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Mittwoch, 21.2.2018

Dardais Forderung an Weiser

(mey) – Der Mittwoch war ein Tag, der die Bundesliga aufhören ließ. Das Urteil des Bremer Oberverwaltungsgerichts im Kostenstreit um Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga beschäftigt die Akteure. Dazu werdet ihr morgen einen ausführlichen Bericht in eurer Morgenpost finden. Darin steht auch, was sie bei Hertha derzeit dazu sagen.

Kommen wir zum Tag beim Berliner Bundesligisten. Die beiden Trainingseinheiten am Mittwoch hat sich unser Praktikant für euch angeschaut. Hier lest ihr seinen Bericht.

 

Von Max Priola

Nach dem gestrigen harten Trainingstag ließ es Coach Pal Dardai am Mittwoch lockerer angehen. „Gestern war hohe Intensität und Zweikampfführung in der Spielform. Deswegen war das heutige Training eher Regeneration“, sagte der Trainer. Trotzdem äußerte sich der Ungar zum gestrigen Abschlussdesaster: „Gestern Nachmittag haben wir gut trainiert, trotzdem ändert das nichts am Ergebnis des Vormittagstrainings.“

Beim Training wieder dabei war am Dienstag Mitchell Weiser, der Montag und Dienstag wegen Sprunggelenksproblemen fehlte. Der Flügelspieler wird im Kader für das Spiel gegen den FC Bayern am Sonnabend stehen. In der Startelf sieht Dardai ihn aktuell aber nicht. Er sagte:

„Er kann eingewechselt werden und uns ein paar Minuten helfen. Es wäre sehr früh, ihn gleich reinzuschmeißen.“

Dardai glaubt, dass Weiser, der seit Dezember immer wieder Verletzungsprobleme hatte, erst einmal über einen längeren Zeitraum durchgehend trainieren müsse. „Das wäre gut, auch für seinen Körper und seine Karriere, denn in der letzten Zeit gab es zu viele Unterbrechungen. So ist es schwierig, Leistungsträger zu sein“, sagte der Trainer. Er hoffe, dass Weiser „den Rest der Woche durchtrainieren kann, damit wir nach dem Wochenende wieder richtig mit ihm planen können.“

Lazaro muss zum Zahnarzt

Apropos Training: Die heutige Einheit beinhaltete hauptsächlich zwei Spielformen, in denen Valentino Lazaro und Rune Jarstein fehlten. Der Torwart trainierte im Kraftraum und Lazaro hatte einen Zahnarzttermin.

In der ersten Spielform spielten die Profis Zehn-gegen-Zehn auf kleine Tore. Geübt wurde hauptsächlich das Gegenpressing bei Ballverlust. Anschließend wurde Elf-gegen-Elf auf große Tore gespielt. Erlaubt war nur ein Ballkontakt. „Ich wollte heute sehen, dass die Jungs viele Tore machen und wir gute Laune reinbekommen“, erklärte Dardai. Das bekam er auch zu sehen.

Interessant zu wissen: In beiden Spielformen stand Ondrej Duda in der vermeintlichen A-Elf auf der Zehn. Ob er das auch gegen die Bayern tun wird, oder ob das nur an der Abwesenheit von Lazaro lag, ist schwer zu beantworten.

Stürmertraining mit Andy Thom

Die gute Laune zeigte die Offensivabteilung auch am Nachmittag. Dort absolvierten unter anderem Davie Selke, Matthew Leckie und Alexander Esswein ein Stürmertraining unter der Leitung von Andreas Thom. Auch der noch am Morgen entschuldigte Valentino Lazaro wirkte mit.

Kleine Anekdote noch zu Thom: Nach dem Vormittagstraining fuhr der ehemalige Hertha-Stürmer mit dem Auto am Platz vorbei. Thomas Kraft, Herthas Ersatzkeeper, schmiss Thom lachend seine Handschuhe auf die Windschutzscheibe: „Da haste dich jetzt aber erschrocken, Andy, wa?“ Alles lachte. Ist nach dem schwachen Spiel gegen Mainz also nicht nur schlechte Stimmung bei Hertha.

Am Donnerstag trainieren die Berliner unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Um 12:30 Uhr wird die Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel stattfinden. 


81
Kommentare

psi
21. Februar 2018 um 17:32  |  640105

Ha!


rasiberlin
21. Februar 2018 um 17:34  |  640106

🙂


Colossus
21. Februar 2018 um 17:43  |  640108

Ähhhh ….. ho?


fg
21. Februar 2018 um 17:44  |  640109

🙂 🙂


Blauer Montag
21. Februar 2018 um 17:50  |  640112

He!


heiligenseer
21. Februar 2018 um 17:53  |  640113

Oh nee!


Etebaer
21. Februar 2018 um 18:34  |  640114

Zu Bayern fährt man, um die Sensation zu wagen, denn man hat nichts zu verlieren.
Sollte Bayern im Spiel mit 3 Toren in Führung gehen, geht’s um Sicherung der Tordifferenz – ansonsten ist die Sensation das Ziel!

