Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Dienstag, 4.12.2018

Rekik muss weiter pausieren

(sst) – Hallo Herthaner, was so ein Sieg alles bewirken kann, also vor allem mit Hinsicht auf das Selbstvertrauen, war zum Trainingsauftakt am Dienstag wieder zu sehen. Jordan Torunarigha, in Hannover mit einem Tor und einer Vorlage Mann des Spiels, lief wie einer über den Trainingsplatz, der sich dazu berufen fühlt, für immer und alle Zeit des Rolle des Abwehrchefs einzunehmen. Torunarigha gewann viele Zweikämpfe, wirkte mobil und spielfreudig und wollte selbst immer dann den Ball haben, wenn er von mehreren Gegenspielern umstellt war.

Rekik muss weiter passen

Wer im Spiel gegen Frankfurt neben Torunarigha verteidigen wird, ist am heutigen Dienstag schon etwas klarer. Karim Rekik wird es definitiv nicht sein. „Bei ihm sieht es nicht gut aus. Er wollte diese Woche dabei sein und hat es Sonntag versucht, aber es reicht nicht. Muskelverletzungen sind immer schwierig.“ ,sagte Trainer Dardai. Zuletzt hatte es die kleine Hoffnung gegeben, der Niederländer könnte doch etwas früher als erwartet zurückkehren. So wird Fabian Lustenberger wieder ein der Zentrale spielen, wenn nichts dazwischen kommt.

Maximilian Mittelstädt muss aufgrund muskulärer Proble noch bis Donnerstag pausieren, dann soll er ins Teamtraining einsteigen. „Bei ihm ist alles gecheckt, alles sieht ordentlich aus. Jetzt machen wir ein paar Tage Pause“, sagte Dardai. Rune Jarstein verließ vorzeitig den Platz, Dardai wusste unmitelbar nach der Einheit aber nichts Genaues.

Ansonsten zeigte sich Pal Dardai mit dem Sportlichen zufrieden. „Für die erste Einheit war alles ok, 19 Spieler, Julian Albrecht war eingeladen. Der Wille war da, auch von den Kilometern her, es gab schöne Tore.“

Für den Mittwoch stellte Herthas Trainer Schnelligkeitsübungen in Aussicht. Umschaltspiel und Konterfußball sollen trainiert werden.

Hertha startet am 3. Januar

Noch eine Info, was den Trainingsauftakt betrifft. Hertha beginnt offiziell wieder am 3. Januar, die Mannschaft wird nicht ins Trainingslager fliegen. „Die Pause ist einfach zu kurz“, sagt Dardai. Herthas erster Rückrundenspiel ist schon am 20. Januar in Nürnberg.

Hertha trainiert am Mittwochvormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit und um 14.30 Uhr


21
Kommentare

Kommentar schreiben 


Blauer Montag
4. Dezember 2018 um 18:26  |  673336

Ha


Plumpe71
4. Dezember 2018 um 18:34  |  673337

Ho!


glimpi
4. Dezember 2018 um 18:34  |  673338

He


psi
4. Dezember 2018 um 18:43  |  673339

Hertha BSC!


Kamikater
4. Dezember 2018 um 19:48  |  673343

Der Meister von der Spree!


videogems
4. Dezember 2018 um 20:09  |  673345

Torunarigha ist OK!

Und die Fahne weht im Wind…SCHULTHEISS! 😉


waidmann2
5. Dezember 2018 um 7:43  |  673377

Steuererleichterungen für die UEFA
… im öffentlichen Interesse – also in meinem ganz sicher nicht !!!

https://www.n-tv.de/sport/fussball/GroKo-erlaesst-Uefa-Steuern-fuer-EM-2024-article20755374.html


