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(sst) – Hallo Herthaner,

wir nähern uns ja schon wieder ganz geschwind dem Wochenende. Schalke kommt am Sonnabend ins Olympiastadion und die ersten Vorboten waren heute auf dem Schenckendorffplatz zu beobachten. Pal Dardai ließ während des Trainings Übungen abhalten, die Herthas Spieler fit für den Umgang mit Schalkes Fünferkette machen sollen.

Leckie, Rekik, Haraguchi und Ibisevic fehlten noch

Stand in den vergangenen Tagen noch Fitness und physische Inhalte im Vordergrund, ging es am Mittwoch schon um taktikspezifische Dinge. Hier bekommt ihr einen kleinen atmosphärischen Eindruck von der Einheit, auch wenn der Ausschnitt hier wenig mit Taktik zu tun hat.

 

Von den Nationalspielern fehlten noch Karim Rekik, Mathew Leckie, Vedad Ibisevic  und Genki Haraguchi. Alle anderen waren wieder dabei. Abgesehen vom verletzten Sebastian Langkamp wird Dardai gegen Schalke aus dem Vollen schöpfen können.

Vier Trainer in vier Jahren beim FC Schalke

Ich habe unter der Woche mit Per Skjelbred sprechen können, das Interview zur Einstimmung auf das Schalke-Spiel lest ihr am Donnerstag in eurer Morgenpost. Eine Passage will ich euch vorab schon mal zukommen lassen, als kleinen Appetithappen. Natürlich ging es in dem Gespräch auch um den kommenden Gegner.

Skjelbred: Die haben immer sehr viele gute Fußballer, gerade im Mittelfeld. Allerdings              wechseln die Spieler dort oft oder der Trainer ist ein anderer. Das macht es so schwer, sich auf sie einzustellen.

Der Satz ging mir anschließend nicht mehr aus dem Kopf, weil er ja auch stimmt. In den vergangenen vier Jahren beschäftigte Schalke vier verschiedene Cheftrainer. Na, kriegt ihr noch alle Namen zusammen?

 

Hertha hat sein Team punktuell verstärkt

Herthas Gerüst um Rune Jarstein, Marvin Plattenhardt, Per Skjelbred, Fabian Lustenberger oder Vedad Ibisevic spielt jetzt schon seit einigen Jahren zusammen und diese Kontinuität tut dem gesamten Verein sehr gut. Sportlich wie auch in der Außendarstellung. Punktuell wurde die Mannschaft in den Transferperioden immer wieder verstärkt, aber eben nur punktuell und nicht mit der Brechstange. Aktuell wird Spielern in Berlin die Möglichkeit gegeben, sich in Ruhe zu entwickeln, Plattenhardt und Weiser sind nur zwei Beispiele. Diese Stabilität führt dazu, dass Neuzugänge in ein intaktes Gefüge kommen und auf Anhieb funktionieren.

Ob Tedesco auch nächste Saison noch Schalke-Trainer ist?

Karim Rekik und Mathew Leckie stehen für diese Entwicklung. Beide haben das Kicken ganz sicher nicht erst in Berlin gelernt, aber bei Hertha haben sie einen Klub gefunden, bei dem sie ihr Potential abrufen können.

Vielen Vereinen ist auch aufgrund solcher Beispiele zu wünschen, mal den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Vielleicht ist es Domenico Tedesco ja vergönnt, auch in der kommenden Saison ins Olympiastadion kommen zu können. Als Trainer von Schalke 04.

Training ist am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

 


82
Kommentare

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Exil-Schorfheider
11. Oktober 2017 um 19:43  |  622696

Ha!


blauweiss
11. Oktober 2017 um 19:53  |  622697

Ho!!


megman
11. Oktober 2017 um 19:54  |  622698

He!!!


Neuköllner
11. Oktober 2017 um 19:55  |  622699

Hertha BSC !


dewm
11. Oktober 2017 um 20:17  |  622702

Der Meister von der Spree!!!!!


11. Oktober 2017 um 20:18  |  622703

Watt’n Mist. :mrgreen:

Vielleicht ist es Domenico Tedesco ja vergönnt, auch in der kommenden Saison ins Olympiastadion kommen zu können. Als Trainer von Schalke 04 Gelsenkirchen.

Es mir komplett hurz, mit welchen Trainern und Spielern der Schlachter und sein russischer Sponsor ihre Millionen verbrennen. Hauptsache – Hertha steht in der Tabelle nach 34 Spieltagen vor den Gelsenkirchenern.


Gießener
11. Oktober 2017 um 20:27  |  622704

@Ursula
Kommentar von Ursula vom 27. Juli 2017 um 18:00:
u.a.
„Als gelernte UNKE, kann ich mir nicht
vorstellen, dass es nur einiger Wochen
bedarf, um zumindest ein beschwerdefreies
Training zu absolvieren…“

„Meine bescheidene „Fern-Prognose“, vor
dem „Winter“ wird Selke der Hertha nicht
weiterhelfen können!“

@Ursula, mir geht es nicht um Stichelei. Einzig, dass immer häufiger Ferndiagnosen gestellt werden, ohne zu wissen, was wirklich in Sache vorliegt.
Sind wir beide froh, dass Selke schon jetzt am Wochenende Hertha weiterhelfen kann.


Traumtänzer
11. Oktober 2017 um 20:33  |  622705

Kann uns ja eigentlich egal sein, ob andere Vereine den Absprung vom Kreisel der Ungeduld schaffen oder nicht. Freuen wir uns vielmehr, dass hier etwas Ruhe und Kontinuität Einzug gehalten haben. Ist mal eine gute Basis. Und verbessern gibt’s ja nun auch bei uns noch beileibe genug.


