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(ub/sst) – Guten Abend aus der Messehalle 17 unterm Funkturm. Der Kollege Sebastian Stier wird Euch mit einem Liveticker von der Mitgliederversammlung von Hertha BSC versorgen. Wünsche viel Spaß.

23.15 Uhr Alle Tagesordnungspunkte sind durch. Werner Gegenbauer verabschiedet die Mitglieder, die Versammlung ist beendet. Auch wir lassen jetzt von der Tastatur. Wir wünschen euch allen eine gute Nacht, vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren. Wir hören und lesen uns morgen wieder. Adios!

23.08 Uhr Schiller: „Wir sehen das nicht als Bedrohung sondern eher als Chance weil wir uns in diesem Zusammenhang als Profiteur begreifen. Wir konkurrieren ja nicht um Spieler, die 222 Millionen kosten, sondern legen unseren Fokus weiter auf die Jugendarbeit.“

23.05 Uhr Dietrich Andresen: „Wenn man diese horrenden Summen sieht, die in Europa für Fußballer ausgegeben werden, sieht man da nicht eine Wolke der Bedrohung aufziehen?“

23.03 Uhr Andre Kalizinski fragt zum Videobeweis im Stadion. „Wie hat sich Hertha BSC dazu positioniert?“ Preetz: „Es wäre hilfreich und zielführend, wenn dem Zuschauer im Stadion die Bilder auch zugeführt werden, die zu dieser oder jener Entscheidung führen. Aber das muss im ersten Schritt das Internationale Regelboard genehmigen.“

22.58 Uhr Arnfried Wünscher: „Wie viele Gegentore müssen denn noch fallen? Die Mannschaft ist ein Schweizer Käse.“ Und überhaupt! „Wir verlieren gegen den 1. FC Köln. Herr Preetz, Sie haben das Talent, immer alles schön zu reden, nur damit Sie ihren Arbeitsplatz retten. Ich bin auch überrascht, dass Hertha BSC so ein schwaches Bild im Europapokal abgibt.“

22.55 Uhr Einschlafen ist nicht, jetzt gehts noch mal in die Vollen. Aussprache zu den Berichten steht an.

22.44 Uhr Ingo Schiller betritt für den Bericht der Geschäftsführung die Bühne. Das heißt, viele Zahlen, viele Statistiken. Kollege Uwe Bremer hat sich heute schon mal die Mühe gemacht, all das für euch lesbar und zum besseren Verständnis aufzuschreiben. Seinen Text findet ihr hier:

https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article212598793/50-8-Mio-Hertha-gibt-so-viel-Personalkosten-aus-wie-nie.html

22.40 Uhr Preetz: „Wir sind in der letzten Zeit aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung eingetreten. Das tun wir aus ausvollster Überzeugung. Leider werden unsere Werte von einem kleinen Teil unserer Anhänger mit Füßen getreten. Sei es mit geschmacklosen Bannern, dem Bespucken von gegnerischen Spielern oder beleidigenden Rufen. Das Ergebnis: Ein Außenbild, für das Hertha BSC nicht verantwortlich ist. Wir sind immer zum Dialog bereit. Aber wir können und werden uns das vereinsschädigende Verhalten einiger Weniger nicht gefallen lassen.“

22.34 Uhr Das von Preetz angesprochene Infrastrukturprojekt kostete 1,5 Millionen Euro.

22.33 Uhr Preetz: „Wir haben durch eure Unterstützung bei der Anleihe die Kunstrasenplätze am Olympiastadion ausbessern und erneuern können.“

22.28 Uhr Preetz: „Wir haben bei unseren Transfers immer darauf geachtet, junge und talentierte Spieler nach Berlin zu holen. Wir wollen ein Ausbildungs- und Weiterbildungsverein sein. Ich finde, dass Hertha BSC das sehr gut steht.“

22.20 Uhr „Aktuell liegen wir hinter unserem Plan in der Liga. Es ist unsere erste Aufgabe, in den restlichen Spielen bis zur Winterpause möglichst viele Punkte zu holen. Wir haben in den letzten Jahren an Stabilität gewonnen, müssen diese aber jedes Jahr aufs Neue nachweisen.“

22.18 Uhr Preetz: „Danke an alle, die die beschwerlichen Wege nach Östersund und Lugansk auf sich genommen hatten. Leider konnten wir das nicht so ganz zurückzahlen auf dem Platz. Am Donnerstag werden wir in Bilbao alles  versuchen, weiterzukommen.“

22.15 Uhr Manager Michael Preetz tritt ans Mikrofon.

22.10 Uhr Ergebnis des Antrags zur Satzungsänderung betreffend des Spielortes liegt vor. Es wurden 1333 Stimmzettel abgegeben, davon waren 15 unglültig und 42 Enthaltungen. 767 stimmten mit Ja, 509 mit Nein. Die für eine Satzungsänderung erforderliche Dreiviertelmehrheit ist nicht erreicht worden.

21.55 Uhr Falls Ihr mal kurz auf den Balkon schauen wollt: Die nächsten beiden Tagungsordnungspunkte sind Wahl des Ältestenrates und Wahl des Vereinsgerichtes … und dann, dann wird Manager Michael Preetz sprechen.

21.43 Uhr Wahl des Revisionsausschusses steht an

21.36  Uhr Versammlungsleiter Dr. Lentfer bestimmt, dass über den Antrag zur Festlegung des Spielortes schriftlich abgestimmt werden muss.

21.35 Uhr Pering hält eine sehr durchdachte Rede, die darauf abzielt, dem Antrag nicht statt zu geben. Er argumentiert u.a. damit, dass er Zweifel hat, dass in der Satzung des e.V. Festlegungen für den Heimspielart der KGaA (zu der die Profimannschaft gehört) getroffen werden dürfen.

21.33 Uhr Ingmar Pering: „Der Vorschlag, nach Luwigsfelde zu gehen, sollte dazu dienen, eine Alternativkulisse gegenüber dem Senat aufzubauen.“

21.29 Uhr Gegenbauer: „Es gibt Gespräche mit dem Senat. Die Arbeitsgruppen tagen. Zum Jahresende werden wir eine Zwischenbilanz ziehen. Wir haben verstanden, dass sie bevorzugen, dass Hertha BSC in Berlin bleibt.“

21.25 Uhr „Sind wir etwa Hertha BSC Berlin-Brandenburg? Wat soll der Quatsch. Die alten Herthaner würden sich im Grab umdrehen wenn man sie ausbuddelt“, sagt einer.

21.17 Uhr Die Stimmung heizt sich auf. Kritische Beträge werden ausgebuht. Ein Redner sagt: „Ich dachte, die Mauer ist vor 27 Jahren abgerissen worden aber hier herrscht immer noch eine Mauer in den Herzen.“

21.15 Uhr Buhrufe für einen Redner, der vorschlägt, das neue Stadion nahe der S7 zwischen Berlin und Potsdam zu bauen.

21.12 Uhr Wieder erhebt sich der Saal. Standing Ovations für die Antragsteller.

21.07 Uhr Antrag von Andreas Funke und weiteren Mitgliedern. § 1 soll mit folgenden Wortlaut ergänzt werden: „Der Spielort der Heimspiele aller Mannschaften des Hertha B.S.C. e.V. und seiner Tochtergesellschaften befindet sich innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin.“ Großer Jubel beim Verlesen des Antrags.

21.02 Uhr Mitglieder stimmen mit großer Mehrheit für den Antrag von Werner Gegenbauer und Thorsten Manske einer Wortlautänderung. Künftig heißt es: „Die Ladung zu den Mitgliederversammlungen hat in Textform (z.B. durch Brief oder Email) unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von drei Wochen für ordentliche Mitgliederversammlungen….. zuerfolgen. Heißt nur, dass Einladung auch per Email möglich und rechtmäßig sind.

20.45 Uhr Jetzt dürfte Leben in die Halle kommen. Punkt 11: Anträge zur Satzungsänderung.

20.40 Uhr Die Teilnehmerzahl ist inzwischen auf 1701 gestiegen. Die anwesenden Mitglieder entlasten mit großer Mehrheit den Aufsichtsrat.

20.38 Uhr Ingmar Pering: „Wir haben einen Liegplatz und können das Schiff nach Berlin holen und schauen, wie wir mit den weiteren Kosten umgehen, die für das Schiff anfallen, aber da habe ich keine großen Bedenken.“

20.36 Uhr Bernd Busse fragt als erster aus dem Publikum. Sein Interesse gilt der Situation des Hertha-Schiffes.

20.27 Uhr Bericht des Revisionsausschusses. Klaus-Dieter Böhlo hat das Wort.

20.21 Uhr Tagesordnungspunkt 6, Bericht des Ältestenrates.

20.14 Uhr Bernd Schiphorst verweist auf die Ausstellung „125 Vereinshistorie Hertha BSC“ im Stadtmuseum. „Leider sind die Besucherzahlen hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben.“ Noch 40 Tage haben alle Herthaner noch Zeit, die Statstik aufzubessern.

20.10 Uhr Die Teilnehmerzahl beträgt 1535 Personen, 1506 davon sind stimmberechtigt.

20.02 Uhr Hans-Joachim Bläsing von der Kegelabteilung erntet den ersten Lacher des Abends.  „Wir haben keine Regierung mehr aber wir haben Hertha und die Kegelabteilung.“

19.53 Uhr Weiter gehts mit Präsident Gegenbauer, der den Bericht des Präsidiums verliest. Derweil werden Trainer und Mannschaft verabschiedet, die die Heimfahrt antreten. Nach der Mitgliederversammlung ist vor Bilbao.

19.51 Uhr „Kommt überraschend“, sagt Zergiebel und fügt an: „Wer an Europa zweifelt, der sollte mal einen Kriegsgräberfriedhof besuchen um zu sehen, was passiert, wenn man so viele Menschen gegeneinander aufhetzt.“

19.47 Uhr Zergiebel hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kriegsgräberhilfe geholfen, die Namen der 36 Herthaner in Erfahrung zu bringen, die im ersten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten.

19.45 Uhr Als Herthaner des Jahres wird Ingo Zergiebel ausgezeichnet.

19.43 Uhr Standing Ovations für Günter Pijorr, der seit 60 Jahren Vereinsmitglied ist.

19.22 Uhr Ehrung verdienter Mitglieder steht an, unter anderem @delpiero für 25 Jahre Mitgliedschaft

19.15 Uhr Ehrung der verstorbenen Mitglieder beginnt. Die Mitglieder erheben sich.

19.07 Uhr Dr. Lentfer tritt als bestimmter Versammlungsleiter auf die Bühne. Vorstellung der 19 Tagesordnungspunkte.

Pal Dardai, Trainer von @herthabsc begrüßt die Mitglieder in der Messehalle unterm Funkturm #hahohe

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19.05 Uhr Gegenbauer ruft Pal Dardai auf die Bühne, Applaus für Herthas Trainer, der kurz die Fans begrüßt und sich wieder setzt. Trainer und Mannschaft werden nur kurz anwesend sein.

19.02 Uhr Herzlich Willkommen auch von meiner Seite, Sebastian Stier hier an der Tastatur. Die noch draußen stehenden Mitglieder werden aufgerufen, in den Saal zu kommen. Präsident Werner Gegenbauer eröffnet. Los gehts.

18.57 Uhr Musikauswahl: „Wir sind so wie wir sind – das Berliner Sorgenkind.“

18.55 Uhr Die Mannschaft mit Trainer Pal Dardai sitzt vorn rechts in den ersten Reihen – von den Spielern aus kann die Veranstaltung losgehen.


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Kommentare

psi
20. November 2017 um 18:46  |  629285

Ha!


20. November 2017 um 18:47  |  629286

Guten Abend Blogpappis.
Und vorab schon mal vielen, lieben Dank für eure Infos.

Meine Aufmerksamkeit ist euch gewiss… zumindest bis zum Schlafengehen 😉

HO!


Susch
20. November 2017 um 19:07  |  629287

Die Musikauswahl stimmt schon mal 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. November 2017 um 19:13  |  629288

@jackbauer

Eine Sache wundert mich aber noch. Wieso taucht die Brooks Ablöse, oder zumindest ein Teil davon, schon in der Bilanz des letzten Jahres auf? Die müsste doch eigentlich in das aktuelle Geschäftsjahr fließen. Und es würde mich auch wundern, wenn Wolfsburg eine Ablösesumme in Raten abstottern müsste.

Der Brooks-Wechsel wurde Anfang Juni publiziert. Warum soll sich Hertha nicht geeinigt haben mit dem VfL, von den 20 Millionen Ablöse elf sofort zu bezahlen und die weiteren 9 Millionen in der nächsten Saison?


Jack Bauer
20. November 2017 um 19:20  |  629289

@Uwe Bremer:

Die Frage, die sich da für mich stellt ist: Gab es eine Notwendigkeit seitens Hertha, einen Teil der Transfersumme sofort zu erhalten? Oder kam dieser Wunsch von Wolfsburg, die meines Wissens die Summe erst später komplett hatten zahlen müssen!?


