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(ub) – Moin aus dem Abgeordnetenhaus Berlin. Hier tagt ab 9.30 Uhr der Sportausschuss in seiner 21. Sitzung. Ich bin hier, weil das Stadion-Thema eine Rolle spielen soll. Der Senat will erstmals seine Pläne für den Umbau des Olympiastadion erläutern. Hertha BSC ist geladen, um seine Pläne für einen Arena-Neubau im Olympiapark vorzustellen.  Ihr lest also einen Immerhertha-Liveticker, diesmal aus ungewohnter Umgebung, bin gespannt 😉 .

9.20 Uhr Laut Tagesordnung ist das Stadion-Thema an Punkt 2 platziert. Zuvor gibt es eine „aktuelle Viertelstunde“.

9.25 Uhr Für Hertha vor Ort: Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller und Stadion-Manager Klaus Teichert.

9.30 Uhr Vertreter aller Parteien sind im Saal, auch der für Sport zuständige Innensenator Andreas Geisel ist da.

9.34 Uhr Es geht ums Pokalfinale, wie sehr die Polizei vorbereitet ist auf rund 25.000 Fans aus München und aus Frankfurt. Innensenator Geisel erklärt, dass rund 2400 Beamte an diesem Wochenende im Einsatz seien. Neben dem Pokalfinale wird auch die Meisterschaft in der Türkei entschieden. Dort ist ein Autokorso zu erwarten.

9.37 Uhr Punkt 1 ist abgeschlossen, jetzt zum Stadionthema.

9.38 Uhr Innensenator Geisel skizziert die Entwicklung der vergangenen anderthalb Jahre.

„Wir hatten vereinbart nicht übereinander zu sprechen, sondern miteinander.“

9.40 Uhr Es ist das Anliegen des Senats, Hertha in Berlin zu halten . Der monetäre Nutzen für die Stadt Berlin vom Wirtschaftsunternehmen Hertha BSC liegt im dreistelligen Millionenbereich.

9.42 Uhr Geisel führt aus, dass für den Senat höchste Priorität hat, dass das Olympiastadion wirtschaftlich zu betreiben ist.

Geisel: Die Vorzugsvariante des Landes Berlin ist, dass Hertha weiter im Olympiastadion spielt. Wenn möglich mit einer Modernisierung, aber ohne großen Umbau.  Wir nehmen zur Kenntnis, dass Hertha andere Vorstellungen hat. Die halte ich nicht für illegitim. Weil die Mehrzahl der Bundesliga-Konkurrenten in Fußballstadion spielt. Insofern müssen wir erkennen, dass die Modernisierung sich allein nicht stellt.

9.44 Uhr Geisel: Kosten für den Umbau werden auf 160, 165 Millionen geschätzt, dazu die LED-Vorhänge auf rund 30 Millionen. Insgesamt würde die Variante 190 Millionen kosten. Das Geld wäre aus dem Landeshaushalt des Landes Berlin zu bezahlen.

9.46 Uhr Geisel: Die Variante: Es passiert gar nix, die gibt es nicht. Würde Hertha den Olympiapark verlassen wir, dass Verluste von etwa 50 – 70 Millionen Euro bedeuten. Es gibt grundsätzlich großen Bedarf, im Olympiastadion etwas zu tun.

9.48 Uhr: Die neue Variante, die Hertha für einen Neubau vorstellt, liegt zu 70 Prozent außerhalb des Olympiaparks. Der Neubau müsste von Hertha komplett finanziert werden. Voraussetzung ist, dass das Abgeordnetenhaus einem Erbbauvertrag zustimmt.

9.50 Uhr Geisel betont die Wichtigkeit einer Konkurrenzausschlussklausel. Konzerte und, hier wiederholt er seine Interpretation „die großen Spiele von Hertha“ müssten im Olympiastadion stattfinden. Außerdem müsste vertraglich eine Fertigstellungsgarantie von Hertha zugesichert werden.

9.51 Uhr Geisel: Der Senat und Hertha halten beide Varianten technisch für machbar. Beide Varianten haben ihre Tücken. Wir steigen jetzt in die Diskussion ein.

9.55 Uhr Ein Vertreter des Senats (sorry, habe den Namen nicht verstanden). Variante B Umbau des Olympiastadion „Fußballstadion unter den besonderen Bedingungen des Bestandes“

  • Oberring bleibt unverändert (wg. Denkmalschutz)
  • im Oberring könnte LED-Wand eingebaut werden (Kosten 24 bis 29 Mio.)
  • Unterring wird umgebaut, Sichtachse zum Marathontor bleibt unverändert.
  • Spielfeld wird um 2,5 m abgesenkt.
  • Wenn Kurven näher ans Spielfeld heranrücken, muss Dach verändert werden
  • Kapazität: 74.300 Zuschauer
  • Leichtathletik-Bahn ist hineinzubauen (Kapazität dann: 56.800/kostet jeweils 4,8 Mio. Euro)
  • Kosten für Stadion 160, 165 Millionen Euro + LED-Wand = 190 Millionen Euro

Geisel: Es geht uns darum, die Wirtschaftlichkeit des Olympiastadions zu wahren. Er verweist auf das Beispiel des Olympiastadions in München.

Geisel: „Ein Weggang würde das Land Berlin in erheblichem Maße treffen. Der Einnahmeausfall wäre größer als das, was man an Kompensation gewinnen könnte. Es kann nicht so aussehen, dass der wirtschaftliche Vorteil bei Hertha liegt, und das Land Berlin, das ist der Steuerzahl, auf Dauer zuzahlen muss.“

10.03 Uhr Herthas Stadion-Manager Klaus Teichert.  Er lobt das Olympiastadion, „tolles Zeugnis der Zeitgeschichte“, für „großartige Events geeignet“ „ein wunderbares Leichtathletikstadion“ … 😉

Teichert: Keine Frage, wir sind der Ankermieter des Stadion. Wir sind selbstverständlich bereit, daran mitzuwirken, dass es eine wirtschaftlich sinnvolle Perspektive für das Olympiastadion gibt. Auch wenn wir uns nicht in der Verantwortung sehen, weiter Miete zu zahlen für ein Objekt, das wir nicht weiter nutzen.

10.08 Uhr Teichert verweist auf darauf, dass Hertha seit vielen Jahren im Mittelfeld des Zuschauerzuspruchs liegt (aktuell auf Rang neun), dass Hertha bei der Auslastung des Olympiastadion aber seit jeher Schlusslicht der Liga ist.

10.12 Uhr Teichert stellt die Pläne vor, wie die Zuschauer-Ströme zu einer neuen Arena gelenkt werden sollen. Zwecks Nachhaltigkeit will Hertha die komplette Infrastruktur (Parkplätze, U- und S-Bahn-Anbindung) nutzen.

10.14 Uhr Teichert sagt, Hertha habe ein Verkehrsgutachten erstellen lassen, wie sich die Lage für die Rominter Allee verändern würde, wenn dort mehr Verkehr stattfinden würde. Hertha will die Einzel-Anreise per PKW erschweren. Unterstützt werden Car-Sharing-Modelle, Elektroverkehr (samt Ladestationen an der neuen Arena).

10.16 Uhr Teichert beschreibt den Plan, den Parkplatz 1 mit einem zweistöckigen Parkhaus zu versehen. Auf dem Dach soll es einen Kiez-Bolzplatz geben, der dem Bezirk zur Verfügung gestellt werden soll.

10.17 Uhr Teichert bewertet den neuen Standort als „perfekt“, er würde alle Bedürfnisse von Hertha erfüllen. Der Grundstücksbedarf liegt bei 54.300 Quadratmeter.

10.18 Uhr Teichert:

Auch wir sind an Kostensicherheit interessiert. Wir werden Fertigstellungsgarantien mit unseren Partner vereinbaren. Diese Garantien reichen wir gern an das Land Berlin weite.r

10.20 Uhr Teichert erzählt, Hertha habe erste Schalluntersuchungen angestellt. Durch die Kompaktheit, die relative Geschlossenheit und die Absenkung, sind die Schallentweichungen geringer als sie es im Olympiastadion sind. Es wird nicht so ruhig wie auf dem benachbarten Friedhof sein.

10.20 Uhr Teichert: Der nächste Schritt ist der Eintritt in Verhandlungen über einen Erbbaupacht-Vertrages. Und natürlich sind dabei auch die Interessen des Landes Berlin zu berücksichtigen.

10.21 Uhr Finanzchef Schiller sagt: Wir haben eine Kostenidee. Wir wollen das Projekt vollständig selbst finanzieren. Wir sind bereit, sämtliche Klauseln eines Konkurrenzausschlusses zu akzeptieren. Wir zahlen selbstverständlich einen marktgerechten Zins für den Erbbaupacht-Vertrages.

10.22 Uhr Die Aussprache beginnt. Herr Förster (FDP) beklagt, dass Hertha schon versucht, öffentlich Druck aufzubauen.

„Das finde ich sehr umprofessionell. Wenn man das so versucht, kann es sein, dass am Ende ein Ergebnis herauskommt, das man überhaupt nicht will.“

Wenn es Hertha nicht schafft, das Olympiastadion zu füllen, muss sich der Verein schon mal selbst hinterfragen.

10.27 Uhr Dennis Buchner (SPD) war schon mal im Camp Nou. Er habe dort 200 Meter entfernt gesessen. „Niemand würde behaupten, dass das kein großartiges Stadion sei.“ Er fordert, dass Hertha zusichert, in der neuen Arena keine Länderspiele auszutragen. Wie erklärt Hertha es seinen Fans, dass die Spiele gegen große Gegner  (Bayern, Dortmund, Leipzig) in einer eigenen Arena nur von 50.000 Anhängern verfolgt werden?

10.31 Frau Ludwig (Grünen) findet, dass viele Frage noch nicht beantwortet sind.

Das Interview von Herrn Preetz ist kein gutes Zeichen für Fairplay.

Sie fordert, ergebnisoffen über alle drei Varianten zu sprechen. Wichtig sei, dass der Steuerzahler nicht in die Tasche greifen muss. Sie fordert eine Machbarkeitsstudie zu einer Zukunft des Olympiastadion, wie eine wirtschaftliche Perspektive aussehen könnte. Sie fragte Hertha direkt:

 Was ist denn, wenn alles bleibt, wie es ist.

Außerdem möchte sie wissen, wie Herthas Position ist zur Zersiedlung der Bundesliga-Spieltage ist.

10.36 Uhr Notker Schweikhardt (Grünen)  fragt, ob Hertha den Fans garantieren könne, dass die Tickets nicht teurer werden? Wie geht Hertha mit der Geschichte des Ortes um? Er fragt, ob es nicht sinnvoller sei, in Spieler zu investieren, statt in Steine.

10.38 Uhr Frank Scheermesser (AfD) fragt, ob Hertha konkret bereits Investoren hat, die einen Neubau finanzieren würden. Was würde Hertha machen, wenn der Senat einen Umbau beschließt?

10.40 Uhr Stephan Standfuß (CDU) Grundsätzlich steht unsere Fraktion beiden Varianten offen gegenüber. Wir haben ein großes Verständnis für das Anliegen von Hertha. Das Konzept des Neubaus überzeugt uns.

10.42 Uhr Philipp Bertram (Linke) Das Land Berlin hat eine relativ detaillierte Planung für den Umbau vorgelegt. Hertha hat bisher nur Machbarkeiten vorgelegt, aber wir brauchen da mehr Details, um vernünftig debattieren zu können. Er plädiert auch die Variante „Es bleibt wie es ist“ für denkbar (neben einem Umbau und einem Neubau). Er verweist auf das Problem, dass es pro Jahr nur 18 Ausnahmegenehmigungen gibt für Abendveranstaltungen.

10.47 Uhr Ein CDU-Abgeordneter fragt, warum der Sportsenator davon spricht, die großen Hertha-Spiele weiter im Olympiastadion stattfinden sollen. Er ist verwundert, warum Hertha gefragt wird, wie der Masterplan für den Olympiapark aussähe.

„Das ist Sache des Landes Berlins.“

Jetzt die Antworten:

Sportsenator Geisel findet, dass man in der Sache sehr wohl weiter sei als vor einem Jahr. Beide Seiten hätten sehr qualifizierte Planungen vorgelegt. „Da wurde ein Jahr ordentliche Arbeit geleistet.“

Zur Frage: Es passiert nix – geht das überhaupt?

Geisel: Wir müssen in jedem Fall Geld investieren. 30 bis 40 Millionen Euro sind zu investieren, um die moderne Spielstätte zu erhalten, unabhängig davon, ob Hertha dort spielt oder nicht.

Geisel: Es ist manchmal wie in Partnerschaften. Manchmal will einer raus. Und wenn der andere sagt: Aber wir lieben uns doch. Wenn man sich umschaut europaweit, wie Vereine agieren: Es gibt viele Profiklubs, die aus ihrer Stadt rausgegangen sind und haben dort ein neues Stadion gebaut. Ich will aber Hertha in Berlin halten.

Der Sportsenator sagt: Ja, das Olympiastadion ist ein tolles Leichtathletikstadion. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Leichtathletik nur selten 74.500 Zuschauer zieht. Deshalb schauen wir in diesem Fall auf den Jahnsportpark.

Öffentlicher Zugang: Uns ist wichtig, da besteht völlige Übereinstimmung mit Hertha, dass der Olympiapark zugänglich ist. Wir wollen Varianten, die mehr Menschen in den Olympiapark holen. Diese Aufgabe steht in jedem Fall vor uns.

Herthas Stadion-Manager Klaus Teichert: Er sagt, dass Hertha bis ins Detail über Garagenzufahrten, einer öffentlichen Terrasse oder Tribünen vorbereitet sei. Zum Camp Nou: Barcelona macht mit dem Fanshop 30 Millionen Euro Gewinn, ebenso 30 Millionen Gewinn mit dem Museum.

Teichert: Wir wollen jetzt nicht vermessen sein, mit wem wir uns vergleichen.

Teichert: (zitiert Albert Einstein) Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Finanzchef Ingo Schiller berichtet von einer regen Nachfrage aus dem Finanzierungsbereich.

Schiller: Aber wir sind auch ein Fußballverein mit 125jähriger Geschichte. Wir achten immer auf die Möglichkeiten unserer Zielgruppe.

