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(ub) – 10.10 Uhr Guten Morgen. Vor dem LIVETICKER am Abend vom Hertha-Spiel gegen den FC Bayern (Olympiastadion, 20.30 Uhr), fertige ich Euch hier einen Liveticker aus dem Abgeordnetenhaus. Sitze im Ernst-Heilmann-Saal, wo ab 10.30 Uhr der Sportausschuss tagt.

Hertha BSC, genauer gesagt der Traum von einem reinen Fußballstadion ist (u.a.) Thema der 25. Sitzung des Sportausschuss des Abgeordnetenhauses. Nach einer „Aktuellen Viertelstunde“ heißt Punkt 2 der Tagesordnung: Besprechung Stadionum- oder -neubau für Hertha BSC Aktueller Stand (auf Antrag der SPD, Die Linke und Bündnis 90/Grüne).

Dieses Anliegen sollte bereits auf der Sitzung am 18. Mai 2018 besprochen werden. Der Antrag wurde aber, weil damals das Stadion-Thema  relativ lange diskutiert worden war – der Morgenpost-Text aus dem Mai „Olympiastadion-Umbau kostet 190 Millionen“ – hier entlang , auf heute vertagt.

10.15 Uhr Bereits anwesend: Klaus Teichert, der Stadionmanager von Hertha BSC.

10.25 Uhr Der Sitzungssaal füllt sich. Gerade nimmt Innensenator Andreas Geisel (SPD) Platz … das Wägelchen mit den Kaltgetränken und belegten halben Brötchen ist gerade durch … 😉

10.30 Uhr Karin Halsch (SPD), die Vorsitzende des Sportausschusses, eröffnet die Sitzung. Im Gästeraum Vertreter der Olympiastadion GmbH sowie von Hertha BSC, Fans und weitere Interessierte.

10.35 Uhr Es wird die Frage gestellt, ob Hertha Miteigentümer des Olympiastadions werden könnte. Innensenator Geisel sagt, das Land Berlin sei Eigentümer des Olympiastadions. Hertha könnte theoretisch Gesellschafter der Oly-GmbH werden. Es bestehe aber kein Interesse derzeit von Seiten Hertha BSC.

10.40 Uhr Geisel: Der (langfristige) Vertrag bis 2025 zeigt, dass das Land Berlin zu Hertha steht. Eine Änderung des laufenden Vertrags sei nicht geplant.

 10.42 Uhr Nicole Ludwig (Bündnis 90/Grüne) fragt mit Blick auf die EM 2024, die Deutschland erhalten hat, was bis dahin im Olympiastadion renoviert werden muss.

10.43 Uhr Geisel: Der Senat ist gut beraten, erstmal zu feiern und sich zu freuen. Wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft. Berlin braucht solche Großereignisse. Derzeit ist das Stadion in einem einwandfreiem Zustand. Aber der technische Fortschritt geht weiter. Größere Umbauten für die EM sind nicht zu erwarten.

10.45 Uhr Punkt 2 der Tagesordnung steht an: Das Stadion-Thema von Hertha BSC.

Senat hat entschieden, auf Umbau zu verzichten

 10.46 Uhr Geisel: Der Innensenator skizziert die vergangenen Monate: Dass Hertha auf den Senat zugekommen sei, mit dem Wunsch ein eigenes Stadion zu bauen. Dieser Wunsch ist nachvollziehbar. Für das Land Berlin ist wichtig, dass die Wirtschaftlichkeit des Olympiastadion erhalten bleibt. Wir haben einen Umbau prüfen lassen. Ein Stadion-Umbau würde annähernd 200 Millionen kosten. Zudem würde ein Umbau nicht die Wünsche von Hertha erfüllen. Damit hat der Senat entschieden, auf einen Umbau zu verzichten. … Der Umbau ist vom Tisch … Jetzt  reden über die Pläne eines Neubaus.

10.50 Uhr Klaus Teichert, Stadion-Manager von Hertha BSC: Wir bedanken uns, dass es jetzt eine Offenheit gibt für die Planung eines neuen Stadions. Das war eine gute Nachricht für Hertha.

10.52 Uhr: Teichert arbeitet mit Videobeamer: Wo das Baufeld des neuen Stadion liegen würde. Er zeigt eine Bodenrichtwertkarte des Landes Berlin (mit Quadratmeter-Preisen). Der Verkehrswerte würde 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter betragen. Wenn ich es richtig verstehe: Vom Verkehrswert hängt ab, wie teuer die Erbbaupacht werden würde, falls Hertha den Zuschlag erhält.

10.54 Uhr Teichert wirft eine Folie an die Wand, wie die Fan-Wege hin zur geplanten Arena aussehen würden. Dann gibt es eine Folie mit einem Querschnitt an die Wand, wie die Höhenverhältnisse in der Arena aussehen würde. Gute Nachricht für VIPs: Die neue  Ehrentribüne würde sehr viel näher ans Spielfeld rücken als im Olympiastadion.

16.000 Stehplätze sind vorgesehen

10.55 Uhr Die Kapazität der Fußballarena:  55.137 für nationale Spiele, davon 16.ooo Stehplätze,  35.000 Sitzplätze. 183 Plätze für Rollstuhlfahrer.

10.59 Uhr Teichert: Verkehrszählung von Hertha bei einem Bundesliga-Spiel Ende April. Empfehlung des Büros: Die einfahrende (und ausfahrenden) Ströme müssten sinnvoll gelenkt werden. Darauf kann man mit Verkehrsspuren auf der Rominter Allee Einfluss nehmen.

11.03 Uhr Teichert: Thema Schall. Hertha hat das Dortmund-Spiel im Januar mit 65.893 Zuschauern messen lassen. Damit wird belegt, dass relativ wenig von dem Schall, der in der Ostkurve erzeugt wird, auf dem Spielfeld ankommt. Als Vergleich gibt es Folien, dass im Fußball-Stadion in Frankfurt und bei Manchester City diese Werte sehr viel größer seien (weil deren Stadion steil und nah gebaut sind).

11.06 Uhr Teichert referiert über den Schallbeurteilungspegel.  Es geht um  „seltene Ereignisse für den Olympiapark“. Davon sind den Anwohnern im Jahr 23 seltene Ereignisse zuzumuten. Hertha stehen davon neun Ereignisse zu.

 11.11 Uhr Teichert bietet an: Alle Daten, die wir haben, werden dem Parlament in eine (abgeschlossenen) Datenraum zur Verfügung gestellt. So dass jeder von Ihnen sich mit allen Details befassen kann.

11.12 Uhr Hertha hat eine Artenschutz-Voruntersuchung vornehmen lassen .

11.13 Uhr Teichert zur Wohnanlage Sportforumstraße: Wir sind in engem Dialog mit Eigentümergenossenschaft. Ich bitte um Verständnis, dass wir bisher nicht mit Mietern geredet haben. Aber aus Datenschutzgründen dürfen wir nicht wissen ,wer dort wohnt. Wir sind nicht Vertragspartner mit den Mieter. Ich verstehe alle Sorgen und Bedenken der Anwohner. Wir sind in der Pflicht, mit dem Eigentümer, Lösungen zu finden . Und sobald denkbare Lösungen gefunden sind, wollen wir auch mit den Mietern in den Dialog treten .

11.16 Uhr Teichert über die Bildung-jugendstätte … (das war zu schnell und zu viel für mich – oder ich tickere zu langsam) … sinngemäß: Auch hier will Hertha helfen.

11.17 Uhr Teichert zur Finanzierung: Es gibt reges Interesse im Markt. Wir haben ein Modell, wie die Finanzierung gesichert werden kann … Wir haben einen Erbbaupachtvertrag zu verhandeln, ehe wir mit der Bauvorbereitung beginnen können.

Die Fragerunde beginnt

11.23 Uhr Dennis Buchner (SPD) fragt den Senat nach dem Verkehrswert des Grundstückes. Er ist nicht zufrieden mit dem Quadratmeterpreis von 20 bis 50 Euro, den Hertha nennt, da die fraglichen Interessen als Sonderflächen ausgewiesen sind. Weiter macht er eine Zustimmung der Abgeordneten davon abhängig, dass eine gute Lösung für die Sportjugend und die Anwohner gefunden wird.

11.26  Uhr Nicole Ludwig (Grüne) kritisiert, dass Hertha keine Aussagen gemacht hat, wie der Masterplan für den Olympiapark aussieht. Inwiefern sich Hertha da beteiligen werde. Dann fragt sie nach der Finanzierung: Was ist mit KKR? Werden die ihren Anteil bei Hertha ausweiten? Wird Hertha Mitglieder-Anleihen anbieten? Was heißt eine neue Arena für die Ticketpreise? Wie kalkuliert Hertha da?

11.30 Uhr Philipp Bertram (Linke): Bitte um deutlich Aussagen, welche Folgen ein Stadionausbau für die betroffenen Mieter hat. Er fragt, wie es mit dem Schall nicht nur im Stadion aussieht, sondern auch bei  Zu- und Abwegen aussieht. Ob es ein bessere Erschließung für die S-Bahn gibt. Und er fragt: Wie die 23 Tage, an denen es lauter werden darf: Wie werden die künftig aufgeteilt? Er fragt, ob Hertha sich an der Verkehrserschliessung beteiligt, wenn der U-Bahnhof Olympiastadion ausgebaut wird. Er fragt beim Stichwort Erbbaupacht: Welche Klauseln sind verhandelbar für Hertha?

