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Berliner Morgenpost
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Dienstag, 2.4.2019

Tag der vergifteten Currywurst

(sst) – Ach Hertha… Ich meine, da wirst du kleiner Eisbär schon nach dem größten Sportverein deiner Geburtstadt benannt und dann klaut eben dieser dir die ganze Aufmerksamkeit. Ganz schön gemein von der alten Namensgeberin.

Hallo Herthaner, was für ein ereignisreicher Tag. Beim Deutschen Fußball Bund tritt (mal wieder) der Präsident zurück, Adios Reinhard Grindel. Borussia Mönchengladbach findet, dass Platz fünf dann doch nicht so dolle ist und eine sportliche Neuausrichtung ganz gut wäre. Trainer Dieter Hecking ist ab Sommer frei für andere Aufgaben. Mal sehen, welcher Klub dann Bedarf hat.

12 Zeilen, großer Ärger

Und Hertha, ja Hertha hat Ärger mit dem neuen Stadion, sich selbst und überhaupt. Die Baugenossenschaft 1892 schrieb einen 12 Zeilen langen Brief an den 1892 gegründeten Berliner Fußballklub, in dem Schreiben hieß es: „Gerne knüpfen wir an unsere Gespräche in den vergangenen zwei Jahren an, müssen Sie aber heute darüber informieren, dass wir mit Ablauf des 31. März 2019 nicht länger bereit sind, unsere Häuser in der Sportforumstraße an Hertha BSC zu veräußern.“ 

Das heißt, Hertha kann nicht dort das neue Stadion bauen, wo es der Verein am liebsten platziert hätte – nahe des alten Stadion auf dem Olympiagelände. Von Seiten der Politik war sofort zu hören, dass ein Stadion im Olympiagelände damit nicht realisiert werden kann.

Für Hertha ist das mehr als eine bittere Pille. Eher eine vergiftete Currywurst. Oder ist das Schreiben als Auftakt einer aberwitzigen Pokerrunde zu verstehen? Man kennt das ja. Am Ende ist alles nur eine Frage des Geldes. Auch wann und wo gebaut wird. Klar dürfte derzeit nur sein, dass ein neues Stadion, wo auch immer, 2025 wohl nicht eröffnet wird. Dafür ist die Zeit inzwischen zu knapp.

Einen ausführlichen Bericht rund um das Stadionthema lest ihr in eurer Morgenpost, aufgeschrieben vom ewigen Uwe (Hertha erhält Abfuhr – zum Text hier entlang)

Dardai glaubt noch an ein Stadion auf dem Gelände

Trainer Pal Dardai äußerte sich auch zu den Ereignissen. „Es war von Anfang an gesagt worden, es ist nicht hundertprozentig sicher, dass das Stadion hier her kommt. Jeder hat es gewusst. Wir wären froh gewesen, aber wer weiß, vielleicht kommt es doch noch hierher. Ich würde es von meiner Seite nicht aufgeben“, sagte Dardai.

Klingt, als würde Dardai die Sache ähnlich sehen. Money talks.

Was denkt ihr? Wer trägt die Schuld am Stadiondesaster? Wir sind natürlich gespannt auf eure Gedanken zum Entwicklung rund um das Stadion.

Stark trainiert wieder

Sportlich gab es dagegen gute Nachrichten. Der angeschlagene Niklas Stark trainierte am Dienstag wieder, genau wie Pascal Köpke. Außer Vladimir Dardia und Jordan Torunarigha waren alle Mann dabei.

Wie angekündigt sprach Dardai vor dem Training noch zur Mannschaft, die Spieler kamen dann zirka 15 Minuten später auf den Platz. Vermutlich hatten sie sich noch das eine oder andere zu sagen im Anschluss.

Hertha trainiert am Mittwoch um 10 Uhr und um 15 Uhr

 

Ich glaube, dass Hertha 2025/26 ...

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Kommentare

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Dd.
2. April 2019 um 18:54  |  683828

Ha!


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Traumtänzer
2. April 2019 um 19:03  |  683830

Ho!


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del Piero
2. April 2019 um 19:04  |  683831

Ho


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del Piero
2. April 2019 um 19:04  |  683832

He


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Start-Nr.8
2. April 2019 um 19:08  |  683833

Wer hat Schuld? Das wissen nur die Beteiligten und auch unter denen werden die Meinungen auseinandergehen. Ich vermute mal, dass Hertha sich nicht sehr geschickt angestellt hat. Man hat es dort ganz offensichtlich nie geschafft, die Beteiligten auf seine Seite zu ziehen. Rot-Rot-Grün mag ganz offenbar den profanen Fußball gar nicht und insbesondere Hertha hat im Senat ein ganz, ganz schlechtes Image.

Letztlich bleibt aber zu vermuten, dass der Senat von Anfang an überhaupt nicht mitziehen wollte, dies aber nicht zugeben wollte. Vielleicht macht man einen neuen Versuch, wenn der Senat nicht mehr so linkslastig und wirtschaftsfeindlich ist, wie zur Zeit. Das ist für mich eine eher ideologisch, als pragmatisch geprägte Entscheidung. Und letztlich möchte man die Cash Cow Hertha so lange melken, wie man nur kann.

Die Wohnungsgenossenschaft tut das aus Ihrer Sicht einzig richtige, ihr kann das alles wurscht sein, also spielt sie auf Zeit, um die etwaige Einnahme zu maximieren. Das ist ein Wirtschaftsunternehmen, also müssen die so handeln, auch im Sinne ihrer Mieter.

Fazit: aus Hertha Sicht ist rot-rot-grün anzuklagen, weil sie sich dem Verein offensiv entgegen stellen. Aber auch Hertha muss sich vorwerfen lassen, dass Sie das Projekt im Rückrundenmodus gemanagt haben.


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del Piero
2. April 2019 um 19:12  |  683835

Also ich schreibe hier nicht sensationell, weil einfache Dinge meistens auch nichts Sensationelles haben.

Es geht, ich schrob es mehrfach, schlicht und ergreifend um Kohle, sonst nix.
Was willst Du @Tt denn mit dem Denkmalschutz bereden?
Der hat ja grünes Licht gegeben für einen Neubau da wo es wenig/kaum/garnicht stört.
Maifeld ist tabu. Da kannste reden was de willst.
Nein. Man will auf die Einnhamen nicht verzichten. Versteh ich sogar.


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Dd.
2. April 2019 um 19:16  |  683837

Also wenn man mit Denkmalschutz reden kann ist das sensationell.

Freut mich.

Sind aber neue Entwicklungen…


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T0jan
2. April 2019 um 19:18  |  683839

@Start-Nr.8
Das muss man aus meiner sicht deutlich differenzierter sehen. Gerade wenn der Hauptverhandlungspartner Senat einem projekt nicht zugeneigt ist, dann muss man als antreiber des projektes zwingend alle möglichen zweifel ausräumen, sodass der gegenseite gar nichts anderes übrig bleibt als zähneknirschend zuzustimmen. dies hat Hertha offenkundig nicht getan.

Die verantwortlichen hielten es für klug mit einer gewissen arroganz zu behaupten, man hätte für alle Fragen eine passende antwort parat. die heutigen erkenntnisse lassen dieses phrase aber ganz schnell zerplatzen. Schon für das relativ einfache Problem der umsiedliung der Anwohner konnte man keine zufriedenstellende vollständige Antwort liefern, wie soll es da erst bei den deutlich komplizierteren sachverhalten lärmschutz, infrastruktur, konkurenzausschluss mit dem Oly etc. werden?

Hertha hat hier schlichtweg seine hausaufgaben nicht gemacht, dass jetzt allein dem senat anzulasten und das mit deiner wortwahl zu tun zeigt vor allem deine abneigung gegen bestimmte politische strömungen, hat aber mit einer objektiven bewertung der sachlage wenig bis gar nichts zu tun.


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Dd.
2. April 2019 um 19:19  |  683840

Ich glaube Sebastian, das mit der Kohle ist kein quatsch.


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BlauesGehirn
2. April 2019 um 19:21  |  683841

@Start-Nr.8 Wenn Du mal mit den Mitgliedern des Sportausschusses geredet hättest würdest Du nicht so einen Unsinn reden. Moniert wurde immer die fehlende Kommunikation von seiten Herthas. Orginalzitat: „Natürlich verstehen wir den Wunsch von Hertha ein neues Stadion zu bauen. “ Hertha ist nicht an linkslastigkeit und wirtschaftsfeindlichkeit gescheitert sondern am Unvermögen eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten zu führen. Das war eben auch der Grund für die Klatsche auf der MV. Dort fühlten sich viele Mitglieder nicht mitgenommen.


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Frederic Raspe
2. April 2019 um 19:28  |  683842

Herthas rote Hochzeit und 1892 spielt die Freys.


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Dd.
2. April 2019 um 19:29  |  683843

Oly ist Trägerin des aktuellen Weltrekords der 100 m. der Männer.
Solange bleibt sie zurecht heilig!


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Berliner95
2. April 2019 um 19:37  |  683845

Habe den sehr guten Artikel von Uwe gelesen und muss immer noch gestehen: die Inkompetenz dieses Abgeordnetenhauses kotzt mich nur noch an.
Da wirft der Typ von der FDP Hertha vor, sich nicht an dem Nachnutzungskonzept zu beteiligen?
Wenn ich aus meiner Wohnung raus will, dann kündige ich fristgerecht und sage adé, ohne mir Gedanken zu machen wer denn nun als Nachmieter infrage kommt.

Dieses äußerst naive und unbedachte Verhalten, sowie von @del Piero beschriebene „cash cow“ Melken führt zur jetzigen Situation.

Auf der einen Seite linksgrüne Ideologie, welches nur ihre Schäfchen ins Trockene bringt und das ist nun mal die sogenannte „Bionade-Bourgeosie“, die sich wohl kaum um einen piefigen Verein wie Hertha scheren.

Darüber hinaus fand ich Geisel´s Zitat in Uwes Text aussagekräftig: „Die Wohnungsfrage ist für uns zentral“ …

Das heißt der olle Schwarzbau bleibt bestehen und wird eventuell noch erweitert, weil das aktuelle Stimmungsbild nämlich überhaupt nicht zum geplanten Abriss passt. R2G könnte seiner Stammwählerschaft niemals verkaufen das Wohnungen abgerissen werden, gleichwohl man jahrelang sehenden Auges ins wohnungspolitische Verderben gerannt ist.

Folglich entscheidet bei Hertha nicht logische Reflexion, sondern vielmehr politisches Kalkül und tagespolitische Brisanz über den Ausgang des geplanten Projektes.


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T0jan
2. April 2019 um 19:39  |  683846

@Berliner95
der FDP linksgrüne ideologie vorzuwerfen lässt natürlich auch auf tiefe politische kompetenz schließen…


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Dd.
2. April 2019 um 19:43  |  683847

@Berliner95

Was soll das jetzt?
Schon mal davon gehört das die Politik in diesem Staat nicht machen kann was sie will?

#Rechtsprechung.


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Carsten
2. April 2019 um 19:58  |  683848

@del Piero

Um Hertha Aarroganz vorzuwerfen (und damit das Geschäft der R2G und Rotweissen argumentativ zu unterstützen) ignoriert man mal eben die Blockade des Senats bezüglich der 48 Wohnungen.
Der größte Kanckpunkt ist die Häuserfrage. Das hat man von interessierter Seite erkannt. Also verzögert man eine Entscheidung, welche Hertha natürlich braucht, bis die death line 1.4.2019 verstrichen ist und die Genossenschaft net Towarisch sagt. So kann man nach außen hin der Gutwillige beleiben und Hertha den „schwarzen Peter“ zuschieben.
Hatte es schon sehr gut geschrieben finde gerade den originalen Artikel nicht. Damit zeichnet sich das doch alles schon sehr genau ab, wie das alles läuft.
Das mit der Rechtsprechung in unseren Staat sieht man ja zur genüge Tag für Tag, das Argument ist in meinen Augen total lächerlich @Dd.


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Berliner95
2. April 2019 um 20:07  |  683849

@Toljan

Der Absatz ist da nicht ohne Grund.
Und ehe wir uns über politische Strömungen und/oder Ideologien/ Mobilisierungsfaktoren unterhalten wird aus diesem Hertha Blog ein Politikforum wo letztendlich Trolle Verschwörungstheorien verbreiten.

