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(ub) – Es gab rund 40 Kiebitze beim Mittwochs-Training von Hertha BSC. Einer war dabei, der kannte alle, die sich da auf dem Platz tummelten: Dirk Kunert, von 2000 bis 2009 Jugend-Trainer bei Hertha, darunter 2003 und 2005 Deutscher Meister der B-Jugend.

In einen Parka eingemummelt verfolgte Kunert die Nachmittagseinheit auf dem Schenckendorff-Platz. Unsere Wege kreuzen sich alle Jahre mal wieder. Die Vita von Kunert zeigt, dass es für Trainer nicht so einfach ist, immer das richtige Timing zu finden.

Kunert holte drei Meistertitel

Nach neun Jahren im Nachwuchsbereich wagte Kunert 2009 den Sprung in den Männer-Bereich: als Cotrainer von Jürgen Röber ging es im Sommer 2009 zu Ankaraspor in die Türkei. Dort gerieten Röber und Kunert in die Mühlen der türkischen Verbandspolitik: Nach wenigen Monaten wurde Ankaraspor die Startberechtigung entzogen.

In der Folge kümmerte sich Kunert als, wie soll man sagen,  Laufbahn-Berater oder Betreuer von Bayer Leverkusen, um jene Talente, die Bayer damals  zwischen (2010 bis 2012) an andere Vereine verliehen hatte. Beim VfL Wolfsburg (2012 bis 2014) gewann er 2013 mit den A-Junioren die Deutsche Meisterschaft. Eine Saison arbeitete er beim Hamburger SV (2016/17). Beim FSV Mainz übernahm Kunert 2017 die U23, wurd im April 2018 aber freigestellt. Dort ist er bis Juni 2019 noch angestellt – und insofern auf Jobsuche.

Lob für Arne Maier

Obwohl Kunert schon länger weg ist von Hertha, kennt er die Nachwuchsspieler. Große Stücke hält er auf Arne Maier.

Arne traue ich richtig was zu. Für meinen Geschmack wird er aber als Sechser etwas zu defensiv eingesetzt. Als Achter oder Zehner könnte er seine Torgefährlichkeit besser ausspielen.

Auch über Jordan Torunarigha schwärmt er, der bringen viele Voraussetzungen mit. Er wünscht sich aber noch etwas „mehr Feuer“ beim Innenverteidiger. Am meisten bei Hertha aufgefallen ist ihm in der Vorrunde Valentino Lazaro.

Pferdekuss für Torunarigha

Torunarigha bekam bei der 100minütigen Einheit bei einem Kopfballduell das Knie eines Gegenspielers in den  Oberschenkel. Er wurde behandelte und beendete das Training dann vorzeitig.

Trainer Pal Dardai: Es ist ein Pferdekuß. Jeder Spieler hat eine andere Muskulatur. Jordan wird behandelt, wir checken ihn durch.

Dardai zum Rückrunden-Start gegen Nürnberg:

Es ist in jedem Jahr das gleiche, bevor es losgeht: Alle jammern. Alle haben Angst, weil bestimmt alles schlecht wird. Wir gehen in das Nürnberg-Spiel – und dann sprechen wir uns nach dem Spiel wieder.

Dardai über den Widmayer-Abgang

zum Wechsel von Cotrainer Rainer Widmayer im Sommer zum VfB Stuttgart

Das wissen wir schon lange, dass er weggeht. Das war keine Überraschung. Das ist auch kein Alibi für die Spieler. Rainer ist ein fleißiger Mensch. Für mich war das optimal mit ihm und mit Admir (Hamzagic/ebenfalls Cotrainer) oder den beiden Fitnesstrainern oder mit Zsolt (Petry). Wir sind alle in einem Büro. Ich sitze nicht alleine, wir sitzen alle an einem runden Tisch. Das war angenehm mit Rainer und allen anderen. Jetzt werden wir schauen. Wenn ich im Sommer noch hier bin – weil beim Trainer-Job hat man immer nur Sicherheit für die nächsten sechs Wochen – schauen wir, welche Entscheidung wir treffen. Aber jetzt suchen wir nicht. Weil das nicht der Moment dafür ist. Rainer ist ein zuverlässiger Mensch. Er wird seine Arbeit genauso durchführen wie immer.

Training am Donnerstag: Am Vormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Um 14.30 Uhr entweder auf dem Schenckendorff-Platz oder im Kraftraum. Freitag, 10 Uhr, wird öffentlich traininiert.

 


74
Kommentare

Blauer Montag
16. Januar 2019 um 18:16  |  676291

Ha!
Wovor sollte ich Angst haben?

Vor dem Zahnarzt?
Gestern wurde mir ein Weisheitszahn gezogen.
Heute noch schmerzt der Oberkiefer. 🙁


fg
16. Januar 2019 um 18:20  |  676293

Dass Hertha erst im Sommer eine Entscheidung trifft, wie Dardai sagt, fasse ich als Bluff auf.
Sollte es stimmen, würde mich das arg wundern.


