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(jl) – Wie heißt es noch gleich? Richtig, nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen. Heißt für uns bei Immerhertha: Wir legen ein zweites kleines Break ein. Am 31. Dezember und 1. Januar ist noch mal Durchschnaufen angesagt, ehe wir uns am 2. Januar zurückmelden, dann mit brandheißen Impressionen für vermutlich eiskalten Schenckendorffplatz.

Bevor es so weit ist, gehört die Bühne noch mal euch. Der letzte Gastbeitrag dieses Winters kommt von @sunny, der sich ebenfalls dem Aufreger-Thema Nummer eins angenommen hat und dabei auch sieben konkrete Vorschläge zur Verbesserung macht. Viel Vergnügen

Ein Stück mehr Gerechtigkeit, aber zu welchem Preis!

von @sunny

Unser Blogchef @ub veröffentlichte am 20. Dezember einen Beitrag zum Thema Videobeweis mit interessanten Zahlen. Am Ende zog er ein Zwischenfazit zur Hälfte der Erprobung in dieser Saison:

„Erstaunlich schwach finde ich die Quote: 44 Änderungen, davon 34 korrekt. Meine Meinung: Wenn der Videobeweis Akzeptanz finden soll, muss diese Quote deutlich besser werden.“

Ich finde diese Zahl der richtigen Korrekturen recht gut. Warum? Dazu gleich mehr. Verzeiht mir, dass ich mir nicht die Mühe gemacht habe und diese angegebenen Korrekturen auch noch nachprüfte. Ich glaube einfach mal den DFB-Zahlen.

Recht beruhigend finde ich die Zahl von 1000 überprüften Situationen, ich gehe davon aus, dass damit so ziemlich jede mögliche strittige Situation überprüft wurde. Und dennoch mehren sich vor allem aus den Reihen der Fans – auch von solchen, die der Einführung des Videobeweises anfangs positiv gegenüberstanden – die Stimmen, die den Videobeweis modifizieren oder sogar wieder abschaffen wollen.

Warum vermehrte Ablehnung, insbesondere durch die Fans, wenn doch  ca. 75 Prozent der Entscheidungen durch diese Technik korrekt korrigiert wurden und damit ein Stück mehr Gerechtigkeit in unser aller Lieblingssport gebracht haben!?

Ein Argument ist ganz eindeutig: Die Stadionbesucher fühlen sich teilweise einer zum Fußball gehörenden Emotionalität beraubt. Die Entscheidungen, die getroffen und korrigiert wurden, sind für den Stadionzuschauer nicht nachvollziehbar.

Zu wenig Transparenz

Es findet inzwischen ständig Kommunikation mit dem Feldschiedsrichter und den Videoassistenten statt, sodass der Zuschauer den Eindruck hat, nicht nur einige wenige Entscheidungen stehen unter Einfluss von außen, sondern große Teile des ganzen Spiels.

Dazu gibt es ein „psychologisches Problem“. Ohne Videobeweis gab es eine Menge Fehlentscheidungen, bei denen mit großer Empörung natürlich auch die eigenen Farben betroffen waren. Letztlich wussten aber die meisten: Der Schiedsrichter musste in Sekunden entscheiden und stand vielleicht auch noch nicht günstig zum Ort des Geschehens. Das ergab selbst für den härtesten Fan mildernde Umstände.

Nun haben wir aber ein Kartell von Schiris, einen auf dem Feld, zwei Assistenten, einen Vierten Offiziellen und die Kölner Videokumpels. Und wenn die dann falsch entscheiden, oder zumindest fraglich, potenziert sich die alte kurze Wut auf den Feldschiedsrichter um ein Vielfaches.

Fast 1000 Szenen wurden nicht nur aus dem Bauch heraus entschieden, sondern mit den gleichen oder noch besseren Möglichkeiten, die wir Couchfans mit der Tüte Chips in der Hand haben. Und dann fragt man sich doch zum einen: Wie können 25 % Fehlentscheidungen geschehen? Und noch viel mehr: Warum werden bestimmte Situationen nicht geändert, wo doch fast dieselbe Situation in einem anderen Spiel zu einer Korrektur führte?!

Mehr an TV-Bildern verändert die Sehgewohnheiten

Die wichtigste Antwort liegt in der Fifa-Regel zwölf begründet. In ihr steckt trotz aller Bemühungen um Eindeutigkeit eine Menge Ermessensspielraum. Das hat zur Folge, dass  verschiedene Schiedsrichter dieselbe Situation verschieden auslegen. Dabei ist es egal, ob der Entscheidungsträger auf dem Feld steht und ackern muss oder sich auf der Couch in Köln lümmelt! 😉

Dazu kommt, dass unser Mehr an TV-Fußball das Bild verändert. Dank Techniken wie Zeitlupen aus den verschiedensten Positionen, die Handspiele und Fouls durch die Verlangsamung des Bildes verändern oder sogar teilweise verfälschen. Auch Bilder aus verschiedenen Positionen verändern das jeweilige Urteil auf die betreffende Situation. Die Handspiel-Auslegungen verstehen viele nicht mehr, so unterschiedlich werden zum Teil gleiche oder gleich wirkende Situationen bewertet. Beispiele hat es in dieser Saison reichlich gegeben.

Beim Foulspiel ist und war es immer schon ähnlich. Bei Standards von der Seite können neben Fußball auch Ringen, Boxen und andere Kampfsportarten fast immer ungehindert im Strafraum stattfinden. Kein Wunder – der FS verfolgt nur noch das Geschehen am Ball.

Doch was ist mit dem VS? Der muss auch anderes sehen, greift aber nie ein, denn diese Situationen lassen sich schwer auflösen. Nebenbei müssten auch ständig die VS den FS Elfmeter wiederholen lassen, weil Spieler sich zu früh sich in den Strafraum bewegen. Doch zurück zum Foulspiel. In anderen Situationen wird dem Fan dann jedoch die Elfmeterentscheidung zum Beispiel mit einer stattgefundenen „Berührung“ erklärt. „Ein Kontakt war da“, sagte der Sky-Experte Merk letztens bei einer Szene mit dem Augsburger Torhüter Hitz.

Die Zeitfrage bleibt ungeklärt

„Berührung“, ein „Kontakt“. Etwas, das ich eher mit Zärtlichkeit verbinde, mutiert  mit Hilfe des VB  im Fußball zu einer zu bestrafenden Handlung, die mit einer Zeitlupe auch wie eine solche wirken kann. Fußball wird zum berührungslosen Sport, dank TV-Technik und dem unsportlichen Verhalten vieler Spieler.

Da sich die meisten Entscheidungen des Videoschiedsrichters um Foul und Handspiel drehen, diese aber oft „frei“ interpretierbar sind, werden wir weiter mit dem Videobeweis hadern.

Es tauchen aber auch andere Verständnisfragen auf. In Freiburg bekam der SC einen Elfmeter nach Videobeweis. Das Spiel lief zuvor über eine Minute weiter, bevor Schiedsrichter Aytekin zum Spielfeldbildschirm gerufen wurde – für ein „Berührungsfoul“ von Gladbachs Vestergaard. Das ist für mich eine völlig unangemessen lange Zeit.

In Augsburg wurde ein Tor der Gastgeber aberkannt, weil ein FCA-Profi 30 Sekunden zuvor im Mittelfeld Hand gespielt haben soll. So gut, so gerecht, so fragwürdig. Denn wenn eine Szene, die 30 Sekunden zurückliegt, zum Anlass genommen werden kann, eine Entscheidung zu ändern, wie ist es dann mit einem falschen Einwurf eine Minute zuvor? Wo sind die Grenzen?

Zufrieden sind die wenigsten mit dem Videobeweis

Doch was sind die Alternativen? Die Abschaffung? Dazu müssten die Zuschauer den Berufsfußball boykottieren und zwar auch und gerade im TV. Dazu müssten die Medien mitspielen, aber ein TV-Fußball ohne die ganzen technischen Betrachtungsweisen ist illusorisch.

Die Regeln im Berufsfußball mit Videobeweis diesem anpassen? Das ist fast nicht möglich und verändert den Fußball komplett, zum Beispiel in Richtung körperloses Spiel. In der Konsequenz werden wir dann nur Fallsüchtige erleben.

Die von vielen vorgeschlagenen Einspruchsmöglichkeiten durch die jeweiligen Mannschaften!? Wozu? Die Statistik des DFB zeigt: Es werden so gut wie alle strittigen Szenen aufgearbeitet und am Ende entscheidet so oder so wieder jemand an der Glotze über die jeweilige Situation. Dazu werden bei einer bestimmten Anzahl von Einsprüchen pro Team dem Zufall endgültig Tür und Tor geöffnet, wenn ein Team seine Einspruchsmöglichkeit schon verbraucht hat. Und bei den Unsicherheiten durch die eben doch recht frei interpretierbaren Regeln, wird das häufig der Fall sein.

Sieben Vorschläge zur Verbesserung

Ich selbst nehme den Videobeweis mit keinem guten Gefühl wahr, aber trotzdem hin. Fußball ohne Videobeweis schaue ich mir in den unteren Klassen an. Doch wenn ich schon ganz oben mit diese Technik ertragen muss, gehören einige Dinge noch dazu.

  1. An oberster Stelle der Änderungen MUSS eine fast totale Transparenz der Entscheidungen gegenüber den Fans stehen, vor allem für jene im Stadion.
  2. Eine nochmalige Nachjustierung durch den DFB in Richtung Eingriff – möglichst nur bei ganz „groben“ Fehlern der Feldschiedsrichter.
  3. Ein Weiterspielen im Höchstfall bis zu meinetwegen 30 Sekunden, dann muss unterbrochen werden, ebenso kein Rückgriff länger als 20 – 30 Sekunden.
  4. Wir Fans müssen begreifen, es geht um TV-Fußball, dementsprechend werden die Medien Einfluss auf das Spiel haben.
  5. Den 100 Prozent gerechten Fußball wird es auch mit dem Videobeweis nicht geben, vielleicht ein Ausmerzung von 60 – 80 Prozent Fehlentscheidungen.
  6. Die Spieler sind gefragt mit ihrer ständigen Fallsucht aufzuhören, sie machen es dadurch ganz schwer, Entscheidungen zu treffen. Harte Strafen für eindeutige Schauspieler, sie betrügen den Sport.
  7. Und damit auch wenig Akzeptanz gegenüber solchen Spielern durch die Fans, auch und vielleicht besonders eindeutig gegenüber denen in der eigenen Mannschaft.

Mein Fazit, ein Stück Gerechtigkeit mehr, ja, doch so wie es momentan gehandhabt wird, ist der Preis noch zu hoch. Nicht so sehr wegen der Fehlerquote, sondern wegen der Nichtmitnahme der Zuschauer.

Das sind meine Vorschläge zum Thema, doch nun will ich euch natürlich auch mitnehmen. Wie sind eure Erfahrungen mit dem Videobeweis in dieser Hinrunde? Was würdet ihr verbessern? Oder seid ihr eher wieder für die völlige Abschaffung?

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge es für euch, eure Lieben und natürlich unsere Hertha erfolgreich werden!

Nun haut in die Tasten

sunny

Auch von unserer Seite einen guten Rutsch! Macht keine Dummheiten und kommt gut rüber. Wir lesen uns am 2. Januar.


183
Kommentare

psi
30. Dezember 2017 um 18:02  |  634442

Ha!
zum 2.


dewm
30. Dezember 2017 um 18:09  |  634443

Ho!
Zum 3.


pathe
30. Dezember 2017 um 18:23  |  634444

He!


Dd.
30. Dezember 2017 um 18:25  |  634445

Hertha BSC!!


psi
30. Dezember 2017 um 18:34  |  634446

Video- Beweis zum 2.
Wer noch nichts dazu geschrieben hat,
bitte loslegen!😉


Jörg
30. Dezember 2017 um 18:35  |  634447

Der Meister von der Spree !


Jörg
30. Dezember 2017 um 18:46  |  634448

Zuerst war ich Anhänger des Videobeweises, bin jetzt aber für die völlige Abschaffung. Hauptgrund ist meiner Meinung nach, dass die Emotionalität so ziemlich komplett flöten geht, man freut oder ärgert sich über ein Tor, einen Elfmeter usw. wird dann aber – eben emotional – zurück gepfiffen. Um dann zu so einer Entscheidung wie bspw. den Platzverweis von T zu kommen oder eben nicht. Da lebe ich sogar lieber mit einem gegebenen Tor (Hellmer, Kiesling) das nun wirklich keins war.
Also, Fußball wird nie gerecht sein ob mit oder ohne Videobeweis – dann kann ich es halt auch ganz lassen und mich direkt freuen oder ärgern.
Guten Rutsch und gesundes und friedliches Neues Jahr


Tojan
30. Dezember 2017 um 19:00  |  634450

das problem, welches man als Befürworter des VB doch hat ist folgendes:

man kann so viele fakten bringen wie man möchte, aber man argumentiert gegen eine emotionalität an und diese interessiert einfach in 90% der fälle keine fakten. es ist ein langer weg für den VB auf dem zwingende veränderungen (mehr transparenz!!!) die emotionalität überwinden müssen…


Bussi
30. Dezember 2017 um 19:07  |  634451

ich liebe den Videobeweis 👍

wenn ich an Herthas 3:3 in Wolfsburg denke … boah, was hatte ich für Jubelanfälle 😜 … Spiele ohne VB finde ich inzwischen fast schon langweilig 😴

und am Saisonende werden sich die Schiris den Swap geholt haben 😉


dewm
30. Dezember 2017 um 19:07  |  634452

Die „emotionalität überwinden müssen“…

Was bleibt vom Fußball @tojan, wenn die Emotionen überwunden sind?

————–

Schönes Ding übrigens, gleich eine „Entgegnung“ zum gestriegen HURDIE-Text zu bringen. So kann zu diesem anregenden Thema gleich ein Tag länger Austausch stattfinden. WUNDERBAR!


Tojan
30. Dezember 2017 um 19:10  |  634453

@dewm
emotionalität in der form überwinden, dass die emotionalen die vorteile sehen und nicht nur die nachteile.

und vor allem erkennen, dass er eigentlich gar nicht so viel ändert.

wie viele tore wurden dieses jahr vom VB aberkannt? und wie viele vom linienassistenten?


Jörg
30. Dezember 2017 um 19:31  |  634454

@tojan
und vor allem erkennen, dass er eigentlich gar nicht so viel ändert.

eben, die Ungerechtigkeit bleibt, wird zeitlich aber nach hinten geschoben, während die unmittelbare Emotion ad absurdum geführt wird – man weiß einfach nicht mehr ob man sich freuen kann oder nicht.


Herthas Seuchenvojel
30. Dezember 2017 um 19:48  |  634455

@Jörg:
„…die Ungerechtigkeit bleibt…“

na ich weiß nicht
von 44 Entscheidungen, die auf jeden Fall falsch gewesen wären, bleiben nach der Korrektur nur noch 10 fehlerhafte (bzw. vorher richtige und nun falsche) davon übrig
so schlecht finde ich die Quote nicht, ähnlich wie @sunny

ich für meinen Teil denke, hier herscht ein Ungleichgewicht der Ansichten, wie die Entscheidungen hingenommen werden
bei „für Hertha“ wird es wohlwollend, aber unaufgeregt hingenommen, bei „contra“ bricht ein Sturm der Entrüstung hervor
Emotionalität pur 😉
ich (nur ich) denke mir aber, die Anzahl dürfte auf beiden Seiten ziemlich ähnlich sein

PS: danke @hurdie und @sunny für die klasse Beiträge
ich wußte ! , einer wird sich hier des Themas annehmen, also muß ich es nicht machen


Ursula
30. Dezember 2017 um 20:28  |  634456

# „VB“ nervt (mich!!)…

Der beste Beitrag seit Tagen
wieder um 19:07 Uhr, wie gehabt!

Umfassend, begründend und
auch symptomatisch für diese
BEFÜRWORTER vor der „Glotze“…

…einfach einfältig, fröhlich, tja…

Ich bin HIER bei diesem erneuten
THEMA künftig ganz raus! Nächtle!


Tojan
30. Dezember 2017 um 20:56  |  634457

dann muss ich mich ja nicht angesprochen fühlen (um 20:28) 😉


Jörg
30. Dezember 2017 um 22:17  |  634458

@Herthas Seuchenvojel

bei „für Hertha“ wird es wohlwollend, aber unaufgeregt hingenommen, bei „contra“ bricht ein Sturm der Entrüstung hervor
Emotionalität pur 😉

Nein, es ist egal ob für oder gegen Hertha, es bleibt eine große Fehlerquote (Grauzone), weil Entscheidungen so oder so ausgelegt werden können.
Und da das so ist, brauche ich doch die ganze Technik nicht, wenn sie dermaßen zeitverzögert zum Tragen kommt. Als Gegenbeispiel „Hawkeye“ eine super Technik -Tor oder nicht Tor – es wird sofort, anhand unwiederlegbarer Bilder entschieden.
Nochmal, am Anfang war ich ein Verfechter der Technik, jetzt sehe ich ständige Rudelbildung, bei fast jeder grenzwertigen Situation, dann kommt irgendwann mal eine Entscheidung per Vb, die oftmals immer noch Kopfschütteln hervorruft und die für mich einfach nicht unmittelbar erfolgt. Ich möchte mich einfach über ein Tor freuen können, wenn es vom Schiedsrichter gegeben worden ist (analog Platzverweis, falscher Einwurf 2 Minuten vorher, Foulspiel, Elfmeter)


Jörg
30. Dezember 2017 um 22:24  |  634459

Dann noch, okay die Fehlerquote mag reduziert sein, sie verteilt sich aber doch weiterhin so, dass es jeden mal trifft – positiv und negativ (die Bayern lasse ich jetzt mal außen vor 🙂 ), ergo kann ich es doch lassen. Und mich unmittelbar freuen oder fluchen – und nicht geraume Zeit später


Exil-Schorfheider
30. Dezember 2017 um 22:53  |  634460

@tojan

Sauber begründet.
Ich kann bspw. keine Ändeung am Torjubel feststellen. Der Großteil springt nach wie vor auf, auch wenn Tore gegen uns wie in Wolfsburg fallen, deren Regie hatte bekanntlich sogar die peinliche Lichter-Show dafür gestartet.
Das große Bangen bei kritischen Entscheidungen tritt doch meist erst danach ein, wenn man zum Schiri schaut.


dewm
30. Dezember 2017 um 23:03  |  634461

@tojan: Du gehst den gleichen Weg wie JOEY. Du verunglimpfst jene, deren Meinung es ist, den VB grundsätzlich abzuschaffen. Unterschiedliche Gründe wurden von unterschiedlichen ImmerHerthanern genannt und erklärt. Du könntest Dir die Mühe machen, und deren Argumente in den jeweiligen FREDs nachlesen. Ich glaube aber nicht, dass Du das nötig hättest. Du warst bei einigen der intensiven Diskussionen der letzten sechs Monate dabei. Nur weil Deine Argumente oder nenne es Fakten oder das was DU als Vorteile siehst, jene nicht überzeugt, solltest Du die Argumente der VB-Gegner oder Kritiker nicht abwerten.

