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(ub) – Guten Morgen von der Sportanlage des SV Stegersbach. Heute bittet Trainer Ante Covic seine Schützlinge einmal zur Arbeit. Am Nachmittag steht als Teambuilding-Maßnahme ein Ausflug auf eine Kart-Bahn an.

10 Uhr Die Profis von Hertha BSC stehen bereits auf dem Platz. Athletiktrainer Henrik Kuchno leitet die ersten 20 Minuten der Einheit .

10.05 Uhr Präsident Werner Gegenbauer hat die vier Kilometer vom Teamhotel zum Trainingsplatz (es geht – für Berliner Verhältnisse – ganz schön hoch und runter mit einem E-Bike zurückgelegt, mit Sturzhelm.

10.12 Uhr Die Bälle werden ausgepackt – Passübungen sind angesagt. Torwarttrainer Zsolt Petry absolviert ein Torwartprogramm mit Rune Jarstein, Thomas Kraft und Luis Klatte.

10.16 Uhr Manager Michael Preetz, schwarze Hose, schwarzes Polo, verlässt die Sportanlage, strebt dem Ausgang zu. Tuschelalarm bei den Kiebitzen: Trifft sich der Manager zu Verhandlungen? Wird jemand am Flughafen abgeholt?

10.18 Uhr Entwarnung: Preetz hat aus seinem aus Berlin mitgebrachten Dienstwagen eine Trainingsjacke geholt.

10.22 Uhr In drei Gruppen gibt es für je sechs Spieler unterschiedliche Übungen:

  • Doppelpassübungen in hohem Tempo über fünf Stationen
  • Flanken und Torabschlüsse aus  15, 16 Metern
  • Mini-Zirkel mit vier verschiedenen Koordinationsübungen

10.30 Uhr Herzliche Grüße von Gabor Kiraly. Der sitzt auf der Tribüne,  ganz außen, allein oben in der letzten Reihe, mittlerweile im Glatzenlook, und schaut sich seine Ex-Kollegen an.

Das ist nur 40 Kilometer von meiner Heimat entfernt, da schaue ich einfach mal vorbei.

43 Jahre ist der Kult-Torwart von Hertha  (1997 bis 2004) mittlerweile, betreibt ein Trainingscamp und veranstaltet regelmäßig Torwartschulen. Aber Kiraly will weniger über sich reden, möchte wissen: Wie waren die Testspiele? Welchen Eindruck macht das Team? Wie sind die Fortschritte?

Seine Ankunft hat sich rasch rumgesprochen. Während wir reden, klingelt sein Handy. Michael Preetz, Gabor solle doch rüberkommen zu ihm.

Grujic und Maier arbeiten individuell

Trainer Ante Covic klärte hinterher auf: Dedryck Boyata ist im Hotel. Mit Blick auf seine muskulären Beschwerden werden die Reize leicht gesteigert, um zu schauen, wie die Muskulatur auf die Belastung reagiert. Bei dem Belgier wird aber nichts riskiert. Ob er im Trainingslager (das am Donnerstag endet) noch auf dem Platz stehen wird, lässt sihc nicht vorhersagen.

Marko Grujic und Arne Maier haben im Hotel individuell im Hotel mit Athletiktrianer Hendrik Vieth gearbeitet.

Covic: Marko arbeitet im Rückenbereich, Arne im muskulären Bereich. Beide stehen morgen wieder auf dem Platz.

Training am Dienstag: 10 und 17 Uhr in Stegersbach.

P.S. Mein Eindruck nach vier Trainingswochen: Die Lazaro-Nachfolge bei Hertha ist entschieden. Warum Lukas Klünter die Frage so beantwortet hat, dass Hertha auf dieser Position wohl kein Geld in die Hand nehmen muss – mein Morgenpost-Text – Klünter profitiert vom Trainerwechsel – hier entlang


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Kommentare

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rasiberlin
29. Juli 2019 um 10:22  |  696360

: – )

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Marienfelde

28. Juli 2019 um 13:45 | 696300

Hallo zusammen,
ist jemand nächstes Wochenende in London beim Spiel gegen Crystal? Weiß jemand etwas von einer Fan Aktion (Marsch oder sowas)?
Ich fliege mit meinem Vater hin und freue mich schon sehr.
Herzliche Grüße aus Süd Berlin
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bin in London da – mit rund 200 anderen von unserer Seite. Von geplanten Aktionen ist mir noch nichts bekannt. Grüße…


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Megman
29. Juli 2019 um 10:25  |  696362

HA !


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Papa Zephyr
29. Juli 2019 um 10:31  |  696363

HO !


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Kamikater
29. Juli 2019 um 10:36  |  696365

HE!


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Traumtänzer
29. Juli 2019 um 10:46  |  696366

HERTHA BSC!


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psi
29. Juli 2019 um 10:59  |  696368

Der Meister von der Spree!


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Kamikater
29. Juli 2019 um 11:53  |  696371

https://www.weltfussball.de/news/_n3725361_/auch-covic-sieht-neue-karten-regelung-kritisch/

Demnächst dürfen nur noch Schiris reden. Alle anderen Beteiligten müssen strafbewusst auf den Boden gucken. Dem Schiri darf man sich maximal auf 4,50 nähern. Alles andere ist ein Angriff auf seine Persönlichkeit und wird automatisch mit lebenslanger Sperre geahndet.


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boRp
29. Juli 2019 um 12:02  |  696372

Klünter: ich bin gespannt! Klar ist Tino der komplettere Fußballer, aber Covic will ja mehr über die Mitte aufbauen. Im Oktober sind wir alle schlauer…

Die Kartenregelung finde ich super. Meiner Meinung nach wird zuviel gequatscht am Feld. Ein Schiedsrichter, der auch Erzieher sein muss, vernachlässigt seine eigentliche Aufgabe! In anderen Sportarten (Rugby!!!) ist jegliche negative Kommunikation mit dem Schiri verboten… Und das funktioniert!


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Freddie
29. Juli 2019 um 12:15  |  696375

In einem 3—5—2 kann Klünter seine Schnelligkeit ausspielen. Bin aber gespannt, wie seine Leistungen in einer 4er Kette aussehen.


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Spree1892
29. Juli 2019 um 12:39  |  696378

Klünter ist aber jetzt nur für RV gedacht denke ich mal. Ein neuer Rechtsaußen soll ja ohnehin kommen und hat darauf keinen Einfluss?


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Bob
29. Juli 2019 um 12:52  |  696379

@elaine 10:56/12:21

Gut geschrieben. Da bin ich, ausnahmsweise ;), deiner Meinung.


