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(ub) – Drei Wochen Training, sieben Tage frei – in dieser  Woche ist Eigenverantwortung bei den Profis von Hertha BSC angesagt. Die Trainingseinteilung beim Fußball-Bundesligisten,  die Verletzungsausfälle von Davie Selke und Vladimir Darida und die Chancen von Marvin Plattenhardt, im September gegen Weltmeister Frankreich zu spielen – über diese Themen sprechen Uwe Bremer und Sebastian Stier im neuen Immerhertha-Podcast. Und über die Sitation im deutschen Fußball, nach dem Rückzug von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft – „Mein Dank geht an Juventus Crew Alpha, Fortuna Babelsberg und Babelsberg 03“. Viel Spaß.

 

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Training Diese Woche nüscht … auf dem Schenckendorff-Platz


108
Kommentare

moogli
23. Juli 2018 um 17:41  |  658478

Ha!


backstreets29
23. Juli 2018 um 17:48  |  658480

Ho


dewm
23. Juli 2018 um 17:49  |  658481

He!


psi
23. Juli 2018 um 17:51  |  658483

Hertha BSC!


pathe
23. Juli 2018 um 17:56  |  658484

Eintracht hat für seine drei EL-Gruppenspiele bereits 42.000 Tickets pro Spiel verkauft! Und dies, obwohl noch nicht mal die Gegner bekannt sind! Davor habe ich größten Respekt!


backstreets29
23. Juli 2018 um 17:56  |  658485

Der Meister von der Spree


backstreets29
23. Juli 2018 um 18:01  |  658486

Pathe hat die Eröffnung versaut…..kostet eine Lokalrunde im Preussen beim ersten Heimspiel


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 18:59  |  658491

Die Schreibweise „beim Preußen“ ist nach wie vor korrekt. 😎
Auch in Zeiten des multikulturellen oder populistischen Mummenschanzes. 😈


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 19:02  |  658492

♫ ♪ Preußischer Präsentiermarsch
https://www.youtube.com/watch?v=VwX7nC-LpKs


pathe
23. Juli 2018 um 19:05  |  658493

„Pathe hat die Eröffnung versaut…“

Endlich mal! Bevor ich dafür aber einen ausgebe, muss ich mindestens noch an 20 Runden beteiligt werden…


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 19:11  |  658494

Ich geb Dir die erste Runde aus pathe.
Am ersten Spieltag „ab eins, bei Heinz“.

Frag Heinz, den Kellner, wo wir beim Preußen sitzen. 😉


23. Juli 2018 um 19:14  |  658495

@pathe: wenn ich mich recht erinnere, konnte man bei Hertha natürlich zu diesem Zeitpunkt noch keine kaufen. Erst als dann die attraktiven Gegner feststanden.


23. Juli 2018 um 20:13  |  658501

Warum übt man nicht intensiv neue Spielmõglichkeiten, wie das 3 5 2 oder 3 4 3 System mal genauer ein, wenn man so gut Iim Soll ist. Habe den Eindruck das Dardai keine richtige Lust dazu hat, weil er bisher meisst nur sein 4 2 3 1 hat spielen lassen. Hoffe es gibt nicht wieder das gleiche Geschiebe wie letzte Saison. Pal sollte und wollte doch auch an sich arbeiten und weiter entwickeln !?


Exil-Schorfheider
23. Juli 2018 um 20:14  |  658502

Bei Eintracht Frankfurt fahren auch mal eben 12.000 Fans unter der Woche nach Bordeaux zu einem EL-Auswärtsspiel.

Was sagt uns dieser Fan-Schwanzvergleich?
Nüscht. Denn der FC, laut Bolly ja letzte Saison Vorbereitungsmeister, ist bekanntlich mit großer Euphorie in die EL-Saison gegangen.

Das Ergebnis sollte allen bekannt sein.
Auch „ab eins bei Heinz“.


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 20:30  |  658505

Und nun geht der 1. FC Kölle mit großer Euphorie in die nächste Zweitligasaison. Er wäre bis dato der wohl reichste Zweitligist Deutschlands

Von Lars Werner
26.04.18, 11:41 Uhr

Quelle: https://www.ksta.de/30078144 ©2018

Nach dem hier zitierten Artikel scheint ein Zweitligajahr für den 1. FC Köln kein wirtschaftliches Problem zu werden.


23. Juli 2018 um 21:09  |  658506

Fundstück ..ab 10:42 auch mit Hertha Bezug : Ente Lippens sagt Holst ab, gegen den Wunsch seiner Frau..trotz Koffer voller Geld..
https://www.youtube.com/watch?v=mZBi4aESIp8&frags=pl%2Cwn


Exil-Schorfheider
23. Juli 2018 um 21:39  |  658507

NKBerlin
23. Juli 2018 um 20:13 | 658501

Ist das sinnvoll, wenn die WM-Fahrer gerade erst wieder individuell einsteigen?
Du bist doch der Pro in solchen Sachen, nicht ich.


Exil-Schorfheider
23. Juli 2018 um 21:44  |  658508

Blauer Montag
23. Juli 2018 um 20:30 | 658505

Ei, ei, ei…
Köln mit 170 Mio Etat, Frankfurt mit 150 Mio Erat…

Erzähle mir noch einer, das Spielen um Platz 4 – 8 sollte oberste Priorität für Hertha sein.

Apropos Frankfurt:

https://youtu.be/wqsEKRpEH9E


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 22:00  |  658510

♫ ♪ Deep down in Schleswig, close to Kiel
Back up in the woods, on top of a hill
There stood an old hut made of earth and wood
There lived a country boy named Exil S.
He never learned to read and write so well
But he could play his keyboard like ringin‘ a bell

[Chorus]
I said go, go Exil!
Exil be good tonight! Yeah ah
I said go, go Exil!
Exil B. Goode…

https://www.youtube.com/watch?v=AjGLMcrWrS8&index=6&list=PL4453AF767059823C


Kamikater
23. Juli 2018 um 22:31  |  658511

Die Bild ist gar nicht soooooo schlecht:

„Abschließende Spitze: „Herr Hoeneß, wir werden keine weitere Zeit und Energie aufbringen, um mit ihnen über ein Thema zu reden, von dem sie keine Ahnung haben. Sie sind nicht nur eine Schande für sich selbst, sondern vor allem für Bayern München und die Leute in Deutschland.““


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 22:35  |  658512

Kannst Du dein Zitat verlinken Kamikater
23. Juli 2018 um 22:31 | 658511 ?

Mir gefällt’s. 😆


hurdiegerdie
23. Juli 2018 um 22:41  |  658513

Blauer Montag
23. Juli 2018 um 22:35 | 658512

Nimm die erste Zeile, google und die findest es in mehreren Zeitungen, Spiegel, TZ, Zeit etc.

Mehr sollte man zu Hoeness wirklich nicht sagen.


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 22:45  |  658514

Stümmt und Danke hurdiegerdie
23. Juli 2018 um 22:41 | 658513
und Kamikater
23. Juli 2018 um 22:31 | 658511!


hurdiegerdie
23. Juli 2018 um 22:59  |  658515

In der Schweiz läuft ja die gleiche Schei..xx Diskussion um Doppelbürger (Albanen, Kosovaren). Vom Schweizerischen Fussballverband werden Falschmeldungen verbreitet (z.B. zu Xhaka, vermutlich auch zu Behrami).

Mich k–zt das so an.

Warum regt sich keiner auf, wenn Ex-xx-Bürger im Tischtennis, rythmischer Sportgymnastik, Turnen, wasauchimmer bevorzugt eingebürgert werden, um Gold für Deutschland zu holen? Ach ja die hatten kein Foto. Ist es das wirklich, das Foto?


23. Juli 2018 um 23:03  |  658516

BILD titelt: “
„Jammer-Özil und seine wirre Abrechnung mit Deutschland“

Wenn wir das alles mal etwas zurückdrehen dürften, auf Anfang: da gab es ein dummes, politisch instinktloses Foto auf Begehren des türkischen Präsidenten…
Nun ja: mir fällt gerade ein, was ich am Tage der Niederschlagung des Putschversuches durch das Militär im Tagesspiegel vom konservativ-liberalen Andreas von Casdorff las: „Sternstunde der Demokratie“
Und auf den Nachdenkseiten vom Ultralinken Jens Berger: “ „Sieg der Demokratie“-
Damals dachte ich schon, dass den Bürgern und Linken iwi der Kopf verhagelt worden zu sein scheint, das so abenteulich zu formulieren.
– Mittlerweile soll dann aber ein Fussballspieler, mit türkischen Wurzeln politischen Sachverstand und moralische Unabhängigkeit vorleben.
Ich verstehe den aktuellen Zeigeist nicht mehr. „Aus dem Gleis geraten“ ?


