22. September 2017 um 13:38  |  619986

„d) Ich behaupte, dass heute das Fernsehen Szenen als kritisch zeigt, um den Videobeweis anzuschwärzen“

Ich halte das, gelinde gesagt, für äußerst gaga. Die jetzt schon viel zu vielen Fehlentscheidungen sind doch evident. Darüber regt sich doch jeder zu Recht auf.

Wenn zum Beispiel Herr Peters „trotz“ zweier „Videobeweise“ zweimal falsch entscheidet – was soll das denn für einen Nutzen bringen? Macht er das absichtlich, um den Videobeweis abzuschaffen? Und „das Fernsehen“ ist so verschwörerisch, das auch noch zu zeigen?

Wir sind halt beim Fußball und nicht beim Basketball, wo ohnehin alle paar Sekunden abgepfiffen wird und es 50 – 100 Punkte pro Spiel gibt. Der Spielfluß ist im FUßBALL entscheidend. Es ist ebenso wichtig, ob eine Mannschaft gerade eine dominante Phase hat, wenn das Spiel – oft für mehrere Minuten – unterbrochen wird. Das nennt man im Handball oder Volleyball „taktische Auszeit“. Das ist spielbeeinflussend.

Vor allem wird der Videoschiedsrichter FAKTISCH zum Oberschiedsrichter. Das sei doch angeblich nicht gewollt. Ja, warum lässt man das nun zu?

Es ist mir unerträglich, sich diesen Rechthaberscheiß und Kontrollwahn nun immer wieder antun zu müssen. Ist das noch ein Spiel? Sonst lasst uns doch über eSports diskutieren und über die Programmierleistungen unserer Informatiker. Nachfrage scheint es ja zu geben.

Dann sind vielleicht auch bald wieder mehr als 32.000 Zuschauer auf der Veranstaltung …


Kamikater
22. September 2017 um 13:46  |  619987

Früher war mehr Lametta…


Stiller
22. September 2017 um 13:50  |  619988

das Stadion …


22. September 2017 um 14:16  |  619989

Wie jetzt 13:50?
Das Stadion …
ist halbleer oder halbvoll?

Eine Frage der Sichtweise. 😉


TassoWild
22. September 2017 um 14:23  |  619990

… ohne Hüpfburg…


hurdiegerdie
22. September 2017 um 14:27  |  619991

Stiller
22. September 2017 um 13:38 | 619986

Welches Spiel meinst du mit Herrn Peters?

Das Spiel Köln-Frankfurt? Ist keine Böse Frage, aber so kann ich nicht antworten, weil ich nicht weiss, welches Spiel mit 2 Videobeweisen du meinst.


Stiller
22. September 2017 um 14:37  |  619992

@hurdie (weiß ich doch, dass Du das nicht böse meinst). Ich denke, ich vertue mich da mit dem Namen. Müsste jetzt selbst nachschauen, habe aber momentan keine Zeit. Vielleicht schaffe ich es heute Abend.

Aber es war ein Spiel (Köln – FFM?), in dem der Schiri (Petersen?) zweimal – trotz des VB daneben lag. Einmal hatte er richtig entschieden und der VB war schlichtweg inkorrekt, wo der Platzschiri dann sich dem Studioschiri unterordnete.

Aber das sind Details. Mit geht es grundsätzlich gegen den Strich (Unterbrechungen und Pareto …).

CU.


hurdiegerdie
22. September 2017 um 14:56  |  619993

Stiller
22. September 2017 um 14:37 | 619992

Köln-Frankfurt wurde von Petersen geleitet.
Falls du das Spiel meinst, wurde der Elfmeterentscheid für Frankfurt nicht vom Videassistenten überstimmt (nicht klar genug). Das halte ich für richtig und im Sinne der VB. Es gab nur einen Videoentscheid, nicht 2.

