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(ub) – Am Montag war es zu befürchten, nun ist es Gewissheit. Er nehme Thomas Kraft nur dann mit zum Europa-League-Auswärtsspiel nach Lwiw, wenn er am Dinestag das komplette Training absolvieren kann, hatte Trainer Pal Dardai angekündigt. Wadenprobleme stoppen Kraft, er konnte am Dienstag nicht trainieren. Damit ist, zumindest am Donnerstag, die Torwart-Rotation bei Hertha BSC  ausgesetzt. Gegen Sorja Lugansk wird die etatmäßige Nr. 1 im Tor stehen, Rune Jarstein. Als zweiter Keeper fliegt Jonathan Klinsmann mit in die Ukraine.

Bekanntlich hat Kraft seine Sache als Europa-League-Torwart in den Spielen gegen Bilbao (0:0) und Östersund (0:1) gut gemacht. Diesmal wird er mit der Rolle am Fernseher vorlieb nehmen müssen.

Auf den Spuren von Ibrahimovic

Nach zuletzt (wettbewerbsübergreifend) einem Remis und vier Niederlagen kann Hertha ein Erfolgserlebnis gut gebrauchen. Aber auch wenn von uns (mutmaßlich) bis zur Auslosung niemand etwas mit dem Namen von Sorja Lugansk anfangen konnte: Es hört sich kompliziert an.

Die Gastgeber spielen in Lwiw zwar 1350 Kilometer entfernt von ihrer Heimat vor eher kleinen Kulissen von zwei-, dreitausend Zuschauern. Habe mir mal die Resultate der vergangenen und dieser Saison in der Europa League angeschaut von Sorja Lugansk:

2016/17

  • Fenerbahce 1:1 /h
  • Manchester United 0:1 / a
  • Feyenoord Rotterdam 1:1/a
  • Feyenoord Rotterdam 1:1/h
  • Fenerbahce 0:2 /a
  • Manchester United 0:2 /h

2017/18

  • Östersunds FK 0:2 /h
  • Athletic Bilbao 1:0 / a

Für ein Erfolgserlebnis muss Hertha also auf den Spuren von Mkhitaryan und Ibrahimovic wandeln. Die Beiden haben für  Manchester United in Lwiw getroffen  (Aufstellungen) – am Ende hat ManU die Europa League gewonnen. Immerhin: Vedad Ibisevic, der am Montag in der Kabine gepflegt worden war, konnte heute das Training mitmachen.

Infos zur Reise in die Ukraine

Wer sich von Euch auf den Weg nach Lwiw macht, es gibt bei dieser Auswärtsfahrt einige Besonderheiten: Hertha hat die Anforderungen an Reisepass (muss noch zwei Jahre gültig sein), eine obligatorische Auslandskrankenversicherung und anderes mehr zusammengefasst – hier


130
Kommentare

17. Oktober 2017 um 17:40  |  623527

Ha!


Paddy
17. Oktober 2017 um 17:43  |  623529

Ho!


Exil-Schorfheider
17. Oktober 2017 um 17:47  |  623530

He!


jenseits
17. Oktober 2017 um 17:49  |  623531

Hertha BSC!


dewm
17. Oktober 2017 um 18:08  |  623533

Der Meister von der Spree!


Kamikater
17. Oktober 2017 um 18:09  |  623534

@ub
Und so langsam sollte man sich mit dem Auto auch auf den Weg machen. Wird sonst knapp.
😉


fechibaby
17. Oktober 2017 um 18:31  |  623539

2 Tage vor dem Spiel in der Ukraine gibt Hertha
heute die Infos zur Reise in die Ukraine bekannt.
Ganz großes Kino!
Vorher hatten sie ja auch keine Zeit.
Da musste ja der Kniefall organisiert und besprochen
werden.
Man muss halt Prioritäten setzen.


Zippy
17. Oktober 2017 um 18:34  |  623540

Von denen kenne ich tatsächlich auch nur den Vereinsnamen und habe eine allenfalls grobe Vorstellung von der Spielweise („Der Zippy behauptet doch sonst immer, alles und jeden zu kennen“).
In den EL-Spielen in der letzten Saison sind sie wohl (gehört, gelesen und ganz kleine Ausschnitte gesehen), auch in Heimspielen, überwiegend sehr defensiv aufgetreten. Sie werden vor den Gruppengegnern eventuell auch mehr Respekt gehabt haben als z.B. vor Hertha, ich halte es aber durchaus für möglich, dass sie uns den Ball überlassen werden und ziemlich tief stehen werden. Das käme unseren Spielern und unserer Spielweise nicht gerade entgegen…besonders falls zwei defensive Spieler im zentralen Mittelfeld auflaufen. Insofern wäre ich wohl in diesem Spiel eher für ein „Experiment“, welches auch immer, als für Skjelbred und Lustenberger zusammen auf dem Feld. Maier wäre wohl die naheliegende Alternative.


17. Oktober 2017 um 18:35  |  623541

Hier und heute nur meine Nominierungen für die Reisegruppe Luhansk

Jarstein; Pekarik, Stark, Lustenberger, Plattenhardt
Haraguchi,Skjelbred, Duda, Kalou
Esswein, Ibisevic/Selke

Klinsmann; Lazaro, Weiser, Stocker, Torunarigha, Maier (mit „ai“) und Kade.

und für die Reisegruppe Freiburg:

Jarstein; Pekarik, Stark, Rekik, Plattenhardt
Skjelbred, Stocker,
Weiser, Lazaro, Leckie
Ibisevic/Selke

Klinsmann; Duda, Esswein, Lustenberger, Torunarigha, Maier (mit „ai“) und Dárdai.


HerthaBarca
17. Oktober 2017 um 18:39  |  623542

Weil es @Dan wohl nicht machen wird, ich es aber für lesenswert halte, nehme ich mir kackfrech heraus, seine Bemerkung rüber zu holen:

@Dan
17. Oktober 2017 um 17:37 | 623525
Gegen Homophobie setzt Hertha BSC seit Jahren Zeichen zum Beispiel mit Ausstrahlung eines Aufklärungsspots oder als Erstunterzeichner der Berliner Erklärung „gegen Homophobie und für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport“, sowie als er sich als Verein für Marcus Urban einsetzte.

Gegen Antisemitismus setzte Hertha BSC vor Jahren mit TuS Makkabi ein Zeichen mit einem gemeinsamen Spot.

Gegen Rassismus setzte Hertha BSC seit Jahren mit „‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘ , #AuchichbinDeutschland, „Show Rascim the Red Card“ usw. seine Zeichen.

Dazu etliche andere unterstützte soziale Projekte.

In den Medien sind die eigenen Zeichen fast wie im „luftleeren Raum“ lautlos verhalt.

Hertha BSC benutzt für ein von ihnen schon sehr lange unterstütztes Thema ein „fremdes“ Zeichen um mehr Gewicht in die/ihre Botschaft zulegen.

Und wie eins als Kaepernick (der aber alle Konsequenzen nun erleiden muss), erhält Hertha nun Zuspruch und Ablehnung.

Und wie damals setzt sich kaum einer der Ablehner mit der Botschaft auseinander, sondern argumentiert bei dem einem mangelden Patriotismus und bei der anderen peinlich, „nur geklaut“ und reine PR-Aktion. (nur kurz zusammen gefasst).

Hertha ist nicht Kaepernick, der mit seinem Zeichen, wie es sich jetzt zeigte mehr opferte als man je vermutete, aber einen Respekt für diesen Spieler und die dann folgten, will ich darin erkennen. Denn nichts anderes ist es für mich,wenn man ein aussagekräftiges Zeichen nutzt.

„In youth sports, players take a knee when another player is hurt. It is an acknowledgment of the vulnerable humanity that, for the moment, has been obscured by the intense competition of the game. Taking a knee in that context is, like a religious genuflection, a gesture of self-surrender before the greater reality of human suffering.

Likewise, when black players take a knee during the national anthem to protest police violence against African-Americans, they are making a gesture of pain and distress. They are putting America in a more honest context — our “Star-Spangled Banner” dimly seen through the mists of deep injury. It is like flying an American flag upside down in a moment of emergency.“
The New York Times 25.09.17

Keiner kann annehmen, dass Hertha BSC dafür kniet, weil dazu sämtliche „Voraussetzungen“ fehlen, aber wenn sie dem Zweck einen Namen geben (was sie taten), ist das meines Erachtens, ein gutes und medienwirksames Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz.