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 23:15  |  658517

Was soll ich mich da aufregen und meine Urlaubslaune verschleissen hurdie? Nur weil das Foto/das Trikot „Für meinen Präsidenten“ alles in Frage stellen könnte, was die Vereine des DFB tagtäglich an Integration leisten? Nur weil Nessi noch nicht aus dem Sommerloch 2018 aufgetaucht ist?

Der DFB hat X Mio Mitglieder.
Hertha hat 36.000 Mitglieder.

Mesut Özil ist ein (Pardon 😳 ) Fliegenschiss in der deutschen Geschichte. Vor 500 Jahren gingen die Söldner der katholischen und evangelischen Fürsten mit Kanonen und Musketen aufeinander los. Sie entvölkerten ganze Landstriche für Jahrzehnte.


hurdiegerdie
23. Juli 2018 um 23:36  |  658518

Blauer Montag
23. Juli 2018 um 23:15 | 658517

Du brauchst dich nicht aufregen, wenn du es nicht willst. Özil hatte kein Trikot „für meinen Präsidenten“. Es war auch kein deutschen Nati-Trikot, sondern eins von Arsenal.

Es geht schon lange nicht mehr um das Foto, das zeigen die Diskussionen in der Schweiz, wo niemand ein Foto machte.

Es geht auch nicht um die Politik von Erdogan, aber es geht um Politik. Nicht um die, mit wem sich Matthäus zeigt, auch nicht um die, wo WM’s stattfinden (Russland, Quatar). Nicht um die Politik von Grindel; äh vielleicht doch.

Ich frage mich, was Özil denn hätte sagen können, damit man ihm „verzeiht“. Was wäre akzeptabel gewesen? Ich habe es gestern schon gesagt: Er hätte zu Kreutze kriechen müssen, seinen Fehler aufs Heftigste bereuen müssen und natürlich Deutschland über alles stellen müssen.
Aber selbst das wäre nicht genug gewesen, weil der eine oder andere es ihm nicht abgenommen hätte.

Aber das wollte er auch gar nicht, er wollte seine 2. Herkunft nicht verleugnen. Schlecht, sehr böse, böser Özil, Es muss doch heissen: Deutschland first.

Für jemanden, der Kinder mit Pässen von 3 Nationen hat, ist das alles sehr, sehr schwer verständlich.


Ursula
23. Juli 2018 um 23:37  |  658520

# Özil und politischer Sachverstand???

Nun lieber @ Montag, der Konflikt
zwischen Liga, nicht der Bundesliga,
und der Union, nicht der „Eisernen
Union“ begann exakt vor 400 Jahren,
nämlich 1618…

…UND Mesut Özil „entvölkert“ (noch)
NICHTS, aber ER wird so oder so zum
Kriterium! Und das hat überhaupt nichts
mit „Loch Ness“ zu tun!

# Politik wird nicht gemacht, sie
entwickelt sich und schaukelt sich
dann hoch…

Nächtle!


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 23:53  |  658522

„Britain first, Katalunya first, America first, Hungaria first, Bavaria first, Turkiye first …“ ertönt es rund um den Globus. Dazu schrieb ich „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.“
http://www.immerhertha.de/2018/07/22/teamfoto-mit-gehilfen-auch-darida-verpasst-saisonstart/#comment-658413

Für mich kann der nationale Egoismus keine Lösung der mannigfaltigen Probleme auf diesem Planeten sein. Solange jedoch die Fürsten des 21. Jahrhunderts ihre Mio in Fußballspieler statt in Kriegsgerät investieren, mache ich gerne gute Miene zum bunten Spiel auf dem grünen Rasen. :;


linksdraussen
23. Juli 2018 um 23:56  |  658523

Ich bin mir nicht sicher, ob die Reduzierung auf ein Foto der Sache auch nur annähernd gerecht wird. Özil hat neben dem Fußballplatz immer auch politisch agiert. Seine Inszenierung (über Instagram mit fast 60 Mio. Followern) der Mekka-Reise hat selbst in der laizistischen Türkei zu Irritationen geführt. Er hat Erdogan und die AKP weit vor dem Foto unterstützt und regelmäßig getroffen.

Dies in einer Zeit, in der Erdogan die parlamentarische Demokratie in der Türkei untergräbt, politische Wettbewerber in der Türkei in Haft sitzen und Ditib in Deutschland sein Unwesen treibt. Ich kann nicht einschätzen, wie eigenständig dies eine Agenda von Özil ist und welche Rolle sein
türkischer Berater spielt. Dessen Rolle – auch als Berater von Jogi Löw – gehört auch medial besser ausgeleuchtet.


Exil-Schorfheider
23. Juli 2018 um 23:56  |  658524

Na ja, im Grunde begann der Konflikt der beiden Parteien bekanntlich früher. Allein die Gründung der „katholischen Liga“ datiert auf 1609 und war eine Antwort auf die Gründung der protestantischen Union.

Küsschen aufs Mützchen, Grüße bitte!


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 23:57  |  658525

Stümmt Ursula
23. Juli 2018 um 23:37 | 658520

Im Jahre 1618 begann der Dreißigjährige Krieg


Blauer Montag
23. Juli 2018 um 23:59  |  658526

Wie kann ich das verstehen linksdraussen 23:56
Özil und Löw haben den gleichen/selben Berater?


Seppel
24. Juli 2018 um 0:07  |  658527

Ich bin hier der Dümmste in der Runde. Kenne nicht jede Vita eines jeden Journalisten, auch nicht die vom Oberschreiberling der Bild.
(Inzwischen schon und finde seinen Weg ätzend, wie auch sein Tun. Der Artikel ist für mich trotzdem eine vertretbare Meinung! ).
Und dennoch frage ich dich @hurdiegerdie,
worum geht es denn genau, deiner Meinung nach?


Seppel
24. Juli 2018 um 0:09  |  658528

Wikipedia Klugscheisser 😂


linksdraussen
24. Juli 2018 um 0:10  |  658529

@ Blauer Montag: Harun Arslan und die ARP Sportmarketing und Family & Football beraten Löw, Özil und Gündogan. In der Firma ist auch Verwandtschaft von Özil und Gündogan beschäftigt. Siehe hier:

https://www.focus.de/sport/fussball/wm-2018/rubriken-warum-nationaltrainer-loew-bei-zwei-spielern-befangen-sein-koennte_id_9060972.html


Exil-Schorfheider
24. Juli 2018 um 0:13  |  658530

Ursula
24. Juli 2018 um 0:14  |  658531

# Konflikte! Union wollte in die 1. Liga

Na ja, wenn wir einmal Internet-Wissen
und Wikipedia ausschließen, landen wir
wieder bei dem UR, UR, UR Großvater
von Mesut Özil, als der 1517 beginnend,
seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu
Wittenberg „klopfte“…

…und die Auswirkungen des Westfälischen
Friedens nach 1648 bis heute nachwirken…..

# Spannende Chronologie

P.S.: @ linksdraussen, das sollte aber doch
bekannt sein!?

Nu abba! Schläfle!


linksdraussen
24. Juli 2018 um 0:19  |  658532

@Ursula: Mir schon!


Blauer Montag
24. Juli 2018 um 0:22  |  658533

Nö Ursula, mir war’s nicht bekannt.
Danke linksdraussen
24. Juli 2018 um 0:10 | 658529


Exil-Schorfheider
24. Juli 2018 um 0:23  |  658534

Ursula
24. Juli 2018 um 0:14 | 658531

Dass mit den 95 Thesen muss jemand aus Apos oder Deienr Familie gewesen sein.
Immer wieder „dazu nichts mehr von mir“ und dann kommt doch noch was…

Nix für ungut…

Schlaf gut, Abi!

P.S.: Darf man noch #basiswissen sagen?


hurdiegerdie
24. Juli 2018 um 0:44  |  658535

linksdraussen
23. Juli 2018 um 23:56 | 658523

Ich kenne einen Deutschen, der ein Buch, Hörspiel und Film über seinen Jakobsweg zu Geld gemacht hat.

Warum sollte ein Moslem nicht nach Mekka gehen?


linksdraussen
24. Juli 2018 um 0:54  |  658537

@hurdie: Dagegen ist nichts einzuwenden.
Man darf sich dann nur nicht wundern, wenn man das (wie nahezu alles) derart vermarktet, dass man hinterfragt wird, wenn man danach öffentlich einfordert, auf seine Rolle als Fußballer reduziert zu werden.

