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(ub) – Am Mittwoch passiert Pal Dardai eine Grenze, die seit dem Bundesliga-Beginn 1963  erst vier Trainer der Hertha-Historie geschafft haben: Dann ist Dardai 1000 Tage im Amt. Ein Datum, das wir nicht nur in der Morgenpost-Redaktion auf dem Zettel hatten (der ausführliche Text des Kollegen Jörn Meyn – 1000 Tage später). Den Termin hatte auch jemand hier aus dem Blog schon länger im Visier. Deshalb folgt an dieser Stelle … Tusch, Trommelwirbel …

1000 Tage Hertha-Trainer Dardai

von @BlauerMontag

Sofern die Angaben stimmen und ich vom 5.2.2015 fortan richtig gerechnet habe, erreicht Dárdai am 1. November 2017 die ersten 1000 Tage seiner Amtszeit. Er bereitete als Cheftrainer die Profimannschaft vor auf Pflichtspiele in 3 Wettbewerben und erzielte dabei folgende Ergebnisse.

Bundesliga-Bilanz

  • Saison 2014/2015: 15 Spiele, 4 Siege, 5 Remis, 6 Niederlagen, 17 Punkte, 1,13 P./Spiel – Platz 15
  • Saison 2015/2016: 34 Spiele, 14 Siege, 8 Remis, 12 Niederlagen, 50 Punkte, 1,47 P./Spiel – Platz 7
  • Saison 2016/2017: 34 Spiele, 15 Siege, 4 Remis, 15 Niederlagen, 49 Punkte, 1,44 P./Spiel – Platz 6
  • Saison 2017/2018: 10 Spiele, 3 Siege, 4 Remis, 3 Niederlagen, 13 Punkte, 1,3 P./Spiel – derzeit Platz 11

Pokal-Bilanz

  • Saison 2015/2016: DFB-Pokal – 5 Spiele, 4 Siege (davon 1 Mal n.V.), 1 Niederlage, 9:6 Tore – Ausgeschieden im Halbfinale
  • Saison 2016/2017: DFB-Pokal – 3 Spiele, 2 Siege (davon 1 Mal n.E.), 1 Niederlage (n.E.), 4:2 Tore – Ausgeschieden im Achtelfinale
  • Saison 2017/2018: DFB-Pokal – 2 Spiele, 1 Sieg, 1 Niederlage – Ausgeschieden in der 2. Runde

Bilanz in der Europa League

Saison 2016/2017 Qualifikation – 2 Spiele, 1 Sieg, 1 Niederlage, 2:3 Tore

Saison 2017/2018 Gruppenphase – 3 Spiele, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen, 1:3 Tore, 1 Punkt derzeit 4. Platz in der Gruppe

Länger im Amt des Cheftrainers waren …

Helmut Kronsbein 2 Amtszeiten – insgesamt 2967 Tage
Jürgen Röber vom 1.1.1996 bis 6.2.2002 – 2228 Tage
Falko Götz 2 Amtszeiten – insgesamt 1156 Tage
Georg Keßler vom 17.07.1974 bis 30.6.1977 – 1079 Tage

(Alle Angaben nach http://herthawiki.de/ sowie kicker.de)

Mit Zahlen allein lässt sich Dárdais Wirken ebenso wenig ausdrücken wie das Wirken seiner Vorgänger. Eine Beurteilung zum jetzigen Zeitpunkt fällt mir jedoch schwer. Sie wäre stark getrübt durch den bisherigen Saisonverlauf seit August 2017. Herthas Spiel fehlen die für den Gegner überraschenden, für die Hertha siegbringenden Momente.

Stillstand bedeutet Rückstand in jedem Wettbewerb. Dárdai muss sich, seinen Trainerstab und das Spiel seiner Mannschaft tagtäglich neu erfinden. Es ist für die Zuschauer wenig erbaulich, wenn Dárdai schon 6mal in dieser Saison vor die Mikrofone treten musste, um sich zu Niederlagen seiner Mannschaft zu äußern. Ich wünsche allen Herthafans, dass er dies im weiteren Saisonverlauf nur möglichst selten noch tun muss.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Ugly football magic

Aus der Rubrik #kannstedirnichtausdenken …
… neunte Liga in England, bei der Partie Padiham FC vs Widnes FC läuft die zweite Minute der Nachspielzeit. Die Heimmannschaft liegt zu Beginn dieser Schlusssequenz mit zwei Toren zurück.
Was zu sehen ist, sind die „greatest 59 seconds of beautifully ugly footballing magic“ … oder wie Liam Smith, der Boss von Padiham danach sagte:

There’s horror, comedy, thriller, action.It’s the craziest minute of football that I’ve ever been involved in.


