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(db) – Die erste Länderspielpause der Saison geht gerade vorbei, aber Hertha BSC, aktuell noch Tabellen-17. der deutschen Bundesliga, spielt jetzt schon international. Und das äußerst erfolgreich.

Matthew Leckie hat doppelt getroffen, am Dienstag markierte er als Kapitän die ersten beiden Tore beim 3:0-Sieg der Australier in Kuwait. Vladimir Darida war ebenfalls erfolgreich, der Tscheche erzielte in Montenegro den 3:0-Endstand per Elfmeter in der Nachspielzeit. Und auch Daishawn Redan feierte ein Erfolgserlebnis, er debütierte in der U21-Nationalmannschaft der Niederländer und bereite nach seinem Einwechslung beim 5:1 auf Zypern sogar einen Treffer vor.

Bei so vielen internationalen Ausrufezeichen gehen die Positivmeldungen in der Heimat fast unter. Niklas Stark und Ondrej Duda sind am Mittwoch wohlbehalten wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, auch Arne Maier machte mit, bevor er gegen Ende der Einheit wieder individuell trainierte.

Was Stark zu seinem erneut verpassten Nationalelfdebüt sagte und was sich seiner Meinung nach in Mainz ändern muss, lest ihr morgen in meinem Bericht in der Morgenpost. Und dann ist es auch erstmal genug mit internationalen Ausflügen. Zeit, dass die Bundesliga wieder losgeht. Gefühlt hat die Saison noch gar nicht angefangen. Zumindest für Hertha könnte sie nun neu beginnen.

Training morgen nicht öffentlich, Pressekonferenz 13 Uhr.


93
Kommentare

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Ursula
11. September 2019 um 17:20  |  701785

JOLD!!!

Na bitte…


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psi
11. September 2019 um 17:27  |  701786

SILBA!!


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King for a day
11. September 2019 um 17:33  |  701787

BRONG-THE


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blauweiss
11. September 2019 um 17:38  |  701788

HA!


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Dd.
11. September 2019 um 17:56  |  701789

BLECH!!


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Paddy
11. September 2019 um 18:01  |  701790

HO!


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Opa
11. September 2019 um 18:01  |  701791

Die Eröffnung passt sich der Qualität der letzten Herthaspiele an.


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psi
11. September 2019 um 18:05  |  701792

Wir sind flexibel 😊
Warte mal ab, wie die Post abgeht, wenn wir ein neues Stadion haben. 😉


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Opa
11. September 2019 um 18:08  |  701793

Dann fließt Milch und Honig durch die Spree und gebratene Täubchen fliegen durch die Luft. Und unser Universalgenie erklärt uns die Akustik 😉


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King for a day
11. September 2019 um 18:10  |  701794

Der Mensch passt sich der Eröffnung an. Das find ich viel schlimmahr…


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moogli
11. September 2019 um 18:10  |  701795

An Platz 17 musste ich nu nicht erinnert werden 🙄


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Exil-Schorfheider
11. September 2019 um 18:14  |  701796

del piero
11. September 2019 um 15:45 | 701774

„Und last but not least, als Mieter bist Du dem „good will“ deines Vermieters auf Gedeih and Verderb ausgeliefert. Insbesondere auch gerade bei den sonstigen Vermarktungsmöglichkeiten (Catering etc. )“

Catering- und Biervertrag laufen zwischen Hertha und den jeweiligen Firmen.
Wenn schon polemisch, dann bitte richtig.

Bei Konzerten gibt es nämlich kein Bier, nur Warsteiner…


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Dd.
11. September 2019 um 19:00  |  701797

@Papa Zephyr
11. September 2019 um 13:54 | 701761

Zentraler Festplatz bietet durchaus Potenzial!

Zu der von dir genannten Verkehrströme:
Gegenüber ist P1 vom Flughafen. Der wird dann nicht mehr benötigt. Der ist riesig und Aufstockbar.
Mann kann da kostengünstig Ampel bauen, damit die vom Norden kommende, direkt wieder richtung Norden gehen können. Auf die rechte Fahrbahnseite die sonst eigentlich richtung Süden geht, etwa 100 m. nach Norden, um an der Brücke höhe Charles-Corsello-Ring auf die „richtige“ Fahrbahnseite zu kommen.
Der KSDamm ist dort so breit, es gibt bestimmt noch mehr „smart“ Lösungen. Wenn TXL still gelegt wird, kann man auch denken über einen direkten Zugang zur nächste Brücke richtung Norden, über die Rue Colmette.
usw.
Bsw. nur 1 Stunde in Betrieb, jeweils nach Spielende. Die späteren müssten dann halt diesen Bogen machen.

Die von Süden kommende haben eh keine Probleme, über die jetzige An und Abfahrt von TXL in die richtige Richtung wegzufahren.
Richtung Osten muss sich halt verteilen über KurtSPlatz und Saatwinkler Damm.

