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(sst) – Hey Herthaner,

heute Nachmittag hat sich Pal Dardai mal wieder zur Mannschaft gesellt und die Schuhe geschnürt. Nicht die Fußballschuhe, sondern die Laufschuhe. Nach der Einheit am Vormittag stand später am Tag noch eine Laufeinheit auf dem Programm. „Ich werd aber mein eigenes Tempo laufen“, kündigte Herthas Trainer vorher schon mit einem Lachen an.

Arne Maier trifft für die U 19

Derzeit steht ihm ja nur rund die Hälfte der Mannschaft zur Verfügung. Viele Nationalspieler zu haben, ist ja immer auch etwas Schmückendes für einen Verein. Erst Recht, wenn sie so erfolgreich sind wie Arne Maier. Herthas Talent traf beim 5:1 der U 19 gegen Weißrussland und bereitete ein weiteres Tor vor.

 

Von denen, die da sind, können auch nicht alle uneingeschränkt trainieren. Valentin Stocker und Sebastian Langkamp setzen am Mittwoch aus. Stocker soll gar die ganze Woche individuell trainieren, Langkamp wird wohl auch erst Anfang kommender Woche wieder zur Mannschaft stoßen können.

 

Einer, der im Gegensatz zu Maier seine internationale Karriere schon hinter sich hat und auf all den Reisestress verzichtet, ist Per Skjelbred. Vergangenen Winter ist er aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Hertha. Klar, man könnte jetzt sagen, mit der Nationalmannschaft Norwegens verpasst Skjelbred derzeit nicht viel, dennoch verdient seine Entscheidung auch Respekt.

Skjelbred ist auch im fünften Jahr unverzichtbar

Jüngeren die Möglichkeit geben, sich zu beweisen, loszulassen, erkennen, wann es Zeit ist, den Körper nur noch dosiert zu belasten ist etwas, das vielen Sportlern nicht leicht fällt. Skjelbreds Leistungen geben ihm Recht. Auch in seiner fünften Saison ist er für Pal Dardai unverzichtbar, fast immer steht er von Beginn an auf dem Feld. Und mit 30 hat er ja auch noch einige gute Jahre vor sich.

Sollten andere Herthaner international kürzer treten?

Was meint ihr: Sollten es andere bei Hertha Skjelbred nachmachen und die Nationalmannschaftsreisen künftig sein lassen? Vedad Ibisevc zum Beispiel oder Salomon Kalou?

Wer Per Skjelbred und die anderen in Aktion sehen will, hat morgen auf dem Schenckendorffplatz gleich doppelt Gelegenheit dazu.

Training am Donnerstag ist um 10 und um 15.30 Uhr.


135
Kommentare

dewm
4. Oktober 2017 um 19:08  |  621915

HA!


megman
4. Oktober 2017 um 19:09  |  621916

HO !


arnulfo
4. Oktober 2017 um 19:19  |  621917

HE


4. Oktober 2017 um 19:24  |  621918

Herthaaaaaa BSC!


4. Oktober 2017 um 19:46  |  621921

Für Interessierte der Hertha BSC-Geschichte:

Hertha-Ikone Erich „Ete“ Beer:

Heute vor 42 Jahren (04.10.1975) erzielt Erich „Ete“ Beer am 10. Spieltag der 1. Bundesliga der Saison 1975/1976 vor 35.500 Zuschauern im Niedersachsenstadion in Hannover beim 6:2 (3:1) bei Hannover 96 die Tore zum 1:0 in der 9. Spielminute, zum 3:0 per Foulelfmeter in der 18. Spielminute, zum 4:2 in der 68. Spielminute und zum 6:2 in der 90. Spielminute.

Nach seinen vier Toren am 5. Spieltag der 1. Bundesliga der Saison 1975/1976 vor 19.000 Zuschauern im Olympiastadion Berlin beim 5:0 (3:0) gegen den FC Bayer 05 Uerdingen zum 2:0 in der 38. Spielminute per Foulelfmeter, zum 3:0 in der 42. Spielminute per Foulelfmeter, zum 4:0 in der 63. Spielminute und zum 5:0 in der 81. Spielminute, ist dies der zweite „Viererpack“ von Erich „Ete“ Beer innerhalb einer Bundesliga-Saison.

Dieses Kunststück gelingt vor Erich „Ete“ Beer lediglich Gerd Müller vom FC Bayern München (1969/1970 am 04.10.1969 & 30.04.1970) und danach lediglich Gerd Müller vom FC Bayern München (1976/1977 am 30.10.1976 & 23.04.1977) sowie Dieter Müller vom 1. FC Köln (1976/1977 am 26.02.1977 & 06.05.1977).

Vielen Dank vorab für Euer Interesse.


idarap
4. Oktober 2017 um 19:57  |  621925

Klasse 1892 wie Du diese besonderen Leistungen von „Ete“
wieder ins Bewußtsein rückst, ich hatte das Vergnügen
gegen Bayer Uerdingen anwesend zu sein. Danke für
die schöne Erinnerung, möge Hertha/uns ein etwa vergleichbar
erfolgreicher Goalgetter in absehbarer Zeit beschieden sein!


Carsten
4. Oktober 2017 um 19:58  |  621926

Bei Kalou und Ibi wäre es wohl auch ratsam, sich zurückzuziehen aus der Nationalmannschaft da die Regeneration in dem Alter wohl besonders wichtig ist.


4. Oktober 2017 um 20:01  |  621928

@idarap am 4. Oktober 2017 um 19:57 | 621925:

Und er konnte so wunderbar und vor allem erfolgreich aus der zweiten Reihe schießen.

Gegen Uerdingen war ich zum Glück auch dabei – und das Spiel in Hannover natürlich am Radio-Empfangsgerät verfolgt.


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 21:19  |  621931

Ich glaube, man kann alternden Sportlern nicht verwehren, wenn sie sich nochmal beweisen wollen, war ja selber mal einer.

Der eine (Schelle) hört freiwillig auf, weil ihm andere Sachen wichtiger werden, andere wollen noch ein letztes Mal.

Ich glaube Ibi und Kalou hören nach gescheiterter Quali auf, oder dann erst nach der WM.

Ob ich es für Hertha gut finde? Nein!

Menschlich für den Sportler kann ich es verstehen und unterstützen.


frankophot
4. Oktober 2017 um 21:23  |  621932

Ete forever !

Sorry, in diesem Threat vielleicht schon ein „Off topic“ , aber ich muss es nochmal loswerden:

Nach dem Bayernspiel und 1 Tag Pause hab ich heute nochmal die 1. HZ des Spiels geschaut… Nachdem ich @elaines link https://www2.pic-upload.de/img/34013885/ezgif.com-video-to-gif118.gif gesehen hatte, dachte ich, der Schiri und der VAR hatten diese Einstellung bei ihrer Bewertung nicht, was ich einerseits merkwürdig fand, aber mir so wenigstens die Rücknahme des Elfers wegen fehlender Eindeutigkeit erklären konnte.
Dem ist aber mitnichten so.
Nach dem Foul (Min. 15:45) geht der Schiri also zu seinem Bildschirm…hier findet er auf einem 4-geteilten Screen in der Ecke links unten genau diese Szene als Standbild vor – Bein- und Schuhbereich schon heraus vergrössert – und es zeigt genau den Moment, als Daridas Schuh den Ball trifft (zu sehen bei Min. 16:51-16:54) Schon dieser erste Blick hätte genügen können/müssen, um den 11er zu bestätigen. Dann wird der Ausschnitt in seiner Ecke des 4er-Screens 2 mal abgespielt (16:54-17:02), bis eben genau DIESE Einstellung vollformatig auf den Bildschirm gegeben wird und dort 4x hintereinander abläuft (17:02-17:31). Und zwar 2x in normaler Geschindigkeit, 1x in SloMo und 1x in Superslowmo…auch zu sehen im Kontrollzentrum, als das Fernsehbild sich teilt (17:15-17.21). Währenddessen fasst sich der Schiri 2x ans Ohr und redet mit dem VAR…Dann läuft er zurück, die ersten Schritte total unsicher, um den Schiedsrichterball zu geben… Leute es tut mir leid, ich weiss ich hab ne blau-weisse Brille, aber das hier ist eine vorsätzliche Fehlentscheidung. Und wie es aussieht kommt diese nicht von Osmers, sondern aus Köln.
Im Übrigen war diese Einstellung dann schon 3 Min nach den in Min 21:09-21:15 deutlich und in Slomo in der Sky Übertragung zu sehen. Daridas Schuh trifft den Ball bei 21:11….Dabei behauptet W. Fuss weiterhin folgendes: „Ja. Martinez Spielt den Ball.“ Erst in der Pause kommnziert er Zweifel…

Klar gutes Herthaspiel, guter Punkt, Freude über Gucci´s Solo etc…
Aber, dass das nicht weiter thematisiert wird, ist…
Das ist ja fast noch eindeutiger, als die 7 Min. in der letzten Saison….


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 21:27  |  621933

frankophot
4. Oktober 2017 um 21:23 | 621932

Hast du mal die anderen Daten ausser Jenseits gif?

Ich meine Bilder von dem 4-geteilten Screen?


4. Oktober 2017 um 21:30  |  621934

@frankophot am 4. Oktober 2017 um 21:23 | 621932:

Cool, danke, das nenne ich wirklich investigativ!


jenseits
4. Oktober 2017 um 21:31  |  621935

@jenseits oder @elaine – Hauptsache Kerl!


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 21:39  |  621936

Sorry,
jenseits
4. Oktober 2017 um 21:31 | 621935
das habe ich jetzt nicht nachgeprüft und mich auf Frankophot verlassen.


Exil-Schorfheider
4. Oktober 2017 um 21:44  |  621937

@frankophot

Wie kommst Du darauf, dass dem Schiri die Szene auf dem Screen angezeigt wurde?

Du hast hier mitgelesen, dass das Videosignal für die Schiris ein anderes als das von Sky ist?


frankophot
4. Oktober 2017 um 21:52  |  621938

Ich hab einfach die sky Wiederholung des spiels angeschaut und mir genau angeschaut, wie der Bildschirm des Schiris während der „Beweisführung“ aussah (Matchspielzeit hab ich ja dazu geschrieben) und auch diese Bildschirme in Köln, die ja kurz eingeblendet waren. Ok, es ist klein, aber nicht zu klein, um es zu erkennen…ich ich finde es eindeutig… habs mit dem Handy abfotografiert, vom Screen und selbst da isses noch zu erkennen…


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 22:01  |  621939

frankophot du hast recht.
Ich habe es bei time4sport gefunden.
https://www.youtube.com/watch?v=zDV7vnDYUtY

Damit wird es für mich zum Skandal. Gegen das, was bisher kommuniziert worden ist, er hätte die Bilder nicht gehabt (weil Sky Kameras nicht VAR-Kameras sind) hatte er die Bilder.

