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(jl) – Durch unseren Job kommen wir ja ein bisschen rum. Am heutigen Sonnabend führte mich ein Termin in eine Soccerhalle nach Mariendorf. Dort fand ein „Fair-Play-Fußball-Turnier“ für Kids statt, veranstaltet von Amandla und der Oliver-Kahn-Stiftung.

Abschied als lebende Legende

Sah dort viele begeisterte Nachwuchskicker, Landesflaggen etlicher Nationen und jede Menge Blau-Weiß. Signierte Trikots von Arne Friedrich oder Marko Pantelic, Erinnerungen an Fan-Treffen, Wimpel, Fanschals und dergleichen mehr. Mariendorf als Hertha-Land. Dazu passte auch der angekündigte Star-Gast. Neben Torwart-Titan Kahn sollte Herthas Vedad Ibisevic kommen.

Hvala za sve ❤️🇧🇦

A post shared by Vedad Ibisevic (@vedad.ibisevic) on

Um’s kurz zu machen: Beide sagten den Termin ab. Kahn aus privaten Gründen, Ibisevic wegen einer „Nationalmannschafts-Geschichte“. Am Nachmittag folgte die Auflösung. Auf einer Pressekonferenz in Sarajevo gab der Bosnier nach zehn Jahren seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt. Bei Twitter gab’s viele warme Worte von seinen Landsleuten (zumindest wenn man Google-Translate vertrauen darf …)

Ibisevics Berliner Sturm-Buddy Salomon Kalou ist bekanntlich seit 18.30 Uhr im Einsatz. Gegen Marokko heißt es „alles oder nichts“. Nur bei einem Sieg löst die Elfenbeinküste das WM-Ticket. Während diese Zeilen entstehen, liegen die Ivorer 0:2 zurück. Kalou saß zunächst auf der Bank. Update: Kalou kam zwar noch, aber es blieb beim 0:2.

Leckies Australier mit guten WM-Chancen

Einen Schritt näher an Russland herangerückt, ist derweil Mathew Leckie. Der Australier hatte im ersten Play-off in Honduras zwar nicht mitgewirkt, freute sich aber trotzdem über ein 0:0, das keine schlechte Ausgangslage bietet für das Rückspiel in Syndey am Mittwoch (10 Uhr). Seine Kollegen befinden sich auf dem Weg in die Heimat.

Die beste Chance der Partie: hier.

Duda spielt durch, Pekarik wird geschont

„Nur“ in freundschaftlicher Mission waren am Freitagabend Peter Pekarik und Odrej Duda unterwegs. Der Verteidiger saß in der Ukraine auf der Bank, Duda spielte durch. Endstand 1:2 (1:1), die Gegentore erzielten zwei Bekannte aus der Bundesliga: Dortmunds Andrey Yarmolenko (39.) und Gelsenkirchens Yevhen Konoplyanka (54.).

Sonntag wird dann „Tag der Youngster“. Flo Baak, Palko Dardai und Arne Maier sind mit der U19 auf Zypern zu Gast. #esgibtkeinekleinenmehr

Wünsche einen schönen Abend. 


121
Kommentare

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Dd.
11. November 2017 um 19:20  |  627879

Ha!


megman
11. November 2017 um 19:25  |  627880

Ho!


Blauer Montag
11. November 2017 um 19:28  |  627881

He!


zippo
11. November 2017 um 19:54  |  627882

Hertha BSC!


HerthaBarca
11. November 2017 um 20:04  |  627883

@ibi
Finde ich aus Herthasicht gut!

@Kalou
Hätte mich für ihn gefreut – aus Herthasicht… – s.o.!


U.Kliemann
11. November 2017 um 20:06  |  627884

Noch 12 minuten für Kalou . Ist besser für Hertha.


HerthaBarca
11. November 2017 um 20:34  |  627885

Kalou fährt nicht zur WM
https://1.ftb.al/zNTc/jRkgYv0HZH


11. November 2017 um 20:37  |  627886

Ich finde das ok, sowohl Kalou, als auch Ibi brauchen ihre Kräfte für die Liga. Und selbst das wird schwer genug.


BgmLumpi
11. November 2017 um 21:15  |  627887

Der Rücktritt von Vedad kann nur gut für Hertha sein ich denke da gibt es keine zwei Meinungen. Ich hoffe nur, dass Kalou es jetzt genauso sieht und sich ab jetzt voll und ganz auf die Hertha konzentriert.

Beide haben mich diese Saison noch nicht überzeugen können aber vllt wartet Kalou einfach wieder nur auf das Gladbachspiel um sie so wie letztes Jahr im Alleingang zu erlegen.


dewm
11. November 2017 um 22:12  |  627888

@TOJAN um 17:43 Uhr aus dem Vor-Vor-Fred:

„es geht darum, ein im fußball funktionierendes VB-system zu entwickeln.“

Worum es geht, ist eine Frage der Definition. Das klingt so, wie die Behauptung, man müsse den Fußball gerechter machen, da es um Arbeitsplätze ginge, weil viel, viel Geld im System wäre (wo kommt das Geld her und warum ist es da?). Was ist (weitergedacht) die Folge? Es müssen die unter höherem Schutz stehen, die für das Geld wichtiger wären, also MEHR Arbeitsplätze sichern?

Merkste was? Gerade Du als jemand der den Kapitalismus doch soo kritisch sieht… Im Fußballspiel geht es vordergründig NICHT um Wirtschaft. Es geht darum, dass (anarchistischer Weise) zwei Mannschaften unter Beachtung von definierten Regeln, dessen Einhaltung unter „Beaufsichtigung“ eines Schiedsrichters beurteilt (bewertet) werden, die jeweils andere Mannschaft versucht, zu schlagen. Wenn der Underdog gewinnt, freuen sich, abgesehen der Anhänger der unterlegenen Mannschaft, die meisten… Der Zauber des Fußball ist, dass die Chancen des Underdog (weit?) höher sind als in anderen Sportarten. Denke zum Beispiel an die Meisterschaft Kaiserslauterns 1997/98!

Wenn nun der mit der meisten Kohle absteigt, wären die meisten Arbeitsplätze in Gefahr. Was denkst Du also, würde der VB bewirken? Mehr oder weniger Anarchie? Wem nützte dieses MEHR und wem das WENIGER Anarchie? Steigen oder sinken die Chancen des Underdogs? Wird der Fußball berechenbarer oder unberechenbarer?

Nun: Der Fußball funktioniert. Weshalb also sollte es darum gehen, ein funktionierendes VB-System im Fußball zu entwickeln? Hast DU das wirklich vermisst, als Du Deine Leidenschaft für Fußball entwickeltest?


hurdiegerdie
11. November 2017 um 22:32  |  627889

Fussball (ausgerechnet) als letztes Rückzugsgebiet der Anarchie.

Kicher


Opa
11. November 2017 um 22:44  |  627890

Vielleicht ist Anarchie der falsche Begriff, zum Kichern ist es allerdings überhaupt nicht.


Herthas Seuchenvojel
11. November 2017 um 22:46  |  627891

das mit dem Arbeitsplätzen wurde hier vor ewigen Zeiten mal hochgeholt und das wars von der Seite schon
warum muß das immer wieder als Todschlagargument gegen den Vb herhalten?

es ist eigentlich egal, welche Mannschaft vom Vb profiert, Ziel muß sein, daß es für alle gleichwertig angewendet wird, egal ob Favorit oder Underdog
da hat Krug schon so einiges an Ansehen beschädigt bei seinen Beeinflussung pro Schalke

PS: was man (vorher im Fußball) nicht kannte, kann man auch nicht vermissen, wenn man seine Leidenschaft dafür entwickelt
irgendwie komische Argumentation


dewm
11. November 2017 um 23:00  |  627892

GENAU HURDIE um 22:32 Uhr: Das meine ich. Du kicherst weil das viele Geld im System Fußball steckt. Das ist das Paradoxe. Die, die für die Rahmenbedingungen des Geldflusses gesorgt haben, schreien am Lautesten. Erst nach „planbarer“ CL oder gar eigener „Euro-Liga“ und nun nach Videobeweis und anderen technischen Hilfsmitteln. STILLER hatte bereits mögliche „Horrorszenarien“ beschrieben. Er hat absolut Recht. Es wird möglich sein. Wer setzt an welcher Stelle die Grenze zum „eSport“….

DEIN KICHERN wird Dir dann vielleicht im Halse stecken bleiben. Ich kenne DICH, Du bist Herthaner. Nur weshalb reicht Dir das nicht? Du hast doch all die feinen technischen Finessen in den anderen Sportarten, dort funktionieren sie doch so wunderbar und alle lieben sie? Ging es im Fußball nicht mal ums „Grasfressen“, in dem auch kantige Manndecker das Zeug zu Zuschauerlieblingen hatten?


Opa
11. November 2017 um 23:07  |  627893

Wer sagt eigentlich, dass es das Ziel sein muss, dass der VB für alle gleichwertig angewendet wird? Ist es statthaft. das Ziel zu verfolgen, dass der Unsinn wieder abgeschafft wird?


dewm
11. November 2017 um 23:12  |  627894

@SEUCHE um 22:46 Uhr: SUPER Logik! Ich übersetze Deine Anmerkung mal in mein Verständnis: Momentan läuft alles perfekt, deshalb führen wir mal was ein und schauen, ob jemand seine Leidenschaft entwickelt und hoffen einfach, dass jene von deren Leidenschaft für das Produkt wir bisher profitieren, diese behalten. Vielleicht klappt es ja.

Gehst DU bei der Planung Deiner Herausforderungen im „privaten“ genauso vor?

Ich suche immer noch den Grund der Einführung des VB. Glaubst Du, der ist bei einer perfekt funktionierenden Sportart NICHT im „wirtschaftlichen“?


hurdiegerdie
11. November 2017 um 23:14  |  627895

dewm
11. November 2017 um 23:00 | 627892

Wenn du neben dem Totschlag mal ein Argument hast, bin ich wieder dabei. Du willst mir doch jetzt nicht wirklich mit Videokontrolle als Machtinstrument der CL kommen, oder?

Ansonsten verstehe ich, dass du die Videokontrolle nicht magst.


Tojan
11. November 2017 um 23:19  |  627896

@dewm
falsch dewm. es geht nicht um arbeitsplätze oder den ganzen kram, es geht darum, dass ein spiel nicht von der NEUTRALEN person des schiedsrichters beeinflusst oder sogar im schlimmsten fall entschieden wird.

diverse anderen sportarten, statische, aber auch dynamische, haben den videobeweis erfolgreich eingeführt. auch hier gab und gibt es immer wieder probleme, aber diese werden dann auch entsprechend angegangen und korrigiert. im fußball sind wir nun im ersten jahr der anwendung und oh überraschung, es funktioniert noch nicht alles perfekt. wer diesen anspruch stellt, ist schlicht und ergreifend entweder weltfremd oder negativ voreingenommen.

aber ich weiß wir reden hier über den fußball, der heiligen kuh und veränderungen sind grundsätzlich immer schlecht…


dewm
11. November 2017 um 23:19  |  627897

Allet jut HURDIE!

lass ma! Du mit, ick ohne. Du hast angefangen zu kichern.

Niemals wollte ick Dir totschlagen! Dem BLOG und der gesamten Menschheit ginge Reibung, also wirklich GROßES, verloren.


Stiller
11. November 2017 um 23:27  |  627898

Urs Meier:

Der Videoschiedsrichter hat eine Fehlerquote von mehr als 20 % (nur 22-26 der 33 Entscheidungen laut DFL-Analyse waren richtig!)

Der Feldschiri hat eine Fehlerquote von ca. 5%.

Laut @hurdie ist das eine Verbesserung …


jenseits
11. November 2017 um 23:32  |  627899

Es geht doch darum, ob sich die bisherige 5 % Fehlerquote dadurch verbessert.


dewm
11. November 2017 um 23:35  |  627900

@TOJAN: Nee, Nee. Veränderung ist mir immer sehr willkommen. Wir leben unseren Wohlstand durch Veränderung besonders durch technischen Fortschritt. Ohne „WENN und ABER“: Ich liebe die Menschheit dafür und erfreue mich der späten Geburt und auch zukünftig weiteren Fortschritt genießen zu dürfen, der mich älter werden lässt als meine Vorfahren.

