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(sst) – Sebastian Langkamp fehle wegen einer privaten Angelegenheit, sagte Pal Dardai am Morgen. Aha. Später, im Laufe des Tages, sollte sich herausstellen, dass diese Angelegenheit dann nicht nur von privatem, sondern auch von öffentlichem Interesse ist. Der Innenverteidiger verlässt Hertha BSC und wechselt zu Werder Bremen. Kürzlich folgte die offizielle Bestätigung durch beide Vereine.

Viereinhalb Jahre war „Basti“ die Zuverlässigkeit in Person. 106 Mal trug er das Hertha-Trikot, ein Mal netzte er sogar ein. Kein Lautsprecher, das nicht, aber immer einer, auf den sich Mitspieler, Trainer und Fans verlassen konnten. Sein Wechsel zu diesem späten Zeitpunkt der Wechselperiode mag unverhofft kommen, ganz überraschend ist er aber nicht.

Nur noch Innenverteidiger Nummer fünf

Langkamp war in den letzten Wochen immer weiter abgefallen in der teaminternen Hierarchie der Innenverteidiger. Nachdem Fabian Lustenberger gegen Ende der Hinrunde auch als zentraler Abwehrspieler überzeugen konnte, war Langkamp nur noch fünfte Wahl hinter dem verletzten Rekik, Stark, Lustenberger und Torunarigha. Die Aussicht auf Spielzeit wurde immer geringer.

In Bremen soll nun ein Neuanfang her, auch wenn der Konkurrenzkampf dort nicht minder scharf geführt wird. Werders Verteidigung zählt zu den besten der Liga.

Was denkt ihr? Hat sich Langkamp mit dem Wechsel einen Gefallen getan? Oder hätte er es weiter in Berlin versuchen und auf seine Chance warten sollen?

Sidney Friede erhält Profivertrag

Hertha bastelt dagegen weiter an einer erfolgreichen Zukunft. Sidney Friede wurde am Tag von Langkamps Abschied mit einem Profivertrag ausgestattet. Der 19-Jährige könnte dessen Platz als Innenverteidiger im Kader besetzen. „Wir trauen ihm zu, den nächsten Schritt bei uns zu gehen“, lässt sich Manager Michael Preetz zitieren.

Der nächste aus dem eigenen Nachwuchs also, der einen Profivertrag erhält. Es gab bei Hertha sicher schon mal schwierigere Zeiten, wenn es darum geht, in der ersten Mannschaft anzukommen. Das spricht für die Vehemenz, mit der die Berliner ihre Talente versuchen einzubauen. Dardai forciert die Durchlässigkeit zu den Profis. Seht ihr Hertha auf dem richtigen Weg, was das angeht? Oder müssen die Verantwortlichen bald aufpassen, dass die Balance zwischen Jugend und Erfahrung nicht verloren geht?

Zu den erfahrendsten Profis zählt ohne Zweifel Fabian Lustenberger. Der Schweizer lief heute draußen im strömenden Regen seine Runden. Auf die Frage nach seinem Wohlergehen nach der in Bremen erlittenen Gehirnerschütterung antwortete er: „Alles ist gut, morgen sehen wir weiter.“ Am Donnerstag soll er wieder ins Teamtraining einsteigen.

Ibisevic wieder eine Option für die Startelf

Was das Spiel gegen Hoffenheim angeht, könnte Vedad Ibisevic wieder eine Option werden. Dardai ließ ihn im Abschlussspiel eine Hälfte lang bei der Stammformation spielen, die andere Hälfte nahm Selke den Platz ein. Nach seiner taktisch undisziplinierten Vorstellung in Bremen steht Selke in dieser Woche unter spezieller Beobachtung.

Training ist am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit


85
Kommentare

pathe
31. Januar 2018 um 19:09  |  637370

Ha!


megman
31. Januar 2018 um 19:09  |  637371

Ha!


psi
31. Januar 2018 um 19:13  |  637373

Ho!


Bob
31. Januar 2018 um 19:13  |  637374

He!


L.Simon
31. Januar 2018 um 19:23  |  637375

Gerne hätte ich Langkamp nach seinem sportlichen Karriereende bei Hertha gesehen. (Trainer, Assistent vom Langen, …)


pathe
31. Januar 2018 um 19:26  |  637376

Wie üblich: Gibt es Angaben, Schätzungen, Vermutungen zur Ablösesumme? Sind es die von der Bild kolportierten 2,5 Mio. Euro?


Blauer Montag
31. Januar 2018 um 19:43  |  637378

Alles Gute Sebastian Langkamp!
Du warst einer meiner Lieblingsspieler bei Hertha.

Nun bereits im Kader des SV Werder.
https://www.ligainsider.de/sv-werder-bremen/2/kader/
Ich drücke Dir und deinem neuen Team die Daumen für den Verbleib in der Bundesliga 2018. Gleiches gilt für Hertha.


Oliver B.
31. Januar 2018 um 19:43  |  637379

Andere Vereine erzielen erhebliche Gewinne durch Spielertransfers,
wir können bei der Transferpolitik von MP einfah nur froh sein, einen von der Gehaltsliste zu bekommen.


Paddy
31. Januar 2018 um 19:43  |  637380

Hertha BSC!

die Blogeröffnungen klappen in letzter Zeit nicht mehr so häufig^^


Exil-Schorfheider
31. Januar 2018 um 19:48  |  637382

@oliver B.

Ein Langkamp, der ablosefrei kam, geht für kolportierte 2,5 Mio.
Wo ist das Problem?