Ursula
11. Oktober 2017 um 20:45  |  622706

@ Gießener um 20:27 Uhr

Das war ein moderater und auch
sachlich richtiger Beitrag, wie ich
ihn mir ohne diese billige Polemik
vorstelle! Die „Unke“ wurde dabei
ein wenig „relativiert“….

ABER beachtlich, welche Resonanz
ungeahnter Art, HIER einige Beiträge,
wohl auch von mir, hinterlassen!

Bemerkenswert!! Eben noch intensiver
auf „eigene“ inhaltliche Qualität zu achten….


Bluekobalt
11. Oktober 2017 um 20:50  |  622707

Eben noch intensiver
auf „eigene“ Qualität achten….

Jetzt muss ich tatsächlich meinen Tee vom Monitor wischen…


11. Oktober 2017 um 21:05  |  622708

Der mündige Leser erkennt bei immerhertha die Qualität der Beiträge und Kommentare – trotz Tee auf dem Monitor. 😆


Exil-Schorfheider
11. Oktober 2017 um 21:18  |  622709

Ebend!


Better Energy
11. Oktober 2017 um 21:19  |  622710

7x im obigen Text das absolute Unwort!

HILFE!


monitor
11. Oktober 2017 um 21:31  |  622711

Das sind wieder diese Spieltage, die man nicht richtig tippen kann.
Da ist der Bruch in der Kontinuität wegen der Länderspielpause, Du weißt nicht wie die Jungs die Strapazen, Nackenschläge etc. pp. verdaut haben und dann kommt Schalke.
Normalerweise schicken wir die mit Null Punkte wieder nach Hause.
Aber nach dem Wochenende ist eben nicht normalerweise. 🙁


monitor
11. Oktober 2017 um 21:37  |  622712

@Better
Vielleicht ist die Nummer mit Schalke ja Kult, sie bleibt aber lächerlich.
Ich mag die Gelsenkirchener. Ich habe mal 2 getroffen. 🙂
Die eine erhielt den 1. Preis von Warner Brothers und der andere quatschte ganz entspannt nach dem Spiel mit uns, bei dem Pante diesen vermeintlichen Abseitstreffer erzielte.


Exil-Schorfheider
11. Oktober 2017 um 21:51  |  622713

Vor allem bleibt sie einseitig.

Du gute Güte…


monitor
11. Oktober 2017 um 21:55  |  622714

@Exil
Warum muß man dumme Floskeln adeln, indem man sie aufnimmt?
Damit mein ich nicht Schalke! 😉


Better Energy
11. Oktober 2017 um 22:02  |  622715

@exil

Einseitig? Es ist doch immer so, dass Täter schneller vergessen als die Opfer. Und mit deren Meineiden haben sie nur Hertha geschadet.


Exil-Schorfheider
11. Oktober 2017 um 22:34  |  622716

Stiller
11. Oktober 2017 um 22:41  |  622717

@Better
Sind Schalkes Fans Täter?


Ursula
11. Oktober 2017 um 22:43  |  622718

„In united we trust“….

Schläfle! Die „sabbernden Köter“…

…wie gehabt, dumme „Floskeln“!
Du gute Güte, watten „Hassprediger“…!!!


11. Oktober 2017 um 22:56  |  622719

@Better Energy am 11. Oktober 2017 um 22:02 | 622715:

„Einseitig? Es ist doch immer so, dass Täter schneller vergessen als die Opfer. Und mit deren Meineiden haben sie nur Hertha geschadet.“

Mit den Meineiden haben sie Hertha BSC nicht direkt geschadet, sie wurden nur nicht in dem Maße bestraft, wie die Spieler von Hertha BSC, die keine Meineide geleistet hatten.

Hauptgrund für die Abneigung ist der (erfolgreiche) Gelsenkirchener Protest wegen des Einsatzes von Zoltan Varga bezüglich der Wertung der 0:3-Niederlage bei Hertha BSC im DFB-Pokal-Rückspiel am 15.12.1971, durch das Gelsenkirchen nach dem 2:0-Hinspiel-Sieg aus dem DFB-Pokal ausgeschieden wäre.

Zoltan Varga war mit einer Vorsperre wegen der Verwicklung in den Bundesliga-Skandal durch den DFB gesperrt (im Gegensatz zu allen beteiligten Gelsenkirchener Spielern).

Hertha BSC hatte zuvor beim Landgericht eine einstweilige Verfügung für einen Einsatz erwirkt.

Gelsenkirchen gewann dann im Endspiel mit allen in den Bundesliga-Skandal verwickelten Spielern den DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Die Siegermannschaft von Gelsenkirchen:

Norbert Nigbur – Klaus Fichtel – Hartmut Huhse – Rolf Rüssmann, Helmut Kremers – Herbert Lütkebohmert – Heinz van Haaren, Klaus Scheer – Reinhard Libuda (Kapitän), Klaus Fischer – Erwin Kremers


hurdiegerdie
11. Oktober 2017 um 23:00  |  622720

Na ja, die Geschichte mit Schalke begann schon früher als 1971, und die Geschichte um Zoltan Varga ist dafür etwas komplizierter als in 11 Freunde erzählt, aber das ist ja auch egal.

Bisserl einseitige „Fanfeindschaft“ gehört ja auch dazu und es füllt das Stadion vielleicht ein bisschen mehr als ohne.

Solange es friedlich bleibt.

Edit:
oh Herthabscmuseum1892 war schneller, aber die Geschichte begann um 1965, meine ich (verbotene Handgelder)


11. Oktober 2017 um 23:08  |  622721

@hurdiegerdie am 11. Oktober 2017 um 23:00 | 622720:

Ich habe die Geschichte zwar nicht aus 11 Freunde und auch nicht von anderen vermeintlichen „Hertha BSC-Fachmännern“ – @marvolk hatte mir seinerzeit seine diesbezügliche Geschichte erzählt -, wäre aber sehr daran interessiert, wie es sich dann zugetragen hat, @hurdiegerdie.

