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Donnerstag, 1.2.2018

Hertha geht unter die Haut

(jl) – Donnerstag, offenbar Tag der verrückten Ideen bei Hertha BSC. Für diejenigen unter euch, die ohnehin ein Faible für Körperbemalung haben: Wäre das etwas für euch? Hertha geht eben unter die Haut, nech …

Lazaro trainiert noch individuell

Trainiert wurde heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit, und die Pressekonferenz findet ausnahmsweise erst am Freitag statt. Ein paar Infos sind trotzdem bei uns angelandet. Zum Beispiel die, dass Valentino Lazaro individuell trainiert hat, am Freitag aber wohl wieder zur Mannschaft stoßen wird.

Im Hoffenheim meldete sich Trainer Julian Nagelsmann zu Wort:

Zur Info: Mit Kerem Demirbay und Nadiem Amiri stehen zwei äußerst talentierte Offensivkräfte vor der Rückkehr. Mit Mark Uth droht allerdings der treffsicherste Angreifer auszufallen. Er klagt über Wadenprobleme. Einsatz fraglich.

Hoffenheim und die verflixten Viertelstunden

Was ihr sonst noch zum Duell des Tabellenelften gegen den Tabellenneunten wissen müsst? Ich habe für euch mal in die Statistik geblickt:

  • Hertha ist bei Standard-Toren spitze (14 Treffer), Hoffenheim ziemlich schlecht (5)
  • Die TSG lässt nach Standards sehr viele Torschüsse zu (80). Nur Köln ist schlechter
  • Hertha hat in dieser Saison noch kein Weitschusstor erzielt, Hoffenheim die meisten der Liga (8)
  • Hoffenheim trifft von allen Teams am häufigsten in der ersten Viertelstunde (7 Tore)
  • Hertha kassiert in der Anfangsviertelstunde die zweitmeisten Tore der Liga (5)
  • Die Nagelsmann-Elf trifft auch in den letzten 15 Minuten sehr gut (10)
  • ABER: Die Kraichgauer sind in Hälfte zwei auch extrem anfällig. 22 Gegentreffer nach der Pause – Rang 18 in der Liga

Damit soll es gut sein für heute. Schönen Abend.

Am Freitag trainieren Herthas Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dafür gibt’s die PK. 


87
Kommentare

megman
1. Februar 2018 um 18:33  |  637460

Ha!


psi
1. Februar 2018 um 18:38  |  637461

Ho!


Neuköllner
1. Februar 2018 um 18:40  |  637463

He!


Better Energy
1. Februar 2018 um 19:03  |  637464

Hertha BSC!


Opa
1. Februar 2018 um 19:45  |  637466

Der Meister von der Spree!


Better Energy
1. Februar 2018 um 19:47  |  637467

Am Samstag ist ja um 15.30 Hertha vs Hoppelheim im Oly.

Nach dem Spiel ist um 18.00 Uhr in der Bruno-Gehrke-Halle der Boxkampf Hertha BSC Boxring vs Schwerin.

Für Mitglieder von Hertha ist der Eintritt frei


monitor
1. Februar 2018 um 20:04  |  637468

Die Dauerkarte Deines Lebens?

Und wenn die irgendwann die Codes ändern, gibt es dann Permanent Marker zum upgraden? 😉


King for a day
1. Februar 2018 um 20:07  |  637469

Markus Babbel gefällt das


Luschtii
1. Februar 2018 um 20:25  |  637470

@monitor
Viel wichtiger: Gilt der Code auch beim neuen Stadion? 😉😂


Jack Bauer
1. Februar 2018 um 20:27  |  637471

Muss bei aller Kritik mal sagen, dass ich die Aktion wirklich gut finde. Klar ist das ein ähnlicher Marketing Gag wie der BVG Schuh und ich persönlich fände es nicht so geil als wandelnder QR-CODE durch die Gegend zu laufen, aber ich finde das trotzdem originell.
UND: Hertha plant lt. Tattoo-Motiv offenbar lebenslang mit dem Olympiastadion 😉


Stiller
1. Februar 2018 um 20:37  |  637472

Dann ist ja alles klar.

Gnabry ballert Hoffe nach 15 Minuten in Führung. Wir drehen nach der Pause das Spiel mit einem Standard und einem Fernschuss. Und am Ende müssen wir aufpassen, dass wir nicht den Ausgleich bekommen.

Und wenn, dann muss Jordan eben nachlegen. Ist doch nicht schwer. 🙂


monitor
1. Februar 2018 um 20:41  |  637473

Ich kritisiere das nicht. Ich laß nur eine Bemerkung über die Langlebigkeit solcher Aktionen fallen. 😉


hurdiegerdie
1. Februar 2018 um 20:57  |  637474

Jack Bauer
1. Februar 2018 um 20:27 | 637471

Hihi- lebenslang Oly – der war gut!


Jack Bauer
1. Februar 2018 um 21:05  |  637475

@Monitor:

Alles gut, war auch eher darauf bezogen, dass ich durchaus einiges an Herthas Aktionen kritisiere.