Zur Frage, wie Hertha es seinen Fans erklärt, wenn der Ticketbedarf in einer Arena größer ist, als die 50.000er-Kapazität:

Schiller: Wer öfters im Olympiastadion ist, weiß, dass bei manchen Spielen 15- oder 20.000 Fans des Gegners da sind. Genau diese Bayern- oder Dortmund-Fans gucken dann in die Röhre. Für die Berliner wird genug Platz sein.

11.05 Uhr Die Sitzung wird geschlossen.

Uff, bin jetzt reif für eine Café.


170
Kommentare

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Videogems
18. Mai 2018 um 9:31  |  652247

Ha


moogli
18. Mai 2018 um 9:33  |  652248

HO!

Wow! Wattn Service!


18. Mai 2018 um 9:34  |  652249

He


SweetTooth90
18. Mai 2018 um 9:34  |  652250

Hertha BSC !

Habe es auch mal bei Twitter für interessierte geteilt. Danke für den Service Herr Bremer.


wilson
18. Mai 2018 um 9:35  |  652252

Die aktuelle Viertelstunde vorab widmet sich dem Offensivspiel von Hertha BSC.


LarsNSB
18. Mai 2018 um 9:53  |  652256

Genial, danke für den Ticker!!!


joergen
18. Mai 2018 um 9:53  |  652257

Super Service. Vielen Dank!


18. Mai 2018 um 10:06  |  652258

Um sagenhafte 2,50 Meter soll das Spielfeld also abgesenkt werden? Zwofuffzich? Sagenhaft. Ein echter Paukenschlag.


18. Mai 2018 um 10:11  |  652259

Das wird ja immer besser: Einbau der LA-Bahn für jeweils 4,6 Mio pro Event. Herrje. Wie soll sich das denn je refinanzieren lassen?

Während das Jahnstadion gleichzeitg für 85 Mio zu einer hochmodernen LA-Anlage ausgebaut wird.


BK09
18. Mai 2018 um 10:16  |  652260

Vielleicht komme ich ja aus dem Mustopf, aber was hat es denn damit auf sich: „im Oberring könnte LED-Wand eingebaut werden (Kosten 24 bis 29 Mio.)“?
Zudem ist die Forderung, dass die „großen Spiele“ im Oly abgehalten werden, absolut unrealistisch. Warum sollte man denn für dann ca. 14-15 Spiele sich ein Stadion hinstellen und soll dann vermutlich für die 2-3 „großen Spiele“ noch Miete zahlen.


King for a day
18. Mai 2018 um 10:28  |  652263

Ein FDP Mann beklagt sich über Druck ausüben. Niedlich…


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:31  |  652265

@uwe

Beide Daumen hoch und danke für den Ticker! 😀

lg sunny


HerthaBarca
18. Mai 2018 um 10:35  |  652267

Danke Uwe!


Jack Bauer
18. Mai 2018 um 10:36  |  652268

Der Kollege Buchner weiß, dass das Camp Nou für 600 Mio. € umgebaut werden soll?

Dass die Aussagen von Preetz aber nicht bei allen im Senat gut ankommen, war leider zu erwarten. War vielleicht taktisch nicht der schlauste move.

Danke für den Ticker!


Solinger
18. Mai 2018 um 10:39  |  652270

Die von den Grünen fragt tatsächlich was wäre, wenn sich nix ändert? Dachte sie hat die Medien verfolgt?

Sorry zu früh abgeschickt…

Der andere von den Grünen ist ja noch schlimmer. Wollen die jetzt alle Hertha erklären, wie die ihren Job zu machen haben?

Da wird einem ja schlecht.


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:40  |  652271

@jack

Allerdings, der Hund mag es nun mal nicht, wenn der Schwanz mit ihm wackelt! 🙂


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:42  |  652272

Die Fragen der Politiker sind doch völlig normal und auch nachvollziehbar.

Im Grunde stellen sie Fragen die ich mir auch stelle.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 10:43  |  652273

Stiller sagt, man wolle sämtliche Klauseln eines Konkurrenzausschlusses akzeptieren? Also auch die 3 grossen Spiele im Oly?


Sebastian Terting
18. Mai 2018 um 10:44  |  652274

Ich finde es schon krass, wie viele Steine die Stadt Berlin Hertha in den Weg legt…
Andere Städte unterstützen ihre Clubs wo es nur geht…
Und Hertha mit Barcelona zu vergleichen… ich weiß ja nicht…
Dazu kommt der Knebelvertrag den sie der hertha aufdrücken wollen…
Naja… vielleicht wäre ludwigsfelde doch die beste Lösung gewesen… da hätte der Senat aber mal ganz blöd aus der Wäsche geguckt…


Jack Bauer
18. Mai 2018 um 10:45  |  652275

Bei aller berechtigten Kritik an den Aussagen der Abgeordneten gebe ich zu bedenken:
Sie spiegeln das Meinungsbild in Berlin wieder. Kaum einer, der nicht Fußball- oder Hertha-affin ist, hält einen Umbau oder einen Neubau für notwendig und gut. Die allgemeine Meinung ist „die sollen im Olympiastadion bleiben und besser spielen“.


18. Mai 2018 um 10:47  |  652276

Ticker zur Stadionfrage, Super-Service, danke!


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:47  |  652277

@hurdie

Uwe hatte gestern eine Idee einer gemeinschaftlichen Gesellschaft erwähnt, die könnte Veranstaltungen für die das Oly zu groß ist im Neubau,aber vielleicht auch große Herthaspiele im Gegenzug im Oly stattfinden lassen.

lg sunny


18. Mai 2018 um 10:48  |  652278

@hurdie um 1043

Nachdem die Klausel zum Konkurrenzausschluss ausverhandelt ist, wird Hertha sie vollumfänglich akzeptieren.


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:49  |  652280

@jack um 10 Uhr 45

so sehe ich das auch!


Jack Bauer
18. Mai 2018 um 10:50  |  652282

@Hurdie:

In der Tat etwas merkwürdig.
Ich denke man bezieht sich dabei nur auf Konzerte und interpretiert das ein wenig anders, als der Senat: Konkurrenzausschluss bedeutet für Hertha, Künstler, die groß genug sind, um das Olympiastadion vollzubekommen, werden weiter dort ihre Konzerte austragen. Künstler, die eh nicht ins Olympiastadion gehen würden, weil sie es nicht voll bekommen, können durchaus ins neue Stadion.
Nur meine Interpretation.


Hertha in HH
18. Mai 2018 um 10:51  |  652283

Ich kann das Argument „Hertha soll besser spielen nicht mehr hören“ In München haben die Bayer es trotz vieler Meisterschaften nicht geschafft ihr Olympiastadion zu füllen. In Rom wird das auch nicht geschafft.

Es zeigt sich, dass da einige einfach keine Ahnung von Fussball haben und trotzdem immer etwas sagen müssen.


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:52  |  652284

Im Augenblick sehe ich noch viel Überzeugungsarbeit für Hertha,zumal das erst der Sportausschuss ist.

Vor dem Finanzausschuss wird es nochmal etwas verschärfter mit den Fragen.


Solinger
18. Mai 2018 um 10:56  |  652286

@Jack Bauer

Hätte ich keine Probleme mit. Aber bei Siemens würden die niemals so dreiste fragen stellen. Und die Abgeordneten sollen auch kritisch nach fragen. Aber die Fragen der Grünen sind einfach ignorant von FDP und SPD überheblich. Der einzige der vernünftig angefangen hat ist der von der CDU.

Der Senat hat kein Vernunftiges Nutzungskonzept für das gesamte Gelände, was bis auf Stadion vor sich ihn gammelt. Anstatt die Diskussion wirklich Ergebnisoffen anzugehen und zu nutzen ein attraktives Gelände für ganz Berlin draus zu machen, was durch ein zweites Stadion ja sogar noch verbessert wird. (Festivals, Stadtfeste, Konzerte). Fühlt man sich angegriffen. Hertha bietet ja sogar an eine Vermarktung zu unterstützen. Der Senat sollte mal über die Chancen nachdenken.


Tsubasa
18. Mai 2018 um 10:57  |  652287

@suuny: Wenn diese Fragen schon im Sport Ausschuß gestellt werden, gute Nacht für den Neubau. Da scheint ja kaum einer objektiv oder im Thema zu sein.


sunny1703
18. Mai 2018 um 10:58  |  652288

Na hoffentlich stellt jetzt keiner Geisel die Frage welche Vereine er meint,die aus der Stadt rausgegangen sind.

Insgesamt setzt sich der Innensenator aber deutlich eher für den Verein ein.


sunny1703
18. Mai 2018 um 11:00  |  652289

@tsubasa

Da mir die Denke von Politikern gelinde gesagt nicht ganz fremd ist, war das alles doch ziemlich vorhersehbar.

Ich freue mich aber das @uwe darüber berichtet, denn die Sichtweise von Hertha ist eben nur eine Seite.


sunny1703
18. Mai 2018 um 11:05  |  652290

Den Spruch mit dem Wahnsinn hätte sich Teichert schenken können.


Silvia Sahneschnitte
18. Mai 2018 um 11:12  |  652291

Danke für den Ticker
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


18. Mai 2018 um 11:18  |  652293

Wird noch ein bisschen Überzeugungsarbeit zu leisten sein. Die Ludwigsfeld-Karte haben wir uns ja leider selber gezogen.


Solinger
18. Mai 2018 um 11:30  |  652294

@egmonte zum Glück wurde die gezogen. Eine Drohung die man nicht bereit ist durchzuziehen funktioniert nicht. Und die meisten Fans waren dazu halt nicht bereit. Bzw. Hätte ich nach dem Umzug einen Antrag zur Umbenennung des Vereins gestellt und wäre nie wieder zu einem „Heimspiel“ gegangen. Folge die Auslastung wäre ungefähr auf dem Niveau vom Oly Stadion Tendenz niedriger. 😉


Opa
18. Mai 2018 um 11:33  |  652297

Tja, das war ja so etwa zu erwarten. Die Frage ist: Und nu?

Welche Optionen hat Hertha?
1. Weiter quengeln in der Hoffnung, dass der Senat weich wird (das halte ich nach heute für fast ausgeschlossen)
2. Sich beugen (das halte ich nach heute auch für fast ausgeschlossen)
3. Variante B, die Schiller bislang nicht „formulieren“ wollte.

Nur, was ist diese Variante B? Man möge mir bitte nicht Ludwigsfelde sagen, das war nie eine Alternative, weil allein verkehrstechnisch für die heutige Fanklientel eine Katastrophe.

Es bleibt spannend und es bleibt, dass alle Beteiligten keine sonderlich gute Figur abgeben.


anno1995
18. Mai 2018 um 11:34  |  652298

Schiller: Wer öfters im Olympiastadion ist, weiß, dass bei manchen Spielen 15- oder 20.000 Fans des Gegners da sind. Genau diese Bayern- oder Dortmund-Fans gucken dann in die Röhre. Für die Berliner wird genug Platz sein.

Made my day! Danke Ingo 😉


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 11:45  |  652299

@solinger

Das Problem an der Karte(Bluff) Ludwigsfelde waren ja die Fans, weil viele diesen nicht verstanden haben.
Ich sehe Hertha BSC 2025 bei weitem nicht in der Werner-Gegenbauer-Arena auf dem Gelände.


Kamikater
18. Mai 2018 um 11:47  |  652300

Es sind idiotische Fragen dabei, die belegen, wie wenig sich Manche mit der Materie auskennen oder jemals beschäftigt haben. Erschütternd! Da fragt man sich doch, wie die eigentlich zu ihrem Beruf „Politiker“ gekommen sind. Völlig unvorbereitet, entlarvend naiv und populistisch durchschaubar.

Geisel hat sich wohl vorbereitet, genau wie Teichert und Schiller.


Pro
18. Mai 2018 um 11:56  |  652302

Frage ist auch, was ist oder wäre wenn die Superliga kommt (käme ) mit den u.a. Bayern etc.
Ist eigentlich auch eine Überdachung geplant die sich je nach Wetter öffnen oder schließen läßt.
Oder eine Solarstrom Anlage zur Re. Finanzierung oder als Hertha bsc Strom AG.
Als mögliche Finanzquelle. ?
Gibt es ja auch einige gute Beispiele dafür..!


Herthapeter
18. Mai 2018 um 12:21  |  652306

Der Dialog zwischen Hertha und Senat gefällt mir mir bisher recht gut. Senator Geisel nimmt anscheinend eine faire Vermittlerrolle ein. Die Grünen äußern Ihre erwartet kritische Haltung, die sicherlich auch in (mehr oder weniger großen) Teilen der anderen Fraktionen vorzufinden ist.
Es ist hilfreich für das Vorhaben Neubau, dass all diese Bedenken möglichst frühzeitig auf den Tisch kommen, damit genügend Zeit besteht, diese Bedenken rechtzeitig auszuräumen. Die Atmosphäre erscheint mir offen und gesprächsbereit zu sein, es scheint auch niemand die Tür vorzeitig zuschlagen zu wollen. Ich bin positiv beeindruckt und recht guter Dinge, dass Hertha sein Vorhaben wird umsetzen können.


Herthapeter
18. Mai 2018 um 12:33  |  652307

@ Kamikater
18. Mai 2018 um 11:47 | 652300
Ich erwarte von den Parlamentariern eher nicht, dass sie sich in Fußballthemen so gut auskennen, wie die Spezialisten in diesem Bereich. Unter denen sind nun mal auch Leute, die sich nicht für Fußball interessieren, denen aber dennoch eine solide Finanzierung von Stadt, Sport und Stadion am Herzen liegt. Wenn diese Abgeordneten dann erst einmal etwas naiv anmutende Fragen stellen, sich aber anschließend engagiert für eine vernünftige Löung einsetzen, dann soll mir das Recht sein. Manchmal ist ja gerade der ungetrübte Blick von außen sehr förderlich.


18. Mai 2018 um 12:38  |  652308

Kardinalfrage für die Traumlösung: Wie erhält man das Olympiastadion bei Hertha-Auszug rentabel? Zumal „pro Jahr nur 18 Ausnahmegenehmigungen“ – sprich: Veranstaltungen mit vielen Zuschauern und den dann üblichen Lärmbelastungen (?) – möglich sind.


