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(ub) – Pal Dardai hat sich festgelegt. Mit folgenden 18 Spielern reist Hertha BSC zum 31. Bundesliga-Spieltag zu Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr).

 

Die einzige Neuigkeit ist auf der Torwart-Position zu verzeichnen. Thomas Kraft hat sich mit einer Blockade im Nackenbereich abgemeldet. Für ihn ist Dennis Smarsch dabei.

Bei der Aufstellung ist zunächst die System-Frage zu beantworten. Dreier/Fünfer-Abwehrkette oder  Vierer-Kette?

Gibt Argumente für beides. Eine 3er/5er-Kette könnte so aussehen: Klünter, Lustenberger, Rekik, dazu die Außenverteidiger Lazaro und Mittelstädt. Ich glaube aber, dass der Trainer die Erfahrung von Marvin Plattenhardt im Team haben möchte. Und stelle mit Vierer-Kette wie folgt auf:

– – – – – Jarstein – – –

Klünter – – Lustenberger – – Rekik – – Plattenhardt

– – – – Skjelbred – – – Duda – – –

Lazaro – – – – Kalou – – – – Mittelstädt

– – – – – – – –  Selke – – –

Eure Meinungen?

Hertha will privat bauen

Um Stellung zur Diskussion zu nehmen, die seit heute Vormittag im Blog geführt wird: Ich nehme das Thema anders wahr, als es hier besprochen wird.

 


 
Die Einordnung, was von dem Unternehmen zu halten ist, das die Umfrage für den Tagesspiegel erstellt hat, wurde hier von @carlos um 8:38 Uhr vorgenommen – hier entlang.
 Nun ist es aber so, dass die Frage, ob Hertha eine Fußball-Arena bauen darf, weder von Umfragen in Medien noch von einer Volksbefragung abhängig ist. Übrigens auch nicht von der Befragung der Stadionbesucher.

So, wie Hertha das Thema aufgezäumt hat, handelt es sich bei der Arena ausdrücklich um einen Privatbau (aus Gründen, die in der gesamten seit zwei Jahren laufenden Diskussion noch gar nicht in den Blick genommen wurden) – und ausdrücklich nicht um ein öffentliches Unterfangen.

Wie lese ich ein Stimmungsbarometer?

Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass die Resultate einer solchen Umfrage belanglos sind. Wäre ich bei Hertha in der Verantwortung, würde ich die Resultate der Erhebung als Barometer nehmen. Als Indikator, wie es um die Akzeptanz in der Stadt bestellt ist, in Sachen Unterstützung für den Hertha-Wunsch.

Und die Tendenz der Tagesspiegel-Umfrage reiht sich ein in die Erkenntnis von  mangelnde Unterstützung, die Hertha mittlerweile öffentlich von der Berliner Politik beklagt – siehe Morgenpost-Interview mit Stadion-Manager Klaus Teichert – hier entlang.
 
Spannend finde ich nun die Frage, wie Hertha darauf reagiert. Man kann das aufnehmen im Sinne von „Wir haben verstanden“ oder von „Es gibt noch viel an Überzeugungsarbeit zu tun“.

Man kann aber auch, wie hat es @opa formuliert, „wie ein trotziges Kind mit dem Fuß ausstampfen“. Und einen Tweet publizieren: „Wir bei Hertha haben eine eigene Umfrage. Da sehen wir besser aus – ätsch.“

Das finde ich enttäuschend. Weil trotz der diversen kommunikativen Rückschläge für Hertha in den vergangenen Jahren ist bei den für Kommunikation zuständigen Geschäftsführern (Michael Preetz und Paul Keuter) nach wie vor nicht die Erkenntnis angenommen:

Es geht nicht ums Rechthaben. Es geht darum, bei der Neubau-Frage für Unterstützung zu werben. Wieder und wieder. Sympathisch, witzig, offen, den Menschen zugewandt.

Geisel schließt Olympiastadion-Umbau aus

Wenn Hertha an seinen Wunschstandort will – Rominter Allee im Olympiapark – braucht der Verein einen Erbbaupachtvertrag mit dem Land Berlin. Dafür ist eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus notwendig.  Um zu illustrieren wie es um das Standing von Hertha in der Berliner Politik bestellt ist, stelle ich das Wortprotokoll der Aktuellen Viertelstunde von der letzten Sportausschuss-Sitzung am 5. April hier ein (und lenke Eurer Augenmerk u.a. auf die Sorgen der FDP). Außer Sportsenator Andreas Geisel scheint niemand die Hertha-Interessen im Blick zu haben.

 

Aktuelle Viertelstunde

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Frank Scheermesser (AfD) fragt, ob mit der Entscheidung der Wohnungsbaugenossenschaft 1892, ihre Wohnungen am Olympiastadion nicht veräußern zu wollen, der Neubau von Hertha dort noch realisierbar sei.

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) erwidert, er habe die Frage schon am Vortag im Plenum beantwortet. Nach der Erklärung der Wohnungsgenossenschaft stehe das Baufeld nicht mehr zur Verfügung. Ein Neubau sei somit an dem Standort nicht realisierbar. – Die vergangenen zwei Jahre hätten gezeigt, dass es sich um einen sehr schwierigen Standort handele, bei dem verschiedenste Fragen nicht geklärt seien. Ein Standort, der vollständig im Olympiapark liege, sei noch schwieriger. Jetzt müsse mit Hertha gesprochen werden.

Frank Scheermesser (AfD) möchte wissen, ob der Senat den Umbau des Olympiastadions favorisiere.

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) verneint dies. Ein Umbau für 200 Mio. Euro auf Kosten der Steuerzahler komme nicht infrage. Man habe entschieden, dass das Olympiastadion mit seinen vielen Nutzungsmöglichkeiten erhalten bleiben solle. Aber es müsse auf den neuesten Stand gebracht werden. Darüber wolle man mit Hertha sprechen. Die Forderung von Hertha, in einem reinen Fußballstadion spielen zu wollen, sei nachvollziehbar. Es handele sich um einen Berliner Verein, der in Berlin bleiben solle.

Stephan Standfuß (CDU) fragt, ob der Senat, wenn die Genossenschaft 1892 ihre Meinung ändern sollte, dann die Neubaupläne weiterverfolgen würde.

