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(sst) – Hallo Herthaner, mittlerweile herrscht wieder ordentlich Betrieb auf dem Schenckendorff-Platz, auch wenn die meisten Nationalmannschaftsfahrer am Mittwoch noch nicht dabei waren. Neu zur Gruppe stießen Sidney Friede und Maxi Mittelstädt.

Insgesamt verlief die WM-Qualifikation für die meisten Herthaner wenig erfolgreich.

Leckie fährt mit Australien zur WM

Nach Marvin Plattenhardt und Genki Haraguchi hat es nun noch ein Berliner nach Russland geschafft. Mathew Leckie gewann mit Australien das Play-off-Rückspiel gegen Honduras 3:1, was nach dem 0:0 im Hinspiel reichte. Wir sagen Herzlichen Glückwunsch. Leckie spielte 90 Minuten durch.

Die Nationalmannschaftsreisen seines Offensivspielers betrachtet Trainer Pal Dardai längst mit mehr als nur gemischten Gefühlen.

Leckie kein Kandidat für die Startelf

„Seit einem Monat ist er nur mit der Nationalmannschaft beschäftigt. Schade, er hat bei uns so gut angefangen, aber Verletzungen und der Reisestress haben ihn zurückgeworfen.“ Was das Spiel am Sonnabend gegen Gladbach (18.30 Uhr) angeht, könne man einen Startelfeinsatz Leckies „eigentlich abhaken“, sagt Dardai. Gut für Hertha und gut auch für Leckie, dass bis März keine Länderspiele angesetzt sind.

Dardai genervt vom Hype um Kiprit

Noch ein Wort zu Muhammed Kiprit. Der Nachwuchsstürmer trainierte ja schon in der vergangenen Woche bei den Profis mit. Angeblich sind mehrere Klubs aus der finanzstarken Premier League an dem Talent interessiert. Dardai ist der ganze Trubel um Kiprit langsam zu viel.

„Er macht den gleichen Eindruck wie alle anderen. Ich weiß nicht, wer ein Interesse daran hat, ihn hochzzuschreiben. Da wird mir zuviel über die Medien gepusht“, sagte Herthas Trainer. Klar, je mehr mediale Aufmerksamkeit Kiprit bekommt, ob zurecht oder nicht, desto mehr Interesse andere Klubs dürfte er generieren. Nur logisch, dass Dardai das unterbinden möchte.

Die Harlekins und die  Stadtmission

Die kalte Jahreszeit hat uns längst eingeholt, Grund genug, hier auf eine Aktion hinzuweisen, die all jene unterstützt, die es nicht so schön warm haben wie die meisten von uns. In Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission veranstalten die Ultras der Harlekins98 mittlerweile im fünften Jahr  am Sonnabend im Olympiastadion die Aktion „Hertha wärmt“. 

Fans, die mal ihren Schrank ausmisten wollen, können ihre alten Kleidungsstücke vor dem Spiel gegen Gladbach auf dem Stadiongelände abgeben. Die Sachen werden dann über die Stadtmission an Obdachlose und Bedürftige verteilt. Alles weitere über die Aktion erfahrt ihr  auf der Homepage der Harlekins98 – hier oder hier im 3:30-Minuten-Clip.

 

Wer noch mehr über soziales Engagement lesen möchte, dem empfehle ich ein Interview mit Alexander Esswein, das morgen in eurer Morgenpost erscheint. Das hat weniger damit zu tun, dass ich es geführt habe, sondern damit, dass der Herr Esswein sich viele kluge Gedanken zu einem wirklich wichtigen Thema macht. Read it.

Training ist morgen unter Ausschluss der Öffentlichkeit

 


65
Kommentare

psi
15. November 2017 um 19:58  |  628454

Ha!


Freddie
15. November 2017 um 20:03  |  628455

Ho!


Colossus
15. November 2017 um 20:30  |  628457

He!


Knipper1892
15. November 2017 um 20:58  |  628458

Hertha BSC!


Tf
15. November 2017 um 22:32  |  628459

„der Herr Esswein“
So so. Nun mögen die „Herren“ uns beglücken, mit Fußball und vielem mehr.


Colossus
15. November 2017 um 22:56  |  628460

Sandro Wagner zu den Bayern für kolportierte bzw. Gewollte 10 Millionen? Da weint das Hertha Herz respektive Konto.


U.Kliemann
15. November 2017 um 23:05  |  628461

Schöner Abend im Turm .Leider ohne Gastgeber.
Der mußte schlafen? Stammtischgesteck war auch
nicht auf dem Tisch ,so das man etwas später
okkupiert wurde.Hat sich aber gelohnt,der abend.


U.Kliemann
15. November 2017 um 23:11  |  628462

Sorry ,A.


pathe
15. November 2017 um 23:33  |  628463

@Colossus
Wie immer: Quelle?


Blauer Montag
15. November 2017 um 23:35  |  628464

Jepp, dafür braucht es keinen Videobeweis U.Kliemann 😉
15. November 2017 um 23:05 | 628461

Schöner Abend im Turm .


Colossus
15. November 2017 um 23:42  |  628465

@pathe die Zeitschrift mit den großen Buchstaben und der kleinen Information dahinter.