Finde die Vorstellung aber auch witzig, dass das jetzt vielleicht ein 20-jähriger gewinnt und man dann extra für diese Person im Jahre 2071 noch einen völlig veralteten QR Scanner beim Einlass integrieren muss.


monitor
1. Februar 2018 um 21:10  |  637476

@Jack
🙂


Opa
1. Februar 2018 um 22:18  |  637478

Ja, ganz nettes Mätzchen mit dem Tattoo. Die Frage ist, ob das auch bei nur einer der Aufgaben hilft, die derzeit anstehen. Die Berliner Kneipen sind an Spieltagen immerhin voll mit Fans, die sich auch ohne Freikarte haben Hertha unter die Haut stechen lassen.


pathe
1. Februar 2018 um 22:24  |  637479

„Finde die Vorstellung aber auch witzig, dass das jetzt vielleicht ein 20-jähriger gewinnt und man dann extra für diese Person im Jahre 2071 noch einen völlig veralteten QR Scanner beim Einlass integrieren muss.“

😀 😀 😀


SweetTooth90
1. Februar 2018 um 22:25  |  637480

Hertha Tv verabschiedet Basti mit einem sehr gut gelungenem Video.

https://youtu.be/JVoAquneW98


Opa
1. Februar 2018 um 22:29  |  637481

Es stellen sich auch Fragen hinsichtlich der Übertragbarkeit des Tickets 😀


monitor
1. Februar 2018 um 22:40  |  637482

Hauttransplantation?
Die Details sollen andere klären, dafür werden wir nicht bezahlt! 😎


Knipper1892
1. Februar 2018 um 23:17  |  637483

„FIFA oder PES? – Buch!“

Das Langkamp-Video finde ich auch sehr gut. Bisschen lang vielleicht, aber er kommt echt sympathisch rüber, wie auch schon in früheren Interviews. Habe ihn schon meiner Schwester (SVW) ans Herz gelegt…


hurdiegerdie
1. Februar 2018 um 23:53  |  637484

SweetTooth90
1. Februar 2018 um 22:25 | 637480

Schnief-schönes Video. Danke für den Link.


hurdiegerdie
2. Februar 2018 um 0:04  |  637485

Ich mag den Kerl.
Ich hatte mal die Möglichkeit im Trainingslager bei „meet the stars“ mit ihm zu reden. Ich bin ein hundsmiserabler Smalltalker. Ich bereite dann immer 2-3 Fragen vor. Aber Langkamp redet sofort von der Leber weg. Erzählt dir, was er denkt.

Berlin schön, aber er lebt halt lieber Mitte, würde sicher nach der Karriere nicht nach Berlin ziehen, sondern zurück in die Gegend Münster. Echt und ehrlich.
Ich bin gar nicht zu Frage 2 und 3 gekommen, weil sich einfach ein offenes Gespräch entwickelte.

Ich mag den Typ. Ich wünsch ihm alles Gute, und wir spielen ja diese Saison nicht mehr gegen Bremen.


Carsten
2. Februar 2018 um 8:15  |  637487

Die Dauerkarte deines Lebens, coole Idee da ich mir erst vor kurzem ein Hertha Tattoo auf die Wade tätowieren ließ, werde ich mich dort per Videobotschaft bewerben.


Boy Berlin
2. Februar 2018 um 8:26  |  637488

Mal ein anderes Thema, nämliche mediale Reichweite.
Hertha probiert ja enorm viel auf allen Kanälen wie Twitter, Facebook und YouTube.
Bin durch den Wechsel auf den Kanal der Bremer bei YouTube gestoßen und habe festgestellt: deutlich mehr Leute sehen deren Videos als unsere. Bei Hertha sind es zwischen 2.000 und 3.000 pro Video, Höchstwert der letzten Tage 6.000 (Bastis Verabschiedung)
Bei Bremen sind es zwischen 10.000 und 15.000, Höchstwert liegt bei 50.000 in den letzten Tagen.

Finde es nur interessant deshalb, weil Hertha extrem viel in dem Bereich unternimmt, jedoch hinter einem etwa gleichwertigen Konkurrenten so stark zurück fällt.

In der Tabelle bringt das Bremen Recht wenig, Frage mich nur, was die beispielsweise besser machen als Hertha in dem Bereich.


heiligenseer
2. Februar 2018 um 8:38  |  637489

Ist doch klar, das liegt am Fußball den Dardai spielen lässt. Da bleiben die Klicks am heimischen Bildschirm aus, da sich die Fans lieber in der Kneipe versammeln, um miteinander die YouTube Inhalte angeregt zu diskutieren. In der Kneipe zählt dann nur der Klick des Wirtes. Ganz logisch.


2. Februar 2018 um 9:15  |  637491

heiligenseer
2. Februar 2018 um 8:38 | 637489

Messerscharfe Analyse!
Denn im Hinterzimmer der Eckkneipe werden dann auch gleich die Hertha-Tattoos auf die Wade gestochen.


heiligenseer
2. Februar 2018 um 9:37  |  637492

@Exil: Ob in der brickethustenden Eckkneipe (Copyright hat Opa) die hygienischen Voraussetzungen vorzufinden sind, um ein duftes Tattoo stechen zu dürfen, wage ich zu bezweifeln.


Kamikater
2. Februar 2018 um 9:39  |  637493

Kleiner Freitagswunsch:
Sieg Hertha, Sieg Eagles.*
Kombiwette 10 Euro


Jack Bauer
2. Februar 2018 um 9:46  |  637494

Die BILD und der Tagesspiegel berichten, dass die DFL Martin Kind die Übernahme von Hannover 96 NICHG gestatten. Er hat in den letzten 20 Jahren wohl deutlich weniger Geld in den Verein investiert, als man das Anhand seiner Darstellungen annehmen konnte.
Allerdings wäre die DFL ja nicht die DFL, wenn sie das nicht als Anlass nehmen würde, die Statuten in Sachen 50+1 zu ändern. Womit wir wieder bei meiner Annahme von Seiferts „Kommerz-Rant“ vor ein paar Wochen wären, welche ich als Weichenstellung für einen Wegfall oder deutliche „Versoftung“ von 50+1 interpretiert habe.


