Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Dienstag, 27.2.2018

Darida fällt gegen Schalke aus

(sst) – Hallo Herthaner, bitterkalt ist’s draußen und bitter war auch die Miene von Pal Dardai am heutigen Dienstagnachmittag. Da nutzte selbst die Vertragsverlängerung von Arne Maier nicht, um die Laune des Trainers aufzuheitern. Maier bleibt der Hertha für die nächsten Jahre erhalten. Wie immer machte der Verein keine Angaben zur Laufzeit, es heißt aber, Maiers Arbeitspapier gilt bis 2022. Ob er tatsächlich so lange in Berlin bleibt? Was meint ihr?

Ein Interview mit Maier zur Vertragsverlängerung könnt ihr hier sehen:

15:1 für die Reservisten

Nun aber zu Dardais schlechter Laune. Die hatte mit dem Abschlussspiel zu tun, bei dem Herthas vermeintliche Stammformation von den Reservisten unglaublich auf den Sack bekam. Beim Stand von 8:0 unterbrach Dardai. „8:0, sowas hab ich noch nie gesehen. Reicht Männer“, schnaubte Herthas Trainer  und schickte die Spieler an die Grundlinie. Zur Strafe mussten sie rauf und runter sprinten, aber auch das half nichts.

Ibisevic gibt das Tormonster mit Pflaster

Der zweite Durchgang endete 7:1, machte am Ende 15:1 für die Reservisten. „Über diese Einheit möchte ich nicht sprechen“, grummelte Dardai später. Angesichts der Leistungen einiger Spieler dürften fürs Spiel gegen Schalke unangenehme Entscheidungen bevorstehen. Bei den Reservisten überzeugten vor allem Maxi Mittelstädt, Alexander Esswein und Karim Rekik. Auch Per Skjelbred machte einen hervorragenden Eindruck. Genau wie Vedad Ibisevic, der nach seinem Nasenbeinbruch lediglich mit einem Pflaster auf der Nase und ohne Maske trainierte. Hier im Bild neben Rückkehrer Julian Schieber:

Dardai sagte: „Vedad ist ein Monster. Da sieht man seine Einstellung.“

Rekik lässt Torunarigha zittern

Ganz und gar nicht hervorragend drauf waren die vermeintlichen Stammspieler um Jordan Torunarigha. Nach seiner großartigen Leistung von München unterliefen ihm im Training viele Fehler. Ob es das Zittern vor dem immer stärker werdenden Rekik ist? Hier ist von Dardai Fingerspitzengefühl gefragt. Im Grunde kann er Torunarigha nach dessen Vorstellung gegen die Bayern nicht rausnehmen, aber Rekik trainiert seit seiner Rückkehr, als hätte es die zehn Wochen Verletzungspause nie gegeben. Bald schon wird an ihm kein Weg mehr vorbei führen. Wie würdet ihr entscheiden? Torunarigha gegen Schalke noch im Team lassen und Rekik eine weitere Woche geben?

Darida fällt erneut aus

Nicht beim Training dabei war Vladimir Darida, der an einer Nagelbettentzündung am Zeh laboriert. „Fürs Wochenende wird es nichts“, sagt Dardai. Besonders bitter für den Tschechen, der nach langer Verletzungspause immer besser in Form kam. Nun fällt er mindestens für ein weiteres Spiel aus.

Ab dem morgigen Mittwoch wird der neue Rasen im Olympiastadion verlegt. Bis Donnerstag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Rasen kommt, – jetzt Schenkelklopfer – wie das meiste gute Gras, aus Holland. Ha Ha.

Rasen kommt trotz Kälte

Na gut, stimmt nicht ganz. Er kommt von der holländischen Grenze. Die aktuelle Kälte ist die größte Herausforderung bei den Arbeiten. Um die Gewöhnung für das neue Grün nicht allzu schwer werden zu lassen, wurde es in einer Halle zwischengelagert und konstant bei sechs Grad gehalten. In zwei Wochen dürfen Herthas Fußballer gegen Freiburg dann zum ersten Mal auf neuem Untergrund brillieren.

Training am Mittwoch ist um 10 Uhr und um 14.30 Uhr auf dem Schenckendorffplatz.


73
Kommentare

Papa Zephyr
27. Februar 2018 um 19:00  |  640865

Ha!


dk
27. Februar 2018 um 19:02  |  640866

Ho!


fechibaby
27. Februar 2018 um 19:06  |  640867

He!


monitor
27. Februar 2018 um 19:11  |  640868

He!


psi
27. Februar 2018 um 19:14  |  640869

Hertha BSC!


dewm
27. Februar 2018 um 19:24  |  640870

Der Meister von der Spree!


monitor
27. Februar 2018 um 19:26  |  640871

„Der zweite Durchgang endete 7:1, machte am Ende 15:1 für die Reservisten. „Über diese Einheit möchte ich nicht sprechen“, grummelte Dardai später. “

Wo ist das Problem? Wenn die Herren Stammspieler sich von den Reservisten abkochen lassen funktioniert der Konkurrenzkampf im Kader doch perfekt!


Susch
27. Februar 2018 um 19:34  |  640872

Immer noch Rekik “und“ Torunarigha spielen lassen.
Mit Stark zusammen hätte man eine gute Dreierkette.


Blauer Montag
27. Februar 2018 um 19:41  |  640873

Viele Fragen, keine Antworten.

Bleibt Arne Maier bis 2022 bei Hertha?
Wie lange kann der neue Rasen bespielt werden?
Wie lange dauert eine Nagelbettentzündung?
…?

Wenn es nach dem heutigen Trainingsbericht geht, könnte Dárdai am Samstag folgende Elf spielen lassen:
Jarstein; Plattenhardt, Stark, Rekik, Plattenhardt
Skjelbred, Lustenberger
Weiser, Lazaro, Mittelstädt
Ibisevic

Bis dahin aber sind es noch 3 Trainingstage. 😉


hurdiegerdie
27. Februar 2018 um 19:44  |  640874

Ich fand Torunarigha gegen Mainz sehr anfällig aber bockstark gegen Bayern. Was immer ich schreibe, der Trainer sieht es doch besser im Training.

Ich könnte mir vorstellen, dass man dem Kerl auch mal ausdrücken kann, du musst dich in jedem Spiel und jedem Training beweisen. Also vielleicht mal aussetzen, wenn der Rest der Trainingszeit bis Schalke ähnlich schlecht aussehen sollte, wie es heute angedeutet wird.

Ich würde bei Auswärtsspielen eh‘ meistens eher mit Mittelstädt spielen (ohne, dass das heisst, man würde mit Kalou verlieren 😉 ). Aber da auch Darida ausfällt, vielleicht Weiser spielen kann, wären das vielleicht ein paar Änderungen zu viel.

