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(ub) – Der 27. Juni 2019 wird in die Geschichte von Hertha BSC eingehen. In welcher Richtung werden wir erst in der Zukunft wissen. Aber es ist schon verrückt. Bevor ich ausnahmeseiweise meinen Morgenpost hier im Blog einstelle, noch ein Detail: Hinter der Investmentgesellschaft Tennor, die 125 Millionen Euro bei Hertha BSC investiert hat, steht Lars Windhorst.
Dessen Unternehmen trug vorher den Namen Holding Sapinda. Mit der hat er weltweit investiert. Ein Großteil seines Geldes, das Windhorst angehäuft hat, stammt aus Immobiliengeschäften. Der Investor schlug Profit aus den rasant gestiegenen Wohnpreisen in Deutschland. Unter anderen war Sapinda beteiligte an Grand City Properties.
An dieser Stelle wird es bei dem einen oder anderen klingeln. Grand City Properties ist eine Tocherunternehmen von Aroundtown. Aroundtown ist der heftig diskutierte neue Hauptsponsor aus der Immobilienbranche beim 1. FC Union.

Sachen gibt’s …von wegen: Da wächst zusammen, was  …

… aber mittlerweile, so ist zu hören, ist Windhorst aus dem Immobiliengeschäft ausgestiegen.

Zum Morgenpost-text:

125 Millionen für Hertha

Von Uwe Bremer

 

Investor Windhorst: „Wir wollen Geld verdienen.“ Hertha BSC hat den Unternehmenswert von 2014 bis heute auf 450 Millionen verdoppelt.

Berlin. Bei Hertha BSC bricht eine neue Zeitrechnung an. Wieder dreht der Fußball-Bundesligist an einem neuen, wieder größerem Finanz-Rad. 125 Millionen Euro sind in die Klubkasse geflossen. Mit dieser Summe hat der Finanz­investor Lars Windhorst (42) 37,5 Prozent der Anteile an der Hertha BSC Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) erworben. Zudem hat Windhorst über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor die Möglichkeit, seine Anteile auf 49,9 Prozent zu einem höheren Preis aufzustocken. Über den bisher größten Finanz-Deal der Bundesliga-Geschichte hatte zuerst der „Spiegel“ berichtet.

Die Verantwortlichen beim Hauptstadt-Klub sind stolz. „Ein guter Tag für Hertha BSC“, sagte Präsident Werner Gegenbauer. „Ein Meilenstein für die Zukunft von Hertha BSC“, sagte Torsten-Jörn Klein, der Vorsitzende des Aufsichtsrates. „Diese Zusammenarbeit ist richtungsweisend für unseren Verein“, sagte Manager Michael Preetz.

Kopf hinter dem Deal war Finanzchef Ingo Schiller. Der hatte bereits Anfang 2014 den Vertrag mit Finanzinvestor KKR (New York) eingefädelt. Damals erhielt Hertha von KKR 61,2 Millionen Euro und verkaufte dafür 9,7 Prozent der Hertha-Anteile (plus der Option für KKR zum Aufstocken). Es war das erste Mal, das sich ein Private-Equity-Unternehmen in der Bundesliga engagiert hatte.

Herthas Wert klettert von 220 auf 450 Millionen

Das Interessante an dem neuen Deal: Grund­lage 2014 war ein Unternehmenswert von Hertha von 220 Millionen Euro. Nun, im Sommer 2019, wird Herthas Unternehmenswert auf 2019 auf 450 Millionen Euro taxiert. Anders gesagt: Obwohl die Blau-Weißen seit Jahren sportlich im Liga-Mittelfeld mitschwimmen, hat sich der Marktwert verdoppelt.

Das bilden die Zahlen ab: Hertha überwies im November 2018 an KKR 71,2 Millionen Euro für den Rückkauf „von 36,3 Prozent der Anteile, inklusive Optionen“, wie es in einer Hertha-Mitteilung heißt. Diese Transaktion ging vom Bundesligisten aus und nicht, wie in Fan-Kreisen spekuliert wird, von KKR.

Der neue Geldgeber Tennor hat nun 125 Millionen Euro bezahlt. Im Gegenzug erhält Tennor zwei Sitze im Aufsichtsrat der Hertha-KGaA. Darüber hinaus, das beteuern alle Hertha-Verantwortlichen, habe der Investor keinen Einfluss auf sportliche Entscheidungen. Die strategische Partnerschaft ist auf unbegrenzte Zeit angelegt. Schiller, Geschäftsführer Finanzen bei Hertha BSC, sagte: „Ich bin stolz und glücklich, dass sich unsere kontinuier­liche Arbeit bei Hertha BSC bereits so zeitnah nach dem Rückkauf der KKR-Anteile­ bezahlt gemacht hat.“

Warum engagiert sich Windhorst?

Tradition im Fußball, Mäzenatentum, wie es Dietmar Hopp bei der TSG Hoffenheim macht – damit hat der Unternehmer nichts am Hut. Der „Spiegel“ zitiert Windhorst: „Wir wollen Geld verdienen. Das muss bei unseren­ Investitionsentscheidungen der Hauptgrund sein.“

Der eine oder andere Fan wird hier innehalten: Bisher kostet Profifußball vor allem. Bei Hertha BSC liegen seit Jahrzehnten die Ausgaben zumeist über den Einnahmen.

Low hanging fruits bei Hertha

Doch Hertha lockt mit dem ewigen Dreiklang: Mehr Geld erhöht die Wahrscheinlichkeit auf mehr Tore. Mehr Tore erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf mehr Erfolg. Mehr Erfolg erhöht die Wahrscheinlichkeit auf attraktive Sponsoren.

Windhorst sieht reichlich Perspektiven: „Hertha BSC ist eines der attraktivsten Investments, die man in diesem Segment in Europa machen kann.“ Ob Merchandising, Sponsoring oder VIP-Vermarktung – Hertha soll möglichst rasch in neue Dimensionen aufsteigen. Windhorst formuliert­ es so: „Es gibt bei Hertha low hanging fruits.“

Dahinter steckt der Traum, den einst Manager Dieter Hoeneß träumte, ihn aber ebensowenig umsetzen konnte wie seit zehn Jahren das Führungsduo Gegenbauer/Preetz: der Traum von Hertha BSC als einem der Topvereine in Deutschland. Der Hauptstadt-Klub als regelmäßiger Europacup-Starter, als Wettbewerber, der um Titel mitspielen kann. Irgendwann muss sich der Briefkopf „Hertha BSC deutscher Meister 1930 und 1931“ doch aktualisieren lassen.

Was macht Hertha mit dem Geld?

Die 125 Millionen sind bereits beim Klub angelandet. So viel Geld auf einen Schlag hat wohl noch kein deutscher Klub erhalten. Die Summe ist für zwei Zwecke gedacht: Die Berliner haben, auch um KKR auszuzahlen, einen Schuldenberg von etwa 117 Millionen Euro aufgetürmt. Zum 31. Dezember 2018 weist Hertha­ neben einer 40-Millionen-Euro Anleihe (die bis November 2023 läuft) Bankschulden aus in Höhe von 46,2 Millionen Euro, „sonstigen Verbindlichkeiten“ über 25,4 Millionen Euro und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (6,8 Mio. Euro). Nach Morgenpost-Informationen will Hertha seine Verbindlichkeiten deutlich zurückführen.

Und Hertha will, verteilt über die nächsten Jahre, deutlich mehr Geld für Spieler ausgeben. Ziel ist es, so Manager Preetz, „in Reichweite internationaler Plätze zu kommen“.

Was sind die ausstehenden Anteile wert?

Bleibt die Frage, was die ausstehenden Hertha-Anteile wert sind, die Investor Windhorst in der nächsten Saison erwerben wird. Nach heutigem Stand sind 12,4 Prozent 41,9 Millionen Euro wert. Aber es werden ja demnächst die TV-Rechte der Bundesliga von 2021 bis 2025 verhandelt – gut möglich, dass der Wert von Hertha weiter steigen wird.

Die 125-Millionen-Investion für Hertha finde ich ...

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166
Kommentare

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psi
27. Juni 2019 um 19:28  |  693311

Ha!


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CRU
27. Juni 2019 um 19:31  |  693312

Ho!


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Herthapeter
27. Juni 2019 um 19:31  |  693313

UNVEU, He!


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blauweiß75
27. Juni 2019 um 19:33  |  693315

Ich weiß jetzt wieder warum ich bei Amateurfußball gelandet bin.


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CRU
27. Juni 2019 um 19:37  |  693317

Lars Windhorst ist mir in den letzten 20 Jahren etwas in Vergessenheit geraten, umso überraschter bin ich. Und einen Investor gefunden zu haben, finde ich gut: und die Bewertung von 440M erscheint mir auch nicht unfair.
So far so good,


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Canyon
27. Juni 2019 um 19:45  |  693320

rübergezogen aus vorthread..
Seit dem Rückkauf der KKR Anteile war ja abzusehen, dass etwas auf Investorenseite kurzfrisitg passieren würde. Die due dilligence, rechtlcihen Prüfungen, Verhandlungen etc bis zur Vertragsunterschrift passieren ja nicht über 3, 4 Monate.

Bevor man sagt, Hertha gehört jetz in einen Topf mit RB, WOB und TSG sollte sich auch mal mit der Beteiligungsstruktur vom FCB und BVB beschäftigen.

Bleibt die Hoffnung, dass Hertha mit Bedacht gute Spieler kaufen wird, die Hertha sportlich voranbringen mit denen Hertha auch attraktiven Fußball spielen kann. Gibt ja Vereine, die mit viel Geld, nicht so geschickt eingekauft haben. Irgendein Dino dient da als abschreckendes Beispiel.


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psi
27. Juni 2019 um 19:53  |  693325

Tor in der letzten Minute, Wahnsinn
Und Maier darf auch noch mitmachen. 😊


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Ursula
27. Juni 2019 um 19:55  |  693327

Na ja @ psi, noch sind es
nur noch NULL Minuten…

…und ROT für Rumänien…!?

Nu abba! Hast Recht @ psi,
jetzt ist das Endspiel im Sack!!!


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jenseits
27. Juni 2019 um 19:56  |  693328

Kaum ist Arne auf dem Feld, regnet es Tore.


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psi
27. Juni 2019 um 19:56  |  693330

Und noch eins 😅
Das war heute Schwerstarbeit!


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Bussi
27. Juni 2019 um 19:57  |  693331

Fiiiiinaaaaleee 😜👌
– es war aber eine jute Hitzeschlacht und die Rumänen gefielen mir


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videogems
27. Juni 2019 um 20:09  |  693335

Arne, Maxi und unser Neuzugang Edu Löwen im Finale 🙂


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Spree1892
27. Juni 2019 um 20:15  |  693337

@ub

Wegen deiner Ausführung im Vorthread.

Es wird einheitlich und mehrheitlich geschrieben das bis zu 250 Mio. € Hertha bekommen wird/kann.

125 Mio. € sind 37,5 Prozent. So wo kommen dann die anderen 125 Mio. € her? Zudem wird einheitlich und mehrheitlich geschrieben wenn Windhorst die 12,4 Prozent auch kommt (wird sogar geschrieben sie machen es zur Saison 20/21) soll das zu einen deutlichen höheren Preis gehen. Gehe davon aus das der 1% dann mehr kostet als, sprich aktuell sind es 3,3333 Mio. € pro Prozent. Muss ja nicht komplett 125 Mio. € sein, vielleicht gibt es auch wieder sowas wie Signing Free etc.

So komplett schlecht fand ich meine Ausführung deshalb nicht. Schon möglich das der Prozent dann 8,8888 Mio. € pro Prozent kostet. Es sei denn du weißt da mehr wo die anderen 125 Mio € dann kommen.