Eine extra Fußgängerbrücke wäre schick, und kostet verhältnismäßig einen Klacks. Einen Namen für die Brücke hätte ich auch schon, aber werde beileibe nicht der Einzige sein, falls das mal zur Debatte steht. 🙂

Zur U-Bahn
KurtSPlatz ist echt nicht weit. Ist der nicht sogar 4 Gleisig?
Der einzige U-Bahn am Stadion, die ich kenne ist der bei Ajax (56000 Zuschauer), und der ist überhaupt nicht größer, allerdings direkt neben dem Stadion.
Wie auch immer, notfalls einen bestehenden U-Bahnhof etwas, allerdings intelligent zu erweitern (verbreitern), kostet einen klacks im Vergleich zum bauen einen komplett neuen Bahnhof (schon die vorbereitende Maßnahmen, oje) und Linie. Ist aber trotzdem sehr aufwendig.
Wie dann, und vor allem wo die extra Züge „wenden“ können, mögen die Fachleute klären, müstte allerdings, relativ nahe am Ende der Linie nicht unlösbar sein…

Zum Schluss darf die Hertha natürlich nicht fehlen. An der Stelle ist Hohenzollernkanal so breit, das eine Dauer-Anlegestelle für unser Maskottchen drinn sein muss. Dann brauchen wir sogar gar keine Genehmigung für ein defizitären Fahrbetrieb!!
😎


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Dd.
11. September 2019 um 19:30  |  701798

Tja, das „Niveau“ von heutige Akademiker geschuldet:

(…) Der Standortbereich Flughafen Tegel hat eine Gesamtfläche von ca. 115 Hektar. Das Stadion und die nötige Infrastruktur würden ca. 33 Hektar davon beanspruchen.

POTENZIALE:
Die ÖPNV-Anbindung ist schon jetzt gut und würde sich durch einen Ausbau der U7 nochmals verbessern. Der Autoverkehr ließe sich mithilfe eines Anschlusses an die A111 direkt an das überregionale Straßennetz anbinden. Von der A111 aus ist der Standort gut zu sehen, ein Stadion an dieser Stelle hätte eine entsprechende optische Wirkung.

RISIKEN:
In Standort-Nähe stehen Wohnhäuser. Im direkten Umfeld sind Mischgebiete geplant, hier könnte es zu Nutzungskonflikten kommen. Die Böden sind teilweise mit Schadstoffen belastet. Zudem ist für das Flughafenareal – konkret um das Terminal inklusive der Start- und Landebahn – ein Forschungs- und Industriepark Zukunftstechnologie vorgesehen. Die Planungen dafür sind fortgeschritten.“

Mich interessiert so langsam was dieses „Gutachten“ bsw. „Gutachter“ gekostet haben mögen.
Geh immer noch davon aus, das es ein „Auszug“ ist, und nicht der original Analyse zu den einzelnen Standorte…


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hurdiegerdie
11. September 2019 um 19:54  |  701799

Ich persönlich kichere mich ja jetzt seit Jahren schlapp über die Stadiondebatte.

Ganz witzig, was man mir zu meiner Vorhersage vor Jahren „gesagt“ hat, wenn man sieht, wie es heute steht.


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Blauer Montag
11. September 2019 um 20:07  |  701801

Wenn es wenigstens eine Debatte wäre… 🙄
Ist es nicht eher so, dass ein Bittsteller durch das Land Berlin resp. dessen Abgeordnetenhaus geht und bettelt „Haste mal ein Bauland für mich?“


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Opa
11. September 2019 um 20:36  |  701802

Die Debatte wird doch geführt. Dass Hertha auf dem Grund und Boden eines Eigentümers bauen will, der nicht verkaufen wollte, hat ja nichts mit Bittstellertum zu tun.


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Exil-Schorfheider
11. September 2019 um 20:39  |  701803

Punktaus. Isso.


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hurdiegerdie
11. September 2019 um 20:49  |  701804

Es ist doch noch nicht mal sicher, ob Hertha ein Stadion selbst-finanzieren könnte. Wenn ich mich recht erinnere, wurde eine solche Garantie eingefordert, aber ausser mit der Aussage „we can“ nicht beigebracht.


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Opa
11. September 2019 um 20:53  |  701805

Um mal den Bremer zu geben: Wie soll Hertha eine Finanzierungsgarantie geben, wenn wegen des fehlenden Grundstücks noch nicht einmal das Investitionsvolumen feststeht?


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Dd.
11. September 2019 um 20:55  |  701806

Nachdem ich ja kürzlich, nach langer Zeit, mal wieder auf dem Olympiagelände hinter dem Oly war, viel mehr extrem auf, wie riesig die ganze Anlage ist. Kann mir nicht vorstellen, das außerhalb Deutslands, irgendwer verstehen kann, was wir fürn Probleme haben, ein schickes Stadion dort wegen Platzmangel auch nur zu denken!
Wegen Platzmangel!

Abgesehen davon, dass „wir“ für eine eventuelle, neue Olympiabewerbung eh eine weitere Fußballstätte bräuchten (+alte Försterei), wegen die viele olympische Gruppenspiele, also wie gesagt, abgesehen davon ist es doch eine enorme Aufwertung des ganzen Areals…

Auch bin ich mir nicht sicher, ob wir“ Laien“, und da schliesse ich die Geschäftsführung mit ein, eigentlich realisiert haben was heute technisch und architektonisch möglich ist.
Alsob wir die Debatte führen, vor dem Hintergrund, was anno 1920 architektonisch möglich war:
Tja, wenn man die Daimlerseite des Potsdamer Platzes sieht…
Natürlich kann man auch über die andere, die Sonyseite reden, aber die haben doch zumindest architektonisch was versucht…

Warum könnte man nicht längs die U-Bahn Gleisen an der Rominter Allee bauen, und Zuschauerränge über die Gleise.
Die Allee drunter durch, wenn nicht sogar eine Verlegung drinn ist.
Es wäre nicht das einzige Stadion, wo eine Straße oder Züge drunter durch fahren…
So bliebe man aus dem denkmalgeschützte Bereich!

