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(ub) – Hatte es am Anfang der Woche aufgeschrieben, dass Hertha BSC und Michael Preetz über einen neuen Vertrag verhandeln. Heute, vier Tage vor der Mitgliederversammlung am Montag, kam die Vollzugsmeldung: Der Vertrag mit Michael Preetz wird „bis mindestens 2022“ verlängert. Präsidium und Aufsichtsrat stimmten einstimmig für Preetz.

Die Reaktionen via Hertha-Medienmitteilung – Quelle – hier entlang:

Präsident Werner Gegenbauer: „Wir freuen uns sehr, dass wir uns nach guten Gesprächen mit Michael Preetz gemeinsam mit dem Präsidium und dem Aufsichtsrat einstimmig auf eine Fortführung der Zusammenarbeit für mindestens drei Jahre über den Sommer 2019 hinaus verständigen konnten. Somit kann die positive Entwicklung der vergangenen Jahre von Hertha BSC mit Kontinuität fortgeführt werden.“

Michael Preetz: „Hertha BSC ist mein Verein. Hier habe ich in 22 Jahren alle Höhen und Tiefen erlebt“, so Preetz, der klare Vorstellungen für die Zukunft formuliert: „In den vergangenen Jahren haben wir es geschafft, einen sportlich und wirtschaftlich erfolgreichen Weg einzuschlagen. Aber als Hauptstadtclub muss es unser Anspruch sein, diese Entwicklung fortzuführen. Daran werden wir auch in den kommenden Jahren mit vollem Einsatz arbeiten.“

Samstag gegen Hoffenheim

Auf der Pressekonferenz für die Partie am Samstag gegen Hoffenheim (15.30 Uhr, Olympiastadion) sagte Preetz zu seinem neuen Arbeitspapier:

Wir sind im ständigen Austausch. Wir haben in den letzten Wochen gesprochen mit Ergebnis, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen. Darüber freue ich mich … Wir haben eine positive Richtung eingeschlagen … Wir haben viele und große Themen, die vor uns liegen.

Ihr begleitet Hertha und die handelnden Personen lange genug: Meinungen zu der Personalentscheidung, zum Zeitpunkt und zu den Perspektiven für Hertha?
Mein Morgenpost-Text zum Thema – hier entlang
 

Die bisherige Arbeit von Michael Preetz bewerte ich mit ...

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56
Kommentare

Exil-Schorfheider
22. November 2018 um 17:40  |  672424

Ha!


Jörg
22. November 2018 um 17:43  |  672425

Ho!


Herthinho_rules
22. November 2018 um 17:43  |  672426

He!


psi
22. November 2018 um 17:54  |  672427

Hertha BSC!


fußballfreund83
22. November 2018 um 18:02  |  672428

Preetz olé


Better Energy
22. November 2018 um 18:36  |  672429

Der Meister von der Spree!


monitor
22. November 2018 um 19:48  |  672430

Preetz ist ok!


monitor
22. November 2018 um 19:56  |  672431

Das einzige was ich an Michael Preetz heute noch auszusetzen habe, ist sein Stil in den Medien Hertha zu vertreten.
Das wirkt immer so, als wenn ein Bestattungsunternehmer über den Kern seiner Arbeit spricht. Spröde, bierernst und wenig mitreißend.
Ich finde da sollte man als freien Mitarbeiter oder Assistent der Geschäftsführung Axel Kruse verpflichten. Der würde in den Interviews nochmal genauso viel Sympathie erzeugen, wie es Pal Dardai mit seiner offenen ehrlichen Art schafft.
Kruse ist Herthaner, gebürtiger Ostdeutscher und „macht was mit Medien!“ 😉
Fast eine eierlegende Wollmilchsau!


Oliver B.
22. November 2018 um 20:08  |  672432

guten abend allereits,

@monitor
Klasse!


Blauer Montag
22. November 2018 um 20:19  |  672433

Auf der Pressekonferenz für die Partie am Samstag gegen Hoffenheim (15.30 Uhr, Olympiastadion) sagte Preetz: „Es wird eine spannende Zeit“.

Auf geht’s!


Blauer Montag
22. November 2018 um 20:39  |  672434

Wer hat das glücklichste Händchen bewiesen?
Das sind die besten Neuzugänge in der Bundesliga

Ein Herthaner bei kicker.de bereits auf dem Titelbild
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/736320/2/slideshow_das-sind-die-besten-neuzugaenge-in-der-bundesliga.html

Michael Preetz hat nicht bei allen Neuverpflichtungen, jedoch oft genug ein glückliches Händchen bewiesen.


