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(jl) – Das Timing war absurd und die Verletzung bitter. Im Trainingsspiel Acht-gegen-acht war Fabian Lustenberger am Mittwochvormittag ein echtes Traumtor gelungen. Keine Selbstverständlichkeit für einen, der in 303 Pflichtspielen für Hertha nur fünf Treffer vorzuweisen hat. Doch zur Freude blieb nicht viel Zeit. Kurz darauf fasste sich der Schweizer an die Rückseite seines rechten Oberschenkels. Trainingsabbruch, Bandage, Kabine.

Eine genaue Diagnose stand am Mittwoch zunächst aus. Daran, dass Lustenberger am Sonnabend gegen Düsseldorf mitwirkt, glaubt allerdings niemand. Vielmehr drängt sich die Frage, wie oft der Defensiv-Allrounder überhaupt noch das Hertha-Trikot tragen wird. Ihr wisst: Im Sommer macht er nach zwölf Jahren in Berlin die Biege Richtung Bern.

Ibisevic-Sperre bleibt unverändert

Was die Hertha-Spiele von Vedad Ibisevic betrifft, hatten sie im Klub die leichte Hoffnung, dass die Drei-Spiele-Sperre des Bosniers noch reduziert wird. Nun, daraus wurde nichts. Am Mittwoch zogen die Berliner den Einspruch gegen das vorläufige Urteil zurück.

Damit ist klar: Ibisevic kann frühestens am 30. Spieltag gegen Hannover 96 wieder ein- bzw. angreifen.

Hertha pocht auf Arena im Olympiapark

Wann und wie Hertha in Sachen Stadionplänen wieder angreift? Im Grunde ab sofort. Kollege @ub hat die aktuellsten Entwicklungen für euch aufgeschrieben. Hier:

Wünsche euch einen schönen Abend. Es soll Fußball geboten werden. #dfbpokal

Am Donnerstag findet kein öffentliches Training statt. Wir schauen uns stattdessen die PK an. 


122
Kommentare

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Traumtänzer
3. April 2019 um 19:09  |  684062

Ha!


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Kamikater
3. April 2019 um 19:15  |  684064

Ho!


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pathe
3. April 2019 um 19:29  |  684068

He!


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dewm
3. April 2019 um 19:51  |  684071

Hertha BSC!


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psi
3. April 2019 um 19:53  |  684072

Der Meister von der Spree!


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Bolly
3. April 2019 um 19:58  |  684074

Ole Ole alles 💩 beim BSC!


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del Piero
3. April 2019 um 20:02  |  684077

Hey was macht ihr euch hier im Blog so an?
Nicht nur die Currywurst, sondern auch die Athmosphäre ist vergiftet.

Das nun von Politikern wieder ein Umbau des Oly ins Gespräch gebracht wird, zeigt doch nur worum es in Wahrheit geht. Man möchte auf die Melkkuh nicht verzichten. Ist doch auch verständlich.

Und zu den Vorwürfen einiger hier Hertha hätte Fehler gemacht, nur dies:
“ Wer viel arbeitet macht viele Fehler. Wer wenig arbeitet macht wenig Fehler. Und wer keine Fehler macht, der wird ausgezeichnet.“


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psi
3. April 2019 um 20:05  |  684079

Die Heidenheimer geben nicht auf, alle Achtung.
4:4 Wer hätte das gedacht.


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Ursula
3. April 2019 um 20:15  |  684081

Nach Elfer, nu abba…

Ein Glück, dass ich mit
Fußball nichts am Hut
habe! Tja…


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psi
3. April 2019 um 20:24  |  684082

Nach einer Niederlage wäre es für Kovac auch ungemütlich geworden. Auch in Unterzahl ist dieses knappe Ergebnis gegen einen Zweitligisten kein Grund zu großer Freude für die Bayern.


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heiligenseer
3. April 2019 um 20:27  |  684084

5:4 Endstand. Die Bayern sind damit im Halbfinale!

Gleich spielt noch Schalke gegen Bremen.


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Kamikater
3. April 2019 um 20:29  |  684085

Die U19 von Hoffenheim steht nach einem Sieg gegen Madrid im Halbfinale der Youth League


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Bolly
3. April 2019 um 20:33  |  684087

#FCBFCH

Dieses Handspiel „unnötig“,
wie gestern.
Schade, wirklich schade.
War nun Heidenheim zu offensiv?
War es „nur“ unglücklich?
Ich bin gespannt auf FCBBVB
Das wird ein Fest am Samstag.

@psi Kovac wäre doch einer,
für die Übergabe…? #Pokalkanner


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psi
3. April 2019 um 20:38  |  684090

Abwarten, @Bolly, noch ist er nicht im Endspiel😉


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psi
3. April 2019 um 20:42  |  684091

Wir sind für Werder, stimmts @Bolly 😊


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Bolly
3. April 2019 um 20:49  |  684092

Ja, selbstverständlich @psi
allerdings ob der TRAINER
des Jahres gegen den „alten“
knorrigen Hasen „kann“?
#dieNullmußstehen
Ich vermute Herne-West im HF!
Erfahrung ./. Vorbildtrainer


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jenseits
3. April 2019 um 20:58  |  684093

Nee, ich bin selbst bei einer Pokalbegegnung Schalke – Werder für Hertha. Und schon gar nicht für Werder. Die reimen sich ja noch nicht mal ordentlich auf uns.


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psi
3. April 2019 um 21:03  |  684094

Auf eine solche Fannin kann Hertha stolz sein. 💙
Aber Werda reimt sich doch auf Hertha 🙄


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jenseits
3. April 2019 um 21:22  |  684095

Mensch, wo Du es sagst und ich es lese: Hast recht, @psi, reimt sich doch! Da hatte ich mich geirrt…


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fechibaby
3. April 2019 um 22:47  |  684096

Glückwunsch Werder Bremen!
Wenigstens eine nette Mannschaft im Halbfinale.

Es gibt nur einen Willi Lemke!


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jenseits
3. April 2019 um 22:53  |  684097

Ja, sehr schön. Da sitzt man nach 14 Stunden Arbeit ohne Pause in der Kneipe und muss die breitbrüstigen, grün-weiß Gekleideten im Jubel ertragen. Wohlgemerkt, in einer normalen Berliner Kneipe.

Ach, es ist ein Jammer. Aber immerhin haben sie mich als neutral Gekleidete noch an einem unbesetzten Tisch Platz nehmen lassen. Das zeugt von einer gewissen Großzügigkeit.


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Ursula
3. April 2019 um 23:31  |  684098

Schlaf schön @ jenseits, nach
diesem harten Arbeitstag und
Deinen Kneipenerfahrungen!


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sunny1703
4. April 2019 um 6:26  |  684106

Thomas Kraft hat um ein Jahr verlängert. Wie es anschließend weitergeht hängt davon ab,wo die Familie längerfristig ansiedelt, da der Sohn nächstes Jahr eingeschult wird.

Für Hertha geht es jetzt am Wochenende darum für die verbleibenden heimspiele gegen eher uninteressante Gegner bis auf leverkusen ein gewisses zuschauerinteresse zu wecken.
Mit einer gewissen Chance auf die El, die diese Saison nicht unmöglich gewesen wäre,hätte man das Stadion in den letzten Heimspielen gut füllen und den Schnitt nochmal nach oben drücken können.

Zu den Aussagen von Teichert, Schiller und Co. zum Stadion schreibe ich besser nichts.


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Carsten
4. April 2019 um 7:26  |  684108

@Kamikater
Zumindest sieht es so aus bei den Artikel, als ob es Parallelen gibt zu Hertha mit dem Training, wäre interessant das herauszufinden, betriebsblind würde mir sonst einfallen.


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heiligenseer
4. April 2019 um 8:11  |  684109

Wer glaubt, dass die realistische Chance auf die EL-Plätze signifikante Auswirkungen auf den Zuschauerschnitt hat, der glaubt sicherlich auch, dass die „Berliner“ zu EL Spielen in Scharen ins Olympiastadion strömen, oder? Mittlerweile sollte doch bei jedem „Kaspar“ angekommen sein, dass man in dieser Stadt niemanden mit der EL ins Stadion lockt. CL oder du hast versagt.


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anno56
4. April 2019 um 8:53  |  684111

Wer wissen möchte, was an der Kommunikation bei Hertha BSC falsch läuft, sollte sich den Artikel von Herrn Bremer in der heutigen Ausgabe der Berliner Morgenpost durchlesen. In dem Artikel wird Klaus Teichert mit den Worten zitiert: „gibt es keine Denkverbote. Das betrifft auch andere Areale im Olympiapark.“ Offensichtlich hat man bei Hertha BSC immer noch nicht verstanden, dass sie nicht Eigentümer des Olympiaparks sind. Im gleichen Artikel erklärt ein Vertreter des Eigentümers (Herr Senator Geisel): „Das Baufeld ist für Hertha weg. Aufgrund dieser neuen Situation werden wir also nicht über den Neubau eines Stadions im Olympiapark mit Hertha reden können.“ Weiterhin haben fünf der sechs Parteien im Abegordnetenhaus erklärt, dass es keinen Neubau eines Stadions im Olympiapark geben wird.

