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(jl) – Machen wir also den Deckel auf die Länderspielwoche. Aus Berliner Sicht verlief der Dienstagabend gar nicht mal so schlecht. Die deutsche U21 brachte Englands Nachwuchs die erste Niederlage seit fast zwei Jahren bei, am Ende hieß es in Bournemouth 2:1 (1:0). Die Vorlage zum ersten Tor lieferte Arne Maier (zum Video –> hier). Maxi Mittelstädt wurde nach rund einer Stunde ausgewechselt, für ihn kam Lukas Klünter. Jordan Torunarigha – das habt ihr mitbekommen – fehlte verletzt.

Jarstein pariert Elfmeter

Eine ziemlich turbulente Partie erlebte Rune Jarstein. Im Duell gegen Schweden führte der Keeper mit seinen Norwegern schon 2:0, kassierte dann noch drei Gegentreffer und durfte sich schlussendlich über den Last-Minute-Ausgleich freuen. Auch parierte Jarstein einen Elfmeter, nur war er gegen den Nachschuss machtlos.

Ein unschönes Ende nahm der Ausflug zum Nationalteam für Vladimir Darida. Beim 1:3 gegen Brasilien lief der Tscheche zwar als Kapitän auf, musste aber in der 56. Minute verletzt ausgewechselt werden. Eine Diagnose steht zur Stunde noch aus. Für Darida kann einen der erneute Rückschlag leidtun. Für Hertha hingegen der Ausfall kein allzu großes Drama. Die einstige Stammkraft war zuletzt ohnehin nicht erste Wahl.

Dardai: „Feuer mit nach Leipzig nehmen“

Das Vormittagstraining am Mittwoch bestand im Kern aus einer Konterübung (Drei-gegen-eins) und einem Neun-gegen-neun mit nur zwei Kontakten, beides auf halbem Feld. „Feuer ist bei uns immer drin“, meinte Pal Dardai, „das müssen wir mitnehmen nach Leipzig.“

Mit Valentino Lazaro, Ondrej Duda und Peter Pekarik kehrten drei weitere Länderspiel-Fahrer ins Teamtraining zurück. Dass auch sie nicht unbedingt erfolgsverwöhnt nach Berlin zurückkamen, fand Dardai gar nicht so schlecht. Seine These: „Vielen haben verloren. Vielleicht wollen sie gerade deshalb jetzt am Wochenende etwas zeigen – das ist auch nicht schlecht.“ Wir werden es erleben.

DFB-Strafe wegen Pyros im Pokal

Als Rausschmeißer Nummer eins noch die Info, dass der Deutsche Fußball-Bund eine Geldstrafe gegen Hertha ausgesprochen hat. Weil Berliner Fans im Zuge des Pokalspiels gegen die Bayern zwei Pyrofackeln abbrannten, wird Finanzminister Ingo Schiller um 2000 Euro erleichtert.

Als Rausschmeißer Nummer zwei: das hier.

Wünsche euch einen schönen Abend.

Am Donnerstag trainieren die Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Stattdessen blicken wir auf die obligatorische Pressekonferenz.  


74
Kommentare

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psi
27. März 2019 um 18:17  |  683162

Ha!


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elaine
27. März 2019 um 18:25  |  683164

Ho!


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Kamikater
27. März 2019 um 18:26  |  683165

He!

@michaels Gedanken sind ok!


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videogems
27. März 2019 um 18:33  |  683167

Hertha BSC!


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Blauer Montag
27. März 2019 um 19:00  |  683169

Ausbildungsmeister an der Spree!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 19:03  |  683170

@Anwohnertreffen

in der Dickensschule: Saal ist voll, Stühle werden nachgeholt, draußen warten noch Leute


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Blauer Montag
27. März 2019 um 19:07  |  683171

Den jungen Spieler von Galatasaray sollte sich jeder BayernFußball-Profi zum Vorbild nehmen.


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psi
27. März 2019 um 19:37  |  683173

Abendschau Bericht gerade über Stadionneubau
aus der Dickensschule


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 19:40  |  683174

@Anwohnertreffen

ob Betroffene, Anwohner, Bezirkspolitiker oder Sportvereine auf dem Gelände des Olympiaparks: Alle beklagen, dass sie von Hertha nicht oder unzureichend einbezogen werden.


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Kamikater
27. März 2019 um 20:06  |  683175

Danke für den „Ticker“ @ub!


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hurdiegerdie
27. März 2019 um 20:09  |  683176

Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 20:16  |  683177

@Anwohnertreffen

Johannes Zurl von der IG Ruhleben erwähnt ausdrücklich den Blog Immerhertha.de und die „sachliche Diskussion, über das Stadionthema“, um zu belegen, dass es unter den Hertha-Fans sehr verschiedene Ansichten zum Thema gibt.


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Opa
27. März 2019 um 20:23  |  683178

Der Herr Zurl meint sicher Kamikater 🤣😂 und seine seit Jahren vorgetragene Populemik.

Der Liste der von Hertha sich nicht ausreichend einbezogen Fühlenden kann man wohl noch neben vielen Fans auch noch die Berliner Politik hinzufügen. So sehr ich auch Ingo Schiller als Fachmann schätze, so genau habe ich seinen Gesichtsausdruck in solchen Situationen vor Augen, der einem dann runterbetet, weshalb man falsch fühlt 😁


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Kraule
27. März 2019 um 20:29  |  683179

Opa
27. März 2019 um 20:23

Der Herr Zurl meint sicher Kamikater 🤣😂 und seine seit Jahren vorgetragene Populemik.

Was soll das?
Sicher meinten die dich🤮😂🤮😂


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Blauer Montag
27. März 2019 um 20:58  |  683180

Danke und meine Grüße an Herrn Zurl
Uwe Bremer
27. März 2019 um 20:16 | 683177

@Anwohnertreffen

Johannes Zurl von der IG Ruhleben erwähnt ausdrücklich den Blog Immerhertha.de und die „sachliche Diskussion, über das Stadionthema“

Die ganze öffentliche Diskussion gäbe es nicht, wenn Hertha mit einem privaten Grundstücksbesitzer verhandeln würde und nur über das Verhandlungsergebnis berichten müsste. Aber da sich das von Hertha erwählte Grundstück im Besitz des Landes Berlin befindet, werden wir Zeuge oder auch Teilnehmer einer öffentlichen Diskussion. Meine vollkommen ergebnisoffene Feststellung hier und heute. 😎


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hurdiegerdie
27. März 2019 um 21:20  |  683181

Johannes Zurl lebt ja schon seit 2009 in Berlin (immerhin)
und ist ansonsten, wie man an seiner Aussprache hört,….. Bayer (in Landshut geboren).


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Kamikater
27. März 2019 um 21:25  |  683182

@opa
Wat los? 20 Bier zuwenig?