Opa
2. Februar 2018 um 10:28  |  637495

Was sagen Herthas Klickraten bei youtube aus?
Vermutlich ähnlich viel wie die künstlich in die Höhe getriebenen Follower, die mit beim „Krautlending“ aufgenommenen Kredit strategischen Defizit gekauft wurden, aber die eben keine Zuschauer bringen. Weder bei youtube noch im Stadion. Dazu kommt, dass das über die letzten Jahre aufgebaute „Graue Maus“-Image nun auch nicht sonderlich neugierig macht. Wer will schon netten Schwiegersohntypen beim Hemdenbügeln zuschauen? Was „Quote“ brächte, wären sich kloppende Spieler beim Training oder „Lolitas“, aber will man das, nur um Klicks zu kriegen? Von daher darf man das mit dem „Fußballverein als Medienkonzern“ durchaus auch nochmal hinterfragen.

Eine Briketthustende Eckkneipe allein…
…reicht noch nicht, um den Herthacharme zu beschreiben, da gehört auch durch Zigarrenqualm (Fehlfarbenstumpen!) verrauchte Luft, ein Schultheiss, ein Kräuterschnaps (für den Magen!) und ein zotiger Witz dazu. Und jede Menge Selbstironie wie die Antort auf die Frage, warum man im Oly so weit weg sitzt (damit man das Elend nicht so genau sehen muss!). Insofern ist das mit dem Tattoo nur folgerichtig. Wer Hertha Spiele erduldet, erträgt sicher auch den Schmerz eines Tattoos 😉

Jedes Jahr ein Kind…?
Falls es keine Ausnahmeregelung im Seifert’schen Sinn gibt, wird der feine Herr Kind im Zweifel wieder mit Klage drohen, damit er sich SEIN Spielzeug unter den Nagel reißen kann. Kühne, Ismaik und Kind geben dem Raffke-Wahnsinn ein Gesicht. Ist das ekelhaft. Ich brauch was „für den Magen“ 😀


Etebaer
2. Februar 2018 um 10:39  |  637496

Die Tattoo-Idee hat Charme – ist bestimmt öffentlichkeitswirksam.
Was passiert eigentlich bei zunehmender Unleserlichkeit?

Bremen – naja, wenn man viele Jahre Trainerlegenden hat, Ausnahmespieler en Masse, die um die Meisterschaft und die Internationalen Pokale mitspielen und keine Skandalnudel ist, da baut man schon einen Ruf auf, der durch ein paar Jahre (nicht zu erklärender^^) Erfolglosigkeit nicht verliert und bleibt beliebt, wo andere Kärrnerarbeit leisten müssen.

Kick den Nagelsmännern!


hurdiegerdie
2. Februar 2018 um 11:06  |  637497

Ich (nur ich) verstehe immer nicht, warum man nun Kind anmacht. Der versucht sich zu erkämpfen, was man €18,99; Brause Leipzig, Pharma Leverkusen, Golfsburg vorher freiwillig hinterhergeworfen hat.


elaine
2. Februar 2018 um 11:14  |  637498

#Kind

ich kann mir vorstellen, dass DFB/DFL die Chance nutzen wollen, die 50+1 Regel zu kippen
Kind wird die Übernahmen verweigert , der wiederum per gerichtlicher Auseinandersetzung die Regel überprüfen lässt. Hier wird doch schon vermutet, dass die Regel , als unrechtmäßig eingestuft werden wird und DFB/DFL sind elegant die Verantwortung los


Jack Bauer
2. Februar 2018 um 11:23  |  637499

@Hurdie:
Wie schon mehrmals gesagt: Ginge es nach mir (geht es nicht, ich weiß) würden die Ausnahmeregelungen abgeschafft und die genannten Vereine können gerne ihren internationalen Investoren Cup ausspielen. Ich spare nicht mit Kritik an Hopp, VW, Bayer und RB. Wobei letzteres für mich nochmal auf einer eigenen Stufe steht, da hier Fußball nur zur Vermarktung einer Dose gespielt wird.


2. Februar 2018 um 11:25  |  637500

hurdiegerdie
2. Februar 2018 um 11:06 | 637497

Gerade der Vergleich Hopp vs. Kind ist ja der Punkt, dass man Kind die Übernahme verweigert, weil einer von beiden sein Spielzeug mit „erheblichen Aufwand“ gepampert hat und das nicht Kind war…


Etebaer
2. Februar 2018 um 11:46  |  637501

50+1 Regelung:
Wenn Experten ausführen, das diese Regelung nur Bestand hat, weil noch keiner ernsthaft dagegen geklagt hat, dann hat man eine Blöße, die man decken muß, durch eine rechtssichere Regeländerung.
Wo das hinführt, das weiß Gott und vielleicht nichtmal der, denn Recht, Gerechtigkeit, Verstandeslogik finden nur selten in eine maßvolle Verknüpfung miteinander.
Die Umwandlung von Gemeingut in Alleingut ist ja auch so eine Geschichte…

Tätowierungen – sollte man wissen:
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/gesundheitliche-risiken-von-tattoos-11745

Als Sportler würde ich damit ganz besondern vorsichtig sein, ich hab kein Verständnis, wenn Fussballer sich während der Saison tätowieren lassen.
Und die Gesundheitsrisiken von Ruß unter der Haut, naja…

Tattoo ist eigentlich der Zapfenstreich – kann mir vorstellen, das die Tätowiertechnik früher dem Trommeln beim Zapfenstreich geähnelt hat und der Name daher kommt, aber das ist nur ein Gedankenspiel von mir.

Ich hoffe das Dauerkarten-Tattoo wird in einem zertifizierten Tattoo-Shop gemacht!

Leider hat das BFR wohl doch kein Verbraucherportal Tattoo…hab jedenfalls keines gefunden.

Kick den Nagelsmännern!


hurdiegerdie
2. Februar 2018 um 11:47  |  637502

Jack Bauer
2. Februar 2018 um 11:23 | 637499

Ich hatte nicht die Absicht, jemanden persönlich anzumachen. Ich meinte das eher allgemein. Warum Kind krtiseren, wenn er versucht, das zu erreichen, was man anderen bereits gewährleistet hat. (Mehr so rethorische Frage).

