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(ub) – Die Besatzung auf dem Trainingsplatz hat sich mit Hilfe einiger Juniorenspieler und Rückkehrer gefüllt. So hatte Trainer Pal Dardai am Dienstag 15 Spieler zur Verfügung, die er in drei Mannschaften aufteilte und jeweils Fünf-gegen-fünf auf kleinem Feld spielen ließ.

In der Rubrik Rückkehrer gab es ein großes Hallo für Julius Kade. Der Mittelfeldspieler hatte sich im vergangenen Oktober einen Knöchelbruch zugezogen und musste operiert werden. Heute war er wieder dabei.

Trainer Dardai: Sehr schön, dass Julius wieder da ist. Die Pause war lang. Er soll jetzt bei uns im Training wieder reinkommen. Wenn es soweit ist, soll er bei der U23 mal eine Halbzeit spielen, um ihn ranzuführen.

Schlitzohr Kalou

Die Spielform war mit einigen Elementen angelegt, die Hertha am Samstag bei RB Leipzig erwarten (18.30 Uhr). So gab es die Vorgabe, dass nur einige wenige male zum Torwart zurückgespielt werden durfte. Daraus ergab sich, dass sich der ballführende Spieler in vielen Zweikämpfen behaupten musste. Und wegen der kleinen Fläche – die Tore waren vielleicht 35 Meter auseinander – ergaben sich viele Torabschlüsse.

Ob Fabian Lustenberger, Karim Rekik, Vedad Ibisevic, Mathew Leckie … es gab viele verschiedene Torschützen (#Erfolgserlebnis). Schlitzohr des Tages: Salomon Kalou, der trotz Bedrängnis von zwei Verteidigern und Torwart die Lücke ausmachte, und im Fallen den Ball per Pike ins Tor schoß.

„Jordan muss etwas umstellen“

Wie gestern berichtet, wird Jordan Torunarigha Hertha für einige Wochen fehlen.  Seine Blessur, die der Verteidiger sich bei U21-Nationalelf zugezogen hat, stellte sich als Verletzung des Kapsel- und Bandapparates im linken Sprunggelenk sowie ein Knochenmarksödem heraus. Der Fuß von Torunarihga wird für mindenstens eine Woche mit einem „AirWalker“ ruhig gestellt.

Damit sieht die Saisonbilanz von Torunarigha, der zum wiederholten Male von Verletzungen ausbremst wird, so aus: 14 Bundesliga-Einsätze, zwei DFB-Pokalspiele. Trainer Pal Dardai nimmt seinen ehrgeizigen Innenverteidiger in die Pflicht:

 Das ist sehr schwierig, aber Jordan muss etwas umstellen. Als Sportler braucht man einen Körper. Da muss man vom Kopf her, von der Konzentration, aufpassen. Das waren bei Jordan sehr viele Unterbrechungen. Zwei ordentliche Spiele, dann ein Bruch. Wieder zwei ordentliche Spiele, Bruch. Als Innenverteidiger und Sechser spielst du im Idealfall die Saison durch. Es geht um Zuverlässigkeit. Dafür braucht einen ordentlichen Körper und Leistung. Da muss Jordan sich steigern. Er ist noch jung, deshalb akzeptieren wir das. Aber das müssen die nächste Schritte bei ihm sein.

Auf die Frage, was Hertha tun kann, um Torunarigha zu unterstützen, sagte Dardai:

Wir versuchen, ihm zu helfen. Wir haben zwei gute Fitnesstrainer. Auch bei der Zweikampfführung wird Jordan erfahrener. Er geht jetzt bei unnötigen Sachen nicht mehr so rein.

Javairo Dilrosun arbeitete auf dem Platz individuell mit Konditionstrainer Hendrik Vieth.

Ausbildungsklub Hertha: Profivertrag für Albrecht

Damit nicht genug der Nachrichten:  Mit dem 17jährigen Mittelfeldspieler Julian Albrecht erhielt ein weiteres Talent aus dem Hertha-Nachwuchs einen Profivertrag. Der wird mit der neuen Saison in Kraft treten.

Stichwort Ausbildungsverein: Neun Spieler aus dem eigenen Nachwuchs haben ein Arbeitspapier als Profi: die Torwarte Marius Gersbeck und Dennis Smarsch. Die Feldspieler Florian Baak, Torunarigha, Maximilian Mittelstädt, Arne Maier, Kade, Palko Dardai, Dennis Jastrzembski – und ab Sommer Albrecht. Dazu kommen die ausgeliehenen Jungprofis Nils Körber (VfL Osnabrück), Sidney Friede (Royal Mouscron) und Muhammed Kiprit (Wacker Innsbruck).

Wer von Euch hat Albrecht schon häufiger gesehen und kann uns erklären, was von ihm zu erwarten ist?

Training am Mittwoch: 10 Uhr, Schenckendorff-Platz


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Kommentare

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Opa
26. März 2019 um 15:27  |  683056

Ha!


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Exil-Schorfheider
26. März 2019 um 15:30  |  683057

Ho!


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Freddie
26. März 2019 um 15:32  |  683058

He!


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Kraule
26. März 2019 um 15:32  |  683059

Hä?


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Opa
26. März 2019 um 15:47  |  683060

Wenn sich ein weiterer Spieler verletzt, ist Kraule schuld!


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Opa
26. März 2019 um 15:53  |  683062

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Freddie
26. März 2019 um 16:17  |  683063

Eigentlich nicht unerfülllbare Bedingungen, zu denen ja teilweise schon Lösungen vorliegen sollen.
Allerdings kann die SPD oder eben andere nicht erwarten, dass wir für das Oly ein Nachnutzungskonzept erarbeiten. Sollte doch wohl Sache des Eigentümers sein.
Jahrzehntelang keen Kopp jemacht ums Jelände, und nu wie Kai aus der Kiste Lösungen fordern.


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Blauer Montag
26. März 2019 um 16:22  |  683064

Hertha BSC!
Ausbildungsverein an der Spree.


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Kraule
26. März 2019 um 16:44  |  683066

Ne, ick bin schuld wenn das Stadion nicht gebaut oder doch gebaut wird 😎


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Opa
26. März 2019 um 16:56  |  683067

@Freddie: Ich sehe das ähnlich wie Du, dass die Nachnutzung nicht Herthas Kanne Bier ist. Aber dafür ein Konzept zu finden, bevor man einen Neubau daneben genehmigt, kann ja dennoch durchaus im Sinne des Steuerzahlers sein (gleichzeitig ist das bemerkenswerterweise ja aber auch eine offene Kritik an der eigenen Sportstättenpolitik). Andererseits stellt sich ja tatsächlich die Frage nach den Alternativen, sowohl für Hertha als auch für die Politik und da sitzt die öffentliche Hand am längeren Hebel.

Hertha drängt auf eine Entscheidung, wenn man bis zu dieser nicht weite Teile der Berliner Politik mitgenommen und für sich gewonnen hat, wird das Projekt scheitern. Und es gibt dabei Aspekte, die ich ohne blauweiße Brille betrachtet, eben durchaus hinterfragenswert finde und dazu gehört neben einer marktgerechten Erbpacht eben auch die Frage, was man denn mit dem für viele hundert Millionen öffentlicher Gelder sanierten (und von der öffentlichen Hand geretteten Sanierungsprojekt nach der Pleite des Generalübernehmers) nun geschehen soll und wie man ein „kannibalisierungsfreies“ Miteinander beider Veranstaltungsstätten abbildet. Gerade bei letzterem Punkt ist eben AUCH Hertha gefragt, hier entsprechenden Input zu liefern und Beitrag zu leisten, der über ein „Hey, schaut mal, wir werden da auch einen Biergarten hinbauen“ hinausgehen darf.