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psi
27. Juni 2019 um 20:15  |  693338

@videogems
Ob die drei auch spielen, habe da so meine Zweifel.


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Herthapeter
27. Juni 2019 um 20:15  |  693339

Ich sehe momentan keinen Anlass, sich gerade hier und heute an Lars Windhorst abzuarbeiten.
Das Geld hat er ja schon lange eingenommen, damals wurden aber so gut wie keine Stimmen laut. Heute geht es nur darum, wo er es investiert. Er hätte ja das ja durchaus z.B. in Abu Dhabi tun können, stattdessen hat er sich für Hertha BSC entschieden! Das kann man in einem Herthaforum gerne loben und man kann sich darüber vor allem freuen, da muss man nicht gleich reflexartig und sauertöpfisch auf seine Negativleistungen verweisen.

Sicherlich gibt es aber einige Foristen, für die dieser Multimillionär genau so ein Vollversager ist, wie Herthas Geschäftsführung.


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heiligenseer
27. Juni 2019 um 20:18  |  693340

Schön zu sehen, dass es im Fußball noch Menschen wie den Kuntz gibt, die sich nicht von Medientrainings komplett glattbügeln lassen.


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27. Juni 2019 um 20:21  |  693341

125,250,330 oder 450 Millionen? Wem wird da nicht
schwindlig? Ein Raketenstart in eine neue Herthazu-
kunft oder der endgültige Absturz ins Nimmerland?
Wann ist Nimmerland abgebrannt?Ich weiß es nicht,
und auch sonst keiner.Think positiv! Anders gehts
nicht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 20:23  |  693342

@spree

lies Dir meinen Text durch, dann verstehst Du das – und bekommst diverse Exklusivinfos.

Stand heute:
Unternehmenswert Hertha = 450 Mio. €

Willst Du Anteile verkaufen, ziehst Du Deine Verbindlichkeiten ab vom Unternehmenswert.
Verbindlichkeiten = 117 Mio. €

450 – 117 = 333 Mio €.

37,5 % von 333 = 125 Mio.

Was hat Hertha erhalten: 125 Mio. €
Was hat Tennor von Hertha erhalten: 37,5 % der Anteile

Ausstehende Anteile für Tennor: 12,5 %

Wert der 12,5 % heute = 41,92 Mio. €

Und jetzt erklärst Du mir, wie Du dem Investor einen Anteil, der heute 41,92 Mio € wert ist, kommende Saison für 125 Mio. € verkaufst.

Die Antwort heißt: Heute weiß niemand, was das Unternehmen Hertha BSC in einem Jahr wert ist.

Ich verlasse mich auf Fakten, soweit sie heute bekannt sind.


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27. Juni 2019 um 20:27  |  693343

Kaum ist A.M. auf dem Feld regnet es Tore .
Bald auch in Berlin und hoffentlich in allen
Buli- Stadien.Natürlich nur blau weiße Tore.


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psi
27. Juni 2019 um 20:40  |  693344

Warten wir ab, welche Spieler noch zu Hertha kommen, hoffentlich ist ein Kracher dabei 😉
Der Trikotverkauf muss unbedingt angekurbelt werden, füllt die Kasse.


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boRp
27. Juni 2019 um 20:49  |  693346

Endlich Geld, endlich Zlatan!


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 20:50  |  693347

Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 20:23 | 693342

Na ja, do solltest dann von 14.5 auf 12.4% gehen, sonst verwirrst du die Leute 😉
Aber auch dann stimmt die Rechnung nicht ganz, sollte Hertha Minus abbauen, aber so oder so auf 100 oder 125 Mio komme ich auch nicht.

Wäre ja auch merkwürdig von einer Heuschrecke völlig überteuerte Anteile (bei 100 oder 150 Mio) zu kaufen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 20:57  |  693349

@hurdie

klar, 12,5 Prozent waren gemeint, um die Windhorst seine Anteile noch aufstocken kann (ist korrigiert).

Und am Textende steht ja, dass der Unternehmenswert von Hertha sich kommende Saison positiv entwickeln kann. Aber der Unternehmenswert von Hertha wird sich in einem Jahr sicher nicht verdoppeln und schon gar nicht verdreifachen.


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jenseits
27. Juni 2019 um 21:01  |  693350

Im hier bereits verlinkten Artikel von spon ist es aber so formuliert:

„Der Klub sicherte Tennor zudem zu, in einem zweiten Schritt in der kommenden Saison weitere 12,4 Prozent der Anteile für rund 100 Millionen Euro kaufen zu können.“

Gründe dafür, für das letzte Viertel der 49,9 Prozent, das Hertha künftig überhaupt noch veräußern könnte, einen höheren Betrag zu verlangen als für die 37,5 Prozent, fallen mir schon ein.

Hertha könnte anschließend gar nichts mehr veräußern und bei positiver Entwicklung würde im höheren Preis eine erwartete Wertsteigerung zum Ausdruck kommen, die den zu zahlenden Preis sogar noch übersteigt. Tennor hätte dann ein Monopol auf veräußerbare Hertha-Aktien. Zumindest nicht ganz abwegig.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 21:07  |  693352

@jenseits

in meinem Spiegel-Text steht:

„Spätestens in der nächsten Saison, so ist es vereinbart, wird Windhorst auf 49,9 Prozent aufstocken – und das Hertha-Konto wohl noch einmal mit einem knapp dreistelligen Millionenbetrag fluten.“

Das ist eine Summe, die dann mal deutlich kleiner ist als 125 Millionen Euro, von denen fabuliert wird.

Und es wäre (Konjunktiv) eine Summe, die definitiv viel zu hoch ist, um den ausstehende Anteil von 12,5 % Prozent an Hertha-Anteilen zu bezahlen.

Was natürlich nicht ausschließt, dass Hertha und Tennor Absprachen über darüber hinausgehende Zahlungen getroffen habe könnten (Konjunktiv).


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Spree1892
27. Juni 2019 um 21:09  |  693353

@jenseits

Eben und das schreiben alle mehrheitlich, deshalb meine Ausführung. Gibt zwar noch Unterschiede zwischen 100 und 125 Mio. € aber da wird was dran sein, sehr viel sogar. Sicherlich wie du sagst auch deutlich teurer weil es die letzten Anteile sind und 49,9 Prozent natürlich ein hoher Anteil ist.

Und die Bild ist in Sachen Hertha ja mit das bestinformiert Medium, neben dem Kicker. Stichwort: 3-Klassen-Presse die bei Hertha gefahren wird.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 21:11  |  693354

@spree

Du hast noch keine einzige Frage beantwortet. Kommt da noch was?


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Traumtänzer
27. Juni 2019 um 21:15  |  693356

Puh, klasse Halbfinale der U21. Harte Arbeit gegen bissige Rumänen. Am Ende aber verdient im Finale.

#Windhorst
Nun ja, die Info hat mich heute zugegebenermaßen total überrascht. Im ersten Moment dachte ich: Ach herrje, Windhorst – war da nicht mal was… Egal, hab mir inzwischen ein paar Infos reingezogen. Es geht ums Geldverdienen. Dessen müssen sich alle bewusst sein. Wenn das jeder kapiert (auch bei Hertha!), könnte es vielleicht sogar etwas werden, denn grundsätzlich hat Lars Windhorst ja Recht: Hertha ist ein interessantes Investitionsobjekt mit viel Potenzial. Ob das alles „low hanging fruits“ sind, sei am Ende mal dahingestellt, aber da ist sicher noch Einiges zu holen. Gespannt darf man sein wie die 125 Mio. + 12,4*X von Hertha verwendet werden…denn eines darf man ja nicht vergessen: Klar, für unsere Verhältnisse ist das viel Geld, aber für die heutigen Verhältnisse im Profifußball, ist das auch mal schnell „weggeatmet“. Hoffe, es walten weiterhin Sinn und Verstand bei unserem Club. Großmannssucht und dicke Hose wären jetzt absolut deplatziert. Bin gespannt auf die Strategie, was die Spielerkäufe angeht. Du kannst ja nicht plötzlich 2-3 Topverdiener reinholen. Das vergiftet die Stimmung. Der Umbau der Mannschaft sollte planvoll und nachhaltig angegangen werden. Gibt noch genug Unwägbarkeiten, die das alles torpedieren können. Ich sage nur Verletzungen… Spannende Zeit. Wenn der jetzt eingeschlagene Pfad passt, können wir uns in ein paar Jahren vielleicht wirklich an Hertha richtig erfreuen und sagen: Alles richtig gemacht. Wenn nicht, geht hier vermutlich richtig was den Bach runter. Tja, no risk, no fun – wahrscheinlich ein passendes Motto für Lars Windhorst. Good luck!


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monitor
27. Juni 2019 um 21:22  |  693357

Den Achherje-Reflex hatte ich damals bei KKR. Ist ja nicht ungünstig gelaufen. Für Hertha war das ein finazielles freischwimmen von vielen Gläubigern.
Jetzt also Windhorst, nun gut, der Reflex ist jedenfalls weg und zurück bleibt der Standpunkt: „Kommt drauf an, was Hertha daraus macht!“ 🙂


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 21:23  |  693358

Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 20:57 | 693349

Gehe da völlig mit, auch wenn es (soweit ich es verstehe) 12.4% sind und das 2x in deinem Post um 20:23 😉

Aber neben meiner Erbsenzählerei ist alles Zukünftige, wie du sagst, Spekulation.

Aus meiner Sicht hat es Hertha bis hierher mit KKR und Tennor gut gemacht (unerwartet für mich), bis auf den Punkt, dass sie jede Saison weiterhin Minus aufbauen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 21:25  |  693359

@Kommentar

zum 125-Mio.-Deal in der Morgenpost vom Kollegen Jens Anker – hier entlang

Hintergrund
zum Investor Lars Windhorst in der Morgenpost von der Kollegin Inga Böddeling – hier entlang


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Spree1892
27. Juni 2019 um 21:31  |  693361

Wahrscheinlich kommt mein Beitrag doppelt, dann bitte einen einfach löschen.

Ich zitiere aus der Bild:
„Lars Windhorst (42) kauft über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor in einem ersten Schritt 37,5 Prozent der Klub-Anteile in Höhe von 125 Millionen Euro. Nächste Saison erwirbt er weitere 12,4 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien und wird dann 49,9 Prozent der Profi-Abteilung halten. Damit erhält Hertha insgesamt rund 250 Millionen Euro von Windhorst.“

Kein Konjunktiv etc!

@ub
Ich habe nur gefragt, du hast mir deine Antwort gegeben. Ich stempel sie als ok ab und gut ist. Jenseits und ich widerlegen nur das mit Konjunktiv bzw. das die 250 Mio. € wohl wirklich vom Investor kommen also weitere 125 Mio. € danach.

Und ich denke Herr Lamprecht wird sich sowas nicht ausdenken zu schreiben.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
27. Juni 2019 um 21:35  |  693362

@spree

nur, weil Zusammenhänge etwas komplizierter sind, brauchst Du nicht persönlich zu werden.

An Deiner Stelle würde ich mir die Zusammenhänge anschauen:
Wo hast Du exklusiv gelesen, wie hoch der aktuelle Unternehmenswert bei Hertha ist?
In der Morgenpost.
Wo hast Du exklusiv gelesen, was Hertha mit dem Geld, das da ist (125 Mio.) anstellen wird (über Spieler kaufen hinaus)?
In der Morgenpost.
Wo hast Du exklusiv gelesen, wie hoch die Verbindlichkeiten bei Hertha sind und wie sie sich genau zusammensetzen?
In der Morgenpost.