Seltsamer Weise habe ich hier mehr Leute gelesen, die nach dem „Erlebnis VB“ kritischer bis ablehnend sind, obwohl sie vorher „eher PRO VB“ bis „total PRO VB“ waren. Andersherum habe ich es eigentlich gar nicht gelesen. Auch sind viele Befürworter das VBs der Meinung, dass die aktuelle Handhabe modifiziert werden sollte. Nur ist es dann schwer darzulegen, was genau modifiziert werden sollte, damit der VB besser funktionierte. Meist heißt es dann, es sollten weiniger Entscheidungen überprüft werden.

Du schreibst nun, es „verändert sich gar nicht so viel“. Das ist natürlich sehr relativ. OPA hatte sehr ausführlich nachgewiesen, dass dieses „gar nicht so viel“ recht intensive Wirkung hat. Deutlich wird die wahrscheinlich erst in der Retrospektive. Andererseits fragen JÖRG und PSI (stellvertretend für viele) zu Recht, ob die „kleine“ Änderung nicht zu teuer erkauft wird, also zu geringer Nutzen (ein paar Fehlentscheidungen weniger) mit zu hohen Kosten (Spielunterbrechungen, Verwirrung, immer noch Fehlentscheidungen) erkauft wird.

Deine Frage: „wie viele tore wurden dieses jahr vom VB aberkannt? und wie viele vom linienassistenten?“ Kann ich Dir nicht beantworten. Die Antwort wäre für meine Meinung zum VB auch nicht relevant. Mir haben die Anwendungen, die ich live im Stadion erlebte, gereicht. Ich erinnere mich an Eingriffe gegen Stuttgart, Bayern und Gladbach. Sämtliche der Eingriffe und „merkliche Überprüfungen“ fand ich ärgerlich und haben mir die Spiele mehr oder weniger vermiest.

@SEUCHE um 19:48 Uhr: JÖRG hat Dir wunderbar geantwortet. UND @SEUCHE: „also muß ich es nicht machen“: Es könnte nicht besser sein, als es ist.

@SUNNY: Vielen DANK auch DIR für Deinen ausführlichen Eingangs-Text. Besonders für die Begründungen und die hergeleiteten Verbesserungsvorschläge.


Herthas Seuchenvojel
30. Dezember 2017 um 23:12  |  634462

@Jörg
„…die Fehlerquote mag reduziert sein, sie verteilt sich aber doch weiterhin so, dass es jeden mal trifft – positiv und negativ…“
was ist daran schlecht?
vorher war es doch teilweise Beschiss mit Rückendeckung des Schiris
DAS ist jetzt bei weitem weniger geworden

„…Nein, es ist egal ob für oder gegen Hertha, es bleibt eine große Fehlerquote (Grauzone)…“
ich finde, jetzt schon 70 % zur Richtigkeit korrigieren zu können, ist schon ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
von 100 % ist niemand von vornherein ausgegangen und das wird sich (hoffentlich) noch bessern
vergesst bitte alle nicht: wir befinden uns jetzt noch in der TESTPHASE, da ist nix entgültig und kann jederzeit nachjustiert werden

@DWEM: wiederholt: lass mich in Ruhe
bezieh dich auf andere, meine Kommunikationsbereitschaft mit dir hast du vorerst verloren
trotzdem angenehmen Rutsch ins neue Jahr gewünscht


dewm
30. Dezember 2017 um 23:43  |  634463

@SEUCHE um 23:12 Uhr: Mit DWEM meinst DU wahrscheinlich mich. Somit Vielen Dank für Deine Wünsche, die ich gern erwidere. Deine verlorene Kommunikationsbereitschaft tut mir wiederum sehr leid. Hoffe, Du kommst darüber hinweg.


Herthas Seuchenvojel
30. Dezember 2017 um 23:54  |  634464

deswegen : vorerst 😉
ich war auch schon mit hertha, apo und opa verkracht, aber nach 1,2 Jahren bin ich durchaus bereit… , solange nicht neuerliche Konfrontationen auftreten
ich hadere wenn dann mit der dargebrachten Intention und Art, aber seltens mit der Person selber


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 0:10  |  634465

Wie jemand bereits sagte, ist es schwer gegen Emotionalität anzugehen. Will ich auch gar nicht. Mir sind die Leute lieb, die sagen: „will ich nicht brauch ich nicht“. Für mich (nur für mich) sind es halt keine Argumente, aber verständliche Befindlichkeiten (Sensitivität).

Ich habe es natürlich auch schwer. Ich bin der TV-Glotzer in der Schweiz, der ja die Emotionalität nicht mitbekommt, dabei habe ich vermutlich mehr Spiele live (auch in anderen Sportarten) gesehen als der eine oder andere Jungspund hier.

Ich springe doch auch auf, selbst wenn ein Schuss am Tor vorbei geht. Nimmt mir das die Emotionalität? Ich jubel(t)e auch, selbst wenn dann der Schiri Abseits oder Foul pfeift. Nimmt mir das die Emotionalität?
0.3 Umentscheidungen pro Spiel, weniger als eine alle 3 Spiele. Wieviel mehr macht das aus, verglichen mit Linienrichterabseits, welches keines war.

Ich gehe immer noch regelmässig zum Eishockey (für Fussball fehlt mir das Herz, das hat nur Hertha, Basketball ist zu schlecht in der Schweiz). Stören mich da die 0.3 Videokontrollen pro Spiel? Nö, ist fun. Man jubelt oder seufzt, diskutiert im Stadion, war es nun oder nicht? Oder geht sich ein Bier holen. Und dann freut man sich oder jammert, wenn die Entscheidung getrofffen wird. Es ist doch so selten, es bringt Pep rein.

Aber ich bin auch sonst anders. Ich schaue erstmal auf das Spiel, sehe, ob bei einem Tor ein Einschnitt (VK) Sinn ergibt, meistens sieht man sofort, dass nichts passieren wird (wenn man Ahnung vom Spiel hat). Ich jubele mehr nach innen, schaue auf die Linienrichterfahne oder die Reaktion der FS. Mich wirft das halt auch nicht völlig aus der Bahn, wenn ein Schuss vorbei geht oder ein Schuss, der rein geht, nicht gegeben wird.

Mir nimmt das nichts an meiner Spannung mit Hertha zu fiebern.


Seppel
31. Dezember 2017 um 0:31  |  634466

Die Begründung, dass es mir im Stadion wie auch im TV, Freude nimmt da es mich zwingt meine Emotionen zu kontrollieren (wie soll das in diesem Fall gehen?!) ist kein Argument?
Dann bin ich raus aus dieser „Diskussion“.
Guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch allen 👍


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 0:39  |  634467

Seppel
31. Dezember 2017 um 0:31 | 634466

Wenn du im Stadion auf den Linienschiri guckst, ob er die Fahne gehoben hat, kontrollierst du deine Emotionen nicht auch?


Herthas Seuchenvojel
31. Dezember 2017 um 0:46  |  634468

@seppel:
du bist schon „wieder“ raus?
wie wäre es, vorerst ständig drin zu bleiben, bevor man „raus“ ist?
wenn langjährige Blogmitglieder wie @Dan, @Sir oder @freddie dies ankündigen, bin ich traurig
Vorhang auf, das nächste Blogmitglied, daß „vermisst“ werden will


Seppel
31. Dezember 2017 um 1:06  |  634469

@Seuchenvogel
Ich mag dich auch, Schatzi.😚
Ps. Ich bin raus aus dieser Diskussion heißt nicht, dass du mich grundsätzlich los bist 😎
@hurdiegerdie
Als Fußballer habe ich das im Bruchteil einer Sekunde erfasst. 😊


Exil-Schorfheider
31. Dezember 2017 um 1:09  |  634470

@hurdie

Die Frage ist, wann die Kontrolle beginnt. Nach dem Jubel kommt doch immer meist der Blick zum SRA, jetzt halt auch wieder zum SR, ob der die Hand ans Ohr nimmt.
Da haben die meisten doch wieder die Emotionen im Griff, oder?


Seppel
31. Dezember 2017 um 1:12  |  634471

Danke @Exil, dass du mich verstanden hast und das auch nicht missverstehen wolltest👍


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 1:15  |  634472

Wenn ich Sunnys 7 Punkte nehme, haben aus meiner Sicht nur die ersten 3 eine Relevanz für die Videokontrolle (und nur beim ertsen gehe ich mit). Und das ist mein Punkt: man macht die VK verantwortlich für Sachen, für die die VK gar nichts kann.
1) Mehr Transparenz: bin ich dafür.
2) Bin ich auch dafür, aber dann müssen Rufe aufhören, warum nun die VK nicht eingeschritten ist.
3) Habe ich schon Probleme mit, weil es nicht um Zeit geht. Das Ganze ist geregelt, ich habe nur den Worlaut nicht (kann man bei Collinas Erben nachhören). Es geht um Spielsituationen nicht um Zeit, aber in der Regel liegen diese Spielsituationen deutlich unter 30 Sekunden.
4) Das ist Polemik, es geht nicht um TV-Fussball
5) Das es keinen 100 Prozent gerechten Fußball geben wird, ist keine Frage der VK.
6) Fallsucht der Spieler ist keine Frage der VK, könnte aber dadurch gebessert werden. Betrug durch Spieler ist keine Frage der VK.
7) ist eine Folgerung aus 6) und damit keine Frage der VK.


31. Dezember 2017 um 1:28  |  634473

Ich finde es sehr schwierig, bzw. herablassend, anderen deren Emotionalität nicht „abzunehmen“. Nur weil man selbst etwas nicht „sieht“, heisst das ja nicht, dass es nicht da wäre. ( hier befinden wir uns wieder auf der philosophischen Ebene, aus der wir uns einfach nicht heraus schwindeln können..): Hier haben nun schon mehrfach leute davon gesprochen, dass sie Fussball anders empfinden als vor dem Video-Nachspiel.- Ich selbst habe beispielsweise von meinem Freund erzählt ( den fast jeder bei immerhertha.de kennen dürfte), der vielleicht erstmals seit ?? Jahren keine Dauerkarte mehr kaufen wird, weil ihm der VB den Spass am unmittelbaren Erlebnis nimmt. Der gleiche Sportfan liebt American Football und verfolgt diesen regelmäßig. -Ein Beleg für die These mancher hier, dass man diese Sportarten einfach nicht vermengen sollte-

Wenn auch Leute aus dem Profi-Fussball selbst in dieses Horn blasen ( Zorniger z.B.), dann sollte man dieses Empfinden nicht wegwischen mit Bemerkungen , wie “ habe ich im Stadion noch nicht festgestellt“..Diesen kann man ja auch allzu einfach entgegnen: “ mach die Augen auf, dann kriegste vielleicht och wat mit..“
Wie das alles kommen wird, liegt nicht mehr in der Hand des Einzelnen, darüber wird in anderen Kreisen abgestimmt werden.-Und es zeichnet sich deutlich ab, dass der VB kommen wird.- ebenso deutlich zeichnet sich aber auch eine Gefahr ab: die, dass die Kröten , die geschluckt werden ( Verzerrung der nationalen Wettbewerbe durch die Abhängigkeit von Teilnahmen an der CL etc, Aufweichen aller kontrollierenden Fairness-Instrumente, Verkitschung des Sports..Technisierung des Sports , Mediale Einflussnahme ..etc pp)..den Hals immer voller machen und die Essenz „Fussball“ bald nicht mehr durch passt.
Irgendwann wird die Bereitschaft, sich nicht nur als Teil einer Mega-Industrie zu empfinden, vermutlich bei nicht so Wenigen , wie mir scheint, kleiner. –
Noch ist die Liebe und Leidenschaft zum Fussball mit allem Drumherum ( dem Klatsch, dem Kitsch , dem Gemeinschaftserlebnis , dem Disput etc) stärker, als so manch heimlicher Überdruss-Gedanke
Aber mir scheint der VB langsam ein bißchen wie das Öffnen der Büchse der Pandora : es wird zugelassen, dass der Kern des Fussballs sich verändert ( die Emotion)- : zuerst kam das Hawk-Eye, dann der VB..ein Optimist, der hier das Ende der Entwicklung annimmt.
Ganz zu schweigen von der möglichen Vermarktung der Unterbrechungen. Es ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, dass die Sachzwänge ( „Geldbeschaffung“), auch diese Hürde reissen werden (zumal sie viel flacher liegt als beispielsweise die 50+1 -Regelung)-
und darauf folgt dann dies und das..und wieder jenes und die Romantiker werden kalgen und sich schwer tun..
Der Haken für die Älteren, für die Romantiker: selbst, wenn diese Gruppe sich abwendet, rückt die andere nach. „Unsere“ Lücke wird gefüllt werden.
Dieses Szenario ist sicher längst durchgespielt
-Insofern hat die Diskussion für mich auch etwas gestriges an sich: die Entwicklung ist längst so weit fortgeschritten, dass es keinen Zweifel mehr geben kann, dass der VB nicht kommen würde, ob man dagegen ist oder nicht.
Wohl einzig sinnvoll , zu hinterfragen bleibt: die eigene Haltung dazu.zu diesem
Ich sagte gestern schon: ich respektiere jeden, der den VB richtig findet und für den er kein Problem für den Genuss von Spielen darstellt.-
Sie sind ja keine Totengräber DES Fussballs.
Allenfalls MEINES Fussballs.
…dieser Frage muss sich (aber) jeder stellen.
Niemand wird dem Romantiker die Video-technik schön reden können: es gibt einfach keine Vernunftsargumente, die einem Romantiker erklären können “ alles, was du seit 10-90 Jahren über Fussball gedacht und gefühlt hast, ioder dein Vater oder Opa für 120 Jahren , ist falsch: ohne VB gibt es keinen gerechten Fussball mehr. Deshalb ist er ohne Alternative “
Das ist offensichtlich Fakt: auch ohne Technik könnte Fussball Spass machen
Und umgekehrt kann ebenso niemand belegen: „mit dem VB öffnet man die Büchse und der unsrige Fussball wird bald tot sein“

—da kiekste am Ende betrübt aus de Wäsche–


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 1:35  |  634474

Exil-Schorfheider
31. Dezember 2017 um 1:09 | 634470

Ja und nein. Es liegt vielleicht an mir.

Nehmen wir das Tor mit Kopf von Kalou nach direkter Flanke Peka.

Ich jubele, geiler Spielzug, wunderbar gespielt, aber ich (nur ich) denke sofort: vielleicht Abseits. Also meine Freude über den Spielzug ist sofort (unabhängig von der VK) gedämpft: mal schauen, ob es gegeben wird.

Ich (nur ich) bin eh erst skeptisch, mein Jubel ist kontrolliert. Ob es nun 10 Sekunden dauert, bis der Schiri zum Anstosskreis zeigt oder 1 Minute ist mir egal, weil die Emotion ist eh‘ gestoppt. Mein Jubel ist also sowieso kontrolliert, egal ob VK oder nicht. Der zweite Jubel dauert halt etwas länger (VK) oder nicht (ohne VK).

Aber vielleicht bin nur ich so. Ich sehe doch vorher, ob es eine fragwürdige Situation sein könnte, also sind doch bereits vorher meine Emotionen abgeschwächt (kontrolliert).

Es gibt Hunderte von Situatinen, da weiss ich, hier wird es keine andere Entscheidung geben.

Es wird immer so getan, als wenn man durch die VK nicht mehr jubeln könnte. Ist halt nicht mein Ding.


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 1:55  |  634475

apollinaris
31. Dezember 2017 um 1:28 | 634473

„Ich finde es sehr schwierig, bzw. herablassend, anderen deren Emotionalität nicht „abzunehmen“. “

Solltest du mich meinen, möchte ich betonen, dass ich mich nicht herablassen verhalten habe, ich habe auch nicht anderen deren Emotionalität in Frage gestellt. Ich habe immer aus meiner (nur meiner und immer mit dem Einschub) Sicht meine Position dargestellt.

Nur du stellst wieder aus deiner Spiegelsicht andere als herablassend dar.

Nun lese ich den Rest deines Posts.


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 2:03  |  634476

apollinaris
31. Dezember 2017 um 1:28 | 634473

ok, den Rest kann ich nachvollziehen, obwohl ich es lieber von @Dan selber hören wollte.


apollinaris
31. Dezember 2017 um 2:05  |  634477

@ hurdi.. mitnichten habe ich fich gemeint – dann hätte ich deinen Beitrag gestern nicht „stark“ gefunden. Ich habe die gemeinte Aussage wörtlich zitiert – dann ist die Zuordnung doch gegeben?