Verstehe ich nicht. Weil Jemand nicht die Meinung von Dir zu 100, sondern nur 46 %vertritt?

Merkwürdig. Nee, schade, dass Du Deine Stärken, wie oftmals Sachverhalte zu beurteilen können, nicht auf Menschen übertragen kannst.


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Carsten
27. März 2019 um 21:37  |  683183

Wäre ja interessant zu erfahren ob da noch mehr zugezogene etwas zum Thema Zusagen haben.
Wat is bloß aus meinen Berlin geworden.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. März 2019 um 21:44  |  683184

@Anwohnertreffen

mein Morgenpost-Text zum heutigen Abend in der Dickens-Schulenin Neu-Westend – so könnte es gewesen sein – hier entlang


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Freddie
27. März 2019 um 21:47  |  683185

Das ist wohl der og Herr Zurl

http://www.johanneszurl.com/deutsch

In die Nähe eines Stadions ziehen und sich anschließend über Lärm beklagen.
Kennt man ja von der Avus, dem Flughafen Tempelhof und der Crellestrasse


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Kamikater
27. März 2019 um 21:57  |  683186

Danke @freddie.


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hurdiegerdie
27. März 2019 um 22:07  |  683187

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Opa
27. März 2019 um 22:21  |  683188

@Freddie: Soweit ich das aus der Ferne verstanden habe, geht es in der Lärmfrage nicht primär darum, sich über den vorhandenen Lärm zu beschweren, sondern um die Frage zu klären, welcher zusätzliche Lärm durch die Verlagerung der Spielstätte und deren Nutzung entsteht.

@Kami: Mal unabhängig von der unangemessenen Andeutuung angeblich zu wenig genossenen Biers (die zudem nur Dich selbst meinen kann, da ich seit Ende Oktober wegen einer Ernährungsumstellung kaum noch Bier trinke): Wo siehst Du denn 46 % Übereinstimmung zwischen uns?

Du willst unter allen Umständen, koste es was es wolle, unter Ausblendung aller Risiken das schönste, steilste, lauteste Stadion Europas bauen und argumentierst dafür im Zweifel mit Halbwahrheiten, die Du später wieder zurücknehmen musst, wie z.B. alle anderen Bundesligisten besäßen ein eigenes Stadion oder die wären immer ausverkauft. Das ist ähnlich seriös wie seinerzeit Dein Argument PRO Videobeweis, der sichere Arbeitsplätze und es ginge gerechter zu. Du willst ein Spin Doctor sein und es fehlt Dir an jeglicher Empathie zu verstehen, dass Dein Vorgehen mehr Menschen verprellt als diese für Deine Sache zu gewinnen. Jetzt, wo sich abzeichnet, dass das mit der Zustimmung des Senats in die Hose geht, agierst Du wie der schwarze Ritter in Ritter der Kokosnuss, der ohne Arme, Beine und Rumpf seinem Gegner jovial ein Unentschieden anbietet.

Ich sehe mit ganz, ganz viel Wohlwollen vielleicht 5-10 % Übereinstimmung. Ich möchte dann ein neues Stadion, wenn dieses für Hertha eine optimale Lösung unter Abwägung von Chancen und Risiken darstellt, uns das nicht das Genick bricht, wenn wir mal absteigen und nicht sofort den Wiederaufstieg schaffen sollten. Und wenn dieses in Berlin steht, wie es die Mehrheit der Mitglieder von Hertha begehrt. Ich ließe mich durchaus übrigens von der Notwendigkeit eines Auszugs aus der Stadt überzeugen, aber ich möchte dafür mit guten Argumenten gewonnen werden und nicht vor den Latz geknallt kriegen, wentweder der Senat gibt uns ein Grundstück oder wir gehen (trotz aller dort vorhandener Probleme) auf den brandenburgischen Kuhacker. So drückt man weder Wertschätzung aus noch erzeugt man Nestwärme. Das ist Ausdruck purer Arroganz und zu Kopf gestiegener „Milljonen“ – beides goutiert der Berliner nicht, weshalb das sich abzeichnende Ergebnis auch niemanden verwundern sollte.


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Bonpland
27. März 2019 um 22:23  |  683189

Also wenn man das liest, kann es für Hertha nur heißen: Wenn wir wirklich ein neues Stadion in Berlin haben wollen, dann sollten die Wünsche in Bezug auf Kapazität und Verkehrsanbindung deutlich heruntergeschraubt werden, um weitere potentielle Flächen von Privateigentümern zu finden. Ich bleibe dabei, der Kern des Problems liegt darin, dass wir hinsichtlich der Standortfrage innerhalb Berlins viel zu anspruchsvoll waren und nun keine Alternative haben. Brandenburg wurde von der Mehrheit der Mitglieder nichtmal als Verhandlungsoption akzeptiert, und dies zu Recht.

Abgesehen davon reiht sich das Thema Stadion nahtlos in unser offensichtliches Kommunikationsproblem ein. Hier brauchen wir endlich sinnvolle Verstärkung auf höchster Ebene!


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hurdiegerdie
27. März 2019 um 22:52  |  683190

Manchmal liegen scheinbare Kommunikationsprobleme daran, dass man keine Lösungen hat.

Hertha hat einen schlechten Bluff aufgezogen und dann 4 der 5 Karten mit dem Verzicht auf Ludwigsfelde aufgedeckt.

Als Gegenspieler würde ich „all in“ gehen.

Tschuldigung, aber die Probleme liegen doch seit mindestens 2 Jahren auf dem Tisch. Hertha sagt im Wesentlichen „wir haben Lösungen, aber wir sagen sie euch nicht“.


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Bonpland
27. März 2019 um 23:06  |  683191

Absolut. Aber was ist denn die Lösung? Was kann Hertha besser machen? Und da steht für mich ganz klar die Idee, die Alternative eines deutlich kleineren eigenen Berliner Stadions ernsthaft zu untersuchen, um Alternativen zu haben, auch für den Fall dass der Senat mit einer höheren Miete für das Oly um die Ecke kommen wird. Dementsprechend hätten die Anforderungen für die Machbarkeitsstudie zum Thema Stadionlage deutlich runtergeschraubt werden müssen, in dem Moment wo nur 1(!) Berliner Standort übrig bleibt. Ich bin mir sicher, schon bei einem nur 40.000 Zuschauer fassenden Stadion und einem Verzicht auf eine unmittelbare Bahnhofsnähe hätten wir vielmehr potentielle Flächen in Berlin!


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Opa
27. März 2019 um 23:09  |  683192

@Bonpland: In Berlin kannst Du alles sein, auch Paul Keuter 😀 Kein Privateigentümer hat in Berlin entsprechende Flächen, Hertha MUSS quasi vom Senat Fläche bekommen und die Standortwahl ist auch abhängig von der Verkehrsanbindung und der Lärmtoleranz. Welche Flächen sollen das sein? Solange uns Hertha nicht an den vorhandenen Plänen B und C beteiligt, werden wir wohl spekulieren müssen.

