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Berliner Morgenpost
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Dienstag, 28.5.2019

US-Trip #8 – Wie im Film

(jl) – Es ist also vollbracht, die Köpenicker sind erstklassig, Berlin hat sein Bundesliga-Derby. Ein Umstand, der nicht nur bei vielen von euch mit Wohlwollen registriert wurde, sondern auch im Hause Hertha BSC.

Hier in Los Angeles steht heute (11.30 Uhr, Ortszeit) ein weiterer Schulbesuch an. Bei der deutschen Schule in Minneapolis waren die Berliner Profis ja der Renner. Bin gespannt, wie Hertha an der Westküste ankommt. Später an dieser Stelle mehr dazu.

Wiedersehen mit Klinsmann

UPDATE: Habe in Santa Ana viele strahlende Kinderaugen gesehen. In der dortigen Schule, die fast ausschließlich von Kindern mit mexikanischem Migrationshintergrund besucht wird, herrscht reges Soccer-Interesse –  die alte Dame Hertha war bei den Nachwuchskickern keine unbekannte.

Als Überraschungsbesuch gesellte sich Jonathan Klinsmann dazu. Familie Klinsmann ist bekanntlich in Huntington Beach zu Hause, was quasi um die Ecke liegt.

Mehr zu dem Besuch lest ihr morgen früh auf Morgenpost.de

Zwischen Gotham City und Hogwarts

Am gestrigen Montag war der blau-weiße Tross in Hollywood unterwegs. In den legendären Universal Studios gab’s eine ausführliche Tour, unter anderem durch Filmkulissen von Gotham City (Batman), Hogwarts (Harry Potter) oder Waterworld. Settings, in denen man sich also wie im Film fühlen darf, allerdings gilt das ja generell für L.A. 😉

Lustenberger und Co. bei den Dodgers

Später besuchten einige Spieler noch das Baseballspiel der L.A. Dodgers gegen die New York Mets. „Das Spiel und das ganze Drumherum sind mit Fußball in Europa nicht zu vergleichen“, sagte Fabian Lustenberger. Rund vier Stunden dauerte der Spaß, nach neun Innings sahen die 56.000 Zuschauer ein 9:5 der Dodgers.

Heute werden sich die Berliner in kleinerem Rahmen bewegen. Ob’s in Herthas Hotel Kuchen gibt? Oder Champagner? Unwahrscheinlich scheint das nicht, immerhin feiert der Präsident heute seinen 69. Jahrestag. Glückwunsch.

We want you

Die Sommerpause ist Eure Chance: Wer wagt sich mit einem Thema hier in den Eröffnungsteil? Die Wahl der Themen ist frei, es gibt derzeit ja einiges zu bereden rund um den Fußball und rund um die Hertha-Saison. Mutige vor …
Mail bis zum Mittwoch, den 29. Mai an den Kollegen Uwe Bremer (seinVorname Punkt seinNachname at morgenpost.de)

62
Kommentare

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psi
28. Mai 2019 um 18:41  |  691201

Ha!


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Paddy
28. Mai 2019 um 18:47  |  691203

Ho!


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Blauer Montag
28. Mai 2019 um 18:51  |  691205

He!


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King for a day
28. Mai 2019 um 18:59  |  691206

Hertha BSC!

Wehen Wiesbaden dreht auf und Audi steht derzeit in Liga 3


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Blauer Montag
28. Mai 2019 um 19:18  |  691207

Musikalische Grüße nach L.A.
Für den Präsidenten und alle Herthaner.

L. A. Woman – The Doors
https://www.youtube.com/watch?v=JskztPPSJwY


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28. Mai 2019 um 19:47  |  691208

Derbytime für Berlin, ich glaube es immer
noch nicht. Endlich mal wieder ein Spiel
im Olympiastadion in welchem die Fetzen
fliegen. Danke Union ich freue mich. Schafft
es Wehen? Nur noch 2:3.


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psi
28. Mai 2019 um 19:53  |  691209

Hast du das Spiel gesehen, @U.K?
Du konntest dir ja gar nicht vorstellen, dass es Union schafft. Aber, wir haben wieder gesehen, alles ist möglich. 😉


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28. Mai 2019 um 20:01  |  691210

Nein nur die Aufzeichnung im ZDF ,fand Hitzelsberger
und Co. richtig gut.Nichts beschönigt einfach
Klartext.Wäre super wenn die Derbys nicht
zu früh wären ,ist aber eh egal .Ich hoffe auf
eine Darmstadt Spielzeit für Union.


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psi
28. Mai 2019 um 20:07  |  691211

Hitzelsperger gefällt mir auch immer, war als Kommentator bei Fußballspielen sehr angenehm, sachlich und nichts beschönigend.
Nächste Überraschung, Wiesbaden hat es geschaft.


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28. Mai 2019 um 20:16  |  691212

Man freut sich einfach wenn es der unterklassige
Verein schafft,ganz gleich in welcher Liga.
Man darf nur nicht involviert sein.Oder halt doch.