 
Training Dienstag und Mittwoch nicht-öffentlich, da Hertha sich vorbereitet auf die Europa-League-Partie am Donnerstag gegen Sorja Lugansk (21.05 Uhr, Olympiastadion)
 

Ich finde die 1000-Tage-Bilanz von Pal Dardai ...

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Pal Dardai wird als Trainer amtieren ...

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77
Kommentare

Carsten
30. Oktober 2017 um 15:33  |  626087

HA!


Neuköllner
30. Oktober 2017 um 15:41  |  626090

HO!


dewm
30. Oktober 2017 um 15:41  |  626091

HE!


Opa
30. Oktober 2017 um 15:41  |  626092

Hertha BSC!


videogems
30. Oktober 2017 um 15:48  |  626095

Der Meister von der Spree!


30. Oktober 2017 um 16:00  |  626096

Pal Dardai wird als Trainer amtieren …
… länger als Falko Götz (1156 Tage), wenn es ihm gelingt, sich und die Arbeit seines Trainerstabs täglich neu zu erfinden, und daraus neue, für den Gegner überraschende und für Hertha siegbringende Spielzüge zu generieren.

Jeder Saison beginnt wieder bei Null.
Von daher wage ich heute keine Prognose über Páls weitere Amtszeiten von 2018 an.


King for a day
30. Oktober 2017 um 16:09  |  626097

Ihr müsst jetzt ganz stark sein.
Die Fairnesstabelle…
https://www.transfermarkt.de/1-bundesliga/fairnesstabelle/wettbewerb/L1


Exil-Schorfheider
30. Oktober 2017 um 16:14  |  626098

Blauer Montag
30. Oktober 2017 um 14:40 | 626079

Ohne zu fleddern, kübeln und ganz ohne Häme.
Das am Samstag getragene Trikot des HSV ist zwar das Vorjahres-Auswärtstrikot, aber das diesjährige Ausweichtrikot, weil gegen Hertha (warum nur?) das blaue Auswärtstrikot nicht ging.

Grüße bitte!


30. Oktober 2017 um 16:19  |  626099

Danke für die Grüße Exil-Schorfheider
30. Oktober 2017 um 16:14 | 626098

Ich fasse (nur?) für mich zusammen: Ausweichtrikot ist nicht gleich Auswärtstrikot.


backstreets29
30. Oktober 2017 um 16:33  |  626101

Das mit dem Ausweichtrikot scheint schwer verständlich zu sein.

1000 Tage Dardai.
Endlich mal Ruhe im Verein
Endlich mal eine Mannschaft mit Perspektive
Endlich mal Hertha ohne störendes Drumherum (Babbel etc)

Die Vorgabe des Klubs ist es sich zu etablieren.
Neben Hertha kämpfen jedes Jahr mindestens 10 andere
Mannschaften um die Existenz.
Er macht einen verdammt guten Job, insbesondere wenn man
sich die Entwicklung von Spielern wie Plattenhardt, Weiser, Stark,
Rekik, Jarstein usw usw ansieht.


Stiller
30. Oktober 2017 um 16:55  |  626102

mindestens so lange wie Falko Götz …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. Oktober 2017 um 17:29  |  626103

@Leckie

wird auch gegen Luhansk (Donnerstag) und Wolfsburg (Sonntag) ausfallen. Noch länger wird es bei Vladimir Darida dauern.

Dardai: Vladi braucht sicherlich noch Zeit, bei Leckie hoffe ich, dass er uns nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung steht.

Dardai: Wir werden gegen Luhansk rotieren, denn wir wollen auch in Wolfsburg etwas holen. Am Donnerstag wird es wichtig sein, wieder in Führung zu gehen.

Der Trainingsbericht via herthabsc.de – hier


30. Oktober 2017 um 17:32  |  626104

Bin ich Hellseher?
Nö!
Ich wünsche mir, noch lange.


