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Donnerstag, 17.5.2018

Bobic: Du brauchst brutale Gier

(ub) – Die Profis von Hertha BSC verbringen derzeit einige Tage auf Mallorca. Die U19 von Trainer Michael Hartmann bereitet sich auf das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft vor. Erstmals haben sich die Berliner für das Finale qualifiziert. Am 27. Mai geht es in Oberhausen gegen den FC Schalke (Stadion Niederrhein).

In der Morgenpost hatten wir heute Besuch von Fredi Bobic. Der Vorstand Sport von Eintracht Frankfurt warb um die Unterstützung der neutralen Berliner beim DFB-Pokalfinale am Samstag gegen den FC Bayern (Olympiastadion, 20 Uhr).

Fredi Bobic, Vorstand Sport von Eintracht Frankfurt Foto Frank Lehmann

Streitkultur mit Niko Kovac

Im Gegensatz zu mir ist Fredi Bobic Frühaufsteher. Vor dem Date in der Morgenpost-Redaktion war er bereits von 7.30 Uhr an eine Stunde Gast bei 105,5 SPREE-Radio.  War ein ausführliches Gespräch, Ihr lest es in der Freitagsausgabe der Morgenpost. Neben der Streitkultur, die er mit Niko Kovac pflegt, den Frankfurter Chancen im Finale, seinem Unverständnis über Sandro Wagner …  habe ich auch ein paar Fragen mit Hertha-Bezug untergebracht. Fredi Bobic

… gebeten, ob er ein, zwei Tipps für Hertha: So geht es ins Finale …

 Klar, die würde Michael Preetz [Manager von Hertha BSC] gerne wissen. Du musst eine brutale Gier haben und zwar von der ersten Runde an. Jede Runde ist als ein Finale zu sehen. Egal, ob es gegen einen vermeintlich kleinen wie Schweinfurt oder einen großen Gegner wie Schalke geht. Auch hier brauchst du das Quäntchen Glück. Hertha hat ja gefühlt ewige Jahre kein Pokal-Heimspiel gehabt. Wenn du auswärts zu einem großen Bundesligisten gelost wirst, dann scheidest du auch mal aus. Ich habe bei unserer Mannschaft in diesem Jahr unheimlich stark die Gier gespürt. Weil alle, die letztes Jahr dabei waren, unbedingt wieder ins Olympiastadion wollten.

… über Kevin Boateng

Kevin ist wichtig für unsere Mannschaft. Er muss nicht immer der beste Spieler auf dem Platz sein, aber er hat die Persönlichkeit, die Mannschaft in die richtige Richtung zu führen. Er ist integriert und respektiert. Ich glaube so eine Akzeptanz wie bei uns, hat Kevin in Deutschland noch nie erlebt. Für ihn wird es ein sehr emotionales Spiel. Er steht zum ersten Mal im Pokalfinale und dann noch in seiner Geburtsstadt.

Frust über Heimpleite gegen Hertha

… über die 0:3 gegen Hertha am 31. Spieltag

… Das Problem war weniger, dass Niko Kovac uns verlässt, sondern der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das hat mir nicht gefallen. Wir hatten schwere Gegner – gegen Leverkusen, Bayern und Schalke kannst Du verlieren. Das einzige, was wir nicht erwartet hatten, war das 0:3 gegen Hertha … Da wurde ein Elfmeter verschenkt. Wir bekommen drei Schüsse auf unser Tor und verlieren 0:3, wo wir längst den Sieg hätten klar machen müssen. Das Ergebnis ist dann der Grund, ob du in der Liga Siebter oder Achter wirst.

… ob Frankfurt Herthas Innenverteidiger Jordan Torunarigha lotsen will

Die Diskussion gibt es ja länger. Wir kennen den Jungen, der Junge ist spannend. Ich habe das mal mit Michael Preetz besprochen. Hertha will ihn nicht abgeben, damit ist die Sache für mich erledigt.

… seine Meinung zur Stadion-Diskussion in Berlin

Als ehemaliger Herthaner habe ich dazu eine klare Meinung. Ich liebe das Olympiastadion. Wenn es voll ist, hat es einen eigenen Geist, eine eigene Stimmung. Aber für Hertha wäre eine Arena in kleinerer, feinerer Atmosphäre die bessere Lösung. Ich fände es toll, wenn die Verantwortlichen von Hertha es mit der Stadt, mit dem Senat zusammen hinbekommen, im Olympiapark noch ein Fußballstadion zu bauen. Das würde Hertha richtig gut tun, auch den Fans.

Wünsche allen einen guten Abend, Ihr wisst es ja: Relegation von Ober- gegen Unterhaus,  VfL Wolfsburg vs Holstein Kiel (20.30 Uhr, Eurosportplayer).


78
Kommentare

sunny1703
17. Mai 2018 um 19:42  |  652184

Ha!


psi
17. Mai 2018 um 19:50  |  652186

Ho!


ahoi!
17. Mai 2018 um 19:55  |  652187

He!


jenseits
17. Mai 2018 um 19:59  |  652188

Hertha BSC!


ahoi!
17. Mai 2018 um 20:04  |  652191

gerade im eurosport Interview:

extrem sympathischer typ dieser marvin ducksch. sehr reflektiert, lernfähig, weiß wo er her kommt , was den profisport ausmacht. „demütig“ auch jetzt im erfolg. hatte drei ermüdungsbrüche hintereinander – war in dortmund auf dem absoluten abstellgleis, hat sich hoch gearbeitet, ernährung umgestellt, etc, usw.. kompliment


psi
17. Mai 2018 um 20:24  |  652192

Grüße aus dem Urlaub!
Auch wenn ich momentan nichts schreibe, ich lese alles 😊


Solinger
17. Mai 2018 um 20:25  |  652193

Also die DFL hat doch den Schuß nicht mehr gehört. Nicht das die Relegation totaler Schwachsinn ist, (Dritter kann ne geniale Saison noch verkacken, drittletzter kann ne ganze Saison totalen Murks spielen und trotzdem noch drin bleiben) nein jetzt kann es auch nur noch ein erlesener Kreis derer mit Schadenfreude den hoffentlich Aufstieg von Kiel verfolgen. (erlesen heißt, die die bereit sind zwei Sender für Fußball zu bezahlen)

Wenn jetzt noch der Video Schiri total versagt haben wir das komplette Packet der bescheuerten Ideen der DFL in zwei Spielen. Pro Samstag 15:30!


Carsten
17. Mai 2018 um 20:30  |  652194

An alle hier, weiß jemand wo das Relegationsspiel übertragen wird?


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 20:34  |  652195

Der muss den Sikma runternehmen. Der ist völlig von der Rolle, weiss es selber und traut sich auch nichts mehr.


Brehmchen
17. Mai 2018 um 20:35  |  652196

Da gibt es bei mir inzwischen eine einfache Regelung: was ich im Free-TV nicht sehen kann, schaue ich dann halt auch nicht.

Seither mache ich dann entweder was jenseits des Fußballs oder höre das im Radio. Geht auch. Und ich muss zugeben, dass insbesondere der (komplette) 33.Spieltag im Radio ein Genuss war.