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fg
28. Mai 2019 um 20:24  |  691213

Ich finde es echt megakrass, dass ganz viele Herthafans sich für Union freuen (was ich absolut ok finde), aber ich wirklich noch von keinem Unionfan – und ich kenne privat wirklich ne Menge – jemals ein gutes Wort über Hertha gehört habe, im Gegenteil: Pöbeleien gegen Hertha ohne Ende, immer wieder.
Das finde ich schade.


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Blauer Montag
28. Mai 2019 um 20:45  |  691214

Ich denke, im Moment feiern die Unionern einfach nur den Aufstieg.
Gegen wen sie pöbeln werden, wird die Zukunft zeigen.

Oder auch nicht.
Eine Stadt, ein Berlin.


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King for a day
28. Mai 2019 um 20:45  |  691215

Für viele ist Hertha eben der blöde, kapitalistische Westverein.
Das mit dem kapitalistischen stimmt zwar, aber das ist im Profifußball nunmal leider so.
Mal abwarten bis die ihren ersten Spieler für einen zweistelligen Millionenbetrag loswerden oder irgendwann mal das Geld aus EL oder gar CL winkt…


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Traumtänzer
28. Mai 2019 um 21:27  |  691216

@fg
Das geht doch aber umgekehrt genauso. Es gibt genug Hertha-Fans, die – warum auch immer – ein Problem mit Union haben und das auch lautstark artikulieren. Bspw. in jedem Heimspiel in der Ostkurve und das, obwohl wir da bislang gar nicht gegen Union gespielt haben (bis auf zweite Liga). Da kriegt Union jedes Mal unerwartet Aufmerksamkeit. Ich finde das sehr merkwürdig. Es muss irgendwie eine tiefsitzende Konkurrenz-Angst zu Union geben, vielleicht, dass sie uns als „Hauptstadt-Club“ den Rang ablaufen könnten?

Ich mahne hier wirklich zu einem gepflegten „locker bleiben“, auch wenn wir gegen sie verlieren sollten (was längst nicht ausgemachte Sache ist). Wenn unser Saison-Fokus für 19/20 nur auf diesen beiden Spielen liegen sollte, dann machen wir schon grundlegend etwas falsch. Wir müssen gucken, dass wir unser Niveau halten und wenn möglich weiter verbessern. Die Spiele gegen Union sind am Ende nur zwei Saisonspiele. Schon besonders, aber nur zwei Spiele. Und Union wird zwar mit starker Motivation in die Liga einsteigen, aber die Überflieger sind sie nicht. War bei ihnen ja nach oben wie nach unten auch immer knapp die letzten Jahre. Und auch dieses Mal hätte nicht viel gefehlt, dass sie es verbaselt hätten.

Ich wünsche mir von Hertha, dass man sich auf die gesamte Saison vorbereitet und die zwei Spiele gegen Union als Highlight zwischendrin sieht. Grund zur Überheblichkeit und blau-weißen Arroganz gibt es überhaupt gar nicht. Das wäre auch direkt der Anfang vom Ende. Deswegen meinte ich auch, dass der Druck auf Westend etwas wächst: Hier den richtigen Fokus zu finden wird nicht leicht. Und zum Glück gibt’s auch noch kein neues Stadion! Das Olympiastadion wird ausverkauft sein und so oder so einen Bundesliga-Festtag bieten.

Der Umgang der Fans miteinander bereitet mir halt Sorge. Es wird mit Sicherheit im Vorfeld wieder ganz dumme Aktionen von beiden Seiten geben. Das alles trägt sicher nicht zur Entspannung bei. Ich wünsche mir eigentlich ein gesundes Konkurrenz- und Abgrenzungsverhältnis zwischen beiden Vereinen, aber ansonsten bei beiden: Berlin im Herzen. Das ist doch das Wichtigste! Es gibt soviele „Mistvereine“, da müssen wir Berliner doch zusammenhalten. Jetzt können wir nächste Saison mal verstärkt Berliner Zeichen setzen! Das ist doch saugeil.

Ich weiß, total naiv, weil sowohl die schlichten Hertha- als auch die schlichten Union-Gemüter alles daran setzen werden, um es um jeden Preis zu verbalen und vielleicht auch zu physischen Entgleisungen kommen zu lassen, von dummen und geschmacklosen Aktionen mal ganz abgesehen.

Nochmal, ich wünsche mir wirklich anderes. Aber ich weiß auch, ich bin hier nicht mal Mikro-, sondern eher Nanokosmos in der Hinsicht.


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bucket
28. Mai 2019 um 23:09  |  691217

Der Hammer wäre das Spiel am 09. November stattfinden zu lassen, 30 Jahre Mauerfall und Derby. Hertha ist da bestimmt schon am arbeiten. Hoffe die DFL unterstützt die Sache. Vielleicht kann man so eine alte Freundschaft wieder beleben.


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klauber
28. Mai 2019 um 23:49  |  691218

Toller Kommentar, Traumtänzer.

Auch ich wünschte mir ein entspanntes Verhältnis zwischen Herthanern und Unionern, sehe jedoch auch die stimmungs-, und für viele auch meinungsmachenden dumpfen Anhänger mit ihren Anti-Union bzw. Anti-Hertha-Parolen im jeweiligen Fanlager als ein schwer zu überwindendes Hindernis.

