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(db) – Länderspielpausen sind immer so ein Ding. Vereinstrainer sehen sie oft mit gemischten Gefühlen. Beispiel Ondrej Duda. Der saß gestern beim 2:1-Sieg der Slowakei in Ungarn 90 Minuten nur auf der Bank. Freut oder ärgert das Ante Covic?

„Es ist nicht schädlich für uns, gerade wenn du überlegst, dass wir Samstag spielen und einige Jungs heute noch im Einsatz sind“, sagte der Trainer heute nach der Vormittagseinheit. „Mich freut‘s wenn die Jungs von Länderspielreisen mit positiven Signalen kommen, aber auch wenn sie gesund zurückkehren, dann sind sie eine Alternative für uns.“

Pekarik fällt aus

Peter Pekarik hat es dagegen erwischt, der Rechtsverteidiger hat sich im Abschlusstraining der Slowaken verletzt, diesmal an der anderen Wade, und aktuell beide Länderspiele verpasst. Während Matthew Leckie (mit Australien in Kuwait) und Vladimir Darida (mit Tschechien in Montenegro) heute noch im Einsatz sind, trainierte Torwart Rune Jarstein (mit Norwegen noch am Sonntag in Schweden im Einsatz) am Nachmittag schon wieder mit. Auch Niklas Stark (für Deutschland in Nordirland gestern auf der Bank) und Duda sollten sich schon ab 16 Uhr auf die Trainingseinheiten am Mittwoch vorbereiten.

Gefehlt hat am Dienstagvormittag hingegen Per Skjelbred, er blieb in der Kabine, weil die Werte der Vorwoche eine Belastungssteuerung ratsam erschienen lassen. Dafür konnte Arne Maier am Nachmittag Teile des Trainings mitmachen. „Er ist in den letzten Atemzügen, bevor er wieder ins Mannschaftstraining einsteigt und wir komplett sind“, sagte Covic.

Dennoch wurde der Trainer heute laut im Training. Warum und mit welcher Taktik Hertha in Mainz bestehende Defizite beheben will, lest ihr Morgen in meinem Bericht in der Morgenpost.

Nächstes Training Mittwoch 10 Uhr.


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Kommentare

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Opa
10. September 2019 um 16:41  |  701711

HA!


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Colossus
10. September 2019 um 16:42  |  701712

HO!


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blauweiss
10. September 2019 um 16:43  |  701713

HE!


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fußballfreund83
10. September 2019 um 16:43  |  701714

Hertha BSC!


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NORDBERLINER
10. September 2019 um 16:58  |  701715

Ich möchte Pekarik nicht fehlende Lust unterstellen, einfach nur schade, dass wir ihn wohl nicht mehr auf dem Platz sehen werden. Da kommt ja eine Verletzung nach der Nächsten rein.

Thema Covic, wann wurde er denn mal nicht laut? Finde es schon auffällig wie oft ich in den letzten Wochen gelesen habe (die letzten Jahre eher nicht so von Hertha-Trainern) „Covic brüllt, schreit, faltet zusammen“.


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Michael
10. September 2019 um 18:22  |  701718

Wer schreit hat unrecht !!
Haben wir mal so gelernt, Ante.
Hahohe


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psi
10. September 2019 um 20:31  |  701719

Die U21 spielt gegen Wales, sie führen schon 3:0, obwohl kein Hertha-Spieler dabei ist. 😉


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psi
10. September 2019 um 20:42  |  701720

Inzwischen schon 4:0, machen Spaß die Jungs.


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hurdiegerdie
10. September 2019 um 20:56  |  701721

Ich kann mich aus meiner aktiven Zeit nicht erinnern, dass es mehr als 2 Trainingseinheiten gab, wo der Trainer nicht mal lauter geworden ist.

Ich habe ja wegen der Entfernung keine Möglichkeit, viele Trainingseinheiten von Hertha zu sehen, meine aber aus Trainingslagern, dass fast bei jeder Einheit einer der Trainer lauter wurde, mal war es der Athletiktrainer, weil die Leute beim Dehnen und Warmmachen zu viel gequatscht haben und die Übungen nicht richtig gemacht haben, mal war es Widmayer, mal Dardai.

Aber natürlich sollte man das beobachten. Vielleicht wird Covic schon nervös. Von den Berichten hier habe ich auch manchmal den Eindruck, die Übungen sind teilweise so komplex, dass vielleicht die Spieler nicht alles verstehen und man merkt m.E. schon eine gewisse Verunsicherung in der Balance im Spiel.

Vielleicht können die Trainingskibitze etwas mehr zum Stil von Covic sagen. Ist er wirklich ein Brüller oder rüttelt er nur auf, wenn die Trainingsroutine manchmal die Aufmerksamkeit bei den Spielern etwas sinken lässt?


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Dd.
10. September 2019 um 21:41  |  701722

Der Redan hat heute Abend sein Debut in die u21 (72 min.) der Niederlande gemacht. War nachgerückt im Kader.
Hat sogar noch für ein Assist gereicht.


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Paddy
10. September 2019 um 21:43  |  701723

Super, die sehen sein Potential auch 🙂


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Dd.
10. September 2019 um 21:56  |  701724

@Paddy, kein wunder bei seine Torquote speziell in den U.Mannschaften. War glaub ich auch Kapitän der U17, die Europameister (?) wurde.

PS. Wurde wohl live ausgestrahlt. Vielleicht in 1-2 Tage kommt nocht was auf ytube.


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TassoWild
10. September 2019 um 22:21  |  701725

#England.
Gegen Kosovo 5:3 nach 70 Minuten. Holla!


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coconut
10. September 2019 um 22:53  |  701726

@TassoWild
Tja, so ist das mit den Relationen.
Man überlege einmal:
Der Weltranglisten 15 (Deutschland) gewinnt AUSWÄRTS beim Weltranglisten 29 (Nordirland) mit 2:0 und hier wird der fußballerische Weltuntergang eingeläutet und es muss unbedingt ein neuer Trainer her. Als ob der dann andere, bessere Spieler zur Verfügung hätte….

Der Weltranglisten 3 und amtierende Weltmeister Frankreich (der den Umbruch bekanntlich hinter sich hat) gewinnt ZUHAUSE mit 3:0 gegen den Weltranglisten 136 Andora. Eigentlich ein wenig dünne.