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Exil-Schorfheider
29. Juli 2019 um 13:02  |  696380

Spree1892
29. Juli 2019 um 12:39 | 696378

Wenn man sagt/ schreibt, dass für RV niemand mehr geholt wird, ist ja RA nicht betroffen, oder?

Witzig in diesem Zusammenhang Deine Aussage mit der Wasserstandsmeldung, die Du ja quasi selbst einforderst.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
29. Juli 2019 um 13:04  |  696381

@Spree

Du weisst, dass nach dem Lazaro-Verkauf die Überlegung war, ob Hertha für die rechte Seite zwei Spieler holt: einen für die Defensive, einen für die Offensive. Mit Klünter zeichnet sich nun ab, dass die Lösung für die Defensive in eigenen Kader gefunden ist …

… und ja, der Hinweis von @Freddie ist berechtigt: Je nach Taktik ist Klünters Position etwas anders zu spielen.


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King for a day
29. Juli 2019 um 13:12  |  696382

@Luhukay

Schon vor dem ersten Pflichtspiel mit einem kleinen Rundumschlag, ähnlich wie bei uns nach Frankfurt damals.
Ronny und Ramos werden erwähnt. Die Mülltonne auch wieder.
Ick mag den!
https://sport.sky.de/fussball/artikel/st-pauli-luhukay-zerlegt-eigenes-team-vor-spiel-gegen-bielefeld/11772537/34130


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heiligenseer
29. Juli 2019 um 13:32  |  696384

Bei Klünters vorherigem Arbeitgeber konnte man*in dessen beste Leistungen in der 4er Kette bewundern (besser: wahrnehmen).


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Spree1892
29. Juli 2019 um 13:34  |  696385

@Exil

Wollte nur mich nochmal absichern.

@ub

Danke!


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Exil-Schorfheider
29. Juli 2019 um 13:46  |  696386

Spree1892
29. Juli 2019 um 13:34 | 696385

„Wollte nur mich nochmal absichern. “

Zwei-Quellen-Strategie geht aber anders.


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psi
29. Juli 2019 um 14:09  |  696387

@King, diese „Wutrede“ habe ich auf Sky Sport News auch gesehen, herrlich, er hat sich nicht verändert. Heute Abend spielt S. Pauli, deren Saison könnte interessant werden. Ob er durchhält?


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Kamikater
29. Juli 2019 um 14:29  |  696389

@endlich raus aus dem Sommerloch
Die neueste Wasserstandsmeldung:
http://www.wsa-b.de/service/gewaesserinfo/aktuelle_wasserst/index.html


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King for a day
29. Juli 2019 um 14:50  |  696390

@psi
Von sich aus wird er schon durchalten denke ich.
Bin mir allerdings nicht ganz so sicher ob sich die Verantwortlichen bei Pauli genau im Klaren darüber waren wen sie sich da ins Boot holen…
Ich geh mal davon aus dass er mit eben diesen nicht weniger zimperlich spricht. Kann auch mal (wieder) ins Auge gehen wenn die sportlichen Ziele außer Reichweite gelangen.
Wäre schön wenn er und Pauli kommende Saison in Liga 1 zu sehen sind.


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psi
29. Juli 2019 um 15:00  |  696392

Ich würde es ihm und Pauli gönnen!


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Jack Bauer
29. Juli 2019 um 15:37  |  696394

@apo aus dem Vorthread:

Ich gehe zwar größtenteils mit bei deinen Aussagen, bei zwei Dingen würde ich jedoch entschieden widersprechen:

Das politische Berlin hat Hertha auch nicht den roten Teppich ausgerollt, als Ludwigsfelde noch zur Wahl stand. Die Reaktion war immer gleich: Distanziert bis ablehnend.
Und Hertha, in dem Fall Gegenbauer, kann man sicher keinen Vorwurf machen, Brandenburg ausgeschlossen zu haben. Es gab das Votum der Mitglieder und die klare Aussage des Präsidenten, das nichts gegen die Mehrheit der Mitglieder gemacht wird. Was hätte Hertha machen sollen? Sagen, dass es ihnen egal ist, wie abgestimmt wird? Den Martin Kind Weg, Abstimmungen der Mitgliederversammlungen mehr als Empfehlung, denn als Weisung zu verstehen?
Der Fehler wurde früher gemacht, in dem man offensiv an die Öffentlichkeit ging und seine eigene Stärke in der Stadt völlig überschätzte: „Wir spielen ab dem 25.07.2025 in einer neuen, eigenen Arena. Wir wollen in Berlin – notfalls gehen wir aber auch nach Brandenburg.“
Fortan konzentrierte sich die ganze Diskussion auf Berlin oder Brandenburg – und weniger auf die Vorteile eines eigenen Stadions – mit erwartbarem Ausgang. Hertha hat sich da verschätzt, hätte da besser kommunizieren müssen, das eigene Standing sowohl bei den Fans als auch bei Politik und Berliner Bevölkerung realistischer einschätzen müssen. Stattdessen stolperte man von einer Panne in die nächste, sagte, man habe auf alle offenen Fragen Antworten, war dann aber völlig fertig, als die 1892 Genossenschaft ihre angekündigte Deadline durchzog. Statt wirklichen Antworten polterte man über den Boulevard – auch das mit überschaubarem Erfolg.

Was übrigens die Zustimmung im politischen Berlin angeht:
Ich sage mal so, ich wäre mir nicht so sicher, ob sich Herthas Ausgangslage nach der Wahl 2021 wirklich verschlechtert… Vorausgesetzt, Hertha lernt dazu…


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LG_IceT
29. Juli 2019 um 15:39  |  696396

Also unsere RV Position scheint mir trotzdem sehr wackelig.
Sollte Klünter ausfallen oder doch nicht so performen wirds eng. Pekarik ist leider oft verletzt und nicht mehr der Jüngste… Lecki halte ich dort nicht für geeignet und die U23 hat soweit ich das überblicke keine Buli taugliche Alternative..
Und bitte nicht Esswein dort ausprobieren, der sollte mMn eh noch abgegeben werden.
Also hoffen und Daumen drücken.


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29. Juli 2019 um 15:43  |  696398

@jack..habe allerdings auch nicht von einem „Roten Teppich“ gesprochen. Aber für mich auffallend: nie zuvor wurde Hertha ernster gernommmen. Dieser Eindruck ließe sich beschreiben, denke ich.-
Der Hebel wirkte .
Ich hatte Gegenbaues „Strategie“ auf den MV´s nie wirklich verstanden, nach Innen schien mir das auch unausgegoren und extrem kontraproduktiv ..da stimme ich dir vollumfänglich zu.


