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(sst) Hey Herthaner,

gut in die Woche gestartet? Das Schöne an Sonntagsspielen ist ja, dass man am Montag noch allerhand zum Auswerten hat. Auf der Arbeit, auf der Straße, am Tresen. Erst Recht nach Herthas grandioser Aufholjagd gegen die Bayern. Herthas Spieler können also mit einem durch und durch positiven Gefühl in die Länderspielwoche starten beziehungsweise zu ihren Nationalmannschaften reisen. In dieser Hinsicht gab es für einen Herthaner heute noch eine besondere Überraschung. Eigentlich hatte Valentino Lazaro vorgehabt, in den kommenden Tagen in Berlin zu Bleiben und an seiner Fitness zu arbeiten. Der lange verletzte Neuzugang hatte gegen Östersund sein Startelfdebüt gegeben und  kam gegen Bayern nach 75 Minuten ins Spiel. „In Schweden hab ich gemerkt, dass es mit der Kraft weniger wird, deshalb will ich jetzt weiter Gas geben“ hatte der Österreicher nach dem 2:2 gegen den Deutschen Meister noch gesagt.

Lazaro wird nachnominiert

Aus dem Konditionstraining wird nun nichts, am Montag saß Lazaro schon wieder im Flieger. Der österreichische Verband hatte ihn kurzfristig für die WM-Qualifikationsspiele gegen Serbien und in Moldawien nachnominiert.

Sicher eine schöne Überraschung, auch wenn die Chancen der Österreicher, noch an der WM im kommenden Jahr teilzunehmen, gleich Null sind.

Karim Rekik kehrt wieder in die Elftal zurück

Andere Herthaner haben da weitaus bessere Aussichten. Marvin Plattenhardt etwa, der mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs ist und nur noch einen Sieg benötigt. Oder Ondrej Duda, der mit der Slowakei auf Kurs ist Richtung Playoffs. Die starken Leistungen von Karim Rekik blieben auch dem neuen Bondscoach Dick Advocaat nicht verborgen, sodass er den Innenverteidiger für die Alles-oder-Nichts-Spielen gegen Weißrußland und Schweden nominierte. Mathew Leckie muss wieder um die halbe Welt reisen. Mit Australien geht es in den Playoffs gegen Syrien.

Nach all den anstrengenden und intensiven letzten Wochen wird Pal Dardai wieder nur eine kleine Trainingsgruppe zur Verfügung haben in den kommenden Tagen. Regeneration dürfte im Vordergrund stehen. Notwendig, nach dem Pensum, dass einige zu absolvieren hatten.

Kann Hertha mit dem Saisonverlauf zufrieden sein?

Was denkt ihr eigentlich über den ersten Saisonabschnitt? Kann Hertha mit der Ausbeute national und international zufrieden sein? Oder wäre mit ein wenig Glück mehr möglich gewesen? Ich denke, Mannschaft und Trainerstab haben sich bisher wacker geschlagen. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung. In diesem Sinne, einen schönen Abend euch.

Training ist morgen ab 15.30 Uhr. 


130
Kommentare

sunny1703
2. Oktober 2017 um 18:54  |  621654

Ha!


Freddie
2. Oktober 2017 um 18:55  |  621655

Ho!

TV-Tip: Sky90 um 22:30. Langkamp ist zu Gast


dewm
2. Oktober 2017 um 18:56  |  621656

He!


psi
2. Oktober 2017 um 18:57  |  621657

Hertha BSC!


sunny1703
2. Oktober 2017 um 19:03  |  621659

Ein erfreuliches Ergebnis gestern, ein zumindest in meiner Rechnung nicht eingeplanter Punkt. Doch nach der Länderspielpause bis zur folgenden kommen die Spiele ,die erstmal richtungsweisend sein werden, zu Hause gegen Schalke und Hamburg und in Freiburg und Wolfsburg.

Hertha bot eine sehr ordentliche Mannschaftsleistung, das fiel besonders gegenüber den Bayern auf, die zwar sehr gute Einzelspieler haben, jedoch auch gestern jegliche mannschaftliche Geschlossenheit vermissen ließen. Nach der ersten Viertelstunde war Bayern nur noch Stückwerk und erst mit der Hereinnahme von Thiago kam wieder ein klein wenig mehr Struktur ins Spiel der Münchner.

Doch auch bei Hertha gab es für mich nicht unbedingt ein alles war toll , dazu war Bayern gestern zu schlagbar.

Selbst die hinter uns stehenden Wolfsburger konnten ein 0:2 gut machen und das sogar in München.

Ich weiß nicht warum wurde, wie so häufig ,das Offensivspiel nach dem Ausgleich(oder einer Führung) vernachlässigt und man ließ sich hinten reindrängen, eine typische Herthareaktion.

Gestern stand zum Glück die Defensive hervorragend und konnte sich an einem insbesondere in der zweiten Halbzeit zum Turm in der Schlacht werdenden Jarstein leistungsmäßig hochziehen.

Dennoch hatte ich den Eindruck, sowohl vom Zweikampfverhalten als auch von der Passgenauigkeit habe ich in dieser Saison schon bessere Spiele Herthas gesehen. Aber vielleicht täuscht da auch mein subjektiver Eindruck.

Vb :
Ausgehend von dem Zurückschalten nach dem Ausgleich, bin ich ganz zufrieden, dass Hertha diesen erst in der zweiten Halbzeit schaffte. 🙂

Aber mal der TV Reihenfolge bei Sky und meinem eigenen Empfinden nach. Im Normalablauf traute ich meinen Augen nicht als der FS Elfmeter gab, das war für mich ein, „dann gibt es in jedem Spiel 20 Elfer“ Elfmeter(allerdings hätte Boateng Gelb sehen müssen).
Am TV sahen wir anschließend ungefähr zehn Situationen auch in superhyperzeitlupe, die kein Foul von Martinez sahen. Dementsprechend war ein Einspruch des VS und dann auch das nochmalige Nachschauen des Fs richtig ,auch mit der richtigen Entscheidung des FS.

Irgendwann noch in der ersten Halbzeit,aber schon eine ganze Zeit nach dem ganzen trara, meinte Fuss, in München bei Sky sei eine Einstellung gefunden worden,die doch auf Foul hindeutet. Gesehen haben wir diese einstellung direkt vor Beginn der zweiten Halbzeit also ca. 40 Minuten später.

Sollte also Osmers und der VS auch nur die Bilder zur Verfügung gehabt haben, die wir direkt am Anschluss an die Situation sahen, war Osmers Entscheidung folgerichtig. Sah er zu dem Zeitpunkt die andere Situation schon, war sie natürlich falsch, denn handelte es sich nicht mehr um eine eindeutige Fehlentscheidung.

Viel schlimmer als diese Eventuellfehlentscheidung fand ich das Anschlusstor von Hoffenheim kurz vor Schluss in Freiburg. Das war schade, weil der Vb ansonsten an diesem Spieltag vieles richtig stellte.

Ich habe von vornherein erwartet, dass der Vb nur einige wenige Situationen die völlig falsch vom FS entschieden wurden, korrigieren kann. Die Regeln im Fußball geben den Schiedsrichtern sehr viel Ermessenspielraum in die Hand. Daran wird sich nichts mit einem VS ändern, und es wird sich nichts daran ändern,ob einer an der Glotze in Köln oder welche von den Vereinen beauftragte sich das anschauen und Einspruch erheben.
Bei Martinez gegen Darida hätte Osmers bei einem Einspruch der Bayern genau so entschieden,wie er es bei einem Einschalten aus Köln machte. Wenn nicht, haben wir ein ganz anderes Problem, dann Gute Nacht!

Alle Schiris müssen noch Feinjustierungsarbeiten beim Umgang mit dem Instrument leisten, solange der FS Herr des Verfahrens ist,sollte er lieber öfters nochmal selber zum Spielfeldrand rennen und sich eine Pause vor der Glötze gönnen, als sich völlig auf die Entscheidung des VS zu verlassen.

Wichtig ist nur, dass diese Zeit nachgespielt wird, das ist gestern nicht passiert, Verletzungsunterbrechungen, Auswechslungen und der Vb hätten eine Nachspielzeit von 7-8 Minuten auf beide Halbzeiten gesehen, gerechtfertigt,stattdessen gab es jedoch nur 5 Minuten.

Es geht um eine Hilfe bestimmte krasse Fehlentscheidungen zu unterbinden und in diesen wenigen Siuationen dann auch Gerechtigkeit siegen zu lassen.
Ein viel mehr an Gerechtigkeit gibt der Fußball mit seinem Regelwerk nicht her und hat er noch nie hergegeben und das ist gut so, denn auch deshalb lieben wir ihn.

Zum Schluss geht es nur darum,ob mit oder ohne dieses Instrument, nicht um eine weitere Experimentierphase mit was weiß ich für Veränderungen, die aber nichts an der jetzt schon bestehenden Problematik verändern werden.

Ich bleibe jedenfalls erstmal weiterhin offen für diese Neuerung.

Euch allen eine schöne Woche und einen schönen Einheitsfeiertag

sunny


2. Oktober 2017 um 19:17  |  621660

Jepp

nach der Länderspielpause bis zur folgenden kommen die Spiele ,die erstmal richtungsweisend sein werden, Zu Hause gegen Schalke und Hamburg und in Freiburg und Wolfsburg.

Bis jetzt hat der Spielplan Hertha einige dicke Brocken serviert. Im Vergleich zur Vorsaison („geht ja gaaaaar nicht“ 🙄 ) hat Hertha ähnlich viele Punkte geholt gegen Dortmund (A), Bremen (H), TSG (A), B04 (H), M05 (A) und FCB (H). Es wäre beruhigend, wenn Hertha gegen die von sunny um 19:03 | 621659 genannten Abstiegskandidaten weitere 9 Punkte sammeln könnte – gerne auch mehr. 😀


frohnauer
2. Oktober 2017 um 19:21  |  621661

Ich bin bisher ganz zufrieden. Einige Spieler speziell in der Offensive kommen langsam ins Rollen. Und Selke wird hoffentlich auch bald spielen. Das Auftaktprogramm in der Liga war ordentlich, jetzt kommt noch S04.
Aber auswärts gibt es schon Luft nach oben. Auch wenn es gegen Mainz und die Schweden zweifelhafte 11m gab: Hertha muss vor allem in der Offensive zulegen. Bisher vermisse ich da noch mehr Mut und eine bessere Spielidee. Darüber wird dann das Spiel in Freiburg und in Luhansk Auskunft geben.


2. Oktober 2017 um 19:24  |  621662

OT Der amerikanische Traum – zerschossen in Las Vegas?
Mein Beileid allen Opfern und ihren Hinterbliebenen.


dewm
2. Oktober 2017 um 19:25  |  621663

Heute ist nicht gestern. Ich melde mich HEUTE zu dieser „aktiven Testphase“. Nicht, dass ich mich dem Vorwurf ausgesetzt sehe, noch emotional beeindruckt zu sein. Ich will auch gar nicht auf die mir absolut unverständliche Diskussion eingehen, ob der Videobeweis in jener Elfmeter-Szene den Regeln entspräche oder nicht. Was ist das auch für eine Regel? Eine Regel, die mit dem Spiel selber auf dem Platz im Wettkampf der Spieler gar nichts mehr zu tun hat. Wie kann diese Regel jenen erklärt werden, denen schon das Verständnis des Abseits schwerfällt? Die bisher komplizierteste Regel eines ansonsten total einfachen Spiels. Ich habe gar nicht erst den Anspruch zu verstehen, wann der VB gilt und wann nicht. Ich hab mich damit abgefunden, dass er einfach immer mal kommt…

Darida fiel nach tollem direkten Spiel im Bayernstrafraum, es gab einen Pfiff und der Schiedsrichter zeigte (unter Jubel vieler Stadionbesucher) klar auf den Elfmeterpunkt und Kalou, der bereits bereit stand, hätte den Ball reingehauen, oder nicht. Alternativ hätte der Schiri auch einfach nicht pfeifen können, viele Herthaner hätten aufgebracht gepfiffen, das Spiel wäre weiter gegangen. So What!?! Fußball eben… Seit Jahren erlebt – es gehört dazu. Der Stürmer fällt… Elfmeter oder nicht Elfmeter? Die Einen sagen so, die Anderen sagen so. Klar, wer so und klar, wer wiederum so sagt. Wie geschrieben: Fußball eben. Aber was erlebten wir gestern? Nach einem Elfmeterpfiff? Die Bayernspieler beschwerten sich, was normal ist und Kalou besorgte sich den Ball, um zu vollstrecken. Umsonst…

Worauf ich in dieser Stelle aufmerksam machen will ist, wie es sich im Stadion anfühlt, wenn man dieser „Nummer“ beiwohnt, wobei doch eigentlich klar ist, worauf es hinaus läuft. Der Schiri hält sich die Hand ans Ohr, er hält diese erneut ans Ohr und noch mal, dann läuft er ans Seitenaus an die Mittellinie, er schaut, er schaut anscheinend ein zweites Mal, ein drittes Mal, er kommt zurück, nimmt den Ball in die Hand und lässt mit Schiedsrichterball weiterlaufen….