Ich würde gegen Schalke noch die Nase von Ibi schonen und den Mann dann im Heimspiel gegen Freiburg bringen.


monitor
27. Februar 2018 um 19:46  |  640875

Gegen Schalke könnte Hertha wieder etwas unerwartetes reißen, so wie gegen die Bayern oder besser wie gegen Leverkusen. Da muß man aber auch auf die Spieler mit der richtigen Einstellung setzen.
So sehr ich den Zugang von Selke begrüße, richtig was gerissen hat er als Solostürmer bisher leider nicht. Deshalb wäre Ibisevic meine erste Wahl. Vor allem nach diesem Trainingsbericht. Auch halte ich viel von Tourunarigha, aber Rekik ist in Normalform besser nach vorn. Luxusproblem für Hertha. Ich finde es super.

Schätze also die Viererkette wird zugunsten Rekik umgestellt.
Ich bin defensiv immer noch ein Fan von Lusti mit Schelle.
Mit den beiden zusammen hätten wir in München 3 Punkte geholt! 😎 😉
Da Darida Zeh hat, sicher eine Option.
Vorn mit Vedad und Kalou und Lecki.
Über den letzten Platz in der Startelf darf Pal Dardai entscheiden! 😉


Blauer Montag
27. Februar 2018 um 19:48  |  640876

Beide Überlegungen finde ich gut hurdie 19:44 und Susch 19:34. Aber ich muss ja keine Entscheidung daraus treffen. 😉


monitor
27. Februar 2018 um 19:51  |  640877

@Hurdie
Aus eigener schmerzlicher Erfahrung.
Ich bin ein großer Kritiker von Kalou, aber er ist unser Topscorer!
Er beweist seine Wichtigkeit immer wieder, auch wenn Platte dafür hinter ihm kaum ins Offensive eingreifen kann.


Opa
27. Februar 2018 um 19:54  |  640878

Super, dass Feuer drin ist und die zweite Garnitur Gas gibt. Als Trainer wäre ich auch ungehalten über die lasche Einstellung der „ersten“ Mannschaft, die gesehen hat, dass ihnen ihre Ersatzspieler auf den Fersen sind.

Von einer Dreierkette halte ich deshalb nichts, weil uns die dafür erforderlichen Box-to-Box Spieler fehlen. Platte ist keiner und spielt nicht umsonst auch bei Löw keine solche Rolle. Und auf rechts könnte Weiser einer sein, aber in der jetzigen Form ist das kaum eine Option.

Rekik und Toru spielen auf Augenhöhe, der Fairness halber sollte Toru aber drin bleiben und Rekik ist zuzumuten, auf seine Chance zu warten. Ich halte eine Variante, dass Stark ins DM vorrückt und Rekik und Toru zusammen IV spielen für wahrscheinlicher als eine Umstellung auf eine 5er Kette.


monitor
27. Februar 2018 um 19:58  |  640879

@susch
Es tut mir leid, aber wie kommst Du darauf, daß man eben auf Dreierkette umstellen kann?
Wir haben mit Tourun und Rekik zwei starke und vor allem junge Spieler auf dieser Position in der IV.
Wir müssen nicht zittern, wenn ein IV ausfällt. Da sind wir extrem gut aufgestellt!


monitor
27. Februar 2018 um 20:01  |  640880

@opa
Aber Kraft hat auch gut gespielt und mußte der Nummer 1 wieder weichen.
Wenn Rekik sich im Training so aufdrängt, wäre es doch fahrlässig Tourun den Vorzug zu geben.


Opa
27. Februar 2018 um 20:06  |  640881

@Monitor: Der Trainer wird wissen, was er tut. Für solche Konstellationen scheint mir Dardai ein sehr gutes Händchen zu haben, das Draußenlassen eines Spielers so zu moderieren, dass kein böses Blut herrscht. Toru halte ich für einen Rohdiamanten, der durch Spielpraxis geschliffen werden muss. Er hat gerade Lewandowski abgekocht, dass der und auch kein anderer ein Tor erzielen konnte. Hat er einen Höhenflug? Oder nur ein Formtief? Das muss jemand entscheiden, der nah dran ist, mit den Spielern redet, wir können hier doch eh nur spekulieren.


hurdiegerdie
27. Februar 2018 um 20:09  |  640882

monitor
27. Februar 2018 um 19:51 | 640877

Wir basteln doch hier alle ahnungslos (ich besonders) an Aufstellungen rum.

Ich glaube, ich werde falsch verstanden. Ich habe überhaupt nichts gegen Kalou. Ich weiss auch, dass er unser Topscorer ist. Aber (trotzig) meine ich, dass bei einer auf Konterspiel ausgelegten Partie, ein schnellerer Spieler sinnvoll sein kann. Dagegen würde ich in einem Heimspiel, wo (schweizerisch) zu erwarten ist, dass der Gegener eher tief steht immer mit Kalou spielen. Aber Kalou hat auch Vorteile im defensiv orientierten Spiel, weil er halt den Ball halten kann.

Nach Abwägung aller Kriterien für mich, würde ich (nur ich) in einem Spiel gegen Schlake, in dem wir vermutlich wie gegen Bayern eher defensiv stehen, ebend (sic) eher mit Miittelstädt als Kalou spielen.

Aber das ist nuhr meine Meinung.


backstreets29
27. Februar 2018 um 20:18  |  640883

Sehr gut wenn die „Reservisten“ Dampf machen. Auch das war ja lange Zeit unser Problem, dass von „hinten“ nix nach kam.
Da bevorzuge ich doch die jetzige Qual der Wahl.

Fehlen nur noch Verstärkungen auf den Aussen


monitor
27. Februar 2018 um 20:18  |  640884

@opa
Spekulieren tun wir hier doch ausschließlich!
Und auch ich meine, daß Pal das gut handhaben wird.

Rekik ist für mich wie Weiser. Wenn sie topfit sind, überlegen sie in der Defensivhandlung schon, wie sie den Ball danach am geschicktesten nach vorn spielen können. Pekarik und Torun konzentrieren sich erst mal auf die Abwehrarbeit und schauen dann, wo der Ball hingehen könnte.
Tourunarigha hat den Ball schon sehr oft von der Linie gekratzt, er ist ein wirklich guter, aber nach vorn ist Rekik ein ganzes Stück besser, ohne defensiv schlechter zu sein.
Das gibt für mich den Ausschlag.


Opa
27. Februar 2018 um 20:22  |  640885

Toru vs. Rekik
@Monitor: Ich habe Toru in den U Mannschaften schon gesehen und der hat immer schon vor der Ballannahme den Kopf oben und schaut, wen er anspielen kann. Da sehe ich ihn nicht hinter Rekik. Ich sehe beide auf ähnlichem Niveau und bin froh, dass wir dieses Luxusproblem haben.