30. Oktober 2017 um 17:49  |  626105

#Fairnestabelle..noch ein Zeichen, dass Pal die Truppe erreicht: hatte er nicht immer gemosert:“ meine Mannschaft ist zu brav..“- Tja, die Kerle überziehen natürlich.. 😉

Nee, im Ernst: wir produzieren viel zu viele Fouls in Tornähe.-Auch ein Zeichen von mangelnder Sicherheit und natürlich auch schlechtem Stellungsspiel/Ordnung/Abstand..-eines von den wichtigen Dingen, die besser werden müssen (weil sie auch schon viel besser waren..)


hurdiegerdie
30. Oktober 2017 um 18:03  |  626107

Volle Rotation gegen Luhansk: Platte, Weiser, Rekik und Schelle eine Pause.

Jugend vor.


Hoppereiter
30. Oktober 2017 um 18:27  |  626109

Die Ergebnisse sprechen ja nach wie vor alle für Pal,die art wie das alles zustande kommt ist für mich persönlich nach wie vor stinklangweilig.
Die Spiele angucken macht einfach keinen spass.
Samstag hab ich es nich gesehn,habe den Sieg registriert und mich gefreut,das mir Kumpels erzählt haben das es wieder nix zu sehn gab ausser den Sieg lässt mich immer weiter vom Stadion weg mitfiebern.
Mit 50 Millionen Spielkaderetat muss einfach mehr zu sehn sein als gewürgesiege zu holen,die Spieler haben wir doch dafür.


raffalic
30. Oktober 2017 um 18:47  |  626111

Schönes Video @ ubremer,

endlich spielt Hertha wieder mutig und engagiert nach vorne und wird direkt mit zwei Treffern innerhalb kürzester Zeit belohnt!


Blauer Montag
30. Oktober 2017 um 19:06  |  626112

@ hurdiegerdie
30. Oktober 2017 um 18:03 | 626107

Volle Rotation gegen Luhansk: Platte, Weiser, Rekik und Schelle eine Pause.

Jugend vor.

Unter diesem Motto hier und heute meine Nominierungen für das Heimspiel gegen Luhansk

Kraft; Pekarik, Langkamp, Lustenberger, Mittelstädt
Haraguchi, Maier, Duda, Kalou
Esswein, Selke

Jarstein; Lazaro, Weiser, Stocker, Torunarigha, Stark und Kade.

und für die Reisegruppe Wolfsburg
Jarstein; Pekarik, Langkamp, Rekik, Plattenhardt
Skjelbred, Stark,
Weiser, Lazaro, Esswein
Ibisevic

Klinsmann; Duda, Esswein, Lustenberger, Torunarigha, Maier (mit „ai“) und Selke.


jenseits
30. Oktober 2017 um 19:20  |  626113

Seitdem ich Herthafannin bin, sagen die Leute, Hertha spiele langweiligen Fußball. Mag sein. Jedenfalls konnte er mich nicht davon abhalten, mich für den Verein zu begeistern. Und da ich es nicht anders kenne, langweile ich mich mit Hertha nie! 🙂

Glückwunsch zu Dardais 1000. Tag als Profitrainer bei Hertha (schöner Artikel, @Jörn Meyn). Hoffen wir mal, dass es noch einmal soviele werden, denn dann spielen wir durchgehend erste Liga und das wahrscheinlich ganz ohne Skandal.

Ansonsten bin ich für Rotation am Donnerstag, so wie es @hurdie bereits schrieb.


30. Oktober 2017 um 19:53  |  626115

@jenseits..ich kann das auch nicht mehr hören..seit ich nicht mehr eine 70-Stunden-Woche habe..und viel mehr Fussball schaue als früher und eben auch recht die Auftritte anderer Mannschaften verfolge ( nicht Bayern, Dortmund, Real & co.), halte ich das auch für verrgleichsweise völlig überzogen. Am Liebsten würde ich diese Kritiker dazu verdonnern, mal drei Franfurter Eintracht-Spiele am Stück zu schauen. Oder Freiburg. Oder Köln letztes Jahr. Oder Wolfsburg. Oder .Oder.
Mir ist das einfach immer ein Stück zuviel..Kritik ka. Nörgel-Modus..nein.


jenseits
30. Oktober 2017 um 19:59  |  626116

@apo

Aber wenn die Leute halt so empfinden. Das muss man akzeptieren. 😉


monitor
30. Oktober 2017 um 20:46  |  626117

@apo
Stimme Dir voll zu.
Ich glaube den Kritikern geht es mehr um die eigene Aufmerksamkeit, als um nachvollziehbare Kritik.


monitor
30. Oktober 2017 um 20:50  |  626118

Ich bin Herthafan weil ich in Berlin geboren bin und Hertha in den Siebzigern DER Berliner Fußballverein im Westen der Stadt war.
Ich kenne Leute, ebenso Berliner, die hängen sich schnell an den erfolgreichsten Verein, weil Sie deren Erfolge als eigene miterleben wollen. Das ist nicht mein Ding.
Gerade weil es mit Hertha so anstrengend ist, machen die Erfolge erst richtig Spaß.