Ich war zwar beim für Hertha BSC (eigentlich bedeutungslosen) Spiel gegen Arminia Bielefeld im Stadion, jedoch nicht gegen Gelsenkirchen, weil es ein Abendspiel war.


hurdiegerdie
11. Oktober 2017 um 23:13  |  622722

herthabscmuseum1892
11. Oktober 2017 um 23:08 | 622721

Ich weiss, das du dich nicht auf 11 Freunde beziehst; von mir war es auf den Link von Exil-S bezogen, der (der Link) die Geschichte etwas verkürzt darstellt.


11. Oktober 2017 um 23:14  |  622723

hurdiegerdie am 11. Oktober 2017 um 23:00 | 622720:

„Herthabscmuseum1892 war schneller, aber die Geschichte begann um 1965, meine ich (verbotene Handgelder)“.

Danke Dir, muss ich ‚mal nachlesen/nachforschen.

Hier ein Artikel aus „Der Spiegel“ vom 07.07.1965 bezüglich der Handgelder:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46273289.html


hurdiegerdie
11. Oktober 2017 um 23:24  |  622724

herthabscmuseum1892
11. Oktober 2017 um 23:14 | 622723

Ich muss den Link morgen in Ruhe nachlesen.

Ich argumentiere ein bisschen aus der Lameng. Ich bin ab etwa 68/69 ins Stadion gegangen, da war Schlake schon „Feind“ also vor dem BL-Skandal.

Wenn ich mich recht erinnere, ging es darum, dass Hertha wegen der gleichen Vergehen wie Schlake damals zwangsabsteigen musste, wobei Schlake eigentlich hätte absteigen müssen. (oder so ähnlich)


sunny1703
11. Oktober 2017 um 23:25  |  622725

@Herthabsc

Ich war damals im Stadion. Ja,als junger mensch war ich sauer auf S04, doch heute 45 jahre später?
45 Jahre zuvor waren noch die „Goldenen Zwanziger“ in Berlin, eine Ewigkeit mit der ich null zu tun hatte.

Am Ende konnte der Sieger ,egal wie er hieß, nur eine Skandaltruppe sein, denn ich weiß nicht,wieviel bei S04 beteiligt waren,aber bei Hertha waren es sechs derjenigen, die auf dem Feld standen.

Manche Fans brauchen zum Fußball nicht nur jemanden ,den man unterstützt,sondern auch Feindbilder, mir reicht ein zu respektierender Gegner. Da ist jeder anders.

Nebenbei weißt Du auch dass sowohl @marvolk als auch Uwe Witt nichts von diesem Feindschaftsdenken gegenüber Vereinen wie Bayern oder S04 (oder anderen)hielten.

Das große Feindbild von heute,spielt nächstes Jahr bei uns und unser schnuckiputziliebling von heute,ist morgen Spieler von den Feindbildern.

lg sunny


sunny1703
11. Oktober 2017 um 23:32  |  622726

@hurdie

Schon ganz gut in Erinnerung, was 64/65 angeht. Holst hat einfach zu sehr den Mund aufgemacht oder sich zu deppert angestellt.bei dem was im Grunde jeder in der Liga unter der Hand machte.

Ich habe mal vor langer Zeit ein Buch über die Skandale beider Vereine gelesen,im Grunde sind beide Blau Weißen Vereine Brüder, nur eben irgendwie oft auf der „schiefen“ Fußballbahn gelandet. 🙂

lg sunny


11. Oktober 2017 um 23:40  |  622727

@sunny1703 am 11. Oktober 2017 um 23:25 | 62272517:

Du vergisst aber, dass Gelsenkirchen als erste Mannschaft am 17.04.1971 das Spiel FC Schalke 04 – Arminia Bielefeld 0:1 verkauft hat und somit „den Stein ins Rollen gebracht hat“.

Sobieray, Fichtel, Rüssmann, Lütkebohmert, van Haaren, Libuda, Fischer (also sieben Spieler) haben im DFB-Pokal gegen Hertha BSC gespielt, wurden jedoch frühestens nach Beginn der Saison 1972/1973 vom DFB gesperrt.

Bis auf Sobieray haben dann die anderen sechs vorgenannten Spieler den DFB-Pokal 1971/1972 am 01.07.1972 gewonnen.

Und einen Einspruch gegen die Wertung eines Spiels gegen einen Verein mit einem Spieler einzulegen, der nichts anderes gemacht hat, als 2/3 der eigenen Mannschaft ist schon ein starkes Stück.


hurdiegerdie
11. Oktober 2017 um 23:46  |  622728

@Sunny
natürlich ist das alles so lange her und niemand wird von uns wird deshalb nicht mit Schlakern am Tisch sitzen wollen.

Es ist halt eine alte Geschichte aus Zeiten, wo wir den Fussball, den wir so liebten, noch so war, wie wir ihn liebten, ungerecht ohne Videobeweis, Hauptsache es ging gegen Hertha.

Soviel hat sich ja nicht geändert 😉


hurdiegerdie
11. Oktober 2017 um 23:51  |  622729

herthabscmuseum1892
11. Oktober 2017 um 23:40 | 622727

und Varga hatte eine Spielgenehmigung!

Schlaft gut.


sunny1703
11. Oktober 2017 um 23:52  |  622730

@Herthabsc

Ja, da standen zwei Mannschaften auf dem Feld,die beide einigen Dreck geladen hatten. Hätte Hertha den Unsinn mit dem Landgericht nicht gemacht und gewonnen,wäre die Pokalgeschichte von S 04 in dem Jahr vorbei gewesen. Ohne Aussicht auf Erfolg bei einem Einspruch.