Gern geschehen 😉


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pathe
27. Juni 2019 um 21:39  |  693363

Der Kommentar von Herrn Anker ist nun sowas von nichtssagend. Das die Morgenpost so etwas veröffentlicht, ist ziemlich peinlich…


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pathe
27. Juni 2019 um 21:42  |  693365

„Unternehmenswert Hertha = 450 Mio. €

Willst Du Anteile verkaufen, ziehst Du Deine Verbindlichkeiten ab vom Unternehmenswert.
Verbindlichkeiten = 117 Mio. €

450 – 117 = 333 Mio €

Sag‘ ich doch… 😀


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 21:46  |  693366

Spree1892
27. Juni 2019 um 21:31 | 693361
Beim KKR Deal gab es auch viele Spekulationen.

Ich nehme zurzeit, dass Hertha 37.5% Anteile für 125 Mio verkauft hat, und hoffe, dass das Geld wirklich angelandet ist!

Alles andere werde ich abwarten. Aber Ubremers Rechnung ergibt für mich viel mehr Sinn.


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Elfter Freund
27. Juni 2019 um 21:49  |  693368

@ub. Das ist schön überheblich


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Kapitän
27. Juni 2019 um 22:10  |  693369

Hallo. Ich lese hier sonst nur leise mit, habe jetzt aber mal eine Frage, die mir hoffentlich beantwortet werden kann: Wie kann es sein, dass Hertha 117 Millionen Schulden hat?
Ich habe mal ein bisschen gegoogelt und in den Jahren vor dem Einstieg von KKR 2014 wurde immer über einen Schuldenstand von rund 40 Millionen berichtet. Dann kam KKR und 2015 wurde berichtet: Schulden auf Tiefstwert von 15 Millionen. 61,2 Millionen war da die Investition von KKR. Da wurden dann mit 61,2 Millionen anscheinend nur 25 Millionen Schulden getilgt. Jetzt wurde KKR mit 71 Millionen ausgezahlt und obendrauf sind noch zusätzliche 46 Millionen Schulden entstanden? Obwohl Hertha nun seit sechs Jahren ununterbrochen in der 1. Liga spielt, die Transfersummen in dieser Zeit ungefähr +/- null sind und die Einnahmen durch neue TV-Verträge etc. immer weiter gestiegen sind.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wo das ganze Geld hin ist. Würde mich ernsthaft interessieren. Danke.


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27. Juni 2019 um 22:13  |  693370

was´n daran überheblich? Isso.


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Spree1892
27. Juni 2019 um 22:15  |  693371

@ub

Wir reden am Besten am Montag oder bei den Testspielen gerne darüber als hier im Blog.


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27. Juni 2019 um 22:18  |  693372

Ich bin da in der Wartescheife..aber, das einige anschienend Bauchschmerzen anderer gar nicht verstehen können, verstehe ich wiederum auch nicht. Ne gewisse- Welt-Naivität?
Aus der MoPo
„In der Finanzwelt gilt er deshalb als windiger Zeitgenosse. Vergangene Woche investierte ein französischer Vermögensverwalter in Windhorst-Anleihen. Anleger zogen daraufhin Millionensummen aus dem Fonds zurück. Die Skepsis, die Angst vor der nächsten Pleite ist groß, das Vertrauen in den neuen Hertha-Geldgeber nicht mehr das größte.“


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 22:20  |  693373

Kapitän
27. Juni 2019 um 22:10 | 693369

Das ist genau mein Punkt. Und es wurden ja noch Rechte (Catering?) zurückgekauft. Das ist der Hauptpunkt für mich bei Hertha. SIe machen immer Schulden (oder wie das beschönigend genannt wird).

Ich habe in etwa deine Rechnung für mich auch gemacht. Ein Punkt könnte sein, dass zu den Schulden noch nicht-zinstragende Verbindlichkeiten (was immer das heisst) dazu kamen.
Punkt ist, mit dem KKR DEal haben sie nichts an MINUS abgebaut.
Und das werden sie auch nicht mit dem neuen Deal (im Vergleich zu 2014).


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 22:33  |  693375

apollinaris
27. Juni 2019 um 22:18 | 693372

Man kann sich Sorgen über den Investor machen. Man kann sich Sorgen über Hertha machen, sich mit so jemandem einzulassen. Aber wenn das Geld auf Herthas Konto ist, wird er Probleme haben, das abzuziehen.
So mein Welt-Naivität.


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kalle
27. Juni 2019 um 22:34  |  693376

irgendwas stimmt doch bei den zahlen nicht, oder kapier ich es nur nicht?
2014 war hertha 220 mio wert und verkaufte knapp 10 % für 61 mio… ? 10 % von 220 mio sind aber nur 22 mio… nunja, gut für hertha…
dann kauft hertha für 71 mio 36 % zurück…
wo hatte kkr die restlichen 26% her??
und was hat hertha dafür bekommen??
und nun verkauft hertha bei einem wert von 450 mio 37,5% für 125 mio? das vierfache der kkr anteile (9,7%) für weniger als das doppelte geld???
die finanzen von hertha sind sehr undurchsichtig seit schiller finanzchef ist… und lars windhorst ist ein wegen veruntreuung verurteilter straftäter… irgendwann platzt da ne blase, fürchte ich…


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apollinaris
27. Juni 2019 um 22:39  |  693377

@hurdi..ich kann nur nicht verstehen, dass es einigen nicht erlaubt wird, Bauchschmerzen zu haben…Finde ich daneben..


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Blauer Montag
27. Juni 2019 um 22:39  |  693378

Es kommt drauf an, was Hertha draus macht?
Na, Verluste im operativen Geschäft.
Im Westend nix Neues. 😈


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Blauer Montag
27. Juni 2019 um 22:41  |  693379

Du musst doch niemand um Erlaubnis für deine Bauchschmerzen fragen apollinaris
27. Juni 2019 um 22:39 | 693377. 😉


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psi
27. Juni 2019 um 22:42  |  693380

Minus abbauen kann man durch Erfolg.
Z. B. Wenn man CL spielt, dadurch auch bessere Spieler bekommt, jungen Spieler (auch aus dem eigenen Nachwuchs) eine Perspektive bietet.
Geht nicht von heute auf morgen, aber mit größerem finanz. Spielraum wird der Weg einfacher.
Flops sollten möglichst nicht dabei sein😉


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Canyon
27. Juni 2019 um 22:42  |  693381

warum wird hier eigentlich so intensiv über den vermeintlichen Unternehmenswert gestritten?

Da werden Berater rumgerechnet haben mit unterschiedlichen Annahmen gearbeitet haben, verschiedene Berechnungsmodelle anwenden und somit eine range bestimmt haben. die Modelle können massiv unterschiedliche Werte liefern. am Ende wird der Investor entschieden haben, welchen Wert er Hertha beimisst. Stand jetzt, sind 37,5 % für 125 mEUR über den Tresen gegangen. 100 Prozent kriegt man über einen Dreisatz hin. wie ub nachvollziehbar schreibt, kann der neue TV Vertrag die Ertragsaussichten, und somit den Wert erhöhen

und jetzt hoffe ich auf Transfergerüchte


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Stephan26
27. Juni 2019 um 22:47  |  693382

@ub

Im großen und ganzen gebe ich dir ja Recht, aber den Stand und die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten hatten (zumindest einige) aus dem englischen Jahresabschluss zum 31.12. und der Wert hat sich seit dem Einstieg von KKR nicht verdoppelt, denn die 220 Mio. von damals waren nach Abzug der Verbindlichkeiten. Also sind die 220 nur mit den jetzigen 333 Mio. Euro vergleichbar.
Ansonsten bin ich aber bei dir und deinem Artikel und stimme dem zu.


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 22:50  |  693383

apollin
27. Juni 2019 um 22:39 | 693377

Ich muss überlesen haben, dass man keine Bauchschmerzen haben dürfte.

Ich habe viel gelesen, dass Leute ihre Bauchschmerzen ausdrückten.

Mich interessiert vorrangig, wie Hertha das Geld umsetzt. Minusabbau oder Hoenessche Fantasien einer Schale durchs Tor.


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27. Juni 2019 um 22:55  |  693384

@hurdi..musst du wohl überlesen haben, ja. Einer schrieb von Schwarzmalern, ein anderer ähnliches..die (nur die natürlich) durften sich von mir angesprochen fühlen..


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Ursula
27. Juni 2019 um 22:59  |  693385

Ich bleibe bei ganz erheblichen
Bauchschmerzen!!

Ich zweifle leider an Helmut Kohls
Lieblingsjungunternehmer…

…und ich zweifle am Geschick von
Hertha BSC, mit dieser Situation
zielführend umzugehen…

..sämtliche Unternehmensaktivitäten,
die mit dem fußballerischen und
dem finanziellen Geschäftszweck
einhergehen, dem eigentlichen
Kerngeschäft der Hertha, auch
angemessen „zu meistern“…

Dazu fehlt der aktuellen Hertha-
Administration jegliche Kompetenz
und die Intellektualität!!

# Operative Geschäfte


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hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 23:12  |  693386

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Stephan26
27. Juni 2019 um 22:47 | 693382

Aber von den 220 Mio wurden doch auch Schulden abgezogen (ca. 40), sonst hätten doch 9.7% nicht „nur“ 18 Mio gebracht.


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Stephan26
27. Juni 2019 um 23:30  |  693387

@huerdiegerdie

Gutes Argument, da hätte ich vielleicht nochmal die Zahlen von 2014 überprüfen sollen. 😉

Dann hat sich der Wert mit Verbindlichkeiten eingerechnet mehr als verdoppelt, der ohne (und für mich relevantere) nicht ganz, trotzdem Mea Culpa @ub, deine Aussage ist somit natürlich nicht falsch.


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Opa
27. Juni 2019 um 23:54  |  693388

Auch ich möchte etwas Wasser in den Wein schütten. So glücklich die Gesamtumstände auch sind, dass 125 Mio. € Eigenkapital fließen, scheint es m.E. notwendig, dieses Investment einzuordnen. Aus der Diskussion um den Unternehmenswert oder die Seriösität des Geschäftspartners möchte ich mich absichtlich raushalten, weil sie m.E. zu nichts führt. Wenn die Kohle bereits bei Hertha auf dem Konto liegt, gilt, das, was schon die Römer wussten: pecunia non olet! Aber:

1. 125 Mio. € scheinen auf den ersten Blick wahnsinnig viel für Hertha zu sein, andererseits dürften nicht nur quasi mit Bekanntmachung alle in der Pipeline befindlichen Transfers schlagartig teurer werden, sondern es in Relation zu den Mannschaften, mit denen man sich um die internationalen Plätze messen will, jetzt nicht SOOO wahnsinnig viel, dass sich daraus ein zwingender Wettbewerbsvorteil ergeben müsste. Insofern ergibt sich daraus, dass es eigentlich keinen Anlass für eine gestiegene Erwartungshaltung in Sachen sportlicher Erfolg gibt. Das falscheste wäre es, nun wie in „guten, alten Zeiten“ Geld für Spieler rauszuhauen, bei denen fraglich ist, ob die ihr Geld wert sind. Der Weg, Spieler mit Perspektive zu kaufen und diese Perspektive zu heben, wird weitergehen müssen, vielleicht auf höherem Niveau. Ob das damit betraute Personal und insbesondere der neue Trainer das kann? Ich weiß es nicht, so sehr ich mir das wünsche, so sehr habe ich auch ein Bauchgrummeln, was ich nicht näher definieren kann.