Das nächste mal werde ich Absätze mit ______ kennzeichnen, nicht das jemand basale Dinge und eigentlich gängiges Wissen versucht oberlehrerhaft an den Mann zu bringen.

Aber wahrscheinlich vermutest du einen Rechtsaußen-Befürworter, den gewisse Schlagwörter triggern und deshalb reaktionäre Abwehrmechanismen auftreten, oder nicht?


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T0jan
2. April 2019 um 20:15  |  683850

@Berliner95

Ich sehe zumindest keine differenzierte bewertung der situation und ja, die formulierung linksgrün ist inzwischen zur totschlaggkeule geworden, wenn man diese benutzt sollte man zumindest valide argumente auf seiner seite haben. als vertreter dieser „linksgrünen“ strömung sehe ich nämlich auch hertha in der verantwortung seine hausaufgaben zu machen und nicht den schwarzen peter auf die politik zu schieben. nicht der senat hat sich ein gebiet als ersatz ausgesucht, welches unter naturschutz steht und nicht hertha hat einen mögliche zusammenarbeit mit der deutsche wohnen angeleiert, welche man dann von vereinsseite schlicht nicht weiter verfolgen wollte.


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Carsten
2. April 2019 um 20:25  |  683851

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anno56
2. April 2019 um 20:30  |  683852

@ Berliner95

„Wenn ich aus meiner Wohnung raus will, dann kündige ich fristgerecht und sage adé, ohne mir Gedanken zu machen wer denn nun als Nachmieter infrage kommt.“

Wunderbares Beispiel für diesen Fall. Ich führe das Beispiel einfach mal weiter:
Du kündigst also Deinen Mietvertrag und sagst dem Vermieter: Die Miete ist mir zu teuer und ich möchte jetzt auf Deinem Grundstück ein neues Haus bauen. Da spare ich mir dann die Miete und zahle das neue Haus ab. Und hey – Erbpacht zahle ich natürlich, aber die neuen Wege zu meinem Neubau muss der Eigentümer des Grundstücks zahlen.

Diese Idee wird der Grundstücksbesitzer richtig super finden. Zumal der Grundstücksbesitzer auch noch der Meinung ist, dass das Haus, das er besitzt und wo Du Mieter warst, top in Schuss und ein Neubau gar nicht notwendig ist.

Genau diese tolle Idee hatte Hertha BSC und ist dabei so selbstbewusst aufgetreten, als ob Ihnen das Grundstück gehört. Am Ende darf sich der Mieter nicht wundern, dass der Grundstückseigentümer das alles ein bisschen anders sieht.


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Berliner95
2. April 2019 um 20:30  |  683853

@T0jan

Natürlich, das Wort „differenzieren“ darf in diesem Kontext nicht fehlen, was so ziemlich das Totschlagargument des politisch linken Lagers ist.

Was soll man da überhaupt dediziert betrachten?

Hertha plant ein Projekt, damit zukünftig alle Einnahmen beim Verein selber liegen und Hertha eben nicht die exorbitanten Forderungen ab 2025 (7,5 mio pa plus Cateringrechte) des Senats erfüllen muss.

Das AG ist selbstredend dagegen, da man in letzter Zeit nur mit Planlosigkeit für Ideen mit dem Gesamtareal „Olympiapark“ geglänzt hat. Natürlich will man den aktuellen status quo auch erhalten, das sind feste Einnahmen auf die man ungern verzichten würde.

Folglich, ist meiner Ansicht nach die Wohnungsbaugenossenschaft nur ein Vorwand, entweder um die Abfindung für die Mieter in die Höhe zu treiben oder aber darauf zu pokern das Hertha im Oly verbleibt.

Nun sage mir, was soll ich differenziert betrachten? Partei A will und Partei B legt Brocken in den Weg.

Es ist kein Ding der Unmöglichkeit 80 Mieter in nahegelegene Wohnareale unterzubringen, zumal die Abfindungen üppig ausfallen dürften.

Aber klar die dumme Hertha pocht auf einen Bau im NSG…


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Exil-Schorfheider
2. April 2019 um 20:33  |  683854

Berliner95
2. April 2019 um 19:37 | 683845

Die Nachnutzungsideen seitens Hertha fordern doch alle Parteien!?
Mal nicht so eindimensional bitte…


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Exil-Schorfheider
2. April 2019 um 20:35  |  683855

Carsten
2. April 2019 um 19:58 | 683848

Es sind 24 Wohmungen.

#faktencheck

Aber wichtig ist, dass Herthas GF nicht schuldig ist… 🙄

Der Rest in dem Text spricht für sich…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. April 2019 um 20:37  |  683856

@Morgenpost-Kommentar

vom Kollegen Raik Hannemann – Versagen auf allen Seiten – hier entlang

Mein Aufmacher in der Morgenpost – Platzverweis für Hertha – hier entlang


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Knolle
2. April 2019 um 20:45  |  683857

R2g hat ein Gesamtkonzept für das Olympia Gelände gefordert. Soweit so gut. Das dies noch nicht vorliegt, liegt an den vielschichtigen
Einzelinteressen. Für mich liegt das Hauptproblem in dem Beschluss der Mitglieder, es gibt keinen Stadionbau in Brandenburg. Damit wurde die Verhandlungsposition von Hertha auf einen zahnlosen Pudel reduziert. Tradition ist wichtig, einen taktische Position zu bewahren jedoch auch..


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T0jan
2. April 2019 um 20:51  |  683858

@Berliner95

Du konntest mir immer noch nicht erklären, wieso der senat schuld hat, wenn hertha die bedingungen und eigenen versprechen nicht erfüllt.


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boRp
2. April 2019 um 20:53  |  683859

Versagt haben…

– die Mitglieder, die hertha den einzigen Trumpf gezogen haben.

– die GF, die in bester Start-up-Manier markiges Auftreten statt Kompetenz betrieben hat.

– die Politik, die kein bisschen geholfen hat.

Nur ich und die, die ich mag, wir haben alles richtig gemacht.


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Elfter Freund
2. April 2019 um 20:54  |  683860

Von der Fläche Buchholz-Nord höre ich das erste Mal. Dürfte das Gebiet zwischen den Autobahnauffahrten Bucher Straße und Schönerlinder Straße sein. Realistisch ?


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Bonpland
2. April 2019 um 20:56  |  683861

Als Mitglied kann ich durchaus verstehen, dass sich manche Fans so sehr ein Fußballstadion wünschen, dass sie auch Berlin verlassen würden. Als Mitglied sehe ich aber auch, dass die aktive Fanszene geschlossen, und darüberhinaus ein Großteil der bei den Mitgliederversammlungen anwesenden Herthaner gegen den Wegzug aus Berlin gestimmt hat. Um ein Haar wäre der Standort Berlin sogar in die Vereinssatzung mit aufgenommen worden. Ich finde, es gilt diese Entscheidung zu respektieren und gemeinsam das beste aus der Situation zu machen. Dazu gehört auch, dass der Verein/Geschäftsführung von Anfang seine Mitglieder auf dem Entscheidungsprozess mitnimmt und nicht vor vollendete Tatsachen stellt.

Und ja, ich persönlich würde NIE für ein Stadion in Brandenburg votieren.


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jenseits
2. April 2019 um 20:58  |  683862

Mir kommt es gar nicht so sehr auf das Was, auf das Ergebnis, an. Es ist das Wie. Aus den Berichten, Kommentaren, Texten kann man hören und lesen, dass diejenigen, die hier etwas zu entscheiden und zu sagen haben, sich in den seltensten Fällen für Hertha interessieren, sie noch nicht einmal als etwas zu Berlin Gehörendes, als Teil der Geschichte der Stadt betrachten. Von „wir ziehen an einem Strang“ und „wenn wir etwas für Hertha tun, tun wir damit gleichzeitig etwas für Berlin“ ist das meiner Einschätzung nach weit entfernt.

Aber so ist es nun mal. Die größten Diplomaten findet man wahrscheinlich auch nicht bei Hertha. Also genießen wir die Gegenwart und die Jahre der Bundesligazugehörigkeit.


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Carsten
2. April 2019 um 21:04  |  683863

@Exil ich sage nicht das Hertha alles richtig gemacht hat, aber wenn man die meisten Artikel so liest die in der Presse vorkommen und eins und eins zusammenzählt wird mir persönlich jedenfalls klar das der Senat möglichst viele Steine und Hürden Hertha in den Weg legt, und nicht viel Optimismus aufkommen lässt, was den Wunsch von Hertha angeht. Und das wird bestimmt auch bei anderen Standorten in Berlin der Fall sein.


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schirokoko
2. April 2019 um 21:04  |  683864

Hallo an Alle, ich muss jetzt einfach meine Wut über den Berliner Senat freienlauf lassen. Für mich ist das ein abgesprochenes Ding. Der Senat wird der Genossenschaft schöne Versprechungen gemacht haben, damit Hertha absagt wird. Mir fallen da so tolle Dinge ein wie schnellere Baugenehmigungen. Zumal der Senat sich auch wieder auf die Schulter klopfen kann. WIR haben Wohnraum gerettet und geschaffen. Für den berliner Senat stand nie zur Debatte Hertha Das Stadion zu ermöglichen. Warum auch? Ich verschenke doch nicht mein bestes Pferd und verlieren meine Einnahmen. Ich arbeite in der Berliner Verwaltung und kenne die Mechanismen die dort ablaufen.

Berlin ist die einzige Metropole der Welt die über Wohnraummangel redet, sich aber Freiflächen in Dimension von kleinen Städten erlauben kann. Wenn ich alleine an das Tempelhoferfeld denke. Eine totale Vergeudung von Kapazitäten. Genau daneben ist die Hasenheide als große Erholungsfläche. 6 km weiter ein riesen Areal genannt Britzer Garten. Wenn Berlin eins NICHT hat, dann ist es Platzmangel. Lieber wird geguckt auf welche Altbauten ich noch Wohnungen aufsetzen kann. Ich kann nicht von Wohnraummangel reden aber keine Flächen dafür bereitstellen.

Für mich ist immer noch das Tempelhofer Feld die geeigneteste Fläche. Anbindung an die U8/U6 Ring sowie Busse. Dazu wird es aber nie kommen. Schlussendlich werden wir raus aus Berlin ziehen und mittlerweile bin ich dafür.

P.s. Sorry für eventuelle Rechtschreibfehler es ist spät und ich bin sauer.


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monitor
2. April 2019 um 21:05  |  683865

Die Artikel von @ub und Raik Hannemann beschreiben m.E. die Situation ziemlich sachlich. Demzufolge hat sich Hertha verzockt.
Da muß man nicht „den Senat“ kritisieren, keine Partei in Berlin hat sich deutlich für Hertha eingesetzt.

Und mal ganz provokant gefragt, wer außer ca. 35.000 Herthaanhänger interessieren sich in dieser Stadt, wo Hertha seine Heimspiele austrägt?
Warum sollte sich ein Politiker an dem Thema die Finger verbrennen?
Hertha konnte mal dankbar sein, ein komplett neu modernisiertes Stadion hingestellt zu bekommen. Mit den gewünschten VIP Logen.
Jetzt soll Hertha plötzlich die Cash Cow sein?
Nö Leute, da erwarten einige wohl etwas zuviel von der Politik.


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Joey Berlin
2. April 2019 um 21:11  |  683866

@ Berliner95 2. April 2019 um 20:30 | 683853

Es ist kein Ding der Unmöglichkeit 80 Mieter in nahegelegene Wohnareale unterzubringen, zumal die Abfindungen üppig ausfallen dürften.

Um sich vorzustellen, dass es in dieser Stadt Menschen gibt, die wenig für Sport und noch weniger für Fußball, dafür aber großes Interesse an ihrer Wohnsituation haben – dafür gehört nur ein wenig Lebenserfahrung. Geld ist nicht immer das erste überzeugende Argument. Die Schuldzuweisungen an Hertha, hier im Blog und in den Medien sind doch allesamt subjektiv eingefärbt. Tatsächlich negativ belegt ist doch, so weit ich das verfolgt habe, nur der peinliche Auftritt von Herrn Teichert im Sportausschuss…


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2. April 2019 um 21:11  |  683867

Hertha und der Stadionbau im Olympiapark. Abgesprungen als Tiger und gelandet als Bettvorleger. Die Leistungskurve der Geschäftsführung zeigt genauso steil nach unten wie die der Mannschaft.2


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schirkoko
2. April 2019 um 21:12  |  683868

@jenseits
Gut gesprochen!!!! Wieviel echte Berliner Sitzen denn noch im Berliner Senat.