Man müsste halt die Kindertagesstätte an der U-Bahnstation, einen neuen ökologischen Bau an der, dann gegenüberliegende Straßenseite, direkt vor der illegal, von alliierten, gegen alle Denkmalschutzbestimmungen verstoßende Wohnungen in der Sportforumstraße errichten. Plus selbstverständlich eine großzügige Spende an die Trägerschaft.


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hurdiegerdie
11. September 2019 um 21:03  |  701807

Opa
11. September 2019 um 20:53 | 701805
Fragen über Fragen


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Opa
11. September 2019 um 21:10  |  701808

Die Alliierten haben nicht illegal, sondern Bauten unter Besatzungsrecht errichtet.

Sonderlocken wie ein untertunneltes Stadion treiben mir eher Schweißperlen mit den damit verbundenen Risiken auf die Stirn. Aufwendig, teuer und ggf. ohnehin ein Sicherheitsrisiko.


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Dd.
11. September 2019 um 21:15  |  701809

Und wie machen es dann die Anderen?
Auf anhieb fallen mir da Athletico und Ajax ein, wo eine Straße drunter ist

Aber nicht so teuer wie neue U-Bahnhöfe oder?


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Dd.
11. September 2019 um 21:42  |  701810

In jedem Fall, wir Herthaner mögen uns, aus meiner Warte heraus, nicht zu sehr irritieren lassen, von der Skepsis, die uns entgegenschlägt.
Falls man außerhalb des Olympiagelände nach Lösungen sucht, sind die Infrasrtuktur-Maßnahmen u.U. enorm, und womöglich für Steuerzahler relevant. Ein Problem was auch in Köpenick existiert.

Also, worauf ich hinaus will, es kann durchaus ein berechtigter Skepsis sein!
Das wollen wir Herthaner begrüßen oder?
🙂


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11. September 2019 um 21:55  |  701811

Ich bin zunächst erstmal verwirrt.


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hurdiegerdie
11. September 2019 um 22:14  |  701812

Ich Denkmal; was wäre eigentlich, wenn das alles ein grosses Ballyhoo von Hertha wäre, um den Mietpreis zu senken, ggf. für Spiele in einem umgebauten Oly?


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Piere
11. September 2019 um 22:24  |  701813

Entschuldigung hurdiegerdie, aber es scheint du hast das kpl Thema nicht verstanden.


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Exberger
11. September 2019 um 22:33  |  701814

Ich glaube, es gibt sogar untertunnelte Regierungsviertel
🤓


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King for a day
11. September 2019 um 22:44  |  701815

Ein Stadion Untertage ?
Das Herrrtha Hauptquartier ?


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Petersen
11. September 2019 um 22:56  |  701816

So langsam könnte man dann aber auch auf den anstehenden nächsten Spieltag kommen.


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Dd.
11. September 2019 um 23:07  |  701817

„Denk „
Wenn wir die Skeptiker gewinnen wollen, sollte man sie nicht als Feind betrachten…


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TassoWild
11. September 2019 um 23:07  |  701818

Hauptsache, die Mannschaft spielt nicht unterirdisch 😉


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Ursula
11. September 2019 um 23:26  |  701819

Ich beteilige mich nicht an
diesem Unsinn, aber so viel
dann doch noch einmal. Die
Hertha wird sich im Klaren
sein, dass in Berlin außerhalb
des „Olympia-Geländes“, mit
Sicherheit keine Infrastruktur
aus dem Boden zu stampfen
ist und alle Überlegungen und
Spekulationen sich in der Tat
nur als ein großes „Ballyhoo“
seitens der bekannten Hertha-
Verantwortlichen aufdrängt…

Wer hat es erfunden oder auch
inszeniert? KEUTER???

Ohne Geld, ohne Konzept und
ohne akzeptables Grundstück….

Tja…

ODER, wer geht (fährt) schon
an einem regnerischen, kalten
Novemberabend nach Brandenburg???

Gut, so 15.000 werden es schon sein…

…aber dafür ein neues, TEURES Stadion???

Darauf einen Schnaps! Eben Schnapsidee!

Mainz – Hertha 2 : 2

Nächtle!


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11. September 2019 um 23:36  |  701820

@hurdi..hatte ich zwischendurch auch schon gedacht..so nach dem Prinzip..Plan B..Optionen gäbe es sehr vermutlich.


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psi
11. September 2019 um 23:37  |  701821

Gegen Mainz wünsche ich mir mehr Laufbereitschaft, Kampf und mehr Schüsse aufs Tor, denn Hertha ist die Mannschaft mit den wenigsten Torschüssen.
3 Punkte wären dann auch möglich.


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monitor
11. September 2019 um 23:46  |  701822

Wenn Hertha gegen Mainz wieder mit der Taktik eines Hühnerhaufens agiert, werde ich so langsam aber sicher das Interesse an den Spielen verlieren.
Ausgerechnet jetzt, wo ich auch ein Sky Abo abgeschlossen habe. 😳


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Papa Zephyr
11. September 2019 um 23:59  |  701823

@Dd. 11. September 2019 um 19:00
Auch wenn das mit dem Autoverkehr vielleicht lösbar ist am Festplatz.
Vom U-Bhf Kutschi zum Festplatz sind es Luftlinie 2,1km und Fußweg laut Google 29min. Das ist nicht praktikabel.

zum Standort „Flugbereitschaft“. Klar könnte man den U-Bhf Scharnweber Strasse oberirdisch verbreitern und noch 2 Gleise mit Bahnsteig verpassen, ab 2021 wird eh die ganze Trasse für 18 Monate saniert.
Aber glaubst Du wirklich der politische Wille ist da – oder ist das ist nur wieder eine Nebelkerze, um in der Öffentlichkeit nicht allzusehr als Anti-Herthaner dazustehen…?
Irgendeine Feldlerche wird sich schon finden, so dass selbst auf jetzt versiegelten Boden im Bereich der Flugbereitschaft, ein Stadionbau leider nicht möglich ist.