Was für eine trauriges Ergebnis für den Schiedsrichter? Hatte er doch bis letzte Saison die absolute Macht aufgrund dessen, was er sah zu entscheiden. Ihm erging es wie allen anderen Akteuren auf dem Platz, er überblickte die Situation und entschied. Er machte Fehler, klar, aber ER entschied. Nun tut er mir Leid. Vielleicht hätte Kalou getroffen, vielleicht nicht. Vielleicht wäre das Spiel schlechter für Hertha ausgegangen, vielleicht besser, wer weiß? Aber diese Szene hatte rein gar nichts mit dem Fußball zu tun, der mein Fußball ist. Es mag sein, dass diese Dinge in amerikanischen Sportarten, wie Basketball und American Football für zusätzlichen Reiz sorgen. Aber zum eher „anarchistischen“ Fußball passt das nicht. Ich muss mich daran gewöhnen. Und als Beobachter werde ich es. Aber der Reiz dieser (meiner) Sportart ging ein weiteres Stück verloren. Nicht dem Geld geschuldet, sondern dem Gerechtigkeitswahn EINIGER, wird der Schiedsrichter und damit der Sport in solchen Szenen der Lächerlichkeit preisgegeben.


Start-Nr.8
2. Oktober 2017 um 19:28  |  621664

Ich bin mit der Ausbeute sicher zufrieden. Wir stehen in der Liga ganz ok da, angesichts des Prgrammes zu Beginn. Nach der Pause wird es aber ernst, da müssen mehr Punkte her. In der Liga war lediglich Mainz ganz, ganz schlecht. 3 verschenkte Punkte. Hoffenheim, Bayer 04 und München sind dafür über Erwartung gelaufen.

Wir tun uns sehr schwer in der EL, da werden wir möglicherweise nicht weit kommen, aber das ist mir egal und Trainer und Team auch nicht wichtig, könnte man meinen.

Ich wünsche mir lediglich eine bessere Balance zwischen Angriff und Verteidigung, das ist für mein Gefühl insgesamt deutlich zu defensiv und daher nicht ausgewogen. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 19:29  |  621665

Ich weiss jetzt nicht, welche Szene bei Freiburg Hoffenheim ihr meint und warum, aber egal. Ich ahbe darauf nicht so geachtet. M.E. keine Szene, wo der VB einberufen werden müsste.

Hertha’s VB war schlichtweg 3x falsch. Er darf nicht einberufen werden, weil unklar, der Schiri darf nicht umentscheiden, weil unklar, un drittens war es die falsche Entscheidung.

Ach ja, Alba spielt 😉


Stiller
2. Oktober 2017 um 19:36  |  621667

@nrwler, mit sachlichem Widerspruch habe ich kein Problem, er ist herzlich willkommen.

Valide muss die Statistik dann aber sein. Das ist sie aber bei weitem nicht, Denn diese Entscheidungen erfolgen kaum regelkonform.

Insofern wäre das Ergebnis mindestens fragwürdig.

Sollte es aber zu einer offizieller Einführung des VB kommen, weil diese „objektiv“ besser sei als bisher, dann wird eine solch eklatante Fehlentscheidung künftig mit Sicherheit auf dem Rücken der Schiedsrichter ausgetragen werden.

Wie auch immer. Allein die permanente Nichteinhaltung der VB-Regeln, die Dauer der Unterbrechungen und die wahrscheinlich ungleiche Handhabung der daraus resultierenden Nachspielzeiten (darüber wurde bislang nirgendwo diskutiert – doch, jetzt auch durch @sunny) sind in meinen Augen keine Verbesserung dieses uralten Spiels.

P.S.:
Wie @zippy bin übrigens auch ich nicht der (subjektiven) Ansicht, dass der Schiedsrichter gestern vorsätzlich falsch entschieden hätte. Es zeigte „lediglich“, dass der VB seine Entscheidungskraft in Frage gestellt und ihn unsicherer gemacht hat.


playberlin
2. Oktober 2017 um 19:37  |  621668

Angesichts der Tatsache, dass mit Selke und Lazaro die beiden teuersten Neuzugänge noch kaum in Erscheinung treten konnten, dass auch Duda erst nach und nach Rhytmus erlangt und die U21-Europameister bzw. Confed-Cup-Akteure Weiser, Stark und Plattenhardt Rückstand hatten und vor allem angesichts des starken Auftaktprogramms (Dortmund, Hoffenheim, Leverkusen und Bayern) ist Herthas Saisonstart sehr ordentlich gewesen – meine Meinung.


nrwler
2. Oktober 2017 um 19:42  |  621669

@hurdie
Du weißt nicht welche Szene bei SCF – 1899 gemeint ist… Weißt aber:
„keine Szene, wo der VB einberufen werden müsste..“

Gemeint ist der Anschlusstreffer der Hoffenheimer in der Nachspielzeit. Eindeutig Abseits.

Und da ich dachte, JEDES Tor wird durch den VB verifiziert, wäre dies eine klare Fehlentscheidung durch den Videobeweis.
Aber viell ist meine Annahme auch falsch.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 19:53  |  621670

nrwler
2. Oktober 2017 um 19:42 | 621669

Ich wüsste nicht, dass JEDES Tor duch den VB verifiziert werden müsste.
Es ist bei allen Mängeln der Videoüberprüfung eben auch ein Problem, dass seine „Regeln“ von vielen noch nicht verstanden worden sind. Da gibt es ein klares Kommunikationsproblem.


Ursula
2. Oktober 2017 um 19:55  |  621671

# „Monstrum“ Viedeobeweis

Mensch @ dewm, um 19:25 Uhr
haste endlich mal wieder einen
hübsch netten und anspruchsvoll
formulierten Beitrag rausgehauen,
in dem auch ich mich inhaltlich
voll wiederfinde! Kannste doch…

Ehrliches Kompliment!!


nrwler
2. Oktober 2017 um 20:05  |  621672

@Stiller
Klar, valide sollte eine/die Statistik schon sein. Nur auch dies kann durchaus Auslegungs- und/oder Definitionssache sein.. 😉

Im Grundsatz stimme ich Dir aber zu:
Die Nichteinhaltung der VB-Regeln untergräbt den Videobeweis massiv. So wie er jetzt „funktioniert“ sehe (auch) ich keine Verbesserung zur vorherigen Praxis.
Jedoch, und hier mag ein entscheidener Unterschied unsere Sichtweisen liegen, glaube ich, dass das „Zusammenspiel“ Feldschiedsrichter & VB mit der Zeit besser werden kann. Quasi: „Learning by doing.“
Daher auch erst ein „Fazit“ nach der gesamten Saison, wenn möglich.

Und hinzukommt: Auch die anderen Fussballregeln werden oft „nicht eingehalten“ (#Fingerspitzengefühl). Abgeschafft oder“zum Teufel gewünscht“ werden diese Regeln aber nicht. Eben weil sie etabliert sind, lange bestand haben/hatten.

Ich würde dafür pladdieren dem VB mehr Zeit zu geben. Und für die Ansich schon sehr schwammigen Fussballregeln kann der VB eh nichts. Soll heißen: (fast) jeder Elfmeter ist, aus meiner Sicht, ein „kann“ Elfmeter.
Sehr, sehr selten ein „muss“ Elfmeter.


Freddie
2. Oktober 2017 um 20:12  |  621673

@hurdi 19:53

Bei Tor nach Abseits soll der Videoschiri eingreifen.


nrwler
2. Oktober 2017 um 20:17  |  621674

@hurdie
Naja, okay etwas schwammig von mir ausgedrückt mit „verifiziert“…
Also so wie ich es verstehe:
In Köln sitzt PRO Spiel EIN Video-Assistent (VA) der sich das gesamte Spiel übern Fernseher anschaut. Exakt in 4 Situationen kann dieser eingreifen:
– Tor
– rot Karte
– Elfmeter (=vom FS gegeben Elfmeter/ oder vom FS übersehene Fouls im Elfmeterraum),
– Spielerverwechslung

So, nun wurde ein Tor im Spiel 1FC vs 1899 in der Nachspielzeit gegeben.
Das heißt für mich: Okay, der VA schaut sich diese Situation nochmal an. Denn er könnte ja in dieser Situation eingreifen, falls etwas „nicht stimmen“ würde.

Nun hat der bei diesem Spiel, bei dieser Situation aber nicht eingegriffen. Obwohl er hätte eingreifen müssen, da Abseits.
Daher für mich: Fehlentscheidung des Videobeweises!

PS. @Freddie war schneller, und eindeutiger! 🙂


Exil-Schorfheider
2. Oktober 2017 um 20:18  |  621675

Kamikater
2. Oktober 2017 um 20:31  |  621676

@dewm
Schon mal ne Anzeige wegen zu schnellem Fahren bekommen? Mit Foto? Hast dann Deinen Führerschein weggeschmissen und gerufen, das sei ja nicht mehr Dein Autofahren?

Und was machen wir mit den ganzen Kameras zur Fanüberwachung? Abschaffen und Pyro legalisieren? Wie gerade in Düsseldorf?

Warum gibts überhaupt Zeitlupen? Nicht mehr Dein Fernseher?

Also ich entscheide mich mal ganz bewusst für eine solch drastische und polemische Darstellung, deren Vorlage du ja gegeben hast.

Es geht nicht darum, dass der Videobeweis schlecht ist, sondern darum, dass mit Fehlern in der Bewertung nicht richtig umgegangen wird.

Wenn es diese gäbe, hätten wir diese ganzen Probleme nicht. Aber wenn es zur Willkür wird, dann wirds happig, insbesondere wenn Schiris so auffliegen, jedoch nicht bestraft werden.

@Fortuna
Schöne Polenböller im Duisburger Block. Mag nur nicht jeder Fan.


Stiller
2. Oktober 2017 um 20:33  |  621677

@dewm, bin da komplett bei Dir. Fast exakt die gleichen Gedanken sind mir heute Morgen auch gekommen.


2. Oktober 2017 um 20:34  |  621678

+ + + HERTHA nach 3 englischen Wochen: Durchwachsene Bilanz mit Highlight am Ende! + + +

7 Spiele in 22 Tagen sind bewältigt. Die Bundesliga geht in eine kurze Pause, diverse Herthaner fahren zu ihren Nationalmannschaften, so z.B. Marvin Plattenhardt zum deutschen Nationalteam!

Gestern beendete HERTHA die erste Serie an englischen Wochen mit einem 2:2 gegen die Bayern. Weder eine lange Europa League Reise nach Schweden, noch ein 0:2-Rückstand, noch das Starensemble des FC Bayern konnten der tollen Moral der Alten Dame begegnen. Ondrej Duda (1. BL-Tor!) und Salomon Kalou (29. BL-Tor, 10. Platz der Vereinsgeschichte, 9. Platz Wolfgang Gayer 30 Tore…) krönten die Leistung der Blau-Weißen mit den beiden Toren zum Unentschieden.

Das Spiel gegen die Bayern sorgte für einen tollen Abschluss der englischen Wochen im September/Oktober. HERTHA steht mit 9 Punkten nach 7 Spielen auf Platz 10 der Tabelle. Damit stehen die Blau-Weißen deutlich besser da, als der EL-Konkurrent aus Köln. Dennoch: Ein Blick auf die Wochen der Dreifachbelastung zeigt, dass die Bilanz ausbaubar ist: 1 Sieg, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen (Bundesliga: 1,3,1), noch kein Europa League Sieg, noch kein Europa League Tor.

Diese Bilanz gilt es nach der Länderspielpause zu verbessern. Ab 14.10. stehen für die Alte Dame erneut 7 Spiele in 22 Tagen an: Schalke (H), Freiburg (A), Hamburg (H), Wolfsburg (A) in der Bundesliga, Köln im DFB-Pokal und 2 Spiele gegen Luhansk in der Europa League.

Aktuelle Zahlen aus 2017/18 und mehr unter http://herthawiki.de


monitor
2. Oktober 2017 um 20:42  |  621679

#Videobeweis

Er hat m.E. bisher nichts verbessert, nur verändert.
Der Aufwand ist größer, die Empörung ebenfalls. Wo soll ich da den großen Vorteil sehen?

Früher hat ein Schiedsrichter Mist bauen können, am Sonntag waren es zwei.
Ist eine potentielle Miststeigerung von 100%!

Aber wän’s schee macht! 😈


nrwler
2. Oktober 2017 um 20:42  |  621680

@dewn
Chapeau, auch von mir..!
(Obwohl ich dem VB eher wohl gesonnen bin.)