Aber sinnvoll soll Veränderung sein. Veränderungen der Veränderung willen nützen nüscht. In Sachen Fußball soll (!) das Wesen des Spiels nicht verändert werden. Das Wesen des Fußballs war es bisher eben genau wie Du es wunderbar definiert hast: „von der NEUTRALEN person des schiedsrichters beeinflusst oder sogar im schlimmsten Fall entschieden“ zu werden. Diese Beeinflussung ist Teil des Spiels und dessen Erfolges. Dieses Spiel samt der Beeinflussung funktioniert und wird u.a. von mir „geliebt“.

Da willst das verändern und erklärst nicht weshalb, sondern erklärst nur, bei anderen Sportarten funktioniert es auch und die Einführung ist ein (längerer) Prozess. Ich aber frage: Wofür ist dieser Prozess von dem wir nicht wissen, wie er ausgeht, sinnvoll? Ich weiß, der Fußball funktionierte perfekt ohne diesen Prozess. Der Fußball gibt sich diesem Prozess der Veränderung hin, ohne durch eine Not getrieben zu werden. Als „wirtschaftlich“ denkender Mensch frage ich mich: Weshalb?


Herthas Seuchenvojel
11. November 2017 um 23:37  |  627901

@dewm:
du schwurbelst rum
mir ging es einzig darum: wie kann man etwas vermissen, was man nicht kennt?
ich denke mal, @Tojan’s Liebe zum Fußball ist schon länger vorhanden
wer von uns konnte sich vor 5 Jahren vorstellen, daß der Vb eingeführt wird ( bzw. getestet zurzeit)
kurzrum, haste den eigentlichen Faden verloren, lies bitte nochmal

das momentan alles perfekt läuft, da kannste noch so sehr hier graben, wirst du nicht mal bei mir finden
aber: ich habe Hoffnung, das Justierungen sich dem immer mehr annähern

und wer bis jetzt den Grund der Einführung begriffen hat, … ach egal

ist doch völlig egal, was Pal die Woche trainieren läßt und aufstellt
einzig der Schiri hat recht
oder schaffen wir den am Besten sogar auch noch ab, jedes MAl diese Pausen bei seinen Unterbrechungen
man will SOFORT emotional jubeln, selbst wenn’s grobes Abseits war, welches der Schiri nicht gesehen hat
man will rote Karten nicht, weil die entsprechenden Fouls in seinem Rücken abgelaufen sind
und Handspiele sind immer elfmeterwürdig, egal ob angeschossen, unabsichtlich oder absichtlich, sofern sie erkannt werden
bleiben wir beim alten Status Quo, da lief alles perfekt, 100 % fair und gerecht
Hauptsache man konnte sofort jubeln, egal ob man bewußt oder ungewollt verpfiffen wurde

@Opa: klar kann man
das wie, wieso und auch wieso nicht des anderen sollten aber auch ne Rolle spielen


Stiller
11. November 2017 um 23:38  |  627902

Da die Anzahl der Entscheidungen sich erhöht hat wird der Durchschnitt wesentlich verschlechtert. Es können dadurch nicht weniger als 5% werden.

Um das zu verbessern, dürften eben – wie Meier sagt – nur zweifelsfrei als falsch zu beurteilende Schiedsrichterleistungen korrigiert werden. Dazu dürfte durch die VS immer nur 100% falsche Entscheidungen eingebracht werden …

Die meisten VS-Interventionen sind aber nicht einwandfrei objektiv als falsch zu beurteilen. Diese (neue) Grauzone verwässert die Schirientscheidung und ist fehlerbehaftet.


dewm
11. November 2017 um 23:45  |  627903

@SEUCHE 23:37 Uhr: Bevor das wieder eskaliert und ich mir von SUNNY die nächste gelbe Karte abhole: Du schriebst:

„du schwurbelst rum“

Ansonsten: Du bist nicht beim spannenden Thema und auf einer anderen Ebene als ich und sicher (?) auch TOJAN. Lass ma!


Herthas Seuchenvojel
11. November 2017 um 23:48  |  627904

das bezog sich nur auf deinen Inhalt
persönlich werden wollte ich nicht 😉

soso, die Ebene erklärste mir bitte
man will ja dazulernen…


jenseits
11. November 2017 um 23:50  |  627905

Dem Videobeweis ist aber nur eine Fehlentscheidung anzulasten, wenn er eine vom Feldschiri ursprünglich getroffene richtige Entscheidung in eine falsche kehrt. Die Bestätigung einer falschen Entscheidung ändert ja erst einmal nichts. Aber natürlich sollten nur klare Fehlentscheidungen korrigiert und Manipulationen unterlassen werden.


Stiller
12. November 2017 um 0:02  |  627906

Nein, auch wenn der Schiri zu angeblich übersehenen Entscheidungen an den Bildschirm gerufen wird und diese dann in der Kürze der Zeit zu bewerten ist, wird eine neue fehlerhafte Situation herbeigeführt. Schon die Bewertung des VS, ob eine Entscheidung übersehen wurde, ist fehlerbehaftet. DESWEGEN sind nur 22-26 Entscheidungen von 33 durch die Analyse als richtig anerkannt worden.

Was aber alle Einlassungen (auch Urs Meier) nicht auf dem Plan haben ist: was ist, wenn in einem Spiel 3 von 5 Fehlern aufgedeckt werden, im nächsten aber nur 1 von 10 oder 0 von 3? Um die Leistung zu messen, müsste ex post alle Fehler ermittelt werden und dann könnte man sehen, wieviel vom VS erkannt wurden und wieviel richtig durch den Schiri umgesetzt wurden. Zumindest muss das Eingreifen des VS so gesichert sein, dass er nahe an 100% richtig eingreift.


dewm
12. November 2017 um 0:11  |  627907

@SEUCHE um 23:48 Uhr: Du warst nicht persönlich, aber DU fielst bisher immer wieder (unschön) damit auf, „pointierte Kommentare“ persönlich zu nehmen…

Mit TOJAN war ich auf einer „philosophischen“ Ebene der VB-Diskussion. Im Gegensatz zu STILLER und JENSEITS, die auf der „statistischen“ sind. Du kamst mit einem recht platten Hinweis (wie ich finde), den ich versucht habe, Dir mit dem Vergleich der privaten wirtschaftlichen Entscheidungen nahezubringen. Es kann vor der Veränderung eines Sports ja kein Argument sein, wenn jemand meint, „Ich liebte den Sport nach der Veränderung mehr als jetzt, vor der Veränderung“. Niemand hat ja Erfahrungen mit dem Sport NACH der Veränderung. Das ist alles. Wir sind, wenn überhaupt, am Anfang des Weges. Was vom Fußball irgendwann übrigbleibt und ob und wie intensiv er (noch) geliebt wird und von wem, weiß heut noch niemand.

Hoffe, es wird klar. Wenn Ja: WILLKOMMEN!


Herthas Seuchenvojel
12. November 2017 um 0:14  |  627908

na gut, dann lassen wir das Ganze mal so stehen 😮


dewm
12. November 2017 um 0:16  |  627909

PERFEKT @SEUCHE!

@STILLER:

„Zumindest muss das Eingreifen des VS so gesichert sein, dass er nahe an 100% richtig eingreift.“

Wie realistisch könnte das sein?


sunny1703
12. November 2017 um 0:18  |  627910

@dewm und die anderen, sehr interessante sachdebatte. Ich schreibe morgen (heute)was dazu,wünsche euch noch viel Spaß bei der weiteren Diskussion.

Übrigens wer Fußball noch ohne Technik schauen kann, meine Empfehlung für morgen(heute)
3.runde Berliner Pokal, die haben sich unsere Unterstützung verdient.

Gute Nacht

sunny


Stiller
12. November 2017 um 0:26  |  627911

@dewm, ich bin nur temporär auf der statistischen Ebene, weil es mich gewaltig ärgert, wenn Leute, die es besser wissen müssten so tun als wäre hier so etwas wie Objektivität im Spiel. Wenn schon Erbsenzählerei, dann richtig.

Bei meiner persönlichen Entscheidung (die ich ja schon vor der Einführung geäußert hatte) ist das nicht maßgeblich gewesen. Aber sie wird jetzt bestärkt. Pareto läßt grüßen …

Und da hat mich die Aussage „nur 22 bis 26“ der 33 VS-Eingriffe waren richtig (wieder nahezu exakt Pareto) wieder mal etwas überrascht. Die 6-11 Eingriffe haben dann wohl eine Mannschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt benachteiligt …


Stiller
12. November 2017 um 0:32  |  627912

Korrektur: die 7-11 falschen Eingriffe haben dann wohl eine Mannschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt zusätzlich benachteiligt …

@dewm, beim Menschen? Kaum bis nie. Deshalb …

Aber, KI wird vorbereitet.


Stiller
12. November 2017 um 0:39  |  627913

By the way: Ich frage mich ohnehin, ob unsere Hobbystatisten auch beim selbstfahrenden Auto irgendwann sagen werden, dass zwar das eigene Kind in einer komplizierten Bewertungssituation durch einen „Systemfehler“ über den Haufen gefahren wurde, aber deutschlandweit die Unfallrate signifikant gesunken ist.

Die Selbstentmachtung ist in Deutschland nicht neu …


dewm
12. November 2017 um 0:45  |  627914

@STILLER: Mir gefällt es extrem, dass Du diese „Ebene“ beackerst. Meine Abneigung ist derart grundlegend, spätestens seit der Erfahrung „am eigenen Leib“ gegen Bayern, dass es mir schwer fällt, mich in das Leben MIT hineinzuversetzen. Solche Szenen im Stadion zu erleben ist das Allerletzte und lässt von „meinem“ Fußball nüscht mehr übrig, egal ob (am Ende) „richtig“ oder „falsch“, denn das sind ja reine Diskussionsthemen für Preußischen oder BLOG…

Nein: Wenn klar wird, dass auch die Gerechtigkeit nicht aufgelöst werden KANN, können die Menschen erreicht werden. Deshalb DANKE!

Grundsätzlich: Ich frage mich, wer wird als Experte gehört, wenn die Entscheidung für das GO fällt? Doch nicht etwa die Schiedsrichtergilde, der durch die Möglichkeit des VB eine (einfachere) Karriere nach der Feldschiedsrichterei ermöglicht wird. Nicht, dass ich es den Damen und Herren nicht gönnte, aber es erinnert mich an vielerlei kostenintensive Kröpfe, die entstehen, wenn die Protagonisten die GO-Entscheidung mittragen dürfen… Wer neben den Schiedsrichtern noch? Spannend, bin auf die Transparenz gespannt…


Tojan
12. November 2017 um 1:23  |  627915

@dewm
und genau hier kommen wir nicht zusammen. ich habe es schon immer für ein massives ärgerniss gehalten, wenn der schiedsrichter der wesentliche akteur auf dem platz wird und seine vom spiel zugedachte rolle damit verlässt. genau hier setzt der videoschiri an, er minimiert die möglichkeit, dass der schiri als entscheidender akteur auftritt. wenn dir das missfällt ist das dann nur deine persönliche ansicht.