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monitor
2. April 2019 um 21:14  |  683869

Was hat der Britzer Garten mit Hertha zu tun?
Das Tempelhofer Feld ist Ergebnis eines Bürgerentscheids oder wie das heißt. Damals, als es entschieden wurde, gab es diesen Wohnungsmangel noch nicht. Jetzt ist es geltende Gesetzeslage.

Die Baumannschen Wiesen sind ebenfalls theoretisch bebaubar, aber aus den gleichen Gründen nicht verfügbar. Das ist kein Versäumnis des Senats. Da hat Hertha einfach seine Hausaufgaben nicht gemacht!


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schirokoko
2. April 2019 um 21:18  |  683870

@monitor
Der Wohnraummangel existiert seit den 80er Jahren in Berlin. Es hatten damals schon Familien das Problem bezahlbare Wohnungen zubekommen.

Ich wollte lediglich auf die idiotie des Tempelhoferfelds aufmerksam machen.


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2. April 2019 um 21:28  |  683872

Dardai stellt sich mit seinen Frasen immer wieder vor die Mannschaft und gibt Ihnen dadurch ein Alibi für die grotten Spiele. Dardai ist doch immer noch Irgendwie Lernresistent. Hoffe Preetz nicht zu spät die Notbremse !!


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Joey Berlin
2. April 2019 um 21:28  |  683873

@monitor 2. April 2019 um 21:14 | 683869
#Da hat Hertha einfach seine Hausaufgaben nicht gemacht!
Ach was: Und den Herthafans und der interessierten Öffentlichkeit wurde eine Machbarkeitsstudie von Albert Speer & Partner präsentiert… 😉


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monitor
2. April 2019 um 21:31  |  683874

@schirokko
Das ist definitiv falsch.
Es gab ab etwa 2000 Wohnungsüberschuß. Da wurden teilweise Plattenbauten gekürzt. Ich bin 2007 in meine jetzige Bleibe gezogen, da bekam ich einen Monat Miete frei und es gab im Aushang permanent 10 – 15 Wohnungen sofort zu beziehen, zu bezahlbaren Mieten 5,50/qm.

Solche „Idiotien“ wie das Tempelhofer Feld ist immer nur eine persönliche Einschätzung. Ich finde diese Fläche in der Innenstadt gut.

In meiner Ecke diskutieren die Anwohner über die Bebauung der Buckower Felder. Das ist ziemlich absurd, in Anbetracht der Wohnungsnot, noch dazu das hier die Stadt und Land bauen wird. Aber so sind die Menschen!
Freies Gelände bedeutet nicht immer für den Wohnungsbau verfügbar.

Die Kritiker der jetzigen Situation sollten sich nicht zu sehr an der Wohnungsfrage festbeißen.


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monitor
2. April 2019 um 21:35  |  683875

@NKBerlin
Der Hecking ist demnächst verfügbar. Vielleicht erfüllt er Deine Erwartungen.
Die Frage ist, ob es überhaupt einen Trainer gibt, der das mit den Möglichkeiten der Hertha schaffen kann. 😉


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2. April 2019 um 21:35  |  683876

Hoffe Preetz ziehst nicht zu spät die Notbremse. Nein, Hecking ist auch keine Lõsing, dann eher David Wagner.


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Jonnycooper
2. April 2019 um 21:36  |  683877

Die Gemengelage der Berliner Politik und die sozialen Mängel sind ein Fakt.
Ein anderer Herthas sinnvoller Wunsch nach einer eigenen Immobilie.
Beides unter einen Hut zu bringen ist, ohne Lobby bei den Entscheidern und Beteiligten, unmöglich.
Hertha ist da 100% den falschen Weg gegangen. Was bleibt ist ,zukunftsorientiert, neue strategische Partner zu suchen um einen besser durchdachten neuen Anlauf zu nehmen. Warum nicht in Brandenburg, wo einem nicht die Unfähigkeit satter Kommunalpolitiker mit, 4m fahradwegbreitem Gedankengut, die eigene Zukunft vernagelt.


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Bonpland
2. April 2019 um 21:38  |  683878

@NKBerlin: Und dann? Funkel, Skibbe oder doch Babbel? Wer die Trainerfrage stellt, sollte gute Alternativen nennen, die auch zu Hertha wollen 😉


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schirokoko
2. April 2019 um 21:38  |  683879

@monitor
Dann kommen wir aus der selben Ecke (Alt-Buckow).

Ich kann nicht backen wollen aber keine Zutaten zuhause haben, bzw besorgen.

Der Wohnungsmangel ist in Berlin immer wieder periodisch dagewesen. Im Zuge der ersten großen Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg sind so tolle Siedlungen wie Gropiusstadt oder das MV gebaut worden.


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monitor
2. April 2019 um 21:45  |  683880

Wenn der BER wirklich mal fertig werden sollte, wäre mit dem alten Flughafengelände Schönefeld ein Standort zur Verfügung, der verkehrstechnisch perfekt erschlossen ist (das einzige Stadion mit eigener Landebahn), wo es kein Problem mit Lärmschutz gibt (in der Gegend sind alle Fenster dreifach verglast), der sowohl in Berlin, aber auch in Brandenburg liegt (Vorwahl 030) und keine Wohnungen verdrängt!
Die eierlegende Wollmilchsau! 😉


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2. April 2019 um 21:46  |  683881

@Bonpland, leider habe ich bisher weder mit David Wagner noch mit Thorsten Fink oder Buvac als Co Trainer sprechen kõnnen. Warum hat damals Ungarn, Dardai ziehen lassen und Stork sowie Andy Mõller geholt? Weil es unter Dardai keine Weiterentwicklung mehr gab. Genauso wie jetzt bei Hertha.


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Oliver B.
2. April 2019 um 21:46  |  683882

guten abend allerseits.

monitor
2. April 2019 um 21:35 | 683875
Die Frage ist, ob es überhaupt einen Trainer gibt, der das mit den Möglichkeiten der Hertha schaffen kann.

verstehe nicht ganz,
mit einem kader wie derzeit war absolut mehr drin.
von der taktik und einstellung fehlte es an vielem.
daran ist aber nicht der kader schuld.
das beste orchester braucht einen guten dirigenten


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schirokoko
2. April 2019 um 21:48  |  683883

@ monitor

http://m.bpb.de/apuz/183442/wohnungspolitik-seit-1945?p=all

Das es in Berlin in den 2000er viele Wohnungen in Berlin gab lag auch an den schlechten Arbeitsmarkt in Berlin


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videogems
2. April 2019 um 21:50  |  683884

Also, wenns noch ein Stadion in Berlin werden soll, Buchholz Nord?

Super gespielt von allen Beteiligten. Hertha, Fans, Senat, und irgendwie sind alle schuld.

Als einzige positive Nachricht bleibt also nur der Name des Eisbärchens, aber das wird wohl leider nicht als Investor für ein neues Stadion einspringen.


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Exberger
2. April 2019 um 21:54  |  683885

Weil das hier so oft erwähnt wird. Ich finde die Idee das Tempelhofer Feld zuzubauen nicht so prickelnd. Würde dann bevorzugen an der einen oder anderen Stelle höher zu bauen. Zb was nördlich vom Hauptbahnhof gebaut wird, da hätte man doch wirklich ein bisschen höher gehen können.

Ich würde ein Stadion in Berlin bevorzugen und Olympiapark finde ich sehr passend. Zu glauben, dass alles wäre mit einem sagen wir schwarzgelben Senat einfacher, unterschätzt wohl die komplizierten Interessenlagen.

Mir kann eine Vereinigung von Berlin und Brandenburg gar nicht schnell genug kommen – ich weiss, dass steht überhaupt nicht auf der politischen Agenda. Aber mal angenommen es wäre so, was spräche denn dann noch gegen ein Standort im ‚Feindesland‘.
Für die Stadtplanung könnte man dann endlich endlang der Gleisachsen vernünftige Konzepte entwickeln und eine Bebauung des Tempelhofer Feldes wäre nicht so eine heißumkämpfte Frage.


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Jonnycooper
2. April 2019 um 21:54  |  683886

@Monitor findet ja auch absurd das die Bewohner von Buckow gegen die Bebauung der Felder sind. Ich wohne dort in Groß Ziethen und fahre dann mit weiteren 500 Fahrzeugen den unausbaren Buckower Damm in Richtung Stadtautobahn um zur Arbeit zu kommen. Jeder sieht die Sachlage, anders liegt wohl an der Betrachtungsweise.
Aber hier sollten doch wenigstens alle pro Hertha denken.


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frankophot
2. April 2019 um 21:57  |  683887

Gehört jetzt zwar nicht zu den Themen hier, aber sollte jemand den vollkommen ungeahndeten Ellbogenschlag von Sabitzer in Augsburg gehen haben…Nicht zu verstehen und unglaublich. Das war echt der letzte Beweis: Der Videobeweis in seiner jetzigen Form hat das Ziel um Quadratmeilen verfehlt… .


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Oliver B.
2. April 2019 um 21:58  |  683888

zum stadion-neubau,
wenn es denn nun doch nichts wird,
und wir uns nicht mehr als bittsteller von allem und jedem die daumenschrauben anlegen lassen müssen,
dann wird sich noch eine viel bessere, noch nicht bedachte möglichkeit bieten.
dinge ändern sich schneller als gedacht.
der größte fehler war der alleingang der geschäftsführung,
kein gespräch mit denen, die das stadion später einmal besuchen sollen.
diese unstimmigkeit versucht nun jeder um uns herum auszunutzen.


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Helli
2. April 2019 um 21:58  |  683889

Mich würde mal das Finanzvolumen interessieren, welches Berlin als Stadt riskiert, sollte es Hertha, wie auch immer als Einnahmequelle nicht mehr geben!?
Da meine ich alles, alle Steuern, Miete, Catering,
die gesamte Gastronomie, die an Spieltagen profitiert
und auch Steuern zahlt und Leute beschäftigt!
Ich glaube, da kommt richtig was zusammen, daher empfinde ich als Berliner und Herthaner die Art des Umgangs von Seiten des Senats mit der Gesamtthematik sehr unangemessen und kleinkariert und kurzsichtig!


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Carsten
2. April 2019 um 21:59  |  683891

Warten wir mal die letzten 7. spiele ab und dann wird abgerechnet, und sollte es wirklich mies enden, wird Herr Preetz auch mächtig unter Druck stehen, und den wird er garantiert Dardai weiter geben.


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Exberger
2. April 2019 um 22:01  |  683892

@frankophot
Gab nich mal gelb oder habe ich das verpasst, aber rot hätte ich in dem stadium zu hart gefunden, der Schiri soll ja keine Spiele entscheiden


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Paddy
2. April 2019 um 22:02  |  683893

Der VB wird doch fast nur dann eingesetzt, wenn der Schiri es zulässt und wenn es dem sympathischeren Verein zusagen könnte, welcher Schiri hat denn je für uns bzw. neutral gepfiffen bei sowas in der Saison nun?


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Carsten
2. April 2019 um 22:03  |  683894

@frankophot das hatte ich mich auch gefragt, das es für mich eine Tätigkeit gewesen war.


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frankophot
2. April 2019 um 22:04  |  683895

Und gleich das nächste Ding: Bei gleicher Höhe Abseits gepfiffen, obwohl der Augsburger im 16er allein auf den Torwart zuläuft…. Das kann der Assistent unmöglich eindeutig gesehen haben…


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2. April 2019 um 22:07  |  683896

April ,April! Man haben wir es gut.


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monitor
2. April 2019 um 22:07  |  683897

@schirokoko und @johnnycooper
Hallo Nachbarn! 🙂
@Johnny
Ihr habt einen super Italiener dazugewonnen!

@oliver
Sag das mal BMG, die sehen das genauso! 😉
Von wegen war mehr drin.


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Exil-Schorfheider
2. April 2019 um 22:10  |  683898

schirkoko
2. April 2019 um 21:12 | 683868

„Gut gesprochen!!!! Wieviel echte Berliner Sitzen denn noch im Berliner Senat.“

Wusste gar nicht, dass das in einer angeblich weltoffenen Stadt Voraussetzung ist?

Warum nur beschleicht mich das Gefühl, dass einige auf die Strategie, den Boulevard ins Booz zu holen, volle Kanne rein fallen und die falschen Schuldigen beschuldigen?