Ursula
30. Oktober 2017 um 21:05  |  626119

Du gute Güte, watten „Schleim“….

…aber bitte, wer es gerne liest!!?
Ich bin auch in Berlin geboren und
„Hertha-Mitglied“, aber unangepasst
und möchte differenziert kritisch
bleiben…

# Nachdenklich!


monitor
30. Oktober 2017 um 21:06  |  626120

Paß auf das Du Deiner blöden Klappe nicht darauf ausrutscht!


frankophot
30. Oktober 2017 um 21:11  |  626121

Aber zur Nationalmannschaft fliegt Leckie ?


Blauer Montag
30. Oktober 2017 um 21:15  |  626122

Das weiß ich leider nicht frankophot
30. Oktober 2017 um 21:11 | 626121


Exil-Schorfheider
30. Oktober 2017 um 21:17  |  626123

Ursula
30. Oktober 2017 um 21:05 | 626119

Aber andere Unangepasste werden ständig kritisiert und diffamiert?

Muss ich mir merken.

Grüße bitte!


30. Oktober 2017 um 21:29  |  626125

@ursula..ich verstehe dich sehr gut. Ich sagte mal in einem anderen Zusammenhang:Kritik ist kein Selbstzweck. Kritik ist auch niemals einseitig. Kritik ist für mich eine Haltung. Jeden Tag, zu jeder Zeit, zu allem und jeden (außer in den Momenten der Schwärmerei und Völlerei oder tiefen Traurigkeit).
Dieser Haltung zwingend eingeboren ist auch die Selbstreflexion.
Bei dem Einen oder Anderen vermute ich hier und da eher einen Meckerfritzen im Nörgel-Modus..ich meine es daran zu erkennen, wenn Kritik in immer die gleiche eine Richtung geht..und /oder mit sehr wenig/ohne Selbstzweifel vorgetragen wird und da habe ..@jenseits..ziemliche Akzeptanz-Probleme. Tolerieren..klar…watr willste machen, außer widersprechen?- Akzeptieren?- Pfff…nö!


Exil-Schorfheider
30. Oktober 2017 um 21:31  |  626126

frankophot
30. Oktober 2017 um 21:11 | 626121

Stichwort Abstellungspflicht


30. Oktober 2017 um 21:42  |  626127

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
So hab‘ ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;

Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp‘ ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;

Und viertens hoff‘ ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.

#nurcopyandpaste
#passend


hurdiegerdie
30. Oktober 2017 um 22:11  |  626128

Bolly
30. Oktober 2017 um 21:42 | 626127

Sehr hübsch. Mir sowieso einer der liebsten.

So schwank ich ohne Unterlass
Hinwieder zwischen beiden.
Ein volles Glas, ein leeres Glas
Mag ich nicht lange leiden.


Calli
31. Oktober 2017 um 0:30  |  626129

Die Verletzungsanfälligkeit von Darida ist unterirdisch. Das ist jetzt mindestens das 3. Mal, dass er für etwa 1/4 der Saison am Stück ausfällt. Dafür dass auch d Form stark rückläufig ist, würde ich zusehen,ihn zum Saisonende abzugeben u endlich einen kreativen spielstarken 6er/8er zu holen.


dewm
31. Oktober 2017 um 1:55  |  626130

@HURDIE & BOLLY: Ihr inspiriert mich in dieser historisierten Nacht zu folgendem…

„Jetzt aber naht sich das Malör
denn das Getränk ist ein Likör“

„Die Bosheit war sein Hauptpläsier.
Drum – spricht die Tante – hängt er hier!“

Nur… Wie kam ich g’rad darauf?