Mineiro
20. November 2017 um 19:27  |  629290

@Uwe Bremer:

Der Sachverhalt mag so gewesen sein, nur wäre es dann buchhalterisch nicht korrekt wenn Hertha eine Verbindlichkeit von 9 Mio. EUR einbuchen würde, sondern es müsste eine Forderung gegen Wolfsburg in gleicher Höhe aktiviert werden. Dies wiederum vermag nicht den Anstieg der Verbindlichkeiten zu erklären.

Einzig denkbare Erklärung wäre für mich, dass im alten Jahr eine Vorauszahlung der Wolfsburger auf den Transfer von 9 Mio. EUR bei Hertha eingegangen ist und Hertha diese nicht im alten Geschäftsjahr erlöswirksam gebucht hat, sondern als erhaltene Anzahlung unter den Verbindlichkeiten passivierte, da der Transfer erst zum 1.7.2017 – und damit im neuen Geschäftsjahr – wirksam wurde.


20. November 2017 um 19:32  |  629291

Ich glaube, die Frage geht eher an einen Buchhalter, als an einen Fußballfan. Ein Sprung von Jahresbilanz zu Jahresbilanz sehe ich da nicht, da der Zeitpunkt der Vereinbarung gilt. Gut möglich, dass Wolfsburg selber erst im später bestimmte Raten erhält, nennen wir es mal Liquiditätsmanagement (Vermeidung der kurzfristigen Beschaffung liquider Mittel zu ungünstigen Konditionen). Ist aber geraten. Der Beitrag bei #Mineiro klingt logischer.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 19:44  |  629292

Ich habe nach jahrelangen Mühen, das Finanzgebaren Herthas zu verstehen, aufgegeben. Ich habe einfach auch zu wenig Ahnung von Buchhalterei.

Ich halte fest, dass die Verbindlichkeiten wieder gestiegen sind, zum wiederholten Mal. ob diese im nächsten Jahr wieder abgebaut werden, wage ich aus meine Erfahrung heraus zu bezweifeln.

Mich würde nach wie vor auch interessieren, warum auf der Ausgabenseite das Verhältnis von Spielergehältern zu anderen Ausgaben jedes Jahr (aus meine Sicht) steigt, aber ich habe meine Excel-Tabellen gelöscht. Was machen bei 44 Mio Spielergehältern die anderen 75 Mio aus? Steigen die wegen gestiegener Transferkosten an? Das wäre ja noch verständlich!


hurdiegerdie
20. November 2017 um 19:56  |  629293

Ein Hoch auf @delpiero


Susch
20. November 2017 um 19:57  |  629294

Die Verlängerungen von Kalou, Ibisevic und Plattenhardt fallen doch alle ins Geschäftsjahr 16/17 oder?
Das Hertha im Schnitt pro Jahr 6-7 Millionen Verluste macht obwohl man ja viele Rechte mit dem Einstieg KKR zurückgekauft hat, ist ja mittlerweile normal.
Das KKR ausbezahlt wird kann ich nicht glauben.
Ich bin auch kein Buchhalter und solange wir die Lizenz ohne Auflagen bekommen und nicht die besten Spieler verkaufen müssen um mal 5 Millionen für ein Neuzugang zahlen zu können, ist mir das eh egal.
Aber die Gründe warum wir notorisch pleite sind werden wir erst erfahren wenn es zu spät ist.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. November 2017 um 20:00  |  629295

@hurdie

Hertha hat die Ausgaben in acht Kategorien aufgeteilt.
Wir haben in der Dienstagsausgabe der Morgenpost dazu eine Grafik. Versuche morgen mal daran zu denken, für Dich ein Foto mit der Aufschlüsselung hier einzustellen.

@susch

zu KKR habe ich die Aussagen von Finanzchef Ingo Schiller hier in den Kommentaren nach der Veranstaltung am vergangenen Montag relativ ausführlich dargestellt.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 20:04  |  629296

Uwe Bremer
20. November 2017 um 20:00 | 629295

Danke, das ist nett.

Ich habe leider durch einen Computerabsturz nicht mehr meine Zahlen von früheren Jahren zum Vergleich. Aber ich schaue mir das sehr sehr gerne an.


20. November 2017 um 20:06  |  629297

Nett?

Ich finde das sensationell gut wie wir hier gepampert werden 👍


hurdiegerdie
20. November 2017 um 20:25  |  629298

moogli
20. November 2017 um 20:06 | 629297

Du hast recht. Ich schätze das ausserordentlich.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 21:01  |  629299

Mehr seufz, ich will mehr Infos!


20. November 2017 um 21:05  |  629300

Vor nerv Viertel Stunde was schreiben und dann nix mehr?

Prügeln die sich schon? 😎

Ich will wie Hurdie MEEEEHR


20. November 2017 um 21:07  |  629301

Hertha selbst tickert…

20:45 Uhr: Heute Abend geht es um zwei Anträge. Der erste Antrag kommt von Präsident Gegenbauer und Vize-Präsident Manske und befasst sich mit § 12 Nr. 7 der Satzung des e.V.. Künftig kann die Einladung zu Mitgliederversammlungen nicht nur per Briefzustellung, sondern auch per E-Mail erfolgen, um Kosten für den Druck und Porto zu sparen.


20. November 2017 um 21:33  |  629304

Über die Standortfrage tickert Hertha selbst auf der HP mal vorsichtshalber nix 😂


hurdiegerdie
20. November 2017 um 21:46  |  629305

21.33 Uhr Ingmar Pering: „Der Vorschlag, nach Luwigsfelde zu gehen, sollte dazu dienen, eine Alternativkulisse gegenüber dem Senat aufzubauen.“

Heija:
Als ich vor Jahren sagte, das ist ein Bluff… uiuiui 😉


20. November 2017 um 21:52  |  629306

@ub und ich hatten früh geschrieben, daß es sich um eine Verhandlungstaktik handelt… (Ich verwies auf einen Link, Verhandeln im Grenzbereich)

Ich fürchte nur, da kennen sich die meisten Herthafans nicht mit aus…


20. November 2017 um 21:53  |  629307

@Hurdie

Alternative ist aber nicht automatisch ein Bluff.


jenseits
20. November 2017 um 21:57  |  629309

Genau, @moogli. Dann lieber in Satzungen sich selbst restringieren.


psi
20. November 2017 um 21:59  |  629310

21.33 Uhr Ingmar Pering: „Der Vorschlag, nach Luwigsfelde zu gehen, sollte dazu dienen, eine Alternativkulisse gegenüber dem Senat aufzubauen.“

Das dürfte der Senat auch erkannt haben.
Und, dass die Mitglieder nicht begeistert sind,
hat sich auch rumgesprochen.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 21:59  |  629311

Sir Henry
20. November 2017 um 21:53 | 629307

AlternativKULISSE eher schon.


20. November 2017 um 21:59  |  629312

@sst
Auf’m Balkon isses aber nass und kalt….


20. November 2017 um 22:00  |  629313

Stimmt, das klingt anders.


pathe
20. November 2017 um 22:04  |  629315

Eine Frage: Was bedeutet schriftliche Abstimmung? Müssen Wahlzettel angekreuzt und abgegeben werden? Wenn ja: Werden die heute noch ausgezählt?


jenseits
20. November 2017 um 22:06  |  629316

@pathe
Solche schriftlichen Abstimmungen gibt es häufiger mal. Das Auszählen dauert zwar etwas, aber keine Stunden.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 22:06  |  629317

21.36 Uhr Versammlungsleiter Dr. Lentfer bestimmt, dass über den Antrag zur Festlegung des Spielortes schriftlich abgestimmt werden muss.

Das hat er ja gefickt eingeschädelt.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 22:08  |  629318

Ob es wirklich noch bis 1-2 Uhr geht?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. November 2017 um 22:09  |  629319

@pathe

jup, jedes Mitglied hat einen Block mit Stimmzetteln erhalten. In diesem Fall war der Zettel Nr. 11 auszufüllen. Ist längst eingesammelt. Müsste mittlerweile auch ausgezählt sein.


pathe
20. November 2017 um 22:12  |  629320

@jenseits und Uwe Bremer
Danke für die schnellen Antworten! 🙂


coconut
20. November 2017 um 22:15  |  629322

Ich finde den Antrag absolut richtig.
Die „Drohkulisse“ ist doch schon längst keine mehr und selbst wenn man den derzeit handelnden Glauben mag, wer weiß denn, was in 10 oder 20 Jahren (Investor) ist.
Von daher sind Fakten nicht der verkehrte Weg.
Sollte es mal notwendig sein, ein Stadion außerhalb Berlins zu errichten, weil…(keine Ahnung, jeder mag für sich ein Szenario erdenken), dann könnte man die Satzung erneut ändern. Aber eben nur mit der Mehrheitlichen Zustimmung der Mitglieder.


sunny1703
20. November 2017 um 22:19  |  629323

Wenn ich richtig gerechnet habe 57% für nur Berlin. Wenn man dem Präsidenten trauen darf, Auf Wiedersehen, Auf Wiedersehen. ….Stadion auf der grünen Wiese zu Ludwigsfelde und sonstwo in Brandenburg.

Lg sunny


coconut
20. November 2017 um 22:20  |  629324

Ach, da schau her. Während ich meinen vorhergehenden Beitrag schrieb wurde das Ergebnis bekannt gegeben, Also keine erforderliche Mehrheit.
Finde ich bedauerlich, aus oben genannten Gründen.


psi
20. November 2017 um 22:22  |  629325

Die Mehrheit ist dagegen, also kein Stadion in
Brandenburg.
So habe ich W.G. auch verstanden, letzten Montag.


elaine
20. November 2017 um 22:22  |  629326

coconut 20. November 2017 um 22:15 | 629322

Ob der Antrag richtig war ist die Frage. Denn der Antrag war auf die Mannschaften des Hertha e.V. gemünzt und hätte im Zweifel die Profimannschaft eh nicht tangiert. Eigentlich regelt die Satzung auch nur die Bedürfnisse des e.V.


Susch
20. November 2017 um 22:25  |  629327

Sollte Gegenbauer sein Versprechen brechen, dürfte es ungemütlich werden.


coconut
20. November 2017 um 22:26  |  629328

@elaine
Sieh es mir nach, wenn ich da nicht ganz fit bin, wer mit wem und wenn ja, warum nicht verbandelt ist.
Das Geflecht durchschaue ich ohne lange Recherche nicht mehr.
Die Grundverbandelung ist mir klar, aber….
Ich gehe aber davon aus, das die Antragsteller wussten was sie tun.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. November 2017 um 22:28  |  629329

@Standort-Frage

das Präsidium und Aufsichtsrat haben heute beschlossen, im Fall der Entscheidung der Standortfrage eine Mitgliederbefragung zu machen.

Gegenbauer: Das Resultat ist dann bindend.


elaine
20. November 2017 um 22:29  |  629330

coconut 20. November 2017 um 22:26 | 629328

Ich gehe aber davon aus, das die Antragsteller wussten was sie tun.

Offensichtlich nicht. Der Antrag lautete sinngemäß
„Alle Mannschaften des Hertha BSC e.V sollen die Spielstätte in Berlin haben“ Die Profimannschaft ist aber aus dem e.V ausgegliedert
Die Satzungsänderung hätte nur die Amateure betroffen.


sunny1703
20. November 2017 um 22:34  |  629331

Ich fasse es nicht.


HerthaBarca
20. November 2017 um 22:39  |  629332

#Preetz
Nüscht über Kiprit!
#manmanman


Ursula
20. November 2017 um 22:40  |  629333

Ich gehe da nicht mehr hin!
Fühle mich ohnehin „verarscht“…

„Verarscht“ auch, wenn ich die
Zahlen höre (lese)! Da werden
„Bilanztechnisch“ Forderungen
zu Verbindlichkeiten gemacht,
und glasklare Verbindlichkeiten
nicht als solche ausgewiesen…

Da wird mit antizipativen RAP
und transitorischen Rechnungs-
abgrenzungsposten gespielt, dass
dies nur so eine „Freude“ ist!

UND nun haben wir wieder SCHULDEN
von ca. 36 Mio…..???

Schiller ist ein Künstler seiner selbst…


thommy
20. November 2017 um 22:40  |  629334

„Wenn ich richtig gerechnet habe 57% für nur Berlin. Wenn man dem Präsidenten trauen darf, Auf Wiedersehen, Auf Wiedersehen. ….Stadion auf der grünen Wiese zu Ludwigsfelde und sonstwo in Brandenburg.“

eben nicht… die Mehrheit der Mitglieder muss für „nur Berlin“ stimmen…. alle Mitglieder nicht nur die auf der MV, da wird es irgendwann zu einem Extra-Votum kommen


hurdiegerdie
20. November 2017 um 22:41  |  629335

Da es niemals einen Stadionneubau in Ludwigsfelde in den Jahre, in denen der Präsi noch aktiv ist, gegeben hätte, würde er auch sein Wort (zusätzlich zu Jenseits) nicht brechen.


HerthaBarca
20. November 2017 um 22:43  |  629336

@susch
Warum gehst Du davon aus, dass Gegenbauer sich nicht dran hält?