2. Die Renditeerwartungen des Investors werden dazu führen, dass die Gratwanderung zwischen sportlichem Output bei gleichzeitiger Vermeidung einer Insolvenz schlicht auf noch höherem Niveau stattfindet. Wenn es nur um den Unternehmenswert geht, kann allein die Vergabe der Fernsehgelder tatsächlich ein „low hanging fruit“ sein. Wenn Windhorst glaubt, kurzfristig aus Merchandise und Zuschauern mehr Umsätze zu generieren, bin ich gespannt, wie das gehen soll. Für die Realisierung des gestiegenen Unternehmenswerts muss der Shareholder einen Käufer für das Paket finden. Angesichts der Verlustvorträge, die Hertha vor sich herschiebt, dürfte nach meiner Einschätzung die Renditeerwartung aber tendenziell eher nicht in den Gewinnen aus laufendem Geschäftsbetrieb liegen. Und so können wir weiterhin auf Wortkonstrukte wie „negative Gewinne“ freuen, wenn Ingo Schiller erklärt weshalb vom immer weiter steigenden Umsatz nüscht übrig bleibt. Aber da haben wir ja reichlich Erfahrung 😉

Wie nach dem KKR Deal sind wir wieder einen Schritt zurück vom Abgrund. Saniert sind wir noch lange nicht. Und auf Augenhöhe mit „den Großen“ kommen wir mit den paar Pimperlingen nicht ohne „Sondereffekt“ wie einem Pokalsieg oder einem Stadiondeal zu Erstligazeiten. Aber wir haben wieder einen „Sechser in der Tasche“ und da fragt der Berliner bekanntermaßen traditionell ja gern mal „wat kost‘ die Welt?“


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Kamikater
27. Juni 2019 um 23:56  |  693389

Danke @ub für die Aufklärung der zum Teil doch sehr komplexen und leider als Hamsterrad wiederkehrenden Fragestellung „was ist Hertha wert“.

Etwas schwach finde ich den kicker:
„Groß gedacht wird in Berlin gern. Nicht immer stehen Worte und Taten dann in Einklang. Bei Hertha BSC allerdings war der Eindruck …(…)…dass sich da ein Klub trotz Digital-Offensive und Start-up-Affinität im analogen Kerngeschäft, dem Sport auf dem Rasen, in der eigenen Ambitionslosigkeit eingerichtet hat.“

Also was denn jetzt? Großdenken oder Ambitionslosigkeit? Sagenhaft inkonsistente Argumentation des „Herthakenners“ Rohr.

Könnte so auch im Blog stehen.

@wettbewerb
Welcher Wettbewerb? Bayern, Bayer, Wolfsburg, Hoffenheim und RB haben pro Jahr seit zum Teil mehr als einem Jahrzehnt mehr als 100 Mio in den Verein gepumpt. Am Wettbewerb ändert das nichts. Nur an der Überlebensstruktur und der Einnahmesituation der nächsten Jahre.


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Kraule
28. Juni 2019 um 0:10  |  693390

Ich finds toll, dass ein Investor einsteigt!
Klar, dass es nicht das DRK ist. 😉
Wer Geld gibt, möchte verdienen.
Vollkommen legitim und das dabei jemand den Hertha Verantwortlichen auf die Finger schaut, kann auch nicht schaden.


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28. Juni 2019 um 0:51  |  693391

Absatz 2 und der Ausklang..von @opa..ist wie für mich geschriebn.
Darf ich auch mal sagen.


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monitor
28. Juni 2019 um 0:58  |  693392

So wie ich es verstehe:
Hertha ist jetzt schuldenfrei, allerdings gehören 37,5% der KGaA jetzt jemand anderem. Ein Festgeldkonto haben wir trotzdem nicht, soll heißen, Hertha ist blank, aber wieder kreditwürdig.

Der Investor möchte Geld verdienen, daß kann er nur, wenn er Hertha vernünftig wirtschaften läßt, oder dafür sorgt, daß sie es tun.

Von dem bisherigen Weg des Ausbildungsvereins sollte man nicht abrücken. Wetten auf die „Unterschiedsspieler“ haben Hertha doch damals in den Negativstrudel gebracht. Jede Investition bedeutet im Grunde ab jetzt wieder Schulden machen. Deshalb sollte man da besser aufpassen. Aber vielleicht ist mit Windhorst der Stadiondeal schon längst besprochen und Hertha kann jetzt die Katze aus dem Sack lassen, die sie bislang verstecken mußte?
Ob der neue Investor den Senat beeinflussen kann, das Erbgrundstück Hertha zu überlassen? Schön wär’s. Aber insgesamt wäre das eine schlüssige Strategie der Verantwortlichen.


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Spree1892
28. Juni 2019 um 1:03  |  693394

@monitor

Ne, Hertha investiert nicht alles komplett in die Tilgung. Ein großer Teil davon soll auch in den Kader, der kommenden Jahre fließen.

Zudem gibt es halt auch die Sache mit weiteren 125 Mio. €


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monitor
28. Juni 2019 um 1:16  |  693395

Transfers:
Selbe Prozedur wie letzten Sommer Herr Preetz.
Dieselbe Prozedur wie jeden Sommer Herthafan! 🙂

Erstmal wird ein Leistungsträger für relativ viel Geld verkauft. Dann etwas später, werden die nicht so attraktiven Spieler woanders untergebracht. Einige verheißungsvollen Nachwuchskräfte werden engagiert und dann kurz vor Ende der Transferperiode, kommt noch eine dicke Überraschung, weil die woanders (Madrid, Mailand, Hauptsache England 😉 ) nicht landen konnten oder ein Verein 60 Spieler in seinem Kader nicht einsetzen kann! 😉 (Habe ich mal über Liverpool gelesen).
Also lege ich mich gemütlich zurück und warte mal ab, was da auf mich zukommt.


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monitor
28. Juni 2019 um 1:19  |  693396

@Spree
Abwarten und Tee trinken.
„In den Kader der kommenden Jahre fließen“ kann ein sehr langer Zeitraum sein.


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monitor
28. Juni 2019 um 1:21  |  693397

Noch was.
Hat vielleicht der Trainerwechsel etwas mit den „tief hängenden Früchten“ zu tun?
Wenn man alles zusammen betrachtet, könnte es ein geschlossenes Bild ergeben.


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hurdiegerdie
28. Juni 2019 um 1:54  |  693398

Noch wissen wir viel zu wenig über den Deal. Wir wissen nicht, was 2 Positionen im Aufsichtsrat bedeuten.

Nähme Hertha das Geld, um sich komplett zu entminussen (Schulden darf man ja nicht sagen), stieg der Wert von Hertha von 333 Mio auf 450 Mio, und damit bei 37.5% Anteilen läge die *Rendite* bei Weiterverkauf bei (Rechenfehler eingeschlossen) über 40 Mio.

Die Fragen für mich sind, was macht Hertha mit dem Geld und welchen Einfluss hat der Investor.

Hätte ich 125 Mio nebenbei, würde ich darauf achten, wie sie eingesetzt werden.


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raffalic
28. Juni 2019 um 3:07  |  693399

Im Kontext der Personalie Grujic wurde hier kürzlich über den Stellenwert unserer Hertha diskutiert. Diesbezüglich könnte der Windhorst-Deal sehr förderlich sein.

Mittel- bis langfristig dürfte er sich als fatal für unseren Verein erweisen, sofern die Inflation in Sachen Ablösesummen, Fernsehgeldern und damit in letzter Konsequenz Bewertung der Lizenzspielerabteilungen weiterhin galoppiert, den die Hertha profitiert hiervon perspektivisch wahrscheinlich nur noch hälftig und hat einem dementsprechenden strukturellen Nachteil gegenüber Wettbewerben, die keine Anteile abgegeben haben.

#kurzfristiggut
#mittelbislangfristigwenigergut


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raffalic
28. Juni 2019 um 3:14  |  693400

Immerhin scheint Windhorst über eine gewisse Expertise im Schiffsbau zu verfügen, da schließt sich dann auch der Kreis zu Herthas Entstehungsgeschichte:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wer-ist-Lars-Windhorst-article21112921.html


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Dd.
28. Juni 2019 um 5:58  |  693402

@UB
In der Blogeröffnung schreibst du:
(…)
„Das bilden die Zahlen ab: Hertha überwies im November 2018 an KKR 71,2 Millionen Euro für den Rückkauf „von 36,3 Prozent der Anteile, inklusive Optionen“, wie es in einer Hertha-Mitteilung heißt. Diese Transaktion ging vom Bundesligisten aus und nicht, wie in Fan-Kreisen spekuliert wird, von KKR.“

Das diese Transaktion von Hertha ausging, hast du dafür irgendwelche Belege oder Quellenangaben?


28. Juni 2019 um 6:02  |  693403

[…] Partnerschaft” (wie Hertha es nennt) und Unions neuem Hauptsponsor hat Uwe Bremer im immerhertha-Blog (wo es natürlich auch weitere Einordnungen des Vorgangs gibt) aufgetan: Windhorst hat viel Geld […]


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Dd.
28. Juni 2019 um 6:40  |  693404

#Ergänzung zu Windhorst

Aus dem manager-magazin.de
Ein Artikel vom 12.05.2016 in 7 Teile:

(…)
“ 3. Teil: Wo hat Windhorst das Geld her?

Bis 2012 soll Windhorst einen dreistelligen Millionenbetrag aus Finanzgeschäften an die Geschädigten seiner Bankrotte gezahlt haben. Windhorst: „Ich wollte keine Heckenschützen.“ Seitdem investiert er kräftig in eigene Unternehmungen.

Wo hat er das Geld her? Das Gros stammt aus Immobiliengeschäften. Windhorst hat es verstanden, aus den rasant gestiegenen Wohnpreisen in Deutschland massiv Profit zu schlagen. Ein Erfolg, von dem er selbst überrascht ist: „Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass sich das Geschäft so prächtig entwickelt.“

Seine ergiebigste Ertragsquelle: Grand City Properties. Die Gesellschaft hat sich darauf spezialisiert, heruntergekommene Wohnungen in Deutschland, aus denen Mieter geflüchtet sind, aufzukaufen und mit geringem Aufwand aufzupeppen. Danach werden die Assets bilanziell hochgeschrieben, hübsche Gewinne ausgewiesen und neue Schulden gemacht. So schnellte der Wert der Firma mit ihren 76.000 Wohnungen durch die Betondecken – von 150 Millionen Euro im Jahr 2012 auf heute fast drei Milliarden Euro.“


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Bussi
28. Juni 2019 um 6:53  |  693406

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28. Juni 2019 um 8:04  |  693407

Transfer Vorschläge:

Andreas Skov Olsen – RA/LA – für ca. 15 Mio.
ODER
Robert Skov – RA/RM/LA – für ca. 20 Mio.

Mirko Maric – MS/HS – für ca. 7 – 8 Mio.
ODER
Luka Waldschmidt – MS/LA/RA – für ca. 15 – 16 Mio.

Khaled Narey – RV/RA/LA – für ca. 7 – 8 Mio.
ODER
Jeremy Toljan – RV/RM/LV – für ca. 5 – 6 Mio.

Vielleicht ist ja einer dabei, der für Hertha jetzt in Frage kommt !!


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Matze
28. Juni 2019 um 8:17  |  693408

Guten Morgen liebe Schwarzmaler und Schmerzpatienten (Bauch).
Wenn ihr dann endlich die dunklen Mächte und wirklich alles Negative erkannt habt, was bleibt dann noch zu kritisieren.
Ich freu mich mal lieber auf die kommende Saison, den neuer Trainer (wurde höchste Zeit) und ein paar neue Spieler (wegen dem neuen Geld).
Und ich wünsche uns ein bisschen mehr Mut für Neues.