Meine Meinung.“

….ick Dir ooch! 😇


Kamikater
17. Oktober 2017 um 19:01  |  623544

@Dan via @herthabarca
Jepp!
👋


Susch
17. Oktober 2017 um 19:14  |  623545

Ich hoffe nicht das es ein 4-4-2 mit der Zentrale Skjelbred/Lustenberger wird.
Und auch nicht mit Ibisevic/Selke zusammen im Sturm.
In der Zentrale muss endlich Offensiv gedacht und dementsprechend aufgestellt werden.
Alternativen wären da Maier und Lazaro.
Man könnte auch im 4-1-4-1 spielen.
Womit dann Skjelbred “oder“ Lustenberger für die beiden Achter absichert.
Selke und Ibisevic könnten jeweils eine Halbzeit als Stürmer spielen.
Aber um diese einzusetzen braucht man ein spielstarkes Mittelfeld, und muss weg von den Beamzenfußball der in erster Linie null Risiko beinhaltet.
Unsere besten offensiven Spieler werden müssen den Großteil des Spiels defensiv spielen da sie nur so überhaupt ins Spiel mit eingebunden werden.
Desweiteren müssen wir höher stehen und früher den Gegner attackieren.
Ansonsten werden wir pro Spiel keine 4 Torchancen erspielen können.
Gegen Mainz und Gelsenkirchen war es sogar jeweils nur eine.
Und der Gegner wird tief stehen und uns machen lassen.
Wenn wir es nicht schaffen den Gegner zum Laufen zu bringen und keine Bewegung und Spielwitz in unsere Offensivaktionen bringen, werden die auch keine Fehler machen.
Die Bilanz 2017 sind 30 Spiele 9 Siege 5 Unentschieden und 16 Niederlagen.
Dardais Punkteschnitt liegt bisher bei 1,06 im Jahr 2017.
Das liegt zum ersten daran das uns die Effizienz abhanden gekommen ist, und zum zweiten weil wir uns immer weniger Torchancen erspielen.
Diese Bilanz ist kein Zufall, sondern der Beleg für fehlenden Offensivfußball.
Und das nicht erst ab letzten Samstag.
Und dafür kann man durchaus das Trainerteam verantwortlich machen.
Noch hat das Trainerteam Kredit bei mir.
Aber auch nur weil die Platzierungen der letzten beiden Jahre überragend waren.
Spielerisch (gerade in der Offensive) sehe ich noch keine Verbesserung.
Das wurde allerdings wegen der guten Platzierungen toleriert.
Dieses Argument fällt aber immer mehr weg.
Und die Bilanz 2017 lässt mich diesbezüglich nicht entspannter werden.
Ich hoffe dass das Trainerteam mich nicht enttäuscht und ich solche Spiele wie in Mainz oder gegen Gelsenkirchen nicht mehr sehen muss.
Und damit meine ich nicht das Ergebnis, sondern die Art und Weise.


HerthaBarca
17. Oktober 2017 um 19:21  |  623546

@Susch
Ich fürchte, es wird auch weiterhin ab und an schlechte Leistungen geben!


17. Oktober 2017 um 19:22  |  623547

[…] die Berliner Morgenpost berichtet, konnte Ibišević die Trainingseinheit hinter verschlossenen Türen planmäßig […]


17. Oktober 2017 um 19:37  |  623549

Danke 17. Oktober 2017 um 19:22 | 623547
Dann könnten Ibisevic und Selke Jobsharing betreiben sowohl in Luhansk als auch in Freiburg. Der eine beginnt das Spiel, der andere bringt es zu Ende. Wer für die beiden jeweils zu Hause bleibt, wird sich zeigen.


Susch
17. Oktober 2017 um 20:01  |  623550

@ HerthaBarca
Das ist klar…..wie gesagt kommt es mir insbesondere auf die Art und Weise an.
Es gab einige Spiele wo das nicht verlieren wichtiger war als der Versuch zu gewinnen.
In Mainz war man von Anfang an mit den 0:0 zufrieden. Gegen Gelsenkirchen fehlte einfach alles um überhaupt die Möglichkeit auf 3 Punkte zu haben.
Und wenn wir ehrlich sind hatten wir in diesen 180 Minuten nur eine richtige Torchance durch Ibisevic in Mainz.
Sorry…….mit den Kader völlig unzureichend.
Ein gebrauchten Tag kann immer mal ein Spieler haben.
Das sollte aber kein Alibi für solche Leistungen sein.
Ich will da auch nicht weiter darauf eingehen.
Aber wir sind nicht umsonst die Mannschaft mit den wenigsten Torschüssen.
Letzte Saison waren wir da auch drittletzter.


hurdiegerdie
17. Oktober 2017 um 20:42  |  623553

😉 von @Dan

„Hertha BSC benutzt für ein von ihnen schon sehr lange unterstütztes Thema ein „fremdes“ Zeichen um mehr Gewicht in die/ihre Botschaft zulegen.“

Das nennt man Öffentlichkeitsarbeit oder neudeutsch public relation 😉


monitor
17. Oktober 2017 um 20:54  |  623554

Da steht nichts von rohem, durchgedrehten Schweinefleisch und eingelegten Gurken in den Einreisebedingungen!

Und wieso muß der Reisepaß noch 2 Jahre gültig sein? Hat das was mit Dauer bis zur Wiederausreise zu tun?

😉


Colossus
17. Oktober 2017 um 21:08  |  623555

Man kann natürlich als Hertha diese Aktion machen und dann leider auch Kritik ernten, oder man tut immer als wäre man an gesellschaftlichen Problemen interessiert und fährt trotzdem fleißig nach Katar wie so manch anderer….hm….


Hr.Thaner
17. Oktober 2017 um 21:49  |  623556

@dan
Danke 🙏🏽

@hurdie
Wie war das nochmal mit dem Rechthaben in Richtung @apo? 😉

#süddeutsche
Gibt schon einen Grund, warum die nur einen Heribert in der Redaktion haben. In sich gerade, schräg zum Ziel…


hurdiegerdie
17. Oktober 2017 um 21:54  |  623557

Hr.Thaner
17. Oktober 2017 um 21:49 | 623556

Auch das kam nicht von mir.
Ganz davon abgesehen habe ich @Dan schon im Vorfred zugestimmt.


dewm
17. Oktober 2017 um 21:57  |  623558

… hm… @COLOSSUS um 21:08 Uhr: Gibt es wirklich nur die Möglichkeiten, „PRtaugliche“ Aktionen für GUTES zu machen ODER nach Katar zu fahren? Gäbe es nicht deutlich mehr Möglichkeiten? „Echtes“ aber weniger „PRtaugliches“ Engagement, wie geschehen und von DAN angeführt, war bisher eine wunderbare Möglichkeit, die mir immer einen gewissen „Stolz“ vermittelte, wäre eine weitere. Fällt Dir wirklich nicht noch mehr ein? Wo z.B. könnte man anstatt in Katar das Trainingslager durchführen, wenn man mit der Wahl des Trainingslagers ein Zeichen setzen will? Ist Österreich nach der Wahl am Samstag für den Sommer noch opportun? Oder sollte man nicht lieber im „politisch korrekt“ regierten Berlin bleiben? Oder ist es (ganz puristisch) nicht überlegenswert, sich voll(!) auf das Kernthema eines Fußballvereins zu konzentrieren?

Du siehst: Es gibt zwischen Deinen aufgezeigten Möglichkeiten zwischen Schwarz und Weiß noch viele in unterschiedlich tiefen Grautönen und dazu noch total bunte…

@ALLE: Eines jedenfalls zeigt mir die (wie ich finde sehr gehaltvoll geführte) Diskussion der letzten Tage hier: Das Gute (oder Richtige?) wollen, geht bei einigen auf Kosten die feinen Sinne für Toleranz. Ist aber auch ein Krux…


heiligenseer
17. Oktober 2017 um 22:07  |  623560

Spielen wir gerade gegen Nikosia?


dewm
17. Oktober 2017 um 22:08  |  623561

@DEWM um 21:57 Uhr: Die Wahl in Österreich war natürlich letzten Sonntag!


17. Oktober 2017 um 22:11  |  623562

#Dortmund: die spielen ohne Offensive-Konzept. Bilden keine Dreiecke, keine GEÜBTEN Laufwege. Und das mit diesen Spielern. Was machen DIE nur?-
Trauriger Tag für Dortmund-Freunde. Manchmal isses der Gegner, manchman man selbst..und wieder ein anderes Mal beides..


Susch
17. Oktober 2017 um 22:24  |  623563

@apollinaris
Trotzdem hat Dortmund mehr Torschüsse in 60 Minuten als wir gegen Schalke und Bayern zusammen 😛


monitor
17. Oktober 2017 um 22:25  |  623564

Und was ist mit dem erweiterten Mittelkreis? 😯


HerthaBarca
17. Oktober 2017 um 22:28  |  623565

@heiligenseer
Ich hab’s nicht von Anfang an gesehen – waren sie vor’m Anpfiff (überflüssigerweise) auf dem Knie anstatt sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren?
😇


Stehplatz
17. Oktober 2017 um 22:28  |  623566

Kann der BVB mal bitte die CL ernst nehmen?!


Susch
17. Oktober 2017 um 22:29  |  623567

Denn gibt es für mich nur beim Anstoß 😂
Unser Mittelkreis ist der eigene Strafraum 🙈


coconut
17. Oktober 2017 um 22:39  |  623568

Aua.
Dortmund desolat.
Peinlich, einfach nur peinlich und das mit diesem Kader……
Das war es dann wohl mit der CL für die Dortmunder, denn das diese Truppe gegen Tottenham und Real gewinnt, halte ich für ausgeschlossen.
Willkommen in der EL……wenn es wenigstens dafür reichen sollte….