P.S.: MP hat bei Brooks natürlich einen ganz miesen Job gemacht… 🙄


Blauer Montag
31. Januar 2018 um 19:51  |  637384

Ach wenn sie am Spieltag klappen Paddy 19:43,
ist (nur?) für mich noch alles im blauen Bereich. 😉

♫ ♪ Rock And Roll
https://www.youtube.com/watch?v=U8m-3CdPlpQ&list=PLTKE9-I3Ad9YbaYofifJKFBP50uixduLu&index=16


Oliver B.
31. Januar 2018 um 19:53  |  637385

Kein Problem,
wenn denn tatsächlich soviel Geld geflossen ist.
„kolportiert“ ist erstmal Nichts!


Exil-Schorfheider
31. Januar 2018 um 20:00  |  637386

heiligenseer
31. Januar 2018 um 20:05  |  637387

Erstmal abwarten bis der Lange einen Screenshot der Überweisung twittert. Vorher sollte man dem Ganzen nicht so viel Glauben schenken.


Oliver B.
31. Januar 2018 um 20:05  |  637388

Wenn nichts offiziell bestätigt ist,
dann nichts!
Einen eigenen Nachwuchsspieler, der sich gut entwickelt hat, zu verkaufen, ist keine Meisterleistung.
Gemessen an seinen Fehlgriffen bei Spielern und Trainern war sowas auch bitter nötig.


Oliver B.
31. Januar 2018 um 20:07  |  637389

Bezugnehmend auf Brooks!


Traumtänzer
31. Januar 2018 um 20:08  |  637390

Danke, Sebastian Langkamp. Lass Dich gerne wieder hier in Berlin blicken.

#Jugendwahn
Das sehe ich derzeit nicht als unser Problem. Wir wollten mehr Berliner Identifikationsfiguren und wir kriegen sie. Und ich finde, bislang relativ gemäßigt. Sie müssen natürlich auch Erfahrungen sammeln, so dass man sie dann eben auch bedenkenlos reinwerfen kann, wie z.B. Maier und Mittelstädt. Bislang finde ich, stimmt die Balance. Und man baut an der eigenen Zukunft. Weiter so. Man sieht aber auch, dass der Prozess allen auch Geduld abverlangt und eben nicht von heute auf morgen geht. Eine Erkenntnis, auf die bei entsprechender Gelegenheit auch immer mal wieder hingewiesen wurde.


Oliver B.
31. Januar 2018 um 20:10  |  637391

Vielen Dank!
Ich verabschiede mich langsam,
gute Nacht!


Lupus Hildesheim
31. Januar 2018 um 20:19  |  637392

Einer, auf den immer Verlass war, ist leider weg. Hoffentlich bereuen wir das nicht. Würde ihn auch später gern in einer Funktion bei Hertha sehen.
Ciao Sebastian und danke für viele gute Spiele. Ein Spieler mit einem guten Charakter!!


Blauer Montag
31. Januar 2018 um 20:22  |  637393

So weit bin ich genau deiner Meinung
Lupus Hildesheim
31. Januar 2018 um 20:19 | 637392

Einer auf den immer Verlass war, ist leider weg. Hoffentlich bereuen wir das nicht.


Freddie
31. Januar 2018 um 20:24  |  637394

@Oliver B.

20 Mio für Brooks bekommen, Nachfolger für 2,5 verpflichtet ist mehr als guter Job. Darüber hinaus der nächste aus eigener Jugend.

#Meckernumdes Meckernwillens


elaine
31. Januar 2018 um 20:27  |  637395

ich finde es abgrundtief traurig, dass Langkamp Hertha verlässt ,hätte ihn auch gerne bis zum Karriereende und darüber hinaus bei Hertha gesehen

In dem Sinne alles erdenklich Gute für die Zukunft, Sebatian


Blauer Montag
31. Januar 2018 um 20:31  |  637396

Ich mach dann für heute weiter. 😈

#Meckernumdes Meckernwillens##Meckernumdes Meckernwillens##Meckernumdes Meckernwillens#

2 von 9 Punkten bisher in der Rückrunde geholt.
Hertha im Abstiegskampf, aber keiner hier redet/schreibt darüber


Carsten
31. Januar 2018 um 20:51  |  637397

Alles gute Sebastian, und viel Freude an der Weser. Das ist doch super gelaufen mit ihn,ohne Sondertrainingsgruppe.
Mit der Verjüngung finde ich total super, dadurch weiterentwicklung und wir versuchen unsere eigenden Spieler heranzuziehen und müssen nicht unbedingt überteuerte Spieler kaufen. Ein restliches Risiko gibt es immer, aber die haben andere Vereine auch.
Ja ja die Rückrunde treibt auch mir zur Zeit Sorgenfalten ins Gesicht, aber warten wir noch ein paar spiele ab.


monitor
31. Januar 2018 um 21:02  |  637398

Ich finde den Abgang von S.L. vernünftig. Er hat hier keine sonderlich gute Perspektive als Stammspieler, möchte in seiner Kariere aber auch noch nicht auf’s Altenteil.
In der Vergangenheit wurde immer wieder beklagt, daß die Eigengewächse bei den Profis nicht zum Zug kommen. Das hat sich jetzt geändert. Das finde ich gut!
Erstens größere Identifikation zwischen Spieler und Fans.
Zweitens keine Ablösesummen für junge Talente von anderen.

Die in einigen Medien kolportierte Stärkung eines direkten Gegners kann ich nicht nachvollziehen. Ein Spieler der den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt kann dann logischerweise kaum eine Gefahr sein, zumal in der Innenverteidigung.

