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(ub) – Dem Nachwuchs eine Chance. Heute hat unser Schülerpraktikant Pepe den Kollegen Sebastian Stier zur Pressekonferenz von Hertha BSC vor der Partie am Sonntag beim 1. FC Nürnberg begleitet (15.30 Uhr). Die Aufgabe für Pepe lautete: Wie hat er die erste Pressekonferenz seines Lebens erlebt?

Hier ist sein Text.

Von Pepe

Pal Dardai tritt vor dem wichtigen Auftaktspiel gegen Nürnberg vor die Pressevertreter. Bei der Kaderplanung will der Trainer sich nicht in die Karten gucken lassen und verrät nichts, es bleibt also spannend. Der Hertha-Coach gibt zu:

„Ich träume von der Champions League, von der Europa League und auch von einem 5:0-Sieg in Nürnberg, das ist der Träumer Dardai.“

Aber Dardai meint auch, dass er realistisch bleiben muss: „24 Punkte in der Hinrunde mit all den Verletzungen sind extrem gut“.

Auf die Frage welchen Platz Dardai nach der Rückrunde belegen will reagiert er genervt. „Unser Ziel vor der Saison war eine einstellige Platzierung, das ist es immer noch“. Zur Rückrunde sagt Dardai:

 „Ich rede nicht über die Meisterschaft, ich rede nicht über den Abstieg. Wir sind eine gute Truppe, wenn wir alle gut drauf sind, können wir eine überraschende Rückrunde spielen.“

Manager Michael Preetz antwortete auf die Frage, wann er von einer guten Rückrunde sprechen würde:

Preetz: „Am Ende ist es nicht abhängig von Tabellenplätzen, sondern es ist abhängig vom Auftritt der Mannschaft.“

In der Bundesliga-Rückrunde hat Hertha schon seit Jahren weniger Punkte geholt als in der Hinserie. Klar, dass diesmal der Rückrundenfluch gebrochen werden soll.

Ingesamt kann man sagen, dass Pal Dardai belustigt war von einigen Fragen.  Michael Preetz wirkte entspannter, hat auf Fragen zur Rückrunde aber kaum  konkrete Antworten gegeben.  

 

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will: Die Hertha-Pressekonferenz mit Pal Dardai und Michael Preetz (Beginn nach 9:42 Minuten)

 

Training am Samstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Wieviele Punkte holt Hertha in der Rückrunde?

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55
Kommentare

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Mub
18. Januar 2019 um 17:05  |  676440

Ha
Schöner Text, aber der Vereinsname verursacht Augenkrebs bei mir


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Paddy
18. Januar 2019 um 17:35  |  676442

Ho!


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psi
18. Januar 2019 um 17:40  |  676443

He!


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Papa Zephyr
18. Januar 2019 um 18:14  |  676444

Hertha BSC!


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pathe
18. Januar 2019 um 18:14  |  676445

Der Meister von der Spree!


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ahoi!
18. Januar 2019 um 19:37  |  676447

soso, „Michael Preetz wirkte entspannter“… 🙂

frage mich allerdings gerade – eigentlich immer, wenn ich den begriff höre oder lese – was sind eigentlich „pressevertreter“ oder „medienvertreter“? wikipedia bzw. ein wörterbuch helfen weiter. demnach ist ein „vertreter“ jemand, der einen anderen vertritt, manchmal wird der begriff auch für verbriebsbeauftragte oder (handels)reisende verwendet. aber ich nehme mal an, oben im text sind wohl eher journalisten gemeint… 😉 (klugscheißermodus aus).


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Bob
18. Januar 2019 um 19:42  |  676448

@ Carsten 16:06

Ich hoffe nicht zu schnell. Bin überrascht, dass er schon im Kader ist.


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Ursula
18. Januar 2019 um 21:14  |  676450

Falls sich in diesem Blog jemand
für Fußball interessiert, es läuft
z. Z. ein „Klassebundesligaspiel“
nach der „langen“ Winterpause
zwischen Hoffenheim und Bayern….

Alles drin, was Fußball ausmacht!

Halbzeitstand: Hoffenheim – FCB 0 : 2


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jonnycooper
18. Januar 2019 um 21:30  |  676451

@ursula, selbst Preetz ist unsrer Meinung.
„der Auftritt der Mannschaft ist entscheidend“
Na also, noch einer dem das Fußballspiel ansich wichtig ist, natürlich mit Herthasiegen☺


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Ursula
18. Januar 2019 um 21:32  |  676452

Tja…


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Ursula
18. Januar 2019 um 21:33  |  676453

Tja…..