@stiller
am ende läuft es also bei dir auch darauf hinaus, was ich momentan selbst am videobeweiß kritisiere: die fehlenden klaren einsatzbedingungen. ist ist man mit der letzten änderung ganz klar in die falsche richtung gegangen und mir ist ehrlich gesagt immernoch nicht klar, warum der fußball hier auf gedeih und verderb eigene umsetzungen und regularien entwickeln will, anstatt die funktionierenden mechanismen anderer sportarten zu übernehmen. gerade die fehlende klarheit sorgt wiedermal dafür, dass das von mir als wünschenswert angesehene ziel nicht erfüllt, sondern im gegenteil noch verstärkt wird.

der fußball scheint in letzter zeit ein generelles problem mit klaren regelwerken zu besitzen, sei es im handspiel, in der auslegung des passiven abseitses oder jetzt eben im videobeweiß. dabei bieten gerade diese unklaren regelwerke den größten spielraum für ungewünschte manipulationen…

zu deiner statistischen auswertung möchte ich aber tatsächlich noch eines sagen: mmn bringt es nichts den VB isoliert zu betrachten, so wie du es gerade tust. denn am ende geht es darum, ob eben die klaren fehlentscheidungen weniger geworden sind oder nicht. dafür ist es unerheblich, ob von den verbleibenden fehlentscheidungen dann ein anteil dem videobeweiß zugerechnet werden kann oder nicht.


dewm
12. November 2017 um 1:28  |  627916

@STILLER:

„Die Selbstentmachtung ist in Deutschland nicht neu …“

Du warst der mit der „Demokratie bei der ALLE mitmachen sollen…“ 😉

NEIN SPAß! Trotz meines grenzenlosen Optimismus‘ in die Menschheit ist an Deiner Feststellung absolut was dran. Deshalb dürfen wir des Austausches nicht müde werden, auch wenn die Reibung unterschiedlicher Meinungen, manchmal extreme Hitze erzeugt und sich der eine oder andere dabei mal verbrennt…

Ich finde die aktuelle Entwicklung genauso spannend wie DU! Vielleicht, weil anscheinend wir zu den wenigen HIER gehören, die eine ungefähre Vorstellung davon haben, was mit KI in Verbindung mit IoT bald möglich sein wird (es ist ja bereits einiges möglich). Wo wird am Ende die Grenze gezogen?

In vielen Dingen, werden wir aus heutiger Sicht unglaublichen Fortschritt erleben. Aber weshalb sollen wir unsere Spiele nicht so lassen, wie uns diese seit eh und je faszinieren? Nur weil Optimierung möglich wäre? Ist das optimierteste Spiel, das mit dem größten „Zauber“? 90 „archaische“ Minuten nach den „klassischen“ Regeln, für mich hätte das eine gewisse Beruhigung.

Meine „Herz-Lungen-OP“ sollte optimiert sein, wie es nur irgend möglich ist. Aber ein Fußballspiel soll auch immer wieder der Underdog durch Glück (von mir aus auch durch Schiedsrichterentscheidungen) gewinnen.


Herthas Seuchenvojel
12. November 2017 um 1:43  |  627917

„Meine „Herz-Lungen-OP“ sollte optimiert sein, wie es nur irgend möglich ist. Aber ein Fußballspiel soll auch immer wieder der Underdog durch Glück (von mir aus auch durch Schiedsrichterentscheidungen) gewinnen.“

damit tolerierst du aber wissentlich, daß Fehlentscheidungen gegen deine (unsere) Mannschaft geschehen dürfen
und der Vb, der diese zu minimieren versucht, in den Papierkorb gehört

nee danke, ich hab lieber 3 „gerechte“ Punkte mehr im Sack, kann aber auch durchaus besser damit leben, wenn 3 Punkte für uns ungerecht auf ehrliche Art entschieden gewesen wären
alleine schon gegenüber der gegnerischen Fans des Gewissens wegen


dewm
12. November 2017 um 2:17  |  627918

@TOJAN: GENAU! Was mir missfällt ist MEINE „persönliche“ Ansicht oder doch eher DEINE? Das ist mal eine seltsame Formulierung. Denn was DIR missfällt ist… MEINE „persönliche“ Ansicht!

Ich weiß und habe verstanden, wie Du das meinst. Im Leben lernt man zu akzeptieren, dass es oft nicht nach der „persönlichen“ Ansicht geht. Der Schiedsrichter pfeift „falsch“ und das Abseitstor zählt, oder man fliegt trotz Schwalbe des Arschs der bei den Anderen der Stürmer ist mit Rot vom Platz (zumindest nach der eigenen Wahrnehmung). Das Leben geht dann weiter, die Erde dreht sich. Man muss das akzeptieren und trotzdem immer weitermachen (auch als „Fan“). APO nannte das (großartiger Weise) mal den „pädagogischen Ansatz“ des Spiels. Mir haben auch diese misslichen Erfahrungen der Ungerechtigkeit des Fußballs geholfen, heute der „großen“ Verantwortung des Lebens und meines Jobs, gerecht zu werden…

Du hast ne andere Meinung als ich. Großartig! Leider haste außer Deinem gut erklärten Ärgernis, nicht viel Futter zu bieten. So empfehle ich Dir den weiteren Austausch mit STILLER. Der hat klar dargelegt (hergeleitet), dass sich Dein Ärgernis vom gewohnten, menschlichen Schiedsrichter (dem Mann in Schwarz) nun auf den virtuellen (dem oder den VS) überträgt. Dein Ärgernis würde bleiben, obwohl sich das Spiel entscheidend veränderte.

@SEUCHE: Genau, es lebe die Toleranz! ABER bitte, lies genau beim STILLEN! Ich jedenfalls formuliere das immer wieder gern: Ich akzeptiere es, sowohl DREI Punkte „ungerecht“ zu verlieren, wie ich es akzeptiere DREI „ungerechte“ PUNKTE zu gewinnen. Und damit es noch klarer wird, obwohl ich mich nun für DICH zum xten Male wiederhole: Im Fußball gibt es weder „gerechte“ noch „ungerechte“ Punkte. Es gibt Punkte, die durch das Ergebnis des Spiels bestimmt werden. Wir setzen uns mit dem Spiel auseinander. #Ebene

STILLER hat in den POSTs über diesem erklärt, es wird auch durch den VB (nach Deiner Formulierung) weiterhin „ungerechte Punkte“ geben. Sowohl für, als auch gegen uns.

UND @SEUCHE: Musste mir soeben auf die Zunge beißen, weil ich „raus aus der geistigen Komfortzone“ schreiben wollte. Denn es geht beim VB NIE um das Ergebnis des Spiels. Es geht IMMER NUR um das SPIEL selbst! Die Fragen des Spiels empfinde ich (aktuell) weit komplexer als die Aggregation der Bewertungen der einzelnen Szenen als „Summe“ auf das Ergebnis. Ich wurde ja heute Nachmittag bereits für einen Satz dazu von SUNNY und STILLER gelobt (VOR-VOR-FRED).


Herthas Seuchenvojel
12. November 2017 um 2:38  |  627919

@dewm: ich hab keine Kein Problem mit deiner Einstellung, sondern nur mit deren Vorraussetzung

wie in meinem Betrag gestern geschrieben: Fußball wurde ursprünglich nicht zur Belustigung der Massen geschaffen
die kamen erst danach dazu
und man merkte, man kann jede Menge Geld damit verdienen
ursprünglich ging es aber darum, daß sich 2 Mannschaft messen, wer die Bessere wäre im gleichberechtigten, fairen und gerechten Maße
da ist seitdem einiges aus dem Ruder gelaufen, auch weil eben „die Zuschauer“ Mitwirkungswillen“ zeigten
2 Mannschaften, 22 Spieler, gleiche Regeln, gleiche Bewertung und so gerecht wie nur möglich ist der Grundtenor, der sein sollte
was haben wir bis vor 2 Jahren über die Schiris geschimpft
ich sag nicht, jetzt ist DIE Lösung da, sondern ein Bruchteil einer Lösung zum Besseren
ist auch wieder nicht recht

vielleicht muß man für solch eine einseitige Sicht deutlich näher sein zur Ostkurve
ich gebe zu, ich sitze meist Höhe Mittellinie und sehr oft mit Gästefans neben mir
da sag ich lieber aus Überzeugung: „Abseits, gut gesehen, Glück für euch“
anstatt
„Abseits, zählt trotzdem, shit happens“
wäre Fall 2 eintreffend hätte ich persönlich für längere Zeit ein schales Gefühl im Bauch
und die Gesprächsbasis mit dem Sitznachbarn wäre auch für den Rest der Partie hin

vielleicht liegt es daran, mangelndes Distanzsehen? 😉


dewm
12. November 2017 um 3:00  |  627920

Ein kurzer letzter @SEUCHE: Du formulierst als Zuschauer (Fan). Wie war es als Spieler? Du schriebst ja, Fußballer hätten den Fußball entwickelt…

Nun ist es Dir Recht, wenn „jeder Pleps“, der mal auf der Mittellinie Platz nimmt oder SKY abonniert, mit entscheiden darf oder soll, damit der dann ein reines Gewissen hat? HAMMER! Eine Entscheidung oder ein Ergebnis eines Fußballspiels hat Einfluss auf Gewissen von Menschen? HEY! Wir schreiben über ein Spiel! Etwas Diskussion hinterher und frotzeln während des Spiels… Es geht um ein Spiel!

ABER erneut: STILLER leitet her, es wird ein oder es werden zwei VS gefragt, die entscheiden. Dein schlechtes Gewissen bleibt, wenn die für Deine Mannschaft falsch entscheiden…

Alles andere hatten wir bereits. #Ebene

NACHT!


Herthas Seuchenvojel
12. November 2017 um 3:35  |  627921

puh dewm:
was du wieder daraus machst 🙄
„Nun ist es Dir Recht, wenn „jeder Pleps“, der mal auf der Mittellinie Platz nimmt oder SKY abonniert, mit entscheiden darf oder soll, damit der dann ein reines Gewissen hat?“
eben nicht, sondern mehr als ein Unparteiischer sollten gründlichst noch mal drauf schauen dürfen
wie kommst du auf den Quark, daß WIR entscheiden?

„Eine Entscheidung oder ein Ergebnis eines Fußballspiels hat Einfluss auf Gewissen von Menschen? “
klar, der eine hat Gerechtigkeitssinn, der andere weniger
für mangelhafte Charakterausbildung sind nicht die Vereine schuldig, die man sich ausgesucht hat

„Wir schreiben über ein Spiel! Etwas Diskussion hinterher und frotzeln während des Spiels… Es geht um ein Spiel! “
ach…auf einmal? vorhin wurden noch mit wegfallenden Arbeitsplätzen argumentiert, die die Gegenseite angeblich ständig aufführt
was denn nun?
Kapitalismus? Tabellenplatz? Einkünfte? Stadionauslastung?
kann man eigentlich auch beim Grundthema bleiben, wofür der Vb eigentlich steht?

„Dein schlechtes Gewissen bleibt, wenn die für Deine Mannschaft falsch entscheiden… “
nein, ich bin froh, wenn überhaupt jemand mit Entscheidungsgewalt nochmal drüberschaut
sicherlich nicht gewollt zur Fehlentscheidung, aber besser einer mehr als weniger

Bsp: wenn der FC Bayern gegen uns bei 30:2 Torschüssen mit 1:2 verliert, grübel ich schon
wenn diese 2 Tore für uns unberechtigt stattfanden umso mehr
mag bei dir vielleicht ein wohliges Gefühl auslösen, mir aber eher nicht
geschenkt, abgehakt, her mit den 3 Zählern ist nicht meins


Opa
12. November 2017 um 8:41  |  627922

Gerechtigkeit?
Also sind wir wieder bei der vermeintlichen Gerechtigkeitsdebatte? Beim Richter gibt’s keine Gerechtigkeit, sondern ein Urteil, das ist vorm „richtigen“ Gericht genauso wie beim Schieds-RICHTER.

Und ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung. So kompliziert ist Fußball ja auch nicht, es sind nur 17 Regeln.

Regel 01 – Spielfeld
Regel 02 – Ball
Regel 03 – Spieler
Regel 04 – Ausrüstung der Spieler
Regel 05 – Schiedsrichter
Regel 06 – Weitere Spieloffizielle
Regel 07 – Dauer des Spiels
Regel 08 – Beginn und Fortsetzung des Spiels
Regel 09 – Ball im und aus dem Spiel
Regel 10 – Bestimmung des Spielausgangs
Regel 11 – Abseits
Regel 12 – Fouls und unsportliches Betragen
Regel 13 – Freistöße
Regel 14 – Strafstoß
Regel 15 – Einwurf
Regel 16 – Abstoß
Regel 17 – Eckstoß

In Regel 5 heißt es seit nunmehr (im Wesentlichen über 100 Jahre unverändert):

Der Schiedsrichter entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne der Spielregeln und im „Geist des Fußballs“. Er trifft die Entscheidungen basierend auf seiner Einschätzung und hat die Ermessenskompetenz, die angemessenen Maßnahmen im Rahmen der Spielregeln durchzusetzen.