Ich danke Sebastian Langkamp für seine Verdienst für Hertha und werde ihm auch künftig meinen Respekt zollen, auch im Werder Trikot.


monitor
31. Januar 2018 um 21:03  |  637399

@BM
Wozu meckern?
Hertha beherrscht das erweiterte Mittelfeld der Tabelle. Allet schick! 🙂


Freddie
31. Januar 2018 um 21:04  |  637400

@bm
9 Punkte vorm Relagationsplatz bei noch 14 Spelen istAbstiegskampf?


Ursula
31. Januar 2018 um 21:05  |  637401

# „Montag`s“ Abstiegskampf…

„Mann“ ahnt und sieht das schon
@ Montag, aber Du kennst ja die
„Angriffsflächen“ im Blog, bei solchen
zeitnahen, sehr spezifischen Prognosen
gegen „Moderatere“ als mich! In diesem
Raum, Zusammenhang, zu lokalisieren
und letztlich auch anzumahnen, darauf
hinzuweisen, das Konjunktive gewisse
Realität werden „KÖNNTEN“…


immer dabei
31. Januar 2018 um 21:06  |  637402

Sydney Friede hat bereits am 18.1. Einen Profivertrag unterschrieben. Bekanntgegeben wurde es erst heute. Hat das taktische Gründe im Zusammenhang mit dem Transferfenster?


fussballfreund83
31. Januar 2018 um 21:17  |  637403

Mit Langkamp geht ein sehr, sehr angenehmer Zeitgenosse, denke gerne an viele gute Spiele und seine Interviews zurück.
Unter Dardai war er nie unumstritten, dennoch Stammspieler mit viel Spielzeit. Fand ihn immer sehr zuverlässig, seine Stabilität fiel mir immer erst auf, wenn er nicht spielte.
Ich entsinne nicht mehr welches Interview es war, in dem er davon sprach abends in Mitte in einem Restaurant/Bar eben an der Bar zu sitzen und seinem Gesprächspartner zu erzählen, dass man Fußballer und bei Hertha sei.
Hat mir gut gefallen, sehr geerdet.

Menschlich ein Verlust, sportlich werden wir das kompensieren, wenn in meinen Augen aber nicht sofort mit dieser Konstanz.

Viel Glück am Weserdeich. Sähe ihn gern in anderer Funktion nach Karriereende


Ursula
31. Januar 2018 um 21:21  |  637404

Sehr angenehm formulierter Beitrag
@ fußballfreund 83!


Opa
31. Januar 2018 um 21:26  |  637405

Langkamp
Herrje, Langkamps Abgang ist für mich kein Grund, Klageweiber zu engagieren. Und wer ihn übers Karriereende hinaus hier sehen mag, muss ihn ja nicht zwangsweise durchschleppen, als bekäme er hier Gnadenbrot. Sein Abgang ist eine Win-Win-Situation, er darf woanders nochmal spielen und wir sind ihn von der Gehaltsliste los und können nun mit einem „erfahrenen“ Stark mit Backups aus der Jugend weitermachen und zur Not hilft „Opa Luschti“.


Exil-Schorfheider
31. Januar 2018 um 21:31  |  637406

@opa

So ist es.
Andere wollten ja Niemeyer als Spieler im Sommer wieder hier sehen…

———-

@freddie

Neun Punkte sind schnell weg.
Aber so ist die Stimmung hier. Letzte Woche wurde ständig wiederholt, es gäbe noch 45 Punkte aus 15 Spielen.
Nun sind es nur noch 14 und Hertha steckt selbstredend im Abstiegskampf bei fünf Punkten Rückstand auf Platz sechs.


Ursula
31. Januar 2018 um 21:34  |  637407

HIER wurden bisher keine
„Klageweiber“ engagiert; es
wurde einem sympathischen
Sportler, von denen es nicht
viele gibt, eine nachträgliche
Dankbarkeit ausgedrückt und
IHM Glück in seinem neuen Job
gewünscht…

… mehr nicht „Großväterchen“!

Aber bitte, c`est ton tour maintenant….


pax.klm
31. Januar 2018 um 21:48  |  637408

Es geht unwahrscheinlich schnell, erst wird der Lusti aus der Mannschaft bzw. dem Verein geschrieben, nun geht Sebastian und zu lesen ist: Gut so, aber vor einigen Wochen noch war er quasi unersetzlich….


31. Januar 2018 um 21:49  |  637409

@Uschi 21:05

“In diesem
Raum, Zusammenhang, zu lokalisieren
und letztlich auch anzumahnen, darauf
hinzuweisen, das Konjunktive gewisse
Realität werden „KÖNNTEN“…“

Stelle mir gerade vor, das ich hier ähnlich
fachsimpel, ob es gut wäre das Hertha erneut
EL oder gar CL spielt? (5/8Punkte)

Du würdest wahrscheinlich vor Lachen den
torfigen trinken.

Alleine der polemische Fakt 2 von 9 Punkte,
Hertha im Abstiegskampf, aber keiner…
würde heißen, das Hoffenheim, Gladbach oder
Dortmund im Abstiegskampf sind?

Achnee, da würde der Vergleich hinken. 😉

Na klar kann es nach unten gehen, schneller
als man denken kann. Allerdings aktuell einen
Abstiegskampf auszurufen zeigt mir mal wieder
„Schuster, bleib bei Deinem Leisten“. #DJ

Wenigstens sachlich begründen, wie schon so
oft von Dir kritisiert. Aber NEIN, da springst Du
für mich auf den falschen Zug.


