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(ub) – Weiß nicht, wer von Euch am Samstag das Aktuelle Sportstudio verfolgt hat. DFL-Chef Christian Seifert war zu Gast und hat (u.a.) Kritik an den Europa-League-Startern geübt. Genauer: Seifert hat gefordert, dass die Bundesligisten, die dort starten, die Europa League bis zu K.o.-Phase bitte genauso ernst nehmen sollen wie die Bundesliga. Was Hertha angeht: Die Europa-League-Bilanz soweit lautet 0:0 gegen Athletic Bilbao und 0:1 bei Östersunds FK.

Seifert: Die Ergebnisse nach den ersten beiden internationalen Spieltagen sind nicht gut. Das sollte man auch nicht schön reden. Aber dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Die Tendenz [wie die Bundesliga abschneidet] in der Europa League sehen wir seit mehreren Jahren … Lange Jahre hat es geheißen, es fehlten die Mittel, um international mitzuhalten. Das ist nicht mehr der Fall. Die Bundesliga ist nach der Premier League die Liga mit dem zweithöchsten Umsatz. In der Bundesliga machen 13, demnächst 14 Vereine mehr als 100 Millionen Umsatz.

Lange hieß, die Tabelle sei zementiert, das spielen eh‘ immer die Gleichen. Das ist Unsinn. Der 1. FC Köln ist der 16. Bundesliga-Klub, der in der Europa League spielt. So viel verschiedene Vereine hat keine andere Liga in die Europa League entsendet.

Es wird häufig vergessen im Windschatten der übermächtigen Bayern, wie extrem ausgeglichen die Bundesliga ist. Es ist bei uns tatsächlich so, dass man sich auf den nächsten Bundesliga-Spieltag konzentrieren muss, da wir eben nicht – wie in anderen Ligen – eine Sechser- oder Siebener-Gruppe haben, die in der Regel immer oben steht.

Das führt dazu, dass man die Europa League nicht ganz so ernst nimmt, was nicht gut ist. Wenn man gegen Gegner in der Europa League, die mit deutlich weniger Geld ausgestattet sind, keine gute Lestung bringt, gibt es keinen magischen Automatismus, dass drei Tage später [meint: in der Bundesliga] wieder 40.000 ins Stadion kommen.

Die Verantwortlichen [in den Klubs] sind gefragt, ihren sportlich Verantwortlichen, den Mannschaften, den Fans, aber auch den Sponsoren und Partner deutlich zu machen, dass wir die Europa League ernster nehmen müssen.

Das 25-Minuten-Video von Seifert im ZDF-Sportstudio (der Teil zur Europa League ist zwischen 8:00 und 14:50 Minuten) – hier entlang

Was heißen diese Aussagen für Hertha?

Ich höre Seifert gerne zu, weil er zu einem Thema immer noch zwei, drei Aspekte  dazubringt, die man vielleicht nicht sofort auf der Rechnung hat. Teile auch seine Beschreibung, wie die meisten Bundesligisten mit Europa League umgehen.

Nur weiß ich nicht, was der Rauskommer für die Klubs ist. Wenn Hertha mit der Startelf und der taktischen Ausrichtung wie am vergangenen Sonntag gegen die Bayern (2:2) im Bundesliga-Spiel zuvor in Mainz (0:1) antritt und drei Tage später in der Europa League in Schweden … werden die Spieler nicht in der Lage sein, eine solche Leistung  dann zum dritten Mal in einer Woche vor mehr 70.000 Zuschauern gegen die Bayern zu zeigen.

Hochmut der Fans

Es gibt einen Hochmut vieler Zuschauer/Fans gegenüber wenig namhaften Europacup-Gegner. Angenommen Hertha gewinnt 4:0 in Östersund, bringt das in Berlin weder Kredit noch einen Zuschauer mehr beim dann anstehenden Heimspiel – war ja nur Östersund. Verliert Hertha, ist damit die Erklärung parat, warum der Bundesliga-Zuschauerschnitt bei Hertha ist, wie er ist.

Trotzdem wäre es für die Entwicklung von Hertha, vor allem für die jungen Spieler wünschenswert, wenn die Mannschaft von Pal Dardai möglichst weit kommt in der Europa League.

Eure Meinungen?
Training am Montag 15.30 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz
 

Hertha sollte die Europa League ...

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86
Kommentare

fechibaby
8. Oktober 2017 um 15:59  |  622380

pathe
8. Oktober 2017 um 16:02  |  622381

Ha!


dewm
8. Oktober 2017 um 16:07  |  622384

Ho!


Bärlin, das Original
8. Oktober 2017 um 16:09  |  622385

He!


glimpi
8. Oktober 2017 um 16:09  |  622386

Hertha BSC!


8. Oktober 2017 um 16:20  |  622387

Ich bleibe dabei. Goodies, nicht mehr und nicht weniger sind für mich international Spiele. Erst wenn Hertha dauerhaft unter den ersten 6 in der Tabelle etabliert ist, spielt für mich die EL oder CL eine Rolle.

Und ich gehe nicht ins Stadion, weil die Gegner unattraktiv sind, sondern weil ich bequem bin und mich für zu viele Sportarten interessiere, die ich dann nicht sehen könnte