Paddy
16. Januar 2019 um 18:30  |  676294

Ho!


psi
16. Januar 2019 um 18:34  |  676295

He!


fußballfreund83
16. Januar 2019 um 18:35  |  676296

He!
Angst nur davor, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt;)


Exberger
16. Januar 2019 um 18:51  |  676299

Ich würde Arne Maier auch offensiver eingesetzt sehen wollen.


Blauer Montag
16. Januar 2019 um 18:53  |  676300

Aus aktuellen Anlass? 😳

TV Tipp auf arte
„Wildes Großbritannien“


Carsten
16. Januar 2019 um 18:59  |  676301

SORGENKIND
16. Januar 2019 um 18:59  |  676302

Hertha BSC

„Wenn ich im Sommer noch hier bin….“


wilson
16. Januar 2019 um 19:16  |  676303

Es scheint niemand in Erwägung zu ziehen, dass Dardais Äußerung einen selbstgewählten Abschied beinhaltet.


Freddie
16. Januar 2019 um 19:22  |  676304

@wilson
Ich meine, dass Pal immer von einem Zeithorizont für Trainer von 6 Wochen spruch. Insofern gehe ich nicht von einem geplanten Abschied aus


jenseits
16. Januar 2019 um 19:26  |  676305

Ich finde das auch nicht so unwahrscheinlich. Aus verschiedenen Gründen. Einer davon: Dardai hatte damals zur Bedingung gemacht, dass Widmayer Co-Trainer wird. Ohne ihn hätte er den Cheftrainerposten nicht angenommen. Vielleicht hat sich seine Haltung nicht geändert.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. Januar 2019 um 19:27  |  676306

@Widmayer

Einer davon: Dardai hatte damals zur Bedingung gemacht, dass Widmayer Co-Trainer wird.

nope.
Widmayer zu kontaktieren und mit Dardai zusammen zu bringen, war eine Idee von Manager Michael Preetz. Weil Dardai fand, dass die Chemie mit Widmayer gestimmt hat, hat er gesagt: So machen wir das.

Von der „Sechs-Wochen-Regel für Trainer“ erzählt Dardai seit seinem Antritt als Cheftrainer im Februar 2015 in jedem zweiten Interview. Das ist also alles möglich, nur nicht neu.


Exberger
16. Januar 2019 um 19:32  |  676307

Auf jeden Fall liest Pal hier mit – wie könnte er sonst wissen, dass alle jammern und Angst haben.
Ich lese auch keinen selbstgewählten Rücktritt aus seinen Worten


jenseits
16. Januar 2019 um 19:41  |  676308

@Uwe Bremer

Ich meine mich an die Aussage Pals in einem Fernsehinterview erinnern zu können, er habe Preetz damals zu verstehen gegeben, dass er nur übernehmen würde, wenn Widmayer zusagt. Von wem die Idee kam, ist dafür ja nicht entscheidend.

Natürlich kann mir meine Erinnerung einen Streich spielen.


psi
16. Januar 2019 um 19:47  |  676309

@jenseits, die gleiche Erinnerung habe ich auch, dass es ein Wunsch Dardais war, mit Widmayer als Co arbeiten zu wollen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. Januar 2019 um 19:54  |  676310

@jenseits

nochmal: Es war die Idee von Preetz. Er hat den Kontakt hergestellt.

Aber ehe Leute miteinder arbeiten, brauchte es natürlich Zusagen.

Hätte Widmayer gesagt: Hertha kann ich mir vorstellen, aber sicher nicht mit Dardai – wäre er nicht gekommen.
Nachdem Widmayer aber relativ umgehend zugesagt hatte: „Ja“ – hat Preetz natürlich mit Dardai geredet.
Hätte Dardai gesagt: Nö, den will ich nicht – wäre Widmayer nicht gekommen.
Da Dardai es aber ähnlich wie Widmayer formuliert hat („Kann ich mir vorstellen“), konnte Preetz damals im Februar 2015 dieses Duo an den Start schicken.

Wobei es eigentlich ein Trio war. Weil Hertha dem damaligen Jugendtrainer Dardai zugestanden hat, seinen Vertrauten Admir Hamzagic von der U15 zu den Profis mitzunehmen.

Die Zusammenstellung des Trainerteams würde ich übrigens als ausdrückliche Manager-Aufgabe verstehen.


Ursula
16. Januar 2019 um 20:01  |  676311

Ich hatte das „damals“ für mich so
interpretiert, dass Dardai eine Krücke
(Gehhilfe) benötigte, um überhaupt
diesen Job machen zu können, den
ER sich allein oder in anderen
Konstellationen nicht zutrauen
würde, vielmehr nur mit Widmayer,
dem Hertha erfahrenen „CO“…

Hatte auch „damals“ schon meine
Bedenken zu Pal Dardai und HIER
auch öfter kundgetan!