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frankophot
2. April 2019 um 22:11  |  683899

Sorry, @exberger, aber das darf nichts mit dem Spielstadium zu tun haben. Klare Tätlichkeit und im Video deutlichst erkennbar. Rote Karte und fertig. Ständig gibt es Entscheidungen nach Regelauslegungen und Interpretationen: Hier gibt es nichts zu interpretieren, insbesondere unter Anwendung der Kameraunterstützung…


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Oliver B.
2. April 2019 um 22:15  |  683900

monitor
2. April 2019 um 22:07 | 683897

genau das meine ich,
BMG ist konsequent,
werden wir es auch sein?


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monitor
2. April 2019 um 22:15  |  683901

Heute sympathisiere ich ausnahmsweise mal mit Augsburg!


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frankophot
2. April 2019 um 22:19  |  683902

Wahnsinnsfehlentscheidungen: gelbwürdiges Foul von Orban an der Strafraumgremze… es gibt Einwurf…

…und es kommt, was kommen musste…aber das hat alles ausschliesslich mit der „guten Arbeit“ zu tun, die sie in Leipzig „trotz des vielen Geldes“ machen…


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Oliver B.
2. April 2019 um 22:20  |  683903

ich denke, so einige sympathisieren mit augsburg, ob es hilft?


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monitor
2. April 2019 um 22:21  |  683904

Nein @Oliver B.
BMG ist nicht konsequent, sondern bedienen nur die üblichen Reflexe, Deine Reflexe.
Sie werden dann einen Trainer engagieren, der woanders gescheitert ist, in der Hoffnung, daß es bei ihnen besser wird.
Wenn es schief geht, sind sie genauso konsequent wie Stuttgart, Schalke, etc. pp.
Wenn es gut geht wie Frankfurt, die Frage ist nur für wie lange?


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psi
2. April 2019 um 22:25  |  683905

Genau, lieber ewiges Mittelmaß, als einen Ausrutscher nach oben zu riskieren. 😂


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Oliver B.
2. April 2019 um 22:27  |  683906

nein, es ist kein reflex,
sondern die beobachtung über mehrere jahre, ohne erkennbare steigerung, trotz kaderverbesserung.
was ein trainer bewirken kann, sieht man immer wieder in freiburg.
ein trainer ist IMMER nur so lange im geschäft, wie er erfolg hat,
egal in welcher liga, egal in welchem land.


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jenseits
2. April 2019 um 22:28  |  683907

Das hat etwas mit Bodenständigkeit zu tun. Unten bleiben, da kann es einem nicht schwindelig werden.


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frankophot
2. April 2019 um 22:28  |  683908

Dardai heute: „Jetzt müssen wir loslegen“

Wie?
Jetzt schon ?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. April 2019 um 22:36  |  683909

@ChristianArbeit

hat den Schalk im Nacken. Gefragt im Tagesspiegel, was der 1. FC Union zu Hertha sagt (also zum Eisbären-Baby):

Wir finden die kleine Hertha ganz putzig und wünschen ihr, dass sie groß und stark wird.


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jenseits
2. April 2019 um 22:36  |  683910

Ein einziges Ärgernis. Da passt es nur zu gut, dass die das Spiel über 90 Minuten bestreiten dürfen.

Huch, Tor!


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monitor
2. April 2019 um 22:36  |  683911

AUGSBURG! 🙂


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psi
2. April 2019 um 22:37  |  683912

Wahnsinn, es geht in die Verlängerung, hoch verdient.
Ist Leipzig so schlecht heute, oder hat Augsburg die bessere Taktik?


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2. April 2019 um 22:39  |  683913

Wenn einem nicht jetzt schwindelig wird (ist)
wann dann?


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frankophot
2. April 2019 um 22:39  |  683914

Es gibt wohl doch einen Fussballgott… (obwohl ich mit Augsburg ooch nix anfangen kann)


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jenseits
2. April 2019 um 22:39  |  683915

Ganz wunderbar. So in allerletzter Sekunde, nachdem die Nachspielzeit um war. Der Sieg wäre nicht verdient gewesen.


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Oliver B.
2. April 2019 um 22:39  |  683916

na bitte monitor, es hilft!
da sind wir doch auf einer welle.


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pathe
2. April 2019 um 22:39  |  683917

@psi
Eine Mischung aus beidem, denke ich.


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pathe
2. April 2019 um 22:40  |  683918

Dieser Richter gefällt mir richtig gut! Wer is’n das…?


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schirokoko
2. April 2019 um 22:41  |  683919

@exil
Damit wollte ich sagen es interessiert die Leute noch weniger was mit Hertha ist.


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Helli
2. April 2019 um 22:41  |  683920

Der Alfred ist ne coole Socke! Und der Richter richtig stark!


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elaine
2. April 2019 um 22:46  |  683921

Uwe Bremer2. April 2019 um 22:36 | 683909

Ist doch klar, dass Herr Arbeit sich freut, dass muss doch nicht erwähnt werden
Denen wurde ein Grundstück für das Stadion für 1€ verkauft

Probleme mir dem R2G Senat haben sie doch nicht

Damals gab es zwar auch Diskussionen, dass das Stadion nicht notwendig ist und es wurde vorgeschlagen im Jahnstadion oder im Oly zu spielen, was die ablehnten und dann doch das Grundstück bekamen

Da knallen doch heute die Sektkorken


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. April 2019 um 22:51  |  683922

@elaine

meines Wissens nach haben Verantwortliche des 1. FC Union in den vergangenen Monaten viele Treffen über viele, viele Stunden gehabt mit lauter Nachbarn von deren geplantem Leistungszentrum – mit Vertretern von Angelvereinen, Tennisvereinen, Fußballvereinen, Anliegern und wer dort ringsherum sonst noch Interessen formuliert hat …
#Empathie


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Dd.
2. April 2019 um 22:51  |  683923

@elaine


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Oliver B.
2. April 2019 um 22:51  |  683924

wie machen die augsburger das?
in 90 min. nur ein tor kassiert, und in der liga keines?
das muss am kader liegen!
sorry, der war jetzt gemein….


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psi
2. April 2019 um 22:53  |  683925

Ne, an der Tagesform.
oder Glück,
oder die haben nicht so viele junge Spieler.
Oder es ist eben Pokal fight


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Traumtänzer
2. April 2019 um 22:53  |  683926

Und der kleinen weißen Hertha fehlen aber in jedem Fall noch blaue Streifen… 😉
(Achtung, Hertha-Fans, PETA is watching you)


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elaine
2. April 2019 um 22:56  |  683927

Uwe Bremer 2. April 2019 um 22:51 | 683922

Das hatte sich damals aber ganz anders gelesen. Ich habe jetzt keine Lust danach zu suchen, aber einige Nachbarvereine hatten schon Existenzängste und sprachen davon übergangen worden zu sein
Es gab dann auch 10 Mio Zuschuss für die Akademie aus Steuergeldern für einen kommerziell geführten Verein

Davon hatte ich aber nicht geschrieben


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frankophot
2. April 2019 um 22:58  |  683929

Die Dosen können machen was sie wollen, ohne Karten zu sehen, die REGELGERECHTE Konsequenzen hätten…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. April 2019 um 23:00  |  683930

@elaine

Es gab einen journalistisch sehr unsauberen Artikel in einer Zeitung … seither habe ich öffentlich zu dem Thema nicht mehr viel wahrgenommen.

Und ja, Union hat seine Politik der vielen kleinen Ameisenschritte mit dem Umfeld nicht an die große Glocke gehängt – war aber richtig unterwegs, auch mit dem letzten Nachbar in Kontakt zu kommen
#Empathie


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Dd.
2. April 2019 um 23:00  |  683931

who the fuck is fred?
ähh, ich meine PETA?


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Kamikater
2. April 2019 um 23:02  |  683932

Ich brauche von einigen offensichtlichen Antiherthanern hier im Blog keinen einzigen im neuen Stadion. Einfach mal ein paar Jahre wegbleiben hilft dem Verein mehr, als das negative Gesülze über „nicht gemachte Hausaufgaben“ und „Senat ist ja nicht schuld.“


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frankophot
2. April 2019 um 23:04  |  683933

… und so haben nur Union-nahe Journalisten davon erfahren…


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Oliver B.
2. April 2019 um 23:08  |  683934

hier im blog sind antiherthaner??


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elaine
2. April 2019 um 23:11  |  683935

@Uwe

Und ja, Union hat seine Politik der vielen kleinen Ameisenschritte mit dem Umfeld nicht an die große Glocke gehängt

Ich bin der Meinung, dass ich die Informationen aus der Morgenpost hatte, aber hier wird auch dazu geschrieben

https://www.berliner-zeitung.de/sport/union/bauprojekt-fuer-union-wie-der-senat-die-existenz-eines-amateurklubs-gefaehrdet-28847512


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Oliver B.
2. April 2019 um 23:12  |  683936

was macht einen „guten herthaner“ aus?


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Kraule
2. April 2019 um 23:15  |  683937

Leute! Das Stadion Ding ist doch nun einmal typisch Hertha, typisch Berlin!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. April 2019 um 23:16  |  683938

@elaine

Du bestätigst, was ich geschrieben habe …

Es gibt journalistisches Grundregeln. Eine heißt: Befrage auch die Gegenseite …

Ansonsten, um den Unterschied zwischen Hertha und Union zu sehen, schaust Du meinen Kommentar 23 Uhr


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jenseits
2. April 2019 um 23:17  |  683939

Unfassbar. Da werfen sich alle Leipziger auf den Rasen, weil sie ein Handspiel fordern.

Aha, nun bekommen sie, was sie wollten. Berechtigt leider. Wie Grujic damals.


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psi
2. April 2019 um 23:18  |  683940

Wie gemein, durch Elfmeter verloren.


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Wendenschlosser
2. April 2019 um 23:18  |  683941

@elaine

Union hat 2008 per Erbbaupachtvertrag das Stadiongelände übernommen und nicht für ein Euro bekommen. Das Stadion war in einem desolaten Zustand und hätte keine Spielberechtigung für die zweite Liga erhalten. Union hat dann mit eigenen Mitteln das Stadion in den Zustand versetzt in dem es heute ist.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/koepenick-koerting-union-kann-in-alter-foersterei-bleiben/1209700.html

Sportliche Grüße aus Köpenick


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Paddy
2. April 2019 um 23:18  |  683942

Oh man, letzte Minute der Nachspielzeit und 11er gegen Augsburg…


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Oliver B.
2. April 2019 um 23:18  |  683943

gute nacht allerseits.


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Immerlockerbleiben
2. April 2019 um 23:20  |  683944

Pokal kann schon nerven


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jenseits
2. April 2019 um 23:21  |  683945

Auch aufgrund von vielen Fehlentscheidungen gewonnen. Einfach unverdient. Dazu noch dieser unsympathische Auftritt.

Nächtle.


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elaine
2. April 2019 um 23:22  |  683946

Uwe Bremer 2. April 2019 um 23:16 | 683938

Ich hatte anfangs auch nicht über dieses vom Senat finanziert Nachwuchszentrum geschrieben , sondern um den Bau in der Wuhlheide.

Auch dort wurde Union das Grundstück in bester Lage für 1€ verkauft 🙂


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. April 2019 um 23:27  |  683947

@elaine

dann wundere ich mich, dass Du um 23.11 Uhr den Text zum Nachwuchszentrum verlinkt hast …

Schwamm drüber. Davon abgesehen ist die Botschaft angekommen … von wegen der verschiedenen Wege von Union und Hertha … auf die Anlieger zugehen oder nicht …


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monitor
2. April 2019 um 23:28  |  683948

#Mittelmaß
Ich weiß gar nicht warum Mittelmaß von einigen als so negativ bewertet wird.
Mittelmaß bedeutet sicheres Einkommen, keine Flausen im Kopf und sichere Zukunftsperspektive.
Ein Glück waren meine Eltern Mittelmaß und nicht die, die auch mal was riskieren wollten! 😉


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elaine
2. April 2019 um 23:35  |  683949

Uwe Bremer 2. April 2019 um 23:27 | 683947

Davon ganz abgesehen, dass es nicht mein Thema war, weiß ich nicht, wie Hertha auf die Anwohner zugegangen ist.
Es soll doch Informationsveranstaltungen gegeben haben

In dem Text vom Kurier lese ich eigentlich, dass die Nachbarn nicht von informiert wurden

Gute Nacht 🙂


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Wendenschlosser
2. April 2019 um 23:38  |  683950

@elaine

Mich würde interessieren wo du den 1 Euro Kauf her hast. Es wird nicht richtiger wenn man es mehrfach wiederholt.