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) erklärt, dass es sich um ein Thema für den Senat handele. Es gebe im Zusammenhang mit dem Standort noch andere Probleme, z. B. den Lärm. Hertha habe eine unter Naturschutz stehende Wiese für Ersatzwohnungsbau vorgeschlagen. Dies sei planungsrechtlich nicht möglich. Es gebe eine Vielzahl von nicht geklärten Themen. Der Standort sei schwierig.

Dennis Buchner (SPD) findet merkwürdig, wie hier Menschen verunsichert würden, die Angst um ihre Wohnungen hätten. Selbst wenn Hertha das Grundstück mit den Wohnungen hätte kaufen können: Kauf breche nicht Miete. Hertha hätte auf die Bewohner zugehen und klären müssen, ob diese zum Auszug bereit seien. Dies nicht gemacht zu haben, sei dilettan tisch. Die CDU betreibe ein merkwürdiges Doppelspiel. – Wie werde der Gesprächsfaden mit Hertha fortgesetzt?

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) antwortet, man werde in der folgenden Woche mit der Vereinsführung sprechen.

Stefan Förster (FDP) interessiert, wie viel Verwaltungskapazität in den letzten beiden Jahren durch die Gespräche mit Hertha gebunden worden sei. Es seien auch viele andere Sportvereine zu betreuen. Sei einmal festgehalten worden, wie viele Mitarbeiter wie viele Arbeitsstunden verbracht hätten und was dies insgesamt koste? Sei geplant, dies Hertha in Rechnung zu stellen?

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) verneint dies. Er warne davor, diese Diskussion zu führen. Hertha sei Hauptmieter im Olympiastadion. Wenn der Hauptmieter sage, er habe ein Problem, sei man gut beraten, Gespräche zu führen.

Vorsitzende Karin Halsch erwidert, Hertha habe doch kein Problem mit dem Senat.

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) sagt, Hertha habe mit dem Standort ein Problem. Wenn der Verein dort nicht mehr spielen wolle, habe die Stadt ein wirtschaftliches Problem.

Stefan Förster (FDP) erklärt, wegen des wirtschaftlichen Problems solle man gerade nicht über Alternativen reden, denn diese würden das Problem vergrößern.

Senator Andreas Geisel (SenInnDS) führt aus, dass man in einem freien Land lebe. Er sei daran interessiert, dass Hertha in Berlin bleibe.

Der Ausschuss schließt den TOP ab.

 

Quelle: Inhaltsprotokoll, Ausschuss für Sport – hier entlang


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Kommentare

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Plumpe71
26. April 2019 um 16:55  |  687309

Ha!


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Freddie
26. April 2019 um 17:03  |  687311

Ho!


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elaine
26. April 2019 um 17:08  |  687313

He!


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psi
26. April 2019 um 17:16  |  687314

Hertha BSC!


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Oliver B.
26. April 2019 um 17:19  |  687315

Der Meister von der Spree! Freu :-))


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apollinaris
26. April 2019 um 17:41  |  687316

Die Freien Demokraten sind ja echt lustige Kerlchen manchmal..


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Bonpland
26. April 2019 um 17:42  |  687317

Danke @ubremer für diesen umfangreichen Blogeintrag.

Den Eindruck eines gegenüber den Hertha-Plänen wohlwollenden Sportsenators, der übrigens aus Lichtenberg kommt, kann ich auf Grund einer Zufallsbegegnung mit ihm bestätigen.


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Bärlin, das Original
26. April 2019 um 17:44  |  687318

Nochmals Dank an alle (Mitglieder), die Hertha alle Verhandlungsspielräume (Stadion ausserhalb) genommen haben.

Es wird immer deutlicher, dass Hertha keine faire Behandlung erwarten darf. Nicht in dieser Stadt – nicht mehr. Ein Bau in Berlin, auf dem Olympiagelände gar, erscheint mir immer utopischer. Jedes Mitglied sollte in sich gehen und prüfen, ob es tatsächlich so schlimm ist, die reine Spielstätte vor den Toren dieser Stadt zu haben. Ich kann es mir mittlerweile gut vorstellen, besonders unter dem Eindruck der Behandlung Herthas durch die Politik in Berlin.

Überzeugungsarbeit hin oder her, auf welcher Basis soll diese denn geschehen in welchem Zeitraum? Ein Erstligaklub hat seine Wünsche geäußert, die Planungen vorgestellt, Zusagen gemacht, Vorschläge. Damit sollte man arbeiten können. Allein der Wille fehlt, schlimmer noch, Gespräche sollten in Rechnung gestellt werden. Es wird immer abstruser.

Also ab ins Umland, in Berlin gehen eh bald die Lichter aus, Veranstaltungen in der Stadt werden mehr und mehr verhindert. Neid, Missgunst und Intoleranz zerstören das, was Berlin für mich mal ausgemacht hat. Schade. Eine Stadt zerstört sich selbst. Aber viele tolle neue Radwege, immerhin….das musste noch raus.

Auf zu neuen Ufern – außerhalb der Stadtgrenzen.

HaHoHe!


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King for a day
26. April 2019 um 17:51  |  687320

FDP… ich brauch bald die Dritten, weil ich ständig in die Tastatur beiße wenn ich was von denen höre/lese…


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sunny1703
26. April 2019 um 18:12  |  687321

Ich finde die Fragen aller Parteien bei dieser Entscheidung absolut gerechtfertigt.

Daraus ist doch auch kein Politikum zu machen, denn das ist ja eine große Koalition aller Parteien, die zumindest Bedenken gegen Herthas Wünsche haben.

Hertha hat bei der damaligen Umfrage nicht die Frage gestellt, was tun, wenn ein Neubau in Berlin scheitert,olympiastadion verbleib oder irgendwo im Nachbarbundesland??!!

Hertha hat es auch an Feingefühl an mehreren Stellen fehlen lassen und muss nun schauen, ob sie genügend Politiker für ihre Idee finden.

Wenn ich das richtig verstanden habe ist ja nicht nur ein Standort in Brandenburg nach der Aussage von Gegenbauer kein Thema mehr ,sondern auch weil er diverse Probleme mit sich brächten, die schwer zu lösen sind.

Wie es weitergeht, werden wir bei der MV erfahren, ich hoffe es sind dann auch mehr als nur Aussagen,wie 2025 spielen wir nicht mehr im Olympiastadion.

Für den geschätzten blogger @Bärlin, Brandenburg reißt zwar ganz schön das Maul auf, „wir nehmen Hertha, egal wo“, aber ich möchte mal sehen,wie es dann Proteste und Verfahrensprobleme geben wird.