###

Der Relative Alterseffekt im deutschen Fußball:
http://www.transfermarkt.de/in-der-zweiten-jahreshalfte-geboren-in-der-u-nationalmannschaft-kaum-chancen/view/news/301131?rss

„Von 44 nominierten Spielern wurden genau die Hälfte im ersten Quartal geboren, weitere 17 Fußballer zwischen April und Juni. Bleiben also lediglich fünf Spieler, die sich auf das dritte und vierte Quartal verteilen. Ein Zufall? Eher nicht.“

Hatte ich vor kurzem schon mal gepostet, diesmal mit aktuellem Zeitbezug – offenabar gibt’s es einen riesigen unerschlossenen Pool von Talenten, die ein schlauer Klub sich zu nutzen machen würde und ein schlauer Verband würde vielleicht 6 Monate versetzt startende Jugendligen gleicher Altersklasse anbieten.

Hertha – Spiele, Späße, Sensationen!

😉


Opa
21. Februar 2018 um 19:54  |  640125

Bei der Eröffnung brauche ich ja gar nicht nach München zu fahren. 😉


pathe
21. Februar 2018 um 19:57  |  640126

@Opa
Brauchste doch sowieso nicht. Gehst ja eh nicht ins Stadion… 😉


Jack Bauer
21. Februar 2018 um 19:58  |  640127

Duda auf der 10 wäre gegen die Bayern eine Option. Er kann an einem guten Tag 60-70 Minuten mit seiner Technik und seinen Pässen was reißen in den Umschaltmomenten. Weiser könnte dann für die letzten 20-30 Minuten kommen und Lazaro auf die 10 rücken. Ein destruktives schiefes Dreieck aus Darida, Skjelbred und Lustenberger wird auch gegen die Bayern nicht funktionieren. Wenn du dort nur destruktiv spielst ist das Spiel nach dem 0:1 eh zuende. Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass es auch anders geht. Zugegeben, das waren aber auch noch andere Bayern.


U.Kliemann
21. Februar 2018 um 20:09  |  640130

Was interssiert mich die Eröffnung oder Bayern.
Bei mir sind 2 Herthafastentage angesagt. Dann
„sehe“ ich weiter. Ob die Fastenzeit verlängert
wird ? EL und Champanger Leage fehlen mir ja
auch schon länger nicht mehr. Freitags oder
Montagsspiele(bisher nur Hertha halb gesehen)
vermisse ich auch nicht.


heiligenseer
21. Februar 2018 um 20:14  |  640132

@Kliemann:

Wie sieht dein Ersatzprogramm aus?


del Piero
21. Februar 2018 um 20:33  |  640134

Am meisten reißt der Duda was mit seinen Querpässen in den Fuß des Gegners damit die dann schön kontern können.

Tja und der Weiser sollte mal wider ein anständiges Staek essen, dann ist er auch wieder weniger verletzt.

🙂 😉


exberger
21. Februar 2018 um 21:41  |  640136

Cl gestern war spannender

@stiller
danke, dass Du Dir Mühe gegeben hast, zu verstehen was ich meinte mit den mentalen Problem.
das immerjammern fand ich wirklich lustig und habe ich weder persönlich noch schwer genommen


fechibaby
21. Februar 2018 um 21:59  |  640137

Als Hertha Fan nach München zu fahren ist reine Lebenszeitverschwendung!
Ausser Spesen nichts gewesen.
Die Spiele gegen die Bauern sehe ich mir schon seit Jahren nicht mehr an.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. Februar 2018 um 22:01  |  640138

@fechi

war ja eine weise Entscheidung, die Du getroffen hast … am 1. Oktober 2017 … als Hertha in der Hinrunde gegen die Bayern gespielt hat …


Jack Bauer
21. Februar 2018 um 22:09  |  640139

@Uwe Bremer:

Ich hatte auch am 18.02.2017 ne Menge Spaß im Olympiastadion. Zumindest bis ca. 17:23 😉


ahoi!
21. Februar 2018 um 22:14  |  640140

ja, 2017 war (noch) ein gutes jahr… 😉


exberger
21. Februar 2018 um 22:17  |  640141

also die letzten Jahre haben uns nicht so schlecht geschlagen. Das letzte richtig schlimme Spiel an das ich mich erinnere war ein 1:5 nach 1:0 führung


ahoi!
21. Februar 2018 um 22:23  |  640142

@del piero. es soll angeblich vegane proteine (aus reis) geben, die für den muskelaufbau bzw. zur -regeneration genauso so gut sind wie tierische proteine… hab aber keine ahnung, ob das stimmt, oder eher zur „legendenbildung“ der vegan-aktivisten zählt.

@exberger: ich finde auch die bayern-spiele kann man gucken. man geht ohne erwartungen. und ab und zu wird man positiv überracht.


dewm
21. Februar 2018 um 22:28  |  640143

Kann mich eines großartigen Oktoberfestnachmittags mit anschließendem Spiel unter vielen aufrechten Herthanern und vielen tollen anderen Menschen (aus aller Herren Ländern) beim Spiel in München anlässlich der letzten Saison erinnern (Danke noch mal für die Weizen aus dem VIP-Bereich an einen besonders aufrechten!). Ein großer unvergesslicher Abend, der alle „Spesen“ zehnfach aufwog, und den ich in der folgenden Nacht ausgiebig auswertete. Ich stieß auf großen Sachverstand!

Dass FECHI dem echten Leben, in dem gerade auch der Fußball und die durch diesen gewonnen Begegnungen mit großartigen Menschen geben und die überdauernden Erinnerungen nüscht abgewinnen kann, weil ein Mensch mit dessen (offensichtlicher) Empathie und Lebenseinstellung diese nicht erleben wird, …

… kann ich gut nachvollziehen.