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Papa Zephyr
12. September 2019 um 0:12  |  701824

@Dd.11. September 2019 um 20:55
Also wenn Du was mit einem Stadion überbauen möchtest, was zwar technisch etwas anspruchsvoll aber städtebaulich sinnvoll ist, dann ist es die A100+Eisenbahn-Schlucht zwischen S-Bahn Messe Nord und U-BHF Kaiserdamm.
Dann hast Du auf jeden Fall eine Super Verkehrsanbindung 😃.
Leider werden dann 250 Mio nicht ganz reichen 😉


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Kamikater
12. September 2019 um 8:36  |  701828

@papa
Gerade die in der Krise steckenden SPD und Linken können Nebelkerzen derzeit gut gebrauchen, zumal man mit dem Vorschlag TXL zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: BER öffnet nicht im den nächsten Jahrzehnten und Hertha kann man so wie bisher hinhalten, verarschen und dabei noch den Gutmütigen mimen.

Am Ende waren Keuter, Preetz, Gegenbauer oder die „Steil-nah-laut-Fraktion“ an den vergebenen oder verursachten Elfern, dem Tabellenplatz, der schlechten Stimmung im Oly und dem fehlenden Baugebiet schuld.


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hurdiegerdie
12. September 2019 um 9:17  |  701829

Piere
11. September 2019 um 22:24 | 701813

Das ist scheinbar so.


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psi
12. September 2019 um 9:39  |  701830

Scheinbar oder anscheinend,
das ist hier die Frage 🙄


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wilson
12. September 2019 um 9:52  |  701831

Es geht einzig und allein darum, den Auszug Hertha BSCs aus dem Olympiastadion zu verhindern. Alles andere ist Ablenkung, sind Nebelkerzen.


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Opa
12. September 2019 um 10:28  |  701832

Niemand kann Hertha daran hindern, aus dem Oly auszuziehen. Dafür muss Hertha ein Grundstück finden. Man hat ja alle glauben lassen, dass man 2025 auf jeden Fall im eigenen, reinen Fußballstadion spielt. Das einzige Grundstück, was man hatte, war in Ludwigsfelde. Da hat man sich aber (wie so oft?) verschätzt, wie die Mitglieder darauf reagieren, die mit überwältigender Mehrheit in Berlin bleiben wollen.

Für den Senat ist die Ausgangssituation superbequem, er muss nämlich im Grunde genommen gar nichts tun. Das ist aber ein separates Thema.


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Freddie
12. September 2019 um 10:29  |  701833

Nettes kleiner Blick von außen auf Berlin als Fußballstadt

https://www.youtube.com/watch?v=B9gF15nGB7M


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Piere
12. September 2019 um 10:54  |  701834

„die mit überwältigender Mehrheit“ nun Opa, richtig formuliert müsste es wohl heißen die anwesenden und organisieren Mitglieder.
Ich wage zu bezweifeln ob bei einer schriftlichen Abfrage aller Mitglieder das Ergebnis ähnlich aussehen wird.


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Berliñol
12. September 2019 um 11:08  |  701836

Wer freut sich auf Samstag?

#off-topic


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hurdiegerdie
12. September 2019 um 11:16  |  701837

psi
12. September 2019 um 9:39 | 701830

Gehe mal davon aus, dass ich den Unterschied kenne.


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pathe
12. September 2019 um 11:24  |  701838

Danke für den Link @Freddie! Wirklich nett anzuschauen!


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Opa
12. September 2019 um 11:25  |  701839

@Piere: Die Mitgliederversammlung ist das höchste Gremium des Vereins und nur die anwesenden Mitglieder sind stimmberechtigt. Angesichts der Arithmetik kann man auch ablesen, dass nicht nur die „organisierten“ Mitglieder für den Antrag gestimmt haben, denn so viele sind das nicht. Wenn Du eine andere Form der Mitbestimmung im Verein möchtest, steht es Dir frei, eine entsprechende Satzungsänderung vorzuschlagen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 11:33  |  701840

@Mitgliederbefragung

die Hertha-Verantwortlichen haben im Zuge der Stadion-Diskussion angekündigt, dass im Falle einer endgültigen Entscheidung (wo auch immer eine Arena auch stehen mag) alle Mitglieder darüber abstimmen sollen.

Viel basisdemokratischer geht es nicht – nur ist bisher diese Art der Mitgliederbestimmung in der Satzung nicht vorgesehen. Die Satzung müsste also geändert werden, um dieses Instrument einzuführen.


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Piere
12. September 2019 um 11:36  |  701841

Opa das ist mir wohl bewusst und ich habe, lediglich darauf hingewiesen, dass etwas ca 10% aller Mitglieder, die welche anwesend waren, entsprechend abgestimmt haben. Nicht zuletzt getragen durch die Stimmung der organisierten und geschickt im Saal verteilten Mitglieder. In Vereinen, Parteien usw ist es nicht unüblich eine generelle Mitgliederbefragung zu machen.
Danke ubremer.