Hier müssen jetzt Journalisten ran! Das ist Betrug, der nichts mit dem Videobeweis „an sich“ zu tun hat, sondern mit betrügerischem Bayern-Bonus.


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 22:03  |  621940

Nur so. Ich habe einen Text mit Link editiert. Ich kam in keine Warteschleife.


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 22:04  |  621941

oh doch in Warteschleife, denn jetzt ist er weg. Wird schon kommen.


juriberlin
4. Oktober 2017 um 22:06  |  621943

Lustig ist doch auch, dass Didi Hamann selbst in der Halbzeitpause noch felsenfest behauptet, das sei auf gar keinen Fall ein Elfmeter weil Darida nicht am Ball war. Selbst wenn er da noch keine Einstellung gesehen hat, die deutlich zeigt, dass Darida am Ball war, kann er ja unmöglich eine Einstellung gesehen haben, die das Gegenteil beweist, denn diese gibt es einfach nicht!


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 22:17  |  621944

Exil-Schorfheider
4. Oktober 2017 um 21:44 | 621937

Wenn mein Beitrag mit dem Link kommt, wirst du sehen, dass frankophot recht hat. Es ist auf youtube bei time4sport zu sehen.

Ach ja, auch da liegt Didi Hamann wieder falsch.


jenseits
4. Oktober 2017 um 22:19  |  621945

Was sagen denn die Medien? Steht da irgendwo etwas von fälschlicherweise zurückgenommenem Strafstoß? Ich habe eher den Eindruck, nachdem was ich so in den Foren und Zeitungen gelesen habe, dass die Fußballwelt außerhalb von Berlin davon ausgeht, es handele sich gar nicht um ein Foul. Weil Martinez den Ball spielt und das außerdem ohne Belang sei, weil es sich auch dann nicht um ein Foulspiel, zumindest nicht um ein strafwürdiges, handele, wenn Darida zuerst oder auch als Einziger den Ball berührt habe. Da war nämlich gar nichts. Zumindest gefühlt nichts. 🙂


Stiller
4. Oktober 2017 um 22:21  |  621946

@frankophot

Hatte ja schon letzten hier nachgefragt: Bis heute gibt es praktisch keine nennenswerten Medien, die den Fall zur Sprache bringen; Hertha auch nicht.

Gibt es offizielle Stellungnahmen, Transparenz seitens der DFL?

Versteht das jemand?

Ich lese gerade, dass bei wahretabelle.de darüber diskutiert wurde. Den Link von @elaine scheint es dort aber nicht zu geben. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn jemand, der dort einen Account hat (habe ich nicht), ihn dort einstellen oder an die Redaktion senden könnte …


Bennemann
4. Oktober 2017 um 22:28  |  621947

#erkannsnichtlassen

Ingo von Münch leitet das Gebot des FairPlay aus der im Grundgerecht nicht formulierten politischen Kultur der Demokratie ab. Falsche Schiedsrichterentscheidungen mit Anstand hinzunehmen, Niederlagen – auch unglückliche – zu ertragen, stellen Anforderungen an den Edelmut eines Fußballers. Wer Unrecht ohne Widerspruch hinnimmt, handelt gentlemanlike, also fair. Wer das nicht tut, ist unfair. Unfaires Verhalten ist zu bestrafen (Quelle: Rechtsgutachten für den Deutschen Sportbund).

Das ist überzeugend.

Mann, Mann, Mann, alles muss man selber machen:)


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 22:36  |  621948

Da es offensichtlich länger dauert, stelle ich den link nochmals rein:
https://www.youtube.com/watch?v=zDV7vnDYUtY


frankophot
4. Oktober 2017 um 22:51  |  621949

Danke, hurdie…das ist es…der Schiri muss es gesehen haben, schon auf dem kleinen Standbild. Wenn man die Slomo aus Min 21 der sky liveübertragung auf Pause setzt, sieht man den Ball und die Füsse der beiden dahinter, Martinez´ hinter Daridas (Sohle oben)…
Aber wie kann der Hamann behaupten, man könne es nicht genau erkennen ??

Und es interessiert (ausser uns) keine Sau…
SO jedenfalls, ist der VB absurd.


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 22:54  |  621950

frankophot
4. Oktober 2017 um 22:51 | 621949

Für mich ist nicht so entscheidend, dass Sky es hatte.

Die Aussage war, Sky hat andere Kameras als der VB und damit konnte es der Schiri nicht sehen.

Das ist jetzt nachweislich falsch. Er konnte es sehen und damit wird es für mich zum Skandal, übertrieben gesagt. Hier sollten m.E. die Journalisten einsteigen, aber das habe ich schon in dem Post gesagt, der noch kommen wird.


frankophot
4. Oktober 2017 um 23:04  |  621951

@jenseits…wäre da „nichts“ von Martinez´ Seite gewesen , wären die Hacken Daridas nicht zusammengeschlagen, was ihn letztlich zu Fall bringt. Auch das deutlich zu sehen.

Ich hatte von dieser Version noch nichts gehört, aber es wird immer abenteuerlicher…


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 23:05  |  621952

frankophot
4. Oktober 2017 um 22:51 | 621949

Und ich danke dir, das nochmals so genau angeschaut zu haben.


frankophot
4. Oktober 2017 um 23:05  |  621953

@hurdie: absolut korrekt !


jenseits
4. Oktober 2017 um 23:13  |  621954

@frankophot

Hier z.B. die Beurteilung der Szene sowie der Entscheidungen des Schiris durch die Schirientscheidungsevaluationskönige Collinas Erben:

„Hertha BSC – FC Bayern München (2:2): Im Duell mit Javier Martínez kommt Berlins Vladimir Darida im Münchner Strafraum nach 18 Minuten zu Fall. Referee Harm Osmers zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt, entscheidet sich nach einem kurzen Gespräch mit dem Video-Assistenten Sascha Stegemann jedoch dafür, die Review Area in Anspruch zu nehmen. Danach nimmt Osmers die Strafstoßentscheidung zurück – eine berechtigte Korrektur, Martínez hatte allein den Ball gespielt und Daridas Sturz nicht verursacht.“

http://www.n-tv.de/sport/fussball/collinas_erben/Warum-der-Videobeweis-immer-besser-wird-article20062122.html


Freddie
4. Oktober 2017 um 23:17  |  621955

@jenseits
Diese Beurteilung haben aber Collinas Erben via Twitter zurückgenommen.
Elfer wäre richtig gewesen


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 23:23  |  621956

jenseits
4. Oktober 2017 um 23:13 | 621954

Das ist Collinas Erben, es gibt andere Medienmitteilungen.

Für mich als Verfechter der Videoüberprüfung gilt: Umentscheidungen müssen hyperklar sein.


jenseits
4. Oktober 2017 um 23:23  |  621957

@Freddie

Mag sein. Aber wer liest schon einen Tweet von CE? Entweder wird die Elfmetersituation nicht erwähnt, oder es wird der Eindruck vermittelt, Osmers habe korrekterweise den Elfer zurückgenommen. Ich habe kaum etwas anderes gelesen oder gehört. Auch in der veröffentlichten Video-Spielzusammenfassung von dazn usw.


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 23:24  |  621958

Danke Freddie


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 23:29  |  621959

Nu isser da 22:01 😉

Und ich habe die Link-editieren Problematik überprüft. Es stimmt! 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. Oktober 2017 um 23:33  |  621961

@11er-Entscheidung

aus dem Bayern-Spiel:
Die Berliner Morgenpost hat hierzu recherchiert und eine klare Haltung eingenommen:
https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article212109539/Elfer-fuer-Hertha-oder-nicht-Tohuwabohu-um-den-Videobeweis.html?service=amp


jenseits
4. Oktober 2017 um 23:37  |  621962

Ja, Du, @Uwe Bremer, hast das so geschrieben. 👍

Heißt zwar Bremer, aber bist doch ein Berliner! Und gehörst nicht zu der sich außerhalb von Berlin befindlichen Fußballwelt. 😉


Calli
4. Oktober 2017 um 23:37  |  621963

Jupp Jupp Jupp…..


hurdiegerdie
4. Oktober 2017 um 23:40  |  621964

Uwe Bremer
4. Oktober 2017 um 23:33 | 621961

Nein! Euer Foto zeigt nicht, dass der Schiri die entscheidende Szene auf dem Bildschim hatte.

Der Text sagt in fett: Osmers bekam nicht alle Perspektiven zu sehen

Das ist mag richtig sein (alle), aber er hatte die richtige Perspektive auf dem Bildschirm.


4. Oktober 2017 um 23:50  |  621965

@Uwe Bremer am 4. Oktober 2017 um 23:33 | 621961:

„Diese Bilder waren dem Schiedsrichter nicht vorgespielt worden. Osmers hat seine Entscheidung „Elfmeter“ korrigiert, ausgehend von den Szenen, die ihm gezeigt wurden.“

Was ja nun durch die Darstellung von @frankophot (4. Oktober 2017 um 21:23 | 621932) und den von @hurdiegerdie (4. Oktober 2017 um 22:36 | 621948) eingestellten Link eindrucksvoll widerlegt ist.


frankophot
4. Oktober 2017 um 23:51  |  621966

ja, ubremer, ich z.B. hatte das ja auch dankend erwähnt, gestern oder vorgestern. Aber liest du eigentlich richtig, worüber wir jetzt sprechen ? Nämlich, dass das hier aus dem MOPOtext eben NICHT korrekt ist:

„In der Pause berichtete Stadion-Gast Lutz-Michael Fröhlich, der Schiedsrichter-Chef des DFB, dass eine Kameraeinstellung aufgetaucht sei, in der zu sehen ist, dass Darida den Ball spielt und Martinez den Herthaner nur am Fuß trifft. Pech für Hertha – und für Osmers. Diese Bilder waren dem Schiedsrichter nicht vorgespielt worden. Osmers hat seine Entscheidung „Elfmeter“ korrigiert, ausgehend von den Szenen, die ihm gezeigt wurden. Offensichtlich fehlt es in der Kürze, in der die Referees entscheiden sollen, manchmal an der Zeit, alle Kamera­perspektiven zu sichten.“

Er HAT es gesehen, und diese Einstellung war die Haupteinstellung während seiner Videobetrachtung, die sicher 80% dieser 2-3 Minuten ausmachte… schau´s dir doch einfach an…. die Zeiten hab ich ja ob oben genannt und selbst @hurdies link macht es schon deutlich: Es kann nicht stimmen, was der Fröhlich behauptet.