FECHIs Kommentare sind zum Glück nie lang. So wirkt meine Verschwendung von Lebenszeit beim Lesen nur als „lauer Furz im Wind“.


exberger
21. Februar 2018 um 22:31  |  640144

Ich schwelge gerade ein bisschen in meinen Erinnerungen. Die erste Saison, an die ich mich richtig erinnere und in der ich praktisch jedes Heimspiel besucht habe, war Anfang der 80iger.

Die alten Hasen werden sich sicher an Killmeier und Remark erinnern mit zusammen über 50 Saisontoren und ner Tordifferenz von fast +100. Das war geil.
es gab aber ne Mannschaft, die war besser und ist aufgestiegen und seitdem ununterbrochen Bundesliga – Werder Bremen.


Herthas Seuchenvojel
21. Februar 2018 um 22:31  |  640145

solange wir regelmäßig gegen die Hummeln Punkte hamstern, so wie in den letzten Jahren, darf @Fechi gern den Bayern (meinetwegen auch nur flimmerkistentechnisch) fernbleiben so quasi als Glücksmaskottchen


Carsten
21. Februar 2018 um 22:32  |  640146

14.02.2009 ist der schönste Sieg gewesen gegen die Bauern ???


exberger
21. Februar 2018 um 22:38  |  640147

Meine Erwartung habe ich ja schon immer jammernd abgegeben.

Die Hoffnung: 0 halten. Kalou versenkt in der 94ten den Elfer zum 0:1. 3 Minuten reichen den Bayern nicht einen Punkt in München zu halten 😉


ahoi!
21. Februar 2018 um 22:38  |  640148

@carsten: japp. voronin!


exberger
21. Februar 2018 um 22:43  |  640149

Die ganze Saison 2009 war schon ziemlich toll ….


ahoi!
21. Februar 2018 um 22:44  |  640150

allerdings! „hey, was geht ab…“


exberger
21. Februar 2018 um 22:46  |  640151

das würde ich so gerne mal wieder hören …

was wäre wohl passiert, wenn Heinemann nicht den grössten Fehler seiner Karriere gemacht hätte – wie er selber sagt – uns nicht den Sieg in wolfsburg genommen hätte


Tojan
21. Februar 2018 um 23:13  |  640152

Heinemann? Kircher war der schiri in golfsburg…


exberger
21. Februar 2018 um 23:40  |  640153

@tojan
kann gut sein, danke.
aber der Schiri, der es war hat dieses Spiel als seinen grössten Fehler bezeichnet. hatte ich vor einigen Monaten mal einen link gepostet.

Ansonsten Fahrradkette – hoffe der Fön hat geholfen und die Jungs finden am Wochende einen Weg.
Auch wenn ich gestern einfach dachte,
verdammt, die Bayern verschieben einfach so gut im Raum. Gut es wird eine andere Aufstellung, aber mit ner Mannschaft, die vermutlich Vizemeister würde.

WIR SCHAFFEN DAS – HA HO HE

Heute bin ich ja fast Alleinunterhalter 🙂

Hat es ja noch nicht gegeben


Herthas Seuchenvojel
21. Februar 2018 um 23:51  |  640154

dafür mal gänzlich ohne Gezicke und persönliche Ankeilerei
sehr wohltuend
wo ist der rote Stift, wo ist der Kalender? 😉

angenehme Nacht all (noch mitlesenden) Bloggerlingen gewünscht


Blauer Mittwoch
21. Februar 2018 um 23:51  |  640155

🙂 hier nochmal der esberger – mal als dj

https://youtu.be/z_K_w1Yb5Yk

Werde ich meiner Tochter mit Freunden morgen als Überraschung zu Ihrem 16 Geburtstag vortragen. vielleicht deswegen so schreibwütig. Bin so aufgeregt

Gute Nacht


Blauer Mittwoch
21. Februar 2018 um 23:57  |  640156

@uwe bremer

noch online – gibts Du mein Gute Nacht Gruss unter falschem Pseudonym noch frei oder ist der verloren gegegangen.

Dann nochmal gute Nacht


22. Februar 2018 um 0:18  |  640158

n@cht


Freddie
22. Februar 2018 um 0:55  |  640159

Exberger
Tojan hat recht.
Meine auch, dass Heinemann Mitglied bei Hertha ist.


Herthas Seuchenvojel
22. Februar 2018 um 1:43  |  640160

stimmt, @Tojan hat recht, war Kircher
allerdings schon am 21.sten Spieltag, viel hat das mit einer möglichen Meisterschaft im Endspurt (noch nicht) zu tun

und @Freddie hat auch recht, Heynemann ist seit April 2008 Mitglied
könnte man glatt mal einladen zum immerhertha-Treffen zu seinem 10 jährigem Jubiläum demnächst


TassoWild
22. Februar 2018 um 6:55  |  640161

Nach München? Keine Frage!
https://www.berliner-zeitung.de/sport/hertha-bsc/hahohe-wie-ein-gluehender-fan-die-auswaertsmisere-erlebt-26729862

Egal, wie es kommt 🙂 hoffe, der Link ist nicht schon gestern hier gelandet. Dann prophylaktisch: Tschuldigung!