22. November 2018 um 20:48  |  672435

@Kicker-Klickstrecke

„…hatte sich die Verletzung zugezogen…“ ist aber auch eine interessante Umkehr von Passiv zu aktiv.


monitor
22. November 2018 um 20:52  |  672436

@Sir Henry
Ist ähnlich wie „ist verunfallt“

Gehs’te so morgens aus dem Haus und denkst, so mache ich denn heute?
Verunfallen oder Verletzung zuziehen? 😉


frankophot
22. November 2018 um 21:27  |  672437

Gruijc… mir schwant Böses beim Spiel gegen Breitentreter nächste Woche… aber erstmal Samstag überstehen…. hoffe, die gesammelte Hoffnung auf Umkehr der Serie lastet nun nicht ausschliesslich auf seinen jungen Schultern…


Bonpland
22. November 2018 um 21:31  |  672438

#Preetz

Die Vertragsverlängerung mit ihm als GF Sport ist eine tolle Bestätigung seiner erfolgreichen Arbeit der letzten 5 Jahre auf diesem Gebiet.

Dagegen halte ich die Entscheidung, ihm die Position als GF „Medien/Kommunikation“ weiterhin anzubieten, vor dem Hintergrund der vielen Fehler aus der näheren und weiteren Vergangenheit (Keuter-Verpflichtung/Digitalisierung ohne Herz/Fan-Dialog/Hymnenstreit/biedere Außendarstellung/Selbstinterview usw.) für sehr schlecht. Auch im Sinne einer nachhaltigen, verteilten Führungsstruktur ist dies nicht nachzuvollziehen. Aus meiner Sicht besteht im Bereich Kommunikation dringender Handlungsbedarf, um eine starke und von allen Seiten anerkannte Person zu installieren.


Blauer Montag
22. November 2018 um 21:40  |  672439

Was war schlecht an der Verpflichtung Paul Keuter?
Ist dessen Verpflichtung einzig und allein Michael Preetz zu verdanken?


monitor
22. November 2018 um 21:49  |  672440

Was war schlecht?
Es ist im nachhinein betrachtet nicht zielführend gewesen. Ganz im Gegenteil!
Ist dessen Verpflichtung allein Michael Preetz zu verdanken?
Nein, sie ist ihm anzulasten! Vor allem diese „jetzt erst recht“ Haltung, als Kritik und später massiver Protest von Seiten der Fans aufkam. Spätestens bei dem #Liedgate hätte man erkennen müssen, daß Fußballtradition und Twitter keine Deckung haben.
Das ist, als wenn ein Gebirgsjäger den Hertha Dampfer wieder fit machen soll! 😉


Blauer Montag
22. November 2018 um 22:03  |  672442

Die Verpflichtung von Paul Keuter wäre nicht zielführend gewesen?

Ich muss nachfragen:
Wer hat Paul Keuter verpflichtet?
Welche Ziele wurden kommuniziert bei Keuters Verpflichtung?
Welche Ziele wurden bis dato erreicht oder bereits verfehlt?

Das Liedgate ist (nur?) für mich erledigt und abgelegt mit dem Vermerk:
„Nur wer nichts macht, macht keine Fehler“.


Opa
22. November 2018 um 22:19  |  672444

Merkwürdig, dass einige mit „es war nicht alles schlecht“ zu argumentieren versuchen. In anderen Zusammenhängen verbietet sich so etwas, so im Grunde genommen auch hier?

War ein Kulturwandel bei Hertha notwendig? Ohne Zweifel ja.
Muss man das so machen, wie Keuter es tut? Ohne Zweifel nein.

Dass so ein Kulturwandel ohne Anecken kaum geht, liegt in der Natur der Sache. Aber hier hat man den Faktor der „Fußball-Emotionalität“ sicher falsch eingeschätzt. Das forsche und gänzlich ohne Selbstzweifel versehen zu scheinende Auftreten von „Laberpaule“ hat es sicher nicht einfacher gemacht, diesen Prozess zu moderieren, nein, er hat sich selbst dieser Möglichkeit beraubt. Zugute halten muss man ihm sicher, dass er sich nicht wegduckt, aber das allein darf kein Maßstab für seine Arbeit sein.

Und in Sachen „Tapsigkeit“ steht er seinem Chef in kaum etwas nach. Als Leiter Digitalisierung (vermutlich bezahlte oder „Kompensationsgeschäfts-„) Interviews in Printmedien zu geben, hat dabei beinahe etwas tragikomisches.