England als Weltranglisten 4 (hat auch den Umbruch hinter sich) müht sich ZUHAUSE gegen den Weltranglisten 120 Kosovo zu einem 5:3. Ja, gewonnen, aber 3 Gegentore?
Die sollten alle schleunigst den Trainer wechseln. 😏 🤓


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hurdiegerdie
10. September 2019 um 23:23  |  701727

coconut
10. September 2019 um 22:53 | 701726

Ja es ist aus meiner Sicht Quatsch. Ich stimme dir zu.

Deutschland hatte (natürlich nur bei meiner Rechnung) 10-12 erstklassige Chancen plus eine Vielzahl nicht zu Ende gespielte, aber im Ansatz gute Ansätze.
Nordirland hatte auch seine Chancen, ich würde sie auf 3-4 beziffern plus ein paar Ansätze.

Das macht irgendwas von 3:1 bzw. 4:1 Chancenverhältnis, also 2-3 Tore Vorsprung. Die Chancenauswertung hat es AUSWÄRTS nur zu einem 0:2 reichen lassen.

Alles andere ist aus meiner Sicht völlig überzogene Kritik an einer im Umbau befindlichen, nicht mehr zur Weltspitze zählenden Mannschaft.


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Jonnycooper
10. September 2019 um 23:29  |  701728

Nochmal zur Stadiondebatte und @opas Einlassungen bezüglich der Petition.
Ich war mit 8 Leuten im Stadion, von denen garantiert 4 die Petition unterschrieben hätten, aber leider war da weit und breit kein Infostand oder ein Hinweis dazu zu erkennen.
Ich glaube der Fehler liegt in der rein virtuellen Ausrichtung dieser Initiative.


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hurdiegerdie
10. September 2019 um 23:42  |  701729

Jonnycooper
10. September 2019 um 23:29 | 701728

Aber es bleibt doch bei den Fakten, die Opa gepostet hat; es gab mehr Leute die Petitionen auf derselben Seite für andere Einrichtungen gezeichnet haben.

Beispiele aus dem eigenen Umfeld ändern die Statistik nicht.


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coconut
11. September 2019 um 0:17  |  701730

@hurdie
Zitat:
„Alles andere ist aus meiner Sicht völlig überzogene Kritik an einer im Umbau befindlichen, nicht mehr zur Weltspitze zählenden Mannschaft.“

Genau das ist das Problem. Ich denke viele haben noch immer nicht erkannt (oder wollen es nicht wahr haben), das Deutschland zur Zeit nur wenige Spieler mit internationalem Niveau hat. Da sind eine ganze Reihe talentierter Spieler fürs OM, aber sonst ist da recht wenig. Weder bei den Verteidigern, den Mittelstürmern, noch im DZM sind Nachfolger der Spitzenklasse zu sehen. Da haben wir derzeit „nur“ solides zu bieten. Kommt das OM ins kombinieren, sieht es dennoch gut aus. Nur an der Effektivität mangelt es zu oft.
Es wird auch noch dauern, bis da was nach kommt. Wir waren halt die letzten Jahre ziemlich verwöhnt…..da fällt es manchem schwer das zu akzeptieren.


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monitor
11. September 2019 um 0:54  |  701731

#Nationalmannschaft

Ich wünsche mir keinen Trainerwechsel, weil dann die Leistung der Mannschaft explodiert, sondern weil J. Löw mir langsam wie König Ludwig in Neuschwanstein vorkommt.
Mittlerweile finde ich die U21 mit Stefan Kuntz viel interessanter und unterhaltsamer.
Das fing an, als Deutschland mit U21 und Confed-Cup bei mir mehr Interesse erzeugte, als dann die Nati bei der WM in Rußland. Ausgang ist ja allseits bekannt.

Im Grunde geht es mir mit Löw so, wie einigen hier die Hertha mit Pal Dardai. Nur das Pal im Prinzip immer die gleiche Leistung ablieferte, die nur durch schwankende Leistungen der Konkurrenz für unterschiedliche Tabellenplätze sorgte. Löw hat definitiv abgebaut. Wer nach U21 und Confed Erfolgen wieder die altgedienten vertrauten Recken in den Kampf schickt, hat den Blick für Leistung und Innovation verloren. Der angebliche Umbruch wird von ihm doch nur soweit betrieben, wie er sich genötigt fühlt.


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monitor
11. September 2019 um 1:14  |  701732

Weltniveau
Wenn ich mir die WM Mannschaft von 2014 vor Augen führe hat lediglich Toni Kroos internationale Weltkarriere gemacht.
Dann waren da noch Hummels, die Bayern und Özil. Der Rest war guter deutscher Mannschaftsdurchschnitt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_2014/Deutschland
Also muß der WM Titel schon etwas mit Teamführung, System, mannschaftliche Geschlossenheit etc. pp. zu tun haben und nicht so sehr mit individueller Klasse.


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11. September 2019 um 3:17  |  701733

Das Spiel der deutschen Nati fand ich wirklich etwas besser als die meisten hier und anderswo. Ich bin sehr nahe beim gestrigen Kommentar vom Steffen Freund: es waren sehr gute Ansätze zu sehen, die aber unkonstant blieben, das Spiel hatte viele Schwankungen. Und ich finde aber auch, dass man eine spielerische Überlegenheit gegen diesen Gegner, der keinen einzigen cL-Spieler in seinen Reihen hat, einfach erwarten darf.
Für mich waren es ca 5-6 sehr gute Torgelegenheiten, bei ebenso vielen guten Kombinationen. Das Spiel hatte Sequenzen, in denen das Tempo hochgehalten werden konnte und Phasen, in denen man durch zu viele Fehler und zu wenig Konzentration das Spiel kurze Momente lang aus der Hand gab. – Überraschte mich nicht.
Es gab mit den beiden AV zwei spielerisch erstaunlich limitierte , wichtige Positionen ( trotz des wirklich tollen Tores durch unseren LV).. auch Schulle gegen Holland mit vielen technischen Fehlern, aber toller Dynamik
In der offensiven Zentralen haben wir mit Reus einen der wenigen Spieler mit internationaler Klasse, die er aber aktuell (auch beim bvb) nicht abrufen kann. Diese Klasse fehlte einfach.- Dafür hatte Brandt erfreulicherweise einen sehr guten Tag, 70 Monuten lang, dann baute auch er ab.
Werner war weit weit weg von seinen Liga -Leistungen Gnabry hingegen auf den Weg zur internationalen oberen Schublade. Kroos gestern fast reziprok zur Mannschaftsleistung: spielte das Team gut, war er mehr Mitläufer, denn leader..spielte das Team schwach und ohne Zugriff, war Kroos der wichtige, sichere Halt. In dieser Form möchte ich ihn ( doch) nicht missen.
Will sagen: ein paar Leistungsträger fielen überraschend aus, andere im Team ( Süle, Tah,
Havertz und co ) sind einfach noch nicht in der Lage, konstant zu spielen..ich finde das nicht überraschend.- Ich würde dem deutschen Spiel ne glatte 3 geben. – Gegen einen stärkeren Gegner hätten sich einige Ballschiebereien im eigenen letzten Drittel wohl fatal ausgewirkt; andererseits hätte man gegen einen Topgegner wohl auch anders agiert.- ( x-Vergleiche tauen eben nicht so wirklich)
Mein Eindruck von dem Team ist überwiegend ok, sind auf gutem Weg. Mit England, Frankreich, Spanien, wahrscheinlich Belgien und Holland..gibt es in Europa ein paar Teams, die wir nur an einem äußerst guten Tag schlgen können , zur Zeit. Das kann in ein bis drei Jahren schon viel besser aussehen..Und was den Löw angeht: dass er sonderlich arrogant oder abgehoben daherkommt, kann ich nicht sehen. Ich fand seine statesments ziemlich klar und habe auch kein Schörneden wahrgenommen.
Zu kritisieren gibt es seit jeher etwas, wenn es um die Elitemannschaft geht. Völlig normal.