TassoWild
22. Februar 2018 um 7:07  |  640162

OK, nicht ganz frisch… Aber gestern im Print der Berliner Zeitung gelesen. Entschuldigt hab ich mich ja schon 😉


Blauer Montag
22. Februar 2018 um 8:26  |  640163

… Fußball, du hast dich verändert. So viele Interessensgruppen wie nie zerren an dir: …
https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article213509921/Komfort-von-2020-zu-Preisen-von-1985.html


22. Februar 2018 um 8:41  |  640164

m@rgen


fechibaby
22. Februar 2018 um 8:47  |  640165

Bei den letzten drei Auswärtsspielen in München hat Hertha kein Tor erzielt, aber 6 kassiert.
Aus diesem Grund sehe ich mir diese Spiele nicht mehr an.
Ich muss keine jubelnden Bayern sehen!


dewm
22. Februar 2018 um 9:15  |  640166

T@ch


Opa
22. Februar 2018 um 9:22  |  640167

Ich weiß es auch nicht?
@Uwe Bremer: Wir haben ja schon manches Sträußchen ausgefochten, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden: Toller Artikel! Leider komme auch ich zu einem ähnlichen Fazit und je überzeugter mir jemand gegenübertritt und je überzeugter derjenige behauptet, ihm gehöre der Fußball, umso ratloser werde ich. Der Fußball gehört weder den „patentierten Fans“ noch denjenigen, die den Kram bezahlen, dafür bewegen sich da zu viele emotionale und soziale Aspekte. Die richtige Balance zu halten ist bisweilen schwierig und nicht immer gelingt die Gratwanderung, auch bei Hertha nicht, da ist es weniger das Chaos (wie z.B. beim HSV), sondern eher die emotionale Distanz und das Nichtmitgenommenfühlen. Das sind Verwerfungen, die eine Körperschaft und deren Mitglieder aber aushalten muss.

Was aber gar nicht geht, ist, dass irgendwann einer wie Ismaik kommt und sagt, ich bezahl‘ den „Scheiß“, also bestimme ich auch alles. Das hatten wir schon mal, als ein Bauunternehmer Präsident von Hertha war und sogar die Aufstellung bestimmen wollte. Wer angesichts solcher Auswüchse immer noch dafür ist, 50+1 zu kippen, scheint nur wenig Lernbereitschaft aus der eigenen, schmerzvollen Geschichte zu zeigen. Ich verspüre NULL Neid gegenüber mit Finanzen „gedopten“ Vereinen wie Paris, City oder Leipzig, im Gegenteil, deren Fans tun mir beinahe ein bißchen leid, weil sie den Spirit eines „richtigen“ Vereins niemals zu spüren bekommen, der ganz, ganz viele positive Aspekte hat, aber eben auch die berühmt-berüchtigten „Kartoffelsalatphänomene“ beinhaltet. Vereinsmeierei im Allgemeinen und Hertha im Speziellen ist eben schrullig. Nicht immer schön, aber sehr passend zu Hertha.

München und die verschwendete Lebenszeit?
Tja, wer nur irgendwo hinfährt, wenn klar ist, dass man da gewinnt, dem entgehen solche Momente, wie man sie im Dezember in Leipzig erleben konnte. Ich jedenfalls freue mich, viele alte Bekannte und Freunde in München wiederzusehen, besonders die süddeutschen Exilherthaner, die unverzagt in Augsburg, Ingolstadt, Regensburg und München die blauweiße Fahne hochhalten. Und wer weiß, vielleicht sind wir ja auch in München der Favoritenschreck? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn ein Drittligist City aus dem Pokal schmeißen kann, dann kann auch unser Märchen wahr werden. Und wenn nicht, ist’s auch egal, dann hat man dennoch ein paar schöne Stunden gehabt.

Harmonie?
@Seuche um 23:51 Uhr:Woran liegt das Deiner Meinung nach? Welchen Anteil könnte es haben, dass bestimmte User gestern entweder gar nicht oder nur rein „technisch“ geschrieben haben? Um mal einen Denker zu erwähnen, der bei des Hochleistungsarztes Diagnose (kursiv) Anfang, Mitte und Ende in Klammern gespiegelt weglässt: Einmal Harmonie, immer Harmonie?


22. Februar 2018 um 9:34  |  640168

H@ll@ und M@hlzeit.?


Opa
22. Februar 2018 um 9:46  |  640169

HA H@ HE! 🙂


TassoWild
22. Februar 2018 um 9:47  |  640170

@sepp:
@@l in dills@uce?


22. Februar 2018 um 9:52  |  640171

J@


22. Februar 2018 um 10:07  |  640172

@lle L@ck ges@ffen.


pathe
22. Februar 2018 um 10:08  |  640173

@Opa
Und? Gehste diesmal ins Stadion?


Cali
22. Februar 2018 um 10:09  |  640174

Ein Kumpel muss leider krankheitsbedingt seine Karten für Bayern gegen Hertha abgeben.
Block 243, Reihe 23 und 24, Sitz jeweils 29, also übereinander.

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. Februar 2018 um 11:01  |  640175

@opa

danke für die Blumen.