Susch
20. November 2017 um 22:45  |  629337

Dann werden jetzt “alle“ Mitglieder bezüglich des Standorts befragt?
Und da reichen dann 51 %?
https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/hertha-praesident-gegenbauer-wir-brauchen-keine-satzungsaenderung


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. November 2017 um 22:47  |  629338

@susch

lies mal, was um 22.28 Uhr gepostet wurde.


sunny1703
20. November 2017 um 22:47  |  629339

Und dann werden nur die gezählt, die im Umkreis von 5 km von der grünen Wiese entfernt wurden.

Absurd ! Nach Jamaika Chaos, schulz Fundamentalismus die nächste verulkung in Berlin.


Susch
20. November 2017 um 22:48  |  629340

@ HerthaBarca
Habe mir gerade nochmal den Artikel mit Gegenbauer darüber durchgelesen.
Also sollten alle Mitglieder befragt und 51 % dagegen sein, reicht das um ausserhalb von Berlin kein Stadion zu bauen.
Dachte erst das es die heutige Abstimmung betrifft.
@ UB
Alles klar 👍


HerthaBarca
20. November 2017 um 22:50  |  629341

Bei diesem Antrag hätte es in erster Linie die Amateure betroffen!

Es kamen durchaus bedenken, was denn passiert, sollte aus Havariegründen eine Alternative benötigt werden und diese in Brandenburg liegt?

Aus meiner Sicht war der Antrag nicht zuende gedacht!


HerthaBarca
20. November 2017 um 22:52  |  629342

#Herthadampfer
Gut gemeint, schlecht gemacht!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. November 2017 um 22:53  |  629343

@sunny

kannst Du Deinen Post (22.47 Uhr) in einer verständlichen Form verfassen?


Mineiro
20. November 2017 um 22:54  |  629344

Kluger Schachzug, alle Mitglieder zum künftigen Spielort schriftlich zu befragen. Gerade diejenigen, die nicht in Berlin wohnen, dürften eher nicht auf einer MV auftauchen, hinsichtlich des Spielortes aber eine größere Toleranz haben als diejenigen, die da nun den Verein qua Satzungsänderung festnageln wollen.

Wer weiß, ob nicht bis zur Fertigstellung des Stadions Ludwigsfelde längst zu Berlin gehört? 😉


Luschtii
20. November 2017 um 22:59  |  629345

@HerthaBarca
Ich hatte auch den Eindruck, der letztgenannte Einwand, die KGaA wäre von der Satzungsänderung nicht betroffen, war ausschlaggebend für das Ergebnis.

Grüße ☺


Susch
20. November 2017 um 23:05  |  629346

@ Mineiro
Den Gedanken hatte ich auch schon….bis 2025 gehört Ludwigsfelde zu Berlin 🙈


hurdiegerdie
20. November 2017 um 23:05  |  629347

Das Wort ist (neben den Einwänden von Jenseits und HerthaBarca) mündlich bindend für das heutige Präsisidium mit dem heutigen Präsidenten.

Ich habe gerade in den letzten 3 Jahren in meiner Firma 3 Wechsel des Direktors mitgemacht. Jeder hat die Versprechungen des Vorgängers für genau die gravierenden Fehler ausgemacht und alles geändert. Ein neues Präsidium ist nicht an die Worte des heutigen Präsidenten gebunden, zumal sie keine Satzungsänderungen beinhalten (zum Stadionbau).

Wir können wohl festhalten, dass es unter Gegenbauer keinen Stadionneubau ausserhalb Berlins geben wird.

Ich behaupte #duckundweg , dass es in seiner Zeit gar keinen Stadionneubau geben wird.


HerthaBarca
20. November 2017 um 23:10  |  629348

@hurdie
Nicht nur ein Versprechen des Präsidenten, sondern ein Beschluss des Präsidiums!


jenseits
20. November 2017 um 23:13  |  629349

Kommt jetzt eigentlich noch etwas oder nur noch irgendwelche Fragen wie die oben stehenden?


coconut
20. November 2017 um 23:20  |  629350

@elaine um 22:29
Aber der EV ist doch Eigener der Mehrheit der Anteile der KGaA?
Denn wie könnte sonst der Präsident bzw. das Präsidium des EV festlegen, das im Falle einer Abstimmung pro Berlin, das gewünschte neue Stadion dann nicht in Brandenburg errichtet wird?
Deshalb sehe ich, vielleicht ist das naiv, auch das Profiteam als eine Mannschaft des EV. Wie das genau rechtlich aussieht, ist eben der Punkt, den ich jedenfalls nicht (Rechts-)sicher beantworten könnte und ich könnte wetten, das es der Mehrheit ebenso geht.
Aber egal, ist ja eh gescheitert.
Danke jedenfalls.


hurdiegerdie
20. November 2017 um 23:21  |  629351

HerthaBarca
20. November 2017 um 23:10 | 629348

Jahaaaa. Des jetzigen Präsidiums unter der heutigen Führung des Präsidenten.

Was heisst das, wenn Gegenbauer aufhört? Selbst für Präsidumsmitglieder, die dabei bleiben? Es ist ein Versprechen des jetzigen Präsidiums. Nicht mehr oder weniger sag ich. Daran werden sie sich halten!


sunny1703
20. November 2017 um 23:25  |  629352

Wer heute abgestimmt hat,ist doch davon ausgegangen es geht um die spielstätte der ersten mannschaft. Weder macht ein Antrag Betreff der anderen Mannschaften sinn,noch ergeben die vielen Gegenstimmen einen Sinn oder soll die 3.Mannschaft oder die u 15 irgendwann in Leipzig oder was weiß ich wo spielen.

Auch die ganzen hier zu lesenden Beiträge auf der mv machten nicht den Eindruck als wäre es eine Diskussion die nichts mit der ersten Mannschaft zu tun hat.

Keine 75% ,aber 57 nach gegenbauer die Mehrheit. Dass es nur die der anwesenden ist, hat eigentlich noch nie interessiert. Aber gut eine Befragung aller mitglieder, das ja nur schriftlich geht, etwas dass ich grundsätzlich befürworte. Nur warum wurde das nicht schon bei der ersten Mitgliederbefragung abgehandelt? Statt dessen ging es um einen Neubau eines Stadions möglichst in berlin.

Doch hier hätte eine Zusatzfrage genau das jetzt zu fragende schon frühzeitig abklären können.

Wenn bisher wahlen bei Hertha auch mit 5 gegen 4 stimmen ausgehen, ist es unwahrscheinlich für das Mitglied nUn eine art basisdemokratie von oben bestimmt zu bekommen.

Das vorher deutlich geäußert und nicht so, dass man von einer der anwesenden Mitglieder ausgehen konnte, hätte einiges beruhigt.

Ich hoffe nur dass in der weiteren Thematik Umzug nach Brandenburg und stadionneubau die anwesenden sportjournalisten eine objektive Berichterstattung uns zukommen lassen, das heißt auch genauso breit wie stellungnahmen herthas die Darstellung der von uns berlinern gewählten verantwortlichen.


Thomsone
20. November 2017 um 23:26  |  629353

Herzlichen Dank an @sst für den super Service. Echt, ihr seid die besten.


raffalic
20. November 2017 um 23:49  |  629354

Niemand hat die Absicht ein Stadion (in Ludwigsfelde) zu errichten.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. November 2017 um 0:21  |  629355

@sunny

kann es sein, dass Du nicht auf der Mitgliederversammlung warst?

Bereits im vergangen Mai haben Juristen die Antragsteller darauf aufmerksam gemacht, dass Ihr Antrag, so wie gestellt, nicht abgestimmt werden kann. Weil die Antragsteller aber unbedingt abstimmt wollten, haben sie als Hilfskonstruktion die Abstimmung als „dringenden Empfehlung“ etikettiert.

Auch heute wieder haben Juristen darauf hingewiesen, dass sie Zweifel haben, dass in der Satzung des Hertha e.V. die Spielstätten der Mannschaften aus der Hertha KGaA festgelegt werden kann. Weiter haben die Juristen darauf hingewiesen, dass auch in dem Fall, dass die erforderliche Dreiviertel-Mehrheit zustande kommt, das zuständige Amtsgericht Charlottenburg den Beschluss nicht nur auf die korrekten Prozentzahlen prüfen wird – sondern auch auf den Inhalt, ob der Antrag zulässig ist.

Weiter ist Dir als Kenner der Satzung bekannt, dass es das Instrument der Mitglieder-Befragung in der Hertha-Satzung nicht gibt.
Derzeit steht dort:

Das höchste Gremium des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

Deshalb stellt sich Deine Frage nicht, warum nicht schon vor einem halben Jahr eine Mitgliederbefragung stattgefunden hat.

Wenn Hertha über das Standort-Thema morgen eine Entscheidung herbeiführen will, könnte das nur auf einer Mitgliederversammlung geschehen.
Da heute aber niemand weiß, ob diese Standort-Entscheidung in zwei oder in fünf Jahren ansteht, bleibt noch etwas Zeit, damit alle sich beratschlagen können, ob Herthas das Instrument der Mitgliederbefragung (meint: alle 35.800 Mitglieder) in die Satzung aufnehmen will:
– für welche Fälle?
– in welchem Rahmen?
– mit welchen Vorlaufzeiten …


Seppel
21. November 2017 um 0:27  |  629356

Gejohle und Gegröhle gegen andere Meinungen und Argumente. Boah, war das schlecht!


HerthaBarca
21. November 2017 um 0:55  |  629357

@seppel
Auch das ist ein Grund für mich, dass ich froh bin, dass der Satzungsänderung nicht zugestimmt wurde.
Beiträge, die durchaus konstruktiv auf die Probleme hinwiesen, wurden zum großen Teil heftig niedergebrüllt!
Dieses Demokratieverständnis einiger, dass nur wer lauter brüllt recht hat, geht mir dermaßen gegen den Strich!
…nicht nur bei unserer MV!


immer dabei
21. November 2017 um 1:04  |  629358

Ohne den Brooks-Transfer hätten wir 27 Millionen Verlust gemacht. Unglaublich!

Zur Höhe der Verbindlichkeiten und der entsprechenden Argumentation von Ingo Schiller. Die Verbindlichkeiten sind nur deshalb so hoch zum Stichtag, weil Wolfsburg einen Teil der Ablösesumme da noch nicht bezahlt hat. Er hat bei der MV darauf hingewiesen, dass auch die Forderungen entsprechend höher sind als in der Vorjahresbilanz. Das diente der Einordnung der Höhe der Verbindlichkeiten und er hat keine Forderung zur Verbindlichkeit gemacht


21. November 2017 um 1:38  |  629359

..die Simmung bei der MV fand ich jetzt nicht ganz so schlecht.- Die Buhrufer gibt es bei bei unzähligen Veranstaltungen aller Parteien auch. – Macht es nicht besser, aber relativiert auch das heutige Erlebnis. Ich fnd Gegenbauer ausgezeichnet heute, viel besser als beim letzten Mal, weil er einen guten Ton fand..und damit war das Thema „Gejohle“ weitgehend auch unter Kontrolle gebracht.
Die Wortbeiträge der allermeisten, auch des Antragstellers waren angemessen und sachlich.
P.S. leider habe ich mal nicht auf die Fachleute hier gehört, sondern einer anderen Stimme gefolgt, die eine lange und turbulente MV vorhersagte. Ergebnis: ich habe 2 stunden zuviel Miete án das carsharing-Unternehmen gezahlt..doof gelaufen..Aber eigentlich vorhersehbar. 🙄


dewm
21. November 2017 um 1:50  |  629360

@SEPPEL um 0:27 Uhr: Ja WAHNSINN oder? Ich wunderte mich nach der hitzigen emotionalen Aussprache vor der Entscheidung zur Spielstätte, dass nach der Bekanntgabe jene, die umgehend den Saal verließen nur nach innen, in sich rein wüteten. Haben die draußen Autospiegel abgetreten? Wäre ich mit dem Auto da gewesen, ich hätte mich gesorgt…

@DIEJENIGEN, die von weit auswärts HIER über den Standort philosophieren… Ludwigsfelde wäre 2025 eingemeindet oder der dritte Vorstand machte bei Hertha alles anders als die zwei davor oder die Antragsteller wussten was sie taten… Sowohl SUSCH als auch HURIDE und COCONUT scheinen mir wirklich sehr weit weg von Berlin und Verein. Weiß nicht, wie andere Berliner das sehen, aber ich hatte trotz des emotionalen, lauten „Bepöbelns“ derjenigen, die vor einer sinnlosen Satzungsänderung warnten, keine Angst, dass eine 75 Prozent (!) Mehrheit zustande kommen würde (Demokratie ist nicht jedermanns Sache). Die Mitgliederversammlung bei Hertha BSC besteht eben auch aus vielen „lebensintelligenten“ Menschen, die in der Lage sind, Problemstellungen zu bedenken und zu hinterfragen und Zusammenhänge zu erkennen. Auch frage ich mich, wie man glauben kann, dass ein Präsidium gegen die Mitglieder (ob Versammlung oder alle) entscheiden würde. Mit welcher Taktik soll man gegen die wählenden Gremien entscheiden und danach im Amt bleiben (@HURDIE: NICHT „eingesetzter“ Direktor!). Mir fehlt bei einigen der gesunde Menschenverstand in dieser Frage und das Fingerspitzengefühl für die „Organisation“ Hertha BSC. Dazu wundere ich mich, dass einige anscheinend wirklich davon ausgehen, ein Stadion in Ludwigsfelde wäre eine Alternative, die irgendjemand (auch nur EINER) bei Hertha charmant fände… Ich steige mal nicht tiefer ein, sondern teile hier nur meine Verwunderung mit.