Danach gab es zwei Fouls im Strafraum, die aber gar nicht vom Videobeweis betroffen waren (und m.E. auch richtigerweise nicht).

Hach ja, die spielverändernden Unterbrechungen: 0.25 (etwa) pro Spiel.
Da habe ich schon Rudelbildungen und Gruppendiskussionen auf dem Spielfeld gesehen, die öfter länger dauerten.


ahoi!
22. September 2017 um 15:39  |  619994

also östersund zur laufkundschaft (oder gar fallobst) zu erklären, wie einige meinen, liegt mir fern. dazu nur ein zitat der offiziellen uefa-seite:

Östersund hat 2016/17 zum ersten Mal den schwedischen Pokal gewonnen und in der Debütsaison auf UEFA-Ebene nach Siegen gegen Galatasaray, Fola Esch und PAOK die Gruppenphase der UEFA Europa League erreicht (und steht dort aktuell auf Platz 1, anmerkung meinerseits.)


hurdiegerdie
22. September 2017 um 15:40  |  619995

sunny1703
22. September 2017 um 13:15 | 619981

Ich müsste jetzt auf fast jeden deiner Punkte eingehen.

Das mache ich heute abend, wenn du es wünschst.


sunny1703
22. September 2017 um 15:59  |  619996

@hurdie

Selbstverständlich nur wenn Du Zeit, Lust und Laune dazu hast! 😀

lg sunny


Exil-Schorfheider
22. September 2017 um 16:09  |  619997

Pola Esch… es gibt keine Kleinen mehr…


psi
22. September 2017 um 16:38  |  619998

Kader für morgen ist der gleiche, wie gegen
Leverkusen.


Stiller
22. September 2017 um 16:40  |  619999

@hurdie

Ich hatte die Aufzeichnung gesehen und empfand das ebenso.

https://www.welt.de/sport/fussball/article168861955/Hier-geraet-der-Videobeweis-endgueltig-zur-Farce.html

Wie gesagt, alles „nur“ Einzelfälle, aber der VB macht das Spiel kaputt und die Leute (auch mich) noch saurer. Und es gibt berechtigter Weise böses Blut, wenn das trotz teurer Technik nicht zum korrekten Ergebnis führt – wenn es denn möglich ist.

Es wurde nur die Fehlerquelle verlagert. Laßt uns endlich lernen, mit menschlichen Fehlern in einem Spiel umzugehen. Auch Du, @hurdie, sagtest doch immer, dass sich das im Laufe einer Saison egalisiert.

Oder ist der Blick auf das Geld, endgültig die Seele des Spiels?

Denn man tau …


jap_de_mos
22. September 2017 um 16:44  |  620000

@ahoi: Fallobst ganz sicher nicht. Dennoch werden da vermutlich andere Spielertypen gebraucht werden als gegen Bayern…


Exil-Schorfheider
22. September 2017 um 16:45  |  620001

Three in a row!

Der Kader ist on fire!


HerrThaner
22. September 2017 um 16:47  |  620002

@ahoi: Östersund ist sicherlich keine Laufkundschaft. Allerdings hatten sie besonders zu Beginn, als man u.a. Galatasaray besiegte, den Vorteil, dass sie mitten in der Saison waren, weil die schwedische Liga Anfang des Jahres beginnt. Der Vorteil ist jetzt aufgebraucht, Hertha hat deutlich gezeigt, dass man mittlerweile eingespielt und fit ist.

Man soll den Gegner nicht unterschätzen. Aber angesichts der ohnehin geplanten Rotation halte ich es für gut möglich, dass gegen Östersund etwas intensiver rotiert wird und ein paar Spieler, die bisher noch gar keine Rolle spielten, zum Einsatz kommen werden, während andere, die bisher alle Spiele gemacht haben (wie etwa Rekik) vielleicht gar nicht erst die beschwerliche Reise antreten werden und stattdessen den vollen Fokus aufs Bayern-Spiel legen können.