@Hurdie: Wenn es nicht so traurig wäre und wenn es nicht den Herzensverein beträfe und wenn uns der Senat nicht ja auch erpressen würde, wäre es fast zum Piepen. So ist es einfach nur traurig und unwürdig für alle Beteiligten.


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Bonpland
27. März 2019 um 23:16  |  683193

@Opa: Bist du dir bei den Eigentumsverhältnissen sicher? Bei mir im Umkreis (Knapp außerhalb Ringbahn) sind noch so viele Brachflächen, die in der Hand von Immobilienunternehmen sind, die irgendwann mal bauen wollten aber das Gelände nicht weiterentwickeln.

Mein Vorschlag sieht ja gerade vor, dass man hinsichtlich Stadiongröße und Verkehrsanbindung deutliche Abstriche machen muss, um Alternativflächen zu finden.


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videogems
27. März 2019 um 23:23  |  683194

Wenn man Hertha selber dazu nicht einlädt oder wie Herr Statzkowski laut BZ falsche Fakten aufstellt, oder wie Herr Buchner / Büchner, seines Zeichens Fan des FC Köln argumentiert, kann man den Schwarzen Peter aber auch nicht allein Hertha zuschieben, obwohl man fehlende Transparenz von Hertha ja leider auch schon gewöhnt ist.


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Frederic Raspe
27. März 2019 um 23:51  |  683195

Wie Hertha hätte transparenter sein sollen mit den Stadionabsichten, ohne von Tür zu Tür zu gehen, muss mir mal jemand erklären.


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Opa
28. März 2019 um 0:01  |  683196

Es könnte sich die Frage stellen, welchen Sinn das machen würde.


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Paddy
28. März 2019 um 0:04  |  683197

@Opa dann bitte IN Spandau, ist auch nur ein Katzensprung vom Oly entfernt und da sollten wir doch Bauland bekommen 😉 😀


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monitor
28. März 2019 um 0:07  |  683198

Wie soll Hertha ein Grundstück für einen Stadionneubau finanzieren, wo sie doch finanziell mit dem Rücken zur Wand stehen? Deshalb sind sie meiner Meinung nach auf den Pachtvertrag dringend angewiesen.


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sunny1703
28. März 2019 um 5:30  |  683204

Wenn ich mich an die damaligen fünf oder sechs hauptalternativstandorte erinnere erschienen sie mir mehr einem dartwerfen auf eine Karte von Berlin und Umgebung entsprungen, denn einem gezielten Nachdenken.
Wenn ich alleine an den absurden Standpunkt in lichterfelde süd denke, habe ich das Gefühl das damals beauftragte Büro hatte keine Ahnung von den Möglichkeiten in der Stadt und außerhalb.

Nach meiner Ansicht sollte die Entscheidung im Abgeordnetenhaus im nächsten Monat fallen und nicht im Sommer. Was den Familien der Wohnungen, die verlassen werden müssten,zugemutet wird, ist eine Frechheit. Damoklesschwert lässt grüßen.

In diesem Fall ärgert mich nicht nur das Verhalten Herthas, sondern auch das der Politiker. Hier geht es nicht um einen Grashalm, sondern um Menschen die seit Monaten in unsicherheit über ihre Zukunft leben.

Sollte das Ansinnen Herthas abgelehnt werden, müsste das auch schon jetzt zumindest in Ansätzen dem Verein bekannt sein, dazu sollte das Vitamin B in die Politik reichen. Die zeit für Plan c ihn zu entwickeln ist vorhanden und wenn Plan c eine machtbare vertragsverlängerung für das Olympiastadion ist.
Zumal das Stadion für die 2024 modernisiert wird. Innerhalb dieser verlängerungszeit ist nicht nur der Weg Herthas erkennbar, sondern auch ob das Interesse konstant hoch bleibt oder wieder sinkt. Und man kann erkennen wohin die Reise im internationalen und nationalen Fußball geht.

An potentiellen Geldgebern sollte es Hertha eigentlich nicht mangeln, Siemens, Sony,Google usw. da ist mir weniger bange als bei der zukünftigen Entwicklung des Fußball.

Von Standorten in Brandenburg halte ich nichts, Hertha ist ein Berliner Verein und nicht ein austauschbarer aus einem anderen Bundesland,egal wie es heißt.

Bis zur Entscheidung im Abgeordnetenhaus ist die blogtugend angesagt .

Einen schönen Donnerstag


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Kraule
28. März 2019 um 7:44  |  683207

Wo ist der Unterschied zwischen Spandau und Falkensee, Heiligensee und Hennigsdorf?
Da muss man wohl doch ein wenig größer denken.
Meine Meinung (ich bin grundsätzlich für ein reines Fußballstadion) je länger es dauert um so unwahrscheinlicher wird es!
Ich glaube schon jetzt nicht mehr daran.


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Paddy
28. März 2019 um 7:55  |  683208

…meine Smileys bei dem Abschlusssatz habe ich nicht ohne Grund gewählt, es sollte zeigen „Achtung“ bitte nicht zu Ernst nehmen 🙂

Bei der Stadionfrage halte ich mich raus, es juckt mich einfach nicht mehr, denn es wird viel zu lange herumgeeiert…

Ohne handfeste Entwicklungen wird sich auch da bei mir nichts daran ändern…
Btw. bald ist doch Ostern 😉 …da gibt’s bestimmt Geschenke 😛

…schönen Arbeitstag Euch noch Heute


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Herthas Seuchenvojel
28. März 2019 um 8:23  |  683209

@kraule
mir geht es inzwischen genauso

ich sehe nicht mal einen Ansatz von Konsenz
die Politiker sagen, Hertha bleibt im Oly (als ob es persönliches Eigentum wäre)
Hertha meint: unbedingt dieser Platz oder gar keiner
ich persönlich wäre beim Bluff Ludwigsfelde viel härter vorgegangen, die 1, 2 Mio für eine Grundsatzplanung machen den Kohl bei der wahrscheinlichen Investitionssumme auch nicht mehr fett
etliche Herthafans sagen : Charlottenburg, sonst janüscht, könnte ja 10 S-Bahn Minuten mehr kosten und nen echter Berliner Verein wäre es dann auch nicht mehr
verfahren, zerfahren, stur und kompromisslos von allen Seiten
in der derartigen Weise werden wir 2025, 2035 und auch noch 2045 im Oly spielen, egal welche Miete dann aufgerufen wird

ich persönlich hatte mal Steinstücken aufgerufen, allerdings damals nur als Beispiel
gehört offiziell zu Berlin, jede Menge Platz für gleich 3 Arenen samt tausende Parkplätze dank bis jetzt unbebauten Grenzstreifen bis heute
Bahnhof Medienstadt & Griebnitzsee wären fußläufig gleich in der Nähe und notfalls könnte man 2-8 Gleise von Wannsee runterziehen, so weit und teuer wäre es nicht
notfalls wäre sogar die ehemalige Stammbahn nah dran

ach macht doch wat ihr wollt
ich fahr zur Hertha, wenns mir passt…wenn nicht dann nicht
egal ob sie in Charlottenburg, Ostkreuz, Pankow, Eberswalde, O-burg oder Ludwigsfelde liegt
weil Herzensverein bleibt Herzensverein, da schmälern auch keine 20-40 km was
wir sind schließlich keine Amerikaner, wo die Vereine gleich tausende Kilometer verpflanzt werden