Das Preetz letztlich vorsondiert
hatte, steht wohl außer Frage!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
16. Januar 2019 um 20:03  |  676312

@ursula

Du hast, seitdem Du im Internet schreibst, Deine Bedenken zu allen Hertha-Trainern kundgetan.

Wärst Du Leser Deiner Kommentare – wie ernst würdest Du so etwas nehmen?


Ursula
16. Januar 2019 um 20:17  |  676314

Na ja @ Uwe Bremer, es gab genug
Trainer, denen ich vertraute und gar
deren „Fan“ war…

Wenn man allerdings die „Herzchen“
der letzten Jahre unter Preetz Revue
passieren lässt, fällt mir in der Tat
nicht viel dazu ein…!

UND die „Sekundenglücksmomente“
unter Dardai und Widmayer waren
doch ansatzweise schon etwas….

ABER hat es Hertha weiter gebracht??


Exil-Schorfheider
16. Januar 2019 um 20:19  |  676315

del Piero
16. Januar 2019 um 18:10 | 676289

Wird hier etwa wieder geraunt?


jenseits
16. Januar 2019 um 20:21  |  676316

@Uwe Bremer

Wenn es denn so sein sollte, wie Du schreibst und nicht, wie @psi und ich es erinnern, wird der Weggang Widmayers Dardai nicht veranlassen zu überlegen, vielleicht nach der Saison einen Schnitt zu machen. Dann ist die Lage anders zu bewerten.


backstreets29
16. Januar 2019 um 20:24  |  676317

wer sich auskennt weiss, dass Uschi’s erster Tweet von 1892 stammt und zwar vom 25.7

#Vereinsgründung
#HerthaBSC
Ein paar Besoffene gründen auf einem Schiff einen Verein…..dit wird nüscht….fehlt an Intellektualität in der Vereinsführung……ausserdem keine Kontrolle im erweiterten Mittelkreis“


Exberger
16. Januar 2019 um 20:50  |  676318

@backs
Sehr wertvoller Beitrag! Bitte mehr davon


Solinger
16. Januar 2019 um 20:53  |  676319

@backstreet

Hertha wurde von Minderjähirgen gegründet.
Sprich nicht von betrunkenen. Auch nicht auf
auf einem Schiff. Die 4 Brüder waren im Bark uff
ner Bank als sie den Entschluss fällten.

😉


Solinger
16. Januar 2019 um 20:57  |  676320

Weg weil doppelt

Aber ich geb Dardei soweit recht. Errinert mich bissel an die Vorbereitung zur Hinrunde. wenn wir genauso gut starten wird dat Finale daheem vlt doch möglich.


Pille
16. Januar 2019 um 21:00  |  676321

Hat die eierlegende Wollmilchsau denn jemals zu etwas nicht Bedenken geäußert?


Ursula
16. Januar 2019 um 21:03  |  676322

…und tschüss!


Pille
16. Januar 2019 um 21:07  |  676323

Achso, ich würde Dardai gern weiterhin bei uns als Cheftrainer sehen. Und wenn Widmayer tatsächlich der alleinige taktische Kopf war, dann dürfte der Abgang je eigentlich niemanden stören.
Wird nicht immer der langweilige Ballbesitzfußball ohne „Zug“, Hintenrumscheiße und das Zurückziehen nach Führung bemängelt?
Und erst der erweiterte Mittelkreis…..

Dann hat ja Widmayer Dardai bestimmt nur ausgebremst. 😉


Paddy
16. Januar 2019 um 23:22  |  676324

Irgendwelche Vorschläge für die ersten 11 + Auswechselungen?


frankophot
16. Januar 2019 um 23:47  |  676326

„Alles wie immer: Alle jammern, alle haben Angst“

Nun ja, Trainer. Seit etwa Mitte Oktober, gibt es auch einigen Anlass dafür.
Muss man – erstmal – akzeptieren…


pathe
17. Januar 2019 um 0:37  |  676327

@Paddy
Geh mit einem Vorschlag voran! Wir mäkeln dann an deiner Aufstellung rum… 😀


17. Januar 2019 um 0:49  |  676328

Andernorts wurde über Kunert ja als möglichen Kandidaten f+ür einen co-Trainer spekuliert.
Ich weiss da gar nix, nur eines: ich hoffe sehr, dass man jemanden mit ausgewewiesener und überdurchschnittlicher taktischer Expertise holt..und gerne noch einen, der als menschliches Bindeglied wirken kann.


sunny1703
17. Januar 2019 um 1:40  |  676332

@del piero
Zu Keller hat man oder habe ich soviel gelesen wie zu babbel.
@Apo um 20 uhr 10
Das sehe ich ebenso. Preetz hat inzwischen soviel Kontur ,dass er eine eigene Preetz kante hat. Lieber klare ansage und mal den Finger in die wunde als das teilweise rumeiern von dardai, wobei das mit den sechs Wochen völlig richtig ist. Sechs Wochen ohne Sieg wird er nur schwer überleben bzw schwer angeschlagen. Und auch sein Spruch zum Nürnbergspiel stimmt,nur an der Unsicherheit der Fans vor rückrunden unserer Mannschaft trägt er seinen Teil zu bei.
@Ursula
Seit den tsp Zeiten fällt mir nur ein Name eines Trainers ein,bei dem du nicht negativ gegenüber standest und das war Otto,deine Devise ist,kritisiere ich den Trainer von Beginn an, gehöre ich irgendwann zu den Gewinnern und kann mich als Seher oder diplomatisch ausgedrückt als Fachmann zur Geltung bringen.