Paddy
16. November 2017 um 0:16  |  628466

Also reines Blablabla, alles von den 4x ist eh reine Spekulation und werfen von Namen mit denen man die Verkaufszahlen in die Höhe schießen lassen kann 😀


sunny1703
16. November 2017 um 4:27  |  628470

Von den Bayern wieder zu den Bayern. Wagner nach München ist schon eine Hausnummer. Und 10 Millionen für Bayern Verhältnisse ein Schnäppchen.
Ich habe zwar kaum an die Geschichte mit vedad geglaubt, aber ich hätte sie für Hertha nicht schlecht gefunden.

Ob vedad UND kalou 2018/19 immer noch bei Hertha sind, ist damit immer noch nicht festgelegt.

LG sunny


sunny1703
16. November 2017 um 4:58  |  628471

Turm gestern mit @dan,bolly,bm,u.kliemann,dewm,herthabarca,herthabscmuseum und sunny. Falls nach 21 uhr noch jemand gekommen ist,sorry für die nichterwähnung.
Thema Stadion in noch kleiner runde, gewisses Unverständnis gegenüber dem Antrag ,aber auch wenig Lust auf Brandenburg und inzwischen wenig Euphorie bei dem Thema stadionbau war mein Gefühl gestern abend.

Großes Thema vb. Erstmal fanden eigentlich alle die diskussion hier sehr gut und spannend. Was sich etwas verändert hat, ist die Stimmung betreff dieser technischen Möglichkeit. Einige glauben nicht daran, dass das Rad zurück gedreht werden kann,doch wenn vb dann so gering wie möglich ,egal auf welche Art. Es gab jedoch auch Warnungen am Tisch, diese Form des vb,könnte erst der Anfang sein und am ende in einer ziemlichen Veränderung des einfachen Fußballspiels ausarten. Frage nach warum wurden gestellt,Kritik an der bisherigen Durchführung, der kommunikation usw.viele der Argumente die auch hier im Blog genannt wurden.
Natürlich gab es auch persönliche aussprachen, die verschiedenen Standpunkte wurden dargestellt und „das ist auch gut so“ ,dafür ist so ein Stammtisch da.
Ein netter Abend.

Nächster Stammtisch in 14 tagen, angedacht ist auch wieder ein jahresendestammtisch Mitte dezember, wie in jedem Jahr nur da @apollinaris gestern nicht dabei war,müssen wir das noch genauer besprechen,deshalb bisher auch nur ein angedacht.

LG sunny


Orgelpfiff
16. November 2017 um 8:23  |  628472

@sstier
Aus dem Esswein-Interview: „Ich habe niemandem erzählt, dass ich jetzt bei Common Goal mitmache. Ich wollte das nicht an die große Glocke hängen.“
Mich würde mal interessieren, wie es dann zu dem Interview gekommen ist!


heiligenseer
16. November 2017 um 9:00  |  628473

@Orgelpfiff: Ich verstehe es so, dass er es niemanden seiner Mitspieler erzählt hat.


HerthaBarca
16. November 2017 um 9:10  |  628474

@Esswein
Ich finde es gut, dass er es im Interview ausgeplaudert hat!
Bringt bei mir Sympathiepunkte. Ebenso – wie bereits seit seiner Verpflichtung bekannt – dass seine Frau weiterhin als Krankenschwester arbeitet bzw. gearbeitet hat (wahrscheinlich Mutterschutz).

Ich habe es auch so verstanden, dass er jetzt nicht in die Kabine gegangen ist und sagt: „Ich spende 1% – und ihr so?“
Zumal es ja auch andere Möglichkeiten gibt – zB Kalou tut eine Menge in seiner Heimat!

Vielleicht stößt das den einen oder anderen an, auch darüber nachzudenken und etwas zu tun!

Tu´ Gutes und sprich darüber!


backstreets29
16. November 2017 um 9:15  |  628475

Tu Gutes und rede darüber

Esswein wird halt die Gelegenheit gegeben sich
positiv darzustellen.
Das ist der Sinn von Öffentlichkeitsarbeit.
Da jibts nüscht zu meckern


Jack Bauer
16. November 2017 um 9:19  |  628476

Thema Esswein bin ich bei @HerthaBarca.

Sehr bodenständiger Typ, fällt auch nicht erst in dem Interview auf.
Ein bisschen ungünstig finde ich, dass auf hertha.de der aktuelle Aufmacher „Esswein schließt sich Common Goal an“ ist. Da kommt so ein bisschen das Gefühl auf, dass sich Hertha mit etwas vermarkten will, was der Spieler eigentlich gar nicht so sehr an die große Glocke hängen wollte.


Jack Bauer
16. November 2017 um 9:30  |  628477

Wo wir gerade bei sozialen Aktionen sind:

Ich finde es super, dass @sstier die Hertha wärmt Aktion verlinkt hat. Schade, dass die Aktion nicht im Immerhertha Podcast bei der Vorschaus auf’s Gladbach Spiel erwähnt wurde.


pathe
16. November 2017 um 9:45  |  628478

@Jack Bauer

„Da kommt so ein bisschen das Gefühl auf, dass sich Hertha mit etwas vermarkten will, was der Spieler eigentlich gar nicht so sehr an die große Glocke hängen wollte.“

Dasselbe habe ich auch gedacht. Auf Twitter gibt es gleich drei Einträge zu diesem Thema.