Ein Aufstellungsvorschlag gegen Östersund:
Kraft – Pekarik, Stark, Torunarigha, Mittelstädt – Skjelbred, Darida – Lazaro, Duda, Haraguchi – Ibisevic

Einwechseloptionen könnten unter anderem Maier und Dardai sein (und bei ersterem würde ich auch auf ein paar Minuten hoffen). Aber natürlich auch Kalou, Weiser, Esswein oder Leckie.

Gegen Mainz wiederum:
Jarstein – Weiser, Langkamp, Rekik, Plattenhardt – Darida, Lustenberger – Leckie, Stocker, Kalou – Ibisevic


ahoi!
22. September 2017 um 16:59  |  620003

@HerrThaner:

deswegen schrieb ich meinen post. weiß nicht, ob da so eine „monster-rotation“, vor allem der totalumbau der abwehr, sinnvoll ist. bin gespannt, was sich der trainer einfallen lässt.

ich persönlich würde vor allem neue impulse im mittelfeld begrüßen (lazaro, maier?), und in der abwehr nur einen von beiden (rekik, platte) rausnehmen. by the way: ich finde hinten links sind wir unterbesetzt. mittelstädt überzeugt mich nicht so recht.

@jap: welche spielertypen denn?


jap_de_mos
22. September 2017 um 17:02  |  620004

@ahoi: Kreativ, offensiv denkend. Geschwindigkeit nicht ganz so wichtig. Kalou und Stocker wären so die Prototypen aus meiner Sicht. Weiser und Leckie wären die Prototypen für das Spiel gegen Bayern.


22. September 2017 um 17:04  |  620005

Deine Vorschläge gefallen mir HerrThaner mit einer Ausnahme:
Die Verteidiger Torunarigha und Mittelstädt würde ich nicht zusammen auf das „internationale Parkett“ – den Kunstrasen in Östersund – schicken. Ich würde in Östersund bspw. Pekarik, Stark, Langkamp, Torunarigha aufstellen – oder Pekarik, Stark, Langkamp, Mittelstädt.


ahoi!
22. September 2017 um 17:08  |  620006

@jap: bei stocker bin ich dabei. sowieso 😉


Susch
22. September 2017 um 17:12  |  620007

Ich würde eher gegen Mainz nochmal Duda spielen lassen, und gegen Östersund dann Stocker.
Wobei Stocker auch in Mainz nach 60 Minuten für Duda kommen kann.
Rekik, Weiser, Duda und Plattenhardt würde ich in Östersund nicht spielen lassen.
Leckie eigentlich auch nicht.
Gegen Bayern sollte dann die beste Mannschaft spielen.
Stark würde ich gegen Mainz wieder spielen lassen, und Langkamp dafür in Östersund.
Für Mainz
____________Jarstein__________
_Weiser__Stark__Rekik__Platte_
______Skjelbred___Darida_____
_Leckie______Duda_____Kalou_
_____________Ibisevic_________
Östersund
_______________Kraft_____________
_Pekarik_Langkamp_Toru_Mittelstädt
______Lustenberger_Darida________
_Haraguchi_____Stocker_____Kalou_
_____________Esswein____________
Bank
Jarstein,Maier,Lazaro,Skjelbred,Stark,Ibisevic
Kade.


Ursula
22. September 2017 um 17:52  |  620008

# „VB“, um es ganz „KURZ“ zu machen…

Meine These ist einfach, Menschen irren gern
und machen Fehler, eben auch im Fußball, und
diese Unwägbarkeiten sind es, die Fußball bisher
so faszinierend machten…

Es mag sein, dass die Hertha (z. B!), irgendwann
benachteiligt wurde, und nu…!?

Im Fußball ist das bekannt, und Ungerechtigkeiten
gleichen sich irgendwann auch wieder aus…

Es wird auch Spiele gegeben haben, in denen die
Hertha einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen
bekam, man ein Abseitstor erzielte, und Fouls beging,
ohne das diese geahndet wurden!