Diese Leute verpassen und verbauen aus meiner Sicht eine einzigartige Chance, die sich aus der Geschichte Berlins als lange Zeit geteilte Stadt mit den beiden populären Fußballclubs aus dem West- und Ostteil der Stadt ergibt: Zwei Vereine aus einer Stadt, deren Fans sich gegenseitig wertschätzen. Wo gibt es denn sowas sonst schon?!
Ja, es ist sogar noch bekloppter: Die Verbindung und gegenseitige Wertschätzung war ja sogar vorhanden! (‚Freunde hinter Stacheldraht‘, Wiedervereinigungsspiel 1990). So etwas aufzugeben und wegzuschmeißen, finde ich persönlich sehr schade.

Als Alt-Herthaner (seit 37 Jahren) besuche ich auch hin und wieder ein Unionspiel in der AF. Vor ein paar Jahren habe ich mit ein paar Herthanern und Unionern in der Abseitsfalle einen gegenläufigen (Mini-)Trend gesetzt: Je zwei Hertha- und Unionschals durchtrennten wir und ließen sie so zusammennähen, dass Rot-Weiß und Blau-weiß anschließend miteinander verbunden waren. In den folgenden Spielen beider Vereine bekamen wir erfreulicherweise größtenteils positive Resonanzen zu unserem Schal, sowohl im Oly als auch in der AF.
Und nun mein Traum: Durch viele solcher Einzelaktionen, durch die ein entspanntes Verhältnis zwischen Herthanern und Unionern demonstriert wird, könnte man auch andere Fans beeinflussen und Sympathien für Union bzw. Hertha wecken. Bestenfalls würde unsere Idee auch auf die Ostkurve im Olympiastadion bzw. die Waldseite in der Alten Försterei ūbergreifen und auf einige dort Anwesende horizonterweiternd wirken.

Eine Stadt, zwei Vereine, Hertha & Union!

HaHoHe & Eisern Union!


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Stephco
28. Mai 2019 um 23:58  |  691219

@Traumtänzer
Voll in deinem Kosmos 👍🏽

Freue mich, dass Union es geschafft hat und endlich Derbytime ist.
Aber sonst dürfen sie gern aufn Sack bekommen und (werde mal nicht so sein) gerade so die Klasse halten.
Obwohl mir der Verein sympathisch ist kommt irgendwie das indoktrinierte Rivalitätsdenken hoch. Schade eigentlich 😜


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Berliner95
29. Mai 2019 um 0:09  |  691220

Auch wenn die Älteren jetzt aus ihrer vermeintlichen Unionromantik gerissen werden, aber vor allem mit den Ultras und den U30 Fans der Förster ist überhaupt nicht gut Kirschen essen. Damit meine ich nicht die glatzköpfigen Hohlbirnen ohne Zähne die einen mit Bierflaschen bewerfen, sondern richtige „Assis“ aus Köpenick und dem Berliner Speckgürtel.

Versteht mich nicht falsch, trotz meines Studiums und meines guten Jobs in Übersee war ich seit meinem 15. Lebensjahr aktiv dabei, meistens auch auswärts und wurde dementsprechend mit der „auswärts ist man asozial“-Mentalität quasi großgezogen. Da waren Jogginghose, Anglerhut und schwarze Jacke vollkommen normal.

Aber was ich und mein Freundeskreis für schlechte Erfahrungen mit komischen Gestalten der Unioner gemacht haben ist kein Zufall mehr. Und wir sind alle in Ost-Berlin geboren und aufgewachsen, hatten also überhaupt keine Vorurteile oder gar Abneigungen von Anfang an.

Deshalb muss mal festgestellt werden, dass in einem HERTHA-Blog ein Schlachtruf der Förster nix verloren hat.

Eine Stadt. Ein Verein. Hertha BSC.

U.N.V.S.U


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Paddy
29. Mai 2019 um 0:28  |  691221

@ Stephco
28. Mai 2019 um 23:58 | 691219

…sehe ich ähnlich, ich wohnte damals in Hamburg und hatte auch sogar Derbys miterlebt (niemals im Stadion, aber dies elektrisierte die gesamte Stadt) btw. endlich sind beide hamburger Vereine zu Recht in Liga 2 angekommen^^ 😛 …ich gönne es dem HXV am meisten, dass die eine weitere „Ehrenrunde“ oder Dauerschleife ohne Kühne´s Millionen einlegen „dürfen“ / da macht man sich als Urherthaner [Wohnhaft bis vor 1 Jahr noch in der unsäglichen Stadt HH^^] seine Gedanken über die Millionen die sich Preetz durch externe Finanzierung ins Boot holen will.