Sportliche Grüße aus Köpenick


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Carsten
2. April 2019 um 23:46  |  683951

@Kamikater

Ich brauche von einigen offensichtlichen Antiherthanern hier im Blog keinen einzigen im neuen Stadion. Einfach mal ein paar Jahre wegbleiben hilft dem Verein mehr, als das negative Gesülze über „nicht gemachte Hausaufgaben“ und „Senat ist ja nicht schuld.“
👌👍😁


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Freddie
2. April 2019 um 23:52  |  683952

@oliverB 22:51
Tja, wie machen sie das?
Weniger Klatschen gg RB kriegen und trotzdem 10 Punkte in der Buli haben.
Kader?


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monitor
3. April 2019 um 0:13  |  683953

@carsten und @kamikater

Es sind nicht einige Antiherthaner, es sind ziemlich viele.
Und sie denken selbst und lasen sich ihre Einschätzungen nicht von Hertha oder von Stadionenthusiasten diktieren.


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Carsten
3. April 2019 um 0:16  |  683954

Wahrscheinlich sind das nichteinmal geborene Berliner, nur zugezogene. 😉


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monitor
3. April 2019 um 0:30  |  683955

@Carsten
Nö einer ist geborener Berliner.
Nämlich meinereiner.

Aber ich denke selbst und laß mich nicht vor irgendwelche Wagen spannen, wie so manch sonst ein Esel! 😉


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immer dabei
3. April 2019 um 5:16  |  683963

Gibt es rund um das Olympiastadion noch Alternativen für eine Stadionposition, zB am jetzigen Ort des Amateurstadions oder dort, wo sich die Geschäftsstelle befindet? Oder war die geplante Position, die zum Wegfall der 4 Häuser führen würde, die letzte verbliebene Option?


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 6:47  |  683965

monitor
3. April 2019 um 0:13 | 683953

Lass nur.
Gegen diese Filterblase kommst Du nicht mehr an.
Jetzt darf man also nicht mal mehr Skepsis bezüglich der Kommunikation seitens des Vereins zeigen.

Du gute Güte..
————————-
@apo

Hattest Du meine Links wahrgenommen?


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 9:12  |  683968

Aus der Abteilung „Was macht eigentlich…“:

https://www.transfermarkt.de/ex-dusseldorfer-kiesewetter-wechselt-zu-el-paso-locomotive-fc/view/news/332933

Einst ein gepriesenes Wunderkind, welches in 2010(?) der neue heiße Scheiß werden sollte…


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fechibaby
3. April 2019 um 9:24  |  683969

@Eisbärin Hertha

Ich habe gehört, dass die Patenschaft von Hertha
lediglich 2 Jahre betagen soll.
Was soll das denn?
Wenn ich für einen Eisbären eine Patenschaft
übernehme, dann doch wohl lebenslang!
So aber …!


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Herthapeter
3. April 2019 um 9:31  |  683970

Passend zum gescheiterten Stadionprojekt gibt es aktuell einen interessanten Artikel im Tagesspiegel:
„Berlin ist organisatorisch auf dem Stand von 1920!“

„Berlin ist organisatorisch bis heute weitgehend auf dem Stand stehen geblieben, auf dem es vor 100 Jahren als drittgrößte Stadt der Welt gebildet wurde…
Über das, was heute in der Stadt geleistet wird, entscheiden in einem der größten Landesparlamente Deutschlands 160 Abgeordnete und gleichzeitig 660 Bezirksverordnete, die 60 Stadtratsposten nach jeder Wahl neu vergeben…
Steuern heißt, mit allen Akteuren der Stadtgesellschaft Ziele zu definieren, die in zeitlich und inhaltlich definierten Schritten messbar erreicht werden sollen, und dies dann auch in geklärten Verantwortlichkeiten anzugehen. Hierfür gibt es weder definierte Strukturen noch ist der alle Akteure umfassende Wille erkennbar, sie zu schaffen…
Die besondere Entstehungsgeschichte Berlins rechtfertigt nicht, sich heute von fast allen anderen Großstädten Deutschlands in der Qualität des Stadtmanagements und in der Nachhaltigkeit der Stadtentwicklung überholen zu lassen. Ziel muss sein, diese Erkenntnis allen zu vermitteln und jedenfalls hinsichtlich der wichtigsten Aufgaben der Zukunft für die Stadt Berlin und die Hauptstadt Deutschlands wieder eine Vorreiterrolle zu übernehmen…“

Bevor mir hier jemand wieder eine „Filterblase“ unterschiebt, Klaus-Martin Groth, war Umweltstaatssekretär im Walter Momper-Senat!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 9:36  |  683971

@Chronik

eines angekündigten Versagens – aus dem Kommentar des Kollegen Steffen Rohr im KICKER:

Hertha hat einige Hürden auf dem Weg zur neuen Arena unterschätzt – und in der Kommunikation wie schon in der Digitalisierungs-Offensive kein gutes Bild abgegeben. Trotz der offenkundigen Skepsis in Teilen der Stadt und bei vielen Entscheidern in der Politik nannte der Klub mit dem 25. Juli 2025 öffentlich einen Eröffnungstermin für das neue Stadion. Das war in der Wirkung vor allem eines: kontraproduktiv.

Der Ball liegt wieder in Herthas Hälfte

Stadion-Manager Klaus Teichert zerstreute Zweifel und Skepsis gern mit demonstrativ zur Schau getragener Siegesgewissheit. Das war viel Selbstbewusstsein – mitunter wohl zu viel.

Quelle: KICKER – hier entlang


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 9:52  |  683972

Danke für den Link, @ub.

Fast noch wichtiger dieser Teil:

„Die, auf die es eben auch ankam, hat der Verein nicht abgeholt. Hertha entfachte in Berlin und auch direkt vor der eigenen Haustür zu wenig Feuer für das Projekt, das für die Entwicklung des Klubs existenziell wichtig ist.“

Damit trifft er meinen Nerv, mich ,den man hier freimütig als Nichtherthaner bezeichnet, weil er Skepsis bei den wichtigen, unbeantworteten Fragen an den Tag legte.


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hurdiegerdie
3. April 2019 um 10:02  |  683973

Aus dem Kicker:

„Wenn er (hurdie: der Club) die eher ablehnende Stimmung in der Stadt und in der Landespolitik realistisch eingeschätzt hat, hat er das jetzt eingetretene Szenario einkalkuliert. Es ist Zeit für Plan B.“

Das jetzt eingetretene Szenario war vielen seit über einem Jahr klar. Jetzt bin ich gespannt, was Hertha (sonst noch) auf der Pfanne hat.


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psi
3. April 2019 um 10:05  |  683974

Genauso wichtig dieser Teil:

Als Verlierer stehen beide Seiten da. Die Berliner Politik, die mit scheinbarem Vergnügen immer neue Steine und Steinchen ins Feld rollte und damit deutlich machte, was sie von dem Neubau-Projekt des Klubs in unmittelbarer Nähe des Olympiastadions hielt: nichts – oder zumindest nicht viel. Eine privat finanzierte, moderne Arena als unmittelbare Konkurrenz zum imposanten, aber aus der Zeit gefallenen Olympiastadion – daran waren Senat und Abgeordnetenhaus von Beginn an bestenfalls halbherzig interessiert.

Ideenlosigkeit

Das Land Berlin hat bis heute keine überzeugende Antwort auf die Frage gefunden, mit welcher tragenden Idee der unter Denkmalschutz stehende und in der Unterhaltung teure Olympiapark zukunftstauglich gemacht werden kann. Die immer wieder verblüffend unverhohlen vorgetragene Forderung des Eigentümers an den Mieter Hertha BSC, er möge sich bei der Erstellung eines Nachnutzungskonzepts für das Olympiastadion kräftig einbringen, illustrierte die Ideenlosigkeit des Landes Berlin. Hertha war dazu bereit, sich auch für die Zeit nach dem geplanten Auszug 2025 konzeptionell einzubringen – und sagte überdies eine Fertigstellungsbürgschaft für die Arena zu.


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Herthapeter
3. April 2019 um 10:07  |  683975

@Uwe Bremer
3. April 2019 um 9:36 | 683971
„Trotz der offenkundigen Skepsis in Teilen der Stadt und bei vielen Entscheidern in der Politik nannte der Klub mit dem 25. Juli 2025 öffentlich einen Eröffnungstermin für das neue Stadion. Das war in der Wirkung vor allem eines: kontraproduktiv.“

Hertha hätte auch den Sanktnimmerleinstag um 17:30 h angeben können, es wäre genau dasselbe Ergebnis bei herausgekommen!


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Carsten
3. April 2019 um 10:20  |  683976

Ich persönlich bleibe bei meiner Meinung, dass der Senat sich garantiert nicht ein Bein ausreißen wird, um Hertha auch nur in irgendeiner Art und weise behilflich zu sein, dass Hertha am Olympiapark bauen möchte ist doch klar wegen der ganzen Infrastruktur des Trainingsgeländes mit Neuen Leistungszentrum was erst gebaut, oder erweitert wurde für eine Million Euro. Deswegen wird Hertha auch in Zukunft in Berlin kein Stich sehen, was den Stadion Neubau angeht.
Auf zu neuen Ufern, mal sehen was Hertha noch so in petto hat, oder auch nicht.


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Schutzschwalbe
3. April 2019 um 10:38  |  683977

Heutiger Tagesspiegel:
„Stadtmanagement Berlin ist organisatorisch auf dem Stand von 1920.“

Wieso soll es im Kleinen klappen, wenn es im Großen auch nicht hinhaut. Hertha passt perfekt nach Berlin. Fanhaus, Museum, Dampfer, Stadion… Man meint, die Verkehrslenkung hat auch hier ihre Hände im Spiel.

Um diesem Provinzmief zu entkommen müsste man ins Umland nach Brandenburg. 🙂


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Carsten
3. April 2019 um 10:49  |  683978

Das Problem mit den Umland ist doch, dass da erstmal die Mitglieder von überzeugt werden müssen das die wirtschaftliche Zukunft von Hertha wichtiger ist als die Stadtgrenze, zumal die sich bestimmt in den nächsten Jahren mit den erweiterten speckgürtel verschieben wird.
Jedenfalls werde ich mit gespanntheit darauf warten wie es sich weiterentwickelt mit dem stadionbau.


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sunny1703
3. April 2019 um 10:51  |  683979

@hurdie

Genau das ist auch mein Empfinden. Dieses ganze Szenario ist doch schon länger bekannt, ansonsten sind die verantwortlich handelnden Personen bei Hertha blind oder ahnungslos. Und das glaube ich nicht.

Doch wieder die Keule rauszuholen und über den Senat,die Politiker und Gott und die Welt zu jammern, nutzt nichts, denn egal wo sie bauen, sie brauchen dazu den Senat oder zumindest dessen Unterstützung bei einer logistischen Umsetzung der Infrastruktur nach Brandenburg.

Mich erinnert das an das ständige das Stadion,die Berliner der rasen oder was weiß ich ist Schuld, dass Hertha sportlich nicht hochkommt.

In dem Punkt sind sie aber dann auch mal typisch Berlin. Nur nicht die Schuld mal bei sich selbst suchen.

@herthapeter

Ich finde es immer amüsant,wenn ehemalig Verantwortliche über was beklagen, was sie selbst in Verantwortungszeit nicht verändert haben.

Natürlich ist ein Koloss wie Berlin schwerer zu regieren und hat auch seine Rücksichten auf Bezirke zu nehmen. Jeder einzelne dieser Bezirke hat zwischen 240 000 und 405 000 Einwohner, das sind keine Dorfschulzes die dort regieren,sondern Bürgermeister von Großstädten

Abgesehen davon was erwartest Du vom Regieren im“Gazastreifen“?


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sunny1703
3. April 2019 um 11:12  |  683980

@Schutzschwalbe

Auch das ist doch weit her geholt. Brandenburg lebt von der Nähe zu Berlin, wäre ohne diese Nähe vermutlich auf dem Stand von Vorpommern oder Sachsen- Anhalt, man braucht sich ja nur mal Berlin ferne brandenburgische Gebiete wie die Prignitz anschauen.

Will Hertha unbedingt raus dem Olympiastadion, fallen die einnahmen weg,das kann dann niemand verhindern, dieses mit aller Macht halten ist Unsinn.