Und was macht Hertha: Wir versuchen es weiter, obwohl es offensichtlich keine Chance gibt, dass der Eigentümer des Grundstücks das mitmacht. Das ist verschenkte Zeit und kostet Geld. Wie groß muss der Zaunpfahl eigentlich noch werden, damit es die Verantwortlichen von Hertha BSC verstehen, dass es im Olympiapark keinen Neubau eines Stadions geben wird?

Zeit und Energie sollte darauf verwendet werden, einen anderen Standort für das neue Stadion zu finden.


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fechibaby
4. April 2019 um 8:58  |  684112

Umbau Jahnsportpark:

Die Nachbarn vom Jahnstadion und Mauerpark
beschweren sich jetzt schon über den „Lärm“ beim
Karaoke am Sonntag.
Da wird NIE eine Hertha-Arena entstehen!

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article216821287/Horrorkaraoke-Nachbarn-des-Mauerparks-aeussern-Unmut.html


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Exil-Schorfheider
4. April 2019 um 9:00  |  684113

heiligenseer
4. April 2019 um 8:11 | 684109 4

In einer eierlegenden Wollmichsau-Supa-Dupa-Arena ist dann auch die EL bei den „Berlinern“ der heiße Scheiß, wenn es am Donnerstagabend um 21:00 Uhr gegen Anorthosis Famagusta oder Barfuß Jerusalem geht.

Man wird ja schließlich noch die Fresse aufreißen dürfen!!!einself!11


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Kraule
4. April 2019 um 9:27  |  684114

Auf einer Mitgliederversammlung anno Schnuff, hat ein gewisser Dieter H., seines Zeichen Manager von Hertha BSC zu dieser Zeit, sinngemäß
erklärt und sich dafür feiern lassen:
„Das Hertha BSC nun endlich ein eigenes Gelände mit Nachwuchszentrum und allen Brimborium hätte.“
Vielleicht glauben sie das heute noch, dass sie ein eigenes Gelände haben 😉


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Freddie
4. April 2019 um 9:32  |  684115

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King for a day
4. April 2019 um 9:38  |  684116

Barfuß Jerusalem gefällt mir

Fellatio Rom, Hinter Mailand, Juventus Urin, Porussia Dortmund, Leckomotive Leipzig, Hertha CSD, Bayer Lederkusen, Borussia Männchengladbach, Armin Bielefeld, Eintracht Frank, Eier Uerdingen…


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Exil-Schorfheider
4. April 2019 um 9:52  |  684117

Freddie
4. April 2019 um 9:32 | 684115

Joar…
Aber auch mit grobem Schnitzer:

„Nicht umsonst haben alle anderen Bundesliga-Vereine bis auf den 1. FC Nürnberg sich in den vergangenen Jahren reine Fußball-Arenen gebaut.“

Dabei sind @opas Erläuterungen dazu frei zugänglich. 😉


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Silvia Sahneschnitte
4. April 2019 um 9:59  |  684118

Verletzungen (bei nichtinteresse einfach scrollen)Ich garantiere nicht die Vollständigkeit der Liste (Quellen: transfermarkt.de, div. Berliner Tageszeitungen), aber ein Blick lohnt sich: 25 betroffende Spieler, 52 Ausfallgründe.
Machen Sie sich bitte ein Bild.
Markus Gersbeck Kreuzband 26.04.2018 – 22.01.2019
Rune Jarstein Oberschenkelverletzung 26.09.2018 – 05.10.2018
Thomas Kraft Knieprobleme 11.09.2018 – 20.09.2018
Wadenprobleme 20.01.2019 – 24.01.2019
Thomas Klünter Muskelbündelriss 14.11.2018 – 02.01.2019
Peter Pekarik Knieprobleme 03.07.2018 – 20.09.2019
Wadenzerrung 30.01.2019 – 11.03.2019
Marvin Plattenhardt Adduktorenverletzung 28.08.2018 – 11.09.2018
Infekt 10.11.2018 – 20.11.2018
Adduktorenverletzung 18.02.2019 – 04.03.2019
Maximilian Mittelstädt Sprunggelenksverletzung 03.09.2018 – 19.09.2018
Jordan Torunarigha Achillessehnenverletzung 18.09.2018 – 30.10.2018
Wadenverletzung 12.11.2018 – 19.11.2018
Pferdekuss 16.01.2019 – 22.01.2019
Achillessehnenverletzung 18.02.2019 – 26.02.2019
Sprunggelenk 25.03.2019 –
Florian Baak Knieprobleme 13.08.2018 – 27.08.2018
Leistenprobleme 13.11.2018 – 26.11.2018
Mandelentzündung 07.12.2018 – 16.12.2018
Karim Rekik Adduktorenverletzung 03.09.2018 – 29.09.2018
Erkältung 08.10.2018 – 25.11.2018
Muskelfaserriss 15.11.2018 – 07.01.2019
Niklas Stark Fussprellung 07.10.2018 – 22.11.2018
Fussprellung 11.11.2018 – 16.12.2018
Valentino Lazaro Muskel 06.03.2019 – 13.03.2019
Derrick Luckassen Gesichtsverletzung 07.09.2018 – 20.09.2018
Syndesmosebandanriss 07.12.2018 – ?
Fabian Lustenberger Muskelfaserriss 03.03.2019 – ?
Marko Grujic Bänderriss Sprunggelenk 23.09.2018 – 11.11.2018
Sprunggelenkverletzung 12.12.2018 – 14.01.2019
Vladimir Darida Knieprobleme 04.07.2018 – 02.11.2018
Sehnenreizung 29.11.2018 – 04.12.2018
Knöchel 28.02.2019 – 13.03.2019
Muskelfaserriss Oberschenkel 26.03.2019 – ?
Mathew Leckie Innenbanddehnung Knie 07.08.2018 – 04.09.2018
Muskelfaserriss 22.12,2018 – 21.01.2019
Muskelverletzung 29.01.2019 – 18.02.2019
Reizung 06.03.2019 – 13.03.2019
Julius Kade Knöchelbruch 08.10.2018 – ?
Javairo Dilrosun Oberschenkelverletzung 20.11.2018 – 20.01.2019
Blockade im Rücken 30.01.2019 – 24.02.2019
Oberschenkelverletzung 13.03.2019 – ?
Arne Maier Infekt 16.12.2018 – 18.12.2018
Leistenverletzung 04.02.2019 – 18.02.2019
Per Skjelbredt Oberschenkelprobleme 27.10.2018 – 01.11.2018
Zahn-OP 19.12.2018 – 03.01.2019
Davie Selke Pneumothorax 14.07.2018 – 28.08.2018
Hüftbeuger 02.03.2019 – 14.03.2019
Pascal Köpke Knieverletzung 22.02.2019 – 01.03.2019
Dennis Jastrzembski Wadenprobleme 09.10.2018 – 14.10.2018
Fussprellung 06.11.2018 – 14.11.2018
Salomon Kalou Risswunde 08.12.2018 – 05.01.2018

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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sunny1703
4. April 2019 um 10:12  |  684119

@heiligenseer

Habe ich von Spielen IN der El geschrieben?????

Oder von Spielen bis es dahin reicht oder auch nicht reicht? Spiele bei“denen es noch um was geht“ sind besser besucht als graue Maus Spiele um die tote Hose.

Abgesehen davon wird die El mit Sicherheit der absolute Publikumsrenner wenn wir in einer Megaarena spielen, egal ob im OLympiapark, Buchholz,Ludwigsfelde Meck Pomm oder Polen!

Schiller meinte gestern: “ Die Realisierung eines Neubaus ist ganz entscheidend für die Zukunft von Hertha BSC – und damit auch für die Beibehaltung von Bundesliga-Fußball in der Stadt Berlin“.

Ich frage mich,glaubt Schiller selbst sowas?
Wenn eine Bundesligamannschaft nur in einem Megasteilstadion Fußball spielen kann, sollte man die Spieler aber schnellstens abgeben. Seit Jahrzehnten ist Hertha besser im Wettbewerb als Union und keiner käme auf die Idee,das auf die Qualität des Olympiastadions zu schieben.

Ich frage mich wie dann in der letzten Saison die beiden Megastadienvereine Köln und Hamburg absteigen konnten, während der Schei..stadionverein Hertha in der Liga blieb.
Sportlich ist das Unsinn, ebenso wie das Pochen auf den Standort und die erneute Verunsicherung der Bewohner der betroffenen Häuser. Und dem Zeitpunkt des Auszugs.

Wenn ich weiter denke, kann es nur um Klagen der TV Anstalten jetzt Sky und Eurosport gehen,die 45000 im Olympiastadion nicht so verkaufen können. Na und!?

Immer wird von 2025 gesprochen,wo niemand weiß wohin der Weg des Profifußballs in Europa und damit der von Hertha geht, selbst wenn sie weiter in der 1.Liga bleiben.

Aber auch wenn ich mich wiederhole, Hertha braucht diesen oder den nächsten Senat um einen Grashalm auszubuddeln. Die ständige Ankündigung das Stadion auf alle Fälle 2025 zu verlassen, ist kontraproduktiv.
Denn dann verliert, die Stadt die Mieteinnahmen,egal wie sie sich verhalten.