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Carsten
26. April 2019 um 18:24  |  687322

Bärlin, das Original
Genauso sieht es aus vortrefflich geschrieben, aber ich persönlich gehe davon aus das es den meisten Mitgliedern völlig schnuppe ist so zu denken, Hauptsache wir bleiben in Berlin. Dies muss auch auch in der Satzung drinnen stehen gaaaaaaaanz wichtig. Weil Herr Preetz und Herr Gegenbauer auch bestimmt nur das schlechte für den Verein wollen.
Und in ein paar Jahren wenn es wirtschaftlich nicht weiter geht, weil es gaaaaaaaanz wichtig gewesen ist im Olympiastadion zu bleiben, und Hertha irgendwo in der dritten Liga kickt können wa uns alle die Hände reichen und sagen schön haben wa et jehabt, Weste noch.


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Bärlin das Original
26. April 2019 um 18:26  |  687323

@sunny

Immer hübsch vulgär sein, hm?!

Ich habe meine Meinung zivilisiert dargestellt.
Wenn sie das nicht ertragen können und pöbeln müssen – ihr Problem! Hält mich nicht davon ab, wenigstens ab und zu mal zu posten.
Und zwar MEINE Meinung.


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Bärlin, das Original
26. April 2019 um 18:36  |  687324

Wie auch immer im Umland diskutiert würde, ’schändlich‘ finde ich das Polittheater um Herthas Wunsch dennoch. Und wer weiß schon, ob nicht vielleicht doch was Gutes möglich wäre. Bin auch auf die MV gespannt!


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Bärlin, das Original
26. April 2019 um 18:37  |  687325

@sunny

Sorry!!!! Hatte das Wörtchen Brandenburg überlesen. Einfach vergessen, bitte! Danke!!!

Fühlte mich irrtümlich persönlich angesprochen.


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Joey Berlin
26. April 2019 um 19:13  |  687326

@dewm 26. April 2019 um 14:03 | 687296
Wunderbar! System erkannt, Gefahr gebannt… leider nicht! Made my day! 🙂

@ub,
im Spamordner liegt oder lag ein Kommentar zu @jonschi und der irren Meinung, mit der Einführung des VB würde die Manipulation von Spielen noch einfacher… scheint außer mir niemandem aufgefallen zu sein.


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Joey Berlin
26. April 2019 um 19:35  |  687327

Bärlin, das Original 26. April 2019 um 17:44 | 687318

Nochmals Dank an alle (Mitglieder), die Hertha alle Verhandlungsspielräume (Stadion ausserhalb) genommen haben.

Mir scheint, Du hast den Stellenwert und den herrschenden Lokalpatriotismus von Hertha als Berliner Marke und Aushängeschild, diese kongeniale Verbindung von Verein und Stadt nicht ausreichend berücksichtigt. Von Anfang war auch den Politikern aller Parteien klar, Standort Brandenburg ist ein Bluff, da gehen die Mitglieder und Fans nicht mit. Erkenne die Mentalität von „Otto-Normal-Berliner-Herthafan“… 😉


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Exberger
26. April 2019 um 19:44  |  687328

Ludwigsfelde ist wirklich etwas weit, aber die Brandenburg-Panik ist ja fast schon wie: ich will meine Mauer wieder haben!

Es sollte an konkreten Standorten diskutiert werden, ob er geeignet ist oder nicht.


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monitor
26. April 2019 um 19:57  |  687330

Hamsterrad!
Der Tagesspiegel will mal wieder die Klickzahlen zum Thema Hertha erhöhen und veröffentlicht eine Umfrage, die so seriös nicht sein kann, aus Gründen die @Carlos wunderbar aufgeführt hat!
Und schon ist die Diskussionsbeteiligung sprunghaft angestiegen.
@opa hat hier immer wieder viele Beispiele genannt, die das Management bei Hertha ziemlich dilettantisch aussehen lassen. Und genau so tapsig verhält sich diese Verwaltungsebene beim Thema Stadionneubau.
Die Leute, die das Thema interessiert sind die Stadionbesucher, die Vereinsmitglieder und die Fans. Im Verhältnis zur Berliner Gesamtbevölkerung ein ziemlich kleiner Haufen. Und für den sollen Politiker ihre Wiederwahl riskieren? Lächerlich!
Anstatt um Unterstützung sympathisch zu werben, tut Hertha gerade so, als seien sie in der Berliner Wirtschaft „systemrelevant“! Sind sie leider nicht. Sie sind lediglich ein wichtiger Baustein, allerdings einer, ohne den das ganze Bauwerk nicht einstürzen würde.
Hertha kommt nach sorgenfreien Jahren immer wieder an Punkt, wo etwas Großes angeschoben werden muß, weil das Mittelmaß dieser Hauptstadt nicht würdig nicht. Viele Fans teilen diese Ansicht.
Leider hat das diverse Male zum Desaster geführt. Aber anstatt aus Schaden klug zu werden, wird gewartet, bis die Wunden einigermaßen verheilt sind und dann wird wieder der gleiche Fehler begangen.


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Traumtänzer
26. April 2019 um 20:20  |  687331

Kommunikation ist alles. Gerade bei so einem Projekt in einer Stadt wie dieser. Und da gibt es (h)ausgemachte Defizite auf allen Seiten. Ich würde anstelle von Hertha das TSP Stimmungsbarometer auch nicht unterschätzen. Aber wie man Hertha so kennt, werden sie jetzt noch stärker mit dem Fuß aufstampfen und noch stärker mit dem Kopf gegen die Wand rennen… das wirkt unglaublich sympathisch.