31. Dezember 2017 um 2:16  |  634478

@hurdi..wer es gesagt hat, ist am Ende ja egal: es ging nur darum, dass es keine Erfindungen sind, wenn einige (und auch ich) hier über veränderte Emotionen geht.
Wer es dann war, ist ja für die Sache egal(.- jeder, der den Freund erkannte, könnte bei ihm nachfragen, wenn er wollte, falls er an eine Erfindung von mir glaubt)..-Aber hier ungefragt einen Namen zu nennen, fühlt sich für mich nicht richtig an. Da bin ich vorsichtig, auch in harmlosen Kontexten


hurdiegerdie
31. Dezember 2017 um 2:25  |  634479

apollinaris
31. Dezember 2017 um 2:05 | 634477

Wenn du nicht mich gemeint hast, ist ja alles prima. Deshalb sagte ich ja: „Solltest du mich meinen…“


31. Dezember 2017 um 2:26  |  634480

Die Emotion ist eine andere: auch ich habe immer ein Auge beim Schiri oder Assistenten gehabt und schaue auch sonst in etwa in der Art, wie du dich selbst schilderst.-war da eine Fahne oben, blieb ich sitzen..das spielte sich aber meist im Sekundentakt ab. Das Prozedere jetzt ist völlig anders, weil es sich über mehrere Augenblicke zieht…und nicht sofort erkennbar ist

Auch umgekehrte Reaktionen: da freut man sich und atmet laut durch, , wenn eine gefährliche Aktion im Strafraum gerettet wurde, das Spiel läuft über einen Konter (aufkeimende Hoffnung) weiter..auf einmal kommt ein Pfiff und es gibt 11m gegen uns (mich)..das ist schon unterschiedlich..


coconut
31. Dezember 2017 um 2:59  |  634481

@apo 31. Dezember 2017 um 1:28
Zitat:
„die Entwicklung ist längst so weit fortgeschritten, dass es keinen Zweifel mehr geben kann, dass der VB nicht kommen würde, ob man dagegen ist oder nicht.“

Da meinst du vermutlich : die Entwicklung ist längst so weit fortgeschritten, dass es keinen Zweifel mehr geben kann, dass der VB kommen wird, ob man dagegen ist oder nicht.
Denn sonst würdest du ja annehmen, das der VB nicht kommt… 😉

@hurdie
Ich glaube nicht, das du damit gemeint warst.
Übrigens: Genau das (Abseits oder nicht) ist im Stadion deutlich anders. Da genügt ein Blick und es ist klar….
Am TV hat man den Linienrichter ja selten im Blickfeld, da dauert es natürlich deutlich länger. Ich habe aber eh einen guten Blick dafür, ob das Abseits war oder nicht. Es sei denn, ein Spieler ist nicht im Bildausschnitt zu sehen. Das ist halt der Nachteil beim TV.
Eine Verzögerung von 2 sek. (im Stadion, blick zum Linienrichter) tötet aber keine Emotionen, 30 sek bis 2 Minuten aber sehr wohl…..das gilt gleichermaßen für Zuschauer im Stadion, wie am TV.
Ich ertappe mich selber in letzter Zeit dabei, das ich nicht mehr spontan Jubel, weil sofort der Gedanke da ist, na mal abwarten, ob alles auch nach Ansicht des VA regelkonform war….
…und DAS hat nichts mit der Umsetzung an sich zu tun.

PS:
Ich brauche einfach zu lange für meine Texte…oder ich sollte vorher mal aktualisieren 😉


Herthas Seuchenvojel
31. Dezember 2017 um 3:21  |  634482

puh, @coco
deinen Blick möchte ich haben
„…Übrigens: Genau das (Abseits oder nicht) ist im Stadion deutlich anders. Da genügt ein Blick und es ist klar…….“


Inari
31. Dezember 2017 um 3:34  |  634483

Ich , als langjähriger Verfechter des Videobeweises, bin mit der Einführung desselbigen höchst zufrieden, aber nicht mit der Ausführung. Die it leider dilettantisch durchgeführt worden, von Arroganz seitens des DFB sondergleichen. Nicht nur, dass problemlos seit Jahren funktionierende Videobeweise-Systeme anscheinend nicht ausreichend studiert wurden, die Fans wurden mit den internen – geleakten – Erlassen seitens der DFB-Schiriführung auch noch belogen.

Zu der Auflistung von oben:
1. Transparenz schafft das Football System. Entweder zeigt die Auflösung auf der Videoleinwand, oder lasst den Schiri seine Entscheidung per lautsprecher durchsagen. Check.
2. sollte ja laut DFB offiziell immer so sein, auch wenn es inoffiziell anders praktiziert wird / wurde.
3. seh ich kritisch. Wieso 30s und 20/30s und nicht mehr – oder weniger? Und was ist, wenn die Zeit um 3 Sekunden überstrichen ist. Anfechtung am grünen Tisch? Nein, Viel zu diskutabel. Der Schiri sollt einfach unterbrechen, wenn er sich nicht sicher war. Der Videoschiri soll einfach so schnell wie möglich handeln.
4. was soll das heißen? Entweder ist eine entscheidung richtig oder falsch. Oder uneindeutig. Im ersten Fall muss korrigiert werden, im zweiten nicht. Punkt. Da haben die Medien keinen Einfluss drauf und dürfen sie auch nicht. Analysieren und fragen stellen, ist deren Job, den dürfen sie machen.
5. zu der Statistik oben stellt sich mir die Frage: wurden die 25% falsch entschiedenen Szenen falsch-korrigiert ? Oder einfach nicht erkannt als Fehler? Ersteres wäre eine Schande. Letzteres nicht schlimm. Fehler wird es immer geben.
6.+7. Jain. Unfaire Spieler wie Werner gibt es immer. Das muss geächtet werden – durch die eigenen Fans und den eigenen Verein. Viel wichtiger ist aber, dass klare Schauspielerin, wie das Foul von Werner an Torunarigha, nachdem er dreist noch den Schiri beeinflusste, nachträglich als solches vom DFB gebrandmarkt wird: betrug. Bedeutet: Rücknahme der roten Karte, bestenfalls schon in der Halbzeitpause. Sperrung vom betrügen nach dem Spieltag für 4 spiele (damitnes richtig weh tut) + hohe Strafe, sagen wir 100.000 euro. Das zahlen die betrüger vielleicht aus der Portokasse, tut aber trotzdem weh und setzt ein Zeichen. Das Geld könnte dann auch zweckgebunden in die Nachwuchsförderung und in präventionsprojekte z.b. Gegen Gewalt fließen.

Was wünsche ich mir vom Videobeweis? 1. dass er bleibt. 2. dass die Entscheidung klar per Audio oder Video im Stadion erklärt werden (siehe US football). 3. dass jeder Trainer Flaggen bekommt wie beim Hockey. Gleiches System: korrekter Einspruch, flag wird behalten. Falscher Einspruch, nicht.


immer dabei
31. Dezember 2017 um 9:31  |  634484

Ich finde die Quote der richtigen Umentscheidungen durch den VB erstaunlich schwach. 34 mal wurde eine falsche Entscheidung in eine richtige umgewandelt. Dafür aber auch 10 mal eine richtige in eine falsche. Das ist für mich entschieden zu viel und schadet der Akzeptanz des VB. Der Videoassistent sollte sich nur einmischen, wenn er sich sicher ist und auch nur zeitnah (maximal 30 Sekunden) und auch nur unmittelbar vor der Entstehung des Tors.


Susch
31. Dezember 2017 um 11:07  |  634485

https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/angelt-sich-eintracht-frankfurt-hertha-juwel-torunarigha
Das wäre absolut ärgerlich.
Der wird sein Weg machen wenn man ihn lässt.
Das würde ich Hertha sehr sehr übel nehmen.
Für mich auch weiterhin der talentierteste IV den Hertha nach Boateng hat/hatte.


Start-Nr.8
31. Dezember 2017 um 11:22  |  634486

Es steht und fällt mit der sofortigen (nicht 2 Spielzüge später) Korrektur völlig eindeutiger Fehlentscheidungen. Nichts anderes darf geschehen, dann wird es vielleicht breite Akzeptanz finden können.


Exil-Schorfheider
31. Dezember 2017 um 11:41  |  634487

@susch

Viel sollen und können.
Da musste wohl noch Zeilengeld verdient werden…


Better Energy
31. Dezember 2017 um 11:44  |  634488

Zu der Videoansicht haben sich beide Personen von „Collinas Erben“ auch ausgelassen. Wer es nicht weiß, der Eine ist Alex Feuerhardt vom n-tv, der Andere C. Reese vom Deutschlandfunk. Der Link führt zu dem Podcast:

https://rasenfunk.de/schlusskonferenz/rasenfunk-royal-winterpause-2017-2018-06

Woran krankt der Video in Deutschland im Gegensatz zu Italien? Als Fußballgott ist der DFB gewöhnt, Gesetzmäßigkeiten selber zu bestimmen. Es ist nun mal die Sache des DFB Unschuldige mit einer Strafe zu belasten unter Mißachtung höchstem Recht (eine Sperre bei Unschuldigen). Es ist auch Sache des DFB, sogar Urteile der ordentlichen Gerichte zu mißachten (Varga). Es gibt aber nun einmal auch für den DFB Gesetze, welche sich einfach de facto durchsetzen: die Gesetze der Physik. Denn jegliche Kommunikation mit Köln – egal über Satelit oder Glasfaser – kostet Zeit. Denn selbst Licht wird nicht deswegen schneller, weil es der DFB es befiehlt…


Blauer Montag
31. Dezember 2017 um 11:45  |  634489

Ich will kein negatives Urteil gegen den Videobeweis VB in Gänze formulieren. Ich teile sunnys Auffassung, dass die derzeitige Praxis in der DFL Murks ist. Meine Hauptpunkte der Kritik:
A. Es ist nicht klar, wer den VB anfordert – der FSR Feldschiedsrichter oder der VSR Videoschiedsrichter.
B. Die Kommunikation zwischen FSR und VSR dauert zu lange. Der Zuschauer weiß nicht, über welche Bilder die beiden sprechen. Die Entscheidung wird nicht kommuniziert.
C. Identische Situationen werden trotz VB unterschiedlich beurteilt.

Mit C. kann ich als Fußballfan leben. Einziges Ziel des VB sollte eine technische Hilfe zur Entscheidungsfindung des FSR sein. Es sollte nicht Ziel des VB sein, dass der VSR „dazwischen quatscht“ und Tatsachenentscheidungen des FSR – bspw. Strafstoß nach Foul von Martinez an Darida – zurückgenommen werden. Nur der FSR selbst, eventuell auch die Trainer, sollte den VB anfordern.


Blauer Montag
31. Dezember 2017 um 11:47  |  634490

😆 Better Energy
31. Dezember 2017 um 11:44 | 634488 😆


Better Energy
31. Dezember 2017 um 11:53  |  634491

@susch

Von Hertha hat Frankfurt schon einen Jungspieler bekommen: Regäsel. Jordan sollte sich ansehen, wie er nach seiner Verletzung gefördert wurde.

Dort gibt es nämlich die Problematik, daß mangels einer U23 kein Jungspieler nach einer Verletzung über diese Weide wieder an die A-Mannschaft herangeführt werden kann.


Susch
31. Dezember 2017 um 12:01  |  634492

@ Better
Ich gehe aber davon aus das Kovac auf Torunarigha setzen wird.
So kann man es zumindest herauslesen.
Regäsel hat vor und nach seinen Auftritten bei unseren Profis nicht’s erreicht.
Torunarigha durchläuft alle U Nationalmannschaften und hat auch schon in der Liga oder Euro League auf seiner Stammposition LIV überzeugt.
Ich bleibe bei meiner Behauptung das wenn er regelmäßig auf hohen Niveau spielt (Liga) , geht er durch die Decke.
Er brauch ein Trainer der auf ihn setzt.
Kovac könnte der Trainer sein.


Seppel
31. Dezember 2017 um 12:17  |  634493

Ich bin für vieles offen, nicht für alles.
Denn:
Wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein 😉.
Im ernst, mir kann man den VB nicht mehr Schönreden.
Ich brauche keine weitere Sparte im Fußball!
Neben Kleinfeld und Futsall, nun VB-Fußball, während in den unteren Ligen weiterhin der gute alte Fußball gespielt wird 🤤
Passt für mich nicht aber wer bin ich schon, außer das ich seit ich denken kann, eine DK habe.
Die nächste Frage die sich mir stellt :
Was macht das mit den Akteuren?
Vom LR bis zum Linksaußen über den Trainern usw.
Wie verändert sich deren Verhalten auf Dauer?
Wie verändert es junge Spieler die aus (unteren) Ligen ohne VB kommen.
Fakt ist und da sind wir uns vielleicht auch einig, der Fußball wird sich verändern und sich nochmal ein paar Schritte weiter vom Amateurfußball entfernen. Es wird sich eine eigene Sportart entwickeln, die aus dem Fußball heraus entstanden ist.
Mir bleibt es dann ja unbenommen, nur noch die Amateurstadien aufzusuchen.
Ich überlege jetzt schon ganz ernsthaft (!) ob ich diese Entwicklung noch weiter mitmachen kann und unterstützen will!
Das alleine gibt mir schon zu denken. Ich nehme diese Saison schon nicht mehr mit der mir üblichen Begeisterung und Euphorie war. Mich (!) stört da jetzt schon zuviel!


Seppel
31. Dezember 2017 um 12:19  |  634494

#Jordan
In seinem Alter darf er gerne noch etwas Geduld haben und sich langsam aufbauen lassen und ich denke, dass er genau das machen wird.


Better Energy
31. Dezember 2017 um 12:20  |  634495

@susch

Es ist nun einmal Fakt, daß Jungspieler auf die Weide müssen, um Spielpraxis zu bekommen, erst Recht nach einer schweren Verletzung. Und das nicht nur für 3 Minuten als Einwechsler.

Frankfurt hat die U23 abgeschafft und sich so von der eigenen Entwicklung von Jungspielern verabschiedet. Sollte Jordan nach FFM wechseln, so ist dies eher ein Ausdruck der Gier des Beraters zum Schaden der weiteren Entwicklung des Jungspielers.

Regäsel sitzt seit seiner Verletzung entweder auf der Bank oder auf der Tribüne. Er hat in FFM keine Möglichkeit sich mit Spielpraxis an die A-Mannschaft wieder heranzuarbeiten.


linksdraussen
31. Dezember 2017 um 13:03  |  634496

Großes Interview! Es ist halt hilfreich, wenn Journalist und Interviewpartner etwas von Fußball verstehen:

https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html


linksdraussen
31. Dezember 2017 um 13:08  |  634497

@Jordan: Die Blogtugend #Geduld ist angebracht. Torunarigha wird aufgrund von Sperren und Verletzungen in der Rückrunde ausreichend Spielzeit bekommen. Wenn man eine gute Rückrunde spielt, wird man sich erneut für das internationale Geschäft qualifizieren. Dann wird nächstes Jahr ohnehin jeder gebraucht.

Mich würde auch nicht wundern, wenn wir irgendwann mit einer echten Dreierkette (Stark-Rekik-Torunarigha) agieren würden.


Joey Berlin
31. Dezember 2017 um 13:47  |  634498

@dewm
30. Dezember 2017 um 23:03 | 634461

… wie JOEY. Du verunglimpfst jene, deren Meinung es ist, den VB grundsätzlich abzuschaffen.

Sorry, diese dramatische Überinterpretation muss ich für mich entschieden zurückweisen. Kann mir vorstellen auf welche Sätze Du abzielst… nur „rhetorisches Tackling“, nichts persönliches!

Wünsche einen Guten Rutsch in neue Jahr; gilt auch für alle anderen Herthafans und blauweißen Foristen, egal worüber man sich sonst so streitet oder unterschiedlicher Meinung ist. Man schreibt sich wieder 2018. 🎇 🍸


apollinaris
31. Dezember 2017 um 14:23  |  634499

“ Rhetorisches tackling, nix persönliches“
Kenne ich sehr gut. Beschreibt (auch) meinen Stil.
Könnte aber auch als“ sich rausreden“ interpretiert werden. Je nach Perspektive…oder Sympathie..


Opa
31. Dezember 2017 um 14:31  |  634500

Einigen scheint es ob ihrer jammerlappigen Weinerlichkeit an gesunder Härte zu fehlen. Ständig am Lamentieren, Beleidigtsein und bei jeder Kleinigkeit wird sich am Boden gewälzt. Und am Ende ist man für den Videobeweis. So was kommt von so was.


apollinaris
31. Dezember 2017 um 14:45  |  634501

@ coco..puh, vielleicht hast du recht.- Auf jeden Fall ist es gespreizt. formuliert. Doppelte Verneinungen sollte man vermeiden ✌️


apollinaris
31. Dezember 2017 um 14:53  |  634502

#Videobeweis..nach meiner ganz subjektiven Zählung ( die natürlich keine statistische Relevanz hat) sind vor allem jene für die Videokorrektur, die sich auch sehr heftig über Schirientscheidungen aufregen und tagelang darüber disktieren können. – Die Gegner sind überwiegend jene, die eher entspannt damit umgingen und lieber die Fehler der Spieler, trainier diskutieren
Nur ne Beobachtung von mir, nix darüber hinaus….


immerlockerbleiben
31. Dezember 2017 um 15:10  |  634503

Zum VB bin ich ambivalent. Auf der einen Seite sagt der Gerechtigkeitsfanatiker in mir: sehr gut, dass mit besseren Möglichkeiten Fehlentscheidungen vermieden werden können mit der Anmerkung, dass wir auch mit VB Fehlentscheidungen gesehen haben). Auf der anderen Seite sieht der leidenschaftliche Stadiongänger das Thema Emotionalität und eingeschränktes Liveerlebnis. Beispielsweise beim 1:0 gegen Hannover – ich roch ein Abseitstor, der Schiri gibt es …. aber ich will nicht recht jubeln, weil ich hatte ja ein Abseits gerochen und ahnte den VB. Das Tor konnte bleiben – aber worum es mit hier geht: für den Zuschauer hat sich das Spiel geändert. Einstweilen halten sich diese beiden Positionen bei mir die Waage, und ich hoffe auf professionelleren Einsatz des VB, gerne klarere Regeln. Das möge sich dann auch aufs Liveerlebnis auswirken.
Für mein Teil, als Ergänzungsspieler in diesem wunderbaren Blog, wüsche ich allseits ein gelungenes Silvester und ein gesundes neues Jahr, mit maximalen Erfolgen, persönlich für jede und jeden von Euch und natürlich für unsere Hertha!


schnitzel
31. Dezember 2017 um 15:49  |  634504

@ linksdraussen 31. Dezember 2017 um 13:08 | 634497

Torunarigha hat in der BL gesamt 88 Minuten gespielt. Dazu 3 EL-Spiele über die volle Länge, wo es sportlich um nichts ging, eher nur darum, dass sich Stammspieler schonen konnten. Wir hatten also eine Halbserie mit 3 Bewerben, wo Torunarigha eigentlich gar nicht „gebraucht“ wurde.