Tojan
31. Januar 2018 um 21:50  |  637410

wenns nach einigen hier geht, sind wir doch seit anfang der saison schon abgestiegen. wer die panik braucht…

ich sehe unsere situation momentan als vollkommen entspannt.


Exil-Schorfheider
31. Januar 2018 um 21:55  |  637411

#abstiegskampf

Vor drei Jahren haben wir den Trainer nach zwei Rückrundenspielen gewechselt.
Immerhin scheint man düsen Abstiegskampf nun anders anzugehen…


Opa
31. Januar 2018 um 22:02  |  637413

Wie viele Punkte sind denn nun noch zu vergeben? 😛


Ursula
31. Januar 2018 um 22:06  |  637414

@ Bolly, bin „autark“…

„Aber NEIN, da springst Du für
mich auf den falschen Zug.“

Nee „Bolly“, ich springe auf gar
keinen Zug, bin auch sicherlich
ansatzlos kein „Trittbrettfahrer“,
habe lediglich einen Denkansatz
von „Montag“ interpretiert, den
sich doch, wäre kaum zu glauben,
auch andere User schon einmal
durch den Kopf haben gehen
lassen, oder nicht…?

Nu abba! Nächtle! Die „sabbernden“
Köter scharren schon…


U.Kliemann
31. Januar 2018 um 22:07  |  637415

Ich finde den Abgang S. L. einach schade. Versüßt
durch die hoffentlich 2-3 Millionen Ablöse.
Abstiegskampf? Da sehe ich Hertha momentan
auch nicht,zumal machbare Gegner kommen.
Erst nach den zwei Auswärtsspielen gegen
B.M. und SO5 wird man sehen wie es so
steht um die Plätze nach Oben bzw. Unten.


U.Kliemann
31. Januar 2018 um 22:15  |  637416

Na wieviel Punkte kann man denn in 14 Spielen
erreichen? Hertha hat noch 6 Heimspiele
um die 40 Punkte Marke locker zu schaffen.
Abstieg sollte da wirklich KEIN Thema sein.


Etebaer
31. Januar 2018 um 22:15  |  637417

Also, Werder Bremen steht ja nicht unten, weil sie eine schwache Abwehr haben – sie haben nicht die beste Abwehr, aber eine genügend gute – sondern weil sie viel zu wenig Tore schiessen.

Genki hätte dieses Tore schiessen Problem evtl. behoben zu einem Zeitpunkt, als Werder noch ein kommender Gegner war, weswegen er nach Düsseldorf verliehen wurde, weil da auch die Chance zu glänzen noch höher ist, da der Qualitätsabstand zu den Mit- und Gegenspielern größer sein sollte.

Langkamp zu Werder ist eine weitere Option für die onehin genügend gute Abwehr.

Der Königstransfer für Werder ist dieser Rikshasa, oder wie der sich nennt, für sehr viel Geld (bezogen auf Bremer Verhältisse), wodurch vermutlich Kruse mehr in den Sturm gehen können soll.
Rashica ist wohl der Name…aus Belgien.
Wenn der einschlägt und Werder den anderen Abstiegskandidaten die Punkte klaut, ist das nur noch sicherer für uns.

Für Hertha gibt es in dieser Konstellation keinen Nachteil.
In der Abwehr haben wir den erfahrenen Lustenberger, den immer erfahrener werdenden Stark, den Holland-Nationalen Rekik, das sich etablierende Talent Torunarigha und den Nachwuchs.
Noch jünger muß es nicht werden, aber so ist es völlig ok.

Ich denke die Hierarchie-Verschiedung durch Rekik hat dazu geführt, das die Abwehrsynergie, die Langkamp und einen passenden Mitspieler in der Vergangenheit so stark gemacht hat, nicht mehr zustande kam, wodurch er weniger stabil in der Leistung wurde.
Sprich, die Abwehr war sich nicht immer einig in ihrem Handeln.

Deswegen ist es keine erhöhte Risikosituation Langkamp zu Werder ziehen zu lassen.

Hau den Lukas – kick den Nagelsmann!

😉


31. Januar 2018 um 22:17  |  637418

Ursula schürt die Glut so lange wie möglich.
#Langkamp
Kann ich nicht beurteilen, kommt auf sein Gehalt an, ob der Deal als gut oder zweifelhaft zu bewerten ist.


U.Kliemann
31. Januar 2018 um 22:20  |  637419

Es dürften sogar noch 7 Heimspiele sein.
Das letzte gegen die Bullen.


raffalic
31. Januar 2018 um 22:21  |  637420

Sebastian Langkamp verkörpert für mich den sprichwörtlichen „Musterprofi“, weswegen ich ihn als „Mister Zuverlässig“ sehr schätze.

Sein Abgang wird der Hertha gleichzeitig augenscheinlich mit einer stattlichen Summe versüßt, welche die Bremer von mir aus direkt auf das Konto von Arne Maier für dessen Vertragsverlängerung überweisen können….

Nebenbei bemerkt bin ich ein Fan von Friede, der eine tolle Ballbehandlung, Geschwindigkeit und Zweikampfstärke mitbringt! Und irgendwie bin ich auch stolz auf „meinen“ Verein respektive „den Langen“, dass endlich konsequent auf den eigenen Nachwuchs gesetzt wird und zwar mit Taten, nicht mit Phrasen!


Exil-Schorfheider
31. Januar 2018 um 22:32  |  637421

@etebaer

Rashica hat in 19 Spielen in der Eredivise je drei Tore und drei Vorlagen erzielt, war mit „kolportierten“ 7,5 Mio so teuer wie Esswein und Leckie zusammen.