Gegen ein solches subjektiv-emontionales Statement kann man (ich) nicht argumentieren. Traumhaft! Erhlich.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 20:46  |  621681

Freddie
2. Oktober 2017 um 20:12 | 621673

Ist das deine Meinung, oder gibt es einen Beleg? Ehrliche Frage, ist schon wieder zu heiss hier.


monitor
2. Oktober 2017 um 20:51  |  621682

Zur Lage der Hertha?
Ich bin zufrieden. Die dicken Brocken einigermaßen bis sehr gut bewältigt.
Das 2:1 gegen Leverkusen war in der 1.HZ ein echtes Sahnehäubchen, da konnte man sehen was potentiell bei Hertha möglich ist. Beim 0:1gegen Mainz allerdings leider auch. 🙁
Die Euro-Liga sehe ich als Wettbewerb ohne Leistungsdruck. Da können sich alternative Spieler beweisen. Die Heimspiele sollte man möglichst gewinnen, aber das Unentschieden fand ich auch okay. Den Wettbewerb nehme ich erst ernst, wenn wir uns dort immer wieder einfinden, weil wir in der Liga stetig die EL Plätze erringen. Dann hat der Verein aber auch einen entsprechenden Qualitätsschub verläßlich gemeistert.
Das wäre mein Traum.


2. Oktober 2017 um 20:55  |  621683

Zum ‚Spiegel-Artikel–ich finde den gut. Auch die für manche vielleicht mißverständlichen Sätze. Natürlich ist es so, dass moderne Gesellschften hin und wieder dazu neigen, sich zu verzetteln, wenn es um „mehr Gerechtigkeit“ geht.
Man schaue sich manche Diskussionen um einzelne Prämissen zum Beispiel in der Spzialpolitik an. Man schaue sich gar die Begründungen mancher Ausführungsbestimmungen zu einzelnen §§ an: da wird man beim Lesen schon meschugge: der Versuch, allen in allen Belangen zu allen Gelegenheiten gerecht zu werden, scheitert nicht selten an der Lebenswirklichkeit…und prooduzierten einen Berg von Reglementierungen. Da haben es archaische Gesellschaften einfacher gehalten..allerdings auch eine einfachere Strukturen vorgefunden
Die besondere Beziehung zwischen z.T. überzogenen Gerechtigkeitssinn und leicht paranoischen Verfolgungphantasien hatte ich vor etwa zwei Jahren mal erwähnt, als ich dem VB noch sehr defensiv gegenüberstand, nicht ablehnend..aber ich hielt ihn für schlicht für überflüssig.-
Jahrelang haben die Spieleberichterstatter den VB vorbereitet. Jede Szene, ob im MF oder Strafraum wurde zig mal mit der Lupe gezeigt, seziert..um zu zeigen: schaut her, ein Schiri sieht nur die Hälfte. Man hat völlig kritiklos die Wahrnehmung der jeweiligen Kameraperspektive als „Wahrheit“ als „objektiv“ genommen.-Das hat man nun so lange, bis selbst im Radio die Reporter bei fast jedem Pfiff die Frage mitschwingen lassen“ na, wenn das mal wirklich so war. “ „Abgebliches Abseits, angebliches Foul“..das wurde Standard, ob belegt oder nicht. Die Spieler und Trainer und auch Manager, die jahrelang eher negativ eingestellt waren, wurden sukkzessive weichgekocht.
Nun ist er da, der VB und es leben die altbekannten Fraktionen auf: die., die schon immer dagegen waren und sich bestätigt fühlen und jene, die schon immer dafür waren und sich auch bestätigt fühlen. Nur eins hat sich geändert: die Gräben dazwischen sind noch tiefer.
Football hat viel komplizierte Regeln als unser Fussball und ist auch deutlich undurchsichtiger im wahren Wortsinn: noch weniger als unsere Schiris, kann man im football sich auf das bloße Auge verlassen. Das hat man als Amerikaner längst akzeptiert.
Aus rein fussballerischer Sicht und auch ein wenig aus sozialpsychologischer Sicht, halte ich den Ausschluss der Videotechnik für immer noch den besseren Ansatz.
Aber dafür ist zu lange auf den Schiri eingedroschen worden, man kann das nicht mehr zurücknehmen. -Vor ein paar Jahren hoffte ich auf Selbsstheilungsprozesse: das TV hätte sich z.B verpflichten können, allenfalls bei glasklaren (!) Situationen Zeitlupen von falschen Entscheidungen (immer wieder) zu wiederholen..Aber das TV hatte da ganz sicher eine andere Interessenslage ( dieser eigentlich naheliegende Zusammenhang wird ja hier als Verschwörungsphantasie gehandelt)
Mir war der Umgang mit den Entscheidungen wichtiger als die Entscheidung selbst.-Respekt auch vor den alltäglichen Unzulänglichkeiten, ist eine sehr lebensbejahende Einstellung-
Sport ist halt aber leider nur noch grelle und reinprofitorientierte Show.-
Das Rad können wir nicht mehr zurückdrehen, glaube ich.
Ich sehe es deshalb pragmatisch: macht diesen VB endlich transparent und werdet klarer. Dann verstummen auch die Kritiker schnell wieder.
Aber bitte bitte verschont uns von weiteren technischen Neuerungen, die vermeintlich mehr Gerechtigkeit bringen sollen. Anpassungen an das Leben und seine Normen, sollten einen anderen Ansatz haben


Freddie
2. Oktober 2017 um 21:08  |  621684

@hurdie

Exil hat dazu einen Link eingestellt. Ich hatte es aus Erinnerung der Begründung bei Einführung der Regel geschrieben


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 21:11  |  621685

Ich hatte im Vorfred einen Link zur Historie bei der NFL eingestellt. Da hatte man vor 30 Jahren (in Worten dreissig) fast genau dieselbe Diskussion, mit fast genau denselben Argumenten. Die Diskussion um den Videobeweis sind also unabhängig von der Sportart, mMn.

Der Punkt ist, dass man die Lehren in der NFL über 30 (in Worten dreissig) Jahren nicht ziehen wollte. Dort hat etwa vor 30 (in Worten, na ihr wisst schon, und es war denn etwas weniger) Jahren genau diese Führung des Videobeweises wie sie jetzt nach 30 (unsoweiter) Jahren hier geführt wird, dazu geführt (ich führe dreimal) , den Videobeweis wieder einzustampfen.

Er kam zurück, weil es einfach absurd ist, die technischen Mittel nicht zu nützen. Und es wird immer absurder werden.

Ds Problem ist die „Klarheit“, wann die VK eingesetzt werden soll, auch das hat man vor 30 Jahren usw, usw, schon erkannt.

Stampft die VK wieder ein, mir egal, Sie wird wieder kommen… oder baut sie vernünftig um.


monitor
2. Oktober 2017 um 21:17  |  621686

@apo
Ich teile Deine Ansicht, vor allem was die des TVs betrifft.
Die haben den Bezug zum eigentlichen Spiel längst verloren und glauben sich als zusätzliche Kraft aufspielen zu müssen, anstatt einfach nur als Berichterstatter.

Mit fällt da wieder Hans Meyer vor Jahren im Doppelpass ein, wo 20 Minuten über Rückpaß zum Torhüter oder nicht debattiert wurde.
Er hörte sich das eine ganze Weile mit an und kam dann selbst knallhart auf den Punkt.
Credo: „Rückpass zum Torwart ist verboten, um Zeitspiel zu unterbinden. Hat hier irgend jemand in der Runde ein Zeitspiel wahrgenommen?“ Rumms, damit war das Thema beendet!

Das soll nur ein Beispiel sein, wie die ganzen Sendungen im TV Zeit schinden, um Sendezeit zu füllen, mit völlig überflüssigen Kontroversen der immer gleichen „Experten“!

Didi Hamann hat mich gestern angenehm überrascht. Aber das ist alles natürlich auch Geschmackssache.

Diese endlosen Diskussionen in der Vergangenheit haben nie dazu geführt, daß der VB sich wirklich als Lösung anbietet, weil sich diese Experten am Sonntag im Dopa nicht mal einig sind, was richtig oder falsch war! Und die haben nicht den Zeitdruck, wie die Schiris im Spiel.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 21:19  |  621687

Freddie
2. Oktober 2017 um 21:08 | 621684

Der Punkt ist die „Klarheit“, wann die VK benutzt werden soll. Es wurde immer gesagt, bei Abseits ginge es nicht um Fusspitzen.

Ich könnte jetzt 3 Szenen aus dem 3:2 machen. Aber das will ich nicht wirklich. Es war so eine unübersichtliche Situation, dass m.M.n der Videobeweis nicht hätte benutzt werden sollen, was er wohl auch nicht wurde. Wir müssten klären, ob das Abseits direkt nach dem Pass aus dem Halbfeld die Frage ist, ob der Hoffenheimer den Kopfball berührt hat, ob er vorher in den Rücken gestossen worden ist und es Elfmeter hätte geben können. Alles vorausgesetzt, ich habe das richtige youtube-Video gefunden.

Die Frage ist nicht, ob es letztendlich Abseits war, sondern, ob es so klar war, das die VK hätte eingreifen müssen. Im Endeffekt diskutiert man eine VK, die gar nicht zum Einsatz kam.

Bei der Kurzberichterstattung im Fernsehen, habe ich es nicht gesehn, in Spielnachbesprechungen lese ich kaum etwas davon. War es einfach nur eine nicht 100%ige Entscheidung, bei der die VK nicht eingesetzt werden sollte?


Ursula
2. Oktober 2017 um 21:46  |  621688

# Videobeweis

Mein letztes Wort zum Sonntag,
nee zum Tag der „Deutschen
Einheit“, kann nur lauten, der
Videobeweis in DIESEM aktuellen
Format, hat keine Existenzberechtigung!

ER kommt aus vielerlei Gründen aber
NICHT vom Tisch! Müßig alle „Vorteile“
abzuwägen, denn es gibt sie in der Tat!

ABER ER muss total überarbeitet und
plastischer (transparenter) mit klaren
Regeln ausgestattet, eigentlich absolut
modifiziert, NEU auf den offensichtlich
„empfängnisbereiten Markt“ geworfen,
mit der Hauptprämisse, dass diese
Feldschiedsrichter nicht kastriert, und
Opfer ihres eigenen Standes werden!

Die Zuschauer im Stadion, wie auch
am TV, wie gestern, sich nicht in einer
saublöden, unbefriedigten Situation
wiederfinden (siehe @ dewm)…!!

Dieses einfache Spiel heißt noch
immer Fußball, nicht „Football“..

Nächtle!


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 21:55  |  621689

Ursula
2. Oktober 2017 um 21:46 | 621688
Nimm statt Football mindestens 25 andere Sportarten (Alba hat mit Videokontrolle zu Recht verloren). Wortspiele mit Fussball und Football bringen uns nicht weiter.
Bei Hertha wurde der Schiri nicht enteiert, er – und zwar er selber – hat seine Entscheidung revidiert.


U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:00  |  621690

Na ja ,ich bin schon bei der „vernünftigen
Fraktion“ . Heißt gegen den VB!
Und die Argumente von @dewm sind
nun wirklich nicht mehr zu toppen.
Auch nicht vom Kater.


nrwler
2. Oktober 2017 um 22:06  |  621691

@hurdie


„Die Frage ist nicht, ob es letztendlich Abseits war, sondern, ob es so klar war, das die VK hätte eingreifen müssen.“

Ja es war klar, da ein Tor gefallen ist.
Oder besser: Da der Feldschiedsrichter auf Tor entschieden hat.

Und ein Tor gehört zu den Situationen bei dem Video-Assistent (VA) potenziell eingreifen kann. Somit muss er sich dies (eigentlich) immer anschauen. So mein Verständnis. (Denn wie will er potenziell Eingreifen, wenn sich die Situation nicht noch einmal anschaut?)

Anscheinend hat der VA das Abseits nicht erkannt, oder sich für „gleiche Höhe“ entschieden. Für mich ein Fehlentscheidung (denke im youtube Video – ca. 5min lang – sieht man dies ganz gut).

Zu Deinen beiden anderen Szene:
„Der eine Hoffenheimer verlängert per Kopf“
Nach Ansicht des youtube-Videos (aus meiner Sicht) ausgeschlossen. Der Ball fliegt 30-50cm über den Kopf vorbei.

„Strafwürdiges Foul durch Kölner Spieler“

Möglich. Nur dann hätte der VB den Schiedsrichter darauf hinweisen müssen. Dieser auf Elfmeter entscheiden etc. Hat er aber nicht. -> Fehlentscheidung VB


Ursula
2. Oktober 2017 um 22:06  |  621692

@ hurdie

„Football“ war nur ein Synonym für
„mindestens 25 andere Sportarten“…

Gestern wurde der Schieri zwar nicht
„enteiert“, aber ER war dennoch Opfer
seiner eigenen Eifrigkeit (Neuling!) einer,
seiner Entscheidung „fehlerlos“ gerecht
zu werden, mit der Quintessenz ggf.
einen Fehler gemacht zu haben!?

ODER ist es bis JETZT völlig unstrittig,
das es KEIN Elfmeter war?

Ich habe „von oben“ spontan auf
Elfmeter „entschieden“, und nu…?