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psi
18. Januar 2019 um 21:48  |  676454

Schönes Tor von Schulz, bleibt spannend.


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coconut
18. Januar 2019 um 21:58  |  676455

Mist, habe ich doch glatt das Tippspiel verpennt.
Ist zwar nur ein Spiel, aber dennoch ärgerlich….

Noch haben die Bayern nicht gewonnen. 1899 ist schließlich der Unentschieden Spezialist… 😉


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18. Januar 2019 um 22:41  |  676456

Schön es ist wieder Bundesliga , na und ?
Ewige langweilige Bayern Siege.


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18. Januar 2019 um 22:43  |  676457

Tu ich mir doch schon lange nicht
mehr an.


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18. Januar 2019 um 22:44  |  676458

Und falls spannend ? Na und.


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dewm
18. Januar 2019 um 22:47  |  676459

Warum auch @U.Kliemann? Besser Du konzentrierst Dich! Nicht, dass DU auch das Tippspiel verpennst.

@Ursula: Wie steht’s denn beim Fußball?


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Ursula
18. Januar 2019 um 22:51  |  676460

@ U.Kliemann

Wenn dieses Spiel langweilig
gewesen sein sollte, weil die
Bayern gewonnen haben, bin
ich sehr gespannt, was denn
welche Qualität am Sontag
für „FUßBALL-FANS“ geboten
wird, die Du entsprechend
kommentieren wirst….

Bin überrascht ob der ganz
gewaltigen „Kommunikation“
nach der Winterpause HIER
zur Saisoneröffnung!!

Natürlich die qualifizierten
„Äußerungen“ um 22:47 Uhr
wurden NICHT vermisst…


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Tf
18. Januar 2019 um 22:57  |  676461

Nun ja, Pokal hat seine eigenen Gesetze – aber ich träume mal nicht mehr vom Pokalfinale dieses Jahr…


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18. Januar 2019 um 23:02  |  676462

Lesen! Ich schrieb Bayern Siege finde
ich langweilig.Nicht die Spiele .
Sorry @U.


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Ursula
18. Januar 2019 um 23:04  |  676463

Na dann schreibe es auch so!!
Du bist doch schon groß…


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apollinaris
19. Januar 2019 um 1:21  |  676464

Was mir an dem Spiel gefallen hat: wie schon in der Vorrunde, scheint ein guter Teil der Liga wirklich verstanden zu haben( und anders, als viele meinten, haben die Mannschaften auch genügend Qualität dazu). – es wird endlich offensiver und mit (internationalem) Tempo gespielt.- das Spiel heute machte Spaß und Appetit. BEIDE Teams mit Leidenschaft und Lust auf Tore schießen . Statt , wie so oft in den letzten Jahren in der Bundesliga, kühlem, rationalem , rein ergebnisorientiertem Spiel
Das, was ich zunehmend in der .PL suchte und sehr häufig auch fand, gibt es in dieser Saison immer häufiger auch in unserer Liga
Das wäre eine gute Entwicklung . By the way: das spürt eben auch erfreulicherweise Preetz


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19. Januar 2019 um 2:24  |  676465

..was fehlt: statt..
..Fussball ohne Mut, ohne Inspiration, statt aktiv fordernd, passiv abwartend und reagierend.
Und das ist eben Einstellungssache, das ist eine Entscheidung, das ist ein Paradigma-. Und das hat überhaupt nichts mit dem Niveau der Spieler alleine, zu tun, wie viele immer argumentierten. Warum konnten dänische Mannschaften, schwedische oder slowenische Halbprofis, sehr gut bezahlte Profis zum Teil derartig oft ausspielen, in den letzten Jahren? Mit eigentlich sehr einfachen , fussballerischen Mitteln. So einfach, wie z.B. Dardais Manndeckung im Spiel gegen Schalke.
Natürlich muss die Taktik von Spiel zu Spiel überprüft werden. Gegen Dortmund spielt man anders als gegen Nürnberg.
Gegen Nürnberg muss das team das Ziel haben, den Gegner zu dominieren. Aber nicht, um des Dominierens Willen und dem Gegmer sozusagen nichts zu genehmigen ( „zuzulassen“, wie immer gerne formuliert wird), sondern , um dem Gegner Tore (!) einzuschenken, damit das Spiel gewonnen wird. Nicht niur, „um nicht zu verlieren“.
Gegen Dortmund, Bayern, Gladbach usw. wird am auf anderem Wege versuchen müssen, zu gewinnen.
Ich bin überzeugt, dass es mehr Einstellungssache als Taktik ist, was uns fehlt.- Denn auch die meisten anderen Trainer sind nachweislich keine Taktik-Gurus..
Denke ich an das tolle Spiel gegen Gladbach in der Vorrunde und schaue auf die damalige Aufstellung, wird klar, was Preetz und andere mein(t)en.