DER schlägt bestimmt ein!

P.S.: ich entschuldige mich vorsorglich beim interpretierten Blauen für den Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen!


Paddy
31. Januar 2018 um 23:02  |  637422

@ Opa
31. Januar 2018 um 22:02 | 637413

…an jedem der folgenden Spieltage noch jeweils 3 Stück… 😉


monitor
31. Januar 2018 um 23:03  |  637423

Langkamp Wechsel und anderes.
So seriös und vernünftig habe ich mir unsere Hertha eigentlich immer gewünscht.
Schön, daß ich das noch erleben darf.

Man kann sich halt bei Hertha über nix mehr aufregen!
Ich kann damit gut leben.

Wozu gibt es Schiedsrichter und neuerdings auch den Videobeweis? 😉


Exil-Schorfheider
31. Januar 2018 um 23:15  |  637424

@opa

Dir ist klar, dass diese Frage nur vom mündigsten aller mündigen Leser beantwortet werden kann?


Kamikater
31. Januar 2018 um 23:24  |  637425

Ich hoffe, daß Lusti und Schelle genauso leise gehen, wenn wir Ersatz haben.


monitor
31. Januar 2018 um 23:36  |  637426

@Kami
Die beiden sind bei mir über jeden Zweifel erhaben.
Die werden auch geräuschlos gehen, um als ewige Herthaner immer dazu zu gehören. So wie Erich Beer, Gabor und die ganzen anderen Helden, die hier ihren sportlichen Mittelpunkt hatten und irgendwann weiter ziehen mußten, weil das Alter seinen Tribut verlangte.


Kamikater
31. Januar 2018 um 23:55  |  637427

Ete und Gabor hatten nicht mal annähernd das Gehalt, daher ist ja der Fußball als freie Marktwirtschaft heutzutage nahezu parterre. Umso erstaunlicher der geräuschlose Abgang von Langkamp. Und genau deswegen mein Erneuerungswunsch an das Team.


Etebaer
1. Februar 2018 um 0:40  |  637428

Thx für die Info.


Opa
1. Februar 2018 um 9:44  |  637429

Ewige Herthaner?
Je beliebiger die Spieler ihre Vereine wechseln desto schwieriger wird es für mich, jemandem so ein Attribut zu verleihen. Hanne Sobeck war ohne Zweifel ein ewiger, Hanne Weiner oder Ete Beer von mir aus. Bei Größen wie Preetz, Marcelinho oder Dardai wird man schon genug Gegenstimmen finden, die das mit dem „ewig“ anzweifeln. Aber was bitte soll einen Schelle denn dazu qualifizieren, den Beinamen „ewig“ zu tragen? 146 Einsätze bedeuten Platz 39 in Sachen Einsätze. Sind alle vor ihm auch „ewige Herthaner“? Langkamp hatte nur 25 Einsätze weniger, ist der auch „ewig“? Die „inflationäre“ Verwendung solcher Begriffe entwertet diese. Wundern tut’s mich nicht, wo jedes zweitklassige Spiel zum “ rassigen Derby“ aufgejazzt wird, obwohl daran weder Rasse noch Derby ist. Keep calm and love Hertha!

Selke rasiert?
Während viele Langkamp nachtrauern, ist keiner auf den Sprengstoff im Eingangsartikel eingegangen. Ja, das war kein Glanzstück von Selke, aber wenn man das mit dem Aus- und Weiterbildungsverein ernst meint, muss man damit rechnen, dass die jungen Leute lernen und dazu gehört eben auch, dass sie Fehler machen. Selke ist ein mitspielender Stürmer, der ein gutes Auge hat, einen feinen Ballumgang pflegt und mit 5 Toren (0,38 pro Spiel) und 3 Torvorlagen (0,23 pro Spiel) in 13 Spielen bei Hertha auch effektiver ist als Ibisevic, der 33 Tore (0,36 pro Spiel) und 14 Vorlagen (0,15 pro Spiel) in 90 Spielen erzielt hat. Und da Selke auch sonst nicht den Eindruck eines undisziplinierten Spielers macht, aber deutlich mehr Perspektive (sportlich wie finanziell) als Ibisevic hat, sollte man den „Aussetzer“ in Bremen klug managen.

Gelungener Rückrundenauftakt?
Wann ist der richtige Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen? 2 Punkte aus 3 z.T. knappen Spielen ist kein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann. Andererseits muss einem beim Blick auf die Tabelle und den Spielplan auch nicht mulmig werden. Wolfsburg und Stuttgart spielen gegeneinander, Freiburg miss beim Tabellenzweiten ran, Mainz bei den Bayern. Was an sich wie gemalt ist, um ein wenig Abstand zu schaffen… naja, wir kennen ja unsere „Olle“ und erdulden es, dass sie solche Gelegenheiten auch gern mal ungenutzt lässt. Aber gegen Hoffenheim sollte eigentlich was gehen, bin da an sich ganz zuversichtlich, zumal der Laptoptrainer gerade ein wenig entzaubert ist und mit „gegenläufigen Kräften“ in seinem Team zu tun zu haben scheint. Und ansonsten gilt das, was im Stadion gesungen wird: „wenn nicht, ist scheißejal…“

Investmentbanker mit Hipsterbrillen?
Sprach beim Neujahrsempfang der DFL (der mit der Rede von Seifert) Preetz nicht davon…

Es ist die Aufgabe der Vereine hinter den Bayern, dafür zu sorgen, dass der Wettbewerb in den nächsten Jahren wieder ein bisschen spannender und der Abstand verkürzt wird“, meinte Herthas Sportchef Michael Preetz.