sunny


wilson
17. Januar 2019 um 7:20  |  676339

Eines muss man @ursula lassen:
Sie/Er vermag es, Euch immer wieder zu locken, und Ihr tut ihr/ihm den Gefallen.
Und leider spricht das eher für @ursula.
Ach so. Zu Fußball-Themen kann ich nichts beisteuern. Die Eitelkeit trieb mich an.

Einen angenehmen Tag für Euch alle.


Ursula
17. Januar 2019 um 8:39  |  676342

@ wilson, „leider“…

Wie darf ich Deine Feststellung,
Deinen Aufruf denn missverstehen?

Schäm` Dich Herr Schriftsteller…

Bin dann weg! Tschüssle!


Kraule
17. Januar 2019 um 8:56  |  676343

Ich habe für Nürnberg zwei Szenarien im Kopf:
1. Wir gewinnen überraschend aber standesgemäß, leicht und locker. Dardai hat ein breites Grinsen und schaut glücklich in die Kamera, unterstreicht seine gute Stimmung mit einem Seitenhieb auf alle Angsthasen.
2. Wir ziehen die Düsseldorfer Nummer ab. Dardai blickt angepisst in die Kamera, sagt das man sich etwas anderes vorgenommen hatte aber…. muss man akzeptieren.


Jonnycooper
17. Januar 2019 um 9:11  |  676344

@Ursula kann ich oft nicht richtig interpretieren, zu verquarzt.
Aber ich habe verstanden, dass er Herthas Fußballstil bescheiden findet. Da bin 100% seiner Meinung.
Unser Handball Nationaltrainer hat nach dem Frankreichspiel was entscheidendes gesagt: „Nur die Art und Weise zählt“, dann kann man auch ein Unentschieden oder ne Niederlage hinnehmen.
90 Minuten Fußball zum kotzen und weggucken sind verschwendete Lebenszeit.
Alle die hier nur die Punkte klauben und dich dieses uninspirierte Spiel antun werden wohl weg sein falls Hertha trotz dieser Spielweise mal absteigt.
Die echten Herthaner werden bleiben.


sunny1703
17. Januar 2019 um 10:30  |  676345

Mir persönlich geht es vor allem umPunkte und Platzierungen, auch wegen der mit steigenden Punktzahl sich verbessernden Chance auf ordentliche bis gute Spiele.

Die CL/eher aber EL 55 Punkte bedeuten ca. 15 oder 16 Siege bei 10 oder 7 Remis. Dass unter diesen 25 oder 23 nicht verlorenen Spielen die Mehrzahl unansehlich ist, bezweifel ich einfach.

Selbst unter Dardai waren zum Beispiel bei weitem die Mehrzahl der Siege gut anzusehen, auch in dieser Saison ,plus dem Remis in Dortmund oder gegen Hoffenheim.

Schöne Niederlagen sind ab und zu möglich, in der Masse jedenfalls nicht.

Und wer mal über den Hertharand sich Spiele von anderen Vereinen anschaut, wird da auch öfters mit fader Kost konfrontiert.

Deshalb kann ich mich der Forderung von Michael Preetz für die Rückrunde nur anschließen,nicht diesem 20 Punkte Gerede des Trainers).
Umso mehr Punkte umso mehr Siege,umso größer ist die Chance auf einen europäischen Wettbewerb mit all seinen Vorteilen. Einsatzmöglichkeiten für den Nachwuchs, bessere Spieler kommen zu Hertha und Hertha wird für Investoren ein Stück interessanter.

Und ja, auch die Schönspielerfans werden mehr zu ihrem Recht kommen.

sunny


Kraule
17. Januar 2019 um 10:56  |  676346

#Schönspielerfans
Dieser Begriff löst bei mir Kopfschütteln aus!
Warum gehst DU zum Fußball @Sunny?
Gehst Du überhaupt zuschauen?


Exil-Schorfheider
17. Januar 2019 um 10:58  |  676347

Kraule
17. Januar 2019 um 10:56 | 676346

Schreibst Du gleich noch einen Beitrag als @jonnycooper?


Silvia Sahneschnitte
17. Januar 2019 um 10:58  |  676348

Lieber @ Paddy am 16. Januar 2019 um 23:22 Uhr
Ich favorisiere die Elf, die beim Telefonanbieterwettbewerb in Düsseldorf das Spiel um Platz 3 absolvierte.
Die hätten noch etwas gut zu machen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


psi
17. Januar 2019 um 11:04  |  676349

#mussmanakzeptieren
Ich hoffe, wir werden diesen Spruch nicht mehr so oft von PD hören, sonst könnte es zum
Unwort des Hertha- Jahres werden.


