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(jl) – Nun haben sie also wieder heimischen Boden unter den Füßen. Die Hertha-Delegation ist mittlerweile in Berlin angekommen und wird sich nun erstmal wieder akklimatisieren müssen. Ob das leicht fallen wird? Das (Fußball-)Klima in der Hauptstadt hat sich in der Abwesenheit der Blau-Weißen ja spürbar verändert.

Während Hertha in den vergangenen zehn Tagen versucht hat, ein paar Spuren auf dem neuen Markt in den USA zu hinterlassen, ist auf dem heimischen Parkett ein neuer Star durch die Decke geschossen. Ich war zwar nicht vor Ort, aber nach dem, was ich so mitbekomme, fliegen dem 1. FC Union die Herzen nur so zu. Als ich die Union-Klickzahlen auf der Morgenpost-Webseite gesehen habe, konnte ich nur mit den Ohren schlackern.

Die Konkurrenz aus Köpenick begeistert

Den Köpenickern scheint damit das zu gelingen, woran sich Hertha seit Jahren die Zähne ausbeißt. Sie wecken Interesse bei Menschen, die sich bislang eher wenig für Fußball begeistern konnten. Im blau-weißen Lager gibt man sich gelassen. Tenor: Union habe seine Nische ja schon lange gefunden, und Hertha habe auch sein Publikum, man komme sich da schon nicht in die Quere …

Schon klar: Union ist neu (in der Bundesliga) und dadurch per se spannend. Dass die Köpenicker zur Kategorie „der etwas andere Verein“ zählen, macht sie ebenfalls interessant. Ob der Hype anhält, bleibt natürlich abzuwarten und wird nicht zuletzt vom Erfolg abhängen, aber Stand jetzt hat Hertha einen richtige starken Mitbewerber in der Stadt.

Ein gutes Gefühl zum Mitnehmen, bitte

Was die USA-Reise betrifft, habe ich für die Morgenpost ein größeres Fazit-Stück geschrieben. Ein gutes Gefühl zum Mitnehmen, bitte –> hier geht’s zum Text.

Damit verabschiede ich mich in den Urlaub. Hier im Blog werden in den kommenden Tagen noch ein paar Gastbeiträge erscheinen, ehe Immer Hertha bis Mitte Juni eine kleine Sommerpause einlegt. Kommentieren und diskutieren könnt ihr natürlich trotzdem weiterhin. Seid nett zueinander.

Als letzter Rausschmeißer meinerseits noch mal der Blick auf den Sommerfahrplan:

  • Trainingsstart: 1. Juli
    Trainingslager: 3. bis 10. Juli in Neuruppin, 24. Juli bis 1. August in Stegersbach (Österreich)
    Testspiele: 13. Juli Jubiläumsturnier beim Karlsruher SC (14 Uhr), 17. Juli bei Erzgebirge Aue (18 Uhr), 20. Juli beim VfL Bochum (18 Uhr), 3. August bei Crystal Palace (15 Uhr)

Bleibt sauber.


46
Kommentare

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fg
31. Mai 2019 um 18:42  |  691408

Gold!


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psi
31. Mai 2019 um 18:46  |  691410

Silber!


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Blauer Montag
31. Mai 2019 um 18:51  |  691412

Bronze!


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Blauer Montag
31. Mai 2019 um 18:53  |  691413

Hertha BSC!

Seid nett zueinander.

Ein schönes Motto für die Sommerpause! ☼☼☼☼


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Freddie
31. Mai 2019 um 19:11  |  691415

@nkberlin 18:33

Du kritisierst Vorgabe 45 Punkte und zweite Runde Pokal?
Made my Day !