Na ja, gerade keine guten Herthazeiten. Und am Wochenende wird’s die vermutlich auch nicht geben. Also, auf die Zähne beißen und Saisonendspurt „genießen“…


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monitor
26. April 2019 um 20:29  |  687332

@jl hat einen Artikel über Frankfurt geschrieben.
Der erinnert mich an meine Kindheit, wo mir die besseren Zensuren meiner Mitschüler Zeugnis für Zeugnis unter die Nase gerieben wurden, auch wenn die „Streber“ immer wieder andere waren. 😉
Bei Hertha ist es dieses mal Frankfurt, davor war es Köln, Mainz und Augsburg waren auch schon in der Verlosung.
Schaun mer mal wie lange Frankfurt dieses Niveau halten kann. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich finde die Leistung von Frankfurt bemerkenswert, sie sollte aber nicht dazu dienen, die Fortschritte des eigenen Vereins zu diskreditieren.
Unsere Fortschritte waren:
-Abstieg ist kein Thema
-Den Spielen zuzuschauen kann Spaß machen
-Wir haben immer noch Schulden, können damit aber wieder atmen
-Die Ausbildung bei Hertha trägt viele Früchte

Aber das reicht nach 4 sorgenfreien Jahren nicht mehr. Jetzt muß Hertha wieder was Großes anpacken.
Na dann viel Glück. Ihr werdet es brauchen! 😉


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monitor
26. April 2019 um 20:40  |  687333

Noch was

Hertha ist in der Selbstwahrnehmung ein Ausbildungsverein.
Da darf man sich nicht wundern, wenn die Lehrlinge nach ihrer Gesellenprüfung an ihre berufliche Zukunft denken und nicht mehr so intensiv malochen. Bei Hertha bedeutet das Rückrundenlethargie! ;
Kalou hat das in seinen Aussagen so in etwa ja auch thematisiert.


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dewm
26. April 2019 um 20:43  |  687334

War mir eine große Freude @Joey um 19:13 Uhr.

Den Unsinn, Unsinn nennen, hat aber auch was herrlich befreiendes. Entlarvend wie der Kollege aus der K-Gruppe zeigt, dass es um „Wahrheit“ geht. Meinungen oder gar Diskurs stören nur. Ist wieder Mode (sogar an Universitäten). Mit (altbackener) Argumentation hält man sich gar nicht mehr auf, der Kommentar(tor) als solches/r wird delegitimiert.

Ach was waren das für Zeiten, als ich noch (nur) an die Nutzungsbedingungen erinnert wurde.


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frankophot
26. April 2019 um 22:22  |  687335

Genau, @monitor…und das is genau der Fehler den Preetz macht.
Warum kehrt er diesen Status als Ausbildungsverein so in den Vordergrund ? Wen will er damit erreichen ? Die Spieler? Die Fans ? Wen will er damit hinter sich und den verein bringen ? Andere Clubs bilden auch aus, aber hängen es nicht so als Maxime an die Glocke… und schwächen damit den Status der 1. Mannschaft. Preetz´ Aufgabe ist es, Spieler zu finden, die jung und entwicklungsfähig sind (ja, das macht er ja auch), aber AUCH muss er dem Trainer eine Mannschaft and die Hand geben, deren Gesellenprüfung nicht darin besteht, ein paar gute Spiele abzuliefern, sondern für Hertha das maximal Mögliche zu erreichen.
Ich finde diesen Preetzschen Kommunikationsansatz stümperhaft. Und das setzt sich bei der Digitalisierung fort, erst heute wieder bewiesen durch die Antwort auf die TSP-Umfrage zum Stadion. Manoman: DAS soll die neue Kommunikation sein ? DAFÜR braucht man einen (teuren) Keuter und Jung van Matt etc. ? Zum Stadionprojekt ist wohl auch alles gesagt.
Wie lange ist er eigentlich schon in der Stadt (womit er ja immer gerne kokettiert), um zu wissen mit welchen Politikhanseln er es hier zu tun hat? Und der KKR Rückkkauf ? Wo iss er denn, der neue Sponsor, für der dieser extrem TEURE Move des Rückkaufs angeblich getätigt wurde ?
Halbes Jahr is schon wieder rum, seitdem. Das einzige Outcome ist bis jetzt: Lizenzauflagen für die nächste Saison. ..

In Summa sinkt mein Vertrauen in die Preetz´sche GF täglich, und zwar erheblich. Ich kann nur auf die Hinterhand hoffen, bei unserem unser magisches Dreieck Gegenbauer-Preetz-Schiller. Sonst wird die Nach-Dardai Saison noch zu einer Nach Favre-Saison 2.0


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Michael
26. April 2019 um 22:41  |  687336

Also, die aktuelle Viertelstunde ist ja wohl mehr als schlechte Comedy.
Es steht ja um Berlin noch schlechter als gedacht.
Nicht nur der BER ist desaströs, auch das Bauvorhaben Neues Hertha Stadion nähert sich dem an.
Berlin ist scheinbar von allen guten Geister verlassen.
Schlechte Nachrichten kommen auch noch aus Bonn.
Die Regierung will alle Minesterien jetzt nach Berli holen.
Dann wird’s ganz eng für Hertha. Dann kommen noch mehr Köln, MG, D, Bayer, und sonstige Fans nach Berlin. Dann ist es aus mit Hertha.
Gruselig diese Vorstellung. Berliner, wo seid Ihr ???
Unterstützt Hertha !!


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monitor
26. April 2019 um 22:54  |  687338

@frankophot
Ich glaube Preetz ist nicht so der Fan vom Ausbildungsverein. Das war eher Pal Dardais Maxime. Preetz hat das hingenommen und jetzt die Reißleine gezogen, weil ihm das zu langweilig und langwierig wurde, im Hinblick auf Investoren.
Ob das gutgeht halte ich für zweifelhaft.
Wer einen Baum wachsen lassen will, reißt den nicht nach 4 Jahren aus, weil ihm das Wachstum zu lange dauert! Das machen nur studierte Betriebswirte! 😉


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Ursula
26. April 2019 um 23:14  |  687339

…du gute Güte! Der Quatsch
wird immer „Quätscher“…

Nächtle!


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Ursula
26. April 2019 um 23:20  |  687340

# Schöner neuer Blog

Jetzt „beweihräuchern“ sich die Protagonisten
der neuen „Blogkultur“ auch noch gegenseitig
selbst! Hübsch hässlich putzig…

Der User um 19:13 Uhr und unser nächtlicher
Agitator @ dewm klopfen sich auf die Schulter
und feiern sich! Tja…

Gar schon am helllichten Tag wird der User
@ sunny mit wirren Statements konfrontiert!

UND DER neue Kolumnist ballert uns gleich mit
neuen (fast wissenschaftlichen) Erkenntnissen
zu, und man (ich bin) ist sprachlos!


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monitor
26. April 2019 um 23:20  |  687341

Nach 20 Jahren habe ich gelernt, die Äußerungen von Teilnehmern richtig einzuschätzen, die schon bei ihrem Namen lügen! 😉


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monitor
26. April 2019 um 23:21  |  687342

(ich bin) ist sprachlos!