Meinem Eindruck nach wird der Schlüssel darin liegen, allen Beteiligten verständlich zu machen, dass alle benötigt werden: Besucher, Mitglieder, Klub-Verantwortliche, Sponsoren, Investoren …
Beim Thema „Fan-Belange ernst nehmen“ ist noch einige Luft nach oben auf der Kapital-Seite. Andrerseits ist sicher eine Herausforderung, der aktiven Fan-Szene zu vermitteln: Profifußball ist keine basisdemokratische Veranstaltung. Wie schwierig das ist, sieht man schon in Hannover, wo der Geldgeber lokal verwurzelt ist. Ich weiß nicht, wie gross das Wissen und Interesse bei, sagen wir, KKR, für Fan-Belange ist. Aber wenn es international wird (mit Aktienrecht usw.) klaffen die Vorstellungswelten von den Geldgebern und Anhängern sehr, sehr weit auseinander.

Wer Interesse hat: Meine Kolumne Immerhertha aus der Morgenpost (der Autor verrät sein erstes großes Fußballspiel – Pokalfinale 1970 ):
Komfort von 2020 zu Preisen von 1985 – hier


Opa
22. Februar 2018 um 11:14  |  640176

@Uwe: Du hattest neulich hier eine Übersicht (glaube aus dem Kicker) mit den Spieleretats der Bundesligisten im Vergleich verlinkt, die ich trotz intensiver Suche nicht finde, kannst Du den Link zu dem Blog oder Artikel nochmal posten? Danke vorab.

@Pathe: Ich bin wild entschlossen, am Samstag auch mal wieder ins Schlauchboot reinzugehen 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. Februar 2018 um 11:23  |  640177

@opa

das war ein Beitrag vom 16. Januar. Stelle den mal komplett hier ein (samt Link zum Kicker):

@Etat

weil hier der eine oder andere mal argumentiert, Hertha sei mit seinen finanziellen Möglichkeiten mittlerweile relativ weit oben in der Bundesliga anzusiedeln – hier der Realitätscheck. Der Kicker hat sich der Zahlen für die letzte abgeschlossene Saison 2016/17 angenommen.

1) Bayern München 640,5 Mio. €
2) Borussia Dortmund 405,7
3) FC Schalke 256,1
4) RB Leipzig 205 *
5) Bayer Leverkusen 203,8
6) M’gladbach 196,9
7) VfL Wolfsburg 190 *
8) 1. FC Köln 129
9) Werder Bremen 123,5
10) HSV 122,1
11) Hertha BSC 112,3
12) Hoffenheim 111
13) FSV Mainz 110,1
14) Eintracht Frankfurt 109,2
15) FC Augsburg 94,8
16) FC Ingolstadt 68,9
17) SC Freiburg 63
18) Darmstadt 47,8

* = geschätzt
Quelle: Kicker – hier

P.S. Bin am Samstag in München ebenfalls vor Ort


Kamikater
22. Februar 2018 um 11:49  |  640178

Rainer Wendt (besonderer @pa-Freund 😉 ) fordert 50 Mio EUR pro Jahr für Risikospiele.

Ok, wenn dann gleichzeitig bitte auch nochmal das Grundgesetz überarbeitet wird und wir Steuerzahler nicht für die Millionenschäden in HH oder die hunderte Demos in Berlin durch Wahnsinnige aufkommen müssen, ist meine Welt d’accord damit.

Ansonsten finde ich die Aussagen von Mats Hummels richtig gut:
http://www.weltfussball.de/news/_n3090787_/hummels-befuerchtet-nba-verhaeltnisse-im-fussball/

Die Spieler können all die Dinge, die sie sagen wollen, nicht mehr sagen, weil es sonst Strafzahlungen des Vereins/Verbands hagelt. Irgendwie auch nicht gerade sinnvoll.

@ub
Müsste es in Berlin nicht besser: „Komfort von 1985 zu Preisen von 2020“ heißen?


22. Februar 2018 um 12:06  |  640179

@opa

Das sind aber die Gesamtetats, die da rein gestellt wurden. 😉


Opa
22. Februar 2018 um 12:13  |  640180

@Uwe: Danke für die Übersicht. Gibt’s auch eine mit den Lizenzspieleretats oder läuft da Deine Suche genauso ins Leere wie meine?

@Exil: Das habe ich auch gerade festgestellt 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. Februar 2018 um 12:29  |  640181

@Hertha-Pressekonferenz

vor dem Bayern-Spiel mit Trainer Pal Drdai und Manager Michael Preetz ab 12.30 Uhr – via Hertha-TV – hier

@Personalbudget

habe nicht in Erinnerung, in jüngerer Zeit mal einen Überblick der 18 Bundesligisten gelesen zu haben. Da müsste man sich die Mühe machen und in den einzelnen Etats jeweils die Personalkosten nachschauen. Bei Klubs wie Hertha, BVB, HSV oder Bayern ist das einfach. Bei Vereinen wie Leipzig, Leverkusen oder Wolfsburg schwierig


Opa
22. Februar 2018 um 12:34  |  640182

@Kamikater: Ist das nicht der Komfprt von 1936? *duckwech*

Ob Wendt was sagt oder irgendwo ein Spaten umkippt kommt etwa auf das selbe hinaus, es gibt wohl kaum einen größeren Heißluftbläser als diesen Spartengewerkschaftsvorsitzenden. Für 50 Mio. € gibt’s dann Bürgerkrieg light?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. Februar 2018 um 12:35  |  640183

@PK

– rund 3000 Hertha-Fans begleiten die Mannschaft nach München
Karim Rekik hat in dieser Woche trainiert, ist aber gegen die Bayern noch nicht dabei. Er wird am Wochenende ein Freundschaftsspiel bestreiten. Wenn er auch die nächste Woche übersteht, kommt er vielleicht für Schalke in Frage.