Stiller
4. Oktober 2017 um 23:51  |  621967

Danke, für Deine investigative Hartnäckigkeit, @frankophot.

Hoffentlich werden nun auch andere, nicht zuletzt die Fans, nochmal die Szene und das Vorgehen auf den Prüfstand stellen. Ich halte das für bitter nötig.


frankophot
4. Oktober 2017 um 23:53  |  621968

danke, @hbsc, warst schneller…


frankophot
4. Oktober 2017 um 23:54  |  621969

…und die in Köln haben es nat. auch gesehen !


frankophot
4. Oktober 2017 um 23:56  |  621970

ja, danke, @stiller… mal sehen, ob das jemand macht.
Gute Nacht, @all


jenseits
4. Oktober 2017 um 23:58  |  621971

@frankophot

Es ging auch darum, ob die Rücknahme des Elfmeters als Fehlentscheidung dargestellt wurde oder nicht. Und da war @Uwe Bremer von Anfang an deutlich und hat sie als Fehler bezeichnet. Darauf wird er ja noch mal hinweisen dürfen. 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 0:01  |  621972

@hurdie

zwei Fragen:

1) woher weißt Du, dass dem Schiedsrichter die richtige Szene eingespielt worden sind?

2) Wie kommt es, dass Schiedsrichterchef Fröhlich uns (und dem RBB-Kollegen) sagt, dass der Schiedsrichter diversen Perspektiven gezeigt bekommen hat, aber nicht jene, auf der die Korrektheit der ursprünglichen Entscheidung (11m) bestätigt wurde?

Anders gefragt:
Wo liegt das Interesse bei Fröhlich, in einem aufgeheizten Thema, mit dessen Umsetzung er selbst natürlich nicht zufrieden ist (dem Videobeweises im allgemeinen) in einem spektakulären Einzelfall der Öffentlichkeit die Unwahrheit zu sagen?

P.S. Was soll Dein Bezug auf das Foto? Das belegt nur, dass der Schiedsrichter am Rande der Bande auf den Monitor schaut.


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 0:06  |  621973

jenseits
4. Oktober 2017 um 23:58 | 621971

Es liegt mir nichts ferner als UB oder die MoPo für den Artikel zu kritisieren. Der war beim damaligen (für mich) Kenntnisstand völlig korrekt. Jetzt gibt es nach dem Post von frankophot eine andere“Beweislage“. Das heisst nicht, dass der vorige Artikel falsch oder schlecht recherchiert war. Aber es gibt jetzt fèr mich (nur für mich) eine andere Grundlage. Ob man daraus was machen will, bleibt den Journalisten überlassen.

—–

Die Szene mit Köln, welche auch immer (es gab ja mehrere), beurteile ich im Hinblick auf den Video“beweis“ immer noch anders.


linksdraussen
5. Oktober 2017 um 0:12  |  621974

@ub: Es mag sein, dass Herr Fröhlich noch eine aussagekräftigere Einstellung gesehen hat (ich auch). Aber die von frankophot und hurdie verlinkte Szene hat er nachweislich gesehen. Das sieht man auf den Bildern der Sky-Übertragung. Wie man danach seine Entscheidung revidieren kann, bleibt ein ewiges Rätsel.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 0:15  |  621975

@hurdie

Niemand, Du nicht, ich nicht, @frankophot nicht, weiß, welche Bilder dem Schiedsrichter gezeigt werden. Noch weniger wissen wir, in welcher Reihenfolge und in welcher Geschwindigkeit der Schiedsrichter etwas gezeigt bekommt.
Dass Sky dem Fernsehzuschauer etwas zeigt, ist das eine. Das entscheidet ein Regisseur im Übetragungs-Wagen des Senders am Olympiastadion.

Das hat aber (sinnvoller weise) nix mit dem zu tun, wie im Videokeller in Köln die DFB-Schiedsrichter ihren Zusammenschnitt zusammenstellen.

Die Wahrheit für Stadionbesucher und TV-Gucker lautet: Was in Köln in welcher Reihenfolge passiert und dem Schiedsrichter gezeigt wird, wisssen wir nicht.


frankophot
5. Oktober 2017 um 0:18  |  621976

@jenseits: ich hab das jetzt 2x dankend erwähnt, aber deswegen wird die Behauptung nicht richtiger, dass der Schiri die Szene bei der Beweisführung nicht bekommen hat. Das zeigen die –
meiner Meinung nach – Fernsehbilder:

Nach dem Foul (Min. 15:45) geht der Schiri also zu seinem Bildschirm…hier findet er auf einem 4-geteilten Screen in der Ecke links unten genau diese Szene als Standbild vor – Bein- und Schuhbereich schon heraus vergrössert – und es zeigt genau den Moment, als Daridas Schuh den Ball trifft (zu sehen bei Min. 16:51-16:54) Schon dieser erste Blick hätte genügen können/müssen, um den 11er zu bestätigen. Dann wird der Ausschnitt in seiner Ecke des 4er-Screens 2 mal abgespielt (16:54-17:02), bis eben genau DIESE Einstellung vollformatig auf den Bildschirm gegeben wird und dort 4x hintereinander abläuft (17:02-17:31). Und zwar 2x in normaler Geschindigkeit, 1x in SloMo und 1x in Superslowmo…auch zu sehen im Kontrollzentrum, als das Fernsehbild sich teilt (17:15-17.21). Währenddessen fasst sich der Schiri 2x ans Ohr und redet mit dem VAR…Dann läuft er zurück, die ersten Schritte total unsicher, um den Schiedsrichterball zu geben…

Aber wer sky hat, kann ja selbst nachschauen…. man muss halt die Pausetaste nutzen und ein bisschen vor und zurück…


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 0:20  |  621977

Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 0:01 | 621972

Mehrere Antworten:
Schau dir meinen Link, besser das Spielvideo und frankophots Hinweise an.
Zu 2): Ich kann nicht finden, dass ich irgendetwas zu Korrektheit sage, ausser dass ich euren Artikel aus der damaligen Sicht korrekt fand. Ich finde aber durchaus, dass bei der Unklarheit der Situation die Umentscheidung nicht korrekt war.

Ich behaupte an keiner Stelle, dass Fröhlich die Unwahrheit sagt.

Ich behaupte nicht, dass das Foto nicht Osmers bei der Überprüfung zeigt. Ich sage nur, dass auf dem Foto nicht die Szene (auf dem Bildschirm) zu sehen ist, die entscheidend ist (Daridas und Martinez Fuss).

Ich habe überhaupt kein Interesse, dich oder euch oder die MoPo anzumachen. Ich sage nur: vielleicht gibt es neuere Evidenz, die man untersuchen/journalistisch aufarbeiten sollte. Ich sage auch, das euch das natürlich überlassen bleibt.


jenseits
5. Oktober 2017 um 0:24  |  621978

Ich stelle mir das so vor: Schiri gibt Elfer, wird von den Bayernspieler unter Druck gesetzt, dann meldet sich auch noch Stegemann aus Köln zu Wort und legt Osmers nahe, sich das doch bitte noch einmal anzuschauen. Der geht zur Review Area, schaut sich verunsichert und gestresst (weil es um Bayern geht) die Szenen an, manchmal sieht es danach aus, als könne Martinez den Ball gespielt haben, manchmal auch nicht. Insgeheim hofft er, einen eindeutigen Beweis für eine Entlastung der Bayern auszumachen, denn dann wäre für Ulli und Kalle ein Held, aber eventuell eine Fehlentscheidung gegen Bayern nach Videostudium? Undenkbar! Er kann sich kaum auf die eingespielten Sequenzen konzentrieren, so nervös ist er. Da steht er und kann nichts erkennen, sich nicht entscheiden, die Zeit verstreicht und er weiß genau, dass er da nicht noch weitere 10 Minuten rumstehen kann. Er fängt an zu schlottern, wackelt zurück, Augen zu und durch: Strafstoß wird zurückgenommen. Noch völlig benommen geht selbst der Schiedsrichterball schief und er gibt ihn praktisch in Ulreichs Hände.

@frankophot 0:18
Das hat @ub aber auch nicht behauptet.


frankophot
5. Oktober 2017 um 0:25  |  621979

Entschuldigung, NEIN, Herr Bremer. MAN SIEHT ES, man sieht auch, das es erst normal und dann in slomo und dann nochmal in superslomo vorgespielt wird. Der Schiri steht zwar davor, aber man sieht Leckie flanken (z.B.). Auch auf dem linken Monitor in Köln läuft das gleiche Bild…kurz beugt sich der Betrachter dort zur Seite. Ich denke mal nicht, sie spielen dort Szenen ein, die nichts mit der zu Überprüfenden zu tun haben

Aber wenn man es nicht sehen will, dann sieht man es natürlich nicht…


Helli
5. Oktober 2017 um 0:26  |  621980

Das irgendetwas nicht stimmt zeigt doch allein die Nachspielzeit der 1. Hz von einer Minute.
Rund um dieses Spiel wurde über Nachspielzeiten diskutiert, es war ein Riesenthema. Fabian von Wachsmann forderte noch unmittelbar vor Spielbeginn auf, die Hertha in den kommenden 97 Minuten zu unterstützen!
Und es wird eine Minute angezeigt!
Wieviel Offizielle haben die Zeit eigentlich gemessen!
Es stinkt hier gewaltig!


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 0:27  |  621981

Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 0:15 | 621975

aber UB nochmals, frankphot sagt (und das ist leicht überprüfbar), dass beim Herthaspiel der Schiri die Szene vor Augen hatte. Das sind doch Fotos, Videos. Es geht weniger darum, ob Sky oder Köln welche Bilder zeigt und das die anders sein können. Aber die Videoanalyse von frankophot zeigt, er hatte das Bild nachdem er genau sehen konnte, ob Darida oder Martinez eher am Ball waren.

Bei Köln halte mich nach wie vor zurück, das sehe ich anders.


jenseits
5. Oktober 2017 um 0:28  |  621982

…dass er etwas anderes geschrieben habe.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 0:35  |  621983

@11-m

ich habe ein logisches Problem:

Der Schiedsrichter pfeift Elfmeter. Dann wird er zum Monitor bewegt. Und sieht – Eure Behauptung – dass seine Entscheidung korrekt ist.
Dann geht der Schiedsrichter zurück aufs Feld und kassiert den Elfmeter – und trifft damit wissentlich eine Fehlentscheidung.

Warum?

Damit der Schiedsrichter in den kommenden Wochen nicht mehr in der Bundesliga angesetzt wird?