…und wenn ja, was meint er damit und wie soll das gelingen? Das mit dem Abstand verkürzen war bei Hertha nach den Hebeln ja schon mal ein running gag. In der Morgenpost vom 23.3.2015 (also von vor knapp drei Jahren) hieß es dazu:

„Wir haben verschiedene Hebel identifiziert, wie der Abstand zu den Topklubs zu verkürzen ist.“ Genauer will er erst werden, wenn der Klassenerhalt fix ist. Preetz weiß, dass Antworten erwartet werden.

(Link folgt im nächsten Beitrag wegen der „Einlinkpolicy“). Legt man da den selbstgesteckten Anspruch und die Wirklichkeit dieser Saison übereinander, ist der Abstand nachhaltig nicht sonderlich verkürzt worden, oder? Und wenn nun alle anderen auch den Abstand verkürzen, führt das wozu? Manchmal verstehe ich die Kommunkation mit dem Abstand nicht so ganz. Hinter den Bayern ist der Wettbewerb ja durchaus spannend, der Abstand ist nur kaum mehr aufzuholen. Zudem wird dem Status Quo ja landauf landab selbsternannte Premiumqualität zugesprochen. Diese Widersprüchlichkeit hat Philipp Köster von 11Freunde bei Twitter so auf den Punkt gebracht:

Das Schöne am #SPOBIS2018: Wie Funktionäre, die sonst immer dem Volkssport Fußball und der Nähe zum Fan das Wort reden, plötzlich daherplappern wie zweitklassige Fondsmanager

(Link folgt im dritten Beitrag, ihr wisst schon, wegen der „Einlinkpolicy“ *zwinkersmiley* – übrigens: Selbst China hat das mit der Einkindpolitik überdacht, während hier… *nochmalsmiley* )

Nur, falls mal wieder die Frage aufkommt, woher das mit der Entfremdung zu den Fans und den damit verbundenen Effekten (u.a. Zuschauerschwund) denn käme. Es gibt für alles eine Erklärung. Dafür, dass die CL Kohle den Fußball ruiniert, kann Preetz nichts. Dafür, wie man aus der Situation ein authentisches Image kreiert oder Fans mitnimmt, die angesichts irgendwelcher unsinnigen Hipsterkampagnen von Laber-Paule lieber in der warmen Kneipe gucken statt im kalten Stadion, schon eher. Oder um es im Keutersprech zu sagen: Die Crowd geht so lange zum Lending, bis sie verstanden hat, dass man sie gerade verarscht hat. Das sind Hebel, die ganz einfach bewegt werden könnten, aber durch die Hipsterbrille schwer zu erkennen zu sein scheinen.


Opa
1. Februar 2018 um 9:46  |  637432

Opa
1. Februar 2018 um 9:49  |  637433

Und zu guter letzt noch die Rechtschreibkorrektur (das Editieren eines Beitrags führt ja leider auch in die Warteschleife): Das „miss“ heißt natürlich „muss“, ich bitte dies zu entschuldigen.


Etebaer
1. Februar 2018 um 10:09  |  637434

Selke:
Wenn man das Wort Konkurrenzkampf ernst meint, dann muß man das auch durchziehn und Selke hat Gelegenheit, sich seinen Platz wieder zu erkämpfen und erspielen.
Völlig normaler Vorgang, den man nicht überbewerten muß – die Zeit tickt sowieso für Selke.

Playoffs – Bayern Dominanz Szenario:
Ist ja nicht so, das Bayer nicht auch Rekordpokalsieger ist.
Playoffs entwerten die Meisterschaft/Ligaspiele, weil sie praktisch egal werden.
Resultat ist, das wir 34 Liga-Spiele haben, in denen die Ergebnisse noch weniger intressieren, als jetzt schon.
Das die Platzerungen dazu führen, das Bayern Stufe um Stufe den schwächsten möglichen Playoffgegner bekommt und am Ende, nach einer kurzen Phase von Neugier, doch wieder Langweiler-Serienmeister sind.
Denn Bayern verliert vielleicht mal ein Pokalspiel, aber in einem Bestoff 3, oder 5, oder sogar 7 sind sie Favorit und die Demütigung der Gegner wird nur auf die Spitze getrieben.

Wer Playoffs fordert, rennt entweder einer Illusion nach, oder will eine weitere Inflation der Spiele, von denen, unter den derzeitigen wirtschaftlichen Regeln, die Großen, also Bayern, auch am meisten profitieren, weil sie zum Saisonende praktisch ein Monopol in der Medienpräsenz bekommen, also auch noch mehr Geld, das den Abstand weiter vergrössert und zementiert.

Halte ich deswegen für keine gute Lösung.

Kick den Nagelsmännern!


1. Februar 2018 um 10:28  |  637436

Opa
1. Februar 2018 um 9:49 | 637433

„Und zu guter letzt noch die Rechtschreibkorrektur (das Editieren eines Beitrags führt ja leider auch in die Warteschleife)“

Kenner wissen, dass nur das Editieren eines Beitrags mit Link zum Parken in der Warteschleife führt. 😉

Viel schlimmer finde ich, dass ich auf den toter als toten Matz-Ab-Blog weitergeleitet werde, wenn ich bei „letzte Kommentare“ auf selbige klicke.
Vielleicht könnte der Steuermann @ub das ja mal in den Maschinenraum geben, um einen größeren Motorschaden zu vermeiden?