Herthas Kommunikation war obendrein sicher nicht hilfreich, als man so tat, als könne man vor Kraft nicht laufen und werde halt zur Not vor die Stadtgrenze ziehen, ohne dafür vorher Unterstützung beim eigenen Anhang einzuwerben. Und diesem Anhang hat man nicht nur für 2025 ein eigenes, reines Fußballstadion versprochen, sondern vor vielen Jahren auch ein Fanhaus, das seit 2014 fertig sein sollte. Oder ein Museum, dessen Spatenstich schon mehr als zehn Jahre zurückliegt. Dass Teile der Öffentlichkeit da skeptisch sind, ist für mich nachvollziehbar, wenngleich ich auch weiß, dass da andere Interessenvertreter (z.B. Leichtathletik oder andere Fußballvereine) ihre Agenda auf dem Schirm haben. Das ist aber kein Freibrief, so vorzugehen, wie es Hertha tut.

Man stelle sich zudem einmal das Worst-Case-Szenario vor, Hertha bekäme unter massiven Auflagen eine Genehmigung, durch einen ungeordneten Brexit (oder eine andere Ursache) rutschen wir in eine Krise, in deren Folgen das Geld teurer wird, man keinen Investor findet und obendrein beschließen die großen Clubs ab 2024 in der Europaliga zu spielen, was den Bundesligisten einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb unmöglich macht. Es reicht übrigens, wenn eines der Szenarien eintritt, um die Existenz unseres geliebten Vereins aufs Spiel zu setzen.

Die Sache bleibt spannend und ich hin- und hergerissen, ob ich dafür oder dagegen sein soll. Ohne Kenntnis der genauen Zahlen und bei der Vorgeschichte (nicht nur bei uns) und der an den Tag gelegten Intransparenz (Stichwort Datenraum) bleibe ich aber mit skeptischem Abstand zu dem Projekt und kann mit einem Verbleib im Oly gut leben.


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Michael
26. März 2019 um 18:03  |  683068

#Opa
gebe Dir grundsätzlich Recht.
Aber: Die Hauptstadt Berlin präsentiert sich doch, für alle wahrnehmbar,
als eine ziemlich ungeordnete Anordnung von Besserwissern, Ignoranten und Bedenkenträgern. Nennt mir bitte ein Projekt was die Verantworlichen in Berlin überhaupt fertiggebracht haben.
Das Hertha auch vieles falsch gemacht hat in der rangehensweise für ein neues Stadion ist unbestritten. Dennoch ist keine Persönlichkeit in Sicht, die mal eine Richtung, eine realistische, vorgibt um Lösungen zu finden.
Es ist zwar mittlerweile langweilig, aber der BER ist ein Synonym für die Hauptstadt, die im Chaos zu versinken droht. Hier ist auch die SPD schuld, die eigentlich nichts mehr auf die Kette bekommt. Einfach nur traurig.
So fertig.
Übrigens: London hat glaube ich 5 -7 sehr vorzeigbare moderne Stadien. Mitten in der Stadt. Stadion Tottenham : mehr als 1 Mrd. € teuer.
Das Olympiastadion sollte von ganz Deutschland finanziell am Leben gehalten werden, wenn es denn ein Mahn-und Denkmal sein soll.
Zu den Erbpachtkosten kann ich nur sagen, dass dann auch Union den Marktpreis zu zahlen hat.
Hertha sollte aufs Land gehen. Dann bekommt Berlin nichts mehr.


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elaine
26. März 2019 um 19:18  |  683069

Zu den Erbpachtkosten kann ich nur sagen, dass dann auch Union den Marktpreis zu zahlen hat.

zahlen sie denn inzwischen Erbpacht?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
26. März 2019 um 19:29  |  683071

@Stadion-Debatte

meine 5Cent zu den aktuellen Vorschlägen, die im Umlauf sind.
Und wie ist die Hertha-Kommunikation einzuordnen?
„Viel Gegenwind für Herthas Neubau-Pläne“ – zum Morgenpost-Text hier entlang


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Opa
26. März 2019 um 19:30  |  683072

@Michael: Danke für die Replik. Wenngleich ich Teile davon teile, erlaube mir, Dir in einigen Punkten zu widersprechen.

Erfolgreich umgesetzte Projekte in Berlin? Definiere mal Erfolg, aber
– das Stadtschloss steht (fast),
– der City Cube als Nachfolgebau der Deutschlandhalle,
– das Ostkreuz ist fertig, der Gesundbrunnen im Plan,
– die West City ist quasi komplett neugestaltet,
– Berlin hat Zuzugsraten, um die uns andere Regionen beneiden und
– überall in der Stadt entstehen Neubauten (zu wenig, aber es wird gebaut).

Dass der Flughafen zu zwei Dritteln dem Bund und dem Land Brandenburg gehört und dort Mitverantwortung für das Scheitern (in Form z.B. nahezu unerfüllbarer Brandschutzauflagen oder durch Lobbyarbeit verhinderte Luftkreuzbedeutung) getragen wird, lässt Du auch unter den Tisch fallen.

Das von Dir genannte Beispiel Tottenham ist ein reiner Investorenclub, dessen Eigentümer auf den Bahamas sitzt, der Bau des Stadions war auch kein Ruhmesblatt (mehrfache Verschiebung des Eröffnungstermins, Bauverzögerung wegen rechtlicher Unklarheiten etc.), der Bau fand überwiegend auf Grundstücken statt, die man eh bereits besaß, ich sehe da ehrlich gesagt wenige Parallelen, die für Berlin oder Hertha als Blaupause dienen könnten. Dazu kommt die gänzlich andere Vermarktungssituation der Premier League mit Tagesticketpreisen, für die Du in Deutschland eine Dauerkarte kriegst. Und selbst für die beiden NFL Partien in Tottenhams Stadion musste man pro Ticket zwischen 47 und 177 € ausgeben. Soll das ein Vorbild für eine Stadt sein, in der die zehn größten Arbeitgeber überwiegend in öffentlicher Hand sind?

Union zahlt nach meiner Kenntnis im Übrigen sogar mehr als den Marktpreis, denn die Erbpacht wird auf den Grundstückswert von 1,8 Mio. € mit 6,5 % pro Jahr verzinst (Link kann ich bei Bedarf nachreichen)


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fg
26. März 2019 um 19:34  |  683073

@ub:
Gehst du mittlerweile auch davon aus, dass es Hertha nicht mehr schaffen wird, die Abgeordneten zu überzeugen?


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elaine
26. März 2019 um 19:40  |  683074

Statzkowski war früher mal ein super Typ , aber das ist wohl vorbei

ein Bauprojekt, welches lediglich den wirtschaftlichen Interessen eines Bundesliga-Vereins folgt, einer nachhaltigen und auf mehr Wohnraum abzielenden Politik zu opfern, ist mit ­Sicherheit der falsche Weg.“

Das von jemandem der in einem Senat sitzt, der die Wohnungsbaupläne nicht gebacken kriegt
Die Brache am Tempelhofer Feld soll aber bestehen bleiben, die am Westkreuz auch, dazu schießen wieder Malls aus der Erde
Mit diesem Argument kann er aber gut Gegenstimmen gegen den Stadionneubau sammeln.