Kuntz finde ich auch gut..aber mit seiner U23..hat er vergleichsweise 0 medialen Druck..Ich kann die beiden als Trainer nicht wirklich vergleichen. Die Spielstärke der Gegner ist überhaupt nicht vergleichbar zu den jeweiligen A- Mannschaften Was das Analytische in den statesments angeht, stehen die beiden sicherlich auf gleicher Höhe.

Mit Niclas Stark wäre die Leistung übrigens meiner Meinung nicht besser gewesen, trotz der Schwächen von Tah..Ginter und leider auch Süle..


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Canyon
11. September 2019 um 8:19  |  701735

Zum heutigen Artikel von Dominik Bardow:
Ich war zugegebenermaßen nicht beim Training, aber sogar bei meinem Sohn in der G-Jugend haben sie auch schon mal auf vier Tore gespielt und imaginäre Linien gibt es da ständig (damit tun sich die Kleinen wirklich schwer, aber die sind 5/6 Jahre alt). Es heißt ja, Coviv hat sich einiges von Pep abgeschaut. Kann mir nicht vorstellen, dass Guardiolas Trainingsformen einfach sind. Er will ja auch immer intelligente Spieler haben. Bei Hertha fehlt es, aus der Ferne betrachtet, an 2 Sachen: Spieler, die dem neuen Trainer trauen und, ich weiß nicht, ob die spielerische Intelligenz fehlt, aber es fehlt evtl. zumindest die Intelligenz, sich auf den neuen Trainer einzulassen.

Ich lese gerade die sehr empfehlenswerte Biographie über Miroslav Klose. Da merkt man manchmal auch, was bei Hertha die Probleme sind: Miro ist auch deswegen zu Bremen gegangen, weil er den SPielstil (offensiv) klasse fand. Wie will man gute Offensivkräfte zu Hertha holen, mit dem Fußball der letzten 4 Jahre? Warum ist denn die Quote von zB Selke so schlecht? DIe Stürmer kriegen kaum Bälle, wie willst du da 10+x Tore schießen?

Was Covic sich vorstellt, kleingt ja nicht schlecht. Mir scheint bloß so, dass die Spieler nicht hinter ihm stehen, weswegen es für den Trainer, glaube ich, sehr schwierig wird.


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glimpi
11. September 2019 um 8:48  |  701738

Die Hinhalte-Taktik geht weiter.


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Opa
11. September 2019 um 9:09  |  701739

4.536 von rund 3.800.000 Mio. Berlinern (oder ganze 0,11 %) müsste es gefallen, dass Alternativstandorte geprüft werden. Stattdessen wird über Hinhaltetaktik gemäkelt. Naja, der Berliner ist bekanntermaßen auch ohne Sechser in der Tasche anspruchsvoll.

Ob es auch bei Nah-Steil-Laut 10 € Tickets vom Ramschladen bedarf, um die 50.000 Zuschauer fassende Bude zumindest optisch vollzukriegen? Holt man sich da Tips aus Sinsheim?


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Exil-Schorfheider
11. September 2019 um 9:35  |  701740

Jonnycooper
10. September 2019 um 23:29 | 701728

„Ich glaube der Fehler liegt in der rein virtuellen Ausrichtung dieser Initiative.“

Dabei ist es doch die Maxime des Herzensvereins, voll auf die digitale Transformation einzuzahlen.

Kein Wunder, dass es nichts wird, wenn sich vier Deiner acht Begleiter weigern, den digitalen Schritt zu gehen.


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Opa
11. September 2019 um 9:45  |  701741

Immerhin kann man sich das W-LAN in der neuen Arena sparen 😉


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Freddie
11. September 2019 um 9:56  |  701742

Hertha möchte im Olympiapark ein Stadion komplett selbst finanzieren.
Die Infrastruktur ist schon vorhanden.
Der Senat prüft jetzt Standort Tegel.
Hier muss die Infrastruktur komplett neu angeschafft werden.
Auf Kosten des Steuerzahlers.
Nun ja…


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NORDBERLINER
11. September 2019 um 10:06  |  701743

Die Initiative ist und bleibt ein Fanprojekt. Niemand hält euch ab da einen Stand zu koordinieren 🙂


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glimpi
11. September 2019 um 10:07  |  701744

„Hertha geht von rd 50 Hektar aus.“
Wie kann man denn den Zentralen Festplatz mit 87000 Quadratmetern in Erwägung ziehen?
Man man man


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Opa
11. September 2019 um 10:16  |  701745

Der Senat macht bei dem Vorhaben eine genauso schlechte Figur wie Hertha. Allerdings scheint in Relation zu anderen Stadien in Deutschland die ÖPNV Infrastruktur am Standort Tegel bzw. Festplatz in einem dem Umfang des Vorhabens angemessenen Rahmen vorhanden.