HerthaBarca
17. Oktober 2017 um 22:39  |  623569

HerthaBarca
17. Oktober 2017 um 22:43  |  623570

….da wird’s ein sehr ernstes Wort von Herr Seifert geben!


monitor
17. Oktober 2017 um 22:44  |  623571

Ich glaube fechie muß sich mal fragen, ob dieser Trainer seiner Mannschaft diese noch weiterentwickeln kann…

Mich geht’s ja nix an. 🙂


17. Oktober 2017 um 22:45  |  623572

@barca..lustig finde ich, dass man den Trikotaufdruck als Provokation gelesen hat.-Vieleicht gab´s da ja konkrete Vorläufe;aber erstmal sieht´s nach einem klassischen Eigentor aus


sunny1703
17. Oktober 2017 um 22:49  |  623573

monitor
17. Oktober 2017 um 22:51  |  623574

Im Ernst:
Der BVB ist noch eine der Mannschaften in der Buli, die mich neben Hertha am meisten interessiert. Wegen Ihrer Rolle als FCB Konkurrent. So wie früher mal Werder Bremen unter Thomas Schaaf.
Ich find’s schade, daß sie solche Probleme haben. Ich gönne dem BVB die internationalen Erfolge mehr, als dem FCB. Von RBL will ich gar nicht reden.


Frederic Raspe
17. Oktober 2017 um 23:05  |  623575

@Fechi – PEINLICHES 1:1 DEINER ERSTEN LIEBE – HAHAHAH – SCHEISSVEREIN… unfähig – alle feuern – peinlich peinlich…


fg
18. Oktober 2017 um 0:21  |  623576

Ist das schlecht.


Dan
18. Oktober 2017 um 7:05  |  623578

Die Geschichte um Roter Stern Leipzig und deren Problemen ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit Jahren.

https://www.11freunde.de/vereine/roter-stern-leipzig


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2017 um 7:11  |  623579

@bvb

War der Trainer wiederholt schuld?
Was fehlt diesem Funktionsteam?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Oktober 2017 um 9:00  |  623580

@Hertha-Kader

für die Europa-League-Partie gegen Sorja Lugansk …
Tor: Jarstein, Klinsmann
Feld: Pekarik, Stark, Lustenberger, Rekik, Plattenhardt, Torunarigha, Skjelbred, Maier, Weiser, Esswein, Duda, Haraguchi, Kalou, Lazaro, Ibisevic, Selke.

Nicht dabei: Leckie.
Verletzt: Kraft, Langkamp, Mittelstädt (Nasenbeinbruch), Darida.
Aufbautraining: Schieber

Quelle: Herthabsc


Dan
18. Oktober 2017 um 9:04  |  623581

Schon ein Jährchen alt, aber mit einem Trainer der die Mannschaft nun schon knapp 6 Jahre betreut vielleicht noch aussagekräftig genug.

http://fromthestands.co.uk/manchester-united/manchester-united-vs-zorya-luhansk-tactical-analysis/


Paddy
18. Oktober 2017 um 9:06  |  623582

@Dan
18. Oktober 2017 um 7:05 | 623578

Ich habe mir mal alles dazu durchgelesen und finde es wirklich erschreckend, dass es noch solche Individuen in diesem Land gibt und natürlich auch im Fußball und man dort um sein Leben fürchten muss…
Ich bin ein durch und durch friedliebender Mensch, allerdings kann ich nicht nur bei sowas auch ganz anders werden…
btw. habe mir die gesamten Seiten dazu durchgelesen und schüttle noch immer den Kopf, dass es ein solches Gedankengut in den Landen gibt bzw. relativ am wachsen ist, naja kein Wunder bei einer Politik die sich selbst am besten abschaffen sollte und nicht ständig nur am herumeiern ist.


Opa
18. Oktober 2017 um 10:13  |  623584

Roter Stern und andere „Irrungen“
Ich finde es erschreckend, was sich Extremisten an beiden Seiten der politischen Ränder mittlerweile trauen, das riecht bisweilen nach Weimar, auch wenn mir das eine oder andere aufgebauscht erscheint. Anhänger von Vereinen wie Roter Stern (die Genderterror auf ihre Art betreiben – bei RSL kann nur eine Frau Vorsitzende werden) oder wie Babelszwerg sklavisch Demokratiefeinde wie Liebknecht anhimmeln, sind mir dabei mindestens genauso suspekt wie braune Schlägerhorden im Umfeld der üblichen Verdächtigen.

Ein kluger Kopf hat mal gesagt:

„Das Gegenteil von Faschismus ist nicht Antifaschismus, sondern Demokratie.“

Ein Besuch der Gedenkstätten wie dem Gefängnis Hohenschönhausen, des Mauermuseums oder der Stasi Zentrale in der Normannenstraße als Schaltzentrale des Linksfaschismus sei einigen da dringend empfohlen, um einer offenbar vorhandenen Verharmlosungstendenz vorzubeugen.

Ich bin mir auch nicht sicher, inwiefern noch ein Spielbetrieb im Fußball möglich sein soll, wenn jeder Spieler ein Gesinnungszeugnis abgeben muss, um auflaufen zu dürfen. Würde man in allen Berliner Fußballvereinen z.B. ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels oder eine Distanzierung zu Demos wie die am Al Kuds Tag einfordern, dürfte der Spielplan vermutlich schlagartig ziemlich dünne aussehen. Wer mal die notwendige, massive Polizeipräsenz im Umfeld von Spielen von TuS Makkabi beobachtet hat, könnte übrigens auch zu dem Schluss kommen, dass es sehr viele – im wahrsten Sinne des Wortes – naheliegendere Probleme im Sport gibt, für die sich Hertha öffentlichkeitswirksam engagieren könnte als die von Colin Kaepernick, der allein im Jahr 2016 96 Mio. $ verdiente, der vor seinem Eklat-Kniefall auch nicht sonderlich gesellschaftspolitisch engagiert in Erscheinung trat.

Politik und Sport sind, wie wir in den letzten Tagen erfahren durften, zwar bisweilen nicht zu trennen, aber Mühe könnte man sich schon geben. Die Frage, die sich nach den letzten Tagen mehr denn je stellt: Wo liegt die Grenze des Zulässigen an politischem Statement für einen Verein wie Hertha BSC? Ein gesellschaftspolitisches Statement wie gegen Rassismus oder Homophobie dürfte weitgehend Konsens sein. Ein hochgradig missverständliches Statement wie der Kniefall ist nach meinem Eindruck der Diskussion in den letzten Tagen sicher schon kein Konsens mehr. Muss es übrigens auch nicht, ich sehe die Debatte eher als Zeichen einer sehr vitalen und robusten parlamentarischen Demokratie, die es gegen Feinde von links und rechts zu schützen gilt und deren bisweilen anstrengend wirkenden Eigenheiten auszuhalten sind.


Tsubasa
18. Oktober 2017 um 10:24  |  623585

@Opa:

96 Millionen Dollar kann nicht stimmen:

http://www.spotrac.com/nfl/san-francisco-49ers/colin-kaepernick-7751/cash-earnings/

Nur der Korrektheit wegen.


frankophot
18. Oktober 2017 um 10:30  |  623586

Tja. Da Leckie nach MEZ erst Mittwochs morgens das Rückspiel in Australien gegen Honduras bestreitet, wird er wohl gegen MGL sicher und – bei unserem wahrscheinlichen Freundschaftskick – in Bilbao ziemlich sicher nicht dabei sein…
Flugstrecke B-HON-SYD-B: 40.000km.


Dan
18. Oktober 2017 um 10:45  |  623587

@Tsubasa
Denke da kommen noch „eine handvoll $“ aus Kommerz dazu.


playberlin
18. Oktober 2017 um 10:53  |  623590

@ ub

Valentin Stocker fehlt auch im Kader, oder?


Tsubasa
18. Oktober 2017 um 10:53  |  623591

@Dan: glaube nicht, dass es sich dabei um ca. 80 Millionen Dollar handelt. Er hatte mal einen Vetrag mit Nike aber garantiert nicht für 80 Millionen jährlich und 2016 glaube ich erst recht nicht.