Währenddessen in Hamburg….
….nehmen sie den Fans auch noch das Bier weg.


backstreets29
27. Februar 2018 um 20:25  |  640886

Bin da bei Moni…ich seh das beo Torunarigha ähnlich…wenn er das offensive Umschalten in den U-Mannschaften hatte, dann wird das in der Buli auch noch kommen, aktuell tut er aber gut daran, sih erstmal auf das Kerngeschäft einess IV zu konzentrieren

Forh bin ich aber auch, dass wir zwei so starke Llinksfüssige IV haben


monitor
27. Februar 2018 um 20:27  |  640887

@Hurdie
Nein Du wirst nicht falsch verstanden, jedenfalls nicht von mir.
An Kalou scheiden sich die Geister.
Ich bspw. finde ihn zu langsam, zu eigensinnig und nicht mannschaftsdienlich.
Er geht in Zweikämpfe mit 2-3 Gegenspielern, die er nicht gewinnen kann und guckt dann dem gegnerischen Angriff nach seinem persönlichen Ballverlust teilnahmslos hinterher.

Aber irgendwann macht er er sein Tor! Und außer ihm niemand sonst so zuverlässig. Damit mußte ich mich erst mal abfinden. Mittlerweile gehts! 😉


Opa
27. Februar 2018 um 20:28  |  640888

Mal ein Blick über den Tellerrand 1/2

Zweikampfverhalten
Scott Brown aus Schottland zeigt, wie Männerfußball geht.


Opa
27. Februar 2018 um 20:30  |  640889

Blick über den Tellerrand Teil 2/2

Sportlichkeit und Fairness…
…hat Suarez von Barca mit Füßen getreten. Im Spiel hat er, 4fach gelbvorbelastet, sich mehrfach um eine gelbe Karte bemüht, am Ende beim Schiri sogar eingefordert, um beim übernächsten Spiel gegen Athletico wieder spielberechtigt zu sein.


Start-Nr.8
27. Februar 2018 um 20:31  |  640890

@BM: Deine Aufstellung ist der Hammer! Damit kann nur gewonnen werden, denn Plattenhardt gleichzeitig links UND rechts spielen zu lassen wird Verwirrung stiften, so dass die Schalker nicht mehr wissen, wo sie sind. Dann kann Platte von links Freistöße auf seinen eigenen Kopf zirkeln…


monitor
27. Februar 2018 um 20:33  |  640891

@opa und @backs

Wenn opa das schon besser gesehen hat, sehr gut. Spricht auch für Jordan. Erstmal die Basics eines IV zu liefern, anstatt gleich zaubern zu wollen.

Ich bin tendenziell trotzdem für Rekik, ist aber nicht so wichtig.


Blauer Montag
27. Februar 2018 um 20:38  |  640892

Oh Ha St.Nr. 8 20:31, wo war ich da mit meinen Gedanken? 😳
Dann sollte eine mögliche Abwehrreihe wohl besser besetzt werden mit
Pekarik, Stark, Rekik, Plattenhardt


Silvia Sahneschnitte
27. Februar 2018 um 20:44  |  640893

„Stamm“ gegen „Reserve“
Ich habe früher im Training nie gerne gegen die Zweite gespielt. Da setzte es schon Mal eine knappe Niederlage. Einige gingen mit lascher Einstellung ins Trainingsspiel und schonten sich für Sonntag, andere ärgerten sich über den gezeigten Einsatz der Zweiten, oder den nicht gezeigten Einsatz einiger aus der eigenen Mannschaft. Hinterher gab es Frotzeleien.
Allerdings 1:15, hab ich noch nie gehört, gesehen und erlebt.
Da bin ich über die Antwort in den nächsten Trainingstagen gespannt.

Torunarigha und/oder Rekik
Kann ich lieber @monitor nicht mit dem Konkurenzkampf unter Torhütern vergleichen.
Ein Luxusproblem. Trainingsleistungen? Ja, aber! Siehe oben.
Ich persönlich tendiere in der IV für Torunarigha, wegen der starken Spiele in der Rückrunde (Ausnahme Mainz) und seinem letzten „Highlight“ gegen München. Und weil jedes Spiel, ihm in seiner Entwicklung weiter hilft.
Rekik kann in der zweiten Hälfte kommen, vielleicht im defensiven Mittelfeld.
Sehe das ähnlich wie @opa und anders als @hurdie.

Dreierkette
Es gibt Trainer, die können einer Mannschaft, auch einer neuformierten Mannschaft, mehre taktische Ausrichtungen innerhalb einer Saison beibringen/antrainieren. Ich behaupte, Dardai/Widmaier wollen/können das nicht. Die beiden schafften es in drei Jahren ihr taktisches Defensivkonzept so zu verfeinern, das selbst vermeintlich bessere Gegner, sich daran die Zähne ausbeissen. Aber ihre Dreierkette sind hoch aufrückende AVs und ein zurückfallender MF, der dann im MF fehlt, wenn wir im Ballbesitz sind.
Nö, so ein Experiment wagt unser Trainerteam gegen Gelsenkirchen nicht, und ehrlich gesagt möchte ich so ein Experiment in dem Spiel auch nicht sehen lieber @susch.

Umstellungen?
Was sich gegen die Bajuwaren bewährt hat, sollte auch gegen Gelsenkirchen die Chance haben. Darida ersetzen, weil verletzt, o.k.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


monitor
27. Februar 2018 um 20:45  |  640894

Männerfußball
Diese Körpersprache gab es schonmal in Notting Hill.
So bei 4:25
https://youtu.be/XUjIYX9IAYs


Silvia Sahneschnitte
27. Februar 2018 um 20:52  |  640895

Nachtrag, Vertragsverlängerung mit Maier find ich erstmal gut.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Etebaer
27. Februar 2018 um 20:58  |  640896

Eine Taktik ist nur erfolgreich, wenn Trainer und Spieler gleichermaßen dahinter stehen und sie auch erfolgreich machen wollen.
Grade unter Druck ist der Mensch aber ein Gewohnheitstier und flüchtet in das Vertraute, egal ob es optimal, oder suboptimal ist, Hauptsache vertraut – deswegen passieren im Fußball auch immer wieder die gleichen Fehler, weil das Vertraute die Basis für das begehen des Fehlers schafft.
Was eben die richtig Guten von den normal Guten unterscheidet – das sie sich überwinden und nicht die vertraute, sondern die bessere Lösung wählen (die hier jetzt unbestimmt bleibt).