Die Entscheidungen des Schiedsrichters zu Tatsachen im Zusammenhang mit dem Spiel sind endgültig. Dazu gehören auch die Entscheidungen auf „Tor“ oder „Kein Tor“ und das Ergebnis des Spiels.
Wenn das Spiel fortgesetzt wurde oder der Schiedsrichter die erste oder zweite Halbzeit (einschließlich Nachspielzeit) beendet und das Spielfeld verlassen oder das Spiel beendet hat, darf der Schiedsrichter eine Entscheidung nicht ändern, wenn er feststellt, dass diese nicht korrekt ist oder von einem anderen Spieloffiziellen einen Hinweis erhalten hat.

Mit diesen Regeln, mit dieser Handhabe ist Fußball zur mit Abstand populärsten Sportart geworden. Der Schiri mag falsch liegen, das Spiel geht trotzdem weiter – etwas, was im richtigen Leben durchaus keine unwesentliche Erkenntnis sein könnte und was auf jedem Platz von 24.940 der 24.958 im DFB organisierten Vereine ohne VAR funktioniert.

Das Problem mit den Fehlentscheidungen kam erst mit fortschreitender Zeitlupentechnologie, mit der jede Schiedsrichterentscheidung in Frage gestellt und skandalisiert wird. Man stelle sich einmal vor, mit derselben Verve würden höchstrichterliche Urteile medial begleitet und Richter moralisch diskreditiert, die z.B. entscheiden, dass auch Strafgefangene über Rechte verfügen, indem man rührselige Bilder von Opfern zu noch rührseligerer Musik laufen lässt. Wir würden den daran beteiligten Journalisten zu Recht ans Ohr schnipsen.

Wozu auch Rechtsfrieden, wenn man ständig ungestraft medial Feuer legen kann? Sky&Co. müssen ihr teuer eingekauftes Produkt schließlich refinanzieren. Je mehr Skandal, Erregung und Empörung, umso höher die Quote, zur Not hilft man mit der 17. Superslowmotion nach, in der man erkennen könnte, dass der gefallene Spieler doch leicht berührt wurde und dass es skandalös sei, dass der Schiri das (aus einer anderen Perspektive) nicht gesehen hat. Die vermeintlich einfache Lösung daher: Videoschiri. Warum unterlässt man nicht einfach Zeitlupen und akzeptiert die Regeln des Spiels? Wie war die nochmal?

Der Schiedsrichter entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen im Sinne der Spielregeln und im „Geist des Fußballs“. Er trifft die Entscheidungen basierend auf seiner Einschätzung

Das war und ist die Geschäftsgrundlage. Wenn man das ändern will, wird man das IFAB überzeugen müssen. Dieses hat im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Test des VAR hier festgelegt:

„Ein Spiel ist nicht ungültig aufgrund von Fehlfunktion(en) der VSA-Technologie, falscher Entscheidungen, die den VSA betreffen oder der Entscheidung, einen Vorfall nicht zu prüfen, oder der Prüfung einer nicht prüfbaren Situation.“

Möchten diejenigen, die mit vermeintlicher Gerechtigkeit argumentieren, hier nochmal nachdenken? Mehr Gerechtigkeit? Auch mit dem VAR gibt es klare Fehlentscheidungen. Wie das zur Gerechtigkeit beitragen soll, erschließt sich mir nicht. Es gibt weiter Fehlentscheidungen, Schwalben und nicht geahndete Tätlichkeiten. Und das soll ein Mehr an Gerechtigkeit sein, die so tiefgreifende Eingriffe in das Spiel rechtfertigen sollen?


HerthaBarca
12. November 2017 um 8:54  |  627923

Schöne Diskussion heute Nacht!

@seuche
Dass Du gerade ein Spiel gegen den FCB anführst, bei dem wir in den letzten beiden Heimspielen benachteiligt wurden!

Einmal ohne VB – unberechtigte 5 (in Worten: fünf) Minuten Nachspielzeit, wo dann in der 97. endlich das 1:1 fällt!

Einmal mit VB – Klares Foul von Martínez an Darida, weil dieser unseren Spieler im Strafraum umrennt – der Fokus der Entscheidung wurde nur auf die Fußspitze gelegt! Dass das für die Entscheidung völlig unerheblich war, ob und welche Fußspitze am Ball war, wurde am Ende überhaupt nicht mehr thematisiert!
Interessant wäre für mich jetzt, welche Bilder hat der Feldschiedsrichter auf dem Bildschirm am Feld zu sehen bekommen? Das Gesamtereignis oder nur die Lupe auf die Füße der beiden Protagonisten?
Unabhängig davon hätte Boateng gelb sehen müssen, weil dieser den VB gefordert hatte!

Was Bayernspiele angeht, sehe ich für uns keinen Mehrwert und erst recht nicht mehr Gerechtigkeit!

Beim Spiel gegen WOB haben wir ja vermeintlich vom VB profitiert!
Gerade beim ersten zurückgepfiffenen Tor würde es mich interessieren – hat der Linienrichter bei dieser klaren Abseitsstellung die Fahne nicht gehoben, weil er dachte, kann der VS entscheiden – ist sicherer, bevor ich einen Fehler mache!

Ich habe das Gefühl, dass die Schiris eher mal laufen lassen, um dann mittels VB zu entscheiden!

Ich war zwar pro VS – aber nicht in dieser Form! Ich hätte das ähnlich wie beim Football umgesetzt – der jeweilige Trainer hat je HZ 2x die Möglichkeit den VS zu fordern – aber auch nur bei folgenden Entscheidungen:
Tor – Ja/Nein?!
Rote Karte – Ja/Nein!?
Elfer – Ja/Nein!?

Auch wenn der Trainer richtig lag, hat er nur 2 Möglichkeiten je HZ – anders als beim Football, wo der Trainer seine Challenge behält, wenn er recht hatte.


Joey Berlin
12. November 2017 um 9:15  |  627924

Moin,

@Blauer Montag
11. November 2017 um 14:26 | 627841
Ich vermute, das Team ist dir bekannt… Herthaunser ist ja mal ein origineller Blogname; aber das Photo unter „Über Uns“ ist ja wohl ein schlechter Witz.

@all
wg. England vs. DFB-Elf
Der neue Linksaußen-Verteidiger im Löw-Team vom RBL Halstenberg ist schon eine ernsthafte Konkurrenz für Platte, der Spieler hat Qualität, ein interessanter Konkurrenzkampf erwartet uns, so der Jogi denn will…

wg. Stadionneubau
Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Stadionneubauten die wie dieses sind ► https://www.derwesten.de/sport/fussball/warum-wembley-keine-kultstaette-des-fussballs-mehr-ist-id212511793.html

wg. Videobeweis,
was hört man denn so an Negativem aus den anderen Ligen: Niederlande, Italien, Portugal, Frankreich… ?

Wenig, na dann ist ja alles gut!

„Wir sind überzeugt, dass das sehr wichtig ist, um die Fehlerwahrscheinlichkeit zu reduzieren„, sagte FPF-Präsident Fernando Gomes. (Portugal)

PS: Wort zum Sonntag: „Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: es allen Recht machen zu wollen.“ Platon


Jack Bauer
12. November 2017 um 9:20  |  627925

Die für mich aktuellen Probleme mit dem Videobeweis:

– absolute Unklarheit was korrigiert werden soll und was nicht
– Korrekturen deutlich zu oft falsch und/oder unnötig
– Emotionen beim Torjubel nehmen ab
– Entscheidungen dauern teilweise zu lange, Nachspielzeit wird ungenügend angepasst
– heimliche Änderung der Richtlinien nach 5 Spieltagen
– Abgeben der Verantwortlichkeit. Der Schiedsrichter pfeift weniger ab, weil er ja eh noch aus Köln korrigiert werden könnte. In Köln ist man unerklärlicherweise dazu übergegangen, den Schiedsrichter dann per Monitor selber entscheiden zu lassen. Daraus resultiert:
– Abnehmende Akzeptanz und Autorität des Feldschiedsrichters
– teilweise unterirdische Regie. Nach wie vor keine Abseitslinie, Zuschauer und Kommentatoren wissen oft erst später, was eigentlich korrigiert wurde. Teilweise tauchen auch später noch neue Bilder auf, die belegen, dass der Videoschiri falsch lag
– Enthüllungen um Krug mitsamt Manipulationsverdacht und dem generellen Gefühl, dass das deutsche Schiedsrichterwesen ein strukturellen Problem hat.

Nein, man konnte nicht erwarten, dass alles glatt läuft. Aber man konnte auch nicht erwarten, dass es derart miserabel läuft und dass DFB/DFL mit ihrem „Krisenmanagement“ alles nur noch schlimmer machen. (Wobei, damit konnte man vielleicht rechnen)
Ich frage mich:
– Wieso werden die Regeln heimlich aufgeweicht? Wem ist damit geholfen?
– Wieso gibt es keine Kommunikationsoffensive seitens des DFB? Klare Regeln aufstellen, ab in die zahlreichen Fußballtalkshows und anhand von Beispielsszenen aufzeigen, was korrigiert werden soll und was nicht. Zeigen, wie in Köln gearbeitet wird, evtl. Mal einen Audiomitschnitt der Kommunikation veröffentlichen. Gibt eine tolle Doku auf YouTube, glaube es war über die Schiris bei der Euro 2008. Transparenz in diesem Feld fördert in der Regel Akzeptanz und nimmt dieses latente Gefühl, dass da in Köln pures Chaos herrscht, gemischt mit einem manipulierenden Krug im Hintergrund. Der DFB lebt anscheinend völlig hinter dem Mond.
– Was wurde eigentlich letzte Saison während der Testphase gemacht? Wieso konnten so viele Geburtsfehler nicht schon da beseitigt werden? Wie schlimm wäre es eigentlich ohne diese Testphase geworden? Und auch hier: Wieso nicht mehr Transparenz und Einblicke in die Arbeit und Kommunikation der Schiedsrichter? Wieso versteckt man sich hinter Zahlen, wie viel gerechter alles wird?
– Man sagt, man entscheidet nach dieser Saison, ob der Video Assistent beibehalten wird. Wer entscheidet das und wie schlecht muss es laufen, damit man sagt, wir lassen es lieber?
– Ist das bisschen mehr Gerechtigkeit wirklich so wichtig? Und wieviel schwerer als vorher wiegt es, wenn man trotz Videoschiri ungerecht behandelt wird?


blauball
12. November 2017 um 9:59  |  627926

Der VB beim Football funktioniert sehr gut, es gibt fast keine Schirifehler. Das liegt auch daran, dass die Schiris sehr oft zusammenkommen und Entscheidungen gemeinsam treffen. Auch die Gebrauchsregelung ist perfekt. Da bin ich bei @HerthaBarca. Aber beim Football geht es weniger um Tore, Abseits, Hand im Strafraum. etc. Fast nur um Fouls, Bodenberührungen, und Linienaus. Auch der Spielfluss ist komplett anders. Es wird sehr oft getauscht und alle nehmen sich viel Zeit. Der klassische Fussball sollte durch den VB nicht an Tempo verlieren. Da ist die maximal2xproHZ-Regelung besser. Und man müsste die VB-Entscheidungen der Schiris über Micro den Zuschauern mitteilen. Das wäre aber der nächste Tabubruch.

Schade für Kalou und Ibi im Herbst der Karriere keine WM zu spielen. Aber für den Verein natürlich besser so. Ihre Stammplätze zu behalten wird schwer genug. In der noch möglichen Topform befinden sie sich nicht, wäre aber sooo wichtig für die Mannschaft.


sunny1703
12. November 2017 um 10:02  |  627927

Guten Morgen!