HerrThaner
18. Mai 2018 um 12:39  |  652309

Ich finde auch, das Geisel das ganz gut und fair macht. Klar, für die Stadt mag es schöner sein, Hertha im Oly zu behalten aber er sieht ein, dass etwas gemacht werden muss, und betont, Hertha nicht nach Brandenburg verlieren zu wollen. Das klingt für mich so, als ob auf jeden Fall etwas passieren wird und die Variante, alles am liebsten so zu lassen wie es ist, von ihm nicht ernsthaft in Betracht gezogen wird.
Manche Politiker und Parteien mögen noch Bedenken haben, einige davon halte ich nicht für vollkommen unberechtigt (andere sind etwas naiv oder populistisch). Aber der Dialog schien von außen zumindest recht konstruktiv.
Mal schauen. Geschadet hat dieser Termin den Neubauplänen nicht, finde ich.


Solinger
18. Mai 2018 um 12:54  |  652311

@exil
Ich glaube das die Fans diesen „Bluff“ realistischer eingeschätzt haben, als einige hier im Blog.

Fakt ist das man hier die größte Schwäche der Verantwortlichen bei Hertha deutlich gespürt hat. Diese Schwäche ist die Kommunikation. Das hat man auch wieder bei der MV gesehen und wurde ja durch die Blume auch heute beim Sportausschuss bemängelt. Und genau das führt dazu, dass bei den Fans bestimmte Botschaften die Sirenen auf heulen lassen.

Aber zum Glück haben wir ja einen in der Geschäftsstelle der dat kann. Ach ne der geht ja zur Bild um die Fans zu kritisieren. (Kritik ist richtig und auch wichtig, aber sollte man das intern klären, und nicht über eine Zeitung, die erwiesener maßen gerne gegen Fans schießt und verallgemeinert)

Die Diskussion heute hat mir vorallem eins gezeigt, die Abgeordneten haben weiterhin kein plan für den Olympiapark, darum schreien ein Teil der Fraktionen ja nach „weiter wie bisher“. Dann müssen sie sich nämlich weiterhin nicht damit beschäftigen.

Der Sport Senator scheint sich insgesamt mit dem Gelände beschäftigt zu haben und sieht ein das man endlich was unternehmen muss. Er geht als einziger Ergebnisoffen an die Diskussion ran. Das tut nicht mal Hertha.

Ich finde es ist immer noch eine Möglichkeit das Hertha das gesamte Gelände vermarktet und dafür in einem angepassten Olympiastadion spielt. Dafür aber bei Veranstaltungen mit verdient und dabei mit wirkt, dass das Gelände attraktiver für die Berliner wird.

Gleichzeitig hat die CDU recht, es ist nicht das Problem des. Mieters eine gesamt Lösung für ein Gelände der Stadt zu finden und der Senator hat genauso recht, wenn er sagt man kann niemanden zwingen einen Mietvertrag neu zu unterschreiben. (was ja grüne und linke am liebsten wollen, wenn man ihre Aussagen ernst nimmt)

Der „Bluff“ hat allerdings nicht nur bei den Fans für ein Vertrauensverlust gesorgt sondern auch beim Senat Punkte gekostet.

Was Hertha auch anführen könnte, wäre das Berlin Union tatkräftig Unterstützt hat mit der Alten Försterei.


Jack Bauer
18. Mai 2018 um 13:17  |  652312

@Hurdie aus dem Vorthread:

„Wenn Jack Bauer 18. Mai 2018 um 9:36 | 652253 sagt (keine Kritik an seiner Meinung, es wäre Harakiri und vercoached, wenn wir unsere 3 besten Stürmer gleichzeitig aufs Feld stellen, weil ein kreatives Mittelfeld dafür nicht aufgestellt wurde, frage ich, ja wen hätte er denn aufstellen sollen? Für mich fehlt es da dann an Qualität. “

Ist natürlich eine berechtigte Frage. Ich bin der Meinung, dass, wenn man 4-4-2 spielen will, es idealerweise mit Kalou als zweitem Stürmer machen sollte. Spielt man mit Ibisevic und Selke vorne benötigt man Flanken. Kalou ist mir bisher nicht als Flankengeber aufgefallen, sondern als Stürmer, der in die Mitte zieht, dadurch natürlich Räume schafft, die aber irgendwie genutzt werden müssen. Mittelstädt wäre eine Alternative im Kader, der gute Flanken auf Selke und Ibisevic schlagen könnte.
Im zentralen Mittelfeld gibt es ein Problem, insbesondere wenn Maier und Lazaro (der leider auch zum Ende hin abgebaut hat) fehlen. Eine sinnvollere Möglichkeit im letzten Heimspiel offensiv Fußball zu spielen, wäre die Möglichkeit einen Spieler wie Lazaro als 8er aufzubieten (ging in dem Fall nicht, ich weiß).

Nun ist es natürlich legitim zu sagen, es gibt halt einfach ein Qualitätsproblem im zentralen Mittelfeld. Was Skjelbred und Lustenberger können ist ebenso bekannt, wie das, was sie nicht können. Darida hatte 2-3 richtig gute Spiele in der Rückrunde, aber das ist zu oft (unterer) Durchschnitt und nach vorne leider auch sehr mau. Man könnte gucken, ob es Spieler im Kader gibt (Lazaro?), die vielleicht von etwas weiter hinten das Spiel kreieren könnten, oder ob man Lazaro fest auf der 10 einplant und er nicht jedes Spiel eine neue Rolle übernehmen muss. Oder man könnte sagen: „okay, wir haben die Qualität nicht im Kader, wir müssen auf dieser Position (10er, 8er) vielleicht jemanden dazu holen“. Wenn aber Preetz explizit sagt, dass dort nicht gesucht wird, was soll ich dann davon halten?


King for a day
18. Mai 2018 um 13:23  |  652313

Pal will aus dem Olympiastadion wieder ein Festung machen.
Abschlussinterview:
http://www.herthabsc.de/de/profis/abschlussinterview-1718-dardai/page/14555–10276-10276-.html


schnitzel
18. Mai 2018 um 13:24  |  652314

Je mehr ich über Umbau-Pläne höre und lese, desto vehementer bin ich dagegen. Das Oval wird nicht kleiner, der Abstand zum Feld kann nur verringert werden, wenn der untere Ring flach wie Holland wird. Und dafür wieder mehrere Jahre in einer Baustelle spielen? Nein danke.

Die Sitzung im Sportausschuss heute macht aber Mut. Die dummen Fragen außen vor gelassen (es ist sowieso egal, warum Hertha es „nicht schafft“ das Oly zu füllen), der wirtschaftliche Zugang spricht eindeutig pro Neubau, wie von unserer Seite skizziert.

Am Ende wird man hoffentlich wohl nur mehr über die Höhe des Erbbaupacht-Zinses reden müssen, und ob xy Spiele im Oly gespielt werden sollen.


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 13:31  |  652315

@solnger

Sehe ich eben anders.
Hätten die Fans den Bluff gegenüber der Stadt verstanden oder realistisch eingeschätzt, hätte man nicht den Antrag zur vorletzten MV eingereicht, der bekanntlich auch schwammig formuliert.

Sei‘s drum, Dir ist wichtiger, nochmal „Laber-Paule“ zu kritisieren. Aber der war mal eben nicht Thema.


Kamikater
18. Mai 2018 um 13:36  |  652318

„200 Meter bis zum Spielfeld im Camp Nou“ ist die Krönung. Dann gäbs da 3,2 Millionen Zuschauer im Stadion pro Spieltag… 😆

Dennoch haste Recht @herthapeter und ich sehe es genauso.

Man darf insgesamt der Debatte mit Zufriedenheit und einem Lächeln auf den Lippen folgen.


Opa
18. Mai 2018 um 13:40  |  652319

@Exil: Solinger beschreibt sehr gut, dass es Hertha schwer fällt, vertrauenswürdig zu kommunizieren. Hertha ist ohne jegliche Vorwarnung mit „Olympiapark oder Ludwigsfelde“ an die Öffentlichkeit getreten. Als der Gegenwind kam, dass Ludwigsfelde nicht nur kaum geeignet ist, sondern von Fans und Mitgliedern abgelehnt wird, ist man doch schon vor den Abstimmungen eingeknickt und hat verlautbaren lassen, man habe ja gar nicht vor, dorthin zu ziehen. Sorry, ein Bluff, von dem ich zugebe, dass es einer ist, ist kein Trumpf, sondern dämlich. Dass die Situation ist, wie sie ist, liegt zu einem guten Teil im „Elefant-im-Porzellanladengehabe“ von Hertha begründet.


sunny1703
18. Mai 2018 um 13:46  |  652320

@schnitzel

Woher Du Deinen Optimismus nach dieser Sitzung nimmst, ist für mich schwer nachvollziehbar.

Die CDU,die den vorigen Sportsenator stellt, wird sich vermutlich dem Neubau nicht in den Weg stellen, die AfD tendiert wohl eher zum Umbau, Linke und vor allem die FDP könnten auch die Minimallösung bevorzugen und die Sozis haben zwar einen relativ Hertha fairen Senator, doch Neubauaffin scheint der mir auch nicht zu sein.

Wichtig ist ein absolut nachvollziehbares Finanzkonzept und eben ein klares Eingehen auf die Nachnutzungskonzept für das Olympiastadion. Ohne das wird Hertha Plan B aus der Tasche zaubern müssen,…so vermute ich mal.

Poltern und Interviews wie von Preetz sollten erstmal unterbleiben.

lg sunny


Joey Berlin
18. Mai 2018 um 14:03  |  652321

@Uwe Bremer

Danke für deinen Ticker, well done!

Teichert: (zitiert Albert Einstein) Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Man nenne Ihn Heinz Verhandlung-Ungeschickt! Selbstüberschätzung und Arroganz ► Hochmut kommt vor dem Fall!


Kamikater
18. Mai 2018 um 14:04  |  652322

@sunny
Ein Investor mit Deinem geforderten Finanzkonzept gibt es erst, wenn der weiß, wohin er investieren soll. Niemand gibt Dir Geld und Du baust winfach mal eventuell da oder da. Daher ist die Chance externes Geld nach Berlin zu holen bei einem Umbau 0 und bei einem Neubau sehr groß.


Opa
18. Mai 2018 um 14:28  |  652324

Naja, ob ein Investor unter den Bedingungen
-nur Herthafußball
-nur ohne Top-Spiele
-nur ohne Konzerte
-nur ohne jede andere Veranstaltung
anbeißt, wage ich noch zu bezweifeln, aber selbst wenn, blendest Du immer noch die Variante C aus, nämlich, dass sich gar nüscht tut. Hertha hat keine realistische Alternative und der Senat keine 200 Mio. € plus für einen Umbau.


sunny1703
18. Mai 2018 um 14:38  |  652325

@Kami

Für einen Umbau ist es doch klar, dass das vom Steuerzahler finanziert werden müsste.

Das ändert nichts daran, Hertha muss noch reichlich Überzeugungsarbeit leisten und nach meinem politischen Verständnis war der Auftritt heute vor dem Sportausschuss die leichtere Aufgabe.

Jetzt muss man erstmal abwarten,ob die EM 2024 nach Deutschland geht.

Dann heißt es weiter Überzeugungsarbeit leisten. Ich würde an Herthas Stelle mal bei Wowereit nachfragen,ob er als Mitglied bei Hertha und einem guten Verhältnis zu Gegenbauer an der politischen Front nicht Überzeugungsarbeit für den Neubau leisten möchte.

Besser als mancher von Herthas Spitze wäre er dabei sicher.

lg sunny


Thomsone
18. Mai 2018 um 14:46  |  652326

Dank für den Ticker. Ganz grosses Kino


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 14:52  |  652327

@opa

Wer 40 bis 60 Mio Euro für die „normalen“ Sanierungsarbeiten hat, wird dann guter Konjunktur und sprudelnden Steuereinnahmen auch das höhere Imvestment für den Umbau haben.


Kamikater
18. Mai 2018 um 15:00  |  652328

@sunny
Nein, Hertha will ja den Umbau nicht. Das muss dann der Senat. Hertha ist nur Mieter. Aber siese Variante ist ein Riesenfehler und Finanzloch für Diejenigen, die am lautesten schreien.

@opa
Das muss Hertha leisten zu überzeugen. Ja.


Opa
18. Mai 2018 um 15:03  |  652329

@Exil: Das Problem ist doch, dass der Senat sich entschieden hat, das Denkmalensemble Reichssportfeld zu erhalten und es im Interesse der Stadt liegt, das so wenig wie möglich defizitär zu gestalten. Ob das mit Hertha im Oly oder mit einem Grundstückspächter am Rand aus Sicht der Stadt sinnvoller ist, muss primär und zunächst einmal die Stadt entscheiden.


18. Mai 2018 um 15:06  |  652330

Als wäre das Olympiastadion ein Selbstläufer. Das Land Berlin macht damit nur dann keine riesigen Verluste, wenn Option C (40 Mio) gezogen wird.

Am teuersten würde Option B (200 Mio), denn die sind einfach nicht refinanzierbar. Selbst wenn Hertha 10 Mio p.a. Miete zahlen würde, reden wir hier von 20 Jahren Laufzeit. Und da sind noch keine Betriebskosten berücksichtigt und auch noch kein Kapitaldienst. Und dass es angesichts der vielfach bestätigten Praxis bei öffentlichen Bauwerken nicht bei 200 Mio bleibt, ist ja wohl auch klar.

Zumal außer Hertha ja weiterhin kein Nutzer für das Stadion vorhanden ist. Mit dem Ausbau des Jahnstadions für 85 Mio baut man sich die Konkurrenz selber in die Stadt.

Für die Stadt Berlin ist Option A (Neubau) die günstigste Variante. Man spart die horrenden Umbaukosten und kassiert noch die Erbpacht.


lichterfelder
18. Mai 2018 um 15:20  |  652331

‚Der monetäre Nutzen für die Stadt Berlin vom Wirtschaftsunternehmen Hertha BSC liegt im dreistelligen Millionenbereich.‘

Genau das ist der Punkt, an dem Hertha ansetzen muss. Hertha tut auch etwas für Berlin, das vergessen leider viele Politiker gerne.

Interessant finde ich die 18 Veranstaltungen in den Abendstunden die erlaubt sind. Das neue Stadion wäre weiter weg und grenzt nicht wirklich an vielen Anwohnern, demnach sollte es da keine Probleme geben. Es könnten mehr Konzerte oder ähnliches im Stadion stattfinden, allein dadurch gibt es mehr Möglichkeiten für den Senat im Olympiastadion Veranstaltungen stattfinden zu lassen.


sunny1703
18. Mai 2018 um 15:23  |  652332

@Sir

ich kann mir nicht vorstellen, dass auf die Stadt Berlin keine Kosten im Falle des Nubaus zukommen. Und vor allem möchte ich nicht der verantwortliche Entscheidungsträger sein, der an diese Stelle einen Klotz hinbauen lässt, wo der Nutzer eventuell in der zweiten oder dritten Liga dann spielt.