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psi
26. März 2019 um 19:51  |  683075

S. Friede wurde bei der U20 eingewechselt und schoss das Tor zum 2:0,
gratuliere!


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Michael
26. März 2019 um 19:58  |  683076

#opa
Geb mich geschlagen. Ein wenig klappt ja in Berlin.
Dennoch ist es unsäglich von verantwortlicher politischer Seite Hertha das Olympiastadion aufzudrücken und dazu noch das ganze Olympiagelände.
Frag mal in München nach. Der FCB wurde nie in die Pflicht genommen für die weitere Verwendung des Olympiageländes zu sorgen.
Pachtvertrag abgelaufen und Ende !


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Freddie
26. März 2019 um 20:05  |  683077

Noch ne Stimme

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hertha-in-der-stadion-frage-geht-es-auch-um-gerechtigkeit-60887620.bild.html

@elaine:
Ehrlicherweise sitzt Statzkowski nicht mehr in diesem Senat 😉


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Kamikater
26. März 2019 um 20:06  |  683079

@opa
Ich gebe @michael in allen Punkten Recht.

Ich schätze auch Deine Dialogfähigkeit, würde aber all Deine Fallbeispiele als prädestiniert für „gescheitert“ benennen.

Es gab nie ein Gesamtentwicklungskonzept der City West. Nur angstbelegte Einzelprojekte. Vieles wurde nie umgesetzt, obwohl reichlich Investoren da waren.

City Cube und D-halle? Das ist wie Reataurant und Dönerstand.

Stadtschloss ist architektonisch zwischen fragwürdig bis katastrophal angesiedelt.

Zuzug ist kein Argument für die seit 20 Jahrzehnten versagende Regierungsparteien. Es fehlen nicht nur Zehntausende Wohnungen, es gab und gibt auch im Baubereich kein Konzept, sondern nur Sabbatical statt Handlungsfähigkeit zu sehen.

Der BER ist der letzte Sargnagel für diejenigen Wähler, die so etwas noch wählen. Selbst schuld.

Da ist im Baubereich gar nichts gut, nicht mal mittelmäßig.

Meine Empfehlung an Hertha:

Irgendwo hin, wo man keine absurden und unerfüllbare Auflagen erfüllen muss. Und am besten gleich dem Roten Senat zeigen, dass sie keinerlei Nachnutzung haben und sie auslachen für die Bedingungen. Ich würde niemals in diesem stimmungsfreien Frostloch bleiben, nicht mal für Geld, weil es immer ein Minusgeschäft für den Verein bleibt.

Hertha, das steht jetzt fest, hat in Berlin keine Zukunft. Dann eben ab nach Brandenburg!

Und dafür gibts nur einen Verantwortlichen: den Senat!


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elaine
26. März 2019 um 20:22  |  683080

@Freddie
upps stimmt, aber irgendwie tut er so 😉


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Frederic Raspe
26. März 2019 um 20:28  |  683082

Ich hab bei der Stadiondiskussion manchmal den Eindruck Hertha ist in einer Partie Taubenschach gefangen, egal ob Hertha das Thema Stadion professionell spielt, am Ende schubst ein Lokalpolitiker alle Figuren um, kackt aufs Maifeld und tut so als hätte er irgendwas gewonnen. Ich hab viel gegrübelt, aber mir fällt kein triftiger Grund ein Herthas Stadionplanung zu blockieren. Sicher gibt es Leute die Gründe finden, aber Argumente die einer sachlichen Auseinandersetzung stand halten, wollen mir par tout nicht einfallen. Damit meine ich, das es bisher keinen Einwand gab, der nicht lösbar wäre – und danach bleiben halt nur noch Vorwände, bzw Blockaden übrig.


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Kamikater
26. März 2019 um 20:35  |  683083

@FR
Perfekter hätte man es nicht ausdrücken können. Es geht niemandem um eine Lösung. Es ist eine von Polemik und absurden Forderungen geladene Diskussion, die aus klar denkenden Menschen eine vom Pseudowählerwillen geprägte Haltung kleiner Kommunalpolitiker macht. Lieber 100 Mal „Nein“, als 1 Mal „Ja“. Es bringt mehr Stimmen.


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Frederic Raspe
26. März 2019 um 20:39  |  683084

Danke für die Lorbeeren 😉


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Smash
26. März 2019 um 20:40  |  683085

Ich denke die offenen Fragen zum Stadionbau sind im SPD Antrag gut zusammengefasst. Und Hertha scheint die passenden Antworten nicht parat zu haben.
Unabhängig von allen anderen Punkten ist mir als Hertha-Mitglied die Finanzierungs-Frage am Wichtigsten. Und auch in dieser Frage legt Hertha keinerlei Transparenz an den Tag. Wie soll ein Verein ohne finanzielle Reserven so ein Projekt meistern? Das geht nur mit viel externem Geld. Und das ist teuer und riskant. Im Falle von sportlichem Misserfolg, der nächsten Finanzkrise oder Lust und Laune eines Investors können wir unseren Verein zu Grabe tragen. Darauf habe ich keine Lust. Da bleibe ich lieber im Olympiastadion.


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Hertha Ralf
26. März 2019 um 20:51  |  683086

Wenn meine Insel nicht so weit wäre , würde ich um Baugenehmigung hier bitten, Platz ist da , dazu ein ewiger Wind , den unsere Gegener ständig zu spüren bekommen würden.
Dieser Stadionnichtneubau ist eine einzige Posse, vergleichbar mit der Katastrophe um den BER.
Über BERLIN wird doch im Rest der Republik nur noch hämisch gelacht.
Das tut einem als BERLINER schon weh, aber die Verantwortlichen geben täglich den Spöttern und Kritikern neue Nahrung.
Peinlich und Fremdschämen. Schade für so eine tolle Stadt!


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jannowitz
26. März 2019 um 21:03  |  683087

Sidney Friede setzte beim 2:0-Erfolg der deutschen U17 in Polen mit einem klasse Treffer den Schlusspunkt. 🙂
Kann auf der Homepage von Eurosport gesehen werden.
HA HO HE HERTHA BSC


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pathe
26. März 2019 um 21:12  |  683088

U17?


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psi
26. März 2019 um 21:14  |  683089

Das war die U20, mit Friede.

U21 führt 1:0, sehr schöne Torvorlage von A. Maier.


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apollinaris
26. März 2019 um 21:17  |  683090

Arne Maier wie ein Spielmacher gegen England- die Einkäufer notieren fleißig
Bis dann mal wieder.


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psi
26. März 2019 um 21:19  |  683091

Ja, @apo, das ist der Nachteil. 🙄
Ganz feiner Fußball der U22


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Frederic Raspe
26. März 2019 um 21:20  |  683092

Egal ob Arne geht oder bleibt – soweit ist Hertha ein Gewinner.


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Opa
26. März 2019 um 21:21  |  683093

@Kamikater: Auch wenn ich Dir in Teilen Recht gebe, das Stadtschloss für überflüssig, das Kongressangebot für provinziell und die Baupolitik für eine Katastrophe halte, gehe ich im Gegensatz zu Dir auf das ein, was andere hier schreiben und meine Auflistung war eine Antwort auf die Frage, welche Großprojekte in den letzten Jahren erfolgreich waren. Das Ostkreuz hatte ein Bauvolumen von 500 Mio. €, das Schloss sogar von 600 Mio. € und beides ist fertig geworden bzw. wird gerade fertig. Nur darum ging es.