###

Was das 3-5-2 angeht, so finde ich, das es eben strategisch Vorteile hat, die über das spielerische hinaus reichen, weil man viele werthaltige Spielerpositionen hat, die neben sportlichem Erfolg auch üppige Transfergewinne versprechen.

Ich präferiere deswegen 3-5-2, weil man da trotz Doppelsturm kein Mittelfeldloch hat und nur einen spezialisierten Flügelspieler, der aber situativ doppelt Unterstützt werden kann.
Man hat Breite, Tiefe, Mittelfeldstärke, Flügeloptionen, multiple Dreiecke und der Gegner muß auf einen Doppelsturm reagieren, wodurch sich das Anforderungsprofil an die Verteidiger ändert, aber der Defensivstress nicht größer wird, sondern eben anders.

Das muß man auch wollen, das muß man trainieren, da muß man mit Leib und Seele hinter stehen und es klug umsetzen.

Bei den Trainern seh ich schon das Problem, das die aus der Zeit stammen, als 3-5-2 plötzlich pfui und altmodisch wurde und entsprechend geprägt sind, grade in Deutschland ist so eine Prägung extrem tiefgehend.
Deutsche sind keine Italiener – der Deutsche braucht ja auch Jahre um das Prinzip der Aktion-Reaktion-Gegenreaktion-Gegengegenreaktion-Spirale auch nur im Ansatz zu verstehen und weswegen die beste Reaktion auf eine Aktion nicht immer gut, sogar oft nachteilig ist.

Pärchenbildung wird komplexer, als beim 4-4-2, weil jetzt eigentlich nicht mehr Monogamie, sondern polygonale Polygamie ist.^^
Was aber eigentlich den Teamerfolg erhöhen sollte…

Ob die Spieler bei Hertha da jetzt was und wie können, das wissen wir bis dato garnicht, weils noch gar keinen ernsthaften Versuch gab.
Weder im Spiel, noch im Training.

Die Spieler müssen dafür begeistert werden, halbherzige Umsetzung ist der Tod jeder vielversprechenden Idee.

###

Schicht im Schacht wenn Hertha lacht!


monitor
27. Februar 2018 um 21:00  |  640897

@silvia S.
Torunarigha und/oder Rekik, ist reine Geschmackssache des Beobachters. Ich maß mir da kein Urteil zu, nur meine Sichtweise.

Dreier oder Fünferkette.
Ich glaube bei Hertha können wir froh sein, daß es einen Matchplan gibt, den die Mannschaft umsetzen kann. Dieser ist auch von den verfügbaren Spielern abhängig.

Wie @opa schon anmerkte, für eine Dreierkette haben wir keine Spieler engagiert. Muß man ja auch nicht, wenn man diese Variante nicht spielen will.


monitor
27. Februar 2018 um 21:10  |  640898

Ich habe mal @Etebaer ’s Ausführungen in mich gehen lassen. Sie sind auf jeden Fall sehr interessant.

Jetzt sehe ich aber Hertha bei den Bayern. 2 Viererketten verdichten die Räume und der FCB kann seine Vorteile nicht ausspielen.

Also ist die 3-5-2 Variante eher etwas für spielstarke schnelle Teams, oder?


hurdiegerdie
27. Februar 2018 um 21:31  |  640899

Man müsste für mich mal die „optimale“ 3-5-2 Aufstellung und die „optimale“ 4-2-3-1
Aufstellung posten.

Bei wie vielen Positionen würden die sich von den Namen her unterscheiden?

Ein dem Blog bekannter Fussballer hat mir mal gesagt: du musst die besten 11 halbwegs positionsgerecht aufstellen.

Smiley -> 😉


Jack Bauer
27. Februar 2018 um 22:18  |  640901

@Hurdie:
Alle in Bestform für mich so:
—————-Jarstein—————–
——Stark—-Rekik—–Torunarigha—-
Weiser—————————-Plattenhardt
———–Darida——-Maier————
——-Lazaro———————Kalou—–
——————–Selke———————-

4-2-3-1
—————Jarstein——————-
Weiser—-Stark——Rekik—–Plattenhardt
———-Darida——–Maier————
Leckie————Lazaro———-Kalou
——————Selke——————-

Also nur eine personelle Änderung. Beim 4-2-3-1 lässt sich sicherlich drüber streiten, ob man Skjelbred oder Lusti neben Darida oder Maier stellt. Und in einer perfekten Welt und einer Topform vorausgesetzt würde vermutlich Duda auf die 10 und Lazaro auf dem Flügel Leckie verdrängen.


Blauer Montag
27. Februar 2018 um 22:24  |  640902

Die Position des TW außen vor gelassen, könnte die Aufstellung im 3-5-2 lauten
Stark, Rekik, Torunarigha
Weiser, Skjelbred (Maier), Lazaro, Darida (Lustenberger), Mittelstädt
Selke (Ibisevic), Kalou

Im 4-2-3-1:
Pekarik (weiser), Stark, Rekik (Torunarigha), Plattenhardt (Mittelstädt)
Skjelbred (Maier), Darida (Lustenberger),
Weiser (Leckie), Lazaro, Kalou
Selke (Ibisevic)

Auf 9 von 10 Positionen in beiden Formationen die selben Spieler.
Ob diese Spieler die von Etebaer um 20:58 genannten Vorteile auch umsetzen könnten im 3-5-2 bleibt die Frage.


Blauer Montag
27. Februar 2018 um 22:26  |  640903

Ich sehe, Jack kommt zur gleichen Schlussfolgerung um 22:18.


Opa
27. Februar 2018 um 22:48  |  640904

Hurdie, zwei Punkte:

1. Ich würde es zunächst weniger von den Namen abhängig machen als von den Anforderungen an die Spieler bei den unterschiedlichen Spielsystemen. Haben wir z.B. offensivstarke Außenverteidiger, die regelmäßig ihre Vorderleute überlaufen können? Wie offensivstark und zweikampfsicher sind unsere DM Spieler? Dazu kommt, dass die Statik des ganzen Spiels eine andere wird mit so einer Verschiebung. Was passiert im Fall eines Ballverlusts, wenn die Außenverteidiger vorn rumturnen? Da brauchst Du richtig „robuste Qualität“ im DM. Gerade letzteres halte ich für einen Knackpunkt (dazu später mehr), der Forderungen nach 3er Ketten bei Hertha derzeit einigermaßen unseriös erscheinen lässt.