Frage in die Runde: Kennt jemand in Schladming das Hotel „Die Barbara“? Ist das weit zum Trainingsplatz? Wie war der Eindruck im Hotel?


ahoi!
17. Mai 2018 um 20:59  |  652197

sorry @carsten, war ne weile „off“. spiel gibt meines wissens nur live per eurosport-player. aber google weiß sowas eigentlich auch. 😉


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 20:59  |  652198

Brehmchen
17. Mai 2018 um 20:35 | 652196

Luxushotel, aber dicht am Trainingsgelände (ca 5 min Fussweg, aber viel dichter geht es kaum).

Keine Planung mit Hertha zu buchen? Da gibt es dann gemeinsame Ausflüge und so…. Gemeinsames Biertrinken, etc.


Inari
17. Mai 2018 um 21:01  |  652199

Die Religation ist echt lahm. Einfach zu unausgeglichen in 4/5 der Duelle.


ahoi!
17. Mai 2018 um 21:01  |  652200

die kieler lassen den wobberern viel zu viel raum.


ahoi!
17. Mai 2018 um 21:04  |  652201

(kaum sage ich es): ausgleich. großartig!


King for a day
17. Mai 2018 um 21:04  |  652202

Geiles Tor


Inari
17. Mai 2018 um 21:05  |  652203

Krasse Aktion aus dem nichts. Slow clap


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 21:07  |  652204

Brehmchen
17. Mai 2018 um 20:35 | 652196

Vorbehalt: Ich weiss nicht, ob es andere Barbaras gibt. Ich gehe von „die Barbara“ in der Nähe vom Aquatic Center aus


Blauer Montag
17. Mai 2018 um 21:11  |  652205

Johannes v.d. Bergh spielt bei Kiel.
Den kenn‘ ich noch von früher. 🙄


Herthapeter
17. Mai 2018 um 21:11  |  652206

Bobic hofft nun auf Unterstützung des berliner Publikums. Für mich waren die frankfurter Anhänger oftmals zu aggro, zu kahlrasiert, zu tätowiert und zu rechtsradikal, als dass ich denen jemals die Däumchen drücken könnte. In häßlicher Erinnerung bleibt auch der Sturm auf offener Straße auf ein berliner Lokal der Herthafans.
Meinetwegen können die Bayern zum 147sten mal diesen Pokal holen, den Frankfurter gönne ich gar nichts, ungeachtet meiner Sympathien für Bobic und ganz besonders für Kovac.


Inari
17. Mai 2018 um 21:11  |  652207

Sehr schlecht verteidigt


Jay
17. Mai 2018 um 21:13  |  652208

Peitz erinnert mich irgendwie an Hegeler.

Auch total überfordert der Mann. Generell greift Kiel einfach zu spät den Ballführer an.

1:2 wäre immernoch ein gutes Ergebnis für Kiel, wenn die so weiter Verteidigen gibts aber noch 2-3 Stück.


moogli
17. Mai 2018 um 21:17  |  652209

Puh! Alba erstmal ne Runde weiter!

Kiel macht das klasse. Schade das Wolfsburg schon wieder führt.

Bin gespannt auf das Bobic Interview morgen.

Schön ist das es bei Herthas Bubis weitergeht. Das wird aber schwer, schätze ich…


Blauer Montag
17. Mai 2018 um 21:48  |  652210

Hegeler Jay?
17. Mai 2018 um 21:13 | 652208

War er nicht der Spieler, der vor einigen Jahren im Hamburger Volksparkstadion die Minuten für den Herthasieg an der Eckfahne von der Uhr spielte? 😉


ahoi!
17. Mai 2018 um 21:59  |  652211

sehr schade!

die wolfsburger spielen das sehr souverän. wenn ich da an unsere relegation damals denke…


Jay
17. Mai 2018 um 21:59  |  652212

Unvergessen, der beste Zeitschinder in der Hertha Historie.


ahoi!
17. Mai 2018 um 22:01  |  652213

der drexler gefällt mir in einigen szenen ausgezeichnet.


ahoi!
17. Mai 2018 um 22:12  |  652214

krass wie die störche jetzt drücken. aber das zweite tor will einfach nicht fallen. 🙁


zippo
17. Mai 2018 um 22:29  |  652215

das ist wirklich guter fussball den die Kieler spielen und sie hatten chancen für mindestens 5 tore. schade, aber 2-0 zuhause reicht..


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 22:33  |  652216

Wäre der Trainer von Kiel nicht etwas für unser Offensivkompetenzteam?


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 22:36  |  652217

moogli
17. Mai 2018 um 21:17 | 652209

OT,
ja puh, aber die gefallen mir nicht. Scheinen etwas leer zu sein, nicht mehr die Power in der Saison. Und unsere Center sind halt nur Durchschnitt.

Wird schwer. Zum Glück bin ich dann in Thailand und muss es nicht ansehen 😉


ahoi!
17. Mai 2018 um 22:39  |  652218

ach hurdie (22:33)…


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 22:48  |  652219

ahoi!
17. Mai 2018 um 22:39 | 652218

Hast recht, hätte ich mir sparen können 😉


ahoi!
17. Mai 2018 um 22:55  |  652220

der anfang lässt in der tat einen guten offensiven ball spielen. aber defensiv sah das manchmal überaus löchrig aus (vor allen im zentralen defensiven mittelfeld). oft waren die kieler auch zu weit weg vom mann. laut anfang waren das vor allem startschwierigkeiten seiner spieler, sich an technik und tempo des erstligisten zu gewöhnen. von den kielern haben ja einige bis vor knapp einem jahr noch dritte liga gespielt.


17. Mai 2018 um 22:58  |  652221

Jap, in der Tat: Kiel hat allen Fussball- Skeptikern heute vor Augen geführt, was gemeint ist, wenn man vom offensiven Spiel spricht..und damit das offensive Denken meint. Eine Wohltat, die Analyse nach dem Spiel…die Anfang und Sammer da boten.


17. Mai 2018 um 22:58  |  652222

@ahoi.,du warst schneller..


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 23:03  |  652223

Sie haben 3:1 verloren.


17. Mai 2018 um 23:09  |  652224

DaWa 087 – Immer rein in den Wurzelkanal

Mit zwei derben Klatschen endet für Hertha die Saison 2017/18. Die Mannschaft verliert 3:1 in Hannover und kassiert ein 6:2 in Berlin.

Da uns das Gespräch über diese beiden Spiele nicht viel Freude bereitet, reden wir mehr über andere, schönere Sachen: Neuzugänge, aktuelles in Sachen Stadion und, natürlich, über unsere goldenen U19ers. In die sind wir nämlich ein klein wenig verliebt.

Zwischendurch schweifen wir ab.


pax.klm
17. Mai 2018 um 23:16  |  652225

hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 23:03 | 652223
So isses, und nun?
Was bedeutet dies für Hertha?
Erstmal, richtige Ergebnisse sind wichtiger und wenn dann noch die Gier dazu kommt, es spektakulär wird weil auch viele eigene Tore und vielleicht
mal nen Titelchen dazu käme, das Oly wäre voll und alle Welt würde Hertha beneiden… Aber wenn und aber diese Kette….


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 23:37  |  652226

pax.klm
17. Mai 2018 um 23:16 | 652225

Aber du kennst mich doch! Du kennst meine Meinung!

Auf die BL bezogen: Ergebnisse sind wichtig, um drin zu bleiben.
Dass Hertha mit schönerem, aber erfolgloserem Fussball das Stadion füllen würde, ist angesichts der Entwicklung der Zuschauerzahlen über Jahrzehnte ein Gerücht, um nicht zu sagen falsch!