Und auch Du lässt unter den Tisch fallen, dass der Bund und Brandenburg rund zwei Drittel an der Flughafengesellschaft halten, in der Berlin nur Minderheitseigentümer ist. Woher kommt eigentlich diese morbide Angewohnheit, die alleinige politische Verantwortung für dieses Chaosprojekt im roten Rathaus zu verorten? Aber zurück zum Stadion:

Meine Empfehlung an Hertha:

Irgendwo hin, wo man keine absurden und unerfüllbare Auflagen erfüllen muss.

Wo ist das denn? Katar? Russland? Eisenhüttenstadt? Du denkst auch daran, dass Hertha seit ein paar Jahren selbst den Berlin-Bezug in seinen Kampagnen („Hauptstadtclub“, „Berlins ältestes Start-Up“ oder „In Berlin kannst Du alles sein, sogar Kamikater“ etc.) verankert hat? Dass es ein klares Votum der Mitgliederversammlung gab, bei dem rund 60 % einer Satzungsänderung zustimmten, wonach Hertha seine Spielstätte in Berlin hat? Auch wenn es für eine Satzungsänderung nicht reichte: Wie willst Du dieses Problem lösen, dass es offensichtlich nicht unwesentliche Teile des Anhangs gibt, die keinen Auszug aus Berlin wollen?

Selbst, wenn man mit viel Wohlwollen einen Standort wie Ludwigsfelde (wenn der überhaupt noch aktuell ist) noch als Teil einer „Metropolregion“ sähe, gäbe es an dem Standort allein von der Verkehrsinfrastruktur keine fristgerechte Lösung, so dass der Termin 2025 dort sicher nicht zu halten ist und man mangels Alternativen zumindest vorübergehend so oder so weiter im Oly spielen müsste. In Bitterfeld steht das halbe Solar Valley leer, ich warte eigentlich täglich darauf, dass das jemand ins Gespräch bringt.

Nein, wie immer bei diesem Thema agierst Du effektvoll polemisch, aber sachlich inhaltsarm. Wir beide wissen, was Statzkowski im Schilde führt und welche Lobbyinteressen er bedient. Das muss man genauso klar benennen. Aber so zu tun, als würden Teile der Gegenargumente eben nur heiße Luft und ausschließlich Berliner Politikversagen sein, negiert die Tatsache, dass der Mann zur größten Oppositionsfraktion im Abgeordnetenhaus gehört und dass derzeit unklar ist, ob sich eine Mehrheit im AGH für Herthas Pläne ergibt. Und das, das hat Uwe Bremer schön dargelegt, ist u.a. Folge einer Kommunikationsstrategie, die man durchaus als „unklug“ bezeichnen darf.


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psi
26. März 2019 um 21:22  |  683094

U21 natürlich


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Carsten
26. März 2019 um 21:22  |  683095

Ich persönlich, würde Hertha auch außerhalb von Berlin unterstützen und glaube auch das es darauf hinauslaufen wird wenn der Senat weiterhin bockig bleibt. Das alles ist nur Provinz verhalten, und passt zu vielen Dingen die hier in Berlin komplett schief laufen, so wie ich heute im Radio hörte das unsere Verkehrs Senatorin daraufhin arbeiten möchte Berlin Auto frei zu bekommen, bekloppter geht es nicht mehr. Auf auf zurück zum Esels Karren, Provinz.


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playberlin
26. März 2019 um 22:03  |  683096

Darida gerade verletzt ausgewechselt worden bei den Tschechen…


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psi
26. März 2019 um 22:04  |  683097

Maier wurde ausgewechselt, er ist nicht verletzt, gut so. Jetzt kommt Klünter, Spielpraxis kann nicht schaden für ihn.


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26. März 2019 um 22:15  |  683098

Ich gestehe ich mag das Gerede um
das goldene Kalb . Immer wieder
unterhaltsam. Nur es küt wie es
küt! Hertha bleibt im Olypiastadion.
Und gut ist .


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sunny1703
26. März 2019 um 22:26  |  683099

@Opa

Das war heute mal wieder ganz großes Kino von Dir beim Thema Stadiondebatte. Lesen sich die Abgeordneten Deine Beiträge durch,die ja nicht eindeutig für oder gegen sind, wird das Ansinnen Herthas abgelehnt.

Und unser Berlin und Berliner Politikerhasser @kamikater, bei Deinem Rotenverfolgungswahn sei Dir nur gesteckt in Brandenburg regiert ??????????? Richtig Rot Rot!!!!!!
Du scheinst immer noch nicht zu begreifen, dass es beim Thema Hertha keine Politikschelten einseitiger Art geben kann.
So war unser Präsident mit der Familie Uli Hoeness ganz dicke und ist das ebenso mit dem von dir fast genauso wie Uli heißgeliebten Klaus Wowereit!!

Und ich finde das gut von Herrn Gegenbauer,dem Präsidenten von HERTHA BSC


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Exil-Schorfheider
26. März 2019 um 22:27  |  683100

#jugendundmillionen

Bei Arne Maier fehlt mir ganz klar die Torgefährlichkeit, um ihn zu einem Top-Player auszurufen.
Muss er dran arbeiten, wenn er ein Großer werden will.
————-

@opa

Schöne Repliken! So ganz ohne Fraktionszwang zustimmend.
Qualität schlägt Quantität. War schon immer so.


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videogems
26. März 2019 um 22:45  |  683101

Jarstein darf sich in letzter Minute noch über ein 3:3 gegen Schweden freuen und Maier, Mittelstädt und Klünter durften alle beim 2:1 Sieg über England mittun.

Nun bitte alle, die jetzt nicht verletzt sind, auch unverletzt nach Hause kommen.


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Kamikater
26. März 2019 um 22:56  |  683102

@opa
„woher kommt eigentlich diese morbide Angewohnheit, die alleinige politische Verantwortung für dieses Chaosprojekt im roten Rathaus zu verorten?“

Naja, man sollte sich mit den Architekten des Projekts unterhalten, um zu diesem glockenklaren Urteil zu kommen.

„ Wie willst Du dieses Problem lösen, dass es offensichtlich nicht unwesentliche Teile des Anhangs gibt, die keinen Auszug aus Berlin wollen?“

Die Situation hat sich eindeutig geändert. Die SPD hat Hertha mit falschen Vorstellungen hingehalten, nur um sich jetzt derart aufzublasen. Wäre das alles schon immer klar gewesen, hätten wir Zeit gespart.

Aber wohin es Hertha auch zieht, das Problem Ily bleibt bei der SPD. Pech, das geht Herrha gar nichts an!

Eine Neue Situation erfordert eine neue Bewertung. Und das merkt der Verein auch, dass er verarscht wurde. Ich bin übrigens Herthamitglied. Einer von ca 34.000.

Wieviel hat eigentlich die SPD in Berlin?


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Opa
26. März 2019 um 23:03  |  683103

@Exil und @sunny: Danke für das Lob, aber es geht bei der Frage ja nicht um meine Eitelkeit, sondern um die Frage, was wäre das Beste für Hertha und das Beste für Berlin. Wir laufen nach meiner Einschätzung in eine „loose-loose“ Situation.

Ich verstehe, aus welchem Grund Hertha mit dem Oly nicht glücklich ist und einen Neubau präferiert, wenngleich ich weder die Dimensionierung noch das Volumen verstehe.

Ich verstehe aber auch, weshalb der Senat mit diesem Wunsch hadert und Unverständnis an den Tag legt, warum rund 14 Jahre nach dem millionenschweren und von Hertha mitgestalteten Umbau (bei dem man Hertha vor der Pleite des GÜ retten musste) und diverser Auszeichnungen (5 Sterne FIFA Arena) nicht mehr gut genug sein soll.