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sunny1703
28. März 2019 um 8:35  |  683210

@kraule

Ich bin in diesem Fall lokalpatriot. Mein Interesse für vereine in babelsberg,cottbus, Frankfurt und Potsdam ist gering. Wenn Hertha bsc zu Hertha psc im Falle von Potsdam mutiert ist das nicht mehr meins. Dann sind wir auf dem wEG zum US System bei dem Vereine aus was weiß ich für gründen um hunderte von Kilometern verlegt werden.
Zu deutsch vielleicht spielen die Bayern eines Tages in Berlin als heimspielort. Natürlich ein extremes Beispiel. Doch es gab hier schon mal eine Zeit in der jemand einen Verein von Berlin ins heutige Brandenburg verschob.
Hertha ist seit 1892 ein Verein dieser Stadt und nun soll wegen eines Stadions mit dieser Tradition gebrochen werden?? Zumal es hier ein existierendes Stadion mit einer erstklassigen verkehrsanbindung gibt.

Warten wir doch erstmal die Entscheidung des Parlaments ab.


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Kamikater
28. März 2019 um 9:05  |  683211

@opa
Von mir aus haben wir gar nichts gemeinsam. Wenn Du das meinst.

Wie man in die Kurve ruft, so hallt es zurück.


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Michael
28. März 2019 um 9:13  |  683212

Was heute morgen so alles, in Sachen Stadion für Hertha, in Den Berliner Tageszeitungen steht, ist auch ein wenig wie die Lage in Deutschland und beim Brexit.
Jeder weiss was er nicht will aber nicht was er will.
Viel kakofonie und nichts weiter.
Und immer wieder das Olympiastadion. Vergesst das, dass ist nicht das Bier von Hertha.
Arme Hertha, armes Berlin. Es ist wahrlich sehr, sehr traurig.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2019 um 9:37  |  683213

@Warum

RB Leipzig Hertha BSC besser macht … ich ahne, mit meiner Morgenpost-Kolumne mache ich mir nicht nur Freunde –
„Von null auf übermächtig“ – hier entlang


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Opa
28. März 2019 um 9:54  |  683214

@Michael: Ich habe gestern und in den letzten Jahren glasklar formuliert, was ich möchte. Eine optimale Lösung für Hertha (mit Dehnungsfuge für Zweitligazeiten) und das ganze innerhalb der Stadt oder wenn letzteres nicht geht, mit einem nestwärmeerzeugenden Mitnahmeprozess.

Das, was und wie Hertha präsentiert hat, ist nicht geeignet, diese Erwartungen zu erfüllen. Und es geht ja nicht nur mir so.

Das, was der Senat und die Politik veranstalten, ist allerdings auch ein Trauerspiel. Stückwerk in der Sportstättenpolitik (wobei Herthas Stadion für mich primär keine Sportstätte, sondern ein Veranstaltungsort für die Sport-Unterhaltungsindustrie ist) und dilettantische wie erpresserische Vorgehensweise gegenüber dem Ankermieter und Borniertheit gegenüber Kompromisslösungen (public private partnership – wobei Hertha das ja auch kategorisch ausgeschlossen hat).

Traurig für beide.


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Silvia Sahneschnitte
28. März 2019 um 10:07  |  683215

Lieber @U.Bremer, ist doch eine Zusammenfassund der gegebenen Verhältnisse. Hätte mir jedoch bei der Kolumne Ihre persönliche Einschätzung zu den Modellen gewünscht.
Aber vielleicht erfolgt ja noch ein Kommentar.
Meine Anmerkung
Hertha macht in der Ausbildung junger Talente und der Durchlässigkeit in den Profibereich, einen wesentlich besseren Eindruck, als in der Umsetzung des Stadionprojekts.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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psi
28. März 2019 um 10:19  |  683216

Hertha kann Ausbildung und Durchlässigkeit im
Jugendbereich.
Auf allen anderen Gebieten ist noch Luft nach oben.
Da passt Hertha wunderbar zu Berlin, Vieles ist
sehr provinziell.
So verwundert es auch nicht, dass in der flächengrößten
Stadt der Republik keine Fläche für ein
Fußballstadion vorhanden sein soll.


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Blauer Montag
28. März 2019 um 10:39  |  683217

Prägnant und korrekt formuliert Uwe Bremer
Ein lesenswerter Kommentar in der Morgenpost.
28. März 2019 um 9:37 | 683213

RB Leipzig sorgt dafür, dass die Luft an der Spitze dünner wird. Weil neben den Bayern, Dortmund und Leipzig nur noch ein Platz für einen anderen Bundesligisten frei ist an der Champions League. …

Prägnant und korrekt formuliert auch Opa
28. März 2019 um 9:54 | 683214


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Traumtänzer
28. März 2019 um 10:44  |  683218

Wenn das stimmt, was die Mopo von der Anwohnerversammlumg berichtet, finde ich, passt das ins Bild der Herthakommunikation. Das klingt zumindest nicht geschmeidig und nicht sonderlich transparent. Dass sich Leute dann darauf genau einschießen, verwundert hier ja nicht wirklich. Hertha will etwas und geht von vornherein mit dem Selbstverständnis an die Sache heran, dass man es auch bekommen wird. Klar, dass das Einigen per se nicht gut gefällt.