Silvia Sahneschnitte
17. Januar 2019 um 11:22  |  676350

Lieber @sunny1703 am 17. Januar 2019 um 10:30 Uhr
Im Grunde haben Sie recht. Fußball, nicht nur in der Bundesliga, ist Ergebnissport. Was zählt, sind die erreichte Punkte und die damit verbundene Platzierung.
Und eine gute Platzierung ermöglicht die Teilnahme an Internationalen Wettbewerb. Die daraus resultierend Quantität an Spielen, gibt mehr Spielern Einsatzchancen in allen Wettbewerben. Insofern alles richtig.
Aber Begeisterung und Anziehungskraft löst das nicht unbedingt aus.
Ich zum Beispiel, schaue mir auch mal Frankfurt in der EL an, weil die z.Zt. einen Fussball spielen der mich oft begeistert.
Die Herthaspiele in der letzten EL-Saison habe ich auch gesehen, waren auch zwei gute Halbzeiten dabei (ohne Sieg) aber der Rest war doch sehr gewöhnungsbedürftig. Damit lockt frau,, außer herthaaffinen Menschen, keine Fannin hinterm Ofen vor.
Fußball ist eben auch Freizeitvergnügen, Unterhaltung. Das unterscheidet mich als Zuschauerin von einem Herthatrainer. Der will in erster Linie Erfolg, egal wie. Ich aber will Vergnügen, Unterhaltung und Spektakel. Das muß nicht 90 Minuten sein, aber ein paar Mal mehr als es mir in den letzten Jahren Hertha bietet wäre schon schön.
Oder provokant anders gesagt, wer beim Fußball keinen Spaß haben möchte, kann in seiner Freizeit auch zur Selbstgeißelung in den Keller gehen.

Zusammengefasst, erreichte Punkte und Platzierungen, sind mir zuwenig. Dafür brauche ich kein Spiel sehen. Da reichen Ergebnisse und Tabellen im Netz oder in der Zeitung.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. Januar 2019 um 11:32  |  676351

@silvia

Fußball ist eben auch Freizeitvergnügen, Unterhaltung. Das unterscheidet mich als Zuschauerin von einem Herthatrainer. Der will in erster Linie Erfolg, egal wie. Ich aber will Vergnügen, Unterhaltung und Spektakel. Das muß nicht 90 Minuten sein, aber ein paar Mal mehr als es mir in den letzten Jahren Hertha bietet wäre schon schön.

Um bei der aktuellen Saison zu bleiben, würde ich sagen in den Rubriken Unterhaltung, Spektakel, Spannung : Trainer und Team haben geliefert:

– 2:0 auf Schalke
– 2:2 in Wolfsburg
– 4:2 gegen Gladbach
– 2:0 gegen Bayern
– 2:2 in Dortmund
– 3:3 gegen Hoffenheim
– 1:0 gegen Frankfurt


Kraule
17. Januar 2019 um 11:50  |  676352

@Exil-Schorfheider 17. Januar 2019 um 10:58 | 676347
Was soll das nun wieder? Bist du neidisch 🤣😂🤣😂🤣😂


sunny1703
17. Januar 2019 um 12:21  |  676353

@Silvia

Die ohne Zweifel relativ attraktiv spielende Eintracht, erreichte aber auch letzte Saison einen EL Platz, gewann das Pokalfinale,ist diese Saison erfolgreich in der EL und auch in der Liga liegen sie drei Punkte vor der Hertha.

Sprich sie sind erfolgreich,sie gewinnen sehr viele Spiele.
Gewinnt Hertha oder irgendjemand anders so viele Spiele,gewinnt den Pokal wird die Mannschaft mit Sicherheit auch zu den attraktiver spielenden Teams gehören.

Oder anders mit zehn Punkten weniger und keinem Pokalsieg wäre der jetzige Glanz der Eintracht sehr blass.

Das eine,das erfolgreichsein, bewirken das andere, die vielen schönen Spiele.