Auf die wahren Zweifel und den daraus resultierenden Fortschritt!
Die nächsten 1.000,
HA HO HE und PROST!


apollinaris
31. Oktober 2017 um 4:34  |  626131

“ Wahre Zweifel“.. ein Gedanke, der wie aus einem Likörglas gekleckert klingt 😉


Opa
31. Oktober 2017 um 7:14  |  626132

Musikalische Grüße zum Reformationstag via Jürgen Becker 😛


Traumtänzer
31. Oktober 2017 um 8:56  |  626134

Ein wenig möchte ich mich @Hoppereiter (weiter oben) anschließen. Die Spiele jetzt gegen Köln und gegen den HSV waren insgesamt nicht so dolle anzusehen. Ist ja aber etwas, dass sich schon länger abzeichnet. Habe nur bei Spielen gegen die ganz Großen (Bayern & Co) das Gefühl, dass wir da spielerisch besser aussehen (und extra motivierter sind), weil diese Teams das aufgrund ihrer eigenen Spielanlage auch zulassen. Ansonsten fällt uns gegen Teams auf Augenhöhe nicht viel ein. Es ist tatsächlich oftmals etwas langweilig (lange Bälle hinten raus). Was aber viel schlimmer ist, ist, dass dieser Spielaufbau nicht effektiv ist. Viele der Abschläge von Jarstein werden mittlerweile nicht mehr „dingfest“ gemacht und landen letztlich sofort wieder beim Gegner. Ich finde, sie müssen hier dringend Alternativen finden/einüben.
Bei sehr vielen unserer eigenen Abwehraktionen landet der Ball sofort wieder beim Gegner.
Das Mittelfeld insgesamt ist sehr stark auf „hinten rum“ orientiert, was das Tempo schnell rausnimmt und dem Gegner Zeit gibt, sich wieder zu stellen.
Gegen den HSV vielen mir dann zudem einige krasse Fehlabspiele auf kurzer Distanz auf.
Das alles in der Summe macht unser Spiel derzeit etwas unattraktiv und ja, auch langweilig. Eigentlich muss man sagen sieht es zuweilen sogar etwas unfähig aus und es wundert da kaum, dass wir uns kaum Torchancen erspielen.

Nichtsdestotrotz finde ich Pals Bilanz ordentlich. Ertappe mich selbst, dass ich oftmals zu hohe Ansprüche an die Mannschaft habe, weil ich denke, dass sie weiter sein sollte – ist sie aber nicht. Und klar, der Sieg gegen den HSV war einfach wichtig, wegen der benötigten „Ergebnis-Ruhe“. Muss man einfach auch sehen.

Ich wünsche Pal weiterhin alles Gute. Insgesamt, glaube ich, tut er dem Verein sehr gut. Ich wünsche mir aber auch, dass er mit Widmayer zusammen etwas für den Spielaufbau neu konzipiert. Da muss auch Rune mit eingebunden werden. Könnte mir z.B. vorstellen, dass man auch mit schnellen Abwürfen á la Neuer gezielt arbeiten könnte. Aber nur so eine Idee….

Danke, Pal für 1000 Tage. Weiterhin viel Erfolg!


31. Oktober 2017 um 9:02  |  626135

05.02.2015-31.10.2017:

Pál Dárdai ist 1.000 Tage Chef-Trainer von Hertha BSC.

108 Pflichtspiele, 44 Siege, 22 Remis, 42 Niederlagen bei 134 : 138 Toren.


blauball
31. Oktober 2017 um 9:38  |  626136

@museum
Das ist eine gute Bilanz. Einen finanziell schwer angeschlagenen Verein vor dem 3. Abstieg in kurzer Zeit gerettet, die Mannschaft bis ins internationale Geschäft geführt, die Mannschaft stark verjüngt, in allen Altersklssen Spieler in die Nationalmannschaften verholfen und uns endlich wieder eine positive Perspektive verschaft.

Mitten in dieser positiven Entwicklung eine Krise und da darf man/frau das „grosse Ganze“ nicht einfach ausblenden.


31. Oktober 2017 um 9:42  |  626137

@blauball am 31. Oktober 2017 um 9:38 | 626136:

Ich sehe die Erfolge von Pál Dárdai zwar etwas differenzierter bzw. würde diese anders bewerten – ich bin mir aber sicher, dass Pál Dárdai noch eine ganze Weile Trainer der Profimannschaft bleiben wird (mindestens bis zum Ende der Saison, eher darüberhinaus).