Die Zuschauerzahlen sind immer am höchsten, wenn Hertha aus der 2. Liga aufgestiegen ist. Das kann das Ziel nicht sein.


Stiller
17. Mai 2018 um 23:47  |  652227

Wenn jemand offensiv spielt und 3:1 auf des Gegners Platz verliert: ist das schlechter als wenn jemand, dessen Stärke die Defensive ist, zu Hause 2:6 untergeht? Und wie will man denn eine solche Niederlage im Rückspiel kompensieren, wenn nicht offensiv?

Ich denke: wenn der VfL in Kiel hinten liegt, kann er dort auch ’ne Packung bekommen. (Geht Anfang nicht nach Köln?)

Jedenfalls hat Kiel gezeigt, dass es in kurzer Zeit viel gelernt hat. Ich würde mich über einen Aufstieg sehr freuen, auch wenn er auf dem Papier unrealistisch ist. Noch unrealistischer wäre im Aufstiegsfall aber ein Verbleib in der 1. Liga.


hurdiegerdie
17. Mai 2018 um 23:56  |  652228

Stiller
17. Mai 2018 um 23:47 | 652227

Was soll das aussagen? Dass sie mit iher Offensive 5:2 im Rückspiel gewinnen?

Ds 2:6 war doch das beste Beispiel, dass sinnlose Offensivaufstellung aber nun gar nichts brint.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 0:04  |  652229

Für mich ist es interessant, dass man bei eine 3:1 Niederlage den schönen Fussball des Unterlegenen lobt.

Ich habe gute verlorene Spiele von Hertha gesehen, wo es dafür kein Lob gab.

Vielleicht ist es einfacher, guten Offensivfussball bei anderen zu loben, wenn sie verlieren.


ahoi!
18. Mai 2018 um 0:11  |  652230

@hurdie um 23:56. stümmt. aber die betonung liegt hier auf „sinnlos“. denn die automatismen, die eine offensive aufstellung (wie die gegen leipzig) auch rechtfertigen und sinnvoll machen würden, sucht man bei hertha unter dardai leider oft vergebens.


ahoi!
18. Mai 2018 um 0:17  |  652231

die außenverteidiger von kiel haben mich heute übrigens zuweilen daran erinnert, dass wir klünter verpflichtet haben. hinter dem sind (in köln) bei etlichen offensiven ausflügen oft ähnliche löcher entstanden. 😉


Stiller
18. Mai 2018 um 0:20  |  652232

@hurdie, Du hast doch festgestellt, dass Kiel 3:1 verloren hat, nachdem andere deren Offensivfußball gelobt hatten. 3 Kommentare später suggerierst Du das Gegenteil?

Du hast übrigens nicht festgestellt, dass unsere Defensivkünstler (da stand ja keine neue Mannschaft auf dem Platz) zu Hause(!) mit 2:6 untergegangen ist.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 0:36  |  652233

Stiller
18. Mai 2018 um 0:20 | 652232

@hurdie, Du hast doch festgestellt, dass Kiel 3:1 verloren hat, nachdem andere deren Offensivfußball gelobt hatten. 3 Kommentare später suggerierst Du das Gegenteil?

——-

An welcher Stelle suggeriere ich das Gegenteil?
Kiel hat immer noch 1:3 verloren.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 0:49  |  652234

ahoi!
18. Mai 2018 um 0:11 | 652230

Absolut einverstanden. Denn die Automatismen, die man von Hertha offensiv erwartet, kann die Qualität in der Mannschaft gar nicht bringen.

Und ich denke, genau das wollte Dradai in einem belanglosen Spiel für Hertha zeigen.
Irgendwie jetzt ein 2:6 in einem Spiel, in dem es für Hertha um gar nichts und für Leipzig um viel ging, als Gradmesser für irgendentwas zu bringen, wie es Stiller versucht, geht mir wirklich an jeder Überlegung für die nächste Saison vorbei.


coconut
18. Mai 2018 um 1:11  |  652235

@ ahoi! 18. Mai 2018 um 0:11 | 652230
Zitat:
„@hurdie um 23:56. stümmt. aber die betonung liegt hier auf „sinnlos“. “

Richtig. Denn de-facto war es (mal wieder, wie schon gegen BMG) eher ein 4-2-4. Völlig blödsinnig, das MF derart preiszugeben. Dann aber erzählen, das man eben so offensiv nicht kann und deshalb defensiv spielen müsse. Bullshit und ein Armutszeugnis, was sich Dardai da selber ausstellt….
…übrigens haben die offensiv ausgerichteten Leipziger mit 6:2 gewonnen…. 😛
Aber weiter mit Hertha.
Geht das genauso weiter, besteht die Gefahr zur Saison 19/20 zB. einen Selke und/oder Lazaro zu verlieren. Denn ich kann mir nicht vorstellen, das diesen dieser „Fußball“ Spaß macht. Genau das ist es aber was bei Hertha fehlt. Die Leichtigkeit und die Spielfreude. Da wird Fußball gearbeitet aber nicht gespielt.
Das dem so ist, hat man Dardai zu verdanken. Wenn ein Lusti, wie einst bei Schalke, es wagt nach vorn zu gehen und dann den Ball verliert, wird er hinterher an der öffentlichen Pranger gestellt (da hat er nichts zu suchen). Ganz schlechter Stil. Daher verwundern mich die vielen Rückpässe, selbst wenn es deutlich bessere Optionen gibt, schon lange nicht mehr.
Ich mache keinen Hehl daraus, das Dardai für mich die Inkarnation der Destruktive im Fußball ist.
Man geht auf das Feld um nicht zu verlieren, aber nicht um zu gewinnen. DAS ist der Punkt.
Unter diesem Aspekt wird es schwierig, wenn/falls dir dann die besten Offensivkräfte davon laufen sollten, etwas „für die Zukunft aufzubauen“. Wird eh spannend, wie es aussieht, wenn der alte Mann Kalou nicht mehr da ist…..
Mit dem derzeitigen Fußball werden wir dann mit Glück 14-15er?

PS:
Übrigens @hurdie
Hertha hatte sensationelle Zuschauerzahlen als man mit Favre „um die Meisterschaft mitspielte“
zB. 60K gegen Bochum…..und da war man mitnichten gerade aufgestiegen. Kurz und gut Leistung rechnet sich…..dröges Mittelfeld hingegen nicht.

@ hurdiegerdie 18. Mai 2018 um 0:49 | 652234
Zitat:
„ahoi!
18. Mai 2018 um 0:11 | 652230

Absolut einverstanden. Denn die Automatismen, die man von Hertha offensiv erwartet, kann die Qualität in der Mannschaft gar nicht bringen. “

Sorry, aber das ist doch „Quatsch mit Soße“.
Du meinst also, das Kiel über bessere (offensive) Spieler verfügt als Hertha? Du weist schon noch, wie Hertha sich zu einem 0:0 im Oly mühte und wie viel Dusel man in Wolfsburg hatte?
Das ist doch Absurd, zu behauten, es fehle nur an Qualität bei den Spielern um offensiver spielen zu können. Wenn es an Qualität fehlt, dann auf der Trainerbank.
Übrigens erwartet niemand ein offensives Feuerwerk mit 30:3 Torschüssen, aber eben auch keine gefühlten 100 Rückpässe und Destruktive bis zum Erbrechen. Hertha ist wohl mal wieder das Team mit den wenigsten heraus gespielten Torchancen, den wenigsten Torschüssen usw.
Das dann der geneigte Zuschauer sich sagt, macht mal ruhig aber ohne mich, ich bleibe zuhause, kann doch keinen mehr verwundern. Nur scheint man sich bei Hertha weiterhin dieser simplen Tatsache zu verschließen. Dabei kann man überall bei sehr vielen Kommentaren, egal wo, lesen. Das Spiel der Hertha wird als langweilig empfunden und das ist es leider auch.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 1:35  |  652236

coconut
18. Mai 2018 um 1:11 | 652235

Aber ich war doch der erste, der bereits vor dem Spiel gegen Gladbach, das 4-4-2 als Unsinn hingestellt hat. Damals sagte man mir, es hätte nicht am 4-4-2 gelegen, sondern die Gegentore hätten mit etwas anderem zu tun gehabt. Ich bin genau dafür kritisiert worden, das 4-4-2 gegen Gladbach falsch zu finden.