Aber Hut ab vor Esswein. Da habe ich größten Respekt vor!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 9:52  |  628479

@AlexanderEsswein

@orgelpfiff
Mich würde mal interessieren, wie es dann zu dem Interview gekommen ist!

weil wir von der Morgenpost erfahren hatten, dass Esswein sich bei Common Goal engagieren wird. Deshalb haben wir ihn angesprochen, ob er mit uns darüber redet.

Wenn wir so ein Interview bei Hertha anfragen, weiß der Verein spätestens dann (falls Hertha es nicht schon vorher wusste), um welches Thema es geht.
Esswein hat „Ja“ gesagt. Und, wie ich finde, dem Kollegen Stier spannende Sachen erzählt – das Morgenpost-Interview

Zudem hat Esswein gestern Abend auf seinem privaten Instagram-Acoount sowie auf dem von Common Goal offiziell bekannt gegeben, dass und warum er sich bei Common Goal beteiligt – hier zu sehen

Parallel hat auch der Verein (auf dem Hertha-Account bei Twitter) diese Sache publiziert.
Davon abgesehen gab es gestern Abend eine festliche Veranstaltung in Berlin, wo es u.a. um die soziale Verantwortung im Spitzensport ging. Dort war auch Common Goal dabei. Und hat bekanntgegeben, welcher Berliner Fußballprofi bei dieser Sache mitmacht …

Das Ganze ist also orchestriert.
So wie ich es wahrnehme, setzt Esswein seine Popularität (verstärkt durch Hertha) ein, um auf die Organisation Common Goal aufmerksam zu machen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 10:08  |  628480

@Hertha-Dampfer

über die Schiffsaktie sind statt der erhofften 1,46 Millionen Euro nur 410.000 Euro zusammengekommen. Das meiste Geld ist ausgegeben. Und nun – wenn das Schiff in Treptow anlegt ?
Mein Morgenpost-Kolumne Immerhertha – Was wird aus dem Hertha-Schiff – hier

P.S. Über Twitter ist bei mir die Info samt Foto-Beleg angelandet (von jemandem, der früher technische Arbeiten auf dem Schiff gemacht hat):

Wenn die Seewasserkühlung der 2 Motoren nicht vor dem 1.Frost sorgfältig entwässert wird bewegt sich #HerthaDampfer nie mehr aus eigener Kraft da Restwasser Motorblöcke zerreisst! 2013 so passiert

Hoffe, dass dieser Sachstand auch bei den Machern (Ingmar Pering/Christian Wolter) bekannt ist.

Quelle: herthadampfer


Herthas Seuchenvojel
16. November 2017 um 11:12  |  628481

immerhin haben sie nen neuen Käpten (oh Käpten), wie ich gestern lesen durfte
ob der aber nur Trockenschwimmübungen macht (bzw. machen darf), um sein Patent zu halten, keine Ahnung
Immerhin bleibt die Kapitänsmütze nicht schuppenfrei, auch schon was ^^


herthapeter
16. November 2017 um 11:13  |  628482

@Hertha-Dampfer
Ich finde das ganze Thema etwas unglücklich angelegt vom Verein. Es ist klar, dass die allermeisten Fans dieses Schiff zur Traditionspflege, zur Identifikation und als Alleinstellungsmerkmal sehr begrüßen.

Dass der Verein dann den Fans die Proforma-Rechnung zur fälligen Vorkasse präsentiert, mit dem (unausgesprochenen) aber deutlichen Hinweis, „Wenn wir Tradition pflegen sollen, dann bezahlt ihr das bitte schön selber!“, das finde ich nicht in Ordnung. Zumal 399 Euro ein ordentlicher Batzen Geld sind.
Zur Traditionspflege gehörte auch die Rückbesinnung auf das ursprüngliche Logo „Fahne Pur“. Niemand wäre auf die Idee gekommen, die Kosten für die Änderung des Logos in allen Bereichen der KGAA vorab von den Fans einzusammeln. Auch hier entstanden nennenswerte Kosten einzig zur Traditionspflege des Vereins.
In Hamburg gibt es diese bekannte Stadionuhr, ein Marketingcoup, der das Alleinstellungsmerkmal des Vereins herausstellt. Niemand hätte dort gefragt, ob nicht etwa die Fans diese Uhr bitteschön selbst bezahlen sollten.

Meine Meinung: Der Hertha-Dampfer stellt durch seine Besonderheit/Alleinstellungsmerkmal einen Mehrwert für den Verein dar. Man kann sicherlich zusätzliche Möglichkeiten finden, mit dem Dampfer noch weitere Einnahmen zu generieren. Die Fans haben bereits mit über 400.000 Euro (das Wörtchen „nur“ mag ich an dieser Stelle nicht verwenden) einen gehörigen Anteil beigetragen. Damit ist es aber auch gut. Den Rest wird der Verein sicherlich stemmen können.

Mein perönlicher Tipp: Schlagt doch auf jedes Ticket 1€ Dampfer-Soli!
Dann habt ihr das meiste Geld schon nach einer Saison im Säckel.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 11:30  |  628483

@herthapeter

Ich finde das ganze Thema etwas unglücklich angelegt vom Verein … Dass der Verein dann den Fans die Proforma-Rechnung zur fälligen Vorkasse präsentiert, mit dem (unausgesprochenen) aber deutlichen Hinweis, „Wenn wir Tradition pflegen sollen, dann bezahlt ihr das bitte schön selber!“, das finde ich nicht in Ordnung.