Die Erwartungshaltung an jemanden, der auf Geschäftsleitungsebene angesiedelt ist und entsprechend dotiert werden dürfte, ist aber berechtigt entsprechend hoch, dass derjenige messbare Ergebnisse liefert. Unterbleibt dies, ist es nicht unüblich, dass man getrennte Wege geht. Das Eingeständnis, dass die Verpflichtung von Keuter per saldo eher ein Fehler (als „es war nicht alles schlecht“) gewesen sein dürfte, passt aber nicht in das Verhaltensmuster der langjährigen Vereinsführung. Insofern sollte die Erwartungshaltung an eine etwaige „Korrektur“ dieser Personalie angepasst werden.

Als langjähriger Herthaner hat man Langmut gelernt. So, wie es eine Zeit nach Holst, Zermaitat,, Roloff oder Hoeness gab, wird es irgendwann eine Zeit nach Preetz, Gegenbauer oder Keuter geben. Die Frage ist, welche Altlasten und welchen Handlungsspielraum diese ihren Nachfolgern hinterlassen. Ich bin da weniger optimistisch als der eine oder andere, vor allem, weil man zu Mitteln greift, die man überwunden haben wollte. Vorgriffe, Kredite, zinstragende Verbindlichkeiten und obendrein will man noch ein riesiges, existenzgefährdendes Investment stemmen?

„Es war nicht alles schlecht“? Kann sein, dass wir uns das sagen, wenn Hertha mit seiner ersten Mannschaft wieder über die Amateurplätze der Stadt zu Pflichtspielen tingelt. Spätestens dann dürfte von Preetz, Keuter und Co. nüscht mehr zu sehen sein.


monitor
22. November 2018 um 22:21  |  672445

@BM
Ich glaube Du hast einfach nur Langeweile.
Deine Fragen dienen nur der eigenen Unterhaltung und Beschäftigung.
Dafür werde ich nicht bezahlt! 😉


monitor
22. November 2018 um 22:45  |  672446

@opa
Der Kern Deiner Aussagen ist für mich richtig, für andere bestimmt „nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen!“
Die Art und Weise wie Du das tust finde ich sehr unterhaltsam, andere wahrscheinlich ziemlich anmaßend.
Deshalb werden die Grundgedanken Deiner Kommentare immer von der Dir eigenen Kotterigkeit überlagert. Das ist manchmal sehr schade, weil der Grundgedanke Deiner Kommentare meistens ziemlich logisch ist.
Ich mag es trotzdem! Aber das Kernthema wird dadurch sicherlich oft von Vielen überlesen.


Opa
22. November 2018 um 22:49  |  672447

Für Nicht-„Kotterigkeit“ werde ich nicht bezahlt, um mal in Deiner Terminologie zu bleiben 😉

Das wirklich schöne am Älterwerden ist, dass es einem zunehmend egal wird, ob das, was man schreibt, populär ist, gut ankommt oder anmaßend wirkt. Mit den meisten, die sich angesprochen fühlen, hab ich mir zudem schon „klärende Saalschlachten“ ohne weiterführendes Ergebnis geliefert. Soll heißen: Wenn sich jemand an dem stört, was ich schreibe, kann ich exzellent damit leben 🙂


Blauer Montag
22. November 2018 um 22:49  |  672448

Erzähl keinen Quatsch monitor 22:21.
Weder Du noch ich werden für unsere Kommentare hier bezahlt.

Wir unterhalten uns hier über Herhta und die dort handelnden Personen – in der Vereinsführung, der Geschäftsführung, im Trainerstab oder im Spielerkader der Profis, U23 oder UXY. Wir unterhalten uns, weil wir nicht mit einem Podcast auf Sendung gehen wollen/können.


Blauer Montag
22. November 2018 um 22:59  |  672449

Das haste prima gesagt in meinen Augen Opa
22. November 2018 um 22:49 | 672447

Das wirklich schöne am Älterwerden ist, dass es einem zunehmend egal wird, ob das, was man schreibt, populär ist, gut ankommt oder anmaßend wirkt….