Herthapeter
5. Dezember 2018 um 10:17  |  673378

@Waidmann
Das ist einfach nur noch pervers, ganz sicher auch nicht in meinem Interesse!
Wenn die UEFA bei der EM in Deutschland wohl 2 Milliarden Umsatz und fast eine Miliarde Gewinn machen wird, dürften die versprochenen Steuererleichterungen mehrere hundert Millionen betragen. Während laut getönt wird, Google, Amazon und Co. endlich fiskalisch zur Kasse zu bitten, schiebt man es der UEFA von allen Seiten rein, das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Steuerzahler.
Wenn unsere Regierung nur wollte, könnte sie sich für eine vernünftige EU weite Lösung einsetzen: Keinerlei Steuererleichterung für sportliche Großereignisse innrhalb der EU! Damit wäre ausgeschlossen, dass sich Mitgliedsländer mittels Steuerdumping gegenseitig ausstechen. Wir wollen doch sonst immer in allem Möglichen Vorbild und Vorreiter sein, vielleicht schaffen wir das ja mal auf der Einnahmeseite und nicht immer nur auf der Ausgabenseite.


King for a day
5. Dezember 2018 um 11:30  |  673380

Mit Merz, Kramp Karrenbauer oder Spahn wird alles gut…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Dezember 2018 um 13:28  |  673381

@Steuererbefreiung

Großereignisse dieser Art erhält ein Land nur, wenn Steuererleichterung oder -befreiung garantiert werden. So hat es die Bundesregierung bei der WM 2006 mit der FIFA gemacht, so hat es Frankreich bei der EM 2016 mit der UEFA gemacht. So hat es Deutschland der UEFA für die EM 2024 zugesichert.
Die Haltung, dagegen zu sein, ist o.k.
Man muss sich nur im klaren sein, dass Länder, die keine Steuerbefreiung garantieren, solche Großereignisse nicht bekommen.

Dann werden Olympia oder EM oder WM dauerhaft nur noch in Staaten mit fragwürdigen Regierungsformen ausgetragen.


apollinaris
5. Dezember 2018 um 13:34  |  673382

……Steuergerechtigkeit…


Jack Bauer
5. Dezember 2018 um 13:47  |  673383

Vielleicht wäre es die logische Konsequenz, dass fragwürdige Großereignisse nur noch in Staaten mit fragwürdigen Regierungsformen ausgetragen werden.

Olympia in Deutschland hat sich – denke ich – bereits erledigt.


fechibaby
5. Dezember 2018 um 15:13  |  673384

@monitor 4. Dezember 2018 um 21:33

„@opa
Im Gegensatz zu @fechi, den schwarz gelben Hertha Fan, habe ich @Wendenschlosser hier noch nie unangenehm empfunden.“

Danke!
Du bist der Erste, der mein Fandasein verstanden hat.
Schwarz gelber Hertha Fan!!
Unangenehm bin ich jedoch nicht!
Ist wohl alles Ansichtssache.
Wie soviel im Leben.
Nun am Samstag 3 Punkte gegen die Frankfurter holen
und Hertha greift die Spitzengruppe in der Tabelle an!

Ha Ho He Hertha BSC


micro030
5. Dezember 2018 um 20:37  |  673405

Wenn solche Ereignisse nur mit Steuergeschenken zu bekommen sind, dann kann ich darauf gut verzichten. Aber wir haben es ja und können ruhig auf ein paar 100 Mio. verzichten.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Dezember 2018 um 20:52  |  673407

@Hinrundenbilanz

Dank an @jack und @bigbear
… hatte irgendwie nur auf die Bilanzen vor Dardai geschaut. Habe jetzt oben die beiden Spielzeiten nachgetragen (mit 30 und 32 Punkten).

@jack

bin noch nicht dazu gekommen, den genannten Podcast anzuhören.

Ich verfolge die Entwicklungen in Hannover schon länger etwas intensiver. Und staune grundsätzlich, dass Hannover 96 von seiner Vereinskonstruktion mit den diversen Unter- und Nebengesellschaften derart kompliziert gestaltet ist, dass so viele Vereinsfragen (ob einem Gesellschafter von anderen Gesellschaftern Geld zusteht, ob eine Mitgliederversammlung einzuberufen ist oder sonst was …) nicht vom Verein entschieden werden. Sondern häufig vor Gericht. Und dort fallen die Antworten, abhängig von der Instanz teilweise noch um 180 Grad verschieden aus. Das ist sonst bei keinem anderen deutschen Profiklub in dieser Ausprägung zu finden. Mich mutet das mysteriös an.