lg sunny


Kraule
17. Januar 2019 um 12:49  |  676354

Oder umgekehrt……


Kraule
17. Januar 2019 um 12:50  |  676355

Oder ganz anders ……


coconut
17. Januar 2019 um 13:16  |  676356

@ sunny1703 17. Januar 2019 um 12:21
Nö mein lieber. Das sehe ich nicht so.
Unter Favre war man seinerzeit erfolgreich, aber attraktiv war das nun weiß Gott nicht immer.
Als die Eintracht den Pokal holte, spielte sie bei weitem nicht so attraktiv wie derzeit. Qualifizierte sich auch für die EL.
Der neue Spielstil hängt durchaus mit dem neuen Trainer zusammen, der ein offensiveres Konzept als Kovac verfolgt. Beide waren/sind bisher erfolgreich.
Anders gesagt, attraktiver Fußball kann erfolgreich sein. Ebenso unattraktiver. Nur, mehr Zuschauer wirst du nur mit ersterer Variante ins Stadion bekommen.
Man(n) kann aber auch „in Schönheit sterben“. Siehe BvB im letzten Jahr unter Klopp. Die spielten in der Hinrunde keinen schlechten unansehnlichen Fußball uns standen dennoch weit hinten…weil das Runde nicht oft genug in das Eckige wollte.
Sprich, die Aussage, das mit dem Erfolg sozusagen automatisch attraktiver gespielt wird, ist so nicht haltbar. Zumal sich mir dann die Frage stellt, warum Hertha nach einer durchaus erfolgreichen Phase der Hinrunde, so viele Grottenspiele ablieferte. Das steht deine Aussage diametral entgegen. Denn demnach hätte man ja weiterhin guten oder sogar noch besseren Fußball spielen „müssen“.

Aber es geht ja nun sehr bald weiter. Mal sehen, wie es wird.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. Januar 2019 um 13:21  |  676357

@ArturWichniarek

im 11Freunde-Interview

Sie waren Stammspieler? Daran kann sich in Berlin kaum wer erinnern.

Wichniarek: Das liegt wohl daran, dass diese Phase nur zwei Spiele angehalten hat. Denn nach dem zweiten Spiel beorderte Dieter Hoeneß mich zu sich ins Büro. Er teilte mir in der letzten Woche der Transferphase mit, dass ich keine Minute mehr für Hertha spielen würde. Das hatte nicht der Trainer entschieden, sondern er. In der Sommerpause, in einem fairen Gespräch, hätte ich diese Entscheidung noch verstanden – ich hatte ja wirklich schlecht gespielt. Aber zu diesem Zeitpunkt war das eine Katastrophe für mich. Doch Hoeneß sagte nur, dass es ihn nicht interessiere, ob ich einen neuen Verein fände oder nicht.

Das ganze 11Freunde-Interview „Ich hab’s zweimal verkackt“ – hier entlang


heiligenseer
17. Januar 2019 um 13:26  |  676358

coconut
17. Januar 2019 um 13:16 | 676356
„Anders gesagt, attraktiver Fußball kann erfolgreich sein. Ebenso unattraktiver. Nur, mehr Zuschauer wirst du nur mit ersterer Variante ins Stadion bekommen.“

Gibt es für diese These irgendwelche stichhaltigen Beweise aus der Historie des Vereins?


Kraule
17. Januar 2019 um 13:46  |  676359

Seit wann muss man hier für seine eigenen Thesen Beweise antreten? 😂
Dann geh mal schön voran!


apillinaris
17. Januar 2019 um 13:53  |  676360

🤗🤗🤗📊😇🏆🤪😂


heiligenseer
17. Januar 2019 um 14:00  |  676361

@api: Warste so aufgeregt beim Eintippen deines großartigen Beitrages, dass du es mal wieder nicht auf die Reihe bekommen hast, deinen Namen korrekt einzugeben?


Exil-Schorfheider
17. Januar 2019 um 14:14  |  676362

Manch einer kann sich eben nur noch mit Smileys unfallfrei ausdrücken.
Ging es so nicht auch bei den ersten Menschen los?

Es wurde bestimmt kurz aufgestöhnt.

Grüße an Hadeck und die Vertopfung.


Jack Bauer
17. Januar 2019 um 14:19  |  676363

@sunny:

Kleine Anmerkung dazu:

Die Eintracht hat letzte Saison nicht durch die Liga die EL erreicht, sondern durch den Pokalsieg. In der Liga sind sie 8. geworden und haben da, wie auch Hertha so oft, durch eine schwache Rückrunde, speziell letztes Saisondrittel, die EL-Plätze verspielt.
Der spielerische Unterschied (der in meinen Augen immens ist), ist in meinen Augen eigentlich erst seit Hütter so eklatant. Unter Kovac war das viel Kampf, starke Defensive, individuelle Qualität und 35% Glück 😉
In der EL kommt da noch eine andere Herangehensweise dazu. Man erwischt eine Hammergruppe und geht selbstbewusst ran, will jedes Spiel gewinnen (schafft das auch noch), lässt die erste Elf ran, will keine Ausreden hören von wegen dreifach-Belastung… Da hat Frankfurt diese Saison definitiv die Benchmark gesetzt für Vereine dieser Größenordnung, zu der Hertha auch gehört. Und – das Thema hatten wir ja letztens – ebenso wie die Frankfurter Verantwortlichen die Europa League anders angehen, als es hier der Fall war, nehmen auch die Frankfurter Fans die Europa League ganz anders an, als wir hier.


Kraule
17. Januar 2019 um 14:21  |  676364

Das dynamische Duo infernal (das Imperium) hat wieder gnadenlos zugeschlagen 🙋‍♂️


Exil-Schorfheider
17. Januar 2019 um 14:32  |  676365

Jetzt sind wir von der Viererbande auf ein Duo geschrumpft… so, so…

Immer noch besser, als seinen Sermon mit zwei Nicknames zu verbreiten.