Im Übrigen gilt: 60 ist das neue 40.
♫♪ RAMONES – I Don’t Want To Grow Up
https://www.youtube.com/watch?v=73NdmMYZsnM&index=26&list=RD5enOtEe-StU


monitor
22. November 2018 um 23:13  |  672450

@BM
Es war hier oft zu lesen, daß man nicht dafür bezahlt wird, hier die Lösungen zu liefern, für die Probleme, die die gleichen User hier beschrieben haben, aber keine Lösung dafür hatten! Running Gag
@opa
Ich störe mich nicht daran, ich finde es extrem unterhaltsam, manchmal frage ich mich allerdings was Dich wohl gerade reitet, gerade wenn es um Fankultur oder ähnliches geht.
Letztendlich bist Du wie Axel Kruse.
Nicht so geschliffen, nicht so vorhersehbar und nicht so angepaßt!
Typisch Berliner eben!


ahoi!
23. November 2018 um 0:02  |  672451

natürlich sind da ein paar richtig gute transfers dabei. aber wenn ich hier und anderswo neuerdings so manche lobhudeleien auf die transferpolitik von preetz lese, fallen mir unweigerlich auch spieler wie klünter, kurt, esswein oder zuletzt köpke ein (nur um mal ein paar namen zu nennen). was wir mit den wollen oder wollten wird wohl auf ewig das geheimnis jenes mannes bleiben, den viele herthaner noch immer liebevoll „den langen“ nennen.

doch mal ernsthaft, einer von uns ist det schon lange nicht mehr. da bin ich bei @opa, der hier heute etwas schrieb von „vorgriffen, krediten, zinstragenden verbindlichkeiten und anderen existenzgefährdenden investments“. solla machen, aber solides kaufmannswerk sieht anders aus!

als großvaddern zuvor über keuter plauderte („Das forsche und gänzlich ohne Selbstzweifel versehen zu scheinende Auftreten von „Laberpaule““), war mir, als schriebe er da auch über sich selbst… 😉


hurdiegerdie
23. November 2018 um 1:29  |  672453

ahoi!
23. November 2018 um 0:02 | 672451

Stimme zu.

Der Punkt ist doch auch, dass Preetz ohne die allerletzte, aber wirklich letzte und unwiederbringbar allerletzte Patrone namens Dardai vielleicht zum 3.Mal in kurzer Zeit abgestiegen wäre. „He’s not gonna waste his shot (fahre morgen nach London zum wohl zur Zeit berühmtesten Musical „Alexander Hamilton“ und dem 30. meines Sohnes 😉 ).

Preetz hat sich konsolidiert, aber sein „Erfolg“ ist unverknüpfbar mit dem Glück, letztendlich Dardai eingestellt zu haben (oder als letzten Ausweg „müssen“).

Was in der nächsten Krise, die keiner will, bei Preetz passiert, werden wir hoffentlich nie sehen müssen.

Bei mir geht er jetzt als „geht so“ durch, also durchaus positiv.


sunny1703
23. November 2018 um 5:52  |  672456

Die Frage, die ich mir stelle ist, warum sollte in der jetzigen Situation nicht mit Michael Preetz verlängert werden?!

Das was ihm hier vorgeworfen wird, finde ich zum einen nicht so gravierend, und bei den letzten Störungen scheint er mir mehr Rückgrat gehabt zu haben,als andere in der Vereinsspitze, doch genaueres wissen wir nicht.

Sportlich finde ich seine Bilanz schwach befriedigend. Allerdings glaube ich die, die hier unter Fehleinkäufe deklarierten, sind doch eher Spieler die dem System Dardai geschuldet sind.Hauptsache schnell!

Für die begrenzten Mittel kann er nichts, wer weiß wie er mit den Möglichkeiten von DH agieren würde!?

Was mir an ihm gefällt, bei seinem Interviews kommt er bei mir verlässlich und ehrlich mit seinen Aussagen an, da ist Dardai mit seiner schnellen zunge schon anders,aber der soll ja auch trainieren und die Mannschaft sportlich führen.

Dass scheinbar der wie ein Kopfmensch wirkende Preetz auch emotional werden kann, sieht man auf der Bank bim Spiel aber auch mit dem was man da so über diese letzten Kabinenauseinandersetzungen gelesen hat.

Preetz hat in den nächsten Jahren sportlich hier eine schwere Aufgabe zu bewältigen.

Ich wünsche ihm dabei viel Glück.

sunny


Kraule
23. November 2018 um 8:59  |  672457

@monitor
22. November 2018 um 21:49

Das ist, als wenn ein Gebirgsjäger den Hertha Dampfer wieder fit machen soll! 😉

Schlechtes Beispiel 😉
so gibt es ja auch die:
Berittene Gebirgsmarine 🙂


Kraule
23. November 2018 um 9:06  |  672458

#Preetz
Ich (!) halte Preetz für eine „sichere“ Lösung.
Ich mag ihn aus mindestens einer bestimmten privaten Erfahrung nicht sonderlich und ich finde ihn auch für unsere Außendarstellung nicht sonderlich attraktiv.
Er macht gute Transfers und er greift auch ins Klo……
So geht es aber vielen seiner Kollegen.
Gute Kommunikation kann er jedenfalls nicht. So scheint es zumindest….


hanatol
23. November 2018 um 9:41  |  672459

In der Summe ist die Leistung von Preetz als „solide“ zu bezeichnen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Nach den zwei Abstiegen hat er Hertha wieder in der Buli etabliert. Die finanzielle Entwicklung ist schwierig, da es immer Altlasten gibt, die mitgeschleppt werden müssen.