Danke!

Apropos Motorschaden, der sich ja laut anonymer Kenner bei der „Hertha“ ankündigte, wenn nicht gewisse Vorkehrungen getroffen werden – war schon Frost in Berlin oder konnte der Motor entsprechend bearbeitet werden?


Opa
1. Februar 2018 um 10:46  |  637437

@Exil: Herzlichen Dank für den Hinweis, aber wie Du oben sehen kannst, war mein erster Beitrag einer mit Link, weshalb Dein Hinweis auf Kennertum zwar generös, aber einigermaßen sinnfrei ist, da ich zu denen gehöre, die das Motto des Blogchefs „wer sich auskennt, weiß“ beherzigen 😛

Was die Fristvorsorge beim Dampfer angeht, meine ich, beim Anlegen der Hertha in Berlin mitbekommen zu haben, dass man mit Anlegen entsprechende Vorsorge getroffen hat.


Opa
1. Februar 2018 um 10:57  |  637438

Oh Gott, Frostvorsorge natürlich 🙈😂


1. Februar 2018 um 11:21  |  637439

Opa
1. Februar 2018 um 10:57 | 637438

„Oh Gott, Frostvorsorge natürlich 🙈😂“

Ein @exil wie im ersten Post hätte völlig gereicht. 😉


Opa
1. Februar 2018 um 11:23  |  637441

So weit kommt’s noch 😉 Du bist vermutlich nicht mal katholisch und daher überhaupt nicht qualifiziert 😛


Freddie
1. Februar 2018 um 11:45  |  637442

@exil
Das wird dem OliverB nicht reichen. Ist ja kein Beweis.
Die anderen guten Deals in der Vergangenheit (zB Ibi, Weiser, Platte, Stark) sind bestimmt nur Fake News. 😉


1. Februar 2018 um 12:00  |  637443

Opa
1. Februar 2018 um 11:23 | 637441

Höchstens streng chaotisch! 😉


Leiden_schafft
1. Februar 2018 um 12:10  |  637444

Das Problem der Bayern-Dominanz ist vor allem ein Problem der Bayern. Irgendwann wird nicht nur eine Minderheit merken, dass es nicht so prickelnd ist, wenn es bis zum CL-Viertelfinale nur Testspiele gibt. Für mich unverständlich, dass sich die Fans heute tatsächlich noch über ein komplett irrelevantes 5:2 gegen Hoffenheim freuen. Aber frei nach Uli H.: „Der Bayer hat ja nicht viel Freizeitvergnügen außer Fußball.“
Durch die Geldflut in anderen Ligen hat sich einiges geändert. Früher war der Plan der meisten Klubs, irgendwie zwei Mal in die Champions League zu rutschen, um mit den Millionen einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen (M’gladbach). Heute kann man mit einem Transfer von aktuellen Mittelklassespielern im richtigen Alter und Phantasie nach oben (Brooks) mehr Geld machen. Hertha hat diese Saison in der EL wahrscheinlich weniger Geld gemacht als mit dem Verkauf von Langkamp, der aktuellen Nummer 5 als IV!
Da Titel ohnehin in den nächsten zehn Jahren nicht zu holen sind, ist es komplett richtig, den eigenen Nachwuchs zu fördern und auszubilden. Auch wenn dann Platz 11 rausspringen sollte statt Platz 6. In drei oder vier Jahren hat man entweder ein bockstarkes Team im besten Alter –
oder regelmäßige Transfererlöse im zweistelligen Millionenbereich. Wenn das dann mit einem echten Wunder-Transfer wie Rekik kompensiert wird, gerät man fast schon ins Träumen.
Irgendwann wird das System platzen. Entweder startet dann wirklich eine große Europa- oder Weltliga. Oder es werden tatsächlich Salary Caps o.ä. eingeführt.
Bis das passiert, gibt es für Hertha zwei Ziele: Nicht absteigen. Und finanziell gesund werden. Mir macht der Weg der vergangenen zwei Jahren enorm Hoffung und Freude.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Februar 2018 um 12:27  |  637445

@RoyBeerens

von 2014 bis 2016 bei Hertha oder Die Karawane zieht immer weiter.
Nach anderthalb Jahren beim englischen Zweitligisten FC Reading (51 Einsätze/9 Tore) ist Beerens gewechselt zu Vitesse Arnhem – Foto
Beerens (30) hat in Arnhem einen Dreieinhalb-Jahres-Vertrag erhalten bis 2021Quelle: ReadingFC/co.uk -hier
Reading ist in der Championship 18. (von 24 Teams), Vitesse 6. der Erendivsie


1. Februar 2018 um 13:17  |  637446

@freddie

Ja, dann weiß ich auch nicht.
Wobei ja bereits gestern um 17:48 folgender Artikel auf der Seite der Berliner Morgenpost zu lesen war:

https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article213285109/Sebastian-Langkamp-verlaesst-Berlin-in-Richtung-Bremen.html


monitor
1. Februar 2018 um 13:21  |  637447

@opa
„Ewig“ heißt bei mir, Herthaner an die man sich „ewig“ gern erinnert.
Schelle bspw. kam als Noname und ist mittlerweile eine der defensiven Säulen der Mannschaft. Keine Fisimatenten im außersportlichen Bereich und absolut loyal.

Diese Meinung kann man teilen oder auch nicht.