Schön wärs! :mrgreen:


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monitor
26. April 2019 um 23:25  |  687343

Und nochwas @ursula
Für neue Kolumnisten die hier plötzlich aufpoppen, bist Du ja wohl die allseits bekannte Fachkraft!


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Kraule
26. April 2019 um 23:59  |  687345

Manipulations Versuche von allen Seiten!


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monitor
27. April 2019 um 0:07  |  687346

Ach wie schön!
Unser dynamisches Duo immer gleichzeitig aktiv.
Zufall?


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Boy Berlin
27. April 2019 um 7:42  |  687349

Ich finde es auch unglaublich schade, dass Hertha der Möglichkeit in Brandenburg zu bauen derart beraubt wurde von den eigenen Mitgliedern.
Ich verstehe diese Engstirnigkeit bei dieser Entscheidung nicht. Bin vor drei Wochen einfach Mal selbst nach Ludwigsfelde mit den Auto gefahren (aus Gründen) und habe wohlgemerkt von Pankow aus (viel weiter weg geht es nicht mehr) mit dem Auto gerade Mal 45 Min gebraucht – ja an einem freien Samstag. Die Autobahn ist dermaßen gut ausgebaut bis zur Abfahrt Ludwigsfelde, viele Spuren und große Abfahrten (teilweise zweispurig).
Selbst wenn es an Spieltagen durch erhöhten Verkehr auf den letzten Kilometern eine Viertel Stunde länger dauert, ist man mit einer Stunde An- und Abreise gut dabei.
So lange brauche ich mit dem ÖPNV vor und nach dem Spiel im Oly auch.

Das mag für Bewohner des Westends natürlich anders sein, doch nur weil viele nicht Ihre bequeme Komfortzone verlassen wollen die Neubaupläne von Hertha zu vernichten finde ich äußerst traurig.

Ich gehe auch davon aus, dass wir am Oly gefesselt bleiben werden mit ab 2025 deutlich erhöhter Miete und dadurch geringer Wettbewerbsfähigkeit.


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elaine
27. April 2019 um 8:41  |  687350

Carlos_Da_Silva 26. April 2019 um 8:38 | 687273

Danke für die Klarstellung, dass nur ca. 42% der ca 2500 TSP Leser gegen ein neues Stadion sind, ist für mich eher beruhigend.

Diese Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ, aber da sich beim TSP eher weniger Berliner und Herthafans versammeln, ist das doch eine Schlappe für die Gegner

Ich würde zu jedem Ort an dem Hertha spielt reisen, aber Hertha sollte sich nicht aus Berlin vertreiben lassen

Gruselig diese Vorstellung. Berliner, wo seid Ihr ???
Unterstützt Hertha !!

Die Berliner sollten sich in einem heimatvertriebenen Verband organisieren, um ein wenig Berliner Kultur zu erhalten 😉


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matze
27. April 2019 um 10:09  |  687354

Guten Morgen in die Runde.
Ein neues Stadion ist im Moment nicht mein Problem. Da will man den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Wir brauchen hier eine andere Spielweise. Eine die begeistert, wo man auch das Gefühl hat das die Spieler Spaß haben ,an dem was sie da auf dem Platz machen.
Wenn ich jetzt lese, das Rekik zum heutigen Spiel sagt , Wenn, wie gegen Hannover (0:0), der Ball trotz guter Chancen einfach nicht ins gegnerische Tor will, „sage ich mir als Verteidiger: Dann muss bei uns die Null stehen.“ Das ist unsere taktische Ausrichtung? Na super.
Wer gibt die nur vor ? Richtig die Trainer.
Man hat es wohl übertrieben mit Ausbildungsverein, Sicherheitsfußball und taktischen Vorgaben. Kann auch immer nicht verstehen warum man vorgibt aus den nächsten Spielen so und so viele Punkte holen zu wollen. Will man denn nicht jedes Spiel gewinnen? Klar wird man nicht schaffen. Aber ich muß mir doch hohe Ziele setzen. Man! Fußballprofis sind Leistungssportler. Die werden von Kindesbeinen an so ausgebildet, im Wettkampf / Spiel an ihre Leistungsgrenze zu gehen.
Widmayer und Dardai haben diesen Kader nicht zur maximalen Leistung geführt. Sie haben keine Hierachien aufgebaut.Damit meine ich Spieler aufzubauen die den Rest der Mannschaft führen.
Von mir aus können wir heute auch 3 Gegentore kriegen, solange wir selber mindesten 4 rein machen.
Schön wärs.


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Joey Berlin
27. April 2019 um 10:21  |  687355

Moin,

@Boy Berlin 27. April 2019 um 7:42 | 687349

Ich verstehe diese Engstirnigkeit bei dieser Entscheidung nicht.

Vielleicht bist Du auch noch zu jung (als Pankower?) um zu verstehen, was einen Verein wie Hertha BSC am Leben erhält: Die eigenen Fans, deren Mentalität, der Lokalpatriotismus, die emotionale Bindung an Orte der Stadt mit ihrem besonderen Lokalkolorit. Frag demnächst mal die Besucher des DFB-Pokals.

Zugespitztes Gegenbeispiel: Union würde nicht mal in einer fünfsterne Arena, nach deren Spezifikationen gebaut, im Westteil der Stadt umsonst plus garantierter Antritts/Auftrittsprämie in der 1. Liga antreten. 😉


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elaine
27. April 2019 um 10:32  |  687356

@Joey

ich denke, Hertha sollte sich nicht aus Berlin vertreiben lassen, das aber aus Prinzip
Die Herthafans wohnen heute wohl auch zur Hälfte im Umland
Ich ehrlich gesagt auch
Hier im Süden hat Hertha eine super Stellenwert. Ich werde jeden Tag auf Hertha angesprochen. Durch mein Auto verrate ich mich auch ein bisschen als Herthafan.. Ob jung oder alt, fast jeder spricht mich positiv auf Hertha an


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glimpi
27. April 2019 um 10:52  |  687357

Es ist wahrscheinlich so, dass an der Abstimmung „Berliner‘, die vor zwei Jahren her gezogen sind und in zwei Jahren Berlin wieder verlassen, teilgenommen haben.