Oder wie ein Chef von mir einst sagte: Wenn man den nackten Arsch aus dem Fenster hält, darf man sich nicht wundern, dass man auch mal einen drauf bekommt.


dewm
24. Juli 2018 um 1:55  |  658539

@HURDIE: Ich interpretiere Deine POSTs derart, dass Du Nationalismus ablehnst. Besonders jenen, der aktuell in Deutschland und der Schweiz grassiert aufgrund nationalistischer Ausfälle einiger Nationalspieler. Wobei betont werden muss, dass jene Ausfälle um die es geht, weder deutscher noch schweizerischer Nationalismus war. Nun stört Dich offensichtlich das Echo vieler Menschen in Deutschland und der Schweiz. Du nennst dieses Echo Politik. Ich unterstelle Dir, Du meinst damit Nationalismus. Politik ist ja wohl bisher noch nichts verwerfliches.

Du fragst Dich, was Özil hätte machen können. Ich antworte: Als deutscher Nationalspieler hätte ihm klar sein müssen, dass er aufgrund seiner Verantwortung nicht im Jahre 2018 mit Herrn Erdogan posieren darf. Das ist eigentlich ganz einfach. Wenn Du das Politik nennst, dann antworte ich DIR: Nein, das ist gesunder Menschenverstand, denn Özil muss sich dessen Verantwortung (als deutscher Nationalspieler) bewusst sein. Wie Özil das im Nachhinein hätte erklären können, ob es überhaupt einen Weg gab, die „Erdogan-Pose“ verzeihbar zu machen, ist unklar. Wahrscheinlich war er mit der Pose als deutschen Nationalspieler verloren. Deshalb haben viele (auch ImmerHerthaner) umgehend gesagt, Özil und Gündogan sind als deutsche Nationalspieler nicht mehr tragbar. Dabei ist die Auswirkung auf das Abschneiden bei der WM unerheblich. Beide hätten dann auch nichts mehr erklären müssen…

Was ich sagen oder besser fragen will: War der Ausgangspunkt nicht bereits Nationalismus? Ich sage ganz klar: JA, türkischer Nationalismus war der Grund des Fotos? Warum regst Du Dich auf, wenn viele Deutsche deutschen Nationalspielern türkischen Nationalismus nicht verzeihen? Ich bin ein Deutscher und kann meine Landsleute gut verstehen, die mit türkischen Nationalismus unter deutschen Nationalspielern nichts anfangen können. Auch Schweizer kann ich verstehen, wenn sie kosovarischen Nationalismus im Trikot der schweizerischen Nationalmannschaft nicht akzeptieren.

Was wirfst Du den „empörten“ Deutschen genau vor? Dass sie deutsche Nationalisten sind oder dass sie deutschen Nationalspielern türkischen Nationalismus nicht verzeihen? Sollte es ersteres sein, fände ich es schon interessant, von Dir klar als deutscher Nationalist bezeichnet zu werden. Wie ich die Kommentare hier deute, wäre ich ja nicht der einzige. Mir gegenüber, stehen jene, die das (türkisch) nationalistische Gehabe Özils und Gündogan verteidigen und/oder verharmlosen. Es tut mir Leid, an dieser Stelle gibt es nur Schwarz und Weiß. Denn ohne das Posen Özils und Gündogans mit „ihrem“ Präsidenten, hätten wir ein anderes Sommerthema.

Mit Deinem Wischi-Waschi, Du verstündest Nationalismus nicht, kommst Du bei diesem Thema nach Deinem lauten Kommentaren nicht so einfach davon. Welcher Nationalismus liegt Dir näher? Ich vermute, Dich stößt jeder Nationalismus ab. Bloß dann echauffiere Dich doch bitte nicht über jene, die ihren Nationalstolz mit ihrer Nationalmannschaft verbinden. Die Nationalmannschaft wurde vom Nationalismus anderer missbraucht. Jenen Nationalisten kann nur klar gesagt werden: Missbraucht verdammt noch mal nicht unsere Nationalmannschaft!


coconut
24. Juli 2018 um 2:01  |  658540

@ hurdiegerdie 23. Juli 2018 um 23:36
Willkommen im „Club“… ich komme derzeit aus dem Kopfschütteln kaum noch heraus.


Derby
24. Juli 2018 um 8:15  |  658545

@Exil

Wo bist du. Können wir bitte über Blau Weiß 90 und Hertha streiten und nicht das unsägliche Thema breit treten.

Wo ist eigentlich Jordan. Den vermisse ich hier als zukünftigen Nationalspieler.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 8:53  |  658547

@Integration

Wir haben mit verschiedenen Berliner Vereinen zum Thema gesprochen …

Dirk Zingler, Präsident 1. FC Union:

Das Beispiel Özil zeigt einmal mehr, dass es darum gehen muss, verschiedene Perspektiven einzunehmen und zwischen unterschiedlichen Positionen zu vermitteln, wenn man die einigende Kraft des Fußballs nutzen und stärken möchte. Man kann aus einer Krise auch gestärkt hervorgehen. Das setzt voraus, dass man sie als solche erkennt und bereit ist, Dinge zu verändern.

Quelle: morgenpost.de – hier


juriberlin
24. Juli 2018 um 9:18  |  658548

und bei Hertha so?


Start-Nr.8
24. Juli 2018 um 9:19  |  658549

Özil: Integration ist individuell, Özils Kritik insofern nicht allgemeingültig, wenngleich wahrscheinlich nicht aus der Luft gegriffen.

Ich hatte bei Özil auch vor dem Foto schon den Eindruck, dass er sich lieber in der deutsch-türkischen Gemeinde aufhält und ein Leben führt, dass eher türkisch, als deutsch geprägt war. Oder anders: dass sein familiärer Hintergrund für ihn größere Bedeutung hatte, als das Land, in dem er aufwuchs. Das ist legitim und nicht zu beanstanden und mir egal. Vielleicht ist es so aber schwerer, genauso wahrgenommen zu werden, wie jemand, der schon seit Generationen deutsch ist. Stellt sich die Frage nach Ursache und Wirkung: hat sich Özil immer stärker der deutsch türkischen Gemeinde zugewandt, weil er ansonsten Ablehnung erfahren hat oder zumindest nicht immer voll respektiert wurde? Oder geschah genau dies, weil er sich abgegrenzt hat durch das Herausstellen seiner Verbundenheit zur Türkei und zum Islam? Jedenfalls nehme ich Gündogan ganz anders wahr. Bei Güngogan hatte immer den Eindruck, so ganz subjektiv, dass er sich in Deutschland wohlfühlt und voll hier ist. Vielleicht liegt einiges auch am Charakter der Protagonisten? Özil ist sicher sehr introvertiert und sehr sensibel. Seine Interviews schienen mir immer auf einer eher schlichten Basis abzulaufen.

Fazit: die ganze Sache ist für Außenstehende kaum zu bewerten. Sicher wird Özil Diskriminierug erlebt haben. Wir sind uns alle klar, das das alltäglich ist. Dennoch ist er zu einem angesehenen und unabhängigen Nationalspieler geworden. Sein Pamphlet von gestern macht das im Zweifel nicht besser. Ich kann es nicht uneingeschränkt nachvollziehen, es spricht vor allem Verbitterung daraus. Die Reaktion z.B. von Uli Honess zeigt aber schon klar auf, dass es sehr große Ressentiments gibt und es ist gut, dass das mal diskutiert wird.

Ich habe selber einen Jungen in einer Berliner D Jugend Mannschaft. Ich kann es mit Sicherheit sagen: Fussball intergriert und zwar massiv!! In der D Jugend schert sich niemand darum, wie jemand aussieht, woran er glaubt und von wo er kommt. Die Probleme, die Özil anspricht kann ich für meinen Mikrokosmos des Schmargendorfer Sportvereins mit 9 Nationen bei 14 Spielern nicht nachvollziehen.

Wenn Özil seine eigenen, sehr individuellen Erfahrungen also auf die Spitze treibt und verallgemeinert, dann erweist er der Sache möglicherweise einen Bärendienst.


boRp
24. Juli 2018 um 9:31  |  658550

Die Perspektive auf MÖ, die mir immer noch ein bisschen fehlt: grindel wird von diekmann beraten und schwupps, fährt diekmanns alter Arbeitgeber eine Kampagne für grindel. Können wir da mal über unabhängige Medien reden? Und über einen dfb-präsidenten, der mediale kampagnen gegen seine Spieler lostritt? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass er das tut, nur weil er multikulti für eine lebenslüge hält.

Desweiteren möchte ich anmerken, dass Özil im Gegensatz zum restlichen Team dem Druck stand gehalten und (mit wie immer hängenden Schultern) seine Leistung gebracht hat.