Pal Dardai:

In München musst du Tore machen. Über Taktik brauchen wir nicht reden: Ob Dreier-Kette, Fünfer-Kette, Zehner-Kette, Berliner Mauer … das ist egal. Jeder soll Spaß haben, dass er sich mit den besten Stars der Liga messen kann. Wir bereiten uns vernünftig vor, ich mache da keinen unnötigen Druck.

Michael Preetz:

Wir spielen gegen die beste deutsche und einer der besten Mannschaften Europas. Was wir erwarten können: Dass unsere Mannschaft alles abruft … wir versuchen, den Bayern wenig Räume zuzulassen. Und wir müssen die wenigen Chancen, die wir bekommen werden, nutzen.


Opa
22. Februar 2018 um 12:37  |  640184

@Uwe: Bei Wolfsburg ist das nicht schwierig, sondern unmöglich. Die Volkswagen AG hält ihre Anteile über die Autovision GmbH und verzichtet nach § 264 HGB auf die Veröffentlichung der Jahresabschlüsse der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. Februar 2018 um 12:45  |  640185

@PalDardai

Ich würde nicht sagen, dass es schwache Gegner in der Bundesliga gibt. Ich sage, dass es ähnliche Gegner sind wie wir. Die Bundesliga ist sehr ausgeglichen. Was uns fehlt, ist die Konstanz.

über Duda:

Ich wäre froh, wenn er drei Monate durchtrainieren und spielen kann. Den brauchen wir als 10er. Aber wenn er nicht richtig fit wird, ist es schwierig. Heute ist Donnerstag, Ondrej ist dabei. Ich weiß es noch nicht: Ob er die erste Stunde spielt und dann runter geht. Oder ob er von der Bank kommen soll.

Ondrejs erste Aufgabe ist: fit zu werden.


22. Februar 2018 um 12:47  |  640186

@opa

Schon der Gesamtetat wird ja lediglich geschätzt.
Trotzdem findet man Artikel, die sich ein wenig damit auseinandersetzen.

https://www.finance-magazin.de/blogs/dritte-halbzeit/vfl-wolfsburg-von-der-millionenwelle-erdrueckt-1385841/

—————————————————————————-

@Komfort von 1985 in 2020

Klar, wer freut sich nicht auf die Holzbänke im Olympiastadion.

Ach nee, die wurden ja in einer Nacht- und Nebelaktion zugunsten der ersten CL-Saison Herthas aus dem 99er Stadion entfernt…


Jack Bauer
22. Februar 2018 um 12:57  |  640187

@Gehaltsetat Wolfsburg:

Habe hier letztens erwähnt, dass der Kicker eine Rangliste der europäischen „Top“-Gehaltszahler erstellt hat. Grundlage war der UEFA Finanzreport für das Jahr 2016. Wolfsburg war da auf Platz 16 mit 134 Mio.€, Dortmund auf 13 mit 140 Mio, und die Bayern auf 8 mit 270 Mio. €.

Wenn man da den Gesamtetat der Bayern und Dortmunder dagegensetzt, scheinen mir die Wolfsburger 190 Mio. € sehr konservativ geschätzt zu sein. Dieser Verein wäre dringend mal fällig für einen Abstieg. Ich befürchte der neue Womanizer in VW Town wird es aber packen.


22. Februar 2018 um 13:24  |  640188

.@jack

Die 140 Mio bei Dortmund stehen aber für das gesamt Personal beim BVB-Konzern.
Das kickende Personal hat 128,x Mio gekostet.
In 2016/2017 waren es dann schon 165,x Mio.

Krasse Entwicklung…


Stiller
22. Februar 2018 um 13:36  |  640189

Doch, @Uwe Bremer, da gebe ich @opa Recht: Dein Artikel ist sehr gut gelungen. Er bezieht das Gesamtpaket und die Lebenswirklichkeit aller Beteiligten ein und ist eine Bestandsaufnahme, auf der man aufbauen kann.

Zum Schluss dann der emotionale Aspekt des ersten Stadionbesuchs, der schon Generationen in seinen Bann gezogen hat – wenn er wirklich berührt und nicht nur Fast-Food für Unterhaltungsjunkies ist.

Wenn wir nach einem Stadionbesuch oder der Sportschau mit unseren Freunden auf den Bolzplatz gingen, war uns auch noch etwas anderes wichtig: Jeder von uns wollte Müller, Beckenbauer, Radenkovic (Bin i Radi bin i König) oder Pele sein.

Ich weiß nicht wie das gelaufen wäre, wenn einer dieser Stars zB durch Doping-Betrug vom Thron gestürzt wäre …


Etebaer
22. Februar 2018 um 14:37  |  640190

Hab den Artikel auch gelesen – UB wie man ihn kennt!

Ich neige mein Haupt!

###

Pal Dardai schien ausgesprochen gut gelaunt und gelöst auf der PK.
Gibt’s eine Arbeitsthese dazu?

Hertha – Spiele, Späße, Sensationen!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
22. Februar 2018 um 15:33  |  640191

@stiller und @ete

Danke für die Komplimente, jetzt ist aber mal gut 😉

Habe ja vorgelegt: Welcher Moment war Euer Moment, wo Euch die Faszination Fußball gepackt hat?