Irgendwie werden immer wechselnde Positionen bezogen, je nachdem, wie es passt. Ich bin völlig einverstanden, dass das 4-4-2 a) Hertha nicht kann, b) gegen Gladbach Unsinn war und c) gerade gegen Leipzig Unsinn war. Aber es wird doch immer wieder gefordert, obwohl Hertha das gar nicht spielen kann. Nur, weil man doch offensiver spielen muss. Wo ist denn der Beleg für mehr Erfolg mit offensiverer Spielweise? Gladbach, Leipzig?

Die sensationellen Zuschauerzahlen bei Favre lagen in etwa bei jenen nach einem Aufstieg aus der 2. Bundesliga, um die 52k. Keine Frage, wenn Hertha ganz oben mitspielt, kommen ein paar Zuschauer mehr, aber es wird nie viel mehr als etwa 52k und liegt in der Regel um 47 bis 50.
Das Argument, man müsse nur besser spielen, und das Stadion würde voll, stimmen ja nicht mal in einer Saison, wo man bis zum 25. Spieltag auf Platz 1 stand.

„Quatsch mit Sosse“. Nein, ich glaube nicht, dass Kiel über bessere Offensivspieler verfügt. Wie ich sagte, sie haben 3:1 verloren (wie spielte Hertha nochmal gegen Wolfsburg?).

Und es ist in der Tat mein Hauptpunkt: ich glaube meine, dass es Hertha genau an der Qualität fehlt, offensiver zu spielen. Täte sie es, hätten wir Probleme, die Klasse zu halten, was wir glücklicherweise – wegen der gesunden Einschätzung unseres Trainers – nicht haben.


coconut
18. Mai 2018 um 2:28  |  652237

@hurdie
#4-4-2
WENN Hertha ein 4-4-2 gespielt hätte…..hat man aber nicht.
Genau wie gegen BMG war es ein 4-2-4, denn weder Kalou noch Leckie/Esswein haben das, was man als MF-Spieler in einem 4-4-2 braucht. Die sind eher Stürmer.

#Zuschauer
Ich wollte nur darauf hinweisen, das man auch anders mehr Zuschauer haben kann, als gerade aufgestiegen zu sein.

#Offensiver spielen
Das Kiel verloren hat lag an ihrem offensiverem Spiel?
Nö, das lag an schwachen AV und zu wenig Aggressivität in den Zweikämpfen. Das ein 2. Ligist sich da erst einmal schwerer tut, ist nicht so selten. Ich meine im Rückspiel hat Kiel noch alle Chancen. Warte mal ab, was passiert, sollten die in Führung gehen….
Dennoch bleibt es dabei, das selbst Kiel offensiver agieren kann und die Qualität der offensiven Spieler ist gewiss nicht so hoch wie bei Hertha.
Genau das hast du aber als Begründung angeführt, das es da an Qualität fehlen würde und man deshalb nicht offensiver spielen könne. Das stimmt definitiv nicht. Völlig unabhängig, ob Kiel da heute verloren hat.
Deine Argumentation sieht dann wie aus, sollte Kiel das Rückspiel gewinnen?
Das hat Hertha diese Saison gegen WOB nicht geschafft… 😉

Aber nochmal:
Keiner erwartet Harakiri-Fußball, aber ebenso wenig einschläferndes Ball Geschiebe ohne Feuer und Lust am Gewinnen.
Das Problem ist Dardai, der das nicht vermitteln kann. Ich sehe derzeit auch nicht das geringste Anzeichen dafür, das sich das zur kommenden Saison ändern wird.
System hin oder her, das ist keine Lösung!
Die Spielidee ist Mist und bringt kaum noch erfolge, da sich nunmehr herumgesprochen hat:
Überlasse Hertha den Ball, die können damit eh nichts anfangen. Dann warte auf einfache Fehler (die kommen ganz sicher) und die musst du dann „nur“ ausnutzen und schon sind dir 3 Punkte sicher…..

Hinzu kommt, Neuzugänge wird es eher auch nicht da geben, wo sie eher nötig wären (OMF). Also immer weiter so, bis man sich mit diesem drögen Ballgeschiebe ins Abstiegsdrittel geschoben hat. Dann könnte es aber zu spät sein.

Vorfreude auf die neue Saison?
Bisher kein bisschen.

Gute Nacht @all


18. Mai 2018 um 4:59  |  652239

also..ich weiss nicht, ob @hurdi das Spiel gesehen hat oder „nur so“, „prinzipiell“ über das Spiel schreibt.
Keine Ahnung. Wer aber das Spiel und den Kommentar des Kieler Trainers vernommen hat, weiss: mindestens der Trainer sieht es so, dass man die erste Stunde nicht den Fussball gespielt hat, den man sonst immer spiele Grund dafür war, dass seine Mannschaft die paar Prozente mehr an Tempo , Athmosphäre etc, die gegen einen Gegner mit deutlich höherer individueller Klasse , als sie gewohnt sind zu spielen..erst mal annehmen mussten, sich daran erst mal anpassen mussten. Je mehr sie dann zu ihrem normalem Spiel fanden ( mit Ball und zielgerichtet), je besser wurde es und desto mehr klare Chancen erarbeiteten sie sich.- So fasse ich seine Sätze mal zusammen
Wolfsburg beherrschte Kiel ne gute Stunde. Die Tore gegen Kiel fielen nicht, weil sie zu offensiv spielten, sondern weil sie „zu viel lange Bälle spielten, nervös waren“( TRainer Anfang)
Das waren für mich z.T. naive Fehler. Typisch, wenn Zweitligisten gegen Erstligisten spielen.(.und Wolfsburg ist für mich potentiell auch noch ein recht guter Erstligist, der sich seit 2-3 Wochen etwas gefangen zu haben scheint)
Der Trainer bemängelte also, dass seine Mannschaft nicht mutiger und selbstbewusster auftrat, nicht genug „Fussball spielte“
Und Sammer so?
Sammer meinte: „Ja, die du kannst (prinzipiell) so ein Spiel natürlich auch verlieren, wenn du offensv rangehst..aber du wirst als Kiel mit einem Defensivstil auch nicht Dritter“
Das fand ich bemerkenswert. Und geht mir runter wie Öl..weil ich das gerne zu 2/3 aller deutschen Bundesligisten sagen würde..
Dass Kiel 1:3 vrloren hat, spielt für mich keine Rolle. Warum?- weil sie natürlich alles waren, nur nicht der Favorit..? Und mit reiner , ungewohnter Mauertaktik ( was sie seit über 30 Spielen nicht gemacht haben..)..vermutlich kein besseres Ergebnis erzielt hätten
Die Rede vom Ergebnissport..ist mir seit Jahren schon ein echter Zankapfel.- Als wenn es nur die Wahl zwischen Harakiri und Mauern gäbe..?
Da sträuben sich mir als Ex-Fussballer , der mehr über Technik und Tempo kam, alle Nackenhaare. Mag sein , dass Torwarte oder Vorstopper alter Schule, anders über Fussball denken.- Könnte das ein Kriterium , für die Polarisierung bei diesem Thema , seit Jahrzehnten schon, sein?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Mai 2018 um 7:55  |  652241