11.38 Uhr Stefan Förster (FDP) beurteilt den Teichert-Vortrag als „eindrucksvollen Wurf mit Nebelkerzen“. Er fragt:  „Wo ist ihr Erpressungspotenzial, falls das Abgeordnetenhaus die Hertha-Pläne im Olympiapark ablehnt?“ Ihm, Förster, würden durchaus andere Flächen in der Stadt einfallen, wo Hertha in der Stadt ein Stadion bauen könnte. Wie Hertha den Senat  den Ausfall an Einnahmen im Olympiastadion kompensieren werde. Ob Hertha Garantien abgibt, falls der Vereine in die Dritte oder vierte Liga absteigen sollte, dass die neue Arena dann zurück gebaut wird.

Finanzierungsfrage: Wie ist die Sicherheit für das Land Berlin und die Steuerzahler gegeben, dass keine Kosten für die Allgemeinheit zukommen?

AfD fordert Bürgerentscheid

11.45 Uhr Stephan Standfuß (CDU) umkreist die gleichen Themen wie die Vorredner: was ist mit den Mietern? Was ist mit der Sportjugend? Was ist mit der Finanzierung?

11.50 Uhr Frank Scheermesser (AFD) findet das Vorhaben einer eigenen Arena grundsätzlich plausibel.  Wundert sich aber, wie Hertha auf den 20-50 Euro-Quadratmeterpreis für einen Erbbaupacht-Vertrag kommt. Auch er fragt, wie die Finanzierung von Hertha aussieht. Er bezweifelt, dass es Hertha gelingt adäquaten Wohnungsersatz für die Mieter zu finden.  Und, dass er davon ausgeht, dass die Ticketpreise bei  steigen werden. Wir sind für direkte Demokratie … es stehen viele Risiken dagegen . Wir halten deshalb einen Bürgerentscheid für unabdingbar.

11.55 Uhr Andreas Statzkowski (CDU/gestern zum Präsidenten des Berliner Leichtathlik-Verbandes gewählt) begrüßt, dass das Olympiastadion weiter für die Leichtathletik erhalten bleibt. Als Abgeordneter im Westend sei es seine Aufgabe, die Interessen vor Ort zu vertreten. Außerdem fragt er nach der Situation für die Kindertagesstätte, welche Auswirkungen ein Arena-Neubau für die Kita an der Rominter Allee habe. Er befürchtet, dass die Vielfalt im Olympiapark verloren geht, wenn im Olympiapark dem kommerziellen Fußball der Vorrang gegeben werde.

12 Uhr Lars Düsterhöft (SPD) fragt, ob es auch ruhige Ecken im neuen Stadion geben wird. Ihm sei es mit seinen Kindern zu laut, wenn der Schallpegel im Stadion so eklatant steigen werde.

Es folgen Antworten

12.01 Uhr Innensenator Geisel sagt, dass es sehr viel weniger Leichtathletik- als Fußball-Veranstaltungen gibt. Zudem gibt es nur wenige Künstler, die das Olympiastadion füllen. Deshalb sei eine Konkurrenzausschlussklausel mit Hertha (und einer neuen Arena) zwingend. Geisel findet, dass Hertha trotz eines Neubaus gegen große Gegner durchaus weiter ins Olympiastadion ziehen könnte.  „Allein das DFB-Pokalfinale wird das Problem nicht lösen können.“ Geisel sagt, dass der Senat auf eine Fertigstellungsgarantie bei einem Arena-Neubau bestehen werde.Es ist die Frage zu beantworten: Was passiert, wenn eine Arena im Bau ist, und es gibt Finanzierungsschwierigkeiten: Was passiert dann? Geisel lobt Hertha für die Erstellung des Lärmschutz-Gutachten. Weiter sind drei Gutachter ermittelt worden, die bis 15. Oktober ein Wertgutachten für die fragliche Grundstücksfläche erstellen sollen.

Geisel empfiehlt Hertha „dringend Gespräche mit der Kulturverwaltung wegen der oberen Denkmalschutzbehörde“. Er sagt, dass bisher keine ausreichenden Informationen für Kompensationsflächen vorliegen.

Geisel: Hertha ist ein Berliner Verein. Wir wollen diesen Verein aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen in der Stadt halten.

12.10 Uhr Teichert: Ich weiß, dass es für die Mieter eine Situation von großer Unsicherheit ist. Wir müssen noch diverse Voraussetzung schaffen. Unser Vertragsansprechparter ist die Wohnungbau-Genossenschaft. Es gibt 24 Wohnungen, die alle vermietet sind. Wir suchen natürlich Lösungen, die im Umfeld liegen sollen. Und wenn es Lösungsangebote gibt, werden wir die zuerst mit der Anwohnerschaft diskutieren. Bitte um Verständnis, dass das in dieser Reihenfolge stattfinden muss.

12.13 Uhr Teichert zur Jugendbildungsstätte: Ich hoffe, dass wir zeitnahe Lösungsvorschläge vorlegen können, die mit den unmittelbar Betroffenen zunächst diskutiert werden. Das dauert noch.

12.14 Uhr Bodenrichtwerte werden regelmäßig veröffentlicht. Die Werte erhebt das Land Berlin selbst  und veröffentlicht sie regelmäßig. Die sind Grundlage für ein Wertgutachten.  Es ist ein Vermögensgeschäft. Der Vermögenausschuss wird dazu tagen. Die werden laut Geschäftsordnung nicht öffentlich behandelt.  An diese Geschäftsordnung halten wir uns.

12.16 Uhr Teichert: Ob Hertha sich an einer Erweiterung der UBahn-Gleise beteiligt. Antwort: Nein. Das ist der Bereich der BVG. Die Rominterallee muss nicht erweitert werden. Wir brauchen nur einen Zufahrt in die Tiefgarage.

12.19 Uhr Teichert: Hertha hat im vergangenen Jahr etwas über eine Million Euro in Kunstrasenplätze investiert. Wir bauen unser Nachwuchsakademie aus. Wir investieren dort massiv. Unser Bekenntnis zum Standort Berlin könnte nicht größer sein.

12.20 Uhr Teichert:  Wir haben Vorsorge getroffen, um die Kosten für eine angemessene Bildungsstätte der Sportjugend abbilden zu können.

12.23 Uhr Teichert:  Wir werden nicht öffentlich sagen, wer unsere Finazierungspartner sind. Der Senator hat eine Fertigstellungsgarantie gefordert: Genau die werden wir vorlegen. Diese Bürgschaft geben wir eins-zu-eins an das Land Berlin weiter. Wir werden aber nicht sagen, wer welche Tranchen an der Finanzierung hält.

12.25 Uhr Teichert: Ich kann heute keine Garantie geben, wie hoch die Ticketpreise 2025 sein werden.  Thema Schall: Dadurch, dass wir unsere Spielstätte verlagern, nehmen wir niemandem etwas weg. Es gibt Möglichkeiten in den kommenden sieben Jahren, ein Modell zu entwickeln, wie das Geschäftsmodell im Olympiastadion aussehen können. Wir beteiligen uns gern daran. Aber letzten Endes ist es die Verantwortung des Eigentümers darübernachzudenken, wie es nach einem Auszug von Hertha im Olympiastadion weitergehen kann.

12.30 Uhr Teichert: Nein, Hertha hat keine Absicht als Gesellschafter in die Olympiastadion GmbH einzusteigen.

12.32 Uhr Teichert: Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Einigung über einen Erbbaupacht-Vertrag erzielen. (Die ist bis Ende dieses Jahres gewünscht, spätestens im nächsten Jahr gefordert) Ich rechne mit Bauzeit von drei Jahren. Müssten also 2022 beginnen, damit es 2025 fertig ist.

12.33 Uhr Ein Abgeordneter fragt, ob Teichert die Haltung auch vor den Hertha-Mitgliedern durchhalten kann, nicht offenzulegen, wer die Finanziers sind für die Stadionfinazierung. Er will wissen: Wie sieht die Hertha-Planung aus, falls es zeitnah keine Einigung mit den Mietern gibt? Und gibt es in der Stadt nicht doch noch andere mögliche Standorte?

12.35 Uhr Bertram (Linke) fragt: Welchen Verlust schafft sich das Land Berlin, wenn eine vierte Veranstaltungsstätte im Olympiapark geschaffen wird? Was kostet das? Wenn die neue Arena so dicht am Olympiastadion liegt, dass parallel keine zwei Veranstaltungen stattfinden können? Wir bekommen nicht geklärt, wie die Wirtschaftlichkeit des Olympiastadion geklärt werden kann.

12.45 Uhr Marion Platta (Linke) Fragt, wie Hertha die Fankultur im Stadion weiterentwickeln will, wenn es so laut werden soll im neuen Stadion? Und ob der Senat Studien vorliegen hat, wie Herzkreislauf-Reaktionen „die nicht immer angenehm sind“ bei Fußballfans aussehen, nachdem sie anderthalb Stunden dem Stress des großen Lärms ausgesetzt sind.

12.47 Uhr Nicole Ludwig (Grüne) moniert: „Dass Sie, Herr Teichert, auf so viele Fragen zu essentiellen Punkten keine befriedigenden Antworten haben: Das ist gegenüber den Fans von Hertha und für den Verein traurig.“ Wie sieht Herthas Plan B aus, falls es im Olympiapark nicht funktionieren sollte?