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Jack Bauer
29. Juli 2019 um 15:50  |  696400

@apo:

Roter Teppich war eine Übertreibung von mir, ja.
Allerdings habe ich es nicht so wahrgenommen, dass die Politik da Herthas Anliegen ernster genommen hat.
Ist aber jetzt auch nicht mehr der entscheidende Punkt.


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29. Juli 2019 um 16:03  |  696401

nur noch das: ich erinnere mich daran, dass Hertha immer nur belächelt wurde…Geplänkel-Ebene.. Bis zu einer Anhörung im Abgeordneten-Haus ist es vorher nie gekommen..etc pp
Ansinsten unterschreibe ich deinen letzten Satz 😉


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29. Juli 2019 um 16:22  |  696403

@LG_ _ _ bin da voll bei dir. Und bei #Klünter melde ich immer noch meine leisen Zweifel an.
Ich kann ja Preetz verstehen..allerdings finde ich das insgesamt bislang noch inkonsequent („nächster Schritt“ -Preetz verlangt vom Trainer, mehr rauszuholen, schwächt aber zeitgleich die bisherige, äußerst effiziente rechte Bahn).- Was mir eher scheint: man bekommt einfach keinen guten AV unter 20 MIO..siehe Lazo, Schulle etc.
Entweder verkaufe ich Lazo für viel Geld, um mir einen noch beseren AV zu holen ( und reinvestiere das Geld in voller Höhe plus x) oder ich versuche, das anders zu kompensieren
Dafür hat man sich ja nun entschieden
Dass die rechte Außenbahn geschwächt ist, bleibt aber zunächst (für mich) Fakt. Das Klünter nun stark geredet wird..ist klar.
Covic galt ja irgendwann auch als 1A-Lösung,,# Kommunikation nach Aussen


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fg
29. Juli 2019 um 16:33  |  696404

@apo:
Der neue Rechtsaußen offensiv, der noch kommen wird, wird der neue Lazaro.
Klünter ist dann der Verteidiger dahinter, quasi zusätzlich.
Er soll nicht Lazaro in dem Sinne ersetzen.


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Exil-Schorfheider
29. Juli 2019 um 16:37  |  696405

apollinaris
29. Juli 2019 um 16:22 | 696403

“ Was mir eher scheint: man bekommt einfach keinen guten AV unter 20 MIO..siehe Lazo, Schulle etc.“

Warum hat sich Leverkusen dann einen Europacup-erfahrenen jungen LV für fünf Mio holen können?

https://www.transfermarkt.de/daley-sinkgraven/leistungsdaten/spieler/215099

Ich frage für einen Freund.


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jenseits
29. Juli 2019 um 16:42  |  696406

Klare Schwächung, wenn Lazaros Zuständigkeitsbereich auf zwei Außenbahnspieler verteilt werden muss. Verteiden, Spielaufbau, Kreativität usw. usf.


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29. Juli 2019 um 16:43  |  696407

..@exill sollte der in der Liga durchstarten, ist deine Frage zu recht gestellt und ginge direkt an den Manager.- Ich kenne den Herrn nicht.- Ich sehe nur, dass überdurchschnittliche AV´s normalerweise für viel Geld wechseln..
Warum genau, fragst du jetzt für einen Freund?- ich verstehe diese Redewendung nicht.
Erkläre sie mir doch bitte mal.

@fg..Hatte ich schon verstanden Das überzeugt mich nicht, wie beschrieben..s. auch @jenseits


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Felix
29. Juli 2019 um 16:44  |  696408

@Kamikater
Ich hoffe inständig, dass es sich um einen misslungenen satirischen Beitrag zur Kartenregelung handelt. Alles andere wäre erschreckend. Die Regelung ist sinnvoll und nicht mehr als eine Praktikabilisierung der bisher schon gängigen Praxis (Ermahnung, [mündliche] Verwarnung, [mündlicher] Innenraumverweis). Wer da so tief schießt, lässt daran zweifeln, dass er den gebotenen Respekt vor einer der wichtigsten Aufgaben des Spiels hat.


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Jack Bauer
29. Juli 2019 um 16:48  |  696409

Wobei man durchaus, wie von Marc Schwitzky im letzten Hertha Base Podcast getan, das Argument aufbringen könnte, dass die Aufgaben eines Außenverteidigers im 4-3-3 etwas anders sind, als im 4-2-3-1. Covic möchte den Ball länger zentral halten, erst später den Ball auf die Außen sehen. Die Fähigkeiten unserer „halben Spielmacher“ auf der Rechtsverteidiger Position, wie Weiser oder eben Lazaro, sind da nicht mehr ganz so gefragt.
Ich bin trotzdem sehr skeptisch, da ich fußballerisch Welten zwischen Klünter und Lazaro sehe. Aber ich lasse mich da gerne überraschen.


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TassoWild
29. Juli 2019 um 16:52  |  696410

@jack Bauer – 15:37 Uhr

Gut zusammen gefasst. Weitgehend meine Meinung, im Kommentar von Herrmanns im TSP ziemlich treffend bebildert. Leider… muss ich anfügen. Ich weiß auch jetzt nicht wirklich, wie Hertha aus dieser Ecke kommen kann.


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Kamikater
29. Juli 2019 um 17:03  |  696411

@felix
Ja, sollte sicherlich alles praktikabler werden alles. Wäre, wenn, sollte.

Wer aber bekommt denn die Karten? Niko Kovac? Never in life als Bayerntrainer. Bisher mussten sich bei Fehlentscheidungen auch mal Trainer beschweren dürfen.

Nun soll durch diese Regelung alles besser werden? Was sagst Du zu Covic‘ Kommentar?


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Paddy
29. Juli 2019 um 17:17  |  696412

@ Kamikater
29. Juli 2019 um 17:03 | 696411

…ich bin der Meinung, dass es absolut Richtig von Covic ist, sich dagegen zu streuben, da dieser Sport eben auch von Emotionen getragen wird.

…ohne Emotionen, hätte auch der Sport „Fußball“ nicht den Stellenwert, den er Heutzutage besitzt. …vom Geld, Sonsoren usw. ganz zu schweigen… Ohne Emotionen kann man jeden Sport doch in die Tonne kloppen.

….wer diese Reglementierungen der ureigensten Sinne des Menschen angreift, macht sich Strafbar, heißt es denn nicht, die Würde des Menschen ist Unantastbar?