Jack Bauer
24. Juli 2018 um 9:35  |  658551

In Tagen, in denen ein völlig entgleister Hoeneß wilde Sau spielt, eine deutsche Tageszeitung das Finale ihrer monatelangen Hetzkampagne einläutet, wäre das nicht ein guter Zeitpunkt, um die ominöse „Haltung“ Herthas zu demonstrieren?
Oder ist das Thema (mal wieder) nicht bequem genug?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 9:49  |  658552

@jack

in dem um 8.53 Uhr verlinkten Morgenpost-Text findest Du eine Haltung zum Thema, die Hertha uns gestern auf Anfrage mitgeteilt hat


sunny1703
24. Juli 2018 um 9:57  |  658553

Mir geht es so wie @coconut und ich bin bei @hurdie.

Mehr zu schreiben, dazu fehlt mir so langsam schlicht der Mut.


Jack Bauer
24. Juli 2018 um 10:06  |  658554

@Uwe:

Habe ich gelesen. Empfinde ich als sehr mau angesichts der aktuellen Situation und angesichts des „Efforts“, den man in andere Thematiken steckt.
Vielleicht ist man ja bei JvM auch gerade im Urlaub?!


Herthas Seuchenvojel
24. Juli 2018 um 10:14  |  658555

Grindel mit seinem „Multikulti ist Kuddelmuddel“-Zitat ist natürlich angreifbar
mir wird hier aber zu sehr Bierhoff vergessen, der den eigentlichen Schuss setzte und schön aus dem presselosen Hintergrund lavierte
mein favorisierter Artikel zu dem ganzen Thema, den ich dazu bisher lesen durfte: http://www.spiegel.de/sport/fussball/mesut-oezil-und-der-ruecktritt-so-argumentiert-der-nationalspieler-a-1219746.html

ansonsten wünscht man sich langsam, das etwas anderes, größeres passiert, damit das Ganze unter einer anderen Presselawine begraben wird
mir gehts da wie @hurdi & @coco
ein Aufschrei, der eigentlich völlig unnötig ist
Fehler haben alle gemacht, und die Dilletantenfehlerspur wird von Tag zu Tag größer
Sommerloch halt und Gekränktheit, womit man das schmachvolle Ausscheiden gut übertünchen kann
fehlt nur noch die Behauptung, daß er daran schuld war


fechibaby
24. Juli 2018 um 10:16  |  658556

Der DFB hätte Özil und Gündogan noch den
Fotos mit Erdogan sofort aus der N11 verbannen
müssen!
Dann wäre auch die WM mit Sicherheit besser gelaufen.

Seit fast 8 Jahren spielt Özil im Ausland (Madrid/London).
In dieser Zeit ist mit Sicherheit bei ihm keine
Integration in Deutschland gescheitert.


King for a day
24. Juli 2018 um 10:19  |  658557

Cem Özdemir fordert nun den Rücktritt von Grindel. Was für Kreise das zieht… Und natürlich hat auch jeder was zu sagen/fordern.
Man stelle sich vor Özil wäre nur Synchronschwimmer…


Valadur
24. Juli 2018 um 10:47  |  658558

Bei den ganzen Beiträgen und Meinungen um und zu Özil finde ich es erstaunlich wer so alles schweigt.

Das erinnert mich ein bisschen an eine Simpsons-Folge als Homer vor einem Tribunal steht und alle Richter ihn nicht verurteilen können/wollen, da sie selbst Dreck am Stecken haben bzw. untereinander verbandelt sind und einander noch brauchen.


Better Energy
24. Juli 2018 um 10:53  |  658559

Schön, daß die gesamte Mannschaft der Mopo zu dem Thema „Integration und Pass“ bei einigen Berliner FC nachgefragt hat.

Aber: Man darf nicht vergessen, daß wir hier in Berlin leben und das Zusammenleben der hier wohnhaften 190 Nationen eigentlich selbstverständlich ist. Natürlich wird da über das Eine oder Andere gemeckert, was aber eher unter das Motto fällt: „Nicht gemeckert ist genug gelobt“. Aber als Auswärtsfahrer, der auch öfters Kontakt mit den dortigen Eingeborenen hat, erlebte ich öfters, daß der hier verpönte sprachliche Rassismus dort gang und gäbe ist. Man scheint sich auch schon damit abgefunden zu haben, wie das Beispiel Freiburg zeigt: Dort wurde das Fanprojekt eingestellt.

Und da trifft folgende Geschichte eben auch den Punkt: Vor 17 Jahren wollten 16jährige einer Oberschule (Gymnasium mit Schülern aus 65 Nationen) aus Neukölln-Nord zum Schuljahresende noch eine Klassenfahrt mit ihrem ehemaligen Sportlehrer machen, um die Mitschüler zu verabschieden, die mit dem MSA von der Schule abgingen. Sie ließen sich erst dann zu dem Reiseziel „Seenplatte in MV“ überreden, als gesichert war, daß Sicherheitspersonal diese Fahrt begleiten. Schließlich sei dort „Nazi-Land“. Jetzt, wo sie schon älter sind, fahren sie immer noch schnell durch die östlichen Bundesländer.

Der DFB hat sich mit seinem „Fanclub sponsored by Coca-Cola“ auch ein sehr spezielles Publikum herangezüchtet. Diverse Personen, die hier in Berlin aus dem Stadion gedrängt würden, fahren der N11 zu Auswärtsfahrten hinterher. Ich darf nur einmal an das Spiel in Prag erinnern, bei dem Einige aus dem „deutschen“ Block ihre Gesinnung mit dem so genannten „deutschen Gruß“ zum Ausdruck brachten.

Hat da der DFB nach kurzer Empörungsphase entgegen gesteuert? Leider nicht. Der Kommerz ist in FFM eben wichtiger. Und deswegen braucht sich der DFB nicht zu wundern, welchen Rassismus er mit der Handhabung des Bilds offenlegte. Jetzt meldeten sich eben die „wahren deutschen“ Wutbürger zu Wort mit den Texten, die sie schon bei Pegida und bei der AfD verbreiteten und nun von der CSU salonfähig gemacht wurden.

Und so fällt es auch nicht auf, daß in der Zwischenzeit in Bayern an der Staatsgrenze zur ehemaligen DDR Passkontrollen bei allen Reisebussen stundenlang durchgeführt werden die aus dem feindlichen Ausland kommen (Österreich, Italien u.a.).

Weit wurde es gebracht nach dem Sommermärchen 2006.


Opa
24. Juli 2018 um 11:23  |  658560

@apollinaris am 23. Juli 2018 um 15:45 | 658470:

@opa..ich mag deine Art nicht.

Musst Du auch nicht. Ich bin nicht hier, um Dir zu gefallen. Ich frage mich aber schon, weshalb Du die Diskussion unbedingt wieder auf eine persönliche Ebene ziehen musst.

Weshalb sollte ich mich dir unterhalten…

Wie war das mit dem Vorwurf des Permanentsendens, den Du mir mehr als einmal gemacht hast? Du bist derjenige, der sendet, gar keinen Sinn in einer Auseinandersetzung sieht, das offen bekundet und sich im Zweifel herauszulavieren versucht. Schuld waren immer die anderen, die Deine „Offensichtlichkeiten“ nicht verstanden haben, zu schnell oder ungenau lesen, das Betriebssystem oder wie gestern „das Kopieren“. Wer sich die Mühe macht nachzufragen, was Du gemeint haben könntest, wird belehrt und mit dem nächsten „dazu schreibe ich aber nichts mehr“ abgespeist. Ich finde Deine Art zu kommunizieren, nein, so kann man das nicht nennen, propagieren passt besser, auf etwa einem unterirdischen Niveau mit Deiner legendären Interpunktion.

…wenn du permanent deine Fragen mit einem „wüsten Konvulat“ und so weiter garnierst?-

Du hast doch selbst geschrieben, dass beim „Kopieren“ etwas schiefgelaufen ist. Du bist der lebende Beweis, dass über 90% der Fehler vorm Gerät sitzen. Konvolut ist für Deinen von Dir selbst als fehlerhaft gekennzeichneten Beitrag zudem noch beinahe eine euphemistische Überhöhung. Statt Dich für das Kompliment zu bedanken, trittst Du wieder mal nach.

Du benutzt mich fü deine eigenen Zwecke.