Mir ist kein Verein bekannt, der Meister wurde oder
abgestiegen ist, weil ein Schiedsrichter „permanent“
falsch entschied, auch ist KEINER deswegen mal
Pleite gegangen, trotz des „Kommerz-Denkens“…

Ich mag keine „kastrierten“ Schiedsrichter! Ich mag
Typen wie Aytekin, die souverän auch mit eigenen
Fehlentscheidungen umgehen können, mit Abstrichen
auch Felix Brych, denen eine spontane Entscheidung
von einem „Ober-Guru“ Videoschiedsrichter STARK
wegzunehmen, heißt für mich (für mich!!) an den
Grundfesten des bisher so geliebten Fußballs zu
rütteln, ihn ad absurdum, daraus ein „argumentum ad
hominem“ zu konstruieren…

Ich frage mich, wie COLINA mit solchen „Video-
schiedsrichtern „umgegangen wäre…??

Der aktuelle Videobeweis tendiert zumindest für die
Befürworter mehr und mehr zu einem „argumentum
ad populum“, was den Gegnern kaum noch einen
vernünftigen Spielraum für ernsthafte Gegenwehr
einräumt, DENN…

…bei diesen Fehlerquellen und unausgereiften, gar
gänzlich unausgegorenen Diskrepanzen zu den
Feldschiedsrichtern, sind diese aktuell konzipierten
„VB“ nicht hinzunehmen, bürgen mehr und mehr
Ungerechtigkeiten und Unverständnis als es je
angedacht war…!!!


Ursula
22. September 2017 um 17:58  |  620009

„VB“, das ist der Fluch der bösen Tat…

…wer kann und WILL revidieren…???


hurdiegerdie
22. September 2017 um 18:01  |  620010

Stiller
22. September 2017 um 16:40 | 619999

Würdest du zugeben, dass das Spiel exakt so entschieden wurden ist als wenn es keinen Videobeweis gäbe?

Was jetzt das Geld-Argument soll, weiss ich nicht.

Und ich bin bei den nicht-gegebenen Elfmetern in dem Spiel anderer Meinung. Der erste war keiner und der zweite dürfte nur ganz selten gegeben werden.


jenseits
22. September 2017 um 18:04  |  620011

Wie sieht es aus: mit den Öffis kommend, wo steige ich im Moment am besten aus, um den kürzesten Weg zum Amastadion zu haben? Ganz normal über U-Olympiastadion und dann Hanns-Braun-Straße? Oder über Gutsmuthsweg?


jenseits
22. September 2017 um 18:10  |  620012

Jetzt habe ich selbst etwas gefunden. Also wirklich über Pichelsberg und Waldbühne?


psi
22. September 2017 um 18:12  |  620013

@jenseits
Zugang: Alle Anhänger über Eingang Friedrich-Friesen-Allee an der Waldbühne. Empfohlene Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über S-Bahnhof Pichelsberg.
Für Dauerkarteninhaber ist der Eintritt frei.
Beeil dich, jenseits, denn es ist ein ziemlich langer Fußweg.


jenseits
22. September 2017 um 18:14  |  620014

@psi
Vielen Dank. Dann mache ich es so.


coconut
22. September 2017 um 18:16  |  620017

Neues „Futter“—>>>


ahoi!
22. September 2017 um 18:16  |  620018

#VB: es geht noch kürzer @ursula ;-). wie ich schon schrieb. viele köche verderben den brei. auch am ende des monitos sitzen nur menschen (und die können bekanntlich irren). vor allem aber die unterbrechungen auf dauer der tod für das spiel und die athmo im stadion: abschaffen!


psi
22. September 2017 um 18:18  |  620020

Dann achte bitte auf Lazaro und berichte uns, jenseits.
Danke!