So gibt es auch eine kleinere Abhängigkeit der Stadt von Hertha.

Verzichtbar sind nur die handelnden Personen,aber die auf der einen Seite haben in breiter Front inzwischen gegen Hertha Stellung bezogen,selbst nach den nächsten Wahlen sehe ich da keinen Wechsel in der Meinungslage,also bleiben nur die, die bei Hertha in Verantwortung stehen.


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heiligenseer
4. April 2019 um 10:29  |  684120

@Sunny:
Hast du das von mir Geschriebene nicht verstanden????????????????

Du darfst deine gefühlte These gerne mit Zahlen unterfüttern. Für den „Berliner“ geht es nicht mehr um etwas, wenn nur noch die EL möglich ist.


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Carsten
4. April 2019 um 10:30  |  684121

@sunny1703
Immer wird von 2025 gesprochen,wo niemand weiß wohin der Weg des Profifußballs in Europa und damit der von Hertha geht, selbst wenn sie weiter in der 1.Liga bleiben.
Und trotzdem bauen irgendwie viele neue Stadien, sind das alles unwissende, oder wollen die sich alle selbstzerfleischen. Freiburg hatte Grundsteinlegung Aue, Darmstadt, Karlruhe und es gibt glaube ich noch einpaar mehr keine Lust zu recherchieren.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 10:34  |  684122

@sunny

Die Realisierung eines Neubaus ist ganz entscheidend für die Zukunft von Hertha BSC – und damit auch für die Beibehaltung von Bundesliga-Fußball in der Stadt Berlin“.

Ich frage mich,glaubt Schiller selbst sowas?

Natürlich glaubt Schiller das. Genauer gesagt: Die gesamte Vereinsführung von Hertha ist davon überzeugt.
Weil der Wunsch endlich mal in einem zeitgerechten Stadion spielen zu können, ein wesentlicher Baustein für die Entwicklung von Hertha.

Eine Fußball-Arena ist einer der großen Hebel, die Michael Preetz schon vor drei, vier Jahren in einem Morgenpost-Interview erwähnt hat, die der Verein braucht, um sich zukunftsfähig aufzustellen – auch, wenn der eine oder andere hier, sich darüber nur lustig gemacht.

Der Betrachtungszeit ist nicht der, ob Hertha mal ein, zwee Saisons absteigen kann. Der Betrachtungszeitraum für eine neue Arena ist 25 oder 30 Jahre (solange wie Du brauchst, um so ein Projekt zu finanzieren.)

Die Idee ist: Hertha will seinen Besuchern ein tolles Stadionerlebnis bieten. Attraktiver Fußball ist ein Muss. Die Ostkurve der neuen Arena soll 13.000 Stehplätze haben (statt 8000 aktuell). Ein zeitgemäßes Umfeld an Catering … Shops … usw. ein weiteres Muss. Dazu muss die technische Ausstattung es jedem Besucher erlauben, sich parallel zum Spiel Second screen-mäßig, sich in seiner digitalen Welt auf dem Smartphone zu bewegen. Dass die Verknappung des Zuschauerangebotes zu einer Erhöhung des Durchschnittsbesuches führen wird, ist klar (auch wenn dieses Argument von manchen bezweifelt wird).

Warum der ganze Aufwand?
Um mehr Geld zu verdienen. Nicht auf heute oder morgen geschaut. Sondern auf 30 Jahre. Mehr Geld, um die Mannschaft konkurrenzfähiger aufzustellen.
Dieser Weg ist übrigens nix besonderes. In Europa werden zuhauf moderne Fußballarenen gebaut (hatte hier einigen Wochen eine UEFA-Stadion-Report zu diesem Thema verlinkt).

Wem das alles zu gewagt ist, zu riskant – Hertha erbringt seit Beginn der Bundesliga 1963 den Beweis, was die Folge ist: Man ist dabei (meistens). Spielt aber nie eine Rolle, wenn es um Titel oder Pokale geht. Hertha im sicherem Abstand zu den deutschen Topklubs – Mittelmaß halt.


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Herthapeter
4. April 2019 um 10:35  |  684123

@Silvia Sahneschnitte
4. April 2019 um 9:59 | 684118

Der verlinkte Artikel im Vorthread, dass Gladbach und auch Hertha ihre Spieler zum Teil kaputttrainiert haben und damit ihre – bei uns schon chronische – Rückrundenschwäche selbst zu verantworten hätten, scheint mir durchaus plausibel.
Das Gegenbeispiel Frankfurt mit der permanenten Doppelbelastung, ohne einen solch reichhaltigen Kader wie z.B. Bayern München, dürfte es eigentlich gar nicht geben. Was hört man immer dieses permanente Wehklagen bei englischen Wochen von der ach so schlimmen Doppelbelastung. Was die Eintracht da in beiden Wettbewerben abliefert ist eine Ohrfeige für alle sich stets in Ausreden flüchtenden Versager, allen voran unsere eigene Mannschaft. Trotz der frankfurter Doppelbelastung und nimmermüdem Powerfußball hat diese Mannschaft eher weniger als mehr Verletzungen zu beklagen, als der Ligaschnitt.

Gladbach und Hertha trainieen die Spieler kaputt, eine für mich eine These, die sich mit Sicherheit lohnt genauer unter die Lupe genommen zu werden, auch mit dem Risiko die vereinseigenen Fehler ggf. zur Schau zu stellen und korrigieren zu müssen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 10:38  |  684124

@silvia

bin in der Liste nach dem Lesen des ersten Namens ausgestiegen. Marius Gersbeck hat sich das Kreuzband im Training des VfL Osnabrück zugezogen … was sagt mir das über Hertha aus?


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heiligenseer
4. April 2019 um 10:40  |  684125

Es ist doch ganz einfach: Ein Mentalitätsmonster ist viel robuster als ein wehklagender Schwiegersohn.


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Kamikater
4. April 2019 um 10:54  |  684126

@herthapeter
Das sehe ich auch so und sollte man sich genauer angucken. Macht mehr Sinn als jeden Tag den Verein für Dinge verantwortlich zu machen, für sie sie nichts können.


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Carsten
4. April 2019 um 10:58  |  684127

Bei@Uwe seinen Text zeigt mir persönlich das ganze Dilemma was teile der Fans hier im Block nicht nachvollziehen wollen oder können, was soll ich denn erst von den ganzen nicht Fans beziehungsweise Politiker erwarten die überhaupt kein Interesse zu Hertha haben.


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Herthapeter
4. April 2019 um 10:59  |  684128

@Uwe Bremer
4. April 2019 um 10:38 | 684124

Dass bei Hertha mindestens so falsch trainiert wird,
wie in Osnabrück, vielleicht? 🙂

Aber im Ernst, ich habe diese Liste auch nicht weiter auseinanderklamüsert, denn dass wir dauerhaft Verletzungsprobleme haben, ist doch bekannt. Ich vermute auch, dass die Verletztenliste nicht das alleinige Übel ist, sondern dass auch die Spieler auf dem Rasen durch falsche Belastung und falsche Strapazen womöglich Einbußen in ihrem Leistungsvermögen zu verzeichnen haben. Ein kritischer Blick könnte sicherlich nicht schaden, oder hat Eintracht Frankfurt einfach nur unheimlich viel mehr Glück?


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sunny1703
4. April 2019 um 11:06  |  684129

@Heiligenseer

Zahlen, naja, 2014/15 als es um den Abstieg ging, kamen zum letzten Heimspiel gegen Frankfurt 60.000 Zuschauer. Ein Jahr später als nicht nur die EL,sondern auch noch die CL Quali drin war,kamen gegen Darmstadt 60.000. Wieder ein Jahr später gegen Leverkusen 55.600,letztes Jahr im Derby gegen Lepzig war das Stadion voll mit Leipzigern und es kamen auch 60.000, doch zuvor gegen Augsburg 40.000, auch wenn da sogar noch eine rein theoretische Chance bestanden hat.

Diese Saison sind die letzten Heimgegner nicht sonderlich attraktiv, Ausnahme Leverkusen, eine couragierter Auftritt gegen Düsseldorf und eine kleine Serie könnte zusammen mit hoffentlich gutem Wetter den Zuschauerschnitt nochmal anheben.


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Jack Bauer
4. April 2019 um 11:14  |  684130

@sunny:
Ich würde widersprechen, dass Leverkusen ein attraktiver Gegner ist. Klar, die haben eine tolle Mannschaft und spielen (in unregelmäßigen Abständen) tollen Fußball, aber weder bringen die viele Fans mit noch interessiert sich groß jemand für Leverkusen. Würde fast behaupten, dass da Düsseldorf und Stuttgart mehr ziehen.

@Uwe:
Nur der Form halber: Zu den ca. 7.200 Plätzen in der Ostkurve (Unterring) kommen allerdings noch die im Oberring, wo auch viele Fans stehend und singend das Spiel verfolgen. Im neuen Stadion sind es meines Wissens mit Oberring und Unterring zusammen 13.000. Das ist gut, aber auch nötig und keine große Veränderung, zum ist-Zustand.