Herthas Seuchenvojel
18. Oktober 2017 um 10:54  |  623592

@Tsubasa:
du du kleiner Faktenhuber du 😉

@Paddy:
laß dich von da ganz oben nicht desillusionieren
geh in die Gemeinde- bzw. Ortspolitik, da kann man vieles bewegen und erhält auch direkt Anerkennung für den Einsatz
sicherlich grüßt einem der eine oder andere Nachbar nicht mehr, aber wenn man es richtig anpackt, ist jede Menge Konstruktives und Zustimmung als Belohnung drin
#GroßeswirdausvielenKleinemgemacht 😉

@Opa: klasse Text
nur die Babelszwerge unter Linksfaschisten zu verorten geht mir zu weit
ich kenne da etliche persönlich, fundamentalistisch sind die wenigsten davon

PS:
ich hab mich extra erstmal nicht zur Kniefallaffaire geäußert
als Zeichen find ich es klasse, kein anderer Verein europaweit hat sich das gewagt
was ich (wie auch andere) bemängele, ist der schwammige Bezug
das hätte man gleich zu Gaulands Äußerungen gegenüber Exherthaner Jerome machen sollen, oder wenigstens jetzt bezugnehmend dazu


Opa
18. Oktober 2017 um 10:58  |  623593

Auch wenn das eh nur eine Randnotiz ist, bezog ich mich bei Kaepernicks Einkünfte auf diese Quelle.


Hainer
18. Oktober 2017 um 11:09  |  623595

@opa
Ich finde Du verharmlost das Rechte, denn das Festlegen einer Frau als Vereinsvorsitzende magst Du befremdlich finden, für blutige Nasen bei anders Denkenden sorgt es nicht. In bestimmten Gegenden im Osten ist das aber leider Alltag, wenn man die völkische Gesinnung nicht teilt oder nur so aussieht.

Aber Du hast ja auch bestritten das die „Frösche“ ein sagen wir mal rechter Haufen waren.
Deswegen fand ich den Kniefall übrigens gut, denn für viele hat Hertha bedingt durch die Frösche in ihrer Wahrnehmung immer noch ein eher rechtes Image. Und wie Dan schon schrieb, das was Hertha in den letzten Jahren gemacht hat wurde einfach nicht wahrgenommen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Oktober 2017 um 11:11  |  623596

@Hertha

im Charterflieger, eng aufeinander gesetzt – hier das Foto


Opa
18. Oktober 2017 um 11:16  |  623597

Wo verharmlose ich das Rechte? Weil ich aufzeige, dass diejenigen, die sich öffentlich exponiert und engagiert gegen das Rechte stellen, selbst oft keine ausgewiesenen Freunde der Demokratie sind? Wäre es nicht eher verharmlosend, das nicht anzusprechen? Ich wende mich grundsätzlich gegen alles politisch Extreme und Radikale. Wer unsere Grundwerte, wer die parlamentarische Demokratie und wer Freiheit ablehnt, bekommt von mir unabhängig von seiner Richtung Gegenwind, auch die, die auf dem linken Auge blind zu sein scheinen. Mir daraus einen Strick drehen zu wollen, ist einigermaßen absurd.

Dass die Frösche von vielen als „rechter Haufen“ wahrgenommen wurden, ist übrigens ein gutes Beispiel dafür wie es eben nicht wenigen mit dem Kniefall von Samstag geht, die ihn als Geste gegen Trump und als „disrespecting the flag“ wahrnehmen. Beides trifft den Kern nicht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Oktober 2017 um 11:17  |  623598

@Kaepernick

ist es denkbar, dass ein berühmter, gut verdienender Sportler seine Popularität für eine Sache eingesetzt hat, die (nach seiner Meinung) mehr Aufmerksamkeit verdient?

Dafür nutzt er die Plattform, in der er sich beruflich bewegt, um das Thema im möglichst viele verschiedene Bereich der Gesellschaft zu tragen.

Vermutlich macht er das aus Überzeugung.
Jedensfalls bezahlt Kaepernick für seine Haltung (auf Polizeigewalt gegen Farbige und Rassismus in den USA aufmerksam zu machen). Anders als wir Schreiber, die wir von unseren Tastaturen sitzen und in jede beliebige Richtung argumentieren können, hat Kapernick für diese Saison keinen Arbeitgeber gefunden. Es scheint den Klub-Eigner zu heikel zu sein, Kaepernick zu beschäftigen.


Zippy
18. Oktober 2017 um 11:19  |  623599

@Opa 10:58
Vielleicht für’s nächste Mal: Die „Quelle“ ist ähnlich seriös wie der Postillon. 😉


Hainer
18. Oktober 2017 um 11:24  |  623600

@ opa
ich will Dir keinen Strick daraus drehen und bin auch kein Freund des Linksradikalen. Nur jagen die halt eher selten unbeteiligte Menschen durch ostdeutsche Innenstädte, weil ihnen das Aussehen nicht passt.
In deinem Text beziehst Du Dich aber nur auf linke Beispiele. Ausgewogen ist das aus meiner Sicht nicht.

Was die Frösche betrifft kommen wir nicht zusammen, für mich bleiben die rechtsradikal.


Dan
18. Oktober 2017 um 11:30  |  623602

@Opa

gerade Dir sollte doch das Video und Aktion gegen Antisemitismus von Hertha BSC und TuS Makabbi bekannt sein.

Wahrscheinlich auch die, von der Hertha Stiftung unterstütze, Bildungsreise der Poelchau Oberschule und der Akademie aus dem Jahr 2016.

Sowie Berichterstattung über Fanprojekte bezüglich der Thematiken.

Auch der Hinweis bezüglich Kniefall lediglich auf Kaepernick hinzuweisen, was der „Arme“ so verdient und vorher nicht sozial aufgefallen wäre, statt wofür der Kniefall einschließ Herthas Erklärung steht, sehe ich hmmm.

Das Kaepernick nicht von heute auf morgen einen Wandel durchmachte, könnte man ggf. hier nachlesen.

https://www.nytimes.com/2017/09/07/sports/colin-kaepernick-nfl-protests.html


kczyk
18. Oktober 2017 um 11:44  |  623604

„… Was die Frösche betrifft […], für mich bleiben die rechtsradikal. …“

*denkt*
das problem aber ist, dass viele frösche zur paarungszeit ihre farbe ändern. so kann aus einem hässlichen kackbraun ein hübsches, feuriges blau entstehen.
da war doch was !??


Opa
18. Oktober 2017 um 11:48  |  623605

@Zippy: Wenn etwas eine Randnotiz ist und Kaepernick sicher über mehr Vermögen als alle Schreiber hier zusammen verfügt, fänd ich es angemessen, dass wir diesen Teilaspekt nicht weiter ausbreiten, um daran die Glaubwürdigkeit der restlichen Aussagen zu messen.

@Hainer: Schon vergessen, dass vor wenigen Monaten ein marodierender linker Mob durch Hamburg zog und „Tante Erna ihren Kleinwagen“ als Ausdruck des Klassenkampfs anzündete? Wollen wir ernsthaft Gewalt (außerhalb des staatlichen Gewaltmonopols und Notwehr) als legitimes Mittel der Meinungsäußerung betrachten, wenn sie nur gut genug gemeint ist? Ich jedenfalls lehne Gewalt von rechts wie von links ab. Ich lehne aber auch eine Gesinnung von links wie rechts ab, die erkennbar zum Ziel hat, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung abzuschaffen. Und dazu gehören eben auch Körperschaften wie Teile der Fans von Babelsberg oder eben RSL, die solchem Denken Vorschub leisten. Es ist im Gegenteil unausgewogen, nur auf Probleme am rechten Rand zu schauen. Die Probleme der politischen Ränder sind sehr vielschichtig, den Al Kuds Tag z.B. kann ich weder links noch rechts einstufen, das ist mir im Zweifel auch völlig bockwurst, ob links oder rechts (die sich, wenn es gegen Israel geht, oft sehr einig sind), denn der Al Kuds Tag ist in jedem Fall radikal.

Was das mit Hertha zu tun hat? Hertha zeigt seit Jahren Engagement gegen Judenhass, z.B. hier mit einem Videoclip. Ähnlich öffentlichkeitswirksam wie der Kniefall wäre es, wenn unsere Spieler mit einer Kippa als Zeichen des Protests auflaufen würden. Das hätte übrigens meine volle Unterstützung. Und wäre im Gegensatz zum Kniefall kaum missverständlich.


kczyk
18. Oktober 2017 um 11:57  |  623607

„… Ähnlich öffentlichkeitswirksam wie der Kniefall wäre es, wenn unsere Spieler mit einer Kippa als Zeichen des Protests auflaufen würden. …“

*denkt*
der fußballsport ist noch weit von einem gebet entfernt


18. Oktober 2017 um 12:05  |  623608

Zwischen der Zelebrierung eines Fußballspiels in der Bundesliga und der einer Messe gibt es verdammt viele Überschneidungen.


Zippy
18. Oktober 2017 um 12:07  |  623609

@Opa
Ob Kaepernick über mehr Vermögen als ich verfügt, weiß ich nicht, geht mich nichts an, interessiert mich aber auch nicht, und tut nichts zur Sache.
Ich habe dir einen Tipp „für’s nächste Mal“ zum Thema „Quellen“ gegeben, der mit Kaepernick überhaupt nichts zu tun hatte.
Ich hoffe diese Intention ist angekommen.


Hainer
18. Oktober 2017 um 12:09  |  623610

@opa
Also was die Gewalt angeht sind wir uns einig.