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fechibaby
27. April 2019 um 10:53  |  687358

Da der BER vermutlich NIE eröffnet wird, könnte
man das Terminal in Schönefeld abreißen und
dort dann eine schöne neue steil nah laut Arena bauen!!
Autobahnanschluss und ÖPNV sind vorhanden.
In meinen Augen der beste Standort für das
neue Stadion in Berlin!!
Die Örtlichkeit liegt zwar in Brandenburg.
Das wäre aber jetzt total egal!


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Start-Nr.8
27. April 2019 um 10:57  |  687359

@matze: Rekik ist Innenverteidiger. Sein Job ist es, dass die null steht. Dass er das jetzt als Ziel für sich formuliert ist aller Ehren wert. Daraus diese Schelte abzuleiten finde ich unfair. Was soll er Deiner Meinung nach sagen? Dass er selbst nächstesmal unbedingt ein Tor machen möchte?


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Freddie
27. April 2019 um 10:58  |  687360

@matze 10:09
Du hast das Zitat Rekiks völlig aus dem Zusammenhang gerissen, um Trainerbashing zu betreiben.
Rekik meinte, dass es nach 5 Niederlagen schwierig sei und das Selbstbewusstsein leide. Und dann müsse man eben versuchen, auch kleine Schritte für sich als Erfolg wahrzunehmen. Und dann kommt erst die von dir zitierte Aussage Rekiks. Das hat doch nix mit Anweisungen vom Trainerteam zu tun.


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sunny1703
27. April 2019 um 11:05  |  687361

@elaine

Ich glaube nicht, dass irgendwer Hertha aus Berlin vertreiben will. Es geht nur darum, dass ein neues Stadion mit Schwierigkeiten verbunden ist. Ich habe mal geschrieben, wenn Hertha die und die Dinge erfüllt, können sie von mir aus bauen, ich bin zu alt um mich dem in den weg zu stellen. Diese Anforderungen hat Hertha aber für meinen Geschmack nicht erfüllt. Nun geht es um andere Standorte auf dem Gelände, ich hänge zb. nicht am maifeld oder meinetwegen muss Hertha seine Trainingsplätze räumen, ich bin kein Experte für so ein Verfahren. Doch eins erscheint mir wahrscheinlich. 2025 ein neues stadion erscheint mir sehr gewagt, zumal niemand weiss wie sich der Fußball durch die neue superliga entwickeln wird. Wenn es 2027 wird, na und !!!!

Die Probleme die es in Berlin gibt werden auch in Brandenburg auftauchen, einige Gemeinden im Süden Berlins haben abgelehnt, einige sind nach Aussagen von Hertha nicht umsetzbar.

Inwieweit der Standort Brandenburg von den Mitgliedern toleriert wird, ist damals bei der Befragung geschickt umgangen worden. Die frage lieber weiter Olympiastadion oder egal wo in Brandenburg.
Jeder nahe Standort iSt übrigens von den BrandenburgBefürwortern auch nicht in der Verlosung.

Vielleicht bin ich wirklich zu sehr traditionsbehaftet, aber ist das so schlimm?

Ich wüsste kein bundesligastadion , dass in einem anderen Bundesland liegt und bei einigen wie ein ksc Stadion in Württemberg oder ein Eintracht Stadion in Offenbach oder ein Schalke Stadion in Dortmund möchte ich nicht die anschließenden Fanproteste erleben.


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TF-Fan
27. April 2019 um 11:09  |  687362

Die Null wird nicht stehen können, wenn Lustenberger IV spielt. Sorry für mich ist unser Lusti die personalisierte Garantie für mindestens einen potentiellen Super-Bock wie da wären das klassische Eigentor, die unfreiwillige Vorlage zum Gegner, das hilflose verstolpern eines Balls, einem unglücklichen Handspiel, oder eines unnötigen Rückspiels zum Torwart, oder dem aufheben einer Abseitsstellung. Egal was, irgend etwas davon, oder noch etwas anderes, wird passieren, das steht fest.

Ich finde ein Stadion in Brandenburg vollkommen akzeptabel. Ich verstehe nur nicht, warum es den Herthaner so schwer fällt, hier voran zukommen.


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pathe
27. April 2019 um 11:12  |  687363

Zwei Umstellungen, dann passt die Aufstellung von @Uwe Bremer. 🙂

– – – – – Jarstein – – –

Klünter – – Lustenberger – – Rekik – – Mittelstädt

– – – – Skjelbred – – – Duda – – –

Lazaro – – – – Kalou – – – – Dilrosun

– – – – – – – –  Selke – – –


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King for a day
27. April 2019 um 11:16  |  687364

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Kamikater
27. April 2019 um 11:21  |  687365

Die Überlegungen Herthas zu einem reinen Fußballstadion in privater Investition sind für den Verein existentiell und überlebensnotwendig.

Da können einige User noch so sehr mosern, dass das Oly ja toll sei und man nur besser spielen müsse. Ist leider völlig am Thema vorbei.

Carlos und Bärlin, das Original haben es gut zusammengefasst. So langsam sollte doch beim letzten Fan der Groschen gefallen sein, dass sich Einige fragen sollten, was denn an einer neuen Arena, egal wo im Umkreis von 30 km so furchtbar ist.

Dass Bayern- und Gladbachfans oder die ohnehin in Überzahl existierenden unfähigen Politiker da kein Interesse dran haben, sollte man eh wissen.

Und da bleibt die Frage berechtigt: wo steht eigentlich jeder Herthafan, wenn er vor der Frage angekommen ist: Existenz wegen ein paar Lokalpolitikern und Ewiggestrigen aufgeben und in 10 Jahren weg vom Fenster oder Spaß in einer neuen Arena?

Da kann auch @opa nix dran ändern, weder mit Mettbrötchen noch großen Tiraden über eigene Ängste.


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Kraule
27. April 2019 um 11:39  |  687366

👍@Kamikater ganz deiner Meinung betr. 30 Km.


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sunny1703
27. April 2019 um 11:51  |  687367

@Kami

30 km von Berlin Mitte gemesen oder von der Stadtgrenze gemessen?

Ersteres beinhaltet Ludwigsfelde, Potsdam, Falkensee,Wustermark, Velten, Hennigsdorf,Oranienburg, Bernau, Wandlitz, Ahrensfelde, Werneuchen,ein kleines Stück vor den Toren von Strausberg, Rüdersdorf, Erkner, KW, das alles ist von Mitte Alex gemessen.