Transfers sind halt auch immer etwas vom Glück/Pech abhängig, aber auch hier ist in der Summe die Waage ausgeglichen. Die Tendenz scheint aber doch zum positiven zu gehen.

Kurz: alles ausgewogenes Mittelmaß, so wie Hertha insgesamt, mit der Aussicht auf langsame Besserung.


Kamikater
23. November 2018 um 9:56  |  672460

@ahoi
Nimm Klünter, Esswein und Kurt und rechne mal die Ablöse zusammen, um sie ins Verhältnis der gelungenen Transfers zu setzen. Da merkt man dann sehr schnell, dass Selke, Dilrosun, Rekik, Lazaro, Ibisevic, Kalou, Plattenhardt, Stark, Grujic und Duda doch ziemlich eingeschlagen haben. Für Verletzungen Einzelner kann Preetz wohl eher nichts.

Ich glaube jeder andere Bundsligist hätte gerne so eine Bilanz.


23. November 2018 um 10:22  |  672461

Alles andere, als eine Verlängerung wäre eine riesige Überraschung gewesen. Konstanz ist wichtig. Trainer und Manager gehören zu den jeweils längstgedienten in der Liga. Bei Preetz überwiegt für mich das Lob, Hertha aus dem Chaos zurück zur Stabilität geführt zu haben. Hinzu kommen seine außergewöhnlichen Transfers vor dem Hintergrund des verfügbaren Budgets im Vergleich zu einigen anderen Mannschaften der Liga.

Der große Kommunikator, der Herzen wärmen und eine Wagenburg (wir gemeinsam gegen die böse Welt da draußen) aufbauen kann, war er nie.

Mich beeindruckt aber immer wieder, wie er sich nicht wegduckt und auch auf den MVs immer seinen Mann steht, auch gegen harsche und unsachliche Vorhaltungen gut und ruhig angeht. Zumindest nach außen hin.


Kamikater
23. November 2018 um 10:34  |  672462

@Sir
Ja gut, ich sach ma…..

Die Einschätzung teile ich.


Opa
23. November 2018 um 11:44  |  672463

Zur Bilanz von Preetz‘ Wirken gehören aber auch Wichniarek, Gekas, Rob Friend, Zehgerci, Beichler, Lell, Ottl (!), Ronny, Ben „Hatari“, Bastians, Franz, Wagner, Peer Kluge, Hosogai, Baumjohann, Stocker, Schieber, Beerens, Hegeler, Heitinga, Kurt oder Esswein, die neben z.T. happigen Ablösen hier keine sportliche Rendite abgeworfen haben und z.T. gerichtlich „überredet“ werden mussten, ihren Vertrag zu beenden. Da komme ich in Saldo auch wegen des alljährlichen „strukturellen Defizits“ auf keine Bilanz, die sonderlich positiv hervorzuheben wäre. Die immer wieder erwähnten Transfererfolge der letzten Jahre dürften zudem durchaus teuer erkauft sein. Ich breche jedenfalls nicht in Jubelstürme aus, dafür ist die Bilanz dieses Managers mit zwei vermeidbaren Abstiegen immer noch zu verhagelt.

Die viel entscheidendere Frage wäre m.E., welcher Alternativkandidat würde es mit „Gelinggarantie“ signifikant besser machen, stünde auch bereit und würde auch zu Hertha und der hier herrschenden Rahmenbedingungen wollen? An der Tatsache, dass selbst ein Heidel an größeren Aufgaben scheitert und auch ein Schmadtke von vereinzelten Strohfeuern abgesehen nicht übers Wasser laufen kann, zeigt, in welchem Umfeld wir uns da bewegen. Auch ein Fredi Bobic musste grandios scheitern, bis er heute vieles richtig zu machen scheint. Und der Blick nach Hamburg zeigt, dass ein unbedachter und voreiliger Wechsel im Management nicht zwingend zum Erfolg führen muss, um das ganz vorsichtig auszudrücken.