Wenn es so wäre, wäre das in der Tat nicht in Ordnung.
Aber Du beschreibst nicht, was passiert ist.
Hertha hat da nichts angelegt. Tatsächlich haben zwei Privatleute das Schiff gekauft. Und dann geschaut, wieviel Geld sie von Herthanern einsammeln können. Dafür haben sie die Form einer Kommanditgesellschaft auf Aktien samt eines Wertpapierprospektes gewählt (Warum?).
Jetzt ist eine Summe zusammen gekommen, die einerseits stattlich ist. Andrerseits ist die Summe für dieses Projektes (Kauf, Überführung, Umbau) deutlich zu gering.

Die Situation, in die die Macher (Pering/Wolter) das Schiffsprojekt manövriert haben, wird kompliziert aufzulösen sein.

Um nicht verkehrt verstanden zu werden: Ich gehe davon aus, dass die Macher in guter Absicht unterwegs sind. Aber das wird ein Rad gedreht, das sehr, sehr groß ist.

Nichts von der aktuellen Situation hat der Verein Hertha angerührt (Hertha hätte es auch nicht so angerührt).
Schauen wir mal. Ob sich Großspender, Firmen, was auch immer finden lassen, die bisher nicht gefunden wurden.

Falls nicht, hätte ich eine Idee, wer die Scherben (die finanziellen und die für das Image) zusammenkehren muss …


Herthapeter
16. November 2017 um 11:43  |  628484

@Uwe Bremer
Ich gestehe, mir fehlte es in dieser Geschichte etwas an Durchblick.

Bei mir ist es eher als Vorwurf angekommen, dass die Fans Tradition einfordern, aber dann zu knauserig seien, die Kosten zu tragen. Dieser Eindruck kann durchaus trügerisch gewesen sein.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 11:48  |  628485

@herthapeter

allet jut.
Ja, in der Kolumne geht es um Tradition. Am Beispiel, wie das Projekt mit dem Hertha-Dampfer läuft …


Seppel
16. November 2017 um 12:05  |  628486

Ich denke oft quer und doch möchte ich beim Thema Hertha Dampfer ganz einfach denken:
Schade, dass Hertha „ihren“ Dampfer nicht selbst kauft. Schade, dass Hertha diese Dinge (Fanhaus etc.) nicht selbst in die Hand nimmt und finanziert. Hertha gibt so viel Geld aus, zum Teil unnötig viel Geld aus, dass ich mir wünschen würde solche besonderen Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Ich halte schon mal eine Wange für die zu erwartende Ohrfeige hin😁


pathe
16. November 2017 um 12:17  |  628487

An dem Gerücht, dass Sandro Wagner im Winter zu den Bayern wechseln könnte, ist was dran…

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/710784/artikel_nagelsmann-bestaetigt-wagners-bayern-plaene.html


Opa
16. November 2017 um 12:27  |  628489

@UB: Welche Idee hättest Du denn?

„Falls nicht, hätte ich eine Idee, wer die Scherben (die finanziellen und die für das Image) zusammenkehren muss …“?

Der Verein? Gegenbauer? immerhertha?


hurdiegerdie
16. November 2017 um 12:33  |  628490

herthapeter
16. November 2017 um 11:13 | 628482

Ohne Gewähr.

Sobald ich mich richtig erinnere, hat der Schwenk zu Fahne pur eine (wie immer das im Finanzsprech heisst), imaginäre Ressource von etwa 20 Mio (so ich mich erinnere) geschaffen.


psi
16. November 2017 um 12:59  |  628491

Sollte in ein paar Jahren ein ImmerHertha- Treffen
auf dem Dampfer statt finden, werde ich mit
großer Begeisterung dabei sein.
Bis dahin beschäftige ich mich eher weniger
mit diesem Thema.


Opa
16. November 2017 um 13:06  |  628492

Der nächste Skandal?
Mit der Wagnerverpflichtung wollen die Bayern doch nur vom Missbrauchsskandal ablenken.


16. November 2017 um 13:25  |  628493

Zwei Privatleute haben das Schiff gekauft? – Wohl eher die 1892te Schiffartsgesellschaft und somit alle diejenigen, die eine Aktie erworben haben. Damit ist wohl die Frage beantwortet, warum die Wahl der Aktiengesellschaft. Damit die Fans einen Anteil an dem Schiff haben können der wie kein anderes Symbol für die Hertha steht! Ich finde das ist eine gute Lösung. Das Schiff konnte gesichert und nach Berlin überführt werden. Ob das Schiff regelmäßig Dienst leisten kann, ob es in den Orginalzustand zurückgebaut wird oder als Teil eines Herthaausstellung enden wird- das wird die Zukunft zeigen. Ich finde die Initiative der Vorstandsmitglieder gut und richtig, der Verein soll sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 13:25  |  628494

@opa

Welche Idee hättest Du denn?

Ich habe relativ klare Vorstellungen, was dann passiert wird
.
Aber ehe es soweit ist, hoffen wir mal, dass das Hertha-Schiff fachgerecht gewartet wird. Dass es einen Anlegeplatz in Berlin erreicht. Dass es den Winter unbeschadet übersteht. Und dass die Macher eine zukunftsträchtige Lösung für das Hertha-Schiff finden.

Um die Zeit zu überbrücken, gebe ich eine Lokalrunde Blogtugend aus
#Geduld


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 13:28  |  628495

@Tatti

willkommen in der Immerhertha-Runde.
Wir freuen uns über jeden, der hier mitschreibt, ob unter einem Nickname oder seinem Klarnamen.