Was für ein lächerlicher Vorwurf. Du und Dein Geschreibsel ist mir relativ egal, aber wenn Du hier in einer Diskussion etwas in die Öffentlichkeit gibst, musst Du damit leben, dass das andere aufgreifen und ggf. auch Sachen schreiben, die Dir nicht passen. Wenn Du Dich dadurch instrumentalisiert fühlst, darfst Du gern die Ursachen dafür abstellen. Oder Dich der Diskussion stellen. Aber dieses „ich stehe über den Dinigen und hab es gar nicht nötig, mit Leuten wie Dir zu diskutieren“ nervt kollossal.

Hinzu kommt, dass du nicht mal die einfachsten Dinge verstehst, vermutlich, weil du zu schnell liest.

Schon wieder so eine ausschließlich aufs persönliche abzielende Gehässigkeit, zu der mir ein Ekel Alfred Zitat einfällt, was Leute wie Du machen, wenn sie keine Argumente mehr haben. Aber es gibt ja tatsächlich eine inhaltliche Komponente, auf die ich eingehen möchte:

Ich finde, das man ab dem Alter von ca 16 meinen Satz

–.keine Gedanken z.B. darüber, wie schwer es für Özil einst war, sich gegen die türk. Nationalmannschaft zu stellen.-Das wird , ohne jedes Wissen, schlicht als reine Berechnung abgetan.-Da fängt es für mich an, ungerecht und denunziatorisch zu werden. …

Weißt Du mehr? Warst Du bei seinen Gedanken dabei, dass Du Dir anmaßt, der einzige zu sein, der das beurteilen kann, was Özils wirkliche Beweggründe waren, sich gegen die türkische Nationalmannschaft zu entscheiden? Wer hat denn behauptet, dass das „reine Berechnung“ war? Du bist derjenige, der mit solchen regelmäßigen Andeutungen, Deine Diskussionsteilnehmer hätten so etwas behauptet, hier ein Klima der Denunziation schafft. Weshalb Dein sich im Vorraus zurückrudernder Nachsatz…

…nicht als Herabsetzung einer Meinung mißverstehen kann. Das ist wirklich nicht möglich.- Konkreter geht´s auch nicht unbedingt.

…auch nichts weiter als das Eingestädnis genau dessen ist, was Du vehement abstreitest.

Und auch „whataboutism“ scheinst du nicht wirklich verstanden zu haben.

Wieder so eine Anmaßung, dass ausgerechnet Du zu wissen meinst, was ich unter diesem Begriff verstanden habe. Du trittst in Deiner Hilflosigkeit wild um Dich in der Hoffnung, irgendjemanden zu treffen und merkst gar nicht, wie Du Dich selbst damit der Lächerlichkeit preisgibst.

– denn ich betreibe keinen. Ich spiele nichts gegeneinander aus, oder begründe das eine durch das andere.,sondern ich stelle PARALELLEN auf, zeige drei Beispiele auf, zu denen ICH mich IMMER GLEICH verhalte.

So wie Du zu vielen Themen auch ganz fest zu Deiner Zusage stehst, dazu nichts mehr zu schreiben?

Ich sage z.B. nicht: was Matthäus darf, darf auch Özil. Ich sage: beide machen Dinge, die unterschiedlich aufgenommen werden.
Ich aber hatte weder von Matthäus noch von Özil etwas verlangt.
Ich sage auch nicht: „die Marikka Rökk war eine Mitäuferin, die das naziregime für sich und ihre Karriere nutzte“

Netter Versuch, Dich da dialektisch rauszuwinden. Natürlich ist es auch dann ein Whataboutism, wenn man in einer Verneinung Vergleiche anstellt. Da kannst Du noch so oft von Parallelen philosophieren. Deine Botschaft ist auch unter der Verneinung das, was ich unter glasklarem Whataboutismus verstehe. Was die Rökk und der Matthäus durfte, soll der Özil auch dürfen und Du machst keinem von denen daraus einen Vorwurf. Das ist doch eine Meinung, die Du haben darfst und die Dir auch niemand abstreiten will. Aber es ist eben auch ein Vergleich, ein Whataboutismus.

„Whataboutism“ ist wirklich ein unsägliche Herangehensweise- Ist aber keine neue Erkenntnis für mich.

Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass Du ja auch meinst, viel weiser zu sein als wir alle zusammen.

Schon Handke schrieb vor ca 40 Jahren: „wer immer nur in Vergleichen denkt, bleibt dumm“

Netter Abreißkalenderspruch, aber Handke war es auch, dersich als ein großer Anhänger des serbischen Nationalismus gerierte und auch literarisch die Opfer der serbischen Gewalttaten verhöhnte. Die FAZ schrieb 2010 zu Handke:

Der eigentliche Sündenfall dieses Autors ereignet sich nicht auf dem Feld des Politischen, sondern auf dem Feld des Literarischen. Die textstrategisch äußerst geschickten Anleihen bei der Sprache des serbischen Nationalismus, seine antimuslimischen und antialbanischen Insinuationen auf der symbolischen Ebene und seine Verhöhnung der muslimischen Opfer des Bosnien-Krieges machen dies deutlich.

Es wird Zeit, sich bewusstzuwerden, dass von einem Autor solchen Ranges wie Handke eine Gefahr ausgehen kann. Seine auf vermeintliche Nebensächlichkeiten ausweichende, literarische Mittel einsetzende Ideologie gehört, gerade weil sie so subtil verfährt, zu den problematischsten Entgleisungen eines deutschsprachigen Autors nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ich finde es daher doppelt bemerkenswert, ja beinahe schon bedenklich, dass Du diesen Autor zu Deinem Zeugen berufst. Das sagt so viel mehr aus über Deinen täglich exponierten Opportunismus als ich je schreiben könnte.


Seppel
24. Juli 2018 um 11:31  |  658561

Grindel und Co, habe ich lange vor Özil&Erdogan, sonst wohin gewünscht!
Özil war für mich immer Einer der den Unterschied zweier Mannschaften ausmachen kann.
Die deutsche Nationalhymne singe ich auch nie mit, traue mich aber inzwischen, während einer WM, eine 🇩🇪 im Garten aufzuhängen – Danke Sommermärchen-.
Das nun das Özil Thema eine heftige (durch Özil selbst ausgelöst!) eine Integrationsdebatte auslösen kann, hätte ich nicht gedacht!
Ist doch eigentlich jedem klar, der in Ballungszentren lebt, dass es hier mindestens zwei Seiten gibt.
Ich kenne durch den Sport viele Ausländer und wir kommen sehr gut miteinander aus. Es gibt jedoch Gegenden wo man sie h als Deutscher und erst recht als deutsche Frau, nicht sonderlich wohl fühlt.
Wer das nun bestreitet, der lebt in einer anderen Welt.
Ich lebe inzwischen in einer, wie man sagt, „gut bürgerlichen Gegend“, komme aber aus dem Wedding. Dort zieht es mich des öfteren mit dem Rad hin und ich schaue mir meinen alten Kiez an. Es ist nicht mehr „mein“ Kiez, es ist auch nicht der Traum von Multikulti. Es ist eine eigene Zelle in der Stadt Berlin. Fährt man Richtung Lübars und besucht das idyllische Dorf, ist die Welt noch friedlich. Ein Stück weiter, auch noch in Lübars, in der Gegend um die Titiseestr. Sind Spielplätzen und das gesamte Areal, fest in der Hand von nicht deutschstämmigen jungen und älteren Männern!
Die Frage ist, konnten wir diese Menschen nicht in unsere Gesellschaft integrieren oder wollten diese Menschen das nicht?
Ich selbst war fast 4 Jahre mit einer Kurdin zusammen. Treffen fanden fast ausschließlich heimlich statt. Wir waren offiziell nur lose befreundet. Im Urlaub waren wir frei, wir sind getrennt angereist und meine Ex war offiziell bei einer Freundin zu Besuch, die uns gedeckt hat.
Nun zu der Familie meiner Ex:
Sie hatte BWL studiert und Managerin in einer großen Firma, der Bruder Ingenieur, ebenfalls in einer großen Firma, der kleine Bruder studierte ebenfalls BWL. Vater mit eigener Firma. Mutter Hausfrau. 3. Generation in Deutschland.
Wäre unsere Beziehung bekannt geworden….. Die Folgen wären furchtbar gewesen.
Intelligente, gebildete Menschen aber da hätte es aufgehört.
Das ist meine erlebte Lebenswirmlichkeit!
Es gibt sicher auch andere, positive Beispiele aber es gibt auch das.


Seppel
24. Juli 2018 um 11:36  |  658562

Vielleicht sollte man auch noch einen anderen Aspekt betrachten:
evtl würde der kleine Mesut von seinen Eltern nie losgelassen? Vielleicht würde er stattdessen ständig an seine Wurzeln erinnert?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 12:05  |  658565

@Sachengibt’s…

die U17 von Hertha war am Wochenende bei einem Turnier in Moosinning. Im Finale hieß es Hertha BSC vs FC Bayern.