Für Kurzentschlossene, die noch zu spielenden Partien der 3. Berliner Pokalrunde!

https://www.fupa.net/liga/Berliner-Pilsner-Pokal

lg sunny


pathe
12. November 2017 um 10:54  |  627928

Ich kann die Partie 1. FC Wilmersdorf (7. Liga) gegen CFC Hertha 06 (5. Liga) um 14 Uhr empfehlen. Das Spiel gegen den Berliner AK in der zweiten Runde war ein mitreißendes Spiel, bei welchem der Berliner AK, immerhin 4. Liga, den Kürzeren zog.


psi
12. November 2017 um 12:30  |  627930

Herr Grindel spricht im DoPa über den VB.


sunny1703
12. November 2017 um 12:47  |  627933

Zum VB: @dewm, Stiller, Opa und noch einige haben dazu schon sehr vieles richtiges geschrieben.

DER Grund für die Einführung des Vb war für mich, die FS zu schützen, vor den Medienkampagnen solcher Sender wie Sky mit ihren extremen ProVbprotagonisten wie Merk.
Diese Medienkampagnen führte zu einem Shitstorm in den sozialen Medien gegenüber Schiedsrichtern, die bis zur androhung körperlicher Gewalt durch so genannte Fans gegenüber den Schiedsrichtern und auch deren Familienangehörigen ausartete.

Wenn die Unversehrtheit von Menschen dadurch gewährleistet werden muss, dass eine überflüssige Technik wie der Vb installiert werden muss, dann bitte.

Im grunde ist natürlich das Problem ein anderes, doch das hier zu diskutieren, wäre auch sehr spannend, aber wegführend vom Thema VB.

Da gab es lange Zeit beim pro das Argument, des Verlustes von Arbeitsplätzen, ich weiß nicht, warum das hier nicht erwähnt werden soll.
Weil es sich als ziemlicher Unsinn erweist?
Das wichtigste Argument war und ist jedoch ein mehr an Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit das habe ich immer betont wird eine stärkere Manifestierung schon vorher unschöner Zustände wie die Ungleichgewichtung der Liga darstellen.
Wer pro VB ist, ist pro Bayern München, klassisch populistisch,aber auch klassisch richtig.
Nur gibt es wirklich mehr Gerechtigkeit? Ja, es gibt einige Situationen, bei denen der VB wirklich positiv funktioniert hat. danke VB ohne ihn wäre da was anderes rausgekommen. Doch wesentlich mehr Situationen gibt es bei denen der FS schon einen Fehler macht, indem er eine Situation nicht erkannt hat, doch nun der VS auch versagt und damit das Versagen zu einem sehr schwer wiegenden fehler macht.

Insbesondere Fouls aber auch Handspiele werden meist umstritten bleiben.
Jeder Fußballer weiß um die Fallsucht von Feldspielern und das nicht nur im Strafraum,sondern überall auf dem Feld, zum Beispiel um den Gegenspieler zu Gelb zu verhelfen oder noch schlimmer zu Gelb Rot. Ich behaupte wenigstens 50%(ohne Fakten,nur aus Erfahrung als spieler und Schiri) dieser Entscheidungen sind berührungsentscheidungen und im Grunde nur der anwesenheit von Zeitlupen zu verdanken,die eben die Berührung zu einem Foulspiel verfälschen.
Das Spielfeld verkommt mehr und mehr zu einer Theatervorstellung und das müssen wir mal ganz klar ausdrücken, da haben wir Fans auch einen Teil Schuld dran, indem wir unsere LIeblinge auf dem Feld verhätscheln, anstatt das deutlichst anzuprangern.

Ich war bei der Einführung des Vb erstaunt, dass zu diesen Entscheidungen des VS auch nicht durch den FS getroffene Entscheidungen gehören, damit war Ermessensentscheidungen Tür und Tor geöffnet.
@HerthaBarca macht einen unterstützungswürdigen Vorschlag mit Einflussnahme von außen in nur ganz wenigen getroffenen Entscheidungen.
Ich möchte weiter gehen, ja,jedes Tor,jeder getroffene Elfmeterentscheidung und jede Rote Karte,die gegeben wird, soll überprüft werden, ohne irgendwelche Einsprüche von außen, denn am Ende entscheiden darüber die, die ja beim jetzigen VB auch entscheiden.

Nein, der Fußball wird nicht „gerechter“, durch keinen Vb, durch keine Beeinflussung von wem auch immer.
Die Existenz des VB als Hilfsmittel führt nur dazu, andere nicht erkannte und entschiedene Entscheidungen nun als besonders schwer wiegende Fehlentscheidung anzusehen,als eine Fehlentscheidung, die den Ruf des Schiedsrichterwesen noch mehr verschlechtern wird.

Mir wird hier zu wenig mit der Seele vom Fußball von den Befürwortern gearbeitet, das ist eben keine ständig unterbrochene Sportart und das ist keine die nicht auch an sich arbeitet,bei der es eben auch Modellversuche gibt,bei denen über Regeländerungen nachgedacht wird.
Und zum Fußball gehören nun mal sehr viele Ermessensentscheidungen, die zu minimieren, hieße dem Fußball seine Seele zu nehmen,sprich Regeln so zu verändern, dass er nicht mehr der Fußball ist, der so erfolgreich geworden ist.

Ich vermute das Rad wird nicht mehr zurückgedreht werden können,weil dann wieder die kampagnen durch die Medien beginnen werden, ich möchte auch nie wieder diese Bedrohung in den sozialen Medien bei den FS erleben, deshalb werden wir vermutlich Vb ertragen, doch ich hoffe,dass er so gering wie möglich ausfällt und das heißt bezogen auf das jetzt, eher noch weniger Beeinfliussungen von außen, denn noch mehr.

Den Gerechtigkeitsfanatikern im Fußball empfehle ich e-sports . Ich weiß auch populistisch.

Sorry! Auf zum techniklosen Fußball!!

lg sunny


Opa
12. November 2017 um 13:32  |  627936

Beim Verweis auf die angeblich perfekte Umsetzung des VB beim American Football muss ich immer an das Sprichwort denken, dass nicht alles, was hinkt, auch ein Vergleich ist.

Wenn man z.B. nur 2 Challenges zulässt, ist das übrigens ein Eingeständnis, dass es nicht um Gerechtigkeit geht, denn was wäre bei einer dritten strittigen Situation? Zudem kann dort der Schiri entscheiden, den Videobeweis selbst einzusetzen. Was, wenn er das bei einem Team macht und beim anderen nicht? Challenges dürfen zudem nicht in den letzten 2 MInuten eingesetzt werden, da können aber sehr wohl umstrittene Situationen entstehen.

Dieses System auf den Fußball übertragen, würde den Spielraum für willkürliche Entscheidungen nur verschieben, zumal es oft genug trotz Videobeweis „merkwürdige“ Entscheidungen gibt, was auch mit dem erheblich komplexeren Regelwerk des American Football zu tun hat. Ansonsten empfehle ich allen, die Videobeweis á la American Football sehen wollen, sich dann auch American Football anzuschauen und die Fußballregeln so zu lassen, wie sie sind.


Tf
12. November 2017 um 13:49  |  627938

Ich bin ja für 12 Geschworene. Ganz im Ernst.
Ähnlich dem Eishockey.
Da gibt es den Offiziellen auf dem Eis und die
Off-Ice-Offiziellen. Da kann dann Köln unter Wasser
stehen. Das klappt dann sogar bei den Amateuren,
wenn gewünscht. Und ob die Off’s Technik als
Unterstützung nehmen, oder nicht, wäre mir wurscht.
Im Nachgang werden Fehlentscheidungen ja eh an den
Pranger gestellt.


jenseits
12. November 2017 um 13:51  |  627939

Wer keine Lust hat, sich American Football oder Wilmersdorf anzuschauen: Im rbb wird gerade Turbine gegen Bayern übertragen. Bei den Frauen bin ich noch einmal mehr gegen FCB und drücke umso doller den Gallierinnen aus Potsdam die Daumen. Leider gab es schon einen verwandelten Elfer gegen die Turbienen.


Opa
12. November 2017 um 13:53  |  627940

12 Geschworene ist auch super 😀 Warum nicht Televoting oder Daumenzeichen wie im Kolosseum?

Oder einfach alles so lassen, wie es vor der Einführung vom VAR war. Fußball, den ich mochte, auch wenn ich oft genug drüber geschimpft hab.


psi
12. November 2017 um 13:58  |  627941

👍
Bin auch für die Turbienen 🐝


psi
12. November 2017 um 14:12  |  627942

12 Geschworene fände ich auch super, aber nur,
wenn man im Stadion die Diskussion mithören
darf. 😉 Ein bisschen mehr an Unterhaltung sollte
schon sein.
Inzwischen sitze ich ich dem Smartphone im Stadion,,
( und ich bin wirklich niemand, der den ganzen Tag damit rumläuft)
um mir von einem Sky- Zuschauer meines Vertrauens das Ergebnis
des VS mitteilen zu lassen.
Ich glaube kaum, dass alles so bleibt, wie es jetzt ist.


schnitzel
12. November 2017 um 14:19  |  627943

Challenges dürfen zudem nicht in den letzten 2 MInuten eingesetzt werden, da können aber sehr wohl umstrittene Situationen entstehen.

In den letzten 2 Minuten werden alle entscheidenden Situationen reviewed – deswegen wären da die Challenges natürlich obsolet – das hast du bestimmt nicht bewußt verschwiegen?


12. November 2017 um 14:26  |  627944

Hier schauen mehr Leute Football, als ich jemals vermutet hätte.

Aber nicht jeder kennt alle Regeln, ne Opa 😉


12. November 2017 um 14:29  |  627945

Ich bin jetzt nach den Sprüchen im Dopa mal gespannt, ob Grindel wirklich die Hosen an hat und seine Ankündigungen durchsetzen kann


hurdiegerdie
12. November 2017 um 14:44  |  627946

sunny1703
12. November 2017 um 12:47 | 627933

Du kannst mir jetzt noch fünfmal vorwerfen, ich sei pro-Bayern, weil ich pro Videobeweis bin. Danach ärgerts mich dann, weil ich meinen muss, du schreibst das absichtlich, um mich zu ärgern.


jenseits
12. November 2017 um 14:45  |  627947

So viele Chancen und der Ball will jetzt einfach nicht reingehen.


psi
12. November 2017 um 14:47  |  627948

Doch, jetzt isser drin, 1:1😀


Paddy
12. November 2017 um 14:48  |  627949

…aber nicht jeder, der sich American Football im Fehrnsehen anschaut, kann etwas mit den Regeln anfangen oder versteht diese, selbst habe ich da auch schon aktive Erfahrungen sammeln können, dass ich persönlich dies einzuschätzen vermag und nur ich persönlich der Meinung bin, dass der VB in dieser Form, wie er umgesetzt wird einfach nicht Tragbar im Fußball ist… die VS sollten ordentlich geschult werden und nicht so, wie es zur Zeit läuft einfach alles auf dem Rücken der Vereine ausgetragen werden, denn auch im Dopa wurde NICHT die subjektive Einschätzung eines Schiris bzw. des Videoschiris angesprochen um strittige Situationen überhaupt nicht in den Kreis des „Beweises“ zu führen.
…und genau dieser Punkt störte mich Grundlegend am Dopa…
1. fordern vom Videobeweis soll mit einer gelben Karte geahndet werden, dies wird bei „größeren Vereinen“ z.B. nicht praktiziert, worauf ich schon seit Anfang dieser Saison achte…
2. es geht noch immer nach Preferenzen eines Schiris… ob nun gelbe Karte oder ob etwas ein Foul war oder nicht, es muss für jeden Zuschauer klar ersichtlich sein
3. das beste Beispiel ist Ibi, der als Kapitän unseres Teams zum Schiri geht, mit diesem sprechen möchte und er erhält Gelb…
soviel zum Thema Gleichbehandlung der Spieler…
hatte mir dies mal bei dem Spielö Bayern gegen Dortmund angeschaut und welch Wunder KEIN Bayer bekam Gelb, obwohl auf den Schiri sehr lang eingeredet wurde.

entweder es werden komplett gerechte und nachvollziehbare Entscheidungswege und auch kompetente Mitarbeiter eingestellt oder dieser VB ist komplett für den A…


dewm
12. November 2017 um 14:49  |  627950

Was ich in der Diskussion um den VB überhaupt nicht begreife, sind die ständigen Verweise auf andere Sportarten. Dort würde es klappen. Ich erkenne keinen Zusammenhang zur VB-Diskussion im Fußball. Weil der VB bei anderen Sportarten klappt, machen wir nun mit VB weiter, obwohl wir erkennen, dass er in unserer Sportart Fußball eben NICHT klappt? In keinem anderen Zusammenhang des Lebens handelten Menschen derart idiotisch.