U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:09  |  621693

Und ja ich will endlich einen
Volksentscheid für oder gegen
den Vb in Deutschland! Basis-
demokratie für Alle.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Oktober 2017 um 22:14  |  621694

@TomPetty

ist im Alter von 66 Jahren verstorben

Quelle: CBS News unter Berufung auf Los Angeles Police Department – hier


nrwler
2. Oktober 2017 um 22:15  |  621695

…Strafwürdiges Foul durch FREIBURGER Spieler…

Ohjee, die Nerven! Oder Müdigkeit..?!
Wie auch immer.
Genug is genug!


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 22:16  |  621696

U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:00 | 621690

Ich halte fest: ich habe nicht von Fraktionen gesprochen. Das machst du. Also ein Gegner der Videokontrolle.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 22:18  |  621697

Ursula
2. Oktober 2017 um 22:06 | 621692

Ich habe jetzt mehrfach gesagt, dass diese Videokontrolle bei Hertha ein Fehler war. Un nu?


U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:18  |  621698

Wie sagte ein Freund vor 5 Jahren zu mir.
Die Einschläge werden immer kürzer.
R.I.P.


U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:21  |  621699

Ich habe mich doch schon mehrfach geoutet.
Ergo gegen den VB.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 22:25  |  621700

nrwler
2. Oktober 2017 um 22:06 | 621691

Ich fand es nicht so klar (müsste ich ausholen).

„Und ein Tor gehört zu den Situationen bei dem Video-Assistent (VA) potenziell eingreifen kann.“

Richtig: kann! Eben nicht muss!!!

Stand er im aktiven Abseits oder im passiven? Der Ball wurde nicht auf ihn gespielt.

Er bewegt sich danach aus dem Abseits raus- Kopfball neue Situation?


Freddie
2. Oktober 2017 um 22:25  |  621701

Tom Petty?
Ach Mann…
Ich dachte 2016 wäre schei….


monitor
2. Oktober 2017 um 22:25  |  621702

Andreas Schmidt hat mich mehr getroffen. Der war mir näher.

Tom Petty ist auch schlimm. Gerade gestern meine Musik Daten geordnet und ihn dabei gehört.
Traveling Wilburys waren eine geile Idee.


monitor
2. Oktober 2017 um 22:27  |  621703

dewm
2. Oktober 2017 um 22:30  |  621704

@KAMI um 20:31 Uhr: Mir ist es egal, worum es Dir geht. Genauso ist es mir egal, wenn festgestellt wird, dass der VB beim gestrigen Spiel im Olympiastadion falsch war. Du bezeichnest Deine Replik als drastisch und polemisch. Ich bezeichne diese als völlig verfehlt. Keines Deiner Beispiele hat mit dem Fußballspiel zu tun. Du machst Dir nicht mal die Mühe, wie andere ImmerHerthaner Sportarten, die mit VB gut funktionieren, ins Feld zu führen. Damit reicht Deine Replik nicht mal dazu, wie die „berühmten“ Arbeitsplätze, ironisch verarbeitet zu werden. Wir kommen hier einfach nicht zusammen, da Du anscheinend die Emotionen des reinen Spiels nicht spürst. Andere wie NRWler obwohl, wie er sich selber definiert, dem VB wohlgesonnen, verstehen den ureigentlichen Sinn des Spiels anscheinend im Gegensatz zu DIR. Deshalb bleibt es klar: Wir kommen nicht zusammen. Nicht einmal das geringste Verständnis können wir für einander aufbringen. Denn das Fußballspiel ist nicht dafür gedacht, Arbeitsplätze zu „sichern“. Wer das Glück hat, im Umfeld dieses großartigen Spiels seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wie zum Beispiel die Macher dieses BLOGs, sind zu beneiden. Aber deshalb haben jene keinen Anspruch, dass sich das Spiel anpasst. Sie profitieren vom Erfolg das Spiels.

@URSULA, STILLER, U.KLIEMANN: freue mich, dass Ihr es seht wie ich. Vielleicht bleibt unser Sport ja doch verschont. Andere spüren zwar, dass dieser extreme Eingriff schadet, aber versuchen dem was positives abzugewinnen und hoffen. Jene werden irgendwann merken, da kommt nichts. Die Büchse ist auf. Im Sinne KAMIs wird man weitere Möglichkeiten nutzen, um noch ein paar weitere Prozente „Gerechtigkeit“ zu bekommen… Jetzt ist die Möglichkeit, mit aller Konsequenz zu sagen: Der Schiedsrichter entscheidet mit seinem Gespann. Das ist Fußball und das soll so bleiben. Und dabei sind Diskussionen über dessen Entscheidungen, mit denen man von mir aus auch Geld verdienen kann, völlig egal. HURDIE hat Recht, viele Sportarten nutzen den VB erfolgreich. Aber der Fußball ist durch dessen einfache Regeln zu dem geworden, was er jetzt ist, ohne, dass er den VB benötigte. Und der Fußball würde auch noch ewig erfolgreich sein, wie kein anderes Spiel. Warum? Weil das Spiel im Gegensatz zu vielen anderen so einfach ist und dessen magische Wahrheit wie eh und je auf dem Platz liegt.


U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:31  |  621705

Wenn F. F.( Funkel ) weiter so mit F. D. ( Düsseldorf)
marschiert, werden wir wohl bald ein Wiedersehen
mit der Fortuna im Olympiastadion erleben dürfen.
Ich freue mich schon jetzt darauf.


ahoi!
2. Oktober 2017 um 22:33  |  621706

by the way: sebastian langkamp ist bei sky 90. und „baron münchhausen“. über was wird gebabbelt? natürlich bayern… ich ertrage diesen sender immer weniger!


Exil-Schorfheider
2. Oktober 2017 um 22:37  |  621707

hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 21:55 | 621689

„Bei Hertha wurde der Schiri nicht enteiert, er – und zwar er selber – hat seine Entscheidung revidiert.“

Genau das meine ich seit gestern und hat mich etliches an Diskussion gekostet.
Neuling ist er in der Bundesliga jedenfalls nicht, da bereits die zweite Saison im Oberhaus dabei.


Ursula
2. Oktober 2017 um 22:39  |  621708

Außer dem „Nobelpreisträger“ lebt
nun keiner mehr von den „Traveling
Wilburys“ und alle recht jung von
uns gegangen! Tja…

Nu abba, die „sabbernden Köter“!


U.Kliemann
2. Oktober 2017 um 22:42  |  621709

Was durfte denn lankamp überhaupt sagen?
Immerhin ist der Sender Sky News inzwischen
frei empfänglich. Ein geschickter Schachzug
wie ich denke.


backstreets29
2. Oktober 2017 um 22:47  |  621710

Tom Petty ist deutlich mehr als die Traveling Wilburys


ahoi!
2. Oktober 2017 um 22:47  |  621711

@kliemann: sendung läuft noch… langkamp wurde bisher nach seinem eindruck von den bayern gefragt (nicht mehr so dominant wie früher, abstände zwischen den ketten stimmen nicht mehr), ob haraguchi solche dribblings wie am sonntag auch im training drauf hat (ja). und ob pal im vorfeld des spiels darauf hingewiesen habe, dass die bayern aktuell angreifbar sind (ja).


Ursula
2. Oktober 2017 um 22:48  |  621712

By the way, der gute Harm Osmers
hat höchstens 4, 5, 6, 7 BULI-Spiele
gepfiffen, nur für die „Faktenhuber“,
aber damit ist man ja schon etabliert….

Nu abba wirklich, sie scharren schon!


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 22:50  |  621713

Ach
dewm
2. Oktober 2017 um 22:30 | 621704

„Aber der Fußball ist durch dessen einfache Regeln zu dem geworden, was er jetzt ist, ohne, dass er den VB benötigte. Und der Fußball würde auch noch ewig erfolgreich sein, wie kein anderes Spiel. Warum? Weil das Spiel im Gegensatz zu vielen anderen so einfach ist und dessen magische Wahrheit wie eh und je auf dem Platz liegt.“

Die Regeln im Fussball sind so einfach nicht, sonst hättest du ja kürzlich nicht gesagt, dass viele nicht mal die Abseitsregeln verstehen.

Baseball ist Brennball, völlig einfach. Im Basketball muss auch nur der Ball in den Korb. Diese Magie, die sich entwickelt, weil es so einfach ist. Ich kann dem Argument nichts abgewinnen. Bei allen Sportarten liegt die Wahrheit auf dem Platz, selbst beim 100m-Sprint. Auf dem Platz wird es entschieden.


herthabscmuseum1892
2. Oktober 2017 um 22:52  |  621714

@monitor am 2. Oktober 2017 um 22:25 | 621702:

„Gerade gestern meine Musik Daten geordnet.“

VINYL RULES!

@backstreets29 am 2. Oktober 2017 um 22:47 | 621710:

„Tom Petty ist deutlich mehr als die Traveling Wilburys“

Full Moon Fever, Wildflowers, Highway Companion – für mich herausragende Alben.

Möge er in Frieden in ruhen.


nrwler
2. Oktober 2017 um 22:54  |  621715

@hurdie
Wenn der Ball ohne Berührung eines anderen Spielers zum ihm kam (und ich denke so war es), wird aus dem passivem Abseits ein aktives, da er ja aktiv den Ball spielt.

Unabhängig ob der Ball „zu ihm gespielt wurde“.
Für mich daher: klares Abseits.

Kann sehr gut sein, dass der VA auf „gleiche Höhe“ entschieden hat. Ähnlich wie Du die Situation (wohl) beurteilst. Denke jeder kann sich selber ein Bild davon machen, falls gewollt. Video ist ja ganz leicht bei youtube verfügbar.

Worauf ich aber auch hinaus will ist:
Damit der VA überhaupt die Entscheidung treffen kann, ob er bei einer bestimmten Situation (hier Tor) eingreifen muss oder nicht, MUSS er sich diese nochmal anschauen. Dann entscheidet der VA aktiv: zB wie in diesem Fall: „Der Feldschiedsrichter hat alles richtig gesehen, ich brauch nicht eingreifen.“

Und aus meiner Sicht, bei dieser Situation, eben falsch!
(und nicht wie Du vorher meintest, es habe sich gar nicht um eine Situation von Relevanz für den VB gehandelt – so hatte ich Deine Argumentation gedeutet.)
PS. Kopfball wo? Der Ball fliegt über alle hinweg, kommt auf Boden auf, und der Hoffenheimer köpft ein – „neue Situation“ seh ich nicht.


dewm
2. Oktober 2017 um 23:01  |  621716

@GENAU HURDIE um 22:50 Uhr: Die Abseitsregel sollte auch weiterhin auf alle Ewigkeit die komplexeste Regel im Fußball bleiben.

Beim Basketball der Ball in den Korb… Na klar! Habe in den in den 90ern einige Spiele in der Max-Schmeling-Halle mit Freunden, mit denen ich damals auch bei Hertha war, verfolgt. War warm und nett. Aber Recht verstanden, was da gepfiffen wurde, habe ich nicht. War auch egal, im Gegensatz zu Dir bin ich Fußballer, kein Basketballer… Alba hat meistens (hoch) gewonnen, Emotionen kamen nur gegen Leverkusen auf. Aber wenn sie in der Halle aus uns herausbrachen, wurden wir böse angeschaut. Von ALLEN Anwesenden. Wir ließen das dann und gingen nur noch ins Olympiastadion… Sport und Spiele sind und wirken unterschiedlich.


Bennemann
2. Oktober 2017 um 23:04  |  621717

ich bin bei @demn und bei ursul@. VS muss – wenn nicht wieder abgeschafft – reformiert werden.

Ich wäre dafür, dass der VS WÄHREND des Spiels keinerlei Einfluss nimmt, dass stattdessen eine Nachbetrachtung eines jeden Spiels erfolgen und hernach Strafen verhängt werden würden.

Irgendeine Rangelei wird dann eben nachträglich bestraft. Probleme gäbe es natürlich weiterhin bei Abseits oder fehlerhaften Elfern. Hier – finde ich im Gegensatz zu @po – wurde im letzten Jahrzehnt sehr gut an der Handlungsschnelligkeit und der Regelkunde der FS gearbeitet. DieAnalysen haben doch eher den Job des Trainers vermittelt, als die jeweiligen FS-Leistungen zu diskreditieren. Also ich jedenfalls habe in den letzten Jahren ein recht großes Vertrauen in FS-Entscheidungen entwickelt.

Das hiesse natürlich, dass eine Schwalbe WÄHREND des Spiels zum Elfmeter führt und dieser im Zweifel dann auch versenkt wird. In der von mir vorgeschlagenen Review eines jeden Spieles würde nun aber bemerkt werden, dass der „gefoulte“ Spieler eine Schwalbe hinlegte und somit selbst foul spielte. In der tatsächlich stattfindenden Spielsituation danach hätte der „schwalbende“ Spieler aber die Möglichkeit gehabt dem FS zu gestehen, dass er gar nicht gefoult worden ist. Tat er im o.g. Beispiel nicht, das müsste dann als grob unsportliches Verhalten ausgelegt werden und der Schwalbenkönig bekommt nachträglich Rot und automatisch Sperre für zwei Spiele. Würde meines Erachtens auch wesentlich mehr zur „Erziehung“ der Spieler beitragen, als es der VS tut, der offenbar lediglich das möglichst lautstarke Einfordern des VS durch die Spieler befördert.