12.51 Uhr Andreas Statzkowski (CDU) „Der vorgestellte Zeitplan von Herrn Teichert ist ein schlichter Witz.“ Bei mir im Wahlkreis waren bei einer nicht-repräsentativen  Umfrage mehr als 75 Prozent gegen einen Neubau von Hertha.“ Er sagt, man solle Schwerpunkte setzen in der Stadt: Da geht es um den Jahn-Sportpark, um die EM 2024 (und einige andere Schwerpunkte mehr).

12.53 Uhr Frank Scheermesser (AfD) fordert, dass alle Kosten, die mit einem Neubau zusammenhängen, von Hertha getragen werden müssen.

12.55 Uhr Teichert: Konkurrenzschutzklausel: Da gilt es zu klären, was die Beteiligten darunter verstehen (geht ins Detail … führt jetzt zu weit weg). Wenn dort stehen würde, dass Hertha sich verpflichtet eine bestimmte Anzahl von Spielen im Olympiastadion stattfinden soll – dann gibt es keinen Vertrag. Die SPD hält ihre Parteitage auch nicht im Konrad-Adenauer-Haus ab. Wir bauen eine eigene Arena – die hat einen hohen emotionalen Wert. Deshalb sollen gerade die Topspiele dort stattfinden.

13 Uhr Teichert Lärmempfindliche Leute sollten vielleicht nicht in ein Fußballstadion gehen. Wir wollen aber Verhältnisse, wie sie auch etwa in Frankfurt herrschen. Zur Standort-Wahl: Wir haben mehr als 50 Standorte in Berlin untersucht. Bis auf den Olmypiapark sind die alle an bestimmten Kriterien gescheitert. Die Paramater kann ich im Datenraum gerne auslegen. Flughafen Tempelhof, an der Diskussion möchte ich mich nicht beteiligen. Diese Diskussion ist nicht zielführend.

13.03 Uhr Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär von Innensenator Geisel, sagt: Für uns als Senat ist es wichtig, die Wirtschaftlichkeit . Das A und O ist, ob das Olympiastadion wirtschaftlich weitergeführt werden kann. Dann geht es um die Frage, wie der Olympiapark nachhaltig betrieben werden kann. Da gibt es eine Studie, die in Auftrag gegeben ist. Die wird aber sicher nicht bereits Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres vorliegen. Wir sind im Gespräch mit Hertha, aber es bisher nichts beschlossen.“

 

13.10 Uhr Die Sitzung wird beendet.

 

 


110
Kommentare

rasiberlin
28. September 2018 um 10:14  |  665835

🙂


moogli
28. September 2018 um 10:16  |  665836

Super! Vielen Dank!


Traumtänzer
28. September 2018 um 10:32  |  665837

Ha,Ho,He,
Hertha BSC!

Der Meister von der Spree!

(soviel Ordnung muss sein!)


Jack Bauer
28. September 2018 um 10:33  |  665838

Danke für den Service!


SORGENKIND
28. September 2018 um 10:43  |  665839

Danke Uwe….


pathe
28. September 2018 um 10:51  |  665841

@Uwe Bremer
Wie schätzt du die Aussage aus dem Vorblog ein, dass eine Großbaustelle (Stadionneubau) während der EM problematisch sein könnte?


pathe
28. September 2018 um 10:55  |  665842

Diese Aussage von @juriberlin meine ich:

„Mal angenommen, Hertha baut ein neues Stadion im Olympiapark. Müsste das dann nicht bis zur EM 2024 fertig sein oder will man während der EM eine riesige Baustelle direkt neben dem OLympiastadion haben?“

Man könnte die Baustelle, wenn es denn überhaupt eine geben wird, doch sicher auch für vier Wochen stilllegen, oder?


juriberlin
28. September 2018 um 11:10  |  665843

Mein Vorschlag wäre ja, das Ding einfach bis Frühjahr 2024 fertig zu haben! 🙂


Hinterraum
28. September 2018 um 11:11  |  665844

Heute ist Rune Jarstein nicht voll leistungsfähig, und fällt gegen den FC Bayern München aus. Anfangs dieses Monates hat es anders ausgesehen. Vor dem Länderspiel Bulgarien vs Norwegen hatte die Zeitung VG (Oslo) ein Interview mit Rune. Hier folgt eine Übersetzung des Interwiews in Kurzform.

RUNE JARSTEIN IN FORM SEINES LEBENS: FEIERT DEN HUNDERTER JAHRESTAG SEINER GROSSMUTTER

https://www.vg.no/sport/fotball/i/bKvObl/rune-jarstein-i-sitt-livs-form-feirer-100-aarsdag-med-mormor

SOFIA (VG) Rune Jarstein (33) ist in Form seines Lebens vor dem Nations League-Spiel gegen Bulgarien. Aber der National-Torhüter freut sich ebenso sehr den gemeinsamen Geburtstag mit seiner Grossmutter Ruth Jarstein in drei Wochen zu feiern.

-Ich fühle mich ganz gut seit den ersten Spielen. Ich will behaupten, dass ich niemals früher besser war, erzählt Jarstein der Zeitung VG nach einem starken Saisonstart mit null Rückwärtstoren nach drei Spielen für Hertha Berlin und Norwegen.

Nach dem Spiel gegen den FC Bayern München am 26. September in Berlin, wird es sehr eilig für den Hertha-Torwacht und seine Familie. Am Tag danach wird nicht nur Rune Jarstein 34 Jahre alt. Grossmutter zu Hause in Skien wird 100 an demselben Tag!

Es war nicht schwer mit dem Herthatrainer Pal Dardai zu sprechen, als Jarstein im Sommer um Freikriegen gebeten hat.
-Ich fragte den Trainer, ob es möglich wäre nach Norwegen zu fahren, weil Grossmutter 100 Jahre alt wird. Er hat mich nur abgebrochen und sagte: Wenn jemand 100 wird, darfst du machen was du willst.
Rune Almenning Jarstein lächelt und bestätigt, dass die Fahrkarten schon bestellt sind , und dass «ein kleines Feiern zu Hause in Telemark am 27. September stattfinden wird».
-Eine starke Frau, die ich sehr mag, sagt er.

An ihrem 98. Geburtstag hat er er ein kleines Trainingsvideo von der Grossmuter ausgelegt, als sie mit Gewichtheber draussen im Garten trainiert hat. Rune Almenning Jarstein hat die Zielsetzung, als Nationaltorhüter fortzusetzen bis er 40 Jahre alt wird. Er hat gute Gene geerbt. Auch die andere Grossmutter wurde mehr als 90.

-Ich setze darauf, lange weiterzumachen. Aber nicht so lange, lacht der Letzteschanze.


elaine
28. September 2018 um 11:11  |  665845

Super! Danke für den Ticker


joergen
28. September 2018 um 11:16  |  665846

Danke für den tollen Service. Klasse!


pathe
28. September 2018 um 11:21  |  665847

@Uwe Bremer
Auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön!
Ein wirklich einmaliger Service!


Helli
28. September 2018 um 11:23  |  665848

Mehr geht nicht! Vielen Dank und dies am Tag des 13. Sieges von Hertha gegen die Bayern!
HaHoHe!


28. September 2018 um 11:25  |  665849

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-charlottenburg-stadionneubau-im-olympiapark-besser-ist-tegel/23125080.html

Stichwortgeber ist ein gewisser Dennis Bucher, sportpolitischer Sprecher der SPD.


28. September 2018 um 11:28  |  665850

Ausweislich seiner Homepage ist besagter Buchner Fan des 1. FC Köln und dort auch im Fan Projekt.

https://dennis-buchner.de/person/transparenz/

Herr Buchner kann das aber sicherlich sauber trennen. Er wird seine persönliche Vereinspräferenz hier nicht in den Vordergrund stellen und sich allein nach Lage der Argumente seine Meinung bilden.


sunny1703
28. September 2018 um 11:38  |  665851

Selbst wenn der Sportausschuss sich zu einem Ja durchringen sollte, muss das dann nicht auch vom Finanzaussschuss abgesegnet werden, bevor die Abgeordneten alle abstimmen??!!


28. September 2018 um 11:40  |  665852

Und Stefan Förster (im Ticker um 1138 erwähnt), der Teicherts Vortrag als „eindrucksvollen Wurf mit Nebelkerzen“ wertet, ist „Ur-Köpenicker“.
https://maulbeerblatt.com/interview/denkmaeler-brauchen-eine-lobby/

Sicherlich auch wahnsinnig neutral.


pathe
28. September 2018 um 11:42  |  665853

Exil-Schorfheider
28. September 2018 um 11:43  |  665854

Hinterraum
28. September 2018 um 11:11 | 665844

Hm… irgendwas passt am Artikel nicht oder hat der Translator die 28. als 26. übersetzt?

————————————————–
Sir Henry
28. September 2018 um 11:28 | 665850

Sir Henry
28. September 2018 um 11:40 | 665852

Alle sind so böse zu Hertha… das ist ja schon kamiesk…


Kamikater
28. September 2018 um 11:45  |  665855

Bei der Frage des Herrn Bertram, ob Hertha sich an der Verkehrserschließung beteiligt, würde ich antworten, dass dann Hertha ebenso an den Mehreinnahmen des Landes durch den Bundesligafußball beteiligt werden müsste.

https://www.deutschlandfunk.de/wirtschaftsfaktor-fussball-wie-staedte-von-der-bundesliga.724.de.html?dram:article_id=280015

@E-S
Zuviel der Ehre….


28. September 2018 um 11:50  |  665856

@Exil

Es geht darum, die Aussagen der Teilnehmer in einen Kontext zu setzen.


sunny1703
28. September 2018 um 11:50  |  665857

@Sir

Die Frage von Herrn Förster habe ich schon vor der Abstimmung von uns Mitgliedern gestellt und habe sie damals vermisst.