Was die Stadt an Sportstättenpolitik betreibt, ist unabhängig von der gerade regierenden politischen Farbe schlichtweg eine Katastrophe. Das Oly behält man als reines Prestigeobjekt für Veranstaltungen von internationaler Bedeutung wie Länderspiele, dem defizitären ISTAF oder dem Papstbesuch. Man leistet sich das Areal als Bauvorhaltemaßnahme für eine erneute Olympiabewerbung, während man gleichzeitig verschweigt, dass ein Großteil der Baulichkeiten für moderne olmpische Spiele überhaupt nicht geeignet ist und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes für nochmal teures Steuergeld ertüchtigt werden müssten. Dazu der Wahnsinn im Jahnsportpark, der in der geplanten Form als Veranstaltungsstätte weder benötigt wird noch jemals wirtschaftlich betrieben werden kann.

All das ist ein Spiegelbild einer „failed“ city, die an einigen Orten eher an Haiti als an die Hauptstadt eines Exportweltmeisters erinnert. Vielleicht ist das ja Teil dieser „Hertha DNA“?


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hackespitze123
11. September 2019 um 10:30  |  701746

Ich persönlich hänge nicht so sehr am Olympiastadion, auch nicht an dem Gelände. Für mich ist Hertha ein Gesamtberliner Verein mit Wurzeln im Wedding.

Sollte es für Hertha möglich sein ein Stadion auf dem zentralen Festplatz zu bauen, wäre das eine wunderbare Sache. Schön von der Rehberge oder dem Plötzensee 5min mit dem Fahrrad. Fänd ich perfekt.

Auch der Standort an der jetzigen Flugbereitsschaft wäre ok. Theoretisch könnte man da sogar von Scharnweberstr. oder Otisstraße laufen. Also auch 5min Fahrzeit vom Leopoldplatz entfernt.

Mit Tegel bekommt Hertha etwas frisches und rückt gleichzeitig etwas näher zur kiezigen Weddingheimat. Da lässt sich was draus machen. Zumal der Standort Tegel eh noch mit ÖPNV angeschlossen werden soll. Pro Tegel!


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Kamikater
11. September 2019 um 10:42  |  701747

@opa
Don‘t do card tricks on the people you play poker with!

Wenn du Herrn Gegenbauer so einen Schwachsinn unterstellst, könnte es unter Umständen, gegebenenfalls, vielleicht oder gar möglicherweise sein, dass man Dich darauf (ohne Dich direkt anzusprechen, den Schuh ziehst Du Dir an) freundlich hinweist, wie du dich hier im Verein und im Blog positionierst.

Das Wort „zweizüngig“ trifft es nicht mal mehr. Polemik und Ironie sind leider 2 Facetten, auf die Du Deine Rhetorik auf ein Minimum zu reduzieren verstehst. Da hilft auch kein untauglicher Versuch, einem Anderen dem Schwarzen Peter unterschieben zu wollen.


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Herthas Seuchenvojel
11. September 2019 um 10:45  |  701748

ich finde ja den Kommentar dazu viel interessanter :

„Dass der Innensenator nun die Idee Tegel spielt, muss man auch vor dem Hintergrund der Flughafendebatte sehen. Der Senat will Tegel schließen. Mit dem neuen Stadion käme quasi ein Deckel auf die öffentliche Diskussion. Aber mittlerweile ist Tegel der Inbegriff für alle Wünsche der Politik: mal neue Wohnungen, dann riesige Freiflächen, dann die Beuth Hochschule, dann ein geeigneter Standort für Industrie – und jetzt auch noch ein Stadion. Das große Flughafenareal ist Projektionsfläche für alles – nur nicht für einen weiteren Flughafenbetrieb, wie es eigentlich die Mehrheit der Berliner im Volksentscheid wollte.

https://www.morgenpost.de/meinung/article217788251/Der-Standort-Tegel-ist-falsch.html

Meine Gedankengänge bis jetzt dazu:
Verzögert sich der BER weiterhin oder bleibt Tegel offen, weil der BER längst zu klein ist, sind sämtliche Gedankengänge zur Stadionsituation in Tegel gänzlich müßig, besonders mit Blickwinkel 2025.


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jonnycooper
11. September 2019 um 11:35  |  701749

@exil, ich hab keine Ahnung ob die das nachher noch online unterschrieben haben.
Mir ist nur aufgefallen, dass denen nichts von der Petition bekannt war und so wird es vielen Stadionbesuchern und sonstigen Fans gehen.
Daher würde ich den Initiatoren raten deinige Infotische im Stadion auf zu stellen, Hertha wird da unterstützend mitwirken, denke (hoffe) ich.
@ opa:
zur Zeit haben 17252 die Petition zum Erhalt des Monbijou Theaters gezeichnet, Restzeit 5 Tage
zur Zeit haben 6989 die Petition zum Stadionbneubau gezeichnet, Restzeit 65 Tage
Da ist für die Stadionpetition noch reichlich Zeit die es zu nutzen gilt, zumindest für die Befürworter und Zukunftsorientierten.
Im Übrigen habe ich keine Ahnung welche Initiativen die Theaterbefürworter unternommen haben um ihre Unterschriften zu generieren.
Und dein Post von 10.16 Uhr, zeigt doch einige Argument auf, die auch von den Neubau-Unterstützern kommen. Was hat das mit Hertha DNA zu tun?
Der Senat lässt die Stadt im eigenen Saft schmoren und Hertha schmort mit.
Ich bin dafür der Hinhaltetaktik etwas entgegen zu setzen.
Hertha, nimm das Heft des Handels in die eigenen Hände, vertrau nicht auf unwillige Politiker, geh in den Speckgürtel und suche dort strategische Partner. Die Stadt wird ans Stadion heran wachsen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
11. September 2019 um 11:56  |  701750

@TXL

vier Standorte werden nun also von der Tegel Projekt GmbH geprüft. Ein Resultat soll in sechs Wochen vorliegen.

In der Runde habe es insgesamt Skepsis gegeben, ob das Stadion in Tegel gebaut werden kann.

Quelle: Morgenpost – Senat sucht Platz in Tegel – hier entlang

P.S. Im Friesenhaus wird der eine oder andere Hertha-Verantwortlich eine Cola auf den Tisch stellen und Popcorn einwerfen … Gut möglich, dass in sechs Wochen die Frage gestellt wird: Hm, wo könnte denn dann ein Stadion entstehen?