Die zweite Lösung ist dann schon ganz speziell.da landen wir dann schon in Fürstenwalde oder fast schon in Brandenburg an der Havel!

@Opas Zugberechnung möchte ich in den Fällen ja mal lesen 😀


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matze
27. April 2019 um 13:22  |  687368

Es geht doch hier nicht um Trainerbashing. Die Sache ist doch jetzt erledigt.
Ich will auch nichts gegen einzelne Spieler sagen. Nochmals, der Kader war diese Saison gut bis sehr gut. Wir sehen doch aber wohin uns dieser Angsthasenfußball geführt hat. Diese passive, defensive oder ängstliche Einstellung der Mannschaft kommt irgendwoher. Die meisten Spieler haben die nicht von Hause aus. Natürlich sind einige, je nach der Position für die sie ausgebildet wurden, defensiv eingestellt. Aber was ist nach den ersten 6 guten Spielen passiert?
Diese defensive Ausrichtung oder Einstellung gibt es schon länger. Und wenn ich jeden Tag so trainieren muss, wird auch nichts anderes am Spieltag zu sehen sein.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. April 2019 um 13:33  |  687369

@matze

Du scheinst meinen Text über Karim Rekik, mit dem ich mich am Mittwoch gesprochen habe, entweder nicht gelesen oder nicht verstanden zu haben.
Deshalb hier noch mal – Rekik in der Morgenpost – hier entlang


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apollinaris
27. April 2019 um 13:42  |  687370

Kurz in eigener Sache zum gestrigen civrey- Instituts- Gau.
Als @ bussi und andere mit Zitaten und links die ablehnende Haltung von @ bärlin gegenüber dem Instititut unterstützen, räumte ich ein, eventuell einer Eigenwerbung und/ oder Gaunerei auf den Leim gegangen zu sein.
gestern Nacht recherchierte ich dann ein bißchen. Ich denke nicht, dass ich einem Gauner aufgesessen war: es gibt da mittlerweile einen handfesten Methodenstreit. Die alteingesessenen Institute haben masssiv an Glaubwürdigkeit verloren, weil sie recht häufig schwer daneben lagen mit ihren Prognosen, ihre eigenen Methodik wird verfälscht, weil immer weniger der ausgesuchten Telefonpartner bereit sind mitzumachen..etc pp
Für einen Nicht Statistiker , einen Mathematikidioten wie mich ..ist es nicht möglich, zwischen diesen jeweiligen Artikeln kritisch auzuwäheln.
nicht in Ordung ist es aber, das ales als Scharlatanerie oder Gaunerei ( ein Forsa- Konkurrent) hinzustellen. . Tagesspiegel, Huffingten Post, Focus, welt, SpiegelOnline ..insgesamt über 20 Organe arbeiten mit civrey…deren Zahlen werden breit genutzt. ( unsere moderne Lindner-FDP ist auch dabei)..Ich werde also weniger einer Gaunerei auf den Leim gegangen sein, als vielmehr einer anderen fachlichen Ansicht
Ich kann das, weil ich keine Ahnung von Statistk habe (und die entsprechenden Seminare auch geschwänzt hatte)- nicht fachlich entscheiden,. Ob Kopf eingeschaltet oder nicht ( @bussi) Ich tendiere etwas zur Mehrheitsmeinung..das ist aber am Ende mehr eine Gefühlsentscheidung
Aber wer sich einlesen möchte: ich habe gegoogelt und u.a. deutschlandfunk-kultur..die Zeitschrift Capital , taz und jede Menge Interwies von “ Fachleuten“ gelesen.
Ganz so klar scheint die Überlegenheit der traditionellen Methodik gestern getan wurde, doch nicht zu sein..Ich werde , wie bislang auch..allen Umfragewerten aller Institute skeptisch gegenüber sein, aber auch nicht alles komplett als irrelevant ansehen.
interessant sind ja die Extrembeispiele in der Abweichung: im Falle özil hatten civrey und Forsa wirklich heftig auseinandergelegen ( Frage: nach den Fotos mit Erdogan: soll Özil noch in der Nationalmannschaft spielen?)
Die einen messen beim “ Ja“ 25%, die anderen 85%- puhhh, eine Zahl würde ich ja gerne glauben, tue es aber nicht..
So ist das mit der „Wahrheit „


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Traumtänzer
27. April 2019 um 13:43  |  687371

Also, existenzgefährdend ist schon ein großes Wort…. Klar, ein EIGENES Stadion gibt dem Verein andere Möglichkeiten. Aber hatte man ja alles mal – was wurde daraus? Existenzgefährdend fand ich mitunter eher die Auftritte unserer Hertha in der Rückrunde. In DEN Rückrunden der letzten Jahre. Da kommen schnell die Fragen auf: Ist das überhaupt Fußball oder kann das weg? Wofür steht Hertha-Fußball? Wer will den noch sehen, geschweige denn GELD dafür bezahlen?
Ich warne vor dem Irrglauben, mit einem eigenen Stadion wird alles besser. Das ist Quatsch. Und spielen wir in so einem Stadion dengleichen Mist weiter wie bisher steht man womöglich schneller als man denkt wieder vor einer Entscheidung wie man sein Eigentum versilbert, um Schulden begleichen zu können.

Je länger ich drüber nachdenke: Finde, Hertha sollte sich erstmal weiter konsolidieren und kreativ verhandeln, was man aus dem Oly noch herausholen kann. Denn eins ist mal klar – die Botschaft von Herthas Unzufriedenheit ist angekommen. Das macht diesbezüglich vielleicht ein paar Dinge geschmeidiger?!

Hertha soll sich erstmal richtig im oberen Tabellendrittel festsetzen, um hier gewisse Ambitionen nachzuweisen. Bislang reden wir doch eigentlich nur von „letzten Jahre sorgenfrei“, aber mehr ist es dann doch nicht wie wir wiederholt sehen. Das Gebilde steht immer noch auf wackligen Füßen, denn: Schön, dass man Talente fördert und dafür Geld einsammelt, aber wenn die dann frühzeitig wechseln, fängt man immer wieder von Neuem an. Jetzt kommen auf maßgeblichen Trainerstellen Wechsel hinzu und es gibt keinerlei Garantie, dass das auf Anhieb funktioniert. Im Gegenteil: Fünf Spiele Erfolglosigkeit und wir sehen die Dynamik. Das muss natürlich alles nicht so kommen, aber es KANN. D.h. aber leider auch, das Abstiegsgespenst schwebt immer noch im Hintergrund mit, auch wenn es zuletzt zum Glück nie wirklich real wurde.