Aber nochmals für mich ist das ganze Geschichte von vor Ewigkeiten und wenn die damals betroffenen Spieler dazu einen wie ich finde sportlichen Umgang gefunden hatten,zumal der eine noch später bei S 04 gespielt hat, sollten wir ihn fast ein halbes jahrhundert auch an den Tag legen.

lg sunny


12. Oktober 2017 um 0:02  |  622731

@sunny1703 am 11. Oktober 2017 um 23:52 | 622730:

Das sehe ich anders als Du. Für mich ist ein Unsinn und ein Unding, dass sich ein Sportverband mit seiner Gerichtsbarkeit über die Entscheidung der ordentlichen Gerichtsbarkeit stellt.

Volkmar mag glücklich gewesen zu sein, dort noch zwei Jahre gespielt und sich dort wohlgefühlt zu haben – für mich ist das aber kein Grund zu sagen, dass das alles schon so lange her ist und es deshalb zu vergeben und zu vergessen ist.

Aus meiner Sicht bleibt es – man verzeihe mir die Wortwahl – eine Schalker Schweinerei.


sunny1703
12. Oktober 2017 um 0:08  |  622732

Die Problematik von Gerichtsentscheiden normaler Gerichte in der Sportgerichtsbarkeit ist bekannt und betrifft nicht nur den Fußball.

Aber das werden wir nicht lösen und für mich waren, wenn dann viele den Fan verarschende auf dem Feld, auf beiden Seiten !

Aber ich respektiere es,wenn Du das anders siehst.

lg sunny


12. Oktober 2017 um 0:12  |  622733

@sunny1703 am 12. Oktober 2017 um 0:08 | 622732:

„…für mich waren, wenn dann viele den Fan verarschende auf dem Feld, auf beiden Seiten!“

Aber nur ein Verein hat Einspruch gegen die Wertung eines Spiels eingelegt – und das bewerte ich getrennt von dem Bundesliga-Skandal, an dem nach bekanntem Kenntnisstand sieben Vereine beteiligt gewesen sind.

Und selbstverständlich respektiere ich Deine Sichtweise ebenso.


Dd.
12. Oktober 2017 um 0:52  |  622734

Grandioser Link un d Artikel Herthabsc.
Und dann die Ausführlichkeit. Damals hatte man noch Zeit zu schreiben.


fechibaby
12. Oktober 2017 um 8:15  |  622736

Feindschaft zwischen Hertha und Schalke:
Bereits 1931 zahlte Schalke seinen Spielern ein Handgeld. Dafür wurden sie 9 Monate gesperrt.
1965 zahlte Hertha den Spielern ein Handgeld.
Dafür wurden sie am Ende der Saison mit dem Zwangsabstieg bestraft.
Schon da wurden die Herthaner mehr bestraft.


sunny1703
12. Oktober 2017 um 9:18  |  622737

@fechi

Irgendwann zu Beginn des letzten Jahrhunderts hatte Hertha den ersten Skandal als sie Spieler,die nicht spielberechtigt waren,einsetzten.

1918/19 zahlte Hertha Handgelder und wurde für anderthalb Jahre vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

64 war Hertha mittendrin in dem Sumpf, der eben aber viele betraf. Der Zwangsabstieg war eine große Frechheit, doch er hatte zur Folge, dass sich nun eine richtig tolle Herthamannschaft entwickeln konnte, die auf jahre hinaus mit finanzieller Unterstützung von Axel Springer die Liga gerockt hätte,wenn sie eben nicht beim Skandal von 71 mit beigewesen wären.

Und wer sucht findet über Schalke auch so viele Skandale und Skandälchen .

Und weißt Du was,mir sind solche Mannschaften, die wirklich eine Geschichte aufzuweisen haben,mit Ecken, Kanten und Narben, lieber als glattgetünchte teams oder Kunstvereine.
Vielleicht weil das meinem eigenem Leben viel mehr entspricht.

lg sunny


Exil-Schorfheider
12. Oktober 2017 um 9:41  |  622738

fechibaby
12. Oktober 2017 um 8:15 | 622736

Weil es 1931 sicherlich schon eine Bundesliga gab, aus der man hätte zwangsabsteigen können?


U.Kliemann
12. Oktober 2017 um 9:43  |  622739

Und irgenwann landen wir bei der Bibel:Wer
werfe den ersten Stein? Vor wieviel Jahren war
das nochmal?Opa wirds wissen.


Exil-Schorfheider
12. Oktober 2017 um 9:43  |  622740

herthabscmuseum1892
11. Oktober 2017 um 23:14 | 622723
Danke für den Link!

Muss bei

„Die Chance des Aufstiegs in die erst 1963 eingeführte Millionen-Liga bot sich zu unvermittelt. “

schmunzeln und an alle Gegner der CL in ihrer Form denken! 😀
Fußball war also damals schon Unterhaltungsindustrie…


Exil-Schorfheider
12. Oktober 2017 um 9:51  |  622741

Weiter „Großartiges“:

„Als die letzte Saison im August 1964 gerade begonnen hatte, sicherte sich Hertha BSC bereits die Option auf den vielversprechenden Stürmer Siegfried Held. Während Held noch für den Klub Kickers Offenbach spielte, überwies Herthas dritter Vorsitzender Otto Verkin vom Herbst 1964 an bereits einen monatlichen Bundesliga-Vorschuß von 500 Mark an Helds Vater. Trotzdem verpflichtete sich Held beim Meidericher SV und am Stichtag endgültig bei Borussia Dortmund. “