Ursula
22. September 2017 um 18:30  |  620021

Gut @ ahoi, gaaanz kurz, ich bin dezidiert
gegen den „Video-Beweis“…..


Stiller
22. September 2017 um 18:32  |  620023

@hurdie

Ich soll etwas zugeben? Bin ich an irgendetwas Schuld (was schon feststeht, bevor ich antworten kann)? Habe ich etwas verheimlicht?

Spiele ohne Videobeweis sind Spiele ohne Videobeweis. Dann sind Fehlentscheidungen alleinige Fehler des Schiedsrichters. Darüber diskutiere ich dann ggf. gerne hier im Blog.

Bei Spielen mit Videobeweis hat der VAR die Möglichkeit, glasklare Fehlentscheidungen zu korrigieren; dann muss er dies auch machen. Alles andere würde der Willkür Tür und Tor öffnen.

Wenn es einen Videobeweis gibt, dann müssen alle Mannschaften an allen 34 Spieltagen davon profitieren können, dass ihre Fehlentscheidung korrigiert wird und diejenigen, bei denen das nicht der Fall ist, brauchen ihre Benachteiligung (der VB war ja vorhanden) nicht zu akzeptieren. Sonst handelt es sich nicht nur um eine Verlagerung der Fehlerquelle, sondern um eine zusätzlich neue. Und dann kann man nicht automatisch sagen, dass sich das ausgleicht; das sind auch technisch andere Ebenen.

In meinem Link kannst Du nachlesen, dass dies in 2 von sogar 3 Fällen – auch nach Meinung von Markus Merk – der Fall war.

Und zum Geld: das war im Vorfeld hier ein häufig beschriebenes Kriterium, dass nämlich Fehlentscheidungen einer Mannschaft die Liga und einem Verein die Existenz kosten könnten.

Apropos zugeben:
„Auch Du, @hurdie, sagtest doch immer, dass sich das im Laufe einer Saison egalisiert.“

Stimmt’s oder stimmt’s nicht? Gib‘ zu. 🙂


jenseits
22. September 2017 um 18:36  |  620024

Werde wegen irgenwelcher Störungen und defekter Fahrzeuge wohl nich vor 19:15 am Stadion sein. 🙁

Aber dann gebe ich mein Bestes. 🙂


psi
22. September 2017 um 18:41  |  620025

Prima, freue mich auf den Liveticker😉


hurdiegerdie
22. September 2017 um 19:15  |  620031

Stiller
22. September 2017 um 18:32 | 620023

Das mit dem Zugeben hast du vielleicht in den faschen Hals bekommen, es war wieder nicht böse gemeint.

Das ist genau mein TAU. Der Videobeweis hatte in dem Spiel keinen Einfluss, weil alles nach Entscheidung des Feldschiedsrichters entschieden worden ist. Er wurde also nicht enteiert.

Dass sich alles im Verlauf einer Saison ausgleicht, habe ich – wie ich mich kenne 😉 – als landläufige Meinung dargestellt. Ich selber glaube das eigentlich nicht. Wenn Köln durch vermeintliche Fehlentscheidungen in einen längeren Abwärtsstrudel gerät, hilft ihnen auch nicht, wenn sie am Ende dann ausgleichende Entscheidungen bekommen. Aber das ist eine andere Diskussion.


hurdiegerdie
22. September 2017 um 19:22  |  620034

sunny1703
22. September 2017 um 13:15 | 619981

So Sunny, jetzt wo wir im neuen Fred niemanden nerven, meine Antwort:

Fall Langkamp: Die Frage Elfmeter oder nicht ist klar eine der Fragen für den Videobeweis. Ob die originale Entscheidung weiterbehalten werden muss (also Ecke), wenn die Videosicht etwas anders sagt, habe ich bei noch keiner Erklärung zum Videobeweis gelesen. Das müsste geklärt werden. Ich hielte es für Unsinn, wenn es Foul war, dann Ecke zu entscheiden. Punkt ist sicherlich, dass Freistoss die richtige Entscheidung war.