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Anton
29. Juli 2019 um 17:35  |  696414

Man darf nicht vergessen, dass das Verhalten der Bundesligatrainer (und natürlich auch der Spieler, aber die sind hier nicht das Thema) auch den Nachwuchs maßgeblich beeinflusst. Wenn ich im Fernsehen Trainer wie Klopp oder Wollitz sehe, die dem Schiedsrichter aus 50 cm ins Gesicht schreien, werde ich mich als junger Spieler/Trainer tendenziell auch so verhalten. Es geht ja nicht darum, jeglichen Spruch von der Seitenlinie sofort zu sanktionieren, sondern es gibt dem Schiedsrichter zusätzlichen Spielraum zwischen „Ermahnung“ (= nichts tun) und „auf die Tribüne schicken“.


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coconut
29. Juli 2019 um 17:39  |  696415

Zitat:
„…-.heißt es denn nicht, die Würde des Menschen ist Unantastbar?“

Das gilt aber selbstverständlich nicht für Schiedsrichter, oder etwa doch.

Man, man, man….
Dieses künstliche aufbrausen und teils körperliche attackieren gibt es gegenüber den Schiedsrichtern so eklatant in keiner anderen Sportart.
Aber vermutlich sind die da alle emotionslos unterwegs.
Ihr habt doch echt jeden Sinn für die Realitäten verloren.
Auch Fußball ist nur eine Sportart bei der man sich an die geltenden Regeln zu halten hat. Punkt.
Menschliche Fehlleistungen sind dabei nie ausgeschlossen und das ist auch gut so.
Wer Perfektion will, kann ja FIFA oder Soccer am PC oder anderen Geräten Spielen.


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29. Juli 2019 um 18:03  |  696416

bin bei @coco u.a.: ich werde niemals verstehen, warum Emotionen unisono als toll empfunden werden? Impulskontrolle ist das A und O im Zusammenleben..Im Rugby, Tennis (!), Handball, Basketball..im Football und überall..sind natürlich genusoviele Emotionen unterwegs, wie beim Fussball.
Aber anscheinend wird niemals hinterfragt, warum es nahezu ausschließlich beim Fussball neben dem Platz zu wilden Keifereien und Keilereien kommt- bis in die Kinderligen..
Ich bin gegen gockelhaftes und übertriebenes Maßregeln seitens Schiris und Nebenschiris..aber weit häufiger plustern sich Trainer und Spieler auf, als wären sie die einzigen Verfechter der Wahrheit. Dabei ist es im Kern immer nur deren eigene, die sie durchgesetzt sehen wollen. ( Auto-und Fahrradfaher sind oft ähnlich unterwegs)
Manche verklären das dann sogar zu „ich bin eben Gerechtigkeitsfanatiker“
Alleine dieses Wort ist schon ein Widerspruch in sich..
Emotionen/Gefühle sind das Tollste überhaupt.
Aber sie sind nicht per se richtig/falsch-gut/böse
Jährornige Menschen können sich im Fussball bisweilen folgenlos austoben, wie vielleicht nirgendwo anders.
Das darf man schon mal tiefer hinterfragen..


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Traumtänzer
29. Juli 2019 um 18:43  |  696417

Thumbs up! @apollinaris um 18:03 Uhr


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Paddy
29. Juli 2019 um 18:45  |  696418

@coconut

Perfektion darf gerne Robotern vorbehalten sein, aber auch (diese Undurchsichtigkeit beim fällen von Strafen auf dem Feld missfällt mir) dies ist ein wichtiger Faktor, dass dieser Sport so extrem viel Geld ausspucken kann…

…dass sich jemand immer an den absoluten Scheideweg begibt (mit Fouls), ist zu Beginn eines Spiels komplett normal, aber man sich dann anschaut, dass einige Schiris sogar bei Trikotzupfern IM Mittelfeld ne gelbe Karte geben und andere eben nur „pfeifen“ kurzen Stopp des Spiels haben wollen, damit der Spielfluss nicht zerstört wird.
Es ist immer von Foul zu Foul Unterschiedlich, nur muss man sich dann auch anschauen, was das ganze Spiel zuvor war…

z.B. Ibi bekommt doch schon ne Gelbe, wenn er einen Gegenspieler böse anschaut, da er als „Sündenbock“ hochstilisiert wurde in der ganzen Zeit in Stuttgart und davor doch auch schon… aber naja irgendwas ist doch immer^^
…würde ein, sagen wir mal Lewandowski im Spiel gegen uns genauso agieren, wie ein Ibi, wäre es einem Schiri noch nicht mal eine Notiz auf dem Spielberichtsbogen wert^^


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Tojan
29. Juli 2019 um 19:42  |  696419

@apo

ich glaube du bist eines gewaltigen irrtums unterlegen, wenn du meinst bei anderen sportarten käme es nicht zu problemen auf und abseits des feldes. die anderen teamsportarten, die ich verfolge, egal ob handball, eishockey, American Football oder auch einzelsportarten wie Motorsport haben auch immer wieder mit solchen eskapaden einzelner zusammentreffen zu tun. bei einigen sportarten (NASCAR z.b.) wird es durch die berichterstattung sogar aktiv gefordert.


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apollinaris
29. Juli 2019 um 19:46  |  696420

@ tojan…Nö, mit 60! Erkennt man nur hier und da Muster und hat unterscheiden gelernt 🌻
Frag doch mal nur bei der Bahn an Montagen nach ..wie das so mit Vandalismus der umherfahrenden Fans aussieht ..


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Felix
29. Juli 2019 um 19:48  |  696421

@Kamikater
a) Jeder Trainer kann sich exakt so verhalten wie vorher. Er bekommt dafür nur eine formalisiertere und besser sichtbare Konsequenz zu spüren. Herr Aytekin muss nicht mehr mit dem Finger wuchteln, sondern kann schlicht die rote Karte zeigen, wenn sich ein Trainer – genauso wie ein Spieler – ungebührlich verhält.

b) „Emotionen gehören zum Fußball.“ ist ein Satz mit genau 0 Inhalt. Niemand will Emotionen abschaffen und niemand will einem Trainer verbieten sich aufzuregen. Wir haben ja auch den Spielern nicht „verboten“ sich aufzuregen, nur weil sie für Unsportlichkeiten mit einer gelben Karte bestraft werden können. Im Text steht zwar sinngemäß, wer protestiert bekommt gelb, die Praxis ist aber um vieles liberaler. Ähnlich wird es sich auch hier verhalten.

c) Genau die genannten Punkte hat scheinbar auch Covic nicht verstanden. Diese Regelung ändert NICHTS an den Strafmaßen und Tatbeständen, nur an der praktischen Umsetzung selbiger. Covics Prämissen sind also falsch, weshalb seine Argumente nicht gelten.