@Exil 11:25. Ja, aber man denke dabei über die Perfidität nach. Weil einer (Hopp) financial fairplay massiv umgangen hat, darf er, wogegen einer, der financial fairplay weniger stark umgangen hat, es nicht darf.


hurdiegerdie
2. Februar 2018 um 11:52  |  637503

Ach so, da war noch die Aufhebung der Kollektivstrafe gegen Russland.

Ich weiss noch, wie wir damals heiss über Kollektivstrafen im Fussball (Ausschluss wegen Hooligans) diskutiert haben und mein Hinweis, dass auch der Ausschluss Russlands aus der Leichtathletik eine Kollektivstrafe sei, aber so was von meandernder Absurdität abgetan wurde….

So, ich muss nach London. Habt ihr ein Glück. Wenn ich es nicht sehen kann, wird es wohl ein grandioser Sieg gegen Hoppenheim werden 😉

(Mal unter uns: ein Flug für unter 16 Franken von Genf nach London…. das kann es doch nicht sein, oder?)


Opa
2. Februar 2018 um 11:52  |  637504

Spielzeuge?
@hurdie: Ginge es nach mir, würde keines dieser Gebilde in der Bundesliga spielen bzw. wenn sie dort spielen, dann ohne Fernsehgelder. Ansonsten sollte man jedes dieser Konstrukte für sich betrachten. Leverkusen ist zwar Konzerntochter, aber ja eben in Wahrheit auch eine Betriebssportgemeinschaft und das schon ziemlich lang. Die sind ganz normal aufgestiegen, weshalb das von mir aus grundsätzlich okay geht, auch wenn ich denen den TV Geldhahn zudrehen würde. Bei Wolfsburg hat sich die DFL das erste mal verhurt, weil es gar keine Notwendigkeit gab, die Einverleibung der Lizenzspielerabteilung des VfL Wolfsburg e.V. zur Konzerntochter von VW seitens der DFL zu protegieren. Da hätte man auch sagen können, wenn VW mit einem Werksteam antreten will, dann geht den Weg von Bayer, ansonsten bleibt halt beim VfL engagiert (wohlwissend, dass alles in WOB von VW bezahlt ist, jeder Bordstein, jede Türklinke im Krankenhaus). Bei Hopp hat die DFL die Büchse der Pandora geöffnet und die 50+1 Regel tatsächlich derart unterminiert, dass sie kaum mehr etwas Wert ist. Mateschitz hat dann der DFL den Ring durch die Nase gezogen und hat alle Register des Gestaltungsmissbrauchs angewandt, um möglichst schnell in die Liga zu kommen. Und seit Jahren nervt Kind mit seiner Schallplatte, er habe so viel für 96 getan und wenn er nicht kriegt, was er will, dann klagt er und da keiner der Funktionäre sich so recht wehren möchte, schlägt man willfährig die Hacken zusammen anstatt Lösungen zum Erhalt und zur Wiederherstellung von 50+1 zu finden.

Das kann man alles so laufen lassen, sollte sich dann aber nicht wundern, wenn die Zuneigung der Zuschauer abnimmt. Ein weiteres Indiz sind dann weltfremde Äußerungen, die…

…währenddessen in Gelsenkacken…
von Manager Heidel im Interview mit Amazon Music getätigt werden, der sich zu der Aussage hinreißen lässt, „die Fußballer sind ein Spiegelbild der Gesellschaft“. Puh, ähm, da fällt selbst mir kaum mehr was dazu ein. Wie entrückt von der Wirklichkeit muss man sein, um so eine Aussage zu tätigen. Selbst ein halbtalentierter Profifußballer verdient in wenigen Jahren Karriere mehr als jeder normale Mensch in seinem gesamten Berufsleben, das ist sicher alles, aber kein Spiegelbild der Gesellschaft. Und so wird der Fußball Stück für Stück elitärer.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Februar 2018 um 12:17  |  637505

@Hertha-PK

vor der Partie gegen Hoffenheim, ab 12.30 Uhr – live – via Hertha-TV – hier

@50+1

eine Aussage von Martin Kind im KICKER auf welchen Prüfständen sich eine wie auch immer gestaltete DFL-Statut zu diesem Thema bewähren muss:

„Wird der Antrag abgelehnt, müsste der Klageweg beschritten werden im Hinblick auf Kartellrecht, EU-Recht, freien Kapitalverkehr und Wettbewerbsrecht.“


Kamikater
2. Februar 2018 um 12:21  |  637506

Deniz Aytekin pfeift Hertha morgen.


Opa
2. Februar 2018 um 12:24  |  637507

@Uwe Bremer: Wenn Herr Kind meint, dass dann der Klageweg beschritten werden muss, dann werde ich ihn davon nicht abbringen können. Ob er ein Urteil bekommt, was seiner Argumentation entspricht, steht dabei allerdings in den Sternen. Beim VW Gesetz gab’s seinerzeit auch großes Zähneklappern. Am Ende ist das vom EuGH bestätigt worden. Weshalb sollte 50+1 nicht auch bestätigt werden, ggf. verbunden mit der Auflage, dieses nachzubessern?


Etebaer
2. Februar 2018 um 12:28  |  637508

Eigentlich wird der Fussball nicht Elitär, sondern Dekadent.

Um das Tattoo dingens oben aufzulösen:
Wahrscheinlich kommts vom polynesischen „Tatau“…

…und Zapfenstreich ist auch kein Synonym für eine Intimtatauierung.

Kick den Nagelsmännern!