Die KRUX ist doch, dass es keine klare Problemanalyse gab. In der Art: Wir haben im Fußball ein Problem. Das ist derart dringlich und muss gelöst werden. Deshalb führen wir den VB ein.

Wenn man wüsste, was man eigentlich erreichen oder bekämpfen will, wäre auch die Durchführung klar. Die ergebe sich aus dem definierten Ziel. Stattdessen, lese ich von unterschiedlichsten Zielen die zu erreichen natürlich unterschiedlichste Durchführungsarten, die teilweise nicht vereinbar, sogar widersprüchlich sind. Ich wiederhole die genannten Gründe in einigen Kommentaren über diesem nicht noch einmal. Ich vermisse aber die klare Ansage:

DAS ist unser Problem, DAS lösen wir nun mit dem VB, den wir deshalb GENAUSO durchführen.

Diese ständigen Vergleiche mit anderen Sportarten klingen nach „Vorortfamilie“, die feststellt, dass die „Nachbarsvorortfamilie“ was neues hat und nur genau deshalb dieses ebenso benötigt. Nicht etwa, da die Familie dieses NEUE vorher vermisst hat…


jenseits
12. November 2017 um 14:49  |  627951

Hochverdienter Ausgleich. Könnte sogar schon 2:1 stehen. Nach der Pause haben die Turbienen massiv den Druck erhöht. Gefällt mir.

Ein Torschuss nach dem anderen…


Joey Berlin
12. November 2017 um 14:54  |  627952

@Videobeweis 1022.

Dieser Konservatismus hier im Blog gegen Veränderungen im Fußball erstaunt, sonst geben sich einige User fortschrittlich bis „links“*, aber im Fall Fußball und VB wird der Status Quo mit Klauen und Zähnen verteidigt. Imho, der VB wird bleiben, aber er wird nach der Testphase verändert und/oder weiter „verbessert“… 😉 Überraschung ►
http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2017/11/dfb-praesident-reinhard-grindel-kuendigt-ueberraschende-neuerung-beim-videobeweis-an

*vom alten Sozi: Nichts ist »ewig«, weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
August Bebel


sunny1703
12. November 2017 um 14:57  |  627953

@hurdie

Bist Du der einzige hier pro vb? Es ist populistisch, ich weiß, aber die aussage dahinter ist, überlegenheitsmannschaften werden durch den vb überproportional bevorteilt.

Halbzeit in Wilmersdorf, Hertha 06 führt aufgrund einer besseren offensivleistung verdient mit 1:0

LG sunny


dewm
12. November 2017 um 15:12  |  627954

@JOEY Videobeweis 1023:

Normalerweise mag ich Deine Kommentare hier sehr, da sie eine besondere Note haben. In Sachen VB agierst DU jedoch belanglos. „Veränderung“ ist doch als solches kein sinnvolles Ziel. Du hast RECHT, der VB verändert das Spiel. Aber nur um das Spiel zu verändern kann ich doch noch ganz andere Dinge einführen: Den 11 Feldspieler, den 2 Torwart, das Spiel auf Achtel aufteilen mit ständigem Seitenwechsel und was weiß ich noch alles. Dir fallen sicher auch noch weitere putzige Dinge ein… Und jedem der sich wundert, rufen wir dann zu:

„Du bist doch nicht etwa konservativ?“

Jenen die sich sowohl PRO als auch CONTRA um den Einführung des VB Gedanken machen und sich darüber auszutauschen, nur immer wieder zuzurufen:

„Bleibt ruhig, es ist ein Test und es wird schon werden.“

ist etwas dünne.

Das Ding läuft! Die Tabelle wird am Ende der Saison anders ausschauen, als würde ohne VB gespielt. Das must doch auch DU merken.


jenseits
12. November 2017 um 15:15  |  627955

Was für ein Spiel. Nach den zig Torchancen kann Bayern mit einer einzigen wieder in Führung gehen. Rote Karte, Freistoß mit Nachsetzen und Ausgleich. 😀


psi
12. November 2017 um 15:20  |  627956

Ausgleich Turbine 2:2
Frauenfußball ist ja nicht so mein Ding, aber
das Spiel ist immerhin spannend.
Und da sonst kein Fußball ist, sehe ich gleich Tennis, ATP-Finals.
erstes Spiel mit Federer.


Tsubasa
12. November 2017 um 15:21  |  627957

Ich empfehle einfach den Grundsatz beim American Football zu beachten: Es zählt was der Schiri auf dem Feld angezeigt hat und umentschieden wird nur bei eindeutigem Fehler.
Aber der deutsche Fußball will im Mittelalter bleiben und wieder Phantomtore haben.


Tsubasa
12. November 2017 um 15:24  |  627958

Wer nach dem Spiel bei VW weiter auf der Abschaffung des VBs beharrt statt diesen die Zeit zur stetigen Verbesserung zu geben, dem ist nicht mehr zu helfen.
Wäre mega gewesen ein 1:6 in Wolfsburg zu sehen.


Ursula
12. November 2017 um 15:28  |  627959

Ich muss HIER ungern, die Gründe sind
bekannt, dem User @ dewm uneingeschränkt
Recht geben!!

Die Hinweise auf funktionierende „VB“-
Entscheidungen hinken nicht, sie gehen
an Krücken, wenn Basketball, Eishockey,
American Football oder Rugby, gar beim
„Hallenhalma“ und selbst beim Schach, diese
herhalten müssen, um Rechtfertigungen
für den VB in „unserem“ Fußball zu finden….

DER FUßBALL ist ein völlig anderes Spiel!!!

Das in epischen Längen, wie einige User dies
zur Genüge „aufgebröselt“ haben, nun noch
einmal plastisch zu machen, dazu fehlt mir
die Zeit und die Muße, aber merken das die
Befürworter denn nicht (?), UNSER Fußball
wird dadurch systematisch verändert und die
ohnehin Großen profitieren NOCH MEHR!!!

…UND WAS passiert in den „unteren Klassen“,
in den Jugendmannschaften???

DANN haben wir „MEHRKLASSENFUßBALL“,
die mit „VB“ und die OHNE „auskommen müssen“…..

…und der eigentliche Schiedsrichter verliert mehr
und mehr an Autorität! Eben besonders in den
„unteren Klassen“! Die „Früchte“ sind bekannt! Tja…

Wer will denn das???


Tsubasa
12. November 2017 um 15:32  |  627960

@Ursula: ich will das. Das Experiment hat sehr deutlich gezeigt, dass die Schiris nicht unfähig sind, sondern teilweise die Szenen tatsächlich gänzlich anders beurteilen und teilweise einfach korrigiert werden müssen.
Der Fußball muss sich entscheiden: das immer gleiche Spiel, dessen Markt auf dem Zenit ist oder endlich mal Reformen und sich für die Zukunft rüsten. Die Kuh ist gemolken.


hurdiegerdie
12. November 2017 um 15:35  |  627961

sunny1703
12. November 2017 um 14:57 | 627953
Du sagst:
„Wer pro VB ist, ist pro Bayern München, klassisch populistisch,aber auch klassisch richtig.“

Da cih pro VB bin, wirst du mir also vor ich sei für Bayern. Du wirfst es mir vor, unabhängig davon, ob du es auch anderen vorwirfts.


Tsubasa
12. November 2017 um 15:40  |  627962

Ich bin absolut contra Bayern aber pro Videobeweis und wäre dieser gemäß den Richtlinien angewendet worden beim Spiel gegen Bayern hätten wir nen Elfer gehabt und Boateng Gelb. Die Ausführung ist mangelhaft nicht der Videobeweis


12. November 2017 um 15:40  |  627963

..mein mitllerweile grösstes Problem:: ab der 2. Liga, bis nach ganz unten , ist der Schiri dann in engen Spielen endgültig Spielball der Emotionen. Die Autorität des Schiris wird eh´immer schwieriger, durchzusetzen-seit dem elektronischen Hilfsauge..ist er ohne dieses Vehikel über kurz oder lang, nur noch Kalle Arsch..(?)
Wir installieren damit für 99,9% der Schiri-Gilde ein weiteres, ziemliches großes Problem.
Mich würden da Umfragen bei Amateuschiris in der Jugend und den unteren Klassen sehr interessieren, ob meine Vermutung zutrifft oder ob diese Annahme unbegründet ist.


psi
12. November 2017 um 15:41  |  627964

Kann sich denn jemand vorstellen, dass der
VB zurückgenommen wird?
Dann müsste man ja zugeben, dass die Entscheidung
falsch war und die Umsetzung mangelhaft.
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Eher wird weiter rumexperimentiert.
Vielleicht gibt es ein paar Fehlentscheidungen weniger,
das heisst aber nicht, dass eine Mannschaft
durch eine Fehlentscheidung des VS nicht auch absteigen
kann.


Ursula
12. November 2017 um 15:42  |  627965

@ Tsubasa

Die Kuh ist eben noch nicht gemolken!
Sie muss erst vom Eis geholt werden, denn
das Euter ist voll!

„Man“ sollte nach dem „Modus Vivendi“
suchen….

Was habe ich denn gerade geschrieben
@ apo um 15:40 Uhr…???


Tsubasa
12. November 2017 um 15:47  |  627966

@Ursula: Modus Vivendi durch Neustrukturierung des Schiedsrichterwesens und modifizierten VB? Erreichen wir Einigung?


Tsubasa
12. November 2017 um 15:50  |  627967

@Apo: in unteren Klassen lehnt der Linienrichter an der Band und raucht eine.


12. November 2017 um 16:13  |  627968

@ursula..ähnliches. Es gibt überhaupt keine neuen Aspekte bei diesem Thema. Ich habe das Gleiche auch vor Monaten schon geschrieben; allerdings ist dieser Aspekt mittlerweile mein wichtigster Grund, warum ich den VB für unterm Strich keine gute Sache halte.- Er wird eh´eingeführt werden. – Aber angesichts der Erfahrungen , hoffe ich..auf niedrigst möglichem level.
@tsubasa..ich verstehe deine Antwort nicht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. November 2017 um 16:14  |  627969

@Videobeweis

lesenswerter Text in der Frankfurter Allgemeinen, mit dessen Aussage die meisten der Schreiber, die sich in den vergangenen Stunden geäußert haben, wohl nicht mitgehen werden.
Die FAZ-Autoren vergleichen die Diskussion in Deutschland mit der in Italien (wo der VB die Autorität der Schiedsrichter stärkt) sowie mit der Entwicklung des VB im Hockey – Undurchsichtig – hier


sunny1703
12. November 2017 um 16:15  |  627970

Mit einer durchgefrorenen Wolke zurück von Wilmersdorf gegen Hertha 06 , Endergebnis 1:3.

Nun volle Konzentration auf die Liga und möglichst lange am Ziel Wiederaufstieg dran bleiben.

lg sunny


dewm
12. November 2017 um 16:33  |  627971

@SEUCHE um 3:35 Uhr:

Vorweg: Für mich ist der Austausch mit Dir immer extrem mühsam. Wir passen irgendwie nicht. Ich empfinde DEINE Kommentare nicht nur aufgrund der von Dir gewählten Grammatik als extrem unkonzentriert. SORRY für meine Offenheit. Ich nehme unsere Dissonanzen aber gern auf MEINE Kappe. Hier mein Versuch einer Antwort…

Das mit dem „PLEPS“ war nicht auf die jeweilige Entscheidung des Schiedsrichters einer Situation gemünzt, sondern auf die Entscheidung der Einführung des VB im Fußball. Du kamst mit den „Entwicklern“ des Fußballs. Ich hätte gehofft, DU erklärst, wer eigentlich die PRO-Entscheidung für den VB (und damit die Weiterentwicklung des Fußballs) fällen sollte. Ich meinte dazu: Doch nicht jener, der immer mal auf der Mittellinie sitzt oder SKY abonniert hat. Wer sollte zumindest mitentscheiden? Wenn es um die Entscheidung geht, stellt sich eben die entscheidende Frage: Die des eigentlichen Ziels.