Eine Wette auf einen Sportverein ist schon öfters in die Hose gegangen.

lg sunny


18. Mai 2018 um 15:33  |  652333

@sunny um 1523

Ich variiere dein Post von eben

Und vor allem möchte ich nicht der verantwortliche Entscheidungsträger sein, der an diese Stelle einen Klotz hinbauen lässt, wo der Nutzer eventuell in der zweiten oder dritten Liga dann spielt.

mal etwas:

Und vor allem möchte ich nicht der verantwortliche Entscheidungsträger sein, der für 250 Mio das Olympiastadion für 74.300 Zuschauer umbauen lässt, wo der Nutzer eventuell in der zweiten oder dritten Liga dann spielt. Und wo nicht mal mehr Leichtathletikwettkämpfe stattfinden, weil das ISTAF in das topmoderne 85-Mio-Jahnstadion umgezogen ist.

😉

Außerdem sieht gar nicht nach einem Klotz aus, sondern sogar recht bescheiden. https://youtu.be/bxt0Fa2bEoM


Inis
18. Mai 2018 um 15:49  |  652334

Danke für den Service!
War klar, dass das kein Spaziergang wird.


sunny1703
18. Mai 2018 um 15:54  |  652335

@Sir

Die FDP Variante sehe ich nicht so weit außen vor,wie sie hier dargestellt wird.

In drei Jahren sind hier wieder Wahlen. Wie ich schon erwähnt habe, sind die Umfragewerte ,momentan äußerst knapp.

Wer sich jetzt diverse Sportbautenobjekte aufbürdet,wird vermutlich eher dadurch etwas verlieren, denn gewinnen. Sportgroßprojekte sind nicht angesagt, übrigens nicht nur in Berlin nicht.

lg sunny


SweetTooth90
18. Mai 2018 um 15:56  |  652336

++++11 Freund Saison Abschluss Party+++

Sind immerherthaner/innen heute auf der Saisonabschlussparty im Haus Ungarn unterwegs ?

Tickets kosten 7,50 Euro und es haben sich viele twitteratis angekündigt.

https://shop.11freunde.de/tickets/tickets-party-zum-11freunde-saisonrueckblick-berlin.html


Theone
18. Mai 2018 um 16:01  |  652337

Was ich an der Diskussion nicht verstehe, wieso Hertha für eine Nachnutzung verantwortlich gemacht wird. Das ist als würde ich den Mietvertrag für meine Wohnung kündigen und der Vermieter sagt ich muss einen Nachfolger finden…


SweetTooth90
18. Mai 2018 um 16:04  |  652338

+++ 11 Freunde Saisonabschlussparty +++

… heute im Haus Ungarn. Sind immerherthaner/innen da heute unterwegs ? Vielleicht kann man sich connecten …

Kostet nur 7,50 und auch viele twitteratis haben sich schon angekündigt.


Kamikater
18. Mai 2018 um 16:07  |  652339

@sunny
Ein typisches Argument von Denen, die in einer Investition in das Sportmarketing nur ein Grab sehen. Komisch, dass es weltweit hunderte Gegenbeispiele gibt und der Senat wohl nicht rechnen kann, dass sie in den letzten 20 Jahren von Hertha finanziell mehr bekommen, als bezahlt haben.

Im Übrigen ist es doch Recht durchschaubar, dass die verantwortlichen Politiker der letzten Jahre nicht nur den Flughafen, sondern die von jedwedem Stadionprojekt unabhängige Nachnutzung des Olys verdrängt haben. Jetzt werden sie von der Realität aus ihrem Tiefschlaf geholt und wollen Hertha einen schwarzen Peter zuschieben, den es gar nicht gibt.


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 16:23  |  652340

@Sir

Ich kann mir das ISTAF als Tagesveranstaltung auch nicht in einem hochmodernen Jahn-Sportpark vorstellen.
Was sagen denn die Zuschauerzahlen?
Denn ausgebaut wird der FLJ-Sportpark hier ja nicht, oder?


18. Mai 2018 um 16:35  |  652341

@Exil

Diese Info liegt mir vor, kann das jetzt aber auch nicht bestätigen. Insofern vielleicht mit Vorsicht genießen.

Allerdings: bei Umbaukosten von 4,8 Mio pro Veranstaltung ist das ISTAF im Olympiastadion damit schon raus. Wer soll das denn bezahlen?


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 17:12  |  652342

@sir

Das ist die andere Seite, wo man darüber nachdenkt.


Blauer Montag
18. Mai 2018 um 17:17  |  652343

Vielen Dank Uwe für einen sehr informativen Liveticker – einer der längsten, die du jemals hier veröffentlicht hast!


monitor
18. Mai 2018 um 17:25  |  652344

Variante „D“

Der Senat muß ein Baudenkmal erhalten, egal ob es Einnahmen bringt oder nicht!
Hertha hat bislang dafür gesorgt, daß dieses Baudenkmal mit Leben erfüllt wurde, kann/will mit den Nachteilen der Konkurrenz ggü. nicht weiter leben und sucht nach Alternativen.

Möglichkeiten:

Hertha spielt weiter im Oly wie bisher:
Unwahrscheinlich, Hertha will eine Veränderung und das aus gutem Grund.

Das Oly wird „umgebaut“:
Sinnlos, am Kern des Problems wird da nur herumgedoktert, das Oly ist für Fußball nicht mehr zeitgemäß.

Neues Stadion:
Wäre aus Hertha Sicht optimal. Aus meiner Sicht auch! 😉
Mann muß es als Politiker aber den Wählern verklickern, die dem skeptisch ggü. stehen und bei der nächsten Wahl ihre Kreuze an der beabsichtigten Stelle machen sollen! 😉

Mein Fazit:

Ein neues Stadion im Olympiapark würde vielleicht mal Interesse wecken, für den übrigen Teil des Geländes. Ein Olympiamuseum mit Einbindung der alten Sportanlagen könnte Besucher anlocken. Das ganze Gelände hat extrem viel Potential, es fehlt nur an Phantasie und politischem Willen, da etwas mehr daraus zu machen. Gerade beim Pokalendspiel und den Länderspielen könnte das Gelände etliche Besucher gut unterhalten!


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 17:38  |  652346

Grifo, von unseren bekannten Blog-Scouts ja ohne Ende gefordert, steht nach seiner Bomben-Saison bei BMG plötzlich bei Werder Bremen auf dem Wunschzettel.

Ist halt kein Leichtathlet… hilft Hertha nicht…


Papa Zephyr
18. Mai 2018 um 17:38  |  652347

@uwe Bremer
Hast du es wirklich so verstanden und auch selbst im Ticker so gemeint, dass bei der Umbauvariante des Oly der Ein- / Ausbau einer Laufbahn pro Veranstaltung 4,8 Mio kosten würde?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Mai 2018 um 17:43  |  652348

@papa

es ist einem Abgeordeten im Sportausschuss gegangen wie Dir: Er hat nachgefragt, ob der Mitarbeiter von Geisel (der die Details zum Olympiastadion-Umbau vorgetragen hat), das wirklich so gemeint hat.
Dessen Antwort lautete: Ja, eine „Aufstockung zum Ein- und Ausbau der Leichtathletikbahn“ koste jedesmal 4,8 Millionen. Deshalb würde diese Variante nur bei einem Großereignis wie einer EM oder WM in Frage kommen.
Daraufhin hat Geisel noch mal eingehakt und Ausführungen zur Leichtathletik und dem Jahnsportpark gemacht.


Joey Berlin
18. Mai 2018 um 17:55  |  652349

Neubau?
Imho, nicht vorstellbar, dass der Senat eine neue Multi-Event-Location direkt neben Waldbühne und Olympiastadion ohne Auflagen (Ausschlußklausel) akzeptiert. Die alte Deutschlandhalle wurde wegen der Neubauten Velodrom und Max Schmeling Halle vom Veranstaltungsmarkt „entsorgt“; auch der Denkmalsschutz war für die Abrissbirne damals kein Hindernis.
wg. Umbau, Finanzierung, Kosten;
der letzte Umbau für die WM 2006 wurde wesentlich vom Bund finanziert, aus gutem Grund – dieser gute Grund ist immer noch vorhanden… also es ist nicht ausgeschlossen, dass Zuschüsse vom Bund erfolgen.
#2006 Umbau, Kosten: 242 Millionen Euro als Festpreis, Finanzierung: 196 Millionen Euro durch den Bund, 46 Millionen Euro durch ein Darlehen der Walter-Bau-AG, Bürgschaft durch das Land Berlin.

PS: Bewegende Bilder zum Thema.
Skepsis im Sportausschuss, bekommt Hertha sein eigenes Stadion?
https://www.youtube.com/watch?v=HAh7dU4-rM0


monitor
18. Mai 2018 um 17:58  |  652350

@ub
Danke! 🙂


pathe
18. Mai 2018 um 18:02  |  652351

Papa Zephyr
18. Mai 2018 um 18:04  |  652352

@Uwe Bremer

Ok, danke dafür und für den Ticker insgesamt.
Noch ein sachlicher Grund mehr, der gegen die Umbauvariante spricht.

Emotional kann ich der Umbauvariante ja einiges abgewinnen, weil ein volles oder ganz leeres Olypiasstadion für mich eines der schönsten Orte in Berlin ist. Und weil es auch als Fussballstadion einzigartig ist – und auch nach einem Umbau noch einzigartig wäre.
Sachlich sprechen aber viel zu viele Gründe gegen die Umbauvariante, so dass auch für mich nur ein Neubau daneben sinnvoll erscheint.


fechibaby
18. Mai 2018 um 18:14  |  652353

Auf geht’s KSC!
Hertha und der KSC.
Erzgebirge Aue, jetzt gibt’s Haue!


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 18:20  |  652354

@pathe

Das müsste das TSP-Interview sein.
Die arbeiten zusammen.


fechibaby
18. Mai 2018 um 18:53  |  652355

Hier mein Tipp zum Neu- bzw. Umbau.
Am Ende wird alles so bleiben, wie es zur Zeit ist.
195 Millionen € kostet der Umbau.
Hierfür wird es niemals eine Mehrheit im Senat bzw. Abgeordnetenhaus geben.
Herr Geisel sprach es heute noch einmal an:
Bei einem Neubau soll/muss Hertha 3 Spiele im O-Stadion austragen. Diese Forderung ist der Hauptgrund, warum es keinen Neubau in Berlin geben wird.

In Karlsruhe nach 37 Minuten 0:0.


apollinaris
18. Mai 2018 um 19:03  |  652356

Nur für mich: ich stelle fest: Efahrene Verhandler gibt es hier vielleicht nicht so viele. Wer glaubt, dass es bei Grossobjekten mit diplomatischem Flüsterton besser läuft, liegt m.M. falsch

Das Auftreten der Herthaführung ist seit einigen Monaten strategisch für mich ein glattes „ sehr gut“ , einschl des Einstein- Zitates sowie des Preetz- Interviews
Man verhandelt in der Wirtschaft niemals erfolgbringend aus der Position der Schwäche oder gar des Bittenden
Diese Attitüde mag bei manchem eine Ehekrise retten können- ein Stadion gegenüber massiven Widerständen bauen, kann man so nicht
Ich finde die Entwicklung bis hierhin jedenfalls recht vielversprechend ( wie nie)


Derby
18. Mai 2018 um 19:16  |  652357

MP im 11 Freunde Interview zum höchsten Zuschauerrückgang aller Bundesligavereine:

„Aber genau erklären können wir uns das auch nicht, weil es viele mögliche Gründe gibt: der sehr kalte Winter, die eine oder andere für uns ungünstige Ansetzung, die steigenden Abonnentenzahlen bei Sky, die vielen Alternativen in Berlin und und und. Wir werden die Sommerpause nutzen, um diesem Problem auf den Grund zu gehen und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.“

Wir können da gerne helfen.

Aber mit dem Winter hat er schon recht, vor allem in Vergleich Zu den anderen Stadien. Der war hier viel härter und Berliner sind extrem kältescheu!!! Muss an der südländischen Mentalität liegen.

Und viele Alternativen sind ja auch erst in dieser Saison dazugekommen. Da hat er auch recht!

Alles bestens — da brauch man eigentlich nichts mehr aufarbeiten! Ich bin da voll bei MP. starke Statements und jetzt schon eine fast lückenlose Analyse.

Hatte nichts anderes erwartet ☝️


Thomsone
18. Mai 2018 um 19:23  |  652358

@apo,
danke, endlich mal einer der versteht wie Verhandlungen ablaufen. Ich kann auch nicht sehen, dass Hertha sich „dumm“ verhält. Wer glaubt, dass wir das ganze Thema unter einem Präsi Gegenbauer unprofessionell angehen, hat schon eine eigene Wahrnehmung der Dinge.


moogli
18. Mai 2018 um 19:33  |  652359

Stimme @apollinaris
18. Mai 2018 um 19:03 | 652356 unbedingt zu.

Kennt jemand von euch Superverhandlern zufällig „Verhandeln im Grenzbereich“ von Schranner? Bei Hertha scheint man es zu kennen.
Ich sehe verdächtig viele Parallelen.


Inari
18. Mai 2018 um 20:06  |  652360

90 minuten langeweile bei karlsruhe:aue. gähn.


fechibaby
18. Mai 2018 um 20:07  |  652361

KSC -Aue 0:0
Gerechtes Unentschieden.
Wenigstens kein Auswärtstor bekommen.
Jetz am Dienstag ein 1:1 in Aue und man ist aufgestiegen.
KSC, KSC!!


solinger
18. Mai 2018 um 20:16  |  652362

@exil

Man kann natürlich nur das lesen was man will.
Wenn es in meiner Argumentartion aber vor allem
um die Kommunikation geht, kann es nicht verkehrt
sein, eine Person die bei unserem Verein für
Kommunikation eingestellt ist zu erwähnen.

Zum Gespräch des 11Freunde Magaziens mit dem Langen.