@Dem Rest, der dieser wunderbaren Unterhaltung die nur das echte Leben veranstalten kann heute fern bleiben musste, widme ich ein paar Zeilen zur wirklich prächtigen Unterhaltung:

Viel spannender war die Aussprache zum ersten und erfolgreichen Antrag auf Satzungsänderung. Der kam im Ticker (oben) unberechtigter Weise viel, viel zu kurz. Nun ist es schwer, die Emotionen zwischen POSTlern, PINlern (wer stellt nun WO wirklich HÄUFIGER und unter welchen Arbeitsbedingungen zu?) und jenen, die das Internet und dort besonders die gefährlichen SPAM-Mails nicht als Gefahr für Leib, Leben und Verein sehen, überzeugend darzustellen (@UB/SST, es gibt einen geheimen Ticker-Mitschnitt, den ich „günstig“ besorgen könnte). Ich muss schon gestehen, dass dieser Antrag nach hoch emotionaler Aussprache (samt mehrerer beruhigender aber unversöhnlich abgelehnten Vermittlungsvorschlägen von Juristen, auch aus dem Vorstand) wirklich durchging, grenzt schon an ein Wunder. Besonders die „Post-Ecke“ wirkte während der Aussprache recht bedrohlich… Na ja, ging ja gut. Und man erkennt die Unterschiede einer gut vorbereiteten und begründeten Satzungsänderung zu einer schlecht vorbereiteten und begründeten Satzungsänderung sehr gut. Im Ergebnis ist die POST (JA auch PIN) „raus“ und Ludwigsfeld als untotes aber von niemandem zu fürchtendem Gespenst noch „drinnen“…

NEU war es für mich, dass es richtiges Bier erst dann gab, als Wünscher vom Mikrophon gezerrt war und durch vier Ordner von der 5. Nachfrage (waren es nun 7 oder doch 9 Gegentore in den letzten beiden Spielen?) abgehalten werden konnte. Noch wichtiger aber: Ich hoffe, der brandenburgische (war ihm wichtig darauf hinzuweisen) „Rolli-Extremist“ der nach Wünscher auftrat, wird der von ihm benötigten Behandlung zugeführt. Ich war und bin wirklich besorgt. Der harmlose Wünscher wird ja eher als Maskottchen gesehen…

Das soll mein Service zur MV gewesen sein. Vermisst habe ich die angekündigten „BOMBEN“ auf einer am Ende doch erwartet harmlosen MV, auf der ich im Gegensatz zu URSULA sogar die recht durchsichtigen Zahlen Herrn Schillers nachvollziehen konnte. Obwohl ich noch nicht mit „antizipativen RAP und transitorischen Rechnungsabgrenzungsposten gespielt“ habe. Dafür kann ich die „36 Mio. Schulden“ (im Kontext) gut bewerten und mit diesen im Hinterkopf wunderbar einschlafen.

GUTE NACHT!


Dd.
21. November 2017 um 2:55  |  629361

Vielleicht ist ja auch noch *gearbeitet* worden im Vorfeld. Sprich gehen wir da jetzt hin oder nicht?
Eine MV ist nicht jedermanns Sache…


Dd.
21. November 2017 um 3:03  |  629362

@dewn
Geil!!

Es macht einem nicht schmutzig was in dir reingeht. Es kann einem nur schmutzig machen, was aus einem rausgeht!


21. November 2017 um 6:43  |  629363

Soviel zur Länge der MV.
Ich sagte gestern doch schon, erst mal sehen, wie belastbar diese Aussage heute ist.
Scheint mir seit einiger Zeit ein Problem in dieser Republik zu sein.
Viel Unverständnis, da hilft viel Quatschen nie.
Wer glaubt eigentlich, daß Verantwortliche so unvorbereitet in ihren Job gehen, daß Jedermann sie zu Fall bringen könnte?


Paddy
21. November 2017 um 7:00  |  629364

@dewm Danke für den Service, war allerdings immer aktuell informiert, was auf der MV so abging und bei den Bilanzen mache ich mir auch keinen Kopf, dies wird sich schon alles in die richtige Richtung verschieben 😉 …und Wünscher ist eindeutig ein Maskottchen, denn sonst würde er einfach nicht mehr ans Podium gelassen werden 😀

…man kann nicht mit und nicht ohne Ihn^^


sunny1703
21. November 2017 um 8:35  |  629365

Ich habe den Eindruck einige halten Ludwigsfelde für ein nur auf den Senat zielendes drohszenario, dass keinen realistischen Ansatz hat. Das sehe ich nicht im entferntesten so. Die Herren da oben wollen das wirklich, wenn Berlin nicht klappt.

Hertha Ludwigsfelde wie Lüneburg SV ,Werder Oldenburg oder Eintracht Mainz.

Berlin ist nicht das Bundesland Brandenburg und das Bundesland Brandenburg will nicht Berlin sein und das ist auch in beider Namen gut so.
Ob in Verhandlungen mit der gewählten Führung Berlins die Drohung einer Verlagerung von Arbeitsplätzen eine geschickte drohkulisse ist, weiß ich nicht. Ich glaube da gibt es gerade quer durch alle Parteien ein Oberkante Unterlippe Gefühl.

Das Bild was man aber auch momentan bekommt ist, es wird solange gewählt bis die Mitglieder richtig abstimmen, erinnert gerade an die Berliner Republik. Eine erneute mv für eine solche Abstimmung wäre ein Witz nach der gestrigen Abstimmung. Eine allgemeine schriftliche mitgliederbefragung wäre zumindest ein demokratischer Fortschritt.

Wer keine spielstätte der ersten Mannschaft in einem anderen Bundesland möchte,sollte zukünftig dementsprechend abstimmen.

@HerthaBarca, mir sind lärmende protestierende auch nicht immer unbedingt sympathisch, aber das Mittel wird von allen Seiten angewandt, auch von Leuten die Dinge und Meinungen vertreten, mit denen Du übereinstimmst.

LG sunny


Start-Nr.8
21. November 2017 um 8:44  |  629366

Ich bin Berliner (Schöneberger) und Herthaner seit Jahrzehnten. Ich freue mich sehr, dass dieser unsinnige, aus egoistischen Motiven entstandene und vereinsschädigende Antrag nicht angenommen wurde.

Diese „Fans“ sollten einen eigenen Fußballverein gründen. In diesem könnten Sie dann durchregieren ohne auf Handlungsspielräume und andere Meinungen einzugehen.


21. November 2017 um 8:50  |  629367

Was ich ja bis heute nicht verstehe…
Nun sind sie auf den Digitalisierungszug aufgesprungen.
Warum kann man so eine Mitgliederbefragung nicht online machen?
Für mich gibt es eine echte Entscheidungsbasis nur, wenn alle 35000 Mitglieder die Möglichkeit haben abzustimmen.
Wer dann nicht teilnimmt, kann hinterher auch nicht meckern.


Mhaase
21. November 2017 um 8:57  |  629368

@start Nr. 8
you made my day 😉


sunny1703
21. November 2017 um 8:59  |  629369

@Start Nr.8

Das sehe ich anders als Du, aber das ist auch okay. Doch da Du Schöneberger bist, komme doch zum nächsten ImmmerHertha Stammtisch, die Wege zum Leuchtturm in der crellestrasse sind für dich auch nicht soweit. Nächster Termin ist geplant und auch planmäßig 29.11.
Und keine sorge, da gibt es ludwigsfeldebefürworter wie Gegner 🙂

LG sunny


sunny1703
21. November 2017 um 9:08  |  629370

@moogli

Damit rennst Du bei mir offene Türen ein. Ich habe 2010 innerhalb der damaligen arbeitsgruppe zu Hertha bsc die jungs mit solchen Dingen genervt. Am ende habe ich begriffen, in einem Verein musst du zufrieden sein, dass auch Frauen mit abstimmen dürfen. Das war natürlich ein Scherz, aber zumindest briefwahl in einigen wichtigen Bereichen wäre doch ein demokratischer Fortschritt. 🙂

LG sunny


HerthaBarca
21. November 2017 um 9:11  |  629371

@sunny
auch wenn Du mich jetzt hier von der Seite anrempelst!

In demokratischen Strukturen lehne ich – egal ob`s meine Meinung ist oder nicht – ein solches Pöbeln ab!
Weil, nicht zielführend!
Wer brüllt, hört nicht zu!

Im Stadion, auf`m Platz darf es sehr gerne mal ruppig zugehen – da bin ich gerne dabei!

Alles zu seiner Zeit!


Seppel
21. November 2017 um 9:11  |  629372

sunny1703
21. November 2017 um 8:35 | 629365

Warst du gestern auch vor Ort? Wenn ja, dann wundern mich deine Zeilen sehr. Egal wie man dazu steht Berlin oder evtl. auch Brandenburg, so gab es doch einige Aussagen, die in deine Zeilen keine Berücksichtigung finden. Satzung/Gericht, eV, Profiabt. usw.
und selbst das Argument sollte das Oly, aus welchen Gründen auch immer, nicht zur Verfügung stehen und der Antrag wäre als Satzungsänderung durchgegangen und beträfe auch die Profis, wo würde man dann ausweichen können…..war mir persönlich nicht zu weit hergeholt.
Zum falschen Zeitpunkt war dieser Antrag allemal gestellt!


Stiller
21. November 2017 um 9:14  |  629373

Hatte Gegenbauer nicht angekündigt, dass er sich dem Votum auch ohne 3/4-Mehrheit beugen würde?

58,2% der gültigen Stimmen haben für Berlin gestimmt.
Nur 38% waren dagegen.

Was ist das für ein Präsident, der trotzdem eine Gesamtbefragung will?

Selbst wenn die Satzung mit 57% nicht geändert werden kann, die Versammlung hat damit implizit gegen eine Verlegung votiert.

Naja, vielleicht öffnet das einigen die Augen und das Vereinsleben wird intensiviert. Das könnte am Ende sogar positiv sein.

Dazu müssen die Brandenburg-Gegner natürlich auch die Möglichkeit bekommen, ihre Argumente ungefiltert allen Vereinsmitgliedern unterbreiten und dies mit ihnen diskutieren zu können.


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 9:16  |  629374

Start-Nr.8
21. November 2017 um 8:44 | 629366

„Diese „Fans“ sollten einen eigenen Fußballverein gründen. In diesem könnten Sie dann durchregieren ohne auf Handlungsspielräume und andere Meinungen einzugehen.“

Gibt ja einige Beispiele dafür, in Deutschland den HFC Falke.


21. November 2017 um 9:28  |  629375

@aber zumindest briefwahl in einigen wichtigen Bereichen wäre doch ein demokratischer Fortschritt

Digital. Weniger Arbeits und Kostenaufwand. Persönliche Daten hinterlegen (damit abstimmbar von Vereinsseite) Einloggen möglich nur mit Mitgliedsnummer und Emailadresse/Geburtsdatum. Abstimmen. Ende.

Was bitte ist daran nicht umsetzbar?


21. November 2017 um 9:30  |  629376

@Sunny

Der Verein Hertha B.S.C, e.V., bei dem auch du Mitglied bist, hat eine Satzung. Darin sind die Organe festgelegt, die den Verein vertreten. Darin ist auch festgelegt, wie und durch welche Gremien Entscheidungen im Verein mit welchen Mehrheiten getroffen werden können.

Diese Satzung ist für alle Mitglieder bindend. Das schließt das Präsidium mit ein. Dementsprechend kann Gegenbauer gar keine rechtliche Verpflichtung aus der gestern angestrebten Satzungsänderung ableiten. Das wäre schlicht nicht satzungskonform.

Darauf haben bereits vor einem halben Jahr hier bei ImmerHertha ein paar aufgeweckte User hingewiesen, und zudem noch deutlich und ausdrücklich auf der MV im Mai Dr. Lenftner, Gegenbauer und auch ein paar Mitglieder an den Mikros im Saal.

Also nichts mit „wir wählen so lange, bis das Ergebnis stimmt“. Im Gegenteil, streng genommen wurde über die Standortfrage noch gar nicht abgestimmt. Das Einhalten der Satzung kann übrigens in der Endkonsequenz vor ordentlichen Gerichten eingeklagt werden.

Es handelt sich also nicht um eine Petitesse, sondern hier müssen Formalitäten eingehalten werden. Diese Formalitäten dienen vor allem dem Schutz des Vereins, dass der nicht im Handstreich von einem übelwilligen, aber sehr überzeugendem, Individuum übernommen und auf links gedreht wird.

Geredet wurde natürlich eine Menge, und die Stimmungslage sollte Gegenbauer und dem Rest des Präsidiums bereits seit Mai klar sein. Es gibt unter den Mitgliedern keine Mehrheit für einen Stadionbau in Brandenburg.