Der Weg, dass wir nunmal ein „Ausbildungsverein“ oder „Zwischenstation von zukünftigen Leistungsträgern ob einige Jahre dann bei uns oder wir noch gutes Geld abgreifen“ ist zur Zeit nicht zu verhindern, aber der Weg mit der Jugend kann nun mit Covic weiter forciert werden und wir uns weiterhin einen Namen als ein solcher machen lässt und in mir keine Angst aufkommen, sondern eher Freude die unseren Herzensverein wieder in Zukunft Finanziell gesunden lassen könnte…

…natürlich möchte nicht nur ich ein eigenes Stadion IN dieser Stadt haben, nur sitzt da die Politik leider am längeren Hebel (Standort/Preis bzw. Investitionskapital, welches erstmal vorhanden sein sollte/komplette Weiternutzungsvorschläge des Oly´s usw.)… solange kein endgültiges und lukratives Finanzierungsmodell für ein eigenes Stadion finalisiert wurde, drehen wir uns eben im Kreis… dies ist ein sehr sensibles Thema, wobei man die Füße lieber erstmal Still hält, solange es nichts neues dazu zu vermelden gibt. Wir wissen wohl alle ganz genau, was aus den Vereinen wurde, welche sich nicht alle Eventualitäten schon vorher ausgemalt hatten…


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29. Mai 2019 um 0:36  |  691222

Danke @Traumtänzer, danke @klauber, ihr sprecht mir aus dem Herzen.


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Herthas Seuchenvojel
29. Mai 2019 um 2:36  |  691223

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Agerbeck
29. Mai 2019 um 2:41  |  691224

Ich sehe es genauso. Tolle Kommentare. Habe selbst arbeitsbedingt viele Unioner um mich herum. Gefrotzel und Sticheleien ja, darüberhinaus brauche ich nichts.

Ich weiß, dass auch an den Schilderungen von Berliner95 viel Wahres dran ist. Aber wer die Vorwende- und Mauerzeit nicht erlebt hat, kennt das alles nicht und kann es schwer nachvollziehen.

Die ultras brauchen halt ihr feindbild. ich kann mit dieser künstlich erschaffenen, aufgezwängten Rivalität nichts anfangen. ich unterstütze meine mannschaft und gut ist.

auch die auswärts-ist-asozial-schiene brauche ich nicht. die ist im übrigen auch kein Alleinstellungsmerkmal der unioner. da können die unsrigen auch ein gewichtiges wort mitreden, vermutlich auch alle anderen bundesligisten… wem’s gefällt…


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Freddie
29. Mai 2019 um 7:47  |  691226

@HSv

Stimmt. Lesenswerter Artikel


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boRp
29. Mai 2019 um 8:34  |  691227

Also ich fand Union immer einen netten Haufen (bin auch kein großer Auswärtsfahrer, Ostkurvenmensch oder ähnlich tief in der Materie)… Dann kam unsere Abstiegssaison. Ich war an dem Tag von Rostock nach Berlin gefahren, letzter Heimspieltag im Dezember. Die Bahnstrecke Rostock – Berlin war gesperrt, so musste ich nicht nur auf das Auto ausweichen, sondern Unions Spiel gegen Hansa fiel auch aus.

Im Stadion fand sich somit ein gar nicht so kleiner Haufen Unioner, die in voller rotweißer Montur ihre Häme über Hertha…

Seitdem ist Union eine Art Lieblingsverein von mir. Denn wer den Fußball liebt, kann diesen Verein schlecht aus vollem Herzen hassen – dafür machen sie zuviel richtig. Auf der anderen Seite hassen die das, was ich liebe, also habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich mich über ihre Niederlage freue. Also freue ich mich über Erfolge von denen fast genau so, wie ich mich über ihre Niederlagen freue. Für die Derbys bitte 6 Punkte, dann ist mir der Rest egal 🙂


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SORGENKIND
29. Mai 2019 um 9:27  |  691229

Ich bin seit 40 Jahren Fan der alten Dame. Das meine persöhnliche Fussballsozialisation als Ostberliner in der Alten Försterei stattgefunden hat, ist aufgrund der damaligen Fanfreundschaft zu Hertha BSC nur mehr als logisch gewesen.
Ich hatte 4 wunderbare Jahre. Und als die Mauer fiel, war mein Weg ins Olympiastadion endlich frei!
Geblieben ist meine Sympathie und der Respekt für den 1.FC Union. Von Erfahrungen, die manche hier in schwarzen Klamotten und Anglerhüten gesammelt haben kann ich nichts berichten. Mit dem Unfug „3. Halbzeit“ kann ich bis heute nichts anfangen.
Die Leute jedenfalls, denen es im Stadion primär um den Sport geht sehen das Verhältniss zu Hertha BSC ähnlich positiv. Da ich in Adlershof lebe (einen Steinwurf zur AF entfernt) lebe ich mitten im Union Kosmos. Und ich kann euch sagen, das wir hier einen unglaublich interressierten und respektvollen Umgang miteinander pflegen.
Die Gründe für das „Auseinanderleben“ nach der Wende sind vielschichtig. Es gibt sogar die Mär von ca. 250 Hohenschönhausenern, die in Union Klamotte „Absteiger“ im Hertha Endspiel gegen Hansa Rostock skandiert haben sollen. Bedauerlich ist jedem Fall, das die Anti Union Stimmung primär von den Leuten propagiert und gelebt wird, die diese Zeit nicht erlebt noch sich damit auch nur eine Sekunde auseinandergesetzt haben.
Bei einem Besuch vor 3-4 Jahren im Olympiastadion erblickte ich nach dem Einchecken einen älteren Herthaner im Hertha Union Schal. Wir sahen uns wortlos an und klatschten ab. Ein Youngster, nicht älter als ein Joghurtbecher lief an uns vorbei mit Fragen. Union? Hertha? Hää?
Wir haben ihn festgehalten und ihm eine Nachhilfestunde in Fussballgeschichte gegeben. „Ach sooo?“