Ich sehe es wie du – wenn man ihn spielen lässt, kann er schnell durch die Decke gehen. Da sehe ich noch mehr Potenzial als bei JAB. Die Frage ist nur, ist er bereit sich ewig hinten anzustellen? Wenn ein konkretes Angebot kommt, kann ich mir einen Verkauf gut vorstellen, so ärgerlich das auch wäre.

@ VB: Die 7 Punkte wären in Summe natürlich eine Verbesserung zum aktuellen Stand.
1. Sehe ich genau so. Ich sage nur NFL..
2. Ich würde den Fokus mehr auf „Spielenscheidende, klar belegbare Fehlpfiffe“ legen
3. Wäre mir persönlich egal, aber ok.
4. Ja, das wird aber halt dauern. Solange es Leute gibt, die den VB als Teufels Werk sehen und grundsätzlich jede Verbesserung ewig anhaltender Fairness-Probleme im Fußball ablehnen, werden wir ein Diskussions-Niveau a la „Die Welt ist eine Kugel und dreht sich um die Sonne“ vs. „Die Welt ist eine Scheibe, und alles andere dreht sich um die Erde“ ertragen müssen.
5. Richtig
6. Ja, das wird aber auch mit VB nicht passieren, es sei denn, es wird der VB dann auf jede einzelne Schwalbe bzw. Unsportlichkeit angewendet. Das wird mitten im Spiel nicht machbar sein. Höchstens nachträgliche Strafen in Form von Gelben Karten (1 GK pro Unsportlichkeit, von mir aus soll ein Spieler nachträglich auch mehrere GK pro Spiel kassieren, wenn er sich mehrmals daneben benommen hat. Bei 2 GK pro Spiel automatische Sperre im nächsten Spiel + sein GK-Konto wird damit aufgefüllt, womit er bei der 5./9. GK etc. rascher wieder gesperrt sein wird) und im Wiederholungsfall nachträglich Rote Karten verteilen. Generell sehe ich die SR auf dem Feld mehr in der Pflicht, weil sie einfach nur konsequent pfeifen und Karten verteilen müssten. Dann wäre dieses leidige Thema zumindest erheblich eingedämmt.
7. Siehe 4.

@ VB-Verweigerer: Warum versuchen die VB-Gegner hier überhaupt noch mitzudiskutieren? Das Thema ist eigentlich: „Wie kann man den VB verbessern?“. Und nicht „Weg mit dem VB!!! Sofort!!11!“ #totespferd


Seppel
31. Dezember 2017 um 15:59  |  634505

@Schnitzel
Du wirst wohl oder übel damit leben müssen, dass die in deinen Augen „VB-Verweigerer“ , diese armen Wichtel, weiterhin sich dagegen äußern werden. Ich auf jeden Fall! Ob das in deinen Augen Sinn macht oder nicht ist mir mal echt sowas von egal 😜


schnitzel
31. Dezember 2017 um 16:15  |  634506

Bittesehr, mach du ruhig weiter, es ist halt eine Themenverfehlung und somit belanglos 😉 Verstehen muss ich ja nicht, warum immer wieder mal am Thema vorbei schwadroniert (edit) und man sinnlos die eigene Energie in eine Sache verpulvert, die nicht passieren wird. Aber jeder/jedem das Seine.


Tojan
31. Dezember 2017 um 16:19  |  634507

manche rennen halt gern mit dem kopf gegen eine wand 😉


Tojan
31. Dezember 2017 um 16:23  |  634508

übrigens zu dem vorwurf an den VB, es würde den fußball verändern: mag sein.

Aber:

1. ist das nicht die erste veränderung des fußballs seit dem 19. jh. und wird auch nicht die letzte sein.
2. sind veränderungen in den meisten fällen nicht schlecht, sondern gut, auch wenn die masse es zu beginn fast immer anders sieht.


Seppel
31. Dezember 2017 um 16:41  |  634509

Nur gut, dass es Leute wie dich gibt🤣😂🤣😂


dewm
31. Dezember 2017 um 16:55  |  634510

@JOEY um 13:47 Uhr: Deine „rhetorischen Tacklings“ sind OKAY, besonders, wenn deren Sinn derart einfach zu identifizieren ist. Gesunde Härte bringt Diskussionen weiter.

@APO um 14:53 Uhr: An Deiner Beobachtung könnte was dran sein. Ich empfinde das ebenso. „Schiedsrichterentscheidungsdiskutanten“ die Fußball besonders im TV genießen, werden eher VB-Befürworter sein. Genau jene bringen die „Argumente“ und „Vorteile“ das VB, zu denen anderen gar kein Problem einfällt. Dreißig „Fehlentscheidungen“ weniger interessieren mich als Argument nicht die Bohne, wenn einige der dreißig Fehlentscheidungen nicht mal als „Entscheidungswürdig“ bemerkt wurden. Ich denke an den Elfer der Gladbacher gegen uns, der von keinem Gladbacher gefordert wurde.

@HURDIE um 0:10 Uhr: Du kehrst genau zu diesem Thema den Prozess um. Du schreibst ein Argument „will ich nicht, brauch ich nicht“ wäre keines. Obwohl Änderungen nur sinnvoll sind, wenn ein Problem als Problem empfunden wird. Wenn ich etwas zum Problem definiere, mache ich mir Gedanken, wie ich dieses Problem beheben kann. Dabei kann ich dann Argumente austauschen und abwägen und eine Handlung (z.B. Veränderung) ableiten. Einige hier waren nie der Meinung, dass „Fehlentscheidungen“ ein Problem des Fußballspiels sind. Man ärgert sich sicher, wenn gegen die eigene Mannschaft entschieden wird, ob nun zu Recht oder Unrecht ist doch gar nicht sonderlich wichtig… Nun wird das Problem definiert und man soll sich mit den Argumenten, dieses Problem zu beheben auseinandersetzen. Wenn man darauf hinweist, wird man als „Emotionaler“ oder was weiß ich „verunglimpft“, der auf Argumente nicht eingehen will. Das ist doch keine Art! Ich kann mich an keine bemerkbare Aufregung darüber erinnern, dass das Fußballspiel aufgrund von Fehlentscheidungen leiden würde und mit Zuschauer- Interessenrückgang zu kämpfen hätte. Es wird ein Spielzeug erdacht und alle überlegen, ob und wie es sinnvoll eingesetzt werden könnte. Kaum einer hinterfragt den Sinn des Ganzen. Nur weil was gehen könnte oder es in anderen Sportarten funktionierte, muss man es doch nicht „auf Teufel komm raus“ machen!

@HURDIE um 1:35 Uhr: An das Kalou-Tor gegen Hannover, dass Du meinst, kann ich mich noch gut erinnern. Ich dachte, WOW toller Spielzug. Vermutete Abseits. Sitze ja fast in Linie zum rechten Tor. Sofort konnte ich sehen, dass die Fahne des Linienrichters unten blieb. Also Tor. Die Beiden ImmerHerthaner neben mir feierten. Ich nicht. Meinte: Wartet ab. Es dauerte ne Weile, ehe ich mich mit dem Tor „abfand“… Da hat der VB bereits etwas bewirkt…

Grundsätzlich verstehe ich DICH in DEINER Emotionalität. Menschen sind ja nicht gleich. So entwickeln sie unterschiedliche Meinungen. Das ist was gutes und hat der Menschheit geholfen. Auch sehe ich an mir, unterschiedliche Ausprägungen emotionaler Anteilnahme an Herthaspielen. Zu Hause oder unterwegs (allein) am TV/Radio/Internet bin ich recht reserviert, in der Kneipe unter anderen Herthanern springe ich mit allen anderen und lautem „JAAA“ auf beim Tor, lache aber immer wieder über die oft dümmlichen SKY-Kommentartoren. Im Stadion errege ich mich schon mal laut über Situationen, fern ab vom Tor (Foul oder ausbleibende gelbe Karte). Voll eingenommen, also emotional fern ab von allem anderen Gedanken, bin ich nur im Stadion…

@SCHNITZEL um 16:15 Uhr und TOJAN um 16:19 Uhr: „Wand“ ist ein gutes Stichwort… Den Fall der Berliner Mauer hielten noch im Januar 1989 die meisten Menschen für illosorisch. Für seine Überzeugung eintreten ist nie verkehrt. Manchmal werden dadurch starke und gut gesicherte Mauern (Wände) eingerissen. Ich sehe weder ein verfehltes Thema noch, dass es ausgeschlossen wäre, den VB NICHT einzuführen. Erinnert Euch! Wir befinden uns in einer Testphase. Somit ist die Entscheidung der Einführung ja wohl noch nicht entschieden. ODER was bedeutet Testphase?

@SEPPEL um 15:59 Uhr: Sehr richtig. Ich werde dabei bleiben.


sunny1703
31. Dezember 2017 um 17:48  |  634511

Was mir an dieser ganzen Geschichte um VB/VK nicht gefällt, ist dass eine Testphase( die im Grunde eine Testphase schon im letzten Jahr hatte) nicht auch damit enden kann, VB/VK wieder zu beenden.
Hier sind im Grunde schon von vornherein Nägel mit Köpfen gemacht worden, angefangen mit dem ständigen „shitstorm“ der letzten Jahre gegenüber den FS in den üblichen TV Medien bis jetzt zu den immergleichen Erklärungsversuchen der VB/VK Befürworter auf denselben TV Sendern.
Eine Wiederaussetzen dieser Technik hätte nur zur Folge, dass alles von vorn und vermutlich noch schlimmer beginnen würde.

Deshalb und auch nur deshalb sehe ich im Profifußball in den oberen Spitzenligen Europas im Grunde keine Alternative zu der Einführung des VB/VK. Ich nehme die Argumente der Befürworter sehr ernst, die meinen damit wird ein Stück mehr Gerechtigkeit geschaffen,wie das @hurdie in seinem interessanten Beitrag dargestellt hat.
Doch ich verstehe selbstverständlich auch die die das nicht wollen, weil ihnen ua. ein großes Stück Emotion genommen wird,neben anderen Argumenten.
@dewm hat das schön verdeutlicht! Allerdings muss ich Dich doch mal fragen, was machst Du wenn dieser VB/VK bleibt,ihn akzeptieren dagegen was organisieren oder nicht mehr ins Stadion gehen?!

Wir kommen nicht darum rum, zu akzeptieren, dieser Fußball in einigen reichen Ligen unterliegt einer Art „Diktat“ durch die Medien,die für die großen Einnahmen sorgen und die die Macht dieser Ligen manifestieren. @Seppel hat dazu einiges in deutlichen Worten geschrieben, dem ich in vielen Bereichen zustimme. Ebenso auch dem was @apollinaris geschrieben hat.

Lieber @Tojan, natürlich hat es immer wieder Änderungen im Fußball gegeben,doch das jetzt eine deutliche Abgrenzung gegenüber allen anderen Änderungen.
Die betrafen nämlich das Regelwerk und änderten dann eben nicht nur die Regeln für Bayern München und Hertha BSC ,sondern auch für Stern Marienfelde oder den VFB Neukölln.
Mit VB/VK ändert sich dieses Spiel, insbesondere dann, wenn auch noch das Spiel durch irgendwelche Einspruchsmöglichkeiten ständig unterbrochen wird. Jeder, der Fußball gespielt hat, spürt öfters im Spiel, das Spiel droht zu kippen oder Mist, das jetzt Pause ist oder auch uff,endlich Halbzeit, diese Möglichkeit einer Veränderung dieser Pausensituation wird durch den VB/VK vervielfacht und damit tritt eine Änderung im Spiel der da oben zu dem Rest ein der über die so oder so schon bestehenden Qualitäts- und wirtschaftlichen Unterschiede deutlich hinaus geht.
Diese Spaltung läuft entlang der Ligen in den Ländern,die ihn haben und sie läuft entlang zwischen den Ländern,die ihn haben und denen ,die ihn nicht haben.

Fußball ist auch deshalb so erfolgreich geworden,weil er mit einfachsten Mitteln selbst in Slums überall auf der Welt gespielt werden kann. Wer den Fußball so erfolgreich belassen will,muss den Sport von ganz oben bis nach ganz unten zumindest vom grundsätzlichen, soweit wie möglich ähnlich lassen.
Das was ua.@dewm,Seppel ua. beschrieben haben,macht mir eben deutliche Sorgen. Der Zuschauer wird mehr und mehr nützliches Schmückwerk bei dem TV Festival,aber er wird im grunde austauschbar,insbesondere die Fangruppen müssen aufpassen,

Da ICH das eine den VB/VK aus beschriebenen Gründen für die Ligen ganz oben nicht vermeidbar sehe,aber das andere die möglichst doch Nähe in den allermeisten gemeinsamen Basics zwischen ganz oben und dem Rest erhalten möchte, hatte ich diese 7 Punkte aufgeschrieben.

.Das eine den Fußball da oben,TV Fußball zu nennen lieber @hurdie,mag zwar populistisch klingen, es soll zum einen einfach nur ein Einfachwort sein, aber auch das beschrieben, wer für dieses alles verantwortlich ist.
Ja, ich stimme Dir zu,manches ist nicht ein reines Problem von VB/VK, doch es macht erst einiges deutlicher,was schon vorher da war oder es verschärft vorher schon bestehende Probleme.

Zu den 7 Punkten:
zu Punkt 2:Eingriffe eben nur bei möglichst 100% Fehlentscheidung,auch wenn auch das nicht eindeutig definierbar ist. Lieber zuwenig Eingriff als zuviel.
Zu Punkt 3:Irgendeine Grenze im Zeitlimit muss es geben,die wird es ja auch jetzt schon in etwa pi mal Daumengeben, das kann bei Festlegung zu Härtefällen führen,aber eine strikte Regel wie meinetwegen 30 Sekunden ist immer noch besser als auch dabei noch Ermessensspielraum.
Ich hoffe eine deutliche Verbesserung der ersten drei Punkte,führt zu mehr Akzeptanz.

Das Problem bleibt mit dem Regelwerk und den Spielern,die mit dem Wissen,dass die vorhandene Kontrolle durch VB/VK bleibt. Kevin Volland hat das gesagt,was vermutlich die allermeisten machen. Sie nutzen das jetzt vermehrt aus. Ich halte Tmo Werner zur Zeit vielleicht für den besten deutschen Stürmer, doch wer ihn beim Fallen beobachtet,sieht auch einen Automatismus währendd es Fallens schon den Blick und die Geste richtig Schiedsrichter in Gang zu setzen.Ich möchte das nicht als bashing gegen diesen Spieler verstanden wissen,ich frage mich nur,wie kann man das mitsamt VB/VK so hinbekommen,dass nicht jeder fallsüchtig wird.
Ebenso die Problematrik rund ums Handspiel, das wäre jedoch ein neues Thema wie da angesetzt werden kann.

Sorry, wurde mal wieder sehr lang.

Wir werden in einem halben Jahr und in diesem halben Jahr schauen,wie sich VB/VK als Instrument ändert, vielleicht wird es ja fehlerfreier.

Und wir werden weiter diskutieren!

Ich wünsche Euch nochmals einen GUTEN RUTSCH und fürs neue Jahr, uns allen Gesundheit,Glück, Erfolg, und Freude mit unserer alten Dame HERHA BSC

lg sunny


sunny1703
31. Dezember 2017 um 17:51  |  634512

Und natürlich meinen Dank an die blogchefs für ihre mühevolle Arbeit für diesen blog! 🙂

lg sunny


31. Dezember 2017 um 17:54  |  634513

..@tojan..eine Veränderung des Fussball in dessen Kern ( Emotionalität), hat es meiner Erinnerung nach, bislang noch nicht gegeben..


Etebaer
31. Dezember 2017 um 18:07  |  634514

Auf 2018!

Auf Regierungen, die Vernunft und Verantwortung walten lassen!

Auf eine Welt, in der Menschwürde und Bürgerrechte ein Gut sind!

Auf Gesundheit, Glück und Frieden!

Auf eine Hertha, die nach oben tritt!

Auf ein CL-Finale Bayern-City!!!

Auf 2018!!!!!


King for a day
31. Dezember 2017 um 21:36  |  634525

Auf dass es keine „Regierungen“ mehr gibt. Wer will schon „regiert“ werden…
Es müssten wirklich „Vertretungen“ her…

Euch allen einen guten Rutsch, viel Zufriedenheit, Gelassenheit und vor Allem Gesundheit fürs neue Jahr.

Zum Jahresabschluss mein Evergreen:
Pressekonferenz nach dem Spiel FSV Frankfurt – HERTHA BSC
https://www.youtube.com/watch?v=yjWQPtF9Fz0


31. Dezember 2017 um 21:41  |  634526

na ja, von jedem möchte ich mich auch nicht vertreten lassen., 😉


Paddy
31. Dezember 2017 um 21:55  |  634528

@King for a day PK Luhukay… da kann man bloß das Spiel gegen Loipzisch aufzeigen und anmerken, dass es auch anders geht, wenn man 1 Mann weniger aufm Platz hat 😉


coconut
1. Januar 2018 um 1:35  |  634530

@all
Happy New Year


Bussi
1. Januar 2018 um 7:58  |  634531

Prosit Neujahr
auf ein fröhliches und gesundes 2018 👻👍


Herthas Seuchenvojel
1. Januar 2018 um 11:21  |  634532

ein gesundes Neues allen Bloggerlingen hier gewünscht, Schreibenden wie auch nur Lesenden

https://www.welt.de/regionales/berlin/article172060610/Herthas-Vorsatz-fuer-2018-Fluch-der-Rueckrunde-brechen.html


hurdiegerdie
1. Januar 2018 um 11:54  |  634533

dewm
31. Dezember 2017 um 16:55 | 634510
Dein Zitat:

„@HURDIE um 0:10 Uhr: Du kehrst genau zu diesem Thema den Prozess um. Du schreibst ein Argument „will ich nicht, brauch ich nicht“ wäre keines. “

Nein, das schreibe ich nicht. Ich sage, dass mir diese Haltung lieb ist und ich sage, dass das FÜR MICH (NUR FÜR MICH) kein Argument ist. Es mag für viele andere eines sein.