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wilson
11. September 2019 um 12:00  |  701751

Der Mietendeckel gülde (es nicht alles gülden, was geplant ist) auch für das Olympiastadion. Eine Anhebung der Miete wäre folglich nicht zulässig. Womöglich, möge ein windiger oder findiger Rechtsanwalt dies prüfen, ermäßigte sich gar die Miete für Hertha BSC.
Die für das Olympiastadion zu entrichtende Grundsteuer dürfte ebenfalls nicht mehr auf den Mieter Hertha BSC umgelegt werden.

Was ich damit sagen will.
Lohnender als der Verbleib im großen kalten Stadion war es nie.
Selbst wenn die durch das neue Stadion, gleich an welchem Abgrund es stünde, durch Vermarktung des Namens (Katrin Lompscher-Arena oder ähnlich) bereits eingeplanten und womöglich bereits ausgegebenen Milliarden wegfielen, stünde Hertha BSC ein denkmalgeschützter, unlängst hochwertig sanierter Prachtbau, dessen molekulare Struktur voll intakt ist, in reizvollem Umfeld zur Verfügung. Das Objekt, verkehrsgünstig gelegen, ist unterkellert, das Parkplatzangebot großzügig. Die ruhige und idyllische Lage rundet das Bild ab.

Tegel … Pfff.


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Bob
11. September 2019 um 12:13  |  701752

@Training
Leute tut bitte nicht so als ob unsere Profis jetzt Raketenwissenschaft lernen müssen.
Es geht um eine offensivere Spielanlage.
Klar hat die Mannschaft über Jahre defensive Taktik gespielt, aber die müssen doch den Fußball nicht neu erfinden.
Die ganze Mannschaft hat gegen VW und Schlacke die Grundtugenden nicht gezeigt.
Kämpfen und Laufen.

@Stadion
Scheint etwas mehr Bewegung rein zu kommen.

@Kamikater
Weichcremer gefällt mir.
Wenn man im Vergleich S.Kuntz in Interviews sieht und vor allem hört ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht zum ewigen Jogi.
Zumal Hr. Kuntz akzentfreies Deutsch spricht 😉


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sunny1703
11. September 2019 um 12:47  |  701753

Ich glaube nicht, dass Tegel eine Alternative für 2025 ist, ich glaube noch nicht mal für 2030. Doch „fakt“ ist auch nachdem die Alternative 2 Stadion auf der Grünen Wiese Ludwigsfelde von den Mitgliedern abgelehnt wurde und nun auch außen vor ist und Bau 1 Olympiapark wohl nicht durch die Politik genehmigt wird, Tegel als Möglichkeit 3 eine Alternative sein könnte,nur eben nicht zum angegebenen Zeitpunkt.

Es ist jedoch nicht an den Berliner Politikern sich Herthas Zeitvorgaben zu unterwerfen.

Geht alles nicht, ist es am Verein eine weitere Alternative aus dem Hut zu zaubern oder sich eventuell doch mal eine Mietverlängerung zu befassen.

Egal ob es als letzte Alternative mehrheitsfähig ist oder nicht, kein Mitglied ist darüber befragt worden.

@Freddie

Wenn ich mich recht erinnere, geht selbst der Plan A mit einer gewissen Infrastrukturänderung einher, die auch laut Hertha von denjenigen bezahlt werden, die vom Verein in allen möglichen Situationen beschimpft werden, sei es als Berliner, als Zuschauer,als Wähler der existierenden Abgeordneten, dem Steuerzahler in Berlin, Petitionszahl hin oder her, wenig Interesse an Hertha hat.

@Uwe

Es ist an Hertha mit einem weiteren Plan zu kommen, warum sollten das die von den Bürgern Berlins gewählten Abgeordneten machen??

Die alternative steht, ein 2024 dann wieder modernisiertes Olympiastadion.

Eine Chance bestünde in einer Olympiabewerbung, doch ich vermute die fällt auch durch jede Abstimmung.

Meine drei Favoriten,wären falls Tegel nicht geht: Olympiastadion zu einer zumutbaren Miete, 2. das Maifeld, 3. das Amateurstadion.

Rein theoretisch, was macht Hertha,wenn der Senat in Eigenregie ein Nah-Steil-Laut baut??????


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apollinaris
11. September 2019 um 12:56  |  701754

@bob…das Schwierige ist ja nicht unbedingt, die Laufwege und die Handlungsanweisungen zu verstehen. Das Schwierige ist die mentale „Umerziehung „..die Reaktionweisen verändern sich , der Fokus ist ein ganz anderer. Das klappt eben deshalb nur phasenweise: in Stresssphasen, wenn der Gegner sie besonders fordert, fallen einige in den “ alten Trott“, werden passiv ( seit Jahren ein auffälliges Verhalten/Problem)- ein paar andere versuchen, die Verhaltensumstellung zu beherzigen..diese Gegenläufigkeit sorgt für wiederholt Augenblicke des Chaos
Es geht nicht um das intellektuelle Verstehen. wenn der Trainer sagt “ das Schwierige ist, in die Köpfe der Spieler zu kommen“.
Die meisten unserer Spieler haben seit Jahren das Problem mit der Passivität..und Pal beklappte mantramäßig das fehlende Vorwärtsverteidigen. Covic verlangt noch deutlich mehr.
Es ist nicht so dahingesagt, wenn ehemalige Spieler konstatiere. dass solche Umstellungen einen monatelangen Prozeß darstellen.
Dass das fleissige Punktesammeln parallel dazu nicht vergessen werden darf, ist jedoch natürlich auch klar.


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Piere
11. September 2019 um 12:57  |  701755

Wollte Hertha nicht ein Stadion zum aufpusten aufstellen wenn Olympiapark nicht klappt.
Mir war so als stellte man diese Drohung in den Raum.
Also ruhig bleiben, Hertha sitzt am längeren Hebel.


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psi
11. September 2019 um 12:58  |  701756

St. Kuntz hat 14 neue Spieler ins Team geholt, und eine Mannschaft aufgestellt, die so noch nie zusammen gespielt hat. Er hat ihnen eine Taktik an die Hand gegben, die schnell zu Toren führte und der Mannschaft schnell Sicherheit gab. Er war selbst überrascht, wie gut alles klappte, von kleinen Abstimmungsproblemen abgesehen.
Ich denke, dass er Spieler fordert und fördert, die gut genug seien werden, um in Zukunft in der Nationalmannschaft spielen zu können.
Ee braucht noch etwas Zeit, aber das wird schon. 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
11. September 2019 um 13:06  |  701757

@sunny

Es ist an Hertha mit einem weiteren Plan zu kommen, warum sollten das die von den Bürgern Berlins gewählten Abgeordneten machen??