Mein Resume und meine persöhnliche Wahrnehmung der Gesamtwetterlage ist folgende: Die Fanfreudschaft ist Geschichte. Ich wünsche mir einen respektvollen und intelligenten Umgang miteinander. Der 1.FC Union hat sich nach all den harten Jahren die erste Liga verdient. Man kann auch ohne von Multimillionen eines Brausherstellers gepampert und wettbewerbsverzerrend in die Bundesliga aufsteigen! Zeigen wir dem Land, das Berlin doch eine Fussballstadt ist. Beide können voneinander profitieren in dieser wunderbaren Stadt!
Ich freue mich aufs Derby!


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King for a day
29. Mai 2019 um 9:57  |  691230

„Grujic kann sich wohl einen Wechsel nach Bremen gut vorstellen, doch ob Werder den Top-Klub aus Italien im Poker ausstechen kann?
Auch Atlético hat den Serben auf der Liste…“
https://www.transfermarkt.de/hertha-leihprofi-grujic-begehrt-gesprache-mit-werder-ndash-konkurrenz-aus-der-serie-a/view/news/336962


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Petersen
29. Mai 2019 um 10:48  |  691231

@Sorgenkind: Ich war zwar nicht die Person, mit Dr Du Dich abgeklatscht hast, aber ich hätte es gewesen sein können. Danke für Deinen Beitrag! Ich bin geborener West-Berliner, aber auch ich bin über 40 Jahre Fan und seit Jahren auch Mitglied bei Hertha.
Ich erinnere mich an die Fan-Freundschaft VOR der Wende und bedauere zutiefst, was sich da inzwischen für eine Subkultur entwickelt hat. Ich gönne Union den Aufstieg und freue mich für sie. Alles andere sind Dummheiten von irgendwelchen „Hosenschxxxxern“, die offenbar nicht viel in der Birne haben. Nicht zu fassen aber leider wahr.
Hoffen wir auf eine gute kommende Saison mit attraktiven Spielen der beiden Berliner Bundesligisten – nicht nur bei den beiden Derbys. Und natürlich auf eine erfolgreiche Saison FÜR BEIDE!!!!!


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Bob
29. Mai 2019 um 11:01  |  691232

Ich freue mich schon sehr auf die beiden Spiele gegen Union.

Ansonsten ist mir egal ob die in der Liga bleiben oder nicht.
Was mir jetzt schon auf die Nerven geht ist, dass in jedem Kommentar zu lesen ist wie anders Union ist.
Sind die wirklich soooo anders?
Geldgeber unter anderem eine Firma aus Stuttgart, wenn ich es richtig wahrgenommen habe.
Aber in der Hymne singen sie etwas anderes……

Brauch auch keine Fanfreundschaft mit denen, aber auch keinen Hass gegeneinander.
Ein Saisonziel hat Hertha damit schon mal: Vor Union stehen.


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blauweiss
29. Mai 2019 um 12:44  |  691234

@klauber
28. Mai 2019 um 23:49 | 691218

Super Idee, einen Versuch wäre es wert! Mehr Respekt ohne „die sind Scheiße“ wäre aber auch schon ein Anfang!!!


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Etebaer
29. Mai 2019 um 12:58  |  691235

D. Hecking wird Trainer beim HSV.
Mein Respekt steigt negativ auf -9000 dafür.

#

Union meinen herzlichen Glückwunsch zum Reli-Erfolg – viel Spass da oben und gutes gelingen und tolle, friedliche Derbys!!!


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apollinaris
29. Mai 2019 um 13:52  |  691236

@ bob..

Natürlich ist Union „anders,“ wie auch St. Pauli anders ist .-( und andere ..)Aber auch Union ist nicht ohne Widersprüche . Warum?- weil es das Leben nicht ist, weil Menschen nicht ohne Widersprüchlichkeiten sind. Es gilt herauszufinden, wieviel Substanz an Ehrlichkeit vorhanden ist, um
sich ein Werturtel über den (die) anderen zu erlauben.

Was ich mit dir teile: es wird mir auch auf die Nerven gehen, das in Zukunft hundertfach in den Medien zu hören, wie toll und anders die Köpenicker seien-zumal die Begeisterung über das Anderssein bei vielen, die das aussprechen oder schreiben..mindestens verwundert und unpassend erscheint.
Aber diese Attitüden, dieses permanente Wiederholen und Überhöhen..ist nun mal , gerade in der Unterhaltungsbranche, nicht wegzubekommen.
Was bei dem einen sympathisch ist, ist bei dem anderen unpassend..( denke dabei als Beispiel gerade an den Trainer Streich)- .

Dieses „Absolute“, diese Sucht ,nach Helden, nach Perfektem oder dem Bösen an sich ( Bayern, Leipzig)..zu suchen- ist eben der verkehrte Ansatz..