Die Frage ist: Gibt es Kompromisslinien? In Sachen Vermarktbarkeit wie Catering oder höhere Einpreisung der nicht vermarktbaren Namensrechte doch ganz sicher, sogar beim Denkmalschutz dürfte es keine Denkverbote geben. Nur ist das gewollt? Hertha scheint highlandermäßig „Neubau oder nüscht“ zu spielen und pokert damit hoch. Es gab ja durchaus Signale, dass der Senat bereit gewesen wäre, auf Hertha zuzugehen, auch wenn wir natürlich nicht einschätzen können, wie ernst das gemeint war.

Nun mag es ja sein, dass ein Mittelständler wie Hertha eine gewisse Bedeutung in der Stadt hat, auch wirtschaftlich, aber der öffentlichen Hand ein Ultimatum zu setzen und quasi zu erpressen (wenngleich das von Anfang an ja gar nicht beabsichtigt war, nach Brandenburg zu gehen – auch das einigermaßen unklug, falls man da doch nochmal vorsprechen wollte), ruft eben die Reaktion hervor, die sich nun abzeichnet.

Und dann? Was passiert, wenn Herthas Antrag abgewiesen wird? Was ist der Plan B, den es gibt, aber über den niemand reden möchte und der die Argwohn des eigenen Anhangs als noch berechtigter erscheinen lässt als die Zahlen im Datenraum verschwinden zu lassen, als würde TTIP ausgehandelt?

Am Ende gewinnt so keiner. Weder Hertha noch die Stadt. Alleinschuldig ist da aber keiner. Eine gute Rolle hat dann auch keiner abgegeben. Ich finde das bedauerlich.


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Opa
26. März 2019 um 23:15  |  683104

@Kami: Du sprichst also mit den Architekten des BER? Was sagen die denn? Z.B. auch über die Rolle der brandenburgischen Staatskanzlei und des Bundesverkehrsministeriums? Dieser Teil der Diskussion führt doch zu nichts und hat auch mit dem Stadion nichts zu tun.

Auch weichst Du der Frage aus, wie Du denn den Anhang, der auf der Mitgliederversammlung mehrheitlich gegen einen Auszug aus Berlin gestimmt hat, gewinnen willst, indem Du von Verarsche durch die SPD schreibst. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Die Berliner SPD hat derzeit nach eigenen Angaben etwas mehr als 20.000 Mitglieder, aber was sagt das schon? Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl haben immerhin 352.430 Berliner ihr Kreuz bei der SPD gemacht und sie zur stärksten Fraktion gewählt.

Es steht Dir übrigens frei, ein Volksbegehren zu starten, der Senat solle Hertha das Grundstück überlassen. Aber nicht wundern, wenn das Ergebnis weder Deinem Wunsch entspricht noch anders ausgeht als damals in München.

Ich verstehe, dass Du dafür kämpfst, dass Hertha seinen Neubau kriegt. Ich verstehe nicht, was Deine Motive sind und Du tust auch nichts dafür, um Andersdenkende zu überzeugen. Deine Argumentationslinie verfängt sich irgendwo zwischen „Sozenschelte“ (bei der ich durchaus dabei bin) und Halbwahrheiten wie „immer ausverkauften Stadien“. Nur mit dem Stadion und den damit zusammenhängenden Fragen hat das irgendwie nichts zu tun.


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Opa
26. März 2019 um 23:17  |  683105

Korrektur um 23:03 Uhr: Es muss natürlich „lose-lose“ heißen.


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Kamikater
26. März 2019 um 23:17  |  683106

Es ist doch von Hertha das gekommen, was zu erwarten war: Ideen, Alternativen, Begründung, Wünsche, Dialogbereitschaft.

Antwort: Lügen, Auslachen, Aggressivität, Unwissenheit, Unfähigkeit und vor allem Planlosigkeit.

Was soll denn Hertha daran mit irgendeiner Kommunikation ändern.

Auslöser der Situation ist immer wieder das Gefälle zwischen Wissen, Profis und Willen gegenüber disfunktionale Arroganz, Ziel- und Planlosigkeit.

Und dafür sucht man Schuldige, statt eine Kompromisslinie. Es wird deutlich, dass eine Seite an keiner Lösung interessiert ist.

@opa
Mach die keine Sorgen. Ich arbeite aktiv für meine und die Interessen vieler anderer Herthaner.


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Exil-Schorfheider
26. März 2019 um 23:26  |  683107

Man sollte bei den 34.000 Hertha-Mitgliedern natürlich die nicht vergessen, die nicht aus Berlin kommen.
Da kann sich das Verhältnis zur SPD-Basis schon mal verklären…
Nicht umsonst gab es mal eine Auswertung:

https://interaktiv.morgenpost.de/fussballkarte-berlin/#9/52.5003/13.4006


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sunny1703
27. März 2019 um 0:01  |  683108

Statt hochtrabender Pläne über irgendein Stadion sollte sich Hertha doch mal eindeutig positionieren, was sie von den ganzen Umbauplänen im europäischen und damit verbundenen auch nationalen Fußball halten.

Jedes Finanzierungsmodell muss doch durch solche Pläne hinfällig sein.
Ich möchte schon wissen,ob der Verein bei diesen Plänen mitmacht und die eventuell so
gar unterstützt oder nicht und was er dagegen machen möchte.

Hertha UND Union gemeinsam als Berliner Vereine gemeinsam gegen diese ausufernden Kommerzialiserungsideen im Fußball bei denen viele auf der Strecke bleiben werden. Dieser kampf würde sicher von den allermeisten Bürgern,Fußballfreunden so oder so,aber auch den Politikern unterstützt werden.


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Jörg
27. März 2019 um 0:27  |  683109

Ich habe schon seit geraumer Zeit den Eindruck, dass – aus welchen Gründen auch immer – von Seiten der Politik (quer durch alle Parteien), ein Stadionneubau in Berlin nicht gewollt wird und somit verschleppt und ausgebremst wird. Die Problematik bzgl. der Nachnutzung, des Lärmschutzes usw. usw. empfinde ich nicht so gravierend, als dass das nicht gelöst werden könnte – mit ein wenig „gutem Willen“.
Insofern, denke ich, ist ein Stadionneubau, notfalls in der Randlage Berlins, mMn, unausweichlich.
Kurz noch: Ich war immer gerne von den 60ern an bis in die späten 80er, auch zu 2.Ligazeiten im Oly, wenn ich jetzt aber mal auswärts in meiner Region im Stadion bin (Sinsheim, Stuttgart, Frankfurt dann ist es doch ein sehr viel besseres Erlebnis – Nähe zum Spielfeld, Stimmung u.dgl. – Karlsruhe und Darmstadt sind stadionmäßig nicht so das Highlight. Ach, Regensburg, das Stadion war auch ganz stimmungsvoll.
Gruß Jörg


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fechibaby
27. März 2019 um 7:16  |  683112

3 Spiele Sperre für diese Tätlichkeit sind in Ordnung.
Den Vertrag von Ibi bitte nicht verlängern!
Als Kapitän sollte man ein Vorbild sein.


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Herthaner!!!
27. März 2019 um 7:20  |  683113

Grujic würde gerne weiterhin für Hertha spielen. sofern Liverpool kommende Saison noch nicht mit ihm plant:

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/marko-grujic-ich-will-noch-ein-zwie-jahre-bei-hertha-bleiben-60886822.bild.html

Wenn er das Ernst meint, ist das schon einmal eine Ansage.