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King for a day
31. Mai 2019 um 19:13  |  691417

Das ist kein Motto für eine Sommerpause, sondern sollte Lebensmotto sein.
Und wenn man jemanden nicht mag: Einfach aus’m Weg gehen und in Ruhe lassen. Ich weiß, eine Kunst die nicht jeder beherrscht…

Hab übrigens Antwort von Hertha und auch der DFL bezüglich meiner Mail zum 9. November und einem eventuellem Derby bzw. Wiedervereinigungs-Spieltag bekommen.
Darf aber nix sagen :p

Euch allen eine schöne Sommerpause. Ich tret auch erstmal wieder kürzer was Fußball angeht.
Ok, morgen noch CL-Finale.
Länderspiele ? Glaub nich…


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Exil-Schorfheider
31. Mai 2019 um 19:18  |  691418

NKBerlin
31. Mai 2019 um 18:33 | 691405

Das sind „Planzahlen“ und keine Vorgabe.
Jeder blamiert sich eben, so gut er kann.

Und in Sachen Selke… Bremen steht wohl mehr auf Gregoritsch und der is denen zu teuer, las ich.


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raffalic
31. Mai 2019 um 19:27  |  691420

Tja, ich wage mal die düstere Prognose, dass Union mittelfristig unserer Hertha sehr wohl den Rang ablaufen kann, vorausgesetzt sie „etablieren sich“ (oh!) in der ersten Liga…denn nicht nur die Klickzahlen, sondern auch die Herzen fliegen den Köpenickern zu!

Und finanziell scheint Hertha ja auch eher nach jedem Schritt vorwärts zwei rückwärts zu machen….

Ein eigenes Stadion bringt übrigens aufgrund der Namensrechte alleine schon locker 30 Millionen auf Sicht von 10 Jahren:

https://www.spiegel.de/sport/fussball/werder-bremen-weserstadion-bekommt-offenbar-neuen-namen-a-1270268.html

Ich bleibe dabei, Hertha wird sich das Olympiastadion, inklusive seiner immensen Risiken für einen „Mieter ohne Alternativen“, langfristig nicht leisten können.


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TR
31. Mai 2019 um 20:52  |  691421

Also ich lasse Union erst mal ein paar Spieltage spielen und erlaube mir dann eine Einschätzung, ob man uns doch tatsächlich gefährlich werden kann. Das sehe ich alles ganz locker und habe momentan diesbezüglich auch keine Sorgen. Falls Union fußballerisch total unter die Räder kommt, wird das Interesse auch sehr schnell abflachen. Aber sollen se sich alle in den Armen liegen und erst mal freuen, verdient haben se es sich ja.


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Colossus
31. Mai 2019 um 21:03  |  691422

Zumal Berlin ebenso wie einst München und auch Hamburg durchaus in der Lage ist zwei starke Klubs zu unterhalten. Möchte jetzt nicht unbedingt die Vergleiche mit London oder Madrid ziehen, aber der Kannibalisierungseffekt der beiden Klubs dürfte sich stadtintern doch in Grenzen halten und Leute die bundesweit jetzt mit Union sympathisieren sind ohnehin eher der Underdog Nische zugehörig und somit dem grauen Hertha Mäuslein entzogen.


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Blauer Montag
31. Mai 2019 um 21:05  |  691423

Immer locker bleiben.
Bis zum Derby gegen Unon schaue ich bpsw. Kluftinger beim Sushi
http://mediathek.daserste.de/Filme-im-Ersten/Seegrund-Ein-Kluftingerkrimi/Video?bcastId=1933898&documentId=63229272


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billiii
31. Mai 2019 um 21:06  |  691424

Selbst wenn Union besser ankommt, wen interessiert es ehrlich gesagt? Hertha ist und bleibt die graue Maus und ist nicht gerade beliebt.
Soll sich Union doch die Sympathien holen und gern auch 10-20 Jahre 1BL am stück spielen, so lange unsere Hertha sich weiterentwickelt und toll spielt, wen kümmerts?

Ich gehe mehr als entspannt dort rein, weil mich Union nicht Sympathien von anderen Vereinen etc. völlig kalt lassen.