Wo doch das Salär mit mittlerweile 5000 Euro pro Bundesliga-Spiel ansehnlich ist?

Harm Osmers, der gerade dabei ist in der Bundesliga anzukommen, weiß, verschlechtert bewusst seine Karriere-Perspektiven?

Und Fröhlich, der die Partie von der Pressetribüne aus verfolgt hat, und zur Pause noch nicht mit dem Schiedsrichter gesprochen haben konnte, erzählt Journalisten unwahres Zeug?

Warum soll er das tun?


frankophot
5. Oktober 2017 um 0:41  |  621984

Ja, das ist genau die richtige Frage !
Warum ?


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 0:46  |  621985

Himmel, ich gehe ins Bett.

Wer behauptet denn, dass Fröhlich unwahres Zeug gesagt hat?
Ich jedenfalls nicht.
Schlaft gut.


Stiller
5. Oktober 2017 um 0:55  |  621986

Moment, @frankophot. Bei der Szene, auf der Osmers sich den VB am Monitor anschaut, wird das fragliche Viertel durch seinen Körper zT verdeckt. Es ist theoretisch möglich, dass das, was er zu sehen bekam, nicht die Qualität der Hz-Einblendung von sky hatte.

Oder konntest Du auf dem Livemitschnitt, der den Schiri vor dem Monitor zeigt, klar erkennen, dass der Fuß von Darida zuerst da war?


coconut
5. Oktober 2017 um 1:10  |  621987

@jenseits
Du unterstellst also dem Schiedsrichter, das er ganz bewusst seine richtige Entscheidung zurück genommen hat um den Bayern zu gefallen?
Sorry, aber das ist dermaßen unter aller Sau, das ich da nur noch den Kopf schütteln kann. Eine wirklich boshaft Unterstellung. Wie UB schon schrieb, warum sollte er das tun? Weil er keinen Bock mehr darauf hat, Buli Schiedsrichter zu sein?

Allgemein:
Kommt alle mal ein wenig runter.
Offenbar war es für den Schiri nicht so eindeutig und ich meine auch für Sky, in dieser Szene (von vorn) ersichtlich. da herrschte überall ziemliche Ratlosigkeit.
Die Szene, die dann eindeutig zeigt, ja es war ein Vergehen, zeigt die beiden Protagonisten seitlich und erst da ist eindeutig das vergehen zu erkennen.
Genau diese Einstellung lag aber zu diesem Zeitpunkt offenbar weder Sky, noch dem VS Schiri oder dem Feldschiri vor.

Ich frage mich gerade:
1.
Wärt ihr auch derart verbissen dabei, wenn Hertha das Glück gehabt hätte, so um einen fälligen 11er herum zu kommen?
2.
Gefährdet jetzt der Videobeweis Arbeitsplätze?
3.
Sollte man den ganze Quatsch nicht besser einstampfen, weil Hertha doch eh nie davon profitiert?
4.
Ist denn sicher gestellt, das Hertha bei einem zugesprochenem 11er diesen auch verwandelt und am Ende das Spiel gewonnen hätte?

PS:
Wer die Ironie entdeckt, darf sie behalten…..


jenseits
5. Oktober 2017 um 1:20  |  621988

@coconut
Du könntest eventuell mal Deinen Ton überdenken und ein bisschen genauer lesen. Nirgendwo habe ich dem Schiri irgendeine schlechte Absicht oder bewusstes Fehlhandeln unterstellt. Es ging einzig um die Drucksituation, der er ausgesetzt ist.

Gute Nacht.


Stiller
5. Oktober 2017 um 1:28  |  621989

Meine Frage wäre zunächst mal:

– Wie wertet die VB-Truppe der DFL die Szene heute?
– Wie geht das in die Auswertung zum Jahresende ein: als berechtigter Elfer oder nicht.

Nur, wenn das von denen auch intern sauber geklärt wird, kann man Vertrauen in weitere Fortschritte haben – ansonsten nicht. Dann erst würde ich mir zwingend die nächsten Fragen stellen …


apollinaris
5. Oktober 2017 um 1:44  |  621990

Mein mac wird gerade upgegradet- also habe ich mir das Video vorerst gespart.- wenn @ franko und @ hurdi richtig hingesehen haben- wäre es ja eben logisch nicht zu verstehen und eine atemberaubende story liegt vielleicht in der Luft. Nicht die Logik suchen, sondern Bilder prüfen- wäre mein erster Impuls
Intransparent, wie es zZ gehandhabt wird, ist Beeinflussung vorstellbar und eben auch möglich
#collina: ich habe ihm getwittert, dass ich einen tweed nicht sooo mutig finde- Respekt hätte ich, wenn er das in seiner nächsten Kolumne richtigstellte.. ..
@jenseits hatte für mich die Drucksituatin des Schiris aufgezeigt- ich hatte in seiner Körpersprache auch ne Menge Unsicherheit gespürt


apollinaris
5. Oktober 2017 um 2:19  |  621991

Mich hat die Kommunikation auch extrem grstört,- ich stehe wohl eher nicht in Verdacht, mich übermässig verfolgt zu fühlen als Herthaner- aber während man beim ( mir seit je sympathischen) 1. Fc Köln gleich mehrere Fässer aufmachten- wird bei uns diese Situation regelrecht totgeschwiegen
Da Bayern betriligt ist, kommt man zwangsläufig auf unappetitliche Gedanken…💰
Was Intransparenz so alles mit uns macht…


jenseits
5. Oktober 2017 um 3:36  |  621992

Ich finde auch weniger Osmers Verhalten und Entscheidungen unverständlich als Stegemanns. Osmers war sich doch recht sicher und hat auf den Punkt gezeigt. Dann muss ihn Stegemann verunsichert haben. Aber wie kann er Osmers in die Review Area lotsen und ihm lauter uneindeutiges Videomaterial zukommen lassen? Das wäre doch nur dann sinnvoll gewesen, wenn Sequenzen zur Verfügung gestanden hätten, die den Elfmeterpfiff als eindeutige oder ziemlich klare Fehlentscheidung aufdecken. Solche konnte Osmers aber nicht finden. Blöde Situation für ihn. Da ist wohl noch ein wenig VAR Schulung nötig.


Tsubasa
5. Oktober 2017 um 7:24  |  621994

Die Frage warum sich die Schiedsrichter nicht an die Regeln halten darf erlaubt sein. Spieler Boateng fordert Videobeweis, laut Regel, gelbe Karte.
Videobeweis soll eingesetzt werden bei klaren Fehlentscheidungen. Ganz egal was er gesehen hat oder nicht, niemand außer Fuss, wird hier eine klare Fehlentscheidung sehen. Demnach Elfmeter.
Wieso es dann keinen einwurf oder eine Ecke gab für Hertha, sondern Schiedsrichterball. Martinez hatte ja angeblich Ball gespielt!?
Eine Minute Nachspielzeit bei einem Tor und Elfmeter mit Videobeweis und Review? Aber 4 Minuten in der 2.HZ?

Es bedarf klarer Regeln und wenn es selbst beim hockey funktioniert mit der Transparenz, warum hier nicht!? Funk freigeben und den Zuschauern mitteilen was entschieden wurde.

Videobeweis im Fußball finde ich klasse aber an der Anwendung muss noch gearbeitet werden. Momentan sieht es eher so aus dass sich das Schiedsrichterwesen entlarvt und die üblichen Erklärungen nicht mehr ziehen. Stand schlecht, Sicht verdeckt, ging zu schnell.


backstreets29
5. Oktober 2017 um 7:29  |  621995

Puh….scheint eine Never-ending story zu werden.

1. Warum erhält Boateng keine gelbe Karte, wenn er den VB fordert?

2. Hat Osmers in Köln nachgefragt oder wurde er aus Köln kontaktiert?.
Falls er kontaktiert wurde, wo ist dann die Einstellung, dass es
EINDEUTIG kein Elfer war?

3. Das Tor in Freiburg war irregulär, da Abseits, aber es erfolgte kein Eingriff.
4. Das grobe Foul an Gentner (mehrere Knochenbrüche im Gesicht) wurde auch vom VB nicht nachträglich moniert.
Nach geltenden Regeln hätte es mindestens Elfmeter geben müssen.

So, da stellt sich mir die Frage nach der Vorgehensweise, die scheinbar weder den Schiedsrichtern noch den Journalisten oder irgendjemandem beim DFB bekannt ist.
Und genau hier seh ich das Problem beim VB. Wer entscheidet wann eingegriffen wird.
Der Nicht-Elfer gg Hertha ist da ein Paradebeispiel. Osmers war sich sicher, dass es Elfer ist. Die Einstellung, die das belegt, wurde ihm aber nicht gezeigt.
Wenn dann das Argument kommt, auch der Video-Schiri ist nur ein Mensch, dann führt man das Ganze ad absurdum, weil man ja eben die „menschlichen“ Fehlentscheidungen mit Hilfe der Technik ausschliessen wollte.
Mich nerven diese Spielunterbrechungen, die eben nicht mit maximal 60 – 90 Sekunden abgetan sind, und eben auch nicht nachgespielt werden.
Wenn ein Verband so etwas einführen will, dann muss eine glasklare für Fans, Spieler und Schiedsrichter nachvollziehbare Vorgehensweise gelebt werden.
Das ist nicht der Fall, stattdessen scheint jeder Schiri den VB anders zu leben.


frankophot
5. Oktober 2017 um 8:31  |  621996

@stiller, man kann es doch als Standbild schon in den Sekunden vorher sehen, bevor er das Bild verdeckt. Es ist sogar aus der Einstellung, die wir einige Minuten danach (und nicht erst zur Pause !!) zu sehen bekamen, herausvergrössert, im Bereich des Balls/der Beine… deswegen verstehe ich es ja einfach nicht, wie man dann so entscheiden kann. Wenn du kein sky hast, kannst du ja mal elaine´s link mit dem handy abfilmen und dann auf dem kleinen Filmchen den Moment anhalten, wo Darida den Ball trifft, etwas zoomen…und dann mit der linken unteren Ecke des Bildschirms von Osmers vergleichen… Es ist identisch, soweit erkennbar. Die Stellungen der Körperteile (Alaba im VG, nicht zuletzt) passen, die Position des Balles (auch wenn auf Osmers Screen quasi nur als Fleck erkennbar): Für mich ist es dasselbe Bild. Und die Sequenz, zu der dieses Bild gehört, wird ihm dann mehrmals vorgespielt, das ist an den Seiten, die er nicht mit seinen Schultern verdeckt, erkennbar… Ich vermute es ist so, dass der Schiri diese 4 Bilder angeboten bekommt und er dann wählt, welche Sequenz er sehen will…