Ich bin gespannt, ob und wie das da weitergeht. Den Termin 2025 sehe ich auch langsam schwinden. Und dann werden alle wieder der dummen Berliner Politik die Schuld geben. Berliner Politik ist in Teilen auch wirklich einfach nur dumm. Das ist sie aber nicht nur seit R2G, sondern sagen wir mal mindestens seit 20-30 Jahren und zwar durch alle Konstellationen in diesem Zeitraum. Ich weiß auch nicht, warum sich ausgerechnet in der Hauptstadt das Provinzielle so dermaßen kultiviert hat, aber es ist schon auffällig, in welchem Ausmaß die Verfilzung von Politik und Verwaltung mit der Wirtschaft dazu beitragen konnte, dass hier weichenstellende Entscheidungen immens verzögert werden oder gleich gar nicht zu Stande kommen. Nun ja, das Thema „Neues Herthastadion“ befindet sich vermutlich auch gerade in dieser speziellen „systemischen Bearbeitung“…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2019 um 11:04  |  683219

@NeuerRasen

fürs Olympiastadion. Nachdem erst im Februar getauscht worden war, wird Hertha im Heimspiel gegen Düsseldorf auf einem abermals erneuerten Grün gegen Fortuna Düsseldorf spielen.
Und die Stadion GmbH tauscht den Rasen-Anbieter …

Zur Pressemitteilung der Olympiastadion GmbH – hier entlang


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fg
28. März 2019 um 11:22  |  683220

@Bremer:
Was sollte an deiner Kolumne missfallen?


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psi
28. März 2019 um 11:40  |  683224

Leider alles richtig, was @ U. Bremer in seiner Kolumne schreibt,
leider lässt sich nichts rückgängig machen. Mir wäre lieber, Leipzig würde die Bundesliga nicht besser machen.


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hurdiegerdie
28. März 2019 um 11:44  |  683225

@Bonpland 23:06 und @Opa 23:09.

Danke für eure Antworten. Ich stimme dem weitestgehend zu (nur auf 40’000 Zuschauer hätte ich das Stadion nicht begrenzt)


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Bob
28. März 2019 um 11:46  |  683226

Wenn man die Nachrichten rund um den Stadionneubau verfolgt kann man sich doch ausmalen, dass es mit diesem Senat kein neues Stadion in Berlin geben wird.
Das Bild, das Hertha dabei abgibt macht mich ratlos.
Keiner vom Verein hat mit den Anwohnern kommuniziert(wo ist Keuter?) und es wird ein Geheimnis um die Finanzierung gemacht.
Das lässt Hertha in der Öffentlichkeit schlecht aussehen.

Bei den beteiligten Politikern hat Hertha gar keine Lobby.

Wenn ich lese, dass ein Hr. Buchner Mitglied beim fc ist oder ein Hr. Statzkowski Vorsitzender des Leichtathletikverbandes……..

Ich mag das Oly, gerade bei Flutlichtspielen, möchte aber endlich ein reines Fußballstadion. Meine Augen werden nicht besser;)
Das Oly ist für mich eher Denkmal als Spielort.
Von mir aus kann das neue Stadion auch im Umland gebaut werden. Wenn uns in Berlin keiner haben will……


28. März 2019 um 11:58  |  683227

[…] Tag der Rückkehrer, aber nächster Dämpfer für Darida « Hertha BSC Blog | d…  Immerhertha […]


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frankophot
28. März 2019 um 12:02  |  683228

@Dosen & Co:

1. Red Bull hat sein fußballerisches Engagement in Brasilien ausgeweitet und seinen bereits vor zwölf Jahren gegründeten und in der Unterklassigkeit vor sich hin dümpelnden RB Brasil durch die Hintertür in die zweite Liga gehievt. http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/745489/artikel_red-bull-kauft-sich-bei-brasilianischem-zweitligisten-ein.html

2. In München wird übrigens eine 100MioHalle gebaut: GEMEINSAME Bauherren: D. Mateschitz und U. Hoeneß (… als Vertreter Ihrer Vereine). Nutzung im Wechsel für Eishockey und Basketball (…ihrer jeweiligen Vereine). UND (on Top): Namensrechte verkauft an den Dritten des Skatclubs: Mr. Hopp/SAP…

…währenddessen in Berlin…

(Nicht falsch verstehen: SO will es unter Herthanern wohl keiner, aber es ist leider die Realität…)


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Robert Grädener
28. März 2019 um 13:08  |  683231

Also ich bin ja wohlwollend, aber wie kann man denn fordern, dass man Einschnitte in der Verkehrsanbindung in Kauf nimmt?! Ich empfehle (NICHT!!!!) einen Besuch in einer dieser nicht-angebundenen Arenen wie zB Hoffenheim und Gladbach. Wenn alle mit dem Auto kommen, dann gibt es einen Riesenstau. Wenn wir in Berlin 30.000 (und das ist verkehrsmäßig optimistisch geschätzt, aus Hertha-Sicht pessimistisch) Menschen auf einmal abtransportieren wollen, brauch man Busmäßig 150 Stück (vollgequetscht, Rollstuhlfahrer müssen draußen bleiben).

Also kurzgefasst: Es ist nach aller Überlegung so gut wie unmöglich, ein Stadion verkehrspolitisch sinnvoll nach Berlin zu setzen, wenn man NICHT eine gute Bahn-Anbindung hat. In Köpenick geht das, aber nicht in auch nur halbwegs nicht-entlegenen Gegenden.


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Michael
28. März 2019 um 13:49  |  683233

Berlin hat scheinbar seinen „geteilte Stadt Status“ bis in die heutige Zeit gerettet.
Berlin als Bollwerk gegen den Roten Feind im Osten.
Über Geld brauchte man sich keine Sorgen machen.
Die Bundesrepublik hat immer zugeschossen, wenn nötig.
Der Senat und alle von Ihm Abhängigen (sind nicht wenige) wursteln deshalb auch weiter so rum. Ohne Plan, von Visionen will ich garnicht reden.
So kann ich @psi nur beipflichten, eine flächenmäßig so große Stadt und kein Platz für ein 50.000 Zuschauer Stadion. Da ist doch lächerlich und blamabel.

Noch ein Wort zur Finanzierung des Stadions durch Hertha.
Stellt Euch vor, Hertha benennt jetzt irgendeinen Sponsor, Mäzen oder ähnliches. Egal aus welcher Ecke der kommen mag, es wird ein Aufschrei geben wie auch bei anderen Projekten.
Ich musste als Privatperson auch nicht meiner Gemeinde mitteilen, wie ich mein Haus finanziere um die Baugenehmigung zu bekommen.
Mir scheint es eher das der Senat nur weitere Munition zur Verhinderung des Hertha Stadions sucht. Fehler kann man korrigieren,

Findet eine Lösung für Berlin und Hertha.


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elaine
28. März 2019 um 14:19  |  683234

eine flächenmäßig so große Stadt und kein Platz für ein 50.000 Zuschauer Stadion. Da ist doch lächerlich und blamabel.

ja, das ist mehr, als blamabel
Für die xxx.te Mall eines Investors von sonstwoher ist Platz, aber nicht für einen Berliner Fußballverein, der schon immer hier war
Blamabel ist auch, dass Leute, wie Statzkowski und Buchner den Stadionbau verhindern wollen, da sie befangen sind und andere Interessen vertreten
Mir ist das unerklärlich, dass die Herren sich noch mit ihrem Versuch das Stadion zu torpedieren in die Öffentlichkeit wagen

Wie kann das sein, das ein Mitglied des FC sich hier in Berlin gegen Hertha stark macht?