Wieder so ein parade Beispiel schlechter Kommunikation.
Preetz Fazit ist. hertha ist nicht das Problem, sondern die
Stadt und die Menschen die in ihr leben. Das Stadion zu groß.
Aber wir versuchen jetzt natürlich alles, das wir die letzten
Jahre voller bekommen. Mein kommentar: Ab und an auch
mal an die eigenen Nase packen.


jap_de_mos
18. Mai 2018 um 20:33  |  652363

@solinger
Das mit dem an die eigene Nase packen ist ja eine der großen Stärke der „aktiven Fan-Szene“ bei Hertha, habe ich gehört… 😉
Im Kern stimme ich Preetz übrigens zu: alle genannten Gründe spielen eine Rolle. Was mMn keine Rolle spielt, ist die – für manche unpassende – digitale Kommunikationsstrategie. Ich glaube eher, dass Leute, denen diese Strategie nicht passt, das gesunkene Zuschaueraufkommen instrumentalisieren, um eigene Ziele durchzusetzen.
Was dagegen mMn durchaus eine Rolle spielt, ist die unattraktive und relativ erfolglose Spielweise der Hertha zuhause. (Wobei: unter Favre war’s meist auch nicht schön, aber zumindest zeitweise erfolgreich – das hat den Fans damals auch ausgereicht.)


Ursula
18. Mai 2018 um 21:21  |  652364

@ solinger, @ Jap-de-mos

Es mag ja frei nach M. Preetz
noch div. Gründe für den
Zuschauerrückgang geben,
aber in meinem Bekannten-
kreis und im Stadion um mich
herum bleibt das Kriterium
doch, diese „unattraktive
Spielweise“, die sich wie ein
„Roter Faden“ (leider!) durch
die letzten Jahre zieht…

…und das zum Leidwesen der
treuen, zahlenden Zuschauer
ZU HAUSE!!!

Nächtle!


Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 21:31  |  652365

jap_de_mos
18. Mai 2018 um 20:33 | 652363

„Das mit dem an die eigene Nase packen ist ja eine der großen Stärke der „aktiven Fan-Szene“ bei Hertha, habe ich gehört… 😉“

Genau das meinte ich.
Danke!


monitor
18. Mai 2018 um 21:36  |  652366

@ursular
Wie schön muß es damals wohl in der 2. und 3. Liga gewesen sein, als Hertha noch attraktiv und zuschauerfreundlich spielte!

Dieser Rote Faden war so schön…, schade das wir jetzt wieder erstklassig sind und diese Klasse halten müssen.

Shit happens! 😉


Ursula
18. Mai 2018 um 21:39  |  652367

…und tschüss…!


18. Mai 2018 um 21:53  |  652368

„unattraktive
Spielweise“, die sich wie ein
„Roter Faden“ (leider!) durch
die letzten Jahre zieht…

letzten Jahre? @Uschi 21:21

Wann, in diesem Jahrtausend in Liga 1 hat
Hertha attraktiven Fußball gespielt?


pathe
18. Mai 2018 um 21:53  |  652369

@Exil-Schorfheider
18. Mai 2018 um 18:20  |  652354

„Das müsste das TSP-Interview sein.
Die arbeiten zusammen.“

Da habe ich jetzt nicht drauf geachtet. Aber vielleicht gibt es hier ja auch welche, die nicht des Tagesspiegel lesen.


sunny1703
18. Mai 2018 um 22:34  |  652370

@bolly

Seit 1968 gab es wenige solcher Zeiten. Und 08/09 unter favre war selbst zu tabellenführerzeiten mit kritik an Spiel und Trainer verbunden. Ganz besonders nach den beiden letzten Spielen. Das wissen einige nur nicht mehr oder wollen es nicht wissen, ich kann mich aber noch gut an die Diskussionen im tsp Forum erinnern.

Lg sunny


Kamikater
18. Mai 2018 um 22:49  |  652371

@jap
Jepp

@sunny
Besonders im Forum 1968
😉


U.Kliemann
18. Mai 2018 um 22:52  |  652372

Schön das es jetzt wieder die üblichen Schar-
mützel zwischen @monitor und @U. gibt! Habe
ich sowas von vermisst.


solinger
18. Mai 2018 um 22:53  |  652373

@jap_de_mos und @exil

Ja auch die „aktive Fanszene“ muss sich an die Nase
fassen. Bestreitet ja auch niemand. Wenn ihr euch
errinert haben sie sich sogar zu einem Gespräch
mit Herrn Bremer getroffen.
In diesem Gespräch kommt ja auch raus, dass die
Fanszene nicht nur eine Gruppierung ist und sie kritsieren
sogar das böller werfen und Rakten schießen vorallem
in andere Blöcke.

Die genannten Gründe vom Preetz sind auch Gründe.
Aber Hertha hat auch viele Programme eingestellt.
Jetzt lassen sie die Kinder udn Famillien günstiger ins
Stadion, dass ist super. Aber warum hat man die Kiez
Touren komplett eingestellt. Warum geht man nicht mehr
zu den Partnerstädten in Brandenburg, wieso Unterstützt
man nicht Bezirke und Schulen beim Aufbauen von
Boltzplätzen oder generell Sportplätzen.
Man kann die Profis auch zu Paten von Schulsport festen machen etc.
P.p. Die Digitalisierung wäre viel weniger im Brennpunkt, wenn es nur eine Marketingstrategie wäre und nicht DIE Marketingstrategie.

Die Ultras hatten mal ein schönes Banner in diese Richtung.
Bezug war 300k Follower und leeres Stadion.

Hertha muss sich da gut aufstellen, keine Frage. Aber die
Digitalsierung so zu puschen und alle anderen Aktivitäten
fast komplett einstellen ist auch nicht richtig.

Ich bin Pro Pyro aber contra Böller und Raketen und
auch contra Pyro zu Wurfgegenstände zu machen.
Das ist aber auch der große Teil der Ultra Szene
(zu der ich nicht gehöre).

In den Medien wird immer nach Selbstregulierung
in den Kurven geschrieen. Die gibt es. Die wird aber
genauso wie Vereine Fehlverhalten anden auch intern
gerregelt und nicht in Medien und auch nicht mit der
Polizei. Das kann man natürlich auch kritsieren. In manchen
Fällen muss man es sogar kritisieren.

Aber genauso soltle auch der Verein sein Verhalten beleuchten.
Kritiken nicht in dieser Art und Weiße in den Medien führen.

Und auch in der Frage wie bekommen wir das Stadion voller, nicht alles auf die Bedingungen schieben.

@Ursula ja auch die Spielweise ist ein Faktor. Aber auch
nicht der einzige. Schalkes Spielweise war auch scheiße
dieses Jahr. Das Stadion trotzdem voll.

Man muss auch den Verantwortlichen die Zeit und die
Geduld geben was aufzubauen. Die Verantwortlichen
sollten die schuld nicht immer bei den anderen Suchen
sondern auch bei sich. Lösungen findet man zusammen.
Dazu muss ich die Fans aber auch ernst nehmen und das ist die Hauptkritik. Das bekommt Preetz aber nie wirklich vermittelt.

Fakt ist im neuen Stadion, wir die „aktive Szene“ dafür sorgen,
dass „Nah, Steil“ und vorallem „Laut“ nicht nur Worthülsen bleiben.

PS: Ich finde die Sprüche vor der Spielen sogar sehr genial.
Aber alleine damit binde ich niemand an den Verein.
ich muss die Kinder der Wahlberliner für den Verein begeistern.
Kinder begeister ich aber vorallem durch Bindung und nicht durch Sprüche.


18. Mai 2018 um 22:53  |  652374

„wann hat Hertha in diesem Jahrtausend attraktiven Fussball gespielt“..ach, da fiele mir schon bestimmt was ein. Nur..ganz ehrlich?- wieso sollte mich das interessieren? – Weshalb möchte man nur mit allen Mitteln das Axiom aufstellen:“ Liga halten geht nur mit Dardais aktueller Spielphilosophie. Mit dem aktuellen Personal kann man per definition nur Verschieben und Neutralisieren, nicht agieren.“
Warum soll ich diese Annahme denn glauben, als wäre es ein unumstößliches Fussball-Gesetz?
Und aus Sicht des Konsumenten: wenn es wirklich so wäre: wieso sollte ich mir für recht viel Geld eine Philosophie antun, die nicht mal mehr das rudimentäre Träumen erlaubt..?
Selbst in den unteren Ligen wird unterschiedlich Fussball gespielt.
– Es gab in den 60ern und 70er die Gladbacher Fohlen und Riegel-Rudi, der nicht nur dem MSV das verordnen wollte..-
Alles schon dagewesen.
Mir gehen die Ideen aus, wie man diese Diskussion versachlichen UND kontruktiv gestalten könnte..Ich bin kein Fussball-Theoretiker. Zu meiner Zeit war das Spiel einfach und taktisch starr. Erst Menotti und andere öffeneten das Fussballspiel.-
Richtig ist nach wie vor das Gesetz: ein Trainer muss seine Spielweise (System), seinen vorhandenen Spielern anpassen und nicht umgekehrt.
Die Zeit der „Konzepttrainer“ ist aber längst vorbei, denke ich. Aber auch die Zeit, da man in der 1. Liga mit unausgebildeten oder nur sehr einseitig ausgebildeten Spielern zu tun hätte.
Ein einstiger Weltklasse-Verteidiger wie Kohler, würde heute allenfalls 2. Liga spiel können. Oder Stan Libuda..oder Briegel..usw.
Kohlfeld, Anfang stehen stellvertretend für viele andere ( z.B. auslänische no names- Mannschaften, wenn sie gegen deutsche Bundesligisten antreten), das auch andere Spielarten möglich sind, als die derzeitig bevorzugte.


sunny1703
18. Mai 2018 um 22:58  |  652376

@Apo

Dann lass dir mal bitte was einfallen. Und bitte keine halbserie,sondern mal zwei jahre.


Kamikater
18. Mai 2018 um 22:59  |  652377

@solinger
Schalke bekommt keinen Deut besser kommuniziert, was der Verein will, als Hertha.

Absolut richtig. Deren Fanszene schielt genauso auf andere Vereine, wie die hiesige.

Das nennt sich in den Kreisen „Betriebsblindheit“. Aber sie halten sich für nicht weniger weltoffen, als jeder Manager der Liga. Und dann darf man sie auch für deren Haltung kritisieren. Selten gab es in der Gesellschaft Gruppierungen mit so wenig Introspektive. Mag man Einzelpersonen kritisieren, so ist die Fanszene eine solche.


Blauer Montag
18. Mai 2018 um 23:22  |  652378

Die Vertreter der Fanszene, die am Montag bei der Mitgliederversammlung ans Mikro getreten sind, erweckten (nur?) bei mir die Hoffnung, dass der Dialog mit der Geschäftsführung fortgeführt wird.

Mein gutes Zwischenfazit am Ende dieser Woche: Es finden Gespräche statt und weitere werden folgen.
Ultras und Herthas Geschäftsführung.
Hertha und Senat von Berlin.


sunny1703
18. Mai 2018 um 23:25  |  652379

@apo ich stimme mit dir überein, mit teile des jetzigen spielermaterials ist agieren, Kreativität eher nur selten möglich. Das Spiel ohne Ball ist sehr destruktiv, aber es reichte drei jahre für Saisons ohne jegliche abstiegssorgen.

Ich gehe davon aus, dass egal welcher trainer zwei Dinge erreichen möchte, auf die jeweilige Stellung des Vereins bezogen Erfolg haben und wenn es möglich ist, dabei auch noch arelativ attraktiv spielen. Hintenrumspielen ist bestimmt nicht die Planung von dardai oder anderen.
Die frage die sich für mich stellt ist, können diese Spieler es nicht besser? Dann kommen wir zu dem Punkt können wir uns bessere überhaupt leisten? Oder haben viele einfach eine gewisse angst Fehler zu machen und ziehen deshalb die sicherheitsvariante vor?

Ich bleibe dabei,guter Fußball ist erfolgreicher Fußball und wenn er dann auch noch attraktiv anzuschauen ist, ist er sehr gut.

Die Spieler, die zumindest das Rüstzeug mitbringen auch anders zu spielen, bekommst du fast nur mit Geld im Rücken oder einen kurzfristigen Erfolg wie letzte Saison die El quali.

Eins habe ich aber auch gemerkt. Zwar waren diese saidon enige gruselige herthaspiele dabei, doch ich sehe auch solche woanders in der Liga. Seit ich mir nicht mehr den zirkusfussball cl anschaue, sind meine Relationen geerdet worden. 🙂

Lg sunny


Blauer Montag
18. Mai 2018 um 23:27  |  652380

OT Die Partyhochburg Magaluf will im Kampf um mehr Ordnung und Sittsamkeit die Strafen für ungebührliches Verhalten drastisch erhöhen – teilweise um das Fünffache.
https://www.travelbook.de/ziele/inseln/exzess-touristen-von-magaluf

Vorsicht: Dieser Artikel könnte Anregungen für den Finanzsenator der Partyhochburg Berlin enthalten.


hurdiegerdie
18. Mai 2018 um 23:28  |  652381

Mir ist das alles zu negativ. Iregndwie passe ich hier nicht mehr so richtig rein.

Da war die Zeit um Horr (leider mit dem Skandal); es gab die Zeit um Ete mit Vizemeisterschauft und Eurohalbfinale. Es gab die Zeit mit Preetz als Torschützenkönig, dann kam Marcelinho, danach Pantelic und Woronin mit Tabellenplatz 1 bis zur 25. (?) Runde.

Ich fand auch letzte Saison mit dem 6. Platz nach vorher 2 Abstiegen und einem 3. Fastabstieg als Zeichen einer neuen Konsolidierung nicht so schlecht.


sunny1703
19. Mai 2018 um 0:04  |  652382

@hurdie

Ich fand die sportlichen Erfolge der Hoeneß zeit ordentlich. Aber ich habe hier gelernt, das war eine was kostet die Welt zeit.
Unser beider Anfangszeiten sind verbunden mit der Schatulle von springer.
Das was im Kopf bleibt sind aber die Erfolge nicht der berauschende Fußball, den spielten meistens andere.


19. Mai 2018 um 0:09  |  652383

Gleich springen meine Freunde wieder aus der Deckung um mir eine mitzugeben 😁
Na und!
@hurdiegerdie
Fußball kostet inzwischen richtig Kohle. Selbst die DK kostet für mich und meinem Junior so viel wie eine Woche Wanderurlaub. Dazu geht jeweils ein guter halber Tag flöten, plus Verpflegungskosten. Da möchte man mehr für erwarten dürfen als „nicht sooooo schlecht“.
Zumal ich, du weißt schon, der Meinung bin, aus diesem Kader ist mehr als nur…. nicht sooooo schlecht rauszuholen!