Und wer jetzt einwendet, der Schwalben-Elfer würde ja dennoch das tatsächliche Spiel beeinflussen, der möge mir die Vorteile des aktuellen VS mit Bezug auf den nicht gegebene Elfer gestern darlegen.


hurdiegerdie
2. Oktober 2017 um 23:04  |  621718

nrwler
2. Oktober 2017 um 22:54 | 621715

Wir diskutieren, also war bei Laien die Diskussion nicht soklar. entschieden haben es der Schiri, dr Linienrichter und der VAR.Drei Profis, die dazu gekommen sind, es war nicht so kalr!

Meine Meinung nur als Kontrapunkt:
Es war erst passives Abseits, weil er nicht angespielt wird. Er geht aus dem Abseits raus. Kopfball im Zentrum (mit eventuellem Foul) ist eine neue Situation. Verlängert er den Kopfball ist der Hoffenheimer wieder (neu) im Abseits. Verlängert er nicht, ist zu klären, ob es ein Foul war, sonst ggf. kein Abseits, weil er nicht mehr aus dem Abseits kam.

Aber:
Wir können lange diskutieren. Mein Punkt ist, die Entscheidung war nicht so klar, wie sie gemacht wird. Also: kein Videobeweis ist richtig!


monitor
2. Oktober 2017 um 23:05  |  621719

@Herthamuseum

Ich habe genug Vinyl hier zu verstauen, so das ich die Vorteile der CDs zu schätzen weiß. Die habe ich alle digitalisiert, weil so ein USB Stick an der Stereoanlage das dauernde Neutauflegen spart. Wenn sich heute Leute das mit den Vinylplatten wieder antun wollen, bitteschön. Ich mags bequem.

@backs
Manchmal wundere ich mich, was Kommentare hier für Antworten nach sich ziehen. Natürlich ist Tom Petty mehr als TWs. Deswegen war er ein Teil dieser Truppe, bei der sich Topstars der Musik den Spaß machten, anonym unter falschem Namen ein Album zu veröffentlichen.

@ursula
Der gute Harm Osmers war meiner Meinung wirklich ein guter, bis auf den einen Moment, wo der größte Schiri aller Zeiten sich einmischte. 😉


Seppel
2. Oktober 2017 um 23:56  |  621720

Es geht doch nicht wirklich um die Szene gegen die Bayern. Es geht, zumindest mir, grundsätzlich um diese Neuerung. Diese Neuerung, die meinen /unseren Sport verändert oder verändern wird. Ich will das nicht. Und mein „Freund“ Dewn hat das super formuliert! Dem ist nicht mehr so viel hinzuzufügen. Aber es wird eine neue Generation damit aufwachsen und sich daran gewöhnen. Ob die Faszination des Fußball von heute erhalten bleibt wird sich zeigen. Mehr Regeln und Kontrolle =weniger Emotionen!
Wer das will….. Bitte.


Stiller
3. Oktober 2017 um 0:02  |  621722

Hier eine ausführliche Information des ZDF zu den Beteiligten und den Regeln des Videobeweises. Manches ist doch etwas anders als besprochen.

Demnach wird jeder VAR (Video-Assistant-Referee) zum Beispiel durch
2 Techniker unterstützt, die ihm die „besten“ Perspektiven aussuchen.
Da fängt es schon mal an.

– Sie das auch ausgebildete Referees?
– Sind die wirklich unparteiisch? Woher weiß man das?
– Und dann gibt es noch einen (weiteren?) Supervisor …

So wie ich es verstanden habe, wird jeder Elfmeter analysiert. Oder???

Aber seht und hört doch selbst:
https://www.zdf.de/sport/zdf-sportextra/videos/fussball-bundesliga-so-funktioniert-der-videoschiedsrichter-100.html


Frederic Raspe
3. Oktober 2017 um 0:03  |  621723

Der Videobeweis fühlt sich für den gemeinen Herthaner wie ein Nackenschlag an, gemessen an den 3 letzten Ereignissen die per VB bei Hertha entschieden wurden und trotzdem sehe ich das Werkzeug als Bereicherung. Der smarte Ansatz Veränderungen umzusetzen ist sich erstmal über das OB klar zu werden, danach folgt in der Regel das WIE. Das WIE für den VB muss noch gefunden werden. Das einzige was mich wirklich bei der VB Geschichte gegen die Bayern gestört hat, ist das Boateng für die Rahmengeste nicht entsprechend gemaßregelt wurde(Gelb), das ist der eklige Bayernbonus. DER VB als solches wird sich noch entwickeln und die Schiris müssen sich, wie die Spieler noch auf die neue Situation „kalibrieren“. Eine absolute Gerechtigkeit wird es nie geben, trotzdem begrüsse ich jede Annäherung in diese Richtung. Diese Saison erwarte ich allerdings lediglich, dass die Schiedrichter eine Linie im Umgang mit der Forderung nach dem VB finden. Hart und konsequent mit Gelb bestrafen.


3. Oktober 2017 um 0:05  |  621724

@Benne…
„Hier – finde ich im Gegensatz zu @po – wurde im letzten Jahrzehnt sehr gut an der Handlungsschnelligkeit und der Regelkunde der FS gearbeitet.“

Falls ich gemeint war: zu diesem Komplex hatte ich bislang nix gesagt 😉


Stiller
3. Oktober 2017 um 0:22  |  621725

Habe zum Supervisor eine Erklärung bei der NOZ.de (Neue Osnabrücker Zeitung) gefunden:

Alle 21 Kameraperspektiven des Unternehmens „Sportcast“, das das TV-Livesignal sendet, stehen dem Video-Assistenten zur Verfügung. Auch ein Supervisor ist anwesend. Er greift ein, wenn es ganz schwierig wird: Sie kommen aus der Elite-Kommission der deutschen Schiedsrichter und heißen Hellmut Krug, Eugen Strigel oder Rainer Werthmann.

Da hätte ich schon die Frage, ob keine der 21 Kameraperspektiven mit dem Sky-Video übereinstimmte …

Hat jemand irgendein großes Medium gefunden (außer sky), dass davon berichtet, dass der Videobeweis um den Elfmeter falsch war?


Herthas Seuchenvojel
3. Oktober 2017 um 0:59  |  621726

Jeder, der heute gegen den Videobeweis argumentiert, sollte sich selber ehrlich und gewissenhaft fragen, ob er auch genauso vehement dagegen
wäre, wenn die gestrige Entscheidung nicht gegen uns, sondern gegen Bayern gefallen wäre.
Wer dies ehrlich mit „ja“ beantworten kann, Respekt.

Was hatten wir früher für Diskussionen über Feldschiedsrichter und deren Fehlentscheidungen.
Die sind nun so gut wie abgeebbt und der Schiri muss keinen Spießrutenlauf zu seiner Kabine mehr ertragen.
Ein Ziel des Videobeweises war ja auch, ihn aus der ständigen Schußlinie herauszunehmen, was eindeutig erfolgreich war.
Klar meckert es sich besser über eine reale Person im Stadion, als eine namenlose und gesichtslose Person vorm Monitor in Köln.
Aber weniger Emotionen und Diskussionen scheint es nicht zu geben, nur das sich diese verlagert haben.
Sicherlich braucht es noch jede Menge Feintuning und auch ich würde gerne die Funksprüche mithören und die entscheidene Szene, die dem Videoschirie zur Verfügung steht, auf der Stadionleinwand anschauen können.
Aber gänzlich verzichten würde ich (nur ich) inzwischen ungern darauf.


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 2:18  |  621727

Stiller
3. Oktober 2017 um 0:02 | 621722

Sehr gut, danke! Kannte ich SO noch nicht.
Das heisst, dass ein Tor oder Elfmeter, wenn es/er ohne Videobeweiszeichen gegeben oder nicht geben wird, sogar doppelt so gegeben oder nicht gegeben worden ist. Erstens, entscheidet es der Feldschiedsrichter und zweitens sieht der Videoassistent nicht genügend Hinweise, die Entscheidung zu revidieren.

Perfekt! Bayessche Statistik! Die Sensitvität und Spezifizität einer Entscheidung wird erhöht. Kritik an einer Entscheidung kann stärker der Meinung des Kritikers zugeordnet werden als dem Entscheid der Schiedsrichter.

Damit wird klar, dass man eigentlich nur Umentscheidungen bewerten sollte (McNemar), weil nur dort Widersprüche zwischen den beiden Entscheidungen bestehen.
Ich denke, dass bei den Umentscheidungen es zur Zeit bei 10:1 pro Videobeweis liegt.

OK! Das wird zu Recht als Hirnw….serei bezeichnet werden. Stimmt aber trotzdem statistisch. Vermutlich 😉


Bennemann
3. Oktober 2017 um 2:38  |  621728

nee @po? Haste da wirklich nix zu gesagt?

„Jahrelang haben die Spieleberichterstatter den VB vorbereitet. Jede Szene, ob im MF oder Strafraum wurde zig mal mit der Lupe gezeigt, seziert..um zu zeigen: schaut her, ein Schiri sieht nur die Hälfte.

„Abgebliches Abseits, angebliches Foul“..das wurde Standard, ob belegt oder nicht.

Aber dafür ist zu lange auf den Schiri eingedroschen worden, man kann das nicht mehr zurücknehmen.“

Nix gesagt wäre weniger:)

Ich hab´s so verstanden:

Apo: Der VS hat sich aufgrund der Spiel- und Fehleranalysen im TV aufgedrängt, da hierdurch die Fehlbarkeit des FS verdeutlicht wurde. Berichterstattung habe sich häufig von FS-Entscheidungen distanziert oder diese zumindest in Frage gestellt.

Benne: Die Spiel- und Fehleranalysen im TV verdeutlichen dem Zuschauer Spielzusammenhänge und vermitteln taktisches Denken. Hier soll der Trainer-Job näher gebracht werden. Die Berichterstattung bezüglich der FS ist seit Jahren überaus wohlwollend, der Großteil der Entscheidungen wurde bis zur letzten Saison von Kommentatoren weitestgehend abgenickt.


3. Oktober 2017 um 2:39  |  621729

Die für mich immer noch entscheidende Frage, also wenn wir grundsätzlich über wahr/unwahr diskutieren wollen: wer ist Herr über die Kameras?wer spielt dem Schiri in der Kürze der Zeit was vor?
Das fragte ich vor etwa einem Jahr hier und das scheint doch nicht so klar, zu sein. Dem Schiri wiúrde eben NICHT das Video gezeigt, dass ihn in seiner ersten Entscheidung bestätigt hätte.
Wenn man ketzerisch veranlagt ist, könnte man alleine daraus schon, durchaus schlüssig ,behaupten: im Moment ist es der Schiedsrichter manipulierbar.
Die Kamera ist eben kein Instrument, dass die Realität 1:1 abbildet. Die Perspektive ist entscheidend.
Aber wenn nun sogar die Auswahl der dem Schiri vorgelegten Videos ein zusätzlicher , für den FS gänzlich unbeeinflussbarer Faktor für die Entscheidung ist ( dazu das unvermeidbar knappe Zeitfenster), wird der VB
eindeutig zum Problem


3. Oktober 2017 um 2:55  |  621730

bennemann..ok, jetzt habe deinen Kontext erst verstanden. -Ich hatte mich darin nicht wiedergefunden.Ok. -Aber dem widerspreche ich dann komplett. (Ich widerspreche NICHT, dass die Schiris noch besser ausgebildet wurden..ich bin ja nicht gerade oft dabei, wenn es um Schiri-Schelte geht.)
-Aber deinem Eindruck, dass man die Schiris eher positiv dargestellt habe, kann ich nun wirklich nicht teilen.
Wenn man im, sagen wir Doppelpass.,..20 Minuten über 4-5 Fehlentscheidungen diskutiert, immer wieder Sätze fallen wie: „wie kann man das nicht sehen?Unverständlich“..das Spiel ist viel zu schnell.“ etc pp..hilft es nicht, am Ende dann die beruhigende Plattitüde „aber die Schiris haben den beschissensten job. Ich würde es nicht machen wollen“ anheftet, weil es die Etikette vorschreibt. Und nicht selten im subtext noch mitschwingt „deshalb könnte den überforderten Schiris doch ein Stück Technik…“
Nee..mal unabhängig einer Bewertung: dass das TV einer der Hauptakteure war, um den VB auf die Agenda zu setzen , mindestens , um Stimmung zu erzeugen..dafür braucht es , glaube ich, keine ausgewachsene Studie, um das zu belegen. 🙂
Hätte man den Schiri stärken wollen und das Spiel dem Spiel zuführen wollen, hätte man anders agieren können.
Aber ich sage ja auch: irgendwie werden wir mit den VB nicht mehr los, also lasst uns den wenigstens so gut und klein wie möglich machen
Ich kann eben nur jenen nicht folgen, die meinen, es würde deutlih gerechter werden.
Sammernuschelte vorgestern, kaum hörbar , sinngemäß“ viel Aufwand für recht wenig“..da ist was dran..