Als Union Sportplätze für die Alademie brauchte, ging das alles geräuschlos über die Bühne, nur ein paar Vereine wurden mal gehört, die meinten ihre Existenz wäre dadurch bedroht
Die Vereine, die auf dem Olympiagelände trainieren werden wohl nicht vom Neubau betroffen sein.

Als Hertha das Olympiagelände saniert hatte, hatte sich wohl eher niemand von den Vereinen, die dort jetzt trainieren , verpflichtet gesehen sich daran zu beteiligen. Außerdem sind die meisten nicht mal in der Nähe des Neubaus

Die einzigen, die ich da betroffen sehe , sind die Anwohner, die nicht weg ziehen wollen. Da müsste eine Lösung gefunden werden, die die nicht wollen, oder die Lage des Stadions müssten noch einmal verändert werden.


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Opa
28. März 2019 um 14:46  |  683235

@Michael:

Ich musste als Privatperson auch nicht meiner Gemeinde mitteilen, wie ich mein Haus finanziere um die Baugenehmigung zu bekommen.
Mir scheint es eher das der Senat nur weitere Munition zur Verhinderung des Hertha Stadions sucht. Fehler kann man korrigieren,

1. Wenn Du auf Deinem Grund und Boden ein Einfamilienhaus im Rahmen der Bebauungspläne baust, hast Du Recht. Hertha soll das auch nicht für die Baugenehmigung vorlegen, sondern für die Vergabe eines Erbbaurechts. Das ist bzw. wird zwar eingentumsähnlich, ist aber mit dem von Dir beschriebenen Fall überhaupt nicht vergleichbar.
2. Damit das Land Berlin und somit der Steuerzahler auf seinem Erbpachtland nicht auf einer Bauruine und deren Abrisskosten (Der Kubikmeter Bauschutt kostet derzeit über 60 € – ohne Sondermüll!) sitzenbleibt, ist eine weitergehende Prüfung bzw. Bürgschaftslegung bei vergleichbaren Projekten durchaus üblich und keine „Verhinderung“. Es geht derzeit um eine politische Grundsatzentscheidung, ob man Hertha am gewünschten Standort Baurecht einräumen möchte.
3. Selbst wenn übrigens die Politik zustimmt, kann es immer noch am Nein der Wohnungsbaugesellschaft oder anderen Gründen (z.B. es findet sich nach dem Brexit kein Investor) scheitern.


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Michael
28. März 2019 um 15:46  |  683236

was soll das ! Man muss auch mal positiv denken. Nicht immer Flasche halb leer usw.
Wenn Hertha sagt sie können das finanziell stemmen, warum kann der Senat das nicht glauben.
Wenn es möglich wäre in dieser Republik, dann kann könnte man das auch mit Eidesstattlichen Erklärungen und Verschwiegenheitsklausel regeln.
Ich gebe ja allen Recht, die sagen, es ist schon vieles versprochen worden und dann kam das dicke Ende. Die Skepsis kann man auch als über Jahrzehnte gewachsenen Vertrauensverlust bezeichnen.
Und dennoch , es muss doch möglich sein einen Konsens zu finden, womit alle Leben können.

Mehr kann und will ich dazu nichts mehr sagen. Flasche leer.
Halt : das noch, die Hertha affinen Journalisten könnten sich ein wenig mehr in der Sache pro Stadion für Hertha engagieren.


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Carsten
28. März 2019 um 15:54  |  683237

https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/hertha-haelt-bedingungen-fuer-stadionneubau-fuer-erfuellbar
Hinter den Kulissen sieht wohl einiges solider aus als es von den Herrn Statzkowsk, der sowieso gegen Hertha ist und den Herrn 1FC Köln Fan finde den Namen nicht, oder gibt es vielleicht noch ein paar Union jünger die Hertha fragen muss, könnte 🤮. Hier ist bestimmt die Blog Tugend gefragt, ich hoffe das Hertha noch ein Ass im Ärmel hat, und das es hinter den Kulissen etwas solider abgeht, unser Präsident zieht bestimmt auch seine Strippen.
Achja und dann hab ich gelesen das es hier in Berlin immer Provinzieler abgeht, ist ja auch kein Wunder bei den ganzen Provinzdörflern die hier herziehen und Ihren Dorf Charme mitbringen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2019 um 16:11  |  683239

@Carsten

die Auslegungen in diesem Text sind eher Quatsch.

Verlinke mal einen ausführlicheren Tagesspiegel-Text von vor zwei Tagen zum SPD-Antrag – hier entlang

(Mal ganz abgesehen davon, dass der SPD-Antrag in Teilen auch quatschig und scheinheilig ist).


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del Piero
28. März 2019 um 16:15  |  683240

#Stadion
Tja das ist der Unterschied. In München geht das alles relaiv locker und einfach. Die Infrastruktur, inclusive Parkhaus, wird sogar von der öffentlichen Hand finanziert. Und eine Idee wie die Stadt das alte Olympiastadion nutzt hatte man auch.
Ich will die Münchner aber nicht über den grünen Klee loben, denn die können halt rechnen. Müssen sie auch, weil sie immer was für Berlin überhaben müssen.
Wie war nochmal der Zuschauerschnitt im alten Stadion? Was da allein an Mwst. für das ganze, mehrgetrunkene, Bier so rüber kommt.

Man sieht doch an diesem schönen Beispiel was dabei herauskommt, wenn man sich an Alimentierung gewöhnt hat.
Und noch einmal:“ Ein eigenes Stadion ist zuallererst eine ökonomische Frage“! Steil, nah, laut ist das Argument um der Allgemeinheit das Wirtschaftsprojekt zu verkaufen.
In Wahrheit aber nur ein sekundärer Aspekt.

Die (unsinnige) Kritik an der Kommunikation Herthas findet ihren hanebüchenen Höhepunkt in dem Verlangen Hertha möge doch seine Finanzierungsquellen der Allgemeinheit kundlich machen.
Natürlich muss dem Verpächtendem eine Garantie, dass der Bau auch solide finanziert wird, vorgelegt werden. Aber doch nicht Kreti und Pleti. Welch Hybris.


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Carsten
28. März 2019 um 16:29  |  683241

@Uwe ich persönlich glaube einfach, kann mich auch irren das es hinter den Kulissen etwas ruhiger und sachlicher zugeht, und glaube ich auch das Hertha es so ruhig wie möglich haben möchte, und das es nicht zum Schluss zu einer Volksabstimmung kommen lassen möchte im übertriebenen Sinne. So das zum Schluss hunderte von Organisationen von rettet den Borkenkäfer bis hin zu der eine Kopfsteinpflaster in der Straße darf nicht weg vorstellig werden. Ansonsten sehe ich es genauso wie @del Piero im letzten Abschnitt seines Textes.