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heiligenseer
28. Juni 2019 um 8:21  |  693409

@NKB: Ein Bundesligamanager, der für Narey 7-8 Mio. bezahlt, ist wohl am nächsten Tag arbeitslos. Du wirst von ihm wahrscheinlich nur Spiele der Hinrunde oder einen Zusammenschnitt bei Youtube gesehen haben bzw. scoutest ausschließlich nach Scorerpunkten.

Dass ein Waldschmidt für 15-16 Mios zu haben ist, erscheint mir auch nicht sonderlich realistisch. Da wirst du noch etwas drauflegen müssen.


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Hoppereiter
28. Juni 2019 um 8:32  |  693410

Guten Morgen!

Trotz des Geldsegens sollte Hertha jetzt nicht los ziehen und Spieler über 10 Millionen verpflichten.
Es gibt genügend Talente z.b. in Frankreich,Belgien,Holland oder aus den Balkanländern die noch zu entdecken sind und nicht so teuer sind.
U 21 Rumänien ?
Hab das Spiel gestern nicht gesehn aber da sind bestimmt noch Talente mit überschaubaren Preisen zu haben,die auch was drauf haben.

Ich denke sowieso,das wir in diesem Sommer nicht mehr viele Neuzugänge benötigen,einen Lazaro Nachfolger und Grujic weiter ausleihen wenn möglich.Es spricht auch nichts dagegen vielleicht noch
einen oder zwei Spieler erstmal auszuleihen,Frankfurt macht das auch so und hat Erfolg damit.
Kurz vor Transferende gibts da immer gute Möglichkeiten noch was zu holen.

Ich plädiere jedenfalls erstmal dazu,nur das nötigste auszugeben und lieber einen Teil der Schulden zu tilgen um genug Geld auf der hohen Kante zu behalten.
Vielleicht überrascht uns Covic ja und holt viel mehr aus dem Talentierten Kader als es Pal getan hat.

Wünsche noch einen angenehmen Sommertag 🙂


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fechibaby
28. Juni 2019 um 8:48  |  693411

Das wurde jetzt aber ein teurer Derbysieg
für Gelsenkirchen:
https://www.kicker.de/752225/artikel/derby-rechnung_schalke-muss-58-000-euro-zahlen/bundesliga


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Herthapeter
28. Juni 2019 um 8:55  |  693412

@Opa
Ich bin wirklich tiefenentspannt beim Gedanken darüber, wie Preetz und Co. mit dem vielen, schönen frischen Geld umgehen werden. Würde vor unserem Vereinshaus das Logo des HSV leuchten oder auf dem großen Ledersessel in der Hans-Braun Str. ein gewisser Dieter Hoeness Platz nehmen, dann sähe das sicher ganz anders aus. Ich nehme an, ähnlich wie @Monitor, dass der Verein von seiner großen Linie nicht abweichen wird. Nur dass wir zukünftig vielleicht Talente kaufen werden, die auf dem Preisschild eine Null mehr dran haben, als Lazaro. Dies gilt im Optimalfall für den Einkauf wie für den Verkauf. Dazu würde vielleicht ein akribischer, bodenständiger Trainer mit Lokalkolorit und viel Erfahrung im Jugendbereich sehr gut passen, denke ich!

Übrigens bleibt es ja nicht bei den mickrigen 125.000.000,00 Euro. Es kommen ja noch mal gut 120.000.000,00 Euro im nächsten Jahr oben drauf. Also ein klein wenig könnte Hertha da durchaus auf der Überholspur vorankommen.
Gehe ich des Weiteren davon aus, dass wir hier auch mal einen nächsten Lewandowski, Dembele oder Sane fördern und bewundern dürfen, dann zieht das sicherlich auch noch ein paar tausend Besucher an. Dann hätten wir ungefähr 50- 55.000 pro Spiel. Woran erinnert mich das?


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heiligenseer
28. Juni 2019 um 9:04  |  693414

@herthapeter: Wo willst du bei den 6,5 Mios, die wir für Lazaro bezahlt haben, die weitere Null dranhängen? Oder habe ich dich missverstanden?


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 9:23  |  693415

jenseits
27. Juni 2019 um 21:01 | 693350

„Hertha könnte anschließend gar nichts mehr veräußern und bei positiver Entwicklung würde im höheren Preis eine erwartete Wertsteigerung zum Ausdruck kommen, die den zu zahlenden Preis sogar noch übersteigt. Tennor hätte dann ein Monopol auf veräußerbare Hertha-Aktien. Zumindest nicht ganz abwegig.“

Doch. @ub hat mal die Sache mit dem Komplementär und der Kommanditgesellschaft erklärt, wonach dort 100% zur Verfügung stünden.

In Fachkreisen auch Marketinganteile genannt. #runninggag

——————————————————————————–
Elfter Freund
27. Juni 2019 um 21:49 | 693368

„@ub. Das ist schön überheblich“

Ist es nicht.

——————————————————————————-
hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 22:20 | 693373

Angeblich war man ja frei von zinstragenden Verbindlichkeiten, hatte aber in der gleichen Bilanz plötzlich wieder Bankkredite.
Guckt sich leider niemand an und stellt daher auf der MV auch nicht die Fragen…

———————————————————————————

kalle
27. Juni 2019 um 22:34 | 693376

Deine Rechnung ist leider falsch.
Hintergründe:

https://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124452314/Fuer-Bundesligist-Hertha-BSC-brechen-goldene-Zeiten-an.html


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 9:25  |  693416

Bussi
28. Juni 2019 um 6:53 | 693406

Daraus:

“ „Es gab hierbei keine vertraglichen Verpflichtungen. Beide Seiten haben gesagt, dass es Sinn machen könnte, diese Partnerschaft jetzt zu beenden“, schilderte Herthas Geschäftsführer. “

Wer denn jetzt?


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hurdiegerdie
28. Juni 2019 um 9:28  |  693417

Es wird nächstes Jahr keine weiteren 120 Mio geben. Es wird nächstes Jahr keine weiteren 120 Mio geben. Es wird nächstes Jahr keine weiteren 120 Mio geben. Es wird nächstes Jahr keine weiteren 120 Mio geben.

Ich schreibe schon mal vorab dagegen an, weil das vermutlich noch ein paar Mal behauptet werden wird.


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 9:30  |  693418

hurdiegerdie
28. Juni 2019 um 9:28 | 693417

Gnihihihi….

Passend dazu aus dem Anker-Kommentar:

„Im Gegenteil: Wer die Geschicke der Blau-Weißen in den vergangenen Jahrzehnten verfolgt hat, der dürfte angesichts des Deals eher Bauchschmerzen bekommen. Immer, wenn Hertha hoch hinaus wollte, landete der Klub am Ende doch wieder in der Zweiten Liga. “

ch hoffe, die blau-weißen Träumer haben das zur Kenntnis genommen…

#darfmanauchmalsagen


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wilson
28. Juni 2019 um 10:03  |  693419

Eine schlichte, vermutlich dumme Frage zu dem Umstand, dass Tennor zwei Sitze im Aussichtsrat erhält:
Nehmen wir mal an, dass Tennor eines Tages Insolvenz anmelden muss. Sind diese beiden Sitze dann, weil vermutlich nicht personengebunden, frei?


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Herthapeter
28. Juni 2019 um 10:05  |  693420

@heiligenseer
28. Juni 2019 um 9:04 | 693414

Als Lazaro zu Hertha kam, auf Leihbasis, hatte er einen Wert von 3 Mio.
Ein Jahr später, als es zum Kauf kam, lag der Preis tatsächlic bereits bei 6,5 Mio.

Ich hatte noch die 3 Mios im Hinterkopf. Hertha bedient sich vorzugsweise im Regal der Marktwerte um die 2-3 Millionen. Wenn ein Toptalent mit hoher Renditerwartung 20-30 Millionen kostet, war Hertha bisher stets aus dem Rennen, zukünftig aber womöglich nicht mehr. Das wollte ich mit meinem Kommentar zum Ausdruck bringen.


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Opa
28. Juni 2019 um 10:11  |  693422

@wilson: Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten 😉 Der Aufsichtsrat einer Kommanditgesellschaft hat ohnehin eher dekorativen Charakter, aber grundsätzlich scheidet wegen der Insolvenz eines Gesellschafters keine natürliche Person aus dem Aufsichtsrat aus. Es kann aber sein, dass diese ausgetauscht oder andere Weisungen erhalten werden. Nur wegen des dekorativen Charakters dürfte das keine weiteren Auswirkungen im operativen Geschäft haben.

@hurdie: Das Mantra bete ich mit 😀


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 10:13  |  693423

Herthapeter
28. Juni 2019 um 10:05 | 693420

„Ein Jahr später, als es zum Kauf kam, lag der Preis tatsächlich bereits bei 6,5 Mio.“

Da es ja eine Kaufpflicht(RB Salzburg) bzw. Kaufoption(Hertha BSC) gab, stand die Ablöse ja bereits fest.

https://www.transfermarkt.de/hertha-bsc-leiht-salzburg-talent-lazaro-mit-kaufpflicht-aus/view/news/283475/fromtmtv/1

Talente für 20 – 30 Mio sehe ich tatsächlich weiterhin nicht bei Hertha BSC.


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Opa
28. Juni 2019 um 10:14  |  693424

Wenn wir zukünftig Lazaros statt für 6,5 Mio. für 65 Mio. € kaufen, sollten sie bei Verkauf aber mehr als rund 20 Mio. € erlösen 😉

Das meinte ich mit meiner nächtlichen Ausführung: Viele lassen sich von dieser Summe blenden und schmieden Pläne für namhaftere Spieler und formulieren unerfüllbare Erwartungen. Hertha ist auch mit den 125 Mio. € strukturell nicht in der Lage, dem gerecht zu werden.

Einzig ein möglicher Abstieg ist nun finanziell ein nicht mehr ganz so düsteres Szenario wie mit über 50 Mio. € negativem Eigenkapital.


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Herthapeter
28. Juni 2019 um 10:16  |  693425

@hurdiegerdie
27. Juni 2019 um 22:33 | 693375

Dem Beitrag von gestern Abend stimme ich zu!

Für deinen Beitrag heute morgen um 9.28h hast du dich sicherlich bemüht, zahlreiche Hintergründe und Facetten des Deals auszuleuchten und bist unweigerlich auf die Quintessenz gestoßen, dass da keine 12 Mios mehr folgen werden. Könntest du uns den Mittelteil dieser Überlegungen noch mal näher erläutern?


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Opa
28. Juni 2019 um 10:17  |  693426

Wir könnten mit dem vielen Geld ja Sandro Wagner zurückholen 🤣


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heiligenseer
28. Juni 2019 um 10:20  |  693427

Wir werden in den kommenden Jahren wohl nicht viel mehr als 15 Mios für einen einzigen Spieler ausgeben und das ist auch gut so.


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Traumtänzer
28. Juni 2019 um 10:21  |  693428

Wir brauchen keinen Sandro Wagner – wir haben Alexander Esswein! 😉


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Herthapeter
28. Juni 2019 um 10:24  |  693429

@Exil-Heiligenseer
Ich entschuldige mich hiermit aufrichtig, dass ich die Details des damaligen Lazaro Transfers nicht mehr gegoogelt habe und mein Missverständnis der Ablösesumme so nicht mehr akzeptiert werden kann.

Die Ablösesummen, die Hertha bereit ist zu zahlen, werden definitiv steigen, eine Größenordnung von 20 Mio und mehr halte ich in Einzelfällen für realistisch.


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Paddy
28. Juni 2019 um 10:35  |  693430

@Opa
27. Juni 2019 um 23:54  |  

…Danke für diesen Text, er zeigt meine momentane Gefühlswelt auf…

@Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 9:30  |  

…ich sehe diesen Deal mit gemischten Gefühlen, denn wir kennen die handelnden Personen in unserem Verein.
…und BITTE nicht den eingeschlagenen Weg mit den jungen Burschen mit Lokalkolorit verlassen


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wilson
28. Juni 2019 um 10:38  |  693431

@Opa
Danke.