22. Februar 2018 um 15:37  |  640192

„Welcher Moment war Euer Moment, wo Euch die Faszination Fußball gepackt hat?“

Das Halbfinal-Rückspiel 1. FC Lokomotive Leipzig – Girondins Bordeaux im Frühjahr 1987.
Verlängerung. Elfmeterschießen.
Rene Müller verwandelt den letzten Elfer.

https://www.youtube.com/watch?v=olSoaRXHjE4


22. Februar 2018 um 15:41  |  640193

Opa
22. Februar 2018 um 16:03  |  640194

Der Moment, wo alles losging?
Fußball war irgendwie immer schon da, an der Ecke gab’s einen Spielplatz mit Bolzplatz nebenan, irgendwann wollte man mit den „Großen“ kicken (was ich nie sonderlich gut konnte). In der Schulklasse gab’s damals Fans von Bayern, HSV und Gladbach, als Hertha-Fan wurde man schräg, beinahe wie ein Alien angeguckt und das, obwohl Hertha Ende der 70er durchaus eine erfolgreiche Zeit hatte. Ich war stolzer Herthaner und ließ mir als Steppke zu Weihnachten Herthafahne und Schal schenken und war nicht davon abzuhalten, zu Weihnachten mit der Fahne in die Kirche zu gehen – ich glaube, dass sich meine Eltern dafür abgrundtief geschämt haben, hat mich nur noch mehr angestachelt 😀

Mein erstes Livespiel war dann Anfang der 80er Jahre ein tristes Unentschieden im nicht nur gefühlt leeren Olympiastadion, die paar Fans, die da waren, machten dafür umso mehr Rabatz mit ihren Gaströten und Gesängen. Ich wollte Teil dieser amorphen Masse sein, ich wollte mitgröhlen, mitjohlen und mitpöbeln. Obwohl das Spiel grausam langweilig war, obwohl ich mir das Glas meiner nagelneuen Armbanduhr am Stein des Reportergrabens anschrappte, war ich elektrisiert. Fasziniert bewunderte ich den Fan, der mit einem kleinen Äffchen auf der Schulter (der ein Mini-Hertha-Trikot trug) trug. Entwaffnend einfach auch die Preispolitik. Unterring Kurve und gesamter Oberring hatte einen Einheitspreis. Wenn es voll wurde, hieß es auf den Bänken „Rutscht mal“. Blöcke waren höchstens wegen Baufälligkeit gesperrt (mit Flatterband, was ganz schnell weg war). Und zur zweiten Halbzeit konnte man taschengeldschonend umsonst ins Stadion.

Später merkte ich dann, dass es in einigen Bereichen sehr, sehr rau zuging. Damals gab’s noch keine Bierrucksäcke, sondern es ging ein Mann mit weißem Kittel bewandet mit einem Kasten Schultheiss und einer Stange Pappbecher durch die Blöcke und wenn der zur falschen Zeit am falschen Ort war, sah man nur noch den Kittelmann flitzen und wenige Momente später flog die nunmehr leere Kiste Bier die Ränge hinunter und man sah einen Haufen Herren sich zuprosten. Anarchie pur und irgendwie wusste man nicht, ob man das toll finden oder sich davor fürchten sollte. Ähnlich bizarr-fesselnd war die damals herrschende Tradition, dass von der ersten Reihe Oberring runtergepinkelt wurde, was nicht nur optisch oft wenig ästhetisch war, sondern auch mit dem wenig schmeichelndem Geruch der Bahnhofstoilette des Reichsbahn-Fernbahnhofs Bahnhof Zoo einherging.

All das, verbunden mit diversen Ab- und Aufstiegen, hat mich vermutlich abgehärtet, Phasen wie die jetzige zu erdulden und über „Luxusprobleme“ zu schmunzeln. Komfort von 2020 zu Preisen wie 1985? Es war 1985 einigermaßen preiswert und es war komfortabel, die Getränke wurden schließlich gebracht, waren oft gratis und der Weg zur Toilette war unvergleichlich kurz, zumindest in der ersten Reihe Oberring 😉

Heute, mit wegweisenden Volunteers, mit den schnöseligen und mit dem heuchlerischem Lächeln einer Stewardess beschlagenen Einlassdamen vor den VIP Bereichen, mit dem sanierten Stadion mit seinen Eintrittskartenscannern und dem Familienblock, mit den überforderten Einheitspullovertragenden Aramark Hilfskräften ist das trotz aller zum Teil immer noch derben Wortwahl in der Kurve alles sehr, sehr clean und glatt und brav und Plastik. Und trotzdem gibt’s auch heute Jahr für Jahr Nachwuchs, der von und für Hertha elektrisiert wird und die Chance hat, leiderprobt auch bei Regen und Sturm zur alten Dame zu stehen.