Zippy
8. Oktober 2017 um 16:37  |  622388

Ähnliches hat man ja in den letzten Jahren den englischen Vereinen auch gerne vorgeworfen, dass die Liga so stark sei, dass sie sich lieber auf diese konzentrierten, als auf internationale Spiele.
Grundsätzlich finde ich, dass das, was Seifert sagt, nicht so falsch ist. Allerdings sind in diesem Jahr die Europa League-Starter meiner Meinung nach teilweise die falschen Ansprechpartner.
Freiburg darf sich sicher angesprochen fühlen.
Hertha hat ein (nach dem Gegentor) schlechtes Spiel gemacht als rotiert werden musste.
Köln muss sich im Moment auf die Liga konzentrieren.
Bei Hoffenheim kommen meiner Meinung nach mehrere Faktoren zusammen, 1.) ist es natürlich oft so, dass Mannschaften, die aus der CL kommen, Probleme haben, sich auf die EL einzulassen – das kann man sicher kritisieren. Ich glaube aber auch, dass sich bislang das fortsetzt, was sich schon gegen Liverpool gezeigt hat, nämlich dass die Mannschaft die Spiele (auch von Trainerseite?) einfach etwas naiv angeht.
Hertha scheint die EL ernst zu nehmen, die Spieler und Trainer scheinen die Spiele gewinnen zu wollen und ich gehe auch weiterhin davon aus, dass Hertha noch so einige Punkte in der Gruppenphase holen wird.
Für mich sind EL und Bundesliga gleichermaßen wichtig. In der Bundesliga geht es immer erst darum, nicht abzusteigen, wenn das Ziel gefährdet ist, wie bei Köln, muss man sich zuerst darum kümmern. Steht man besser da, konzentriert man sich darauf, sich für die EL oder sogar CL zu qualifizieren.
Ich sehe keinen Sinn darin, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifzieren, wenn man diesen dann – abgesehen von der Ausnahme Abstiegskampf und vielleicht extremen Verletzungsproblemen – nicht mit hoher (nicht höchster!) Priorität behandelt.


8. Oktober 2017 um 16:44  |  622390

Ich finde es gar nicht so außergewöhnlich schwer..Wenn ich..9 Leute tausche, mag das übertrieben sein.Aber mit der Mannschaft, mit der Hertha in Schweden antrat , kann und muss man gewinnen.-Für mich nichts anderes als Einstellungssache. -Und die muss man einfordern.-Ich mus gegen Östersund 6-10 Chancen erarbeiten können, dann sind auch 1-3 davon drin.-In Östersund war es der Kopf..und für den sind auch die Trainer massgeblich verantwortlich.
Für mich ist das deshalb kein goodi..sondern ein nötiger Entwicklungsschritt, den der Verein und die Mannschaft gehen muss, gehen WOLLEN muss, wenn sie glaubwürdig bleiben wollen. ( gegen Aussteigen hätte ich nichts; aber der steht ja nicht auf dem Zettel)
Mir ist da viel zu wenig Kritik; denn es geht wirklich nicht nur um die EL.


Susch
8. Oktober 2017 um 17:13  |  622391

Es ist einfach auch der straffe Zeitplan plus die Vielzahl an Spiele die die Mannschaften absolvieren müssen.
Hinzu kommen noch die Nationalmannschaften wo der Verein die Hälfte der Spieler abstellen muss.
Früher war der Fußball langsamer und längst nicht so laufintensiv wie heute.
Auch gab es keine Gruppenphase mit garantierten 6-8 Spielen.
Das Kerngeschäft bleibt die Liga.
Und darauf werden die Euro League Spiele ausgerichtet.
Alles andere wäre auch nicht ratsam.
Ausserdem sollten sich die Herren mal Gedanken machen das die Champions League zu viel, und die Euro League zu wenig Prämien ausschüttet um den Vereinen zumindest die Euro League attraktiv zu machen.
Der größte Witz ist das die “Drittplatzierten einer Vierergruppe“ die dafür das sie vorletzter der Gruppe geworden sind belohnt werden und in der Euro League “einsteigen“ dürfen.
Natürlich nachdem sie ihre garantierten 20 Millionen verdient haben.
Champions League sollte Champions League bleiben (nur die Meister der jeweiligen Länder sind Qualifiziert)
und dann können je nach Erfolg 2-5 Mannschaften der Länder in der Euro League spielen die finanziell aufgewertet werden muss.
Damit wäre die Attraktivität der Euro League aufgewertet da dann von Anfang an attraktive Mannschaften spielen.
Für mich ist das Heuchelei auf höchsten Niveau der Verantwortlichen die dafür gesorgt haben das es jetzt so ist wie es ist.


Susch
8. Oktober 2017 um 17:20  |  622392

Duda und Pekarik in der Startelf gegen Malta ab 18:00 Uhr.


Zippy
8. Oktober 2017 um 17:33  |  622393

@apollinaris
Du meinst, dass gegen Östersund auch „EL-spezifische“ Kopfprobleme mit im Spiel waren? Oder meinst du, dass es dieselben Probleme waren, die Hertha regelmäßig gegen Gegner wie Mainz schwach, unansehnlich, wie auch immer, spielen lassen und dass die EL eine gute Gelegenheit darstellt, diese zu bekämpfen?


Paddy
8. Oktober 2017 um 17:33  |  622394

@ Susch

läuft das Spiel im Free-TV?


Susch
8. Oktober 2017 um 17:45  |  622395

@ Paddy
Nein 😟


Susch
8. Oktober 2017 um 17:52  |  622396

@ Zippy
Auswärts konnten wir bisher (Ausnahme Hoffenheim) kaum überzeugen.
Das muss das Trainerteam hinbekommen.
Meisten stellen wir auch ängstlich auf, und die Gegner wissen das wir nicht (noch nicht) in der Lage sind auswärts den Gegner unter Druck zu setzen.
So schlagen sie uns mit unseren eigenen Waffen.
Deswegen hat mich die Aufstellung und taktische Ausrichtung in Mainz und Östersund auch überrascht.
Vor allem weil wir in Hoffenheim gut und untypisch Offensiv aufgestellt haben.


hurdiegerdie
8. Oktober 2017 um 17:59  |  622397

Im DoPa wurde jetzt schon das zweite Mal hintereinander diskutiert, dass das eigentliche Problem die Mannschaften sind, die an der EL teilnehmen.

Nicht Mannschaften wie Augsburg oder Hertha sollten da mitmachen, sondern Mannschaften, die genug Geld haben, also Leverkusen (und Schlake).

So müssen wir das regeln, damit wir in Europa mitspielen. Es dürfen nicht die spielen, die sich sportlich qualifizieren, sondern die, die am meisten Geld mitbringen.

Das müsste doch zu schaffen sein.