HerthaBarca
31. Oktober 2017 um 10:19  |  626138

Liegt die OK mit „Fußballmafia DFB“ doch nicht so falsch?
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/sport-inside/video-zur-verschwiegenheit-verpflichtet-100.html

…und die WM-Vergabe 2006 ist ja auch noch nicht so richtig aufgearbeitet – oder?


31. Oktober 2017 um 10:34  |  626139

Vielleicht bin ich zu blöd für Mathematik, aber…:

Kronsbein:
01.07.1966-13.03.1974: 2.813 Tage
27.12.1979-30.06.1980: 187 Tage
3.000 Tage

Röber:
01.01.1996-06.02.2002:
2.229 Tage

Götz:
07.02.2002-30.06.2002: 144 Tage
01.07.2004-10.04.2007: 1.014 Tage
1.158 Tage

Kessler:
17.07.1074-30.06.1977:
1.080 Tage


Exil-Schorfheider
31. Oktober 2017 um 10:36  |  626140

HerthaBarca
31. Oktober 2017 um 10:19 | 626138

Da liegt noch viel mehr im Argen.
Beim DHB-Kongress wurde viel geraunt, da würde bald eine Bombe hochgehen…

#mussaberunterunsbleiben


hurdiegerdie
31. Oktober 2017 um 10:38  |  626141

Nicht speziell als Antwort auf Traumtänzer
31. Oktober 2017 um 8:56 | 626134 oder @hoppereiter, aber ihre Ideen aufgreifend:

A) Ich habe die ersten 30 Minuten gegen Köln nicht so schlecht gesehen, die erste HZ gegen Hamburg dagegen schon wieder (2. HZ habe ich nicht gesehen).
b) Wir haben eben, aus meiner Sicht, das Spielermaterial nicht.

Köln (auch teilweise andere Spiele über ein paar Minuten): Gegen Köln war zum Anfang, aus meiner Sicht, der Wille da, den Ball von Aussen wieder ins Zentrum zu spielen, um von dort aus auch mal vertikal zu spielen oder eben die Aussen mit Tempo einzusetzen. Das fehlte mir gegen den HSV wieder völlig, wo der Spielaufbau wieder (zumindest 1. HZ) nur über aussen ging; das ist einfach zu leicht zu verteidigen.

Spielermaterial (schlimmes Wort): Gegen Köln war Lusti bemüht, das Spiel zentral aufzubauen (auch mit einigen schönen Pässen/Spieleröffnungen). Aber wir wissen (ja auch ich), Lusti ist eben offensiv nicht der Überspieler. Aber ich fand ihn noch besser als Stark/Schelle (oder andere zur Zeit), deshalb finde ich die Kritik an Lusti überzogen. Das Problem ist halt, wenn Lusti noch einer der besseren ist, dann fehlen zur Zeit einfach Spieler, die dieses zentrale Spiel aufbauen können. Darida ausser From (und jetzt verletzt), bis zu Duda kommt das Spiel gar nicht erst (wenn er denn spielt) und Stocker ist halt als Alternative nicht gern gesehen.

Da sind wir dann im 4-4-2 extrem limitiert, weil aus dem Zentrum kein Aufbau kommt, kommen kann. Aber!!! Ich habe in manchen Spielen den Versuch gesehen, dass Spiel von den Aussen wieder ins Zentrum zu verlagern (Leverkusen, Köln (zumindest über ein paar Minuten)). Mir scheint das Problem erkannt und Gegenmassnahmen scheinen eingeleitet. Allerdings flutscht das, auch wegen der (augenblicklich) zur Verfügung stehenden Spielerqualität, noch nicht. Aber ich glaube, es wird kommen. Also beibt es zur Zeit zäh und unansehlich. Wir müssen halt die Punkte zusammenklauben bis wir das Spiel auch wieder mehr zentral ordnen können.

Es ist schlecht zur Zeit, aber ich bin überzeugt: das wird schon.


Bussi
31. Oktober 2017 um 10:39  |  626142

@Museum, so stimmen deine Tage 😉 aber lass das nicht @BM oder @ub lesen … :mrgreen:


backstreets29
31. Oktober 2017 um 10:40  |  626143

Auch im Tischtennis gehen diese Gerüchte rum.
Da wird der Sport wohl bald nicht mehr das sein, was er mal war


Opa
31. Oktober 2017 um 10:45  |  626144

Ohne jetzt die Tage zählen zu wollen, aber: Welche WM wurde denn 2006 vergeben?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. Oktober 2017 um 11:06  |  626145

@ProfiimAbseits

30-Minuten-Reportage über Änis Ben-Hatira, der nach seiner Station im Süden der Türkei, Personal-Training in Moabit mittlerweile in Tunesien spielt für Espérance Sportive de Tunis – ARTE-TV – hier

Sehr empfehlenswert

Vgl. auch Blogeintrag bei @Marxelinho – Die Gabe der Läuterung – hier


HerthaBarca
31. Oktober 2017 um 12:08  |  626146

@opa
Motto:
Ich stelle mich mal dumm!