2. Wer spielt in der Liga denn sonst regelmäßig 3er Kette? Die Bauern spielen relativ konsequent 4er Kette, Leverkusen experimentiert weitgehend erfolglos mit einer 3er Kette und hat sich in einer 4er Kette stabilisiert, bei Dortmund hat Bosz in seinen letzten Spielen aus Verzweiflung das System auf 3er Kette umgeschmissen, Stöger spielt erfolgreich 4er Kette, Leipzig spielt konsequent 4er Kette, die einzigen, die relativ regelmäßig aus der Top 6 Dreierkette erfolgreich spielen, sind GE und Frankfurt. Und dann schau Dir mal an, was die für einen Qualitätsunterschied allein im DM haben. Goretzka, Meyer, Bentaleb, Boateng oder Stendera ergeben im DM eine ganz andere offensive Durchschlagskraft als Schelle und (sorry) Lusti, die beide fleißige und solide Arbeitsbienchen sind, aber niemanden von offensivem Zungenschnalzfußball träumen lassen, der dennoch defensiv nicht wackelt.


27. Februar 2018 um 22:56  |  640905

Ich sehe auch, tolle Beiträge bis zur gleichen Schlussfolgerung.


hurdiegerdie
27. Februar 2018 um 23:00  |  640906

Jack Bauer
27. Februar 2018 um 22:18 | 640901

Danke für die Mühe und deine Antwort (bei BM sind mir zu viele Klammern 😉 ).

Der Unterschied bei dir liegt zwischen Torunarigha und Leckie.
Was ist offensiver? Ohne Leckie mit Torunarigha? Aber 9 von 10 Spielern sind dieselben.

Und ist es dnn wirklich ein Unterschied, oder sollten BL-Spieler nicht situationsangepasst verschieben können. (Und im Prinzip ist dein 3-5-2 ja keines 😉 sondern bestenfalls ein 5-2-2-1)

Ich würde wegen Verletzungsgefahr (oder gelben Karten) nicht mit allen unseren 3 Innenverteidigern spielen. Da bliebe dann nur Lusti und die 3-er Kette wäre eh‘ weg.

Prinzipiell denke ich aber, dass diese unterschiedlichen Systeme sowieso nur marginale Verschiebungen darstellen. Nimm dein 5-2-2-1, schiebe Stark ins Mittelfeld und Maier nach vorne hast du wieder ein 4-2-3-1
Auch bei deinem 4-2-3-1, kann ein Spieler raus oder rein, fast jede Aufstellung erzeugen.


Tojan
27. Februar 2018 um 23:25  |  640907

dreierkette mit rekik, toru und stark kann nicht funktionieren, weil mindestens zwei von den dreien viel zu langsam für die offensive aussrichtung und positionierung sind, die in einer dreierkette notwendig sind.


hurdiegerdie
27. Februar 2018 um 23:26  |  640908

Opa
27. Februar 2018 um 22:48 | 640904

Dein 2. Punkt ist mir zu kompliziert, weil ich mir andere Mannschaften selten anschaue.

Bei deinem ersten Punkt gehe ich völlig mit oder bin völlig dagegen 😉

Bei mir hängen die Anforderungen an die Spieler mit den Namen der Spieler zusammen, die wir haben. Haben wr keine offensiv starken Aussenverteidiger, die durch die nicht-vorhandenen robusten Mittelfeldler abgesichert werden können, müssen wir halt mit den Namen spielen, die wir haben.
Keine Ahnung, wie die Qualitäten bei anderen Mannschaften verteilt sind.

Ich denke man muss anders herum denken. Wer wird denn sicher spielen? Bei mir ist es Plattenhardt. Sicher zwei von den 3 Rekik, Torun, Stark. Sicher 2 von 4: Lusti, Schelle, Darida, Maier. Sicher Lazaro. Sicher 2 von 3: Kalou, Selke, Ibi. Sicher 1 von 2: Peka, Weiser.

Bei den Namen, wirst du weder eine neue Power im Mittelfeld aufbauen, noch die alles überlaufenden Aussenverteidiger haben.

Ich behaupte, was immer du als System spielst, es werden im Wesentlichen die gleichen Namen sein.


Susch
27. Februar 2018 um 23:40  |  640909

Mit Maier und Darida hätte man ein DM das durchaus im 3-5-2 spielen könnte.
Auf aussen hätte man links Plattenhardt und Mittelstädt, und rechts Weiser und Lazaro.
Viel wichtiger wäre es vorne mit 2 Stürmer zu spielen.
Selke/Kalou oder Esswein/Leckie
Ibisevic/Kalou
Die aussen sollen ja nicht regelmäßig bis zur gegnerischen Torlinie rennen, sondern die Halbposition halten und das Spiel schnell machen bzw. beim Umschaltspiel aus dem Halbfeld auch mal Flanken.
Bei einer Dreierkette würde ich eher Torunarigha zentral und Rekik Links spielen lassen.
Aber all das bringt nichts wenn es nicht als Option angesehen wird, und dann auch nicht öfters trainiert wird.
Ich persönlich sehe durchaus das passende Personal für eine Dreierkette
Sollten alle fit sein wäre das meine Wunschaufstellung für das 3-5-2
______________Jarstein______________
___Stark___Torunarigha___Rekik_____
_________Darida___Maier___________
_Lazaro______Weiser_____Mittelstädt_
_________Selke______Kalou_________

Wobei Weiser und Lazaro auch tauschen können.
Wenn man defensiver spielen will, wäre Plattenhardt erste Wahl.
Für vorne hätte man noch Ibisevic,Leckie,Esswein als Optionen.
Leckie und Esswein deswegen vorne weil ich sie für das Mittelfeld spielerisch nicht gut genug finde, und sie ihre Schnelligkeit ganz vorne besser einsetzen können.
Duda für die Zentrale sowie Skjelbred und Lustenberger wenn es darum geht die Null zu halten
Wobei ich auch das DM Lustenberger/Maier in Leverkusen richtig stark fand, da beide gut antizipieren können.
Defensiv wäre auch Pekarik auf rechts eine Option.
Bei Kalou im jetzigen 4-2-3-1 im linken Mittelfeld fehlen mir einfach die Möglichkeiten das von der linken Seite die oder der Stürmer Vorlagen bekommt.
Das Kalou seine Tore macht liegt mMn nicht an seiner Position bei uns, sondern an seiner Fähigkeit im Strafraum richtig zu stehen.
Deswegen würde ich Kalou liebet ganz vorne sehen mit ein zweiten Stürmer.
Auf links jemanden der in der Lage ist aus dem Halbfeld präzise zu Flanken und sich nicht erst den Ball auf den rechten Fuß legen muss um überhaupt ein Pass zu spielen.
Wie das dann funktionieren kann sieht man momentan mit Lazaro auf rechts.
Ich weiß nicht ob es mit ein besseren Zehner bei uns mit der jetzigen Spielanlage im 4-2-3-1 mehr Chancen gibt.
Denn vieles ist auf die Defensive ausgerichtet, und weiter vorne sieht es beim herausspielen von Chancen eher schlecht aus.
Zumindest wenn wir im Ballbesitz sind.
Was Laufwege betrifft, so sehe ich diese nur gegen den Ball.
Nun kann man darüber streiten ob das an den Spielern liegt, oder das Trainerteam es nicht schafft dieses zu vermitteln.
Ich denke es ist etwas von beidem.


hurdiegerdie
27. Februar 2018 um 23:43  |  640910

Bevor es wieder falsch ankommt:

Ich habe nichts gegen eine 3-er Kette. Ich kann mir das gut vorstellen. Wenn die funktioniert, kann das Raum für z.B. Platte und Weiser nach vorne ermöglichen (Absicherung durch 3 IV).