HaHaHa-Es-Pfau?
Der Janjic passt perfekt zu dem Verein, der auch (fast) keine Lizenz hat und orientierungslos umhertorkelt und in den Abgrund zu stürzen droht, wenn ihn nicht immer wieder der großzügige Onkel retten würde 😀


Valadur
22. Februar 2018 um 16:07  |  640195

@ubremer um 15:33

7. April 1997
Hertha – Kaiserslautern
Ausverkauftes Haus und das Olympiastadion bebt im wahrsten Sinne des Wortes.

Seit „Es bleibt immer etwas hängen.“ haben mich die Geschehnisse um Hertha und der DFL herum sehr viel Faszination gekostet. In dieser Saison habe ich auch nur zwei Spiele komplett gesehen… am Fernseher. Im Stadion war ich gar nicht mehr.


backstreets29
22. Februar 2018 um 16:13  |  640196

Selbst für die Spieler ist der HSV nur noch im Suff zu ertragen


Jack Bauer
22. Februar 2018 um 17:13  |  640197

Erstes Hertha Erlebnis?
Altersbedingt bei mir auch erst 97. War das Spiel gegen 1860 am 08.11.1997. Wir waren erst nach dem 1:0 im Stadion. Das 2:0 fiel auch relativ bald, wenn ich mich richtig erinnere nach einer Ecke. Damals bestand das Erlebnis Hertha dann noch aus Samstags nichts mitbekommen, um 18 Uhr ran gucken und die Woche immer wieder im Videotext die Tabelle angucken und durchgerechnet wie man noch ganz oben angreifen kann. Wenigstens das kann man sich mittlerweile sparen 😉
Neben dem was auf dem Spielfeld ablief, hierbei war auch die WM 98 und das Finale Frankreich – Brasilien etwas spezielles für mich, hatte auch das Geschehen auf den Rängen immer eine große Faszination auf mich, daran hat sich auch bis heute nichts geändert, auch wenn sich das eher so äußert, dass egal in welchem Land oder in welcher Stadt ich bin das Internet durchforstet wird, ob da irgendwo ein Spiel stattfindet, egal ob erste Liga oder vierte Liga. Das Geschehen rund um den Fußball herum – hier oft aufgeführt – hat jedoch schon zu einem kleinen Knick geführt, das muss ich schon konstatieren. Das äußert sich so, dass ich zwar noch jedes Hertha Spiel sehe (und wenn ich dafür den Sportsbar Besitzer auf einer griechischen Insel bestechen muss), aber eben bei weitem nicht mehr jedes im Stadion. Und auf die Nationalmannschaft bezogen bedeutet das, dass die WM 2014 für mich trotz WM Titel das Großturnier seit 98 war, was mich emotional am wenigsten mitnahm. 2016 war es mir dann noch egaler und ich denke dieses Jahr wird sich dieser Trend auch nicht umkehren. Ich liebe den Fußball und vor allem Hertha zu sehr, um ihm komplett den Rücken zu kehren, aber ich merke, dass die Faszination nicht mehr die gleiche ist. Da helfen auch keine Fundamentaldaten 😉


pathe
22. Februar 2018 um 17:33  |  640198

„Welcher Moment war Euer Moment, wo Euch die Faszination Fußball gepackt hat?“

https://www.fussballdaten.de/europaleague/1979/endrunde/halbfinale/herthabsc-rsbelgrad/


Jack Bauer
22. Februar 2018 um 17:40  |  640199

Tue gutes und sprich darüber:

https://youtu.be/DTML6GWu90I


Ursula
22. Februar 2018 um 17:59  |  640200

Netter, gelungener Beitrag von @ U. Bremer!

Die Zeit, als alles losging spielte sich in den
Stahlkonstrukten der „Millionenbrücke“ ab,
als die Charlottenburger Tebe zur Hertha an
die Plumpe kam, und ich mit meinem Freund,
mit dem ich heute noch zusammen FUßBALL
schaue und Freizeit verbringe, lebensgefährlich
kletternder Weise, kostenlos „von oben“ Fußball
erleben durfte…

…ABER es ist nun aktuell HIER nicht die ZEIT
und der ORT, in NETTER Form zu „plauschen“,
daher lasst „Berufene“ ran an die Bouletten…

UND tschüssle! Nächtle!


Start-Nr.8
22. Februar 2018 um 18:06  |  640201

Ich war 9, es war 1975 und Hertha gewann 4:1 gegen Bayern! Hammer. Mein erstes Mal im Stadion mit meinen Fussballdesinteressierten Vater!


coconut
22. Februar 2018 um 18:16  |  640202

@ Ursula 22. Februar 2018 um 17:59
Dann kennen wir uns eventuell…
Auch ich war in den späteren 50er bis zur Gründung der Bundesliga „Stammgast“ auf der Millionenbrücke. So im Nachhinein betrachtet war das in der Tat Lebensgefährlich da ober herumzuklettern, aber hat dich das damals gestört… 😉
Wenn das Geld dann mal reichte war ich auch im Stadion…..
und später war Sundermann „Schuld“ daran, das ich vorübergehend keinen Ball mit Vollspann mehr richtig traf. Der Sundermann „schnippelte“ die Bälle so schön an, das wollte ich dann auch können, mit besagten Folgen…..
Schön war es……?


Susch
22. Februar 2018 um 18:38  |  640203

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/717959/artikel_gefahr-spannungsabfall-mueller-erinnert-an-2013.html
Gefahr Spannungsabfall? Müller erinnert an 2013
Sieht so aus das die nicht gewillt sind uns was zu schenken!


Better Energy
22. Februar 2018 um 21:32  |  640238

@ubremer

Der Artikel vom Kurvenecho ist auf der Homepage der HB98 eingestellt. Gut Ding braucht eben Weil. ?

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