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Blauer Montag
29. Mai 2019 um 16:27  |  691239

Eine tolle idee, die meinen Applaus und meine Untersützung verdient bucket
28. Mai 2019 um 23:09 | 691217

Der Hammer wäre das Spiel am 09. November stattfinden zu lassen, 30 Jahre Mauerfall und Derby. Hertha ist da bestimmt schon am arbeiten. Hoffe die DFL unterstützt die Sache. Vielleicht kann man so eine alte Freundschaft wieder beleben.


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frankophot
29. Mai 2019 um 16:27  |  691240

„Aber diese Attitüden, dieses permanente Wiederholen und Überhöhen…“

Apropos: Gestern gab es das 3:1 von Wehen…ein Schuss eines Spielers namens Lorch ausserhalb des 16ers, der unabgefälscht das Tor klar verfehlt hätte. Ein Spieler namens Paulsen grätscht aber rein und es fällt das Tor. Mit aller Selbstverständlichkeit wurde dieses Tor – v.a auch von den ZDF-Kommentatoren – als Eigentor bewertet. Ohne den Hauch eines Zweifels….
Was wäre nur gewesen, wenn ein Spieler namens Pizarro geschossen hätte, und es wäre das Tor, was ihn zum ältesten Bundesligatorschützen gemacht hätte… ?


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Ursula
29. Mai 2019 um 16:39  |  691241

Was der richtige Ansatz ist, weiß
ich nicht! Was ich aber weiß, ist,
dass es mir mittlerweile viel zu
viel UNION ist, auch in diesem
Blog, einem Hertha-Blog…

Zwar freue ich mich auch über
diese zwei Derbys, erkenne die
bisherige sportliche Leistung der
Köpenicker an, aber es gibt auch
noch die Hertha!

Die unterschiedlichen Philosophien
von Vereinen und deren Protagonisten
„tangieren mich nur peripher“….

…viel mehr die dauerhaften Leistungen
in ihrem Kerngeschäft!!

Das ganz drum und dran „round about
it“, überfordert mich und ehrlich, es
interessiert mich s. o., nicht sonderlich….

Übrigens in die „Alte Försterei“ fahre
ich bestimmt nicht, unabhängig davon,
ob ich überhaupt Karten bekäme!


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psi
29. Mai 2019 um 16:47  |  691243

Und es gibt sogar eine Sondersendung im RBB
über die Aufstiegsfeier mit dem Dampfer.
Man kann auch übertreiben. 🙄


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Ursula
29. Mai 2019 um 16:51  |  691244

…eben!!

Wie wäre es denn umgekehrt??


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TF-Fan
29. Mai 2019 um 16:52  |  691245

Seit ich 12 bin, bin ich Fan der alten Dame! Das sind nun schon 44 Jahre und ich kenne also auch die furchtbaren Zeiten in den 80ern.

Richtige Fans, also ‚Ultras‘, haben noch einmal einen ganz anderen Blick auf ihren Verein und den ‚Rest‘. Da kann mir schon Angst und Bange werden, wenn ich die Hass-Tiraden auf den jeweils anderen Berliner Club höre. Ich hätte so eine tiefe Ablehnung nicht für möglich gehalten.

Im Augenblick freue ich mich aber für mich und für Berlin. Denn ich denke, Union hat unglaublich viel Potential. Schon alleine diese wahnsinnige Psycho-Kiste an der alten Försterei mit diesem Stadion und dieser irren Hymne mit Nina Hagen. Frank, da ist dein ‚Nur nach Hause gehen wir nicht‘ einfach nix dagegen. Ohne Frage: es ist schon jetzt großer Kult und wird die Bundesliga faszinieren. Wenn die Kehlen schreien ‚Eisern Union‘ toppt das ‚Nur nach Hause‘ mehr als 100 mal!!!!!!

Und mich beeindrucken die Menschen bei Union. Spieler, Umfeld, Fans alles sehr nette und vernünftige Leute, zumindest in meiner aktuellen Wahrnehmung.

Ich hoffe darauf, dass diese neue ‚Bundesliga-Rivalität‘ gut für die Hertha ist, denn da ist ja jetzt echte Konkurrenz im eigenen Lager. Und bitte: wer die Spiele gegen Stuttgard gesehen hat, kann nicht ernsthaft behaupten, dass Union keine Punkte in der 1. Bundesliga holen wird. Und für Hertha: oh oh oh, ob die Herthaner wirklich beide Spiele gewinnen werden? So einen Einsatz im Spiel habe ich seit ewigem Gedenken nicht mehr bei der Hertha gesehen. Wer weiß, ob mit diesem Willen nicht auch die Bayern von den Herthanern im DFB-Pokal hätten bezwungen werden können? Denn Einsatz, dass kam mir viel zu selten in der 2. Liga-Hälfte bei unseren Blau-Weißen!


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psi
29. Mai 2019 um 16:54  |  691246

Vielleicht gibt es jetzt wieder eine Sportplatzsendung am Sonntag Abend.
Die hatte ja die Intendantin eingestellt. 😉


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29. Mai 2019 um 17:04  |  691247

@psi.. 😆
Sehr schöner seitenhieb..