Und zur Frage 50+1 bin ich gespannt, was (unabhängig von Hannover 96) das Bundeskartellamt auf das DFL-Begehren mitteilen wird. Im Juli 2018 hat das DFL diese Prüfung angeschoben … irgendwann wird die ja auch mal zu einem Ergebnis kommen.

Und dann wird es, so meine Vermutung, unter den deutschen Fußballklubs sowie Mitgliedern und Fans zu einer spannenden Diskussion kommen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Dezember 2018 um 20:59  |  673409

@micro

Aber wir haben es ja und können ruhig auf ein paar 100 Mio. verzichten.

Mir scheint da ein logischer Denkfehler vorzuliegen.

Der deutsche Staat verzichtet nicht auf etwas, was er sonst bekäme.
Wenn Deutschland keine EM 2024 ausrichtet (sondern die Türkei oder sonst wer), gibt es daraus keine Steuereinnahmen für Deutschland.

Weil die Bundesregierung der Steuerbefreiung für die UEFA zugestimmt hat, kann die EM 2024 in Deutschland stattfinden.

Warum macht die Bundesregierung das?
Weil eine EM 2024 mit hunderttausenden europäischen Fußballfans, die sich vier Wochen quer durch die Republik bewegen, immer noch ein Geschäft für den Standort Deutschland ist (gar nicht mitgerechnet so weiche Faktoren, wie etwa das Bild, das Deutschland als Partynation 2006 in die Welt gesendet hat – und damit wiederum in der Folge für Nachfolgetourismus gesorgt hat).


micro030
5. Dezember 2018 um 21:21  |  673410

@Uwe

Und die Kosten, welche entstehen, werden dabei komplett vernachlässigt? Ich denke der große Gewinner ist dabei die UEFA. Ich kann auf das ganze verzichten und so wird es vielen gehen.


hurdiegerdie
5. Dezember 2018 um 21:38  |  673411

Soweit ich mch erinnere, gibt es schon seit Jahrzehnten ausser Ruhm, Ehre, Prestige, Ansehen etc. keine finanziellen Gewinne für das austragende Land (ob EM oder WM), eher sind es Verluste.

In der Planung (Kirschen) glaubt man zwar immer an Gewinne durch den Tourismus, aber in Realität (Melonen) ist das nicht der Fall.


hurdiegerdie
5. Dezember 2018 um 22:16  |  673414

Uwe Bremer
5. Dezember 2018 um 20:52 | 673407

#Hannover
Ja sehr interessant! wenn ich Horst Held richtig verstanden habe, wird Hannover auch deswegen der Ausnahmestatus verweigert, weil es massive Interessen von anderen gibt, die 50+1 grundsätzlich zu regeln. Und das nicht in die Richtung der Faninteressen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Dezember 2018 um 22:29  |  673415

@ManU-Arsenal

zwei Tore innerhalb von 70 Sekunden … steht nach 70‘ 2:2

@hurdie

was meist vergessen wird: Deutschland hat sich eine schicke Fußball-Infrastruktur gebaut für die WM 1974 (u.a. neue und/oder umgebaute Stadien in München, Düsseldorf …) und nochmal eine weitere Entwicklungswelle von der WM 2006 mitgenommen (neue Stadien in München, Berlin, Umbauten in …)


Kraule
5. Dezember 2018 um 22:31  |  673416

@micro030 5. Dezember 2018 um 21:21
#Die Tribute von Panem!
Zumal Otto Normalverbraucher sich die teuren Karten sowieso nicht leisten kann!!!
Sollen sie doch zukünftig nur noch in der Wüste spielen!
Mir ist es egal!


Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Erforderliche Felder sind markiert *
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Anzeige