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Herthapeter
19. Januar 2019 um 8:24  |  676467

Weshalb ich das Spiel total langweilig fand:

In der ersten Halbzeit war Hoffenheim ohne jede Chance. Ein Spiel der Bayern auf ein Tor. Torschüsse zwischenzeitlich 13:1
Das 0:2 für Bayern entsprach genau dem Spielverlauf, war nur eine Frage der Zeit, nach 55 min war das Spiel fast entschieden. In der zweiten Halbzeit durfte Hoffenheim wieder etwas mitspielen, bis die Bayern schließlich den Sack zu gemacht haben.
Der Tabellensiebte, mit Ambitionen zur CL Teilnahme, war ziemlich chancenlos gegen die Bayern, trotz Heimvorteil.
Wer wundert sich , dass @U.Klieman und viele andere darauf keinen Bock mehr haben?


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sunny1703
19. Januar 2019 um 9:12  |  676468

@Herthapeter

Wenn das alles so quälend schrecklich oder langweilig ist, warum schaust Du Dir dann ein Spiel des BayernBVB an??!!
Bei mir hat meine @wolke gestern das TV Programm bestimmt, es gibt wichtigeres als ein Fußballspiel, aber wenn ich darauf keinen Bock hab, quäle ich mich nicht,schon mal wenn ich Familie habe.

lg sunny


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Jonnycooper
19. Januar 2019 um 9:20  |  676469

Genau so ist es @apollinaris. Die Einstellung der Spieler und die auf den Gegner sind die Hauptfaktoren. Dann ist es möglich aus einer „kleinen Mannschaft“ eine zu machen die begeistert und die Zuschauer mit nimmt.
Das kann unsere Hertha ja, wie einige Male in dieser Saison erlebt. Umso ärgerlicher sind dann die vergurkten und hergeschenkten Spiele.
Es ist mir auch egal ob andere Mannschaften ähnliche Hänger haben.


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Herthapeter
19. Januar 2019 um 10:42  |  676470

@sunny1703
19. Januar 2019 um 9:12  |  676468

Abends ist bei uns meistens das Laptop aufgeklappt und/oder Smartphone in der Hand. Nebenher läuft ab und an die Glotze, so auch gestern.
Ich hatte bis vorhin auch gar nicht die Absicht, darüber zu schreiben. Die Kommentare von @Ursula und @Apollinaris konnte ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, daher meine Replik.


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Blauer Montag
19. Januar 2019 um 11:05  |  676471

Statt einer Replik zu den Kommentaren der letzten Nacht vollkommener OT: Wo die Westmaus der Ostmaus begegnet.
https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/deutsche-teilung-in-der-biologie-wo-die-westmaus-der-ostmaus-begegnet/23856980.html


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sunny1703
19. Januar 2019 um 11:54  |  676472

Es ist doch völlig logisch, dass bei erfolgreich bestrittenen Spielen die Einstellung gestimmt hat.
Das Hinspiel gegen Nürnberg war zwar kein großer Leckerbissen,aber es war auch nicht zum Einschlafen und anschließend folgten einige tolle Partien, jedes mal mit mindestens einem Punktgewinn,meistens drei verbunden.

Das ist nicht nur bei Hertha so,sondern auch bei den Bayern oder beim BVB, die selbst mit einem Nulleinstellung große Gefahr laufen zu verlieren.

Natürlich ist es auch egal ob Platz 8 oder Platz 10 am Ende rauskommt, wenn dafür auf Platz 10 15 Tore mehr geschossen wurden.
Doch ab Platz 13 oder gar 14 ist die Platzierung nicht mehr wurscht.