Es gab immer nur die Zwei Lösungen, Neues Stadion auf der Grünen Wiese oder im Olympiapark. Kein verbleib,kein Plan B oder C.

Mit „in die Ecke stellen“ von Abgeordneten kommt man nicht weiter.


Bolly
28. September 2018 um 11:51  |  665858

LIVE Ticker Super

DANKE! @ub

und ich sogar in Stereo 😉


Exil-Schorfheider
28. September 2018 um 11:54  |  665859

sunny1703
28. September 2018 um 11:50 | 665857

„Mit „in die Ecke stellen“ von Abgeordneten kommt man nicht weiter.“

Danke!


sunny1703
28. September 2018 um 11:57  |  665860

@Sir

In den passenden Kontext setzen,hieße einen Sportausschuss voller blau weißer Brillen???

Auch die Fragen nach der Finanzierbarkeit habe ich gestellt und immer wieder geschrieben, nur wenn es eine 100% gesichterte Finanzierung gibt,sollte es ein Ja geben.

Ebenso logisch klingen die Fragen nach dem Grundstückspreis und den Eintrittspreisen für Fans oder die nach einem was wenn Hertha absteigt!?


28. September 2018 um 11:57  |  665861

@sunny

Ich stelle niemanden in die Ecke, sondern mache lediglich deren Hintergrund transparent.

Abgesehen davon: ich hätte es auch begrüßt, wenn bei der Präsentation der möglichen Standorte im März 2017 ausführlicher beschrieben worden wäre, wieso die Alternativen in der Stadt nicht für eine nähere Untersuchung in Frage gekommen sind. Die genauen Kriterien, deren Gewichtung und Einzelbewertung sind leider nie veröffentlicht worden.

Das ist eine systematische Schwächung von Herthas Standpunkt.


sunny1703
28. September 2018 um 12:03  |  665862

@Sir

Okay, es kam ein wenig so rüber, na der ist aus Köpenick,der will uns so oder so nicht. Ich finde diese Sitzung sehr spannend, denn es zeigt uns allen wie in diesen Ausschüssen gerungen und gearbeitet wird, wie Demokratie abläuft, dort ist das Tagesgeschäft, nicht im Parlament.

Einen Volksentscheid, da sähe ich für Hertha schwarz.


Kamikater
28. September 2018 um 12:04  |  665863

Gibt es dort bei den Beteiligten eigentlich Irgendjemanden, der Hertha nicht hasst wie die Pest?

Oh Mann…. solch ein Debatte hätte man mal vor dem Bau der Müllarena erleben müssen.


sunny1703
28. September 2018 um 12:07  |  665864

Gäbe es SPD Innensenator Geisel nicht,wäre das Thema schon längst gegen Hertha erledigt.


Kamikater
28. September 2018 um 12:07  |  665865

https://www.weltfussball.de/news/_n3375885_/hertha-ass-dilrosun-schuechterner-senkrechtstarter/

@sunny
Das liegt aber daran, dass er sich wohl als einziger der Anwesenden mit dem Thema und Herthas geleisteter Vorarbeit auseinandergesetzt hat. Die anderen raffen immer noch nicht, dass Hertha nicht für das Oly aufkommen muss und stattdessen Berlin sehr sehr viel Geld bringt. Das ist absoluter Kindergarten.


Start-Nr.8
28. September 2018 um 12:16  |  665866

Entspannt Euch. Das ist nicht persönlich zu nehmen. Politikbetrieb at it‘s best! Kommunale Demokratie ist schon schwierig. Eine Volksentscheid hielte ich in diesem Fall für Unsinn, weil in einer direkten Wahl wohl eher emotional oder voreingenommen gewählt würde und nicht objektiv oder vernünftig. Es hat ja niemand alle Fakten zur Hand…


DreiPunkt
28. September 2018 um 12:18  |  665867

Ich denke so langsam, dass es so viele Kompromisse wird geben müssen, dass sich das ganze ohnehin auf finanziell tönernen Füßen gebaute Konstrukt, am Ende als zu riskant darstellen wird (höhere Erbpacht, Konkurrenzausschlussklausel, Fertigstellungsgarantie, Schallschutz, Wohnungen, Kita, Beteiligung an Verkehrserschließung).
Klar, dass solch ein Projekt von der Politik nicht einfach durchgewunken wird, aber bei so viel Gegenwind sehe ich schwarz. Zumal nicht nur die Finanzen, sondern vermutlich auch der Zeitplan ein Problem werden wird. Der angesprochene Bürgerentscheid wäre natürlich fatal und hätte nicht die geringste Chance.

Also doch nach Brandenburg?


28. September 2018 um 12:18  |  665868

Den Beitrag von Lars Düsterhöft um 1200 kann doch gerne unter „Prank“ abheften.


Traumtänzer
28. September 2018 um 12:19  |  665869

Ich finde es super, dass es auch kritische Fragen gibt. Es ist nämlich durchaus nicht alles tutti, nur weil Teichert seine Wohlfühlpräsentation abgespult hat. Neues Stadion auf dem Olympiagelände hat einfach Implikationen und ich hoffe, auch als Steuerzahler Berlins, dass sich die Stadt da nicht über den Tisch ziehen lässt. Ja, Fußball ist wichtig in unserer Gesellschaft, aber ihm darf letztlich auch nicht alles untergeordnet werden, nach dem Motto; „Wird schon alles irgendwie, Hauptsache wir dürfen erstmal bauen…“. Vielleicht wäre ja Tegel unter dem Aspekt doch noch eine überdenkenswerte Alternative.


jenseits
28. September 2018 um 12:21  |  665870

Die Frage um 12:00 ist doch nicht ernst gemeint oder? 😀


Kamikater
28. September 2018 um 12:27  |  665872

@Traumtänzer
Wenn es mal kritische Fragen wären….es sind wohl eher humoreske und kaum erstzunehmende.


sunny1703
28. September 2018 um 12:29  |  665873

@Traumtänzer

Schöner Beitrag!

„Wohlfühlpräsentation“,so habe ich das auch empfunden.

Wir haben hier nun mal keine 58% RegierungsSPD mehr in der Stadt wie zu Brandts Zeiten,die mal so eben solche Entscheide durchsetzen kann.
Nach der letzten Umfrage bliebe zwar die Regierungsmehrheit erhalten,aber der Reg.Bürg käme von den Linken und Tante SPD wäre nur noch auf Platz 4.

Ein Stadion gegen die gefühlte Mehrheit der Berliner, wäre nicht wichtig, weil das Thema für die meisten nicht megawichtig ist, aber es ist dennoch alleine schon durch die manchmal sehr einseitige Stellungnahme in den Medien präsent.


alorenza
28. September 2018 um 12:32  |  665874

Keine einzige Wortmeldung mit: nicht machbar. Der „Nebelkerzen-Angriff“ aus einer Partei-Ecke, die seit 1989 keine „Regierungsbeteiligung“ in unserer Stadt hatte. Also alles Verhandlungssache.

So läuft es in echt in den Parlamenten. Für Fans einer Entscheidungs- und Ergebnisbranche wie Profifußball ungewohnt.

Mein Halbzeifazit deshalb: HaHoHe.

Aber, Uwe, bitte nicht die Überschrift ändern. Lässt die Volksvertreter stark und wichtig aussehen. Det hilft!


apollinaris
28. September 2018 um 12:35  |  665875

Na, na.. da sind sind schon äußerst wichtige Fragen dabei. Und natürlich auch ein paar, die ein bißchen schräg rüberkommen.
So ist das das nun mal in einer Demokratie.


Kamikater
28. September 2018 um 12:38  |  665876

@alorenza
Sehr jut!
😉


playberlin
28. September 2018 um 12:48  |  665877

Ich sehe dort gar nicht mal großen Gegenwind. Vielmehr sind das berechtigte und nachvollziehbare Fragen, die ich mir bei solchen Bauvorhaben von unseren Volksvertretern auch wünsche. Das muss man auch durch die blau-weße Hertha-Brille so sehen.

Sei es beim geplanten Bau eines Fußballstadions, eines Flughafen oder Sonstigem, die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit müssen geprüft und bewertet werden. Und es gibt nun einmal Mieter, die umgesiedelt werden müssen, was angesichts des aktuellen Wohnungsmarktes kein leichtes Unterfangen werden dürfte. Auch die Themen Verkehr, Sportjugend und die grundsätzliche Finanzierung des Stadions gehören ausführlich hinterfragt. Es würde mich andersherum eher wundern, wenn die Pläne ohne viel Widerstand abgesegnet bzw. durchgewunken würden.


hilli
28. September 2018 um 12:54  |  665878

12.45 Uhr Marion Platta…. ah ja…
War die gute Frau schon mal in einem „richtigen“ Fußballstadion oder bei den Eisbären, Alba, Füchsen, oder auf einem Konzert und und und …
Und die Politiker müssen wir Bürger im Sinne des Wortes „aushalten“


sunny1703
28. September 2018 um 12:56  |  665879

@alorenza

Was hat die Regierungsbeteiligung einer Partei seit 1989 mit einer irgendwann anstehenden Abstimmung im Abgeordnetenhaus zu tun?

Null, nichts!!!

Wenn Politik so funktionieren würde, könnten wir die Demokratie und die damit vorhandene Möglichkeit zum Wandel in die Tonne kloppen.