Das hat Gegenbauer meinem Eindruck nach deutlich wahrgenommen und sich daher öffentlich festgelegt, kein Stadionprojekt in Brandenburg gegen den Willen der Mehrheit durchzuführen.


HerthaBarca
21. November 2017 um 9:31  |  629377

@stiller
Die Möglichkeit gab es gestern – zT sehr ungefiltert.

Der Antragssteller selber konnte seine Argumente ungefiltert und ungestört vorbringen – im Gegensatz dazu diejenigen, die gegen die Satzungsänderung argumentiert haben!

Da war – aus meiner Sicht – das Niveau klar verteilt!


Stiller
21. November 2017 um 9:45  |  629379

Danke, @HerthaBarca. Beide Seite müssen natürlich die gleichen Chancen bekommen.

Mich wundert aber, dass diejenigen, die gegen eine Satzungsänderung waren nun nochmal das Fass öffnen. Offensichtlich gehen sie davon aus, dass sie ihre Position verbessern können oder sogar müssen. Denn eine Verlegung, zB nach Brandenburg, steht ihnen doch frei. Allerdings gegen den erklärten Willen der Versammlung.

Wenn sie das nicht ernsthaft durchziehen wollten, bräuchten sie keine neue Abstimmung …

Wenn Gegenbauer nun das Ergebnis – entgegen seinen eigenen Ankündigungen – nicht respektiert, warum sollte man ihm Glauben schenken, dass die Option Brandenburg nur eine Drohkulisse ist und nicht das eigentliche Ziel?


Etebaer
21. November 2017 um 9:52  |  629380

Thx für U.Bremer und Kollegen für ihre fleissige, tolle Begleitung Herthas!

In Sachen „Geschmacklosigkeiten“ bin ich dagegen, auch im Fussball alles Butterweichzuspülen – es muss Bereiche im Leben geben, auch welche in der Öffentlichkeit, wo man sich bis an die Grenze der Geschmacklosigkeit und darüber hinaus auch politisch inkorrekt bekabbeln kann!

Es ist trotzdem möglich als Verein Statements für Vielfalt, Toleranz und Verständnis zu geben, grade auch im Angesicht von als geschmacklos empfundenen Kabbeleien!

Vielfalt, Toleranz und Verständnis kann nicht zum Maulkorberlass gegen Meinungsfreiheit werden, selbst wenn man die Meinungsaussagen nicht teilt, oder sogar als unkorrekt und provokativ empfindet.

Solche Meinungen muß man genauso aushalten können, wie die Gegenmeinungen dazu!

Auch die Keule „Minderheitendiskriminierung“ muß man da ganz dosiert verwenden, sonst enden wir da, wo der Negerkuß schon ist – im politisch korrekten Zensurdiktat!

TLDR:
Selbst Schwachsinn muß erlaubt sein/bleiben , weil man nicht weiß, wann man mal selbst als Schwachmat gelten wird!


Langer
21. November 2017 um 9:55  |  629381

@ub
Auch heute wieder haben Juristen darauf hingewiesen, dass sie Zweifel haben, dass in der Satzung des Hertha e.V. die Spielstätten der Mannschaften aus der Hertha KGaA festgelegt werden kann. Weiter haben die Juristen darauf hingewiesen, dass auch in dem Fall, dass die erforderliche Dreiviertel-Mehrheit zustande kommt, das zuständige Amtsgericht Charlottenburg den Beschluss nicht nur auf die korrekten Prozentzahlen prüfen wird – sondern auch auf den Inhalt, ob der Antrag zulässig ist.

Diese auch von Herrn Piering geäußerte Ansicht, die zusätzlich wohl die Neinstimmen erhöhte ist
a) falsch, da der Antrag sich auf den Spielort aller Mannschaften des e.V. und seiner Tochtergesellschaften bezog. Daher – Wäre der Antrag angenommen worden, hätte sich das Präsidium immer satzungsgemäß verhalten müssen und innerhalb der KGaA dies berücksichtigen müssen.
Wenn das nicht der Fall wäre, wäre das von Herrn Piering gestern gesagte
und hier und in anderen Medien verbreitete Absicht
b) richtig. Was würde dies jedoch bedeuten? Damit wäre gestern vor aller Hertha Welt klar geworden, dass diese und künftige Mitgliederversammlungen keinerlei Mitsprache- und Entdcheidungsrechte, welche die KGaA betreffen, hätte.

Dies ist jedoch nicht der Fall und deshalb gibt es auch die sogenannte 50+1 Regel im deutschen Fußball.


Opa
21. November 2017 um 10:01  |  629383

Urabstimmungen?
@moogli: Ich bin entschiedener Gegner einer wie auch immer durchgeführten Urabstimmung/Briefwahl/Online-Votings. Schon allein deshalb, weil niemand zuverlässig und unabhängig eine Auszählung beobachten kann. Zudem ist in der Satzung keine entsprechende Befragung vorgesehen, wer diese als verbindlich geltend durchführen will, umgeht eine Mitgliederversammlung. Wem der Verein wichtig genug ist, der erscheint auf der MV, die Termine kommen nicht überraschend. Und wie viele von den gestern geehrten MItgliedern mit 50 oder 60 Jahren MItgliedschaft willens und in der Lage sind, an einem Onlinevoting teilzunehmen, sollten wir bei der Gelegenheit auch mitdiskutieren.

Niederlage?
Also ich habe 776 Ja Stimmen von 1.285 gültogen Stimmen mitgeschnitten, das sind 60,38%, die dafür waren, in der Satzung Berlin als Spielort festzulegen. Eine überwältigende Mehrheit, die formal aber eben nicht reichte, um die Satzung zu ändern, schon allein deshalb ist eine erneute Mitgliederbefragung Kokolores. Ich bin allerdings gespannt, wie Herr Pering bei zukünftigen Verhandlungen mit dem Senat (so er denn teilnimmt) glaubwürdig das Drohszenario „Dann gehen wir nach Ludwigsfelde“ aufrechterhalten will, wo er doch gestern versprach, dass er jedes Präsidium zum Teufel jagen wolle, welches solche Pläne verfolge. Gestern war übrigens auch ein Vertreter des Senats zugegen, mit dem man derzeit hinter verschlossenen Türen verhandelt und der sehr genau mitgeschnitten haben dürfte, was gesprochen wurde und das einordnen kann – die Herthaner wollen nicht raus aus Berlin, das hat ja durchaus auch eine politische Komponente und ist ja auch ein Signal an den Senat, eine Lösung finden zu müssen. So ist Demokratie, zu der es eben auch gehört, „Niederlagen“ trotz Mehrheit einstecken zu müssen.

Pöbeleien?
Also im Vergleich zu sonstigen Vereinssitzungen ging es doch gestern recht gesittet zu, von „Pöbeleien“ oder „Niederbrüllen“ habe ich nichts mitbekommen, das war eher Kategorie „Gejohle“. Jede noch so große „Nervbacke“ darf ans Mikro und es ist wie hier. Wer Unsinn von sich gibt, muss im Zweifel damit rechnen, dass das entsprechend goutiert wird. Da sollte man allzu große Empfindlichkeiten statt mit Jammerei mit dem entsprechenden Vorrat an Taschentüchern begegnen (Maßeinheit Bremer, Kilobremer, Bremertonne, Megabremer, Gigabremer, Terrabremer oder wird das per Volumen gemessen? Bremer & Hektobremer? Bitte um Hilfe). Daher auch klar pro @Etebaers Kampf gegen Butterweichspülerei aus falsch verstandener Rücksichtnahme.

Lobbyismus?
Wie fast immer fanden die besten Begegnungen und Gespräche nicht im Saal, sondern davor in der Lobby statt. Sei es die Axel Kruse „Jugend“, die mit ihrem Idol abhing oder Opas harmonische Begegnung mit Uwe Bremer (wer uns hier folgt, kann ja bisweilen den Eindruck bekommen, wir würden uns nur mit Kopfschutz treffen – das Gegenteil ist der Fall), selbst mit Ingmar Pering, den ich in der Sache mit dem Dampfer und der Gestaltung der seine „Liebhaberei“ finanzierenden Gesellschaft hart kritisiere, habe ich ein angenehmes Gespräch geführt. Sachebene und Persönliches sollte man trennen können. Nicht jedermanns Sache, auch wenn man hier so manches Gejammer über angebliche Häme oder Treibjagden oder die Bitten um Überlesenwerden liest.


sunny1703
21. November 2017 um 10:02  |  629384

@Sir

Danke für deinen Beitrag. Mein Problem ist nicht din Sichtweise die Du vertrittst. Sondern die aussenwirkung,natürlich nur beurteilt aus meinem eigenen empfinden.

Alle Äußerungen die in der Öffentlichkeit getätigt wurden, liefen in Richtung einer eindeutigen Abstimmung, befeuert noch durch die Äußerung gegenbauers die ja zumindest dann ja falsch interpretiert, eine ganze zeit im Raum stand ohne richtig gestellt zu werden.

Seid ihr anwesenden eigentlich von dem gestrigen Entschluss von aufsichtsrat und Präsidium informiert worden, bevor es zur Abstimmung kam?

Lg sunny


Opa
21. November 2017 um 10:12  |  629385

@Sunny: Selbstverständlich sind wir darüber informiert worden. Dass über 60% der MItglieder das für nicht ausreichend hielten, sollte man daher nicht als Niederlage zu deuten versuchen, sondern das war gelebte (Vereins-)Demokratie.


frankophot
21. November 2017 um 10:18  |  629386

Sehr richtig, @moogli… insbesondere für einen Verein, der sich Innovationen u. a. in diesem Bereich auf die Fahnen geschrieben hat… es sei denn, man meinte damit wirklich nur die stärkere Einbeziehung von Fangruppen durch Facebook- und Twitter-Accounts…

Ist die KgaA rechtlich eigentlich eine Tochtergesellschaft des e.V. ?


frankophot
21. November 2017 um 10:23  |  629387

Wer 50 oder 60 ist und ein Online-Voting nicht kann, kann sich Hilfe holen. Für einen 50jährigen Arbeitnehmer mit 500km Entfernung (one-way)
zu den Berliner Messehallen ist es an einem Montag Abend im November eher schwierig, an dieser Veranstaltung teilzunehmen…im übrigen bezweifele ich, dass der Verein eine derartige Veranstaltung für 34.000 Menschen organisieren möchte….


Opa
21. November 2017 um 10:24  |  629388

@frankophot: Was soll denn die KGaA sonst sein als die Tochtergesellschaft des e.V.? Wir haben die Mehrheit der Stimmrechte (§ 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB; nach IAS 27.13a), wir haben das Recht zur Bestellung oder Abberufung der Organe beim Unternehmen (§ 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB; nach IAS 27.13c) und wir haben aufgrund der Satzung einen beherrschenden Einfluss auf das Unternehmen (§ 290 Abs. 2 Nr. 3 HGB; nach IAS 27.13b). Insofern hat mich die gestern verwendete juristische Argumentation, der e.V. könne nicht über den Spielort der KGaA bestimmen, ein klein wenig amüsiert. Es ist wie bei jeder Rechtsfrage, man kann drüber streiten, aber da spricht dann kein Herthaner das Urteil 😉


Opa
21. November 2017 um 10:25  |  629389

@frankophot: Nochmal lesen bitte. Ich sprach von den Mitgliedern, die 50 oder 60 Jahre Vereinsmitglied sind. Ich zweifle ja auch nicht die Bundestagswahl an, nur weil da nicht alle dran teilgenommen haben.


Herthas Seuchenvojel
21. November 2017 um 10:31  |  629390

na die ist seit Sonntag abend aber eher nun Schall und Rauch 😉

ich kann @moogli verstehen
wer dann nicht wählt, obwohl ALLE Vereinsmitglieder die Möglichkeit hätten und aufgerufen sind, dem ist auch nicht mehr zu helfen


sunny1703
21. November 2017 um 10:32  |  629391

@Opa
Danke,wir sind hier erst später von Uwe dazu informiert worden.
Dann dennoch eine deutliche Mehrheit pro nur Berlin ist eigentlich aussage genug.

Zum Thema briefwahl bin ich anderer Meinung als du, aber das können wir gerne mal im Turm diskutieren.