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DreiPunkt
4. April 2019 um 11:15  |  684131

Nochmal zum Stadionneubau:

Wie schon mehrfach geschrieben und anhand von Zitaten der handelnden Personen auch hinreichend unterlegt wurde, hat die Berliner Politik wenig bis kein Interesse an einer Unterstützung von Hertha, hinsichtlich des Auszugs aus dem Oly und dem Erschaffen einer im Eigentum befindlichen Heimat.

Bevor dieses Problem nicht gelöst wird, wird es augenscheinlich kein neues Stadion in Berlin geben. Nicht im Olympiapark, in Tegel, in Buch oder sonstwo.
Und da die Fans einen Umzug ins Umland nicht mitmachen, auch nicht in Brandenburg.

Also muss Hertha den Dialog suchen. Und zwar nicht demütig oder kriechend, aber auch nicht zu selbstbewusst oder gar arrogant (nicht, dass ich dies Hertha unterstelle) – sondern kompromissbereit und zielorientiert.

Platz gibt es in Berlin genug, das kann mir keiner erzählen, frei nach dem Motto „wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, respektive ein Grundstück“.

Also ran an die Bouletten, äh, die Politik!
Herr Teichert, Herr Gegenbauer, Herr Preetz, Herr Schiller -> reißen Sie sich zusammen und übernehmen Sie!


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King for a day
4. April 2019 um 11:21  |  684132

Fabian Lustenberger hat sich im Training am Mittwoch (03.04.19) eine Muskelverletzung zugezogen und wird dem Team von Trainer Pál Dárdai in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Untersuchung am Donnerstag (04.04.19) ergab, dass es sich dabei um einen Faserriss handelt. Wann ‚Lusti‘ wieder ins Training einsteigen kann, hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab.

https://www.herthabsc.de/de/intern/verletzung-lustenberger-1819/page/15858–17-17-.html


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 11:29  |  684133

@jack

aus irgendeinem Grund hatte ich mir abgespeichert: Ostkurve = 8000 Plätze.
Wenn es mehr sind, ist gut. Aber mir kommt (gefühlt) Deine Angabe Unterrring = 7200 Plätze deutlich zu viel vor.
Aber das lässt sich ja klären …


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 11:31  |  684134

@HerthaPressekonferenz

zum Düsseldorf-Spiel live ab 12.30 Uhr auf dem YouTube-Kanal des Klubs – hier entlang


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heiligenseer
4. April 2019 um 11:34  |  684135

@sunny:
War es nicht gegen Darmstadt so, dass hier die Tickets „verramscht“ wurden, um das Stadion vollzubekommen? Wobei hier eher die These unterstützt wird, dass das Stadion voll ist, wenn noch die CL möglich ist, oder?
Warum nennst du nicht die Zahlen aus der Saison 13/14 als man 10. am 32. Spieltag gegen den 18. Eintracht Braunschweig mit nur noch theoretischen Chancen auf die EL war und knapp 52000 ins Stadion kamen?


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sunny1703
4. April 2019 um 11:51  |  684136

@DreiPunkt

Mit Deinem Beitrag kann ich gut mitgehen.

@Uwe

Selbst,wenn ich noch den ersten Teil des Satzes von Schiller hinnehme,wobei ich meine Schwierigkeit mit 30 Jahre Plänen habe,, liest sich der zweite Teil so als sei sportlicher Erfolg abhängig vom Stadion.

Hertha hatte viele Jahre einen großen Standortvorteil mit dem Olympiastadion, die von Dir propagierte Mittelmäßigkeit Herthas in der Bundesligageschichte hat vor allem mit Selbstverschulden und sportlicher und finanzieller Unfähigkeit zu tun.

In der Ära des großen Dieter wurden mehrmals EL Plätze eingefahren und mehrmals Platz 4 die eben damals nicht zur CL Quali reichten.

Seit 5 Jahren haben wir eine relativ stabile Mittelmäßigkeit, trotz oder wegen des Stadions ist schwer zu beantworten.

Sicher ist nur eins bezogen auf diese letzten Jahre sind mehr teams mit Fußballarenen hinter uns als vor uns.

Und in was soll das enden? Man baut also einen neuen Tempel der 2025 fertiggestellt, in Konkurrenz zu allen anderen Vereinen steht,die ebensolche Tempel haben. Vielleicht bin ich ein wenig einfältig,aber wo ist der sportliche Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Tempelvereinen??!! Artet das nicht darin aus,wer die neueste Technik im Stadion hat und ist bei der Geschwindigkeit des Fortschritts das Stadion von 2025 2040 nicht schon wieder unmodern? Statt sportlichem Wettbewerb Wettbewerb wie modern ist ein Stadion!

Dennoch will ich dem Verein zubilligen ein Stadion mit mehr technischen Möglichkeiten haben zu wollen( ist eigentlich ein Dach geplant), doch bockig wird man wenig erreichen, höchstens die gleiche bockigkeit auf der anderen Seite.


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sunny1703
4. April 2019 um 11:56  |  684137

,@heiligenseer

Wenn das gegen Darmstadt der Fall war 1:0 für Dich, das habe ich nicht mehr in Erinnerung. 😉 Dennoch war die Hütte ziemlich voll.
Braunschweig habe ich natürlich auch in Erinnerung, ähnlich wie Leipzig eine Art Derby und jetzt nicht auffallend über oder unter dem Schnitt.


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Dd.
4. April 2019 um 12:00  |  684138

UNABHÄNGIG von der Frage, wie die berliner Bevölkerung darüber abstimmen wird, kam letztes Jahr sowie in schöner Regelmäßigkeit die Idee auf, olympische Spiele in Berlin zu veranstalten.
Gut gemacht kann man auch Geld damit verdienen.
Spätestens dann müssten die Wohnungen weichen.

Fakt ist dass das ganze Gelände für Sport ist. Irgendwie sind das Bebauungsplan und planungsrechtliche Sachen, bin da Laie. Das festzulegen sind hoheitliche Aufgaben und ich finde das wir berliner, und nicht zuletzt die Anwohner, verdient haben das endlich ein Gesamtkonzept fürs ganze Gelände erstellt wird.

Es gibt doch tolle Anregungen aus der Nachbarschaft fürs Gelände wie bsw. eine größere öffentliche Zugänglichkeit usw. (Steh nicht so tief drinn da.)
In jedenfall dürfte, wenn die Erweiterungen für die Genossenschaft stattgegeben werden das Ideal, jemals noch die Spiele in Berlin zu veranstalten entgültig begraben sein.

Ich bin sehr gespannt ob es nicht doch weitere, theoretische Möglichkeiten in oder am Olympiapark gibt!
Könnten sich weitere Standorte ergeben, wenn man Straßen verlegen kann?
In jedenfall wäre es kein deutscher Sonderweg, auf ein olympisches Gelände, mehrere Stadien fußläufig nebeneinander zu haben.

Und ja, das wären epochalen Entscheidungen!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 12:01  |  684139

@sunny

wobei ich meine Schwierigkeit mit 30 Jahre Plänen habe

wenn Du Probleme mit 30-Jahres-Plänen hast, ist es Zeit mal anzuerkennen: Du und ich sind für viele Fragen auch keine Experten. Es geht dabei nicht um sozialistische Planerfüllung, sondern um die Laufzeit, in der sich kommerzielle Bauten amortisieren. Das ist ein Segment, dass man nicht problematisieren muss. Da kann man einfach mal den Leuten glauben, die sich auskennen.

Grundsätzlich bemüht sich die Geschäftsführung von Hertha, um die Zukunftsfähigkeit von Hertha. Tut sie das nicht – der Verein bleibt weiter Mieter im Olympiastadion – nimmt Hertha jedes Jahr allein in diesem Segment deutlich weniger Geld ein, als die Klubs, die in einer modernen und, wo möglich eigenen Arena spielen.

Das heißt mit der Variante „nix tun, alles bleibt wie es ist“ schaut die Geschäftsführung zu, wie der Abstand zu den Vereinen, mit denen Hertha konkurrieren will, mit jeder Saison größer wird.

Der von Dir erwähnte Dieter Hoeneß hätte übrigens 1998 liebend gern auf eine Olympiastadion-Umbau verzichtet und ein eigenes (kleineres) Stadion bauen lassen. Aber, so seufzte er damals mal mir gegenüber, das war mit dem Stellenwert, den Hertha in jener Zeit in Berlin hatte, leider nicht zu realisieren.

Dass die aktuelle Hertha-Geschäftsführung sich um die Zukunft bemüht, ist ihr nicht vorzuwerfen. Das ist anzuerkennen (meine Meinung).

Wobei von Anfang an klar war: Hertha kann das Thema nicht allein entscheiden. Sondern braucht Unterstützung (aus dem Abgeordnetenhaus, aus dem Bezirk, von der Baugenossenschaft, Mietern …). Wenn Hertha nun sieht, dass es statt erheblicher Unterstützung deutlich zu wenig Unterstützung gibt: Hertha kommt seinem Ziel einer eigenen Arena nicht näher – dann müssen sich die Verantwortlichen hinterfragen: Wie wird die Kommunikation überzeugender? Braucht es andere Teillösungen? Braucht es eine anderen Standort …


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Carsten
4. April 2019 um 12:20  |  684140

@Uwe
👍👌😁


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 12:38  |  684141

@PalDardai

auf der Pressekonferenz zum Düsseldorf-Spie über Platz 10:

Hertha steht nicht im Niemandsland. Hertha steht da, wo wir hingehören.