Fall Schmelzer: Die Frage rot oder nicht ist sicherlich eine Frage des Videobeweises.
Die Diskussion um gelbe Karten ging im Wesentlichen um gelb-rot, also ob gelbe Karte oder keine Karte, um den Platzverweis aufzuheben. Es ging dabei nicht darum, ob gelbe Karte oder rote. Eine gelbe Karte in eine rote umzuwandeln, ist also aus meiner Sicht zulässig beim Videobeweis. Weil: es geht um rot oder kein rot. Nichts was ich gelesen habe ging darum, ob rot nur wenn gar nichts entschieden worden ist.

Fall Sokrates: Hier aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung. Wenn das Spiel unterbrochen ist, darf man das Tor nicht mehr geben. Ich persönlich (obwohl wohl gegen die Regeln) fand es gut, das Tor zu geben, weil es niemand hätte verhindern können. Aber klar, das war eine Fehlentscheidung.

Fall Elfer Frankfurt: Bitte, das war F-Schiri Entscheidung. Der V-Schiri hat es nicht überstimmt, weil es nicht sooooo klar war, wie du meinst. Also im Sinne des Videobeweises, die Entscheidung beim F-Schiri zu belassen. Gesprochen wird (z.B. im Kicker), dass ein Kontakt da war (nach sauberer Klärung), der es dem Angreifer nicht ermöglichte dem immer noch freien Ball nachzusetzen. Kann-Entscheidung, die im Sinne des VB nicht überstimmt worden ist.

Fälle Handelfmeter: Der Videobeweis schliesst leider nicht aus, dass Schiris unterschiedlich bewerten. Das war immer so. Der eine V-Schiri hat es wohl als „klaren“ Elfer gesehen, der andere nicht. M.E. muss der F-Schiri da folgen, wenn er sich nicht sicher ist. Aber klar: unterschiedliche Auslegung, menschliche Schwäche, aber nun auch nichts Neues, was vorher anders war. Ich denke aber, dass die Schiris die Regelauslegung kennen und trotzdem so entschieden haben. Ich muss aber auch sagen, dass ich die Dortmund-Szene nie gesehen habe. Mein Youtube sperrt da wegen Rechte-Verletzung.


Stiller
22. September 2017 um 19:26  |  620036

Es ist auch spieltheoretisch ein anderes Spiel. Es unterliegt anderen regeln. Die Anzahl der Einflussgrößen und die Ergebnismenge nimmt zu. Spiele mit unterschiedlichen Regeln sind daher nicht vergleichbar.
Zu sagen, es wäre auch nicht geahndet worden, wenn es den VB nicht gegeben hätte – und Fehler in anderen Spielen zu ahnden – ist daher unzulässig.


hurdiegerdie
22. September 2017 um 19:44  |  620046

Stiller
22. September 2017 um 19:26 | 620036

Die Aussage halte ich (nur ich) für falsch.
Es ist spieltheoretisch kein anderes Spiel. Es sind keine anderen Regeln.
Es ist dagegen zulässig, den alten Status mit dem neuen zu vergleichen. Denn genau darum geht es bei Innovationen. Du hättest Recht, wenn der Videobeweis mehr Fehlurteile erzeugte, als es ohne Videobeweis der Fall wäre.

Ich würde striktere Kriterien anlegen. Der Videobeweis muss in über 90% der Fälle richtig sein.


Ursula
22. September 2017 um 19:46  |  620050

Tut mir leid @ hurdie, ich kann
Dir überhaupt nicht folgen!

Z. B. „im Fall Schmelzer“ hätte es
ohne den „Videoschiedsrichter“
NIE „ROT“ gegeben…

Der Feldschiedsrichter hatte
doch mit der „gelben Karte“
subjektiv eine Entscheidung
und eine „Bestrafung“ aus-
gesprochen…

…hätte ER nicht, denn DANN…

…so ist das für mich klar eine
Kastrierung des Feldschiedsrichters!