Da ja hier immer von der Faktor „Schönspielen“ gefordert wird, überlege ich wer entscheidet darüber?!
@hurdie zb findet fast alle Spiele besser als beschrien oder schlechter als bejubelt,.
Ein Trainer findet ein gruselig langweiliges 0:0 taktisch viel interessanter als ein für den Fan abwechslungsreiches 4:4,dass mit einem Festival von Fehlern einhergeht.

Also entscheidet der Trainer über den Faktor? Oder Preetz? Oder die Medien? Oder die Fans an der Wahlurna? Oder wir hier im ImmerHertha blog oder @urula,kraule,sahneschmittecooper? Oder Hurdie?

Das ist alles Geschmackssache. Zum Beispiel finde ich den Fußball von Gladbach zwar im Umschaltspiel sehr schön ,aber insgesamt oft ziemlich defensiv. Andere schnalzen mit der Zunge, am Ende zählt doch wieder nur der Erfolg.

Selbst die Duisburger wünschten sich die für sie erfolgreichen Zeiten eines Riegel Rudi wieder.

Nach diesen ganzen Durcheinander an Ansagen, werde ich Dardai und die Mannschaft an ihrer Aussage, mindestens nochmal 24 Punkte messen.

sunny


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Blauer Montag
19. Januar 2019 um 12:17  |  676473

… Die Ansprüche der Klubführung und der Fans sind in den vergangenen Dardai-Jahren gewachsen. Dass die Hinrunde latent als enttäuschend wahrgenommen wird, obwohl man von Punktzahl und Platzierung (Rang acht) im Soll liegt, gehört zu den Eigenarten dieser Entwicklung. …
schreibt Sebastián El Torro in der Berliner Morgenpost.
https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article216244657/Hertha-muss-in-Nuernberg-die-Weichen-stellen.html

In der Tat finde ich diese Entwicklung eigenartig – weil ich daran nicht teilnehme. Mein/e Anspruch/Erwartung vor Beginn der Saison war Platz 9. Derzeit liegt Hertha auf Platz 8 (TD-1), punktgleich mit Leverkusen (TD-9). Hertha trifft derzeit meine Erwartungen – ich sehe für mich keinen Anlass, meine Ansprüche zu erhöhen.

Es sind erhebliche Anstrengungen und volle Konzentration von der ersten bis letzten Spielminute erforderlich, um diesen Tabellenplatz bis Saisonende zu halten oder zu verbessern. Es war schön in Bilbao und ich würde sicher gerne wieder mit Hertha durch die Europa League reisen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.


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Blauer Montag
19. Januar 2019 um 12:21  |  676474

#man##man##man##man#
Leverkusen (TD-3)

Mit dem nächsten Kaffee schreibe ich preetziser.
Versprochen.


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sunny1703
19. Januar 2019 um 12:24  |  676475

@Herthapeter

Ich weiß, Du findest die Spannung in der NFL zb, gut und interessierst Dich deshalb vermehrt dafür. Das ist nicht meine Sportart,aber da sind eben die Geschmäcker verschieden. Ich schau mir den (Doping)Radsport an, für andere sicher inakzeptabel.

Doch egal welche Sportart, es gehört dazu, dass es stärkere und schwächere gibt, das habe ich im Schulsport schon mitbekommen und später im Verein und das ist im Endeffekt in jeder Sportart so. Seriensieger gibt es immer wieder, bis sie irgendwann schwächer werden oder zu alt.
Der Sport lebt von Großen und Kleinen.Das durch Eingriffe künstlich auszugleichen, hieße zb beim Berlin Marathon den afrikanischen Läufern keinen Hasen zu finanzieren,sondern alle mit zehn Kilo mehr zu belasten,damit sie nicht so schnell sind.

Du kannst Dir das beliebig fortdenken.

Was mich jedoch sehr an der NFL stört ist die Aufgabe des Vereinsgedanken. Vereine werden mal einfach so, nach dem Willen irgendeines Besitzers über 500 oder 1000 km verschoben, Hertha spielt dann ab 2021 in Waldshut Tiengen statt in berlin.

https://sports.vice.com/de/article/pgnkkv/warum-die-nfl-durch-den-raiders-umzug-auch-den-letzten-rest-ihrer-seele-verkauft-271

Wer das mag kein Anhänger von dem Berliner Sportclub Hertha sein,sondern will irgendwas austauschbares.
ICH, zumindest nehme lieber weitere 20 Jahre Bayern herrschaft hin als sowas zu erleben.