@Ubremers Überschrift ist sehr korrekt gewählt, wenn die Stimmungslage im Sportausschuss so ist, möchte ich das nicht auf die in diesem Ausschuss sitzenden Abgeordneten umgesetzt wissen.

Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen, aber vielleicht sollte sich die ja alle so Hertha unterstützende Presse ein wenig mehr Diplomatie walten lassen, denn Entscheider lesen überall mit.

Nichts für ungut…..


playberlin
28. September 2018 um 12:57  |  665880

Mir persönlich fällt es deutlich schwerer, solchen Stuss der Linken-Abgeordneten auszuhalten, als den Lärm in einem reinen Fußballstadion…


hainer
28. September 2018 um 13:02  |  665882

UB:
Die Erbbaupacht hängt von der Höhe des Verkehrswertes ab.
Auch wenn der Herr Buchner kein Hertha-Freund sein sollte, ist seine Unzufriedenheit durchaus begründet.
Die Bodenrichtwerte liegen im Umkreis um ein Vielfaches höher. Hertha wird den niedrigen Wert wahrscheinlich mit den eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten der Flächen im Olympiapark begründen.
Das ist aber schwierig, wenn man dort eine rein kommerzielle Nutzung plant. Nach vielen schlechten Geschäften in den Neunzigern schaut die zuständige Verwaltung und auch der zuständige Ausschuss, sowie der Rechnungshof sehr genau hin. Es wird nach meiner Erfahrung nicht bei den 20 bei 50 € bleiben. Ich finde auch die Taktik von Hertha an der Stelle ungeschickt, möglichst niedrige Kosten, kein Geld für Infrastruktur. Das ist aus rein wirtschaftlichen Gründen sehr vernünftig, macht aber die Politik nicht gewogener.

Meine Bedenken bezüglich der Finanzierung werden nach jedem Statement der Verantwortlichen dazu größer.

@ Kami
Gegen die Allianzarena gab es in der Verwaltung große Widerstände, ob der eingeräumten Vorzugsbehandlung. die sind vom damaligen Oberbürgermeister und der Landesregierung trotz Verletzung von Rechtsvorschriften einfach übergangen worden.


Dennis
28. September 2018 um 13:02  |  665883

Gerade weil ich seit meiner Kindheit Fan und Mitglied beim 1.FC Köln bin, den Umbau des Stadions miterlebt habe und die Stimmung gut einschätzen kann, habe ich in allen drei Sitzungen zu dem Thema immer gesagt, dass ich die Idee einer Fußballarena für sinnvoll halte.

Die politischen Fragen drehen sich allein um die Standortfrage.


pathe
28. September 2018 um 13:03  |  665884

„Die SPD hält ihre Parteitage auch nicht im Konrad-Adenauer-Haus ab.“

Gut gekontert! 🙂 🙂 🙂


Traumtänzer
28. September 2018 um 13:05  |  665885

@Bertram, 12:35 Uhr
Das sind genau die Fragen! Hertha zieht sich an der Stelle leider schon etwas raus und schiebt hier Berlin den schwarzen Peter rüber, weil dann „nicht mehr zuständig“. Gut, dann finde ich, soll sich Berlin hier auch allein (ohne Hertha) Gedanken machen wie das zu lösen ist. Bin gespannt, ob Hertha die gefundenen Antworten schmecken werden…wenn es eben nicht auf ein totales Entgegenkommen gegenüber Hertha hinauslaufen sollte. Ich finde es schade dass Hertha hier für sich die sich abgrenzende Strategie gewählt hat à la „muss Berlin dann zusehen, was man mit dem Oly macht“. Die zarten Angebote von Hertha „wir überlegen gerne mit“ sind doch „pseudo“. Für Hertha geht’s knallhart um wirtschaftliche Interessen und die wollen sie möglichst zu 100% durchsetzen. Das finde ich halt schade, eben weil die letzten Jahre der Beziehung Oly-Hertha trotz aller vertraglichen Grundlagen, ja auch, soweit ich weiß, immer weitestgehend kooperativ ausgerichtet waren. Das wird jetzt durch die aktuelle Herthaattitüde, finde ich, leider etwas negiert. Aber nur meine Meinung.

Aber gut, dass ich kein total glühender Verfechter eines Neubaus auf dem Olympiagelände bin, hab ich ja auch schon kund getan. Hab sogar Sympathie mit der FDP-Position, dass „Hertha einfach besser spielen soll, dann erledigt sich das Thema Zuschauernachfrage perspektivisch von alleine.“ (ich werde sie aber trotzdem nicht wählen. 😉 )

Jetzt muss man aber heute langsam mal auf Bayern umswitchen…


apollinaris
28. September 2018 um 13:09  |  665886

@play..die Fragen von der Frau Platta sind , zugegeben, etwas grotesk, Die Fragen des Linken-Abgeordneten Bertram sind hingegen essentiell. Für solche Fragen wählt man Stellvertreter der eigenen Interessen..Erstaunlich, dass du dir eine Partei rauspickst, wo deoch Herr Förster die hertha-unfreundlichsten Fragen stellt. Nun ja, Präferenzen eben..


sunny1703
28. September 2018 um 13:10  |  665887

@hainer

Zur Allianzarena gab es auch einen Volksentscheid.

Auf den sollte Hertha besser nicht hoffen.


playberlin
28. September 2018 um 13:14  |  665888

@ apo

Die mit dem Statement von Herrn Förster verbundenen Fragen mögen zwar „herthaunfreundlich“, weil unbequem klingen, aber sie sind für mich doch wichtige Fragen und daher solche, die ich mir von einem Volksvertreter erwarte. Wohingegen die Einlassung der Linken-Abgeordneten Platta, was der Lärm in einem Fußballstadion mit dem Herz-Kreislauf-System veranstalten könne, in dem Zusammenhang mit dieser Debatte eher komödiantisches Potenzial haben.


Start-Nr.8
28. September 2018 um 13:21  |  665889

Jedenfalls war das größtmögliche Eigentor, dass Teile der Mitglieder auf der Versammlung diesen unsäglichen Beschluss erwirkt haben, nach dem kein Standort außer dem Olympiagelände in Frage kommt. Was für ein Unsinn. Wir müssen uns unbedingt nach Brandenburg öffnen. Eine Abhängigkeit von der Berliner Politik ist so ziemlich das schlimmste, was einem passieren kann, wenn man investieren möchte.

Ich werde einen diesbezüglichen Antrag einbringen.


sunny1703
28. September 2018 um 13:22  |  665890

@apollinaris

Ich hätte vermutlich 5 oder 6 Fragen zu dem Komplex gehabt, die sind alle gestellt worden, von den unterschiedlichsten Ausschussmitgliedern. Alles tutti.

Leider sind die Antworten von Hertha dazu mau oder nicht vorhanden.

Ob Teichert der richtige Mann für solche Veranstaltung ist, sei dahin gestellt?

Und für die Politik ist der Satz interessant, „FÜR UNS ALS SENAT,ist es wichtig, die Wirtschaftlichkeit . Das A und O ist, ob das Olympiastadion wirtschaftlich weitergeführt werden kann.

Und dann gibt es noch die Studie, die irgendwann mal vorliegen wird.

Der Senat besteht nur aus ein paar sicher nicht unwichtigen Entscheidern, aber ich glaube nicht, dass es bei so einem Thema am Ende so etwas wie Fraktionszwang geben wird.


apollinaris
28. September 2018 um 13:23  |  665891

@TT..ich bin in vielen Punkten nahe bei dir: die Position des FDP-Mannes ist für mich aber reiner Stammtisch und für einen FDP´ler erstaunlich unwirtschaftlich gedacht: denn in einer rein kommerziellen Welt, kann ich von den Armen nicht tollen Fussball erwarten: den spiele ich in einem wirtschaftlich günstigen Umfeld-. Und genau den will sich Hertha ja schaffen.- Seltsam wenig den Markt beachtend ( Konkurrenzsituation, ) für eine FDP..


Exil-Schorfheider
28. September 2018 um 13:28  |  665892

sunny1703
28. September 2018 um 13:10 | 665887

…und die Übernahme der Infrastrukturkosten, die damals weitaus höher gewesen sein dürften.


Herthapeter
28. September 2018 um 13:30  |  665893

Wenn man schon hoffen muss, dass der Bürger besser nicht mitentscheiden darf, sondern möglichst von oben herab gegen den mutmaßlichen Bürgerwillen entschieden werden sollte, dann ist das aus demokratischer Sicht schon grenzwertig. Berlin ist aber leider ein ätzendes Pflaster, da wird jede Bürgerbeteiligung zur absoluten Blockadehaltung. Kein Wohnungsbau, kein Stadionbau, kein Schlossneubau, kein U-Bahnbau, keine sinnvolle Nachnutzung eines Flughafenfeldes in der Innenstadt, einfach nichts solange der kleine, pieselige berliner Möchtegernweltbürger mitreden darf.