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Schutzschwalbe
29. Mai 2019 um 17:05  |  691248

Eigenes Stadion. „Eigener“ Dampfer, der seit Jahren durch Berlins Kanäle schippert. Da könnte man fast neidisch werden.


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Carsten
29. Mai 2019 um 17:08  |  691249

Dieses Union gefeiere geht mir persönlich schon auf den Sack, Union hier, Union da, alles schöner alles besser 🤢🤮dann geht doch zu Union.
Ich gönne es den Köpenikern den Aufstieg, das war es dann aber auch.


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29. Mai 2019 um 17:09  |  691250

..zwei Tage nach dem Aufstieg..mag es aber noch angemessen sein, sich als Berliner Fussballfreund zu freuen, oder? Manchesmal wird hier ja auch tagelang über Dortmunder , Bayern oder sonstwen geschrieben..und gefreut.. nach durchaus nichtigeren Begebenheiten.. 😉


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Ursula
29. Mai 2019 um 17:10  |  691251

…na dann! Weiter so…

Nächtle!


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King for a day
29. Mai 2019 um 17:23  |  691252

Das mit dem 9. November find ich auch klasse.
Dürfte aber wenig Erfolg haben wenn Herthas und Unions Geschäftsführung mit ihrem „Sonderwunsch“ an die DFL rantreten … Oder doch ?

Ansonsten Petition starten 😉
30 Jahre Mauerfall. Das wär perfekt als Topspiel.


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Bolly
29. Mai 2019 um 17:27  |  691253

#UNION

Ich finde das nicht #SCHLÜMM!

Ein besonderes Ereignis lassen
B E R L I N im Glanze stehen!

Wer hätte das gedacht? gegen
diesen Gegner: U.H.: Ich wette
der VfB bleibt in der 1. BL 😉

Und auch der RBB zeigt, das es
was besonderes für Berlin ist.

Lasst Sie doch ausgiebig feiern,
wie Sie wollen. Was wäre hier los
bei ähnlichen Ereignissen von Hertha?

Und ich bin mir sicher, keine
Nachweise(?) das, der SFB damals
genauso reagierte. Bitte nicht
verwechseln, den sofortigen Wiederaufstieg
mit einer erstmaligen Überraschung!

Meinetwegen können die Unioner
feiern bis Sie umfallen. Wichtiger nur,
schöne Siege gegen Union und ein Lächeln
in den Köpenicker Wald!


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King for a day
29. Mai 2019 um 17:28  |  691254

Vielleicht noch die restlichen Bundesligisten auf dieses besondere Spiel an diesem besonderen Tag hinweisen und mit ins Boot holen.
Generell könnte man diesen Spieltag zum 30. Jahrestag des Mauerfalls unter einem entsprechenden Motto laufen lassen.
Ich fang dann mal an Mails zu schreiben 😀


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psi
29. Mai 2019 um 17:38  |  691255

@Bolly
Nichts gegen das ausgiebige Feiern von Union, verstehe ich und gönne es ihnen von ganzem Herzen.
Aber 2 Std Sondersendung finde ich halt übertrieben.
Hertha ist ja schon öfter aufgestiegen, das ist natürlich nichts Besonderes. Ich wüsste auch kein Ereignis bei Hertha, wofür es eine Sondersendung geben könnte, oder du?
Noch nicht mal bei einer Stadioneröffnung😂


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29. Mai 2019 um 17:41  |  691256

Tja, Grujic und Liverpool trauen wohl anderen Trainern mehr Weiterentwicklung zu, als den minimalisten und Schönredenern bei Hertha!


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29. Mai 2019 um 17:42  |  691257

Tja, Grujic und Liverpool trauen wohl anderen Trainern mehr Weiterentwicklung zu, als den minimalisten und Schönrednern bei Hertha!


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videogems
29. Mai 2019 um 17:44  |  691258

Ich wüßte ein Ereignis psi: Hertha DFB Pokalsieger im Oly. Das wäre schon eine Sondersendung wert + am darauffolgenden Tag der Triumphzug mit dem Pokal durch die Innenstadt.


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pathe
29. Mai 2019 um 17:46  |  691259

@psi
Ich denke schon, dass die Meisterfeier mit einer Sondersendung gewürdigt wird, wenn es mal soweit ist. 🙂


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Bolly
29. Mai 2019 um 17:50  |  691260

Mir fallen da spontan Pokalsieger
oder MEEEISTER ein 😎 @psi, aber
akzeptiere auch andere Sichtweisen.

Vielleicht ist es mir aber nur „mehr“ als egal!

17:27 Korrektur: Ich bin mir „nicht“ sicher…


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psi
29. Mai 2019 um 17:51  |  691261

Ob wir das je erleben?
Das wäre allerdings tatsächlich ein sensationelles Ereignis, Pokal/Meister und Hertha! 💙


Uwe Bremer
Uwe Bremer
29. Mai 2019 um 17:55  |  691262

@rbbSondersendung

ich erinnere mich an eine Sondersendung beim rbb nach dem Hertha-Abstieg (war es es 2011?) …

Was das Feiern angeht, können es manche Vereine auch besser als andere.