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Exil-Schorfheider
31. Mai 2019 um 21:18  |  691425

raffalic
31. Mai 2019 um 19:27 | 691420

„Ein eigenes Stadion bringt übrigens aufgrund der Namensrechte alleine schon locker 30 Millionen auf Sicht von 10 Jahren:“

Wer @opa genau liest, der wird sich erinnern, dass Werder Bremen kein eigenes Stadion besitzt, sondern zu 50% an der Stadiongesellschaft beteiligt ist.
Wie viel also von diesen 30 Mio wirklich in die Vereins-GmbH & Co. KG fließen, weiß aktuell wohl nur der GF Finanzen von Werder Bremen.


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heiligenseer
31. Mai 2019 um 21:22  |  691427

@Exil und freddie: Er wird auch im nächsten Jahr wieder damit ankommen: http://www.immerhertha.de/2018/05/19/pokalfinale-feiertag-im-olympiastadion/#comment-652605


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raffalic
31. Mai 2019 um 21:34  |  691428

@Exil:

Vollkommen richtig, ist ja auch im Artikel nicht zu überlesen.

Bei Hertha hingegen dürfte dies wohl anders gestrickt werden, wobei es natürlich auch so sein könnte, dass Anteile an einer „Steil, Nah, Laut-Stadion-GmbH“ von einem Investor gehalten werden.

Ändert alles nichts an der Problematik, dass beim Olympiastadion auch zukünftig keinerlei Erträge aus Namensrechten möglich sein werden, mit den dementsprechenden negativen Auswirkungen auf Herthas ohnehin nicht überragende finanzielle Leistungs- und damit Wettbewerbsfähigkeit.


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Blauer Montag
31. Mai 2019 um 21:46  |  691429

Es geht doch nichts über eine Prognose aus dem gesicherten Mittelfeld der letzten Saison heraus für die kommende Saison. 😉
Um nur ein Beispiel heute zu nennen. 😉

blauball
21. Mai 2018 um 13:33 | 652673

http://www.immerhertha.de/2018/05/19/pokalfinale-feiertag-im-olympiastadion/#comment-652673

Vielleicht muss man ein paar Jahrzehnte, so wie wir und Opa u.a., Hertha bewusst erlebt haben, damit man so eine Saison als durchschnittlich gut einordnet. Was haben wir nicht schon alles gesehen: Wundertrainer, Wunderspieler, wundersame Vereinsbosse, wundervolle Saisonziele. …

Ja, der Alltag kann manchmal ganz schön grau sein.


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Opa
31. Mai 2019 um 21:46  |  691430

Namensrechte
Hieß es nicht, dass allein die Namensrechte ein Stadion „von alleine“ finanzieren und nun sind es nur 30 Mio. in 10 Jahren, von denen die Stadt Bremen sicher etwas abhaben möchte? Das finde ich nun nicht sonderlich beeindruckend.

Schneckenfrage
@filou: Letztes Jahr hat das Wetter da viel dazu beigetragen, dass wenig Schnecken da waren. Ansonsten hat bei mir nur ein Zusammenspiel von Nester suchen und zerstören und das gute alte Schneckenkorn geholfen.


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Exil-Schorfheider
31. Mai 2019 um 21:48  |  691431

raffalic
31. Mai 2019 um 21:34 | 691428

Ich wollte nur auf die Gegebenheiten hinweisen, weil einige ja immer so tun, als wäre das neue Stadion die eierlegende Wollmilchsau. Manch einer fabuliert ja gar von zweistelligen Mio-Beträgen allein durch das Naming-Right. Der Trend hier ist eher rückläufig.
Aber: auch in Bremen lief eben nicht alles gut:

http://www.fussballtransfers.com/bundesliga/werder-am-abgrund-allofs-droht-mit-rucktritt-stadt-muss-fur-stadion-burgen_21527


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Freddie
31. Mai 2019 um 21:52  |  691432

@heiligenseer

😂 sehr gut, war mir nicht mehr erinnerlich.
Ist aber auch insgesamt ein Running Gag, der jedes Jahr erklärt wird.


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Marienfelde
31. Mai 2019 um 21:52  |  691433

Guten Abend,

also mich nervt das Gerede davon das Köpenick anders ist als andere Vereine. Das zeugt schon von elitären Gehabe (von wegen bodenständig). Wenn ich geerdet bin, muss ich nicht ständig erwähnen, das ich anders/ besser bin.