Aufgrund der hohen Belastung und knallenden Sonne einigten sich die beiden Finalteilnehmer darauf, das Endspiel unmittelbar in Form eines Elfmeterschießens auszutragen. Hier zeigten sich die Herthaner besonders nervenstark, sie gewannen mit 3:2 und sicherten sich auf diese Weise den Turniersieg. Als Sahnehäubchen gab es für einen Berliner sogar noch eine individuelle Auszeichnung obendrauf: Márton Dárdai wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt!

#Gesundheitgehtvor


Plumpe71
24. Juli 2018 um 12:06  |  658566

Die Özil / Gündogan Debatte zeigt auch hier im Blog sehr deutlich den tiefen Riss in der Gesellschaft. Ich darf mal annehmen, dass das dreiteilige Memorandum wahrscheinlich nicht aus der Feder Özils stammt und da ganz andere die treibende Kraft dahinter sind.

Das vorrangige Ziel dieser Rundumschläge dürfte zumindest erreicht sein und der unsägliche Auftritt von Özil tritt nun vermehrt in den Hintergrund , wird relativiert und verwässert wo es nur geht. Ich sehe bei Özil weder eine entsprechende Selbstreflexion, noch die Fähigkeit zur Selbstkritik in Bezug auf seinen Auftritt. Ich hoffe, dass er bzw. seine Berater sich über die möglichen Folgen eines weiteren gesellschaftlichen Reizklimas bewusst sind, das vielleicht sogar bewusst schüren, im Sinne von Erdo wäre das sicherlich.

Die Rassismuskeule entfaltet seine volle Wirkung und Politik, Gesellschaft , DFB können sich nun auf Nebenkriegsschauplätzen damit auseinandersetzen, ob es strukturellen Rassismus gibt und sich von den Vorwürfen freischwimmen. Das ganze geht so weit, dass sich selbst Vereine aus dem Berliner Breitensport zu Rechtfertigungen genötigt sehen und die Integrationskraft als solches angezweifelt wird.


Pro
24. Juli 2018 um 12:31  |  658567

Schnappt die Türkei Deutschland die EM 2024 auf Grund der aktuellen Situation jetzt weg?
Wer weiß ob das Ganze nicht auch ……???

Ich hätte mir gewünscht, das die D. N. Mannschaft
und Offizielle gemeinsam so wie der Schwedische Fußballverband gehandelt hätten.

Für einen glaubwürdigen Neuanfang beim DFB
sollten jetzt einige Herren zurücktreten und viele Spieler nicht mehr für die Mannschaft berücksichtigt werden!


blauball
24. Juli 2018 um 12:34  |  658568

Danke @UB – wieder mal Hertha News! Politisieren und über den Tellerrand schauen ist OK, aber hier gehts es um Hertha.

Ich finde die Umstellung der Vorbereitungen z.B. diskussionwürdig. Eine Woche Urlaub, nach frühem Start, ist wohl der Versuch, die nächste Saison konditionell und kraftmässig besser vorzubereiten. Das rätzelhafte Abschlaffen zum Saisonende hatte ja Gründe.
Unsere Akademie ist sensationell. Der kleene Rekik mit Vertrag und aus der U17 drängen schon Talente in den Männerfussball. Bin auf die weitere Vorbereitung sehr gespannt und wer es von den Bubis in die Starelf schafft. Es wäre ein Träumchen, wenn wir unsere Ausfälle mit Talenten besetzen könnten.


Exil-Schorfheider
24. Juli 2018 um 12:38  |  658569

blauball
24. Juli 2018 um 12:34 | 658568

Ein mit 17 geholter Rekik ist also ein Beleg für eine sensationelle Akademie? 🤔


24. Juli 2018 um 12:45  |  658570

@Exil um 1238

Vielleicht nicht für ein Beispiel langjähriger Aufbauarbeit wie bei Arne Maier, aber auch das Erkennen von Potential externer Talente und deren konsequente Förderung und Weiterentwicklung ist eine wichtige Aufgabe der Akademie.


Opa
24. Juli 2018 um 12:46  |  658571

@Pro: Noch so ein unglücklicher Vergleich. Soweit mir bekannt ist, hat sich der schwedische Nationalspieler Jimmy Durmaz, der von einigen Landsleuten in den (a)sozialen Medien als „Verräter“, ein „Moslem-Hurensohn“, der „zurück in seine Heimat“ gehen solle, beschimpft wurde, allerdings nicht mit Erdogan fotografieren lassen. Vielleicht auch deshalb, weil seine Eltern (syrisch aramäische Christen) vor religiöser Diskriminierung aus der Türkei nach Schweden geflohen waren. Ich bin mir übrigens sicher, dass sich die Mannschaft bei Özil genauso vor ihn gestellt hätte, wenn ähnliches bei uns passiert wäre. Niemand hat Özil wegen seiner Herkunft kritisiert, sondern wegen eines instinktlosen politischen Statements und der Wahlkampfhilfe für Erdogan.


Opa
24. Juli 2018 um 12:51  |  658573

Kam der junge Rekik nicht im Paket mit dem älteren Rekik? 2017 war in der Zeitung mit den vier Buchstaben folgendes zu lesen:

Karim zu BILD: „Omar spielt wie ich in der Innenverteidigung, kann auch im defensiven Mittelfeld spielen. Marseille wollte ihm einen Vertrag geben. Aber er ist erst 15 und wollte nicht allein in Marseille bleiben.“

Der jüngere Rekik wuchs mit seinem Bruder Karim in Holland auf. 2002 verpflichtete Manchester City Karim für die U18-Auswahl. Omar kam mit, spielte später auch für die City-Jugend. 2015 wechselten beide nach Marseille. Logisch, dass Omar jetzt auch nach Berlin gekommen ist. Derzeit trainiert er schon mit Herthas U17.

Aber sicher kam der nur zufällig, weil die Poelchau Oberschule den unbedingt haben wollte. 😉


Opa
24. Juli 2018 um 12:53  |  658574

Noch ein Nachtrag zu @Pro: Durmaz hat sich vor sein Team gestellt und folgendes erklärt:

„Es gehört zu unserem Job, kritisiert zu werden, Tag für Tag. Aber ein Teufel genannt zu werden oder Selbstmordattentäter sowie Beleidigungen gegen Familie und Kinder sind völlig inakzeptabel. Ich bin schwedisch und stolz darauf, das Trikot und die Flagge zu tragen“, sagte Durmaz und schloss mit den Worten: „Wir sind vereint. Wir sind Schweden, oder Jungs?“ Dann antworten alle: „Fuck Racism!“ und klatschen.

Özil hat es vorgezogen, sich vor der WM nicht zu erklären, weshalb ich diesen Vergleich ziemlich daneben finde.


blauball
24. Juli 2018 um 12:55  |  658575

@Exil
Omar ist 16 und kamm mit 15. Aber er ist kein guter Beleg für unsere tolle Akademie. Da gibt es viele, bessere Beispiele. Zecke macht das ähnlich gut wie damals Pal…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 13:02  |  658576

@blauball

Danke @UB – wieder mal Hertha News! Politisieren und über den Tellerrand schauen ist OK, aber hier gehts es um Hertha.

der oben eingestellte Immerhertha-Podcast dreht sich zu zwei Dritteln um Hertha – Wer hören mag, es gibt einiges zu hören …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 13:24  |  658577

@Omar Rekik

ist sicher ein Sonderfall. Der wäre ohne Karim R. nicht in Berlin gelandet.
Aber Hertha wird auf grund seiner (vergleichsweise) guten Durchlässigkeit immer öfter von ausländischen Klubs angesprochen, bzw. Spieler aus dem Ausland entscheiden sich aufgrund der Beispiele von John Brooks, Niklas Stark, Mitchell Weiser, Arne Maier – für Hertha – das aktuelle Beispiel ist Javairo Dilrosun.


Spree1892
24. Juli 2018 um 13:34  |  658578

#Info Jugendspieler

Kennt ihr noch die Geschichte mit den Motika-Brüder und Torben Rhein, die letztes Jahr zu Bayern gewechselt sind?

Einer der Brüder, also Nikola Motika spielt wohl nicht mehr bei Bayern – nach einem Jahr! Er ist in den Kaderlisten der Münchener nicht mehr gelistet.

PS: ich hoffe bei Hertha kommen bald die Kaderlisten raus. Bis auf U23 und Profis sind noch nicht die aktuellen Kaderlisten auf der Homepage.