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Opa
12. September 2019 um 11:39  |  701842

Über den Sinn und Unsinn von Volksbefragungen kann man sich vor dem Hintergrund des Brexit sicher streiten 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 11:48  |  701843

@Volksbefragungen

… immerhin scheinen solche Befragungen, den Älteren unter uns als „Wahlen“ bekannt, nicht zu verhindern, dass ein englischer Mittelkasse-Klub wie der FC Everton ein eigenes 52.000er-Stadion bauen will, um sich sportlich und wirtschaftlich zu entwickeln.


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Opa
12. September 2019 um 12:01  |  701845

Der FC Everton, der zur Häfte dem Milliardär Farhad Moshiri gehört, muss als Limited für solche Entscheidungen allerdings weder Mitglieder noch das Volk befragen. Das vereinfacht vieles. Was das mit Hertha zu tun hat? Keine Ahnung, Nashi-Birnen haben bisweilen festes Fleisch wie Äpfel..


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 12:03  |  701846

@opa

was hat Deine Brexit-„Argumentation“ mit der Option einer Mitgliederbefragung bei Hertha zu tun?


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Jack Bauer
12. September 2019 um 12:05  |  701847

@Uwe:

Wie wir aber gesehen haben, ist eine Satzungsänderung nicht so leicht zu erreichen. Und ob die handelnden Personen aus ihren vergangenen Fehlern gelernt haben und bei einer solchen Situation auf einmal zu Menschenfängern und Kommunikationstalenten werden, halte ich für fraglich. Aber Hoodies sollen ja auch funktionieren…

Zumal es, in meinen Augen, durchaus ein valides Argument ist, dass wer abstimmen möchte doch auch bitte die vorherige Debatte verfolgt haben soll.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 12:08  |  701848

@opa und @jack

vermitteln den Eindruck, als hätten sie ein Problem mit der (bisher in der Satzung nicht vorgesehenen) Option einer basisdemokratischen Abstimmung unter den Hertha-Mitgliedern.

P.S. Die Mitglieder von Hertha haben, meine es war 2008, weitreichenden Änderungen der Hertha-Satzung mit der notwendigen 75-%-Mehrheit zugestimmt (zu jener in der heute gültigen Form).
Wenn man überzeugende Vorarbeit leistet, ist das also im Hertha-Kosmos möglich.


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Jack Bauer
12. September 2019 um 12:12  |  701850

@Uwe:

Ich sage dir, dass ich es nicht für selbstverständlich halte, dass die Satzungsänderung einfach so durchgewunken wird. Siehst du das anders?

Darüber hinaus habe ich dir ein Argument genannt, was man für die bisherige Abstimmungsform anbringen könnte (!).
Diese Diskussion gab es ja auch schon in anderen Vereinen.

Wenn die Satzung dahingehend geändert werden soll, dass alle Mitglieder, unabhängig von ihrer Anwesenheit auf der Mitgliederversammlung, abstimmungsberechtigt sind, dann ist klar: Damit soll der Standort Brandenburg vorbereitet werden.
Viel Erfolg dafür 75% zu bekommen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 12:18  |  701851

@jack

niemand hat behauptet, dass bei Hertha „Satzungsänderungen einfach so durchgewunken“ werden.

Aber weil in einem Fall, der Dir wichtig zu sein scheint (bei der Brandenburg-Standort-Frage) die erforderlichen 75 % nicht erreicht wurden, habe ich mir erlaubt, auf einen anderen gravierenden Fall bei Hertha zu verweisen (Änderung der Satzung), wo die Dreiviertel-Mehrheit erreicht wurde.

P.S. Auf das Argument „ich bin gegen mehr Mitbestimmung, weil dabei eine Abstimmung gegen meine Interessen ausgehen könnte“ – da fallen wir nicht rein, oder?


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Jack Bauer
12. September 2019 um 12:21  |  701852

@Uwe:

Klar ist das möglich.
Nach meiner Einschätzung, bei den handelnden Personen und der Standort-Frage als Hintergrund, allerdings sehr unwahrscheinlich.


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Jack Bauer
12. September 2019 um 12:27  |  701853

Im Übrigen habe ich ja noch gar nicht gesagt, wie ich bei einer solchen Abstimmung entscheiden würde. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es durchaus plausible Argumente für die andere (und somit beide) Positionen gibt.
Denn, wie auch Uli Hoeneß, bin ich ein großer Demokrat.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 12:29  |  701854

@jack

nur, damit ich Dich richtig verstehe:

– wir träumen mal eben –

Angenommen Hertha würde einen Erbbaupachtvertrag im Olympiapark erhalten und könnte dort eine Arena bauen: Wenn das Hertha-Präsidium dann zu seinem Wort steht und eine Zustimmung bei allen Hertha-Mitgliedern abfragt – wärst Du für das Instrument einer Mitgliederbefragung ?

Sollten sich aber die Optionen in Berlin alle zerschlagen haben, und das Präsidium die Mitglieder für einen Brandenburg-Standort befragen, dann wärst Du gegen das Instrument Mitgliederbefragung?


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Kamikater
12. September 2019 um 12:31  |  701855

@Stadionfrage und Abstimmung
Das ist ja mal eine interessante Diskussion. Hier trennt sich also Spreu vom Weizen.