Daher nehme ich die Verlängerung weitgehend emotionslos zur Kenntnis wie die Vertragsverlängerung des Geschäftsführers meiner Krankenkasse. Ob das für einen Fußballverein, dessen Aufgabe als Teil der Unterhaltungsindustrie es u.a. ist, Emotionen zu verkaufen, ein gutes Zeichen ist, möge jeder selbst beurteilen.


Better Energy
23. November 2018 um 12:22  |  672464

Am Samstag um 18.00 Uhr, also nach dem Spiel #BSCTSG, kämpft unsere Boxstaffel in der Bundesliga wieder. Man kann die Kämpfe in Spandau Wilhelmstraße leicht und rechtzeitig mit der S-Bahn erreichen

https://twitter.com/HerthaBSC/status/1065918925328850944?s=19


Freddie
23. November 2018 um 12:26  |  672465

@opa 11:44

Seh ich anders in der Bewertung der von dir aufgeführten Spieler.
Beispielsweise Hosogai war in der ersten Saison überragend und hat kräftig am Klassenerhalt beigetragen.
Cigerci kam für einen schmalen Taler, spielte teilweise sehr gut und würde mit Gewinn verkauft und so weiter.
Dass nicht jede Verpflichtung einschlägt ist klar.
Wo ich dir zustimme, ist dass mir keine Alternative einfällt mit Gelinggarantie


Spree1892
23. November 2018 um 12:39  |  672466

@Opa

Cigerci, Hosogai, Stocker und Schieber(trotz Verletzungen) sehe ich komplett anders.

Bedingt auch Beerens, Ronny (2. Liga).


Exil-Schorfheider
23. November 2018 um 12:45  |  672467

Ich bin da bei @freddie und, Obacht, @spree1892.

…und bei @monitor um 22:21 Uhr.


Papa Zephyr
23. November 2018 um 13:11  |  672468

@Opa
mir ist auch nicht ganz klar, warum Du oben alle diese Spieler aufzählst – damit die Liste schön lang wird?
Ottl z.B. kam ablösefrei zu Hertha kam und Heitinga auch. Und Ben Hatira hat vom HSV kommend auch nur 600.000 Euro gekostet, Kluge 250.000 (zumindest laut Transfermarktl.de).
Wer von der Liste hat den wirklich „happige Ablösesummen“ gekostet – und kann tatsächlich als Reinfall von Preetz betrachtet werden? Die Liste dürfte recht kurz werden – selbst wenn Du alle Spieler schon ab 1 Mio. Ablöse betrachtest.


Opa
23. November 2018 um 13:18  |  672470

@PapaC4: Wenn Du Deinen Blick auf die Ablösen beschränkst und keine TCO Betrachtung vornimmst, gebe ich Dir Recht. Es gab aber mehr als einen Spieler, der sich hier (ob seines Gehalts?) so wohlgefühlt hat, dass er trotz Nichteinsätzen hier seinen Vertrag abgesessen hat, was regelmäßig einigen hier hat den Blutdruck steigen lassen. Das mag es überall anders auch geben, aber es gehört zu einer vollständigen Bilanz dazu.


Spree1892
23. November 2018 um 13:39  |  672471

Ich bin auch der Meinung man hätte Stocker und durchaus auch Beerens behalten sollen. Für mich 2 sehr gute Spieler, die spielerisch einiges mitbringen. Stocker sowieso, Beerens fand ich auf den Außen gut. Dagegen hätte ich auf Esswein und teilweise Leckie (obwohl er nicht so schlecht ist/war) verzichtet.


Papa Zephyr
23. November 2018 um 13:39  |  672472

@Opa
Na – dann erkläre mir mal, wie Du bei der langen Liste auf einen negativen TCO bei jedem Spieler kommst (welcher die Bilanz von Preetz negativ beeinflusst?)
Und wie würdest Du eine positive TCO berechnen?
So rausgeschossen wie von Dir, kommt die Liste doch es einfach nur aus dem Bauch.
Natürlich hat Ronny auf der Tribüne genervt. Dafür hat er uns vorher zurück in die erste Liga geschossen. War bei ihm am Ende nach 6 Jahren bei 52 Toren + Torvorlagen die TCO positiv oder negativ (er kam übrigens auch ablösefrei)?