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Tojan
29. Juli 2019 um 19:56  |  696422

@apo
na gut, wenn du jetzt noch fangruppen mit ein beziehst, verschiebt sich das bild natürlich ein wenig, auch wenn du hier vermutlich durch den stärkeren fokus auf fußball ein bisschen die enderen bereiche aus dem blick verlierst. natürlich kommt es bei den kleineren sportarten in deutschland deutlich seltener zu solchen ausfällen auf seiten derfans, mmn aber vor allem deshalb, weil hier keine größere, gruppensprengende aufmerksamkeit gegeben ist. schaut man sich z.B. international um, ergibt sich schon ein etwas anderes bild:

http://www.spox.com/de/sport/ussport/nfl/0912/Artikel/american-hooligan-roger-goodell-chad-conine-philadelphia-eagles-brett-daniels-dallas-cowboys.html


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jenseits
29. Juli 2019 um 20:22  |  696423

Ich habe das nicht so richtig verstanden. Die neuen Kartenregelungen betreffen Trainer? Die sollen jetzt etwas leichter in die Schranken gewiesen werden können durchs Zeigen von gelben Karten? Oder geht es um mehr? Wenn es um die Trainer geht, würde ich mich fast trauen 😉 zu sagen, bisher hat es doch ganz gut geklappt. Ja klar, so ein wenig Vorbildfunktion mögen die Trainer haben und die (jungen) Spieler sollen sich nicht an zu ächtendem Verhalten orientieren.

Fußball ist aber so ein bisschen äx. Da leben nicht wenige, die nicht nur ein sportliches Interesse haben, ihre dunkle Seite aus und machen etwas ansonsten gesellschaftlich Verpöntes: Gastfreundschaft ignorieren, subjektiv und parteiisch sein, das auch noch als Berechtigung zur Diffamierung des Gegners nutzend. Lange Rede, kurzer Sinn: Man soll es auch nicht übertreiben. Hauptsache, Handshakes nach dem Spiel.


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Nemo
29. Juli 2019 um 20:57  |  696424

Nachdem hier der Immerhertha Podcast ja leider eingestellt wurde, ist jetzt ein neuer von Kicker/DAZN gestartet.
In der ersten Folge mit Fredi Bobic. Für mich sehr unterhaltsam für nebenbei.
Hört mal rein, leicht zu googeln.


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hurdiegerdie
29. Juli 2019 um 21:10  |  696426

Natürlich sollten auch Trainer und Betreuer gelbe und rote Karten bekommen. Warum auch nicht, wenn sie sich nicht benehmen können?

Ein guter Schiri wird 2x weghören und dann böse schauen und dann gelb geben.

Aber ich komme halt vom Basketball. Da gibt es Freiwurf und Einwurf Mittellinie. Wenn du dich als Spieler nicht beherrschst, geben dir die MAnnschaftskollegen schon Bescheid.

Bei Trainern ist es oftmals auch ein taktisches Mittel. Und es geht ja auch um Signale in untere Ligen, wo Schiris manchmal Freiwild sind.

Ich finde es gut.


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jenseits
29. Juli 2019 um 21:24  |  696427

Das ist natürlich ein Argument. Über die schwierige Situation der Schiris in unteren Ligen habe ich auch schon viel gehört. Dann ändere ich meine unüberlegte Meinung.


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29. Juli 2019 um 22:18  |  696430

Das Stadionthema ist doch für die nächsten
8 Jahre gegessen. Sprich totes Gaul. Die gelb,
rote Karte für Trainer ist ok. Oder so unwichtig
wie ein Geburtstag von U. Walz.


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U. Klieman
29. Juli 2019 um 22:22  |  696431

Ach ja ich meinte den Trend auf 5% Bundes-
weit. Nürlich mit Smily. Mea Culpa.


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coconut
29. Juli 2019 um 22:35  |  696432

@carsten
Achte doch bitte darauf, wie du einen Link einstellst.
Ich mag die Google Schnüffelei nicht.
Wenn das verhindern kann, dann sollte man es auch tun.
Hier der Link ohne…
https://m.tagesspiegel.de/berlin/reaktionen-auf-geisels-aussagen-berliner-politik-will-kein-hertha-stadion-im-olympiapark/24850212.html


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29. Juli 2019 um 22:39  |  696434

@toja…19:56..nö, in diesem Fall ist mein Fokus ziemlich scharf gestellt 😉


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Tojan
29. Juli 2019 um 23:03  |  696435

@apo
nun, dann frage ich mich erst recht, wie du darauf kommst, diese problematik sei allein im fußball präsent. die meisten anderen sportarten haben schon seit jahren teamstrafen für unflätiges verhalten am spielfeldrand eingeführt, meinst du dies passierte ohne grund? der fußball ist hier nur mal wieder einer der letzten.


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Herthapeter
29. Juli 2019 um 23:59  |  696436

@Tojan
Die angemerkte Problematik ist seit ein paar Jahren den Bademeistern sogar noch besser bekannt, als den Schiedsrichtern beim Fußball. Insofern wirklich kein genuines Problem des Fußballs.


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apollinaris
30. Juli 2019 um 0:26  |  696437

@ tojan .. bitte, an welcher Stelle soll ich von einem genuinem Problem gesprochen haben?
Lies meinen entsprechenden Beitrag mit besonderem Augenmerk auf Absatz 2..

Nehmen wir nun auch noch die Bademeister und das Oktoberfest oder das jährliche Desaster auf Werder auch noch mit in das Profil., landen wir wieder mal bei der x- Beliebigkeit , wonach alles miteinander verquickt ist und die Eishockeyfans dann genauso sind, wie alle anderen. – Und dass es auch beim Ballett geifernde Eltern gibt und auch beim Eistanzen die Jury wüst beschimpft wird.. und alles überall in Regelmäßigkeit . ( ist das so?)
ich nenne diese Art des Reflektierens gerne „screwball“.. man dreht sich im Kreise und wie beim Drink,: es bleibt nur Kopfschmerz

So sehr ich Klopp zB mag
Wie er auf die Schieris in den Profiligen vor aller Welt ab und an losging, war ( ist) ziemlich genuin .Und er ist nur das prominente Beispiel


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Bussi
30. Juli 2019 um 6:59  |  696440

rbb|24 überträgt das Spiel zwischen Hertha BSC II und dem FC Energie Cottbus heute ab 17:55 Uhr live 👍


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Hertha Ralf
30. Juli 2019 um 7:26  |  696441

Frage für einen Freund:
Ist Esswein noch da?
Wann kommt Schürle?
Man wird ja mal fragen dürfen 😎


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Exil-Schorfheider
30. Juli 2019 um 7:32  |  696442

Ich muss schon schmunzeln.
In einem Blog, wo immer gleich die Menschenrechtskommission der UN angerufen wird, wenn man meint, sich durch einen Witz zu sehr angegriffen zu fühlen, sind das Auftreten und Benehmen einiger Würdenträger am Rande lediglich Emotionen, die doch bitte nicht verboten werden dürfen.