Wenn Du die Diskussion verfolgt hast, weißt Du: Der Standort TXL wird deshalb von der Tegel Projekt GmbH geprüft, weil TXL ein Vorschlag des Sportsenators Geisel ist.

Hertha hat sich bei der Standort-Auswahl vor drei Jahren bereits mit dem Areal befasst – es ist ja bei Hertha nachzulesen, wie die Einschätzung ausgefallen ist (Vorteile/Nachteile/Risiken). Von den bisherigen Untersuchungen abgesehen, weiß jeder um den grundsätzlichen Pferdefuß von TXL: Es fehlt eine Schienen-Anbindung im öffentlichen Nahverkehr.

An diesem Pferdefuß wird sich auf die Schnelle nix ändern lassen.

Weiter weisst Du, dass das Olympiastadion 2025 genauso aussehen wird, wie in den vergangenen 20 Jahren.

Das heißt, Du möchtest gern den Standort-Nachteil, den Hertha hat auf unbestimmte Zeit verlängern.

Um es mit den Worten von Hertha-Präsident Gegenbauer bei „Hauptstadt-TV“ zu sagen:

Alle 17 Bundesliga-Konkurrenten spielen in einem Fußballstadion – die werden sich ja nicht alle irren.

P.S. Dessen ungeachtet ist es die Aufgabe von Hertha, eine Stadion-Lösung zu finden, die in sich stimmig und mit einem angemessenen Risiko finanzierbar ist – und die Lösung hat die nötigen (auch politischen) Mehrheiten in Berlin zu finden. Den letzten Strang dieser Anforderungen hat Hertha trotz zweieinhalbjähriger Arbeit klar nicht hinbekommen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
11. September 2019 um 13:17  |  701758

@FCEverton

Über London, warum dort so viele Fußball-Arenen entstehen, will ja niemand reden. Trotzdem mal kurz über den Tellerrand geschaut: Wie wir wissen ist ein BREXIT wahrscheinlicher als, dass er nicht kommt.

– Wirtschaftliche Auswirkungen: Man weiß es nicht so genau.
– Auswirkungen auf die Unterhaltungsindustrie Premier League: Man weiß es nicht so genau.

Aber die Westberliner Vollkasko-Mentalität (von allem das Beste, aber zu Preisen von gestern und ohne, dass sich etwas ändert) scheint in England nicht so ausgeprägt zu sein:

Der FC Everton will unweit der komplett neu errichteten Anfield Road, in Liverpool ein eigenes Stadion bauen.

Plätze: 52.000
Kosten: 500 Mio. Pfund
Standort: Direkt im Hafen von Liverpool
Bauzeit: drei Jahre
Baubeginn: 2020

Idee dahinter: Everton will in die Phalanx der fünf Topklubs einbrechen (Liverpool, ManUnited, ManCity, Chelsea, Arsenal).

Quelle: Hintergründe zum Thema Guardian – hier entlang


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psi
11. September 2019 um 13:29  |  701759

Tegel- Zeitplanung
Selbst wenn der BER pünktlich öffnet, ist überhaupt nicht voraussehbar, wann Tegel schließen kann. Wie ich hörte, kann der BER nicht von 0 auf 100 Kapazität starten. Es braucht eine längere Übergangszeit, bis sämtliche Flüge am BER abgewickelt werden können.
Wann Tegel schließt, steht also in den Sternen. 🙄


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sunny1703
11. September 2019 um 13:45  |  701760

@Uwe Bremer

Deinem letzten Absatz stimme ich uneingeschränkt zu. Ich glaube auch, es war“ungeschickt“ für Hertha Teichert ins Rennen zu schicken, doch das ist wie vieles, hinterher ist man immer schlauer.

Die Geschichte mit dem Standortnachteil, wonach berechnen wir den? Finanziell? So viele Stadien sind ja auch nicht in Vereinshand.
Und sportlich? Meinst Du ernsthaft,wir wären in Nah-Steil-Laut schon einige Male Meister geworden insbesondere unter D.Hoeness. Oder hätten statt 6 oder 7 die CL erreicht?
In den letzten Jahren belegten wir Plätze um 6-11 ,sprich meistens waren mehr Mannschaften hinter uns, vielleicht sollten die dann mal mit Laufbahn spielen 😉

Was die Verkehrsanbindung in Tegel angeht,bin ich Deiner Meinung, da waren allerdings viele Standorte der Studie ziemlich absurd, wie Lichterfelde Süd zB.

Geisel macht seine Arbeit und seine Idee mit Tegel nehme ich ihm ab,aber auch er weiß, in zwei Jahren wird in Berlin gewählt und sich dann ein Projekt aufzuhalsen,dass bei einer großen Mehrheit des Wahlvolkes nicht unbedingt mit Begeisterung angenommen wird, könnte für seine Partei nicht günstig sein, auch wenn das Stadionprojekt sicher nicht so umstritten und vor allem wichtig ist, wie die zu starke Speckgürtelförderung in Brandenburg.

Es gilt also die Koalitionspartner mit ins Boot zu holen, vor allem da zumindest nach dem heutigen Standpunkt es zu einem Wechsel beim Reg. Bürg kommt.

Nur sind die dabei????????????


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Papa Zephyr
11. September 2019 um 13:54  |  701761

@Hackespitze,
Der Festplatz ist zwar aus Süden kommend über die A111 sehr gut per Auto erreichbar. Aber eine Auf/Abfahrt von Norden /Richtung Süden wird nur schwierig zu realisieren sein, so dass alle Autos die von Norden kommen über Saatwinkler Damm oder Jacob Kaiser Platz wenden müssten. Und auf dem Rückweg müssten alle erstmal Richtung Wedding. Das könnte zu leichtem Chaos führen. Aber ich denke, am Festplatz wäre eh nicht Platz für viele Autos.
Außerdem ist die U-Bahn 7 doch ziemlich weit weg – selbst wenn irgendwann einmal am Heckerdamm in der Paul-Hertz-Siedlung, der schon 40 Jahre lang geplante U-Bahnhof als Erweiterung gebaut wird. Siehe
https://www.zukunft-mobilitaet.net/95052/urbane-mobilitaet/berlin-ausbau-schienennetz-bvg-s-bahn#flughafen-tegel-txl
Der Standort der Flugbereitschaft ist charmanter, da ja recht nah an den beiden existierenden U-Bahn Stationen. Wäre aber ohne Erweiterungen der Bahnhöfe nur Notbehelf, da die Kapazitäten viel kleiner wären als am Oly mit S-Bahn + U-Bahn und den vielen Bahnsteigen…
Die Herausforderung an allen drei Standorten auf dem TXL-Gelände wird auch sein, eine gute Anbindung an die A111 von Süden hinzubekommen, da dafür ein neuer Autobahnanschluss mit Tunnel unter der A111 oder ein Brücke drüber notwendig wäre. Bisher habe ich darüber noch nix gelesen – kein Wunder bei einem RRG-Senat. Aber eigentlich wäre es ja nötig, wenn da ein neues Stadtviertel hin soll.
Der Standort der Flugbereitschaft hat als Problem noch die Wohnhäuser in der alten Franzosensiedlung neben dran, die nur 200-300m entfernt sind.
Also – dann doch besser im Westend bleiben – und auf dem Maifeld bauen – meinetwegen 20-30m in den Keller, damit die Sichtachsen bleiben….