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 3:55  |  621731

apollinaris
3. Oktober 2017 um 2:39 | 621729

Das Argument,das du bringst ist: Es wird absichtlich beschissen und die Videüberprüfung als Unterstützung das Beschiss herangeführt.

Dann aber ist nicht die Videoüberprüfung das Problem und die Absetzung der Videoüberprüfung keine Lösung die Einfachheit des Spiels zu bewahren.


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 4:13  |  621732

Der Dopa wird ja von Helmer (einem Kritiker) schon eingeleitet mit: Unsere wöchentliche Videobeweis-Kritik.

Es diskutieren 20 Minuten lang Leute über ihre eigene Meinung, ob die Videoüberprüfung ihre Meinung bestätigt hat oder nicht. Vorgabe ist: Sie muss kritisch gesehen werden. Nie wird diskutiert, ob der Videoentscheid so unkar war, dass eine Umentscheidung nicht gerechtfertigt gewesen wäre, das Herz des Videobeweises. Man bringt 7 Leute in der Hoffnung zusammen, das wenigstens einer gegen den jeweiligen Videoentscheid ist., und als Höhepunkt präsentiert man dann diesen Ex-Schiedsrichter als Schiri, von dem man weiss, er ist gegen den Videobeweis.
Sehr durchschaubar.


nrwler
3. Oktober 2017 um 8:07  |  621734

#Videobeweis
Ich hätte schon direkt einen (Verbesserungs?)Vorschlag:
Wie wäre es wenn sich der Feldschiedsrichter immer, zwingend jedes Tor und jeden Elfmeter am Monitor im Replay nochmal anschauen würden. Völlig unabhängig davon, ob Spieler/Trainer oder VA im einen „Hinweis“ geben. Damit behielte der Feldschiedsrichter die alleinige Entscheidungshoheit.

Er könnte seine Entscheidung unvoreingenommen noch einmal überprüfen. Ohne dieses Gefühl: „Da der VA mir zum Videobeweis „rät“ muss ja eigentlich meine getroffene Entscheidung falsch sein.“

Und konsequenter Weise könnte man auch festlegen, dass jedes Tor und jeder Elfmeter automatisch min. 30sec Nachspielzeit zur Folge hat.

Gut, ich kling mich jetzt aus der Diskussion aus…!
PS. @hurdie: Sorry, ich brauchte gestern meinen (Schönheits-)Schlaf!


Seppel
3. Oktober 2017 um 8:23  |  621735

Gab es schon eine Clickshow zum VB? Das würde mich interessieren.
Ganz einfach gefragt:
VB pro oder contra.
Für mich nimmt der VB spontane Emotionen aus dem Spiel! Nun auch noch der Vorschlag JEDES Tor zu überprüfen bevor es anerkannt wird. Dann wäre ich wohl langsam raus aus diesem Thema. Dann nur noch ab der Liga ohne VB abwärts!


HerthaBarca
3. Oktober 2017 um 9:04  |  621737

Worüber ich mich ein wenig wundere ist, dass nur die Sichtweise, war „Martínez noch mit der Fußspitze dran oder nicht“ diskutiert wird.
Für meine Sichtweise ist das unerheblich, weil Martínez Darida umrennt – so wie er da rein geht, ist es für mich egal, ob er den Ball noch irgendwie berührt hat.
Für mich ein klarer Elfer!

#Saisonverlauf
Ich bin nicht unzufrieden. Na klar hatte ich in Mainz mit mindestens einem Punkt gerechnet und auf drei gehofft.
Aber sonst finde ich es gut, wie mit der Dreifachbelastung verfahren wird. Da scheint sich das gesamte Team gut mit beschäftigt zu haben – Rotation, Ernährung, individuelle körperliche Kontrolle, Regeneration, Schlaf, Spielansetzungen (Auswärts 19:00).


Opa
3. Oktober 2017 um 9:29  |  621738

Der Videobeweis scheint immerhin ein super Länderspielpausenthema zu sein.

@Seuche:

3. Oktober 2017 um 0:59 | 621726

Jeder, der heute gegen den Videobeweis argumentiert, sollte sich selber ehrlich und gewissenhaft fragen, ob er auch genauso vehement dagegen
wäre, wenn die gestrige Entscheidung nicht gegen uns, sondern gegen Bayern gefallen wäre.
Wer dies ehrlich mit „ja“ beantworten kann, Respekt.

Es ist nichts weiter als purer Opportunismus, wenn man die Einführung eines Instruments nur danach beurteilt, wie sehr man davon profitiert. Insofern ist das ein doch arg vergiftetes Kompliment mit dem Respekt. Im Übrigen war das eine der Möhren, die die Spin Doctors uns im Vorfeld vorgehalten haben, wir wären vorher ja benachteiligt gewesen und hinterher würden Milch und Honig durch die Bäche fließen. Und nu?

Im wesentlichen zerfallen die Positionen in folgende Segmente:
-Pro Videobeweis
-Pro Videobeweis, aber nicht so
-Grundsätzlich aufgeschlossen, es weiter zu probieren
-Contra Videobeweis

Wie lang wird es wohl noch dauern, bis „Hockey Mums“ in Nachwuchsserien am Spielfeldrand stehen und filmen, um bei jeder umstrittenen Entscheidung den Schiri zu bedrängen, damit er sich die Familienerinnerungen anschaut, um eine Entscheidung zu revidieren? Alles der vermeintlichen Gerechtigkeit wegen? Oder der Arbeitsplätze?

Der Fußball ist doch nicht deshalb so populär geworden, weil es so gerecht zugeht, sondern im Gegenteil, weil er Emotionen weckt, auch, indem es manchmal ungerecht zugeht. Wer absolute Exaktheit will, sollte sich vielleicht besser mit eSports beschäftigen, welches völlig unrealistisch menschliche Fehler ausblendet, als sich am Fußball zu versündigen.

Auch wenn ich inhaltlich mit Kami nicht zusammenkomme, aber immerhin kämpft er mit offenem Visier, wenn er sagt, es ginge um Arbeitsplätze. Es geht um im wahrsten Sinne des Wortes „wahnsinnig“ viel Geld. Hertha hat letzte Saison in der Liga 43 Tore geschossen, aus denen ein Budget weit jenseits der 100 Mio. € erwächst. Jedes nicht gegebene Tor ist natürlich ein Risiko fürs Investment. Aber geht’s bei der Sportart Fußball um Risikomanagement und Investorenschutz? Das ist die Frage, um die sich letztlich alles dreht und die jeder für sich beantworten muss.


Kamikater
3. Oktober 2017 um 9:39  |  621739

@dewm
Auf dem Platz und im Stadion sind Emotionen angebracht. Du diskutierst aber in einem Blog als Argument mit Emotionen, machst also aus einem Zustand eine für Dich unabänderliche Wahrheit und damit ein Totschlagsargument.

Na klar kommen wir damit nicht zusammen. Ich hab Dir sogar einen Brücke zu extra aus anderen, eben nicht aus dem Sport-Bereichen kommenden Beispielen gebaut, damit man darüber reden könnte.

Aber es ist mir klar: Dir geht es gar nicht um Argumente oder um das Diskutieren, sondern nur um deinen Zustand. Bleib ruhig dabei. Ich kann damit leben.

Am sich fort laufend entwickelnden Videobeweis ändert das nur eben auch nichts. Die Frage ist nur: wie schnell werden aus Fehlentscheidungen Konsequenzen gezogen.


Bussi
3. Oktober 2017 um 9:39  |  621740

also ich denk nur an „Risikomanagement und Investorenschutz“, sobald ich Sky einschalte und mir Fußballspiele angucke :mrgreen:
… quak … „Papier“ ist geduldig 😉


psi
3. Oktober 2017 um 9:57  |  621741

nrwler
#Videobeweis
Ich hätte schon direkt einen (Verbesserungs?)Vorschlag:
Wie wäre es wenn sich der Feldschiedsrichter immer, zwingend jedes Tor und jeden Elfmeter am Monitor im Replay nochmal anschauen würden. Völlig unabhängig davon, ob Spieler/Trainer oder VA im einen „Hinweis“ geben. Damit behielte der Feldschiedsrichter die alleinige Entscheidungshoheit.

Das wäre ein Grund für mich, nicht mehr ins Stadion zu gehen.
Der nichtgegebene Elfmeter hat mir schon gereicht,
man kann sich dann über nichts mehr spontan freuen.
Ich gehe sehr gern ins Stadion, obwohl ich auch Sky habe, denn
diese Emotionen kann man nur dort erleben.
Ich hoffe sehr, der Stadionbesuch wird durch zu viel Technik nicht
kaputt gemacht.


Hr. Thaner
3. Oktober 2017 um 10:07  |  621742

Jetzt habe ich doch die Diskussion hier weitgehend verpasst. Schade.
Als Neu-Prignitzer bleibt natürlich jede Menge Arbeit, die eine Lektüre vorangegangener Beiträge weitgehend unmöglich macht.

Zum Videobeweis, ich bin ein erklärter Befürworter, gibt es eigentlich nur zu sagen, dass die Betonung auf dem Wort *Beweis* liegen muss, nicht auf *Video*.

Wenn also die Einstellung existierte, die eindeutig zeigt, dass Darida den Ball spielt, dann muss sicher darüber gesprochen werden, in welcher Funktion zukünftig die Videotechniker agieren, die die Bilder zuspielen oder ob ein festes Paket stationärer Kameras, ähnlich dem Hawkeye, dem VA in Köln eine schnellere Übersicht erlaubt. Denn viele der Kameras sind derzeit portables und man muss sich erst einen Überblick über deren Positionen am Spielfeldrand verschaffen. Das ist enervierend!

Ich frage mich dennoch:
1. Wieso ist so schnell der klassische Referee aus der Diskussion heraus? Er kann keine Ballberührung von Martinez ohne Foulspiel gesehen haben! Er kann sie also nur erahnt haben. Das Erahnen einer Situation berechtigt nicht zum Elfmeterpfiff vice versa.
2. Wie kann er ohne ERHEBLICHE ZWEIFEL eine Entscheidung revidieren? Absoluter Regelverstoß!
3. Wäre es nicht sinnvoll, die Sprachverbindung mit Köln während der Sichtung des Videomaterials durch den Referee zu unterbrechen, um auch eine unterbewusste Beeinflussung durch eine mögliche falsche Wahrnehmung des VA unmöglich zu machen?

So geht der Videobeweis nicht! Eine dreiminütige Pause und dann eine Fehlentscheidung mit Verfahrensfehlern.
Ich frage mich ernsthaft, welchen Sinn die Vorbereitungslehrgänge der Unparteiischen hatten.


Herthas Seuchenvojel
3. Oktober 2017 um 10:18  |  621743

@Opa:
das hat nix mit offenen Visier zu tun
der Gedanke zu dem Aspekt kam mir gestern abend, weil es in der hitzigen Diskussion hier überhaupt noch nicht unter der Sichtweise gesehen wurde seit Einführung
dabei war es mal einer der Gründe, den VS einzuführen und den Feldschiri aus der Schusslinie zu bekommen
sieh es als Teilaspekt, nicht als Gesamtmeinung meinerseits

wie ich bei „wahre Tabelle“ heute Nacht nachgelesen hab, gab es wohl am letzten Wochenende:
insgesamt 11 Videoentscheidungen
davon 7, die richtig waren (ich hab nie gesagt, daß er perfekt und 100 % treffsicher ist)
desweiteren wurden 4 Entscheidungen korrigiert, davon wohl 3 zur richtigen Entscheidung
macht bei mir mit Videobeweis 7 Richtige, ohne VS wären es nur 4 richtige Entscheidungen gewesen
da es nicht um Kleinigkeiten geht, sondern meist um spielentscheidene Situationen, bin ich ganz zufrieden, wenn eine Besserung eintritt


Opa
3. Oktober 2017 um 10:28  |  621745

@Seuche: Der Schiri wird doch gar nicht aus der Schusslinie genommen, wir diskutieren doch nach wie vor, die werden nach wie vor angegangen von aufgestachelten Spielern wie ein Mob.

Und die Zahlen, die viele andere Situationen nicht berücksichtigen, sollen nun beweisen, dass der VB funktioniert? Sorry, das überzeugt mich nicht im geringsten.


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 10:30  |  621746

Opa
3. Oktober 2017 um 10:28 | 621745

Kritusierts du da als Videobeweisgegener, dass der Videobeweis nicht öfter eingesetzt wird?


Stiller
3. Oktober 2017 um 10:36  |  621747

Moin, @hurdie,

You made my day.

😀


Opa
3. Oktober 2017 um 10:38  |  621748

@hurdie: Keine Ahnung, was in Deinem Kaffee war, aber ich kann nirgendwo erkennen, dass ich dergleichen geschrieben hätte. Wie kommst Du darauf?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Oktober 2017 um 10:52  |  621749

@AndreMijatovic

(hatten wir das schon?)

ist neuer Cotrainer beim FC Ingolstadt. Bisher war er Cotrainer der U17 (und hat die erforderlichen Lizenzen gemacht). Wer ihn kennt, ist nicht überrascht, dass die Entwicklung in diese Richtung geht.