„Gefahr droht jedoch den Bundesliga-Klubs. Nicht alle haben sich rechtzeitig vom biederen Amateur-Gebaren auf moderne, wirtschaftliche Betriebsführung umgestellt. Durch hemmungslose Ausgaben geriet Schalke 04 mit 800 000 Mark in die roten Zahlen. Der siebenmalige deutsche Meister mußte seine Stadion-Anlagen an die Stadt Gelsenkirchen verkaufen. Auch München 1860 (mit 500 000 Mark) und Hertha BSC (mit 242 000 Mark) trieben ins Defizit. “

Schulden/ Verbindlichkeiten und vermasselte Stürmer-Transfers konnten wir also schon immer…


Start-Nr.8
12. Oktober 2017 um 9:56  |  622742

Olle Kamellen! Ist mir ziemlich wurscht. Schalke ist für mich ein Gegner unter vielen und ist mir nicht verhasst. Ich spreche „Schalke“ und „04“ aus, ohne dass mir etwas auffällt. Irgendwann ist es ja mal gut.


Better Energy
12. Oktober 2017 um 10:18  |  622743

@start

Ob es genug ist, entscheiden sicher unsere Urenkel. Aber zu der Generation, welche dies damals miterlebt hat zu sagen, es sei genug, zeigt von dem Flug mit einer Rakete durch die Kinderstube.


sunny1703
12. Oktober 2017 um 10:24  |  622744

@Exil

Ich bin kein Fantast. Im Grunde will jeder Verein eigentlich Bayern München sein oder deren Möglichkeiten haben. Und da macht der 1.FC Wilmrsdorf keine Ausnahme wie Union oder Hertha,wohlgemerkt der Verein, die Fans mögen da zum Teil anders drauf sein.

Und wir hatten das ja schon gestern,ohne Moos nichts los und das bis in die niedrigsten Fußballligen. Dennoch lehne ich die CL ab, weil das ein System verfestigt, bei dem dann doch immer mehr Geld Tore schießt.

Und wie auch schon mehrfach bemerkt, irgendwas in mir, neigt immer mehr zu den Wurzeln, egal ob das im Fußball ist oder bei Konzerten.
Lieber als ein meist auf die Sekunde genau voraus geplantes Konzert im Olympiastadion oder in der Waldbühne, gehe ich zB. ins Yorckschlösschen um da noch Musiker erleben zu können, denen improvisieren beim Konzert erlaubt ist. Und schlecht sind die Damen und Herren da wahrlich nicht.

lg sunny


Stiller
12. Oktober 2017 um 10:42  |  622745

@Better Energy

Nochmal:

Sind Schalkes Fans Täter?


fechibaby
12. Oktober 2017 um 10:45  |  622746

Als Hertha- und BVB-Fan ist Gelsenkirchen nach den Bayern das Schlimmste, was es in der Bundesliga gibt.


Susch
12. Oktober 2017 um 11:17  |  622747

Ich denke mal für die jüngeren unter euch ist es nicht so wichtig mit Gelsenkirchen.
Ich mag die auch nicht, eben wegen den weiter oben genannten Dingen.
Und ein Sieg gegen Gelsenkirchen zählt für mich mehr als zum Beispiel gegen Freiburg oder Stuttgart.
Zumal ich hier in Münster viel zu viel mit deren Fans zu tun habe.
Deswegen 2:0
Lazaro und Stark


Start-Nr.8
12. Oktober 2017 um 11:19  |  622748

@better Energy: für mich ist es genug, so wie für wahrscheinlich 48.000 der normalen 52.000, die so ins Olympiastadion kommen. Alle diejenigen, die weiter einen Groll hegen möchten können dies selbstverständlich gerne tun, solange sie mir zugestehen, diesbezüglich emotionslos zu sein.


Exil-Schorfheider
12. Oktober 2017 um 11:21  |  622749

Susch
12. Oktober 2017 um 11:17 | 622747

„Ich denke mal für die jüngeren unter euch ist es nicht so wichtig mit Gelsenkirchen.“

Definiere „Jüngere“.
Mir ist es mit fast 40 egal, gilt aber auch für in den Siebzigern geschlossene Fan-Freundschaften…

Jeder, wie es mag.


Susch
12. Oktober 2017 um 11:32  |  622750

@ Exil
Jünger als diejenigen die 1971 dabei waren.
Für die die es miterlebt haben ist es durchaus verständlich das man Gelsenkirchen nicht mag.
Und andere wie meine Wenigkeit (War damals zwar erst 3 Jahre alt) die sich dann später damit auseinandergesetzt haben, haben das dann übernommen.
Nicht falsch verstehen…es ist kein Hass, sondern nur die Unbeliebtheit der Gelsenkirchener wo eine Niederlage doppelt weh tut, und ein Sieg mehr Wert ist als andere 😉


12. Oktober 2017 um 11:39  |  622751

@Susch am 12. Oktober 2017 um 11:32 | 622750:

„…es ist kein Hass, sondern nur die Unbeliebtheit der Gelsenkirchener wo eine Niederlage doppelt weh tut, und ein Sieg mehr Wert ist als andere“

Genauso fühlt es sich an 😉 .


sunny1703
12. Oktober 2017 um 11:44  |  622752

Ich bin eben kein richtiger Fan, mir fehlen solche Gedanken und Gefühle, obwohl ich bei dem Spiel dabei war.

lg sunny


Susch
12. Oktober 2017 um 12:10  |  622753

@ Sunny
Ich glaube nicht das irgendjemand beurteilen sollte was ein “richtiger Fan“ sein muss.
Es gibt auch richtige Fans die nicht jedes Spiel sehen, sondern es eben nur zwei bis dreimal schaffen ein Spiel live zu sehen.
Oder solche die es aufgrund der Entfernung überhaupt nicht schaffen.
Es bleibt ja jeden unbenommen wie er sich als Fan sieht.
Aber sicherlich gehört da keine Feindschaft zu Gelsenkirchen dazu um ein “richtiger Fan“ zu sein.


sunny1703
12. Oktober 2017 um 12:39  |  622754

Langkamp fällt aus, das war ja klar und Selke wird im Kader stehen.