M.E. wird das Verteidigunssystem nur wichtig, wenn man den Spielaufbau über den zurückfallenden 6-er etwas mehr variable gestaltet. Die Defensive ist nicht das Problem, der Spielaufbau ins letzte Drittel ist unser Problem. Und da fehlen uns Ideen oder Spieler.

Die fehlenden Spieler werden das nicht im 3-5-2, 4-2-3-1 oder 5-2-2-1 lösen können.

Ein paar mehr Ideen im Spielaufbau vielleicht schon.


Stiller
28. Februar 2018 um 1:06  |  640912

Ich bin im Grunde bei Silvia Sahneschnitte und würde Lazaro und Kalou auf die 8 stellen und Mittelstädt vor Platte außen. Ibisevic sollte beginnen. Weiser wird vermutlich in der Herausforderer-Elf gestanden haben und sollte – sofern dies zutrifft – für Lecki starten.

Wie schon des Öfteren geäußert, halte ich Mittelstädt + Kalou für die beste spielerische Kombination auf der linken Seite.

Lusti auf der Solo-Sechs könnte ggf. später gegen Maier oder mE auch gegen Rekik gewechselt werden. Je nach Bedarf.

In Hz 2 wäre Rekik ggf. auch eine Option für einen Wechsel gegen Platte; allerdings würde ich dann Jordan (IV in der Startelf) auf Plattes Position wechseln lassen und Rekik in die IV.


Tojan
28. Februar 2018 um 1:23  |  640913

ich halte jede aufstellung ohne maier, sofern er fit ist, zur zeit für fahrlässig, da er in dieser saison als einziger als spielerisches glied zwischen angriffsreihe und defensive überzeugen konnte. ohne maier gab es immer nur den altbekannten aufbau über außen, der schon lange als entschlüsselt gelten kann. auch lazaro konnte dies nicht ausfüllen, sine talente liegen weiter vorne im kombinationsspiel und in der geschwindigkeit, nicht so sehr im aufbau.


Stiller
28. Februar 2018 um 1:31  |  640914

Startelf:
………………..Ibisevic………………….
Mittelstädt —————– Weiser
……………Kalou – Lazaro…………….
……………………Lusti……………………..
Platte – Jordan – Stark – Pekarik
……………………Jarstein………………….

Also vom Ansatz her ähnlich wie gegen Bayern. Ich halte das für superflexibel und offensiv wie defensiv stark. Mittelstädt – Weiser können hinter K+L zurückfallen oder umgekehrt. Außerdem können sie mit den Außen wechseln. Und nur Vedad und Kalou sind keine gelernten Defensiven.


Derby
28. Februar 2018 um 8:03  |  640922

heiligenseer
28. Februar 2018 um 8:23  |  640927

Um mal Stillers Statistik von gestern weiter zu unterfüttern:
https://www.bz-berlin.de/berlin/reinickendorf/johanna-101-zockt-schon-vor-dem-fruehstueck-am-computer

Das sind die Hertha Fans von morgen! Gut, ob sie mir ihrem PC auch online geht, weiß man nicht genau.


micro030
28. Februar 2018 um 8:32  |  640928

Wieso setzen alle immer Darida ein? Für mich ist er ein Verkaufskandidat. Er bringt Hertha nicht weiter und schafft es seit Monaten nicht, seine Formschwäche zu beseitigen. Im Mittelfeld würde ich im Moment Lusti und Maier spielen lassen.


28. Februar 2018 um 8:36  |  640931

Opa
27. Februar 2018 um 22:48 | 640904

Mir fehlt in der Aufzählung Augsburg, die auch hin und wieder mit 3er-Kette spielen.


28. Februar 2018 um 8:39  |  640933

Und, ach ja, wo Hertha drauf steht, wird auch immer historisch bedingt das Wort Betrug mitschwingen, jetzt wohl auch bereits im eSport:

https://www.bild.de/bild-plus/sport/mehr-sport/e-sport/mega-betrug-bei-fifa-18-54945098,view=conversionToLogin.bild.html


Jack Bauer
28. Februar 2018 um 9:18  |  640936

@Tojan:

Es wäre schön, wenn man solche endgültigen Urteile auch mit Fakten unterlegen würde.
Richtig ist: Torunarigha wurde mit 34,2 km/h in der Spitze gemessen. Platz 4 der IV ligaweit. Stark knapp dahinter mit 33,9. Zu Rekik habe ich keine Werte, nur Aussagen bspw. von Widmayer, in denen explizit sein Tempo gelobt wird. Dardai scheint auch kein großes Faible für langsame IV zu haben (Langkamp).
Es gibt sicher Argumente gegen die 3er Kette, die Geschwindigkeit zu unserer Innenverteidiger gehört aber nicht dazu.
@Opa: Letztes Jahr haben 8 von 18 Teams 3er Kette gespielt. Es geht auch nicht darum, ob das eine System jetzt besser ist, als das andere, sondern es geht darum im Spiel gegen einen kompakten Gegner taktische Antworten zu haben. Das ist etwas, was wir in dieser Saison nicht haben und was sich insbesondere dann äußert, wenn wir Zuhause gegen Defensive Gegner spielen. Vor ein paar Jahren haben alle 4-2-3-1 gespielt. Wie es bisher immer in der Geschichte des Fußballs war, entwickelt sich hieraus dann etwas neues. Das ist im Moment halt das 5-3-2. Ich habe es als 5-4-1 skizziert, weil ich nicht der große Fan davon bin Ibisevic und Selke zusammen spielen zu lassen. Ich sage nicht, dass es der heilige Gral ist. Aber ich denke es wäre wünschenswert einen wirklichen Plan B in der Tasche zu haben. Denn bisher war es immer so, dass unser Plan B entweder aus hohen Bällen bestand oder aber gar nicht in die Tat umzusetzen war.