Zippy
8. Oktober 2017 um 18:02  |  622398

@Susch
Ähnlich sehe ich das mittlerweile auch.
Die Probleme, die wir noch haben, auch wenn das Trainerteam sichtlich an taktischen Alternativen arbeitet, ziehen sich durch alle Wettbewerbe und leider auch über die letzte Saison hinaus.
Vielleicht hast du auch insofern Recht (du weißt, ich sträube mich oft dagegen, dass die Taktik ausschlaggebend für schlechte Resultate sein soll), als dass man die Kopfprobleme unabsichtlich mit einer abwartenden Taktik verstärken kann…weil man dann eher mehr Ballverluste, mehr verlorene Zweikämpfe, weil mehr Spieler vorne isoliert sind, und dadurch mehr Negativerlebnisse hat.


jenseits
8. Oktober 2017 um 18:20  |  622400

Was erwartet Seifert?

Die kleinen Vereine müssen einen Mittelweg finden. Auch Vereine wie Freiburg, Hertha, Augsburg usw. müssen die EL ernst nehmen, sonst besteht für eine Mannschaft ja kaum noch Ansporn, in der Liga unbedingt unter die ersten 6 kommen zu wollen, wenn sie sich dann nicht ordentlich präsentieren darf. Aber natürlich ist die Liga wichtiger. Oder sollen solche Vereine riskieren, eventuell abzusteigen? Die Einnahmen aus der Teilnahme an der EL sind zu gering, um den Kader der Dreifachbelastung entsprechend zu verstärken. Seiferts Äußerungen sind für mich an dieser Stelle realitätsfremd. In der EL Vollgas zu geben, können sich Vereine wie Schalke, Leverkusen, Wolfsburg etc. leisten, weil die eh nicht absteigen. Ok, Wolfsburg schafft das vielleicht…


8. Oktober 2017 um 18:21  |  622401

..schon eher EL-spezifisch, @zippy..ich glaube, dass die Ansprache und Herangehensweise des Trainerteams hier erste Ursache sind: gegen Östersund geht man raus und spielt für alle sichtbar, auf Sieg. „Lasst uns Spass haben, auch, wenn der Gegner uns den vermiesen will: unter drei Tore dürft ihr nicht vom Platz ; bleiben wir über nacht hier. Und morgen gibt´s hier nen Waldlauf“
🙂


8. Oktober 2017 um 18:22  |  622402

Da frage ich mich nur @hurdie, bekommt man ohne CL und EL soviel Geld, das wage ich zu bezweifeln.


fg
8. Oktober 2017 um 18:39  |  622403

Das Spiel war in Östersund von der Einstellung zu Beginn ja gut.
Hertha hatte in der ersten Viertelstunde vier hunderprozentige Torchancen (Ibisevic, Lazaro, zwei mal die Essi).
Danach kam der Witzelfer.
Geht eine der vier Hundertprozentigen rein,gewinnt Hertha oder holt mindestens einen Punkt und man stünde nach zwei Spielen mit zwei Unentschieden völlig solide da.
Die Gruppe ist längst nicht verloren.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2017 um 18:45  |  622404

@susch

Meisten stellen wir auch ängstlich auf, und die Gegner wissen das

redest Du von Herthas 0:1 in Mainz, wo der Gegner aus dem Spiel heraus sich nicht eine einzige Torchance zu erarbeiten vermochte?

Apropos: schon länger nix mehr zum Videobeweis gelesen


pathe
8. Oktober 2017 um 18:45  |  622405

Zippy
8. Oktober 2017 um 18:47  |  622406

@apollinaris
Ja, es könnte sein, dass das gefehlt hat. Mentale Lockerheit gepaart mit Siegeswillen und körperlicher Spannung ist, finde ich, gar nicht so einfach zu vermitteln und auch für die Spieler umzusetzen, da kann man tatsächlich wohl vorallem bei der Aufstellung – Spieler, die das ohnehin verkörpern – und taktischen Ausrichtung ansetzen.
Vielleicht ist das allerdings tatsächlich auch (wenn auch nicht die einzige) Ursache anderer Probleme? Dass die Mannschaft zwar meistens top motiviert, aber selten wirklich locker und leicht auftreten kann- außer wenn Ergebnis und Spiefluss das hergeben. Dann sind Spiele gegen Bayern und Co. auch einfacher, als gegen Mannschaften, die uns vorallem „den Spass vermiesen“ wollen – weil das noch zu schnell gelingt (dadurch auch der Bruch im Spiel gegen Östersund?) und das ist ja nicht nur ein spielerisches Problem.

In jedem Fall ist das aber tatsächlich der Schritt, der uns noch von anderen internationalen Teams trennt, dass Siege gegen solche Gegner Selbstverständlichkeiten werden, obwohl die Gegenspieler ernst genommen werden.


fg
8. Oktober 2017 um 18:52  |  622407

Nun ja, Mainz hatte zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Torchance, nämlich einen Kopfball, aber dennoch ist es ja egal, ob Mainz null oder eine Torchance hatte, das ändert ja nichts daran, was Susch sagt, dass Hertha eine defensive Aufstellung hatte und selbst aus dem Spiel nur zu anderthalb Chancen kam (Ibisevic, Stocker), was äußerst schwach ist.


ahoi!
8. Oktober 2017 um 19:01  |  622408

fand den seifert (auch) an der torwand beeindruckend. vier teffer!

https://www.zdf.de/sport/das-aktuelle-sportstudio/das-aktuelle-sportstudio-clip-2-254.html


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2017 um 19:13  |  622409

@fg

Herthas erstes Vorhaben war, dem Gegner keine Chance zuzulassen. Wenn das gelingt, nimmst du selbst, wenn du nach vorne keine Durchschlagskraft hast, einem Punkt mit nach Hause. Auswärts in der Bundesliga zu punkten, ist etwas, was gern unterschätzt wird. Diese Maxime hat Hertha umgesetzt – dann kam der Videobeweis …