Das was Hertha nebenbei noch eingebracht hat bzw wo man sich gegenseitig unterstützte, eine gewissen Zahl an zusätzlichen Touristen, die werden weiterhin in Berlin übernachten.

Ich wundere mich auch über diese scheinbar sichere sportliche Herthaperspektive Ich mag mich täuschen,aber länger als zwölf Jahren war der Verein nie erstklassig.

Zu den Alternativstandorten,was im Olympiapark noch möglich ist,kann ich nicht beurteilen. Tegel scheint außen vor, Licherterfelde halte ich ebenfalls für eine ziemlich absurde Planung und zu Buchholz kann ich nichts beitragen. Rein verkehrsmäßig erscheint mir dieser Standort wesentlich machbarer als Ludwigsfelde,Dreilinden und was da noch so alles Thema war.

Ich wünsche mir bei Hertha,dass dieses ganze Projekt Chefsache sprich Gegenbauersache wird. Seine Beziehungen in die Politik auch sein Verhältnis zu Verantwortlichen sollte besser und diplomatischer sein als das was bisher abgelaufen ist.

Und zuletzt wünsche ich mir, dass Hertha auch das Olympiastadion sprich eine Verlängerung des Vertrages zu wirklich akzeptablen Bedingungen als eine realistische Alternative ansieht.

Und ja ich wünsche mir auch bei allem was jetzt kommt politisch Verantwortliche die kein Elefantengedächtnis an den Tag legen und auf Augenhöhe mit dem Verein verhandeln und zum Wohle des Vereins UND der Stadt eine Lösung finden.


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Herthapeter
3. April 2019 um 11:29  |  683981

@Sunny
da du meinen Gazastreifen-Kommentar gern zitierst, habe ich ihn mir selber gerade noch einmal angeschaut. 🙂

Herthapeter
17. November 2018 um 8:54 | 672048
„…Während diese Stadt an allen Enden kläglich versagt, sieht es in Neukölln oder Wedding bald aus, wie im Gazastreifen…“

Tatsächlich erwarte von Berlins Regierenden, dass sie alles daran setzen zu verhindern, auf unterirdisches Niveau „Gazastreifen“ abzurutschen. Ich kann aber nichts in der berliner Politik erkennen, was diese Stadt irgendwie voranbrächte. Hertha kann man mögen oder nicht mögen, aber der größte berliner Fussballverein bleibt immer ein Aushängeschild dieser Stadt im Positiven, wie im Negativen. Wenn die Abgeordneten nun ihre persönlichen Animositäten voranstellen und sich wohl auch noch darin gefallen, Hertha einen Stein nach dem anderen in den Weg zu legen, dann ist das alles andere als nachhaltige Stadtentwicklung und man schadet auch noch einem der namhaftesten Unternehmen dieser Stadt.

By tha way: Auch der Regierung in Gaza traue ich erheblich mehr Kooperationswilligkeit zu, wenn dort ein privater Finanzier in eine Nah Steil Laut Arena investieren wollte.


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fechibaby
3. April 2019 um 11:31  |  683982

Hertha hat doch ein reines Fußballstadion,
ihr Amateurstadion.
Dieses Stadion auf 30.000 Zuschauer ausbauen
und fertig ist die steil, nah , laut Arena.
Oder aber eine Kooperation mit den Förstern und
beide spielen dann in der neuen alten Försterei.
Mehr als 30.000 Plätze braucht Hertha auch nicht
mehr, da man täglich alte Hertha Fans vergrault
und sportlich eine graue Maus ist!
Wann kommt das Urteil vom DFB-Bundesgericht zur
Strafe von Ibi?


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Inari
3. April 2019 um 11:32  |  683983

„@Uwe Bremer
3. April 2019 um 9:36 | 683971
„Trotz der offenkundigen Skepsis in Teilen der Stadt und bei vielen Entscheidern in der Politik nannte der Klub mit dem 25. Juli 2025 öffentlich einen Eröffnungstermin für das neue Stadion. Das war in der Wirkung vor allem eines: kontraproduktiv.“

Hertha hätte auch den Sanktnimmerleinstag um 17:30 h angeben können, es wäre genau dasselbe Ergebnis bei herausgekommen!“

Ich sehe es sogar als sehr produktiv an. Wer keine Fakten schafft – wenn auch nur medial -, der kann kein Ziel erreichen. Gerade bei einem Thema, ggf. das Oly zu verlassen, das eine beteiligte Partei (Senat) rigoros ablehnt, werden solche Themen gerne weit in die Zukunft verschoben. Mit dem genannten Datum hat Hertha das Thema als TOP 1 auf die Tagesordnung gesetzt.
Schaffen die beteiligten Parteien jetzt nicht mittelfristig einen Kompromiss zu finden, muss Hertha halt entweder zurückstecken oder anderweitig planen – z.b. in Brandenburg.


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Silvia Sahneschnitte
3. April 2019 um 11:37  |  683984

Für mich wäre, wenn überhaupt, der Jahnsportpark eine Alternative:
– Es liegt in der Nähe der ehemaligen Plumpe
– der Senat spart die Umbau und Sanierungskosten des Geländes
– der Bau eines reinen Fußballstadions, würde weniger Platz einnehmen, als das bisherige Stadion
– die nächsten Anwohner in der Eberswalder Str. wären mindestens 100 Meter vom Stadion entfernt
– auf dem Gelände gibt es bereits auf einem Nebenplatz eine Laufbahn, die ausgebaut werden könnte. Damit würde den Anliegen von LA Vereinen entgegengekommen werden.
– Alle anderen Anlagen (Tennis, Fußball, etc…) könnten ohne Einschränkung weiter betrieben werden
– Verkehrsanbindung ÖVNP ist vorhanden
– keine Umwidmung ist notwendig
– der Sportpark steht nicht unter Denkmalschutz

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 11:42  |  683985

Silvia Sahneschnitte
3. April 2019 um 11:37 | 683984

Der Bebauungsplan sagt aber was anderes.

https://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.714267.php

Warum sollte man das umstoßen?
Wobei 30.000 ja ausreichen, wenn @kami und @carsten an der Tür stehen… 😀


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 11:44  |  683986

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Bob
3. April 2019 um 12:08  |  683987

Was macht eigentlich unser Präsident?
Keinerlei Kommentar von Hr. Gegenbauer.


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Bärlin, das Original
3. April 2019 um 12:09  |  683988

Von Beginn der Planungen an gab es Gegenwind aus der Politik. Von wem auch immer und wie auch immer geartet. Dort war es mit Sicherheit hinter verschlossenen Türen bereits länger beschlossene Sache, Hertha nicht bauen zu lassen. Auch wenn Hertha sich nicht immer geschickt angestellt haben sollte – es war richtig, sich nicht auf Knien als Bittsteller zu erniedrigen. Hätte man das getan wäre von vielen wieder mangelndes Selbstbewusstsein vorgeworfen worden.
Der erzwungene Verzicht auf das Verhandlungspotential hat Hertha entscheidend geschwächt. Die Initiatoren haben dies nicht wahr haben wollen, haben, zugegebenermaßen gut organisiert, die MV geentert und das Ding durchgezogen. Jetzt hat Hertha den Salat.
Dass die Wohnungsbaugenossenschaft den Rückzieher diese Woche vollzogen hat ist auch mit Sicherheit nicht zufällig passiert. Da wurden sicher im Hintergrund die Fäden gezogen. Der Senat ist damit fein raus.
Sehr enttäuschend das Ganze. Egal wie man zum Neubau steht, hier (Berlin) wird einfach nichts mehr rein sachlich bewertet und gestaltet. Jedenfalls mein Eindruck.
Nun bitte aus Prinzip ausserhalb bauen. Vereinsrepräsentanz in der Stadt behalten, den Rest umziehen und die Steuerzahlungen mit.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 13:17  |  683990

@Hertha

hat heute in einem Hintergrundgespräch zum Stadion die Variante Brandenburg unmissverständlich vom Tisch genommen. Es hieß:

Dass wir 2025 in Ludwigsfelde spielen, ist genauso ausgeschlossen wie, dass wir im Olympiastadion spielen.

Wichtig ist den Verantwortlichen die Mitgliederversammlung im Mai. Dort soll ein Votum eingeholt werden, wie es in der Stadionfrage weitergehen soll.


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Bussi
3. April 2019 um 13:20  |  683991

#Sperre Ibisevic
„Das Bundesgericht hatte den Stürmer im Laufe der mündlichen Verhandlung nach Vorberatung darauf hingewiesen, dass es für seine Berufung keine Aussicht auf Erfolg sehe. Anschließend zog der Bosnier die Berufung zurück.“
https://www.dfb.de/verbandsservice/verbandsrecht/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=200391&cHash=9b9a2e5dd104b432389477dc5199125a


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hurdiegerdie
3. April 2019 um 13:21  |  683992

Uwe Bremer
3. April 2019 um 13:17 | 683990

Danke, interessant.


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hurdiegerdie
3. April 2019 um 13:23  |  683993

Und Ibi zieht zurück und bliebt 3 Spiele gesperrt.


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fußballfreund83
3. April 2019 um 13:24  |  683994

@ UB
Könnte die Absage der Wohnungsbaugenossenschaft nicht gängiges Säbelrasseln sein?
Wir war so als hätte sie im Herbst ,als die Pläne konkret wurden, auch kokettiert auf dem Gelände neue Wohnungen zu bauen, obwohl nur eine Ausnahmeregelung aus Britischen Besatzungszeiten vorliegt.

Sonst würde sich doch auch Hertha nicht zu einer durchaus kühnen Prognose, wie von dir beschrieben, nicht hinreißen lassen?


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jlange
3. April 2019 um 13:28  |  683995

@Ibisevic

Stürmer Vedad Ibisevic von Bundesligist Hertha BSC hat die Berufung gegen seine Drei-Spiele-Sperre während der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesgericht der Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgezogen. Damit ist das Sportgerichts-Urteil vom 25. März rechtskräftig. Das Bundesgericht hatte den Hertha-Kapitän zuvor darauf hingewiesen, dass seine Berufung keine Aussicht auf Erfolg habe.

Ibisevic war wegen eines unsportlichen Verhaltens zu einer Sperre von drei Ligaspielen und einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt worden. Der Bosnier hatte im Ligaspiel gegen Borussia Dortmund (16. März) den Ball an den Kopf von BVB-Torhüter Roman Bürki geworfen und dafür die Rote Karte gesehen. Quelle: sid


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 13:30  |  683996

@Ibisevic

bin gespannt, wie @opa die 3-Spiele-Sperre goutiert


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Silvia Sahneschnitte
3. April 2019 um 13:42  |  683997

Stimmt lieber @Exil, aber noch gibt es kein Baubeginn, und ein Bebauungsplan müßte nur für den Umbau des Stadions verändert werden. Hertha hat bereits einen Stadionplan, der nur eingebunden werden müßte.
Problem ist die Finanzierung aus Sondermitteln. Denke jedoch, das dafür einiges für die Breitensportanlagen vorgesehen sind, die damit finanziert sind.
Für Leichtatletik und Handicap Sport, kann der von mir genannte Sportplatz mit Laufbahn ausgebaut werden. Ob dafür eine Zuschauerkapizität von 30.000 eingeplant werden muß, halte ich für fragwürdig. Da für Leichtatletik Großveranstaltungen das Oly da wäre.
Auch die anderen geplanten Maßnahmen wären von einem Umbau des Jahnsportstadions nicht betroffen.
Durch einen Umbau in ein reines Fußballstadion, würde kein zusätzlicher Platzbedarf notwendig, eher weniger.
Aber ist ja nur eine Spielerei.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 13:45  |  683998

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Papa Zephyr
3. April 2019 um 13:46  |  683999

@Exil 3. April 2019 um 11:44 | 683986
Du planst bereits für die 2. Liga? 😉


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Jack Bauer
3. April 2019 um 13:49  |  684000

@Uwe:

Bekanntermaßen begrüße ich die Entscheidung, dass Ludwigsfelde weiterhin auszuschließen ist. Entgegen einiger Meinungen hier, halte ich das für sehr schlau von den Verantwortlichen. Es gab ein klares Votum für Berlin. Wenn das ignoriert wird, haben wir eine Unruhe, da waren die Ereignisse in Dortmund und die Keuter-Geschichte nichts dagegen.
Ich stelle mir allerdings die Frage: Wenn Hertha Olympiastadion und Brandenburg ausschließt, der Senat mittels der Wohnungsgesellschaft das Olympiagelände ausschließt und die Machbarkeitsstudie keine weiteren passenden Flächen ergeben hat – worüber soll eine Meinung eingeholt werden?