2. Februar 2018 um 12:30  |  637509

hurdiegerdie
2. Februar 2018 um 11:47 | 637502

„@Exil 11:25. Ja, aber man denke dabei über die Perfidität nach. Weil einer (Hopp) financial fairplay massiv umgangen hat, darf er, wogegen einer, der financial fairplay weniger stark umgangen hat, es nicht darf.“

Hat Hopp das FFP denn massiv umgangen?
Gab es diese jährlichen Verlustmeldungen über 45 Mio, die er ausgleichen musste?`

Wann greift das FFP? Richtig, bei Teilnahme an europäischen Wettbewerben werden die Jahre davor begutachtet.

Auf die Schnelle fand ich das:

http://www.tagesspiegel.de/sport/65-millionen-euro-schulden-in-zwei-jahren-hoffenheim-bleibt-ein-verlustgeschaeft-/3697206.html

Muss jetzt auch los, mein Zug nach Essen geht…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Februar 2018 um 12:34  |  637510

@Zuschauer-Erwartung

bei Hertha gegen Hoffenheim: 30.000 bis 35.000 Besucher

Weiser und Rekik kommen nicht in Frage für Hoffenheim


Opa
2. Februar 2018 um 12:39  |  637511

@Exil spricht ein grundlegendes Problem an. Man hat sich im nationalen nie konkret auf ein FFP festlegen wollen.


Kamikater
2. Februar 2018 um 12:41  |  637512

@ub
Kommen die Beiden dann wenigstens für Hertha in Frage?
😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Februar 2018 um 13:17  |  637513

@kami

manche sagen so, andere … 🤔


Exil-Schorfheider
2. Februar 2018 um 13:28  |  637514

@opa

Stand es denn je zur Diskussion, dass FFP auf nationale Ebene angewendet werden sollte?


Opa
2. Februar 2018 um 13:29  |  637515

@Exil: 50+1 ist eine Regelung, die man im weitesten Sinne einem FFP zuordnen kann.


Jack Bauer
2. Februar 2018 um 13:48  |  637516

30.000 Zuschauer…

Bin mir sicher die 62€ Karten auf der Haupttribüne waren besonders begehrt.


2. Februar 2018 um 13:55  |  637517

King for a day
2. Februar 2018 um 14:15  |  637518

@ Jack Bauer

Ein eigenes Stadion wäre natürlich ausverkauft und 62€ Karten gäbe es bestimmt nicht.
Und mit Sicherheit würde Hertha auch ansehnlicher spielen 😉


fg
2. Februar 2018 um 14:21  |  637519

Torwart
Pekarik, Stark, Torunarigha, Plattenhardt
Darida, Skjelbred
Leckie, Lazaro, Kalou
Ibisevic

Lustenberger, Mittelstädt, Maier, Esswein, Ibisevic

Gar nicht mehr so groß der Kader, wenn drei ausfallen.


psi
2. Februar 2018 um 14:30  |  637520

@fg
Du hast Selke unterschlagen.😉


Exil-Schorfheider
2. Februar 2018 um 14:38  |  637521

@fg

Die anderen Jugendspieler sind auch alle verletzt?

Friede, Palko, Kade?


fechibaby
2. Februar 2018 um 14:41  |  637522

„Uwe Bremer 2. Februar 2018 um 12:34

@Zuschauer-Erwartung
bei Hertha gegen Hoffenheim: 30.000 bis 35.000 Besucher“

Und das am Samstagnachmittag zur besten Anstoßzeit
um 15:30 Uhr!

Wie wenige kommen dann erst zum nächsten Heimspiel
am Freitagabend, um 20:30 Uhr, gegen den Karnevalsverein
Mainz?


rasiberlin
2. Februar 2018 um 14:43  |  637523

@fg:

Das doppelte Lottchen – äh Ibisevic… 😉


rasiberlin
2. Februar 2018 um 14:44  |  637524

Oh, zu spät…


Start-Nr.8
2. Februar 2018 um 14:45  |  637525

Zu den Zuschauern: es sind Ferien. Ich bin z.B. in der Loipe in Österreich morgen…


Knipper1892
2. Februar 2018 um 14:46  |  637526

Gutes Interview von Jörn Meyn mit einem Sportphilosophen (Link bei Moogli einige Einträge weiter oben), Leseempfehlung:

„Warum stellt der Fußball dann immer weiter das Ökonomische in den Vordergrund, wenn er damit den Zuschauer irgendwann verliert?

Weil der Fußball getrieben wird. Er ist nicht mehr Herr im eigenen Haus. Es sind zu viele Interessen, die von außen hereinkommen. Man muss sich fragen: Warum wird das viele Geld in den Fußball gepumpt? Von Privatpersonen, weil sie sich damit gesellschaftliches Ansehen erkaufen. Oder von Staatsfonds wie in Katar, weil da eine geopolitische Strategie dahinter steckt. Die Finanziers erwerben sich symbolisches Kapital und haben ihre eigenen Interessen. Und dann gibt es die TV-Anstalten, die sich erhoffen, noch mehr Geld einzuspielen, was dazu führt, dass der Spielplan aufgefächert wird.“


fg
2. Februar 2018 um 14:49  |  637527

Yo, ich meinte Selke in der Startaufstellung.
Welcher Jugendspieler den Kader komplettiert, halte ich hier und heute für relativ unrelevant, deswegen habe ich bewusst keinen aufgezählt.