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hurdiegerdie
28. Juni 2019 um 10:55  |  693432

Herthapeter
28. Juni 2019 um 10:16 | 693425

Hast du dir durchgelesen, was ubremer gestern schrieb?

Wenn Hertha für 12.4% 120 Mio bekommen soll, müsste der Verein in einem Jahr seinen Marktwert auf etwa 968 Mio steigern zuzüglich der Minusseite. Also müsste dann der Marktwert bei etwas über einer Milliarde liegen, mehr als Bayern wert sein und etwa im Bereich von Barcelona und Real Madrid liegen.


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Makanaky
28. Juni 2019 um 11:09  |  693433

An alle Kaffeesatzleser und Glaskugelbesitzer:
Wie wäre es denn mal mit der obersten (spätestens seit gestern jedoch scheinbar verschütt gegangenen) Blogtugend…!?

Hertha kommt zu einer (öffentlich unvorhergesehenen) Finanzspritze im dreistelligen Millionenbereich, und hier wird die Fantasie sofort in beide Richtungen beflügelt…

Dass ein Begriff wie „Big City Club“ erstmal nichtssagend ist, weil er sowohl auf Hertha als auch den BFC Südring anwendbar ist, lassen wir mal dahin gestellt… Er stammt ja vom „sportfremden“ Investor, der aber im gleichen Atemzug schon mal London und Madrid erwähnt… Vereinsnamen verkneift sich der Herr Investor. Aber allein die Erwähnung der Städtenamen sorgt scheinbar für feuchte Augen (und Träume) bei so manchem Anhänger…

Preetz nennt die Kooperation „richtungsweisend“… Womöglich, weil es sich besser anhört/liest als „zunächst mal kurz- bis mittelfristig existenzsichernd“…!?

Mein vorläufiges(!) Fazit:
Ich freue mich, dass perspektivisch die finanziellen Grundlagen für ein Mittelklasse-Bundesliga-Team nun erstmal gegeben sind.
Viel mehr ist auch (noch) nicht passiert…

Ansonsten halte ich es mit Sir Peter Ustinov:
„Mit Propheten unterhält man sich am besten drei Jahre später.“ 😉


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darek
28. Juni 2019 um 11:15  |  693434

Hallo zusammen,
ich habe hier bisher nur ein paar Male meine Kommentare abgegeben und das ist auch schon ewig her.

Mich beschäftigt ein ganz anderer Punkt. Wie sieht es mit einer eventuellen Sperrminorität aus? Als Inhaber von über 25% der Anteile hat der Investor ja die Möglichkeit Beschlüsse zu torpedieren. Ich sehe hier ein großes Risiko. Oder liege ich da völlig falsch?


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Opa
28. Juni 2019 um 11:24  |  693435

@darek: Die Gesellschaftform der Kommanditgesellschaft kennt zwei Rollen von Gesellschaftern: Komplementäre und Kommanditisten.

Komplementär
Der Komplementär ist der persönlich haftende Gesellschafter und im Fall unserer Hertha eine vom e.V. gegründete und kontrollierte GmbH. Der sagt, wo es lang geht.

Kommanditisten
Die stellen das Kapital zur Verfügung und partizipieren an den Gewinnen, sind aber von der Haftung befreit und haben bis auf elementare Auskunftsrechte nichts zu sagen.

Nach diesem scheinbar notwendigen Ausflug ins Gesellschaftsrecht bleibt als Antwort auf Deine Frage: Egal, wie viel Kommaditanteil jemand besitzt, kann er keinen Einfluss auf die Geschäfte nehmen. Oder wie meine ehemalige Wirtschaftsprüferin es immer sagte: Kommanditisten sind dumm und frech. Dumm, weil sie sich beteiligt haben und frech, weil sie meinen, mehr Auskünfte erhalten zu müssen, als ihnen zustehen.

Beantwortet das Deine Frage?


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blauball
28. Juni 2019 um 11:36  |  693436

Preetz und Schiller hatten und haben einen Plan, der den Verein entschuldet, sportlich in ruhige Tabellenregionen führt – mit vielen jungen Spielern. Jetzt kommt die nächste Stufe. Der lang ersehnte Großinvestor ist angekommen, das Geld auf dem Konto und die finanziellen Dinge sind geordnet. Ein wirklich cooler Deal. Niemand kann sportlich reinquatschen!

Die Grundlage für mehr sportlichen Erfolg und höhere Ziele, nur das zählt in Berlin, ist gelegt. Wenn mit einer jungen Mannschaft attraktiver Fußball gespielt wird, wir wieder echte Stars (durch Leistung) in der Mannschaft haben und es EL/CL wird, dann können sehr gute Jahre kommen.

Anders als @Ursula traue ich dem Management das zu. Das Gerücht, der Verein hat sich mit dem Mittelmaß abgefunden, ist widerlegt. Man wir weiterhin die Mannschaft zusammenhalten (ist teuer genug) und punktuell verstärken. Da bin ich auf die ersten Kandidaten in der Gerüchteküche gespannt.


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darek
28. Juni 2019 um 11:40  |  693437

@Opa
Vielen Dank für Deine Ausführung.
Das beantwortet meine Frage.


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jlange
28. Juni 2019 um 12:02  |  693438

@Spielplan

Hertha eröffnet die Saison beim FC Bayern. Freitagabend 20.30 Uhr. Quelle: dfl.de (derzeit wohl überlastet).


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King for a day
28. Juni 2019 um 12:02  |  693439

Bayern – Hertha zum Auftakt 😁


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woolley
28. Juni 2019 um 12:02  |  693440

FC Bayern München gg Hertha BSC am 1. Spieltag!


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Spree1892
28. Juni 2019 um 12:03  |  693441

Gut dann haben wir die gleich am Anfang weg. 😀

Ist sicherlich alles möglich


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Juni 2019 um 12:05  |  693442

@FCUnion

startet mit Heimspiel vs RB Leipzig


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playberlin
28. Juni 2019 um 12:05  |  693443

10. Spieltag
Union – Hertha (01. – 03.11.2019)

27. Spieltag
Hertha – Union (20. – 22.03.2020)


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Opa
28. Juni 2019 um 12:05  |  693444

Dann können die Bayern ja gleich zu Saisonbeginn alle vor sich hertreiben.


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 12:06  |  693445

@FCUnion

„startet mit Heimspiel vs RB Leipzig“

Das haben sie sich verdient, die Klassenkämpfer.


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woolley
28. Juni 2019 um 12:06  |  693446

Union gg Hertha am 10. Spieltag
01. – 03.11


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Carsten
28. Juni 2019 um 12:07  |  693447

Erster Spieltag erster auswärtssieg für Hertha!!!


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King for a day
28. Juni 2019 um 12:07  |  693448

Hertha gegen Leipzig dann „um“ den 9.11.


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pathe
28. Juni 2019 um 12:08  |  693449

Sehr gut! Dann ist das Rückspiel bei uns im tiefsten Winter und die Bude wird trotzdem voll. Und Hertha – Union ist am 22.3.20. Auch gut!


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Opa
28. Juni 2019 um 12:09  |  693451

So was kriegt auch nur Hertha hin, VOR dem Bayernspiel den Trainer zu wechseln 😉


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pathe
28. Juni 2019 um 12:10  |  693452

Unser letztes Heimspiel, dieses Mal am 33. Spieltag, ist schon wieder gegen die Pillendreher… 🙂


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Juni 2019 um 12:10  |  693453

@34.Spieltag

Union – Düsseldorf
Mönchengladbach – Hertha


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jenseits
28. Juni 2019 um 12:16  |  693454

Bayern, Wolfsburg und Schalke lauten also unsere ersten drei Gegner. Ein nicht ganz so optimaler Einstieg für Covic.


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pathe
28. Juni 2019 um 12:19  |  693455

@jenseits
7 Punkte sollten drin sein… 🙂


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moogli
28. Juni 2019 um 12:19  |  693456

Wieso @jenseits?
Da erwartet niemand unbedingt Siege. Jeder Punkt spricht für ihn 😉


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elaine
28. Juni 2019 um 12:20  |  693457

Die Bayern am Anfang der Saison ist doch eigentlich ganz okay, da sind noch nicht so richtig gut drauf
Das war bisher jedenfalls immer so
und freitags gibt es oft Unendschieden


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King for a day
28. Juni 2019 um 12:24  |  693458

Da hat elaine durchaus recht. Die letzten Jahre hatten die Bayern anfangs stets ein paar „Probleme“.
Allerdings ist die Hertha ja auch eine Wundertüte. Keiner weiß im Moment was genau Covic vorhat, wie der Kader und vor Allem die erste Startelf aussehen wird. Ich denke da wird es ein paar dicke Überraschungen geben.


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wilson
28. Juni 2019 um 12:28  |  693459

Start bei Bayern auswärts …
das ist der Windhorst-Effekt!


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elaine
28. Juni 2019 um 12:37  |  693460

King for a day 28. Juni 2019 um 12:24 | 693458

das war meist der Tatsache geschuldet, dass die Bayern Nationalspieler hatten, die später ins Training eingestiegen waren.
Was in diesem Sommer ungünstiger nicht der Fall ist, aber ich glaube, die werden trotzdem nicht so gut drauf sein, wie am Ende der Saison


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jenseits
28. Juni 2019 um 12:48  |  693461

Bayern und Schalke auswärts sprechen nicht unbedingt dafür, dass Hertha Punkte mitnehmen kann; Übertragungen in den ÖR waren bisher fürs Herthaspiel auch eher wenig förderlich. Gerade das Erfolgserlebnis, an den ersten Spieltagen ein paar Punkte einheimsen und ein Pölsterchen aufbauen zu können, hat uns in den letzten Saisons gut durch die Hinrunde (abgesehen von letzter) getragen.

Aber klar, wir nehmen es sportlich und trotzen den noch nicht eingespielten Bayern am ersten Spieltag mindestens einen Punkt ab. Auch das könnte beflügeln.


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Spree1892
28. Juni 2019 um 12:51  |  693463

@jenseits

Wir hatten letztes Jahr an den ersten 4 von 5 Spieltagen: Bayern, Gladbach, Wolfsburg, S04. Jetzt haben wir 3 davon und Nürnberg fällt weg, von daher.

Und du kannst genauso da Düsseldorf, Paderborn hinsetzen. Die Fallgröße ist da größer und Hertha verliert gerne mal gegen solche Vereine. 😀


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psi
28. Juni 2019 um 12:58  |  693464

Das erste Spiel am Freitag gegen die Bayern ist auch im Fernsehen ARD oder ZDF zu sehen.
Da sollte Hertha einen guten Eindruck hinterlassen. 😉


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jenseits
28. Juni 2019 um 13:01  |  693465

@Spree

Bayern war erst am 6. Spieltag und zu Hause. Aber mit etwas Glück konnte Hertha mit 3 Punkten in die Saison starten und hatte zwei sehr schöne Spiele gegen Schalke ( große Ausnahme) und Gladbach.

Es ist ja auch egal, die Ansetzungen entsprechen nur nicht so ganz meiner Wunschvorstellung. 😉


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heiligenseer
28. Juni 2019 um 13:09  |  693467

„Oh, direkt zu Beginn die schweren Brocken, dann gerät man womöglich in einen Abwärtsstrudel und bekommt dann gegen die folgenden auf dem Papier lösbaren Aufgaben nichts mehr auf die Reihe.“

vs.