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Blauer Montag
3. April 2019 um 13:53  |  684001

Ich glaube, dass Hertha 2025/26 …
in einer Arena in Berlin spielt. 😎
Im Olympiastadion oder andernorts zwischen Staaken und Mahlsdorf, Frohnau und Lichtenrade.


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 13:57  |  684002

Papa Zephyr
3. April 2019 um 13:46 | 683999

Habe mich von dystopischen Texten von Schreibern wie @carsten, @nkberlin oder @start-nr. 8 anstecken lassen.

Die Abstiegsränge kommen bekanntlich näher! 😀

————————————————————————–

…und dann war da noch ein Megatalent:

https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article216813599/Ehemaliges-Hertha-Talent-Kurt-rechnet-mit-Dardai-ab.html?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR2ohhFNwQf2zCxcZCtxDKp4R3JQbt39Ps4KUGiozpZ4ps5mdAiOjAurPwY#Echobox=1554281124


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Kraule
3. April 2019 um 13:57  |  684003

„Wenn das ignoriert wird, haben wir eine Unruhe, da waren die Ereignisse in Dortmund und die Keuter-Geschichte nichts dagegen…. “
Ist das als Drohung der „Fanszene“ zu verstehen?


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Hainer
3. April 2019 um 13:57  |  684004

@Uwe
War auch erkennbar, woher Hertha die Gewissheit nimmt 2025 nicht mehr im Olympiastadion zu spielen?


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King for a day
3. April 2019 um 14:02  |  684006

Was hatte man eigentlich in Lichterfelde im Auge?
Den ehemaligen Truppenübungsplatz der Amis direkt südlich der Thermometersiedlung?


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Jack Bauer
3. April 2019 um 14:03  |  684007

@Kraule:
Abgesehen davon, dass ich schon 100 mal gesagt habe, dass ich nicht zur aktiven Fanszene zu zählen bin, geschweige denn für sie Drohungen ausspreche, ist das eine simple Vorhersage, die ich treffe, da ich mich mit der Materie nun schon ein paar Jahre auseinandersetze und das nicht nur per Internet. Wir haben gesehen, was passiert ist, als Brandenburg nur als Option genannt wurde, um ein Druckmittel zu haben. Wird das Votum ignoriert und Brandenburg wirklich als Ziel ausgerufen, wird das nochmal deutlich extremer, dazu muss man kein Hellseher sein.
Die klare Ansage, dass Brandenburg nicht in Frage kommt, wird von weit mehr Leuten getragen, als nur der aktiven Fanszene.


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 14:05  |  684008

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King for a day
3. April 2019 um 14:12  |  684009

Danke @ Exil


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Hainer
3. April 2019 um 14:12  |  684011

Ich verstehe immer noch nicht, warum Hertha nicht intern die Standortstudie in Auftrag gegeben hat und dann vertraulich das Gespräch mit der Innenverwaltung und der Finanzverwal-tung gesucht hat. Das ist ein durchaus übliches Vorgehen, zuletzt sehr schön bei Siemens zu beobachten, als das öffentlich wurde, waren fast alle Fragen schon geklärt.
Außerdem kann ich nicht verstehen, wie man Klaus Teichert verpflichten konnte, habe aber die Vermutung, dass das auf die Berater von Mazars zurückgeht. Der Mann hat einen zurecht extrem schlechten Ruf vor allem in der Finanzverwaltung seit seiner Zeit als Staatssekretär von Sarrazin.
Auch das Hertha einen deutlich zu geringen Erbbauzins zahlen wollte, hat für sehr viele Unmut gesorgt.
Dies ganzen Wortmeldungen von einzelnen Abgeordneten sind doch nur erfolgt, weil es keine Gesamtkonzept gab. Wäre Hertha erst an die Öffentlichkeit gegangen nachdem eine Einigung mit der Genossenschaft, dem Denkmalamt, dem Senat wegen des Oly und des Erb-bauvertrages etc. erfolgt, wäre es auch durchs Abgeordnetenhaus gegangen. Hätte es nicht geklappt, hätte man das Projekt ohne Schaden still und leise beerdigen können.

Ich glaube Hertha ist extrem schlecht beraten worden.

Also nach meinen Infos hat nicht der Senat die Genossenschaft vorgeschickt. Es ist wohl nur so, dass es bisher nur zwei Vorschläge von Hertha gab, zum einen die Kooperation mit der Deutsche Wohnen, was die Genossenschaft aus für mich nachvollziehbaren Gründen ablehnt und die Baumannschen Wiesen, welche der Bezirk und die Anwohner nicht bebaut haben wollen. Deshalb hat die Genossenschaft jetzt die Verhandlungen beendet. Ob da mit neuen Vorschlägen noch was geht, vermag ich nichtbzu beurteilen.


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3. April 2019 um 14:14  |  684012

#Forderungen einiger Spezial-Demokraten und Experten in Stilfragen

Wenn ich mich nicht falsch erinnere, hatte Gegenbauer „sein Wort“ gegeben (nicht außerhalb von Berlin, zu bauen)..das dürfte also ohnehin nicht zur Diskussion stehen.


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Hainer
3. April 2019 um 14:16  |  684013

Sorry für die Tippfehler, konnte nicht mehr editieren.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 14:25  |  684014

@hainer

War auch erkennbar, woher Hertha die Gewissheit nimmt 2025 nicht mehr im Olympiastadion zu spielen?

weil der Mietvertrag von Hertha im Olympiastadion am 30. Juni 2025 ausläuft.


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Jack Bauer
3. April 2019 um 14:30  |  684015

@Uwe:

Allerdings hat sich Hertha eine einseitige Option gesichert, den Mietvertrag um 5 weitere Jahre bis 2030 zu verlängern. Ist Dir bekannt, zu welchen Konditionen sich der Vertrag bei Ziehen der Option verlängern würde?


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 14:30  |  684016

Hainer
3. April 2019 um 14:12 | 684011

„Also nach meinen Infos hat nicht der Senat die Genossenschaft vorgeschickt. Es ist wohl nur so, dass es bisher nur zwei Vorschläge von Hertha gab, zum einen die Kooperation mit der Deutsche Wohnen, was die Genossenschaft aus für mich nachvollziehbaren Gründen ablehnt und die Baumannschen Wiesen, welche der Bezirk und die Anwohner nicht bebaut haben wollen. “

Zumal der Vorschlag mit der Kooperation DW laut hier arg gescholtenem RBB vom Bezirk forciert worden sein soll.

Wenn für den Verein ZWEI Vorschläge bereits „mehrere Vorschläge“ sind, dann wundert mich ehrlich gesagt gar nichts mehr.
Das sage ich als Faktenhuber, der durchaus weiß, dass man meien könnte, zwei seien mehrere…


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 14:31  |  684017

ack Bauer
3. April 2019 um 14:30 | 684015

Schrub @ub nicht hier, dass es keine fünf Jahre seien?

Edit: schrob er doch, in der Mopo. Sorry!


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Sascha Sergejew
3. April 2019 um 14:34  |  684018

So sehr ich mir das auch wünschen würde-
ich wohne 500 Meter vom Jahnsportpark
entfernt- diese Überlegung ist keine
weitere Mühe wert:)
Schon jetzt ist die Gegend durch
Veranstaltungen im Stadion und in der
Max-Schmehling-Halle sehr stark
beansprucht. Gegen den Widerstand,
den solche Pläne hervorrufen würde,
ist das was um das Olympiastadion
herum passiert ist, ein Sturm im
Wasserglas…


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Hainer
3. April 2019 um 14:35  |  684019

@Uwe
Den man aber verlängern könnte, zumal ja auch schon das Signal kam, Hertha bei der anstehenden Modernisierung entgegen zu kommen.


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sunny1703
3. April 2019 um 14:42  |  684020

@king

Lichterfelde empfand ich die ganze Zeit als ziemlich absurd.

Dank @exils Link, weiß ich aber nun nicht, was noch realistisch möglich ist.

Zumindest ein Vorteil hat doch die ganze Diskussion, sollte die Saison nicht zufriedenstellend sportlich beendet werden,kann man mit diesem Thema gut davon ablenken.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 14:43  |  684021

@jack

worüber soll eine Meinung eingeholt werden?

Habe es so verstanden, dass auf der Mitgliederversammlung im Mai eine Bestandsaufnahme erfolgen soll: Wo steht Hertha bei seinem geplanten Arena-Projekt? Welche Wege/Möglichkeiten gibt es, einen Stadioneubau fortzuführen. Wenn die Vereinsführung ein Votum darüber einholen will, muss es einen/mehrere Vorschläge geben, wie die Zukunft angegangen werden soll.

Allerdings hat sich Hertha eine einseitige Option gesichert, den Mietvertrag um 5 weitere Jahre bis 2030 zu verlängern.

An diese Option habe ich in meinem heutigen Morgenpost-Text nochmal erinnert. Habe keine Zahlen gehört. Da aber der Mietvertrag (bis 2025) einen gestaffeltes Modell hat, im Moment sind es 5,25 Millionen … meine, dass Geisel irgendwo mal gesagt hat, dass es 2025 acht Millionen sein sollen, würde ich auch die Verlängerung bis 2030 in dieser Größenordnung taxieren.


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fechibaby
3. April 2019 um 14:44  |  684022

Hertha fliegt doch in der Sommerpause in die
USA.
Dort könnte man sich ja dann nach einem neuen
Stadion umsehen.
Neue Fans werden von Hertha doch schon lange
gesucht.
Viel Glück bei der Suche!

Da hat der liebe Ibi seinen Einspruch
zurückgenommen.
Das war die nächste tolle Glanzleistung von
Hertha BSC.
Viel Rauch um NICHTS!


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Carsten
3. April 2019 um 14:44  |  684023

Ich persönlich glaube nicht das Hertha die Vertragsverlängerung als Option so schnell ziehen würde, wenn überhaupt auf den letzten drücker, nicht das der Senat noch ein Zeichen bekommen würde das er noch zurückhaltender mit sein Engagement gegenüber Hertha sein müsste, und Hertha weiter am langen Arm verhungern lassen würde.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 14:51  |  684024

@hainer

Den man aber verlängern könnte, zumal ja auch schon das Signal kam, Hertha bei der anstehenden Modernisierung entgegen zu kommen.

Das Signal, das Hertha heute gesendet hat, lautete:

Dass wir 2025 in Ludwigsfelde spielen, ist genauso ausgeschlossen wie, dass wir im Olympiastadion spielen.


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Jack Bauer
3. April 2019 um 14:52  |  684025

@Uwe:

Danke für die Infos.
Bzgl. der Staffelung würde mich wirklich interessieren, wie genau das aussieht. Bisher habe ich nur was von besagten 5,25 Mio. € gehört.


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DreiPunkt
3. April 2019 um 14:53  |  684026

Falkensee eingemeinden und das „Hundeauslaufgebiet Falkensee“ pachten (mittlerweile gibt es sogar noch ein zweites im Westen) – zwischen den beiden Bahntrassen und neben der L20.
Angebunden per Straße und Bahn und direkt am Bahnhof Seegefeld gelegen. Der Bahnhof Staaken liegt auch nicht weit entfernt.

Auf der einen Seite ist das große Logistik-Zentrum, auf der anderen Seite Wohnraum – größtenteils Einfamilienhäuser – hier müssten dann natürlich noch Lärmschutzwände installiert werden.

Um die enttäuschten Hundebesitzer zu entschädigen, kann Hertha sicherlich leichter einen Ausgleich finden, als mit den 24 Mietern aus der Sportfroumstraße.

Kann doch nicht so schwer sein…

😉


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Carsten
3. April 2019 um 14:53  |  684027

https://www.n-tv.de/ticker/Spiel-gegen-Fortuna-muss-vielleicht-ohne-Lustenberger-stattfinden-article20945687.html
Nunja wenn seine Leistungen so wie gegen die Bullen wären, sollte es kein Verlust sein. Trotzdem gute Besserung.


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Hainer
3. April 2019 um 15:06  |  684028

@Uwe
Danke nochmal für die Info.

Ich halte das generelle Ausschließen von Möglichkeiten für zumindest taktisch ungeschickt. Passt aber für mich zu meiner Ansicht das Hertha gerade schlecht beraten wird.