Susch
8. Oktober 2017 um 19:15  |  622410

@ Uwe Bremer
Deswegen habe ich ja auch geschrieben das Mannschaften uns mit unserer eigenen Waffe schlagen.
Dardai hatte ja gedacht das Mainz (wie die Spiele zuvor) offensiv spielen wird.
Den gefallen haben sie uns aber nicht getan mit dem Wissen das wir kaum Torgefahr erzeugen wenn wir das Spiel machen müssen.
Deswegen haben wir erstmal mit Skjelbred und Lustenberger im DM auf’s reagieren und zerstören gesetzt.
In Hoffenheim haben wir sehr viel mehr auf’s Umschaltspiel gesetzt und höher gestanden.
Am Ende haben wir in Mainz verloren weil sie ihre Chance genutzt haben, und wir spielerisch und taktisch nicht in der Lage waren Mainz zu Hause zu locken um Kontern zu können.
Das wiederum klappt ganz gut wenn der Gegner offensiver spielt.
Ich weiß nicht was das Ziel in Mainz und Östersund war.
Aber anscheinend wäre man von vornherein jeweils mit ein Unentschieden zufrieden gewesen, ohne wirklich auf Sieg zu spielen.
Und hätten wir in Östersund die ersten Chancen gemacht…..ja , haben wir aber nicht.
Und anschließend hatten wir kaum noch Chancen.
Auch in Mainz nach Rückstand nicht.
Das ist insbesondere auswärts ein Problem bei uns.


Susch
8. Oktober 2017 um 19:21  |  622411

Duda und Pekarik momentan bei der WM dabei.
Slowakei führt 2:0 gegen Malta, und Slowenien gegen Schottland momentan 1:1.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2017 um 19:21  |  622412

@susch

kannst Du als Experte mir erklären, wie Hertha, nachdem das Team mittels Videobeweis 0:1 in Rückstand geraten ist, Mainz „spielerisch und taktisch hätte locken können, um selbst zu kontern“?


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2017 um 19:28  |  622413

Uwe Bremer
8. Oktober 2017 um 18:45 | 622404

„Apropos: schon länger nix mehr zum Videobeweis gelesen“

Solche Aussagen kann ich ohne Verweis auf nicht öffentlich kommunizierte Lebenswirklichkeiten und Vereinbarungen nicht ernst nehmen.


HerrThaner
8. Oktober 2017 um 19:30  |  622414

Duda soeben mit dem 3:0 für die Slowakei. Da Schottland zeitgleich hinten liegt sieht es gut aus mit der WM-Quali!


8. Oktober 2017 um 19:31  |  622415

Hertha hat in 7 Partien dieser BL-Saison 25 Schüsse auf das Tor abgegeben und damit 8 Tore erzielt .
https://www.transfermarkt.de/1-bundesliga/chancenverwertung/wettbewerb/L1/saison_id/2017/plus/1
Es wäre wünschenwert, dass Hertha mehr Schüsse aufs gegnerische Tor brächte. Was tun?


8. Oktober 2017 um 19:36  |  622416

Ich bin kein Experte UB 19:21.
Als Laie beobachte ich, wie schwer Hertha sich gegen Mannschaften tut, die 2 Abwehrreihen vor dem eigenen Strafraum aufziehen.


HerrThaner
8. Oktober 2017 um 19:49  |  622417

Für die Slowakei und unsere zwei Herthaner ist es im übrigen auch mit den aktuellen Ergebnissen nicht selbstverständlich, dass sie es in die Playoffs schaffen, hab ich gerade festgestellt. Mit etwas Pech werden sie der schlechteste der neun Gruppenzweiten und scheiden trotzdem aus.

Nach kurzer Überprüfung bin ich mir recht sicher, dass die Slowakei nur dann weiter kommt, wenn eines der folgenden drei Szenarien eintritt:

1. Gruppe D: Wales und Irland spielen heute Unentschieden.
2. Gruppe H: Griechenland gewinnt nicht gegen Gibraltar und verliert dadurch noch Platz 2 an Bosnien (die dafür gegen Estland gewinnen müssten).
3. Gruppe I: Kroatien und Ukraine spielen heute Unentschieden.


8. Oktober 2017 um 19:50  |  622418

Als Herthafan interessiert mich das Gebrabbel von Herrn Seifert nicht. 😈

Im großen und Ganzen halte ich die Rotation der Spieler gegen > Mainz > Östersund > Bayern für richtig. Egal wer in Östersund auf den Kunstrasen geschickt wurde – sie hätten dort mit mehr Spielwitz und mehr Selbstvertrauen agieren müssen. Ich hoffe, dies gelingt in den verbleibenden 4 Spielen der Euro League Gruppe. Dafür ist Herthas Trainer verantwortlich – nicht ein Herr Seifert oder Herr Montag oder Frau Dienstag oder … oder … oder … 🙄


HerrThaner
8. Oktober 2017 um 19:54  |  622419

#Plattenhardt:
Sitzt heute gegen Aserbaidschan nur auf der Bank. Deutschland spielt mit Dreierkette.


Susch
8. Oktober 2017 um 20:05  |  622420

@ Uwe Bremer
Das 1:0 ist in der 54 Minute gefallen.
Bis dahin hat man keine Torchance gehabt, weil man es auch nicht wirklich darauf angelegt hat.
Schließlich hatte man ja den Punkt erstmal.
Und den Elfmeter hat Mainz bekommen weil es geschafft haben den Ball zumindest bis in unseren Strafraum zu bekommen.
Mainz hat aus den Fehler mit Pauken und Trompeten zu stürmen gelernt, und folgerichtig gegen uns gewonnen.
Sie haben uns machen lassen und nach der Führung gut und tief gestanden. Wohlwissend das wir damit nicht gut zurecht kommen.
Ein Mittel vor dem 1:0 für Mainz wäre frühes Pressing um den Gegner zu Fehlern zu zwingen.
Was wir in Hoffenheim zum Beispiel getan haben.
Wenn du damit einverstanden bist in Mainz von Anfang auf 0:0 zu spielen, ich bin es nicht.
Sorry……