Das Schiff konnte gesichert und nach Berlin überführt werden.

Oh, gibt es Neuigkeiten? Die „Hertha“ liegt nicht mehr im Hafen Wustermark? Die Tauglichkeitsprüfung ist absolviert und bestanden? Und das Schiff nach Berlin überführt worden?


frankophot
16. November 2017 um 13:35  |  628496

Das Wintertransferfenster sollte für Vereine, die in einem Zeitraum x Transfers mit mehr als der Summe y getätigt haben, geschlossen bleiben…


Jack Bauer
16. November 2017 um 13:37  |  628497

Infos aus der PK:

– Rekik hat heute wieder mit der Mannschaft trainiert
– Ein paar Personalien hat Dardai noch nicht entschieden.
– Möglichkeit besteht, dass Selke und Ibisevic zusammen beginnen
– Besetzung der Doppel-6 hängt davon ab, ob man mit zwei Stürmern spielt, oder mit einem. „Mischung muss stimmen“.
Meine Befürchtung: Dardai meint mit „Mischung“ eine defensive Doppel-6 (Skjelbred und Lustenberger) bei zwei Stürmern.
Meine Hoffnung: Dardai stellt Maier und Skjelbred auf, da du in einem 4-4-2 zwingend kreative Offensivakzente aus der Doppel-6 benötigst.
Mein Tipp: Dardai wird sich für’s 4-4-2 inklusive defensiver Doppel-6 entscheiden, da Duda nicht fit genug für 90 Minuten ist und er Lazaro auf dem Flügel braucht – zumindest solange Leckie nicht bei 100% ist.


Blauer Montag
16. November 2017 um 13:37  |  628498

Derart viele Unsympathen auf einem Bild bzw. einer einzigen Collage. 😈 Opa
16. November 2017 um 13:06 | 628492


Blauer Montag
16. November 2017 um 13:41  |  628499

Meine Hoffnung: Dardai stellt Maier und Skjelbred auf,

Das würde meines Erachtens auch passen bei einem 4-2-3-1. Wobei ich nicht erahne, wie Dárdai dann die offensiven Außenpositionen besetzen würde. 😕


Better Energy
16. November 2017 um 14:01  |  628500

@ub

Das Schiff hat die KGaA gekauft.

Für diese Gesellschaft gilt auch das lex spezialis AktG und deren Sondervorschriften. Für diese Rechtsform gibt es da auch das genehmigte Kapital…


16. November 2017 um 14:02  |  628501

@Uwe Bremer: Danke für die freundliche Begrüßung

Das wichtigste ist doch das etwas passiert. Bei Hertha im Dialog wurde der aktuelle Stand ja verkündet und die finalen Schritte der Überführung stehen kurz bevor.
Den Akteuren Unkenntnis zu unterstellen ist in diesem Zusammenhang vielleicht sachlich richtig aber für mich eher Polemik. Die Zustände in den öffentlichen Behörden sind ja hinlänglich bekannt. Klar würden „Schiffsfachleute“ Abkürzungen kennen um das Schiff schneller ins Wasser zu bekommen- aber wir leben in Berlin. Eine Schwimmbefähigung für ein Dampfer der bis vor kurzem Dienst getan hat? typisch.
In der Sache Herthaschiff staune ich nur über die Ungeduld- Wer predigt denn hier immer die Blogtugend?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 14:03  |  628502

@tatti

Zwei Privatleute haben das Schiff gekauft? – Wohl eher die 1892te Schiffartsgesellschaft und somit alle diejenigen, die eine Aktie erworben haben.

Wenn die erste Darstellung verkürzt erscheint, mache ich es präziser.
Den Hertha-Dampfer hat die 1892ste Schifffahrtsgesellschaft erworben.
Geführte diese Gesellschaft von Ingmar Pering als Geschäftsführer des persönlich haftenden Gesellschafters. Christian Wolter ist Vorsitzender des dreiköpfigen Aufsichtsrates der Gesellschaft.

Im Wertpapierprospekt wird an mehreren Stellen auf die herausgehobene Rolle von Pering und Wolter eingegangen.
Im Abschnitt E4 ist zu lesen unter der Überschrift:
Wesentliche Interessen an dem Angebot und Interessenkonflikte

Herr Pering und Herr Wolter haben als derzeitige wirtschaftliche Eigentümer, die auch zukünftig an der Emittentin beteiligt sein werden, ein Interesse an der Durchführung dieses öffentlichen Angebots.
Sie sind zudem am persönlich haftenden Gesellschafter beteiligt und nehmen in der Emittentin gleichzeitig Geschäftsführungs- bzw. Aufsichtsratsfunktionen wahr. Ebenso sind sie anderweitig unternehmerisch tätig und fungieren als Präsidiumsmitglieder des Hertha B.S.C. e.V. Hierin können Interessenkonflikte angelegt sein.