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Carsten
4. April 2019 um 12:51  |  684142

Und es sind noch 21 Punkte zu vergeben, bei 4 Heimspiele nicht unerheblich, könnte man schon 4 Siege ausgeben, meine Meinung !


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Dd.
4. April 2019 um 12:52  |  684143

Der Herthaner hier hat sich, schon aus historische Gründen, länger mit dem Jahnsportpark beschäftigt, mehrfach zu Fuß abgeschrittten und… gesponnen.

Eine enorme städtebaulicher Herausforderung!
Jetzt sind die Schritte zur Entwicklung dort und Mauerpark weit fortgeschritten. (Planungstechnisch, Anwohnergespräche usw.)
Es ist schon besetzt und Heimstätte von Dynamo (@Opa, habe extra noch mal bei den Fans dort nachgefragt, Hohenschönhausen ist nur noch Trainingsgelände. Habe auch den Trainer in mein Taxi gehabt)


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Michael
4. April 2019 um 12:59  |  684144

Stadionbau !

So, so, jetzt will also der Herr Geisel persönlich mit Hertha sprechen.
Alle Achtung.


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sunny1703
4. April 2019 um 13:07  |  684145

@uwe

Keine Frage in unserem Alter ist oftmals solch ein Perspektivdenken schwierig.

Ich habe auch Verständnis für Herthas Wunsch sich auch über ein Stadion moderner aufzustellen.

Nur wie du ebenfalls richtig schreibst, die Verantwortlichen müssen sich hinterfragen :Wie wird die Kommunikation überzeugender? Braucht es andere Teillösungen? Braucht es eine anderen Standort …

Und immer wieder werden sie auf die Damen und Herren Entscheider auf der anderen Seite treffen, die entweder dem ganzen von Beginn an skeptisch gegenüber standen oder nun verärgert sind.

Auch wenn die Zuschauerzahlen heute wohl höher sind als zu D.Hoeneß Zeiten, ist die Frage, ist der Stellenwert Herthas inzwischen besser?

Ich bin gespannt,ob Hertha bei der MV den Mitgliedern auch einen Verbleib im Olympiastadion zur Abstimmung anbietet, etwa wenn Olympiapark und Berlin nicht möglich sind und dann die Frage sein könnte, Brandenburg oder Mietvertragsverlängerung.

Lassen wir uns überraschen!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 13:23  |  684147

@sunny

ein Verbleib im Olympiastadion konterkariert ja alle Bemühungen, alles Geld, was Hertha seit 2 Jahren investiert. Warum sollte die Geschäftsführung einen Vorschlag unterbreiten (Verbleib im Olympiastadion), der heißt:

Wir haben leider keine Perspektive …

🤔


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pathe
4. April 2019 um 13:23  |  684148

„@PalDardai

auf der Pressekonferenz zum Düsseldorf-Spie über Platz 10:

Hertha steht nicht im Niemandsland. Hertha steht da, wo wir hingehören.“

Das sind so Sätze, bei denen ich mich ernsthaft frage, ob Dárdai noch der richtige Trainer ist.


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Dd.
4. April 2019 um 13:24  |  684149

Zur kommenden MV.

Ich finde wir dürfen uns nicht von der Zeit unter Druck setzen lassen.
Wir brauchen eine Entscheidung für die kommenden 125 Jahr!

Es dürfte doch kein Problem sein eine jährlich zu verlängernden Mietvertrag für`s Oly, ab 2025 mit dem Senat abzuschliessen?

(Ja ja, der alte Querulant und prinzipiell nirgendwo Mitglied hat jetzt doch offiziell beantragt. Schon aus Solidarität!)


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pathe
4. April 2019 um 13:33  |  684150

@Carsten
Das letzte Heimspiel verlieren wir grundsätzlich 2:6.


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Dd.
4. April 2019 um 13:37  |  684151

Hiermit erkläre ich mich – jederzeit widerruflich – damit einverstanden, dass der Hertha BSC e. V. meine personenbezogenen Daten zur internen Werbeansprache nutzt.

Ich muss das anklicken sonst krieg`chs nicht abgeschickt…


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4. April 2019 um 14:00  |  684152

Dardai zu Hertha-Stadiondebatte: Atmosphäre kann zehn Punkte bringen

«Wenn die Menschen konsequent für die Mannschaft mitmachen, dann sind es plus zehn Punkte in einer Saison. Wenn das Olympiastadion immer voll wäre, dann hättest du diesen Effekt», sagte Dardai.

Wenn man einen neuen Trainer mit anderen Ambitionen – und der die Mannschaft auch weiterentwickeln kann bekommt, bringt das sicherlich auch mehr als 10 Punkte dazu.


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King for a day
4. April 2019 um 14:21  |  684153

Ich glaube auch Pal überschätzt das mit der Stimmung, auch wenn er das Beispiel Ungarn angeführt hat.
10 Punkte durch Stimmung ? Seh ich noch nich…

Bin bei der Debatte als Alle-Jahre-mal-ins-Stadion-Geher sowieso recht emotionlos.
Das Oly mag ich. Es ist einzigartig und wohl weltbekannt.
Ich verstehe aber natürlich Herthas Zukunftspläne so wie die Wünsche der Fans „näher dran“ zu sein.
Ob eine 55k Arena stets ausverkauft sein wird ? Glaub ich ehrlich gesagt nicht. Und wenn doch, dann werden sich sicher auch viele beschweren dass es zu klein ist, oder wenn gegen Top-Gegner 1/3 der Fans gegen Hertha pfeifen.
Manch Liebhaber des Olys werden einer neuen „Plastikarena“ sicher auch fern bleiben, während sich neue für dieses Projekt begeistern, was am Zuschauerdurchscnitt erstmal wenig ändern wird. Evtl. in der ersten Saison wenn alle mal drin gewesen sein wollen.
Danach wird es mMn allein von Spielstil und Erfolg abhängen. Und ob man vielleicht mal wieder Marcelinhos und Pantelitschs im Kader hat.
Stars locken immer, das hat die Vergangenheit nunmal auch gezeigt.


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Dd.
4. April 2019 um 14:29  |  684154

Irgendwie sind wir fast 10 Jahre zu spät.

Es gibt ganz viel Standorte, wo gerade die letzten Jahre Entscheidungen getroffen wurde.
Tempelhofer Feld, Jahnsportpark, dem Gebiet nördlich Lehrter Bahnhof…


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Michael
4. April 2019 um 14:29  |  684155

zum Stadionbau.
Wenn der Senat weiss, dass Hertha ein eigenes Stadion bauen möchte, in Berlin, ausserdem alles selber zahlen will, ohne Steuermittel, dann muss auch der starrsinnigste Senat das auch mal einsehen und realistische Vorschläge für einen Standort machen. Das gehört doch zu einer verantwortungsvollen Stadtplanung. Immer auf dem Oly rumreiten ist kontraproduktiv. das ist Geschichte
Hertha sollte sich, was den Olympiapark betrifft, ein wenig zurückhalten. Sonst werden die Verantwortlichen im Senat noch bockiger. Hertha und Senat : verhandelt doch erstmal im stillen Kämmerlein und bringt dann Vorschläge mit denen beide Seite leben können ein, die dann öffentlich diskutiert werden können.
Wenn jede Kleinigkeit im Vorfeld schon öffentlich zerrissen wird, dann wird’s nichts geben.
Also, alle Blutdruck senken, tief Luft holen und dann mit Hirn an die Arbeit.
Hahohe

PS. zu den vielen Verletzungen noch. Wie schon geschrieben, sind die Trainingsmethoden eventuell zu überdenken.


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sunny1703
4. April 2019 um 14:30  |  684156

@Uwe

Wenn die Alternatien in Berlin samt Olympiapark ausfallen und Brandenburg durch die Mitglieder abgelehnt wurde, was bleibt denn dann noch???

Meine Vermutung geht dahin,Hertha spielt auch noch 2025/26 in einer der besten Stadien der Welt,im Olympiastadion 😉


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Dd.
4. April 2019 um 14:35  |  684157

Ich gebe lieber ein paar mill. mehr aus, 3%(?) (mehr?)vom Bauvolumen, damit es keine Plastikarena wird:
Nennt man architektonischer Kunst!