Ich war schon bei einigen Auswärtsspielen, aber in Köpenick würde ich bisher das einzige Mal getreten und angespuckt, als ich mit einem Freund lief und mich mit ihm über Gott und die Welt unterhielt.

Ich habe auch bisher nicht erlebt, dass man in den neutralen Blöcken nicht seine Farben tragen darf. Kinder von Kollegen mussten ihre Trikots und Schals wegschmeißen. Sehr tolerant.

Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Ich freue mich jetzt erstmal auf das Spiel in London. Ich konnte meinen Vater überreden.

Euch eine schöne Zeit.


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raffalic
31. Mai 2019 um 22:08  |  691434

Alles gut @ Exil,
war ja ein völlig berechtigter Hinweis!

Es bleibt schwierig zu prognostizieren, ob sich ein eigenes Stadion langfristig rechnet oder nicht. Ich halte es nur für fahrlässig, die Variante „Verbleib im Olympiastadion“ als risikoarm oder gar risikolos zu beschönigen, da ich die Abhängigkeit vom Senat – von dem kein Mensch weiß durch welche Parteienkonstellation er in 5, 10 oder gar 20 Jahren geprägt ist – als kaum kalkulierbares Risiko ansehe.

Die letzte Stundung der Miete ist noch nicht lange her…ein erneuter Abstieg dürfte Hertha auch mit der Spielstätte Olympiastadion massiv gefährden…Eine Etablierung (oh!) der Köpenicker in der Bundesliga dürfte für die Bereitschaft des Senats, Hertha im Notfall wieder finanziell unter die Arme zu greifen, nicht gerade förderlich sein…


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Ursula
31. Mai 2019 um 22:40  |  691435

Ich kann @ raffalic nur uneingeschränkt,
ohne zusätzlich zu analysieren, beipflichten,
wenn ER mahnt und auf die Abhängigkeit
der Hertha vom Senat ohne Alternative
in der aktuellen Fußball-Konstellation in
Berlin hinweist…

…und dies weiß auch der Senat, egal in
welchen Farben er „regieren“ wird, und
seine politische Strategie ausrichten…

Hertha wird erhebliche Konzessionen
machen müssen, oder sollte unbedingt
„OBEN mitspielen“, um endlich einmal
finanziell „zu Potte zu kommen“! Tja..

Nur dann würde sich auch diese leidige
Stadionproblematik zu Gunsten Herthas
besser lösen lassen…

# Günstigere Miete oder „Eigentum“?ß


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Kraule
31. Mai 2019 um 23:14  |  691436

Sollte Union überraschen…..
Könnten sie uns sehr wohl zeitnah den Rang ablaufen.
So wie im Augenblick allerorten über die gesprochen wird, scheint es das viele nur auf diesen Moment gewartet haben.


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Opa
1. Juni 2019 um 0:02  |  691437

Wenn der Kater der Köpenicker Aufstiegsfeier abgeklungen ist, wird man auch im Südosten in der Realität ankommen müssen. Dazu gehört ein deutlich kostspieligerer Spielbetrieb und kommerzielle Notwendigkeiten, die Veränderungen an der „DNA“ erforderlich machen. Immer mehr werden sich fragen, inwiefern „wer lässt sich nicht vom Westen kaufen“ der Realität entspricht. Es könnte genauso gut sein, dass der Kitt, der da bisher vieles zusammengehalten hat, langsam anfängt zu bröckeln. Zwischen einem sieglosen Relegationsgewinn und dem Überleben im Ligaalltag ist ein breiter Graben, an dem auch strukturstärkere Vereine bisweilen scheitern. Dazu kommt, dass die DFL im Fall eines Klassenerhalts Druck machen könnte, dass die AF zeitnah vergrößert werden muss, was die sportliche Handlungsfähigkeit genauso einschränken sowie weitere Spannungsrisse in der Fassade verursachen könnte.