Opa
23. November 2018 um 14:24  |  672473

@PapaC4: Wo hast Du denn die 52 Tore her? In der ersten Liga hat er 7 Tore in 57 Spielen geschossen und 6 vorbereitet. Keine ehrfurchtgebietenden Zahlen. Da keiner von uns die genauen finanziellen Zahlen kennt, was jeder einzelne Spieler bei Hertha verdient und wie das im Vergleich zum Wettbewerb ausschaut, bleibt uns allen nichts anderes übrig, als „aus dem Bauch heraus“ zu argumentieren. Ronnys Wirken sehe ich durchwachsen. Ursprünglich zur Bruderbespaßung geholt, als LAV denkbar ungeeignet (fast immer gab es gefährliche Standards für den Gegner, weil er sich nur mit einem Foul zu helfen wusste), als OM in der Defensivbewegung wie mit einem Mann weniger auf dem Platz agierend, eine kurze Zeit lang ein paar gute Standards und was letztlich für eine eher üppige Bezahlung spricht, ist, dass er durch kein „Druckmittel“ (U23, Nichtberücksichtigung etc.) dazu zu motivieren war, sich ein anderes Engagement zu suchen. Wie will man das per saldo bewerten bzw. in die Bewertung des GF Sport einfließen lassen? Ich vermag an dieser Personalie nichts sonderlich Herausragendes zu erkennen.


Papa Zephyr
23. November 2018 um 14:46  |  672474

@Opa
Bei Ronny sind es 52 Tore und Torvorlagen – in der ersten und 2. Liga.
Ich sage nicht, das er Herausragend war. D
u hast ihn aber in der Aufzählung als Flop von Preetz eingeordnet – bzw. Du hast das mit Deiner Aufzählung suggeriert.


Start-Nr.8
23. November 2018 um 15:38  |  672475

Ronny hat uns zum Aufstieg geschossen und gespielt. Meiner Defition eines Flops kommt das nicht mal nahe.


monitor
23. November 2018 um 16:17  |  672476

Ronny war kein Flop!
Als Maskottchen mindestens so wichtig, wie als Spieler.
Also doppelt wichtig! 😉


23. November 2018 um 16:22  |  672477

Bei Ronny war allenfalls die letzte Vertragsverlängerung strittig, bzw. die Modalitäten ( besser wäre wohl ein extrem leistungsbezogener Vertrag gewesen)- ansonsten war er in der 2. Liga ein Gigant und auch sehr werbewirksam. Alles, nur kein flop.
Ich finde in der Liste sowieso keinen flop, denn auch Beichler und Kurt waren absolut nachvollziehbare Transfers. Solche Talente zu holen, ist eben auch immer Risiko.
Hegeler ist aus meiner subjektiven Sicht, der einzige Kadidat für einen Flop. Das konnte aber niemand ahnen. Wohl fast jeder in Fussballdeutschland hätte da keine Bedenken gehabt. Ich war begeistert und danach halt enttäuscht.
Oder Kluge. Oder Franz. Alles Stammspieler geworden..Hosogai galt 1 Jahr lang als Transfer- Coup..Nee ..Transfers von Preetz sind sicher nicht dessen Schwäche.
Trotzdem braucht er bald einen Partner..einfach, um die vielfältigen Aufgaben (auf-) zu teilen


Opa
23. November 2018 um 16:32  |  672479

@PapaC4: Ronny hat in der 1. Liga 7 Tore geschossen und 6 vorbereitet. In der zweiten Liga 20 geschossen und 19 vorbereitet, im DFB Pokal hat er 1 geschossen und 2 vorbereitet. Diese zusammengerechneten 55 sind vermutlich die 52 Tore + Torvorlagen, die Du meinst. Ronny war ein guter Zweitligaspieler, der zu Erstligakonditionen eingestellt war. Was sagt das bei der Beurteilung, um die es ging, aus? Letztlich ist es müßig, über verschüttete Milch zu lamentieren, aber bei einer Bilanz müssen nun mal mehr Aspekte als nur die Transfersalden berücksichtigt werden.


Kamikater
23. November 2018 um 17:09  |  672480

Konkret?


Jack Bauer
23. November 2018 um 17:10  |  672481

Ronny war sicher kein Flop. Die Vertragsverlängerung war im Nachhinein wohl zu lang und zu lukrativ für ihn, aber damals war der Großteil begeistert und Ronny hatte zum Verhandlungszeitpunkt alle Trümpfe in der Hand. (ja, ich weiß, Opa hat damals der Form halber ein wenig Wasser in den Wein geschüttet, aber wenn man das so regelmäßig tut, ist das mit dem Recht haben auch eher eine statistische Frage).