Exil-Schorfheider
12. Oktober 2017 um 13:09  |  622755

@sunny

„und Selke wird im Kader stehen.“

War ja auch klar. 😉


Bennemann
12. Oktober 2017 um 13:19  |  622756

#S04
mir wurde mal von einem Herthaner mein Fan-Dasein abgesprochen, weil ich tatsächlich einen Freund habe, der S04-Fan ist. Ich habe 1971 noch nicht gelebt, der Typ war ca. 15 Jahre jünger als ich. Wir kannten uns sogar über Freunde, doch der Kerl wurde mir gegenüber im Laufe des Abends regelrecht aggressiv, weil ich erstens diesen Freund habe und zweitens auch noch behauptete, Hertha-Fan zu sein. Das war für mich ein Moment im Leben, an dem ich die Wertigkeit des Fan-Daseins grundsätzlich in Frage stellte…


pathe
12. Oktober 2017 um 13:52  |  622757

So sicher wie das Amen in der Kirche:
2 x im Jahr Diskussionen über die Fan“freundschaft“ zwischen Hertha BSC und Schalke 04… 🙄


apollinaris
12. Oktober 2017 um 14:06  |  622758

Ich kann Animositäten zwischen fans was abgewinnen..allerdings nur, wenn sie überwiegend und letztendlich spielerischer Art sind. wo für mich #fehlende Latten an Zäunen …anfangen: wenn man ernsthaft als erwachsener Mensch über Dinge, die. knapp 50 Jahre zurückliegen , als also gänzlich andere Personen agierten, mit ernster Miene und Emotionen darüber nachdenke, warum man nicht vergessen und berzeihen dürfe…
wenn ich dann noch bedenke, dass es um Fußballgeschicke geht…empfehle ich diesen Leuten mal, sich die Biografie von Ignaz Bubis zu vergegenwärtigen. @ better..was,du um 10:18 da erzählst..ist einfach in meinen Augen nur Murks


apollinaris
12. Oktober 2017 um 14:12  |  622759

sorry..mein pad stürzte während des Editieren ab.
..hat mal wieder ne Menge Tippex nötig, der Text🙃


coconut
12. Oktober 2017 um 14:28  |  622760

@apollinaris um 14:06
Jupp, so ist es.
Also ich (Bj.1950) habe das damals „live und in Farbe“ miterlebt.
War allerdings immer eher sauer auf die Verantwortlichen bei Hertha. Das auch Andere „Dreck am Stecken hatten“ interessierte mich nur am Rande.
Wer Scheixe baut, muss am Ende dafür bezahlen. So kam es dann ja auch.
Nun kann man sich weiter über die Ungerechtigkeit der Welt beklagen oder einfach mal feststellen, das die damaligen Protagonisten längst in den Vereinen nichts mehr zu sagen haben.

Regelrechten Hass finde ich im Sport eh völlig daneben.

S04 ist ein gern gesehener Gegner den man gerne ohne Punkte Heim schickt. So darf es am WE wieder sein. Sonst kommen die noch aus dem Rhythmus beim Trainer wechseln…. 😅 😂


Stiller
12. Oktober 2017 um 16:15  |  622761

🙂


ein normaler Herthafan
12. Oktober 2017 um 16:20  |  622762

Darf ich an den Widerspruch der schalker im Pokal 1972 erinnern, wo Schalke dann aufgrund des Widerspruchs gegen den Einsatz von Arno Steffenhaben ins Viertelfinale ein zog, und sogar den DFB Pokalk gewann, wenn iuch mich recht erinnere?
Und darf ich an das Spiel Schalke-Hertha 1975 erinnern, wo die 10-20 mitgereisten Herthafans sogar von der Polizei bedroht wurden?
Schalke ist der größte P****haufen, den es im Deutschen Fußball gibt


ein normaler Herthafan
12. Oktober 2017 um 16:24  |  622763

Arno Steffenhagen natürlich


Stiller
12. Oktober 2017 um 16:31  |  622764

Genau. Und Leipzig/Ein-und-Leipzig hatten wir noch ’nen Kaiser!


pathe
12. Oktober 2017 um 16:33  |  622765

Man darf ja auch nicht vergessen, dass den Schalkern unsere „Feindschaft“ ihnen gegenüber herzlich egal ist, es also eine reichlich einseitige Geschichte ist. Für die ist die Rivalität mit BVB von weitaus größerer Bedeutung…


12. Oktober 2017 um 16:43  |  622766

..über die Jahre hinweg, kann mal schon mit den Namen durcheinanderkommen..