Wer so was schreibt, ist wahrscheinlich auch immer noch der Meinung, dass Ibisevix zu Unrecht Rot für seinen Dogeball-Weltmeisterwurf bekam.

Kannste Dir nicht ausdenken…

————-

Ach ja. Fußball:

Wer sehen will, warum es einige wer Youngster nicht in den aktuellen Profikader geschafft haben, hat heute ab 17:55 die Möglichkeit, auf rbb online die u23 gegen Cottbus zu sehen, wenn man es wie ich nicht ins Stadion.


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boRp
30. Juli 2019 um 7:39  |  696443

Olympiapark also endgültig abgesagt – und das mit Tegel ist natürlich reines Zeitspiel – wer glaubt denn, dass der BER (Voraussetzung für das frei werden von Tegel) in den nächsten 5-10 Jahren fertig wird?

Die Alternativen sind alle Opposition, also Mist. Aber wenn schon Mist, dann wenigstens selbstbestimmter Mist… und der ist Brandenburg. Ich war stark dagegen, der berliner Senat hat mich umgestimmt. Mit denen ist leider im Moment nix für Hertha zu reißen.


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Michael
30. Juli 2019 um 7:45  |  696445

Union bald Nr. 1 in Berlin ?
Bei Hertha sollte man sich ernsthaft damit beschäftigen.
Statt Sprüche in Englisch zu verfassen, die irgendeine Message oder Identität vermitteln soll, ist es nötig sich mal Gedanken zu machen, was Hertha will und wen Sie mitnehmen oder gewinnen wollen.
Zur Zeit merkt man davon nichts.
Schade !
Hahohe


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Anton
30. Juli 2019 um 8:28  |  696447

Das Thema Stadion ist ja nun nicht neu, aber eins verstehe ich immer noch nicht: Mit welchem Recht kann der Senat Druck auf Hertha ausüben? Hertha ist Mieter des Olympiastadions. Wie wir alle wissen, ist ein Vermieter/Mieter-Verhältnis keine Freundschaft oder Dankbarkeitsbeziehung, sondern eine professionelle Verbindung. Hertha wird den Mietvertrag bis 2025 erfüllen und ihn dann nicht verlängern (es geht also nicht um einen Vertragsbruch oder dergleichen). Diese Laufzeit wurde damals von beiden Seiten aus bestimmten Gründen so gewählt. Somit kann der Senat aus meiner Sicht nun nicht sagen, Hertha hätte eine Verantwortung für die Weiternutzung des Stadions.

Klar ist, dass Geisel & Co. ihre Fälle davonschwimmen sehen, wenn das Olympiastadion erstmal an 350 Tagen im Jahr leersteht. Daher finde ich, dass der Verein durchaus mit offenen Karten spielen und den Mitgliedern sagen kann: „Auch wenn ihr gegen ein Stadion in Brandenburg gestimmt habt, muss das für uns (zumindest verhandlungstaktisch) eine Option sein. Ihr seht, wie machtlos wir sonst gegen die Willkür des Senats sind.“
Meint ihr, die Mitglieder würden das nicht verstehen?


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Exil-Schorfheider
30. Juli 2019 um 8:36  |  696448

boRp
30. Juli 2019 um 7:39 | 696443

“ wer glaubt denn, dass der BER (Voraussetzung für das frei werden von Tegel) in den nächsten 5-10 Jahren fertig wird?“

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/flughafen-ber-110.html

Der aktuell Verantwortliche klang heute morgen ganz zuversichtlich.


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Thomsone
30. Juli 2019 um 9:29  |  696449

Danke E-S.
@boRp: Ich
Was u.a gegen Tegel spricht, ist, dass es keine vernünftige ÖPNV Anbindung gibt, wie sollte das denn bewältigt werden? Laufen von Gartenfeld (Siemensbahn)? Dann habe ich gestern gesehen, dass irgendwo im Wald gebaut werden soll, wie das? Wenn ich mich recht erinnere, ist da ein Trinkwasserschutzgebiet. Das würde nicht so einfach. Dazu jetzt schon die Äußerungen von einigen Grünen, dass sie dagegen arbeiten werden. Ich denke das ganze ist eine Nebelkerze des Senators um irgendetwas vorweisen zu können. In der Berliner Politik ist Hertha ein A-Kunde. Also, was bleibt? Ich denke der einzige Weg ist, mit den Mitgliedern zu diskutieren ob wir uns weiter erpressen lassen wollen, oder ob wir ein Stadion innerhalb des Berliner Rings bauen. Von der Berliner Politik , übrigens von allen Parteien, brauchen wir nichts zu erwarten, da haben wir die falschen Farben. Also Heft des Handelns ergriffen und probiert mit den Mitgliedern gemeinsam einen Plan schmieden, der uns eine Entwicklung ermöglicht.


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NORDBERLINER
30. Juli 2019 um 9:31  |  696450

„In der Koalition, so Buchner, sei die Sache schon lange klar. Die Sportexperten … bestätigten dies. „Der Olympiapark ist für uns vom Tisch“, sagte Bertram am Montag. Und zwar seit April“

WOW na zum Glück sind die sich da mal einig. Klang damals nämlich nicht so. Aber gut, dass die schon seit April damit durch sind. Toll auch, dass der Verhandlungspartner (Hertha BSC) darüber nicht informiert werden muss.

Ist mir eigentlich auch lieber, somit sind wir nicht mehr auf diesen Katastrophen-Senat angewiesen, der immer nur Steine in den Weg legen kann, anstatt mal Steine ins rollen zu bringen.

Wie wäre es am Rande zu Zehlendorf?


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Kamikater
30. Juli 2019 um 9:36  |  696451

@anton
Sehr gut. Sehr richtig.

@Felix
Wo schrieb ich denn Deinen zitierten Satz „Emotionen gehören zum Fussball“?

Im Übrigen geht es doch darum, dass in der Bundesliga im Gegensatz zu anderen Sportarten wie dem American Football oder Baseball diese Emotionen eben nicht zugelassen werden.

Wenn man sich anschaut, wie das durchaus auch woanders funktionieren kann, ohne dass der Schiedsrichter gleich jemanden vom Platz wirft, zeigt das doch nur, wie dünnhäutig nicht nur das bundesdeutsche Schiedsrichterwesen, sondern auch unsere Gesellschaft (mitsamt der Trainer am Spielfeldrand) geworden ist.

Es ist eben so viel leichter jemanden anzuzeigen, rot zu geben oder nieder zu machen, wenn man sich angegriffen fühlt.