Im Abschnitt 2.1 über Risiken heißt es:

Abhängigkeit von Herrn Ingmar Pering
Der persönlich haftende Gesellschafter wird derzeit allein von dessen Geschäftsführer, Herrn Ingmar Pering, geleitet. Weder der persönlich haftende Gesellschafter noch die Emittentin beschäftigen derzeit Mitarbeiter. Bei Verhinderung von Herrn Pering aufgrund Urlaubs, Krankheit oder sonstigen Gründen besteht das Risiko verzögerter oder entfallen- der Handlungsfähigkeit der Emittentin. Scheidet Herr Pering aus dem Amt aus, so besteht das Risiko, dass kein geeigneter Nachfolger gefunden werden kann.
Interessenkonflikt aufgrund Gesellschafterstellung
Gesellschafter des persönlich haftenden Gesellschafters sind Herr Pering und Herr Christian Wolter, die gleichzeitig Geschäftsführungs- bzw. Aufsichtsratsfunktionen in der Emit- tentin bekleiden. Hierin kann ein Interessenkonflikt angelegt sein, soweit beide Personen bei ihrer Geschäftsführungs- bzw. Aufsichtstätigkeit nicht oder nicht nur das wirtschaftliche Interesse der Emittentin, sondern auch des persönlich haftenden Gesellschafters an sich verfolgen und die Emittentin auf diese Weise benachteiligen könnten.

Quelle: Wertpapierprospekt der 1892ste Schifffahrtsgesellschaft – hier

P.S. Der Vollständigkeitshalber weise ich auf meine Aussage von 11.30 Uhr:

Ich gehe davon aus, dass die Macher in guter Absicht unterwegs sind.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 14:11  |  628503

@tatti

In der Sache Herthaschiff staune ich nur über die Ungeduld- Wer predigt denn hier immer die Blogtugend?

habe um 13.25 Uhr zu diesem Thema bereits eine Runde Blogtugend ausgegeben.
Wenn Du (wir Duzen uns hier im Blog) in Sachen Hertha-Schiff ebenfalls mit einer Lokalrunde #Geduld einsteigt, machen wir das so.
Das Projekt Hertha-Dampfer scheint einiges von der Blogtugend zu brauchen/vertragen.

P.S. Mir gefällt Dein Humor:

Den Akteuren Unkenntnis zu unterstellen ist in diesem Zusammenhang vielleicht sachlich richtig aber für mich eher Polemik.


Orgelpfiff
16. November 2017 um 14:24  |  628504

@Uwe Bremer
16. November 2017 um 9:52 | 628479

Dankeschön für Darstellung und Einschätzung.


Kritiker
16. November 2017 um 14:25  |  628505

Merkwürdig, dass diese Seite bei Hertha wärmt es tunlichst vermeidet, die Fans oder sogar die Harlekins namentlich als Initiatoren der Aktion zu nennen.
Während in Sachen MV und Spruchbändern die Keule weit geschwungen wird, ist bei solch Anlass nicht ein Wort dafür übrig.
Daher – sehr schwach!


16. November 2017 um 14:26  |  628506

Den Akteuren Unkenntnis zu unterstellen ist in diesem Zusammenhang vielleicht sachlich richtig aber für mich eher Polemik.

Episch.


Opa
16. November 2017 um 14:35  |  628507

Polemik als Humor?
Würden andere solche Kritik nicht als „schäbig“ bezeichnen? Frage ganz unpolemisch 😀


Opa
16. November 2017 um 14:55  |  628508

WM der Gescheiterten
Der US amerikanische Verband überlegt laut kicker, eine WM der Gescheiterten zu veranstalten:

Als Gegner der USA wurden insbesondere der viermalige Weltmeister Italien, die Niederlande, der amtierende Südamerika-Meister Chile sowie Ghana genannt.

Als weitere Teilnehmernationen könnten auch die ebenfalls gescheiterten Irland, Wales oder die Elfenbeinküste in Frage kommen.

Ergeben sich da neue Geldquellen, wenn man den Dampfer als Maskottchen anbietet? 😀


jenseits
16. November 2017 um 15:10  |  628509

Bei der WM der gescheiterten könnte doch auch Hertha mitspielen. Wir gegen Italien, die Niederlande etc. hätte doch was.


16. November 2017 um 15:35  |  628510

@opa
Du bist also überzeugt das das Projekt Dampfer scheitert. Vermutlich hast Du recht.
Möglicherweise geht die Gesellschaft pleite. Auch ich bin kein Träumer der Glaubt mit einem veralteten Kahn die Blaue Flotte zu versenken. Dann wird sie wohl irgendwo an Land enden.
Aber ich finde das Engagement von Pering und Wolter hat vertrauen verdient – bisher kann ich im handeln jedenfalls nichts gegenteiliges erkennen. Wenn sich eine Möglichkeit findet die Hertha am Leben zu erhalten finde ich das richtig. Kämpfen und Siegen – So wie Hertha eben.


Langer
16. November 2017 um 16:01  |  628511

Anstatt sich teilweise genüßlich über das Scheitern des Projekt zu äußern, ist hier mal deutlich festzustellen, dass die Macher des Projekts in jeglicher Form keine oder kaum Untzerstzützung bis ins eigene Präsidium des Vereins fanden. Präsidiumsmitglieder selbst haben sich noch am 25.07.2017 amüsiert gegeben, als das Ziel zum Geburtstag in Berlin festzumachen, fehlschlug.
Erhofft hatten die Macher, über die Schiffs-Aktien im besten Fall 1,46 Millionen Euro einzusammeln. Tatsächlich jedoch kamen nur 410.000 Euro zusammen, so der Text in der Mopo. Festzuhalten ist hier mal das Maximal 1892 Aktien ausgegeben werden sollten das wären mE 399,00 € x 1892 = 754908 €.