Meiner Meinung nach ist das Planspiel „neues Stadion“ aus unternehmerischer Sicht zwar in gewisser Weise nachvollziehbar, aber gemessen an unserer tatsächlichen kurz-/mittelfristigen Perspektive wirklich realistisch? Ich habe zumindest Zweifel. Und über den Standort rede ich da eigentlich noch gar nicht mal…

So jetzt Frankfurt…. Niederlage mit max. zwei Toren Unterschied…damit könnte ich halbwegs leben. Unentschieden wäre super. Auswärtssieg nahezu ein Wunder. We’ll see…. Good luck, fellas!


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sunny1703
27. April 2019 um 14:07  |  687372

@apo

Du hättest nur meinem link lesen brauchen, aber der widersprach der Meinungsfreiheit.


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fechibaby
27. April 2019 um 14:14  |  687373

https://twitter.com/HerthaBSC/status/1122078181526319104/photo/1

Na dann mal viel Erfolg in Frankfurt!

Ha Ho He Hertha BSC!!


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matze
27. April 2019 um 14:23  |  687378

Danke @ub.
Habe alles gelesen und es auch verstanden.
Bleibe aber bei meinen Aussagen.
Und nochmal. Die Spieler haben nicht schuld.
Ich halte auch Rekik für einen Kämpfer.
Was wir jede Saison in der Rückrunde sehen ist immer das Ergebnis einer Entwicklung. Die passiert Tag für Tag in jedem Training und durch viele Gespräche. Das da grundlegend was schief läuft ist sichtbar. Wenn immer wieder neue Spieler, die wir geholt haben weil sie woanders ganz gut waren, bei uns die Lust am Spielen verlieren, stimmt was nicht.
Ich zähle auch einen Weiser dazu, der uns anfangs richtig Tempo gemacht hat. Und da gab es noch einige mehr.
Man holt junge talentierte Spieler zu uns, weil hier was entstehen soll.
Und dann versinken hier einige immer noch in Demut.
Wie lange denn noch?


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dewm
27. April 2019 um 14:30  |  687379

@SUNNY um 14:07 Uhr: Dein Link widersprach nicht der Meinungsfreiheit. Unterstell keinen Unsinn! Ich hatte klar ausgedrückt, was das „Problem“ ist. Es ist die Delegitimierung meines Kommentars, da ich Deinen Abschluss (nur der Teil bezieht sich auf mich), derart verstehe, dass DU mir nicht zugestehst, diesen zu formulieren, wie ich es tat, bzw. den Kommentar überhaupt zu formulieren. Solltest Du den Abschluss anders gemeint haben, stelle das doch einfach richtig.


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Bussi
27. April 2019 um 14:47  |  687383

#Civey-Quark
ich mache bei denen besonders gerne die Umfragen mit 😜 besonders die letzten 2 waren klasse 👍
bei
„wieviele Kinder leben in Ihrem Haushalt ?“
und
„welche Automarke fahren Sie ?“
antwortete ich jeweils
„weiß ich nicht“ 😂😂😂

und als Havelländer floss ich natürlich auch in die Stadion-Meinung der Berliner ein 🙀🤣👎

und wenn Civey denen das kostenlos zur Verfügung stellt … das muss natürlich ganz TOLL sein !!!???


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27. April 2019 um 14:49  |  687384

@sunny..oh, hatte ich übersehen.
..Wenn ich @dewm gestern um 14:03 lese und meinen um 14:02- und dann spät abends aber immer noch geflachst und wild wuchernd interpretiert wird, weiss ich allerdings, dass hier zwei oder drei es mit der „Wahrhaftigkeit“ nicht ganz so ernst nehmen, wie sie selbst gerne vorgeben.-Apo von vor 10 Jahren, hätte das jetzt mit psychiatrischen Begriffen illustriert und seinerseits gegiftet- aber das habe ich mir (gottseidank) abgewöhnt.
„es sind immer die anderen“, die nicht aufrichtig, die nicht neutral und nicht sachlich, die nicht „frei“ sind, die nicht wahrheitsliebend sind. Und selbstverständlich sind es immer die anderen, die darüberhinaus auch noch leichtgläubig, altbacken und verblendet sind.
Bis hierhin sitzen wir alle im gleichen Boot, sollte man meinen. Ich messe die Glaubhaftigkeit von Personen nahezu einzig daran, wie selbstkritisch sie im Kern sind
Und da gibt es gewaltige Unterschiede . Auch hier im blog.
Das ist meine persönliche Elle im zwischenmenschlichen Gewusel..

@bussi..ich ahne, wie es aussähe, wenn du über Fussball schreiben würdest..
wer sagt „toll“?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. April 2019 um 14:50  |  687385

@matze

wie soll man Dich ernst nehmen, wenn Du Rekik abwatschst und forderst, als Sportler müsse gefälligst das Ziel sein, jedes Spiel zu gewinnen.
Und Rekik exakt diese Formulierung benutzt, dass er bis Saisonende alle vier Spiele gewinnen will

#dreamon


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Bussi
27. April 2019 um 15:01  |  687387

@matze & @apo haben eine Meinung … aber es sind klar falsche Meinungen, die nüscht mit der Realität zu tun haben


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Bussi
27. April 2019 um 15:14  |  687389

aber @apo, dafür biste ja im Tippspiel sehr gut – Glückwunsch !

und ich halte mich noch wacker auf Nichtabstiegsplatz 15 👍😂


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elaine
27. April 2019 um 18:26  |  687479

sunny1703 27. April 2019 um 11:05 | 687361

Diese Anforderungen hat Hertha aber für meinen Geschmack nicht erfüllt.

ich glaube nun wieder nicht, dass die nicht bauen können, weil sie die Anforderungen, die du stellst nicht erfüllen

Ich glaube nicht, dass irgendwer Hertha aus Berlin vertreiben will. Es geht nur darum, dass ein neues Stadion mit Schwierigkeiten verbunden ist

ja, klar ist das mit Schwierigkeiten verbunden, allerdings habe ich bisher noch keine positiven Stimmen aus dem Senat zu Herthas Stadionneubau vernommen.
Erfrischender Weise kommt die ersten positive Stimme von Herrn Geisel

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