Apropos „sich angegriffen fühlen“: Nicht nur, dass unsere Schiedsrichter in Deutschland zum Großteil oftmals emotional gesteuert einseitig pfeifen, sie sind scheinbar generell oft dem ganzen Druck auch gar nicht gewachsen. Da muss man sich mal fragen, woher das kommt. Da ist eben die Ausbildung eben doch nicht sehr gut, sondern nur mangelhaft.

Quintessenz für mich ist, dass wenn man immer nur versucht, den Druck seitens der Schiedsrichter auf alle anderen am Fussballspiel Beteiligten abzuwälzen, es noch lange keine Lösung bedeutet.

Man muss, was die Schiris betrifft, statt des Versuchs, Schutzmassnahmen vor bösen Vereinen zu errichten, Menschen in ihrer Persönlichkeit entsprechend der Anforderung weiter entwickeln und sie gemäß der täglichen Aufgaben unterstützen.

Quintessenz für mich ist, dass wenn man immer nur versucht, den Druck seitens der Schiedsrichter auf alle anderen abzuwälzen, dass noch lange keine Lösung bedeutet.

Ein guter Ansatz ist da zumindest mal der Videobeweis, den es eben sportlich-technisch weiter zu entwickeln gilt. Aber er hat eindeutig die immer grösser werdende Lücke im gemeinsamen Verständnis über die Zielerreichung von Verantwortlichen des DFB und den Vereinen endlich auch mal wieder kleiner werden lassen.

Nicht alles kann immer nur von oben indoktriniert werden. Es muss Raum für Kommunikation bleiben.


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naneona
30. Juli 2019 um 9:36  |  696452

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Michael
30. Juli 2019 um 7:45 | 696445

Union bald Nr. 1 in Berlin ?
Bei Hertha sollte man sich ernsthaft damit beschäftigen.
Statt Sprüche in Englisch zu verfassen, die irgendeine Message oder Identität vermitteln soll, ist es nötig sich mal Gedanken zu machen, was Hertha will und wen Sie mitnehmen oder gewinnen wollen.

Ja bei dem Thema kommen wir zum Kern vieler Probleme. Auch wenn M.Preetz seine Arbeit nach den zwei Abstiegen besser geworden ist, mit seiner Verfehlten Strategie was die Darstellung und Zukunft Herthas betrifft, ist der Mann für mich untragbar geworden.
Wenn man sein Vorhaben und die Diskussionen darum so führt wie Hertha, hat man verloren bevor man Angefangen hat. Ich hatte W.Gegenbauer ja mal gesagt das es besser wäre, Preetz als Verantwortlichen für den Bereich Sport lassen (die Transfer Quote finde ich ganz gut) und Ihn von dem Rest der Aufgaben zu befreien. (Wo er oft genug überfordert ist) Er sieht das bekanntlich leider anders.

Naja @Wilson hat die Misere um Hertha gut in einem Satz zusammengefasst. „Du gibst Dir kein Image. Andere geben es Dir.“

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wilson
29. Juli 2019 um 13:18 | 696383
„…
Das Ansehen von Hertha BSC ist … steigerungsfähig. Dafür gibt es 304 gute Gründe. Teilung, kaum noch gebürtige Berliner in der Stadt undundund.
Und wie reagiert Hertha BSC darauf?
Man muss auch mal aus dieser weinerlichen Ecke kommen.
Die Teilung ist seit 30 Jahren Geschichte – und wird noch lange nachwirken. Ist eben so. Na und?!

Ich habe den Eindruck, Hertha BSC sucht seit Jahren ein Image, statt einfach nur sie selbst zu sein. So etwas bildet sich. Hertha BSC wirkt auf mich, als jage der Verein alle halbe Jahre irgendwelche Sprüche durch die Medien, um krampfhaft Aufmerksamkeit zu erlangen.
Du sagst nicht, Du bist das kleine gallische Dorf. Es sei denn, Du bist es. Du bist nicht das Start-up, weil Du Dir 5 Emojis pro Tweet aus der Hüfte leierst. Du gibst Dir kein Image. Andere geben es Dir.“


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Start-Nr.8
30. Juli 2019 um 9:40  |  696453

Tegel kann keine Option sein, wenn man Planungssicherheit haben möchte. Niemand kann auch nur ansatzweise vorraussagen, ob und wenn ja wann BER fertig wird und ob BER dann groß genug sein wird. Selbst wenn Tegel eines Tages frei wäre, ist noch schwieriger zu prognostizieren, ob R2G tatsächlich zu Geisels Vorschlag stünde. Die Grünen machen ständig klar, dass sie Hertha lieber jenseits der Stadtgrenzen sehen. Die SPD ist auch in Berlin nur noch eine Splitterpartei und durchsetzungsschwach. Den Linken reicht Union. Unterdessen ist uns allen klar, glaube ich, dass der bestehende Senat keinerlei Interesse daran hat, Hertha hier in Berlin zu haben, es sei denn, Hertha finanziert das marode Olympiastadion. Wir sind wahrscheinlich die einzige Stadt in Europa, deren Regierung offen gegen den größten Fußballclub arbeitet.

Es kann nur eine Lösung geben: raus aus der Stadt! Mit allem: Stadion, Trainingsplätze und Geschäftsstelle.


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Kamikater
30. Juli 2019 um 9:50  |  696454

@naneona
Im Gegensatz zu Zingler soll Preetz nicht tragbar sein? Heute morgen kein Kaffee gehabt?

@Standort TXL?
Der Verantwortliche des BER hat lediglich das von sich zu geben, was die SPD Spitze von ihm verlangt. Damit nicht noch die letzten Fehler abspringen wird die Partei ohne einen einzigen da steht.

Zu jedwedem geplanten Eröffnungstermin kann man überhaupt gar nichts sagen. Gar nichts.

Aber nicht nur deswegen ist der Standort Tegel für uns überhaupt nicht planbar. Es fehlt jegliche Anbindung und: es ist überhaupt nicht gesagt ob der Senat das überhaupt will. Es war lediglich eine Ausrede Geisels, sich nicht entschuldigen zu müssen, für die nicht nur peinliche, sondern auch übergriffige Art des Senats, mit uns um zu springen.

Wir sind ein professioneller Fußball Club, den es interessiert, einen entsprechenden professionellen Ort zu haben, seine Geschäfte fort zu führen. Und seitens des Senates wird uns nicht nur jegliche Möglichkeit genommen, dieses umzusetzen, wir werden sogar medial verhöhnt.

Das einzige was Geisel einfällt, ist seine Hilflosigkeit kund zu tun, was er mit dem Stadion nach 2025 machen sollen. Das hat uns überhaupt nicht zu interessieren. Also im Zweifelsfall ab nach Brandenburg.