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Herthagert
1. Juni 2019 um 7:26  |  691439

Natürlich bekommst du als Aufsteiger erst einmal die Herzen der Berliner.
Allerdings scheint mir dies als Ur-Herthaner nur ein vorübergehendes übel. Auch ich habe Sympathie mit den Unionern. Was hilft dies wenn du keine Karten für die alte Försterei bekommst.
Es bleibt doch nur den Vereinmitgliedern vorbehalten die Heimspiele zu besuchen. Ich freue mich auf das Derby im Oly! Mir ist der Hype um den Aufstieg etwas zu viel. Liebe Unioner ich wünsche euch für den Klassenerhalt alles gute, sollte der gelingen schauen wir mal wie es mit euch weiter geht. Für Berlin ne tolle Sache, aber wie es aus geht ist bei TeBE, Blau Weiß 90, Wacker 04 und Tasmania
Ja bekannt


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Joey Berlin
1. Juni 2019 um 7:27  |  691440

Moin.
Sind hier tatsächlich Herthafans unterwegs, die vor der Konkurrenz aus Köpenick Muffensausen haben?! Ich sehe ein volles Haus, sechs Punkte Hin- und Rückspiel und Derbyfieber in der Stadt und den Medien. Spielerisch, stand heute, stellt Union den schlechtesten Aufsteiger seit langem. Nimmt man die korrekt beschriebenen Probleme hinzu, @Opa 1. Juni 2019 um 0:02 | 691437, muss einem nicht Bange sein. Nach dem Aufstieg ist vor dem Abstieg… nicht immer, aber immer öfter.

@Bob 31. Mai 2019 um 11:29 | 691384
hier läuft das alte Lied: Der Nachfolger von HI und seine bekannten Protagonisten versuchen Hertha Verantwortliche in den Dreck zu ziehen und verbreiten ihre kruden Ideen. TM ist da häufig nicht besser. Halbwissen, Gerüchte, Häme und Bösartigkeit sind leider Teil einer speziellen Fanszene geworden… Begründete und sachliche Kritik sieht dagegen anders aus.


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Carsten
1. Juni 2019 um 7:53  |  691441

Guten morgen an alle,
Ich persönlich stimme in den Reigen von @Opa mit ein. Erstmal ankommen in der ersten Liga, und jedes weitere Jahr der Köpenicker im Oberhaus werden auch Sie Kompromisse machen müssen, die ihnen garnicht gefallen werden, siehe Pauli. Und wenn die ihr Stadion ausbauen und der Hype weiter geht werden 37 000 auch nicht reichen, die dort Platz finden, also die Blogtugend anwenden.


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Colossus
1. Juni 2019 um 9:33  |  691442

Exakt, man darf nicht immer davon ausgehen, dass der angedachte Worst Case auch eintritt. Ja wenn wir jetzt alle Spiele der RÜckrunde verlieren, wenn alle unsere besten Spieler die nächste Saison abgängig sind, wenn sich kein Investor findet, wenn Union uns den Rang abläuft. WIe bereits gesagt verkraftet Berlin selbst ein bis zum maximum erstarktes Union neben Hertha. Zu allem anderen einfach den Beitrag von Opa lesen.


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Blauer Montag
1. Juni 2019 um 9:57  |  691443

… Frage an Kaweeh Niroomand
Sie sagen, für die Sportstadt Berlin ist der Aufstieg ein Imagegewinn?
Ja, absolut. Jetzt haben Sie zweimal Bayern München hier, zweimal Borussia Dortmund, zweimal Mönchengladbach hier. Touristisch bringt jede dieser Begegnungen einen wirtschaftlichen Effekt für Berlin, der oft sehr unterschätzt wird. Aufmerksamkeitsmäßig geht das ganz anders durch die Medien.