„Oh, wenn man am Anfang nicht gleich die auf dem Papier lösbaren Aufgaben (gegen die wir uns IMMER schwertun) bewältigt, könnte es schon düster aussehen, wenn es gegen die danach kommenden schweren Brocken geht.“


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 13:10  |  693468

Opa
28. Juni 2019 um 12:09 | 693451

Immer dieser Laubenpieper-Humor…

——————————————————–

Wichtig für alle Sky-Hater:

Das Spiel kommt auch im ZettDeEff…

Also fein die Kopfpauschale bezahlen…

———————————————–

heiligenseer
28. Juni 2019 um 13:09 | 693467

Bauchschmerzen?


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heiligenseer
28. Juni 2019 um 13:13  |  693469

@Exil: Nee, bei mir herrscht aktuell nur pure Vorfreude vor. Könnte so langsam mal wieder losgehen. Am meisten bin ich auf unseren neuen, polnischen Torhüter gespannt. Wegen des Investors wurde sicherlich auch mein Sitzplatz mit Blattgold überzogen.


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 13:17  |  693470

@heiligenseer

Ich würde es Dir wünschen – allein glaub ich nicht dran, dass Blattgold drin sein wird, wenn man Narey für acht Mio von der Elbe losgeeist hat.


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 13:18  |  693471

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heiligenseer
28. Juni 2019 um 13:20  |  693472

Pepe Reina sieht doch ganz interessant aus. Kennt den jemand?


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elaine
28. Juni 2019 um 13:27  |  693474

heiligenseer 28. Juni 2019 um 13:20 | 693472

😆 Ja, einer meiner Lieblingsspieler aus der ewigen Liste


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 13:32  |  693476

heiligenseer
28. Juni 2019 um 13:20 | 693472

Dann brauchen wir nach dem Polen nur noch einen Torhüter.
Ich wäre für Buffon – dessen Gehalt refinanzieren wir aus Trikotverkäufen und die ganzen Italiener aus Berlin, die dann ins Stadion strömen.


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Jay
28. Juni 2019 um 13:33  |  693477

@Auftakt gegen die Bayern

ich hoffe mit Marko Grujic. Mal sehen wer das Rennen macht, Hertha oder Bremen. Frankfurt hat ja grade Djibril Sow für diese Position verpflichtet.

Grujic hebt unser Spiel auf ein ganz anderes Level, ob Löwen die Lücke füllen kann wird sich noch zeigen.

Also Daumendrücken. Heute oder morgen wird wohl eine Entscheidung fallen.


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Thomsone
28. Juni 2019 um 14:05  |  693478

So, hier mal ne Meldung zu der Summe die im zweiten Jahr von Windhorst fließen könnte und auch sonst einige interessante Aspekte

https://www.spiegel.de/sport/fussball/hertha-bsc-nach-einstieg-von-lars-windhorst-was-jetzt-aus-dem-klub-werden-kann-a-1274710.html


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Dd.
28. Juni 2019 um 14:06  |  693479

Bussi
28. Juni 2019 um 6:53 | 693406
Guter link.

Ich hätte wie @Exil folgende Aussage genommen:
Ingo S.
(…) „Es gab hierbei keine vertraglichen Verpflichtungen. Beide Seiten haben gesagt, dass es Sinn machen könnte, diese Partnerschaft jetzt zu beenden.“

Das schliesst nicht aus das KKR einfach gewarnt hat: hey, wir werden spätestens nach unserem vorher festgelegten Zeitpunkt aussteigen. Wie sieht es bei euch aus? Wie wollt ihr das stemmen? Ist ja schon in paar Jahre.
Was macht die Investorensuche?

Möglich ists.

Aber wie auch immer, die Aussage von @UB:
„Diese Transaktion ging vom Bundesligisten aus und nicht, wie in Fan-Kreisen spekuliert wird, von KKR.“

belegt das für mich noch nicht, sondern ist m.E. eine mögliche Interpretation…
(Die Polemik dabei lassen wir mal außen vor)

Aber ist soweit nicht soo wichtig.
Viel und viel wichtiger ist die Zusammenarbeit mit KKR in gleich verschiedener Hinsicht gewesen, was u.A. die oben zitierte Zeilen von Ingo Schiller auch erahnen lassen.
Man hat von deren know how profitiert.
Und wie!!!

Wir haben durch Sie eine Bewertung erhalten, wo man normalerweise einen 3-stelligen mio. Betrag für hinblättern darf, was unsere ganze Kommunikation mit Banken, Sponsoren usw. auf eine gänzlich andere Ebene hebt.
(war da nicht vor einige Zeit bereits sowas? Wo denn Einer gesagt hat, OK ich mache mit, brauche die Zahlen nicht weiter, es reicht mir diese Prüfung der KKR ????)
Und ich denke auch Buchhalterisch usw. ist der Einfluss von KKR enorm gewesen und ist sogar nachträglich jetzt positiv, -das ist es Wert gewesen- mäßig.

Vielleicht ist diese Prüfung der Zahlen und Bewertungen sogar eine notwendige Grundlage gewesen, das jetzt einen institutionalen Anleger jetzt so bei uns Einsteigt.

Freuen wir uns!

Vielleicht ist,
I.S:
(…)“
Grundbaustein dafür sei die „positive wirtschaftliche Entwicklung von Hertha BSC“, betonte Schiller. „Wir haben die Basis gelegt, um zukünftig noch attraktiver für Investoren zu sein.“ Dies machte die Anleihe erst möglich – und sorgte gleichzeitig für die Erkenntnis, dass der richtige Zeitpunkt für ein Ende der strategischen Partnerschaft mit KKR gekommen sein könnte.“

die Gedanke gekommen, diesen Rückkauf möglichst nicht Zeitgleich mit eines zu bauenden Stadions vollziehen zu müssen…

########################################################

Bayern-Hertha geil!!!!
Alle gucken zu, bin sehr zufrieden.

Derbys alles OK!!!
Gönnen wir den einfach mal das Geschichtsträchtlichste dieser beide Spiele in der Försterei…
(Die Geschichte ist ja groß genug.)
🙂


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 14:08  |  693480

Thomsone
28. Juni 2019 um 14:05 | 693478

Die Meldung mit den 100 Mio für 12,4% kann aber nicht stimmen.
So sehr kann sich der Unternehmenswert nicht steigern…


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fechibaby
28. Juni 2019 um 14:10  |  693481

„Erstmals spielt Union Berlin in der kommenden Saison in der Bundesliga. Für den ersten Spieltag hat Manager Oliver Ruhnert einen Wunsch: Nicht gegen RB Leipzig spielen.

Union will am ersten Spieltag Wahnsinns-Stimmung statt Auseinandersetzung mit RB Leipzig.“

Dieser Wunsch ging schon mal gründlich in die Hose!!
Daumen hoch für die DFL!!

Und zum Mauerfalljubiläum kommt der Brauseclub dann
zu Hertha. Ganz großes Kino!


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apollinaris
28. Juni 2019 um 14:14  |  693482

#Pepe Reina..ah..klar, war innerhalb kürzester Zeit einer , der das Stadion beben lassen konnte..selbst, wenn er sich nur warm lief..#Stadionspieler


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Jack Bauer
28. Juni 2019 um 14:17  |  693483

@Apo:
Pepe Reina ist ein Torwart. Unser Guiseppe „Billy“ Reina war jemand anderes.


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Michael
28. Juni 2019 um 14:21  |  693484

Hallo Ihr Pesimisten !
Was meckert Ihr hier rum.
Das Geld ist bei Hertha angekommen. Also, alles real und keine Spekulation.
Der Investor sagt er will mit dem Invest Geld verdienen.
Also, alles real und keine Gefühlsduselei.
Wer es noch nicht gemerkt haben sollte, Profifussball ist ein Geschäft.
Gewinnen wird letztlich der, der sich mit Geschäften am besten auskennt.
Das bedeutet nicht nur Geld reinbuttern sondern auch geschickt damit umgehen.
Mir ist es zehn mal lieber ein Investor steckt Geld in unseren Verein, als das meine Fernsehgebühren in die Taschen der gut verdienenden Profis wandern.
Also, an alle Gegner dieses Invests. BLUTDRUCK SENKEN und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
Hahohe


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Dd.
28. Juni 2019 um 14:22  |  693485

Thomsone
28. Juni 2019 um 14:05 | 693478

Jetzt schreibt unser Meyn auch schon von etwa noch kommende 100 Mio….

Habe jetzt soviel gelesen das ich nicht mehr 100% sicher bin, aber alle einschlägige Wirtschaftszeitungen und Magazine berufen sich auf die Recherche des Erstvermelders: Spiegel

Nach Spiegelrecherchen sind für die restlichen 12,4 % etwa 95 Mio. dann fällig (womöglich eher nach unten abzurunden?)

Ob das noch mal 3-Stellig wird…


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pathe
28. Juni 2019 um 14:27  |  693486

@Exil

„Die Meldung mit den 100 Mio für 12,4% kann aber nicht stimmen.
So sehr kann sich der Unternehmenswert nicht steigern…“

Ich habe das (bzw. @Uwe Bremer) so verstanden:
Unternehmenswert: 450 Mio.
Tennor zahlt (insgesamt in zwei ungleichen Tranchen) ~ 225 Mio. für 49.9 %.
Das würde dann letztlich passen. Denn ~ 225 Mio = 49,9 % von 450 Mio.
Oder?


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King for a day
28. Juni 2019 um 14:27  |  693487

Sagt der Optimist zum Pessimist „Sei nicht so pessimistisch“

Sagt der Metzger zum Veganer „Friss Schwein“

Hat wie immer alles seine Berechtigung. Also beide Seiten, denn puhhh, wir sind ja zum Glück nicht alle gleich.


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Joey Berlin
28. Juni 2019 um 14:41  |  693488

Wg. Bl Start Bayern gegen Hertha

Ante Covic weiter: „Wir freuen uns auf die große Bühne, müssen jedoch im Laufe der Saison gegen jede Mannschaft ran. Wir wollen die Mannschaft sein, gegen die niemand gerne spielt!“

https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/hertha-startet-gegen-den-fc-bayern-muenchen-in-die-neue-saison
So ist es richtig, in Berlin darf man alles sein, nur kein Schisser/_in. Gegen die Bayern sahen wir in den letzten Spielen immer sehr anständig aus, also kein Grund vorher rumzuheulen.


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elaine
28. Juni 2019 um 14:49  |  693489

@apo
Pepe Reina war doch auch Torwart bei Liverpool in der Zeit , als Liverpool noch cool war
Als Fan des Clubs müsstest du das doch wissen 😉


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28. Juni 2019 um 14:54  |  693490

@jack..den meinte @elaine aber sicherlich nicht.. 😉
Ich denke, das war ne Assoziation, nicht mehr.
@kami..23:56.
.nö, eher ist es eine andere blogeigeschaft, die mir einfällt: zu schnelles Lesen. (pasiert mir hier auch gerne..leider) Beachte mal stärker das Wort „allerdings“ in Rohrs text- das ist ne Klammer zwischen zwei Gedanken


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apollinaris
28. Juni 2019 um 14:59  |  693491

@elaine..nö, wusste ich nicht..weil ich , bei aller Symapathie.in der Zeit vor dazn, sky und co , nie besonders über Personalien informiert war…Ich hatte dich anscheinend einfach nur falsch verstanden..dachte, du erinnerst dich nur an den kleinen Flitzer, der vom BvB (?) zu uns kam..


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Dd.
28. Juni 2019 um 15:15  |  693492

Also ich finde die Statements von unserem Preetz in dieser ganzen Angelegenheit erstmal ganz Angebracht.
Ich hoffe der gute hat den Mut, erstmal ein weiteres Übergangsjahr und Selbstfindungsjahr anzustreben.