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hurdiegerdie
27. März 2019 um 8:33  |  683114

Ich verstehe es leider immer noch nicht?

Warum sollte der Senat zustimmen, dass Hertha ein Stadion neben einem bestehenden Stadion baut, und dadurch die Nutzung und Ennahmen des bestehenden Stadions verliert?

Einem Stadionbau, dessen Durchfinanzierung nach allem, was ich weiss, immer noch nicht eindeutig vorliegt (soll zwar möglich sein, aber offensichtlich nichts genaues gibt es nicht), bei dem es Mieter gibt, die umgesetzt werden müssen, Bäume gefällt etc etc.

Vielleicht kann es mir ja nochmals einer gaaaanz langsam erklären.

Hans Meyer würde sagen „Gehn Sie mal davon aus, dass ich verstanden habe, dass Hertha ein neues Stadion gerne hätte“.


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psi
27. März 2019 um 8:57  |  683115

Sollten die Pläne im europäischen Fußball tatsächlich so umgesetzt werden, wie geplant, werden Mittelmaßvereine wie Hertha, noch weniger Einnahmen generieren.
Da ist die Investition für ein neues Stadion noch riskanter.
Vielleicht kämen vorübergehend mehr Zuschauer ins neue Stadion, aber wenn der große Erfolg ausbleibt, verlieren die Zuschauer in Berlin schnell das Interesse, wie man aktuell sehen kann.


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Herthaner!!!
27. März 2019 um 9:01  |  683116

@Uwe und Co: Warum wurde mein Beitrag bzgl. dem Bild Interview mit Grujic wieder gelöscht?

Habe ich gegen irgendwelche Blog Regeln verstoßen?


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Exil-Schorfheider
27. März 2019 um 9:06  |  683117

Herthaner!!!
27. März 2019 um 9:01 | 683116

Hast Du den Beitrag editiert? Dann rutscht er automatisch in den Spam-Ordner und muss wieder frei geschalten werden.
Hier wird eher selten gelöscht…


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Herthaner!!!
27. März 2019 um 9:34  |  683118

@Exil

Aaahh tatsächlich. Danke für die Info 😉
Hatte mich auch gewundert.

Grujic möchte bei Hertha bleiben, sofern Liverpool nächste Saison nicht mit ihm plant:

https://www.bild.de/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-startseite-52368768.bild.html

Das ist natürlich eine deutliche Ansage an den Rest des Teams wie ich finde. Gerade in anbracht der aktuellen Tabellensituation.


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Kraule
27. März 2019 um 9:35  |  683119

Stadionneubau ist in der Zeit des Umbruchs, in dem sich der Fußball gerade befindet, wie Bit Coins kaufen.
Die einen meinen so, die anderen so……….


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psi
27. März 2019 um 9:51  |  683120

Es gibt auch einen Fürsprecher für ein neues Stadion.

„Stephan Standfuß (47), Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin und Sportpolitischer Sprecher sagt: „Es geht dabei auch um die Frage, wie wir unsere Stadt gestalten wollen. Wollen wir eine internationale Sportmetropole mit modernen Sportstätten sein – oder eben nicht?“

BILD: Was spricht für einen Stadion-Neubau?

Standfuß: „Vieles. Zum einen die Konkurrenz-Situation. Alle Bundesligisten haben ein modernes Stadion, außer Hertha. Wenn wir Hertha irgendwann oben mitspielen sehen wollen, ist eine neue Arena dafür sehr hilfreich.“


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Blauer Montag
27. März 2019 um 10:16  |  683122

Es wäre schön, wenn sich weitere Fürsprecher äußern würden psi!!
27. März 2019 um 9:51 | 683120 ☼☼☼☼


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Jack Bauer
27. März 2019 um 10:49  |  683123

Schöne Diskussion hier. Dass ich inhaltlich näher an @opa bin, insbesondere wenn er einfach Faktenbasiert argumentiert und die persönlichen Animositäten außen vor bleiben, ist wohl keine Überraschung.

Ich habe letzte Woche (in grandioser Antizipation der Ereignisse 😉 ) mal acht Thesen zu Herthas Stadionfrage aufgestellt.
Wer interessiert ist:
https://sogenannterblogger.wordpress.com/2019/03/19/acht-thesen-zu-herthas-stadionfrage/


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Papa Zephyr
27. März 2019 um 10:58  |  683124

@Fechibaby
3 Spiele Sperre sind nicht in Ordnung – weil es keine Tätlichkeit war – weil er den Ball nicht mit Absicht an den Kopf von Bürki geworfen hat.
Aber behalt Du mal Deine Meinung…


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Blauer Montag
27. März 2019 um 11:03  |  683125

Hatten wir das nicht bereits ausdiskutiert PapaC4?
Die hier verlinkten Zitate aus dem Regelwerk habe (nur?) ich so verstanden, dass das Werfen von Gegenständen stets als Tätlichkeit gewertet wird.


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Exil-Schorfheider
27. März 2019 um 11:05  |  683126

Papa Zephyr
27. März 2019 um 10:58 | 683124

Wir sind uns aber einig, dass er den Ball absichtlich in Richtung Bürki wirft?
Für „ins Aus werfen“ war der Zielwurf zu kurz, eher auf kurze Distanz.
Grüße von einem, der Dogdeball kann…


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hurdiegerdie
27. März 2019 um 11:06  |  683127

Blauer Montag
27. März 2019 um 11:03 | 683125

Eben nicht!


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fechibaby
27. März 2019 um 11:13  |  683128

@Papa Zephyr

Er hat den Ball gezielt auf Bürki geworfen und
hatte niemals vor, den Ball ins Seitenaus zu werfen.
Nach dem Treffer ist er dann auch noch auf
Bürki zugeeilt und hat ihn vermutlich mit „netten“ Worten
bequatscht.


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Opa
27. März 2019 um 11:15  |  683129

@PapaC4: Danke für den Einwand. Das Problem scheint, dass der DFB sein Regelwerk nicht die Bohne zu interessieren scheint, wenn er Hertha bestrafen kann.

@Exil: Die Absicht, dass er den Ball Richtung Spieler wirft, bestreitet niemand, aber sehr wohl, dass er die Absicht hatte, diesen zu verletzen. Und damit entfiele auch der Vorwurf der Tätlichkeit, der lächerlicherweise im Raum steht.

@Blauer: Wenn Du das, was an Regeltexten gepostet wurde, nur so verstehst, sagt das sehr viel mehr über Dein Leseverständnis als über die konkrete Szene.

@hurdie: Bin mir nicht sicher, ob man da gewinnen kann 😉


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monitor
27. März 2019 um 12:08  |  683131

Stadionfrage
Bei der Stadionfrage für Hertha orientieren sich die meisten Politiker an den angenommenen Mehrheiten ihrer Wähler.
Somit scheiden die Linken und die Grünen als Befürworter schon mal aus.
Die AfD wird gegen das sein, was die Entscheider beschließen, egal wie die Entscheidung ausfällt.
Bleibt die CDU und die SPD. Von denen will sich vor der nächsten Wahl keiner die Finger verbrennen und potentielle Wähler vergraulen.
Und Hertha?
Hertha BSC hat bislang nur kundgetan, daß sie ein neues Stadion unbedingt brauchen, daß es vorzugsweise in/am Olympiapark stehen soll und das alle Probleme, wie Anwohner, Denkmalschutz, Anbindung etc. gelöst werden können.
Aber weder beim Thema Finanzierung, noch beim Thema Problemlösungen kamen wirklich handfeste Auskünfte. Hertha spielt mit verdeckten Karten, will aber konkrete Zusagen vom Senat.
In der heutigen politischen Konstellation in Berlin finde ich das ziemlich weltfremd.