Susch
5. Oktober 2017 um 8:38  |  621997

Ich frage mich warum das immer noch als “die richtige Entscheidung“ des Schiedsrichters gilt, obwohl doch bewiesen ist (spätestens in der Halbzeit) das es eine Fehlentscheidung war.
Sollte der Schiedsrichter nicht die richtige Einstellung auf den Monitor bekommen haben (obwohl man auch schon da sehen konnte das Martinez eben “nicht“ den Ball gespielt hat) warum ist das nach dem Spiel nicht im nachhinein als Fehlentscheidung kommuniziert worden?
So zumindest hinterlässt es den Eindruck das man nicht in der Lage ist Fehler zuzugeben, die selbst beim VB nunmal nicht unvermeidbar sind.
Man stelle sich vor wir hätten in Bayern gespielt und bei denen wäre der Elfer zurückgenommen worden weil Ibisevic wild den VB gefordert hätte, und der nicht gegeben wird obwohl er hätte gegeben werden müssen.
Hertha täte gut daran nicht alles einfach so hinzunehmen.
Unabhängig davon ob der Elfmeter reingegangen wäre. Damit wurde uns die Möglichkeit genommen am 3 Punkte zu holen.
Und in Mainz mindestens 1 wenn man den klaren Elfmeter an Langkamp gegeben hätte.
Das wären dann am Ende 3 Punkte die über mehrere Millionen entscheiden.
Und das trotz VB.
Ach ja…..ich bin mir ziemlich sicher das der Schiedsrichter umgekehrt den Elfmeter nicht zurückgenommen hätte wenn sich Ibisevic beschwert hätte.
Und er hätte Gelb gesehen .


frankophot
5. Oktober 2017 um 8:39  |  621998

@backstreet: völlig richtig… das Regelwerk im Fussball und die Auslegungsmöglichkeiten der Schiedsrichter machen es es quasi selbstverständlich, das der VB so nie funktionieren wird und eigentlich nur bei Entscheidungen angewandt werden sollte, die mit Linien/Postionen zu tun haben (Abseits oder nicht, im 16er oder nicht, TW bei Zweikämpfen im 5er oder nicht etc.) Oder halt bei Tätlichkeiten…obwohl es da schon kompliziert wird (Bsp: Rekik/Volland).


Jack Bauer
5. Oktober 2017 um 8:44  |  621999

Mir kam die Aussage, dass ja niemand weiß, was Osmers auf den Bildschirmen sah, von Anfang an etwas merkwürdig vor. Man erkannte schon live bei Sky ganz gut, welche Szenen Osmers zu sehen bekam. Nun ist es dennoch möglich, dass es später eine Einstellung gab, die deutlicher zugunsten Daridas war.
Nur: deutlich kein Elfmeter war es eben auch nicht in den Einstellungen, die Osmers dort gezeigt wurden. Osmers starke Verunsicherung wurde alleine durch seine lange Bedenkphase deutlich. In solchen Fällen, wo man sich auch nach 40-50 Sekunden und mehreren Super-Slow-Mos nicht sicher ist, da sollte doch die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters greifen.
Osmers hat sich dort komplett unglücklich verhalten. Sicher nicht absichtlich, er war schlicht überfordert. Die nicht-Ahndung Boatengs unsportlichem Forderns des VB spielt dort ebenso rein, wie dieser merkwürdig ausgeführte Schiri-Ball.

Nun kann man natürlich Vermutungen anstellen, ob die Szene auf der anderen Seite anders bewertet werden würde. Ob da im Unterbewusstsein mit reinspielt, dass eine solche Entscheidung Contra Bayern medial länger diskutiert wird, als wenn sie pro Bayern ausfällt. Ob Schiris unterbewusst den Bayern Spielern eher zutrauen, solche Situationen fair zu klären, als Spielern anderer Teams. Alles hypothetisch, klar. Aber weil es halt immer eine menschliche Komponente bleibt, sollte man dringend dazu übergehen NUR KLARE FEHLENTSCHEIDUNGEN zu ändern. Und wenn der Schiri ewig lange auf zig Einstellungen schauen muss, dann kann es sich nicht um eine KLARE FEHLENTSCHEIDUNG handeln.


Ursula
5. Oktober 2017 um 8:48  |  622000

# Noch dezidierter gegen den Videobeweis

Wenn man diese Diskussion HIER ober-
flächlich nachgelesen hat, kommt man im
Umkehrschluss zu der Erkenntnis, dass
OHNE diesen „VB“ dieses Hertha-Spiel
gegen den FCB mit einer ganz tadellosen
Schiedsrichterleitung beendet worden
wäre! Hertha hätte den Elfmeter bekommen,
wie der Schiedsrichter spontan richtig
entschieden hatte und wäre (vielleicht?)
als Sieger vom Platz gegangen…

Zu den bekannten „IRRITATIONEN“
kam es ja erst als dieser „VB“ unbedingt
seine Anwendung finden sollte….


blauweiss
5. Oktober 2017 um 9:01  |  622001

Hamsterrad VB oder was? Von welcher Seite haben wir es denn noch nicht beleuchtet?
Es war halt ne ganz enge Entscheidung. Die wird es weiterhin geben, ob mit oder ohne VB!


fechibaby
5. Oktober 2017 um 9:07  |  622002

Wann darf der Videobeweis durchgeführt werden?

Auszug aus Sport1:
„So funktioniert es:
Mit Saisonbeginn sitzt bei jedem Bundesliga-Spiel ein zusätzlicher Video-Schiedsrichter in einem Actionroom in Köln. Er soll den Referee im Stadion unterstützen und kann bei strittigen Toren, Elfmetern, Platzverweisen und Verwechslungen von Spielern zu Rate gezogen werden.

In Absprache mit mindestens einem Supervisor weist der Video-Assistent den Schiedsrichter auf klare Fehler hin, dieser behält aber die letzte Entscheidung. „Der Chef im Ring bleibt weiterhin der Schiedsrichter auf dem Platz“, betont Hellmut Krug, DFB-Chefinstruktor im Schiedsrichterwesen, bei SPORT1.“


5. Oktober 2017 um 9:07  |  622003

Also ich halte es für albern, dem Schiri zu unterstellen, er würde für oder gegen eine Mannschaft pfeifen.
Es sei denn, er steckt tief im Wettgeschäft. Daß das irgendwann auffällt, wissen wir seit Holzer.
Ich sehe da jetzt nicht wirklich einen Unterschied zu früher. Wenn ein Schiri gegen oder für eine Mannschaft pfeifen möchte, bedarf es dazu keines Videobeweises, auf den dann auch noch Millionen TV Zuschauer starren.
Deswegen ist für mich euere Diskussion nicht nachvollziehbar, sorry.
Die, die ihn wollen, bekommen hier Argumente, genau wie die, die den VB nicht wollen.
Für mich eine Diskussion um der Diskussion Willen. Hat für mich keinerlei Nährwert.


5. Oktober 2017 um 9:09  |  622004

Komisch, dass ihr euch anhand der Einstellungen alle so sicher seid, dass tatsächlich Darida den Ball zuerst gespielt hat. In der Einstellung, die die Szene am deutlichsten zeigt, sehe ich im entscheidenden Moment zwei orangefarbene Schuhe. Kaum auszumachen, wer nun zuerst am Ball war. War Martinez‘ Fuß vielleicht doch unter Daridas Fuß? Oder war Darida zuerst dran? Mich beeindruckt hier die Sicherheit, mit der viele zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.

Was eigentlich nur meine Haltung unterstützt, die Strafstoßentscheidung nicht zurückzunehmen, weil schlicht der Beleg dafür fehlte.

@Tsubasa

„Wieso es dann keinen einwurf oder eine Ecke gab für Hertha, sondern Schiedsrichterball. Martinez hatte ja angeblich Ball gespielt!?“

Das ist in den Regeln festgelegt. Jeder Pfiff unterbricht das Spiel. Die nächste Frage ist die Art der Spielfortsetzung. Bei einem fälschlichen Pfiff, der hier nach Entscheid des Schiris vorlag (kein Strafstoß) wird das Spiel mit Schiedsrichterball fortgesetzt.

Warum der Schiedsrichterball von Hertha nicht ausgekämpft wurde, sondern die Rückgabe auf Ullreich so hingenommen wurde, kann ich mir nur mit der Konfusion nach dem VB erklären.

Es gab keinen Grund, dem Gegner den Ball kampflos zu überlassen. Da hat der Schiri auch keine Handhabe, wenn sich die Teams entscheiden, um den Ball nach dem Schiedsrichterball zu kämpfen.


Herthas Seuchenvojel
5. Oktober 2017 um 9:10  |  622005

Nährwert oder Mehrwert? 😉


Susch
5. Oktober 2017 um 9:15  |  622006

Mir persönlich geht es nicht darum das Fehler gemacht werden.
Mir geht es darum diese im nachhinein zuzugeben.
So allerdings wird über den Medien berichtet das der Schiedsrichter richtigerweise (den berechtigten) Elfmeter zurückgenommen hat, obwohl es eine Fehlentscheidung war.
Wo ist denn das Problem zuzugeben das es eine Fehlentscheidung war?


Herthas Seuchenvojel
5. Oktober 2017 um 9:27  |  622007

@Susch:
das konnten sie früher schon nicht immer und so mancher Charakter ist zu sowas auch nicht in der Lage
das war eine meiner Hoffnungen an den Vb, daß dieses“ich sehe alles, ich bin unkritisierbar“ einiger endlich mal aufdeckt und gegensteuert
aber so wie es gerade läuft….


Jack Bauer
5. Oktober 2017 um 9:56  |  622009

@moogli:

Nur der Vollständigkeitshalber: Zwischen „der Typ ist doch gekooft, der pfeift eh nur für die Bayern“ und der von mir geäußerten Theorie, dass Osmers mit der Situation und den Bildern überfordert war und dann das Unterbewusstsein und die von mir genannten Punkte (mediale Schelte, welchem Spieler traue ich eher zu eine solche Situation fair zu lösen etc.) eine Rolle spielen, liegen für mich Welten.

Kern des Ganzen bleibt für mich: Es sollten nur glasklare Fehlentscheidungen korrigiert werden. Die Forderungen der Spieler nach dem VB nehmen ja schon jetzt – nach 7 Spieltagen – überhand. Da sollte dringend auf die Bremse getreten werden.

Und natürlich ist es eine Diskussion der Diskussion wegen. So wie fast jede Diskussion hier. Was wird denn hier sonst geführt? Diskussionen um Veränderungen herbeizuführen? Durch wen oder was?