Und was kosten andere Dinge in der Stadt so?
https://www.morgenpost.de/kultur/article227064713/Museum-der-Moderne-koennte-600-statt-200-Mio-Euro-kosten.html

Ich bin mir sicher: Es gäbe öffentlich einen Riesenaufschrei, wenn unser Stadion in der Planungsphase plötzlich das dreifache kosten würde. Aber das ist sicherlich auch so ein „Äpfel mit Birnen“-Vergleich, weil er nicht von @opa kommt.
😆


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Jack Bauer
12. September 2019 um 12:34  |  701856

@Uwe:

Ich würde mich dann nochmal genauer damit befassen, tendiere aber dazu, in beiden Fällen dafür zu stimmen, dass weiterhin die Mitgliederversammlung über solche Fragen abstimmt.


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Bonpland
12. September 2019 um 12:35  |  701857

Uwe Bremer
12. September 2019 um 11:33 | 701840

Interessant, dass das schon so öffentlich diskutiert wurde. Ich schließe daraus, dass man Gegenbauers Aussagen der letzten Mitgliederversammlungen hinsichtlich eines Verzichts auf einen Standort in Brandenburg nicht trauen kann, vorsichtig formuliert.

#Brandenburg

Im Übrigen vermisse ich bei den Brandenburg-Befürwortern eine klare Aussage zu der Frage, wie weit man im Fall des Falles von Berlin weg möchte: „ein paar Meter hinter die Stadtgrenze“, Ludwigsfelde, Luckenwalde oder darf es auch die Prignitz sein? Im Speckgürtel wird es jedenfalls auch schwer werden, ein geeignetes Grundstück zu finden.

Diejenigen, die Hertha BSC als gesamtberliner Verein sehen und eben in der Stadt bleiben möchten, haben die Frage des Standorts eindeutig beantwortet. Ich finde, jetzt sind die Brandenburg-Befürworter dran, eindeutig zu sagen, wie weit sie Hertha von der Stadt entfernen wollen.

Im Übrigen zeigt die Debatte um diese epochale Frage nur eins: Hertha BSC ist in Sachen Kommunikation mit Mitgliedern, Fans und Politik einfach nur dilettantisch.


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Hainer
12. September 2019 um 12:44  |  701858

@Kamikater
Dir ist doch sicher bewusst, das dass Museum der Moderne ein Projekt des Bundes ist und somit der Berliner Senat hier nicht in der Verantwortung ist.
Nur wegen Äpfel und Birnen und so.


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Exberger
12. September 2019 um 12:47  |  701859

Also ich denke ein konkreter Standort in Brandenburg in der Nähe der Stadtgrenze mit ausreichender Begründung würde ein placet der Mitglieder bekommen. Denke ein Standort wie ludwigsfelde würde nie eine Zustimmung bekommen, jedenfalls nicht von mir


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 12:50  |  701860

@bonpland

Ich schließe daraus, dass man Gegenbauers Aussagen der letzten Mitgliederversammlungen hinsichtlich eines Verzichts auf einen Standort in Brandenburg nicht trauen kann, vorsichtig formuliert.

dem stimme ich nicht zu. Der Präsident hat gerade Anfang dieser Woche nochmal präzise formuliert, auf die Frage, ob es mit Blick auf die Widerstände in Berlin am Ende nicht doch auf einen Standort in Brandenburg hinauslaufen wird:

Gegenbauer: „Der Auftrag der Hertha-Mitglieder an mich als Hertha-Präsident ist eindeutig: Es geht um einen Standort in Berlin.“

Meine Lesart: Der Präsident erinnert sehr wohl, dass eine deutliche Mehrheit der Hertha-Mitglieder (waren es 63 oder 66 % ?) für einen Standort innerhalb der Stadtgrenzen votiert hat.

Quelle: Morgenpost.de – hier entlang


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Bonpland
12. September 2019 um 12:59  |  701862

@ubremer

Das sehe ich anders, vgl. folgende Aussage aus der Morgenpost Online:

[…] über die Standort-Frage:

„Es ist allen bewusst, dass es keinen Sinn macht, Hertha BSC aus der Stadt zu vertreiben. (…) Die Mitglieder wollen nicht aus Berlin hinaus. Wenn es aber um die Zukunft von Hertha BSC geht und es keine andere Alternative mehr gäbe, dann wollen wir doch mal sehen, wie dann die Gemengelage aussieht.“

Übersetzt heißt das: Klar machen wir Brandenburg, es braucht nur Überzeugungsarbeit. Und das ist eben ein Affront für alle Mitglieder die damals anwesend waren, und mit großer Mehrheit für die Satzungsänderung gegen einen Standort außerhalb Berlins votiert hatten.


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wuwitom
12. September 2019 um 13:29  |  701863

Bonpland, 12:59

Ich oute mich jetzt mal als Teilnehmer der damaligen Mitgliederversammlung, der gegen eine feste Standortfestlegung in Berlin gestimmt hat !

Und nicht, weil ich als Brandenburger meinen Verein in Brandenburg spielen sehen wollte (mein Anfahrtsweg nach Ludwigsfelde wäre eine Weltreise!), sondern weil es damals schon Stimmen gab, die genau diese Entwicklung der „Gespräche“ mit dem Senat vorhergesehen hatten !