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Papa Zephyr
11. September 2019 um 14:02  |  701762

@Uwe Bremer 11. September 2019 um 13:06
TXL: „Es fehlt eine Schienen-Anbindung im öffentlichen Nahverkehr.“
Ich würde hier schreiben:
„Es fehlt eine ausreichende Schienen-Anbindung im öffentlichen Nahverkehr.“
Denn die U6 ist ja schon grundsätzlich mal da und nicht so weit weg.
Aber nur ein enger Bahnsteig ohne Park- / Wendemöglichkeiten für die Bahnen ist zu wenig.


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Opa
11. September 2019 um 14:20  |  701763

Ich spreche liebend gern mit Dir über London oder England. Dein Vergleich mag für Clubs wie Hoffenheim, Leipzig, Leverkusen oder Wolfsburg zutreffen, für den Rest, der auf Investorenseite mit den Fußfesseln von 50+1 in den Wettbewerb muss, dürfte der Vergleich weiterhin hinken wie das berühmte Bild von den Äpfeln und den Birnen.

Wir haben in der Debatte einen gordischen Knoten zu durchschlagen. Einerseits verfolgt der Senat als vermeintliche Hilfsbereitschaft getarnte Standortsuche, der jedoch weder wirklich eine Lösung finden will noch sich politisch herantraut. Und andererseits tapst Hertha von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, das Interview mit dem Präsidenten ist da eher eine Einreihung als herausragend, denn spöttisch gesagt könnte manihm empfehlen, mal in Köpenick nachzufragen, ob wir unsere Heimspiele dort austragen können. Es ist auch nicht so, als wären so viele gegen Hertha, aber es sind viele gegen diese Art des Vorgehens und zu wenig, um einen nachhaltigen Stimmungsumschwung hinzukriegen.

Am Ende stehen alle als Verlierer da. Und Kami beschimpft mich zusammenhanglos. Alles wie immer also.


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Exil-Schorfheider
11. September 2019 um 14:32  |  701764

Uwe Bremer
11. September 2019 um 13:17 | 701758

Aber wie lange möchte man beim FC Everton schon bauen?
Seit 2017 steht fest, dass es in den Docklands passieren soll, wo die Arena dann aber weiter von der Anfield Road entfernt ist als der ehrwürdige Goodison Park.
Den Rest(Vergleich 50+1 vs. Investoren-Liga) hat ja @opa schon gut dargestellt.


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Start-Nr.8
11. September 2019 um 14:40  |  701765

@ glimpi 11. September 2019 um 10:07 | 701744: 50 Hektar ist falsch. In den Studien von Hertha steht immer 50.000m². Diese 50 Hektar sind Unsinn, es sind nur 5 Hektar


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glimpi
11. September 2019 um 14:43  |  701766

Ahh…okay.


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blauweiss
11. September 2019 um 15:03  |  701767

@psi: Wenn der BER aufmacht, is 6 Monate später in TXL Schluss! So wurde es festgelegt und kann auch nicht einfach geändert werden.


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Exberger
11. September 2019 um 15:04  |  701768

2 mal 2,5 km großer Parkplatz, dass ist was uns wirklich fehlt 😂

Ich kenne einige Nordberliner, die sich umgehend auf den Klageweg begeben, sollte Txl nicht wie festgelegt geschlossen werden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendetwas anderes als die Schließung passieren wird. Auch wenn der Nordberliner hier in Blog anderes hofft.

Gibt es hier eigentlich nur Eigentümer im Blog, die sich über die Enteignung von Mietern nicht aufregen. Ob der mietendckel so richtig ist, sei dahingestellt. Aber immerhin ein ernsthafter versuch, dem Mietwucher anzugehen.

In die stadiondiskussion ist jetzt scheinbar doch fahrt gekommen. Wenn sowohl die Planungsgrsellschaft für Tegel und die bvg machbarkeitsstudien erstellen sollen, kann man nicht mehr von hinhalten reden. Ich hoffe man kommt bei dem Prozess auf die Idee, dass der olympiapark die günstigste Lösung ist, da die erforderlichen Infrastrukturmassnahmen doch recht übersichtlich sind


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Exil-Schorfheider
11. September 2019 um 15:05  |  701769

Exberger
11. September 2019 um 15:04 | 701768

„Gibt es hier eigentlich nur Eigentümer im Blog, die sich über die Enteignung von Mietern nicht aufregen.“

Nein, warum?
Welche Enteignung meinst Du?

Das vermeintliche Angebot zur Umsiedlung(darf man das noch schreiben?) wurde ja abgelehnt und stellt für mich nicht zwingend eine Enteignung dar.


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Exberger
11. September 2019 um 15:14  |  701770

@exıl
Ich meinte jetzt nicht die 24 Mietparteien, die im Olympiapark wohnen, sondern den Mietensteigerungswahnsinn im allgemeinen in Berlin. Weil hier bis jetzt nur gegen den schlimmen mietendeckel argumentiert wird


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sunny1703
11. September 2019 um 15:22  |  701771

Was mir auffällt, auch bei dem neuen Kasten bei Everton
werden jetzt schon mal 560 Millionen Euro, Stand heute, Baukosten eingeplant.
Niemand weiß ob es nachher nicht 600 oder 700 Millionen werden.
Und Hertha baut ein Stadion für 250 Millionen??
An welchen Stellen soll dieses Stadion dann so viele Millionen einsparen???
Oder geht man heute schon von sehr niedrigen Lohnkosten durch Bauarbeiter aus XY aus?