Aber sind nicht andere Sportarten wie Basketball, Eishockey, Volleyball, Tischtennis oder Leichtathletik Verlierer, weil die Aufmerksamkeit, die auf den Fußball fällt, noch größer wird?
Im Sport geht die Berichterstattung ja leider nicht analog mit den sportlichen Erfolgen der Berliner Mannschaften einher. Leider wird keine Chefredaktion jetzt sagen: Ab morgen haben wir eine Sportseite mehr, weil wir einen Erstligisten mehr haben. Damit ist zu befürchten, dass der Raum enger wird. …

https://www.berliner-zeitung.de/sport/interview-mit-kaweh-niroomand–unions-aufstieg-ist-ein-imagegewinn-fuer-die-stadt–32629384


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Blauer Montag
1. Juni 2019 um 10:19  |  691444

Aus dem um 9:57 verlinkten Interview

Das bedeutet fürs Hertha-Stadion?
Wenn Hertha der Meinung ist, dass ein neues Stadion für deren Weiterentwicklung wichtig ist, würde ich mir wünschen, dass die Politik sagt: Okay, ich nehme mich dieses Themas an. Ob in Tegel oder im Olympiapark, ist für mich sekundär.

Was ist Ihnen primär wichtig?
Wirtschaftlich ist das eine Investition in mehrere hundert Millionen und in Hunderte von Arbeitsplätzen. So ein Stadion hat eine Leuchtturmfunktion, macht jedes Wochenende für die Stadt Werbung. Dazu ein Verein, der so eine Tradition und so eine Kultur hat – da kann doch die Politik nicht zwei Jahre lang nur Argumente bringen, warum etwas nicht geht.

Sondern?
Die Berliner Politik muss endlich mal den Sport und gerade den Spitzen- und Profisport genauso behandeln, wie sie die Kultur behandelt oder andere Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit, Infrastruktur oder Umweltschutz. Was der Sport etwa in der Nachwuchsarbeit, der Integration oder der Werbung für Berlin leistet, wird viel zu sehr unterschätzt…


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blauball
1. Juni 2019 um 10:21  |  691445

Berlin verträgt zwei Bulivereine. Ich auch. Wenn Union den Abstieg verhindern kann freue ich mich. Besonders wegen der vielen Punkte in den Derbys… Die werden mit Paderborn um das blanke Überleben kämpfen. Alles andere wäre eine Sensation.

Komisch, aber das in der Truppe kaum ein Berliner spielt ist völlig egal. Ein Underdog hat halt erstmal viele Sympathien. Solange nicht ein Spieler der Eisernen, von der Qualität her, bei uns in der Startelf stehen würde mach ich mir 0 Sorgen um eine Wachablösung.


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Herthapeter
1. Juni 2019 um 10:33  |  691446

@Union
Der Stadionumbau in Köpenick ist der absolute Hammer! Es entstehen dort etwas mehr, als 8.000 Sitzplätze, bei über 28.000 Stehplätzen! Dieses Stadion wird Deutschlands Schmuckstück Nr. 1, da lege ich mich fest, und von der Stimmung her ganz sicher besser, als die Gaspromarena oder dieser Signal-Iduna Park. By the way: Die Trikots von Union mit dem schönen rot-weiß längsgestreiften Design von 2017 gibt es bei Amazon noch für bescheidene 34€, da habe ich natürlich gleich zugeschlagen! 🙂
Wenn ich beim selben Anbieter diese hässlichen Tedi-Lappen sehe, dreht sich mir der Magen um, damit würde ich mich freiwillig nicht in die Öffentlichkeit wagen. Union hat jetzt in der Liga auch noch den Reiz des Neuen, des Unbekümmerten und eben weiterhin des Andersseins. Hertha muss sich einiges einfallen lassen, um gegenüber dieser Konkurrenz in der eigenen Stadt nicht als olles, graues Fossil zu erscheinen. Das wird sich in dieser Saison wohl kaum vermeiden lassen, mittelfristig müssen aber Lösungen her.
Übrigens wird der goldene Weg ganz sicher nicht darin bestehen, die hübsche Konkurrenz jetzt mies und madig zu reden, wir müssen uns selber aufhübschen, alles andere wird nix!