Im Übrigen ist es natürlich schon so, dass Hertha situativ die 3er Kette spielt. Speziell in Heimspielen, auch gegen Mainz, war zu sehen, dass sich Lustenberger/Skjelbred zwischen die IV fallen lassen und die Aussenverteidiger sehr hoch schieben. Das Problem war in meinen Augen: Skjelbred und Darida bleiben in der Zentrale relativ wirkungslos, können mit dem Ball offensiv nicht viel anfangen. Plattenhardt und Pekarik stehen zwar hoch, allerdings dort auch relativ bewegungslos im Deckungsschatten. So entwickelt sich dann das gewohnte IV-Torwart-IV Spiel.
Nun kann man drüber streiten ob es so ist, wie Dardai es sagt: „Wir haben nicht die passenden Spieler für die Außenbahn“. Oder ob das besser werden würde, wenn man es mehr trainieren würde, in Testspielen einüben und ohne schiefes destruktiv Dreieck spielen würde.


Bussi
28. Februar 2018 um 9:18  |  640937

oh, hier ohne Bezahlschranke ?
„Das ist doch mal ein nettes Angebot der Telekom: Quasi als Dankeschön für die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen sind alle DEL-Spiele heute live und unverschlüsselt auf http://www.telekomsport.de zu sehen. Auch die Eisbären, die um 19.30 Uhr gegen Meister München spielen.“
vom https://www.bz-berlin.de/berlin-liveticker


Opa
28. Februar 2018 um 9:20  |  640938

eSports „Mega-Betrug“?
Dabei hat Matthias ‚STYLO‘ Hietsch bestimmt „wir sind so, wie wir sind“ geträllert und Wolfgang Holst hat gütig aus dem blauweißen Fußballhimmel zugeschaut. Gibt’s eigentlich schon Zahlen zu der Boomsportabteilung? Können wir mit den Einnahmen Dembélé und Lewandowski holen oder ist das noch im Bereich des „strategischen Defizits“? Zur Not „Krautlenden“ wir uns wieder was, wo das so erfolgreich ist 🙄 Bei solchen Meldungen schwillt mein Blutdruck. Erst das Gelaber, dann einen überteuerten Kredit und nun noch Betrügereien. Zur Strafe müsste man die Verantwortlichen mit dem Kopf in die Erbsensuppe stecken. #puls

Dreier Kette mit Kalou auf der 8?
Jaja, kann man alles so machen. Vielleicht kann ja Augsburg Daruida für deren 3er Kette brauchen? ?


Opa
28. Februar 2018 um 9:34  |  640939

@Jack: Es gibt Teams, die immer mal wieder wechseln. Die Frage ist erstens, ob das wirklich so entscheidend ist und zweitens, ob das unser Team kann. Dardai scheint recht präzise Vorstellungen davon zu haben, wie ein Spiel mit einer „echten“ Dreierkette (also mit 3 IV) auszusehen hat und dazu gehören brutal schnelle und effektive Leute auf den Flügeln, die uns fehlen. Insofern finde ich es fast folgerichtig, dieses Experiment nicht zu wagen. Wir wären, wie ich gestern auch aufgeführt habe, auch nicht die einzige Mannschaft, die damit Probleme haben. Dass man mit einer 4er Kette erfolgreich spielen kann, zeigen Bayern und Leipzig. Unser primäres Problem ist, dass wir auf den 6er/8er Positionen wenig Offensivstärke haben. Schelle ist ein super Balleroberer, aber Ballbehauptung und Raumgewinn finden in seinem Spiel kaum statt. Darida ist auch eher einer für die Raumdeckung. Einzig Maier ist einer, der auch mal vertikal den Ball bewegt und somit seinen Mitspielern die Gelegenheit gibt, sich freizulaufen. Wenn das stabiler funktioniert, kann man auch Experimente mit 3er Kette wagen. Bis dahin halte ich das eher für Gedöns und eine ziemlich philosophische Diskussion.


28. Februar 2018 um 9:46  |  640940

@Opa

Entweder man hat Stylo oder nicht.


Jack Bauer
28. Februar 2018 um 10:13  |  640941

Witzig: Je nachdem was Opa besser in den Kram passt, wird entweder auf die Lolita Presse eingehämmert, oder Dank der Lolita Presse auf den „Mega Betrug“ des E-Sportlers mit dem zugegebenermaßen etwas dümmlichen Nick.
Ich würde es begrüßen, wenn man da mal abwartet, so wie Opa das ja auch gerne mal fordert. Erst recht, wenn man in der Thematik nun so gar nicht drinnen steckt.
Unschön sieht die Sache auf jeden Fall aus. Aber es weiß eben keiner, ob es da Absprachen gab und ob der Herr Stylo das so wollte.


Opa
28. Februar 2018 um 10:58  |  640942

@Jack: Ich freue mich, wenn ich zu Deiner Erheiterung beitragen kann. Wie Dir aber sicher nicht entgangen ist, habe ich den angeblichen „Mega-Betrug“ ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt und mit einem Fragezeichen versehen. Wie deutlich soll ich noch kennzeichnen, dass man den Wahrheitsgehalt der Boulevardberichterstattung mit Vorsicht genießen muss? Dennoch ist diese Berichterstattung nunmal da, es fällt der Name Hertha und das bei einem „Baby“, was eh schon kritisch gesehen wird, weil es abseits des Kerngeschäfts stattfindet. Hertha hat zweimal mit zwielichtigen wie teuren Mechanismen Fremdkapital aufgenommen, u.a. um im Bereich Digitalisierung zu investieren. Wenn der einzig wahrnehmbare Output dabei dann solche Meldungen sind, dann darf, nein, dann MUSS man das hinterfragen, ob man da noch auf dem richtigen Weg ist. Richtig ist, dass ich in der Thematik überhaupt nicht drinstecke. Mein „Gaming“ erstreckt sich weitgehend auf Zeitvertreib am Smartphone mit Kniffel, Jewels und Gehirnjogging. Dennoch nehme ich wahr, dass mein Herzensverein Gelder, die er nicht hat, in nicht unwesentlicher Höhe in diese Sparte investiert und ich keinen Return wahrnehme. Das ist ein Thema, was unabhängig von der Berichterstattung zu sehen ist. Da muss ich auch nicht abwarten, was denn nun am „Mega-Betrug“ dran sein mag.


28. Februar 2018 um 11:03  |  640943

Opa
28. Februar 2018 um 10:58 | 640942

Kleiner Faktencheck:

Von den zwei Anleihen war nur die erste für das digitale Projekt vorgesehen, die zweite ging in das Projekt Kunstrasen.

Ob das nun teuer und zwielichtig erscheint, was kapilendo macht, steht vielleicht ganz woanders. Wenn man sieht, wer dort mittlerweile alles eine Crowd-Finanzierung unterhält, ist es eher ein wachsender Geschäftsbereich.