Dd.
8. Oktober 2017 um 20:07  |  622421

Episoden

Auf den Außenverteidiger-Positionen ist der Bundestrainer aber nur mit Jonas Hector (links) und Joshua Kimmich (rechts) voll zufrieden. Als Vertreter sieht er Marvin Plattenhardt, Jeremy Toljan oder Lukas Klostermann. „Aber die sind noch nicht auf dem Niveau, um Ausfälle adäquat ersetzen zu können. Daher haben wir sportlich noch ein paar Baustellen und müssen hart arbeiten, um uns in allen Bereichen zu verbessern.“ – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/28547418 ©2017

Kann ich nicht so sehen. Meinen ersten, spontanen Eindruck gegen Nordirland war, Platte wurde auch nicht so gesucht und stand oft völlig frei. War dementsprechend nur defensiv Solide zu sehen. (Bis auf Ausnahmen) Bekam in den meisten Medien dann auch bescheidene bis schlechte Noten. (Habe mich durchgesurfd)(Sag mal, wird dort Politik getrieben??)
Ist vielleicht ganz Gut, kann er ja nur positif überraschen. Sehe Hector nicht vor Ihm!
Hat manchmal das Problem bei Hertha, das Kalou auf seiner Seite gerne nach Innen zieht und erst dann auf dem, ihm hinterlaufenden Platte abspielt, wenn der Gegner wieder geordnet steht. Sonst sucht Kalou meistens andere Lösungen weil er wirklich langsam ist, wenn große Räume vorhanden sind.

Östersund.
Finde ich schwierig zu Beurteilen. Ist doch auf Kunstrasen eine andere Sportart. Siegeswillen war doch da. Lief bis zum Elfer doch ganz gut? Aber auch da merkte man: das Passspiel war oft zu kompliziert, zu Steil oder eben zu schwach geschossen wenn es auf dem Man ging. Östersund zeigte dann zeitweilig in der zweite Hälfte, wie man auf so ein Untergrund spielt. Mit viel einfacheren Ballstafagen. Und ich bleibe dabei: Bei der Schiedsrichrlinie, hätten wir auch ein Elfer verdient gehabt. Was auch immer, die Mentalität hat, trotz kleinen Knick nach Rückstand, gestimmt. War trotzdem schauerhaft anzugucken. Prost!

Noch was zu Pekarik. Wird hier im Blog eigentlich wahrgenommen, wie oft Peka versucht an die Grundlinie zu kommen, und das oft auch schafft?
Finde ihm gleichzeitig defensiv fast noch stärker als mein Liebling Weiser.


pathe
8. Oktober 2017 um 20:26  |  622422

@Susch um 19:21
Erstmal Playoffs, wa?


Susch
8. Oktober 2017 um 20:32  |  622423

Stimmt pathe …..und das noch nicht mal sicher 🙈


8. Oktober 2017 um 20:50  |  622424

Bin grad erst angekommen…spielt heute beim Gegner der wegen Anstiftung zum Mord (gegen einen kritischen Journalisten..verurteilte und dann irgendwie 10 Jahre zu früh aus der Hafte entlassene ( grundlose Begnadigung durch einen der Oligarchen) Spieler mit?- ist es der der 16er?
Und hat einer der Jounalisten-Kollegen vom rtl etwas dazu gesagt..??
oder nach dem Motte „Hauptsache Fussball“ und „Fussball ist nicht politisch“?-


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2017 um 20:54  |  622425

@Neuendorf

mit Klose, Buchwald, Grindel und Fair-play-Preis – hier


Dd.
8. Oktober 2017 um 20:58  |  622426

Upps!
Konkurrenz für Süle.
Tor des Monats.
Goretzka!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2017 um 20:59  |  622427

@susch

Wenn du damit einverstanden bist in Mainz von Anfang auf 0:0 zu spielen, ich bin es nicht.

wie gesagt: Auswärtspunkte in der Bundesliga werden gerne unterschätzt …


Dd.
8. Oktober 2017 um 21:08  |  622428

@Apo
Du liebe Güte, Journalisten oder Verkäufer, das ist hier die Frage.
Ist es besser gehört zu werden und zu sagen was die Leute hören wollen, oder soll ich eigene Überzeugungen folgen, und wegen fehlende Werbeeinnahmen nicht mehr Regieren dürfen- ich Königssohn von Dänemark?
Frei nach Shakespeare…


apollinaris
8. Oktober 2017 um 21:10  |  622429

au weija… anscheinend nicht. Das sind dann keine Journalisten für mich..
***
Dreierkette macht die Jungs wuschig…


apollinaris
8. Oktober 2017 um 21:15  |  622430

komischer Reporter? Ist das nicht der ach so innovative Herr vom euoplayer?


Freddie
8. Oktober 2017 um 21:17  |  622431

@apo
Ja. Gab Interview mit Grindel zum Thema, der vom Verband Antworten haben wollte


apollinaris
8. Oktober 2017 um 21:17  |  622432

Im Vorbericht, @ freddi?
Danke


apollinaris
8. Oktober 2017 um 21:19  |  622433

Leno, Leno..da ist Kraft ja besser 😜


pathe
8. Oktober 2017 um 21:21  |  622434

Wie viele IV hat der Löw denn noch im Angebot…?


pathe
8. Oktober 2017 um 21:23  |  622435

@apo
Viel Werbung in eigener Sache macht Leno in der Tat nicht.


Seppel
8. Oktober 2017 um 21:30  |  622436

In der Bundesliga, in Mainz, ab Minute 1 auf 0:0 zu spielen, weil 1 Punkt in der Bundesliga Auswärts toll ist…. Puh! Das ist mal eine fette Aussage. Ehrlich gesagt nicht der Anspruch den ich von Hertha erwartet hätte. Wenn am Ende des Spiels ein Unentschieden bei rumkommt, ok. Aber so ins Spiel gehen kann ich nicht! Gegen Mainz und in der aktuellen Situation schon mal gar nicht!


jenseits
8. Oktober 2017 um 21:31  |  622437

Was hat Leno überhaupt bei der N11 verloren? Der ist für mich kein herausragend guter Torwart. Mittelmaß.