Doch neben allen Ungereimtheiten bei dieser künstlichen Liga NFL, warum gibt es dort mehr verschiedene Sieger als in der Bundesliga oder auch in Spanien.

Man vergleich Äpfel mit Tomaten.

Diese europäischen Spitzenligen küren ihren Meister durch ein system bei dem der Meister durch Spiele über die gesamte Saison jeder gegen jeder ermittelt wird. das finde ich sportlich erstmal gut.Das System in den USA ist eins dass viel mehr mit dem vor Einführung der Bundesliga zu tun hat oder näher dem DFB Pokal ist als der jetzigen Bundesliga. Wer sich die Pokalfinals der letzten 10 Jahre ansieht,sieht zwar auch viel Dortmund und Bayern,aber vermehrt auch andere.

Leider wird dieses eigentlich eher gerechte system der Saisonmeisterschaft durch die extremen Einnahmen in der CL pervertiert.
Ständige Teilnehmer in der CL haben deutliche bessere Bedingungen als Nichtteilnehmer.

Da ein back to the roots,Abschaffung dieser Form von CL illusorisch ist,die Schaffung einer eigenen Liga der besten Europas noch nicht erkennbar ist, ginge der Weg etwas mehr Gerechtigkeit oder Spannung zu erzeugen nur über eine Änderung im Meisterschaftssystem.

Ich denke da an ein ähnliches System wie in DEL wo nach dem Ende der Saison die Top 8 in Pokalspielen meinetwegen best of 3 bis hin zum Finale den Titeltzräger und auch die anderen europäischen Plätze austrägt und die letzten 8 die zwei Absteiger.

ein schönes we


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pathe
19. Januar 2019 um 13:27  |  676476

Pronichev trifft übrigens für Halle in einem Testspiel gegen Chemnitz.


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Opa
19. Januar 2019 um 13:47  |  676477

Sportlicher Wettkampf oder Unterhaltungsindustrie?
Was ist denn Fußball nun? Geht es um den sportlichen Wettkampf oder um Unterhaltung? Oder kann das eine ohne das andere nicht? Wer sich an taktischen Rafinessen erfreut, kann auch ein Cantenaccio-Rasenschach unterhaltsam finden, aber das ist natürlich weit entfernt von Ben Hur, wilden Tieren und Sensationen wie der bärtigen Frau.

Für die Show ist es spannend, wenn die Meisterschaft in der letzten Sekunde der Nachspielzeit des letzten Spiels entschieden wird. Aber ist das dann noch sportlicher Wettbewerb? Bei reinen Investorenclubs kann ggf. auch durch Stallregie künstliche Spannung erzeugt werden, wenn z.B. RB oder Anschutz (dem gehörten zwischenzeitlich sowohl die Eisbären als auch die Hamburger DEL Auswahl) sich einen Vorteil davon erhoffen. Wie wäre wohl das Spiel RB gegen RB ausgegangen, wenn beiden ein unentschieden zum Weiterkommen gereicht hätte? Letztlich stellt sich bei solchen Konstellationen ggf. die Frage, inwiefern wir es in solchen Fällen neben der Wettbewerbsverzerrung mit (Sportwetten-)Betrug zu tun haben könnten.

Wer nun glaubt, im romantisch verklärten „Zurück in die Zukunft“ läge der Schlüssel zur Lösung, dem sei in Erinnerung gerufen, dass es auch schon zu Zeiten reiner Fußballvereine jede Menge Mauscheleien, Spielabsprachen und Betrügereien gab. Und natürlich Wettbewerbsverzerrungen, denn auch da gab es schon massive Unterschiede in Sachen Finanzen, wenn auch nicht ganz so krass wie heute.

Letztlich bleibt einem kaum mehr als Resignation übrig. Wer sportlich fairen Wettkampf sehen will, sollte dem Fußball den Rücken kehren und selbst in seiner jeweiligen Alters- und Leistungsklasse gegen den Ball treten, wenn es denn unbedingt Fußball sein muss. Oder Kegeln gehen. Natürlich geht es im Fußball schon lange nicht mehr um sportlichen Wettkampf, sondern um Werberelevanz, Image und viele Milliarden, die wie im Spiegel der Gesellschaft eben nicht gerecht verteilt werden, sondern nach dem Leistungsprinzip.