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frankophot
1. Juni 2019 um 10:40  |  691447

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Blauer Montag
1. Juni 2019 um 10:40  |  691448

… Sollte Lazaro die EM spielen, verpasst er Teile der Hertha-Vorbereitung – könnte sich aber weiter in den Fokus anderer Klubs spielen. Laut der „Rheinischen Post“ wird Lazaro in Mönchengladbach als Ersatz von Thorgan Hazard (BVB) gehandelt.

https://www.berliner-kurier.de/sport/hertha-bsc/gladbach-zeigt-interesse-tino-lazaro–heimat-oder-hertha–32630314


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Blauer Montag
1. Juni 2019 um 10:47  |  691449

Zwischen Schmöckwitz, den Arkenbergen, dem Eiskeller und Albrechts Teerofen wird doch wohl genug Platz für 2 Erstligisten sein, ohne dass der Eine den Anderen madig macht. ☼☼☼☼


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Herthapeter
1. Juni 2019 um 11:12  |  691450

So isses @Montag!
Viele gehen hier gerne mit ihrem Zweitverein hausieren, meistens irgendwelche Erfolgsclubs. Meiner ist aber Union!
Eine solche freundschaftliche Konstellation innerhalb der selben Stadt gibt es kaum irgendwo anders in der Welt. #alleinstellungsmerkmal


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Carsten
1. Juni 2019 um 12:35  |  691452

Mit den Magen umdrehen, ist es ja so eine Sache, aber eins werd ich mir bestimmt nicht kaufen oder für geschenkt nehmen ein Union Trikot😬.


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Pille
1. Juni 2019 um 13:23  |  691458

Ich bin Union ja durchaus wohlgesonnen, beim Trikotkauf hört die Freundschaft aber auf.
Und Tedi hin oder her, das Trikot meines Herzensvereins als Lappen zu bezeichnen käme mir nicht über die Lippen lieber Unionpeter.


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Herthapeter
1. Juni 2019 um 13:41  |  691462

Unionpeter war gut! 🙂

Die Namensänderung wird aber bis auf weiteres nicht vollzogen. Das blau-weiße Trikot, allerdings noch mit DB Werbung, bleibt nach wie vor die Nummer eins.


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Carsten
1. Juni 2019 um 13:42  |  691463

Ist schon bemerkenswert wer so heimlich aus seiner Union Ecke rausgekrochen kommt 😉, gibt es nicht auch ein Union Blog 😎


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1. Juni 2019 um 13:56  |  691464

Freunde, bleibt doch wenigstens beim Fussball tolerant..tut ja langsam weh..


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Carsten
1. Juni 2019 um 14:21  |  691466

Dann scrollen!!! oder Arzt aufsuchen 😎


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Blauer Montag
1. Juni 2019 um 14:37  |  691467

Apropos Zweitverein.
Ein Verein, der durch Steuerbetrug, aus dem Blut osteuropäischer Wanderarbeiter, aus den Dieselschwaden deutscher Automobilbauer oder durch den Verkauf von Glyphosat sein Vereinsvermögen erworben hat, kann niemals mein Zweitverein werden.

Aber derzeit brauche ich auch keinen Zweitverein.
Blauweiße Hertha!
https://www.youtube.com/watch?v=EMCuDHm5jlA&list=PL4453AF767059823C&index=40


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backstreets29
1. Juni 2019 um 15:36  |  691471

Der User um 10:33 sollte sich in Unionpeter umtaufen……
dann muss er auch keine „Lappen“ anziehen.


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1. Juni 2019 um 15:42  |  691472

Auch die C-Jugend ist Staffelsieger geworden, haut am Ende RBL mit 3:0 weg..äußerst erfogreiches Jahr mal wieder #Jugendakademie # Hertha


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Michael
1. Juni 2019 um 16:19  |  691474

Lasst Union mal erstmal Buli spielen.
Dann sehen wir weiter.
Weiterhin, mal sehen, wie lange die sich in Ihrer Ostalgie noch sonnen.
Hertha wird immer in Berlin die 1. Geige spielen.
Kann kommen wer wolle.
Schönes Wochenende.

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