5. Oktober 2017 um 9:59  |  622010

Danke frankophot, dass du noch einmal nachgeschaut hast
4. Oktober 2017 um 21:23 | 621932

Ich hatte die Hoffnung, dass der Videobeweis geeignet sei, in der Öffentlichkeit die Autorität der Schiedsrichter zu stärken. Die Vorkommnisse beim Spiel Hertha : Bayern dämpfen meine Hoffnung stark.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 10:00  |  622011

@Hertha-Training

beide Einheiten (10 und 15.30 Uhr) finden aufgrund der Wetterlage drinnen statt


Dan
5. Oktober 2017 um 10:03  |  622012

Der #VB war natürlich gestern auch im Turm ein intensives Thema, die Meinungen dazu sind ähnlich wie hier (was sonst), aber eine interessante Frage war auch, wie entscheidet die DFL am Ende dieser Saison, ob sie Interesse hat (FIFA trifft ja wohl die Entscheidung), den Videobeweis dauerhaft einzuführen.

Welche Paramater / Richtlinien / Eckpunkte hat sich die DFL gesetzt um diese Entscheidung so oder so zu fällen?

Die Videoschiedsrichter halten sich öfters schon nicht an die kommunizierten Regeln, wann und wie er eingreifen soll.

War eine Saison Videobeweis im „Keller“ ein Fehler bzw. ungünstig, weil die Kommunikation mit dem Schiedsrichter fehlte und man praktisch im eigenem Saft schmorte? Wurde im „Keller“ schon nach den jetzt erst kommunizierten Regeln geurteilt, wann man den Schiedsrichter unterrichtet?

Ist eine Quote „8 von 10 Entscheidungen sind ok“ ein Maßstab für grünes Licht oder doch rot bezüglich VB?

Aktuell kommt der VB bei mir als willkürliches Eingreifinstrument des Videoschiedsrichter rüber und das kann es absolut nicht sein, da es lediglich ein Hilfsmittel für den agierenden Feldschiedsrichter sein soll.

Die, wie schon hier erwähnte, In­trans­pa­renz über gefällte Entscheidungen und Wertungen schadet der ganzen Sache.
Ich fände es erstrebenswert, wenn nach Spieltagsende klare Kante gesprochen wird und Entscheidungen als richtig oder falsch eingeordnet werden, wie man sich den Videobeweis in Zukunft vorstellt.

Offizielle Hinweise, dass man hier oder dort garnicht zum Videobeweis greifen sollte wären für mich hilfreich, wie man intern die Anforderungen gesetzt hat.

Ich glaube man „enteiert“ damit nicht den Feldschiedsrichter, sondern bremst den Videoschiedsrichter etwas ein bzw. schärft seine Wahrnehmung und Gefühl für das Eingreifen ins Spiel.

Vielleicht ist die DFL aber auch der „Bewahrer des Fußballs“ und fährt den Videobeweis absichtlich an die Wand. 😉

Meister und Absteiger 2017 / 2018 bekommen dann ein * .

* unter Videobeweis.


Opa
5. Oktober 2017 um 10:12  |  622013

Hertha-Ausstellung
Ich war gestern zum „freien Eintritt“ am ersten Mittwoch des Monats fast allein in der Ausstellung, zumindest waren mehr Aufseher als Gäste da, unter denen sich auch einige japanische Touristen verirrt hatten. Hertha scheint also auch bei freiem Eintritt nicht zu ziehen 😉 Das sollte man bei der Dimensionierung des Herthamuseums, dessen Spatenstich sich letzte Woche zum zehnten mal jährte(!), genauso berücksichtigen wie bei der Dimensionierung des neuen Stadions. Leider hat man es zwischenzeitlich auch nicht geschafft, die sinnloserweise auf gefühlter Kniehöhe angebrachten Hinweisschilder höher zu setzen. Aber vielleicht ist die Denke der Ausstellungsmacher, dass wenn eh keiner hingeht, man es auch so lieblos lassen kann, wie es ist. Durch die gähnende Leere hatte ich Gelegenheit, mich diesmal etwas intensiver mit den Multimediaangeboten zu beschäftigen. Dabei fiel mir besonders eine Befragung von Zuschauern auf, die erstaunliche Parallelen zur heutigen Zeit aufwies. Es müssten mehr junge Spieler eingesetzt werden, es wäre zu wenig Geld da und es würde zu wenig aus dem eingesetzten Geld gemacht, das Stadion sei so leer wegen des schlechten Fußballs, den Hertha spielt. Oder es würde so laufen, wie es gerade läuft, „weil keiner so richtig durchgreift“. Alles überwiegend in schwarzweiß, also vor mehr als 50 (!) Jahren. Die Antworten könnte, nein kann man 1:1 auch heute noch so lesen und hören. Auch hier. Die Frage, die sich mir stellt: Ist die Evolution an Hertha vorbeigegangen? Oder an den Zuschauern? Oder an beiden? Oder bin ich in einer Zeitkapsel gefangen? Und wer holt mich da raus?

„Nährwert“ des „Videobescheiß“?
Mir geht es ähnlich wie moogli. Wie kann man sich an solchen Details so aufziehen und des Kaisers Bart so lange diskutieren, bis keiner mehr weiß, worum es geht? Und was nutzt es uns, wenn jemand einen Irrtum eingesteht? Wird das Spiel deswegen neu angesetzt? Diejenigen, die vor dem VB schon seitenweise über angeblich spielentscheidende Szenen tagelang, in epischer Breite und unter Zuhilfenahme der drölften Superzeitlupe und mit diversen HIlfslinien und anderen Bildmanipulationen diskutiert haben, tun dies nun auch nach Einführung des Videobeweises und vergessen dabei wieder mal, dass es auf allen anderen Fußballplätzen des Landes diese Hilfsmittel nicht gibt und da trotzdem entschieden werden muss. Es hat sich nichts geändert, nur, dass wir nun noch nicht mal mehr über Fußball, sondern über ein technisches Hilfsmittel diskutieren. Das Spiel wird nicht gerechter, Arbeitsplätze nicht sicherer und Argumente nicht stichhaltiger. Es stellen sich aber Fragen. Warum lässt der Verband das nach einem Jahr Test so stümperhaft an den Start gehen? Warum hat man das nicht vorher z.B. in der deutlich weniger im Fokus der medialen Aufmerksamkeit stehenden Liga 3 in der Praxis getestet? Warum werden klare Regeln (z.B. gelbe Karte für Fordern des Videobeweises) nicht befolgt? Es gibt Wichtigeres als Fußball, es gibt Wichtigeres als den Videobeweis. Wer an selbigem derart verbissen festhält, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er die Prioritäten richtig setzt. Wer am Videobeweis in dieser Form festhält, versündigt sich jedenfalls am Fußball.

Anderes Länderspielpausenthema Stadion?
Können wir nicht auch über etwas anderes sprechen? Was macht z.B. eigentlich der Stadionneubau? Der Senat hat gestern mit dem Land Brandenburg und der Bahn eine Rahmenvereinbarung zur Verbesserung des Schienenverkehrs unterzeichnet. Die Planungen umfassen Projekte bis ins Jahr 2030, in Ludwigsfelde ändert sich nullkommanix – weshalb sich die Frage stellt, ob das nun nur unkoordiniert seitens des Senats und der Bahn ist oder ob das ein Fingerzeig dafür ist, dass Ludwigsfelde keine Rolle mehr spielt? „Anfang 2018“ wollte man sich ja hinsichtlich des Standorts geeinigt haben. Wie Hertha da 2025 in der erwünschten steil-nah-laut-Arena spielen will, ist mir einigermaßen schleierhaft. Aber die Verlässlichkeit von Herthas Zeitplänen sieht man ja an den anderen Bauvorhaben wie Museum (zehn Jahre Spatenstich sind rum) oder Fanhaus (sollte seit 2014 fertiggestellt sein). Meine Prognose: Hertha wird auch nach 2025 sicher im Oly spielen. Für mich persönlich ist das auch nicht die schlimmste Perspektive, aber ich kenne da jemanden, dem bei der Konfrontation mit solchen „Lebenswirklichkeiten“ die Halsschlagader ungesund zu pulsieren beginnt.


5. Oktober 2017 um 10:15  |  622014

@Seuchenvogel

Ich habe ganz bewusst Nährwert geschrieben.

Weil Informationen meinen Wissensdurst ’nähren‘ sollen. Ob die dann einen Mehrwert haben, steht auf einem ganz anderen Blatt…..


frankophot
5. Oktober 2017 um 10:16  |  622015

Ja. @sirhenry, was du ja in deinem Podcast auch so dargestellt hast, das mit den Schuhen. Ich (und offensichtich auch andere hier) finde, man sieht es eindeutig, wie auch dein Kollege in eurem Gespräch feststellt. Einerseits an der schwarzen Sohle Daridas und andererseits an den völlig unterschiedlichen Fußstellungen der beiden. Oben drauf ist Daridas Fuss ca. 15 cm in der Luft, während Martinez´ im Moment der Ballberührung beide fast auf dem Boden stehen. Du hattest ja –
auch in eurem cast – richtig darauf hingewiesen, dass man beim sky relive jetzt vor und zurückspulen und pausieren kann.. und zwar relativ genau. Vielleicht hattest du´s während der Aufnahme nicht vor Augen, aber dass Du jetzt immer noch daran fest hälst, find ich schon merkwürdig. Insbesondere nach der Diskussion von gestern Abend und heute Morgen. Das bringt mich mal wieder zu der Frage: Warum haben Leute, die publizieren eigentlich soviel Probleme damit, mal was zu revidieren ? Nimm´s mir nicht übel, ist nicht persönlich gemeint und ich hör euer Ding echt gerne – aber ich hör auch zu….


5. Oktober 2017 um 10:30  |  622016

Und wo überwintert der Hertha-Dampfer?


Herthas Seuchenvojel
5. Oktober 2017 um 10:31  |  622017

@moogli: alles gut
mir geht es hier momentan schon wieder viel zu ernsthaft zu und mir fehlt @Bussi
kleine Scherze am Morgen…


Opa
5. Oktober 2017 um 10:40  |  622018

Hertha Dampfer
Diejenigen, die sich die Aktie geleistet und vor einem dreiviertel Jahr bezahlt haben, müssen nun persönlich vorsprechen kommen, um ihr Indossament in Empfang zu nehmen, investorenfreundlich am 10. und 18.10.2017 jeweils zwischen 18:00 und 22:00 Uhr. Da aber viele Leute vor Ort sein können, kann nicht sichergestellt werden, dass jeder eine Aktie bekommt, weil das Kontingent begrenzt sein wird. Derweil gibt’s immer noch keinen Berliner Liegeplatz und keine Transportgenehmigung. Der Dampfer reiht sich in die „Erfolgsgeschichten“ wie Museum und Fanhaus nahtlos ein. Auf HaHoHe reimt sich eben auch ein „Weh“.