pax.klm
12. Oktober 2017 um 17:39  |  622767

ein normaler Herthafan
12. Oktober 2017 um 16:24 | 622763
Es war Zoltan Varga!
Lies: Zoltán Varga wurde wegen der Beteiligung am Bundesliga-Skandal neben diversen anderen Hertha-Spielern in Deutschland vom 23. Januar 1972 bis zum 30. Juni 1974 gesperrt und musste 15.000 DM Geldbuße zahlen. Allerdings hatte der DFB Varga bereits 1971 mit einer Vorsperre belegt, was für Hertha nicht folgenlos bleiben sollte: Beim DFB-Pokal-Rückspiel FC Schalke 04 gegen Hertha BSC am 15. Dezember 1971 in Berlin, dem letzten Spiel vor der Winterpause, gewannen die Berliner 3:0 und wären somit nach dem 1:3 im Hinspiel eine Runde weiter gewesen. Aber sie machten dabei einen entscheidenden Fehler: Hertha setzte Varga ein, den das Sportgericht und im Berufungsverfahren das DFB-Bundesgericht wegen angeblicher Manipulationen um das Bundesligaspiel Hertha BSC gegen Arminia Bielefeld (0:1) wegen Bestechlichkeit gesperrt, aber noch nicht verurteilt hatte. Hertha BSC erreichte mit einer einstweiligen Verfügung vor einem Berliner Gericht, dass Varga im Pokal auflaufen durfte. Nach einer Aussprache im Vorstand von Hertha, der auch Trainer Helmut Kronsbein beiwohnte, entschloss sich der Verein, den DFB-seitig gesperrten Varga einzusetzen


pax.klm
12. Oktober 2017 um 17:48  |  622768

Und zu apo noch: Da die Schalker Spieler damals aber Meineide schworen und dann vom Verein eingesetzt wurden ist die große Frechheit und Ungerechtigkeit seitens des DFB.
Hertha wurde damals wiederholt schlechter behandelt als die anderen beteiligten Spieler und Vereine.
Bestes Beispiel ist da ein gewisser Klaus Fischer. Sollte man mal nachlesen….


pax.klm
12. Oktober 2017 um 17:56  |  622769

Sorry, mea culpa…, sollte bevor ich schreibe lieber alles davor lesen… aber Arno war für vieles verantwortlich, besonders für lange Haare, aber für den Einspruch(?), war halt ein Reflex.


ein normaler Herthafan
12. Oktober 2017 um 18:19  |  622770

@ pax
Kann sein! Dann war es eben Zoltan Varga. OK!
Der FC Meineid gewann dann aber den DFB Pokal, weil Fischer, Fichtel, Rüssmann&Co einen Meineid geschworen hatten!
Daraufhin wurden sie dann mit einen Bußgeld belegt, während die Herthaspieler und der Holst auf Jahre gespoerrt wurden!!!
Der Klaus Fischer ist dann sogar noch Nationalspieler geworden.
Damit will ich aber die Idiotie der Herthaspieler, mit der Annahme der Bestechungsgelder gegen Bielefeld nicht entschuldigen. Das war einnfach nur unsagbar Blöd von den Herthaspielern. Ich habe damals diese Spiele gegen Bielefeld und den FC Meineid im Oly gesehen, und konnte das kaum glauben.
Das war nämlich damals, der Anfang vom Abstieg der Hertha! In der Folge dieses Bestechungsskandal hat dann Hertha langsam den Anschluß an Bayern und Gladbach verloren, auch wenn sie dann 1975 Vizemeister geworden waren.
Ich selbst habe damals, 1971, den Mach 1 mit Münchner Kennzeichen an der Plumpe stehen sehen, und das war der Wagen von Gerd Müller!!!
Wenn dieser Bestechungsskandal nicht gewesen wäre, wäre nicht Bayern München, sondern Hertha zur Nummer 1 im deutschen Fußball geworden.
Nach dem Skandal wurde dann ein gewißer Herr Buhtz von der Schultheisbrauerei Nachfolger von Holst. Dieser „Herr“ hat dann Hertha innerhalb von 2 Jahren, von 6 Million Plus, auf 6 Millionen Minus abgewirtschaftet, obwohl er noch die Gelder aus dem Verkauf für die gesperrten Herthaspieler, ins Ausland erhalten hatte!
Wo diese 12 Million DM geblieben sind, wurde niemals richtig geklärt.


apollinaris
12. Oktober 2017 um 18:46  |  622771

@ herthadan- doe Diskussion war eigentlich schon zwei Schritte weiter
@ pax… unbestritten, aber ändert für mich jetzt nix..
Was mir dazu noch einfällt: jetzt ist Sippenhaftung also wieder etwas gutes?- ich blick da nicht mehr durch 😚


blauweiss
12. Oktober 2017 um 19:01  |  622772

Ick halte nichts von geschichtsträchtigen Feindbildern und geh am Sa zusammen mit Schalkefans ins Stadion!


coconut
12. Oktober 2017 um 19:20  |  622778

Fakt ist doch:
Hertha wurde für vergehen ihrer Spieler/Verantwortlichen bestraft.
Für mich ist es völlig egal, ob andere da auch „Dreck am Stecken“ hatten. Darauf eine „Feindschaft“ zu begründen ist schon reichlich Gaga.
Das war seitens Hertha einfach dämlich und hat in der Tat weitreichende negative Auswirkungen gehabt.

Abgesehen davon, das die Protagonisten von Damals heute hier wie dort Geschichte sind….

PS:
Gib es auch wichtiges?


Ursula
12. Oktober 2017 um 19:31  |  622779

Die „Sperre“ von Wolfgang Holst
war für die Hertha ein ganz herber
Verlust! Tja, obwohl Holst viele
„Nicht-Freunde“ hatte…

UND wo die Millionen von, mit und
durch Herrn Buhtz vakant, geblieben
sind, ist nicht gänzlich unbekannt!

Die noch immer andauernde „Fehde“
mit (Fans!?) von Schalke 04 ist reiner
Kinderfgarten und spiegelt AUCH das
aktuelle Niveau von Hertha-Fans wider


videogems
12. Oktober 2017 um 19:34  |  622780

Das magst du ja auch gern machen, ich darf aber stolz(?) sagen, ich mochte Schalke schon bevor ich von der Geschichte wußte, nicht.