19. Mai 2018 um 0:13  |  652384

Richtig @hurdie 23:28 & @Sunny 23:25
Aber es ging ja auch nicht um die Spielweise
der 60/70ziger wieder zu aktivieren.
Das hat @apo aus der staubigen Ecke herausgekratzt.

„Mit dem aktuellen Personal kann man per definition nur Verschieben und Neutralisieren, nicht agieren.“
Warum soll ich diese Annahme denn glauben, als wäre es ein unumstößliches Fussball-Gesetz?“
Wer hat denn das behauptet @apo?

Mir ging es bei meiner Frage zu Uschis 21:21!! These,
das entscheidende Kriterium für den Rückgang der
Zuschauer, die unattraktive Spielweise ist.

Uschis Vermutung hinkt mMn.
da wir trotzt Abstiege unterschiedliche
Zuschauerzuwächse hatten. Wer böse ist, könnte
meinen, ein Abstiegskampf würde den Zuschauer
Rückgang aufhalten.
Um nur ein anderes Bsp. zu nennen, gestern in
der MBA bei Alba zum Entscheidungsspiel
waren nicht einmal 50% (komplette Oberrang
blieb leer) Auslastung.

Und @Alba spielt wahrlich „nicht“ unattraktiv.


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 0:18  |  652385

sunny1703
19. Mai 2018 um 0:04 | 652382

Tja, und heute hast du eben Hoppenheims, Brausevereine, Werksmannschaften, protegierte Ex-Kohlenpötter und immer noch Bayern vor der Nase. Und die Kluft wird grösser.


19. Mai 2018 um 0:20  |  652386

Vielleicht ist einfach der Kommerz und das Überangebot, verbunden mit einem Generationswechsel die Ursache allen Übels? 🤔


19. Mai 2018 um 0:21  |  652387

Gute Nacht 💤


Stefan
19. Mai 2018 um 0:35  |  652388

Wer als Herthanerin und Herthaner den Neubau will, und ich will den, sollte sich demnächst an den Computer setzen, und seinen örtlichen Abgeordneten eine treffend argumentierte Email schreiben. So funktioniert das Spiel. Wenn das zu einer Kampagne wird, beeinflusst das auf jeden Fall die Meinungsbildung im AGH bzw. der Senatsfraktionen.


sunny1703
19. Mai 2018 um 0:38  |  652389

@hurdie

Und deshalb erde ich mich ab und zu richtig bei spielen von Wilmersdorf ……. auch wenn die jungs dort nicht nur aus Spaß und gesundheitsgründen spielen. 😉

@Seppel

Wenn es nur einen einzigen Grund gäbe, wäre das Problem eventuell schon behoben. Deshalb sind mir die spielkultur,das Stadion, die Berliner und was weiß ich nicht noch alles herhalten muss ,einzeln zu dürftig als Antwort.


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 2:29  |  652390

Seppel
19. Mai 2018 um 0:09 | 652383

Ich glaube (huch), ich werde da immer falsch verstanden. Ich finde deine Meinung völlig legitim, Ich könnte es mir leisten, öfter mal nach Berlin zu fliegen und mir ein Hertha Spiel anzuschauen. Für mich ist es halt schwer ggf. 4 Spieltage Freitag bis Montag Monate vorher einzuplanen. Und kurzfristiger werden mir dann die Flüge auch zu teuer oder es steht etwas anderes auf dem Kalender.

Und nun mal 400 Euronen um 0:2 gegen Mainz zu verlieren plus Urlaubstage…. Alo mache ich es auch nicht. Ich verstehe das wirklich völlig.
Ich habe nur vermutlich prinzipiell eine andere Ansicht darüber, was man erwarten kann.


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 2:35  |  652391

Bolly
19. Mai 2018 um 0:13 | 652384

Bin da völlig bei dir. Ich habe es sogar statistisch analysiert. Es gibt nahezu Null Zusammenhang zwischen Platzierung und Zuschauerschnitt. Das sind völlig (mMn) total aus der Luft gegriffene und kaum belegbare Behauptungen. Klar macht mal eine fast Meister Saison 2k mehr aus, wie eben auch nach Abstinenz in der 2. Liga die erste 1. Liga-Saison danach.


Joey Berlin
19. Mai 2018 um 6:54  |  652392

Moin,

@moogli
18. Mai 2018 um 19:33 | 652359

Drohungen und dumme Sprüche, die zu einem unerwünschten Gesichtsverlust führen, wirst Du bei Schranner und anderen nicht finden. Darf Theke und Stammtisch vorbehalten bleiben. 😉
#Kontraproduktiv


elaine
19. Mai 2018 um 8:23  |  652393

hurdiegerdie 19. Mai 2018 um 2:35 | 652391

Es gibt nahezu Null Zusammenhang zwischen Platzierung und Zuschauerschnitt. Das sind völlig (mMn) total aus der Luft gegriffene und kaum belegbare Behauptungen.

Das sehe ich auch so. ein ruhiges Mittelmaß ist von viele Fans am schwersten zu ertragen.

_____
solinger 18. Mai 2018 um 22:53 | 652373

In den Medien wird immer nach Selbstregulierung
in den Kurven geschrieen. Die gibt es.

Die Fans haben da wenig Einblick. Wie findet der denn statt? Das ist eine ehrliche Frage, weil ich die Forderungen der OK oft als ziemlich egozentrisch empfinde und man alles eben auch anders sehen kann, was ich mal versuche dar zu stellen

Ich bin Pro Pyro aber contra Böller und Raketen und
auch contra Pyro zu Wurfgegenstände zu machen.

Die Aussage eines Mitglieds aus der Ostkurve, ein paar Fans bräuchten Pyro, wofür Hertha Unsummen an Strafe zahlen muss und im Anschluss zu fragen, was die Digitalisierung überhaupt zählbar ein brächte, fand ich nun wieder typisch und für mich sehr ärgerlich
Mich ärgern die Strafen für Pyro , die der Verein zahlt und nicht die Ausgaben für die Digitalisierung
Man kann auch denken, das der Zuschauerrückgang unter anderem auch, damit zu tun hat, dass Eltern ängstlich geworden und eher nicht mit den Kids ins Stadion gehen, weil dort bei Großveranstaltungen eben rücksichtslos Pyro abgebrannt wird
Dazu kam auch, dass die unterschwellige Angst vor Attentaten immer latent vorhanden ist, aber das ist ein anderes Thema

wieso Unterstützt
man nicht Bezirke und Schulen beim Aufbauen von
Boltzplätzen oder generell Sportplätzen.

ich weiß nicht , ob Hertha da jemals gemacht hat, denn das ist wohl eher die Aufgabe der Politik?
Hertha ist doch sozial sehr engagiert ohne das immer zu publizieren. Mich würde es wirklich interessieren, wo Hertha da am Ball ist
Im Übrigen hat Hertha den Kontakt mit den Partnerstdten nicht aufgegeben, sondern lädt Judendliche immer wieder ein und die werden auch als Balljungen eingesetzt

Man kann die Profis auch zu Paten von Schulsport festen machen etc.

Kann man machen. hat Hertha das jemals gemacht?
Aber ich denke es geht für Sportler in erster Linie darum, den Sport aus zu üben, als während der laufenden Saison, überall und nirgends zu sein
Ich sehe das immer noch aus sportlicher Sicht.
Kieztouren finde ich auch ganz nett und in der Vorbereitungsphase werden auch wieder die Partnerstädte besucht, aber während der laufenden Saison , ist mir , als Fan lieber die Sportler konzentrieren sich auf die Vorbereitung , auf die Spiele.
In der Winterpause waren die Spieler bei vielen Weihnachtsfeiern der Fans zu besichtigen
Wer will kann zu den öffentlichen Trainings der Fan gehen, wo die Spieler zum Anfassen sind, was auch nicht bei jedem Verein üblich ist.
Bei Spielen der U23 kann man auch Spieler, Manager, Trainer der Profis treffen

In den Medien wird immer nach Selbstregulierung
in den Kurven geschrieen.

Irgendwann hatten Fans aus der Ostkurve eine Umfrage im Stadion durchgeführt, mit dem Thema, wie die Mehrzahl der Fans über die Aktionen der Ok denkt.
An dem Ergebnis würde ich zwar etwas zweifeln, weil der nette junge Mann nach drei Fragen aufhörte die Kreuze zu machen, da ihm meine Antworten milcht wirklich gefallen hatten
Nun hört man davon gar nichts mehr, scheinbar war das Ergebnis für die OK nicht so befriedigend?


Herthapeter
19. Mai 2018 um 8:24  |  652394

Die Frage muss ja lauten, „warum wird Hertha für das mäßig attraktive Spektakel abgestraft und andere Vereine nicht?“

Das Hertha spezifische Problem lässt sich gut in den Senatsdiskussionen und den Kommentaren anderer Zeitungen erkennen: Keine andere Stadt hat eine so kleine Minderheit als Fans ihres Teams aufzuweisen, wie Berlin mir Hertha. Wenn aber eine ganze Stadt mitfiebert, mitleidet und das Spiel Thema am nächsten Morgen in den Büros ist, dann ist der Wille dabei zu sein sehr viel größer, als in Berlin wo man eher als bemitleidenswerter Depp gesehen wird, vor allem nach Niederlagen. Somit tun solche unattraktiven Darbietungen in einer halbleeren Schüssel gleich dreifach weh. Zumal diese vielen leeren Plätze auch noch suggerieren, „die Hertha will doch keiner sehen, du bist da ein Außenseiter“. Dass Hertha in Europa in den Top 30 liegt, fällt dann gar nicht auf.

Am Stadion kann man den Hebel ansetzen, an der Identifikation wohl nicht mehr. Da sich für Hertha vornehmlich Urberliner ohne westdeutschen oder anderweitigen Migrationshintergrund interressieren, hat Hertha in Berlin ein gewaltiges Demografieproblem. Die Langeweile in der Liga und der überbordende Kommerz tun ihr übriges. Als Wachstumsmarkt sehe ich die Bundesliga in Berlin definitiv nicht.


Joey Berlin
19. Mai 2018 um 8:35  |  652395

#Zawatka-Gerlach* spielt immer noch den Bluff-Dummy aus…

Zwar spricht die Vereinsspitze derzeit nicht darüber, aber wenn sich Rot-Rot-Grün nicht dazu durchringt, den Neubau eines Stadions am Rand des Olympiageländes zu passablen Konditionen für beide Seiten zu genehmigen, wird Hertha BSC die Heimatstadt Berlin wohl doch verlassen. Der alternative Standort im brandenburgischen Ludwigsfelde ist offenbar immer noch eine Option – im äußersten Notfall.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/stadionbau-in-berlin-hertha-bsc-und-parlamentarier-feilschen-um-neue-arena/22583158.html

*Herthamitglied und offenbar kein Pokerfan: Ein Bluff bei mehr als zwei aktiven Spielern ist nahezu unmöglich. Selbst zwei aktive Spieler können bereits zu viel sein.

PS: Die Kommentare der TSP Foristen sind wieder ein Genuss. 😉

PPS: Plan D!? Vielleicht sollte der TSP mal eine Kampagne fahren, die einen an die Stadtgrenze Berlins angrenzenden Ortsteil Brandenburgs in Berlin die Eingemeindung schmackhaft macht. Falkensee zum Beispiel, aber warum sollten die das wollen?


Opa
19. Mai 2018 um 9:14  |  652396

Ludwigsfelde allez…
@Joey: Wie praktisch, dass Hertha dann dem Senat die Schuld geben kann, der den Verein mit seiner Fantastilliardeninvestition vor die Tore Berlins getrieben hat. Blöd nur, dass sich Hertha dann neue Fans wird suchen müssen und niemals 2025 in Ludwigsfelde am Bahnhof genug Leute aussteigen können geschweige denn Züge da wären (von der Trasse mal ganz abgesehen, auf die kaum noch Züge passen). Wie gesagt, es sehen alle doof aus bei der Nummer.


Herthapeter
19. Mai 2018 um 9:36  |  652397

@Opa
Dazu (Ludwigsfelde) wird es nicht kommen.
Ich sehe aktuell keine unüberwindbaren Hindernisse zum Neubau auf dem Olympiagelände.
Auch im Senat werden selbst die borniertesten Abgeordneten erkennen müssen, dass ein Oly-Umbau einem Schildbürgerstreich gleicht. Das Ding wurde erst vor 14 Jahren für 240 Millionen zu einem der modernsten Leichtathletik Stadien aufgerüstet. Jetzt käme nochmal dieselbe Summe obendrauf, um aus dem Leichtathletik Stadion ein Fussballstadion umzubauen. Danach kämen jedes mal wieder 5 Millionen auf die Stadt zu, um das Fussballstadion in ein kastriertes Leichtathletik Stadion umzuwandeln.
Wofür werden sich die neutralen Finanzhüter der Stadt wohl entscheiden?
Deine Lieblingsvariante „wir ändern nüscht“ wird übrigens nicht einmal mehr diskutiert, diese Variante kann man sich komplett abschminken.


brehmchen
19. Mai 2018 um 9:38  |  652398

@hurdiegerdie

Danke für das Feedback wegen des Hotels in Schladming. Insbesondere die Nähe zum Trainingsplatz ist cool (und ein echter Glückstreffer). Hatte bei der Fanbetreuung schon angefragt w/eines Hotels. Weil ich die getrennte Anreise ab Frankfurt aber schon jetzt buchen muss, um keine Kostennachteile zu haben, musste ich jetzt aktiv werden, sonst habe ich keine Planungssicherheit.

Scheint auch ein gutes Hotel zu sein. In der Urlaubswoche gönne ich mir dann den „Luxus“. Freue mich schon auf die Woche. Wollte da schon lange mal hin, hatte aber nie geklappt, so bin ich dann 2 Jahre lang auf den Scharmützelsee ausgewichen. Und andere Herthaner zu treffen geht bestimmt auch ohne Orga-Hilfe von Hertha 🙂 .


coconut
19. Mai 2018 um 9:42  |  652399

@ hurdiegerdie 19. Mai 2018 um 2:35 | 652391

Zitat:
„Bolly
19. Mai 2018 um 0:13 | 652384

Bin da völlig bei dir. Ich habe es sogar statistisch analysiert. Es gibt nahezu Null Zusammenhang zwischen Platzierung und Zuschauerschnitt. Das sind völlig (mMn) total aus der Luft gegriffene und kaum belegbare Behauptungen. Klar macht mal eine fast Meister Saison 2k mehr aus, wie eben auch nach Abstinenz in der 2. Liga die erste 1. Liga-Saison danach.“

Warum nur könnt „ihr“ nicht RICHTIG lesen?
Hier hat doch keiner gesagt, das die PLATZIERUNG eine Rolle spielt?
Aber die äußert dürftigen spielerischen Darbietungen stellen sehr wohl einen Grund dar. Das mag der eine oder andere nicht gerne lesen oder gar bestreiten, weil nicht sein kann, was nicht sein darf…..