Auf dem Platz scheint die Seuche zu grassieren. Platte soll mal schön auf der Bank bleiben.


pathe
8. Oktober 2017 um 21:36  |  622438

@jenseits
Das frage ich mich auch. Auch Trapp gehört für mich nicht in die N11. Der ist bei PSG nur Ersatz. Neben Neuer und ter Stegen könnte man stattdessen z. B. über Horn oder Fährmann nachdenken.


Opa
8. Oktober 2017 um 21:37  |  622439

Der Nationalelf fehlt ein Offensivtrainer wie es ihn bei @HerthaBSC gibt 😂


8. Oktober 2017 um 21:42  |  622440

Mal kurz zum Mainz-Spiel..“wenn man merkt, man kann das Spiel nicht gewinnen, muss man wenigstens einen Punkt holen“ ( Langkamp)..Jeder, der je selbst um Punkte spielte,kennt das, wenn man durch zuviel Risiko, das Spiel noch in den letzten Minuten verliert..und was dann in der Kabine los ist. Bin da sehr beim Pragmatiker. Übrigens hat der intellektuelle Gigant Nagelsmann das auch mal so ähnlich formuliert..Natürlich gilt das ab Minute 70..wenn man merkt, wie das eigene Spiel so läuft.
P.S. Jo, bessere als Leno sehe ich auch..Das Festhalten an Leno kann ich nicht nachvollziehen.


8. Oktober 2017 um 21:52  |  622441

Meine Glückwünsche an die Gewinner der Fair-Play-Medaillen 2017 des DFB!


8. Oktober 2017 um 22:00  |  622442

Die Körperlichkeit eines Wagners fehlte uns bisher..MUSS mit zur WM -für mich.Solche Typen braucht man einfach. Bei uns gibt es die ja auch endlich..


Dd.
8. Oktober 2017 um 22:05  |  622443

Wow,
bei derFifa werden die jetzt stolz sein über dingsbumms eye!
Klassisch, hat echt Sinn gemacht.
Anders 2014, da wurde in Brasilien ausführlich gezeigt, was jeder schon gesehen hatte, mit bloßem Auge, das der Ball im Tor war. (Micky Mous)
Torlinien techno-
Torrr!


pathe
8. Oktober 2017 um 22:05  |  622444

@Opa
Na ja, einen Praktikanten haben sie immerhin… 😉


Dd.
8. Oktober 2017 um 22:50  |  622445

#Wagner
Gerade bei RTL nach dem Spiel.
Guck an, er kann auch charmant!
Kann sowieso nicht verstehen, wie man als Berliner probleme mit Typen mit krasser Aussage haben kann…
PS. Sag mal, kann es sein das ich das Spiel total zeitversetzt über einen komischen Stream geguckt habe, weil ich auch kein RTL meht habe?


U.Kliemann
8. Oktober 2017 um 22:51  |  622446

Statt Schland habe ich mir die Münchner
„angetan“ ,war wohl ein Fehler.Aber da
es um die Goldene Annanas ging und
Platte eh nicht durfte ,naja Pech gehabt.


8. Oktober 2017 um 23:28  |  622447

#Wagner..mal abgesehen davon., dass seine politischen Ansichteneine eher sehr kleine Rolle spielen dürfte, um den Charakter zu „beurteilen“..ist mir seine provokante Ansage eigentlich lieber gewesen, als irgendeine Aussage für die Öffentlichkeit, die genauer betrachtet, dann meist doch schlicht Heuchelei sein dürfte. Oder was soll ich von einem letztens gezeigten Beitrag halten, der „uns“ erzählt, wie toll der Hummels sozial engagiert ist, weil er doch tatsächlich regelmäßig 1%(!) seines Gehaltes für eine soziale Aufgabe einsetzt ( Steuerfachleute mögen das mal ausrechnen..). Das wäre in etwa so, als würde ich mich hier loben lassen, dafür , dass ich, sagen wir 1,50€ regelmäßig einem Obdachlosen zustecke.-
Wohlgemerkt: ich finde Hummels gut..aber politisch soll ich da bitte nicht gewichten müssen.. 😉
Nee..Mir fällt -von sehr weitem- auf, dass er mit hohem Ernst versucht, seine Chance zu nutzen und sich sehr gut in die Gruppe einzufügen versucht.-Starker Charakter.


Dd.
8. Oktober 2017 um 23:40  |  622448

#Wagner
Werde nicht versucht sein, sein Karakter zu beurteilen. N11 ist so stark, und Löw jetzt grade auch nochmal im Nachmatchinterview, die werden das schon verkraften. Hauptsache Sie kämpfen auch füreinander aufm Platz.
Die können von mir reden Außerhalb wie Sie wollen.


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2017 um 7:15  |  622449

Wer hat hier denn Wagners politische Ansichten eingebracht und was haben die hier zu suchen?
Lese mal wieder das erste Mal davon…

Es sei denn, es ist die „Verdienst“-Aussage gemeint, wobei ich das nicht als politische Ansicht sehe.

Aber mein Morgen-Spiegel hat noch Wassersampf von der Dusche drauf… wird also mein Fehler sein…


Opa
9. Oktober 2017 um 9:21  |  622451

Was sind denn bitte Wagners politische Ansichten?


backstreets29
9. Oktober 2017 um 10:26  |  622452

Keine Ahnung


Seppel
9. Oktober 2017 um 10:33  |  622453

Ich meine, manchmal ist es besser nichts zu schreiben, als vor lauter Langeweile sich irgendetwas aus dem Finger zu saugen. mir ist weder eine politische Aussage bekannt, noch kenne ich die politische Einstellung von Wagner. aber letztendlich diskutieren wir nun doch über dieses Thema. ich z.B. schreibe etwas über die Einstellung „0:0 ist Auswärts dufte?“ (21:30) und zwei Beiträge weiter wird mir vor Augen gehalten, dass Langkamp sagte man müsse auch mal ein 0:0 mitnehmen, um dann wiederum den eigenen Kommentar fachlich abzuschließen, dass das allerdings nur ab der 70. Minute gilt. Manchmal habe ich Fragezeichen über Fragezeichen vor Augen. Aber lustig ist es auf eine besondere Art dann doch.
Allen einen schönen Start in die Woche.