Aber das ist dann doch ähnlich dem Brexit: wenn Emotionen über sachliche Überlegungen gehen ….! 😏

So langsam stelle ich mich drauf ein, die Hertha auch in zehn Jahren noch im Oly anzufeuern – wegen zunehmenden Alters dann vermutlich mit Opernglas und Hörgerät – nix mit „steil, nah, laut“ !

P.S. Interessant wäre schon zu wissen, wie die damals Zustimmenden heute die Entwicklung sehen ….!


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Papa Zephyr
12. September 2019 um 13:40  |  701864

@Bonpland
Wieso wäre es ein Affront, zu versuchen die Mitglieder von einer bestimmten Meinung zu überzeugen?
Weil die Mitglieder einmal gegen etwas / oder für etwas gestimmt haben, darf man danach das Thema nie wieder aufgreifen?
Was ist denn das für ein Verständnis von Demokratie???
Gilt ja ähnlich für den Brexit. Inzwischen sind so einige auf der Insel aufgewacht, nachdem nun die Konsequenzen so langsam klar werden. Da werden bei einer nochmaligen Abstimmung einige zur Wahl gehen, die damals zu Hause geblieben sind.
Nach Deiner Meinung dürfte es auf keinen Fall ein zweites Votum geben.
Es dürften auch einmal beschlossene Gesetzte durch Bundestag / Landtag etc nie wieder angefasst werden…


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sunny1703
12. September 2019 um 13:45  |  701865

Da das ganze ja zu einer Art Politikum ausarten könnte,wie wäre es denn mit einer Abstimmung der Berliner Wähler, so wie einst in München bei der Allianz Arena.


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heiligenseer
12. September 2019 um 13:48  |  701866

@sunny: Wie lautet deine Frage an die Berliner Wähler?


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Papa Zephyr
12. September 2019 um 13:52  |  701867

@Bonpland
Ich sehe mich übrigens nicht als „Brandenburg-Befürwörter“, sondern als „Brandenburg-Nicht-Kategorisch-Ablehner“. Klingt zwar kompliziert – ist aber deutlich etwas anderes, denn auch ich würde am liebsten in Berlin – und am allerliebsten in der Nähe des Oly bleiben.
Ob ich für oder gegen einen Standort in Brandenburg wäre, hängt stark von der Lage ab – es sollte halt Nähe der Stadtgrenze und gut erreichbar sein. Einen Anspruch auf einer „härtere“ Aussage hast Du nicht…
P.S. Innerhalb der Stadtgrenze und in Köpenick geht auf jeden Fall gar nicht 🙂


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Papa Zephyr
12. September 2019 um 13:54  |  701868

@Sunny:
Wieso sollten nur die Berliner Wähler abstimmen? Warum nicht die Brandenburger – und warum schließt du dann die Mitglieder, die anderen Bundesländer wohnen aus?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 13:54  |  701869

@bonpland

nö, das ist ein untauglicher Versuch, Sätze des Präsidenten aus dem Zusammenhang zu reißen – um ihm am Ende das Gegenteil von dem unterzuschieben, was er tatsächlich gesagt hat.

Also: Ich habe die Sendung gesehen (und aufgenommen) – und den Morgenpost-Text geschrieben.

Im ersten Zusammenhang sagte der Moderator, dass Hertha keine Unterstützung von dieser Partei bekommt und keine Unterstützung von jener Partei und von denen auch nicht ..

Darauf hat Gegenbauer geantwortet, wenn (ACHTUNG: Das ist ein Konjunktiv) das so weitergeht, und Hertha in Berlin partout keinen Standort bekomme, dann (ACHTUNG: Der nächste Konjunktiv) müsse man sehen, auch wenn klar sei, dass die Hertha-Mitglieder Berlin als Standort wollen, wie dann die Gemengelage aussieht.

Anders als von Dir unterstellt ist der Zusammenhang nicht: Ich als Präsident werde mich doch nicht um den Willen der blöden Hertha-Mitglieder kümmern.

Tatsächlich war der von Gegenbauer gemeinte Zusammenhang: Wir als Hertha-Präsidium und -Geschäftsführung werden mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass Hertha eine sportliche und wirtschaftliche Zukunft hat (die Hertha als dauerhafter Mieter im Olympiastadion eben nicht sieht)

Was den Standort angeht hat sich Gegenbauer noch mal unmissverständlich festgelegt:

„Der Auftrag der Hertha-Mitglieder an mich als Hertha-Präsident ist (INDIKATIV) eindeutig: Es geht um einen Standort in Berlin.“


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apollinaris
12. September 2019 um 13:54  |  701870

@ bonplant… nö, so geht Demokratie.
– Es ist eine völlig andere Situation mittlerweile..und die Aussage heisst: “ mal sehen. wie die Mitglieder die Sache sehen, wenn es für den Verein Spitz auf Knopf steht und es Neuwahlen, äh..es eine neue Abstimmung gibt..wie dann das Urteil aussieht.
Eine völlig legitime Äußerung, wo sich auch nix teufliches im Subtext verbirgt..
Doe Abstimmung über die Satzungsänderung wäre dann im Grunde eine Art Vorwahl..,
Ich bin vom Grundsatz her, kein großer Freund von Plebisziten in Fragen, die höchst kompliziert sind . Aus vielerlei Gründen.- Eine Abstimmung über die Stadionfrage ..hielte ich für hingegen für sinnvoll


Uwe Bremer
Uwe Bremer
12. September 2019 um 14:00  |  701871

@Volksabstimmung

die Frage müsste lauten:

Ich als Bürger*in von Berlin, finde, dass die „Hertha BSC Kommanditgesellschaft auf Aktien“, sein privatwirtschaftlich betriebenes und privatwirtschaftlich finanziertes Stadion-Projekt,

a) umsetzen darf
b) nicht umsetzen darf

So, wie die Berliner*innen seit Jahr und Tag über all‘ die vielen privat finanzierten Bauvorhaben in dieser Stadt abstimmen … Moment … #dasistjasonstgarnichtderFall


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sunny1703
12. September 2019 um 14:05  |  701872

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heiligenseer
12. September 2019 um 14:13  |  701874

@sunny: Noch einmal, wie lautet deine konkrete Frage an die Berliner Wähler?