Das mit dem „gründlich drüber schauen“ war von Dir sicher nicht ernst gemeint.

Du schreibst dann zusammenhanglos etwas von „Gerechtigkeitssinn“ und „Charakterlosigkeit“. Ich gehe einmal davon aus, Du hältst DICH für besonders „charakterstark“ und das scheint Dir wichtig zu sein und wahrscheinlich bist Du das auch. Deshalb soll nun aber auch der Fußball und alle Beteiligten diese, Deine, Stärke spüren… MIT VB? Wäre es nicht viel charakterstärker das Spiel als das zusehen, was es ist: EIN SPIEL? Musst Du das Spiel nun unbedingt DEINEN Ansprüchen anpassen? Zeugt das wirklich von Charakterstärke?

Dein nächste Absatz ist völlig verquer. Zunächst einmal ist mein Hauptkritikpunkt der Einführung gerade die fehlende Zieldefinition, schrieb ich ja bereits. Somit sind wir die ganze Zeit beim Grundthema VB. Und ja das Spiel ist Ablenkung für alle Beteiligten. Somit dient es gern als Gesprächsthema (Diskussion und frotzeln).

Dann erneut Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist Dir wahrlich sehr wichtig. Mich würde einmal (aber sicher nur OFFLINE) interessieren, ob DU „GERECHTIGKEIT“ für Dich einmal definiert hast. Was ist Gerechtigkeit? Ist Gerechtigkeit immer, überall und aus jeder Perspektive gleich? Und in unserem Kontext: Was ist Gerechtigkeit im Fußball? Grübelst Du bei DEINEM „Bayern-Beispiel“ wenn diese beiden Tore NICHT unberechtigt waren? Hätten die Bayern dann nicht gerechterweise bei 30:3 Torschüsse das Spiel trotzdem gewinnen müssen? Der Ausgang eines Spiels hängt doch von so extrem vielem ab, was den Toren vorgelagert ist, diese und damit den Spielausgang aber entscheidend beeinflussen… Und überhaupt, ist es gerecht, dass den Bayern ein viel, viel wertvollerer Kader zusteht?

Glaub mir: Selbst ohne STILLERs Nachweise aufgrund der Berechnungen und Herleitungen haut ’s Dir in der Ebene unter der Frage der Regelkonformität eines Tores in Sachen „Gerechtigkeit“ die Füße weg.


Tojan
12. November 2017 um 17:05  |  627972

ich finds lustig, wie immer die gerechtigkeitskeule raus geholt wird von den gegnern, ob wohl diese von den befürwortern gar nicht angewendet wird…


dewm
12. November 2017 um 17:10  |  627973

@TOJAN um 17:05 Uhr: Beziehst DU Dich auf meine Antwort an SEUCHE? Wenn ja. SEUCHE sprach von Gerechtigkeit! Mehr Gerechtigkeit wäre sein PRO. So verstand ich ihn, darauf antwortete ich. So funktioniert doch eine Diskussion. Was ist „lustig“?


Tojan
12. November 2017 um 17:13  |  627974

@dewm
ging mir eher um die disskusion heute nacht.


sunny1703
12. November 2017 um 17:13  |  627975

Ich finde es immer interessant,wenn jemand einer anderen Sportart, dem Fußball Ratschläge gibt,um so erfolgreich zu werden wie diese Sportart, wie jetzt durch den ehemaligen Hockeyspieler und jetzigen Redakteur der FAZ.

Der Niedergang des Fußballs macht sich ganz klar an Zahlen fest im Gegensatz zum durch den VB erfolgreichen Hockey.

Spitzenreiter Herren Bundesliga Hockey RW Köln gegen Crefelder HTC am 30.10. 3:1. mit der Superduperneuerung und Modernisierung Videobeweis

Zahl der entfesselten Zuschauer 250 ZWEIHUNDERTFÜNFZIG !!!!!!!

Vierte Liga armseliger Deutscher Fußball ohne Videobeweis,ohne Regelveränderungen,ohne Zeitstrafe usw Viktoria Köln gegen Westfalia Rhynern am 04.11. 6:1

Mit Handschlag begrüßte Zuschauer 864!!!!!!!

Wer solche Befürworter einer Regeländerung findet, braucht keine Gegner mehr!

lg sunny


Ursula
12. November 2017 um 17:17  |  627976

apollinaris
12. November 2017 um 16:13

„@ursula..ähnliches.“

Ich bin dann mal wieder weg!
Nächtle! Die „sabbernden“ Hunde…


Tojan
12. November 2017 um 17:21  |  627977

@sunny
dass du nicht auf den verweiß nach italien in dem artikel eingehst, sagt hingegen auch einiges aus.


dewm
12. November 2017 um 17:22  |  627978

@UWE: Beim lesen des Artikel der FAZ musste ich laut auflachen.

„In Deutschland schien das Experiment auf sicheren Füßen zu stehen, denn angesichts deutscher Gründlichkeit durfte damit gerechnet werden, dass allzu große böse Überraschungen ausbleiben würden“

Großartige Satire! Zeigen wir Deutschen gerade wie perfekt wir Projekte in den „Sand“ setzen können. Ich nenne mal gar nicht erst Beispiele, denn es sind nicht nur Bau-Projekte an denen wir jämmerlich scheitern. Immer ist der Grund der gleiche: Unklare Zieldefinition, einfach mal anfangen in totaler Überheblichkeit. Worte und vor allem Bilder zählen, persönliche Verantwortung für Entscheidungen übernimmt niemand mehr. Alles bleibt vage. Kritiker werden „abgewatscht“ oder kommen gar nicht erst zu Wort. WIR sind die geilen Deutschen, wir können das! Wir sind besser. Im Ausland wundert man sich oft nicht mal mehr, man lächelt nur noch mitleidig. Die Einführung des VB reiht sich perfekt ins Versagen ein. Wer müsste denn die Verantwortung tragen, wenn der VB scheitert?

Aber auch der Artikel erklärt das Ziel der Einführung nicht ausreichend. Es scheint darum zu gehen, „klare Fehlentscheidungen“ zu vermindern. Was aber nicht begründet wurde. Wenn das so wäre, wären einige „PRO-ImmerHerthaner“ enttäuscht.

@TOJAN: Dann SORRY!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. November 2017 um 17:42  |  627979

@dewm

Es scheint darum zu gehen, „klare Fehlentscheidungen“ zu vermindern. Was aber nicht begründet wurde.

Ich finde dieses Ziel des Videobeweises selbsterklärend.
Welche Begründung benötigst Du, um die Absicht zu verstehen?


apollinaris
12. November 2017 um 17:43  |  627980

Ergänzend zu @Sunny: ein Hockeybationalspieler mal in einem Interview über mangelnde Zuschauerzahlen: „ zu komplizierte Regeln. Zu schnell ( kleiner Ball)- Am tv viel attraktiver ‚‘‘


sunny1703
12. November 2017 um 17:47  |  627981

@tojan

Da wird auf einen Artikel der Gazetta nach dem zweiten Spieltag hingewiesen. Ich habe nach dem zweiten Spieltag des Seria A Artikel gelesen, dass VB Befürworter wie Buffon die Vielzahl der Vb Anwendungen kritisieren, in die gleiche Kerbe haute der Schiedsrichterchef Nicola Rizzoli.

Wenn sich das inzwischen in Italien gebessert hat, wunderbar, na dann warte ich darauf, dass das bisherige deutsche Vb Chaos im vielleicht funktionierenden italienischen System aufgeht!

lg sunny


hurdiegerdie
12. November 2017 um 18:02  |  627982

sunny1703
12. November 2017 um 17:13 | 627975

Ich finde es immer interessant, wenn die Gegner des Videobeweises mit Zuschauerzahlen argumentieren, dann aber die Zuschaerzahlen (am Fernsehen) als Argument nehmen, dass er ja nur für die Zuschauer (Werbung) eingeführt worden ist.


Tsubasa
12. November 2017 um 18:03  |  627983

@sunny geht mittlerweile mit der typischen Überheblichkeit der Fußballwelt an die Sache und argumentiert mit Zuschauerzahlen.

Ohne Kommentar.

Man sollte den VB tatsächlich abschaffen, es überfordert das Fußballklientel.


dewm
12. November 2017 um 18:05  |  627984

@Uwe um 17:42 Uhr: Mir reicht ein „selbsterklärtes Ziel“ nicht. Wir haben es hier mit einem außerordentlich weitreichenden Projekt zu tun. Du hast die Kommentare hier gelesen. Den Leuten scheint das „selbsterklärende Ziel“ nicht klar sein. Vielleicht bin ich zu kritisch, da der Umgang mit nicht ganz trivialen Projekten mein täglich Brot ist.

Die Einführung ist in Deutschland aktuell an einem jämmerlichen Punkt. Ich frage nach dem Ziel und erkenne keine konkreten Antworten. WANN soll WAS zu welchem Zeitpunkt erreicht werden/sein. Wie ist die Zielerreichung messbar? Wodurch leitet sich Erfolg oder Misserfolg ab? Dir erklärt sich das Thema von selbst. Der Bau eines Flughafens oder Bahnhofs erklärt sich ebenfalls von selbst oder die „Energiewende“… genau das meine ich aber: „Wir fangen mal an und dann sehen wir schon.“ Mir fehlt hier jeglicher Ansatz für Kritik, da eigentlich nüscht lobenswertes zu entdecken ist. Eine ziellose, intransparente Wurschtelei. Es scheint, es sind in einem extrem öffentlichen Feld NUR Stümper am Werk. Und hier geht es nicht darum den VB gut oder schlecht zu finden, hier geht es um klassisches „Einführungsmanagement“. Das ist kein Hexenwerk.

Der Blick auf Italien ist dabei gar nicht mal dumm. Dort wird ein Ziel genannt: Weniger Einflussmöglichkeiten der Mafia. Ich müsste mich genauer beschäftigen, wie dort dieses Ziel definiert ist und transportiert wird. Aber wenn alle wissen wofür und vom Ziel überzeugt sind, marschiert es sich einfacher und Rückschläge verursachen weniger Demoralisierung…


hurdiegerdie
12. November 2017 um 18:06  |  627985

dewm
12. November 2017 um 17:22 | 627978

Es haben ja nicht die Deutschen den VB eingeführt, sondern mit anderen Nationen sich für die Testphase beworben.

Es sind allerdings die Deutschen, die ihn nun zerreden.


sunny1703
12. November 2017 um 18:10  |  627986

@apollinaris

Wenn die wirklich gute Hockeymannschaft von Rot Weiß Köln die zuschauerzahlen von Viktoria Köln ganz zu schweigen von denen von Fortuna Köln erreichen könnten,würden sie vermutlich sogar auf den VB wieder verzichten und den Ball vergößern, mehr Rote Karten verteilen.

Ich schätze man könnte dem wirklich sehr guten Hockeysport in unserem Land zu der Geltung verhelfen, die er eigentlich verdient hat, wenn er sich mal mehr am Fußball orientieren würde.

Aber diese wir sind besser, nimmt euch mal an uns ein Beispiel Arroganz die stünde dem Fußball nicht gut und sollte er einfach sein lassen, ………….ebenso wie umgekehrt.

@ubremer

Der Kampf um die Verhinderung einiger klarer fehlentscheidungen endet in dem gleichen ermessensspielraum, den es jetzt schon gibt,erweitert um die zusätzliche Teilnehme von einigen Herren an der Glotze in Köln.

Und Glotze ist das Stichwort, darum geht es. Der Fußball soll eine mediengerechte Veranstaltung werden,um noch besser vermarktet zu werden.
Gerechtigkeit ist ein Schlagwort, dass dabei leider einen schlechten Beigeschmack bekommt.