Bestes Stadion der Welt Oly.
im Sommer…


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Carsten
4. April 2019 um 14:41  |  684158

Ist ein super Stadion für Leichtathletik 👍👌


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hurdiegerdie
4. April 2019 um 14:44  |  684159

sunny1703
4. April 2019 um 14:30 | 684156

Danke SUnny


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Exil-Schorfheider
4. April 2019 um 14:48  |  684161

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Michael
4. April 2019 um 14:29 | 684155

Warum MUSS der Senat Standortvorschläge machen, wenn er damit seinen Mieter verliert?
Mein Vermieter sagt mir auch nicht, dass nebenan Dir größere, bessere ist.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 14:52  |  684162

@sunny

14.30 Uhr

mit einer Vollkasko-Versicherungsmentalität, für jeden Fall immer gerüstet zu sein, wird Hertha keine neue Arena erreichen …

Auch wenn es hier nicht jeder teilt: was wir in den vergangenen 2 Jahren erleben, verstehe ich in der Rubrik #norisk #nofun


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Hainer
4. April 2019 um 15:00  |  684163

@Uwe um 12.01
Ich würde die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit dennoch in Frage stellen, denn das mit dem deutlich weniger Geld ist bisher nicht belegt und selbst wenn andere 5 Mio mehr pro Jahr hätten, muss die Frage erlaubt sein, ob dies eine Investition rechtfertigt die den Verein in den Abgrund reissen kann.
Denn die Einnahmen aus dem Spielbetrieb haben gegenüber Fernseh und Transfererlösen und Sponsoring deutlich an Gewicht verloren.
Das Geld in eine noch bessere Jugendarbeit oder Transfers von jungen Spielern zu stecken verspricht mehr Gewinn.

Und ich leg mich mal fest, mit Klaus Teichert als Verantwortlichen wird Hertha kein Stadion nirgends bauen.

@Michael
Warum noch mal sollte der Senat Hertha, einem Privatuntermehmen, ein Grundstück vorschlagen.


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Dd.
4. April 2019 um 15:17  |  684164

#Brainstorming

An der Rückseite der Geschäftsstelle:
Rominter allee drunter durch…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 15:18  |  684165

@hainer

wie immer bei so einem Projekt gibt es (wie auch hier zu lesen) viele Bedenkenträger.

Das für sich beeindruckt mich nicht. Mit den sinnvollen Bedenken wird/muss sich Hertha natürlich auseinandersetzen.

Bedenkenträger allein weisen Hertha aber keinen Weg in die Zukunft.

Und wenn die Mehrheit der Hertha-Mitglieder dafür stimmt, Risiken zu vermeiden – bitte, dann wird Hertha weitere Jahrzehnte im Mittelmaß verbringen.


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elaine
4. April 2019 um 15:23  |  684166

Warum noch mal sollte der Senat Hertha, einem Privatunternehmen, ein Grundstück vorschlagen.

Mit fällt dazu ein dass es einfacher wäre, als alles zu blockieren
Der Senat ist kein normaler Vermieter, weil er Berlin repräsentiert und Hertha kein normaler Mieter

Hertha schafft Arbeitsplätze, Hertha ist Werbung für Berlin, vielleicht sieht das in Berlin nicht jeder, aber im Ausland wird das eventuell anders gesehen.
Hertha bringt Touristen in die Stadt. Am nächsten Wochenende werden wieder ca. 10 000 erwartet, die auch in den Hotels wohnen werden. In den nächsten Jahren sollen wieder 39 Hotels gebaut werden, anstatt Wohnungen
Hertha zahlt nicht unerheblich Steuern.
Das ist erst mal so auf die Schnelle dazu eingefallen


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Michael
4. April 2019 um 15:23  |  684167

Hallo Heiner
Das ist doch gängige Praxis.
Städteplanung ist nun mal unter anderen die Aufgabe der Regierungsstellen. Da kann man schon erwarten, das da auch Vorschläge f
für sinnhafte Standorte kommen. Es beteuern doch alle, wie wichtig Hertha ist. Und nochmal, das ganze ist für mich eine des Wollens und nicht des Könnens. BMW würde sofort Baugrund bekommen, für nothing.


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Hainer
4. April 2019 um 15:31  |  684168

@Uwe
Das es immer Bedenkenträger gibt stimmt, aber Hertha hat es auf der anderen Seite nicht geschafft (außer bei Kamikater) Begeisterung aus zu lösen und Bedenken zu zerstreuen. Zum Beispiel schon allein die Aussage wie viel mehr Gewinn man erwartet wäre mal ein Argument.

Risiko allein ist kein Garant für Zukunftsfähigkeit. Das Risiko muss kontrollierbar sein und der erwartete Ertrag im Verhältnis zu den wirtschaftlichen Risiken stehen.

Und auch im Profifussball kann man mit organischem Wachstum vorankommen. Dazu kommt das DH schon mit Hertha ziemlich i s Risiko gegangen ist und die Altlasten finanzieller Natur noch nicht beseitigt hat. Mit einem anständigen Eigenkapital kannst Du natürlich höhere Risiken eingehen, hat Hertha aber nicht.


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Dd.
4. April 2019 um 15:38  |  684169

Sinn stiften:
„Was bleibet aber, stiften die Dichter“
(Hölderlin)

sorry…


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Hainer
4. April 2019 um 15:40  |  684170

@elaine
Ich sehe nicht, das der Senat alles blockiert, sondern Hertha es nicht geschafft hat für die Wohnhäuser eine Lösung zu finden. Es steht Hertha doch frei ein Grundstück zu kaufen und die Wohnung drauf zu bauen, ist aber wohl zu teuer. Es kann ja nicht Aufgabe der Stadt sein die Wohnungen zu bauen.

Die Steuereinahmen die Hertha generiert sind zu vernachlässigen. Touristen bekommt man auch so nach Berlin.


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Hainer
4. April 2019 um 15:44  |  684171

@Michael
BMW würde erstmal intern Anfragen und etwas vorschlagen. Und umsonst würden die auch nichts bekommen, weil das eine unerlaubte Beihilfe nach EU-Recht wäre.

Und was hat eine neue Betriebsstätte für ein mittelständisches Unternehmen mit Städteplanung zu tun?


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hurdiegerdie
4. April 2019 um 15:55  |  684172

Die Hertha Touristen kommen doch auch, wenn Hertha im Oly spielt. (Vielleicht sogar mehr wegen uneingeschränktem Platz im Stadion). Die Steuereinnahmen durch Hertha gehen auch nicht verloren, wenn Hertha im Oly spielt.

Hertha muss endlich eine vernünftige Risikoabschätzung machen (wenn sie es noch nicht haben): a) Gibt es eine realistische positive Einschätzung, dass der Berliner Senat nicht gegen jeden Standort schiessen wird, weil sie den Mieter Hertha im Oly halten will.
b) Gibt es einen ggf. nutzbaren Standort innerhalb Berlins, bei dem der Senat kein Veto-Recht hat?

Wenn a und b) mit NEIN beantwortet werden müssen, dann muss Hertha mit seinen Mitgliedern reden, ob sie vieleicht doch lieber ein steiles, nahes, lautes Stadion ausserhalb Berlins in Betracht ziehen könnten.


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Jack Bauer
4. April 2019 um 15:55  |  684173

Die 10 Punkte Rechnung halte ich für schwachsinnig. Das höre ich seit Ewigkeiten, Hoeneß hat davon gesprochen, dass die Baustelle Punkte kostet, dann hat Hoeneß kurz vorm Ende seiner Zeit bei Hertha davon gesprochen, dass das Olympiastadion 5-6 Punkte kostet und jetzt sind es schon 10 Punkte. Wäre es so, müsste die Bundesliga Tabelle ja mit der Stimmung in den Stadien korrelieren. Wenn man sich aber die ganzen Werks- und Plastikclubs da oben anguckt, dagegen Stuttgart oder Schalke unten drin, dann haut das nicht so ganz hin.

Zur Stimmung im Olympiastadion mal etwas von Leuten, die sich quasi „professionell“ mit dem Thema Stimmung beim Fußball beschäftigen und die verschiedenen Stadien ganz gut vergleichen können. Die Dortmunder Ultras The Unity aus ihrem aktuellen „Vorspiel“:

„Ebenso wie der Mannschaft, kann man vor allem auch
einem Großteil der mitgereisten Borussen einen guten
Support in Halbzeit zwei attestieren, da man es vor allem
in der packenden Schlussviertelstunde schaffte,
sich Gehör im weiten Rund zu verschaffen und die
Mannschaft in den engen Phase des Spiels nach vorne
zu treiben. Die Ostkurve auf der Gegenseite konnte
dagegen nicht vollends an die guten Auftritte der letzten
Jahre anknüpfen, obwohl sie auch heute wieder optisch
was hermachte und davon ab sowieso zweifelsfrei
zu den besten Heimkurven Deutschlands gehört.“


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Kamikater
4. April 2019 um 15:57  |  684174

@hainer
Wie hoch sind denn die Steuereinnahmen, die Du Deiner Meinung nach von Hertha vernachlässigen kannst pro Jahr?

Klar siehst Du kein Versäumnis bei dem Senat. Der kann ja auch für den BER nix.

Welcher Profiverein der ersten Liga kommt denn durch organisches Wachstum voran und hat kein eigenes Fußballstadion?

Du kannst zwar noch lange die wirtschaftliche Sinnfähigkeit hinterfragen, schneller gehts jedoch wenn Du mal die Summen von Miete der der eigenen Arena samt Vermarktungsgelder gegenüberstellst.