Für mich ist es keines in dem Sinne, dass ich mich damit auseinandersetzen müsste oder sollte. Es ist halt so und somit nicht argumentierbar 😉


1. Januar 2018 um 14:51  |  634534

Großartiges Interview von Meyn mit Siegenthaler: hochinteressant und mit grossem Diskussionspotential
https://www.morgenpost.de/sport/article212977643/Partien-werden-vor-dem-Spiel-entschieden.html


psi
1. Januar 2018 um 15:04  |  634535

@apo
Zustimmung 👍


Blauer Montag
1. Januar 2018 um 15:32  |  634538

Wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein 😉.

Ein schönes Motto.
Ich wünsche allen Herthanern ein erfolgreiches, frohes und gesundes Jahr 2018!


fechibaby
1. Januar 2018 um 16:07  |  634539

Ich hoffe, Ihr seit alle gut ins neue Jahr gekommen.
Wünsche @all ein frohes und gesundes 2018!
Die Rückrunde wird für Hertha hoffentlich entspannt verlaufen und man gerät nicht mehr in Abstiegsgefahr.
In diesem Sinne.
Ha Ho He Hertha BSC!


Opa
1. Januar 2018 um 20:10  |  634541

VB Verweigerer
Habe ich das richtig gelesen, dass hier Gegnern des Videbeweises die weitere Teilnahme an der Diskussion abgesprochen werden sollte? Das entlarvt diejenigen, die so etwas fordern, dass sie entweder charakterlich zu schwach zu sein scheinen, mit einer gefestigten HALTUNG (Ja, Feststelltaste klemmt :roll:) umzugehen oder aber eine Attitüde an den Tag legen, die mit ARROGANT noch beinahe schmeichlerisch umschrieben ist. Letztlich wird das IFAB entscheiden und niemand anderes und dort wird man Aussagen hören wie die von Luka Modric, der zu dem Thema folgendes sagte:

Für mich ist das kein Fußball.

Soll sich der auch nicht mehr dazu äußern dürfen? Einige sollten wirklich darüber nachdenken, was sie ins Kommentarfenster tippen, BEVOR sie auf abschicken klicken. Es geht eben auch nicht nur um die Frage, was man verbessern kann, sondern ob man das überhaupt will. Wer sich anmaßt, hier Denkverbote auszusprechen, hat sich für jede weitere Diskussion disqualifiziert.


Stiller
1. Januar 2018 um 20:12  |  634542

Es gibt doch nur eine Frage zu beantworten:

Was ist durch den VB besser geworden?

Für mich: NICHTS. Im Gegenteil. Es ist (ziemlich) alles eingetroffen, was ich VORHER dazu sagte. Mehr Entscheider, neue Fehlerquellen. Rechthaberei wird größer. Keine komplette Statistik um einen halbwegs objektiven Beweis vornehmen zu können. Nichtkorrigierte Fehler, die in der Statistik nicht als Fehler vermerkt wurden (bei Umentscheidungen).

Also: was ist dadurch besser objektiv geworden?

Deshalb bin ich in dem Punkt bei @dewm. Es ist eine Frage der persönlichen Bewertung, weil es keine objektiven Kriterien gibt, die den Mehrwert für alle nachweisen. Die Zielkonflikte bleiben. (Sind mE sogar mehr geworden. Tja.)

Frohes Neues Jahr.


Joey Berlin
1. Januar 2018 um 21:42  |  634549

@all, Happy New Year! 💫

@dewm 31. Dezember 2017 um 16:55 | 634510

Deine „rhetorischen Tacklings“ sind OKAY, besonders, wenn deren Sinn derart einfach zu identifizieren ist. Gesunde Härte bringt Diskussionen weiter.

So isses, bei dir bin ich mir sicher, dass eine klare Argumentation ausreicht (bei Spiegelfechtern habe ich immer schon Zweifel gehegt.)
.

@schnitzel 31. Dezember 2017 um 15:49 | 634504

Warum versuchen die VB-Gegner hier überhaupt noch mitzudiskutieren? Das Thema ist eigentlich: „Wie kann man den VB verbessern?“. Und nicht „Weg mit dem VB!!! Sofort!!11!“ #totespferd

Du unterschätzt die Macht der Emotionen. Ich bin froh, dass die Entscheider (hoffentlich) eher mit kühlen Kopf nach Ende der Testphase entscheiden werden. Prognosen: Der VB wird uns durch die Erfahrungen der Testphase in modifizierter und hoffentlich besser kommunuzierten Form erhalten bleiben – dazu haben dann auch die Kritiker ihren Anteil beigetragen und tun es natürlich auch weiterhin! Auch hier: http://www.tagesspiegel.de/sport/videobeweis-in-der-fussball-bundesliga-das-sieht-schon-etwas-duester-aus/20800496-2.html

Und: Auch die Kritiker werden weiterhin ins Stadion gehen und Hertha die Daumen drücken und sich über dies, und das, und jenes aufregen. Völlig OK.

PS: Muss demnächst mal meinen Lieblingstifosi nach dem aktuellen Stand der Meinungsbildung in Italien befragen.


sunny1703
1. Januar 2018 um 22:37  |  634551

Ein frohes und vor allem gesundes neues jahr @allen im blog und denen die mitlesen

@joey, ich bin der Ansicht, das war von Beginn an schon entschieden, dass es weiter geht. Die Entscheider haben nur nicht damit gerechnet, wie schwierig die Umsetzung ist, oder waren zu überzeugt von sich und überschätzten die Akzeptanz unter den Fans.

An eine ehrliche Abschaffung habe ich bei diesem test nie geglaubt und glaube ich auch jetzt nicht.

@dewm, Opa, Stiller usw. dennoch frage ich Euch,glaubt ihr ernsthaft daran, dass es hier eine Rolle rückwärts durch den DFB gibt?
Und vor allem was macht Ihr,wenn es weiter mit Vb/VK geht?
Weiter ins Stadion gehen, obwohl es Euch dort zu einem großen Teil dessen beraubt,was für Euch zum Fußball gehört?

Demos, Unterschriftensammlungen oder doch Fernbleiben?

Ansonsten möchte ich mich schon mal für die vielen interessanten Beiträge bedanken. 🙂

lg sunny


hurdiegerdie
1. Januar 2018 um 22:50  |  634552

Stiller
1. Januar 2018 um 20:12 | 634542

Wer legt denn fest, was nichtkorrigierte Fehler waren?


hurdiegerdie
1. Januar 2018 um 22:59  |  634553

Das Ende einer Legende, schnief.


Stiller
1. Januar 2018 um 23:01  |  634554

Gab es das etwa nicht, @hurdie? Willst Du das bestreiten?


Stiller
1. Januar 2018 um 23:34  |  634555

Schwer zu sagen, @sunny, ob es ergebnisoffen angelegt war. Dilletantisch und mit Riesenlücken (habe ich hier mehrfach aufgezeigt) für eine fundierte Bewertung auf jeden Fall.

Hast Du schon etwas von der Aufklärung gehört und gelesen, was die Vorwürfe im KICKER gegen den Leiter des VB betrifft?

Ne Qualitätskontrolle für den VB ist anscheinend auch nicht vorgesehen.

Zumindest Zweifel sind wohl angebracht.

cu


hurdiegerdie
1. Januar 2018 um 23:40  |  634556

Stiller
1. Januar 2018 um 23:01 | 634554

Nein, wie könnte ich das bestreiten? Vermutlich gab es das auch, aber ich frage mich, wer das entscheidet?

Es muss ja eine Szene sein, die der FS falsch entschieden hat und bei der es trotz sehr wahrscheinlicher Videokontrolle nicht zu einer Empfehlung zur Entscheidungsumkehr oder zur Videokontrolle durch den FS gekommen ist.

Wer also legt das dann nachträglich fest und wer führt die Statistik?

Oder waren das Fehler, wo du meinst, die Videokontrolle sei nicht zum Einsatz gekommen, hätte deinem Empfinden nach aber zum Einsatz kommen müssen?


schnitzel
2. Januar 2018 um 0:41  |  634557

Joey Berlin 1. Januar 2018 um 21:42

Du unterschätzt die Macht der Emotionen. Ich bin froh, dass die Entscheider (hoffentlich) eher mit kühlen Kopf nach Ende der Testphase entscheiden werden.

Mir ist das schon bewußt. Diese Macht der Emotionen ist im Fußball eine sehr starke, sonst wären die Entwicklungen des Regelwerkes (inkl. Umsetzung) den rasanten Entwicklungen im Spiel schon längst nachgekommen. So wird weiter hinterher gehechelt, und es wird leider oft so getan, als könnten wir die Schiedsrichter wie im 19. Jahrhundert pfeifen lassen und damit sei alles gut.

Das betrifft leider auch das schon erwähnte IFAB, das in Sachen Zusammensetzung und Abstimmungsmodus (nicht nur gefühlt, auch faktisch) um mind. 100 Jahre zurück liegt. Die Einführung des VB war für mich überfällig (gefühlt um mind. 20 Jahre zu spät) und gleichzeitig überraschend, weil ich diesem ultrakonservativen Gremium so etwas nicht mehr zugetraut habe. Jetzt geht es nur mehr darum die Probleme anzugehen; diese sind im Wesentlichen ausgemacht und bewältigbar, sofern man sich nicht weiter jeder Neuerung versperrt.

Das IFAB erwägt ja den VB für die WM 2018. In 1-2 Jahren bleibt nur mehr die Frage, welche der Varianten, die in unterschiedlichen Ländern getestet werden, weltweit im Profifußball eingeführt werden soll, welche weiteren Verbesserungen der VB brauchen wird, in welchen Bewerben er angewendet werden soll usw. Die Entscheider werden sich aber nach jahrelangem Testen (und einem mutmaßlichem Einsatz bei einer WM) sicher nicht grundsätzlich gegen den VB entscheiden, nur weil es manchen alteingesessenen Fans und Fußballromantikern der 1950er Jahre nicht in den Kram passt. Dieser Zug ist abgefahren.

Übrigens, Opa möge gerne glauben und fühlen was er möchte. Und sofern er nicht bewußt Aussagen fehlinterpretiert darf er auch gerne sinnerfassend lesen und zur Abwechslung mal keine Absichten unterstellen, die es nicht gibt.


Paddy
2. Januar 2018 um 0:57  |  634558

…langsam habe ich hier echt das Gefühl, dass sich wirklich Ausnahmslos jeder sich mal mit dem gesamten Blog hier treffen sollte und da würden sich auch diese „Zwistigkeiten“ ganz schnell in Luft auflösen, denn es gibt nicht einen perfekten Menschen, sondern liegt es alleine an der Interpretation von Mimik und Gestik, ob man einander leiden kann oder nicht und jeder ist doch einfach nur ein Opfer seiner bislang im Leben gesammelten Erfahrungen und so interpretiert auch jeder, allerdings ist es immer ein GANZ anderer Schnack, wenn man sich auch noch dabei in die Augen schaut 🙂 … in einem Blog gibt es NATÜRLICH nicht 1 Richtig und 1 Falsch, es sind alles auf Erfahrungen basierte Reaktionen die einen aus der Haut fahren lassen oder eben nicht…
ABER jeder hat eben seine eigenen Ansichten, die heir auch gerne jeder kundtun darf!

…es geht hier „NUR“ um Hertha BSC und nicht irgendjemanden Imaginär auf den Ketzerhaufen zu jagen 😉
auf ein friedliches 2018 unter uns Herthafans 🙂 😉 😀


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 1:10  |  634559

Paddy
2. Januar 2018 um 0:57 | 634558

Wie kommst du jetzt zu dem Post? Ich finde, dass gerade in letzter Zeit überwiegend ruhig und sachlich diskutiert worden ist. Kontrovers aber ruhig und sachlich, überwiegend. Oder nehme ich das falsch wahr?

Die Leute, mit denen ich (oder sie mit mir) „Zwistigkeiten“ habe, kenne ich übrigens persönlich.


Paddy
2. Januar 2018 um 2:12  |  634560

@ hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 1:10 | 634559

da hatte ich wohl das @schnitzel 2. Januar 2018 um 0:41 | 634557 vergessen, da war der letzte Absatz von mir gemeint…

Opa ist ein wirklicher Spitzentyp mit eigenen Ansichten, die er auch ohne wenn und aber vertritt zu erklären weiß und der niemandem irgendwas unterstellt… es haben sich wirklich einige zurückgenommen, was ich als Förderlich erachte… es ist eben immer ein geben und nehmen, wie in allen Lebenslagen…

…was nicht mal ein paar Smileys zu wenig oder zu wenig setzen alles ausmachen kann… also ich mag diesen Blog sehr, auch wenn ich nicht allzu viel schreibe, lese ich jeden Tag in diesem Blog um Hautnah an meiner Hertha dran zu sein :-)…


Herthas Seuchenvojel
2. Januar 2018 um 3:16  |  634561

naja @Paddy, eigentlich geht es nur ganz am Rande momentan um Hertha, und das auch nur, weil sie auch davon davon beeinflußt werden
in der 2.ten, 3.ten oder gar Regionalliga würde sich „uns“ dieses Problem momentan überhaupt nicht stellen
ich kann aber schon verstehen, daß einigen das Thema schwer im Magen liegt entgegen ihrer übrigen Zuschaugewohnheiten

aber:
wären alle Spieler fair und perfekt, wäre kein Schiri vornöten
wäre der Schiri perfekt in seinen Entscheidungen, gäbe es keinen Videoschiri
und so wie es momentan (teilweise noch unrund) läuft, bräuchten wir wahrscheinlich noch einen Videoschirischiri 😀

mal ein Gedankengang meinerseits:
6 Entscheidungen des Schiris, 6 mal richtig = guter Schiri, oder nicht? 😉
6 Entscheidungen, davon aber nur 4 richtig = immer noch nen guter Schiri?
-> 2 Entscheidungen falsch, eine korrigiert der Videoschiri = Gutes aus
Köln oder nicht? (wir sind immerhin bei 5 von 6 Richtigen nun)
-> 2 Entscheidungen falsch, beide korrigiert der Videoschiri zur
Richtigkeit, dafür aber auch eine richtige Entscheidung hin zum
falschen Ergebnis=was nun? (wir sind wieder bei 5 von 6 Richtigen)

letztendlich zählt für mich (nur für mich) dort das Endergebnis
kommen am Ende mehr richtige Entscheidungen dabei raus als vorher, kann das Ding meinetwegen bleiben
Fußball bestimmt nicht mein Leben und „Emotionalität“ hol ich mir auch bei anderen schönen Dingen (und wenns meinetwegen ein Abend in ner Viererrunde „Mariokart“ ist ^^ )


Kamikater
2. Januar 2018 um 6:41  |  634562

@paddy
Ja, es gibt nur einige Wenige, die sich gegen ein Treffen sträuben. Ich kann nir sagen, dass das
Immer entspannte und lustige Runden sind.

@sunny
Danke für den tollen Beitrag! 🥂


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 8:40  |  634563

Joey Berlin
1. Januar 2018 um 21:42 | 634549

Danke für den Link!
Für mich ganz wichtig – diese zwei Aussagen:

Wissen Sie, welche Erfahrungen andere Verbände mit dem Videobeweis gemacht haben?

Die unterscheiden sich eigentlich nicht von unseren Erfahrungen, höchstens in der öffentlichen Wirkung, weil das mediale Interesse in Deutschland doch am intensivsten ist.

Würden Sie jetzt schon eine Prognose wagen, was im März passiert, wenn das Ifab über die Testphase entscheidet?

Mit dem Videoassistenten kann ein Mehrwert für den Fußball generiert werden. Es geht aber um einen behutsamen Umgang damit und um die richtige Justierung. Das braucht Zeit. Immerhin konnten in dieser Bundesliga-Saison mehr als 75 Prozent der klaren Fehlentscheidungen korrigiert werden – ein sehr gutes Argument für den Videoassistenten.

————————————————————–

@hurdie

Bin bei Dir.
Wüsste auch gerne, ob definierte Nichtentscheidungen oder „gefühlte“ empfundene Nichtentscheidungen gemeint sind.


Opa
2. Januar 2018 um 9:54  |  634564

Mehrwert für den Fußball?
Was sollen denn solche Phantomzahlen, die auf den ersten Blick zwar beeindruckend ausschauen, aber die Wahrheit verschweigen, nämlich dass – je nach Zählweise – ein Viertel bis ein Drittel aler „klaren Fehlentscheidungen“ nicht korrigiert werden? Von denen, die gar nicht erst reviewed wurden mal ganz abgesehen, ich sage nur die rote Karte gegen uns in Leipzig. Nein, ich vermag darin auch kaum einen Mehrwert gegenüber der Prävideobeweisära zu erkennen und der Preis, den wir Fans dafür zu bezahlen haben, ist viel zu hoch. Das ist doch kein Weitsprung, bei dem Athleten und Fans auch erst warten müssen, bis der Schiedsrichter bestätigt, dass nicht übertreten wurde und bis die Vermesser ihre Arbeit abgeschlossen haben.

Wer so etwas möchte, kann doch einfach die Sportart wechseln. Stattdessen wird erwartet, dass die Fans die Kröte schlucken, die doch vorwiegend von denen gefordert wird, die höchstens sporadisch mal ein Stadion von innen sehen und die modernen Telefußball kaum noch von einem Playstationspiel unterscheiden können. Das zeigt sich doch häufig auch an den Bewertungen der Frage „Foul oder nicht Foul“, wo Befürworter des VB nach Sichtung der drölften Zeitlupe häufig mit „es gab doch aber einen Kontakt“ argumentieren, obwohl sich aus der Gesamtsituation nicht zwingend eine Foulsituation ergibt, weil z.B. Bewegungsabläufe nicht passen. Es steht doch jedem frei, einen Videofußballverband mit eigenen Regeln zu gründen, aber hört auf, diesen wunderbaren Sport „kaputtzuvideobeweisen“.