Vielleicht ist ja einer der Motikas wieder hier? 😀
Spaß beiseite. Über die Jugendakademie bei Hertha braucht ihr euch keine Sorgen mehr machen.


linksdraussen
24. Juli 2018 um 13:39  |  658579

hurdiegerdie
24. Juli 2018 um 13:41  |  658580

dewm
24. Juli 2018 um 1:55 | 658539

Ja, für mich hat das Wort Nationalismus und was es für mich bedeutet eine negative Konnotation (huch).

Vielleicht interpretiere ich es über und die Bedeutung ist gar nicht so schlimm, wie sie bei mir verankert ist.

Ich würde deshalb niemanden als Nationalisten bezeichnen, sollte ich es getan haben, täte es mir leid.

Ich habe nichts gegen Nationalstolz, ich fiebere auch mehr mit der deutschen Nationalmannschaft mit als mit anderen.

Ich habe mehrfach das Foto von Özil und Gündogan als bescheuert bezeichnet. Er hätte es nicht tun dürfen. Vielleicht hätte man die beiden ausschliessen sollen. Auch auf die Diskussion dann wäre ich gespannt gewesen. Es wäre dann sicher bei Ausscheiden ein Fehler gewesen, die beiden auszuschliessen.

Und: Schauen dann zukünftig Nationalmannschaften auch bei anderen, wer sich denn alles mit wem hat ablichten lassen, in der Hoffnung, sie würden ausgeschlossen werden?

Aber Özil und Gündogan wurden nicht ausgeschlossen. Ist dann das Problem, der Fehler, wenn es denn eines ist, nicht bei anderen zu suchen? Ich würde auch Özil nicht als türkischen Nationalisten bezweichnen, genausowenig wie ich Xhaka oder Shaqiri als kosovarische oder albanische Nationalisten bezeichnen würde.

In der Schweiz gab es die Debatte übrigens weit vor der WM und nicht nach dem Zeigen des Doppeladlers. Dieses Zeigen wurde auch als Ausdruck des enormen vorangegangenen Drucks auf diese Spieler gesehen, etwa hier:
https://www.tagesanzeiger.ch/fussball-wm/Den-Doppeladler-vertraegt-es-nicht/story/21617373

Ich kann verstehen, dass bei einigen das Herz nicht nur für das Land ihrer Nationalmannschaft schlägt. Grauslig bleiben diese Gesten/Fotos trotzdem, sie sagen aber nicht, dass die Sportler nicht mit ganzem Herzen und vollem Einsatz für das Land ihrer Nationalmannschaft gespielt haben.

In beiden Ländern (Schweiz und Deutschland) nimmt man diese Gesten jetzt aber her, um davon abzulenken, dass die fussballerische Entwicklung stehen geblieben ist, und dieses Problem löst man nicht, in dem man jetzt Leute ausschliesst, die vielleicht nicht NUR 100% für ein Land sind (oder nur einen Pass haben).

Für mich ist egal, woher jemand kommt.

Im Fussball noch mehr als in anderen Sportarten verpflichten sich Leute nur für eine Nationalmannschaft spielen zu können. Für mich ist das ausreichend, gehts raus und spülts Fussball. Mich würde stören, wenn man Leute danach auswählte, ob sie auch ja nur Deutsch sind oder keine Muslims, Buddhisten oder was auch immer sind.


Plumpe71
24. Juli 2018 um 13:54  |  658581

linksdraussen
24. Juli 2018 um 13:39 | 658579

so isses, immerhin lässt Erdogan Özil nicht im Regen stehen, dazu passt auch ein Artikel der Welt :

https://www.welt.de/sport/article179879768/Erdogan-telefoniert-mit-Oezil-und-begruesst-seinen-Ruecktritt.html

Als Zyniker würde ich wahrscheinlich sagen, “ es wächst zusammen, was .. aber lassen wir das.

Der völlig abstruse Vergleich mit dem schwedischen Spieler, den @opa dankenswerter Weise in den richtigen Kontext gestellt hat, zeigt mir dass das grundsätzliche Problem um Özil nicht verstanden wurde.


Seppel
24. Juli 2018 um 14:10  |  658582

Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 14:14  |  658583

@ArneMaier

wird vom DFB für seinen Leistungen in der U19 mit der silbernen Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Gold geht an Kai Havertz (Bayer Leverkusen)
Quelle: herthabsc.de – hier


elaine
24. Juli 2018 um 14:45  |  658584

Uwe Bremer 24. Juli 2018 um 13:24
Omar hatte doch aber schon früher bei Hertha gespielt und stand schon mit Marton Dardai auf dem Platz, die hatte auch schon als 14/15? jährige den Berliner Pokal geholt


paulpepper
24. Juli 2018 um 14:48  |  658585

@Seppel
Den Artikel finde ich auch gut. Der wurde aber auch schon um 0:13 Uhr verlinkt 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 15:19  |  658587

@elaine

14.45 Uhr

diese Beobachtung lässt Dich darüber nachdenken, wann der (Karim-)Rekik-Deal wohl angeschoben wurde …


Better Energy
24. Juli 2018 um 15:29  |  658588

@ubremer

Bei dem Thema Rekik gab es unter den U-Kiebitzen immer vereinzelte Gerüchte, die aber immer nur verbal weiter gegeben wurden. Und das war gut so.


Seppel
24. Juli 2018 um 15:47  |  658589

@Better Energy
24. Juli 2018 um 15:29 | 658588
Echt nur verbal? Schreibt man sich da nicht? Immer wenn ich da bin sehe ich nur Fans die Zettel Henk austauschen. Und du kommuniziert immer noch verbal 🤔😉


elaine
24. Juli 2018 um 15:49  |  658590

Uwe Bremer 24. Juli 2018 um 15:19

ich habe in Erinnerung, dass Bilder von Omar im Herthadress aufgetaucht waren, als Karim zu Hertha wechselte.

Ich habe natürlich die Seite auf Transfermarkt aufgerufen, da ist Hertha nicht aufgeführt. Daher bin ich so verwirrt

Ich meine, dass Omar früher… vor Karim bei Hertha auf lief


elaine
24. Juli 2018 um 15:51  |  658591

Better Energy 24. Juli 2018 um 15:29

ich dachte, ich hätte auch Bilder gesehen. Vielleicht war es ein Doppelgänger?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 15:55  |  658592

@elaine

angenommen, Karim R. ist noch unter Vertrag in M. Und angenommen, Omar R. spielt schon ein Vierteljahr vor dem Wechsel von Karim R. in B. – auf welche Idee kommst Du dann … 💡


elaine
24. Juli 2018 um 16:04  |  658593

Uwe Bremer 24. Juli 2018 um 15:55

Da stehe ich jetzt auf dem Schlauch, da ich weiß, dass Omar zu der Zeit in Marseille gespielt hatte, das hatte damals auch überprüft, auf seinem Twitteraccount

Die Zeit in Berlin, müsste noch davor gewesen sein, aber es handelt sich bestimmt um einen Doppelgänger 😉


Herthapeter
24. Juli 2018 um 16:05  |  658594

@Seppel,
danke für deinen Beitrag zu deiner kurdischen Ex und dem Link zum Boxer Ünsal Arik!
Die kurdische Familie deiner Ex dürfte sicherlich dem Typus der wunderbar integrierten Vorzeigefamilie enstsprechen, schließlich haben die ja alle eine tolle Ausbildung und stehen sicherlich auch beruflich gut da. Hinter den Kulissen bricht die schöne, heile Vorzeige-Multikultiwelt sofort in sich zusammen, spätestens wenn die Dame sich für einen deutschen Freund entscheidet. Diese permanent gepriesene tolle Multikultiwelt bleibt bei näherer Betrachtung eben doch nur eine Illusion von linksgrünen Träumern.
Der Fall Özil zeigt genau diese klaffende Wunde in unserer ledierten Gesellschaft auf. Deshalb werden von exakt dieser linksgrünen Seite andauernd Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorgeschoben, um dieses unliebsam gewordene Thema schnellstmöglich zu begraben.

Das Interview mit dem Boxer Ünsal Arik ist eine laut knallende Ohrfeige für Özils dämliche Aktionen (vor und nach der WM) und auch für seine Rassismus rufenden Unterstützer. Zu diesem Interview wird es aber auch weiterhin kaum Reaktionen geben. Auffällig still und leise sind sie auf einmal, die lautstarken Rufer, die den Özil-Kritikern sonst so gerne rassistische Motive untergeschoben haben, da schießt man sich bei Ünsal Arik nämlich komplett ins eigene Knie.
Wäre eine schöne Pflichtlektüre für TAZ, ZEIT, Tagesspiegel und Co.