Quelle: FCI


Kamikater
3. Oktober 2017 um 10:55  |  621750

@Hr.Thaner @Herthas Seuche
Sehr gute Gedanken!


3. Oktober 2017 um 10:59  |  621751

Das Spiel zum TDE
03.10.17 13.30 Uhr
Hertha BSC U23 – FSV Budissa Bautzen


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Oktober 2017 um 11:03  |  621752

@Investorenschutz

nicht alle Verschwörungstheorien, die verbreitet werden, sind plausibel.

Die Frage, ob der Videobeweis eingeführt wird, um in der Bundesliga Investorenschutz (meint: das eingesetzte Geld geschützt wird) zu betreiben, dafür muss man nicht in den Kölner Videokeller krabbeln.

Wie soll das in Köln aussehen?
Strittige Entscheidung, 60 Sekunden Zeit.
Drei, vier Perspektiven – der Videoschiedsrichter sagt: Eigentlich Elfmeter.
Sein Assistent: Strafstoß für Hoffenheim, ja?
Videoschiedsrichter: Jup – das heißt, nee. Die spielen ja gegen die Bayern.

Die Mechanismen, nach denen die Liga in Sachen Finanzen funktioniert, sind gerade vor unser aller Augen sehr deutlich geworden: beim neuen TV-Vertrag 2017-21 der Liga.

Im Wissen um den ab 2018 kommenden Champions-League-Vertrag (der die Starter in der Königsklasse in völlig neue Einnahmedimensionen katapultieren wird. So kann ein 0815-Bundesliga-Starter ab nächster Saison in der Königsklasse mit mindestens 30 Millionen Euro rechnen) hätten die 36 deutschen Profiklubs die Chance gehabt zu sagen:
Beim neuen Bundesliga-Vertrag bedienen wir nicht mehr den Automatismus, dass die reichen Klubs mit jedem Spieltag durch die prozentuale Gelder-Verteilung noch reicher werden. Und im Umkehrschluss der Abstand der Teams aus der unteren Tabellenhälfte auch finanziell jedes mal noch größer wird.

Hätte, hätte …

Beschlossen haben die 36 deutschen Profiklubs genau das Gegenteil: einen Automatismus, der besonders die erfolgreichen (= wohlhabenden) Klubs bevorteilt.

DIe Frage, wie es in der Bundesliga gehalten wird, ist also einfach zu beantworten:
Natürlich wird seit vielen, vielen Jahren alles unternommen, um das Investment der Geldklubs zu schützen und zu mehren.

P.S. Und das Bestreben aller Traditionklubs, die noch nicht in diesem Segment angekommen sind, ist, möglichst schnell einen Investor zu finden, der es ermöglicht in die Geld-Liga aufzusteigen. Das ist bei Hertha so, beim HSV, in Frankfurt, in Köln, in Bremen, in Stuttgart …


3. Oktober 2017 um 11:13  |  621753

Bis jetzt hat der Spielplan Hertha einige dicke Brocken serviert. Im Vergleich zur Vorsaison hat Hertha bereits 6 Punkte geholt gegen Dortmund (A), Bremen (H), TSG (A), B04 (H), M05 (A) und FCB (H). Es wäre beruhigend, wenn Hertha gegen die von sunny um 19:03 | 621659 genannten Abstiegskandidaten weitere 9 Punkte sammeln könnte.

Hier die Angaben zur Vorsaison bei http://herthawiki.de/

7. Freitag 20:30 Zuschauer 80.800
BVB 1:1 (0:0) HBSC

14. Samstag 18:30 Zuschauer 51.337
HBSC 0:1 (0:1) SVW

9. Sonntag 15:30 Zuschauer 28.015
TSG 1:0 (1:0) HBSC

34. Samstag 15:30 Zuschauer 55.617
HBSC 2:6 (0:3) B04

29. Samstag 15:30 Zuschauer 30.579
M05 1:0 (1:0) HBSC

21. Samstag 15:30 Zuschauer 74.667
HBSC 1:1 (1:0) FCB

In Summe damals 2 Punkte in den „gleichen“ Spielen (1 Punkt auswärts, 1 daheim).
+++++++++++++++++++++++++++++++++
Ein Rückblick auf die nächsten Gegner

3. Sonntag 17:30 Zuschauer 49.251
HBSC 2:0 (0:0) S04

18. Sonntag 15:30 Zuschauer 23.800
SCF 2:1 (1:0) HBSC

6. Samstag 15:30 Zuschauer 57.656
HBSC 2:0 (1:0) HSV

13. Samstag 15:30 Zuschauer 25.317
WOB 2:3 (2:1) HBSC

9 Punkte in der vorigen Saison.
Auf geht’s Hertha!


Stiller
3. Oktober 2017 um 11:25  |  621754

@hurdie
Wat is los, Jung?

Man bringt 7 Leute in der Hoffnung zusammen, das wenigstens einer gegen den jeweiligen Videoentscheid ist., und als Höhepunkt präsentiert man dann diesen Ex-Schiedsrichter als Schiri, von dem man weiss, er ist gegen den Videobeweis.

Im 1. Halbsatz forderst Du jemanden, der gegen den VB diskutiert.
Im 2. Halbsatz beklagst Du, dass der Schiri gegen den VB argumentiert.

Wäre es Dir lieber, von jemandem unterhalten zu werden, der eigentlich für den VB ist, aber jetzt einleuchtende Gegenargumente findet?

Oder sollte jemand, der nachgewiesen hat, dass er dazu keine Meinung hat, Gegenargumente bringen, weil er ja „neutral“ ist?

Das verstehe ich (nur ich!) nicht …


Kamikater
3. Oktober 2017 um 11:27  |  621755

@opa
Du magst das immer wieder gerne polemisch reduzieren auf Aussagen, die völlig zusammenhangslos von dir gebracht werden. Aber meine Argumentation ist eine andere. Die habe ich in den letzten zwei Tagen dargelegt.

Nichts für ungut, ich glaube das man beim Videobeweis viel verbessern kann. Aber mir geht es vor allem darum, den Videobeweis nicht als solchen zu verdammen, sondern die Konsequenzen aus falschen Beurteilungen zu ziehen und auch Schiedsrichter nach Qualität und nicht Willkür zu beurteilen. Dafür braucht es Regeln und Konsequenzen bei Fehlern.

Und es ist auch klar, das mit der Einführung eines solchen Systems sich die Regeln des Fußballs ändern/angepasst werden. Das und nichts anderes ist bei allen Sportarten, bei dem ein Videobeweis eingesetzt wird, vorgefallen.

Natürlich macht der Videobeweis keinen Sinn, wenn jeder pfeift was er will und glasklare Dinge, die zu sehen sind, andersherum entschieden werden, wenn letztendlich nicht mit Fehlern genauso verfahren wird, wie bei Spielern, Trainern oder Fans im Stadion.

Oder um es noch mal deutlich zu machen: wenn nicht klar ist, bei welcher Farbe man fahren darf, macht eine Ampel auch keinen Sinn.


coconut
3. Oktober 2017 um 11:40  |  621756

#Kamera-VB
So wie ich es „irgendwo“ gelesen habe, sind das nicht die Kameras, die zB. Sky verwendet, sondern extra installierte.
Von daher ist es nicht verwunderlich, das dem Schiri nicht der eine, entscheidende Blickwinkel, zur Verfügung stand.
Ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Ich glaube am meisten war der Schiri selbst frustriert, da er seine eigentlich richtige Entscheidung revidierte, da er annehmen musste, er hätte sich geirrt.

Aber, es gab darüber hinaus Verstöße gegen die eigenen Vorgaben. Da wäre zuerst die Gelbe Karte für Boateng (Aufforderung zum VB) und dann die nicht nachgespielte Zeit. Insbesondere in der ersten HZ. Ob letzteres nun als Nachteil gesehen werden muss, kann sich jeder selber beantworten. In der letzten Saison wurde für einige zu lange nachgespielt, von daher….wer weiß wofür es gut war…. 😊 😇

Alles in allem läuft mir das noch deutlich zu „unrund“ beim VB. Ich habe allerdings den Eindruck, das man sich schon Gedanken macht, wie es besser gehen könnte. So sehe ich vermehrt die Schiris am Spielfeldrand um sich selber einen Eindruck zu verschaffen und nicht, wie zu oft davor, nur auf die „Einflüsterung aus Köln“ zu reagieren. Gut so.
Weitere Stellschrauben sollten aber noch bewegt werden, denn mit dem IST Zustand, kann keiner wirklich zufrieden sein.


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 11:56  |  621757

Opa
3. Oktober 2017 um 10:38 | 621748

na wenn du von den vielen anderen Situationen sprichst, die nicht berücksischtigt werden, sprichst du doch von anderen Situationen, die nicht im Videobeweis berücksichtigt werden, oder?


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 12:18  |  621758

Stiller
3. Oktober 2017 um 11:25 | 621754

Da hst du wohl wirklich was falsch verstanden.


Bennemann
3. Oktober 2017 um 12:36  |  621759

nur weil es auch hier immer wieder gefordert wird, muss ich die Frage noch mal stellen:

Warum sollte Boateng „gelb“ bekommen, weil er eine Regelanwendung fordert?


raffalic
3. Oktober 2017 um 12:37  |  621760

@ubremer:

Wer sich auskennt weiß, dass die Videoschiedsrichter in Köln das Bild ganz bewusst nur in schwarz-weiß eingespielt bekommen. Weiterhin wird ihnen nicht mitgeteilt welches Spiel Sie gerade beobachten.

Dank dieser ausgefuchsten Vorgehensweise wird vollständige Objektivität zu 1000% sichergestellt! Deswegen ist es auch sehr wahrscheinlich, dass im Rückspiel in München unter identischen Voraussetzungen wie im Hinspiel, aber eben „seitenverkehrt“, ein berechtigter Elfmeter für die Bayern revidiert wird zu Gunsten von Ballbesitz für Hertha.

Nach dem Spiel werden Uli und Kalle unisono und gewohnt fair unaufgeregt verkünden, dass es zwar schade sei, dass man nunmehr in der Meisterschaft weiter hinter Dortmund zurückgefallen sei, dem jungen Schiedsrichter sei jedoch keinerlei Vorwurf zu machen und der Videobeweis müsse sich schließlich erst noch einspielen.


Stiller
3. Oktober 2017 um 12:45  |  621761

@Bennemann

Weil es zwar nicht mehr in Teilen unserer Gesellschaft, aber sportethisch, dennoch eine Unsportlichkeit und damit einen Regelverstoß darstellt.


HerthaBarca
3. Oktober 2017 um 12:45  |  621762

@Bennemann
Ich hoffe ich gebe es richtig wieder:
Das Fordern des Videobeweises soll geahndet werden, wie das Fordern einer gelben bzw. roten Karte – mit gelb ggü dem fordernden Spieler.


3. Oktober 2017 um 12:49  |  621763

Moin

Für mich ist das Schauen vom SR außer in Ausnahmesituationen am 📺 völliger Murks.
Wozu gibt es dann noch den VS in Köln?
Das er nur informiert: gehe mal schauen SR?

Klare Fehlentscheidungen sollen verbleiben, deswegen soll dann der SR informiert werden (oder er fragt selber) Punkt!

Für mich sind klare Fehlentscheidungen zB. ein Foulspiel das gepfiffen wird als Elfmeter vom SR und nach VB außerhalb war. Oder ein klares Handspiel im Strafraum was der SR nicht gesehen hat. Oder eine klare Schwalbe, die als Elfmeter gepfiffen wird und vom VS auf Grund der vielen Bilder enttarnt und revidiert wird.

Ist es eine „Kann Situation“ soll weitergespielt werden. Ansonsten pfeift in Zukunft jeder SR auf Verdacht und schaut sich dann die Situation nochmals an, entweder weil er selbst unsicher geworden ist oder weil der Gegner stark prodestiert oder weil Köln sich einmischt.

Klare Linie sollte einigermaßen gegeben werden.
Ich, nur ich wäre auch für das „vorzeitige“ Anzeigen zum VB. Bekommst es ja schon mit der Zornesröte, wenn nur der SR mit der Hand ans Ohr fasst.


Ursula
3. Oktober 2017 um 12:53  |  621764

# Schönreden…

…ist HIER absolut in und wenn es nur
der nicht sinnreich funktionierende
Videobeweis ist!

Schönreden und Geduld sind die Blog-
tugenden! Tja…

Wir kommen doch ALLE irgendwie aus
einer „Fußballecke“!? Einige werden auch
in der Jugend selbst gespielt haben UND
da gab es nicht einnmal Linienrichter,
geschweige denn einen „Vierten Mann“…

…UND wir sind bis heute bei diesem so
einfachen, wunderbaren Spiel geblieben!

Warum wird denn nur ALLES (Abseits!) so
„verkompliziert“, an dem nur der Kommerz
schuld sein soll…???