Muss einem nicht gefallen, dann aber nicht gleich teuer und zwielichtig sein.
Und falls Du jetzt mit fehlender Bankenlizenz kommen möchtest… schaue Dir bitte erst andere „Krautler“ wie fairplad, etc. an.


Opa
28. Februar 2018 um 11:54  |  640946

@Exil, mein geschätzter Faktenhuber:

1. Ich habe nirgendwo behauptet, dass beide Lending-Projekte in die Digitalisierung geflossen sind, beide sind aber unter der Flagge „Projekt Digitalisierungsstrategie“ angepriesen worden. Das Testimonial von Schiller auf der Kapilendo Seite sprach von „digitaler Finanzierung“ und weiter wurde mit einer „digitalen Erfolgsgeschichte“ geworben.

2. Teuer ist es deshalb, weil die „lizenzgebende Bank“ eine über dem üblichen Zinnssatz liegende Gebühr erhebt, aber das weißt Du ja sicher als Leser des Prospekts 😉

3. Zwielichtig finde ich es deshalb, weil Hertha andere Möglichkeiten gehabt hätte, „echtes“ Crowdfunding zu betreiben, z.B. ein Stück echten Hertha-Kunstrasen für die Rasenplatzfinanzierer (analog zu den Mampe Steinhabern) oder eine Erwähnung in einer digitalen „Wall of Fame“. Für beides braucht auch niemand eine Banklizenz. Mit Crowdlending hat man ausgerechnet einen Weg gewählt, vergleichsweise teures Fremdkapital aufzunehmen, bei dem ich den Eindruck nicht loswerde, dass Hertha als Zugpferd für „alte Kumpels“ genutzt werden sollte, was zumindest ich nicht als Aufgabe von Hertha ansehe.


Exberger
28. Februar 2018 um 11:59  |  640947

So ungefähr 9 von 10 Aufstellungen mit Darida, der ist aber gar nicht im Kader!?
Die blogpapis können das Schreiben eigentlich lassen


28. Februar 2018 um 12:08  |  640948

Opa
28. Februar 2018 um 11:54 | 640946

Will ja nicht wirklich einen Finanz-Blog aufmachen, bevor wir hier wieder Sprüche wie „Das ist doch ein Fußball-Blog“ kriegen… aber es gehört ja zu Hertha

Was ist denn teuer für Dich?
Ich musste noch nie einen Unternehmenkredit aufnehmen, kann mir aber vorstellen, dass 2,9% Gebühren bei 24 Monaten Laufzeit ebenso üblich sind wie 0,75% Verwahrentgelt. Gab es einen Prospekt dazu?

Deinen Einwand mit dem Zugpferd kann ich durchaus nachvollziehen und sehe dies ebenso kritisch.


Jack Bauer
28. Februar 2018 um 12:26  |  640949

@Exberger:

Du hast mitbekommen, dass es bei den meisten Aufstellungen um theoretische bestmögliche Aufstellungen in verschiedenen Systemen unabhängig vom Schalke Spiel ging?
Glashaus und so.


Opa
28. Februar 2018 um 12:30  |  640950

@Exil: Du musst das im Gesamtpaket sehen. Die Anleger erhalten 4 % Zinsen, die Bank 2,9 % Gebühren und 0,75 % Entgelt. Macht 7,65 % Zinsen, das ist weitab jedes derzeit „üblichen“ Finanzierungskostenrahmens, zumal Hertha seit dem KKR Einstieg ja eine solide Bonität haben dürfte. Natürlich gibt’s positive Nebeneffekte, das ganze findet in relativ überschaubarem Rahmen statt, das Interesse war riesig und damit ein gewisser Aufmerksamkeits- und Werbeeffekt gegeben. Ob der in Relation zu den dafür aufzuwendenden rund 150.000 € Finanzierungskosten steht, darüber kann man sicher streiten. Mag sein, dass das eine Win-Win-Situation war, aber der „Win“ von Hertha erscheint mir angesichts des Werbewerts des Bundesligisten Hertha doch eher mickrig. Das wiederum passt dann zum bisherigen Output der Digitalisierungsstrategie 😉


28. Februar 2018 um 13:05  |  640952

@opa

Natürlich sehe ich auch die Zinsen, klar.
Mir ist bei Unternehmenskrediten über eine Bank aber nicht klar, welche Kosten neben den Zinsen noch erlaubt sind.
Für uns Privatkonsumenten gibt es ja schließlich keine Bearbeitungsgebühren mehr…


Opa
28. Februar 2018 um 13:42  |  640953

@Exil: Ohne da zu sehr ins Detail gehen zu wollen, aber das beim Crowdlending gewählte Modell ist ja kein klassischer kredit, sondern die Vermittlung eines Drittmittelkredits und für den darf die vermittelnde Bank Gebühren erheben (vgl. Rechtsprechung des BGH zu Gebühren bei Förderdarlehen).


28. Februar 2018 um 14:41  |  640954

@opa

Danke für den Link.
Aber das ist mir schon klar.
Wie gesagt, lass uns das nicht weiter ausführen, sonst landen wir wieder bei „strategischen Defiziten“, etc.. wo doch Aufstellungen am Mittwoch mit 3er-, 4er-, Steuerkette viel sinnvoller sind.


Opa
28. Februar 2018 um 15:00  |  640955

Steuerketten für obenliegende 4er Ketten haben enorme Vorteile gegenüber zahnriemengetriebenen Dreierketten, sofern man keine Ausgleichsgewichte hat 😉

Bin gespannt auf das Spiel gegen Gazprom 04. Die könnten übrigens die Hamburger Uhr übernehmen und mit dem Vermerk „Keine Meisterschale seit“ aufhängen.


28. Februar 2018 um 15:53  |  640956

Ui, Ui, Ui……..
Wer im Glashaus sitzt.


pax.klm
28. Februar 2018 um 16:05  |  640957

WER hat denn WO beim Spiel erste gegen zweite M. im Tor gestanden?
Der Tw der Mannschaft die 15 Buden kassiert hat, gehört der überhaupt noch auf die Reservebank oder doch lieber gleich verkauft?

Und noch wichtiger, warum hat @apo dem @hurdie
nicht nen Freigetränk spendiert damit aus den Beiden nicht Ötzis werden?
Fragen über Fragen und hier wird über Dreierkette schwadroniert, oder?


Opa
28. Februar 2018 um 16:16  |  640958

@Seppel: Aber die Reichsschalker (6 der 7 Gelsenkirchener Meistertitel wurden nicht umsonst in einer Zeit erzielt, in der auch Austria Wien deutscher Meister wurde) waren doch deutlich näher dran als wir und sind jedesmal gescheitert, am besten war der Tag, wo sie schon ein paar Minuten Meister waren und danach nur noch geflennt wurde. Da ist „nüscht“ mit Glashaus.

Anzeige