Aber wo das Festlegen auf eine Frau als Vorsitzende eines Vereins, dem Denken Vorschub leistet, marodierend durch Hamburg zu ziehen und die freiheitlich demokratische Grundordnung zu gefährden, musst Du mir noch erklären.

Und in Sachsen schaut man seit vielen Jahren sehr intensiv auf den linken Rand, den rechten hat man leider vergessen. Also ich find das es schon Gegenden im Osten gibt, die vorwiegend ein Problem mit rechter Gewalt haben.

Und zu den Fröschen: Also ich kann mich noch an das nur wenig leisere Heil nach den Sieg-Rufen erinnern. Du nicht?


Opa
18. Oktober 2017 um 12:36  |  623612

Hainer: Bei Vereinen wie RSL u.a. entstehen Milieus, in denen extreme wie radikale Gesinnungen Freiräume haben, die weder Du noch ich ernsthaft dulden wollen. Das mit der Festlegung auf eine Frau als Vorsitzender ist bei denen ja als Protest gegen die Diskriminierung gemeint, dabei wird aber außer Acht gelassen, dass das wiederum eine Disriminierung darstellt. Feuer mit Feuer bekämpfen, Gewalt mit Gewalt bekämpfen ist nicht meine Vorstellung von gesellschaftlichem Miteinander.

Jetzt nachvollziehbar, weshalb ich mich mit deren „Denke“ schwer tue und nicht in ein Loblied auf „die“ einstimmen mag? Dass rechte Gewalt in Sachsen ebenfalls verharmlost wurde (und wird), da passt kein Blatt Papier zwischen uns, das rechtfertigt aber eben nicht den Einsatz jeden Mittels.

An die Gesänge erinnere ich mich. Soweit ich mich aber erinnere, waren das aber nicht „die Frösche“ (die es ja als Körperschaft so auch nie gab, es gab auch keine Vorsänger o.ä.), sondern Teile der damaligen Fanszene. Aus diesem damaligen Kontext, in dem es in Stadien nicht nur verbal noch deutlich „robuster“ zur Sache ging als heute, empfand ich das aber damals schon nicht unbedingt als konsensuale Meinungsäußerung, was im Umkehrschluss aber auch nicht heißt, dass ich das nicht auch damals schon problematisch fand. Unter „den Fröschen“ waren zudem auch einige aus der Hausbesetzer- und Punkszene, die – wenn überhaupt politisch – dann eher „links“ einzustufen waren. Das waren auch Frösche, macht aber eine Kategorisierung in „die Frösche waren rechts“ in meinen Augen eher schwierig. Gut war das Image sicher nicht, aber das war durchaus beabsichtigt. Das Image des „Rechten“ hängt übrigens auch Hertha heute noch nach, da würdest Du Dich sicher auch gegen eine Pauschalisierung zur Wehr setzen, Hertha sei ein „rechter Verein“, oder? Kannst das gern mal verproben, wenn Du Dich in einer der zahlreichen Kreuzberger St. Pauli Kneipen als Herthaner ausgibst.


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 12:39  |  623613

Wenn sich das mit Kaepernick nicht schon bald ändert:
blühende Landschaften äh grün-bepackte Buchten.


nrwler
18. Oktober 2017 um 12:46  |  623614

@hurdie
Aber auch nur weil sich der A-Rod verletzt hat…
PS. wie gut gefällt eig Tony Romo sein neuer Job..?!
😉


Dan
18. Oktober 2017 um 12:50  |  623615

@hurdie

Bezweifle stark das die „Cheeseheads“ sich das antun. Seit gestern eh nicht mehr.

http://www.nydailynews.com/sports/football/colin-kaepernick-sealed-nfl-fate-collusion-grievance-article-1.3566332

„Never say never“, aber das ist schon eine mächtige Hürde.


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 12:52  |  623616

nrwler
18. Oktober 2017 um 12:46 | 623614

Als alte Rothaut habe ich mit Cowboys nichts am Hut.
#tiefverwurzelte“Fanfeindschaft“ 😉


18. Oktober 2017 um 12:53  |  623617

@TM – Neue Bewertungen – Hertha BSC

Kadergröße: 29
Durchschnittsalter: 25,3
Legionäre: 14 48,3 %

A-Nationalspieler: 12

JETZT – 95,95 Mio. €

Wertvollster Spieler – Weiser 12,00 Mio.


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 12:53  |  623618

Dan
18. Oktober 2017 um 12:50 | 623615

Nach heutigen Infos hat er einen 2-Jahresvertrag gezeichnet.


Hainer
18. Oktober 2017 um 12:58  |  623619

@opa
dann kommen wir ja doch noch zusammen. Ein Loblied hab ich ja auch nicht angestimmt. Ich hab einige Freunde herkunftsbedingt im Osten und die sind weit davon entfernt linksradikal oder überhaupt links zu sein und dennoch haben sie und ihr Umfeld große Probleme mit den Rechten und der entsprechenden AfD-Grundstimmung. Das geht dann soweit, dass Freunde von mir ihrem 16jährigen Sohn verboten haben lange Haare zu haben und Ramones T-Shirts oder ähnliches anzuziehen, weil sie fanden, zweimal von der Polizei mitgeteilt zu bekommen, dass das eigene Kind in der Notaufnahme sei reiche. Und das ist echt ein friedlicher Junge. Das der von dem Verbot seiner Eltern nicht angetan ist, ist ein anderes Thema.

Gut dann einigen wir uns darauf das die Frösche eine in Teilen gewaltbereite Gruppe, mit teilweise rechtsradikalem Einschlag war. Ich glaub auch Zykon B, später Endsieg waren schlimmer.

Das mit dem rechten Hertha Image hatte ich ja auch schon geschrieben. da musst Du auch nicht in eine Pauli-Kneipe gehen. Da brauchst Du Dich nur mit Leute zu unterhalten die hier geboren sind oder schon lange hier wohnen und sich für Fußball interessieren, nicht unbedingt Fans einer bestimmten Mannschaft sind, aber Hertha als Berliner Mannschaft verfolgen.


Dan
18. Oktober 2017 um 13:02  |  623620

@hurdie

Link?


Hainer
18. Oktober 2017 um 13:02  |  623621

ich kauf ein n bei Leute.


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 13:02  |  623622

hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 12:53 | 623618

Oh bin getäuscht worden, war wohl ein fake. Böse Medien.


Dan
18. Oktober 2017 um 13:11  |  623623

Reine PR. 😉


raffalic
18. Oktober 2017 um 13:31  |  623624

Sehr interessant, welchen Verlauf die Diskussion um Herthas Geste hier nach wie vor nimmt und mittlerweile auch deutlich angenehmer zu lesen, weil sachlicher und reflektierter.

Interessant auch einmal mehr die Argumentation von @ Opa. Ähnliches wie von dir beschrieben ist mir auch schon mehrfach aufgefallen, wenn es zum Beispiel um den Konflikt rund um Israel geht ist es bei Teilen des linken Spektrums mit der sonst so hochgelobten Tolerenz schneller vorbei als du S-T-R-Ö-B-E-L-E buchstabieren kannst…


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 14:12  |  623625

Dan
18. Oktober 2017 um 13:11 | 623623

Stimmt, im Gegnsatz zu Hertha ist aber das dahinterstehende Leitbild, das mit der PR vermittelt werden soll, ein böses. 😉


18. Oktober 2017 um 14:16  |  623626

Statt alles bunt zu mischen, kann man sich ja verfassungsschutzberichte etc anschauen..aber irgendwie schweifen wir doch sehr ab..vom Kniefall , hin zu rechtem Mob , bis hin zu G20-Gegnern..


pathe
18. Oktober 2017 um 14:26  |  623627

Gab es eigentlich schon einen Kommentar zu dem Kader für das Spiel in Lwiw?

Dass Leckie nicht mitfährt, finde ich konsequent. Dem dürfte die Reise um den halben Globus noch in den Knochen stecken. Und die nächste Weltreise steht ja noch bevor, wie @frankophot sehr richtig anmerkte.

Ich freue mich sehr, dass Maier im Kader gehört. Vielleicht bekommt er durch den Ausfall von Darida ja sogar eine Einsatzchance.

Erstaunlich wiederum ist, dass Stocker trotz des Ausfalls von Darida nicht im Kader ist. Seine Zeit hier scheint wirklich gezählt zu sein.


raffalic
18. Oktober 2017 um 14:27  |  623628

@ apo:

Macht das nicht gerade den Reiz dieses Blogs aus – oder wie heißt es bei @ Damenwahl immer so schön:

Zwischendurch schweifen wir ab.


fechibaby
18. Oktober 2017 um 14:36  |  623629

Lecki wird von Hertha geschont, damit er dann topfit
die WM-Playoffs gegen Honduras spielen kann.
Daumen hoch!