Ich habe in meinem Archiv ein Schreiben von Hertha BSC an die Berliner Medien. Es stammt aus dem April 2011. Darin weist Hertha daraufhin, dass Journalisten sich ausdrücklich nicht in dem Hotel einmieten und auch nicht einfinden sollen, in dem die Mannschaft von Hertha BSC nach dem erfolgten Aufstieg (es war bei einem Montagsspiel ein 1:0 in Duisburg) übernachtet hat.

Resultat: Die Feier-Stimmung so ohne Fans und ohne Medien ist dann so, wie sie ist.

Von den Medien haben sich alle an diese Vorgabe gehalten. Nur Hertha nicht. Der Klub hat einen Reporter von 11Freunde mitfeiern lassen – und daraufhin eine große, sehr wohlwollende Reportage in 11 Freunde erhalten („meine Saison mit Hertha“)


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Blauer Montag
29. Mai 2019 um 18:00  |  691264

Die Sondersendung ist zu Ende.
Das Sandmännchen ist auf Sendung. 😎

https://mediathek.rbb-online.de/tv/live


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Blauer Montag
29. Mai 2019 um 18:02  |  691265

Herein spaziert. Enter Sandman! ♫♪
https://www.youtube.com/watch?v=CD-E-LDc384


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psi
29. Mai 2019 um 18:04  |  691266

Hoffentlich steigt Union nicht ab, sonst gibt’s wieder eine Sondersendung. 😉
Hertha und Medien, scheint nicht gut zu laufen. 🙄


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Joey Berlin
29. Mai 2019 um 18:14  |  691270

@TF-Fan 29. Mai 2019 um 16:52 | 691245

Man sollte sich davor hüten, dem durch die Medien generierten Image aufzusitzen. IMHO, sowohl negativ wie positiv. Der viel gescholtene rbb, häufig zu recht, brachte am Spieltag Union gegen die Schwaben eine interessante Story ans Licht, die doch eine geballte Heuchelei belegt. Der Singsang: „Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen? Eisern Union, Eisern Union.“ ist ein Fake, beim dem mindestens die Vereinsbosse rotanlaufen sollten. Leider ist in der rbb Mediathek der Beitrag nicht zu finden. Aufgedeckt hat es der SWR: https://www.swr.de/sport/fussball/vfb-stuttgart/Bundesliga-VfB-Stuttgart,dietrich-quattrex-geschmaeckle-100.html


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Oliver B.
29. Mai 2019 um 18:28  |  691273

guten abend allerseits,
das der rbb zum ddr fernsehen mutiert ist,
diesen vorwurf muss er sich gefallen lassen.

ebenso ist die darstellung zu beleuchten, dass union das st.pauli von berlin wäre. das fanpotential ist alles andere als links.

und wieviel geld damals von kölmel aus dem „bösen westen“ kam, will auch keiner mehr wissen.

bemerkenswerter finde ich jedoch, dass der anti-stasi-club einen präsidenten hat, der eine laufbahn bei einer spezial-grenzeinheit der ddr vorzuweisen hat, die auch die erschießung von landsleuten an der berliner mauer zu verantworten hat.

trotzdem sage ich nochmal gratulation für einen verdienten aufstieg.
gut für die stadt und auch gut für uns.
jetzt müssen wir endlich mehr als nur mittelmaß liefern.
unsere komfortzone verlassen.
das sollten auch preetz & co sehen.
paul keuter mit teuren kampagnen oder christian arbeit mit herz und hand.
und, seeehr wichtig, wir herthaner untereinander sollten auch mal wieder zusammen rücken und nicht jeder seine ecke suchen,
so wie auch hier oft geschehen.


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Ursula
29. Mai 2019 um 19:21  |  691275

# UNION, Union, Union und kein
Ende, denn bei „Zipp“ vom RBB
läuft noch oder schon wieder eine
nunmehr Zusammenfassung oder
Weiterführung der „Feierlichkeiten“…

Da war ja die „Feier“ zur Deutschen
Meisterschaft und zum Pokalsieg
in München ein „Kinderfest“…

…auch von den Medien „sparsam“
und für bayerische Verhältnisse
doch sehr moderat „gehändelt“!

ABER heute und HIER sprengt
es zumindest mein BERLINER
Verständnis vom RBB, aber bitte…

# Ich bin aller Kritik, HERTHANER!


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Ursula
29. Mai 2019 um 19:38  |  691277

…bei…


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TF-Fan
29. Mai 2019 um 19:48  |  691280

@Joey Berlin davon hatte ich auch schon gehört. Ich würde Union da weniger Vorwürfe machen, denn sie haben sich ja nicht kaufen lassen nach dem Motto ‚verlieren‘ und dann gibt es ‚Kohle‘.

Dass diese Gesellschaftersituation so war, hätte ja auch niemanden gekümmert, wenn Hannover es in die Relegation geschaftt hätte… das ist halt unglücklich gewesen mit Stuttgard als Relegationsgegner.

Man stelle sich aber mal vor, dass in der PL, bzw. CL, Manchester City von Scheich Mansour Bin Zayed al-Nahyan gegen Scheich-Club Newcastle United von Cousin Khalid Bin Zayed al-Nahyan, der den Club vor kurzem übernommen haben soll, spielen muss… das hat Geschmäckle!

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