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Carsten
28. März 2019 um 16:36  |  683242

https://www.n-tv.de/regionales/berlin-und-brandenburg/Hertha-zur-Stadion-Debatte-Haben-alle-Fragen-beantwortet-article20934921.html
Wenn Herr Preetz so antwortet sehe ich mich meiner These bestätigt, zumal ich Hertha da mehr vertrauen schenke als vielen anderen, die meinen unter ihren Stein hervor zukommen.


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Joey Berlin
28. März 2019 um 16:55  |  683244

@Michael 28. März 2019 um 15:46 und 13:49

…die Hertha affinen Journalisten könnten sich ein wenig mehr in der Sache pro Stadion für Hertha engagieren.

Ich vermute, Du bist dir nicht im klaren darüber welches gefährliche Pferd Du da gerade sattelst…
Kampagnen-Journalismus ist das letzte was eine Demokratie braucht.

…eine flächenmäßig so große Stadt und kein Platz für ein 50.000 Zuschauer Stadion. Da ist doch lächerlich und blamabel.

Die „Stadt“ leistet sich ja auch eine Brache mitten in Tempelhof, die nur wenige Monate im Jahr von einer Minderheit genutzt wird und den nötigen Wohnungsbau blockiert. Grüne Naherholungsgebiete gibt es wenige Kilometer hinter der Stadtgrenze en masse.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2019 um 17:10  |  683245

@carsten

Hertha hat das Stadionprojekt im März 2017 vorgestellt („2025 spielen wir in unserer eigenen Fußballarena …“).

Es gibt Schlüsselfragen, deren Beantwortung von Hertha verlangt wird (nicht weil im Senat die Partei A oder B unterwegs ist, sondern weil die Gesetzeslage die Lösungen verlangt).

Unisono haben gestern bei dem Anwohner-Treffen fast alle Beteiligten darüber geklagt, dass Hertha seit 2 Jahren entweder keinen Kontakt aufnimmt (etwa mit den 84 Betroffenen in der Sportforumstraße, deren Wohnungen Hertha abreißen will), sich dem Kontakt entzieht oder sich hinter juristischen Wänden verschanzt.

Über einen so langen Zeitraum mit den unmittelbar betroffenen Anwohnern, Anliegern, Vereinen im Bezirk oder etwa den Bezirkspolitiker nicht (oder nur unzureichend) zu sprechen, kann ich mir als Kommunkationsstrategie von Hertha nicht erklären.

Wenn Hertha dann über den Boulevard verlauten lässt, die Ersatzwohnungen sollen auf der Baumann’schen Wiese errichtet werden … die Anwohner aber auf ein existierende Bürgerbegehren verweisen, wonach auf dieser Wiese eben nicht gebaut werden darf, sondern die Grünfläche erhalten bleiben soll – ist die Frage dann bereits geklärt?

Dass es einen Ersatzstandort für das Haus der Sportjugend (soll ebenfalls abgerissen werden) braucht, ist klar. Ich habe bisher aber nix von einer Lösung gehört.

Eigentlich längst vorliegen soll das Wertgutachten, was das Areal wert ist (davon hängt ab, wie hoch die Erbpacht wird). Hertha hoffte anfangs, dass es auf eine Summe zwischen 20 und 50 Euro/pro Quadratmeter hinauslaufen möge. Begründung: Der Olympiapark ist eine sogenannte Sonderfläche. Dort ist diese Preisgrößenordnung pro Quadratmeter vom Land Berlin ausgewiesen. Die SPD spricht nun davon, Hertha solle einen Preis zu „marktüblichen Bedingungen“ zahlen.

Geraunt wird, dass das Gutachten auf einen erheblich höheren Preis pro Quadratmeter komme, als von Hertha erhofft.

Solche Fragen (und davon gibt es einige mehr) müssen einwandfrei geklärt sein, damit das Abgeordnetenhaus einen Erbbaupachtvertrag angehen wird.

Heißt: Hertha braucht Unterstützung, um eine neue Arena umsetzen zu können. Das Thema ist vielfältig und betrifft auf verschiedenen Ebene verschiedene Leute. Mit einer sympathischen, intelligenten und offenen Kommunikation wäre da einiges zu bewegen.

P.S. Eine Frage, die bisher kaum thematisiert wird: Hertha will auch den eigenen Mitgliedern gegenüber nicht offenlegen, wer genau die Finanziers für die geplante Arena sind. Das Argument für die Mitglieder lautet: Die finanziellen Belastungen sind beherrschbar. Wir müssen dafür über den Zeitraum X jeweils pro Jahr die Summe Y aufwenden.
Bin gespannt, ob das von den Hertha-Mitgliedern einfach so abgenickt wird …


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Carsten
28. März 2019 um 17:29  |  683246

Tschja und jetzt, entweder Hertha hat null Peilung, und alles ist nur heiße Luft warum auch immer oder hinter den Kulissen läuft mehr als alle die es gerne wissen möchten zum jetzigen Zeitpunkt erfahren. Blogtugend eben 😎 scheint ein Pokerspiel zu sein.
Aber warum wird von Hertha Seite aus gesagt z.B wir sind im Gesprächen mit der Wohnungsgesellschaft, und die verneinen es vehement, oder es wurden alle Fragen beantwortet die uns auferlegt wurden, und alle tun so als ob nicht. 😳Ick wees es nicht, würde es aber gerne wissen wie wir alle denke ich.🙃


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. März 2019 um 17:33  |  683247

@carsten,

du bist polemisch unterwegs. Das macht bei dem Thema keinen Sinn – oder sagt jemand, dass Hertha 0 Peilung hat?

Und den Unterschied zwischen den Mietern, die in der Sportforumstraße wohnen (und bisher keinen Kontakt zu Hertha hatten), und dem Eigentümer, der Genossenschaft, der diese Häuser gehören, verstehst Du, oder?

P.S. Johannes Zurl, der gestern Abend hier im Blog Thema war, von der IG Ruhleben ist da weiter. Er sagte:

Hertha hat bestimmte Interessen, das ist völlig in Ordnung. Wir, die Anwohner, die Anlieger, die Vereine, der Bezirk, der Kindergarten haben unsere Interessen, das liegt auf der Hand. Die Politik muss nun die Interessen abwägen und eine Entscheidung treffen (meint: über einen Neubau).