Nichtsdestotrotz ist es für alle Herthaner, dass muss ich hier mal einfach so schreiben – beschämend, dass nicht alle 1892 Aktien veräußert werden konnten. Das ist nicht dem Preis geschuldet!!

Hier gab es die Möglichkeit, dass sich Gruppen, Fan Clubs etc gemeinsam eine Aktie anschaffen um das Ziel zu erreichen.

Schade um diese verpasste Möglichkeit der „Huldigung“ der achso oft zitierten Tradition (Stadion, Trikotfarbe etc,etc,…)


Stiller
16. November 2017 um 16:11  |  628512

Ich finde weder Herthas Haltung „Macht ihr das mal (ohne uns)“ noch die jetzige Form mit 2 Privatpersonen als „Macher“ (die das Sagen haben) gelungen.

Man möchte als Fan ja auch nicht als Aktionär behandelt werden, vor allem dann nicht, wenn man da eigentlich nix zu sagen hat. Das kann man dann besser hier tun. 🙂

Das gelandete Schiff und das halbleere Oly, da sehe ich durchaus Parallelen …


Better Energy
16. November 2017 um 16:15  |  628513

@Tatti

Nun zitiert hier Uwe schon aus dem Prospekt, welches alle Kapitalgesellschaften, die öffentlich um Gelder werben, nach dem KAG verpflichtend zu erstellen haben. Darin sind auch alle Risiken und Konflikte zu beschreiben. Darüber hinaus wird es von der BaFin geprüft.

Für solch eine Geldersammelei gibt es heute im deutschen Recht nur zwei vernünftige Gesellschaftsformen: die AG und die KGaA. Beide werden im AktG ausführlich behandelt.

Ob die Dampfer-KGaA „pleite“ geht, wage ich zu bezweifeln. Wie ich oben schon hinwies, hat KGaA immer die Möglichkeit, weiteres Kapital per Satzungsänderung als „genehmigtes Kapital“ einzusanmmeln.

Ferner gibt es da noch das rote Boot in Köpenick…


Opa
16. November 2017 um 16:19  |  628514

@Tatti: Wie kommst Du darauf, wovon ich überzeugt sein soll? Ich sehe wie Uwe einige Punkte durchaus kritisch. Die Gesellschaftsform war falsch gewählt, die Stückelung einigermaßen Unsinn, man hat damit und mit vielen anderen Kleinigkeiten durchaus vorhandenes Engagement gebremst. Auch ich hab Ahnungen, wie man das am Ende irgendwie gesichtswahrend retten wird. Ein Ruhmesblatt war das dennoch nicht. Vor allem nicht vor dem HIntergrund, dass die Meldung, man habe das Schiff „gesichert“, für die Wiederwahl ins Präsidium sicher sehr hilfreich war, danach aber nicht mehr so wahnsinnig viel passierte. Mir persönlich ist es angesichts der Gesamtumstände ein bisserl zu dick, dass sich da jemand als „Retter der Hertha“ feiern ließ, zumal die Hertha nie in Gefahr war. Ich habe seit einigen Jahren Kontakte zum alten Eigentümer gehabt, der über den jetzigen Zustand seines über Jahrzehnte liebevoll und beinahe selbstlos gepflegten Schiffes nicht sonderlich glücklich ist. So wie die Fans über den jetzigen Zustand, dem Liegeplatz in Wustermark, sicher auch nicht glücklich sein können. Von Anfang an war klar, dass die angestrebte Zulassung als Passagierdampfer „schwierig“ wird, um das mal ganz vorsichtig auszudrücken. Die Selbstherrlichkeit und Selbstverständlichkeit, mit der „die Macher“ dieses Ziel kommunizierten, hat mich damals schon überrascht. Der Status Quo überrascht mich hingegen nicht, aber in der Gesellschaftsform, die die gewählt haben, hat außer den beiden eben keiner mitzureden, weshalb ich mich mit Ratschlägen mittlerweile auch zurückhalte. Wer eine Kommanditgesellschaft gründet und Kommanditkapital einsammelt, sollte hinterher kein Mitmachen einfordern, sondern liefern.


Better Energy
16. November 2017 um 16:32  |  628515

@ Langer //16. November 2017 um 16:01 | 628511

Zu:

Nichtsdestotrotz ist es für alle Herthaner, dass muss ich hier mal einfach so schreiben – beschämend, dass nicht alle 1892 Aktien veräußert werden konnten. Das ist nicht dem Preis geschuldet!!

Irgendwann taucht einmal im Gästeblock eine Tapete auf, die genau dies thematisiert. Ich bin ja gespannt, ob dann immer noch so fleißig über den Banner aufgeregt wird wie über die Tapeten der eigenen Kurve.

Andererseits ist es nun verständlich, warum zu „Blau-weiße Hertha, du bist unser Sportverein..“ so wenige im Stadion mitsingen…


Better Energy
16. November 2017 um 16:35  |  628516

@Opa

Die KGaA kann ohne viel Aufwand in eine AG umgewandelt werden. Daher ist bisher nichts verloren…


fechibaby
16. November 2017 um 16:36  |  628517

Der Dampfer soll nun also statt in Tegel in
Treptow-Köpenick stranden.
Ob das so eine gute Idee ist?
Bin gespannt, wie lange dort dann noch der Name
Hertha auf dem Dampfer zu lesen ist.