Letztendlich verbleibt bei mir der Eindruck, dass einzig die mediale Präsenz des Fußballs durch den VB auf die Zeit zwischen den Spieltagen verlängert wird. So lange tagelang über den Mist weiterdiskutiert wird, so lange sind die Vereine medial präsent, was sie wiederum als Werbeträger zunehmend attraktiver macht, selbst wenn wenig oder gar kein sportlicher Erfolg da ist. Aber braucht es das wirklich? Haben wir nicht auch ohne VB über das Für und Wider von Trainerentscheidungen, Aufstellung, Transfers oder Taktik diskutiert? Zur Not auch über „Gedöns“ wie Ernährung oder Schuhmarken, die schon mal als Ursache für Verletzungen herhalten mussten. Nun also der VB.

Möge er nach der Testphase als ungeeignet zu Grabe getragen werden.

Korrelation von Sympathie und persönlicher Bekanntschaft?
Es kommt häufig genug vor, dass ich auch Leute nicht leiden kann, die ich persönlich kenne. So zu tun, als sei dann alles in Friede, Freude und Eierkuchen ist einigermaßen naiv. Die Argumente oder individuelle „Kackbratzigkeiten“ werden ja im persönlichen Gespräch nicht zwingend besser. Der Dissens hier fußt ja eher selten auf inhaltlichem Dissens, hier können bis auf wenige Ausnahmen die meisten sicher damit umgehen, dass es eine andere Meinung gibt. Das gründet in der Regel tiefer und ist zudem selten grundlos. Da kann man sich noch so oft treffen, das wird sicher nicht besser. Und muss es übrigens auch nicht, denn auch das gehört zum Salz in der Suppe dieses Blogs, auch wenn das einigen bisweilen lästig erscheint.

Ich würde auch dem Eindruck widersprechen, dass die Runden der persönlichen Treffen „immer entspannt und lustig“ sind. Im Gegenteil gab es z.T. sehr kontroverse Diskussionen und es wurde nicht nur miteinander Ringelpietz mit Anfassen gemacht, sondern das verbale Bodychecking fand seine Fortsetzung, zum Teil mit Nachtreten auf Hüfthöhe dann hier im Blog. Im Wesentlichen ist so ein Treffen nicht wirklich anders als es eben auch hier im Blog zugeht.


Seppel
2. Januar 2018 um 10:18  |  634565

@ Opa
2. Januar 2018 um 9:54 | 634564

Da mich die Arbeit leider wieder hat und nach ein paar erholsamen und ruhigen Tagen umso erbarmungsloser wieder zuschlägt:
In aller Kürze; Daumen hoch für deinen Beitrag @Opa ! ! !
Ich werde später auch noch etwas ausführlicher dazu schreiben.


fechibaby
2. Januar 2018 um 10:34  |  634566

Stiller
2. Januar 2018 um 10:37  |  634567

@hurdie

Eigentlich müsste das ein Kontrollteam für den VB entscheiden. Gibt es das?

Wir haben doch selbst – eigentlich nicht „nur“ wir, sondern die Teams von ARD, ZDF, sky – häufiger festgestellt, dass der VAR-Hinweis und die Umentscheidung des Schiri falsch waren.

Es müsste – gerade in einem Testlauf – also auch die Qualität der (einvernehmlichen) Entscheidungen im Nachgang überprüft werden. Auch das passiert anscheinend nicht. Die Anzahl der gar nicht erst vom VAR angemahnten Überprüfungen (= Nichterkennen / Manipulation des VAR) wird anscheinend ebenfalls nicht erfasst (KICKER-Verdacht).

Für Leute, die ihre Entscheidung pro oder kontra VB davon abhängig machen, sollten also zumindest auf eine statistisch sauber Datenlage zurückgreifen können. So ist sie nichts Wert. Selbst dann blieben zwar immer noch knifflige Situationen, die subjektiv bewertet werden müssen, aber es wäre abgrenzbar und ernst zu nehmen.

Über allem steht aber die Kardinalfrage: cui bono? Wem nützt es?
Was ist besser geworden?

Für wen ist etwas besser geworden – außer für die Verkäufer des Systems (dazu gehören die „Verkäufer“ von Scheinobjektivität)?

Und warum kann ich ein gewisses Maß an alten Fehlern (Schirifehlern) nicht tolerieren – warum müssen neue (unkontrollierbare) her?

Ist Fußball ein fehlerloser Sport? Sind wir deswegen ins Stadion gegangen? Warum halten wir das nicht mehr aus? Bis zum nächsten Spiel?


Opa
2. Januar 2018 um 10:51  |  634569

Scheinobjektivität ist für mich der erste Kandidat für das Blogwort des Jahres 2018 😀


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 11:25  |  634570

Die rote Karte in Leipzig war keine klare Fehlentscheidung, sie war nicht mal eine Fehlentscheidung und … sie wurde reviewed.

Ürigens wäre es auch ohne Videokontrolle rot geworden.

@Stiller, ok das verstehe ich.
Was du willst, ist eine Videokontrolle der Videokontrolle, zumindest für den Zeitraum der Testphase.

Hier unterscheiden wir uns, da a) dabei eh‘ 95% richtige Entscheidungen rauskommen würden und b) keine Empfehlung wie früher ist, also ohne Videobeweis, die Entscheidung des FS „steht“.


Blauer Montag
2. Januar 2018 um 11:34  |  634571

Jepp Kamikater
2. Januar 2018 um 6:41 | 634562

Auf ein Neues!


Opa
2. Januar 2018 um 11:40  |  634572

@hurdie: So lange Du meinst, dass Jordan für das Stürmerfoul von Werner zu Recht vom Platz gestelt wird, macht eine Diskussion mit Dir relativ wenig Sinn. Und wer die Fehlerquoten des VB derart „aufhübscht“, indem er Unrecht zu Recht erklärt, der kommt zu Zahlen, die mit meiner gefühlten Wahrheit sehr, sehr wenig zu tun haben.


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 11:42  |  634573

Opa
2. Januar 2018 um 11:40 | 634572

Wer definiert denn, dass es eine klare Fehlentscheidung, weil Stürmerfoul war?
Bisher lese ich solche Aussagen über die Bewertung nur von enttäuschten Fans.


psi
2. Januar 2018 um 11:44  |  634574

Was macht Sinan Kurt?
Die BZ berichtet:
„Hier kommt Kurt, endlich ohne Hüftringe, aber dafür mit Gurt. Auf Instagram postete der ehemalige U19-Nationalspieler ein Foto von sich, auf dem er mit einem Fitness-Band beim Training am Strand zu sehen ist. Stolz präsentiert Kurt dabei sein definiertes Six-Pack. Ein deutliches Zeichen für den Neuanfang.“

„Nun hoffentlich die Wende. In der Weihnachtspause ackerte Kurt in Dubai am Strand vorm Luxushotel Jumeirah Al Qasr. Zusammen mit John Brooks (24, Wolfsburg) und Thilo Kehrer (21, Schalke) machte er sich fit für die Rückrunde. Dardai: „Sinan muss angreifen, muss Gas geben.“ Das will er ab jetzt tun!“

Da kann man nur hoffen, dass er endlich begriffen hat,
was zu tun ist, um endlich in der Bundesliga zum Einsatz zu kommen.
( Ronny hatte auch Fotos mit Fitnesstrainer aus Brasilien geschickt
und kam wohlgenährt zurück😉)


Opa
2. Januar 2018 um 11:54  |  634575

@Exil: Die Frage stellt sich doch überhaupt nicht. Der Schiri hat so entschieden, wie er es getan hat. Das akzeptiere ich als Tatsachenentscheidung. Nur: Wenn es das Hilfsmittel VB gibt und da kommt so ein Murks raus, dann ist das halt kein Argument FÜR den VB, sondern DAGEGEN.


raffalic
2. Januar 2018 um 11:58  |  634576

Die Diskussion zeigt eindrucksvoll, warum die UMSETZUNG des VB „Murks“ ist.

@Opa sagt, die Entscheidung „Rot für Torunarigha“ wurde nicht reviewed
@hurdie sagt, diese Entscheidung wurde reviewed

Ich weiß nicht, wer von beiden Recht hat (vermute @hurdie); was ich weiß ist, dass es genau dieser Mangel an Transparenz ist, der eine Akzeptanz bei Vielen verhindert.

Aus meiner Sicht sollte immer dann, wenn die Jungs in ihrem Hobbykeller irgendwas reviewen, für den Stadionbesucher und den TV-Zuschauer ein entsprechendes Signal auf der Anzeigetafel im Stadion bzw. im TV eingeblendet werden.

Dies wäre zumindest ein erheblicher Schritt hin zu mehr Transparenz, wenngleich ich weiterhin das „Trainer-wirft-Flagge-NFL-System“ bevorzuge.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 12:01  |  634577

Opa
2. Januar 2018 um 11:40 | 634572

Das ist halt das Problem mit dem einen oder anderen VK-Gegner. Sie glauben einfach ihre Meinung sei richtiger als jene von dafür augebildeten Schiris.

Es ist völlig unerheblich, was ich gegeben hätte (ich hätte nieeeee rot gegeben).

Die Frage ist: war es ein Fehler der VK. War es eine so klare Fehlentscheidung, dass umentschieden werden musste. Und nun liess mal meinen Beitrag , da gebe ich die Quellen über Dardai zu Lustenberger zu Collinas Erben, die alle meinen, es sei ein Foul von Torunarigha gewesen (neben FS und VAR).

Wenn so viele es als Foul sehen, kann es dann eine klare Fehlentscheidung sein? Es war halt eine unglückliche Entscheidung für Hertha. Eine, die tausendmal vorgekommen ist und vorkommen wird, ob mit oder ohne VK. Die VK soll KLARE Fehlentscheidungen erkennen. Dies war keine klare Fehlentscheidung und vermutlich nicht mal eine Fehlentscheidung, sondern Handlungsspielraum des FS.


psi
2. Januar 2018 um 12:06  |  634578

Das schrieb W, Heise/ Kurier.
„Torunarigha traf im Fallen dann Werner, der dann auch hinfiel. Schiri Frank Willenborg aus Osnabrück entschied: Notbremse, Rot für Torunarigha (Foto)! Und das, obwohl sein Assistent ein Zeichen zum „Weiterspielenlassen“ gab. Also kam der Funkspruch nach Köln zum Videoassistenten, der schaute sich die Szene noch mal an und bestätigte dann Willenborg.
Sorry, aber ich weiß wirklich nicht, was der Mann in Köln gesehen hat. Auf jeder Zeitlupe im TV war zu erkennen, dass die erste Berührung von Werner ausging. Spätestens jetzt ist die Handhabung beim Videobeweis der Witz des Jahres.
– Quelle: https://www.berliner-kurier.de/29309710 ©2018


psi
2. Januar 2018 um 12:08  |  634579

Das schrieb W. Heise/ Kurier:
Torunarigha traf im Fallen dann Werner, der dann auch hinfiel. Schiri Frank Willenborg aus Osnabrück entschied: Notbremse, Rot für Torunarigha (Foto)! Und das, obwohl sein Assistent ein Zeichen zum „Weiterspielenlassen“ gab. Also kam der Funkspruch nach Köln zum Videoassistenten, der schaute sich die Szene noch mal an und bestätigte
dann Willenborg.
Sorry, aber ich weiß wirklich nicht, was der Mann in Köln gesehen hat. Auf jeder Zeitlupe im TV war zu erkennen, dass die erste Berührung von Werner ausging. Spätestens jetzt ist die Handhabung beim Videobeweis der Witz des Jahres.


Opa
2. Januar 2018 um 12:11  |  634580

Wenn die rote Karte für Jordan keine Fehlentscheidung war, brauchen wir sicher auch keine Videokontrolle. Dann kann der Schiri auch eine Münze werfen oder würfeln. Der VB hat erkennbar NULL Mehrwert. Dafür ist Torjubel irgendwann eben so wie die Reaktion des Publikums beim Weitsprung. Erstmal gucken, ob übertreten wurde. Das kann man alles haben, wenn man sich eben Leichtathletik ansieht. Bitte sehr. Aber für Fußball braucht es das nicht. Möge die eine Dame und die vielen Herren des IFAB eine weise Entscheidung treffen und den VB wieder abschaffen.


Elfter Freund
2. Januar 2018 um 12:13  |  634581

Gesundes Neues Jahr…. Vielleicht hilft in der Diskussion das Interview mit Fröhlich im Tagesspiegel..

hier: http://www.tagesspiegel.de/sport/videobeweis-in-der-fussball-bundesliga-lutz-froehlich-es-geht-um-einen-behutsamen-umgang-mit-dem-videoassistenten/20800496.html


Stiller
2. Januar 2018 um 12:14  |  634582

Ich weiß, dass die Frage völlig unwichtig ist: Was ist durch den VB besser geworden?

Stehen dadurch jetzt mehr Werbeminuten für die sky-Kunden zur Verfügung? Ist das schon mal gemessen worden?


Ursula
2. Januar 2018 um 12:32  |  634583

hurdiegerdie

2. Januar 2018 um 12:01

„Es war halt eine unglückliche Entscheidung
für (gegen?) Hertha. Eine, die tausendmal
vorgekommen ist und vorkommen wird, ob
MIT oder OHNE VK.“….

..na dann…!! Doch lieber OHNE VK!!!

In der Tat aber, ist das Foul von oder an
Torunarigha völlig sekundär, und über evtl.
Schuldfragen zu diskutieren müßig, denn
wenn solche Entscheidungen so oder so
immer wieder passieren, was lässt einen
bekennenden Gegner des „VB“ daraus
schließen…???

Weg mit dem Fußball kaputt machenden
Nonsens einer „Pseudo-Industrie“, die
doch nur „spielen“ möchte, ach nee, nur
Abreitsplätze schaffen will…


Seppel
2. Januar 2018 um 12:33  |  634584

Gerechtigkeit und Mehrwert&Gewinn
Die Entscheidungen unterliegen wie bisher auch, einer gewissen hmmm, sagen wir mal……persönlicher Wahrnehmung, Auslegung oder gar Willkür. Das finde ich nicht einmal sonderlich schlimm. Gleicht sich das ja in der Tat mehr oder weniger, im Laufe der Zeit aus. Ich frage mich nur, wo bei diesem hohem Preis (Verlust der Emotionalität), der Gewinn, der Fortschritt liegt? Wo ist der Mehrwert für den Fußball-Fan? Mehrwert in der gesamten Summe! Den erkenne ich nicht.

Alter = Gegen VB
Ganz traurig finde ich dieses Niedermachen durch solche Äußerungen, die unterstellen man sei im besten Fall Altmodisch, wenn nicht gar schon ein alter Greis der mit der neuen Zeit nicht mehr mitkommt 🙂 ! Meine Söhne, viele Freunde von mir, viele aktive Fußballer wie ich, haben eine ähnliche wie ich auch! Alles alte Säcke? Oder meine von mir trainierten A-Jugendlichen…… die E und D- Jugendlichen…..alles Hinterwäldler? Und Modernisierung; Digitalisierung verschlosse
Schwachsinn! Jeder der in Diese Richtung „argumentiert“ disqualifiziert sich alleine!
Andere Baustellen-Jugendfußball
Das Geld für die Kosten der Maschinerie VB sollte besser und anders in den Fußball investiert werden. Meine 1.D hat in den letzten Wochen des Jahres 2017 die Erfahrung machen dürfen wie es ist, wenn der Fußball in seinen Werten verdorben wird bis zum geht nicht mehr. Spiel in Kreuzberg (Verein nenne ich jetzt nicht), der Schiedsrichter wird nicht von den gegnerischen Eltern und Trainern bedroht, nein auch noch von den Spielern! 12 jährige Jungs!!! Selbst nach dem Spiel Rudelbildung um den Schiedsrichter, nur durch beherztes Eingreifen, konnte die Situation bis zum Eintreffen der Polizei, „flach gehalten“ werden!
Und das passiert ohne Spieler aber mit Eltern und Trainern auch schon in meiner E-Jugend! Hier sollte Geld für Beobachter etc. eingesetzt werden. Stellt der Schiedsrichter in diesen Situationen einen Spieler auf Zeit vom Platz oder gar den Trainer , dann eskaliert das zu 100%. Schreibt er es in seinen Bericht, darf er sich auf diesem Sportplatz nie mehr sehen lassen. Hier kann ein Mehrwert für den Fußballsport generiert werden, nur wirkt dieser sich nicht zeitnah monetär in den Taschen der Entscheider aus!

Luft aus dem Ball
Für mich (und nicht nur für mich) ist seit einiger etwas Luft aus dem Fußball genommen. Wie mehrfach betont und von vielen erwähnt, ist der mit Fußball nicht zuletzt durch den VB massiv in seiner Charakteristik entscheidend verändert worden. Schon die Änderung zur aktiv/passiv Abseitsregelung hat zu zunehmender Unübersichtlichkeit geführt. Neue Spielsituation, Eingriff ins Spiel etc. Die Torhüter unter uns werden mir sicher recht geben, dass der passiv im Abseits stehende Spieler, Teile ihrer Aufmerksamkeit auf braucht und somit der nach der Regel passive Spieler sekundär doch ins Spiel eingreift. Wir Stadiongänger sind scheinbar nur noch Beiwerk und auch nicht wirklich Systemrelevant für den 1.Ligafußball. Wir dienen lediglich der stimmungsvollen Kulisse, Kohle wird ganz woanders generiert.

Trotzdem PRO VB – JA KLAR!
Der VB macht für mich einzig Sinn, in Situationen ala Kiesling Tor, Maradonna Hand Gottes oder aber Tätlichkeiten hinter dem Rücken des Schiedsrichters, Bestrafung falscher Spieler! Und das war es dann aber auch schon. Aber dafür gibt es doch LR oder? Wie wäre es man gibt den Herren Assistenten mehr Einflussmöglichkeiten! Aber das ist leider nicht gewollt! Lieber wird schön anonym im Kölner Hinterzimmer gemauschelt!