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Silvia Sahneschnitte
28. März 2019 um 17:41  |  683248

Lieber @del Piero,
Ihren Vergleich mit München kann ich nicht ganz nachvollziehen.
„Münchner können rechnen, weil sie immer etwas für Berlin übrig haben müssen“.
Sie wissen das Bayern (und damit auch München) von 1950 – 1987 3,39 Milliarden DM aus dem Topf des Länderfinanzausgleichs erhielt (Quelle: dpa, 17.7.2012).
„Infrastruktur“
Sie wissen das der U-Bahnhof Fröttmaning (U-Bahn Linie 6) bereits vor Baubeginn der Allianz-Arena im Betrieb war.
Sie wissen, daß das Autobahnkreuz München Nord, wo sich A9 und A99 kreuzen, lange vor der Arena existierten. Und die Zubringer Straßen, die Entsorgungs- und Abfalldeponien im Norden Münchens bedienten.
Sie wissen das der Standort eine Brache war, an der Stadtgrenze Münchens, wo es nur Betriebe als Nachbarn gibt.
„Zuschauerschnitt“
Sie wissen, Sie wissen das B. München, von der Grünwalder, über das Olympiastadion bis zur Allianzarena die Anzahl der Plätze, insbesondere der Sitzplätze, steigerte. Das aber die verstärkte Kartennachfrage auch durch die Erfolge der Bayern zu stande kommen.
Vergleichen Sie bitte mal die Anzahl der Fans beider Vereine.
Und Sie wissen, daß die Arena von vielen Eventbesucher besucht wird, die zuletzt (Dauerkartenbesitzer) auch nicht mehr in aller Regelmäßigkeit kamen (Stichwort: „No Show Rate“).
„Kommunikation“
Sind es nur die Finanzierungsquellen, um die es knorrigerweise geht?
Oder fühlen sich betroffene Mieter überfahren?
„Wirtschaftlichkeit“
Baukosten, Betriebskosten, etc. müssen erstmal erwirtschaftet werden.

Zusammengefasst, ich werde aus Ihrer Argumentation nicht schlau.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Carsten
28. März 2019 um 17:41  |  683249

Natürlich, verstehe ich es das es eine bescheidene Situation z.B für die Mieter ist, und natürlich stelle ich mir auch die Frage warum Hertha so unterwegs ist, das mit der Peilung meine ich überspitzt, aber wenn ich das alles so lese muss Hertha schon sehr mies beraten werden, oder sehe ich das etwa falsch.


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TassoWild
28. März 2019 um 17:45  |  683250

#Kommunikation
Zum Stadion hörte man in den letzten Monaten recht wenig, was überraschte. Mehr noch überrascht mich die Reaktion einiger bedeutender „Stakeholder“ nun. Mir will nicht in den Sinn, das man einerseits Jung von Matt für Kampagnen bezahlt, das Thema Stadionbau aber so – nunja- defensiv kommunikativ angeht. So eine Strategie wäre auf jeden Fall besonders zu nennen…


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Michael
28. März 2019 um 17:46  |  683251

@Hey Joe,
wer spricht denn von Kampagnenjournalismus ? Ich nicht.
Was gemeint ist, ist ein wenig mehr Begeisterung für ein Projekt.
Sportjournalisten schreiben doch auch über ein Fussballspiel „Ihrer“ Mannschaft nicht ganz Neutral. Positiv wie Negativ.
Desweiteren kommentieren doch auch Journalisten, ohnen das Sie gleich einer Kampagne zu verdächtigen sind.
Alles klar. Nicht Zuviel reininterpretieren.
LG und nichts für ungut Uwe Bremer


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don mikele
28. März 2019 um 17:54  |  683252

Hertha sollte einfach keine Lizenz für die Bundesligen 1,2 und 3 beantragen,dann im Amateurstadion spielen und dem Senat den Finger zeigen.Alle die Bundesliga sehen wollen,sollen doch zu den Förstern gehen.
P.S. ich kann keine Smileys


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Etebaer
28. März 2019 um 18:11  |  683254

Mal von der Stadionfrage abgesehn, in der mir immer mehr jegliche Fantasie abgeht, das die tatsächlich bis 2025 gelöst ist, fand ich bei der heutigen Spieltags-PK den beachtlichen Aufwand an Understatement, bezüglich der sportlichen Saisonziele, vielsagend.

In jeder Saison muß man seine Stärke im Vergleich zur Konkurrenz im jeweiligen neu einschätzen, selbst wenn man besser wird kann es sein, das andere Vereine noch besser werden und einen überholen.
Man kann im Fußball trotz guter Transfers tatsächlich zurückfallen.

Genau so kann es mal eine Saison geben, in der man Qualität verliert, aber eben weniger als die Konkurrenz, dadurch mit einem „schlechteren“ Team in der Folgesaison besser abschneidet.

Dann gibt es die Unwägbarkeiten im Saisonverlauf, Spielglück, Verletzungen, Schiedsichterentscheidungen in Grausituationen, Regeländerungen/Neuintepretationen (ich bin extrem unglücklich über die Handelfmeterauslegung und die Flut an Elfmetern, die NICHT Spielergemacht ist – ebenso den Umgang mit anscheinend zunehmend rücksichtslosen Zweikämpfen die das menschliche Haupt betreffen), etc.

Von daher gibt es in jeder Saison die Aufgabe, sich im Vergleich zur Konkurrenz neu einzuschätzen und eine realistische Saisonerwartung zu formulieren.
Also den Rahmen an Platzierungen, meinetwegen Platz 4 bis 10 für Hertha im besten/schlechtesten Fall.

Wenn man aufgrund des Saisonverlauf nun nicht den bestmöglichen Fall erreichen kann, bedeutet das nicht man hätte schlechte Arbeit abgeliefert.
Man hat nur nicht die maximale Belohnung für seine Arbeit bekommen.

Dafür muß man sich nicht schämen und braucht sich auch nicht verteidigen – ich wünsch mir da die Souveränität, einfach die Lage klar skizzieren zu können, ohne sich Distanzierungsdruck hinzugeben.

Der Bestfall wird nicht eintreten, das ist Schicksal und kein Grund sich kleinzuamchen – es sollte eher ein Mutmacher sein, dann ab und an tritt der Bestfall ein und man sollte sich in dem Fall nicht selbst im Wege stehn!

Richtig schlecht gearbeitet hat man nur, wenn man z.B. Hannover, oder Schalke, oder Stuttgart ist, die fraglos die Personalien und die Saison völlig fehleingeschätzt haben.


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Blauer Montag
28. März 2019 um 18:37  |  683255

Nun es ist etwas mühsam etebaer, aus der über 16 min langen PK neue Informationen zu gewinnen. Zumindest meine ich, daraus folgenden Kader für die Fahrt nach Leipzig destillieren zu können.

Jarstein; Stark, Lustenberger, Rekik
Lazaro, Maier, Duda, Grujic, Mittelstädt
————Selke, Kalou

sowie
Kraft; Klünter, Jastrzembski, Skjelbred, Plattenhardt, Köpke, Dárdai

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