Lg sunny


Jack Bauer
21. November 2017 um 10:32  |  629392

Nur ein paar kurze Anmerkungen:

Gegenbauer sagte letzten Montag bei Hertha im Dialog, dass es völlig egal sei, ob jetzt 75% oder 51% für den Antrag stimmen würden, da man nichts gegen die Mehrheit der Mitglieder mache. Sollte man nun das Szenario Brandenburg weiter verfolgen, läge also ein klarer Wortbruch des Präsidenten vor. Abgesehen davon, es gibt und gab schon vorher kein Druckmittel gegen den Senat mehr. Die letzte MV im Mai mit der „klaren Empfehlung“, die Aussagen der Verantwortlichen, dass ja eigentlich niemand nach Brandenburg will und gestern Herr Pering:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Herr Pering gestern einen großen Anteil hatte, dass der Antrag nicht durchkam. Das liegt in meinen Augen einfach in der Natur solcher Versammlungen. Der letzte – rhetorisch vernünftig vorgetragene – Redebeitrag, hat eine enorme Wirkung bei vielen Mitgliedern. Das letzte Argument zählt einfach. Das hatte hier Pering, der zudem bei vielen Mitgliedern, die das Vereinsleben nur im Stadion und auf den MVs verfolgen, Rückhalt wegen der Dampfersache hat.
Aber Pering hat auch einen hohen Preis bezahlt. Er hat – meines Wissens als erster – öffentlich gesagt, dass man das als Alternativszenario gegen den Senat braucht. Aber es will niemand nach Brandenburg, wer dem Präsidium vertraut, braucht keine Angst haben…
Wäre ich der Senat, ich würde sagen „Wir können gerne ganz entspannt über das Olympiastadion und den Olympiapark reden, aber kommt nicht auf die Idee uns noch irgendwas von Ludwigsfelde zu erzählen!“


21. November 2017 um 10:40  |  629393

Opa
Es hätten aber alle teilnehmen können. Es macht den Rechtsstaat aus, daß man nicht dran teilnehmen muss.

Wem der Verein wichtig genug ist, der erscheint auf der MV, die Termine kommen nicht überraschend.

Das ist so kurz gedacht. Nur weil jemand weit weg wohnt, darf er seine Meinung nicht äussern?

PS: und sich dann wundern, wenn man ein Dorfclub bleibt…


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 10:42  |  629394

sunny1703
21. November 2017 um 10:02 | 629384

Um Deinen Sturm auf die angeblich gelebte Anti-Demokratie, um die es ja seit der Gegenbauer-Wiederwahl geht, mal ein wenig einzubremsen, der Link zur MV im Mai:

http://www.immerhertha.de/2017/05/30/live-herthas-mitgliederversammlung/

Ich glaube, es reicht die Überschrift. Per STRG+F dann das lange Wort suchen und Du findest bereits im Ticker einen Verweis dazu.


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 10:44  |  629395

moogli
21. November 2017 um 10:40 | 629393

„Dorfclub“

Dazu meine Gegenfrage:

Wie wird denn beim Weltklub Bayern München abgestimmt?

Die haben Stand Juli 2016 277.000 Mitglieder aufgeführt.
Btw: die nehmen auch nur 50€ im Jahr…


21. November 2017 um 10:45  |  629396

Die Brandenburgnummer ist gestern von eigenen Mitgliedern torpediert worden. Die Nummer ist durch.

Und sollte Hertha eine neue Argumentation erwägen, rate ich dringend, diese für sich zu behalten….


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 10:47  |  629397

@moogli

https://fcbayern.com/de/news/2016/11/hoeness-wieder-bayern-praesident

„Mit überwältigender Mehrheit von 98,5 Prozent der Stimmen der 7.152 anwesenden Mitglieder (6.986 Ja-, 108 Nein-Stimmen) wurde der 64-Jährige am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München eV erneut in das höchste Amt beim deutschen Rekordmeister gewählt. “

Dorfclub bleibt eben Dorfklub…


dewm
21. November 2017 um 10:49  |  629398

@SUNNY um 8:59 Uhr:
„Und keine sorge, da gibt es ludwigsfeldebefürworter wie Gegner“

Ich würde je gern mal nur EINEN „ludwigsfeldebefürworter“ kennen lernen. Könntest Du mich dann am 29. Nov. bitte bekanntmachen.

Grundsätzlich scheinst DU in der gestrigen „Abstimmung 11“, immer noch eine Abstimmung PRO/CONTRA Spielstätte Ludwigsfelde zu sehen. Ich bitte Dich und alle, die ebenso denken, sich den Antrag genau zu Gemüte zu führen und mögliche Folgen abzuleiten. So viel kann ich sagen, das was gestern KEINE Abstimmung gegen oder für die Verlegung der Spielstätte (Stadionneubau) nach Ludwigsfelde.

@STILLER um 9:45 Uhr:

„Mich wundert aber, dass diejenigen, die gegen eine Satzungsänderung waren nun nochmal das Fass öffnen.“

Nun @STILLER, ich habe nicht das Gefühl, DU warst gestern auf der Versammlung anwesend. Deshalb weise ich auf den Ticker (oben) hin. Dort steht unter 21:07 Uhr, dass der Antrag verlesen wurde. Ich merke dazu auch gern und vor allem anerkennend an, dass diese „Verlesung“ auf außerordentlich hohem Niveau war. Dir Rede erfolgte bestimmt aber humorvoll sympathisch mit Lokalkolorit oder besser: „Pfiff“. Also absolut überzeugend und vor allem deshalb brandete in (wie im Ticker nachzulesen) großen Jubel. Ich sehe nicht, dass die Antragsteller im großer „Gegenwind“ standen. Im (eigentlichen) Ziel (wie bereits beschrieben) gibt es ja auch keinen Disput. Erst Gegenbauer (21:29 Uhr) aber vor allem Pering (21:33 Uhr) entgegneten später auf ähnlichem Niveau mit entscheidenden Hintergründen und Folgen der beantragten Satzungsänderung. Für mich ein beeindruckendes Anschauungsobjekt gelebter, funktionierender Demokratie. Was fehlt Dir in der Auseinandersetzung unter den Mitgliedern?

@MOOGLI & FRANKO: Für Euch ergänze ich die wunderbaren Beiträge SIRs (9:30 Uhr) und OPAs (10:01 Uhr) zum Thema Satzungsgemäße Entscheidungsfindung „Abstimmungen“. In meinem nächtlichen und sicher schwer zu überscrollenden Beitrag, habe ich mich zwar pointiert aber doch hoffentlich ausführlich genug über den ersten „Satzungsänderungsantrag“ ausgelassen, der (wie ich immer noch finde) im ImmerHertha-Ticker zu kurz kommt. Ich lege Euch die Hintergründe zu diesem Änderungsantrag sehr ans Herz. Nur so viel: Es geht rastlos in die von Euch geforderte Richtung. Die Einladungen zur MV dürfen nun per eMAIL erfolgen und müssen nicht mehr per POST/PIN versendet werden. Darum ging es. Das mit juristisch unangreifbarer Formulierung, in die Satzung zu meißeln. Darum wurde hart und am Ende erfolgreich gerungen. Deshalb: Bitte seht dem Verein nach, dass er nur so schnell ist, wie es die „Langsamen“ zu lassen. Aktuell wirkt besonders FRANKO wie in kleines Kind, was mit den Füßen trampelt, da es seinen Willen nicht bekommt.


sunny1703
21. November 2017 um 10:49  |  629399

@Exil

Merci, aber ich bin heute nur mit smartphone bewaffnet. Ich habe das nicht mehr zeitlich ganz im schädel, wann war die erste Befragung?

Danke schon mAl

sunny


frankophot
21. November 2017 um 10:49  |  629400

@opa. naja, wer 50 jahre Mitglied is dürfte im Allgemeinen auch 50+ Jahre alt sein… danke für die ausführliche info zur kgaa… Gab es bei der Bundestagswahl ein Wahllokal für 30.000 Menschen ?


frankophot
21. November 2017 um 10:52  |  629401

@dewm. geht‘s noch ?


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 10:54  |  629402

sunny1703
21. November 2017 um 10:49 | 629399

Es geht dort nicht um eine erste Befragung, sondern, dass es eben eine geben wird.
Das kann man auch mit Smartphone bewaffnet lesen, wenn man auf den Link klickt.
Kleiner Gratis-Tipp von mir an den SilverAger. 😉


dewm
21. November 2017 um 10:55  |  629403

@FRANKO: Wie meinen?


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 10:58  |  629404

frankophot
21. November 2017 um 10:49 | 629400

„Gab es bei der Bundestagswahl ein Wahllokal für 30.000 Menschen ?“

Wenn wirklich alle 35.800 Mitglieder kämen, hätte man ein Stadion, dass dann immer noch nicht voll wäre.
Andere Klubs(oder AGs) lassen die MV ja auch in der Arena stattfinden.

Vielleicht hat @dewm ja Recht? 😉


Opa
21. November 2017 um 11:00  |  629405

@moogli: Ich verweigere niemandem die Teilnahme, aber ich werde auch nicht Mitglied vom FC Köln und pöbel dann rum, dass ich da nicht mit abstimmen kann, wenn ich nicht hinfahre. Die Mitgliederversammlung des FC Bayern (Jahreshauptversammlung) findet übrigens in München statt. Bei der letzten im November 2016 waren 7.152 Mitglieder anwesend, abstimmen durften aber nur, wer in der Halle oder im Zelt davor war. Von 287.000 Mitgliedern übrigens. 2,49% der MItglieder stimmen da ab, bei uns waren es gestern 1285 von 35.600, das sind 3,61 %. Fahr doch da mal hin und beschimpf die als Dorfclub 😉

@Frankophot: Jeder Wahlkreis bei der Bundestagswahl repräsentiert im Schnitt 250.000 Wähler. Dass man aufgrund dieser Dimensionen die Wahlkreise in Wahlbezirke unterteilt und die nochmal in Wahllokale, liegt in der Natur der Sache. Gestern in der Messehalle hätten locker die doppelte Menge Herthaner reingepasst als da waren. Wer hätte abstimmen wollen, hätte abstimmen können. Wer etwas anderes will wie Televoting, ist herzlich eingeladen, einen entsprechenden Satzungsänderungsantrag einzubringen.


Stiller
21. November 2017 um 11:10  |  629406

Danke, @dewm. Aber ich verstehe Deinen Einwand nicht.

Ich nehme lediglich zur Kenntnis, dass nach den mir vorliegenden Informationen die Nichtrespektierung des Versammlungsergebnisses ein Wortbruch ist.

Und, ich bin grundsätzlich der Meinung, dass nahezu alle Hertha-Probleme beseitigt würden, wenn der Verein gelebt würde. 1333 Anwesende sind ein weiteres Indiz für relativ starkes Desinteresse und mir – als zugegeben Außenstehender – viel zu mickrig. Meine Strategie für Herthas Zukunft wäre – auch ohne die Stadionfrage – ein aktiveres Vereinsleben.

Deshalb könnte es vielleicht das positive Ergebnis einer Urabstimmung sein, wenn mehr Mitglieder (re-)aktiviert würden.


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 11:18  |  629407

Manch Landesligist scheint in Sachen Digitalisierung Akzente zu setzen:

https://www.11freunde.de/artikel/wie-ein-oldenburger-trainer-von-seiner-entlassung-im-internet-erfuhr


Stiller
21. November 2017 um 11:24  |  629408

@opa, auch Dir sei ausdrücklich gedankt, denn Deine Statzungspunkte deuten schon stark an, dass der Verein ein Weisungsrecht gegenüber den KGaA besitzt / besitzen kann.

Von der AG mit GmbH-Tochter her weiß ich, dass per Beherrschungsvertrag auf die Tochter durchgegriffen werden kann. Auch ist es in der GmbH ohne weiteres möglich, dass die Eigentümerversammlung die Geschäftsführer direkt anweisen kann.

Beim eV mit Tochtergesellschaft dürfte es sehr ähnlich aussehen, sollte aber unbedingt vorab geprüft werden.


Opa
21. November 2017 um 11:25  |  629409

@Stiller: Dir ist aber schon klar, dass Du dieses Anliegen im Rahmen der heutigen Satzung in der Satzung verankern musst? Dafür musst Du die Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten überzeugen. Wenn Du das hinkriegst, hast Du meinen vollen Respekt. Aber das bestehende als undemokratisch oder nichtrepräsentativ abzuqualifizieren, muss doch nicht sein. Diese Diskussion führen doch erkennbar die immer gleichen nach jeder MV, auf der über etwas abgestimmt wurde. Wenn Euch das so wichtig ist, ran an die Tasten. Satzung von Hertha findet ihr hier (noch in der alten Fassung, da die gestern nach dem PIN/POST-Krieg beschlossenen Änderungen erst nach Eintragung durch das Registergericht wirksam werden). Da steht alles drin wie Fristen. Ich befürchte, einige der Dauernörgler musst Du aber erstmal dazu kriegen, MItglied zu werden, um überhaupt stimmberechtigt zu sein.


Stiller
21. November 2017 um 11:38  |  629410

@“Aber das bestehende als undemokratisch oder nichtrepräsentativ abzuqualifizieren, muss doch nicht sein.“

Ich weiß nicht genau ob Du mich damit ansprichst? Ich finde das Bestehende nicht undemokratisch und ich bezweifele nicht, dass es repräsentativ sei. Ich persönliche gehe sogar davon aus, dass eine Urabstimmung in etwa das gleiche Ergebnis brächte.

Aber … in meinen Augen würde mehr gelebte Vereinsarbeit die Chance bringen, dass mehr Menschen bei wichtigen Entscheidungen, aber auch im Stadion dabei wären und es wieder mal mehr Kandidaten für den Vorstand, die Präsidentschaft und den Aufsichtsrat gäbe. Mehr Wissen, mehr Anregungen und ggf. auch mehr konstruktive Kritik.

Das würde nicht nur Berlins größtem Verein, sondern auch den Mitgliedern und der Stadt gut tun.