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2017 um 14:37  |  623630

raffalic
18. Oktober 2017 um 14:27 | 623628

Na, na, na… nun vergleich mal den Podcast nicht mit hier… 😉


Start-Nr.8
18. Oktober 2017 um 14:41  |  623631

Ich bin ziemlich sicher, dass John F. Kennedy vom PR Berater von Marilyn Monroe ermordet wurde. Außerdem gab es definitiv keine Mondlandung.


18. Oktober 2017 um 14:42  |  623632

@Exil-Schorfheider um 14:37 Uhr

Allein der offensichtliche Niveauunterschied verbietet jegliche Gegenüberstellung.


pathe
18. Oktober 2017 um 14:44  |  623633

@fechibaby
Klasse Kommentar! 🙂


HerthaBarca
18. Oktober 2017 um 14:45  |  623634

Damenwahl
18. Oktober 2017 um 14:42 | 623632

…wenn dann die Technik funzt!

🙂


HerthaBarca
18. Oktober 2017 um 14:51  |  623635

…und nach gestern hatte ich gehofft, wir haben mindestens vier Wochen Ruhe vor unqualifizierten blöden Bemerkungen!

Umpf!

Errare humanum est!


18. Oktober 2017 um 14:58  |  623636

@Hertha-Barca um 14:45 Uhr

Wir haben uns lediglich dem Spielniveau angepasst.


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 15:03  |  623637

Ich kann das mit Stocker nicht verstehen. Selbst Lange(?) berichtete doch, dass er sich im Training reinhaut, und das war auch meine Beobachtung in Schladming. Die Spiele letzte Saison waren doch auch nicht sooo schlecht, als dass er jetzt, wo Leute sowohl zentral als auch auf den Aussenpositionen fehlen oder durch Reisen belastet sind, nicht doch zumindest ein Ersatz sein könnte.

Aber so ist es nunmal. Jeder Trainer hat halt seine Vorlieben oder Abneigungen für oder gegen bestimmte Spieler und Spielertypen.


raffalic
18. Oktober 2017 um 15:03  |  623638

@ Damenwahl um 14:42 Uhr:

Wieso, ihr macht das doch mittlerweile ganz vernünftig…?


18. Oktober 2017 um 15:26  |  623639

@raffalic um 15:03 Uhr

Vielen Dank für dieses überschwängliche Lob. 😉


coconut
18. Oktober 2017 um 15:26  |  623640

#Stocker
Völlig unverständlich und so langsam nehme ich das dem Dardai auch übel. Er handelt offenbar aus persönlicher Abneigung und das kann nicht im Sinne des Vereins sein.
Dieses Dauergeschwafel mit „Babys“ vs „echter Männerfußball“ geht mir eh seit einiger Zeit mächtig auf den Sender.
Er beraubt sich damit einiger Möglichkeiten und das ärgert mich zunehmend.
Zumal ja der gebotene Fußball nicht gerade vor Inspiration überquillt.


Susch
18. Oktober 2017 um 15:28  |  623641

@ hurdiegerdie
Und am Ende wird über fehlende Qualität gejammert.
Stocker wird demnächst auf’s leere Tor schießen müssen, und dann beim nächsten Verein aufblühen.
Da Stocker nicht dabei ist ahne ich das wir im 4-4-2 mit Lustenberger und Skjelbred in der Zentrale , und Ibisevic mit Selke im Sturm spielen werden.
Wäre für mich die schlechteste Variante.


raffalic
18. Oktober 2017 um 15:34  |  623642

Nicht dafür, @ Damenwahl!

Jetzt ganz im Ernst, ich höre immer wieder gerne rein, also macht bitte weiter so!


raffalic
18. Oktober 2017 um 15:38  |  623643

@ coconut:

Ich nenne diese Art des nicht gerade vor Inspiration überquellenden Fußballs auch gerne „Da(r)daismus“.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Oktober 2017 um 15:45  |  623644

@coco

#Stocker
Völlig unverständlich und so langsam nehme ich das dem Dardai auch übel. Er handelt offenbar aus persönlicher Abneigung und das kann nicht im Sinne des Vereins sein.

Nun, Lazaro und Selke haben ihre Verletzungen überstanden und sind mittlerweile einsatzfähig. Die nehmen also zwei Offensiv-Plätze in Anspruch. Dazu sind die Etablierten da wie Ibisevic und Kalou und Haraguchi. Außerdem sind für die Offensive dabei Duda, Weiser (falls er im Mittelfeld aufgeboten wird) und Esswein.
Zwei Torwarte sind gesetzt. Damit sind 10 Plätze belegt. Und für die Defensive braucht es dann auch noch ein paar Leute.
Stockers Perspektive: Gegen Freiburg am Sonntag ist Haraguchi gesperrt. Aber Leckie wird in den Kader zurückkehren …


18. Oktober 2017 um 15:46  |  623645

..#Stocker..gestern beim Training zog er jedenfalls voll mit. Bem Spiel merkte man gestern eh nur Wenigen Extra-Qualität an, da war dann Stocker nicht dabei.
Ich verstehe das auch nicht völlig. -Aber irgendwie bin ich da bei @hurdigerdi: in wohl jedem Kader , bei jedem Trainer gibt es das. Lazaro, Duda, Lecki..es war abzusehen, dass es schwierig wird.-Ob gerechtfertigt oder nicht , will ich jetzt gar nicht kommentieren.


Opa
18. Oktober 2017 um 15:47  |  623646

Was Schweizer mit der „Schlacht in Lemberg“ zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht so ganz, das war 1772 doch ein Ding zwischen Preußen, Österreich und Russland, als der Russe gegen den Türken kämpfte 😉


Susch
18. Oktober 2017 um 15:58  |  623647

@ Bremer
Auf welche Position siehst du denn Esswein?
Ich persönlich sehe Esswein nur im Zweiersturm als gute Alternative.
Auf aussen ist er mir taktisch und spielerisch nicht gut genug, weswegen seine Schnelligkeit da kein Vorteil bringt.
Was Weiser betrifft, so hätte ich den jungen mal ne Pause gegönnt und stattdessen Stocker spielen lassen.
Aber egal… am Ende ist es die blöde Dreifachbelastung die uns nicht nur in Euro League, sondern auch in der Liga ein Strich durch die Rechnung macht.
Man kann immer noch versuchen nach Gründe zu suchen wegen Stocker.
Mein empfinden ist aber das da die fehlenden fußballerischen Qualitäten bei Stocker nicht der Grund sein kann.


fechibaby
18. Oktober 2017 um 16:00  |  623648

@HerthaBarca 18. Oktober 2017 um 14:51

„…und nach gestern hatte ich gehofft, wir haben mindestens vier Wochen Ruhe vor unqualifizierten blöden Bemerkungen!“

In den letzten Tagen gab es hier wirklich zahlreiche blöde
Kommentare und Bemerkungen..
Die werden leider nicht weniger.
Vielleicht hättest Du auf die Knie gehen sollen, zum
Beten!?


Jack Bauer
18. Oktober 2017 um 16:27  |  623649

@Stocker:

Ich könnte das alles ohne Probleme verstehen, wenn denn nicht ein Esswein den Vorzug vor ihm erhalten würde. Da liegen halt für mich fußballerische Welten zwischen, die auch noch so viel Schnelligkeit nicht wettmachen können.
Was gab es die Tage sonst noch so? #takeaknee fand ich gut, Herr Brinkert hätte dazu aber Mal lieber geschwiegen, aber das liegt halt nicht in seiner Natur.
Achja… @fechi ist wieder in Troll-Laune. Schlau aber dabei: Wer ständig nur in Schlagzeilen und Hauptsätzen den Til Schweiger des Blogs gibt, der bietet natürlich auch nicht viel Raum, um ihn in einer Diskussion zu entlarven. Schließlich kommen ja nie Argumente von ihm. Polarisierende, unsachliche Kommentare von sich geben und dann den anderen die Schuld an der Aufregung geben. Erinnert mich an etwas. Ein Wunder, dass @fechi (natürlich ohne Angabe von Gründen) #takeaknee peinlich fand?!


HerrThaner
18. Oktober 2017 um 16:30  |  623650

Letzte Saison hat mir Stocker manchmal etwas leid getan, dieses Jahr ist das anders. Er wusste, dass es sehr schwer für ihn werden würde, aber er ist trotzdem geblieben. Überraschen dürfte ihn die aktuelle Situation nicht, sie war im Gegenteil ziemlich erwartbar.
Außerdem hat Stocker in seinen wenigen (insgesamt etwas über 60) Minuten auch keine Bäume ausgerissen. Spielerisch war er noch nie gut, seine Fähigkeit Bestand schon immer darin richtig zu stehen und zu scoren. Auf den Außen ist er keine Alternative und im Zentrum ist es mit der Rückkehr Dudas und der Verpflichtung Lazaros und Selkes nun einmal eng geworden. Ich würde keinen davon statt Stocker zu Hause lassen.