Ist so ein „Kultverein“, im negativen Sinne. Auf Erde gewachsen oder so, alle Spieler dort haben natürlich nur für die Gelsenkirchener Ehre gespielt und Tränen in den Augen gehabt, wenn sie die Hand eines redlichen Minenarbeiters schütteln durften. Die Fans waren noch so richtig schön prollig, Vokuhila, Hömma, Saufen können die…ich kann nur sagen ich hatte zwar mal ne nette Erfahrung mit nem Waffelverkäufer der Schalkefan war, dafür waren die Fans, die die Mutter meiner damaligen Freundin um ihr Geld betrogen haben bzw. abgereist sind ohne Kost und Logis für die Ferienwohnung zu bezahlen…na was wohl? Schal…Gelsenki…Herne We… FC Meineidschweine 😉 Find diesen Verein komplett überbewertet und die Farbe Königsblau gibt es ja wohl nicht mal „wirklich“. Ich nehm das nicht so sportlich wie Berti Vogts :

„Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.“

Nee, dann lieber im Stadion, dafür kein Haß sondern nur tiefe Antipathie gegen Schalkesiege in unserem Stadion. Und ich würde trotz all der Einseitigkeit der Feindschaft einen etwaigen Sieg feiern wie den Gewinn der Deutschen Meisterschaft, kombiniert mit einem Derbysieg gegen Union. (Okay, in Wahrheit würde ich für eine Meisterschaft oder einen Pokalsieg sogar 2x gegen Schalke , RB Leipzig und Bayern verlieren wollen, würde es so kommen, aber das tut hier nichts zur Sache 😉 ) Da ich wohl weder die Meisterschaft je feiern werde noch will, daß wir in Liga 2 wieder ein Stadtderby haben, werden halt eben Siege gegen bestimmte Gegner erstmal besonders zelebriert 😉

Ich hätte aber nichts gegen ein Stadtderby in Liga 1…

Und wer wen nicht abkann und jemandem das absprechen wollen ist genauso Kindergarten.

Nicht nur „Liebt doch wen ihr wollt… „haßt“ auch wen ihr wollt. Ist ja noch schöner daß einem jetzt schon vorgeschrieben wird wen man mögen soll und wen nicht 😉


videogems
12. Oktober 2017 um 19:41  |  622781

Ich bekenne mich hiermit auch noch zu meiner Antipathie gegen folgende Vereine: RB Leipzig, Schalke 04, FC Bayern München, TSG 1899 Hoffenheim, VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, Hamburger SV, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf und einer gewissen Genervtheit dem 1. FC Köln gegenüber. Darüberhinaus erwähne ich noch, daß ich mit Greuther Fürth absolut nichts anfangen kann und Chelsea FC doof finde. So.

Ach, und die Eisbären Berlin mag ich als ehemaliger Preusse bzw. Capsfan auch nicht!


Ursula
12. Oktober 2017 um 19:50  |  622782

@ videogems, das war ja
reichlich umfangreich…

…daher im (Um)kehrwert, wen
magst Du überhaupt (noch)?


videogems
12. Oktober 2017 um 19:56  |  622784

Genügend Vereine. Freiburg, Dortmund, selbst gegen Stuttgart hab ich nichts, obwohl die ja der Rivale des KSC sind (den KSC mag ich allerdings auch). Arsenal, Sampdoria, Milan, Celtic, Ajax, …im Grunde mag ich trotz der Aufzählung mehr Vereine als daß ich Antipathie gegen sie habe 😉

Ich gestehe mir auch zu, bei den „nicht geliebten“ Clubs trotzdem Lieblingsspiele zu haben, wie früher Raul bei Schalke, oder jetzt Burgstaller und Schöpf ebendort. Schalke mochte ich aus unerfindlichen Gründen aber schon immer nicht 😉

Ich kann aber durchaus mit deren Fans quatschen, ich tat das ja auch mit einer Leipziger Rasenballfamilie, die mir erzählt haben, in ihrem Stadion wäre weniger Werbung in den Pausen. Sollte einem zu denken geben 😀


12. Oktober 2017 um 20:00  |  622785

@coconut am 12. Oktober 2017 um 19:20 | 622778:

Für mich bleibt der damalige Einspruch der Knackpunkt.

Wer hat hier eigentlich den Begriff „Feindschaft“ ins Spiel gebracht?

Und wenn ich überlege, welches Brimborium z.B. zweimal im Jahr um die Partien Gelsenkirchen vs. Dortmund veranstaltet wird, dann hält sich das bezüglich Gelsenkirchen vs. Hertha hier ja wirklich in Grenzen.

Du vermisst Wichtiges?

Dann bist Du beim Fußball generell falsch.


coconut
12. Oktober 2017 um 20:20  |  622786

@herthabscmuseum1892 12. Oktober 2017 um 20:00 |
Ich bin mir sicher, das im umgekehrten Fall, Hertha genauso gehandelt hätte.
Der Spieler war gesperrt. Ihn dennoch einzusetzen war dumm.
Was darauf folgen konnte, mussten die Verantwortlichen wissen.

Sportverbände haben nun mal das Recht, auf eine eigene Gerichtsbarkeit, die die Einhaltung der Regeln beurteilt. Das dürfen sie auch. Denn jeder Ihrer Mitglieder erkennt diese Gerichtsbarkeit an und unterwirft sich ihr.

Egal wie man es dreht und wendet.
Hertha hat gegen Regeln verstoßen und wurde dafür bestraft. Ich sehe da keinen Zusammenhang, das die Schalker damals auch gegen Regeln verstoßen haben.
Um es kurz zu machen:
Hertha wurde nicht für Vergehen bestraft, die Schalker begangen hatten, sondern für eigene Vergehen. Das ist der Punkt.

So, und nun zum wichtigen:
Nebenan gibt es neues—>>>


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