#Wer’sbraucht!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. Oktober 2017 um 12:24  |  626147

@WM2006

da sind in der Tat noch diverse Fragen offen. Wenn ich es richtig sehe, ermitteln zu den Themen auch Staatsanwaltschaften in Frankfurt, der Schweiz und den USA.
In meiner Erinnerung kamen die Enthüllung zu diesen Themen auch nicht aus irgendwelchen Fankurven. Sondern von Mainstream-Medien wie dem Spiegel oder der Süddeutschen Zeitung


HerthaBarca
31. Oktober 2017 um 12:34  |  626148

@ub
Das ist klar!

Es gab aber einige Plakate, die auf die WM2006 hinwiesen – da mein Kontext!


HerthaBarca
31. Oktober 2017 um 12:38  |  626149

Herthas Seuchenvojel
31. Oktober 2017 um 12:40  |  626150

ich bin ja eher unverdächtig, für oder gegen die Ostkurve zu plädieren (solange sie nicht mal wieder „buchstäblich“ schei…xxe bauen)
trotzdem lesenwert:
http://www.zeit.de/sport/2017-10/fankultur-unesco-immaterielles-kulturerbe


raffalic
31. Oktober 2017 um 12:42  |  626151

@ Lucien Favre:

steht offenbar auf der Liste von Werder Bremen als Nouri-Nachfolger.

https://www.deichstube.de/news/trainersuche-bremen-werder-manager-frank-baumann-lucien-favre-visier-8939155.html


fg
31. Oktober 2017 um 12:54  |  626152

Ich sehe eher Tuchel (irgendwann mal) bei Hertha ad Favre (jemals) von den Möglichkeiten her in Bremen.


Paddy
31. Oktober 2017 um 12:55  |  626153

…der ist doch noch in Frankreich bei Nizza, oder?

selbst geschaut, der wird sicherlich nicht von dort zurück in die deutsche Liga gehen, da er dort Muttersprachler ist und nicht hier^^


Exil-Schorfheider
31. Oktober 2017 um 13:59  |  626154

@fg

Meinst Du, es finden sich in Berlin Sponsoren, die das kolportierte Gehalt von drei bis vier Mio übernehmen?


hurdiegerdie
31. Oktober 2017 um 14:14  |  626156

Exil-Schorfheider
31. Oktober 2017 um 13:59 | 626154

Ich glaube, @fg meinte das anders.
Es sei noch unwahrscheinlicher, dass Favre zu Bremen ginge als dass Tuchel zu Hertha käme. (Also beides unwahrscheinlich).


Exil-Schorfheider
31. Oktober 2017 um 14:27  |  626157

hurdiegerdie
31. Oktober 2017 um 14:14 | 626156

Ah, okay!


Blauer Montag
31. Oktober 2017 um 14:59  |  626158

Vielleicht wäre ein Rastelli der richtige Trainer für den SV Werder? 😕
https://www.transfermarkt.de/trainer/verfuegbaretrainer/statistik


apollinaris
31. Oktober 2017 um 15:21  |  626159

Habe @fg auch so verstanden, wie hurdigerdi.. favre wäre beim BvB vielleicht schwach geworden- aber Bremen, statt Nizza?- das wäre Abstieg in vielleicht doppelter Hinsicht 🙃


Ursula
31. Oktober 2017 um 16:27  |  626160

…ob denn Favre noch einmal
nach Berlin käme…?

Wenn …


hurdiegerdie
31. Oktober 2017 um 16:30  |  626161

Favre hat Probleme in Nizza.
Schon Ende der letzten Saison wurde ein Ausstieg diskutiert, Nizza hat dem einen Riegel vorgeschoben.
Einige Sätze von ihm, die man jetzt hört, kommen mir bekannt vor.

Ich kann mir schon vorstellen, dass er geht, aber zu Bremen eher nicht.