Nicht wahr, Mr. X? Oder soll ich Seppel schreiben? Vielleicht ja Jonnycooper?


jonnycooper
17. Januar 2019 um 15:28  |  676368

Las mal Jonnycooper außen vor, der ist Eigenständig.
Die Meinung die er vertritt: Fußball soll nicht frustrieren sondern begeistern.
Eine Entwicklung im Spielerischen ist bei Hertha nicht durchgängig erkennbar und das Auftreten in Punkto Zweikampfführung und sich auch mal den Arsch aufreißen läßt oft zu wünschen übrig.
Trotzdem Herthaner durch und durch.


Kraule
17. Januar 2019 um 15:33  |  676369

@Exil-Schorfheider 17. Januar 2019 um 14:32
Ich fordere dich hiermit auf diese Verleumdung zu unterlassen!


apollinaris
17. Januar 2019 um 15:37  |  676370

Tja, nun- lieber vertippe ich mich, als Unsinn und/oder Gift zu verbreiten,

Immerhin ist bei Herrn „Heiligenseer“ klar geworden, warum er nicht in der Lage ist, auch nur ab und zu mal, einen eigenen Gedanken hervorzubringen und zur Diskussion zu stellen:
Alleine schon die Angst, widerlegt werden zu können, scheint übergroß zu sein.
Das hat schon fast etwas versöhnliches.


sunny1703
17. Januar 2019 um 15:47  |  676371

@jack

Stimmt, Fehler von mir, vermutlich ist mir der Endplatz der Eintracht etwas besser vorgekommen, weil sie sechs Punkte mehr als Hertha auf Rang 10 hatten.

Merke, ich muss ein wenig besser recherchieren bevor ich schreibe. 😉
Oder hätte die Eintracht zwei,drei erfolgreichere Spiele hingelegt,wäre auch die Kovac Ligaeintracht sehr auffällig gewesen.

lg sunny


heiligenseer
17. Januar 2019 um 15:49  |  676372

Was soll denn der Quatsch?! Ich habe doch nur eine ganz normale Frage gestellt (Die Behauptung, dass Zuschauer bei ansehnlichem Fußball das Stadion stürmen würden, wird hier immer mal wieder aufgestellt), woraufhin die beiden alten, weißen Männer aus dem Gebüsch sprangen und meinten, mit ihrem infantilen Gehabe jede weitere Diskussion abwürgen zu müssen.

———————–

„Merke, ich muss ein wenig besser recherchieren bevor ich schreibe. 😉“
Das sollte sich dein Kumpel auch mal zu Herzen nehmen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. Januar 2019 um 17:04  |  676373

@SidneyFriede

wird von Hertha bis zum Sommer an den belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron ausgeliehen. Der wird von alten Bekannten geführt: Trainer ist Bernd Storck, Sportdirektor Jürgen Röber.


Exil-Schorfheider
17. Januar 2019 um 17:11  |  676374

Uwe Bremer
17. Januar 2019 um 17:04 | 676373

Ist Dir bekannt, ob nach der Lex Badstuber eine Änderung erfolgte?
In der offiziellen Mitteilung bei Hertha steht nichts von einer Vertragsverlängerung. Bei tm.de steht der 30.06.2019 als Vertragsende.


Pille
17. Januar 2019 um 17:35  |  676375

Mal ernsthaft, Fußball ist ein Ergebnissport. Anshenlichkeit ist ein nettes Nebenprodukt.
Selbst in der Kreisliga versucht man seine Spielweise den eigenen Möglichkeiten anzupassen und das maximale herauszuholen.
Selbstverständlich gilt das erst recht im Millionengeschäft Bundesliga.
In der Ära des Sonnenkönigs war der Fußball unserer Hertha sicherlich hübscher anzusehen, die Zuschauerzahlen waren aber nicht nennenswert höher. Unter Favre spielten wir um die Meisterschaft mit, ansehnlich war der Fußball aber keinesfalls. Dennoch gab es einen medialen Erfolgshype, der aber auch nicht für Zuschauerrekorde sorgte.
Beim BvB entstand der kultige Zuschauerboom in ganz dunkelen Stunden mit erbärmlichem Fußball.
Die bayern brauchten, trotz Erfolg, erst ihr Schlauchboot um die Hütte dauerhaft zu befüllen.
Als Vorbilder benennt man ganz gern wahlweise die Kölner, Frankfurter oder immer wieder das nette Freiburg.
Köln lebte von einem überperformenden Einzelspieler, Frankfurt spielte den selben hässlichen Fußball wie wir (nur eben temporär erfolgreicher), Freiburg wurschtelt sich stets irgendwie so durch.
Das tolle Werder legte jedes Jahr einen Zwischenspurt hin, der die erbärmliche Gesamtleistung übertünchte.
Unter Dardai ist Hertha zwar nie der „heiße Scheiß“, gemessen an den Möglichkeiten ist man aber sehr seriös unterwegs. In schlechten Jahren laufen wir im Passenden Normalbereich ein, in Guten schielt man nach oben.
Das Problem, man schafft es stets, die Minderleistungen in die Saisonbereiche zu packen die hängen bleiben. Nur, die Punkte davor zählen eben auch. Wann hatte wir zuletzt ernste Abstiegssorgen?