Jack Bauer
18. Oktober 2017 um 16:38  |  623651

@HerrThaner:

Nö, die drei würde ich auch vorziehen. Esswein nicht.
Woher kommt der Glaube an Esswein? Eine solide Vorbereitung? Ein glückliches Kopf-Schulter-Tor in Hoffenheim? Zwei gute Halbzeiten letztes Jahr in Frankfurt und Wolfsburg? Etwas mau für die Einsatzzeiten.
Und wenn Scoren die einzige Stärke bei Stocker wäre: Woran mangelt es denn derzeit besonders stark?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Oktober 2017 um 16:41  |  623652

@Esswein

Trainer Pal Dardai hat gerade auf der Pressekonferenz in Lwiw gesagt, dass Vedad Ibisevic morgen nicht in der Anfangsformation stehen wird. Das hört sich mir doch nach einem Startelf-Einsatz von Alexander Esswein an.

Quelle: herthabsc

Bilanz Stocker 2017/18:

4 Einsätze 0 Tore 0 Assist

Bilanz Stocker 2016/17


Dan
18. Oktober 2017 um 16:46  |  623653

#Stocker …nur mein Gesichtspunkt oder Ansatz des Verständnisses

Stockers Vertrag endet 06/18. Er hat nicht verlängert oder der Vertrag wurde nicht verlängert. So oder so er endet. Auf dem Transfermarkt wurde kein Interessent gefunden. Er ist also noch im Kader.

Die Frage die man sich stellen könnte wäre, soll man ggf. in einem Umbruchsjahr auf einen Spieler setzten den man nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung hat oder Neuzugängen mit „längerem Vertrag“ Spielpraxis verschaffen? Nutzt man ggf. ein Umbruchjahr um vier Neuzugänge (mit Duda eigentlich 5) stufenweise einzubauen?

Auch wenn es wenigen gefallen würde, ist der Trainerblick vielleicht schon auf die Zukunft gerichtet, ohne die Gegenwart zu vernachlässigen? Das ist ein ziemlicher Spagat, denn „theoretisch“ soll ja eine neue Achse „eingebaut“ werden wenn nicht sogar ein halbes Gerüst. IV Rekik, zentral Duda oder Lazaro sowie im Sturm Selke als Achse. Auf den Aussen könnten es für das halbe Gerüst auch noch Lazaro und/oder Leckie sein.

Ich glaube aktuell könnte es spielerisch mit Stocker nicht schlechter werden, wird es aber wesentlich besser? Oder könnten mit weiterer Spielpraxis Duda und Lazaro ihren Rhythmus und Bundesligaspielstärke finden? Wie lange hält das Trainerteam an einem Plan fest bevor sie ihn umstoßen?

Fragen über Fragen. Sie wären sogar anwendbar auf fast den gleichen Fall Haraguchi mit Vertragsende 6/18. Ist es Haraguchis Schnelligkeit / Quirrligkeit, die ihn vor einem Stocker Schicksal bewahrt?


18. Oktober 2017 um 16:55  |  623654

Ich rolle mir die Finger wund, aber ich finde hier und andernorts keine Aussage darüber, mit welchen Spielern Hertha nach Lwiw gereist ist. 🙁


Susch
18. Oktober 2017 um 16:55  |  623655

@ Uwe Bremer
Also 4-4-2?
Oder auch Selke auf der Bank?
Wenn Ibisevic nicht anfängt, dann wäre das meine Wunschaufstellung
__________Jarstein__________
_Pekarik_Stark__Toru_Platte_
__Lustenberger_Maier_______
_Lazaro___Duda__ Haraguchi_
__________Selke____________
Lazaro,Duda und Selke brauchen Spielpraxis.
Skjelbred, Weiser , Rekik ne Pause.
Maier traue ich es durchaus zu auch mal den Ball vertikal zum Mitspieler zu bringen.
Denn das ist durchaus ein Problem bei uns.
Und Haraguchi wird beweisen wollen das er gegen Gelsenkirchen ein Fehler gemacht hat.
Diese 4 da vorne dürften hochmotiviert sein.
Und um Maier mach ich mir keine Sorgen.
Lustenberger als erfahrener Spieler wird da gut drauf aufpassen.
Torunarigha ist LIV.
Deswegen soll (wenn er denn spielt) auch dort eingesetzt werden.
Das Experiment als LV gegen ein tiefstehenden Gegner ist in Östersund schon schiefgegangen.


fechibaby
18. Oktober 2017 um 16:59  |  623656

@Jack Bauer 18. Oktober 2017 um 16:27

„Ein Wunder, dass @fechi (natürlich ohne Angabe von Gründen) #takeaknee peinlich fand?!“

Hier noch einmal exklusiv für Dich mein
Kommentar zum überflüssigen Kniefall:

„@fechibaby 17. Oktober 2017 um 7:11

Und diese PR-Aktion (überflüssiger Kniefall) wurde
vermutlich schon auf dem Spielankündigungsplakat
angekündigt:
„AUF BERLIN KOMMT GROSSES ZU.“
Damit war vermutlich dieser Kniefall gemeint.

Berlin ist eine weltoffene und sehr tolerante Stadt.
Das weiß man auch in „Hintertupfingen“.
Dafür muss man nicht auf die Knie gehen.“


18. Oktober 2017 um 17:03  |  623657

Haraguchi und Stocker bringen jederzeit ihre Leistung – aber die Hertha auch nicht voran. Gleiches gilt in meinen Augen für Ibisevic und Kalou.
Ich kann nur hoffen, dass die Jüngeren <23 Jahren konstante Leistungen auf Bundesliganiveau liefern, bevor Hertha tief im Abstiegskampf steht.
Mit den Leistungen der Jüngeren gegen Schlake sind wir der Absteigszone nahe gekommen.


Susch
18. Oktober 2017 um 17:04  |  623658

@ Blauer Montag
die Europa-League-Partie gegen Sorja Lugansk …
Tor: Jarstein, Klinsmann
Feld: Pekarik, Stark, Lustenberger, Rekik, Plattenhardt, Torunarigha, Skjelbred, Maier, Weiser, Esswein, Duda, Haraguchi, Kalou, Lazaro, Ibisevic, Selke.

Nicht dabei: Leckie.
Verletzt: Kraft, Langkamp, Mittelstädt (Nasenbeinbruch), Darida.
Aufbautraining: Schieber

Quelle: Herthabsc


18. Oktober 2017 um 17:05  |  623659

Wer welche Aktion und welchen Kommentar dazu überflüssig findet, entscheidet der mündige Leser und verliert darüber keine weiteren Worte.


18. Oktober 2017 um 17:06  |  623660

Danke Susch 😀
18. Oktober 2017 um 17:04 | 623658

Warum auch immer, hatte ich diese Information vergeblich gesucht bei herthabsc.de.


18. Oktober 2017 um 17:11  |  623661

So weit so gut. 😀
17 von 18 meiner Nominierten sind nach Lwiw gereist – vgl. dazu die Kommentare #623658 und 623541
http://www.immerhertha.de/2017/10/17/kraft-muss-passen-klinsmann-ist-dabei/#comment-623541


18. Oktober 2017 um 17:13  |  623663

Stocker blieb zu Hause (oder ist bereits nach Freiburg voraus gereist 😉 ),
weil Ibisevic und Selke fit sind. Und das ist auch gut so ❗


coconut
18. Oktober 2017 um 17:29  |  623665

@UB
Schön und gut. Bei mir würde dann aber eher ein Esswein nicht zum Kader gehören. Für Duda zB. wäre es nicht verkehrt, nur 1 Hz spielen zu müssen. Man kann es nämlich auch übertreiben. Klar braucht er Spielpraxis, aber nicht zu lasten einer Überbelastung..
Für Esswein gibt es auch so genug Alternativen im Kader.
Aber so ist das halt mit der „Chemie“……

@Dan
Deinen Gedanken könnte ich zustimmen, wenn das „Thema“ Stocker nicht schon seit längerem eines wäre.
So wurde Darida lange ins ZOM verfrachtet, obwohl er dort nahezu wirkungslos blieb und dafür hinten beim Spielaufbau aus dem DZM fehlte.
Das richtig kuriose daran war aber, das Darida, trotz nomineller ZOM Position, gleichzeitig dafür auserkoren war, den Spielaufbau auf Höhe der IV einzuleiten…. das hatte schon was skurriles, weil er dann dadurch auf seiner vorgesehenen Position ja nicht als Anspielstation zur Verfügung stehen konnte.
Typische Situation:
Darida auf Schelle/Lusti, der dreht sich Richtung gegnerisches Tor. Außenbahnen zugestellt. Zentrale verweist (Ibi wird ja eh gedeckt), also Ball zurück zu Darida. Das Ganze dann am Besten noch 3-4 mal wiederholt (garniert mit Querpass zum einem IV), bis dann der Ball bei Jarstein landet und der ihn, mangels Alternativen, nach vor drischt….
ganz großes Kino…..
Verstärkt wird das natürlich durch viel zu wenig Bewegung bei den Spielern davor, die sich viel zu oft zu statisch verhalten (Freilaufen, in Räume gehen). Kann man aber auch üben….