@FrediBobic

zu Besuch in der Morgenpost – über Sandro Wagner („hätte besser noch drei-, viermal drüber geschlafen“), Trainer-Scouting, auch wenn man einen Trainer unter Vertrag hat, Uli Hoeneß, die Streitkultur mit Niko Kovac, einige Hertha-Abschweifungen und warum er „Europa in jedem Fall nicht abschenken wird“ – Achtung: xxl-Länge – Die Magie des Pokalfinales – hier


elaine
18. Mai 2018 um 8:01  |  652242

Kiel ist hat in einer ziemlich schwachen Saison der gesamte 2. Liga mit 10 Punkten weniger, als der letztjährige Dritte den Relegationsplatz erreicht und im ersten Spiel 3:1 verloren
Ich habe nur den Anfang gesehen und da waren sie hoffnungslos unterlegen
Scheinbar haben sie in den letzen Minuten ein Offensivfeuerwerk abgebrannt, was zu nichts geführt hat
Schon vor dem Spiel wurde gesagt Kiel hätte nichts zu verlieren und so war es die gesamte Saison über
Der Aufstieg käme eher zu früh
Aus dieser Situation heraus kann der Trainer natürlich frei agieren.

Ob deren Trainer dies noch in der Bundesliga machen würde, bei einem Verein, der auf das Verbleiben in Bundesliga angewiesen ist, weil er sich im Umbruch befindet und auf junge Spieler aus der eigenen Jugend setzt, müsste erst bewiesen werden

aber du wirst als Kiel mit einem Defensivstil auch nicht Dritter“

Sammer kann dies natürlich sagen, der ist kein Bundesligatrainer und braucht auch nicht dafür her halten, wenn seine Mannschaft bei Offensivfußball 6:2 gegen stärkere Mannschaften verliert,
dass dieses Spiel nun hier als Beispiel heran gezogen wird, zeigt doch deutlich, wie Hertha zerfleddert werden würde, wenn sie mit einem solchen Spielstiel absteigen würden.


HerthaBarca
18. Mai 2018 um 8:39  |  652243

Ich bin da absolut bei @elaine!
Da werden Einzelbeispiele gegenübergestellt, die einen völlig anderen Kontext haben – zB gestern Kiel vs unser letztes Heimspiel – bei Kiel ist es ein Endspiel. Mir wird von einigen hier, viel zu wenig das Gesamtbild betrachtet – die Entwicklung, die gerade dabei ist zu entstehen, die Änderung des Managements bezüglich unserer Philosophie – die meiner Meinung nach jetzt anfängt die ersten Früchte zu tragen. Unser Nachwuchs wird immer stärker eingebunden, wir bekommen junge entwicklungsfähige Spieler, weil sie sehen, dass sie eingesetzt und entwickelt werden!

Wir haben sicherlich keine herausragende Saison gespielt – jedoch eine angstfreie und entspannte!

Mein persönliches Fazit:
Die Basis für den nächsten Schritt sehe ich positiv!


Susch
18. Mai 2018 um 8:39  |  652244

Hertha hat also 6:2 verloren weil sie Offensiv gespielt haben?
Ich habe keine offensive Hertha gesehen.
Sah mehr aus wie ein zusammengewürfelter Haufen der ohne Sinn und Verstand auf den Platz geschickt wurde.


Seppel
18. Mai 2018 um 8:57  |  652245

@ hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 0:49 | 652234

ahoi!
18. Mai 2018 um 0:11 | 652230

Absolut einverstanden. Denn die Automatismen, die man von Hertha offensiv erwartet, kann die Qualität in der Mannschaft gar nicht bringen.
————
Antwort:
Da gibt es mindestens zwei Möglichkeiten gegen zu argumentieren.
1. Halte ich das für falsch. So schlecht ist unsere Mannschaft nicht!
2. Es fehlt ihr ,nach meiner Meinung, nur der entsprechend eingeübte Plan.

—————

Und ich denke, genau das wollte Dradai in einem belanglosen Spiel für Hertha zeigen.
—————
Antwort:
Wenn dem so war, will ich sofort mein Eintrittsgeld wieder und Entschädigung dazu! Will sagen, Quatsch!!!!
—————
Irgendwie jetzt ein 2:6 in einem Spiel, in dem es für Hertha um gar nichts und für Leipzig um viel ging, als Gradmesser für irgendentwas zu bringen, wie es Stiller versucht, geht mir wirklich an jeder Überlegung für die nächste Saison vorbei.
—————
Antwort:
Gehen wir nun einmal davon aus, du hättest im ersten Abschnitt recht, dann sollte das sehr wohl ein Gradmesser für die nächste Saison sein, mindestens oder eher eine Bedarfsermittlung! Welche Spielertypen brauchen wir noch?


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 9:19  |  652246

apollinaris
18. Mai 2018 um 4:59 | 652239

also..ich weiss nicht, ob @hurdi das Spiel gesehen hat oder „nur so“, „prinzipiell“ über das Spiel schreibt.

Für was ist denn das ein Argument? Falls du es verpasst haben solltest, es geht um Herthas Offensivspiel und meinem Verständnis, das einige meinen könnten, man könne von Kiels Offensivspiel lernen.

Keine Ahnung, warum du mich jetzt wieder benützt, um Aussagen zu treffen, die mit dem, was ich geschrieben habe, aber auch gar nichts zu tun haben.


Plumpe71
18. Mai 2018 um 9:35  |  652251

Die fehlende Qualität bei Hertha um offensiver zu spielen ist nicht das Problem des Kaders, das sitzt bzw. steht woanders.

Ich halte jede Wette, dass ein entsprechender Trainer mit exakt dem gleichen Personal deutlich anderen Fußball spielen lässt und zwar ohne die defensive Grundordnung zu verlieren und naiv ohne Absicherung nur sein Heil in der Offensive zu suchen. Nach beiden Ab- und Aufstiegen wurde danach so langsam das Personal fast vollständig ausgetauscht und Spieler, die von ihrem Leistungsvermögen eher bessere Zweitligaspieler als Erstligakicker sind, haben wir nicht mehr, der Kader wurde deutlich aufgewertet und die derzeitige Spielweise soll alternativlos sein, ganz sicher nicht. Spaß macht es schon lange nicht mehr und was der Vergleich mit der gestrigen Relepartie soll, erschließt sich mir nicht.