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sunny1703
12. September 2019 um 14:22  |  701875

Soll der Senat Hertha BSC ein oder das genannte Gelände auf dem Olympiapark zum Bau eines neuen Stadion in Eigenfinanzierung überlassen?

Ich wusste nicht, dass Du nicht in der Lage bist Dir so eine Frage selbst auszudenken.


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sunny1703
12. September 2019 um 14:29  |  701876

Nur mein lieber @heiligenseer, es geht mir nicht darum,ob sowas rechtlich oder politisch möglich ist, nur werden ja hier ständig irgendwelche Attacken gegen die gewählten Abgeordneten der Stadt von einigen geritten.

Der Senat bzw die Abgeordneten sind aber nicht nur dem Verein verpflichtet und so ein Votum,ginge es ,wäre vermutlich eine schallende Ohrfeige für die Pläne des Vereins.

Man sollte hier ab und zu mal kleinere Brötchen anfangen zu backen. Bisher warte ich darauf was Hertha BSC als Plan c oder D aus der Tasche vzaubert, wenn Olympiapark,Brandenburg oder sonstwo in Berlin scheitern.


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heiligenseer
12. September 2019 um 14:32  |  701877

@sunny: Inwiefern ist dies mit dem Bürgerentscheid in München vergleichbar? Wie viel Geld müsste das Land Berlin in die Infrastruktur investieren, wenn es Hertha BSC ein Grundstück auf dem Olympiapark überlassen würde?


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sunny1703
12. September 2019 um 14:36  |  701878

Das weiß ich nicht. Soweit ich aber Plan A in Erinnerung habe, ginge auch der nur mit einer Änderung der Infrastruktur. Hier gab es wenn ich mich nicht irre auch schon Meinungsverschiedenheiten wer die zu tragen hat.


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Hertha Ralf
12. September 2019 um 14:43  |  701879

@ Uwe Bremer: 👍👍👍👍👍


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heiligenseer
12. September 2019 um 14:45  |  701880

@sunny: Wirst du dem Senat nun auch vorschlagen, die Berliner Wähler zu befragen, ob diese wollen, dass 40 Millionen in das Olympiastadion investiert werden, um es fit für die EM 2024 zu machen oder wie der Wähler zum Neubau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks (160 Mios) steht? Bekäme der Senat hierfür keine schallende Ohrfeige?


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Opa
12. September 2019 um 14:51  |  701881

Für eine Volksabstimmung müsste man erstmal die Hürde nehmen, dass sich der Petitionsausschuss damit befasst 😉


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sunny1703
12. September 2019 um 14:55  |  701882

@Heiligenseer

Nochmal mir ging es darum zu zeigen, dass der Schwanz (hertha Bsc) schon lange nicht mehr mit dem Hund wedelt. Die Politik und bitte nicht nur der Senat, können wie @Opa es schon darstellt, im Grunde abwarten und schauen was Hertha macht.

Natürlich würde der Senat für vielen Unsinn den er fabriziert keine Mehrheit bekommen.

Da Du mich direkt fragst, ich glaube die Kosten für das Olympiastadion kämen durch, beim FLJS kann ich es nicht einschätzen.

Nur während du im Grunde bei jedem Thema bei den Parteien keine Einigkeit in der Meinung findest, ist sie bei dem Thema um Hertha vorhanden, erstaunlich, eine Megakoalition gegen Hertha! 😉


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sunny1703
12. September 2019 um 15:00  |  701883

@Opa um 14 Uhr 51

Der war gemein, ………..aber gut 😉


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Kamikater
12. September 2019 um 15:11  |  701884

@hainer
Sicherlich weißt Du, dass damals auch der Bund den Großteil der 240 Millionen Baukosten bezahlt hat. Nur mal wegen Äpfeln und Birnen und so.

Dem Nutzer ist zumeist, wie Du siehst, gar nicht bewusst, woher die Kohle für ein Stadion kommt. Er will was für sein Geld haben.

Im kommenden Fall gehts um das Stadionerlebnis. Und da gibts eben welche, die nicht unbedingt darauf stehen, bei 40000 Zuschauern in einem Olympiastadion bei Wind und Wetter ohne Stimmung und Sicht einem Spiel beizuwohnen, sondern es eben fußballgerechter und lebendiger mögen.

Was möchtest Du denn?


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King for a day
12. September 2019 um 15:18  |  701885

Will euch ja nicht stören, aber es gab heute eine Pressekonferenz
https://youtu.be/ZyAF9YRRMvc


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Hainer
12. September 2019 um 15:49  |  701889

@Kamikater
Da ich nicht den Eindruck habe, dass Du ein Interesse an differenzierten Ansichten zum Thema Stadionbau hast, verzichte ich auf eine Antwort.

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