Selig sind „die Verfolgung“ leiden, auch HIER,
um mehr „Gerechtigkeit“ willen, denn Ihnen
begegnet der „Fußballgott“…


Herthas Seuchenvojel
3. Oktober 2017 um 13:06  |  621765

@bolly:
garnicht schlecht der Gedanke
sofern man Schiedsrichter nicht komplett enteiern will, sollte die Möglichkeit nur begrenzt und ab einer gewissen Wichtigkeitshöhe verfügbar sein
dennoch meine ich auch:
laß ihm seine eigenen Entscheidungen anhand eines eigenen Monitors am Spielfeldrand
wie oft haben wir schon im Kabinentrakt nach dem Spiel hören müssen: da hätte ich anders entscheiden müssen
Mut ist, wer das Rückgrat hat, seine eigenen Entscheidungen in Frage zu stellen


3. Oktober 2017 um 13:26  |  621766

Finde die Formulierung „klare Fehlentscheidung“ ausreichend. Weder gerade in Berlin noch in GK am FR sind es klare Fehlentscheidungen gewesen. Der Gang zum 📺 weil vlt ein Haar in der 🍜 sein könnte, ist eben der erste gravierende Fehler aus meiner Sicht.
Alleine wenn ich mir zwei, drei Minuten die Situation anschauen muss, steht doch schon fest „heiße Kiste“ schwer zu entscheiden. Das ist genau das, was der VB nicht beinhalteten sollte.


Seppel
3. Oktober 2017 um 13:51  |  621767

#Torjubel
Ab wann darf ich zukünftig jubeln? Einige verstehen das Spiel nicht, so scheint es jedenfalls. Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Alles muß geregelt und vorgeschrieben werden. Sicherheit in jeder Lebenslage 😩


apollinaris
3. Oktober 2017 um 13:51  |  621768

@ hurdi..ich habe seit eine. Jahr keinen dopa mehr gesehen. Aber 10 Jahre keinen ausgelassen. Ich bleibe bei meiner These
wenn die mittlerweile das so praktizieren, wie du sagst…beweist es , dass der Helmer- Dopa wiee die BILD funktioniert: es geht nur um die eigene Auflage(Quote) :


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 13:56  |  621769

Bolly
3. Oktober 2017 um 13:26 | 621766

Bin da absolut bei dir.
Wie sagten sie in der NFL so schön: reversing a call only with “indisputable visual evidence” also nur eine Umentscheidung, wenn es unbestreitbar sichbare Evidenz (Gewissheit,
unumstößliche Tatsache, faktische Gegebenheit) gibt.

Daran müssen sie noch arbeiten oder die Videoüberprüfung nur nach Einspruch der Mannschaften oder bei eigener Unsicherheit des Feld-Schiedsrichters zulassen.


hurdiegerdie
3. Oktober 2017 um 14:03  |  621770

apollinaris
3. Oktober 2017 um 13:51 | 621768

Na ja, ich habe natürlich übertrieben. Es sind nur etwa 20% der Sendung, die restlichen 80% sind schon noch über die Bayern. 😉


apollinaris
3. Oktober 2017 um 14:03  |  621771

Für Freunde des gepflegten Fussballtalks in entspannter Umgebung und frischen Kaltgetränken: der Immerhertha – Stammtisch eröffnet morgen die Saison .
Leuchtturm, ab 18:15


Stiller
3. Oktober 2017 um 14:05  |  621772

@Seppel, sei nicht so streng. Den meisten reicht es, wenn sie die Illusion von Sicherheit haben. Vor allem die Sicherheit, in den Augen anderer nicht auf der Minderheitenseite zu stehen. Ich denke, das ist die Crux.

Diese Sekundärtugenden …


apollinaris
3. Oktober 2017 um 14:07  |  621773

@hurdi..13:56.. 👌


Bussi
3. Oktober 2017 um 15:09  |  621775

#U23
Ponichev kommt und macht ’nen Doppelpack 🙂
3:1 und noch 6 Minuten


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Oktober 2017 um 16:12  |  621777

@U23

schlägt nach 0:1-Rückstand Budissa Bautzen mit 3:1.
Tore: Haubitz/63, Pronichev/80. und 82.
Vierter Sieg am zehnten Regionalliga-Spieltag.
Spielbericht – hier, zur Tabelle – hier


jenseits
3. Oktober 2017 um 16:14  |  621778

Pronichev. War der nicht mal nach Mainz oder Petersburg gewechselt?

Ok, hat bei Zenit und Schalke zwischendurch gespielt.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Oktober 2017 um 16:16  |  621779

@Pronichev

ist ein gebürtiger Berliner (Sohn vom russichen Nationalspieler Mikhail Pronishev/einst beim FC Berlin). Für ihn hat Zenit St. Petersburg im Jahr 2014 80.000 Euro Ablöse (oder wie das genau heißen mag im Jugendbereich) an Hertha gezahlt.

Quelle: Morgenpost

2015/16 war Pronichev von St. Petersburg an den FC Schalke ausgeliehen. Er hat von der U15 bis zur U21 in allen russischen Junioren-Nationalmannschaften gespielt.


Traumtänzer
3. Oktober 2017 um 16:25  |  621780

#Videobeweis
Ich weiß nicht. Gefühlt würde ich sagen, läuft es bei dem Thema noch nicht rund. Das kriegen wir ja nun alle mit. In der Tat finde ich auch bedenklich, dass die Person, die durch den VB eigentlich aus der Schusslinie genommen werden sollte – der Schiri! – nun stärker denn je da drin steht.
Bei Hertha gab’s jetzt eine VB-Situation. Sprich, der VB hat doch nicht das ganze Spiel dominiert (kaputt gemacht), trotzdem hinterlässt uns die eine einzige Situation ratlos und unzufrieden, weil da anscheinend mehrere Dinge schief gelaufen sind und am Ende auch nicht mal richtig entschieden wurde. Ich frage mich halt wie sich das ändern ließe… Sehe da aber nicht die eine richtige Lösung.

Was störte uns denn konkret?
1. Dass die Bayern den VB heftigst forderten… Ja, wer darf denn den VB nun eigentlich fordern bzw. auf wessen Initiative hin darf er zum Einsatz kommen? Und ist das der richtige Weg?

2. Der Schiri hat spontan auf Elfer entschieden… Tja, aus Herthasicht wäre es gut gewesen, wenn es bei der Entscheidung geblieben wäre. Wäre er gegen uns gepfiffen worden und wir hätten den Eindruck eines unberechtigten Elfers gehabt, wären wir über eine Überprüfung sehr froh gewesen. Für mich schließen sich da Fragen an wie: Will man, dass Elfmeter zu den zu überprüfenden Entscheidungen gehören oder lässt man hier dem Schiri grundsätzlich sein Primat? Wie stellt man sicher, dass die Überprüfung auf Basis des notwendigen Bildmaterials und in vertretbarem Zeitraum erfolgen kann? Muss der Schiri wirklich selbst an einen Bildschirm?

Dann landet man auch ganz schnell wieder bei Fragen, welche Entscheidungen überhaupt überprüft werden sollen und wie oft der VB pro Spiel zum Einsatz kommen darf. Und womöglich drängt sich einem dabei schnell der Eindruck auf, früher war alles besser…. Ich weiß nicht. Finde die Sache ganz schön komplex und würde gerne, dass man noch weiter Erfahrungen sammelt und diese hoffentlich konstruktiv und ergebnisoffen evaluiert. Für den Stadionzuschauer ist der VB jedenfalls eine Herausforderung. Und viele nachvollziehbare Erklärungen erhält er ja in dem Moment auch nicht. Es wird was entschieden bzw. es wird eine Entscheidung revidiert. Fertig.

Bin sehr gespannt, wohin sich die Diskussion entwickeln wird. Ich tendiere momentan tatsächlich mehr zu: So wenig Eingriffe von außen wie möglich. Schiri aber an den Stellen stärken, wo es tatsächlich notwendig wäre.
Also bspw. bei roten Karten, die gegeben werden müssten, er was aber nicht gesehen hat, weil es in seinem Rücken passiert ist.
Oder natürlich bei Toren, wo unklar ist, ob der Ball über der Linie war oder nicht. Wobei da doch eigentlich die Torlinientechnik schon zur Verfügung steht?! Oder ist die in Zeiten des VB schon wieder ausgesetzt? Ansonsten muss man vielleicht zu Gunsten des Spiel- und Emotionsflusses im einfachen Sport Fußball auch weiter mit kleineren Fehlentscheidungen leben? Ich könnte mir das gerade immer mehr vorstellen, wenn ich ehrlich bin. Bin aber mit dem Thema auch noch nicht komplett durch. 🙂


Ursula
3. Oktober 2017 um 16:28  |  621781

Ich empfinde @ Seppel hat doch
einen prima Vorschlag gemacht!

Warum nicht einmal eine „Klick-
Show“ in Sachen Videobeweis!?

Ich bin sonst nicht dafür zu haben,
aber in diesem Fall würde es mich
auch einmal persönlich interessieren,
wie die „Gemengelage“ HIER im Blog
in dieser „Angelegenheit“ wirklich ist…?

Ggf. so gar repräsentativ für „mehr“…

Bitte @ Uwe Bremer…


jenseits
3. Oktober 2017 um 16:33  |  621782

Mit der Umfrage würde ich aber warten, bis der Videobeweis wenigstens einmal zu Herthas Gunsten angewandt wurde.


blauweiss
3. Oktober 2017 um 16:49  |  621783

Stimmt, die Erfahrung müssten wir schon mal machen. Dauert hoffentlich nicht mehr allzu lange! 🙂


Ursula
3. Oktober 2017 um 17:00  |  621784

Ich wollte eigentlich längst noch
etwas zum „Vorfred“ schreiben, als
@ jl in seiner Einführung bemerkte,

„Ob die Berliner die Wut des frisch
gedemütigten Rekordmeisters mit ihrer
Heimstärke im ZAUN halten können?“

ABER wäre nur „Klugscheißermodus“
und vielleicht ist ER ja auch Garten-
besitzer und meint nicht den Pferde-
ZAUM, aber bitte nichts für ungut!


Stiller
3. Oktober 2017 um 17:33  |  621787

Und sie bewegen sich doch …

Nach der Länderspielpause soll die Kritik an der Augmented Reality-Einführung in Fußballdeutschand durch eine Schärfung des Entscheidungsprofils entschärft und noch transparenter werden:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/706733/artikel_froehlich_der-videoassistent-ist-keine-maschine.html


juriberlin
3. Oktober 2017 um 18:16  |  621788

die Geschichte von Pronichev in den letzten Jahren würde ich gerne mal ausführlicher lesen @ubremer


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Oktober 2017 um 18:18  |  621789

@Videobeweis-Umfrage

mir fehlt gerade die Phantasie, wie eine intelligente Frage aussieht.
Klar ist: Der DFB hat von der FIFA das Mandat für eine zweijährige Probezeit erhalten.
– Die erste Saison ist rum, hat im Keller in Köln stattgefunden, ohne, dass die Schiedsrichter vor Ort informiert wurden.
– Die zweite Saison läuft gerade. Und die wird der DFB natürlich durchziehen.

Die Antworten auf eine Frage wie „Nach 7 Spieltagen finde ich den Videobeweis … gut oder schlecht oder ist mir egal …“ tun nix zur Sache. Antworten auf die Frage wie „der Videobweis soll … sofort abgeschafft … im Winter abgeschafft … mal gucken“ tun auch nix zur Sache. Weil der Videobeweis über diese Saison durchgezogen wird.
Gesucht ist also eine Frage, deren Resultat einen Erkenntnisgewinn bringt. Nur: Wie heißt die?


Ursula
3. Oktober 2017 um 18:58  |  621791

@ Uwe Bremer

So einfach als möglich halten…!?

Z. B. hat der Videobeweis in seiner
AKTUELLEN, praktizierten Form eine
Zukunft?

DENN über mehr oder weniger mit
Nuancen wird ja, nicht nur HIER,
z. Z. diskutiert!

Aber bitte…


Bennemann
3. Oktober 2017 um 20:37  |  621809

@Stiller:

„Weil es zwar NICHT MEHR in Teilen unserer Gesellschaft, aber sportethisch, dennoch eine Unsportlichkeit und damit einen Regelverstoß darstellt.“

Wurde denn das Beantragen einer Rechtsfolge in Teilen der Gesellschaft jemals als Regelverstoß gewertet? Waren das bessere Zeiten?

Wie bereits dargelegt, ich halte es für grob unrechtsstaatlich, wenn ein Antrag per se sanktioniert wird…


Stiller
3. Oktober 2017 um 21:58  |  621813

@bennemann
Es war nicht nur immer so, es ist immer noch ein Regelverstoß.

Schau Dir mal jetzt in der ARD „Wir sind die Neuen“ an, dann weißt Du woher ich komme. Hat gerade angefangen …

😀


Bennemann
3. Oktober 2017 um 22:13  |  621814

gucke nur Bezahl-Fernsehen…

aber das ist doch der Kern der Sache, es war und ist ein Regelverstoß, der nicht nachvollziehbar ist. WARUM ist es ein Regelverstoß?

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