Nur noch mal zur Erinnerung:
Hertha ist (mal wieder) das Team mit den wenigsten Torchancen und wohl auch den wenigsten Torschüssen. Kann man ignorieren, nur wem hilft das?
Die Mehrzahl der Herthaspiele, gerade auch im Oly, waren dröge und langweilig. Stimmen dann noch nicht mal die Ergebnisse, dann bleiben die Zuschauer eben zuhause.
Ausreißer wie gegen Bayern etc.pp helfen da nicht wirklich. Ich meine in der Hinrunde war der Schnitt noch höher. Nein ich habe keine Zahlen um das zu „beweisen“. Bei kühlerer Witterung (der Winter war im Schnitt deutlich zu warm, auch in Berlin! 1,x Grad unterschied zum letzten Jahr sind eher nicht „Kriegsentscheidend“) also ungemütlichem Wetter ersparen sich dann viele den Gang ins Oly, wenn man eh damit rechnen muss, mühe zu haben nicht einzuschlafen….oder sich gar zu ärgern.
Drum merke:
Wer sich zur Unterhaltungsindustrie zählt, der muss dann auch Unterhaltung bieten…….Langeweile wird abgestraft.

Meine Meinung.


Joey Berlin
19. Mai 2018 um 10:00  |  652400

@Herthapeter
19. Mai 2018 um 9:36 | 652397

Fakten: Der Umbau/Modernisierung erfolgte für die Fußball WM 2006. Ergebnis des Umbaus: FIFA Fünf Sterne Fußballarena – was genau ist dir dabei entgangen?


Ursula
19. Mai 2018 um 10:45  |  652401

Bin mal wieder uneingeschränkt bei
@ coconut, weil HIER eine Unsitte
eingezogen ist, sich eigene Themen
zu konstruieren, auf Fragen zu ant-
worten, die keiner gestellt hat und
Antworten parat zu haben, die nicht
zum „Thema“ zur Sachen gehören…

Mein Beitrag gestern Abend war
eine eigene Erfahrung in meinem
„Stadionumfeld“ und bezog sich
nicht auf Platzierungen, Statistiken!

Vielmehr hör- und sichtbare Zeichen
des Unmuts über die „unattraktive“
Spielweise der Hertha in (fast) allen
Rückrunden unter Dardai, mit eben
diesen desolaten Konsequenzen und
dies ZUHAUSE!!!

In meinem unmittelbaren „Stadion-
umfeld“ sind acht oder neun sehr
bekannte, alte Gesichter mit Ansage
seit einigen Wochen weggeblieben!!

UND nach dem RBL-Spiel haben
andere alte Zeitgenossen schon ihr
Fernbleiben zur nächsten Saison
annonciert! Sehr, sehr schade!

Frohe Pfingsten!


Herthapeter
19. Mai 2018 um 10:48  |  652402

@Joey
Der Umbau wurde zu Zeiten geplant, als man Hertha noch zum schlafenden Riesen interpretiert hat. Es sollten zudem fahrbare Tribünen gebaut werden, damit in der großen Schüssel Fußballstadionflair aufkommt. Beide Argumente haben sich heute LEIDER längst erledigt.

Entgangen ist mir tatsächlich, dass dieses 5-Sterne Stadion eine Fußballarena ist. Ich finde die Stimmung in dieser Schüssel einfach schrecklich, kein Vergleich zu den Fußballarenen.
Dazu kommen die 30-40 Tausend leeren Plätze in vielen Spielen, das ist der vielleicht größte Stimmungskiller. Das Stadion ist für Hertha definitiv keine optimale Lösung, da kann die Fifa soviele Sternchen verteilen, wie sie will. Die Abstimmung der Fans mit den Füßen spricht ja ebenfalls dafür, dass sich etwas ändern sollte.


sunny1703
19. Mai 2018 um 10:54  |  652403

@Schranner verhandelt für alle Seiten. Also ist das ein nicht so gutes Beispiel. Wer so rangeht holt nichts raus.

Mir ist das ganze Theater um das Stadion langsam zuviel und ich vermute so wird es vielen Abgeordneten gehen. Die Stadt hat wirklich ganz andere Problme zu bewältigen.

Und als Herthaner weiß ich eins, Hertha Brandenburg ist nicht mein Verein!

Die da oben machen so oder so was sie wollen!

lg sunny


sunny1703
19. Mai 2018 um 10:58  |  652404

@Herthapeter

Und das ist eben eins meiner großen Probleme mit diesem Stadion, es wird mit einer besseren Stimmung argumentiert, aber die interessiert mich bei dieser Frage nun wirklich als allerletztes.

lg sunny


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Mai 2018 um 11:53  |  652405

@Stadionthema

all‘ jene, die sich mit der Frage nach Stimmung oder Halb-Stimmung oder ein-bisschen-Stimmung aufhalten, erinnere ich bei der Frage „Warum will Hertha eine Fußball-Arena“ an die alte Watergate-Weisheit:

Follow the money

– die Idee/Hoffnung in einer Arena ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Hertha gravierend und dauerhaft zu verbessern


Freddie
19. Mai 2018 um 11:57  |  652406

Aus der Serie „Was macht eigentlich…?“

Babbel wird Trainer bei den Wanderers in Sydney und hat Dreijahresvertrag.
Mal sehen, wieviel er davon erfüllt.


sunny1703
19. Mai 2018 um 12:23  |  652407

@uwe

Das sehe ich auch so, wenn, dann kann es nur darum gehen.

Einige Fragen beschäftigen mich.

Ist es gut für Hertha, wenn die EM 2024 nach Deutschland vergeben wird, bezogen auf einen Neubau?

Was ist wenn Hertha in der nächsten Saison, doch zum Abstiegskandidaten mutiert? Neubaupläne als (möglicher) Zweitligist!???

Weißt Du ob nun 50.000 oder 55.000 geplant sind?

Was ist, wenn Hertha sich plötzlich als CL Kandidat etabliert und das Olympiastadion in der Zeit viel häufiger mit 60000 Zuschauer + gefüllt ist?!

Bei der Ausschlußregel muss ja auch die Waldbühne mit eingeschlossen sein, denn die Acts imOlympiastadion werden wohl kaum die Konkurrenz sein, aber andere Gruppen, Solisten,Orchester usw, die jetzt die Waldbühne nutzen, könnten von 50.000 angezogen werden.

Wer übernimmt die Kosten für die anfallenden Infrastrukturmaßnahmen bei einem Neubau?

lg sunny


Opa
19. Mai 2018 um 12:24  |  652408

Ein Highlander Ende?
Wo wir gerade bei der Unterhaltungsindustrie waren: Wir sind gespannt, wie sich die Dramarturgie entwickelt. Gibt’s ein harmonisches Happy End und Hertha darf bauen und muss hoffen, dass sie für alle Zeiten erstklassig bleiben? Wird’s nochmal lustig, weil Hertha nach einem „Ja zum Neubau“ absteigt oder aufgrund einer (wollen wir es nicht hoffen) Krise keinen Finanzier findet, untermalt vom legendären „Yakety Sax“? Gibt’s ein Highlander-Ende, an dem die Mitglieder eine Schicksalsentscheidung treffen müssen und zu einem Ja zu Ludwigsfelde „erpresst“ werden? Soll nochmal einer sagen, es wäre langweilig bei Hertha.

Spielweise und die Zuschauer?
Richtig ist ohne Frage, dass es eine Klientel gibt, die mit der Erwartungshaltung, attraktiven Fußball zu sehen, zu Hertha geht und dass sich davon eine Schnittmenge derzeit abwendet. Die Frage ist, ob diese Menge relevant für den Zuschauerschnitt ist und ob man sich an dieser Erwartungshaltung orientieren sollte. Ich verstehe jeden, der z.B. aufs rassige Relegationshinspiel von Kiel hinweist, dass es dort doch auch geht mit attraktiver Spielweise. Nur, dass die halt dreimal Tore kassiert haben und man mit dieser Spielweise mit einem limitierten Kader eben in Abstiegsnot gerät. Ja, unser Kader mag vielleicht nicht mehr ganz so limitiert sein wie zu Ottls Zeiten, aber die fehlende Präsenz um den „erweiterten Mittelkreis“ wird doch weiterhin kritisiert und stets und ständig ein spielstarker Spieler mit einer Erwartung ins Zentrum geschrieben, die derjenige kaum erfüllen wird können so wie der Verein mit dem durchschnittlichen Budget nur selten überdurchschnittliche Ergebnisse bieten kann. Berücksichtigt man andere bereits genannte Faktoren, ergibt sich eben ein leichter Zuschauerrückgang. Eine Saison mit Abstiegsangst und -spannung würde den Schnitt aber eher nach oben treiben als attraktive Spielweise.


Opa
19. Mai 2018 um 12:26  |  652409

@Freddie: Ob der zwischendurch auch nach Hause fliegen muss? 😉


Slippen
19. Mai 2018 um 12:29  |  652410

Sunny, du stellst aber auch Fragen…

Sicher muss das Management auch Fehlentwicklungen einkalkulieren, aber zur Planung gehört eben eine seriöse Zukunftsprognose. Das traue ich den Verantwortlichen schon zu. Wer ständig denkt, es könnte ja auch was ganz schlimmes passieren, der wird wohl niemals was erreichen. Man Stelle sich vor, die Gründer hatten 1892 so gedacht…

Es gibt genügend Beispiele, bei denen es schiefgegangen ist, aber ebenso viele Beispiele, die gut klappen. Ganz ohne Risiko geht’s halt nicht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Mai 2018 um 12:48  |  652411

@sunny

ich gehe mal davon aus, dass die beste Quelle für die Arena die Pläne von Hertha sind. Die hat Schiller am Montag den Mitgliedern vorgestellt.

Kapazität: 55.000 (45.000 Sitzplätze + 10.000 Stehplätze/bei internationalen Spielen 47.000)

Abstiegsgefahr: Alle, die hier schreiben wissen: Hertha gehört zu den 10, 12 Klubs, deren erste Aufgabe es in jeder Bundesliga-Saison ist, das @hurdigerd’sche Gesetz zu befolgen: erstmal den Klassenerhalt zu schaffen. Heißt: Für Hertha ist auch ein Abstieg möglich (siehe Köln, HSV, H96, Stuttgart).
Was heißt das für die Pläne: Nix. Oder im Gegenteil: Um dieser Bredouille zu entkommen, will Hertha eine eigene Arena. Alles, was für eine Arena spricht, spricht auch im Fall eines Abstieges in die 2. Liga für eine Arena.

Konkurrenzausschlussklausel Waldbühne: ist mir zu kraus gedacht. Warum willst Du vertraglich regeln: Die Philharmoniker dürfen nur in der Waldbühne vor 22.000 Zuschauer spielen. Angenommen, sie könnte auch 40.000 Tickets verkaufen – für ein Konzert in der Hertha-Arena: Dann wäre das verboten. Weil eine Konkurrenzausschlussklausel dieses verhindert?

Infrastrukturmaßnahmen: Hertha will, so die Ankündigung, den Arena-Bau privat finanzieren (= kein Cent Steuergeld). Das erfordert um das eigentliche Arena-Grundstück herum Infrastrukturmaßnahmen. etwa, wenn die Hanns-Braun-Strasse „verschwenkt“ werden soll. Wie teuer das ist, wer das bezahlt … ich weiß es nicht. Gefühlt: Das ist dann Verhandlungssache zwischen dem Senat/Bezirk und Hertha.


sunny1703
19. Mai 2018 um 12:53  |  652412

@uwe

Danke für die Antwort, 55.000 halte ich, wenn denn ,auch für die sinnvollere Lösung.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Mai 2018 um 12:59  |  652413

@sunny

habe meine Ausführungen (12.48 Uhr) noch ergänzt.


sunny1703
19. Mai 2018 um 13:02  |  652414

Eine solche Arena halte ich bei Konzerten weniger für das Olympiastadion für eine Konkurrenz als für die Waldbühne.

Ich war in meinem Konzert-Leben wesentlich öfter in der Waldbühne als im Olympiastadion insbesondere bei Rockkonzerten.

Doch die acts waren oftmals ganz schnell ausverkauft oder hatten zwei Termine. Der Bedarf lag vermutlich deutlich eher bei 40000 oder 45000 als bei 22000 Zuschauer.

Die Megaveranstaltungen werden weiter ins Olympiastadion gehen.

Die Waldbühne nur noch für Klassik oder einige wenige Gruppen,die die spezielle Atmosphäre dort bevorzugen??

Wenn ich mich nicht täusche ist auch hier die Stadt Berlin Eigentümer!

lg sunny


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Mai 2018 um 13:11  |  652415

@sunny

Du und ich als Laien brauchen da nicht rumzudilletieren: Evente /Konzerte zu organisieren, ist ein schwieriges Geschäft. Weil die Konkurrenz nicht heißt: Waldbühne vs Olympiastadion. Die Konkurrenz heißt: Berlin vs alle anderen Aufführungsstätten in Europa.

Gefühlt gibt es maximale zwei, drei Konzerte pro Jahr im Olympiastadion. Und wir können uns darauf einigen, dass die Rolling Stones nach 2025 nicht mehr oft im Olympiastadion spielen werden.

Meint: Berlin muss als Stadt schauen, möglichst unterschiedliche Größen an Open-Air und Hallen anzubieten. Um sich gegen Hamburg, Rotterdam, Paris, London usw. zu behaupten. Den Fokus darauf zu verenge: Wenn ich in der Waldbühne den Act X verliere, musst Du mir als Hertha-Arena aber unterschreiben, dass der Act X nicht bei Dir auftritt – das halte ich für zu kurz gedacht.

Ja, kann man machen. Dann tritt Act X halt in Düsseldorf, München oder Leipzig auf …

(ich rede jetzt über eine Konkurrenzausschlussklausel wg. Waldbühne. Grundsätzlich wird Hertha, das hat Finanzchef Ingo Schiller gestern im Sportausschuss des Abgeordnetenhauses wiederholt, bei diesem Thema „alles unterschreiben“, was der Senat will – wenn es für Hertha denn zu einer eigenen Arena führt)


Exil-Schorfheider
19. Mai 2018 um 13:14  |  652416

pathe
18. Mai 2018 um 21:53 | 652369

Es war lediglich eine Vermutung.
Danke fürs Einstellen.