Das muss einem nicht gefallen, aber wer über sein sky und/oder DAZN Abo das System finanziert, sollte sich seiner Mitverantwortung bewusst sein, dass die Dinge so laufen, wie sie es tun. Und wie zum Beweis wird heute und in den letzten Wochen ja stoisch gefordert, dass es spannender werden müsste und dass Spiele ansehnlich sein müssten. Da kann es um sportlichen Wettbewerb nicht mehr gehen. Und auch in den Stadien und den Fankurven geht es um Unterhaltung, viele Fans sind mehr damit beschäftigt, die jeweils anderen Anhänger zu verhöhnen und sich gegenseitig vorzusingen, wer besser ist. Alles menschlich, aber auch das hat mit sportlichem Wettbewerb nüscht mehr zu tun, auch wenn man anderes für sich proklamiert.

Und so bleibt es jedem selbst überlassen, wie er mit dem Dilemma umgeht. Der eine freut sich, dass er ein günstiges Abo hat, ein anderer setzt sich zum Entenfüttern an den Teich, ein dritter baut seine Laube und ein vierter wusste vorher schon alles und das sogar schon immer besser, ein fünfter lässt uns äglich wissen, dass er hier und heute nichts weiß und ein sechster goutiert in Selbstverliebtheit Zitate, denen er zu einem hohen Prozentsatz nicht zustimmt.

Letztlich wird ein einzelner wenig ausrichten, viele einzelne aber schon, doch so weit ist es noch nicht. Zu verlockend, wenn in einigen Unterhaltungstempeln das Licht angeschaltet wird, kurzberockte Hostessen zum Verweilen in nach Köstlichkeiten duftenden Loungebereichen der VIP Logen laden oder man einfach den Frust der Woche rauspöbeln will, was so wohl nur bei der Freizeitunterhaltung Fußball möglich ist. Insofern bleibt alles, wie es ist. Beständigkeit kann ja auch durchaus positiv sein. Und letztlich muss man wohl feststellen, dass die Antwort auf die Frage eigentlich irrelevant ist.


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Herthapeter
19. Januar 2019 um 13:56  |  676478

@Sunny
Viele interessante Gedanken, mit den ich zum großen Teil konform gehe. Vergiss aber keinesfalls den wichtigen Punkt Salary Cap! Nur wenn alle Vereine dasselbe Gehaltsbudget haben, ist dauerhaft eine Chancengleichheit realisierbar. Dafür muss man auch die bestehende Vereinskultur nicht zugunsten von amerikanisierten Franchises opfern.

Zudem finde ich es in der NFL gut, dass die schwächeren Vereine zuerst auf dem Transfermarkt zugreifen dürfen. Das lässt sich aber vermutlich auf eine globalisierte Sportart, wie Fußball, nicht übertragen.


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Herthapeter
19. Januar 2019 um 14:02  |  676479

@Opa
Das Leistungsprinzip ist soweit auch okay. Nur wenn die Dukatenesel der UEFA und Fifa immer heftiger auf die größten Haufen scheißen, wird der Wettbewerb zur Farce.


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Kamikater
19. Januar 2019 um 14:13  |  676480

@1899
Das gestrige Bundesligaspiel war eine Offenbarung von 1899. Gleich 6 Totalausfälle zeigen, wo es langgeht, wenn ein Team auseinanderfällt, wenn der Trainer geht.

So ein Hühnerhaufen würde Dardai kein einziges Spiel überstehen, ohne dass nicht sein Kopf gefordert würde. Aber gut. Wer darin ein Klassespiel sah, muss wohl Bayernfan sein. Denn eine Niederlage wäre der Abgesang auf die Meisterschaft sowie der Abflug Kovacs gewesen.