Seppel
2. Januar 2018 um 12:41  |  634585

Kurz zwischen zwei Meetings getippt und…mein Gott…..bitte um Entschuldigung für div Fehler, vergessene Wörter……


sunny1703
2. Januar 2018 um 12:47  |  634587

@Exil

Auch der Kicker bezeichnete Rot für Torun als Fehlentscheidung.

lg sunny


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 13:20  |  634588

sunny1703
2. Januar 2018 um 12:47 | 634587

Der kicker hat für mich(nur für mich!) keine Ahnung vom Fußball, wenn er nebenbei Statistiken über Einsatzminuten von Local Playern erstellt, um RBL zu dissen. 😉


sunny1703
2. Januar 2018 um 13:25  |  634589

@hurdie

Ja, Torun war wirklich nicht leicht erkennbar, aber Rot naja……,doch wie ist es dann bei Darida gegen Martinez?FS gibt Elfer VB sagt keiner! Wirklich sehr umstritten. Damit jedoch nach den Maßstäben von Leipzig falsch.

Oder Schalke gegen Bayern. Da wird nach VB/VK auf Elfer entschieden weil Naldo Hand spielte, eine ebensolche Szene wurde nach VB/VK bei 96-S04 nach eie´nem Handspiels von Sane nicht gegeben.

Oder BVB gegen Leipzig als ein sehr zweifelhafter Elfer und Rot für Sokratis gegeben wurden.

Oder Stuttgart gegen Köln als der FS Elfer gibt und das nach Einspruch des VS und selbstanschau revidiert, hier hätte der Einspruch nicht kommen dürfen, auch wenn Elfer hart gewesen ist. Doch fragwürig,bzw Fehlentscheidung nein.

Oder Dortmund gegen Köln als ein Tor mit VB/VK gegeben wurde,obwohl der FS abgepfiffen hatte als der Ball noch nicht über der Linie war. Eingriff des VS wegen Nichtbehinderung von Horn.

Den Elfer von Freiburg gegen Gladbach,zumindest umstritten.

Ich könnte das jetzt fortführen, was ich damit ausdrücke, selbst die eindeutigen Entscheidungen des DFB sind nicht eindeutig, insbesondere das Handspiel wird völlig bsurd bemessen, zum Beispiel das Volleyballtor von Aubemeyang zählt, während ein Schus gegen den Arm von Stambouli nach VB/VK zum Elfer führte.

Oder dem Elfer für Mainz gegen Hdertha nach Bestürmen der Mainzer und VB/VK

Leider haben mir @Opa und Dewm nicht gesagt, was sie machen,wenn es beim VB/VK bleibt, doch ich werde die Rückrunde genau beobachten wie das weitergeht.

Bleibt das so werde ich wohl auch meine Dauerkarte mir nächste Saison sparen, denn das ist dann wirklich nur noch TV Fußball.

lg sunny


apollinaris
2. Januar 2018 um 13:31  |  634590

Es gab auch eine Schiedeichtervereinigung, die im Gegensatz zu Collinas Erben, die Rote Karte gegen Jordan für falsch hielten und ein Stürmerfoul attestierten.
Allerdings gebe ich hier jenen recht, die meinen, diese Situation sei ein gutes Beispiel für einen “ unklaren. Sachverhalt“


Opa
2. Januar 2018 um 13:43  |  634591

@sunny: Warum sollte ich irgendwelche Konsequenzen androhen oder ziehen, wenn es beim VB bleibt? Weder Du noch ich noch jemand anderes als das IFAB wird eine Entscheidung darüber treffen.


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 13:47  |  634592

@sunny

„Damit jedoch nach den Maßstäben von Leipzig falsch.“

Welche Maßstäber wurden in Leipzig verabschiedet?


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 13:56  |  634593

sunny1703
2. Januar 2018 um 13:25 | 634589

Ich gehe mal davon aus, dass
Schalke gegen Bayern
BVB gegen Leipzig
Stuttgart gegen Köln
Dortmund gegen Köln
Freiburg gegen Gladbach

doch eher sowieso TV-Fussball war, oder? Hoffentlich wurde deine Emotionalität nicht zu stark gestört.
Hast du die Spiele ganz gesehen oder nur die Aufzeichnungen, wo diese Szenen nun wieder gerade als „Fehler“ der VK rausgestellt werden sollten.

Wir könnten jetzt jede einzelne Szene durchgehen. Martinez/Darida war ein klarer Fehler der VK, sie hätte hier nicht eingreifen dürfen, aber da habe ich schon 10-mal gesagt.

Aubameyang ist wieder etwas, was massgeblich dich stört. Ich habe jetzt vermutlich nicht alles gelesen, was es dazu gibt, aber alles was ich gelesen habe, sagt, es war unter den heutigen Handregeln ein korrektes Tor.

Dein zweifelhaften Elfer: Ich habe nicht alle im Kopf, ich weiss also nicht, ob es Umentscheidungen waren, ich meine nicht. Damit wären es Entscheidungen des FS, die einfach nicht klar falsch waren (du sagst zweifelhaft), die Entscheidung steht!

Das Handspiel von Naldo versus wem auch immer wurde 10-mal erklärt. Egal. Aber das es unterschiedliche Entscheidungen bei scheinbar gleichen Situationen gibt, ist doch nichts Neues, neu ist nur, dass man jetzt immer die VK dafür verantwortlich machen möchte.

Nochmals: die VK soll glasklare Fehlentscheidungen verringern (Martinez ein Fehler, aber wir sind eben nicht bei 100%) helfen.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass manche VK-Gegner eigentlich 100%ige Gerechtigkeit, mehr VK-Entscheidungen wollen und „Fehler“ im Wesentlichen nach ihrem eigenen Fehlerbild sehen möchten. Darum geht es aber nicht.


sunny1703
2. Januar 2018 um 14:18  |  634595

@hurdie

Ich wusste nicht,dass der VB/VK nur für Herthafans eingeführt wurde.

Es geht darum, dass ich wirklich beliebig aus der Liste der 50 korrigierten Entscheidungen welche rausgepickt habe und darüber nachgeforscht habe, wie es denn zu dem Zeitpunkt gesehen wurde.

Und ich stelle danach fest,die 75% unzweifelhafter Umentscheidungen scheinen mir zu hoch gegriffen.

Es gibt eben keine einheitliche Auslegung von Handspielen, es gibt eben keine einheitliche Auslegung von Fouls und da jedoch scheinbar eine Menge fragwürdige entscheidungen zu den 75% gehören,wird auch diese Zahl etwas unglaubwürdig!

Denn wenn es nur 50 oder 60 % sind und die anderen 40% oder 50% falsch sind oder zumindest fragwürdig, dann frage ich mich nach dem Sinn des Ganzen.


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 14:22  |  634596

@sunny

„Es gibt eben keine einheitliche Auslegung von Handspielen, es gibt eben keine einheitliche Auslegung von Fouls… “

Laut Regelwerk ja.
Wer soll dies umsetzen? Der FS. Hier beginnt die Fehlerkette, nicht erst beim VB/ der VK!


apollinaris
2. Januar 2018 um 14:31  |  634597

Die Frage bleibt am Ende immer eine grundsätzliche: „ brauche ich die „glasklaren Korrekturen@( wovon immer einige fehlerhaft bleiben werden) oder spare ich mir das?
Wie ist die Kosten/Nutzenrechnung?
Und hierzu gibt es dann halt 2 Fraktionen. Es gibt kein Richtig/ Falsch.. und mögen beide Fraktionen sich noch so viele Beispiele gegenseitig vorhalten.
Ich finde es eben nur sehr fragwürdig, eine Testphase einzuläuten, wo diese Grundsatzfrage schon geklärt zu sein scheint und es nur noch um das WIE geht
Auch hier keine Transparenz in der Kommunikation: ein bissle könnte man gerade ein Gefühl dafür bekommen, warum sich einige organisierte Fangruppen übergangen( ausgetrickst) fühlen ( in anderen Themenbereichen)


Opa
2. Januar 2018 um 14:34  |  634598

@Exil: Was hat das mit dem VB zu tun? Der Feldschiri ist derjenige (bzw. soll derjenige sein), der entscheidet, was Foul ist und was nicht.


Silvia Sahneschnitte
2. Januar 2018 um 15:05  |  634599

Wünsche allen Erfolg und Gesundheit im Jahr 2018.
Danke für die Gastbeiträge „zwischen den Jahren“.
OT
Klasse Interview mit Herrn Siegenthaler, danke!
Fand zwei Aussagen bemerkenswert:
a) kognitives Training
b) Extratrainer für die Talente bei Hertha
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Blauweiss
2. Januar 2018 um 15:08  |  634600

Bin ganz bei Exil … trotz VB bleiben strittige Entscheidungen, die wir dann auch hinreichend diskutieren können.

Die eindeutigen Fehlentscheidungen können aber beseitigt werden. Da gab es ja zum Glück auch einige pro Hertha, sonst wäre die Diskussion hier eine andere!


Paddy
2. Januar 2018 um 15:11  |  634601

@Opa sollte der Feldschiri sein!!! …ist er allerdings seit der Einführung des VB schon leider nicht mehr, niemand weiß, wie viele Leute im Endeffekt Ihre eigene „Einschätzung“ dem Schiri auf dem Platz bzw. demjenigen in der Videozentrale in Köln vorträgt… mir ist dies alles viel zu Undurchsichtig…

Das „Projekt“ Videoassistent sollte am Besten weg, nur gäbe es dann, wie Du schon angemerkt hattest viel weniger Sendezeit für irgendwelche „Pseudotalkrunden 😉 “ 😀 Fußball ist damir reine Unterhaltungsindustrie die mit jeder weiteren Minute, die gesendet wird, ausgeschlachtet wird… aber so ist es leider, mit den Oberen der FIFA und des DfB, die wollen immer mehr Geld aus dem Sport saugen, bis auch der letzte Fan übersättigt ist 🙁 …traurige Entwicklung, so ist allerdings der Lauf der Dinge…


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 15:23  |  634602

Opa
2. Januar 2018 um 14:34 | 634598

Was hat was mit dem VB zu tun?

Das Regelwerk wird zuallererst vom FS angewendet, also kann @sunny nicht schreiben, was er geschrieben hat – im Sinne, es gäbe keine klaren Regeln. Die gibt es nun mal, werden aber von den Leuten auf dem Feld und im Keller eben oftmals anders ausgelegt. Das nennt man dann Interpretationsspielraum, ob der nun gegeben ist oder nicht.

Erinnere hier an den Handelfer gegen Toru(?), wo es hier auch zu Diskussionen kam, ob das ein Elfer sei oder nicht…


Opa
2. Januar 2018 um 15:30  |  634603

Aber bitte, Exil, es gab doch genug Entscheidungen, wo nach gefühlten Minuten der Videoschiri sich ins laufende Spiel eingemischt hat und es vom Mittelkreis aus Strafstoß gab. Das ist doch völlig bizarr und gaga. Und es ist ebenso bizarr, dass die Möglichkeit, den VB komplett wieder abzuschaffen, als völlig exotisch betrachtet wird.


psi
2. Januar 2018 um 15:31  |  634604

Trainingsstart auf dem Schenke mit ca 60 Fans , Nieselregen, meine Begeisterung hält sich in Grenzen 🙄


Susch
2. Januar 2018 um 15:40  |  634605

@psi
Auch wenn das Wetter nicht gut ist.
Wäre schön ein paar Eindrücke vom ersten Training zu bekommen 💪
Viel Spaß noch 😟


psi
2. Januar 2018 um 15:41  |  634606

Danke !


sunny1703
2. Januar 2018 um 15:44  |  634607

@exil um 14 Uhr 22

Das Regelwerk ist eben nicht eindeutig. Es ist in Grenzen zwar,so doch interpretierbar.

Wären die Regeln „star oder weniger inter pretierbar, gäbe es kaum völlig andere Gestaltungen eines Spiels ohne dass der FS deshalb falsch mit seiner Spielführung liegt,also einer pfeift kleinlich, der nächste lässt laufen.
Von gleichen Szenen, die unterschiedlich bewertet werden(können), ganz abgesehen.

lg sunny


Exil-Schorfheider
2. Januar 2018 um 16:00  |  634608

Opa
2. Januar 2018 um 15:30 | 634603

„Und es ist ebenso bizarr, dass die Möglichkeit, den VB komplett wieder abzuschaffen, als völlig exotisch betrachtet wird.“

Von mir nicht.
Ich bin, was eine mögliche Abschaffung oder Beibehaltung betrifft, eher neutral eingestellt und warte da auf die Entscheidung des IFAB.

Erstmal muss ja Paderborn als Drittligist für den VB hochgerüstet werden, denn im DFB-Pokal-Viertelfinale wird der ja auch erstmalig eingesetzt.

Apropos:
Du selbst schreibst „gefühlte Minuten“.
Dir sind die Regeln bekannt, dass das „Einmischen“ bei Unterbrechung des Spiels erfolgt?
Was genau ist daran bizarr und gaga?

Meinst Du nicht, der Stadionzuschauer an sich wäre überrascht, wenn seinem Verein der Konter abgepfiffen wird, weil Spieler xy ein Vergehen begangen hat?
Okay, es würden neue Emotionen frei gesetzt – wollten die VB-Gegner ja anscheinend, nachdem sie andere vermeintlich verloren haben.


Dan
2. Januar 2018 um 16:03  |  634609

Der @Bolly hatte mich mit einem Hinweis mal wieder zum Blog gelockt. 😉

Kalou Tor abseitsverdächtig

vor VB
Tor -> Zweifel -> Linienrichter gucken -> Schiedsrichter Geste -> Jubeln ca. in meinem Alter 3 Sekunden später. Abklatschen mit den bekannten Verdächtigen in der unmittelbaren Nähe.

Nach VB
Tor -> Zweifel -> Linienrichter gucken -> Schiedsrichter Geste -> Videobeweis -> Jubeln nach 90 – 120 Sekunden? Im Blog 3.2 ist schon teilweise ein minimaler emotionaler Jubelfriedhof entstanden, weil die spontane Absicherung von der Einfachheit im Stadion vor VB nicht mehr gilt.
TV Zuschauer haben/hatten dies nicht. Es beeinträchtigt mich und schon andere die spontane Live-Emotion, warum ich ja überhaupt ins Stadion gehe, erheblich. Die Urgewalt des Stadionjubels, die intensive Freunde über ein Tor sehe ich schwinden. Vielleicht nicht heute, aber wenn es in den Köpfen ist, dass erst ggf. eine externe Schnittstelle abgewartet werden muss um Dir nach 60-120 Sekunden zu „sagen“ alles ok oder eben nicht ok.
Und Dich dann auch noch ggf. im Dunkeln lässt, was wurde überprüft und warum wurde es nicht geben oder warum wurde so entschieden?
Abseits, Foul, Handspiel usw. ? Als willkürliche Machtausübung empfinde ich das, weil unter anderem eben auch keine feste Regeln bestehen oder eingehalten werden.

Für mich als Zuschauer im Stadion ohne Informations-Feedback ist das schwer zu ertragen und geht an der Stadionemotion vollkommen vorbei.

Für mich ist das halt im Stadion nichts was ich favorisieren würde, es stört mich und ich würde aus dieser Sicht nein zum VB sagen.

Und wie es @apo ansprach, denke ich ernsthaft darüber nach ab 19/20 mir keine DK mehr zu kaufen. Das ist aber nur eine alleinige Entscheidung, weil mir das, was mich schon von Kindesbeinen an begeisterte, das brodelne Stadion, die Jubelexplosion wenn das Stadiondach abhebt (wer erinnert sich nicht an das erlösende 3:1 von Raffael gegen Hoffenheim am letzten Spieltag) gefühlsmässig abhanden kommt.

Die sonst von mir gerne favorisierten Zahlen, die für oder gegen VB sprechen würden können mir nicht helfen es positiver zu sehen, weil Fußball neben Zahlen eben für den Stadionbesucher hauptsächlich aus Emotionen besteht.

Und ich gestehe vor dem Fernseher stört mich der VB erheblich weniger.

Gesundes neues Jahr allen BloggerINNEN und dem nicht oft genug zu dankenem MoPo Blog-Team um/mit @ub.

P.S.
Ist halt ein Gefühlsding und über meine Gefühle, ob die richtig oder falsch sind brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren. 😉


Spree1892
2. Januar 2018 um 16:07  |  634610

Wenn ich das richtig gesehen habe sind alle Spieler fit. Weiser und Rekik trainieren noch sicherheitshalber individuell.
Selbst Stocker ist wieder fit, sieht man auch beim Hertha Twitter Account.


Dan
2. Januar 2018 um 16:31  |  634611

@sunny

So jetzt auch Deinen Beitrag gelesen. Finde Teile von mir wieder. 😉

Daumen hoch.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 16:42  |  634612

sunny1703
2. Januar 2018 um 14:18 | 634595

Du hast eben nicht beliebig Beispiele rausgesucht, sondern die, die als Fehler der Videokontrolle diskutiert worden sind.

Du hast ja nicht ein Beispiel gebraucht (und es sind vermutlich 4-mal mehr), bei denen die VK richtig eingegriffen hat. Es wäre bei einer „beliebigen“/ Zufallsauswahl ziemlich unwahrscheinlich, nur auf diese Beispiele zu kommen. Und selbst bei diesen „zufällig“ augewählten Beispielen war die VK in der Mehrheit richtig.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 16:49  |  634613

Opa
2. Januar 2018 um 14:34 | 634598

Wenn der FS alles entscheiden muss, wie stehst du dann zum Linienassistenten.

Was ist eigentlich bei der VAR-Kritik niht eine Kritik, die auch auf die Lienienassitenten zuträfe?