Ich glaube keinesfalls, dass diejenigen die dies einzuordnen wissen die sind, die bei einem Abstieg verschwänden. Dies würde ich eher denen zuschreiben die hier herumphantasieren und so geistvolle Spieltagsbeiträge schreiben wie „ich mach jetzt aus“, „ich komm erst wieder wenn….“ usw.

Dardai ist wie unsere Hertha, Hemdsärmelig, fehlerhaft aber irgendwie besonders. Auch wenn ich gern erfolgreicher wäre, ich möchte meine Herzensangelegenheit gar nicht wesentlich anders haben als sie ist.

Verzichten könnte ich aber ganz gut auf die selbsternannten Spezialisten und „Alleswisser“, die hier immer nur zum rumpöbeln auftauchen.


Spree1892
17. Januar 2019 um 17:35  |  676376

@Exil

Bei Vertragsangaben in Sachen Hertha wird niemand mehr ein Durchblick haben, weil einfach keine öffentliche Meldung mehr dazu kommt. Das sind dann nur nach unseren Informationen etc. Friede wird aber definitiv länger Vertrag haben als 2019. Gehe von 2020 wie DJ und Kiprit.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. Januar 2019 um 17:36  |  676377

@exil

nein, habe die Regularien zur Vertragsgestaltung bei der DFL nicht weiterverfolgt.
Davon abgesehen bin ich grundsätzlich zurückhaltend bei allem, was mit Transfermarkt zu tun hat.


Silvia Sahneschnitte
17. Januar 2019 um 17:41  |  676378

Armes Mouscron, was Friede in Düsseldorf bot, da muß er sich aber erheblich steigern. Wünsche ihm das er aufwacht und es packt.
Lieber @Uwe Bremer 17. Januar 2019 um 11:32 Uhr
Schöne Auflistung. Um die Grottenspiele aufzulisten fehlt mir hier der Platz.
Aber auch gegen Wolfsburg, Bayern, Frankfurt war die zweite Halbzeit nicht dolle. Aus der Erinnerung habe ich da nicht viel kreatives gesehen, gegen Wolfsburg sogar in Teilen Diletantismus, oder um es nicht so hart zu beurteilen „Slapstick“. Das hatte auch was unterhaltsames, leider mehr für das Wolfsburger Publikum.
Spannung allerdings war da, wo Sie recht haben, haben Sie recht.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
17. Januar 2019 um 17:50  |  676379

Lieber @Pille, Sie wissen aber auch, das sich Hertha nach dem Aufstieg Ende der Neunziger erst ein Stammpublikum „erspielen“ mußte. Als es Anfangs, durch die Erfolge in die richtige Richtung gehen konnte, kamen die Jahre des OLY-Umbaus für die WM, da standen maximal 55000 Plätze zur Verfügung, wenn ich mich recht erinnere.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Frederic Raspe
17. Januar 2019 um 18:02  |  676380

@Pille – ich finde meine Sichtweise in jeder deiner Zeilen wieder. Scheinbar nutzen wir den gleichen Zoom aufs Große und Ganze.


Pille
17. Januar 2019 um 18:17  |  676381

@Silvia Sahneschnitte
Mich muss man hier nicht „sietzen“, Im Fußball und unter Kollegen ist so etwas unnötig. Wenn Sie darauf Wert legen dann halte ich mich daran, ich bevorzuge aber hier mit „Du“ angeredet zu werden.

Und ja, ich kenne Mauerzeiten triste 2. Liga und auch Oberliga Berlin. Die Geschichte erklärt eine geringere Fanbasis, die Zuwanderungsstadt Berlin tut ein Übriges.
Das ändert aber nichts daran, dass sich Hertha in einem konstanten Zuschauerbereich bewegt. Unabhängig von Attraktivität oder Erfolg.
Ich habe sogar den Eindruck gewonnen, wenn es ums „Überleben“ ging kam mehr Publikum als wenn es nur um Europa ging.


Exil-Schorfheider
18. Januar 2019 um 8:58  |  676406

Silvia Sahneschnitte
17. Januar 2019 um 17:50 | 676379

„Als es Anfangs, durch die Erfolge in die richtige Richtung gehen konnte, kamen die Jahre des OLY-Umbaus für die WM, da standen maximal 55000 Plätze zur Verfügung, wenn ich mich recht erinnere.“

Das ist die nächste Mär, warum es nie zu einem vollen Stadion kam.
Wie oft waren denn die 55.000 auf der Baustelle ausverkauft?

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