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Michael
27. März 2019 um 14:03  |  683134

DFB Geldstrafen für Pyrotechnik !
zugegeben, Pyros abbrennen ist gefährlich und gehört nicht ins Stadion.
Verwunderlich sind allerdings die Strafen für Hertha, Bayern und Duisburg.
Bayern : 1 Pyro = 1000,- €
Hertha : 2 Pyros = 2000,- €
soweit alles i.O. so jetzt :
Duisburg : 16 Pyros = 11.100,- €
(hier gibt es scheinbar Mengenrabatt)
Der DFB und seine Geldstrafen, „Transparent und Gerecht“ hahaha !


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Exil-Schorfheider
27. März 2019 um 14:15  |  683135

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Jack Bauer
27. März 2019 um 14:18  |  683136

@Michael:

Ich bin nun sicher nicht dafür bekannt, die DFB Strafen zu verteidigen, in dem Fall ist es allerdings so, dass eine Fackel für einen Erstligisten 1000€ kostet und für einen Zweitligisten 600€. Macht also bei 16 Fackeln 9600€. Dazu kommen wohl drei Becherwürfe á 500€.

edit: @Exil war schneller.


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Michael
27. März 2019 um 14:21  |  683137

Nochmal zu Berlin und Herthas neues Stadion
Wie hoch ist der Schuldenstand von Berlin ?
30 Mrd. € oder mehr ?
Wieviel kostet der Frauenfeiertag das Land ?
Wieviel kostet der BER das Land pro Tag ?
3 Mio. € oder mehr ?
Wieviel Pacht bringt das Olympiastadion pro Jahr von Hertha ?
5 Mio. € oder mehr ?
Wieviel Steuern bring Hertha pro Jahr dem Land Berlin ?
10 Mio. € oder 50 Mio. € oder 100 Mio. €
Ja, so ist das mit den Fakten.
Wer weiß schon was genaues !
Ist es nicht aber auch so, dass Berlin Hauptstadt ist, und verdammt nochmal sich bitte auch wie so eine darstellen soll.
Nicht so kleinkariertes, parteipolitisches Gezänk.
Berlin macht sich im Rest der Republik mehr und mehr lächerlich.
Es gibt auch in anderen deutschen Städten Dinge die genauso ärgerlich sind. Der Unterschied ist nur, dass sich die Verantwortlichen nicht auch noch damit brüsten. In Berlin zerfleischt man sich scheinbar genüßlich.
Wie die letzten Tage von Rom.
Wie gesagt, alles nur ein Gefühl .
Lasst Hertha ein neues Stadion bauen.


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Blauer Montag
27. März 2019 um 14:22  |  683138

Dann brauche ich deine Erklärung.
Danke im Voraus hurdiegerdie
27. März 2019 um 11:06 | 683127

Blauer Montag
27. März 2019 um 11:03 | 683125

Eben nicht!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 14:27  |  683140

@papa

… dieses Thema ist hier im Blog mit 189 Belegstellen, DFB-Regularien, Fifa-Statuten hoch runter disktutiert worden. Du bringst nix Neues dazu (vergisst aber den Faktor „Wiederholungstäter“).

Die ersten beiden DFB-Instanzen haben in der Causa Ibisevic entschieden und das jeweils begründet. Was jetzt aussteht, ist das Urteil des DFB-Bundesgerichtes.


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Exil-Schorfheider
27. März 2019 um 14:28  |  683141

Michael
27. März 2019 um 14:21 | 683137

„Wie hoch ist der Schuldenstand von Berlin?“

57,6 Mrd. €, also eher mehr

„Wieviel kostet der Frauenfeiertag das Land?“

160 Mio, aber das sind Äpfekl und Birnen

„Wieviel kostet der BER das Land pro Tag?“

1,3 Mio. €

„Wieviel Pacht bringt das Olympiastadion pro Jahr von Hertha?“

Es sind 5,25 Mio. €, aber Miete.

„Wieviel Steuern bring Hertha pro Jahr dem Land Berlin?“

Das Land zieht zwar die Steuern ein, aber da gibt es einen komplizierten Schlüssel Land/ Bund…

Fakten sind also eher nicht so Deins?


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Michael
27. März 2019 um 14:37  |  683142

#ES
Es ist ja noch schlimmer als ich dachte.
Bei 57 Mrd. Schulden fällt doch gar nichts mehr auf, oder ?
Meine Überzeugung ist, Hertha bringt Berlin Geld und kostet nicht.
Also, Berlin sollte zusehen, das Geld in die Kasse kommt und nicht nach dem Prinzip Geld ausgeben, nach mir die Sintflut.
Sagt mir jetzt nicht nur mein Gefühl.
Sorry.


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Papa Zephyr
27. März 2019 um 14:39  |  683143

@Uwe
Du meinst, ich hätte auf Fechi (27. März 2019 um 7:16 | 683112) keine Antwort schreiben sollen … ?
Wenn das Vergehen, nach den Regularien nur mit gelb zu bestrafen wäre – welche Bedeutung haben seine diversen roten Karten aus anderen Gründen – wird dadurch gelb zu rot?
Ich denke deshalb – und weil man „nett“ zu Ibisevic sein möchte – geht Hertha vor das DFB-Bundesgericht.
… vermutlich erfolglos….


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 14:47  |  683145

@papa

sorry, hier wird ein interessantes Thema (Stadionpläne) behandelt – und Du fällst auf ein Thema rein, mit dem Schnee von vorgestern, letzter Woche und vorvergangener Woche.


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Jack Bauer
27. März 2019 um 14:51  |  683146

Nun ist es aber so, dass dem nicht so Hertha-affinen Berliner bisher noch nicht klar gemacht wurde, warum es für das hoch verschuldete Land Berlin schlau ist, dem Wunsch der Hertha nachzukommen und das Olympiastadion leerstehen zu lassen.

Hertha hat es nicht mal geschafft bei den Anhängern eine Euphorie für eine neue Arena zu entfachen. Dass man es dann beim normalen Bürger, der mit Hertha nicht viel am Hut hat, nicht schafft und sich dementsprechend die Politik auch quer stellt – insbesondere wenn dann noch Themen wie Wohnungen und Umweltschutz hinzukommen – ist für mich nicht sonderlich überraschend.
Da der Hinweis zu vernehmen war, dass man dann halt dem Senat den Finger zeigen und nach Brandenburg gehen soll… Ich glaube, dass der Denkzettel, den die Geschäftsführung verpasst bekommen hat, als man das letzte mal mit dieser Idee spielte, noch sehr präsent ist.


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Papa Zephyr
27. März 2019 um 15:02  |  683147

Naja – an der Stadiondiskussion ist jetzt auch nicht mehr so viel neu. Fast alles, was hier an Argumenten vorgebracht wurde, ist auch schon 189+1 mal gesagt worden.

Neu ist für mich:
Ein CDU-Abgeordneter macht in seinem Kiez Stimmung gegen Herthas Pläne.
Der stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion ist pro Hertha.

Die SPD positioniert sich eher negativ aber doch nicht klar dagegen. Aus dem Tagesspiegelartikel:
„Die Berliner SPD will Hertha BSC über 2025 hinaus im Olympiastadion halten. Dies bleibe „für uns erste Option“, steht in einem Antrag für den Landesparteitag der Sozialdemokraten am 30. März, der mit Sicherheit beschlossen wird.