Opa
21. November 2017 um 11:52  |  629412

Stiller: Du fühlst Dich ja immerhin angesprochen. Gelebte Vereinsarbeit? Was soll das sein? Hertha BSC ist ein Sportverein und hat zwar 35.000 Mitglieder, von denen aber weniger aktiv Sport treiben als der am Jahnsportpark beheimatete SV Empor, Kegler, Boxer und Tischtennis eingerechnet! Den Empor Leuten wollten in der Stadiondebatte ja einigen einfach die Plätze wegnehmen. Gelebte Vereinsarbeit, gell?

Unsere Lizenzspielerabteilung ist aus dem Verein ausgelagert, das umfasst strenggenommen auch die U23 und die U19. Wer also am Vereinsleben von Hertha teilnimmt, schaut sich die U Mannschaften unterhalb der U19 oder oberhalb der Ü32 an oder geht kegeln oder schaut den Boxern zu, was übrigens alles durchaus unterhaltsam sein kann und wo man als Herthaner immer willkommen ist.

Es steht Dir als Mitglied übrigens frei, Kandidaten im Rahmen der von der Satzung vorgegebenen Fristen für die zu wählenden Ämter vorzuschlagen. Frisch auf ans Werk, das ist auch gelebte Vereinsarbeit. Gestern bei den Wahlen zum Revisionsausschuss, Ältestenrat und Vereinsgericht waren gefühlt 75% der Anwesenden was essen. Mit diesen Realitäten gilt es aber in jedem Verein zu leben. Da weckt man auch mit anderen Abstimmungswegen garantiert nicht mehr Interesse.

Gelebte Vereinsarbeit? Das ist für mich einer, der die Trikots der Jugendmannschaften wäscht und nicht einer, der im Internet darüber schwadroniert, wie man – überspitzt formuliert – basisdemokratisch Spielerverpflichtungen einer kommerziellen und ausgelagerten Abteilung abstimmt.


Stiller
21. November 2017 um 12:02  |  629413

#Status Quo
„Gestern bei den Wahlen zum Revisionsausschuss, Ältestenrat und Vereinsgericht waren gefühlt 75% der Anwesenden was essen. Mit diesen Realitäten gilt es aber in jedem Verein zu leben.“

Wenn Du das so siehst und Du den Staus Quo beibehalten möchtest …

#Gelebte Vereinsarbeit? Was soll das sein?

Vielleicht macht Union irgendetwas richtiger … In meinen Augen schon.

#Gelebte Vereinsarbeit
Warum nicht auch Ordnungsdienst, Einlasskontrolle, Gepäckaufbewahrung gegen Entgelt? Es gäb‘ noch viel mehr …


backstreets29
21. November 2017 um 12:12  |  629415

@Uwe Bremer

wenn man dem Link folgt, muss man sich einloggen.
Ich wage zu bezweifeln, dass du den Admin-User hier
öffentlich machen möchtest 🙂


21. November 2017 um 12:20  |  629416

Backs hat Recht…. der Link kann es nicht sein


backstreets29
21. November 2017 um 12:27  |  629417

wie immer halt 😎


glimpi
21. November 2017 um 12:29  |  629418

Opa
21. November 2017 um 12:35  |  629419

@Stiller: Puh, jetzt wird’s anstrengend und wir müssen aufpassen, die Sachebene nicht zu verlassen.

1. Status Quo: Es ist einigermaßen sinnfrei, aus meinen Ausführungen den Rückschluss ziehen zu wollen, ich wolle um jeden Preis den Status Quo erhalten. Welcher Lebensrealitätsverweigerung muss man unterliegen, um so einen Trugschluss zu ziehen?

2. Union:
Ja, bei Union schafft man es (noch), eine Nestwärme zu erzeugen, die uns Herthanern so ein wenig abgeht, das muss man neidlos anerkennen. Aber die haben eine gänzlich andere Historie und einen gänzlich anderen Approach. Und was dort nach Nestwärme aussieht, ist oft mehr Kalkül, als es auf den ersten Eindruck scheint.

3. Gelebte Vereinsarbeit
Für Ordnungsdienst und Einlasskontrolle gibt es gesetzliche Vorgaben, die man mit Freiwilligen nicht wird abbilden können. Übrigens kann das kein Verein, bei Heimspielen von Union finden sich reichlich Herthafans als Ordner. Bezahlt und sicher „nix freiwillig“ oder als Teil einer Vereinsarbeit. Das Thema Gepäckaufbewahrung hab ich gestern bei der MV „vermisst“, genau wie Weihnachtssingen, Motorradhelmhinterlegung, Busse von Spandau und wann Pantelic denn wiederkommt. Und nun kippst Du das hier rein? Wo warst Du denn gestern? Wo ist denn Dein Vereinsengagement? Wo Dir diese Themen doch so wichtig erscheinen?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. November 2017 um 12:36  |  629420

@backs und @glimpi

danke für den Hinweis. Haben meinen Kommentar wg. führt-nicht-zum-Ziel gelöscht. Die auf der Hand liegende Idee (nehmen wir den Morgenpost-Text zum Thema) ist mir nicht eingefallen – für @hurdie – Einnahmen und Ausgaben zum Hertha-Etat 2016/17 – hier


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. November 2017 um 12:39  |  629421

@stiller

ich nehme lediglich zur Kenntnis, dass nach den mir vorliegenden Informationen die Nichtrespektierung des Versammlungsergebnisses ein Wortbruch ist.

wer respektiert was nicht? Und wer hat welches Wort gebrochen?


Opa
21. November 2017 um 12:41  |  629422

@Uwe: Du darfst nicht vergessen, dass ihm Informationen vorliegen 😀


21. November 2017 um 12:43  |  629423

@Uwe

das ist so eine Besonderheit von WordPress, wenn man, wie du hier in diesem Fall, als Admin in der Seite arbeitet. Dann werden alle Links immer als Admin-Links verschickt. Da der Empfänger aber keinen Zugang hat, landet er immer auf der Login-Seite.

Das kannst du umgehen, indem du einen anderen Browser öffnest, auf dem du nicht als Admin für die entsprechende Seite angemeldet bist. Von dort aus kannst du den Link kopieren und beliebig versenden oder bereitstellen. Der externe User ohne Logon-Daten kann darauf klicken und es funktioniert.

In eigener, ärgerlicher Erfahrung getestet.


Stiller
21. November 2017 um 12:54  |  629424

@opa, kannst Du eigentlich auf der Sachebene bleiben? „Schwadronieren“, „Dauernörgler“, „sinnfrei“, „Lebenswirklichkeitsverweigerer“, Unterstellungen … Eigentlich sollte man darauf gar nicht mehr eingehen. Denn langsam aber sicher kann ich @Uwe Bremer verstehen. Schön, dass Du Dich mit ihm so gut verstehst.

Nun zu den Fakten:

„Mit diesen Realitäten gilt es aber in jedem Verein zu leben.“ Ergo folgere ich, dass Du nicht gedenkst, dies ändern zu wollen. Bei wem liegt jetzt der Trugschluß?

Union. „die haben eine gänzlich andere Historie„.
Ich sage, die machen etwas richtiger und sehe aktiveres Vereinsleben als Schlüssel für die Zukunft. Du anscheinend nicht.

Mitmachen. Gepäckaufbewahrung etc.
Ist schon lange her (11:52 Uhr), da hast Du mich gefragt, was Vereinsleben ist. Zum Beispiel, dass man etwas selber macht. Ein paar Anregungen habe ich gegeben und vieles offen gelassen. Damit werde ich niemandem hinterher rennen. Insbesondere niemandem, dem es lediglich darum geht, bei seinen „Freunden“ Punkte zu sammeln.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. November 2017 um 13:01  |  629425

@Satzung

Nach 125 Jahren Vereinsgeschichte und diversen Überarbeitungen ist die aktuelle Satzung das Resultat, das die Hertha-Mitglieder 2006 (oder war es 2008?) mit überwältigender Mehrheit verabschiedet haben.

Die Satzung steht – hier.

Wer etwas ändern möchte, ist herzlich eingeladen seinen Inhalt einzubringen und eine Mehrheit dafür zu organiseren.

Kleiner Hinweis: Die andere Satzungsänderung, die gestern verabschiedet wurde (dass Hertha die Mitglieder nicht nur via Post einladen darf sondern auch via Email), hat eine Vorlauf von ungefähr fünf Jahren.


Opa
21. November 2017 um 13:01  |  629426

@Stiller: Deine Eingangsfrage kann ich mit ja beantworten, differenziere aber je nach Gesprächspartner. Ich gebe mir Mühe, Dich zu erreichen, komme da aber offensichtlich an meine Grenzen. Ganz klar ein Defizit auf meiner Seite.

Bevor ich etwas ändere, muss ich zunächst einmal ein klares Bild vom Status Quo haben. Das ist Realität. Wer bei Finanzberichten vermeiden will, dass jemand geht, muss Anwesenheitspflicht einführen oder die Türen vernageln. Ich weiß allerdings nicht, was das damit zu tun haben soll, mir gefiele das.

Aktiveres Vereinsleben als Schlüssel für die Zukunft bedingt, dass wir dasselbe Verständnis vom Verein haben. Da hakt’s. Den Umfang dessen, was Verein ist und was KGaA, hab ich vorhin versucht zu erläutern. Offensichtlich nicht ausreichend genug, um zu Dir vorzudringen.

In einem bin ich bei Dir: Deine Anregungen lassen tatsächlich vieles offen. Aber Dir liegen ja Informationen vor. Lass uns dran teilhaben.


Blauer Montag
21. November 2017 um 13:06  |  629427

Ich bewerte diese Schulden aus heutiger Sicht und meiner Erinnerung an die Transfers im Sommer 2017 wie folgt:

auf einer am Ende doch erwartet harmlosen MV, auf der ich im Gegensatz zu URSULA sogar die recht durchsichtigen Zahlen Herrn Schillers nachvollziehen konnte. Obwohl ich noch nicht mit „antizipativen RAP und transitorischen Rechnungsabgrenzungsposten gespielt“ habe. Dafür kann ich die „36 Mio. Schulden“ (im Kontext) gut bewerten und mit diesen im Hinterkopf wunderbar einschlafen.

Durch den Verkauf von Brooks entstanden Forderungen, die der VfL Wolfsburg irgendwann in den nächsten Monaten oder Jahren erfüllen wird. Durch die Verpflichtungen von Leckie, Lazaro, Rekik und Selke entstanden Verbindlichkeiten, welche Hertha in den nächsten Monaten oder Jahren tilgen muss. Fazit: Die Bilanzsumme der KGaA ist im letzten Geschäftsjahr gestiegen. Mehr ist aus heutiger Sicht meines Wissens nicht passiert.


coconut
21. November 2017 um 13:21  |  629428

Mmmh
Zitat aus dem verlinkten Artikel:

„In der Konsequenz ist Brandenburg raus aus dem Stadion-Rennen, da mehr als die Hälfte der Anwesenden für Berlin gestimmt haben.“
…..
„Das Präsidium und der Aufsichtsrat haben beschlossen, bei einer Entscheidung über einen Stadion-Standort eine Mitgliederbefragung zu unternehmen. „Dieses Ergebnis ist dann bindend“, „

Ja was denn nun?
Ich lese da widersprüchliches.
Erst heißt es, Brandenburg ist raus aus dem Rennen und dann will man dennoch eine Mitgliederbefragung durchführen?
Also ein klares Jein ?
Für mich reichlich wischi waschi. Entweder man nimmt die Abstimmung Gestern (und die vorangegangene) Ernst und hält sich an seine Zusage oder man sollte klar vorher kommunizieren, das man das bis zur Mitgliederbefragung offen lässt.
So wie es jetzt abzulaufen scheint, macht man sich unglaubwürdig. Denn die vermeintliche „Drohkulisse“ Richtung Senat, ist schon lange keine mehr.
Warum dann dieser Eiertanz?


Stiller
21. November 2017 um 13:22  |  629429

@opa

Die Mühsal, Deine bösartigen, rein auf meine Person gezielten Unterstellungen und Verdrehung oder wie Du sagst „Überspitzungen“ richtig zu stellen, werde ich mich nicht mehr unterziehen.

Wenn ich von Dir allein sowas völlig an den Haaren herbeigezogenes lese wie:

„Gelebte Vereinsarbeit? Das ist für mich einer, der die Trikots der Jugendmannschaften wäscht und nicht einer, der im Internet darüber schwadroniert, wie man – überspitzt formuliert – basisdemokratisch Spielerverpflichtungen einer kommerziellen und ausgelagerten Abteilung abstimmt.“

dass ich nicht mal ansatzweise in Spiel gebracht habe, und dann auf meine Antwort von Dir nur Dein tendenziell herablassendes Geschwurbel um 13:01 lese, dann kann ich nur sagen, dass es mir mit Dir jetzt reicht. Dafür ist mir die Zeit und bin ich mir zu schade.