Das größte Problem sehe ich aber darin, dass Hertha keine Alternative mehr in Brandenburg hat. Die Abgeordneten gehen momentan geringste Risiko ein, wenn sie einfach den Daumen senken, dann bleibt alles wie es ist und niemand muss sich um eine Nachnutzung der großen, grauen Schüssel sorgen.


apollinaris
28. September 2018 um 13:30  |  665894

@play..ich habe dir doch bereits zugestimmt, jedoch unterschlägst du die Fragen des anderen Abgeordneten. Zu der Stammtisch-Parole des Herrn Förster habe ich schon meinen Senf gegeben.
Aber egal..ist nicht so wichtig.


apollinaris
28. September 2018 um 13:34  |  665895

@herthapeter..die Frage der „direkten Demokratie“ ist ja nicht neu. Ich war und werde immer dagegen sein-für mich ist die repräsentative Demokratie am Ende die einzige funktionable.- Mit ein paar eng begrenzten Ausnahmen: so fand ich zB die Tempelhof-Abstimmung angemessen.
Berlin ist auch kein ätzendes Pflaster: fast überall zeigen Bürger, ob in Bayern, Schwaben, der Schweiz oder sonstwo..dass sie für bestimmte Dinge keine Stimme mehr haben..


sunny1703
28. September 2018 um 13:41  |  665896

@apo

Siehst Du und ich finde er stellt genau die richtigen Fragen betreff der Finanzierung, aber das ist natürlich eine Frage des Standpunkts des Betrachters.

Sollte das noch vor den Finanzausschuss kommen, heißt es für Hertha und Schiller so oder so „Hosen runter“

Ich weiß ja nicht, was intern verhandelt wird, aber nach meiner Ansicht,sollte das Gegenbauer zur Chefsache machen, seine Verbindungen nach allen Seiten sind vermutlich am besten.


sunny1703
28. September 2018 um 13:42  |  665897

Sorry, hätte ich fast vergessen @Uwe vielen Dank für den ausgiebigen Ticker! 🙂


micro030
28. September 2018 um 13:49  |  665898

Tja. Schade das die zweite Option Brandenburg nicht mehr vorhanden ist. So wird es wohl bei einem Verbleib im Oly bleiben.


Opa
28. September 2018 um 13:55  |  665899

Hertha erntet, was über Jahrzehnte gesät wurde. Zwischen Selbstbild und Außenwahrnehmung klafft bisweilen eine Lücke, die bei Personen wohl in einem ICD 10 Code abbildbar wäre.

Hertha sieht sich selbst als seriös wirtschaftender, sportlich erfolgreicher Bundesligist, der seine geplante 250 Mio. € Investition als Geschenk für die Stadt begreift. Dass man vor wenigen Jahren der Insolvenz gerade so und nur mit dem Verweis auf bei transfermarkt gelistete Spielerwerte von der Schippe gesprungen ist, dass noch vor wenigen Jahren der Senat mit Mietstundungen im einstelligen Millionenbereich aushelfen musste, dass Hertha bei jeder sich bietender Gelegenheit mit Anlauf in jedes Fettnäpfchen springt, scheint in dieser Wahrnehmung keinen Platz zu haben, wo man sich selbst doch lieber in der Rolle dessen sieht, der gern große Zahlen mit vielen Nullen ans Flipchart malt und Kritiker damit zu diskreditieren gedenkt, sie dächten nur zu klein. Von der tapsigen Kommunikation in Sachen Ludwigsfelde ganz abgesehen.

Dass es andernorts bei solchen „privat finanzierten“ Projekten dann doch der Steuerzahler war, der rettend einspringen musste, wird genau wie viele andere Risiken des Projekts in den „Datenraum“ verlagert. So schafft man keine Überzeugung, sondern regt noch mehr dazu an, das Projekt misstrauisch zu begleiten. Selbiges gilt für die Geheimniskrämerei in Sachen Finanzierung.

So begräbt man ein an sich richtiges Konzept durch eigene Handwerksfehler und durch eine völlige Verschätzung der Wirklichkeit.

Dass die Berliner Politik ohne Frage ebenfalls recht dämlich dasteht, steht auf einem anderen Blatt, macht die Sache aber nicht besser. Und sehr berechtigte Fragen, nämlich z.B. nach dem Plan B, scheinen ja auch nicht beantwortet zu sein.

Die gestrige Vergabe der EM nach Deutschland und die heutige Anhörung haben die Wahrscheinlichkeit, dass hertha 2025 im eigenen Fußballstadion spielt, nicht erhöht. Mein Eindruck ist, dass das heute das verzweifelte Pfeifen im Wald war. Schuld sind sowieso nur die anderen. Die Politik und die undankbaren Fans. Das bringt mich dann wieder zur ICD.


apollinaris
28. September 2018 um 13:56  |  665900

@sunny..ich meinte vor allem den Satz: „sollen sie besseren Fussball spielen, dann..“


alorenza
28. September 2018 um 14:01  |  665901

@sunny 1. Nach meiner Erfahrung kommen die härtesten und lautesten Zwischenrufe und Gegenargumente meist von jenen, die am längsten in der Opposition sitzen. Wenn Du das anders erlebt hast, auch gut.

2. Bist Du sicher, dass das Abgeordnetenhaus darüber abstimmen wird?

3. Risikotechnisch gesehen sind wir hier an einem sicheren Ort. Ich kennen keinen politischen Entscheider, der zig und nochmal zig Kommentare unter einem noch so guten Blog durcharbeiten würde oder die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter dafür verwenden würde. Profis scannen höchstens die Reaktionen und suchen den stabilen Mittelwert der Meinungsvielfalt. Das und nur das wird – wenn überhaupt – weitergegeben.

4. Falls ich falsch liege, bin ich schuld 😬😇


Herthapeter
28. September 2018 um 14:19  |  665902

@Opa
Herthas Argumentation ist ja gerade, dass das neue Stadion unabdingbar ist, um die sattsam bekannten wirtschaftlichen Sorgen der Vergangenheit endlich zu beseitigen.
Es wurde seitens @Uwe Bremer das Gladbacher Beispiel angeführt, dass uns dieser Klub durch ein eigenes Stadion in den letzten Jahren strukturell einteilt ist. Auch ein gelegentlicher Abstecher in die zweite Liga macht noch keinen Strich durch diese Rechnung.


Opa
28. September 2018 um 14:20  |  665903

Mich wundert, warum Herr Teichert zur Oly-Nachnutzung nicht unser aufstrebendes eSports Team ins Gespräch gebracht hat.


Opa
28. September 2018 um 14:23  |  665904

@Herthapeter: Auch wenn es Dir schwerzufallen scheint, die Realitäten zu akzeptieren: Gladbach ist unter den kommerziellen Fußballvereinen die absolute Ausnahme. Ich habe hierzu bereits mehrfach eine Übersicht gepostet, welchem Verein sein Stadion tatsächlich gehört. Und mehrfach darauf hingewiesen, bei wem das neue Stadion und die damit verbundenen negativen Konsequenzen zum Untergang geführt haben, von dem sich die meisten bis heute nicht erholt haben.


sunny1703
28. September 2018 um 14:26  |  665905

@alorenza

Grundsätzlich ist natürlich eine ständige Oppositionsrolle einfacher als Verantwortung zu haben. Doch wir haben ja nicht nur das Abgeordntenhaus,sondern auch die Bezirke und darüber sitzen alle Parteien mit in der Verantwortung, sprich es ist ihnen nicht fremd.
Zumal die genannte Partei zb beim Flughafen Tegel Entscheid eine maßgebliche Rolle gespielt hat.

Bei 2 bin ich ehrlich, ich bin unsicher, aber mir ist so als ob Vermögensgeschäfte dem Abgeordnetenhaus zur Abstimmung vorgelegt werden. Bitte ohne Garantie!

Zu 3, ich kannte und kenne welche,allerdings nicht aus dem Abgeordnetenhaus und dessen Umgebung.
Und da @ubremer seine feinen Beiträge auch bei Twitter reinstellt, ist der Weg doch recht kurz.

Anders als Du es vermutest,erscheint mir Hertha momentan 1:3 im Rückstand, deshalb Gegenbauer in der zweiten Halbzeit bringen. 🙂

lg sunny


Papa Zephyr
28. September 2018 um 14:31  |  665906

Wenn ich mir die Fragen und Stimmung heute im Ausschuss so anschaue, frage ich mich, was wahrscheinlicher ist:
Ein eigenes Stadion 2025 – oder heute Abend ein Punkt gegen die Bayern….?


alorenza
28. September 2018 um 14:34  |  665907

@sunny

😀

🤜🏻🏟🤛🏻

Menno, die Jokerrolle für WG sollte doch unbedingt geheim bleiben.

So wird das nüscht!


hainer
28. September 2018 um 14:53  |  665910

Das mit Gladbach ist hier doch auch schon mehrfach durchdekliniert worden.
Der Bökelberg war abrissreif und viel kleiner. Allein dadurch hat sich die Einnahmesituation stark verbessert. Der Verein hat von der Stadt mehrere günstige Kredit bekommen die bis heute nicht bedient werden mussten. So etwas wäre heute eine unzulässige Beihilfe nach EU-Recht. Das Grundstück ist auch verbilligt überlassen worden. das ist also alles nicht so richtig vergleichbar. Von der Infrastrukutr ganz zu schweigen. Auch waren die Baukosten unter Berücksichtigung der Inflation viel geringer.


Herthapeter
28. September 2018 um 14:58  |  665911

@Opa
28. September 2018 um 14:23 | 665904

Ich erinnere mich recht gut, Du verweist ja seit Jahren auf 1-2 Vereine, die den Bach runtergegangen sind, gerade diese sind aber die Ausnahmen. Das unternehmerische Risiko ist allen Beteiligten wohl bekannt und trotzdem zieht Hertha es vor, lieber 250 Mio € in ein neues Stadion zu investieren, als weiter das Oly zu mieten. Sämtliche Überlegungen zum Stadionneubau fand ich bisher absolut nachvollziehbar und überzeugend. Auch wenn Dein Ton gerade wieder rauer wird, traue ich der Expertise von Herthas Management deutlich mehr, als Deiner.