@und die Anderen so?
https://www.welt.de/sport/fussball/article186956080/Real-Valladolid-Brasiliens-Sturmlegende-Ronaldo-plant-die-Revolution.html


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apollinaris
19. Januar 2019 um 14:26  |  676481

Ich staune nicht wenig, wenn ein Fussballkenner das Spiel gestern als langweilig empfunden hat.Klar war Bayern in der 1. HZ dominant. das war Liverpool gegen City vor ein paar Wochen 90 Minuten lang, mit einem hohen Sieg, am Ende. Aber man sah trotzdem, das das nicht immer so sein muss. Und vor gut einer Woche hatte dann Liverpool umgekehrt kaum eine reele Chance auf einenSieg gegen City.
Hoffenheim kam nach der Winterpause in der 1. Hz nicht in’s Spiel.
Aber ich konnte mir trotzdem zur HZ gut vorstellen, dass Hoffdnheim Bayern noch gefährlich werden kann.
Ich habe dann auch ein von beiden Seiten offen geführtes match gesehen: Hoffenheim stand weiterhin hoch, riskierte etwas, stellte aber die letzte Abwehrreihe um, weil Bayern an diesem Tage einfach zu präzise und schnell agierte
Auf beiden Seiten dann sehr hohes , zielgerichtetes Tempo, gute Kombinationen, mit Abschlüssen. Beide Mannschaften kamen immer wieder in‘ s letzte Drittel
Kurz vor Ende des Spiels, rettete Neuer den Sieg mit einer Glanzparade.
Bayern war gesten besser und hat verdient gewonnen, weil auch sie mit vollem Einsatz und Elan in das Spiel gegangen sind, Und trotzdem hatte ich wahrend des Spiels kaum einen Moment Langweile,weil in der 2. HZ spürbar war,dass das Spiel noch kippen könnte. Und nach dem Spiel man sich vorstellen konnte, dass Hoffenheim das nächste Ausfeinandertreffen für sich entscheiden kann-Das Potential dazu hat man auch gestern gesehen. Wie es bei City gegen Liverpool eben auch war, obwohl das Spiel sehr klar ausging.
Das Spiel konnte so mireissen, weil beide Mannschaften sehr zielstrebig spielten und immer wieder variantenreich Wege in die Tiefe fanden. Fast immer wurden Halbräume bespielt. Bei den jeweiligen Kontern sprinteten bei beiden Mannschaften meist 4-5 Spieler in vollem Tempo , mit sehr schönen Laufwegen. Das war gut anzusehen , zudem alles auf technisch hohen Niveau stattfand
Letzte Woche in der NFL hatte der Gegner der Patriots in keiner Phase des Spiels eine Chance. Das Spiel hatte fast gar keinen Spannungsbogen, ganz im Gegensatz zu dem gestrigen Spiel

Spiele mit offenem Visier : dann macht auch Bundeliga Spass


Uwe Bremer
Uwe Bremer
19. Januar 2019 um 14:57  |  676482

@AlexanderEsswein

der ausgeliehene Herthaner, steht beim Rückrundenstart des VfB Stuttgart in der Startelf gegen Mainz.

P.S. Der FSV Mainz hat heute den norwegischen Juniorennationalspieler Thomas Rekdal verpflichtet. Sein Onkel, Kjetil Rekdal, ist hier bekannt – Hintergründe – hier entlang


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Freddie
19. Januar 2019 um 15:09  |  676483

#tellerrand
Beim HSV sind heute Präsidiumswahlen.
Abgestimmt wird übrigens mittels Smartphone oder Tablet.
Hammer: das Präsidium kann nicht entlastet werden, da der Rechnungsbericht nicht vorgelegt werden kann, da die Prüfer Unterlagen zu spät erhalten haben und Nachfragen zu hohen Beratungskosten unbeantwortet sind.

https://www.rautenperle.com/content/hsv-mitgliederversammlung-live


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Traumtänzer
19. Januar 2019 um 15:31  |  676485

#Preetz
Anscheinend mit einer Ruckrede an die Mannschaft vor dem Nürnbergerspiel. Finde ich gut. Kann man mal machen. Finde, für Hertha auch ein guter Zeitpunkt, zur Fokussierung für die Rückrunde. Klar, kann er jetzt nicht jede Woche machen, aber wäre auch nicht sinnvoll.

#Esswein
LOL. Gleich Startelf beim VfB. Wahrscheinlich dann heute auch direkt Matchwinner mit zwei Toren oder so. Aber ich bin eigentlich auch nicht gut mit Prognosen… 😉


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Traumtänzer
19. Januar 2019 um 16:02  |  676486

OK, ich bin wirklich nicht gut mit Prognosen… 0:2 für Mainz. Kann man ja fast schon von Vorentscheidung sprechen…..


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frankophot
19. Januar 2019 um 16:03  |  676487

Stuttgart braucht n Co-Trainer… vielleicht nochmal über ein Deal mit sofortiger Wirkung nachdenken…


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Jay
19. Januar 2019 um 16:17  |  676488

Frankfurt einfach nur stark. Den traue ich auch die CL zu. Kein Vergleich zu unserer Hertha.