Opa
1. Februar 2018 um 13:32  |  637448

@moni: Ich glaube, wir sind nicht so weit auseinander, ich finde Schelle auch einen bemerkenswerten Spieler, einer, der sich auch über die Kotzgrenze hinaus verausgabte. Aber für das „ewig“ und um auf einer Stufe mit Ikonen wie Ete Beer oder Pal Dardai zu stehen, braucht es aus meiner Sicht noch etwas mehr.


1. Februar 2018 um 14:46  |  637449

monitor
1. Februar 2018 um 13:21 | 637447

Nur weil Dein Spezi den Spieler damals bereits vor dem ersten Training abgeschrieben haben wird, war Schelle alles, aber kein NoName.

Es sei denn, wir haben anscheinend auch bei NoName unterschiedliche Ansichten. 😉


SweetTooth90
1. Februar 2018 um 15:11  |  637450

Sehe ich es richtig, dass Friede eigentlich einen Profi Vertrag unterschreiben musste nachdem langkamp wechselte, damit wir weiterhin 12 deutsche Profis im Kader haben ?


woolley
1. Februar 2018 um 15:16  |  637451

@sweetTooth90
Friede hat schon am 19.1 den Vertrag unterschrieben und ich glaube Hertha hat mehr als 12 deutsche im Kader 😉


schnitzel
1. Februar 2018 um 15:36  |  637452

Etebaer
1. Februar 2018 um 10:09 | 637434

Selke:
Wenn man das Wort Konkurrenzkampf ernst meint, dann muß man das auch durchziehn und Selke hat Gelegenheit, sich seinen Platz wieder zu erkämpfen und erspielen.
Völlig normaler Vorgang, den man nicht überbewerten muß – die Zeit tickt sowieso für Selke.

Wenn man dieses Credo konsequent durchzieht, muss jeder Spieler nach jedem schwachen Spiel pausieren und muss sich seinen Platz wieder erspielen (muss man sich denn im Fußball einen Platz erkämpfen?). Dann müsste bitte auch ein Arne Maier sofort raus, ein Salomon Kalou bitte raus, ein xy und yz, und wir mischen das Team jedes Mal munter durch. Mit der Konsequenz, dass wir 1. kein eingespieltes Team haben und 2. jeder sein Spielrhythmus und somit seine Normalform verliert, vor allem bei den Jungen und bei neuen Spielern der Fall, muss man dann halt leben.

Oder man lässt Jungs wie Duda und Selke, aus meiner Sicht auch Torunarigha und Mittelstädt (statt Kalou, der nur mehr ein Schatten seines Selbst ist) mal locker eine Halbserie spielen. Dieser „normale Vorgang“ wäre mir deutlich sympathischer, als einen Selke, der im Spiel gegen einen Ex-Klub halt etwas übermotiviert war, nur deswegen wieder aus dem Team raus zu nehmen.


Jack Bauer
1. Februar 2018 um 15:37  |  637453

Ist Donnerstags nicht eigentlich PK Tag bei Samstagsspielen?


Opa
1. Februar 2018 um 15:42  |  637454

Anzahl deutscher Spieler?
Also ich zähle bei transfermarkt 16 Spieler mit einer deutschen Flagge.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Februar 2018 um 15:54  |  637455

@Pressekonferenzen

zu Samstagsspielen finden in der Regel am Donnerstag statt. Zum Hoffenheim-Spiel jedoch erst morgen, am Freitagmittag


Etebaer
1. Februar 2018 um 16:10  |  637456

Selke ist für mich aber kein Talent im ala Meier mehr, sondern ist ja schon praktisch im Team etabliert und spielt jetzt nach „Erwachsenen-Regeln“.

Ich bin dennoch kein Freund von „Überrotation“, da es die Eingespieltheit beeinträchtig, es ist ein Balanceakt.

Ich habe aber soviel Vertrauen ins Trainerteam, das ich einen guten Umgang mit solchen Situationen erwarte und Pal Dardai auch die Reaktion Selkes, seine Trainingsantwort auf die Auswechslung bewerten wird und dann entsprechend, mit der bestmöglichen Aufstellung, bezogen auf den kommenden Gegner, beginnen wird.

Da ist von Startelf, bis geplante Einwechslung, bis Pausieren alles möglich und die Entscheidungsgrundlage ist der Nutzen des Teams kurz-, mittel-, langfristig und dessen Gewichtung.

Kick den Nagelsmännern!


Jack Bauer
1. Februar 2018 um 16:44  |  637457

@Uwe Bremer:

Danke für die Info. Gibt’s da einen bestimmten Grund für?


Canyon
1. Februar 2018 um 18:00  |  637458

Hier wird ja der Wunsch geäußert, Langkamp nach der aktiven Karriere weiter bei Hertha zu sehen. Meine mich an einen Beitrag aus dem TSP (?) zu erinnern, in dem er sagte nach der aktiven Laufbahn nicht im Profifußballbereich arbeiten zu wollen.


monitor
1. Februar 2018 um 18:03  |  637459

@Exil
Ich hatte Skjelbred damals erst wahrgenommen, als er zur Hertha kam. Beim HSV ist er ja nicht groß herausgekommen.
Deshalb Noname.

@opa
Ist ja gut, ich habe keine Lust mich an solchen Begrifflichkeiten aufzureiben. Ich habe auch nicht stundenlang über den Begriff ewiger Herthaner gegrübelt, als ich ihn verwendete. Ich habe ihn offensichtlich für einen Leser hier im Blog zu leichtfertig verwendet! 😉


Better Energy
1. Februar 2018 um 19:06  |  637465

—->>>> DRÜBEN GEHT ES WEITER – – – – >>>

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