Alles steht und fällt jetzt erstmal mit Covic!

Er wird uns, und nicht zuletzt Preetz auch, überzeugen müssen.
Ich hoffe der Preetz hat hier genügend Distanz, einen klaren Blick zu bewahren.
Wir alle können gar nicht wissen, was da an Fußball auf uns zukommt, was er aus diesem Kader hervorlocken kann…

Erst dann können wir vielleicht darüber Reden, im Einzelfall bei neuen Spielern auch mal mitzubieten, in Preisklassen die wir so noch nicht kennen…


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Start-Nr.8
28. Juni 2019 um 15:19  |  693493

Es ist absolut vorstellbar, dass für eine deutlich kleinere Tranche im nächsten Jahr eine knapp dreistellige Millionensumme fällig wäre. Es müssen nicht beide Tranchen gleich bewertet sein, allein schon deswegen, weil 49,5% eine andere Position darstellen, als gut 30%. Vielleicht wurde auch der Gesamtdeal aus ganz anderen Gründen in zwei verschieden bewertete Tranchen aufgeteilt. Das könnten steuerliche sein, vertretungs- oder Haftungsgründe, oder auch stimmrechtliche. Das deutsche Gesellschafts- und Steuerrecht ist derart kompliziert geworden, dass man oft große Klimmzüge machen muss, um seinem Wunschergebnis nahe zu kommen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Juni 2019 um 15:32  |  693494

@Option

da liefert Hertha eine echte Nachricht mit echtem Geld. Das ab sofort echte Auswirkungen haben wird.
Aber einige verplempern ihre gesamte Energie damit, eine derzeit nicht lösbare Frage lösen zu wollen: Wie könnte Hertha seine wolkige Formulierung gemeint haben:

Außerdem wurde die Möglichkeit zur Aufstockung der Anteile zu einem höheren Preis auf 49,9% vereinbart.

Mein Rat: Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden.
Vor der Beschäftigung mit Möglichkeiten in der Zukunft, erstmal versuchen die Gegenwart zu verstehen: Mit den 37,5 % und den 125 Millionen: Was passiert da gerade? Welchen Preis zahlt Hertha eigentlich? Wofür wird die Summe eingesetzt: Hertha spricht in dieser Reihenfolge von

„umfangreichen Rückführungen von Verbindlichkeiten und über die kommenden Jahre Investitionen in die operativen Kernbereiche Sport, Digitalisierung und Internationalisierung“

Wenn von Jahren die Rede ist – ich verstehe das mal als „drei Jahre“ – wieviel Geld zusätzlich für den sportlichen Bereich stehen Hertha in dann sechs Transferperioden tatsächlich zur Verfügung? Der KKR-Deal war auf sieben Jahre begrenzt. Der Windhorst-Deal ist unbegrenzt – was heißt das? Daran schließen sich weitere Fragen an …

Für die Option gilt #alleszuseinerZeit


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Dd.
28. Juni 2019 um 15:40  |  693495

An Alle
die offensichtlich Probleme mit
graue Mäuse
haben (Alles Mädchen oder was?).

Ich finde meine Hertha total aufregend, und wusste bis jetzt gar nicht das die Meinung von Andere da eine Rolle zu spielen haben.

Wir wollen hier in Berlin vor unserem eigenen Haustür kehren.
Iwi interessiert mir die Meinung von Andere da einen Kehricht.

Ihr dürft ruhig auf uns rumtrampeln.
Wir berliner können das ab.

Und ja, wir sind Fußballliebhaberinnen und Fußballliebhaber!

Weil es so schön ist nochmal folgendes Lied:
https://www.youtube.com/watch?v=sJ9w_9Zsbnw


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28. Juni 2019 um 16:05  |  693496

@Dd..wie meinen?- worauf bezieht sich dat denn nun wieder?

ick blicke langsam nicht mehr durch..zumal ich seit gestern @heiligenseer, @exil , @hurdi und @opa meist zustimmend lese.-Puhh..
Brauche jetzt mal ne kurze Auszeit..
P.S. finde @UB´s Beiträge sehr angenehm..


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Dd.
28. Juni 2019 um 16:12  |  693497

@Apo
wie meinen? bezogen auf welche Aussage?


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Dd.
28. Juni 2019 um 16:25  |  693498

@Apo

Falls es sich auf mein Post von 15:40 bezieht.
Ich habe sämtliche Lesekommentaren in alle möglichen Artikel über diese Schlagzeilenverursachende Neuigkeit aus die Herthawelt bis jetzt durchgelesen.

Sagen wir mal so, ist nicht alles fein was da so abgesondert wird…

Wie wichtig immer wiederkehrende Wiederholung wie

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Opa
28. Juni 2019 um 11:24 | 693435
sind zeigt den oben verlinkten Seite Textilvergehen beispielweise:

Veröffentlicht am 28. Juni 2019 von Daniel Roßbach
(…)
„Denn mit Herthas Handeln geht eben einher, auch Kontrolle über den Verein das eigene Unternehmen abzugeben. Zum Beispiel in der Form zweier Aufsichtsrat-Plätze. Das ist riskant, weil sich die (sportlichen) Interessen von Hertha und die wirtschaftlichen Interessen des Investors nicht unbedingt überschneiden.“
(…)
„Ach ja: Natürlich bedeutet das alles einen Kurs, der 50+1 und Mitglieder-geführtem Profifußball widerspricht. Aber das ist ja offensichtlich. Und nichts Neues.“


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apollinaris
28. Juni 2019 um 16:33  |  693499

Noch kurz mein bislang mir am nächsten kommender Artikel..da ist ne Menge „sowohl als auch“- drin.- 🙂
https://www.berliner-zeitung.de/sport/hertha-bsc/analyse-zum-investor-was-der-millionen-deal-mit-lars-windhorst-fuer-hertha-bsc-bedeutet-32768650


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Exil-Schorfheider
28. Juni 2019 um 16:38  |  693500

Uwe Bremer
28. Juni 2019 um 15:32 | 693494

„Was passiert da gerade? Welchen Preis zahlt Hertha eigentlich?“

Sehe ich ja auch so, daher das Anklicken von „Ich brauche mehr Infos“. meinerseits.

Der Rest (Option) erinnert mich an 2014, als wir hier den KKR-Deal doch ähnlich zerpflückt haben. 😉


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Dd.
28. Juni 2019 um 17:00  |  693501

Nur Sa.-Spiele 15:30 (sic!)
außer Saisoneröffnung und eine „englische“ Woche!

https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/spieltag/2019-2020/BSC

Kannste nicht meckern…


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jenseits
28. Juni 2019 um 17:06  |  693502

@Dd.

Die Spieltage sind noch nicht genau terminiert. Nur das Erföffnungsspiel steht schon fest. Deswegen steht bei allen Wochenendspielen Samstag.


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Dd.
28. Juni 2019 um 17:09  |  693504

@jenseits

oha, habe ich mich da verannt.
War schon etwas irritiert bis letzten Spieltag Terminierung zu haben…

@All
sorry


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hotzl
28. Juni 2019 um 18:19  |  693505

Hatte mich schon gewundert warum der import in google calender das nicht anzeigt…


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BS
28. Juni 2019 um 22:09  |  693529

Zum Thema wo kommen die Schulden her bzw. warum steigen die so rasant. Schiller und Preetz haben 19 mio EUR operativen Verlust im zurückliegenden Jahr eingefahren.

https://www.herthabsc.de/fileadmin/downloads/hertha/nordic-bond/herthabsc-jahresabschluss-181231_01.pdf


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Uwe Nielbock
29. Juni 2019 um 8:58  |  693549

@Kapitän
Mit den Schulden verstehe ich das auch nicht so ganz.
Wieso sind die so angestiegen ?
@Kapitän hat das gut aufgeschrieben:
Zitat: Hallo. Ich lese hier sonst nur leise mit, habe jetzt aber mal eine Frage, die mir hoffentlich beantwortet werden kann: Wie kann es sein, dass Hertha 117 Millionen Schulden hat?
Ich habe mal ein bisschen gegoogelt und in den Jahren vor dem Einstieg von KKR 2014 wurde immer über einen Schuldenstand von rund 40 Millionen berichtet. Dann kam KKR und 2015 wurde berichtet: Schulden auf Tiefstwert von 15 Millionen. 61,2 Millionen war da die Investition von KKR. Da wurden dann mit 61,2 Millionen anscheinend nur 25 Millionen Schulden getilgt. Jetzt wurde KKR mit 71 Millionen ausgezahlt und obendrauf sind noch zusätzliche 46 Millionen Schulden entstanden? Obwohl Hertha nun seit sechs Jahren ununterbrochen in der 1. Liga spielt, die Transfersummen in dieser Zeit ungefähr +/- null sind und die Einnahmen durch neue TV-Verträge etc. immer weiter gestiegen sind.

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wo das ganze Geld hin ist. Würde mich ernsthaft interessieren. Danke.


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SORGENKIND
2. Juli 2019 um 11:00  |  693949

Nachdem ich das jetzt ein paar Tage hab sacken lassen, sehe ich
das Investment vorallem so: Positiv!
Meine erste Intention als bekennender Traditionalist war logische Weise wenig begeistert. Die Personalie Windhorst ist mir bekannt! Seine Repution und Vita als Unternehmer ist wohl kein empfehlenswerter Eintrag fürs Poesiealbum. Was bedeutet das jetzt für Hertha?

Andy Brehmchen hat es im ExilHerthaner gut auf den Punkt gebracht. Man muss als Fussballfan mittlerweile Jurist, Banker oder Betriebswirt sein um alles zu verstehen. Ganz ehrlich, dafür fehlen mir die nötigen Synapsen. Danke an Alle, die uns hier mit dem rudimentärem betriebswirtschaftlichen
Kenntnissen versorgen. Was ich jetzt verstanden habe ist, dass Ingo Schiller auf der MV nicht alle fiskalen Vorgänge um die KgaA in der Gänze so skizziert hat, das auch jedem (so wie mir) klar wird, wie schieflagig unsere derzeitige Situation ist. Deutlicher wurde es auch zuletzt für mich bei der Erteilung der Lizenz für Hertha unter Auflagen. Die Gesamtheit der Verbindlichkeiten lies einen schon zusammenzucken und war für mich in der Summe überraschend!
Sogesehen sind die Summen, die Tennor unbefristet als Kommanditist in die KGaA schiebt als Glücksfall zu bezeichnen. Ich bin mir sicher, das Michael Preetz und Ingo Schiller weiter demütig den bisherigen Kurs der Entwicklung weiterfahren werden. Allerdings auf einem gesteigertem Niveau. Die Historie dieses Vereins und seine geradezu tölpelhaften Versuche oben mitspielen zu wollen, sollten eine Lehre sein! Perspektivisch wird m.M.n. lediglich der Durchfluss unserer Talente zur Profimannschaft steiniger werden. Der Erfolgsdruck und die gesetzten Zielen werden jetzt klar ambitionerterer Natur sein! Man wird jetzt Umstellen, von Etablieren auf Erreichen Internationaler Wettbewerb!
Abschliessen möchte ich meine Gedanken mit der Personalie Lars Windhorst selbst und seinen „unetischen“ Geschäftsmodellen. Mir ist es lieber, er steckt 200 Mio in Hertha BSC als in andere fragwürdige profitbringenden Geschäftsmodelle. Da gibt es eine Reihe wirklich unappetitlicher Geschichten!
Und wir sollten uns nicht zum Apostel aufschwingen. Das passt sowieso nicht zu uns.

Solange in Köpenick mit Miethaien klassengekämpft wird und die Bauern Menschenrechte im qatarischen
Trainingslager übersehen, muss wohl alles in Butter sein!

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