Better Energy
28. September 2018 um 15:05  |  665912

@alorenza

Das AGH hat über den Erbpachtvertrag abzustimmen. Und die Grundlage dafür ist der Bodenrichtwert der Fläche. Da der Olympiapark unter Denkmalschutz steht, der FNP dort Sportgelände ausweist, ist auch behilferechtlich zu berücksichtigen. Sonst spricht die EU noch mit.


coconut
28. September 2018 um 15:14  |  665913

@ Start-Nr.8 28. September 2018 um 13:21
Was da da schreibst ist sachlich falsch.
Man hat sich für einen Standort in Berlin ausgesprochen. Nicht zwingend für das Olympiagelände….
Abgesehen davon war auch so jedem klar (auch Abgeordnete lesen Zeitung), das ein Stadion in Brandenburg nur gegen den Willen einer Mehrheit der Mitglieder gehen würde. Das hat der Verein selber mit seiner davor liegenden Mitgliederbefragung öffentlich gemacht.
Ergebnis: Brandenburg? Nein!


Kraule
28. September 2018 um 15:20  |  665914

@
Kamikater
28. September 2018 um 12:04
Du bist Herthaner und Fan durch und durch. Leider bist Du auch fanatisch und verbohrt.
Siehst nur, dass jeder unserer(!) Hertha schlechtes will.
——
Ich könnte wetten, eher geht der BER in Betrieb bevor wir ein eigenes Stadion im Olympiapark haben! 🧘‍♂️


Hinterraum
28. September 2018 um 15:36  |  665915

Exil-Schorfheider
28. September 2018 um 11:43 | 665854

Hm… irgendwas passt am Artikel nicht oder hat der Translator die 28. als 26. übersetzt?
____________________________________________________

Da habe ich einen Tastenfehler gemacht. Danke für die Berichtigung.


sunny1703
28. September 2018 um 15:42  |  665916

@papa

Wenn du so fragst, drei Punkte für Hertha heute abend…………….ist wahrscheinlicher! 😉

@alorenza

Vor allem haben wir ja noch für den Sturm die richtigen Brecher……aber psssst.

@Herthapeter

Ich bin zu alt,um irgendwelche Euphorie in Richtung neues Stadion zu entwickeln, doch ich würde dem auch nicht entgegenstehen, wenn es dafür eine Unmenge an Faktoren gibt.
Aber ich beobachte zb inzwischen bei immer mehr „Nah-Steil-Laut“Stadien Lücken in den Rängen, die erst nicht so auffallen, weil die Plätze oft farbig sind.
Beim Aufsteiger Düsseldorf waren am Mittwoch beim Lokalderby gegen Leverkusen nur 40000 Zuschauer.
Ich glaube einfach nicht an dieses mehr Zuschauerargument, weil nun alles Nah-Steil-Laut ist.
Die Münchner Löwen sind sogar wieder back to the roots in die Grünwalder Straße gegangen.
@Opa betet zwar gerne bestimmte Zahlen runter,aber es sind ja nicht nur die aus zwei Stadien sondern aus vielen und die gefahren auf Insolvenz ab der 3.Liga sind nicht zu bestreiten.


Dd.
28. September 2018 um 15:49  |  665917

#Oly
Nein, unsere Hertha ist nun mal kein Eigentümer und kann schlicht keine Entscheidungen für eine Nachnutzung entwickeln. Außer eben anzubieten, wohlwollend und kooperativ, zusammen auch mit dem ganzen deutschen Sport, Lösungen zu unterstützen.
Die Frage nach ein Nachnutzungskonzept hier, an unsere Hertha, löst bei mir, ob der Tatsache das wir im Sportausschuß getagt haben Entsetzen aus.
PS. Die haben doch gut 4 000,-/Monat Euro für eigene Mitarbeiter, da kann man schon verlangen etwas vorbereiteter in so eine Sitzung zu gehen….

#Erbbaurechtsvertrag.
Nein, das richtet sich nicht nach Bodenrichtwerte, sondern ausschließlich nach den Verhandlungen freier Vertragspartner.

#Ticketpreise
Lese gerade in Eilmeldungen, Apple hat von Trump die Nase voll und zieht nach Berlin. Der Senat will schnell und unbürokratisch helfen, ein geeigneter Standort zu finden. Eile ist geboten hört man von Sachbearbeitern. Es hackt noch etwas, weil ein Teil der Abgeorneter noch Fragen nach den Preis des Nachfolgemodells hat…
Nein, das hat unsere Hertha grundsätzlich mit uns Mitglieder zu verhandeln. Deswegen, auf die MV eine berechtigte Frage; Es geht dann darum zu beweisen, das die Fans nicht über Ticketpreise abgemolken werden sollen. Weil:

#Fertigstellungsgarantie
Heißt doch im wesentlichen nur, die Finanzierung ist schon da. Kann man doch auch, in Etwa über ein Notar beweisen, ohne Namen preiszugeben. (Nur grob skizziert, Finanzen kann man echt nicht in ein Zweiteiler abhandeln)

#Alternative Standorte
Es bleibt eine berechtigte Frage.

#Möglichen (sportlichen)Abstieg
Sehr berechtigte Frage. Zu beurteilen allerdings erst dann, wenn wir wissen was das denn monatlich kosten sollte.

Übrigens,
vielen Dank Uwe

Ein Bote tritt herein:
Die Hunnen stehen vor der Stadt!
Senator Ypsilondium:
Jetzt unterbreche mich nicht!
Wir reden hier über wichtige Sachen!
Mein Kind hat doch Kopfweh bekommen, von diesem Gebrüll dieser Plebejer gestern im Colloseum, ich finde das unerhört….


Blauer Montag
28. September 2018 um 15:55  |  665918

Was für eine Leistung!
So viel Text von 10:10 bis 13:10 Uhr in die Tasten zu hauen!

Ein donnernder Applaus für Uwe Bremer!!!


Opa
28. September 2018 um 15:58  |  665919

@Herthapeter: Dass der Ton rauer wird, liegt u.a. daran, dass falsche Informationen durch ständige Wiederholung nicht richtiger werden.

Ich erinnere mich recht gut, Du verweist ja seit Jahren auf 1-2 Vereine, die den Bach runtergegangen sind, gerade diese sind aber die Ausnahmen.

Es geht nicht nur um diese „1-2 Ausnahmen“ (wie Aachen, Paderborn, Bielefeld, Lautern, 1860 etc.), wie Du sie nennst, sondern um die Tatsache, dass außer den Gladbachern (Sonderfall), den Münchnern (Sonderfall), den Dortmundern (Sonderfall), den Schlackern (ebenfalls Sonderfall, am Stadion ist die Stadt Gelsenkirchen ja nicht unwesentlich beteiligt) und vier Retortenvereinen (Leipzig, Leverkusen, Hoppelheim und Augsburg) keinem Verein das Stadion gehört. Ein paar Public-Private-Partnerships sind noch dabei, wo die Stadt und der Verein gemeinsame Sache machen (u.a. WOB, Stuttgart), was häufig wie in Bremen so aussieht, dass Investitionen aus den öffentlichen Kassen fließen, die Gewinne aber dem Verein zukommen. Der Rest der Vereine muss sich mit einem Vermieter der öffentlichen Hand herumplagen. Hertha ist in derselben Situation wie Frankfurt, Köln, Hannover, Mainz oder Freiburg.

Die Größenordnung, die Hertha plant, ist ein Stunt, der nur gutgehen kann, wenn man dauerhaft in Liga 1 spielt. Jegliche „Delle“, die nicht nur vorübergehender Natur ist, dürfte ein Brandbeschleuniger in den Untergang bedeuten. Über dieses sehr konkrete Risiko, was ja entgegen Deiner Ausführung nicht nur „1-2“ Vereine getroffen hat, sollte sich jeder im Klaren sein.


calli
28. September 2018 um 16:00  |  665920

@ Ticker aus dem AGH

auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen tollen und sicher nicht gewöhnlichen Service!


Start-Nr.8
28. September 2018 um 16:00  |  665921

Ich habe noch von keiner Immobilie gehört auf der Welt, für deren Wirtschaftlichkeit ein Mieter nach Beendigung des Mietvertrages verantwortlich wäre. Dazu möchte man Hertha aber verpflichten. Das kann man nur deshalb, weil man sich als konkurrenzlos betrachtet, nachdem ja jedweder brandenburgische Standort per ordre de Mitglied 🙂 verhindert wurde.

Ich wäre immer eher nach Brandenburg gegangen, wo wir willkommen wären, als in Berlin zu bleiben, wo man uns eigentlich gar nicht will, wohl aber unsere Miete einstreichen möchte.


Joey Berlin
28. September 2018 um 16:13  |  665922

@Start-Nr.8 28. September 2018 um 16:00 | 665921

Weder ist Hertha ein gewöhnlicher Mieter, noch ist das Olympiastadion eine gewöhnliche Immobilie. 👀
#Sportpolitik und Ökonomie


sunny1703
28. September 2018 um 16:20  |  665923

@Start-Nr 8

Hertha möchte von der Stadt ein Stück Land auf dem sie ein Stadion errichten möchten.

Der Eigner ,die Stadt Berlin, kann dafür fordern was sie wollen, so wie Hertha alles geforderte ablehnen kann. Das hat nichts mit dem Ende des Mietsvertrages zu tun.