Herthapeter
19. Mai 2018 um 13:15  |  652417

@Uwe Bremer

19. Mai 2018 um 11:53  |  652405

„@Stadionthema
all‘ jene, die sich mit der Frage nach Stimmung oder Halb-Stimmung oder ein-bisschen-Stimmung aufhalten, erinnere ich bei der Frage „Warum will Hertha eine Fußball-Arena“ an die alte Watergate-Weisheit:
Follow the money“

Das liebe Geld bestimmt am Ende der Debatte über die Entscheidung, keine Frage.

Aber der Weg dahin führt ganz offensichtlich über STEIL NAH LAUT und genau so wird es von Hertha ja auch beworben.


Joey Berlin
19. Mai 2018 um 13:24  |  652418

@all
#Was denn nun, „Reines Fußballstadion“ oder Multifunktionsarena? (rhetorisch gefragt 😉 )
Hier sollte man doch sprachlich korrekt bleiben.

@Uwe Bremer 17. Mai 2018 um 12:36 | 652146

Da ist es derzeit so, dass es auf Berlin geschaut Veranstaltungsstätten gibt bis 22.000 Besucher – und das 74.000er Olympiastadion. Dazwischen gibt es nix.

Nicht ganz richtig. Freiluftarenen: Auf dem Maifeld findet die „Pyronale“ statt. ca. 40 000 Besucher. „Tempelhofer Feld“ auch eine Alternative >20 000 Besucher. Wenn TXL denn schliessen sollte – auch ein möglicher großer Veranstaltungsort.

PS: Und das auch noch…

Mit einer Gesamtkapazität von bis zu 25.500* Zuschauern ist das Stadion An der Alten Försterei das größte reine Fußballstadion Berlins und die zweitgrößte Veranstaltungsstätte in Berlin. (*inkl. Stadioninnenraum)

Quelle: w w w dot altefoersterei dot berlin slash grossevents slash konzerte


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Mai 2018 um 13:36  |  652419

@joey

ohne Dir Mühe zu geben, kannst Du schon verstehen, was gemeint ist: Ersetze 22.000 durch 25.000 (Forsthaus) – dann bleibt die Aussage dennoch korrekt, dass es in Berlin keine regulären Veranstaltungsstätten gibt für die Kapazität von 30- bis 50.000 Besucher.

Das Beispiel Maifeld zählt nicht, weil dort nur etwas stattfindet, wenn man die Infrastruktur des Olympiastadion nutzt.
Das Tempelhofes Feld taugt ebenfalls nicht, weil es kein regulärer Veranstaltungsort ist. Wer dort etwas stattfinden lässt, muss für diesen einen Event sämtliche Tribünen, Catering, Toiletten usw. aufbauen – und hinterher wieder abbauen.

Beim Flughafen Tegel habe ich einiges an Nachnutzungskonzepten gehört – eine große Multifunktionshalle ist mir da nicht in Erinnerung.

Und ehe der nächste um die Ecke kommt: Events auf der Straße wie Karneval der Kulturen, Love Parade, CSD – da sind wohl keine Hertha-Arena-Ausschlussklausen nötig


sunny1703
19. Mai 2018 um 13:43  |  652420

@Uwe

Natürlich sind wir beide auf dem Gebiet Laien oder anders nur Genießer.

Doch manchmal hat man das Glück Profis in der Nachbarschaft zu haben . 😉

Ich will nicht unken, aber ich könnte mir vorstellen, dass das auch noch ein Thema werden könnte.

@Herthapeter

Steil Nah Laut war der nette, aber irgendwie nicht sonderlich geglückte Versuch insbesondere die Fans in der Ostkurve mitzunehmen.

Ich sitze jetzt deutlich näher an der Ostkurve als zuvor. Der Einsatz von denen über ein Spiel, Hut ab, aber dennoch ist dieses Lärmen nicht meins. Mir das auch noch in einem solchen Kasten vorzustellen………

Die Sicht ist ein Argument. In Wolfsburg hatte ich mal mit @Dan gute Plätze, aber die waren zwei Jahre später auch schon 18 Euro teurer.

In Hamburg hatte ich eigentlich keine schlechten Plätze, doch zum einen sah ich das Tor auf der anderen Seite noch schlechter als in Berlin, zum anderen standen die vor mir ständig alle auf, das hatte was von Aerobic! 😉

Ich kann verstehen,wenn jüngere Fans in ihrer heutigen Art mehr Partymachen im Stadion vielleicht so ein reines Stadion „geil“ finden, ich brauche es wahrlich nicht und an der von @uwe beschriebenen dauerhaften Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit habe ich meine Zweifel.

lg sunny


sunny1703
19. Mai 2018 um 13:49  |  652421

@uwe

Soll nicht die Alte Försterei auch auf 37.000 Zuschauer ausgebaut werden?

Allerdings habe ich mal was gelesen, dass es dort viele Klagen der Anwohner bei Konzerten gibt.

Berlin braucht dringend Wohnungen und nicht zig größere Sportstätten.

lg sunny


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 13:53  |  652422

Ich bin j nur froh, dass wir in der Saison 11/12 so attraktiv gepielt haben. Da hatten wir nämlich dem höchsten Zuschaueschnitt ever (es war die Saison mit dem Traner der sich die Namen seiner Spieler nicht merken konnte).

Ziemlich attraktiv war auch die Saison 14/15 mit 5000 Zuschauern im Schnitt mehr als diese Saison.

Sehr unattraktiv dagegen die Spielweise bei der Vizemeisterschaft-> nur 36’000 Zuschauer im Schnitt.


Joey Berlin
19. Mai 2018 um 13:57  |  652423

@Uwe,
mein Thema waren Freiluftarenen. Heutzutage kann alles temporär zu Veranstaltungstorten werden, fehlende Infrastruktur wird und kann mobil installiert werden. Da entscheidet das Spektakel über die nötige Logistik und der Taschenrechner des Veranstalters – einschließlich der nötigen örtlichen Auflagen natürlich. Ein Beispiel hier ►
https://www.morgenpost.de/berlin/article214147843/Pur-begeistern-30-000-Zuschauer-in-Lichtenberg.html

____________

#Stimmung im Olympiastadion*,
ich persönlich finde eine Besucherzahl von ca. 60 000 im Olympiastadion ideal, tolle Stimmung und trotzdem kein übermäßiges Gedränge wie bei einem ausverkauften Haus. Laut, steil und Enge plus Gedränge brauche ich nicht, kuscheln kann ich Zuhause. 😉

*Jeder empfindet das anders, speziell @Herthapeter


19. Mai 2018 um 14:10  |  652424

Jip @Hurdie aber bedenke doch,
das Umfeld zählt doppelt. 😉
Die erzählen es doch weiter und rum.

Mag ja vieles richtig sein…
Die Frage bleibt, wann war es jemals anders? Natürlich, Kein Grund um „nicht“ über Änderungen der Spielweise zu diskutieren.
Aber das war nicht das Thema, sondern das
Preetz zusätzliche Gründe nannte. Preetz war
und ist nicht zufrieden mit einigen Spielen im Oly.
Allerdings gibt es kein Alleinstellungsmerkmal für den unkreativen Fußball unter Dardai. Was es auch nicht besser macht.
Wir spielten ja unter Luhukay, Babbel, Funkel und Skibbe eine feine Klinge, aber die wurden ja alle leider vom Hof gejagt.
Besser nur noch Favre‘s Ergebnisfußball, solange
es um nix ging.
Heute Abend sehe ich ja dann ja erstmalig in
dieser Saison im Oly ein Spektakel von zwei
attraktiv-spielenden Mannschaften #ickfreuma


sunny1703
19. Mai 2018 um 14:14  |  652425

@Bolly

Viel Spaß…..für wen biste? 🙂


19. Mai 2018 um 14:31  |  652427

@Sunny

Danke…
Klar für den Weddingdeutschen,
wer in der Nähe aufgewachsen
ist, bei Hertha gespielt hat.
Andersrum durch Bayern Sieg
spielt der VfB mit Wundertrainer
international. Dadurch vermutlich
nächste Saison unter uns🤔
Nee im Ernst, bin für die Eintracht!


Exil-Schorfheider
19. Mai 2018 um 14:40  |  652428

@sunny

Wo haste denn in HH gesessen, dass die Sicht schlecht war?


Stiller
19. Mai 2018 um 14:40  |  652429

Auch ich drücke FFM die Daumen; aber ich glaube, der Trainerwechsel hat sie ihres Glaubens beraubt. Nur so hätten sie eine Chance. Bin gespannt, ob Kovac das noch schafft.

Immerhin, für beide Trainer steht Prestige auf dem Spiel. Irgendwie ist es für beide ihr letztes Spiel …


sunny1703
19. Mai 2018 um 14:59  |  652430

@exil

Zum Glück habe ich die Karte noch 😉

Block 10a Reihe 14 Sitz 18

lg sunny


sunny1703
19. Mai 2018 um 15:00  |  652431

Ich werde auch für die Eintracht sein!


Kamikater
19. Mai 2018 um 15:42  |  652433

Für @sunny
Brauchst dich als „Hwrthaner“ nicht mehr so zu ärgern. Deine Bayern geben wie jedes Jahr mehr Vollgas:

https://www.welt.de/sport/fussball/article176518141/FC-Bayern-Rummenigge-bereitet-die-Liga-auf-naechsten-Paukenschlag-vor.html

Also: Toitoitoi, wenn es um das Thema: „ist dann nicht mehr mein Club“ geht. Ich werde Dich
in 10 Jahren daran erinnern.
😉

Du bist für die Eintracht?


19. Mai 2018 um 15:55  |  652434

@sunny..das hast du ja jetzt schon mehrfach hier erzählt, dass du schlechter als im Oly gesehen hast. Das glaube ich dir auch.-Nun, ich war aber nicht nur einmal, sondern mindestens 12 x im HSV-Stadion..auf jedesmal verschiedenen Plätzen und ich hatte IMMER sehr sehr gut gesehen und dabei mittelteure Karten gehabt. Einmal saß ich“ganz oben“ in der Kurve..und hatte einen ungleich besseren Blick als auf einem vergleichbaren Platz im Oly. Die Athmo fand ich j e d e s m a l mitreißend.
Ehrlich gesagt: gar kein Vergleich für mich..ich bin seit dem fan von den Fussball-Kästen .
Ohne die OK gäbe es sehr oft wohl äußerst triste Stadionerlebnisse. – Wenn ich an das tolle Bilbao-Heimspiel erinnere: da hatte die OK grandios Athmospähre hergestellt- dazu das Flutlicht und eine leidenschaftliche, offensive (..) erste Halbzeit..das karg gefüllte Stadion ließ sich mitreissen und man hatte tierisch Lust auf Fussball und Euroleague..
Es geht also auch im Oly: aber da muss schon viel zusammenkommen.
Wenn das Oly rappelvoll ist- ist es dort einzigartig schön, -Aber das ist es nun mal sehr selten.-
Als ich in Wolfsburg im Stadion war und man ja immer über die schlechte Athmosphäre dort hörte..war ich perplex, wie angenehm und auch mitreissend die Stimmung dort dann war. Ganz abgesehen davon, dass ich perfekten Blick hatte. Selbst das Aufwärmen der Herthaner konnte ich genauestens beobachten..


Blauer Montag
19. Mai 2018 um 16:43  |  652435

1. FC Köln wäre der wohl reichste Zweitligist Deutschlands

Von Lars Werner
26.04.18, 11:41 Uhr

Quelle: https://www.ksta.de/30078144 ©2018

Ich weiß nicht, wo das Fußballstadion des FC. Köln steht und wer dessen Eigentümer ist. Nach dem hier zitierten Artikel scheint ein Zweitligajahr für den 1. FC Köln kein wirtschaftliches Problem zu werden.


sunny1703
19. Mai 2018 um 16:49  |  652436

@apo

Sicher habe ich damals in Hamburg Pech gehabt. Außerdem ist ja aerobic für mich gesund.:-)

Bei 36 Euro reichlich Bewegung mit im Preis inbegriffen 🙂


Paddy
19. Mai 2018 um 16:50  |  652437

So liebe Herthaner, der Hamburger wird nun ab Juni zu einem Berliner 🙂 …also KEIN Exil-Herthaner mehr 🙂


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 17:21  |  652438

Paddy
19. Mai 2018 um 16:50 | 652437

Glückwunsch, ich beneide dich.


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 17:40  |  652441

So, Bayern verliert schon mal das erste Finale 😉


Paddy
19. Mai 2018 um 17:51  |  652445

@hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 17:21 | 652438

…hat auch einiges an Kraft, Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit gekostet :-)… hat sich aber gelohnt und endlich von einer Firma ein
ordentliches Angebot und gute Perspektiven aufgezeigt bekommen 🙂
…ich freue mich einfach ohne Ende


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 18:03  |  652446

Paddy
19. Mai 2018 um 17:51 | 652445
Du kannst dir kaum vorstellen, wie ich das verstehe.

Aber bei mir wird es nicht Berlin werden, wenn überhaupt.


hurdiegerdie
19. Mai 2018 um 18:34  |  652447

brehmchen
19. Mai 2018 um 9:38 | 652398

Jeder, wie er es mag, vielleicht sehen wir uns ja. Ich reise auch extern an, das ist kein Problem mit der Hertha Orga.

Ich will dann halt das volle Programm, Frühstück mit Herthanern, Ausflüge mit Herthanern, absacken mit Herthanern (hat auch Nachteile).

Es hat auch Vorteile, weil du informiert wirst, wenn das Training ausfällt, meet the stars, etc.

Aber es hat auch Nachteile 😉 , wie Zwangsverpflichtung, Leute zum 150 km entfernten Trainingsspiel zu fahren, die trinken dürfen (und es auch reichlich tun), während du halt fahren musst 😉 , und bei 20 Leuten hast du halt manchmal auch nur 19 sympathische dabei.


Brehmchen
20. Mai 2018 um 18:54  |  652607

Keine Angst, ich werde da nichts verpassen. Die Fanbetreuung ist ja vor Ort und ich unterhalte mich gerne. Und wenn Du vor Ort bist, sollten wir uns auf jeden Fall sehen.


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