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naneona
30. Juli 2019 um 10:07  |  696455

@naneona
Im Gegensatz zu Zingler soll Preetz nicht tragbar sein? Heute morgen kein Kaffee gehabt?

Bin schon beim zweiten. 🙂
Der Zündler äh Zingler interessiert mich bei dem Thema so was von nicht.

Start-Nr.8
30. Juli 2019 um 9:40 | 696453
Es kann nur eine Lösung geben: raus aus der Stadt! Mit allem: Stadion, Trainingsplätze und Geschäftsstelle.

So sieht es leider aus.
Ich würde dem Senat bis Ende des Jahres Zeit geben eine verbindliche Lösung innerhalb Berlins einzutüten. Da wird aber nichts kommen und dann sind die Mitglieder gefragt. Jeder hat dann gesehen das der Senat auf Hertha SchXXX und nur Brandenburg ein wirkliches Interesse hat. Und wenn man einen Profi (also nicht Preetz) für die Kommunikation zu dem Thema holt bekommt man auch die Mitglieder mit ins Boot.


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Paddy
30. Juli 2019 um 10:07  |  696456

@ Kamikater
30. Juli 2019 um 9:36 | 696451

nur mal zur Aufklärung:
der Satz: „Emotionen gehören zum Fussball“ war ein zitierter Satz aus meinem Text, den sonst niemanden zu interessieren schien…


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hurdiegerdie
30. Juli 2019 um 10:10  |  696457

Für mich (nur für mich) sind die Parallelen zu Lausanne ganz interessant.

Es wird ein neues Stadion gebaut in der Nähe des alten. Diese wurde zur WM 1954 gebaut und soll trotz Neubaus erhalten bleiben (wegen Leichtathletik). Allerdings wird später ein neues Leichtathletikstadion (um-)gebaut (vgl. Jahnsportpark). Es wird auch noch ein EIshockeystadion und Schwimmstadion gebaut (olympische Jugendspiele 2020).

Viele Parallel, andere Lösungen.

Huinter dem Fussballstadion steht allerdings mit INEOS ein schweizerisch-britischer Chemiekonzern. Doch auch die Politik (der Kanton) beteiligen sich (nach Berichten mit 30%) und die Politik hat das neue Stadion als alternativlos bezeichnet. Lausanne versteht sich als Sporthauptstadt.

Natürlich alles viel kleiner (12’000 Zuschauer; 65 Mio Euronen) und es sollte eigentlich schon jetzt fertig sein. Wird aber nächstes Jahr eröffnet


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Bonpland
30. Juli 2019 um 10:12  |  696458

Ich frage mich, ob wir in seriösen Medien auch Artikel von Fans unterbringen, so wie Union das regelmäßig schafft:

https://www.tagesspiegel.de/sport/1-fc-union-in-der-bundesliga-vorschau-im-berliner-osten-viel-neues/24850208.html

Da wird die Sponsorenproblematik bagatellisiert, der Austausch der ganzen Mannschaft nur positiv gesehen und vom Derbygegner nur als „Charlottenburger“ geredet. Und das im Tagesspiegel. Das muss man erstmal schaffen.


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NORDBERLINER
30. Juli 2019 um 10:22  |  696459

@Bonpland der Artikel stammt von David Joram, 1989 in Steinmauern, Baden geboren. Der erste Satz ist schon lustig, wenn noch 8000 Mitgleider dazukommen (wo auch immer die so schnell herkommen sollen), dann ist der FCU der größte Klub in der Stadt. Sehr lustig.


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Herthapeter
30. Juli 2019 um 10:23  |  696460

@Start-Nr.8
30. Juli 2019 um 9:40 | 696453

„Es kann nur eine Lösung geben: raus aus der Stadt! Mit allem: Stadion, Trainingsplätze und Geschäftsstelle.“

Da stimme ich Dir mittlerweile vollkommen zu!
Noch vor einem Jahr hätte ich es als frevelhaft empfunden, Berlin in Richtung Brandenburg zu verlassen, mittlerweile ist das aus meiner Sicht die einzige Option. Berlin schafft sich ab, es fällt nur unter dem dauerhaften Partylärm nicht so auf. Um den schleichenden Niedergang zu sehen, muss man hinter die Kulissen blicken, in den Schulklassen, Schwimmbädern und Stadtparks ist das alles eindrucksvoll zu sehen. Die Politiker, die hier bereits an allen Fronten versagen werden mit Hertha rein gar nichts auf die Beine stellen, sondern betrachten unseren Verein allenfalls als nützliche Melkkuh.
In einer kleinen Gemeinde in Brandenburg sähe das dagegen völlig anders aus, dort würde man solch ein Unternehmen mit Kusshand empfangen.

Solange sich aber auch das Gros der Herthafans einbildet, Berlin sei eine tolle Stadt mit goldener Zukunft, wird sich rein gar nichts bewegen. Hertha wird weiter eine mit Imagesprüchen angepinselte langweilige, graue Maus bleiben.

Union hätte durchaus Potential Hertha dauerhaft den Rang als Nr.1 abzulaufen, WENN sie sich in Liga eins etablieren. Danach sieht es momentan nicht aus, aber mal angenommen, ein Windhorst steckt irgendwann seine hundert Millionen dort rein, dann geht da die Post ab in Köpenick

@Apo
Diejenigen, die den Bademeistern auf die Pelle rücken und Prügel androhen sind exakt dieselbe Klientel, die im Kreisliga-Fussball den Schiedsrichtern auf die Pelle rücken und Prügel androhen. Bei dem Vergleich bleibe ich.


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Kamikater
30. Juli 2019 um 10:31  |  696461

@naneona
Aber Du bist doch von dem (von Dir nicht hinlänglich gekennzeicheten) Zitat @Michaels ausgegangen, der genau das über Preetz aussagen soll: Hertha bald nicht mehr No1 in Berlin?

Was also sonst sollte man darunter verstehen, dass Zingler statt Preetz tragfähiger sein soll?
#3.Kaffee


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Carsten
30. Juli 2019 um 14:23  |  696487

@coconut werde mir natürlich mühe geben, es besser zu machen. Ansonsten schnüffel ich nicht da alles öffentlich zugänglich ist. Und Notfalls hilft nur scrollen. 😎


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apollinaris
30. Juli 2019 um 14:39  |  696493

@ herthapeter..kannst ja machen, aber was genau willst du denn damit nun zur Sache an sich ( Rote Karte für Trainer etc) sagen..denn diesen kontext sollte man ja nicht völlg aus den Augen verlieren…


30. Juli 2019 um 19:22  |  696561

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