Der Bau einer neuen Arena wird zwar nicht abgelehnt, aber an eine Reihe strenger Bedingungen geknüpft.“

Ohne echte Neuigkeiten von Seiten Hertha oder klare Aussagen des Senats finde ich die Stadiondiskussion gerade nicht so spannend.

Dann doch lieber zum 190. Mal Ibisevic und seine gelb/rote Karte. So richtig verkraftet habe ich anscheinend das Spiel auch heute noch nicht.


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monitor
27. März 2019 um 15:35  |  683148

Hätte Ibisevic für den Vorfall 5 Spiele Sperre bekommen, würde ich mich auch immer noch aufregen.
Aber so ist doch völlig im Rahmen des normalen.
Hätte Lewandowski den Ball geworfen, hätte Bürki eine gelbe wegen Schwalbe bekommen! 😉


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Opa
27. März 2019 um 15:43  |  683149

Den angeblich so „komplizierten Berechnungsschlüssel“ des Steueraufkommens von hertha für das Land Berlin habe ich hier schon einmal aufgeschlüsselt:

Unter der Voraussetzung, dass Herthas Umsatzerlöse alle umsatzsteuerpflichtig wären (was sie z.B. beim VBB Anteil in den Tickets nicht sind), dann würden bei 120 Mio. € Umsatz und 19 % MwSt-Satz 22,8 Mio. € Umsatzsteuer fließen. Davon fließen 46,1 % an Land und Kommune (was in Berlin wegen des Stadtstaats in eine gemeinsame Kasse fließt), das sind 10,5 Mio. €. Körperschaftssteuer zahlt Hertha wegen *hust* geschickter strategischer Defizite und Verlustrückstellungen größerer Natur auf absehbare Zeit keine, weshalb die 50% von Null auch nicht ins Gewicht fallen. Bliebe noch die Lohnsteuer, die bei 44 Mio. € Lizenzspieleretat (und ohne Berücksichtigung der Geschäftsstelle) und einem Durchschnittssteuersatz von 43 % 18,92 (Zufall?) Mio € Lohnsteueraufkommen bedeutet, von denen das Land Berlin inkl. Kommunalanteil 57,5 % und somit 10,88 Mio. € zustehen.

Hertha spült direkt derzeit also 20 Mio. € p.a. in die Steuerkassen. Dazu kommt noch die Miete fürs Oly und die indirekten Auswirkungen auf Gastronomie, Hotellerie, Verkehr und Einzelhandel. Ob das viel oder wenig ist, möchte ich gar nicht beurteilen, aber wenn der Senat 242 Mio. € für den Olympiastadionumbau ausgegeben hat, dann ist dieses Investment bislang auch durch die Zweitligajahre und die deutlich geringeren Umsätze der vergangenen 15 Jahre nicht amortisiert, von vorgenommenen Modernisierungen (Lichtanlage, W-LAN etc.) oder vom zukünftigen Modernisierungsbedarf reden wir da noch nicht. Soviel zu den „Überzeugungen & Gefühlen“ von @Michael, der mit …

Meine Überzeugung ist, Hertha bringt Berlin Geld und kostet nicht.
Also, Berlin sollte zusehen, das Geld in die Kasse kommt und nicht nach dem Prinzip Geld ausgeben, nach mir die Sintflut.
Sagt mir jetzt nicht nur mein Gefühl.

…unter Beweis stellt, dass sowohl mit seinen Rechenkünsten als auch mit seinen Gefühlen etwas nicht zu stimmen scheint.

Hertha ist unbestritten ein Wirtschaftsfaktor für Berlin, aber man muss auch nicht so tun, als würde die Stadt wirtschaftlich um die Hans-Braun-Straße kreisen.


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Helli
27. März 2019 um 16:02  |  683152

#Ibi
Ein guter Keeper kann den Ball aus 8 Metern auch mal fangen und festhalten! Aber der Bürki hatte nicht seinen besten Tag, siehe das Abklatschen von Mittelstädts Hammer!


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Exil-Schorfheider
27. März 2019 um 16:14  |  683153

Michael
27. März 2019 um 14:37 | 683142

„Also, Berlin sollte zusehen, das Geld in die Kasse kommt und nicht nach dem Prinzip Geld ausgeben, nach mir die Sintflut.“

Wenn Du Dich mit der Berliner Politik der letzten sechs Jahre auseinandergesetzt hättest, wüsstest Du, dass Berlin mittlerweile Altschulden tilgt. Der Peak waren etwa 63,x Mrd., durch den Rekordrekordüberschuss von 2,4 Mrid Euro in 2018 werden wohl 1,1 Mrd Euro Altschulden getilgt, wodurch es „nur“ noch 57,9 Mrd sind.


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monitor
27. März 2019 um 16:29  |  683154

„Der Berliner Senat“
Was in Berlin alles schief gegangen ist, ist diversen Parteien mit diversen handelnden Personen anzulasten.
Die oft hier verwendete Haltung, da wäre jemand bestimmtes seit Jahrzehnten ganz fürchterlich auf Holzweg ist sachlich so nicht richtig.
An der Aura des Roten Rathauses kann es auch nicht liegen, Mist wurde auch noch im Rathaus Schöneberg verzapft.
Also sind wohl die jeweils Verantwortlichen seinerzeit anderen Prioritäten gefolgt, als die heutigen Kritiker, zu denen ich mich selbst zähle.


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Blauer Montag
27. März 2019 um 16:32  |  683155

Jepp Helli
27. März 2019 um 16:02 | 683152 😆 😆 😆

und auch
monitor
27. März 2019 um 15:35 | 683148 😆 😆 😆


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fechibaby
27. März 2019 um 17:28  |  683157

Darida mal wieder verletzt:

Kurier online:
„Herthas Mittelfeldspieler Vladimir Darida (28) ist wieder kaputt. Beim Länderspiel für Tschechien gegen Brasilien (1:3) humpelte er vom Platz. – Verdacht auf Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel.
Ohne Zweikampf, einfach so, fiel Darida in der 56. Minute des Freundschaftsspiels am Dienstagabend auf den Boden und fasste sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den hinteren Oberschenkel. Nichts ging mehr.“


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psi
27. März 2019 um 17:29  |  683158

Die Bayern machen 80 Mio für Hernandez von Atlético locker.
Der Wahnsinn geht weiter.


27. März 2019 um 18:14  |  683160

[…] Auf den richtigen Weg schien auch Jordan Torunarigha zu sein. Der Innenverteidiger konnte bei der U21 im Spiel gegen die Franzosen überzeugen. Doch wie schon so oft in der laufenden Saison hieß es Anfang der Woche erneut, dass der gebürtige Chemnitzer sich verletzt hat. Diagnose: „Verletzung des Kapsel- und Bandapparates im linken Sprunggelenk sowie ein Knochenmarksödem“. […]


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 18:15  |  683161

@psi

ich würde es Marktwirtschaft nennen …


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psi
27. März 2019 um 18:31  |  683166

So siehts aus, aber wer soll da in Bundesliga mithalten?
Da hilft es auch nicht, für die eigenen Spieler höhere Erlöse zu erzielen.
Sei denn, man hat ein Juvel aus der eigenen Jugend abzugeben. 😉


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Blauer Montag
27. März 2019 um 19:12  |  683172

Nö, wir verkaufen nix.
Nüscht!!!

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