Spree1892
24. Juli 2018 um 16:10  |  658595

Omar Rekik hat erst seit März die Spielberechtigung, sprich er wurde davor nur in Testspielen eingesetzt. Trainiert hat er ganz normal. Aktuell befindet er sich in L.A da er mit 16 Jahren schon in die U19 hochgezogen wird. Zu Hertha gewechselt ist er gemeinsam mit Karim.

De U17 gewann letztes Wochenende übrigens ein hochklassiges Turnier gegen die Bayern.


elaine
24. Juli 2018 um 16:12  |  658596

Spree1892 24. Juli 2018 um 16:10
das weiß ich und davon rede ich gar nicht


Exil-Schorfheider
24. Juli 2018 um 16:20  |  658597

@elaine

Nun ja, hier fehlt eine Saison.

https://www.transfermarkt.de/omar-rekik/profil/spieler/578292

Könnte es also sein, dsss alle bisherigen Aussagen nicht stimmten, dass er später kam?


elaine
24. Juli 2018 um 16:24  |  658598

Exil-Schorfheider 24. Juli 2018 um 16:20

😆 danke, na ja als Karim kam, war er 100%ig bei Marseille

Wahrscheinlich habe ich mich geirrt, mein angestrengtes googeln hat auch nichts gebracht
Vielleicht habe ich das geträumt, denn ich dachte, es wurde auch hier darüber geschrieben 😉


Nemo
24. Juli 2018 um 16:41  |  658599

Wieder eine tolle Auszeichnung für Arne Maier!
Ich hoffe, er kann in der neuen Saison den nächsten Schritt machen. Dann auch dominanter auftreten und öfter zum Abschluss kommen, so wie er das in der Jugend getan hat.
Wenn ihm das gelingt, wird er zwar nicht mehr so lange für Hertha spielen, aber eine richtig hohe Ablösesumme bringen!

Wirklich gut, wie viele Herthaspieler in den letzten Jahren schon mit einer Medaille ausgezeichnet wurden.


Mhaase
24. Juli 2018 um 16:42  |  658600

Also ich finde ja noch einen ganz anderen Aspekt sehr spannend… Offensichtlich ist es ja so, dass der Bundesjogi und der Sportskamerad Mesut den selben Berater haben. Gleichzeitig hört man nicht nur, der Bundesjogi sei vom Rücktritt Özils überrascht worden und habe davon nichts gewusst. Für mich stellen sich da einige Fragen:

1. Wer glaubt wirklich, dass der Bundesjogi von seinem Berater – und wohl auch Freund – nicht vorab informiert war?

2. Warum hört man auch nicht eine einzige Silbe des Bundesjogi zum Rücktritt des Spielers der unter ihm nahezu jedes Spiel bestritten hat?

3. Kann man sich vorstellen, dass der DFB mit einem Trainer weiter zusammenarbeitet desssen Berater mutmaßlich federführend an der Abfassung einer Stellungnahme beteiligt war in der er – berechtigt oder nicht – den Präsidenten des Verbandes offen des Rassismuss bezichtigt.

4. Warum fallen nur mir diese Fragen ein…?


Blauer Montag
24. Juli 2018 um 16:42  |  658601

Schöne Beispiele, aber wer ist Arne Meier Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 13:24 | 658577?

@Omar Rekik
ist sicher ein Sonderfall. Der wäre ohne Karim R. nicht in Berlin gelandet.
Aber Hertha wird auf grund seiner (vergleichsweise) guten Durchlässigkeit immer öfter von ausländischen Klubs angesprochen, bzw. Spieler aus dem Ausland entscheiden sich aufgrund der Beispiele von John Brooks, Niklas Stark, Mitchell Weiser, Arne Meier – für Hertha – das aktuelle Beispiel ist Javairo Dilrosun.


Blauer Montag
24. Juli 2018 um 16:56  |  658602

Ich bin da bei sunny1703
24. Juli 2018 um 9:57 | 658553

Mir geht es so wie @coconut und ich bin bei @hurdie.

Mehr zu schreiben, dazu fehlt mir so langsam schlicht der Mut.

Mir fehlt nicht der Mut, sondern schlicht die Idee. Ich halte mich nicht für cleverer als der PR-Berater von Löw und Özil, der dieses Desaster verursacht, zumindest nicht verhindert hat. 😎


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 16:58  |  658603

@MHaase

Der Berater von Joachim Löw heißt Harun Arslan. Der sitzt mit seiner Agentur ARP Sportmarketing International in Hannover.

Mesut Özil ist in dieser Angelegenheit (mutmasslich) beraten von dem Juristen Erkut Sögüt, der mit seiner Agentur Family & Football in London sitzt. Der soll den Termin am 13. Mai in London arrangiert haben, bei dem Özil und Gündogan auf den türkischen Präsidenten Erdogan getroffen sind.

Wer etwas über die Beziehung zwischen Arslan und Sögüt wissen will – da spielt auch noch die Familie Gündogan rein -, der findet Zusammenhänge – FAZ.de – hier und bei welt.de – hier

Damit dürfte sich die Behauptung erledigt haben, dass Arslan federführend die Özil-Erklärungen verfasst habe.

Was bleibt, sind Fragen über Löw und seinen Berater Arslan …


Exil-Schorfheider
24. Juli 2018 um 17:07  |  658604

@elaine

Vielleicht meint @ub das hier aber genau andersrum, weil Namensvertauschung?

„@elaine

angenommen, Karim R. ist noch unter Vertrag in M. Und angenommen, Omar R. spielt schon ein Vierteljahr vor dem Wechsel von Karim R. in B. – auf welche Idee kommst Du dann … 💡“

Mir ist nämlich auch so, als wäre es andersherum gewesen.
Erst der ältere, dann der jüngere Rekik.


hurdiegerdie
24. Juli 2018 um 17:09  |  658605

elaine
24. Juli 2018 um 16:04 | 658593

Uwe Bremer 24. Juli 2018 um 15:55

Elaine, ich glaube @UB meint, dass das Ding mit Karim R. zu Hertha zum Zeitpunkt des Omar R.-Wechsels schon durch war, aber noch nicht offiziell verkündigt (werden durfte). Also Omar kam schon etwas früher zu Hertha, weil er wusste, dass bald sein Bruder kommen würde.

So meine Inetrpretation.


backstreets29
24. Juli 2018 um 17:20  |  658606

Was für eine unsägliche Debatte.
In jedem anderen Land hätte man Özil, Gündogan längst mit Pauken und Trompeten aus der DFB-Elf geworfen.
Bin sehr sehr nah bei Hertha-Peter, der das gesamtgesellschaftliche Problem sehr schön nachzeichnet.

Multi-Kulti, wenn es als Einbahnstrasse wie bei in Deutschland gelebt wird, bedeutet Parallelgesellschaften, die am Ende schädlich für alle sind.

Natürlich kann jetzt wieder jeder mti seinem Lieblings-Döner-Mann oder Kneipier aus dem Kiez kommen, aber das sind Einzelfälle, die grosse Masse ist von einer Integration weit entfernt.
Man gehe mal an Schulen wo der Anteil muslimischer Schüler in etwa gleich mit christlichen oder gar höher ist.
Es würde so manchem Tagträumer Hören und Sehen vergehen.
Und diese Probleme sind hausgemacht


elaine
24. Juli 2018 um 17:24  |  658607

hurdiegerdie und Exil

Danke!
Ich meinte aber eine Zeit die noch ein zwei Jahre davor lag.

Da spielte ein Junge mit Marton, der so aussah, wie Omar

Nun habe ich mir auf dem Twitter Account die Bilder des noch jüngeren Omar angesehen und muss fest stellen, dass er früher etwas anders aussah, als der Omar von heute

Scheinbar hatte mich damals jemand auf die Schippe genommen?


ahoi!
24. Juli 2018 um 18:12  |  658613

@UB und @ MHaase: wie eng arslan (berater von löw) und sögüt (berater von özil) sowie die gündogans miteinander (geschäftlich) verbandelt sind, kann man gut auf der webseite von ARP-sportmarketing sehen…

https://www.arp-sportmarketing.com/


Uwe Bremer
Uwe Bremer
24. Juli 2018 um 18:12  |  658614

@ahoi

wenn Du in die um 16.58 Uhr verlinkten Texte schaust … genau das wird dort berichtet.


Better Energy
24. Juli 2018 um 18:15  |  658617

—->>>> Drüben geht’s weiter – – – >>>


ahoi!
24. Juli 2018 um 18:15  |  658618

@ub: war als ergänzung gedacht, nicht als besserwisserei.

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