Ursula
31. Oktober 2017 um 16:38  |  626163

„Sprache“ allein, genügt nicht!


31. Oktober 2017 um 17:23  |  626164

#Favre..lt Hoeness wäre er wohl sehr gerne beim BvB untergekommen.
Hoeness auch: “ ..ein herausragender Trainer..bei mir wäre er wahrscheinlich immer noch Trainer..und ich würde täglich mit ihm streiten..“ Dazu das verschmitzte Grinsen..und irgendwie verliebte Augen. Sehr sympathisch, die Szene
Quelle: sky,..Kia-Dingensdebatte ..


hurdiegerdie
31. Oktober 2017 um 17:23  |  626165

Ursula
31. Oktober 2017 um 16:27 | 626160

Selbst wenn Favre nach Berlin kommen wollte, wäre das unter der jetzigen Konstellation (Preetz, Gegenbauer) wohl ausgeschlossen.

Also kein „brainer“ .


Tojan
31. Oktober 2017 um 17:25  |  626166

eine favre brauch ich ehrlich gesagt auch nicht mehr in berlin. sportlich nie langfristig erfolgreich gewesen und menschlich eindeutig mit gravierenden schwächen…


fg
31. Oktober 2017 um 17:40  |  626167

Jo, hurdie und apo, so meinte ich das.
Die Aussage hatte den Schwerpunkt auf Bremen.


Ursula
31. Oktober 2017 um 17:43  |  626168

# Monsieur „menschlich“…?

Dennoch konnte ER, im Gegensatz
zu „aktuellen Trainern“ durchaus
über seinen Schatten springen…

…ER stellte den ungeliebten Pantelic
immer auf!

Gelesene Ähnlichkeiten mit gerade
amtierenden Personen, sind rein
zufällig…


Susch
31. Oktober 2017 um 17:51  |  626169

Also ich würde Favre sofort wieder als Trainer haben wollen 💪


Blauer Montag
31. Oktober 2017 um 17:57  |  626170

Ha Ho Halloween.

Da kann jeder beherzt ins Arsenal der Trainergilde greifen, um eine Maske zu fassen, die Aufsehen erregt. 😈


Exil-Schorfheider
31. Oktober 2017 um 18:27  |  626171

Favre nach Berlin?

Sofort!

Aber wie @hurdie schrieb, wohl nicht in der derzeitigen Konstellation.

————-

@tojan

Nenn mir Deine Variante von langfristig im Fußball und dann auch den Trainer dazu.

Selbst Schaaf oder Finke waren mal verbraucht…


31. Oktober 2017 um 18:34  |  626174

..Favre, zumal den heutigen…das wäre natürlich eine grosse Sache. Immerhin zeigt so ein Traum ja in die Richtung, in die es gehen sllte..

in Bremen steht auch ein Jugendtrainer zur Debatte: das wäre dann die dritte interne Lösung hintereinander. -Das wäre gar nicht nach meinem Geschmack:
– erstens ist mir das zu „betriebsblind“- Impulse von Aussen tun ja nicht nur manchen müden Städten , Gemeinden und Ländern gut..
– zweitens: man entieht der Nachwuchsarbeit sukkzessive deren besondere Qualität.-Das kann ja auch nicht gewollt sein..


Tojan
31. Oktober 2017 um 19:17  |  626178

@exil
länger als die typischen 2 favre-jahre, nach denen er dann keine lust mehr hat und den verein fallen lässt.


Ursula
31. Oktober 2017 um 19:44  |  626182

Mensch @ Trojan, manchmal kommst
Du mir vor wie ein „Tojanisches Pferd“…

…neuerdings nur noch auf Widerspruch
und Attacke gebürstet! Na bitte weiter so….


Uwe Bremer
Uwe Bremer
31. Oktober 2017 um 19:46  |  626183

@tojan

Du meinst die beiden Favre-Jahre bei Borussia Mönchengladbach (Amtsantritt im Februar 2011)?

2011 Bundesliga gehalten in der Relegation
2011/12 Bundesliga-Platz 4
2012/13 Bundesliga-Platz 8
2013/14 Bundesliga-Platz 6
2014/15 Bundesliga-Platz 3


hurdiegerdie
31. Oktober 2017 um 19:58  |  626186

Uwe Bremer
31. Oktober 2017 um 19:46 | 626183

Oder die 4 Jahre in Zürich mit Cupsieger (2005) und Meister 2006 und 2007.

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