Wolfsburg war erwartungsgemäß durch die Bank besser besetzt , und 70 Minuten einfach galliger, gewillter, das deutlich höhere Spieltempo , die oftmals viel zu großen Abstände in den Mannschaftsteilen von Kiel, dazu ein etwas bräsiges Zweikampfverhalten ( Stichwort , geistige Frische ) , der Kieler Trainer hat es doch recht klar zum Ausdruck gebracht. Mehr als gelegentliche Entlastung ohne wirklich zwingend zu werden, kam von Kiel lange nicht, Erst als Wolfsburg mit einem vermeintlich sicheren 3:1 Stand zurückschaltete, kam Kiel auf und Wolfsburg hat das in der Schlußphase recht fahrlässig gespielt, in der ersten HZ haben sie selbst versäumt zeitig auf 2:0, 3:0 zu stellen, mit Pech und etwas mehr Konsequenz im Abschluß bei Kiel und das Spiel endet 3:3, aber wie gesagt, was das mit Hertha zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Ich meine aber zumindest in Ansätzen das “ Problem “ bei Preetz zu verstehen, fußballerisch dürfte ihn das ebensowenig schmecken wie vielen Fans , besonders die daheim gebliebenen.

Als Verantwortungsträger eines Unternehmens wird er sich möglicherweise denken, halte ich den Trainer und damit den derzeitigen Status Quo , halte ich die Spielklasse Bundesliga. Würde nach Saisonende ein Wechsel auf der Position vorgenommen, um den Verein weiter zu entwickeln, kann eine “ falsche“ Trainerwahl die letzten harmonischen Jahre frei von Abstiegssorgen , schnell vergessen machen, sicher irgendwo eine Zwickmühle. Fußballerisch kann das dem GF Sport nicht gefallen, da bin ich mir recht sicher, kennt er aus aktiven Zeiten auch anders. Der Verlust eines Spielers wie Weiser ist kein Zufall und ich sehe tatsächlich auch die Gefahr , dass Spieler wie Lazaro und Selke hier nicht ewig versauern wollen , ohne dass der Verein sportliche Perpektiven baut und den Spielern aufzeigt. Als reiner Ausbildungsverein, der eigene Talente an die erste Elf heranführt, diese aber bei entsprechender positiver Entwicklung kaum lange halten kann ohne diese Perspektive, ist es für mich nur eine Frage der Zeit , dass der Verein eine weitere Spielzeit im Unterhaus einplanen kann.


Jack Bauer
18. Mai 2018 um 9:36  |  652253

Ich fand Kiels Auftreten gestern sehr ansprechend. Ja, sie standen hinten über weite Strecken sehr offen. Aber man darf da auch nicht vergessen, dass das eben größtenteils Spieler sind, die von der individuellen Qualität irgendwo zwischen zweiter und dritter Liga angesiedelt sind. Oder möchte hier jemand van den Bergh zurück? Nicht zu vergessen treffen sie das erste mal seit Ewigkeiten (hab jetzt nicht jede Kieler Pokalbegegnung auf dem Schirm) auf einen Gegner mit der individuellen Qualität, die Wolfsburg hat, da brauchst du natürlich auch Zeit, um dich zu adaptieren.
Mir gefällt Anfangs Philosophie: „Wenn wir unseren Stil durchziehen und es am Ende nicht reicht, dann kann ich damit leben.“
Die Laufwege in der Offensive, die Pässe in die Zwischenräume, das war sehr schön anzusehen und ist bei diesem Kader aller Ehren Wert. Am Ende war das 3:1 für Wolfsburg glücklich und der individuellen Qualität der Spieler geschuldet, sicher nicht der Spielidee. Wir werden dann sehen, was Anfang mit Köln, wo er sicher eine höhere individuelle Qualität vorfinden wird, anstellen wird.

Und zum Leipzig Spiel. Ich würde da gar keine Vergleiche anstellen. Aber eines möchte ich schon festhalten: Wenn Dardai ein Spiel nach allen Regeln der Kunst vercoacht, dann soll er bitte am Ende nicht den Anschein erwecken, dass er sich ja nur den Wünschen von Fans und Medien gebeugt hat und es so halt aussieht, wenn Hertha BSC offensiv spielt.
Niemand hat ein Harakiri System ohne kreatives Mittelfeld mit Ibisevic UND Selke UND Kalou gefordert. Also bitte die Kirche im Dorf lassen. Dardai erzählt breit, wie wichtig es ihm ist, dass die Fans mit einem guten Gefühl in die Pause gehen, er erzählt, dass ihm die Duelle gegen Leipzig schon seit der Jugend wichtig sind usw. Dann vercoacht er es. Okay, kann passieren. Aber bitte nicht sich hinstellen und sagen „I told you so“. Letztes Jahr war Torunarigha schuld, dieses Jahr die Fans, weil sie offensiv-Fußball sehen wollen… Ich sehe ja viel positives an Dardai, die Stabilisierung, die Einbindung der Jugend, ich mag auch grundsätzlich seine Art… Aber es gibt eben auch Dinge, die kritisiert werden können, ohne dass man gleich das Gesamtgebilde in Frage stellt. Ja, es gibt einige, die der Meinung sind, dass Dardai sofort weg muss und jeder Trainer, der zwei vernünftige Spiele vorzuweisen hat besser ist – das ist natürlich Schwachsinn. Aber genauso schwachsinnig ist es in meinen Augen jede Kritik ins Lächerliche zu ziehen und nur irgendwelche Running-Gags über Offensiv-Trainer oder sonstiges zu bringen.
Es gibt auch Running-Gags außerhalb der Hertha-Blase… „Am Samstag spielt Hertha-Augsburg… dann weiß ich auf jeden Fall, welches Spiel ich mir nicht angucke.“


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 9:43  |  652254

Seppel
18. Mai 2018 um 8:57 | 652245

Wenn Hertha so gut ist und nur einen Plan einüben muss, warum solllten wir dann neue Spieler verpflichten? Dann brauchen wir doch nur einen anderen Trainer und üben, üben, üben.

———-

Es ist doch etwas völlig anderes in der 2. Liga um den Aufstieg zu spielen, als in der 1. Liga (wohin wollte man denn da aufsteigen) um Platz 3.

Meint denn wirklich jemand, wenn Hertha nur offensiver spielte, würden sie 3. werden können?


Seppel
18. Mai 2018 um 9:50  |  652255

@Hurdigerdie
Ganz ehrlich? Du bist schon derart verrannt in deinen Gedanken, dass du selbst beim lesen und verstehen schon Fehler machst.
Was ich meinte ist doch etwas ganz anderes, ich gehe nur auf deine Worte ein.
Entweder hast du Recht und die Qualität des Kaders gibt es nicht her.
Was ICH NICHT glaube!
Oder der Kader gibt es her und wir brauchen jemand der das mit dem vorhandenen Kader übt, (einen neuen Übungsleiter?) der das kann.
Unabhängig davon, liegt es in der Natur der Sache (Profifußball im Besonderen!) ständig den Kader mit noch besseren Spielern zu verbessern!
.
ACHTUNG PROVOKATION!
Vielleicht wäre es Perlen vor die Säue werfen gleich, dem jetzigen Trainer qualitativ noch bessere Spieler zur Verfügung zu stellen?


jenseits
18. Mai 2018 um 10:17  |  652261

Wenn wir mit unserer Mannschaft nur Fußball verhindern, aber nicht spielen können, weil sie dazu nicht die Qualität hat, dann liegt es halt nicht am Trainer, sondern an Preetz, der jene zusammengestellt hat.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 10:30  |  652264

Seppel
18. Mai 2018 um 9:50 | 652255

Wieso verrannt? Ich habe dich doch genau so verstanden. Wir brauchen einen neuen Trainer, denn der Kader ist so gut, dass es nur am Trainer liegt, dass wir nicht besser spielen.