Opa
2. Februar 2018 um 15:14  |  637529

Werde ich alt und nörgelig?
2018 könnten neben dem Fußball noch weitere Sportarten Fans verlieren. Die Formel 1 fährt mit verunglückten Stangen ums Cockpit mit viel zu schweren Boliden, die von soundkastrierten und viel zu komplizierten Daddelgedönsantriebseinheiten angetrieben werden und nicht mal mehr Grid Girls bekommt man zu sehen, angeblich wegen der Unzeitgemäßheit, wobei man schon die Frage stellen muss, ob das Frauenbild der Länder, die in den letzten Jahren im Rennkalender dazukamen wie Oman, Bahrain, Abu Dhabi oder Singapur so sehr viel zeitgemäßer ist. Jackie Stewarts legendärer Ausspruch…

Remember the time, when sex was safe and motor racing bloody dangerous

Weißt Du noch, als Sex sicher und Rennfahren lebensgefährlich war?

…war zwar zwischenzeitlich schon arg abgeblättert und auch George Bests Weiheit…

I spent a lot of money on booze, birds and fast cars – the rest I just squandered

Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst

…gehört heute beinahe zu den Aussprüchen, die man besser hinter vorgehaltener Hand erzählt.

Mittlerweile komme ich mir manchmal vor wie Opa Hoppenstedt, der den Helenenmarsch auflegt und über Lametta von früher fabuliert. Irgendwann kaufe ich mir ein Kissen, was ich unter den Arm klemmen kann, während ich aus dem Fenster sehe und über die jungen Leute nörgele. Die Zukunft des Fußballs, die von Prof. Gebauer beschrieben wird, lässt mich jedenfalls kalt. Eiskalt. Aber muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich „progressiveren“ Menschen im Weg zu stehen scheine, die im unbändigen Glauben an unendliches Wachstum wie die Lemminge in den Untergang marschieren wie seinerzeit die Telekomaktionäre? Von den einstmals 103,50 € Höchstwert (mit von Analysten bestätigen Kursphantasien bis über 250 €) sind heute noch genau 13,76 € übrig. Der Markt reguliert am Ende auch den Fußball. Oder besser gesagt das, was dann noch davon übrig ist.


Seppel
2. Februar 2018 um 16:17  |  637530

#Zuschauer

Kann an den Ferien liegen,
kann aber auch an der „nur“ statistischen Erfolgsbilanz ala ubremer liegen und das gemeine Volk würde dann doch lieber etwas häufiger ein Spektakel (zumindest guten Fußball) im eigenen Stadion erleben wollen!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Februar 2018 um 16:23  |  637531

@AlexanderBaumjohann

hat einen neuen Verein in Brasilien. Der Ex-Herthaner unterschrieb einen Vertrag bei Esporte Clube Vitoria.

Quelle: ECVitoria – hier


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Februar 2018 um 16:25  |  637532

@Hertha-Kader

für Hoffenheim ohne Jarstein, aber mit Maurice Covic – hier


Jack Bauer
2. Februar 2018 um 16:32  |  637533

Nach über 1,5 Jahren Try, fail und win:

Man hat, wie von mir damals auch geäußert, sich mit einer Marketing Agentur zusammengetan (Jung von Matt/sports) die mehrmals gezeigt hat, dass sie richtig was von ihrem Handwerk versteht. Die Selbstironie ist bei vielen JvM Partnern deutlich zu erkennen und das fand ich auch bei Hertha passend. Weniger passend fand ich, dass man sich offen angebiedert hat beim Mitte/Kreuzberg-Hipster Publikum (etwas überspitzt ausgedrückt). Solche Sprüche wie „schnell noch Fan werden, bevor es jeder wird“ oder „Berlins größtes Kick-Off-Event“ empfand ich als völlige Rohrkrepierer. Um den Bogen zu @Opa zu spannen: Bei der Formel 1 werden Grid Girls abgeschafft. Das ist in erster Linie ein Service für Leute die sich vorher nicht für Rennsport interessiert haben und das auch nachher nicht tun werden. Ähnlich empfinde ich das bei Herthas Anbiederei. Hertha hat sich zusammen mit JvM dazu entschlossen, in erster Linie neue Leute für Hertha zu gewinnen. Auch Zugezogene, welche bereits einen Heimatverein haben und den mit nach Berlin nehmen. Hier hat man offensichtlich unterschätzt, wie stark die Bindung der Leute zu ihrem Heimatverein ist. Wenn du seit Kind an Fan eines Vereins bist, dann änderst du das nicht einfach, nur weil du in eine andere Stadt ziehst.
Man hat nach 1 1/2 Jahren offensichtlich nicht nur keine (oder deutlich zu wenige) neue Zuschauer dazu gewonnen, man hat auch alte verloren. Die Marketing-Kampagne ist natürlich dafür nicht allein verantwortlich. Die Zielsetzung, neue Fans und vor allem Stadionbesucher für Hertha zu gewinnen, ist jedoch stand jetzt krachend gescheitert. Daher sollte man sich dringend überlegen, ob man die Prioritäten folgender Marketing Kampagnen wirklich weiterhin in Richtung PrenzlBerg Hipster, Kick-Off-Event, After Hour Party legen sollte. Hertha ist trotz (oder gerade wegen?) dieser Digitalisierungs- und Modernitätsoffensive grauer als je zuvor.


waidmann 2
2. Februar 2018 um 16:38  |  637534

@Opa
wer sich auskennt, weiß …
dass in diesem Zusammenhang Oman, Bahrain und Abu Dhabi nicht mit Singapur in einen Topf zu werfen sind.
Aber selbst Opa kann sich nicht überall auskennen … 😉


Elfter Freund
2. Februar 2018 um 16:40  |  637535

Ferien, Gegner, Kälte – typisch Berlin.

Ist so. Kannste noch soviel Marketing machen, wie du willst.


pathe
2. Februar 2018 um 16:53  |  637536

@fg

„Gar nicht mehr so groß der Kader, wenn drei ausfallen.“

Und drei verkauft wurden.