@BZ-Artikel Maifeld
Was dagegen spricht:

– Die zahlreichen Bayernfans im Herthatrikot
– Das Schnöselkäferpärchen, zuletzt gesichtet auf dem Maifeld 1937
– Der Anwohner Hubert P. aus Köln-Mülheim
– Die dann fehlende Sichtachse zwischen Glockenturm und Mahlsdorf-Süd
– Der Senat, Gegenargumente derzeit in einer Ausschußsitzung in Planung


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elaine
4. April 2019 um 15:58  |  684175

Hainer 4. April 2019 um 15:40 | 684170

Aber es muss die Aufgabe der Stadt sein den Wohnungsbau zu unterstützen
Die Deutsche Wohnen will rund um den Dickensweg bauen, wozu sie bisher aber keine Erlaubnis vom Senat haben. Angeblich hatte die Deutsche wohnen zu gesagt, die Mieter dort unter zu bringen

Wieso sind die Steuereinnahmen die Hertha generiert zu vernachlässigen. Berlin hat eh genug Geld oder braucht sich nicht drum zu kümmern?

Wenn eh genug Touris kommen, dann kann man generell auf die Werbung verzichten. Dafür ist dann aber auch wieder Geld da.

Die Deutsche Wohnen will gerade wieder irgendwo Wohnungen verkaufen, vielleicht passiert das auch in naher Zukunft mit den Wohnungen am Olympiagelände, falls die Wohnungsgesellschaft bis dahin nicht enteigenet ist


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Herthapeter
4. April 2019 um 15:58  |  684176

Angenommen, Hertha wäre neuer Hersteller von veganem Soja-Latte und würde auch nur zweieinhalb neue Arbeitsplätze schaffen, dann würden die in Berlin sämtliche Fördertöpfe sprudeln.
Leider ist Hertha aber nur ein alteingesessenes, urberliner, millionenschweres Unternehmen in der Sport- und Unterhaltungsindustrie mit vielen Duzenden an Arbeitsplätzen, und weltweites Aushängeschild der Stadt, das viele in Berlin leider irgendwie uncool oder doof finden. Dafür gibt es selbstverständlich keine Unterstützung der AbgeordnetInnen (von Geld reden wir noch nicht einmal) … muss man sicherlich akzeptieren.


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Hainer
4. April 2019 um 16:08  |  684178

@Kami
Opa hat das doch neulich schon vorgerechnet. Auch wenn man es auf Grund der medialen Aufmerksamkeit denken könnte, Hertha ist kein wichtiger Steuerzahler für die Stadt.
Und Hertha ist ja weiter da, selbst wenn man nach Brandenburg ginge bliebe Hertha als Unternehmerin ja in Berlin.
Kami dann bring doch mal Zahlen und keine Behauptungen.


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Jack Bauer
4. April 2019 um 16:15  |  684179

@Uwe:
Bin mir mit den 7.200 nur für den Unterring ziemlich sicher. Da es im Unterring (38.207) und Oberring (36.440) ca. gleich viele Plätze gibt, halte ich ungefähr 14.000 mit Oberring für realistisch. Man würde sich also mit den 13.000 Stehplätzen ungefähr in derselben Größenordnung bewegen. Aber wenn du da offizielle Zahlen hast (habe auf die Schnelle nichts gefunden) immer her damit.


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wilson
4. April 2019 um 16:15  |  684180

Dass wir 2025 in Ludwigsfelde spielen, ist genauso ausgeschlossen wie, dass wir im Olympiastadion spielen.

Wer ausschließt, hat mindestens eine Alternative im Sack.
Oder blufft.
Nüscht in der Hand, aber „Viva Las Vegas“ singen.
Es fällt mir schwer, an Variante A (die Alternative im Sack) zu glauben.


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Hainer
4. April 2019 um 16:20  |  684181

@Elaine
Die Wohnungsbaugesellschaft hat die Lösung mit der Deutsche Wohnen abgelehnt.

Hertha gehört einfach nicht zu den größeren Unternehmen in Berlin und zahlt auch keine Ertragsteuern. 130 Mio Umsatz sind einfach auch in Berlin nicht soviel. Es gibt Unternehmen in Berlin die zahlen mehr Gewerbesteuer als Hertha Umsatz hat.

@Herthapeter
Das ist einfach nur Quatsch was Du da schreibst, wenn ich mich recht erinnere hat der Senat Hertha mehr als einmal aus der Patsche geholfen.

@Hurdie
Zu B
Selbst wenn es ein Grundstück der Größe geben würde ohne Wohnungen in der Nähe könnte es Hertha nicht bezahlen. Deshalb soll es ein landeseigenes Grundstück mit Erbbaupacht sein.


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fechibaby
4. April 2019 um 16:25  |  684182

Die Argumente der Hertha Verantwortlichen für eine
neue Arena werden immer fragwürdiger.
Dardai: „Wenn das Stadion mitmacht, holst du pro Saison zehn Punkte mehr.“
Wieso sind dann in der letzten Saison Köln und
der HSV mit ihren Topstadien abgestiegen?
„Für das Wir-Gefühl brauchen wir neues Stadion“
Jetzt gibt es kein WIR-Gefühl im Stadion?

Die Verantwortlichen reagieren wie ein bockiges Kind.
Ich will aber ein neues Stadion haben im Olympiapark!
Und im Olympiastadion spielen wir ab Juli 2025 auch nicht mehr!
Na und. Dann eben nicht!!
Dann wird Hertha wohl im Juli 2025 vor ihrem
133 Geburtstag als Fußballverein im Vereinsregister gestrichen,
oder was!?


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Jack Bauer
4. April 2019 um 16:27  |  684183

@Stadionbau 1998:

Meines Wissens sollte das Stadion damals aber auch mindestens 65.000 Plätze haben und mit Ausbaustufen auf über 80.000 Plätze erweiterbar sein. Da würden wir jetzt also wahrscheinlich auch darüber reden, ob wir den Oberring abhängen 😉

Zumindest fand Hoeneß 2004 noch schöne Worte zum Olympiastadion:

https://www.tagesspiegel.de/zeitung/eroeffnungsfeier-in-berlin-dieter-hoeness-von-hertha-bsc-das-olympiastadion-atmet/535194.html

2008 wollte Hoeneß dann wieder raus aus dem Olympiastadion. Ich weiß nicht, was aus der damals angekündigten Machbarkeitsstudie geworden ist, allerdings kamen der sportliche Abstieg und die Situation um Hoeneß und Gegenbauer dem ganzen Projekt in die Quere.


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fechibaby
4. April 2019 um 16:36  |  684184

@Hainer 4. April 2019 um 16:20

Die 24 Wohnungen gehören keiner Wohnungsbaugesellschaft,
sie gehören einer Wohnungsgenossenschaft.
Zwischen diesen beiden Begriffen bestehen
große Unterschiede.

Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG:
„Rund 16 000 Mitglieder gehören zu unserer Genossenschaft. Als Miteigentümer sind Sie vor Wohnungsverkäufen und Vermieterwillkür geschützt. Sie profitieren von Unternehmensgewinnen, denn Überschüsse fließen in die umweltgerechte Pflege von Wohnungen und Wohnumfeld oder als Dividende zurück an die Mitglieder.“

Gut dass die Genossenschaft ihre Mieter schützt
und ihre Häuser nicht an Hertha verkauft!!


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Dd.
4. April 2019 um 16:36  |  684185

@Hainer

(…) „Selbst wenn es ein Grundstück der Größe geben würde ohne Wohnungen in der Nähe könnte es Hertha nicht bezahlen. Deshalb soll es ein landeseigenes Grundstück mit Erbbaupacht sein.“

Die Frage ist aber auch:
Wenn man bei Banken wegen Eigentumsrechte im Grundbuch steht, man u. U. ein soviel günstigeres Darlehen bekommt, dass der Grundstückskauf sich nach 25-30 Jahre amortisieren kann.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 16:39  |  684186

@Stadionpläne1998

anbei ein Text und eine Illustration zu jenen Plänen „Mai 1998: Stadionneubau wäre die beste Lösung“ – hier entlang

@jack

dass Hoeneß zur Einweihung 2004 positive Worte für das renovierte Olympiastadion fand (deren Kosten zu großen Teilen die Bundesrepublik getragen hat) erstaunt uns aber nicht, oder?
#einemgeschenktenGaul


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Hainer
4. April 2019 um 16:46  |  684187

@Dd.
Aber trotzdem muss das Grundstück zusätzlich zu den 200 Mio erworben werden, was das Projekt deutlich verteuern würde.


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Jack Bauer
4. April 2019 um 16:52  |  684188

@Uwe:

Ergänzend dazu der nicht ganz perfekte Scan des damaligen Artikels:

https://www.tagesspiegel.de/images/hertha11_mai1998/22580172/3-format1012.jpg

„Die Zuschauerkapazität kann bis auf 80.000 erhöht werden“ Kosten: 250 Millionen Mark.


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Dd.
4. April 2019 um 16:52  |  684189

Zahlen bitte, ich kann das nicht.