Nochmals, es wäre ein Wunder wenn das Rad wieder zurück gedreht werden könnte. Doch die Argumente dafür, die rein aus dem Fußball kommen und nicht von der Formel 1 oder was weiß weiß ich welchem Sport sind extrem dünn.

lg sunny


Blauer Montag
12. November 2017 um 18:10  |  627987

Schade irgendwie hurdie um 18:06.
Dinge zu zerreden, die sich mitten in einer Testphase befinden. 🙁


dewm
12. November 2017 um 18:13  |  627988

NEIN HURDIE um 18:06 Uhr: In meinem Text geht es ausschließlich um das Thema „Einführung VB in der Bundesliga“. Sollte der VB in der Bundesliga abgedreht werden, wäre ja der VB nicht gescheitert. Wenn er in Italien funktioniert, könnte man jene Einführung als Benchmark nehmen, und es mit passenderer Strategie und fähigen Leuten erneut versuchen.

Es liegt ja nicht am VB, wenn dessen Ziel nicht klar definiert ist.


sunny1703
12. November 2017 um 18:30  |  627989

@dewm

Wer bestechlich ist, läuft immer Gefahr bestechlich zu werden und darin wird kein Vb der Welt etwas hindern. Wenn ein Spieler der serie A dafür anfällig ist und die übrigens vor allem nicht in Italien sitzende Wettmafia dahinter kommt, wird die Serie A einen Wettskandalfall haben,mit oder ohne Vb.

Wer das als Ziel oder Hintergrund für die Einführung des VB sieht, veräppelt die Leute.

lg sunny


Blauer Montag
12. November 2017 um 18:32  |  627990

Der Schieri ist der Böse meist,
wenn er zum Strafstoß weist. :mrgreen:


hurdiegerdie
12. November 2017 um 18:41  |  627991

dewm
12. November 2017 um 18:13 | 627988

Ich verstehe deine Frage zur Zieldefinition nicht. Vermutlich ist mir das zu klar. Es geht um Reduzierung von Fehlentscheidungen bei einigen wenigen klar umrissenen Situationen.

Hop Schwyz


dewm
12. November 2017 um 18:50  |  627992

@SUNNY um 18:30 Uhr: Das kann sein. Weißt Du wie man das in Italien definiert und erklärt und bewertet? Ohne diese Informationen bringen Spekulationen nüscht. Vielleicht gibt es andere Gründe weshalb es in Italien funktioniert. Ich habe ja nur den FAZ-Artikel. Dort steht, es funktioniere in Italien besser. Garniert mit dem Hinweis „Mafia“. Mehr habe ich nicht.

@HURDIE um 18:41 Uhr: Vermutlich. Aber Du scheinst ja mit der aktuellen Handhabung in der Bundesliga nicht zufrieden. Offensichtlich waren die Ziele nicht korrekt definiert. Denn allen sind (IHRE) Ziele klar und das jeweilige (?) WARUM…

Daran schließt sich die nächste Frage: Wer arbeitet denn die Testphasen auf? Anhand welcher Kriterien soll das Weitere entschieden werden? Ich weiß es nicht.

Ich wundere mich über die Kritik des „Zerredens“. Ist „Zerreden“ was anderes als Kritik? Oder ist Kritik aktuell wirklich unerwünscht? Wenn ja, wann darf kritisiert werden? Ich komme da auf meine Beispiele aktueller glorreicher deutscher Großprojekte. @HURDIE: Du könntest evtl. aus der Schweiz berichten, wie man ein Großprojekt zum Erfolg führt. #TUNNEL Dort hat man ALLES anders (viel, viel richtiger) gemacht, als wir „geilsten Deutschen der Welt“ bei unseren Projekten, die jeweiligen Ergebnisse sprechen Bände…

Und @SUNNY, wie Du um 18:32 Uhr nachlesen kannst, ist BLAUES Niveau eingetroffen. STARK!


hurdiegerdie
12. November 2017 um 18:50  |  627993

dewm
12. November 2017 um 18:13 | 627988

Wie nein? Die Testphase des Videobeweises wurde, wenn ich es rihtig verstehe, von der ifab ausgeschrieben. Deutschland hat sich darum beworben und mit anderen Nationen bekommen. Damit waren bestimmte Auflagen verbunden, was man darf und was nicht (challenge war wohl kein Thema, wenn ich Grindel heute richtig verstanden habe).

Was ist daran jetzt falsch (dein nein)?


hurdiegerdie
12. November 2017 um 19:03  |  627994

DEWM
du kannst jetzt „zerreden“ auf den Prüfstand stellen. Mir ist in der Schnelle kein besseres politisch korrektes Wort eingefallen. Ich meinte damit sicherlich nicht die Diskussion hier im Blog, die mir gut gefällt. Ich meinte eher so Sendungen wie DOPA. Aber ich ziehe das Wort zurck und versichere, niemandem damit zunahe treten zu wollen.

Muss jetzt Schweiz gucken, ohne Videobeweis. Bis später.


dewm
12. November 2017 um 19:04  |  627995

@HURDIE um 18:50 Uhr: Soviel hatte ich auch verstanden. Und weiter? Mehr weiß ich nicht. Der aktuelle Stand in Deutschland ist verheerend. Darüber sind sich (so ich das verstehe) ALLE einig. Darum geht es. Ich versetze mich zum ersten Mal in die Macher und überlege, weshalb ist der aktuelle Stand so verheerend? In meiner beruflichen Praxis ist das ein klassisches Ergebnis mangelhaftes Projektmanagements (Zieldefinition, Kommunikation).

Nun kommen wir aber weg von der bisherigen Frage, ist der VB gut für den Fußball oder nicht? Hierzu hatte ich die Frage gestellt: Was kann er beitragen, den Fußball besser zu machen? Dir ist das klar. Den aktuell Verantwortlichen anscheinend nicht. Und ansonsten auch viel zu wenigen… Das ist mein Eindruck.


pathe
12. November 2017 um 19:08  |  627997

Sorry, dass mich die Debatte um den Videobeweis und Frauenfussball nicht so sehr interessieren. Dafür hätte ich eine Frage zu unserer Hertha:

Sehe ich das richtig, dass aus unserem Kader derzeit nur noch Plattenhardt, Leckie und Haraguchi zur WM fahren können? Also evtl. sogar keiner unserer Spieler, wenn Plattenhardt nicht nominiert wird, Australien die Qualifikation nicht schafft und Haraguchi uns im Sommer verlässt?


sunny1703
12. November 2017 um 19:16  |  628000

@hurdie

Weil ich nach dem Nachmittag ohne Technikfußball noch nicht zum Nachlesen gekommen bin, das erst jetzt.

Da es Dich kränkt, entschuldige ich mich dafür Dich als pro Bayern bezeichnet zu haben.

@dewm

Kannst Du so schreiben wie unser guter @BM?

Ich kann es nicht,vermutlich Du auch nicht und damit hat er doch auch was einmaliges in diesem blog und gehört eben dazu. 🙂

lg sunny


sunny1703
12. November 2017 um 19:20  |  628002

@pathe

Wenn Du es ganz genau nehmen möchtest und den Gaufall annimmst, ist die Frage eher bleibt Genki auch über die Winterpause UND wenn ja wird er für die WM nominiert.

Wenn das passiert, ist er zumindest bis zum Achtelfinale als Herthaner bei der WM.

Das ist nicht ganz unwichtig, wegen der Einsatzprämien für abgestellte Spieler.

lg sunny


Opa
12. November 2017 um 19:21  |  628003

Selbsterklärend?
Derselbe Verband, der heute am Videobeweis unter den „selbsterklärenden“ Zielen herumpfuscht, hat uns doch über Jahre suggeriert, alles wäre mit dem Schiedsrichterwesen in Butter, (seltene) Fehlentscheidungen würden sich über die Saison ausgleichen und Frühwarnsysteme in Sachen Wettmafia ähnlich wirksam wie *hust* der Kampf gegen Doping.

Wenn das „selbsterklärende“ Ziel nun sein soll, die Zahl der Fehlentscheidungen zu reduzieren, müssen wir nun entweder vorher angeschwindelt worden sein oder aber es gab ein signifikantes Problem. Schon an der Stelle dürfte es scheitern, denn die Bereitschaft dieses Verbands, für Transparenz zu sorgen, ist „übersichtlich“.

Und Grindels „Krisenmanagement“ verschlimmbessert die Situation. Jede Woche eine neue, unabgestimmte Wende mit sich zum Teil widersprechendem Regeländerungen. Wie das „selbsterklärend“ sein soll, erschließt sich nicht nur mir nicht.

Abstellung von Nationalspielern
@pathe: Haraguchi kann frühestens am 1.7.2018 wechseln, da sein Vertrag bis zum 30.6.2018 läuft. Das Turnier beginnt am 14.6.2018. Sofern Haraguchi nominiert wird, fährt er als Herthaner zur WM und bis zum 30.6. erhält Hertha anteilig Abstellgebühren.


pathe
12. November 2017 um 19:30  |  628006

@Sunny und @Opa
Vielen Dank für die Antworten und die Hinweise auf die halbe WM-Teilnahme von Haraguchi.
Mir ging es zwar mehr um den möglichen verspäteten Trainingsauftakt einiger unserer Spieler. Aber die Abstellgebühr nehme ich natürlich auch gerne noch mit. 😉


Joey Berlin
12. November 2017 um 19:34  |  628008

@dewm

wg. Veränderungen…
Der Fußball von vor hundert Jahren ist schon lange nicht mehr der heutige. Jede Änderung hatte seine Kritiker auf den Plan gerufen und wieder vergessen. Warum dieser hochemotionale Widerstand gegen eine Innovation, einen nötigen Fortschritt… Schiedsrichter waren und sind zunehmend überfordert, Fehlentscheidungen nerven alle. Ein technisches Hilfswerkzeug soll nun nur die Fehlerquote senken, nicht mehr und nicht weniger. Dass in der Praxis, in einer Testphase, noch nicht alles rund läuft oder Ärger verursacht ist völlig normal. Warum kann man nicht gelassen mit den Kinderkrankheiten und Anlaufschwierigkeiten umgehen? Ich bestreite vehement, dass durch den VB der Charakter des Fußballs verändert wird.

wg.

„Einführungsmanagement“. Das ist kein Hexenwerk.

Wenn der Umgang mit einem Werkzeug Probleme verursacht, muss man eben das Werkzeug verbessern oder den Handwerker besser schulen. Das der DFB die Testphase schlecht vorbereitet hat ist offensichtlich.

Die Einführung ist in Deutschland aktuell an einem jämmerlichen Punkt.

Etwas sehr dramatisch formuliert, wurden nicht bisher auch Fehlentscheidungen korrigiert und verhindert, die sollte man nun nicht unter den Tisch kehren…

PS: Der FAZ Artikel beschreibt sehr schön das „German“-Problem.


hurdiegerdie
12. November 2017 um 19:51  |  628012

sunny1703
12. November 2017 um 19:16 | 628000

Ich finde das Argument so dünn, dass du mich damit sicher nicht kränken kannst. Ich habe dir ja noch 5 weitere Male erlaubt 😉


hurdiegerdie
12. November 2017 um 19:53  |  628014

Die Schweiz hat sich qualifiziert, nach 2 Spielen mit einem Tor, dass man (Elfmeter) nie hätte geben dürfen.

Sie war m.E. insgesamt die bessere Mannschaft. Gerechtigkeit? Was wohl die Nordiren drüber denken.


U.Kliemann
12. November 2017 um 20:01  |  628017

Selten so eine fachkundige ,ausgewogene
Diskussion wie über den VB hier gelesen.
Bravo! Würde ich mir für immer Hertha
immer wünschen! Das ich beim VB bei
@dewm bin ist dabei sekundär.


hurdiegerdie
12. November 2017 um 20:22  |  628021

Opa
12. November 2017 um 19:21 | 628003

Uiih da get ja viel durcheinander.
Ungewohnt auch für dich die logischen Fehlschlüsse.


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