Klar: die Zeit des Emotionsaufschubs von 3 Sekunden auf manchmal 2 Minuten. Nur, die Situation, dass der FS zum Linienrichter ging, um die Entscheidung zu diskutieren, gab es auch schon vorher.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 16:52  |  634614

Dan
2. Januar 2018 um 16:03 | 634609

Das 3:1 von Raffael ist doch nun ein ganz schlechtes Beispiel. Das wäre doch genau so auch mit VK gelaufen, weil es gar keinen Punkt gab, mit der VK einzuschreiten.


Ursula
2. Januar 2018 um 16:55  |  634615

# „Crossroads“

Der Fußball ist nicht nur erst durch eben diesen
Videobeweis am Scheideweg!

Die „CL“ ist bereits bei vielen „Ex-Freunden“
durchgefallen, das Interesse ziemlich schläfrig!

Viele Pfeifkonzerte waren die Höhepunkte eines
von Fan-Protesten geprägten Jahres, nicht nur
durch die „Spielpausen“ und unverständlichen,
ohne Transparenz, geprägten „Fehlentscheidungen“
durch den „VB“, dazu noch durch Freitagsspiele,
späte Anstoßzeiten am Sonntagabend oder durch
diese Montagsspiele und Spiele unterhalb der
Woche auch zu „Unzeiten“!

Dazu kommen Ticketpreise im freien Verkauf
von 50 Euro und mehr, die viele Anhänger eher
vor die Glotze oder in die Kneipe als noch ins
Stadion führen! Tja…

Höhepunkte eines von Fan-Protesten geprägten Jahres
und dies ALLES in kürzester Zeit, von 0 auf 100…!!!

Ein trauriger Höhepunkt und ein deutliches Zeichen
für die Risse zwischen den Verbänden DFB und DFL,
sowie den Funktionären und der BASIS, den Fußballfans…

UND nun noch dieser schwachbrüstige Video-Beweis
und seine durchsichtige Interpretation seitens dieser
dafür Verantwortlichen intensiviert….!

Das hält der Fußball in seiner bisherigen Form und noch
ganz NAHEN „positiven Vergangenheit“, einfach nicht
mehr aus!!!

Ich warte noch die Rückrunde ab und dann künftig
auch ohne mich (@ sunny!), nach fast 60 Jahren…!!!

Die grenzenlose Geschäftemacherei wird künftig noch
beinahe dramatisch VIEL MEHR Fußballfans abschrecken…

…denn auch die Spieler werden sich immer mehr von den
Fans entfernen, in einer anderen Welt leben, siehe Messi,
Ronaldo und neuerdings Neymar und sogar Dembele…!!!

Die Kommerzialisierung des Fußball schreitet seit Jahren
unaufhaltsam voran und hat mit diesem stümperhaften und
durchsichtigen Video-Beweis seinen traurigen Höhepunkt
erreicht! Leider! Tja…

ABER das merkt ja KEINER…!


Dan
2. Januar 2018 um 17:12  |  634616

@hurdie
Sollte ich eigentlich nicht drauf antworten, weil es einfach nur ignorant ist.

Aber Raffael war ein Beispiel für eine/meine Gefühlswelt wie ein Stadiondach abhebt und hatte nichts mit VK zu tun.

Aber ist gut, mach Dein Ding weiter.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 17:23  |  634617

Dan
2. Januar 2018 um 17:12 | 634616

Was hat das denn mit Ignoranz zu tun? Ich verstehe dich da nicht. Es werden ständig Beispiele gegen die VK ins Feld geführt, die damit nichts zu tun haben.

Wenn man das anmerkt, ist es Ignoranz. Na gut!


Blauer Montag
2. Januar 2018 um 17:25  |  634618

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?
Deswegen braucht es die Videokontrolle?

Vertrauen in die (Tatsachen)entscheidungen der Feldschiedsrichter schafft nur der Videobeweis. Deswegen gehört der Videoassistent ins Stadion, an die Seitenlinie – nicht in einen weit entfernten Bunkder oder Keller. Im Stadion vor Ort sollte bei Bedarf der 4. oder 5. Schiedsrichter die Videosequenzen relevanter Szenen sichten, sofern der Feldschiedsrichter (die Trainer?) dies wünschen.

Ich hoffe, dass das ifab ggf. Beschlüsse fassen wird, die nicht die Schiedsrichter kontrollieren, sondern das Vertrauen in die Entscheidungen der Schiedsrichter stärken. Die bisherigen Testergebnisse in der DFL sind dafür nicht geeignet.


psi
2. Januar 2018 um 17:25  |  634619

Vom Training gibts nicht viel zu berichten.
Jeder Spieler bekam einen Ball und lief über den
Platz, mit und ohne Stangen, mit kurzer
Unterbrechung 1 Std. lang.
Der begehrteste Spieler nach dem Training war
Davie Selke. Sehr geduldig gab er
Autogramme und lächelte freundlich für die Fotos mit den Fans. 👍


fechibaby
2. Januar 2018 um 17:29  |  634620

„Jeder Spieler bekam einen Ball und lief über den
Platz, mit und ohne Stangen, mit kurzer
Unterbrechung 1 Std. lang.“

Das ist doch mal eine gute Idee.
Jeder Spieler hat seinen Ball.
Dann gibt es keine Streitigkeiten mehr, wer
den Ball als nächster bekommt.


Blauer Montag
2. Januar 2018 um 17:36  |  634621

Könnte wegen der Sturmwarnung morgen das Training in geschlossenen Räumen stattfinden psi?


psi
2. Januar 2018 um 17:37  |  634622

Keine Ahnung🙄


Blauer Montag
2. Januar 2018 um 17:43  |  634623

Danke trotzdem psi 17:37!!!


Dan
2. Januar 2018 um 17:48  |  634624

@Hurdie
Ich schreibe, dass der VB für mich das Spiel emotional auf eine andere Ebene hebt, vorallem im Stadion.

Und meine Gefühle haben natürliches nichts damit zu, weil der Schiri und Linienrichter vor VB schon ab und zu miteinander sprachen.

Und das Gefühl das ggf. ein Tor wie von Raffael in Zukunft vielleicht nicht so bejubelt wird, weil ggf. 50% im Stadion erst mal abwarten ob das Tor gilt?

Und diese Gefühlsbeispiele haben nichts damit zu tun, dass der VB mir den Stadionbesuch unattraktiver macht?

Jupp das nenne ich ignorant, meine Gefühle diskutieren zu wollen und Beispiele anzuführen, dass ich ja garnicht so fühlen muss, weil das früher ähnlich war oder der VB garnicht gegriffen hätte.


Seppel
2. Januar 2018 um 17:56  |  634625

Auch bei uns -ich spreche jetzt mal von unserem kleinen Freundeskreis der nun schon seit vielen Jahren mit Dauerkarte durch jede Liga ins Stadion rennt- ist diese Überlegung im Gange ob wir uns alle nochmal eine Dauerkarte holen. Viel Geld für das Erlebnis, welches nun so arg beschnitten wird. Siehe @Dan und @Ursula und @viele andere.


Blauer Montag
2. Januar 2018 um 17:56  |  634626

So sieht zeitgemäße Schiedsrichterei im Profisport aus, …
https://ballreiter.futbol/2015/10/20/pro-videobeweis/

So wie es die DFL derzeit testet, ist es dagegen Murks.


Seppel
2. Januar 2018 um 18:03  |  634627

@Hurdiegerdie

Irgendwie verrennst du dich gerade….schade.


Ursula
2. Januar 2018 um 18:04  |  634628

@ hurdie

Sag` mal unter „uns“ alten
„Klosterschwestern“, Du machst
das ja gern, mit Standpunkten
ganz konträr zu Blogmeinungen
zu stehen, aber bei dem Video-
beweis fehlt mir ALLES…

…bist Du an diesem „Ding“ gar
beteiligt und wie viel verdienst
Du denn daran…..?

Wie oft gehst Du ins Stadion,
überhaupt in Stadien, und wie
oft bleiben Dir Emotionen im
Halse stecken???

UND das war jetzt erst der Anfang,
die Testphase, weiß der Geier, wie
das weitergeht???

ABER eines ist klar, „wir“ brauchen
kein neues Stadion mehr! Fußball
wird nur noch ohne Kulisse und
im spannenden TV geguckt, der
durch die zusätzliche Spannung
“ Videobeweis“ noch attraktiver
gemacht wird…

Schöne, neue Fußballwelt!


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 18:08  |  634629

Dan
2. Januar 2018 um 17:48 | 634624

Ist ok.


sunny1703
2. Januar 2018 um 18:10  |  634630

@hurdie

Du sorry das Wort“unterstellst“ mir da was.
Da ich heute bis etwa halb zwölf mal gearbeitet habe, gab es nicht die Zeit 50 Korrekturen zu untersuchen.

Ich habe die oben genannte Statistik genommen und wirklich wahllos gewählt. Ich habe auch nicht alle Spiele der Liga gesehen,nur bei einigen wenigen Beispielen war ich dabei. Doch was ich absolut nicht weiß, ist welche Beispiele einer Korrektur der DFB als richtig oder falsch angesehen hat.
Wenn meine aufgeführten Beispiele zu denen gehören, wünschte ich mir so eine Trefferquote beim Lotto, das wäre mir ehrlich gesagt, dann doch um einiges lieber. 🙂
Und nur nebenbei,da ich die meisten dieser Beispiele nicht gesehen habe, sagt das nichts über meine Meinung zu den bestimmten Szenen aus. Es sind nur Szenen, die scheinbar umstritten sind.

lg sunny


Herthapeter
2. Januar 2018 um 18:41  |  634631

Ich wünsche Euch allen ein frohes Neues Jahr!

Und ich wünsche dem Blog, dass die nächsten zehn Blogtitel nichts aber auch rein gar nichts mit dem Videobeweis zu tun haben mögen.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 18:48  |  634632

Seppel
2. Januar 2018 um 18:03 | 634627

Wenn du mir sagst, womit ich mich verenne, kann ich es abstellen.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 18:49  |  634633

sunny1703
2. Januar 2018 um 18:10 | 634630

Alles klar, habe ich falsch verstanden.
Gruss Hurdie


Susch
2. Januar 2018 um 18:57  |  634635

Danke psi 👍
Eine Stunde jeder mit Ball übern Platz….Automatismen üben🤔


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 18:59  |  634636

Ursula
2. Januar 2018 um 18:04 | 634628

Ursula, wenn du mit mir diskutieren willst, bin ich gerne bereit dazu.

Fragen, wieviel ich dabei verdiene, sind da aber nicht förderlich.


Seppel
2. Januar 2018 um 19:03  |  634637

@
hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 18:48

In dem Augenblick wo die Argumentation oder die Erklärung von @Dan so interpretierst , bist du meiner Meinung nach schon auf dem besten Wege dich zu verrennen……aber ihr beide habt das ja wohl schon geklärt.

@
Herthapeter
2. Januar 2018 um 18:41 | 634631
Mit dieser Aussage, sinngemäß geht dir die VB Diskussion ziemlich auf die Nerven, bestätigst du mich.
Dir macht es nichts aus das Fußball zu einer kpl. anderen, neuen Sportart umfunktioniert wird. Mir allerdings schon und zwar sehr macht mir das so viel aus, dass wir -wie gesagt überlegen- ob wir das über Dauerkarten weiter finanzieren.
Und wie ich die tage schon einmal schrieb, Zuschauer werden somit zur netten Kulisse für das Fernsehen reduziert.


Seppel
2. Januar 2018 um 19:06  |  634638

@Hurdiegerdie
Einer noch!
Du willst über alles diskutieren! Aber über meine und anderer Emotionen können wir nicht diskutieren! Wie stellst du dir das vor????????
Wie willst du meine und Emotionen im Stadion und die von anderen wegdiskutieren??? Auch das meine ich mit verrennen.


2. Januar 2018 um 19:09  |  634639

Quelle: Sky

Auch die Anhänger anderer Bundesliga-Klub kommen auf ihre Kosten. Hannover 96, der 1. FC Köln und Hertha BSC messen sich am 6. Januar beim H-Hotels Wintercup in Bielefeld (ab 14:25 Uhr live auf Sky Sport News HD und im Livestream). Gastgeber ist Zweitligist Arminia Bielefeld.


Joey Berlin
2. Januar 2018 um 19:21  |  634640

@Seppel
2. Januar 2018 um 19:03 | 634637

…das Fußball zu einer kpl. anderen, neuen Sportart umfunktioniert wird.

Oh my Goodness! ►
https://www.youtube.com/watch?v=Q91SNE7-WkY


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 19:30  |  634641

Seppel
2. Januar 2018 um 19:06 | 634638

Ich will nicht über Emotionen anderer diskutieren, das habe ich längst verstanden. Emotionen sind das Gegenargument.

Ich fand das Raffael-Beispiel für oder gegen VK unglücklich (ich hätte Darida/Martinez gewählt).

Dan (17:12) selber sagt:
„Aber Raffael war ein Beispiel für eine/meine Gefühlswelt wie ein Stadiondach abhebt und hatte nichts mit VK zu tun.“

Nichts anderes habe ich gesagt.

Aber es ist gut. Ich habe es verstanden: Es geht um verlorene Emotionen.


Bussi
2. Januar 2018 um 19:53  |  634645

oder eher um die Angst davor …


monitor
2. Januar 2018 um 19:55  |  634647

Frohes neues Jahr allerseits! Auch wenn jetzt einige denken, och nö der jetzt auch noch! 😉

Warum gucken wir uns Fußball an? Weil wir da in 90 min die ganze Palette an Emotionen durchleben, ausleben, ohne uns beherrschen zu müssen. Anders als im normalen Leben. 90 Minuten Pause von: „Nun beherrsche Dich mal ein wenig!“

Die Empörung, der Jubel, die Enttäuschung, das Mitleiden, Mitfiebern, der erlösende Schlußpfiff.

Beim Videobeweis bleibt Dir die ausbrechen wollende Emotion im Körper stecken,auf Grund der letzten Erfahrungen und wenn Du weißt sie kann jetzt raus, ist der Reiz und die damit verbundene Glückshormonausschüttung vorbei.

Warum Gucken wir Fußball?
Antwort: Weil es Spaß macht.
Hat sich der Spaß durch den Videobeweis verstärkt?

Das ist meines Erachtens die entscheidende Frage!


Herthapeter
2. Januar 2018 um 19:57  |  634648

@ Seppel
2. Januar 2018 um 19:03 | 634637

@Ursula hat sich dazu ja bereits ähnlich geäußert. Wobei ich den Eindruck habe, dass der Videobeweis allenfalls der berühmte Tropfen zu viel in einer Unterhaltungsindustrie ist, die sich gerade in rasender Geschwindigkeit von ihren „Konsumenten“ abkoppelt.

Das empfinde ich auch als VB Befürworter so und habe da kein gutes Gefühl für die Zukunft des Profi(t)fussballs.

Der Videobeweis, wenn er denn bleibt und in 4-5 Jahren überhaupt noch diskutiert würde, kann sich aber durchaus zu einem Mehrwert entwickeln, für die Fernsehzuschauer sowieso aber auch für den Live-Konsumenten vor Ort. Dafür ist allerdings die viel beschworene Transparenz gefragt, mit Übertragung des Schiedsrichterbildschirms auf der großen Anzeigetafel.

Für die Bundesligakonferenz ist der VB doch eh schon ein Gewinn:
– Wir schalten rüber nach Berlin, da ist gerade was passiert!
– Videobeweis
– Und der Schiri entscheidet: Tor für Hertha!

Dann wird man als Konferenzzuschauer nicht einmal mehr bestraft dass man zu spät gekommen ist, man kann live mitjubeln.


hurdiegerdie
2. Januar 2018 um 19:57  |  634649

moogli
2. Januar 2018 um 19:09 | 634639

Heute OT


Seppel
2. Januar 2018 um 20:22  |  634651

@Joey Berlin
2. Januar 2018 um 19:21 | 634640
Du hast den ernst der Lage erkannt!


Joey Berlin
3. Januar 2018 um 10:05  |  634680

Moin,
@Seppel
2. Januar 2018 um 20:22 | 634651

#Ernst der Lage und Diskursebene,
Scheinargumente und gepflegte Blog-Bespaßung erkennen, ist meine Spezialität. 🙂

Faktencheck: Bei den Heimspielen unseres Teams wurde immer noch Fußball gespielt und Emotionen gab es zur Genüge. Wie viele Minuten warst Du denn frustriert während eines Heimspiels im Stadion und wie oft wurde der VB bei einem Heimspiel unseres Team genutzt?

Wer so absurde Thesen (…das Fußball zu einer kpl. anderen, neuen Sportart umfunktioniert wird.) vertritt, wird sich sicher genau erinnern, wann er Schaden an seiner Gefühlswelt genommen hat und frustriert das Stadion wg. VB verlassen hat…

PS: Eine meiner positive Erinnerung von mehreren – es wurde immer noch Fußball gespielt… http://sport.bild.de/fussball/bundesliga/ma8417136/hertha-bsc_bayer-leverkusen/liveticker/he658/


videogems
3. Januar 2018 um 10:49  |  634681

Tja, schade. Teuchert wechselt jetzt zum FC Meineid.

Den hätten wir auch haben können.

Dann halt im Sommer Köpke, dann hätten wir den Sohn eines berühmten Torhüters als Stürmer und mit Jon Klinsmann den Sohn eines berühmten Stürmers als Torwart. Hätte doch auch was… 😉


Stiller
3. Januar 2018 um 11:45  |  634682

@Joey

Zum VB bemängelst Du „Scheinargumente“, um anschließend folgenden „Faktencheck“ zu bringen:

„Faktencheck: Bei den Heimspielen unseres Teams wurde immer noch Fußball gespielt“

Aber Du schreibst ja auch:“gepflegte Blog-Bespaßung erkennen, ist meine Spezialität. 🙂“

Stimmt. 😀


Joey Berlin
3. Januar 2018 um 11:52  |  634683

Mann Stiller, versau mir doch nicht meine Wette… habe hier meinen Lieblingsuser als ersten erwartet. Aber auch Du darfst mir deine Frust-Situationen und dein angeknackstes Seelenheil im Stadion bei Heimspielen unserer Hertha erklären und schildern! :mrgreen:

#lächelnundwinken

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