25 Million?
5?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 16:56  |  684190

@Stadionprojekte

in Europa … wen die Frage interessierte „warum eigentlich“ und „was machen die anderen“ verlinke ich zum UEFA-Report „The European Club Footballing Landscape“, aus dem Januar dieses Jahrs. Das Stadion-Thema findet sich in Chapter 3

Dort gibt es Übersichten, in welchen Ländern wird an wieviel Stadien herumgewerkelt? In welchen Größenordnungen? Wo wurde ein Stadion renoviert, wo wieder errichte und wo neu gebaut?

Auszüge:

495 offizielle Outdoor-Projekte mit einer Größenordnung von mindestens 5000 Zuschauern hat die UEFA seit 2007 registriert
234 dieser Projekte haben in UEFA-Mitgliedsstaaten stattgefunden. Die große Mehrheit sind Fußballstadien (221)
159 dieser Stadien wurden zwischen 2009 und 2018 errichtet

Weiter ist zu sehen, dass die meisten Arenen in der Größenordnung zwischen 30- und 50.000 gebaut wurden und relativ wenige in der Kapazität von mehr als 50.000.
Aufgelistet werden die 20 europäischen Klubs mit den meisten Besuchern …

Quelle: Uefa-Report, Kapitel 3 – hier entlang


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Herthapeter
4. April 2019 um 17:09  |  684191

@Hainer

Die einzige Hilfe an die ich mich gut erinnern kann, war 2005, als Hertha kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand. Die Unterstützung des Senats (Darlehen und Reduzierung der Miete) wurde einzig aus dem Grund geleistet, weil noch größere Einbußen im Falle einer Insolvenz Herthas gedroht hätten.

„Eine Kuh, die ich melken möchte, kann ich nicht schlachten“, sagte der damalige Sportsenator Böger damals auch treffender Weise.

Unter „Fördern und Unterstützen“ verstehe ich etwas anderes, als „retten aus monetärem Eigennutz“.


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Silvia Sahneschnitte
4. April 2019 um 17:11  |  684192

Lieber @ Uwe Bremer am 4. April 2019 um 10:38 Uhr
Aussteigen, wo? Goa?
Hatte ich geschrieben, er hat sich bei Hertha verletzt? Nein!
Aber Hertha standen 25 (Vertrags) Spieler im Laufe der Saison nicht zur Verfügung. Aus unterschiedlichen Gründen. Der Vollständigkeit wegen, hatte ich die Info hier reingegeben, mit allen bei Hertha unter Vertrag stehenden Spielern.
Und es passte zur heutigen Überschrift.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Uwe Bremer
Uwe Bremer
4. April 2019 um 17:11  |  684193

@Hainer

Das es immer Bedenkenträger gibt stimmt, aber Hertha hat es auf der anderen Seite nicht geschafft (außer bei Kamikater) Begeisterung aus zu lösen und Bedenken zu zerstreuen. Zum Beispiel schon allein die Aussage wie viel mehr Gewinn man erwartet wäre mal ein Argument.

Risiko allein ist kein Garant für Zukunftsfähigkeit. Das Risiko muss kontrollierbar sein und der erwartete Ertrag im Verhältnis zu den wirtschaftlichen Risiken stehen.

Dass es die Aufgabe von Hertha ist, sowohl eine ausreichende Unterstützung im Berliner Senat, im Bezirk, bei der Baugenossenschaft und bei den Mietern erreichen muss, steht ja außer Frage.

Und die aktuelle Entwicklung mit der Baugenossenschaft 1892 sowie das rasche Draufspringen der drei Regierungsparteien („Super, dann ist die Arena-Frage von Hertha ja hinfällig“ und „wir müssen uns nicht weiter den Kopf zerbrechen, was aus dem Olympiastadion wird“) zeigt: Hertha hat nicht gut genug, nicht überzeugend genug kommuniziert.

Den Umkehrschluss, dass Herthas Wunsch von eine Fußball-Arena Unsinn ist, halte ich für falsch. Warum habe ich um 10.34 Uhr – hier entlang und um 12.01 Uhr – hier entlang dargelegt.

Hertha hat gestern diversen Medienvertretern gegenüber (ich war auch dabei) erklärt:

Wir stehen zu unserem Projekt einer Fußball-Arena … 2025 werden wir weder in Ludwigsfelde noch im Olympiastadion spielen.

Jetzt wird gespannt sein zu beobachten: Wo verändert Hertha seine Kommunikation? Wo verändert Hertha seine Ansprüche? Und wie wird das gegenüber den eigenen Mitglieder am 20. Mai dargelegt?

Meine Meinung: Dass Herthas jetzt mit „drei bis vier anderen Standorten im Olympiapark“ um die Ecke kommt, halte ich für vorgeschoben. Jedem (und als Erstes Stadion-Manager Klaus Teichert) dürfte klar sein, dass Hertha auf dem Maifeld nicht mit einer Baugenehmigung rechnen kann. Mir erschließt sich nicht der Gewinn, den Hertha daraus ziehen will, wenn es für diese 3, 4 anderen Standorte im Olympiapark nur schallendes Gelächter gibt.


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Dd.
4. April 2019 um 17:24  |  684194

Gelächter ist egal.
Infastruktur sind harte Tatsachen.
In oder am Olympiapark wird nicht dadurch zum Quatsch.

Sehe ich nicht…


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Dd.
4. April 2019 um 17:25  |  684195

Maifeld sicherlich nicht…


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Dd.
4. April 2019 um 17:53  |  684196

Billiger als anschließend, 25 Jahre lang die Infrastruktur mit hilfe öffentliche Gelder überhaupt einigermaßen hinzukriegen, wie jetzt am Hauptbahnhof…


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Ursula
4. April 2019 um 18:02  |  684197

EINHUNDERTELFTER!!!

Prost auf ein „neues Stadion“….


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psi
4. April 2019 um 18:07  |  684198

Hoffentlich reicht dein Vorrat, Ursula, das kann noch dauern 😅


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Dd.
4. April 2019 um 18:11  |  684199

Zurecht.


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hackespitze123
4. April 2019 um 18:22  |  684200

Der beste Standort wär der Jahn-Sportpark gewesen… glaub hätte man da viel früher (so vor 10 Jahren) intensiv drum gekämpft wäre das möglich gewesen. Das Stadion hätte Kiez-Flair zurückgebracht und wär mega gut angebunden gewesen. Das mit dem fehlenden ÖPNV ist totaler Bullshit. Dadurch dass sich alles schnell verteilt (Ringbahn, U2, Tram, Fahrrad) hätte es keine Probleme gegeben. Im Gegenteil, gerade wenn man das mit so furchtbar schlechten Konzepten wie in München vergleicht wo man nach dem Spiel gefühlt 5 Stunden vorm Bahnhof warten muss um wieder in die Stadt zu kommen.

Schade….. Chance vertan. Tegel fänd ich aber auch noch gut!


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Dd.
4. April 2019 um 18:25  |  684201

Und Ubahn Bernauer, Gesundbrunnen…


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elaine
4. April 2019 um 18:36  |  684202

hackespitze123 4. April 2019 um 18:22 | 684200

ich glaube, dass hätte auch Probleme mit den Anwohnern gegeben . Außerdem sind dort auch schon einige Vereine ansässig unter anderem der BFC

Das wichtigste, was dagegen spricht ist, dass dies auch kein eigenes Stadion für Hertha wäre und darum geht es doch in erster Linie


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sunny1703
4. April 2019 um 18:38  |  684203

Ein Standort nicht in Ludwigsfelde beinhaltet aber noch diverse andere Standorte in Brandenburg.


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psi
4. April 2019 um 18:42  |  684204

Mensch, sunny, musst du denn alles verraten🙄


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Dd.
4. April 2019 um 18:56  |  684207

Damals war BFC noch nicht, in diesem Fall wieder, ansässig.
Auch südlich der bestehenden Kunstgras Felder wäre noch ein großzügiger Flaniermeile zum Stadion möglicj gewesen, besser aber mit Abfindung ganz an die nördliche Wollankstr. legen, hinter die Schule, westlich den Flohmarkt. (Damals offene Fragen)
Alles andere könnte bleiben.
Hauptplatz wo der (Selten genutzte) Wendeschleife der Straßenbahn ist an die Bernauer.
Für den Lärmschutz, für Bundesliga Alltag architektonischer Lösung, u.U verschließbares Dach.
Unter der Woche, international womöglich Oly. (Richterliche Gewalt?)


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Dd.
4. April 2019 um 19:11  |  684209

… Über den Verkehr habe ich am Meisten gesponnen, will Euch aber nicht langweilen…


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Dd.
4. April 2019 um 19:17  |  684210

Wendeschleife natürlich gerade noch Eberswalde…


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Kamikater
4. April 2019 um 19:26  |  684211

@hainer
Du glaubst ja nicht mal, dass 1+1= 2 sind, wenn Hertha es sagt.

Warum solltest Du dann auch den Zahlen zum Stadion glauben?

Außerdem kommt die Behauptung, dass ein Stadion sich für Hertha nicht rechnet und stattdessen in 20 Jahren 200 Mio in die Stadionmiete günstiger sind nicht von mir, sondern Dir. Also bring Du erstmal andere Zahlen, als immer den gleichen Quatsch zu wiederholen und andere um Beweise aufzufordern.

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