Oliver B.
18. Mai 2018 um 10:32  |  652266

hallo allerseits,
ich bin überrascht, dass es doch reichlich Kritik an der palschen antifußball-Taktik gibt, wo mir doch schon pal-bashing vorgeworfen wurde.
teilweise sehr passend beschrieben und formuliert.
wir haben eine durchaus gute Mannschaft, auch mit offensivqualität.
diese muss den spielern vermittelt und zum entsprechenden spiel, (vllt. nicht gerade gegen die besten offensivmannschaften) zum Einsatz kommen. es kann nicht sein, dass von zwei möglichen anspielstationen grundsätzlich die Nach hinten gewählt wird, das ist kein zufall!
mal sehen wie lange sich ein selke noch den a… aufreist und bei uns bleiben will, wenn er nicht schon bereut hat….


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 10:37  |  652269

@jenseits

Bei einigen Fußballvereinen soll es vorkommen, dass der Manager auf Anforderungsprofile des Trainers hin einkauft…
Die Verpflichtung der „Leichtathleten“ Esswein, Leckie oder aktuell Klünter(„Wir brauchen Geschwindigkeit“) kann nicht allein auf Preetz‘ Mist gewachsen sein…


jenseits
18. Mai 2018 um 10:48  |  652279

@Exil

Eine weitere Möglichkeit. Dann würde Dardai gezielt oder versehentlich Spieler verpflichten lassen, die seinen „eigentlichen“ Plan und seine Vorstellungen, die er vermitteln möchte, nicht umsetzen können.


Oliver B.
18. Mai 2018 um 10:49  |  652281

„ein Kernproblem ist schon, dass man in der Bundesliga immer gegen den ball arbeiten will. aber die frage ist, was passiert, wenn ich den ball habe?“
zitat jogi Löw
das euro finale wurde hier garnicht erwähnt.
ich fand bemerkenswert (unabhängig von Qualität und Geld), wie sich zwei Teams trotz doppel- und dreifachbelastung, mehr ligaspielen (38), teilweise hohen alters, die llunge aus dem hals rannten.
egal welcher Spielstand, welche Spielminute, welche spielsituation, es ging von beiden seiten nur in eine Richtung.
klar, das war ein finale, aber selbst die spiele in der gruppenphase wurde voll engagiert durchgezogen, halbe flamme kennen die wohl eh nicht….


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 10:53  |  652285

@jenseits

So sieht es aus.
Seit Luhukay wird Geschwindigkeit verlangt. Stocker war der erste, wo es hieß, der kann das… Ergebnis bekannt. Da muss man dann auch das Scouting hinterfragen, denn nur anhand von YouTube-Videos werden die sicherlich nicht geholt.
Es gab hier mal einen, der konnte ja einen Spieler nach zwei Minuten bewerten(Running Gag, sorry)
Für mich wäre interessant, ob die Maxime noch gilt, dass Spieler nur geholt werden, wenn Übereinkunft zwischen Manager und Trainer herrscht.
Man denke hier an die Debatte im Frühjahr 2015, wo sich zwei nicht einig wurden.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 11:16  |  652292

Oliver B.
18. Mai 2018 um 10:32 | 652266

Natürlich gibt es hier einige, die heftige Kritik an Dardai haben. Das ist ein Fussballblog. Aber es sind eben auch nicht alle.

Einige, wie ich, sehen eine Entwicklung und eben auch Sachzwänge (Geld).

————
Es wird doch häufig an Lusti, Schelle und Darida rumkritisiert. Wer sollte denn sonst im Mittelfeld spielen, wenn keiner der drei? Ich verstehe nicht, warum das kein Qualitätsproblem sein soll? Und ja ich gehe mit denen mit, die meinen wir brauchen einen oder gar zwei Mittelfeldspieler, die defensiv arbeiten können UND auch noch vorne spielen können. Für mich ein Qualitätsproblem.

Wenn coconut (das ist keine Kritik an seiner Meinung)
18. Mai 2018 um 2:28 | 652237 sagt, dass wir kein 4-4-2 sondern 4-2-4 gespielt haben, weil weder Lecki/Esswein noch Kalou das im Mittelfeld spielen können, dann ist die Frage, wer es denn spielen sollte? Ja, auch dafür fehlen m.E. Spieler, also ist es ein Qualitätsproblem.

Wenn Jack Bauer 18. Mai 2018 um 9:36 | 652253 sagt (keine Kritik an seiner Meinung, es wäre Harakiri und vercoached, wenn wir unsere 3 besten Stürmer gleichzeitig aufs Feld stellen, weil ein kreatives Mittelfeld dafür nicht aufgestellt wurde, frage ich, ja wen hätte er denn aufstellen sollen? Für mich fehlt es da dann an Qualität.

Mal sollen wir offensiver spielen und dann ist es falsch, wenn wir unsere drei besten Stürmer aufstellen. Was wäre denn gewesen, wir hätten Kalou (oder einen der anderen beiden) nicht aufgestellt? Dann wäre es wieder mutlos gewesen.


18. Mai 2018 um 11:30  |  652295

Parlamentarier sehen Hertha-Stadionwunsch skeptisch

Berlin (dpa/bb) – Fußball-Bundesligist Hertha BSC ist mit seinen
Plänen für ein neues Stadion auf Skepsis im Berliner Abgeordnetnehaus
gestoßen. Vertreter aller Fraktionen machten am Freitag im
Sportauschuss deutlich, dass aus ihrer Sicht noch viele Fragen offen
sind und ein längerer Diskussionsprozess bevorsteht. Einige
Parlamentarier kritisierten auch die öffentlich dokumentierte
Vorfestlegung der Hertha für einen Stadionneubau.

Bei dem Bobic Interview sieht man doch ganz klar was der Mannschaft fehlt: 1. die Gier die Spiele mit aller Macht auch gewinnen zu wollen und 2. ein Spieler mit Persönlichkeit, wie Boateng oder Holtby einer ist, der die Mannschaft voran treibt auf dem Platz. Ibisevic schafft oder kann das wohl nicht mehr leisten.


Oliver B.
18. Mai 2018 um 11:32  |  652296

danke liebe/r hurdiegerdie,
das war doch mal ein Kommentar, und nicht eine Zurechtweisung, wie ich sie leider oft bekomme.
grundsätzlich ist der pal ein Pfundskerl und wir haben ihm viel zu verdanken.
ich habe doch einfach nur angst, dass wir es nächste Saison, so nicht schaffen.
wir haben so viel glückliche, manchmal auch unverdiente punkte geholt, das steht in keinem Verhältnis.
und die Aufarbeitung der difizite ist mir nicht ehrlich genug.
die, viel gepriesene weiterentwicklumg, sehe ich nur in der nachwuchseinbindung, nicht im spielerischen.
punkte mäßig geht es bergab, 50, 49, 43, was kommt dann?
Pal soll bleiben, aber er muss auch Kritik zulassen und ggf. Veränderung.


Ursula
18. Mai 2018 um 11:50  |  652301

# Pal`sche Antifußball-“Taktik(?)“…

Bin ganz klar bei @ jenseits, auch bei
@ Oliver B und @ Exil-Schorfheider,
wer z. B. das gestrige Wolfsburg -Kiel
mit dem Spiel Hertha-RBL vergleicht,
der vergleicht dann auch Bouletten mit
Würstchen oder so…

Was Kiel in der letzten halben Stunde
(25 Minuten) an OFFENSIV-Potenzial
abrief, hatte Hertha in der gesamten
Saison nicht im systemischen Katalog!!