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Exil-Schorfheider
11. September 2019 um 15:27  |  701772

Exberger
11. September 2019 um 15:14 | 701770

Warum soll ich hier für oder wider den Mietendeckel argumentieren?
Geht ja um Fußball… und Politik ist bis auf kurzes oder großes Aufstöhnen(definiert ja jeder selbst) ja verpönt…


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psi
11. September 2019 um 15:43  |  701773

@blauweiss
Als die Schließung von Tegel (6 Mon.) beschlossen wurde, ging man nicht davon aus, dass der Bau ca. 14 Jahre dauern würde. Inzwischen hat man festgestellt, dass der BER zu klein geplant wurde und man ist dabei, den Flughafen zu erweitern, zu vergrößern.
Es ist also durchaus vorstellbar, dass der Umzug mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Aber, wir werden sehen, in 1 1/2 Jahren wissen wir mehr. 😉


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Joey Berlin
11. September 2019 um 15:45  |  701774

@sunny1703 11. September 2019 um 12:47 | 701753

#modernisiertes Olympiastadion.
Einige haben hier aber nur die Vereinsmeierlobbistenbrille auf und reden von Standortnachteil ohne konkrete Zahlen vorweisen zu können. Die Bayern füllen nicht durch die Vermarktung der Allianzarena ihre üppige „Kriegskasse“; auch die zahlreichen Meisterschaften wurden im alten Olympiastadion gefeiert… Ein gewollter und gekonnter Umbau des Olympiastadion mit fahrbaren Tribünen, „abgehängten“ Oberring durch Videoleinwände im Hightechgewand wäre eine Location mit einem einmaligen Eventcharakter, nicht nur für den Fußball. Erfordert natürlich Phantasie sich das vorzustellen. Btw., Geld hat bei Großprojekten noch nie eine Rolle gespielt, vor allen spielt der Bund eine wichtige Rolle wg. der internationalen Bedeutung des Stadions. Stichwort: Umbau wg. Sommermärchen WM 2006. Die nächste Modernisierungsphase ist schon auf dem Monitor.

#Think BIG! Advantage Hertha and Berlin.


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del Piero
11. September 2019 um 16:18  |  701775

Joey Berlin
11. September 2019 um 15:45 | 701774
Tja einige haben immer noch eine soooo lange Leitung.
Was würde sich für Hertha ändern nach einem Umbau?
Vielleicht????? steil, nah laut.
Aber Hertha wäre immernoch Mieter, der natürlich die Kosten des Umbaus wird bezahlen werden müssen. Das Stadion hieße auch weiterhin Oly und bringt nix zusätlich in die Kasse. Und last but not least, als Mieter bist Du dem „good will“ deines Vermieters auf Gedeih and Verderb ausgeliefert. Insbesondere auch gerade bei den sonstigen Vermarktungsmöglichkeiten (Catering etc. )
Das einige das nach so langer Diskussion immer noch nicht verstehen (wollen) ohh man.


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Exberger
11. September 2019 um 16:24  |  701776

@exil
Stimmt, gehört hier nicht unbedingt hin, aber nur den Ball aufgenommen und weitergespielt- ins Aus


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sunny1703
11. September 2019 um 16:24  |  701777

@Joey

Vieles ist möglich, auch anderes als Hertha baut alleine, die Strukturen im Olympiapark könnten offener gestaltet werden. Im Stadion sind die von Dir erwähnten Möglichkeiten zumindestens Überlegungen wert.

Doch seit der Mitgliederbefragung war die letzte Möglichkeit,nämlich doch ein Verbleib im Olympiastadion mit eine Art „Denkverbot“ behaftet.

Vor über zehn Jahren sprach der heutige Präsident von Hoeneß Festspielen, in irgendeiner Form bewegt sich die heutige Führung auf ähnlichen Pfaden. Übrigens jener Festsspieldieter wollte auch ein neues Stadion und stieß beim damaligen Regierenden Bürgermeister Wowereit auf Ablehnung, Wowereit ein anerkannter Hertha Fan.


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Joey Berlin
11. September 2019 um 16:28  |  701778

#Fußball und Politik ► https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-frauen-im-stadion-iran-geraet-wegen-stadionverbot-unter-druck-a-1286282.html#ref=rss

Ali Karimi und Ex-Herthaner Ashkan Dejagah zeigen Gesicht, imho: vorbildlich und nicht ganz ungefährlich aufrecht zu stehen und sich nicht auf die Knie zu werfen.


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Dd.
11. September 2019 um 16:42  |  701780

Ein Ausschluss des Iranischen Verbands von alle Fifa-Wettbewerbe, wie damals Süd-Afrika, ist schon seit langem der einzig richtige Entscheidung!
How!


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Dd.
11. September 2019 um 16:59  |  701781

@sunny
Die Hauptfrage ist die des neuen Stadions.
Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob das jetzt 2025 oder packweg 2032 wird. Insofern sehe ich das nicht als Teil der Debatte. Allerdings ist das ein Teil des toten Pferd.
Es dürfte kein Problem sein, ab 2025 ein Mietvertrag fürs Oly mit bsw. 6 monatigem Kündigungsfrist auszuhandeln.

Die Frage ist so epochal und einschneidend für Hertha BSC, dass es echt nicht auf ein paar läppische Jahre ankommt.


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Opa
11. September 2019 um 17:00  |  701782

Währenddessen empfängt unser Regierender den Teheraner Bürgermeister, der bei den Revolutionsgarden war, mit allem Pomp. Moral ist offensichtlich nur gut, wenn sie doppelt ist.


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apollinaris
11. September 2019 um 17:12  |  701783

#Enteigung..die grössten Enteignungen kommen seit langem aus dem Bereich Verkehr; demnach wäre also Herr Minister Scheuer der Enteigungsminister Nummer 1.
Ergibt wenig Sinn, was viele hier reden ( vom Sozialismus usw.)..Für mich kann da jedoch jeder seinen Senf dazu geben.- Wenn man dann aber nachts plötzlich Grundsatzdebatten über das Wirtschaftssystem an sich führen möchte und bei Adam und Eva in der Argumentation anfängt..dann sprengt es diesen blog. Und schlauer wird man davon auch nicht..Meine Meinung. Und auch Erfahrung hier..
@opa..solange massive Interessen bestehen..wirst du in der Welt der Politik das nirgends anders sehen.


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