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2017 um 11:14  |  622454

Und in Sachen Hummels und Gehaltsspende sollte man auch nicht mit gefühlten Fakten schreiben:

http://www.reviersport.de/356356—bayern-star-mats-hummels-spendet-prozent-seines-gehalts.html


Uwe Bremer
Uwe Bremer
9. Oktober 2017 um 11:25  |  622455

@Hummels

der Kollege Meyn hat im August mit einem der Organisatoren gesprochen, die hinter der 1-%-Idee steht – Common Goal aus Berlin – der Morgenpost-Text


Herthas Seuchenvojel
9. Oktober 2017 um 11:44  |  622456

und dafür lassen sie sich feiern?
für 1 % wo sie ohnehin schon nicht wissen, wohin mehrbringend mit 99% der restlichen Knete?
wo 1 % meist mehr als das ist, was ein „normaler“ Arbeitnehmer hierzulande als Jahresgehalt hat?
nee danke, Applaus und Lob gibt es von mir nicht, solande das nicht weit zweitstellig wird


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2017 um 11:49  |  622457

Ich lese jetzt nichts von „Feiern lassen“, aber das empfindet sicherlich jeder anders.
Die Idee dahinter ist großartig, finde ich.

https://www.morgenpost.de/sport/article211546671/So-koennte-der-Fussball-die-Welt-retten.html


Herthas Seuchenvojel
9. Oktober 2017 um 12:03  |  622458

zählen wa mal durch, wieviel Profikicker gibt es weltweit, die sich das leisten können?
zählen wa dann noch durch, wieviel Menschen davon geholfen werden
kann
und dann zählen wa noch durch, wievie % Prozent der Bevökerung trotzdem darben müssen
nen Tropfen auf dem heißen Stein, aber Hauptsache Schlagzeilen 🙄
ich bin ja für Schritt für Schritt, aber nicht für Minimalschrittchen für Minimalschrittchen


Hainer
9. Oktober 2017 um 12:04  |  622459

@APO
Das Durchschnittseinkommen in Deutschland lag letztes Jahr bei ca. 45.000 €. Jeder Bürger ab 14 Jahre spendete im Durchschnitt 35 €.
Das sind dann 0,078 . Insofern sind 1 % schon in Ordnung auch, wenn es sicher leichter fällt, je mehr verdient wird.
Allerdings ist meine persönliche Wahrnehmung jetzt nicht, dass, die die mehr haben, mehr geben. Daher sind solche Initiativen schon allein wegen der Vorbildwirkung ehrenhaft und weil jeder Cent hilft.


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2017 um 12:15  |  622460

Hainer
9. Oktober 2017 um 12:04 | 622459

Danke!
So sehe ich das auch.


Herthapeter
9. Oktober 2017 um 12:27  |  622461

@Christian Seifert

Demnach scheint es ja so, dass Leipzig die Champions League auch nicht besonders Ernst nimmt. Der Europacup Neuling Leipzig tut sich zudem auch noch in der Liga deutlich schwerer als in der Vorsaison, genau so, wie es vielen Euro League Teilnehmern geht (Köln) oder ging (z.B. Freiburg, Frankfurt und auch Hertha vor ein paar Jahren).

Die bereits angesprochene Ausgeglichenheit der Liga sorgt nämlich auch dafür, dass mitunter Nuancen darüber entsheiden, ob du am Ende 7ter oder 17ter wirst. Dadurch kommen Mannschaften, die im Prinzip gegen den Abstieg spielen bzw. sich „in der Liga etablieren wollen“ plötzlich in den Genuss europäisch zu spielen. Da der erste Anzug dieser Mannschaften gerade mal hinreichend ist, den Klassenerhalt zu schaffen, ist der zweite Anzug nicht unbedingt wettbewerbsfähig, weder national noch international.
Das Gefälle des zweiten Anzugs zu mnimieren, ist eine Kunst, die nur wenige (Über-) Mannschaften leisten können, das sind in Deutschland nur Bayern und Dortmund; Leipzig schafft das noch nicht. Genau deshalb haben viele Experten Leipzig in dieser Saison das prophezeit, was gerade eintritt. Und übrigens: Ist nicht etwa gerade Ancelotti genau darüber gestolpert, weil der zweite Anzug in Paris versagt hat?

Die Euro-League Teilnehmer befinden sich naturgemäß erst Recht in dem üblichen Dilemma, den weniger wettbewerbstauglichen, zweiten Anzug entweder in der Bundesliga oder in der Euro-League einzusetzen. Es gleicht wohl einem finanziellen Harakiri, den Verbleib in der Bundesliga auf Kosten der EL zu vernachlässigen (selbst im utopischen Fall des Gewinns der Euro-League), somit stellt sich die Frage eigentlich gar nicht, das täte auch ein Manager Christian Seifert nicht, wenn er einen Buli Verein führen würde.

Vielmehr müsste man statt Köln und Hertha solche Vereine unter die Lupe nehmen, die vom Kader und der fianziellen Ausstattung viel eher in der Lage sein sollten, die Doppelbelastung zu bewältigen: Schalke, Leverkusen, Gladbach, Wolfsburg. Wenn diese Mannschaften nicht einmal im Bundesliga Alltag ihre Ziele verwirklichen (EL Qualifikation) ist es allzu billig, auf jene einzureden, die dann die Doppelbelastung nicht mehr wuppen können.