Opa
16. November 2017 um 16:40  |  628518

@Better Energy: Die Formwandlung von KGaA in eine AG spült aber weder zwingend Geld in die Kasse noch löst sie die Probleme mit der Zulassung.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 17:05  |  628519

@langer

16.01 Uhr

Erhofft hatten die Macher, über die Schiffs-Aktien im besten Fall 1,46 Millionen Euro einzusammeln. Tatsächlich jedoch kamen nur 410.000 Euro zusammen, so der Text in der Mopo. Festzuhalten ist hier mal das Maximal 1892 Aktien ausgegeben werden sollten das wären mE 399,00 € x 1892 = 754908 €.

Die Lektüre von Wertpapierprospekten ist nicht so jedermanns Sache. Weiß nicht, wie es bei Dir ist. Aber es reicht völlig, wenn Du nur auf das Deckblatt des Prospektes schaust. Dort ist der Zweck der KGaA zu lesen:

Wertpapierprospekt
für das öffentliche Angebot
von 3.659 vinkulierten auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
der 1892ste Schiffsbetriebs GmbH & Co. KGaA, Berlin mit den laufenden Nummern
„Blau 126“ bis „Blau 1892“
und
„Weiß 1“ bis „Weiß 1892“

Auf Seite 24 des Prospektes wird erklärt, was es damit auf sich hat: Dass es zwei verschiedene Serien gibt.

„Blaue Serie“ und „weiße Serie“
Die auszugebenden Aktien gehören zwei Serien an, einer sogenannten „blauen Serie“ mit den laufenden Nummern „Blau 1“ bis „Blau 1892“ und einer sogenannten „weißen Serie“ mit den laufenden Nummern „Weiß 1“ bis „Weiß 1892“. Da das bisherige Grundkapital der Emittentin in 125 Aktien aufgeteilt ist, beginnt das öffentliche Angebot mit der Aktie Num- mer „Blau 126“. Abgesehen von ihrer Bezeichnung und der graphischen Gestaltung der jeweiligen Aktienurkunden stehen sämtliche Aktien beider Serien gleich und vermitteln insbesondere dieselben Rechte.

Quelle: Wertpapierprospekt 1892ste Schifffahrtsgesellschaft – hier

Vielleicht haben es die Macher der 1892sten Schifffahrtsgesellschaft nicht immer so laut gesagt. Aber Pering und Wolter haben bei der BAFIN ein Projekt vorgestellt, mit dem es möglich gewesen wäre, bis zu 3659 Aktien zu veräußern. Im besten Fall hätten also 1,46 Millionen Euro zusammen kommen können.

Dieser Umstand ist auch nicht neu. Genauso habe ich es in der Morgenpost aufgeschrieben Ende Januar bei der Vorstellung des Schiffsaktien-Projektes durch Christian Wolter (und Präsident Werner Gegenbauer war dabei) – Bei Hertha kann man Tradition für Geld kaufen – hier

Deshalb steht die Formulierung mit den 1,46 Mio. Euro auch völlig korrekt in der aktuellen Morgenpost – Was wird aus dem Hertha-Dampfer – hier


Freddie
16. November 2017 um 17:21  |  628520

@Langer
Ich wollte eigentlich eine Aktie erwerben, hatte mich auch schon vormerken lassen.
Aber als der Prospekt kam, musste ich feststellen, dass es völlig offen war (und ist), was mit meinem Geld gemacht wird.
Ergo: hab ich es sein lassen


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. November 2017 um 17:22  |  628521

@kritiker

Merkwürdig, dass diese Seite bei Hertha wärmt es tunlichst vermeidet, die Fans oder sogar die Harlekins namentlich als Initiatoren der Aktion zu nennen. Während in Sachen MV und Spruchbändern die Keule weit geschwungen wird, ist bei solch Anlass nicht ein Wort dafür übrig.
Daher – sehr schwach!

Gebe Dir teilweise recht. Habe dem Kollegen gestern Abend den Link geschickt mit dem Video, wo auf die Aktion hingewiesen wird. Habe dazu geschrieben, dass die Sache wichtig sei und im Blog erscheinen soll.

Habe es aber versäumt ihm im Detail zu erklären, was die Hintergründe sind. Das hätten wir besser machen können.
Habe die Harlekins jetzt oben (wenn auch verspätet) als Initiatoren nachgetragen und verlinkt.
Wer nicht nach oben scrollen will – Harlekins98Kleiderspende – hier


zippo
16. November 2017 um 18:12  |  628522

spenden ist immer wichtig. manch einer möchte nicht warten,oder kann nicht zu hertha bsc spielen kommen mit tüten voller klamotten.
deshalb hier der link direkt zur seite der stadtmission mit adressen von stellen an denen spenden abgegeben werden können.
auf der rückseite vom bahnhof zoo in der jebensstrasse befindet sich die bahnhofsmission- die können auch immer kleidung und andere sachspenden gebrauchen.

https://www.berliner-stadtmission.de/komm-und-sieh/kleiderspenden


Exil-Schorfheider
17. November 2017 um 12:29  |  628616

@ub

Liegt es an Firefox Quantico oder an der Seite, dass ich heute auf eine WordPress-Seite mit Benutzername/Passwort-Eingabe lande?

Oder müssen wir nach einer Beförderung meinerseits nur noch über die Aufwandentschädigung reden? 😀

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