Opa
21. November 2017 um 13:24  |  629430

Ich bedaure sehr, nicht Deiner Erwartungshaltung zu entsprechen, @Stiller.


schnitzel
21. November 2017 um 13:36  |  629431

Gottseidank ist dieser dumme Antrag grandios gescheitert. Nach dem Stimmungsbild war eher mit 80+ % zu rechnen/fürchten. So gesehen ist das eine richtige Blamage für die Antragsteller. Es gibt wohl doch noch ein paar Leute, die nicht nur mit der Wut im Bauch und der Faust in der Tasche abstimmen, sondern ihre paar Hirnzellen auch mal zum Nachdenken und Reflektieren einsetzen.

Einziger Wermutstropfen war Gegenbauers Ankündigung, dass er sich auch bei „einfacher Mehrheit“ dem Votum beugen würde. Hoffentlich hat er damit erst eine bindende Mitgliederbefragung nach den aktuellen Berlin-Verhandlungen gemeint, womit Brandenburg auf dem Papier noch weiter leben kann und muss.


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 13:40  |  629432

Stiller
21. November 2017 um 13:22 | 629429

@Opa hat mit dem von Dir zitierten Text Recht!
Das ist gelebte Vereinsarbeit!
Oder wie bei mir u.a. Spielerinnen trainieren oder kutschieren und dafür lediglich Fahrgeld als Entschädigung zu erhalten, dass es beinahe nicht wert ist, dieses irgendwo auszugeben.

Deine Denkantöße zur Hertha-Security oder Gepäck-, noch besser Motorradhelm-Ablage(geht schließlich nur bis November) passen halt nicht zu einem Multimillionen-Unternehmen der Unterhaltungsindustrie, weil Du vergisst, dass viele Mitglieder auch als Fan zum Spiel ihrer(?) KGaA gehen wollen.

Klingt doof, ist aber so.


Stiller
21. November 2017 um 13:53  |  629433

@Exil, da bin ich nicht grundsätzlich anderer Meinung.

Aber Hertha gibt – wenn ich das richtig in Erinnerung habe – pro Heimspiel 150.000 EUR nur für den externen Ordnungsdienst aus. Es gibt mindestens 17 Heimspiele pro Saison / Geschäftsjahr. Das ließe sich anders und für Mitglieder wie Zuschauer besser organisieren. Gerade weil Hertha soviel Geld dafür in Hand nimmt. Auch in Partnerschaft mit externen Unternehmen. Muss man nur mal ausschreiben …

P.S.: Dann wäre auch mehr als nur die übliche Fahrkostenerstattung drin.


backstreets29
21. November 2017 um 13:55  |  629434

@Stiller

Wieviele Ordner pro Spiel sind denn mit allem drum und dran
nötig/vorgeschrieben?


Stiller
21. November 2017 um 13:58  |  629435

@backstreet, gibt es dazu Vorschriften? Weißt Du es?

Laut KICKER (2014) wurden in der Liga dafür 23 Mio ausgegeben.


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 14:00  |  629436

Stiller
21. November 2017 um 13:53 | 629433

Die, teilweise von @herthabarca so genannten „Krakeeler“ von gestern sollen also den Ordnungsdienst stellen?

Ich glaube, Deine Ausführung ist eher Utopie. Aber wenn Du es besser weist, gehe den Weg über die Wahl zum Präsidiumsmitglied und lebe die Vereinsarbeit vor.
Ach ja… dafür musst Du aber vorher Mitglied werden.


Stiller
21. November 2017 um 14:07  |  629438

@Exil, eine Anregung über etwas nachzudenken ist sofort Besserwisserei?

Schau einfach mal wir Borussia Mönchengladbach das macht oder wieviel Schalke dafür ausgibt, bevor Du über Utopie redest.

Und wer will Krakeeler einstellen? Kennst Du diejenigen, die beim aktuellen Ordnungsdienst eingestellt sind?


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 14:07  |  629439

Ich ziehe die Aussage zur Utopie teilweise zurück:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/ordnungsdienste-im-fussball-sparen-bei-der-sicherheit-a-806560.html

Weiß nicht, ob es noch so ist. Aber zum BVB fand ich ähnliches.


Stiller
21. November 2017 um 14:08  |  629440

Ich ziehe meinen Rat auch zurück. 😉

(Die Zeit läuft mir gerade weg. Ich meine aber, Brainstorming könnte sich lohnen.)


Opa
21. November 2017 um 14:10  |  629441

#Ordnerdienst: Man könnte ja auch erstmal „die Alten“ aufbrauchen – so hab ich das früher mal gelernt – aber ob die die Einladung per E-Mail zum Ordnerdienst lesen oder die PIN oder Post rechtzeitig zustellt, daran hab ich seit gestern dann doch Zweifel.

Ich wäre auch dafür, dass Herthaner unter sich sich alle beim Umzug helfen sollten, die Mitmachquote wird sicher überwältigend sein. Schließlich wissen wir seit heute:

Das ließe sich anders und für Mitglieder wie Zuschauer besser organisieren.

immerhertha – heute ein Quell des Amüsements.


Exil-Schorfheider
21. November 2017 um 14:11  |  629442

Stiller
21. November 2017 um 14:07 | 629438

Habe ich irgendwo Besserwisserei fallen lassen?
Nein.

Es ist das, was Du in meine Zeilen rein interpretierst.
Das „besser weißt“ bezog sich auf die Kalkulation sowie die Aussage, es ließe sich regeln.

Nun lass ich es gut sein. Du siehst ja, dass ich einen Link zu Gladbach eingestellt habe. Das ist hier und jetzt das Mekka im Bereich Ordnungsdienst. Man wird sicherlich nicht mehr mit den 35€ auskommen… aber Moment… irgendwann las ich hier, dass eine alte Frau schrieb, einer ihrer noch lebenden Bekannten hätte für den Bayern-Sonntag 35€ erhalten… da muss also was dran sein…


Stiller
21. November 2017 um 14:15  |  629443

@Exil, vielleicht meintest Du es anders? Aber Du schreibst wörtlich:“Aber wenn Du es besser weist, …“

Ich fand Deinen Beitrag durchaus recht sachbezogen. Sorry, war vielleicht meine Hektik. Bin jetzt weg.

P.S: Sehe eben erst Deine Replik. Aber Du siehst ja auch: es geht anders und es geht besser.


Opa
21. November 2017 um 14:16  |  629444

Bei alter Frau fällt mir der eine Hundewitz ein:

Was macht man mit einem Hund ohne Beine?

Um die Häuser ziehen 😀

#“niwo“kanner


hurdiegerdie
21. November 2017 um 14:19  |  629445

dewm
21. November 2017 um 1:50 | 629360

Ich weiss nicht, was du mir sagen willst. Es hat aber ziemlich wenig mit dem zu tun, was ich geschrieben habe.


Jack Bauer
21. November 2017 um 14:42  |  629449

@Bilbao:

Man muss die UEFA einfach lieben. Bis auf Zaunfahnen und Fahnen ohne (!) Stöcker wurde alles verboten: Trommeln, Megaphone, Doppelhalter, UEFA-kritische Transparente (!), Fahnen auf denen das Wort „Ultra“ vorkommt, jegliche Taschen, Rucksäcke, Beutel etc.

Es werden wohl knapp 3.000 Herthaner mit nach Bilbao fliegen, was ich ziemlich ordentlich finde. Ich hoffe, insbesondere aufgrund der lächerlichen Verbote, welche sicher nicht von allen eingehalten werden, dass sich Polizei und Ordnungsdienst zurückhalten werden. Da haben in den letzten Jahren leider viele Vereine (ich glaube sowohl Dortmund als auch Bayern bei Real kürzlich) sehr schlechte Erfahrungen gemacht.


hurdiegerdie
21. November 2017 um 14:48  |  629450

Danke @UB


Paddy
21. November 2017 um 14:58  |  629451

eine Ernst gemeinte Frage:
Fahnen ohne (!) Stöcker sind doch dann keine Fahnen mehr im
eigentlichen Sinne… soll man die dann um den eigenen Arm binden
oder wie stellen die sich das von der UEFA vor???


21. November 2017 um 15:10  |  629452

@Jack Bauer um 14:42 Uhr

Ja, die UEFA ist einfach toll.

Ein Umstand, auf den wir gestern bereits hinwiesen. https://twitter.com/damenwahlberlin/status/932613864432259074

Wir lieben sie alle, die UEFA. Vielleicht sollten wir damit am Donnerstag mit großen „We Love UEFA“-Fahnen auftreten. Ohne Fahnenstöcke natürlich.

Wirst du denn auch vor Ort sein?


Jack Bauer
21. November 2017 um 15:22  |  629453

@Damenwahl:

Leider nein, ich war so dumm… Äähh schlau das Studentenbudget für einen Rom-Trip kurz vor Weihnachten mit der Freundin zu verbraten.


21. November 2017 um 15:34  |  629454

@Jack Bauer um 15:22 Uhr

Deine Dame hat dich erwählt. Was gibt es Schöneres?


naneona
21. November 2017 um 15:38  |  629455

„Opa
21. November 2017 um 10:01 | 629383

Gestern war übrigens auch ein Vertreter des Senats zugegen, mit dem man derzeit hinter verschlossenen Türen verhandelt und der sehr genau mitgeschnitten haben dürfte, was gesprochen wurde und das einordnen kann – die Herthaner wollen nicht raus aus Berlin, das hat ja durchaus auch eine politische Komponente und ist ja auch ein Signal an den Senat, eine Lösung finden zu müssen.“

Das Gegenteil ist der Fall, der Senat sieht nur eines, wir müssen weder umbauen noch ein neues Stadion genehmigen. Wir können Hertha im Stadion versauern lassen so lange es uns gefällt. Haben den Ankermieter und keine Umbau Kosten.

Ansonsten bin ich froh das die 75% deutlich verfehlt wurden, gut wenn alle Hertha Mitglieder im Fall der Fälle dazu befragt werden. Wessen Geistes Kind die Antragsteller sind haben die Leute wieder erneut sehr deutlich zur Schau gestellt. Denen geht es am allerwenigsten um Hertha.


backstreets29
21. November 2017 um 15:45  |  629456

@Stiller

Ich habe die Frage gestellt, weil ich es eben nicht wusste, aber bei mir der Eindruck erweckt wurde, dass du da sehr genauen einblick hast, sonst käme ja nicht dein Vorschlag

Hab mich wohl getäuscht.
Errare humanum est


Opa
21. November 2017 um 15:54  |  629457

Ich weiß nicht, ob das angebliche „Niedergröhlen“ gestern so sehr viel besser war als der Versuch der Desavouierung, der hier von einigen betrieben wird. Immerhin haben mehr als 60% der Mitglieder den Antrag unterstützt.


del Piero
21. November 2017 um 16:00  |  629458

hurdiegerdie
20. November 2017 um 19:56 | 629293

Ein Hoch auf @delpiero

Ja ist ja gut @gerdie zum Saisonabschluß im PLW geb ich ja einen aus
😆


hurdiegerdie
21. November 2017 um 16:06  |  629459

del Piero
21. November 2017 um 16:00 | 629458

Ich wollte mich ja nur für deine freundliche Einladung in Schladming bedanken, ggf. bei dir übernachten zu können. Das hatte ich damals vergessen zu tun.

Aber du weisst ja, ich habe Familie in Berlin und die würde es mir übel nehmen, wenn ich dann nicht wenigstens bei ihr aufschlagen würde, wenn ich schon in Berlin bin. 😉

Aber ein Bier nehme ich immer gerne.


Stiller
21. November 2017 um 16:20  |  629460

@backstreet, kein Problem. Ich kenne die Regularien auch nicht und orientiere mich an dem allgemein zugängigen. Dies legt die Vermutung nahe, dass es Leitlinien gibt, die aber jeder Verein anders umsetzt.

Die von mir und Exil verlinkten Artikel sind ziemlich aufschlussreich. Gladbach macht das zB mit 480 Ordnern aus dem Verein, die 35 EUR / Stunde bekommen sollen+ 24 externen securitas-Leuten.

„Rund 400 Ordner sind durchschnittlich bei einem Bundesligaspiel zugegen, schätzt die Sicherheitsfirma Securitas, die Personal für etliche deutsche Bundesligisten bereitstellt.“ (handelsblatt)

http://www.handelsblatt.com/sport/fussball/ordner-polizei-und-co-klubs-zahlen-bereits-fuer-sicherheitspersonal/9765896-3.html


Stiller
21. November 2017 um 16:25  |  629461

In @Exils Artikel ist von durchschnittlich 466 Kräften pro Spiel die Rede (DFB-Schätzung).

Außerdem sollen diese nach Spiegel-Schätzung nur 15 Euro erhalten.

(Mmh, wer könnte die Differenz kassieren?)


apollinaris
21. November 2017 um 16:32  |  629462

Ich wiederhole es auch noch mal: das Gegröle gestern war kurz und harmlos/ der Antragsteller verschmitzt ( brachte Preetz ua zum Lachen, als der ironisch seine Rede so anfing“Meine geehrten Damen vom Präsidium..“)
Pointiert und charmant war sein Vortrag und brachte auch die Mehrheit
Gegenbauer und Piring auch überzeugend: guter Vortrag meines Vereins, sage ich zur gestrigen MV


Jack Bauer
21. November 2017 um 16:54  |  629463

@Damenwahl:

*Slow Clap*

😉

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