apollinaris
9. Oktober 2017 um 12:50  |  622463

Natürlich ist es eine politische Aussage, wenn Wagner sagt: “ wir fussballer verdienen noch zu wenig, weil…“,wass denn sonst?Rtl hat Hummels 1% – Abgabe zu einer grossen individuellen Tat aufgebaut.- ( er“Hummels ist stark sozial engagiert, gibt jeden Monat 1%seines Gehaltes für soziale Belange ab“) , in dem Kontext, was für ein toller Mensch der sei.
Wer meinen Kontext verstehen will, versteht ihn auch: in der Öffentlichkeit werden Bilder aufgebaut: Wagner war der Buhnann,weil er politisch unkorrekt gegen die Erwartung nicht in den Chor einstimmte: ja,wir verdienen wirklich etwas zu viel“ , sondern provozierte,,das es angesichts der erbrachten Leistungen noch zu wenig sei. ( das ist eine hochpolitische und brisante Aussage..)
Wie das in der Öffentlichkeit dann ankam und trqnsportiert wurde, muss ich nicht auch noch illustrieren?
Dagegen dann das durch und durch postive Portrait bei rtl über den Menschen Hummels, in das auch die 1% a Abgabe eingearbeitet war.
Das Bild des untadeligen ( wie eisnt der Kaiser Franz)
Das alles ist ein sozialpolitischer Kontext und vor allem eine Inszenierung . So entstehen Bilder. ( würden wetten, das auch Wagner soziale Projekte unterstützt – das wird ihm schon sein Steuerberater geraten haben)
Und das diese Mechanismen des Boulevard funktionieren, wurde auch hier belegt.
-‚Dass ich das Spendenwesen, das Alimentieren etwas kritischer sehe,dürfte auch klar sein..- Aber das ist ein anderes Thema, eine neues Thema.- Mit Fakten und gefühlten Fakten…hatte mein Text jedenfalls eigentlich weniger zu tun…
Natürlich auch nicht um pro/ contra 1%- Abgabe


Dan
9. Oktober 2017 um 13:23  |  622464

#EL ernst nehmen

Vielleicht sollte man in seine Gedanken einfließen lassen, dass „Dauer-Teilnehmer“ in Europa sich eine Erfahrung aufgebaut haben um damit besser klar zu kommen, als zum Beispiel „Frischlinge“ die nach langer Abwesenheit oder erstmalig antreten.

Wie klappt die Rotation, welche Ruhepausen kann/muß ich geben um über eine Saison oder die Hinrunde zu kommen, Reisestrapazen abfedern, Teambuilding usw.? Selbst wenn man das theoretisch schon voraus plant/ denkt muss erst die Realität zeigen was es wert war oder wo man neu ansetzten / planen muß.

Teams (Vereine) mit Erfahrung händeln das ggf. ab dem zweiten Jahr besser, was sich ggf. auch in den Ergebnissen wieder spiegelt.

Mit Köln, Hoffenheim und Hertha sind dieses Jahr drei „Neulinge“ am Start sowie mit Leipzig auch einer in der CL.

Einen Europa-Spieltag mit sechs Niederlagen, ist sicherlich nicht schön, aber nicht der Untergang des Abendlandes und ganz sicher nicht der Anlass Vereinen zu unterstellen, etwas nicht ernst zu nehmen.


wilson
9. Oktober 2017 um 13:32  |  622465

Jemand, dem die Spende eines anderen zugutekommt, und der die gespendete Summe wegen des Einkommens/Vermögens des Spenders als zu niedrig kritisiert – nun, den würde ich undankbar nennen.

Eine Spende, selbst wenn der Spender durch legale Möglichkeiten womöglich Vorteile daraus zu schöpfen in der Lage ist, bleibt eine positive Geste.

Und jeder, der sich ehrenamtlich engagiert und somit ein Teil seiner Zeit spendet, muss sich ob solch einer Diskussion, verhöhnt vorkommen.


Herthapeter
9. Oktober 2017 um 13:33  |  622466

@Dan

9. Oktober 2017 um 13:23  |  622464

Schöne Ergänzung, da stimme ich zu!

Vom Untergang des Abendlandes konnte aber ohnehin keine Rede sein. Unsere Teams haben ja gegen andere abendländische Teams verloren. 🙂


Dan
9. Oktober 2017 um 13:40  |  622467

😉


Hainer
9. Oktober 2017 um 13:42  |  622468

@Apo
Wieso sollte ihm (Wagner) sein Steuerberater geraten haben etwas zu spenden? Denn die maximale Steuererstattung dürfte 42 % des eingesetzten Geldes betragen. Aus rein monetärer Sicht ist eine Spende Unsinn, da 58 % des Geldes weg sind.


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2017 um 14:15  |  622469

wilson
9. Oktober 2017 um 13:32 | 622465

Schöne Worte und vielleicht auch der Grund, warum ich auf das „nur ein Prozent“-Gerede etwas kritischer reagiere…


9. Oktober 2017 um 15:29  |  622479

@wilson..wer hat denn das getan?- das wäre dann auch Unfug.

– Die Kategorie „undankbar“..ist in diesem Zusammenhang mir übrigens völlig unverständlich: wer reagiert auf wen undankbar?- Wer sollte dankbar sein?
Wer allerdings das Alimentieren völlig kritiklos sieht, kann sich gerne mal mit den Institutionen unterhalten, die mit Hilfefebdürftigkeit seit Jahrzehnten arbeiten ..das öffnet vielleicht den Blick auf weitere Perspektiven bei diesem Thema

Aber..wie ich oben schon erwähnte: das war nicht (mein)Thema.-Aber es ist für mich schon etwas bezeichnend, dass niemand auf den Grundgedanken eingeht, ( Wagner moralisch schlecht; Hummels moralisch toll) – sondern sich an der „guten Sache“ an sich abarbeitet.
Die Maschinerie ist bestens geölt.


20. Oktober 2017 um 15:58  |  624125

Die Spanier und Engländer nehmen den Wettbewerb auch sehr ernst und nutzen ihn auch als Sprungbrett in die Championsleague.

Wobei ich mir da schon die Frage stelle, was eigentlich passiert, wenn jene Mannschaft die die EL gewinnt schon über den Liga Weg für die CL qualifiziert ist?

Bekommt dann der zweite Finalist den Startplatz oder hat die nationale Liga des Siegers einfach einen zusätzlichen Platz?

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