Die Höhe eines Strafmaßes darf
doch nicht eines „VS“ obliegen,
dann sollte ER „aus der Ferne“
auch ganz allein entscheiden
und der „FS“ zum Erfüllungs-
gehilfen mutieren, der lediglich
„PFEIFEN“ darf…


hurdiegerdie
22. September 2017 um 19:50  |  620052

Ursula
22. September 2017 um 19:46 | 620050

aber das ist doch die falsche Frage. Die Frage ist: war es rot oder nicht. Die Frage ist nicht, was wurde ursprünglich entschieden.


Stiller
22. September 2017 um 19:55  |  620054

Nein, es ist ein anderes Spiel, wenn es JETZT NEU möglich ist eine solche Entscheidung zu treffen wie @Ursula es beschreibt – ob es berechtigt war oder nicht. Es ist eine Regeländerung. Das ist keine Frage von Meinung o. ä.

Aber da machen die meisten Laien Fehler …


Ursula
22. September 2017 um 19:56  |  620055

@ hurdie

Wäre die relativ lange Verletzungs-
pause (auf dem Feld!) nicht gewesen,
wäre das Spiel mit „Gelb“ weiter-
gelaufen, aber SO konnten alle
Beteiligten den Verletzten (Schmelzer)
mit Schmerzen am Boden liegend
realisieren und GELB „ÜBERDENKEN“….


hurdiegerdie
22. September 2017 um 20:06  |  620062

Stiller
22. September 2017 um 19:55 | 620054

Nein! es ist keine Regeländerung. es ist ein zusätzlicher Schiri, der dieselben Regeln überwacht, wie Linienricher, der 4. etc.


hurdiegerdie
22. September 2017 um 20:07  |  620064

Ursula
22. September 2017 um 19:56 | 620055

die Frage bleibt: War es rot oder nicht?


Stiller
22. September 2017 um 20:08  |  620065

Das haste jetzt exklusiv für Dich.


22. September 2017 um 20:08  |  620066

VB
Bin dafür. Bin aber schwer dafür, dass die Irritationen ganz schnell aufhören.- Und auch ein paar Dinge könnten verbessert werden.
urs Meyer ist mit dem bisherigen Ergebnis, wie auch andere Schiris , nicht zufrieden


Ursula
22. September 2017 um 20:16  |  620069

„VB“ bin ganz und gar nicht dafür!!

In dieser aktuell bekannten Version
und so angewandt, völlig indiskutabel…

Vielleicht gelingt diesbezüglich den
Verantwortlichen noch ein Geniestreich,
allein mir fehlt der Glaube! Nächtle!


hurdiegerdie
22. September 2017 um 20:17  |  620072

Stiller
22. September 2017 um 20:08 | 620065
Das glaube ich nicht Tim.


hurdiegerdie
22. September 2017 um 20:27  |  620075

apollinaris
22. September 2017 um 20:08 | 620066

Auch das stimmt nicht. UrsMeyer ist nicht unzufrieden, er sieht Möglichkeiten, es noch zu verbessern.


23. September 2017 um 0:51  |  620126

,,,aha..und das schliesst sich aus?-Hat er eine Erfolgsgeschichte gezeichnet oder sehr harte, aber konstruktive Kritik geäußert. Seinen Satz „hat den Fussball verschlechtert“ übersetze ich ..wie?


hurdiegerdie
23. September 2017 um 11:58  |  620143

Ich weiss ja nicht welches Interview du meinst. In dem vor einer Woche steht nichts von „verschechtert“ sondern vielmehr:
„Die Kombination aus professionellen Schiedsrichtern und reibungslos funktionierender Technik ist am vielversprechendsten.“

http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1709/Artikel/urs-meier-schiedsrichter-videobeweis-interview,seite=2.html

Anzeige