Exil-Schorfheider
2. Februar 2018 um 17:44  |  637537

pathe
2. Februar 2018 um 16:53 | 637536

Bevor der Dauberblaue damit um die Ecke kommt und weil ich gleich aus dem Zug steigen muss:

Welche drei Spieler hat Hertha verkauft?


Ursula
2. Februar 2018 um 18:04  |  637538

# „We try. We fail. We win“ für Arme

Man kann es drehen und wenden und
mutmaßen so viel man will, um einen
Zuschauerstandard zu behalten UND
sich vorsichtig bei, mit ganz leichten
Zuwachsraten zufrieden zu geben, be-
darf es aktuell nur EINER Marketing-
Kampagne, nämlich eines ansehnlichen
Fußballs, mehr als über 20-25 Minuten,
oder bestenfalls EINE Halbzeit anzu-
BIETEN, so @ Seppel, wenigstens ein
„minimalistisches Spektakel“…

Es wird offensichtlich an elementaren
Wünschen der eigenen „Stamm-Fans“
vorbei gedacht, leider, und Wert auf
eine z. T. völlig unverständliche- und
imaginäre „Digitalisierungsoffensive“
von TEUREN „Berufenen“ gesetzt!

Z. B. mit solchen Spielen der Rückrunde,
insbesondere das gegen Werder Bremen,
kann man kaum noch einen „Zugewinn“
hinter dem „warmen OFEN“ in das kalte
Stadion hervorlocken, und mit viel Mühe
noch das „alte“ Stammpublikum aktivieren,
wenn dann erschwerend zu den Witterungs-
bedingen noch andere „Ganghemmungen“
(Ferien, etc.), den „Hemmungsgrad“ potenzieren!

Das warme, weiche Sofa wirbt mit einfachsten,
komfortablen „Kick-Off- Events“, ZU HAUSE…..

Nicht nur Hertha, der Fußball im Besonderen
steht am Scheideweg, übrigens innerhalb einer
recht kurzen, unausgegorenen „Übergangsphase“,
daher ihn vorsichtig modifizieren, dass ER seinen
„jahrhundertelangen REIZ“ erhält und sich ganz
langsam den MODERNEN Gegebenheiten anpassen
kann, wenn ER denn WILL, wenn ER denn sollte…

UND ich bin schon zu alt und gehe morgen
TROTZDEM, wie seit Jahrhunderten in`s
kalte, zugige, wohlbekannte Stadion!

I try, I fail (?), I win….! Nächtle!


Bluekobalt
2. Februar 2018 um 18:14  |  637539

Genau, wir stampfen einfach mit den Füßen auf den Boden und verlangen minimalistisches Spektakel. Dann können wir auch im gleichen Atemzug den Trainer entlassen, der ja nur für Etablierung steht und einfach kein Schöngeist ist. Der Manager ist ja auch schon ob seiner obskuren Transferpolitik hier ins Fadenkreuz geraten und hat ja auch diesen Trainer zu verantworten. Sollte dann eigentlich auch gehen.
Das da noch keiner drauf gekommen ist.


psi
2. Februar 2018 um 18:22  |  637540

Auch ich gehöre zum harten Kern, der immer
im Stadion ist, bei welchem Wetter auch immer.
Da auch in anderen Stadien die Anzahl der Zuschauer
schwindet, liegt es wahrscheinlich nicht an der
attraktiven Spielweise der Mannschaft.
Ausnahme, es geht um den Abstieg oder CL- Teilnahme.
Oder, wie ehemals um den Aufstieg.
Da helfen auch keine Marketing- Kampagnen, denke ich.


Silvia Sahneschnitte
2. Februar 2018 um 18:24  |  637543

Im Kicker las ich vor einer Stunde eine Aussage von Preetz, die ich jetzt nicht mehr verlinken kann.
Gebe es mit eigenen Worten wieder:
Den Montagspieltag gibt es wegen der Euroleague Spieltage, damit die Spieler eine längere Ruhephase haben.
??????????
Wie geschrieben, finde es nicht mehr im Kicker. Wenn die Aussage stimmt,
hat das was mit Karneval zu tun, oder war ich völlig fehlgeleitet als ich nur an Übertragungsrechte und Profitmaximierung dachte?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


fechibaby
2. Februar 2018 um 18:25  |  637544

„Exil-Schorfheider 2. Februar 2018 um 17:44

Welche drei Spieler hat Hertha verkauft?“

Genki Haraguchi, Valentin Stocker und
Sebastian Langkamp sind gegangen/ausgeliehen/
verkauft worden.


Ursula
2. Februar 2018 um 18:35  |  637550

@ Bluekobalt, sein Sie mir nicht
böse, aber das war wirklich eine
selten „danebengeratene“ Replik,
„am Thema vorbei“ hätte Ihnen
Ihr Lehrer “ früher“ apostrophiert…


Bluekobalt
2. Februar 2018 um 18:54  |  637554

…nur getroffene Hunde bellen, insofern bin ich froh um dieses Feedback.


Jack Bauer
2. Februar 2018 um 18:58  |  637556

@Silvia Sahneschnitte:

Dieses Argument, dass die Montagsspiele ja in erster Linie deswegen eingeführt wurden, damit die Vereine, die europäisch spielen, längere Regenerationszeiten haben, ist in der Tat abenteuerlich.
Hierfür hätte es auch einfach ein weiteres Spiel am Sonntag getan, welches nur dann durchgeführt wird, wenn mindestens drei Vereine am Donnerstag spielen und dann am Sonntag nicht gegeneinander. So war es ja auch teilweise in der Hinrunde. Jetzt, in der Rückrunde, wo diese Notwendigkeit aufgrund zu weniger internationaler Teilnehmer gar nicht mehr gegeben ist, kommen die Montagsspiele. Jetzt das Argument zu bringen, dass das ja toll sei für die Europa League Teilnehmer, ist schlichtweg hanebüchen.
Wie gesagt: Man hätte in Ausnahmefällen ein weiteres Sonntagsspiel für die EL-Teilnehmer ansetzen können. Dann hätte man aber nicht dieses „schmucke“ Rechtepaket aus 5 Sonntags-, 5 Montags- und den Freitagsspielen schnüren können.