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Colossus
19. Januar 2019 um 16:19  |  676489

Düsseldorf inzwischen nur noch 3 Punkte hinter Hertha, für die ja quasi alles angerichtet ist um gegen den Tabellenletzten eine arrogant herbeigeführte Niederlage einzustecken.aber genug der Unkerei, hoffen wir mal, dass die Worte von Manager und Trainer angekommen sind und auch der Telekom Cup Warnschuss erfolgreich war. Sonst, ja sonst weiß ich auch nicht.


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jenseits
19. Januar 2019 um 16:21  |  676490

Die Eintracht spielt einfach genial. Begeisternd wie der BVB vor ein paar Jahren.


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Blauer Montag
19. Januar 2019 um 16:23  |  676491

Ach Ja, der Esswein.
Ein weiterer Name in der langen Liste jener „Fußballgrößen“, die Herthas Trikot trugen.

Ben-Hatira, Friend, Heitinga, Kurt, Lell, Ottl, Rukavytsya, Torun …
Wer die wohl alle verpflichtet hatte? 😕


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Blauer Montag
19. Januar 2019 um 16:28  |  676492

Rekik fährt nach Nürnberg, Torunarigha bleibt in Berlin.
https://twitter.com/herthabsc?lang=de


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Jay
19. Januar 2019 um 16:33  |  676493

Oh Gott Guido Winkmann pfeift morgen. Das kann ja was werden.


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psi
19. Januar 2019 um 16:36  |  676494

D. Smarsch fährt auch mit, ist T. Kraft verletzt?


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pathe
19. Januar 2019 um 16:46  |  676495

@psi
Gute Frage! Wird wohl so sein.
Sonst der zu erwartende Kader. Mit Grujic, Köpke und Rekik. Torunarigha, Klünter, DJ und Palko nicht dabei.
Bin gespannt, ob Grujic gleich von Beginn an spielt.


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psi
19. Januar 2019 um 16:59  |  676496

Hatte Dardai nicht vor einiger Zeit gesagt, dass er Grujic erst im Heimspiel einsetzen möchte, da er in Nürnberg ein hartes Kampfspiel erwartet und ihn deshalb noch schonen möchte?


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pathe
19. Januar 2019 um 17:01  |  676497

@psi
Hat er! Aber ich glaube, er will einen Fehlstart in die Rückrunde mit allen Mitteln verhindern. Daher wird er Grujic nicht nur nach Nürnberg mitnehmen, sondern auch aufstellen.


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Jay
19. Januar 2019 um 17:17  |  676498

Kaum ist esswein raus läuft es beim VfB


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Kamikater
19. Januar 2019 um 21:43  |  676511

@apo
Opa hat es doch gut erklärt, dass es eine unterschiedliche, nicht aufklärnotwendige Unterscheidung zwischen Spektakel und Qualität geben kann.

Für mich als Laie, (wie Dir) sind nur eben Tore nicht deshalb gut, weil Spieler ihren Job nicht machen, wie Demirbay, Vogt, Kramaric oder Karabek.

Das ist Laienfussball von Hoffe gewesen im Hz1 und wird nicht deshalb besser, nur weil Bayern in Hz2 Angat bekommt und ähnlich dämliche Fehler macht.

Guck Dir mal die Entstehung zum 0-1 an. Eine Flanke ins zentrale DM der Bayern wo keine steht von Demirbay (Fehler 1), ein Konter wo Vogt, statt mit dem Außen mitzugehen, Innen mitläuft und Coman gewähren lässt und beim Flanken nicht angreift ( Fehler 2+3), Lwandowski im der Mitte wird nicht gedeckt (Fehler 4), ein Ball der von Baumann gehalten wird kommt wieder zum Gegner und Vogt geht erneut nicht hin (Fehler 5) und wird folgerichtig von seinem Mehrfachstellubgsfehler nun noch abgefälscht (Fehler 6).

Diese Tore schiesst man nur durch grobe Fehlerketten. Für mich Laienfussball, wie wir ihn z.B. gegen Düsswldorf gespielt haben.

Aber dann war diese Partie (1-4) ja auch zum Zungeschnalzen für „Offene-Visier-Freunde“.

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