Exil-Schorfheider
5. Oktober 2017 um 10:43  |  622019

@frankophot

„Warum haben Leute, die publizieren, eigentlich soviel Probleme damit, mal was zu revidieren?“

Interesannte Fragestellung.


fechibaby
5. Oktober 2017 um 10:44  |  622020

@Blauer Montag 5. Oktober 2017 um 10:30

„Und wo überwintert der Hertha-Dampfer?“

Vermutlich im Hafen Wustermark.
Über eine Weiterfahrt von Wustermark nach Berlin
ist mir nichts bekannt geworden.

https://www.havelport.de/presse/68-125-jahre-hertha-bsc-wir-bewegen-das-namensgebende-schiff


kczyk
5. Oktober 2017 um 10:44  |  622021

*denkt*
bisher hat der DFB die fahne der tatsachenentscheidung von schiedsrichtern hochgehalten; denn es leuchtet ein: um das bestehende regelwerk praktisch anwenden zu können, ist es notwendig, dass entscheidungen von schiedsrichtern sofort wirksam werden, ohne dass ein spieler oder vereinsvertreter dagegen einspruch erheben kann oder eine entscheidung nachträglich in irgendeiner form widerrufen wird.
fehlentscheidungen von schiedrichtern waren teil des spiels.
ein regeltechnischer fehler eines schiedsrichters hingegen ist sportrechtlich anfechtbar und kann ein wiederholungsspiel nach sich ziehen.

plötzlich aber sieht die fußballwelt ganz anders aus.
ein schiri trifft eine tatsachenentscheidung. offensichtlich ein spieler – der mannschaft gegen die auf strafstoß entschieden wurde – fordert den videobeweis. der schiri unterbricht das spiel und betrachtet die strittige szene wieder und wieder. das spiel bleibt minutenlang unterbrochen. sodann korrigiert der schiedsrichter seine vorherige entscheidung.
später wird festgestellt, dass die revision ein fehlurteil war.

wann liegt bei der nutzung des videobeweises ein regeltechnischer fehler vor ?
in der milliarden-industrie des profifußballs findet ein testlauf statt, der die existenz von vereinen schaden kann.


5. Oktober 2017 um 11:01  |  622022

@BM – Dabei fiel mir besonders eine Befragung von Zuschauern auf, die erstaunliche Parallelen zur heutigen Zeit aufwies. Es müssten mehr junge Spieler eingesetzt werden, es wäre zu wenig Geld da und es würde zu wenig aus dem eingesetzten Geld gemacht, das Stadion sei so leer wegen des schlechten Fußballs, den Hertha spielt. Oder es würde so laufen, wie es gerade läuft, „weil keiner so richtig durchgreift“. Alles überwiegend in schwarzweiß, also vor mehr als 50 (!) Jahren.

– Vielleicht nimmt Hertha die Belange seiner Fans über Jahrzehnte hinweg nicht für ernst und macht halt ihr Ding. Ganz nach dem Motto, lasse sie reden, wir haben (k)einen Plan !!! An sich aber erstaunlich das Ganze.


Dan
5. Oktober 2017 um 11:03  |  622023

@blauweiss
5. Oktober 2017 um 9:01 | 622001

Klar wird das ein Hamsterrad, weil es immer (hoffentlich) Menschen sind die eine Entscheidung treffen und jeder seine eigene Wahrnehmung hat.

Wenn der Schiedsrichter den Elfer nicht gegeben hätte, hätte man drüber diskutiert, den kann man aber auch mal geben. Ok, Punkt, Scheiß 😉 Bayern Bonus, bisle Gejammer, Ende.

Aber eben wie Du selbst sagst „enge Entscheidung“ oder „kann man“, soll der Videoschiedsrichter eben nicht eingreifen, sondern nur bei ganz klaren Fehlentscheidungen. Dann wird da eben ein fettes Thema draus, weil es nach Willkür aussieht, wenn Videoschiedsrichter sich nicht an aufgestellte Regeln halten.

Für mich ist der Feldschiedsrichter, bei der derzeitigen Anwendung des Videobeweises, der Verlierer obwohl ihm geholfen werden soll.

Sobald der Videoschiedsrichter bei „Kann man“ Situationen sich meldet, ist der Feldschiedsrichter schon beeinflußt, „der hat mehr gesehen als ich“ und jetzt kommt es drauf an sucht er den Fehler bei sich oder wie beim Spiel Gladbach/96 Bestätigung seiner Entscheidung.


Dan
5. Oktober 2017 um 11:27  |  622025

@Sir Henry
5. Oktober 2017 um 9:09 | 622004

Man kommt halt durcheinander, mit bisher Gesehenem. Ist zwar schon ein alter Hut, aber immerhin gab es für Stuttgart gegen Hertha , nach der Entscheidung „Strafstoß ja oder nein , vor oder im Strafraum“ einen direkten Freistoß.

Schiedsrichterball kannte der Feldschiedsrichter und seine Assistenten einschließlich Video wohl auch nicht. 😉


5. Oktober 2017 um 11:50  |  622026

In dieser Saison habe ich nur 1 schlechtes Spiel der Hertha im TV gesehen NKB 11:01 – vor einer Woche in Östersund. 🙁
Wenn ich im Stadion war, hat Hertha gut gespielt und nicht verloren.

Danke für eure Antworten fechibaby und opa.


Tsubasa
5. Oktober 2017 um 12:34  |  622027

Es müssen mehr junge Spieler eingesetzt werden…. Oh je. Ich höre schon wieder die rufe nach gelb-rot Mittelstädt, am besten für Kalou oder Plattenhardt. 👌
Eine elf nur aus Berliner Jungs…. Wäre natürlich repräsentativ für Berlin, so ganz ohne internationale. 😁
Das Stadion ist leer… Kann man sich noch so den Kopf drüber zerbrechen… Hertha findet für viele weit entfernt im Westend statt und das Spiel kannst du außer im Prenzlauer Berg an jeder Ecke gucken. Daran ändert auch ein neues 08/15 Stadion nix. Punkt 2: ich warte auf den Schulterschluss mit unseren Fußballbegeisterten Freunden, die nicht deutscher Herkunft sind. Wir Baggern lieber in Brandenburg.

Herthas Fanrelations🙉 ist zudem ausbaufähig. Das Fanhaus, wieder in Westend, geplant sollte doch schon längst anlaufpunkt aller Herthaner sein. 🙈


Herthapeter
5. Oktober 2017 um 12:56  |  622028

@ kczyk
5. Oktober 2017 um 10:44 | 622021

„wann liegt bei der nutzung des videobeweises ein regeltechnischer fehler vor ?
in der milliarden-industrie des profifußballs findet ein testlauf statt, der die existenz von vereinen schaden kann.“

Muss man das wirklich so hoch aufgehängt denken?

Der Schiedsrichter hatte schon immer bei strittigen Entscheidungen genau zwei Möglichkeiten, in welche Richtung er entscheidet. Seine Entscheidung konnte seit jeher richtig aber auch falsch sein. An diesem Grundsatz ändert sich gar nichts außer, dass er als Entscheidungshilfe nun bei Bedarf Wiederholungen und Zeitlupen eingespielt bekommt. Wie gut diese Hilfsmittel funktionieren, weiß jeder Fernsehnutzer seit Jahrzenhnten, denn Sie kommen nicht ohne Grund in jeder Fussballübertragung vielfach vor.

Wo also entsteht die Gefahr des existentiellen Schadens für Vereine durch diesen Testlauf? Die latente Gefährdung durch das Fällen von Fehlentscheidungen ist jetzt keinesfalls größer geworden, sondern – da bin ich überzeugt – allenfalls geringer.


5. Oktober 2017 um 13:10  |  622029

@BM – In dieser Saison habe ich nur 1 schlechtes Spiel der Hertha im TV gesehen NKB 11:01 – vor einer Woche in Östersund.
Wenn ich im Stadion war, hat Hertha gut gespielt und nicht verloren.

Wie war das Spiel in Mainz, fände es gehörte ebenfalls nicht zu den Besten !? Schade das Du wohl nicht in dabei Mainz gewesen bist.


Stiller
5. Oktober 2017 um 13:14  |  622030

@herthapeter, die Entscheidung ist nun nicht mehr alleine beim Schiedsrichter und auf dem Platz – er ist nur noch „letzte Instanz“. Entscheiden kann er nur noch, was ihm sichtbar und entscheidungsfähig vorgelegt wird. Die Maschinerie und die dortigen Mitentscheider sind also in das Spiel mit einzubeziehen.

Mit Sicherheit geht es nicht um dieses eine Spiel. Und auch nicht, ob bereits die Testphase existenzentscheidend ist. Wahrscheinlich nicht. Aber wir können es nur für die Zukunft ausschließen, wenn Regeln existieren, diese eingehalten werden und die nötige Transparenz gegeben ist.

Das ist sie offensichtlich nicht. Deshalb muss man erwarten können, dass in einer „Testphase“ (ergebnis-)offen damit umgegangen wird. Ansonsten wäre es eine vorgekaukelte Testphase – auch bekannt als FakeNews.


Dan
5. Oktober 2017 um 13:22  |  622031

@Uwe Kliemann hatte gestern auch noch eine neue Wettmöglichkeit für Wettbüros ins Gespräch gebracht.

„Welche Entscheidung wird gefällt?“

Allein um dies für Live-Tipper aufzubereiten und eine angemessene Tippzeit zu ermöglichen, muss die Sichtung der Videobeweise 2+ Minuten dauern. 😉


kczyk
5. Oktober 2017 um 13:28  |  622033

Herthapeter |  622028
das spiel der schiedsrichter findet nunmehr auf einer ganz anderen ebene statt.
waren die entscheidungn der schiris ehemals einem beweis nicht unterworfen, unterliegen die wesentlichen tatsachenentscheidungen gegenwärtig einer beweisführung.
diese art der schiedsrichterentscheidungen wird noch weitergehende regeländerungen fordern.
die einflussnahme des videoschiris erscheint mir unausgegoren hoch


5. Oktober 2017 um 13:30  |  622034

NKBerlin
5. Oktober 2017 um 13:10 | 622029

Wie war das Spiel in Mainz, fände es gehörte ebenfalls nicht zu den Besten !? Schade das Du wohl nicht in dabei Mainz gewesen bist.

Als ich von der Arbeit nach Hause kam, stand es bereits 1:0 für Mainz.
Ich sah noch, als Weiser einen Traumpass auf Ibisevic spielte, der leider nicht einnetzte. Weitere Torchancen hatte Hertha nicht mehr in diesem Spiel.