Ursula
2. Februar 2018 um 19:04  |  637558

Ja stimmt!! Hätte ich mir wie
eigentlich immer Ihnen gegen-
über, sparen sollen!

Wau, wau, waa….


Etebaer
2. Februar 2018 um 20:02  |  637566

Die Begründung für Montagsspiele ist offiziell gewesen, das man damit die Donnerstags spielenden Vereine entlasten will.
Preetz, der Vollständigkeit halber, hat aber auch zuerst ausgeführt, das es mehr Geld nur für mehr Gegenwert gibt, was den Zusammenhang zwischen TV-Einnahmen und Montagsspielen andeutet.

Da sollte man schon fair sein…

Kick den Nagelsmännern!


TheZeCo
3. Februar 2018 um 10:04  |  637595

#Basti

Ein schönes Video zum Abschied. Hätte ihm gern noch mehr gegönnt, der Wechsel war aber notwendig und verdient. Wünsche ihm alles Gute für die Zukunft. Ein super sympathischer Typ!


Silvia Sahneschnitte
3. Februar 2018 um 10:59  |  637598

Lieber @Jack Bauer am 2. Februar 2018 um 18:58 Uhr, danke so sehe ich es auch.
Lieber @Etebaer am 2. Februar 2018 um 20:02 Uhr, aber Preetz deutet eben nur an, während er das Europapokalargument klar erläutert.
Da ist frau nicht unfair.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Februar 2018 um 11:27  |  637599

@Harlekins

teilen mit, dass sie in der Ostkurve bis auf weiteres keine Choreographien mehr zeigen werden. Eine für die Partie heute gegen Hoffenheim vorbereitete Choreo wird nicht dargeboten, da die Geschäftsführung von Hertha die Harlekins aufgefordert hat, die Choreo vorab vorzulegen.

Der Sound zur Gedankenwelt der Harlekins klingt so:

Verschiedene Menschen machten sich lange Zeit Gedanken über Motiv und Realisierung dieser Choreografie und investierten ihr Herzblut in sie, wie sie auch bereits seit Jahren ihr Herzblut in diesen Verein stecken.

Diese Sanktionen waren für uns nicht akzeptabel und so haben wir selbstbewusst entschieden, sie nicht zu akzeptieren. Wir lassen uns von niemandem den Mund verbieten, nur weil ihm unsere Meinung nicht passt.

Im Wahn des Wandels hin zu einem geleckten „neuen“ Saubermannimage trat Hertha BSC zunächst in Form von Michael Preetz vor die Kamera, um unserer Gruppe die Zugehörigkeit zu diesem Verein abzuerkennen

Dazu wird in Punkt 2 eine ganz klare Zensur vorgenommen, indem uns untersagt wird, einzelne Konterfeis von Personen zu benutzen. Diese Einschränkung ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sie ist auch lächerlich vor dem Hintergrund, dass die Geschäftsführung versucht, mit „Kniefall“-Aktionen oder dergleichen ein sauberes, offenes und tolerantes Image zu bekommen. Scheinbar ist diese Toleranz jedoch nur vorgeheuchelt, beziehungsweise im Verhältnis zu den eigenen Fans schlicht lästig und überflüssig.

Es gab Stadionverbote für Leute, die nach dem Spiel den Innenraum früher betreten haben, als sie es sonst seit Jahren tuen. Dies geschah aus den Emotionen heraus, aus dem Frust, der nach diesem blamablen Ausscheiden im DFB-Pokal rausmusste. Auch hier hätte es in früheren Zeiten ein klärendes Gespräch gegeben, in dem man das Geschehen gemeinsam aufgearbeitet hätte.

Herthaner, auch wenn aktuell unsere Gruppe im Fokus der Aktionen steht, sind das Ziel wir alle! Die gesamte aktive Fanszene ist der Geschäftsführung ein Dorn im Auge!

In Zeiten von SocialMedia-Hype und E-Sports zählen echte Menschen mit echten Stimmen nichts mehr, erst recht nicht, wenn diese sich erdreisten mitreden zu wollen, bei Themen, die uns alle angehen. Der Verein soll „modernisiert“ werden, aber ohne die lästigen Kritiker, die eben nicht nach Brandenburg zum Heimspiel fahren wollen oder ein Problem damit haben, wenn unzählige Millionen in sinnlose Marketingsprüche und Aktionen „investiert“ werden, während die Zeit und das Geld fehlt, um sich mal wieder auf den Plätzen der Stadt um echten Fannachwuchs zu bemühen.

Wir machen Hertha BSC aus, denn wir leben für diesen Verein! Mit Leidenschaft, Stolz und Liebe stehen wir für unsere Farben ein, jeder auf seine Weise! Diese Verbundenheit, dieses Gefühl wird die Geschäftsführung nie besitzen.

Quelle: hb98-Mitteilung – hier
(Am Ende angehängt ist eine Mail aus der Hertha-Geschäftsstelle, auf die sich die Harlekins beziehen)


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. Februar 2018 um 11:32  |  637600

@Dardai-Interview

anlässlich seiner Jubiläums 3-Jahre-Cheftrainer: Stevens taktisch nicht schlechter als Nagelsmann – zum Morgenpost-Text der Kollegen Lange und Stier – hier


Kamikater
4. Februar 2018 um 10:25  |  637834

Sehr interessant, was die Harlekins so von sich geben. Geradezu entlarvend.

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