Nee liebe Leute, das was sich das Trainerteam (ist ja nicht nur Dardai) da zeitweise zurecht legt, ist für mich zu wenig durchdacht und vor allem zu wenig flexibel. Spielaufbau über die Außenbahn schön und gut. Aber was, wie zuletzt oft genug zu sehen, wenn der Gegner diese zu stellt? Dann herrscht allgemeine Ratlosigkeit, weil „Plan B“ fehlt. Was folgt ist „langer Hafer“ nach vorn und hoffen auf den glücklichen Zufall.
Es könnte sogar einen „Plan c-e“ geben, wenn man denn wollte oder könnte…..

Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt….also hoffe ich weiter auf die richtigen Eingebungen.


Better Energy
18. Oktober 2017 um 17:30  |  623666

#Frösche

Ich finde die Zuordnung aller Frösche in den rechten Rand von Einigen anmaßend und von extremer Unkenntnis geprägt, dass dies schon wieder lustig ist.

Als so genannter ehemaliger Frosch habe ich damals in der Wrangel gewohnt. Eure heutige These hat bei meinen damaligen Nachbarn einen Lachkrampf ausgelöst, so dass eure These eigentlich eine Körperverletzung darstellt.

Viel Spaß beim Denken


Jack Bauer
18. Oktober 2017 um 17:33  |  623667

@Uwe Bremer:
Naja, 4 Einsätze in 17/18 hören sich üppiger an, als 61 Spielminuten.

16/17 hat Stocker in 19 Pflichtspielen (Bundesliga und Pokal, ca. 1300 Einsatzminuten) 8 Scorerpunkte gemacht – 5 Tore, 3 Assists.
Esswein kommt auf 30 Pflichtspiele und 5 Scorerpunkte – 2 Tore, 3 Assists. Fairerweise sei gesagt, dass er in etwa dieselbe Anzahl ein Einsatzminuten hatte.
Von Haraguchi übrigens ganz zu schweigen: Der kommt in 35 Spielen mit über 2200 Einsatzminuten auf 3 Scorerpunkte – 1 Tor und 2 Assists. Bei allem Respekt vor seinen defensiven Leistungen, für einen Offensivspieler ist das ein Offenbarungseid.

Ich will hier nicht so tun, als wäre Stocker der Überkicker der immer in der Startelf stehen muss – auf keinen Fall. Aber mit Zahlen ist in meinen Augen schwer zu belegen, dass Stocker seine Chancen nicht nutzt und deswegen Esswein und Haraguchi den Vorzug erhalten.


heiligenseer
18. Oktober 2017 um 17:41  |  623668

Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis wieder das Märchen aufgeführt wird, dass wir ohne Stocker 14/15 abgestiegen wären.


18. Oktober 2017 um 17:43  |  623669

Warz‘ ab Jack.
Stocker wird gegen Freiburg im Kader sein. 😉

Sach‘ ich einfach aus dem hohlen Bauchgefühl heraus.

A propos Märchen hseer:
Butje Butje Timpetu,
meene Fru, die Ilsebill,
will nech so, as ick wohl will.


Dan
18. Oktober 2017 um 18:02  |  623670

@heiligenseer
Ich kann der Legendenbildung, dass Stocker ein gefühltes Mosaikstück zum Klassenerhalt 14/15 war, etwas abgewinnen.

Und ich bin relativ Stockerneutral. 😉


heiligenseer
18. Oktober 2017 um 18:12  |  623671

@Dan: Bei „Mosaikstück“ würde ich auch noch mitgehen.


18. Oktober 2017 um 18:19  |  623672

@Hurdie

OT, heute, 19 Uhr, gegen Sasa 🤗


megman
18. Oktober 2017 um 18:29  |  623673

# Frösche
auch ich war ein Frosch aus Neukölln aber habe mich nie in der genannten rechten Ecke befunden
( Frechheit /Behauptung ) noch nicht mal gedanklich … bis Heute nicht als Rentner


fussballfreund83
18. Oktober 2017 um 18:32  |  623674

@Susch
So wie ich Haraguchi in deine Aufstellung vom letzten Spiel geschrieben habe, würde ich ihn diesmal rausnehmen. Warum? Meiner Meinung nach ist „Übermotivation“ genau der springende Punkt, dann verkrampft Haraguchi noch mehr.
An seiner Stelle sehe ich Kalou, auch im Zusammenspiel mit Selke.

_________Jarstein__________
_Pekarik_Stark__Toru_Platte
__Lustenberger_Maier______
__Lazaro___Duda__ Kalou___
__________Selke__________

Wohl ist mir bei Torunarigha eigentlich nicht, gefühlt war er letzte Saison schon weiter, andererseits muss man jungen Spielern auch Fehler zugestehen und Spielpraxis geben. Lieber Morgen als am Sonntag.


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 19:20  |  623683

moogli
18. Oktober 2017 um 18:19 | 623672

Danke!


hurdiegerdie
18. Oktober 2017 um 19:27  |  623684

Meine Überlegungen zu Stocker sind andere. Mir geht es um Rotation, auch um gegen Freiburg (Schlüsselspiel) die beste und fittest Mannschaft zu haben. Hara ist viel gereist (na gut er hat zuletzt nicht soviel gespielt). Aber Darida und Duda haben viel gespielt. Ausser Duda ggf. Darida sehe ich niemanden auf der 10 und Stocker kann m.E. sowohl links helfen als auch auf der 10, um ggf. sowohl Darida als auch Duda Luft zu geben.

Vorne: Ibi war verletzt, Selke ist auch noch nicht voll da, auch da könnte Stocker helfen, insbesonder wenn man einen Rückstand aufhlen muss; er weiss halt schon, wo man mal sein muss. . Wie gesagt, in erster Linie um Entlastung für die Vielbelasteten zu schaffen. Erst in zweiter Linie, weil ich ihn besser finde als er gemacht wird.


sunny1703
19. Oktober 2017 um 0:03  |  623717

Ich bin von 73 bis 76 etwa bei zwei bis drei Auswärtsspielen von Hertha pro saison gewesen. Von 77 bis 82 jede Saison bei knapp der Hälfte der Spile in der Fremde,wohlgemerkt,ich schreibe von auswärtsspielen,zu hause war die szene natürlich brav-er.
Zu vielen Spielen bin ich getrampt, zum einen war es preisgünstiger,zum anderen hatte ich irgendwann null Bock mehr auf die Neonaziprügelantenszene unter den Auswärtsfahrern. Bei einem Drittel der Spiele wurde aus der Herthagruppe heraus Schlägereien angestiftet, bei im Grunde jeden Spiel gab es Juden raus rufe oder der Schiedsrichter wurde mit Ju-Densau beschimpft. Sieg Heil gehörte zum Alltagsrepertoire. Die Fahne hoch oder zumindest deutschland deutschland über alles,waren standardlieder. Auf den Bahnhöfen wurden in voller Lautstärke Nazireden von Hitler,Goebbels usw. abgespielt.

Geradezu „Heldentaten“ gab es dann an den Grenzkontrollstellen, ich verzichte darauf die Kraftausdrücke die dort benutzt wurden,hier zu erwähnen.

Natürlich war das nur der kleinere teil der Fans,aber das waren auch die Bestimmer,der Rest lief mit. Wäre das vor allem demokraten gewesen,die sich einen Spaß machen, Auswärtssspiele zu besuchen, hätte ich diesen Teil der Fahrten besser in Erinnerung
.Sicher waren die nicht parteilich organisiert,denn das haben die Allierten mit brutaler Gewalt unterdrückt.

Diese Fanszene war einer der Hauptgründe für mich zu Blau Weiß 90 in die damals noch sozusagen 3.Liga zu wechseln,also Regionalliga Berlin.

So viel Mist dort auch passiert ist, die Art Zuschauer zu sein war sehr angenehm,weil vor allem friedlich. Viele Frauen und auch Kinder waren im Stadion.

Ich war dann in den 90ern als ich wieder zu Hertha ging überrascht, nun das auch bei Hertha zu erleben, das war auch sicher den Ultras zu verdanken,die die Hooliganszene abgelöst hatte.

Als ich letzte Saison mal wieder alleine auswärts in Hamburg war,musste ich entsetzt miterleben,wie Pöbel mit Herthakleidung wildfremde Frauen aufs übelste beschimpfte, es war peinlich,bei den mir nahesitzenden Frauen konnte ich mich nur entschuldigen. Mir ist es auch egal,ob die Leute,die sich so daneben benehmen zum Oktoberfest ,zum DOM,oder zum Herthaauswärtsspiel gehen oder fahren, es ist widerlich.

@better,ich kenne Deine Einstellung,ich frage mich ehrlich,wie „verklärt“ musst Du bei der Sicht auf die Herthaauswärtsszene gewesen sein, dass du als einer der extrem sensibel auf Neonazis reagiert, sie als unpolitische Gruppe ansiehst. Oder habe ich und die die mich öfters begleiteten, das alles geträumt?!

lg sunny

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