5. Oktober 2017 um 13:56  |  622035

@kczyk/blauball…ich glaube , dass z.B. die Kölner durchaus Chancen hatten, ein Wiederholungsspiel zu erzwingen..was vor der aktuellen Regelung völlig aussichtslos gewesen wäre..


Start-Nr.8
5. Oktober 2017 um 14:04  |  622036

zum VB: es ist völlig irrelevant, ob es nun sicher ein Elfer war oder nicht. Darum geht es nicht.

Der Schiri hat einen Elfer gepfiffen. Per VB kann dieser zurück genommen werden, wenn ein klarer Fehler vorliegt. Es war zu 100% sicher kein klarer Fehler, sonst gäbe es die Diskussionen nicht. Die Rücknahme des Elfers war also in jedem Falle regelwidrig, egal, wie man es dreht und wendet.

Boateng nicht zu verwarnen ebenfalls. Die Sache wäre regelgerecht auschließlich korrekt zu lösen mit Elfer für Hertha und gelb für Martinez und Boateng.

Eine Verschwörung zu wittern halte ich für etwas übertrieben. Da war einfach ein junger und unsicherer Schiedsrichter unterwegs, der seine eigenen Regeln nicht kannte.


kczyk
5. Oktober 2017 um 14:05  |  622037

@apo | 622035
ich sehe das ähnlich.
aber wir wissen auch, dass die sportrechtsprechung des DFB nicht frei ist von einer einflussnahme des verbands


blauball
5. Oktober 2017 um 14:05  |  622038

5 (!) Schiedsrichter auf und am Spielfeld und +1 zwischen den Bänken reichen nicht mehr. Das TV mit zig Wierholungen, Perspektiven, Zeitlupen, virtuellen Linien zerlegt jede Entscheidung. Und wie oft ist selbst dann nichts geklärt. In der Spitze vom Profisport macht der VB durchaus Sinn. Laut Statistik werden pro Spieltag von ca. 10 Fällen mit sehr umstrittenen Entscheidungen 7 richtig korrigiert. Eigentlich müsste der Bayernbonus Geschichte werden.

Bin heute auf Platte gespannt. Ein Herthaner in der Nati, wer hätte das vor zwei Jahren gedacht? Mitch, Stark, Selke hintendran und bei guten Leistungen nicht chancenlos. Unser Image hat sich auch mit unseren Internationalen in dieser Zeit ständig verbessert. Gestern war Maier, neben Havertz, bester Spieler bei der U19-Nati.


kczyk
5. Oktober 2017 um 14:17  |  622039

„… Es war zu 100% sicher kein klarer Fehler, sonst gäbe es die Diskussionen nicht. Die Rücknahme des Elfers war also in jedem Falle regelwidrig, egal, wie man es dreht und wendet. …“

*denkt*
ob eine entscheidung ausreichend klar war, entscheidet nicht der videobeweis, sondern die namen, der protagonisten.
schließlich geht es auch um das internationale standing.


5. Oktober 2017 um 14:19  |  622040

Wie wir gesehen haben, bleibt der Bayern-Bonus.. 🙂
Ich wollte übrigens nur sagen: die aktuelle für alle intransparente Handhabe, ermöglicht (kursiv) Manipulation mehr als vorher: man lege dem Schiri nur bestimmte Szenen vor, unterschlägt andere Perspektiven..schon…Das muss dringend geändert werden.-

Dass es eine unbewusst andere Herangehensweise Ibe/ Boateng gibt, ist nun nicht so weit hergeholt: dies räumen auch Ex-Schiris ein. Warum?-Weil wir Menschen sind und keine programmierten Dummies und Schiris sind eben auch Menschen sind 🙂


blauball
5. Oktober 2017 um 14:22  |  622041

@kczyk + apo
Solange Menschen direkt beteiligt sind wird es Fehler geben. Wenigstens das bleibt uns Fussballromantikern erhalten.


kczyk
5. Oktober 2017 um 14:25  |  622042

es ist meine persönliche Meinung:
die bilder, die dem schiri per videobeweis vorgespielt werden, gehören auch auf die stadion-videowand. ansonsten kastriert man die stadionbesucher, die extra dafür bezahlen, live dabeizusein.


blauball
5. Oktober 2017 um 14:30  |  622043

Guter Vorschlag. Transparentz verhindert Verschwörungstheorien.


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 14:44  |  622044

blauball
5. Oktober 2017 um 14:05 | 622038

Kanst du diese Statistik mal verlinken. Ich habe sie vergeblich gesucht.
Würde mich interessieren.
Danke


Exil-Schorfheider
5. Oktober 2017 um 15:01  |  622045

blauball
5. Oktober 2017 um 14:05 | 622038

5 (!) Schiedsrichter auf und am Spielfeld und +1 zwischen den Bänken reichen nicht mehr.

Fünf an und auf dem Feld sind es doch nur in den europäischen Wettbewerben, oder?

Und wo kommt diese Statistik her?
So viele Entscheidungen gibt es doch nicht pro Spieltag?


Susch
5. Oktober 2017 um 15:15  |  622046

1:0 Australien
Leckie mit Vorarbeit für Kruse


Herthapeter
5. Oktober 2017 um 15:18  |  622047

Mal angenommen, es gäbe einen Bayern-, BVB- oder Rasenball Leizpig- Bonus. Dann fehlt es mir noch etwas an Vorstellungskraft, wie das umgesetzt werden soll. Sortieren dann die Videoschiedsrichter emsig die Videoszenen und zeigen ausschließlich jene Szenen, die der Bonusmannschaft zugute kommen? Und das ganze aus 2-3 Perspektiven? Kann der DFB sich seiner Sache sicher sein, dass die sorgfältig ausgewählten Videoschiedsrichter allesamt an einem Strang ziehen, dieselben Präferenzen haben und vor allem dicht halten?
Ja, ich weiß, man traut Vereinigungen, wie DFB, Fifa und Camorra sämtliche Machenschaften zu. Erst Recht, wenn das Videomaterial in irgendeinem verborgenem Keller irgendwo in Köln zusammengestrickt wird. Aber wozu sollte sich der DFB allen Ernstes die Mühe machen, erst mit einem derart hohen Aufwand den Videobeweis einzuführen, um dann mit abermals riesigem Aufwand wieder sicherzustellen, dass die eigenen Lieblinge bevorzugt werden? Da hätte man es erheblich einfacher, alles zu belassen, wie es vorher war.


fechibaby
5. Oktober 2017 um 15:34  |  622048

„Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN

ORKANARTIGE BÖEN – Wetterwarnstufe 4

05.10.2017 11:00 – 05.10.2017 20:00 “

Seit vorsichtig im Freien und passt gut auf Euch auf!!


jenseits
5. Oktober 2017 um 16:15  |  622049

Jetzt hat Leckie einen Strafstoß verursacht. Leider kurz vor Abpfiff der Ausgleich für Syrien.


fechibaby
5. Oktober 2017 um 16:25  |  622050

Endstand:
Syrien – Australien 1:1.

„Bitter für Australien: Die Socceroos führten lange gegen Syrien, mussten aber in der Schlussphase durch einen Foulelfmeter den Ausgleich hinnehmen. Insgesamt gesehen ist es wegen der Großchancen im zweiten Durchgang für Syrien allerdings ein verdientes Remis.“


apollinaris
5. Oktober 2017 um 16:34  |  622051

Ein erfahrener Segler simste mir grade, das er solche Wetterbilder in Deutschland noch nie gesehen habe— also tatsächlich: passt auf Euch auf, immer Blick nach oben und weg von den Häuserwänden 🤓


Susch
5. Oktober 2017 um 16:37  |  622052

Also hier in Münster ist noch alles senkrecht ✌


apollinaris
5. Oktober 2017 um 16:38  |  622053

@ hertha— na, im Moment isses nicht grad so schwer.. Gelegenheit macht…Wie gesagt: ganz leicht, zu ändern- und ich meine: zwingend und dringend 🤗


blauball
5. Oktober 2017 um 16:43  |  622054

blauball
5. Oktober 2017 um 16:50  |  622055

Kaufe ein m…


kczyk
5. Oktober 2017 um 17:26  |  622056

bitte
m über tresen schiebt.
macht 49,99

ein b gäbe es im dreierpack zum halben preis


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Oktober 2017 um 17:43  |  622058

@Datcheffe

… aus den Erinnerungen von @alorenza Begebenheiten mit Olaf Lindner … aus dem Olympiastadion mit Bruce Springsteen, Michael Preetz und einem Commentaristi von Immerhertha, dessen Namen jene entschlüsseln, die sich im Springsteen’schen Kosmos auskennen – hier


Lasse Ölström
5. Oktober 2017 um 17:51  |  622059

130 km/h – das ist heftig.
https://www.morgenpost.de/


coconut
5. Oktober 2017 um 18:07  |  622061

#Sturm
Hier hat es schon diverse Bäume umgehauen, was nach diesem Dauerregen nicht wirklich verwundert. Der Boden ist total aufgeweicht.

Wir (und ich glaube auch alle Nachbarn) haben unser Auto auf einem Feldweg in „Sicherheit“ gebracht. Auf dem Grundstück selbst und an der Straße stehen zu viele Bäume die gefährdet sind…..
…das kann noch „heiter“ werden.

Bisher bei gab es bei uns auf dem Bauernhof wo wir wohnen eher leichter Sachschaden. Aber vorhin ging die Feuerwehrsirene. Da scheint also auch was heftigeres passiert zu sein.

Passt auf Euch auf.


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 18:18  |  622063

Ach Alorenza bei Union. Iss ja ’nen Ding. Ich wusste es noch nicht. Und Gruss und Dank an unseren Kommentaristi.


kczyk
5. Oktober 2017 um 18:31  |  622065

„… Ach Alorenza bei Union. Iss ja ’nen Ding. …“

*denkt*
er ist noch jung. er braucht das geld


hurdiegerdie
5. Oktober 2017 um 19:04  |  622068

kczyk
5. Oktober 2017 um 18:31 | 622065

Natürlich muss fast jeder arbeiten, aber ergibt eine viel schönere Begründung.

Ich hoffe, ich erinnere es richtiG: Er ist seit 89 in Berlin, damals gab es noch keine „Feindschaft“ zwischen den Vereinen; sein Sohn ist Mitglied bei Berlin und Union, seine Tochter nur bei Union.

Ich find’s perfekt!


apollinaris
5. Oktober 2017 um 19:53  |  622077

@ kczyk.. na, überrascht war ich nicht. Eigentlich folgerichtig

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