Zu Preetz ist alles gesagt. Vertragsverlängerung auch aus meiner Sicht nachvollziehbar, in Sachen Kommunikation und Außendarstellung gibt es trotzdem einigen Verbesserungsbedarf und auch ich würde dafür plädieren, da externen Sachverstand dazu zu holen. Bei der Besetzung sollte man sich dann aber nicht von ein paar inhaltsleeren Buzzwords beeindrucken lassen, wie bei Keuter geschehen. Apropos Keuter: Ein wenig witzig, dass nun gefragt wird, was denn Keuter überhaupt falsch gemacht habe. Das wurde hier und anderswo zig mal durchgekaut, durchaus auch ruhig und sachlich. Wenn man das nicht teilt ist das in Ordnung, so zu tun, als sei man gerade von den Fossilien auferstanden und habe noch nie Keuters Fehler beschrieben bekommen, ist ein wenig lächerlich.

Themenschwenk
Der Kader ist da:

Kraft, Jarstein – Pekarik, Skjelbred, Kalou, Duda, Leckie, Köpke, Grujic, Ibisevic, Lazaro, Plattenhardt, Maier, Dardai, Torunarigha, Selke, Lusttenberger, Luckassen.

Zwei Sachen:
Darida nicht dabei? Habe ich was verpasst, oder der nächste Verletzte?
Köpke dabei. Für die Moral? Bei Ibisevic und Selke im Kader und der Ankündigung, erstmal wieder hinten dicht zu machen, glaube ich kaum an Einsatzzeit für ihn…


Ursula
23. November 2018 um 17:56  |  672482

Ronny war schon allein deshalb
ein Flop, weil sich seine Fertig-
und Fähigkeiten ausschließlich
auf die 2. Liga beschränkten…

…zu DEN Konditionen!

Ich habe dies vor Monden schon
viele hundert Mal begründend
und intensiver beschrieben!

Denn auch in der 2. Liga war das
Spiel auf Gedeih und Verderb auf
Ronny zugeschnitten und Trainer
wie Mannschaft waren so nicht in
der Lage ohne ihn, eine systemische
Entwicklung, eben mit verschiedenen
Spielsystemen und Automatismen zu
VERINNERLICHEN, dauerhaft!!

Heute noch spürbar!

Defensive, wie später unter Pal Dardai
zu perfektionieren, denn Ronny`s Mit-
arbeit für „Defensivkonstruktionen“
war Fehlanzeige, eben nicht möglich!
Moderner Fußball ging an ihm vorbei!!!

Auch die Offensive („Erweiterter Mittel-
kreis“! Offensives Mittelfeld!) litt unter
Ronnys Omnipräsenz!!!

Für Spielentwicklung, für Mannschaft
und Trainer eine verlorene Zeit durch
und mit ihm…

…DENN ob seine Gegenleistungen,
seine Präsenz, dies aufwiegen, sei
dahingestellt…

Wie oft wurde ER mit durchgeschleppt
und wir spielten mit „ZEHN Mann“!!!


psi
23. November 2018 um 18:27  |  672485

Ronny war eine faule Socke, ernährte sich ungesund und liebte das berliner Nachtleben.
Das war allen bekannt, weshalb dieser lange Vertrag für die 1. Liga für mich besonders unverständlich war. Eine Leistungssteigerung war also kaum zu erwarten.


elaine
23. November 2018 um 18:44  |  672489

psi 23. November 2018 um 18:27 | 672485

Ich denke die Länge des Vertrage hängt damit zusammen, dass Ronny in einer richtig guten Verhandlungsposition war. Die meisten Fans wollten
den Topscorer der 2.Liga enfach weiter in blau-weiß auflaufen sehen.

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/2-bundesliga/2012-13/34/scorer-der-saison.html


23. November 2018 um 19:28  |  672496

@ursula..geschenkt..ich hatte , so glaube ich schon zu dessen besten Zeiten, als er alles zusammenschoss in der 2. Liga und bei sehr vielen als bester 2. Lga-Spieler galt, -schwer im clinch zB mit der „Spanischen Note“, Ronny Erstliga-Qualität abgesprochen. Da waren wir mit @dan, dir und einer Handvoll anderer , die einsame Minderheit. Dennoch hatte Preetz gar keine Wahl. Er wäre von den fans skalpiert und von den Medien verdroschen worden.-Ob es zu den genannten Konditionen nötig war?- Das darf man gerne diskutieren.
Nie und nimmer ein „flop“.
***
Fette Flops sehe ich einige bei Bayern München, beim BvB, bei Schalke (!)..und ganz zu schweigen vom HSV.
Die Bilanz von Hoffenheim ist shr stark, mutmaße ich..und auch die Mainzer und Freiburger sind gut dabei..Und Hertha?- dürfte ganz gut im Rennen liegen.


23. November 2018 um 19:39  |  672499

Stimmt der Huf des Ronny .Spanische Note,
wo sind sie geblieben.

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