Natürlich fehlte die Effizienz und die
Cleverness, die Hertha zuweilen aus-
zeichnet, aber diese ANSÄTZE würde
ich mir einmal unter Dardai wünschen…

…Überzahlspiel, „vertikales Spiel“ und
Laufwege mit und ohne Ball; DIES muss
doch auch einfach gestrickten Spielern
anzutrainieren, zu verinnerlichen sein!

Dardai´s Aussagen zu seiner „RBL-
Offensive“ aufgrund von Wünschen
von außen, entbehrt leider nicht einer
gewissen Tragik-Komik!

Ein anderer Hertha-Trainer mit ganz
anderen Fußball-Philosphien fiel mit
vier, später fünf Stürmern gegen S04
furchtbar auf die Schnauze, was Favre
auch selbstkritisch einräumte!!

DENN man kann mit noch so vielen
Stürmern auftreten, wenn DIE in der
„Luft hängen“, nicht aus dem Mittel-
feld „gespeist“, „gefüttert“ werden…

Dann hätte „man“ eben strategisch
auf einige „altgediente Mittelfeldler“
verzichten sollen und mit zurück-
gezogenen STÜRMERN „operieren“
müssen oder ähnlich!

Dardai`s Offensiv-Konzept gegen RBL
war wie (fast!) immer eben keins!

Warum nur…?


Oliver B.
18. Mai 2018 um 12:01  |  652303

wenn man 33 Spieltage kein offensivkonzept erkennen kann,
dann ist es egal mit wieviel stürmern man am 34 Spieltag aufläuft!?


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 12:13  |  652304

#Kiel

Ich war gestern ja vor Ort in Wolfsburg.
Der Offensivfußball von Markus Anfang sagt mir mehr zu, weil variantenreicher als der von Pal Dardai.
Trotz des oft mühsamen Aufbaus über den Torwart, der hier etablierten Hintenrumscheiße.
Nicht umsonst war Holstein die torreichste Mannschaft in der Liga. Gestern scheiterten sie an der schon in der Saison oft nicht sattelfesten Defensive, fehlender Handlungsschnelligkeit, zu großem Respekt in den jeweils ersten 15 min beider Halbzeiten und den Nerven beim Abschluss in den letzten 20 min.

Da war mehr drin – trotz der miesen AV-Leistung…

Ich meine aber auch, dass Holstein einer der punktemäßig achlechtesten Dritten ist, seit es die Relegation wieder gibt.


Plumpe71
18. Mai 2018 um 12:17  |  652305

Ich könnte mir beliebig viele Offensivszenen von Kiel rauspicken, Wolfsburg stand ja lange defensiv sehr gut, Brooks mit einer richtig guten Partie , mit Bordmitteln wird es dann mitunter schwer, aber da braucht es dann kreative Ansätze, da kommt in einer Szene ein Ball scharf von rechts auf den kurzen Pfosten, da läuft ein Ball eben mal einem Kieler durch die Beine, um die Lücke zu reißen, die so schnell nicht mehr ausgleichbar ist, so kam der Kieler aus 2. Reihe zum schönen Abschluß, wäre ein Tor wert gewesen. Bei uns ist das gesamte Spiel statisch und wenn der Gegner überhaupt nicht mitspielt und Hertha kommen muss, dann ist es Essig. Ob hier regelmäßig gute Konterchancen nicht vernünftig ausgespielt werden, oder grundsätzlich keine Idee erkennbar ist, wie ich tiefstehende Ketten bespiele, das Tempo dabei zwangsläufig erhöhen muss, da fehlt es an so vielem. Lange eben nur kaschiert durch die Effizienz von Kalou und mal ein erfolgreiches 1 gegen 1 von Weiser. Um von einem variablen Offensivspiel zu reden, fehlt es mir derzeit an vielem


Oliver B.
18. Mai 2018 um 12:40  |  652310

hm, vllt. liegt das in pal´s Vergangenheit.
er war ja auch ein defensiv ausgerichteter spieler, eher ein kämpfer, wühler, wadenbeisser.
Kreativität nicht unbedingt seine aufgabe.
und so ist seine Ausrichtung geblieben.
nur eine Vermutung !


coconut
18. Mai 2018 um 14:11  |  652323

@ hurdiegerdie 18. Mai 2018 um 11:16 | 652292
Zitat:
„Wenn coconut (das ist keine Kritik an seiner Meinung)
18. Mai 2018 um 2:28 | 652237 sagt, dass wir kein 4-4-2 sondern 4-2-4 gespielt haben, weil weder Lecki/Esswein noch Kalou das im Mittelfeld spielen können, dann ist die Frage, wer es denn spielen sollte? Ja, auch dafür fehlen m.E. Spieler, also ist es ein Qualitätsproblem.“

Nun, dann spiele ich kein 4-2-4 (4-4-2)….sondern bleibe beim 4-2-3-1
Mit einem Weiser, Lazaro oder Mittelstädt hätte man die nötigen Optionen.
Ja, ich weiß das die nicht verfügbar waren, darum, siehe oben, lasse ich es. Aber bockig wie ein Kleinkind darauf zu verweisen, das man offensiv so nicht spielen kann, wie es Dardai tat, ist albern. Das weiß doch ein jeder?
Sowohl Kalou als auch einem Leckie/Esswein fehlt da die defensive Qualität und die Übersicht den öffnenden Pass zu spielen oder auch nur Zielgerichtet zu flanken. Diagonalbälle um die Abwehr auseinander zu spielen? Fehlanzeige?
Nur ein Beispiel, wo es sehr deutlich mangelt. Das könnten aber die vorhandenen Spieler durchaus, das liegt nicht an der fehlenden Klasse.
Abgesehen davon das nahezu der gesamte Kader ausgetauscht wurde. Wurde der Fußball dadurch besser? Wohl eher nicht.
—————————————
Ich mache mir ernsthaft Sorgen, wenn Dardai meint, man stelle 4 Stürmer auf und das sei dann offensiver Fußball…..
Es fängt doch bei Hertha schon mit der Spieleröffnung an. Da wird der Ball hin und her gespielt, bis auch die letzte Lücke nicht mehr vorhanden ist. Selbst wenn der Torwart das Spiel schnell machen will, steht er da und hebt die Schultern, wohin mit dem Ball?
Da ist keiner der sich freiläuft, in Räume geht etc.pp.
Also wieder hintenherum Ballgeschiebe, immer mit dem Risiko eines schlampigen Passes verbunden, der dann möglicherweise schon die Niederlage besiegelt. Das ist sehr dürftig.
Kohfeld und auch Titz haben keine 3 Jahre gebraucht um ihren Teams einen anderen Stil zu vermitteln und hier hoffen noch immer einige, das es bei Dardai einfach noch Zeit braucht, dann wird das schon?
Nee liebe Leute, das könnt ihr vergessen, Es sei denn man holt Spieler, die nichts darauf geben, was der Trainer sagt und die dank ihrer individuellen Klasse eine Besserung bringen. Nur das müsste dann ein Zufallstreffer sein, denn die Bekannten sind unbezahlbar….

Es ist in der Tat eine Zwickmühle in der Preetz steckt. Es könnte ja mit einem anderen Trainer auch schlechter laufen und dann?
Nur, man wird auch so früher oder später Probleme bekommen.

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