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 15:10  |  684029

Jack Bauer
3. April 2019 um 14:52 | 684025

„Bzgl. der Staffelung würde mich wirklich interessieren, wie genau das aussieht. Bisher habe ich nur was von besagten 5,25 Mio. € gehört.“

Mich auch.
Die Staffelung ist für mich neu.


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Dd.
3. April 2019 um 15:10  |  684030

Warum nicht am U-Bahnhof Olympiastadion längs an die Gleisen bauen?

Mann müsste (lediglich) den Rominter Allee verlegen und Hans Braunstr. anpassen.
Man wäre außerhalb Olympiapark.
Die Wohnungen wären nicht betroffen.
Ein Stück Wald müsste weichen.
Eventuell einige meter über die Gleise sogar. (Teuer?)
Die Kindertagesstätte müsste ersetzt werden.


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Dd.
3. April 2019 um 15:21  |  684031

Ludwigsfelde ist laut deren Bürgermeister auch nicht mehr frei.
Quelle (ungesicherte erinnerung) Tagesspiegel von heute.


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Carsten
3. April 2019 um 15:29  |  684033

https://m.tagesspiegel.de/berlin/stadion-fuer-hertha-bsc-neue-arena-am-flughafen-tegel-als-logischste-option/24174986.html
Hier noch der Text dazu von Dd.
Bist etwas schneller gewesen @Exil😉
Tegelist perfekt da liegt unsere Laube kurzer Weg


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Herthapeter
3. April 2019 um 15:33  |  684034

„Das Signal, das Hertha heute gesendet hat, lautete:

Dass wir 2025 in Ludwigsfelde spielen, ist genauso ausgeschlossen wie, dass wir im Olympiastadion spielen.“

Spitzfindige Zeitgenossen könnten in diese Aussage interpretieren, dass beide Varianten demnach zu 50% ausgeschlossen sind!

Lieber ein Fussballstadion vor den Toren der Stadt, als ein kaltes, graues Leichtathletikstadion in Charlottenburg! Die Anfahrt dürfte wohl keine Hürde sein, schon gar nicht für den großen Anteil an Brandenburger Herthafans und erst Recht nicht für die Auswärtsgäste.


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Carsten
3. April 2019 um 15:36  |  684035

Schon das zweitemal das mein Text rausfliegt, @Uwe gefällt dir etwas nicht?


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heiligenseer
3. April 2019 um 15:47  |  684036

@Carsten: Deine Beiträge der letzten Tage sind grandios, vielen Dank für die unzähligen Lacher. Und auch wenn wir erst April haben, den Titel „Immerhertha-User des Jahres“ hast du schon heute sicher. Lass dich nicht nicht von den Anti-Herthanern unterkriegen.

LG
Everybody Starling


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 15:49  |  684037

Carsten
3. April 2019 um 15:36 | 684035

Sicher, dass da etwas raus fliegt?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 16:06  |  684038

@Kommentare

verschwinden automatisch in der Moderationsschleife, wenn sie Links enthalten oder nachträglich nochmal verbessert werden. Wenn ich das nächste Mal dort nachschaue, schalte ich die Kommentare händisch wieder frei.


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Carsten
3. April 2019 um 16:09  |  684039

Ah, gut zu wissen Dankeschön @Uwe


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Carsten
3. April 2019 um 16:12  |  684040

@heiligenseer zumindest möchte ich nicht deiner geistigen überlegenheit hinten anstehen, ist doch klar.


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Silvia Sahneschnitte
3. April 2019 um 16:29  |  684042

Im Zusammenhang mit der Stadiondiskussion, wurde über die fehlende Lobby in Berlin für Hertha geschrieben, Zugezogene, Politik, etc.
Mal ein Vorschlag wie Hertha das ändern könnte:
Investitionen in die Sportinfrastruktur.
Hertha finanziert jedes Jahr ein oder mehrere Projekte im Sportplätzebau, oder Renovierung. Sporthalleninstandsetzung.
Vorgehensweise:
Hertha (oder eine von Hertha initierte Stiftung) stellt einen jährlichen Sockelbetrag zur Verfügung.
Sportvereine renovieren, erneuern Ihre Sportstätten in Eigenregie. Stellen einen Kostenplan auf und bitten Hertha um finanzielle Unterstützung.
Hertha setzt sich mit den zuständigen Senatsdienststellen und den betreffenden Stadträten der infrage kommenden Bezirke zusammen (Runder Tisch, ein bis zwei Mal im Jahr) und entscheidet, welcher Verein in den Genuß der Förderung kommt. Jeder Bezirk sollte Mal profitieren.
Nach Fertigstellung ist Hertha vor Ort (Training, Spiel, Schußstärke Wettbewerb, etc.
Zum Abschluß gibt es eine Tafel, auf der auf die finanzielle Unterstützung Herthas (Stiftung) hingewiesen wird.
Ertrag:
Kiezbewohner, Vereinsmitglieder, Eltern, Kinder erfahren positiv Greifbares (zum Wohle der Allgemeinheit) von Hertha, auch die von Einigen geschmähten Zugezogenen (Stichwort: Vereinsbindung).

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Blauer Montag
3. April 2019 um 16:32  |  684043

Überlegenheit? 😮


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Joey Berlin
3. April 2019 um 17:04  |  684045

#Medienarbeiter
Gibt es eigentlich Reaktionen oder hat wer mal nachgefragt bei der Weltagentur „Speer und Partner“, die so tolle Arbeit in Sachen Standortfindung des angedachten Neubaus Herthaheimspielstadion geleistet haben… ?

PS: Mein Gott Peter, manch einer kriegt es nie mit: Das Olympiastadion ist ein Fünf-Sterne-UEFA -zertifiziertes-Fußballstadion.


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Dd.
3. April 2019 um 17:05  |  684046

Ja, im Sommer.


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fechibaby
3. April 2019 um 17:08  |  684047

Ich bin nach wie vor für diese Variante:
Umbau des Olympiastadion in eine reine
Fußballarena und das Land Berlin muss
alles bezahlen!

https://www.morgenpost.de/berlin/article214329245/Olympiastadion-Umbau-kostet-190-Millionen.html

Sollte diese Möglichkeit in Betracht kommen,
dann werden mit Sicherheit Bürger unserer
schönen Stadt ein Volksbegehren starten:
Gegen die Finanzierung der Umbaumaßnahmen
des Olympiastadions, keine Steuermillionen für Hertha BSC.


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 17:21  |  684048

Carsten
3. April 2019 um 16:09 | 684039

Nicht das erste Mal, dass Du darauf hingewiesen wirst. 😉


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 17:22  |  684049

Silvia Sahneschnitte
3. April 2019 um 16:29 | 684042

Hertha nimmt via kapilendo eine dreijährige, digitale Anleihe über 1,5 Mio auf, um seine eigenen Plätze zu erneuern und Du schreibst von solchen Projekten?

Der war gut.


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Carsten
3. April 2019 um 17:35  |  684050

@Exil ihr wollt mir doch wohl nicht durch die Blume sagen das meine beiträge nicht eurem Niveau entsprechen, nur weil sie einfach gestaltet sind aber inhaltlich zu 95 % derer die hier stattfinden gleichen, wenn ja wie borniert muss man sein.


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Silvia Sahneschnitte
3. April 2019 um 17:37  |  684051

Lieber @Exil, 1,5 Mill. Anleihe, sind nicht Mal 1% des Umsatzes der Saison 17/18, geschweige des Umsatzes in dieser Saison. Aber gut, wenn dafür eine Anleihe notwendig ist. Könnte frau ja Herrn Schiller fragen.
Übrigens, will keine Neiddebatte lostreten, aber was erhalten denn „unsere Geschäftsführer“ und der Digital-Fachmann als Jahresgehalt, nur mal als Vergleich.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Freddie
3. April 2019 um 17:39  |  684052

@carsten
Es wurde gefühlt tausendmal erwähnt, dass Beiträge mit Link nach Editieren in der Warteschleife landen.


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Exil-Schorfheider
3. April 2019 um 17:44  |  684054

Carsten
3. April 2019 um 17:35 | 684050

Ich wollte Dir mitteilen, was @freddie Dir nochmal schrieb – dieses Thema wurde x-mal angesprochen, auch von Dir…


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Carsten
3. April 2019 um 17:48  |  684055

Verdrängung😬


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Carsten
3. April 2019 um 18:23  |  684056

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Kamikater
3. April 2019 um 18:47  |  684057

Bei Hertha hat keiner das Interesse Steuermillionen in ein Stadionneubau zu stecken. Man will das Stadion, wie jeder Verein auf der Welt, selbst vermarkten.

Ich möchte jetzt nicht in der Haut der Hertha- und Stadiongegner im Verkleidungskostüm oder der des Senats stecken.

Einige Dinge erledigen sich einfach von allein.
🙂


Uwe Bremer
Uwe Bremer
3. April 2019 um 18:59  |  684060

@Input
der Morgenpost zum Treffen vom heutigen Tag wird gewünscht: Bitte schön …
Hertha pocht auf Arena im Olympiapark “ rel=“noopener“ target=“_blank“>- hier entlang


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Kamikater
3. April 2019 um 19:05  |  684061

Der Artikel im Tagesspiegel belegt, welchen Lügenmärchen hier eigene angebliche Fans des Vereins weiterverbreiten, ohne die wahren Hintergründe zu kennen. Aber immer schön die Fresse aufreissen und Hertha alleine die Schuld an fehlender Kommunikation geben.

So lange es irgendein Medium schreibt, muss es schon wahr sein.


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Kamikater
3. April 2019 um 19:14  |  684063

Man darf auf das kommende Votum gespannt sein. Und ob inzwischen mehr Verstand übernommen hat.

Aber wahrscheinlich wirds wieder nur „Keuter raus“-Rufe geben.


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sunny1703
3. April 2019 um 19:20  |  684066

Der Chefpropagandist hat gesprochen.


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Kamikater
3. April 2019 um 19:28  |  684067

Und die Trolle wundern sich. Muss weh tun.


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sunny1703
3. April 2019 um 19:47  |  684070

Ich kann nur hoffen, dass nicht allzu viele Entscheidungsträger das lesen was hier von einigen Möchtegernbestimmern wer herthaner ist und wer nicht ,abgesondert wird, sonst spielt Hertha ab 2025 wirklich im amateurstadion oder in köpenick.


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sunny1703
3. April 2019 um 20:00  |  684075

OT: In einer Woche am 10.04. findet ab 18 Uhr 30 der nächste Immerhertha Stammtisch im Leuchtturm in der Crellestrasse 41 in Schöneberg statt.

http://www.leuchtturm-kneipe.de

Wir freuen uns auf Euren Besuch

@bolly, sunny und Co; -)


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Carsten
3. April 2019 um 20:02  |  684076

Vielleicht sollten einige lieber nach Köpenick gehen gelle.😉


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Ursula
3. April 2019 um 20:03  |  684078

Ein Jammer, was aus diesem Blog
geworden ist, nur weil ein paar
User HIER „wilde Sau“ spielen…

ABER diesem User um 19:28 Uhr
hatte ich schon vor Jahren gern
empfohlen, „nächtens“ nicht zu
schreiben, aber nun schreibt ER
auch zu jeder Tages- und Nacht-
zeit seine dubiosen Gedanken für
die Allgemeinheit zugänglich und
noch „schriller“ nieder, aber bitte…

Es lohnt nicht einmal mehr, HIER
zu lesen, bei diesen tollen Themen!

Zu schade!! Nächtle!


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Carsten
3. April 2019 um 20:08  |  684080

4:4 Bayern vs Heidenheim Pokalfight !
Drücke Heidenheim die Daumen Wahnsinn 😜


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Carsten
3. April 2019 um 20:26  |  684083

Schade Heidenheim, die Bauern haben leider gewonnen.


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Ursula
3. April 2019 um 20:35  |  684088

ZWEIHUNDERTZWEIUNDZWANZIGSTER!!!

Na bitte! Prost auf unser Hertha und auf
die DFB-Halbfinalisten…

Nu abba! Schläfle!


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Kraule
3. April 2019 um 20:35  |  684089

#Aber immer schön die Fresse aufreissen….

Geht’s noch?
Du bist hier nicht zu Hause! 🤬


8. April 2019 um 10:10  |  684819

[…] Tag der vergifteten Currywurst « Hertha BSC Blog | der Hertha BSC Blog  Immerhertha […]

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