Nur so kommt Hertha nicht weiter.

lg sunny


Blauer Montag
28. September 2018 um 16:22  |  665924

👀


Ursula
28. September 2018 um 16:23  |  665925

Ich habe einmal eine Frage,
spielt heute die Hertha und
wenn ja, gegen wen…

Danke im voraus für eine evtl.
liebenswürdige Antwort!


Blauer Montag
28. September 2018 um 16:24  |  665926

Jepp sunny1703
28. September 2018 um 16:20 | 665923

Prägnanter kann’s hier und heute niemand zusammen fassen.


Blauer Montag
28. September 2018 um 16:26  |  665927

Gegen den FC Bayern Ursula
28. September 2018 um 16:23 | 665925

s. dazu mein Kommentar
http://www.immerhertha.de/2018/09/28/live-sportausschuss-diskutiert-ueber-herthas-stadionplaene/#comment-665924


Dd.
28. September 2018 um 16:31  |  665928

BM
außer der Himmel fällt uns noch aufm Kopf…


pathe
28. September 2018 um 16:47  |  665929

@Ursula

Gegen den FC Bayern aus München. Und zwar mit dieser Aufstellung:

Kraft
Lazaro – Stark – Rekik – Mittelstädt
Schelle
Kalou – Maier – Duda – Dilrosun
Ibisevic


Joey Berlin
28. September 2018 um 16:47  |  665930

wg. 12.23 Uhr Teichert: Wir werden nicht öffentlich sagen, wer unsere Finazierungspartner sind.

Unmögliche Position! Wenn man potenzielle, solvente Partner vorweisen könnte… würde die Diskussion anders ablaufen. Vermutung: Es gibt bisher keine, oder nur lose Absichtserklärungen, oder nur Träume…

#Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen.


psi
28. September 2018 um 16:48  |  665931

Geduld, @Ursula, mit dem Liveticker geht hier die Post ab 😏


alorenza
28. September 2018 um 16:52  |  665932

@Better Energy

Hmh! Dann hätte es ja auch eine Abstimmung zum Erbpachtvertrag für die Alte Försterei geben müssen. Ich erinnere mich aber an keine.

Wer hilft?


Blauer Montag
28. September 2018 um 16:55  |  665933

Der Monat September war anstrengend. Aber wider Erwarten habe ich es geschafft, alle Kunden und KollegInnen zufrieden zu stellen und um 15 Uhr meinen Arbeitsplatz zu verlassen.
Ohne eine einzige Überstunde anzuhäufen.

Jetzt starte ich ins Wochenende.
Herbstsonne ☼☼☼
Hertha-Heimspiel 😀 😀 😀

♫ ♪
Gary Moore — Friday On My Mind (HQ)


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. September 2018 um 17:06  |  665934

@sportlicheDelle

Stadionmananager Klaus Teichert hat in einer der vielen Folien auch etwas zu den Kosten gesagt. Die Folie hieß „Plankostenverteilung Hertha-Arena“. Allerdings hat sich die (zehn Meter näher dran sitzende) Nicole Ludwig von den Grünen beschwert:

Die Schrift war so klein, ich konnte nichts entziffern.

Das ging mir auch so. Ich meine aber gehört zu haben, dass Teichert sagte: Auch der Fall, dass Hertha mal ein Zweitliga-Jahr spielen müsste, wurde in den Planungen berücksichtigt. Die Finanzierung sei dann trotzdem gewährleistet.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. September 2018 um 17:08  |  665935

@Erbbaupachtvertrag

wenn Hertha das Areal erwerben will, braucht es diesen Vertrag. Über den hat das Abgeordnetenhaus abzustimmen.


hurdiegerdie
28. September 2018 um 17:08  |  665936

@stadiondebatte
#kicher

Aber grossen Dank an Tickerer.


Blauer Montag
28. September 2018 um 17:18  |  665937

Pappnasen. 🙄

Die Schrift war so klein, ich konnte nichts entziffern.

Jedes Handbuch/Lehrbuch (glaubt’s mir: ich kenne viele)
empfiehlt für Bildschirmpräsentationen:

A. Schriftgröße min. 24 pt
B. Serifenlose Schrift
C. Eine Folie, eine Schriftart


Robin
28. September 2018 um 17:21  |  665938

Vielen Dank für den Politik-Ticker.

Wahnsinn, was sich da für Possen abspielen.
Um mal bei den Fakten zu bleiben: Es geht doch einzig und allein darum ob das Land Berlin dem Verein Hertha BSC, respektive der zu gründenden Gesellschaft per Erbbaupachtvertrag oder Kaufvertrag ein Grundstück zur Verfügung stellt. Diese Frage sollte schnell zu klären sein und dann kann Hertha entweder bauen oder sich in Brandenburg umsehen. Ganz einfach.

Was ab 2025 mit dem Olympiastadion passiert (Nachnutzungskonzept) ist doch nicht Aufgabe von Hertha sondern von Berlin. Also auch diesem tollen Sportausschuss. Dass die sich jetzt auch noch die Köpfe zerbrechen über irgendwelche Mieter, die Lärmempfindlichkeit der Zuschauer und sonstigen Stuss für den sie nicht zuständig sind ist echt lustig. Ein richtiges Kasperltheater mit lauter Ahnungslosen.


Bonpland
28. September 2018 um 17:51  |  665939

#Stadionneubau

Für mich ist einer der Geburtsfehler in Herthas Stadionplänen, dass das Ergebnis der Standortsuche nur mit einer Berliner Option aufwarten konnte. Hier hätte man deutliche Abstriche bei den Anforderungen an die Kapazität und an die Verkehrsanbindung machen müssen um mehr potenzielle Standorte zu identifizieren. Zumal die Zuschauerrückgänge, die sich mittlerweile in vielen Stadien der Bundesliga bemerkbar machen, eine Kapazität von über 55000 schon als reichlich anspruchsvoll erscheinen lassen.


Joey Berlin
28. September 2018 um 17:59  |  665940

@Bonpland 28. September 2018 um 17:51 | 665939

#Berliner Option
Es gab nie eine andere, Brandenburg war eine Finte, eine ganz durchsichtige; unrealistisch und nicht mehrheitsfähig bei Fans und Mitgliedern.


Frederic Raspe
28. September 2018 um 18:00  |  665941

Also, wenn das was der Senat da heute fragte repräsentativ für politische Arbeit in Berlin ist, dann wundert mich gar nichts mehr. Jede Frage die gestellt wurde, hätte ich aufgrund der bereits verfügbaren Informationen von Hertha selber beantworten können. Das ist ne Farce, auch vom Aspekt her, dass Hertha hier in die Verantwortung eines Eigentümers genommen wird. Eigentum verpflichtet den Eigner, nicht den Nutzer. Schlicht peinlich.


apollinaris
28. September 2018 um 18:06  |  665942

@ Robin — sorry, aber wenn du ein Bauprojekt hast , ist das – der Moderne sei Dank- nun mal so
In welchem Land möchtest du leben? Ohne Mieterschutz zB?
Bissle naive Vorstellung über‘s Bauen hast du schon, finde ich
Es ist die Pflicht der Politik, hier die Interessen aller zu prüfen und auszugleichen und Verantwortlichkeiten herzustellen ..
Putin braucht das alles nicht. Oder Erdogan. Oder oder ..


Orgelpfiff
28. September 2018 um 18:19  |  665943

Der aktuelle Morgenpost-Artikel zu diesem Thema „Neues Stadion: Abgeordnete stellen Standort in Frage“ wird illustriert mit einem Bild aus der alten Planung. Das hilft der Hertha auch nicht unbedingt.


Robin
28. September 2018 um 18:50  |  665948

@apo: Hertha hat doch erklärt, dass sie sich mit dem Eigentümer der Wohnungen verständigen werden und müssen. Weder der Eigentümer noch die Mieter werden hinterher schlechter dastehen.

Die Politik mischt sich hier eindeutig in Dinge ein die sie entweder nichts angehen, für die sie selbst verantwortlich sind bzw. die nichts zur Sache beitragen.

Btw, während der Genehmigungsphase werden weitere Dinge mit der Baubehörden geklärt und sind von dieser zu genehmigen, dazu gehören die Verkehrswege, Schallschutz etc. Damit hat sich ein popeliger und nidiesbezüglich einfach nicht sachkundiger Sportausschuss schlicht nicht zu befassen.


alorenza
28. September 2018 um 19:04  |  665951

Danke, Uwe!

Grübel … AF … ach, egal.


apollinaris
28. September 2018 um 19:07  |  665952

@Robin..Hertha muss mehr machen, als etwas zu erklären. Um Himmel Willen..ich steige hier jetzt aus.


29. September 2018 um 9:52  |  666090

[…] sind alles Screenshots vom Protokoll, das im Immerhertha-Blog veröffentlicht wurde. Und mich erinnert das ganz schlimm an früher, als es für Union auch um den […]


Blauer Montag
29. September 2018 um 13:41  |  666095

Es fragten die Abgeordneten, nicht der Senat.

Frederic Raspe
28. September 2018 um 18:00 | 665941

Also, wenn das was der Senat da heute fragte …


2. Oktober 2018 um 9:21  |  666466

[…] Presse: Berliner Morgenpost: Neues Hertha-Stadion – Abgeordnete stellen Standort in Frage; 29. September 2018 . September 2018 Tagesspiegel: Sportausschuss kritisiert Herthas Pläne für Stadionbau; 28. September 2018 ImmerHertha: Reichlich Gegenwind im Sportausschuss für Hertha; 28. September 2018 […]

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